»UtbaaSflaff» Mr. » «ton*« $«*•■) f l tJgUA (««1 BatukaK kn ftin- ». 0ftft- t««c) 11—lt nkt»,». H»»tichr«,dc» «litt aaacai*f< ®tn- rr.&TBflrl autt tttltflUtttfl. (aIKitl|ai|tn civuri Wc e«TB«Itaa( tc«« tvnfluu brt billigt ftt-iirBtEtfn •fMltren calacjoi. - «d Bic*«Tt*lu«fli V«U» IMUL .IolW< «»»!' rr1*ftnt M»a €«inua »»» XtnsntUg uqnl. tcSItactaff »•**■» M.CM a-M K «-M X |t•* oetarLirag: tu® ti< t'ofl bciogo! «trttriJOri« . . . K «amutrtj. . 3*« «»lll ■ttüafanailsi H»»«: . . . . » £»'.:: \l M •«■Klitlrri« . i . . k lr- SiH IjIIhI rrbebrn fl# »>, «latt-ktt»«, umdi« t»»n«, «iNGrlelltle ,«Ilni bi* im atftdUaui«. ?r. 83. iSifli, Donnerstag. 17. HKtover 1907 32. Jayrgang Eine neue deutsche Schule im lieiri scheu Süden. I« südlichen Winkel dir ebernen Mark ist »in neue« d»uisch»S Bollwerk, zugleich eine Pflanzstätte deutscher Gesiitunz erstanden. Hrastnigg bat am vergangenen Sonntag seine deutsche Schult erhalten. Da«i> ist ein langgehegter Herzenswunsch der Deutschen HrastniggS in Erfüllung gegangen. Nicht um eine Treidhausblüie, nicht um eine künstliche Mache handelt e< sich bei dieser Schulgründung; hier lechzte förmlich alle« nach einer deut« schen Schul». Zahlen führen eine beredte Sprache. Bei der Einschreibung der schulpsticht gen Kinder herrschte ein so gewaltiger Andrang zur Schule, daß diese vielen um Aufnahme Ansuchenden zum großen Leidwesen der beireffenden Eltern die Bitte ab» schlagen mußte. Die zwei Klassen sind geradezu überfüllt, sie zählen 155 Schüler, — achtzig Schulkinder mußten wegen Mangel an Raum abgewiesen werden. Ansanglich meldete sich gar m e h r a l » die Hälfte (55 v. H.) der die slowenische Schule besuchenden Kinder zum deutschen Schulbesuche. Auch der Kindergarten werSt die stattliche Zahl von 35 Schützlingen auf. Z)ie Hypnose im Aienl! der Wissenschaft. Von Prof. A. K. Schröder. Seil ungefähr zwei Dezennien tobt in den medizinischen Zeitschriften ein heftiger Kamps zwi» schen denen, welche in der Hypnose eine Art mo» derne» Wunderdeilmittel erblicken, und denjenigen, welche der Ansicht sind, daß die mit ihrer An« wendung verbuntentn Gesahren zu bedeutend seien, um dieselbe als einen wünschenswerten Zu» wach« für unsern Besitz an Heilmeiloden erscheinen zu lass'«. Allein selbst angenommen, daß diese Gefährlichkeit wirklich existiere, so müßte doch erst durch vorurteilslose, wissenschaftliche Untersuchung der Nachweis geführt werden, daß der Schaden den Nutzen überwiegt, »he «an va« Verdammung!» urteil auSspricht. Freilich kann von der Zulassung des thera» peutifchen Hypnotismus erst dann die Rede fein, wenn er feine Existenzberechtigung durch tatfäch» l'che Erfolge bewiesen da». Dieß ist ab« in rtiche« Maße der Fall. Ich bin der Meinung, daß an der Frage, ob »in» neue Heilmethode von zw l« fello« außerordentlich großen und vielseitigen Er-folgen in die Praxis eingeführt werden dürfe ooer nicht, die Allgemeinheit, welcher diese Erfolgt in reichem Maß» zugut« kommen, in tbrnso hohem Maß« interifsiert ist, al« die Aerzte. Damit möchte ich denn auch die Mitteilung interessanter, auf dem Gebiet der Psychiatrie sich bewegender Einzelfälle motivieren. Die Neurasthenie, die eine durch Ueberanftrengung bei geistiger oder auch bei körperlicher Arbeit, ferner durch Ausschweisunaen aller Art entstehende Funktionsstörung deS Nervensystem« ist. welche sich je nach der indivi» duellen Veranlagung und den äußeren Einflüsse» Die slovenische Gegenpaitei, die sich noch in der letzten Zeit damit tröstet«, daß die deutschen An» stalte» nur «inen schwachen Besuch zu verzeichnen haben werden, fühlen sich durch das Fehlschlagen ihrer Hoffnungen bi« in den Nero getroffen. Der beliebte Kampfrus der Perwaken: „Bei uns wohnt dir Kraft und euer ist die Furcht!" will fortan für Hrastnigg nicht recht stimmen. Di.fer Andrang zur deutschen Schule hat den außerordentlich tatkräftigen deutschen Ort«schuloerein bestimm», die Errichtung einer dritten Schulklaffe und die Verlegung de« Kindergartens in ein eigene« Gebäude in« Auge zu fassen. Vi»l Glück zu diestm Vorhaben! Durch diese« Werk wackerer Männer ist die Gesahr der Entdrutschung und Slawisirrung vitlrr deutscher Kinder, die immer drohendere Formen annahm, endgiltig beseitigt. Au« dem Munde vieler Eltern haben wir eS vernommen, wie der slawi» flerende Einfluß bereits an den jungen Stelen nagte. Als rtcht erfreulich ist auch der Umstand zu verzeichnen, daß außer den verläßlich deuifch fühlenden Arbeitern auch die sozialdemokratisch gesinnte Arbeiterschaft der deutschen Schule mit Wohlwollen gegenübersteht. Es war kein leeres Phrasengeklingel und keine Lobhudelei, eS entsprach vielmehr nur der Wahr» hei«, wenn bei den unterschiedlichen Tischreden und Trinksprüchen immer wieder der bewundernSwerien zn den verschiedenartigsten eigentlichen Geisteskrank« beiien entwickeln kann, ist in ihren Anfangs-stadien fast stet« durch die hypnotische Therapie heilbar. Ich gehe run aber noch einen Schritt weiter: ich behaupte auf Grund vi,facher Versuche, daß »s oft zu einer Heilwirkung nach dieser Richtung hin d»r Einschläferung gar nicht erst be> darf, daß die Willensüdertragung bei Wachsein des Patienten, die stets nachhaltigere Erfolge äußert als diejenige bei schlasenden Personen, dann ausführbar ist, wenn dir Willensfestigkeit des be-handelnden ArzteS diejenige deS Patienten in ge-nügend hohem Grade überwiegt. In vielen Fällen ist sie sogar die einzig ausführbare. Ein Beispiel! Zu mir kam vor jetzt sechs Jahren ein tamal« 34 Jahr» alter, einen verhältnismäßig hohen Rang bekleidender Diplomat. Er klagte mir. daß er, in seinen Mußestunden sich früher viel mit der Kunst de« EdiffrierenS und de« AuffindenS komplizierter Chiffriersysteme beschäs-tigend, hiemit seinen Geist so erfüllt habe, daß »r nicht all»in beinah« ni»mal« mehr schlafe, ohn« sich im Traum m» Dechiffri«raufgab«n zu beschäs-tigkn. sondern auch in wachem Zustand» sich häufig ganz unwillkürlich aedrungen fühl», btlu» big» Zeitungsartikel oder Stellen aus Büchern zu chiffrieren. Es sei ihm, so vitl Mühe er sich ge-geb.» habe, ganz unmöglich, dauernd diesem Triebe zu widerstehen. Eine Kur in einer Natur« Heilanstalt habe zuerst ein günstiges Resultat er» geben, dann aber sei dort eine bedeutende Ber» schlimmerung eingetreten. So wenig ich da« bei vielen Aerzten gegen Namrheilanstalten noch herrschende Vorurteil zu billigen vermag, so klar war mir, baß bei einer Neurasthenie von >o hohem Grade, wie ihn die Zwangsvorstellungen dokumentieren, der Aufent halt in einer Naturheilanstalt leicht mehr schädlich als nüitzlich wirken könn». Er brauchte Anregung. Tatkraft der Hrastnigger Schulgründer begei« stertes Lob und Anerkennung gezollt ward. Andere hätten angesichts der sich auftürmenden Hindernisse zehnmal die Flinte ins Korn geworfen. Es ist vor allem da» Dr»ig»stirn: Direktor Wieltfchnig, Ammer und Boß ner. das dieses Werk, allen Schwierigkeiten und Anfeindungen zum Trotz zu» stände gebracht hat und das sich dadurch um unser deutfcheS Volk hochverdient gemacht hat. Da« unter» steirifche Deutschtum schuldet diesen wackeren, tat» kräftigen deutschen Männern tiefen Dank. Die Feierlichkeiten nahmen ihren Beginn mit der Einweihung der Schule durch die Pfarr» geistlichkeil von Dol. Daß