Schrittkeitung: RatKKausgassrNr.^ ifiumiiHT'iÄrt H»»«!. epccSHIun»»: ?!ialich (mit ttliitmw der eonn- u. ftfic*« tiqn von 2 -3 Uhr »achm. «XkdkN cwfit tirajqwtan ; n»tiU»f< ®in-inttJKgrii »>»! b?rii tfji (Still. Hnt«»B l(im(cn tmttn! Mc Vrroattuni) g«,e» Smdmuita drr Mlltjft 1«Ä» idUQtrn »(Milistn «tiafjm. — Sri S«d,rh»li«>g-n Prn». nachtat*. tic ..Icut'lc ®a4:" «»Ich«!»! leitn Etnnug mit Xonn l l i «ll Auflellaoq >»'« Ha»»! Monatlich . ... It. —'5» Bi«Nkljahiig . . . iU i w HaH-,i>l>rlz ... .«.»•— «Sanijalirlg .... f. D»rch N« f:(l t^tgen; »imnis»rta . . . n. i r*> Haldjähri, , . . t. s.ip «a»>j»hrtz . «' . f. 9M> Rita'« Hn«l.inl Nhthe» flch }><■ $«qegf<|ttttllifnww»»e6l|(ttn Lciicildnnch^-OrdOIfk?«. tl»|tf(atca|,joMo 836.900. Kr. 52 tzissi, Sonntag. 28. Juni 1896. 21. JaKrgang. Wir bitten, ablaufende BezugS-berechtigungen recht bald zu er-neuern, damit in der Zusendung der „Teutschen Wacht" keine Unter-brechung eintritt. Aie Verwaltung. heutigen .Teutschen Wachs liegt Nr, 2« der Sonn« tagsbeilaae „D ie Südmark" bei. Jnhalisver-^ zeichniS: Ob er Wort hält V Novelle von M Friedrich-stein- — Reinigung weißer Glaceebandschuhe ohne Benzin, — Der Löwenzahnsalat. — Zur Wiesendüngung, — Gm-gemeinte Winke sür Krauen. — Was der Engländer für unanständig — Früh krümmt sich u. s. w — Galant — Individuell. — Leyte Austucht — Entsprechendes Verhältnis. — Verfehlter Beruf. Hine reichsdentsche Stimme üver österreichische ^arteibitdnng. Einen sehr bemerkenswerthen Aussatz, der gleichsam von höherer Warte aus, von den öfter-reichischen Parteioerhällnissen ein klar und scharf ge-zeichneteS Bild gibt, finden wir in der Berliner „Deutschen Zeitung", dem wir u. A. folgende Darlegungen entnehme». Spat wird eS in den Bergen Frühling; aber stark und kräftig weht dort die Lenzluft, und ge-waltig unterm Donner der Lawinen bricht sich da» Reue Bahn, hoffen wir. das« die Zeichen nicht trügen, welche endlich den jungen Lenz verkünden sür die Deutschen in den Alpen und in den Sudeten, für unsere österreichischen Volksgenossen! Die Schwäche, Zerrissenheit und Planlosigkeit, die Macht der falschen Propheten und selbstsüchtigen Parteien hat lange genug unter ihnen gewährt. Aber die trotz der polnischen Herrschast Badeni's unoerkenn-bare freudige und entschlossene Stimmung in den Wählerkreisen, der moralische Bankerott der liberalen Bereinigten Linken, die sich selbst den Todesstoß Die Aache des Kanoniers. Von ve. fl- Der Oberkanonier Heinrich GeiSlinger. welcher in meinem Zimmer lag, war ein großer Freund des schönen Geschlechte«. Eine monatliche Zulage von Seite seiner Eltern setzte ihn jedoch in den Stand, auf die Lösung der militärischen Nachtmahl-frage durch da« Reichskriegsministerium und die Telegationen warten zu können, und nicht so wie andere deS MannschaftSstandeS dieselbe durch die Liebe auf Kosten jener Bürger durchzuführen, welche Köchinnen halten. GeiSlinger verschmähte die — schmalzduftenden, drallen Töchter Libufsa's und schwärmte mehr sür poetisch angelegte HerrschastS-Stubenmädchen, pikante Probiermamsellen, romantische Näherinnen, kokette Modistinnen, und auch den Bonnen war er nicht abgeneigt, doch dursten sie nicht zum KindSmadel herabgesunken sein, denn er hatte Sinn für das Höhere, Bessere, und lächelte geringschätzig über seine Kameraden, welche die heiße Liebe und das warme Nachtmahl einer Köchin der blutleeren Minne einer Näherin vorzoge.i. Der Frühling war wieder ins Land gekommen und GeiSlinger hatte ein neues Band der Neigung «eknüpft. Emilie hieß die Holde und sie ivar läherin. Sie wusste den „Taucher," „Die Bürg-schast," einzelne Theile der „Glocke,' sowie viele andere Gedichte auswendig, sie war eine eifrige Leserin der Colportage-Romanliteratur, schwärmte gab, indem sie vor aller Welt erklärte, dass sie den Bestand der Partei nur mehr bis zu den nach acht Monaten erfolgenden ReichSrathswahlen erhalten wolle, und schließlich die eben rüstig in Angriff genommene Erweiterung der kleinen, bisher nur 17 Mandate zählenden Deutschen Nationalpartei zu einer alle Teutschgesinnten umfassenden, aus einer breiteren, aber doch streng nationalen Grundlage stehenden „Deutschen Volksparlei" — daS ist der Durchbruch des gesunden deutschen Lebens auS den kranken Verhältnissen, unter welchen nicht ohne eigene Schuld das DeutschtHum in Oesterreich seit Jahrzehnten dahinsiechte. Wer diese Umwandlung in ihrem vollen Werte schätzen will, für den genügt nicht die Kenntnis der äußeren Bedrängnisse, deren sich die zehn Milli-onen deutsche Schmerzenskinder zu erwehren haben, wenn aus sie der Ansturm der im Geiste des Pan-slaviSmus vereinigten vielzungigen Natiönchen eindringt und der Hochdruck der wechselnden Re-gierungen wirkt, die sich insgesammt, selbst wenn sie von deutschliberalen Parteimännern mitgebildet wurden, in dem Argwohne gegen das deutsche Ele-ment und in dessen Unterdrückung treu geblieben sind. Unzufrieden, wenn auch mit weniger triftigen Gründen, weil ihre Unzufriedenheit nur aus der Maßlosigkeit ungebührlicher nationaler Ansprüche erwächst, sind die anderen Völker in Oesterreich auch. Aber ein schwerste» Leid haben die Deutschen ihnen voraus, der Uebel größte»: die eigene Schuld. Der Tscheche, der Slovene, der Pole, sie alle waren, welche Formen ihre Partei^ebilde immer annahmen, und welche Grundsätze sich auch dort befehdeten, zu jeder Zeit unbedingt national. Das Wohl und der Vortheil des eigenen Volkes stand ihnen höher, als Alle», in diesem Zeichen fanden sie sich stet» und bildeten eine unerschütterliche Phalanx gegen den Deutschen, dessen von den Vätern vererbten und mit Blut gedüngten Boden für Rinaldo-Rinaldini, Sonnenthal und Girardi. Aber GeiSlinger und seine Emilie waren dennoch glücklich. Da beging er eine» schönen Tages den Frevel, mit den Reizen, den Vorzügen, der Be-scheidende» und der unwandelbaren Treue seiner Emilie zu prahlen. Er vermaß sich sogar, ihre Adresse anzugeben und uns höhnisch aufzufordern, ihm das Mädchen „abspenstig" zu machen. Diese höhnische Herausforderung und der Zweifel an unserer EroberunaSkunst ärgerte mich ganz gewaltig und ich beschloß, der Aufforderung GeiSlinger? nachzukommen. Ich war damals noch ein Jüngling mit lockigem Haar, welche» sreilich leider stet» vorschrislSmäßig kurz gestutzt getragen werden mußte, ferner hatte ich vor GeiSlinger noch zwei Sterne beiderseits am Kragen voraus, denn ich besaß damals jene Charge, von welcher Schiller in „Wallensteins Lager" behauptet: „Und wer'S zum Corporal erst hat gebracht Der steht auf der Leiter jur höchsten Macht!" Ich überbrachte GeiSlinger ein Schreiben, in welchem Emilie ihm den Stuhl vor ihr Herzkammer-lein setzte. Er wurde bleich, zuckte mit den Achseln, brütete aber Rache gegen ttuch, den Entführer feiner Angebeteten. Ich jedoch lebte ahnungslos mit ihr in den k. k. Tag hinein. Ostern, das liebliche Fest sollte kommen, und ich wünschte mich sür achtundvierzig Stunden aus sie zu erobern begehren. Die Deutschen in Oester-reich aber beschäftigten sich mit taufend Dingen, rangen und erhitzten sich sür die unfruchtbarsten Doktrinen, nur an die Vertheidigung ihrer Rechte dachten sie nicht; weder, da sie die staatliche Macht in Händen hielten, noch später, da die Herrschaft des Slavenlhum» unter der heuchlerischen MaSke der „Versöhnungsministerien" ihren Nacken beugte. Die Deutschen allein gönnten sich den Luxus, alle ihre Kräfte im häuslichen Kriege, im Streite um die Doktrinen deS „Liberalismus" und des „Cleri-caliSmus" zu vergeuden, während der Slave an die Thore pochte und ein Stück gesegneten deutschen Landes nach dem anderen raubte, während im Innern des HauseS der heimliche Feind sich ein-genistet hatte. daS jüdische Großcapital, das den deutschen Nährständen mit unerbittlicher Grausam-seit das Mark auS den Knochen sog. Die Deutschen allein verdingten sich zum große» Theile dem clericalen Heerbanne, der dem Slaventhume gegen das eigene Volk Schergendienste leistete, und nur die Deutschen folgten zum anderen Theile ver-rätherischen Wegführern, welche ihren angeblichen Liberalismus, wann immer eine freiheitliche That vonnöthen war, verleugneten und nur immer bereit waren, der schrankenlosen wirtschaftlichen Aus-beutung durch daS Judenthum eine Gasse zu bahnen. Allmächtig und widerspruchslos geachtet war einmal die heute zum Kinderspotte gewordene deutschliberale Partei in Oesterreich. Ihr geschichtliches Denkmal setzte sie sich, indem sie ihr Volkthum in aller Form den regierenden Herren verkaufte — der Pakt wurde durch den Äerrath an der deutschen Stadt Cilli offenkundig besiegelt — und indem sie, die Pflicht einer Volkspartei mit den Sondervortheilen einer (überdies einflußlosen) RegierungS- und „StaatS"-Partei vertauschend, nach dem Grundsatze handelte, das» da» deutsche Volk in Oesterreich zu nicht» weiter tauge, als zum staatlichen Kitt für die dem Militärleben in die schönen Arme meiner Emilie zurückzuziehen. Natürlich herrschte nun im Zimmer, welches ich commandierte, die