-U5. Dienstag den 22. October 1833. 3M ten. ^ie k. k. verewigte Hofkanzlci hat eine im illyrischcn Gubernialgebietc erledigte Kreis «Oom« missärsstelle erster blasse, dem dortigen Kreis« 6o,nlnissär zweiter (Zlasse, Domin it Brand« sietter, die hierdurch in Erledigung gekommene Kreis. Eemmissärsstelle zweiter tZlasse, dem Krcis-(Zommissä'r dritter lZlasse, Franz Nut.r v. No. sentHal, und die ferner hierdurch in Erledigung gekommene Kreis-Coinmissärsstcllc dritter (Zlasse, dem dortigen Gubcrnial«lZoncipisten, Tbomaö Glantschnigg, verliehen. (W. Z.) Nachrichten aus Linz zufolge sind Ihre Ma« jestäten der Kaiser und die Kaiserinn am n. d. M. um halb 2 Uhr Nachmittags unter dem Iu-bel einer aus allen Gegenden hcrbeigeströmten Volksmenge in dieser Stadt eingetroffen und in dem öandschaftsgebäuoc abgestiegen. An temftlben Tage Abends si"d ebendaselbss II. MM. der Konig und die Königinn von Baiern in Begleitung der Prinzessinn Mathil« d e und des Prinzen Luitpold eingetroffen. Ihre Majestät die Kaiserinn war Ihrcm königlichen Bru» der entgegengefahren und Se. k. k. Maiestat cm^ pfingen die königliche Familie in dem BijÄofshofe, woselbst diesclbe abgestiegen, ist. Im Gefolge Ih-rcr k^nigl. Majestäten befindet sick der Fcldmar. schall Fürst von Wrede und der Minister der auswärtigen Angelegenheiten Freiherr v. Giese. Am ,2. Nachmittags ist der Haus-, Hof. und Staatskanzler Sr. k. k. Majestät Fürst v. Me t< ternich ebenfalls zu Linz angelangt. Amsel« bck Tage MorgenS fand ein Feldmanöver Statte dem Ihre Majestäten beiwohnten. Nachmittags bs-suclte Ihre Majestät die Kaiscrinn mit den t'önigl. daierischcn Herrschaften die nun in voNem Gebrauch stehende Eisenbahn, welche den Dcnaustrom von Linz aus mit Budweis und sonach mit der Moldau und der Elbe in Verbindung setzt, und die längste aller bisher bestehenden Gisenbah« nen ist. (Oest. B.) D o l e n. Se. Majestät der Kaiser haben die Summe vcn io«,uoo polnischen Gulden zur Ausbefferung und Erweiterung des Spitals zum Kinelcin Jesu in Warschau bewilligt. — Se. Durchlaucht der Fürst.Statthalter ist am 3. d. M. von Lilthauisch. Brzcsc wicocr in Warschau eingetroffen und der Fürst Paul Sapicha ist vam Auslande daselbst an« gelangt. (Ocst. B.) Haag, 6. October. Gestern wurde ßabi. netlsrath gehalten. Der Prinz Feldmarschall speiste bei Hofe und reiste dann wieder in's Hauptquar« tier^ Velgle n. Brüssel, 7. October. Man spricht schon lange von der Reise II. MM. nacd Paris. Jetzt erfahren wir, daß ihre Adreisc aus Brüssel auf den 17. October festgesetzt ist. Die in den verschiedenen Lagern stehenden Truppen werden am ,5. d. M. lZanlonnirungsquartiere beziehen. Antwerpen er» hält eine Besatzung von 6uoo Mann., (Allg. Z.) Frankreich. MarschaN (Zlauzel ist in Begleitung, einiger Gelehrten am 27. September von, Toulon auf tcm 34a P.ickctboote Crocodile abgereist. Man versichert, er werde nach seiner Ankunft in dcr Kolonie seine Ernennung als Gouverneur deä Landcs antreffen. Rnd^rc Personen behallpten, Hr. Elauzel werde da) . März iä52, nach Ansicht des Art. 5 des Gesetzes vom 12. April ,635, auf den Bericht unseres Präsidenten des Eon« seils , Minister» Stacltssecretär des Krieges, ha« ben Wir verordnet und verordnen, was folgt: Art. l.'Bon den 70,000 Mann, welche die zweite Abtheilung des Contingents der Elasse von »632 bilden, sollen 55,aoo Mann in Activität gesetzt werden. 