^y. Donnerstag, 25. November 1897. IllhlllllNll 116. ^° ^'n»tr bi«^"» st- b»l«lftr»tl«» befinde« stch Longiellplah ?tr.«, die «edactton Vahnhosgassr M, >b. Lprechftunben der «edactlon von « bi» II Uhi vonnltt»,«. Unfranlierte Uriese tvsrden nicht «nzrnommen, N«nuscripte nicht zurüher^7"!chließung vom 14. November d. I. > ilnh ?"7^en Professor der darstellenden Geo-^tt h^s» orstlichen Plan- und Terrainzeichnens ?tV'"al un3^"en Heinrich Czerny zum Rech. tzMpllttem, . ." Rechnungspraltilanten im Rech. ^°«er der k. l. Finanzdirection Ferdinand ^Nt der n" ^echnungsassistenten im Rechnung«« " Landesregierung ernannt. W)°s U °^"ber 189? wurde in der l. l. Hof. und Staats« W^uinän'j^» der kroatischen, das LXlX. und I^XXlX. Kl^V?V^^XXX^ Stück der ruthenischen. das ^l^'^nd Xl'ü ^"lschen und rumänischen. daS I.XXXIX.. ^3 '^«n U«« Stück der kroatischen und das 51. Stück ^^ ^abe t»^ Reichsgesetzblattes ausgegeben und ^chtamtli^r^eil. Die Delegationen. bllld Vud ^ Wien, 23. November. !^> zo» b^. ?^"^ der österreichischen Dele-??'n m,"7 den Etat des Ministeriums des M».> htein^ung.- Nach den einleitenden Worten sprach als erster ^^Graip?^°"sky; derselbe spendete dem Hli^Vllrt.i . °^^°wsli große Anerken-^?^. ^^ednets sei von dem freund. X i" den n"'sse .^ iNussland sehr befriedigt, ?> E ^°be. zn^"entw,rren die erste Kraftprobe be-ft,tz" des X" "klärte, seine Partei st.mme für 5d, °h h5l""Nlstermms °eS Aeußern. Delegierter »l7 ^ N°^«""?N"''^uiäßigen Festsetzung H'7N« der , Flusse der Delegationen über die ^lll>?^N llj«.?^'"^"'^ basten für unzulässig und !U "s ffor i ?"""« "n. indem er betonte, dies >K°r^^^hung der von des Redners Partei VMaud n ^folgten Politik zu betrachten. . ^ Ki. «ur gegen die österreichische Regierung ^».> 3"ü's^ls die Mtzeleien in Kreta unter ^li ? unsel« I^'H'lchen Truppen fortdauern und !?< 5 Dreif, "^sschiffe und Truppen doit uer. Vbi^ttrH^.der für die Deutschen und ^ ^Näher?« ""' Herzenssache ist. verliere 3>l, ^oigt >>i"s °n Russland nicht an Actuellität. «^leibund ^uckwirlung der inneren Politit All z. erfolg ""d fragt, ob in Berlin eine In. I^tl, Heordne/, ".m da« Sprecheu der üsterrei-?ltl>^^nüb/^.^tn alldeutschen Verbände zu ver> ^^b^"en Hul^" l)°n, Redner als wünschens-ö> ^ de? ^"lnenschlusse der Eontinentalmächtc X,> der^"leeischen Concurrenz verhält sich ^ ^el Mch. ^"eresseugegensätze der europäischen !'l>^'Schein <^^Nt^/^er ragt wegen der Lage der , « ^ ^^num des Amßern und bemä> ^> ..^tner?"l,che ^pe sich aus dem Adel 4 ^ > Ms^"^elt Redner, dass die Lon> > ^"pti!sch,7. ""^haucht ist und bestreitet, ^ >^e Honett Nck l.e»äl.r.. Del. Kaiser protestiert gegen die Auftheilung der gemeinsamen Beitragsleistung nach dem bisherigen Schlüssel und legt das größte Gewicht auf den Drei» bund und auf ein inniges Verhältnis zum deutschen Reiche. Er sieht in der Annäherung an Russland eine ersprießliche Friedensversicherung und fragt, wann die österreichischen Truppen von Kreta zurückgezogen werden. Die Sicherheit der äußern Politik erachtet Redner als durch die innere Politik Oesterreichs gefährdet und bedauert den Umstand, dass Ungarn sich den billigen Ansprüchen bezüglich der Erledigung der gemeinsamen Angelegenheiten hartnäckig verschließt und sich in die inneren österreichischen Verhältnisse einzumengen sucht. Der Redner verlangt die Umgestaltung des Consular-wesens im Interesse des Handels, Gewerbes, der Industrie und der Landwirtschaft. Die Partei des Redners erachtet die zoll- und handelspolitische Einigung mit dem deutschen Reiche, sodann eine weitere Ausgestaltung zum mittet« oder gesummten europäischen Bunde für wünschenswert, wobei insbesondere die landwirtschaftlichen Interessen zu berücksichtigen sind. Mit den Darlegungen des Ministers Grafen Goluchowsli ist Redner vollkommen einverstanden. Del. Baron Dipauli hob die wohlthätige Wirkung des Dreibundes sowie die Verständigung mit Russland bei den jüngsten Orienlereignissen hervor, betonte die vertrauensvollen Beziehungen zu Rumänien und schloss sich dem angeregten Vertrauensvotum für den Minister des Neußern an. Del. Dr. Kramar stimmte dem Expose GoluchowLkis zu nicht wegen der geänderten inneren Politik, sondern aus rein sachlichen Gründen. Die ehemalige czechische Opposition gegen den Dreibund hatte ihren Grund in der Befürchtung, dass die österreichisch-ungarische Ballanpolitil trotz des Dreibundes in einem kritischen Augenblicke isoliert bleiben könnte. Redner entwickelte die Veränderungen der Weltlage, die auch den ursprünglichen Charakter des Drei-bundes mitoeränderten. Mit der Aenderung de« inneren Gehaltes des Dreibundes änderte sich auch die Position der Ezechen ihm gegenüber, die ihn als Element des europäischen Gleichgewichtes acceptierten, zumal die offene, loyale Aussprache mit Russland auch die wegen des Balkans gehegten Besolgnisse verscheuchte. Beson-oers sympathisch berühre die Partei des Redners, dass die neue Politik offen und ohne Hinterhalt sich der ganzen Welt llarlegt. Gestützt auf die Interefsenconvergenz zwlschen Oesterreich-Ungarn und Russland hoffe Redner eine lange Dauer ihres Einvernehmens. Mit der Balkanpolitik Goluchowskis erklärt sich Redner einverstanden, insbesondere mit seinem Standpunkte in der Frage der türkischen Reformen. Redner würde wünschen, dass Oesterreich Ungarn, welches in der Durchführung ver-schiedener socialpolilischer Reformen einen gewissen Vorrang gewonnen habe, diesen auch in der Betonung der Nothwendigkeit einer internationalen Socia^politlk behält Einer der Gründe des früheren Widerstrebens der Czechen gegen den Dreibund war auch die Be» soranis der prapondcrierende Einfluss Deutschlands könnte auch auf die innere Gestaltung der österreichischen Politik sich geltend machen. Redner müsse sogar constatieren, dass gerade in der jüngsten Vergangenheit die deutsche Regierung den vollkommen correcten und loyalen Standpunkt einnahm und einhielt. Die auswärtige Politik soll nicht vom Standpunkte der innern angerufen werden und kann unmöglich die Politik eines «olles, einer Partei fein, sondern Reichspolitik. Der mit den Deutschen geführte Kampf habe nur ein Endziel: endlich zum Frieden zu kommen. Die Czechen halten an der Hoffnung fest. dies zu erreichen, wenn» gleich durch stürmische Phasen hindurch. Die Slaoisierung Oesterreichs wollen die Czechen nicht, sondern weder ein deutsches noch slavisches, ein gegen alle seine Völker «erechtes