Pottaiaa pl*c«sa t jotoriw, Deutsche Mung Organ für die deutsche Minderheit im Dravabanat - Ut «nrntaii: Vnfanax tUi.« 5, St. 21 (Inicnnban) | ■ lur »« 3nMn»: t>Un«l|ö4rl« «U Im. d-I»ityei« « SU, ■sonst« Btrt» bt »« t> »UIt«I>ei> tcMdn« f |A$tl« 160 tu. 84t da» Sutlmb «ulsprrchord« «thih»»,. tlntflmamcr H« I K Erschein« wöchentlich zweimal: Donnerstag früh und Samstag früh mit dem Datum »am Sonntag Nummer 15 || Celje. Donnerstag, den 22. FebruarsS34 | 59. Jahrgang Was nun? Die isterreichischen 9t«tUmalfa«ialt(tcn bieten rollfuß Verhandlungen an 3m jähen ttampje zwischen bet österieichljchen Regierung und den Rationalfozialiften ist eine öder-«jchcnde und bedeutung»v»lle Wendung eingetreten Bekanntlich Hoden die Rationalso]ialist«n bei den Kampshandlungen Mischen Regierung und Sozial-demolralie strengste 9ieiUraliiät bewahrt. Sie wollten der Erekutive bei ihrem Vorgehen gegen die wahren Slaat»ieinde nicht in den Arm sollen. Nachdem der marristjichc Ausstand niedergerungen war, erwartete »»Hermann, ü.,j, die Nationalsozialisten nunmehr ihren für «in« Woche unterbrochenen Kamps gegen die Regierung wieder aufnehmt« würden. Die Well hat sich aber getäuscht. Waffenstillstand Der Landesinfpekleur der NSDAP in Cefler-reich, Iheo Habicht. hielt am Montag abend« »der den Münchner »ender einen Vortra». in dem er gegen all« Erwartungen nicht die Wiederaus-»ahm« d«r Zermllrbunz»taltrk gegen Dolls'.ch an-»ndlgle, sondern eiuenachtt Sgigen Waffenstillstand der gesamten ?!» in Oesterreich nichtbeftcheiid hinweg. Zwei Wege hat di« andere Kraft nun ringe» schlagen um ihrerseits ein Ziel zu erreichen. Der eine führt von Rom über London nach Paris und heißt .Dreimächteerklärung". Der andere Weg fuhrt wie seil einiger Zeit wieder alle politisch«« Wege — auch nach Rom. Er heißt: Zusammc» Ichluft. Oesterreich» und Ungarn» unter itaLnulchem „Schutz". Aus diesem letzleren Weg« fch«inl auch ein g«wifs» H«rrsch«rhau» wieder zwischen Wien im» Budapest spazieren gehen ju wollen. Wir glauben, daß erst jetzt die österreichisch« Frage in Ihr entscheidendes Stadium tritt. Die Re» gierung Dollfuß ift oor die Initiativ« gestellt, der Volktkrafl zu folgen, oder dem diplomatischen Kessel-treiben zu erliegen. Eurcpa ab« wird wohl acht geben müssen, wo» mit seinem Herzen geschieht. Schwache Herzen, die dauernd Injektionen bekommen müssen, um am Lebe» zu bl«ib«n, werden durch Injektionen nur noch mehr geschwächt. Dagegen hat «in« vernünftige L«d«n»we>s« bei vorsichtiger fport-Ucher Vetätigung und viel Ausenthalt in frischer Luft schon manche« Herz kuriert. Auch dieses deutsche Europaherz Oesterreich braucht eine vernünftigere Leben»weile, e» braucht nicht Anleihen, sondern eine wirklich« VolKngierung, di« di« Frust« weit gegen Norden öffnet und di« frisch« Luft au» dem Deut-schen Reiche hereinstiömeit läßt. Mil einem solchen Herzen wäre Europa viel mehr gedient. Dann brauchten di« vielbesorgten Großmächte nicht mehr Erklärungen abzugeben, daß