^l. 102. Donncrstllg, 4. Mai 1893. 112. Jahrgang. kllibacher^ Leitung. "!»lHnl^' h»lb!«t,^n^°^"^senbnna: ganzjährig fi, Uhr vormittag«. — Unslllnlierle Nriefe werden nicht angenommen und Maniisrripte nicht zuriillgcslell!, 5 ^ Amtlicher Hheil. !^ftr' ^e'be?'""^" hat den Zolloberamts-Official ^llfttzo^' öum Zolloberamts-Verwalter bei dem _____________ Nichtamtlicher Weil. ^ ^ en2^one üb« Egypten. ^ ? ^ille ,»", ^nterhause beantragte vorgestern ^7, die'^n Mießen. es sei die Zeit gekom« ^<> ^etw^ " verschiedenen Administrations . 3/^ werd?. ?^!lyfttens abgebenen Erklärungen "»K? °ltone ,),^"l. ^?Lord S^ 7 Nlaube nicht, dass die °" l^> k". das« ^ '^"^ « über Egypten hätte an- ! ^"n 7"illr Berf.^^°"b warten solle, bis in Egyp« Mtn^ Anlas, .^^ entstünden, um dieselben als. der Besetzung »n. ""3 d^ ^" Negierung weiche nicht von ! ?Ütii n ""e La? ^°""e" ab, dass die Besetzung ^^?^nden'iin'«.?^erigleit und unter ge-X7,,^s^ " lNl uo für England sei, dass die ^bi^bilde/ V mcht die traditionelle Politik ^^Utlei „ick! ^"lelbe den Zusagen Englands ^^^ "^ ent^r-^. und dem europäischen Rechte zuwiderlaufe. Jedenfalls werde er nicht die Doctrin aufstellen, dass England eine Pflicht gegen Egypten entdeckte, welche dasselbe in den Stand sehen würde, seine frei eingegangenen Verpflichtungen gegen Europa beiseite zu setzen. Die Besetzung EgYPtens ins Unendliche auszudehnen, sei aus den englischen Ansichten entschwunden und der Competenz des Staates entrückt, welcher seine Verpflichtungen einhalten müsse. Gladstone erklärte weiter, England wäre vollkommen berechtigt, eine Conferenz der europäischen Mächte mit der Türkei zu berufen, um den Antrag vorzulegen, dass ein neues Arrangement nöthig sei und Egypten, wenn auch nicht dauernd, so doch ohne stricte Zeitbeschränkung unter Vormundschaft bleiben müsse. Wenn es wirklich unsere Ansicht wäre, dass die veränderten Umstände und großen Segnungen unserer Einmischung dies erheischen, so könnte es England unter vollkommener Wahrung seiner Ehre thun. Was England aber nicht mit Ehre thun könne, sei, Verpflichtungen zu verleugueu, welche die Idee der unendlichen Besetznng ausschließen, oder die unendliche Besetzung so zu deuten sowie die Verpflichtungen durch Nebenrück-sichten so zu temperieren, dass England thatsächlich überhaupt von denselben befreit wäre. Davon abgesehen, bestehe das Vorgehen der Regierung darin, in Gemeinsamkeit mit den europäischen Mächten frei und offen dasjenige zu empfehlen, was sie, soweit das Anrecht Englands gehe, im Interesse Cgyptens für das beste halte. Dennoch könne er den Antrag Dilke's dem Hause nicht empfehlen, da derselbe der Regierung die Hände binden würde. Frankreich habe kein besonderes Recht, in dieser Angelegenheit zu intervenieren. Die Rechte Frankreichs seien nicht verschieden von den Rechten der anderen Mächte. Ungestüm von jeder Anerkennung des besonderen Antheiles Frankreichs an den egyptischen Unterhandlungen zurückzutreten, wäre weder ganz mit den freund« lichen Beziehungen Englands zu Frankreich vereinbar, noch auch an und für sich ein politischer Schritt. Was die Wiederbelebung der Convention Drummond-Wolffs anlanae, so habe Gladstone nicht gehört, dass die Gründe, welche Frankreich zur Verwerfung derselben veranlassten, zu bestehen aufgehört hätten. Die Wolff'sche Convention ei auch in ihrer bisherigen Gestalt eme Sache der Veraanaenheit. Im Hinblicke auf alle diese Umstände sollten die Hände der Regierung nicht durch eine vorzeitige Erklärung gebunden werden. Die Regierung habe keinen wichtigen Schritt gethan, um der Möglichkeit einer entscheidenden Handlung näher zu rucken. Frankreich habe im October oder November Eröffnungen gemacht, auf welche die Regierung freundlich antwortete, England könne aber auf diese Frage nicht eingehen, ohne die Ereignisse des Jänner in Betracht zu ziehen. Die Frage sei höchst dificiller und delicater Art. England sei dem egyptischen Volke, den britischen Unterthanen und den Unterthanen anderer Mächte in Egypten verantwortlich. Ein gewisser mäßiger Zeitraum müsse gestattet werden, ehe man sagen könne, dass die normale Position zurückgekehrt sei, m welcher England in Egypten zum verstorbenen Khedive gestanden und in welcher es, wie er zweifellos Grund habe, zu glauben, auch mit dem jetzigen Khedive stehen werde. Der jetzige egyptische Premier habe gesunde und rationelle Ansichten über die Situation. Man dürfe von ihm und vom Khedive solche Beziehungen erwarten, welche die Regierung in den Stand setzen würden, ihre Pflicht zu erfüllen. Die Regierung müsse aber vorsichtig sein und jede Sprache vermeiden, welche die Lage verwickeln könnte. Er sei erfreut, dass alle Parteien des Hauses darin einig sind. Er appelliere an diese Einigkeit, um unvorsichtige Erklärungen zu vermeiden, da nur Unheil daraus entstehen könnte, wenn die freie Action der Regierung durch eine verfrühte Erklärung des Hauses verwickelt und erschwert würde. Der Antrag Dille's wurde hierauf ohne Abstimmung verworfen. Kraimjcher Landtag. Vierte Sitzung am 2. Mai. (Fortsetzung.) Vor Uebergang zur Tagesordnung brachte Abgeordneter Suklje den selbständigen Antrag ein: «Der hohe Landtag wolle beschließen: Dem Bildhauer Alois Gangl wird für seine für das hiesige Landestheater angefertigten Kunstwerke die Anerkennung des Landtages ausgesprochen und ihm aus Landesmitteln der Betrag von 500 fl. bewilligt.» Der Antrag wird in einer der nächsten Sitzungen auf die Tagesordnung geseht werden. Der Abg. Hribar brachte folgenden selbständigen Antrag ein: «Der hohe Landtag wolle beschließen: Zum Zwecke einer gedeihlicheren Entwicklung des Handels und Gewerbes und Hebung der Volkswirtschaft und zum Zwecke der Abwendung des von Tag zu Tag wachsenden Elends — insbesondere unter der bäuerlichen Bevölkerung — im Lande Krain hält der Landtag für das beste Mittel die Errichtung von Secundärbahnen, welche die Hauptstrecken mit solchen Gegenden verbinden sollen, wo irgend ein Jeuilleton. ^"Ndheits>,tt "V^ ""spstege bei den Sndslaven. K"l" bVsss,. "elche die Wisseuschaft seit ^sttfthel,^ M'st zu lösen, ist eines verwichs ^ll?