Oesterreich. Del. Popowzti schließt sich dem Vertrauensvotum für den Minister des Aeußern an, bezeichnet den Dreibund als Frieoensbuno und begrüßt freudigst die Aenderung der Stellung zu Russland. Die Sitzung wurde hieraus auf kurze Zeit unterbrochen. Nach Wiederaufnahme derselben erklärt sich Del Graf gedtwih befnedigt, insbesondere durch das Programm de« Minister« de« Aeußern, die europäifche Production gegen die überseeische Concurrenz zu schützen und stellt an den Minister die Frage wegen Errichtung von Consulaten in Prag als hochbedeutsames Emporium insbesondere für Handel mit Zucker, Colonial-waren und Bettfedem. Del. Baron Dipauli spricht seine unbedingte Anerkennung für die alle Welt auf das wohlthätigste berührende Loyalität, Offenheit und Wahrheit in den Ausführungen Goluchowslis aus. Redner ist überzeugt, der Minister werde in gewohnter Weise den Worten betreffs der Nothwendigkeit der Wahrung des volkswirtschaftlichen Momentes, welches für den Handel, das Gewerbe, die Industrie und Landwirtschaft hochbedeutsam ist, auch die Thaten folgen lassen. Sowohl Amerika als England nehmen eine wirtschaftliche Stellung ein, die die Concentrierung der wirtschaftlichen Kräfte Europas unbedingt noth-wendig mache. Redner anerkennt, dass der Minister wuiste das Gemeinsame beider Reichshälften in den Vordergrund, das Trennende in den Hintergrund zu stellen. Den inneren Frieden in Oesterreich hält Redner trotz der gegenwärtigen Kämpfe nicht schwer erreichbar. Gewiss halte auch der Minister des Aeußern den inneren Frieden für eine Vorbedingung einer glücklichen äußeren Politik. Del. Graf Dzieouszycli sagt, die Lage der Polen in Oesterreich veranlasst diese im Gefühle der innigsten Dankbarkeit für den Kaifer bei der Behandlung der auswärtigen Angelegenheiten nichts ins Auge zu fassen, als die volle Wahrung der Macht und des Ansehens der Gesammtmonarchie. Die Bündnisse der Monarchie können unmöglich die Bedeutung der Vor-schuhleistung für eine Nationalität Oesterreichs haben. Redner kann sich nicht denken, dass Oesterreich den Standpunkt einnehmen würde, welcher den vollen loyalen Bestand des Dreibundes in Frage stellen könnte. Der Dreibund als Friedensbund ist zur bewährten Tradition geworden, sowohl für den Westen als für den Osten Europas. Höchstens darin änderte sich die Natur des Dreibundes, dass Oesterreich-Ungarn nicht mehr als das meistexponierte Mitglied des Dreibundes gelten kann. Redner theilt den Standpunkt Goluchowslis betreffs der Autonomie der Balkan-ftaaten, der türkischen Reformen, der Anlehnung an Rumänien und des loyal freundschaftlichen Einvernehmens mit Russland. Das ehemalige Schlagwort von der Theilung der Einflusssphären zwischen Oesterreich-Ungarn und Russland erfüllte die Polen stets mit Furcht, weil sie darin ein Danaergeschenk und für den europäischen Frieden eine Gefahr erblickten. Die gegenwärtigen Voraussetzungen der üsterreichisch-:ussischen Entente bilden eine Garantie für die Entwickelung der Balkanvölker und für die Wahrung de« europäischen Friedens. Redner hebt die großen Erfolge de« europäischen Concertes hervor und erachtet die Erhaltung des österreichisch-ungarischen Contingentes auf Kreta für nothwendig, folange der Einflus« der Monarchie dies erfordert. Durch die Gtelle des Expose's betreffs des Zusammenschlusses Europas gegen die überseeische Concurrenz wurde einem der öffent-lichen Meinung lange vorschwebenden Gedanken zum erstenmale von autoritativer Stelle Ausdruck gegeben. Es war höchste Zeit, in da« Gebiet der äußern Politik einen erweiterten Gesichtspunkt einzuführen. Insbesondere als Vertreter eines agricolen Landes müsse er dem Minister für die für die Landwirtschaft hochwichtige Anregung tief dankbar sein und innig wünschen, dass es ihm gelinge, die Mitwirkung aller mitinteressierter Factoren zu gewinnen. Minister des Aeußern Graf Goluchowsli beantwortete die gestellten Anfragen und bemerkte zunächst, dass er nur auf Grund des bestehenden und erst im vorigen Jahre bei der Session in Budapest neuerdings eingehaltenen Usus und um die Herren durch den wiederholten Vortrug seines Exposes mcht zu ermüden, hievon abgesehen habe, dass er übrigens, wenn dies von irgendeinem Mltgliede des Ausschusses gewünscht worden wäre, seine Bemerkungen mit Vergnügen wiederholt hätte. Der Herr Minister verwahrte sich gegen eine Deutung seiner Ausführungen in einigen Punkten, die weder Men Absichten noch seinen Nus» sassungen entsprechen. ungarischen Schiffe und Truppen von Kreta zurückgezogen werden sollen, bemerkte der Herr Minister, dass dies geschehen werde, sobald die Verhältnisse sich genügend beruhigt haben werden, um dies ohne Besorgnis thun zu können. In diesem Augenblicke seien die Mächte im Begriffe, für die Ordnung der Verhältnisse auf Kreta eine feste Basis zu gewinnen. D«e Verhandlungen hierüber haben erst begonnen, weil es nicht wünschenswert sein tonnte, diese Frage mit den Friedens - Negotionen zu verknüpfen. Die Botschafter m Constantinopel haben das Mandat erhalten, auf Grund der von den Mächten angenommenen Principien ein organisches Slatut für Kreta auszuarbeiten. Bevor auf dieser Basis die Verhaltnisse der Insel geregelt nicht sind, kann von einer Zurückziehung der Schiffe und Truppen«Contingente nicht die Rede sein. Der Be« merkung eines Delegierten gegenüber, dass sich eine Macht bereits zurückgezogen habe. weist der Minister darauf hin, dass das deutsche Kriegsschiff «Kaiserin Augusta» mit den deutschen Truppen allerdings die lretensischen Gewässer verlassen habe, weil das Schiff für auswärts benöthigt wurde, dass aber die kaiserlich deutsche Regierung den anderen Mächten erklärt habe, sie werde demnächst ein anderes Schiff schicken. Auf die steptischen Bemerkungen des Delegierten Msgr. Dr. Scheicher bezüglich des Eingreifens der Mächte auf Kreta erwidert der Minister, die Action der Mächte habe nur das Ziel verfolgt, die Insel in Depot zu nehmen und nach Kräften zu verhindern, dass dort Ausschreitungen stattfinden, und dieser Zweck sei thatsächlich erreicht worden. Die Bemerkungen des Delegierten Kaiser von einer Blutsteuer verstehe er nicht. Unsere Truppen machen auf Kreta eigentlich nur eine Art Polizeidienst, sie beschützen die Flagge, halten die Ordnung aufrecht u. s. w. Die Anfrage des Delegierten Dr. Groß. betreffend das Verbot der Abhaltung einer Versammlung des alt-d-ulschen Verbandes in