Nummer 50. Pett > u, >fw 23. prrrmbrr 1900. XI. Jahrgang. PettauerZeitung. Erscheint jed^n Sonntag. Pr.i« fflr Pettau mit Zn^llnng in« Hau«: «««» h. K 2.40, WW« K 4.80. gan,jüh^g K 9.-, mit Postversendang im Inland«- Mono,lich 8b h, vittttllShrig K 8.60, halbzShrig K 6.—. gon^zShrig K 9.60. — Einjelne Nummern 80 h. Handschriften nxrbtti nicht zurückgestellt. «nttndigungen billigst lxrechnet. - vetträze sind »wünsch, und woll,» längsten« bi« Freitag jeder Woche eingesandt werden . £ " s ------- - _____ _______ ______ Dr. €. Wolffhardt in Penau. Am 15. b. MonatS erschien der gcwesene Reich«rathSabgeordnete Dr. Wolffhardt vor seine» hiesigen Wählern, „m seinen RecheuschaftSberichl zu erstatten und sich neuerlich als Wahlwerber vorzustellen. Bürgermeister O r n > g begrüßte im Name» de« Wahlausschusses die außerordentlich zahlreich erschienenen Wähler, worauf Dr. Wolff-hardt daS Wort ergriff. Er entwarf in kurzen Zilgen ein gedrängtes Bild der durch die ver-schiedeiie» Regierungen thatenlos gewordenen Thätigkeit des Reichsrathe«. Räch den, Sturze de« Ministerium« vadeni Hütte jeder Denkende glauben müssen, das« eine gewisse Einkehr komme» werde. Run — e« kam der Macher Gantsch, der mit .therestanischen- Manieren mehr ausrichten wollte. Nachdem auch dieser Versuch misSlungen war, kam der ohnmächtige Thun und nach man» chen Hindernissen und Zwischenstationen endlich Körber. Redner kam dann auf da« Verhalten der Abgeordneten der Deutschen B o l t parte, zu spreche», stellte da» Verhältnis zur Schvnerer^Sruppe fest und betonte hiebei, das« der gemeinsame Kampf gegen den Elerica» li«mu« schon anfange. Früchte zu tragen, denn in den Alpenländer» beginne es ganz merklich t» dämmen,. Auf die heutige Lage übergehend, besprach Dr. Wolffhardt die unglückselige Räch-aiebigkeit gegen Ungarn und gegen die Slaven. In diesen beide» Richtungen übte der Redner eine scharfe Kritik an dem Borgehen der Regie-rnng, wie« auf de» Niedergang »nsere« gesamm» ten wirtschastlichen Lebens hin »»d stellte schließ-lich die Frage: WaS soll aber jetzt geschehen? Die Generaltn. von «lex»»der von «leiche».«»t»»r«. AlS Ernst den Speisesaal betrat, konnte er Niemand erkennen. Nur langsam lösten sich die weingeröthete» Gesichter aus der dichten Rauchwolke, die wie ein blaugraiier Schleier über dem Raum lag. Horst trat zu ihm und begrüßte den Freund. Alle srentcn sich, den jungen Kameraden wieder-zusehen, der sosort vom Bahnhof au« in'« Kasino gegangen war. „Bom Urlaub zurück — ua, das ist schön." kxunte sogar der Kommandeur und sireckte Ernst die Hand freundschaftlich entgegen, während Excellenz ihn« weinselig zunickte. Der General fühlte sich im Dragouer-Casino am wohlsten und saß mit weitaufgeknöpstem Überrock zwischen seinen getreuen Zechgenossen, erzählte Iugkndstreiche oder hörte mit seligem Lächeln den gepfefferten Geschichten deS Obersten z». Die breite fette Hand deS alten Herrn sah au«, als ob sie das GlaS liebkosen wollte und der schwarzgesäbte Schnnrrbart, der am Tag stolz in die Pöhe gedreht war. hieng jetzt müd und schläfrig auf die runden, stark ge-röthelen Wangen. »Da sitzt der alte Esel nnd hat zu Hau« die schönste junge Frau", flüsterte Horst im Weitergehen. Fort mit der RegierungSduselei! Selbsthilfe der Deutschen I Pflege, Schutz der nationalen Klein-arbeit und Kampf bi« zum letzten Athemzuge! Wir wollen e« mit Bi«marck halten, der den Au«spr»ch that: .Wir müssen den Posten halten, sollten wir unterliegen, dann find wir eben unter-legen, aber der Kampf muf« au»gefochten werden!• Ohne deutsche Staatssprache kann es für nn« Deutsche keinen Friede» geben. Mit Halbheiten und Schmeicheleien sind wir nicht mehr zu fangen. Und sollte man bei der Regierung diese Nolhwen-digkeit nicht begreise», dann ist da« Schicksal de« Staate« besiegelt. Wir müssen Furcht erwecken nach oben und einig zusammenstehen! Wenn die Wähler glauben, dass Redner diese Erwartungen erfüllen werde und die Wünsche der Wähler sich mit den Absichten de« Redner« decken, dann nehme er eine Wiederwahl mit Freude» an! Stürmischer Beifall und Heilrufe lohnten die einstündigen A»«führungen Dr. Wolffhardt«. An« der großen Hahl von Anfragen an den Wahlwerber areifen wir nur einige herau«. Gemeinderath Kratzer interpellirte wegen der Drauregulierung. Gemeinderath Dr. T r e i t l stellte den An-trag, die Versammlung möge darüber abstimme», ob Dr. Wolffhardt zu ersvchen sei, Anträge der Schönerer-Gruppe zu uaterfi^e» n»d in«be-sondere für die Einführung der Personalunion und die Trennung von Galizien einzutreten. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Dr. Treitl stellt weiter« die Bitte an den Wahlwerber, in der Frage der Krankenversiche-rung einzugreifen. Ei» onderer Wähler brachte eine Ansrage, beziehungsweise Beschwerde, betreffend das Gast- .Schön, nieinetwegen, aber eine langweilige Pute", erwiederte Ernst. Er hatte die Generalin oft i» Schloß Maienberg gesehen nnd den hoch-aufgeschossenen Backfisch als Gymnasiast mit der hoffnungslosen Glut eine« IS - jährigen geliebt, war aber, weil sich daS Mädchen bereits als Dame filhlte. gänzlich übersehe» worden. Jetzt begriff er die Heirath ebensowenig wie andere Freunde, die nicht wußten, dass die junge Fran durch die« Opfer ihren Brüdern Maienberg ge-rettet hatte. .Eine dumme Pute!" sagte er »och einmal zu Horsl. der durch die Rauchwolken den General wie hypnotisirt anstarrte. Der dicke, immer verliebte Lieutenant schiväruite Tag und Nacht von der schönen Frau, so das« die Kamerad«» über de» „ewigen Troubadur" nach Herzenslust lachte». „Dieser Engel, eine dumme Pute! seufzte er mit einem Angenanffchlag, der in seiner rührenden Bläue etwas -»""tc«k Komisches hatte. Hiuzugetretene Kamerade» l-rache» in ein tolles Gelächter aus und der schone Selbnitz. der von jedem weiblichen Wesen glauble, e? sei sterblich in ihn verliebt, meinte lächelnd: „Die schöne Fra» wird sich zu tröste» wisse». Alte Herren, wie Waruecke sind z» Hau« so leicht als im Dienst zu ersetzen." „Die Fra» ist kalt wie eine Hundeschnauze-, rief Horst angetrnnke» und ergrimmt: „Für die seid Ihr alle mit einander Hekuba!" gewerbe, vor. Hierauf ergriff Dr. Wolffhardt »och einmal da« Wort, um die Thätigkeit der clericalen Consumvereine zu bespreche». ES folgten »och Anfragen der Herren P e r k o in Weinbauangelegenheiten, v. Kalch-b e r g in Steuerangelegenheite» und Josef Fürst betreffs der üblichen Ablieferung von Wein a» die Kirche, der jede Berechtigung zu einer derartige» Forderung fehle. Nachdem sich noch Oberlehrer S t e r i n g betreffs Schulsrage» an Dr. Wolffhardt gewendet und dieser alle Anfragen in zufrieden-stellendster Weise beaiitwortet hatte, brachte Gym-»asialdirector G » b o nachstehende Entschließung, die einstimmig angenommen wurde, zur Ber» lesnng: „Die heute am 15. December 1900 im Saale des „Deulschen HeimeS" zu Pettau versammelten Reichsrathswähler der Stadt Pettau aus der Wählerclaffe der Städte und Märkte fühlen sich veranlasst, dem gewesenen Reichs-rathSabgeordneten Herrn Dr. Eduard Wolff-hardt »ach Anhörung seine« RechenschaftSbe-richteS für fei», — soweit eS die bestehenden tranrigen politischen Berhältniffe gestatte» — hochverdiente nnd ersprießliche Thätigkeit da« vollste Vertraue» autjufprechen. Die Anwesenden geben sich der Zuversicht hin. dass Herr Dr. Wolffhardt so wie bisher auch in Hinkunft frank und frei, ohne Rücksichtnahme auf Ber» hältnisfe oder Personen, unentwegt daS hehre Ziel vor Augen, als strammer deutscher Vertreter de» deutschen Volke« sein Möglichste« daransetze» werde, um zum Wohle unserer auf-blühenden Stadt, zum Schutze der deutschen