2. Unser Präsident des Conseils, Minister» Staatssecrctär des Krieges, ist mit Vollziehung gegenwärtiger Ordonnanz beauftragt. Paris, den 6. October lü33. Ludwig Philipp. Auf Befehl des Königs: Dcr Präsident dcs Eonseils, Mi. nister ' Staatösecretär des Krieges: Marschall Sou lt." (Oest. B.) (Eourrier.) Man sprach heute (6. Oct.) viel von einer sehr lebhaften Unterredung, die ge» siern zwischen Hrn. Pozzo di. Borgo und dem Her« zog von Broglie fiatt gefunden habe. Der letztere habe den Entschluß des französischen Eabinetts ausgedrückt, die Ballziehung dcs letzten Willens Fer« dinands zu unterstützen, und der Botschafter habe ihm dann von Seite des russischen (Zadinettg ganz entgegengesetzte Absichten und selbst den Willen angekündigt, nicht zu gestatten, daß Frankreich diesen Entschließungen Folge gebe. Diese Förde, rung soll in sehr bestimmten Ausdrücken von dem Herzoge von Broglie zurückgewiesen worden seyn, der die Unterredung dadurch geendigt habe, daß er ihm gesagt, es würde eine Armee von 40,00» Mann an den Pyrenäen versammelt, und diese noch vermehrt werden, wenn die auf der Halb« inscl angeknüpften Intriguen es nöthig machen sollten. In Folge dieser Eonferrenz, die nichts weniger als freundschaftlich endigte, fanden zwti Mi-nisterconseils statt. (Temps.) Seit einigen Tagen gehen in der ministeriellen Welt außerordentliche Dinge vor. Die Beobachter spannen ihre Aufmerksamkeit, ohne etwas durchschauen zu können, uno doch sind sls überzeugt, daß irgend Etwas vorgeht; so waren am Freitag die spanischen Angelegenheiten ganz geordnet,, und dach fand an diesem Tage ein lan« ges Cabinettsconseil statt, das von ein Uhr bis halb sieben Uhr dauerte. Das königliche Mittagmahl mußte sogar, wie es heißt, einige Zeit warten. Am folgenden Tage ward ein anderes (Zonseil zu St. (5louo gehalten; der König kam nach Paris, und es fand noch einmal Versammlung in den Tui« lericn statt. Die Minister tommcn und gehen bc« ständig zu und von einander und zu dem Könige 5 überall werden die Unterzeichnungen verschoben; die Aojulanten und Vertrauten der Minister sind zusammenberufen. Ist etwa das Wort Auflö« sung ausgesprochen, und wäre etwa von irgend einer neuen (Combination die Rede? Die aus Portugal an die Regierung eingetroft fenen Nachrichten sind, wie man versichert, von einer Art, daß sie alle Zweifel, welche die franzö« fischen Journale von der Miguclistischen Partei noch unterhielten, völlig heben. Staatsrath ist; der Räthe I. A. Guerrciro und F. L. P. de Scuza Barradas; des Oberstlieutenants deK königlichen Ingenieur-Corps, F. S. Marjiochi; und Francisco Xavier Monteiro's, geruhe Ich, im Namen der Königinn', sie zu wirklichen Staatörä« then auf Lebenslang zu ernennen. Alle hier nicht aufgeführten Personen, welche bisher gesetzlich tie« se Würde genossen, behalten bloß die ihnen um die« ser Stellung willen zukommenden Ehren. Pallast das Ncccessidades, 20. Sept. ,633. (Unterz.) Dom Pedro, Herzog von Braganza. (Gegengez.) lZ. F. Xavicr. Die Chronica enthalt eine Anzeige