MbacherZeitlMH. ^K ZVO Mittwoch am «H. November «j^KV ' , ,, ^ . ,^ .. ,.., ^,. ,,,^ >>l,.,,,'a!m,c i'.'r Hl.'n„- nno ,fcicrtaqc, täglich , und fostcl sammt ?cn Äeilagni im (K o »ip t u lr ., a nzj ä l, ri g ! 1 st,, h a l d j äh l i g 5 ft. 3l) kr,, mil D^a' n ,.. ^^m nno > ! ^ ^,, ^^^ sm. l> a l b j ä s,riq ^ sr. m.hr z>, entrichten. Mit der Post portofrei Krr>l,l'and ,»' ^nwtm gan a^^. I^ . ^ ^ ^, ^ Inscrtionsgcbi.br ft.r eine S^ltenzeile oder den Naum derselben, ist f«r einmalig ^'lz>"l">g. ""tn Kcu^d .a,d^dl»^^^M^ on , M. u. s. w- Zu diesen Gebnbrcn ist ,wch der InsertionSstämrel vr. ''0 fr. mr eine jedesmalige Einschaltung hinzu ^'H n'^ M"l, , und Grund. buchs'Dircllious< Adjunkten in Laibach, Josef von Redauge, zum Landtafel, imd Grundbuchs Ablösnng desselben einzutreten habe (8- 2< des Palcnteö). „ ., ., so musst" im Falle n) die näheren Bestimmungen der Neguliruug in allen Beziehungen. sohln rücksicht-lich dcS Umfanges,, des Olles und der Art ihrer Ausübung, der Zcit, dcr Daner nud des Maßes des Genusses u. s. w. mit Rücksicht auf die dadurch zu erreichende möglichste Entlastung des Bodens und unter Berucksichlignng der Anovonnngru dcr §§, i6 l,is 23 des Patentes urkundlich festgesetzt, im Falle d) aber die Aufhebung des Nutzungsrechtes und des an dessen Stelle' tretenden Entgeltes lurch ciu cige. ues Erkenntniß ausgesprochen werden, §. 83. Die Landcökommission hat die zum Zwecke der von ihr zu schöpfenden Ncgulirungs. und Ablo> sungserksnnluisss. welche j/derzeit auch dcn Zeitpunkt der beginnenden Wirksamkeit der Rcguliumg oder Ablösung bestimmt enthalten müsscu, nölhigcu Erhebungen, Verhaudlnugeu und Anlra'gc in dcr Regel jener Lokal commission aufzutragen, welche die V^r< dnndlung über Erhebung und Feststellung der fakti. schcn uno irchilichcn Verhältnisse, dann der Ablösbar» kcit udcr Negulirbarkeil der iu Fragr siedenden Berechtigung gepflogen hat. uud derselben zu diesem Eude die bieherigcu Verhandlungsaklen mit den nö-thig c,der zweckdienlich erachteten Weisungen zuzn. senden. K. 84. Vei Einlcitliug dcr Negnlivungs - oder AblösuugSuerhaudlumi hat zwar ebenfalls die Ne^I zll gclteu. daß über jede abgesonderte Anmeldung oder Provokation eui besonderes Verfahren itlNlsindet. E^ bleibt jedoch dem Leiter der Ll'kalkommiss^u anheim» sMrlit. »no wird seiner besonderen Erwägung cm> Vfoblcu, wo es zweckmäßig erscheint, mchrcrc V»r> handlnnssen, die wegrn ibrev Wechselbeziehungen eine gleichartige Nüclsicht erheischen, in Verbindung zu brin> geu und unter Einem zu verhandeln. Iutlbesoudcrc muß dieß bei der Negulirni'g im nasle des §. 2! des Patentes geschehen, wenn näm. Uch das Erlrä^niL des belasteten Grundes zcttlich c'dcr bleibend unzureichend ist. die eriuitielten Gcbüh len aller Nuyungsbcrcchligien zu decken, wenn selbe bisher den Gegenstand besonderer AüN'rldungcu uud Verhandlungen bildeten. Eblnso müssen bei der Ab-!^U!^ durch Abtretung von Grund und Boden alle l'c>lc PnHandlungen zusammcnge^gcu werdüi. welche sich auf dasselbe belastete Ol'jckt bezichcu. >n so ferne Mittelst des lederen die Ablösung geleistet oder die Theilung desselben vorgenommen werdcn soll. §. 85. Vci dcn Ablösungs' und Neguliriingsocr- ^"dluiigctt ist den Parteien stets gestattet, ein Ueber. ^nlomlueu zur vergicichsweiskii Zustandcbringung des ^dlöslings. oder Negulirnngsgeschäfles zu treffen und "rin selbst von drm vorausgegangenen Erkcnulmssc abzuweichen, wenn durch das Nebereinkommen das Geschäft in allen Beziehungen zur vollkommenen ge> genscitigen Zuft'icdcuheit abgethau wird, und wenn dieses Ucbcreinkommcu den Bestimmungen des §. » des Patentes nicht widerstreite, nnd nach K. 9 des Patcnlcs keiner Vcauständigung unterliegt. Es wird dem die Verhandlung leitenden Kom-missär zur Pflicht gemacht, ein solches Ueberciukom-men in ieocm Stadium des Ablösnngs» oder Neguli< ruugsvcrfahrcns mit Umsicht anzustreben, welches so> gleich dcr Landeskommission zur urkundlichen Ausfertigung vorzulegen ist. §. 86. Die Lokalkommissiou hat den Entwurf der, dcn Bestimmungen des §. 14 oes Paleutes uud l des §. 82 der Instruktion in allen beziehungcu cut. sprechenden Ncgulirnngskunde als Grundlage der wei-tereu Verhandlung mit den Inlercssenlcu vorzuberei-ten und sich dabei, insoweit es auf Operationen au. kamint, die besondere Fachkennlnissc crforocrn, der Mitwirkung dcr ihr beigegcbcuen Sachverstäudigcu zu bedienen. §. 87. Zeigt sich bei der Ansarbeiluug des Ent> wurfes dcr Negulirnngsmkunde, raö zur Festsetzung dcr nähere», durch die 88- 16-23 des Patentes vor« gezeichneten Bestimmungen, die nach dem vorhcrgc» heudcn Abschnitte dieser Instruklion zur Feststellung dcr faktischen und rechtlichen Verhältnisse der Berechtigung und dcr Ablösbarkcit oder Ncgulirdarlcii der» selben gepflogenen Erhebungen nicht genügru. sondern auch noch andere Ncgullruugöpunkle klargestellt wer» den müsscn, so sind dieselben ungesäumt unter Veob> achtung der Vorschriften des frühere» Abschnittes dieser Instruktion mit Rücksicht aus die Bestimmungen »er §8- ^6—23 dcö Patentes zu erheben lind klar zu steUcn. §. 