2087 Amtsblatt zurLaibacher Zeitung Nr. 243. Mittwoch den 22. Oktober 1879. (4615—1) Nr. 9394. Erkenntnis. I'.n Namen Sr. Majestät des Kaisers hat das l.l. Landes- M Preisgericht in Laibach aus Antrag ber k. l. Staatsanwaltschaft zu Recht erkannt: Der Inhalt der in der Nummer 42 der in "aibach in slovemscher Sprache erscheinenden politischen Zeitschrift „Kovi^« vom 15. Oktober 1879 auf der Seite 337 in der zweiten Spalte unter "er Ueberschrift „Uno^ovrstus novios" abgedruckten Notiz, beginnend mit „1'onwwkll. öoitnmck" und endend mit „»111 doävä i^kov M", begründe den objectiven Thatbestand des Verbrechens der Störung ber öffentlichen Nuhe nach § 65, M. a St. G. Es werde demnach zufolge §§ 489 und 493 ^t- P. O. die von der k. k. Staatsanwaltschaft in Schach verfügte Beschlagnahme der Nummer 42 b" Zeitschrift „Novi'eo"'vom 15. Oktober 1879 bestätiget und gemäß §§ 36 und 37 des Press-gesehes vom 17. Dezember 1862 (N. G. Bl. Nr. 6 vom Jahre 1863) die Weitcrvcrbreitung der gebachten Nummer verboten, auf Vernichtung der wlt Beschlag belegten Exemplare derselben und auf Zerstörung des Satzes der beanständeten Notiz erkannt. Laibach am 18. Oktober 1879. ^(4627—1) Nr. 6033. Kundmachung. Am 31. Oktober d. I., vormittags 10 Uhr, findet die achtundvierzigste Verlosung der kraini-schen Grundentlastungs - Obligationen m hiesigen Burggebäude statt. ^ Laibach am 18. November 1879. Vom krainiscken Annae^Ausscknffe. (4621—1) Nr. 6473. Kundmachung. . Vvn der gefertigten k. k. Bezirkshauptmann-!Haft wird hiemit bekannt gegeben, dass aus An-as der Ausbreitung der Rinderpest in Unterkrain ""e Viehmärkte im Bereiche dieser Bezirkshaupt- """schaft bis auf weiteres verboten sind. an 1 ' Vezirkshauptmannschaft Radmannsdorf ^ä^Oktodcr 1879._____________________ (4622^2) Nr. 6988. Kundmachung. sH s^ ^°" ^^ gefertigten k. k. Be'zirköhauptmann-^ > wird bekannt gemacht, dass wegen der in all°^" ""^ Hierbezirks herrschenden Rinderpest zirsö^"^ ""^ Virhmärkte im Bereiche dieser Be-^hauptmannschaft bis auf weiter verboten sind. 1» c> ^' Vezirkshmlptmannschaft Rudolfswert am --HHktobcr^T^________________Glel m. ^. (458i-_2) Nr. 12,971, Kundmachung. das« ^ ^"^ ^'" allgemeinen Kenntnis gebracht, ^!^ zur Sicherstellung der Verzchrungssteuer von c."n, Wein- und Odstmost und Fleisch für das Und i!^ eventuell auch für die Jahre 1881 ein 5)-^ "" Steuerbezirke Oberlaibach neuerlich ^ ^ ^bsindungsverhandlung im Amtslocale des ' ^ Steueramtes in Oberlaibach Um9Ns "" ^' Oktober 1879, lilbe 9lü^ """üttaqs, stattfinden wird. Das jähr« obi^bftndungspauschale für die gedachten Steuer-^«e betrat 8500 st. ^"bach am 16. Oktober 1879. -T^H^Lmnnzllirectiun für /train. ^ ^8^-3) ^^ 10,863. ^ Netanntmachnng. gerichte °" ^ ^' ^""m. - kärnt. - krain. Oberlandes-^ m Graz wird bekannt gemacht, dass die Arbeiten zur Neuanlegung der Grundbücher in den Men Verzeichneten Catastralgemeinden deb Herzog-lhums Krain beendet und die Entwürfe der bezüglichen Grundbuchseinlagcn angefertigt sind. Infolge dessen wird m Gemäßheit der Be- < Stimmungen des Gesetzes vom 25. Juli 1871 " lN. G. Bl. Nr. 96) der ' 1. November 1879 ^ als der Tag der Eröffnung der neuen Grundbücher ^ der bezeichneten Catastralgemeinden mit der all- ! gemeinen Kundmachung festgesetzt, dass von diesem > Tage an neue Eigenthums-, Pfand- und andere > bücherliche Rechte auf die in dcn Grundbüchern eingetragenen Liegenschaften nur durch Eintragung in das bezügliche neue Grundbuch erworben, beschränkt, auf andere übertragen oder aufqehoben werden können. Zugleich wird zur Richtigstellung diejer neuen Grundbücher, welche bei den unten bezeichneten Gerichten eingesehen werden können, das in dem oben bezogenen Gesetze vorgeschriebene Verfahren eingeleitet, und werden demnach alle Personen: k) welche auf Grund eines vor dem Tage der Eröffnung des neuen Grundbuches erworbenen Rechtes eine Aenderung der in demselben enthaltenen, die Eigenthums- oder Besitzverhältnisse betreffenden Eintragungen in Anspruch nehmen, gleichviel, ob die Aenderung durch Ab-, Zu- oder Umschreibung, durch Berichtigung der Bezeichnung von Liegenschaften oder der Zusammenstellung von Grundbuchskörpern oder in anderer Welse erfolgen soll; b) welche schon vor dem Tage der Eröffnung des neuen Grundbuches auf die in demselben eingetragenen Liegenschaften oder auf Theile derselben Pfand-, Dienstbarkeits- oder andere zur bücherlichcn Eintragung geeignete Rechte erworben haben, soferne diese Rech!e als zum alten La-stenstande gehörig eingetragen werden sollen und nicht schon bel der Anlegung des neuen Grundbuches in dasselbe eingetragen wurden, — aufgefordert, ihre diessä'lligen Anmeldungen, und zwar jene, welche sich auf die Belastungsrechte unter Ii bezichen, in der im § 12 obigen Gesetzes bezeichneten Weise, längstens bis zum letzten Oktober 1880 bei den betreffenden, unten bezeichneten Gerichten einzubringen, widrigens das Recht auf Geltend-machung der anzumeldenden Ansprüche denjenigen dritten Personen gegenüber verwirkt wäre, welche bücherliche