sie für die Unobhän gigkeit Oesterreich» eintreten werden, weil niemand davon zu reden brauchte, die Unabhängigkeit, die auch jetzt kein Mensch angreift. Dann würde da» Herz Europa« ruhig schlagen und nicht den ganzen Erdteil in Unruhe versetzen, der mehr denn jemal» jetzt Ruhe braucht. Denn au» dem Osten droht di« Gefahr, nicht au» der Mitte' Stoloman Wallisch hingerichtet Der sogenannte „Bela Kun" von Brück a. d. Mur, koloman Walllsch, der auch beim letzten Ausstand in Oesterreich wieder «in« enticheUxnd« Roll« innehatte, wurde kürzlich gestellt, vom Standgericht in Levben am Montag zum Tode verurteilt und nach drei Stunden ausgehängt. Alle deutschen Zeitungen verboten Da« österreichisch« Bundeskanzleramt hak sämtliche in Deutschland erscheinenden Zeitungen und Zeitschriften für die Dauer eine» Monat» im Ge-diet Oesterreich» verboten. Da ohnedie» fast alle Blätter dir aus wenige Fachzeitichristen unb illustriert« Blätter verboten waren, so Ist diese neue Maßnahme von geringer Bedeutung Sei« 2 Deutsche Zeitung Summn 1.1 Die österreichischen Faschingsbluttage Ein Rückblick auf die jüngsten Ereigniss« «»» unterem S*n »c rbtrh* «t rf t al tc r (Es ist sehr schwer, sich sogar hier In Wien ein richtig« Bild von den ?!orzängen bei vorigen Woche zu machen. Wie e» bei derartigen Ereignissen natürlich ift. schwirren ununtadroch«» die wildesten G«üchte umher, die mit größter Borsicht ausjvnch-men und sehr kritisch nachzuprüfen sind, llm ei» annähernd richtig« Bild von der jeweiligen Loge, »ont Umfange und verlause der Ereignisse seit dem Faschingsmontag zu erholten, muh man sämtliche m- und ausländischen Ölungen lesen nnd dann unpartriisth da» annähernd Richtige mit nüchternem »erstand« an» dem «belesenen zusammenjtellen. Da» Losschlagen war geplant Undeftreitdar ist vor allem die Tatsache, daß » aus Seiten der Soziald«mokrat«t abaewacht war, ' 'her oder spät« loszuschlagen. Daß st« von An. g an nicht die Angreiser, sondern die Ang«grif-en und somit in t>k Verteidigung Gedrängten waren, ist lediglich einen eigenen schweren Regie f«hl«r Mzuschreiben und alle normal Denkenden sind einem gütigen Schicksal bankbar, daß « so gekom-«en ist. Dieser Regiesehier deftan^ darin, daß di« Roten in Linz zu früh losschlugen. In den anderen Bundesländern waren di« Vorbereitung«, noch nicht so weit gediehen, dort wurden die Führ« — |nmM sie nicht setze flohen — rechtzeitig emgesperrt und so Khtk den Auffländischen von Anfang an die einheitliche Führung. Lediglich au» diesem «runde konnten auch die Polizei und da» Bunlxsheer die Hochdurgen der Roten noch rechtzeitig einschloß«». Daß die Sozialdemokratin dies«n Kamps seit Jahren planmäßig vorder»««! haben, steht feil (£s genügt übrigen» hiefür ein einziger Beweis Trotz Auslösung des Schutzbunde, hatte die Sozialdemokrali« genügend Waffen und Munition, namentlich ad« Maschinengewehre und Handgranaten, um damit ein ganz« Heer ordentlich auszurüsten, sogar ein He«, da» an Zahl