^171. Samstag, 28. Juli 190N. IahlWig 119. Macher Zeitung. Uhrt« 3^"?°^"l»: Mit Postveisendung: Nllnzjübllg 30 ll. halbMr!« 1b «. Im Comptoir: ganz' is..«.' ."'bjäyllg ,i X, Fl!i ble Zuftellun« ln« Hau« «aiujühr!« » K, — Insertlon»«ebür: ffüi Nelne ^»lelaie bl« zu 4 Z,!len b» d. «rößcre p,r Zeile l» b; b,< üsteie» »»isdelholungs» per Zeile « l». D!e «Laibachll Zeit»»«» erschein! «üglich, mit «u«„ahme der Lonn und sseiertage. Di, Ub«i»lftlatl«n> befindet sich i« l<» Uh« vorm!«!«««. Unung: für faibachl Üü8?^ - - »0 X - k ganzjährig ..»2K— k NUrw . . ,ll . - . halbjährig ..,».-. »°n« O"« - 7 . »u . vierteljährig . I . »0 . «"natlich... « . »u . monatlich... > . »» « «lbo^nV ^° gustellung ins Haus für hiesige ""nenten per Iahr 2 ttr 0 «en. po«n?Ü^ ^^ Pränumrratwns - Velr3ge wollen ""rwsrei zugesendet werden. ^^ Jg. v. Aleinmllyr k Fed. Hamberg. Amtlicher Theil. All^ne l. und l. Apostolische Majestät haben mit bulav ' unterzeichneten! Diplome dem Major des Et'""Nleg,ments Arthur Herzog von Connaugbt und Nan! « " ^^ 4 Wilhelm von K 0 pal den Freiherrn-"""d allergnädigst zu verleihen geruht. Nller^ l' und t. Apostolische Majestät haben mit cavil//n I unterzeichneten! Diplome dem Fregatten-M. ^ Nuhestandes Franz T schern ätsch den Md«s. "" bem Prädicate Hochwellen aller-" "W zu verleihen geruht. ^lller^ ^ ""b k. Apostolische Majestät haben mit lnajor ? unterzeichnetem Diploine dem Titular-lnit den. s«-^"^s^"bes Ernst Urbas den Adelstand geruht ^"nworte Edler allergnädigst zu verleihen ""dnnng der Ministerien des Handels und des lv°Mit^ A"""« vom itt.Iuli IWtt, 3tr 64 ^ ^rordnung vom 30. März 1899, R. G. Vl. ' ""reffend die Regelung des Flaschenbierhandels, cv ^ .. ergänzt wird. l899 /lHanzung der Verordnung vom 30. März bes Hc,^' ?' ^l. Nr. 64, betreffend die Regelung Vlbsatz M"birrhandels. wird dem i^ 10 ein zweiter «^''zugefügt, welcher zu lauten hat, wie folgt: Zlveck?en leiner recht. Wie er das ^ ^rge m^/. -^ "'"W hm keine Sorge. Viel H" er ». 'W sein Magenleiden. Mit diesem si«tu"" alle n " '" I°hre nach der Haupstadt, ^b>. »eben. d 3V^^"öte, lässt sich die Ver- V ^" a'^"'? Karlsbad lhu gründlich herstellen wüs ""/'n der Regel au, Karlsbad ebenso "" er hingegangen. Ireilich mMe« hinzugefügt werden, dass Herr v. Ianoshazy sich einen blauen Teufel um die Anordnungen der Karlsbader Aerzte kümmerte und dort — ontrc rwu» darf man 's ja sagen — soff und fraß, als ob während feines Karlsbader Aufenthaltes Kirtag von Piripocs gewesen wäre. Wenn er dann heimlehrte, fluchte er über Karlsbad und die gottverfluchten «Schwoben», die ihm das Geld rein aus der Tasche stehlen. Seit dem Vorjahre ist mit Herrn v. Ianoshazy jedoch eine gründliche Veränderung vor sich gegangen. Er blieb laum zehn Tage aus Piripocs feru, kehrte abgemagert zurück und, was das Wunderbarste, er ist seither von seinem Magenleiben vollständig curiert. Man ist in Piripocs darüber erstaunt, freut sich, dass der Herr Stuhlrichter nicht auf Urlaub geht, denkt, dass es heuer in Karlsbad recht öd sein werde, weil Herr v. Ianoshazy nicht dort ist, und zermartert ' sich die Köpfe, wie er fo gründlich von seinem lang-jührigen «unheilbaren» Magenleiden curiert wurde. Herr v. Ianoshazy schweigt aber wohlweislich darüber, denn es wäre mit Bezug auf die Nebenumstände recht fatal, einzugestehen, dass nicht Karlsbad, sondern — Marchegg ihn vom Magenleiden curiert habe. Schlimm genug für ihn, dafs einige Intime davon Kenntnis erlangt haben. Im Juni des Vorjahres verlieh Herr v. Ianos-hazy gewohntermahen Piripocs, um feine Karlsbader Cur anzutreten. Alt und jung hatte ihm das Geleite gegeben, glänzende Ovationen wurden ihm bereitet und alles vereinigte sich in dem Wunsche, dass der geliebte Stuhlrichtcr vollständig genesen wiederkehren möge. Vin mildes Lächeln umspielte bei dichn Worten seine Züge und er sprach resigniert die bedeutungsvollen Worte aus: «Mir hilft Schmorrn!» So unfehlbar aber sonst ein Stuhlrichter im allgemeinen und der von Piripocs im besonderen ist, Herr v. Ianoshazy sollte sich diesmal gründlich geirrt haben und die Erfahrung machen, dafs auch ihm geholfen werden könne. Ueber die holperigen Landstraßen von Piripocs hinweg gieng's zur nächsten Eisenbahnstation, von d« nach der ungarischen Hauptstadt, woselbst Herr von Ianoshazy ein Fahrbillet nach Wien nahm. Es ist selbstverständlich, dass dem edlen Stuhlrichter auf der weiten Reise zwischen Wien und Budapest die Kehle trocken war, und dass er eine Leere fühlte, die er nur im Kopfe, aber niemals im Magen duldete. In Marchegg verließ er das Coup«?, fetzte sich in die Restauration und begann mit wahrer Gier zu trinken und zu essen, als ob er sich schon seit Wochen kasteit hätte. Vergebens erschien der Conducteur mit der Mahnung, dass der Eilzug auf ihn nicht warten könne; Herr v. Ianoshazy erwiderte kurz und bündig: «Dann soll der Njlzug zum Tajfel gehen.» Na — und der Eilzug gieng zum Teufel und Herr v. Ianoshazy blieb. E« vergieng Viertelstunde um Viertelstunde, er rührte sich nicht vom Platze, sondern ah und trank, al« wolle er ganz Marchegg mit Haut und Haar verschlingen. Endlich wischte er den großen Schnurrbart ab, murmelte ein «« l>uwl», athmete tief und sagte sich, dass er's nun wieder bi« Wisn weide aushalten können. lSchluie jvlz!.) Laibacher Zeitung Nr. 171. 1418 28, Juli 1900. und Tag mit der Tradition gebrochen, die in den Ländern an der unteren Donau einen natürlichen Gegensatz zwischen Russland und unserer Monarchie voraussetzte. Politische Uebersicht. Laibach. 27. Juli. In einer vor einigen Tagen in Altenmarkt bei Radstadt abgehaltenen Versammlung des Salzburger Vollsvereines äußerte sich u. a. auch der Präsident des Abgeordnetenhauses Dr. von Fuchs über die innerpolitische Lage. Im Verlaufe seiner Aus« führungen erklärte er, Oesterreich sei heute kein reiner deutscher Staat mehr, sondern nur ein Staatenbund, der durch freie Vereinigung der Völker entstanden sei. Ihm, dem Redner, sei das traurige Geschick beschieden worden, an die Spitze des Abgeordnetenhauses berufen zu werden, als dieses sich im Zustande der vollständigen Revolution befunden habe. Nur die Liebe zu Kaiser und Vaterland hätten ihn bestimmen können, diese Ehre anzunehmen und die schwere Bürde auf seine Schultern zu nehmen. Er habe aber erklärt, das« er damit auf Frau und Kinder vergesse und nur seine staatsbürgerlichen Pflichten erfüNe. Nur im Vertrauen auf Gott habe er diese Bürde übernommen. Dank der unbrauchbaren Geschäftsordnung sei es einigen Ruhe« störern gelungen, ein Parlament von 425 Volksvertretern mundtodt zu machen. Traurig sei das für ihn, den Präsidenten, und traurig für das Volt, das so umsonst seine Steuern und Diäten zahlen müsse. Aber wie soll es denn in Zukunft mit dem Parlament werden, auf dem doch unsere ganze Hoffnung beruht? Eines sei sicher: M»t Gewaltmitteln könne da nicht geholfen werden, sondern man müsse große Geduld haben und immer wieder versuchen, zur Einigkeit zu gelangen. So lange das nicht gehe, bleibe noch immer der 8 14 übrig und das sei ein Glück, denn regiert müsse doch werden, und wenn das Parlament selbst die Rgierung unmöglich mache, so müsse ohne Par» lament regiert werden. — Weiter sprach Präsident' Dr. von Fuchs über das Verhältnis der latho»! lischen Vollspartei zur Majorität. In der alten Majorität sei doch eigentlich das Lager Oester« reichs gewesen, habe sich Oesterreich zusammengefunden. Oesterreich sei heute lein reindeutscher Staat mehr, sondern nur ein Staatenbund, der durch freie Ver» einigung der Völker entstanden sei. 8 25 Millionen Deutsche ständen 15 Millionen Slaven gegenüber, daher müsse man sich auch gegenseitig verständig?