wegen Ankauf von i3c> Pulten für die Mitglieder der Cortes. Mit höchstem Interesse, heiht es im Londoner Courrier vom 5. October, sieht man dem nächsten Schisse aus Portugal entgegen; man glaubt, cö werde eines der Dampsboote scon, welche die Königinn von Portsmouth aus begleiteten. Man erwartet es bis übermorgen (7ten). Es heiht, Dom Pedro's Agenten werben 2000 Mann in England an, und die gleiche Zahl in Belgien. Indessen hat man Grund zu glauben/ daß Dom Pedro sich zu« rückzuziehen beabsichtige, sobald ber Kampf vorüber ist. Der Albion vom 5. October sagt: Heute rvur» den in der City (von London) Zwei gegen Eins ge» wettet, daß Bourmont seine Stelle in der königlichen Armee von Portugal nicht niedergelegt hade. (W. Z.) Kroschritannien. Die Londoner Abendblätter vom3. October kennen nun über Paris die Nachricht vom Tode des Königs'von Spanien. Der Globe äußert darüber: „Es ist unnöthig zu bemerken, daß daK Hinscheiden König Ferdinands in diesem Augenblicke ein sehr vc^hängnihvoNes Ereigniß ist, denn wenn die Carlisien und Absolutisten zu einem Bürgcrkrie« ge entschlossen sind, so können sich daraus ganz au, herordcntlicbe Folgen ergeben, unter andern eine Diversion für Don Miguel. Es frägt sich nun, ob das plötzliche Zurückziehen Bourmonts nach Spa. men nickt in der Voraussicht dieses Ereignisses geschah, das Jedermann als nahe bevorstehend be« trachtete." Mg. I.) Gsmannifches Ncich. Konstantin opel, den 25. September. Die Neise des Großhcrrn hat zu den verschiedenartigsten Muthmaßungen Anlah gegeben. Einig? behaupte« 342 ten, er reise nach Brussa und werde daselbst das Frcitagsgebet verrichten. Andere, er werte scine Fahrt durch die Dardanellen bis nach Smyrna fortsetzen, nur wenige wollten glauben, daß Se. Hoheit bloß Nicomedien und das Arsenal von Gem lit besuchen und sodann nach der Hauptstadt zurückkehren werde. Die mit der letzten Post über die große Feuers« brunst zu Ko n stantin op e l, gemeldeten Nach« richten haben sich seither in einigen Puncten als un» richtig erwiesen. Das Feuer erstreckte sich nur bis hinter Scdehsade-Baschi. und nicht bis Ienl.Kapu am Meere von Marmora, so daß die Ausdehnung desselben um Vieles geringer war, als man an« fangs angegeben halte. Auch ist di,e große Moschee Schehsade Dsch am isi nicht abgebrannt, dafür aber die von Zeirek D sch a m i si, und ein Theil von KUssa Dschamisi, einer ehemaligen griechischen Kirche, welche lange Zeit hindurch zum Be, gräbnihplatze der byzantinischen Kaiser gedient hat» le; dennoch ist diese Fcuersbrunst die größce, deren. m^n sich hier seit fünfzig Jahren erinnert, und bei rveitcm größer als jene,, welche während der Ja« nilscdarenrevalution im Jahre 1626 ausgcbrochcn. Und von weicher man b«,'dauptcte> daß sie ein Sechs« tel K 0, nst a n tin 0 pels in Asche gelogt hatte. Die neuesten, Berichte aus Trapezunt spra« chen von Unruhen, welche in der Provinz Musch in Kleinasien, Statt gefunden haben. Der abgesetzte Statthalter dieser Provinz, Cmin Pascha, wei-gerte sick nämlich, sich dem Willen Sr. Hoheit zu unterwerfen, und sammelte ein bedeutendes t^orps, um sich dem heranziehenden neuen Statthalter Ibrahim Pascha zu widersetzen; doch sah er sick bald gezwungen