Ni. 275. Freitag, 30. Nolitmbcr 1900. Jahrgang 119. Wllllcher Leitung. ^"""alionVprcls: M<« Poftversenbung: aanzjähiig »0 «, halbjährig ,ö ll. Im «omptolr: ganz. '"» «» ll, halbjährig il «. Für di, Zustellung in« Hau« ganMr!« » li. — Inser«u»»gebiiil Für llelne ^nleiale b«, ,« 4 Zeilen 5« l», größere per geilt »i! b; bei öfteren Wieberhulungen per Zelle « k. Die «Lalbacher Zeitung» erscheint lilzllch, mit «usnahme der Sonn- und Feiertage. Die «ld»l»lftr»»lo» befindet fich «ongrel«vlah »ii. », die «ednction Daimatin.Vasle «r. ß. Sprechstunden der Redaction vm, » bl» ll» Uh, vormittag«. Unfrankierte Vrilfe »erden nicht angenommen, Manulcrlple nicht zurü«l Veträgr wollen ^"lret zugesendet iuerden. Jg. v. Kleinmayr se Fed. Kamberg. Amtlicher Theil. h^aiserliches Patent vom 24. November 1900, Wal!!, ^ Einberufung der Landtage von Böhmen, ^esles ""^ ^odomerien mit Kratau, Dalmatien, Mil V ""^" und ob der Enns, Salzburg, Steier. tzchl.'s.N"nlen, Krain und der Bukowina, Mähren, ^ ^nen, Tlrol, Görz und Gradisca, Vorarlberg und Trieft. °°n <" I^nz Joseph der Orste. ^li> ^es Gnaden Kaiser von Oesterreich; KtuH bon. Ungarn und Böhmen, von Dalmatien, König 'Slavonien, Galizicn, Lodomcrien nnd Illyrien; ^M' Ierllsalem lc.; Erzherzog von Oesterreich; ^lhri. U ^" Tvscana u»ld Kralau; Herzog von ^ ^t> ^"'' ^l)li Salzburg, Stcyer, Kärnten, Krain -^! ^f " Bukowina; Großfürst von Siebenbürgen; , tz^ul ^ Mähren; Herzog von Ober-und Nieder-j t<"' von Modeua, Parma, Piacenza und Gna. " ^ Mll'sa ,'.^"fchwitz ""d Z"wr, von Teschcn. Friaul, , M "Ud Zara; gcfürsteter Graf von Habsburg und 1 ^'"lt ^'i! ^burg, Görz und Gradisca; Fürst von ^ Mtz"'dAch^. Markgraf von Ober- und Nieder-!i, ft V "^ Istrieu; Graf von Hohenembs. Feld-^ ^c,ty ^eni' Sonnenberg lc.; Herr von Trieft, von ^ "Nd auf der windischen Mark; Grohwojwod l°! ^ll,.. . " Wojwodschaft Serbien «. lc. lc. ^ ''^^und zu wissen:_______________________ Der Landtag des Königreiches Dalmatien ist auf den 10. December 1900 in seinen gesetzlichen Versammlungsort einberufen. Die auf Grund Unferer Entschließungen vertagten Landtage des Königreiches Böhmen und des Erzherzog, thumes Oesterreich unter der Enns sind zur Wieder» aufnähme ihrer Thätigkeit auf den 12. December 1900; die Landtage des Erzherzogthumes Oesterreich ob der Enns. der Herzogchümer Salzburg, Steiermarl, Kärnten und Bukowina, der Markgrafschaft Mähren, des Herzog» thumes Ober- und Nieder ° Schlesien, der gefürsteten Graffchaften Tirol, dann Görz und Gradisca, des Landes Vorarlberg und der Stadt Trieft mit ihrem Gebiete auf den 17. December 1900; der Landtag des Königreiches Galizien und Lodomerien mit dem Groß» herzogthume Kralau auf den 18. December 1900 und der Landtag des Herzogthumes Krain auf den 19. De-cember 1900 in den gefetzlichen Versammlungsort einberufen. Gegeben in Unserer Neichshaupt- und Residenzstadt Wien am 24. November im Eintausendneunhundertsten, Unserer Reiche im zweiundfünfzigsten Jahre. Franz Joseph m. p. Koerberm. p. Welsersheimb m. p. Wittel m. p. Vöhm m. p. Speus m. p. Hartel m. p. Rezel m. p. l^allw. p. Giovanelli ra. p. Piytak m. p. Verordnung der Ministerien des Innern, der Justiz nnd des Handels vom 27. November 1900, mit welcher die Wahlordnung für die Gewerbegerichte ergänzt wird. Auf Grund des § 10, Absatz 4, des Gesetzes vom 27. November 1896, R. G. Bl. Nr. 218, wird in Ergänzung der §8 2 und 3 der Ministerialverordnung vom 23. Apnl 1898, R. G. Bl. Nr. 56, betreffend die Durchführung der Wahlen der Beisitzer und Ersatz, manner der Grwerbegerichte sowie der Beisitzer der Berufungsgerichte, verordnet: § 1. Die politische Landesbehörde ist ermächtigt, anstelle der im § 2, Absatz 1, der oben berufenen Mnisterialverordnungden Aetriebiinhabern eingeräumten achttägigen Meldefrist für den Umfang eines Gewerbe-gerichlSsprengels, foferne es die örtlichen Verhältnisse geboten erscheinen lassen, eine längere, jedoch drei Wochen nicht überschreitende Frist in der Wahlausschreibung zu bestimmen. 8 2. Ist eine derartige Erstreckung erfolgt, so haben die Gemeinden des betreffenden Gewerbegerichts-fprengels die durch § 3 der obigen Ministerialverord-nung geregelte Auflegung der Wählerlisten und Vorlage eines Pare derfelben an die Gewerbebehürde erster Instanz während der dritten Woche nach Ablauf der erstreckten Meldefrist zu bewirken. 8 3. Diefe Verordnung tritt mit dem Tage ihrer Kundmachung in Wirksamkeit. Koerberru. p. Svens m. p. Call m. p. Den 28. November 1900 wurde in der l. l. Hof. und Staats-bruckerei das I.XXXI V. und I^XXXV. Stücl drS AeichsgesctzbllltteS in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Den 27, November 1900 wurde in der l. l. Hof» und Staats-druclerei das I^XIV.. I^XVII, und I.XV1II. Stlicl der il°liel,i,chen Ausgabe des ReichSgcsehblattes ausgegeben und versendet. Nach drm Amtsblatte zur «Wiener geitung» vom 28, November 1900 (Nr. 272) wurde die Weiterverbrellung folgender Presserzeugnisje verboten: Zwei Oelfarbendruckbilder, darstellend: 1.) Eine Frauen» gestalt, die von einer Negerin abgetrocknet wiid; ii,) eine Frauen» gestalt, vor ihr sitzend cinc Negerin, die Guitarre spielt Nr. 83 «Zeitschrift deS Oberösterreichischen Lrhrervereines» vom 21. November 1900. Nr. 260 «11 lnuli orientaie» vom 23. November 1900. Nr. 16 «ülut'e« Svodolly» vom iiO. November 1W0. Nr. 6 und 9 ,^ov/ Zivot» vom 1b, August und October 1900. Nr. 51/66 .lülul» vom 19. November 1900. Nr. 8 «Vö»tl.ilc «!ev»eä» vom 20. November 1900. Nr. 46 und 47 »X1»6el»»ki! i^my» vom Ib. und 17ten November 1900. Die in Chicago III. erscheinende Druckschrift: «^meril^u. Mroäi.i K»lel,(l4t 1901. ttoöllllc XXIV. N»kl»6em äuz. Uo-rindern,. > Nr. 323 «wiroänl ?olitik».» Oöpolsöm vyä«ml vom 23. November 1900. Nr. 323 «Politik» (Abendblatt) vom 22. November 1900. Flugblatt: «Achtung! Wähler der V. Curie!> Druck von Fritz Taschler, Karlsbad. Verlag von Josef Kilian, Bergsäuseln. Nr. 22 «Unverfälschte deutsche Worte» vom 16. Nebclunas 2013 (1900). Nr. 201 «Karlsbader Tagblatt» vom 21. November 1900. Nr. 93 «Deutsche Nachrichten» vom 21. November 1900. Die im Verlage des «Odin» zu München erschienenen Ansichtskarten, und zwar: 1.) «Münchner Odinslarte Nr. 40» («Schon' meine Lämmlein); 2.) «Münchner Odinslarte Nr. 41» Feuilleton. ^"Nttneb Müllers Mandat. t Testamentsgeschichte von <5. Tpielmann. ^ 6l m ^' sorlsehung.) «I? ^tabel < "" auch Herr Rentier Muller als zu V>zu b.^2 6Mtchens gehörig bezeichnet, aber j. "ch si.H k"erlt, der alte Sonderling werde meinen ^olilm.. """eisen, thäte eS nicht fchon aus eigener V^r ^ "enhelt kurzerhand der alte Diener. Auch w! Taue«'^l hin wagte ich es dennoch und zog k ? H.^, zwischen 11 und 12 Uhr mittags an ^'lchri?* Gartenpforte die Glocke, deren V' Die f ^°u vom Hause her zu mir herüber. ^ä sWfH""hür öffnete sich, und der Diener °°her. '°""'g den breiten Kiesweg nach der Pforte ^lAe ^r^^' fragte er sehr lurz durch die M Heine «Mrte. Ich reichte ihm auf demselben . ^ iu vH"e mit dem Ersuchen, mich Herrn >l»t,^«i alt -' !v ein^lener nahm die Karte, warf zunächst '^ V^le /t"^'"l^"' dann aber, nachdem er . '^^'."Us nuch einen erstaunten Blick und V^ll Ei "^le ein, Herr Mohammed Müller, , ? bttrn "!! "S Haus. Ich werde Sie sogleich ^ «Ui ,.