Ar. 40. Sonntag, den 16. Wai 1880. V. Jahrgang. Cillier Zeitung. Pränumerations-Bedingungen. pr . , liomindi.'. .los. »itn-TctUi in i. CupcUt mit «»!»> 4. »id»ch. Die St. Keorgner Hiesotution. ES gibt gewisse eingebildete Kraule, welche, obzwar sie die krüstigstc Konstitution besitzen, todt fOTtruätircnD über neue Leide» flogen, fortwährend Pillen unD Pulverche» verschlucken und zu ihrem HauSarzie nur dann Vertiauen haben, wenn er ihre Hypochondrie mit einem groß?» Arzneien-quanium nährt. Mancher Arzt, der diese Marotte ker.nl, greift gezwungenerj Weise zu indifferenten Mitteln, die. wenn sie auch nicht schaden, so doch auch richt nützen. In diesem Sinne erfassen wir auch da« neueste Recept des Med. Dr. Bosch njak, welches er seinen Wühlern, uin ihre vermeintlichen Schmerzen zu lindern, verschreibt. Herr Boschnjak glaubt seine Patienten zu kennen. iSc weiß, daß sei» Heilmittel, welches diesmal in einer Resolu» tion : umadministrattveVereinigung sämmtlicher von Slovenen b e-»vohnten GebietStheile oder in der ErrichtungeinerFiliale drrGrazer Lstatthalterei für die Slovenen U n t e t st e i e r m a r t e in E i l l i, besteht, ohne besondere Beschwerden genommen werden kann. (St weiß, daß diese Resolution ein indifferentes Mittel ist, er weiß, daß sie nie eine Wirk-ung haben kann, es sei denn alS Zugpflaster für die St. Georgner Wirthe, die zweifelsohne, falls da» Wetter günstig sein sollte, ein gutes Ge-schüft machen werden, denn die Gelegenheit, be« rühmte Taborredner vom Elvera^v des König-reich» Slovenien declamiren zu hören ist zu ver-lockend, so etwas hört man nicht alle Tage, ge-schweige ohne tSntiee. Ob aber die Zuhörer sich gerade ans den Wählern Dr. Loschnja ks re-crutiren werden, möchten wir dahingestellt sein lassen, denn eS ist nicht gut anzunehmen, daß bei den schlechten wirthschaftlichen Zeiten die entfernt wohnenden Wühler herbeieilen sollten, um einer Utopie zuzustimmen, für welche sie nicht einmal besonders schwärmen. . e Dr. Boschnjak mit seinen Aposteln am Pfingstmontage loslegen wird, wie gesagt, nicht ernst nehmen. wir unterlassen eS daher dieselbe zu analysiren. Die komische Naivität de« KönigreichSgründer« liegt jedoch darin, daß er die deutschen Stüdte und Märkte zar nicht berücksichtigt, sondern für die-selben Bestimmungen trifft, als hätte er daselbst auch ein Wort »u reden. ES sollte doch dem Herrn Doclor klar sein, l daß z. B. das d e u t s che ii i l l I stets der brennende Dornbusch sein wild, an dem sich seine geflügelten I.->een versengen müssen. Eilli will nichts von Investitionen wissen, mit denen nationaler Chan-viniSmu« eS beglücken möchte. Wir können viele Männer, welche für ver-nünktige Wünsche und Bestrebungen der Slo-Venen mit Eifer und Ueberzeugung eintraten. Boa dem Momente jedoch, als sie sahen, daß nationale Exzltado», trotz ihres beschränkten Gehirnvolumen«. sich mit Hilfe der willenlosen Menge und mit Unterstützung des Clerus zu BolkSbeglückern auf» warfen und von einem Königreiche Slovenien zu faseln begannen, — von diesem Momente an ihren Patriotismus und ihr Nationalgesühl er-druckten und der Bewegung den Rücken kehrten. Im pol tischen Leben gibt es eben nur zwei Möglichkeiten: Freiheit und Fortschritt — oder Knechtschaft und Rückschritt. Weichem wahrhaften Patrioten sollte wohl die Wahl schwer werden? Nur dort wo kulturelle Zwecke angestrebt und realisirt werden, dort kann auch die Wohlfahrt der Bevölkerung begründet werden. Ein Land Slovenien aber könnte nie glückliche Zustände schaffen, dafür bürcien die Erfahrungen der letzte» Zeit und vor Allem die fortschrittsfeindlichen Pläne der nationalen Eoneertdirigenten. Oder soll das rebendekrünzie herrliche Unterland darin feine Beglückung erblicken, daß die »lovenifch Feuilleton. Das Geheimniß der Hrafenfamitie. Roman von Emil Henry. (14. Fottjetzung.) — Wie soll ich es wissen? Ich habe doch selbst von der Dienerschaft erfahren, daß er fort ist. — Wer sagte es dir? — Fedor. — Wer ist Fedor? — Der Stallknecht. Der Eommissür befahl eiuem seiner Leute, den Genannten zu holen. XII. Die Beiden hatten kaum das Zimmer ver» lasten, als ein, ziemlich ürmlich gekleideter Mann die Thüre aufriß und rasch eintrat. Bei seinem Eintritt stellten sich die Polizisten in Positur und legten die Hand grüßend an die Mütze. Der Eingetretene, dessen ganzes Aeußere den Eindruck machte, daß man einen Vagabunden, wie er >m Buche steht, vor sich habe, mußte dem-nach kein Vagabund, sondern eine Person sein, die bei der Polizei einen gewissen Rang einnahm. # Dem war auch so. Der Eingetretene war jener Iwan Fedorowilsch, nach dem der Polizei-commissär gleich bei seinem Eintritt in das Zimmer gefragt hatte. Ohne eine bestimmte Stel« lung einzunehmen, ja ohne einen Gehalt zu be-ziehen, au» purer Vorliebe war er geheimer Agent, und die Polizei unterließ es nie, in schwierigen Füllen seinen Beistand in Anspruch zu nehmen, denn an Scharfblick und Gewandtheit nahm e» Keiner mit ihm auf. Er war auch heute sofort benachrichtigt worden, als die Polizei von dem Morde Kennt-niß erhielt, und er kam iu dem Kostüm, in dem er in der letzten Nacht verschiedene verrufene Locale durchstreift, auf welche die Polizei ein wachsame» Auge hatte. Mit raschem Blick überflog er das Zimmer und nüherte sich dann dem Tisch, an dem der Schreiber saß, der da« Protokoll de« Verhör» geführt hatte. Iwan Fedorowilsch nahm da« Protokoll und begann e« aufmerksam zu lesen. Wer während der Leetüre seine Physiognomie aenau beobachtete, der konnte bemerken, wie in derselben der Ausdruck mehrmals wechselte. Jetzt nickte er zustimmend, im nächsten Moment flog ein Lüchtln über seine Züge, die sich gleich darauf wieder verdüsterten. Nachdem er da« Protokoll gelesen, befahl er den Anwesenden kurz, da» Zimmer verlassen, da-mit er in seiner Untersuchung nicht gestört sei. ß Dem Befehl wurde sogleich Folge geleistet. Iwan Fedorowilsch schlug nun den Porhang zurück und trat in da» Nebenzimmer. Als er nach etwa fünfzehn Minuten aus demselben wieder hervorkam, hatte sein Gesicht einen triumphirenden Ausdruck. Er schien mit dem Resultat seiner Nachforschungen zufrieden zu fein. Bedächtig musterte er nun auch daS erste Zimmer, schloß verschiedene Schränke auf, schob Schubladen herau« und übersah flüchtig ihren In-halt, und blieb endlich vor dem Tisch stehen, an dem in der Nait da» Gespräch zwischen Dimitri und dem Fürsten stctt gefunden hatte. Sein Blick schweifte von dort zu der Thüre hinüber, die sich auf dem Eorridor öffnete, und er trat hinaus. Die draußen stthcnden Polizisten kahen ihn da» Auge an da» Schlüsselloch legen und aufmerksam durch dasselbe blicken. Dann trat er wieder in da« Zimmer und schloß die Thüre hinter sich. Gleich darauf kam der Eommifsär. Mit strahlender Miene trat er in da« Zimmer und reichte dem geheimen Agenten die Hand, indem er ihm zurief: — Ich bedauere, Iwan Fedorowilsch, daß wir Sie diesmal herbemüht haben, &enn c» ist Sprache als Universalsprache gleich der ungarischen in Ungarn und der kroatischen in Croatien eiage» führl werde? Was in Tran»leithanien möglich war, wird bei uns nie erlangt werden können, denn unsere Cultur und Intelligenz hat bereits einen Höhepunkt erreicht, welcher sich durch Be-hlückung mit sprachlichen Concessionen nicht be-schränken läßt, welcher auf solche Segnungen leicht verzichtet. — Wir wisse» den Begriff der heute auf der Tagesordnung stehenden„Gleichberechtigung" wohl ju schätzen und die gerechten und billigen Forderungen, welche ia einem Lande mit ge-mischter Bevölkerung einen