»Ulan* * fotorlni.) DeutscheZeitung Organ für die deutsche Minderheit im Dravabanat = i altu 5, Jbr. 21 (tnteruftaa) 1 «»,»,»preis, fflr kt Inland: Binteljöjjrtg 40 Sin, halbjährig 80 Sin, g«f t» »« M »Mgft«, G^KHr» «t|«yi}tiwiii!iw f jährig 160 JH*. Air da» ttaslosfe entsprechend« Srhöhang. Einzelnummer Dia 1.60 Erscheint wöchentlich zweimal: Donnerstag früh und Samstag früh mit dem Datum vom Sonntag «fammer 84 ^»WWMMWV Celje. Sonntag, den 18. Oktober 1931 56. Jahrgang Zur Eröffnung der deutschen Lehrerbildungsanstalt Bon Johann Kefs, Obmann des Schwäbisch-Deutschen Kulturbundes Das Deutschtum in Jugoslawien war, wie von attersher, so auch seit seiner Zugehörigkeit zum ju-goslawischen Staate auf bie Erhaltung unb Mehrung seine» kulturellen unb wirtschaftlichen Besitzstanbes bebacht. Wo, wann unb in welcher Form auch unsere organisiert« Volksgesamtheit in wirksame Er-scheinung getreten sein mag, ihr Wollen und ihre Arbeit waren stets auf biese Ziele gerichtet. Mit freubiger unb bankbarer Genugtuung vernahmen wir baher auch bie Verfügung bes Herrn Unter-richtsmmifters Boza Maksimovic vom 1. September 1930, womit ber deutschen Minberheit in Jugoslawien „bie Errichtung einer privaten deutschen Leh-rerdilbungsanstali mit Oeffentlichkeitsrecht unter paaMcher Aufsicht zum Zwecke ber Ausbildung ber Lehrer für bie staatlichen Volksschulen ber deutschen Minderheit" bewilligt wurde. Die Heran-bildung des deutschen Lehrernachwuchses für die schon bestandenen, neu errichteten und noch aufzu-pellenden deutschen Abteilungen an den staatlichen Volksschulen ist in der Tat das zentrale Problem, mit dessen Lösung der entscheidende Anfang zur Erfüllung der deutschen Schulforderungen gemacht wurde. Daß die Regierung den Hebel entschlossen und beherzt da ansetzte, wo Wirkung einzig und allein möglich war, und nicht hinhaltend an der Peripherie des Problems hemmversuchte, daß sie nicht Symptome behandelte, sondern den Krankheits-Herd angriff, ist ein Zeichen ihres guten Willens, der alle Angehörigen unserer deutschen Minderheit mit tiesem Danke erfüllt, und eines staatsmännischen Weitblicks, der auch alle Minderheitenfteunde zu den höchsten Erwartungen berechtigt. Auf diesem Fundamente schuf sodann unser deutsches Volk in Jugoslawien ein Werk, das allen 10 Millionen Sklaven! Menschenhandel — «och immer und trotz allem ein einträgliche» Geschäft Von Aerry O'vrien Im Völkerbund wurde wieder einmal die Frage der Sklaverei, die in vielen LSn-dern der Erde noch immer «in mehr oder weniger offene» Geschäft ist, erörtert. Ob bei den Schwierigkeiten, die sich einem energi-fchen Durchgreifen entgegenstellen, Erfolge eqielt werden können, bleibt fraglich. 3« Midi, el Birke und Taif . . . Der berüchtigte Markt von El Djebdah am Roten Meer ist „geschlossen" worben. Eine Völker-bunbskommission suchte bie Küsten bes Roten Meeres ab. Man entdeckte — mit raschen Kriegsschiffen — eine regelmäßige Schiffsverbindung zwischen ben Küsten. Die arabischen Segler, harmlos anzusehen bis auf die Gewehrläufe, bie über die Reeling lu-gen, hielten auf einer kleinen, unbewohnten Insel an und kehrten zurück. Andere kamen von der ent-gegengesetzten Seite, landeten, nahmen Ware auf und hielten Kurs auf die arabische Küste. Durch eine Lift gelangte man an Bord eines derartigen rimnisvollen Schiffes. Der Schiffsrumpf war ge-Igt voll von Frauen und Kindern, ewigen wenigen Männern. Die Insel eine der Leibensstativ- folgenben Geschlechtern zum Wohle gereichen wirb. I Trotz ber Schwere ber Zeit haben lobernbe Begeisterung für bie allgemeine Volkssache, hingebenbe Liebe unb Treue zur angestammten Art, beispiel-gebenbe, oft ergreifende Opferwilligkeit und ent-schlossene Tatbereitschaft in kurzer Zeit das Werk vollbracht. Weit hinein in die unsichtige fernste Zu-kunft wird der Ruhm der gegenwärtigen Generation unseres Volkes leuchten und Kinder, Enkel und späteste Nachfahren nicht bloß zur Bewahrung mahnen, sondern sie in allen Zweifeln unb Nöten stützen unb stärken unb sie verpflichten, bem guten unb nachahmungswürbigen Beispiele stets in Treue zu folgen. Größer, erhabener unb schöner ist kein Ehrenmal als bas, das sich unser Volk durch seine Liebe, Treue und Opferwilligkeit errichtet hat. Die Zahl der deutschen Lehrkräfte, die sich dem Gründungsausschusse für die Errichtung der Lehrerbildungsanstalt zur Verfügung stellten, um ihre reichen Erfahrungen, vielfältigen Kenntnisse und ihr tiefes allgemeines und fachliches Wissen im Dienste ber in ber Lehrerbllbung zu leistenden Bildung», arbeit zu verwerten, ist außerordentlich groß. Der Umstanb, bah ben Lehrkräften an der privaten deutschen Lehrerbildungsanstalt jetzt noch nicht jene Sicherungen für die Zukunft geboten werden können, wie sie an ben staatlichen Anstalten bestehen, stellt biesen Lehrkräften, ihrer Bereitwilligkeit zu begeisterter, opferbereiter Hingabe, ein ehrenbe» Zeugnis aus. Unser Volk hat alle Ursache, ihnen hiefür dankbar zu sein. Aus der großen Zahl der zur Verfügung gestandenen Lehrkräfte ist unter der Leitung des als Fach- und Volksmann rühmlichst bekannten Professors Josef Täubl als Direktor ein Lehrer-kolleghim zusammengestellt worden, das alle Gewähr nen vor dem öffentlichen Verkauf der lebenden Ware in den arabischen Häfen. El Djeddah, das ehemalige Zentrum des arabischen Sklavenhandels, liegt heute verwüstet. Keine Segler mehr, keine Märkte, kein leb- haster Handel. Ist die Sklaverei mit Erfolg unter-" itt jedem, der die grvhzll, kennt, ein Ding ber Unmöglichkeit.'Heute inben bie arabischen Segler nicht mehr m El Djed-bah, heute steuert man Taif, El Birke unb Mibi an. Und täglich ziehen 5000 gefesselte Menschen vom Innern Afrikas zur Küste . . . wertvolle Ware dringt 1600 Mark Die Preise schwanken. 1200 Mark zahlt man in guten Zeiten für einen erwachsenen, kräftigen Arbeiter, 50 bi» 400 Mark für ein Kinb, 600 Mark für eine Frau, für „wertvolle Ware" bis zu 1600 Mark. Die Preise werben gelegentlich in öf-fenllichen Kaffeehäusern diskutiert, eine „fliegende Börse", bie bie Vorsichtsmaßregel anwendet, bas Lokal gelegentlich zu wechseln. Warum läßt sich nichts ausrichten gegen diese Kulturschanbe ? Warum rechnet man noch heute auf ber ganzen Weit mit etwa 10 Millionen Menschen, bie in ber Versklavung leben? Die Organisation arbeitet mit allen Mitteln moberner Verschleierungskunst. Die wirklichen Spitzen der Organisation sind unangreifbar unb Taljachen --Es ist sehr schwer, Beweise ■U---- «T ~ Wirb tatsächlich einmal ein Sklaven i e zu erbringen, von einem bafür bietet, daß durch ihre aufopfernde Bildung»-arbeit alle in den ihnen anvertrauten jungen deutschen Menschen schlummernden guten und edlen Kräfte de» Verstandes unb Hebens, bes Willen» unb Gemütes zu reichster unb prächtigster Entfaltung gebracht werben. Groß, wie ber edle Wetteifer bei der Samm-lung der materiellen Mittel für die Lehrerbildung»-anstatt, war auch der lobenswerte Eifer unseres Volkes, möglichst viele seiner Söhne unb Töchter ben zwar steinigen, aber hehren Weg bes Volks-bilbners gehen zu lassen. Trotz ber Schwierigkeiten, bie bie Eröffnung ber Lehrerbildungsanstatt immer wieber über den vorgeschriebenen und üblichen Zeit-punkt hinauszögerten, harrten Eltern, Lehramt»kan-didaten und -kanbibatinnen in felsenfestem Vertrauen auf bas sichere Werben ber guten Sache aus. Der Lehrerbilbungsanstalt ist also nicht nur reichlich Gut, sondern auch wertvolles Blut gegeben worben. Sehnsuchtsvoll erwarten wir bas erste aus der deutschen Lehrerbildungsanstalt hinaustretende junge Lehrergeschlecht; baß es bie seiner harrenden Aufgaben klar erkenne, sich ihrer Größe und Be-deuiung voll bewußt werde unb sich burch fleißiges Stubium bas Rüstzeug zu ihrer Bewälligung schaffe ist unsere Hoffnung unb unser Wunsch. Was wir so lange gewünscht, um das wir so oft gebangt, es steht nun vor uns: ein Werk von säkularer Bebeutung. Im Volke zutiefst verwurzelt, ber Bilbung unb Arterhaltung des Volkes dienend, soll es von diesem als seine eigenste Schöpfung ge-wertet werben. Wie bas Kinb muß es stets fürsorglich gepflegt unb umhegt, verteibigt unb geschützt werben, nicht mit Kriegswaffen, sonbern mit Kräften be» Geistes unb bes Herzens, in bem bienenben unb opferbereiten Sinne, in bem wir es geschaffen haben. Die private beutsche Lehrerbildungsanstalt öffnete ihre Pforten am Vorabende eines Jahres, in dem Konkollboot entdeckt, so kann man sicher sein, daß die „Ware" skrupellos über Bord geworfen wird. Die Beamten haben alle Mühe, die Ertrinkenden zu retten. Das verhängnisvolle Schiff kann sich in-zwischen in Sicherheit bringen, wenn der Kapitän es nicht vorzieht, seine Mannschaft schon vorher mtt-samt dem Boot in die Lust zu sprengen oder auf andere Weise zum „Schweigen" zu bringen. Man »stigslenfalle» einmal eine» mM ' Va-mei- sten dieser er spotten aller Gesetze höchst einträglichen Ge! schäfte. Da» irdische Paradies Zndochwa. Was in Abessinien, Oberburma unb Westafrika versteckt getrieben wirb, ist in Jnbochina ein belieb-tes System, sich billige Arbeitskräfte zu verschaffen. „Habt ihr zu essen? Seib ihr gut gekleidet, wollt ihr Schnaps und Lebensmittel für eure Familien? Ihr könnt alles haben, was ihr wollt und täglich noch eine Handvoll Reis darüber", so schreien die Werber, die mtt Lastwagen nach Jnbochina ins flache Land fahren und Verträge in der Hand schwenken. Wer könnte der Verlockung widerstehen? Es st nur für ein paar Jahre und der Werber verheißt eine Hütte unter Palmen, Aerzte unb eine Arbett, so leicht wie Kinderspiel Man steckt seinen Vertrag ein — und besteigt den Lastwagen mtt vielen an-deren zusammen. Es ist kaum zu glauben, wieviele Settt 2 v»»tsch» Nummer 84 Goethes, des größte» deutschen Mensch««, überoll auf der Welt gedacht werden wird. Die» mag ein Zufall fein. Wir wollen aber eine Verbindung im Geiste herstellen und hierin eine gute Vorbedeutung sehen. Wie das Wal Goethes ein Jahrhundert überdauert hat und gewiß noch unzählige Geschlechter-folgen erbauen und veredeln, begeistern und er-leuchten, lehren und führen wird, so soll und wird auch unserer deutschen Lehrerbildungsanstalt unbe-grenzte Dauer und tiefste Wirkung beschieden sein. Mit. Goethe sei euch zugerufen: „Hier winden sich Kronen In ewiger Stille, Die sollen mit Fülle Die Tätigen lohnen? Wir heißen euch hoffen." Internationales Geld? Es wird heute in der ganzen Welt anerkannt, daß eine der Grundursachen der Weltkrise die falsche Verteilung des Goldes ist. Aus einer Reihe von Ländern ist ein großer Teil des Goldes, das dort bisher zur Deckung des Notenumlaufs diente, ab-geflossen. Es hat sich in einigen anderen Ländern nn Ueberfluß angesammelt und liegt dort brach. Ein Teil der Welt besitzt daher Gotd, für das er keine Verwendung hat, während ein anderer Teil aus Goldmangel in Währung?