musterhafteste Ordnung, es war weder ein altes Handtuch noch eine Bürste zwischen den Bettdecken zu finden, unter den Strohsäcken gab eS keine Romane, keinen Tabak und Schmutzlappen, die „CavalettS" waren .ausgerichtet" wie eine Front von Grenadieren, die Strohsäcke rein und fleckenlos, denn ich wollte meinen P. T. Borgesetzte», welche neugierig und hinterlistig da» Zimmer visitierten, keinen Anlas» geben, mich von der Liste der Urlaubs-Candidaten streichen zu lassen. Unser Batterie-DivisionS-Commandant Oberst-lieutenant O. hegte jedoch da» dringende Bedürs-nis. noch vor Ostern die DiSlocation zu besichtigen und er befahl sür den CharsamStag vormittags eine „angesagte Zimmervisite." Nun gingS an ein Putzen, Reiben und Lackieren, dass man den Eisen- und Lederlack, die Laugenessenz und den Spiritus bis auf Kanonenschußweite roch . . . Fertig! Der Fuß-boden war so weiß wie der Nacken eines achtzehn-jährigen Balletmädchens, die Strohsäcke wurden mit Federwei» eingerieben, dass wir alle aussahen wie die MüllerSknechte, auch der Ösen, welcher übrigens ganz zwecklos in unserem Zimmer stand, wurde mit Ofenschwärze, Lack und Schuhwichs be-handelt, dass er sich gewiss so „glänzender" Zeiten nicht erinnern konnte, ich selbst unterzog mich der Mühe, jedes Bettzeug und Monturstück meiner Herren Zimmerinsassen zusammenzulesen, und am „yt mnj* mannigfaltigen, an culiutcöen Werthen, sowie an Geistes- und HerzenSadel tief unter den Teutschen stehlndkn slavischen Völker der Monarchie. Obwohl nun die Geschichte der Deutschen in Oesterreich mit ihren Wundmalen gegen einen Volks stamm zu zeugen scheint, der seiner Würde und Aufgabe so lange vergessen konnte und so unwür digen Parteien Gefolgschaft leistete, würde doch ein oberflächliches Urtheil sich an dem inneren Werthe unserer Blutsbrüder versündigen. Die po litische Erkenntnis war niemals das Erbtheil des deutschen Volkes in seiner großen Masse, daS deshalb wie kein anderes zur repräsentativen Demokratie ungeeignet scheint. Der Mangel der guten Führer aber, von denen überall das deutsche Glück oder Unglück abhängt, kann doch nur als Verhängnis gelten. Freilich, auch die Verblendung muss dort eine Grenze haben, wo die Pflichtvergessenheit bei Tage bloß geht. Allzulangsam rollt das bajuwansche Blut in den Ader»; aber gerade in diesem zähen Festhalten an der Gefolgschaft unter den alten Fahnen, wenn letztere auch längst von untreuen Händen getragen werden, spricht sich, so bedauer lich auch die politische Wirkung war, der gute con servative Hang deS BauernthumS aus, aus dem der überwiegende Theil der Deutschen Oesterreich« ent stammt. Und man dars nicht übersehen, dass eine von Jahr zu Jahr wachsende Minderheit der Deutsch-Oesterreicher, die, wie wir hoffen und innig wünschen, in nicht mehr serner Zeit zur Mehrheit geworden sein wird, den alten Parteien den Rücken kehrte und sich auf ihre deutschen Pflichten besann. Die Grü» dung des deutsHen Reiche», von dem die Oester reicher ausgeschlossen waren, strahlte ihren Segen auch in die alte Ostmark. Seither giebt eS dorl eine deutschnationale Partei, deren Palladium in den ersten Jahren fast nur von den Burschenschaften gehütet wurde, bis die Jungmannschaft allmählich ins politische Leben trat. Dem Vorstoße der radikalen, oeutschnational - antisemitischen Partei Schönerer» folgte im Jahre 1885 eine allgemeine nationale Bewegung, die freilich im parlamentarischen,Deutschen Klub" versumpfte, weil e» den Liberalen damals gelang, durch Abfendung einer großen Zahl von „Wächtern' in den Klub die nationalen Kräfte zu binden und zu lahmen. Der „Deutsche Klub" ging an seiner unredlichen Zusammensetzung zu Grunde, die liberale Abordnung kehrte in die Vereinigte Linke zurück, das deutschnationale Fähnlein über blieb selbständig und entwickelte sich zur „Deutschen Rationalpartei" (1891), die im Wesentlichen alle jene deutschen und freiheitlichen Grundsätze vertrat, welche in dem von unS schon mitgetheilten Programm der größeren „Deutschen VolkSpartei" niedergelegt erscheinen. Allerdings hatte auch diese Partei noch viele inneren Kämpfe biS zur Klärung durchzumachen, und insbesondere war es in den ersten Jähren dir antisemitische Frage, welche die Geister entzweite. Ungerecht wird von radikalen Antisemiten häufig der durch den Erfolg gelohnte Versuch beurtheilt, diese Meinungsverschiedenheiten als Hemmnis einer größeren deutschnationalcn Parteibildung zu beseitigen. Dr. Kummer in Graz, der als antisemitischer Deutschnationaler selbst hervorragend thätig war. hatte die Formel in dem .sacultativen" Anti-semitismuS gesunden; es sollte jedem Mitglied? der nationalen Partei sreistehen, Antisemit zu sein, keinem aber, im Kampfe zwischen Deutschthum und Juden-thum zu Gunsten deS JudenthumS einzutreten. In der praktischen Bethätigung wurde aus dem saculta-tiven, wie eS beabsichtigt und vorausgesehen war, ganz von selbst der obligatorische Antisemitismus. Heute würde sich jedes Mitglied der Nationalpartei dagegen verwahren, dass es ein lauer Antisemit sei, und daS Programm der auS der Nationalpartei entwachsenden Deutschen Volkspartei enthält die antisemitische Forderung. Diese» Programm ist in krästigen. deutschen Zügen gehalten. ES enthält kaum eine grundsätz-liche Forderung, die nicht schon Gemeingut der deutschnationalen Glaubensgemeinde wäre, aber eS eröffnet mit den letzten Worten die schöne Aus>icht in eine zielbewußtere, kräftigere und erfolgreichere Bethätigung. Tiefe Schlussworte lauten: „Getreu ihrem obersten Grundsatze wird die Deutsche Volks-partei in dem politischen Gegensatze, der zwischen den Teutschen verschiedener Richtungen besteht, stets das Trennende dem. was alle Deutschen in Oester-reich einigen soll, unterordnen; sie bietet Raum für jeden Deutschen, der seine Pflicht gegen die Nation getreulich erfüllen will.' Möge nun die That nicht hinter dem Vorsatze zurückbleiben, mögen die Deutschen Oesterreich» ihre politische Reise beweisen! Da» Gezänke unter politisch Nahverwandten muß ver-stummen, das Persönliche hinter daS Sachliche zurücktreten. Die Wurzeln ihrer Kraft wird die Deutsche Volkspartei' im Volke sinden, das ihr bei den nächsten Wahlen zweifellos eine stattliche Schaar »neuer Männer" zusenden wird. Aber auch aus den alten Parteien werden außer einzelnen dcutschgesinnten Christlich - Sozialen noch Manche kommen, die gute und ehrliche Deutsche sind, aber wie bis vor Kurzem die große Mehrheit de» Volke» an falsche Propheten glaubten. Auf die Volks-Abgeordneten der Alpenländer, die heute noch in der Vereinigten Linken sind, ist mit Sicherheit zu Samstag srüh sah mein Zimmer aus wie ein „Schachterl." Die letzte Hand wurde angelegt, das letzte Staubkörnchen entfern», dann kleideten wir unS auf das Festlichste, so dass der größte Schmier-sinke, auch „Ftack" genannt, der Untelfahrkanvnier Zborsik. einem militärischen Gigerl glich. Nun folgten die Vorvisiten. Zuerst betrat Feuerwerker Figl mein Zimmer und blieb von seinem Glänze geblendet, an der Schwelle stehen. Lieutenant Zwiebel erklärte eS sür daS „phänomenalste MannschaslSzimmer", da» er je erblickt, und mein. Hauptmann meinte, es sei ein .Feen-palast', obwohl er gewiß noch keinen solchen ge-sehen hatte. Ich baute die kühnsten Luftschlösser. Samstag abend« wollten wir. ich und Emilie nämlich, irgend ein Vergnügungs - Etablissement besuchen, Sonntag und Montag aber eine Landpartie machen. Doch zwischen Lipp' und Becherrand, schwebt, wenn ich mich nicht irre, des Schicksals Unverstand. Zwischen meiner Lippe und dem Becherrand schwebte aber ganz etwas anderes. „Er kommt schon!" ries der Taghabende in» Zimmer. Wir warfen uns in Positur und als ich die Sporen und den Säbel de» Herrn Oberstlieutenants und seiner Suite im Gange klirren hörte, da brüllte ich mit ganzer Lungenkrast mein „Habt Acht!" Der Batterie-DivisionS-Commandant rrat in» Zimmer, ich fasste meinen Säbel vorschriftsmäßig, meldete mich siegesgewiß al» Zimmercommandant und schloß mich links vom Herrn Oberstlieutenant der zahlen. DaS weiß die Leitung der liberalen Partei, darlim sucht sie, bevor sie sich auf Handelskammern und GjMgrundbesitz zurückzieht. daS in allen Fugen krachenv^chi's bis zu den Neuwahlen über Wasser zu halten; das weiß auch die »Neue Freie Presse', welche zornig ihre Geißel über die Linke schwingt, weil diese dcn Schein einer gefristeten Einigkeit in ihrer jämmerlichen Lage der Klärung der Geister (welche da» Blatt im absolut jüdischen Sinne fordert) vorzieht. Der Zusammenbruch der Vereinigten Linken giebt da« Feuerzeichen für da» deutsche Volt in Oesterreich. Die Stunde ist gekommen für ein« große deutfchnationale Partei. Würde diefer umer den günstigsten Voraussetzungen unternommene Ver-such scheitern, so müssten wir an der inneren Kraft des Bruderstammes zu zweifeln — aufhören. politische Rundschau F>ie Skovenen und die „Sndmark". Man schreibt au» Laibach: Unter der Spitzmarke „IüS-mark' bringt der „Slovenski Narod« vom 22. Juni einen wilden Hetzartikel. in