»M«»'»!«!« 7». ZOw,«,« W0vn»n»uoi' »O«k»«n«« A«tvW«lU«y mwnissG»O k<». V«^»lwi»a » vvokön,ok«,Ot <7««. Kitsnird »t». «S« »w»b»k. «t. ^ »il»nu»krlpw WGköl» atoki ^ Kutna«« t^ekp««o g^g I »» » -55? MMmr Mm 170 01n»t«s. «>«n luli 1SZS W»«»s>ii u. chb0ll»»«ins> 'n .S»rötH«v» ut. 4 (V«sW«ttunz,. SWvmGpfGl««^ Ldkati^ ino««tt. 2S Dtn. ««tillGN S« 0>i». ^vs0k mon«tl. ^oüu iV» 6» m<»«tl!vk ZS oii». I so ui«! 2 0«,, Auslandrelft des Mlnlfterpra-lidenten Dr. Stojadinovi« Wien, 28. Juli. Der Wiener „Tag" il>etß zu berichten datz der jugoslawisch Ministerpräsident und Auf senmlnister Dr. Stojadinoviö am 10. August nach Paris und London reisen werde, von wo er nach zehntägiflem Ausenthalt nach Bled zurückkehren werde, um der Konferenz d?r Kleine?! Entente beizuwohnen. England läßt nicht locktr Die BölkerbundratSsitzung darf keine Vertagung erfahren. Genf, 28. Juli. Ter Völkerbundral ist im Auftrage Lit-viilovö als amtsführenden Ratspräsidenten definlNv siir Mittwoch, Jnli um 17 Uhr cinbctttfen worden. Einziger Punkt der Tagesordnung ist der italienisch--abefsinis6?e Streitfcill auf öirund des Appells der abessi-nlsrl^cu Regierung. Paris 29. Juli. Wie ..(^cho de Paris" aus London, er« fährt, soll die englis6>e Regierung in Ersah« rung gebracht ha^n, daß Italien die Fei^ seligleiten gegen Abessinien in der dritten Woche des September beginnen will. England werde deshalb die Verhandlungen zur Beilegung des Konfliktes vor den« Bi^lker-bund auf keinen Fall vertagen lafsen. Auswelsuug »ommunMchtr Agenten aus ÄugoNawtm Typen, die Jugoslawien vor dem Ausland kompromittieren wollten. Veograd 28. Juli. sAoala) Der Journalist H^aston Charon» Nedattenr Alexander UrineS, llniversitäts-do^^ent ^vancois Perain aus Paris, Rets-anwalt Morit^ Bebel ans Bri'issel, der kanadische Ztaatsbi'lvger Marian Lkruiiö ^ge-bi'lrtlg ans .?^relsin b<'i Tn^ak, und der ame rikanische Ttaatsbi'irger Horkilö Simon, gebürtig ans Rnk^ bei Velika Korica, sind am 22. d. M. bei Nakek ans dem Ausland eingetroffen. (Gleich nach ihrer Ankunft sehten sie sich mit kommunistisn herabzuwürdi-gen ebenso auch die l^sei^e und die ??iir. sorge mit den Slrä^l'ümen. wnrde ihnen als nncrwiinschten ?snöländern die (Gastfreundschaft a-'fNndigt. Die t^^nannten haben Jugoslawien aestern verlassen Minister i^omnenovit nach Paris abqerelft. Peograd. 28. Jilli. Der Minister für ph»isiscl>e Vrziehnng, M. Kl.'mnenovik' ist nach Paris abgereist, wo er ßch etwa 10 Tage aufhalten wird. Neuer Zusammenstoß an der Eryträa Grenze 40 Italiener im Kampfe gefallen - Große Verstärkungen der abeffinischen Grenzwachen London, 29. Juli. Wie die „Times" aus Addis Abeba berich tet ist es gestern bei Nal Saito an der Aren ze zwischen Abessinien und der italienischen Provinz Eryträa zu einem folgenschweren Znsammenstoß gekommen. Nach eineni Bericht des abessinischen Grenzkommandeurs drangen die Italiener tief auf abessinisches Gebiet ein. Eie stiehen I)iebcl auf die Abes-sinier, die sofort das Feuer eröffneten, so daß sich die Italiener unter Verlust von 40 Toten zuriickziehen mufzten. Die Messinier verzeichneten 20 Tote. Gleich darauf liesjen die Italiener eine motorisierte Abteilung einsetzen,. die aber infolge der unwirtlichen Terrainverhältnisse nicht weiterkam. Die oberste abessinische .'(xeresleitung hat zunächst 1700 Mann an die betreffende Stelle entsendet der gleich noch 7000 Mann folgen werden, da nian dort den Beginn der Feind feligkeiten im bevorstehenden Kriege er^ wartet. Volnifche Demonstrationen gegen die Tschechoslowakei Die Polen fordern den polnischen Teil Schlesiens für sich Prag 29. Juli. Trot^ des Verbotes der polnischen Regierung versantmelten sich in Polnisch-Teschen gestern gegen 10.000 Mens6)en, die in Son-derzi'lgen aus allen Teilen der Provinz zusammengekommen waren, um gegen die Tschechisierungsmethoden im polnisr^n Teil des zur Tschechoslowakei gehörigen Schlesien zu Protestieren. Bei dieser Gelegenheit wur den flammende Revisionsreden gehalten in dem Sinne das; Polen friiher oder später seine unter ts6)echisch^'m Joch schmachtenden Brüder zu befreien wissen wer^. Die Menge nahm eine drohende .^ltnng ein und 'onnte sich erst langsam beruhigen. Kommunisten und Katholiken in gemeinsamer FroM? Die deutsche Regierung fordert Klarstellung München, 29. Juli. Große Sensation rief in München ein soeben aufgefundener und masienhaft in Umlauf gesehter Flngzcttel der deutschen Kommunisten hervor die die mit dein nationalsozialistischen Regime im Streite befindli-cl)en politischen Katholiken auffordern, eine gemeinsame ??ront gegen den Nationalso-zialismns zu schaffen. In dem Flugblatt heifit es n. a.: ..Wir deutschen K'ommnnisten schlagen euch vor, tro^ der unS trennenden weltanschanlichen Stellungnahme, in einen gemeinsamen Kampf um die Wiedererrin-gung der religii^en und geistigen Freiheit gegen den NationalsozialislnnS cinzntreten. Zu dies<'m Zweck sollen kiberall gemischte komnittnistisch - katholische Aktionskomitees für d<'n Kampf gegen das Hitlerregime gebildet werden." In maßgeblichen amtlichen Kreisen will luan jetzt eine klare und eindeutige Erklär-NIU1 der katholischen kirchlichen Kreise hören, von denen man annimmt daß sie fede Kainpfgemeinschaft mit der zerfetzenden Drit ten Internationale ablehnen. Arrsonsten wäre man nämlich gezwnngen, die katholischen Jngendbnnde mit den bolschewistischen Rotsrontorganisationen auf gleiche Höhe zu stellen. Scharfe Kritik iNl Senat Aus einer Rede des Ministerpräsidenten Dr. Stojadinoviö Jugoslawien gegen die