„^b er die Thür eines Vorzimmers ' "no lud mich durch eine Verbeugung und eine devote Handbewegung zum Eintreten ein. Aus dem Vorzimmer führte eine breite Flügelthür, die offen stand, in einen kleinen Salon, in dem bald darauf Herr Müller erfchien und in den einzutreten wiederum der Diener mich nun bat. Der alte Herr stand mir in voller, in der Mode indessen wohl um ein gutes Iahrzehut zurück« liegender Gesellschaftstoilette gegenüber und erwiderte mit etwas altfränkisch steifer Grandezza meine Ver-beugung, blieb auch ceremoniös in feiner altväterifch steifen Positur. ,. c,^ «,.^ Ich fprach, was man bei solchen Vlfiten zu sprechen Pflrgt. Herr Müller verneigte sich wiederholt und sagte, als ich schwieg: .^ ^ ^. ^ «Ich freue mich, dass Sie mich besuchen, Herr Mohammed Müller. Ihr Vorname ist sehr fchön. Mohammed» — er buchstabierte das Wort — «wie auf Ihrer Karte gedruckt steht, ist die einzig richtige Schreibweise. Alle anderen sind falsch. Ich weih das genau. Ich habe mich gefreut über Ihren Vornamen. Ein wunderbares Land, wo er in aller Munde ist. Ich kenne es. Ich freue mich auch, dass Sie mir die Ehre und das Vergnügen Ihrer schätzbaren Bekannt« schaft vergönnen, Herr Mohammed Müller, und danke Ihnen verbindlichst für Ihren Befuch.» Und der alte Herr verneigte sich wiederum mit ceremoniös swfer Höflichkeit mchrmals gegen mich, was ich natürlich als Entlassung nahm und mich demnach, ebenfalls höflich mich verneigend, empfahl. Der alte Diener geleitete mich an die Garten» psoite, verbeugte sich hier, nachdem er die Pforte vor mir geöffnet, ebenso höflich, ebenso steif ceremoniöz, wie sein Herr, und fagte auch gleich dieftm: «Ich fteue mich, dass Sie meinen Herrn besucht haben, Herr Mohammed Müller.» Drei Tage später machte Herr Müller mir seinen Gegenbesuch. Hatte schon das bisher noch nie dagewesene Ereignis, dass Herr Müller einen Besuch angenommen, im ganzen Städtchen das größte Erstaunen und allgemeines Aufsehen erregt, so steigerte sich diefes Aufsehen bis zur höchsten Potenz, als der mir von Herrn Müller gemachte Gegenbesuch bekannt wurde. Man sprach überall davon, und ich war drei Tage lang die genannteste Person im Städtchen. Das an sich eigentlich sehr gleichgiltige Ereignis machte meinen Namen im Städtchen und dessen Gerichtsbezirle be-lannter, gab ihm eine größere Bedeutsamkeit, als ihm vielleicht zutheil geworden wäre, wenn ich zehn schwierige Processe glänzend gewonnen hätte. Winzige Zufälligkeiten nur sind es ja nicht selten im Ltbrn, die in großen und kleinen Kreisen jemand emen Namen machen. Hätte Herr Rentier Müller mit mir weiter nun «gesellschaftlich», wie man das nennt, verkehren wollen, so hätte er nach des Städtchens Brauch und Sitte mich zu einem Mittag- oder Abendessen einladen müssen, was aber zunächst nicht geschah. Ich hörte von dem alten Sonderling während emrs Zeitraumes von fast einem halben Jahre nicht mehr und nicht weniger, als andere Leute im Städtchen. Dann eines Vormittags erschien bei mir der alte Diener in großer Llvree mit umflortem Hute, eine mächtige Trauerschleife auf der linken Achset. «Mein Hrrr, Herr Joachim Jakob Müller, lässt dem Herrn Mohammed Müller ehrerbietigst anzeigen, dass gestern nachmittags jein Reitpftrd Soliman im Laibacher Zeitung Nr. 275. 2268 30. November 1900. («Die Czechen, Polen u. s. w,»); 3.) «Münchner Odinslarte Nr. 42» s«Eintritt zum Parlament»); 4.) «Münchner Odins-larte Nr, 43» («Ob lahm und krumm»); 5.) «Münchner Odins« larte Nr. 44» («Gemeinbürgschaft») und 6.) «Münchner Odinslarte Nr. 45» («Erlenntnis»). Die im Verlage des «Odin» in München erschienene Ansichtskarte «Münchner Odinslarte Nr. 39» («Einst und jetzt»). Nr. 93 «Deutsche Vullswacht» vom 2l. November 1900. Rr. 91 «Ausslg.Karbitzer Volkszeitung» vom 21. November 1900. Nr. 47 <3träi liäu» vom 23. November 1900. Das bei Franz Slawil in Mährisch«Schönberg gedruckte Flugblatt: «Wähler der fünften Curie». Nr. 46 <3trHz n» llanö. vom 17. November 1900. Nr. 37 «ko^vH» vom 20. November 1900. Nr. 23 «?rllvo luäu». Nr. 32 dem Volle für das Voll zu regieren, erleichtern würde. ^ König Alexander ist entschlossen, auf der eingeschlagenen Vahn der wohlerwogenen Reformen und des langsamen, aber sicheren Fortschrittes fortzuwandeln. Die Zurück-führung des Parteiwesens in die von den Erfordernissen der Gegenwart gezogenen Grenzen würde die Mission, die sich der Herrscher auf dem Gebiete der inneren Politik gestellt hat, felbstverständlich fördern. Vorgänge in China. Gegenüber den Meldungen, dass während des Aufenthaltes des chinesischen Gesandten in der Krim ein Sondervertrag zwischen Russland und China zu» stände gekommen sei, weist eine der «Pol. Corr.» aus St. Petersburg zugehende Mittheilung darauf hin, dass derartige Gerüchte zu wiederholtenmalen von interessierter chinesischer Seite verbreitet wurden, in der Absicht, Misstrauen unter den Mächten hervorzurufen. Es lasse sich aufs entschiedenste versichern, dass seit dem Ausbruche der chinesischen Wirren in gar keiner Form ein Uebereinkommen zwischen der russischen und der chinesischen Regierung abgeschlossen worden ist. Die russische Negierung hat gegenüber China keinerlei Verpflichtung übernommen, außer der schon früher kundgegebenen grundsätzlichen Bereitwilligkeit, die Mandschurei zu räumen, sobald dort die Ordnung in dauerhafter Weise hergestellt ist. In diesem Sinne hat auch das Petersburger Cabinet schon jetzt eingewilligt, dass die chinesische Regierung ihre Candidate» für die Gouverneurstellen in der Mandschurei bekannt gebe, deren Ernennung mit Zustimmung der zeitweiligen russischen Militärbehörden in der Mandschurei zu erfolgen hätte. Man hege in Petersburg die Ueberzeugung, dass die europäische öffentliche Meinung sich über die Absichten Russlands nicht werde irreführen lassen, welche so oft mit aller Klarheit dargelegt wurden und die nur dem hier herrschenden Wunsche entsprechen, dass die Einigkeit unter den Mächten aufrechterhalten und die Ursachen^ zu Verwickelungen im fernen Osten möglichst ein» geschränkt werden. Politische Nelierstcht. Laibach, 29. November. Die «Oesterreichische Volkszeitung, bemerkt zur Einberufung der Landtage, dieselbe werde, zumal bei den Czechen, lebhafte Befriedigung hervorrufen, und die Landtagsmajorität in Prag werde sicherlich versuchen, in der bevorstehenden Tagung größere! politische Aclionen durchzuführen. Es frage sich nun, ob die Regierung entschlossen und stark genug sei, dieses Vorhaben zu durchkreuzen? j Das «Pilsener Tagblatt» meint, dass die Einberufung eines Städtetages nach Wien im December d. I. nur den Zweck habe, für die Christlichsocialen angesichts der Reichsrathswahlen Stimmung! zu machen. Es sei daher wünschenswert, dass sich die zur Aeußerung aufgeforderten Stadtvertretungen zwar im Principe für die Abhaltung eines Städtetages, aber für dessen Einberufung in einem späteren Zeitpunkte aussprechen. ^ Der Vollzugsausschuss der jungczechischen Partei beruft für den 1^. December nach Prag einen Vertrauensmännertag ein. Wie aus Belgrad gemeldet wird, entsendet das Kriegsministerium folgende fünf Officiere nach Oesterreich-Ungarn, wo sie während der Dauer eines Jahres bei verschiedenen k. und t. Regimentern Dienst i nehmen sollen: die Rittmeister erster Classe Blaz-navac und Bugarski und die Infanteriehauptleute, erster Classe N i t o l i c, Iolovi«! undKomnenovic. Diese Officiere begeben sich in den nächsten Tagen nach Wien. Die Thronrede, mit welcher am 28. d. M. die ordentliche rumänische Parlaments- session eröffnet