Rechte auf Grundlage der in den: neuen Grundbuche enthaltenen und nicht bestrittenen Eintragungen im guten Glauben erwerben. An der Verpflichtung zur Anmeldung wird dadurch nichts geändert, dass das anzumeldende Recht aus einem außer Gebrauch tretenden öffentlichen Buche oder aus einer gerichtlichen Erledigung ersichtlich, oder dass ein auf dieses Recht sich beziehendes Einschreiten der Parteien bei Gericht anhängig ist. Eine Wiedereinsetzung gegen das Versäumen der Edictalfrist findet nicht statt, auch ist eine Verlängerung der letzteren für einzelne Parteien unzulässig. § l5a.astralgemeinde ^r,-. "°^' '» gericht beschluss vom 1 Tribulsche Tscherncmbl 24, Scvt. 1879. '" Z, 9407, 2 Draga Sittich 24. Scpt 187«), g. W20, 3 Primslau Krainbura 24 Scpt, 1878, Z. 10.421. 4 Olroglo 24. Sept. 1879, Z. 10,537. Graz, den I.Oktober 1679. (4593—1) Nr. 4904. Kundmachung. Vom gefertigten k. l. Bezirksgerichte wird bekannt gemacht, dass, falls gegen die Richtigkeit der zur Anlegung eines neuen Grundbuches für die Eataftralgemeinde Möfchnach verfassten Besitzbogen, welche nebst dem berichtigten Verzeichnisse der Liegenschaften, der Copie der Ca« tastralmappe und dem über die Erhebungen aufgenommenen Protokolle hiergerichts zur allgemeinen Einsicht aufliegen, Einwendungen erhoben werden sollten, weitere Erhebungen am 6. November 1879 und den solgenden Tag, vorderhand in der Gerichtskanzlei, werden eingeleitet werden. Zugleich wird den Interessenten bekannt ge« geben, dass die Uebertragung von nach ß 118 des Grundbuchsgesetzes amortisierbaren Privatforderungen in die neuen Grundbuchseinlagen unterbleiben kann, wenn der Verpflichtete noch vor der Verfassung derselben um die NichtÜbertragung ansucht. K. k. Bezirksgericht Radmannsdorf am 16ten Oktober 1879. (4538b—3) Nr. 7154. Kundmachung. Das k. k. Reichs - Kriegsministerium beabsichtigt, den Bedarf verschiedener zur Bekleidung und Ausrüstung des Soldaten gehörender Gegenstände und sonstiger Erfordernisse für das Jahr 1880 im Wege der allgemeinen Concurrenz sicherzustellen und erlafst hiemit zur Einbringung schriftlicher Offerte die öffentliche Aufforderung. Bei der Offertverhandlung werden nur solide, leistungsfähige Personen, welche die offerierten Artikel entweder ganz oder durch Beigabe ron Zu-gehör in eigener Fabrik oder Wertstä'tte anfertigen, berücksichtiget. Sämmtliche Artikel müssen genau nach den bei den Montursdepots zur Einsicht bereitstehenden gesiegelten Mustern eingeliefert werden. Die Offerte müssen gennu nach dem vorgeschriebenen Formulare verfasst sein, das Monturs-depot, zu welchem geliefert werden will, das Quantum, ferner den Preis jedes Artikels in österreichischer Währung in Ziffern und Buchstaben genau und deutlich enthalten. Das für die Zuhaltung des Offertes erforderliche fünfpercentige Vadium ist bei einer Militärkasse, nnd zwar für Steiermark, Kärnten und Krain bei der k. k. FinanzLandestasse als Militär-Zahlstelle in Graz, zu erlegen und der Depositenschein mit dem versiegelten Offerte, jedoch in abgesondertem, gleichfalls versiegeltem Couvert einzusenden. Die Offerte und die abgesondert beizubringenden Ellagsdocumente über das Badium haben unmittelbar und längstens bis 20. November 1879, 12 Uhr mittags, bei dem k. l. Reichs-KriegS-ministerium im Einreichungsprotokoll einzutreffen. Später einlangende, unvollständige oder undeutliche Offerte oder solche, welche durch kein Vadium gesichert sind oder nicht den aufgestellten Bedingungen entsprechen, bleiben unberücksichtiget. Die Detaildedinglmgen sind in Form eines Vertragsentwurfes abgefafst und können vollinhaltlich bei jeder Militärintcndanz, bei jedem Monturs-depot und FilialMontnrsdepot, dann b« den Handels' und Gewerbckammern der österr.-ungar. Monarchie eingesehen werden. ^m übrigen wird auf dle im Amtsblatte Nr. 240 vom 'i8. Oktober 1879 enthaltene aus-sührliche Verlautbarung hingewiesen. K. K. Milüürmtenäunz in Venz. _______2088 (4568a—y Nr. 7230. Kundmachung. Das k. k. Reichs-Kriegsministerium beabsichtigt, die aus Leder, dann Baumwolle und Leinen erzeugten fertigen Monturs-, Rustlings-, Reitzeugs» und Material-Erfordernisse für das k. k. Heer vom 1. Jänner 1881 an fernerhin im Wege der Privat-Industrie durch Großunteniehmungen (Konsortien) zu beschaffen, und erlässt zur Betheiligung an diesem Unternehmen, beziehungsweise zur Einbringung schriftlicher Offerte, hie-mit die öffentliche Aufforderung. Gegenstand der Offertverhandlung ist die Lieferung von fertigen Monturs-, Nüstungs-, Reitzeugsund Wäschesorten, dann Bettengegenständen und beziehungsweise Materialien für den Bedarf des k. k, Heeres, welche in den den Vertragsentwürfen zuliegenden aniculierten Verzeichnissen ^ aufgeführt erscheinen. Zur Richtschnur für die hierauf Reflectierenden hat im allgemeinen zu dienen: 1.) Zur Offerteinbringung werden nur solide und vollkommen leistungsfähige Großindustrielle zugelassen; dieselben müssen sich unter solidarischer Verpflichtung zu einer Gesellschaft vereinen und in dieser Weise als gesellschaftliche solidarische Unternehmung ihren Anbot einbringen. Attienunteruehmungen, dann Personen, welche weder in Oesterreich noch in Ungarn das Staasbürger-recht genießen, sind von der Bewerbung Principiell aus» geschlossen. 