MMN» Blwq V sSfM 1 SV JOkrgEMg I»»».^inl «„ocNsntliet, sood»m»l. So»isMl«iw«g (7«l»ton >nt«r»Ld«n bis. 2V70). X»«W»ltung u öuekrituokaesi (lol. inwrusd. 2024) ^anbor. »luröiiovs «!. < kch»nu»kf!pto xvsfövn nlokt ^ /^fr»g«n l^üekpoebo »tzr. 2 6« 4. lännsr 18.?s u. Ki»«nnOM«n1»-^nn»N:ni^ in k^indst. .^uriiäav» u». 4 g«ug»p>'si5v. ^btioion. monstt. 23 0in, zu»tel!on 24 vin. cZurck f'ost m??? !. 2A vtn. k»f «tM übftga /^»t»nö mon«ti. 3S vt». »^i»»«!numm«> I SV u. 2 lltiborer Ringen um neue ?^ormen Die Schweiz führt seit Jahrhunderten ihr Politisches Tiflenleben. das sich zilm gros, Ion Teil in den Formen der reinen Demokratie benx^at. Seit den? Wiener Kongres^ 1815 ist sie okendrein ein neutrales Land, dossen Nentralitcit von allen Mächten Europa? garantiert nnd geachtet wird. Infolgedessen galt nnd gilt sie als eine glückliche Insel inniitten des politisch anfgewnlilten Mt'-res Europas. Sil» ist das Ast?l Politischer ?^l!ichtlinge, aber anch der Ausgleich zwischen sti'k'itendc'n Z^ölkern, wenn es sich um die ^^erke der Mchstenliebe l^andelt. Ihr segensreiches Wirken auf diesem (Gebiet ist ans der ,^eit !>es Weltkrieges her noch in aller Erinnerilng. Dennoch ko?lnte <»s uicht ausbleiben, das^ NN die Nfor dicsei- Insel Wellenspritzer der Zeit kanlcn. Vor alsen? machte au6l die Welt-»nirtschaftskrise vor dem Wirtschaftsleben der Schweiz nicht Halt. Berge sind wohl .Hindernisse filr körperliche Bedrängnis durch srcnlde Pölter, aber sie gewähren keinen Schut) gegen die Invasion geistiger Ideen. Seit zwanzig Jahren nagen sie an dem Ge-dankengefi'igo d. Schweizer Tradition. Im gro f^en und ganzen steht dieses Bauwerk noch nnerschiUtort da. ?sbcr einiges fängt doch bereits an zu bröckeln und kluge und einsichtvolle Schweizer Beobachter der Zeichen der Zeit erheben ihre lvarnende Stimme, rechtzeitig selbst aktiv zu werden, bevor eine ge-sälnliche Untevmini^nnlng erfolgt ist. Der?kichtschuieizer-Beobachter sieht natur-geniäs^ innner nur Einzelheiten. E'r verfolgt mit Interesse die iNifterlich sich gleich-lileibendc Stärke des Marrisnius. der in Basel, Zürich nird neuerdings in, .^ianton Genf von bl'sonderenl Einslns', ist. Ei: sieht auch, wie iimerbalb der Schweizer Sozialdemokratie der Nevisionsgedanke immermehr um sich greift. Die abweisende Stellung der So-zialdentoki-atie gegenülier denl Heere, ist all-nn'iblick, völlig anders geworden. Er stellt sevin'r sest, das', das in seiner Selbstgenng-sainkeit schlaff gewordene Bürgertum im .^ianton t^ienf angesichts der ^Tlisiwirtschaft, die der dortige Marxismus unter ?^i'chrnng ^^<'on Nicoles treibt, sich auf sich selbst beson-lren ba» nnd zn einer l^egenaktion geschritten ist, die vielleicht beispielgebend für die lilnige schniei'.cr Städte v'ird, in denen ebenfalls als starker inarristischer Einschlag in d<" Stadtverwaltung zn finden ist. Der anslandische Beobachter sieht aber auch noch einige andere Dinge im Werden, die ll)m Belneife dafür find, da^ zeitgenössische Ideen die l^renzen der Schweiz übersprungen haben. Der?^aschisnuls unter Füh-rilng Mussolinis inl Süden und der Natio-nalsozialis'nns unier ^-ühvnng Adolf .''>it' lers INI ?l!n'den mns^ten naturgemäf^ dei, italienischen nnd deutschen Tcil der Schnviz zun? mindesten in ihri'n gedanklichen Bann zu'lnaen. Selbst, wenn dies zunächst anch nur in ^orn: der ?lt'les'ninni vor sich ging. Die (^lesfsnchte lebrt. jedoch, das? jede nene Zeitidee ?lnliänger ülu'r da«? ^^and lnnaus gewinnt^ in dem sie aeboren nnird^'. So er« gal> jick» ganz von sel^list, daß sicii iniment-lirl? linier der Jugend Anlmnger der Ideen des ^li^o'deus nnd des Südens fanden, die NIII' l'u.'i' Ii,i7sl,' n ,i,is sliri' !ii die Sclnveizer poiilijchen Verl)äl!iiijl<' ciiizu» Zm Dienste des Friedens SngNfche und sranzvflfche Vreffeftlmmen zur lRomreise Lavals / „Erste Etappe in der allgemeinen europäischen Srledensficherung" / Laval kommt auch nach Loi?Son Paris, ISnner. In eiile: Unterredung n?it dem Mitarbeiter des „O eu v r e" bodauert der jugoslawische Gesandte Dr. Mroslav S p a l a j-k o v i daj^ die Rom-Reise Lavals nicht schon im Septeniber 1V34 erfolgt sei, da die tieferen politischen Absichten Lavals ganz die selben seien wie die weiland König Alexanders des Ersten. WaS die Haltung Iugosla-N>iens betreffe, so werde es die Haltung gewisser Staaten i?l der Frage der Nnterstüt-znng des internationalen Terrl>rismus genau beobachten. Paris, Jänner. Die BlMer beglückwünschen Laval zu seiner Rom-Reise, die ein großer Beitrag zur weltpolitischen Entspannung sei und der Konsolii>ierung des Friedens in Europa die. ne. Diese Reife und deren Ergebnisse bildeten den Ausgangspunkt fi'tr eine ganze Serie voi? Verträgen zwecks weiterer Verankerung des internationalen Friedens und der Sicherheit Enropas. London,!?. Jänner. Die engiifche Presse fii^det Worte des höchsten Lobes für den Entschluf', Lavals n. des franzvfischen Kabinetts. Die „T i m e s" schreibt darü'ber: „Wie immer die Natur der Gegenstände auch beschaffe:, sein mag, ülier die sich Laval und Mussolini in Rom nuterhalten »verden, die Tatsache eines wesentlichen Umschwunges bei Mussolini sei nicht zn verkennen". Noch vor kurzer Zeit seien d-ie Verhandlungen, die jetzt der Kou-kretisieruug nähergebracht wurden, in einen? Stadinm gewesen, welches weder Frankreich noch Jugoslawien gestattete, sie überhaupt iu der Aussprache nlit Ront anzuschneiden. Pari s, Jänner. Inl Zusaininenhange mit der Ro-m-Reise ^'avals schreibt der „T e mp s" u. a.: Die n'esentlichen Punkte der französifch-italieni-schen Vereinbarungen mi'lfsen schon abgeschlos 'en worden sein, da Laval anson!sten die Reise nach Roin nicht angetreten hätte. Die Rom-Reise bedeute in diesem Sinne eine Sen sation zinn Jahresbeginn, da sie einen groben Akt in der Nichtnng des enro-päisckM Friedens darstelle. „P a r i s S o i r" erblickt in der Rmn-Reise des franMschen Aus^enministers den sichtbaren Ausdruck einer glücklichen Wen-dnng in den fmnzösifch-italienisckien Bezie-liungen. Die „L i b e 7 t e" stellt fest, das^ die Na.^?^ riM von der Abreise Lavals nach n? Pariser diploiilalisl-l)<'u .'^treijeu den deukl?:^' besten Eindrnck «^eniacht habe. Pari s, 7^äniier. Wie die Agence Havas aus '^iom l'erich tet, wird Laval nach den Besprechuna.en nlii ???nssolin! nicht nur die damit zusamiuenhün genden Protokolle unterzeichnen, 'nelineb' würden die beiden Staats^nliun^r nech eine Reihe von Einzelheiten dnrchbclvnch'ii, di«' noch nicht gan»^ gel-isr seien. Fertig sei den bisherigen Mitteilungen led'silich da? Uebereinkommen i?? der Frage de-^ ''lbichlui ses des Garantiepaktec' über di^ Unal'liön glgkeit Oe'stcrrcichs, alle under^'n Fragi'n zsollen erst später liereinigt werd.'u. L o l? d o n, ^uinn'''!'. Die englische Presse bezeichnet die '^om-Reise Lavals und die römischen '^^esprechun' gen Mischen den französischen il?id Italien! schen 'Staatsmännern als eine erste lltapl'? in der allgemeinen enro!l>äifctx'n ?yriedenc--sichernng. Die zn>eite Etappe N'ürde mit dn' Londoner Reise Laoal-? eingeleitet iv<'r!>"n Laval werde nach Beendigung der Genfer Ratstagung nach London konrmen. polnische Auslegung der Rom Reife Lavais Feftfteldmqen der offiziösen „Gazeta Polska" / EiM de«tfthe Randöemerkunn W a r!s ch a u, 3. Jänner. Die osfi-ziö^ „G a z e t a P o l s k a-veröfseMicht einen sehr beniertenswerten Bericht ihres rönnsctien ttorrejpvndemen, der sich vor allem mit dem italienischen Interesse an einer Annähening an Frankreich auseinandersetzt. Dabei kommt d<'r polnische Beobachter in Rom zu der nachstellenden, sehr interessanten Feststellung: „Die Rom-Reise Lavals vor der Saar^ Abstimmung würde nach italienis^-iier An ficht den Vertretern beider Staaten eine meinisanie Haltung gegen Deutschland erlan ben, und zlvar ganz besonders in der öster reichisck)en Frage. Dilrch eil»e gemeinsanie Front Frankrejck>s uud Italiens in nnttel europäischen Fragen n^ürden Frankreich gc-wisse Verpflichtungen auferlegt werde,?, die eine all,zu radikale frauzöfiische Frontänder ung im Falle deutscki-sran^Mch^'r Verhaiid lungeu nach der Saarabstiminn?lg Versendern lvürden. Wenn die Ventäl?d!gung zl?n kchen Frankreich und Italien erst nach der Saambstimmuusi zu'sta??de käme. n?äre die Lage völlig and^'rs. Die Bereinigung der Saarfrage köi?ne sehr n^eitaehende AnSsich' ten für eine fvtinzösisch-deutscl>e Znsam??i<'i!- arbeit eröffnen. Ini Ron, etrefsen könnten, nnd z?var ulnso inehr, als die ^lnabhängigkeit ^I'ester-reichs nicht jedernlann gleichgültig am Herzen liegt." Das Blatt schl'.es^t n>ie fvlgt: Vor dd' Abstiinmnng im Eaargebiet könne man ^ Rom noch hoffen, eine deutlie Antivort ?'on Fran>kreich zu ert>alten, nach der Saar-abstimmunig werde Paris vielleicht eine aus u'eichende oder MX'Ideutige ''Antwort geben. M ü n ch e n, Jänner. Zu den sensationellen Feststell?lngen der Warschauer „Gazeta Polska" schreibt der ..V ö l k i s ch e B e o b a ch t e r" folgen-^de,? Kommentar: W'^nn die offiziöse polnische Zeitung richtig informiert ist — und es iliestehen gerade i,? diese,« Falle keine Zwei-! fel darüber — dann bedeutet allerdings diese Haltnng der italienischen Presse eine sehr '.inangenehme .Hintertreibnng der für Deutsch land ganz eindeutigen Verstiandigungs- und Ausgleichspolitik des Vorsitzenden des Dreier ausschusses Baron Aloisi. Die Auffassung, das; eine italienisch-französische Front gegen Deutschland erforderlich sei, überrascht im- nverhin in ihrer Offenherzigkeit genan v'i< die nicht gerat'e geschickte Feststellu??g, das; eine deutfch-französifche Verständigung ^ranl reich Verpflichtungen auferlegen ?vürde. die den italienischen Soi?H<'rintereffen abträglich seien. Dieser Sta?ldpnnkt ericheint hnite in seiner .Kleinlieit so bedrückend, daß ,nan sich ftagen konnte, woher der faschistische In?ve^ rialismus feine Kräfte bolt, ohne Rech, ?ind Anspruch zu erörter,?. De,ltschla??d blick? in das neue Jahr ?nit der festen Zuverncht. daß nach der friedlich<'n Regelung der Saar' frage ein ne,ler Absch??itt dentsch-fran^ö'ischer Politik nnd da,nit ein Ausgleich der interen^ ropäischen Spannungen beginnt. D'ntschla?sd braucht deu Friede??, wie jede andere Nation» ?lnd es ?vi",??scht ??!cht, das; von verantn'or tnngsloser Seite der mühselige Bau an den Brücken über den Rhei,? sabotiert wird. WeNervomussage für Areilog Wien, Iä?inel^ Weiteres Zinke?? der Te?ilperatur. in? siid-l'>-a'lpine?l Teil über??nege??d l.elts-r. Z n r i ch, ^än??er. Devisen: Piiri? London 1s>.IkV,, NeivtwrkMa! land A».tl, Prag Wien Be'' lin lN.00. L i u b l s a n a, .'i. Jänner. Devisen: Berlin bis Zürich bis Lo??'d'on l'is l'.i-.i'l, '^'>?em ?)ork Scheck bi« Paris bis Prl?g l tn-^ l j Triest bis österr. Silling (Privatrlearing) 9.1s) bio greifen. So ka?n es zn den Frontenbildni?-gen, die über tastende Versuche, die ?neist uiit Mis;erfolge,? endete», nicht hina?i? ta^ inei?. Gal?z of???e Feri??oirtnngeu bliet' jedocl) ihr Anftrete?? i?icht. Ei??sichtäoolle jeinoeizer Politiker ,l?ache??, auch ösientlich, gar leine»? .l^iehl dara?is, das; es nach ^eu anfrütt^'lnden E,e!gi?issen des .Krieges u. Nachlrieges ein fach ansgeschlossei? ist, das Politische Lelien der Schn'eiz in das alte i^lllsll?ett znrüclzn führen, in dem es. ?vohl ta?la!isierl lind ?e gnliert, lns dahil?i?eslosseu ist. Die Re l'ellii'n der Zngend ;eig! sich, >?urli aus'.'? lialb der Fronten allentt)alt?<'u !?> den über Ilolu?ne„en politistiiei? Parteien. Si«« ?vendet sich vor allein dagegen, das; die junge?? poli« uiseli interessierte?? Sch?veizer in Parteien ge« ^>"i>ser?nasien vo,i der Pile an anf??'ärts die-!i'e?? n?üsseu, bis sie zu de?, Ei??flus;reichen Stellen i?l der Bn??de''''.'ersanlinlu?ig. de?? ^tantonalen ni?d örtliche?? Parlamenten ge« lange?!. Sie iveiseu daraus bi?l, das; »nan, NM Nalioualrat. Iepartei??e?ilsch />alir.' all sein nnii',^ '^^ei aller EInlnig des Allers vertreten s'e tiie Anfsassnilg, das; es vielleirin der ganzen Sch??'eiz gar ,?ichts '.l'^'k'en N'nlde. loenii auch eii?>nal jiiugere > Manner etina in? Aller z»vijchen it> und in die leitenden Posten d>ü'aie?ni?«'s ni'd Ber??'alt?ing lä?i?en. Es steht uns nicht ail. ei??e En,scheidu,lg darnl'er zn fällen, ob die.> richtig od^r falill' ist. Aber diese Forderung.!! de? Jugend iin den nnr hente in allen e?lropäischen Länder,? ?vieder. I?? Ilaliri? und De?ltsr!?ll,nd sil?d sie lx'reits zum grös;ten ^eil vernnrllielil ?nor den. I,? Frankreich sänd<' von 7«? ^>älirigen ^n legen, leise ai?sängt zn lnechen. .Hand in II'!' di'r ,vl'" d.'''n"a an' ' 'i,?!!?'' geht IN >^e>?nssev ^irkle»?^ das a?l/ IkmMorer 7,. ic?me völlifl^' Unlioatt!