^ ""b die «erbreituugsart U ^ltA^ Tatsache gegenüber, dass H s° 5, "new M"t»en, kräftigen Südslavcn, die k^te^ch'.' .«,?"'' gesunden Himmelsstriche ^t>. d31" Gottes., wie^die Blindheit »^ sn5"ssah u.>> Vll"lMen Jahrhunderten die ^se^^n, ""° dle Treinja (Zitterkrankheit) Ver>'- ""hielten Gebiete von Ragusa ^?°u? d?m^"« lu.? öftentli^ ^V'gleit gewann, bis zum ^<^«ll^"l'chen Verhältnisse beherrscht., "en Aufba '" ^""" einfachen Klarheit In dieses harmonische Ganze weiser männlicher Selbstbestimmungs'Sahungen, die der «große, und der kleine Rath der ragusanischen Senatoren auf die Flagge der Republik schrieb, gehlen auch die sanitären Maß-reaeln gegen die das blühende Küstenland verheerenden Epidemkn Wenn es trotzdem wemg Statten au Erden gibt, die so schrecklich von der Pest heimgesucht wurden wie Nagusa, so kommt d,es daher, dass der lebhafte Handelssinn scmer auf weiten Meeren segelnden Kaufherren sich nur spat entschließen konnte, der regen Ein- und Ausfuhr der Waren einen hemmenden Rieael vorzuschieben. . „ «« ? < ^ U Alle die strengen samwren Maßregeln waren mehr Den Welthandel, die stolze N Nevublit" wagte memand auf wer freien Bahn zu hemmen Zürnend hatte der ,.iliae Vlab der Schützer der Republik, fur immer die N w än eils üU das sttahlende Glück Ragusa's aeioaen So erklärt es s,ch. dass Ragusa vom Jahre 1348 bis zum Jahre 145K zwolfmal von der Pest beimaesucht wurde. Das Volk in den Bergen sagte, dass der zeitweise ermüdende Tod seine jüngere Schwester, die Pest. an die blühenden Küstcngestabe sende. Der große Nath der Senatoren aber raffte sich zu strengen Gesetz-aebunacn auf. Die erste Seuche vom Jahre 1348 haw> 110 Senatoren und Patrizier, 300 Bürger und 7000 Opfer aus dem Volke gefordert, jene von 1374 80 Patrizier und 18.000 aus dem Schoße der übrigen Bevölkerung. Vom Jahre 1400 bis 1401 finden wir eine neue Seuche statistisch aufgezeichnet, welche in der Stadt Ragusa allein 2500 Menschen niedermähte, darunter 160 Patrizier. Die Pest vom Jahre 1416 ver« langte abermals 3800 Opfer. Diese schweren Prüfungen riefen allmählich ein ganzes Netz von schützenden sanitären Maßregeln hervor. Der große Senat ernannte die Officiere der Caccia-morte, vom abergläubischen Volke auch als Ritter des Todes bezeichnet. Diese hatten über die Krankheitsverdächtigen, die an den Küsten landeten, zu wachen und die bereits von der Seuche ergriffenen Unglücklichen an verschiedene Wohnorte zu vertheilen. Am 25. Mai und am 28. Juni 1397 wurden zwei neue Gesetze verlautbart, durch welche der große Senatorenrath dem Rector und dem kleinen Rath die Freiheit gab, so viel Beamte, als ihnen nöthig erschien, zu ernennen, um die strenge Durchführung aller jam« tärcn Verordnungen gegen die Seuchengefahr zu überwachen. Die Höhe der Geldbußen wurde dem kleinen Rath ebenfalls freigestellt, ja sogar die Verhängung körperlicher Strafen bis zum Abschneiden eines Ohres. Reisende, dic aus verseuchten Gegenden kamen, mussten bei Androhung einer Geldstrafe von 100 Ducaten Nagusa fernbleiben und außerhalb seines Gebietes einen Monat auf scnchenfreiem Boden die Erlaubnis zum Eintritte in das Innere des Landes abwarten. Manchmal wurde ihnen gestattet, diese Wartezeit auf der nahen kleinen Insel Cavtat oder in einem Äene-dictinerkloster in Mljet zuzubringen. Laibacher Zt.lung Ni. 102. 874 4M13^. Gewerbe bereits besteht und es anzuhoffen ist, dass das» selbe sich entsprechend vervollkommnet; ferner mit Ge» genden, welche eine berücksichtigungswürdige volkswirtschaftliche Production ausweisen; und endlich mit Gegenden, in welchen Naturproducte exploitiert werden könnten. Der Landtag erklärt gleichzeitig, dass er es für eine der wichtigsten Aufgaben des Landes hält, die Errichtung solcher Eommunicationsmittel allseitig zu fördern und aus Landesmitteln zu unterstützen» — Der Antr«g wird in einer der nächsten Sitzungen auf die Tagesordnung gesetzt werden. Endlich brachte Abg. Kersnik den nachstehenden selbständigen Antrag ein: «Mit Rücksicht darauf, dass die Strohhutfabrication in Domschale und Umgebung in den letzten Jahren sichtlich zurückgeht; mit Rücksicht darauf, dass der Hauptgrund dieses Rückganges in dem Umstände zu suchen ist, dass der fremden Concurrenz besseres Rohmaterial und feinere Flechtart zugebote steht als der heimischen; ferner mit Rücksicht darauf, dass die natürlichen Bedingungen zu einer solchen Hebung dieser Factoren auf heimatlichem Boden gegeben sind, dass diese bei größerer Pflege die Concurrenz mit fremden Erzeugnissen leicht bestehen könnten — stellt der Gefertigte den Antrag: Der Landesausschuss wird beauftragt, dieser Frage seine Aufmerksamkeit zuzuwenden und insbesondere sein Augenmerk dahin zu richten, in welcher Weise die Gewinnung eines besseren Nohmateriales zu erzielen wäre und in welcher Weise fähige Lehrer gewonnen und angestellt werden könnten, welche in der Flechterei nach ausländischen Mustern unterweisen würden. Gleichzeitig wirb der Landesausschuss beauftragt, rücksichtlich der Bedeckung der erforderlichen Auslagen, beziehungsweise eines Beitrages zu denselben, mit der Regierung in Verhandlung zu treten.»