Restauriernng der .Habsburger Beograd, 28. Jnli. Im Verlauf der Budgetdebatte im Senat erhob fich auch Ministerpräsident nnd Aus-semninister Dr. StojadinoviL, uni die Ausführungen des Vorredners Senator'^ Dr. Angselinoviö zu beantivorten. Der Ministerpräsident erklärte er l>abe bereits in der Besprechung mit den S<'na-toren seine innenpolitiscl^en Pläne ansein-andergelegt, er habe daher nichts wegzunehmen nnd auch nichts hinzuzufügen, anch nicht nach der Rede des Senators Angseli-novi?. welcher erkläre, die nene Negierung bedeute die Liquidierung des slaviums und die Demobilisierung der na- tionalen Kräfte. Wenn von Lignidierung die Rede sei dann müsse gesagt nierden, daß ein Regime liquidiert werde, welches die Wahlen des 5. Mai durchgesührt habe. Liquidiert wird ferner die Art, in der die Wahlen gemach! wurden und noch niehr die Ansdentnng, die diese Wahlen in den Reden der Berisikationsdebatte in der Skup-^chtina gefunden haben> Dr> Angselinovi?: Darin Vflichte ich Ihnen bei. Dr. Stosadinovi?' Wir sind lnerberge-kommen, NM ein Regime zn liqnidieren ivelcheS eine Million oppositioneller Stim» men als ZbgliWge von Janka Puszta er- klärte, ein Regime, dem eS in einigen Tagen gelang, sich mit allen drei gesetzlich anerkannten Konfessionen der katholischen Kirche, der serbisch-orthodoreu .Kirche nnd dem Islam zu zeriverfen. Wir sind gekommen, um eine Atmosphäre zu liquidieren, die voller Spannllng nnd Clektrizitiit gewesen war, ilin das VeiNil aufznreik'.en damit der Staatsapparat wieder funktionieren kann. Wir sind aber nicht st.'konunen, um die nationalen Kräfte zn demobilisieren, sondern wir sprechen von der ^aniinlnng der konstruktiven Vi^lkskräfte. In seinen weiteren Ansssilniinqen kam der Ministerpräsident sodann in (Erwiderung einer diesbezüglichen Anfrage des Senators D>. Ploi auf die Aus^endolitik nnd dainit auf die ^^^absbiirgerirage zii ?vrl"sien. Ter Min!st"rv'äsident saqte: „Die Re-stanriernitasfraqe hat in nnserer ^css^ntlich' keit «'iiie i'i^'ll^.'iniiien U'.'rständlich? ?^eilN-ruhianng ansgelftst. besonder'? wenn man die Crinnernnq beri'icksichtiat die d> 5>abs-bnrger in nnserein Vi'lf-' hinterll^sien ha^^ ben. der Repiiblif >?esterre?ch 'l'id kürzlich einige s^e'?l^e in Krost q^tr.'t'n. » den Verdacht auskommen liesien^ si' eine Etappe ^nr Nestanriernna der ^vi^i^'biirger bildei^. Wenn diese eine r.'ni inner- volitische Angelegenheit de>? ^iachl'si'''!aare? sind, dann verstebt e? sich ^lon 'ellikt das^' wir nns nicht einmi'chen inn^', iedoch erklären das? wi'- d'c > 'feür der ?^a!isburger nich» als T^uiiienai'i^'sea^'n^^eit der Retnlblik '-"'ch si^tri'^'^' ' ''nnlen. Dieie ??rafle 'les't über ein.?!, .^eioi^ieü '^iah-inen hinaus n'.' 'st eine int.'vn-il^^onal.' qe. an der wir in gröntein Ma>^.' intereü'ert sind, nnd ^vnar nmsl? inehv. al'' loiv alnolnf und entschlossen gegen die Neitanrierung der .^'^abslinrger sind. ^U'aoslawien ist niit diesen! Standpunkt be^^üalich d<'r .<>iis'7'biir-aer nicht vereinsamt. sS^nrnn'?s'er B'.'isass.> So, wie wir. blicken an? dien' ^r.iqe auch unsere trenen ^reiind<' nnd Verbünd^'ten. die Tschechosloivakei nnd Riiinänien. ich kann aber noch sagen das; der gleichen ?I'n-sicht, wie die ^lein? (!^ntente. anch die anderen enropäischen Mächte sind. iit mir anqenelnn Ihnen bei d'"'"'^ s^el 'l'nsv.'jt die Mitteilüna machen zn können da»? wir l'ezüglich der .^ab-^binaer - Re'tanri'vnng anch von seiten der osterr^'.s-ischen Neiie^-rnna seki'- bernli^a^'^»^,, C?,ksärnn>^en erhalten haben. Wir sind bereit an die Aiisrich' tiakeit der (^rklärnnaen des benachbarten Oesterreich alanben. mit dein m'r in anter ?^renndlchaft nnd Nachbarschaft leben wollen." Der Senat bat das B'ida-' V.'l'.nod V. Pari» ZN//?-«!' London 1.V21 ??ewvork Mailand 2.'>.075, Prag l2.7l, Wien Berlin 123.."^. Ljubljana» 29. Juli. Berlin bis 1707..'^;, Zürich 142-1.22—I I.London 216.12-2l8.18, ??ewvorr Zchel-l 1:^27.^;!^ 4.'^48.15 Paris 288.lV?—280.7s''. Prag 180.lN —l82.l)2, Triest iisterreii-l>. Schilling sPrivatclearing) 8.7.'^!^.8^j Union-Tonkino. Nur no Lieben lanien. Die Aufräumungsarbei-kcn werden nur vom Militär besorgt. Die l^i^sahrcnzone ist durch starke Militärkar-don'? abiicriciiclt inorden. »»»«< K» Si« 7 NMWlll«» ln öer keutieen Kummer Äer re?. ?. flr. 2j!> ricl 19. II. 1932. »^aribor. ?eituNL« lexen ^!r kür äls ^l,8v. iirti?on Abonnenten einen posterlsx 8cl,e!n kv!. Wif Lfsuclien unsere p. I'. ^l,l)nnenton. 6ie vexuessedülir, «ovelt sie nttck nickt beellelien sein sollte, so» als möxlicli snVelsen 2U lsssvn, um III der ?u8tellune «les vlsttes lteino Vn-tcll reclninx eintreten 7U lassen. Ver>valtnnF 6er »^sriliorer ^eltune«. Ein neuer Volksftamm Meüwurne, 2f». Juli. Dieser Tai^ trafen ,n Mellmiirne zwei AN'iestcMe der PaPua-Nischen Poli^^eivcrwaljung ein. Sie erzähl-ltn. dast sie aus ilirer 'Iieise durch das Innere til^n ?<'e.u. s^uinea von einem biSh^'r !^anzlich unbetannten !>^onmbalen^tamm nderfallei, wordcn seien. Es sei ihnen aber s^elungen, sich mit dem Ätammeshäuptlinfl srenndsck^astlich auseinanderzusetzen. EZ iiondelt sich um einen ncuentdeckten Einge-^orenenstanim uon asiatischem Typus, der IN der Landwirtschaft sehr hoch entwickelt lei. Die 1'l0Kll.l. Furchtbare Shetragöbie Dem Gatten den Hals durchschnitten — Zwei Kinder als Zeugen des Dramas Ein Don ^an mit — 8^2 Geliebten. Mo'-sau, Juli. Ein Don Juan, der l^<'tieliten batte, wurde dieser Tage zu li'^ !