Berlin, an der auch österreichische Abgeordnete hätten theilnehmen sollen, weist der Minister mit dem Bemerken zurück, dass die Nothwendigkeit, in dieser Richtung bei der kaiserlich deutschen Regierung zu intervenieren, nicht vorlag, da dieselbe in dieser Frage durchaus correct und loyal vorgegangen sn. Sie hat das Princip gewählt, an dem auch wir festhalten, dass sich nämlich kein Staat in dir Verhältnisse eines anderen einmischen dürfe. Die ganz allgemein gehaltene Klage des Delegierten Kaiser über die mangelhafte Thätigkeit unserer Eonjulate könne der Minister nicht acceptieren. Sobald der Herr Delegierte concrete Fälle namhaft mache, werde er sofort eine Untersuchung einleiten. Im allgemeinen genießen unsere Consulate den besten Ruf. ihre Berichte seien musterhaft, aber man schenke denselben im Auslande mchr Aufmerksamkeit, als in Oesterreich. Es sei übrigens bedauerlich, dass für die Entwickelung des Außenhandels hier weniger geschehe, als in anderen Ländern. Die Schuld liege zum Theile darin, dass die österreichischen Fabrikanten weniger Agenten ins Ausland schicken, als die Industriellen anderer Länder. Insoweit e« vielleicht auch an einer nicht aenüaenden ^e^"" ^" 6o"wwrw,c!wnäre liege, werde sür ""« «^re«.nd« N^orm V^org- ^roy.n ««den. Dem Del. Dr. Scheicher antwortet der Minister auf seine weitere Frage, die Sonntagsruhe sei im Mini« sterium des Aeußern, soweit es die Natur des Dienstes gestattet, bereits durchgeführt. Die Anfrage des Delegierten Grafen Zedtwitz endlich beantwortet der Minister in dem Sinne, dass der Errichtung fremder Consulate in Prag keinerlei Hindernisse in den Weg gelegt werden und dass nur die Bedingung gestellt werden müsse, dass die Betreffenden wirkliche Beamte sind und der Nationalität des sie entsendenden Staates angehören. Reichs-Finanzminister von Kallay erklärt, dass die Feststellung des Verhältnisses, durch welches die gemeinsamen Ausgaben für beide Reichshälften aufgetheilt werden, nicht Sache der Delegationen, sondern der Parlamente der beiden Reichshälflen sei, und dass die Anführung der auf jede der beiden Reichshälften entfallenden Quote in den Vorlagen der gemeinfamen Regierung auf Grund des bisherigen Usus beruhe. Uebrigens liege bereits aus dem Jahre 1877/78 ein Präcedenzfall in dieser Beziehung vor. wo die Delegationen ebenfalls die Auftheilung vorgenommen haben, obwohl die Quote noch nicht festgestellt war. Berichterstatter Dumba sagt, dass über diese Frage erst dann gesprochen und berathen wird, wenn es sich um die Bedeckung des ganzen gemeinsamen Etats handeln wird. Es dürfen nicht einzelne Fractionen oder Parteien sich Verdienste vindicieren, dass sich unsere Beziehungen zu Russland nunmehr in so erfreulicher Weise ausgestaltet haben. Von jcher wurde von Seite des gegenwärtigen und früheren Ministers des Aeußern der größte Wert darauf gelegt und es war immer der Wunsch der Delegationen, dass eine Verständigung insbesondere Über die Fragen im Orient mit Russland endlich zustande kommen möge. Alle Regierungen und Völker des Balkans werden nunmehr einsehen, dass sie ihren oft nur zu sehr unberechtigten Expansionsgelüsten Einhalt thun müssen, dass sie sich der ehrlichen, intensiven Arbeit hingeben und auch den culturellen und wirtschaftlichen Fortschritt der Länder ins Auge fassen. Von allen Baltanst^aten ist Rumänien das Land, welches in dieser Beziehung als Beispiel voranleuchlet, wo ein kluger, weiser Monarch seit Jahren diese für das Land so heilsame Politik verfolgt. Redner könne der Behauptung, dass der Dreibund ein anderer geworden sei, durchaus nicht zustimmen. Der Dreibund war vom ersten Augenblicke seiner Gründung ein Friedensbund und er war ein Defensiv-ound. Niemand kann an dem ehrlichen Bestreben der Dreibund'Alliierlen zweifeln, dass sie einzig und allein das Ziel verfolgen, die Wohlthaten deS Friedens den Völkern zu wahren. Zur actuellen Frage im Orient zurückkehrend, betrachtet Redner es als das größte Verdienst unseres Mimsters, dass er für das Concert der Mächte eingestanden ist und die Initiative ergriffen habe. Redner beantragt: «Der Budgetausschuss beglückwünscht Se. Excellenz den Herrn Minister zu seiner erfolgreichen und stets auf die Erhaltung und Be» festigung des Friedens abzielenden Leitung der aus» wältigen Angelegenheiten und bringt demselben vollstes Vertrauen entgegen.» Dieser Antrag wird hierauf einstimmig angenommen. Der Ausschujs gieng sodann zur Specialdebatte über das Ministerium des Aeuhern über. Es wird der gesammte Voranschlag des Ministeriums des Aeußern ohne weitere Debatte unverändert angenommen. Hierauf wurde der Voranschlag des gemeinsamen Finanz-Ministeriums, des Zollgefälles und des Obersten Rechnungshofes ohne Debatte angenommen und die Sitzung geschlossen. Nächste Sitzung Sonntag nachmittags. Gegenstand derselben ist das Oroinarium und das Extraordinarium des Heeres._____________________________________ Politische Uebersicht. u » ibach, 24. November. Der Schluss der Delegationen wird mit Rücksicht auf die vieljachen Arbeiten der österreichisch-parlamentarischen Körperschaften nicht vor dem 1l). bis 12. December stattfinden. In Besprechung des Expose's des Grafen Goluchowski sagt «Nowoje Wremja»: Der wichtigste Theil des Programmes der gegenwärtigen äußeren Politik Oesterreich-Ungarns ist sür uns das, was Graf Ooluchowili über die jetzigen gegenseitigen Beziehungen zwischen Oesterreich Ungarn und Rüssland deutlich gesagt hat. Zum erstenmale anerkennt ein Minister des Aeußern Oesterreich-Ungarns offen und direct die Un-eigennützigkeit der russischen Politik im Orient. Russ« land hegt keine ehrgeizigen Pläne auf der Balkan-Halbinsel, sondern ist nur besorgt, die dortigen Staaten vor ähnlichen Plänen einiger anderen europäischen Re> gierunften zu bewahren. Die Entschiedenheit des Tones des Grafen Goluchowsli ist ein äußerst wichtiges Zeichen des ernsten Umschwunges in den Anschauungen des Wiener Cabinets über die Aufgaben, welche es auf der Balkan ° Halbinsel zu verfolgen hat. Nachdem Oesterreich. Ungarn sich Uussland aufrichtig genähert, ^ -------------------------------------------'----------^n M"l< erhielt es die Möglichkeit, im europa'M" ^^ nicht nur eine wirksame, sondern auch yr ^ ^ Rolle zu spielen. Das österreichlsch-l"'!,^ ^ vernehmen sichert den Valkanstaaten »Y« ^^ ,n abhängigkeit. Bei dem jetzigen Stande " Europa ist dies sehr wichtig und b^W^.