wurde, constatiert, dass die Vezle' hungen zu allen Mächten die freundschaftlichsten jele^ Der König hoffe, dass das Missverständnis, weM» zwischen Rumänien und Bulgarien obwalte, angM der vor Gericht festgestellten Thatsachen verschw'io" werde. Es sei ein gemeinsames Interesse aller clvllcheri^ Gesellschaftskreise, sich gegen gewisse Umtriebe zu v" theidigen, welche die innere und äußere Ordnung Staates gefährden. Die Thronrede bedauert aus " tiefste die anlässlich der Durchführung der «M Steuergesetze vorgekommenen ernsten Unruhen, wreM^H dem Zwecke gebracht werden, den Staatscredit ""AN ^. zu erhalten, jedermann muthig die Lasten des «lug blickes auf sich nehmen wird im Bewusstsein, tm^ ' gegenwärtigeEinschränkung das Gedeihen für die ZlN" i zu sichern. . ^„< Die nordamerikanische Union >"^ entschlossen zu sein, mit Entschiedenheit M füllung ihrer Forderungen an die Pforte zu ve,lr^ Der amerikanische Geschäftsträger in Constantmo^ Griscom, beharrt energisch auf der Erthellung Exequatur für den Consul in Charput, indem er or,, Verweigerung für einen Bruch der Vertrags erklärt, sowie auf der Regelung der Entschädig"^ forderung infolge der armenischen Wirren. Da» ^ amerikanische Panzerschiff «Kentucky» ist in SMy eingetroffen. zA Der Pekinger Berichterstatter des *^"'„g-Sera» theilt eine Unterredung mit ^""Ma Tschang mit, der die Meinung verbreitet, ^ wäre außerstande, die von den Mächten W ^, Kriegsentschädigung zu leisten. Die Aufnahme ^ Anleihe von 1500 Millionen Taills und dle Pfändung und Stellung der Zolleinnahmen h, Aufsicht der Mächte bedeute das Ende der ",^ hängigleit Chinas. Li-Hung'Tschang versichert' ^ Kwang-Sü handle in voller Freiheit. Er Yl ^ Bestrafung der Rädelssührer im Boxerausstal"« freien Stücken verfügt. Tagesneuigleiten. ^ — (Die Hochzeit eines Dichterin Krakau wird berichtet: Montag fand in der ^ ^l Marienkirche die Trauung des Dichters Lucla« "^fe mit einem Vauernmädchen aus Bronowice, ^ ^ l" in der Nähe von Krakau, statt. Lucian Rydel n» ^ der polnischen Dichterwelt einen hervorragen" ^< ein, und sein vor zwei Jahren in Kralau i«w ,^. male aufgeführtes Märchendrama «Der A". spiel' bildet ein Zugstück aller polnischen Bühnen. N^gis" aber auch in der Krakauer Gesellschaft eine Nolle, » „>< interessanter war diese Bauernhochzeit, bei ^M« Theilnehmer in Vauernwagen bei der Kirche ^F und alle bis auf den Bräutigam die tleidsan ^e der Vauern des Krakauer Kreises trugen. ^'^. ö" waren von berittenen Vauernjünglingen beg ^F dieser Hochzeit hatten sich lausende von IuM s,^ funden. Der Dichter nimmt künftig seinen^^ sechsunddreitzigsten Lebensjahre von ihm gegangen ist. Das Begräbnis des treuen, vieljährigen Gefährten meines Herrn foll heute nachmittags um fünf Uhr in unserm Garten vollzogen werden. Mein Herr lässt Herrn Rechtsanwalt Mohammed Müller höflichst und ergebcnst bitten, wohlgeneigtest dazu in Trauertoilette zu erscheinen und nach vollzogenem Bestattungsacte das Trauermahl mit ihm einzunehmen.» Der alte Knabe entledigte sich dieser wohlgesetzten Apostrophe mit der ganzen würdevollen Ruhe und Sicherheit, dem ganzen der Botschaft angemessenen feierlichen Aplomb des wohlgeschulten Dieners eines guten Hauses, eines Dieners überdies, der im Dienste eines wunderlichen alten Herrn mit diesem alt ge« worden und in dessen Wunderlichkeiten, seltsamen Ge« wohnheiten und Schrullen aufgegangen war. Selbstverständlich lieh ich zurückmelden, dass ich mir die Ehre geben werde, zur bestimmten Stunde pünktlich zu erscheinen, verfehlte auch nicht, fchon dem alten Diener meine Theilnahme an der Trauer aus« zusprechen, in die das Ableben seines alten Reitpferdes Herrn Müller und mit ihm auch seine treue Dienerschaft verseht habe. Pünktlich zur bestimmten Zeit erschien ich im Hause des Herrn Müller und wurde von dem alten Diener in den kleinen Salon geleitet, wo Herr Müller mich empsieng und meine Condolation entgegennahm. Ich brachte diese selbstverständlich durchaus ernsthaft vor, da ich die schmerzlichen Empfindungen des alten Junggesellen fehr wohl begriff. Der alle Diener meldete, dass zum Begräbnisse Solimaüs alles bereit sei, und wir begaben uns in den Garten. Hier war auf »inem von hohen Fichten umsäumten Platze eine umfangreiche und tieft Grube ausgehoben, an deren Rande der todte Körper des alten Pferdes, von einem großen weißen Tuche völlig eingehüllt, auf einem mit Stricken versehenen stachen Holzgestelle lag. Die sechs alten Hunde beschnupperten winselnd den Cadaver des alten Genossen, liefen von ihm kläffend und heulend zu ihrem Herrn, dem alten Diener, beide wie fragend anblickend, und von diesen wieder zu dem verendeten Gefährten. An der Grube nahm Herr Müller seinen Hut ab, welchem Beispiele der alte Diener und ich folgten. «So wollen wir denn meinen alten Soliman begraben,» sagte Herr Müller, und die zwölf Arbeiter, die hiezu bereit standen, ließen das Gestell mit dem todten Pferde an den Stricken in die Grube hinab und schaufelten diese dann zu — eine Ceremonie, die gewiss ihresgleichen suchte, und doch — das Curiosum sollte erst noch kommen — ein Curiosum, ganz eines alten Sonderlings würdig. Bei dem Trauermahle, welches der Bestattung Solimans folgte und dessen raffiniert ausgesuchte gastronomische Finessen ich gleichermaßen bewunderte, wie die dazu gegebenen Weine, sprach der alte Herr sehr wenig. In seinem Schreibzimmer aber, wo nach Beendigung des Mahles der alte Diener den Kaffee fervierte, begann er: «Herr Mohammed Müller, ich will Sie zu meinem General»Vevollmächtigten machen. Wollen Sie das fein?» «Gewiss. Herr Müller, gern. Ihr Vertrauen ehrt mich, und ich werde versuchen, ihm Ehre zu machen,» entgegnete ich. «Schön!» fuhr Herr Müller fort. «Hier das dazu nöthige Document. Es wird erschöpfend sein. Sollte etwas fehlen, tragen Sie das nach, ich werde unterschreiben. Vorderhand werden nun "H sH Solimans Begräbnisses in meinem Garten ^ ^H'7 an Sie kommen: der Carnifex wegen i"^ ^i ^, an dem todten Körper des Pferdes, tue '^üU, leicht wegen einer Uebertretung der so^"". ^PiH lichen Ordnung. Den ersteren finden ^^He N wand ab nach dem, was hierorts in der ^li/'A und Brauch ist. Gegen eine eventuelle H^s" Strafverfügung tragen Sie auf Gehdr des " ^ » und nehmen einen Process auf. Dass "^ ^' gräbnisse meines alten treuen Thieres ^e ^ Garten nichts geschehen ist, was etwa "» ^l" regung des öffentlichen Aergernisses geve ^ ., könnte, dessen sind Sie ja Zeuge gewes"' ^HH, will ich nur nebenbei erwähnt haben. ^MM^ sache: meinem letzten Willen und dessen "„ M^ Das Ableben meines mit mir alt 6""°"^ Lage «V hat mich daran gemahnt, dass auch ""habe ^ wohl nicht mehr ferne fein wird. 3^ .WieA^ heute vormittags mein Testament medeM ^ 5'., werde es morgen dem Gerichte überred ^^ Sie Sorge, dass der betreffende Richt" i ^ se>e"^ nähme morgen einen Termin anseht, ^,M. ^ auch in diesem gegenwärtig. Meine "v.^daA / fügung hatte ich zwar schon st" Iah""^ fehl <>" wohl überlegt, aber zu deren Vollstrecke e ^ bisher die geeignete Persönlichkeit. 3?^ gesi5 s? Ihnen, Herr Mohammed Müller, dle ° H j^e ^ haben, vorauöa/seht allerdings, dass ^" x N ^ ziehung fr<,i und unabhängig nicht nur o^M sind, sondern auch nicht gedenken, etw ^, abhängig zu machen. Sie verstehen «uy (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 275. 