MARBURGER ZEITUNG AMTLICHES ORGAN DES STEIRISCHEN HEIMATBUNDES V»r1«g mtf 8<*r1ftl«>tuna Mtrburfl a. 4 Dm«. Ba^gatM Nc. 1. P«ranifi Nr. *$-«, *-M, 15-fl». Ab II Ul» ^ fcwÄt« »«k««llcft iIp Ummmmttnf. iMiiflirNÜ fla vcrtM MUtol »M«tMeh RM 1,1t alateUMllcli (taghch aiiBer Samttag) 1kl die Schrlttleltuag nur auf Fernruf Nr. 2S 67 «rrelcbbar. UnvarUngta Zuschriften werdet IM Ip* fodMituagigabflkrt M UafaniM Im Btralfba^ larflaMck Portoi kak Abbolan Il, Marktplatz Nr. 12, Fernruf Nr. 7, und la Pettau. Ungaitorgatia Nr. 1. Fernruf Nr. 19. gabOhr. Bnsalaimaian wcrdaa Bur ffagaa VareiBtandosg 4aa Blntalprafi^a PDd dar Fortoaualagea tugaaeadat. Nr. 177/178 — 83. Jahrgansr Marburg^Drau, Sam8tag/Soiifitag,*26./27. Juni 1943 Einzelpreis 15 Rpf Die VcrtfcUanH WM nicht aas Wieder 31 Terrorbomber abgeschossen — Unsere Luitwaffe im Einsatz gegen England ' Führerliauptquarticr, 25. Juni Das Oberkommando der Wehrmacht jfibt bekannt: An der Ostfront verlief der Ta^ bi« auf drtliche Kämpfe im Raum von Welikije Luki ruhii{. Die Luftwaffe verscnktt im La^unen- «cbiet des Kuban 17 Landuni^sbootc und ekämpfte Stellunjlcn, Truppenunterkünfte und Nachschubverbindun{{en des Feindes, Im Mittelmeerraum wurden ohne eigene Veflustc 33 britische und nordamerikani-•chc Flu^zcu|{e ab|{cscho8sen, davon allein 23 von deutschen Jä|{ern. Britische Bomberverbände flo){en während der letzten Nacht in westdeutsches Gebiet ein und griffen mehrere Städte, darunter besonders Wuppertal-Elberfeld und Remscheid, mit zahlreichen Spreng-und Brandbomben an. Die Verluste der Bevölkerung der angegriffenen Städte sind schwer, Bisher wurde der Abschuß von 31 feindlichen Bombern festgestellt. Weitere acht Flugzeuge verlor der Feind bei Tagesangriffen gegen die besetzten Westgebiete Schnelle deutsche Kampfflugzeuge bombardierten in der Nacht zum 25. Juni Einzelziele an der englischen Siidküste, Deutsche Unterseeboote versenkten im Mittelmeer in schweren Kämpfen aus »tark gesicherten Geleitzügen drei Schiffe mit 15 000 brt. • Mordbrenner und britische Hochkirche H^d In Hand Berlin, 25. Juni Engländer und Amerikaner müssen alles daran setzen, um den Deutschen den größtmöglichen Schaden zuzufügen, schreibt der Lnffahrtkorrespondent der »^Evening Standard«, Oliver Stewart. Wie er da« meint, und wie weit seine Auffassungen über faire Kriegführung von rum größten Teil durch ihre nationalsozialistische Erziehvma und Formung bestimmt, fjegen die neciativen Seiten des politischen und militärischen Alltags immun geworden sind. Es kann wieder mit Stolz festgestellt werden, daß die breiten Massen der untersteirischen Bevölkerung trotz Stalingrad und Tunis und trotz der Nervenbelastunq unserer Tage, bedingt durch die Ruhe vor dem Sturm, In ihrem Glauben an den Sieg, in ihrer Leistunq und Haltung sich bewährt haben. Unsere politischen Geoner aber, eine verschwindende Minderheit, die einst di« Trikoloren des Slawantums durch 23 t Seite 2 * Nr. 177/178 * Samslaö'Sonntatf, 26,/27. Juni__MARBURGER zfclllJNQ Das Kampfgeschehen an den Fronten örtlich« UnUnMhmen an d«r OfÜroot — Unser« Luftwafit «ioltfr^lcli Jahr« trugen, wittern Morganluft und b«-guiutiü lAujMJu «n» fagusiicüt m UttAü. iclt oiocllt« IWM GlUppUD grtt«at 41« a«gB«r tftr T«t, «n- t*i daia B«fehi Motkdu» tlthead, V«r-bracucr und Utopittan, dit BancL* ten eiazein« Geyende* dt» -Uoteiiand^ durch Rdub uad l«tror uaiicbar machen. Es kdnn aucti hier zur bhie der bnlersteirar lettgestellt werden, dafi in den Reihen dieses Auswurlet der Menschheit kaum Untersteirer «nzutrei-fen Sind, soadera die Banditen eich gröOteuteils aus Menschen der Ober-krain, der italienlsrhen Provinz Laibech und aus den verschiedenen Teiien des Balkans rekiutieren. Diese Banden sind auch in unserem Raum nicht bodenständig, sondern beunruhigen nur unsere Grenzbezitke. Sie werden von uns nicht als Soldaten respektiert, sondern sind Mordhuben und Räuber, denen wir einen Vernichtungskampf bis zum letzten angesagt haben. Mit den Mördern unserer Blockfühier, Polizisten und Wehrmänner, unserer Arbeiter und Bauern gibt es keine Diskussion und keine Verständigung, sondern nur d^s Gebot der restlosen Ausmerzung. Die Gegner des Geistes aber, die uns hassen ohne den Mut zu finden, daraus die letzten Konsequenzen zu ziehen, gilt dasselbe Schicksal. Sie sind die geistigen Werkzeuge der Banditen und diese sind ihre verlängerten Arme. Sie versuchen durch Gerüchte und Lügen, durch das Verbreiten der feindlichen Parolen, die seelische Widerstande-krdft der Untersteirer ru brechen und ile in ihrem Glauben an den Sieg und In ihrer Treue zum Reich irre zu machen. Sie sind die Wühlmäuse uaserer Tage, die Drahtzieher und Seelenverglf-ter. Sie sind die Banditen de» Geistes der Propaganda, sie sind Gegner des Reiches und werden daher von uns bekämpft bis zur Vernichtung. Wir werden zu verhindern verstehen, das diesa Sabo-trure vielleicht wieder in ihre geistigen Bunker gehen, um einst In der Stunde dps Sieges deutscher Waffen die Staatsangehörigkeit Jener Gemeinschaft zu tiagen, die sie, wenn auch vergeblich, In der Stunde der Bewährung bekämpft haben. Ihr Untersteirer, Arbeiter nnd Bauern, Männer und Frauen, ob ihr In Rann wohnt oder eure Arbeitsstätten In Trl-fall Hegen, ob ihr am Bachem steht oder hn Pettauer Feld als Bauer« lebt, ob Ihr Srthnn der Stadt Marburg seid oder das ■ch/ine Sanntal eure Heimat Ist. laf^t «urh durch polltisch»» RelslÄufer unserer Tage In eurem Glanben an den Sleq Deutschlands nicht Irre machen! Die Banditen und Ihre Hintermänner «nd alle, die mit Ihnen gemeinsame Sache machen, werden wir treffen und Rrhiagcnl Sie stellen wir unter das Ge-•etx der restlosen Ausmerzung und Ansr' "nngl Do leimattreue Untersteirer aber, der H imer des Reiches, der gerade In der Siunde der Bewährung in Treue durch Ar hftit und lelstunq zum Führer steh» kann unseres Schutzes und unserer Ka-nifradsrhaft sicher sein! D>e Fronten In der Unterstelermark ■Ird klar; Wer mit dem Gegner paktiert, wird vernichtet! Oer heimnttreue Unterstairer aber ■tarschiert mit uns durch ^Ächt und Nebel zur Sonne und zum Sieg! Bulgariens Weg Treu an der Seite der Achsenmächte Radikale Lösung der Judenlrage Wien, 25. Juni »ITnser Schicksal Ist mit dem unserer Vnrbündeten unzertrennlich verknüpft« ^ an dieser historischen Feststellung des bulgarischen Minislerpräsidentpn Dr Filoff knüpfte der Abgeordnete der So-branjc Dr, Srhischkov in einer Rede, die er auf der Wiener Tagung der Union n.itionaler Journalistenverbände hielt, giundsäl/lirhe Betrachtungen über die Ä ißrn- und Innenpolitik Bulgariens. Er 7.('igte, daß die Grundlagen liieser Politik, die einmütig vom ganzen bulgarischen Volk gehillint werden, sich mit der Politik dei führenden Mächte Europas, rferen Verbündeter Bulgariens ist, gleichgestellt haben. Bei der Besprechung der .Außenpolitik Bulgariens verwies .