—Auch dieser Antrag wird in einer der nächsten Sitzungen auf die Tagesordnung gesetzt werden. Sodann berichtete Abg. Kersnik namens des Ver-waltungausschufses, betreffend die Einreihung der im Strahen-Concurrenzbezirle Stein vorkommenden, in Ra-domle von der Stein»Radomle - Aicher Vezirksstraße abzweigenden, bei Preserje in die Stein-Domschale-St. Ia-kober Nezirksstraße einmündenden, neu hergestellten Straße sammt der in ihrem Zuge gelegenen neu erbauten Brücke über die Feistrih in die Kategorie der Vezirksstraßen und Auflassung der Vezirksstraße von Radomle über Homez bis zur Einmündung in die Stein - Tcrseiner Landesstraße. Durch die Inbetriebsetzung der Lailiach-Steiner Localbahn haben sich die Vertehrsverhältnisse für die von der Bahn durchzogenen Gegenden wesentlich geändert, und es erscheint das Streben der Bevölkerung, eine oder die andere Station auf kürzestem Wege zu erreichen, vollkommen gerechtfertigt. Ein folcher Fall liegt vor, wo die Gemeinden Radomle, Iarsche, Rau und die Ortschaft Preserje auf eigene Kosten von Radomle aus in kürzester Richtung eine Fahrstraße nach Preserje, beziehungsweise zur Station Iarsche - Mannsburg, sammt der im Zuge derselben befindlichen Brücke über die Feistrih — diese unter Gewährung einer Sub» vention per 1000 Gulden aus dem Landesfonde — hergestellt haben und nunmehr um die Einreihung dieser Verkehrsmittel in die Kategorie der Vezirtsstraßen und Objecte beim Landesausschusse bittlich eingeschritten sind. Die Wichtigkeit der in nahezu ebener Lage' neu hergestellten, circa 1300 Meter langen und b Meter breiten Straße und der im Verfolge derselben vorkommenden, den technischen Anforderungen entsprechend und solid ausgeführten 48 Meter langen Brücke mit fünf Holzjochen und gemauerten Nrückenlöspen, erhellt schon aus dem Zwecke, welchem sie zu dienen haben; es wird jedoch durch dieselbe auch die kürzeste Verbindung zwischen der Stein-Radomle-N icher und der Stein-Domschale-St. Iakober Bezirksstraße hergestellt, wie nicht minder der directe Anschluss an die gemäß dem Landtagsbeschlusse vom 20. November 1890 in die Kategorie der Vezirlsstrahen eingereihte, von Mannsburg nach Preserje, beziehungsweise zur Bahnstation Iarsche-Mannsburg führende ehemalige Gemeindestraße und sohin auch mit der Stein-Terseiner Landesstraße vermittelt. Der Referent stellte namens des Ausschusses folgenden Antrag: D?r hohe Landtag wolle beschließen: 1.) Auf Grund des 8 23 Punkt 3 des Gesetzes vom 28. Juli 1889, L, G. Bl. Nr. 17, wird die in Radomle von der Stcin-Radomle-Aicher Vezirksstraße abzweigende, bei Preserje in die Stein-Domschale-St. Ialober Bezirlsstraße einmündende, neu hergestellte Straße sammt der in ihrem Zuge gelegenen, neu erbanten Brücke in die Kategorien der Bezirlsstraßen und Objecte eingereiht. 2.) Der Landesausschuss wird beauftragt, wegen Uebernahme der Straße und Brücke in die Obsorge des Äezirksstraßenausschusses Stein das Erforderliche zu veranlassen. 3.) Der Landesausschuss wird beauftragt, wegen Auflassung der von Radomle über Homez bis zur Landstraße Stein - Tersein führenden Be-zirtsstraße als solcher im Sinne des § 22, Punkt 2, des Gesetzes vom 28. Juli 1889, L. G. Bl. Nr. 17, vorzugehen und über den bezüglichen Erfolg in der nächsten Session Bericht zu erstatten, eventuell den betreffenden Gesehentwurf zur Genehmigung vorzulegen. — Der Antrag wurde ohne Debatte angenommen. Abg. Dr. Tavkar referierte namens des Verwaltungsausschusses über den Bericht, mit welchem der Gesetzentwurf, betreffend die Ausscheidung der zur Loitsch« Idrianer Landesstraße gehörigen Theilstrecke von der Landesgrenze bei Versöevo bis zum ärarischen Legstättengebäude hinter der Nikovabrücke in Oberidria aus der Kategorie der Landesstraßen, vorgelegt wird. Mit dem Erlasse vom 17. Februar 1892 hat das k. k. Ministerium des Innern die Incamerierung der Idriathalstrahe von Usnik nächst Ciginj aus der Kärntner Reichsstrahe über St. Lucia und Selin bis Oberidria angeordnet, und ist die auf dem krainischen Gebiete gelegene 8 02V Kilometer lange Theilstrecke dieses Strahenzuges, nämlich die Strecke von der Landesgrenze bei Verscevo bis zum ärarischen Legstättengebäude hinter der gewölbten Nikovabrücke in Oberidria, am 4. August 1892 anstandslos in Staatsregie übernommen worden. In Anbetracht dessen ergibt sich die Nothwendigkeit, letztere Strecke nach der Bestimmung des § 22 des Gesetzes vom 28. Juli 1889 im gesetzlichen Wege aus dem Netze der hierländigen LandeS-straßen auszuscheiden. Der bezügliche Gesetzentwurf wurde ohne Debatte angenommen und der Landesausschuss be« auftragt, diesem Gesetzentwurfe die Allerhöchste Sanction zu erwirken. Abg. Dr. Papez berichtete über die Petition der Untergemeinde Klenik um Ausscheidung aus der Gemeinde St. Peter und Errichtung einer selbständigen Gemeinde. Ueber Antrag des Referenten wurde die Petition dem Landesausschusse