die Flucht zu ergreifen, wodurch die Nuhe in dieser Provinz wieder hergestellt wor« den ist. Die letzte Nummer der türkischen Zei« tung enthält nur eine kurze Beschreibung der Feu« ersbrunst in Konstantinopel und macht oie festgesetzten Preise der Baumaterialien und die Be« fiimmung des Taglohnes bekannte um allen Miß. drä'uchen vorzubeugen und der ärmcrn.blasse den Wiederaufbau ihrer Wohnungen zu erleichtern. Im Gcsundheiis,usi.inde dieser Hauptstadt ist keine merkliche Veränderung eingetreten, doch ha< ben die Pestfälle eher zu. als abgenommen. ^ - ^ (Ocst. B.) »Krlechenl chenland geschenkte Bibliothek von 5ooo Bänden, größtenteils klassischen Werken, mit dem zu Gr. bauung eines biezu tinzurichteni)c'nGebäudes nöthi» Hen Fonds, so wie auch die von den griechischen Gebrüdern Sassima in Moskau dem gncchischetl Staate, neben einem werihvollen Museum testamentarisch vermachte Bibliothek, in Griechenland angelangt waren. Die großherzigen Geber dieser für das Fortschreiten der Studien in Griechenlano hochwichtigen Geschenke haben sich dadurch in den Herzen aller Griechen ein dankbares Andenken er« worden, das durch viele Generationen fortleben wird. Ferner erfährt man durch diese Briefe, daß der ehemalige Kriegsminister G. Zographos zum königlich griechischen Geschäftsträger bei der Pforte ernannt worden ist. (Allg. Z.) Die offiziellen Blätter von Napoli enthaltn die Ernennung des Michael Souzzo zum außer« ordentlichen Gesandten am französischen Hase; den (Zostantl»o^)0glaphos zum bevollmächtigten Minister bei der Pforte, und den (Zastantlno Ales. ManoH zum Secrctär und Dolmctsch bei der Pfcrte mit dem Titel eines Lcgauolisrathcs. — Vom 1. Oct. an sind cie türkif.l en Münzen in Griechenland verboten, und die später noch kulürenden würden con-fiseirt werden. — Durch eine königliche Ordonnanz wurde zu Porös eine Seepräfcctur errichtet, welche aus dem Präfecten, einem Hafencapitän, cinem Personal, uno Musterungs. Inspector, ei« nem Director der Werften und ei„em (Zontrollor besteht. Dem Seepräfecccn unterstehen das Arse« nal, die Schiffsmannschaften und alle Militarbe-anuen von cer Marine; cr selbst hängt vom Marine« Ministerium ab. Gtnc andere königliche Or« donnanz in 25 Artikel», datirt aus Navoli, den 5. Juli (2. St.) erklärt die Unabhängigkeit der griechischen Kirche, nach dem einhelligen Wunsche der Metropoliten, Erzbischofe und Bischöfe des Rtiches, welche sich dort,. 56 an der Zahl, versammelt hatten, und setzte eine permamrende Sy< »ode ein, welcher uncer der Suprematie des Königs die oberste kirchliche Gewalt im Reiche über« tragen wird. Die griechische Kirche erhält in dieser Ordonnanz die Benennung einer orthodoxen, orien^ talischen apostolischen Kirche im Königreich Griechenland., Zum Präsidenten der Synode wurde der Metropolit von Korinth, Kyrillos; zum Staats-procurator der Ministcrialrath D. Schinas, zu Räthen der Metropolit von Theben, Paisios; der Metropolit von Santorin, Zaccaria; der Oxme» tropslit von Larisf., und dcrmaliges kirchliches Ober« Haupt in Glis, Kyrilws, uni? der Bischof von An-druffa Guiseppe, zum Secrctär der Priester Phar« makides crnannl.. Dem Präsidenten wurden 3c>ao, dcm Staatsprocuratcr und jedein der Rathe 2400. und dem Secretär 2400 Drachmen, mit einer Zu» läge von 600 Drachmen als jährlicher Gehalt an« gewiesen.. Die geistliche Synode corrcspondirt mit dem Minister des Cultus und des öffentlichen Un< tcrrichts., (B. v. T-) Theater. Heute: «D i!