welchem er die Firma Michael Kastner in Laibach, die sich herausnahm, , Südmark" zünder zu verschleißen, leidenschaftlich angreift. Es wird Jedermann aufgefordert, der Firma entgegenzutreten, und die Bevölkerung auf den, Lande ersucht, alle jene Wiederverkäufer und Käufer, in deren Besitze solche Zünder vorgefunden werden, dem.Narod' namhaft zu machen. Einem derartigen gemeinen Treiben kann nur dadurch die richtige Antwort ertheilt werden, wenn sich jeder Deutsche Laibachs und KrainS vornimmt, ja keine anderen als Südmarkzünder zu kaufen und zu ge-brauchen. DaS erfordert schon daS Ehrgefühl und die deutsche Treue. Ebenso ergeht an alle Teutschen außerhalb der Grenzen KrainS die dringeade Mahnung, die „Südmark" in jeder Weise zu unter-stützen. Daß dieser Verein seine Ausgabe gewiss auf« Beste erfüllt, dafür bürgt schon die tückische Angriffsart des „SlovenSki Narod'. Den deutschen Kärntens und der Steiermark soll dieses Gebahren jedoch ein ernster Mahnruf fein, jede slooenijche Einmengung und Propaganda für nationalflovenifche Zwecke auf ganz gleiche Weise zu beantworten. Dem Cyrill- und Methudverein soll aus gleicher Grund-läge begegnet werden. Auch sollten sich bei künftige» Unglücksfällen — wie e» die vorjährige Erdbeben» katastrophe war — die gutmüthigen Deutschen an derartige Beweise deS slovenischen ^Wohlwollens erinnern und nur ihre deutschen Genossen bedenken. yr. ^ueger und die Magyaren. Im ungarischen Äbgeordnetenhause beantwortete Ministerpräsident Baron Banffy die Interpellation, betreffend die Agitation Lueger» gegen Ungarn, m solgender Weise: „Der ganze Lueger sei nicht würdig, das« sich die ungarische Legislative mit demselben beschäftige. Wenn Lueger das Verhältnis zwischen Oesterreich und Ungarn berühre, so sei die öfter-reichisch« Regierung berufen. Maßregeln dagegen zu ergreifen. Es liege gar kein Grund sür uns vor. Suite an. Mann sur Man», Bett sür Bett besich tigie der Batterie-DivisionS-Commandani. doch fand er keinen Tadel, freilich auch kein Lob. blo» ein Lächeln der Befriedigung spielte um seine Lippen. Der Oberstlieutenant schien nach der genauesten Besichtigung aller Objecte sein Pulver verschoss«» zu haben, er blickte nach den Wänden, ob sich nicht dort vielleicht ein Staubtheilchen versteckt, welches zu beanständen wäre. Da fiel sein Blick auf den Ösen. .Sehr hübsch, der Ofen." meinte «r, .mufS hineinsehen, ob eS da drinnen auch so aussieht." „DaS kannst Du schon," dachte ich mir. denn ich hatte den Ofen ja selbst geputzt, und konnte einen Eid aus die Reinheit seines Innern ablegen. Der Oberstlieutenant trat an den Ofen heran, öffnete daS Thürchen und blickte aufmerkfani in da» Innere. Schwarz wie der Höllenrache» gähnte es ihn an. Doch halt, dort rückwärts, dort schimmert etwa» Weißes. Was war das ? E? griff ungeachtet seincr schneeigen Handschuhe tief hinein und sörderte — eine leere Wichsschachtel an das Tageslicht. „Was ist denn daS, Zimmercommandant?" fragte er in freundlich erstauntem Ton und mit einer Miene, als hätte er trotz seiner .12jährigen Dienstzeit noch nie eine leere SchuhwichSschachtel gesehen. „DaS ist eine Wichsschachtel," erwiderte ich belehrend. „So? Eine Wichsschachtel?' fragte er wieder, doch feine Stimme klang schon wie ferner Donner. „Und pflegen Sie die leeren Wichsschachteln im Ofen aufzubewahren ? Sind Sie vielleicht Antiquitätensammler?' Ich erwiderte, dass ich keinessaUS diese Ambition besäße, und dass ich mir keinesfalls erklär«» könn«, wie diese Wichsschachtel in den Ofen ze-kommen sei. denn ich hätte kurz vor der Lisi» den Of«n höchsteigenhänoig gereinigt. „Ist wohl im Ofen gewachsen,' meinte «r dann und reichte daS oorxus delicti dcM Haust-mann, dieser dem Lieutenant und so fort die militärische Stufenleiter hinunter und alle betrachtete» sich die merkwürdige Wichsschachtel, welche „im Ofen gewachsen war," und wunderten »ich nicht wenig. „Ist der Corpora! vielleicht für Urlaub aus-geschrieben?' fragte der Oberstlieutenant den Haupt-mann, was dieser bejahte. „Zur Straf« seiner Nach-läfsigkeit foll er ihn nicht bekommen. Sonst bin ich zufrieden." — Er schritt au« dem Zimmer, gefolgt v«n seiner Suite. Ich war wüthend, all« Luftschlösser stürzte» ein. Eine Wichsschachtel war zivil chen meiner Lipo« und dem Becherrand meines Urlaubs geschwebt. Dem Hauptmann schien die Strafe der Urlaubs« entziehung jedoch zu gering und ich erhielt enra noch zwei Tage Kasernarrest. um mich während der Osterfeiertage ungestört der Wichsschachtelzucht bin-geben zu können, wie er beim Rapport höhnisch bemerkte. Ich konnte Emilie also nicht einmal seh«». Ein Kanonier theilt« mir nach der Visite mit. n 3 anlaislich ter Lueger schen Agiialion Verfügungen zu tuifen. Bezüglich der Ueberschwemmung Ungarns mi» Produkten drr Lueger'jchen Presse werde die Sie^ieiung dafür Sorge »ragen, dass die uncullische Po>! dieselbe» nicht desörd«re. Sollicu AMMjseii oder Fühier in Ungarn herumziehen, so werdende m» der vollen Sirenge des Gesetzes behandelt «erden." Kärnteu. Anläßlich der LandtagSwahlen Hai sich auch in Kärnten ein vorveieiiender Wadlaus-schuß gebildet, welcder auf dem Boden der Deutschen Po'kSpartei steht. Terjelbe veröffentlicht ,etzt einen jlu'ruf an die Wähler, in welche,« die allgemeinen politischen Grundsätze im Sinne des bekannten Programmes der Deutschen Volkspartei entwickelt wirven. Eingehender als dieses behandelt der Auf-ruf das Berhäl nis zwischen Kirche und Schule. Es heißt da: .ES ist Alles fernzuhalten, was den christ-lichtn Sinn der Bevölkerung zu trüben geeignet ist. Tie Partei wird den wirklichen religiösen Bedürfnissen der Bevölkerung stets Rechnung tragen. Andererseits spricht sie sich ader auch entschieden dangen aus, daß die Religion als Kampfmittel von einer Partei mißbraucht und auf den Schau-platz der politischen Parteikämpfe hinausgetragen werde. Sie ruft de» LandeSbewohnern zu. daß die Religion am besten durch eifriges Wirken in Kirche «nS Schule, nicht aber durch oft leidenschaftlich-agitatorisches Auftret.» der sich hiedurch ihrem «ge tlichen Berufe entfremdenden Priester gefördert wirS. An den bisherige» Schuleinrichtungen ist im Wesentlichen sestzuhalun, daher auch dem Bestreben der klerikalen Pariei. welche sich mit Unrecht als tut allein christliche ausgibt, nach einseitiger Be-herrschung des Schulwesens entgegenzuirelen. Es muß g.sordelt werden, daß die Lehrerschaft — als rom Lande besoldet — d.n politischen Einflüssen der jeweiligen Regierungen entrückt und so gestellt wird, daß sie den ihr zugewiesenen soziale-» Wirkungskreis in jeder Hinsicht ausfüllen kann. Die Parlei jttedt eine Fortbildung ver Schule unter Berück-fichtigung der örtliche» Verhältnisse und in dem Sinne an. daß außer der theoretischen Bildung auch piakufche Kenntnisse sür die künftige Lebensstellung rnmitt lt werden." Lagesneuigkeiten. „Süi>mark">Sommerfel! der Ortsgruppe iiorneuburg am 21. Juni 1896. Der Festtag, «lcher in Folge der unsicheren Witterung am Vor» mlUge fast verloren schien, verlies in glänzender Weise. Unter Mitwirkung d«» Korneuburger Männkr-Grfang», W Musik- und de» Turn-Vereine» würd« ein« reich-tzsliize Festordnung in durchaus gediegener Art durch-Mtrt. Dazu kam noch ein Sommertheater mit acht seilerev, höchst gelungenen Aufführungen und daS sehr leifallig aufgenommene Concert der Musikkapelle deS l. u. k. Inf.-Rrg. Nr. 84. Die Veranstaltungen sammt-1x6« Pereine waren vorzüglich zu nennen. Auf dem sestplatze (Eisenbahnpark), welcher durch seine AuS-Ichmückunz mit zahlreichen Fahnen (eS fehlte weder die ich»arz-roth'gelbe noch die fchwarzgelbe) und mit klirmen- und Reisiggewinden ein farbenprächtige» Bild jlaube bemerkt zu hab«,,, dass GeiSlinger die Wichs-Wachtel in den Ösen praktiziert habe, doch be-schwören könne er eS nicht. TaS also war seine Rache? Lstermontag blickte ich träumerisch zum Fenster hinaus. Wie sich doch Emilie nach mir sehnen «irde, sie liebte mich und meine Indianerkrapfen doch fo sehr, das arme, schone, nun verlassene llind. Da plötzlich nebelte es mir ums Angesicht. Anne .Milli" ging vorüber, meine „Milli" kennt »ich nicht? Wenn sie noch — allein gegangen iräre. so aber schritt sie an der Seite Geislingers, welcher ein Packet trug. AIS sie an meinem Fenster vorüderschrrtten, da öffnete er das Packer und ich erblick» sechs braune glänzende Indianerkrapfen. Er aber lächelte höhnisch zu mir empor und sizie: .Das Auge sieht den Himmel offen. eS schwelgt daS Herz in Seligkeit." Das war doch eine süße Rache. Aber auch ich bin nur ein schwacher Mensch im rachsüchtigen Instinkten. Wenn ich von nun ab Den Tag hatte, dann musste GeiSlinger jene ver-schwiegenen Kasern-Appartements reiben, die der »mmerkfamsten Reinlichkeit bedurften, und wenn er mit der ReiSbürste höchst unwillig und verdrossen smd tagte: „Das Auge sieht den Himmel offen, et schwelgt das Herz in Seligkeit." Das war «tine Rache. boi. besorgte ei» für da» Reinerträgni» außerordeiulich verdienstvoll wirkende« Damen-Comite in vier