^^„l, Eine aus Rom zugehende ^" o>« be«°' dass die Nachricht eines Genueser Alam* l ^ stehenden Rücktritte des italienischen -""'^sowBg Wiener Hofe, Grafen Nigra, dlesma ^B? begründet sei. als es das gleiche G^rlM ^ ,„ des vergangenen Jahres war. 3" v"°" " h^ diese Vermuthung bloß durch den umi' , M gerufen worden, dass Graf Nigra M <"""^n l^" nung gemietet hat. Dies sei jedoch, ""e '^ ^D'' betont wurde, nur auf seinen Wunsch, ^ ^q^c schen Hauptstadt über ein geeignetes "°> " ^e ,«> zu verfügen,' zurückzuführen. Der Bo l^ „ yM nächsten Monate wieder auf semen »"" zurückkehren. ^ zgeM °e Aus Paris wird gemeldet: ^r ^z Herrn Thompson über das Budget ^ ^ wärtigen Angeleqenhelten """ zglbudge dcs Herrn Riotteau über das ^°" ^Mtt wurde an die Kammermitglieder vertyem- ^ ^ des auswärtigen Amtes ist fast "^"«0" ^ el< Stande geblieben, den jetzt der thatM^ ^hM" heischt. Es sind nur bei einigen Po'ten,^^,.l der Credite vorgenommen worden, """ 5 c ^ ^' 18 (geheime Fonde) und Capitel 21 (^,.^^l schafts. und gestH für 1898 ist auf 9l'/« Millionen Mncs.« ^ Man nimmt wohl allgemein ?n, °a>" ,sM etwas übertrieben sei, ^ angesichts des herrschenden Systems ""> " erg>» Prüfung der einzelnen Capitel d'ck ^ ^chg^ dass keine Verbesserung in dieser H'N ^ h„ 3U werden kann, so lang? leine «ende ung ^ y^ der Verwaltung der Colonien e"Mil. .^,g „ e. stalter anerkennt ebenso, dass d'e A""f>M"! doppelten Budgets für jede E^'e o e ^M Zunahme der Ausgaben M 3^ ^ /^m "! schwendung Thor und Thür ^et. -">" ^ln , z einer jeden Colonie. das °u« den HM ^ ^ letzteren selbst bestritten wird, besteh "^ A„M Budget, das die Colonialsubventlonen zu ,^ s^ hat. Dieser Zustand der DiM ^ , ^H tadelt und er gibt Anlass zu de Fo^ ^^ .M Colonialminifterium Reformen U" ^n in ^ das Gedeihen der französischen VeschM .^^M und in Asien erzielt werden U'H^leit , " ^ die Lage am Congo, welche d«e ^ Eolontt "s„ gierung erfordert. em bedeutendes Deficit auf und be» ° ^^0^"'» sich in einem bedauerlichen ZuU^„ "h^" lg'l tion. Diesem Uebelstande lässt ftch "er ^, O ^ man rechnet in dieser Beziehung styr^^ ^" und die Erfahrung des Herrn oe ^ ^ ^n" Colouialminister erst vor wen'gen ^ ^ Agcnten nach dem Congo Nach einer Meldung °"s »^ Otaa" „ neuernannte russische Gei° Donates >^e Schadowsky, anfangs nachft" ,^^,l ^> Posten antreten. — Der " ^«z ^„h"", M Ministerpräsident und Wladan Gjorgjevic, tr,fft am " - ^cht « ein. um dem Könige über seme me i Wie man aus Sofi ° bericht«'/ gzel^ ^ rath den Handels- und AckerbauM.nM^^,^^ ^^ zum Vorsitzenden der Pariser Weltausstellung '"Jay" der, . ^ Witwe nach dem Harten au, welche in i" U^ am Todestage ihres «'7^^^"^^ hat dem Ministerpräsidenten D - ^ «"" trag von 500 Francs zur Vetyeuu h Sofia übermittelt. <. <, melt^. " el ^ Wahrnehmung gemacht, da'« "' ische T^^,^ einqeführte Gesetz über das M,g" ^M^' F Kleidern und Schuhen einhe.m « z^ ^ ' aller Staalsbedienfteten M Vulg^ M>" jste^ allseitig durchgeführt w^ ^ j^> ^ absichtige daher anzuordnen, 0" unttrM^'"" eine Revision bezüglich ^r lh" neho«" amten in Sofia und der Promnz ^ust« h^ Außerachtlassungen dieses Beim Schatzamte m ^ °'^ ^M^ 5 eo" 13.645.250 Dollars als erste ^,^HN sations-Ausschusses der Union ^ der Kaufsumme ^ Tagee-exiM«',«. 3-^ « " iMche H»u« d<« 0t!e» »i- .,^i«hl 1897. ^sM, ""' vl,', zw ien hat «an die ver. - l» . ^" ^^ten nicht« mehr gefunden. ^ d« b° «^« hr 1 S 9 8.) Da« lo««enbe Jahr ,-i»l,," slender ein «gewöhnliches» Jahr nennt. H lw " ^l««tag beginn», wird un« unter seinen Rjftz,. ^Gonn. und Feiertage bringen. Jahre«. >t,li^«"7 Der sünfhundertjährige Kalender '>Mein, . Agende« Welter: «Das Jahr 1899 ^tAn°?"' """ig feucht und «ühig war«, leucht, i« »pril fehr ver-!^»detlick '^ >^lln und trocken. Der Sommer L^len^ 3.?"teln. die Tage hitzig. die Nächte Kl, «der «! '^^"- endet aber «it ,ungfftÜ«e«< "ch^vttbft lst llngench«. trockm und fchön. ! ^ Nln! ^^^^ doch tritt nur mäßige Kälte ?"l»t°k?«"^ sich ziemlich rauh gestalten und l lMlN^.«' Die Prophezeiung ist so vor-l "- l»/ ? ^ sewiss ,n Ersüllung gehen wird. ^l!>!t!y " ber »nbrie'schen Rettung«. >« t>V„ ^ /Ui" haben gemeldet, dass die zur Unter. ?> «h ^"°'n abglgangme Expedition zur Fest. !^ltihren ^ ""l«, rejultallos zulllckgelehlt ? °>>l !to«^")""»"'' si« Ausllürungen zu schaffen, ^'t^ "'° tckgraphiert: «Die Hilssexpedilion ist ^^«''InW an« Land gegangen. Sie libk ,e!."°^ 'llh unter den gröhlen Schwierigleiten, lib Keiler ^" "°" Menschen oder einem Wrack X»l> z,g '^ Eisfjord vorzudringen, verhinderten ^'lt°nM^''" äußerst lühnen Flucht) »M'satter: Iwel^^ ^»lll»ll U.n ^" ^" «llanlischen Ocean liegenden 2.leil lllt-r ^'"'Mer war e« gelungen, die !?^°!egV l ^" zu läuschen; mit hilse eines ^""»ln ^'"lhlen fie nach dem nahen Feftlande 3.^!> don^" "°" ^"" bestiegene Nachen wulde Mtn. ^°" Stiömung von der rlchligen Fahrt ^ Mcllick ^ ^"^° '"""" sUllMischer und die ^"!inl°b '?°^"zt und sehte i« September >l '"n H* ?lt Vlellernich und Nigra die Flucht ^A ^^"'k au« dln Tuilerien ins Wer,. — Endeten j«!"^ b" Transport und die Pflege ^!' . "°u«ft^" ""«»« ««leistet. Er benutzte die V Modellen ° .""" ^" dazu. den weitesten 'l'«l >" d«, ..,""b gelchnungen die vielfältigsten '^'"s^m "«. die fich im amerilanischen V""ll der » "°"") bei de« Transport und V">lt«n ""wundeten und Kranlen im Felde ^!. ^lhtlst.n ^"llchrung ergänzte Evans durch ^ ü?"^. durck ^ b°ls damit eine Bewegung in ^ lch'llet ? ^ ber Kranlenhausbau von Grund ^.Ü^li«. ttü ^ ^" Ecfahlungen im Kriege ^7 ^«»? ?' "e H°ip"°lbauten i« all-'^.^tich^"° be« letzten Leidensjahres des ^»^Ufen u " «van« an das Kranlenlager des ^ ? der ov"" de« laisellichen Dulder zur Gr. >!ltn "lsernen ^^'«a'ifle ^ackenzies die Vorder. ^>«l >tm"l ^'' ^°°n« h" si« °u« <"« ^l '^y i3 ^"llchl und unter anderem unter c lt . '" den ^"""'^ "l Uoinrioli lloin«., E» ^l in^ltlan. ,^'" de, «Vuchs der Üxdel', mit l'l, " ttsch,,^'"unbet gewesen, in London im ?l «Fischer?'" l^"- 3°> Jahre 1687 hat er >« ^ ^^',"'«einende Pariser Wochen-^<^l,lt "^n 1^j»wr» in ein täglich er-^<^^tvnndrll. l^ ^eil^ ^"arisches. s^^chen^^ Organismus der Verwaltung !A>vo «lrch« hat zu allen Jetten Dar. .V"se sjH ^"' die in «ehr oder minder ein- 'V «'rch^ . ,' den einzelnen Einrichtungen der !' ? ächtes ^" haben. Die Handbücher des ^°Klt«e^, d'e Darstellung der Conversations. °us diese Ding« in ^ VMlul« ?n"^"len. die populäre Schilderung Prachtwerlen. genügt ^oß^^'W' «äst. dem Pollliler. dem Diplo- ^ie ^'chiiflsmanne und anderen Kreisen ^ tägliche G.f^rmll. be« Leben« zeigt. ^„ be« ^"°»en lm öffentllchen Leben berührt. !Vesellschast in Wien, und mit der Druckerlaubnis Sr. Eminenz des hochwürdlgften Catdinal-Fütstbischoss Georg Kopp ver-schen, lündigt fich al« etn ftarler Ouartband von etwa 720 Seilen an. «it 60 Tafelbildern und 1100 voll-jliligen und kleineren Illustrationen ausgestaltet. U« die Unschaffung zu erleichlern, ist ferner bestimmt worden, vass dasselbe in 30 halbxonallichen Hsften zu« Preise von 1 M. — 60 lr. erscheinen wird, wodurch auch der weniger Ve«»ttelle in die Lage verstht wird, das sür .hn so nothwendige, in allen Vuchhanolungen erhältliche Werl lausen zu löanen. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Rothes Kreuz.) Wie wir vernehmen, hat Ihre l. und l. Hoheit die durchlauchtigste Frau Erzherzogin Maria I««aculata, der Äilte des hiesigen Flauenhilfsvereine» vo« Rothen Kreuze silr Krain gnädigst willfahrend, das Prolectorat über diesen Verein zu überneh«en und au« diesem Anlasse ein Huld. volle» Handschreiben an die Vereineleitung zu richten geruht. Weiter« geruhte die durchlauchtigste Frau Proteclorin zur Vethiiligung höchftlhren Interesses an den Ausgaben des Rothen Kreuzes de« obgenannten Vereine elne Spende von 100 st, zuzuwenden. — (Kirchliches.) Wie un« «ilgelheilt wird, hat da« l. l. Mlnifteriu« sür Cullu« und Unterricht i« Grunde de« § 20 de« Gchhe« bo« 7. Mal 1674 (R. G. V. Nr. 50) die staatliche Genehmigung zur Erhebung der Kaplaneien Podlraj und Vrabte i« Nippacher Thale zu selbständigen Seelsorgerftationen au«« gesprochen. —o — (Wafsenübungen der l. l. Landwehr 18 9 8.) Hinsichtlich derselben wurde angeordnet: ^) Vei den Landwehr-Fußtruppen. Für die Einberufung zur Waffenübung im Jahre 1698 find in Aussicht genommen: ») Alle unmittelbar in die l. l. Land. wehr Eingereihten der Afsentjahcgänge 1697, 1894 und 1892, mit Ausnahme jener Mannschaft de« lehlbezeich-nelen Jahrganges, bei welcher — etwa ausnahmsweise — dir Gesawmtdauer der bisher abgeleisteten Waffen-Übungen 16 Wochen Überstiege; d) der au« der Reserve bis Heeres in die Landwehr übersetzte Nssentjahrgang 1687' weiters «) von den nachstehenden Nssinljahr-gangen, und zwar: 1893 die unmittelbar in die Land. »mhr eingereihten, bei welchen die Oesammldauer der bis i ht abgeleisteten Waffenüouugen 4, 1691 jene. bei welchen dieselbe 16 Wochen nicht erreicht, dann von den Assl»ai; Laoislau« Ku«poft, Rechnungs'Unlelvfflcier erster Classe des Infanterie-Regiment« Nr. 32 in Budapest, für da« Vezirlsgericht Voit«berg; «nton Ros, Rechnung«. Unterofficier 1. Classe de« 17. Infanterie-Regiment« in Laibach, für das Gezlrlsgericht Kcainburg; Joses Vano, Rechnung«-Unterofficier 1. Classe des 53. Infanterie« Regiments in Agra«, sür da» Vezirlsgericht Tscherne«bl; Franz Locder, Poftenführer Titular-W»cht«elfter des Landes-Gendarmerie-Commandos Nc. 6 in Hraftnll, sür das Bezirlsgelicht Stein; Hermann Wiber. Unterboots-mann'Geschüh«elfter a« Kriegsschiffe «Erzherzog Albrecht» in Pola, sür das V-zirlsgericht F^lobach; Fcanz Pern-Haupt, Rechnung« - Unterofficler 1. Classe de« Infanterie-Regiment« Nc 47 in Gürz, für das Vezirlsg'ticht Libnih; Malhia» Varber, Rechnung« - Unlerofflcier 1. Classe des Infanterieregimens Nr. 47 in Gürz sllr das B.z'tlsgelicht Vollsberg; Johann Neulirchner. Feldwebel im 47. Insanteriereglment in Görz, sür da« Vezirlsgericht Feldbach; Joses Fluhmann, Rechnung«»Unter-officier 1. Classe im Feldjägerbataillon Nc. 6 in Iuden-burg, für das Bezirlsgericht Oberzelring; Martin Kul-h,nel. Poftensährer Til.-Wachlmeister. be« Lande«. Gen-barmerie'Commllndo« Nr. 6 in Fohnsdorf, sür da« Be-ziclsgericht Neumarlt; Joses Klrchb:ck, Wachtmeister i« Tralnreg mei't Nr. 1 in Wien, sür da« Vezirl«gericht harlberg; Johann Mesner, Rechnung« - Unterofficler 1. Classe im 17. Infanterieregimente in Laibach für da« Bezirksgericht Stein; Alois Kern, Ftuerwerler de« Di-oifton«. «rtilleriereglmenl« Nc. 3? in Rablersburg, sür das Bezirksgericht Mlllftalt; Johann Hraft. Tit.-Wachl-Meister des Landes-Gendarmerie»Commandos Nr. 7 in Trieft, sür das Bezirksgericht Egg; Stesan To»ii, Rech-nungs.Unterofficler 1. l^asse de« 53. Infanterieregiment« in Agram, sür da« Bezirksgericht Knlttelselb; Adolf Pater. Rechnungs-Unterofficier 1. Classe im 65. Infanterie Regimente in Ungoar sür da« Bezirksgericht V.llach; Karl glamal. verabschiedltel Untcrofficier ln Evidenz bei« Ergänzung« - Bezirks . Com»ando Nr. 97 ln Trieft, sür das Bezillsg-richt Wolfsberg; Georg Buchgraber, Rech-nungs-Unlecofflcier im 27. Infanterieregimente in Laibach, für das Vezirlsgericht Voitsberg; Johann Bzdstuber, R chnungs . Unterofficier i« 4. Husarenlegimente ln Gyöngyös b?im Bezirlsgerichle Iudenburg. — (Sanitüt«- Wochenbericht.) In der geit vom 14. bis 20. Nove«ber lamen in Laibach zur Welt 21 Kinder, dagegen starben 18 Personen, und zwar an Ruhr 1. Piphlheriti« 1, Tuberculose 1, Entzündung der Athmungsorgane 3, infolge Schlagstusscs 2 und an sonstigen Krankheiten 10 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich 4 Ortsfremde und 6 Personen aus Nnftalten. Von InsectionttranlheÜen wurden ge« meldet: Scharlach 1, Ruhr 1, Keuchhusten 1 und Dchh« Laibacher Zeitung Nr. 270 2430 25. NovwW^^ — (Vemeindevor stand «»Wahl.) Bei der Neuwahl des Ve«eind?vorftandes von Karmrvellach wurden gewählt, und zwar «nton Sollic, Vefiher aus Vach, zum Gemeindevorsteher; Johann Kolalj, Werlsbea»t?r aus Iauerburg, und Michael Noc, Vefiher au« Karnervellach, zu Vemeinderälhen. — (Fremdenverkehr.) I« Lause der heurigen Som»erzeit find in Aftling 116, in Tava 52 und in Alpen (Gollca) 172, zusammen 340 Fremde angekommen. Von denselben waren 187 au« Krain. 87 au« anderen cisleithanischen Provinzen, 20 au« den Ländern der un» garischen Krone, 4 au« Vosnien und der Hercegodina, 22 au« Deutschland, 20 au« Italien. Die meisten verblieben in diesen Orten als Touristen bis zu 3 Tagen; b bis 7 und 7 bi« 14 Tage. 4 bis 3 Wochen. 