- und Wirtschaftete geraten ist. Die Länder mit den großen Goldvorräten weigern sich, das gehamsterte Gold an die gotd-armen Länder, z. B. in Gestalt von Anleihen, zu-rückzugeben. Denn überall ist das Vertrauen erschüttert und der Kredit untergraben. Angesichts dieser sinnwidrigen internationalen Goldverteilung ist der Gedanke, über die Bank für internationalen Zahlungsverkehr in Basel einen Goldaustausch und eine Neuverteilung des Goldes zu versuchen, sicherlich einer Erwägung wert. Die Land«, die unverwendbaren Goldüberfluß haben, aber diesen einem einzelnen goldarmen Lande nicht leihen wollen, werden vielleicht eher bereit sein, es der B. I. Z. in Basel kreditweise zu überlassen. Denn dieses Bankinstitut ist ja zur Regelung des internationalen Zahlungsverkehrs gegründet worden und die meiiten Länder haben Garantien für die B. I. Z. üvernommen. Diese könnte ihrerseits auf Grund des ihr Überlassenen Goldes den goldarmen Ländern Zahlungsmittel zur Verfügung stellen, die dann ja durch Gold gedeckt wären. Goldüberflußländer sind heute vor allem die Vereinigten Staaten und Frankreich, die zusammen über drei Fünftel aller Goldbestände der Welt ver-fügen. Aber auch die Schweiz Holland und einige andere Länder haben Gold, für das sie selbst keine rechte Verwendung haben und das ihnen auf die Dauer nicht zum Segen gereichen wird. Trotzdem wird die Durchführung des Projekts keineswegs leicht fein. Im internationalen Leben ist gegenseitige Leute auf einen Wagen gehen. „Fahrt ins irdische Paradies" steht auf Plakaten daran. Der Werber bekommt 40 Piaster pro Kopf, nach Abzug der Un-kosten bleiben ihm 13 Piaster. Bringt er hundert Leute mit, so hat er in wenigen Tagen 1300 Pia-per — etwa 2000 Mark — verdient. Die Fahrt ist entnervend. Es gibt eine Handvoll Reis zu essen. Nachts stehen Wächter mit blankem Bajonett um das Lager herum Wo geht die Fahrt hin? In die Silber- und Phosphatminen von Jnbochina. Hier arbeitet man bei 50 Grad Hitze, schläft in schwerbewachten Schuppen zusammengepfercht, wo das Fieber rast, ist getrennt von seiner Familie und bekommt keinen Pfennig Löhnung. Das ist das Paradies von Jnbochina. Und doch lassen sich im-mer neue Arbeiter aus die Versprechungen hin anwerben. Warum? Well kein Mensch aus dieser Hölle heraus wieder die Heimat erreicht. Flucht ist „Kon-traktbruch" und wird mit furchtbaren körperlichen Züchtigungen bestraft. Länger als fünf Jahre lebt niemand in diesen Minen. Aber immer neue Ar-beiter lassen sich in dieses „Paradies" locken. Die Amazon-Rubber-Companie. Daß diese Vorgänge nicht vereinzelt und auf einige Gebiete der Erde beschränkt sind, bewies der «»fällig vor geraumer Zeit aufgedeckte Skandal der Amazon-Rubber Eompanie. Diese Gesellschaft hatte die Ausbeutung des Urwaldes in einem bestimm- Hilfe bisher nicht oft geübt worden, am allerwenigsten in uneigennütziger Weise. Aber sicherlich haben auch die Gvldüderstichländer ein großes Interesse daran, ihr« entbehrlichen Goldbestand« nicht brach liegen zu lassen, sondern zin»tra§end anzulegen, vorausgesetzt natürlich^ daß eben die gewünschte Sicherheit vor-Handen ist. Ein« internationale Bank, für die die ganze Well garantiert, würde natürlich eine weit größere Sicherheit bieten als irgendein Schuldner-land. Ueberdies fühlen heute bereits die reichen Gläubigerländer am eigenen Leibe, daß die Not der armen auch ihnen Schwierigkeiten und Sorgen aller Art schafft. Politische Rundschau Inland Für die Revision der Wohnungsmieten Der Landesverband der Hausbesitzervereine hat dieser Tage in seinem Organ „Moj dorn" die Initiative zu einer Herabsetzung der Wohnungsmieten, besonders in den größeren Städten, gegeben. Der Banus des Draubanats Herr Dr. Marusic richtete aus diesem Anlaß an den genannten Verband eine Zuschrift, in der es u. a. heißt: Ich schließe mich im ganzen Umfang den Gründen und Schlüssen an, die Sie in Ihrem Aufruf anführen. Es steht außer jedem Zweifel, daß die Mietzinse in den größeren Städten und besonders in Ljubljana viel zu hoch sind, weil sie bei weitem die Goldparität vor dem Kriege übersteigen. In einer Zeit, in der die Lebensmittelpreise beträchtlich gefallen sind, wo unter dem Druck der allgemeinen Wirtschaftskrise die Bezüge der Staats- und Privatangeftellten und der Arberter herabgesetzt wurden, ist die Forderung nach einer Ermäßigung der Mietzinse berechtigt und verdient, daß sie die Betroffenen in Erwägung ziehen. 2m Interesse der Hausbesitzer liegt es, daß sie selbst nach eigenem Willen und eigener Einsicht an die Revision der Mieten herantreten und sie mit den Grundsätzen der sozialen Gerechtigkeit und den bestehenden Verhältnissen in Einklang bringen. Es ist klar, daß. wenn der gegenwärtige unmögliche Zustand anhält, der Staat gezwungen sein wird, seine Staatsbürger in Schutz zu nehmen und im Gesetzeswege diese Frage im Sinne der Prinzipien zu lösen, die Sie in Ihrem Aufrufe ausgedrückt und begründet haben. Ich werde aufmerksam die weitere Entwicklung der von Ihnen begonnenen Aktion verfolgen und fordere auf diesem Wege alle Hausbesitzer auf, daß sie ein fteiwilliges Opfer zur Milderung der gegenwärtigen wirtschaftlichen und sozialen Krise bringen. Da ihre Entscheidung drin-gend ist und keine Verzögerung duldet, deshalb mögen die Hausbesitzer ihre diesbezüglichen Ent-schlüsse bis 31. d. M den zuständigen Bezirkshaupt-Mannschaften bzw. den Stadvorstehungen in Ljub-ljana, Maribor und Celje melden und neben den wichtigsten Ortsdaten über ihre Häuser Namen und ten Gebiet des Amazonas übernommen, eines Ge-bietes, das einem Jndianerstamm gehörte. Die Indi-aner einigten sich „gütlich" mit den neuen Herren und erklärten sich bereit, für eine entsprechende Be-zahlung im Interesse der Gesellschaft zu arbeiten. Erst nach vielen Jahren erfuhr man durch einen Zufall, daß die Indianer mit brutalsten Misteln ge-zwungen wurden, ohne jedes Enaelt zu arbeiten. Jeder Widerstand wurde mit Erschießen bestraft. Niemand verließ jemals das große Gebiet der rei-chen Gummigesellschaft Amazon-RubberCompanie. Es gibt auch eine Kehrseite, selbstverständlich. Ein hochkultivierter abessinischer Würdenträger er-klärte einmal, daß in seinen Kreisen das Halten von Sklaven zwar allgemein sei, daß jedoch der „Besitzer" verpflichtet sei, seine Sklaven und deren Familien bis zum Lebensende zu unterhalten. Viele der Sklaven seien durch Gesetz befreit worden. Kaum einer verließ seinen Herrn. „Was soll aus uns werden?" fragten sie und baten, im Dienst bleiben zu dürfen. Sie gedachten mit Schrecken der vielen Hungernden, die durch die Befreiung dem sicheren Elend ausgesetzt waren. Die Sklaven sind ja durchwegs ungelernte Arbeiter.' Hier ist nichts mit „Befreiung" getan, nur mit vollkommener sozialer Neuorganisierung und einer Aufhebung der Kaftenwirtschaft. Beruf der Parteien angebers, denen die Miete herab-gesetzt wurde, die Anzahl der Wohnräume 'sowie die Höhe der jetzigen und der herabgesetzten Miete. Dfcse Zuschrift tmrt» gleichzeitig allen oben erwähnten Behörden zur Kenntnis gebracht und auch in der Presse verlautbart. Eine Strafgesetz- und Pressegesetz-Novelle Eine dieser Tage erschienene Novelle zum Straf-gesetz hebt die Zuständigkeit der Kreigsgerichte in Ehrenbeteidigungsklagen auf, wodurch Ehrenbeleidi-gungsklagen ohne Ausnahme wieder an die Bezirks-gerichte verwiesen werden. Durch eine Novelle zum Preßgesetz wird die im Jahre 1929 erschienene Preßgesetznooelle abgeändert, durch die die Zuständigkeit des Senats in Pressellagen aufgehoben worden ist. Durch die jetzt erschienene Novelle wird fortab in Pressejachen nicht der Einzelrichter des Kreisgerichtes zuständig sein, sondern der Senat, wodurch der Zustand, wie er vor der Erfassung der ersten Novelle im Jahre 1929 vorhanden war, wieder hergestellt ist. Dr. Korosec in Beograd Am 14. Oktober traf der frühere Minister und Abgeordnete Dr. Anton Korosec in Beograd ein Ausland Aussprache im deutschen Reichstag Während der gegenwärtigen Reichstagssession, die vermutlich nur wenige Tage dauern wird, fand eine Aussprache für und wider Brüning statt, der in seiner Regierungsdeklaration seine Politik vertei-digt hatte. Die Sozialdemokraten erklärten, daß das System der Notverordnungen nicht ihren Wünschen entspricht, daß es aber die politische Not sei, die zu den Notverordnungen führe. Wenn sie das Kadi-nett Brüning tolerieren, so geschehe das deshalb, weil sie in erster Linie die gegenwärtige Staatsform schützen wollen gegen die Angriffe der Faschisten und der Diktatur. Die Sozialdemokratie lehne das Mißtrauensvotum der nationalen Opposition ge-gen das Kabinett Brüning ab, es sei dies aber keine Vertrauenskundgebung für das, was dieses Kabinett politisch tun werde, sondern die Bekundung des schärfsten Mißtrauens gegen das, was nach Brüning kommt. Reichsfinanzminister Dr. Dietrich erklärte, daß an den Angaben, die der frühere Reichsbankpräsident Dr. Schacht auf der Tagung der natialen Opposition in Harzburg gemacht habe, kein wahres Wort sei. Das Echo der Auslands-presse zeige, in welche Gefahr Dr. Schacht das deutsche Volk gebracht habe. Die Londoner „Times" schrie-ben: „Dre Rede von Dr. Schacht war darauf be-rechnet, zu zerstören, was noch an deutschen Kre-dit übriggeblieben ist." Der Finanzminister wandte sich nach rechts und rief: Sie können auf die Re° gierung schimpfen, soviel Sie wollen, aber Sie dür-sen nicht Dinge machen, die dem deutschen Volke die Wirtschaft zerstören. Mit Ihrer Politik der Par-tei bedrohen Sie die Politik des Staates! Ein Wirtschaftsrat in Deutschland Reichspräsident von Hindenbung richtete an Reichskanzler Dr. Brüning ein Schreiben, in dem er ihm die Bildung eines Wirtschaftsrates, der aus Vertretern aller Wirtschaftszweige zusammen-gestellt werden soll, vorschlägt. Hindenburg sei selbst bereit, in wichtigeren Sitzungen dieses Rates den Vorsitz zu führen. Das Gold strömt nach Frankreich Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht Gold-transporte in Frankreich eintreffen würden. Die Fe-deral Reserve Bank in Newyork hat wieder um 40 Millionen Dollar Gold verkauft, das nach Frank« reich abfloß. Die Schiffe „Berengaria" und „Bre-men" brachten 630 Fässer mtt Gold im Wert von 1800 Millionen Francs von Newyork nach Eher-bürg, das für die Bank von Frankreich bestimmt ist. Die Kriegsmacht Frankreichs Nach einem Bericht, den die französische Regie-rung dem Völkerbund eingeschickt hat. zählt die aktive französische Armee 763.252 Soldaten und 138.209 Offiziere, ferner 2240 Flugzeuge. Das Kriegsbud-get ist von 7 auf 13 Milliarden 809 Millionen Francs angewachsen. Die Reserven find in diesem Bericht nicht angeführt; sie betragen 4,100.000 aus-gebildete Soldaten, 51.00© Maschinengewehre, 4300 Feldgeschütze, 2000 schwere Geschütze, 3500 Tanks und 4800 Flugzeuge. Nummer 84 v»»tsch»IZ«it»«> Seit» 3 J^SC/jö *****9 wäscht wirklich weiss o I Morgan bei Lav«U Der bekannte amerikanisch« Finanzmann Pier-voint Morgan stattete am 13. Ortober dem franzö-sischen Ministerpräsidenten Laoal einen Besuch ab. wobei er über die Möglichkeit einer franzöfisch-ame-rikanischen Zusammenarbeit zwecks Milderung der Weltwirtschaftskrise verhandelte. China vertraut auf den Völkerbund In der am 13. Oktober in Genf eröffneten außerordentlichen Sitzung der Bölkerbundrates, des-sen Borsitz in Abwesenheit des Ratspräsidenten Lerroui, der in Madrid unabkömmlich ist, der französisch« Außenminister Briand führt, hat der chine-fische Vertreter Dr. Sze betont, daß China sein Schicksal in die Hände des Völkerbundes übergebe und nun dessen Eingreifen erwarte. Die Japaner bleiben in der Mandschurei Wie der Pariser „Matin" aus