^^al)ren Zuchttiaus verurteilt. E^ han-sielt sich UNI de.n srilheren Borstand des 'N.o-t'tauer Jnturist-Bureau Peter Meschi, an'ietlagt mar, seine Cteltung zur Ber- Lro»»« Itoo»»« pev»« «>«r liv!i»l«l»«Q Lrrou^nI» XU^Gwelo« Lr»» ».e Lvvorli«-, Vvia», koto»m«l«ur», Voukis- u«». — Z.—4. InteenAtlov»!«« u«>I Nl. Alljzuit Lclivlinm» uv^ iipnialkltonlluri^vilisn »uk sjtir klUribo»sr «uk riso kskasn vom I. kl» 15. l9Z5, fiiliruug iungcr Mädchen niis^^braucht.zn ha !'en. seiiienl Rotizbuch wurden die ?ta-men, Adressen und Telephonnummern von .'^.'>2 jung<'il Mädchen verzeichnet gesunden. Es wurde seststesteslt, daj^ Meschi die Mäd-r!>en unt Drohungen und Versprechungen dazu brachte ihm zu Villen zu sein. Meschi war früher Mitglied der Kommunistischen '^'c:rtci und brüsttete sich immer mit seiner revolutionären Tätigkeit während deS Za-ri^mw?, für die er nach Sibirien verbannt worden sei. In^ Zi/aufe der Gerichtsverhand lun;^ stallte sich aber heraus, daß alle seine ''.'ingaben unrichtig waren. Die Anzeige «U^s^en Meschi haben Ik» Mäd Dinar iin Monat sann i6i ihnen leider nicht die Serenade von Tosc:lti zu Gehör bringen." Bor, 28. Juli. Im hiesigen Bergrevier kam es gestern friih zu einer furchtbaren E'hctragi>die. Vor etwa drei Blochen traf der 36lÄhrige Bergarbeiter t)ranz Dragar aus Mora.vc!e liei l'jubljana, der bislang in Frankreich beschäftigt war, in Bor ein, wo er im Bergwerk besck)äftigt war. Zwei .blinder des Ehe ^wares niaren noch bei Verwandten in Slowenien, während sich zwei bei den Eltern befanden. Zwischen den Eheleuten kam cS am kriti^ jchen Tage, wie schon öfters, zu einem Streit IN dessen Verlauf Angelina Dragar zum Rasiermesser griff und dem Gatten den .hals durchschnitt, worauf sie ihm noch am ganzen Körper schwere Verletzungen beibrachte. Sodann verletzte sie sich selbst am .Halse schwer. Die schreckliche Tragödie spielte sich vor den Augen der beiden .Binder ab. Die Leiche des Mannes wurde in die Totenkam-der überführt, während die Frau im Spital nrit dem Tode ringt. Sonderlinge unter Fraum Die internationale Ehegattensammlung — Der Photoretord Auf der Jagd nach dem Eisenbahnunglück Todeskandidaten bevorzugt Von Ä'arl Eberhard. Ihre bekannten Sonderlinge hat fast jede >otadl, oft erlangen sie im ganzen ^'an-de Berühmtheit, manchmal werden sie durch ihre Marotten sogar in der ganzen Welt berühnit. Meistens sind e^s Männer. Von den ertranaganien Frauen spricht nian merk würdigerweise weit seltener obwohl sie wal)rli6> an exzentrischen Einfällen dein Manne nicht nachstehen. Vor einiger Ieit hat sicl) eine Ameritanerin einnwl die Mühe gemacht, sol^j^e n>eibliä)cn Sonderlinge in aller Äelt auszuspüren und ihre merk niürdigcn Gewohnheiteil und Liebhabereien zusanlmenzustellen. Eine der merkwürdigsten Frauen, ein weiblicher Sonderling ganz besonderer Art, N'ur die vor tilrzeni nerstorbene Frau Eliza Battenstill die die letüen zehn Jahre ihreZ Lebens in London verbrachte und hier jähriq starb. 7vral» Eliza-Battenstill war in ihren, Leben zwölsnial verheiratet. Sie blieb niemals als ?^>itnie zuriirt, ihre Ehe' lnänner brannten ilir entweder durch oder sie lies; sich von scil'si voit ihnen scheiden. Nun ist ein Ehereford von 12 5>eiralen an sich nichts Besonderes. Ungewöhnlich aber niar, das', sich Frau Battenstill darauf ver^ steift I)atte, aus jeden, Lande einen Mann zu heiraten. Sic reiste kreuz und quer über den Erdball, fischte hier ulld dort einen Eheniann auf, prüste ihn auf seine Ehetauglichkeit, um schon bald, wenn die Ehe wieder in die Brüche gegangen war nach einen, neuen Opfer Uwschau zu halten. Die Reihe der internationalen 5'»eiratcn begann sie mit 13 Jahren, als sie einein Engländer die Hand rci6)te. 5!^oei Jahre später war sie geschieden nnd heiratete nun einen Franzosen, danach einen Russen, einen Deutschen und einen Ainerikaner. Die 'Ehe init dein Amerikaner schien zuerst dauerhast. Fünf Jahre bielt sie es nlit ihn, aus ehe sie si6i neuen Ländern nnd den au? ,hnen zu beziebenden El)en,5nnern zuwand le. Frau BattenM verlegte ihr Tatigkcits seid zunächst nach dem Fernen Osten und heiratete hier einen Japaner. Das Glück dauerte nur ein paar Tage. Es folgte dann ein Ebinese, doch auch diese Ehe war rasch zuende. Frau Eliza begann, einmal unter den !^ndianern Umschau zu halten. Ein Osagindianer, Besitzer riesiger Goldfelder hatte den Vorzug, ihr nächster Mann zu werden. Als sie sich na6i wenigen Monaten von ihm trennte, beschloß sie setzt einmal „ganz et,va-:. anderes" zu suchen. Sie reiste nach Grönland- und sah sich unter den Si'hnen ??ordens um. Ein Eski,no stahl ihr .^lerz sie heiratete ihn vom Fleck weg. ?lllerdings envies sich das ständige Leben ylvschen Eis und Schnee doch nicht als das l^eeignete für Eliza Battenstill. Bon un-nennbarer Sehns,lcht nach dem sonnigen Süden getrieben, slüS>tote sie nach Afrika, NN, hler ^ wie konnte es auch anders sein? eine,, Neger zu ehelickien es war ein hi'berer Beainter i,n Staate Liberia. Mehrere ?.i?onate lang lebte die exzentrische 7vrou sogar mit de,n N — leider vergeblick) »»» ihre Netze nach interessanten Ausländern auswarf. .Unbemannt ist sie endlich mit 70 Johren in London gestorben. Miß Yvonne Elock, eine bildhübsche Kanadierin hat die unstillbare Manie, sich ^knipseu zu lassen. Der Photograph geht in ih,e,n Hause ein und aus — sie kann gar-niAt genug Bilder von siA jelbjt bekoin- men. Es kommt so gar vor, daß Mß Clock, wenn^ sie ficht, daß Fremde irgendwo eine Aufnähe machen sich im letzten Augenblick trotz lebhasten Proteste zu der Gruppe stellt — nur um mit auf die Platte zu kom menl Durch diese Photoleidenschast hat Fräulein