At.'U2. Montag, 18. Mai 1903. 122. Jahrgang. Macher Zeitung. ^ X ?"^"is: Mit Pusiur» jeildu««: «aiizjühliss !«» «, l^lbiül,,,« l5> li. In, iluntor: ganz. >^^^^ ">v z„ 4 j^ii^.,, s,,) ,, glum'« per Z,',Il> l^ k; l>ci i!>«!>n'» Wicdi',!)!)!»»^'» pl'r ^»'lll' U n. Lis «Laibachei Zeililo^» eischli»! lü^lich, mi! slüölialmir drr <3o„>t- nnd ^inlaqs, Die Admlnlftration befiod,'» stch llulinrchpllly Nr, 2, di,,' MtbaMu» Nalmalinga»«' N>, <>, öpn'chst»»d»>li drr Rrdalliun uo» « l>i« ><» ll!»l Ullrmittagt, U»slN!!li>'!!l' Bin's? lucrdl',! »ich! «„geüümi,^». Maüllssliplr mcht,n>!!>fgrst>lll. Nichtamtlicher Teil. ^r Ausbau russischer Eisenbahnen. ^eil>t ^ ""bärtiger nnlitärischer Berichterstatter ^chui,^^'' ^ ll'doni andere» Lande bilden in ^!t>^ '"lbauten von Eiseubahne», iiberhaupt die /^ü ^'^^ ^^'^ ^lonimuiukationc'Uetzec', einen erheb-^ »^'."""^ "» militärische Niacht. Tonn bei '>n s?""l ''ln5dehnung deH russischen Neicheo, ^""'Pfn^'^^" Lmldwegen, seinen zalUreiche» s^ »,^^'U'ge» »nd ungeheuer großeii Wald»» ^>ln„^ '". ^^'l' häufig vorkonunellden räumlichen ^>!>'l"'^^""' ^"rnisoneu ein und demselben ^iiig^ ^' stüszt die Durchführung einer plan ^^ Mobilmachung auf nicht unerhebliche ^ '^«n^"' ^nd verzögert den Aufmarfch d« ^'N (^> betreffenden Landesgwnzen gegenüber ^'Nch^^ueiwr, der über bessere und zahlreichere Mi^t ^,^ '"^ aut erhaltene Wegeverbindungen !j?ts"n Gesichtspunkte a,ls et^scheint jeder . bl"i,d "'^ drin Gebiete des Verkehrswesens in ?)^„/" "lcht )li unterschätzender Bedeutung „ ' "'il d""'^ "'^"" lich auch das lebhafte Inter-li^ 'h^,.'«.^^ """ der gesamten Welt die ilumoi' 5, Äal„, '^"lleuduu^ entaegencievende tN'os>e sibi k, b«,a,i '"^ '^'" zahlreichen AbMeiaunaen iü, b, '^lni >^ '""den. Ganz besonders wird fortcu'-.""' M^ "^ Venutzbarkeit der inandfchurischen « n ^Hnlin5!' so das; fie fich. nachdem erst tin^lich ^ !t ^ ^ ''5lo,nlnanden und in Charbiu ein Chef ^e^^cht^ . ^'"^"nsporte des ostasiatischen Nayonv ^ ^tt>y.l^"^"l sind, fast durch nichts mohr von '^3^ n/!'"^ ^"' i'brigen Vahl,en des rlissischeu 1'° Ul wi ^'^^^"- Dein BahnhofskolNlnando i^^üil-n ^ ^' Strecke uon ^iizilar bio zurTtation i? ^nlii m "'^ ^^' strecke der sudinmldschuri' >!,!'^'r^ ^""t-bin bis .Nmadulin iiberwiefon. ^er-"i/ ^r si > ^'"bnhof^onlmando Port Arthur der > «llos, ^ """dschnrischcn Vahn bis Port Arthm- "<"ny^ , ustreckon sowie die Häfen Port Arthur, >, ^^ ^"luij äuaeteilt. ^» ,^ ?uch räumlich weit getrennt, so doch nn <^bcis,^ ""nn'nliange "'it der niandschnrischen ^^z^!" ^' ^i^j^ Ormburg-Taschkent, die in Tamara den Anschluß "N die erstgenannte Vahn finden soll llnd di.e iin Spätherbste uergai^ienen Jahres, w,e projettiert, bis ^mba auf einer Strecke von l^l Werst vollendet wm'dm ist, Ein Älick auf die >larte lvird, >oenn man die weitreichenden Ziele russi scher Polilit in Asien, den Gedanken, unter Umstä'n den iiber Indien nach dem Indischen Ozean vorzn dringen, in Betracht Mht, die Bedeutung jener Vahn noch weiter veranschanlichen. Viele englische Vlätter meinen noch hente, daf; Nußland die ^eit uoch »licht fiir gekommen erachte, um ,',u einen, Schlage gegen Englands asiatischen Besitz auszuholen; eist solle der Au5bau dc5 Eisenbahnnetzes an der Grenze von Afghanistan eine vollendete Tatsache sein, erst solle die mittelassiatischc lfrnher tranolaspische) Val,n mit der neuen Taschkentlinie in unmitellbarer Verbiu-dung stehe., llnd dann nach Herstellung der gleichfalls von russischer Seite in Persien zu bauenden Strecke TschuIla-Täbri^TeheranMesched ^illschk der gleich zeitige Einmarsch rufsischer .Heeresmassen in Afgha nistan sichergestellt nierden. Die Scliwierigkeiten. de>,en die Auc'sübrung solcher Pläne rnssischerseit'. heute begegnen nnirde, werdell ersichtlich, wenn man sich die Verteilung der russischen Truppen in TurtV' stan vor Augen fühl-t und die Hindernisse in Cnvä gnng zieht, die einer schleunigen itonzentrierung aü irgendeine!» Punkte der afghanischen Grenze und d<',^ ')lachschub von Truppen, sowie aller Heere<'bedürs!Ms>,' au5 dem russischen Hinterlande entgegenstehen. C-, ist allerdings zutreffend, daf; Afghanistan gegenüber, in Turkestan, zwei Armeekorps mit <1l> Bataillone», 18 Schwadronen und 17 Batterien in einer Gesaim stärke von 45.lXX) Äl'ann stehen und das; der mchm''.' Posten ru'sischer Befatzung bis dicht an die afghanifa,.' Grenze, nach Mifchk, vorgeschoben ist. M'un umn aber bedenkt, daf; nur eine einzige direkte Verbindung zwischen den Sitzen der beiden Generallommauöo., vorgenannter Armeekorps, Aschabad und Taschken-besteht nnd daß die entlegensten Garnisonen de. ersten tllrkestanischen iiorps in Kalau uud Andijchal. fast ihrell gesamten Bedarf an Personal und Material über den beschwerlichen, weiten und gefahrvollen Weg des Kaspischen Meeres heranziehen müssen, da>:>! wird nmn die außerordentliche militärische Machter Weiterung begreifen, welche die IM) kilometer weite Bahnstrecke Orenburg Tafchlent für die russi?ä,°asi^ tische Politik bedeutet. Im Verein mir der genannte» persisclM Vahn wird der erwähnte Schienenweg nach Tafchkent, vou Tiflis und von der Wolga her m kürze« ster ^rist lioch 5l Bataillone, 8l Schwadronen uud ^l ^eldballerien heranschaffen und somit die m vor-derster Linie zu einem Durchmärsche durch A'ghan> stan vereinten russischen Streikkräfte auf n.che au UD.lXX) Mann bringen können, Anßer den gena>f»ten großen Balnilinien si»d lioch einige andere Schienenwege in Nichland tiuz'ül) nen geschaffen worden, deren vornehmlich militärische Bedeutung in die Angen fpringt. Da ist vor -lUen Tingen die oon Waisliia»! iiber ^oioilsch Lodz na».l! Malisch führende Bahn zu nennen, die eine direNe, Verbiildung zwischen der Preußischen Grenze ui'd Warschau herstellt und mit solchem Eiser gefördert wurde, daß ihre Eröffnung noch vor den» lontrak> mäßigen Termin zn Anfang diefes Iahreo bereitt, Ende l!>(^ erfolgen konnte. Welch militärische Wicl,' tigkeit dieser Bahn seitens Rußlands ziigeschriebli: wird, erhellt ans dem Umstände, daß man sich en schlössen hatte, sie im Hinblick auf die Möglichf ii eines fiir Deutschland erfolgreichen Krieges mit rusn-fcher Spurweite zu bauen, trotzdem die Warschau» Wiener Bahn, st'wie ihre beiden 'jux'igl'mien Slie». niewicc-Alerandrowo nnd Koluszki Lodz die einzigeir rllsfifchen Äah»,en mit westeuropäischer Spurweite sind. Auch der Umbau dn' Bahn Witeb^l-Ehlobin ist fertiggestellt worden, wodurch der Pla». eine direkte Verbindung zwischen St. Petersburg und >tiew ein zurichten, verwirklicht wird, fobald die noch im Äml befindlichen Strecken St. Peleroburg-Dna und Sokol° niki-Witeb^l beendet sein werdeil. Dio Nachrichte». daß klasan durch eine Transivolgabahn »lit llfa und St. Peker^blN'g verbunden werde» soll, um auch i» diefer Dichtung die Mobilmachung russischer Armee« teile zu erleichtern, ist mit dein HinN^eis darauf de-mentiert ivordei^, daß vorläufig nur der Bau einer neue» Bahn zwischen ,^lasan und Moskau mit dem Bali einer Brücke iiber die Wolga bei Wjasowm'e be schlössen worden ist. Dagegen bestätigt es sich, daß die >ll Werst lange militärische, so überaus wichtige Eisenbahn Kowel-Kiew in ihrer ganzen Ausdehnung dem Betriebe übergeben wurde und daß die Ba^n Warschau^ireuzburg erösfuet werden konnte. Feuilleton. Identität. 'l>tl'^" '^.! ^^^'lbetor Herr, d^er trotz semn arwl-"ür '." dc^ u!" """, recht nette>i Eindruck inacht, ^>! ^^l' ^" '^'lbureau. Seine offene Physiogno-i'i,^" sl)fol< ?^"^"l und fröhlichen, blauen Äugen V" '>>! „ V'"'^ bin, daß er keine blutige Ent-^i?^ ä» e>- "3"'' k""e verzweifelte oder zornige ' ^ Ml ,! "' bat. Er wendet fich >nit fast leiser ^^"'.<5en ?' ^"chtiueifler, der ihm nntlvortet: X ^^,1 > vutnant ist augenblicklich mit einer !sTio ^^V^hlsangelegeuheit beschäftigt, doch 'pjl^ Herr ^^^'^"'r sprechen wollcm . . ." °I^' ^ea.m '""^ "'it ^i-eliden den Vorschlag an, !