Tokio meldet, ist dort offiziell angekündigt worden, daß Japan es abgelehnt habe, die Mandschurei zu räumen. Vertreibung der Jesuiten aus Spanien Nach 15-stündiger Verhandlung beschloß das spanische Parlament am 14. Oktober mit 178 gegen öS Stimmen, die Jesuiien aus dem Lande zu ver-treiben. Viele Abgeordnete enthielten sich der Stim-menabgabe, dagegen stimmten bloß die katholische Partei, die Agrarier und einige Unabhängige, der Ministerpräsident Zamora und der Innenminister Maura. Mit 267 gegen 42 Stimmen wurde dann der Artikel der Verfassung angenommen, nach wel-chem es in Spanien keine offizielle Staatreligion gibt. Dies bedeutet die völlige Trennung de» Staates von der Kirche. Während der Verhandlungen in den Cortes fanden in zahlreichen spanischen Städ-ten antireligiöse Kundgebungen statt. Man versuchte, einige Klöster in Brand zu stecken. Ministerpräsident Zamora, der sich bemüht hatte, die Cortes von allzu drastischen Beschlüssen gegen die Kirche abzuhalten, sowie der Innenminister Maura sind von ihren Posten zurückgetreten. Man glaubt, daß das Mini-sterpräsidium der Führer der radikalsozialistischen Partei und gegenwärtige Außenminister Lerroui oder der Kriegsminister Azona übernehmen werden Die neue spanische Regierung Die infolge Rücktritts des Ministerpräsidenten Zamora hervorgerufene Regierungskrise in Spanien wurde innerhalb weniger Stunden gelöst, indem der bisherige Kriegsminister und Führer der republikani-schen Union Azona die neue Regierung bildete, in welcher Lerrour, bekannt als gegenwärtiger Präsident de» Bölkerbundrates, wiederum Außenminister ist. Bemerkenswert bei der Bettachtung der sparn» schen Verhältnisse ijt es, daß das bisher so fromme Volk ganz allgemein auf das feindlichste gegen die Kirche und den Klerus eingestellt ist, die Vertreibung der Orden und die Enteignung der Kirchenbesitze verlangt. Glänzende Disziplin der deutschen Minderheit in Lettland Bei den am 4. und 5. Oktober in Lettland itattgefund«nen Parlamentswahlen ist es den Deut-schen gelungen, die bisherigen 6 Mandate, von de-ihn zwei stark gefährdet waren, dank glänzender Disziplin zu halten. Dies gelang dadurch, daß in den Kreisen, wo ein Ueberschuß von deutschen Stim-men vorhanden war, nur soviele Stimmen abgege» b«n wurden, als für die Erreichung der Mandate notwendig waren. Die übrigen Wähler wurden mit allen möglichen Transportmitteln in die gefährdeten Wahlbezirke befördert, wo dann ihre Stimmenab-gäbe die deutschen Mandate rettete. Daß dies nur in-folge einzig dastehender Organisation, glänzender Disziplin und Opferwilligkeit der deutschen Wähler möglich war, liegt auf der Hand. Die Gesamtzahl der deutschen Stimmen betrug 46.098. Die Russen enhiellen ebenfalls 6 Mandate (wie bisher), die Juden 5 (4). die Polen 2 (2). Aus Stadt und Land Amtsstunden der Finanzämter. Die Draufinanzdirektion oerlautbart, daß vom 1. Oktober 1931 weiter für alle Abteilungen dieser Direktion, sowie für alle Steuer- und Katasterverwaltungen nachfolgende Amtsstunden angesetzt find: an Werk-tagen von 8 bis 12 Uhr 30 und von 15 Uhr 30 bis 18 Uhr; am Samstag von 8 bis 14 Uhr; an Sonn- und Feiertagen Togsdienst (dezurna sluzba) von 9 bis 11 Uhr vormittags. Die Zahl der Aerzte in Jugoslawien. Aus dem im September auf dem 13. Landeskvngreß des Jugoslawischen Aerzteverbandes in Novisad erstatteten Tätigkeitsbericht ist zu entnehmen, daß es in Südjlawien insgesamt rund 5000 Slerjte gibt, von denen 538 Gemeindete sind. Am günstigsten ist die ärztliche Versorgung nn Donaubanat, in dem auch die Hauptmasse der deutschen Bevölkerung sitzt, wo auf 778 Gemeinden 224 Aerzte kommen; demgegenüber schneiden am schlechtesten die südlich-sten Gebiete, das Barbar- und Moravabanat, ab, wo auf einen Arzt 50 Gemeinden entfallen. Die größte Mitgliederzahl weist die Aerztekammer des Saoebanats mit 893 auf, während das Donau-banat 827 Kammermitglieder hat. Am geringsten ist die Mitgliederzahl der Aerztekammern im Vrbas-(früher Bosnien) und Zetabanat (früher Erna-gora). In der Hauptstadt Beograd allein gibt es 695 Aerzte, in der zweitgrößten Stadt des Staates Zagreb 498. Internationaler Kongreh der Friseure in Pari». Anläßlich de» 80. Geburtstage» des Erfinders der Eisenondulatton, Herrn Marcel, welcher auch der Protektor der Veranstaltung war, fand in Pari« ein internationaler Kongreß der Friseure statt, auf dem 25 Nationen au» fast allen Staaten ver-treten waren; auch Jugoslawien fehlte nicht. Au» Slowenien waren anwesend die Herren M Pod-krajsek jun., V. Franchetti jun. und P. Habig (Firma Navinsek) aus Ljubljana und R Grobelnik aus Celje. Paris, der Mittelpunkt der Mode, stellte in drei großen, unbeschreiblich schönen Sälen aller-modernste Linien der Frisur au», über tausend an der Zahl, Eisen-, Dauer- und Wasserwellen, ferner Schönheitspflege, Massagen, Schminken, höchst voll-endete Dauerwellapparate und neue vollendete Ver-fahren im Färben lebender Haare. Beteiligt waren auch alle Pariser Weltfirmen der Parfumerie, wie Coty, Houbigairt, Pioer, Diior u. a., in deren Fabriken später den Kongreßteilnehmern alles ge-zeigt wurde. Das Resultat des Kongresse» bezüglich der Damenhaartracht: Tagsüber und abends find nun kurze Haare modern, nur sehr wenig Bubi anzeigend; die oberen Haare bedecken die Fasson, bis noch nicht frisiert, sodann macht man schön die Fasson und Form de» Kopfes. Halsfasson, wie da» Haar wächst, nur leichter Uedergang zur Herrenfasson, jedoch sehr wenig in Spitz gehend. Die Wellen find schräg, was den Chik der Frisur intensiver zum Ausdruck bringt: die Ohren mehr frei, die Kopf» form klein, die Frisur anliegend. Die Teilnehmer kamen mit zahlreichen Novitäten aus Paris zurück. Die Untersuchung gegen den Sifen-bahnattentäter Matnska. Der in Wien verhaftete ungarische Kaufmann Silvester Mawska hat Geständnisse abgelegt, die trotz hartnäckigen Ableug-nens der persönlichen Täterschaft darauf hinweisen, daß dieser Mensch — eine herostratisch verlangte Natur — die Eisenbahnattentate in Bia Torbagy, Jüterbog, Anzbach (Oesterreich) und auf den Schnell' zug Amsterdam-Köln (im heurigen Frühjahr) allein und ohne Mithelfer verübt hat. Die Schrift d« in Jüterbog und Torbagy zurückgelassenen Zettel stammen ohne Zweifel von Matuska» Hand. Er bekennt dies auch ein, behauptet aber, sich nicht erinnern zu können, wann und wo er die Zettel geschrieben habe, weil die» in einem Zustand geschah, in dem er nicht Herr seine» Bewußtsein» gewesen sei. Ein Unbekannter, den er mit dem Namen Bergmann bezeichnet, habe ihn so in seine Gewatt bekommen, daß er im unterbewußten Zustand alle» gemacht habe, was dieser von ihm verlangte, er habe Ekrafit besorgt und die Zettel geschrieben. Bei Bia Torbagy ist nach der Katastrophe ein alter Zollstab gefunden worden, der mtt beiden Batterien in Verbindung stand. Nun hat man bei Matuska einen ähnlichen zusammenlegbaren Zollstab gefunden. Er sagte, daß er den neuen Zollstab gekauft habe, weil ihm sein alter abhanden gekommen war. Als man Matuska ein Stuck Zugdraht zeigte, da» von der Stelle des Anschlages herrührte, meinte er, es sei der gleiche Draht, wie er ihn besessen und dem geheimnisvollen Fremden auf dessen Verlangen ge-aeben habe. Ungam verlangt die Auslieferung des Attentäters, aber auch wenn Matuöka den ungarischen Gerichten übergeben würde, könnte er nicht zum Tod verurteilt werden, weil nach den interna 0ettt 4 Deatsche Zeitung stumme 84 Er kann wirklich Gedanken lesen. Der bekannte Zauberkünstler Belachi verließ nach Beendigung einer Vorstellung den Saal. Am Ausgang reichte Belachi dem die Tür öffnenden Portier ein Trinkgeld. Die Miene des Beschenkten, drückte größte» Erstaunen aus, als er das Trinkgeld betrachtete. Ganz verwirrt brachte er schließlich die Worte hervor: „Er kann wirklich Gedanken lesen!" Belachi hatte dem Pförtner in seiner Zerstreuung eine Aspirin-Tablette, von denen er stets einige bei sich trug, gegeben, und man wird die große Ueberraschung sowie die Worte des Pförtners verstehen, wenn man hört, daß er gerade an heftigen rheumatischen Schmerzen litt. tionalen Abmachungen ein Ausgelieferter nur zu dem Höchstmaß der Strafe verurteilt werden kann, das im ausliefernden Lande gültig ist. In Oesterreich ist aber die Todesstrafe bekanntlich abgeschafft. Für die Ergreifung des Eisenbahnattentäters sind in Deutschland, Oesterreich und Ungarn Prämien im Gesamtbetrag von anderthalb Millionen Din aus-geschrieben worden. Es ist noch zweifelhaft, wem diele Prämien nun gebühren, der Budapester oder Wiener oder Berliner Polizei. Wer ist Matuska? Silvester Matuska. ist ein Batschkaer. Er wurde im Jahre 1893 in Can-tavir als Sohn eines armen Pantoffelmachers ge-boren. Nachdem er in Subotica vier Gymnasialklassen absolviert hatte, wurde er Lehrer. Den Krieg machte er als Reserveoffizier beim Subvticaer 6. Honved-Infanterieregiment mit. Nach dem Kriege wurde er Kaufmann und handelte mit allerlei Landespro-dukten in seiner Heimatsgemeinde. Er erwarb sich ein schönes Vermögen, kaufte sich in Ungarn 160 Joch Feld und übersiedelte nach.Budapest. Er hatte schon früher die Tochter eines Canwvirer Lehrers geheiratet. Vor einigen Jahren übersiedelte Matuska nach Wien, wo er eine Eisengießerei in Tattendorf ankaufte. Er war allgemein als wohlhabender Mann bekannt, doch glaubt man. daß er durch seine Ge-schäfte einen großen Teil seines Vermögens verloren hat. Mawöka und seine ganze Familie sind als äußerst religiös bekannt. Sie besuchten regelmäßig die Kirche und MatuSka trug ständig ein Bild des Hl. Antvnius bei sich. Nach dem Anschlag von Biatorbagy schrieb er seinen Eltern einen Brief, in dem er ihnen mitteitte, daß er es nur dem hl. Anton »l verdanken habe, wenn er lebend geblieben sei. Er sei in dem verunglückten Zuge gefahren, habe das Bewußtsein verloren und als er wieder zu sich kam, habe er bemerkt, daß er ganz ausgeplündert sei, nur ein Bild des hl..Anton sei ihm geblieben. Als er zu Weihnachten in Cantovir weilte, spendete er der katholischen Kirche 15.000 Dinar für ein Bild Jesu Ehristi. Die Eltern hotten es für unmöglich, das; er der Täter sei, denn er gehe jeden Sonntag in die Kirche und beichte auch sehr häufig. In der Tat find die Beweggründe, die Matuska zu den furchtboren Verbrechen getrieben haben, ganz unklar. Man nimmt als sicher an, daß Matuöka politisch nicht interessiert war, und glaubt daher, es vielleicht mtt einem Grenzfall religiösen Wahnsinnes zu tun zu haben. Eventuell spielt Sadismus bei den Taten mtt und es Handell sich um einen Kürten in anderer Ausgabe. Besitzer von antiken und modernen Kunstgegenständen, beachtet das Inserat in dieftr Nummer! Bei StuhwerhaltAng, Unterleibblutüberfüllung, Kon aeftionen, huftennervenivelz, S&emMjmetjen. Atemnot, Her», stopfen, Migräne, Lhrensaus««, Schivmdel. GeinütSoersNm-nrang bewirkt das natürliche .Aran» Aosef" Bitterwaffer ausgiebige Darmentleerung, freien Kopf und ruhigen -chUif. Viele Aerzte wenden da« Franz Josef Waffer auch bei Be-schwerden der Wechseljahre mit höchst befriedigendem Erfolg an. Da« Armq I»sef Bitterwasser ist in Apotheken, Drogerien und Spezerechandtungen erhältlich. Celje Die nächste Sitzung des Stadtgemein. derate» wird voraussichtlich am Freitag, dem 