Avonne es innerhalb von zwei Jahren auf sage und schreibe 22l)0 Konter» feis von sich gebracht. Geradezu absurd und krankhaft mutet die Leidenschast tiner Amerikanerin namens Betch Clair an, ^e unbedingt einmal ein Eisenbahnunglück erleben wollte. Sie ver« brachte zu diesem Zweck fast ihr ganzes Le^ öen auf der Eisenbahn, immer möglichst ge föhrlitZ^ Strecken auswählend. Schließlich ging ihr Traum in Erfüllung: nachdem sie jahrelang „vergeblich" gereist war, erlebte sie eine furchtbare Eisenbahnkatastrophe, bei der sie allerdins selbst ums Leben kam. Niemand hat beim Tod dieser exzentrischen Frau auch nur das kleinste Bedauern ge-sühlt. Selbstverständlich kann eS nur eine A' merikanerin sein die die Liebhaberei be, sitzt, ihren Bräutigam sozusagen direkt vom Gektrischen Stuhl weg zu heiraten. Mary Sullivan ^var von der sizen Idee besessen, nur einen Todeskandidaten zu heiraten, der in allerletzter Sekunde begnadigt worden war. Endlich hatte sie Glück. Es gelang ihr einen RaubmiLrder zu heiraten, dem im letzten Augenblick der Elektrische Stuhl er» spart worden war. Leider war das Glück nicht von Dauer. Denn eines Tages er« klärte ihr Mann kategorisch: „Lieber auf dem elektrischen Stuhl sterben als mit Dir leben!" — sprachs und verließ die holde Gattin auf Nimmerwiedersehen. Bor wenigen Jahren wurde in Vhikago der der begnadigten Todeskandidaten" gegrün-det. Frau Mary hoffte sofort, in diesem Kreise den geeigneten neuen Mann zu finden, doch leider biß keiner der ehemaligen Todeskandidaten an. Nun kann man noch häufig Frau Mary bei Gerichtsverhandlun-gen antreffen. Sie hat die Hoffnung nickst aufgegeben, vielleicht doch noch einmal die Liebe eines begnadigten ^deSkandidaten zu gewinnen und ihn zu heiraten . . . Und endlich darf man unter den weibli' chen Sonderlingen nicht Mademoiselle Du-puis vergeffen, ein altes Fräulein in Marseille die feltfamste Blumenfreundin aller Zeiten. Blumen, viel Blumen um sich zu lsaben, ist die größte Freude vieler Men ichen. Wenn aber die Leidenschaft'für Blu» men soweit geht, daß man sich auch van den längst vertrockneten Sträußen nicht trennen kann, so g^t daS ein bißchen weit. Merkwürdige Düste schweben durch das klei ne.tzauS des Marseiller Jüngersräuleins Düfte von blühenden Blumen und längst verdorrten Sträußen, die die sonderbar Blumenfreundin sinnig zwischen die blüh» enden Blumen drapiert, wehen durch das HauS und weit über die umliegenden Gärten. Und die Nachbarn des alten Fräulein haben sie vor kurzem verklagt, weil da^ fürchterliche Duftgeinisch bis in ihre Häuser drang. ?lls man die alte Blulnensreundin zwang, sich von den verfaulten und vertrockneten Blumen zu trennen, brach sie vor Gram ohnmächtig zusammen . . . opfert ihr Ohr. London, 28. Juli. Die Frau eines Aoh» lenarbeiterS namens Jellyman hatte ihr Ohr für ihr vierjähriges Söhnchen geopfert, das bei einem Autounfall das Ohr eingebüßt hatte. Das Kind wurde in ein Krankenhaus gebracht, wo der beriihmte Ehirurg Sir Ellies erklärte daß eö möglich wSre, dem Jungen ein Ohr zu tran^-plantieven. Die Mutter erklärte sich hievM sofort bereit. Die Operation wurde durchgeführt und ist vollkommen gelungen. Bon einer Frau zum Duell gefordert! Cin eigenartiger Ehrenhandel wird zur Zeit in Budapest ausgetragen. Hier war es zu schiveren Streitigkeiten zwischen der Direktrice eines Budapester Modesalouz u. der Inhaberin des Unternehmens geloin-men. Die Direktrice, Frau Alice Katona nahm daraufhin ihre Entlassung. Wenige Tage, nachdem sie aus dem Unternehnion ausgeschieden war, wurde den, Gatten der Saloninhaberin durch zwei Sekundanten, der Frau Katona eine Duellforderung auf schwere Sä^l überbracht. Ganz Bud-'nest ist auf den Ausgang dieses seltsa,nen ells — falls es überhaupt' zustande koinint — gescannt............. DienÄa?, ZV. Jltlk INS. .Mari5orer Zeitung", Nummer 170. Den Bauch aufgejchW Bliilige Abrechnung zwischen Mei Gegnern—Nächtliche Jagd nach dem Täter durch die Straßen der Stadt einem l^asthaüse in l)e-r Betrinjska ulica jpieltc? siiufe steht, auf !>t'n 21jähri«^cn ^lcktrotcchnitcr Rudolf um niit ihni cndgiltig und flründ li6) ab^uveck^nen. Zwischen den beiden be^ ein Streit, es scheint aber, dnß Kristl vk'n jemandem zur Tat aufgehekt worden ist. — Als !i^orvati<^ daS (^ast1?aus betreten wossie. »rat !.iristl.zu ihm und stieß ilim mit ^en Worten: „Iekt entgehst du mir nicht melir!" ein langes Messer tn den Unter- leib. Der Ztok war so heftig, dak oer Bauch buchstäblich ausgeschlitzt wur^e. porvatiö sank bewusitloS zu Boden; die sosori herbei« gerufene NettungSabteilung überfichrte ihn INS rankenhaus, wo unberzüglich an ihm eine Operation vorgenommen wurde. Sein Zustand ist beden?li6i. Kristl wandte sich nach der Tat zur ?^lucht, verfolgt von den Augenzeugen der furchtbaren Szene, denen sich noch andere Passanten zugesellten. Der Verfolgte lief durch n:ehrere Gassen, bis er si6) s6>lics;lich in der Slovenska ulica in einem .'i.