88. Bei diesen Erhebungen isi iiderdieß zu beachten, daß dic bei Ausübung dcr Waldseroituren durch das Forstgelet) vom 3. Dezember 1862 uorge» schriebencn polizeilichen Normen m den Ncgulirungö' Alt zwar nicht ausdrücklich aufgenommen, jedoch stclS! berücksichtigt werdcu müsscn, um einerseits alle zur Handhabung derselben erforderlichen näheren Brstim. mungln des Nutzungsrechtes uicht zu übergehen, uud um andererseits nichts aufzunehmen, was ciescu No» men widerstreitet. § 89. Ueber veu nach Maßgabe dcr ^- db, 87 und 88 dcr Instruktion zu Siande gebrachten Entwurf der Neguliruugsurkunde hat die ^okalkom» mission zur Verhandlung mit alten l'elheiligtcu Par» lcicn zll schreiten uiw dieselben mil dem Veisaßc vor> znladeu. daß die nicht Erschienenen dem ric Grnui> lagc der Verhandlung bildenden, oder in Folge bc» achleuswerthcr Ermncrlingcu der Erschieucucu abgeän» derlcn Entwürfe dcr Negulirungsurkunde für beistim» mcud erachtet werdcu. 8. 90. Der Enlwnrf der Regulirungsurkunde ist ocu zur Verhaudlung crschiencncn Parlcicn dem vollen Inhalte nach bekannt zu geben, unlcr Mitwirkung ocr Resultate der nach Vorschrift des Z. 87 der I»!lruk. tion erkobcucu Rcsultalc und Regulirungssaktoren umständlich zu erläutern, nnd ist dcnselbcn die Eiu-siä?tuabme in die Gutachleu, Berechtigung und son» lligcn technischen Operationen der Sachverständigen zu gestatten. H. 91. Es sind sohiu znnächst die Vr>4'flichtelen und daun die Berechtigten um ihre Erinnerungen^ gegc» die einzelnen Bestimmungen des Emwurfcs ocr Ileglllirungsurkundc zu vcrurdmeu. Einwendungen, wclche gcgcn dic durch rechtskräftiges Erttn'itmß oder bestätigtes Uebcrciiikommcn fcstgtstellten faktischen uud rechtliche« Verhältnisse, ovcr gegen die Zulässigkeit der Neguliruug oeö Vinßungs-rechlcS selbst vorgebracht wrrdcu. sind als ganz lluzu« lässig anzusehen uud nicht mehr zu l>ach!cn. §. 92. Dir Lokalkommissiol, hat im ^aufe der Verhandlung jcnc Aenderung in dem Ei'lwurfe der Negulirnugsurknude vorzunehmeu, lvrlche entweder beide Theile übereil,slimmcnd begehren, falls scldc nicht den Bestimmungen des Patculeö widersprechen. ober welche die Lokalkommission über die Eriniiernngen einer Partei für gegründet uud zulässig erachtet. Diese Aenderungen sind jclcnfalls. nnd falls sie l'loß über Antrag dcr einen Partei erfolgten, zugleich mit den darüber von der Gegenpartei gemachtru Bt' iiierkimgen zu ProlokoU zu nehmen. 8- 93. Den Parteien steht es frei. zur endgilti-gen Lösung einzelner streitig gebliebener Punkte der Ncgull'rungsurkuude sich auf ein Schiedsgericht, oder den Befund durch Sachverständige unter Beobachtung oer Bestimmlmgcil des §, l>6 ^r Instruktion zu ver< gleichen. §. 9i. Wenn alle Bestimmungen des Neguli' rungsaktcs durch Einvernehmen dcr Parteien erörtert, dic Diffcrcuzpunkle. soweit es möglich war, entwcoer durch gütliches Uebercinkommen. ooer durch die auf Grund des Vergleiches der Parleien aufgenommenen Schiedssprüche oder Sachverständigcnbtfunoe behoben' nnd über di? nicht behobeueu nochmals, soweit es >weckc>icnlich erscheint, die der ^okalkommission beige-qebenrn Sachverstäudigen um ihr Gutachten unter Beachtung der von dcn Parteien vorgebrachten Einwendungen vernommen worden sind ist die Verhand» Inng abzuschließen und der Landeskommissiou, mit den motwitten Auträgen der Lokalkommission begleitet, zur Enlschridung vorzulegen. §. 95. Ist durch bestätigtes Uebereinkommen der Parteien oder endgilliges Erkeuutniß festgestellt, daß nnd in wiefernc, dann auf welche Art die Ablösung einzutreten habe, so umfassen die zum Zwecke des ;u schöpfenden Ablosuugserkenntnisscs nöthigen Elhebuu> ijell und Verhandlungen: 1. die Ermittelung des Werthes des Iahrescr» tragcs der abzulösenden Nutzung, nnd 2. die Ermittelung des an die Stelle derselbeu tretenden Entgcllcs. §. 96. Zum Zwecke der Ermittelung des Weillies des IahrkNlaa.es dcr abzulösenden Nuhnng müssen alle Punkte, welche auf diese WerihsbeNimmuna. einen Einfinß haben, ebenso nach den vorausgehenden In« stiukt!0nsbfslimmllna,en erörtert und festgestellt wercen, als wenn es sich bloß um eine Ncgnlirung des Nuz-znngsrechlcs handeln wnne. Diese zu erörternden Punkte hat die Lokalkom» inissioi- mit Zuziehung dcr ihr beigegrbenen Sachver» ständigen festznstellcn und statt des Entwurfes der Regulirungsurkundc zi,r Grundlage dcr Verhandlung zu nehmen. 8- 97. Nach erschöpfender Erörterung dieser Puukic ist das Uebcreinkommen der Parleieu über die Wertdbsstimmuug des Iabrescrtragcs des abzulö» senden Nutzungsrechlcs anzustreben, und falls dieß nicht zu erzielen ist, siud dieselben znr Ernennung der Sachverständigen nach H. 63 der Instruktion auzu» wriseu und wcitcrs darüber zu vernehmen, ob sic sick über die von den Sachverständigen bei der Nertbbc< rkchuu'.ig zu G'.uuve zu lcgcuden Preise vergleichen wuilen. U!'0 wenn dieß nicht geselnebt, ob nnd welche Bedenken sie gegen die früdcr l)elbei^»schaffsnd0. Die Loka geben und sie mit ihren allcnfälligcn Einwendungen ^ zn Prolokoll zn vernehmen. Einwendnngcu sino nur ^ in sofcrne zulässig, in wieferne dadurch behauptet z wird. daß einzelne Faktoren rcs Klinslbcfuudes den ^ Bestimmungen des §. 10b dieser Instruktion wider-^ streiten. §. 162. Findet die Lokalkommisswn die nach dem uorbergebenden Paragrapde zulässigen Ei>nvcn< düngen für begründet, so hat sie darüber die Kunstverständigen um ihr? Aeußerung zn vernehmen, uud wenn die beanständeten Punkte weder durch Nichtig, stelluug des Kunstbefnndcs durch die Sachverstand!« gen selbst behoben werden können, noch die begrün« dctru Einwendungen dcr Parteien durch dic Aeußerung dcr Sachverständige,^ vollständig cnüräftct er< scheinen, hat die Lokalkommission die Enlschcidnng der Landcskommission über die Feststellung des Iah> reswerthcs einznholcn. §. 