mit der Weisung abgetreten, das diesbezüglich Nöthige zu veranlassen und in der nächsten Session Bericht zu erstatten. — Die Petition des Gemeindeamtes in Niederdorf um Subvention behufs Regulierung von Wasserquellen in Masern wurde dem Landes-ausschusse zur entsprechenden Erledigung abgetreten. — Dem Unterstützungsvereine für slovenische Universität«» Hörer in Wien wurde eine Unterstützung von 200 st. bewilligt. (Schluss folgt.) Politische Ueberficht. ^ (Im galizischen Landtage) H Abg. Rayski die Einführung der polnischen ""lg spräche an den beiden deutschen Gymnasien " und Brody. . > ,'Dtll (Die Arbeiten der Landtage)^ nunmehr einen rascheren Fortgang. El'n ^ b D der laufenden Agenden ist bereits aufgealw ^ nach den bestehenden Dispositionen kann /u^^i» gezweifelt werden, dass die meisten dieser "orf>^ ihre Aufgabe bis Pfingsten bewältigt haben w ^ (Das Reichsgesetzblatt) publ'^M anderm das Gesetz wegen Verabfolgmiss ".^e "P um ermäßigten Preis; das Gesetz, betreffend o'^ und staatswissenschaftlichen Studien "w t<; Prüfungen; das Gesetz, betreffend die Ver,"^ > Fahrparkes der Staatsbahnen. >, la a) ^' (Der oberösterreichische La"?^lM" den Gesetzentwurf, betreffend die SteuerbegM ^< für Neubauten mit Arbeitenvohnungen. genwp^ ge< gierungsvurlage einstimmig angenommen. 6 ^^ langten Nesolutionsanträge inwreff ge^ua^M begünstigungen für Wohnhäuser landwln^ ^ Arbeiter und inbetreff des weiteren W"° Arbeiterschnhgesetzgebung zur Annahme. ^tas,^ (Im nied'erösterreichischen ^' ^ ^ legte der Statthalter zwei Gesetzentwürfe v^. ^ ^ derselben enthält Bestimmungen über d«e ^' M del Höfen mittlerer Grüße und über die Mch" ^ Freitheilbarkeit von Grund und Boden, "'^M' bezieht sich auf die Einführung besonderer ^ lungsuorschriften für den Besitz mittlerer W " ^ Vorlagen sind gleichbedeutend mit denM«^ F im Vorjahre den Landtagen von Mähren Salzburg zugegangen sind! ^ lroa^ (Zur Lage in Kroatien,) ^F^ Landtag tritt in der letzten Woche dieses ^" M sammen, um in kurzer Session einige drm» .^ Y» entwürfe zu erledigen. Die vereinigte ^p^ '^„ " das durch den Tod Vukotinovic' erledigte ^, ,^ B' Agramer ersten Bezirkes zu erlangen. ^.An'oi, 3 noch nicht einig, da die Stroßmayer - A ^te^ Professor Brcsztyenszky, einen zur OPP°st"A "M Umomsten alten Schlages, durchbrmgen m^ ' F die Starcevic-Partei den Stadtpfarrer Ä^ M mächtigen Förderer ihrer Ideen, in den ^l"" ^" ^, will. Auf Seite der Nationalpartei werden ^zh «> verii noch Erntic, Goozdanovic und ^ Candidaten genannt. saat) ^l (Die deutsche Militärvor "« ,^ «Norddeutsche allgemeine Zeitung' /en«' Ai!" Meldung über die Abkürzung des Besuches ^ « Wilhelm in Karlsruhe: «Wenn der A" f^hel'. sammensein mit seinen hohen Verwanom ^ , brechen will, als ursprünglich beabstclM ^^f M beweist dies, welchen Wert der Monarcy .^g^ am Sitze der Regierung zu weilen, wayre ^ in welcher die Entscheidung darüber Ml ^ ^ der Reichstag die Militärvorlage " cm ^o^ und der Sicherheit des Vaterlandes "Mc ^.^S ^ annehmen werde.. Seit vorgestern ^ .sHen ^ günstigere Wendung in der Parlamentär^ ^ constatieren. l spielsweise auf Locrum, zusammen, der sich in fünf Tagen versammeln und mindestens aus 85 Mitgliedern bestehen musste. Diese wählten dann die vornehme Todtenwache der Küsten von neuem und schrieben Gesetze aus, die der große Senat fraglos genehmigte, bis das Land wieder in den gewohnten normalen Zustand zurückkehrte. Kein Senator durfte unter Strafe von 1000 Ducaten in dieser schweren Zeit das Land ver» m , i. ""b die Kosten für diese umfassenden sanitären norlehrnugen wurden entweder durch neue Steuern, die von jedem Hause und von jede"-^ elB^o wurden, bestritten, oder der große Sen" ^he. ^ nach Erlöschen der Epidemie eine Staa" ^P!" Deckung ihm späterhin durch verM"' ^, freistand, zu veranlassen. Kittel" ° ^ So sehen wir Ragusa nut °ll " ^juschE^ telligenz für den immer wieder ans den Morgenländern gefährdeten ^'' ^ler "sF' seiner Bewohner kämpfen. Die KreM^^e^' ihm außerdem im 13. Jahrhunderte Scheit /la< bare Geißel Gottcs: die entstellend ^ ^ ^ (Aussatz). Die von derselben Befallene^^^ »vH sanischen Bevölkerung «Gnbavici. ^ " l ^ 5 unweit der Stadt auf einem abgeso"" ^.1 .5?anctu» Wc-lm6l 6s drsuta', " ^ ^ Strafe gänzlicher Vertreibung den " ^ nicht betreten. c...»pntNilckl"'Hstl^ Schritthaltend mit der 3^."^ ch'!^ menschlicher Begriffe durch den Eml"! . „ische" ^ Civilisation sehen wir auch ^e "g"^^ere ^ toren zugunsten dieser Uliglücklichen ^^ts ^" erlassen' In der Hälfte des der große Rath an, dass d.eftn zur ^sH kostenfrei aus Stona nnd Rat 2v"i 0 7M geführt werden dürfe. Endlich '" ^ch a"' ^ der schöne Gedanke der Mchsten ^^ ,^ .,^ fo mächtig eingewirkt dass der , B .sp fchönes Lazareth für die «G"^ b^ hundert Jahre früher als jeneS 1?" seine Pestkranken. ^? ^tuny Nr. 108. 87b 4 Mai i t^Z. 7""°loaten d„ «, .-------------------------------------------- sind fast überall Wg an dem m, .^M in Sofia war die Betheili-^ ks lvur^ . ^"^ eine so starke wie noch nie, Stambulov und Mz ^"urgen^ister Petkliv einstimmig gewählt. ^lwniitW^ Bürgerschaft Stambulov einen , übrigen Ni Ä ""^ zog dann vor die Wohnungen ^ngtn. """'l«r, um auch diesen Ovationen darzu- !^3unil!.?^'^e Skupschtina) wird am Men h^"mentreten. Als erste Vorlage wild ?°n inst Optt >^^"^g und die Veterinär-Con-Mellunll ^.z l"^'^"garn unterbreitet werden. Dic >te nM N?'