e« dazu gekommen ist, ist als ein voliiischer Erfolg zu verzeichnen, denn diese religiöse Handlung verfehlte nicht, auf die strenggläubigen Zuseher au« dem Volke tiefe» Ein« druck zu machen. Ein Au«bleiben dieser Zeremonie wäre den slovenischen Gegnern al« wirksames Agitationsmittel wider die deutsche Schule höchst willkommen gewesen. In langem Zuge, voran die Knaben, dann die Mädchen, alle im Festtagskleid«, hitlien die Kleinen, geführt von Oberlehrer Tanzer und den beiden Lehrerinnen, Frl. Prettner und Frl. Bayer, dtn Einzug in dit neue Lchule. Ihnen schloß sich die große Zahl der Festgäste an. An die Ver. sammelten hielt, nachdem die religiöse Handlung beende, war, Herr Direktor Wieltschnigg al« Diese fand er in den ersten Tagen seines Aufent. halte« in der Anstalt, so lange ihm in derselben alles noch neu war; als der Reiz der Neuheit schwand, gewannen di» Zwang«oorstellungen wieder die Oberhand. Einem andern würde ich weite Reisen unter Begleitung eine« kenntnisreichen uud sich durch gute Unierhaltung«gabe au«zeich» n»ndtn Begleiter« empfohlen haben,- bei ihm, der im Lauft seiner Karriere bereits fast alle Weltteile kennen gelernt hatte, konnte ich mir v«i diese« Mittel wenig Erfolg versprechen. Theater. Bälle. Konzerte. Gesellschaften — alles das war nicht imstande gewesen, feine Zwangsvorstellungen zu zerstreut«. Er gtstand mir. daß er oft während der Hauptszenen eines Dra«as, während eines lebhaften Gesprächs mit einer Ballschönheit inner» lich damit beschäftigt gewesen sei, die eben ge» hörten Worte zu chiffrieren, und daß er es in der Kunst während dieser Geistestäiigkeit ein gleich» gültiges Gespräch zu führen, schon bi« zu einer solchen an Virtuosität grenzenden Vollkommenheit ciebracht habe, daß fast niemand ihm feine geistige Doppelarbeit anmerkte. Wie zerstörend diese per» manente Ueberanftrengung wirken mußte, liegt klar aus der Hand. Ich fragte ihn, ob er sich einer hypnotischen Kur unterziehen wolle. Er war sofort bereit dazu. Ich versprach ihm, mein möglichstes zu tun. Aber es war nicht möglich, ihn einzuschläfern. Er gab sich die redlichste Mühe, seine Gedanken zu ton» zentrieren. Sobald er aber hie»it bi« zu eine« gewissen Punkt pekommen war. begann, wie ich am wechselnden Ausdruck feines AugeS bemerkte, wieder die Chriffrierarbeii. »Spielen Sie Schach?" fragte ich ihn plötzlich. „Ich habe e« früher oft gespielt, in neuerer Zeit selten. Ich habe nicht «ehr die dazu nötig« geistige Sa««lung.' Äene 2 Deutsche Wacht ihuouaet 83 Vertreter bei die Schule erbauenden Berein«au«-schuss»«. eine Ansprache, in welcher er zunächst allen Feftgästen herzlichen Willkommgruß »ntbot, in«b»sond»r« die Anwesenheit de« Vertreter« de« deutschen Schulvereine« Herrn Dr. Baum her« vorhob, dem man zu hohe« Dante verpflichtet sei und dann, an den Oberlehrer Herrn Tanzer ge-wendet, die Schlüsselübergabe autsprach. Er ge-lobte hiebet im Namen de« Schulau«schuss»«, dem Schulleiter bei Erfüllung seiner schweren Ausgabe stet« treu zur Seite stehen zu wollen. Die Kinder forderte er aus, sich den heuligen Tag sest in« Hcrz zu prägen und dankbar stet« der Wohltat eingedenk zu bleiben, die ihnen mit dem deutschen Schulunterricht», der ihnen die Pforten zu hohe« Glücke öffne, zuttil w»rd». In da« .Heil* in da« die Rede ou«klang und da« begeilterten Wider-hall fand, «ifchien sich die jubelnden Stimmen der Kleinen. In einer von warme« Empfinden durchdrun-genen Rede gelobte Herr Oberlehrer Tänzer nach besten Kräften zum Wohl» der Schulanstalt wirken zu wollen. Al« feine vornehmste Ausgabe werde er »« erachten, den Herzen der Kleinen die Liebe zur deutsch»» Sprache emzuimpfen. In die seiner Obhut anvertraute Jugend woll« «r oen Keim zu sittlicher Größe legen, sodaß einst tüchtige tatkräf« tige deutsche Männer und sitisa^e brave Hau«-frauen au« ihr hervorgehen werben. Um diese« hehre Ziel zu »»eichen, benötig« die Schule auch der Mithilse der Eltern, die er hiemit bitte, ihm ihr» Unterstützung angedeihen lassen zu wollen. Seine von großem Beifall» begleitete Red» klang in »in Kaiskrhoch au«. Al« V»r«r»l»r dt« Deutsch»» Schuloertin»« hielt da« Hauptl»itung«mitgli»d H»rr Dr. Baum »in» Ansprache, in welcher er der Tatkraft jener Männer, die diese Schule in« Leben perusen haben, hohe Anerkennung zolle». Ihr Wrrk könn» zum Brwtis» dasür di»n»o, wa« männliche Tatkraft, gtpaari mit der Lieb» zu« ana»sta««t»n Volk» zu leisten vermöge. Er hab» selbst nicht zu hoffen gewagt, daß da« Streben dieser Männer so rasch von Erfolg gekrönt fein werd«. Ob diese« segen-bringenden Werke» sag» «r im Namen d»« Deut-sehen Schulvereine« dem Bau- and Schulau«schuß von Hrastnigg. an d»ff»n Spitz» in vtrdienstooller Weis» Herr Dir»ktor Wieltschnig wirkt», ausrich-tigtn Dank. All»« H»il säe uns»r Volk sei ja nur von der schafftnvrn Arbeit zu erwarten. Daß die deutsche Jugend von Hrastnigg auch im rechten Sinne erzogen und daß in die jugendlichen Seelen „Doch die haben Sie schon noch I" antwortete ich ih« «it ruhiger Besti«mtheit. .Wollen Sie eine Partie mit mein«« Assistenzarzt «achtn?* ..Jetzt?" „Warum nicht? Ich ersuche Sie darum, weil ich Ihnen aus diese Art beweisen werd«, daß Sie nicht so krank sind al« Sie glauben." Mein Assistenzarzt war ein sehr guter Schach-spielet. Der junge Diplomat gab sich viele Mühe, bi« er augenscheinlich wieder seine Ehiffriertätigkeit begann. Ich «achte ihn nun aus einige gute Züge aufmerksam. E« gelang ih«, al« ich >hn gewissermaßen geistig an der Hand leitete, meine« Jveen« gange zu folgen, und er fetzte schließlich seinen Segner «att. .Da« Schachspiel wäre sür Sie sehr gut", bemerkte ich ih«. .aber an der Stelle der zwang«-weisen Ehiffriertätigkeit wird ein zwang«weisr« Schachspielen treten." „Meinen Sie, Herr Professor I" „Ich weiß e« «it voller Sicherheit l* In der Tat begann er, wenige Tage nachde« ich ih«, diese Idee suggeriert hatte, darüber zu klagen, daß er jetzt in Gedanken Tag und Nacht Schach spiele. Nur selten chiffriere er noch. Ich ließ ihn jetzt Skat spielen, und suggerierte ih« die Idee, daß diese« Spiel jetzt vorwiegend ihn beschäftigen werde. S« geschah. Einer meiner Freunde, eine Autorität aus de« Gebiete der Nationalökono«ie, hatte dann auf «einen Wunsch die Güte, ih« einige Tage lang ein Privatissi«u« über diese Wissenschaft zu geben. Bald beherrschte sie ihn. nachde« ich ihm die be» treffende Idee suggeriert hatte, fast ebenso voll-ständig wie vorher Etat, Schach und Chiffrieren. Nun tat ich einen Schritt weiter. Ich flößte ih« den Gedanken ein, daß er einen Teil seiner Zeit sich «it Schachspiel, einen andern «it Ratio« nalökono«ie beschäftigen müsse. Nachdem auch diese« Experi«ent gelungen war, ließ ich ihn bei di» Li»b» zum d«utsch»n Volk hineingelegt werden wird, dasür bürg« wodl am Besten die Person de« Schulleiter« Herrn Oberlehrer Tanzer. Redner schließt seine Au«sührungen mit dem Wunsche: der deutsche Herrgott möge diese« Hau« und alle'die darin zu wirken berufen sind, segnen. (Begeisterte Heilrufe) Die Kinder wurden nunmehr in den zu ebener Erde gelegenen Kindergarten geführt, wo sie von Frau Mathilde Ammer und Frau Luise Bössner «it Düten, die «it allen möglichen Schleckereien und guten Dingen angefüllt waren, keteilt wurden. Mit freudestrahlenden