23. Oktober, mtt dem Beginn um 6 Uhr abends stattfinden. Fälligkeit der direkten Steuern im Letzten Bierteljahr lSZl. Die Steueroerwalung in Celje verlautbart: In Sinne des Artikels 148 des Gesetzes über die direkten Steuern verfallen im vierten Vierteljahr des Jahres 1931 zur Bezahlung: L) am 1. Oktober 1931 die vierte Vierteljahrsrate der Gebäudesteuer (zgradarina), der Erwerbssteuer (pridobnina), der Rentensteuer (rentnina), der Ge-sellschaftssteuer (druzbeni davek), der pauschalierten Umsatzsteuer und der Militärs!euer (vmnica); am 15. November 1931 die zweite Halbjahresrate der Grundsteuer (zemljarina). Die betroffenen Steuer- Pflichtigen werden daraus aufmerksam gemacht mtt der Aufforderung, die erwähnten Raten im eigenen Interesse rechtzeitig, d. i. spätestens bis 15. Novem-ber 1931, bei der Steuerverwaltung einzuzahlen. Bezüglich der Raten, die nicht pünktlich eingezahlt werden, werden Verzugszinsen berechnet, die 6°/0 des nicht gezahlten Betrages ausmachen und vom Tage der äußersten Zahlungsfrist bis zum Tag der Zahlung laufen. Weiters wird bezüglich dieser Ra-ten die (Exekution eingeleitet, die mit nachfolgenden Spesen verbunden ist: a) Mahnung 1°/, der ge-schuldeten Summe oder mindestens 10 Din, b) Pfändung 2"L der geschuldeten Summe oder nun-bestens 10 Din. Ueberdies ist im Fall der Psän-dung die Taxe nach Tarifpost 79 des Taiengesetzes im Betrag von 5 Din zu zahlen. Die Steuerpfllch-tigen, die noch immer die allgemeine (l"/u) Umsatzsteuer nach dem Umsatzbuch bezahlen, haben das dritte Viertel bis spätestens 30. Oktober 1931 ein-zuzahlen. Jene Steuerpflichtigen aber, die . nach dem Umjatzbuch die Pauslycrlumsatzsteuer zahlen, haben die fällige Monatsrate bis spätestens 20. jeden Mo-nats zu entrichten. Am 15. Oktober 1931 war die vierte Rate des Gebührenäquivalents zur Zahlung fällig. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 18. Oktober, findet der Gemeindegottesdienst um 10 Uhr, der Iugendottesdienst um 11 Uhr in der Ehrisiuskirche statt Wunderland hinter Glas. Vor dem Schau-kästen eines jungen Lichtbildners unserer Stadt steht ein Mädchen und blickt wohlgefällig auf ein Männerbildnis. Was für ein prächtiger Kopf, wel-cher Ausbund von Männerschönheit! Die Augen, die Nase, der Mund, wundervolle Einzelhetten, und man weiß wahrhaftig nicht, was man zuerst be-wundern soll. Ach, wär' ich doch in Sibenik daheim, denkt sich das Mädchen, denn an der Mütze dieses Burschen hat es sogleich erkannt, daß es ein Dal-matiner sei aus öibenik. Ich glaube, daß die Dal-matiner die schönsten und gesündesten Menschen un-seres Erdteiles sind. Den Römern schon stellten sie die vorzüglichsten Soldaten und den Venetianern die besten Seeleute — Dalmatiner bildeten einst auch die Leibgarde des Dogen. Wie mächtige Baumstämme sind die Männer, knorrig und etwas vom Wind gebeugt. Die Härte ihres Lebens und die Einsam-feit, das Meer und die Gefahr haben ihren Ge-sichtern Charakter und ihren Körpern Rassigkeit ge-geben. Sie haben scharfe, weitjehenbe Augen und dunkles Haar. Sie sind karg in Worten, karg wie das Steinland, auf dem sie wohnen, aber unglaub-lich beredt in ihren Bewegungen, beredt wie das blaue Wellenspiel des Meeres. Sie sind Dalmatiner in allem, was sie tun. Das zweite Porträt, gleich unterhalb des Dalmatiners, zeigt uns einen ernsten Turbanträger, eine markante und hochgeschätzte Per-sönlichkeit aus dem vielgenannten Sarajevo, das den Orient mtt Mitteleuropa verbindet. 600.000 Moslems leben in Bosnien und der Herzegovina, getreu ihren überlieferten Sitten und Forderungen des Korans. Aber noch mehr als in den Potträten macht sich der Kunstsinn Adolf Perissichs in den Landschaften geltend. Ein Bild ungestötten Friedens ist die griechisch-otthodore Kirche aus der nahen Um-gebung von Dubroonik. die aus einer alten osma-nischen Moschee kunstfertig herausgebaut wurde. Ein reizendes Husammenspiel von gesprungenen Fassaden, schön gegliedetten Türmen. Giebeln und herrlichen Kuppeln! Doch schade, daß wir nicht ein Bild von Dubroonik selbst zu sehen bekamen, jener versunke-nen, träumerischen, wehmutsvollen Stadt, die Schön-cbett der Landschaft mit Pracht der Baukunst zu einem unvergeßlichen, auf der ganzen Welt nur ein-mal zu findenden Erlebnis vereinigt. Im vierten und letzten Bilde meldet sich wieder der Orient an mtt seinen poetischen und malerischen Reizen. Die (im Bilde schon so oft festgehaltene) „Römerbrücke" von Mostar überspannt hier die in wildzerklüftetem Felsbette dahinrauschende Narenta in einem einzigen Bogen von 28 Metern Spannwette, dessen Schei-telpunkt 19 Meter über dem Wasserspiegel liegt. Wie die Inschrift des Schlußsteines (Kuclret Ke-meri, das heißt „Bogen der göttlichen Macht") und die Jahreszahl 974 der Hedschra (1566) dartut, ist die Brücke ein Werk des türkischen Zeit-alters und rührt wahrscheindlich von istro-dalmatini-schen Baumeistern her. Die viergeschotzigcn Brücken-türme wurden früher teils zu schweren Kerkern, teils zu Pulvermagazinen benützt. Bon dem einen Turm geht es steil empor zur Brückenmitte und dann zu dem andern Turm ebenso steil hinab, eine hochinte, ressante Passage, an welche sich am rechten Flusjufer die Bazare anschließen: Orient! Frauen wenden ihre Gesichter ab. Männer hocken würdevoll in der Kniebeuge beim schwarzen konzentrierten Kaffe ä la Turka und Mohammed ist ihr Prophet. Wir hoffen, daß Penssich in seinem Schaukasten an der Ecke der Matija Gubceva ullca uns auch weiterhin noch ein wenig von seiner Südlandreise erzählen wird. Trauungen. Am Sonntag fand in Celje die Trauung des Herrn Franz Krajnc, Geschäftsführers der Firma Fenir in Celje, mit {jrl Christina Zo« lokar. Beamt n der Kmetska pofojilnica in Celje, statt. — Am 12. Oktober vermählte sich in Spltt der Linienschiffsleutnant l. Kl. Herr Max Petri aus Celje mtt Frl. Mary Gjurgjevic. — Am 17. Oktober fand in Celje die Vermählung des Flie gerieutnants Herrn Franz Jereb, Sohnes des No-tars und Bürgermeisters in Konjice Herrn Jereb, mtt Frl. Olga Bozic, Tochter des Rechtsanwalts Herrn Dr. Anton Bozic in Celje, statt. Konzert des Orchesters der königlichen Garde in Celje. Die Kapelle der kgl. ^arde gibt gegenwättig in verschiedenen Städten Slawe-nicns Konzerte. Auch in Celje findet ein solches Konzett statt, und zwar am Sonntag, dem 18. Oktober. A. RUTAR, PräzisiofisbictaiHCtos empfiehlt WnfTm und Munition sUr J»sd, Sport u. »rt^ldlirunir. - Celje, SloiUkov trit Nr. 1 Was in einem Kurort nicht am Platz ist. Ein Augenzeuge schreibt uns: Am Sonntag, dem 11. d. M, beim Abendzug um 20 Uhr ver« langte auf der Station in Lasko eine Dame 1'/, Fahrkarten nach Celje in deutscher Sprache. Der am Schalter befindliche Beamte gab der Dame die Ant-wort, sie möge ihr Verlangen in slowenischer Spva. che vorbringen, woraus diese, die anscheinend der slowenischen Sprache nicht oder doch nicht vollständig mächtig ist, ihr Verlangen nochmals in deutscher Sprache wiederholte und die Karten auch erhielt. Wir sind der Meinung, daß ein Schatterbeamter der Eisenbahn, abgesehen von der gewöhnlichen Höflichkeit gegenüber einer Dame, nicht dazu oufge-stellt ist, dem Reisepublikum, zumal wenn es den Ortsnamen in der Staatssprache, in diesem Fall „Celje", angibt, Vorschriften über den Gebrauch einer Sprache zu machen. Ferner ist die Eisenbahn eine Verkehrs- bezw. eine Wittschaftseinrichtung. in welcher die Schalterbeamten nicht als Obrigkeit, fon-bern als Verkäufer tätig sind. Verkäufer pflegen in jedem Geschäft mit einem Kunden jene Sprache zu sprechen, die eben verlangt wird; sie werden im Ge« genteil sofort auf eine andere Sprach« übergehen, wenn sie sehen, daß die Kunde einer Sprach« nicht vollkommen mächtig ist. Ganz besonders merkwürdig ist es aber, daß in einem Kurort, welcher auf Fremdenverkehr angewiesen ist, auch heute noch der Ver-wendung der deutschen Sprache derartig begegnet wird. Wir würden es für angezeigt holten, wenn die vorgesetzte Stelle einem solchen Beamten beibringt, daß er schließlich für die Parteien, nicht aber die Parteien für den Beamten da sind. Todesfall. Im Barmhenigenspital in Graz ist der Hotelier Herr Josef Aiahoric aus Poljcane im Alter von 63 Jahren gestorben. Todesfall. Am Donnerstag, dem 15. Oktober, morgens starb im Gams bei Frauental (West-steiermark) an einem Herzschlag die Gattin des Bür-gerjchullehrers Herrn Anton Stadler Frau Cärilie Stadler geb. Sackl im Alter von 41 Jahren. Die Verstorbene, die zwei Kinder in Alter von 10 und 12 Jahren hinterläßt, ist die jüngste Schwester der Gemahlin des hiesigen Dentisten Herrn Emanuel Hoppe. Der schwer bettoffenen Familie unser herz-lichstes Beileid! Gestorbene im August 193!. In der Stadt: Bole Franz. 2'/, Monate, Gefangenauf-seherssohn i Rektor Anton, 84 I., Fabriksaufseher 191 ZmAllg. Krankenhaus: Korber Fanni, 58 I., Näherin aus Celje; Pnstovsek Antonia, 81 I.. Dienstbote, Latkovavas; Kolenc Rudolf. 43 I, Glaser, Celje Umgb.; Kolsek Franz, 3 I. Arbei-terssohn, Celje; Loibner Alexander, 64 I., Berg-arbeit«, Celje Umgb.; galant Josef, 19 I. Arbeiter. Levc; Zuoan Josef, 27 I.. Schneider-söhn. Vrbje; Roenik Josefine, 43 I.. Taglöhnerin. Ljub-no; Locnikar Franz. 59 I., Holzarbeiter. Jancic Anna, 40 X Arbeitersgattin, Teharje; leznik Agnes, 64 I., Arbeiterswitwe, Teharje; rillt Otto. 73 J^ Diener. Celje; Klancnik Johann. 60 I., Arbeiter, Kokarje; Cizelj Anton, 71 I, Spengler, Vransko; Stiplovsek Therese, 59J.Be-amtenswttwe, Celje Umgb.; Horjak Machäus, 88 I, Gemeindearmer, Rimske Toplice; Gertzak Johann, 46 I., Arbeiter, Teharje; Mocnik Franz, 39 X, Besitzer, Dobje (Dramlje); ZimSel Friedrich, 88 I, NsMellMM Hr " Illustriert« Beilage der 1931 Deuischen Organ für die deutsche Minderheit im Oravabanat Ausser Dienst Malrosen beim Abmontieren von Gesdiützen auf der ..Hannover" (vgl. Seite 2) .......... mm 1 m * IIIMIIIllMIIIIIHMMIiaiMIIMIiMIIIIWIMliailMIHMIIIMNMINMIIIWIIIIIIMIIIMMIIIIIMIimillllMIIIIHUIIIMUlINMIIIIMMilllMNIl Bilder zur IDoche Don der kleinen deutschen Flotte Unten: .«See ttt* gedie«t hat feint Zeit . . .« «lie». was nicht niet- und «flflflfrf» tft. wird von der .Ha»»»»,?' ab,ieir»«en. Der -ldi»»kürper ieldk, bleibt vor-»nflg erhalten. Die Satzung der .Hannover' wird auf die .Leivzig' Übersiedeln. -^ ift da» Linieuschiii .Hannover-, da« Ie»t außer T iens, gekellt wird «flehe Titelieite)! auch die Ekagerralschlacht hat rt mitgemacht x. Hlirf aus de« Schiss«sriedh»s der deutschem Reich« «,ari«e in Siel, wo Schifte aller »lassen' rüden, di» ste vdlli« abgewrackt werden *. ttnwit , der B«»k' »«« »n»la«d «»r»a» «re«„r,.»«de«" aus dee Welt» «•-reise. Die vemannim« de« «re»,eri> beim Warruetnkauf in landjoeng-Priorl. dem Ha>en von Batama aul ^ava v^s^p»««. Schwere Krise auch tn England f^vde >rbeit»lo'en»iflern. streik I J kende Watroit», «old- und Devi>e»ad,na von mehreren Mini-arten — da« Bild de» .siegreichen' England IS Zahre nach Waffen-siilliiand! Unten: Die VSrse >esch>»sse«. Erregt» Menschenmengeil dröngen Mrse »in ersten sich vor der Vonftontr? Tage der Schließung Der rank>urter .»ugha'en fteüohlen und durch diei'ufl «NtfNhN fei:Ru»»ner Uttd Ve,ei»«un«rn wurden geuaunt. ?a» Publikum >olli, nun durch Peodachlung »nd eralle Meldungen beim Auffinden de« ^I»geiii»iieI>me».