stärker gewesen wäre al» da» Bund«h««r Die Wiener Gemeindebauten — Fe> stungen! Die sogenannten Demeindebauten waren als richtige Festungen angelegt. Sie bestanden au« (Eisenbeton, also Bauten, gegen die man, wie schon die ersten Kampfhandlungen bewiesen, mit leichten Geschützen überhaupt nicht» ausrichten konnte. Ge-birg»kanone»battaien versagten und erst IM cm Geschütze wirkten. Diese Bauten find übrigen» an strategischen Punkten der Stadt angelegt wie z. B. der *wrl Mari-Hof in Heiligenftadt, der die Franz Iosefs-Bahn unter Feuer nehmen und so jeden Verkehr aus dies« ausschalten konnte. Ander« Bauten wie w Floridsdorf und noch weiter draußen neben dem Flugfeld, die Siedlungen an der Trieft«-{trage, sperren diesen wichtigen Zusahrtsweg nach Wien ab. Alle Bauten sind derart mit Erkern ver> sehen, daß ein« flankierende Wirkung mit Maschinengewehren nach allen Seiten hin gewährleistet ift. Aber noch nicht genug damit. Seit der Aus-läsung d« Schutzbund« wurde nach Waffen gesucht. dies« konnten jedoch nicht gesunden werden, da sie in den Kellern der Gemeindedauten eingemauert waren. Daß die» nicht ohne Wissen d« roten Par-teilerwng und der Gemeinde möglich war. leuchtet jedem ein. llebriaens hat « auch einer von den standrechtlich Juftistzierten zugegeben. Der ttampfverlauf Der Bürgerkrieg begann in Linz, wo die <£«• kutive de» Staat« txi einer Waffensuche angeschossen wurde und gleich einige Tote Halle. Auf diese Nach, richt hin wurde im Eltktrijitätsuxrk Wien der SIrom ausgeschaltet, die ganze Stadt war ohn« Licht und die Straßenbahnwagen blieben an Cit und Stelle stehen. Dt« war da» Zeiche» für die Roten, sich zu bewaffnen und den Generalstreik zu beginnen. Glücklichttweise ab« hatten sie sich in ihren Ge-ineindebauten vasammrlt, anstatt den Kamps sofort in den Straßen konzentrisch gegen die innere «ladt jtu beginnen. Innerhalb weniger Stunden war die Polizei mit Gewehren ausgerüstet, da» ganze Bun-d«h«r alarmiert, die motorisierten Abteilungen uirt«> weg», die innere Stadt läng» der Lostenstraß« mit Drahtverhauen abgesperrt, so daß der Kampf von Anbeginn aus die äußeren Bezirke verlegt war. Hier ab« war er hartnäckiger, hinterlistiger und gemein» al» man sich vorgestellt hatte Damit die Erekutiv« nicht hinausschieße, wurden Frauen und Kinder an die Fensta gestellt, dahinter (landen die Schuz-bündler und schössen herunter. Auch die weiß« Fahn« würd« mißbraucht. Daß di« R«b«ll«n mit Tod«- «rachtung kämpfte«, ist nur zu begreiflich Gab « kür jedoch mir zwei Möglichleiten. zu siegen oder « sterben, entweder aus den Barrikaden oder om (balgen. Da» verschärfte Standrecht war ja schon eine Stunde nach der Proklamierung de» Generalstreik» verhängt worden. In der inneren Stadt war d« Kanonendon»« und da» Maschinengewehrs«!