«. Darin liege einzig und allein das Heil Oesterreichs. Darin liege einzig und allein der christliche Standpunkt, wie ihn der heil. Paulus darlege. Wenn ferner die katholische Volkspartei auch getrennt von den Christlichsocialen marschiere, so wolle sie doch vereint mit denselben schlagen. Im englischen Unter hause gab es eine interessante Debatte, deren Kern die Stellung der Buren nach Beendigung des südafrikanischen Krieges bildete. Der Staatssecretär der Cowmen Chamber« lain vertheidigte und rechtfertigte neuerdings seine Politik in Südafrika u»d kündigte die Absicht der Regierung an, die beiden Burenrepubliken dem eng« lischen Reiche einzuverleiben, ihnen aber eine nach dem Muster anderer Eolonien gebildete Selbstregierung zu gewähren. Auch Chamberlain gab, wie jüngst Gou« verneur Milner und Lord Roberts, der Meinung Ausdruck, dass der jetzige kleine Krieg nicht mehr lange dauern werde. Mit derselben Frage beschäftigte sich auch ein anderes Mitglied der Regierung, der Kanzler des Herzogthums Lancaster Lord James of Hereford, in einer Rede, die er am letzten Samstag gehalten hat. Bei Besprechung der südafrikanischen Frage betonte er in erster Linie die Nothwendigkeit, dass inner« halb des enormen Gebietes und über seine ungeheure und verschiedenartige Bevölkerung nur eine Regierung bestehen kann. Bedeutungsvoller war die Rede deö Lord Hereford aber dadurch, dass sie, ohne das Datum anzugeben, die Nähe einer allgemeinen Wahl betont, wo das Land über die Politik der Regierung sein Urtheil abzugeben habe. Damit ist die Vermuthung, dass eine Parlamentsauflösung noch in diesem Monate stattfinden werde, neu belebt. In Columbien ist eine Revolution ausgebrochen, welche einen ernsten Charakter annimmt. In Newyork ist folgendes Telegramm eingetroffen: Rings um Panama wüthet ein heftiges Gefecht. Die Regierungstruppen leisten heftigen Widerstand. Aus Lavamilla sind tausend Mann zur Verstärkung der Regierungstruppen aus Colon eingetroffen. Mittwoch willigten die Führer der Aufständischen in einen Waffenstillstand, um die Todten zu beerdigen und für die Verwundeten zu sorgen. Infolge Vermittlung des amerikanischen und des englischen Consuls wurde der Waffenstillstand später bis Donnerstag mittags verlängert. Das Sanitätscorps des englischen Kriegsschisfes «Leander» leistete del, Verwundeten Hilfe. Tagesneuigleitell. — (Endlich allein.) Aus Leoben wild geschrieben: Vor einigen Tagen wurde in MulMal ein liebend Paar getraut. Auf dem Heinnuege zur Wohnung im Baron Mayr'schen Hause halte es das erste gemein, same Leid zu tragen. In dem Hause befindet sich eine gedeckte Sickergrube, welche der Regen und Sturm theil« weise abgedeckt hatten. Glücklich gieng das Ehepaar einher, um — endlich allein — das Eheglück zu genießen. Doch — o Schrecken! Der Boden verlor sich unter den Füßen j der beiden und sie glitten in die Sickergrube. Wie das Brautkleid und der Anzug des Vräutigams aussahen, kann sich jeder leicht denken. — (Die Enthüllungen am Grabe.) Aus Budapest, 25. d. M, wirb gemeldet: Gestern wurde in Kiober der dortige Advocat Karl Csuthi, Director der Sparcasse, ein sehr angesehener Mann, zu Grabe getragen. Csuthi hatte sich erschossen. Das Leichen-begängnis gestaltete sich deshalb so sensationell, weil der Geistliche in seinem, dem Verstorbenen gewidmeten Nachrufe die Mittheilung machte, dass'ihm Csuthi, der zu seinen Freunden zählte, das Gestäod'nis abgelegt habe. er sei das Opfer eines amerikanisch n Duells geworden. Vor 20 Jahren hatte Csuthi wegen eines Mädchens ein amerikanisches Duell, er, Csuthi, hatte die schwarze Kugel gezogen und durch volle 20 Jahre sei das Leben des Advocate« eine Kette von Aufregungen gewesen. An jedem Jahrestage des Duells erhielt er von seinem Gegner eine Erinnerung, und schließlich musste er sich das Leben nehmen. Diese Mittheilungen des Priesters machten auf die Leidtragenden einen tiefen Eindruck. — (Wenn man Zeitungsnotizen auf-bewahrt), so lann das unter Umständen von großen. Nutzen sein; das hat diesertage ein Grundbesitzer ln Weihenjee erfahren. Er hatte vor einigen Monaten sein Grundstück verlaust. Als der neue Besitzer den Boden M Fimdamentierung eines Hauses ausschachten lieh, sanb man in der Nähe eines Obstbaumes in einer Tiefe von etwa einem halben Meter eine alte Vlechdochse, die bls zum Rande mit Thalerstllcken gefüllt war. Der flühe« Besitzer konnte nun Zeitungsnotizen vorzeige», inhaltlich deren ihm im Jahre 1882 von einem Knechte eine Summe von 48 Thalern gestohlen worden war. Der Knecht wulbe seinerzelt wegen des Diebstahles zu einer Freiheitsstrafe verurlheilt und starb im Gefängnisse. Schon damals hegte man die Vermuthung, dass der Dieb seine Veule vergraben habe, doch war er zu einem Geständnisse nlchl zu bewegen. Da die Unzahl der jetzt gefundenen TlM genau mit der damals entwendeten übereinstimmt und die Zeitungsnotizen die Angaben bestätigen, wurde der Fu"d anstandslos dem früheren Besitzer des Grundstückes au«" gehändigt. — (Wie einem Ertrinkenden zumutyl i st), das schildert einer, der nahe daran war, folgende? . maßen: Zwei junge Leute machten kürzlich von Potsdas aus eine Kahnfahrt und beschlossen, da die Hitze zu «"ß und das Wasser zu verlockend war, zu baden. Sie legle" an, trafen ihre Vorbereitungen und fuhren dann wied«^ ein Stück in den See hinaus. Alles gieng gut, da« Wasser gewährte prächtige Erfrischung, und beide versuchten durch Tauchen auch einmal den Grund des h^ sehr tiefen SeeS zu erreichen. Ter eine lieh sich mit h<^ gestreckten Armen langsam niedersinken. Tiefer und lM gieng es, das anfangs durch die Sonne durchlenchl"^ grüne Wasser wurde dunkler und kälter. Schon will ^ wieder aufsteigen, da ihm der Athem zu fehlen begi'M da spürt er plötzlich mit Entsetzen, wie sich '!