«ü S tu m,m e v ^n P 0 rtici,» ^macteur: Fr. rav. Meiorich. Verleger: Pgnaz Us. «3oler v. Uleinmavr. Anhang zur Nmbacher NeitunK. ^remven - Ameise der hier »ngetommentn und Abgereist,«. D»n 18. October. Hr. Poppe, Architect: Hr. E^. Pinfold - Weötey, Privater: und Hr. Ioh. Ct-rutii, Ur. dcr Medicin: alle drei von Wien nach Triest. — Hr Ernst Nöm»r, Beamter; und Hr. Na< tal Schiavoni, Mahleri beide von Trieft nach W^en. Sours vo,n 16 Gctoder 1833. MttteipreiZ Vellsstt Obligaten., Hofkam /. « H )-- <.i5ll6 m.l.Obligano.,.0.Zwangs,h" "'A/3, ^^'" Darkens ,n ^5<», "-A^ rial. Obligat, dtl St^indc v.^"^ , ?Vt3 ^ Tyrol ^uZl^v.H.^ — Darl, mit Verlos. v.J. l»2» für »«0 fi. sin .(>»tV) 23 ^ lAerari»!) (Dvmest.j obllg^tionen i^e« 3t«ude^ (Ü.Hl.) (l^.M) ». ^steretlck uNcv und^lu l v. >^.^ — -^ ob d^l^nns, von Voh»^>u « l/» v.H F »" — «,t»,Kt fi. UNd 5o fi. ^uartiergeld ; dann bci der Ober-Post-Verwaltung zu Brunn eine Accesfisicnsitlle mit Zoc> fi. Gehalt, gegen Leistung einer Cau< l>on, im Besoloungsbetrage erledigt. -- Was gemäß Decrel der rvohllöbllchen k. k. Dbersien Hvfpostverrvallung, cläo. 6. l. M., Z. 9696, mit dcm Beisätze vcrlautbart wird, daß dle Bewerber inn eine oder die andere Stelle ihre ge< hörig belegten Gesuche; um Brunn bei der dortigen Obcr-Pcsirerwaliung, und um Wien im Wcge ihrer vorgesetzten Behörde, bei der Obersien Hofpcfi»crw.alttmg längstens bis 20. November iL55 cmbeglctten zu lossen haben. — Von der k. k. illpnschen Ober-Posiverwal-tUlig Laibach den 20. October iL33. Z. i^63. Nr 1280. Minue nd 0 - ^ icitati 0 n. Bei der hiesigen Fahrpost 5 Abtheilung sind einige Amtseinrichtungsstücke und Ausbesserung gen anzuschaffen bewilligt worden, die am letz« ten d. M. dem Mindcstbietenden werden über« lassen werden. — Diejenigen, welche diese Arbeit übernehmen wollen , haben sich an dem benannten Tage um g Uhr Vormittags bei dieser Ober,Postoerwaltinig einzufinden, und können die zu verfertigenden Arbeiten in den gewöhnlichen Amtsssmiden daselbst einsehen. — Von dcv k. k. lllyrischcn Ober «Postuerwaltung Lai-bcich den 20. October i833. __________ Z. iää2. (3) Werpachtun.gs-Kundmachung. Von oem k. k. Verzehlungösteucr - Inspectorate zu Ndtlsberg wird hiemlt bekanntge-macht, daß die Erhebung der allgtmemen Ver-zchrunsisft^uer fiach d«n dießfHlls blstthend,n Vvlschl ften, von dem Btai:ntrvtinschanke und Fllischlcnlummo im ganzen polnischen Beznke 5092 Ädelsberg, für das Verwaltungsjahr 18Z4, öder wenn es die Pachtliebhaber wünschen, auch für daS Mllitärjahr i835, in Pacht überlassen werden wird. — Der einjährige Flscalpreis befiehl für den ganzen polnischen Bezirk Adelsberg, für den Branntweinschank von den Ge« werben und Buschenfchanke 5/^7 ss., und für das Fleifchconsummo »on- dtn Gewerben, Vers ^eutgeben und zufälligen Schlachtungen lo53 fl-, ji^d für beide Gewerbsclassen zusammen 1600 Gulden. — Die Verpachtung wird im Wege der schriftlichen Eoncurrenz vorgenommen werden. Pachtlustige