« deutlich zu höre», wa» besond«» in der lichtlosen ersten «acht recht unheimlich war. Ueber all« Lob erhaben war die Haltung d« Nationalsozialisten in diesen Bluttagen Sie wir» al, must«giltig bezeichnet. Bi» «inen Tag vor Be ginn d« Aufstand«» hatten sie sich noch mit Fahnen oder Papierpöllern bemerkbar gemocht, um damit, zu zeigen, daß sie allem Terror zum Trotz« om Platze sind. Die» haben si« ab« während der Kampftage ganz unterlassen und damit der Erekutiv« die Mög lichkeit gegeben, gegen die Rebellen mit aller Ener gie vorzugehen. Die Zahl der Opfer Welche Verluste an Menschenleben die oierligi. gen Kämpfe «sorderwi. lann auch nicht annähernd beantwortet werden. S» schätzt sie brisoielweffe der „Pestcr Lloqd" an Toten aus 6 bis 800, andere ausländische Bläu« wieder aus weit üb« 1000. Als Tatsacht fei nur erwähnt, daß allein im allgemeinen Krankenhaus« in Wien an einem Tage l47 P«rson«n den Verwundungen «legen sin», nicht eingerechnet jene, die direkt vom Kampfplatz« aus die irriedhöfe befördert wurden, und daß unt« den Trümmern der von d« Artill«ie zum Einstürze I gebrachten Gemeinbebaut«n, in denen Tausende von Personen wohnten, noch h«ut« Hunderte i liegen müssen. Verständigung zwischen Fey und Habicht? „Slovenstl narod" melk« »u» Wien, daß der öfterreichische Vizekanzler Fe? im Kreis» von intim«n Freunden geäußert hab», daß »In« i« Kürze erfolgende Verständigung «it de» Ratio-nalsozialisten durch,», nicht ausgefchlosien fei. Zn politischen Kreisen Ist man der Ansicht, daß sich die Heimwehrkretf« und F«H hinter »«« R ü cke n D ol lf u ß' mit den Rotionolsozialistrn verständigen wollen! Umbau der Ausfuhrgesellschaft Wie au, Beograd gemeldet wird, hat d« Minist« |Br Handel und Industri« eine Verfügung erlassen, noch d« allen Angestellten der sogenannten Privilegierten Aussuhlgesellschaft jede Brtäiigung untersagt wird. Diese Gesellschaft war zur Zeit de» sogenannt«« „Getreideregimes" mit der Aufgab« betraut worden, di« ganz« Getreideausfuhr zu führen. Da sich inzwischen «e L«hältnisse erheblich «rändert haben, so ift eine grundlegende Reorgani» satton d« gesamten Ausfuhrwesrn, dringend g«> boten. Wahrscheinlich wird di« oben genannte Gesellschaft überhaupt ausgelosten, ihre Aufgaben soll dann da» Institut zur Förderung des Außen Handels übernehmen. Todessturz des belgischen König« Der König 6«: Belgier, Albert L, vcnin glückt« am vergangenen Samstag tödlich. D«r König unternahm om Samstag nachmittag nur > Leibdienrr begleitet «in« Autotour in d« Umgebung von Marche l« Dame». Er steuerte da» Auto selbst. Gegen Abend hielt « an. bedeutete dem Diener,« mög« bi» zu f«in« Rückkehr da, Auto bewachen und begab sich aus ein«n kurzen Spaziergang. Da ab« der König längere Zeit auiblitb, verständigte der Dien« vom nächsten Dorfe au, telephonisch di« Regierung in Brüssel, di« sofort eine Suchabteilung ausschickte. Räch mehrstündig«« Such«» fand man di« L«ich« de» König». Der Schädel war zerschmettert. Man relonftruiert den Unfall, d«« Albert I. zum Ops« fiel, folgendermaßen: Der König war begeistert« Bergsteiger und liebte schwierige Klettertoure». Aus seinem Spaiier-gang muß er irgendwie topsüb« abgestürzt