^a ^ Na^ Negeuübergestellt zn werden, und "'"l6 lu<.. '""ster. Tabei machte er eine Vowe-"'"!.' boi " "' '"lN'n wollte: r,,,.. '"viner Augelelenheit genügt das voll-'»I - ^ lcht ' "^ ^' »lit li^^^ bureau dec, Sekretärs und weu- ^' dil.s.,,. "'-'würdigein Lächeln dein Tische zu. >^> ^.r^"bt. ^"^^hril S' "ta> srl)oucht il,n nlit einen, trock< - ^,^t»,hl ,"^ >'ch!" zurück und der Herr fällt an' ''^ " »>it ^,,^" ^"' Tür, während da» freundliche ^wz>^""^" Tchnelllgleit vou seinem Ge Der Sekretär ist gerade dabei, ein Protokoll zu kalligraphieren: dabei zieht er die Augenbrauen in die Höhe. wie ein Mann, der eine ungeheuer wimtlg>> Arbeit erledigt oder fich iiber die Orthographie gewisser Worte nicht klar ist. Von Zeit zu ^eit wende' er sich an einen gräßlichen Strolch, der von zwei Poli zisten eingerahmt wird, mit denen er eine Kamin-garnitur zu bilden scheint - wie ein Aschenbecher zwischen zwei Kandelabern. „W" heißen Sie?" Ter Gefragte lmit dermaßen knarrender! Stiimne, daß man sich versucht fühlt, ihn, ekwao Oel in den Mund zn schmieren): „Iules°Alphonse»Pln mart, genannt das Sumpfhuhn, Herr Präsident!" Ter Sektretär (schreibend): Und ist die Verhaftung des PP. Iules-AI^'hmlse.Plumnri, genannt das Sumpfhuhn, auf Grund feiner Auosagen erfolgt, ('iu den Polizisten): Es ift gut. Sie können ihn weg Tie Polizisten gehen mit den, intereffanten Mit° bürger ab, der dem an der Tül sitzenden Herrn ein liebenswürdiges Lächeln zuwirft, das nur kül,! erwi del-t wird. ... Ter Sekretär (zu dein Herrn, mdem er ilm mu einei,7Blicke ansieht, als toenn er seine Züge mit den lehren Mördersignalements vergleichen wollte): ^-li, j^t können Sie Ihre Auosage "bg^'en Der Herr (trotz feines reinen Gewissens elwa^ unangenehm berührt): Mein Gott mein Hen, e. handelt fich un, eine sehr piere au? der Tasche), eine Unterschrift, die bestätigt werden soll. Der Sekretär (mißtrauisch): Eine Untersucht, die bestätigt werden soll? (Er nmmit die Pap/e.-e, durchfliegt fie, in der Hoffnung, darin etwas für den Herrn .^ompromiltierendes zu finden', dann sieh! er durch das Papier, fest überzeugt, es verberge sich darin ein niederschmetternder Beweis. Als er nichts finden kann, entschließt er sich endlich zum SpreckM.) Si> heißen? Der Herr (mit freundlichem Lächeln): Mar'e Aiin<5'Armand^idi'Ie°Poncein. Der Sekretär bohrt seinen Blick bis in die Seele des Unglücklichen, als wollte er sich fragen, ob dieser sich nicht über ihn Instig macht: er ficht ihn so drohend an, daß der arme Mann mit Nachsicht heischendem Lächeln erklären zn müssen glaubt: Meine Paw» haben sich das Vergnügen gemacht, mir diese Nanie» zu aeben: ich war damals noch ganz klein . . . Aber wenn Sie jetzt die Güte und die ssreundlichkeit habe» wollten, mir meMjl,' Unterschrift zu bestätigen . . . Der Sekretär (die Unterschrift mit augenscheiu' lichem Mißtrauen betrachtend): Das ist Ihre Unter-schrifl? Der Herr (eifrig): Wünschen Sie, daß ich sie viel» leicht noch einmal in Ihrem Beisein niederschreibe? Der Sekretär: Wozu denn? Der Herr: Nnn, damit Sie sie vergleiche» im>> auch sicher sind, daß es meine Handschrift ist. Der Sekretär (ironisch): Da>? ist auch ein Be-n.e'.s! Als wenn es so schwer wäre. eine Unterschrift nachzumachen. Der Herr (verdutzt): Erlanben Tie 'mal! .. Laibacher Zeitung Nr. 112. 960 IS. Mai 19^. Politische Uebersicht. p' Laibach, 16. Mai. TaZ „ivremdenblatt" lol-ist darauf hm, daß die kroatische Veloegllng so sehr die politische Affinität mit den Vndapester ObftrllNionsftunnen verrate, daß es vergeblich wäre, den ersten Anstoß nnderowo zll snä)x ^u sland stillen, so richten sich anch die lroatischen Van ern einen li^x lcx Znstand ein. Diesen Iusammenhang tonne nlail leicht anch dadllrch ermittelli, daß man dein ungarischen Reichstag seine Kraft wieder gibt, dnnn werde sofort die Nnhe in Kroatien eintreten. In den» gleichen Maße, als der Dnaliomno frei voll Ansechtnng blewt, ini gleicheil Maße genünnen alle Grundgesetze, ans denen die Verhältnisse des Staaie5 nnd seiner Voller aufeinander beruhen, an ^estigleil lind Ansehen. Werde aber mn Dualismus unablässig gerüttelt und stetc' von neuein seine llnerträglichleit und Unzulänglichkeit betlagt, dann »verden anch an Stellen Wunsche rege, an die am wenigsten gedacht nnrrdo. Den nngarischen Obstrultionisten sollie eo ii'lcht schwer fallen, Eilisicht in diese Wahrheit zu ge-U'innen. Man meldet, ans Paris: Es wird nahezu als gewiß angesehen, daß sich König Viktor E m a -uuel III. anläßlich der Gleise nach London zur Ab-stattlmg eineo Gegenbesuches beim Köllige von Eng' land in der französischeil Hauptstadt aufhalteil wird. Angesichts der vn-trauensvollen und frenndschaft-lichen Ve,v>ehnngen, die Mischen Frankreich und Ita» lien ernenert »vurden, nnire ev geradezu auffällig, lr«nn der König dnrch 7vrailkreich reifen follte, ohne in Paris zn verlueilen. Wie es heißt, soll über den Ve-1>ich des Königs in Paris bereits ein Meinungsalis lansch Mischen dem Quai d'Orsay und der Konsnlta eingeleitet worden sein. In einer Ansprache, welche Premierminister V n lf o u r an eine Abordnung richtete, die um Beibehaltung des Getreidesolln bat, führte rr nus, der Zoll sei eine Kriegssten«- geiuefen. Er glanbe, in Znknnst werde allgeiueine ^reihnndelpo-link tMrfchen. Gegeiliuärlig herrsche überall in den Kultnrländerll dao Schukzollsliswm, anßer in Eng llnd, da5 »lach vielen Dichtungen dadlirch gewonnen habe. Die neuerdings verbreitete Nachricht, daß die russische Regierung trotz gegenteiliger Versichenmgen an dem Entschlüsse festhalte, die rnssisä^ Besawillg in N int schwang zu verstärten und entlang oe>> Laufes des Liao, sowie an der Mil'ndilng dieseo Flusses dauerhafte Vefcstiguilgen zu ernchten, sindet, wie mon ans Paris meldet, in den dortigen diploma-tischen Kreisen leinen Glanben. Man hege überhaupt die. Neberzengung, daß Nußland in Ostasien teinerlei Ueberrnschung der dort interessieren Ä>lächte Plane. Was von russische? Seite in der Mandschurei bioher gefchtchen, war, wie man betont, vorausgesehen und sei, was anch voll englischen Staatsmännern anerkannt werde, nicht geeignet, die Handelointeressen dor anderen Staateil im genannten Teile des chinesischen Reichem zu schädigen. — Alls Shanghai wird geniel det: Die chinesische Telegraphen-Verwaltung erllärt in einer Mitteilung all die hiesigen britischen Beam ten, daß der Tarif für Telegramme nach Niulschwang feit der rnssifchen Besetzung von ll^ auf NX) Eenl^ crhölit worden sei, oa die ^l'aildschnrei in gleicher Weise wie Rnssisch 1'lsicn behandelt werde. Tagesueuigteiten. — (Das „O p f e r" e in es heiteren M i ß u e r -ständnisses) ist gelegentlich der Mittenwalber Dent-malsweihe Professor Mandel geworden. Auf dein Festplahe loar Manzel von einem der Redner c>ls der „begnadete ziünstler" gepriesen worden. Kopfschüttelnd hatte das ein Bäuerlein vernonnnen, ein alter Krieger, der mit seinen» Verein aus dein Nachbardorfe Zur Feier gekommen war, und wandte sich an seinen Nebenmann, ob er nicht wisse, „wat der Professor utjcfressen und wie lange er jesessen habe." Der Nebenmann wußte es nicht. Aber auch seine Neugierde war erregt, und er gab die Frage weiter. So drang das seltsame Geriicht auch bis zu einem der Stadtherren. Der machte gar große Aligen, dann aber brach er in ein helles Lachen aus. In der Vorstellung des Bäuerleins und seiner Kameraden war nämlich aus dem „begnadeteil" ein „begnadigter" Kunst-kl geworbeil, von dem sie nun gar zu gern gewußt hätten, wofür und wie lange er einen unfreiwilligen Aufenthalt im — Gefängnisse genossen habe. — (Löwe und Automobil.) Ein deutscher Zirlusinhaber produziert sich gegenwärtig mit seinen Wii-slenlöwen im Londoner Hippodrom nnd wollte sie eines Tages veranlassen, mit ihm ein Automobil zu besteigen. Die Tiere verweigerten anfangs den Gehorsam, betäubt von dem Petroleumg/stant, doch brachte es der Bändiger endlich mit Schmeichelworten dahin, daß alle vier auf das gefürchtete Vehikel tletterten. Als die Fahrt beendet war, wollte der Bändiger die Wüstensöhne wieder in ihren Käfig bringen, aber taun» hatte er sich einen Augenblick abgewandt, da stürzten sich die vier Löwen wütend auf den Wagen und suchten ihn in Stücke zu reißen. Die Gummireifen waren in» Augenblick zerfetzt und der Wagen übel zugerichtet .