staatlichen Sinn haben, wohl zu würdigen. Wer bei un» im öffentlichen Slaat»leben seinen Beruf finden will, der soll auch der flor «Zischen Sprache mächtig sein, um sich mit dem Volke verstündlich machen zu können, um über dessen Wohl und Weh. über dessen Recht und Unrecht, über dessen Freiheit und Leben gewissenhaft und gerecht entscheiden zu können. Ader weiter« kann Niemand bei uns an eine solche Verpflichtung gebunden sein, denn wäre dies der Fall, dann kann auch von einer Gleichberechtigung nicht mehr die Rede sein, dann tritt die Vergewaltigung ein. Um aber eine solche Verpflichtung in* praktische Leben einzufübren, bedürfen wir keiner Re-solution von St. Georgen. Wir brauchen weder ein Land Slovenien noch eine Filiale der Grazer Statthalterei, denn auch ohne dieser Filiale kann die Gleichberechtigung mit voller Beruhigung durch-geführt werden. Darum erklären wir eine herauf» gewirbelte Resolution von St. Georgen für ein leere» Phantom und sprechen gleichzeitig dem ge ehrten Herrn Ooctor Voschnjak für seinen schönen Gcbankcn Eilli zur zweiten Prooiuzialhauptstadt machen zu wollen den Dank au». Wir nehmen den Willen für die That und wünschen nur daß ein heiterer Himmel am Pfingstmontage über St. Ge» orgen ebenso lächeln möge, wie wir über den ar-rangirtcn Scherz, über das neue nationale Lebens» elixir d«S Med. Dr. Voschnjak lachen. Politische Rundschau. Cilli. 15. Ma>. Die Session deS Abgeordnetenhauses, obzwar noch nicht formell geschlissen, hat nunmehr ihr Ende erreicht. Fast acht Monate wogten die h»f» tigen Stürme, welche die EaalitionSidee des Giafen Taaffe heraufbeschworen hatten. Die in der Thronrede versprochenen Ersparungen sind jedoch ebenso ausgeblieben, wie die angekündigte Ver» einfachung der Verwaltung. Von den schönen beglückenden Plänen ist kein einziger zur AuS-führung gelangt uns die verheißene.Versöhnung und Verständigung" verklang in einer schrillen Dissonanz. In der Sitzung de« Abgeordnetenhauses vom 13. d. wurden die Delegationswahlen vorge- mir bereit» gelungen, den Verbrecher zu entdecken. > In wenigen Stunden wird er in unseren Händen I sein. Ich habe schon Befehl gegeben, den Ver-haftSbefehl anzufertigen und ihm einige Leute nachzusenden. — Darf mau fragen, erwiderte der Agent, wer der Verbrecher ist? Der Eommiffär blickte auf den Tisch. — Haben Sie das Protokoll nicht gelesen? fragte er. — O ja, aber . . . — Nun. da steht eS, daß der Neffe deS Fürsten der letzte war, der mit ihm beisammen war. daß e« zwischen beiden zum Streit kam ... — Ganz richtig! unterbrach ihn Iwan Fe-dorowitsch. — Da« habe ich gelesen. Wer sagt aber, daß der Neffe der Mörder ist? — Da« ist doch völlig außer Zweifel! rief der Commissär lachend. — S« ist nicht so zweifellos, wie Sie an» zunehmen belieben, erwiderte der Agent im ernstem Tone. — Wenn Sie e« bestreiten, rief der Eom» miffär. dann müssen Sie Gründe beibringen voll-wichtige Gründe, die im Stande sind, die vorhan-denen Verdachtsmomente zu entkräften ... — Und wenn ich das könnte? fragte der Agent kurz. nommen und dabei für Böhmen die Eandidaten der Liberalen gewählt, nachdem em Kompromiß feiten» der Liberalen abgelehnt worden war; für Mühren wurden dir Ean?idaten der Compromiß-likte gewühlt. Die liberalen Abgeordneten Ober-österreichs und die Eonservatioen SteiermarkS deiheiligten sich nicht am Wahlakte. Für Steter» mark wurden Lohninger unv Wurwdrand gewählt. Am Schlüsse der Wahlen theilte der Präsident mit, er werde, da die Vertagung de» Hauses binnen der nüchsten Woche zu erwarten fei. zur nächsten Sitzung schriftlich.einberufen. Ein Antrag de» Abg. v. Schönerer, morgen eine Sitzung zu halten, wurde abgelehnt. Eine interessante Episode au» dem Abge» ordnetenhause wird noch der „Pr." mitgetheilt: Minister Dr. Pra5ak ging auf den zur Sitzung erschienenen Statthalter Baron Pretis zu, drückte ihm die Hand und sagte: „Excellenz! Sie sind heute da« Zünglein an der Wage der Delegation«» wählen aus Böhmen. Sie hätten deshalb die Verpflichtung, einen Compromiß zwischen den beiden Parteien herbeizuführen." Baron Pretis antwortete darauf kurz: „Nach den Vorgängen der letzten Tage ist ein Compromiß unmöglich ge» worden." Sprach's und g'»g auf feinen Sitz. Die deutschen Blätter in den böhmischen Landstädten verlangen die Einberufung eines deutschen Parteitages. In Aussig Leitmeritz. Tetschen, Bodendaw. Budwei« und anderen deutschen Stüdten werden die Stadtvertr«Hingen am Pfingstsonntage Sitzungen abhalten, um Re» solutionen gegen die Sprachenverordnnng zu ve» schließen. Die Ezechen sind von dem besten Wunsche beseelt, baß die BergewaltigungSvolitik. welche sie im Reichsrath: gegenüber der Verfassungspariei begonnen haben, nach der Vertagung deS Reichs-rathe« fortgesetzt werde. Wie sie im ReichSrathe den deutschen Abgeordnete» do» Wort abgeschnitten haben, so soll auch die deutsche Bevölkerung und die deutsche Piesse mundtodt gemacht werden. Die Politik plaidirt bereits für Polizeiverbote und eine schärfere Durchführung der ZeilungScoi'fiScationen. DaS genannte Organ schieibt: „Die Absicht der verfassungstreuen Agitatoren, die Bevölkerung durch Veranstaltung von Parteitagen aufzuwiegeln, dürste die Regierung nöthigen, Vorkehrungen zur Abwehr dieser Attentate auf den öffentlichen Frieden zu treffen. In Abgeordneienkreisen gibt man sich der bestimmten Erwartung hin, daß da« Ministerium von den ihm zustehenden Befugnissen entsprechenden Gebrauch machen werde. Die ver» fafsungStreuen Ministerien haben selbst die Harm« losesten slavischen Meeting« verboten. Warum soll man also Agitationen gegenüber nachsichtig sein, welche von der verwerflichsten Absicht eingegeben sind? T> e Nachsicht der Regierung behandelt man mit Schwüche. und je milder Graf Taeffe auf' tritt, desto frecher gebe»den sich seine Gegner. Der Eomm'ssär stutzte eine» Augenblick. . — Sie müssen sich getäuscht haben! sagte er endlich. Der Fall ist zu klar . . . Doch, lassen Sie hören! fügte er hinzu. Womit können Sie Ihre Behauptung beweiset, ? — Gestatten Sie mir erst eine Frage! — Fragen Sie! — Ist der junge Petroff Soldat? — Soviel ich weiß nicht. — Dann pflegt er wohl auch nicht Soldaten» handschuht zu tragen? — Wo« soll diese Frage? fragte der Eom» miffür, der anfing ungeduldig zu werden. Iwan Fedorowilsch lächelte. Er zog au« seiner Rocktasche einen Hand» schuh hervor, an dem sich einige Blu.'flccken de-fanden. — Solche Handschuhe, sagte er, tragen die Officiere unserer Armee. Diesen Handschuh fand ich neben dem Bett. Der Eominisfär fand nicht gleich eine Antwort. Der Agent weidete sich einen Angenblick an feiner Ver.egenheit, dann fuhr er fort, indem er au« feiner Rocktasche ein Taschentuch hervorzog: — Der Reffe de« Fürsten heißt Dimitri. Ein Taschentuch, in da« die Buchstaben A. M. eingezeichnet sind, ist daher gewiß nicht da« seine. Der Artikel, um dessentwillen die „Neue Freie Presse" coafiScirt wurde, ist der G-p'el mensch» licher Verlogenheit und Schamlosigkeit. Kein Wort von dem wa» da dem Ministerium vor,.warfen wird ist wahr. Leider ist da« co>!st?cirtr Blatt überall zu lesen gewesen. Die Consiscatil»« er» folgte zu spät. Könne» d.n» die betreffe»»,« Or» gane nicht früher aufstehe»? Eine tfoifittitjon, die keine vollständig.' ist wird aesfer erspart. Die-lelbe Unzulänglichkeit ist auch seinerzeit unter dem Ministerium Hohenwart beoliachtet worden." Die „Neue Freie Presse" bemerkt hiezu: .Man merkt e« fürwahr, daß die Heimalh der slavischen Freiheit da« Heilige Rußland ist." Ein czechifche« Provinzblatt meldet au» EzaSlau, daß