>!uliti dcc« bisherigen Staat.'gcfliu^cls. Au »stelle dc«Z ^^dcraliSmuS soll auch in !vr 56>wciz eilt, weuu auch ge-niäf;iflter ^''Mtrallsmus trelcn, ciil Bcrlan-l^en, dao ilaturqtnu'is; zu lcbhafteu Crörtc-vunl^cu snlirt, uvil es der bisherigen Echwei-^n- Tradition zuwider ist. Aber auch er-keilirt inail die Parallele zu ähnlichen Be« itrebungen in Ländern, die der Schweiz be-ust6)bart sind. All- diese DinM befinden sich vorläufig noch NN Stadium des FliestenS. Die Schweiz die ihren alten politischeil Stil b<'sitzt nnd den sie aurl> unter allen Umständ«'n bewalj» ien U'ird, n>eil sie sich sonst selbst aufgeben diirfte, nnrd auch ans ihrer Art lnit diesen '-ieilersriicininn^^'n serliq werden. Unbeein-s!ns',t noii irt^endwelä)"?!» äu^cren Einwir-lun'^en nnrd sie wahrsckicinlich sich den Zeit-strönlunli"!! ant^leichen. Wie dns geschieht, ist ihre iirciaenste Angelegen he lt. ?vilr den nichtschmeizi.r V<'obachtei' des europäischen 'liundhorizontS sind die nen^'ll geistigen >3trönlUlieieir ili der Schweiz freilich von al-lsrgrötztl'ril Interesse. d« Iidmer IS». Laval morgen in Nom Der fronzöfische Aubenminifter reift heute abends nach Nom / Areudlge Äu-ftimmuna der franzöfift^ Vreffe / England als Vermittler / Oesterreich »ennt »eine Sfterreichische Frage Pari s, ?. Jänner, ^ioch iln letztell Moment schieil es für den Beobachter der franzMch'italieilische.i B<' einzugreifen. Hätte es sich herausgestellt, daß die Schuld an der Verzögerung bzw. Er^ schwerung der Verhandlungen bei Frankreich inllhungell unl da? Zustandekonlnien einer wäre England init einer beson- Vnnzregent Voul Oberst '.>-1 e r a d, niler. lönigl, .v>»l,eit Prinzrcgent Paul ist t>urch eiic ?)etret 5. M. de.^ .'^ölliqs Peter ll ^um Obersten lx'si^rdcrt ivorden. hasiet. der lchtet, in Die Gärung in Sowjetmßlonv Der Präsident des Mostouer Sowjet vervin jslommissar eischieftc zwei Agenten der GPU. n d II, Inlmer. „Taiin Erpres;" ai^.- Moskail be-der dln-lige Pr^'ident l»e7' Äc'-:--kaner ^liwzet, 2 n, i r n o u, vo,: der (^Plt nerhastet worden, ^er Grinid de?- Perhaf^ !l«ng ist nicht bel'allnt. ^nl j^cnailllten zniol.U' iil >«iell? der dortiiie .^loininissnr V j n s, l j i n l>on Ag^'litei: der l^>P1I verliaftel ii'eidei! sollen. ^Int'liiti .;vs, INI Moinent der !nng 'einen '»(euetver nnd totere bei^^ 'Te-'cktiue, ^^u'ranr er die /"^Incht crgriss. ."un ^ssiemer .'»inndsiiiil lvnrde die stellbrieslichc !!'ersol,^nniechkcian!vali Tl. :v! a e t i>el nln- ".i'^'eil^nach-.'n betalintlich ails freien ^us^, siesekt inori^'n >r>ar, richtete unn eine '?epe?li)<' all tön^si. .<^oli<'it den Prinzr^-iicnten in lnelÄier d^r Tallk fiir die x'^ennadil^unsi an''gesprochen unrd illld die .^.'^osfnuilg siir eiik' i^Iiickliche ^^i^snng allcr inneroalitisi'll ?>raZcli. Dr.Arttikovle wird ausgeliefett e 0 g r a d, ^'^^älmer. Dcl'^ srallzölliche ,'^ustiznlillistcriunl hat die lugoslamisch!! Regierullq in !^reillltnis ge-'eyt, das', der in ^ralltreilll ucrl)astcte Orga-niia^'ir der Ä'eutereieli in der ^^ita >lnd Usla^i-'I^lZanisator 'Äi'. Ändrija Ä rt nt 0-v i s' in Marseille znvcks Ausliefernnl^ an ^ie juj'sosieimisehen Behörden zur Vcrfijgung kiesteltt s''i. Dr. '^.'irtntonir N',ird an Bord ei-ne5 siail^;öskschen oder ingl^slailiischeil Daniv-»er>? naft? ^''^nj'soslawien -gebracht luerdini. Die „Äugsburger Pastzeitung" Jahre alt. A li g s Ii u r g, Jänner, der ersten !:^^unllller -des Jahres 1W .'lejNtllit die ..Äugübnrgcr Postzeitnng" ihren ^^ahresgalll^. 5ie lvnrde in eillcr Zeit qegiündct, al^.' in iangsalnen Anstieg die turÄ)tl?art überwindell^ lnaren Einigung iu den europä!>schen Streitsragen der l'eideil Mächte, als ob ein definikive^5 Aneiliallderrücken nicht lni>glich r.mre. ^ln letzten Augenttirt schienen die Schi'oierigkei-teil so grasi i^eweselt zu seilt, das; nian sckion jeAeil (^erüchteil Glaubeil schenkte, !^'anal lverde s''ille !^eise lrach Rom auf «inen .späteren Zeitpunkt aufschieben. Ein lelttc.^ B?' luch des italienischen Botschafters l^rafen Pignatt'. di Cust».;.za bei Laval muszte indessen volle Ä'larheit gesöiasst haben, da bald darauf die Agence .'^)avas lnit dem heiltigen Datlln: die Meldung ^ solini seinen Besuch abzustatten. Tie Nl^nice Hai>as fügte dieser Melduirg lkoch den 'Va6)-isah hinzu, das; die iil Nom zll erwartende Anösprache zwischen den beiden 5iaatc->nän-nern gleichzeitig auch den Abschlug der bis» herigen ^^erhandlnnf»en zwischen Pari? nnd bildeil li>crdc. In diescin Zusammenhange erfäiirt man auch, das; es der französis6>ell Tipleinatie und der Beharrlichkeit Lnnal.^ gelungen, sei, eine der ^/»anptschwierigkeiten in den Bcr-handlungen init )lililn ^,u beseitiisen. Wie bereits erwäl)nt, weigerte si6) der '^>'g:erun-iS-chef Italien?, die territorinle Ilitejirität Iu goslawiello al-.- feststehende nnd nunntstlis^li-che Tatsache anzuerkennen. ,'Frankreich wr-derle eine unzweideutig.', seierkich? und bindende Erklärung :^^^iussi''lii,i>?. ?!e!e d'rtlä-rung nnrd der 'Z)uce laut dlvl^ima'jscher An-ki"indigni!g ln'm Dc^emlier bestimmt al'-liebeil. nnd .zwar anl Iann.'r iil Tilvin, loa er eiile Ned<' var der faschistischen ''l'c'r-teileitllilg iili Pala-izo Ä'adania l^ilten wird. W>e die italienische Rtqie'iing riireit^^ wissen lief;, wird die ErNärullg Mussalinii-im Wesen dahiii saut<'n, das; die Integriiä! Iu^1l>sIainienS zn den il'>!chliiis'nsch '.V>'i?sselini>-' be''ül'!si'I^t'cieil deren diplomatischen Intervention an den französisck)eil Außenminister herangetreten. England sei an der Regelung des Verhält^ ilisses zwischen den beideil Mächten außcr-ordentlick) interessiert. In dieseni Zusaininen hange ist auck? eine Bemerkung der „M 0 r-Il i II g P 0 st" nicht uninteressaitt, die u. a. behauptet, Eiigland gingeil die luitteleuro päischen Arageil genau so viel an iliie ,'vranr reich und Italien. Pari s, Iänuer. Auf^nuttnister L a v a l einpjing heute tto6> ein letzte^ Mal vor seiner "Abreise den italieni.schcn Botschaster (v-rafen P i g il a t-t i d i E il st 0 z z a, nach ihm aber den österreichischen Bolkerbunddelegierteu Dr. P s l il g l. Denl „Intransigeant" wurde nach dieser lehteii Unterreditng bcinerkt, die initteleuropäische ^rage werde in dem Zin-ile iverdcn, das; tnan den österreichi^ ssl)en Garantiepalt als allgoineines Mitteleuropa-Abkommen betrachten werde. Der „Teinps" schreibt, ^aval erfillle einen alteil Wllnsch des französischen '^^olkcs, ivenn er in Noin lnit Italien siö) einige. Man sei iildesseil vor IleberrcMungen gesichei-t, da ave Punkte des l!ebcreink^lu:ncil> schon längst festgelegt worden seien. Die Reise vals sei nur eilt S^^luflpuukt. Die fralrzöii-l'che Diplomatie sei zil Beginil de<' Jahres 1V.'> zu ihrer säwnen Manifestat'l?il siir den eurl'päischen -frieden nur zn t-'-zllickivun-ickien. V i e ll, Iänne»'. ^'in Inesigen i»ias;gebcnd<'n Steilen wlrd eitl>irt, der i'sterreichische Volkerbunddele-gierte Dr. P s I ü g l habe iil seiner heuti- gell Aussprache mit denl ftauzöiisch^n Außenminister Laval in Paris den Standpunkt der österreichischen Regierung bezliglich der französisch-italienisckien Verhandluligeil dar« gelegt. Dr. Pflügl habe dein französrschen Außenmiilister cnt.schlossen zu. lierstc^hcn ge^e« ben, das; die rsterreichisäie Regierung so ct« ivas ivie eine österreichische ^-rage 'licht kenne. Oesterreiä) n?üilsche die Äerständ!g:ing init den Mchbarstaateil nlld lonneil Z>er-handlungeil llnr aus dieser (Grundlage ge^ sührt iverdeil. Wie aus Rain l'eri6)tet i»>ird, st^ll der rantiepast iM'r die Una5is)ängiglelt Lester« reichs die ^'or»t eines Prot.-^l'olls erhalten, welches zunächst von den Nack^darstaaten Oesterreichs unterzeichilet uxrdeu ivürde. Dem Abkommen können später auch andere Stlmten beitreten, so das; der allgemeine Mitteleuropa-Pakt, der allen Signatarstaa-tell ihre Grenyen gamntiert, nach Verlauf non zwei Monaten nach erfolgter Unterzeich iluilg d^s Pwislkolls fertiggestellt werden würde. L l» n d 0 n, 1.'. Jänner. Der römische Berichterstatter des „Daily Telegraph" verweist auf die ernste Lage in A b e s s i il i e n, und zwar ums? mshr^ als zwischen Rom und Paris eine Vereinbarung bestehe, derzufolge Italien das Protektorat i'lber Abefsilnen proklamieren könne als t'jegentl>nzcfsron für die Nachgiebigkeit in initteleuro^ischen ^ageil. Die Abessi-nier seien sich indessen der t^fahren bewußt ilild treffet! alle Vorbereitungen für die Ver teidigung ihres Landeö. Während die Italiener große Mengen an Äriegsmatcr'nl nach Italielnsch-Somali schasfeit. treffeit auch in Abessiniell ungeheilre ÄZafsctt- itnd Munitionstrausporte ein, die die Japaner über den Sudan naci» Ä!^ssinieil dirigiereli. Heute Skupfchttnafltzung (5iii ivichtiger Ministerrat / Vi»r der Entgegennahme der Regieritngsdeklaration B e 0 g r a d, Iänller. .'ixnle ilachinittag>!^ fand eill Ministe'rat nlnßte: den Pakt itber die (^^ranue der Nn-! ul denl die m^^rgeil in der Slnpschtina abh^Niiigleit il^esterreich..' uiiterzeichnet i,iält die .^seizle Entente als ?!aaten'ilvi-^I-niebr NN'.' Ingoslair-ien-'Niid die ?lfi?/ch^''le-ioakei als die beiden lVneii!',nach?^'arll 'T^-e^ter-reichs. Dritter Ililter/z'ichiler ist Ung.n'n. Rilnlänien '.nurde dadurch an'.'ai'^'chil.'de.l. P n r i S, Iäililer. znr '-!i<.'lleiung zn brilrgellde Rc.iieruilg^er-itäruill^ einer allgeineinen DiAluisioil nnter-zo(i.'il n>ilrde. Iil dei' Sknpschtitla wurde l)eute die r.isi-zielle Mitteilung über den Zusainlnentritt di'r 5tnpschti,la afiichiert. Die ^kupschtina tritt morgsil, den N. d. uln l(> Uhr init der folgenden Tagesordnung zusammeil: Bestiln Sloqd George der populärste Politiker lands. Mch einer kürzlich von einer t^'ng- .'ischen '^itnlig veraikstalteteii Rundsrage, zx'r die populärsten englischen '.jizlitiker sei-er ^aschistell-^^iihn'r, mit li»().7N1 Stiin--.nen. '^^acdl'nald kaili erst ails dei. elstiesse bes6iäftiar ^ich Daqeöordnunq. Itt ?>cr inorgtgen elngehelldu lnlt der Roin^Reils L.^anals. Der, Außenminister inird prograininas;ig vier Ta-i ge in Ronl veriv<'ilelt. ^aval trisst anl ^rei-' tüj^ um lllir iil l'er italienischen.>^>.111 sladt ein. ^-ür Sanistag Nlld Sai'iitag sind jionscreuzen zitüscheli Milisoliili nnd Vovalj anliesest. Anl Moiltaa i'.iird der fran;ösis6)e Außeilnlinister Vaval im '^>alitan voni Vater in eilicr sei^rlicheii Andienz einpfai?-^ geil werden. Es haiidelt sich bier nin ein be-tciltuilgsnolles Ereigili^^ in den Beziehull' gen zlviselieil ^rviitreich nnd i^ein Ztnl)l. Laval lsi der erste Aits;>'nlninister ^-rail!-reichs, der dem Papsi seiiie ossizielle Ans-inartuilg nlachl:!! lliird. ^^aval wird sodanli euch deil .^iardinal^Slaatesetretä' Pae.!lli be iucheil, der deii '^iesnch ans der iran^^osisihen Botschaft erividern inird. Der srniizösische Attßeilmiiiiste,' iliird Roin ain Diei.olag verlassen uitd trisst voranssichtlieh ain 9. d. M. ill Paris ?jli, iuo er sirt» ain 10. Iäliiter llach (.'»ienf begeben ioird, »m an d^r ('^eilser Ratstagung leilzunehlileil. 'l> a r i s, 2. Iällner. Die lekten Beillühuilgeli nnl ein '-^jUstaildc loinmcn der srailzösisch-italienischLll Anilähe rung ivaren voii Begleiterscheiilniigen höchstes' ^.Icervosität ningeben. „P a risS 0 i r" veriveist iil diesem -^usaiilillellhailge da.atlf Hill, daß diese ^^^ervosität iil dird die koinlnende Tagcsord-llung bestiinnlt und die Sitzung geschl^ossen. Eiile ha^ Stunde später tritt die Sknpschti-iia neuerdings zusammeit, um derl Staate-haushaltplail entgegcnt^unchmen. Iit >ieser zweiten Sißuitg ^rnrd aller Voraussicht ilach die Regierungserklärulig entgegellgencilnineli iverden. Die Sfupschtina wird dann auf iln-bestiminte Zeit vertagt tmd schriftlich eizlbe-rusen werden. Fünfjähriger gibt fein Leben für die Mutier l e n. Iäililer. Eiil Voriall. der ans alle '/'ngen tie'ste ^>!^'irkung an.'iU'te, «.reig^ ncte sich heute l'unkt l'.' lihr niittac^s ul Ma-rial)llf. Dort n^ollte nin die genüinlte Zcit die Vertreter.'gattiil ^-rau Alliiue Rauch, die ihr tannl fnilf Jahre alte'? Söhnchen iin dichteil Pertchrc-gewnlil ails dcli Arln g'-'nain nieil hatte, die ^-ahrliahil überqueren, als ein vl^il deln Ehauifeur Waza izelentte'^' Past lrastiuageil heranicltte, Die Frau wallte auf die '^lü-^ariinngsrnse der entsetUen P.7ssantell Hill stehenbleiben, glitt jedoä? aus ulld stiirz' te gelade vor den Räderli dc..^ '^va- l^ens llieder. Auch der Kiiabe wurde vou der stürzeilden "^raii lllitgerissen. Iil diesent All« gcul>lirr sah inali. ioie das Uind der Mutter eiileil trüftit^ell Stoß verset^üe, so das; ^rau Rauch soweit fvrtkallerte, das; ihr die Rädcr des Ä'ageils lediglich über eiil Beiil hiil'ioeg-giillieil. Der kleilie Retter seiller Mutter aber wilrde boll dein Wageii ersas;t und fürch terlich zul^erichtet. Mali barg das bedaueriis werte ^tiild, das eilie Eilldrnclung des Brust torbe..' nild schivere .^köi'per'.wrlehllitlieil da-vollgctragen hatte, al.' ^'eiche. s^ran Rauch ivurde ins Spital i^ebracht. Al.