Gesichtern verließen die Kleinen da« Schulhau«, da« sich fo vorteilhaft bei ihnen eingeführt hat. Die Feier fand ihre Fortsetzung in einem Bankett im Schügenheim. Der große Saal de«« selben war von verständiger Hand «ii Guirlanden, Fahnen, Lampion« und Blattpflanzen herau«ge-schmück» worden, wozu insbesondere da« schwarz-rot-goldene Fahnentuch reichliche Verwendung gefun-den Halle. In einem Nebenzimmer besorgie ein schier unermüdliche« und durch reichen Beifall aus-gezeichnete« Sexten au« Laibach die Tafelmusik. An 5» Tafel nahmen 67 Perionen teil, darunter Festgäste au« Cilli, Tüffer. Sleinbrück, Laibach und anderen Nachbarorten, sowie die Haupt-Vertreter der Hrastnigg» deutschen Industrie und zahlreiche Damen. Die Festrede, die ein anschauliche« Bild der Schulgründung bot. hielt Herr Bößner, d»r »u seinen »inleitenden Worten allseit« herzlichen Will« kommgruß entbot uns mit besonder»« Dank» da« Erschtintn de« Herrn Dr. Baum, al« Vertreters de« deutschen Schulvereine«. dann der Herren: Fritz Rasch und Zng. Unger-Ullmann al« Vertreter der Eiaptg»m»ind» Cilli, der Herren Direktor Leiter und Direktor Richard Dirmryer al« Vertreter der Hrastnigg» deutschen Industrie, de« Herrn Bürger-schullehrer« Wendler al« Vertreter« de« Unterslei» tischen deutschen Lehreroereine«. de« Herrn Ober« lehrerS Tvmitsch au« Lichtenwald. sowie de« Herrn Daniel Walter al« B»rlr»t»rS der Presse und de« Schutzvereine» Südmark, begrüßte. D»r ungemein sesselnden Red« «ntnthmcn wir folgende Stellen: „Schon vor Jahren war man dem Plane näh»rg»tr»t»n, für Hrastnigg. da« »in» durch Zahl und Einfluß d»d»ut»nde teutsche Bevölkerung besitzt, »in» dtulsche Schul» zu gründrn, doch ließen dir Ungunst d»r Verhältnisse, teilweise wohl auch Lau« einem ihm bekannten Ritl»gul«besitzer auf dir Jagd gehen. Dies» bot ihm anfänglich so wenig Interesse, daß e« wiederholter Suggestion bedurft», um sein Gehirn zunächst auch nur sür kurze Zeit mit dem Gedanken an sie au«zusüllea. Ich Halle dabei einen Fehler gemacht, indem ich ihn die Jagd auf dem Anstand autüden ließ. Al« er diesen mit der Pirsche verlauschte. gelang allmählich auch dieser Versuch. Jnde« ich nun seinen G«dank«ngang so r«-regelte, daß er wieder einer nor«alen Einteilnng de« Tage« entsprach, führte ich, ihn monatelang unausgesetzt im Auge behaltend, allmählich feine vollständige Gesundung herbei. Damals stand ich der Methode, die Hypnose zu Heilzwecken anzuwenden, wenn auch nicht feind-lich, so doch mit jenem Mißtrauen gegenüber, welche« dem ernste« Forscher bei der Fülle der komeienhafl am Himmel d«r medizinischen Wissenschaft auftauchenden Entdeckungen unwillkürlich sich aufdrängt. Ich schäme «ich durchaus nicht, zu bekennen, daß «ein damaliges Mißirauen ein unbegründetes war. Allerdings liegt eine Gefabr vori Manche Patienten verfallen in eine Arl krankhafter Such«, hypnotisiert zu werden, die mit der Morphiomanie große Aehnlichkeit hat. Ebensowenig wie «an jedoch die Morphio«anie zur Veranlassung ge-nommeit hat, dem Arzt den Gebrauch o»S Mor-phium« zu oerbieten, ebensowenig kann die Hyp-nosensucht V»ranlassung sein, der medizinischen Welt in bezug auf die Anwendung der Hypnose zu Heilzwecken Schranken zu setzen; der gewissenhafte Arzt wird stet« die Hypnose nur dann in Anwen-dung bringen, wenn er überzeugt ist, daß die« ohne Schaden für den Patienten geschehen kann. Wie einerseits die Hypnose der medizinischen Wissenschaft große Dienste leistet, so ist sie anderer-feit« auch sllr die Psychiatrie nicht etwa nur zur beit in nationalen Dingen diesen Plan nicht zur Tat reisen. Viel« erwarteten auch von der Zeit eine Ge' sundung der nationalen Verhältnisse und riete« zum Zuwarten. ES trat jedoch da« gerade Gegen-teil ein. Die Verdrängung deutschgesinnter Lehr-fräste von der hiesigen utraquistischen Schule und Ersetzung derselben durch slovenischnationale Lehr», endlich da« Ueberwiegen der slovenischen Mitglied» de« Ort«schulrate« brachten e« dahin, daß für die Kind» deutscher Ellern die Gefahr der Eninatio« nalisierung immer drohendere Gestalt annahm. Um dieser Gesahr zu begegnen, bildete sich im Juni 1906 ein Schulgründung«au«schuß, der H»r» Direktor Franz Wieltschnig zum Obmann wählte und d» den von Herrn Adols Ammer gestellten Antraa auf Errichtung einer deutschen Schule in Hrastnigg mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu verwirklichen beschloß. E« wurden Bögen auf-gtltgt und da ergab sich die überraschende Tat-sache, daß 55 v H. der die slo venische Schule besuchenden Kinder sür den deutschen Unterricht angemeldet wurden. Um den deutschen Plan zu Falle zu bringen, griff die Gegenpartei zu den schändlichsten Mitteln, so richtete am 26. August 1906 »in Führ» der hie-sigen Slooenen an di« Werk«i»hab» »in» Eingab», die den Zweck verfolgte, di« d«m Schulgründung«-au«schuß anaehörigen W»k«beamlrn unmöglich zu mach«» (Rufe: Unerhört, Schändlich!) und den Plan der deutschen Ortsbewohner durch Ad-schr»ckung und Schädigung einiger besonder« täliger Beamten zum Scheitern zu bringen. Da sich di: Werksinhabungen durch dies» Eingabe leider irreführen ließen, so Halle der Ausschuß tat« sächlich »inen schweren Stand ; doch da kamen ihm d>e Gegner selbst zu Hilse. Die giflgeschwollenen Angriffe die von ihnen in der slowenischen Presse gegen die deutsche Industrie von Hiaiinigg gerichtet wurden, öffneten den Inhabern darüber vie Augen, daß es den slowenischen Rädeltsührer» darum zu tun war, gegen das gesamte Hrastnigg« Deutschtum einen unablässigen Anqrtffzkrieg zu führen und daß es nicht, wie sie vorgaben, >?ur fachliche Gründe waren, die sie zu Gegnern des Planes einer neuen Schulgründung werden ließen. Die Folg« dieser maßlos gehässigen Zeilungsangriffe war ein völlig» Um-schwunq in der Gesinnung der Inhaber, die sich nun dem Werke sörderlich erwiesen. Da sich di« geplante Errichtung »in» Minder-heilsschul« zu sehr in di« Läna« gezogen haben würd», so trat der Ausschuß zwecks Gründung ein» Bekämpfung .von Zwangsvorstellung,» anwendbar, fond»rn in viel au«g»d»hni»r»m Maße zu derjenigen von Schlaflosigkeit, au« welcher häufig Melancholie und Hypochondrie enispringen. »»«gezeichnete Hilfe verleiht sie ferner zur Bekämpfung fixer Ideen. E« gibt Patienten, welche durchau« normal erscheinen bi« aus einen gewisse» Punkt, in dem sie die aosurdesten Ansichten «n>-wickeln. So befand sich in der J»enanstalt zu S. ein Patient, der, sonst ganz vernünftig, nicht von der Einbildung abzubringen war, sein Kops bestehe au« Butter, die an der Sonn« schmelz«» müsse und deshalb immer im Sommer sich nicht dazu bewegen ließ, bei Tage au« dem Keller oder küh-len Parlerrezimmern herauszukommen. I» Ad-Wesenheit de« Direktor« veranlaßte »in jung» Assistenzarzt die Wärter, ihn mit Gewalt an die Sonne zu bringen, in der Absicht, ih» drastisch von der Unrichtig?»,» der fixen Idee zu überzeug»» — der Kranke bekam vor Angst »inen Schlagfluß, der feinem Lebe» ein Ende bereitete. In einem anderen Falle glaubte ein Patient, einen Frosch vnschluckt zu haben, quakte wie ein solcher un» behauptete dann, da« Geräusch sei nicht durch ihn veranlaßt, sondern durch den Frosch in s.ine« Magen. Der Hinwei« daraus, daß eine Amphibie unmöglich ,« Magen eine« war«blütigen Menschen existieren