2.) In einer solchen Gesellschaft müfsen Großindustrielle beider Reichshälften derart vereint sein, dass jeder einschlägige Industriezweig entsprechend vertreten ist. 3.) Die Gesellschaften haben die Garantien für ihre Leistungsfähigkeit und Verlässlichkeit nachzuweisen. 4.) Alle zur Anfertigung von Leder«, dann Baum-woll-, Leinen- und Zwilchsorteu nöthigen, sowie zur Ablieferung bestimmten Materialien sind, soweit dies thunlich, in von den Unternehmern selbst betriebenen, der ära« rischen Controlle unterworfenen Fabriken zu erzeugen. Es sind daher diese Fabriken in dem Offerte genau zu bezeichnen, wobei bemerkt wird, dass als Hauptbedingung zu gelten hat, dass diese Etablissements in den verschiedenen, namentlich in den iudustrienichcn Ländern der beiden Reichshälften vertheilt sind. 5.) Die Unternehmer der Ledergruppc haben Cou< fections'Anstallen in Wien, Vrünn, Graz und Budapest mit großer Leistungsfähigkeit zu errichten, und müssen dieselben schon vor dem Jahre 18dl derart in Betriebsthätigkeit gesetzt sein, damit in jeder dieser Anstalten der Zuschnitt und die Confettionierung aller nach Maßgabe der Bestellung abzuliefernden, aus Leder er« zeugten Gegenstände vollzogen wird, wobei ausnahmsweise gestattet wird, dass auch dort Coilfectionsanstalten errichtet werden dürfen, wo die i-5onsortial-Lederfabriken sich befinden. Rücksichtlich der Fußbekleidungen haben sich die Unternehmer der Beschränkung zu uuler-werfen, dass im Frieden sowol der Zuschnitt als auch die Anfertigung ausschließlich nur in den genannten Confectionsanstalten oder in den eigenen Fadnlen durch» geführt werden und dass eine Hinausgabe von Fußbekleidungen zur Anfertigung durch externe Arbeiter nur bei einer allgemeinen Mobilisierung und während eines Krieges stattfinden darf. Den Unternehmern der Baumwoll- und Leinengruppe wird zugestanden, Confectiousaustalten in den eigenen Etablissements zu errichten und bei der Con-fectionierung externe Civil-Arbeitskräfte zu beschäftigen. li.) Die Anbote können nur auf die Beschaffung der in der Gruppe H. oder li eingetheilten Gesammt-erforderuisfe lauten. Zur Gruppe H. gehören die Er« fordernisse der aus Leder erzeugten Artikel und zur Gruppe 15 sämmtliche aus Leinen, Zwilch und Calicot herzustellenden Sorten. Anbote einer Gesellschaft auf beide Gruppen ver. eint werden nicht berücksichtigt. Ebenso werden Anbote auf die Beschaffung einzelner Sorten der Monturs-, Rüstungs«, Reitzeugs- und Bettengegenstände nicht angenommen, weil nur Offerte auf die Beschaffung der Gesammterfordernisse einer Gruppe der Beurtheilung unterzogen werden. Nur Großiudustriellen, welche in Ungarn ihren Fabriksbetrieb ausüben, wird gestattet, wenn sie sich unter solidarischer Verpflichtung zu einer Gesellschaft vereinen, ihren Anbot auf ein ihrem Leistungsvermögen entsprechendes Theilquantum der Erfordernisse in der Gruppe ^ oder 8 einzubringen, wobei jedoch bemerkt wird, dass es wünschenswert erscheint, wenn die Unternehmer, so wie bisher, uuter der Bezeichnung „Oester° reichisch-ungarische Lieferungsgesellschaft" ihr Offert mit solidarischer Haftungspflicht einbringen. 7.) Der Vertrag wird auf drei Jahre abgeschlos« sen mit eventueller Verlängerung von Jahr zu Jahr. 8.) Für die Sicherstellung der einzugehenden Ver-tragsverbindlichkeiten haben die Unternehmer fertige Sorten, und zwar jene der Gruppe ^ im beiläufigen Geldwerte von 1.000,000 fl. und jene der Gruppe L im beiläufigen Geldwerte von 500.000 fl. an die Monturs - Vcrwaltungsanstalten bis Ende Dezember läüO abzuliefern. Die Forderung der Unternehmung für diese Warenmenge bildet die Caution der Gesellschaft und wird mit 5 Procent pro anno vom 1. Jänner 1881 an verzinst. Beim Contractsabschlusse ist jedoch entweder in Barem oder in zur Cautionsleistung geeigneten Papieren eine Sicherstellung im Geldwerte von, und zwai: von den Unternehmern der Gruppe ^. von Zweihunderttausend (200,000) Gulden und von jenen der Gruppe L von Einhunderttausend (100,000) Gulden zu leisten, welche jedoch, wenn die Warencaution in der Höhe voll 200,000 fl., beziehungsweise 100.000 fl., eingeliefert ist, den Unternehmern zurückerstattet wird. Für die Unternehmer aus Ungarn, welche nur ein Theilquautum anbieten, wird die Warencaution nach Maßgabe der zugewiesenen Lieferungsschuldigkeit derart geregelt werden, dass der Wert des Quantums verhältnismäßig vertheilt wird. 9.) Das Vadium hat jede Unternehmung bei der Militärkasse in Wien zu hinterlegen, und ist der dies-füllige Depositenschein dem Offerte zuzulegen. Die Höhe des Vadiums beträgt auf Anbote für die Gruppe ä. allein 100,000 fl., „ „ „ Z „ 50,000 „ und wird dieselbe den Nichterstehern sogleich nach er- folgter Entscheidung über das Verhaudluugsergebnis zurückgestellt, rücksichtlich der Ersteher aber als ein Theil der Caution zurückbehalten. 