^ofe in der Äeh'-richtgrube versteckte. Die Wachleut,' stiiber-ten ihn jedoch auf und nahmen ihn fest. Ab»chie»«feter (i-in gerne gesehener Äast war in der Draustadt stets der tschechoslowakische Kon^ sul in Ljubljana Herr Jng. 8 evkik, der dieser Tage einen neuen Dienstposten antritt. Die zahlieichen Freunde, d-ie der Konsul sich in Marlbor. zu gewinnen verstand, veranstalteten ihin. zu' Ehren Sclmstag A« bendS im .'dotel „Ovel" vinen" MschiedSa^ bend. der sehr gut besucht war und ZcuqniS dafür ablegte, wel^^ St?mpathien si6i l^ng. ^eveik in allen Kreisen der Aevölser-ung erfreute. Die Reihe der Trinksprüche eröfsnete der Obmann der Jugoslawisch-tschechoslowakische» Liga .'oerr Minister a.D. Di'. Kuko-vec der di<' Verdienste deS scheidenden Konsuls um dte Vertiefung d«r herzlichen Beziehungen zwischen der Tschechoslowakei und Jugoslawien hervorhob. Das Wort ergriffen dann die Beren Msgr. Dr. Mirt für den ^sürstbischof, Stadtvizepräsident Direktor G o l o U.HGroßkaufmann Pinter »lir die Wirtschaftskrise, Professor Dr. D o Iai- für die „Mrodna obrana",-Dr. Ra-pot«' s fiir^ die „Jadranskä stra^a", Äymna sialdirektor i.N. Dr. T^yminSek und Professor Dr. Pinto. Me Redner gaben in ihren Ausführungen dem t'iefen Bedauern Ausdruck, den beliebten Vertreter der Tsche-chossowakischen. ^««publik au5 unserer Mitte scheiden zu sehen. Konsul Settel k ^te herzliäist silr die ihni zuteil gewttdet^ Ehrung und versicherte, er Slowenien, besonders aber Maribor, wo «v sich sn wohl gesuhlt habe, stelS in bester Erinnerung behalten. Konsul KavLtk erschttm Sonntag vormit- tags am Stadtmafflstrat, wo er einige Zeit beim Stadtvizepräsidenke^ Direktor e-louh verblieb. Sodann fuhr er nach Ptuj, wo ihn seine dortigen Freunde erwarteten. m Todessall. Im Alter von 73 Iahren ist Samstag nachmittags der bekannte Fleischer und Selchermeister .'^rr Josef Leyrer aits Maribor nach langem schweren Leiden verschieden. Friede seiner Asct>e! Der schwer^-getroffeuen Familie unser innigstes Neileid! IN Vermählung. In der Doni. und Stadt Pfarrkirche wurde' heute vormittags ^^err Jng. Arch. Danilo Fil,!st mit der !ftonserva-toristin Frl. Ljubinica Leskovar einer Tochter des Altbürgermeisters und ehemaligen Kreistagspräsidenten .?»errn N^echtZanwalt Dr. Leskovar, getraut. Als Beistände sun-gierten der Bruder der Braut Herr Dr R. 5esfovar und Herr Achitekt Marisan Tepi-na. Dem nenverm'ählten (l'hevaar, daS sich insbesondere in unseren Spcirtlersreisen grosier Wertschätzung erfreut, unsere herzlichsten Glückwünsche? , m Seinen M. Geburtstag feierte dieser Tage der städtische ?)?Ärktinspsktor H. Ober-veterinärrat Hugo Hinterlechner. Unsere herzlichsten <^lückwji!,sche! Nachträgliche Vereidigung der Mili- Montag, ven 2S. Aull brauchen jene Militärdienstpflichtigeli, die am l<>. Dezember v.J. den Eid abgelegt ha-1 ben, ferner alle st^dig oder derzeit Un-« tauglichen, die Kriegsinvaliden mit m2hr als 3l) Prozent Invalidität, sowie lene, die heute ihren Kaderdienst ab^dient haben. Zur ^-L^reidigung sind der Militärpas; (ispra va) oder ein anders Militärdokument oder .?>eimatschsin, Arbeitsbuch oder «'in ähnlicher Aus^vei? mitzubringen. ,n Kirchliche Feier in Celje. Sonntag wur de der neue orthodo^'e Psarrer von Celle Herr Prota Manojlo f^u d i.'- feierlich in-stalliert.Die Installierung nahn: der Zagreber Metropolit Dositej, der gegenwür-« tig in Nogaüka Slatina zur Kur >veilt, vor, der auch die Festrede hielt, in der er die Gläubigen zur Treue zu Jugoslawien und zum .Herrscherhlhuse aufforderte. Der Feier wohnten auch KriegZininister General ?!> i v-k o v i»' und der Banus deS Donaubanates Vafovi«' bei^ die ebenfalls als Kurgäste in Roga^ka Slatina weilen. vem vriHl 3956 m Wieder Wasserleitung in Gv. Duh am Oftri vrh. Vergangenen Smnltag wurde die ausgebesserte Wasserleitung in So. Duh am Ostri vrh feierlich ihrer Bestimmung über^ geben. Bekanntlich mußte die.Wasserbelieferung vor einigen Jahren eingestellt wer-den. Dank den Bemühungen de5 Fachlehrers .Herrn Robnik und de? Bezirkshauptmannes .Herrn Dr. Senekovik^, der von der Banatsverwallung eine Unterstützung von l0.M0 Dinar erwirkt hatte, konnte die Wasserleitung wieder instandegesetzt werden. m Falsche Gildermttnzen im Umlauf. In Zgornsa Polskava wurden mehrere falsche Silbermünzen zu is> Dinar in Verkehr gebracht. Die Behi?rdcn haben eine strenge Untersuchung eingeleitet. m Strosmilderung für Juan Braöko. Wie n^xsj erinnerlicki wurde der ehemalig^'' Chef der Telegraphen- und Telephon-Terrainsektion in Maribor, Ivan Braöko, wegen Malverfationen zu vier Iahren schweren Ut. Kerker und 3000 Dinar t^ldstrafc verurteilt. Auf seiue Beschwerde hin ermäßigte setzt die Septemviraltafel in Zagreb das Strafausmaß auf zwei Jahre schweren Kerker und 2000 Dinar Geldstrafe. Die Dienstentlassung bleibt aufrecht. m Vor einem interessanten Prozeh. Nai deut Kreisgericht in Maribor beginnt am ! 6. August der Prozeß gegen den Geschäfts reisenden Johann Gabriel aus Maribor, der im Auftrage der österreichischen Heimwebr, von der er durch seinen Bruder einem in Graz weilenden Heimwehroffizier, Gelder bezog, beim Schmuggel von Waffen und Munition behilflich sein sollte. Gabrie- wer den auch andere Delikte zur Last gelegt. Für diesen Prozeß herrscht siegreiflich>'rw''ise großes Interesse. m Rauferei. Iit Pekre wurde der lS-säb-rige Fabriksarbeiter Ludwig Bizjak auS Studenki gestern abends gelegentlich einer Rauferei!n den Straßengraben geschleuderi. wobei er einen Beinbruch erlitt. Er wurde ins I^rankenhaus überführt. m. KranzMöse. Anstatt eines Kranzes für den verstorbenen Fleischhauermeistcr Herrn Josef Letirer spendete der Kauf inann .Herr Bid Murlo l00 Dinar für die .Hilfsaktion der Stadtgemeinde. — .Herzlih. sten Dank! m 5^n die Dreschmaschine geriet in -tu denci der 1?jährige Be^itzerSsohn Stanislaus Plohl mit der r^ten Hand. Di? Maschine quetschte ihm niehrere Finger. Der Knabe wurde im Krankenhaus untergebracht. m Messerstecherei. In Razvanse übersiel gestern der Schuhmachergehilse N. Geiger den 29jährigen Ardeiter Johann Korosec aus Nova vaS und versehte ihni drei Mes