haben daher lhre schriftlichen versiegelten Pachtanbote mit dl? Ncbtrschrift: ^Offert für den Bezug der Verzehru»gsfteue« „von Vranntwein und Fleisch, oder aber nu« „für ein Artikel von dem politischen. Btznke ^Adelsberg für das Mllltar.Iahr iLZch, oder „für die Militär-Jahre i334 et. iL35", bei dem gefertigten Inspectorate bis 24. October l. I., Mittags 12 Uhr, einzurelchkf,, und darm sowohl die Pachtanbote für j?bt» Ge« werbs. Artikel, als auch öie Ze»t, für wclch« die Pachtung übernommen werden wn->, izenau anzugeben. Den Offerenten w^rd freigestellt, bei Eröffnung der Offert« gegenwärtig zu ffyn. Mildem Offerte ist das nach dem Fiicalprelje zu berechnende 10 0)0 Vadlum m ^arem, oder öffentlichen Fondsobllgationen zu übergeben, wo sodann das Vad»um des Melstb»et?rs rück» behalten, den übrigen Offerenten aber rückge-stellt werden wird. -» Die weiteren Bcdinz-nlssesind aus mehreren derlei Auischrelbungen bekannt, auch können solche bei allen Verzeh« rungsfteuer-Inspectoraten und Eommissariaten eingesehen werden. Nyv wird noch bemerkt, daß nach Verlauf der bestimmten Frist einlangende/ mit dem vorgeschriebenen Vadium nicht versehcne, oder glgen die benden Vor-schrifren abweichende Bedingungen, enthaltende Offerte nicht beachtet., und als mHt geschehen rückgestellt werden. — Aoelsbcrg am 12. October z333. Z. 1441. (2) Nr. 333gj59I. VV» Kundmachung. Hinsichtlich der Weg - und Brückenmauth, EinHebung d«r Gcaclon Ärainburg durch das Verwaltungsjahr 16)^, wird m Folge des Decrets der k. k. Eameral-Gefaüen-Verwaltung , ääa. 11. October h» I., Zahl 1967l, 35L3 ^V,) eine vicrte Versteigerung mu Bei, bchültung deft blSherigen Ausrufspreises von 425c> st. M. W. , den 2/^. October l335 Vor-mlti^gs, im Nathhause zu Kralnb^lrg abge« ,hall«n wcvberl. Uut«r Hinwelsung auf die gedruckte Kundmachung der genannten Tame« ral-Verwaltung^ ääo. 22. Iul» l. I., Zahl i3/»ä7 ^'i fügt man noch be», daß d„ßfalls auch schriftliche Offerte zugelassen wtrben, und die ilcitationsbedingnisse beim Kr«inbur-ger Verzehrungssteuer'Commissariare und hier eingesehen werden können.— K. K. v«»el«les provisorisches Gefallen-Inspectorat. Laibach am 14. October i3Z3. Z. 1^52^ (2) Nr. 900^597. ^V. K 4« n d m a ch Ä n H. Für die Einhetzunß ber Weg- und Brüt, kenmauih an de» Gt»tion Neastabll durch das Verwaltungsjahr i83/», r»lrd ein« drltte Versteigerung, welche de» b»m k. k. V unler Hmwelsung auf die Kundmachung Her hohen f. s. illprischcn Ea-meral ? Verwaltung, clcio. 22. Iul» iLIZ, Z. l3^'t7 ^V. bemerkt, daß hier^el a^cvsckriil-llche Offerten angenommen ««rtzen. — H. K. Gefallcn'Insptetorat laibach am 17. October i935._______________________________ vermischte V^rlautbarunSc». Z. i^». (2) P f « r tz e - V e r k a u f. Das Johann Duklss, gräflich von Die-trichstelmsche Gestütt Gcatschacb zu kandekron bei Vlllach in Obetkärnthen, hat neuerlich i5 Stück Pferde dstschiedenen Geschlechtes und Gebrauches, zum Verkaufe bestimmt. Kunde ül>e« Alter, Geschlecht, Glöße, Farbe und Ztlchen, dann Abstammung dieser Pferde, bb unÄ zu welchem, djm Reit« oder Fahrgebrüuche sie bereits, und in wie ferneHressirt sind, erhalten zu külbach Kauf« lustige, Mittelst zu ihrer gefäütgen