2269 30. November 1900. b^tnatsdorfe seiner Frau, die nach wie vor ihrer land« «Yen Beschäftigung nachgehen wird. Eine Schwester '?s in der Ortschaft Gesztely die römisch-katholische ?Me auch jetzt, drei Monate nach Veginn des Schuldes, nur von einem einzigen Schüler frequentiert wird. H. "" (Ein Wettrennen mit dem Tode.) /-? schnellste Fahrt, die jemals ein Gülerzug gemacht A!ü ^"^' ist kürzlich im Staate Illinois zurückgelegt «den. Der Heizer eines Frachtzuges wollte bei der «nen Station Carpenter aussteigen, um eine Kanne voll "Nlwllsser von einem nahen Brunnen zu holen. Als von der Locomotive sprang, stürzte er zu Boden. Die die w ö"blach und ein Scherben drang dem Manne in l«, Pulsader des einen Handgelenks. Der Locomotiv-blm "l°nnte mit Entsetzen, dass der Verletzte sich ver-."en würde, wen« man nicht schleunigst für ärztliche ltili ^lgte. Da er wusste, dass in der ganzen Umgegend hltb l wotMe, rief er schnrll einen Weichensteller blMl.' ^" ^" Heizer vertreten sollte. Dann half er dem ^überströmten Gefährten auf den Zug, öffnete das "Mvenlil, und im nächsten Moment raste der aus lgen 40 Waggons bestehende Train nach Edwardsville, ^ nächsten größeren Station, davon. Erstaunt hielten Ätb? ^"" Farmen beschäftigten Landleute in ihrer H "u inne, als der sonst so gemächlich dahinrasselnde b "lug im Tempo eines Pullman-Express vorüber. d»n ss ' ^" kürzerer Zeit hätte auch kaum ein Eilzug HH ^"penter nach dem 21 Kilometer entfernten Edwards-u»i l?^""2m können. Trotzdem erschienen den beiden sich ^ 'yren Kameraden ängstigenden Beamten die wenigen y^"kn eine Ewigkeit. Ohne dem hcrbeistürzenden be^ ^Personal eine Erklärung zu geben, trugen die lvunk» limner den schon halb ohnmächtigen Ver-lend <3 ^«enhändlg zu dem dicht an der Station lie-den f. 6"ohospital, wo die Instrumente der Chirurgen hlinw. unaufhörlich ergießenden Blutstrom sofort Noch ' Der Heizer erholte sich bald so weit, dass ihn Llckm"" selben Tage ein Zug nach seinem Wohnorte ""Mb bringen konnte. Hw^(Wie groß ist ein Regentropfen?) llllnen « Meteorologe Falbe au hat sich der müh-beslim ^ unterzogen, die Größe von Regentropfen zu li^h n. Die geringste Größe, die ein Regentropfen n»it l/"^ "reichen kann, stellt ein Wasserlügelchen von Ataen, Millimeter Durchmesser dar, während die größten weisen ^" ^'"" Durchmesser von 3'/« Millimeter auf. ill, H,', Die Regentropfen sind im Sommer größer als ^N l n ""^ ^" ^" wärmeren Ländern grüßer als in In! D"se Thatsache findet folgende Erklärung: «X sl>53 ^"^enblicke, da sich der Wasserdampf in der Luft ^Mgem Wasser verwandelt, bilden sich äußerst kleine Nun ^ «."^ nebeneinander befindliche Tröpfchen, die sl'rht i H"ere ^gend niederfallen. Während des Falles ""kcul ^'^^^ ^"^ b"l" kleinsten Tröpfchen durch gljjh ^ Anziehung ineinander und vereinigt sich so zu fiht ?" "°ftfen. Die Größe, die ein Regentropfen be-d°n d, Ü- " °"l ber Erdoberfläche anlangt, ist abhängig hH°" «allhöhe, die er von der Wolke aus bis zum der ^burchmessen hat. Nun sind die Luftschichten in winter ^" Erdbodens im Sommer heißer als im äußere ^ demgemäß können sich die Wollen erst in ^ j/s^bk bilden, wo die Temperaturbedingungen für H^ ^anbekommen einer schnellen Verdichtung des s'nd ^."pses, auf welcher der Regen beruht, vorhanden lauen ^ Tröpfchen, die aus dieser großen Höhe herab-^odsen selbstverständlich mehr Zeit, sich zu größeren ^llen^" ""Einigen. Bei lalter Witterung erfolgt die in bin, !.v 6 ^" geringerer Höhe über dem Erdboden, ^Nn k l^ ^ ^sar dicht über dem Erdboden, und als-zi gr^n die lleinen Wasserlröpfchen weniger Zeit, sich ^schwln!" Tropfen zusammenzuschließen. Auch über die W k'zMelt. mit der die Regentropfen zur Erde fallen, lHt d°sl°" Untersuchungen angestellt und ihre Werte der tlo> l " gefunden. Sie ist abhängig von der Größe ^lrechl» m ""^ *"" dem Winde, der ihre ursprünglich ^enn c5 ?""^ung in einen schrägen Fall verwandelt, ^ssert^ °^ Bedingungen gleich sind, so fällt ein ^sser v °"^ mittlerer Wollenhöhe bei einem Durch-bon 4 ^5 V, Millimeter mit einer Endgeschwindigkeit z.l°Ker 2- " ^ der Secunde zu Boden, während ein llchtvini^ " "°" ^ Millimeter Durchmesser die große «^^^ltvon 1»/, Metern erreichen kann. Vocal- und ^lra"n/^°lser Maximilian und Schloss >"l°en m ') ^ "" ^^^^ geschrieben wird. hat im Hr. H. greine «Austria» der Secretär des Vereines. ^Uraa I^b. ewen theilweise ganz neue Daten bietenden " über ssalser Maximilian von Mezllo und da« Schloss Miramar gehalten. Besonderes Interesse erweckten die Mittheilungen über den vom Kaiser 1866 aus« gearbeiteten Iukunftsplan Miramars; unter anderem sollte das neue Schloss ein 90 Meter langes und 40 Meter breites Museum einschließen, in dem die von Hofrath Reinisch in Egypten im Austrage des Kaisers angekauften Denkmäler ihre Aufstellung hätten finden follen. Auch erinnerte der Redner daran, dass die hie und da bestehende Ansicht, Kaiser Maximilian habe im Thronsaale zu Miramar die mexikanische Krone angenommen, irrig sei. Der Thronsaal wurde vielmehr erst während der Regierung des Kaisers nach dessen Angaben hergestellt. — (Der Iustizminister und die Ad-voca ten.) Laut Zeitungsnachrichten hat sich die niederösterreichische Advocatenlammer kürzlich mit einem Erlasse des Justizministeriums befasst, der die Vertretung der cumulativen Waisencassen bei Eintreibung von Forderungen aus Waisencassendarlehen zum Gegenstände hat. In der Versammlung wurde darüber Klage geführt, dass durch die vom Iustizminister getroffene Maßregel, nämlich durch die Betrauung von Gerichtsbeamten mit der Vertretung der Waisencassen und durch die Aufnahme einer Prorogationsclausel zu Gunsten der bezirlsgerichtlichen Competenz in die betreffenden Schuldurlunden, die berufsmäßige Thätigkeit der Advocaten beeinträchtigt und eine dem Advocatenstande offensichtlich feindselige Tendenz kundgegeben werde. Diefe Auffassung ist ganz und gar unbegründet. Die fragliche Verfügung des Justiz-! Ministeriums entfprang vielmehr ausschließlich dem Gedanken, dass es das Interesse der ländlichen Hypothelar-schuloner der Waisencassen erfordere, die Vertretungskosten bei Einklagung und Eintreibung von Waiseucassensorde-rungen thunlichst herabzumindern, und dass zu Gunsten der kleinen landwirtschaftlichen Schuldner der Waisencassen auf jede Weise dem Missverhältnisse gesteuert werden müsse, das sich erfahrungsgemäß allzuleicht zwischen dem Betrage der eingeklagten Forderung und der Summe der Vertretungskosten ergibt. — (Förderung der Lehrlingsausbildung.) Das l. l. Handelsministerium hat bereits seit mehreren Jahren seine Gewerbeförderungsaction auf die Lehrlingsausbildung ausgedehnt, und zwar zunächst durch die Organisation der Ausstellungen von Lehrlingsarbeiten. Der günstige Erfolg dieses neuen Zweiges der Gewerbe-förderung — im Jahre 1900 wurden bereits gegen 40! solcher Ausstellungen, darunter drei Centralausstellungen ^ prämiierter Arbeiten, abgehalten — hat dazu geführt, diese! Einstussnahme auf die Lehrlingsausbildung nunmehr auf die Förderung der Lehrlingsheime und Lehrlingshorte auszudehnen. Das Handelsministerium hat die Herausgabe einer Schrift veranlasst, in welcher der Nutzen dieser Einrichtungen dargelegt und ihre Organisation erläutert wird. und hat eine größere Zahl von Exemplaren den Handels- und Gewerbelammern und anderen in Betracht kommenden Stellen mit der Einladung übermittelt, die Errichtung solcher Anstalten zu fördern. Auch wurde dcr Gewerbesüroerungsdienst angewiesen, in diesem Sinne zu wirken und solche Gründungen durch Gewährung mähiger Subventionen zu unterstützen. Die erwähnte Schrift, betitelt «Die Errichtung von Lehrlingshorten», ist im Verlage der Hof- und Staatsdruckerei erhältlich. — (Stempel.) Anlässlich eines speciellen Falles hat das l. l. Finanzministerium ausgesprochen, dass die nach der Gewerbenovelle vom 15. März 1883. R. G. Bl. Nr. 39, bei der Gewerbebehürde zu erstattenden Anzeigen ^ von der Einstellung des Gewerbebetriebes keinen Gegenstand der Stempelabgabe bilden. -o. __ (Personalnachrichten.) Der Evidenz- haltungseleve Matthäus Aepernii wurde von Nassenfuß nach Loitsch und der Evidenzhaltungseleve Alfons Ritter v. GsPan von Adelsberg nach Nassenfuh versetzt. — Der Aushilsslehrer an der Lehrerinnen-Bildungsanstalt in Gürz Anton Gvaiz wurde zum Hauptlehrer an dieser Anstalt ernannt. __ (Ernennung.) Die Seelsorgerstelle im land« schaftlichen Iwangsarbeitshause wurde dem Herrn Franz Finjgar, Cooperator in Bischoflack, verliehen. 