könne, blieb sruchtlo«; «an heilte ihn schließlich dadurch, daß man ihm ein Brechmittel gab und den au«geworsenen Substanzen «inen Frosch beimischte. Es würde zu weit führen, wollt« ich für jedech Gebiet der Psychiatrie auch nur einen interessante« Fall der Hlilung durch Hypnose anführen. Nur et» Faklu« will ich noch »rwähn»n, w»il es zeigt, daß die Hypnose auch d» Justiz zum Vorteil dienen kann. Der Rentier R.. ein Junggeselle vo» etwa 80 Jahre», war ermordet worden. D» Leiche»-besund konstatierte, daß der Er«orduag ein fiaapf ftumtnex 83 Devische Wacht orte 3 GchulvereinSschule mit de» Deutschen Schul-verein in Verbindung und dabe «an e« vor olle« den Bemühungen de« Berichterstatter« fflr Sieiermark, Herrn Doktor Bau« ^u verdanken daß der Schulverein die kostenlose Anstellung zweier Lehrkräfte in Autsicht stellte und beschloß, die neu-Gründete Schule al« Verein«schule zu übernehmen. Ihm. ve« größten völkischen Schutzvereine, der die höchsten Güter der Nation hegt und pflegt, sei an dieser Stelle unser ionigster Dank gesagt. Auch unser a!penläal>ischer Schuyoerein, die Südmark, hat unser nicht vergessen und un« zur Verzinsung de« Baukapitale« je 500 X sür 4 Jahre zugesagt. Auch ivr zollen wir aufrichtigen Dank. Auch einiger Körperschaft,,. Bereine, sowie einzelnen Personen sei «an zu besonderen Danke verpflichtet. So haben sich den Ansptuch aus Dank der k. k. Landesschulrat, wie auch der Beziiksschulrat, sowie Herr Bezirk«schulinspekior VoduSek durch entgeaen« Irmmende rasche Erledigung der bezüglichen Ein-haben erworben. Förderung verdanke «a» auch de« Allgemeinen deutschen Schulverein in Berlin, ferner cer Fabrik ctem. Produkte, der Gla«sabrik und der Tnfailer Kohlenwerk«geseUfchafi. die durch Bewilligung von Baumaterialien und P-ei«ermä-ßigungen die gute Sache wirksam unter stützien. Der Bau ist aber eigentlich erst durch die Hochherzigkeit r>e« Herrn Direktor« Wieltschnig und seiner Ge-mahltn ermöglicht worden, und zwar dadurch, daß diese dem Oct«schuloereine den nötigen Baugrund widmeten. (Heilruf,). Ihnen, sowie allen Vereinen. Städten und einzeln«« Personen, die sich, sei es lurch geldliche Unterstützung, sei e« aus andere Weise um die gute Sache verdient gemacht haben, statte man an dieser Stelle den aufrichtig gefühlten Dank ab. Dankbar woll« man auch der Unterstützung durch di« Presse, vornehmlich die.Deutsche Wacht" und den Stajerc eingedenk bliiben; sie haben da« Werk wes-ntlich ge'örderi. Redner schließt «it den Worten: Mögen au« diese« dem Fortschritt und der Bildung geweihten Hause nur deutsche Mädchen und Jünglinge hervorgehen. au«gestattet mit den Grundlagen gediegener deutscher Bildung und Gesittung. Nicht alS Kampfanstalt wurde diese Schule geschaffen, sondern al« eine Stätte, wo die Grundlagen sür da« Glück und die Wohlfahrt de« heranwachsenden Geschlecht« gelegt werden sollen. Möge die deutsche Schule in Hrastnigg blühen und gedeihen, zum Wohle der entere» Heimat» zu« Heile de« gesamten deutschen Volke«! Stür-mische Httlruse. vorausgegangen war. Die Hände de« Alten zeigten Kratzwunoen. seine Kliidung war stellenweise zer-rissen. Die Leiche, die an einem Nagel in der Tür de« Schlafzimmer« hangend aufgefunden worden war, hatte StrangulationSmarken, die nicht von de« Strick herrührten. Auginscheinlich haue man di» Ltichr dort aufg»hängt. um an Stlbstmord glauben zu lassen. Uhr und Poriemonnoi» d»« Alten befanden sich am gewohnten Play«; in letz-°.erem waren etwa 40 Mark. Die Haushälterin de« Alten, die schon länger al« 20 Jahre bei ihm in Diensten stand, eine Witwe, namen« Martha Dellmer, konnte vor Schluchzen uno Auslegung kaum zu Proiokoll «eben, daß ihr nicht« Verdächtige« ausg»sall»n sei. Der alte Herr habe sich abend« um zehn Uhr. wie ge« wohnlich. zur Ruhe begeben und a« anderen Morgen habe sie zu ihrem Entsetzen die Leiche am Nagel hängend vorgefunden. Unaufgefordert fügte sie hinzu, daß er in der letzten Zeit fehr viel Kummer über einen ungeratenen Neffen gehabt und wiederholt davon gesprochen habe, sich da« Leben zu neh«en. A« Abend vorher sei der N>ffe bei dem Ermordeten gewesen und habe, wie sie >« Nebenz>««er hantierend, verno««en, von demselben eine größere Geldsumme unler der Bedingung er» holten, nach Amerika zu gehen. Nach seinem Weg-ganqe habe der Alte noch ftundenlang auf seinen Neffen gescholten und au«drücklich gesagt, er möchte lieber tot sein, al« immer solchen Gram erleben. Nachdem durch die Leichenschau festgestellt norden war, daß R. unmöglich durch Selbstmord ge-adel haben könne, wurde ein Haftbefehl gegen den Neffen de« Alten erlassen und derselbe in dem Momente festgenommen, in dem er in Bremen ein Autwandererschiff besteigen wollt». Man sand bei ,h« 3000 Mark, welche er al« von seine« Onkel, ihm zu« Zweckt der Au«wanderung gegeben bezeich-net». Von dt« Tode seine« Onkel« wollte er noch nicht« erfahren haben. Die Haushälterin erinnerte Den langen Reigen der übrigen Tischreden und Trinksprüche eröffnet Herr Dr. Bau«. Rühmend hebt er nochmal« die erstaunliche Tat» kraft hervor, bi» der Hrastnigger SchulauSschuß an den Tag g»lrgt habe. Er habe all» trüb»n Bor« dersagvngen d»r Peffi«isten zu schänden ge«acht und in unglaublich kurzer Zeit trotz der größten Schwierigkeiten da« aesteckte Ziel erreicht. Hrastnigg sei die taikräft'gft» Ortsgruppe d.« Schulvereine«, die ih« bi«h«r untergekommen s i. Er könnt Die Versicherung geben, daß der Deutsche Schuloerei«, der seil seine« Bestände rund I Million für Steier« mark aufgewendet hab», auch in der Zukunft der Hrastnigger Schule nach besten Kräften Unterstützung angebeihen lassen wtrde. Der Rede de« um da« Schulwesen de« stei-rischen Unie, landet so hochverdienten Mitgliede« der Schulverein«-Hauptleitung solgttn begeistert» Heilrufe. Eine begeistert» Aufnah«» fanden auch die Grüße und Glückwünsche. die Herr Fritz Rasch na«en« de« Gcmeindtrale« der Stadt Eilli übermittelt». Al« Vertreter der Südmark tntbot Schrift-leiter Walter die herzlichsten Glückwünsche diese« Schutzverein,«. der ja stet« bestrebt gewesen sei. mit de« Schulvereine Hand in Hand zu gehen. Die heutige Feier sei ih« «ehr wie eine gewöhn-liche seitliche Veranstaltung, sie sei ihm ein persön-licht« Ell'bai«. au« dem »r eine nützliche Lehre sür seine L bentar-ffassung ziehen wolle. Die Hrastnigger haben gelehrt, wie man e« anstellen muß. u« ein hohe« Ziel allen Schwierigkeiten zu« Trotz zu erreichen. Die Entschlossenheit, Unver-drossenhtit und ststt Zuversicht mit denen die Hrast-niggtr an ihrem Plane festhielten, obwohl sich ihnen schier unüberwindlich« Schwierigkeiten en>-gegenstemmtin. müsse mit Bewunderung erfüllen. Wer ein hohe« Ziel anstrebe, dem sei anzuraten, zu den Hrastniggern in dte Schule zu gehen. Man habe ein Werk geschaffen, von dem in der Zukunst wahre Segen«ftröme au«gehen werden. Man habe sich um die Nation verdient gemocht und zugleich den Anspruch aus den Dank vieler Eitern erworben, die ihren Kindern nun den Unterricht in einer Schule angedeihtn lassen können, die ihnen die KenmniS der Spracht tin«« Vltlmillionenvolki« vtimiittl«. Stin Heil gelte de« jungen Eichliamm, den die Hrastnigger heute grpflanzt haben und allen jenen, die mitgeholsen haven, diese Pflanzstätte oeutscher Bildung zu