serstiche in den Rücken und in die linke Schulter. Der Verletzte niußte im Krankenhaus untergebracht werden. n^ Verhängnisvoller Sturz m»m Fahrrad In Pekre stürzte der I8jährige Fabriksan-gestellte Ludwig Beziak so unglücklich vom Fahrrad, daß er hiebei schönere Verletzung gen am Kopfe und an der linken Hand er litt. Die Rettungsabteilung iiberführte ihn ins Krankenbaus. m Die Einschreibung in die Gewerbe-Fortbildungsschule in Maribor wird vom 1. bis 20. August täglich von 10 bis ll Uhr am Stadtmagistrat vorgenommen. tärdienjtpflichtlgen. Im GambrinuSgart.'n wird Freitag, den 2. August um 10 Uhr eine nachträgliche Vereidigung der Militär-dienstpflichtigen vorgenommen. Zu derselben haben alle noch nicht vereidigten M'li-tärdienstpflichligen der Geburtsjahrgänge 188k bis INN, die ihren Kaderdienst absolviert haben l>^r vom Militärdienst befreit waren, zu erschsinen. Nicht zu erscheinen M I1s»eliln«) cca 15-2(Z s'leizkläcke vvirä xesucilt. ^ntraxs an Intsrrelclam 6.6. !!axrsi>» 28 unter ^r. 121/^-43. 657» « llesIItStei It!lo6en>»te ««««»»UM«« »»«>, erspart ?elt upä Ltol/. Xuck v!rä tAndouriert. ÄV5 WltlM-W« IlM IW«. l!»M ZÄNiVk. St, ?Llllnj!iUMlsoN5tZNI > »MZM ?ro»pelct ir«>I »««1 ^utomodU^««. sr« UGVi'Oi' 8ldl im elxenen 8ovje im I^amea ikrer l.»!»« xed. sovie idrer Lct^viexerlclnäer allen Vervsnäten k^reunäen llnil Lelcl, lanxem, scliveren I.eiäen' ver5elien mit den lilx. Lterdesalcrsmenten im 73. I-ebensjsl:re sankt verLcl^ieäen l8t. t)s8 l^eic^endeeAnxnis des teuren Ver3cliiec!evell kinäet iVlontae 6en 29. ^uli 1935 um Vt17 Ul,r von äer Kapelle äes stSc!ti8ckell k^necÄ(>ke8 in pObi-eZje in cZie k^smilien-erutt statt. l)le dlx. Leelenmesse virä ^ittvocli 31. ^uli 1935 in c!er k^ran^islcanerlcircke gelesen >ver6ea. lVIsridoi', KoKskI. Ujudl^sns, am 27. ^uU 1935. Lepv^te p»rte v^eräea viekt «usgexedea. ^leine8 Zinsdaus u. lZeseiuitt« d»uki beim ttauptplat?, ?re>5 I!Y.0M Vin. ösr^ablune vin 40.0W. l?e5t in I^aten. ^ntr. unter >^(jelLsenlieit5lc.tuk.-äio Verxv. 7710 vermieten l.eLro5 Ammer ^u vermieten. ^nkrZLL j. ck. V. c!. k. 7711 Sclwnc.'i Ämmer 5Ämt Xücdo liinäcrlosL ?srtel ub^uxe-den. ^n^ukrasen l^rcinc fiU» pic. pnbre^lca cesta 38. 7717 Kleine.'^ sonnixeL separiertes Ksdloett 2U veriuieten. lzxovÄ ul. Z4, psrt., recltts. 7718 >Vakauae. 3 ^mmcr. p^irlvett. Kücito unä ZIuLel^ör. 2U vermieten. iVIsistrova 16.1l.. 7. 7719 z« verllinileill Ammer ua«1 Xiiedv ÄN lvleino l f^milie 2u vermieten. ?rl-morskii 9. 77^l1 Vrvlrlmmorvodaunk I. Leyt. ziu vermieten. LvetliLna 25-1. 7721 Limmer ull<1 Kiiekv. sov/io 1 Zlimmer (1x>kal) 8oi«rt 2u ver lnloten. lZastbaus Lv. k^tor. 7722 l^oksl. lioiseitik:, selir liebt u. kro85e liebto I(ellerräume liat /II verinleten ^dolk IZernbarä. i^Ielv8un>.lrovu c. 51. 772.z I^vei Ardeldolttcdlakimmsr. rein, mit bequemen Letten. KpieLeln, verkäuklieb. ^tel- lunz. dlizberes K. l1c>t!rn.jnn. vobrljin. 77iV I^e-VM^ .leuer lierr. '^velciier am äeu 2^. .luli l9ZZ in öt. III im ku8clien?icl:2nk ^v^atv meinen l?c>clc vermisi.t — >velcber irrtüni»icliei'^ve!x>c'. mitLSnommen xvurcle — lc^nn clenselbeu ^bliolen. -Xcires^e in lier Ver^v. 772-1 Kauko altes (Zolä. Silberkr»» ueo. talscks ^skne 7U kIScdst-prelseo. Ltumpk, t1oi6a»del. ter. k(oroSks cests 8. 3857 Verwaltung. 77l' L. k'. (Zosix>jli2 ulica Iiitto scitrcidet nc)cbrnal.'i unter: »l^nelxennüt^^iL'-r. 77^ö ^nter5tiit?ot äeo vvnlcmsUooä! „Miiribc^rer Zeitung", ??ummer I?0. 4 MenStag, den R>. Juli ISR^ ZiiSßllt ^iZseLt^ü^ „Vrimorje" rückt vor „Justvslavija" in Ljubljana 3:2 geschlagen — „Concordia" siestt in Split — Ein Unentschieden im Zagreber Derby t^Zostern sttlb os in der Nationalliga tvie-Z ginq das zweite Derby zwisck?en „Gradjan- dcruin eine voslo Runde. Von den fimf Gefechten kam bei uns das größte Interesse dem Auftritt der Beograder „Jugoslavija" in Ljnbljana zu. Was . niemand mehr erhoffte, gelanc; diesnlal „Primorje". Die Akademiker siegten zwar knapp aber dixh überzeugend mit 3:lZ (2:1). Die Beograder kanlen bald in Fiisirung, doch erzieltoH„Pri-morje" noch vor der Panfe durch Jane/iö und Nr^'^ie. ,iwe! Treffer. ?kach Seitenwechsel führte „Primorfe" bereits mit I:1, schliesslich gelang es dennoch den Gästen das 51?e-sultat aus herabzndrncken, womit auch das Endergebnis gegeben war. In Zagreb ski" und „Hask" in Szene. Das Match schlos; mit 3:2 unentschieden, nachdem „Gradsanski" mit einem Elfmeter den Einstand erzielt hatte. „Haidu?" muszte auf eigenem Boden eine Niederlage seitens der Jagreber „Concordia" hinnehmen die mit 1:0 beide Punkte an sich brachte. Bon den Beograder Vertretern siegte nur der BSK gegen die Osijeker „Slavija" mit 5:0, während MlSK von der Sarajevoer „Slavija" mit 2:0 geschlagen wurde. „Prinwvje" rückt nach dem letzten Sieg an die achte Stelle vor, während „Ha»k" nach sie vor all der Spitze verbleibt. Neuer jugoflawlscher Rekord. ?^e!m leichtathletischen Meeting des Za-gut^er „5^a?!k" gab es eine neue jugoslawische Bestleistung. Im viermal SA) Meter« ^''.^uf erreichte die Ha!^k-Z!afsel (?ver?ovi?, Ing Ma^'.i und Dr. Iamnicki) mit S.'?ilnd"n eine neue Bestleistung, die um Sekunden besser ist als der bisherige Rekord des ASK Primorje-Teams. !?el»erraschunften im Tennisturnier von Bled Die Sensation des internationalen Tennisturnier tion Bled war der Sieg des jungen ^agrebers Mitiö gegen den tschechoslowakischen Davi?