Grenzivacht an der Drau, zum Schutze und zur „Selbnitz. da« würd' ich mir nicht gefallen lassen. Du hast neulich erst behauptet, das« Dir Keine ...." „Weibcr!" sagte der schöne Mann einge-bildet und drehte seinen Schnurrbart. „Eine ist wie die Andere. Ich habe bei Ostern,tz mit der Generalin getanzt. Sie ist auch nicht von Pappen-deckel." „Probier'« I" rief einer »ud Horst schrie: „Ich wette, dass Du elend abblitzst." Selbnitz zuckte die Achseln nnd pfiff einen Gassenhauer. „TollrS Glück hat der Kerl. Die stolze Korn-man» ist ihm nur so an de» HalS geflogen. „Pah! Ballet. Hab' sie schnell abgeschüttelt" Er setzte sich gedankenvoll rittlings auf einen Stuhl „Du hast feine Schneid. Selbnitz" rief Horst immer röther und ausgeregter. Selbnitz sprang auf. „Wciin ich wollte!" „Wetten, dass nicht." „Wetten! „Ich setze meinen Fuchs." „Ich Craclaglio." „Die alte braune Stute?" „Wiegt eine schöne Frau auf. Wer sie reiten kann, gewinnt »och mauchcS Rennen." „Eingcschlagen?" „Eingeschlagen." „Ich schlage durch,"' rief ein ganz junger Stärkung der bedrohte» Deutschen im steirische» Unterland? zn wirken." Nach Da»keSworten de» Wahlwerber» u»d riiu-m Schlußworte de« Vorsitzcude» wurde die Versammlung geschlossen. Die BezirKMertretung. Die BezirkSvertretnng hielt Dienstag den 1«. ihre Vollversammlung ab. Vfiif der Tagesordnung stände» 17 Punkte. Die TageSardnnug konnte jedoch wegen BeschlusSniisähigkelt der Ver-sammlung nicht erledigt werden, so das« für die restliche» zwei Punkte, Berathung deS Voran-schlage« und allfällige Anträge eine neuerliche Sitzung einberufen werden muss. Besondere» In-teiesse erregte der Punkt 8 betreffend den Bericht bezüglich de» BezilksweingartcnS, Punkt 15. Bericht nnd Antrag betreff» de» An-suchen» der Stadtgcmeinde Pettau um Rückver-gülung der von der städtischen Brückenmauth be-zahlten BezirkSumlage» und Punkt 16, Borlage de» Bezirlekostenvoranschlages pro 1901. Herr Dr. Jurtela erstattete de» Bericht über den Be-zjrkSweiugarten, welcher bisher 12.000 fl. kostete und für welche» sich ein Käufer fand, welcher 3000 Gulden bot. Dieser Käufer, welcher sich verpflichtet habe, bei der Übernahme de» Wein-garten» 3000 fl. zn bezahlen, lveigere sich jetzt, denselben zn übernehme» und strebe einen neue» Beitrag an, so das» er nur jenen Betrag zu erlegen hätte, welchen ihm die Sparcassa aus den Weingarten vorschießt. Herr Dr. Jurtela beau-tragt, den Käufer zuerst zur Erfüllung seiner Vertragspflichten zu mahnen und wenn da« nicht» nützt, billigere Bedingnngen anzutragen. Herr Ioh. Kasper stellt de» Gegenantrag, den Käufer auf Erfüllung de» Bertrage» zu klagen und Herr Dr. Treitl constatirt unter Heiterkeit, dai« besagter Käufer ein Narr wäre, wenn er 3000 fl. zahle» wüide, nachdem die Bezirksve» tretung in öffentlicher Sitzung beschlossen hat, den Weingarten auch billiger herzugeben. Herr Dr. I n r t e l a räth in seiner Erwiederung von einem Processe ab und empfiehlt seinen Antrag. Die Herren S t r a s ch i l l, S i m a »>>d L e«-k o s ch e g g schildern die miserable Wirtichast im Weingarten und beantragen, dcnselben dem Lande zur Berwaltung zu übergebe». Endlich wird einstimmig ein Antrag des Herrn Bürger» meister» O r n i g angenommen, welcher die An» g-legeuheit an de» Bezirksausschuß zur weiteren Entscheidung verweist. Bezüglich der Rückvergütung der von der Leutnant, der noch nicht den geringsten Anfing von Bart hatte. „Der Gewinner gibt doch ein Frühstück? Wie laug soll's dauern? „Bis zum letzte» Ball vor Oster»," näselte Selbnitz. Ich laß ihm Zeit, bi» . . . " meinte Horst i»d besä»» sich. Mau war einverstanden und der Uupar-teiische schrieb die Wette gleichgiltig in sein No-tizbuch, den» er war noch zu jnng, ihre Trag» weite zn begreifen. Ernst war unauffällig weggegangen. Die Generalin that ihm leid, aber er schämte sich dessen. Er sah noch, wie sich Excellenz von Warnecke schwerfällig erhob, rncn Knopf de» Überrock« über der umfaugreichen Figur vergeben« zu schließen versuchte und sich mit neugierigern Lache» der Gruppe um Selbnitz näherte, die »ach Abschluss der Wette plötzlich still gewor-den war. Horst lag in einem Lehnsessel nnd schlief. „Eine Wette, meine Herren, wie mir scheint? Darf man wissen?" Ma» sah sich bestürzt an. Selbnitz drehte seine» Schnnrrbart in höchster Verlegenheit. „Die Wette schließt jede Einweihung eine« Fernstehende» au», Excellenz", sagte der junge Dach«, der durchgeschlagen hatte und seine Fas- — 2 — städtischen Brückenmauth unrechtmäßig eingeho-denen Bezirk«»mlagen beantragt Herr Dr. Hör-w a t h, die Hälfte der angesprochenen Summe 403 statt 800 fl. zu bewilligen, „um da» Entgegenkommen der BezirkSvertretnng z» beweisen." Vergeben» erklärt eine Reihe deutscher Redner, das» «»rechtmäßig eingenommene Beiträge gänzlich resuudiert werde» müssen, der Antrag deS Herrn Dr. Horivath wird von der slovenischen Mehrheit angenommen. Ai» interessanteste» aber gestaltete sich die Debatte beiin Voranschläge. Man hotte nube-greiflich.'r Weise keinen Referenten seitens de« Bezirksausschusses bestellt, so das» niemand vor-Handen war. der über die einzelnen Budgetposten Auskunft geben komite. Endlich übernahm der Sccretär der BezirkSvertretuug diese Aufgabe, »Hißte sich jedoch die einzelne» Daten mühsam ziisammensuchen. Endlich wird der Boranschlag Pnukt sür Punkt verlesen und die Opposition weiss überall Angriff»p»nkte zu finden. Herr Sparcassabuchhalter Kasper constatiert, das» der Voranschlag mit einem scheinbare» Defizit? von 15358 K abschließt, welches durch „Erspa-rungen" vermieden werden soll. So jage nämlich der Voranschlag. In Wahrheit sei aber bei der Straßenerhaltnng »»> 15000 K zu viel in Au»-gäbe präliininiert, wahrscheinlich um dann beim Rechnung»abichlussemitden „Ersparungen" prunke» zu können. Redner nennt diesen Vorgang eine Augenauswischerei, wogegen der Vorsitzende Herr Notar O s ch g a » erregt protestierte, Weiter» beau-ständete Herr Kasper, dassdaSVermögenderBezirkS-vertretuug per 9388 K gesetzwidriger Weise bei der Pettauer Posojiluica deponiert sei, ein Wort gab daS andere und endlich wnrde e» geradezu n»ge-mülhlich im BerathnugSsaale. Plötzlich erhoben sich sämmtliche deutsche Mitglieder und verließen da» Local, so das« die Sitzung wegen Beschluß-Unfähigkeit geschlossen werden mnßte. Localnachrichten. (Die Znlscirr dro deutscht«! Tara»ereioes.> welche am 16. d. Pi. in de» Räumen de» Deutschen Heime» stattfand, muss al« in allen Theilen sehr gelungen bezeichnet werden. Schon geraume Zeit vor ossicieller Eröffnung war der Saal gedrängt voll und al» um l/jÖ Uhr abend« die Begrüßung der Erschienene» durch de» Sprechwandes Vereines Herrn Dr. Treitl stattfand, war auch da» letzte Plätzchen besetzt. Herr Dr. Treitl gab seiner Freude über den sehr zahlreichen Besuch, besonder» aber über die erfreulich große Anzahl der Damen siing zuerst wiedergelvann. Er schlug die Sporen klirrend zusammen. „Horst und Selbnitz würden ihre Ehancen verlieren, wenn ich Exzellenz Mit-tHeilung machte." „Ja nicht, ja nicht!" winkte Waniecke befriedigt ab und ließ einen mitleidi-gen Blick anf den schlummernden Horst gleiten. „Na, lieber Selbnitz. sie werden wohl wieder gewinnen." Dann wendete er sich fröhlich an den Oberst, um sich zu verabschieden und sür den gelungene» Abend zn danken. Im Frühling war OffizierSrennen. Selbnitz gieng nebe» der junge», schöne» Generalin auf dem Sattelplatz und streichelte wehmüthig sein .verkaufte» Pferd," da» Horst'« Bursche -am Zü-gel führte. Der General trat zu ihnen. „Na, Selbnitz, sind ja außerordentlich nieder-geschlagen. Möchten den Schinder wohl wieder im Stall