sämmtlichen Bezirksrichtern die Weisung zukam, unter eigener Veronlwortt'chktil dafür zu sorgen, daß den czechifchen Parteien auch die Urtheile deS Obersten Gerichtshofes ia czechi» scher Sprache zugestellt werden. Die wiederhergestellten freundlichen Bezieh» ungen zwischen Deutschland und Rußland erfahren die aufmerksamste Pflege. Kaiser Alexander be» merkte der preußischen GratulationS-Deputation. man müsse kein Gewicht auf daS Gerede und Ge-klatsch legen, als ob sein Sohn, der Thronfolger, dereinst nach anderen Grundsätzen als er selbst regieren werde. Da« innig freundschaftliche Ver-hältniß zu seinem Oheim, Kaiser Wilhelm, werde niemal» einem Wandel unttrliegen. und ebenso sei er überzeugt, e« werde ihnen, den Herrschern, gelingen, zu bewirken, daß auch die beiden großen Reiche wie bisher in Frieden und Freun! fchaft mit einander ledten. General TreSkow hat dem Kaiser Wilhelm in Wiesbaden den befriedigsten Bericht über seine Mission ei statten könne». Es scheinen sich wieder einmal ernste Dinge in Frankreich vorzubereiten, der 23. Mai kann der Republik vcrhängnißvoll werden; die Gesahr liegt darin, daß die Regierung der Republik sich schwach zei^e und damit die gemäßigten Elemente, die b sitzenden Classen, von der Republik weg in die Arme der Monarchisten «reibe. Die Radikalen sind wüthend auf Gambetta, weil er in der letzten Debatte über daS Lersamm-lungSgesetz einen der Ihrigen zur Ordnung ge» rufen hat. So lange Herr Gamdetta die Rede» freiheit nur zum Nachtheile der Monarchisten unterdrückt, nur bonapartistische Redner und solche von der Legilimisten-Partei unterbrochen und mit Ordnungsrufen gequält hat, so lange war das den Radikalen sehr willkommen — im Augenblicke, da er einmal einen der Ihrigen zur Ordnung ruft, „ja. Bauer, da» ist ganz was Andere«!" Die unbeschränkte Redefreiheit für die Radikalen, den Maulkord für die monarchischen Parteien, da» wäre da» Ideal der „vorgeschrittenen Parteien." Wenn man derlei erwägt, wiro man begreift», wie schwer sich in Frankreich wirkliche greihert etabliren läßt. . — Sie haben dieses Taschentuch im Neben» zimmer gefunden? fragte der Eommiffär, nur um überhaupt etwa« zu sagen. — Ia. Der Mörder hat nach vollbrachter That seine blutigen Hände an diesem Tuch abge» wischt. Sehen Sie hier die Spuren. Nachher hat er dasselbe wahrscheinlich ebenso wie den Handschuh in dem Zimmer verloien, ohne de» Verlust zu bemerken. Der Eommiffär hatte Zeit gehabt, sich von seiner Ueberraschung zu erhole». — WaS beweist die« Alle«? rief er. Daß Dimitri Petroff den Mord nicht allein vollbracht, sondern einen Helfer gehabt hat. Er ist aber doch der Mörder! Iwan Fedorowilsch wiegte mit uazusriedener Miene da» Haupt. — Darf ich Sie bitten, den Kammerdiener de« Fürsten rufen zu lassen? sagte er. , — Gewiß. Der Eommiffär öffnete die Thüre und be» fahl einem der draußen stehenden Polizisten, den Kammerdiener zu holen. — Bevor er kommt, wandte sich der Agent an den Eommiffär, gestatten Sie mir noch eine Frage. Hat Jemand, nachdem sich Dimitri Pe» troff au« diesem Zimmer entsernt. ihn noch ein» mal in der Nähe desselben gesehen? Der Kammerdiener trat ein. Die rumenische Regierung hat ihren Ver-treler auS Sophia zurückberufen. und wird he-Häuptel, daß alle diplomatische» Beziehungen jwischen jener Sladt und Bukarest i» Folge der rihfsicht«-losen Weise, in weiter die bulgarische Regierung die aus ta? Näul'erumvesen gemachten Vorstellungen Rumäniens ausgenommen h>tt. eingestellt werden sollen. Jede des Abgeordneten ?r. Koregger (in der Sitzung des Abqeordneieii'Hauses vom 9 d. bei Beraidung über Xilcl 11 und 1'2 „Forst und Monianwesen") Ick» mub an m«in« frühere Klage anknüpfen, das; auch in diesem hohen Hause dem Mon-tanwesen eigentlich eine recht unt«lgeordneteB«ach> tung geschenkt wird und so nur kann ich es wegreisen, daß auch da» Ministerium diesem Fache vieUeicht nicht jene Ausmerksamk.'it zuwendet, die eS verdient. Ich be-greife überhaupt offen gestanden, eigentlich nicht, wieso das Montanwesen in die Organisation der VerwalttingS-behörden dem jlckerbauministerium einverleibt wurde. ES gibt nur einen einzigen Anhaltspunkt dafür und der ist, daß die Landwirthschast und das Montanwesen sich mit der Urproduktion beschäftigen, damit ist man aber auch schon zu Ende mit der ganzen Homogenität zwischen diesen beiden ProductionSzweigen, E» gibt vielleicht noch einen anderen Anhaltepunkt. ES ist uns soeben die Theorie vorgetragen worden, daß die Vergangenheit eines Staats manne» sür die Zeitgenossen gänzlich außer Beachtung bleiben müsse, woraus ich eben den Schluß ziehe, daß in gewissen «reisen die Meinung besieht, ein Minister springe aus den Fauteuil, wie die gewappnete Minerva ans dem Haupte Jupiters, sobald er aus jenem Fauteuil sitzt, verstehe er sein Ressort in allen seinen Richtun-gen. ganz gleichgiltrg. womit er sich etwa in der Ver-gangenheit beschäftigt hat. Und so muß ich denn an-nehmen, daß jeder Merbauminister, der diesen Fauteuil einnimmt, auch schon **t' ein Montanminister sein kann. Von dieser Ansicht ausgehend, glaube ich bei dem gegenwärtigen Herrn Minister das allergrößte Ver -ständniß für die Bedeutung des MontanwescnS voraus-setzen zu können und ihm daher mit voller Berechtigung einige Wünsche vorzubringen, w-lche sich auf das Mon> wesen beziehen. Diese Wünsche haben aber auch gewisse Grenzen, denn schon bei dem ersten, bei dem ich ankomme, bin ich zaghast, ob ich ihn denn eigentlich aussprechen soll. Es ist ein lang gehegter Wunsch. daS Berggesetz doch endlich revidirt zu sehen. Wir wisien. daß vor Iahren Entwürfe gemacht worden sind, wir wissen, daß sich verschiedene legislatorische Kapacitäten damit beschäftigt haben; es wurde unS kein Entwurf eines Berggesetze» vorgelegt und ein Berggesey wie das gegenwärtige reicht nicht aus, ein besseres wäre wirtlich vonnöthen. In Details will ich mich heute nicht einlassen, ich will aber auch keine Resolution beantragen, ich will die Regierung nicht aus-fordern, daß sie ein Berggesetz einbringe, denn, meine Herren, wenn ich an die bisherigen legislatorischen Proben — — Sag' mir, m in Alier, wandte sich Iwan Fedorowitsch sofort an ihn, war eS denn wirklich möglich, daß Du die Schritte de» jungen Herrn hörtest, als dieser an Deinem Zimmer vorüber' ging? — Ob eS möglich war, Väterchen, erwiderie der Alle, durch den freundlichen, leutseligen Ton, in dem der Agent zu ihm sprach, ermuthigt. Ob e« möglich war! — Der junge Herr trat wohl stark auf, da Du seine Schritte durch die verschlossene Thüre hörtest. — Und ob? Er xing sehr rasch, und da eS in diesem Flügel deS Schlosse« vollkommen stille war, hörte ich seine Schritte so deutlich, al» ob ich neben ihm gegangen wäre. Ich hält« sie übrigen« auch gehört, wenn er leiser ausgelreten wäre, eben weil es hier schon vollkommen stille war, während im anderen Flügel noch getanzt und gespielt wurde. — Wa« thatest Du, nachdem der junge Herr fortgegangen war? — Ich schlich in meine Kammer zurück, als ich merkte, daß er sich der Thüre näherte. Einen Augenblick später hörte ich ihn wieder an meiner Kammerthüre vorbeigehen, und dann . . . — Dann schliefst Du wohl ein? dieser Regierung und dieser Majorität denke, so denke ich mir auch unwillkürlich: Lieber nicht. (Heiterkeit.) Aber andere Wünsche, nicht aus die Legislation, sondern aus die Administration bezüglich, erlaube ich mir vorzubringen. Die Montanwerke ber Regierung werden alle vom grünen Tische, da» heißt vom Ministerium au» verwaltet. Wir haben ba wieder die alle Geschichte vom