geschmack-kell geputzten Zelten den Verkauf von Blumen, Bäcker-eien, Cigarren und Delicaiessen. Die schönen und schmucken Verkäuferinnen in ihun reizende» Trachten waren bi» spät in die Nach! mit größtem Eifer und bedeutendem Erfolg zu Gunsten der .Südmark" thätig. Ein hübsche» Feue werk, iowie ein flotte» Tanzkränzchen bildeten den Beschluß de» Feste». Der Ordnungsdienst wurde von Seite d« hiesigen freiwilligen Feuerwehr, welche auch eine Rettungsstation errichtet hatte, in ebenso bereitwilliger al» mustergiltiger Weise besorgt. Da» ganze Fest verlief in der fröhlichsten Stimmung und ohne den geringsten Mißten, ein Beweis, das» die in Folge abträglicher Gerüchte üuf gewissen Seiten gehegten Befürchtungen unbegründet waren. Der Reinertrag zu Gunsten der „Tüdmark" dars als «in sehr b«trächllicher bezeichnet werden, und wenn dieser Erfolg trotz de» ablehnenden Verhallen» der osficiellen Kreise erreicht werden konnte, so ist die» neben der unermüdlichen Thätigkeit de» Damen- und Festausschusses besonder» der Opferwilligkeit der Bürgerschaft und der au«wärti-gen Festgäste zuzuschreiben. Allen, die ihre freundliche Mit-Wirkung bei diesem Anlasse in denDienst der guten deutschen Sache gestellt haben, sei hiemit herzlicher Dank gesagt. Z>er Aallou in der Südpolforschuug. Die belgische Südpolfahrt, von deren für September d. I. bevoistehenden Aufbruche wir schon meldete», wird sich u. A. dadurch auszeichnen, das» sie einen Ballvi, mit sich führen wird, der an Bord gefüllt wird und als Fesselballon zu dienen bestimmt ist. Auf diese Wei'e wird e» möglich sein, von einem Standpunkte von einigen hundert Metern über dem Schiffe nach ent-ferntem Festland«, nach offenen MeereSarmen zwischen dem Eise wie nach drohenden Eisbänken auszuspähen. Diese Möglichkeit ist um so werirollcr. al» die oft 25 bi» 30 Meter hohen senkrecht aufstehenden EiS-ränder der Besatzung des Schiffes die Aussicht ver-sperren. So wird also nicht blo« der Nordpol, sondern auch seinem noch weit unzulänglicheren Antipoden mit dem Luftschiffe zu Leibe gerückt. Zunächst freilich zielt der belgische Forscherzug nicht nach dem geographischen, sondern nach dem bisher auch noch nicht erreichten magnetischen Südpol. Selbstmord wegen falscher Beschul!» iguugeu. Der Lehrer Friedrich Werzer in St. Lorenzen im Lesach-thale in Kärnlen ha» sich mittelst eine» RasirmesserS den Hal» aufgeschnitten und ist infolge Verblutung ge-sterben. Die Ursache des Selbstmordes ist Kränkung über eine grundlose Anzeige, die mehrere OrtSinsasfen gegen ihn beim Landesichulratve erhoben hatten. Namensänderung einer deutschen Hrtschaft. Da» Ministerium de» Innern hat über Ansuchen der OrtSgemeinde Windisch-St. Michael (politischer Bezirk Klagenfurt-Umgebung) die Aenderung deS Namens dieser OrtS^emcind« in „ PoggerSdorf" bewilligt. Selbst-verständlich ist die ganze Landschaft rein deutsch. Ans Stadt nnd Land. Wahlen in die Eillier Bezirksvertretung finden für den Großgrundbesitz am 13. Juli, für die Curie deS Handels am 14. Juli, für die Städte und Märkte am 15. Juli, und sür die Land-gemeinden am IC. Juli statt. Die Wahlen werden vermuthlich an dem gegenwärtigen Stimmenver-hälinisse keine Aenderung herbeiführen. Die diesjährige cheueralverfammlung des Hymnastar.Auttrkützuugsvtreins findet am l.Juli I l Uhr vormittags im Konferenzzimmer de« Gymnasiums statt. Die Herren VereinSmilglieder werden zu derselben höflichst eingeladen. Z>ie mündliche Maturitätsprüfung am hie-figen k. k. Staatsobergymnasium hat vom 25. bis 28. unter dem Vorsitze des k, k. SchulratheS Dr. H. Noö stattgefunden. Das Ergebnis derselben ist ein äußerst günstiges, denn von 2l Abilurienten erhielten ein Zeugnis der Reife niit Auszeichnung 6, und zwar Eukada Johann, Duffrk Otto, Majcen Martin, Ozvatid Josef, RadakovitS Johann und Reich Jacob; die übrigen >6 er-hielten sämmtlich ein Zeugnis der Reise. Kauzprüfuug und Kränzchen. Mittwoch, den 1. Juli veranstaltet der academ. Meister der Tanzkunst. Herr Eduard Eichler, mit seinen zahl-reichen Schülern im hiesigen Kasino-Saale eine Tanz-Prüfung, woraus dann auch für geladene Gäste ein Kränzchen folgt. Wie wir erfahren, soll der von den Schülern einstudirte neue Rundtanz in Promenade-sorm ,,pa» hafte Beiräge: Brandenburger Radfahrer verein in Brandenburg a. H., Braugemeinde Brüx in Böhmen, Apotheker Matthäus Hofmann in Graz, Franz Huemer u. Co. in Riedenburg, Dr. Ludwig von Hörmann. Direktor der Univ.-Bücherei in Innsbruck. Hugo List, landsch. Ober-Jngenieur in Graz, Anton MoSdorfer. städ». Baurath in Graz. Dr. Karl von Merz-Weigandt. Arzt in Aflenz, Männergesang-verein in Gleichenberg. Paul Nästlberger, Herren^ kleidermacher in Graz, Franz Narrath, Landesbe-amter in Klagenfurt, 1. Pilsner Aktien-Brauerei in Pilsen. Brauerei der Brüder Pferschy in Fürstenfeld, Radfahrerklub „Wanderer" in Mistelbach. Sparkasse in Weidhofen a. Th., Karl Schmelzer, Buchhändler in Graz und Anton Strohschneider, Kaffierer der Gemeindefparkaffe in Graz. — Weitere Geldspenden nimm! Dr. Raimund Neckermann. RechiSanwali in Graz (Herrengasse Nr. 15), entgegen, der auch aus Verlangen bereitwilligst Sammelbogen, Bausteine (Sammelblocke) und Aufrufe versendet. Küster. (Unwetter.) Mittwoch den 24. d. nachmittags 4 Uhr ging vorerst ein Hagel nieder, der kreisförmig über das Retschitschthal und die Berglehne deS Maliisch hinzog, das Sannthal über-setzte und dann Theile von den Gemeinden Rifen-gost, Podvin, Lahombl, Lahomfchek und Tüffer am linken Sannuser. weiterS wieder am rechten Sann-ufer Stame: und Michaeli traf, und die Feldfrüchte und Weingärten vollkommen vernichtete. Unmittelbar darauf folgte ein zweites Gewitter mi» Wolkenbruch über Die obere Retfchitsch und den Südab-hang deS Malitsch, der den Retfchitfchbach gewaltig anschwellte und über feine Ufer »reten ließ. Dazu wuchsen alle kleinen, unscheinbaren Quellen zu Strömen an; Bäume entwurzelnd ergossen sie sich über die eben durch Hagelschlag vernichteten Felder, alles Erdreich mi» sich sortführend, und an Stelle desselben Gerölle-Schollen und entwurzelte Bäume zurücklassend. Nahezugleich zeitig, kaum einige Minuten später, gina über den Humberg und die Schikooca bis nach S»opec unter St. Leonhard od Tüffer sich erstreckend, ein drittes Gewitter mi» Woikenbruch nieder, welches Tüffer und dem La-homblthale verhängnisvoll wurde. Der in der Schikooca entspringende, durch den Markt Tüffer fließende Reißbach war im Augenblicke zum großen Slrome angewachsen, und toste mit colossaler Schnelligkeit, entwurzelte Bäume und Felsblöcke führend, gegen Tüffer. Hier am oberen Ende durch eine Brücke gehemmt, risS er diese und die um-liegenden Uferschutzbauten nieder, und ergoß sich bald in brauner Flut über die Siraßen deS Marktes Tüffer. Hier, wo eben ein abgehaltener Jahrmarkt dem Ende entgegenging, risS er Marktbuden mi» sich, warf die noch stehenden Markiwäge« um, daran angehängte Pferde mit sich fortreifSend. Im Verlauf von kaum drei Minuten standen die Plätze und Straßen stellenweise viel mehr als drei Meter lies unter Wasser. Nicht nur Keller, sondern eben-erdig gelegene Wohnungen und GeschästSlocale waren vollkommen gefüllt vom Waffer, in welchem Möbel, Waaren, Vieh und Vorräthe schwammen, besonders Weinfässer. die zum großen Theile auS-geronnen sind. Theils sich selbst durch Einreißen von Garten- und Hofmauern, steinernen Thür-stöcken ic. Abfluß verschaffend, theils durch die auf-opferungSvolle. heldenmülhige Arbeit der Tüfferer Feuerwehr, und der Marktbewohner, welche die den Abfluß verhindernden entwurzelten Bäume, Holzklotze und Sieine beseitigten, gelang eS endlich „ach mehr als dreistündiger Arbeit die Gefahr zu beseitigen, und viele Marktbewohner auS ihren perfluteten und theilweise überschwemmten Häusern zu befreien. Auch der Lahombl dach und einige außer Tüffer abfließende Bächlein richteten so wie der Reißbach riesige Verheerung an. Besonders litt darunter die O. Withalm'sche Cemenlfabrik, bei welcher sämmtliche Wehren, Ufer-schutzbauten ic. zerstört sind. Aus der zur Fabrik gehörigen Schleppbahn wurde aus ungefähr 50 bis 60 Meter Länge der Damm vollkommen abgerissen, dass die Schienen durch Schwellen zusainmengehalten „Sjatrdif Zvacht' in der Luft hingen. Durch die Wasserme>,gen aus-gelockert, entstanden unmittelbar um Tüffer herum zahlreiche Erdabrutschungen, die nicht nur Culturen vollständig zerstörten, sondern auch einzelne Keller-gebäude in Trümmer legten. Nur wie ein Wunder erscheint eS. dass kein Menschenlehen zu beklagen ist. Mehrere waren unmittelbar gefährdet, wurden aber mit größler Opserwilligkeit den Fluten entrissen. Der materielle Schaden ist ganz colossal und die vorjährigen Erdbedenschäden bedeutend übersteigend. Schadenfeuer. Während des furchtbaren Ge-witterS am Mittwoch fchlug der Blitz in den Stall des Johann H l a t f ch e r in Lehndorf und zün-dele, wodurch daS Gebäude ein Raub der Flammen wurde. Der Brand wurde von den Ortsbewohnern lokalisiert, was vielfach der Windstille zuzuschreiben