>"<" Schlüpfriges um seine Füße legt. Ehe er sich besinn», ^ er bis zum Knie von langen zähen Wasserpflanzen "'"' strickt. Alsbald stellt sich. von den Alhembeschwerden verursacht, ein dumpfes Brausen in den Ohren ein, da ständig lauter wird. Zugleich arbeitet aber der Versta'«' mit wunderbarer Klarheit und Schnelligkeit, (tr ülie'sha" seine Lage, sagt sich, dass die geringste Vewegu»g ^ ^ Füße ihn unlösbar verstrickt, und beginnt langsam "" >den Armen nach oben zu schwimmen, mit äuheri" Willensanstrengung die Lust zum Zappeln überwinde""' Das Brausen in den Ohren wird zum laute» Tose", l hört Rufe, bekannte Stimmen, dann wieder Musil. «^ den Augen tauchen unendliche Waldftersp.ctiuen auf, ^ , in all'n Farben alühe». Von Bewegung spürt er nich'' ^ sein Zustand ist äußerst wohlig und behaglich. Da '"" das dumpfe Brausen heller und heller, plötzlich »ole " Schlag, und — ec ist oben in warmer Luft, ge^" Auf Befragen äuß rte er. das Ertrinken müsse ein M" Tod sein. aber der Augenblick des Auftauchens sei schönste seines Lebens. Local- und Prouinzial-Mchrichten. L a i b a ch. --- Von den unter dem Titel «Oesterreichs Städtebuch, periodisch erscheinenden statistischen Veri^ von größeren österreichischen Städten, herausgegeben d" die l. l. statistische Centralcommlssion, ist soeben der a« Jahrgang erschienen. Derselbe umfasst die Iah« lv und 1898 und sind ln demselben 22 Städte verl"" Das Programm des Städlebuches wurde diesmal s, einige Materien erweitert. Zum erstenmale fandcn^^ «o«an von vr««no» G«ndor. (64. Fortsetzung.) «Unter falscher Flagge?» gab die Dame im Tone höchsten Erstaunens zurück. «Haben Sie nie gehört, dass die Nühnennamen der Künstlerinnen gewöhnlich angenommene sind?» «So wäre der Name Calvery nur Ihr Künstler« name und van der Nreken der rechte?» «Allerdings! Ich begreife nicht, weshalb Sie das nicht gleich erfassten!» Doctor Friedlieb schwieg eine Minute. «Unsere Wege hätten sich vielleicht besser nicht gekreuzt», sagte er leise, «und doch lann ich dem Zu» fall — oder sagen wir: der Vorsehung, die uns so unverhofft wieder zufammenführte, nicht böse sein. Sie waren bereits einmal mein Verhängnis, Rahel! Fast ist es mir, als würden Sie es jetzt zum zweitenmal!» «So fordern Sie diefes Verhängnis doch nicht heraus!» entgegnete die Dame fpöttisch. «Sie brauchen mich ja nicht wiederzusehen l» «Nicht wiederzusehen l» sprach er ihr nach. «Sie bleiben doch noch einige Zeit in Neustadt. Und unsere hiesigen Gesellschaftskreise sind so eng, dass wir einander auf Schritt und Tritt begegnen werden. Aber wenn das auch nicht wäre, würde ich Sie dennoch aufsuchen. Gestatten Sie. das« ich Ihnen morgen meine Aufwartung mache?» »Nev^b^n <3« mit meinem — Vrvd«?. «Ja, seit einigen Wochen. Wir halten morgen abends in der Wohnung Ihres Herrn Bruders einen kleinen esroly.» «Sie spielen wieber, Erich?» Der Doctor zögerte mit der Antwort. «Nur hin und wieder und ganz mäßig», gestand er zu. «Was soll man hier denn anders anfangen? Man verfauert ohnehin in dem armseligen Nest!» «So werden wir uns morgen abends bei meinem Nruder wiedersehen.» «Nicht eher?» «Nicht eher!» Das Gespräch war so leise geführt worden, dass weder das vor, noch hinter beiden gehende Paar etwas davon verstehen konnte. Nachdem fast fämmtliche Wege des Gartens durch, wandert waren, langte die Polonaife wieder auf dem freien Platze vor dem Herrenhaufe an und endete dort mit einem Rundtanze. Die Herren und Damen, welche sich nicht am Tanze betheiligten, unter ihnen Gottfried Hanssen, standen auf der breiten Freitreppe und überschauten von da aus das wirklich anmuthige und malerische Vilb, das sich jetzt auf dem geräumigen Platze unter der uralten, mit Hunderten bunter Fackeln geschmückten Linde entwickelte. Nur der Professor sah etwas verdrießlich drein. Es ärgerte ihn, dass Felix Wedekamp Frieda führte, feine Frieda l In seine menschenfreundliche Gesinnung, die fast alle Welt mit dem gleichen Wohlwollen und der gleicher Milde umfasste, schlick sich eine Regung, die verzweifelte Aehnlichkil mit emrm gesunden Hass hatte, mit wirklichem Hass gegen den faden Gecke", es wagte, feine Frieda mit seinen banalen ^" machereien zu behelligen. ^ Aber sein Groll schwand, während er 3"^ tanzen sah. Wie leicht sie dahinflog, wie zierlich !" ^ schmalen Füßchen ansetzte — viel graciöser als ^ anderen jungen Tamen, die lange Tanz- und AB"'„, curse durchgemacht hatten und die es gewohnt n>^ sich auf dem Parket zu drehen. Mit stillem swi" ^ verfolgte er ihre wie eine Schneeflocke dahinwar ^ Gestalt, die Umgebung versank dabei vor seinen "U^ selbst Felix Wedelamp---------er sah nur sie ""' nur siel ^ Die Musik verhallte. Die vorhin dichtgesch'^,' Reihe der Tanzenden löste sich auf; die Paare g«'" auseinander. .^ jil Frau Melitta eilte auf Frieda zu und nah" ihrer lebhaften Weise deren beiden Hände. . „lil «Liebstes, theuerstes Fräulein, würden T'e,^ einen großen Gefallen thun?» ries sie "'^Bt'' Lächeln. «Würden Sie mich zehn Minuten vl' K vertreten? Ich bin so unendlich in Anspruch ge«"" <,„< Würden Sie die Dienerschaft ein wenig beim " he» gement der Tische überwachen und anleiten? ^,„all' in der Hinsicht einen außerordentlich seinen GU> lle" wie ich weih! Ja, wollen Sie mir den ^' erweisen? Ich wäre Ihnen unendlich dankbar I'^H Frieda war natürlich sofort bereit, den "" ^ der Dame zu erfüllen. Die Aufforderung "'^ a" sogar ganz gelegen, da Baronesse Irma nicht MA ihrer Seite war und sie wieder vereinsamt oai" <8«ln>tzun« sow.l .jacher Zeitung Nr. 171. 1419 28. Juli 1900, tMi" ^" Darstellung des Gemeindegebletes mit De- lulerung der Grundfläche, der Heimatsrechtsverleihungen ° "ne Statistik der Gemeindewahlen einschließlich der h "'""knsetzung der Gemeindevertretungen. Den Einzel- '^n der Städte wurde ein Ausweis über die Fl- "NM kr größeren Städte beigegeben. reick'l^ Landeshauptstadt Laibach ist im «Oester- des?" Städlrbllche. durch einen erschöpfenden Bericht M^"sls« ^ städtischen Finanzen sowie die Consum- lunapn"'? ""^ bas Marllwesen. Instructive Mitthei- berl^ "," ^" Veleuchtungswesen beschließen den Einzel- '^ «der die lrainische Hauptstadt. inlz..ss "°chfolgenden wollen wir unseren Lesern einige Lab w"M Gewässer 027. ^clusml «"^ ^" bewohnten und unbewohnten Gebäude ^ Jahres 1» ^" ""^ Kapellen) betrug am Ende des lEchulvl^, ^^ davon entfielen aus den I. Bezirk dielten y!" genannt) 146, auf den II. Bezirk (Jakobs-den IV n.' ""l ben III. Bezirk (Burgviertel) 486. auf W°ror^?M (Vahnviertel) 267. auf den V. Bezirk A°hre I8°u ' °"l ^n VI. Bezirk (Udmat) 106. Im Nsall v ^ ^"^lh Demolierung ganzer Gebäude ein Üwack °" ^ Häusern und durch Neubauten ein büusern s'ü ^ Häusern zu verzeichnen. Von den 1455 welsM« ! ^^ Parterrehäuser. 428 einstöckig, 260 '^'2. 