— lind da wagt mail noch zu behaupten, die Tierc hätten leine Vernunft! — (Gegen die Zigarette.) Die Zigarette, die sich förmlich im Sturm die Männerwelt erobert hat und bei Damen Alleinherrscherin ist, soll jetzt in ihrem Siegeslaufe gehemmt werben. Man hat ihr in den Vereinigten Staaten, noch entschiedener in England, am nachdrücklichsten in Ka-nada den Krieg eitläit. Daß die tleine zierliche, verführerische Zigarette nicht ganz ungefährlich, jedenfalls der Gesundheit nachteiliger ist als die Zigarre und gar die friedliche nnd patriarchalische Pfeife, haben Aerzte längst gepredigt. Aber das hat nichts genützt, man griff immer häufiger ^iir Zigarette. Da auch Knaben und selbst Mädchen sich ans Zigarettenrauchen gewöhnt haben und da diese Lcidenscl)aft von den schrecklichsten physischen und moralischen Folgen begleitet ist, hat sich in England eine Liga gebildet, die gegen das Zigarcttenrauchen jnnger Leute ankämpft, lind in kurzem werden das kanadische und das englische Paria-inent mit Zigaretlengesrtzen sich befassen. In Kanada will man. da das Verbot des Zigarettenverlaufes an jugendliche Personen unter 16 Jahren nichts genutzt hat. die Herstellung und Einfuhr von Zigaretten ganz und gar verbieten; in England will man es vorläufig nur mit einem Verbote des Verlaufens und Ueberlassens von Zigaretten an Jugendliche versuchen. Natürlich findet das Vorhaben viel Widerspruch, aber nicht weil man den Kindern nicht das Vergnügen des Zigarettenrauchens nehmen will, sondern weil man glanbt, daß solche Verbote doch nichts nützen werden, wenn nicht Lehrer und Eltern mit gutem Beispiel vorangehen und selbst Las Rauchen aufgeben. — (DaZ grüßte Schulhaus der Welt) findet sich in Stockholm. Es ist zur Aufnahme voi> " Kindern eingerichtet. Im Erbgeschosse hat es 100 b^^ damit die Kinder ein Vad nehmen tonnen, sobald b>e finden, daß zu Hause nicht genug für ihre NeinhaltU^^ sorgt wirb. Auch Seife und Handtücher iverden baz" ° ,„ Stadt unentgeltlich geliefert. Arme Kinder "h""'^ Mittag eine nahrhafte Mahlzeit. In den öffentliche" ^ len Schwedens und Norwegens überhaupt wird jedein nach Bedarf ein warmes Essen täglich zugesichert, ^ — (Ein von Goethe gedichtetes 3l°',,. harrt noch immer ver Auflösung. Als Schillers „2l" ^ zunl. erstenmale auf die Bühne gekommen war, >^<^ Dichter als eine Ehrensache an, bei jeder neuen ""^ A-drei neue Rätsel einzulegen, um die Teilnahme. Mtl schauer immer von neuem anzuregen. So sind "" ^ Schillers entstanden. Auch Goethe hat vier Rätsel sst ^, die wahrscheinlich ebenso für die Ausführung der .. dot" brstimmt waren. Das zweite Rätsel lautet: „Viel Männer sind hoch zu verehren, wohltätig durch Nert und Lehre»,' doch wer uns zu erstatten wagt, was die Natur uns ganz versagt, den darf ich wohl den Größten nennen: Ich denke doch, ihr müßt ihn kennen," ^, si^ Die Lösung ist bisher noch nicht gelungen, so anch darum gemüht haben. -^ — (Photographien in natürlichen ^ I„ b e n.) Aus Berlin wird der «Franks. Ztg." gesch"" ^, bell Kreisen der Nernfs- und AmateurPhoto'!p Neuhauh in Groß-Lichlerfelde. sein Verfahren d" "^Al, unter großen Mühen ausgebildete sogenannte "^" ..^liel lehre". Lichtempfindlick)e Gelatine wird einer ^Ml ten. schwarz ausschenkn Lösung recht lichtun^' ^ Anilinfarbe, dabei je eine von jeder Speltralfar^' ^ß, mengt und damit die Nilbschicht einer Glasplcüte.ye^ch!. Fällt auf eine Stelle einer solchen Platte z. N. g"? M" so zerstört dasselbe alle anderen an der Stelle be!'' ^I mikroskopisch feimn Farbtöruchen. nur die grünen ^ ^ZB diese das grüne Licht reflektieren. Es bleibt an ^ ^e also von der ursprünglich schwarzen Färbung e«'^ Färbung zurück. Genau so verhält sich die SchiO »^Fl anderen Farben. So entsteht ein farbiges ^'^'. .^^ dings vor anderem Licht genau so sorgfältig lme ^ wohnliche photographische Platte zu schlitzen W- M>" Dunkelkammer erfolgt die Fixierung der Pla«e mn '^ ec Erfolge, daß ein in hohem Grade echtes farbig" ^ scheint. Die Farben sind einschließlich der Misch "^ ZF getreu, nur erfordert die Exposition noch 3" laV,^, 10 bis 15 Minuten, so daß nur unbelvegte ^'!,. A' Bilder und Glastransparente abgebildet werden «o'.. ^ä> Abkürzung der Nelichtungszeii wird sich vorauZM h^ erreichen lassen. Es handelt sich zunächst darum, e'" ^ Sensibilisierung der Platte zu erzielen, für t"!^ ^ M schon Wasserstoffsuperoxyd, Ammoniumpersulfat "^nM Wendung finden. Unter den sechs Bildern erregte n ^ h, eine Photographie nach der SixtinisckM Madonna ^,> getreue Wiedergabe aller Farben einschließlich ° ' Mischfarben Aufsehen. ^l's ^ — (Automobil unv Pferd.) Aus ^stali^ berichtet: Eine merkwürdige De,nvnstration ^ ^gr ^' am Diensiag der Automobilklub von Flaulrew' ^ Pariser Stadtvätern, um diese zu überzeugen. "Ahsif^. konische Reglement, das die Geschwindigkeit ber^e 5^ auf 12 Kilometer in der Stunde beschränkt, we>< « , ^ hinausschießt. Die Mitglieder der VerlelMoM''"" ^l« Gemeindelales wurden von geschulten Aulomob>l > , >> Paris und das Bologner Wäldchen spaziereilM^-^ Der Sekretär (feierlich): Gott sei Dank, verlangt das Gesetz andere Formalitäten, nnd Sie müssen vor allen Dingen Ihre Identität nachweisen: Wo sind Ihre Zellssen? Der Hei-r (mit einer Vewegnng, als wenn er dem Sekretär sagen wollte: „Seieil Sie unbesorgt, ich habe alles vorhergesehen." — Dabei zieht er meh rero Kuverte ans der Tasche, die er- wohlgefällig auf dem Bureau ausbreitet): Hier, mein Herr, sind meh vere auf meinen Namen lautende .Mwn'te. Der Sekretär (ohne anch nur hinznsehen): Na, unö weiter? Der Herr (verdutzt): Ich glanbte doch . . . Dcr Sekretär: Das ist wohl sehr schwer, sich Bnefe an eine angebliche Adresse schicken zn lassen, wenn man sich mit kem Pottier vel-ständigt? Der Herr (im Gefiihle feiner Unfchuld): Aber Sie können sich doch leicht i'lberzengen, daß ich bei der angegebenen Adresse auch wohne. Der Sekretär (grob): Halten Sie die Polizei vielleicht für ein Anskunftsburean? Der Herr (ängstlich): Ich wollte sagen, Sie brauchen mich nur von einem Veamten nach Hanse begleiten zu lassen. Der Sekretär sanßer sich) - Jetzt soll ich Ihnen anch noch meine Veamten znr Verfügung stellen! Die Polizei ist ja anch nur für Sie da, sie ist nur für Sie geschaffen. Ausschließlich, um Sie nach Hanse /,u begleiten und für Sie Besorgungen zu machen! ^ Der Hen- (vollständig verdutzt): Vielleicht ziehen Vio k>> vor, sich selbst zu überMlgm ... Der Sekretär (aufspringend): „Ich? Ich? Sie verlangen, daß ich mich anch noch in Unkosten stürzen soll? Warum nicht gleich der Herr Kommissär oder der Herr Präfett, fngen Sie es doch nur! Der Herr (tlugerweife einen anderen Ton anschlagend): llebrigens habe ich noch andere Vewek'-sll'nle. Hier ist mein Trauschein, meine Stener» anittung. Der Sekretär (die Beweisstücke mit einer Bewegung entrüsteter Nngednld zurückstoßend): Was soll ich denn damit anfangen? Der Herr (verdntzt): Na, da5 sind doch offizielle Dokumente. Der Sekretär: Nun, was weiter? Die kann man doch gesnnden oder gestohlen haben . . . Der Herr (entrüstet): Gestohlen, gestohlen? Sie behandeln mich als Dieb? Der Selrelär: Nein, aber ich lenm' Sie doch nicht, ich hcibe Sie nie gesehen. Der .Herr: Aber wenn ich Ihnen doch meine Identität beweise. . . Der Sekretär (biMond): Sie, beweisen mir gar nichts — wo siild Ihre Hengen? Der Herr (zieht »lach längerenl Besinnen alls seiller Vrieftafche, eine gestempelte PhojogrlVphie her vor): Na, diesmal werden Sie mir wohl glauben-. hier ist meine AbonnementTkartc ans die Stadtbahn: es ist meine Photographie dabei . . . Der- Sekrelär (unerschütterlich): Na, wao be-weist das? Der Herr (verdicht): Was das beweist? Der Sekretär: Ist im Gesetze von St" abonnemeiltskarten l>ie Node? .js ^ Der Herr (schüchtern): (5s gab ja dml" ^ leine Stadtbahn. ^ . ^.„ ^ Dn Sekretär (triumphierend): ^"'!u!)l'^' wohl! (Salbungsvoll): Das Gesetz M'^ ?" Gegewuart zweier für die Identität bürge" geil — holeil Sie also zlvei Zeilgen! ^, ^ Der Herr (eigensinnig): Aber ebm l)" ^' doch bei dem Herrn, der da neben den bel" ^ ^,,^ sten saß, sich darauf verlassen, daß er ^^'^.^I^ richtigen Namen sagte — und ich, der ich ?u Mann bin . . . ,,^"' Der Sekretär "'"zch >'., Der Herr (verzweifelt): Aber wo »" ^ ,ä' diese beiden sengen anftreiben? Dazu »'"" , erst den ganzen Tag umherlausen . - - ^ >^' T^r Sekretär (die Achselu z'lckeild)' ' ^ das so schwer wäre! dem .Kneipwirt da drüben nnd dem ^"'!' /O',^, an der Ecke Sie branchen ihnen nur "N ^^il^ spendieren, dann bestätigen sie gleich ^^.,i?l>"'' Der Herr (verdutzt): Aber die ^'nlo n ^, doch gar nicht ... ^. B^ / Der Sekretär (mit erhabener -Nut'^,' s^ „, das? Sie haben schon mehr als tanseud P^' ^ !/ engen gedient, die Sie ebensowenig kcinn" Personen Sie, ,^' ^^Zeitnng Nr. 112. 981 18. Mai 1903. ^n ^'^'»obilisnlus zu belehren. Unier strömendem ^tUNtn ^'^ ^'^ Automobiltarawane. dir sich aus ^ilh^,^ ^t verschiedensten Systeme zusammensetzte. <^N!tlü' ^"^ ^' ^^logile wurde dcinn eine Neihe ,^hei/^^"ustaltet. die die'Ueberlegenheit nnd größere ^N!t,i ^^l Automobils gegenüber dem mit Pferden bc-^th^f"wvcrte dartun'sollten. Zunächst vollführte ^tine^^ischlld ein außerordentliches Vremstnnststücl. ^ ^lu,,^ ^ "l'i einer Schnelligkeit von 90 Kilometer in >'^le yf/ ^''""N es ihm. auf 50 Meter zu halten. Auch ^uloi, ?"""