Nr. 51. Donnerstag, 4. Miirz 1897. Jahrgang 116. Aibllcher W Mung. z,„,^°>crationöpe«s: Mit P ostv >>rss nd » n g : ganzjährig si, l5>, halbjälirig si, ? en, Im Complvir: ^ Di^ »Laib, Zeit,» rrschcli't täglich, mit ?Il!»!ial,me d>>r 3o»!>- mid ssoiertass«?, Dic Abmlniftratlo» bcsmbet sich «., « sl, 11, >il« 11 Uhr vormittag», '"t Inserate bis zu 4 Zeilen lib lr., „rösiere per ZcUc « Ir.! bei iisleren Wieberholungen per Zeile 3 lr. ^ Unfranllerle Briefe w^ben nicht auaniommen, Manuscriple nicht zurückgestellt. Amtlicher Theil. y. Se. t. und k. Apostolische Majestät haben den, "klilenant in der Reserve des Dragonerregiments Graf °°t!-Wontecuccoli Nr. 8 Theobald Orafen Czernin °?. Ehudenitz die Kämmererswürde taxfrei aller. U"°dlgst zu verleihen geruht. p.. se. f. und t. Apostolische Majestät haben mit ^höchster Entschließung vom 17. Februar d. I. dem ^uerrillnehmcr in Nassenfuß Ignaz Zirer aus da» ^ seiner^Versetzung in den dauernden Ruhestand .,. goldene Verdiensttreuz mit der Krone allergnädigst '' ^leihen geruht. ÄN ^'M l. und k. Apostolische Majestät haben mit lmMw Entschließung vom 24. Februar d. I. dem """darzte Jakob Bauer in Brunn sowie dem Werks» ^° D'strictSarte Dr. Karl Franz in Rossitz in An- ^""ung ih^r vieljährigen verdie„stlichen Berufs. ^'^e,t has goldene Verdienstkreuz mit der Krone ""gnädigst zu verleihen geruht. ^ ^e- l. und f. Apostolische Majestät geruhten b^ Madigst zu verleihen das silberne Verdienstkreuz: >yGendarm, Titular-Postenfuhrer Stanislaus Pa« j„ ^^. des Landes-Gendarmerie-Commandos Nr. 5 gkflib ^^' '" Anerkennung der imt eigener Lebens-dks m wirkten Rettung eines Menschen vom Tode Abrennen« und tzl °ein Gendarm. Titular "Postenführer Michael ^ )llnjki, des Landes-Gendarmerie-Commandos Äe,,z ^' ^cmberg, in Anerkennung der mit eigener Tod ^'^r bewirkten Rettung eines Menschen vom °e deg Verbrennens. ^Ucler^Ü ^' ^iirz 1897 wurde in der k. t. Hof. und Staats- ^ 3^. ^^^- und das XXX. Stück der polnischen Ausübe " bül,? ^'^blattcs vom Jahre l89l> und das XVlI. Stück °l!sg^l, Mien Nuönabo des Reichsgesctzblatts vom Jahre 1897 '-üü^^und versendet. Nichtamtlicher Tl^eil. Aus Nllmänieu. ^ Feh? '^' ^' slhreibt man aus Bukarest vom dez H^ Apposition in der Kammer, die durch lärmm-»^^ Mete» ihre numerische Schwäche zu verhüllen Feuilleton. ^ Getzennni-5 von Oloornber- ^ltllris' ^°'"°" "°" ^ ^"""" Dohle. ^ deutsche Ncarbeitung von Max jtleinsch >nidt. ,, 'IH l, « (28. Fortsetzung.) " hier si^^e. ^ wird kein Schiff scheitern, während l^ Der''!t.'^^' Esther ernst. Mute milH. """ schüttelte seinen grauen Kopf und 'Nen« "ich auf den dunstigen Horizont, 'luird es ^ "VN Westen her bläst», meinte er, ^sihch."""chen von den Segelschiffen da wenig p^gen ,,, °?'"en, hier in dem engen Nordcanale ^. an. ^'kln. Nehmen Sie zum Beispiel die Bark 'Her in?^ mochte wetten, dass ihr Capitän gerne ln 'Eie sH-^^ wäre.. s^ 'ch I?,?! ^anz unbeweglich dazuliegen», be-3"zer Nnl.c^l) mir das fragliche Schiff, dessen plagen d^ 8< ?"b schimmernde Segel sich mit dem ?". lM?v ^"^len-Pulses unter ihnen hoben und Wir w//. ""^ 'Vielleicht irren wir uns. Iamieson. hin ^r lllteV?^keinen Sturm haben.. 2" und ^?" "se lachte überlegen in seinen Bart duzend mein, N "'t seinem Granatnehe davon. und ich durch die heiße, hin. ?5 a3n. ^ b°use giengen. ^""f' um^ "«c ^'^ '"eines Vaters Studierzimmer «" «eyen. oh d^ ane Herr noch Aufträge sucht, gibt sich alle mögliche Mühe, die Zeit des Parlaments durch überflüssige und manchmal geradezu lächerliche Interpellationen zu vergeuden. Sie vermag jedoch nicht viel auszurichten und die legislative Arbeit schreitet in befriedigender Weife fort. Die Budget» Commission ist mit ihren Verathungen schon so weit gelangt, dass es möglich sein wird, die Budgetdebatte ,m Plenum des Hauses ungefähr in acht bis zehn Tagen zu beginnen. Inzwischen befasst sich die Kammer mit dem Gefetzentwurfe, betreffend die Altersversorgung der Gemeinde- und Districtsbeamten. Die Forderxng nach einem solchen Gesetze wird schon lange erhoben, da man die Unbilligkeit, dass die bezeichneten Beamten, im Gegensatz' zu deu staatlichen Functionären, keinerlei Ansprüche auf Ruhegehalte besitzen, beseitigt zu sehen wünscht. Es wird ein Verdienst des gegenwältigen rumänischen Cabinets sein, diesem Uebelstand abgeholfen zu haben. Unter den in der jüngsten Zeit eingebrachten Interpellationen, die. wie schon erwähnt, fast sämmtlich nur eine Zeitvergeudung waren, verdient eine einzige aus dem Grunde hervorgehoben zu werden, weil sie der Regierung Anlass zu bemerkenswerten Erklärungen geboten hat. Dieselbe wurde vom Abgeordneten Fleva, der auf diesem Gebiete überaus fruchtbar ist, eingebracht und hatte den Stand der Ausrüstung der rumänischen Armee zum Gegenstände. Schon vorher halte Herr Fleva in seinem Journal die Regierung wegen des angeblich unbefriedigenden Standes der Armee-Ausrüstung wiederholt angegriffen. Da jedoch diefe Campagne in einem so distt.ditierten Blatte, wie das bezeichnete es ist, keinerlei Eindruck hervorrief, erzwang er seiner Behauptung durch eine Interpellation in der Kammer Beachtung. Er hat damit, sehr gegen seine Absicht, dem Lande einen guten Dienst geleistet, indem er sehr beruhigende Erklärungen seitens der Negierung h-rvorrief. Der Ministerpräsident, Herr Aurelian, und der Kriegsminister General B'^ndry betonten in ihren Antworten auf die Interpellation des Herrn Fleva, dass die Armee' Ausrüstung sich in einem vollkommen befriedigenden Stande befinde, dass das Männlicher-Gewehr, Modell 1893, sich ausgezeichnet bewähre und dass die Truppen auf dieses Gewehr volles Vertrauen setzen, dass die gesammte erforderliche Equipierung und die Munitionsbestände nicht das geringste zu wünschen lassen, dass die rumänischen Festungen gut armiert sind. In jedem Augenblicke, so wurde von dem Minister zu geben hätte, denn er hatte sich in ein neues Werk über Orientalische Literatur vertieft, und die praktifche Leitung des Grundstücks siel deshalb vollständig mir zu. Ich traf ihn an einem viereckigen Schreibtische, der so mit Büchern und Papieren beladen war, dass von der Thüre aus nur ein Büschel weißen Haares von ihm sichtbar war. «Mein lieber John», sagte er, als ich eintrat, «es ist mein größter Kummer, dass du nicht besser im Sanskrit beschlagen bist. Als ich in deinem Alter war, konnte ich mich nicht nur in jener edlen Sprache, sondern auch in den Tamulischen, Lohitischcn, Gan-gelischen, Taischen und Malaischen Dialecteu, die alle Sprösslinge des Turanischm Zwria/s sind, unter^ hallen.» «Ich bedaure uugemein», antwortete ich, «dass ich nicht dein wunderbares Sprachgenie ererbt habe.» «Ich habe mir etwas zu thun vorgenommen», erklärte er, «das den Namen West unsterblich machen würde, wenn es nur von Generation zu Generation unserer Familie bis zu seiner Vollendung fortgeführt werden könnte. Ich habe nämlich vor, eine englische Ueberfetzung der Buddhistischen Dscharmas zn veröffentlichen, mit einem Vorworte, das den Standpunkt des Brahmanismus vor Sakj^nnunis Kommen erläutern würde Bei großem Fleiße ist es möglich, dass lch selbst noch einen Theil des Vorworts beendige, ehe ich sterbe.» «Und bitte», fragte ich, wie lange würde es dauern, bis das ganze Werl fertig wäre?» erklärt, verfüge die Heeresleitung über vier Armeecorps und die unabhängige Dobrudscha-Diuiswn, die voll-stündig ausgerüstet und mit Munition versehen sind. Diese Versicheruna/n der Regierung haben an» gesichts der gegenwärtigen internationalen Vorgänge begreiflicherweise im ganzen Lande große Befriedigung hervorgerufen. Der Ministerpräsident hat übrigens nicht unterlassen, auch zu betonen, dass er keinerlei Gefahr einer Conflagration an den Thoren Rumäniens erblicke und dass Rumänien mit allen Mächten ausgezeichnete . Beziehungen