98 dreistöckig und 4 vierstöckig, ^ncti^«», ""»"oerath besteht aus 30 Mitgliedern; die Alltel de/!^ ^^ ^"^ dreijährige. Alljährlich tritt ein b"en d/«, ^"einderäthe aus. Bon den Gemeinberäthen Notare ,"""use nach: b Beamte, 6 Advocaten und ^ «labrllan» ^' ^ P"sessoren und Lehrer, 3 Ingenieure, ! Prlvat^ ""^ Gewerbetreibende, 3 Handelsleute und t>ie ä!^ ^emeinderäthe sind Hausbesitzer. l898 37^"^ der Eheschließungen betrug im Jahre ^'wal iy/ Vorjahre 430), und zwar im ersten vierten Q>. / ^ zweiten 85, im dritten 84 und im latsch ""a! ^- Der Confession nach waren 377 3"lchti^ """arisch. Gemischte Ehen kamen in diesem WtinMi.. r'^l vor. Die Alters-, Civilstands- und "chnuna ,,"?".lisse entziehen sich der genaueren Be-""b zgeruf^ ?!^lh"l die Gebürtigleits-, Zuständigleits- lSchluss folgt.) ^"' ^°nde^/o n ° ln ° chrlcht.) Se. Excellenz der ^ "suge aus Wien nach Laibach zurückgekehrt. M E ».I" ^ ^ ^" infpicierung.) Se. Excellenz >ss truw ° ? ? tYRitter vonVezza ist gestern botel H"?lpicierung in Laibach angekommen und t ^lP«?^"' abgestiegen, ^iment.!. °""°ndo des 1 7-Infanterie-schichte !,. ^hat eine übersichtliche Darstellung der 3 lllM." o ^egimentes feit dessen Errichtung bl« ^l. fali/.Hkit verfassen lassen und beabsichtigt das ^' in "nzahl von Abnehmern ?"k" sich l"^entlichen. Reflectanten auf dieses Werk ?ilei ^ '" der hiesigen Ergänzungs-Bataillonscadre- "^ich od,r l^""^" Regimentes bis Ende August w.^atlo,,n frisches.) Vorgestern früh giengen v. ^" CHl^^ " Signalabtheilung, welche in Graz Ik steten '"^ ""b in der Umgebung Uebungen r^l °"tz V.. b^ Kommando des Herrn Ober-^>t ^"sw Poffaveh vom 47. Infanterie-2 ""»«artilleri-" 3°^zuge zu den Schießübungen der ^r'^ust "^^"borghet ab, wo die Abtheilung >v?"blhr,,""bt, um sich dann mit dem Reste der "in' Uebu "n^^c""«"lt i» Rakel zu vereinigen, der? geht «" ^"»kseht werden. Das 7. Infanterie-^nalabt^ ^^d. abends zugleich mit dem Reste hH^furt »^''"""alückter Officler.) Ans tx,« ^>" "'llltä.i^""" ^' b- M. gemeldet: Bei den d<^,. ^ des 13". Uebungen auf der Halde scheute dfU"""nes D,/Mutanten des FZM. Succovaly. des ^rl°, setzte s" "' "^ ersichtlichen Anlass. Der bW^bei erb,n""^"^'^ ^afs er das Bewusstsein ^ "U. well^.. <7 ^"" einem anderen Pferde einen ""diu^s/ 'hm die Hirnschale verletzte. Der ' hlls!,^ (Patr« i l" das Militärspital gebracht. '' U.^ Morgen finde? in der tt«^ ""che zu St. Jakob da« Pattoclnium. H. — (In st ructions curse für Amtsärzte.) Um den Amtsärzten Gelegenheit zu bieten, die für die Handhabung des öffentlichen Sanitätsdienstes wichtigen Fortfchrltte der Wissenfchaft kennen zu lernen sowie unter Anleitung von bewährten Fachleuten praktische Erfahrungen über die fanitäts-polizeilichen Anforderungen bei gewerblichen Betrieben zu machen, hat das Ministerium des Innern, wie die «Wiener Zeitung» meldet, die Einrichtung von Instructionscursen für Amtsärzte an den Wiener medicinifchen Instituten in Aussicht genommen. Der erste dieser sechswöchentlichen Curse wird Mitte October beginnen. Außerhalb Wiens wohnende Amtsärzte, von welchen zum ersten Curse nur zwölf zugelassen werden können, erhalten außer den normalmäßigen Reise-gebüren für die Dauer ihres Aufenthaltes in Wien einen täglichen Subsistenzbeitrag von 10 K. Städte mit eigenen Statuten haben um Zulassung von sanitären Umtsorganen zu diesen Cursen speciell anzusuchen. Die Curs-thellnehmer haben sich nach ihrer Ankunft im Sanitäts-Departement des Ministeriums des Innern vorzustellen und dort weitere Weisungen entgegenzunehmen. — (Neue Funde in Laibach.) Wir lesen in der «Argo»: Bei der weiteren Aushebung des Grundes für das neue Schulhaus an der Stelle des alten Ne-doutengebäudes durchschnitt man gegen die St. Ialobs-lirche hin drei verschiedene, auf dem lehmigen Urboden gelagerte Culturschichte», deren jrde 1 in mächtig ist. Unter der letzten, also in über 3 m Tiefe, stieß man auf etwa zehn Skelette. Da die Leichen senkrecht zum Fundamentgraben liegen, so traf man nur ihre Schädel an. Eine dieser Leichen lag in einem Sarg aus sehr dicken Eichenbrettern. Die total vermorschten Knochenreste lassen auf ein hohes Alter der Skelette schließen. Von Pfahlbau-Objecten kam ein Hammerbeil aus Hirsch-j geweih und eine jener Steinlugeln zutage, welche auch im Iger Pfahlbaue in größerer Anzahl vorkamen. — (Schulwesen.) Die l. l. Fachschule für Spihentlöppelei in Ibria zählte am Schlüsse des abgelaufenen Schuljahres im ganzen 134 ordentliche Schülerinnen, 5 Hospitantlnnen und 98 Privatschülerinnen. Bon den ersteren 134 entfielen 22 aus die I. und 47 auf die II. Abtheilung, während 50 der l. l. Werks-Volksschule angehölige Mädchen an Donnerstagen und 15 noch nicht vollsschulpflichtige dreimal in der Woche den Unterricht erhielten. Von allen diesen Schülerinnen wurden 119 mit «sehr gutem», 107 mit «gutem» und 11 mit «genügendem» Erfolge classificiert. Die absolvierten Schülerinnen widmen sich dann der Spihenklöpftelei-arbeit und sehen ihre Erzeugnisse an verschiedene Abnehmer ab. —o. — (Competenzconflicts-Cntfcheidung.) Ueber eine diesbezüglich gepflogene Verhandlung hat das l. l. Reichsgericht zu Recht erkannt, dafs über den Anspruch eines Privaten wider eine Gemeinde auf Erfatz der von ihm für einen Gemeinde-Armen gemachten Ver-pstegsauslagen die Gerichte zu entscheiden haben. —o. — (Spielkarten-Erzeugung.) Ueber die Erzeugung, Ein- und Ausfuhr fowie über die Ab-stemvelung von Spielkarten in den im Reichsrathe vertretenen Königreichen und Ländern im Jahre 1899 enthalten die Auswelse im vierten Hefte der «Mittheilungen des l. k. Finanzministeriums» folgende Daten: Es wurden in Niederösterreich, Tirol und Vorarlberg, im >KNste„lande und in Böhmen von 13 Erzeugern, 206 Hilfsarbeitern, 18 Druckern und 25 Coloristen Karten sabriciert, welche 6229 Berschleißern zum Verlaufe überlassen wurden. In den anderen Ländern Oesterreichs, in welchen leine Karten erzeugt werden, befafsten sich 2863 Verfchleiher mit dem Verlaufe derselben. Der Abstempelung wurden 1,449.625 im Inland« fabricierte und 3548 aus dem Auslande eingeführte, zusammen 1,453.173 Spiele unterzogen; die hiefür bezahlte Gebür betrug 289.858 st. Von sechs österreichischen Kartenfabrilanten wurden 1,882.811 Spiele im Gewichte von 237.619 Kilogramm nach dem Ausland ausgeführt. * (Feuerschaden.) Am 22. d. M. nachts brach im Hause des Besitzers Josef Prviniek in Kraxen ein Feuer aus, welches das gedachte Haus sammt allen Getreide-, Fett- und Selchsleisch - Vorrälhen einäscherte. Prviniel erleidet hiedurch einen Gesammtschaden von 1200 X; er war auf nur 600 X versichert. Das Feuer ist wahrscheinlich infolge Ausbewahrung von glühender Asche auf dem Dachboden entstanden. —r. — (Schadenfeuer.) Am 24. d. M. gertcth !die Scheune des Besitzers Anton Perlo in Oberlaknltz in Brand