\b-goordneler Schisrhkov besonders darauf, ddPi ÄPin Land heute im Kriegszustand mit England und den Vereinigten SMa'en stehej England hat Bulgariens Interessen niemals verstanden. Churchill h'ibe in dem ihm eigenen Jargon das bulgarische Volk zusammen mit dem ungarischen als Schakale bezeichnet Für Bulgarien sei es klar, was das bed(i«tet Bulgarien seien aiich die Beziehungen der bulgarischen Juden zu England bekannt, und nicht zuletzt deshalb habe man auch zu einer radikalen Lösung der Jiidenfrage Im Innnm gegriffen. So wie gegen die Juden habe die Regierung auch df»n Kampf gegen den Kommunismus aufgenommen Gleichzeitig sei durdi eine umfassende soziale Gesetzgebung die gesunde Voraussetzung für dleeen nationalen Säubemngs- und Aufbaupro-*pß Im Innern geschaffen worden. Am Schlüsse seiner Ausführungen betonte Abgeordneter Schischkov noch einmal die vollkommene Treue Bulgariens zu den Achsenmächten und die Be reitschaft zur gemeinsamen Verteidigung des europäischen Kontinents gegen alle Feinde, von wo Immer sie kommen mö-qpn. Für Bulgarien sei es klar, daß es außerhalb der neuen europäischen Ordnung keine europäische Kultur mehr g«?be. Ohne die europäische Kultur gehe aber die Well in Ihrer heutigen Form unter. So sei der Weg Bulgariens klar vorgezftichnet. Die Würfel seien gefallen und ein rurück gebe es nichL Bulgarien werde mit allen Mitteln für den vollen Si^ der Achsenmächte kämpfen, so wie es fest an eine glückhafte Zukunft ganz Europas glaub«, Berllo, M. Jual Am Kuban-Brflckeakopt fanden am 24. Juni keine wesentlichen Kampf» handlungen statt. Lediglich im Lagnnen-gebiet des unteren Kuban kam es zu einem kurzen Gefecht iwlschen einem deutsi^en Erkundungstrupp ttnd feindlichen Sicherungen, die sich unter Verlusten in das Sumpfgelände lurückzogan. Die Bootsansammlungen der Bolschewlsten Im Lagunnengebiet waren erneut das lohnende Angrlffsilel deutscher FHeger-verbände. Durch das gutliegende Vernichtungsfeuer der deutschen Artillerie wurde eine Donezbrflcke nordwestlich Isjum zerstört und damit der Nachschub-und Ablösungsverkehr der Sowjets zur Front nachhaltig unterbunden. Südlich Charkow vernichteten Grenadiere bei einem überraschenden Vorstoß in die feindlichen Linien 32 Feldstellungen des Feindes mit ihren Besatzungen. Im Frontabschnitt südwestlich Welikije Lukl setzten die Bolschewlsten mit stärkeren Kräften Ihre örtlichen Angriffe gegen die deutschen Linien fort Es entwickelten sich schwere Kämpfe, bei denen die deutschen Truppen harte Nahgefechte zu bestehen hatten. Verkehrsanlagen, Personen- und Verschiebebahnhöfe, Truppenunterkünfte und Transportzüge Im feindlichen Hinterland der Ostfront waren das Ziel feindlicher Luftwaffenverbände, die durch Bombenwurf und Bordwaffen-beschuft zahlreiche Zerstörungen und schwere Beschädigungen verursachten An den Erfolgen waren rumänische und unnarlsche Kampffllegerkräfte mehrfach beteiligt. Zehn Abschllsae hintereinander Die Nachschubverbindungen der Sowjets Im Norden der Ostfront wurden Ton Verbänden dentscbar flvnkaBpf- flugzeuge mit guter Wirkung angegriffen. Besonders der Eisenbahnverkehr anf den westlich des Wolchow nach Leningrad führenden Linien wurde nachhaltig gestört Jagdstaffeln, die den Beglelt-schuti der angreifenden Sturzkampfverbände flbemonunen hatten, swangen Jiger in erbitterten Luftkämpfen. 23 feindliche' Flugzeuge stürzten im Feuer unserer unermüdlich und flberlegen kämpfenden Jagdflieger ab. Dabei errang Ritterkreuzträger Oberleutnant Nowotny die nicht alltägliche Zahl von zehn Abschüssen hintereinander und bezwang damit seinen IIS. bis 124. Gegner. 4000 Fetndfiflge einer Nahanfklirer- * Staffel In diesen Tagen kehrte eine deutsche Nahaufklärerstaffel von Ihrem 4000. Feindflug zurück. Sie führte allein 3000 Flüge im zweiten Jahr des Ostfeldzuges durch. Auch bei der Bekämpfung des Bandenunwesens im rückwärtigen Heeresgebiet zeichneten ilch die Angehörigen der Staffel aus. 21 von Ihnen tragen das Deutsche Kreuz In Gold als äußeres Zeichen der Anerkennung fi\r Ihre nlm-mernüde beispielhafte Einsatzbereitschaft. * Ein Artlllerlereglmenl verschoB ®ber Aber 450 000 SchnS Munition Die bolschewistischen Angriffe südlich des Ilmen-Sees in den beiden letzten Jahren, die sich laufend wiederholten und oft wochenlang andauerten, sind Immer wieder gescheitert und kosteten dem Feind zahlreiche Panzerbrigaden und Schützendivisionen. In diesem Abwehrkampf haben sich neben unteren Grenadieren, Panzergrenadieren, PanzerjSgem und Pionieren auch unsere Artilleristen In lahnoeaB Kämpfen bewlhrl IIb ein*. ziges südlich des Ilmen-Sees eingesetztes Artillerieregiment verschoB in den zwei Jahren des Ostfeldzugei 456 479 SchuB Munition. Um den Transport dieser Mengen zu bewältigen, würden etwa 30 Mu-nitionszüge zu je 30 Güterwagen oder fast 1500 Lastkraftwagen tu j» drei Tonnen benötigt werden. Drei Dampier Tersenkt Hohe EinbuBe der Pelndluftwaffe Rom, 25. Juni Der Itallenlsdhe * Wehrmachtbericht gibt bekannt: In wiederholten nichtlichen Angriffen gegen feindliche Geleltzüge längs der nordafrikanischen Küste haben unsere Torpedoflugzeuge neue Erfolge erzielt. Drei feindliche Dampfer von 31 000 brt wurden versenkt und drei weitere beschädigt. Die Hafenanlagen von Blserta und im Hafen liegende Dampfer wurden von unseren Bombenflugzeugen angegriffen. Ortschaften in Sardinien wurden im Laufe des gestrigen Tages und in der vergangenen Nacht von Verbänden der feindlichen Luftwaffe bombardiert, denen deutsche und Italienische Jäger und Flakabwehr schwere Verluste zufügten. Sieben feindliche Flugzeuge wurden von Italienischen Jägern, 23 von deutschen Jägern, und drei weitere Flugzeuge von der Flak abgeschossen, von denen zwei In der Nähe von Macomer urid eines bei Olbia abstürzten. Opfer unter der Bevölkerung und Schäden von einigem Ausmaß werden nur aus der Provinz Sassarl, aus Chill-vanl und dem Golf Arancl genleidet. Zwei unserer Flugzeuge kehrten nicht auf ihren Stützpunkt zurück. Amerikanische Kulturhohe Op*nttthr»r tütJ MaUkUtMaberm il0$naJh §0 00rbrtiM, ur*ti äi» F^xibi-ch*T doxa e/f iitmlieh komplixitrt tlnJ und — l»idfr häufig ntekt tm Unrtthi — kaum tlntr tlngthtndtn L*ktür« Utr w*ri gthalttn w«rdtn. Daß auch Schampitl* in eintn kurttn Sxirmkt tu$amm»ng*faßt und d*m gfntigttn L«««r lur OrltntUrung angeprUBtn wtrd^n, mag uwar bti danklich unbfichwtrien, ItiehigtBchi^g» t»H Unimhaltong$»mekaH mg*h0m, ätk wärt mmhl d»r Thtaitriftund thom hti »Minno von Barnktlm* böi» mon ihm »zur Einfährung* tin* InhaltMongab« oder gar tint nach alUn Rtgtln dtr Kuntt auf tin Bruchteil fu$amm*ng»»M-cjunt Kuritoiiung an. Welchen Vattr aber packt* nicht dat kalte Graaien, wenn ihm Mein hoffnangtvoller Sprößling derartig mißhandelte Shake§peare'Dramen 01$ Schulautgabe auf den Tinch legte? Wo« den gewandteeten Stiliaten und den besten Kennern noch kaum gelang, die Amerikaner haben auch die$e$ »Problem* mit der gewohnten Unverfrorenheit gelfisi: Nicht nur auf den Scnlen, sondern $elb$( auf den Universitäten der USA wird Shakespeare — $o man dessen Werke als Lesestoff überhaupt für angebracht hält — niir in kurzen Zusammen* fasiangen gelesen, da die Lektüre des ganzen Textes den Stundenten zu unangenehm ist. Also zu lesen in der USA-Zeitschrift »News Week*... Werke also, über die beispielsweise h Deutschland ganze Bibliotheken vollgeschrieben worden sind, mit denen sich Köpfe ersten Ranges ein Leben lang beschäftigt haben, tut man drüben mit einer passend xu-rechtgeschnittenen Fastung ab. Hätten wir ant einen besseren Beweis amerikanischer Kulturhöhe wünschen können? KH nis. Im Anschluß an die kriegsnotwendige Reorganisaxion der japanischen Wirtschaft soll jetzt auch das japanische Verkehrswesen In wellgehendem Umfang auf die Kriegswirtschaft umgestellt werden. Damit der