^ ''" Vremsen stellten die Ueberlegenheit ,'^ b^ ss '^ lcst. Bei zwei Fialern stellte man zunächst ^'l«!ne! "^.^'chl'aleit eine Geschwindigkeit von 20 bis ''w tz s. .^", 'U der Stunde einhalten tonnten und dann ^"ez v ^ ^ bei einer solck)en Schnelligkeit auf ein ge-?^> ttst ^' ^ Automobil auf zwci Meter, der Fiater ^"!l, ^^'> .^hn Meter zum .halten gebracht weiden ' ^lW,l . ^ wurden auch verschiedene'Hindernisse den ^t hj '^" .'" den Weg geworfen, die aber auch bei ziem->te„, ^?"'dissleit mit Leichtigkeit vermieden werden ^ziich iib'^ ^"blrxitrr schienen von diesen Efperiinenten l^dak^"^' I«, man will die Wahrnehmung gemacht ' ^d m^ ^ allmählich der Echnelligleitsransch über-^^ fckl^/,^ ^°" '^'"' „Schneller, schneller!" riefen, so ^>>!lÜ, ""ch die Chauf eurs waren, die den Eifer der , ^ Kugeln muhten. "l 'n ^' ! ^ " lelfnh >vird grs u ch !'""^- "El" Pölclfah. zu sechs Kindern passend. ?'^'dil! ^'^"be Nr. 3." Es ist dies der von Galgen->ha^'"e Notschrei eines verzweifelten Familienvaters. '"Holw^" H°us war er mit feinen sechs „Würmern" auf ^" U!^^"^'^ gezogen. Nirgends wollte man ihn ans-^ch,,." '"" will er die kleine Gesellschaft, um ihr ein >^^en - einpöleln. ^llll- und Provinzial-Nachrichten. 3 ^ " ^oit s ^ldienausflug nach Marburg. Klagenfurt. >! "c ^ '"'«. dann nach Veldes. Wochciner Feistrih zur '?" Unt> ""' weiter nach Laibach. Abelsbeig und 1»>et. ^'wmmen. Der Ausflug ist auf acht Tage be- ^htit^sche id » ng in G c m c i n d e a n g e le-^sch>^ ^ Der t. l. Berwaltnngsgerichtühof hat über ^ "g der m,^"'^ Gemeinden in Böhmen indetreff der !,.°ffl!i: ^/"'litärevidenzgeschäste folgende Entscheidung ^/ ü»r m>^ -^'ncindeil sind in übertragenem Wirkung^ ^psliclt?"'^ bei kr Evibenzhaltung der Lani,- h!)t) h. 'e Laibacher freiwillige Feuer-"'i»>'Ne' c"" vormittags unter dem Vorsitze ihres gliche hj'' ^"n Ludwig Stricel. ihre diesjährige ^> ^iit ^^^^s"»"nlung ab. an »uelcher sich die aus' X^ll!< ^/'^"' fast vollzählig beteiligten. Herr Striccl ^kl^lte >l ""'^'^"ben Herrn' Vürgermeister H riba r i^^vollf,,. ^'" fiir das dem Vereine gegenüber betäligtc ^ dif m "!'ch sprach rr der Laibacher Presse, durch >>^nuö, ^Untätigkeit wesentlich gefordert wurde, den ^uu^^tr Niira...nnei!tei Hribar konstatierte das ersprießliche Wirten der Laibacher freiwilligen Fellerwehr, wtlchrg nicht zum geringsten Teile dem wieder in dieselbe eil.gelehlien Gemeinsmne zuzuschreiben sei,- ferner gedachte Nedner der durch die Feuerwehr erfolgten Uebernahme der Rettungsstation, deren Agenden in mustergültiger Weise geführt werden, aus welchem Grunde dein Vereine der Ge-mrinberat seine Anerkennung ausgesprochen hat. — Nach V'-rlesung des Protokolles der letzten Generaluersammlung erstattete'der provisorische Schriftführer. Herr M i t u 5 . den Tätigkeitsbericht über das 32. Vrreinsjahr. Der Ausschuß war zu zehn Sitzungen zusammengetreten, hatte bei d.n beiden Theairrunternehmungen für die Veistellung der Feuerwache die Zahlung von 1 l< per Mann und Vorstellung erwirkt, weiters nene Helme angeschafft, mit 1. Jänner l. I. die Leitung der Nettnngsstation übernommen, wofür sich Herr Franz Barle die größten Verdienste erworben, und Endlich an 300 Meter neue Schläuche angeschafft. Die Weih-nachtsfeier hat einen Reingewinn von 1)40 l< K0 !> ergeben. - Dem Verichte über die Kranlrnlasse zufolge betrugen die Einnahmen 28>:01 15 52 li. die Ausgaben 1350 K <)U I»; das Vermöuen derselben beträgt also 27.3W X 02 l>. Der Unterstützungsfond beläuft fich auf 34(i7 1< 32 !>; die Ver-einslassc halte 8570 X 18 l» Einnahmen und 8104 X 82 !> Ausgaben. Das Gesamtvermögen der Feuerwehr beträgt demnach 31.189 lv 30 l» (um 709 I< 30 l» mehr als im Vorjahre nnd um 3103 k 71 I» mehr als im Jahre 1900. zu welchem Zlitpunlle der gegenwärtige Ausschuß die Verwal-tnngsgeschäfle übernommen hat). Alle Arrichte wurden ohne Debatte zur Kenntnis genommen; den Kassieren Herren Lcntgeb und Harle wurde für deren Mühewaltung der Dank ausgedrückt. — N^ü. erfolgte die Verlesung von drri Inschriften, in wclchen der Feuerwehr seitens des Herrn Vürgermeisters sowie des Herrn Pollal für die Wttnngs-alt ion bei dem Vrande in der Pollalschen Fabrik, endlich seitens der „Glasbcna Matica" für die Aufrechthaltung der Ordnung anläßlich der Aufführungen des Oratoriums „St. Franzislus" der Dank gefagl wird. Die Herren Pollat und Koslei haben dem Vereine auch den Betrag von 200. beziehuugsioeise 50 K, die ..Glasbena Matica" den Betrag von 100 X zukommen lassen. — Ein Antrag der Versicherungsanstalt ..Providentia" auf Unfallsversicherung der Vercinsmiiglieder wurde einstimmig abgelehnt. - In den Veremsaus'schuß wurden folgende Herren gewählt: zum Hauptmann Ludwig Stricel (mit 30 Stimmen gegen 18 Stimmen, welche auf Herrn Josef Turk entfielen), zn Zugslommandanten: Anton Dinier. Jakob Porenta uud Franz Lipovä, zu deren Stellvertretern: Ludwig Stricel Ml,.. Anton Leutgeb und Franz Medic: zu Vertrauensmännern: Franz Varle. Franz Fur-lau und Leopold 2 or 5,- zu Nechnungsrcvisoren: Ivan Andlovcc. Franz K almus und Iofef Lapajner Bei der Wahl des Schriftführers entfielen 2) dreier Verwaltungsräte. l,) Der Ausschuß der gewerblichen Fortbildungsschule in Neu marltl, welcher sich für die nächste Funllionsperiode neu tcnstitniert hat. besteht ans folgenden Herren: Karl Mally, Gemeindevorsteher (Vorsitzende), Andreas Gaßner, Fabrikbesitzer, Vinzenz T h e n e r s ch u h, Echlossermeistn', Frauz Den, Gerbereibesitzer. —<>. — (Die gewerbliche F 0 r t b i l b u n g s s ch u l »> in Mottling) zählte am Schlüsse des abgelaufenen Schuljahres im Vorbereitungslurse 20, in der I, Klasse l2, in der ll. .Nlasse 8, im Handelslurse I. Abteilung 8, N. Abteilung 5, zusammen 53 Schiller, von denen 47 das Lehrziel erreichten. 5 aber unllassifiziert verblieben. ^o, — (Todesfall.) Am 12. d. M. ist im Svitale der barmherzigen Brüder zu Kandia bei Nndolfswert Johann Erker. Lehrer in Unter-Strill, gestorben. Er wnrd<-am 15. d. M. in seinem Geburtsort/Milterdors b»'i Got! schee begrabe». <^. — (Die T >) phusepid e in i e i n O bell a i bach.) Ueber den Verlauf dieser Epidemie gehen nns so! gende Details zn: Vom 24. April bis 12, Mai sind 19 Fälle zugewachsen und sind seit dem Beginne d?r Epidemie 44 Personen erkrankt. Von denselben sind 23 bereits genesen, cine gestorben: die meisten Neu^rlranlungen sind in den bereits verseuchteil Häusern aufgetreten. Im Hause Nr. 1U) erkrankten 9 Personen, für welche ein eigener großer Kran lenraum hergerichtet wurde. In einem Falle wurde lonsta tlert, baß die erkrankte Person aus einen« iüfizierte» Brunnen Wasser getrunken hatte. Das Gemeindeamt hat einen eigenen SanitäisdieiU'r aufgestellt, dessen Allsgabe,rs. is!, täglich zweimal die Desinfektion in den verseuchten Häü, so'n vorzunehmeu und die verbrauchten Desinfrttionsmitlel /,n ersetze». Als verdächtn. wurden zwei »»eitere Bru»nen gesperrt; im übrigen wird der Sanitätsdienst ganz nach der diesbezüglichen ärztliclM Anordnnng ausgeführt, lvelchen sich die Bevölkerung bisher willig unterzog. Weitere Erlran-wngen sind nicht ausgeschlossen, doch scheint der Höhepunkt dei Epidemie bereits überwunden zu sein. —n. " (I ährrT 0 d.) Am 11. d. M. wurde der 51 Jahre alte, ledige Jakob Smole aus Birnbaum, politischer Bezirk Nadmannsdors. inl Garte» seines Wohnhauses toi anfge-snnden. Uebermäßiger Altoholgennß dürfte die Todesursache sein. >—r. — (Der Wallfahrtsort Maria Lusch ar >) wird am Himmelfahrtstage wieder eröffnet werden. ^v übenden ihr 2^echt! ^'«inal'Romllu von «. Hoitner-Vvese. ^Tch^ . l3l. Fortschuu».) ^'^luri^" ^""^' 'l'älol' l'e.mchr'chtigll' Tl'. ^ich^ ''»!> lj^. ^ l>"s; dnv H^^V^^' ^ulschin>,^'>, hk'l- umnchnwll? Ciil ^'si "' 'ch !! """ "'U' al^ichflill - cm ^lichaok>l)l" ^'«Ml,f ^!!! x^h^'in (^wsc spmch. ist döchst bc- , i,h'M!l>rs,i/ ^"^'' ^i'lrd<'ll Sie qcst^ttcli, dun "' ^ i N>^„"'"" bl.'iuiol)nt? Dir Sacho selbst wird ^t! ^^'l- '""'ud m,ä, ncichhi,'r nicht änd(,'r>l, dnduil >^"chl,i, ', !>' N'st iUx'i^'uat. Adel' dii,' 1'li-t ^lir^r ^l./'^ich a^ '"'^"l Profrssm' Wcdor »üd ich liuwr c'^lm.., ' llminii lerncu. Als^', fcill^ ^> 7'lnn'n '" Ha !> 'n-inliold Ottlnmn, mis dac' Papi^l' ',lh '^'llso,,^ Uledc,-. ,"t>Nch1' ,"'' wmitc ich naclitlich nickt " ^^'"d ^"' " ontschlossm d^i liopf. °lt) ,^U(s,,^ 'U co l,c's,Vr so. I.ch l'in jria^, ich "°Ue^ bor , '^'"-ii.lschn'^'u. llnd nicin W^a licat ^!" '""'' lli,l'ln»!l,0!,'.i^ lim-, Da gilt tei» ^!