haben, nachdem Horst da» Rennen darauf gewonnen hat?" „Verkauft ist verkauft. Excellenz. Mir ist nur etwas Merkwürdiges passiert." „Wa« denn?" „Ich habe eine Wette gewonnen nnd muß mich als anständiger Mensch stelle», als ob ich sie verloren hätte." „Ja. ja! Al» anständiger Mensch hat man viele Verpflichtungen. Je älter Sie werde», desto öfter werden Sie'« merken." Ausdruck, welche bekunden, das» da» Deutsch-bewusStiein in Pettau immer mehr fortschreite, insbesondere wurde aber der Männergesangverein herzlichst begrüßt und demselben sür sein stet« bereitwillige» Mitwirken, wen» es gilt, völkische Ziele zn unterstützen, der märmst« Dank ans-gesprochen. Etwa» vor 9 Uhr marschierte» die Turner 17 Mann an der Zahl unter dem Spiele eine« schneidigen Marsche« auf nnd e» wurden 6 Griippeuaufführiittgen, mit einer Sicherheit, Ruhe und Schönheit vorgeführt, welche die tüchtige Schulung nnd große Gewaudheit der mitwirkeuden Turner in da« beste Licht stellte und Denselben reichen und verdienten Beifall brachte. Hierauf wurden die Siegerin kuudeu a» die Sieger beim Vereinswetturnen am 16. August d. I. vertheilt u. zwar au die Turner Herren F r e u u d, H ö n i g> mann, Sla witsche Arnusch. Wolf, M ü l l e r e t nnd K e r s ch e. Nach erfolgte«! Abmarsch der Turner erstrahlte der Weihnacht»-bäum im helle» Lichterglauze uud »uu trat Herr Professor Dr. R a i z zum Vortrag der Weihe-rede vor. Wir hatten scho» öfter» Gelegenheit, Herrn Dr. Raiz al» Redner bewundern zn können, aber diesmal hat er uns durch seine formvollendete, gedankentiefe und ineisterhafte Vortragsweise im wahrem Sinne de« Worte» bezaubert. Nur schade, das» sich Herr Dr. Raiz so selten bewegen läsSt, öffentlich zu sprechen uud beneide» wir den Turnverein um diese Gunst. Die Vertheilung der Weihgeschenke und Widmungen brachte manchen gelungenen Scherz B> rechtigte» Aussehen erregte aber die dem Tnrner L e« k o s ch e g g verehrte Flugmaschine, ein Kunst-werk der moderne» Technik. Selbstverständlich verfehlte die unvermeidliche Tombola nicht, das Interesse der Amvesenden durch die zahlreichen und schöne» Beste wach zu erhallen, besonder» aber hatten wir wieder Gelegenheit. Herrn S p r i tz e y in seinem Elemente zu bewundern. Nach 11 Uhr trat da» Tanzvergnügen in seine Rechte und e« wurde demselben unter de» flotte» Klängen der Musikoereinskapelle. welche zn Beigaben durch reichen Beifall veranlasst wurde, eifrig gehuldigt. Um halb 3 Uhr Früh »ahm da» schöne Feit sei» Ende. Die Gäste schieden aber mit dem Wunsche, recht bald wieder aus einem Feste sich zusammen zu finden, wo die Gemüthlichkeit und Ungezwungenheit so zu Hause sind, wie alljährlich am Jiilfeste des deutsche» Turnvereines. Gilt Heil! (Evangelischer Gottesdienst) findet am 26. d. M. vormittags 11 Uhr im Musikverein«faale durch Herrn Pfarrer Goschenhofer aus Marburg statt. Nachdem der Gottesdienst öffent-lich ist, hat Jedermann Zutritt. Um die Andacht nicht zn störe», wird ersucht, pünktlich zu erscheinen. (Maskenball.) Der VerschönerungSverein hat in seiner AuSschuß-Sitzung vom 15. De-cember beschlossen, am 26. Jänner im Saale de« Deutsche» Heim» einen Maskenball zu ver-anstalten. Zu diesem Zwecke hat sich ein Eomite gebildet, welche« auch an andere Vereine nm freundliche Mitwirkung herangetreten ist. Nach den Intentionen de» BerschöiierungSvereiue» soll diese« MaSlensest eine hochinteressante und be-sonder« animirte Veranstaltung werden, bei ivelcher den Theilnehmern auch einige sehr ge-lniigkut Überraschungen geboten werden solle». (Weihnachten armer Schulkinder.) Da» Sammelergebni» für die armen Schulkinder der Stadt Pettall ist al« ein sehr günstige» zn be-zeichnen. E» gieugeu an Spenden 206 K 70 h uud Stoffe oder Kleiduugs'tücke von den Her reu Hickl. Kollenz, Pirich, Slavetitsch und W e g s ch a i d e r ein. Infolgedessen ist e» möglich geworden, 35 Knaben und 35 Mädchen mit gute» Winterschuhen zu versehen nnd eine bedeutende Anzahl von Kindern auch mit Mützen. Hüten, Jacken u. dgl. zu beschenken. Die verehr-liche Bürgerschaft von Pettau bekundete hiermit wieder ihre Schulfreundlichkeit und ihre Werk-thätigkeit der Armut gegenüber, den Spruch hoch-haltend: „Geben ist seliger al« Nehmen." Die beiden Schulleiter sehe» sich nun angenehm ver- anlaßt, allen Spender» namens bcr beschenkten Schulkinder den herzlichsten Dank miSznsprechen und daran den Wunsch zu knüpfe», im neuen Jahrhundert »»lerer Schuljugend ein gleiche« freundliche« Entgegenkomme» bewahre» zu wolle». Die im Gasthanfe des Herr» Knans angebrachte Sammelbüchse für arme Schulkinder enthielt diesmal de» »amhafte» Betrag vo» 13 K. Dem Herr» Wirt sei dafür besten« gedankt, das« er friue Gäste zu so menschensreundliche» Spenden anregt. (Srat»latioa« -EnthebungsKarteo) haben nachbenan»te P T. Dame» und Herren gelöst. Anna Beer 2. Ludwig Ellerich 2, Theodor Feh» ler 2, Carl Filaserro 2. Aloi« Freund 1. Eoi» rad Fürst 2, Carl Gaßner 2, Helene Heu 2. Friedrich Horoath ?. Simon Hutter 2. Johann Kasper 2. Binzenz Kohaut 2, Karl Koffer 2. Karl Koller 2. Otto Knau» 2. Sebastian Krainz I, Carl Kratzer 2. Maria Krops 2, F. Knpferschmied 2, Marie Leposcha 2. Marie Le«loscheg 1. Franz Löschnig 2. Johann Lutten» berger 2. Hilario Matielo 2, Adolf Matzel 2. Jakob Matzun 2. Johann Maifter 2. Dr. Franz v. Metzler 2, Fanny Mislensky 2, Josef Mur» ko 2, Neumann. Stationi-Ches 2, Simon Oschgan 2. Franz Ofterberger 2, Maria Pefferl 2. Fkr-dinand Pischinger 2. Wilhelm v. Pramper» ger 2, Josef Pristolitsch 2, Dr. Anto» Rack 2. Hans Riegelbauer 2. Ernst Schalon 2. Han« Scholger 2, Therese Stary 2, Anto» Stering 2, Ferdinand Stroh 2. B.tti Ta»im 2, Rndolf Tschech 2. Carl Wessely 2. Joha»» Wolf 1. Josef Wreßnig 2, Franz Zepuder 2 Kronen. (Verzeichai») der von nachbenannten P. T. Herren und Dame» sür Bekleidung und Be> schuhung armer Schulkinder der Stadt Pettau eingegangenen Spenden. Apsaltrern Baron v.Apfalt-rern 10, Ignatz Behrbalk 4. Wilhelm Blanke 4, Ernst Eckl 6, Ellerich 5, Dr. Sixtu« v. Fichtena» 2. Carl Filaserro 2. Conrad Fürst 5. Josef Fürst 2, Josef Fleck 10. Joses Fürthner 2. Joses Gorinscheg 2. Leopold Höchsmann 2. Simon Hutter 10, Anton Jurza 5. Franz Kaiser 5, Josef Kasimir 3, Carl Kasper 2, Otto Knau« (Inhalt der Sammelbüchse) 13. Adolf Kofler 2, Carl Kratzer 2, Joses Kravagna 2, Maria Kröpf 1, Franz Kukowctz 0.50 Roman Löcker 1, Franz Makesch 2, Michael Masten 2. Jakob Matzun 4. Heinrich Mauretter 1. Franz Müllerei 1. Han« Molitor 4. Georg Mnrschetz 2. Joses Ornig !0. Franz Ofterberger 2. Johann Perkv 1, Amalia Pirich 4. Pischinger 2. Maria Petrvwitsch 2, Pogatscher 020, Pramperger 3, Rodoicheg 1, J,»atz Roßmann 1, Dr. Anton Rack 1, Raittnittd Sadnik 10, Dr. Rudols Sadnik 2, Adolf Sellinscheg 5. C. Scheibl 1, August Scheichenbaner 2, Victor Schulfink 3, Adols Schramke 10, Wilhelm Schwab 10, Hei»' rich Stary 2, Joh»nn Strudle 2, Han« Sroh» meyer 2. Julius Tognio 2. Tschech 1, Franz Vogel 2. Emil Vouk 2, Vorschuß-Verein 50, Rudolf Wibmer 4. Heinrich Winkler 2, Josef Wreßnig 2 Krone», ferner habe» gespendet: 8'err Franz Hickl. Loden auf Kleidung für ein iädchen. Herr Joses Kollenz 6 Kappen, Frau Ludmilla Wagschaider 2 Kappen. 6 Hauben. Für bevorstehende Spenden wird im Namen der Betheilteu der wärmste Dank ausgesprochen. Proc.-Hilf«äm-ter-Director li 1 —. sämmtliche in Graz, Zeschko Valentin, Laibaä? li 10—, Franz Töply von HohkiiveSt, k. k. Oberst, Graz K 4 —, Wilhelm Thouy, Kaufmann, Graz li 20'—, Die Rech» nungSbeamten der k. k. Postdirecrion, Graz ti 8 70. Han« Tiller, k. k. Hauptmann, Graz ti 1.—, Gebrüder Rojenthol. Wien li 10 —, Dr. Heinrich August Tewe«. k. k. Univ.