10.) Die für diese mansche Lieferungs-Unterneh« mung festgesetzten Bedingungen, welche in Form eines Vertragsentwurfes abgefasst sind und welche bezüglich der Preisregelung, dann Berechnung die nöthigen Daten enthalten, können ihrem vollen Inhalte nach sowohl bei jeder Militär-Intendanz als auch bei jedem Monturs-depot, wie auch bei dcn Handels- und Gewerbekammern der österreichisch-ungarischen Monarchie, und endlich bei der 13. Abtheilung des k. t. Reichs-Kriegsministeriums eingesehen werden. 11.) In dem Offerte ist ausdrücklich zu erklären, dass die in dem Vertragsentwurfe festgesetzte» Be-diuguugen vollinhaltlich angenommmen werden. Offerte, welche diese Erlläruug entweder gar nicht enthalten oder solche, welche Aenderungen oder Modificationcn der in den Vertragsentwurf aufgenommenen Bedingungen beantragen, werden nicht berücksichtigt. Weiters ist dem Offerte ein von den Unternehmern gefertigtes articuliertes Verzeichnis über die Einheitspreise für sämmtliche Lieferartikel beizulegen, uud da laut der Vertragsbestimmungen diese Eiuheitspreife zur lünfluM Preisregulierung zu dienen habeu, ist am Schlüsse dieses Verzeichnisses ausdrücklich zu erklären, dass die in den betreffenden Vertragsentwurf angesetzten Gruudprcise der Rohproducte, welche ebenso wie die Emheitöprcise in Ziffern und Buchstaben deutlich und ohne Currcctur anzuführen siud, zur Calculation der angebotenen Einheitspreise angenommen worden sind. Ferner haben die Unternehmer in dem Offerte ausdrücklich zu erwähnen, dass ihnen die Lieferungs-prodemuster, dann die Material- und Gelddividende, welche bei den Montursdepots eingesehen werden können, vollkommen bekannt siud. Endlich ist der erwählte Vertreter der Gesellschaft als Schriftenempfänger unter Angabe der genauen Adresse nu Offerte besonders zu bezeichnen. 12.) Die gehörig adjustierten uud gestempelten Offerte sind dem Reichs-Kriegsmiuisterium unmittelbar zu überreichen und habm daselbst bis längstens 15. Dezember 1879, 12 Uhr mittags, einzulangen. Das Relchs-Kriegöiuinisteriun! behält sich das Recht vor, sodann die Anbote nach cigmcm Ermessen anzunehmen, nach Umständen die angebotenen Lie-feruugs-Quantitäten zu restringieren oder die Offerte zurückzuwclsen, sowie mit einzelnen oder mehreren Unternehmungen in nähere Verhandlung zu treten. Wien am 14. Oktober 187l). (4584d-1) Nr. 12,982. Kundmachung. Am 25. Oktober 1879, vormittags 10 Uhr, wlrd bel der k. t. Finanzdirection in Klagenfurt die Ein-hebung der Verzehrungssteuer von Wein, Wein- und Obstmost, dann Fleisch im Umfange der Steuerbezirte: Spital, Obervellach, St. Paul, Rosegg, St. Leonhard, Gurt, Feldkirchen, St. Veit, Ferlach, Völtermarkl, Everudorf, Hermagor. Eberstein uud Althofen, dann des Eiuhebuugöbezntes Prävali, bestehend aus der Ortsgemcinde Prävali, auf die Dauer des Jahres 1880 uud eventuell 1881 und 1882, oder auf die unbedingte Dauer von drei Jahren im Wege der öffentlichen Versteigerung verpachtet. Die Aus'rufspreise siud: Für den Steuerbezirk: Spital von Wein, Wein- und Obstmost mit 2550 fl., von Fleifch mit 2150 fl., zufammen 4700 fl., Obervellach von Wein, Wein- und Obstmost mit 900 fl., vou Fleisch mit 550 fl., zusammen 1450 fl., St. Paul voil Wein, Wein- und Obstmost mit 7200 fl., von Fleisch mit 2200 fl., zusammen 9400 fl,, Rosegg von Wein, Wein« und Obstmust mit 1250 fl., von Fleisch mit 700 fl.. zusammen 1950 fl., St. Leonhard von Wein, Nein- und Obstmost mit 4120 fl., von Fleisch mit 880 fl., zusammen 5000 fl., Gurk vo,l Wein, Wein- und Obstmost mit 1270 fl., von Fleisch mit 900 fi., zusammen 2170 fl., Feldkirchen von Wein. Weilt- und Obstmost mit 2600 si-, von Fleisch mit 2540 fl., zusammen 5140 fl., St. Veit von Wein, Wein- und Obstmost mit 4200 ft.. von Fleifch mit 2498 fl., zufammen 6698 fl.. Ferlach von Wein, Wein- und Obstmost mit 1967 st-, von Fleisch mit 1600 fl.. zusammen 3567 fl., Völkermarkt von Wein, Wein- und Obstmost mit 6650 Gulden, vou Fleisch mit 2700 fl., zusammen 9350 st., Eberudorf von Wein, Wein- und Obstmost mit 2670 st., vou Fleisch mit 930 fl., zufammen 3800 fl., Hermagor von Wein, Wein- und Obstmost mit 2150 st., von Fleisch mit 650 fl., zufammen 2800 fl.. Eberstein von Wem, Wein- und Obstmost mit 5800 st-, von Fleisch mit 2108 fl., zusammen 7908 st., Althofen von Wein. Wein- und Obstmost mit 2250 st-, von Fleisch mit 1050 fl., zusammen 3300 fl.; dann den Einhebungsbezirk: Prävali von Wein, Wein- uud Obstmost mit 3350 st-, von Fleisch mit 1950 fl., zusammen 5300 fl. Die ausführlichen Licitationsbedingnifse sind in Nr. 242 dieser Zeitung enthalten. Klagenfurt am 10. Oktober 1879. K. ll. Finunzäirectioa. (4541—3) Nr. 8770. Diebstahls-Effecten. Bei dem k. k. Landes- als Untersuchungsgerichte in Laibach erliegen aus der Untersuchung gegen Jakob Ule wegen Verbrechens des Diebstahls folgende, am 27. Juli d. I. während der Feuersbrunst in Oberlaidach gestohlene, unbekanntem Eigenthümer gehörige Sachen, als: 1 Stock, 1 Weste und 1 Paar Hosen. Der Eigenthümer wird