Hoskriegsraihe. Wenn zwei «lasier Brenn-holz angeschafft werden sollen, so muß das hohe Mini-sterium besragt werden, und wenn irgend eine Disposi-tion getroffen werden soll, >. B weil ein Hochwaffer j Schaden angerichtet hat, muß wieder das hohe Ministerium gesragt werden, ob der Schad-n reparirt werden soll, und dann kommt erst ein Inspektor und sieht sich die Sache an, um zu erfahren, wie hoch der Schaden sich belauft; beläuft er sich etwa aus 100 Gulden, so koktet die Inspektionsreise 200 Gulden. Oder wenn sich eine günstige Gelegenheit zum Ankaufe von Material für eine« unserer Montanwerke bietet, so darf der be, treffende Leiter beileibe nicht dieses Maierial anschaffen-wenn er e« aber doch thut, so bekommt er eine Nase, auch wenn er nachweist, daß der «auf -in sehr Vortheil-haster war. Fragt er aber vorher an, so kann es sich ereignen — und eS hat sich auch ereignet — daß. wenn er ertlart: es bietet sich eine günstige Geleqenheit, etwas anzukaufen, doch bleibt der Verkäufer nur drei Tage im Worte, ich bitte also um telegraphische Antwort, ihm daraus die schriftliche Antwort wird: Das Ministerium lasie sich keinen Termin für seine Erklärung vorschreiben; damit ist natürlich daS Geschäft zu Ende. Wenn al>o die Verwaltung in dieser Weise vom grünen Tische auS be-sorgt wird, dann ist eS begreiflich, daß jene» Renommee der Staatsverwaltung von Industrieunternehmungen stets und stets wieder von Neuem gekräftigt wird, welches wahrhaftig nicht schmeichelhaft ist- Richt viel beiier steht es mit dem Verkaufe der Bert,werkSprodukte. Sie wisien, meine Herren. eS existirt hier eine Bergwerksproducten-verschleißdirection. Diese Eeniralbehörde hat sämmtlich« Producte zu verschleißen. Ta kommt es ziemlich regel-mäßig vor, daß selbstverständlich die Producle nicht an kleine Abnehmer verkauft weiden, sonder» daß man sich einen Generalabnehmer für gewisie Sotten derProducte herholt, dieser schließt aus lange Zeit zu bestimmten Preisen — natürlich immer unier dem Marktpreise — ab. nimmt also Alles ab, und so wird dann bei der Erzeugung theurer erzeugt, beim Verkaufe billiger ver-kaust: wo soll also der Nutzen bleiben? Die selbstständige BergwerkSuniernehmung, die aber durchaus nichts Selbstständiges vorkehrt, weder selbstständig einkausi, noch verwaltet, noch verkauft, ist mit einem Worte nichts als «in mechanisches Werkzeug, eine Marionette, die vom Zische hier auS geleitet wird. Die Bewegungen derselben sind dann schief, schroff und eckig: daß sie keinen schönen Eindruck machen und keine günstigen Erfolge erzielen können, ist selbstverständlich Ich könnte noch eine ganze Reihe von herartigen Beschwerden und Mängeln vorbringen, allein ich glaube, ich kann mich mit dem Wenigen bescheiden. Ich muß «£ wenigstens thun, um die Geduld des hohen Hauses, — O nein. Ich konnte nicht schlafen. Ich mußte beständig an da« denken, wa« ich gehört hatte . . . — Du hast also auch gehört, wie später noch Jemand an Deiner Thüre vorüberging? — Roch Jemand! Wer? — ES ist also Niemand mehr an Deiner Thüre vordeigegangeu? — Gewiß nicht. — Wenn er aber leise vorbeigeschlichen wäre? — Ich hätte e« gehört. — Du bist also sicher, daß auch der junge Herr nicht mehr vorbeigargen ist? — Der junge H«r ? Der war ja im Tanz-saal. Bald, nachdem er meinen Herrn verlassen hatte, brachen die Gäste auf . . . ich hörte die Wagen fortfahren ... und kaum war der letzte Wagen au« den. Hause, so ritt auch der junge Herr fort. Ein triumshirender Blick de« Agenten streifte den Eommiffär. In dieiem Augenblick wurde leise an die Thüre geklopft. Auf daS laute Herein l de« Commissär« trat ein Polizist ein, der meldete, daß der Sekretär des jungen Fürsten den Eommiffär zu sprechen wünsche. — Er kann eintreten! erwidete dieser. Eolin trat ein. welches schon darnach brennt, in die Debatte über de Etat deS Justizministeriums einzugehen, nicht länger in Anspruch zu nehmen. Anderseits Halle ich es nicht für nothwendig; ich erlaube mir Seine Excellenz auf die Bericht« der vorigen Jahre zu verweisen; eS ist in den Debatten manches schätzenSwertde Material aufgestapelt worden; es ist überhaupt — und daS mögeu die Herren Minister und die Herren Abgeordneten von jener srechten) Seile glauben — in früherer Zeit auch von uns auS nicht sebr schonungsvoll gegen die Reqiening v:rfabren worden; die Mängel wurden, wo wir solch« gesunden haben, offen ausgeheckt, und wir müssen bekennen, daß daS redliche Streben vorhanden war, diesen Mängeln abzuhelfen, und wir waren aus dem besten Wege dahin so zwar, daß die jetzige Regierung eigentlich ein sehr leichtes Spiel gehabt hätte. Eingetreten, man kann sagen, am Ende der großen volkswirtschaftlichen Krise, welche, aufrichtig gesagt, das Grab unseres Systems gewesen ist, eingetreten, nachdem alle jene Mittel bis in? kleinste Detail durchsprachen waren, Mittel, die geeignet gewesen wären, die witthschaftlichen Zustände Oesterreichs zu besinn, hatte die Regierung meines Erachten« ein sehr einsaches Programm, sie hätte von allen heiklen Fragen die Finger lasien, sie hätte sich einsach mit der materiellen Wohlfahrt des Volkes beschäftigen, nur etwa« nachhelfen sollen, und es wäre gegangen. Was hat sie statt desien gethan ? Statt deffen hat sie mittelst der Koalition die Decomposition des ganzen Slaatsgefüges vorbereitet und hat eben nur einen Versuch gemacht, der selbstverständlich mißlingen mußte. Sie hat sich eineS Spruches erinnert: «vuobn» litijrantibus lertiu» imperat". und sie dachte sich: Dieses allbewähtte österreichische Hausmittel werde ich auch an-wenden; aber, meine Herren, auch zu anderen solchen Hausmitteln muß man ein gewiffeS Geschick haben, will man nicht mehr schaden, als nützen. (Bravo! links.) Kleine Chronik. ssiiii. IS. Mai. (Unsere Alterthümer.) Jahr um Jahr schwindet dahin seitdem man mit vieler Mühe die hauptsächlichsten Reste der Antiquitäten, die Eilli noch birgt, um die Städtpfarrkirche ge-sammelt hat. Schon beginnen die Buchstaben mancher Inschrift zu verblassen und einzelne Worte, die Mommsen noch vor wenigen Iahren lesen konnte, sind heute kaum mehr sür daö Auge erkenntlich. Und doch sind dies die ältesten Docu> mente für die Geschichte unserer Stadt, die un» Kunde geben von einer feinabliegenkien Vergangen-hcit, manchen Einblick gestattend in da» Leben und Treiben vergangener Zeilen und an Alter sogar mit unserer christlichen Aera wetteifernd. — Doch wie befinden sich diese, durch ihr Alter geheiligten Slücke? Wetterdraun liegen sie in buntem Ehao« um die Kirche durcheinander. Da wälzt sich da» Bruchstück eine« Meilensteine», dort sehen Votiv-steine römischer Krieger hervor, in einer anderen Nische ist der heil. Eelcia ein Denkmal geweiht. — Entschuldigen Sie, mein Herr, wandte er sich an den Commissär, daß ich hier einzu« dringen wage. Ich würde Sie nicht gestört haben, wenn ich nicht glaubte. Ih:..» Mittheilungen machen zu können, die für die Untersuchung von Wichtigkeit sein dürsten. — Worin bestehen dies' ? — Der junge Fürst schia 'ich etwa um Mitternacht in sein Zimmer, um e.wa» von dort zu holen. Al« ich au« dem Zimmer wieder her-austrat, sah ich am Ende de» EorridoS eine Gestalt, die leise längst der Wand hinschlich, bei dem Geräusch aber, welche» das Schließen meiner Thüre verursachte, rasch die Flucht ergriff. — Wie sah die Gestalt au«! — Im Halbdunkel, das im Eorridor herrschte, und auf so große Entfernung, konnte ich e« nicht genau erkennen, doch glaubte ich wahrzunehmen, daß die Gestalt eine Uniform trug, daß :» ein Soldat war. Der Besitzer der Handschuhe! murm.'lte Iwan Fedorowitsch leise vor sich hin. — Ich beachtete e» nicht weiter, fuhr Eolin fort, denn ich dachte, es sei der Geliebt: irgend einer Kammerzofe, der die Flucht ergrisse», weil er zu so später Stunde nicht hier gesehen werden wollte. Inzwiiche.t ist aber . . . — Run? Millionen Gulden ausgewiesen. Es wurde die Ver-theilunge iner Dividende von fl. 2.