Güterverkehr verstärkt werden kann, Ist geplant, Privatroisen mit der Eisenbahn künftig nur noch mit besonderer Erlaubnis zu gestatten Nach dein gleichen Grundsatz wird auch dei im Herbst in Kraft tretende neiiG Fahrplan völlig auf die Bedürfnisse des Frachtverkehrs eingestellt sein. Bolschewistische Mordlust Im spanischen Bürgerkrieg. Der religiöse Orden Herniannos Maristas veröffentlicht in der Presse eine Mitteilung, wonach während des spanischen Bürgerl|rieges 173 Mitglieder des Ordens von den Bolschewlsten ermordet worden sind. In dieser Zahl sind die an der Front gefallenen Marlstasbrüder nicht einbegriffen. Neuer uruguayischer Innenminister. Zum Nachfolger dps zurückgetretenen uruguayischen Innenministers Gerona wurde Juan J ose Carvajal Viktorica ernannt. Australiens Regierung gefährdet. Im australischen Parlament wurde am Mittwoch, wie schon kurz gemeldet, «in von der Opposition eingebrachtes Mißtrauensvotum gegen die Refierung mit 27 gegen 26 Stimmen abgelehnt. Dieses Abstimmungsergebnis beleuchtet die gefährdete Stellung der Regierung scharf. Riesige Explosionen la «hi«r lpr«B9-stoffabrlk Virginias. In den Carblldeand Carbon Chemicals' lu Charleston in Virginia ereignete sich eltte Anzahl Explosionen größten Auamaßes mit Stichflammen bis zu 20 Metern Höh«, fis handelt sich um elnef der größten und wichtigsten Werke der USAjRüstungs-Industrle. Die Berichterstattung Ober die Vorgänge wurde von der Regierung gesperrt. Dniefc ■. VtrUg Marbarfar Vwtiyt- •. l>r«ek*T«i- Gei m. b H — VerlsgileUnng Bgon Baamasrtnar (rerrelit) I. V VerUgilaUar PrUi Braun. Hanpl-»cbriftlelliinfl Aolon Gfr«ch«ck, all» In Marburg a d Drau. Badgnii« 0 Zur Zait fOr Ania^gon dia Pr«l*ll«la Nr. i »om 10 April 1943 gUltig Auitall dar Llefeninq dea Blatt« b«i höhsrer Gewalt odar ietrlabaslürung aibt kelnun Aiuprurt« aut Rncktalilung daa Beiuga-^ laldaa. Was man auf der Feindseite spricht An^lo-amerikaJische Truppen machen ihre »eigenen Erfahrungen« Bern, 2j. Juni Ein G«»rlch zwitcheo dem Major Randolph Churchill, dem Sohn des britischen Premierminiiters, und dem |un|[en Hersog von Wellington, das von dcni Korrespondenten des »Popolo d' Italia« in Al^eciras mitan^ehört wurde, hat in römischen politischen Kreisen einijieB Aufsehen erregt. »Mit unseren Generalen kann man nicht auskommen«, sa^te Churchill. »Sie tflaul^n immer, daß alles leicht sei, und daO der Feind nichts taugt. Aber an der Front machen unsere Truppen ihre eigenen Erfahrungen über die Stärke des Feindes, Montgomery hat gesagt: „Mit unserer Überlegenheit an Mitteln ist es leicht lu siegen." Aber wir führen einen Krieg, für den der Soldat nichts fühlt, während sich der Feind mit höherem Kftmpfergeist verteidigt. Man muß gesehen haben, wie die Deutschen und Italiener kämpfen Sie haben in unserer 8. Armee viele Zweifel an der Aufrichtigkeit unserer Propaganda und an unseren Kriegszielen hervorgerufen.« »Es war auch nicht sehr leicht, mit den Generalen auszukommen«, bemerkte jetzt der Herzog von Wellington »Mit denen? — übrigens, was diese berühmten Kriegs-ziele anlangt.. .• (hier konnte der italienische Journalist einige Sätze nicht hören, Randolph schien die Meinung zu äußern, daß man mit den »Yankees« an der Seite nicht an die in London proklamierten Kriegsziele glauben könne). — Auch die Amerikaner«, fuhr Churchill fort, »wissen jetzt, was es heißt einen ernsthaften Krieg zu führen. Sie haben sicherlich enorme Schwierigkeiten überwunden. Heute möchte ich aber nicht in der Haut unserer Generale stecken, die ielzt die Initiative ergreifen müssen. Jetzt heißt es. in die Höhle des Löwen zu gehen, und diese Aussicht wird sicher weder Montgomerv noch Eisenhower freudig stimmen Sotfar DooHttle, der docl' etwas von seiiter Fliegerei versteht, weiß noch nicht, was für Überraschungen ihm die Zukunft bringen wird.« »Aber unsere Leute haben doch Zeit gehabt, sich ein wenig auszuruhen, bevor ...« Churchill unterbrach den Herzog und sagte: »Unsere Leute haben genug davon, sich von unseren Generalen ständig sagen lassen zu müssen, daß wir auf dem guten Wege seien, daß die Hauptsache geschehen, daß nur noch eine letzte Anstrengung nötig sei Diese Geschichte hören wir seit einigen Jahren Es scheint mir nicht so, als ob der Sieg in Tunis das Problem gelöst hätte. Nach vier Jahren Krieg ist es leicht, sich wie ein Löwe zu verteidigen, aber schwer, wie ein Löwe anzugreifen.« »Die Engländer haben vielleicht Grund, müde zu sein, die amerikanischen Truppen aber nicht.« — »Die Amerikaner haben die Sache mehr satt als wir. Und dann, wie können wir uns mit den Amerikanern vertragen und wie die Yankees und wir mit den Sowjets. In Washington nehmen sie alles auf die leichte Schulter Wpnn der Krieg noch lange dauert. .« Der Herzog von Wellington schien genug zu haben. Er macht den Vorschla»» essen zu gehen Das war das erste Mal daß Randolph Churchill nicht widersprach. Französische Beamte erschossen Paris, 25. Juni Der »Crl du peuple« berichtet aus Algier, daß dort zwei höhere französische Beamte erschossen worden seien. Sie seien angeklagt worden, mit der legalen französischen Regierung in Vichy auch nach der amerikanisch-englischen Invasion weiter zusammengearbeitet zu haben. Stalin fordert OstpreuRen Bern, 25. Juni Durch den von der Sowjetregierung vor einiger Zelt In Moskau aufgestellten sogenannten Polenverband, einer rein bolschewistischen Organisation, hat Sta- lin abermals sein« territorialen Pltae gegenüber dem Osten Europas verkündet. Diese bolschewistischen Pol«n, di« sich aus den ehemaligen Mitgliedern der Kommunistischen Partei Polens ztisam-mensetzten, erklären in einem Manifest, »daß Ostpreußen aufhören müsse, die Bastei des deutschen Imperialismus zu sein.« Das paßt genau zu den moskowi-♦ischen Forderungen auf Stützpunkte an Finnlands Westküste und auf Bolsche-wisierung Albaniens mit Flugplätzen für Moskau vom Donaudelta bis Dalma-tlen. Daß die in Moskaus Hand bfefind-lichen und täglich von Kommissnren mit dem Tode bedrohten Polen jedes Manifest unterschreiben, das ihnen Sttilln vorlegt, dürfte nach Katyn nicht Wunder nehmen. Nervenknc^ mit der Türkei Heiterkeit über die alte Komödl« Ankara, 25. Juni Das Gewicht des britischen Nervenkrieges wurde während der letzten Tage in auffälliger Weise nach dem östlichen Mittelmeer und dem Nahen Osten verlagert In der offenkundigen Absicht, die inl ernationale Nervosität und das Rätselraten um die angeblich bevorstehende Invasion zu vermehren. Vor einigen Tagen wurde die türkische Öffentlichkeit durch Meldungen aus London von einer sogenannten »Schließung der türkisch-syrischen Grenze« überrascht, die bald widerrufen wurde. Gleichzeitig verbreitete man von London aus die Nachricht, die Türkei habe die Beziehungen zu Vichy-Frarkreich abgebrochen. Dann wurzle ein überraschendes Verstummen dreier unter brilischer Kontrolle arbeitender Rundfunksender Im Nahen Osten festgestellt. Auch fehlte eine neue Meldung über Truppenverstärkungen auf Cypem nicht. Schließlich konnte es sich der irakische Brltenbeauftr.igte Nurl Said nicht versagen, seinen Beitrag zum anglo-nmerlkanischen Aqitationsschwin-del zu lösten, indem er einen Aufruf an die sogenannte irakische Armee erließ, ------ in dem" es hieß, die Stunde des Einsotzes' nisse öffnen. und dar Bewährung für dl« irakischen Soldaten s«l