aufgefordert, dass er sich binnen Jahresfrist vom Tage der dritten Einschaltung dieses Edictes im Amlsdlatte der „Laibacher Zeitung" bei dieseM k. k. Landesgerichte melde und sein Eigenthumsrecht nachweise, widrigens die Sachen veräußelt und der Erlös nach § 379 St. P. O. an die Staatskasse abgeführt werden wird. Laibach, 4. Oktober 1879. (4575-3) Nr. 6660. Kundmachung. Vom k. k. Bezirksgerichte Tschernembl wild hiemit bekannt gemacht, dass in Gemäßheit deo § 26 R. G. Vl. vom 7. Mai 1874 die auf Grunv der zum Behufe der Anlestunst des neuen Grundbuches fur die Steuergemeinde Butoraj gepflogenen Erhebungen verfafsten BesitMeN nebst den berichtigten Verzeichnissen der Lieges schaften, der Copie der Catastralmappe und dem Erhebungsprolokolle in der Gerichtskanzlei zu TM ' nembl durch 14 Tage, vom 10. Oktober d. I- " beginnend, zur allgemeinen Einsicht aufge eg werden. Zugleich wird für den Fall, dass EinweN' dungm gegen die Nichtigkeit dieser Msitzbog^ erHoden werden sollten, zur Vornahme der wette Erhebungen die Tagsatzung auf den 24. Oktober 1879, vormittags 3 Uhr, in der Gerichtskanzlei ^ ^^ nembl festgesetzt und bemerkt, dass die ^nw^ düngen sowohl vor als auch am Tage d". ^ Hebungen, d. i. am 24. Oktober, beimk.k.Bez^ gerichte Tschernembl mündlich oder schnfmH gebracht werden können. ^ Die Zulässigkeit des Begehrens von S" e ^. Verpflichteten, dass alle Privatforderungen, ^ welchen die Bedingung der in die neuen Grundvuchseinlagen nicht "ve -^ werden, wird mit dem Beifügen bekannt g U dass die Verfassung derjenigen Grundbuchs . ^ in Ansehung dercn ein solches Begeh«« ^il werden kann, nicht vor dem Ablaufe von ^ ^. nach der Kundmachung dieses Edictes m lichen Landeszeitung stattfinden werde. ^ K. k. Bezirksgericht Tschernembl aM Oktober 1879. 2089 Nuzeigeblatt. (4607—1) Nl. 1139. , Bekanntmachung. Von dem k. k. Kreisgerichte Ru-oolfswert als Abhandlungs- und Real-wstanz wird bekannt gemacht: ! Es sei nb^,r freiwilliges Ersuchen' ber ausgewicsencn Erben nach Herrn, Manz Lepic die öffentliche licitations-weise Veräußerung der zum Nachlasse gehörigen, in Nudolsswert 8ud Nr. 144 gelegenen, im Grundbuche der Stadt Nudolfswert 8ud Nectf.-Nr.53 ein-Mragenen, zum Verlasse des Herrn Franz Lcftiö gehörigen Hausrcalität mit dem dazu gehörigen Servituts - Wald-Antheile „Nassen" und zwei Gemüsebeten am linken Guilujer um den Iu-Vcntarial-Schätzungswcrt von 3015 si. ^williget, und zu dcren Bornahme vor dem k. k. 3iotar Herrn Josef Podboj w Nudolsswert die Tagsatzung auf den 31. Oktober 1 879, Vormittags von 10 bis 12 Uhr, angeordnet worden. Bemerkt wird hiebei, dass den ^lf die Realität versicherten Gläubigern ihr Pfandrecht ohne Rücksicht auf den Verkaufspreis vorbehalten bleibt. Die LicitationSbeoingnisse, wor-Nach gemäß Absatz 8 und 9 der Erstehcr gleich nach Schluss der Limitation unbedingt, und imFalle der ^rstehungs- den obigen Schätzungswert per 3015 fl. übersteigen sollte, auch die Verkäufer an den Anbot gebunden sind, sür den Fall aber, dass ber Erstehungs- den Ausrufspreis gar ^Ht oder auch nur erreichen sollte, ^er die Ratification von den Aer-.^sttn in der Art vorbehalten wird, /^ im Falle der Nichtratisication die ezügliche Einlage binnen acht Tagen ^ diesem Gerichte überreicht werden !""!s, widrigens nach Berstreichung ^r Frist der Licitationsact als stilliegend genehmiget anzusehen sein und ^ ^"" ^"^ Inventursprotokoll nen "^che Grundbuchse^tract kön-hiera^' ^ gewöhnlichen Amtsstunden aber l -^^' ^°'" ^"2^ ^ Licitation .«s. " dem Licitationscommissär ein-^lehen werden. T^^lföwert am 7. Oktober 1879. ^^^-----------------Nr778M7 ^etanntmachllng. Laib^"'! t. l. städl. deleg. Bezirksgerichte ^8>les i! " unbekannt wo befindlichen Nickel ^'"^ "'^ Mariallna Kregar, »Nit ".tt^^'chl'r und Ursula ttre^ar hie. Aeit /5""' ^ls Franz Zirinan von Sl. lila./ , '^ ^'" Sujovic) gegen sie die I8 8u<> l"^L8. 9. Ängust 1879. Zahl Ulid G's""l ""crleunimg dcr Verjährung Poste» ? "tll»g der Löschung voll Satz. ^it l,!.^' "lb,Nr. l) ^ Pfarrgilt Sl. Vcs^ ^UNlchlö llnaebruchl, worüber mit di/?d vmn 18. August 1U79, H. 18,890, ^hreil « f'^^""g "" snmmarischcn Ver- ^u^/)' November 1879 "UsM.I "!^ dcr Ärscheid dem ihnen ^derVV«ndi«et, zur Ta^satzung cnt ^chlö v.>> ^" "schonen, cincn andern M.lll!, /^ ^" ^stellen oder dcm auf-N dir^..^wr die allfalllgcn Behelfe '"he n^' iu geben, da sonst diese NechlS-Ölhaut,,,. " ^ ?"" "ls»cstelllen Curator °"u'u,t w.> ü sillier was Rech'cns ist ^ werden würde. b«ch üln iil^'^lcg. Bezirksgericht Lai ^- August 1879. (4600—1) Nr. 20216. Bekanntmachung. Vom l. l. städt.-deleg. Bezirksgerichte Laibach wird der unbekannten Aufenthalte abwesenden Frau N. Sanet eröffnet, dajs Kaspar AusterSic' von Gleini^ (durch Dr. Sajovi^ gegen Frau ?i. Sanrl, Private von ^aldach, «ul) i)ra,68. 7. Juli 1679, Z 10139, die Klage Mo. 100 fi, s. A. hicrgerichtS angebracht hat, worübcr mit Bescheid vom ^9.