5 bi« 4 Wochen und 9 bi« 6 Wochen. Höhenlage 58b m. -0. *(«u« demPolizeirapporte.) Vom 22. auf den 23. d. M. wurden sechs Verhaftungen vorgenommen, und zwar vier wegen Excesses und zwei wegen Diebftahls« verdachtes. — Vom 23. auf den 24. d. M. wurden drei Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Excesses und eine wegen Vacierens. —r. — (Ein unvorsichtiger Radfahrer.) «m 20. d. M. gegen 8 Uhr früh hat der Radfahrer Valentin N., in Laibach beschäftigt, unweit der Ortschaft Nedno auf der Reichsftraße den zehnjährigen Vefihers-Sohn Johann Kopak von Medno, welcher nach Tt. Veit in die Schule gieng. überfahren. Der ttnabe erlitt hiebe» derartige schwere Verletzungen, dass er nach Hause übertragen werden musste und ist seither bettlägerig. Die gerichtlichen Erhebungen find im Zuge. —l. — (Iu dem Attentate in Vörz.) Wie der «Eco del Litorale. meldet, ist in dem Befinden des Ge« meindesecretärs Dr. Dante Vecchi eine anhaltende Besserung eingetreten, so das« die behandelnden Aerzte Dr. Luzzallo und Dr. Plttamih ihn am Leben zu erhalten hoffen. Da« Motiv des Attentate« ist noch immer unaufgellürt, doch scheint es in vermögensrechtlichen Streitigleiten zu liegen. Der «lttenläter ist ein 76jähriger Greis Namen« Anton Knez. au« dem Vezirle Sesana gebürtig. In früheren Jahren war er Portier im Versorgungshause in Trieft, dem Dr. Vecchi al« Veneralsecretär für die öffentliche Wohlthätigkeit vorstand, und lebte seit etwa sech« Jahren in Göcz. Knez soll mit Dr. Necchi einen Leibrentenverlrag abgeschlossen haben. — (Nus der Theaterlanzlei.) heute gelangt da« wirkungsvolle Schauspiel «Der Hütten-be ft her» von George« Ohnet zur Aufführung. In der Hauptrolle des Stückes debütiert Herr Verlhold Held vom Stadtlheater in Ttplih. Samstag wlrb zum erstenmale die Operette «Die Pagen st reiche» von Weinberger gegeben. Das Werk gehört zu den besten Operetten des fruchtbaren Eomponiften, zeichnet fich durch Melobienreichthum und ein luftiges Libretto, das dem Kohtbue'lchen Lustspiele nachgedacht ist, aus. — (Druclfehler-Verichtigung.) In der «Lalbacher Zeitung» vom 23. November soll da« Tele« gramm: «Wien, 22. November. In Gegenwart des Kaisers u. f. w», richtig heißen: «Kiel, 22. November u. s. w.» Der aufmerksame Leser wird übrigens das Richtige sofort herau«a<>funden haben.________________ Neueste Nachrichten. Sitzung des Abgeordnetenhauses am 24. November 1897. (Original-Telegramm.) Auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses stand die zweite Lesung des den provisorischen Ausgleich mit Ungarn betreffenden Gesetz» entwurfes. Ueber hundert Abgeordnete haben sich in die Rednerliste einzeichnen lassen. Abg. Dr. Groß verlangte die Aufnahme eines Passus in das amtliche Protokoll, dass der Präsident durch die Unterbrechung der letzten Sitzung die Geschäftsordnung verletzt und durch die Feststellung der Tagesordnung der heutigen Sitzung mit dem Ausgleichs« Provisorium als ersten Gegenstand die Verfassung verletzt habe und beantragt darüber eine Reihe namentlicher Abstimmungen. Der Präsident erklärt es als Recht des Präsidenten, die Sitzung zu eröffnen, zu schließen und zu unterbrechen. Betreffs der Tagesordnung verweist der Präsident auf den Wortlaut der Geschäftsordnung. Sodann beginnen die beantragten namentlichen Abstimmungen. Nach sechs namentlichen Abstimmungen beantragte Abg. Dyk, dass von den zahlreichen gleichlautenden Petitionen gegen die Sprachenverordnungen nur eine verlesen und dem stenographischen Protokolle beigedruckt werde und verlangte hierüber die Abstimmung ohne Debatte. Die Linke protestiert entschieden dagegen unter großem Lärm und bezeichnet den Antrag als Gewalt-streich und eine neue Gesehwidrigkeit. Es kommt zu erregten Auseinandersetzungen zwischen den Avgeord« mten der Rechten und der Linken. Großer Lärm im ganzen hause. Zahlreiche Abgeordnete eilen zum Prä sioenten. wo em heftiges Drängen und Stoßen sich entwickele. Der Präsident unterbricht die Sitzuna und «"Ä"H"an°" T)" 2°rm und die Erregung im Während der Unterbrechung der Sitzung spielte sich eine unbeschreibliche Scene ab. Abg. Wolf nimmt die Glocke vom Präsidententisch und schwingt sie. Abg. Potoczek entreißt Wolf die Glocke. Stürmische Entrüstungsrufe auf beiden Seiten des Hauses. Einstweilen eilen mehrere polnische und jnngczechische Abgeordnete auf die Präsidententribüne, umringen den Abg. Wolf und werfen ihn zu Boden. Auf der anderen Seite drängen zahlreiche Abgeordnete der Linken auf die Tribüne. Der Abg. Wolf wird von den jung« czechischen Abgeordneten geschlagen, worauf sich auf der Präsidententribüne ein mehr als eine Viertelstunde dauerndes Handgemenge entwickelt. Abg. Schönerer ergreift ein Ministerfauteuil und hebt es in die Höhe, um es gegen die Streitenden zu werfen. Abg. Hagen« hofer ergreift Schönerer, welchem das Fauteuil ent» rissen wird. Im ganzen Saale herrscht furchtbarer Lärm und Unruhe. Von der Gallerie werden Pfui-Rufe laut. Der Präsident erscheint im Saale und nimmt die Sitzung wieder auf. Da der Lärm fortdauert, erklärt der Präsident die Sitzung für geschlossen. Die nächste Sitzung wird im schriftlichen Wege bekanntgegeben werden. Wien, 24. November. Zur heutigen Sitzung des Abgeordnetenhauses meldet die «Wiener Abendpost»: Vor Unterbrechung der Sitzung hat der Abg. Schönerer dem Präsidenten die Glocke vom Präsidententisch weggenommen. Abg. Potoczek entriss Schönerer die Glocke und stellte sie zurück. Nach Wiederaufnahme der Sitzung erklärte der Präsident, er wolle die ihm vom Schönerer ab» genommene Glocke nicht weiter benutzen, und ersucht um eine andere, welchem Wunsche Folge gegeben wurde. Abg. Wolf nahm die zweite Glocke weg. Der Präsident stellte auch diese zurück. Abg. Kittel ruft: «Ist denn die Hand eines Abgeordneten unwürdig?» Der Präsident ersucht die Ordner, ihm die Abgeordneten Wolf. Schönerer, Kittel und Anton Steiner, welche sein Fauteuil belagern, vom Leibe zu halten. Infolgedessen entstand bei der Präsidenten»Tribüne ein mächtiges Gedränge. Es kommt zu einem Handgemenge zwischen einzelnen Abgeordneten und zu Thätlichkeiten. Der Präsident schließt die Sitzung. Nach Darstellung der «Wiener Nllqem. Zeitung» wäre der Abg. Wolf zu Boden gerissen und beim Bart und Kopfhaar gezerrt und mit Füßen bearbeitet worden, auch der Abg. Pfersche ist thätlich durch Faustschläge misshandelt worden; endlich schildert das Vorgehen ein vom «Neuen Wiener Tagblatt» herausgegebenes «Wiener Extrablatt», welches anführt, zwischen Hagenhofer und Schönerer wären ebenfalls Faustschläge ausgetauscht worden. Abg. Graf Vetter hätte ein Wasserglas ausgeschüttet, die Minister hätten vor Beginn des Kampfes sich entfernt, nur der Eisenbahnminister sei im Saale zurückgeblieben. Die Erklärung des Präsidenten, womit derselbe die Sitzung