nahe. Trotz dieser Fülla von Narv«nkrlegs-symptomen, dia sich simllich« als Kriegspropaganda sur Gewinnung der Tüikel für den anglo-amorikanischen Kriegswagen herausgestellt haben, bleibt mon jedoch in der Türkei, sowohl in nationalen wie in internationalen Kreisen, ruhig und gelassen. Ein Teil der türkischen Presse stellt nur lakonisch fest, daß mit Geschrei allein dl« Invasion nicht gemacht und der Krieg nicht gewonnen werde. Di« Komödie des anglo-nmerlkanischen Nervenkrieges im Östlichen Mittelmeer und Nahen Osten Ist also sehr schnell und ohne einen anderen als einen gewissen Heiterkeitserfolg zu Ende gegangen. In der Türkei ist man fest überzeugt, daß dieser Nervenkrieg bald In neuei Aullage wiederholt wird, ohne daß man dann jedoch mehr beeindruckt würde als in den letzten Tagen. Britische Besorgnisse Nervosität wegen dem Eintreflen Böses Bangkok, 25. Juni Der freie Indienfunk Schönau meldet, daß Subhas Chandra Böses Ankunft in Tokio in Indien allerlei Gerüchte In Umlauf gesetzt habe. Die britische Polizei versuche, gegen die mündliche Nach-richtenverbreitung über Böses Tokioter Aufenthalt und seine Presse- und Rundfunkerklärungen einzuschreiten. In Regierungskreisen in Delhi und Kalkutta herrsche größte Nervosität. Die Wachen vor dem Palast des Vizekönigs und den anderen Regierungsgebäuden seien verstärkt worden. Der freie Indienfunk in Bangkok begrüßt mit herv.llchen Worten Böses neue Rede aus Tokio, Für die Inder Ostasiens bedeuten die Worte eine neue Stärkung, entschlossen für Indiens Befreiung bis zum Endsieg zu kämpfen. Es werde nicht mehr lange dauern, bis Bose und seine Kameraden In Ostasien selbst die Tore der indischen Gefäng- POLITISCHE WOCHENRUNDSCHAU Freitag, 18 Juni: Anläßlich derTrauer-feier für die unschuldigen Opfer der britischen Terrorflieger sprach Reichsmi-niRter Dr. Goebbels in Wuppertal und kündigte bittere Vergeltung an. — An der Ostfront herrschte weiter Ruhe. — Unsere Luftwaffe war erfolgreich im Einsatz gegen den Feind. Samstag, 19. Juni; Durch einen Erlaß des Führers wurde der 60. Infanterie-Division der Name »Panzer-Grenadier-Division Feldhermhalle« verliehen. — Nachtangriffe der Sowjets am Kuban-Brückenkopf brachen unter schweren Verlusten für den Feind zusammen. — Unsere Luftwaffe erzielte Im Seegebiet von Pantellerla beachtliche Erfolg«. — Das Eintreffen des Indischen Freiheitskämpfers Bose wurde In Großostasien besonders begrüßt Den Indem werden dadurch neue Wege zur Freiheit vom britischen Joch geebnet. Sonntag, 20, Juni: An der gesamten Ostfront nahm die Kampftällgkelt zu. Den Bolschewlsten wurden weitere Verluste zugefügt. — Die Häfen von Bleerta und Pnntelleria lagen unter deutschem Bombenhagel. Montag. 21. Juni: Im Elnsntr ge^en die restlichen Banden In Kroatien und Serbien gelang es, weitere Bande«ne«ter auszuheben und sl« der Vernichtung zuzuführen. — Im Asowschen Meere waren unsere Seestreitkräfte erfolgreich. — Die nordwestanntolische Stadt Adahasnr wurde von einem schweren Erdbeben helmgesucht. Unsere Kurzmeldungen Jahresklass« 194S 1b ftaBkrelch mo- blllsiert Bei dem «rweitert«n Arbeitseinsatz der Franzosen ist di« Mobilisierung «iner neuen Jahresklasse in Kürze zu erwarten. Es wird sich dab«i um di« Jahresklasse 1943 handeln, also um dl« jungen Leute, die Im Jahr« 1943 mllitftr* dienstpflichtig, das h«iBt 21 Jahr« alt w«rd«n. Schw«dlsrh« Rscher irohea Bit Streik. Zwischen Fischern d«r schwedischaa Westküste und Vcrtr«t«ru d«r schwedischen Leben smlttelkommlsslon entstanden bei Vorverhandlungen über den Abschluß eines neuen Pischabkommens la Gotenburg schwer« Meimongsverschi«-denhelten. Dl« bisherigen Fischereiverträge laufen am 30. Juni ab. Dl« W«8t-küsten-Flscher sind entschlossen, am 1. Juli in den Streik tu treten, fallt tl« ihr« Forderungen nicht durchtetzcn können. Neuer Japanischer Qesandtar 1b Praak- reich. Der früher« Chef des Amerikabüros des Auswärtigen Amt««, Taro Teraz^kl, wurde zum Gesandten Japans in Frankreich «mannt. 00 Millionen Bewohner Javas an Japans Seile. Der Erklärung dat Premierministers Tojo, daß 60 Millionen B«woh-ner Javas gestattet würde, an d«r R«-gierungsv«rwaltung t«ilzunehm«n, wurd« lebhafte Anerkennung zuteil. Bs wurde der Beschluß gefaßt, ein« D«nkbotschaft an Premierminister Tojo und den Oberbefehlshaber der kaiserlichen Expedl-tionsstreitkräfte In Java zu senden. Privatreisen In Japan nur mit Erlaub- Dienstag, 22. JunJ: Anläßlich de« In-ternatlon-alen Journalistenkongresses in Wien sprach Reichsminister Rosenberg über die Weltrevolution und das Weltgewissen und unterstrich den unbedingten Siegeswillen der Achsenmächte und mit Ihnen der europäischen Völker. — An der Ostfront waren Unternehmungen unserer Flieger gegen sowjetische Rüstungswerke erfolgreich. — 44 Terror-flieger wurden bei Einflügen in Westdeutsches Gebiet aUjeschossen. — Subhas Candra Bose richtete eine Botschaft an das deutsch« Volk und uitlerstrlch hierbei die Slegesgewißheit der Achsenmächte. Mittwoch, 23. Juni: Britlsch-amerlkanl-schen Terrorbombern wurde bei Ihren Einflügen In das Reichsgebiet durch den Verlust von 92 Maschinen ein empfindlicher Verlust TUflefügt — Unsere Luftwaffe war im Einsatz gegen feindliche Rüstungswerke erfolgreich. — In Wien sprach der berühmte norwegische Dichter Knut Hamsun- im Verlauf des Jour-nalistenkongre«8es und zeichnete die Briten als die Quelle der Unterdrückung, Wortbrüche und Gewalt In der Welt. Donnerstag, 24. Juni: In einer gmnd-legenden Rede nahm Reichspressechef Dr. Dietrich auf der Wiener Joumall-stentagung zu den großen Problemen unserer Zelt Stellung, verwies auf die gewaltigen Kulturleistungen der europäischen Völker und rechnete mit den Briten, Amerikanern und Sowjets als den Trabanten Judas ab. — An den Fronten herrschte außer reger Lufttätigkeit Ruhe. MARBURGER ZEITUNO HtmaUidu tukäutau Reichsstrassensammlung Zum «ratMi Mal« In dlaMin wird •in« R«icbtitraßentaminlung (Ür dai Kri«gthilfsw«rk d«« Dautichen Roteo Kreuzes durcbgefQhrt. Im Gegensatz zu den meisten früheren Strafiensammlun-gen werden dabei keine Abzeicben zum Verktut gelapgen. Unwillkürlich aber werden wir <^bei an eine der letzten Reicbsstraßentammlungen des Kriegs-winterhilfswerks denken, bei der eben-fallf die Abzeichen in Fortfall kamen und die trotzdem in ihrem Sammeier-gebnie die Yorangegangenen Sammlungen weit in den Schatten stellte. Das deutsche Volk hat es gerade unter der Auswirkung des totalen Krieges mit aller Eindringlichkeit vor Augen gestellt bekommen, daß nur der höchste Wille und das höchste Opfer in diesen) Kampfe den Ausschlag geben. Darum erleben wir auch die Reichsstrafiensamm-lungen anders als am Beginn des Krieges. Es geht heute nicht mehr darum, daB jeder eine kleine Spende gibt und sich aus diesen Millionen kleinen Spenden dann ein erfreuliches Ergebnis aufbaut — heute ist jeder Sammeltag für das Deutsche Rote Kreuz Wille und Tat jedes einzelnen, mit denen er beiträgt sum Sdiicksalskflmpfe seines Volkes. Wer selbst mit der roten Saramelbürh-se auf der Straße steht, weiß, daß dieso Erkenntnis heute jedem deutsrhpn Menschen eindringlich zum Bewußtsein gekommen ist. Denn die Spenden, die in die roten Buchsen gesteckt werden, sind lAngst mehr als Spenden geworden — sie sind heute wirklich in vielen Füllen Opfer, Opfer, die freudig gebracht werden weil wir alle