103. Wenn dcr Werth des Iahresertrages dcr abzulösenden Nutzung unter Bcachtung der vorausgehenden Bestimmungen cudgillig festgestellt ist. so ist ungesäumt zur Ermittlung dcs dem Iabrcscr-trage entsprechenden, auf dic Stelle dcr aufgehobenen Nutzung tretenden Entgeltes zu schreite!'. §. 1U4. Hat die Ablösung durch Zahlung dcs Ndlösnngs'Kapitales stattzufiiidcn, so ist dessen Höhe duräi die nach Vorschrift dcs §, 27 des PatciltcZ und ^. 99 ocr Instruktion geschehene Kapitalisirnug dcs ermittelten reinen Iahrcswcrtlies der abzulösen-den Nutzung bereits festgestellt, und dem Verpachte-teu steht, wenn sich nicht anders verglichen wurdc. nach §. 1^ dcs Patentes die Wahl zu. dicscs Able, gungs «Kapital entweder im bare» Gcldc oocr dnrch für das verpflichtete Gut von dem Entlastungsfonds ausgefertigte Schuldverschreibungen zu zahlen. Die zur Ausübung dieses Wahlrechtes berechtigte Partei ist darüber zu Protokoll zu vcrnchmcn und damit die Verhandlung abzuschließen. §, ^03. Wenn dir Ablösung durch Abn'etung von Grund und Poden stattzufinden bat, so müssen- 1. dic Gründe, aus welchen das Entgelt für die abzuI5sei.de Nutzung ausgcmesscn werden soll (d. i, das Objcki). und 2. das von dicscu Gründen abzntrctcnde Flächenmaß (d. i. das Quantum) festgestellt wcrdcn. In beiden Beziehungkn. sowohl übcr Oblekt und Quantum, hat dic ^okaikommissiou das Ncberciniom-mcn dcr Partncn thunlichst anzustreben. (Schluß folgt.) Richlal!ltsichl'l3hl'il. Trieft, 23. November,. 2^T Hcute Morgen gcgcn balb 8 Uhr langten auf dem Kriegsdampfcr "Sr. Majestät „Elisabeth" Se. k. f. Hobcit dcr durchlauchtigste Herr Erzherzog Admiral und General > Gouverneur dcs lomb.-venelia-nischei'. Königreiches, Fcrdincind Max und die Frauen Erzherzoginneu Sopdic und Charlotte k. k, Hohcitcn in Miramare, von Vcnedig kommend, an. Nachdem Se. k. k- Hoheit ans Land gesticge.c und von dem Leiter der Vaiitcn, dem tüchtigen Ingenieur. Herrn Linker, und vom Herrn Goßlctl, Nittn- von W«Cl-stätter sowobl wie vom Vaupnsonalc, ehrerbietigst und lMa'' bcgrüßt worocn. besichtigte Höchstderscldc die ihrer Vollendung immer mehr entgegen schrcitcudcn Vanlen I'.'re k. k. Hoheiten begaben sich erst nach 9 Uhr a^s Land. sprachen Sich überaus freundlich nnd zufnc^engrstclli üocr oi^ ^om'chmlc aus uud ourchgingcn, gcfübrt von dcn obcugenannten Veam> ten, den ganzen schön angelegten Park. Wäprcno sich in den Inbcl dcr Ar''c»telbeuölleru!!g die Klängc dcr Vulkshymm mischten, seßtcn Höchstdicselbcn ihre Fahrt mtt dem Dampfer hierher sott; woselbst Sie knrz nach l i Ul'r anlamcn. An der Sophicustieg?. der Westseite des GouvtrucmlMs - Palais, wurden die hob/n Herrschaften oon Sr. Etzclleuz dem k, k. FM^. und Statthaücr Baron von Mcrtens, oe», Podestü der Sta^l. Nilter v. Tomasini, Sr. bischöft'chen Gnaocu Hcrrn Bischof Legat nnd den übrigen Svchsn der M-^ lltä'.- nnd Zloilbl hörDen chrfurchisvoll empfangen, ! Nachdem Ihre k. k. Hoheit die durch!. Hran Elzl)cr° zogin Sophie einige Worte au den Hcrru k. k. Statt-batter, an dcn Bischof von Trieft nno Eapodistria. dic durchlauchtigste Frau Erzherzogin Charlotte dagegen an Herrn Ritter v. Tomasiui einige Worte zu richten geruht hatten, begaben Sich die Hoden Herrschaft ten mit den Oquipageu Sr. k. k. Hoycit in oic Residenz. Der Aufenthalt Sr. k. k. Hoheit dcs Herrn Erzherzogs dürfte zwei Tage währen; wie oeslau.'tt, soll Höchstocrselbc die Vorstcllllua,cn der französischen Gesellschaft in dcr „Armoma" bechicu wollen, — Gcstcru wurde durch deu hochioüldlgeil Hcrrn Bischof ! von Tl^est-Caporist'.ia. Varihowmäns Lcgat, dcr Giuud' stein za der ueueil Kapuzinerkirche gelegt, dcrrn Bau aus Privaimittcln bestrittcn wrroen soll. Es gereicht mir znr bcso!,dcrn Freude, ja zur ! Genugthuung. Ihnen meloen zu können, daß Kraincr ! Milch seit einigen Tagen hier verkäuflich ist, der Voc-! calc zu 14 kr. Unsere Kaffchtriukcr haben, so uicl - ich höre, die schmackhaflc Mllch sthr gut gefunden. ! nnd ich wüi'sche nur, daß, wenn schon dcr Prcie hoch, 5 die Ware auch stets gut sei. An Andeutungen zur ^ regsten Verb^-dung unserer Schwestcrstädle soll es j nicht fehlen, wen» nnr dort auch die Winke immer ! so beachtet wcrdcn. Mit dem Milchhanocl ist der ! Anfang gemacht, mogr anderer Austausch, besonders ^ der Produkte ocs Handwerkerstandes, nicht lange auf sich warten lassen, die dortigen Schneider, Schnhma-! cher, Hanoschubniachcr und Tischler tonnen je^e Kon«-^ kurrcnz mit der hiesigen aushallen, wenn sie geschmack-l voll uud gut arbeiten. j Deutschland. ! — Das „Mainzer Iollrnal" ist in Folge dcs Ereignisses am 18. gar nicht nnd am 2l). nur in ci-ucm EM^latt erschicocn. In letzterem berichtet der Redakteur Herr Franz Sausen: In Folge dcr Erplosion waroe gcstcrn N.