^5>nejunge,>ranl furierin »»«den >hm> machte ih« dingtest «nd gewann damit den »»»gesehte« Prei» »depaar Viidick. an» h' «eokirch, Vxufitz. feierte im 28. Zeptemder die dia- "_ _**" \_ t mtmtenc Hochzeit! beide . 'lelxn im Wi. Veden»jadr, " Rl»her CliM seit HM» Aahr«, aaifirbobrn. Am 1. Cftotxt IKtl wurde die Wnfhehun« de« »ade bet 7an,,g gelegenen alien.ji'ierzienirr Slofter» r>er'itgt 7ie Slolierkirchr dien« «och deute ihrem . »weck: IS27 wurde sie durch papnlich» Pull« zur Satbedrale de» neu errichtelen Wi4 «um« Tantig erhöbe« pb««M r*om deutschen Jlcitertrcf/cn auf der Wartburg R«ch dem t»rof,e« S«rr«.2»«fs,>t,».Ri»t »leben die Reiter unter den »»-» «längen doh SKiliiAmuftl hinauf zur Burg ■ 3m H«fe der «Onrtburg während der Ansprach» de« Si'eimcher Vürgermeilier« i Dr. Aauion «link» zu Pferd«» Sn.««» IM M .<• • /, Zwei Mädels fahre liur ch Finnland Qrfltr Konflikt mit 6er Obrigkeit, wir hupen zuviel I Oberste« rfrft in Diesem Lande ist Ruhe und Gemächlichkeit: nur in Fällen ehrliche Zinn- lanb t Ter Briefkasten an der Lanbftrabe steh! für jeden offen mad) eingehendem Studium der europäischen Landkarte entlchlosten wir un«, mit einem I 7 L Ofiiio unh einem arohen gelt ausgerüstet nach Finnland »U fahren. Tausend Seen. s.nd Allaerncinkennlnisie die mi, Finnland verbunden sind, jedoch von dem Dringender Sefahr ist es dem Wagenführer erlaubt. 3«tchen zu KottenRei,. unb ber Schönheit ber Sandschaft einen recht unzulänglichen begriff geben, «eben. Ebenso schliehen die Läden un. süns Ahr. und keine Macht hasten «ei» ttnD •** .. urtimlbäbnlicbcn Waldge >cr Well könnte die braven Leute von dieser SewobnheU abbringen. r&35 1, >7 T T - «-- «<• «»- -itennnerpirocn uuu " " I »ich, jeber hat in der Umgebung, an einem der Seen oder am Hafen, von wo au» die et e weiterging. . , . ^ »iwriies ® Balbranb ein kleine» Stückchen Garten und ein kleine» Holzhaus. 1*-". « »■""»'« .» M<4 ^ bt(|rtn; ^ mo» Zaima-itt »e« russtscheu l»fcer am Vabofta-fee land» sprich, örtlicher Holz- ich turn; außer-nllich malerisch en bic weißen ustämme in bem nen ©öfter . der matte —t Irel finnifdie ItnbenJinnen in tf«nbe#»r«A». bis in id als ffrttnerinneti dienen. Die finnische Studentin kennt leine unterschiebe: jede prakliiche «rdeit i» ihr in ben gerien i ber un» nach Helsingfors. bem Ausgangspunkt un» serer Reise, bringt. Die Tag« der Äberfahrt sind herrlich. Stunden-lang li«gen wir regung»lo» aus Deck, in Sonne und Seelust gebadet. Zum erstenmal erl«b«n wir da» Wunder der weihen Rächte. Obwohl um die Abendstunde die Sonne langsam am Horizont verschwindet, läht sie »ine eigenartige Dämmerung zurück, in der alle Gegenstände sicht-bar. nur in ein unbestimmt silberne» Licht gehüllt sind. Der Horizont verschwindet. Meer und Himmel gehen in eins über, nur der Mond steht leuchtend übergrob am Himmel und scheint der Spender dieser unwirklichen Helligkeit zu sei«. Räch Beendigung der Fahrt Abschied vom gastlichen Schiff, vom allen Käpten. der uns «inen kleinen finnischen Dolch für unsere gelt, nächt». eine Auswahl der wichtigsten sinnischen Vokabeln und eine Menge guter Ratschläge mit auf den Weg gab. Freundlicher Empfang in Helstngsor». Schnell kennt man die beiden Mädchen in dem kleinen grünen Wagen, weih, das, wir au» .Sachsa-(Deutschland) kommen und bringt un» soviel Begeisterung und Gastlichkeit entgegen, wie wir e» uns in den kühnsten Träumen nicht erhofft hätten. Wir haben da» Glück, das» Damen am Steuer in Finnland eine Seltendeit sind, und die Bewunderung steigert sich, als man unseren Plan hört, un» allein in die Rngewihheilen der Landstraße zu begeben. «rnber Pförtner Patrouillen streifen un». und über un» surrt ein beobachtendes Flugzeug. Aufregender Krieg im tiefen Frieden, Räch den eindrucksvollen letzten Tagen geht's weiter nach dem teilweise noch recht unbekannten und unbewohnten Ostsinnland. Weite Strecken fahren wir durch dicht» Kiefern- und Birkenwälder! zwischen Wiesengründen mit malerisch verfallenen Holzschuppen liegen einsam verstreut kleine Gehöft« und Kirchspiele. Wenn di< Sonnenkug«l in die Seen zu versinken beginnt und die nächtliche Dämmerung hereinbricht, schlugen wir im Schutz des Waldes am einsamen See unser gelt aus. Räch dem Bad ein selbstbereitetes Abendbrot, das meist aus Butter. Brot und Milch bestand, weil das die einzigen Sprachbegriff« in unserem sinnischen Sprachschatz waren. Wenn es wirklich mal ein warmes Souper gab. dann muhten di« Kartoff«in mit Kühler» wasser gekocht werden. So schön di« Landschaft, fo kurnm«rvoll di« Straßen! Wer einmal di« Fr«ud«n «in«r Berg-und Talbahn auskosten konnte, kann nachfühlen, was wir streckenweise erduld«I«n. Wi« wenig gut di« W«ge dieses östlichen Finnland sind, ging schon au» der recht autoseindlichen Stellungnahme d«r kleinen temperamentvollen Pferd« h«rvor, von d«n«n nicht eins unserem Wagen begegnet«, ohn« d«n Versuch zu machen, hineinzuspringen. Ginmal «reilte uns das Geschick, wir landeten im Strahengraben, Dazu strömender Regen und weit und breit kein« Möglichkeit menschlicher Hilfe. Als wir nun noch daS Seil aus dein Wagen zogen, um noch zu r«tt«n. was zu retten war. machte der Kutscher sich flucht-artig aus dem Staub, Sr nahm wohl an. wir wollten uns für das Malheur an ihm rächen. AU fchönster Abschluß unserer Fahrt da» Kloster am Ladogasee. Langbärtige Mönche fuhren un« von Sortavalla. einer kleinen, russisch wirkenden Hafenstadt, nach ihrer Insel Dalamo. Das alte russische Kloster, der Aberrest einer sterbenden Kulturepoche. Anvergehliche Gindrück«: di« blau l«uchtend«n Kuppeln der Kirche, - die markanten Köpf« der Mönch«. d«r«n Ord«nSr«gel es vorschreibt, nie di« Haar« zu schneiden, di« stimmungsvoll«» Shöre der russisch«» Mönch« beim Gottesdienst, das alleS erlebten wir unmittelbar: denn dle Mönche sind gastfreundlich, und jeder Fremde, ber ihre Insel besucht, kann in einem für diesen Zweck bestimmten Teil des Kloster« wohnen. Für un« war eS unwirtlich und unerhört reizvoll, in einer Klosterzelle auf ziemlich harter Pritsche uns zur Ruh« zu legen. Am Morgen erwartete uns bereits »Seraphim», ein junger Rovize, der das Amt des Dolmetscher« hatte, um un« die Insel zu zeigen und Sitten und Gebräuche zu erzählen. Dann nahmen wir von den Mönchen, di« un« erst ernst und kritisch empsangen hatten, freundschaftlichen Abfchied — wir follen sogar bald wiederkommen — und fahren nun wieder Richtung Helsingfor«, wo der Dampfer liegt, der un« nach der Heimat bringt. Sonderbericht für unsere Beilage von Slisabet Häusel, mit sech« Aufnahme« der Verfasserin Dlh M. Raiete M OABUNDENT im WELTALL OJlrtf »reifen: bis (er Vlock hat die GrSt« eine« Meiisrdenkopje« ^tV>an kann in;jedem Jahrhundert mehrere große, ausfallend« Kometen erwarten, Oft Ki lift die Erde durch di« Schweif« dies«r Dagabund«n des Wellall« hindurchgegangen, ohn« Schaden zu «rl«id«n. Ihr« Schweismasse, di« viel« Million«« Kilomeier lang 1«in kann, ist fo fein verleilt. daß man sie zusammengefaßt b«quem in «in«r Reifelalch« unter-bringen könnt«. Im allgemeinen fehl sich «in Komet au« drei Teilen zusammen: den» kleinen, helle» Kern, der Lichthüll», welch« dielen um» gibt, und dem Schweif. Der Schweif zeigt sich erst. wenn d«rKom«t in d«nWirkungsbereich der Sonn« gelang«, denn er wird hauptsächlich durch den Skrahlung«dru/, Jahr«, um si« zu umkreisen, der fernste Taufend« von Iahren. Wunderbar müssen Kometen mit mehreren langen Schleppen aussehen. So erschien im Vor-frühlingl744 «in Riefenkomet mit sechs, nach einigen Berichten sogar mit acht Schweifen. Sein« Helligkeit übertraf sogar z«itw«is« di« glänzend« Beim«, so dah man ihn mittag« mit freiem Auge wahrnehmen konnt». Jeder seiner sech« Schweife war achtmal fo breit wie der Mond und 60 Million«« Kilom«t«r lang. Eintn ander«« fchöntn Kometen beobacht»»« man 1843. Sein Schweif hall« «in« Läng« von rund 300 Million«» Kilom«t«r, war also «benso lang wi« der Durchmesser der Erdbahn. Aber 500 Jahr« dau«rl «S. «h« «r «inmal di« Sonne umkreist Hai. Dieser Komet bildet mit zwei ander«« seiner Art «in« Vruppe. deren Sinzelglieder etwa in der-selben Dah« lause«. Schön war auch der Dona-tische Komet, d«r 1858 erschien. Sein Schweif er-streckte sich über den drille« TeU de« Himmel« und wie« eine Läng« von etwa 80 Millionen Kilo» meler aus; am äußerste« Ende war «r ISMillio-««« Kilometer breit. Betrachten wir auf alten Bildern di« Arngebung seine« Kopse« und auch di« Kom»t«nschw«if« von 1744. fo f«h«n wir in d«r Mill» d»r Schw»ifsträhn»n dunkl« Röhren. Hohlräum«. di« durch d«nWid«rstand des Kerns geg«n den Strahlungsdruck der Sonne hervor-gerufen werden. Eng verwandt mit den Schweissternen und ihnen im Außtren ähnlich sind di« Meteor« und «»Pf eine» «»»et«», an dem si» der Schweif wie eine Strähne au»i>r»it«»: man erkenn» in der Rille «inen Hodlrenm 1H43; Stielen»««?» die »»n vänge feine« -idivei'e» den»» » ge,en 300 Millionen Äilometer " Sternschnuppen-s«>. bei dem man in der Siunde r«u>a «00« bis 5000 Schnupven zählen konnte »e* «r»ße Santo von 1744 Mit seine» »iele* Schweife»; sie hotten dier eine Vitnfle von etwa SO Millionen Äilometer die Sternschnuppen. Jeder Hai den alljährlich wiederkehrend«« stark«« Slernschnuppensall im August und Rvvember schon einmal beobachtet. Sanz besonder« lebhaft war er im Rvvember 1872: damals zählt« man in sech« Stunde« etwa 30000 Sternschnuppen. Kommen si« in d«n B«r«ich der Erde, so erglühen sie durch d«n Wid«rsta«d der Erdatmosphäre! i« etwaAX) bis 300KilometerSnlf«rnung von d«rErdoberfläche beginnt die« Ausleuchten Sie haben dann «ineVeschwindig-teit von 30 biS 70 Kilometern in der Sekunde. — Die Meteore gelangen als Stein-, seltener als Sisenblöcke aus di» Erd«. Si» tauche» plötzlich aus — die große« und leuchtenden nennt der Bolksmund Feuerkugeln —. führen «ine» hellen Schweif mit und z«rspring«n oft unter lautem ©«krach«. SS ist sogar schon vorg«kornrn«n. daß Mensch«» von den herabsausende» Masse« getroffen und getötet wurden. So richtet« zum Bei-spiel 1908 in Nordsibirien ein Riesenmelevr großen Schaden an. Er saufte dicht über di« Erd« hinweg; der Durchmesser sei«er Sasumhüllung b«lrug mehrere Kilometer. Dadurch wurde die Vegetation einigt hundert Kilometer im RmkreiS völlig verbrannt. Dr. Sltigtr NHIIMtlllllMllinmilllMMIIIIMlIlimillllMIIIIWIIIimillIHnillllMIHIIMIIIIIIMNtliMMIHIWIMMMIIIIlnillMIMIIIIMIIIIIlim Silbenrätsel M.B. Äu» den Silben: •—c—al—arm—be—du»—du« chat cha« ein— ein— ba ber— be#— t—t— e— e— el— «n — trieb— gart»— he- tio le— lef -lip-te— In't— mu-mitt—na—na—mit —ne -ne-ni mg nim—re —re—ro—fdiiff—fe—fl—(leg-. .Halbedelstein. «!. Siadt a. Odio . 7. sü«e» Tierprabiikt. «. >v«»e ,»Sche. 9. Schlange. 10. Coer von Richard ©traun. II. wirtlich. 12. bidliicher «Sing. 13. Mlbcheunauie. 14 geonteiriicbe !>igur. Ist. gegerbte £mut. I«. gram maiikali'che Bezeichnung. 17. Vebiiller. l«. Stadt l. Belgien. I». Cper o. Wagner. »i.Zterwanbter. 21.Sirauiien»rt.22.R«lselart. 23.Heiligen'chein. 3n der Kinderstube .Wa» soll denn nun tot« wie ber sein?" entsetzt sich bie Mama, al» ihr güngüer über Stich! und »ommobe gerade ans den Zcheank Neuern will. — „Multl. Paul «& Tokior und bat mir eine «ebi>g»reiie verordnet . leucht ihr Lvrünling. S S.