^" belies beider Vertrags-In-?°n ist m. . ^"' 'st bereits erfolgt. Eine Com ^ betraut ^. -.Ausarbeitung der Ausführungs gestern b"gon "^" dieser Commission hatten ?^Wnis^'^ ""d Dahomey.) Im fran-^l°l,ieli m »?"^ feilte der Unterstaatssecretär der 3^°ten unk l - Z ^")anzin habe seine Unterwerfung >, ^n seit^'^^"it, gegen die Zusicherung einer abzudanken und Dahomey ^Itinl ^"^andlungen dauern fort. 3"Connwa ' ^"°"d "°" Bulgarien,) 3Z ^inth V«^ Petras eingetroffen ist, hat sich ?>d vm,? . ' ^°n wo er Montag« nach Delphi " Mw Zk .i " °"s den Parnass bestieg. Vorgesten, ^^^ abgereist ^e 20 ^^esneuigleiten. s^>uer Ut der Kaiser haben, wie die 2^Nss^'?ung. mittheilt, der Gemeinde Wall-- 2" 'N brll^"^ der Kirche 80 fl. und den Feuer- ^loiese ^ Ä^"' Laubias, Ncu-Sedlitz und Ober- ^ ^" fl. zu spenden geruht. 3?"' dasz d^?-"° "ta t?) «l"s Petersburg wird ge-!«,?' der «, ""verbreiteten Nlarmgerüchte von einer ° V"t>, 2)^""n in der Nähe von Charlov absolut K. ^ Eisens^"""^e Darstellung des Vorfalles ist 3 > äkg^^nbehörben in der osficiellen Eharlover >" t." ^°rfall n^"' ^°" l" °ucb festgestellt worden, ^3"' dal« /^ °" ^ März um 5 Uhr morgens tzi°?'^n a« - ^ahnwächter plötzlich bemerkte, dass v° ""t> ^lin.'"7 ^'Ue aufgerissen waren und durch l°3 ^ NkV"fse den Zug rechtzeitig zum Stehen V"lichf ^"'»ung der Schienen aber war eine b°t ^°^en »Ä ' lnnn der Zug nicht zum Halten gc-^i?^ Unal l^ ^"" " die Stelle passierte, unfehl-"»l». ^cschäd. ^^!"" wäre. Auch sei lein Zweifel, ^u den ^ü,"2 eine vorbedachte und boshafte war ^"zertr? ^^en konnte, die Wagen des Hos» ^t ^iunsck^""' Die Bauern sind aber ander ^ "schchtz ."oig. Unaufgeklärt ist es. wie es möglich ^!,« "°u«^s,^^"len Militärpatrouillen, welche die ""jure b° ""achten, ein Stück aus dem Schienen- i<^" oV"V"f"e in schaffen. ^,>f^ «ersten Sanitätsrathe) re-^n^stellt, «°^fchmer "ber das von einer ^l^Lll^^"»"s zur Cognacbereitung, den V^ sich d. ^""^ff^iextract. Aus diesem An-""lltn^ ilber !> > "^ Sanitätsrath in eingehender ^^denlli^,." sanitärer Beziehung nicht zu ver-^^^Mtt von Mitteln aus. welche, aus ver° schiebenartigen, durch gewisse Eigenschaften auf den Geschmacks- und Geruchssinn der Consumenten einwirken-den Stoffen hergestellt, dazu bestimmt sind, zu betril-gerischen Fälschungen der alkoholischen Getränke zu dienen und'für Uebervorthcilungen des Publicums gebraucht zu werden. — (Malversation eines Cassenbeamten.) Vei der Vudapester Escompte- und Wechslerbanl wurde vorgestern eine große Malversation entdeckt. Der Eassen-beamte Anton Berecz jun. stahl zwei Accepte per 48.200 Gulden und löste dieselben bei der Commercial-bank ein, wo sie bomiciliert waren. Dies geschah morgens. Mittags war die That bereits entdeckt. Dem Thäter war es jedoch bereits gelungen, sich zu flüchten, Die Escomptr-bank hat einen Preis von 2000 Gulden auf seine Ergreifung ausgesetzt. — Der Defraubant Berecz wurde gestern auf der Eisenbahnstation Nytt nächst Stuhlweißen -bürg verhaftet. — («Wiener Mode») Der Umschlag des soeben erschienenen 15. Heftes muss als besonders gelungen bezeichnet werden. Sowohl die beiden reizenden Backfisch' lein vorne, als die elegante Dame aus der Rückseite, sind lebenswahre, vollendete Bilder. Im Texte sind uns die Porträts der Wiener Hofschauspielerinnen Charlotte Wolter und Babette Rein hold in ihren neuesten Toiletten besonders ausgefallen; auch hier ist das Modebild zum Range einer Kunstleistung erhoben. Das Abon-nement auf die «Wiener Mode» wirb auch in der Buchhandlung Jg. v. Klewmayr 6, Fed. Bamberg entgegengenommen. — (Weltausstellung in Chicago.) Chicago, 2. Mai: Die Eröffnung der Ausstellung war grandios. Ungefähr dreihunderttausend Menschen waren anwesend. Die Eröffnungsrede Cleveland« war kurz. Zum Schlüsse drückte Cleveland auf einen Knopf, worauf sich alle Maschinen in Bewegung sehten. Der Eindruck war ein überwältigender. Der Andrang der Besucher ist so groß, dafs Leute sogar in Badewannen übernachtet haben. Das Wetter ist schlecht. — (Gestohlene Kr on diamanten.) Das «Extrablatt» meldet aus Chicago: Das Paket, welches die Diamanten der russischen kaiserlichen Familie für die Weltausstellung enthalten sollte, ist leer befunden worden. Die Zollbeamten haben das Palet wieder versiegelt und dem russischen Consulate die «nzeige gemacht. — (Versammlung deutscher Philologen.) Wie man uns aus Wien meldet, wird Seinr Majestät der Kaiser die Mitglieder der Versammlung der deutschen Philologen und Schulmänner am 25. Mai zu einer Soiree nach Schönbrunn einladen. — (Conversion) Der bekannte Dichter Ludwig Dbczi, Hofralh im Ministerium des Aeußern, welcher sich demnächst vermählen wird, ist zur katholischen Kirche übergetreten. . ^. ,. , — (Mütterliche Ermahnung.) «So, Uebes Mariechen, jetzt halt' dich recht schön gerade, damit der Herr Doctor bei der Untersuchung sehen kann, wie schief du bist.»_____________________«_^ Local- und Provinzial-Nachrichten. * (Hofnachricht.) Ihre k. und k. Hoheit die Kronprmzessin.Witwe Stefanie ist gestern nachts 11 Uhr 50 Minuten mit dem Schnellzuge m La.bach eingetroffen und hat nach einem Aufenthalte von fünf Minuten die Reise nach Wien fortgesetzt. -r. ^ 3ll Ait au? >^N'e richtet ihr Augenmerk in 7"° Maven w !«,""" den Südslaven (auch unter ^teK"ien N l°"ds) erstaunlich häufige Erblinde ^" und^-"°ch der argentinischen Nepublik. ? finden A""land "on allen Staaten die !