^ch» mittag das Hinterdach unseres, wenigstens eine Viertelstunde von der Ui^lücköslatlc cnlfcrutt!', Hauses nnd las Rcoaklionslokal vollstänoig dciuolirt, so oal^ ocr Redakteur und Schreiber dieser Zeilen es nur der Gnade Gottes zn verdanken l'abcu, daß si/ mil ocm Lcbcn dauon gekommen siuo. Eine durch die Ek-plosiou weggesprcngtc Stcinmasse von ungefähr drei Znitucrn war auf unser Dach geschleudert worden, hatte dieft.s und dic Decke meines Zimmers zirttüm' mnt. siel auf mciu ÄrdcilSpul! nieder, das sie in Stücke zerschmetterte uno biieb dann. nachocm sie noch die ganze Zwischenwand niedergerisftu, in dcm ansto° ßcndcn Lokale liegen. Ich war, an dem Avdcitcpnlic stcbcno. dl>rch die herabstürzenden Schiefern, de» Schult uno Staub einen Augenblick halb betäubt uuo konnte nur mit Mühe die Thüre gewinnen,' — als ich umsah, schwcb.'en die Dachsparren nnd die Balkcn der Decke, halb gebrochen, in der Höhe ^und ^ das Nedaktionsburcau dcs ^Mainzer Journals" stand, ,m strengsten Wortfinn, unter Gottes freiem Himmel. Auch in dem untersten Stocke dcs Hauses, wo die Druckmaschinen stehen, hat die ErschüNenlng arge Verwüstungen nngerichlct. Unter diesen Umstänecn lonnteu wir a/sttru nno hentc kein Bll'll erscheinen lassen. In einem Berichte b/'ißt es: In nUcn Theilen der Stadt stürzten Lädcn, ganze Fenster ncbst ocn Rah«icn auf die bestürzt curchcinandcr ftüchlende Mengr; Steine vou vielen Zentnern flogen wie leichte Hederbällc in der Luft umher und zcrmalmien beim Niederschlagen Menschen. Thiere, Wohnungen und Eigenthum; oer ganze alle Kästrich ist eii: Schntthaufcn. ans dessen Trümmern seil gestern Leichen nnd schwcv Verwundete, zum Theil gräßlich vcrstümmclt, hcrausgegraben werden, — unter Andern wurcc cinc ganze Faunlie, Vatcr, Mutter nnd 3 Kmdcr, erschlagen gefunden. Auch die oi'cre Gaugassc bietet ein uicht minder furchtbares Vil? dcr Zerstörung, hicr ein gan,^ö Haus übcr einen Rcnl au das andc.e gelehnt, omt ein halbes Dach bcrnn-rcrgchobcn, nnd rerartige Aliblicke, — dazwischen d^e Bcwodncr blutend lind Wimmernd, Mütter, die ih>c linder. Kiudci. ^!e ih>c Eliern suchcn — und sie im üächsten Augenblicke vielleicht mit zersprengter Hirn» schale, mit gcbrochclicu Annen und Beinen unter ei> ncm Schutihanfcn licgcnd fiiideu, In ciiicui andcrn Berichte heiZt es: Im «Caf^ Ncrking" bcfindct sich ein Stein, dcr dm'ch ^ Stockwerke siel nno clwa 4 Zi'ntucr aii Gc-ivlchs dat, Iü ciücm anderen Hause wlli'^e iil einer Parterrewohnung eine ganzs und eine halbe Granate g!zeigt, welche durch 3 Stockwerke gefalnv,, sind. sichrere Spaziergänger, die sich in dcr Nähe dcs alten Kästtich auf i>e>u neuen Wall befanden, lvurden von einel'.'. grallenvolien Steinregcn erschlagen Das Unglück, das unsere l'l!e St^aot betroffen, ist hc'.^cr« vcißcil^; aber es häitc uach ciucr Aeußnnng eines hochgc!'ielltcn Offiziers die ganze Stadt in ciimi Schutt-l»:nf'n verwandelt werden können, wcnil die bereits dcrausgebrachlen 690 Zlliiner noch in d.em crplodir-ten Tyurm gcwcse,l wären, Der Zufall hat ein zw?i> !es großes Unglück verbütet. nämlich die Tnrnaustalt lvolllc Nachmittag um 3 Mr ein Fest in dcr Nabe des gesprengten Thurmes geben; zu diesem Feste war d^s Feüungsgouverncment und das gesammlc pr?u> ßische und österreichische Offizicrkorps geladen, das Flst wurde wcgcn eingctrctcner Hindernisse verschoben. Hätte dasselbe stattgefunden, so wäre wohl ohne Ziveifti das gcsamilitc Offizielkorps der Fcstuug Mainz um das Lcbcn gekommen. Berlin. 18. Noo. Die Ernenn,!»^ eincs Isiaclitcn, des Dr. Traube aus Natibor, zum Pro^ fcssor an dir hiesigen Universität, so wie zum Dirck-tcr eincr nisdizinisslien Klinik in der hiesig«'!! Cl^viN' und zugleich zl'in Eliminator bei der Staatsprüfung für Acrztc, möchte wodl s'er erste Fall in Preußen scin. Wie vcrlanlct, hat mai: den» Einfluss^ Schön» I.iuS diese Erncunung hauptsächlich zu verdanke,!. Professor Traube sollte schon ein ein Rufe nach Heidelberg als ordentlicher Professor und Direktor der medizinischen zUiuik an der dortigen Universität fol< gen, Um ihn noch mehr an Berlin zn fesseln, wird für denselben lch'r auch noch eine propädeutischc Kli> ink ciugcrichlet. Italienische Staaten. — Die „Palric" enthält solgeude Depesche aus Turiu vom 18, November: „Heute wurde überall die zweite Abstimmung vorgenommen. Von den bis jetzt blümnteu Wablcn gehören zwei Drittel dcr Regierung an. Dic zweiten Abstimlüuugen warcn srhr zahlreich, 3!^an fcxreibt dieses dein Umstände zu, daß die klerikale Partei vollkommen organisirt und diözi-plinir. war, was bei dcr liberalen Parlci nicht der Fall. M«n erwartet, daü die Kammcr eine starke klerikale Miuoriiät haben wird. Die erncntc Linke w,rd nur sehr schwach vcrlrcicn sein. Frankreich. Paris. 20. Nov. Der ,,-Monitcnr" vcn''ff":t' licht hcutc den lim 28. Srptcm^rr zwischcn Frnnkrcich und Dänclnark abgcschlosscni'N bcsondercn Vertrag ivc-gen Aufhi'biü.g dcs Simdzollcs. Frankreich zadlt in vier halbjährigen Ratcu an Dänemark i,219.003 Niks!)alcr, wovon die noch nicht fälligen Naten mi^ ^ Prozent verzinset wcrdcn. Die Zahlllng der ersten Rate erfolgte am 1. Oktober, die zweite wird am l. April 1838 geleistet u. s. w., lind :war in Paris, so daß der Streit übcr den Zahlungsort zn Gnnsttn Frankreichs cntschicdcn ist. Bekanntlich machen sich augenblicklich die Dänen ansGegcngcfälligkciien starke Hoffnung. Paris, 20. Nov. Die hcnte hicr übcr Mar. scil.'c aus 5lonstantinopcl augclangicn Privatbricfe bestätigen die Nachrichten von der großen Aufregung, die ill dcr Moldan nnd Walachei nnd de,: an dicse Lä'.wcr gränzenden türkischen Provinzen herrscht. Die Proklamation einer provisorischen Regierung in den Donau^ürstcltthümcrn wird jeden Augenblick erwav< ttt (?) In Konstaiuinopcl herrschen dksechalb groß,' Ucsorgnissr, Starke TruppcnAbthcilunqcn sind nach ocr Donan ab^csanl't wo^de!:. Die Garnison von ^ilistria wird um 12 Bataillone ucrstä,kt, nnd man glaubt, daß die Türkell bei dcr ersttn Bewegung in ocr Moldau oder Walachei diese Provinzen besetzen werden. Eme Korrespondenz dcs „Pays" ails Pcra vom 11. d. s'iiicht cbcnfalls von diesen Truppen-B^ wcgungc:'., Daosclbe glaubt jedoch nicht, daß dicscl» bcn gegen die Fürsttntdümcr gerichtet seien, somern dadurch veranlaßt wurden, daß man cine große Vcr> schwörnng cnldcckic, die ihren Sit) in Belgrad babe uuo übcr Thessalien, Rumelicn lind Bulgarien verbreitet sei. Die kytcn Ereignisse von Belgrad stehen dein bült'amllichcu französischen Blatte zufolge in ac» uaucr Verbindung mit dirs»n Vorgängen. Wie die l'ctresscudc Korrespondenz ferncr versichert, kennen die , Behörden von Konstannnopel ganz s,.