begründen. sich je anwesenden Frauen und Mädchen leerte und Herr Werner, der die Verdienste de« Herrn Direk.Wieltschnig um die Schulgründung hervorhob, und hiebet die begeisterte Zustimmung aller sand, wa« sich in stürmischen Heilrufen auf den also Ge-feierten kundgab. Herr Direktor Wieltschnig dankte sür die ihm zuteilgewordene Ehrung; sein Verdienst sei nur ein bescheidene« (Ohorufe), da« Hauptoerdienst hätten sich die Herrtn Ammer und Bößner erworb-n, die mit zäher Beharrlichkeit und nim» mermüdem Fleiße dem Werke oblagen, und die sich gegenseitig aus da« Glücklichste ergänzten, sodaß der eine, wenn seine Kraft zu erlahmen drohte, an dem anderen «ine Ermunterung und Stütze fand. Di«s«n beiden wackeren Männern s,elte sein Heil (stürmische Heilruse.) Hohe Ver« dienst« Kalte» sich auch Herr Killer, der die Bauleitung auf sich genommen halte, sowie di» Herren Wouk, Rückl und Koschier erworben. (Heilrufe.) Herr Killer lehnt jede« Lob ab. er habe nur getan, was ihm sein Herz als Pflicht auf- Die wichtigste Frage war nun. ob Felix wohl nach feinem Abschiede von dem Alten, noch ein» mal daS HauS betreten haben könne. Der Zug, mit dem er gefahren, war um ein halb 1 Uhr nach« abgegangen; das HauS de» Onkels hatte der Neffe gegen neun Uhr abend« verlassen. E« war nicht unmöglich, daß er sich, ohne daß sein Oheim e« beachtete, de« aus dem Schreibtisch lie» genden Schlüsselbundes btmächligt und auf diese Weise sich den unbemerkten Wiedereintritt in da« Hau« ermöglicht halt«. Nach verübter Tat konnte er da« Hau« geschlossen, die Schlüssel wieder nach oben getragen und dann da« Hau« verlassen haben. In der Tat erinnerte sich einer der Mitbewohner de« Hause«, ein junger Kaufmann, bei seinem kurz vor Mitternacht «sollten Nachhausekomrnen da» Hau» offen gefunden zu haben. Ein Alibi konnte Felix R. nicht nachweisen. Der Untersuchungsrichter, LandeSgerichtSrat C., war trotzdem nicht voll von der Schuld de« Angeklagten überzeugt. Der persönliche Eindruck, den derselbe machte, war so gar nicht der eine« Raubmörder». Dazu kam, daß der HauSarzt de» Rentier«, Doktor Moser. dem Neffen, mit dem er bei seinem Patienten oft zusammengetroffen war, da« günstigste Zeugni« gab. Dtrselbe hab« vor drei Jahren den Alten, al« derselbe an Influenza mit nachfolgender Lungenentzündung lebensgefährlich erkrankt war, mit wahrer Aufopferung gepflegt, überhaupt sich steiS liebevoll und aufmerksam gegen seinen Onkel gezeigt, sodaß er selbst ihn liebgewonnen und wiederholt mit ihm verkehrt habe. Der Ermordete sei in keiner Weise tiefsinnig gewesen oder habe sich in so scharfer Weise, wie die Haushälterin angab, über feinen Neffen geäußert, im Gegenteil, dessen Extravaganzen gutmütig zu entschuldigen gesucht. (Schluß folgt.) Seite 4 getragen, dagegen sei «an de« Dreipestirn Direktor Wieltschnig, Ammer und Bössner für i««erwäh> renve Zeiten zu unauslöschliche« Dante verpflichtet. Auch sonst fiel noch so «anche« anfeuernde und «artige deutsche Wort, da« die Siimmung hob und der Freude über den schönen Erfolg, auf den «an nun zurückblicken tonnte, Au«vruck verlieh. Der frohen Laune verHals «»«besonder« Herr Papp zu« Durchbruch». Zu« Schluß trat auch der Tanz in seine Rechte, de« bei den munteren Fieieltlängen «it Uaermüdlichtei« gehuldigt wurde. Al« endlich auch für die Unermüdlichsten die Trennung«stunde schlug, ging man nur schwer au«-einander. E« war für Hrastnigg ein schöner unvergeß-° licher Gedenktag, von dem eine neue Entwicklung der Ort«verhältnifse abzudatieren ist. Tw. Politische Rundschau. Per Ausgleich. Die Tschechen haben sich, wie immer bei solchen Gelegenheiten, wieder aus da« Gedin der politischen Erpressung begeben, und zwar ist e« bezeichnenderweise da« Kuttenberger Organ de« Minister« Pacak, da« «it der Preß-sehde beginnt. Da« Blatt veröffentlicht «inen Auf-satz, In ve« der Regierung vorgeworfen wird, sie beugte fich dem „deuifchen Veto". Da« «üfse an-der« werden, wenn die tschechischen Minister im Kabinett verbleiben sollen." .Zur Durchdringung de« Abgleichet*, heißt »« dann weiter, „braucht di» Regierung die tschechischen Stimmen. Und wird sie von den tschechischen Abg«ordn»t»n verlangen, für den Autgleich zu stimmen, der unt große Opfer auferleg«, um die wirtschaftlichen und politischen Interessen, det Volte« darum zu opfern, damit sie eine ungerechte, parteiische, unsrre Postulate nicht erfüllende Regi-runq stützen helfe» ? Et wäre ein Selbstmord unserer Delegation, wenn sie die Regierungtoorlagen «nterstützen würde, ohne völlige Sicherstellung unserer vornehmsten nationalen, kulturellen und wirtschaftlichen Forderungen, denn wir sind unt unferer Stärke vollauf bewußt, und brauchen nicht zu fürchten, daß sich eine Regierung erhalten könnte, welche die Politik in Oesterreich ohne oder gar gegen unt machen würde. Und da hat di» Regierung Baron Beckt die Wahl: ent-weder erfüllt ste die Forderungen det tschechischen Volket und führt die Verwaltung weiter oder sie erfüllt sie nicht und dann endet auch ihre Regie-rungtrolle in diese« Staate." Die Deutschen haben oft und deutlich genug gesagt, daß ein Au »gleich, der den Slaven «it nationalen Zugeständnissen abgekauft werden «üßte, sür sie unannehmbar »st. Et gäbe für Baron Beck gar kein besseret und sicherere« Mittel, den Autgleich und zugleich sein Kabinett »«zubringen, al« wenn er sich den sla-wischen Forderungen fügen wollte. Stiler Widerstand der ?»l!vedie»l!eteu i» Sicht? Zweihundert Vertrauen««änner der Post-bediensteten hielten in Wien eine Versammlung ab, in welcher eine Entschließung angenommen wurde, dahingehend, da die Regierung nicht ge> willt sei, den Forderungen der Postbediensteten Rechnung zu tragen, lehnen die Vertrauen««änner jede Verantwortung sür die Folgen ab. ?<« südsr«»ischk» ?ie«o»t Am Sa»«tag ta« e« ««^Belgrader Theater zu einer österreichfeind-lichtn Kundgebung anläßlich der Aufführung einer Burle«te, in der die österreichische Verwaltung in Bosnien verhöhnt wird. „Der Dach« vor Gericht.* Der Versasser ist Peter Kocic, Redakteur eine«bo«. nischen Blatte«, der vor einigen Tagen in Banja-luka nebst einen Mitredakteur wegen Hochverrate« »erhastet wurde. Da« Belgrader Theaierpubliku« dt«onstrierit für Kocic, inde« e« sotwährend rief: „Nieder «it Oesterreich! Nieder «it Ungarn I Bo«nien «uß unser sein! Hoch der Kölnische Auf-stand! Serbien eine Neuauflage von Pie«ont; Bosnien eine solche der Lo«bardei. Aus Stadt und Land. ?olt»tü«ti4er Morirag. Der to««ende Sonntag dringt unseren Frauen einen lehrreichen Voitrag«stoff: Zur Hygiene de« Weibe«. Herr Privatdozent Dr. Max Stolz wird diesen Deutsche Wrcht vortrag a« 20. d«. nach«iitag« 4 Uhr i« „Deutschen Hause" halten. ?»r«»erei«,A^er Anläßlich de« 45jäh-rigen Verein«bestande« findet a« Sam««ag, den 19. d. M. u« 8 Uhr abend« i« Saale de« Deutschen Hause« unter Mitwirkung der städtischen M»sikoerein«kapelle ein Konzert, verbunden «it turnerischen Aufführungen statt. gifltt ?»r«»eret>. Sa«ttag, den 12. Oktober fand im Deutschen Hause die Ab-schiedttneipe det »h««alig»» Turnwari»« Franz Hautbau« statt. Da« älteste uud eine« der täligsten Mitglieder scheidet «it ihm. So ge-staltete sich auch die Kneipe zu einer recht regen, in welcher die Verdienste de« Scheidenden al« Turnraismitglied und