sei», denn sein Leichnam wurde am Fuße einer 1s Met« hohen Fel»wand aufgefunden. D« tragisch« Tod d«s populären Herrscher» Hot namentlich in Belgien große Bestürzung und Trau« hervorgerufen. Sämtliche europäischen Re gierungen haben der belgischen König»familie und -d« Regierung ihr herzlich«» Beileid ausgesprochen. Bilder vom Friedlander lim ZI», tttnllfl von Scola V»tr»lch't I» dem schönen Rundbau da Wien« Hofburg, im linken Flügel, ganz hoch oben, von wo d« Blick w«it hinaus zu Hügeln und Wäldern fliegen kann, in der reichhaltigen PortraiNammIung liegt eine groß« Mappe von Bildern vor mir aufgeschlagen. Bild« vom Friedlünd«, Stiche nach van Dyk, nach Birkenstock und van Leeuw und von undelannt« Hand. D« jung« Wollenstem, der Obrist au» dem ZV^ährigen Krieg«, d« Diplomat. d«r G«n«raiifsimu» d« kaif«lich«n Arm«« Ferdinanb ll.. ber H«zog von Frieblond. Da» ganze wildbewegte Leben d«, Abenteurer, gleitet in diesen Blättern seltsam deutlich vorüb«. Ban D?r» idealisierende Manier, sie z«igt «in lühne», zurückgeworfene» Haupt mit lockigem Haar, schwellend« Lippen, spöttisch« Äugen »oll Feuer und Glanz d« Jug«nd — vielleicht den „tollen Wallenftein" von achtzehn Jahren au» da Stu-d«ntenzeit tn AUors, der feinen Pudel in den Karz« vorau»gehen ließ, damit d« de» Hund« Namen trlig« und nicht den leinigen, wie « die strafenden Herren Profeffore» sich au^«dacht. Ein ond«r« jung« Wall«nft«in hat einen Zug von wehmütigem Ernst in den Auge» — ob « d« jung« Graf Albrecht Ist, der in jäher Erleuchtung nach ein« inhaltlosen Predigt sein« evangelischen Pastor» zum katholischen Glaube» übertrat? Di« sinnenden Augen de» schlanken Reiterofsi. zier,, st« gehören wohl dem Wallenftein an, der in Dankbarkeit d« heimgegangen«! Gattin gedenkt, die er In ganz jungen Jahren gefreit, di« ihn zärtlich g«li«bl und ih» zum reichen Manne gemacht von und«kannt« Hand stammt «in Stich, von allen übrigen Portrait, et» selisam abweichend«, faft gütige, Antlitz Steif liegt d« kostbar« Spitz«»-kragen, den Hal, einengend, Über dem von Gold-ketten und breit« Schärpe bedeckten Hoftleide, da» Goldene Vließ freilassend. Wie ein leises Lächeln lieg! « in den Augen — so al» ob b« Herzog in einem Augenblick d« Muß« ein« schönen Erinnerung nächst»« — vielleicht d« Erinnerung an jenen Frühiing»tog in Wien, da sein schimmernde» Sech,gespann oor dem Palast d« Grafen Harrach aus der Freiung vorgefahren kam. da « iporen-klirrend di« Freitreppen hinaufgestiegen zum G«-heim«, Rat Sein« kaiserlichen Majrstät. Karl von Harrach, wo ihm di« Hand d« jung«» Gräfin ver-s?roch«n ward. Dann war si« selbst erschiene», die holdselig« «nitenb« Isabella tn der ganzen Anmut ihr« sechzehn Jahre. d«m Zrnib« ihm unberührten 3ug«nb. Stiche ohne Namen, in b« vergröberten AN dies« gewalttätig«», rätselvollen Jahrhunderte Sog«» von einem höhnischen Lächeln d« Hazog», Höh» üder die Mechoden. die Persönlichkeiten de, Wien« Hoflrieg»rot«, sagen von maßlosem Stolz, «zähle« von fein« Ued«Hebung üb« die götiiickx ^nade. die den Spruch ..lZomiau» prot-ctor meu»" aus die für ihn zu prägenden Münzen zurückwies, »m seinen eigenen Wahlspruch „lnvit» lnvirlto-' präge» zu lassen. Grenzenlose Verachtung sieht auch au» dem Portrait »an Leeuw ,. S« mag d« Herzog M Tnnkgriagen aus d!