^ illail ihr das Schicksal ihix-'s .'»Uilde.i^ initteilte, erlitt sie eiiiell Rervenzusalninenbruch, der iii Ver- bindung lliit denl gofährliö^en ÄPlitterbruch des Ober-scheiitels und innereil Verle<^>uttgclr zu Besorgnissen nm ihr 'A-usVontmen berech-tigt. Der See. der leine Ztuhe gibt... D'er W e t te r >s e e ill Schweden,-eiiler der größten und fischreichsten Land^ sie selbst a'.i! deul Meere, voll deil hl>l)en Bergeil blaseil, daß die Ael-leli des Sees stark alischwellen ulld die Fahrzeuge ime eiiien Spielball oahiiltrcibell. Äas aber deu See ain ultsichechcll macht, filld die gcn>altigeit Luftströuluiißen, die init-'lilter bei sckMstenl Wetter eiltstehe!: und daei Wasser hoch aufpeits6)eil. Es hebl sich llild senkt stch datNt iltit außerordentlicher Schllelligteit. Ill iveiligeit Augenblicleu bil-beil sich Strudel, aus dellcn selbst ein stai'l« gebautes Schiff nur unt^r größteil Mül), saleil herauskomint. Diose seltsaineu Lilstsrrönluilgeil siild utl-lerirdische Winde, die Plötzlich gewaltsain aus tiefen Klshöhlen Hervorbrechelt, auf die Zvluteit stoßen nnd sie zu Fontänen ein-porsprudelit lasseil. Schrerklich wirkt sich dieser Raturvl^rgang int Winter mt-s! Da ist 'rl'staa f. ^^nnl'r iiarlboror ?^niumt'i' 7 der ^lX' nrit i^ittciii l^i-' Und mit cinon l'liisl e., nus der Tiefe. Unter Inutcni ^irc^chcn .zerbcrslen die l^isschJllen, li'lviiieu 'ich liecianliscii i'rl'cr<'limndl'r und uer sinken mit iii den Atifsrnn^. Viele Opfer sD'.derie der ^ee. (5'lne Men scheu, die über den sjefroren^'n '5e>.' nach ei nein I'Urchdvn mn eiittieqcncieici'.te'.l User wollte llnd bei slViil)icndeln >>illlul'.'l lvsi'.'tin werten, ulierii^'l ein solcher (sioslunn n. lies', alle in den >tlüften, in verWciqten CiSqri^t-ten, nmlontnten. Tie ^^lnvwahl an at'en'-tenevlichen l^eschicht'cn von l^^cist'.'rn und in't den<'n man diese (^^rei^inisse iin ^'.niaiiiinenlilinli luinl^t, ist natinlich MefkwSsöiqep Fall von Gedächtnisverlust Tie t'sr.chiatriscke .^^linik in '^L>ien besas'.t fiel) liü'i^'nl'licklich init eineilt li'erk!n"n'0lqen !7va!t volli-^en f>>.'dl^'.l)lnisverlu't<'<'. (5'> liandelt si>.1> iini eine eln'a ^i>^'jiiliriii>e Patientin, wie man seststellte, die frilher^' 'llschafrerin l!i-n. r anlst'seh^^l.'n Wien^'r ^-aniilie, die.;nr ^^ieit lN'beitcsoS i'i. Dieser Tasie wurde <.'ik.'. ?lra-s^enposten des Polizeisoiuiniss.iriat? vmi der sliit flekleil>.'ten T^-ran au'V.'sluochen, iv-''l6?>e ani^.U', nicht inetu' nn.ss<'n, wer jie sei und n'oliin si<' iieliore. Tie »'vriin n'achle ?lch.' Crtläruniien tuni iür .zu erhalten. Toch at>^' Pe>nul)unl^en in dieser Hinsicht n>arei? t'erfteb!:csi — die ^rau sl'^-nitt'e sich an nichts nlehr erium'vn Nach dom ihre Peisönlichke-t erinittel: n'e'-den nml, s'at utan ltoch scstjik'stelt», daß die ?»rau de reits einen «lan-en Ta^i lan^i il'irer nnuq verschwunden u?ld scheiulmr n.ähveud di<'ser ,^eit iu den ?tras^en ulttlii'i'sse?"rt war, <'!)e sre sich an den Poli^^.'Itiosteu nuiiidte. Man bat die Viranke tiunin<'sir der P'iichialvischen ^Uinit l'l>?rnne!en, >>'e vu erNäuii slle.>:. ans n>elche Gri'utde d^n' uk'i i il'-url^ii^e s^jedncs)tniv-^chn'nnd zurin'l^^nsi'lsnett i't. Märchenhafte Karrlere In fünf Jahren vom Nrbettstosen zum Millionär S o u d a n, 2. I'anner. (sliniard H i ll m a n n, einer der Pionie-ri^ des euqlischen Luftverkehrs, ist am Silve-stcrtaiie ini Alter vou !5» Ialiren gestorben. 5^illnlann war bis vor wenigen Jahren der enc^lischen Oesfentlichkeit c^änzlich nnbekannt. Er liattc als Untcroffi.zier in der englischen Aruie^ gedient und sich dann in den verschie-denstl'n Bernsen betätigt, Jahre 192^ kanste er einon alten Autobus. Ein Jahr sväter liesas' cr blcreits 2W große Ueberland luitobusse, die in ganz England verkehrten. W.^2 n'andte er sich denl Flugwesen zu, er-niarb znnächst ein altes Flugzeug, das er zu einem Lufttari machte, luid taufte dann ,^al)lreiche altc Flugzeuge Hinz». Schließlich bestellte er Dutzends von rreuen Maschinen, n^it denen er die f>esten englischen Inland-slnglinien einrichtete, um später auch m!t d<^r Empirial Airway auf der Strecke London—Paris in Konkurrenz zu treten. Ende des vorigen Jahres legte .Hillniann in der Nähe von London einen eigenen Flugplatz an und gab sür diese?! Zweck sast if, Millio--ncn Dinar ans. zu einem ^^uge in das Innere dec' Äatw-(Grosso aus. Die drei inut'.gen Mäluur r.er .sichteten ans jede nnlitärisckx' '-i^edettnill^ und sogvr auf jede starke Wassenausrüstnng un^ hofften, daß sie mit frenndsclMitlicher i^'-enn» nung und entspreel>e^ideii l^'chenten den Nreinil>ohnern deo Landes gc^ienü!»er mes>r ausrichtn würden als mit der Wt-sfe. Z oei Jahre lang hörte man nickits i>on der iini tigen kleinen Forschergruppe. !Y27 plnkl?fl wollte ein Brasilianer von Indianern e>i^' jenei^ wilden Völkerstämme erfahren haben, daß man dort die drei weißen Männer erschlagen nnd gefressen hätte. Von d^i ab gal ten Fmi'cett nnd seilte Begleiter al-^ »er ^ loren — bis endlich vor nnnmebr des .<0illmann, dl'r vor ffinf Jalnen noch ar-j Jahren die nkerraschende Nachricht beitslos war nnd sich viihuitr, nie eine Schu-! schn>eizerischen Jägers von neuein der .s'>os'-' ie besucht ztl habeit, ist als ?1!illionär gestor- itnng Naum gab, daß der Forscher N''ch ge ben. Lebt Eolonel Fawcett? Rätsel um ein Forscherschicksal Bon Serdinanb E r r t! n. kvi 1>Iieren-. Narii-, vlssen- unä ^»«töZrmlLisjen liiläeit älls natiirliclie »f'5kinzr-.sc!nvcrcieil ii, ktlr^er Xeit li?iä ^lLiiort xli?!eicsl eine xufi'ie(!i:n8tl)1 Ieli6e VerclnllUlV!?. Xrc',tl!eise sinanziert. die fehlenden .^^^'ittel ^^arnirljt un'hr Iiereillkomnien wollten, fei',ten. sich die Ervedilion'^leiter niit einigen schönen ,vrauen der si'tdsrai^.ösisch/n >>osenslad'. /.nsaminen nnd beralichlagten. Da lamen sie uns die Idee, eine ^'ottene lnit ^'o- sen zu veranstalten, deren <^)ewinlte — vier-zig ^'küsse sein sollten^ Obwol>l die Anssicht ous ''inen ttnß der '»schönen von Marseille irbr 'lering war, gingen die !!.'os<' an 'inen ein'igen Abend ioe-t) — uni> die vedilion loiuite. bar aller siiiail^iellen Sorgen, nach Asrita starten. Vor sast zivei Jahren kan, aus Brasilien die ausseheiu'rrejp-'nde Nachricht, das; der seit lanlieiu als verschollen j-eltende englische Forsrhun^i^reisende Oberst F a w c e t t sich noch oin ^'eben befände. Ein l^^roß vild-jäger, gcbiirtiger Schwei^^er namens Nattin, n^ollte aul obereu Amazoitenstro'n von dort lebenden Indianern gehört haben, d<^s'. ieit vielen Jahren bereits' ein n^eis^er Mann cil-^ (^^sangener bei einem wilden Stain.n lebe. Die Beschreibultg dieieo t^'-efangeneil p^ißte so haargenan ans den vermii^t.'n ,"^alvcett. das; die Richtigkeit der seltsamen Nachricht kauln zu bezweifeln war. Seitdein sind une-derholt Stimmen loutgeivorden, die eben-fnsls behallpten, daß Fawcctt noch am ^el»en sei, er soll ^imederholt sogar gesehen n>orden sein. Jnnnerhin ist es bis liente nicht gelun gen, einwandsrei olle die5e P'.'aa'ipl.ingen uttd (''ierilchte zil ben'eisen. D<1<. 'lialkel Oberst Fan>:ett ist ungelöst. Jnl März di'.se..i .'^a'hres sil,d .leuau ;ehn Jahre verflossen, seit der englische l'^'elebrte zu einer Erpeditionsreise in dn^ i^i^elnel de>'' Mattl^>-(^^rosse am oberen Ania',one!'.'lront on^brach. Es liandelt sich daliei nnl ein bx' biet von der ziveinniligen t^>rös'.e ,^u!liosla--nnens, da^ von einenl einzigen itNdiirci)-dringlichen Dschungel erfüllt ist. Dus Lliild wird von nnlden Jndianerstänimen l'ewol'N!, die, smivit sie bekannt sind, nech ans deul Kulturnivean der Stcin<>eit flehen. Ein Forscher, der es unlernimint, lit diese Wild.^ nis einzudringen, seszt sein Leben aul^ ^piel, und uiait nx'is',, das; des öfteren Freinde, die hier in ihn'r Waqhalsigleit vor.;udrin^'n suchten, von den wilden Stäi!Nl>en in bestio^ liser Weise mißhandelt nnd gelöt.'i '.vnrd.il. Das gvos;e Interesse, das Oberst ^nwcelt den« Matto-l^>resso entgegenbrachte, i.ni'g n>eit i'lber die geogral'lnscl)e Erforsch^».; d.s Landes liinano. Es ist ern>iesen, dar, sich der englische Forscher in jahrelangen Züidien eingehend nnt der >tliltnr der 7uUa.', dc.-ältesten .'^tnltnrvc^lke:' der Erde, suschlsii.l hat, und seiu ganzer Forsck>ele>.)rgeiz lear gelanlit sein mi1s;ten. Aus alten Atts.';ei6»lnngen inid Legende.i. die nnter det? ältesten Eiinvol)nern dei' Lan des noch von Mund zn Mund gehen, hat tnan entn.nnnlen, daß die Jnkas zivei, viel' leicht sogar drei sogenannte „heilige Städte" besaßen, von denen bisher nur eine bekannt ist, die an» Titicacasee liegt. Nach der Lage d<'r bisher gesititdenen Nuinenrcste ven Inka-Siedlungen glanbte w.^hl Fa.vcett ssl)l!>?ßen zu tönnen, das; da.:^ ^irös;te Heilig-tuin der ?^nfcis tief verborgen in den Ur-Ntäldern de.> M.Ulo-Grosso lie-n'n 'ltilsse. Nach den Erfahrungen »ers6)'.edener an-derer Wisse»ischaster, die ^ ?. elienfalls in den Dschungel des Matto-Ärosso, aber ver geblich vordringen wollten, schont diese Th.' so dnrclxlus nicht unmöglich zu scin. Es hat sich nämlich die ouftallende Tatsache ergeben, daß das Zentrum dieser Urwälder am obe-n'n ^ ren Aunizonas von einein dreisacin'n ('»'iirtel eingeborener Stäinnie l>er>netisch abgeriegelt ist. Der äußerste dieser s^>ilrtel besteh!^ Völkerstäiuinen der Indios, die init den ihr l^'ebict beri'lhvenden 'Z^.^eißen noch einen regen Tanschhondel aufrecht erhalte?:, sie im übrigen aber mögli6K aus ihreni l^ebiet fernlni!ten. Zchon in den zweiten i^iiirtel der Eilmeborelieii-Stäninie vorzndringen, gelingt einem Weis;en in den seltensten Fällen, dar-nber hinans gelang es noch keineni 'iZ^ijßbe-gierigen Fremden vorzudriugen. Es komint hinzn, diiß dent Europäer hier noch ein weiterer ntörderischer Feind iteben den Bewohnern des Landes erwächst, das ist das ikklinio des tropisesi^.'lt DichttNslels, dein ein Weiser al>f längere Zeit tailm gen>licl>scn ist. Eolonel "vnwcett glanbte nnn auf (^irnnd seiiier sahrel^ingen Stndien nnd Forschinigen in dieser Gegeitd behailPten zu können, das; tief ilii ,'^nilern der Urwälder, hiilter dent dreifachen (v.'i'irtel der Jndiaiterstä innre iveiße Jndioner, hellbäntige Men>schen leben luiiß^ ten, die inöglick'-l'rn'eise sogar europäisclx'r Abstainntnng ln?d dereil Vorfahren lntihr' scheinlich lange vor Eolumbns nach Ainerita darans gerichtet, im .<>erzen des l'liiNto-t.^'rosso eine der heiligen Stäi>te der zu finden, die nian hier niit 'tiecht veriuiilei. Der englische Fovsc!',-er brach, iinr von rettet iverden kannte. Ein groß^zü^iger Plan iit nuninehr zur endgjiltigen Märnng des Rätsel.^- uui den englischen Forscher gefaßt worden: Der in? Ban befindliche nene, gros;e deutsclie Zep^>c lin LZ l29 wird im Jahre IklN eine um fassende Erknndlmgsfahrt über den südann rikanischen kontinent nnternehiiien und wird vor allem versuchen, den Schleier von dein l^>eheimnis des Matto-t^rosso zli hcben. Vielleicht ivird in diese,n Jahr. ,e!)n Jahre, nachdein Fall.>cett uud seine Begleiter a 's-brachen, sich auch daiiiit das ^kiätsel um dc" englischen Forscher liisen . . . Bemf: Srlllensänger Das» (^)ritlcnfanjien ein Beruf, und sogar ein ganz einträgliclx'r Beruf ist, wissen di" lr^'nigsten. In Berlin aber c^ibr eS einen Manii, der das t^rilleiisangen als Sveziali-!ät betreibt. Und zwar nicht auf die Weise, daß er in einein duiillen Winkel seines Zim« iiierc' säße, trübeil l^)edanken nachginge uns aus diese Weise seine ..(^irillen fins^e" — son-derii auf recht sielitbare und inilhselige Art geht der Manil auf Sie (^)rillenjagd. Nur so zn seiiiein Bergniigen? Turchaus nicht, denn die Huiiderte von (ürillen, die er täglicl> erjagt, sind die tägliche ^i'ost für verschie?»ene Jnsassei? des Zoologischen (^wrtens. Ta sind Bogel, Eidechsen, Sclilangen u'w. zu deren läglichett Menü nnbediugt inelnere ''>inllen gehöreil. Man erfährt die erstaunliche Tatsache, ?>as; die Grillen nnr inl Winter gesangen n'erden können. Der Länger uiuß sie iii Fel-d und Wiese aufspnreit nnd aus ihreut Bai' her-ausholen, aus deui etn'a vierzig Zentinketer langen (^^ang, den sich die Tiere in den Erdboden grabeit, und iir dein sie ivarni und sicher sitzet,. Dieser (^ang, der an die Ei>> oberfläche führt, muß der (drille abgegraben Vierden, dainik u,an sie i,, ihi-en, äns;ersten '--^chluvfwiiikel fassen ka>,n. Eine schivierige Arbeit, die Wobnungen der Grillen über s)anpt zn finden und liaargenau den Gana nnt den, S-pa.'en zu durchsteche!,. Und wohin dani, n,it den vielen Grillen, die der Grilleusänger täglicti von seinen ^^ialtbzügen init heiinbringt? Dis iii das Drollige: Da liai sich dieser Maiin, dieser <^)rillensäng.'r, eiite richtige »äser, b^,n. l^rillensarin in seiiier Wohi,ung eingericti tet, und znvir — in der Badewanne. In dieser W^nne sind Berge von znsaminenge zn'ei Gefährten, seinem 21säsuiiien S^chii! ballteii, alten Zei.'niig'^povier und Abfäll.' n,rd dessen Frennd, begleitet, in, März nller Art, Avselichalleu nnd daiwisclien sri >«»»> zwölf Nächte Awisil'en Weilinachteii und DreiköniMai, Zwilchen dein Dezeniber nnd '^eni li. Jannar liegen die ^.zn''ölf l>eilige,t Nächte, NM die sici, seil altersher ein diclner ^^lranz 3agen nnd Brancl)lni>, rankt. In dieser Zeil feierten unsere lieidnischen Borsa'.;ren da-.! >''^itlfesl, und mancher heute noch erhal-teue Briiiicli geljt bi':^ ili dieie ältesten Zeiten ziirncl. Tiese zwöls N'ääite galten 'iir lzeilig, ilnd der Bolssg!