uuterhalte. ' Der Besuch des Königs von Serbien. Mehrere Wiener Blätter besprechen den Gegen» besuch, den in diesem Augenblicke König Alexander von Serbien dem Fürsten Ferdinand von Bulgarien in Sofia abstattet. Das «Neue Wiener Tagblatt» glaubt nicht, dass ' es zu einer aufrichtigen inneren Herzlichkeit zwifchen Serbien und Bulgarien kommen lönue, da die Interessen btider Länder zu sehr im Widersprüche seien. Aber anderseits dürfte man hoffen, dass König Alexander und Fürst Ferdinand angesichts der Einigkeit der Großmächte nichts unternehmen werden, was die Friedensbestrebungen derselben behindern könnte. Die «Reichswehr» ist überzeugt, dass die Zusammenkunft der beiden Staatsoberhäupter im gegebenen Augenblicke hauptsächlich den Zweck habe, über ^ die Situation zu berathen. Sollten aber König Alexander und Fürst Ferdinand ernstlich an den Bau von Luftschlössern fchreiten, dann werde sich den Mächten ein neues Vethätigungsfeld eröffnen. Sie werden verhindern müssen, dass der Schauplatz von Kreta nach Macedonien verlegt werde. Das «Neue Wiener Journal» ist gleichfalls der Ansicht, dass die Entrevue in Sofia mehr als ein Act der Höflichkeit fei. Bisher haben allerdings sowohl Bulgarien als anch Serbien nichts unternommen, was gegen die Richtung der europäischen Politik verstoßen würde, und fo lange dies nicht geschieht, habe Oesterreich Ungarn, welches nichts weiter wünscht, als die natürliche Entwicklung jener jungen und znm guten Theile noch kaum geformten Staatengebilde zu unterstützen, keinen Anlass, der Verständigung zwischen den Aalkanstaaten mit Misstrauen zu begegnen. Es sei zu hoffen, dass dem auch nach der Zusammenkunft in Sofia so bleiben werde. «Die g/kürzte Ausgabe in der laiferlichen Bibliothek zu Peking», fagte mein Pater, seine Hände reibend, «bksteht aus drcihunbertfünfundzwanzig Bänden, jedes in einem durchschnittlichen Gewichte von fünf Pfund. Dann könnte das Vorwort, das eine Erklärung der Kig-Vcda, der Sama°Veda, der ?)agur-Veda und der Atharva-Veda, mit den Brahmanas umfassen muss, kaum in weniger als zehn Bänden beendet werden. Wenn wir nun auf jeden Band ein Jahr rechneten, so wäre zu hoffen, dass die zwölfte Generation unserer Familie das Werk im Jahre 2250 beendigen würde, während die dreizehnte sich mit den Indern beschäftigen könnte!» «Und wovon würden unfere Nachkommen während ^ dcr Arbeit an diesem großartigen Unternehmen leben?-fragte ich lächelnd. . ^ ^ . . c «Das ist das Schlimmste bei d.r. John!» ne mein Vater empfindlich. «Du bist so unpra tisch! Anstatt deine ganze Aufmerksamkeit auf die Ausführung meim-s edlen Planes zu beschränken, machst du allerhand lächerliche Einwürfe. Es ist ganz nebensächlich, wovon unfere Nachkommen leben, solange sie nur an den Dfcharmas arbeiten. Jetzt möchte ich aber a/rne, dass du nach Fugus Mc. Donalds Hütte hinauf-giengest und nach dem Dache sähest. Und Willi Fullerton schrieb mir, dass es mit seiner Milchkuh schlecht gienge. Du könntest auf dem Wege dort vorsprechen und danach fragen.» (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 51. 438 4. März 1897. Politische Uebersicht. Laib ach. 3. März. Die Finanzvelwaltung beabsichtigt, nach dem «Fremdenblalte» noch im Laufe dieses Jahres die nbthigen Vorbereitungen für die Tilgung der letzten 70 Millionen Salinenscheine zu treffen. Der erforderliche Betrag soll durch Begebung von 3 V.Pro-centigen Titres beschafft werden. Der «Reichswehr» zufolge wäre die öffentliche Subscription der Investitions-Anleihe bereits für die kommende Woche zu erwarten, falls nicht in der Zwischenzeit wider Erwarten eine entschiedene Verschlechterung der allgemeinen politischen Lage eintreten sollte. Die Landtagssession neigt ihrem Ende zu. Die noch versammelten Landtage werden in den nächsten Tagen ihre Thätigkeit beendigen. Im oberijfterreichischen Landtage stellte gestern der Finanzausschuss den Antrag, die zweite Bahnverbindung mit Trieft mit dem Westen der Monarchie für dringend nothwendig zu erklären und bezeichnete die Tauernbahn als eine enorme Schädigung eines Theiles der Monarchie, dagegen die Bahn von Liezen zur Grenzthalbahn als die vortheilhafteste Verbindung mit dem Nordwesten, insbesondere mit Böhmen. Die Regierung sei zu ersuchen, diese Verbindung auszuführen. Abg. Wimhölzel beantragte, beide Häuser des Reichsraths zu ersuchen, für den Ausbau der Grenzthalbahn nach Liezen einzutreten. Der Antrag des Finanzausschusses und der Antrag Wimhölzel wurden angenommen. Cine der «P. E.» aus Belgrad zugehende Meldung bestreitet das Gerücht, wonach die Verfassungsrevision auf unbestimmte Zeit vertagt worden wäre. Das Cabinet Sim it sei vielmehr entschlossen, seinem Programm entsprechend, in kürzester Zeit an die Vorarbeiten für die Neugestaltung der Verfassung zu schreiten. Die Madrider «Correspondence» dementiert formell die Gerüchte von einer Ministertrise und von Meinungsverschiedenheiten unter den Ministern bezüglich der Reformen für Cuba. Die Regierung beschloss den Ankauf eines Panzerschiffs und dreier Kreuzer. ImenglifchenUnterhaus erklärte gestern Lurzon, dass die Regierung weder mit der amerila« Nischen noch mit einer der Großmöchte wea.cn des un-ruhigen Zustands auf Cuba in eineu Schriftwechsel getreten sei. Sie habe auch nichts von der Absicht ein» zelner Regierungen vernommen, mit anderen Großmächten ihre guten Dienste zur Herbeiführung der Un> abhängigkeit Cubas anzutragen. Die griechische Deputiertenkammer hat vorgestern nach einer längern Pause wieder eine Sitzung abgehalten, in welcher Ministerpräsident Delyannis das am vorletzten Sonntag erfolgte Bombardement christlicher Insurgenten auf Kreta durch die Kriegsschiffe der Mächte als eine «gottlose und un« gerechte Handlung» bezeichnete, da festgestellt worden sei, dass die Türken den Kampf begonnen hätten. Die von dem Ministerpräsidenten gestellte Vertrauensfrage wurde angenommen und der Regierung mit 125 gegen zwei Stimmen das Vertrauen der Kammer ausgesprochen. Die Kämpfe auf Kreta dauern inzwischen fort; von Brand und Mord wird Tag für Tag berichtet. Unter den Muhamedanern in Kanea herrscht tiefgehende Erregung. Kandano, wo 3000 Muhame-daner eingeschlossen sind, soll nach eimr Meldung aus Athen in die Hände der Christen gefallen sein, doch ist die Nachricht noch nicht bestätigt. Die Nachricht, dass die auf Kreta befindlichen griechischen Truppen, im ganzen 3000 Mann, außer den Hauptorten bereits die ganze Insel in ihrer Gewalt hätten, wird als gänzlich unzutreffend bezeichnet. Im Hinblick auf den Oebiets-umfang Kretas müsste die besagte Truppenzahl viel größer sein, und sie würde viel längere Zeit brauchen, um selbst unter normalen Verhältnissen und unter Zustimmung der beiden Vevülkerungsschichten die ganze Insel occupieren zu können. Wie man der «Pol. Corr.» aus Athen meldet, werden die größten Anstrengungen gemacht, um das in Thessalien concentrierte Corps, das nach den ursprünglichen Dispositionen die Stärke von 10.000 Mann erreichen sollte, auf das Doppelte zu bringen. Zu diesem Behufe seien nunmehr auch die letzten Reserveclassen einberufen worden. Kronprinz Constautin soll in Aida eintreffen und unmittelbar das Obercommando übernehmen, während Prinz Nikolaus die Artillerie befehligen wird. — Der Athener Verein «Griechische Union» lässt unter den in Russland, Rumamen. Frankreich und Egypten weilenden Griechen junge Leute als Freiwillige anwerben die auf dem Seewege nach Thessalien befördert und eingereiht und ausgerüstet werden. Die «Union, soll für ihre Zwecke von ausländischen Compatrioten bedeutende Beträge erhalten haben. — Seitens griechischer, in Nordamerika ansässiger Kaufleute sind der griechifchen Regierung 400.000 Francs für Kriegszwecke zugekommen. Wie man aus Salon ichi meldet, sind die türkischen Garnisonen