-Pro-fessor, Graz ti 5 —, Fischer und Köhler. Kauf, teilte. Wien li 4 —, Hielte nnd Wünsche. Fabrikanten. Schöulinde li 50—. Rudols Win-ternitz und Coinp.. Fabrikanten Hohenelbe li 10 —, Hermann Altar, Fabrikant, Peoßnitz li 20—, Joses Psenninberger Söhne. Fabrikanten. Wien ti 6—, Felinayer und Comp., Fabrikanten, Wien li 20—, Josef Ore«nik, Handel«-Agent, Wien li &■—, Adelberg und Heller, tibrikanten, Atzgersdorf, Wie» li 25'—, nck Franz Nachfolger Bauer & Handel. Fa-brikauteu. Wien li 4^—, Gröger. Mikulaschek & Comp., Steruberg, 2. Spende K 5.—, Hecht Emanuel I, Fabrikant, Brün» li N —, Ulmer I. G., Fabrikant, Donibini. Vorarlberg li 10 —, Bi»g S. & Comp, Kaufleute. Wien li 15.—. Singer M. & Comp, Kaiifleute. Wien ti 5'—. Kubik Anton Sohn. Fabrikant, Frendenthal ti 5'—. Erste ofterr. Jute-Spinnerei und We-berei, Wien, 2. Spende li 10—, Stroß Noe, Fabrikant, Weißwasser, Böhmen li 10'—, Schwarz & Kößler, Kaufleute, Wien ti 10-—, Nichatsch Josef. Fabrikant, WrrnSdorf ti 10 —, Ci»ler & Fleischer. Fabrikanten, Dobruschka ti 10 —, Keiner & Taussig, Kaufleute, Wien li 10-—. Hirsch Srn., Fabrikant, Proßnitz li 10—, TobiS W., Kansinan», Wien li 10-—, Tugeudhat &Ü)ieiler,Fabrikanten, Brünn li 10—, Valzar Franz,Fabrikant,Kanitz, Mähre» ti 20-—, Kleinmünchner. Baiimwoll-SpiiinereiLinz ti 25-—. Gürtler Moritz, Fabrikant. Brünn li 20—, Doktor Hermann, Fabrikant. Wien li 25—, Actien Ge>. d. Banmivoll-Spinnereien ».Webereien, Trumau ti 20-—,J. SponnerÄSohn. Fabrikanten, Zwittan li 20 —, Herma»» & Nitlatsch, Fabrikanten, WarnSdvrs li 20-—, Krill Josef, Expeditor der Südbahn. Graz li 2—, Thonr Aiexand.. k. u. Oberst, Graz li 2 —, Dr. A Tobeitz Graz. ti 3-—, Stelze! Karl, Dr. phil., Professor n. D., k. k. techu. Hochschule, Graz li 10-—, Heller Anton, Fabrikant, Eipel,Böhmen li 10'—. Putsch Alex., Fabrikant, Pinkafeld, Uiigar» li 5-—, Tietze Edmnnd. Fabrikant, Rlimburg, Böhmen li 10 —, StiaSny Philipp der Jüngere. Fabrikant. Jglau ti 5-—, Sammelergebni« des .Grazer Tagblatt". Graz li 43 80, Steingraber Loni«, Professor d. Musik. Graz li 6 —, Steinböck Rudolf, k. k. Notar, Graz li 2—, Steinbrück H., Jugenieur, Graz li 5'—, Salcher M. & Söhne. Fabrikanten, Wien li 20— Müller, Wie» li 5 —, Enderlin Gebrüder. Fabrikanten, Wien li 20-—, Weigant C & Comp., Fabrikanten, Asch ti 5-—, Hamsa Joses & Comp.. Kaufleute, Wien li 5 —, Ader Gebrüder, Fabrikanten, ?lsch li 40 —. Hosbauer M. Witwe. Kaufleute, Wien ti (V—, Schüller Joses Söhne, Fabrikanten, Wien li 5-—, Glanz & Comp., Fabrikanten, Wien li 10-—, Meiler Joha»» Söhne, Fabrikanten, König«walde li 6-—, Grab M. Söhne, Fabri?ante», Wie» ti 5 —, Heinschel E & Comp.. Fabrika»te». Wie» li 10 Meinl A. Erbe». Fabrikant, Wie», (li. Spende) ti 5'—, Sprinzl Karl, Fabrikant. Zlabing» li 5'—, Polak H. Söhne, Fabrikanten, Wie» li 10°—, Kudlich Joh Söhne, Fabrikanten, Jägerndors li 10—. Geiringcr M Söhne. Fabrikanten. Mähr.-Kroman li 10'—. Dunkl Karl, k. k. Finanz»Rech»ung«ajsisteut. Graz li 10'—, zusammen li 23103 53. Handel, Gewerbe und Land-wirtschaft. ,,/ort mit der Ämsel!" Mit dieser Übersckrist bringt der .Erfurter-Führer" vom V. September 19(0 folgenden vo» Jaimiu verfaßte» Artikel: Goethe sagt irgendwann uud irgendwo: „Altes Fundament ehrt man. dars aber das Recht nicht aufgeben, wieder einmal von neuem z» gründen." Ein solche« Fnndament hat fein Geringerer als Brehm in de» sechziger Jahre» für die Wahrung der Schwarzamsel geschaffen. Er begrüßte mit großer Freude, das» sich ein sonst >o scheuer Vogel allmählich a» die von Menschen beivohnle» Stätten gewöhne und ver-kündete als erfreuliche Neuheit, das« in de» An-lagen von Slutlgat die Schwarzamsel sich ziemlich vertraut zeigte. Mau fieng dann au. dem zierlichen Bogel mit dem gelben Schnabel die größte» Zugeständnisse zu machn,, fütterte ih» im Winter, hegte ihn ini Sommer n»d hielt «atze» und Raubzeug vo» ihm fern. Es wäre nun zu wänschen gewesen, dass durch die nähere Bekanntschaft mit gebildeten Menschen der mit Liebe nnd E»t» gegeukommeu oufgenommeue Schützling seinen Charakter etwa» verändert hätte. Aber Undank-barfrit war der Lohn. (£» niusa gerade herausgejagt werden: Die Amsel ist schlimmer al« die Katze! Gegen die Katze» können wir die Nester unserer Singvögel immerhin durch Dornen und andere Abschreckmittel schützen, gege» die Amsel versagt jeder Schutz. Mit blutgieriger Raublust diingt sie in die Nester der kleinen liebe» Sänger ein nnd ohne Gnade hackt sie, unbeirrt um das Klagewimmer der Eltern, der Brüt die Hirnschale ei». In einem Garte», in dem sich eine Amsel niedergelassen hat, muss man auf die übrigen Sänger verzichten. Da wollen wir doch lieber den Amselgesang entbehren, so schön er auch ist. Ich bin ein Frühaufsteher, aber c» gehört eine äußere Anregung dazu, damit ich wach werde. Sonst besorgte die« der Wecker, im Frühjahre aber wurde die» monotone Instrument stet» ab-gestellt, denn um vier Uhr flötete mich die Amsel heraus. Seit vorigen! Jahre aber habe ich diesen lebenden Wcker mit einem Teschin das Uhrwerk beschädigt, das« e« stille staub, als ich ihn nähmlich auf meiner Veranda dabei ertappte, wieer über meinem Kopfe mir ein kleine» Rothjchwänzchen au» den, Neste holte uud trotz Scheuchen« und Rufen« zum zweitenmal? wiederkam, um sich ein zweite« Opfer zu holen. Frecher al« der Spatz, habgierig, blut-dürftig, gemein, niederträchtig, dabei ein unausstehlicher naseweiser Gelbschnabel in de» Worte» eigenster Bedeutung. Aber er stiftet doch auch sonst wieder Nutze» ! Er holt unendlich viel Regenwürmer au» dein Rasen! Er soll sie lieber darin lassen, da» wäre besser! Darüber sind wir uns doch nun auch allmählich klar geworden. Regeuwüruter im Blumentopf zu haben, ist nicht angenehm. Wo sie anaewiesen sind, in einem klcinen Behälter ihre Rahrnug zu suche», da schädigen sie die Pflanze, wo sie aber »tue» weiten Kreis ihrer Lebenslhätigkeit haben, da ist da» Abfreffen ver Wurzeln so minimal, das» der Schaden gar nicht in die Erscheinung tritt und reichlich aufgewogt» wird durch die Durchlüftung de« Boden« und durch eine immerhin mit in Betracht zu ziehende Düngung durch ihre Exkremente. Ceterum censeo — die Amsel ist schädlich. Da« sei unser neue« Fundament, oder wenigsten« ein neuer Stein zu dem Fundament de« Bogel» schütze», auf dem eingraviert ist: „Fort mit der Amsel I" Die Amselfrage ist bereit« beim steiermärkischen Lande«au«schuße anhängig. Aparmarken. Wer da« Kleine nicht ehrt, ist de« Größeren »licht wert. Spare» hilft Hausen. Spare in der Zeit, hast du in der Noth. Noch viele andere Sprichwörter gleiche» Sinne« gehen von Mn»d zu Mu»d. denn im Kampfe um« Dasein, den wir führen, mus« da» Unglück wie der Erfolg die Menschheit fortwährend warnen und belehren. So verwerflich der Geiz ist, der den ihm Versal» leiten Mischen zum Unrecht gegen sich selbst und die Mitwelt führt, so erfreulich berührt un» da» Lebensbild jener Menschen, die bei weiser Selbstbeschränkung, u»ermüdlichem Fleiße und ruhi-g« Pflichterfüllung entweder die Verbesserung ihrer Leben»verhältnisse herbeiführten oder gar zu Vermögen und Ehrungen gelangten. Zu den wertvollsten Tugenden, welche Eltern und Lehrer in die Seele de« Kinde» verpflanzen können, gehört sicher die Tugend der Sparsamkeit. Darunter verstehen wir jene Eharaktereigen-schaft de« Menschen, mit welcher er sich gewöhnt, sich nach der Decke zu strecke», nicht jedem Ge-lüfte zu fröhuen, da« ihn augenblicklich überkommt, sich nicht durch deu Aufwand anderer verleiten zu lassen, e» ihnen gleichzuthu». ob e« die eigenen Mittel gestatten oder nicht, zwischen productiven und unnützen Au«gaben zu unterscheiden; wir