-nau diese Vcr> schwörunä, durch wclche die griechische Geistlichkeit üark komplomütirt wov^n sein soll. Hier in Pari^ haben diese Nachrichten einen scbr peiillichen Eindruck g> macht, lind dicscs um so mcl'r, a!s si- dcu Gca,' i'.crn dcr Union zu Statten kommcu. (Köl. Z>) — Der „Mouitcur" berichtet, daß das am 3l^. Aligust d. I. eröffnete kaiserliche Asyl uon Vincenncs feit jenem Zeitpunkte bereits 400 Arbciter-Neko.ioales' ^cntcn aufgenomnlsn I at. ivclchc ans dcr Anstalt voll' ständig bcrgcstellt und arbeitsfähig entlassen wurden. Dicse überaus wohllhäiige Anstalt ist bekanntlich zu^ nächst für solche Arbeiter bestimmt, welche bei dc'. «»»» Arbeit verwundet wurden oder sich auf öffentlichen Vaustältci'. bei der Arbeit Krankheiten zugezogen ha« beil. Doä? werden anch Arbeiter anfgenommen, welche ^ zli den Gesellschaften für gegenseitige Hiife gehören! nnd auf Asyl a^n'nirt siad. Die Iiihaber von großen Industrie-UlUcrr.ehml.mg"'.!, Fabriken n, s. w. kö»-nen ihren Arbeitern dnrch Abonlicment dieselben Vor« theile sichern. Großbritannien. London. !8. November. Pnnz Friedrich Wil< Helm von Preußen ist gestern Abend von Calais in Dover gelandet nnd mit einem besonders in Bereit» schaft gehaltenen Zuge nach London nm> von da wenige Minuten vor 9 Uhr weiter nach Windsor gefahren. -— Den letzten Nachrichten aus Delhi zufolge waren, wie die „Times" auf telegraphischem Wege erfährt, sämmtliche Häuftr Delhi's leer und die Et»' wohner theils fiüchiig. theils todt. Die Vebördeu suchten die haufonueise umherliegenden deichen foltzu» schaffcu. Einem Berichte zufolge wnroeu Anfangs eine Mcuge Einwohner — in manchem Hause 40 — 5>N Personen anf cin Mal — mit dem Vayonnetc l niedcrgrNoiZen. und der Verichlerstnltcr selbst spricht! darüber seine aufrichtige Frellde aas. Nach dem „Timcs"'5torrcfpondentcn ans Ä o m b a » erschoß man viele Einwohner, wcil europäisches Eig'üthum in ih' ren Wohnungen gefunden wlirdc. (Kin drüicr Bericht endlich erwähnt, daß eine Menge Einwohner ins >i»' gcncnlnnlne Viertel kamcn nno sicheres Geleit zum ^ Abzug durch die eroberten Thore erhielten. In dcn letzten Kampftagen scheint auLer den dämpfenden keine lebende Seele in Delbi mehr geweseü ^> sein. „Pa< rndics auf Erden" nannten Die Inder diese Stadt -^- wozu haben sie es nun gemacht! Weinend in ihrer Oede saßen zuletzt unter den Eroberer» der zweiundneunzigiährig? „Großmogul" und neben il'm sein betagtes Weib. Sim Mahal, d. h. die Zierde des Palastes." Dir vor Kurzem ei/machie Viitheiluug, das voin nächsten Januar angefangen monallich 4 indische Posten (sl.7lt n,!e bisher 2) iu Slie^ eiutrcsse» sollen, wird vom »Economist" bestätigt. Tie Peninsular' nnd Oricntalkompagnie schickt jetzt sebon dic nöthige» Dam< Pser nach Suez, n. A. den eben erst fertig,a,e>m'rde° uen „Nemesis", der 12 Knoten in dei' „Sinude >r.i> Leichtigkeit zurücklegt. Spanien. Madrid, 13. Nov. Die karlisten > Versehwö-rung. welche in Catalonicn emdcckt wnttc, war bc-lcits scit mehr als sechs Moüalcn ini Zngc; als das eigentliche Hauut wild dcr bekannte frül'ere Banden' fl'lhrcr Mursnl gciuiüiU. dcv l'csoudcrs nutcr den Ar-bcitern Nekrutcn warb. da unter diese:! seit 186t) der Ulttamontanismus große Fortschritte gemacht hat nnd die Carlisten denselben nun für sich auszubeuten snmcn. — Das Kabinet lrilt vorsichtig anf, doch in entschieden freisinniger Weise. Schon hat eine Ncibe wirklicher Verblsserungen im Marine Miiüstcritllu begonnen, und Herr Mou wird auch nichl langc mchr '.uit Finauzluaßrcgcln anf sich warten laste». Doch fürchtet man. der Hof w,rdc uicht lange ruhig zusehen, zumal man dem Kabinete vica'.varistlsche Neigungen zlltruut und oie Vicalvaristen dei der Camarilla so verhaßt siüd, d.ijz man sic bei Hofe ,.»ic Slpahis dcr '""U'iusel" zu „enncn Pslcgt. Von der polnischen Grenze, 18, No° urmber. Voi: den polnischen Erlitten, deren P,i„. ^cn der AmncstleulV.S znr Zeit der Czarentrönnng im September l8.';6 gelöst, ist, wie der ,Cza^«'nut> theilt, crst die Halfie inrnckz>kehrt, wäbrend sich dev zweite Tbcil noch anf der Nrisc befindet. Einige von ihnen bringen ein Vermögen von 20—30,000 p^i,. ^uldlu. welches sie dnrch ihre Arbeit in Sibirien n' Worben, mit sich. Namentlich sn-d :s solwe, welche ^>r „Ansiedlnüg" vcrlntheit waren, nnd sich do,t mit Ackerbau, Fischerei und I^gd beschäftigt y.itle». ^ep-leres war nl'cr drr uorzügsichste Eliveil'öziveig, weil die Sträflinge ,chr rationell ,;n Werke gingen , indem s!'' in einen Verein zusammentraten, und kas Erf^te brüderlich theilten, (Wanderer,) Türkei. Pon der montenegrinischen Grenze. "- November. Der montenegrinische Pop Pero hält ^ den Dörfern der Hcrzogew.na Versammlnugv» mil ,.^u Häuptlinacn. nnd predigt ihnen seine Tränmc !'^r ein künftiges fn» slavisch es Neich vo^, (5r soll '^ der Pcvölkeriiüg eini^c Anhänger finden, aber in ^"toriua fanden sei,,c Worte leinen oder mir weni« 6kn A,^,'l^„^ besonders we'I dort sich ein lürlischev "lclstdium befindet. Der dortige türkische Komman-,^'^ "erlangte einige Soldaten ausTrebinja. welche wich <^„ 2. d. M. dort anlangte!,, und oieVesal. ""lg verstävktcn. Dic Montenegriner zogen sich ;nrück, .