aus Unteralbanien, sowie aus dem üimgebiete zum größten Theile nach der thessa -tischen Grenze dirigiert worden. Von amtlicher Seite verlautet, dass bis zum 8. März die an der griechischen Grenze concentrierte Truppenanzahl 40.000 Mann Infanterie, 16 Feldbatterien und 24 Escadronen betragen werde. Die Baschi - Vozuls aus den drei macedonischen Vilajets und aus Unteralbanien werden ein selbständiges Corps von 6000 bis 7000 Wann bilden. Der «Standard» meldet aus Athen: Die ganze Garnison vonIanina, der Hauptstadt von Türkisch-Epirus, in der Stärke von 3000 Mann, wurde an die Grenze geschickt. Auf dem Wege zur Grenze hätten die Truppen mehrere christliche Dörfer geplündert. Die Rediss in einigen Bezirken weigern sich, der Einberufung Folge zu leisten. Der russische Consul in Ianina wurde zweimal von türkischen Soldaten beleidigt, sein Sohn auf der Straße belästigt. Auf den dagegen erhobenen Protest hätte der Consul keine Genugthuung erhalten. An der Grenze werden Waffen an die griechische Bevölkerung vertheilt. Die «Agence Havas» meldet aus Kanea: Die Muhamedaner sind gegen den Bürgermeister außer» ordentlich aufgeregt, weil er ihre Glaubensgenossen verhindert, die Hilfe des griechischen Viceconsuls zugunsten der in Kandia eingeschlossenen Türken anzurufen. Nichts» destoweniger bat eine Abordnung der griechischen Bevölkerung den Viceconsul, seinen Einfluss bei den Griechen in Selyno geltend zu machen, um die Freilassung der türkischen Gefangenen zu erlangen. Der Viceconsul erklärte sich unter der Bedingung dazu be-reit, dass die Admirale ihm ein Beförderungsmittel zur Verfügung stellen, um sich nach Selyno zu begeben, und dass der Gouverneur Ismail Pascha ihm einen schriftlichen Befehl an die Türken gebe, die Stadt unter der Zusicherung freien Abzugs zu verlassen. Der griechische Viceconsul in Kanea wurde ermächtigt, sich zu Schiff nach Candano zu begeben und schiffte sich auf die Versicherung des Gouverneurs, dass die Türken in Selyno schon seit fünf Tagen den Befehl erhalten hätten, die Stadt zu verlasfen, auf der «Hydra» ein. Der Feldzug der englischen Colonial-Truppen gegen das Emirat Nupe ist beendet, nachdem die Stadt Iloring nach einem zwei Tage dauernden Kampfe genommen worden. Aus Seite der Europäer ist niemand gefallen. Tagesneuigleiten. — (Organische Bestimmungen für das Auditorial.) Se.Majestät derKaiser hat dieNu» Auslage der organischen Bestimmungen sür das l. und l. Auditorial genehmigt. Per Friedensftand des Auditorial« für das Heer besteht gemäß diesen Bestimmungen aus: 5 General-Audiloren, 8 Oberst - Audiloren, 22 Oberstlieutenant-Auditoren, 31 Major-Auditoren, 54 Haupt. mann-Nubltoren erster Classe, 30 Hauplmann-Nudiloren zweiter Classe und 24 Oberlieutenant'Auditoren; für die Kriegsmarine aus: 1 Oberst-Auditor, 1 Oberstlieutenant-Auditor, 1 Major-Auditor, 2 Hauplmann-Auditoren erster Classe, 2 Hauptmann-Auditoren zweiter Classe und 1 Oberlieutenant-Nuditor. Im Frieden wird grundsätzlich bei den Infanterie-Regimentern, dann bei den Regimentern der Tiroler Kaiser-Iäger, mit Berücksichtigung der Dis-localionsverhältnisse, ein Hauptmann- oder Oberlleutenant-Auditor eingestellt. Dieser wird im Stande des Regiments geführt, ift Referent des Regiments - Commandanten in Rechtsangelegenheiten und amtiert gleichzeitig als Strafrichter bei dem Garnisonsgerichte der Station, in welcher sich das Regiments-Commando befindet. Der Auditor eines Regiments soll thunllchst der Regiments-sprache lundig sein. Der bei einem Regiment eingetheilte Auditor ist verpflichtet, den Offlcieren und der Mannschaft in ihren Rechtsangelegenheiten mit Rath an die Hand zu gehen. Die Uebersetzung der Auditor« in der Reserve zu Berufsaudltoren, dann die Wieoereinthelluna von früheren Verufsaudiloren aus dem Verhältnisse «außer Dienst», aus dem Ruhestand« oder aus der nicht-activen Landwehr kann nur ausnahmsweise erfolgen. Die Auditore in der Reserve, welche nicht Verussauditore waren, lönnen nach Maßgabe der Dienstverhältnisse nur dann zu Nerulsauditoren übersetzt werden, wenn sie sich vorher einer sechsmonatlichen praktischen Erprobung auj eigene Kosten unterzogen haben. — (Regierungsjublläum Sr. Majestät des Kaisers.) Wie das «Prager Abendblatt» berichtet, hat der Ausschus« des Erzherzog Ferdinand Karl Militär-Veteranen-Vereins in Böhmisch - Leipa in der Sitzung vom 25. Februar d. I. einhellig den Beschluss gesassl, anlässlich des sünzigjährigen Regierung« .Jubiläums Seiner Majestät des Kaisers eine Iubiläums'Stiftung für arme Vereinsmitglieder zu gründen, deren Interessen lebe» Icchr am 2. December vertheilt werden. — (Die Einwohnerzahl in Petersburg) übersteigt, wl« schon jetzt lestgeftellt werden lonnte, nach der letzten Volkszählung eine Million. Der Vevöllerungl-zuwuchs beziffert fich feit der Iählung vom Jahre 1sv" auf 2 5 pCt. , , — (Straßenpflaster au« Gras.) Ingenieur Amies hat solchen Vahneu und auf Staatsbahnen zua/stanben lv ^ l sind, und das« welter« die im «rt. VII, Absatz ^,, ostbezogenen Gesetzes genannten, mit der Garantie ^ « Landes ausgestatteten Anstalten (Landesbanlen) ^, anderen hlezu statutenmäßig befugten Institute «no ^ fellschasten, sowle selbständige Abtheilungen der, ,, berechtigt sein sollen, auf Grundlage von mit d"^ ^ge garantie ausgestatteten Obligationen, dann aus ^ Agl^ von Forderungen, für welche ein Iahlungs- "^^Mt schaftsversvrechen der Länder besteht, oder auf G" ^, der von den Ländern in Annuitäten zahlbaren "v A^e bürgten Subventionen. Schuldverschreibungen im ^ der Art. VII und VIII des mehrerwähnten Gesetz" ^c dann auszugeben, wenn dieselben zur Geldbescha^ ^z^ andere Verlehrsunternehmungen und öffentliche "^ge"' als Eisenbahnen, sür Flussregulierungen, Entfuwp' ^ für Meliorationen aller Art u. dergl. zu dienen "> find. ^««berll^ 2.) Unter der Voraussetzung, dass die Aba" Z des Gesetzes vom 31. December 1894, R. G «"' ^ol! ox 1895, von der l. k. Regierung ehestens " „,, werden wird, seht der hohe Landtag eine llon,""'/^^ dem Nustrag ein, über die gegenständliche ""s" ehF in ihrer besonderen Rückwirkung auf das Land """ M Studien zu pflegen und über deren Ergebnis u«" ^ b«e zeitiger Stellung concreter Anträge in AbM ^ l seitens des Lande« diesfalls weiter zu ""A « Oe^ Schritte dem Landtage in seiner nächsten Sewo"^t>e« zu erstatten. In diese unter dem Vorfitze des . ^ Hauptmanns zusammengesetzte Commission eN'i ^M", l Landcsausschuss zwei seiner Mitglieder; je e'" ^< wählt jede der Eurlen des Landtag« und et« ' W Mitglied wird durch die Wahl der sechs and" ^ glieder «optiert. Die Commission ist berecht'S ^ z?l verständige mit berathender Stimme belzuz«? l ^^bacher Zeitung Nr. 51. 439 4 März 1897. ^."^upimann wird im geeigneten Momente den Zeit-derl? k Zusammentritts der llommisslon bestimmen und Versa« ^^ ^" Verathungen alles Erforderliche zur IchllN-^ ^« Lanbesausfchufs wird beauftragt, die Ueber« Wein °°? ^" ltltrcignifse der Landcsausiage auf Nrant-Pco 1«?. L'queure, infoweit fie die im Noranfchlage Ldecl,«/ prülimlnierte höhe überfchreiten, in einem der ^?'"oefonde zu hinterlegen, der zur Förderung dienen «n ^"^ Beschlüsse in« Auge gefafsten gwecke die lln.l?' ""^ ^ber dessen Verwendung dem Landtage «"lcheldung vorbehalten bleibt, tlaa« , '""kller Beziehung wird beantragt, dlefe Nn-Vl^f.7 bringlich zu behandeln und mit allen durch die ltll,n n? """s zulässigen Erleichterungen sofort der y^lung zuzusiihren. d« 3^'Vltton Schwegel begründet die Dringlichkeit Echlul« »."^ ""l" Hinweis auf den bevorstehenden llntra« 2anbtagssession und die Unmöglichlei», den «noch einem Ausfchusse zuweifen zu tonnen. "« Dringlichkeit wird anerkannt. llltttH," ^geordnete begründet den Antrag in «eri« bti ü°^ ^^""^' ^le Erkenntnis, für die Interessen zu so,- "^ wirtschaftlichem Gebiete durch Investitionen sfttUch««' breche sich immer mehr Bahn. Den An° an d« n ^" vollswirtschasllicher Beziehung alljährlich blllit. herantreten, fei jeder Abgeordnete gerne dl, 2 °" lvillfahren, dem stehe jedoch die finanzielle Lage dtin^?