verstehe» darunter jene Selbstbeherrschung tüchij- S; Mensche», mit welcher sie an« kleinen Über-Üssen größere bilden und nicht bloß für den heutigen Tag, sondern auch für spätere Tage schaffen und sorgen. Mensche» dieser Art entgehen einer Reihe von materiellen Schädigungen, sie gewinne» eine beachtenswerte Summe von moralischen Werthe», sie werden immer nützlichere Glieder der Gesellschaft nnd immer brauchbarere Bürger de» Staate», dem sie zur Zierde gerei» ch«». Was immer beiträgt zur Hebung und Kräftigung unserer deutsche» StammeSgen offen. süh-len wir un» zu unterstützen verpflichtet. Beson-der» symphatisch berührt un« da« Streben, in den Massen de« deutschen Bolke« unserer Alpen-länder die Tugend der Sparsanikeit zn fördern. Die Südmärkifche Bolksbank und Spargenossen» schaft für die Atpenländer. r. G. m. b. H. in Graz, Radetzkystraße 7, hat mit ihren Spar-marken einen Ber»ich in dieser Richtung unter* nominen, dem wir nur den besten Erfolg zu wünschen vermögen. Die hübsch ausgestattete Marke der Bauk, welche ans 20 Heller lautet, hat den Zweck, demjenigen, der auch nur den kleinen Betrag von 20 Heller» vor einer nnnü-tzen Ausgabe in sparsamem Sinne rathen will und kaun, hiezu Gelegenheit zu geben, zu jeder Zeit, und zwar durch Ankauf einer solchen Mar-ke. welche ihm al« Quittung der Bank dient, bis diese in der Lage ist. ihm für angesammelte 5 Stück solcher Marke» gegen Rückstellung der-selben in einem Spareinlagebüchlein eine Kro»e als mindeste jatzungSmäßige Einlage zur Ber-zinsung gutzuschreiben. Die Siidmärkische Bolk»bank will die Spar-marken mit. Hilfe der alpeuländifchen Kaufmann-fchaft, einzelner GesinnnngSgeiiofsen und mit Hilfe der Ortsgruppen des Vereines Sndmark an möglichst vielen Verkaufstellen dem sparenden Volke leicht zugänglich machen, und e« steht ja wohl zu hoffen, das« die der Sparmarkt zugrunde liegende vortreffliche Idee auch vo» Freunden de« Volke« in den wohlhabenden Schichten der deutschen Bevölkerung gebilligt nnd unter-stützt werden wird. Die« könnte gar leicht geschehen. Man gebe denjenigen ArbeitSpersonen, welchen wir sür diese oder jene Dienstleistung freiwillige Gaben spende», nicht mehr die sogenannten Triukgelder, sondern nur mehr Sparmarken. Wenn wirklich eine oder die ondere Marke unter der Hand zu Geld gemacht würde, wozu ja die Roth in einzelnen Fällen drängen mag. so wandert sie doch schließ-lich in eine Hand, die sie dem Sparzwecke zu» führt. Ja, wen» die Sparmarke in hundert Fäl-len nur zehnmal in die richtige Hand gelangt, so hat die Einrichtung ihre Ausgabe reichlich erfüllt. Ebenso leicht wäre die Verbreitung der Sparmarke durch den klugen Sinn der Eltern. Man gebe den Kindern, um sie zum Guten zu ermuntern und für Bravheit hie und da auch zu belohnen und ihnen gleichzeitig da» Sparen an» zugewöhiien, statt der Münzen, die an« der Spar-büchse wieder herausgeschüttelt werden können, Sparmarke» mit der nöthige» Belehrung. E» ist nicht zu bezweifeln, das» da» Kind frendig auf-horchen nnd jeden Tag herbeisehnen wird, an welchem es feine erworbenen fünf Sparmarken stolzen Gefühle» persönlich in dcr Südmärkischen Bolksbank oder bei einer Zahlstelle derselben hinterlegen kann, um dort da« Einlagebüchlein mit der Bestätigung der ersten Einlage zu em-pfangen. Auf die erste Einlage wird auch die zweite folgen. Hier eröffnet sich der echten deutschen Frau ein Gebiet, aus welchem sie zu Nutz uud Frommen ihrer Familie und ihrer Dienstperso» neu eine ungemein segensreich« Thätigkeit zu ent» fallen vermag. Die Südmärkische Volksbank hält für die Verlagsstellen eine größere Anzahl von Spar-marken und je eine KnndmachungStaset vorräthig. E» wäre wünschenswert, das» die volk«thümliche Idee der Sparmarken durch recht viele freiwillige Verleger Förderung fände. Da die Errichtung der Zahlstellen der Bank voraussichtlich nicht so schnell vor sich gehen wird, al« e« wünschenswert erscheint und sonach in der nächsten Zeit die Be-sitzer von Sparmarken nicht überall Gelegenheit haben werden, dieselbe» unmittelbar der Verzi». jung zuzuführen, so denken wir unwillkürlich wieder an die hochherzige Vermittlung der Hau«» frau. welche die Sparmarken ihrer Schützlinge gewis» gerne santmel» und der nächsten Zahlstelle der Südmärkischen Bolksbank oder der Haupt» anstatt iu Graz mit einem geringen Opfer an Zeit und Postgebühr zur surchtbringenden An-läge zusenden wird. Humoristische Wochenschau. Die löbliche k. k. BezirkShauplinannschast Pettau hat dem ReichSratScandidateii Wissenjak die Einsicht in die Liste der gewählten Wahl» männer verweigert. Da es nun unwissende Leute gibt, welche behaupten, die Bezirkshauptmann-schaft wolle den Verkehr zwischen de» Wahlmännern nnd dem Eandidaten hindern, so bin ich zu der Erklärung ermächtigt, da« die« nur an« väterlichem Wohlwollen sür Herrn Wissenjak geschieht: Denn er begehre nie und nimmer zu schauen. Wa« die Bezirkshauptmannschaft gnädig bedeckt Mit Nacht und Grauen! ES geht eben nichts über eine väterliche Fürsorge! Die Herren Missionäre, welche in der letzten Woche unser Landvolk zu bekehre» bestrebt toaren, thaten Recht daran, gegen die schlechte Presse loszuziehen. Nur hätten sie die Namen der „schlechten Blätter" nennen sollen, z. B. die „Petlaner Zeitung"! Nun sind einige Bauern der irrigen Meinung, das« der .Slovenski Go» spodar" und die .Südsteirische Post" zu den Teufel«blätter» gehören, welche ein frommer Bauer nicht lesen darf. Solche Irrthümer sollte man nicht einrrisse» lasse»! Da ich scho» von Irrthümern rede, fällt mir die letzte Sitzung unserer Bezirksvertretung ein, wo die Slovenen glaubte», das« die Deutschen über den Boranschlag referieren werden. Die Deutschen wußte» aber vo» der Sache gar nichl« und so referierten zum Schlüsse alle 41 Herren gleichzeitig, so das« der Herr Obmann Z e t e n i k ganz irr wurde und sich zu mir tue Vorzimmer flüchtete, von wo aus er die Ver-faminlnng durch Zwischenrufe weiterleitete. ES gehört eben viel Geduld dazu, sechs Stunden mit leerem Magen leere« Stroh zu dreschen und e« hätte mich gar nicht gewundert, wenn sich die Herren zum Schlüsse au« Hunger nnd au« Liebe gegenseitig aufgefressen hatte». Wen» ich einmal Obmann der Bezirksvertretnng sei» werde, dann berufe ich die Sitzung in den Blechfalon beim Judenuatzl. Dort ist selbst der grimmige Brenüiö zahm und mild und sitzt friedlich mit dem Pettauerc und Stajert au einem Tische. ES kommt eben nur aus daS Lokal a», wo ein Concert oder eine Versammlung veranstaltet wird. Hätte pane 0 u d r i 6 e k sein Concert in der Litaluica abgehalten, wäre eS gewiß besser besucht gewesen und hätte Herr Wolffhardt beim M a h o r i ö candidirt, so hätte er kaum ein Vertrauensvotum erhalten. Ich bin bekanntlich kein Frennd der Advo-caten. aber Herr Wolffhardt hat mir sehr gut gefallen. Ich stimme vollkommen mit ihm über» ein, das«, wenn überhaupt ein Advokat gewählt werden soll, nur ein Wiener Advokat gewählt — 5 — werde» darf »ach dem Gruudjahe: „Je weiter weg, desto besser!" Und »mi will ich in Anbetracht der holien Feiertage mein böse« Mavl bezähmen und schließe meine AuMhrungeu mit de»> herzliche» Wuttsche. das« alle liebenswürdige» Leserunien und geehrten Leser recht fröhliche Feiertage haben möchten, sich nicht den Mage» verderben, nicht zu viel Geld anKgeben. damit sie am 1. Jänner bei Beginn des neue» Quartale« vollzählig n«d ohne Serlenpei» da» Abonnement der «Pettaner Zeitung" bezahlen können. Üp starte «»fkhrmlttel sia» bekaanUich sch»»lich. Man vrrwendet daher da» ohnc störende Rebenwirkung unmerklich milde abführende Mittel welches auch die ver-dauung nicht atterieN, sondern dieselbe anregt und fräfligt, den f)r. Rosa« Balsam für de» Magen au« der Bpolhete de« B Fragner in Prag. Erhülllich auch in den hiesigen Apotheken, Gute Uhren billig. Mit 3-jähr. schristl. Garantie versendet a» Private Hanns Konrad Uhrenfabrik u. öoldwtrea Exporthau* BriX (Böhmen.) Gute Nickel Remontoir-Uhr fl. 3.75. Echte Silber-Remontoir-Ubr fl. 5 80. Echte Silberkette fl. 1.20. Nickel Wecker-Uhr . fl. I 95. Meine Firma ist mit dem f. f. Adler ausgezeichnet. besitzt gold. und filb. A»«stellung». medaille» und taufende Anerkennungsschreiben. Illustr. Preiscatalog flratl» and fraaco. 