ist. zumal der Stall mitten im Orte liegt und un-mittelbar an daS Wohnhaus angebaut war. Im abgebrannten Gebäude besand sich auch schon ein Theil der Fechsung. Das Vieh wurde gerettet. Der Eigenthümer war versichert. Ausere Aäder weisen jetzt folgende Befuchs-ziffern auf: Rohitfch-Sauerbrunn 282 Parteien mit 431 Personen. Neuhaus 200 (288), Tüffer 359 und Römerbad 123 (303). Sounenwendfeier in Windifchgraz. Sonntag den 2l.d. M., einem herrlichen Sommertage, wurde hier unter allgemein freudiger Betheiligung das Sonnwendfest begangen. Schon früh am Nach-mittag? sah man allenthalben reges Treibe»; Scharen munterer Menschen wanderten dem Rachienberge zu, von welchem herab Waldhornklänge uns Pöller-falven begrüßend erklangen. Auf vem Berge mit seiner herrlichen Rundschau kredenzie der stets sorgenoe Maiwirth Nektar und Ambrosia, die Lieder« tasel trug in bekannt vollendeter Weise mehrere Chöre vor. der stetS thätige Foiogras nahm Gruppen-bilder aus und auf der saubergescheuerten Tenne wurde dem Tanze gehuldigt. In diesem fröhlichen Wogen uno Treiben sah man anmuihige Mädchen-gestalten Blumen, Mascherln, Lampion» :c. verkaufen. Herr Dr. Tomschegg begrüßte die erschienenen lieben Gäste aus Bleiburg, Prevali. Slreiteben, Gutenstein, Köttelach und aus dem herrlichen Mißling- und Lavantthale. Schon fällt stark die Dämmerung ein. als die hochsteigenden Raketen abgeschossen und die Freudenfeuer auf den umliegenden Höhen sichtbar wurden. Als der mächtige Holzstoß angezündet wird, sprach mit weithinvernehmender Stimme Herr Heinrich Poiotfchnig begeisternd den Feuerspruch, welcher von der ganzen Gesellschaft mit jubelnven Heilrufen begrüßt wird. Als nun das Feuer all-mählich erlischt und die braven Feuerwehrmänner von dem in unmittelbarer Nähe liegenden, bedrohten Objekte einrücken, wird gemeinsam der Abstieg an-getreten. Die langen Reihen der sich abwärts be-wegende» Lampions verkünden den Thalbewohnern, daß die erhebend nationale Feier in ihrem ersten Theile beendet ist. lim 10'/, Uhr abends wird beim Maiwirth durch den Herrn Dr. Tomschegg der Festcommers eröffnet, welcher die national gesinnte» Bewohner von Windischgraz und deren lieben Gäste bis in die Morgenstunden in gehobenster Stimmung vereinte. — Das ReinerirägniS der Feier per 70 Kronen wurde dem deutschen Studentenheim in Cilli zugeführt. Vermischtes. ein Aertiucr Wontagsblatt (Nr. 24) berichtet folgende zwiefache Natur-Merkwürdigkeit: „EechSlinge, und zwar drei Knaben und drei Mädchen, brachte kürzlich Frau Marie Heinsniu in Fowler, Jndiana, zur Welt. Die Mutter, die be-reits Drillinge geboren hatte, ist 27 Jahre alt und in Deutschland von einer russischen Mutter und einem deutschen Vater geboren.' — Der letztere Unistand ist mindestens so unheimlich wie die Sechs-linge. -5ope de Pega, Spaniens fruchtbarster Dichter, hatte im Jahre 1 ti18 ein Sonnet aus die „Tugend" gedichtet und dasselbe dem als Kenner bekannten Johann Peter Camus, Bischof von Bellay, zugesandt. Dieser schrieb dem Dichter nach einiger Zeit, er müsse ihm aufrichtig gestehen, daß ihm der Ge-dankengang des Gedichtes nicht ganz klar geworden sei; darum bitte er ihn um eine Erklärung der Verse. Lope de Vega antwortete daraus, daß er dem Gönner leider die gewünschte Erklärung nicht zu senden vermöge; denn nach eingehendem Nach-denken über sein Sonnet müsse er offen bekenne», — daß er es selbst nicht verstehe. Ataues Mut. Zu der Bezeichnung „blaues Blut." die wahrscheinlich aus Spanien stammt, wo sänge azul seit alterSher eine stehende Woriver- bindung ist. liefert Professor Lander Brunton im ..Britifh. Med. Journal' folgende Betrachtung. ES gibt in Sevilla eine Madonna mit dem Kinde von Murillo. Die Madonna bat die schwarzen Haare und die olivengelbe Gesichtsfarbe der spanischen Frauen, Farben, welche Murillo sonst auch seinen Straßenjungen gab. Dem ChristuS-Kinde jedoch gab er das blonde Haar und die reine blasse GesichtS» färbe, welche für die nordische Race charakteristisch ist. Bei den blondhaarigen Völkern sind die Venen der Haut gewöhnlich sichtbar, an der Hand sowohl wie an der Stirn; sie erscheinen von bläulicher Färbung, während die Blutgefäße bei den dunkel-haarigen Rac.n mit olivengelber Gesichtsfarbe nicht durch die Haut durchscheinen. DaS unwissend, Volk mußte also glauben, dass das Blut der blonden Raten thatsächlich blau sei. Vor dem Einfalle der Mauren waren die Könige und die Adeligen Spaniens durch-wegs Gothen (West Gothen), welche zum größten Theile das blonde Haar und die helle Gesichtsfarbe ihrer Vorfahren bewahrt hatten. Damals bedeutete sicherlich, wenn man von Leuten sprach, die blaue» Blut hatten, daß sie der herrschenden Classe ange-hörten. Murillo ist. als er dem sür Spanien be-stimmten Christus-Kinde blonde Haare gab, jeden» falls von ganz besonderen Anschauungen auSge-gangen; denn auf einem zweiten Bilde Murillo'S. das sich im Vatlkan befindet und sür die Italiener bestimmt war. hat das Christus-Sind dunkle Haare. Z>ameu in Aerrenkkeidern. Unier den jungen Hörerinnen der verschiedenen amerikanischen Damen-Universitäten (College«) macht sich immer mehr daS Streben geltend. Herrenkleider anzulegen. In dem College Bryn-M.iwr, das sich seit jeher gym-nastischen Uebungen und allerhand in Europa als „männlich" bezeichneten Sport hingegeben hat, ist e« der „stärkeren" Hälfte der jungen Maschen ge-stattet, bei den „Kollege Dances" in schwarzem Frack. Kniehosen. Seidenstrümpsen und Schnallen-schuhen zu erscheinen. Die jungen Damen haben es mit Entschiesenheit abgelehnt, unter einander in Frauen-kleidern zu tanzen. Auffällig erscheint es bei dieser ausgesprochenen Vorliebe der jungen D.ime» für Frack und Hosen, dass sie dem stärkeren Geschlechte selbst nur wenig Sympathie entgegenzubringen scheinen, denn von den wenig'» ausgemusterten Studentinnen verheiraten sich nur wenige. Der Procentsatz der Ehen unter d>esen frühere» .College GirlS" ist nur ein Viertel bis ein Fünftel im Ver-gleiche zu den Manchen, welche Colleges nicht be-sucht haben. Kein Wunver, dass die jungen Herren in der neuen Well vor den DamencollegeS eine Heidenangst haben. Hine klerikale Weissagung enthält das^ in Dresden erscheinende „Bennoblatt'. Genau am lk. Juni 1W6 soll die evangelische Landeskirche Sachsens verschwinden und der römische Katholizismus im Lande eingeführt werden, und zwar unter dem Prolekioral de» (bekanntlich katholischem) KönigShauses, beziehentlich des „Ritters Georg in Sachsen". Seite 241 heißt eS da wörtlich: „So wollen wir am 16. Juni von Neuem recht innig zu unserem Schutzpatron St. Benno flehen, dass er bei Gott sich für un« verwende, damit die sächsischen Lande unter dem segeuLreichen Szepter des Hauses Wetti» recht bald wieder zur Glauben»-einheit gelangen möchten und das» in zehn Jahren, am 16. Juni 1906, daS HOVjZhrige Jubiläum de» sel gen Hinscheiden« de» heiligen Benno von dem im Glauben wieder geeinten ganzen Sachsenvolke mit dankbarem Jubel begangen we?den könne. St. Benno erweck' einen Ritter Georg un» in Sachsen, der siegreich dem Drachen sich zeige gewachsen!" — Die Dresdener „Deutsche Wacht" bemerkt hiezu spöttisch: „St. Benno hat einst Merkwürdiges vollbracht, ist trockenen Fußes über die Wellen der Elbe gegangen, und wo er über'S Feld wandelte, da schoß der Klee üppig in'S Kraut — aber die drei Millionen evangelischer Sachsen mitsammt den Herren Konsistvrialräthen, Hofpredigern, Superinten denten, Pfarrern. Diakonen u s. w. zum Abfall vom evangelischen Glauben zu bringen, und zwar bis 16. Juni 1906, das dürste dem „neuen Abgott und alten Teufel zu Meißen", wie Luther ihn nannte, doch recht sauer werden". Schrifttum. Deursche Rundschau für Geographie und Statistik. e Wunder de» Nellowstone-ParteS. — «eitrügezurwirthschaflSgeographtschen «Statistik. — Die Ochoier Höhle in Mähren. — Das Christenthum in «amoa, — Astronomische und physikalische Geographie. — Politische Geographie und Statistik. — Berühmte Geographen, Naturforscher und Reisende ?c. Hingesendet. Die Suppe und die KesundheitSlebre. Tuich den Genutz von Suppe wird der Magen zur Aufnad»« ander» Nahrung vorbereitet und ei sollte sich also die Äui-meriiamtett der Hausfrauen insdeiondere auf die Bereitung von Suppen richten. Es ist >edoch nicht immer leicht, ei« gute Suppe zu bereiten, weil häufig die dazu notwendigm Mittel fehlen' In solchen Fällen leistet Maggi's dekarnii-Suppenwürze hervorragend« Dienste', nur eine geringe Zu. that mm diesem vorzüglichen Präparat genügt, um >-der Tu pe augenblicklich «rast und Wohlgeschmack zu verleide». Bei zahlreichen Gemüsen, zu deren Zubereitung Fleisch uns« erforderlich ist, verbessert schon ein winziger Zusatz wesott-lich den Geschmack. Maggi's Suppenwürze sollte dndolb in keinem Haushalt fehlen. Dieselbe iit in allen Troguerie». Sveeereien und Delikatesswaren-Geschäften erhältlich. ^"'"öjncls's Xjiq."u.e-u.x - XDistillerie Cruz. SfhmlrdsMiir 10 empfiehlt: Funck'i Original-Alpenkräuter - Magenllqueur (altrcnoinmirtc Specialität.) Postkisiclirn mit 2 grosse and 2 kleine Flaschen ia il. .'