°" "hegen, die es un«ögllch «acht, den meist dtlH« " Bedürfnissen fo zu entsprechen, wie es noth. sindla a ' ^ ""si" daher Mittel und Wege aus-jchtl ln^^^ ""ben, um dem abzuhelfen. Fast bei ^» L° . Budgets stoße man auf solche Bedürfnisse. ö"l<"nn,°n ""^ ^^ ^'"^ "" °^" Ansprüchen nach->löhu„> d ""^ ^"^ "^ene Anlehen oder durch Er-»velter »^ teuern aufbringen können. Redner macht ^"deiaui^"^"' ^ ^^u^ ^"^ gezwungen sein, dem b°bel nl?. besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden, der Llun« "^"^hen werden darf, dass die Erhöhung ttliger b,?? ^^ ben großen Lasten, die die Steuer« ^nsotu/l ^" lchlen haben, nicht empfehlenswert sei. lehen h^ H >el e, vortheilhast, durch fortwährende An« . Von ^"'"derungen zu entsprechen, "tn ^ ^°hr zu Jahr wachse in den meisten Län-'llr bie 3"t""lni«, dass durch eigene Landeslnftitutionen ^zllhunll « 2 ^" Bedürfnisse in volkswirtschaftlicher "^l«te « !^7^t werden müsse. Redner führt hiefür Wohltb » °"' ^ erste Frage, wie kleinere Länder ^°llla ^! leichterer, angemessener C^editgewährung °'» Velek ^. " können, sei durch einen Hinblick aus "uze z//^treffend den Ausbau von Localbahnen, ins !^e, ^^"^^^""2 der Localbahnen war eine der-°°l» i«n«n ^ ^taat zur Ellenntnis gekommen ist, 3"sührun« ! "' ^^ ^" Bedürfnis hiezu suhlen, die ^re, deren Finanz"ni?^?" ""^ehle es sich nicht, selbst. ? > Antraa ^"' '" ^en z« rufen, jedoch sei es, "7"«n I„n!n« ^°ll«. möglich, in Verbindung mit "^nden """" bem Lande die erstrebten Vortheile '«>kl"°ne^^^^" °ul die Nothwendigkeit hin. H"" kr N" "usschuss 3« wählen, der ftch jedoch "" lönnte ^""a ""berer wichtiger Angelegenheiten lt^^ersor^?/»^ unter anderen auch die Art der «».?>« Neai,.. vanbesbedienfteten, deren Insleben-'^"«len m.c^^lublläum Sr. Majestät des Kaisers Üh ^bg. Dr ^- "" würde. '^" ^ae'nNa?^^." beantragt, das« das Haus stln,^" »«chleht »'^"" " Verhandlung trete. ? ""°en7m' und " "lrd der Antrag sodann ein. sll^>l,«lchussez"a^^"egel berichtet namens des «toss» ^°hr in«? den Voranschlag des Landesfonds ""en. «^ und beantragt die Generaldebatte zu !>»» "^ der 2l b«i K^. um"n^"' "»«ist Abg. Dr. Majaron ^it !? ll. zg " "°W gügen die Lage der Arbeiter lllber. ^t Idria v^«?"!'"" '" ^la zu schildern, lührio« "^erle wA ° ^" Entstehung dem Qulck-^00 «: I"bililum /?" gerade heuer sein vierhundert-^eis.l, bohnern « « " -d^fte, und stehe heute mit d°s»?" lei den ^.^"tgrößter Ort des Landes da. ^ E." ^"h" und .7"^ bes Landes daran gelegen, ""« «thall^n „l °. ^^"e des Bergwerk« Idria " bleibe als dessen unschätzbare Ei«. nahmsquelle. Anderseits aber müsse die Lindesvertretung' die vollste Aufmerksamkeit dem Wohlstände der Idrlaner widmen, deren moralische Tüchtigkeit und geistige Befähigung Welt und breit bekannt ist. Die Bedingungen hiezu liegen jedoch fast durchwegs in den Händen des Staates als Eigenthümers und Unternehmers der Idrianer Werke und Forste uud da fei ein Appell an die hohe Regierung wohl am Platze. Die Klagen des Bergarbeiter« volls in Idria wegen der schlechten materiellen Lage find allgemein bekannt. Wer den Charakter und die geradezu sprichwörtliche Bescheidenheit des Idrianers kennt, sei auch überzeugt, dass seine derzeitigen Klagen leine unerfüllbaren Prälenfionen bilden. Redner wolle auf die complicierten Lohnelnrichtungen beim Idrianer Bergwerke vorderhand nicht eingehen, da es sich im Landtag um die merilorlsche Ecörterung nicht handeln könne und im übrigen die diesbezüglichen Ne« schwerden ohnedies durch die Reichsrathsabgeordneten und verschiedene Petitionen der hohen Regierung zur Kenntnis gekommen sind. Redner entwirft sodann einige Bilder über die Entlohnung der Mehrzahl der Bergarbeiter, der Provisioniften, ihrer Witwen und Waisen, und kommt zum Schluss?, dass der physische Verfall der braven Idrianer Bevölkerung nur durch entsprechende Regulierung der Löhne und Provisionen sowie Besserung der Wohnungs-yerhältnisse hintanzuhallen sei. Das Haus möge daher die vom Redner gestellte Resolution wärmsten« unter« stützen: Die hohe Regierung wirb ausgesordert, die Besserung der Lage der Arbeiter, Provisioniften, Witwen und Waisen derselben bei dem l. l. Berg. und Forstärar in Idria in ausgiebigstem Maß? sörbern zu wollen. Abg. «zman beklagt, das« die Thätigkeit des Land« tags leine besonders fruchtbare gewesen sei und dass es bei den gegenwäctigen Parteiverhältnlssen seiner Partei nicht möglich war, wichtige Anträge, die fie vorbereitet hatte, einzubringen. Im weiteren Verlaufe seiner Rrde führt der Abgeordnete Beschwerde über die Zurücksetzung der slovenischen Sprache seitens der Eisenbahnverwaltungen im Verkehre und auch seitens der Poftanstalt und beschwert sich ferner darüber, dass die Pfarrämter auch amtliche deutsche Zuschriften erhalten. Er fpricht sich für eine strenge Einhaltung der Sonntagsruhe aus. Der Ab« geordnete kommt bann auf die Schule zu sprechen, in der er da« religiöse Moment vermisst, da die Lehrer nicht uom richtigen religiösen Geiste erfüllt find, weshalb er für die confessionelle Schule eintritt, deren Vortheile er beleuchtet. Abg. Lenarili bespricht die Spaltung der slove« nlschen Partelen und die Haltung der clericalen Partei uom Standpunkte seiner Partei aus. Er findet es ungehörig, dass die politische Agitation auch in die Kirche getragen werbe, wobei er bemerkt, dass in Oberlaibach in der Kirche sogar socialdemokratische Fragen erörtert wurden. Der Abgeordnete bespricht ferner die Art der Agitation der Gegenpartei bei den Wahlen, tadelt insbesondere den Missbrauch des Allerheiligften, wobei er auf die Gefahren hinweist, die das Vorgehen derselben im Gesolge hat und wendet sich sodann gegen das Programm der chriftlich'soclalen Partei, deren Ziele er als verderblich bezeichnet. (Schluss folgt.) In einer nahezu elfftündigen Sitzung, die um 3 Uhr nachmittags unterbrochen und um 5 Uhr fortgesetzt wurde, warde gestern der Voranschlag des Landesfonds nach den Anträgen des Finanzausschusses, serner die Vorlage, betreffend die projectierte Localbahn Treffen ° TerMe und 8 6, «Eommunicationen', des Rechenschaftsberichts angenommen. Die nächste Sitzung findet Freitag statt. * Sokol-Maskerade. Dc« Faschings berückende Herrlichkeit, die uns mit ihren Freuden de« ernsten Lebens Mühen und Sorgen für lurze Stunden vergessen ließ, ist nun zu Ende. In altem Glänze und in bekanntem luftigen Gewoge reizender, origineller Masken, burchrauscht von Fafchingsluft und Freude, vereinigten sich frohe Menschen von nah und sern zu einem jubelnden Abschiedsgruß an Seine prlnz° llche Tollheit, noch einmal warb der Becher überschäumender Freude zur Neige geleert, denn bald, nur allzubald beginnt wieder der graue, nüchterne Alltag mit seiner Arbeit und seinen Sorgen. «Feiernd seine frohen Gäste Tönet der Trompete Schall Und das fröhlichste der Feste Ist dcr Solol-Maslenball» konnte man vorgestern in freier Anwendung eines allen Spruches fagen, als mit lustigem Schellengelllngel, lautem Jubel und fcischem Lachen die herrliche Faschingszeit im reich geschmückten Solol-Saale des «Narobni Dom» beschlossen wurde, und Prinz Carneval fich von seinen getreueften Vasallen mit vielsagendem Lächeln ver« abschiedete. Der große Saal trug ein farbenprächtiges Gewand von echtem Faschingsgepräg?. Die Wände zierten allerhand draftisch'lomische Faschingsfiguren, mit paffenden In- schriften urkomischen Inhalts versehen, und Earnevals« embleme in mannigfaltiger Form und Art deuteten an, dass ein lustiges Fch gefeiert würde und e« übertraf die vom umsichtigen Comitö geleitete Schmückung