wissen, daß von diesem Kriege Sein oder Nichtsein unseres ganzen Volkes und damit eng verbunden auch Jede* einzelnen abhflnqt. Das Wort »Schicksalsgemeinschaft" Ist uns allen gerade unter dem Einfluß der verbrecherischen feindlichen Terrorangriffe zu einem Begriff geworden, dot auch den Letzten hineinstellt in diese lebendige Gemeinschaft und ihn zum höchsten Einsatz und zum höchsten Opfer aufruft. — Denn stärker als jp steht uns heute, im vierten Kriegsjahre, die eherne Front der deutschen Wehrmacht vor Augen, und die Heimat weifi, daß sie In diesem Schicksals- und Lebenskampfe des deutschen Volkes nur einen kleinen Teil des Dankes an unsere Soldaten abtragen kann, wenn sie die Lasten des Krieges tapfer auf sich nimmt und hinter der unüberwindlichen Opferbereltschaft des deutschen Soldi-ten nicht zurücksteht. Darum ist gerade die erste Reichsstrnßensammlung für das Deutsche Rote Kreuz ein erneuter Ruf an unsere Soldaten; die Heimat steht in unerschütterlicher Treue hinter Purh! — Das Ergebnis wird zunl^icb Treuebekenntnis und Willensausdnick des deutschen Volkes sein, imter höchsten Opfern den Sieg zu erringen. Eine neue Welt tot sich auf Werktätige Juf^end der Unterstclermark auf Erholung In Obersteicr Wir sitzm im Zug mit der gutan Absicht, nach Graz zu fahren, dort unsere Aufgaben zu erledigen und wieder in die Draustadt rurückzukehxeo. In Gras angekommen, treffen wir eine una bekannte Jugeivdführerin aus Marburg mit etwa 20 Jungen MAdchen. Alle sind mit Koffern beladen. Bald erfuhren wir, daß es werktllige Mädel au« dem UnterlauU sind, die nach St. Gallen bei Weißeubach auf Erholung fahren. Kaum hörten wir das, war auch schon der Entschluß gefaßt, die Falirt fortzusetzen und den Einzug der neuen »Erholungsicbicht« in St. Gallen mitzuerleben. Bald darauf sitzen wir Im Zug, der un® alle zusammen in die schönen Berge bringen soll. Es dauert nicht lange und wir sind mit den Mädeln in eifrigem Gespräch. Sie erzählen von ihrer Arbeit in den Betrieben und von der großen Ub«r-raschuny, als sie die Elnbenifuag zum Brholungslager erhielten. Sie können e« noch immer nicht fassen, daß sie mm zehn Tage »auf der faulen Haut« liegen dflrfon und nirhis apHprps tun «nllpn als Menschen mul litten kennenlernen sollen, Der Zug rattert unterdeieen durch das Murlal, Üppige Felder und Obstgärten fliegen an den Fenstein vorbei. Dia Mädel betrachten mit Neugier und Staunen die Gogend, die Ihnen neu ist. Beim Fenster sitzt ein Mjähriges Mädel, Ihre Augen gleiten Ober die vorbeiziehende Gegend. Man sieht es ihr an, daß sie das Helmweh gepackt hat. Ihr Blick int gegen die unterstelrlschen Berg« yeririi-tet und ich w«iA nicht, was sie Jetzt her-gegebea hätte, wenn der Zug in der entgegengesetzten Richtung gefahren wäre. Es hat nur noch gefehlt, daß sie zu weinen beginnt, aber so weit ist es dennorh nicht gekommen. Denn bald sind wir om Eingang des Gesäuses und da steht auch sie auf und gesellt sich zu den Kameradinnen. Mit immer größerem Interesse drückt sie nun ihr« Nas« ans Feiistei, um nur Ja alles zu lAhani was dies« Streck« an Schönhelten bietet. Nun will sie sogar den Namen dieses Berge« und jener Ortsfhxft w1e'"»n und_mißt iint ehr- \ Das erste Essen In Erholungslager schmeckt besonders gut essen, schlafen und Spazierengehen. Die Lagerführerin berichtet uns dann, wie die Mädel vom Arbeitspolltischen Amt des Steirischen Heimatbundes im Einvernehmen mit der Bundesjugendführung und den Betriebsführungen nach einer vorherigen ärztlichen Untersuchung für einen Erholungsurlaub vorgeschlagen wurden und nun einige Tage in den schönen Bergen d«r grünen Steiermark varleben und «Ina n«u« Walt, neue Der Weg der Schwerverwundefen Das deutsche Volk isl ihnen auf immer verpflichtet Es ist kein Problem, laicht verwundet sätzen modernster chirurgischer Wissen- zu sein. Verband oder Weg zum Feld lazarett sind dann einfach Auch bei Heilung der Wunde gibt es meist keine Schwierigkeiten, wenn auch selbstverständlich, bei einer Schußverletzung un-tei Kriegs- und Frontverhältnissen ein-m{il etwas Unvorhergesehenes dazwischen kommen kann Die Hauptschwie-rigkeiten eigeben sich aber erst bei einer schweren Verwundung. Wenn )e-mdndem das Bein zerschossen ist, kann er sich nicht selbst helien. Wo es ihn getroffen hat, muß er liegenbleiben. Die Kameraden wissen gewöhnlich mit einei großen oflenen Wunde, einem zertrümmerten Knochen, auch nichts anzufangen Gut, daß der Truppenarzt da ist und der Sanitätsunteroffizier, daß sie auch während der Gefechte dabei sind, um zu helfen. Sie brauchen nur den Ruf »Sanitäter« zu hören. Und wenn es auch bei der Ausdehnung und Unübersichtlichkeit der Hauptkampflinien und der Schwere des feindlichen Feueis manchmal ein Weilchen dauert — sie kommen immer und auch der Schwerstverwundete wird versorgt und geborgen, wird nach hinten gebracht. In dei Regel dauert es gar nicht lange, da liegt der Schwerverwundete schon auf dem Hauptverbandplatz, dem Ope-rationslisch, wo, wenige Kilometer hinter der Hauptkampflinie, erfahrene Chirurgen in Narkose, unter Ausscha'fting aller Schmerzen, das zerschossene Bein genau untersuchen und nach den Grund- ABtefitx Stets hilfsbereit Aus der Arbelt einer DRK-Schwester In «inem Marinelazaratt. Ein Sanitätsgnst Ist der Schwastar baim Bereitlegen dei Instrumenta, Tupfar und Binden behilflich Schaft versorgen und behandeln. Wo es Irgend geht, wird das Bein erhalten. Wenn aber, vielleicht wegen allzu starker Knochenzertrümmerungen oder wegen der Zerreißung der großen Blutge-lasse, mit dem Bein wirklich nichts mehr zu machen ist, dann wird die Optration mit aller Sorgfalt vorgenommen einem vorangeqingenen allzu großen Blutverlust wild durch sofortige Hlutübertragung und andere Mittel entgegengewirkt. Es ist für den Laien schwer zu ermessen, aber durch die nüchternen Zahlen der Statistik einwandfrei festgelegt, wie viele Leben schwerverwundetar Soldaten in diesem Kriege gegenüber denen früherer Zeiten gerettet werden konnten «nd wie vielen, wenn nicht die voll« Kamplkraft, so doch Leistungsfähigkeit und Lehensfreude zurückgegeben werden konnte. Wer In diesem Kriege sein Bein zum Opfer brachte, weiß, daß die Zellen vorüber sind, in denen jemand didurch zum »hilflosen Krüppel« wurde. Es ist immer wieder augenfällig, und für dle-)enigen, die so leicht verzagt zu sein pflegen, beschämend, wie unsere Kriegs-verschiten ihr Schicksal ungebrochen in die Hand zu nehmen entschlossen sind Die besten Arzte, die neuesten Mittel und Methoden sind überall eingesetzt, um ihnen damit zu helfen. Es geschieht alles, um ihnen. Ober den vom Staat gezahlten Ehrensold hinaus wieder nicht nur zu vollwertiger Arbelt und se'tjst-verdientem Brot, sondern zu neuen Aussichten auf «ine aussichtsreiche antstei-gend« Zukunft und zu neuer Daseinsfreude SU verhelfen. Man muß et selbst gesehen haben, wie Männer, die im gegenwärtigen Kiic-ge ein Bein oder gar beide Beine einbüßten, trotzdem Sport und Leibesübungen aller Art mit erstaunlichen Leistungen betiel-ben, wie sie laufen und springen, turnen und klettern, radfahren und reiten. Und wie sie sich darin üben. In ihren a'tfn Beruf oder In einer verwandten Tätigkeit mehr noch als fniher zu schaffen, in ihrem Leben edna Stufe empor, aber keinesfalls hinabzusteigen. Sie darin m unterstützen, wird von unserem Heeres-sanltätsdienst eingesetzt, was Irgend einzusetzen möglich Ist. Alle In Frage kommenden Dienststellen und Verbände tun ihrerseits, was Ihnen zu tun möglich ist. Und daß auch das deutsch« Volk im ganzen, daß jeder einzelne In diesem Volk« a« begriffen hat, daß e« unseren schwerverwundeten und kriegsversehrten Soldaten Dank schuldet und zur Abtragung dieses Dankes an zusätzlicher Betreuung und Fürsorge nicht genug tun kann, beweist der Erfolg des Krlegshilfs-warkes für das Deutsche Rote Kreuz, für das dautscha Männer und deutsch« Frauen noch nlsmals vergeblich aufgerufen worden sind. furchtsvollen Blickfm die stolren Berg riesen, von denen der "iwige Schneo zu uns heiuntei leuchtet. Je näher wir unserem Ziel kommon, umso lustiger wird dje Stlininung. Lieder erklingen und di« Mitreisendon i Ze:chnerin Eli8nb«>rii Le»kov/.ii und noch 16 «iider < 1^ au-M .