^"!t^',^"u ^Mllwlt, sich in l,^, Violen omsli- ^'"'Nl^' "^lch^' ih„ „^^ ^,„ d^r linlx'Mlimtl'ü "Ulnct- n'i^l'r !>!l,st l'ilii^ctc', ^> ,l-> NlN- nicht mizunchlM',,, das; die P>»fnnss dic's^ Hcuncc' >landein Resultat rrcn'ln', wstt'tc der Godluttl' dn die näln'l nnd niihcr liu-lend!.' Nnwrsuchnng blcischwo>-lins il)N. Ec, ssrantc ilim fcist dcNnn-, dnß ^ mit dxn l.'l'!dcn fn'nidl'n, l/iilildcntt'lidcn M'iiniw,» nlll.'i» sei» sl.'llto in dk'scm lolchtiaste" Äloin^ntc drr gcin^'n lnM'l-M'N ^mschlüi^on. Und dlrsonl Empfinden fol acnd, schlicb cl- einige M", nn Joachim 0. Nödcr, mit dol- Vitk', mit il,m ,'>nr l'ostimmwn Stnnd.' be'l Tl'. ^ncho znsanmu'n.;ntwss>.'!!. <2>' dätw lvobl tcinin genau ^l saiim «"vlls;t, looc'balb l'^chm so dchor. b>.' kniend Wichte erschien, ^lbrr dic ^d<>e, daß noch je maud sein sollte, der einen persönlichen, warinen An teil an dem Resultate hatte, bernli^te ibn merNich, Nach einer snr Neinhold volltomnieil schlaflose!! Nacht stie^ lenchwnd der andere Tan herauf. Nnhelo» schritt der Natnrforscher i» seinen ^iminem hin nnd her. .^edu'ia tlovste. Er lies: sie nicht ein, rief nur ein paar srenndliche Worte dnrch die l^schlossene Tür nnd entschnldilfte sich fiir nachmittagc'. ^ ^».'iisscn Sie denn nach der ^tadt?" fragte sie non "dranszen, .Mir ist so l'anae. Martha ist schlechter." „Ich mich", e,ltgeg»ele er tonlcx. Delno kam schn.>eifn'ede!nd näher »md riel> leiüeo Niesenlopf an Oltmanns (^eilmnd. Wiedor alän,>!e !ei» prachtvolles ^ell in der Sonne wie Gold. (5im> 'N.'iinlle lann irrten ))ieinhold5 Än^eli hi» iil.er da» ma'chtiae Tier. Tann stieß er den önnd, vo» einem Plötzlichen Widerwillen erfaßt, wett zurncl, Anfhenleild floh der bliese iil<> nächsle ^»imiiier. Neinhold folgte ihln nach. Nnd während er das Ge mach in riefen Gedanken dnrchmaß, hlieb fein Ana.e immer wieder a>« dem Tiere haften, welches mis? iranisch zu ihm heriil'erlilin^elte. (5^ >nar an schlechte Vehandlun^ uichi lien'ölmt. Pünltlich lrajen Neinhold lind Joachim u, ))>öder uor dem Trahi^itter, nielcheo Tr. ^nch5' Gmten l'on der Straße abschloß, ^usaumien. Ie^zt hätte wohl niemand dem ernsten Manne mit dem steinernen Gesicht mehr die Klampfe der letzten ^'it angesehen. Vorsichtig packte er, in der Wohnung angelangt. dac> von ihm erfundene Glac, au5 und ertlärte ev dem gespannt horchenden Herr». Tottor Weber, ein höchst e-ifriger, junger Gelehrter, welcher uoll Velmmdernug )U dein älteren forscher einporsah, rühmte die (fin-fachheil deo gangen, lleinen Appamte^ nnd äußerte sei» brenüendes Interesse an den Versuchen, ^lnch Joachim 0. Nöder war begierig aus die Prüsuilg de<> Haaren und Neinhold<' Er!lärmige» schiene» ihm n» nötig N'eitschN'eifig. „Hierher, wen» >ch bitten darf, hiorhe» i» nieiil Pril.,ltttabinelt". sagte Dr. ^uch5, quecksilberig vo» einem ,',nm audere» gehend, „toiiülie» Sie. t'ommeu Sie! Natiirlich ist die llnlerjnchnng jel>r inleressmi!! Hier hat man jnsl dieser Zache leine gar so große Be deutm'g beigelegt. Man »ahm eo alc, selbslverslä»d lich an, daß das Haar. welches ganz genau zn Hoch berg5 Varthaar Paßte, von diesem Varl herrühr»m »liisse. '.'llso vorwärts, meine Herre»! VoNvärl'.,!" (Fortsetzung folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 112. 982 16. Mi 1903^. — (Eingesendet.) Vom Herrn Bürgermeister Ivan Hribar erhalten wir folgende Inschrift: Der Eisen-bahnminister hat für den 3. Juni l. I. den Eisenbahn-rat zur diesjährigen Frühjahriberatnng zusammenberufrn. Aon der lrainischen Handels- und Gewerbelammer in diese Korporation entsendet, beehre ich mich. alle Interessenten aus Krain, welche wünschen würden, das; im Eisenbahnratc irgendeine die Staatsbahncn im allgemeinen betreffende, dann Fcchrorbnungs- oder kommerzielle und Tarifangelegenheit zur Sprache gebracht werde, mir dies bis 21. l, M. belannt zu geben, da ich mit Vergnügen bereit bin, in der genannteil Korporation alle berechtigten Wünsche zu vertreten. Laibach, am 17. Mai 1903. Ivan Hribar. Bürgermeister. — (Promotion.) Herr Koniab Stöctlinger, Auskultant beim hiesigen Landesgerichte, wurde am 14. d. an der Grazer Universität zum Doktor dcr Rechte promoviert. — Uebermorgen um 12 Uhr mittags wird in Graz der <>nn(1. pliil. Herr Vinzenz Seunig, t. l, Leutnant in der Reserve, zum Doktor der Philosophie promoviert. — (Todesfall.) Gestern früh starb hier der l. l, Notar Herr Rupert Be/, el im 45. Lebensjahre. Der Vcr blichene holte bor seiner Uebersiedlung nach Laibach als Notar in Sittich und bann in Weichselburg gewirtt. Er war ein vorzüglicher Jurist nnd ein liebenswürdiger, charakterfester Gesellschafter, dessen Heimgang aufrichtiges Bedauern hervorgerufen hat. Notar Neiel beschäftigte sich in stinen Muhestunden gerne mit Musik und Literatur und galt auf beiden Gebieten als ein Kenner, auf dessen Urteil man Gewicht legte. Vor Jahren führte er als Notariats landidat in unserem Blatte das Neferat über die deutschen Theatervorstellungen. — Das Leichenbegängnis findet mor gen nachmittags um 5 Uhr vom Trauerhause. Kongreß-Platz Nr. ^2, aus statt. " (Konstituierende Versammlung der Ortsgruppe Laibach des Verbandes dir Maler , Anstreicher. Lackierer und deren verwandten Berufe Oesterreichs.) Gestern um 10 Uhr vormittags fand im Gasthause des Josef Vetter in der Floriansgasse die konstituierende Versammlung der vorgenannten Ortsgruppe statt. Die Versammlung wurde durch den Bevollmächtigten des Verbandes, Anstreichergehilfen Josef Hadamet. eröffnet und begrüßt. Hierauf fprach Herr M linar die gegenwärtige Wirtschaflsloeise, erläuterte d'ie Begleiterscheinungen oer kapitalistischen Prodnltionswirt' schaft und forderte die Anwesenden ans, sich an die Arbeiterorganisation anzuschließen sowie für den Eintritt in dieselbe tatkräftig zu agitieren. Herr Mlinar verlas auch die Sta tuten und setzte an der Hand derselben den Versammelten den Zweck und die Bedeutung des Vereines auseinander. Bei der hierauf enolgten Wahl des Ansschusfcs wurden gewählt: Karl .^pet zum Obmann, Franz Klemem'u- zu dessen Stellvertreter, Martin Glu>>i<> zum Schriftführer, August Mla-lar zu dessen Stellvertreter, Josef Hadamet zum kassier, Johann Malovec zu dessen Stellvertreter und Karl Hribar. Viktor Stare und Johann Potisel zu Revisoren, — (Die zweite Generalversammlung des Bundes ö st e r r e i ch i sch e r Frauenver -eine) findet am 23. und 24, d. M. in Wien statt, Anf der Tagesordnung stehen außer den Berichten über die Bundes' tätigleit im ersten Geschäftsjahre Anträge zur Bekämpfung dcs Alloholismus, auf Einsetzung eines Bundesorganeö anf Ertveiterung der Bunbestätigleit behufs Errichtung und Ausgestaltung von Mädchensoitbildungsschulen, weiters Anträge betreffs Altersversicl)erung für weibliche Dienstboten nnd Erwirlung einer gesetzlichen Nestimmnng. nach welcher der unehelichen Mutter eine Zahlnng von Seite des Kindes-Vaters schon vor dcr Gebnri des »indes gesichert wird, wie es im Deutschen bürgerlichen Gesetzbuche bestimmt ist, Anträge uuf Bestellung weiblicher Gewerbeinsfteltoren, Förderung der körperlichen und sittlichen Kräftigung der weiblichen Schuljugend u. f. w. Anmeldungen nimmt die Vorsitzende, Frau Marianne Hainisch. 171., Nochusgasse 7. entgegen. — Der Bund österreichischer Frauenvereine ladet hiemit alle Nundesbereinc sowie alle Männer und Frauen, die sich für die Arbeit im Dienste des Frauen-, Familien-nnb Voltswohles interessieren, ein, an dieser Versammlung teilzunehmen. Der Bund ist international nnd das Apio^lm »lOv»'nnlls) /.«nn!«) di'n^tvo v I^'ulil.inüi ist ebenfalls Mitglied desselben. Deshalb werden anch einige Vertreterinnen dieses slovenisckM Frauenvereines der Generalversammlung beiwohnen. Weitere Anmeldnngen der hiesigen Teilnehmer innen nimmt die Kassierin, Fräul. Anlonie Kadivec, Pre^rengasse Nr. 2s>, entgegen. — (Zur Volksbewegung in Krain.) Im politischen Bezirke Laibach Umgebung (59,772 Einwohner) wurden im I. Quartale l. I. 132 Ehen geschlossen. Die Zahl der Geborenen belief sich auf 020, jene der Verstorbenen auf 413. Unter letzteren erreichten 39 ein Alter bis zu 50 Jahren. 66 bis zu 70 Jahren. 72 von über 70 Jahren Todesursachen waren: bei 23 angeborene Lebensschwäche, bei 96 Tuberkulose, bei 31 Lungenentzündung, bei 6 Keuch husten, bei je 3 Scharlach und Typhus, bei 4 Masern, bei 7 Gehirnschlagflnß, bei 6 bösartige Neubildungen, bei allen übrigen sonstige verschiedene Krankheiten. Verunglückt sind <; Personen (2 ertrunken. 