des Saales, den Tannenreisig-Guirlanden durchzogen, in ihrer stilvollen Ausführung alle bisherigen Feste. Wir haben wiederholt Gelegenheil gehabt zu schll» dern, wie effectvoll die Bogenlampen und elektrischen Glühlichter, die ihr schönes Licht über den Saal ergießen, die Maslencoftüme zur Gcllung bringen. Den Glanzpunkt des Festes bildeten wieder die originellen Gruppen, die mit gewohntem Geschick und Geschmack, farbenreiche Bilder bietend, «lfahrungsgemäß stets die fröhlichste Faschingsftimmung in den Vallsaal hineintragen, der diesmal schon um 8 Uhr derart mit Gästen angefüllt war, dass schier ein lebensgefährliches Gedränge herrschte. Eine hoch originell ausgestattete Gruppe, der auch der Siegespreis gebürte, hielt mit einem märchenhaft schön geschmückten Schiffe, das weibliche und männliche Besatzung in den schmuckeften Marine-Uniformen zeigte, ihren Einzug. Eine Vereinigung zarler anmuthiger Blumen, von Faltern umflattert, entzückte die Zuschauer durch den Reiz der Erscheinung jedes einzelnen der lieblichen Kinder Floras. Von den komischen Herrengruppen kommt die Pierrotgruppe, die viel harmlosen Ulk trieb und, ausgerüstet mit phantastischen Instrumenten, einen flotten Kolo infcenierte, eine brillant ausgeführte Achletengrupfte, ein completer Circus, der mit einem mystischen Thiere «Vrna» unter schallendem Beifall unb Gelächter seine Vorstellungen gab, hervorzuheben. In den eleganten und geschmackvollen Maslen« coftümen trat deutlich das Bestreben zutage, auch Originelles darzustellen, und in der That hatten zahlreiche, insbesondere weibliche Masken, Anspruch aus Oclglnalität, obschon die in bunter Abwechslung erschienenen Schäferinnen, Blumenmädchen, B^s, Feen, Ritter und Ldelfrauen u. f. w. volle und wohlbegründete Bewunderung fanden. Die reiche Zahl pikanter und hocheleganter Masken erfchwert natürlich ungemein die Beschreibung einzelner, denn es wäre eine ungerechtfertigte Zurücksetzung, wollten wir behaupten, dass nicht jede Maske den Reiz des Festes erhöhte. Wenn wir daher einige Masken, die befonders auffielen, erwähnen, fo hat die Schilderung durchaus leinen Anspruch auf Vollständigkeit, denn es wögen bei anderen Beobachtern wahrscheinlich andere originelle Masken noch größere Bewunderung gesunden haben. Das Lustige mit dem Nützlichen zu verbinden war einem Vogelhändler mit feiner schmucken Gattin vorbehalten, die in liebenswürdiger Welse Mitglieder für den Vogelschuhverein warben. Einige Satanellen fanden großen Anwert, in friedlicher Vereinigung wirkten verdienstvoll Vertreter und Vertreterinnen aller Nationen, eine schöne Undin« sah man furchtlos neben Eskimos daherwandeln, schmucke, schneidige weibliche Officiere ließen sich gar stramm an, die vier Jahreszeiten konnte man in lieblichen Varianten bewundern, eine farbenreiche Fahne flatterte munter umher und scharte viele Vertheidiger um sich, reizende Blumen, wie Klatschrosen, Mohnblumen, Veilchrn, Tulpen, Rosen und Röschen lockten muntere Faschlngshelden herbei, die der Dornen nicht achteten, die übrigens gar nicht so gefährlich waren. Eine neckische Muschel, Tauben, Schmetterlinge, fahrende Spielleute, Troubadours, Zigeunerinnen, Türkinnen, schöne Vertreterinnen in Volkstrachten, Repräsentantinnen aus dem Pflanzen- und Thierreich und eine finnreiche Warnung, Fasching und Fasten in der Person einer Maske vereint, vervollständigten das Gewoge des luftigen, glänzenden Faschingsreichs, in dem überall Lachen, Scherzen und heilere Lebensfreude herrschte. Die Entwickelung des Balles war zwar anfänglich durch die übergroße Anzahl der Tänzer stark gehindert und manche Schleife, mancher lustige Besah fiel dem Gedränge zum Opfer, doch that das nicht im mindesten der von fröhlichster Laune belebten Tanzfreude Abbruch, und das geschickte Arrangement der figurenreichen Quadrillen, an denen durchschnittlich gegen 120 Paare theil-nahmen, bewies klar und überraschend, welche Fortschritte aus dem Gebiete der edlen Tanzkunst auch von Laien gemacht werden können. Die tollste Faschingslaune flackerte schließlich noch« mals auf, als nach altem Faschtngsbrauch der Carneval mit dem lustigsten Pomp und mit dem größten Spectalel zu Grabe getragen wurde. Mit vieler Heiterkeit wurde auch das plötzliche Verfagen der elektrischen Beleuchtung und das Wandeln beim düstern Schein dürftiger Noth« lämpchen und Kerzenlicht aufgenommen. Rasch zog diese kleine Episode vorüber; sie war bald im neu erwachten lustigen Leben und Treiben, das bis in die Morgenstunden währte, vergessen. Dankbar sei auch der Liebenswürdigkeit de» Em» pfangscomits«. an dessen Spitze d:r Vorstand dcs Vereins, Herr Dr. Tavlar, stand, erwähnt; die einzelnen Herren empftengen in zuvorkommendster Weife die zahlreichen Ehrengäste und «achten unermüdet die Honneur« während de« Festes. Die herrliche Faschingszeit ist zu Ende, die E» innelung an die harmlosen Freuden und Genüsse, die fie heuer in reicher Fülle gebracht, noch in an- Laibacher Zeitung Nr. 51. 440 4. März 1897^ genehmer Erinnerung, die durch nichts getrübt wird. Die anererbte Gemüthlichkeit und das srohe Temperament der Vevöllerung durchbrachen wieder einmal warmund sonnig Nebelschleier, die fich hie und da über die Ieitverhältnifse ausbreiten. Prinz Earneval ist nicht mehr; es lebe der folgende! ___________ ^. — (Fasching««Kehraus.) Vesser hlltte es der Prinz Carneval nicht treffen können als heuer, wo die halbe Stadt buchstäblich auf den Veinen war, um dem luftigen Prinzen der Fidelitiit die geziemende Ab» schiedsseier zu veranstalten. Besonders Hof hielt er in der (lafinoburg, wo fich unten und oben thatsächlich kein Plätzchen frel fand für einen beschaulichen Philister, der bel einem stillen Gläschen fich erzählen lässt, wie weit hinten in der Türlei die Voller auseinander schlagen. Prinz Carneval verwies «Curienwahlen» und «Kreta» von seiner Tafelrunde, und alles folgte der zeitgemäßen Mahnung, vorläufig den lieben Herrgott allein walten zu lassen — und den Rest von Uebermulh auszutollen, um Platz zu bekommen für die ernsten Gedanken. Unter diesem Zeichen stand auch das Trachtenlränzchen des Laibacher deutschen Turnvereins, der in den schönen Räumen des Cafinovereins seine Mitglieder und Freunde zahlreich versammelte, um dem luftigen Prinzen die letzte Reverenz zu «achen. In dem dichten Gewimmel tauchten allmähllg auch viele der heiteren Spulgeftalten auf, die schon am Abend zuvor ihr flottes Unwesen auf der flvhlichen Sammelftätte trieben. Der arabische Hochzeitszug versammelte unter seinem jugendlichen Scheilh U-e.tach die stolzen Wüstensühne, Helden-» srauen und Meergreise; die bllhäugigen Satanellen, dle schmucken Deutschmeister mit ihren Waschermädeln, die aber wohl zu schwach gewesen wären, die ganze Mohren« Wäsche aufzuarbeiten, fanden fich wieder ein, dann kam ein Zwerch« und Trommelfell erfchütterndes böhmisches Quartett in Vlech, hinter ihnen einher aber zog eine Schar Turner und — hört! — Turnerinnen strammen Schritte« und in prächtiger Haltung, die es fich spälec nicht versagten, in der Ruhepause zu zeigen, dass fie in die edle Turnkunft Vater Iahn« unter der Leitung des Vorturner» Pah fich ganz redlich eingeführt hatten. Der Reigen sah recht nett aus. Doch trotz des bunten Treibens der Gruppen zogen «anche Erscheinungen durch glückliche Wahl und geschmackvolle Ausführung ihrer Verkleidung die Aufmerlsamleit auf fich. Da waren es zwei putzige Olchhöcnchen, auf die man vergebens Jagd zu »achen suchte, dort erschienen zwei Sächsinnen aus Siebenbürgen, welche dem Verein eine landesübliche «Thudra», mit echtem Siebenbürger Weine gefüllt, überbrachten; Zigeuner« innen Übten fich im Wahrsagen, was ihnen bis zur Unglaublichleit gelang; an einer anderen Stelle hauste ein Rococopärchen — das Männchen soll ein plötzlich