— pcr Actie be-schloffen. Zu A.'-chreibungen wurde» fl. 25.000 verwend.l und fl. 457 auf neue Rechnung vorge-tragen ^ (?k rchahmungSwerth.) Herr Apotheker A. Mar. k veranstaltet feit drei Tagen auf seinem hinter te » Stalluer'schen Garten gelegenen Grunde Nachgrabungen nach Römischen Antiquitäten. Er stieß daher unter anderem auf den Ehstrich (pa-Timentum) eines, den Bestandtheil eines Hauses bildenden inneren Hofraumes (<-av»dium) sowie auf verschiedene andere Gegenstände, darunter eine Lampe (luc-ana) mit nett ausgeführter Skulptur, einen Wurfspieß Römischer Lepionssoldaten (pilum) auf Bruchstücke bunt bemalter Wände, Münzen u. dgl. m. Sind auch die Ergebnisse der bisheri« gen Ausgrabungen keine reichhaltigen zu nennen, so wäre eS doch im Interesse der Wissenschaft und unserer Stadt sehr wünschenSwenh, wenn dieses Beispiel Nachahmung fände und wenn bei eventuellen Bauten auf dem Boden unserer alten C'eleia, der an antikem Interesse keine andere steirische Stadt gleichkommt, den noch zahlre.ch im Schooß der Erde ruhenden Alterthümern größere Aufmerksamkeit geschei kt würde. (ÄlavischeS Gymnasium.) In Mos-kau wird ei» allgemein slavisches Gymnasium für die slavische Jugend aus Oesterreich.Ungarn und dem Oriente errichtet. 120.000 Rubel sind bereits von Slavophile» gezeichnet worden. (Der arme Chinese.) Wie der Pariser „Figaro" erzählt, paisirte es kürzlich nach einem der Kämpfe, welche an der Grenze zwischen China und dem asiatischen Ruß and stattfanden, einem Russen, daß einer der siegreichen Chinesen seine Frau sehr hübsch fand und dem besiegten Gatten derselben kurzweg erklärte, er werde sie mit sich führen. Der Russe, der wohl einsah, daß jeder Wiederstand vergeblich sei, erwiederte nichts und ebenso schweigend ergab sich die schöne Frau in ihr Schicksal. Nur als das neue Paar abzog, sah ihm der Russe mit wehmüthigen Blicken nach und sagte dann, al» er das Fenster schloß, vor sich hin: „Der arme Chinese!" (Alles besetzt.) Angesichts der zahlreichen Bewerbungen um Bedienst» gen aller Art bei den bosnischen Eisenbahnen wird auf Grund authentijcher Informationen mitgetheilt, daß alle Dienstposten bei diesen Eisenbahnen besetzt sind und daß auch die Zahl Ur für derlei Dienstposten vorgemerkten Personen bereits eine Höhe «reicht, welche weitere Bewerbungen als aussichtslos erscheinen läßt. (Von einem Hahn getödtet.) Aus Nürnberg wird geschrieben: Im Laufe der jüngstverflossclitn Woche erhielt der zweijährige Knabe eines hiesigen Bürgers von einem H^us-hchn mit dem Schnabel einen Hieb in die Schläfe« gegend, worauf sich nach wenigen Tagen Eonvul- sionen einstellten, welche damit endigten, daß der Knabe am 8. d. M. am Wundstinkrampf verstarb. (Eine fruchtbare Familie.) William Smoak in Earieston. S. E.. der im 7'.». Leben«» jähre steht, hat fürt'ich das freudige Eirigniß er» lebt, daß fein jüngstes und dreizehntes St»d Groß-mutter geworden. P.?pa Sraioaf hat nicht ivcniger als 100 Enkel, 391 Urenkel und 70 Ururenkel. «Ein Straußenmagen.) Man schrei« aus Rom vom 10. d.: „Auf dem Monte Pincio wurde bis vor wenigen Tagen ein zahmer Emu (australischer Strauß) unterhalten. Derselbe ver» wickelte in der vorigen Woche seinen Hals so unglücklich ia dem Gitter seines Gefängnisses, daß er den Erstickungstod starb. Die Leiche wurde dein römischen Museum überwiesen und bei der Sektion fanden sich in dem Magen des Thieres folgende Sachen: vier dicke, elf mittelgroße uns verschie. dene kleine Steine, sieben Nägel, die Hülste einer Brustnadel, ein wohlerhaltenes Brief Eouvert mit dem Siegel des Ministeriums des Innern, zwei Häckchen, dreizehn Kupfer-Saldi, eine silberne Medaille Leo'S XIII., vierzehn Körner eine» Ro» s-nkrai'zes. ein Franc mit demBilde Napoleon's III.. ein halbrS Taschentuch, drei kleine Schlüssel und — ein Ordenskreuz. Es fehlt blos ein Regenschirm und eine Schnupftabake-Dose, um die .Liste ver-lorener Gegenstände" voll zu machen." (Curiofum.) Au, hiesige« Sladlawle meldete sich heute ein Hausirer, der, obzwar ihm die rechte Hand fehlt, doch noch dem Kürzer Land» webrdataillon angehört. « » * (Berichtigung.) In unserer vorletzten Nummer brachten wir die Notiz, daß ber Uhr-macher aus Cilli, Herr P r u ch a, im Tüfferer Gemeindehause nntergebralit und am nächsten Tage dort lo>t ausgesunden worden war. Herr Prucha ist nicht im Gemeindehause Tüffer, sondern in dem von St. Christas gestorben und hatte die Gemcindeoorstchung Tüffer von dem ganzen Bor» falle damals keine Kenntniß. Aus dem Gcrichtssaale. Zu der Ende Mai beginnenden dritten dieß-jährige» SchwurgerichtSsession wurden nachstehenoe Fälle bereits ausgeschrieben: Am 31. Mai Anton Wertnik. To^tschlag, Josef Iuric, Todtschlag (Vorsitzender KGP. Hofrath Heinrichcr). 1. Juni: Josef Kaßnig. versuchter Mord (Vorsitzender LGR. Levi?.nik). Jacob Äaucic, ToStschlag Vor-sitzender LGR. v. Schrcy). 2. Juni: Georg Drasch. Brandlegung. 4. Juni: Joses Koßbacher und Consorten. Creditpapierverfülschung. (Bei beiden Fällen Vorsitzender Kreisgerichtsprästdent Hofrath Heinricher.) hier kommt wieder der Grabstein eines Frage-lassenen. und so geht e» planlo? weiter und was der liebe Himmel nicht wäscht, bleibt ungereinigt auf immerdar. Aber solle» diese und die sonstigen zerstreuten steinerne» Zeugen unseres einstigen Municipiums wirklich dazu nerdammt sein, allen Unbilden von Wind uns Wetter ausgesetzt, einem langkamen aber sichren Untergange entgegenzusehen ? Sollten weilece Funde, die noch in AuS-ficht stehen — und seien es auch nur Klein>g-keiten. denn selbst daS Geringste kann wichtig werde» — sollen diese auch sürderhin in aller Welt zerstreut, verloren gehen? Gewiß hegt jeder warme freund unser:? Stadt den Wunsch, e« möge den armen Findlingen endlich einmal eine paffende Stätte bereitet werden; gewiß will jeder ernstlich die Steine erhalten seiner Stadt zur Ehre und Zierde, und will sie fein säuberlich ge-ordnet und verwertet sehen unserer Jugend zu Nutz und Frommen. — Aber durch den bloßen Willen wird nicht«. Darum liegt e» nahe an die Bürger» schaft heranzutreten mit der Bitte um Unter-stützung zur Schaffung eines kleinen Museums. Ein solches Unternehmen wäre nicht mit großen Kosten verbunden, indem schon eine einfache Hof. mauer mit daran stoßendem Schutzdache genügen würde; daneben allenfalls ein Zimmer für kleinere Gegenstände. Doch darauf gedenken wir in einem späteren Artikel zurückzukommen; sür jetzt genügt es uns, wenn im P. T. Publicum der Gedanke Anklang findet: Einmal etwa« zu thun, für jene Merkwürdigkeiten der uralten, freundlichen Sannstadt. A. H. (Turnerausflug. Der Cillier Turnverein unternimmt heute Abends 10 Uhr einen Ausflug aus den Dost. Bei Kummer wird übernachtet und sodann um 3 Uhr Früh der Aufstieg begonnen. Nach erfolgter Restaurirung wird der Abmarsch nach Storö angetreten. Die Ankunft wird daselbst gegen l Uhr Mittag« erfolgen. In Storv findet für die Turner und Turnfreunde ein Tadle d'hoie statt und nach derselben ein Krümchen, bei dem ein Octett der Eillier Musikocreinskapellc die Tanzweisen executiren wird. Der Rückmarsch nach Ellli erfolgt um flohen war, fand er den Agenten auf der Erde knieend und aufmerksam einige Fußtapfen