2. — (Meldefrist für Stellun gsftflichtige.) Die in Laibach sich aufhaltenden Stellungspflichtlgen (heimische und fremde, in den Jahren 1878, 1879 oder 1880 geborene Jünglinge) haben sich im Laufe des Monates November bei der Stadtgemeinde behufs Aufzeichnung zu melden. Alle jene. die dieser ihrer Pflicht noch nicht nachkamen, werden auf die bezüglichen Wehrvorschriften aufmerksam gemacht, da der Monat! heute abläuft und sie wegen selbstverschuldeten Ver-^ jäumnisses einer Geldstrafe von 10 bis 200 X. eventuell einer entsprechenden Arreststrafe versallen. 2. — (Presiren-Abend.) Der «ölezL»n»Ili Klub» veranstaltete gestern in seinen Vereinslocalitäten im «Katoliili Dom» einen Preöiren-Abenb, zu welchem sich die Vereinsmitglieder in sehr bedeutender Zahl ein-gefunden hatten. Der Clubobmann, Herr Lehenil, begrüßte die Erschienenen und forderte sie zum Schlüsse auf, ein dreimaliges «Slava» auf Presiren auszubringen. — Hierauf sprach Herr Dr. Pavletii in ausführlicher Weise über Presiren. indem er vorerst eine LebenSslizze des Dichter» entwarf, um sodann zu den Poesien über- zugehen, denen als Charakteristiken der reinste Idealismus anhafte und in welchen insbesondere eine dreifache Liebe: die Liebe zum Mädchen, die Liebe zum Vaterlande und die Liebe zur gefammten Menschheit zum Ausdrucke gelange. Wenn sich in den Gedichten eine indifferente Anschauung in Glaubenssachen offenbare, so sei der Grund hiezu auch in den damaligen, ganz noch von den Ideen der französischen Encyklopädisten durchtränkten Zeilverhältnissen zu suchen. Aber geradeso wie alle großen Dichter — von den positiv christlichen Dichtern wie Dante und Milton, nicht zu reden — habe auch Preseren einzelne Motive, gleich Goethe, «dem großen Heiden», und Heine auS dem Ehristenthume geschöpft und sein umfangreiches Gedicht «Xrut p»-i K»vici» gedichtet. Redner schilderte das Verhältnis PresirenS zu den Verfechtern des Illyrismus, namentlich zu Vraz, um zum Schlüsse auf die Einflussnahme PresörenS auf alle fpateren Dichter überzugehen. Wenn sich daS slovenische Voll in cultureller Beziehung mit großen Nationen vergleichen könne, so sei daS nicht zum geringsten Theile ein Verdienst Pressiens, unter dessen Gedichten sich namentlich die Sonette mit jenen des großen Meisters der Lyrll, Petrarca, messen können. Herr Dr. Pavletik brachte am Schlüsse seiner Ausführungen ein Slava auf Preisren aus, in welches die Zuhörer beifälligst einstimmten. — Den übrigen Theil des Abends füllten Gesangsvorträge von Presörens Gedichten, welche vom Herrn Meben und den Fräulein Sega und Meben absolviert wurden, sowie Claviervorträge der Frau Hofbauer auS. — (Der Werkmeister - BezirlSverein Laibach und Umgebung) halt morgen um 6 Uhr abends in Hafners Bierhalle eine Versammlung ab, zu welcher von Seite des Ausschusses die Mitglieder zu vollzähliger Betheiligung eingeladen werden. — (Der katholische G ese l le n ve re i n in Bischoflack) veranstaltet Sonntag, den 2. December, in seinen Vereinslocalen einen UnterhaltungS-Abend, dessen Programm eine Claviernummer (ausgeführt von Lorenz Hafner), mehrere Männerchöre und daS fünfactige Trauerspiel «Das Bild der Mutter Gottes, («roäod» öl»te»e !»c>He») oder «Die Räuber bei Maria Kulm» umfasst.— Nichtmltglieder zahlen 60 b Eintritt, Mitglieder die Hälfte. Beginn um 7 Uhr abends. -»- — (Der Kinematograph «Lumiire»), der seit einigen Tagen im Sommersalon zur »Stadt i Wien» zu besichtigen ist, bringt ein hübsches Programm !mit gelungenen Bildern, unter denen einige humoristische ^viel Gefallen finden. Freunden von beweglichen Bildern !lann der Befuch deS Kinematographen bestens empfohlen werden. — (Ihierärztliche Wanbervorträge) wurden im politischen Bezirke Loltsch für daS heurige Jahr in Unterloitsch, in Petlovec-Gereuth, in Vigaun und in Planina abgehalten. Die hiebei behandelten Themata waren Hygiene und die Hilfeleistung bei einzelnen am häufigsten vorkommenden Thierlranlheiten. Einen weiteren Gegenstand der Vorträge bildete die Verbesserung der heimischen Rinderrassen durch Anlauf auswärtiger edlerer Stiere, durch welche nach und nach ein schönerer einheitlicher Schlag erzielt werden lann. Hiebri wurden die Vortheile, welche eine derartige rationelle Zuchtrichtung mit sich bringt, durch mehrseitige ziffermähige RechnungS-, aufstellungen vom national-ökonomische» Standpunkte auS nachgewiesen und hervorgehoben. Da im dortigen Bezirke das Interesse für die Milchwirtschaft immer reger wird, wurde über Wunsch der Zuhörer auch dieser mit der Viehzucht eng verknüpfte Gegenstand berührt. —0. — (Eine neue Brücke über die Save bei Iauerburg.) Die vereinigten Gemeinden- und Strahenausschüsse werden mit Unterstützung seitens der Interessenten zwischen den Dörfern Vreg und Iafip eine neue Brücke erbauen, welche für die Bewohner diesseits und jenseits der Save sehr nothwendig erscheint. Aber auch vom touristischen Standpunkte aus entspricht die beabsichtigte Brücke einem fühlbaren Bedürfnisse, da es von Iauerburg bis LeeS leinen Uebergang über die Save gibt. — (Die Erzeugnisse der Käsegenossen, schaft in Petlovec ober Loitfch) erfreuen sich einer großen Beliebtheit sowohl feiten« heimischer als auch auswärtiger Käseliebhaber. Die Anzahl der verkauften Käseerzeugnisse beträgt in diesem Jahre bereits über 300. «. — (Ueber die Blatternlranlheit im Bezirke Loltsch) wirb unS berichtet, dass seit > mehreren Tagen leine neuen Erkrankungen vorkamen und !dasS sich der kranke DistrictSarzt Herr Dr. Neu-berger am Ende deS «t»6ii «lsie^tioln» befindet. In den Ortschaften, wo die Blattern geherrfcht haben, wurden die eingeleiteten DeSinfectionsmaßregeln gründlich durch, geführt und die HauSsperre und Bewachung der inficiert gewefenen Häuser aufgehoben. In Contumaz befindet sich derzeit nur noch die Wohnung deS genannten Districts-arzteS. 0 — (Nilolo-Abend in Bischoflack) Man schreibt unS aus Vischostack: Die hiesige Citalnica veranstaltet Mittwoch, den 5. December, um 7 Uhr abends in ihren VereinSlocalitäten einen Nilolo-Nbend. E« werben passende Clavierplken zum Vortrage gelanzen, Laibacher Zeitung Nr. 275. 