civllifierter Oedulne gewesen sein; lrainische Vrauljungfern in der schönen alterlhümlichen Tracht, Schwäbinnen und Tirolerlnnen, niedliche Vibi« vervollständigten die bunte Mustellarte. Nriestauben und Postillone fiogen heru« und vertheilten zur Erinnerung finnige Sprüchlein, und dass ein Vajazzopäichrn beim CarnevalSabjchiebe nicht fehlen durste, ist selbstverständlich; Clowns und Pirouetten mühten fich redlich, an ihre «Unfallbarleit» glauben zu machen. Dem Verichterftaller schwirrte der Kopf von all dem färben« schillernden Gewirre, bis ihn ein paar freundliche Stuben« lätzchen mit ihrem Flederwische wieder ins rechte Geleise brachten; so erholte fich denn das Auge dann und wann an einem holden Maiblümchen oder erwärmte sich an ein paar blennrolhen Klatschrosen. Als Papa Tchantel den ersten Reigen ordnete, da gieng's ans Zählen, und dies nüchterne Geschäft, wobei der Berichterstatter bis 110 — so viel Paare tanzten den Reigen — zählen lernte, machte ihn sür andere Eindrücke empfänglicher. Noch haftete sein Vlick an einem Faust mit seinem Oretchen, dann tauchten die Ehrengäste auf, unter denen der deutsche Adel und die hervorragendsten Vertreter der deutschen Vürgerschaft erschienen. Gottschee, Cilli und Neumarlll fand fich ebenfalls ein. — Vis in den Morgen hinein blieb, auch nachdem die Tanzmufil längst verraufcht war, die gemüthliche Gesellschaft an den Tafelrunden versammelt und sleute fich der Erinnerung. Der Lalbacher deutsche Turnverein mag sich beglückwünschen zu diesem schönen Abend, dessen zahlreicher Vesuch auch den wohl° thätigen Zweck, d'M der Reinertrag gewidmet ist — Unterstützung des deutschen Kindergartens — vollaus er» reichen wirb. — (Fasching in Sagor.) Man berichtet nns: Am 1. März feierten die Sagorer Glasmacher ihren obligaten Fafchingsmontag» Vall, welcher sehr glänzend ausfiel. Es belheillgten fich an de« Valle auch alle Honoratioren Sagors, so dass «an zu dem Forlschritte, welchen die Sagorer Glasmacher in jeder Hinsicht machen, gralulleten kann. Herr Inspector Karpeli« begrüßt? die anwesenden Gäfte und seine Untergebenen mit schwung« vollen, zum H rz«n dling«nd«n Worten, die so aufrichtig und ermuchigend klangen, daft stine Worte wohl allen Anwesenden unvergesslich bleiben werden, da er inl« besondere betonte, wie fest er aus seine Leute vertraut, da sie sich nicht beeinflussen ließen, sondern jest zu ihm hielten, so wie er sich stets bestrebte, sür ihr Wohl zu sorgen. Darauf wurde die Vollshymne intoniert und von allen Anwesenden stehend abgesungen. Dann wurden stürmische Toaste ausgebracht aus den Rebner und die Trifailer Kohlenwerls-Gesellschaft, sowie auf alle geehrten Gäste. Reizend waren die geschmackvollen Costume der Masken, unter denen man den freundlichen Märchen-Prinzessinnen, Vibe's, Rothläppchen, Nachtlönigin, Blumenmädchen, Heckenlöschen und mehreren krainischen und Tiroler Trachten in schönster Pracht begegnete. Dle Zeit verrann blitzschnell und noch in den Morgenstunden lonnten fich die unermüdlichen Tänzer nicht vom Tanzplatz ent« fernen. Wir wünschen noch viele solche Faschingsmontag-Galle der Glasmacher zu erleben. — (Für Fischer.) Ein Fischer, welcher fich in der Fischerei überhaupt, in der lünftlichen Vetrübung de» Fischeier, in der Aufzucht der Fische und in der Gewinnung natürlicher F«schnahrung insbesondere genauer belehren will, belommt in der Flschzuchtanstalt der sclbft-ständigen Flschereisection der t. l. Landwirtschaftsgesellschast für Krain in Studenec bei Laibach dreimonatlichen Unterricht, und zwar vom 1. April bis zum 30. Juni l.I. Diejenigen Fischer, welche diesen Lehrcurs zu friquentieren wünschen, wollen ihre Gesuche, worin fie ihr Alter und die Ausübung der Fischerei nachweisen, bis zum 20sten März l. I. an den Centralausschuss der l. l. Landwirt, schastsgesellschast in Laibach leiten. Die Gesuche find vom Gemeindevorsteher, beziehungsweise vom Eigenthümer oder Pächter des betreffenden Fischerelrevlers zu bestätigen. Der Fischer, welcher in diesen llurs aufgenommen werben wird, wird eine Entschädigung für die Reiseauslagen, ferner während der Unterrichtsdauer sreles Quartier und Kost und einen kleinen Geldbetrag an die Hand be« kommen; Gesammlwert 20 fl. monatlich. Dafür wird er an allen Arbeiten in der Fischzuchtanftalt lheilnehmen müssen. — (Sanität«. Wochenbericht.) In der Zeit vom 21. bi« 27. Februar kamen in Lalbach zur Welt 21 Kinder, dagegen starben 23 Perfonen, und zwar an Keuchhusten 1, Diphtherllis 1, Tuberculofe 5, Cnt« zündung der Athmungsorgane 3, Magenlutarrh 1 und an fonftigen Krankheiten 1? Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 9 Ortsfremde und 16 Personen aus Anstalten. Von Infectionskranlheiten wurden gemeldet: Keuch« husten 9 und Dlphtheritis 2 Fälle. "(Deutsches Theater.) In dem an theatralischen «eußerlichleiten und stark aufgetragenen Buhnen« effecten reichem Schaufplele «Die Hochzeit von Valeni» gastierte gestern der württembergische Hofschauspieler Herr Joses Lepanto mit schönem Ersolge. Soweit sein Wesen in der dankbaren Rolle des Tschulu bei der ersten Begegnung uns llar geworden ist, verdient der Gast die Bezeichnung eines tüchtigen, denlenben Künstlers, dlfsen weiterem Auftreten man mit großem Interesse entgegensehen lann. An unseren bewährten Künstlern sand der Gast eine zumeist treffliche Unterstützung. Insbesondere trat das Temperament und Talent von Fcl. Horal in der Rolle dee dämonischen Glutweibes Sanda hell hervor. Durchaus sympathisch spielten auch Herr Siege, Herr Felix und Frl. Brauer, während die Episodiften hie und da viel, zumeist aber alles zu wünschen übrig ließen. Da« Theater war schwach besucht. Hoffentlich werden die Nachwirkungen des Faschings nicht zu lange fühlbar sein. Ob es jetzt zweckmäßig ist, Vorstellung/», mit erhöhten Eintrittspreisen zu geben, möchten wir be-weifeln. — (Benefiz.) Morgen findet zum Vortheile des Opernsängers Herrn Marcel! Fedyczlowsli eine Ausführung der Oper «t'roäana nsvLnw, statt. Es steht zu erwarten, dass das Publicum dem verdienstvollen, braven Sänger, der sich mit jeder seiner Rollen große Mühe gegeben und sie demzufolge auch immer zu voller Zufriedenheit absolviert hat, durch einen ausgezeichneten Vesuch seine Sympathien beweisen wird. Herr Fedyczlowsli tritt in der «I^roäanu, N6V6»W» als Kccal auf. * (Aus dem Polizeirapporte.) Vom 2. aus den 3. d. M. wurden fünf Verhaftungen vorgenommen, und zwar drei wegen Verbrechens der fchweren lörper« lichen Beschädigung, eine wegen Trunkenheit und eine wegen Reversion. — Im Gafthause der Johanna Ielenc an der Wienechraße Nc. 31 entstand zwischen den Knechten Johann Gliha und Johann Kramar einerseits und dem Franz LoZar, Ignaz Koderman und Josef Avbelj ander» seils ein Streit, der in eine Schlägerei ausartete, wobei die beiden Erftbenannlen schwer verletzt wurden. —r. * (Schwere körperliche Verletzung.) Johann Klopkk, Fleischhauerglhllfe in Stein, wurde am 1. d. M. zwischen 2 und 3 Uhr morgens vom Besitzers, söhne Victor Keber au« Stein überfallen und durch einen Stich in die Wange, respective in den Mund, schwer verletzt. Keber ist flüchtig. —r. * (Ertrunken.) Der 58 Jahre alle Knechl Johann Dolenc aus Glinel, Gemeinde St. Mareln, ist am 16. v. M. beim Wasserschüpjen in den Brunnen ge> fallen und ertrunken. —r. * (Aufgefundene Leiche.) Am 28. v. M. morgens wurde auf einer Wiefe nächst Stob, politischer Bezirk Stein, der Leichnam eines unbekannten Bettler« ausgesunden. Der Verdacht einer Gewaltthat ist aus> geschlossen. Der Verunglückte, ein älterer Mann, dllrftc fich im berauschten Zustande niedergelegt haben und er» ftoren sein. ------?. - (Corrigendum.) Im gestrigen Landtag berichte soll es auf Seite 431, 2. Spalte, 13- »v!