« schwerdetrunkenen deutschen Fürsten, sei« versteckten Feinde geblickt haben. Fesselnd ein «iniein« Blatt: wie in unendlich« Fanrn sehen dies« verschleiert«» ti»flieg«»d«n Bug«» — m helle» Rächt«» schritt d« Feldherr in ein«» dunk«I» Manl«l gehüllt durch da» Lag«r — k«i«a durst« ihm nahen, kein« ihn anfprech«» — und sah unv«wand« empor zum Himm«! zu d«» leuchtenden Stern«», sei» Schicksal «gründend. von s«ltsam glücklich«» Tag«» sagt «wander« Blatt. Freud« an irgendeinem n«u«m Schaff«», nicht d«m Kri«gsg«schäft, blickt au, «ntspannt«» Züg«». War « M Prag, I» d»» Jahr, ha di« Kummet IS viitsche Zeitung e* s 6. M. Honig Alexander Hai eint l'-tägig« Hos taun bi» zum 4. März ongtorbnet unb trat b« jwtbtic Abordnung bestimmt. die ihn bei ben Bei |c|ung»feieriiihttitrii aus Schloß Laoten «Klirrten inb im Namen bt» jugoslawischen Henscherpaare» tintn Kranz an bei ©ruft nirtxrl«g«n «feb. Zur Abordnung gehör! u. o. S. tat Hoheit Prinz Pavl« unb dir jugoslawisch« Kesanbte in Brüssel Sine Zndustriebant im Entstehen Wie au» Bevgrab gemeldet mirb. sprach am Montag da» Präsidium b« Inbvstriekorporalionen beim Hondclsir.imit« Demetrovic vor. um ihn »on ben Minen zur Gründung einer PriviI« gier-«en Indus!riebank m unterrichten. Ihr Zweck Wlle barin bestehen, die Industrie vorn Kapital der zerschiedenen Banken unabhängig zu machen. Al» Grtndungilojiital Wen allerding, tunb 700 Mil Konen Dinar erforderlich, dafür lönnten nur Inbu-ftriell» Aktionäre werden, die sich entsprechend ihrem eigenen »ftrirbsfapital am Kapital bet Industrie- dank betrügen wühlen Mussolini schwenkt um Wie bi« einmütige gegenwärtige Sprache der italienischen Presse schltehen läßt, ist Italien aus dem besten Wege, sein« Politik gegen Deutschland zu richten Bi»h«r ift schon klar ersichtlich, bah der «kfremdende Punkt Dollsutz Oesterreich heißt. Ita-ven will v«rhinb«rn, baß sich ein etwa national-sozialistisch geführt«» Cffleriridj eng an bot Reich Hollen, wenn nicht ganz anschliehen würde. Musso-kni» Politik, wie er fle in der nächsten Zukunft treiben will, ist schon durch Ixn g«genwärtig«n Besuch de» Staot»s«iräler» Suvich in Budapest g«-k«nnjeichn«t. Mussolini Hai bi« Absicht, ben Dona«-«um nach seinen Ideen zu gestalten. Wie sich der neu« Balkanbunb bopi verhallen wirb, ist noch nicht ersichtlich. _ Ein deutscher Aufrus an die Schriftsteller aller Länder Di« .Union nationaler Schriftsteller" in Berlin (frühere Deutsch« Gruppe be» P. 15 Sport Austlang im Skisport Die Sreignlff« bt« S««ntag» Wo» txi 8etfa|f« bies« Zeilen m seiner Jreitag Normeldun, an andern ©teil« furj noch ansogen konnte, bap nämlich bei der (Irissla fota etwa» «ny Ungewöhnlich« und