und wurde sammt dem aufbewahrten Getreide nnd dem daneben stehenden Schweinestall eingeäschert. Ein im Schweinestalle befindliches Schwein fiel den Flammen ebenfalls zum Opfer. Das Feuer dürfte durch Kinder mittelst Zündhölzchen gelegt worden sein. Der Schaden beziffert sich aus 600 X, welchem Betrage eine Versicherungssumme von 300 X gegenübersteht. —c — (Sanitäres.) In zwölf Ortschaften der Ortsgemeinde Görjach und ln drei Ortfchaften der Ortsgemeinde Veldes herrscht seit einer Zeit her der Keuch« husten in bedeutender Ausbreitung. In der Gemeinde (Mjach wurden 122, ln der Gemeinde Veldes 31 Kinder von dieser Krankheit befallen, lvelche anch 13 Opfer gefordert hat. Nach Mschlaa. dlchr und kr bereits Genesenen beläuft sich der Krankenstand derzeit noch auf 111 in ärztlicher Behandlung befindliche Kinder. —o. * (Unglücklicher Sturz von einem Baume.) Am 19. d. M. fiel die 19 Jahre alte Ne-sitzerstochter Magdalena Staudacher aus Verdreng so unglücklich von einem Kirschbaume, dass sie sich den Rückenwirbel brach. An ihrem Auskommen wirb gezweifelt. —r. — (Bau arbeiten.) Im Laufe der letzten zwei Wochen wurden die Aauarbeilen durch ungünstige Witterung nicht gestört. — Am Petersdamm wurden die Bau-arbeiten bei der Erweiterung der Ledersabrilsgebäude durch günstige Witterung stark gefördert. Dieselben sind nahezu bis zur Hälfte gediehen. Am Polanadamm wirb an Stelle der demolierten Gartenmauer eine neue Umfriedung durch ein Eisengitter auf Steinunterlage errichtet werden; biefe Arbeiten sind bereits im Zuge. In Udmat ist der Bau des städtischen Iubiläumsarmenhauses über die Höhe des zweiten Stockwerkes gediehen. Der Bau des Gerichtsgebäudes schreitet ziemlich rasch vorwärts. Zu erwähnen ist der Fortschritt bei den drei Sträflingeobjecten, deren Bau bereits über die Höhe des ersten Stockwerkes gediehen ist. Alis der Fleischhauerbrücke wurden diesertage die Abtragungsarbetten in Angriff genommen. Der Bau des Neisner'schen Hauses an der Resselstraße ist bis zum zweiten Stockwerke gediehen; desgleichen jenes der Palusa'schen Erben am St. Ialobsftlatze; beim städtischen Mädchenschulgebäude ist derselbe bis zur Höhe des ersten Stockwerkes fertiggestellt. Das zweistückige Haus des Bäckervereines erhält demnächst den Dachstuhl. Der Bau der landschaftlichen Burg ist über die Höhe des zweiten Stockwerkes gediehen. Das Gebäude des Stubenberg'schen Armenhauses in der Gradischa wird demnächst verputzt werden. — Reconftructionsarbeiten wurden derzeit noch in Angriff genommen bei den Häusern: Nr. 4 am Vodnitplatz, Nr. 52 in der Preierengasse und bei jenem des Ioh. Slerjanc am Polanadamm. — Einen frischen Anstrich erhielten die Gebäude Nr. 16 am Domplah und Nr. 23 an der Petersstraße. Am Deutschen Grund soll demnächst ein Prwatgcbäube aufgeführt werden. Der Arbeitermangel ist im allgemeinen überall fühlbar. Bei den verschiedenen Neubauten werden derzeit 80 auswärtige und etwa 90 hiesige Sträflinge verwendet. Unglücksfälle ereigneten sich in der genannten Periode drei. Die Materialienzusuhr ist eine genügende. 2. — (Statistisches.) Wie wir der «Statistischen Mollatschrist», März.Hest 1900. entnehmen, gehören in Kram 16 pIt. der Fläche dem Großgrundbesitze an; 76 pCt. der dem Großgrundbesitze gehörigen Fläche sind bewaldet. — Der größere Theil der Waldfläche (72pCt.) gehört den Kleingrundbesitzern. — Der Fideicommiss-Befih beträgt 4 9 pCt. — (Zur Volksbewegung in Krain.) Im zweiten Quartale des laufenden Jahres wurden im politischen Bezirke Rabmannsdorf (20.497 Einwohner) 2ll Ehen geschlossen und 273 Kinder geboren. Die Zahl der Verstorbenen belief sich auf 195, welch letztere sich nach dem Alter folgendermaßen vertheilen: Im ersten Monate 24, im ersten Jahre 49, bis zu 5 Jahren 77. von 5 bis zu 15 Jahren 8, von 15 bis zu 30 Jahren 12. von 30 bis zu 50 Jahren 21, von 50 bis zu 70 Jahren 38, über 70 Jahre 39. Todesursachen waren: bei 12 angeborene Lebensschwäche, bei 50 Tuber-culose, bei 9 Lungenentzündung, bei 5 Keuchhusten, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind 4 Personen. Selbstmord ereignete sich einer, dagegen kam weder ein Mord noch ein Todtschlag vor. —0. — (OesterreichaufderWeltausstelluna. Paris 1900.) Zusammengestellt und illustriert von Erwin Pendl. — Unter diesem Titel erscheint im August in A. Hartleben« Verlag in Wien ein Pracht-Werk, welches die allgemeine Aufmerksamkeit verdient. Nicht nur für die Aussteller selbst, die Besucher der Aus-stellung wird dieses Buch eine wertvolle Erinnerung bilden, sondern es wird auch jeden Oesterreich«, dem die Fortentwicklung der Industrien seines Vaterlandes am Herzen liegt, in hohem Grabe interessieren. Die Verlagshandlung hat den bekannten Maler Erwin Pendl ausschließlich für die Zwecke des Wertes nach Paris gesandt, und derselbe hat dort Hunderte von Skizzen und weit über tausend photographische Aufnahmen der österreichischen Objecte gemacht, nach welchen dann die Zeichnungen hergestellt wurden. Da der Preis des in Oroß-Folio erscheinenden Buches (in Original-Prachiband gebunden) 15 K, bei der splendiden Ausstattung desselben und den großen darauf verwendeten Kosten ein mäßiger ist. wird sich gewiss eine hinreichende Anzahl von Abnehmern finden, um die anerkennenswerten Bestrebungen des Verlegers zu belohnen. Wir behalten uns vor, bei Erscheinen von «Oesterreich auf der Weltausstellung Paris 1900. eingehend aus das Werk zurückzukommen. — (Beim Baden ertrunken.) Am 22. d.M. ist der siebenjährige Nesiherssohn Johann Zofii au« Podgraceno, Gemeinde ^atej, beim Baden ln der Save ertrunken. —? — (Cur-Liste.) In Krapina-Tvplitz sind in der Zelt vom 15, bis 81. d.W. 120 Personen zum Curgklirnnch sina/ttosjen> Laibacher Zeitung Nr. 171. 1420 28. Juli 1900. — (Sanctioniertes Landesgeseh.) Der heutigen «Wiener Zeitung» zufolge hat Seine Majestät derKaiser dem vom Landtage des Herzogthums Krain beschlossenen Gesehentwurfs, betreffend die Umlegung der Ratschach-IohanniSthaler Bezirlsstrahe in der Strecke zwischen Iohannisthal«Gomila die Allerhöchste Sanction ertheilt. — (Personalnachrichten.) Die bei der hier-ländischen technischen Abtheilung für agrarische Operationen in Verwendung stehenden Cvidenzhaltungsgeometer erster Classe Johann Presel und Ferdinand dermal wurden zu Euidenzhaltungs-Obergeometern zweiter Classe in der neunten Rangsclasse ernannt. — (Ernennungen im Volksschul-dienste.) Der provisorische Lehrer Johann Grad in Planina, Bezirk Ndelsberg, und der Aushilfslehrer Anton Germerk in St. Leonhard, Bezirk Krainburg, wurden zu definitiven Lehrern, dann die provisorischen Lehrerinnen Rosina Coriary in Assling und Aloisia Delal in Prem zu definitiven Lehrerinnen, alle an ihren gegenwärtigen Dienstorten, ernannt. —0. — (V 0 lksmissi 0 