Äugust 1879, Z. 10,139, die Verhandlung im summarischen Verfahren auf den 7. November 1879 angeordnet und der Bescheid dcm anfge-sttlllen Curator 2(1 U0wm Dr. Franz Pa< pcz in ^aibach zugestclll wurde. Hicoon wird ?5rau N. Sanet mit der Aufforderung verständiget, zur Tagsatzuug entweder selbst zu erscheinen uder einen anderen Rechttzsrrund zu bestellen oder dein aufgestellten Curator die allfälligcn Vcr-lheioigungöbchclfe an die Hand zu geben, da sonst diese Rechtssache nur mit dcm auf' gestellten Curator verhandelt und darüber was Ncchtcnö ist crlannl werden würde. K. t. stadl..deleg. Bezirksgericht ^ai. bach, am 29. August 1878. (4102—1) Nr 5211. Bekanntmachung. Den Mathias Verdcrber, Anna Kersch-linz und Johann Göstel von Wistriz, un-bekannten Aufenthaltes, lücksichllich deren unbekannten Rechtsnachfolgern, wurde über die Mage ä6 piuL8. 8. August 1679, Z. 5211, deS Andreas Oöstel von Wi' Nriz Nr. 8 wegen Böschung einiger Satz« Posten c. 8. c. Herr Peter PetSe vou Tschclnembl als Curator uä a^lum be» stellt und diejem dcr Klagsbescheid, womit zum summarischen Verfahren die Tagsatzung auf den 10. Dezember 1879, vormittags 9 Uhr, Hiergerichts angeord» net wurde, zugestellt. K. l. Bezirksgericht Tschernembl am 9. August 1879. (3914—1) Nr. 0291. Uebertragung dritter ezec. Feilbietung. Vom l. t. Bezirksgerichte Adelsbelg wird bekannt gemacht, dass in der Cxe-cutionSsachc dcS Andreas Vadnu von Gruß-oltol gegen Anton Vdovic von Scucc die mit dtM Bescheide vom 27. Juni 1879, F. 4833, auf den 29. August 1879 angeordnete dritte cxcc. Feilbietung dcr Realitäten Ulb.-Nr. 25 kä Prcm und Urv.'Nr. 93/1 uä Mühlhofen Mo. 50 fl. o. 8. c. auf den 2. Dezember 1879, vormittags w Uhr, hiergerichls übcrtrn' ^cn worden ist. K. l. Bezirksgericht AdelSbcrg am 19. August 1879. (4543—1) Nr. 7231. Executive Nealitätenversteigernng. Vom k. k. Bezirksgerichte Gurlfcld wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen des Anton Kerin oon ^ule die cxcc. Versteigerung der dcm Johann Herzog von ttolc gehörigen, gc' richtlich auf 3470 fl. geschätzten Realität Rcclf.-Nr. 434 :l<1 Herrschaft Thurn. amhai l bewilliget, und hiezu zwei Fcilbie» tllngs-Tagsatzungen, uud zwar die zweite auf den 12. November und die dritte auf den 13. Dezember 1879, jedesmal vormittags von 9 bis 12 Uhr, in der hiergcrichtlichen Amtslanzlei mit dem Anhange angeordnet worden, dass die Pfandrealität bei der zweiten Feil. bictung uur um oder über dem Schä. tzungswert, bei der dritten aber auch unter demselben hiutailgegebell werden wird. Die Licitationsbedingnisse, wornach I insbesondere jeder Licitaut vor gemachtem! Aubotc ein Idperc. Vadium zu Handen der Licitationscommission zu erlegen hat, sowie das Schätzungsprotokoll und der Hrunobuchscxtract können in der dies-gerichtlichcnRegistratur eingesehen werden. > K. l. Bezirksgericht Gurtfcld am! 12. Juni 1U7^_____________________> (4504—2) Nr. 18,784. Reassumierung ezec. ^tealitätcnverstcigerung. Vom t. l. städt.'dcleg. Bezirksgerichte in Kailiach wird belannl gemacht: Es sei über Ansuchen der Theresia Polc (durch Dr. Sajovic) die exec. Versteigerung der dcm Franz Zadnilar von Dobrooa gehörigen, gerichtlich aus 1999 fi. ^ 80 kr. geschätzten, im Grundbuche Thurn a. d. Laibach «u.d Urb. > Nr. 11 vorkommenden Realität rcassumiert, und hiezu drei Fcilbielunfzs-Tagsatzungen, und zwar die erste auf den 2 9. Oktober, die zweite auf den 29. November 1879 und die dritte auf den 7. Jänner 1880, jedesmal vormittags von 10 bis 12 Uhr, in der Gerichtslanzlci mit dcm Anhange an» geordnet worden, dass die Pfandrealitäl bei der ersten und zweiten Frilbielung nur um oder über dem Schätzungswert, bei der dritten aber auch unter demselben hintan-gegeben werden wird. Die tticitationsvcdingnifse, wornach insbesondere jeder Kicilant vor gemachtem Anbote ein 10perc. Vadium zu Handen dcr Ncitationscommission zu erlegen hat, sowie daS Schätzungsprotololl und dcr Grund-buchSextract können in der diesgericht» lichen Registratur eingesehen werden. K. l. städt.'deleg. Bezirksgericht Lai. bach am 20. August 1879. (4501—2) Nr. 18.228. Executive Realitäten-Versteigerung. Vom l. t. stüdt.-delcg. Bezirksgerichte ln Laibach wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen dcr l. l. Fi-nanzprocuratur hier die exekutive Versteigerung dcr dcr Margareth DeZman von Untergamling gehörigen, gerichtlich auf 587tt si., 320 fl. und 270 si. geschätzten Realitäten Urb.'Nr. 110 uä Habvach, Eil'l.-Nr. 8 und 41 n,ä Slcucr^emeinde Gamling, bewilligt und hiezu die Feil, bieiun^s-Tagsatzungm, und zwar die erste auf den 29. Oktober, die zweite auf den 2 9. Novc mber 1879 und die dritte auf den 7. Jänner 1880, jedesmal vormittags von 10 bis 12 Uhr, in der OerichlSlanzlci mit dem Anhange angeordnet worden, dass die Pfandreali« täten bci dcr ersten und zweiten Feilbietung nur um oder über dcm Schützungswert, bei dcr dritten aber auch unter demselben hinlanaegrbcn werden. Die KicitationSliebingnissc, wornach insbesondere jeder ^icitant vor gemachtem Anbote ein lOperc. Vudium zu Hunden der ^»citationscommission zu erlegen hat, so wie die Schätzungsprotololle und die GrundliuchSextraetc lö.im'n in der dies» gerichtlichen Registratur cingchhen werden. Laibach am I.August 1879. (4500—2) Nr. 17,829. Executive Nealitäten-Versteigerung. Vom t. l. städt.