Großartige« vor-»ereilet sei und vor sich gehen werde, ist durch den Sonntag mehr al« bestätigt «orben. Der prächtige Sloloinhang war in einer Verfassung, die ilch wäheend der letzten Tage auch der qröszte Optimist nicht hätte träumen lassen. Der Wettbewerb im Zerren- und Damen Slalom — zu deutsch Geschick' WMliIu«! — der am letzten Sonntag am genannten Hange slaltsand, hatte die Riesen zahl von 7» Swrtenden, darunler lZ Damen, in der Likle gesehen. Es waren die besten Läufer au« Kroatien und Slowenien am Wettbewerb beteiligt. Zagreb, Lsublzana, Maribor, Celje, Trbonks« und Krcujzla gora hatten chre bester Äalomläns« gesandt. In», gesamt waren siebzehn Vereine vertreten. Die Cels«ka kotz, und ihr Elalomhang halten einen richtiggehenden Großlompflag. Herrlich strahlte die Wintersonne über den Bergen und hLLle da» Renngebiet In blendenden «fcmz. Kein Wind wehte, die Sonn« bekam Wir-hing, rauhte die Piste etwa« aus, und die zahl-reichen Zuschauer, an die sech»hund«t bi, sieden-hundert Menschen, kehrten «in einige Abtönungen bräunn in die abendliche Stadt jurilif. Unmittelbar unterhalb d»r Celjtka koia hatte Herr Andrino Koviniek eine rassige und sehr schnelle Bahn au»geste»k«, iiber die man die Herren und Damen je zweimal laufen ließ, wobei der Damen • Slalom durch Verkürzung der Strecke und Weiterstecken der Tore weienii-ch leichter war. Man mutte schon über ein sehr gute, SialomkSnnen «nagen, wollte man alle Hindernisse, dir Herr Kopinsei in mühsamer Arbeit stellte, richtig nehmen. Etwa 25 Tore, mit allen Schikanen grsplcft, auf rtne Strecke »on 600 m verteilt — wobei der Höhenunterschied zwischen Start und Ziel 150 m betrug - gaben manch gutem Läufer eine hmte Nuß zu knacken. geitz Zellen «Skiklub Celje» an »er Spitze Schnellster am Slalomhang war Fritz Zellen, unser Mann", der in einer Gesamtieti von 2:20,2 herunterkam. Schlag zwSlf Uhr Mittag war'», da wischte er mm erstenmal leicht und elegant durch die obere, sehr scharfe Haarnadelkurve und entschwand in sausend« Schußfahrt über den Hang, alle Un «benheven, Wenden und Schrägen, Bögen und Schneisen in kurzer Folge spielend meisternd. Eine derartige Weichheit und Mühelosigkeit wie Zellen fle zeigt, konnte man an keinem der andern Teil-nehmer beobachten. Selbst bei Zore, der im zweiten Gang mil 1:09 die beste Tageszeit er-reichte, hatte man den Eindruck eine» lrafwokien Fahren«. Zellen am nächsten kam Eizels. der edenfall« auffallend «endig di« Tore nahm und mit der Doppelzeit von 2 : 25,1 die zweitbeste Dappelzeit des Tage» aufstellte. Zingerlin, Meister de» Zagreb« Un l« werbende«, ging mit zu großen Ungestüm lo«, musste im Mitt, Gtsamlz«» beid« Lauf« 2:20,2; 2. Miran Cizelj «zniiar. Maribors 2:25,1; 3. Drag» Pavlin (SPD. Celje) 2:31.2; 4. KristI Voll« (MSK, Maribor» 2:33,1; 5. Mirko Mejaviek (SPD. Eelj«) 2:34.2; «.Egon L«wl« «Rapid, Maridvr» 2:40. Auß« Wetllxwerb: I. Zdraolo Zore (Kranj»ka aora) 2:30; 2. Rudolf ?ing«lin (Marathon, Zagreb, 2:3». Sin