^inbe schrieb ihnen geheini« nisvolle Bedentliiig zn auch noch Jaljrhun-derte, iia.l'dein di> l.'^'liristentnin bereits sei-neli siegreichen Eii,zug gehalten hatte. ,^^n diese,, zwölf Nächten vollzielit sich na,ii alten, Glnnbei, der .'»tciinvs znns5>en Licht nnd ?^insier,iis. Sinnbol dieses Glanbens nmr dtiS Fest der .'^'interssiineinvende, das die Alten ain D'zen'.ber feierten. Es >uai bestin,int kein Zufall, das; !>Niiser ?>s)eodosins di,r T'''e'ilb/r ols ^e'erioq sür die <'>'e-buri ^i)risli liesiin,n>le. -^^.>ar bi.-- '.nil)!ii dos Julfest das Fest d<'r großen Wend^-, de^^ Siegs der Sonne, so unlrde '^^.^eihnnaiieii Sinnbild dafür, dtiß Ehristus als dai. „!!/icin der Well" zn den Mei,sehen gek.)nline!i mor. ,.Jn der Zeit der zn'ölf l>eilig.'i, NäctUe Toben fiiister heiiilliche Mächte. Es geht der ^tnrn,, es klirre,l die Fe!,ster, J>, '^.^iu.sern, in .vierzen rinnoren '^^espeniter. ,vra» .<^olle fäbrt ,nit den, »tnlden >>ee' Durch die finftere. vcchschworze Nacht ei»>-her." ^n dieser Zeit, da alle (^^^ister los >o>iren ilud sich der gros;e >Nin,P' der Nntur- und Geisteraen'allen vollzog, n,»ßte alle A>bci! rnhen. Alle l^ieräte. di<' nnr irgcuo ini die Arl»eit erinnerten, ivurden l'el'eiiegeriiü.i,:. kein Dreschflegel war zu sehe«, uud leiue Spindel. Auel» nnnde nilr das Not'aniidilp'ie getochl lli'd s(^?on lnn'ber alles 'orgsäNi,; v-'-r bereilel. Große .>«llel»eu iiild r'eiig..' Brole iagen bereit, denn es dnrste auch nicht ge-^ backeil n>erden. Besot,ders interessant ist, daß bestinnnte Spei-ien nicht gegessen n'ierden dursten, zn denen in erster Linie alle >)ül lenfrüchle gehörten. 5kein Tier wnrde wöh^ rend der Zeit der lieiligen ^wölf Nächte ge^ lötet, ancl» die Jagd richte. Uu, in die Zilknilst zn sch>aueii, nnirde dcis Bleigies;eu ftets besonders gern geü!.»;, diis ja noci> lx'nle beliebt ist. An? Dörieri, leniit inan noch das >'^>nln,erorakel. Ein Mäl>ll)en. das gern wissen niöclite, ob es »ni kotnnien' den Jahr heiratet, klopft an, Neiijalnsnlor gen vor Tci,, nnd Tag an die Tlir des V^ülhnerslalles. Wenn als Ant,vort »larauf der >^>ihn fröhlich krähl, io ist dies ein sicl)e-res Zeielien, d^iß der ?^'leier ber''its ini An-iitarfch ist, wenn aber nur ein v»nln' gai^ert, dann lk'ißt es i,och ein weiteres >^uiln' n,!t der lidocbzeit n>arten . . . Mit allen Mitteln hat inan »rnliercr ,''eit ve,'sucht, sitii gegen den Einfluß der böseu Geister zn schütun, die in dte>ier Zeil ^ ibr Wesen treiben sollten Tas ,.>>e!-! denläriu", das heiii<' no ini ^'^'-ebran^i, isi,^ gebt ans solcln' alte 5itte u»rins, n,an ve'.--sllcl;te. init ungeheure,n die bö'en Geister zu bannen. Das Ehristtnidl -dc" Nenjcihrsanschießen, daß l,och heute n, inan-che,, Gebirgsgegenden ilblich in, ist nnr der le^Ue Nest der alten Bräuche. In einigei. Geilenden ivur^'n di. Oos,-bäuiue u,it ^troh n,nwni'den. ^an,il üe vor bösen Geiste,'n siciier n>aren lind ,in inicl^nen Jabr reiche Früchte trae.en lolltei,. Oft N'n" de z,l die'en, Zim'ck auch e,nvü>lilen, d"' Bännie in de,i z,uöl' Näclnen ,,, schiitieln oder sogar zn peitschen ^-rüher hat iiian die z,völf heilioen Nä"tag. Die Bräneln' dieser besondere,, Nä6Ne lind lx'nle nnr noch iu einigen Al^^'engeg! nden erl,alten. Der Name .Naubiiacht" entstand ans ,.Nal,chnacht". und er bedentete. in diesen Nächten in .<>ans. Ställen nnd ^clieii-nen geräl,chert nnirde. ?»er >''osl,es','.e'- aina. eine 'l^'ai,i>e il,il oliilieudei, ."^koble,! in ^er 4 Arertog, den 4. Iiwner 193^. ict>' Knliibtärtcr. dic'ft'Nl iiicrtwürdigen 'Dilrchcmantvr ader sieht Äci! Besucher ein fri^? (Gewimmel. Da tricchm schl^r^ Käser wl'l)lqk'mut irkvr Berg mrd Tal, tauchen h'Ntttttci in die Tiefen des „Bodens" und dann wic'der schmausend an dcn k'siittcris. vo find dir schwarz und un!cl7eilll>ar, die hier ihr ^eben fristei: bis iie mied?i' zu Hunderten an den ^^rliner q^Iicsert loerden, um im Magen eines ^elner zu verschwinden. NL"/n der EtPbewohner sind Amilphadeten. dl'il lWt Millionen Menschen, die aus d^'l ^<-rd? leb^'n und älter als .^ehu Jahre sind, k5nuc?il ,llich der neuesten Statistik etwa 85,) Millioiieii nvdcr lesen noch s6)r'. selbstnerständlicli nur einen .q> nnl^.'n Teil uon ''.'lnalphabeten, nur.'^ilisjland nni^ert s!fj, al'5 einzi.qer Staat der weiften -»iasse nc>(t, bedenttich dieserDurchschnitt-^zifser de? -.'luavh^iltx'tentunii?, die durch die nicht-weii^en ^ti'assen sc, crschrectend ist. Anekdoten u. Schnurren Ein sunj^i'r )>iechtc'tandidl7t beschwerte sich bei ,'>r!edrili> den Groden dariibcr, das^ er trok allen Veinüliunqeii tcine Anstellung in prcus^lichen L.^anden erhalten habe. Der Alte ^riii Ml^llte das nicht l^lauben: „Ist Er c^e-tierenel^ 'l>reuf;^'?" „Jawohl. Majestät. Ich liin gebürtit^l-r Berliner.Da runzelte der dil' 5tirne. „Dil' berliner taugeu alle ,>m, nichl Niel." ...<.->altcn .;u l^naden Ma-j-l,re Majestät und i!^..!' Da srente dc-v Alle sir!»: ..Er ist schlag->iauli ii'lch!' .^.'enle ^i'kranchen. .'»^alt n sich ber il, er wird anl^cstcNt!" Der !>7 7whre liit ne.rordi?ne srlin.zl"'isct)e «^^ner.il -chraniin, «in Ellösser, der noch ^i'ui '^e^räfiiiis '.'üiplileens de^' Drittcii auf beiiv^'bine. ner!):inkle s^'ine Pc-'mdeiun^ eineii! 'eltsauien Nnn't^^ud^'. Es '.«»»N' nach der ^cl'^lacht '>l'n ^'riedland '.'i'ciln'lelin rill iiber da-, ?chl,ichtseld N"d fand ^chrannn. der danwls el'?i? ^'eul-iuinl qeml'rden u'-in', schnier v.'rwundel und nn'>t..'inend in den leisten -in.tai-s>!r siieil lniui Pferd, trat auf den ^^^erii:uu-^l't^'n ^zn und ial?, dos; er n'cinle. „'^!^'ie kcinn e'n 5eldlil n,einen?'' iragie ihn der !^ai-iei'. ..WtSbalb U'^inen .-ie'^" — „Weil ich ">.'rb''n inns^. 5>line >/apitnn xleivorde,, zu sein", l^tZl' Zchrunnn schnell >^icfaf^t .ur An,-N'l^ri. Der ^^>'?iser betrachtete den Verwiin^ deten. und uin il)Nl seine 5ter.,eslilnde nen'üc'.i'ii, ernannte er ihn l^uf der stelle ^1unk ^ai'itän. Tann ües^ er ihn in-^ !^'?.za-reli kr'iiaen. und Iiier cit^olle s-ch d iil seine, Eisienichail il.-t^is l'.?ld an den schlachten ioieder beteili» sten snnnie. El n>vrde in der ^elqe Mnier, ilnd Milchte es 'V^'liei'.licli bis.',unl i^e nerlZl. Z^eine ?Ierl'estui'de H-Nle e^. !^'!e er in frös,sicher l^itsels>'ch!ikl selbst '^ns'.ertl'. Uin etwf, ^"^ahre ül^erlebl. einen, eiile 5ct)ale init '>iäuct^?rwaller in der .-«nderii v^cind linllend, l^n i>e'.' ^pitie 'einer ,va!n!!ie dnrcli alle .liäuine des ''.'»anies, dnrrl) l'lle 'Zt^-lllunflen nnd 5rj>cunen. Ans di.^''x.s,l 'Äanq wurde alles niit Weiliwaiier besp'enijt, .l'ährend inirner Z'^'ieder Weihr.vich iinf die l^llchcnden .^t'oblen l^eleql »nd daniil geräuchert innrde. Die ('x'rnia.uv lilaumeli, das^ in der ^^ei; '>> ."M'festes, d^s uiit den 1:? Nälj^ln zu-suttnuenfiel» D?oten mcic!» il>nrden und ciuen besi^nderen ttni^^ui^^ m'ranslallen. Des--Izalb wurden für sie aml> speisen uild l'»)?-tränke bereilgestelll. entlejpnen l^et^en-den T.!r^'!s httt sich dieser Vralich bis heute erhalten. In« 'jusannnenhami dlunil steht au6i die '^itte, daf; all jedenl Abeud der Mchte l^ei der Abendiuahl^zv^il ein ^'öffel »Nil Esien auf deui.'^xrd nerbrani?! ivurde. ,xür unsere Vr'rsalhren laq in dein Ali-IlUlf der zwöls l)eilien .^>i,",sffchlüs;e aitf die ierbfidnn>i ^us ihn: i^e^ot^'ll. ,V e r d i nandE r le u. DonkitkStag. den 3. Äiinner Sonntag Eröffnung der Haltefielle in Tezno lkn 9 Uhr vormittags mit dem Personenzug aus Ljubljana / tlnbeschränttc Personen- und Gepäckabfertigung Endlich gellt der jahrzehntelange Wunsch der südlicheu Bororte uon Mariboc in Er-fiillung. Die nenrrri6)tcte Eisenbahnhnllc-stelle in T e z il o wird tonluiendeu S o n n-t a g, den <>. d. lwrlnittags nlit denr Perso-nenzug aus ^^jublinna feierlich eröffnet. Ilnt 9.v5i Uhr wird der erste Zug in der iteuen Haltestelle Ansentbalt nehmen. Bei dieser Gelegenheit nnrd das Objekt voni Fnrst--bischos Dr. T o ni n i e eingeweiht uvr-deil. Dn der schlichten aber bedeutuligsvollen ^eier eine grosse Zahl von Intercssentcu, UlZr allem ans dein Magdalenenviertel und den südlickien Umgebungsgemcinden, dei-loohnen diirste, n^erdcu zuns6,en dem .vaupt-plah und Dczno von bis 8.30 Uhr besondere städtisäie Autobusse verkehren und die Fahrgäste fast unmittelbar bei der neuen 5)al»estelle astsckeii. Der ^iahrpreis beträgt nur 2 Dinar bro Persml in jeder Ni6i-tung. Der zweite Zug, der in Tezno AufentlMt nimmt, ist der uni Uhr oom Hauptbahnhof tiegen L^^jubljana und Zagreb abgehende Personenzug, der siluf Minuten spä ter in der neuen.'^Haltestelle stehen bleibt und die ?^ahrgäste aufnimmt, fortan werden alle uon Pragerslo koululenden oder dorthin fahrenden Personenzüge in Tezno halten. Die Schnellzüge nehnlen in der neuen .'^Haltestelle keinen Alifenthalt. In Tczno werden alle Fahrkarte« ausgegeben. DeSglcickien wird das Reisegepätl aufgenonlmen, doch ist dasselbe in den Dienstwagen aufzugeben, da in der .Haltestelle keine Gepäckabfertigung tiorgesehcn ist; die Gebühr für die Vcför-derung des Reisegepäcks nnrd obne Auf« scs>lag berechnet. „Me Itoft von Stambul Als Silve'stennnltellrlng s'.ing ^alls ne.ch imnier zugträftige und me!0dienrci6iarcil '.ruf der .>>öhe. Me Regie leitete A. .<) a r a st o v : e. Die Rolle der jikondsa spielte und iang Pan^ la U d o v i Nlit vr'sler.'^.^inmit".'. Z a u-c i n loar ein scilrig<>ündender Achmed in cz^'sang und Spiel. (^)ut gesielul ferner Elia B a r b i als Midili .'^>annm. Danilo r i n > e t al? ^auslnann Müller, A. .>5-^ o r a st o v ! <- in der tolleit Rolle des Friedl.'^lin sonne P. R a s b e r e r als Aemal Pas6>a. '^>^eachtens.uert wäre der gre-ste Fortschritt, der insbesondere bei Els.i B a r b i «" sowohl !nt spiel als auch in der gesangliche,l ^.'eistung in der l^ten Zeit zu verzeichnen iit. Auit'. die übrigen D^n-steller belnühtell sich N'.'^ll und g.il'z N'N d^is (>>elingell des Abends, der iil 'tartem Bci-lall de'^ Pu^litnins ausklang. Itoch ein Schadenfeuer in der Gilvefternacht ^.il der gestrigen 'ili'nmmer ullseres tes berichteten wir über zwei grt^ne ^>^rände in der Silveiternol1>t. die sich in 5r>. Man«'' l^ei Mo^'kanjei nnd iu Dnbraoa im Sa-l'enanat ereifnleten und eilteit Smadi'n ven uiehr als einer !>ti!iiell Million Dinar anrim-teteil. '!!V>ie nnr uactnräglich erfnbrell, nxir in der weiteren Ulngebung uini 'Maribor turz vor deul ^'"^al^reswechiel n>ich ein dritter grosser Vrond zn verzeianien, dieslnal in S l o-v ens t li l st r i c a, docl^ ni^ir bier d?r Silmden gerilliier, n>enli al'ch beträtt?tlich. Di' Feneruvlir uon Slovenslo Blsiri^a ueranstaltele nnt ,'^>uhr^'sende iui 5anle der Bezirfssparlasse eine überaus qlit besnchte Silvcstcrseiel. Al.> die '^esilcher gerade in bester Stiinniung n^>r.'u, traf etl0li>^ vor Uhr die ^1ca6)richl ein. da»; ln der Nähe ein grosier Brand ll>üte. Da der ilck-ntiiche .^^im-mel beillahe togliell erlelichie'' lmu, eitt>tai»d iill Saale Panisstiiinnilllg und alles drängie iils Frei^', da sederulan>i liefürcjitv'te, seili stehe in Flamnien. Bald stellte es »ich herans, das; das grosze .'^^enilnigaziil in d.'r ^.^t'ähe der Artillerielaserne eiiler liesigeil Fackel ähnlich in Brand gerateli loar. Die We'hrntänner. die sich eben noch der ausgelassenen Siloesterstiuiilinitg Iiiligaben, ll>aren im Nn zur Stelle llnd .-isteil init allen Geräteil znut Braildherd. D^r es iedcich all Wasser fehlte, innf'.te die 7i-euernx'hr untätig znsehen, >l>ie das gon,^ Objekt lailgsain lil Flatnuxit ausgilli^. Da uolltomuiein! Wind istille lierr^bte und sii^b in unmittelt?arer Nähe I.'in Objekt liefinde^. lü'rnhiqten siil, di'' Zustt>nlk<'r l»<^ld uild kehrteu zur ^ilv'.'sterfei- er zuriick. lvoge>>:n die Feuerwl^hr noch an» Lrondpla^ verblieb, um für alle Falle zur 5>and zu seiil. fall'A ein Wind aufspringen llnd die '!>lachliarschaft gefä1)rdeil sollte. Nach einigelt Stunden brannte das ganze .^xula-ger ltieder und nur die geinauerten Pf''iler ragten schlief;li ranft»geschwärzt zunl ^^im-mel. Das Magazin gehi^rte einein Wiener ttanfmann und diente der Einlagerung deS .^>eucs bis zlir PerPressung und Versendung in Ballen. Das Objekt war tnit Ilisl.OX) Dinar versichert, während das dariit ausg^'-stapelie das grös^tenteil!^ drei Besitzern geliörte, nicht ncrsich,ert war. Wi>.' das Feuer entstand, konnte bisher noch nicht festgestellt werden. Übernahme von armen Klnvem in unentgtlMche Verpflegung Die Vauacganll die Zahl dieser bedauerns-werteti .^t'inder so rasch anzuwachsen, das; sick» die Baliatsverwallnng auszerstande sieht, mit Rücksicht auf die beschränkten Mittel die-sell Weifen die nötige Pflege angedeihen zu lasseil. Es gibt jedoch gute Eheleute aller Schichten, die selbst ^ünderlos sind adei die b'..-r-'its erwachsene .^'tinder besilzc,,, nl»er auch ältere selbständige Pi^rwneu, die sich ein« saln fühlen ullsi selbst den Wunsch hegen, aus ^^iebe uild Mitleid ein solches ^tind nach freier Wahl iil nnentgeltliche Pflege a>er altch all .