schloss, lautet: «Angesichts der Gewalt« thaten, die sich im Hause zugetragen haben, erachte ich es für meine Pflicht, die heutige Sitzung aufzuheben; ich bitte diejenigen Herren, die mir Abgeordnete angeben können, welche sich Gewaltthaten schuldig gemacht haben, in meinem Bureau zu erscheinen.» Diese Erklärung gab der Präsident auf Wunsch mehrerer Abgeordneten ab, welche nach Schluss der Sitzung in seinem Bureau erschienen und ihre Aussagen zu Protokoll gaben. — Nächste Sitzung morgen 1 Uhr nachmittags. __________ Delegationen. (Vrloinal-Teltgramm.) Wien, 24. November. Der Heeresausschuss der ungarischen Delegation nahm das Extra-Ordinarium und die restlichen Nachtragscredite an Auf eine Anfrage des Del. Bolgar erklärte der Kriegsminister, dass durch die bei dem jetzigen Feldgeschützsystem angebrachten Adaptierungen eine bedeutend größere Feuerschnelligkeit erzielbar sei. Auf eine weitere Anfrage desselben Delegierten be» züglich des Ortes der Errichtung der neuen Artillerie« Cadettenschule erklärte der Kriegsminister, dass hiefür in erster Linie der Umstand maßgebend sei. dass dort das dem Unterrichte nothwendige Nrtilleriemateriale zugänglich sei. Am Schlüsse der Sitzung wurde seitens des Präsidenten des Ausschusses dem Kriegminister für seine ausführlichen und aufrichtigen Aufklärungen der Dank ausgesprochen und die Sitzung geschlossen. Die Lage im Orient. tvriglüal'Ielegrllmme.) Kanea, 24. November. (Meldung der «Agence Havas».) Kaiser Nikolaus von Russland sandte der tretensischen Bevölkerung eine Geldunlerstühung und wird auf seine Kosten den abgebrannten Palast des griechisch-orientalischen Bischofes von Kanea wieder« herstellen und in Rethymiw ein Gemeindespital errichten l lassen. Die Franzosen haben bei Perfolia einen neuen Posten bezogen, der der Bevölkerung d« M die Umgebung gestattet. ,„ Dels^" C ° nstantinopel. 24. NovemW^e^^ verlieh dem Chef der Cabinelskanzlel ^ ^ he! Kaisers. General von Hanke, den.^M ^«HI Osmanie« Ordens in Brillanten; eme gr P ^. deutscher Officiere wurde decorationen ausgezeichnet. Der »Mr A' ^ sandte und gegenwärtige Mimsterpra,,^ ^M. erhielt vom Sultan den Großcordon " Ordens in Brillanten. ,., ^u!e U keine Sitzung der Friedensunterhandler ' ^ M des definitiven Friedensvertraa/s '>' ^M" festgestellt. Man hofft die FnedelMli Samstag zu beendigen. ^. „,<.„ Has^',' ConstantinoPel. 24. Novemb". ^ ^ lierte Programm des heute oder "°N.M°cM genden feierlichen Saluts der östcrre.aM ^chü Flagge in Mersina wurde zwischen der i. ^ W und dem Minister des «eußem TM ,.z vereinbart. Dem feierlichen Acte werd n? ^ und Civil. Localbehörden der als Delegierter der Botschaft fuHtt ^,ff, mandant und der Stab «Leopard» beiwohnen. Ein Truppend"^^^ Musik wird ausrücken und uor dem ^ '. ^ Aufstellung nehmen. Im Momente d« V^F Flagge präsentieren die Truppen u« ^ stimmt ein. , «,«^mbe>.'. ^ «»« Constantino pel, lautet, dass dem l. und k. «"schaft "^ ^" elD Calice die Allerhöchste Anerkennung !"' ^ Mff reiche Intervention in der AngelegenY^ und der Orientbahnen ausgesprochen Wien. 24. November (Olig.Tel.^^' IB der Kaiser empfieng Iu mittags in Antrittsaudlenz zur .. Beglaubigungsschreibens. ^ > M del ^ Wien, 24. November. (O"g'"" ^ttwl " „ bahnstrecke Angern-Stillfried suhr "" z eM" . einen Localgüterzug, wod»rch 5"" b^te " j. Trieft, 24. November (O^ die Inbetriebsetzung der H^i^st i" A »"< Nischen Industrie-Gesel ch^)I, ^, Rovereto, 24. November. (O"«'-H^ttB ,z"> flossenen Nacht wurden fünf, d" ", OrenM'"^' Südtirol und Vicenza marklecerw ^f I i?> donnerähnlichem Getöse m d,e L"! U^Mb"' maßliche Thäter sind Orenzbewoynel ^, Vez>rl Vicenza. ^ ^ria' zum Cura/brauche hier eingetMen- tziel ^l" Pecek, ^November. ^ '' D e Z"^» großes Schadenfeuer ausgebrochen. " ^ W ^ ist total abgebrannt, das W°hnh°^ « ^ H> sind erhalten gebl.eben; doch wu ^ ^><" Vorräthe durch das Feuer «"n ch^ Os ^ fabrik ist vom Brande "^ "gn l M „ dermalen 20 bis W G^fte. ^'"^r d"rH d"' ,^ leben ist nicht zu beklagen. ^ ^er ^d- ^ der hiesigen Zuckerraffmerie verurM ,^ auf Mei M.Uionen Gulden beM", ,F Versicherungen gedeckt. ^rig.-T^ ^b?,U Tarl.es, 24. November. (^"» ^ h ^ Hofe von Tournay fand h"" ""g^ ^ ein Zusammenstoß '^ gemifchten Zuge statt, wöbe. mehr" ^go 3nd verwebet sowie elne Vnzay ^ schmettert wurden. . , «4 Nooe^lt>e ^ Falkcnstein im Voigtland , A ^c A < Tel) Gestern nachmittag« ein langandauernder Erdstoß """ .„nd I" Donnerrollen wahrgenommen, ^^ schien. In der Nacht si'l S^^ Tel.) ^ München, 24. November. ^^^,lls bischof von München.Frelstng " - ^lb^F ist heute vormittags Paris, 24. November Or« ^ ^ ^ «Ngence Havas-.) 3" de «Na.^^t, ^«^. Neues zu verzeichnen. ^°"'.'. Mlhtt" ^ ^ dem Wege nach Paris besing" u«le O^ Major Walsin-Esterhazy "'" a« UilB" ^ frontiert werden. Man "" ? „ 2>er A ' ^ dieser Confrontation abwarten. „ abe ^ ^l Innern Barthou begab sich 9 '^ ^ ^ ^ Kriegsministerium, um l^.'. des ^ tet. ,, ^ Villot zu besprechen. Die Ankunft 0 ^ ^ in Marseille wird für "°" "/Hg^ Havaunah, 24, Novembe^ deH b"> ständischen griffen die in der N" ^,/ . legene Stadt Santa Mana °" M" ^ 1 die großen Operationen M v"» ^ Insel. , ' ^!!^Zeitung Rr. 270. 2431______________________2b. November 1897. Angekommene Fremde. y Hotel (klefant. ^"'Äus^^"^' Dl' Forggler, Professor. Klassenfurt. "^El«wl^"! Mayer. Kuzmam), Zerner. Rafts. Me., » ^°llü ^ i ^ u- l, Major; Majer. Tuchfabrilant. Wraz. i^«fn,m bestir, s. Oemahlin; Mally. Lederhaudler; M^!,nz^^u«"rltl. - Wictor. Kfm.. Heilbronn. - Auey. 7^rilM ^ N^r, fl.tr, fl ! lr L . " ^1^0 Vutter pr. Kilo . ^84^^ M . 8 ^ 8 50 Eier pr. Stück . , - 3 - w . 6 30 7 _ Milch sr. Liter. . -10- »uch, . 6 30 7> Rindfleisch pr. Kilo - «4 - - Kl" ' ^'^"^ Kalbfleisch - -60- - l/ . "50 9- Schweinefleisch » 56------ V. ' «3?. ^" Schöpsenfleisch . .36... ^ . »^ 6 5)0 Hähnbel pr. Vtück - bb - - K . .^" '!" Tauben . 1?. ^ ' » " Heu pr.W.-Clr. . 176..... <2, . ^ _ Stroh . . . 170- - ^??"z ss^ "^ ^ H°!5, hartes pr. ??>'ch "?i " Klafter 680 ^'ll'sch . ^ . -weiche«. » ^,8» . ^Ucheil . ^0 ^- Wein.ruch.,pr.HM. - - 24 ->>^l'l 66 l_ - »eiw. . !-30> ^ ^"logische Beobachtungen in Laibach. ""-^^^^Eeehöhe 30« 3 m. ^ L» 8<» l ^ " ^Himmel« 8 pH d^K?^ I '^i NO. schwach' ' hei^'"^ ' ^'^ ^eswi.? ! ^'" l VSO. mäßig ^ bewölkt ', 0-0 ^^!