betrach-lend, die in dem weichen SanSbodcn vor der Thüre sich abgedrückt hatten. Eingesendet Das Gähnen ist ansteckend. Diese Erfahrung werden sicherlich schon viele Leute gemacht haben. Auch das Träumen steckt an. ES ist z. B. schon wiederholt beobachtet worden, daß gewisse Träume ganze Beruf streife verfolgen. Ander» träumt der Juris», anderS der Mediziner, wieder «nders ein Gemeinderath von Cilli. Sine besondere .Haltung sind die Träume jener Narren, welche sich ein-bilden Könige oder Kaiser zu sein; selbst unser Herrgott 'Und die Heiligen im Himmel sind ihrer Stellung nicht sicher. Dieser Gattung Träumer und Narren begegnet -«an jedo nur in den Irrenhäusern. Eine andere Gattung, viel gefährlicher als die oben erwähnten, sind jene Träumer und Narren, welche Königreiche gründen «ollen, sie sind etwas bescheidener, wie die früher er-«ahnten Narren, deim sie wollen nicht selbst die Könige ihrer zu gründenden Reiche sein, sie reservire» sich darin Uos gewiß« sette Stellen. Die Gründer von Königreichen «lachen es wie seinerzeit die Gründer von Banken; diese «fcrvirten sich die einträglichen Benvaltungsrathstellen, jene w»Uen Minister, Hosräthe, ic. ihres Königreiches «erden. Universitäten werden nicht gegründet damit die Jugend lernen soll, sondern um eben auch einigen Grün-been Prosessorenstellen zu verschaffen. So tonn j. B. ganz gut ein ehemaliger Bezirks-arzt Minister für das Königreich Slovenien werden, ein Tchullehrer, welcher in der früheren Aera Meßnerdienfte «errichtete, dann aber pensionirt wurde, weil er außer feinem heimatliche» Idiome nichts anderes kannte, Pro-fefsoc der slavischen Sprachen an der Universität des Königreiche« Slovenien: irgend ein Dr juris, welcher keine Ze t hatte -die Rrchteramts-, Notariats» oder Ad-votatenpeüfung zu machen, weil er feit der Äbivwirung der juridischen Studien seine Zeit theils mit dem Sam-meln von Peterspsennigen theils mit der Beerbung reicher Oheim's zubringen mußte — Landmarschall von Slovenien. So ei» Reich sieht aus wie etwa ein Bat-taillon Nationalgarden ,n irgend einer Kleinstadt zur Zeit der Sturm und Drangpeliode, lauter Chargen, feine Mann'chaft: >»e Unterschob besteht zwischen so einem Bataiiton uiiO einem neugeschaffenen Königreiche nur darin, daß sich die Bataillone selb» erhielten, daS Volk nichts dazu zahlte, daß das Soldalenspielen ein unschuldiges Vergnügen war, während die Königreiche fpielerei nur dem Volke Kosten verursacht und eben nur den Zweck hat. die Taschen der geldgierigen Gründer zu füllen. So ein Königreich hat eine verzweifelte Aehnlich •feit mit der Bank Slooenia; das Volk gleicht den armen Aktionären, welche nun ihre Aclien voll einzahlen müssen, weil die erste Quote von den Gründern ausgezehrt wurde. Die Narre», welche im Slovenski narod für die Grün-dung eineS Königreiches Slovenien plaidiren, sind umso gefährlichere Herren, als sie eben jetzt eine sehr günstige Lust sür die Verbreitung ihier Narrheit finden, und als 1« möglicherweise Männer finden, welche die Macht haben aus ihre verrückten Ideen einzugehen. ES ist daher die höchste Zeit, daß der deutsche Michel sich de» Schlaf auS den Augen reibe, denn er Er hatte einen Maßstab hervorgezogen und »okirie in sein Taschentuch die Länge der Fuß-stapfen. Kopfschüttelnd betrachtete er sie dann wieder. — Ein Mann hat durch diese Thüre den Garten verlassen, sagte er. halblaut, gleichsam als ob er zu sich selbst spräche. Aber der Mann wir nicht allein. Es war eine Frau bei ihm. Und diese Frau Hot mit ihm den Garten verlassen. — Wer hatte ten Schlüssel zu dieser Thüre, fragte er plötzlich, als er Eolin ueden sich er-blickte! — Da« weiß ich nicht, erwiederte dieser. Ich bin selbst nur Gast im Hause und kenne dessen Einrichtungen decher nicht. — Wollen Sie so freundlich sein, nachtu-sehen, ob die Thüre verschlossen ist, fuhr der Agent fort, sich immer noch über die Fußstapfen neigend. — Sehr gern, erwiderte Colin, ging an dem Agenten vorbei zur Thüre und legte die Hand auf die Thürklinke. Blitzschnell hatte sich Iwan Fedorowitsch mit dem Maßstab in der Hand seitwärts gewendet und diesen an eine Fußtapfe angelegt, die Colin hinterlässt» halte, als er auf die T;üre zuschritt. Er führte dies so schnell aus, daß Colin nicht« merkte, und nachdem er sich versichert, daß träumt vielleicht davon, daß «r wenigstens in Wien deutsch denken, reden und schreiben "dürfe, ^wahrend be-reits unser Ministerium daran ist, in den Schulen Wiens die böhmische Sprache oder vielmehr dasitsche-chische Idiom nicht nur als obligaten Gegenstand, sondern als Unterrichtssprache einzuführen; denn wer wird läugr.e», daß dieses Idiom auch in Wien landetzüb-lieh ist. Dem Deutschen in Oesterreich ist nur ein Trost ge-blieben, er zählt die Häupter seiner Lieben, ihm ist der ' Gottscheer noch geblieben. Im Sinne deS § IS des CtaatSgrundgesetzes sind die Gottscheer entschlossen, sich nicht mehr an die Wand drücken zu lassen; ihre Sprache , ist landesüblich in Krain, es müssen daher alle Beyvrden in Krain in Zukunft mit Beamten besetzt werden, welche Gottscheerisch sprechen und schreiben könne». Die Gott-scheeer sind noch bescheiden; denn so wie das tschechische Idiom, so ist nicht minder auch die Goitscheemrische Sprach« in der gamen Monarchie verbreitet, sie könnten mit Recht begehren, daß auch in Böhmen sämmtliche in öffentlichen Dienste stehenden Bamte» sich dasGottschee erische aneignen. Setze» die Gottscheer diese Forderungen durch, dann können auch wir Deutsche hoffen aUmälig in Oesterreich wieder geduldet zu werde. Trachten «ir wenigsten», daß die deutsche Sprach« als nicht obligater Gegenstand in den Schulen Cislcitaniens geduldet werde. Cilli. am 10. Mai 1880. Ein Deutscher, der die Slovenen um Entschuldigung bittet, daß er deutsch denk!. Geehr'er Herr Reime Mut! Der Casino-Verein hat von den ersten Jahren seines Bestehens an in der uneigenützigsten Weis« den meisten hiesigen Korporationen und Vereinen theils seine Loka-' litäten sür jeweilige Zwecke eingeräumt, theils seine Modilien it., um verschiedene diesbezügliche Unterneh-muiigen zu fördern, ohn« jemals ein« Gegenleistung zu ' fordern, zur Versagung gestellt. Erst in den letzten Iahren mußte hievon Umgang genommen werden, da die j Pslicht d«r Selbsterhaltung es dringend erheischte. NtchlS war jedoch mehr im Stande die Direktion von der Mich-I tigkeit ihrer neu gesaßten Maßnahmen mehr zu über-zeugen, als das letzte „Eingesendet" des löblichen hie-sigen TurnratheS in Nr. 38 der »Cilli« Zeitung." Für die vielen Gesälligkeiten und Opfer, die der Casino Verein dem hiesigen Turnvereine seit Jahren gebracht, sieht sich dieser nunmehr durch Entstellung der Thatsachen, Per-»änliche Augriffe und verletzende Aeußerungen belähnt. Das Resum« hierüber kann mit vollem Vertrauen den intelligenten Bewohnern unserer Stadt anheimgestellt werden, umsomehr als jeder Unbefangene aus der Dar-| stellung des löblichen TurnratheS den Eindruck empfangt, daß dieser trotz der vielen Worte n cht umhin konnte, die Wahrheit der von uns angesührten Thatsachen an zuerkenne». Cilli, am >3. Mai 1H80. Die CasinovereinS Direktion. die Thüre nicht verschlossen war, sich ruhig wieder dem Agenten zuwandte. Dieser erhob sich und wischte den Sand von seinen Kleidern. Sie können mir auch nicht sagen, sagte er, wer die Dame war, deren Fußspuren wir hier vor nnS sehen ? — Wie soll ich daS wisse». ? erwiderte Colin- Der Agent blickte ihn scharf an. — EineS weiden Sie aber doch wissen, sagte er. Sie melde:: mi> sagen können, was Sie selbst hier zu thun hatten? — Ich? — Ia. Sie! Denn Ihre Fußspuren be-finden sich unmittelbar neben denen des unbe-kannten ManneS unv der Dame. Colin war einen Augenblick überrascht. Er, der stets an Alles dachte, hatte nicht daran gemacht, daß feine eigenen Spuren eben so gut zum V rräther werden konnten wie die Spuren der Flüchtlinge. Mit einem Blick übersah er seine Lage. Er sad sofort ein, daß es unnütz wäre, zu läugnen, da feine Anwesenheit an diesem Orte untrüglich bewiesen werden konnte. Trotzdem wußte er nicht, was er antworten sollte. Sollte er sagen, daß er später, vielleicht an diesem Mvrgen hierhergekommen, um nachj»>the», Hsurle der Wiener Urosf vom 13. Mai 1860. Golorente...........88.55 Einheitlich« Staatsschuld in Noten . . 