>M^liger,3" blinde Bettler der Landstraße. '^7"beH'"ter Heldenlieder wird, ist eine dort ^ ^ LandH""^ Volkstype. Da sich bei Augen-HM Ml gewöhnlich der ärztlichen BeHand » ?"/"nden ^er -Strafe Gottes- höchstens mit L^.?'^^, belehrende Flugschriften, unter ^l«" ersten'^?"".'' * (^er F«und des h. ^n " . staMtis^ H emmmmt. weil er pmo-3^ ^üdslN' D°ten über die Erblindeten ^ k/ ^ehrlra?" ^"^ern zusammentragt und (''" n ändern ^"'^lst. das heilige Gut des G U l°HtH^^°lkes zu erhalten, ver-VH ^3j?5' Pachtung der schrecklichen üO Hü>. "e statt ^ ""it häufiger operative ärzb ^l frX den" sich der erblindende südsla-5hN<^. °"2 Armut oder finsterem Vor- ^^ eine^ Kreisenderes geben, als die ^^rit.^. andren Berichtes, den ei,^ kroa- >,' kr ^ veröffentlichte? Es war ihm ^ ^"" ^l"t ^"llehrer «inlo Bel, Agram, a^a^n^Gegend nm Kopreinitz Unzählige solcher UnMMch zn heilen. Er schließt seme ganz. fachl'che Schr t M den schien Worten: «Wenn m^ch heue w T d ereilte, mit einem ware ich m innerster Seele zufrieden, dass es mir gelang, hnnderten vou Blmd.n das Vlugenlicht wiederzugeben, ^ch sehe Ihre Hände, ^?^ smne sie!' Das sind jene Worte. d,e ,eder dieser ^ ,'^?i^.„ «^ nack der gelungenen Operation um-,V vsÄ d°s'swd jem°W°^, die mich im Leben "" H"W ^"w «r°°.ien N die V.inM. m°n auf Sch"tt »n°„ !^^^ ^^ ^,^ ,^ lefer Nacht °'U °?° , ^gimtt man jetzt die Blind, p« '"be- gorcischer PH ' er^^ dass die Ursache der Ngen^ bei Männern oft in den^ihuss. ihrer nie anssetzenden Kainpfe gegen die 5 bei Franen dagegen durch die Trauer >,, l? d e n e versiegenden Thränen nach dem Tode ihrer gefallenen Söhne, Männer. Väter und Brüder verursacht wurde. Müac die Neuzeit ,mt ihren humanitären Mitteln die Thränen nnd die Blutsaat dieses Volles verwischen, allen südslavischen Völkern aber möge das Licht der fortschreitenden Cultur auch das Licht der schönen Erden' welt im Nuge immer reichlicher erhalten! — (Kra inischer Landtag.) Der krainische Landtag hält morgen um 9 Uhr vormittags eine Plenarsitzung ab. Auf der Tagesordnung stehen u. a.: der Bericht des Finanzausschusses, betreffend den Bau des neuen Krankenhauses in Laibach; Bericht des Verwaltungsausschusses über die Regierungsvorlage mit dem Entwürfe eines Jagdgesetze« und mit dem EntWurfe eines Gesetzes, betreffend die Erfordernisse znr Bestätigung und Beeidigung für das zum Schutze der Landescultur bestellte Wachpersonal; Gericht des Verwaltungsausschusses über die Petition des lrainischen Iagdschutzvereines in Laibach um Aenderung einiger Bestimmungen des Iagdgesehentwurfes. — (Krainische Landeskunde.) Die eben erschienene Nr. 4 der vom Musealcustos Herrn Professor Alfons Müllner herausgegebenen Zeitschrift «Argo» zeichnet sich wieder durch besondere Reichhaltigkeit des Inhaltes aus. Das hervorragendste Interesse derselben bietet aber diesmal der Anfang der «Reiseslizzen aus Italien» aus der Feder des Herrn Professors Müllner, welcher vor kurzem mit einer Subvention des krainischen Landes« ausschusfes die Museen von Rom, Florenz und Bologna besucht, sowie einige etruskische Städte»Anlagen ins Auge gefasst hat, um einerseits angesichts der einst bestandenen, so regen Handelsbeziehungen unserer Heimat mit Italien, wohin unsere so namhafte Eisenindustrie ihren Export gefunden und woher sie hinwieder die in unseren prähistorischen Gräbern vorftndlichen Schmuckgegenstände bezogen, die prähistorischen Schätze der genannten Museen vergleichend zu studieren, um zu sehen, welche Formen unserer Gräber sich auch in den italienischen Gräbern vorfinden und anderseits, um etrurische Burganlagen zum Vergleiche mit unseren Gradiske-Castellen aufzunehmen. Schon der Beginn dieses Reiseberichtes bringt eine Reihe der interessantesten Hinweisungen, und es genüge hier die Andeutung, dass die in den genannten Städten besuchten einschlägigen fünf Museen über 30 Fundstätten Italiens repräsentieren, in deren In-ventaren Herr Prof. Müllner neue Dinge, die mit unseren heimischen Funden in Beziehungen stehen, daher man mit gerechter Spannung den Details in den Fortsetzungen dieses Reiseberichtes in den nächsten Nummern entgegensehen darf, die dem Forscher überhaupt und dem Vaterlands-freunde insbesondere hohen wissenschaftlichen Oenuss und reichliche Anregung in Aussicht stellen. Im nächsten Artikel dieser Nummer beschäftigt sich der Herausgeber des weitern mit der Karte Krains von Freyer. Ein dritter Artikel reproduciert die von dem bescheidenen Priester und Sohne unserer Heimat Johann Augustin Pucher an die lais. Akademie der Wissenschaften in Wien gemachte Mittheilung über sein Versahren zur Anfertigung von Photographien auf Glas. Die nun nachfolgenden Artikel sind: «Auerwild im Rosenbacherwalb bei Laibach» (Erlegung des dreijährigen Capitalhahnes durch Fräulein Fina Baum-aartner) und «über einen Sarlophagfund in Laibach(Bahn-hofgasse Nr. 8). Vom autoritativen und speciell fanitärem Interesse erfcheint der weitere Artikel: «Die Trinkwasserverhältnisse Oberlaibachs» aus der fachmännisch gediegenen Feder des Herrn Professors Knapitsch. Die interessante archäologische Privatsammlung des Landessecretärs Herrn I.Pfeifer bot Custos Müllner in mehreren ihrer Objecte Nnlass zu fachlichen Untersuchungen, deren Resultate in dem Artikel «Signum (?) von Oberlaibach» niedergelegt erfcheinen. Es folgen ferner Mittheilungen über die alten (tisenschmelzen