^tindesstait zu überi:ehuicn. An solche P^'rslnten oder Fanliliell wendet sich die Bailatsveiw.iltuilg, ai? it)re ^'iel'e und Varnlher.;igteil gegenüber den verwaistett nnd verlajsenell .vtinderil appellierend, mit ^»^r Bitte, das eine oder aildere dieser Waisenkinder zu überliehuleu nild derselben Pfle ge und Erziehnna. mit anderen Worten ein danerltdes .<'>eim zil bietet, und ihnen auf diese Weise die Elteru zu erset^ei,. Die Wohltäter, die bereit ,nechslungsrcichen Perpfleguitg iloch die K'o-sten der Aus- und Einbootungen und die bestel)ellden Staatsabgabett iit dell verschie» idenen .^^äfen umfaßt, ist von 17l) Mark an. Auf Grund des Reiseabkommens zwischsti Jugoslawien und Deiltschland kann auch der 7^ahrpreis in Registermar? zuin Kurse von l4 Dinar bciin Reisebüro „P utni k" erlegt werden. Insgesamt tonnen zur Bestreitung des Fahrpreises nnd der sonstigen per-sönlichetl Ausgabett Registermark bis zum Betrage von lv.lXX) Dinar bezogen werden. Jeder Reiseteilnehiner bedarf eines Passes^ der für Auslandsreisen giltig ist. Für Teilnehmer. die sich an der ganzen Rundreise von .'oani'burg bis .5'>amburg beteiligen, ist irgend ein Bisuin für die angelaufenen Plät^ ze nicht erforderlich. Das Motorschiff „ÜV!ontc Rofa'^ ist mit Funketttelegraphie ausgerüstet und während der ganzen Reisedauer funkeiltelegraphisck) über die Wstenfunkstelle ?!orddeich z»t er reichen. Alle Auskünfte, Anineldungcn, .'Sabinen' reservicrungen, Beschaffung von Register-ntarks usw. bei „P u t it i k" in Maribor, Aleksandrova .iii, Tel. E o l j e, ^e-kov trg, Tel. ll!) und vi o r »t j a R a d-g o n a, Postgebäude. nl. Das AmtMatt siir das Dtaubonat verl>ffentlil in seiner Nnmmer ! von» ?. Jänner u. a. das Regll^ment über die Fest^ setznng Ulld Rückerstattung voit .Alutioiten. m. Todesfall. In Ljubljana ist Frau Fan nt? Baronin W u r z b a 6) - T h a n n e n-b e r g, geb. Eberhart, iln hohen Alter voil s^l Ia1?ren verschieden. Die Verstorben.' war die EX'mahlitt des Barons Älfons Wurzbach-Thannentierg, der «leben der Ursulinittnen-kirche ein schönes, altes 'wcrge!rosfe^ lteil Faillilie unser innigstes B-eileid! m. Maria in der Ackerstraße. Diese erschütternde soziale Legende svoit E. W. Penckert) von, Schicksal der Arinen. brillgt S o ll n t a g, den t». d. um Uhr die Theatergruppe des Verbandes der junget? Intelleictuelleil im Saal der „ZadruZna gc>« spodarsta banka'^ zilr Aliffnhrtlng. Die Kartell sind bereits iul Vorverkauf lx'i '^la^ Bridittik erhältlich. m. Der nächste alpine Bortrog fitldet M it t tli o ch. dell d. im Saal des elje-inaligeit Apollo-Ä'inos '.tatt utr» zwar er-sckieint der bekanilte slliwenische alpine Schriftsteller Dr. B r i lel ain Vortrags' tisäi, der über die Erstbesteigung des Oli^mP durch slowenische Bergsteiger berichten wird und ait .^-land zahlreicher licrrlicher Lichtbildern nns einetl Eiilblick iu diese sagen-ulnsponllene Bergwelt d<'S klaiiischeii Alter-tuins gewähreit wird. iil. l4V.UVV Dinar für das Tulierkulosen-asyl. Die große nlenscheitfreundliche Aktion der Ailtitllberkuloscnliga in Maribor für die Errichtuitg eiiies Asyls sür Tubertulo seittranke war im Jahre l!M von eiiteiil vollcil Erfolg begleitet. IilSgesault erreichte die Satnnllullg die Hi^hc von Di- nar, wobei inail iil Betracht zieheil nlus;, das^ der überwicgeude Teil dieses schönen Betrages aus l-Dinar^Beil ragen ^usainmen t^«Uag, den 4. Akmer H ,Mariboi:er Mtuiig'' !S>m«cr -stoß. Diese edelherzige Attton vetdient, daß ihr die Unterftützung der gesamten Oeffent-l^eit zuteil wird. m. De»ag»Fie oh« S«w. Wir habeil bereits in einer der letzten Nummern er-klärt, ^vir im Hinblick darauf, daß un: die slchr voresirli6)c „Bolksstimme" in ihrer Polemik illcht nnt Ziffern, soiidiirn mit Plottitüdeil diente, die DiMsscon über das Thema, incr der größere StiucrzaHler im Staate sei, für erledigt betrachten Der Tritt auf dsS geistige Hühnerauge tut immer weh, daher ein neues Glied Im poleniischen Band wurm iiber die Eteuerzahlcrei. Man g-e winnt doch den Eindruck, als ob die „VolkS-jllnlme" schon Wahle:» wittern würde, denn onst könnte man sich die an den Haaren herbeigezogenen fiskalistischett N?chLnexempel einer fälligen Parteidemogogic.' nicht erklären. Zuerst hatte die „Bt>lksstimm2" doch ganz deutlich erklärt, das; der Arbciter der größte Steue'rMhler inl Staate sei. Jetzt grbt sie es schon ctlvas billiger, denn er die Bodeutun!g desselben herabdrücten wolleik. Die Behauptung jedo6), er märe im gesamten Wirtschaftsorganismu«^' der gros,tc Steuerzahler und daher ftur allcinigcii stimlnung erLoren, lehnen wir als glatte marrii'trsk^ Demagogie ab. Nicht etwa um die „.Neiz Hanses Tur-nerjeva nli:a c'»n und ließen aus ineh. leeren Räumen diverse Wäschestücke sowie ein "^aar Schuhe und vi leider im c^»0'samtwerte Drei Setbsti KMmqas, Gfiigsäme Gestern spätabends kaiu in ein Gasthaus in der .Äärntnervorstadt der zurzeit beschäftigungslos- .'iZjährige Äschlergehilfe Josef B. und mietete ein ^renrdenzimmer. Der Mann, der recht verstimmt schien, trank noch einen halben Liter Woiir und begab sich ge» gen Uhr in sein Zimmer. Als noch vor Mtternacht die Gastwirtin inl oberen Ttock wer? Nachschau hielt, fi'^'l ihr ein intensiver ^^ohlengcruä? aus. Da dvr Gang nnd das StiegenhaU'^ völlig verraucht waren, rief sie das Dienstpersonal, das alsbald feststellte, daß der Nauä) aus dem vernriete-ten Fremdenzimmer herrühre. Als man gewaltsam die Tür i^ffnete, wurde B. bewußtlos im Bett aufgefunden, während in der Mitte des Zrminers in einer Schüssel .<'>olz-kohle glomnl. Die umgehends alarmierte NettungSabteilnng überführte B., der sich eine schwere .^tohlengasvergiftung zngozo« gen hatte, ins .'-irankenhaus. In der Gosposvetska ulica in Pobro^.je von lÄ>s» Dinar mit sich gehei,. Die Ge'cj?ä-digtl'n sind die Lehrerin ?vrl. Anna A?.-m a n. der Muiikprcfesser Ubül?» V r a-b e e. der Bezirkshauptmannsteslvertleter i. N. o r l- e s i n und die P^^stbeamtin ^rl. Ma ?? o v a s. Nach den Tätern fahndet die Polizei. Nl. Nnfiille. ^n der Magdalenska ulira stürzte die 7t>johrige S6)neidersc?attin Marie B i zc n t i n und brach sich den linken Ann. Der 24iährige Feldarbeiter .^larl Tag zog sich während der Arbeit eine schnüre Verletzung des rechten Unterschenkels zu. Dem 55jährigen !,'^anez G o in z e j fiel inl Wal'de bei Duplek ein Baumstamm auf das Knie, wobei er eine schwere Berlet^ullg erlitt. ,tt. Lebensmüde. !^n selbstmörderischer Absicht jagte sich in der Silvesternacht der 2?jälirige .^arl L. in Radvanse eine Kn^el in die Brust. Inl lebensges^ährlichen stände wurde der Mann ins hiesige Lbran-kenhaus überfuhrt. m. Fiir den Asylfond der Antituberknlo-senliga in Maribor spendete die Beaniten-schafl der Textilwerke .Hutter den Betrag von lM Dinar. — .Herzlichen Dank! m. Oeffentlicher Dan?! Die Antituberku-lofenliga in Maribor spricht auf diesem Wege ollen, die in irgendwelcj^r Weise zu schönen C'rfolg der Asvlfondaktion ^igetragen haben, ihren verbindlichsten Dank aus. Ins-^sonderc sei den P. T. .Hausbesitzern, Mietern sowie überhaupt allen edelmütigen Spcn dern gedankt. Nl. Anstatt Blmnen auf das Grab des verstorbenen Fräuleins Antonie Bitent spen deten die Angestellteli der Äartonagcfabrik Benöina den Betrag l7<^ Dinar der AiUi-tuberkulosenliga in Mvribor. .Herzlichsten Dank! m Wetterbeeicht vom 3. Jänner, « Uhr; Feuchtigkeitsmesser —4, Barometerstand Temperatur l, Windrichtung NW, Bewölkung teilweise, Niederschlag l>. * Die privaten und kaufmännischen An« gestellten laden zu einen: T eca b c i. d cm, welcher am Sonntag, den ö. i.'^änner von 18 bis 24 Uhr im kleinen Union-«aefl stattfindet. Der (^hilfenausschuß der männifchen Berelni^ng in Maribor. L51 Aus VWI p. Dieidftichle am ftoch« L«de. In Ora-jena bei Burberg verfä^wand in der letzten Zeit mehreren Besitzem GefMgel, aber auch landwirtschaftliche Berate ivl (^samtwerte voil etwa soiX) Dinar. Dem Vsfitzer Andreas M u r s i ?. wurde nachts sogar ein Schlvein aus dem Stall mtwendet, wodurcki der Mann einen Sckiaden von 4vl) Dinar erleidet. Unter dem Verdacht der Täterschaft wurden jetzt drei Persoiren festig«nommen und dem Geriä»^ übcrsteM. p. Sin guter Fang der Polizei. Dieser Tage versuchte der 18jährigr Anton H ci -b e r ?i o k aus Sv. Kungota in Ptu; ein Fahrrad inl Werte von etwa llXD Dinar weit unter dent Preise zu Verkauferl. Da seilt Benehmen verdächtig war, nahm die Polizei den Burscherl fest uud fühlt<; ihm u«d Revolverkusttl... wurde ferner gestern nachmittag der 28-^ührige, in einer hiesigen Textilfabrik beschäftigte Arbeiter Rudolf in seinem Zivi wer ohnmächtig aufgefunden, ^napp zuvor wurde von den Hausbewohnern ein Stöh-rren aus dem Zimmer vernommen, dem alsbald eili Poltern folgte. Die Leute eilten sofort herbei und fanden R. siä) in graß^ lichen Sännerzen windend und halb leblos vor. Da das ganze Ziinmer eilt scharfer Geruch erfüllte, war man sofort überzeugt, daß N in selbstlnörderifcher Absicht Essigsäure getrunten liatte. R.. der ins.Krankenhaus ijberfiUirt wurde, soll die Verzweiflungs tat wegell unglücklicher Liebe verübt haben. Ein dritter 5elbstmordversuÄi wird schließ lich aus Radnanse gemeldet. Dort l)at sich di'r '.?2sährlae Arbiter ^arl L. in sslbstnicir-i^rrischer Absicht aus einem Revolver eine .Äugel in die Brust gesagt. 5e!n ^^nstaild ist besorgniserregend. gehörig auf den Zahn. .Hiebei stellte es sich herans, das; inan es mit eineili durchtriebenen Fahna^mardcr zu tun hat. Das Rad, das er jctit losschlagen wollte, war in Maribor einem gewifseil ^>.1^artin BabiL entwendet word<'n. .'."^aberÄ^k gab im Laufe des Verhörs ^-^unächst an, Philipp Lepenik zu heißen und aus Maribor zu stamineil und zeigte zur Bekräftigung seiner Aussagen auch ein auf diesen Namen lautendes Arbeitsbuch vor. Später gestand jedoch der Bursche, das Arbeitsbuch in Maribor einem .^koliegen entlnendet zu haben. Bisher gestand er bereits II ^ahrra^diebstälsie ein. doch dürfte damit sein Sündenregister sicherlich noch lange nicht erschöpft sein. Er wurde dem Gericht überstellt. p. Rauferei. In Ptujsta gora gerieten dieser Tage einige Burschen einander in die .^Xlare, wobei der Bl^i'itzcrssohn Franz 5 k a-z a erhebliche Verletzungen erlitt. Im Gedränge stürzte der Bursck^ zu Boden, wobei er sich einen linlsieitigen Armbruch zuzoq. Der Fall wurde dem (bricht angezeigt. p. Ein Messerheld. Der bei der Elektrizi-tätsgenosscnschaft in Ptnj bedienstete Monteur Franz Junger wurde in der Silvesternacht von einem Manne überfallen, wobei er eillen Messerstich in die linke Schlil-tergcgcnd erlitt. Ei' inuftte das .'is'ranken-haus aufsucheil. Nach dem nächtlicheil Messer Helden wird gefahndet. Aus Selie Ikeujadr wZS in Selje E e l j c, I. Jänner. Biel »veniger laut als in früheren Iahren hat Celje diesmal vom alten Jahr Abschied geno-mmen. Die Lebhaftigkeit iin allgemeinen und auch der inatcrielle Erfolg in den Restaurants, K'affeehäufern und Zchankstät-ten waren weit schwächer als in früheren Iahren. Auch der Noujahrstrubel aus den Straßen blieb diesmal hinter denl fricherer Jahre zurück. Gewiß, die soiist vielfachen Unterhaltungsmöglichkeilen fielell diesmal fast zur l^nze aus; die vielen Eelseer ge-felligeil und iwtionalen Vereine nahmen MM Zeichen der Landestrauer von ihren herkömmlichen Silvesterfeiern Abstand. A>a-rum aber wollten sich die etlicheil Restaurants, Z^ffeehäuser und sonst^igen Schank-stätten nicht recht füllen'? Warum blieb der sonst übliche laute und frohgestimmte Silve-sterrummel diesmal fast ganz aus? Die schon viele Monate dauernde gedrückte politische Lage, die schwer lastende Wirtschaftskrise und all der Kummer- uird Ä^rgenpack jedes Eilizelnen traten hemmend in den Äeg. Die Bevölkerung hat heute nicht einmal das Geld, unl all das eine einzige Nacht ^Nfl zu vergessen und in Bächen vml Wein zu !^graben . . . Ja, es gab da und dort ük»et?mütige Stini-nmny, Länn und Trubel, knallende Sektpfropfen und Gläserklingen, Rummel und Tummek, dock) denl gründlicheren Beobachter konnte es wohl nicht entgehen, daß vielfach diese übernmtigc Stimmung ilnverkennbar den Stempel des Erkünstelteii, Unnatürlichen trug, tveil ebeil jeder all diesem Abend im Jahr sich gewisserniafle,r verpflichtet fühlt, lustig sein zu mWen. Daß es Tkeater«,»Kunst Notlonalld«oter t> lZkaNbor Repeetoire: Donnerstag, 3. Iänlrer um Ä» Uhr: „D»e tranemd Hinterbliebenen". Ab niäßigte Preise. i^reitag, i. Jänner: Vteschlofsen. Samstag um Uhr: „D«r verloren, Bot« zer". Ab. E. Sonntag, li. Jänner unl 15 Uhr: „Iur6e<". Kindervorstellung. Ermäßigte Preis«. — Um Uhr: „Die Rose von Sta«dvl". Ermäßigte Preise. Uino Union-Tonlino. Die gro^e Piiemiere oer meltberühmtell Ostar-Ztraus-Operetlc „Der letzte Walzer" (.Hofball in 5t. Petersburg). Eiile romantisc^'pannungsvolle LiebeSge^ schichte ain .Hof des letzten Zaren, wo dessen Bruder, der G'roßfürst und ein junger Gcr-deoffizier im Kampf ulil die Lieb-.' eillcr schönen Gräfin zu Rivalen werd-^n, l^-'ldet den Iichalt dieses inusilalischen, l^eitcren Ai.'s stattungs-l^oßsilinS. Der Hof des letzten Za ren, diese versunkene Welt entsteht in vrunk vollfteil Bildern in all ihrein Glan^ vor uil-sereil Augeii. Äanlilla o r n ist die stolze, unilahbare itiointesse, die furchtlos dem mäch tigen Großfürsten eiltgegentritt, in deiscn Händen die Entscheidung über Lebeil und Tod ihres Geliebten liegt. Ivan Pe.tr v l <1 gibt dm G.rrdea'sfizicr mit izcrilehmer Zurückh-altung. Die einschmeichelnden weisen der Wieiler Valzcr begleiten in r^er-schwenderischer Laune den ganzen lehens würdigen Großfilm. O Burg'Lonkino. Nur bi.