Vorturner hervorgehoben wurden. Den offiziellen Teil der Kneipe leitete Herr Al«o«lechner in bekannt schneidiger Weise. Da« Wort nahmen beifällig ausgenommen: Herr Baum gar tl al« 2. Sprechwart, Herr F e r j e n im Namen der Voriurnerschast, Herr Porsche al« 2. Turnwar«. Di» Reden klangen au« in den Wunsch, Herr Hau«baum mög» auch in seinem künftigen Bestimmung«orte Graz der Turn- und nationalen Sache seine ganze Krast widmen. Meintesefest Sonntag sand im Hotel Mohr ein vo« Verbände Deutscher Arbeiter veranstalte««« „Weinlefefest" statt. w«lcht« «in«n sehr schön«» Verlaus nah«. Alle unteren Räu«lichkeiten de« „Hotel Mohr" waren in recht geschmackvoller und de« Charakter der Veranstaltung anyepaßier Weise au«gesch«ückt. Schon vor 8 Uhr waren alle Räume dich« besetzt und viele, die da« Fest.besuchen wollten, mußte», da kein Platz mehr zu finden war. wieder umkehren. Sehr bald entwickelte sich eine rege fröhlich« Fiststimmung, welche erst recht gehoben wurde, nachdem der «Bürgermeister" (Herr Rudolf Bianchi) mit feine« „Ge«eindeschreider" (Herr Rieger«berger d. I.) seiinen Einzug gehalten vaite. Unge«eine Heiterkeit erreate di» Verlesung der „Ge«eindeordnung", welche natürlich streng ge-yandhabt wurde. Jede Uebertretung derselben wurde unnachsichtig — jedoch gerecht — geahndet und zwei Gemeindediener (die Herren Rei«ner und Deramedi«), zwei wahre Spürseelen, faßten jeden Uebertl»ter derselben unbarmherzig ab und beförderten ihn in d»n „Sem.indekotter" au« dem ihn nur eine scharfe Geldbuße befreien konnte. Munter drehten sich alt und jung am „Tanzboden" nach den Klängen der Eillikr Musikverein«kapelle. aber w»he d»m vorwitzigen Tänzer, der e« wagte, eine der ober fein?« Haupte schwebenden süßen Trauben zu stieditzen. denn da« Auge de« Gesetze« sah scharf. Auch der Oct«pfarr»r war zu f»h»n und fch«uck» Winzer und Winzerinrn vervoll« sländiglen da« gelungene Bild. Sehr viel Spaß bereite«» di» „«exikanifche Post" deren Betrieb Herr Aloi« Peyerl leitete und dem al« Offiziantinen die Frauen Kallan und Sommer» egger, die Fräulein Celinschek und Bauer und al« Briefträger die Herren Teusch und Reil zur Seite standen. Bei der „Weinpresse" wartet« eine ftfch« Winzerin (Frau Anna Skoberne) mit „frischgepreßtem" Weinmoste aus. während in der .Schilcherdüite' di» tä«owi»rle Dame der „Grazer Herdst«'ffe" (Herr Wabitfch) aufwartet». Eb»»so luftig ging »« i« „Gemütlichen" zu. Hi»r spielte ein» Zigeunerkapelle «untere Weisen auf und im flotten Wirbel drehten sich die Paare beim „Schuh-plattier" den Herr Engel» leitete. Inzwischen erschollen vom .Schützenstand«" her. wo Herr Jauda« al« Schützenmtister wirk«« und «ine dunkeläugig« .Schützealiesel" (Fräulein Mizi Komauer) die Schützen anlockte, die Jauchzer der glücklichen Schützen. Auch die unvermeidliche „Konsettischlacht" fehlte nicht; sür den Vertrieb der Konfetti und reizender Sträußchei. erwarb sich Fräulein Käthe Spe« und Pepina ko«auer besondere Verdienste. Der Besuch war, wie gesagt, der denkbar beste. E« waren all« Stände v«rtret«n und r« dürft« fchw«rlich jemand die Veranstaltung unb-friedigt verlassen haden. Da« Reinerträgni« war daher ein sehr pute« und ist unserer deutschen Arbeiterschaft nur vom Herzen zu gönnen. Da« schön« Gelingen ist vor allem dem unermüdlichen Festau«schusse zu danken, an dessen Spitze Herr Junger stand. Ao« Kaudelsgericht. Eingetragen wurde in da« E'llier Register, Abteilung A: Sitz der Firma: Cilli. Ftrmawortlaut: Ludwig Kossär. Beiriebtgegenstand: Fleischselcherei. Inhaber: Ludwig Kossär. Datum der Eintragung: 7. Oktober 1907, — Eingetragen wurde in ba«selbe Register, Abt. A: Sitz der Firma : Trifail. Ftrmawortlaut^: Martin Nnminn 83 Wrecko. Betrieb«gegenftand: Bierdepot. Handel «it Bier in versiegelten Flaschen. Inhaber: Martin Wrecko. Datu« der Emtragung: 7. Oktober 1907. Aouturse. Da« KreiSgericht in Marburg hat die Eröffnung de« Konkurse« über da« Der-«ögen de« Josef Ha»ke. aichtregistnerten Wicht-und Ledersetterzeuger« in Marburg, bewillig,. Der Lande«gerichl«rat Dr. Josef Fraidl in Marburg wird zu« Konkur«ko«missär. Herr Dr. O«kar Orosel. Advokat in Marburg, zum emstweiligen Masseoerwalter bestellt. — Dasselbe Krei«genchl bat die Eröffnung de« kaufmännischen Konkurse« über da« Ver«ögen de« unler der Firma A. Platzer, Handel «it Papier-, Galanterie, Zeichenwaren und Gebetbüchern, registrierten Kaufmann«« Andrea« Player in Marburg be-willigt. Dir Lande«girichi«rat H«rr Dr. Fraisl wird zum Kvnkurtkommffär, Herr Dr. RadoSlao Pipu«, Adooka« in Marburg, zu« einstweiligen MasseverwaUer bestellt. ?«« Nage» gestürzt. A« Dien«taz vor. mittag« fuhr die Frau de« Schmiede« Spetan an« Arnoorf auf einem einspännigen sogenann-en .Stetrerwagerl" nach Cilli. In der Nähe der HubertuSgastwirtschaft, scheut» da« Pferd u«d machte »in»n so mächtigen Seitenfpruug. daß die 69jährige Frau au« de« Wagen herau«qeschleuZert wurde und mit aller Wuch« aus eine« Steinhausen auffiel. Die hochdetagl« Frau erlitt mehrere Verletzungen am rechten Fuße. Hand und Schulter und mußte in da« alljjk ueine Krankenhau« übe?» führt werden. Klu Wohnung,eiuschleicher. In der Nacht vom Samstag auf Sonntag wurden den Knechien de« Bierdeposit.ur« Herrn Maloprou au« ihrer Behausung mehrere Kleidung«stücke gestohlen un» zwar ein schwarzer, graugestrnster Rock, eine schwarze Hose, ein Paar Falienstiefel. ein schwarzer Winierrock mi« Pelzkragen, eine schwarz« Weit«, «in fast neuer braunrr Lodrnrock und ein schwarzer langhaariger Havelvk. Diese Gegenstände verkaufte am nächsten Tage in Dreschendorf bei Cilli «tn ungefähr 20n«zünder warf ilnen Reingewinn» von K 3000 ab, der Verkauf der Ansicht«karten ergab X 1423-75. Die Trieft« slowenische Jugend hat It 1300 al« halben Ertrag eine« in Trieft veranstalteten slowenisch-kroalischen Cycill- und Method-Balle« abgeführt; unter an« deren Spenden fei die eine« Pfarrer« hervorge-Hoden, der allein etwa X 300 einsammelte. Die Au«gaben erreichen K 54.674. Der Verein erhält Stummer 83 fntftt Wacht Seite 5 11 Kinderp ärten an „national exponiert«« Orten", wo 629 slowenische K-nder uniergebracht waren, außerdem wurden 3 Prioatkindergärten unterstütz,. Bolk«schulen o«rwalt«ir der Verein 5 mii 17 Klassen; ste wurden von 1141 Bindern besucht. An de» Verein«schulen wirkten 41 Lehrkräfte, und zwar 2 weltlich« Lehrer, 5 Katecheten, 17 weltliche Leh. rerinnen und 17 Schulschwestern. Diese stattlichen Summen wurden von dem kleinen, wir,schaftlich größtenteils schlecht gestellten Slowenenvalke aus-gebracht. Wenn man damit die Einnahmen der „Süd-maik vergleich», zu der die Demschen der ganzen ZUpen- uud Karstländer beisteuern, so ist der Ver» gleich sür un« Deuitche recht beschämend. So zum Beispiel war der E tra > au« dem Zündhölzer-verlaus nur um 1000 K weniger c(« bei der .Lüdmark' (3000 zu 4000 X). Welchen Gewinn könnie die „Südmail' erzielen, wenn sich jeder Deutsche den Gebrauch der Südmarkzünder zu«un-adäiderlichen Grundsätze machen würde! Auch der Unterschied im Erlös? der Wthrschaymarken (4433 zu 10.621 X) «nlspiiHt nicht der »um risch«n und w,Nscha„lichen Ueber» ot' beit de« teutschen Volke«. Hine deutsche Aao» i« griel! k Bi«her war unsere H,senstadl zwar durch eine Reihe von iialienijchen (Zweigniederlassungen) und