in Schlesien und die Schlacken von Virje, über Funde vom Gradisie bei Zelimlje und über die La-Tene-Funde bei Kronau; den Schluss der Nummer bilden die Artikel: «Kram im mercantilen Adressbuche von Leipzig aus dem Jahre 1604» von P. v. Ra dics. dann Vollsgebräuche, Faschingverbrennen, Scheibenschlagen und Mittheilungen aus dem Museum. Auch ist dieser Nummer eine lithographierte Tafel Abbildungen beigegeben. fff — (Zum Bau des neuen LandeSspi-tals.) Auf Grund des Ergebnisses der Offertverhandlung wegen Hintangebung der Arbeiten für den Bau des neuen Landesfpitals in Laibach hat sich der Landesausschuss in Laibach bestimmt gefunden, die Erd-, Maurer-, Zimmer, manns', Dachdecker-, Tifchler- und Schlosserarbeiten neuerdings mit dem Offerttermine 13. Mai l. I. mittags auszuschreiben. Nachdem die Bau-Ausschreibung bezüglich der vier erstgenannten Arbeiten auch in der Grazer «Tagespost» und in der «Klagenfurter Zeitung» veröffentlicht wurde, ist zu erwarten, dass die Betheiligung an der Offertverhandlung eine rege sein wird. — (Wuthverdacht.) Laut einer uns aus Unter-krain zugekommenen Mittheilung hat sich am 20. v. M. die dem Besitzer Anton Zablar aus Zalole, Bezirk Gurkfeld, gehörige Hündin vom Hause entfernt, streifte in der Umgebung planlos herum, lies sodann durch Straza nach Dedenberg, wo sie zuerst einen Hahn gebissen und später eine Katze zerfleischt hat; von Dedenberg streifte sie weiter und kam nach Arch, woselbst sie zwei Hunde anfiel, sie biss und mit ihnen längere Zeit rauste. Von den Leuten verjagt, entfernte sich die Hündin, kam jedoch tagsdarauf wieder nach Arch, gelangte da in den Hosraum des Handelsmannes Herrn Ooriöel und siel den herbeigekommenen Hund des Herrn Pfarrers Dolinar an, biss denselben und verkroch sich endlich in eine Holzhütte, wo sie an einem Holzscheite nagte. Als sie der Knecht t>ss Hauses mit einem Prügel davonjagen wollt», sprang f" gegen den Knecht und biss in dc„ Prügel. Da alle — 7 — Rindfleisch pr. Kilo — 64 —!— Halbfrucht . ---------------Kalbfleisch » — 60------- Heiden » 9 — 9 — Schweinefleisch » - 64------- -Vlrse , 6—6— Schöpsenfleisch » —40------- Kukuruz . 5 50 5 70 Hähndel pr. Stück — 75------- Erdäpfel 100 Kilo 3 22-------Lauben » - 20____ Linsen pr. Heltolit. l4-------Heu pr. M.. Verstorbene. ^«„».OlB Den 2. Mai. Margaretha Greiner, SchW"» 70 I., Petersstraße 8», Lungenlähmung. „y » Zoll' Den 3. Mai. Maria Plantan, Private, " ^ strahe 2, Altersschwäche. Vefterreichisch. ungarische B""^ ,ß^ Der Stand vom 30. April gestaltete sich fA Mta?M Banlnotenumlauf 479.351.000 fl. (> l2.074.000fiX^B 5 293,640.000 fl. (- 393.000 fl.), Portefeuille ^'^M lN s> 18,073.000 fl.), Lombard 21.962.000 fl. (^X^lB ft Steuerfreie Banlnotenreserve 16,251.000 fl. (— Ay^B' Der Staatsnotenumlauf betrug am 30. «pril: »",* (4- 132.000 fl.)._____________ ^^s Mteoralogische^eodachtungen W^Laiba^ ? -, k ! " i 5"H ff ^«n 2<« ! 5zj '-2 IZ ßiß" 3» wlnb wo""""" W ^ Z4 Z2____^^m^?3 3. 2.N. 7361 21> 6 S. schwach bewU ^ 9 . Ab. 736-b 14 0 W. mäßig bewm ^ Morgens dünner Nebel, t«gsüber bewölkt, abends. ^ Regen. — Das Tagesmittel der Temperatur 3 0' über dem Normale. ^_——^^"" Verantwortlicher Redacteur: I. Naglil^^. _________^ ^________-----------^^ l»s, Ganz seid. bedruckte Foulards von /^^ ! bis fl. 565> p, Met. sca. 450 versch. Disposit.)-^!""' /^5 ^! weiße und farbige Seidenstoffe von 45 lr. bis ' ^ ^» Meter - glatt, gestreift, larriert. gemustert, Aa ">" ^pgl«' 240 versch. Qual. und 2000 versch. Farben, ^MN^ ^, M und zollfrei. Muster umgehend. Briefe losten ^" 'i6^b I larten 5 kr. Porto nach der Schweiz, ^" ^ ^ijsi^! 8«iöon f2di-il( L. ««nnobo,-«, K. «. ^«^>^ Wien, 3. Mai. Das glänzende Era/bniS der e ,^ ^ gehabten Wahlen in das bulgarische große Sovr« ,^M eclatante Anerkennung der Politik der bulganM ^z,M Dasselbe ist ein enthusiastischer Willkommenssruv ' ^, s»H Fürstenpaar und ein Zeichen, dass die nationale P0>" ^M, Lande. auch die Geistlichkeit nicht ausgenommen. ^hen Genugthuung erweckt. In Wien, Berlin und "" ^fcil. bezüglichen Nachrichten große Befriedigung hervorgl <,«l^ (1341 a) 6 _____________-^^ Vom tiefsten Schmerze gebeugt, geben die Unterzeichneten allen Verwandten, freunden ^^l lannten die tief betrübende Nachricht von dem Hinfchriden ihrer innigstgeliebten, unvergessl»cy und Schwiegermutter, der wohlgebornen Frau Marie Ulantan «es. UoHanec welche Mittwoch den 3. Mai um 8 Uhr nachmittags nach langem, schmerzvollem Leiden, den heiligen Sterbesacramentcn, im 83. Lebensjahre ruhig im Herrn entschlafen ist. nalh^^!^t Die irdische Hülle der theuren Verblichenen wild Freitag den 5. Mai um halb 5 Uyr ^sM im Sterbehause Ioisstraße Nr. 2 feierlichst eingesegnet, auf den Friedhof zu St. Ch"!t0siV und daselbst im eigenen Grabe beigeseht. 5'rnauer lk' Die heilige Seelenmesse wird Samstag den 6. Mai um 8 Uhr morgens in der " gelesen werden. Um stilles Beileid wird gebeten. Laibach am 2. Mai 1893. Ivan Mantan Sedwig Mantan Antonie s^"' ll. Notar Schwiegertochter. To^er. Sohn. ^ ! (Statt jeder besonderen Anzeige.) ^^eitung Nr. ,02. 677 4. Mai 1893. Course an der Wiener Börse vom 3. Mai 1893. Nach dem officiellen Coursblatte. HUM —^ > Ä 7«'w st3?s /,, - "" ~ loo!i« . «r D^ '«'4°°'° »elb Ware lilisabethbahn, 400 u. 8000 M. 200 M. 4°/„......IL1 70 — ' ' ssranz Iusepl) «. ltm. 1»»4 4"/„ 38^,5 »» »ü Galizischr «nrl - Ludwig - Nahn El», <««1 »00 si, S. 4«/„ . 