-?up-Sp!eler ^^a-^ka den er mit 1Z:11, s',:t niederrang. Im Semifinale siegte ^lkulsevi?. gegen Miti?. mit 7:5, t',:4 und Hecht gegen Punöec mit 7:5, „Sparta" und „Fereuczvaros" im Finale des Mitropa-Cup. In Balel, das zum Schauplah des dritten Si'mifinalkampfes zwischen „IuoentnS" und der Prager „Sparta" gewählt worden ^r>ar, siegten gestern diL Tschechen überraschend hoch mit 5:1 s3:0) sodaß nun die Italiener aus der Zdonkurrenz aiisscheiden. Der zweite Kampf zwischen „Austria" und „Ferenczvaros" schloß mit einem knappen und daher uugenügenden Sieg von 3:2 (1:1) der Wiener, die somit ebenfalls ausscheiden. Im Finale, das am 1. und 8. Angust zur Entscheidung kommen wird, stehen nun Sparta" und „FerenczvaroS". Leichwthletisches Meeting in Celje. In Eelje wurde gestern die Leichtathletik Meisterschaft von Celje zum Austrag gebracht. Die Sieger waren: 100 Meter Ple-teräek 11.08, 200 Meter NrbauLie 24.9 -100 Meter Pletcr8e? 54.8, 800 Meter Gor-2.04, 1500 Meter Cizej 4.40, 5tX)0 Me- ter BrunSe? 17:49.06 Hochsprung Marek 167, Weitsprung Bankoviö 6.82, Dreisprung Bankovie 13.35, Mgel Marek 11.98, Diskus UrbanLie W.64 Speerwerfen Weibl 40.02, Staffel vierlnal 100 Meter 47. Dritte Niederlage »nseres WasierballteamS w Vrlissel. Im Wettkampf um den NebelSberg-Pv-kal unterlag unser AuSwahIteam nun auch gegen Schweden mit 1:3 und tagszuvor auch gegen Deutschland mit 1:Ü. ^ England siihrt im Entscheidungs?ampf um den DaviS'Cup mit 2:V. In Wimbledon errang England schon am ersten Tag des HeranSforderungskalnPfes iin Wettbewerb des Davis-Cup gegen die NSA einen gewaltigen Vorsprung. Austin besiegte Allison nach einem erregten Fnnf-satzkampf lntt t!:2. 2:0, 4:S, 7:5 und Perrv machte mit deln jungen Budge mit 6:0, 6:8 6:S, 6:4 kurzen Prozeß. Abschluß der Tour de France. Das Radrennen rund um Frankreich, die Tour de France, das alljährli^i iin Juli gefahren wird und über drei Wochen dauert, ist gesteru mit dem Siege des Belgiers Romaine Macs zu Ende gegangen. Auch im Gesanltplacement steht die belgische Mann schast an erster Stelle vor Frankreich und Deutsä^land. Fuhball in Celje. Im ersten Qualifikationsspiel um den Eintritt in die erste Klasse spielten die „Ath letiker" den SK KrSko mit 13:0 in Gruud und Boden. In einem Freundschaftsspiel behielt der Sp^^rtklub aus Hrastnik gegen ^Jugoslavija" mit 2:1 die Oberhand. Ein Jugenbteam von Celje besiegte die „Pr»-morjc".Jugend mit 4:L. «emr Weltrekord im Schwimme». In Tokio hat der Japaner NegamI den Weltrekord tm Crawl ülier 400 Meter init 4:41.4 unterVoten. Merdings hat der Ame rtkmler Mediea in Honolulu eine. Zeit von 4^38.7 erreiÄit, die aber nicht anerkannt wurde. Weltmeister Rndersion geschlagen. Bei eimm Meeting in Stockholm wurde der schwedische Weltrekordmann im Diskus, Alldersson, von einem Landsniann Berg geschlagen. Berg erzielte 48.90, während Andersson bei 48.64 blieb. aelime msn nüclitern ein (ilus Ü644 iMIillltt..»M Mkk MMM vom lVlia»«t«num tu, ua«I Vollc»5e»ui»«il,«t: dir. L 15.4L5 vom 25. 5^1 1935 Dienstag, SV. IuN. LjMjana, 20 Russische Chorlieder, 22.50 Engl. Schallplatten, 20 Violinkonzert, 23.30 Volkslieder. Beromünster, 16 Konzert, 19.50 Volkstümliches. Budapest, 17 Salonquintett 18.20 Cellokonzert. 21.20 Konzert de? O-pernor6iesters. Deutschlandsender, 15.40 Bunte Reilie. 20.10 Klingende Reise durch die saure Gurkenzcit. Droitwi«^ 19 Spani-sche Musik, 21.50 Orgelkonzert. LeiWg, 2010 Milltärkonzert, 22.30 Orchesterkonzert. Mailand. 17.05 Musiktrio 20.40 „Fr e derike", Operette. Miinchen, 16.10 Orgelkonzert. Prag. 21.45 Klavierkonzert. Rom, ^40 Bunter Abelid. Gtrahburg. 20.30 Nun t'er Abend. Toulouse, 20.30 Opernmusik 23.15 Mllsik aus Filmen. Warschau, 18.1-' Polen singt. 21 Overnmnsik. Wien. 16.10 Alls Operetten 17.:^ 5^ugo Volf und Max Reger, 19.45 !tonzert 21 Vom Welts'nmor: Spanien und Italien, 24 Salonmusik. Webke ist üb<'r sich selbst erstaunt, da sie sich in eiil« Uiitevhaltnng lnit dein gefilfe zl> rufen i^^der das Iinllner zn verlassen lnld selbst Hilfe zu holen. Ter Malln aber scheint keiiit' Waffe bei sich zn haben, und sei ne Sdimme, die Mt silier Sprache lassen sie glauben, das^ er die Wahrheit rodet, das; er lein geniei lier Bei brechen ist. „Ich bin von einem S«l>isf entslohen, gnädiges Fr.'iu-lein. Sie haben ^lleicht von der „Santan-der" gelesei^* — „Sie kommen vom Verbre rherschisfj'"fragt Wiebte. „Nennt man es so? Die !!l>ezeichnung ist ungerecht. Es enthält viel mehr Unglücfliche c^ls wirkliche Verbrecher. Ja, icb gehöre zu den Deportierte«.^— „Und Sie — konnten entfliehen,"— „Ich hal»? nkich durch das einzige Bullauge, daS Nil vergittert lliar, weil eS wegen seiiwr Klein heit ungesälirlich s6?ien, hlindArchgezwängt. Sie ieven a» meinen Verlegungen, wie sfsnver es war. Es schien ummöglich. Die Flnchl war lebei,!?gcfk!hrlich. aber ich zog sie dem sick)eren Tod vor, der bei meiller Auslief^'rling auf nnck) wartete."— "Dt'm sicheren ?^iid...- iviederliolt das Mädchen ent-settt. „Was haben sie den so Furchtbares getan. Silrd Sie Deutsclier?"— „D^tschbalte. Meine.l^^eimat ist Setl^id. Ich habe nichts Fllrcl^tbm'^s getan. Ader ^ lr>erde von der russischen GPU. gesucht. Man ha: einen Pre^s auf meinen gesetzt. gehöre zu den politisch 11nbean<^me?k, die Gegenpartei nellnt sie „Bevbrecher". Darum »urde ich depcnttiert." Ms sie schweigt und ihn unverwandt an Man erwartet dich, Wieble."