-idlnnen aus Mir-burg und dei nächsten Umgehung Sie alle Hlnd hier «u einer (jf'jnuinst.hafi zu-sainmenrjf'wachseu. G<"s.;ein »inandei noch fremd «rieben si* nun als yuto Kämeifliiinnpn nchiin»' tage um neue Kräfte für die Arbeit der Itomraendtfii Zeit zu sojnmeln. Zum AbMitle«!f>on sind sie alle v^ieder pilnktlich be; Tisch, In «»ner gemüt liehen Bauernstube, in deien Kcke eiu grün gekochelter Ofen »teht, and von der Deck« hol/geS' hnit7te L.impen br;u-ir.oln, sitzen si« nun ruit ihrei Lagerführerin und lassen sich das von Mutter Hrtller mit Liebe .lekorhte Lssen schmf-k-ken. Die gute Luft und die neue Umgebung machen Hungi'r und biingen Stimmung Bald steigt da» «rsLe l.ied imd erfüllt die StuSo mit heimatlichen Klän (len. Alles singt mit, aticli die M^innei, d;e an den Not)entisv:h'.»n sitzen Sind "S doch die gieicheu Lle:fei, die hiei zu Linde gesungen weiden, die Lieder der scliönen StoiCimark ... Am nächsten Morgen, als wir aus un-»eier Klapp« steigen, sind dl« Madel schon längst ira Garten bei lustigem Sp;el. Mit froher AusgelassenhtJlt tummeln sie ;lrh Im Grünen, besichtigen den Ort, schreiben Hriefe, liegen mit einem Buch im Gras oder nehmen ein Sonnenbad. Schii'.'"!!, v.el lu schnell reigehen dl« Tarje cer Sorglosigkeit und Rntspan-riung. De.' große Tagesraum, der dor Jugend zur Verfügung »teht, wird bei Schlechtwetter lu geselligeiu Belsam mensein benützt. Dort sitzen si« dann um die Lagt:rfüh;eiln und lauschen ihien Erzählungen, lernen neu« Lledöi oder spielen. So vi»rgeht «In Taq nach dem anderen. Die Farbe der lungtin Gesichter wird schon n.-ich den ersten Tagc.T des ^ufcn^hf^l!es eine andere, f^srh und rosig .ftHlenfalls ober wird dpr Arzt, der s'e nach Beendigung des L^iers w:e<1er untersucht, mit ihnen zufrieden sein Vater und Multer diihoim aber slcheillch auch. Unsere Ali'u-h'e ^s^^Tiru'P hat gesch!-"-aen Em leiyier Blick iio-h auf dei « nt d'f Beiqe. die rurn lfbleibenden Mädel, und wir ziehen los, VVir wollen )a n-^f h unso'e weik'iVUu'n Ruh."n in Hfhis bei Scbladmincf aufsuchen, rlle «ich dort (n j e'iiem Eiholuru! •'iqer befinden. Schon sch'.'imelt sich ■'••• -'iig der uns norh beute dorlh r brinqen soll, riur^h das Gesüuce 7UirK k, dt>'n si hönen Fnnsta! zu Von upscn n lii'cen wollen wir fias nd'hste MjI erzählen Norbert Jegl1ts.''h Julia ilüd^j^er bn Unlerland Von kommend triHt heut«, Sams- tag. di* ISLiM-Krichsr^ferTritin Dr, Jutt« Rfidi]{et m Marburtt lu eincni karten B«-such iu*. L'ntrrland« «in Im Varlauf d«s Vormittag., wird »!• in MarburiJ «iner .Sciiuic "tr Btxuch ahb^atten, worauf si« sich nach Rast begibt, um dort das Jugendheim xti bk>iich1)|ieD. In den Miita|{s-ttundcn tiiüt der Gast auf Schloß Frcu-depau ein. wo ihr die ßanntnädcHührerin-nen der Linterstcieraiark Torjestellt werden. Fesiich von der Rcichslraueniiihrung Am Mittwoch traf die Mitarbeiterin dsr Roiclt>irautfutünrerin liauptabteiluntSslel-terin Warneck« in Be{^lcitun|l der Gau-j frauenschaitilciterln zu einer Bcsichtl-I gun^s'ahrt in dut Untersteiermark ein. ' Ihre Aufmerksamkeit ){ult in erster Lini« ' di-m .^u{J^ahe^^;ebIet der Ansiedlerb«-tri'ucrinnen 'Ic» Deutschen Frauenwerk«« m Kreis Rat.n. Vota Aniicd1un|{s|tebi«t kommend HtS'tete lie auch dem Kreis C;lli einen Besuch ab. In Tflffer, Cilli und Rohitsch-Sr'.uerbrunn nahm sie lln|{cr«n Aufenthalt, worauf «i« Über den Kr«ls Pettau ihre Weiterreise antrat. Überall wurde sie freudij befjrüßt Ihr« gröfit« Atifmerk«amkeit Nchenkte sie den Kinder-Gruppen, die ihr Lieder Toreangen, In Ro-hitrch-Söuerbrurn wnirde lie ron Kreia-fiihrcr Dorfn^eistcr willkommen geheißen. In Anwesenheit des Ortsgruppen föhrers und der Ort»frsuer.amt»!eit«rin wurden die beüonder*^ Auff^aben d«f Fratien Ini Krtet2« durchbesprochen. Mehrere Tr«n«T gezogen. Kaum haben sich fiie t>raun«n Glücksmänner wieder Tn den Straßen unserer Stadt gazeigt als au:h schon drei Treffer m ]e 50 RM gezogen und prompt ausba-7rL'u^träger Major Bachmaler In Guuobitz Montag den 21. Juni, fand in Gonob.i im Kähmen des Steirischen Helmj'bundes eiu Vortrag des Ritter-kieu/trageis M or Ludwig Bachmaiei .statt dei finer te;ne Erlebnisse au d«r Ostf^mt sprach D^r Vortragssaal war ausvorkauft, denn tum ersten Mal« b»>f'br! «tn mit d«m Ritterkreuz ausg«-/»•IchrK'fei Offizier Gont^bltz mit seinem K h Mit schlichten Worten sprach rior R "tnei dbor seine Erlebnisse in der Sowioiiin »n dir auf die Zuhörer einen fllif-rw ''» aer.deii Findruck machten Di« Gon< '/ei BevÖ'kemng dankte dem Vor^r.-tnenden 8»»1ne Ausführunoen mit Tc ''hllchem Heifall, Heitere Stunden für die Gefolgschaft Vorbildliche FieizcitgestaltuniJ in einem Marbi:rger Betrieb Den Gefolgä: hBftsiiiltglU'dern m der freien Zeit nuht nur alle Sportartau in den eigt^nen An ujuii zu e:motj;:chHn und so .(.ui Erhaltung de: körperlichen Spannkraft und Gohuii 'ung der ratigon /.u sorgen sondern auch zur Aufheiterung und kameradsi haltlichen Verluin-donheit beizutragen, diente ein am Mittwoch in einem N ..rburgei Groübetnebe veranstalteter *Hiiniei Abend«. Das Ptogriimm gestalteten mit Hille einiget '-iste vom Mniburger Stadtlhen tet die Arbcitskameradinnen und kauie raden selbst, S'-hon die «rst»»n flotten Welsen des Streic horchesters tler Werks kf"pplle t. = iid: n 'ipi d^r Zuho'"■ schifl Aufi.fill Hcn- Wr. Ob il« wohl SchOnes träiuueu? •nin und tempera-mentvo ien Geianqvoitiägen dar Sou-bieil« Maria Kaufltsih Jedesmal T«r-'iitfiiten Sonderapplaus Ihr abttnd-«rhliuOend qvbrachtes »Ungarische« Ljedl« war slchetlich t.ne GlAnzIelstung dei heiteren Opeiettenkunst. Bravouröses Können "iul seinem Instrumente bewies der Haminiruei Akkordeonist Mar-ri. k der es in gi niiitvoll-gelassener Art vcr^'and ;nU f.. .'lem »Ui Hanihurgerisch« s>-in ■ recht ial):ieichfln Landsleut« zum Ni.tsingen anzuiiKjen una In Bewegung ..u bringen Fii: die sich sozusagen in Mehrheit befindenden übrigen Hörer war es luy^i-ith ein Vergnügen, ihr« sunst kühUMi Arlü'it-k nii'radpn von der Elbe im eir!