°»' richtig heißen: «Wie kann Rudolfswert darauf Mn, wenn das Nöthigste zur Vermehrung feiner E"'w°U das Trlnlwaffer, fehlt.» Auf der 1. Ep»"?, "° sah 15, foll es richtig heißen, zu 5 ft. per ^ lkla!^ Neueste Nachrichten. Kreta. (Original-Telegrammes .« Paris. 3. März. Eine Meldung der MM Havas aus Athen gibt über die bereits gestern g meldete Revolte der türkischen Gendarmerie " M" nachstehende Darstellung: Albanesische ZaPliM " Kanea verlangten von dem Obersten Suleiman ^ rückständige Löhnung, feuerten auf denselben un tödteten ihn. Italienische Marincsoldaten tödteten emc und verhafteten drei Zaptiehs. welch letztere auf ew englischen Panzerschiffe eingeschifft wurden. D^Z'"^" fall hat in Kanea Panik hervorgerufen. ... Paris. Z.März. «Figaro» publiciert "" Brief Crispis, in welchem als Lösung der OnetttM die Bildung eines neutralen Valkanbundes wu^,^ stantinopel als Hauptstadt vorgefchlagen wird. w^ land verbleibe innerhalb seiner gegenwärtigen ^" ^ Der Sultan würde auf daS asiatifche Gebiet beM«" werden. „^ Kanea. 3. März. Die Admirale forderten ge!" früh den Commandanten der griechischen Flotte ^ fich mit dem Obersten Vassos wegen Befreiung d" Kelyno gefangen gehaltenen Türken ins Einverney ^ zu setzen. Der Commandant erwiderte, da die ^ ^ mächte Selyno unter ihren Schuh a/stcllt haben," die Sache Griechenland nichts mehr an. Nich«o ^ weniger sind der Schiffscommandant und dergluA Consul über ausdrücklichen Befehl des Königs U" nach Selyno abgegangen. . ^' Kanea. 3. März, (Reutermeldung). ^"Nsch^i stimmten Nachrichten haben die englischen, fla"M" und russischen Matrosen nicht auf die ""^ a„s Gendarmen geschossen. Die letzteren feuerten au?" ^. den tödlich verwundeten Oberst Suleiman ^^ ^n auf ihren provisorischen Befehlshaber, den englH Major Bor, und auf türtifche sowie monteMgr'"^, Officiere. Alle europäischen Patrouillen wurden ^ stärkt. Die Mörder des Obersten Suleiman wurde" Bord des englischen Kriegsschiffes.Varfleur» a/^dt Kanea. 3. März. Die Patrouille in d" s^,< wurde verdoppelt. — Nachmittags fand das ^«^ begängnis des ermordeten Obersten Suleiman i^,^ Der italienifche Admiral Canallaro hielt in K^e» ^ Anfprache an die Muselmanen, worin er 3Ul ^i ermähnte, als dem einzigen Mittel, um das von ^ ^ angestrebte Wohlergehen fiir Kreta zu erlangen, ^y muselmanijche Fanatiker wurden verhaftet und an eines Kriegsschiffs gebracht. «jn- Athen, Z.März. Die Journale rathe« ^ stimmig zum Widerstände. Die officiüse «Prow ^ greift nicht, warum ein griechisch türkischer ^^^ europäischen Frieden bedrohen würde. Im Falle ^ licher Ungerechtigkeiten gegen den Hellenismus wa ^ Frieden unmöglich. Das Journal «Asti» "ll" ^l, Autonomie Kreta« für ein diplomatifches 6^' ^>i, «Esmeris» hofft, die Antwort Delyannis weroe Wunsche der Nation entsprechen. M- Con stantinopel. 3. März. Die geft"" ^. reichte Collectionote der Mächte erklärt, dass dle /" ^, vom Wunsche beseelt, die Integrität der Türm z ^ halten, die Wiederherstellung der Ordnung w ^ beschlossen haben; indem die Mächte erkennen, ^'^" folge der Verzögerung die Ausführung des voNAH,, Arrangements nicht mehr den Verhältnissen ^1'^^ haben sich dieselben in der Ansicht geeinigt, da!» ^h die Autonomie gewährt werden müsse. Gleichze^ ^ die Sommatiou Griechenland angezeigt, d""' rde^ griechischen Truppen und Schiffe zurückgezogen TelegvatNtNe. ^ O Wien, 3. März. (Orig.°Tel.) Gardecapitän ^gel" Gras Neipperg ist gestern auf Schloss S^sB in Württemberg gestorben. In Vertretung Sr--" ^ des Kaisers begibt sich der Capitän der "' . ^si garde Prinz Josef Windisch-Grätz nach S^ zur Beisetzung der sterblichen Hülle. iMl^ Mentone, 3. März. (Orig.-Tel.) Se. ^h'" der Kaiser arbeitete den ganzen Tag und un ^ hec nachmittags einen Spaziergang mit Ihrer Mi > Kaiserin. ^^ London, 3. März. (Orig.-Tel.) In der verg" A^ Nacht richtete ein heftiger Südweststurm an ^ ^ und Westküste, in Dover, Portsmouth, Ul^ »< Poole großen Schaden an. Es sind Rett"^ ^ ausgelaufen, um den bei Yarmouth und " Wigth gescheiterten Schiffen Hilfe zu bringH M Petersburg, 3. März. (Orig-Tel.) ^'^ rF März werden an sämmtlichen Grenzstationen " ^.^ schen Eisenbahnen besondere Agenturen eröN"^ Pl' deren Aufgabe in der Control« und enda.""» ¦^jgjfiocfet ffeituttfl jffr. 51.____________________________________________441, y _______________ 4. 3ttärj 1897. Mng von Zahlungen für Transporte und Frachten ^internationalen Verkehr zwischen den russischen und Indischen Bahnen bestehen wird. »^.'Neue st eErfin düngen undErfahrungen» H' be« Gebieten der praktischen Technil, der Eleltrotechnil, der rivtrbt, Industrie, Chemie, der Land- und Hauswirtschaft lc. ^ Mtlebens Verlag in Wien). Pränumeratiouspreis ganz. ^'ll filr 13 Hefte franco 4 fl. 50 tr.«- 7 M. 50 Pf. Einzelne U« c '"^ ^^ lr. ^- «0 lr. in Nriefmarlen. Diese gewerblich« lt? A. scitschrift ist ausschließlich der Praxis gewidmet, Zahl» nitn ./^knmgcn. Me Fortschritte im gewerblichen Leben werden vitn ^l- Aus des Fülle der InHalls des dritten Hetes des 1^ ""Zwanzigsten Jahrgangs seien besonders folgende Artikel H, lAhoben: Eigene und fremde praktische Erfahrungen über h, "'>>wfträgnierungen, — Praktische eigene Erfahrungen über htiell ^ ""b Haarwässer. — DasGasglühlicht. Seine Entstehung, von ^' Rentabilität sowie praktische Anleitung zur Fabrikation N, ..^asgliihlichtlörpern. — Einsall«Lichtgitter mit weißen v^Mvpcn.Einlagen. ^ Praktische Einrichtung der Ventilations-„tiz^ung und Fenster in den Pappdächern. — Neuer Fuß» baren m HeichenUie "Moe ^^ Flaschenspülens unter Anwendung von Kohlen-^>!chk »"l ^"ltische Methode der Holzmasfenschätzung. — Prak-i!leu. sl s?^uugen in der Herstellung von Accumulatoren. — i>usi4,!,7^ste Mühlichtbrenner. — Neuer, selbstthätig cin< und 8Nvn,n " Acetylengas'Entwickler. — Neuerung tli^"7.. ^fahren zur Herstellung von Schmierstisten. — Vczngs. ^°ll°di, ! Maschinen, Apparate und Materialien, — Praktische ^latw.,5 Stellung. " Darstellung von Sauerstoff filr In« !oll ^,' i'"cte. — Treiben des Spargels im Frühjahre. — Wo ^ Tlll^ „^uperphosphat uud wo Thomasmehl verwenden? Andetiim, 2 "°" Zahnseife. - Flüsfiger Fischleim, genannt ^chen» , ^ Kleinere Mittheilungen. — Neuigkeiten vom ^Heini? "" Umgegangene Vücher und Broschüren. — Neue ^ Cbew^" °'^ be'" Pateutgebicte. — Technisches Feuilleton. muH^nnich» physiologisches Feuilleton. — Palcnttechnisches ^y..,,' "- Kalender.Nachzügler. — Fragekasten. — Be» ^ ,li ^' ^ Vriefkasten, Diese Zeitschrift gibt immer neue 'Nen bet» ^"'^1'edenen, noch nicht existierenden Erwerbungs« ^ru„a, "^ unterrichtet die Leser von allen praktischen Ve» »n^orltt /" Nrbeitseinrichtungen und Werkzeugen und be» °lje ^ puderte von Fragen in durchaus fachmännischer ll^"" »"l" «titschrift bringt nur praktisch« Mittheilungen au« ^UtltNl 5""s ""^ 'st unentbehrlich für jeden, welcher in der ^dtin»n «..dchehtn und sein« Ltiflxnaen »uf be« heutigen >^.^^tandt erhalten will. ^lttcoiologische^Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. ^ 5.i z.Z? ZI ^.^ «Nstch. Z2Z » «D» L ^'"^ «»Himmel« H«-Z 7 ?^ ^H ^______________^ ^' 9 >' »l, ^28 -1' 7.9 "N. mäßig' blwöllt ^ ^^^725-^ 6.4___windstill Regen _____ ». 725-1 1-2 SW. mäßig bewölkt »leg", 4-u Ta« »- ».Sch» <° llber l,"9esmittel der gestrigen Temperatur 6 5«. um ^ -—^^viormale. ""lllcher Redacteur: Julius 0hm.Ianulchow«ly «itter von Missehrad. Man verbrenne ein Milsterchen de« Stosf,.