-ch. IL . >>rau Kinderreich «achte der sich ^ ii PL- V vorkieaenben Hausfeealle möglichen R^. .!ugeitä»b«iffe. aber bie'e zögerte «och. den Pollen anzuuehinen. , »Vei Ihnen bleiben wohl bie . ▼ lU 'Mädchen nicht lange?- fragte sie j mißtrauisch. ,Weln. allerbing» nicht', er widerte bie Haubiran ei'rig, .Hier / nebenan iü nämlich eine grosse Ä* \-'J ' f gabril. In ber prächtige junge Vetue 'J Jfk ^ m, arbeiten, unb bo mach« jede» unserer Mädchen bald eine gute Bekanntschaft unb beiraiet." ' .Ich nebme die Stelle auf' fiel ft^r ihr da» »Mixten in bie Webe. ffl. ircund riiind i Oben: Schwarze un»weil»e ZwerAPudel begebe» sich im - Auto zu ber grase» Hunde Aus-! itellung de» Teutschen «arten» für Hunbewesen. bie in Berlin durchgeführt würbe e.».t>. Z«SIah»e»der.B»»che»»« i de« <>unbe«*, vom gleichen I Berband peraniialtet. wurde | den Teilnehmern auch die zweck - mägige Fürsorge für be» vier-beinigen streun» borgeiöftrt - I Bei einem Rundgang durch bie - Tierärztliche Hochschule zeigt Vrof. Tr. Hmtz eine Magen Untersuchung durch die Speise - röhre mit Hilfe eines erleuch-»ete» «e. Mit 7K Jahren einen Zeh» • »nber erleg». Xer Maurer Petrr Jiudol i tu limiifc ber# ißrei» Ufingen | hat ben prächtigen Hirlch uiit Nchcrem Schu» zur Strecke gebracht rachschulo für Pfcrdchaltun3 Aul der Domäne Ru die den. Marf Brandenburg, wurde eine Reichs - Kachschule >ür ,^adr ausbilbung unb Pferdehaliung eröisnet. Theoretisch und vral. lisch werden ben Schüler» hier alle rrforberUtben Hand griffe iiejeigt Pe^se-P»«,« Unlen: Sit,.. Zügel» und Veitschenhaltung werde« «ezelgl Geteiltes !eid « .Meine ,>rau kocht heute zum erheumal selbst. Willst du zu un» lammen V" .Ja', erwiderte ber ,>rennb. .ich habe ja immer deine Leiden geteilt!' Auflösungen aus voriger ?Iummer: Urenzworträtiel: Waage-recht: 1. Re. 3. Temeter i>. Vdgar. in.ach. II.Sau. 12 Kolik». IS.lfmil, N.Male, ix. da. 21».Abonnement. 2.1.Tarn 26.aa. 27.an, KOMM *». Sahne. 32. tfKe. XI. itli. 34. e#r«. — Senkrecht: l.We'eba. 2. (fbam, 3. da. 4. Sri. S. Taille. li.Ecke. i.rdo, S.i>»uido. 13.Ampere. II. i'i, I«. London. 19 'iahn, 2t banal 22. ?!abel. SS. Maler. 24. not 27. «le. ». Ile. 81. bL 1 Stil »ifenem Bilier: Hoch j nui. Ve(uch4tartenritie(: I Geigenbauer Buch da» flii' schirren will gelernt fein: jeder Wriri iiiun ielbi"i ge macht »»erden | 1M3I 4la«m iVrarrtTTOTlIiiti! z Heröi, 9rrftn>^rMnia 'Um IKunst und Üolkstum Unten: 9trne Zsallschirme werken Mit Pnppen »usgeprobt. Eit haben etwa den doldeu Umfang der sonst übliche» »nd o-inen ü em< ipreebenb schneller, können all« 'd>on bei geringeren ■ HS»e» benutzt werden S.S.V, . Landungen und Erfinder Im SJtei»: Direkt in ben Vmttrrt können pM< wehrieute au» Lo» tzlngele» geben, da Ne ein neuer »sbed anzug völlig schützt IM?,.?**. (fbifan bei »»ermüd licherArbeil kurz vor seiner jetzigen schweren «raiikveit S.L.V. Unten: 3" Rahmen be# Cftfrriobrr# 1031 wurde im Rorbmark yanbeftbeaier ,u Schleswig die Uraui?übrung von Paul ^euch-eiiriog« nördlichem Zchau'viel .Haiti,-du" er! olgreich durch geiübrt. Da» Werk gestaltet Schicksal und Unter-gang ber alten Wilingersiedlung Haithab», weist aber b^rSber hinaus starke Veziebungen zur «>»egen wart ani. - Von link« nach rechts: Max ,teurer: Aleronber Ponto. Melanie Llden: Ä»ne,narie «obl'adrt. ?S. «ener C tten»: UVUbel. WoIR: Mein hold Vutiolxmn PWLCUfaMbPmlfni.eiotlnibns ! Dr. »rharb MeKmer um Oval>. de» Vurgherr v»n Vauenstein toben». Gastgeber einer Unzabl bebeutenber ViSnner ber «Gegenwart, beging lknbe Oevtemder leinen tteb,igsten «Seburtstag. Die von Meson er au» allen Teilen Franken« unb be» ihün»gii«d»lrOntistden iSreinbejirke» juiammengetragenen Sainuiiunge» bodenständigen Nuiingewerde» unb heimatlicher «uns, haben viel zum Verstandni» diese» Stamme» gebiete» beigetragen stummer 84 Deutsche Zeitung örtr 5 Bergarbeiter, So. ftriftof; Koncan Franz. 49 I., Betriebsleiter, Celje Umgb.; Sertot Anton, 27 3-» ftutföer, Soslanj; Petek Agnes, 52 I., Arbeiterin, PrevalZe? Ocvirk Franz, 35 I., Taglöhner, Kosni-ca - Stür Thea, 22 I., Kontoristin, Teharje; Stare Emma, 10 3-. Bergarbeiterstochter, So. Äriftof; Banovsek Alois, 35 A, Schneidergehilfe, Vitanje -Kuh Maria, 41 I., Kassierin, Celje; Sus« Fran-ziska, 65 I., Maurersgattin, So. Andraz; Kopriva Helene, 63 I., Taglöhnerin. Loce: Pusnik Anton. 74 I., Gemeindearmer, So. Mitlavz (Smarje p.J.) Gestorbene im September 1931. In der Stadt: Klovar Joachim, 32 I., gew.Dienstmann. Im Krankenhaus: Anderluh Franz, 36 I.. Arbeiter aus Celje; Godec Stanislaus, 3 I., Taglöhnerskind, Celje Umgb,: Jäger Maria, 37 Z, Magazineursgattin, Sv. Iurij ob j.z.; Rahie Franz, 61 3-, Bergarbeiter i. R.. Hrastniki Pintar Diartin, 36 I.. Arbeiter, Nova cerfeo; Hribersek Johann, 60 ^ Knecht, Petrooce; Vrtacni! Michael, 70 I. Taglöhner, So. Vid bei Planina i Bucej Resi, 27 Anton, 211., . . . 1.1 65I.. Schlosser. Dobrtesaoas; Kovakic Ursula, 42 I., Be» sitzerin, So. Iurij ob j. z.; Dolina Maria, 61 I, KrSmerin, fiuce; Kranjc Andreas, 77 I., Bergarbeiter, Dol bei Hraftnik^ Planker Olga. 35 I., Bergarbeitersgattin. So. Rupert nad Loskem; Fer-me Franz, 23 I.. Bergarbeiter, So. Kristofi Drnov-sek Paola, 32 I., Adookalensgaitin, Lasko- Kosto-maj Franz, 64 I., Arbeiter, Zkofja oas; Kozelj Rosalia, 74 I., Köchin, So. Iurij ob j. z.; Kopri-va Agnes, 39 I., Besitzergattin, So. Vid bei Pla° nina. Im Militärspital: BoMovik Mile, 20 I, Soldat d. 39 I. R. Stadtkino. Am Samstag, 17., und Sonn-tag, 18. Oktober: der 100"/,, ige deutsche Kriminal-großfilm „Der Greiser? mit Musik und Gesang der besten Schlager. In den Hauptrollen Hans Albers, Charlotte Sufa und unser Landsmann Harr? Hardt (Klimbacherj, den wir zum erstenmal im Tonfilm hören werden. Vorstellungen wochentags um '/»9 Uhr. am Sonntag um '/,5. '/,? und 7,9 Uhr abends. — Plätze können telephonisch unter Nr. 270 reserviert werden. Telephon vv. b. der I I £«ito{lUg« 5«uern>cl)r (Tcijt, ch«»di»nst Sbentimmt am 17. Cftob ÄMMMbc«: Pristouschel Josef. Maribor Der Götzsaal verkauft. Wie wir erfahren, hat dieser Tage der staatliche Sokol das der Brauerei Union gehörende Gebäude, in dem der schönste Konzerliaal unserer Stadt untergebracht ist, ange-kauft. Man spricht davon, bah er die schöne Summe von dreieinhalb Millionen Din gekostet haben soll. Falls der Sokol den Saal für Veranstaltungen anderer Bereinigungen nicht mehr vermieten sollte, wird das gesellichofiliche Leben von Maribor einen argen Stotz erhalten. Baubewilligung In der letzten Stadtrats, sitzung wurde dem evangelischen Frauenverein für den Umbau des Hofgebäudes in der Meljska cesta 16 die Baubewilligung erteilt. Brückenreparatur. Die Draubrücke zwischen Vuhred und Marenberg steht seit einigen Tagen in Reparatur. Bis zur Fertigstellung der Arbeiten dürfen nur Fuhrwerke bis zu 1000 kg die Brücke passieren. Milch für Schulkinder. Am 15. Oktober begann in den hiesigen Volksschulen die kostenlose Verteilung von Milch an Schulkinder, eine Aktion, die auf eine Anregung I. M. der Königin zurück- !»führen ist und welche die Stadtgemeinde, das ygienijche Institut, das Stadtphysikat und andere umanitäre Vereine in die Hand genommen haben. Jedes Kind erhält zwischen 9 und 10 Uhr vor-mittags einen Viertelliter warme Milch, und zwar so, daß auf jedes Kind ein Gefäh kommt; eine Ueber» tragung von Krankheiten ist daher ausgeschlossen. Ein erpichter Schwarzfahrer. Am Diens-tag abends hatte es der 19 jährige arbeitslose Ta-pezierergehilfe Alois Milovec auf die Tazichauffeure abgesehen gehabt. Er nahm sich in den Abendstunden ein Taii und lieh sich nach Ptuj und dann wieder zurück nach Maribor führen. Vor den, Kaffeehaus .Europa" lieg er dann gnädigst halten und lud noblerweise den Chauffeur auf ein Abendessen ein. Als sich der Wagenlenker nur für einige Minuten entfernt hatte, kniff Milovec aus und verschwand spurlos. Durch diesen Erfolg stieg seine Unter« nehmungslust und er gabelte bald darauf ein zweites Tari auf, mit dem er wieder noch Ptuj und zurück Pa h ei Persil Persi I wäscht selbsttäti g nach Maribor kutschierte. Diesmal tat er besonders vornehm und lieh vor dem Hotel „Adler" hallen. Wieder war der Chauffeur sein Gast und auch diesmal glückte es dem Hochstaplereleoen, sich unbe-merkt aus dem Staube zu machen. In beiden Fällen muhten die Kraftwagenlenker nicht nur die Benzin-kosten selber tragen, sondern auch noch die Kosten des Nachtmals bejtreiten, wobei sich die Kellner von den armen, ohnehin geprellten Chauffeuren auch das Essen des „Gastgebers" bezahlen liehen. Wie es im Sprichwort so schön Heijjt: „Der Krug, er geht "o lange zum Brunnen, bis dah der Henkel bricht!" o ging auch Milovec, als er ein drittes Taii dran-kriegen wollte, seinem Verhängnis entgegen. Bis Hoie waren sie berats gekommen, als das Benzin auszugehen begann. Der Chauffeur ersuchte seinen Fahrgast, als Anzahlung auf den Fahrpreis das Benzin zu berappen. Da wurde es Milovec wohl etwas schwül zu Mute, rasch hatte er sich jedoch gefaht und schon fühlte er sich ganz Herr der Si-tuation, als er kaltblütig erklärte, kein Geld bei sich zu haben und erst bei der Rückkehr nach Maribor sich welches zu holen. Der Taiilenker wollte ver-ständlicherweise von einer Fahrt nach Ptuj nun nichts mehr wissen und fuhr wieder nach Maribor zurück. Dort angekommen, versuchte der gute Mann angeblich wirklich bei einer Türe in der Vetrinska ulica an-zuklopfen. Es meldete sich zu dieser Zeit jedoch nie-mand. Run wurde es dem Chauffeur aber zu bunt und er oerschloh Milovec kurzer Hand in seinem Wagen und erklärte, auf seinem Standplatz am Trg svobode angekommen, seinem Fahrgast, er wolle ihn nicht früher in Freiheit setzen, bis er ihm nicht das Fahrgeld bis Hoce bezahlt habe. Uebermüdet machte der Chauffeur ein Nickerchen, als er wieder munter wurde, war sein Fahrgast durch die mittler-welle gewallsam geöffnete Türe entwichen. Noch immer hätte Milovec Zeit gehabt, vom Schauplatz seiner Untätigkeit zu verschwinden. Aber es lieh ihm anscheinend keine Ruhe. Er strolchte weiter in den Strahen der Stadt umher. Um 4 Uhr früh, als der Inhaber des Cafes „Europa" seine Schritte heimwärts lenkte, begegnete er dem hoffnungsvollen jungen Manne und lieh ihn vom nächst-besten Schutzmann festnehmen. Bekanntlich kommt das dicke Ende immer erst hinten nach und so wird auch Milovec nun die Suppe auslöffeln müs die er sich in der Nacht vom Dienstag auf woch eingebrockt hat. Der Richter wird ihm wahr-scheinlich genügend Zell und Gelegenheit bieten, in Ruhe Reue und Leid zu erwecken. Selbstmord. Am Dienstag hat sich der 75-jährige Lokomotivführer i. R. Anton Vogler in seiner in der Ruska cesta 7 befindlichen Wohnung erhängt. Seine Frau, die als erste hinzu kam, nahm sofort Wiederbelebungsversuche vor, die jedoch er-folglos verliefen. Das Motiv der Tat ist unbekannt. Der Raubmörder Rudolf Mohorko hat in einem seiner Abschiedsbriefe nun den achten der ihm zur Last gelegten Morde eingestanden. Nach seinem Schreiben handelt es sich um ein Fi> nanzorgan, dessen Namen aber Mohorko nicht nennt. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird es sich in diesem Falle um das vor einiger Zeit in Ausübung seines Dienstes an der Grenze ermordete Finanzorgan Janko Resnik handeln. Der Mörder von Jelovec Rudolf Mo-horko wurde am Franziskaner Friedhof im Selbst-mörderwinlel in einem ungestrichenen Holzsarg be- rädert, Mitt* graben. Der Kopf ist vom Körper getrennt worden, well die Psychiater sein Gehirn studieren wollen. Apothekennachtdienst. Den Apotheken-nachtdienst in der kommenden Woche, und zwar vom 18. bis einschließlich 24. Oktober, versehen die „Schutzengel-Apotheke", Mr. Straf in der Meksan-drooa cesta 33. und die „ Magdalenen-Apotheke", Mr. Saoost am Kralja Petra trg. Freiwillige Feuerwehr Maribor, Fern-spreche? 2224. Zum Feuerbereitschastsdienst in der kommenden Woche, und zwar vom 18. bis ein, schliehlich 24. Oktober, ist der 1. Zug kommandiert. Kommandant: Brandmeister Rudolf Glabutschnigg. Bereitschaft in Reserve: 2. Zug. Ptuj Historischer Fund. Der Konsewator Dr. Stele entdeckte dieser Tage in der hiesigen Mino» ritenkirche zwei alte Fresken, deren eine Christus in einer Gruppe, die zweite den Tod des hl. Franzis-kus darstellt. Beide Fresken stammen aus der zwei-ten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Sie sind die ältesten, die man bisher in Slowenien kennt. Auher dem historischen haben sie auch hohen künstlerischen Wert. . Groher Brand in Spuhle. In Spuhle bei Ptuj brach am 15. Oktober nachmittags ein groher Brand aus, der in kurzer Zeit 5 Gs-Höfte (28 Objekte) in Flammen hüllte. Auh« der Feuerwehr von Ptuj eilten noch fünf Feuer-wehren zu Hilfe, deren Arbeit aber durch den Wind sehr erschwert war. Der Schaden wird auf 700.000 Din geschätzt. Slovensla Bistrica Todesfall. Am Freitag, dem 9. d. M, ijt in Spodnja Loznica der bekannte Gast- und Land-wirt Herr Matevz Jeric im Alter von 52 Jahren plötzlich verschieden. Der Verstorbene, der eine grohe Familie hinterläßt, wurde am Sonntag, dem 11. d. M, auf dem hiesigen Friedhofe zur letzten Ruhe gebettet. Seinen Hinterbliebenen unsere herzlichste Tellnahme! Ein Schwindler verurteilt. Wie bereits berichtet, hat kürzlich der 38-jährige Josef Rostohar aus Blanca, der als Landstreicher und arbeitsscheues Jndividium bekannt ist, seine Aehnlichkeit mtt S. A. dem König dazu benützt, sich unter den Back Bauern als das Staatsoberhaupt auszugeben hiendurch sein Unwesen zu treiben. Das hiesig« zirksgericht (Strafrichter Dr. Dobrovsek) hat „S. M den König" zu 5 Monaten Kerker und nach Verbühung der Haft zu einem 5-jährigen Auf-enthalt in einem Arbettshaus verurteilt. Ein Sittlichkeitodelikt hat sich dieser Tage etwa um 21 Uhr in der Bahnhofftrahe ereignet. Der Handelsreisende S. aus Maribor wollte sich nach dem Fernbahnhof Slov. Bistrica begeben, als er in der Bahnhofitrahe auf eine 60-jähnge Wursthändlerin aus Rare traf, die gleichfalls zu Fuh den Abendzug nach Maribor zu erreichen be-absichtigte. Etwa beim Heizhause der Stadtbahn verging sich der Genannte an der Greisin. Auf deren Hllferufe wurde der Unhold durch Passanten und Nachbarn verscheucht. Die Gendarmerie hat ihn bereit» in sicheren Gewahrsam genommen. Sev- 6 Deutsche Zeitung Nummer 84 Wirtschaft »».Verkehr Für die große Obstmesse, die vom 25. bis 27. Oktober I I. im Pavillon „G" der Ljub-ljanaer Messe oeranstaltet wird, zeigen unsere Obst-»üchter großes Interesse. Es haben sich schon bis ßetzt mehrere Filialen „bes Obst- und Gartenbauvereines" sowie einzelne Produzenten mit mehr als 100 amerikanischen Packungen gemeldet. Auch di« bie Loger, die die Aussteller zuhause haben, sind recht reich an verschiedensten Sorten, so daß die hei-mischen und fremden Händler eine vielfältige Auswahl haben werden. Forderungen unserer Staatsbürger gegenüber ungarischen Firmen. Die Inte-ressenten, welche Forderungen gegenüber Firmen in Ungarn haben, sie aber wegen der ungarischen Ge-setzcsvorschriften über den Devisen- und Valuten-verkehr nicht hereinbringen können, mögen ihre Adresse, den Betrag der Forderung, die Adresse des Schuldners, ferner auch da» Datum und die Art des Geschäftes (Holzlieferung etc.) unverzüglich der Handelskammer in Ljubljana (Zbornica za TOI) angeben. Erhöhung de» Hopfenzoll» in Deutsch-land. Auher der Einführung des Verbrauchszwan-ges für deutsche Hopfen hat die deutsch« Regierung mit Geltung ab 12. Oktober auch den Einfuhrzoll für fremde Hopfen beträchtlich erhöht, und zwar be-trägt er 150 Mark per 100 kg (20.25 pro 1 kg). Bisher betrug der deutsche Einfuhrzoll 60 Mark <8.10 Din pro 1 kg). Man glaubt, dah dieser Zoll bloh vorläufig ist und dah e» der Tschechoslowakei, die an der Einfuhr nach Deutschland das meiste Interesse hat, gelingen wird, im Wege von VerHand-hingen Erleichterungen zu erreichen. Die deutsche Handelsbilanz hochaktiv. Im Monat Sytember überstieg di« deutsche Aus-fuhr die Einfuhr um 322 Millionen Mark (3'/, Milliarden Din), Schrifttum Die national« Minderheit. Unter den Buch«rscheinungen der letzten Zeit ist für uns be-sonders bemerkenswert die Schrift „Di« national« Minderheit" von Dr.Otto Junghann; erschienen in der vom Zentraloerlag Berlm herausgeg«enen „Welholitischen Bücherei", bildet der besagte Band eine wertvolle Bereicherung der Reihe, da er in bisber übersichtlichster Weise die Lag« aller Min-derheiten beleuchtet und somit ein« der wichtigsten C'itischen Probleme berührt. Von der Entwicklung Nationalitätenbewegung auf die allgemein« Lage des Minderheitenproblems übergehend, wird dann die in den einzelnen Staaten für die Minderheiten bestehend« Lag« dargestellt. Wir können daraus statistisch festgestellt entnehmen, dah trotz der fast allgemeinen Betonung des eigenen Nationalitäts-bewuhtseins durch die Staaten durchwegs überall den fremden Volkseinheiten dasselbe nicht zustanden wird! wir ersehen ferner neuerlich, dah die Zahl der als Minderheiten lebenden Deutschen aus zwölf Staaten ausgeteilt die Zahl von 8,524.000 Volks-genossen erreicht, also mehr als z. B. der deutsch« Staat Oesterreich Einwohner hat. Wir werden ferner wiederum statistisch darauf aufmerksam gemacht, dah es drei rein deutsche Staaten gibt, — Deutsches Reich, Österreich und Danzig —, die, „um nicht den Weltfrieden zu gefährden", sich nicht zusammen-schließen dürfen. Wir erfahren weil«rs, dah 760.000 Südslawen als Minderheit in den an Südslawien angrenzenden Staaten leben und dah die Zahl der Deutschen in Südslawien 600.000 erreicht. Sehr bedauert wird dann vom Verfasser, dah die Min-derheiten in ihrer Organisierung noch sehr zu wünschen übrig liehen; er ist der Ansicht, dah nur organisa-torisch zusammengefaßte Minderheiten einerseits mit Aussicht auf Erfolg ihre kulturellen Ziele anstreben könnten, anderseits aber für die Staaten kein« G«fahr bedeuteten wie ungebundene und verantwortungslose Gruppen. Die Organisation selbst ist so gedacht, daß sich jede Minderheit in ihrem Staat als Körper aufbaut, dann die gleichnationalen Minderheitsgruppen aller Staaten einen Verband bilden; alle Minderheiten zusammen find vertreten in den europäischen Nationo-litätenkongresseu im Rahmen des Völkerbundes. Den bereits bestehenden Rattonalitätenkongressen sitzt be» kannttich der Slowene Dr. Wilfan vor, dem der Deutsche Dr. Ammende zur Seite steht. Volksgenossen! Tretet zum „Schwäbisch Deutschen Kulturbund" in Maribor bei! Drucksachen sQr Handel, Industrie u. Gewerbe liefert prompt Yereiosbocbdrackerel „Celejt" Rahige, kinderlose Partei sucht ein-oder zweizimmerige trockene sonnige Wohnung für sogleich oder später. Adresse in der Verwaltung d. Blattes. 3648 t Unbedingt lesen! Wer In Geschäft«- oder Wohnungseinrichtungen irgend einen Bedarf hat, lasse •ich die gQnetiie Gelegenheit iinfolge Hausverksufes) billig zu kaufen nicht entgehen und besuche JAKO WITSCH, CELJE, Deckov trg Mr. 1. An ROGA&KA 8LATINA, dem aohönsten Kur'rte Jugoslawen*, ist aus Familien- gründen der Komplex des Hotel Stoinschegg so verkaufen. Der Besits besteht aas dem Hauptgebinde, einer Dependance and den dasag«hOrigen Wirtschaftsgebäuden mit aber 60 Katastraljoch messenden Grundstücken erster Klasse, in günstigster Lag«. 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Oktober um 7 Uhr fiüh in der Pfarrkirche in Poljdane gelesen werden. Poljtane, im Oktober 1931. Franz, Pipsy, Slegi Maria MahoriC Kinder Gattin Hedwig Oroszy Schwester Separate Parte werden nicht ausgegeben. Herren-Regenschirm (Mahagonigriff mit schwarzen Piek» ken) wurde in einem hiesigen Geschäfte oder am Marktplatze vergessen. Der ehrliche Finder möge denselben in der Verwaltung dea Blattes abgeben. Montafooer Zuchtvieh Kühe, Kalbinnen und ein Jungatier hat abzugeben Gutaverwaltung Xeu-kloster, Sv. Peter v Sav. dolini. Obstbäume in allen Oattnngea nnd Formen, Ziernadelhölzer, Coniferen in vielen Sorten and Grössen. Rasen hock u. nieder, veredelt in den schönsten Sortea, Clematis in allen Farben, Dahlien, Pereara. Gross« Aaswahl in nnr besten Sorten Zierga-hölze and Biane, Ribes, Stachelbeeren, Himbeeren and anderes. Sie bekommen allen für dea Park and Uran Ziergarten. Prainblatt gratis bei X. 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Ich machte mich mit meinem Gesellen an die neuen Glocken, die ich besonders reich verziert und kunstvoll herstellen wollte, und schnitzte erst mit vielem Fleiß die Formen. Da muhte der Freiherr unsren König in die ferne Stadt Frankfurt begleiten, wo dieser zum Kaiser gekrönt ward. Mein Freiherr hoffte bei seiner Rückkehr die Glocken vollendet zu finden, bestieg vor meiner WerfstZttc sein Roh und fraW* durch die Gasse hinaus, wo die Leute rechts und links de-mütig ihre Hüte vor dem hohen Herrn zogen. Ich war nun wegen des Metalleinkaufes oft stundenlang vom Hause fern und mein Weib hatte der eigenen Arbeit genug, so dah der Geselle meist sich selbst überlassen blieb. Bald nachher bemerkte ich, dah Joche! sich seiner Obliegenheiten nicht mehr annahm, zu trinken und zu schlemmen anfing und leinen Tag mehr nüchtern war. Das paßte mir nun gar nicht, doch sagte ich, meine heftige Art wohl kennend, anfangs nichts und hielt an mich. Ich muhte auch, um das neue Glockenmetall zu beschaffen, Geld borgen, das mir ein Jude, der mir schon früher geholfen hatte, bereitwillig vorstreckte. Wohl hatte mir der Freiherr noch vor seiner Reise Geld versprochen. Da aber der Krönungszug die Hauptstadt schon vor einer Woche verlassen hatte, ohne dah mir etwas zugekommen wäre, dachte ich, der Herr sei nicht mehr dazugekommen, sein Ver-sprechen zu erfüllen. Da sagte mir mein Weib, dah einmal der Diener des Freiherrn in der Werfstarte gewesen sei und mit dem Iochel Rebensteiner gesprochen habe, doch sei sie erst dazugekommen, als der Mann des Freiherrn eben auf die Strahe hinaustrat. Auf ihre Frage an den Gesellen, was er gewollt habe, er-widerte dieser, der Freiherr habe nur sagen lassen, die kleinste Glocke solle dem hl. Stefan geweiht werden und darum das Bildnis dieses Heiligen tragen. Nun hatte mir dies schon der Freiherr selbst bei der Bestellung mitgeteilt und der Geselle vom Besuch des Dieners nichts erwähnt. Da stieg ein Verdacht gegen den unheimlichen Burschen in mir auf und ich deschloh, aus ihn zu achten. Doch kam erst eine andre Sache, die mir das Blut in Wallung brachte und viel Böses verursachte. Der Goldschmied Sumada war mir mit seinen Besuchen lästig geworden, es war ganz deutlich, dah er sich meiner Elisabeth nähern