{.60 franco per Nachnahme. 51>5—70. Wir machen unsere Herren Leser aus das heu-tige Inserat der Firma Franz Joses Schaller. Klattau, Böhme», aufmerksam und empfehlen diese zu Le-stellungen bestens. Sie kauft auch jedes Quantum getrockneter und frischer Speiseschwämme und aller Waldproducte. Persendung von allen Sorten Blumen durch die Monate Juni. Juli, Siptembec und Oktober. 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Aus den klaren Wollen empor erhebt sich die liebliche Insel, ein mit Linden bewachsener Hstgel, worauf die Kirche steht, ,Maria am See* genannt Weithin blinket das goldene Kreuz des Thurmes und das weisso Gemäuer Ober die grünen Bflsche, weithin tönt der Glocken silberheller Klang. Der schönste Sommermorgen bricht an. Die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne lassen den felsigen Bergriesen Triglav und «eine Nachbarn Wälder, HOgel und Berge — mit jeder Minute wechselt das anmuthige Bild! Ein steiler Felsen ragt hoch empor, ruhend auf einem Sockel von Wald- und Wiesengrund, gekrönt durch ein festes Schloss mit altersgrauen Mauern und Thürmen. An die abfallende Felswand schmiegen sich die Pfarrkirche und die Häuser des Dorfes Veldes. Gegen die Insel zu erblickt man hinter den bewaldeten Vorbergen die Alpengruppe des Triglav im duftigeu Hauche, jede Zacke des Felsengesteines ist deutlich sichtbar. Weiss glänzen die Schneefelder im Sonnenlicht; dasjenige auf der vorderen Fläche des Triglav trägt die Form des Bald sind wir ganz nahe der Insel: deren Hügel spiegelt sich im ruhigen Wasser, ebenso die übrigen Berge. Die rückwärtigen, nun besser sichtbaren Ufer hinter der Insel sind unbewohnt. Weideplätte, Matten und Wälder wechseln auf den bald spitzen, bald abgerundeten Höhen; dazwischen weisse Felsabhänge und Steingerölle, da und dort winden sich schmale Pfade, auf welchen Schafe zur Weide getrieben werden. Auf den sattig grünen Bergwiesen stehen einsam und vereinzelt die Holzhütten, nur im Sommer von den Mähern bewohnt. Der See belebt sich, ringsum von den Ufern tora rosigen Liebte umflossen erscheinen. Dann Kokt sich der Schein über die ganze liebliche Landschaft hernieder. Blau wie der Himmel ist der vom Morgenwind leicht bewegte See, weisse Schwäne segeln darüber hin. Indem die Glocken zur Kirche rufen, stösst das Schifflein vom Ufer. Gerudert vom kräftigen Fährmann, gleitet es durch die Wellen, in gerader Linie der Insel zu. Rechts und links sind die Ufer in gleichmässiger Entfernung zu sehen; ein blühender Garten neben dem anderen, da» »wischen manche schöne Villa, von schattigen Bäumen umgeben. Im Hintergrande Wiesen und Maria am See in Veldes. österreichischen Doppeladlers ziemlich naturgetreu — also geht der Altvater der Bergeswelt den Bewohnern mit gutem Beispiele im Patriotismus voran. Nach der Fahrt einer kleinen Viertelstunde ist man inmitten des Sees und geniesst die herrlichste Rundsicht. Weiter hinter uns werden neue Gebirge sichtbar. Mächtig und hoch die Kette der Karawanken, deren Fuss bewaldet, die Höhen aber kahl und felsig sind, worauf weich und weiss das Edelweiss wurzelt. Die Steiner-Alpen mit ihren klaren, zackigen Umrissen schliessen den Horizont. fahren Kielboote und Plätten ab, die meisten bunt beflaggt. Alle haben das gleiche Ziel, alle steuern zur Insel! Bald ist dieselbe von den vielen Schi stehen dicht umringt. Man steigt ans Land und zur Kirche hinan. Im einer Felsengrotte am Ufer steht eine Marienstatue, zu deren Füssen eine Quelle entspringt. Die Kirche, welche man betritt, ist hell und schmuck. Im reich vergoldeten Hochaltare prangt dio Statue der heil. Jungfrau mit dem Kinde, umflossen von Sonnenstrahl, der durch die buntfarbigen Fensterscheiben bricht. Zum Schmucke des Altars stehen viele Rosen und Lilien neben den Wachskerzen. 6 „Keutlche Wacht" 1896 Der Priester bringt am Gnadenaltar das allerbeiligste Opfer dar . . . Dann wird wohl von Manchem das Wunschglöckleiu, dessen Strang in der Kirche angebracht ist, geläutet. Wenn mit dem Klänge des Glöckchens die Wünsche sieb zum Himmel schwingen — heisst es im Volksmunde — werden sie erhört. Nach der heiligen Messe geht mau wieder den Hügel hinab und zu den ßooteu, die sich rasch nach allen Richtungen zerstreuen, während der Sonne heisse Strahlen Ober dem See und der Userlandschaft ruhen. Ost wimmelt der See des Abends vou grossen und kleinen Schiffen, welche durch das bald ruhige, bald bewegte Wasser gleiten und die Insel umkreisen, während die Alpen im Abendlicht leuchten. Im Schilfe des Ufers plätschern die Wellen; Seerosen breiten da und dort ihre Blätter aus und manche gelbe Hlüthe schimmert dazwischen. Tief hängen die alten Linden, Weiden und Erlen ihre Zweige in das grüne Wasser und das einsame Weidenröschen au ihrer Wurzel nickt seruem blassen Spiegelbilde zu. Es tönet und tönet die Glocke — nicht jene, vou welcher die Sage geht, sie sei in den Wellen versunken — sondern die Wunderglocke im Ueiligthum der Insel tiägt immerwährend auf ihren Schwingen die Herzenswünsche der Menschen zum Himmel empor! Auf dem Schlossberge, welchen mau in einer Viertelstunde leicht ersteigt, geniesst mau die herrlichste Rundsicht über die umliegenden Ebenen und Gebirge und überblickt viele Kirchlein auf den bewaldeten Höhen. Besonders schön ist der Ausblick auf den zu Füssen des jähen Felsens liegenden See, auf dessen blau-grünen Wellen die Scbiffleiu gleich Nussschalen erscheinen. Wenn man in den Schlosshof eintritt, was jederzeit gestattet ist, kann man die schönste Land-schaft bewundernd betrachten. Die alterthümlichen Räume des altehrwürdigen Schlosses mit einer hübschen Hauscapelle werden zur Sommerszeit von Fremden bewohnt, welche sich auf der lustigen, bewaldeten Höbe ganz wühl befinden. Ueberhaupt herrscht in Veldes reger Verkehr, mau kann sagen, aller Nationen. Man sucht gerne den Ort auf, welcher idyllisch abseits der Buhn, eine halbe Stunde von der Station Lees-Veldes gelegen ist und nicht blos Sommertrische bietet, sondern wo man sich auch einer interessanten Wasser-, Licht- und Luf cur unterziehen kann, welche viel und gerne gebraucht wird. Die Natureleiuente Wasser, Sonne und Luft sollen alle Gebrechen der Menschheit heilen, hauptsächlich die Nerven wieder in Ordnung bringen. — Hötels und Privatwohnnngen sind vielfach zur Autnahme von Gästen bereit. In unvergleichlich schöner Lage ragt das schlossähnliche Gebäude, das Hotel und Pension Maliner, unmittelbar am See gelegen, empor, von prächtigen Gärten mit schönen Springbrunnen, Veranden und Terrassen umgeben. Die liuhe und schöne Lage wirkt wohlthuend auf Gemüth und Herz. Auch im Hötel Luisenbad findet der Fremde angenehmen Aufenthalt; dasselbe ist von schattigen Promenaden umgeben, enthält Thermalbäder und liegt unmittelbar am l'fer des Sees. Die Sommerszeit, in welcher gar Mancher hier seine Erholung genoss, Bergpartien machte, Alpenrosen pflückte und Wasserfälle bewunderte, die stärkenden Bäder des Sees gebrauchte und mit Kahnfahrten sich erlustigte, ist gewiss Vielen, die aus weiter Ferne in Veldes weilten, in guter Erinnerung geblieben! Foulard-Seide 60 kr. W# » 8.86 P. Met. — chinesisch- »c. in den X«5fin# uad jtatbcit. fawie schwärz«, »rtfa u»d farbige Henneberg-Äetde tiott 85 fr. bi» fi. 14.05 P. Htci. — glatt, gtflfectft carriert, aemuttert, Tamaste tc. fau *4<» vetich. Qual, »nd *000 versch. F«rb«». Desst»« ic.). Vorto» uad stenerlrei w« Ha»». - Muster umgebend. £«wUc» »ruf-parta nach der Schwetj. vy* Selben Fabriken Ä. Henneberg *• ° '• w Zürich Ausflüge in die Sannthaler Alpen. X. Touren iui Oistritzagebiete. b. Durch den Robankot. Ungefähr sechs lomoter von Leutsch gegen Sulzbach mündet in das Sannthal beim Bauer Beuschek ein bemerkenswerthes Thal. Es ist der sogenannte Robankot. Man verlässt das Sannthal iu südwestlicher Richtung und geht entweder am rechten oder linken Ufer des aus dem Robankot kommenden Belabaches steil hinan; beim Gehösto des Fetscbounik iu 10 Minuten vorüber kommend, gelangt man in längstens '25 Minuten zum grossen Gehöfte des Bauers Roban (680 Meter). Von hier aus über eine Wiese, bei einem Stalle vorbei in einen Wald, in einer weiteren halben Stunde aus dem Walde heraustretend, durch einen alten Schlag, gelangt mau zu einer kleinen Hütte auf der Robanalpe (965 Meter) und von dort das Thal überquereud bis zum Thalschlusse zu einer Quelle (1035 Meter). Dieser Punkt allein wäre schon eines Ausfluges würdig, nachdem nicht nur der Weg sehr schön zu begehen ist, sondern auch der Thalschluss mit dem dominirenden Oistritzagipfel ein prächtiges Bild darbietet. Man erreicht diese Quelle von der Abzweigung im Sannthale (Beuschek) in l1/, Stunden. Von der Quelle an führt der im Jahre 1893 von der akademischen Section Graz des D. u. ö. Alpen-vereiues angelegte neue Steig zur Malitschka Planina. In Stufen, steil über einen vorgeschriebenen Felsblock, durch Gebüsch gelangt mau rasch in die Höhe und erreicht den Anschluss dieses