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Oontennj.) .elfter IereniiaS Drehbein er-klärte im Einverständnis mit seinem Wtibe, daß er die Firma Edel« stein & Sie. schadlos halten wolle, und wenn er seiuen legten Pfennig opfern müßte. „Wir können ja noch verdienen, Mutter," hatte er zu sei-ner Fra« gejagt, .an Kunden fehlt es mir nicht, und wen« ich auch nicht mehr so viel vor mich bringen kann, wie wir hatten, so werden wir doch austäudig leben Kinne«. Der Schändliche verdient es zwar nicht, aber lieber arm sein, als erlebe» zu müs-sen, daß unser Einziger ins Zucht-Haus wandert." Aber der Aermste hatte die Rech-nuiig ohne die Welt gemacht. Was der Sohn verbrochen, wurde de» grundehrlichen »nd strebsamen El-tern i»S Schnldbnch geschrieben. Die ttnnden zogen sich immer zahlreicher zurück und bevor ein Vierteljahr ins Land gegangen war. konnte Meister Drehbein seine Kunden mit Leichtigkeit allein bedienen. Einen Ge-sellen nach dem andern hatte er wegen mangelnder Arbeit tntlassen müssen, und als er auch de» lebte» uud langjährigste» Arbeiter verabschiede» mußte, ließen ihn auch seine Lehrlinge plötzlich im Stich. Was er auch thu» mochte, er fand keinen nkueu. Die Welt hatte ihr Urteil gesprochen, den redlichen Mann in die Acht erklärt, nnd während sich früher die Lehrlinge zn dem tüchtige» Meister drättgten, wollte jetzt kein Bater mehr seinen Sohn Drehbein, dei» Vater des Durchbrenners, wie sie ihn hießen, axvertranen. Zwanzigtausend Mark hatte Iereinias Drehbein im Lanse der Jahre bar erspart, trotz der slir den Sohn aufgewendeten Snm-men. Jetzt nuißte er diese» Rotgroschen, die Frucht eine« arbeit-samen Lebens, rntft mit einem Schlage weggeben, aber er that es ohne Zandern. Kommerzienrat Edelstein mochte wohl etwas Mitleid empfinden, als er in die vergrämten Züge des Baters seines ehe-maligen Lieblings blickte »nd ihn, erklärte, er möge sich mit dem Rest vo» fünftausend Mark Zeit nehmen. eS habe ja feine Eile. .Ich habe in meine»! Lebe» keinen Pfennig Schulden gehabt," erwiderte der Meister uud wischte eine Thräne aus den Augen, »und ich will anch !» »»eine» alten Tagen keine habe». Roch heute werde ich mein Häuschen znm Verkauf ansfchreiben nnd sobald sich ein Liebhaber gefunden hat, bringe ich Ihnen den Rest der übernommenen Schuld." .DaS ist nicht nötig, tilge» Sie es langsam," meinte Edelstein. Um die Lippe» Drehbei»» zuckte es bitter. .Weshalb soll ich die Qual noch lange erdulde», Herr Kommerzienrat?" fragte er gelassen. .So oft ich Ihnen ein Stück Geld brächte, müßte ich doch an mein verirrteS einziges Kind denke» »»d das will ich »icht. Ich kau» aber auch mein Sans gut entbehren," fuhr er tief auf. atmend fort, .de»» mein ttundeukrciS wird stündlich kleiner, und sür mich uud mein Weib reichen ein paar Stiibchen ans." Eine Woche später war IereniiaS Drehbei» HanSbesiher gewesen. Zehntausend Mark waren ihm bar fiir sei» kleines Be-sitztnm ausbezahlt worden; freilich ein geringer Preis angesichts der günstige» Lage, aber er m»ßte «och froh sei», daß er »icht »och mehr verlor. Den halben Erlös brachte der beklagenswerte Bater ungesäumt dem früheren Ehes seines Sohnes. die andere Hälfte legte er bei der Sparkasse verzinslich a». Da»» mietete Meister Drehbein eine bescheidene Parterrewohnung und begann sei» Handwerk mit einem Eiser n»d einer Ausdauer, die einer jugendlichen Krast Ehre gemacht hätte. Allein es half uichtS. Des Sohnes verbrecherische That hatte sich gleich Fnrien on seine Äersen geheftet, und ob auch Frau Susanne ihre alten Kunden persönlich a»fsuchte «nd sie bat, ihnen ihre Auftrage wieder zuzu-weisen, die Eltern nicht für das ttind büßen zu lasse», — umsonst. Mit bedauerndem Achselzucken beschied man sie dahin, daß bereits ein anderer Schuhmacher beauftragt worden sei und dies »icht als-bald rückgängig gemacht werde» könne. Drehbein ballte ob der Erbarmnngslosigkeit der Mitmenschen die Fäuste und nicht selten stieß er herbe Verwünschungen gegen seine» .Einzigen" ans. Wenn er es gar zn arg machte, hielt ihm die Mntter den Mund zli. .Nicht doch. Jeremias," ermähnte sie dann, .er hat gefehlt, aber er ist nnd bleibt unser Kind. Ich war vo» Anfang an dagegen, daß Philipp st»dieren sollte, «nd hätte lieber einen ehr-samen Schuhmacher-meister aus viljm gemacht , aber deshalb schütte ich nnu das Kind nicht mit dem Bade^ns, wir Du. Ich halte un-fern Philipp trotz alle-dein nicht fiir schlecht und ich gebe die Soff-nnng «icht auf, daß der Tag komme« wird, wo wir den Beweggrund zn seiner That kenne« lernen nnd wieder den Leuten ohne Erröte» in daS Antlitz schauen dürfen." Daraus schien die arme Fra« freilich lange warten zn müssen. Phi> lipp hatte ans Chicago nnr ei« eittzigeSnial an die Eltern geschrieben, sie nm Bcrzeihnng gebeten und erklärt, »icht eher wieder ei« Lebens-zeiche« vo« sich zu gebe», bis es ihn: gut gehe. Meister Drehbein hatte immer «och ge- hofft, sei« Geschäft werde Weihnächte». M. R abdecke. 202 sich wieder heben nnd er nochmals zn leidlichem Wohlstand koin-ine», allein seine Hofsnungen schlüge» fehl. Selbst die Zeit, die sonst alle Wunde» z» heilen pflegt und GnteS nnd BöseS vergessen läßt, schien slir ihn nichts Tröstliches in ihrem Schoße zn bergen. Jede» Jahr mußte er vo» de» ihm verbliebenen fünftausend Mark zusehen »nd al» trotz aller Anstrengnngen, trotz billiger und sorg-kalkiger Arbeit eS ihm häufig au Beschäftigung fehlte, entschloß sich der inzwischen ergraute Manu, die ihm zn kostspielig werdende Parterrewohnung mit einem Dachstübchen zu vertauschen. .Dort kann ich auch die wenigen Schufte flicken, die mir zur Reparatur gebracht werden," meinte er zn seinem Weibe gewandt, „nnd wir spare» viel a» Miete." Die Gattin war eiuverstaudeu gewesen und IereniiaS Dreh-Dein hatte sein .Geschäft" drei Treppen höher verlegt, dorthin, wo wir ihm am heiligen Abend begegnete». Bier Jahre wohnte er bereits «nter dem Dache nnd schwang de» Hammer, so gnt er eS vermochte, Not hatten die beiden Al-ten bis vor kurzem noch nicht zu leide» brauche», den» bis-her konnten sie we-nigstenS immer etwas zusetzen. wenn sich absolut uichtS verdiene» lieg. Bor drei Wochen indes hatte Krau Susanne die letzte» zehn Mark aus der Sparkasse er-hoben und seitdem hatte der Hunger schon wiederholt hef-tig an die Thür des Dachstübchens ge-pocht. WaSWnnder, daß Meister Dreh-beius Hände unter diesen Verhältnissen täglich uugtleukiger wurde», seine That-kraft sich verringerte, sein Mut sauk nnd eine nnbesiegbarc Hoffnungslosigkeit ergriff ihn! Bon sei-. nen früheren Kuiiden waren ihm nur etwa sieben bis acht treu geblieben, aber auch diese überwiesen de,a grauen Meister nur noch Reparaturen, während sie neue Schuhe und Stiefel bei jüngeren nnd bes-ser situierten Kon-kurreuten bestellten. WaSJeremiaSDreh-dein »och von Kundschaft zufiel, waren arme Leute, die nach dem Gerede der Welt nichts fragten nnd dorthin gingen, wo sie für wenig Geld danerhafte Arbeit funden. Aber diese Kunden zahlten langsam, ja mitunter gar nicht nnd Drehbein hatte, trotz