-„„ ______ (Oenerr. Zt'',,) Grieeheuland. Atben, 14. November. Die Gerüchte vo» ei' ner Modiftkat on des Mi.nsterinms erhalten sich. Sollte oas Ansrden des Königs nicht t>inrc»chen, die Einig» teit im Ministerrathc wieder herzustellen, so wird ein Wechsel stattfinden. — Die Kammern sind vorgestern eröffnet worden, nnd zwar dnrch den Ministerpräsidenten, welcher das Eröffnnngs^krel verlas. Daß keine Thronrede gehalten wurde, wird von der Oppo» sttion bckritclt; die vernünftigen Leute mdcß sind des eitlen Geschwätzes einiger Intriganten, welche in der Adreßdcbattc zu glänzen hofften, gründlich müde. — Wie man ans Ianina schreil't, hat die Versetzung des österreichischen Konsuls, Herrn Hase, cine/schr schmerzlichen Emdrnck gemacht; er hatte sich durch sein kräftiges Auftreten im Interesse der Christen, so wie durch seinen Gerechtigkeitssinn nnd sein biederes Venel'mcn die allgemeine Achtung uno ^ebc erworben. Ostindien. — Herr George oe Vmmeroy. Leibarzt Nnssnr Nadschah's, richtet aus Calcutta. 6. Okiobcr. ci-nen Äricf an dnö „Pays." wclchsm wir Folgendes entnehmen: „Die hiesige Pvcssc nimmt enrich die Angelegenheiten des Landes in ilirc Hand; geknebelt nnd erdrückt, wie sie ist, wird sie sich dnrch die Agi< tation rächen. Eine Versammlung i!'t gehalten mm« )en, bei welcher die ganze Presse vertMeu war. um Dcpntirte zu ernennen, irelchc in England agiiircn sollen. An der Spitze oer Deputaiion wird n,'ahc< scheinlich dcr jnnge Rcoallcnr des „Bengal Hurkarn," Herr Sydney Vlanchars'. stehen Wenn er die, Agi-tulion nbcrnimnn. so kann uian sicher sein. daß er nicht ans England zurückkehren wird, ohne die Eom> paguie zu Grabe gefragen zn haben. — Die zweite wichtige Maßregel, welche eine völlige Aenderung in der Anschanimgsweise dcr freien Eng!ä»oer anze,gt, ist die plötzliche Organisation cmcs Truppcnkorps ans oer verachteten Kle.ssc der Enrasier, d. y. der Va> starve von Europäern lind indischen Frauen. Diese Zufallsl'iudcr. welche früycr gar nicht mit zur Ge< sclischaft gezählt wnrdcu. sind meistens von ausgezeich-nclcr Schö.-Hcit uno Haltung; sie haben den hohen Wuchs der Anglo-Sachscu nnd die zaiicu Formen t^.'r Hindus. Die Frauen sind von wunderbaren Ncizc und würden manchen blonden Offizier unter ihr Joch bringen, wenn die Compagnie nicht erklärt hätte, daß sie keine Heirat mit einer solchen Enrasicrin als gil> tig anerkennen würdc." Ans Delhi. 2li. September, wird den «Daily News" geschrieben: „Nach dcr Erstürmung dcr Staot wußten die Stpal)l's »echt ^ut, daß sie fciuen Pardon zu erwar» ten hatten. Tie Gefangenen l>mc» daycr die fugü. sehen Sieger, sie möchten sie lieber erschießen, als «nit der blanken Waffe niedermachen. Täglich kommen in der Stadt Händel in Folge von Plünderungen vor. Leute ci.ic-3 cmgsbornen Korps schössen auf einen nnsercr Soldaten, wcil derselbe sie verhindern wollte, in ein Hans einzudringen, wo man wrrlh-vollc Gegenstände in Sicherheit gebracht hatte. Um scic Soldaten verwundeten einige der Plündernden und ergriffen zwei, die man wohl obne Zwc>fcl erschießen wird. Wegen dec Grööc dcr Sicut nl es unmöglich. Exzesse zu vermeiden. Wlc ich l'öre, sollen, als wir ii, dic Stadt cindrangcu, einige Weiber mcdcrgemacht worden sein. Doch wciß ich nichts Zuverlässiges dar-üdcr. Der Scrgcanl - Major ocs 2l^. einheimlschen Infanterie ^iegi'ucnt?, clu Schuld, lvlchcr eine be> ocutcnoc Stnpc für die Rebellen in Delhi war — er ist ein Europäer — waro in den: Augenblicke gefangen genommen, wo er mit dl,n Könige zu entfliehet, versuchte. Er trug dic Uniform 5er Eing> borne», w.ir Ariilwist nnd I, tstete dcn Rebellen große Dunste <^is Kanonier. Er befindet sich jetzt im Fort., uuo! -ch l)offc, man wird ihm dcn Hals tt,vaö aus den ^uge.i bringen. Dcr Krrl hat cin rechtes Gli!gcn^ s,c,lcht; man ^.U sein Leben verniuthüch nl,r dcßyall) , gc,chon-, um Entyullnngc» zu erhalten.« Tagsilelngfciten. i Ans Trie s, vom 20. ,^iid berichtet i Letzten Montag hat sich :m beiiachlmucn Galfc von Fü.me e.n beklagenswert^ Sceunglück ereignet Ein Voot von 4 Tonnen Ge!,alt. mit drei Mann Vemanuung und ,echs Passagieren, hatte Moöchenizze verlasscn, um „ch nach Finmc ,^n begeben. G^gen z,'bn Ul^r Nachts ,eh!ng ein heftier Winostoß die Parke um. Man kann sich von Schrcckcn mw der Verzwciflung tcr Ungll'ck!'.chcn, die nlin gegen Wind Welle» und er-üarrendc Kälte für ihr Leben zu kämpfen hatten, kci. neu Begriff machen. Jeder suebtc irgend sinen Gc> gen'tand zu erha'chen. um sich <,„ demselben über dcn Wellen zn erhalte». Z^j Stnnden blieben stc ln d'e,er schrecklichen Lage, b.a rnol,ch ihr Iammer-ge,chre< von eineni chiogimtischcn Vragozzo gehört "urd^ welches in der Rabe rorübe'segelte und mit eigener Gefahr die Schiffbrüchigen aufnabm. Doch waren einstweilen drei Perwuen das Opfer des M^ res geworden. Eine unglückliche Muüer, wc.'che nn> tcr Deck gestiegen war. um ihr 8 Monate altes Töck-terlcin zu retten — mußte s!dt!. daß di? Arbeiten anf der Tagliamenlolmic von Casarsa nach Urinr und in dcr Umgebung von Mailand begonnen haben. Mailand, 2l. Nov. In den ktzten ;wci Tagen l)at sich das Geschäft anf dcm Seidel-markte etwas belebt, obschon die Preise neuerdings wichen; von Auswärts treffen noch wenig Vislelllmge» lin. Turin. 2l. Ncw. Die Eisenbahnsirlttf von Alessandria nach Aqui wird nächstens eröffne!. Seit ;,vci Tagen fiudcn lärineüde Auftritte vor Proffcrio's Wohnung Statt, um angeblich d-cssrn Wahlsieg zn feiern, Zu gleichem Zwecke soll morgen rin großcS Meeting stattfinden. Stockholm. 