Rückens an das Massiv der Felswände in ^ Stunden. Nunmehr an steilen Wänden vorüber passirt man mittels Seilen und Stiften die östliche Wand des Welki Werch, bis man in einer weiteren halben Stunde eine Rinne erreicht, deren Grund bis August mit Schnee gefüllt ist. Nun geht es abermals steil längs dieser Rinne aufwärts, mau überquert eine Felsenmulde und erreicht endlich die felsendurchsetzten Grashäuge und den Sattel der Malitschka Planina (1770 Meter). Die Gehzeit vou der Quelle bis hieher beträgt etwas über 2'/4 Stunden. Diese geschilderte Tour ist trotz der angebrachten Sicherheitsvorrichtungen nur vollständig schwindelfreien Touristen auzurathen. Von der Malitschka Planina kommt man nunmehr ohne Schwierigkeit zuerst am östlichen, später am westlichen Rande derselben zu dem früher erwähnten Rücken Na sedelc und auf den vom Plauinschek herausfahrenden Weg. Die Gehzeit vom Rande der Malitschka Planina zur Koro-schitzahütte beträgt 50 Minuten. Die Gehzeit vom Beuschek im Sannthale, welcher von Leutsch in t1/«. von Sulzbach iu */* Stunden zu erreichen ist, beträgt sonach bis zur Koroschitzahütte etwas über 4'/, Stunden. c. Aufstieg vom Touristenhause im Logar- thale. Man verlässt das Touristenhaus im Logar-thale auf dem zum Rinkalälle führenden Wege. 20 Minuten vom Touristenhause au gerechnet, gelangt mau auf eine Waldwiese, woselbst sich ein Wegweiser befindet. Der Weg führt nun in rein südlicher Richtung einige Minuten bis zum Beginne einer steil abstürzenden Fehlehne. Nunmehr in vorwiegend östlicher Richtung auf einem Zickzackwege steil hinauf erreicht man die Kle-meuschekalpe (1195 Meter, l1/« Stunden Gehzeit vom Touristenhause). Auf der Klemenschekalpe ist sehr gutes Wasser und für gewöhnlich Milch und Brot zu haben. Von der Klemenschekalpe wendet man sich über Hasenflächen in südöstlicher Richtung bis zum Bande der von der Krofitschka abstürzenden Wände. Mässig steil aufwärts längs des unteren Randes dieser Wände iu südlicher Richtung gelangt man endlich in eine mit Schutt und gewöhnlich einem Schnee-felde erfüllte Mulde. Diese Mulde überquerend v*eudet mau sich dem Rücken der l'Iauinschtza zu. Die Planinschtza ist vom Logarthaie aus durch einen rothen Fleck zu erkennen, die sichtbare Spur eines vor 10 Jahren dortselbst stattgefundenen mächtigen Bergsturzes. Dem Verbindungsrücken der Planinschtza mit dem Hauptstocke kurze Zeit folgend, geht man nun abermals in südöstlicher Richtung durch eine mit einem Schneefelde ausgefüllte flache Mulde, welche zur Skarje hinanzieht. Unmittelbar vor dem Ende dieser Mulde sind einige Felsblöcke ohne Schwierigkeit zu überklettern und man erreicht die Skaije, jenen vom Logarthaie leicht erkennbaren Punkt (2127 Meter), von der Klemenschekalpe aus in drei Stunden. Wir heben hier hervor, dass der Weg Klemenschekalpe—Skarje vou der Section Cilli des D. u. ö. Alpeuvereiues vor zwei Jahren vollständig in Stand gesetzt worden ist. Der Aufstieg ist ein überaus schöner, besonders am Rücken der Planinschtza bieten sich sehr interessante Ausblicke über das Logarthai, Rmkafall u. A. Von der Skarje führen, wie schon früher erwähnt, zwei Wege: einer direct zur Koroschitzahütte, der andere, etwas höher gelegene, direct zu Rogi. Besonders der letztere ist in vollständig gutem Zustande und ohne Schwierigkeit zu passiren. Gehzeit: Skarje-Rogi eine halbe Stunde, Skarje— Koroschitzahütte eine Stunde. Die Gehzeit vom Touristenhause im Logarthaie bis zur Koroschitzahütte beträgt etwas über fünf Stunden. d. Ausstieg von Stein. Von Stein nach Oberstreiue fährt mau in einer halben Stunde, von dort folgt mau fortwänreud dem linken Her des Feistritzbaches und gelangt bei Cote 559 zu einer Brücke am Eingänge des Bela-Tbales (Bei« dolina). Man benöthigt von Oberstreine bis zu diesem Punkte zwei Stunden. Dem nordöstlich verlautenden Bela-Thale folgend, geht man in nordöstlicher Richtung eine Stunde weit Über Wiesen und durch schütteren Wald. Nun wendet man sich in nahezu östlicher liiehtung steil aufwärts, auf einem von der Section Kram des D. u. ö. Alpenvereines angelegten Steige und erreicht unter den Abstürzen des Konj die Sedlitu (1612 Meter). Von hier aus steil hinaus an den westlichen Hängen der Werschitze erreicht man den Sattel zwischen Dedetz und Tscheini Werch, von der Wegabzweiguug im Feistritzthale au gerechnet iu 41/, Stunden und in einer weiteren '/. Stunde die Koroschitzahütte. Erwähnenswert 14 ist, dass man auf diesem allerdings vorsichtig zu passirenden, jedoch völlig gefahrlosen Steige sehr schönes Edelweiss findet. Ebenso findet man aa den südlichen Abhängen der Oistritza, unmittelbar in der Nähe der Koroschitzahütte ebenfalls Edelweiss. Ein zweiter Weg, in ähnlicher Lichtung, wie der geschilderte verlaufend, jedoch zwischen den westlichen Wänden der Werschitze und den östlichen Wänden des südlich von der Plaujava befindlichen Dedetz, führt durch die Mulde Njiva, ist aber, weil sehr schwierig, nicht zu empfehlen. Ein s->hr lohnender Ausflug von der Koroschitzahütte ist der auf den Dedetz (2020 Meter) welcher sich ungemein pittoresk mit einer nahezu senkrecht abstürzenden Wand bei der Koroschitza hütte darstellt. Durch die nördlichen Wände derselben führt eine markirte Koute in kaum s/4 Stunden auf den Gipfel. Folgt man dem Rücken in östlicher Richtung, so gelangt man zu dem früher erwähnten Wegpunkte zwischen Dedetz und Tscherni Werch und hiemit auf den Weg. Die ganze Tour nimmt kaum 1'/, Stunden in Ansprach und bietet einen äusserst instructivda Einblick in das Oistritza- und Planjavagebiet «. Skarje—Planjava. Von der Skaije führt ein markirter Steig auf den westlich von der* Blätter zur Unterhaltung und Belehrung für Haus und Familie. Sonntagsveilage der „Deutsche Wacht" in Hilli. Vr. 20 Sie Stidmarl" «scheint jeden Sonnlag als unentgeltliche Beilage für die Leser der „Teutschen Wacht". — Einzeln ist ..Die Südmart" nicht käuflich. 1891 <»6 er Wort Biist? RoveUe von M- Friedrich st ein. Soweit das Gitter reichte, welches den Vorgarten der Villa Sassen von der Fahrstraße trennte, war das Pflaster derselben in ihrer ganzen Breite dicht mit Stroh bedeckt. „Schritt fahren!" So mahnte ein Schutzmann und hob den heran-rollenden Wagen aller Art warnend die Hand entgegen. Unwillkürlich wurden die Mienen der Vorübergehenden ernster. Ein Schwerkranker! Wer mag es sein? Vielleicht ein Sterbender! Aber vorüber! Vorüber flutete die Menschenwelle der Großstadt, einem weniger traurigen Ziele zu, und bald wich der Eindruck, welchen die Vorkehnmg sür einen Leidenden hervorgerufen, einem anderen, minder betrübenden. Nicht so in der Villa Sassen. Die Klingel an der Gartenthür war festgebunden und die Pforte des Hauses, um jedes Geräusch zu ver-meiden, nur angelehnt. Die Dienerschaft sprach im Flüsterton und verrichtete lautlos ihre Obliegenheiten; denn die Herrin des Hauses lag im Sterben. Schluchzend kam die alte Kinderfrau mit der kleinen zweijährigen Lilly über den Couidor; sie war mit de«» Kinde im Sterbezimmer gewesen. Zum letztenmal hat.e ein erlöschender Blick der lu.« auf ihrem Liebling geruht, und dann waren alle hinausgewiesen, selbst die Mut,er und Schwestt. der Kranken. Nu» den Gatten wünschte diese bei sich zu hab»',, um ihm einen letzten Wunsch ans Herz zu legen. Es war in den Vormittagsstunden. Zm Kranken« {immer hrujchte Halvdunkel. Die Vorhänge des hohen Betthimmels waren zurückgeschlagen nnd vor dem Bette saß der Gemahl der Leidenden. Staatsanwalt . von Sassen. Er hielt die wachsbleiche Hand seiner Gattin in der Rechten. „Konrad." flüsterte sie matt, „sind alle hinausge-gangen?" Der Besragte nickte schweigend. „Ich habe eine Bitte, Konrad. — meine letzte Bitte für dieses Leben I" „Sei nicht so hoffnungslos, Melanie! Du wirst dich wieder erholen." sagte Sassen gepreßt; er gab einen Trost, an welchen er selbst nicht glaubte. Sie bewegte, leise schüttelnd, den Kops, dessen unschöne Züge durch die Krankheit noch reizloser ge-worden waren. „Es ist gut so," begann sie, schwerer atmend. „Zch konnte dir wenig sein. Mein ewiges Kranken hemmte dich in jeder Weise." „Rege dich doch nicht unnöthig auf, Melanie!" . „Za ich komme zur Hauptsache, erwiederte sie. „Ich wünsche nicht, dass du vereinsamt bleibst; aber wen» du Lilly eine Mutter giebst, so sei es — meine Schwester Adelheit". Herr von Sassen warf hinter seiner goldenen Brille hervor einen bestürzten Blick auf die Bittende; er bewunderte ihre Seelenruhe in der schweren Todes-stunde; aber er kämpfte mit fich, auf ihren Wunsch einzugehen. Die Vorhänge an der hochlehnigen Rückwand des Bettes bewegten sich plötzlich leise. Als die Sterbende das Zögern ihres Gatten be-merkte, bat sie dringender: „Betrachte diese Bitte wie mein Vermächtnis, nnd wen» es ein seelisches Fortbestehen in einer voll-kommneren Welt giebt, fo wird die Erfüllung meiner Bitte mich wahrhaft beglücken. Willst du?" Mit letzter Kraftanftrengung hob die Kranke ihr Haupt ein wenig in die Höhe; aus ihren wie in Vetzt sitzt er in der Küche und läßt sich von der Köchin und dem Kutscher Trost zusprechen!" Gntspre-hrndeS Verhältnis. Studenl: „Sagen Sie 'mal, haben Sie keine gesalzenen Haifische?" — Kellner: .Haifische? Nee — Häringe." — Student: „Kann ich nicht brauchen Kaler ist heut« zu riesig!" Verfehlter Beruf. Professor (zur LehramlSkandidalin, die aus alle an siege-richteten Fragen schweigt): »Fräulein, sür Sie würd« eS sich wahrlich eher empsehle», zu heirathen, al» Lehrerin zu werden, denn Ihr ewiges Schweigen eignet sich mehr dazu, einen Ehemann zu beglücken, als den be-glückenden Profeffor!" 