«'n;H'-In n Element zu sehen. Meitfiatelt Li legte luch eine Mädel-grupne doi Grlolgschaft mit einer musl-krth ■-iien G4'r hts«/ ne und «inigen ander :ii svlmmiuig-vollen Bildern Kameradin Ober . uner als verflixt herziger Karnt* -*rhiih q-fiej In ihrem in heimatlicher Mundart gt»bracht.m qemütlichen Erlobiii«-'! ::rht au.mebniend qut. Viel rjt'sun '.. "hrn -'■ettui auch die von llfl'ien r uii«- Haar gt gebenen Kurz-'tui e lus. Eft w= "in ■uter ni|!' .r).:| ui': Vfii''"'tPr dfl H'b'^r-Ui ■ tag des DU ht< rn Zur 25 \Vu'd'.Mk> hr di's I ■; 'vig* s Pfter Rosogyets in dt-; : nh -i pt- stAdt Graz c ne K ht n uts.i. .er kultureller Verdiistoltum- n -irttt. Der Mu-Rikverrin für SlfhTiii.i. k unt' r se:ntni Ulriqentpn Horni.nin \ -n S« hmc;iil( l bringt am 1 odtist. q, Sdin^t kj, drn 21). Juni, eine Auffuh i :':i ■ Wolll,; ht-n Roqwiems ', das d'r -ohn dus D'-hters, Dr. Sepp Roscggpr n rh Wort i ilfs Vü-tprs kompnnirrip. Als wirken mit- Isolde R.rh! ':irii von li.irt'sch, Dr. Hermann Jurli SUi itsopor VVirnl und Josef Janko Die feicriiihc r.denkbtundo mn Sonntag im .Stoldn,"ns.ial, in dcn-ti '.lifti I-punkt Pine R d<- vnn Cure 'er und Reichsstfltthditei Dr Sigfrii :1 1 !■ ; r-!h r stfht, wird mit di r Purayil^a'- iiber d i-> riinfarrnlhcma der 3. S-nr.h'Miic vi-n Anton Rrutknpt oingvlfitoV !'■ 'rr Otl-hc (~irch ■ ster spif'lt sndrM II d'c Oxw- '-k o l'-'l des steinschen K'> n;)onis!'>". h F'-s lern« Die G( drnkfpuTn i ''ini: festlirhc AulfüluiitinPT ger-GedpHk-^tiinde am 1 lull 1I -; ht:' 'r' '^as KroPmpr-Tr'o ('irfl-'. pin 7 rfo v:ni Dr Sepp Rospqqor d^r nrh von dpr pt'-nen Verbtmdrnhpil seines V^'ers n !* MJ'-' *''r ; id t>,-ster Franz Neiik'r'-hn«'-'', Ausdnirk verleihpn. ■' "nm r":-h t ; ;p1. l"i Ferdinand Mavr'-b'^!'r • m n'rq'li"iter Wien liest d'-s K r iol m -n^r Mutter« ans R 'st 'v'ers ^V.^l!dlu'm. t-. Stadttheafer Marburg zur Straßen:=:aiT»ml infJ Per Vorverkauf fftr di? Abccbiodsvor-•tellun|{ den StidJ flic•t r*' ^\arblll ; nm 11. Juli findet beule nnrbniH!?»'? von 1*1 bis l*) Uhr vo-- dem Kino'-io'.k it' d^r Tcgctthnffslranc «tntt O.' A.«riifrn;to nach F.inlrittsktirliii w:ir bci'-il^ stark. Siimll'chc Intci rntrr u ' 'iton 'c- , doch auf di'n hcuK' ^ ■ kauf vcrwic.'pn wcr:'i n. N '^'"n 'It-n | lern des DRK ivcrd'*'i ;'n H '" «t Stclli | rämtüchc Künstler ' • S!.!-*!- i'iri j Sammclhü'.h<.rn srh i-i-if . \ . icM dabei auch nocf- p ^mixM-lclie Chcrrrt-•chun^cn /.n crwnrtm. Vorsp:::lstu"-^e der Krcismurfiksc! ülc C:Ui Zum Abschltin d."' z' o'tcn '^cl-n]inb.rcf vcranslnltct die I'Crr\n^M Cüli eine Vorspiclstundi', dir 1 t 'b^n 29. Juni, um lihf. im 1 r-^Uaal des Kreishauses sialtfi'idot. l.ir.i- '*'<0 von SchQlern wird d ilnii auf ve:' i^iMedent-n Instrumenten, in rie-ipni' Gru| pt nmü' irjc-ren und im Rannori-bc^tcr n, u.is sie in diesem Jahre ceU-rnt b.Tl-cn. I' c Kreis-musikschiile Cilli, dir unlvr il'.n-m tor Gustav Mi'iller riP'.n s^o) 'H -'imi'I v r- diV' tim ; füf breite Kreise von In: t. '-t n Or^ j Eintritt ist irci. Kameraden, es gilt nuni Brief eines Untersteiren aai dem OttM >Die Zeil in der wir leben, lehrt uns, mit Worten spursam um/ugrhen. Schweigend die Pflicht tun, d.is ist die Parole dos lages. Immer wissen, daß dds Schicksd! des einzelnen eins ist mit (hm Srhirksdl der Cieiiieinsch itt. Immer daran denken, daß für J'rt.heit und Vaterland kein Opfet zu grob ist Und ein unverrückbares Ziel miissen wir vor Augen hdhen: das ewige Reuh! Die Vei'intworlung vor der Gcsrhichte, die auf unseren Schultern liegt, ist groß. Roai oder Kaiser, Preußen oder Österreich, das sind die Zeichen gewesen, unter denen unsere Allvonlern in den Kampf gezogen sind Wir k.imp'en um das Reich. Wir haben keinen Auswf-g. Alles gewinnen oder alles verüeien Wann hat uns die Vorsehung ^•or eine ■ ihnJiche Entscheidung gestelHV Während ich diese Worte in mein Tagebuch eintragp, geht im Bisten die Sonne auf. Der Bleistift wirft auf d.is \<'Oiße Papier einen langen S( halten. Als Sihreibiinterlüge dient mir der l^eckel m(!ines riinkgerälcs. Wir stehen zwischen zwei Sihhifhlcn. reden .AuqenMirk kann der Bei« hl zum Vorinarsrh kommen. Wir liegen ni Gfiis und warten Jeder ist mit seinen Gedanken beschäftigt Einige schrpiben. Woian mag wohl doit der lange, blnnde f^äne denken? Weit über d>)s lonktrid qcl'PiKjt sclmarchl Ka^tre. unse» f'ahrrr. '^(^sh'mint träumt er von •meiner Braut in Tel'einnrk. Andere h.'Hen sich in einer Ecke zusammencfefunden und spieb n Sknf. Die harten Kfinijjfe haben uns zu eine' unlösbaren Kfmeradsrhaft 7iisammpi'-qpf.rhweist Hier ist im kleinen zu Wiiklichkeit geworden, WM sich aiait im großen vollziehen wird, die grofi-gei manische Einheit. Wenn M heißt: stürmen, verfolgen, die Stellung halten, da stehen sie, die Freiwilligen aus Holland, Dänemark, Noiwegen und Finnland mit uns Schulter ao Schulter und kämpfen wie die Löwen. Viele Grlbar teilen sie mit uai, genau ig wie sie unser Schicksal teilen. Einei let um rar festen Gewißheit geworden: das Blut, das in unseren Adern fließt, wie auch jenes, das für die große Sache vergossen wurde, wird um über eile trennenden Gesichter hinweg in ein gemeinsames Reich führen. Wo werden wir morgen stehen? Wird unser Angriffsplan gelingen? Wie stark ist der Gegner? hat er unsere Absichten erkannt und seine Abwehr organisiert? Wir wissen es nicht, nur eines wissen wir, daß wir alles niederrennen werden, was sich uns in den Weg stellen wird. Wie immer werden wir auch dlesmel hart zuschlagen. Wenn am morgigen Tag die Sonne aufgeht, dann werden wir ein Stück weiter nach Osten, aber auch ein Stück von der Heimat sein. Heimat! Selten kommt dies Wort Aber unsere Lippen. Obwohl sich unsere Gedanken, Erinnerungen, Wünsche und Pliine an diese sechs Buchstaben klammern Obwohl unser Kampf erst dadurch seinen letzten Sinn erhAlt. Etwas hiilt uns davor zurück, es ist wie eine innc^re Scheu, als ob wir fürchteten, das Wort verlöre von seinem beschwingten Klang, wenn wir es allzuoft In den Mund nehmen. Wir sprechen es nicht aus, aber In unseren Herzen tragen wir sein Bild. Alles Schöne und Erstrebens- werte vereint dieses Bild. Heimet! Wir nennen so jedes Fleckchen Erde, das uns besonders ans Herz gewachsen Ist, wo unsere Wiege stand, wo wir unsere Jugendjahre verlebt haben. Bin blondes Mädel, deutsche Musik, deutsche Kunst, all das ist uns ein Stück Heimat. Obwohl uns viele Tausende Ton Kilometern trennen, fühlen wir nns Ihnen inniger verbunden denn je. Wenn wir einst aus diesem Ringen heimkehren, so werden wir als kostbarste Erkenntnis das Wissen um ihren unvergAngll-chen Wert mitnehmen. Ich werde nie vergessen, wie sehr uns einst In einem Bunker, wAhrend 'draußen feindliche Granaten krepierten, die Klinge von Beethovens »Mondscheinsonate« ergriffen. Wir haben erkannt, daß nicht nur die Lieder von der Monike, Rosemarie u. a., sondern auch die alten, ehrwürdigen, wie sum Beispiel »Am Brunnen vor dem Tore« wert sind, gesungen lu werden »FertigmachenI« Dieser Befehl rüttelt uns auf. In einer halben Stunde treten wir an. Wir wissen, worum es In diesem Kampf geht. Dieses Wissen macht ans stark. Mit übervollem Herzen stehen wir in die Schlacht. Die Vergangenheit het nns gelehrt, dafi wir Im Osten unsere germanische Sendung zu erfüllen haben. Die Geschichte hat uns eine hohe Aufgabe gestellt. Zeigen wir uns dieser Aufgabe würdig, damit die, die nach uns kommen, nicht an unseren Grlbem rorQ-bergehen und uns fluchen I Auf denn, Kameraden, es gilt bvbI Sepp Jelleni Briefmark rn 'o-r. Gcmc'rsr' ait | Das Amt Volkbilclnii;.; < In n ■ Hcunatbundes in M.i'l.iii;.' Iiilnt in di 'i I nächsten Tajjun di»; I cinc-i j Hriefmarkensumml. t-üi'ii ■'i.si.'.'ifduich | Auch für Sfliiilfr 'i"i! ■ ;:i.: ist • eine ahnliche Gc'i:i'. i.i (.Ii.!. , i i.iüi In- j icressentcn möft* p -i;!;!