seiner eigene» Lage nicht das Herz, sie zn dränge». Zu den wenigen Kunde» aus besseren Tagen gehörten auch Notar», Ehemals ei» sehr gnter uud prompt zahlender Abnehmer, bedürfte die Familie nach deni vor zwei Jahren erfolgten Tode des Baters »nd Ernährers jetzt auch nicht selten eines längeren Kredits, den Bater Drehbei» stets mit Freuden bewilligt hatte. Rnr im jetzigen Augenblick hätte er gerne eine Ausnahme gesehen, nur diesmal, weil sonst daS Weihnachtsfest frend- uud glanzlos für ihn vorübergehe» würde. ♦ • • Als die Weihiiachlsionne hinter den Häusern der Stadt ver-sank, legte JeremiaS Drehbein den Hammer befriedigt ans der Hand — die Schnhe für Notars waren fertig. Mit einer wahr-haft heldenmütigen Ansdaner hatte der graue Mann gearbeitet. \Ö WeißnaW. Mer »ciftttiiria der »fixten dringt Zum weihnachtlichen Ranin, Ku llabe», die sich Liede bringt, Bestrahlt der Danneiibanm. Legliickt stehst du I» seinem Lichl; An Heller Frdhlichkeit Srglilnzt der deinen «ngesichl — .0 sel'ge Weihnachtszeit!' So jauchzt dein Her», so singt drin Mund, Wer siel nicht jubelnd ein Heut aus dem weiten Srdenrund? Da klopft'» — wer kann ti sei«? 9in armer, milder W.inderlmaiin. Sein ffng' blickt matt »nd trank, Du führest ihn zum lisch heran. Du giebst ihm Speis' und Trank. Durch all die Lust, die dich umschallt, TSnt leis' .Galt seg'n e» euch!" Der Wandrer geht, sein Schritt verhallt, Und »un erst bist du reich. «I. Rlcvlal. Der sehnlichste Wunsch, eiueu Tattueubaum in seinem ärmliche» Stübchen brennen zn habe», hatte ihn belebt und die zitternden Hände schneller gefiihrt, ja ihn sogar dermaßen ermuntert, daß er wieder einmal ein lustiges Liedchen vor sich hingebrummt hatte. «Nicht wahr, da guckst Du. Alte?" hatte er lachend gefragt, als sei« treues Weib verwundert vor ihm stehen geblieben war nnd gehorcht hatte. .Die Arbeit geht schneller vo» der Hand, wenn ma» singt. Herrgott, habe ich in meinen jnngeit Jahren gesungen! Aber deshalb war ich auch immer znerst mit meine» Schnhe» fertig. Der Gesang elektrisiert. Mntter, man wird ordentlich wie-der jttng. Ich habe wahrhaftig selbst nicht geglaubt, daß ich die Sitesel heilte fertig bringen würde. Aber da siehst Dn im», was Dein Iereinias noch leisten kann. Daß Dn keine Ursache hast zu weinen nnd ans Betteln zn denke»," Iran Susanne nickte nachdenklich. .Jetzt aber ist die Reihe a» Dir, Mntterken. weu» wir heute Abend inner Bänm-cheii noch haben solle». Putz Dich ein bischen heraus nnd bringe die Schnhe selbst fort. Sie kosten drei Mark. Und wenn Dn das Geld hast, kaufst Du unterwegs ein Bäumchen für snnfzig Pfennige uud einDutzendLichtche», das übrige habe» wir wohl »och vom vori-ge» Jahr." Die Gattin fenfzte. .Baue keine Luft-schlöfser, JeremiaS", bat sie. .Ich wieder-hole Dir, was ich hente mittag schon sagte, daß ich nicht glanbe, ich werde Geld mitbringen. ES ist halt Weihnachte» nnd jeder hält jetzt seine Groschen fest Bersnchen will ich'* gewiß,aberichmöchte Dir eine bittere E»t-täufchung ersparen. Je mehr Dn Dich in den Traum einwiegst, daß heute abend bei nnS die Weihuachts-tanne leuchtet, desto härter trifft Dich her-«ach die Unmöglich-seit, das Borhaben auszuführen." Meister Drehbei,' senkte de» Blick zu Boden. .Recht hasl Dn freilich, Mntter,' sprach er fast tonlos, .aber Dn solltest mir doch den Mnt nnd die Hoffnnng nicht ganz nehme». Wen» wir Mensche» nichl mehr zn hoffen habet«, d.in» verlohnt es sich nicht, weiter zu lebet, I Aus der Hoffnung schöpfen wir neue Kraft uud darum glaube irii gerne an etwas, was ich wünsche. — Aber nun mache Dich am den Weg, es wird sonst zil spät." • « Eine Stunde nachher läutete ^rau Drehbei» an der Thür der Winve des Notars Belli. Das Dienstmädche» öffnete. „Was wün-scheu Sie?" fragte es schnippisch. .Die Iran Notar zu spreche»." .Könne» Sie mir nicht sagen, was Sie wollen? Die Frau Notar ist mit dem Schmucke des Christbaums beschäftigt." .Ich könnte schon, aber ich will nicht." „So, nun — In diesem Augenblicke öffnete sich die gegenüberliegende Stuben thür und i« deren Rahmen ward Fran Notar Belli, eine beleibte, gntmütig aussehende Dame mit stark ergrautem Haar sichtbar. 2 .Wer ist beim da?" fragte sie. die Thür hinter sich schließend. .Ich kenne die grau nicht; sie will Sie selbst svrecheu," siel daS Dienstmädchen ein. Ich wollte sie gerade fortschicke», da ..." »Guten Abend, Frau Notar", begrüßte grau Drehbein ihre Kuudi». »Ich wollte selbst mit Ihnen reden, weil ich die Schuhe bringe und weil ich Sie bitte» wollte, «»S neue Arbeit zu über-weisen." Dabei griff sie »ach ihren« Körbchen uud brachte die vor einer Stunde fertig gewordene» Stiefel zu,» Vorschein. ^ »Ach, Sie sind eS, Fra» Drehbei». DaS ist schön, daß Sie die Stiefel bringen; da kann mein Sohn sie morgen gleich anzichen. Sie glauben nicht, was die Kinder fiir Schuhzeug gebrauche», das ganze Jahr könnte nian beim Schuhmacher fein, wen» man die Jugend ordentlich anssehen habe» will", klagte die Dame. .Was kosten sie, Fra» Drehbein?" .Drei Mark, grau Notar." Frau Susauue holte tief Atem und blickte envartungSvoll auf die Fragerin. J 5 — in der Thilr, aus welcher sie vor zehn Minute» herausgetreten war. Frau Drehbei« schlich niedergeschlagen tzon dauue». Erst al» sie auf der Straße stand »nd die viele» hastenden, schimMuden und lachenden Menschen sah. sammelte sie sich wieder »nd trippelte la»gsam ihrem Dachstiibchen zn. DaS Wogen in den Straßen, ta« sie sonst so gern beobachtete, die vornehmen'Kutsche» der Reichen, die zahlreichen Bäter und Mütter mit gewaltige» Paketen, die eilenden Mainier und Fronen mit WeihnachtStanne» nnd vielen andere» fiir daS Fest bestimmte» Sachen, interessierten sie nicht, ihr Sinne» uud Denke» weilte bei ihre»« Gatte» und deffeu Schmerz ob des »un christbaumlosen heiligen Abends. Manchmal blieb sie ans ihrem Wege seufzend stehe» und stierte teilnahmslos i» eines der zahlreichen hell erleuchteten Schaufenster. „Wenn ich mir ein Mittel wußte, meines JeremiaS Wunsch zu erfüllen," rang es sich matt l*un ihren Lippen. »Aber ich finde keins. In früheren Jahren h litte» sich die Händler gefreut, mir Der PoftiUo» i» d«r Vhristxacht. vo» Nel Fra» Belli betrachtete die Stiefel nach allen Seite» nnd sagte dann: .Recht hiibs;> gemacht, meiu Gustav kanu sie nun wieder gut sonntags tragen." Aber Miene z>» zahlen machte sie nicht. Fra» Drehbein lief eS vor Aufregung bald heiß, bald kalt über de» Rücken, aber ihrem JeremiaS zuliebe blieb sie ruhig stehen. »Ich schicke Ihnen das Geld nach Neujahr, Frau Drehbein," bemerkte jetzt die NotarSwitwe »nd sah ihrem Gegenüber in die Augen. .Sie wisse», z» Weihnachten hat man große Ausgaben nnd deßhalb paßt es «tir heute schlecht." Frau Susanne stieß einen Senfzer aus. »Armer Manu", flüsterte sie leise. ->• .So geben Sie mir wenigsten» neue Arbeit mit, Frau Notar," bat sie laut. .Ich schicke sie Ihnen, ich schicke sie Ihnen, liebe Frau," tröstete die Angeredete, .ich habe jetzt wirklich keine Zeit, in den Schuhen hernniznwühle»; mein Christbaum ist noch nicht fertig und in einer Stunde soll bereit» die Bescherung stattfinden. Nach de» Feiertage» de»ke ich au Sie, bis dahin habe» Sie sicherlich «och Arbeit ge»ug." Mit diesen Worten drehte sie der Meisterin den Rücke», er-teilte dem Dienstmädchen »och einen Befehl nnd verschwand dann nyotd und Koni« staun. (Mit tlkMrtjt) etwas borgen zn können, jetzt aber kennen sie das Weib des zu-rnckaekoinmeiien Schusters, die Mutter des Betrügers nicht. L Gott, es ist bitter, so gar kein Glück, keine Freude an diesem Tage verbreiten zn können!" „Enget erscheinen, vertiinden be» Frieden. Frk'den de» Menschen, wer freuet sich nicht!' klang es soeben von glockenhellen iikinderstimnic» ans den Fenstern eines vornehme» Hauses, i» dem der Weih»achtsbanm bereits seinen glückverkündenden Glanz erstrahle» ließ. Frau Susanne horchte ans. In die Angen der alte» Fran stahlen sich heiße Thräne» ^i»d je länger sie zuhörte, desto reichlicher strömten sie über ihre gramdurchfurchten Wangen. .Wer freuet sich nicht?" wiederholte sie leise. »Die Arme» uud Berlasienen! Sie kennen keine Freude, sie stieht alles Glück dieser Welt. Philipp, Philipp, welches Leid hast Du über uns gebracht!" Der Gesang der Kinder verstummte. Frau Drehbein setzte ihre» Weg in beschleunigtem Tempo fort, hatte sie doch sür die Geduld des eiufam harrenden Gatten schon allzulange mit der Heimkehr I gezögert.