2270 30. November 1900. und inzwischen wird der heil. Nicolo mit seinem Gefolge erscheinen, um die anwesenden Kleinen mit seinen Gaben zu betheilen. Der Eintritt ist frei, jedoch wird ein «Engelchen', an die Freigebigkeit der Anwesenden appellierend, freiwillige Beiträge sammeln, um doch einigermaßen die Kosten des Unterhaltungsabendes einzubringen. —»— — Leichenbegängnis.) Unter großartiger Betheiligung aller Kreise der Stadtbevöllerung wurde gestern Frau Anna Ianesch zur letzten Ruhe bestattet. Die Zahl der gespendeten Kränze war so groß, das« sie auf einem eigenen Wagen zum Friedhofe geführt werden mufsten. Die Arbeiter der früher Ianesch'schen, nunmehr Pollak'schen Fabrik konnten ihler gewesenen Herrin corporativ die letzte Ehre erweisen, da der Fabrilsinhaber Herr Karl Pollal denselben den Nachmittag behufs Betheiligung am Leichenbegängnisse freigegeben hatte. .*, (Unter einen elngefpannten Wagen) gerieth gestern vormittags am Marienplahe die 75 Jahre alte Witwe Maria Vizjak, wohnhaft GradiZke Nr.il. Der Kutfcher fuhr langfam und machte die Frau auf den herankommenden Wagen aufmerksam. Diese beachtete oder hörte die Warnungsrufe nicht und gieng auf das Gefährte zu. Das Pferd stieß die Frau zu Boden', wurde jedoch vom Kutscher sogleich zum Stehen gebracht. Maria Vizjal erlitt eine leichte Verletzung. — (Neuaufstellung eines Gendarme r i e v o st e n s.) Mit 1. Jänner 1901 gelangt laut Mittheilung des l. k. Landes - Gendarmeriecommandos ein Gendarmerieposten im Markte Watsch, Bezirk Littai, in der Stärke von einem Postenführer und zwei Mann zur Neuaufstellung. Der Posten wird in seinem Rayon die Ortsgemeinden Watsch und Kandersch zur Gänze sowie mehrere ans Gebiet der obigen Gemeinden angrenzende Ortschaftstheile umfassen. — Vom Landes-Gendarmerie-Commando wurde ferner die Verlegung des Gendarmerie-Postens von Sittich nach St. Veit in Aussicht genommen. —ik. , — (Wahl in die Unfallversicherungsanstalt.) Wie man uns aus Stein mittheilt, hat sich die sechste Kategorie des Steiner Bezirkes entschlossen, Herrn Felix Stars, Fabrikanten und Besitzer des Schlosses Gerlachftein, als Vertreter der Gruppe der Arbeitsgeber in die Unfallversicherungsanstalt zu entsenden.— Die Wahl findet am 13. December in Trieft statt. — (Eine arme Familie.) Die seinerzeit unter dieser Spihmarle gebrachte Notiz, betreffend die unglückliche, von ihrem Ernährer verlassene Familie Rostan in St. Stefan bei Treffen, findet nun ihre tragische Vervollständigung dadurch, dass die arme Frau am Sonntag ihren Leiden erlegen ist. Die fünf verwaisten Kinder, von denen das jüngste erst acht Monate zählt, wurden von mildthätigen Leuten in Pflege und Erziehung übernommen. 8. — (Raufhandel.) Wie man uns aus Bischoflack schreibt, entstand am 24, d. M. gegen 10 Uhr nachts im Gasthause des Caspar barman in Hosta zwischen den Burschen Matthias Rupar aus Grenec, Franz Hribernil aus Dobrava, Johann Hostnil aus Burgstall und Matthias Hafner aus Zauchen einerseits und Anton Kastran aus Vurgstall anderseits ein Streit. Kastran begab sich sodann in das Haus seines Vaters in Vurgstall. um eine Hacke zu holen. Zurückgekehrt, fand er die Burschen Rupar, Dragarin, Hribernik, Hostnit und Hafner vor dem genannten Gasthause stehen. Er erhob die Hacke gegen Rupar, wurde jedoch von demselben sofort entwaffnet. Darauf erhielt er acht Stichwunden, von denen augenscheinlich alle schwerer Natur find. Nach seiner Angabe sollen ihm zwei Wunden von Rupar und die übrigen sechs vom Dagarin beigebracht worden sein. Die beiden Burschen wurden verhaftet. —3— *(Cine Gattenmörderin?) Die 3b Jahre alte Maria Krotec aus Slanrini, Gemeinde Weinitz, gegen welche im Jahre 1893 das Strafverfahren wegen der ihr und ihrem drei Jahre später verstorbenen Liebhaber Michael Radodi ^ zur Last gelegten Ermordung ihres Ehegatten Josef Krotec eingestellt worden war, wurde am 24. d. M. dem l. l. Bezirksgericht in Tschernembl eingeliefert, da neue Ieugen und Verdachtsgründe betreffs ihrer Schuld aufgetaucht sind. —r. — (Bettlerplage in Sa gor.) Wie man aus Sagor schreibt, nimmt dortselbst die Bettlerplage namentlich an Markttagen, Sonn- und Feiertagen sowie an jenen Tagen, an welchen die Auszahlung der Löhne an die Werlsarbeiter und Bergleute erfolgt, so stark überHand, dass sich die Gemeindevorstehung daselbst in Ermangelung eines ihr zugebote stehenden Sicherheitsorganes über einhelligen Sitzungsbeschluss veranlasst fand, bei der l. l. Bezirlshauptmannschaft Littai um Abhilfe einzuschreiten, damit dem immer stärker hervortretenden Uebel energisch gesteuert werbe. —ill. — (Todesfall.) In Sagor verschied gestern nachmittags die Lehrerin Fräulein Iosefine Kr on abet-hvogl. Dieselbe hatte an der dortigen Volksschule seit dem Jahre 1883 gewirkt. —Ik. .*. (Gefunden) wurde gestern nachmittag« am Ambrozplahe ein goldene« Armband. Theater, Kunst und Literatur. * (Deutsche Bühne.) Einer unserer feinsten Kunst- und Lebensphilosophen sagt, der Mensch sei für gewöhnlich ein ernsthaftes — Individuum. Er will aber Abwechslung haben, deshalb besucht er das Theater, um dem Manne dankbar zu sein, der ihn lachen macht. Nun, sür Abwechslung sorgt die rührige Direction in ausgiebigstem Maße, keine Woche vergeht ohne Aufführung einer Novität, ja diese Woche bietet uns sogar zwei Neuheiten. Auch an Gelegenheit, der heiteren Muse eine sorgfältige und glückliche ist und^ daher die bisherigen Aufführungen nicht nur hinsichtlich! der Darstellung, sondern auch rücksichtlich der Stückewahl durchgehend« das Publicum sehr befriedigten und thatsächlich nur von Erfolgen in der bisherigen Spielzeit die Rede sein kann. Im Gegensatze zu der starlgewürzten französischen Komödie, in der Madame Maxime ihre> Schnippchen schlägt, brachte uns der gestrige Abend ein^ liebenswürdiges, pfefferloses deutsches Lustspiel in Historie schem Gewände, über dem soviel Humor und Gemüths-würme liegt, dass es einen herzerwärmenden Eindrucks auf das zahlreiche Publicum ausübte und dasselbe den ganzen Abend hindurch in animierter Stimmung erhielt., Viel trägt dazu der frifch-fröhliche militärische Charakter des Stückes, die Auffrischung der Erinnerung an die glorreichen Thaten der tapferen österreichischen Armee unter der großen Kaiserin bei. Diese Reminiscenzen werden stets ein dankbares Publicum finden; sind sie überdies in einen harmlosen, doch dabei liebenswürdigen und fesselnd, aufgebauten Lustspielstoff eingeflochten, so tonnen sie ihres, Erfolges umso sicherer sein, wenn ihnen eine vottreffliche Darstellung und verständnisvolle Regie, wie es gestern der Fall war, zu Hilfe kommt. Die Figur des wilden Rittmeisters ist im deutschen Lustspiele und Schwanke nicht neu. Diesem urwüchsigen Prachtmenschen und Helden, der rauhe Rede führt, dabei aber ein goldenes Herz hat, dem Demant in rauher Schale, begegneten wir schon öfter, doch hier erschien er uus, umstrahlt von der Glorie des Kriegshelden, in so sympathischer Gestalt, dass es eigentlich schwer begreiflich scheint, dass ihm die spröde Schöne, die er aus Edelmuth freit, nicht schon im ersten Acte an den Hals fliegt. Doch woher nähme der Verfasser den Stoff zu den drei anderen Acten? Das frische militärische Treiben hilft da als willkommenes Beiwerk mit, die lebensvollen Gestalten der Kameraden des wilden Rittmeisters, sein origineller, komischer Kauz von Diener, das schnippische Kammerkätzchen vervollständigen in glücklicher Weise seine Umgebung. — Den wilden Rittmeister kann Herr Kühne getrost zu seinen besten Rollen s rechnen. In Gestalt und Haltung von echt männlichem Mark und urwüchsiger Kraft, bei aller Aufbraufendheit !boch stets das Ritterliche der Gesinnung hervorlehiend, dabei woll