22. Noo. Die hiesige Völsc hat gestern ciucn Verein «Kredilverlii'," genannt, gestif-,ct, dcr Zivcck iü. den Velciusmitglisdelr. mit T^r> Ichci! bci^usp'ingril. bebnfs gcgcnssitigkn Beistandes und Versicherlmg des allgemeinen Kredits. Die Prä» !,minar;eiel,»nnng beträgt 4 Millionen, Handels- und Geschäftsberichte. Groß - V ccskerck. 14, Noo. Zm Geti cidc-^eichäft war auch innerhalb dieses achttägigen Zeit« raumcs auf unserem Platze wcuig Regsamkeit bemerkbar; die Zufuhren haben sich. indem die Frld^tt eilen in dieser Gegend beinahe vollüändig bcc.idet sind, zwar gebessert, die Stimmung blicb jedoch im Allge> meincn gedrückt und der Umsatz größtcnthcils anf den Konsumo beschränkt ; die wenigen von Seite der Spe> kulanten znr Deckung ihres dringenden Bedarfes, nämlich zur Orgän^ung dcr begonnenen Ladungen cffektuirtcn Einkäufe haben dcn Gcschäftsvn'kchr, wrl° chir scho» längere Zc>t die sonst iu dieser Saison ge-wohnte Negsamkeic entdchrt, nicht im mindesten vc-lcbt. indcm die Neigung zu größcren Speculations-käufcu ciuc geringe ist, und in dlcser so sehr vorgerückten Jahreszeit wird es went.; Geschäftsleute ge-t"-u. dic noch !>el:rr etivai« von Vcdrutiing nnterneh' men. da bei der emgetrecei.ei, rauhen Witteriulg nnd !dem noch lmm<-r ungünstigen Nasftrstanoe un^icr in-lstcu Gclvässcr, auf denen Früchte von den uutcren Oegendcn nach dcn ob.reu verschifft werdi'ü, lanm die bereits angekauften uno in Händen der Speknlan» tei^ bcfindllchrn Voiräthc versendet werde». Nach alledem nnd weil dcr Fru.chtdandrl dir erschwerenden Zsitnm'tände lind dcn Mangc! a>» b.nem Orloe, dcr i!.u'h wie vor cin gesuchter und theuerer Artikel bleibt, zn sehr verspürt, scheint die gegenwärtige Lage unse-rcs Kölnermarktes r>,um in dieser Herbstsaison sich beff^rn zn können, allein das scit Monaten anl)a'lsr>',o,.-Sinken dcr Preise dürfte bei dc,'i jetzige,' Notirnngcn eine Grenze fi^oen. Von dieser Wochc wird Prima> weiz'ii l fi. ^^ kr,, mittlerer l fl. 42 k,., geriuafter 1 fi. 3!' Nl'i K,!U . . . , ^ . ' ' ' l .,..... .^ ^ Ha!b'!uch! . l ! '' '^< Vcrste . . . . ^ ' ^ _ -^ ^7'/. ö^irfc .... ' ' . - ^ ! 'l ^^. H.'dn. .,., ^ ,'..', - ^ ! .^ '"/' bof.r . . , .....- ' l^ ,,.. Drnck und Verlag von'H,;naz u. ^l^nm..yr ck ,inl - VlnIeliN! z» 5> "/^ ^3 '/, ~ f<3 '', Aulehen v. I. 185 l 6. ii. zu 5 7« !»2-!'3 Lomb. Vcnet. Aülchen z>l Z"/, »5^35 '/, Etaa^schuldvcrschrcibuinilii zu 5 7, 8<»'/, -8U '/^ dctto ^ ., '4V.7, 70'/,-7tt7. detto „ ^V« «3'/.-6-,K'/. Gloggniher Ol'lig. m. Niich. „ 5 7« ^«----- Oedcnburgcr dctto detto >, 5 7, U5----- Peslhcr detto dttto „ ^7« ^5----- Mailänder dctto detto „ ^7. «4.-----' Grund.nt!.-Oblig. N. Oest. „ 5 7, 88 '/.-^^8 '/. ^etto ' '.ln^rn „ 5 7o 79 7.^7i,'/, dctto (^liiiei! „ 5 7, 78'/,—78 7. detto der iil'rigen Kronl. z» 5 7» 56 7, K7 öcmkc-Ol'ügdtiriie» zu ii'/, 7« N2—tt3 Lotterie-Anlebei, V- I, «3^ 318-319 detlo „ 1839 >38'/.-«387. detto ., 1 «54 z» ^ 7° < W 7, 108 V. kr,»? Nmt!ä'f>!!.' lU7.^>6'/. <^a>,^,'c1,'e Psmidl'riefe zu ;^»tzer dett.' .,5 7« 80 8 l Donau D«,uvfsch.-Oblici. „ 5 7« 85 - 85 7, Lloyd dctto (>'» Till'n) „ 5 7« 87-88 3 7« PrilN'itats Oblig. der Stl^its-^iftnl'^hü» Gesellschaft zu 275 i„ss pr, Vtiick 110 «N Aktien de? N.itiDü.'ü'anf «7^ 876 5 7« Pfandbriefe der National l.n>f l^nionatliche N« '/^ —W 7, Aktien der Oeslerr. Kredit-Anstalt 19« 7, -1W'/. „ N. ^cst. (3sfomp!e-Ges. >10''. —,17 » „ Budweis» v:i»j-Omundner- Eisent'ülül 233—234 „ Nordbahu 175'/, „ Swatsciftnb.-Gcsellschaft zu 500 Frauts 275 7.-275 7, ., „ Kaisevin- Elisabeth-Vahn zu 2»0 ft. mii 30 Mt. Einzahlung ,00 7, — 10» '/ „ „ Süd-Nordde>ltsche Verbinduügsb, 98'/.^98 7/ „ „ Thciß-Vahn N)0'/. —1007 „ ^ Loinb.'Venet. Eisexhahn 230-230 7^ „ Kaiser Franz Josef Orinitbahil »85 7,-185 7. „ Triester Lose 104—10^7, „ „ Donau-DampfsshWilu'tS« Gesellschaft 528-530 „ „ detto 13, Emissil'» 99-99 7, « des Lloyd 340-345^ „ der Plfther Kettenh.-Gescllschaft 59—60 „ „ Wiener Da»N'fm,-(ÄcsrUfchaft 70—71 „ Preßl,. Tvni. Eiftnb. >. l§»!iss, 19-2«,' detto 2 E.'iiss '» ^iiotil 29-39 Gstcrhäzy 40 fi, Los, 8ll 7.—8Z 7, Wiudischgnih ^ 27—2?'/. Waldstcin , 27 '/ _._>)8 ^levich ^ ^7^ I4'/ Salm ^ 41 7.-42 St. OlNois ^ :^8 7. 39 PalsfY ^ 38'/. 387, Llary „ __________ 38 7.-39 Telegraphischer Kurs Bericht der Staatöftllpicre uoin 24. November 1857. StaatSschuIduerschreibunglu . zn 5p<öt. sl. in HM. 80 3/8 detto aus der ^iatioüai-AuItihe zu 5 ,, iu (iiM, 62 3/4 Darlehen mit Verlosung v. I. <^9, fur z«!0 ii. ,37 !«.". „ 100 fl, 107 !/2 Grundentlasinnqs-Odligationen von Ungarn, Kroatien, Slavonien und vom Temcser Banat zu 5/„ ........... 79 Pan!-Mtieu pr. Stück..... U72 ft, in (5M Aank-Va»kdiiefe, 6 Jahre für l0i> ft. zu 5"/, 88 3/4 si. in CM. Bank-Pfaüdbriese nnt Annuität ....?,> 3/4 fl. in CM, Esecnivtc-Afticn von Nleder-Oesterreich fiir 5»,« f!.......... 580 fi. in CM. Aktien der öftcrr. Kvcdit - Anstalt für Hanocl u»> Gewerbe zu 20" ft. pr. St. 19'. fl. in EM Nktini der Kaiscr Fclrinaiids-Vtordl'ah» getrennt ^u >l» ft. (5M. ... 1730 1. in CM. Aktien der sud-novddcutschcn-Vcrbindungsbahu zu '^00 ff..........19« sl. i>, 6M. Akticli der österr. Donau-Dampfschifffahrt zu 500 fl. CM........525 sl. in CM. Orient^!)» .........184 1 2 fl. in (5M. Wcchscl'Kurs vom 24. November 1837. Augsburg, für 100 fi. Curl., Guld. . 103 3/i Ufo. Frankfurt a. M.. für 120 ft sudd. Ver- einswähv. im 24 1/2 st. Miß. Guld . 