-delcg. Bezirksgerichte in Vaibach wird bela.mt gemacht: Es sei über Ansuchen dcr l. k. Finanz, procuratnr hier die exec. Versteigeri'na der dem Johann Steblaj von Zapolol gehörigen, gerichtlich auf 1435 si. geschätzten Realität Urb.-Nr. 470, Reclf.-'^r. 206, loi. 32, tow. U kä Uuersperg bewilligt, und hiezu drel Feilbietungs'Tagslltzungen, und zwar die erste auf den 2 9. Ollober, die zweite auf den 29. November 1879 und die dritte »uf den 7. Jänner 1880, jedesmal vormittags von 10 bis 12 Uhr, in der Gerichlslanzlei mit dem Anhange angeordnet worden, dass die Pfandrealitiit bei der ersten und zweiten Feilbielung nur um oder über dem Schätzungswert, bei dcr dritten aber auch unter demselben hinlangegeben werden wird. Die kicilationsbedingnifse, wornach insbesondere jeder Kicitanl vor gemachtem Anbote ein 10perc. Vadium zu Handen der Acitationscommission zu erlegen hat, sowie das SchiitzungSprolololl und der Grund» buchscxlract können in der diesgerichtlichen Registratur eingesehen werden. K. t. städt.-deleg. Bezirksgericht Lal-bach am 20. August 1879. (4507—2) Nr. 18,505. Executive Realitäten-Versteigerung. Vom t. l. städt.-delcg. Bezirksgerichte in Laibach wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen der Marianna Slapnicar von Selo bei Udmat (durch Dr. Uhaöic) die exec. Versteigerung der dem Michael Pozlcp von Pleschiuze gehörigen, gerichtlich auf 594 ft. geschützten Realität Einl.-Nr. 16 u.ä Sieucrgemeinde Brcsowiz bewilliget, und hiezu drei Feil-bictungs-Tagsatzungen, und zwar die erste auf den 29. Oktober, die zweite auf den 29. November 1879 und die dritte auf den 7. Jänner 18 80, jedesmal vormittags von 10 bis 12 Uhr, in der Gerichtslanzlci mit dem Anhange angeordnet worden, dafs die Pfandrealitlit bei der ersten und zweiten Fcilbietung nur um oder über den» Schätzungswert, bei der dritten aber auch unter demselben hlntan-gegeben werden wird. Die Licilationsbedingnisse, wornach insbesondere jeder Kicitanl vor gemachtem Anbote ein 10perc. Vadium zu Handen der ^icitationscommission zu erlegen hat, sowie das Schätzungsprotololl und der Grund» buchsexlracl lönuen in der diesgerichtlichen Registratur eingesehen werden, ttaibach am 5. August 1879. (4499—2) Nr. 18,230. Executive Vom l. l. städl.'delell. Bezirksgerichte in Laivach wird bekannt gemacht: Es sei über Ansuchen der l. l. Fi» nanzprocuratur hier die exec. Versteinerung der dem Valentin Hibcrt von Untergamllng nnd Franz Cvrt von Hühnerdorf als Erstehcr gehörigen, gerichtlich auf 1402 fi. geschützten Realität Urb.-Nr. 120, toi. 185, wni. 1 ucl Habbach bewilliget, und hiezu drei Feilbietungö-Tagsatzunaell, und zwar die erste auf den 29. Oktober, die zweite auf den 2 9. November 1679 und die dritte auf den 7. Jänner 1 880, jedesmal vurmitlaaS oon 10 bis 12 Uhr, in der GerichlS,a„zIei mit dem Anhange angeordnet worden, dass dic Pfandrealllat bei der ersten uud zweiten Feilbiet.mg nurum odcr über dem Schätzungswert, be, der drlt-ten aber auch unlcr demselben h.ntanaege-ben w^den^w^.^^^^^^^ ^ „,or„2ch insbesondere jeder tticitant vor gemachtem Anbo ein wpcrc. Vadium zu Handen der Licitationscommission zu erlegen ha^sonm das Schätz'masprotololl und der Grund- < buchsrrlract können in der dlesgcnchtlichen Registratur eingesehen werden. K. l. städt.-deleg. Bezirksgericht Lai. bach am 2. August 1879. 209« Einladung. Der Verwaltuugsrath dcs Kaiserin - Uisabeik - Kinder ^ lcchet hiemit alle Gründer und Wohlthäter desselben ein, bei der am 30. Oktober d, I., nachmittags 5 Uhr, im hiesigen Nathaussaale stattfindenden General-Versammlung zu erschcincn. Ge.qcnstand der Berathung und Beschluss» fassuna ist ein Antrnss auf probelucis,.' Ucbcrgabc der Wartung und Verpflegung der k'rankcn dieses Spitales an die CongrccMion der hiesigen barmherzigen Schwestern auf Ein Jahr. ^aibach, den 20. Oktober 1879. (4623) 3-1 Der Obmann: Laschan. Reue8 Werk fnc MjjccfrelUM ! In der Buchhandlung Hnlier H Lahme in Wien, Hcrrcngassc Är. l>, erschienen: Studien »ber Wasser- «. Nnturheilkunde zur Behandlung acutcr und chronischer itrantheiten. Für Haus und Familie, Ein Compendium der ganzen N a t u r h c i l k n n d c. !W, Ein Handbuch sür jedermann. Preis 90 kr,, mit der Post 1 fl. (4007) 20-7 Für Kranke und Geschwächte. 2. Auflage im ersten Jahre. Huber ck Uahme's Buchhandlung iu Wien, (2l9N) 2»-2u I,, Herrcugasse t, Ecilergasse Nr. 11. 1 Rllrllllmtslsler Lloyll in Ormm. >> X Die unterfertigte Repräsentanz bringt hicmit zur Kenntnis, dass die hohe X l. k. Landcsrcgicnlng für Kram mit hohem Erlass vom 7. August 18?!), Z. 5558, > > die Bestellung des Herrn » > x Raimund NanMger in Wilmch x ! > II Hauptagenten des Norddeutschen Lloyd für Kram l X ncnchmigcnd zilr sreimtnis genommen hat. ^ ! ! Nepläsentanz Wien l ^ l'«W> dc« Norddcntschcu Lloyd in »«mc», ! Waldwoll- Unterkleider, Strümpfe, Watw, Strickgarn, Oel und Spiritus aus der H. Schmidtichen Waldwollwaren-Fabrit in Rcmda nm Thüringer Wald. WeltberühmtesFabrica , bewährt gegen Oltht Ulth 3theUMatioMllS. 