n.) In der Pfarre Heil. Kreuz bei Thurn-Gallenstein wird seitens des Jesuitenordens in der Zeit vom 5. bis 12. August d. I. eine heil. Volks, mission abgehalten werden. ^'k. — (Promotion sub »uZpieiis I,npa-ratnri 8.) Der Professor an der hiesigen l. l. Lehrerinnen« Nildungsanstalt, Herr Franz Ilesiö, wird demnächst an der Orazer Universität »ud »U8pioii8 Imperutoi-iZ zum Doctor der Philosophie promoviert werden. Der Tag der Promotion wird von der l. k. Statthalterei in Graz und vom Rectorate der Grazer Universität bestimmt werden. — (Aus Neumarltl): An der hiesigen mit einer gewerblichen Fortbildungsschule verbundenen Volks« schule werden sämmtliche Zeichnungen, schriftlichen Ar-beiten und Handarbeiten von Samstag an bis inclusive Montag zur allgemeinen Besichtigung ausgestellt werden. I'. — (Wein in den Apotheken.) Da in den mit 1. Juli l. I. in Kraft getretenen Ndditamentis zur österreichischen Pharmakopöe nun auch Weiß« und Roth« wein. sowie Marsalawein für Hellzwecke vorgeschrieben sind, hat das Wiener Apotheler.Hauptgremium beschlossen, specielle Weinmarken für diese Zwecke in den Apotheken einzuführen. Das Gremium war dabei von dem Bestreben geleitet, die Kranken mit gleichförmigen, guten und den Anforderungen der Pharmakopöe vollkommen entsprechenden Weinsorten zu versorgen und so den Aerzten und dem Publicum die Sicherheit zu bieten, dass die Weine in vollkommen gleicher und guter Qualität aus jeder beliebigen Apotheke verordnet, beziehungsweise bezogen werden können. Zu diesem Zwecke hat das Gremium eine Gremialmarle von Weiß« und Rothwein in Flaschen zu 2 k und 1 K 10 li eingeführt; die Flaschen sind mit der Schutzmarke des Gremiums und außerdem mit der Controlmarke der «österreichischen chemischen Controle» versehen. Ebenso erscheint vom Marsalawein eine eigene Gremialmarke in den Apotheken eingeführt. — (Im SteinerEurhause) findet morgen ein Fest mit Tanzlränzchen zu Ehren aller Annen statt. Beginn der Musikvorträge um 4 Uhr nachmittags, des Tanzkränzchens um halb 9 Uhr abends. — (Unfall.) Der in der Eisenbahnstation Sagor als Magazinsarbeiter bedienstete Anton Radi war am 24. d. M. mit dem Abladen von Glaskisten aus einem offenen Waggon beschäftigt. Plötzlich glitt er von der Bordwand des Waggons auf das Magazinsftlateau aus und fiel nach rückwärts, wobei er an beiden Händen und am Rücken mehrfache Verletzungen erhielt. —ik. — (Aus Welßenfel«) wird uns geschrieben: Bei der am 22. und 23. d. M. stattgefundenen Neu« Wahl des Gemeindeausschusses der Marltgemeinde Weißen« fels wurden gewählt: August Mally, l. k. Postmeister und Realitätenbefiher; Johann Schmoliner, Besitzer in Weißen« sets; Johann Eichleter, Besitzer in Weißenfels: Vincenz Wulz, Besitzer in Hinterschloss; Bartholomäus Dorn, Besitzer in Eichleten; Matthäus Florian, Besitzer in Nesselthal, Martin Kraner, Besitzer in Weißenfels; Andreas Putzi, Besitzer in Nesselthal; Robert Lilpop. Bureauchef und Procurist der Stahlwerke Weißenfels; Alfred Eisenhut, Oberlehrer in Weihenfels; Matthias Baruzi, Magazineur der Stahlwerke in Weißenfels, und Johann Müller, Besitzer in Weihenfels. — (Die Obsternte im Littaier Bezirke verspricht einen ziemlich ergiebigen Ertrag. Namentlich ist dies im Gerichtsbezirle Littai der Fall, wo in einigen Ortsgemeinden die Bäume besonders reich beladen sind und namentlich die Apfel« und Birnbäume zumeist gegen Astbrüche gestützt werden müssen. Die Nuss-, Pfirsich« und Zwetschlenbäume versprechen einen minder guten Ertrag, da sie vom Froste im Frühjahre sehr stark gelitten haben. Im Sitticher Gerichtsbezirle ist nur stellenweise Obst gediehen; der Ertrag muss dort als minimal be« zeichnet werden. — Die Weinrebe steht infolge des überaus warmen Wetters sehr gut, und die Weinbauer hoffen eine ziemlich günstige Weinernte zu erzielen. ik.— .. ^ (Sanitäres.) Im Eanitätsbezirle Littai ist N< herrschend ^wesone M^ernepidemie w l7 Aemelnd«, vollständig erloschen und derzeit nur noch in süns Gemeinden mit einem Gesammtlranlenstande von 72 Personen verbreitet. Von den daran erkrankten 526 Personen sind 492 genesen und 17 gestorben. Ebenso ist die in Kreßnitz und Schalna aufgetretene Schailachepidemie erlofchen; gestorben sind 3 Kinder. Dle Diphtheritis, welche nur sporadisch in einigen G«meinden auftritt, forderte von 35 Erkrankten 11 Opfer; zugewachsen sind in letzter Zeit in der Ortsgemeinde St. Veit fünf Fälle und in Rodockendorf zwei Fälle; in ersterer Gemeinde sind alle Erkrankten genesen, während in letztgenannter Gemeinde eine Person genesen und eine gestorben ist. -ik. in der Vomüirche. Sonntag, den 29. Juli (achter Sonntag nach Pfingsten), Hochamt um 1(1 Uhr: Schutzengelmesse von Johann Schweitzer, Graduate von Anton Foerster, Offertorium von Eugen F»ey. In der Ktadtpfarrüirche Kl. Jakob. Sonntag, den 29. Juli, um '/,W Uhr Pontificalamt: «I^oos 8uooräo3 maßnu»» von Johann Tresch, Instrumentalmesse in ^.-moll von Vernh. Hahn, Gradual« «Oonstitusg» von Anton Foerster, Offertorium nach Recitlerung des vorgeschriebenen Textes «kopulum bumilem», gemischter Chor mit Orchester von F. Gerbtt. Während des Oftferganges «^u»w» ut palma», Männer-chor von Fr. Ferjaniil. Theater, Kunst und Literatur. — (Ein merkwürdiges theatralisches Experiment) plant für die nächste Woche im Leipziger Sommer-Theater Herr Emil Messthaler. Cr wird an einem Abende den letzten Act von «Therese Raquin», den letzten Act von «Gespenster», den letzten Act von «Sodoms Ende», ferner den Einacter «Prole« tarier» zur Aufführung bringen und hierin die Rollen! des Laurent, Oswald, Willy und Adlinger — also vier^ Sterbescenen an einem Abende — spielen. An einem' Abende vier Acte und vier Todte — mehr kann man! selbst in den Hundstagen für sein Geld nicht verlangen. — (Argo. ) Inhalt der 7. Nummer: 1.) Das Eisen in Krain (Der Eisenhandel und sein Verfall), von> A. Müllner. 2.) Die Zukunft der Stadt Lalbach. 3.) Das Walbwefen in Krain; nach archivalischen Quellen von A. Müllner. 4.) Neue Funde in Laibach, von Müllner. — (Chinesisch.Bayerisch.) Aus der dies« wöchentlichen (31.) Nummer der «Jugend»: A.: Bitt schö', Herr N, Kinnas ma net 10 Mark pumpen? (China.) — B.: Na, na, da lunnt a jeda daher lemma (Talu)! U ftropos, Eahnan Schang (Jean) ha' i gestern a schon 5 Marl glieha. (Shanghai). — A.: So, di entsinn i mi net (Tien.Tsin)._________ Telegramme des k. k. Telegraphen-Eorreft.