Lob der Organisation Dem Organisation»au»Ich«ß — der sich für den Herren-Slalom au» Mitgliedern de» SPD Eelse und für den Damen-Slalom au» Aemter-führ«n de« Skliklub» Celje zusammensetzt« - und insdesimd«« den H«rren Andrino Kop,nö«kund Edo P a i d a s ch gebührt an di«s« St«ll« b«sond«r« Aneilennung siir die vorbildlich« und einwandfreie Durchtührung der Betanslaltung. Ein« Abteilung de» Militär» hat euch ein« Teiephonleitung vom Start zum Ziel geiegt, di« «in tiagwj«» Abwickeln des ganze» Wettbewerbe» ermöglichte. Daß d« Skisport nun auch bei un» erster Volkssport zu werden beginn^ bah d« Ski b«n sportliche« Gedanken nun auch bei un M* Mti mUl Berghütte g«twg«n hat, bewik» «n» «werndursch a»» d« nächsten Umgebung, de, seinen Brettl am Startplatz «schien, da» Rrimg_ «rtegt« unb außer Wettbewerb im Herren-Slalo« mittat. Skiklub Celje All« Mitglied«» werd«« gebeten zur Äe iprechung ain 2'?. b. M um 8 Uhr Abend m Klublokal „Grüne Wiese" zu erscheinen. • Dt» AIiMfÜnf Wirtschaft u.Bertehr 3aajer Hopfenbericht vom 16. gebe, 1834. Die im letzten Berichte gemeldet« anhol>«d» Rachsrage ha, st» nicht aus dies« Woeb« überlmg«. sondern roesentiich »erstärkt und auch aus Prima und Au»ftichware au»gedehnt. Infolge Zurückhaltung der Eign« lamen Umsätze nur bei «hähtrn Preis«>-zustand«. sla»i«n 65.774 Lit Getränk, Wv Stück Vieh un» 2ü.ti42 q ander: Waren im G«sainiwnte von Ssr. fiSH.S4l bezeger Andtrseit« liefert« sie 301 Stück Uhren und 1 .">41 ii ander« War«» im Gesamtwerte zon Sir. 422 OM D-e Gesamteinfuhr der Schweiz bepffert sich st" Monat Zc^uar l?3l auf -sr. UlMlfltt, während die Gesamtausfuhr Ssr. 57.0K2L40 IK trägt Jugoslawien ist demnach nn d« schweizerischen Einfuhr mil 0.01 V« (Vormonat 0,9ß y0) und an der Au«f«hr mit 0.74'/, (Vormonat 0,77*/,) ?e teiligl und steht hiedei im 24. bezto. 20. Ran>i so» 54 Staaten. W«ichholzau»fuhr. Au» Beograd wirr berichtet: Die Verhandlungen üb«r die Schaspui« einer Organisation d« We.chhohauisuhr au» Zitge-slawien sind abgeschlossen worden. Haiidil-nlinisle' Demctrooil wird in den nächsten Tag«n eine B« ardnung üb« bi« W«ichhoizausuhrorganisal!on er lassen. E« handelt sich um bi« Au»suhr a»» Bo»nien, Slowenien, der Lila und dem Gebirg«, bezirk. „ORAV R" gnftpodarsku i»r*n>»«lnir« r Mnriboru. vmtfiiMt Kr- u»il Ableb«fl bi« *u »0 Jdin» alt« r«noMD, Mitgift ■im! MIiiqI sur aowi# • ff-sschv l>iak.»rafc.l so »abr ganaiifMi B»'$koirk, Rjukafora 1, I Aeltere Frau >ii» auch kochen kann, findet Vormittag ßMchiftiguag. Hreg 16./I LEIPZIGER FRÜHJAHRSMESSE 1934 Bagini am 4. März 33 ♦/„ Fahrprolsermftsslgung auf den deutschen Retchsbahnstrecken! All« Aü»»uaite «rtallt: Ing. G. Tönnies, Ljubljana, Dvorakova ul. 311. •der Zvanii«) ki't lajpcHVoo Mjma, Bfograd. Kaaz M(haj'o»a 33. Wir beaitxen «in Personenauto Mark« Ford. Typ« 1929. mit zwei Taren, «uraekgnlegt 36 000 Km. Weiter ein Lattamo Marke Cbetrolet too 9Vf Tonnen, Type T 3170190, Oi di Itutfmt DRatUmcUitft: »xi»o 64tM« t» fetje-