^ eillschl'.eglich Frei tag der erfolgreiche Fil,nschlagcr „Der der-lorene Sohn" init Lnis Tt.'enker in der .Hauptrolle. — Ab Zamstag gelangt wieder eill Gro^tonnlul, ein Gesang, und Mm'ik-schlager: „Die Csardasfürstin" zur Aufführung. Die lierühinte ."^alinaniche O^x'relte im Tonfilm bedeutet ein ganz bosondere^ Ereignis, ulnso mehr, als die 'lallen durch' wegs von deil größten Filmstars Deutslh^ lands besetzt sind: Martha Eggert und Han5 Söhnker, die berüliinten Sänger. Pau^ .^ör-biger uird Paul .>asr hausuntcrnehmunge,! fanden il?re Siloefl»".'-Hoffnungen nicht erfilllt. Da giilg es ausser halb der Stadt iin Restaurant „Stegu" und beim lieben .'^Herbergsvater Petrit'ci>ek in Lisce draußen sä^oil etn>as höher her. Dort halfeil Musik und Tanz und nneder Dan; über die schicksalssckiwere Pforte der Jahres ivende hinweg. Beiin ^l-^tritschek flutete die Silvesterstimmung in hohen Wogen. Nake ten knallten, Gläser klangen und Scherben sprangen . . . vorbei ... es nxir . . . Glück auf! Neitsahr! In der Stadt fande,l zwei Silveskerfeiern statt. Die eine im Narodni dom, veranstaltet vom Verein „Svoboda", die andere im Klei nen Saal des .^^otels „Union", .'^ier inurde das Erstrahlen des jungerr Jahres vonl Rer band der .Handelsschulabsolventen erwarte!. Der Saal war mit einlachen Mitteln sehr passend geschnrückt lind bot so einen Beweis daftir, daß man auch einen Zaal non grö« ßerenl Auslilaß ohne sonderlichen Aufwalid anheiinelnd zu i^taltell vermag. Die pelle Sepp Tauschmann waltete vortrefflich» chres Amtes und stellte alle Besucher vollauf zufriedell. Um I'.? 1U?r mitternachts erloick) allck» hier das Licht — das plötzliche Ausblenden der Müblainpen soll etliche ausgie. big verabreichte ttüsse ins 5>lle gerückt ho» ben. Um d<»s Zustandetl>mmeil dieser n>»rk« S. G /vreUasi. kx'n 4. ^^nner W.?teu Neiijahrsuacht haben sich vor allein die Herren Brirder Weixler verdient qeniach!. Ilt dcil Scl^^'ilkcii der 'Hcripheric und der »»Heren Umsic^bung liat man f<^t gar ni«yt '-ilvestvr qeseiert. Das Cafe ..-'tnkcr" des 'VXrrn Pctschuch in Gabcrse hatte inang-els an Gästen iclion uill halb 1 llHr morgens ge-iVtiloisen. den ^i^affe<'häuscrn der Äadt, i^ie die ciaiiz<' ?cack>t über ^'ffeli geblieben sind/ L^«7 S:0 gegm Ändlm AigoslawienS bedeutendster TenniSsieg / I« SiegeWq durch Indien I,X . ^ ^ «... . . .. > '^ur Jahresnxindc ging im fern«« Kalkutta a'.!elbc Ud: dnrch die internationalen Tenniswclt mit ?!^eschiMnqerc ^iift qMlteii besg,ldrreln Interen. ''' .1' t'^de ilo >vr11jger: P r osi i 11 j a h r! H. Pch. Roch brennt der Chriftbaum. Die ^vrei iinilil^c' ^cnerivesir in ^"elfo lnelt am Alt-i^'ln-^abend in ihr^'n Mnnren ein Weitniachts-i!Nd Zilnesterfeier ab, die einen recht s6)i?-neu nnd insinltsrcirl>en Äerlanf nahm. Denn -nit dieser 7^ei^r verbunden war ailch die ,^c!<'r deo nier.^igjiihrigen Dienstjubilänins k't'» nimm<'r!uüd>en ^^'uerwehrhanplnianneS und d^'r.^ciiiqeu technischen Leiters des ^^ouer-inehr'^^l.'.^irk'?^'(.'rbandcs .^>errn Fran.^ .«tk o -l ch i e r. Der Bezirksobniann Herr Konrad o l o g r a n c beglückwiinschte den Jubilar nametiö des ^euerwohr^Ri^zirksber-bandes, während' ^enernxhrpväsident >>crr besondrreln Inter »„„sx, mehr, als beide Mannschaften gerade l.cgt ,.'ahcr «n un^, dem iverkttttigen in den letzten Punktespielen ihr« beste Form ,n'uerwchrhatipt»iaun ^ranz iktoschicr fiir sein unermüdliches Wirken zuni Wohl«, der ''illg<'nteiuheit und zun« Segen der Bevvlke-iling unserer Stadt und ihrer Umgebung !?ser öffentlich Dank zu sagcn. Ini Nahinen dieser Veranstaltung sind ferner auch noch aufzeigen konnten. Das Spiel wird Schieds richter?! e ln e c leiten. Die Eintrittspreise tvurden stark herabgesetzt, sodas; die Begegnung auch in proptig^indistischen >>inslcht Rechnung tragen wird. wfgen^e >>erren fs'ir dreißigjährig^' treue > ^UasttaWieNS NiZlVaN-SUV-.venerwehrdienfte durch Ansprachen dec- .> Ansprachen l-^uisidenten geehrt ivorden: ^^ligsfiihrer.^I>ein Steg uch ^ i II e i s e n, '^ugsfnhrer l^ottfried Die lieurige Balkan-CuP-'^tonkurren-z n>ar <)? I' a d t, 'jugsführerstclkoertreter Ed-nkund ^ie vierte seit der Gründung dieses grös;ten ^n d e k und tier „tonangebende" .'i^or--! «^'ußballnvttbeuvrbes ini Siidost Europas, nist Julius I i li. Auch ihnen allen ae' Illing Rumänien vor Jugoslawien, Vul t'ührt unser all^'r Dank. e. Tiingkrchrung. Anläsjlich des zehnten ^ lstongresie!? des jugoslaioischen Sängerbllndes ist nuch dnn Mitglied des ..Eeljsko pevsko k'ru.-.ttw", verrn Stanko P e r c in Eelje, ^ür seine niehr als zehns.ihrige ?ätigte:t nl» öänger, (ihorfnhrer nnd Vorstandmitglied nne verdiente Ehrung zuteil gen'orden. Herr il.'cre erhielt das Perl»andsd!plo,n ntit der da ju gehörigen Medaille. e. Vcbensbewegunq kn Celje. Ini Jahre sind in der Eelji^er Pfarre 5-14 j»in-!>er «naben und Mä'dchen) zur i'i.ielj gekommen, l^estorben sind Per-!otten männlich!' und 2Is> n>eibliche). dicheiratet haben j-t0 Paare. Ini Jahre Ik"i^ gab es inl Psarrkreis Eelse (>te-Knuten, Todesfälle und Trauun^ d. hier abgehalten wnrde, stand im gen. ^as ^ahr weist liiiigegen -M) '^ei(t>en der altgemeinen Wirtschaftskrise. Der garien und Griecln'uland als Sieger hervor. IM luar Bnlgarien erfolgreich. Es folgten ^ngoslawien, ^liunmnien und (Griechenland. Ini folgenden Jahre blieb nneder Rnntä-nien vor Ingoslawien, '5nlgarien n. (kriechen land siegreich. H-ener siegte Jugoslawien. ^Griechenland bezog den zweiten Posten vor Rumänien nnd 'Z^nlgarien. Iin (^iesaintklas-seiucnt der bislierigen Balkau-Cnp-Spiele qualifizierte sich Jugoslawien sonlit mit IZ ^Pthlern als die beste Mannschaft. Den zweiten Posten hält Rnnlänieii niit 12, den drit< ten Mlgarien mit l) und den vierten t^rie^ äjenlaud mit t! Punkten. : Sk. Rapid. Spielersi^uiug dcr ersten Mannschgefi'll)rt »Verden. Veranstalter ist der Verband der Schiveizerischen Studentens^iaf-ten im?luftragc des zurzeit 2^ Mitglieder« stuateu nnlfassenden InternaUonalen Stu-denlenverbandes. : Zwei neue Motorrad-Weltrekorde. Auf der Rennbahn zu Montliliery wurdell dieser Dtlge zwei neue Weltrekorde geschafsen, und zivar von Moilueret, Wech und Enin) ans einer 5,(>0-.^bk.-Ztm.-^Sareloa. 3ie schlugen die alteil Rekorde über 1l)tU !m und über sieben Stuirdeu. Die ileuen Leistungen sind: .^tilometer: tt Stunden 4i) Min. N.4V S?k., -tnndennlittel Il0,U31 km (alter Rekord): 7 St. 8 Min. S?,.-;? S'-k., I!0,VZ? 'Stundenkilometer, ausgestellt von Milhoux lnld Tachenv ans Iv. N. zn Montlheru ain 20. Oktober 7 Stunden: 1027,2Ui knl, 146,745) knl Stundendurchschnitt (alte'.' Rekord: 979,77s) km, Dnrchschnitt Std-jtilonleter, aufgestellt von Mihour nnd Ta-cheny anf F. R. am 2ar der ^lrämermartl schwach beschickt. Selbst der Dienstboten-vechsel loies >a>,^ Hab.,, i,, „,,s°rkrl""° w.ierlw.c EI. ch »,q «m btadt dlki nl,< ihr »„saclinucht !Dlciijtbotc,, k,!»- nrgo .'»,s dcm Mw,ii In, Ui starb »ie Wilvc nachwn„n<'»dc Mr^ >s,u Mililiir>Obcrbiichsk,l,,icistcr ivohi,, il. Si»«»» der SroMM»!»d«> Nach „ichr- .nanziska F o h ii, iui hol)«n Alter von S'il) wöchiger Pause trat der C'ienleindeanc'säius; ,'Dohren. Im öffentlickien .Krankenhaus ftar '»eil der >>2 Jahre alte Schuhmachernieister verr Anton d o l S e k aus Eelje (Ra oko-litz lN und der <^2jährige (^ienieindearme nis Bratlsto Alidreas L e o n a r d i. — friede ihrer Asche! S?''»ei'e «8lke Mißverstanden. x^usfran, zuin jungen Aczt lliert^: „Herr Doktor, der Erste stel)t vor ^'r Tür." — Arzt: „Soll reinkonimen, sl'll »einkonlmen!" rt. Der Richter fragt den Ängetlerren Franz !^'.ank, Hutmacher und Besitzer aus Vitanje, Anton Rotvtmik, (Grundbesitzer aus Ljubn'.:a sowie ^ranz Iamniiiek, (Ärundbesit^r aus -Podnji Dolie als Mitglieder und Ieritej Kuzman, Vesiker und Hol^)ändler aus Vitanje, Stefan BeÜko, Grutrdbesitzer aus Paka nnd Franz Tenmik, lAicundbssitzer aus Tpodn^i Doliö als deren Stellvertreter. In die Wald aMchtstommisslon werden berufen, u. zw. sni' die frnl)ere Marktgenieinde Aue^j^lit^ied Ku^'r uitd pir die ehemaligen Ortsgemeinden Ljubnil.i, Paka, Spodnji Doli," nnd Bre.zen d'.e Ansschun-nritglieder Zintauer, Krenker, Ianlni.^el und (Äorenjak. ^ür den kürzlich iln Marktc tanje stattgefnndenen Wirt^äiaststurS wird, vorausgeselU, das^ von den hiefnr ausl^elau-senen kosten von 27)W D'.nar die .Hälfte, d. s. 1250 Dinar der landnürtschaftliäie B(-zirksausschns; in sein ^^ahlnngsversprechen übernimmt, ein Betrag von l2s,0 Diu au> t^meindemitteln votiert. Dle l^^'meindejagd der früherx?n Orts^emeinde Paka wird für den Iatueebeitrag von 1l)0i» Dinar dl^rde nicht geneli-migen. wird die Jagd int Lizitaiionsiuege zur Ausschreibung g^angen. Äe Verpachtung der Gemeindegrüni'e im Markte Vi-tanje w'.rd an die bisherigen Pächter sowie zum bisherigen Pachtzins genehmigt. T'em Beisitzer Iornei Äiavi in Vitanje wird für die Unterbringung und BerWigung der Arbeitsloseil mld durch.^'.el)enden Bettler der bisherige Beitrag von !j00 Dinar auf siurde. Na-1) Durchführung derselben gelangten noch einige allfällige Anträge zur Erörterung, n^.d zwar rmirde beschlossen, vor dem ^chul» gebäude eine elektrisckie (^llühla,nve a!'.'.u-bringen und für den Nachtivächtert^'ntr^'ll'-dienst im Markte Aantrolluhreu zn belch.'is-fen. Der Lehrerschaft nnd der l^nda, inerte, deren Komplettierutig auf den sriiheren Stand von vier Mann erwünscht inäre, wer« den l)albc Autobttspreise für die I^lirien nach Eelje zugestanden. Nach dein Uliir Schlnhe noch der Antrag eines Ansshuf;--initgliede'°, es Mre vom Reujahr ab iedenr l^meindevertreter altmenatlich ein/ Freifahrt mit dem Autobttss<' nach llelje zn ge-ivälhren, zuttt Beschluß erhoben nwrden ivar, schlvf; der Vorsitzende mit warmen Rensasus wüi,schon an die Versaminelten die Zit'.n'ig. ik. Vom Schuldienste. Die bic'herigivei unbekannte Einbrecher in das Wohnhans der Ehelelite Franz und Lotte Pikl einzndringen. Im Wohnhanse befand sich zu dieser ^eit nnr die Dieitstmagd, tvährend die genannten (Eheleute in ihrem etiva einen Vüchseiischnft der, )nel6ie sich durch ,^''.rtrnnnnern von Fensterscheil^n den Zugang ins Wohn-l^us verschaffen wollten, dies ni-lihrnabnten, ergriffen sie die Flucht und verfchzvand'n in» Dunkel der Nacht. Die sofort anfgenoniniene Verfolgung der Einbrecher dnrrh die liiina" (V.endarmerie blieb ergebnislos. Aus aller Welt Gefallen i« ««mpfe um eine Orchidee. Schöne, seltein' Orchideen sind ein Kapital, dessen sich nnr wenige rühmen können. Der Vosit.; einer seltenen, vielleicht nur in eincul einzigen Exemplar vorhandenen oder bekannten Orchidee bedeutet Ruhm ul>d Adel unter Orchideenjägern, die bekanntlich in Auterika sehr zu Hause sind. Ans eine solche seltene Blunie wurde unlängst in Rewhork sogar eiil Uebevfall ausgeführi, n. Awar in dem Augenblick, in dem >die Orchidee, die einen Äert von ^>0 Dollar darstellte, in einem Pailzerauto in die Billa eines schwerreichen Börseumanues gebracht N»erdett sollte. Bon mehreren schnx'r bewaffneten (^Zangstern N'urde das Auto gestellt. Die Begleitniannschaften natinn-'n sofort den Kanipf mit den Räubenl auf. Die Räuber kamen nicht zn dem gewünschten Erfolg. Sie mußten unter Zurlicklassnng eines Tote.i zurückziehen. Jetzt iverdeil sie es wos>l ans die Villa des Besitzers der nvrtvolleii '.usn" > abgesel>en s>aben. „Richt ftitezen — «isenbahn» äuder!" Der „Berus" eines Einbrechers oder Ran ber») will verstanden sein. Nicht nur, das; ein mifiglücktes „Unternehmen" ost monake od^'r jahrelange „Berussutttaugllchkeik" des Einbrecl^rs zur Folge l)at, schon die Por-lvreituitgen erfordern so viel Umsicht, ttennt niü ulrd Äodächtnis, dajz es wirklich nicht einfach ist, erfolgreich zu „arbeiten". Das erfuhr dieser Tage ein Eifenbahnräuber. den man in Frankfurt a. M. aus einer grossen «ifte des GepäckivagenS lieranöholte, weil er sich dltrch Klopfzeiclxnt benterkbar gemacht hatte. Der Unglückliche liatte das Pech, in seinem frx'iwilligen (Gefängnis ^usgerech net Mlf den »ivpf gt'stellt zu werden, n'eil er vergessen hatte, die bei gewissen Fr^icht gntern znieckmäßigerweise anzubringende Anfschrist „Nicht stürzen!" auszukleben. Als er lwr lauter zi^opsischinerz schier zn zer-Pl!