-Zureaus. Die Verlobung des Königs von serbien. Belgrad, 27. Juli. Aus amtlicher serbischer Quelle: Der Kaiser von Russland wurde von der Ver-lobung König Alexanders nur aus dem Grunde verständigt, weil der verewigte Kaiser Alexander der Pathe König Alexanders war, somit der Kaiser von Russland nach orthodox.kirchlichen Begriffen in einem gewissen Verwandtschaftsverhältnis zum Könige steht. Belgrad, 27. Juli. Zahlreiche aus Anlass der Verlobung des Königs Alexander in der auswärtigen Presse verbreitete Meldungen werden von officieller serbischer Seite als tendenziös und unwahr bezeichnet. So seien die Angaben bezüglich des Alters der Braut unnchtlg. Dieselbe sei 1867 geboren, somit 33 Jahre alt, sei niemals geschieden gewesen und habe niemals Kinder gehabt. Es sei augenscheinlich eine Verwechslung mit dem Obersten Masin, dem gewesenen serbischen Gesandten in Cetinje, im Spiele gewesen. Gegenüber den Meldungen von der allgemein herrschenden Unzufriedenheit im Lande weisen officielle Kreise auf den Umstand hin, dass König Alexander über tausend Glückwunschtelegramme zugekommen seien und weiter olche Telegramme ununterbrochen einlaufen. Der Ur-sprung dieser Nachricht sei in einer in Belgrad be-kannten und verhafsten Weiberclique sowie in dem Bestreden, Sensation zu erregen, zu suchen. Constantinopel, 28. Juli. Der Sultan beauftragte den serbischen Gesandten in Belgrad, dem Kömge Alexander zu dessen Verlobung seine Glück-wünsche zu übermitteln. Der Krieg in Südafrika. Balmoral, 27. Juli. (Reuter.Meldung.) Auf dem Marsche nach dem Osten traf General French südöstlich von Balmoral auf 2000 Buren, welche jedoch flohen. Die Buren sagen, ihr Feldzugsplan sei. den Kleinkrieg bis zur Präsidentenwahl in Nord« amerila fortzusetzen, da ihnen Intervention versprochen worden sei, jaM die Demotraten siezen. Die Vorgänge in China. Wien, 27. Juli. Wie die «Pol. Corr.'H nimmt, sind die von Pola abgegangenen KnegsW «Kaiserin Elisabeth und Aspern, zur Verstärkung " österr.«ung. Streitlrä'fte für die chinesischen OewW bestimmt. Von einer Entsendung von Landtrupp wurde mit Rücksicht auf die geringen mateue«' Interessen, welche Oesterreich-Ungarn in China . vertreten hat, abgesehen. Der Escadrrcomniandmlt n)> immerhin in der Lage sein, wenn die Verhältnise erheischen, durch Ausschiffung von Landungsdrtachelnen sich au den Operationen der fremden Contingents Lande zu betheiligen. Die Entsendung der genanH Schiffe verfolgt den Zweck, die Bereitwillig^ Oesterreich'Ungarns erkennen zu geben, um mit oe übrigen Mächten an dem gemeinsamen im InterM". Humanität und Civilisation unteruommeuen ^', auch österreich-ungarischerseits mitzuwirken. Die So darität Oesterreich-Ungarns mit den anderen iNäch findet ihren Ausdruck in der dem Escadrecommandalul ertheilten Weisung, in allen auf die militärischen ^ tionen bezüglichen Fragen im engsten EinvernehlN mit den anderen Admiralen vorzugehen. . Berlin, 27. Juli. Das Wulsf'sche M"" meldet aus Tirn-Tsin vom 24. d. M.: Heute ist ^ einem hiesigen Zollbeamten ein von Peking am ^ . abgegangener Bote eingetroffen, welcher die MA^ überbrachte, dass die Soldaten des Prinzen TscY^ gegen die Truppen des Generals Tung gelämpst ^ eine Niederlage erlitten hätten. Die Fvemden "^ lheidigten sich ill der nördlichen Kathedrale >" Nähe der «Verbotenen Stadt». ^ London, 27. Juli. Der Correspondent ^ «Daily Mail» telegraphiert, aus Shnllghcn von» k"» tischen Gesandten in Peking, Macdonald, ein von» ">, datiertes Schreiben erhalten zu haben, besagend: ^ Fremden erhalten von den chinesischen Behö'den " Hilfe. Drei Gesandtschaften halten sich noch '"U der Feigheit der Chinesen. Wir hoffen, 14 Tage^ auszuhalten, falls wir aber bedrängt werden ft""' höchstens vier Tage. Das Granatenfeuer dauert al<. London, 27. Juli. In einem vom «^'1 Mail» veröffentlichten Briefe des britischen A'sa»^ in Peking, Macdonald, vom 6. d. M. heißt es: ^ erhalten von den Behörden leinen Beistand, ^rel .^ sandtschaften stehen noch, darunter die britische. ^ )alten auch einen Theil der Stadtwälle beseht. ^ Chinesen beschießen uns von der Stadt. Wenn nicht bedrängt werden, können wir noch l^AM^ halten, sonst nur vier Tage. Das Eutsatzcorps »" nur geringen Widerstand zu erwarten haben. >^ London, 28. Juli. Die «Morningpost» ""^ Li-Hung-Tschang hat auf eine vor zwei Tagen , ihn gerichtete Anfrage mitgetheilt, dass Sir w"^ Hart am Leben sei. — Die «Times» l"^^?^ Shanghai vom 25. d.: Der der großen noM^ Telegraphengesellschaft gehörige Dampfer 'Stores j< diske» wird morgen in Tschi-Fu eintreffen und^s, beginnen, zwischen Tschi.Fu und Talu eine . ^ Verbindung herzustellen. «Daily Mail» bericht"' ^ chinesische Dolmetsch, welcher gemeldet hat, dad Herald, aus Panama meldet, die Aufständischen einen Friedensvertrag """" F in welchem sich die Aufständischen bereit "llarc ' ge" Waffen. Munition und Schisse auszuliefern. " ^ gewährt die Regierung allen, die am Aufsta"" zh^ genommen haben, Amnestie und gestattet W Waffen zu behalten. ---------- pF Wien, 28. Juli. Die «Wiener Z"t""s'^ ciert die Verlobung des Erzherzogs Peter o^zj,,"' mit Marie Christine Prinzessin «on Bourbon " Laibacher Zeitung Nr. 171. 1421 28. Juli 1900. Die z>. ^. ^^t>oizii^ii5^iz der '^aibacher Zeitung^ bei welchen das Abonnement mit diesem Monate endet, werden höflichst ersncht, die weitere Prä-numeration I>^1.ir„^övoft Marcel, Kamerad Eva. X 4-80; IulchenS Mii,,«. V'^: Dcr geschlossene Garten, K420; P°r,ser Ehe-Nun, /> ^'^: Eine Pariser Ehe, k 4-20; Die Sünde der Va> - ' ^'^'' Camilla. K. 4 «0; Liebesgeschichten. K4'«0; j(/^?"en, l^ 4 «0; Liebcsbeichte, K 420; Cousine Laura. R..<,^,,', "ebeswahn, K 3 60; Auf iiiebeswcgen, X 1 20; FlH°^^^'"W'lellen. K 240; Iulchens Heirat. X 1 20; H.v°.^ ' ,^'^! Nimba, K 1 20; Der gelbe Domino, K 120; Nel aul.t.V ^" ^ ^e Grazien auf der Pariser K u.^"ste«u„a. K — 72. — Meyle N., Der Götze Gold. Dcr T°im?H^^^' "" warm. X I 20. - Tschechoff «., Wlli^ s°"^' l^ l 20. — Maupassant, >acls Brautwerbung, X 3--, geb. X 420. Fed N°!V's w der Buchhandlung Jg. v. Kleinmayrck ^^^ambcrg in Laibacli. Congressplatz 2. Angekommene Fremde. y. Hotel Elefant. >t. Vri^' ^"li. ltatti, Privat, s. Sohn, Venedig. -'MwesA n,, Mi" "'s, Neslher, Selza. —Leonetti, Ingenieur; Pelrolu. ^'lblonn ' ^ Werbole. Deutsch, Kflte., Graz. — Ebel. Kfm., «anizs«, ^^"°te, Wien; Mahrischl, Nosenwasser, Langer, ^ßner «,,5.""b' Iamisch, Kamerrad, Vrody, Haag, Weiß. U'^U'hweiß. «fite., Wien. / U.l,x)^" Juli. Gesellschaft Steidler; Umlauff, Pich, ^' "' l, Ni°i!, ^"°"ts: iiou, l. u. l. Hauplmann ; Thanhaisrr. U,"'Nllyer ?' ^°uirdo, Linicnschiffscapitän; Vlochmann. Privat; ^,"l. PoNn, Ul' Weber. Wayer, Lamm, Löwy. Schönbichler, K'kich ^' «fite., Wicn. — Steinberg, Kfm., Iägcrndorf, -3"dlei' 3'^rndorfer. Kflte.. Waidhofcn. — Majoran, Holz. b> ^raw^ " ^ Dr. Mencingcr, Nbvocat, Gurlfeld. -^°!chllu ^s' Marburg. — Seleufa. l. u. t. Obrrlieutenant. n^'"ester /votrvar, Privat, Rudolfswcrt. — Mosulli. sammt ""llain. "^'ll°no, Private, Trieft. - Verbiö, Priester. Am 2« c. ^"" Vaitlllchtr Hof. ^ Tr. G.