grimmen Humors, bot der begabte Künstler !eine einheitliche Charakterisierung, die durchaus sympathisch berührte. Frl. Nellau ist eine Darstellerin, >eren klugem Verstande sich die individuelle Wesenheit jeder Gestalt erschließt, eine Schauspielerin von seltener Gewissenhaftigkeit, die sich jederzeit bemüht, ihr Bestes zu geben. Weich, gemüthvoll und von zarter, scheuer Mädchen-haftigteit. gestaltete sie die durch Noth und Zwang angetraute Gattin des Rittmeisters, deren schamhaft verhüllte Liebe der Strahl der Liebe wachlüsst, in fein abgetönter Weife. Die reizvolle, von unverbildetem Talente unterstützte Natürlichkeit und jugendliche Frische von Fräulein Schwartz trat wieder in der lebensvollen Darstellung der Kammerzofe hell zutage. Eine köstliche Type schuf unser vielseitiger Komiler Herr Schiller als Osficiers-diener alten Stiles; er weckte mit seiner glücklichen Komik die heitersten Geister. Elegant und liebenswürdig gab Frl. Seyfferth die treue Osficierö braut, schlicht und herzlich Frau Burg eine alte Haushälterin, gewinnend Herr Am an einen jungen Officier. Auch die übrigen Mitwirkenden ergänzten vortheilhaft da« gute Ganze, wobei besonders die gelungene Maske Herrn Sodels als General Laudon Beachtung verdiente. Zu den Schattenseilen der Vorstellung gehörte die allzu vordringliche Mithilfe der Souffleuse, doch bei dem frohen Behagen der Zuschauer, das sich in wiederholtem, herz-lichem Beifalle nach jedem Acte äußerte, wollen wir uns mit den Lichtseiten des Abends begnügen. ^. — («rianinnki V6»tnik».) Inhalt der elften Nummer: 1.) Ivan Plantan: Meine Reife zum Nordcap. 2.) I. M.: Aus meinem Rucksacke. 3.) Vereinsmlttheilungen. 4.) Literatur. Telegramme des k. k. Eelegraphen-Torresp.-Kureaus. Die Krankheit des Zaren. Livadia, 29. November. Das heute um 11 Uhr vormittags über das Befinden des Kaisers ausgegebene Bulletin lautet: Der Kaiser verbrachte den gesttiyen Tag gut und ^ gehalten. Ohne eine Vermehrung der berittenen Uican schaften hält man es für ausgeschlossen, Dewet gefaM" nehmen zu können. . ,^ L 0 nd 0 n, 29. November. Lord Roberts m graphiert: Oberst Barker, welcher auf dem M"7 nach Dewetsdorp die Buren in starker Stellung!"" ' griff sie ohne Nachdruck an und verlor drei Mn > .Oberst Plnmer griff nordwestlich von DewegM" ^ 500 Buren an und umgieng ihre rechte Flanle- 5 , Buren zogen sich zurück und ließen drei Todte . dem Platze. Eine andere englische Abtheilung, dle" ! Betlehem marschierte, fand am 23. d. M- d« H" in starken Stellungen am Tigerkloff. Nach l^"' Gefechte wurde die feindliche Hauptstelluna 9^"" Die Engländer verloren zwei Todte, darunter e , Lieutenant, drei Verwundete, darunter einen ^", ,Eine weitere Depesche Lord Roberts' aus IH""' ^ , bürg vom 28. d. M. meldet: Dewetsdorp, welcye» ,21. d. M. von den Buren angegriffen worden ^ musste sich am 24. d. M. ergeben, wurde!« 26. d. M. durch General Knox wieder entsetzt. ^ neral Knox verfolgt jetzt die Buren. Einzelheiten > noch unbekannt. c^a/ Capstadt. 29. November. Durch einen", ^ reichen Eilmarsch gelang es General Klwx, ^5" ett der Front zu fassen und sich zwischen dle >"u^ Dewets und den Oranjefluss zu schieben. . ^.ern London, 29. November. Den Abends zufolge lief hier ein Telegramm mit der M^ ^ ein, dafs Präsident Steyn in einem Gefecy« General Knox verwundet worden fei. . ^,elt L 0 nd 0 n, 29. November. Das Kricgsanil«"^ keine Nachricht, dafs Präsident Stejn verivu worden sei. Die Vorgänge in Vhina. ..^ London, 29. November. Die AbeM» melden aus Peking vom gestrigen, be." Hi ^ nach habe der russische Gesandte Giers die Zuj"" ^, zum Entwürfe der den Chinefen zu steN"'^^ derungen zurückgezogen und weigere sich, dle ^ ^ narien zu unterzeichnen, wenn die Bestimmung .^ die Bestrafung der Schuldigen und die s". hMlch Entfchädigungen nicht abgeändert werden. ^ ^ett hervorgerufene Verzögerung übe auf die CyllM" schlechten Eindruck aus. Ein Taifun. . M- Newyork, 29. November. Ueber ° <" heerungen. welche der Taifun auf der I"!" " ^selld richtete, wird aus Manilla gemeldet, oai» ^-Häuser, darmiter diejenigen des mllltaNM. ^ .^ quarliers, zerstört wurden. Auch die Städte ^^e und Terraforo fielen dem Taifun zum ^p" ^te a"l von Eingeborenen wurden getödtet und oie ^^n verschiedenen Theilen der Insel vernichtet. »" hat vom N. bi« 13. d. M gedauert. ^bacher Zeitung Nr. 275. 2271 30. November 1900. Seiden-Blousen n. 2 40 »ur Nu^l''. c " "°"°' "" zollfrei zugesandt! Mustr zur Auswahl, ebenso von schwarzer, weißer und farbiger .Hennebera-Se.de. fur Blousen und Roben, von 4b K««zer bi« fl. 1465 ver Meter. Nur echt, wenn direct von mir bezogen! __________ lönigl. und laiserl. Hoflieferant. (53) 11-10 Oll? I ^ ^ ^^K>oizii^iit^i» der ^"ler Zeitung», bei welchen das i»^', "ü"t mit diesem Monate endet, tzn^" glichst ersucht, die weitere Prä- ^e G^"^ ^^^k?^ ?" erneuern, um !>l H 'l"" ununterbrochen veranlassen Neuigkeiten vom Büchermärkte. ^ulle^.^^'' ^^ Decimalbruchrechnung im Lehrgänge des «eb« ?'^ --36. - Gebhardt. Dr. W.. Das Mtn. di/m^ ^ü^ernheit, Befangenheit, das lranlhafte !?. lt. Cl/^nschcnscheu und verwandle Leiden, X2 40. — t ' Nur,.,» > "' ^°n der Kordorödrift. Erzählung aus dem l( 6-- Wasiliew, Dr. M N., Die «°">e der c» "^k" barmühre. K4-80.- Böger, Dr. R., Letter m°"'"e der Lage, X 1 08. - Lechleitner Fr., ?d"Dv^.^"lllgearbeit, X 2 40. - Lschudi, Thier. 3'li? K"^ X ^'«"' ^ Noy'Ed. Ida, Aus einer ^"tslttU^^erlepsch G.v., Forlunats Roman, «6 — ^» 3», ,'^.°denloiscUr Chlob,X4 20.-Loräeaux ».. il^lyM'^ 4 20. - I^eclerco ^.. lln »^our tl^K z.^ ^Vlon, l^ 4 80, - Deulscher Droguistcnlalender l/z^ -- N«?. ?°hcn. Dr. O., Die Philosophie der Hölle, l^K^'plschil M., Erläuterungen zu Goethes Faust, ^?°!Wn° ^ ^"ndt M. v.. Zcilfragen: die Krisis in V,' ^"9..' ^'"lncrMes und Politisches; Colonialfragen, » CtK "" K., 3ieues Leben, X 2 40. - Cultur- ' !t ! ^ Cn " "^^ »iiickbeziehunn auf den Buddhismus, !H'edr P?l°d M. ^ ^ purpurner Finsternis, X4 80. -N«. li(j.^tzsches Werle: Bd. 1., Die Geburt der ^Vt>3 m>Vd. 2.. Menschliches, Nllzumenschliches I., ^?°lncnr».l, ,^Mües, Ullzumenschlichcs II.. K 720; "!' ' V 6 ^^'2^ Vd.5, Die fröhliche Wissenschaft 'lH"°N gUt un?^^ Z°r°thustra, X 7 80>d ?., H^ Kr°^. böse. «>U0; Bd. 8.. Der Fall öüogners, 'G ^'Mi '^' i^'- 3" Kurzes Lehrbuch der Chemie. 'V!lN. I? ? .. ^'^- Mittheilungen aus dem Marl. H u>'d s^^' ^ 3'-. Rosenkranz P. H., Der ''' '"'°r ^'?^"Wendung, X 14 40. - Haeder H.. ^ Nü.^'^ " Stern. Rob,. Die Arbitrage im ^ » Und'"'W, « 2 40. - Müller S.. Der !" >«»,n i."^^"' "in praktischer «athgeber ^i.^elii' '« Van- und Hausanaelegenheiten, Telegraphenfibel, leichte und pral- ^'' 3'^n C^. i.", Erlernen des Lesens und Gebens der ^>,^3 ^^^' " 3ürer F.A, Uebersicht«. .^leineN'U''d Salinen, Kl 20 - Der Welt- i^'u ^'lchllst ^ ^^ "'^ ""er Uebersicht über Wellhandel ,V Äs.^/?'^^ Meyer Frz. Saleö.. iyorbilder >«nst°rV b°lzbr°nd, X 1 20; Vorbilder für ö>?> keV, "'',b°lMalerei, li 1-20. - Bann ehr I., ^>N^'^ l^ 1-20. - Köhler C, Nr^ 1 ^y bciten^^^ ^- ^ Moderne Architektur in aus» ^^'?ttH ^"b'schnitt.Vorlagen, I.. 1^ 7-20. - hoff. <> E. 3°"/ Stil. ,!!.. Hft"l..' X 1-20 - Schmidt ^°"n'i, ^""dwirtschaftliche Mustergehöft, li 14 40. H^rz^Dcuische Arbeit in Böhmen. X 7 20. -^«t>^^?ch'n^ 6 72. - Olshause« R.. Beitrag ';V ^eK'^us der Geburt, k 1-92. - Ebstein, '!