1 vom Baume erdrückt, 1 erstickt, I vom Eisenbahnzuge überfahren, 1 infolge erlittener Verletzungen). Es kamen je ein Selbstmord und ein Totschlag vor, hingegen ereignete sich lein Mord. —n. — (Die Generalversammlung der Nereinslllpelle), welche für Samstag abends im Hotel „Ktrulelj" angekündigt war, mußte eingetretener Hindernisse wegen vertagt werden. x. — (Die Obduktion der Leiche des Offizier s d i e n e r s Prügger) hat keinerlei Anhaltspunkte für ein Verbrechen oder eine sonstige strafbare Hand-lnna, ergebcn. Es ist demnach anzunehmen, daß Prügger im Momente einer Geistesverwirrung einen Selbstmord begangen hnbe. — (Eine luriose Heilmethode.) Wir lesen in der „Neuen Freien Presse": In der t. t. Gesellschaft der Aerzte sprach Dr. Perc aus Marburg über die „Beziehn» gen des Bienenstiches zum Rheumatismuö". Der Bienenstich soll ein Vollsmittel gegen den Rheumatismus sein; seine Verwendung ist — wie der Vortragende bedauernd hervorhob — in der wissenschaftlichen Medizin nicht üblich. Dr. Perc will den Bienenstich als Heilmittel in etwa 500 Fällen mit gutem Erfolge erprobt haben und betrachtet ihn als ein spezifisches Gegenmittel gegen den echten Rheumatismus. Wenn die Biene einen gesunden Menschen sticht, so entsteht ein Quaddel und eine schmerzhofte Anschwellung; es tonnen anch Kopfschmerz und Ohnmacht hinzutreten. Wird der Mensch wiederholt von Bienen gestochen, so gewoynt sich sein Organismus allmählich an das Gift. so daß schließlich zwar noch eine Quaddel auftritt, aber die Schwellung ausbleibt: Der Mensch ist gegen das Bienengift immnnifiert. Wen» nnn ein a» GelVntürheninatisinns Ertränkter vo» cinrr Biene gestochen wird. so tritt angeblich leine Schwellung auf, son dern diese stellt sich erst nach mehreren Stichen ein; dabei verschwindet ober der quälende Schmerz im ertränkten, mehrfach gestochenen Gelent. Auf diese Erfahrung baut der Vor tragende eine jedenfalls fehr originelle Heilungvinethrde des Rheumatismus auf. Er läßt den Kranken von Bienen, an fangs von wenigen, dann langsam steigend von vielen, a» den Armen und Beinen in der Nähe der erlrantten Gelenke stechen, wobei er bis zu 70 Bienenstichen in eimr „Sitzung" gelangt. So wurden einer kranken Frau im Verlaufe der Äienrnlnr 6592 Stiche beigebracht (Bewegung im Auditorium). Die Kur soll mehreremale wiederholt werden, bid der Organismus dauernd gegen Bienengift immnnisiert ist; derselbe Organismus soll nach Angabe des Vortragende» dann auch gegeil Gelcntsrhenmaliömus immunisiert sein. Dr. Perc empfiehlt die Bienenlur auch gegen Muskelr^'unia-lismus und gegen Nervenschmerz. — An diesen Vortrag schloß sich leine Debatte an; die Zuhörer beobachteten auch, wie sich der Arzt von Vieneu stechen ließ »nd tatsächlich an den CtichsieUen keine Anschwellung bekam. Wenn sich die Angaben des Vortragenden bewahrheiten sollten, dann besitzen wir in dem kleinsten Hanstiere ein Heilmittel ersten Ranges, — (Das Gartenlonzert des Gesangs-vereine „Ljubljana"), welche« gestern im Kosler-schen Rrstai.rationsgarten stattfand, tonnte sich infolge ungünstiger Witterung nicht recht entwickeln; anch war der Besnch minder gut. Die Militärkapelle trug sämtliche Pro-gramnmnmmern in gewohnt exakter Weise vor; mehrere Piecen mußten wiederholt werden. Das Sextett ans der Oper „Die verlauste Braut", »veiters Christophs „Kreuz-töpferl" u„d die Ouvertüre zur Oper „Stradclla" fanden verdientermaßen stürmischen Beifall. — Unter den Gesangs-nnmmern sind Nedveds t^i ^I<»v<_^u (Männerchor mit Va-ritonsolo und Quartett) sowie ^1! v«tu.iiims). zu erwähnen, welche, gut vorgetragen, mit reicher Anerlenming bedacht wnrden. Der Ehor leistete unter Leitung des Herr» Dell r v a sew Möglichstes, Schließlich sei' noch des Glücks-Iiafrns und der Inxpost erwähnt, welche sich eines ziemlich großen Zuspruches erfreuten. Nach 6 Uhr stieg der Lustballon „Vinbobonna" anf, der eine große Zuschauermeiige lzerbeirief; nach Eintritt der Dämmerung wurde ein bengalisches Fener angezündet. Da sich das Wetter gegen Abend günstiger a> staltete, blieb das Publikum bis in die späte Abendstunb-.' beisammen. x. — (Maiansflug der Realschüler von Idria.) Am 14. d. M. veranstalteten die Schüler der beiden eisten Klassen an der städtischen Unterrealschule in Ibria ihren Maiansflug. Die erste Klasse zog am genannten Tage nachmittags nach Heballa bei Godovi<'. Die zweite Klasse »nachte sich aber schon in der Frühe auf den Weg »ach dem von Idria drei Stunden entfernten, lieblichen Dorfe Nova Vaö bei Sairach. Das Mittagsmahl nahmen die Schüler im bekannten Gasthause des Fräuleins Marianne Sebej, vulgo Pri KameniZlu, ein. Nachmittags stellten die Schüler unter der stattlichen Harfe, die unweit vom Wirtshanfe liegt, eine provisorische Bühne her. Zuerst trat ein Schiller auf und trug das Gedicht I1l,^Iu!l«va opoiukn von Gregory vor. Hierauf spielten die Schüler den aus dem Stndentenleben entnommenen Zweialter von Dr. I. E. Krel l'i-!»vi('!l «o A' i/kn/.a!-». Die jungen Dilettanten waren ihren Rollen vollkommen gewachsen nnd ernteten bei dem untec der Harfe versammelten Publilum wie anch bei ihren Mitschülern stürmischen Applaus. An der Vorstellung beteiligten sich unter anderen der Nezivlsrichter von Idria, Herr Hinlo K t u r m . und der Bürgermeister von Sairach, Herr Anton K o p a 5. Um 6 Uhr abends traten die Ausflügler den Rückweg an. It. '" (Ein Heiratsschwindler.) Der ehemalige Bedienstete der elektrischen Straßenbahn Stephan Rebate! aus Laal bei Steinbrück entlockte der Köchin Gertraud Po-gMnit. wohnhaft Vegagasse Nr. 2. den Betrag von 140 X, Als er sie kennen lernte, stellte er sich ihr als der ledige Maschinenführer der Südbahn Johann Dev^iiž vor, Zwi-sck)en den beiden entwickelte sich im Laufe ihrer Bekanntschaft ein Liebesverhältnis und Rebar^el versprach der Pogac-nil. sie demnächst zu heiraten. Tatsächlich war aber sein Trachten darauf gerichtet, von der Poga5nil einen größeren Geldbetrag herauszulocken. Die Poga^nil ließ sich auch herbei, ihm den olgenannten Netrag zur Bestreitung der Hochzeitsanslagen auszuhändigen. Als Rebar^el das Geld erhielt, verschlvand er mit demselben aus Laibach, Rebar^et, der seit mehreren Jahren verheiratet ist. wurde in Rann wegen mehrerer anderer begangener Schwindeleien verhaftet. " (Ein gefesselter Knab e.) In dcr Nacht vom 16. anf den 17. d. M. wurde einem Sicherheiiswachmanne in dcr Sicherheitswachftube in der Tirnau angezeigt, daß der Arbeiter Vinzenz Ieraj. wohnhaft Kirchengasse Nr. 2). seinen 13jährigen Knaben in seiner Wohnung mit einem Stricke gefesselt habe und daß der Knabe laut lim Hilfe rufe. Der Sicherheitswachmann begab sich mi< einigen Hans bewohnern in die Wohnung des Ieraj und fa"d^,"' ^d im bloßen Hemd und Unterhosen mit gefesselten/)" ^ll Füßen allein mitten im Zimmer liegen. Der.M" ^ fürchterlich. Der Sicherheitswachmann befreite ^" ,M<, ans seiner Lage und legte ihn ins Bett. Der K>w>" ' ,^ daß er von seinem Vater deshalb gefesselt und '" V,;z °>>' lich bestraft worden sei. wril er ohne seiner ^ ^ M<^ einer Kegelbahn Kegel aufgestellt und sich l"" " K.^' tommen verspätet habe. Gegen den nmnensaM wnrde die Strafanzeige erstattet. ,,^ M " (SchnelIes ' Fahre n.) Gestern u" ^ ^ ^i nachts raste der beim Gastwirte Franz 2b>a> ^ Triestcrstraßc bedienstele Knecht Joses Vo/" '" «ü' Wage» durch die Schcllenburggasse nach ^"w ^? rannte an der Ecke der Erjavecstraße eine 3" Diese wurde an beiden Füßen erheblich verletzt. ^^i - (Ueberfahre n.) Samstag vormittag« w ^ >i, der Petersslraße gegenüber dem Halbe»stcinrlsch?n <^u« diensllose Magd Aloisia Trenta. die im rasch-" ^ ^hieii^ dem Hause kam. vom Kutscher Franz Hummer, ^ bei der Firma Tönnies. Wienerstraße, mil rilttM ' ^,„ill wagen überfahren, wobei sie mehrere Verlehunge"' ,^ ^ einen Schlüsselbeinbruch, erlitt. Die Verletzte >o>>^ ^, Wohnung gebracht. Der Kutscher fuhr mit b"'^!^ rasch davon, doch wurde er von Passanten erkannt ^ Sicherl)eitswachinannc angezeigt, der seine 3^ ß Grada^zagasse und der Brunngasse der 63 3^'^.. )fl. ^ beiter Gregor Nihar. wohnhaft' Kleine Schiffelg"!' A>F vom Fuhrwerte des Johann nnv Karl ZupcM'^ D.',' waldstraße Nr. 25. umgeworfen und überfahren^, „„, wnrbe an der linken Hand und am recht«'!! 55»" erheblich verletzt. ' ^ «><""" " (L e! chrnfund) Am N, d, M. >""^^>' '^ uns aus Radmannsdorf mitteilt, in Smasl: ^>l ,^, halb Alpen die Leiche des 22jähr. Ant, Eig"le a" ^„^ Derselbe war bei dem Bahnbau im Värengrade" >' ' ^," beschäftigt und dürste, als er sich am 1«. Apnl ""' ,!