1896 .prntsdjr Wacht" selben befindlichen Felsenkopf. Man erreicht den eisten Gipfel (2240 Meter) und Ober denselben durch eine Einsattlung einen zweiten Gipfel <2315 Meter) und hierauf sofort einen dritten Gipfel von gleicher Höhe und benöthigt bis zum dritten Gipfel von der Skarje die Zeit von einer Stuude. Nun geht es steil an einer Wand herab in eine tiefe, mit Geröll erfstllte Mulde, welche den letzterwähnten Gipfel von dem westlich gelegenen Hauptgipfel trennt. Diese Mulde durchschreitend und an den östlichen Hängen des Hauptgipfels hinansteigend, erreicht man den Blicken in weiteren 40 Minuten und von hier aus auf wenig geneigtem Pfade den Hauptgipfel in 20 Minuten (Cote 2392 Meter). Der Aussicht von der Planjawa haben wir schou früher Erwähnung gethan, ebenso der zwei Abstiege zum Steinersattel (1900 Meter) und zur Halterhätte am Steiuersattel (1447 Meter). Diese jetzt beschriebenen Touren stellen keinerlei grosse Anforderungen, jedoch ist Vorsicht geboten und ein Führer anzurathen. Wir empfehlen für diese Touren in Leutsch die Führer Johann Dolinar und Franz Deschmann, in Sulzbach den Führer Johann Kramer, im Logarthaie den Johann Pis-kernik, beim Urschitsch (Feistritzurspmng, Kram) den Laurens Pototscbnig. (Von der erwähnten Wegabzweigung im Feistritzthale bis zum Urschitsch, woselbst Laurenz Pototschnig zu erfragen ist, geht man eine halbe Stunde.) Sämmtliche hier geschilderte Touren zeichnen sieh durch den Character grossartiger Wildheit uud grotesker Schönheit aus und sind, weil in sehr kurzer Zeit zu machen, bestens zu empfehlen. Die Touren auf den Welki Werch (2113 Meter), Tscherni Werch (1929 Meter) etc. erwihnen wir nicht näher, nachdem die geschilderten, ebenso leicht zurückzulegenden Touren bedeutend dankbarer und lohnender sind. Es lässt sich eine Oistritzabesteigung in folgender Zeit ausführen. Fährt man mit dem Frsihiuge (7 Uhr 15 Minuten) von Cilli weg und kürzt man die Aufenthalte möglichst ab, so kann m»n Leutsch um halb 3 Uhr erreichen. Hält mau sich in teutsch eine halbe Stunde auf, woselbst man sich einen Führer womöglich früher bestellt, so kann man via Planinschek, wie auch via Kobankot die Koroschitzahütte bis längstens 9 Uhr erreichen. Bricht man am nächsten Tage um halb 4 Uhr auf, so kommt man bis spätestens um llt6 Uhr auf den Oistritzagipfel. Dortselbst, '/4 Stünden Aufenthalt gerechnet, kann man um 7,9 Chr in der Koroschitzahütte zurück sein. Von hier bis zum Feistritzthale beuöthigt man drei Stunden, mit der Rast 31/» Stunden, ist sonach um 12 Uhr im Feistritzthale. Drei Stunden bis Stein gerechnet (3 Uhr) kommt man, wenn man die Eisenbahn benützt, um 6 Uhr 20 Min. nach Laibach. Es ist sehr bedauerlich, dass man bei Abfassung von Fahrordnungen so wenig Bedacht auf Anschlüsse nimmt, denn der nach Cilli verkehrende Secundärzug verlässt Laibach schon um »i Uhr 5 Min. Es bleibt daher nichts übrig, üs entweder in Laibach den Nachtsclmellzug abzuwarten, wozu man genug Zeit hat, oder mittels eines Wagens von Stein nach Laibach zu fahren. Die Kosten dieser Wagenfahrt betragen für einen Einspänner 4—5 fl., für einen Zweispänner 6—7 fl. Die Fahrzeit dauert etwas über zwei Stunden. Man sieht daher, dass es möglich ist, in der kurzen Zeit von 7 Uhr früh des einen bis 9 Uhr abends des nächsten Tages eine Oistritzabesteigung durchzuführen und dass es hiezu keiner besonderen physischen Anstrengung bedarf. Wesentlich erleichtert und angenehmer wird diese Partie allerdings, wenn man Cilli mittels Wagen um 4 l'hr früh verlässt, was bei 3—4 Theil-nehmeru keine besondere.» Mehrkosten verursacht. Man gelangt dann so früh auf die Koroschitzahütte, dass es noch leicht möglich ist, an dem- selben Abende die als äusserst lohnend bezeichnete Tour auf den Dedetz (2020 Meter) auszuführen. Will man die Tour Oistritza—Skarje—Baba (Planjava) mit dem Abstiege zum Urschitsch unternehmen, so richte man sich die Tour so ein, dass der Tag der Ankunft in Stein auf einen Sonn- oder Feiertag fällt. Es wäre dann an Gehzeit am zweiten Tage 9—10 Stunden zu leisten und es ist möglich, wenn man um 4 Uhr früh aufsteigt, den um ungefähr halb 9 Uhr an Sonn-und Feiertagen verkehrenden Zug von Stein nach Laibach zu erreichen. Mau trifft in Cilli alsdann mit dem Nachtschnellzuge ein. Hüber-& Woteladreffen. njllj Hotel „goldener Löwe", i» Willi. nactutor Nähe de« Bahnhöfe», I»°»t und Telegrafen-' amtc>. 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Oberbeamter der Anglobank Wien; Herr Damastu» Eigner, Hausbesitzer, au» Wien; Herr Gregor Laurac. Häuer, aus Sagor; Herr Josef PoliSk, Häuer, aus Sagor; Herr Franz Zupanttö, Häuer. auS Sazor. — 4. Juni. Herr Prokop Pokornv, Major d. R.. au» Cilli; Herr Georg Lochner. Beamter, au» Wien; Herr Dr. med. B. Schönwald, praki. Arzt. am» Agram. — 5. Juni. Frau Betiy Frank. Hausbesitzerin, au« Wien. — 6. Juni. Herr Anton von TeffelY-MaiSheil, tön. ungar. Ministerialbeamier i. P.. au« Graz; Frau Lecpoldine Ramer, Private. au» «lagenfurl; Frau Elise de Tom-, MalerSgattin, mit 2 Kindern, au« Cilli; Herr Dr. I. Summer, Advocat, mit Frau Gemalin, 2 Kindern und 1 Gouvernante, au» Graz. — 7. Juni. Frau Maria Sickha, Restauralcur»gattin, au» Graz. — 8. Jnni. Frau Anna Mayr, ApothekerSwitwe. mit Frl. Töchtern Man, und Earla, au» Laibach; Herr ßajar Gulmann, Kaufmann, mit Frl. Tochter, au» Trieft. — 9. Juni. Frau Leopoldine Fochtmann, Restaurateur«gattin. mit Frau M. Pfeiffer und zwei Sindern, auS Agram; Herr Eduard Walentin, t. f. Hof-theater-Cafstcr i. P., aus Markt Tüffer. — 10. Juni. Herr Giacvmo Tominzi, Kaufmann, aus Gör,; Herr Franz Gottlieb, Privatier, aus Prag. — 11. Juni Herr Carl Wimberger, Hotelier, au« Wien; Herr Jose Gugnikar. Dreher, au» Marburg. — 13. Juni. Herr Anton Mattioni, Hotelcommissionär, auS Fiume; Herr Carl Lang. Kaufmann, au« Wien. — >4. Juni. Herr Josef Stift, Beamter, aus Budapest. — >5. Juni. Frau Wilhelmine Gauster. k. k. RegierungSralh«- und Med.'DoctorS-Witwe, mit Herrn Sohn Dr. med. Carl Gauster, aus Wien; Herr Ferdinand Gabona, k. k. Oberstlieutenant i. P., mit Frau Gemalin, au« Wien; Herr JulinS Stagni, Sausmann, au» Alexandrien. — 17. Juni. Herr Aloi» Schreiber, Küchenchef, au« Reiberg. — 18. Juni. Frau Charlotte «aa«. Private, aus Wien; Frau Charlotte Thiele, k. k. Oberstzattin, au« Wien; Frau Irma Klette von Sletlenhos. k. k. OberlieutenantSgatlin, mit Frl. Tochter, au« Graz; Frau Johanna PeterSmann, Private, mit Frl. M. Straßer, au» Wien; Excellenz Herr von Stankovit», k. k. Feldmarschall-Lieulenant. au» Graz; Herr I. Tasch, k. k Landwebrmajor, au» Graz. — 19. Juni. Herr Franz Reichsritler von Schönholz, k. k. Hofrath, au» Agram; Herr Heinrich Uffenhammer, k. k Oberlieutenant deS 47. Jnf.-Reg., aus Görz. — 20. Juni. Dr. Aloi» Semler, k. k. Notar, mit Frau Gemalin, Töchterchen und Bonne, au« Wien; Frln. Anna Feurstein. Private, auS Gmunden. —21. Juni. Frau M Scagvz. Private, au» Trieft; Herr Peter Lang, Beamter, mit Frau Gemalin, au« Wien; Frau Tberefe Sneliivy. Med.-Doctor« Witwe. aus Graz; Herr Sigmur.d Wilhelm, Redacteur be« „Wiener Fremdenblatteö". au» Wien. — 22. Juni. Herr August Wahl, k. k. Oberst a. D., mit Frau Gemalin, au» Baden bei Wien Passanten und Gäste au» der Umgebung. — Zusammen 359. In der heissen Jahreszeit kann als das beste und anträ$licliste Erfrischungs- u. Tischgetränk welche» auch 2ur Mischutig mit Wein. 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Sollte um 2 Ulir Nachmittags die beschlussfähige Anzahl der Stimmen nicht erzielt werden, so findet an diesem I;vj« um 7,3 Uhr Nachmittags bei jeder Anzahl der anwesenda Mitgliedes, die Versammlung mit giltigen Beschlüssen statt Cilli, am 28. Mai 1896. Der Vorsteher: 586 Georg Strauss m. p. Höheren Sprachen-Unterricht för Handels/wecke, Reisen oder lit-'ra-rische Ausbildung in Englisch, Fran-xäsisch, Italienisch w d Hochdeutsch ertheilt Hmi. Sohllok an Herren und Damen (auch Schülern aller Classen) La> bacherstrasse f! parterre link». In Schönschrift, speciell Latein u. Current 20 Lec-tionen Honorar 12 fl. 582—52 Eckhaus in Cilli, villaattig. 2 Stock hoch mit Vorgarten und modernem Comfort, staubfreie Lage steuerfrei, wird preiswürdig verkauft. Adresse in der Administration d. Blattes. LeibernäM gut geübte und ein I,ehrmiidchen werden sofort aufgenommen bei Carl ■loesaner. WohnuHff zu vermie'hen Herreugasse No. 27 II. 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