^itcn die (5inkünfte und Aus" gaben des Ztaatcs ins Gleichgewicht M brii, qen, ^vas ihnl nicht hoch genug angerechnet »Verden kann. Er l^trieb eine ausgezeichnete ^vlskalpolitis, die davanf bericht, daß der Staat seine Mittel au^ der Erhii-hung der öffentlichen Abgaben erhält. Im Laufe der lelUen Jahre wurden die vcrsc^edenen direk ten und indirekten Steuern wiederholt er-hljiht, zuletzt ini heurigen Frühjahr durch die Steuernottelle, die eine neue itarl.' Bc« lastung der Airtschaft mit sich ürachte. Jede Politik hat ihre Grenzen und auch die ^i^kcrlpolitik deS früheren ?ftnan^imin?- fters bewährte sich nur ciirige Zeit, solange, als unsere Wirtsch-nft nc»ch einige Reserven hatte, di<; ihr trotz der übermäßigen Belastung dennock) halbwegH ein Auslommen ermöglichten. ^ jedoch die Finanzpolitik mit der allgemeinen Wirtsckiastspolitik nicht mehr Schritt hielt, mußten die schlechten Leiten einer solchen P-alitik immer mehr in Erscheinung treten. Ter Kardinalfehler bestand bis her darin, daß mit der Erhöhung der Belastung nick)t zugleich auch Maßnahincn zur Ankurbelung der Virtskj^ft getroffen imir-den. An diin neueil (5hef der Ztaatsfinanzen tritt die fchlvere Aufgabe heran, eine neue s>-inanzPolitik kzu inaugurieren, die auf dem realen Stand der Dinge beruhen und aus de>l bisherigen Unterlaffungen lernen muß. Die Chara?teristi!t der bisherigen Finanz-Politik war das Oleichge^mcht im Staatshaushalt. Aufgabe des lleuen Finanzministsrs soll vor ailem die Gesundung der Äirt-lchaft sein. treffen, ivährend das BerhÄtni'L in den größeren Erbhl>fcn ulngekehrt ist, liegt in der Natilr der Sache. V Der Vlearwgsaldo im Bertehr »it der Tschechoslowakei, der vor at^arthalb Monaten zugunsten ^Jugoslawiens nock, IN Millionen Dinar beti-ug, hat sich jetzt so sehr rerringert, daß cr nur noch 89 Millionen Dinar ausmacht. Bor allem ist der Abbau des Saldos auf die großm Getreidelreferun^ gen nach der T f ch choslowa kei zu^ ^lckzuführen. Demgegenüber hat sich der Clearings«ldo im Verkehre mit Deuts ch-l a n d weiterhin erhöht u>ld betrug Ende Dezember bereits Millionen Dinar. Unsere Exporteure müssen deshalb fast ein halbes Jahr auf die Flüssigmachung der bri der Deutschen NeichSbank von dc'n ^nipor-teuren eingezahlten ?tiailfsumm^'ii loarten. Der Außenhandel mit Oesterreich hoch aktiv. Nach Wiener Meldungen führte Oesterreich inl Novenlber v. I. aus Jugoslawien Waren int Werte von l).I Millloncn Schilling l'.>2 Milliorren inl Noveniber 1933) ein und lieferte dorthin solche itn Werte von nur 1.8 Millionen Schilling. In de?i ersten elf Monaten des eben abgelaufc^ tlen Ialires betrug die Ausfuhr Ingoslaws-ens nach Oesterreich 8^.-! (liegen W.1 im Jahre 19Z3) und die Einfuhr aus diesem Staate 48..', Millionen Schilling. Der Außenhandel Jugoslawiens war demnach nnt Millionen Schilling aktiv. X In der Sensenfabrik Kieffer in Sv. Lovrenc a. B. wird Nii6i zwo! Iahren dei»-nächst der Betrieb wieder aufgenonlmen wer den. Die Fabrik ist in den Besitz einer l^ster-reichischen llnternchmung übergegangen, n. wird gegen ÖO Arbeitsträste beschäftigen. - Eine neue internationale Holzkonfe« renz. Wie aus Beograd berichtet wird, dürfte schon demnächst eine neue internationale HolzkoTlferen^ einberufen nvrden. n^ahrsMi'ui lich na6> Turin. In erster Linie Handell es sich hier unl die ^^'egelung des .^>olzabsatzes und um die Beseitigung verschiedener ireuer Schwierigfeiten, die seit der Wiener Konferenz im Laufe der letzteik Monate anfge. taucht find. Diese .'»ionferenz wird auch von Jugoslawien beschirkt iverden. X Zagreber Biehmarlt. Au^ deik inarkt in Lagrel, wnrdeil iZI 5tiere, W he, 8L Kalbinnen, Ochsen, .?7 Iungoch-sen, 2V0 Kälber, .^71 Pferi^ und Fohlen sowie NZ0 Schoveine zugeführt. Cs mutierte?.: Stiere 3, Schlachtkül^e 2.59 bis 3.25,, Beinl-vieh l.!i0 bis 1.85», Zchlachtkalbinnen bis 3.70, Ochsen prima t.40, Sekunda 3.3» bis 3.50, bosnische 2.Ä) bis 2.7d, Iungochfen l bis 4.50, Kälber 4 bis 4.:"^) Dinar pro Ki lo, gesfciie^te7. - k^AtjonsIt.',- Vor- ckeztt.'r. — ki L o x r IN ^ilit^rkoiisen. lti: f^unkcireiieitter. — >7: Kin^Ier'tusnen. I^.4S: !>eliullplatteii. — 19.05: SckZllpI^tteii. — !9..D: A^uncie clci- !>Ic,tiori. -- dtm-kc>vic .'iinxr l^ern^i-ien. — .'0..Zl1: Z^- ^eu ^etiler. VV j ^ li, It^.SS: VolkRvvjrtiicd^ltüclie .'iclutil. — 29.05: ^ulZernräentlickeii ^»jnfonje-tcon/ert. — ZZ.?0: ^benckkonzrert. -- Vor-I l 11. l8..?9: 1.ittIefi;tu'Nei>eut5ctie .'Viejztei'. — r 'j n n. 20: jeävil — kZ u cl p e t. ?in>bÄlirc,n?ert. — 19: »jtui'i'e2t>en2l^>nciuintett. — O o ii t x c II I ^ ii c! e n-t1 e r. I4..N: Lilcler (^ciia!If)Iztten^. 21.20: l)je Lc)l6ciien i^iedcn. — O r c> I t-V i Ii. 20.Z9: ^tuclentenIieUer. — 21: l^ee-tlmven!ion::oi t. — 2.?.20: Orcliesterl^on/.ei-t. — l- e l v / ! iti: Xon7.err. — .'0.10: 0pu> un3.40: Ks>,i?ei't. — ^ I n <1. 19: - ^1: ^n> loniel, c ii. 19.40: Ackzil-silatteii. — ?0.I0: f-'unkoi-clie^tcr. — p r> t L .t 7 i i ? ,1. 1957: >VaLiier5 -(löltc?'-clämiNtsruiiL». — 20.Ä^: I?u8?!i5.clle — 29.58: /^i^urice <)tiev2ljer. — 21.l'lie^ter» ul^ertrZkun.!^. — p r u L. 17: lett. — 19.10: .^rieii u. l-icicZer. - s? tZ ni, 20.45: ^^intmiielconixert. — ^ t r n 1^ l' n I- 19.^^: t r u l 1 r r. 1.^.15: VVjencr Operette^! u,i> Vosteen .Islii-liunciesr. — 20.15: Sul'-1,^ Vtiki lierlieclcfii. - <1 u 1 o u e 19..V>: .'2: OpeseNciilluc-- ämcb i'Nie Iu!>li«e XVitvvL.. — i^pernaijesi. — u r e Ii u. 18.15: KW-x1erkon?ert. — ici: /Xrjen iiixl lue^er. -20.15: 5^lnsonle1itni?ci'l. - ? u i' j c Ii. 12: liper unci Opereilc. - w: Von XVedk?,-. - >0: k'i'au^öi^jzclie kZziettmu-— 21.10: 'Knink^ Iii';t?>7i!>c4ie-''. Warum für Fernset^en xerad? die lZD»?a-«urMellen? Um erri Bild übertragen zu können, muß. ebenso mi<' bcinl 'linndfunf, ein entsprechendes Frequenzband ansgestrahlt werden. Inl Rundfunk ist dies >das Band von .'^9—1.>O9 Hz, sodaß die t^'saml-Bandbrcit.' '.>99<» oder 9 k.s'^z beträgt. Und nun beini Fern-sehen --- hier genügi dieser Bereicj, liei mei-tem nicht mehr, und man muß bei den modernen I80zeill^n Bildern mit einem Frequenzbereich von beinalx (>—.^>99 ulso mit einer Bandbreite von I Million rechnen. Würde man nun d<'n Fernsehsender ans ut)9 k.^z, also ans.',45 m Ä^ellenlänge laufen lassen, so ginge das bestrichene Band von u9—I05i>> in ÜZAellenlüngen unigerech ncl, von li909—nk. Iti dieseni Bereich liegt nicin nur der gesamte Mittel- u. Lang welienrlnldfnnt, sondern auch ^er l^roßkeil dei kommerziellen Stationen. Eine neue FinanzpoUtik Eine Äeograder Stimme über dm Aufgabenkreis des neuen Finanzministers Srbhvfe im Deutschen Reich Die künftige Struktur der deutschen Landwirtschaft Boraussichtl'ich wird es nach der cndgÄ-tlgen Durchführung der Bestimmungen des Erbhofgesetzos im Deutsäien Reiche rund 845.(»<^» landwirtschaftliche Betriebe geben, die den Charakter v«n Crbhöfen erhalten. 2ic von ihnen bewirtschafteten s^lächen urachen rund 16 Millionen .^tar oder 44?» der gesamten land- und sorsb^virtschaftlich genutzten Betriebsfläche aus. 23 Millionen .Hektar oder ottSS werden nicht izu den Erb-l>Sfen gehöre», und .^var entfallen von dieser „erbhoffreien" Fläche 15» Millionen Hektar auf landwirtischaftllche Äros;bctrlebe über 1^ Hektar und 3 Mllionen .Hektar aus Kleinbetriebe mit iveniger als 7.5i Hei-tar eigener Fläche. Diese run^n Zahlen sind da-s Ergebnis einer vorläufigen E^lttlung, die das Statistische Reich^mt auf Grund der landwirtschaftlichen Betriebsz^lung MV angestellt hat. Sie konnte natürlich nur scheinatifch geschehen, denn in vleleit Fällen iverven die^ Anerbengerichte von der Grvßenenorm, die das Neichserbhofgeseh bezw. die erste Durch-tührungsverordnung zu ihui aufstellt, ab-iveichen und unter Umstättden sowohl Betriebe mit weniger als 7.:» ha genutzter Fläche, als auch solche mit mehr als 1.?ä ha tils Eickhöse anerkemlen. Ausserdem bedarf natürlich vielfack» die Frage der Nachprüfung, wie weit die Person des Eigentümers den Bestimmungen des Reichserbhofgesetus genügt. Berschiebungen nach i?bell od. unten in den getmnnten Zahlen sind al-so möglich. Für einen vorläufigen Ueberbllck aber geberl sie eine anschauliche Vorstellung von der tünftigen Struktur der deutschen Landwirtschaft. Diese rund 845.000 Betriebe, die etwa 445^ der gesamten land- und forstwirtschaftlich gellutztmr Fläche des Reiches einnehmen, repräsentieren das deutsche Bauerntum. Es ist ohne weiteres ersichtlich, wte sehr das Schivergewicht der gesamten Landwirtschaft bei ihm liegt, nicht nur rein zahlenmäßig. sondern au6) deshaUi, weil durch das NelchserShofgesch für seine Eixistenzbs-dingungen Sicherungen über den Tag hinaus ggschaffen uwrden sind, die verhindern iverden, daß dieses Bauerntum zwis,^l den übrigen .straften der Wirtschaft zerrieben wird, wie ec. bereit.^ einmal b<>.nahe geschehen u>äre. Es lohnt, die obett uiiedergi'gt.benen rundeil (Gesamtzahlen nach gewissen l^'^sichts-vunkten werter aufzugliedern. Me sehr beim Erbhofbauerntunl der Schwerpunkt der deut sck>i^n Ernährun^^swirts6>aft lieyt, ergibt sich i'aran'5, das', von der (^esmutlielriebsfliiche der Erbhofe 807« landnnrtschnsllich, d. k. al.-' Acler. (Zarten. Wiesen, '.I^^iden eder forstwirtschaftliche Nutzung. Bei den Grc>h« Rebflächen, genutzt »vevden. Bon de»! rest. lichen entfällt der grös^te Teil auf betrieben über lÄ5 Hektar ist das Äerhältniz beinaihe genau umgekehrt. Bei ihneu nimmt der Weils landwirtschaftlich genutzte Fläche, weicht in den verschiedenen Gegenden des Reiche? sehr stark voneinander ab. Die Zahl der Erbhöse, l?^« rechnet auf die Flächeneinheit, ist am grös',-ten in Bayern, nx> auf je 1t100 ha landwirtschaftlich genutzter Fläche et'^v^r 4Ä Erbhöfe kommen. Diese Durckischnittszahl wird '>gc»r ill Nordbayern mit iL Erbhösen noch etwas überschritten. Auck) in Württemberg, Sachsen und 'Düringen ist die Zahl der Erbhöfe mit 35 bis 36 auf j<: 1000 ha verhältnismäßig hoch. Preußen sind es ^wr allen !!ingen Westfalleil und .Haurrover, die nrit nnd Erbhöfell auf je 1000 ha eiln? verhaltnic-mäkig hohe Dichte aufweisen. Sic stehen da mit über dem Reichsdurchschnitt, der l,<.-trägt. Auch ivas die E'rbhofgrösii^' «^nbi?triff!, überragen sie diesen Durchschnitt, ebenso mic übrigens °Schle^weg-.^^olstein, Ostprcus;?n, die Grenzmark Posen-Westpr^usicn und Brandenburg. Ain geringsten -st die Erl' hofdichte innerhalb des Preußisc^'n Staatsgebietes in der Pvoviit,; Pommern, .'^'^ier kommen nur ^>4 Erbhöfe auf I0lX» ha. nerhalb de.s ganzen Reiches hält den un' teren Rekord Mecklenburg unt 14 Erlchöfen auf 1000 ha landwirtschaftlich venuhtcr Fläche. Pommern und Mecklenburg sind di< alteil Hochburge,i de..- laird-wirtschaftlichen l^roßgrund>ben Räumen der Mustermesse stat'. Die IagdoerkaufsZrg?.n:-fation „Dwsa toZia ^, die die Pelzauktion veranstaltet, lädt alle ein. ihr-: Jagdb-'ute derselben zum Berkanr anzuvertrauen, da die Organisation die I- teressen unserer Jäger« lvelt am besten wahrzunehmen wi^>n wird. Die Ware ist sobald als möglich einzusenden', jedenfalls ist dieselbe für den Berkanr gut vorzubereiten. 'Z^r Pel^ muß ganz sein und lM auch den ^o^f. die Ohren, die Schnauze, den Schwanz und die vorderen .Hufe bzw. Nauen aufzuweisen. Das Fell ist dem D'lde fachmännisch abM^iehen und ist wdann zwisck^n Mei engen Brettern auszuspannen. Der Pelz muk auf beiden Seiten gut ausgetrockne*. sein. Das Trocknen der Felle dur6> Äussto-pfen mit Stroh kommt nicht niehr in Frage Dic richtig zubereiteten Felle sind an die Adresse: „Mvja koSa, Ljubljana, Belefejem" unverzüglich MMsenden. b. Der Vt« «ach «i». Roman vo« M» le Kment. In Leinen S i>L0. Verlag brecht Dürer, Wien. Tin neues Buch vo» der bekannten Verfasserin, deven Trz^lm?-gen, Nv'vellen, Romane immer wisdcr aM Wiener Boden liandeln. Das liebe Bvch irnrd in Leserkreisen der Berßccherm neue Freunde gewinnen. b. Fortschritt «td BlÄjen von MSrado. Eine reich illustrierte Festschrift, herausge^ geben von der Compania ,M^rado" in Buenos Aires, Biamonte 550. anläßlich dei' 15jährigen Gründungsfeier der deutschen Kolonie. Das Büchlein veranschzuii6)t >>tks Leben in der neuen .Kolonie u. entihält auS' praktische Änwcisultgen für Auswanderer. k». Umschalten oder Gleichfthaiteu? Bon E. A. Loosli. Berlagsgenossenschaft E. A. Loos-tis Werke, Bern-Bümliz. Eine gemäße Schrift, ivelche ents<^idende Wendungen des Deutschtums so amchaul»ch dar-stellt, daß sie tiefe Einblicke in die Gegenwart und jüngste Vergangenheit bietet. Dss Ziel des Verfassers, die Leldenschastlichkeit seiner Stellungnahnle nnt der klxiren Einsicht des (^egemvartsmenscheu zu verbinden, ist in unübertrefflicher Weise erreicht wmsden. '^«»bo«er de« 4. Jänner W3^. Lür die Aüche h. ««mSsepüreesuppe. Äjppe,»ge!i»Äft und TuppsmvuyZleln, 6 ^kagrmnnl Butter oder Dekagramm T^tt, etwas Mvhl, M'in, Salz, 1'/- Liter 'Äippe. 