-«, uon dem inan lausen will, und dit etwaige Verfälschung trltt sosoit zutagc: Eckte, rein gefärbte Seidc lrällselt sofort »usammen, vellsscht bald und hinterläfst wenig «lsche von aanz hellbrliunUcher Farbe, — Verfälschte Seide (die leicht speckig wirb u»d bricht) brennt langsam fort (namentlich glimmen die „Schussfädcu" weiter, wenn sehr mit Farbstoff erschwert), und hinterlässt eine dunlell'raune Äsche, die sich im Gegensatz zur echten Seide nicht kräuselt, sondern lrümult. Zerdrückt man die «sche d« echten Seide, so zerstäubt sie. die der versälschlcn nicht. Die Tcidcnftoff'ssnbrilen tt. Il^(i,u i,Hosticf),!5ii,'l<,l!, versenden gern Muslei von ihren echten Seidenstoffen an lederuianu >>nb liefen, einzelne Roben und ganze Stils« Porto« und sttuerfsti in dir Wohnung. (12«) «—1 W Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, nnseren M M geliebten Vater, Schwiegervater und Großvater, W M Herrn , M > Karl Pesfiack > W l, l. Landosgcrichtsralh in R. D W nach langem, schmerzvollem Leiden, versehen mit den W M Tröstungen der heil. Religion, heute früh um 5 Uhr W M in feinem 73. Lebensjahre zu sich zu derufcn. W W Das Leichenbegängnis findet Freitag. den 5. d. M,, D >W um 5 Uhr nachmittags vom Trauerhause Franz- W M Josef-Straße Nr. 7 auf den Friedhof zu Säurt W M Christoph statt. W W Die heil. Seelenmessen werden in der Pfac» W W lirche Maria Verkündigung gelesen werden. W W Uul stilles Beileid wird gebeten. ^ W Laibach am 4. März 1897. W W Victoria Pessiack, Gattin. — Karl Pessiack, > M l. l. Verwalter d. Tabatregie in Ragusa; Dr. Victor W M Pessiack, l. k. Adjunct der lrain, Fiuanzprociu'aNir, W M Söhne. — Marie Tchaschel, «nna Pessiack, W M Tdchter. — Felix Schaschel, l, k. Landesrcgierunsss' W W rath, Schioiegt'rsohn. — Neneranda Pessiack, M W Valerie Pessiack, Schwiegertochter. — Tämmi» W W liche Enlel. M Zanöestheater in Aclibach. 90. Vorstellung. Außer Abonnement. Gerader Tag Donnerstag den 4. März lchtes Gastspiel des k. württembcrgischen Hofschanspielers Herrn Iosö Uepauto Uriel Acosta. Schauspiel in fünf Acten von C. von Guhlow. Anfang halb 8 Uhr. Ende gegen 10 Uhr. ^W^W^^HÜ^ Harnleide«, Grieß, Eand, W^WWWWlW^W Nierenleiden, obwohl altbekannt und verbreitet, noch inmur nicht seiuer eminenten Hrilwirluug an« WM^M» ^«— gemessen gewürdigt. Diätetisches MM^H^M^W und Erfrischung - Getränk MW^U. N 6ul-kM8talt Lall N^llell^ ^^^^^^^>2« ^^" ""^ Bahnstation Stciermarl. ^^^^ bei Herren M. Kastner in Laibach. Geffentlicher Dank (895)12-2 dem Herrn Franz Wilhelm, Apotheker w Neunlirchen, Nieder« Oesterreich, Erfinder des autiilicumatischeil und antmrthritl'schen Mutreiiiissuilgsthecs. VlutrciliiZcnd fiir Gicht und Rheumatismus. Wenn ich hier in die Oeffentlichkeit trete, so ist es deshalb, weil ich es zuerst als Pflicht ansehe, dem Herrn Wilhelm, Apo-theler in Neunlirchen, meinen innigsten Dank auszusprechen für die Dienste, die mir dessen Vlutreiniqungslhee in meinen schmerz« lichen rheumatischen Leiden leistete, und sodann, um auch andere, die diesem grässlichen Uebel anheimfallen, auf diesen trefflichen Thee aufmerksam zu machen. Ich bin nicht imstande, die mar> ternden Schmerzen, die ich durch volle drei Jahre bei jeder Witterungsänderung in meinen Gliedern litt, zu schildern, und von denen mich weder Heilmittel, noch der Gebrauch der Schwefel« bäder iu Baden bei Wien befreien konnten. Schlaflos wälzte ich mich Nächte durch im Nette herum, mein Appetit schmälerte sich zusehends, mein Aussehen trübte sich und meine ganze Körperkraft nahm ab. Nach vier Wochen langem Gebrauche obgeuannten Thees wurde ich von meinen Schmerzen nicht nur ganz befreit und bin es noch jeht, nachdem ich schon sechs Wochen leinen Thee mehr trinke, mich mein ganzer körperlicher Zustand hat sich gebessert. Ich bin fest überzeugt, dass jeder, der in ähnlichen Leiden seine Zuflucht zu diesem Thee nehmen, auch den Erfinder dessen, Herrn Franz Wilhelm, so wie ich segnen wird. In vorzüglicher Hoch« achtung Gräfin VndschiN'Ttreilfeld, Obcrstlieut Gattin. DC2I -w—* - • -m--^ « i • t * OÖ Menthola 00 Mund- und Zahnessenz • * \Jf^0 ist dor billig-te und beste Ersatz für * dCi Odol uad dergleichen Mundwässer. * « ' mm Eine grosse Flasche kostet 80 kr. JÄJ drei gr. Flaschen 2 fl. * jEgg NB. Diese Essenz enthält keine ^^^^^ OC#I siir Alülul lHl<} ^lil"»e schädlichen, l^qQ^ZJ O«M»| sondern nur wirksame (antiscpti- ^Hfljf^ ' OCH Mr.-Ph. Mardetschlaeger * #%#^| ('liemiker uml Apotheker. a :, QQl MenthOl-ZahnpillYer, l Blechdose 30 kr. C3^JI '^eP°'s existieren keinü, man wende • * ^%pC| c-^27) sich direct an die 50—7 Qifl Adler-Apotheke, Laibach „ . mm| neben der eisernen Brücke. Bgg88g88888888g ; Empfehle mich den geehrten Damen zum Kleidermachen in und au Der dem Hause: Komenaky-Ctasae Nr. 16, enter Stock, Thür | recht«. (995) 3—1 j (996) Ein 3—1 : i Lehrjunge , der Lust zur Glaserei hat, 14 bis 15 Jahre ! alt und kräftig ist, wird sofort aufgenom-1 men: Wienerstr&sae Nr. 9, linki. a er ^bbl ,. , bN ft. 188 ü0 189't.c, »,^ ----- " ' »5« ^157 50 V".UUr^,^°'"n"Ühl., "" ^ ""p"uN"°'"' '««'<« '00 «0 .„, ''H.°W»".... Bo« Ltoutt znr Z«hl»n> ^ bl»nu»mn»« «llr»b.«P»i»r.> xtlisabctl>bllhn »00 ». lllXX) Vl. süt 200 W. 4°/«..... lie 50 ll?'0. l«ßl, L00 sl. T, 4°/, . S9 20 l«0 20 l8orarlberger Vahn, b»o dto. pti Ultimo .... 18« »d l»>i'4z dln. «ente in Kronenwichr., 4°», fteuersrel!ul«oultr«nen«om, 89 10 »9 80 4"/<, bto. d!o, per Ultimo . . S8'95 »8lt. b,°,<3t.!i.Al.O°lbl<»Ust.,4'/,»/, 1«2'»b l«8 «l> dto, dti,. Silber «nl> st,, 4> ,° „ 101 IN ll>2 10 dt». Staut« Obliz. (Un«, ONl,,> v. I. 1»7U, b«/„..... !L0b'1llll'— bt°.4V,°/l,Kcha.!lregal.»lb>,'0bl. l0U 70 l0l'?n bto. Präm>»nl, i» 100 N, «. W, lbv ?ü l«0 fl. . 14U?b l4I?l> Grund»ntl.«Obligation»« (ftil 100 sl. llM.), 4°/^ lroatische unk slavynische , 9?'5<> 98'— 4°/» un«ari!cht (100 ft. b, W.) , 97 85 98 8ü And»l, 2ss»nll. Anl,h»n. Vona!i.«,g,Uo!e b°/,.... I»? t>0 l«8 50 dto, «»ltib, I»7« . . 107 75 108?» Nullhf» der slüdl «börz. . . 112 50 — ^ »lnl^e» d, HiadtL'lnelnbe !l»ltn 104 — lU4'90 «nleuen b, Stadlgenx'inde U<»n (Kllber öfter «old).... 12?'»5 —'— Prülnien-Uül. d. Gtadtgm, Wien lN4'— >s5 - >t»«lsel>»u«I»Iihen, vrrlo«b. »«/<> «01b0 - — «°/. «»i»ln,l Uanl»e«.«nl«htn . 9» »5 - - »«ld «»« ßs«Nbbli,s» Mrloofl.). «<,bcl.aN«.öft.ln^u I.vl.4»/»«. 99 80 100 80 dto. ,, „ ln»0 „ »°/° l1«»b II? — bto. Piüm..EchN»>. »°.«l.!tm. 11?z>ü118' dto. dto. 3°/«, ll. Em, 103 2^104 25 N,.efteri,Uande«'H>,p,'«»ft.4°/n 100 — iu0'80 Oest.^un«. »mil vrrl. 4°/» . . 100 10 101 — bto. bto. twjHhr. ,, 4°/» . 100 lO INl — 3p°rcasst,«.eft..»<>I. s>'V/»vl, loi-bO --- Pllorilst».Gbllge»l»n»n (für im, st.), sssidinanb« Nordbahn «m l«««« »01 8z io» 3d OeNtir. Niildweftbalm . - . Ill 20 112- Vtaütsbnlm ..,.->' 22ü l>08l!«50 Vübbllhn k 3°/«..... >74 l»0 l?b 50 dt« t» t»°/n , > >»? «0 12« 80 Ung.gali, »»ahn , 107 40 108 40 4°/„ Unt«tr«wet «ab»s" W l>0 100 — Vl,»rs» zos» (pee stuck), «ud°pefi«°ftlica (Dombnu) . 7 - 7 50 «lndillos. 100 N. . - > - - "».'' "»7 »7 llb »b »ü N°n»u-D°mp,,ch,l<.,.st>», «r,, v . 5 ft. 1° A 11 2d «..bolph U°!e '" st- - ' - ","' ^b" «alm-Lült 4l> N. 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Ges., Orsterr,, 5,00 st, CA>'. . . . 473'--475'— Dul U°bN.«Vl. 3405 341k Ltmb^THernow'Iai^^s'nb.' « fl, ü. . . . 2»? bO »»8 50 Lloyd, 0cft., Ti!fjl,ü!X)fi. »Vl. 40t, — 4l(i - vefteir. Norbwcstd. «'00 ft. E. . zyz zn 2U!»'75 dto. Kto. (I,!, li, 200 ft. tzz. z«? — 287 50 Pra^Duler ltlieub. l50st.O. . »c> l,» 9975 Gtaalleisenbahn 20U st. G. . . 344-.'344 t»0 Lüdbahn 2W ft. H..... 88'Ü« 88 _ VÜdnorbd. Vcrb.V, 2U0 ft. «U. «12»— 212 75 lr««U»t>»e<., «k..i?0ft. 0. V. 448 — »liO - W. «».»«?.«OOst. . . . -'---------- »«ld «»« liamn>ay>««1., Neue wr„ Vrst,°»lp!ne «17b »» »i, «alW Tar. s te!nl«h!l» 6U ft. l.«7 - K»!> -„Schlöalnlchl^PaPltrs., W« fi. W? i.N 2«, - Aln"le. ,r«t,lo.l°. »cs. 7» fi. »5? - I«N— «^»l?!l ^l!»al>ft.. l......... 510 — 515 — Vr. «a»«e!elllcha!t 100 ft. . . 105 — to« — »«»nsrb'lgsr giegei'NctieN'G-s. 318— 20 — z»»is»«. «mfterbam.......yy 05 99-llv P«utsche Plätze......zy «5 58ÜO London........l18 hl, 120 «0 P»ri«.........«'57» 4? «5 St. P«»«r»hul, ...... — — — — z«l«t»n. 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