72.35 ia ?ttber . 73.30 1860er Stiiö'.S'AnkehknSlvfe .... 130.50 Bankactien........... 836.— Creditaetien . .......... 274.60 London............118.70 Napoleond'or.......... 9.46'/, I. !. Münzducaten........ 5.62 100 Reichsmark..........58.50 jliitavft und Mfaflrt der Wen-öaönzüge in EMi. Richtung Wien« Triest: Ankunft Abfahrt Eilzug...................... 3.29 8.31 Ncht«.. Loealzug..........................5.30 Zrtth -Postzug.....................U.38 U.40 Mittg. Gemischter Zug.............. 5.22 . 32 Abds. Postzug.....................11.33 11.38 NchtS. Richtung Triest - Wien: Eilzug........................12.16 12.18 Ncht«. Postzug..................... 4 — 4.6 Früh. Gemischter Zug..............8.55 9.03 Vom Bos'zug ...................4 3» 4.40 Nchm Loealzug....................10.3 —NchtS. Vom 15. Mai an treten auch die Tages-Eilzüge in Verkehr. Mit 1. Mai 1880 begann ein neues Abonnement auf die wöchentlich zweimal erscheine,de „Kittier Zeitung". Der Abonn menttpreiS beträgt: Kür Cilli mit Zustellung in» Hau«: MonatUH fl. —.55 Vierteljährig „ 1.50 Halbjährig . 3.-Ganzjährig „ 6.— Mit Postverfendung (Inland): Vierteljährig fl. 1.60 Halbjährig ¥ 3.20 Ganzjährig „ 6.40 Jene P. T. Abonnenten, deren Abonnement mit 30. Apnl d. I. zu Ende ging, ersuchen wir um sofortige Erneuerung, damit in der Zusendung keine Unterbrechung eintrete. Administration der „Cillier Zeitmlg/ wie der Mörder auö dem Garten enlkommen sei? Oder sollte er die Wahrheit sagen ... daß er Malmski verfolgt, als dieser mit Wanda floh? Dürfte er diese Flucht, welche nach dem Willen des Grafen Geheimniß bleiben sollte, verrathen? — Ich war heute Nacht während deS Festes an dieser Stelle, sagte er langsam, überlegend, bemSht, Zeit zu gewinnen. — Und Sie kennen die Dame, deren Spur wir hier vor uns sehen? inquirlrte Iwaa Fedor»« witsch weiter. Eolin hatte einen Entschluß gefaßt. Er wollte den Agenten auf die richtige Spur lenken, ohne als Berräther des Geheimnisse« zu erscheinen. Eine Dame war allerdings hier, fügte er ausweichend, «der diese Dame kann ««möglich in irgend einer Bejiel>ung zu dem Verbrechen stehen. — Da» wird sich zeigen. — Gewiß. — Sie kennen also die Dame ? Wer ist sie? — Sie ist so sehr itber jeden Verdacht er» haben, daß ich Anstand nehme, ihren Namen zu nennen, um zu verhiudera, daß sie in diese Affaire hineingezogen werde. — Wenn sie nicht in Verbindung steht, können Sie getrost ihren Namen nennen. Fortsetzung folgt.) Ein Wunder der Industrie ist die Uhrkette In echt amerikanischem Christor. Um diese solid gearbeitete Uhrkette allgemein bekannt zu machen, wird solche um den bllllifrii Pretm von nur IW 50 Kreuzer abgcgebeu. Ferner erhält jede Person, welche diese Kette kauft, OCSr als Geschenk ein Buchte enthaltend 7 kostbare Geg enstände: 1) einen eleganten Fingerhut. 2) ein Paar Manchcttenknsipfe, 3) ein Paar Ohrringe, 4) eine Nadel oder Ktuis, 5) einen Hing. (!) eine Halskette. 7) ein schöne» Krem. Zu haben im Ausverkauf (Ülli. Haiiptpl.it/ 109. |3n Oefttirctdj'Unflatn, Deutichland, Frankreich. England, Rumänien, Sp-nien, Holland und Portugal ist gcjchüvt Wi ilieliii's antiartdritischrr autithcilinatischer Blutreinigungs - Thee stlntrewigend grgeu Gicht und RhrnmaliSmuS, ist al» JrWahrs Cur stl£< das einzige und sicher wirkende Plnt reinignugsinittel anerkannt. Mit v!w>lliaa»g Itr t. f. fiolfam-l«> l«»> Wi«,. 7. D«e>». tiCT IBM. putscht«»«» de» ivaljrl. Wirk»», <4 cctlcnt, örfoi« eminent. JL. Dar» «iicrh Sr. t. k. Majkstiil f a-trat »um i>«(-(Ann* «rilit •. ©tet:, lü. 4., i 1M0. Dieser Thee reinigt den ganzen Organismus wie kein anderes Mittel, durchsucht er ' ie Theile deS ganzen KZrperS und enifernl durch innerlichen Ge. brauch alle unreinen abgelagerten Arankheitzstosse au» demselben; auch ist die Wirkung eine sicher an dauernde Gründliche Heilung von Äichi, Rheumaii»mu»^ Kindersüßen und veralteten harlnückigcn Uebeln, »et» eiternden Wunden, sowie allen Geschlecht«- und Haut-ausichwgs-Krankheiten, Wimmerln am Körper oder im Gesicht«, Flechten, syphilitischen Geschwüren Besonders giinstigen Ersol« zeigte dieser Tbee bei Anschoppungen der Lelier un^> Milz, sowie bei Hümorrhoidal Zuständen, Gelbsucht, heftigen Nerven-, Muskel und Gelenkschmelzen, dann Magendrücken. Windb, schwerden, UnterletbS-Berstopsung, Harnbe schwerden, Polluiionen. Manne4schwäche, Zluß bei Frauen und so weiter. Leiden, wie Etropheltrankheiten, Drüsenge schwulst werden schnell und gründlich geheilt durch anhaltende» Zheetrinken, da derselbe ein milde» Soloen» ^auflösendes) und nrintreibende» Miitel ist Allein i't'lit erzeugt von Franz Wilhelm, Apotheker in Neuntirchcn s?!itd.-Lestrrr.) Ki» Packet, in X Gaben getheilt, nack Bor-schrist des Arztes bereitet, sammt GebrauchS-Anwei-sung in diversen Sprachen: I Gulden, separat für Stempel und Packung >V kr Hariiiinc. Man sichere sich vor dem An-kaus von Fälschungen und wolle stet» „Wilhelm's antiarthrilischen aniirheumatischen BlutreinigungS-Thee" verlangen, da die blo» unter der Bezeichnung antjarthciiijchcr anlirhenmatischer Blutreinigung»-Thee oustauchende» Erzeugnisie nur Zlachahmungen sind, vor deren Anlaut ich stet« warne. Zur Bequemlichkeit deS P. T- Publikums ist der echie Wilchelm s aniinrihritischc axiirheumalischc Bl«trki»igi»lS-?he: auch zu habe» in Cilli Baumbach'sche Apotheke, « bei Ios. Äupfersebmid, Apotheker. \) a ii It s a g ii ii £ Die gefertigt« Direction fühlt sich angenehm verpflichtet, den« Reichs-raths-Abgeordneten, Herrn Dr. Richard Foregger für ein übeilassencs Expensar, welches die Direction der Sparkassa der Stadt-genieinde Cilli iu gerechter Würdigung der Leistung uul in wetteifernder Muuiticenz mit Hnndert Gulden bestimmte, den wärmsten Dank auazusprechcn. Cilli, am 13. Mai 1880. Die Direction des Cillier Musikvereins. 21» 1 Hpocrh Mocrhinon tensyatem für liegenden uml Säulengoepel-Betrieb mit Stri'li Khütt er Ul t/Ol/ll " ITlaoUIIIIICÜ ,Sc!,ätteisieb und p»t»spp.r,t auf Holzgestell und ganz aus Eisen mit neu-esten Verbesserungen unter Garantie *u »ehr billigen Preisen. Trieurs für Landwirthe und Mühb-n Häcksel -Maschinen mit Fusgtritt liefern frunco Fracht und Zoll bis Wien, woselbst gro s>> Auswahl. Zeichnungen franco und irratis. Solide Agenten erwflnscht. 168 - 15 PH. MAYFARTH & Co.. Maschinenfabrik in FRANKFURT a. M. und WIEN, StndtU«erhan*. Trifailer j Steiiibrückcr \ Portland - Cement Ptrlinooser ^ Roman - Cement Eisenbahnschienen zu Bauzwecken 199 bei D. Rakusch, Eisenhandlung Cilli „THE GRESHAM" Lebens - Versicherungs - Gesellschaft in London. Filiale für Oesterreich, Wien, Opernring 8. UeelioiiHoliaftH - Bericht vom 1. Juli 1877 bis inol. 30. Juni 1878. Activa...................................fr. 62,319.818 • — Jahreseinkommen ans Prämien und Zinsen.................... 