^> Fuß zur Stellung nach Idria begeben woM. ^ F Schneesturme überrascht, dann über ei»? Fel»! ^ ^, stürzt und sonach erfroren ftin. s ,M^ " (P.erdediebstahl.) In Lands«"!' „K gestern zwei lichtbraune Slnten, zwei nnb s""^,H,i,, ^ im Werte !,"'n «00 1< dnrch unbekannt? Tät" gril^ ^ Täter soll ein Kroate sein und im 40. VeWi^^B '"' (E . n durchgegangenes Pfel d » ^yl^, vormittags ging aus der Römerstraße dein KuM^,l^ Gregorin das Pferd bnrch u»d rannte dnrch die ,.^.iv ^ Sick)erheitswachmann lnelt das Pferd an nnd ' ^ ,M dem nachgelommenen Knechte. Ein Unfall ereicM" !^ ^ - (E in b li r chgegangene r P " p " ^ ^„^'^ vorgestern von, Hausbesorger des BainberaMn >,,^ s,>, derDalniatingasse eingefangen. Der Eigenlu'"" dortselbst melde», ' ' >>,n a"l" ' (Tierauäler e i.) A.n 15. b. M. «"'".,, ^'^ Maria Theresienstrsiße zwei Anstreick^rlehrlinge v ^, ,^ ten und vo» einem Sicherheitswachmanne b""1 i scl>^. sie sich auf einen Wagen, auf dem sich ohnehm ^^, l.'"° Kasten befanden, setzten nnd den Hund. der w" -weiterzog, zum Laufe» antrieben. ,. ^ st^ " (A >. gängi g.) Der 13 Jahre alte ""^»^ Petrov5i<"-. Soh>» des Schlossergehilfen ^^""^z vo"". wohnhaft 5,utsche Gasse N>r. 9. ist am 1^,'/ biils^ Eltern entivichen und seither abgängig. Derstl' nach Agra.i begebeil haben. .i,^, >^ «, - (In Windischgraz) brach .v".f''s!' Zündhölzchen weggeworfen hatte. «^n ^ " (Nach Amerika.) Gestern und vo"e, ,,., ? sich vom Südbahnhofe aus 228 Personen '"M gebeii. Tl,eater, Kunst und Literatur ^ - (X -i ! ! v . l <> ^.) Von der Äuchh"""''^ ^, i^" Kleinmayr H Fed. Namberg in Laibach wurde ^,^., ° des fesselnden Romans >l!,1! vit«^ uo» H^ ^'^' ^ allsgegeben, Preis 40 1>. Telegramme ^. des k. k. Helegrnphen-Korlespondcuj V' Die bulgarische Ministerkrisc. ^^,^ Sofia. 17. Mai, (Meldung °" .AgH^st^, phique Bulgare.) Fürst Ferdinand hat °l'> ^^Zlei Kabinettes Danev angenommen nnd den ^n^a ^.^il, Petrov damit betraut, ein neues Kabinett Z ______________^ zil^^ Madrid. 17. Mai. Wie eine Depes^ ^'„glisl ^ inelbet. »nachten die sheriffschen Truppen einen ^^ ^li,^ Taza und erstürmten die Stadt. Nachdem ''^ „v. 2' plündert hatten, steckten sie die Umgebung "' ^ Angriff foll viele Opfer gefordert haben, ^^^ü^^ Die 1^. 1". ^^c>u„^"^ ^ «Dailmcher Zeitung., l,ri welM' ^,^. Abonuement mit diesem Mnl,n Z^ werden liöfiichst ersucht, die "e'^,^" numeration I>«T.l>tz^,t." "uerschnitlsstächen der Kunstlürper im Eisenbahn^ ' ^ «Nlil.. 3.°"' l< 2 -^0. - Hartumnn L. M.. Der Untergang , ^ ^l" Welt. l< i. __ F. S.. Studie über den Angriff, ^.""öO ^^^'ll N., u., Idee» zur Truppenerprobllng, 5"n A«'77. "i i m l K.. Freie Gedanken über Befestigungen, N°nd ,,^'^"b Verteidigung « 1 80. - Vehaghel O-, Milieb», Genesis. X 3 «0. — Marriage, Dr. M.E, .? ind, I °3, ber Nadifchen Pfalz, K 9 60. - Kaßner N.. M Nre«^ "bcalikmus. li 3 «0. — Uch i», von Arnim L. °»el ^.«.'° ^''' T>es Knaben Wunderhorn. X 4 60. -^«üerV '' ^lttla,fischerDichtcrhain, 1. K4 60; L. li3 12. 3 0„o 5.,^^'e Kunst des Ueberscheus. «4 32. — Festschrifl ^»ll^M'lds 60. Geburtstage. l( 24. —Went scher E,, ^3°b?. "^cm in Lotzes Philosophie, li 2-40. - Samt. ^lcht'" ""b Cchwä!,le von Haus Sachs, 4. Bb. « 5> 04 . dfr ,.^ /' 3»r Entwicklnng der ronianischen Wortstellung l°"Nl ,t^"< ^ h.^ ^ Oründorf von Zebe. "'«lz'Vr!.^7 ^°""st, ll 2. - Tifchendorf I., Die Grundlage des geographischen Unterrichts, K 2 40, ^ V?m^ i" ber Buchhandlung Jg. v. ssleinmayr H ^^°erg in Laibach, Kongrehplatz 2. Angekommene Fremde. y Hotel Elefant. >r.3 '/'Mai. Blau. Mais. Weih. Schwarz. Ioll. 3.". M ""! Hirsch, Hummel, Liiwy. Haus«fr. Perlmann, Mr. f'^l Wahrheit, Nahnbeamter; Hudetz, Architell: Ft.,.,",' l'^utnant d. N., Wien. — Pollal, Ksm.: Sniol-Mn. iliei'l. ^ "'"'' Vaibach. — Sonnner, Reisenbel, Linz. -" Kind. ssabrilant. Aussig. - Dentfch, ?>ill!^' "l-- Wopella. Bauer, s, Frau. Iamnih, -lll'^tlln' ^'^"^ Wr..Neustadt. — Holjac. Besitzer, Karlowih, V' d°n ^"' l- Frau. Verre, — Susiu, Kommis, Nain. -Mnieus l ^'" ""l> Hohenstein. Mailand. — Hoffmann. ' ^ainbi, ^"' ^alenbnrg. - Kolalj. Direktor der Kredit. ^»tt.^b-Mn i. Tabolsly. Wolf, Hracel, «ilrz. Nömuier. W'! Ian^ '^"ind. Pribram. «fite.: Lauger, Fa-^ ^«ne,ck Ingrnicur. Wien. - Hutter, Reifender, ^?' es N' -7- «oval. l. f. Lanbesgerichtsrat. Ill.-Feistrih. ""'lbruz/ "k'senber. Franlsnrl a. M. - KubreSli, Geistlicher, li^'Kal^ ^"i. Wanuel. Kuchler, Dujcheues, iturzthaler, i'"'^ 5nu!, ' "'"ltor; Lechner, Privat, j. Begleiter: Spiher. ,,z,7l. Cio^ '^"schncl,. Nalmer. Franll. Neutter. ssleischmaun. ^'""ch. z«n. Ä"'be; vo»l Majsisovi^ Privat. Wien. — Nn° l»>!«'" der N ^palato. - Gutmann. Mm., Prag. - Weront. H. 3leil..,>.°"' i:Frau: Dr. Gregorin, Advokat. Trieft. -^l.^'""r. Kttnigl. Weinberge. — Schiw, Reisender. ^. ^ult i?"' Wohibach. — Marieneil', Privat. Marburg, ^ ^ '^'. ^l- Distli. Aerzte. Tressen. - Bader, Lehrer, "t'l-u ."ldols. weisender, Pilsen. — Kaufmann. Grill-^ !»?ln 1'' »n^"""e d. R.. Laibach, ^hl. «I'."ai. Loupol, Profefsor; Bosal, Studeut, Agram, l««?".' '« l!.°": Wirtscher. Privat, f. Frau, London. -'X.n " ' Ol,o F bauptmann. Przemysl. - Ritter v. Wo-^."ielil-. ^°"stleutnant. s. Diener. Klagenfurt. - Fabian. ^'birsch, «',^ llluh. Ksm.: ijerlowift, Graz. - Roth. V>. ^r G,z^ ^,^ ^^j^^. gelter, Ksm.: Hofsuer. ^^slli. ^!', " Weif,. Reisender, Dalja lDalmatirn). -^ "ht!,ftf^>e,t.... Böhin, Kfln.. Neustadt. — Graf von Thun ^ W,, ^"lbelsbeamter. Mailand. — Bee. Ksm.. Buda-^2"ll. ^"' Nnumcister. Gijrz. Habresli, Geistlicher. ^'^. 7^"bera, Repräsentant, Wien. - Klein, Ksm., ^^^^lchmer, Ksm.. Birnbaum. _____________ '<»'«'« n« ««st'lbene, N«4 5 l '' ^eopolbine Dernjal, Arbeiterin. 45. I., ^ronchilf^' ^"" MeM, Private. 64 I,. Inben- ^'!3^ ^ta i. Gabriele Zupan, Schuhmachermeisters» ' «uerspergplah 1, Nyäro^eps!^,,» ^ran. ^!.?'" 14 «... ^'" Siechenhause: V^ pl^ai. Maria Tilelj, Magd, 34 I,. Nemonli» ' pu,n>,' ^a,. Lulas Petroviiö, Arbeiter. 73 I, '!'».. ^"' l2 .« ^'" Z'vil,pitale: >^?ul^ ?"°'. Maria Bester, Kaischlersgatti.l, 4^ I,. l^T^^^periloniti«. ___ Volkswirtschaftliches. llalbach, l«, Mai. Die Durchschnittspreise aus den heutigen Markte stellten sich wie sol„t: ^tarll.lÄigH«,^ Hitailt-lMM, "Prels Prei« Wrizeu pr. « Schweinefleisch » 150------- Hirse, weih . . .-------l8 - Tch^usieisch . -80—!-Kukuluz. alt ... - l5!- Häh"dl pr. Stück !50 —— Erdäpfel ».. 5 60------Lauben . , -40 — Linse» pr. Liter . 25------- Heu pr. 'lb------- Sl 7« 8l Linz: 88 48 5 45) 43 Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 30« 2 m. Mlll. Luftdruck 7A6 0 ,nm. ff Z^Z. Z3 ! ! 3^5 ^ ^ZF^ __I^ . !^' 7^. s L U.s^ 737^7 19^"^. UwaH ' teitw. bewTi 9 » Ab. 7.W 8 13 4 windstill ^ teilw. bew. j 7U F i 7^8-8 i 10 0i SO. sckmach halb bewölkt, 1? 2 » N ?^ü 0 18 9 S. mäßig ! fast bewölkt 2 0 9 , Ab. ! 732'9 ^ 11 4 SW. schwach bewölkt , 18,j 7 U.F. ! 730 ll, 12 6, SW. schwach Gewollt ,3 2 Das Tagesmiltel der Temperatur vo»» Samstag !4 l",voül Sonntag 14 1". Normale l4 2«. bezw, l4 !<". Verantwortlicher «edatteur: Anton Fun ! el. Ztern^varlzH»« 2,11. 8loclc. — ^«»»wllun^von (leweben «los eleenen ^«»talt. cleäkknel tllzlicl, vorm. vun 8-12 uncl nacbm. von 2 5 ^lir. ei. Unsere geehrten Leser mache» wir aus unsere heuli^ Hah,ftla«.Veilage der Firmen: Vberl. Milusch »»d Piccoli, woselbst auch Fahrpläne gratis zu bekommen sind, ausmerlsllm. ^^^) Steierm. Landes-Kuranstalt Bad NEUHAUS bei Cilli allbokannto Akratothermo von 37° C. und Stahl-Triniquello. 307 Moler Uhor dem Meoro; Bahnstation Cilli, H Stunden von Wien und Hudupest, 4'A Stunden von Agrani, 5'/.^ Stunden von Trittst, Thoraulbäder, Trlnkiuron, eloktr. Bädor, Hydro- und Th«rmothorapio, ^^^li&izigo, achwod. Hfliljrvmnajtik, Eloktrothonpic etc. 89*" Vorzügliche Heilerfolge ^PJ boi nilioJtt sitntlichon Frauon- und ITorvoazraakholton, Qicht, Ehou-matlsmu, Blasoaloidon etc. Joglicho Art von Vorenligungon und Untor-hiltune«nf wiu Knrrtiusik, Lese-, Spiel-, Billardzimmer, Lawn-Tcniiia, Ping-Pong, Kegelbahn. 