- „Ich komme." Sie drebt das Licht aus. Sagt leise ill sieht, fährt er fort:„Ich habe in Wittenberge einen Verwandtell, der mir vor vielell Iahren schoil einmal geHolsen hat.Jhn wollte ich bitten, nlir auch jetzt beizllstehen. Aber ich konirte vom Schiff alls nicht genau beurteilen, wo sein 5>ailS steht. Ick) bin wahrscheinlich zu srüh ills Waser gesprullgen. Niemaud hat in der Dunkelheit innne Flucht k,emei'k»,deim ich hielt nlich nnter Wasser, dis die „Santa,lder" ein Stück entfernt war, und schlvalnm dailll erst alls Land. Da ich das.vllns nicht gleich fand ulld fürchtete, in diesem Anfzllg bemerkt llild verhaftet zu werdell,floh ich in dies dullkle Zilnmer in der .^offnullg, mich hier eille Weile unbemerkt verbergen zu köllnen."—„Und dann? „Will ich die Wohnung meines Verwandten ^suchen. Ich danke Ihnen, dasi Sie inich hier anhören ulid mich n^cht Hinauswersen lassen." Er welldet sich unl und ivill auf die Fensterbank springen. Ill diese^t Augenblick ertönt unten in der Einfahrt eine Antohllpe. Es ist Ebbingl>aus' Mercedes. Alfrod ist g<'-komlnen, mit ihm seine Schlvester. Wiebke mufi zu ihren Gästen. Aber sie macht sich klar, dak die anderen Wagen deln erstell in schneller Folge nachkonllilen lverden. Sie sagt hastig:„Sie können setzt llicht sort. Wir l erwarten GAte. Die ersten silld schon da. S^ würden bestimlnt entdeckt werden." Der Frelnde wendet sich ihr überrascht wieder zu. „Dante!" saqt er. „Sie könllen auch in denl Aufzug nicht unter Leute geheu", überlegt Wiebke. „Sie würden bei jedem, der Sie trifft, denn schlimmsten Verdacht erwecken. Vielleicht kttm ich ihnen aushelfen. Mein ^ude? ist ungefähr von derselben Gröf;e." Ein Klopfen an der Tür. Wiebke dl^ht gei-stesge^MwSrtig den Schlüssel herum. Der 5.>conn betvaMet mit großen erstaunten Au- gen, dasi das schölle Mädchen bestrebt ist, ihll zu schützen. Er atnlct ^ef und befreit. ^„Wer ist da?" sragt Wiebke. Marens Stimme antlvortet: „Der Besuch ist gekomlnen. der Duulelheit: „Verhalten Siesich ganz ru hlg. Ich schliesie Sie jetzt ein, dalnit keillNn-^rufeuer ins Ziinlucr kalln. Ich werde Ih-lien trockene Kleider schicken. Der alten Frau die sie Ihlleu brillgt, dürsell Sie vertrau'.'n. .Sie ist vesclnviegell." Eill inbrüllstig gestaln-ineltes: ..Dailk, Dank, Dank!" dringt lioch zu ihr. Dann steht sie auf dein erleuchteten Korridor, verschließt die Tür Ulld sieht Marens in die erscllrockonell Augeu. „Mit lveln hast Du da drinlleil gesprochen, Kin'd?" Sie erzählt hastig von dein Erlebnis.„1llld wenn es null doch ein Dieb ist, Wiebke? Sollen wir llicht lieber Herrn Ebbillghaus erzählen, daß sich eill Fremder eingeschlichen hat:"— '„Aus keinen Fall! Man darf nicht zu mißtrauisch sein. Soll nicht in jedeln Verdächtigen gleich eillell Verbrecher seheli. Ich habe , den Wnnsch. diesem, Gehetzten zu helfen. Ich bitte dich, Maren, hörst du, ich bitte dich, ^ bring ihln, sobald die Gast« alle da silld ulld ^es iul Treppellhalls ganz ruhig ist, ciuell von Klaus Dietrichs älterell Anzügen. Ein .Hanld tllch damit er sich trocknet. Etlvas zu essell, er loird hllngrig seil,, und wir haben heute ja so viel. Einen Schluck Wein. Ulld dallu gib ihm das." Sie greift in ihr .^ndtäsch-chen und elltlliluint ihin eillen Zlvallziglnark-l schein. „Denn er ist ja gmlz llvttellos." Die lalte Maren sci^üttelt mihbilligelid ulld ver^ lvulldert dell alten Kopf. „Tust du nicht ein llvnig zll viel, Kind, für diesen Fremden?" „Ich glaube nicht. Sieh ihn dir an. Dann lvirst dll lnich verstehe,l. Du bist doch selbst eine luitleidige Seele. Ulid das Ganze bleibt zlvischen uns beiden. Niemand darf etlvaS davon wissen, hörst du, Verspriich es mir.^ 12. Kapitel. Die kleine Gesellschaft ist vollziihlig ver- Auspressen des Sastes wird d,e Schale dünn abgeschält, kleingeschllitten lmd mit Äucker vermischt lagelllveise in ein Schrauv glcis gelegt. Die so zubereitete Zitrolleil-schale bietet eine vorzüglick)« iituchenwnrze von reinstem Meschillack und grosser Ausgie bigkeit. Wird die Schale getrock^let, so mutz sie beim Backen zerrieben werden. I«n»»°l,. als d,. Br»ut ^ stritt Britta wirst «hr eimn «orwurssvot-!?n Blick zu. Si« sind-t Wi-bKs B°..°wm empörend. ?l^r Ebbinohaus kommt V°rl°bl°n zärtlich b-Iorgt -nt^g.-n Sc -r. Ilärt ihr lcichcnblosics AuSsc^n mit P S bcmiiht sich, ihre ungeheur« errcülmq^ ch Hcrzllopfcn zu vcrbcrgku. Nimmt lachclnd und likbcnswiirdii, n" Arm Vit «li'xlwlinlchc der »kuc» «äste e» -qcg«n. ..Ich hosk''. »u wirst ein nxniq Rücklicht aus mich alte ?irau ..«hn.en mich nicht °ll,ulehr I»hl«» lalskn du n m bald die Herrin in dem -^>'«1° bist, m dem ich ,° lange >°°r". sagt ?iranMla Pe' er.. ,u Wiebke. Ei- ist peinlich bcrnhrt von d>.^n W°rt-u. „Ich 'verd.- alles tun. 'vaö i» >ann. dam« wir in Frieden nnd ?rrc«"dI»aN m . einander auslommen" sagt sie. „Da» hosse ich', «erletzt Franziska Ip>l>. « Sie ist -Win gekränkt nn» beleidkgt. findet st«.z irgend.twaS zum U'b'wehm-n. L« ihren Bruder zwar, aber leicht b^tte Alfred es die gallzeu Jahre allch nicht in't ihr. Daß er eille schölle, luuge Frau ins .^"»allS bringen will, empfindet Franziska Petters als Un. gliic! tür sich sekbst, aber auch sür ihn. „Es ist eiu Wahllsillu", hat sie dem Bruder hundertmal erklärt. Aber er hat nur sein Läch'lll für ihre Erinahllungen llnd Ratschla ge und hört nicht auf sie. „Du machst dich lächerlich mit dieser Hungen Frau!" hat sie vor wenigell Tagen geäußert. Da ist .llf>ev zum erstenmal ernstlich böse genwrden, so zorllig, wie s^c ihn nie zuvor gesehen bat, und hat von ihr Liebe und l^ute ssir Wiebke Iohailnsen verlangt oder — Trennung. Und die will Franziska auf keillell Fall. Dann lieber das .'Haus lnit der jungell Frau in kunft teilen, als es selbst räunlen. (Fortsetzuna lolgtj. ct,efre6»k»eur l>ll6 k« ilie — vroelr »»I« ridorik« t» »l»rU»«>r, kür ä«o Lvr«u>Gel»«» uaä ckvo Vruelc v«r>o