87'« 8« ^0 !ljolarlbelllelUahn,<'tt ro»en N«m, 95,' 95'2>' bto. Et, E.UI, Void l<>«> N,, 4'/,"/» 1^» 60 l»4 n<> dto. dto, Lilb. 100 st., 4'/,°/s, 101 N" lOLtU dto. StaalsObli». (Una. Obstb.) v, I. 1»7N, 5"/„ . . 120 7ü 121 ?^> bto,4>/,"/nSchanlregaI-«lbl,-0bl, 1lX> 52 101 5ü dto. Urb.-Mbl.Obl. s."/<>. . . — — —'— bto. Präm-Anl. n.10U st. l>. W, 15» i>0 lbl? nO dt°, blo, «. üO st, 0, W, l5l ^0 lk, 5e> theiß Neg.-Uose 4>'/„ loo st, . ,4» — «4» — Glundenll.'Gbligationen Mr l!X! fl, CM.). ü"/u «alizische...... —-— — - b°/„ »lederüsterreichische . . . 10S?ü 10 75 4°/„ lroatlsche »nb slavonisch« . 9? 50 »8l»0 4°/„ ungarische (lO0 fl. W,) . W'bb 97 « Andere üffentl. Anlehen. Donau Reg. Lose ü"/« . . . 1»»« 130 - bto, «Nltihe 1»78 , . 108-50 09 50 «nlehen ^er Stadt Würz . . ill— --- Nnlehe» b. Etadtaemelülx'Wien 107'5»» 08-50 Unlelien b. Sladtgemeiüde Wien (Silber oder Gold), , . . 1«? üO, —'- Prämie» «»>, b, 5lllbt,pn. Wien l7? — l?« — Nvrlebau «»Ichen verlosu. t»«/„ lUO -!lO1 — 4"/« »ralner L»»des Anl, . , 9»' ! 9» — Psandblleft (für lO<> st,), Vobcr. allg.üst.i!>ö0I.vl.4°/». llll - --bto. .. in 50 „ 4'/,°/« l«» — lO0L0 ! «elb War Vobcr, allg, östr, in üU I, vI,4°/„ 98 80 W l dt», Prüm, Vchldn,.>!«/„, I.Vm, nn l>7' bto. „ »"/„, Il.ltm. 114-7.', >ll> ^ N.Merr. Lande« Htiv.Unsl. 4«/<, 99?» llwü Otst.linn. Vanl verl. 4'/i"/n - —' - ^ ^ bto, „ 4"/^ . lO0 30 l01' - dto.bNjähr. ., 4°/„ . . l0»»0lO< — Sparcasse, l.öst., 3»iI. b'/,»/«vl. 10» - 104- Prritllts.Gbli8atil>nen (für ln« st.), sserbinaiib« illvldbahn Staatsbahn....... zoi «> »02.',» Sübbah» l^ 3"/„..... lb? 7ü l?>? ?5 ,, il b°/,..... l«5 «0 lüü -14« - Ofener Lose 40 sl..... ««85 S3- Pnlfft, Lose 40 st. CM, , . . 58 2b 58 7^ Mochf» Kreuz, üst. Ges. v.,10 N, l8«) l9- N°l!,l'n «re»z, ung. Ges. v,, 5 fl. li!'5O l3- Nübol^d Lose '0 fl..... ..-— l!5 — Falm Uose 40 st. (lM. ... «9- 7» — »!. wenuii» Lose 40 fl. EM. . «7 — «9 — Waldstein Lose M st EM. . 4» — 49'-- Windijchgrah Los« 20 st. IM. . 70'— 73'— Vclv.^Lch.». 3°/„PrHm.'Schuldn. d. «odencrtdltanst.l.Em. 21 5l» «2 b0 dlo. II. st,S,4O"/n 424 - 426-Crdt,.«nst.f. Hand. u. V. ls.N ft. 838 2.'. 8»!«'. Lredübaul, «llg. u»g., 200 st.. «9475 895 7! Drpllsitcnba»». «llss., liOO st. . »2l - »»»-. Vscomple Ges., Nbröst., 500 fi. «50 —W5.--. Giro !,. Casjr»v,, Wiener, «00 fl. 252'— 25»-Hypothek»!,,, öst.,UM, fl.L5°/„«. ?»' - ?9'5l Lä»derl>a»l, üst,, ü<>0 st, , . . 257'— 257 b( Oestcrr-Uügar, Vanl «00 fi, . 984 — 98L — Unionbanl ^00 fi......259 :»0 »SO b> «jerlebr«b«nl. «ll«., !40 st, . 171 — l?»,-- Hllien von Hranepori« Unternehmungen (per Stück). «llbrrcht'Äah» LlX» fi. Silber . 9ü - - 9?--»1lsüld-ssl»m.Bahn LON fl. Silb. —— — — «»Isill Tepl. 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Na prošnjo Janeza (iorca iz V61ike Loke se uvede amorlizacija pri po-.sestvu Janeza (iorca iz Vèlike Loke h. st. 3 pod vloz. fit 12 kat.obè. V6Iika Loka na podlagi dolžnega pisma z dne 28. maja 1820 za Mico, Ano, Marjefo in Jero Moravc iz Völike Loke za-stavnopravno vknjiženih dedsèin po 171 gold. 44 kr., ter se navedene up-nice, oziroma njih pravni nasledniki, pozivljejo, da navedene terjatve do I. aprila 1894 golovo tusodno zglasijo, sicer bi se po preteku tega obroka dovolila amor-tizaeija ter vknjižba izbrisa navedenih terjatev. C. kr. okrajno sodisèe v Trebnjem dne 18. marca 1893. (1975) 3—1 Nr. 8297. Curatorsbestellunst. Vom k. t. städt.-delea. Bezirksgerichte in Laibach wird hiemit kundgemacht, dass den verstorbenen, respective unbekannten Tabulargläubigern Josef Mavc von Laibach, Michael Bergant, Jakob Bergant, Valentin Bergant, Egidius Babnik, Mat« thäus Bergant, Franz Sever, alle von Oberschischka, Maria Cerar, Ursula Kalis und Johann Rubeznil von Laibach, dann Blas Äezlaj und Anton Perdan, beide von Oberlaibach, Herr Dr. Franz Munda, Advocat in Laibach, zum Curator 26 noluln bestellt worden sei und dass diesem die betreffenden Rubriken zur Meistbotsanmeldung und Liquidierung zugestellt worden sind. Laibach, den 15. April 1893. (1950) Nr. 2405. Curatorsbestellung. Vom k. k. Bezirksgerichte Nassenfuß wird hiemit bekannt gemacht: Dem unbekannt wo in Amerika befindlichen Alois Zupancic von PuUava wurde Josef Weibl von Nassenfuß zum Curator k6 »cl.um bestellt und demselben der die Realität Einlage Z. 322 der Elltllstralgemeinde Feistrih betreffende Real-feilbietungSbescheid behändigt. Nassenfuß am 14. April 1893. "(2001) 3—1 Nr? 2712. Euratorsbestelluntt. Dem unbekannt wo befindlichen Johann Wiederwohl von Merleinsrauth wurde der hiesige Dr. B. Gottlieb zum Curator »6 »etum bestellt und dieser zur Einvernehmung über das von Jakob Michelic von Merleinsrauth eingebrachte Gesuch um Löschung der Pfandrechts-vormerkung pcto. 6000 st. auf den 24. Mai 1893, vormittags 9 Uhr, Hieher vorgeladen. K. t. Bezirksgericht Gottschee am 18ten April 1893. Mineralbad und Cnranstalt | Stubica-Töplitz in Kroatien h" r romantischer Lage, 1 Stunde von der Station Zabok der Zagorianerbahn entfernt. 8ai*oii von An fang Mai bis Knde October. v i M I hi* 15 Juni und rom 15. September an sind die Wohnungspreise um 250/0 ermäßsigt. Vom 1. Mai m» .^ r warmen, außerordentlich mächtigen Akratothermen des Curortes, sowie das o L, i a ,.Hon mit dem besten Erfolge angewendet, und zwar sowohl die Hautthätigkeit anregend. 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