13,050.747 • 15 Auszahlungen für Versicherung*- und Renten vertrage, Rückkäufe etc. seit 1848 ..... fG.OOO.iXlO • — In der lebten iwülfnionatlichen Geach&ftsperiode wurden bei der Gesellschaft für , 54,736.050 • — neae Anträge eingereicht, woduroh der Gesammtbetrag der in den letzten 25 Jahren eingereichten Anträge »ich auf mehr als................. 899,000.004 •_ «teilt. | Vom L Juli 1878 bis incl. 30 Jan 1879. Aetwn...................................... 66,576.023 • 95 Jahreseinkommen ans Prämien und Zinsen..................... I?,628.702 • 40 Auszahlungen fflr Versicherung- und Rentenverträge. Rückkäufe et«, seit 1848 . . . ,! 96.34.r39o • — In der letzten zwölfinouatlichen Goschäftporiode wurden bei der Gesellschaft ffl* . . „ 58,310.600 • — neue Anträge eingereicht, wodurch der Gcsammtbctrag der in den letzt*:. iü Jahren eingereichten Antrüge sich auf mehr als.................. 945.000.0M» •_ stellt. Die Gesellschalt abernimmt zu ftoten Prämien Versicherungen auf den Todesfall mit 80 Percent Gewinnantheil oder auch ohne Anliieil am Gewinn, ferner gemischte und auf verbundene I.eben; achliesst Renten- nnd Ausstattung-Verträge ab; gewährt nach dreijährigem Bestehen der Polizen den Rückkauf-für P olizen auf Todesfall oder gtuilacht, welche liiezu berechtigt sind, oder stellt tttr Polizen auf Todes fall nach dreijährigen und für Aussteuer-Versicherungen nach fünfjährigem Bestehen reduzirte Polizen ens, für welche d.'Nll keine weiteren Zahlungen zu leisten sind. 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Auch macht der Gefertigte bekannt. das« es ihm gelungen ist, einen der renoinirtesten Wiener Zahntechniker, der Jahre lang nur nach amerikanischen System arbeitet, auf die Ihiuer von 4—5 Wochen (im Monate September) fttr Cilli zu aeuuiriren und wird diesbezüglich eine weitere Veröffentlichung »tlnerxeit erfolgen. 1"^ Dr. J. Hoisel lamWchafll. Brunnenarzt in Sauerbrunn Brust- und Lunsienkraullieittn welcher Art dieselben auch sein mögen. werden mit-tclft de» nach ärztlicher Borschrist bereiteten in Oesterreich-Ungarn, Deutschland, Frankreich, England, Spanien, Rumänien, Holland und Portugal geschtitz'en nUhelm'M Schneebergs Kränter-Allop von Kranz Wilhelm. Apotheker in Neulikirche», am fidersten beseitigt. Dieser Saft bat sich aus eine außerordentlich günstige Weise gegen Hals- und Brustschmerzen, Grippe, Heiserkeit, Husten und «chnuvse» bewährt. Biele Abnehmer bestätigen, nur diesem Saft hätten sie angenehmen Schlaf zu verdanken. Sonflfliid) bemerkenswerth ist dieser Last als Präservativ bei Rebeln und rinher Wittcruiiq. Zu Folge seines äußerst angenehmen tilddimackei ist er Kindern nützlich, ein Bedürfniß aber lungen-kranken Menschern Sängern und Rednern gegen um-flotte Stimmen oder gar Heiserkeit ein nothwendiges Mittel. WC Diejenigen P. T. .«kaufet, welche den leit dem Iabre ISS5 von mir erzeugten vorzüglichen Schneebergs A.äute -AUop echt zu erhalten wünschen, belieben stets ausdrücklich »ilhelm« ^drneehvrxs Kräuter.Ul«i» zu verlangen. Anweisung wird jeder Ilafche veigegeben. gine versiegelte Originalflascht kostet 1 fl. kr. und ist stetS im srijchen Zustande zu haben beim alleinigen Erzeuger Franz Wilhelm, Apotheker iu Nennkirchen Die Verpackung wird mit 20 kr berechnet. Der echte Wilhelm'S Eckneebergs Kräuier-Ällop ist auch aur zu bekommen bei meinen Herren Ab-nehmern in Äilli Baumba«b'sck>e Apotheke, „ bei I»s. .»upfersmmid, Apotheker. DaS P. T. Publikum wollt ftrtS s»ecicll W i l-delm'S Schnttbtrgs «riuter-Allop vtrlangrn, da dieser nur v»n «ir echt rrzruftt wird, nnd da dit untrr der Bezeichnung Lnlin» Bittner'S «chnrebergs tträuter-Alli>« vortimmriidrn Fabrikate unwürdiqc Rachbil dnnfleit sind, «»r deut« ich besonders «arnr. Lpiclwcrkc 4—zct» Stücke spielend i mit oder ohne Expression. Mandoline, Trommel, Glocken, Castagnetten. Himmelstimmen, Harsenspiel -c. Spieldosen 2 bi« 16 Stücke spielend: serner ?!e»j -guij u»,j>isi»K »»auijnnL -öun>isqu»K tn< ,imvt^ s>v,uä,x?>q tsqmoao^ uioa u!>,,»m -isiäs, uoa ut,lnytk u»q »lun u»uwoz ?>uviL Vvo'M uoa Jbviuti; uii jjwgg uailuotpj toq ooi ^ Das von Professor Klinkerfnea, (Director der Göttinger Sternwarte,) erfundene = emMedl die Vorausbestimmnng des Wetters. Tisch-Hygrometer Fenster- , Wand- fl. 10.— . 15.— . 16-- lAls solides Jekgeschenk z« empfehlen.) Wilhelm Lambrecht, Göttiflp. Fabrik meteorologischer IiiiMrnmente nnter wlsieoNfhaftl Leitung dw Profeniior Kllukerfue#. Illustrirte Preislisten n. Anerkennungen von Autoritäten zu Diensten. Anzeige. Ich mache hietnit die ergebene Anzeige, dass ich. um der Concurrvnz zu begegnen, mein ganzes Lager von. Galanterie-, Nürnberger- u. Spielvvaren zu llerherahgeaelxten Preisen hintan?«-!,, und lade ein geehrtes Publikum zum Kaufe höflich»t ein. Hochachtungsvoll Oustav Gollitsch, Huuptplntz ION. 191—8 Die ungarisch - französische Versicherung» - Actien - Gesellschaft (Franco-Hongroise) Actiencapital von 8 Millionen Gulden in Gold worauf 4 Millionen Gulden in Gold baar eingezahlt versichert: 1. gegen Feuer-, Blitz-, Dampf- und Gas-Eiplosions-Schäden; 2. gegen Chömage, d. h. Schäden durch Arbeite-Einstellung oder Entgang des Einkommens in Folge Branden oder Explosion ; 3. gegen Bruch von Spiegelglas; •4. gegen Transportschäden zu Wasser und zu Land; ,i. auf Valoren, d. i Sendungen von Werth-Papieren aller Art und Buargeld per Post zu Land und zu Wasser: C. auf das Lebn des Menschen, auf Capitalien mit und ohne auticipativer Zatung der versicherten Summe, auf Renten, Pensionen und Ausstattungen. Das bedeutende Aetien - Capital gewihrt den Versicherten vollständige Garantie. Vorkommende Schäden werden prompt, coulant abgewickelt und ausbezahlt, ebenso werden den P. T. Versicherung«-suchenden die weitgehendsten Begünstigungen eingeräumt Vernicherungs-Anträge werden entgegengenommen und alle gewünschten Aufklärungen ertheilt sowohl bei der gefertigten Ueiiera'-Agentsehaft, als auch bei den Hanpt-Agentschaften in der Provinz und bei den Speclal - Agenturen In allen grösseren Orten des Landes. Die General-Agentschaft für Steiermark, Eärnten und Erain in Graz, Badetiky*tn»se K >ooo< Jtetlutfie TouHHaint - *#«#*»****«*#*#*#* #_ , _ # • * #»»»»»»»»«»»»«»»»»»»»»» * » »«#«**«««««««*»«»#«*** « "D n qqj qpV» j ItsiliGiiiscli. ♦»**♦••*«#»*#*»***** Spanisch. » #♦###*###* Unterrichts Briefe »»»»»»»»»««»»»»»»»»»»» l'ii i* das Selbst - Studin in bearbeitet von Prof. Iwan Wa^jemonoff, Prof. Giamb. Buonaventnra, Prof. Gil Znuarates, Dr. Theophil Heinihorst und Dr. Albert Schmidt. Die riiMMtaoheii Unterricht» -Briefe sind complett in 2 Cursen a 18 Briefe. Preis de« ersten Briefes: 50 Pf.; aller folgenden: 1 Mk. — Die a. verbesserte Autlage) und dio l'nterrichts-Briefe sind complett in 2 Cur-eu a 20 Briefe. Preis eines Briefe« : «0 Pfennige. — t'omplete Exemplare der italienischen Lnterriehta-Briefe (soweit noch der geringe Vorrath reicht) sammt i Enveloppen: 24 Mk. Leipzig. Verlag des Hausfreundes. Innigster Dank. Herrn F. J. Melichar in Linz. Mein Eheweib litt seit seolin .Jahren an einem sehr bösartigen N'abelbruche. in dessen Umgebung sich zuletzt 15 oiternjlc W«iul«»u bildeten, welche der Kranken «tn«-ii<1 li<-li ^i*ohh«'ii H<-Iiiiiei*/, verursachten und durc'< den starken Ausfluss sie immer mehr und mehr schwächten. Alle Mittel blieben erfolglos. Da rieth auf einer Reise nach Steyr meiner in St. Valentin verehelichten Tochter eine Dame 0«utiir NllUerntein» Breeluimr Universum an und empfahl ihr. das «selbe hei Ihnen zu kaufen. Der Rath wurde befolgt, und wirW li«>li! der Erfolg blieb nicht aus —