^«^/« gestrigen Temperatur 1b'. um '""^^ ^^-------------------------------------------------- »«d»ct«u«. Julius vhm.Ianulchnweld '^ii^^^"er ion Wissedrad H'^3 ^rl>el7 ^'"^"ksAie. chinesische ?c. in den neuesten w"ßc und sarbisse Henne« UH"V'rt/^ bls st. 14 65 per Meter - glatt."streift. ^ !? >rbc« N' " lca. 240 verschiedene Qual. und ftliz Auster '.^«ls zc.). Porta- unl, »t«uesss«l >N8 '^. umgehend. Doppeltes Briefporto nach der ^"i. >>'"llmm?""""l«la«e.,mehl znr Wiese«. ^>hr ez^'nl a 7i^l' '"" den Wiesen jcht mehr Aus. V"> U'"unn mack!, ^I' c'"bdcm muss n.an noch häufig dass siir die Verbesserung dieser ^>^ "°"pt viel " .lledeihllchen lmidwirtschafMchr,, V<^ ^-^^'^ weniger geschieht, als den Verhältnissen nach geschehen sollte. In einer Zeit, in welcher sich das Futter durch eine richtig betriebene Viehzucht sogar sehr gut bezahlt macht, müsste den Wiesen ganz selbstverständlich die grüßte Sorgfalt zugewendet werden. Leider ist das keineswegs überall der Fall; denn immer noch trifft man ausgedehnte Wicsenflächen, die wegen Nach» läjsigkeit fast vollständig verarmt und ertraglos sind. Wie leicht aber lönnle dies geändert werben. Eine Düngung mit 4 Ctr. Kainit und 3 Ctr. Thomasschlackenmehl im ersten Jahre; dann vom zweiten Jahre an eine solche mit 3 Ctr. Kainit und 1'/, bis 2 Ctr. Thomasschlackenmehl genügt. um auf allen Wiesen von leichterer, sandiger, humoser oder mooriger Boden» beschaffcnhcit geradezu Wunder zu wirken und eine Verdoppelung der Erträge herbeizuführen. Auf Wiesen mit lalircichem Thon» und Lehmboden wird allein schon eine Phosphorsäurezufuhr durch 2 bis 3 Ctr. Thomas» fchlackenmehl pro Jahr und Morgen zu dem Zwecke genügen. Aber was lostet denn solche Düngung? — Nun, je nach der Entfernung von den Productionsstittten der genannten Dünge» mittel im ersten Jahre etwa si. 6 — bis fl. 8 40, in den folgenden Jahren st. 4 20 bis fl. 5 40 pro Morgen. Dass diese geringe Geld-ausgäbe durch Mehrerträge, selbst in ungünstigen Iahreu, doppelt, sogar dreifach wieder eingebracht wirb, dafür liegen Veweise in Hülle und Fülle vor. Fast überall bringen z. N. einschürige Wiesen. die bisher in guten Jahren nicht über 13 bis 14 lltr. geringen Heues vom Morgen lieferten, schon im ersten Jahre nach der Kaliphosphat» anwendung einen Ertrag von 22 bis 24 Ctr. und dieser Ertrag wird durch fortgesetzte Düngung noch wesentlich gesteigert. In sehr vielen Fällen stieg der Ertrag von 20 auf 35 Ctr., von 24 auf 40 Ctr. u. s. w.; überhaupt sind Ertragssteigerungen von 15 bis 20 Ctr, pro Morgen nicht selten. Dazu aber kommt die Verbesserung der Qualität. Nach zahlreichen Beobachtungen stieg der Gehalt an Eiweiß im Heu nach der Düngung um mehr als 5 Proc,, der an Fett um 1 Proc, Gauz abgesehen von dem Nutzen, den diese erheblich ver» mehrte Eiwcißmcnge für die Fütterung besitzt, wird durch dieselbe zugleich der Vorrath der Wirtschaft an Stickstoff vermehrt, der im Stalldünger später dem Acker zugute kommend, dessen Fruchlbarleil erhöht. (l3s) Die Vortheile der DüZgung mit itainit und Thomas» schlackenmehl sind zu groß, als daß der Wiesenbesitzcr die Aus» führung derselben unterlassen dürfte. Hegt er noch Zweifel, so wird ein rationell durchgeführter Versuch ihn bald zu der ^ebcrz^u,gung bringen, dqi« ihnz seine, bisherige Iurückhalluug empfindliche Schaben verürfachtr. I Präparierter eohter Dorsch-Leberthran 1 angenehmer Geschmack, vorzügl. Wir-I kimg! 1 Flacon 1 tfpone, 6 Flagons 5 Kr. Sagrada-Malaga I vorzügllohei Abführmittel, j 1 Flacon 2 Kronen, 6 Flapons 10 Kronen. Condurango-Nlalaga H~ J magenfltärke»4, appetlt- ißj^i j anregend i»w) «•¦-«* ^fl I 1 Fla?.. 2 Krön., 6 Fla: Nur echt mit dieser schütz Marke. ^ Alleinig befehligte CÄJ^-^ Fabrikanten: ^-Ö A^ Faforiksnie«!erläge sttr Kn^ro«: Wien, 1., Kohl markt Mr. 8. (6073)3—2 0^ Zd huben in ^Ilen besseren Wiflt-tviM-ei)- und 1% ÜMohegeschäfien. *TP|| ^Javier ! ^ blfi 4 Uhr I8L 12 Ilhr vormittags o^n —----------------- St. 7794. i \ l< iT**8odiseu se dn^ IV^So] 1897- ^ÄbÜ1*1 druB» i^vrtilna *C,ÄOVihna2928(!le z^t ?kr.aj8anp razpravo d^lo^ü d^ja .^a 17. jdficembra 1897, dopoldne ob 8. uri, -pri tew «odiääu- 1 C. kr. za m. dL}eg. okr^jao «udift(-e v Ljuh\jani, dn6 20. se|*leinbra lb^7. Laibacher Zeitung Nr. 270.____________________________________2432__________________________________________2b^Novembe^ Course an der Wiener Börse now 24, November Ü897. «°«^ «lM^ s""^ zta«t^K»l/, «»ndeMicht «ente ln «ölen «».W»iHov«»b« , 10«»° 10« 5» ln «oten »er,. Ftbru«-«u«uft 102 »5 10» üb „ Vilb« »er, Ianner.Inl< 10» 3!,!i0« 55 „ «pril bt« dtn, v<^ UM»« . . l«» »5 «<1« 4d »'/,-/, »st«r. 3«>«strtl»n»>«t«tt« fV «0 K»»<» «». . . . S3-«, 9»?° «l»s«»«thbahn ln «,st«uerfrel (dw, st.), für 100 ft. «. 4»/, l»0 40 1«'4l. ^lllnz.I«l«vh'»ahn «n Eilbn (d/<°/° v,n »00 fi. «, V. pr, Stück . «4 > »5S--»t«. 2lnz>»ub«e<» »00 fl. 0. «. 5'///........ «84-.»»?- tt«. G»l,b..l«r. »<» st.«. ». »«/o »« «5 «!'- >«l<,.«!,rl.2u»»»,>V.»l« »»«nun»»«« «M»«»^»»<»«^ »l! ». »«XX» «. 4°/, »b »a°/«». 3t. . . . Nb üN il?'«» «lilllbtthbahn, 400 u.»«» Vl. «10 V, 4»/„..... l2 l2l »t> FranzoIoilvh««,, «m. lS84,4°/^ »3 7b lOU 7» «aWlche Karl»«u°»l« < «ahn. biverf« «««« 4°/, . . . . «S »u l«u »l> Vor«lbergel «ahn,«» «»4, 4»/« U,!«. «oldrente 4«/. p«r «asse l»2 »5 l»2 4l, b« bt°. p«r Ult<«° .... l« »5 l»»4» dt«. Rente ln KronenwHyr., 4°/„ steuerfrei für »0«Kronen No«, l0l>'ll» 100 »0 4°/, bto. dto. p« UM»° . , lOu-lo 1»n 3U bio. «t.«.«l. »old 1«afl.,4>/,°/, l« ^' ii!»- bl°, dt». Silber 100 fl., 4!/,°/» 100 7° loi ?d dto. 3t»»t»»O»l<,. (Un,, VW ) ». I. l87«, b°/»..... l«u«0i»l«) dto.4»/,'/° sch«lr«,<»l.«bl.^)bl. 100 ?l^ l«i ?si bt». V«H«.««»l. k 100 fi. ». «. 1»^ 50 lü8 50 bt». dt». K 50st. ».«. 1t»L b0I»3»d Thti«.«««.'2»l« 4«/, 100 fi. . ,»S'!>0,4U-. Grund«»«.«Gillg«ti««» (für 100 fi, «M,>, 4°/, troatisch« unb slavonische . 97'S« S8 90 4°, ungarisch« (100 fl. «.».) . S? 8i «8 8b Ander» 3ff»nU. Anl,h<«. Donau.«e«,<2!!st »°, .... 1»9 - '»« — bt«. .«nleih« 187« . . l«9t»0 - — »nlehen b« Stadt «««, . . II» 5o! — — «nieten d, Ttadtgemeinbe Wien 103 S0 i04 «(,' Anleben d, Stadtgemei^b? Wien (Ollber oder «old)... 1»?'«b 1»?'/l, Prä»ien»Nnl. d, Vtadtgnl. Wien 166'— <«s'— Vörsebau «nlehln, e«lo»i. L°', 100 20 101 5« »', 5^awe- 2ani>,l "':''^»' »8'l!0 9S «0 »«lb «»« (für 10« fi.). Vol>cr.»ll«.«».ln«I, »«!.<" »8 l»l> SS eo btu. krü».>Echlbu. »»/,.l. «m «l«'?5 1l9»5 dto. dt». »°/«II. bm, N7 ?!, 118 b« N,<«fierr.Lanbt«'hyp.'«nst.^ , 98 75 99 50 0eft..ung. 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