4384) 8-li Depot für Krain bei in Aaibach, HtatHauspratz Mr. 7. ^B^^^UN2^^>^ Auch ist daselbst zu habcu nnd wird auffallend billig verkauft: Schafwoll-, Vaumwoll- uud Seideu- u>d sseistiss >ie>chwiich! ^tnchkrankh«<»«»> Mnlln^i'schn'nche. Äter<,«n,«rrüttun«, Vlutvergiftunss :c, lridl!», wlvd das b«rl!l»>n<«, « >j«l»,^<,l»<. »>,>»«, in l»«»t, ^, ^weiablerssasse !il, lPrci« 2 fl,) ^ <«» sollt« «N<«mand versäumen ^> si«l» tl«s«, u»«nd«ch l«h«««lch« Wer» A I>omn,»n »>, lassen, <5 l" (4474-3) Nr. 5391. Reassumierung dritter erec. Feilbietung. Vom k. k. Bezirksgerichte Neifniz wird brkannt gemacht: Es sei in der Exccutionssache des Herrn Ernest Faber uon Goltschce (durch Dr. Weudikter) gegen Jakob Lelistet von Äelavoda die niit dem Bescheide vom 13. Oktober 1870. Z. 6903, auf den 9. November 1878 angeordnet gewesene und mit dem Bescheide vom 11. November 1878, Z. 83«2, sistierte dritte executive Feilbietun« der Realität Urb. Nr. 1131, Rectf.-Nr.651 «.ä Herrschaft Reif niz im Neassinieruuligswegc anf den 29. November 1879, mit dem vorigen Anhange angeordnet worden. K. k. Bezirksgericht Reifniz am 24ten August 1879. (4548—3) Nr. 7915. Edict. Vom k. k. Landes- als Handelsgerichte Laibach wird den unbekannten Aufenlhaltes befindlichen Herren Franz und Alois Steinmetz hiermit eröffnet, dass der gewerbliche Aushilfskasseverein, registrierte Genossenschaft mit beschränkter Haftung, in Laibach «iQ pri:08. 9. Oktober 1879, Z. 7915, gegen sie die Klage auf Zahlung der Wechselsumme Per 300 st. sammt Anhang eingebracht hat, worüber der Zahlungsauftrag vom Uten Oktober 1879, Z.7915, erlassen und dem ihnen wegen ihres unbekannten Aufenthaltes aufgestellten Curator Herrn Dr. v. Schrey in Laibach zugestellt wurde. Dessen werden die unbekannten Aufenthaltes abwesenden Herren Franz und Alois Steinmetz zu dem Zwecke verständiget, dafs sie entweder dem aufgestelltett Curator ihre allsälligen Vertheidigungsbehelfe an die Hand geben, oder allenfalls einen andern Nechtsfreund bestellen, widri-gens diese Rechtssache nur mit dem aufgestellten Curator verhandelt und darüber was Rechtens ist erkannt werden würde. Laibach am 11. Oktober 1879. Druck und Verlag von Iz. v. Kleinmayr H Fed. Namb erg. (4338—3) Nr. 6396. Edict znr Einberufung der Verlasscnschafts-ssläulliger nach der am 22. Februal 1879 mit Hinterlassung eines Ehe- und Erlwertragcs in ilaibach verstorbenen Frau Anna Götzl. Bon dem k. k. Landesgerichte in Laibach werden auf Ansuchen des Herrn Franz Göbl in Innsbruck (als Curator seines Sohnes Franz Göbl), ferner der Frau Wilhelmine Dal-kovsky gebornen Göbl in Graz, alle durch ihren Vertreter Herrn Dr. Papez in Laibach, diejenigen, welche als Gläubiger an die Verlassenschast der am 22. Februar 1879 mit Hinter' lassung eines Ehe- und Erbvertrages in Laibach verstorbenen Frau Anna Götzl eine Forderung zu stellen haben, aufgefordert, bei diesem Gerichte zUl Anmeldung und Darthuung ihrer Ansprüche den 27. Oktober 1879, vormittags 10 Uhr, zu erscheinen od" bis dahin ihr Gesuch schriftlich 3" überreichen, widrigens denselben an die Verlassenschaft, wenn sie dutch Bezahlung der angemeldeten Fo^ rungen erschöpft würde, kein weitettl Anspruch zustünde, als insoferne ihnen ein Pfandrecht gebürt. Laibach am'i9. August 1879. (4510—2) Nr, 7402- Bekanntmachung. Vom k. k. Landesgerichte Laibach wird den unbekannt wo befindlichen Franz und Georg Schlecht^ bekannt gemacht, dass über die wider dieselben von der Louise Trojanovich und Genossen angebrachte Klage ^ pr.^68. 18. September 1879, Z"^ 7402, p^to. Anerkennung der ^ jä'hrung und Gestattung der Lo'säM je eines auf dem Hause Consc.-3tr. ^ in der Kapuzinervorstadt und dre weiteren Realitäten aus deM Ab^ sungsvertrage vom 9. Jänner 1^ und aus der Cinantwortung ^, 25. September 1832, Z.6613, N tenden Forderungsantheiles per 40>l I' 8V7 kr. (5. M. zur Vertretung v' Geklagten, und zwar für 6"^ Schlechter der Advocat Herr Dr. W"" Pfefferer in Laibach und für Georu Schlechter der hierortige Advocat ye ^ Dr. Alfons Mosche als Curator ilewm bestellt worden ist. „g Laibach am 30. Sevtember^^ (4329-3) Nr. 4165' Uebertragung dritter erec. Feilbletung. Vom k. k. Bezirksgerichte LandjN wird bekannt geinacht: j^s Es sei in'der Executionsführung f mindj. Iofef Kodri5 von Münkend^ durch den Vormund Josef F"""" Skopi?, gegen Andreas Vegel """ Ae-uina von Amtswcgcn die ">t VA ^f scheide vom 9. April 1879, Z- ^ Sweben 30sten August 187<.) angemdnei ^^ sene dritte executive Feilbietuli.q " ^ Andreas Vegel von Planina A' s^ hörigen, im Grmldbuche der Y^ ,^ Thmn am Hatt «>il» Nects.-^' „, 170/2,184. 182/1 und 24^ den, gerichtlich auf 747 si-b^" .;,<.-Realitäten, zur Einbringung ^"H^g, rnllg per 195 fl. ö. W- sa»""t """ auf den 9 12. November 1»^ ^l' um 10 Uhr vormittags mit ocm gen Anhange übertragen. ^,, a altt K. k. Bezirksgericht Landstraß 6. September 1879. ^^^^