^ >kuli. Fortunat, Hütlenvorstchcr, St. Anna. ^°"l>ura « ^"l, s. Frau. Graz. - Krieber, Privat, b^^ndu^,,,.^"' «ump, Private, Tschcrmosnitz. - Wescl. ^"'"nnn ^ .'.,b°bbcrger. Waltl, Nahnbcamten, Trieft. — 2' ^ M.n ^'""", Dresden. - Treubcrt, Privat, Würz--^»^^/^ "ellner. Freiwaldau. — Molaro, Kfm., Udine. ^, Nn. 2, ^ Verstorbene. °z 10. s°' ^"l>. Maria Porenta, Schneiderstochter, 6 M., "°gasse4 '^uli, Aloisia Gradisel, Nrbeitersgattin, 35 I., '. Vebärmutterlrebs. H. An, 2>. ^ I" Civilspitale. Mhttitis. 'I"li. Maria Polorn, Malerstochter, 1 I., ^^^Io^^- ^'°'" ^"bjan, Nesiherssohn, 9 I,. ^^en^ ' Mancinl, Zuckerbäcker, 35 I., ^Icodoligmu» ^lculo^^. Juli. Maria Malovec, Taglühnerin, 40 I., ^E^ll'sche Beobachtungen in Laibach. ^^^^n^Miltl. Lustdruck 736 0 mm. ^^l^^2^^D. milbig ! heiter ^ ^!^^' — N. schwach hcit«_______ " '^ > 21-0, SO.' schwach j heiter j 0 - 0 ^i9g«"Mmitlel der gestrigen Temperatur 25-8°, No,- eO°t der k. u. k. Generaistabs-Karten. ^°bi.„ 5. «...' «> "" ^" ^latt 50 lr., in Tafchenforma, «3> «.A . "' Einwand gespannt «0 ,r. 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Kosmin I Mundwasser unerreicht in Güte und Wirkun9.Wenige Tropfen iNifl^Vauf ein GlasWasv' ^ Preis Kr. "2— J Anerkannt bestes (»7r.i)g Mund- und Zahnwasser, Hanpt-Depßt: Anton Kiiwper, Laibach. S potrtim sreem naznanjamo vsem sorod-nikom, prijateljem in znancotn pretužno vest, da je naä nepozabni soprog, oziroma ofie, tast in ded, gospod Valentin Prevc zasebnik in posestnik (2856) danes dne 26. julija, ob pol 7. uri zjutraj, po daljSi in muèni bolezni, previden s svetimi za-karnenti za umirajoèe, v 74. letu svoje starosti, udan v božjo voljo, mirno v (iospodu zaspal. Pogreb pokojnikov se vräi v soboto, dne 28. t. m., ob pol (>. uri popoldne iz hide St. 170 v Kranju. Sv. maše se bodo brale v tukajšnji farni cei kvi. Pokojnika priporoèamo v blag spomin in molitev. V Kranju, dne 26. julija 1900. Marlja Prevo, soproga. — AloJzlJ Prevo, postajenaèelnik c. kr. drž. železnic; Valerljan Prevo, asisicn) c. kr. priv. južue železnicn. sina. - Urbanija Prevo. Silvlja Lah, Rlbarda Prevo, Viktorina Tavöar, hèere. — AloJziJ Tavöar, c. kr. realèni profesor; Evgen Lah, magistratni tajmk, zeta. — Vida Lah, Da-nloa, Zlvko Tavöar, vnuki. Laibacher Zeitung Nr. 171. 1422 28. Juli 1900. Course an der Wiener Oörfe vom 27. Juli 1909. «a« b«m °Mellen C^Mam Die notierten Course verstehen sich in Kronenwährimg. Die Notierung sämmtlicher Actien und der »Diversen Lose» versieht sich per Stück. Allgemeine Staatsschuld. «>"b ^"" »inheill. «ente in Noten Wai- November p. C. 4 2«/„. . . 97 50 y?'?0 fl.......481'—495'— bto. Linz Vudw. 200 fl. «. W, <». 5'///»........437—440 — dto. Salzb.-Ilr. 200 fi. «. W. E. 5"/n.........428'— 431-— «al. «arl'Lubtn.-V. »0« sl. CM. 5"/, von «00 ft......432 — 422-75 «elb Ware Vom Staate zur Zahlung übernommene Eiseub.'Prior.» Obligationen. Elisabcthbahn «00 u. 3lXX» W. 4»/, ab 10°,^,...... 11225 1l8 — Llilabethbahn, ,e>: Cassa . . . 90 95 9115 4»/„ bto. dto. dto, per Ultimo . 90 U.i 9115 Una. St..Eis. Änl. Gold 10» sl. l2N «5 12,-25 dto. dlo. Silber 100 sl. . . . 99 35 10035 dto. Staat« 0bl!g. (Ung.Oslb.) V. I. 1876....... 1,7 75li8.V> dto. Schantreaal-AbläI..Ol>lig. . »8- «8 9« dto.Pram. N.lz10«>fl.— ^>Nirr. 158- 153 — dto, dto. k 5!)fl.—2UUttr. 157 75 158 7ft Thc>UnIehcn, vcrloöb. 5"/» 1W— 100 75 4"/? «rainer Landes Änlehfu . 97'25 — — Veld Ware Vftndbries« «tl. Vodcr. »llaöst. i»5l>I.verl.<°/„ 9420 95 20 N, üsierr. Lande« Hyp.-Anst. 4°/„ 9SU0 »?'U> Qest.'Ung, it ijühr. ver>. 4"/„......... 98— 99 — dto. dto. bojähr. verl, 4"/„ . 98'— DU-— Eparcasse.1.üst.,«0I.,verl.4",, u«-?5 99-7K EisenbahN'Priurlläl»« Gbligalionen. sserdlnands-Nordbahn Em. ,886 SL'Ü« 97'20 Oesterr. Norbwcstbahn . . , 1N4-75 105-75 Staat^bah»....... 405- >4y7 ,_ Südliühn il3"/<,verz.Iänn..Iuli 319—!»2N - dto. ^ 5°/n...... 119-25 120 — Ung.-galiz, Ullhn..... 103 — 104 — 4°/„ Unterlrains«' «ahnen . , 99-50 100 — Divers« Los» (per Stücl). Verzinsliche Lose. »"/„ Uobciuredlt-üosl' Em, 18»0 2»» 50 241 5« »"/» .. « fl. . . 340-—3NN - 5"/„ Donau-Ueg!!l.°Lose . . , »5l — 253 — Unverzinsliche Lose. «udap.-Aasilica (Dombau) 5 fl. 12-60 13-60 Kreditlose iaa fl...... »84—387' Clary-Lose 40 fl. «M. . . , 127 25 128-25 Ofcncr Lose 4N fl..... 125' - «28- Palffy-llose 40 ,l. CM. ... «I - 133- «oth-nltreuz, 0cft.Ves.v,.i»fl. 42 50 43 50 ., >. U"8..... 5fl. 20- 2,'25 Rudulph-Luse «<» fl..... ««,.5,, gz-z,^ Salm-Lose 40 fl...... 172'— ,74 — Et,-Genol«-Lllse 40 fl. . . . i»z —. 185-— Waldstein-Lose «0 sl.....__._ __.._ Vewinstsch. d. 3"/„ Pr.-Echultv. d. Vodeniredilanft., «m. »»89 bv — 52 — Laibackcr Lrse...... 47,zy 4I.5Y Veld Ware Nctien. tzransparl'Zlnter-nehmungen. «lufsig-Tepl. Eiscnb. 500 fl. . 3040 3050 «au- u. Äetrieb«.«el. f. sUldt. Stlahenb, in Wien !>l. X , 27« — 2?»- dlo. dtu. bto. lit. N . . 269 — 270-. Aöhm. Nordbah« ,5<> fl, . . 4X0 — 425'- Vnscktiehrader fl. CM. 3010' 80»n- d!ll. dto. lüt. l!) 200 fl. . 1„88- 1095 Douau «Dampfschiffahrt« « Ges. Oeslerr,. 500 fl, CM, . .745-749- Dul-Vodenbachcr lk.-V, 400 »r. 594 — 598- sserdinaüks-Norbb. 1<»Wsl,CM, 8l3N «145-Lemb.^csnow.-Iaslli'Eiscnl,.. Äcscllschaft 200 fl, E. . , . 530— 532- Llohd. Oeft., Trieft, 5W slCU ?«»-— 7N4 - Oesterr, N°rd>vestb, «W fl, Z 454— 45« — d'o, dtn, slit, tt) i»«> sl. 2, 4«3 — 464 - Plag'Duzer Eisrnb. '<»<>f>, ab«si, l?»-— ,80 — Htaatüeisenbahn ÄX> fl. 3, . , 85k 25 «5!» 25 Süklmhn 200 fl, 3. , , . 1« 9 .. >io ^ E>>t»'ordb. Verl>,Ä, 2<>0 fl, CM. 8«8 50 »71 — Tramwnii Oej,, !<<»raz)2Wfl.<5. 4l5'- 425« Wit!»,.- Lllsalb»bnel!'Act..cz>,!. —- — .. N6N-50 Crcditbanl, Nlla, una., «0« fl, «89-— NW — Depositenbank, Allg,, 20" fl, . 4,8'—42!-- lkscompte'Vef., Ndröst., 50« sl 1418' 1420' Viro^ u. Casse»»,, Wiexcr. 200 fl 48N-— 4N!) — Hypothelb., Oest., 2«0 fl. UO"^ 5-5>'» 4<5«> Oesterr.«ungar. Äa»l, 600 fl. . 17«» l?o? Unionbanl 200 sl..... 55,5-50 bb«'°" »erlehrlbani. '.'Mg.. »40 sl, , »22- - »l«"" Indultlit-zlnler» nehmungen. Vaugef., Alla, »ft,, ion fl. . . ,bU —lbl'" Eaydier Visen» >»lb Stahl Ind. in Wien 100 fl..... I?»'^ l»» ah!!w,Leihg.,Erste, «<>0fl. 380 — »°? ..Elbcimihl", Papiers, u. N..«. 133'—>s»" Liesinaer Ärauerei ,00 sl. . . 305--30?^ Montan lyesellsch.. Oes,. alpine 453-5U454" Prager lti!en-I»b,-Wcs. 200 sl, 1775- l??» Ealgo-Tarj, Stelnlohlen 100 f!, «,?—«" ..Lcliloalm'lhl", Papiers, 200 f'. »«2'^^ ,,Ot«hrerm.". Papierf. u. »ii-O. 825 — «?»" Irifailer Nohlenw.-Ves. 70 sl. 4,8-«"7. Waffens.-°ssra»c«'S!ülie.....l»»« »»^ Dentsche MeichSbaiilnoten . . 1l8 !>? '".„ Italienische Äanllwten . . . »0 5l> «"!, «ubel.Noten.......2°5,« ' ¡on Renten, Brandbriefen, Prioritäten, Aetlen, L*i«n «Ic, O«*vlaen unal Vulntcn. (»3«) Los-Versicherung. Ba.3a.3c- -va.aa.cL *Wech.fller-a-eacli*,ft Privat-Depot« (Safe-Deposit»)