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Leopold Grttnscld, Schwiegersohn, - Franz Gattü. Bruder. — Maria vlattb uub Rosa Ianda, geb. Gallö, Schwestern. Statt jeder besouderell Anzeige. Vmma Vctel, geb. Hoffman, gibt im eigenen und im Namen ihrer Kinder Aora, Nladl« mira und Eianislava schinerzersullt allen Ver. wandten, Freunden und Bekannten die betrübende Nachricht, dasl ihr Gatte, bezw. Vater, Herr Dr. Robert Keiek l. l. Notar am 17. Mai l. I. uu, 3 Uhr nachts selig im Herr» verschieden ist. Das Leichenbegängnis findet Dienstag nm s' Uhr nachmittags vom Trauerhause, Vegagasse Nr. li, aus statt, Laibach au, 17. Mai 190'l. X < = Jedes Bändchen ist einzeln käuflich. = jfc ¦¦¦¦¦¦^¦¦¦¦¦¦¦IHBpPSZ^^Bäiidchen bildet eiu abgcschlosflcnes Ganzea ¦ if i r^n3|TSr|Q^^^^n^ i»t geheftet. Bisherige Verbreitung: ¦ ill lW M wHt^UjSiy^rHiBtV 12 Millionen Bändchen. Verzcichniiae I^^^^MMAnHBBVKHf ¦ 1 tHHi d(r erscll'eneuen 1250 Nummern gratis. bim Auswahl if* bmuaIBH ä I jIb ITHPHppVHRPPBHHH MU »U«i> Lrtt*rfttureu ia xKUnggBBMk f | ll H^A^J *Tl ffJ ^ H *B tr«fücb«r Bearbeitung und ^SMBBBB^^mB Ul "SkV^J ^X*A»J l| *| t g c«dieff«B«r AnuUttang. Jedes ^3^^^ŽWHBSaWB^||Wwtteffi VorX0iohais£e zu den Serion In Llobhubar ¦ Einbänclou gratis. Zu beziehen durch die Buchhandlung (VIII.) I lg-, v- XlelniEiayr Sz P^ed.- Baixxloergr I Lalbaoh, Oongreasplatz 2. I . K«„l,its^d!tt. ^z ^ Vrtt« Kleisgericht Rudolsswrrt <^n^°unung des Konkurses über <>!,Ilhtwa^ ,.?? nicht protokollierten ^ Aw2". ers Matthias Menic ^ ^)et l , "" bewilligt. l!^>lek' - Landesgerichtsrat Naiiuund ^ l^l°>''.niss.^ndstrah wird zum ^'. l. l V .' b"r Alexander Hudo- >". ^" in Lan^^^ ^ ^'e N, '""'severwalter bestellt. der 'Nlbiger werden aufgefordert, ^^^yr^i^^,, z , Bezirks- gerichte Landstrah, anbtraunlten Tag-fatzung unter Beibringung der zur Be-fcheinigung ihrer Ansprüche dienlichen Belege über die Bestätigung des einst' weilen bestellten oder die Ernennung eines anderen Masseverwalters und dessen Stellvertreters ihre Vorschläge zu erstatten und den Gläubigcrausschuh zu wählen. Ferner werden alle, die einen Anspruch als Konknrsglä'ubigel erheben wollen, aufgefordert, ihre Forderungen, selbst wenn ein Rechtsstreit darüber anhängig sein sollte, bis 15. Juni 1!)03 bei diesem Gerichte oder bei dem l. l. Bezirksgerichte in Landstraß nach Vor- schrift der Konlursordnung zur An-meldung und bei der auf den 11. Juli 190.'!, vormittags 9 Uhr, ebendott anberaumten Liquidierungstagsatzung zur Liquidierung und Nangbestimmung zu bringen. Gläubiger, welche die Anmeldungsfrist versäumen, haben die durch neue Einberufung der Gläubigerschaft nnd Prüfung der nachträglichen Anmeldung sowohl d?n einzelnen Gläubigern als der Mass»' verursachten Kosten zu tragen nnd bleiben von den auf Grund eines formlichen Verteilnngsentwurfes bereits stattgchabtl'n Verteilungen ausgeschlossen. Die bei der Liquidierungstagsatznug erscheinenden angemeldeten Gläubiger sind berechtigt, durch freie Wahl an Stelle des Masseverwaltcrs, dessen Stell-Vertreters und der Mitglieder des Gläubigerausschusses, die bis dahin im Amte waren, andere Personen ihres Vertrauens endgültig zn berufen. Die Liquidierungstagsatzung wird zugleich als Vergleichstagsatzung bestimmt. Die weiteren Veröffentlichungen im Laufe des Konkursverfahrens werd«, durch das Amtsblatt der . Laibacher Zeitung, erfolgen. . ^ ^ ^ Gläubiger, die mchl m Landstraß oder in dessen Nähe wohnen, haben in der Anmeldung einen dafelbst wohnhaften Bevollmächtigten znm Empfange der Zustellung zu benennen, widrigenfalls auf Antrag des Konlurölommissärs für sie auf ihre Gefahr und Kosten ein Zu-siellungsbevollmächtigter bestellt werden würde. K. l. Kreisgericht Nudolfswelt, Abt. l. am i l.Mai 190:j. Killer (welsse) Seife ,«,,...„ Ssind die vorteilhaftesten ipäsSClJCll zum Hausgebrauche I--------------------------- ------Zu haben in Spezereihandlungen. Seifenfabrik Paul Seemann Laibach, Laibacher Zeitung Nr. 112. 984 Kurse an der Wiener Börse vom 111. Mni 1WA. ^ ^m 0^..^. n r >» Tle nollevle» ttiilse verstehe» sich i» ltü»»'l»»>>l,!!,l!g, 1>ie V.ulier»»« sämllicher Alii^, u»b der «Viversen Luse» v!»slf>)! >»>j psl Tlück, ^^ Kll,»m.ln, Klaaleschuld. «"" '""' cheitl, Viente in Note« V!n!' November p, K. 4-2"/«. . . „w , 10075 »00 l'5 „ Eüb- Iän,.Iul< prlr, 4-2"/^ ,«0^> 100 7" ,. „ Uprll.-Ol<,pl,»,4L"/t,,na-?>>l«0l»»' l!,b4rl Siaalslose 2b0 sl, » 2"/„ ,?, -^<«l - l««0tr „ l>0<» jl. 4"/u ,k» ü«> ll>4 üo l»uo»l .. lUU fl, 4"/u ll!» L5 1«5 llü 4« - !»üli — «0M>Psu»bbl, l^ ,20 fl ü"„ , »00 Ä0Ü0« 5.0 zl««l,schuld d«r lui Kelch»« ,nl» v»ll»l»n»nHVnigi»ich, und zsndtr. Oeflerr. Volbreule. fill,, »00 fl,, per Kusse.....4"/» >^l l5> »«> dl> t>>o, Nenle lnNroxenwHl,",, slsr,, per «fasse , . . . . 4"/« ,n, ,» ,0, »0 ^»°, dlo. dlo. per Ultimu . 4«/u »Ul «.»l<»! üf> O.sltrl.Inl>es per Kasse .... »'/,"/« »3 4«. p» «l> «iftubah». Vtaat»schnl>« verlchttlbnngen. «Il>al)t' Franz Josef-«ahn in Silber ldiv. Tt.) .... a'/,"/« «<9 lil» i:»>!«! !fm u> «marlbergbah» in Ktuuenwälil. fteuellr,, 4UU Klone» . 4"/x w«'l<> ll>l l<> i<« V<<,at»lch»lbvtlschrelbnn' »»« »b«efte«P.Elslnb.«ltlen. »llsabeihbad» i!<«> sl, CM, ü'/«°/>, uon illx» 8 ,',«, d!o, liiuz<«ud,u. W» II. 0, W. V. »'/."/»........4?ü bli 4?U'b« dlu. Galzb. Ilr. L»x» sl, i! W. V, 5"/».........4üü-— 4ül! - 2. ««ll'Lubl».'«, üUUsl,«M. 5»/« von «30 Franz Joses «,. «m. »884 (diu. Et)Nl!b,, 4l>/.......lO0 »» Wi Hl, Valizlsche Narl Ludlula >vuh» sbiv. E!.)Lill>, 4"/l, . . ,»!<>'„>,<»!0 ,,. l<>! lü d»s ungallschtn Klon». 4"/„ »lüg Golbreiile prr Kusse !lü ^i, > dtu, dto. per Ultimo . . . . l2, «ü ix« 4l> 4°/« t>l«. Rente !u «»oneüwHhr.. fteoersrei, per Kasse . . . vtt 5« 38 ?u 4"/„ dto. btu, blo, per Ultimo , l»g üo U!» /<» lwg. 3».-<1 sl, - '-- —--bto. bto. Silber lOO sl. . . . —'— —-dto, Ltaats'Obllg, (Ung. Ostb.) v. I, <«?«.......—>- -- dto. Echanlreanl, «blüs,'Oblia. —-- - ^ dto. Pram,-«, o. lUU sl. — 20« K «<>» — 203 -dlo, d« 1US ^^-Il)e!h'!«eg,'Uu!e 4«/„ , . . , »57-— ll>s -4°/u «nßar. Glxudenll, ObXg, «9 H« tUOill) 4°/„ lrout, und slavo«, dello 99 25. «»»» Ll< ßnd»r» 2ss»nll. Hul»he«. 5"/„ Donau Reg, «nleihe l«7» , «07 25. lU» 9?> «»lebe» der Stab! Görz . , iM-?5.l,x, ?l> Unleyen der Stab« >U)!e» . . ll>4«ü!l<'f»ü,'. dlo. bto. Silber ob, wo.'d) li!4-!»,>!l2ü b» d!l>, blu. (l»l»4) ... »8-9l»! »9 80 bto. dtu. (<83U). , . , <üO,l01'l,0 UUrlebau Anlehen, verleb, z°/„ «ö7ü!ltt»üN 4°/i, lkralner Lande»Mültchn, . »9'?l>! —'- <5eld Wave Pfandbrief« ,ll. «udlr, allg,öst l» üuI.verl.4^ 9» 2») ,<«,!«» N.°l!steri,L«ndee<)yp..«nst.4''/° ll«> ,li^(»,i(, vest. ung. Haul 4UV^äl,s. oerl j 4"»......... !0< »a ,02 ,u bto. dto. bOiätir veil.4"/!. »0l Kl l»2 ,<» Lparlasse. l,l>sl.,6v» lft, - ,<,, ^ rlläl»» Gbligalionln. sserdwand« Viorbbah,! Em. <««ü !n« <>s, u», «i.,, Oestel-r. Nordweslba»)!! . , - !U»?l»,w7<> Etlla<«!>ahn.......^!».'»!»! —^ Ondbau,» l» »"/uvelz. Iüün, Ioli !:nl 25 :il3 «l> bill, ^5°/,.......,!A5 l',^i«'iu U»tt lializ, Äul,».....»0« 7»! ,08 7« 4"„ llxierlr,»!»^ Bul»,!» , . 99 l><> ,00 f.» (per Sliill), «tl««N»llcht Uos,. 3°/» vodenlredit ^!l)se E«, in«» 27? 2kl - 4",^ Tlinau lalnpssl!,. u«> II . --— —-. 5"/^ L>?!,au^ee»!l'^!'!'' - - - «77 - 2l>U «uderzw»l»«e ^.ost. Vubup, Basililü (DuulbüN! ü sl, >il 75 ,97,. Nlebitlose 100 sl...... 4>« — 44,^ »ilaiy Lose 40 sl, CU, . . . l«« — ,?« - O^url Lose <<> !l..... l?ü - 1^5- Palssl, Lose 40 sl, (IM, . . , 5»,^, „ U»«. « ,, ü jl z»7 - zg ^«bl'ls Los.' 10 sl......«»- .. ?!i^ 5 alm Lose 4« s>......«»?-- «zs i«, ^».Venolt Lo!c 40 »I, . . . it?<»-- »2» -Wiener llomm. Lose v, I, l«74 ,44l- 44«! Grwinslsch. d. U'Va Pl, Hch»Il,u. d. ^odenlrebilaüst,, !lm. l««U ?z- - ?»-. Laib^chei Lose......?»'— 7ü - >.«e!b Ware «kiien. NthU«UNg»U, «»«sll, T,'PI, Vüend, 5<»0 sl. . . 245>l)' i!4?0 >VllU' » «cttiebüGl'! sui stüdl. Etrabenb. in Wien lit. 4 . )0 — - - dlo, dto, dto. lit. U , 5,0- -- «ülim Norbbadl, ,!»0 sl, . . ^«« 5.,' ^m> sl, tt'^i. 2<>'.0 ^4!? ^ ««,,- Dnf'Ul'dcnWlcher ) ,^«0 Leml», lt^cniow, Ia'su (liseüli.. «e!eN!chast «00 sl. ^. . . , s»?^ c.« 577 !>'' Lloyd, Oeft,, Trieft, b<«> sl, NVi 722 - ?>"»' Olllei >. '.'io- '»reUlia!»! 2>»0 s!. 6 4»n 4«><- dto, bto. (!!t. l>)2U0sl.H. «!!4 . »>j>; ' Prnu-Duxec «tlsenb. »00s! abgN, 204 — 20,'» - Ktuul«nl,t«oadn »00 sl. s., , S82'!l?>!ti«3'25 Kiltchlil!!, «00 sl, V..... 7,z - .',^ - Olidnorbb.V^rb^Ä.zW N.llM ^>0 - 4,4 Tiamluai? Ges,, Ne,leWi.,Pri«. rilül« Altirn »00 fl. . . . «»-— «'. . U»g. qa!!^ u!o Oes«. Vol'l lw sl, , . z»7.'. !0 H^ 5,t!ai!lue»e!n. Wiene», i:0» ». , 4«,', üü^n? «.', Obbli.Änft, Oesl., !l H, . IvUC- V«ll Nldt.Anst s H«»d. !!,<», l'll'«, .-- i > - dto. dtu, p.r ll!<<,!>>, . . >?,'25,«?>'2!'> Nredllbanl, «ll», »üg,, 2>»l» >>, . ?!»l»'— ?»« - Dlposilexliaül, ^lUg,, ^ >>d7i>st,. 40u li hl?'— 5l« - li!il0 u.Na!se»o, Ä>>c»rr r00l. ^4^5'-4»« — H^','0tl,»'ld.. 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