-- ir IS» Ist der »ritt«? Eine Blerklstlmde spater hatte sie da! HauZ erreicht, uilter dessen Dach.iiebel sich die Wcrkstälte drS einst virl genanuteu »nd viel begehrten Schuhmacherincisters JeremiaS Drehbtiu befand. Högernd betrat sie die Schwelle; der Gedanke, dem OJottc» die Erfolglosigkeit ihres Versuches mitteilen zn miissen, preßte Ihr schier da» Herz ab Wie mn sich zn sammeln nnd eine» Trost ancsindig zn machen, strich sie mit der Hand über die Stirn, da — — ein Wagen fnhr vor »nd hielt direkt vor der Thiir. Erichrocken blickte sich Iran Snsanne um. ES war jener Postbote, welcher Pakete nnd Wert- __'_sacheuau Adressen be-fördert n»d zur Weih-nachtSzeit stet» nnend-lich viel zn thun hat. — .Wohnt hier im Hans ei» Schuhmacher Drehbein,der früher in der Josephinen-straße ein HanS besessen hat?" fragte er, auf die Alte zntre-tend. .Ja, aller- dingS. Er wohnt im Dachstock. Haben Sie etwa? fiir ihn?' .Natürlich," .So geben Sie es mir nur.* .Gott behiite, Frauchen, fo etwas gebe ich selbst ab.' .Ich bi» aber feine Frau, Sie kiinnen'S mir schon getrost an-vertrauen.' .Das ist freilich schon etwas anderes, aber geben kau» ich Ihnen das Poststiick trotzdem nicht.' «' .Na, warum denn nicht?' .Weil Frauen über ein solches Stück nicht quittieren können, fall» sie nicht besonders dazil bevollmächtigt sind. . Es ist nichts Geringeres, als ein Geldbrief mit dreitausend Mark, den ich ab-zuliefern habe.' Mutter Drehbein fnhr mit der Hand nach dem Herzen, das ein freudiger Schreck durchzuckte. Die Ueberraschnng hatte ihr die Sprache geraubt und es vergingen Minnten. bis sie wieder Worte fand. .Dreitausend Mark!' rief sie endlich und schlug die Hä»de über dem Kopf zusammen. .Komme» Sie, Briefträger, kommen Sie, mein Manu wird gauz außer sich feiu vor Freude. Aber halt, noch ei«S: woher kommt der Brief?' .AnS Ehieago.' .Bon Philipp, von nnserm Sohn!' jubelte das Mütterchen und stieg, so rasch ihre Füge eS gestatteten, die Treppen hinauf. Der Postbote folgte ihr. ..Jeremias,' rief sie oben angekommen und stürmte in das StÜbchen, .Du bekommst Deinen Ehristbaum uud waS fiir einen! Den schönsten sollst Du haben, der in der ganzen Stadt zn kaufen ist. Frene Dich. Vater, das wird ein herrliches Weihnachtsfest," Meister Drehbein machte ein Gesicht, als ob er an dem Ver-stand feines WeibeS zweifle, aber noch bevor er eine Frage stellen konnte, war auch der Briefträger in die Stube getreten. .Sind Sie Schuhmachernieister Drehbein?' fragte dieser. „Jawohl, wie er leibt nnd lebt.' .Ich habe einen Geldbrief mit dreitausend Mark an Sie. Ab-sender ist Philipp Drehbein in Chicago. Bitte, anittieren Sie über den Empsang.' Einen Moment stand der Alte wie versteinert, dann rang sich ein Jnbelrnf von seinen Lippen. lSchiuh Mut) er Hostillon in ber Ohrisinacht. »»lille Nacht, heilige Nacht!" So glüht e» hinauf zu der nu»g». saal lassen wollte, barsch aufrief: .Den Vorrang der Dümmsten!" K. Moderner (kiirnahmequell. »Smmeree: .Die «eineindrkaNe ist wieder leer," — Btirgermelster: .Hm, da miissen wir den Radfahren, noch ein paar Arge verbieten," £ weh! „Och bin ein großer Freund de» Wassersporte». gnädige Fra«, uud gottlob, läßt sich diese» Vergnügen mit meinem vernf vereinigen!" — .Za, mein Man» sagte mir schon, Sie seien weinhSnblee!" ^ IHNU TX I €k Lla u >■9 »> ». -cr- !ta'bSleber in Butter gebraten. Die Leber wird gehiiutet, In bvnne Scheibche» geschnitten, mit Salz bestreut und in Steh! oder feinem «rie» um-gewendet, Altdan« thut man vutter und feingeschnittene Zwiebeln in einen Tiegel und legt, wenn die Butter recht schSumend aussteigt, die Leber hin« ein und laßt sie auf beiden Seiten recht schvn gelbbraun braten, aber ja nicht lange, sonst wird sie hart. Banillrbriilcheit. l2d «ramm sahe Mandeln werden gebrüht, geschtilt, gestoßen «nd mit etwa» Zucker leicht gerSstet, 3 Eiweiß werden zu steifem Schnee geschlagen, vanille «nd gestoßener Zucker, lZü Gramm schwer, und die Mandeln darunter gemilcht: von der Masle werden kleine Htiulchen «it einem Ldffel auf Oblate» gesetzt, in jede» Häufchen wird ei» Stistche« verzuckerte Orangenschale gesteckt und die BriNchea aus einem Backblech in gelinde ge-helzler R»hre gebacken. t 19 4 Itttl » t » 7 3 8 • 10 8 t II 4 13 10 t II 14 IS 10 19 3 IS 3 t , 4 1« II 4 8 10 17 4 t li • II I» II Zahleuritsel. An CteRe der len I» vorstehender ffi-n der weise zu setzen, lenennunaen entstehe«! l'»in IS « 8 13 13 4 I* II a 4 13 13 4 1 13 7 0 14 7 5 0 5 13 10 1 5 13 13 II S 10 I 15 1! & 13 3 8 .1 II II » 3 7 14 17 < i gut sind Buchstaben »a| folgend« Benen» W»WWWWW> Konsonant. I) »ine vor,iigllch« nortwullrti« vi-niMn, |l «ebenflu» der fetler. 4) Sin Stelast. »> »in asiatische« «eich. «1 »m rnl- tische« »encralgoulxrnrment. 7)Sin« Sehen« ^ j.-. >WIWWWWW«M«lWWW fig al» ®«lnt verwende! »itd 10; ®ltt tfbei stein, ll) Der bedeutendste deutsch» Dichter bet lt.---- • - 35* 441 5820 10 #113 13 Würdigkeit In ^Venedig. 8) »ine dramatisch« ..... ' Sängerw, »> »in« Wasleepflanze, welche b>lu- it» Salat verwendet wird. 10) »in (rb< | „ ,__________ I») «II . der ««gen» nischen Konsdderatton. undeei». innenftaat ..........I») «in mHiiitluher Biirtfnme. 14) Sin« griechische 7 Jnlel. 14) »In tfonsonant. — Lind die ISSrter richtig gefunden, so b«j«Ichnet die senkrechte Miitelrelh« da» »Nest, erhalten« Bruchstgck au» der deutschen Heldensage, gegen »nd« de» 8. Jahrhundert» nledergeschrteben. __Paul »lein. Arithmogriph. 18 10 I« I» » I, 4. »in didlilchee «am». 10 17 S 8 8 o. »in» «ladt In Ruhlanb. 11 1 II t « II vesterr,.Ichlel, Stallt. I» 13 I I« 13 8. «labt In «antaste». t I« 10 It 10 X. »In cvernlomponlst, h 4 3 8 5 17 «. »ine Pstanienaatlung. 13 8 0 » 1. »I» biblischer «ame. » 13 8 t >3 o i 4, Stadt in rdilrlnaen. 7 17 13 i 7 7 i. »In sranzdsische» Zeebad. II 10 14 10 « 13. »ine «ladt In Ungarn. . 13 7 8 a IS l 4. «ladt In »nalaud, v 13 » I« 8 10 0 19. Strtdt In Schlesien. II o 13 8 0 8. Rordomeelkan, Staat. » I 14 13 It 13 5. »in üNilNbemmmt. It 13 13 I 10 It 13. »nolische «tafschast. -lud die Ntirler richtig gefunden, |i> 4 bezeichnen die «n|an,,4buchltadcn sowohl al» bie ikndbuchilalxn, von oben »ach un- „ teil gelesen, die «oe- und Munnmen l>on 3 liiHl deutschen fitchtej« und tchrifistellern. «aiilftltln. 3 Problem Str. 240. Bon I. Berger. Schwarz, Palindrom, Um nai »ill er dem Rillelmeer zu zieh», erch wanlsch« Fluren hin: Eiehl seinen Namen ruckwilrt» mau au. Ü" '. 1 DleSehw«!, nndZeantrelchdurchelltirdann. Johanne« Helpe, U C 1) E V U U Weiß, Kau tn 4 tilgen. HuflofiiNflen au» voriger Nummer: £ 0 linrndet »alenwltgel. - Der »«rwandlu««»anfände: Sfaner, Intin, Hut«, öch», I.nfiul, Atid«, I Ina, Hund. • »ifolau»-Aiiitanft. — le» Bit. _derrfltsel«: Tfinfet und »Igenllebe. maiden die Augen triib«. Alle «echie »»rdtliaileii. Berantwortllch« Aebattlon von »en st P'eiffee, gedrnitt und herau»geg