slowenischen Banken, wie Aoriaiische Bank, ?os^iluieo Iirsu. «iw., aber durch keine deutsche Bank vertr «eri. ob« zwar di« deutsche Bevölkerung Trieft« numerisch start un, auch kapitalkräftig genug wäre, um eine mnnentwer'e Kundschaft sür eine solche Bank ab. zugeben. E« verlaute, nun. daß im künftigen Jahre eine deutsche Bank in Trieft aeschaff^n werden soll. Wen» der Versuch von Erfolg ve» glnm lern soll, würd« die« auch «in« wesentliche Siärkung de« Deutschtum« an der Adria b«. deuien. „Ztuuerutüudler Ftuleuder für da» Jahr 1908. D«r »Bauernvündler-Kalender für da« Zahr 1908" (Verlag Hauptplatz 14. Graz) ,st soeben «rschi«nen und präs«ntiert sich in äußerst vorieilhaste« Gewände. Schon da« Umschlagbild, welche« «in«n Bauern al« Träger der wtithin über ländlicht« G«fild flatt«rnd«n Fahne im drutschen Dreifarb darst«llt. fesstlt. Der Inhalt ist ein derartiger, daß man sag«n kann: Praktisch und gut! M«hrrr« r.ich illustrierte Erzählung«», sowie Schilderungen von sr«md«n Land und Leuten (darunter auch der Bauernkrieg in Rumä. nie») tragen dem Un,erhaltung«bedürsnifsr Rech, »ung, während «in« Fülle anderer Beiträge be-lehrender Natur sür'« praktisch« L«ben btftimmt si-d. Erwähnt muß noch wirden, daß der Kalender, st„f und dauerdaft in Leinwandrücken gebunden. 90 k kofttt, mit Frankozufenoung 1 K 20 h. Wir «mps«dl«n d«n B«zug diese« Kalender« namentlich unserer landwirtschaftlich,» Bevöltenuio. Z>ie Ao,e«ver»orrücku»g. Wie di, .Zeit" w-ssen will, wiro tie dearige Novembervorrückung sür die Generalitä, und die Stab«offiziere sehr günstig ablausen. Für die Oberoffizier« soll diese Vo,rückung feine B«sserung drr schlicht«» Vor-rückuno«oerhälinisse bringen. Die in Au«arbeiiurg begriffenen neuen Beföcderung«vorjchrifttn gelangen bei der Heurigen Novemberbesörberung noch nicht zur Anwendung. I»r Magie der Zahle». Ein Freund unsere« Blatte« da, uns mi, der nachstehenden kabbalistischen Berechnung bekannt gemach,. Man stellt da« Ge-bur,«jahr (1830) unsere« Kaiser«, ferner die Jahre«zahl sei»»» Regier ung«antritie« (1848) dann da« Jahr feine« 50jährigen Regitrung«jubiläum« {1898) und da«Jahr seine«60jäh>igen Regierunn«-ludiläum« (1908) uniertinandtr. Addiert man nun die übereinanverstehenden Zahlen und zieht die L-umme der Ener (24) Zehner (16), Hunderter (33) und Tausender (4) «esonder». so ergibt die Advitwn dat Alter de« Monarchen — nämlich 77. Stürmische ^ Kiseubahuer»ers«mmtaug in M«rß«rg Am Sonntag fand in Marburg «ine von «ehr al« 200 Abgefangen aller Dienst««-klasskn der Südbahn besuch,? Versammlung statt, um über die Zugeständnisse der VerwaUung zu beraten. Gleichzeitig wurde die Personalkommission deaus,rog,. noch weitere Zugeständnisse sür di« Arbeiter zu «rreichtn und dafür zu sorg», daß noch vor d«m Erscheine» d«r Zirtulari«n die in denselben enthaltenen Mängel behoben werden. Am Schlüsse der Versammlung kam e« noch zu stür-mischen Au«einandersttzungen über Vorkommnisse bei einzelnen Faliore». Stor^. Am Sonntag kam e« zwischen zwei Bergarbeitern, dem Thoma« Juracic und dem Anton Petak nach einem kurzen Wortwechsel zu einem Raufhandel, in dessen Verlause, der erstere de» Petak sein Taschenmesser mit voller Wucht in den Rücken stieß. Petak wu^de schwer verletzt und mußte in da« allgemeine Krankenhau« nach Cilli überführt werden. Juracic wurde vom Posten-sührer Sternischa am Dien«tag dem Krei«gerichte eingeliefert. Aiudisch Aeistritz. (Au«slug der Sän-gerrunde a u « S t. L o r e n z e n.) Die St. Lorenzer Sängerrunde unternahm Sonntaa, den 13. d. M. einen Ausflug nach Windisch-Feiftritz und gab am Abend in Frau Li»auscheg«-Gaft-hau« einen Liederabend zu Gunsten der deutschen Schule, der un« unvergeßlich bleiben wird. Schon vor der anberaumten Stunde füllten sich alle Räumlichkeiten bi« aus da« letzte Plätzchen. Der Obmann de« deutschen Ort«schulrate« Herr Jakob Versolatti begrüßl« die wackere Sänger-runde, wie die erschienenen Gäste auf« freundlichste und hieß die Sänger herzlichst Willkomm«», wofür Herr Oberlehrer Mogge au« St. Lorrenzen im Namen der Sängerrunde in beredten Worten dankte. Eine herrliche Vortrag«ordnung hatte die Sängerrunde zusammengestellt und ihre Stiftungen unier der bewährten Leitung de« unermüdlichen Chormeister« Herrn Schatz übertrafen alle Er-Wartungen^ Die Solo Vorträgt dk« Baritonisttn Herrn Grub«lnik und de« erst»» Tennoristen Herr» Jäger fanden stürmischen Beisall und stehen deren Leistungen einzig da. Mit einem Wort Et. Lorenzen kann ftolz aus «ine so wocktr« und tüchtig« Säng«r-runde fein. Eine eingeleitete Sammlung und der Verkauf d«r von Frau Oberlehrer Kolltinig ge-fv«nd«t«n Blumtn, den die Fräulein Fasching, Katz. Kauskt und Sträub besorgten, brachte einen schönen Erlö« sür bi» deutsche Schule ein. Herr Bürgermeister Siiger und Herr Versolatti richteten zum Schluß» herzliche Worte de« Danke« an die Sänger, die durch ihr heutige« Erscheinen recht deutlich ihren nationalen Opsersinn bekundeten. Da« Hauptoerbinst um da« Zustandekommen diese« herrlichen unvergeßlichen Abend« gebührt Herrn Oberlehrer Kolleinig und sei ihm an dieser St-lle der innigste Dank au«<,tsproche». Mit einem herzlichen ..Pfüat Goli mit bell«« Klang" fuhren am nächst«» Vormittag die Sänger wieder heimwärt«. Marturg. Da« Hotel Alwie« wurde um 50.000 K an den slooenische» Finanzko«-missär Dr. Povalej verkauft. Srieskasten der Schriftleitung. G»»«ßttz. Herr Dr. Delpin konnte an de? gründend«» Versammlung nicht i-ilnehmen, da er ein«? wichtige» Beratung bc« V«rei»e« Südmar? beiwohnen mußt«. Heil! Schauvühne. 5er Viel. Schauspiel von Henry Bernstein. Am Dienstag schlug endlich die Stunde, die da« Sehnen unserer Theaterfreunde stillte. Die Pforten unsere« Thaliatempel« haben sich wieder ausgetan. Ein Klassiker be« O»eon« Henry Bern-stein «achte die Eröffnung. Gleichwie in feine« Stücke Baccarat ist e« auch hier da« Bestreben Bernstein«, den Dieb psychologisch gewissmnaßen zu rechtfertigen. Man verfpüit gleichsam einen Hauch von dem Wehen de« Geiste« einer George Sand, die da« schöne Wort de« Erbarmen« prägte: „Alle« verstehen, ist alle« verzeihen!* Aber e« ist doch ein Unterschied dabei. Bernstein «acht unser Denken und Fühlen krank, er verwirrt unsere silt-lichen Begriffe, oenn er umgibt da« Verbrechen geradezu m„ einer Gloriole, während Sand die Len zu verkehren. Dort hatte ,« sich der Schrisi stell« zur Aufgabe gestellt, de« Leser die Ueberzeugung beizubringen, daß gerade Juda« jener Apostel war, der seinen Rabbi am innigsten liebte, denn er verriet ihn blutenden Herzen« ja doch nur, damit die Wei«sagung in Erfüllung gehe und Christ»« der beglaubigte Sohn Gotie« sei. So ähnlich will e« Bernstein mit un« machen. E« re>jt ihn, mit un-seren sittlichen Bec, rissen von gut und böse Jonglku^tunftstücke auszuführen, sodaß wir a« Ende wi,klich nicht recht wissen, wie wir daran sind. In dieser Hinsicht erwei«t Bernstein die glänz>n»«n geistigen ^Vorzüqe seiner Ausweis über die i« städi. Schlachthause in der Woche vom 7. bi« 13. Oktober 1907 vorgenommenen Schlachtunaen, sowie die Menge und Gattung de« eingeführten Fleische«. Na«e M Schlachtung?» de»w. emurfiiirtt« ftlctfch tu ItKtfTt Ctltfea »ingesiihne« Fleisch st» Kilogra«« c c c .5 Z OÖ g e e Fleischer« I «5 5 ■e a «. <3 