'Dii'lr<^t und ftut ver» klXht. h. Bikigr Gchokoladetorte. K Dekagramm Antter lvcrdeil mit 2 Dottern schaumig ge-rillirt, dann 20 Dekagramm Staubzucker und l D.'kagraiilni Kakaopulner darnntei-gemischt, drei Sechzehntel Milch nnt' löffelweise 24 Dekaqramm Mehl und zuleht der von 2 Ei-iveis' fest qcschlastene Echnee unter die Masse ^eri'ihrt. Backzcit in einenl inäs^ifl ivarmen Ni?hr 2ii bis Minuten. — Crem c! Tülle des Kännchens vor dem EinfiMen un z u r ü l l e: 12>^ Dekagramul Staubzuk-^ merklich mit ein wenisj Butter eingerieben scr werden mit wenig Wasser befeuchtet und hat. — Dünne Fleischbrühe, die auch durch sc' lani^e gelocht, bis sich Mischen Daumen'lsieinlage nicht kvcistig werden will, verwan-und -ieigefinger ein Faden ziehen lägt. In t>elt man überraschend zu ihrem Borteil, der Zwischenzeit schlägt man 3 Eiweiß zu wenn man ein Stückchen Schweizertüsc eine sehr festem Schnee nud gießt 3 Dekagrainut'halbe Stunde mitkock)en läszt. — Spritzendes ^zerlassenen Kakao zugleich init dem Zucker ^ Fett in der Psanne ist äußerst unangenehni. in den Schnee. Mit dieser Fülle wird obige ^ Man verhindert das Spritzen, n«nn nian Torte, nachdem umn sie halbiert hat, gefiillt^ein »venig Salz oder Mehl in die Pfanne tut. i^nd mit einer Schokoladeglasur glasiert. - Fleisch, das man im Verdacht hat. ein ? rt? o k o l a d e w a s s e r g l a s n r: ^weing zäh zu sein, legt man i'iber Nacht in W Dekagramm Schokolade, 15, Dekagramni ^ Milch und wird überrascht über den guten Staubzucker nud Zentililer Wasser. Die ^ Erfolg sein. — Neste von Gurken und Roh-Schokolade >vir> in einein Litertopf nnt dem ^ gemüse soll nicht erst welk und runzlig wer-'^Sasser erwärmt, dann der Staubzucker zu-.^cn, sondern werden klein gewürfelt und mit cieseltt, glatt gerührt und dann wieder er- einer scharfen (sssigbeize niit Pfeffer und wärutt und daniit die Torte glanert. Wenn^^gl^ übergössen. Man hat auf diese Weise die (^lasnr richtig zubereitet wird, liefert sic.stcts einen kleinen Vorrat pikanter Beilagen ein sehr gutes Resultat, klebt nicht, bricht^und Garnituren für alle Arten von Platten, nicht nnd ist trot^zdenl iveiä). pinselt und sofort mit Ztlmbzucker fest bestreut. Nach dem Erkalten in Scheiben schnei den. Schm^ zu Kaffee o<»er T«e sehr gut. h. Linzertrapft«, ab>etriehen. 14 Dekagramm Butter mit !4 Dekagramm Zucker schaumig rühren, dann !4 Dekagramm gerie bene Mandeln, 2 ganze Eier, etwas geriebene Zitronenschal« und Zimt, zuletzt 7 Dekagramm Mehl einrühren. Diese Masse wird in kleine, gut ausgebutterte und mit Mehl bestaubte Forinetl mittelheif; gebacken, nach zwei bis drei Tage»« mit beliebiger Glasnr ilberzogen. h Allerhand Neine Mtchenkniffe. Kaffee, bohnen, die vor dem Mahlen angewärmt werden, geben einen doppelt schmackhaften und stark gefärbten Kaffee, wenn man ihm noch ein paar Körnchen Salz zusetzt. — Ku-chentrnste wird im heißen Ofen nickit allzu hart und kraß, wenn man ein Blcchschälchen mit Wasser dazustellt. — Kaffeeobers tropft bestimmt nicht aufs Tischtuch, wenn m«n die laksISokel sctiöno, reine Vl^are, in Ki»tvn 50 ,u lXn 2 — pro Vulir«! V. Vu>>r««ß h. Mürber Keuchen. "Aus eineui Paket ?r. h. Topfenkipferl. 20 Dekagrnn,nl Bntter oder Margarine, 20 Dekagramm Topfen, 20 Oet^er's Fr>lhsti'lck!?gu^ielhupf, Eier, I P^tk Dekagrnunn Mehl, etwas Salz wird ani Nn chen Dr. Oetker'? Vanillinzucker, etiras !kelbrx!tt zu einem Teig geknetet ilnd der Teig ironensaft oder einige Tropfen Dr. Oetter'---^line Stunde rasten gelassen. Mit dem '.'lN-Backöl Zitrone, 2 Löffeln Milch, U) Deka-^deln'alker rollt nlan den Teig aus, schlieidet gramü? geschälten, halb geriel>enen, halli ge- mit deni Nadel viereckige Stücke, die, mit stistclten Mandeln, 10 Dekagranlni Zitro-> Marinelade gefüllt, zu Äipferln geformt nat, 10 Dekagranlm >>iosinen nnd 20 Dcka''! werden, mit Eiklar bestrichen, langsaui ge-gramnl 'Butter knetet man einen Teig, drückt backen nnd noch heis; in Panillezncler gc-ihn zwei Finger hoch in eine Zwietmclimm dreht. und bäckt langsam. Der gebackene, 'wcl? heiszc - ^^cl)en wird mit zerlassener Butter über- I'ür A^sriborer Spsrkas.'ialiucli l.Ä.000. Nvrx^tliolc !W.W0 u. I?»r .?5.s)W liiii. verkautc kvm kni-talilo V»I». Veranda, l'er-rA88e. Uarte«. Steuorvrm.ilZi-unter >'snm5l^'cv clrevore^« uii «.lic Ver^. GGch^VVVVVGGGGGVV»»^ ^inkiV cler ^srikorsl«» na kranilnics vin. l4.5tX) vorkaute um ll.tilX» und Okrgjtis lio?-<,jilnica l^jutc)kncr ll.IüZ um ^ntriike iiutLi- fort i(a85a« :»» ^ie »rv/. Z4 Wv^tiheimltssss. iiclmuo /'im» ineslii-ecleux /Vles .^iiiLliett I^':tcIilI'iU!>t..'U. Kü-clieiiki I7tt. t)t^'>ini»nc l.W, () KlejtlerlikikitLN. »iiiLeicL te.'i lZiol!erlneier!>ett. -z l.e^er-n 50, ticlir mit !»teii niicl ,^^iu'iin>r .^5si. llcrrenjalirrixl. .'^uir. Ko-e. ^ I5ju jtut «.rluiltciicf tnr >viixt verkauft. >^n^iu'ra?:. trp^ 29 ?«» »»FeHeR» ßzf«s»«:A^ Pi-nle85or Lneüt leeiv«;. ret-lies, .^ol!iii» ^liunler« UN Ver'^. ^1 Xostplst/. für <^Vmnu8ia1tt>a-tuiauteu !>cImIuüIiL .^ofsir'^ .''UclN. /^li>!eki>te i!Nt. -»Männer« itu llie Vorxv. Zli ,V«U»»^»W^^WWGUMG»vW . vnteraolimon -.uclN 20v.(>t)0 DIn. ^nleiüll seeen! 8^ Än8en. S^pittere ^ likune mök^licü. ^nkttbots An ^ clie Verv. unter >>I'oxtiI ^ ^ieller«. ov veFi>»F«Oki» W WW - ^öbl. Spsrkortl^immer z?u vermieten. ^leki^nclmvit ce-8tÄ 20. pobre^ 2!vntr»I «oivllvne. rudis«. xrv-Lo V^tiknuni, uuxl^s.i^le /Xus .^tattunü, itl? I. /Vplit /.u vci' mieten, ^ntr. .W_ ?>mmer>lol>v«v ii, Lonei7.tc5 Limmer Lesuclit. /Vntr. (w-.'jsivjua 2's reclNs. Z!u vermißt)!!. KoroS Ii» L. lS._^ ^epar. limmor -ui ? Ilerrcu XU verxedeii. ika '9 .i Ämmör /.u v'ei'uiieteii. /eiUrum. ^(lr. Ver^. 41 e» Ic«»5so Xaufe pitmino «I. !>nttt>ülxvl Lesen bar. l^nter »k^ianinn« SN äie Verv. 28 V V, ^dlkellnvrln mit .1 »iirc';7.su>: nii!?ieu 8ucltt Ltelle. /!u8t:uril. ten unter »/at^Ikcllllerin» uil liie Ver>v. _ ___^l Xskatecliniker, iieriekt iil (uolä unc! t(sutLcinik. niit .i!ill-relanLer susliincl. l'rs?l>.'?. uii-litärfrei. >vün!;cNt ^oine :5telle ZU änclern. tusli. 'Vntr. unter »LrstklassiL« an ä. Ver v. 32 f^ijr t'en8jc>ni8ten reiiral:1^r ^odenvvrlllvnst dei I.'uii!'v«. .^leli^anclrnv.'» e. I?. Lervlerer tür Kskkceliau5-l?3 ____ Stslio t»ellommt: t^inc er>it-kliissj^e I^c.'itaul'atlonskuclnu unä eine Xellnesiii-I^^cf'viererili elirlicli. flei88ik »u<>l<>rt ljeoz?rall f. l»l!ieit eincr .^'/iininer^volniiniL. XV.''?».'I.el'i!' ttnci tit^^liclie ^tuiicleinniu vor luuiäen. l^olni »ac!> liliinl. l^auei'.'jtelllni^. ,XIler teil an OkeriuL. lviu'/ev 4."! ISorvn verkittK?« rtisumstk«!»« lekmsrrsn «II« sttsn?»»«. ^Ilen. llit.' au l?!icuinali^nni5. Kii'^clien-selnner/.eu. ^leclien. lsciuas. Xlilui- »i^U Kopf8e!in>er?.ell leläen. empteltlen xvir t'uu-reit?un?en^ !^u !^a88see?veckeii i?enülxv.ii Ajo vic !^a88ake nnt st^rlit li>i(l erllisclit. '8t ütieiull erliältlicli uut! kohlet eine i)>» I-^ I?eR. 8. kr. I8II7/3Z. IIoek»it5r«iss olin« ikn i7. Fortse^ung.) Itzomon von Loia Stet« (Nochdruck oerSoken.) ')!un ist also alles gesagt. Dieter könnte Meu. Er nnrkt unschlüssig Und itach all den Freundlichtciten, die er de'u Hanv hcute criuiesen hat, scheint e.< I^'sco notwendig, da Gadn es nicht tut, sicl, zn revatl' chicren. Dieter rst ja auch sinn l5hef, von dent er abhäligt. „Würden S'.e einen Angenblick zu ms s>ereinlontmeu, v>err Tolt.'r'^" 'ragt er. „Onkel wird i'ich gewiß freuen, Sie M l'e-' g rüsten." Dieter ninnnt straf>l'end an. Zetritt zum zio<.'itennral den Barocktxru, nlni-üt die ein uvnlg vermoderte ^nft, die ihm angenehm erscheilrt. Sitzt zwischen und Iesco m denl l?lauen Zininler zu ebener Erde. Ver-l>Iicliene, verschlissene, kalte Pracht. Ueberall ^''Zisse '.n den damastenen Bezügen, in den einst kostbare Tapeten nxiren. D>^'v Stnck fällt von der Decke. Alle Farben sind aus-cieblaßl. Es ist kein tienrütlicher, kein freui'.dliäser ".'lnfent^l^lt aus Schloß Hohentannen. Diercr Ammerberg aber scheint es das ^l>aradies zu sein. Der Aarou komint. Er weiß schon von dem abgeschlossenen Kauf. Begrüsst den jungen Groß^ttdustriellen heute um oieles ^?e,md lither, als da^^ lehtemal. „Ein scharmanter Menich", sagt er späier, atÄ Dieter und Iesco gegangen sind. (itaby erwidert nichts. Sie geht in den Stall und liebkost Frigg mir leidenschaftlicher Zärtlichkeit. „Du gehörst niir nicht mehr, aber ich darf dich behcrlten. Eine Weile uvch. Etne Gna» dcnfrrst", flüstert fie und fsißt di.' gesamte Schnauze. Bleibt vevsunken neben Frigg stehen und denkt an den Ausdruck in diesen große«, blougraiten, strahlenden Männeraugen. Sc» anbetend hat nie zuvor ein Mann (^>aby angesehen. Es ist nicht munderbar, daß ihre Gedanken sehr o^t zurüakol^ren zu Dieter Ammeiberg. » ^!ach vier Tagen fühlt Dieter das Vi'dnrf' nis, sich unl das Wohlergehen i.'inc.'' neuen Pferdes zu kümmertt. Er komnlt Nl^it^ dres; nach Hohentailnen. Es ist ein herrlicher Tag. Auch sÄtliivle hat reiten tvollen. Äeter trifft sie im Stall nebtn Fr'gg. die der Bursche gerade sattelt. Die beiden jungen Mensche!» jind e.n wenig tierlegen. Jeder will dein anderen das Pserd natürlich überlassen. „Es ist selbstverständlich, daß Sie auf Frigg reiten, da Sie ertra zn oicsem Zn)eck gekommen sind, >>err Doktor, und da Fr'.ag schließlich do Ihr Pferd ist und nicht Möhr meins." „Ä^rzeihen Sie, n^nn ich widerspreche, gnädigste Baronesse. Aber uiir „'rscheint es »elbstverständllch, daß Sie ansreZten, da dies Ihre Absicht tvar." Sie streiten und lachen. Schließlich eini-ste sich. Dieter nimnit Baron Geringshofens Gaul. Ein schweres 7ier, lamni-fromm, w'.e Gaby versichert. Schön ist es, zu zweien durch d,^' sonimer-liche Welt AU reiten. Ueber l>en gemähten Fslidern liegt schon eine ivehmütige Ahnling des nahen Herbstes, «iber im Walde ist es lierriich, schattig und kühl. S'.e lernesi sich schnell kennei». l^aln, gibt chre gewohnte Resevviercheit von diesem sprüihenden, lachenden, unaus^rlich plau» dernden Mann bald aus. Die Worte de.^ Baters fiallen ihr ein, die er über Dieter Autmerberg gesagt hat: „Ein scharmanter Men/sch". Sie hat selten elnen solchen Ausspruch ans deu! Mllud ihres znrückhaltenden Vaters gehört. Sie fühlt bald. dr Bündnis. Er scheint nnterrichtet Versteht es, sehr schnell von anderen Dingen zu reden. Bon sich selbst allerlei L"stlges zn erzählen und behutsam und zart, geschickt nnd ve, >tändnist>oll (^bv .unn S"rel1)«'n über ihre eigene Person zn bringeit. Sie wundert sich, nne schnell sie diesiin freiuden Manne ein Sti'lkt ihres .'»Gerzens aufschließt, ^st ein bißrben zornig aus sich, daß es geschehen kotlnte. Aber nnr ei" bin-clien. ^'nn die Unterhaltung mit Tieter Ammerberg ist sehr anregend, belebend, viel» leicht sogar ein klein ivenig beglückend. Als die beiden jungen Menschen nach zwei Stunden Schloß .^xchentanneu wieder erreiche'!, sitid sie schon reck>t gute Frenude geworden. « ??un ist das Eis gebrochen. Es erscheint ganz natürlich, daß Dieter nach ein'gen Tagen n'iederkehrt, nm sich uach Frigg um-zuisehen. Wieder reitet Gabh mit ihm^ Dies-mal darf er sie ins Schloß be^l?i!e:i. Mit ihr und den, '^aron plaudern. Und nun wird er ein gern uud olt ge« 'ehener Gast auf Hohentannen. Er reitet mit G»bi). Er spielt nnt ihr Tennis. Er spielt sogar hin und '.nieder eine Partie Sck?al. Daß dieses '^ündu.s viel utt'hr einer lieben (^'»eivohuh>''it entivvun-gen ist, als einen« zwingenden Mus», Mischen l^bv und Iescl^> eine Herzlili e Frenndschaft l»esteht, gegenseitiges Vertrauen, Wertschätzung, warme Zuneigung, aber kei,le Überströmeilde Verliebtheit, leine gnadenvolle Beseliguug. Wv'iß dieses ''cli>u>:le. ^lond Mädchei« mit dein zarten, wundernoll geschnittenen Gesicht, in deu, alles van vi'sl^ konimener ^iieinheit nnd Schi^nizeit ist, in dem große, dunkle Märchenaugeu träuiutn. überhallpt, n,as ^^'iebe ist'^ vai siv sie s'iion ten««engelernt'<' Dieter erfährt sehr bald die i'i'.e!« !^'el>ens, ihreUnersiUltlieit. .''^hrcn I r.uig n ich Wiss-n, !^'er"en. Vetätigultg. ^unntcr ni^d.r ist er überrascht, wenn er die G!ut i'nd i>.^s Fener dieser Seele uitd dieses ausgeidil''»!«'-'«ett, regen t^k'istes merkt. Schade, jnn'! !»-schade ist es, wie sie >hre !a.ie '.>erti:n.gi. Ueberflüssig tühll sie sich. Wenn er ihr den 7^nhnli de.» g. !».'n "dürfte! Wenn er docl> n«ir tun köuire, ma,.- 'br Freud«' niacht! Ihr Dasein gestatten, ine l^e es vill. Ihr alles bringen, iva-^ si-.' le^t! eni" behrt. il'ft redet sie von lldo. der >V'!' Stachel, der Schmerz, der uninde Püi' t ihres Lebens ist. Uln Udos willen Hai üe cntb«'hrcn, verzichten, al>fgeben iliiisseu^ '>.^^!e-les. Und imuier uneder. Sie klagt nie direkt. Sie deutet nn> u! wellet« leise an. Dieter ist liellhörtg uud scharfsichtig. Mit den Auge» .'ler Lieb.' üelu er. Mit dent glühe>«den Herzen ersas^t e' alles, n>as in ds'n Tagen dieses gelieuleik Wesens ist. Nnn hat Dieter üb<'rliaupt keine /^eit mein' für seine«! Frennd Eddi. Oft vergißt er lini. Oft vergißt er auch die "^r^'tte jener :^?a'lil. Weil Eddis Anblick ihn an diese Stunde er-in«iert. ist er ilnn unnng<'nehui. .ü^eiiln er Eddi aus. kFortscynng folgt.) Lkefrellaltieur uoil kür 6»« I^e6»icHi»i> »>I» ril,s,s»li» n»li»rnu« i» ^arii,or. — l»»» ? lli, t»» 5<»»Itv öetäa ^udvliik» »»