wollte, und diese bat mich, dem Uebermütigen das Haus zu verbieten. Das kam aber viel schneller, als wir alle dachten. Als ich wieder einmal nach kurzer Abwesenheit in die Werfstätte trat, war mir, als hörte ich aus der Stube die zornige Stimme meines Weibes. Trotzdem stand der Geselle ruhig bei seiner Werkbank. „Was ists mit der Frau?" rief ich ihn an. „Der Sumada ist bei ihr", grinste der Schurke. Ich stieh die Tür auf, da wehrte sich mein Weib gegen den zudringlichen Goldschmied, dessen Gesicht vom Weine gerötet war, und am Boden lag ein schwerer goldener Armreis. Mit festem Griff packte ich den einstigen Freund am Arm und stieh ihn in die Werkstatt, wo der Geselle beim Anblick meines Zornes unbändig lachte. „Hund, kannst du der Meisterin nicht helfen?" schrie ich ihn an. ..Dazu hat mich der Meister Goldschmied zu gut befahlt", gab er frech zur Antwort. „Schweig, du Dieb, du hast das Geld, das mir der Freiherr schickte, gestohlen!" rief ich, nun-mehr fassungslos vor Zorn. Der Rabensteiner, aschfahl im Gesicht, rih ein langes Messer heraus und stürzte sich auf mich. .Da reden wir hatt so weiter, wenigsten« ist der hin, der uns im Wege steht!" krächzte er. Ich packte ihn beim Handgelenk, schlug ihm das Messer aus der Hand, dah es in weitem Bo-gen hinter die Werfbank flog. „Aus meinem Hause, verdammter Schinder-hecht!" schrie ich und stieh ihn auf die Straße, wohin ihm der Goldschmied, als das Messer durch die Luft flog, vorangeeilt war. Wie mir mein Weib erzählte, war ihr der Goldschmied, als er mich nicht daheim fand, mit unverschämten Anträgen gekommen und hatte ihr den Armreif zum Geschenk angetragen. Sie warf ihm den Schmuck ins Gesicht, wies dem Halbtrun-kenen die Türe und rief nach dem Gesellen, der ftch aber nicht rührte, weil ihm, wie er selbstöz^qeben hatte, Sumada vorher die Untreue gegen seinen Brotherrn bezahlt hatte. Am Ende waren wir beide froh, den unguten Iochel samt dem zudringlichen Goldschmied'tosge. worden zu sein. Doch war ich nunmehr sicher, der Knecht das Geld, das der Freiherr an gesendet hatte, für sich behatten habe. Darum ging ich zur Schrämte und gab den Vorgang an, wobei ich au» Rücksicht für mein Weib nicht sagte, was der Sumada eigentlich gewollt hatte. Der Richter, dessen Sohn ein guter Freund und Zechgenosse des reichen Goldschmieds war, hörte, was ich sagte, und lieh mich« durch einen Eid be-schwören. Dann ftagte er den Iochel Rabenstemer, der alles in Abrede stellte, mich und mein Weib als unredlich und unehrenhaft schilderte und sagte, ich wolle das Geld verleugnen, er habe selbst ge-sehen, wie ichs vom Diener des Freiherrn in Empfang genommen hätte. AI» ich ob solch grauenhafter Lüge auffuhr, schrie mich der Richter an: „Schweig' Er, Glockenzie> her, oder ich lasse Ihn ungesäumtem den ttessten Turm werfen!" Zwei Büttel ttaten auf mich zu. Da schwieg ich denn, der Gewalt weichend, und bih mich auf die Lippen, dah sie bluteten. Den Iochel Rabensteiner aber forderte der Richter dann freundlich auf, die Schwurfinger zu erheben, und was er gesagt hatte, vor Gott selber zu beeiden. Der Gesell rih sich zusammen, hob die Schwur-finger, die Kerzen brannten ruhig weiter und der Leib des Herrn am Kreuz hat sich nicht gerührt, wie ihm der Schinderknecht mit fester Stimme einen Meineid ins Gesicht geworfen hat, wie ihn die Hölle selbst nicht teuflischer ausgesonnen hätte. Dann befragte der Richter den Sumada als Augenzeugen, wie das mit dem Messer gewesen sei. Der sagte, glatt und freundlich, wie er stets zu tun pflegt, wenns ihm etwas trägt, er habe von dem Messer in der Hand des Gesellen nichts gesehen, wohl aber sei es möglich, dah ich eines gehabt hätte. Darauf erhob sich der Richter gravitätisch, schob seine Perücke zurecht, dah der Puder als ein weihes Wölklein davon stäubte, schaute mich aus zusammen-gekniffenen Augen grüngiftig an und sprach schnar-renden Tones also: „Anastasius Johanne» Wald-Hammer, Glockengiehermeister allhier, Eure Klage wider den Handwerksgesellen Iochel Rabensteiner ist hinfällig, an dem Manne ist keine Schuld zu finden, wie Ihr soeben gehöret habt. Euch wird be-deutet, dah Ihr nach Hause gehen sollet, alsbald wird Euch weiteres kund und zu wissen getan." Mir aber graute zum andern Male vor den menschlichen Satzungen und deren sinnloser Deutung und willkürlicher Handhabung. Im Arm meines Weibes fand ich Trost und Verstehen. Sie wollte Tags darauf vor die Schranne treten und bezeugen, dah der Knecht gefehlt, ich aber wahr gesprochen habe. Ich rüttette mich auf und setzte mich zu meinem Glockenspiel, um an der Arbeit mein Denken au» wilder Erregung und heihem Durcheinanderwogen auf klare Bahnen zu bringen und Rat zu finden. Denn ich fühlte, dah eine furchtbare, finstere und fühllose Gewalt, dumpf und schwer wie der Tod und unentrinnbar wie dieser, ihre schwere Faust ge-gen mich erhoben hotte. Langsam setzte ich da» Schnitzmesser an, um ein Weinrebenblatt ins Glocken-modell zu schnitzen. Und wiht Ihr, Herr, was dann geschah?" der Glockengießer ballte die Fäuste, seine Nasen-flfigel blähten sich und seine Augen flammten. ..Dann, Herr, dann kamen die Büttel von der Schranne, rissen den Türmer Anast von seiner Arbeit und führten ihn vor den Richterstuhl, wo ihm sein Ur-teil wegen Meineide war. Dann kam er in den Turm. Solches geschah, als ju?t die ersten Apfel-blüten ihre Hüllen sprengten. Und als ich das Licht wieder sah, da war der Sommer dahin und die ersten Blätter gilbten." CIKORIJA Allerlei Was ist eine Auktion? Viele Leute wissen es nichtI Wir oeijucheii hiemit, in kurzen Umrissen eine Auktion zu erklären. Das Kunstjammeln war schon bei den Griechen und Römern beliebt, dann entstand eine Lücke bis zum Mittelatter und erst s«t-dem 14. Jahrhundert setzte die Renaissance des Kunstsammelns ein. Die fürstlichen, adeligen und sonstigen großen Sammler kauften auf ihren Reisen überall Kunstjchätze ein, und al» das Kunstsammetn sich verbreitete und auch der eifrigste Sammler nicht immer auf Reisen sein konnte, hatten diese in all«, gröhern Städten ihre Einkäufer aufgestellt, welche natürlich so vorteilhaft als möglich die Einkäufe tätigten. Ein Engländer war es, welcher sich sagte, daß. wenn viele Kunstgegenstände, auch aus mehrem Beiitzen, in einem zum Verlaus ausgeboten würde und davon die Sammler verständigt würden, diese dann sich bestimmt an dem Orte, wo diese Kunst-gegenstände zur Feilbietung gelangen, versammeln würden, und es ist natürlich, dah dann zwischen den Sammlern, oft und oft, ein heiher Kampf wegen Erstehens eines Kunstwerkes entbrennen und dah der bisherige Besitzer einen entsprechend höhern Erlös erzielen mutz, als wenn er diese Kunstgegenstände aus dem bisherigen Wege verkauft, denn nicht alle interessierten Sammler waren davon informiert, dah irgendwer irgendeinen seltenen Kunstgegenstand zu verkaufen hat. Und so hat nun James Christie im Jahre 1766 seine erste Auktion durchgeführt! Schon Ende des achtzehnten Jahr-Hunderts ist die Firma Christie als Wetthaus be-konnt und seither gibt e» in allen Ländern der Welt Auktionshäuser! Da doch nicht alle Käufer persönlich bei der Auktionen erscheinen können, geben die Sammler dem Aukttonator auf Grund der von ihm erhaltenen Kataloge, in welchen die Gegenstände, die zur Auktion kommen, genau beschrieben sind, auch schriftlich ihre Aufträge. Gut geleitete Auktionen haben, auher für den Verkäufer, auch für die Käufer viele Vorteile! Da die Käufer doch eben Sammler sind, lernen sie sich bei solchen Auktionen persönlich kennen, was oon besonders groher Bedeutung in Bezug von Sammelwesen, Ausklärung etc. ist. Wie wir erfahren, wird nun auch bei uns recht bald die erste Auktion durchgeführt werden. Interessant sind die Preise, die man bei den ersten Auktionen im 18. Jahrhundert zahlte: Ein Porträt von Holdein cirka 400 Din, ein Tizian cirka 580 Din, ein Tenniers 200 Din, und heute? Auch finden so die Sammler oft viel leichter einen seit langem vergebens gesuchten Gegenstand, obwohl sie vorher in unzähligen Kunsthandlungen nach ihm fahndeten. Weiters sind solche Auktionen von groher Wichtigkett betreffs der Bewertung der richtigen Tagespreise. Altweibersommer Die Tage, die jetzt kommen, gleichen Frauen, Die schon am Ziele ihrer Seyn sucht sind Und in das Ta» der Jugend rückwärtsjchauen Mtt einem Lächeln, sannenmlld und lind. In ihnen liegt viel gütiges Gewähren Und eine Liebe, die das All umschlingt. Sie harren stumm, wie sommerreife Aehren, Bis in der Ferne eine Sichel klingt... Hansl Slubi». Seite 8 V««tsch« Zettung Nummer 84 Wo Massage erforderlich da hilft Erhältlich überall 1 Flasche DIN 16— Gesunde Kinder sind lustig! gibt gesundes u. starkes Blut, gesunde u starke Nerven VORZÜGLICHER APPETIT! Erhältlich im Apotheken V4 Uterfl***ke Din 49*- Oeben Sie den Kindern täglich 3 kleine Löffel geschmackvollen biei^iru et ttärkt da* Blut, Nerotn u. 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Seit langem werden im Auslande auf dieaem Gebiete Auktionen abgehalten, nun wird auch demnäohst bei uns die erste Auktion in einer unserer Grofist&dte abgehalten, cu welchem Zwecke geeignete Gegenstände der antiken und modernen Kunst, wie: Bilder, Kupferstiche, Uhren, altes Glaa, Porzellan, Fayencen, Majolika, Silber- und Bronzegegenstände, Möbel, ao auch ganze 8chlosteinriehtungen gesucht werden. Die Auktionen bedingnngen aind sehr Torteilhaft! Betreffs persönlicher Rücksprache befinde ich mich zwischen 21. und 25. Oktober in Celje. Erbitte schriftliche Mitteilungen, womöglich mit genauer Beschreibung der Objekte an die Verwaltung dieser Z«itung unter «Auktion Nr. 3G488*. Der berühmte Graphologe und Chiromant HEINRICH HACKER hält sich nach Beendigung seiner Weltreise kurze Zeit hier auf. HEINRICH HACKER gibt Ihuen Gelegenheit, seine Ton grossen Autoritäten anerkannten, Ton Weltseitangen glänzend begutachteten wissenschaftlichen Kenntnisse in Graphologie (Schriftdeutung) und Chiromantie (Handlesekunst) zu erproben. Unterlassen Sie es nicht, die Dienste dieses weltberühmten wissenschaftlichen Mannes, dessen zutreffende Auslegungen alle Berufskreise in Erstaunen gesetzt haben, für sich selbst in Anspruch zu nehmen. Zu sprechen Hotel Europa, Zimmer 36, 2. Stock. Wir erfüllen hiermit die traurige Pflicht Nachricht zu geben, dass unsere liebe, herzensgute Gatünr Mutter, Schwester und Schwägerin, Frau Cäcilie Stadler, geb. Sackl Lehrerin in Gams ob Frauental (Weststeierm.) am Donnerstag, dem 15. Oktober um 4 Uhr früh im 41. Lebensjahre einem Herzschlage erlegen ist. Das Begräbnis der teuren Verewigten findet am Samstag, dem 17. Oktober, vormittags, vom Trauerhause aus nach dem Ortsfriedhofe statt. Die hl. Seelenmesse wird am Montag früh in der Pfarrkirche zu Gams gelesen werden. Gams ob Frauental, 15. Oktober 1031. Anton Stadler, Bürgerschullehrer, Gatte Hildegard und Erika, Kinder Josefine Hoppe, geb. Sackl, Schwester Ing. Ernst Sackl, Toronto (Kanada), Bruder Em. Gustav Hoppe, Dentist (Celje), Schwager GESCHÄFTSSTELLE DER KLASSENLOTTERIE BANCNA P0SL0VALNICA RF7 TA kT MARIBOR [ / j vj j[\ ^ GOSPOSKA UL1CA NR- 25 Bezug von Klassenlosen zu allen Ziehungen CtsnUftmer, Qcrauiatbcx usi GchnstWt«: ftranj Schau« W Seih itOx M» JDnfoti Ad4a* W Mi«,