e OQ § Bukschek Jakob — l — 1 1 4 3 Gajschek Anton Grenka Johann — 10 Habian Janschek Mariin Kossär Ludwig Le«losch^k Jakob — 2 Payer Samuel Planinz Franz — 1 Pleftschak Pleier«ky Rebeuschegg Joses — 11 — — 7 6 1 — 1 Sellak Franz — 1 — 2 1 1 2 Seutschnigg Anton — 5 Sieizer — — 1 2 1 3 Ume^g Rudolf — — 1 1 — 2 2 — — — — — — — — — — — — — Vollgruber Franz Woj«k 1 — — 2 1 3 Gastwirte Private > il etti* e De«ische Wacht ^(umu.n 83 Rosse, doch sind feinem Glücke doch auch So ipieU it«r jemand, bet sich. um i» Theater, jargon zu sprechen, aus de» »Bau* schon lange heimisch sthll und eine oute Schule hinter sich hat. Da« sinnlich berückende HB. id. da« zu« €pielball der große« Leidenschaft geworden ist, lag ihr sehr g»'. Ihre Marie Louis« ist do« Weid, da« hinler da« Seheimni« gekommen ist. wie «an Männer sefielt und die weiß, daß auch der Mann immer wieder erobert werden will. Der Schmuck, der versührerische Putz und die noch ver-führerischen Unterkleider, die sie sich von dem ge-stohlenen Gute anschafft, dienen ihr al« Reizmittel für einen Satten. der aus derlei flieg«. Nur die Stimme der besähig,en Darstellen« ist zuweilen umflort und dann von geringer Biegsamkeit. Sedr günstig haben sich aucd die Herren Bollmann «Fernand) und Werner-Eigen (Boqsin) eingeführt. Herr BoUmann. der un« sehr an ten .v>rfloßen»n' Herrn Lischt» erinnert, verstand e«, sür d n verliebten -irrnen J«n>en große Sympathien zu erwecken. Er klebt entschieden nicht an der Ober-fläche sondern empfind,t «it seinen Giftallen mit. Ht,r Werner-Eigen ist gewiegter Routinier, einige Schwäch«» nachzuweisen. Eben oa«s«lbe Weid, da« sich in der Szene, da F.rnand Abschied nimmt, zu einem weichen Gemüt bekennt unv au« di-sem Geiüdl herau« den Mm der Selbstan« klage finde», und noch dazu gerade in dem Augen, blick«, da st« sich ganz g«borg«n vor Schmach und Entdeckung sühlen tonnte, wirdun« an vern Abende, da der Diebstahl auskommt, da da« gonze Hau« ob der entsetzlichen Entdeckung von tiefem Weh dmchzittert wird, al« eine Art Hedda Gabl.r vor-gesührt, al« ein erbarmunx«lose« Wesen mit Ner-ven von Stahl und Eisen, an die auch ein solche« Ereignis nicht rührt, da« auch in dieser Siunde nur darnach lechzt, da« Triebl'ben de« menschlichen .Weibchen«" au«>eb« Darstellung befriedigte in hohem Grade, rcobei noch in Betracht zu zi.hen ist. daß d't Darsteller sitz erst einander anzugleichen haben. Herr WeißmüUer ist un« ein lieber Bekannter von der alten Garde. Er haue seinen großen Moment in der Szene, da er seinen Sohn al« Dieb entlarvt vor sich siebt und packend war er auch, da er Fernand von sich gehen heißt, um im seinen NeuLusitanitn Reue zu erwecken. E>n reiche« dramatische« Können offenbarte sich in dem Spiel von Fräulein Jda Kunst-Güntder (Marie Louis,) Besonder« seinem „eisernden" Gatten wird von sachverständiger Sei'« nachg«rühmt, daß «r m,t großer Raturtreue aus di« Bühne gestellt worden fei. Herrn Bastar« war al« Det.kliv Zambault die undankbar« Ausgabe zug«unp1 läßt ein abschließende« Urtttl nicht zu. Die Au«- stattung ließ v»«l zu wünschen übrig. Besonder« die Betten und der Toilettespiegel im Schlafgemach der Voysin« standen im grellen Gegensatz z» der sonstigen vorn«h««n Au«ftattung d«r Saume. Da« Hau« war gefüllt. Ein Teil der Besucher lebte so wenig «it dem er?sten Stücke mit. daß er da« Kichern beim Austreien de« etwa« unglücklich au«-staffierten Diener« nicht unterdrücken konnte, wa« von de« übrigen Teil gewiß al« peinlich e«psun den ward. *w* Vermischtes. Jltt» Hessin»» A«,e»dzett. LefsiNü« Jugend, freunde, der al« Lusiip'eldicvter seinerzeit viel ge» feierte Christian Felix Weiße in Leipzig, haue i« Jahr» 1745 den Entwurf leine« Lustspiele» .Der Leichtgläubige' beendet und la« da« Stück de« jungen Lessing in der Erwartung vor, von ihm ein ein günstiges Urteil üd«r da« Stück zu hör«n. Allein d«r Vrrfasser de« .jung»n Gelehrten' konnt« dem Stücke d«« Studio« Weiß« feinen rechten Gf» schmack abgewinnen. »Bor allem", sagte «r. .muß man bei einem Lustspiel doch auch lachen können.' .Sie woll«n doch nicht sagen", «ntgtgnete Weiße g«r»iz>. .daß e, mir am Witz fehlt? Bei mir ,st dir Witz mehr zu Hause al« bei Ihnen! „Nun", jagte L fsing gelassen. „dann bringen Sie ihn nur ein andermal mit!" .... Händel, der große Meister, war bei seiner riesigen Leibe«g«öße ein starker Esser und Trinker. Einst trat er in ein Londoner Speiiehau« und ver-langte ein Mitiag'ffen für drei. Er mußie lang warten und ward bald ungeduldig. kommt da« Essen nicht?' sragie er. .Wir tragen auf. sobald die Gesellichast komm,." antwortete der Kellner. „Dann.' sagte Händel, bringt da« Essen prestissimo: ich bin die Gesellschaft <6 A»»jeich»»»ge» allerersten Range« erhielt wäbrend seiner 40jährige» Erfolge da« allbewährte Präparat „Nestle« Kindernährmehl* in allen Kul» turstaaien, darunter die höchste Au«zeichnunr> an-läßlich der Weltau«stellung 1900: Ritter der Ehren-legion. Nestle« Kindermehl ist ein seine« Milch-Zwieback-Pulver, welche« mit Wasser gekocht eine schmackhast», kräftige un> sehr leicht verdauliche Nahrung sür Säuglinge. Rtkonoaleezmten, Magen-leidend», Greise ergib,. E« verhütet und beseitigt die so häufig austretenden Lrechdurchsäll-, Dar«-kaiarrhe und Verdauuna«störungeo. 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Di« kltine Schrisi a,bt seiner Mittel und Wege au die Hand, da« Blut zu reinigen und in den Zustand versetzen, in welchem e« zur richtigen Ernährung aller Organe des Körper« unbedingt fein muß. W«nn man bedenkt, daß da« Blut der wichtigste Bestand «eil unsere« Körper« ist. so erhellt, daß die Lektüre de« Buche« notwendig und zu empstdltn ist. 13539 Verlmifn Sie illa»tritrtcn Preivkournnt ub«r Guol il-laupen i«t = Jdeal — {IluhiÄiB^eB.rnternehmunR Hugo HolUk VI«, Tl., Waliguse 84. Billiges, schönes, gefahrloses Licht; jede Lampe einzeln verwendbar; keine Installation: vollständiger Ersatz fQr Gaslicht Für Gas- u. elektrische Lnster eigener Erzeugnng sep. Kataloge. SARG WIEN BESTE /v.n^^AHN-CREME Die teuersten ausländischen Seifen sind in ihrer Wirkung und Zusammensetzung um nichts besser als Schicht's IHomenseil'c Nr. 050 Ueberall zu > ad»». 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Oktober 1907 mit I ihrem Landsturmpasse beziehungsweise militärischen Kntlassungs-dokumente beim Stadtamte Cilli zwischen 9 und 12 Uhr vormittags persönlich vorzustellen, beziehungsweise zu melden. Diejenigen Jlelfteplllchllgen. welche wegen unüberwindlicher Hindernisse an vorstehenden Tagen sich nicht vorstellen können, haben die Vorstellung am 26. Oktober 1907 bei der obigen Meldestelle nachzutragen. 1?562 Stadtamt Cilli, am 7. Oktober 1907. Der Bürgermeister: Dr. von Jabornegg. Ein heller n verwendet stets BackpulYsr Vanillin-Zocker PaildiDÄ-Piilyer Dr. Oetker's ä 12 Heller. Millionenfach bewährte Rezepte gratis von den besten Geschäften. Zu haben in allen besseren Konsum-, Delikates»- u. Droguen-Geschäften. 12826 Lastwagen einspännig, wird zu kaufen gesucht. Anträge an die Verwaltung des Blatter. 13579 Halbgedeckter Wagen einspännig, wird zu kaufen gesucht. Anträge an die Verwaltung d. Blattes. 13579 ./ I Resl a J-s t-»' h 0 ; »■% l > ^ |0-• snr^} - i ! Tf. 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