107 3/4 3 Monat Hamburg, fur ,(><) Mark Äanko. Guld. 7978 2 Monat - ^"'^'''''U' ' ^'""d Sterling. Guld. . ,0,^3 3 Mouat. Mailand, sur 300 (chcrr.Lire. Guld. il)«^/8 2 Mcual lharis. fiir 300 Francs. Guld. , ,2« ,^8 " Monat Bnkanst. fiir 1 Guld,. Para . . »i^ ' -;,T'Tickt' , K. k. vollw. Münz-Tnfat.n. «lgio i7 l/2 Gold' lü'd Silber Kurse uom 23. November 1867. Geld. Ware, .ssais. Münz - Dukateli Agio.....11 i/p ^ ^ dto. Nand- dto........l"7/» ll i/« Napolellnsd'or ,. ..... .^f »/" S."...'erainsd'.r .. ..... "" '"« Friedrichso'or ., .....°"^ ^ ,'^ «ruiöd'or . .....5'" 8 42 Engl. Sovereigns' .. ..... '<"» '"" Nussiscbe Inweriale „ ..... ^ ^ . „ «i/., .. Coupons ........ " >/4, 8^2 Thaler ^reußisch-Curranl .... 1.347, 1.35 Anzeige der hier anftelummenrn Al«?»»den Den 24. Norembei !8.^7. Hr. Maiülis, Doktor de>/ Nechte, »nid — Hr. Heller, Handelsimnin, von Gi°az. — Hr, Thoman, Kautmalni, lind — H'.'. ?l^zolii,i, Grundbesitzer, von Trieft Z. 7l«. I (?) Nr. "7,„ Edikt. Von Scitc des k. k. Militär? Stadt-Kommando in Laidach wird Nachstehendes zur allgemeinen Kenntniß gebracht: Beim hiesigen k. k Garnisonö c Auditorial erliegen aus einer l)eroitä beendeten strafgericht-lichcn Unll'lsuchunc, wegen Dicdstahles ^eqen zwei Fuhrwesens r sHfTneinc mehlire Vff.'kten (schnitt-waren uno Bronce^Arukel), im Schatzwerthc von 2l ss. 23'/^ kr , oen'n Oi^nlhum^r nicht be-! kanttt sind. Diese Gegenstände sind im Herbste des 5ah-les l856 >n der Mavschstatiosl ^ e h m d o » f oder ^'ukovetz in Krain mulhmaßlich einem herumreisenden Krämer entwendet worden. Es wt'lden demnach alle di^«ni^en, welche auf die obdezeichneten Bachen emcn Anspruch zu machen glauben, auf Grund der kessetMden Mi< l'tar-Gesetze aufgefordert, sich binnen Iahrcrsltst zu melden und ihre Rcchte darüber auszuweisen, widrl'gens das obb^zeichüete gestohlene Gut im Lizilationöwege ueraußelt, und der Erlös an Die k. k. KricMajse abgeführt werden würde. Laibach am 23 November lA57. ?. 2042 (H) Nr. 2942. Edikt. Von dem k. k. Bezirksamte Treffen, als Oe-richt, wird mit B, Kassier. Z. 2037. (2) Neu etablirte Kleider - Reini- guugs- und Seiden - Appreturs- Anstalt von Wien. Für dao gelchenkte Zutlauen suhle mich a'iqe->',ehm verpftichtct, den würmstcu Dank anozusprechen und habe zugleich die Ehre bekan»c zu geben, daß be> >nir noch immcr, wie bieher, alle Anen Herren- lind Damen-Kleider, sle mögen vo» Tuch, Seide oder was immer für Stoffen seil!, rou allen Flecke» und Schmut) gerel»ig?c weiden; deßgleichen all? Arten Unchüuglücher, Tischtücher nnd Teppiche, Kuchen« und Mobel-Scofie :c- Auch verpstichte ich mich, iu ^ die NoDuuug?» zu gehen uud unzertreintte Möbel-! stoffe von Flecken zu reinigen. Lsrün; Weder, wohnhaft allen Markc Hs.-Nr. 30, 2. Stock. /. 1990. (3) Wiener Handels-Akademie. Nachdem die Vereins - Statuten, der Organisations- und der Lehrplan der Wiener Handelsakademie mit Er-lass des hohen k. k. Ministeriums für Kultus und Unterricht vom 21. Oktober d. J., Z. 17746, genehmiget sind, wird diese Lehranstalt am U. Jänner 1858 eröffnet werden. In dem gegenwärtigen Studienjahre beschränkt die Akademie ihre Wirksamkeil; ans die erste Klasse; im Oktober i858 und i85g wird sie dem Lehrplane gemäss auf die zweite und dritte Klasse erweitert werden. Eltern oder deren Stellvertreter, welche ihre Söhne oder Pflegebefohlenen dieser Lehranstalt anzuvertrauen gedenken, werden eingeladen, ihre angehenden Handels-Eleven von heule an bis zum 2 4- Dezember d. J. bei der Akademie - Direktion (Stadt, Schottenbastei Nr. 140) anzumelden, und spätestens in den letzten Tagen des Dezembers persönlich dem Direktor vorzustellen. Die Aufnahmsbedingungen sind in dem gedruckten Organisationsplane der Lehranstalt enthalten, welcher satnint dem Lehrplane und den Ver-einsstatuten in der Direktions-Kauzlei an Diejenigen, die Auskunft wünsche"» verabfolgt, und Auswärtigen auf briet" liehe Anfrage zugesendet wird. Wegen verspäteter Eröffnung dav Akademie wird das im Absatz III. des Organisationsplanes mit i5o fl. !5. V. festgesetzte Schulgeld in diesem Jahre ausnahmsweise auf 100 il. er-mässiget, wovon 25 fl. beim Eintritte und 75U. am 1. April i858 zu entrichten sind. Wien am 14. November ?857- Im Austrüge des Verwaltungsrathes, der Direktor: Fr. llaial^c» Z. 179'. (8) ! Eingesendet. In der 14. Auflage der Dr. Iul. Iancll'-schen Vroschiire übcr das Anatbcrin - Mundwasser oo.u prakt. Zahnarzt I. G. Popp in Wicn, S^adt, Tilchlmlden Nr. 637, finden wir unter rcn fürstl. und grast. Zeugnissen auch icnes von dem hochwohlqeborlirn Herrn k. k. Professor an der ! Wiener Universität, Dr. Ioh. Opp 0 lzer, königl. sächs. Hofrath :c., in wclcbcm er dcm Erfinder des 'Mundlvasscrs gütigst bestätigt, dast cr dasselbe in mehreren Fällen angewendet, und als sehr gut befunden hat! Wenn ?lnc so bochMMc, in der Wist scuschaft hervorragende Persönlichkeit, dcis wirklich rindig in seiner Art dastehende Fabrikat dcs Herrn I. G. P 0 v p für gut findet, so durfte dieß gewiß der höchste ^ohu für dcn G-findcr sein, welchen wi^ ! ihm vom ganzen Hcrzcu gönnen. Mehrere fiir diese Orfinduna dankbare und fieiftiqe K""su mentcn des Anatherin Mn«d< Wassers in Ättien Dieses Anatl'eriivMundwasscr ist echt zu baden in Laibach bci Herrn ^nt. Hi.»»z«pt'r »ud Görz " " '^. ^«<»Nz^ Agram » ,. «. Mjl,'i-, Apotheker; Warn soil!,, „ ll»K<'i', " Prevail „ ., UII?,n««»«: Ncustadtl „ ,, ^ii«l»nz, Wolfsdcrg,. „ ^. «'!i°'^^«'^ Trieft „ „ Liliov»«^«, «