<öiur ve"l^ °^'" Tcstament, X6 -. Kupffer (!' >»d.' bft 4 ^.?den Enlwiclelunnsgsschichtc des ttopfes ^>!,°" « - ^'^ — ilahane, Dr. M., Grund« <°li V'NX 14-40. - Stuve, Dr. M., Die ^'2 " "^''^ Operieren, K -72.-0^^4. ^""er h,^ Vorbehandlung der acuten Psy. »^rezderi^"!.!.^' ^r. G., Ueber ttystoslopie. ^»i»'.,' Und n68. — Fröyner, Dr. E., Lehrbuch der Toxikologie, X 10 56, — Bernstein, Dr. I., Lehrbuch der Physiologie des thierischen Organismus, im speciellen des Menschen, X 16 80. — ?Ini8ir ä'au>our, Bd. I.. X 2 40. — ?iu äe »iücle. Bd. X.. Das Weib in Bild und Schrift, wie es lebt, liebt und lacht, X 2 40. — Vauööre, 1. pr.kz 1 24 —>— Halbsrucht » . .--------------- Kalbfleisch , 1 16 —,— Heiden » . .-------15 — Schweinefleisch » 1 20------- Hirse, weih » . .-------17,— Schöpsenfleisch » —80------- Kukuruz, neu » . .-------12— Hshndel pr. Stück —95------- Erdäpfel » . .-------4 40 Tauben » — 40------- Linsen pr. Liter . — 24-------Heu pr. cz . . . . 410------- Erbsen » . — 20-------Stroh » » . . . . 4----------- Fisolen » . — 15-------holz,hart.,pr.Ebm. 7 65------- «inbsschmalzpr.ke 1^90—5— —weich., > b,----------- Schwemeschmalz » 136------Wein,roth.,pr.Hltl.--------------- Bpeck, frisch » 132------— weißer, »---------------- — geräuchert » 1 40------- Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm. 5 i W ft ! Ki « tz KW "'" ^- ss «a !2ll. N. ,787 6! 2 4! N. fchwach Regen ! ^"' 9 . «b. 787 2 82 N. chwach bewölkt________ 30 l?U.Mg. I 722 8j 54j W. mäßig j bewöllt > 1 2 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur 2-4°, N«. male: 0 7». Verantwortlicher Redacteure Anton Funtel. Uelfarben w Dlechdosen fürWiederverläufer und zumSelbstgebrauch. Zu haben bei Vrüder Gberl, Delsarben«, Lack- und Klrnisse« Handlung, Laibach, Kraneibcanergasse. Nach auswärts mit Nach. nähme. ________________ (629) 11-9 Die ausgezeichnet wirkende Tannochinin-Haartinctiir aus der (3662)11 „Maria Hilf-Apotheke" des M. Lenstek in Laibach kräftigt den Haarboden und verhindert das Ausfallen der Haare. Prela einer Flaicho mit Gebrauchsanweisung l z ^_______= Jedes Bändchen ist einzeln käuflich. =T^^^^Z MMM|HHBpPS^^s^äQd^en bildet ein abgeschlossene., Ganz^T I VI I mJi a ¦L^ÄöÜBe^ ;' m- ,.geheftet- BisheriLe Verbreitung-111 III H in»iyWlA\ \J Mllll0"en Bändchen. Verzeichni.™ ¦¦¦¦¦¦¦¦HEB ¦ I ¦«! Cr erschi^«nen 1250 Nummern trmti« Eine Auswahl des Besten iv^H m. 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(4328) 3—2 T. 6/00 Razglas. a kr. okrožna sodnija v Rudolfovem naznanja, da se je dovol.lo postopanje za proglaftenje dne 17. fe-bruarja 1841 v Slamnivasi fit 18, oböine RadoviAke in okraja Metliskega, rojenega Matija Slobodnika mrtvim in da se mu je postavil Ivan Kra-mariö, poseslnik in župan v Rado-vici, skrbnikom. Pozivlja se vsakteri, komur je o življenji ali smrti Matije Slobodnika kaj znanega, naj lo javi ali tej sodniji ali pa skrbniku do dne 10. decembra 1901. Po brezvspesnem preteku tega roka se bode Matija Slobodnik na posebno proönjo mrtvim proglasil. C. kr. okrožno sodišèe v Rudolfovem, odd. Ill, dne 15. novembra 1900. (4423) 3—1 ?. 9/00^ Edict. Vom gefertigten Gerichte ist auf ein« verständliches Ansuchen der Kraimschen Gparcasje zu Laibach und des Fräulein« Julie Presst, Lehrerin in Drachenburg. da« Amortisationsverfahren beziigl'ch des auf den Namen Julie Pressl lautenden, angeblich entwendeten Einlagebüchels der Krainischen Sparcasse Nr. 95098 im Eupilalswerte von 8366 i< eingeleitet und die Ausfertigung deS Amortisalionsedictes bewilligt worden. Demnach werden alle jene, welche auf dieses Bliche! irgendwelche Rechte erheben sollten, aufgefordert, dieselben hiergenchts binnen sechs Monaten geltend zu machen oder sie während dieser Frist bei der Krainischen Sparcasse anzumelden, widrigens nach fruchtlosem Ablaufe dieser Frist das Vüchel ohne weiteres Einschreiten für amortisiert erklärt werden würde. K. l. Landesgericht Laibach, Abth. Ill, am 22. November 1900. Laibacher Zeitung Nr. 275. 2272 30. NovemberiS^ Course an der Wiener Börse vom 29. November 1900. «««de« oMen«» 5°"^ Die notierten «ourse verstehen fich in Kr»nenwahrung. T>le Notierung lämmtllcher Nctlen und be« «Diversen Lose» versteht sich per stück. ^< Allg«m»in» Staalnschuld. "" war» «854er Ltaatslose »5» ft. L ««/« 172 «, 17450 I8«0er „ 500 l. 4°/» 134 30 185 80 »SSO« .. »00 l. 5°/» lL4_ igz.. 18S4« „ tOU l. . . 20?'—»10 — dto. ,, bo l. . . 205 — 808- Dom.« rath» v«ltl»t«n«n Aünig« «ich« und zänd«r. Vtsterr-Goldrente, ftft., iO0 fl., per llassa . . . 4°/» 11« - u« 20 dto. Rente in Kronenwahl., stfr., P« «affll.....4°/, 98 85 93 55 dto. dt«. bto. per Ultimo 4°/, 95 85 9« 55 0efterr.Investitl«n,.««nte,stfi.. per «aff» .... »i/,°/» 84 10 84 30 Vis«»b»h«^ta»Ulch»lb»««" lchreibnnge». «llsabethbahn ln «., steuerfrei, zu 24.000 »ronen . . 4»/, m zy,i, ,0 Franz. Josef-Bahn in Silber «^?.?^' .'«I. ' ^° »«»0 1,0«, «udolslbahn ln Kronenwähr. steuerfrei (dl». Et.) . .4°/, 94 ^> 95-10 Vvrarlbergbahn in Kronenwahr. fteuerft.. 400 Kr.. . .4°/« 95.75 9,25 Z» «taatefchnlbverschreikn». >n> «»«estnnp. «ise«»..«ctte». «llsabethbahn 200 fl. «M. 5»/.°/, von 200 st.......500 — »—>— dto. Llnz«Vud». »00 fl.». », <». 0'///»........444 — 4«.». dt».Salzb.»Itr.»00ft. «. W.V. b°/,.........4N —430-— «al l»«l.L!»dw..«.»oafl.«Vl. !i°/, von »00 fl......4»« — 4»8'- »eld Ware v»» «ta«te z»r Z«hl««» Ulern««««« . l884. (dlv. St.) Till,., 4°/, . . . 9l>>— 95-90 ztaat,schuld d« zlnder d 9t 45 Ung. 3t.'Vls..«lnl. «old 100 ss. 119 50 ,»0 40 dto. dtu. Silber 10« fl. . . . 99 »0 100 30 dto. staa«.0ollg. Obllg. . 9880 89 »5 bt«. Vram.««. k 100 N.- »00Kr. l«? 75 168 75 bt». dto. k ö0sl.--»00Kl. 1«?—1»8-.. Thelß.«e«..2°se 4°/» .... 140-l41- 4°/« ungar. »runbentl.»0blig. 91— 98- 4°/« lroat. unb slauon. d«ti« 9» b0 93 b^< And50 123 50 dt«. dto. ii894) .... 98 «0 9t- bto. bt«. (1888) .... 8570 96 15 »llrsebau'Anleh en, verlolb. l°/, 100 50 10150 4°/, Krainer Laudes-Unlehen . 9?'5y — — Velo »a« Psllndbri»st »ll. Vodcr. «ll».»ft. ln50I.verl.4»^ 93 75 94 75 «.»0sterr.2ande«'Hyp.'Anft.4°/, W N0 97 10 llest.»«n«. Vanl 40»/^ähr. verl. 4°/«......... 9? 75 98-75 dt«. bt«. 50M. Verl. 4°/« . 9? 75 »8-?b Sparcafse,1.»st„»0I,,v«l.4»/„ 98 «5 9925 Vs«nbahn»Priorttzl»« Obligation,». Ferdin»nd«-Nordbllh» Vm. 188« 98— 98 80 Oesterr. Norbwestbah» . . . 10? »5 108-75 Ttlllltsbahn.......4l4 — 4:n - Vübbahn tl 3°/„ verz. IHnn.»Iull 831 — 333 — bto. 5 5°/,......119 7K 120 25 Un«.»gallz. Nahn.....104 40 105 4(i 4°/„ Unterkrainer Vahnen . . 98 50 100 - Divnft zos» (per Stück). Verzlnsllche Lose. «°/, Vodencred«t.L°se «km. 1880 240 — »42- »»/» » ,, «M. »889 234- »85 50 4°/,Donau«D»mpfsch. Ivofl.. . 350 — 370- 5°/» Donau°«egul.«2ose . . . »59 — »«1 - Unverzinsliche L«s«. Vubap,»Basilica . bto. lit,» . . »4» —»44-- Vbhm, Noidbahn 150 sl. . . 42» — 480-— Nuschtlthrader Eis. 500 sl. -«r»z)20Ull.S. 415 — 418 - Wi«ner Uocalbahn«n.»ct.'Ve<. — — — - Hank«». «nglo^)8'- E«compte,«es., Nbröft,, 500 N, 1400 1410 Mrv'U.Cassenv., W<«»er, »oufl. 480 — 485 — Hypothtlb.,l) A - - "„, ,«« Oesterr.-unaar. Vanl, «00 ,l. ' ^ii«" Unionbanl »00 sl, - - - ' iiz-»«" »erlehilbanl, «ll«.. »40 fl. > 3ndustri».Mnltr« n«hmung»n. ln Wie», 100 fl. . -„' »zj-^ «lsc!,bal»!lw,°Uclh8,Mste, MN- °^,,^B ,. i Z»lg° larj. Htclnlohlt" 1«« - °^.^B Sturerm.", Papiers, u.«'« ^.. B^^ Trlsllllcr K°hlcnw..Hcs. ?« ' „z.W W»^nf,. z»«ls»n. pur,. Sichten. ,- «lmsterba«.....' tl?" 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