-! iinv . / ' l.c!i bei f der Dienststelle dv«. Atriiv'- \ .l;tb lJurM_< j in Marbur({, Tc^ctthoff>,lrnlJ^- K), vomier- | ken lassen. I Appelle der PaiIeiq'''Wi^'> ri Im Kreil; Mdrl)urg-lünd. In > !■ I ifu-r, ; fanden in Gotiobitz, \\ - b'' ^ Windischgraz und Marl u <: A, ; fi di'i s Mitglieder der N.'tiDiMi. -/.i'1 -fheii t Deutschen 'Vrbeiti ■ ii'i:Ipi il' *! i\i'.'i^^' ■ | Marburg-Land st iiv 'ici cu!' !■ i -h . rer Doboczky uhci fif :* ' ' ^ | rischen Hpimatbuin'r.'s ui"! i''■ lll^ ■lnq aktueller Fraqri' -Jir.if'i Platzmusik Im MarburgiM Staillp.iik. Von 11 bis \2 l'fir fiiu.iM -n' SM;uit.iq Im Marburqpr Sta(l,[)nik n.u Si . 'k i-./prt eines Muslk/uqp^ nuf foliif!.'!'m I'ro-gramm statt i.'Hiinnsf in.'i ': M.irsc'i von F, V. Blon; Ouvi*r'ure nnii ich König wär« von A. Aii.'iri; f".!; t.isie aus »Tiefland" von E d'Arf''''r': II :'"l von E. Hlldachi r'i'-hpir!ini?.f:'' 'li-r Et'^ch, Walzer von F Garrnai J:K[d if''hwuler, Richthofen-Marsch von P, ü'iHKipi Appell der .Iitti'.rsrhall di' Kreises Lultenberg in Ahstal. In An vf -i'nh' it des Kreisführers land k M.'li'h in Ab Bffll ein Großapprij do; I ne;•;( au' dem ganzen Krr sr- statt Pic M 'w r^unr! des Musikzuq(;s der 1. iii.uins'-hai! und der Mannpr^iiiqsc bar .ms Ah-^tp gab dem Appell eimii qin/ lii-scr dcMf. feierlichen Anstrich Na(b'lc:'i Mpop ringmeister Paidnsch ansfc'ii' des v^r hinderten Krcdsiciq'Tinr'':-; "ri Bcr'rbt über die Maßnahinfn ilor ICM'isiaqfr Schaft erstaftet hatte, erq-iff Krpi'ifiih rer Ing. Nemetz das Wurt zu Idiigt-ipii Ausführungen über die Gpsi 'h'h|p di' IJnterstelermark. Ansrhli"^"nd f'^nd Ir^ Heim eine Theatorvorstelhuui statt, drn viele Jäger beiwohn'pn. Wir verdunkeln Im .TunI von 23 Ids .1 IThrt 70. (Jeburtstag. Thrcu 70. Gelturtsfag leiert in Marburg heule in voller goisti-<)ür und körperlicher Frische die Fi-nanzbeaniterisqattin Frau Maria S'rein-schak. Die Jubilarin ist durch zwei Jahrzehnte eine treue Leserin unseres Blattes. Todesfall. In Marburg verschied im liohen /vlter von Ü4 Jahien die i'riviite (Jftilie Srhreiner geboicm' Greiz ai.s der Günther Prien CJasse in Marburg. Laßt werdende Müllei niclil wailenl Daii Arisiehen tieim Barker, beim Plci-scher, beim Milchverteiiei, bei ilei l'isc.hverkaulssteile und aul dem Wo- hi.'nniarkt ynhort heute zu den IJnan-nehmlic hkeiten, die jede eiiikauttnde Hausfrau, weil kriegsbediiigl, in Kuui nehmen muß. Besc.mders schwc^r tciHt jedoch das >'Srhliingeiistehen-i den weidenden Miitteiii, die DfUlschlands Zu-kiiiilt tm'ei dem Her/en tragen. Rücksichtnahme auf ihren Zustand ist tüi jeden Volksgenossen, dei Anstand unri Takt besitzt, eine selhstverstiindlichc Pflicht Er wird deshalb überall fler werdenden Mutter ohne besnndere Aufforderung den Vortritt lassen. Ziliiei- und Gitarieubeiid in Rast. Aul liiniadung des .Stuiriichei. lleimalbu-.deii «).ibe-lh Helienslreit, Angaslelltei Lorenz Steiner, Feldwebel, und Anna Lorber. Aneesjt.'llu'; Karl Tutmert'i itm, l'üz., uimI ('h.irli'tte Henriquez, Aagi.'Slellte; Komad Ins, Webermeister, und Maria Kadiu nik, Köchpiii Fugen Schilnik. Anqeste'' Irr, und K ithorina Rafolt, Schreibkralt JoFel 'Ijpd'cr Gi( freiler, unti Maria Kr"'ii ker, ohne l'rrulj Johann Leber, Textilingenieur und Anna Nfesaritsch Abi-turientini Fi.inz Koropplz, Heizer i. P. sind M-i'hilde Riesnik, ohne Borufj Petcir Riesner . S' hlossei, und Therese Pplschar. lr.nd'iibeiterini Viktor Beide, DrehPi lind Luiimilla .fus, Fabriknrbei'iMitii Iweinsdiifsch, Arbeiter, und Maria Ansf bei, f^ibrikarbeiterlnj Stanislau l.cischnik. Arbeiter, und Aloi^ie Pre-losflin'V Flnusqehalflni Franz Alker ObiT'-M'fifltor, und Thusnelda Eichelberger. Ahtell'irigslp!terini Rudolf Wf t-sihrrplf^'l Lackierer, und Mnfs'p ffer-wat, \''o''VSnferlni Heinrich Dr. Karl Fi-Iflfero, Obprarzt. und Hildpnnrde Ku-rnn f ehrerln llnfülln Im KreU Cnil. Vcm einem I.in-di-iii)aum, wo sie Blüten pflückte, fiel d;e .5<)jahrige Franziska Hriberriik ans Le-tusch und brach sich den Oberarm. — Von e nem Kirschbaum fiel die .57)dhrlfie Therese Zwickel aus Sc liplesno bei Hofrain und brach sich den Fuß. — Der 26 fahre alte Johann Broschmak In Alten-biirg hackte sich heim Holzfiillen zwei Finger ab. — Der In der Glasfabrik in Rohitsch beschäftigte fiochus Straln erlitt schwere Dche Jujijend sich ebenso zum deutschen Gesicht bekenne, wie sie es in den Kul-turta(Au{ die Plitsel Ferilgl LosI« Und schon spranfen die ersten Jungmidel ins Wasser, um ihre Kräfte im 50 Meter Brustschwimmen zu beweisen. Hisr wie beim 10 Meter Brust« schwimmen für Mädel, bei den Wett* kämpfen der Pimpfe und Jungen, beim Rückenschwimmen und beim Kraylen — immer war es die gleiche Begeisterung und der gleiche Eifer, mit dem die Jungen und Mädel bei der Sache waren. Doch die Zuschauer standen ihnen nicht nach. Mit glühenden Gesichtern und erwartungsvollen Augen folgten sie ihren Kameraden. Hier hieß es; »Franzi, ziiiehl«, dort erklang es im Sprechchon »Gehma, gehma, gehmal«, andere wieder gaben mit *klaB, klaßl« ihrer uneingeschränkten Bewunderung Ausdruck. Diese anfeuernden Rufe wurden zum Orkan, als nach sehr schönen und gepflegten Proben vom Schauspringen die Stapelkämpfs der Jun> gen und Mädel an die Reihe kamen. Doch nicht alle können sieifcn. Und so waren es immer nur wenige, denen beglückwünschend von ihren Kameraden und Kameradinnen die Hände geschüttelt wurden, als sie außer Atem und etwas erschöpft, aber strahlend am Ziel ankamen. Abgesehen von den Spitzenleistungen waren auch die Durchschnittsleistungen sehr beachtlich. Im einzelnen wie im Mannschaftskampf wurde im guten Stil und glänzenden Ergebnissen geschwommen. Doch wurde auch beim heißesten Wettkampf um den ersten Platz nie die Disziplin vergessen, so daß der Schwimmwettkampf in vorbildlicher Ordnung seinen Ablauf nahm. Tieifen der Weltkriegskameraden aus dem Ober- und Unterlund in Wlldon. Am 2(1. Juni land zur Erinnerung an die Gefallenen des ersten Weltkrieges und aus An-IdlJ dos lüjährigen Bestandes der Krieger-kameradschalt der ehemaligen 47er Im NS-Reichskriegerbund Ortsgruppe Wilden eine Gedenkfeier statt. Abordnungen von ehemaligen 47ern, darunter auch eine solche aus Marburg-Drau, nahmen an iliesei Feier teil. Um 9 Uhr fand eine Kran;i%iqen auslosba- führte Funk in München aus. wisse jeder, Schatzanweisungen des Deutschen T —' r» . . Reiches vom 1938, Dritte und Vierte Folge, sind bekanntlich zum 1. Oktober und 1. November 1943 zur Einlösung zum Nennwert gekündigt worden. Um den Inhabern der gekündigten Schatzanweisungen und Schuldbuchforderungen eine Neuanlage des Kapitals zu ermöglichen, wird ihnen vom Reichsmi-nistei der Finanzen der Umtausch in 3 % ig« Schatzanweisungen des Deutschen Reiches von 1943, Folge II, angeboten, die am 16. Oktober 1964 fällig werden und auf den Inhaber lauten. Die kleinsten Stücke werden in Abschnitten 1-1 . ,izu 100 bzw. 500 RM ausgefertigt. Zins-' Vermögens. Also! Wer spart, ist weise | jg -1-» • I Oktober jeden Jahres. Der Z«n»enlauf | ar.fßeleCt d .ß RpfllFcUrfllll iin Lcbctl ■ ^ie Tiere sie am besten erreichen kf*niien, Derurswani—cm Wicnngcr ocnrui im L,CUCU| ersten Zmsen am 16. April 1944 fdllig Ununterbrochen nagend, k ripc'v.'n sie 7'.vi- Seidenraupenzucht im Unterland Im niBTortrag 1. /nll t« 4«r P«tt«a«r Hfcu^tschul« Dl« aystcKatiseh« PfUga d«r Seiden-raiip«, in der Mittelstcicrmark schon seit langMS «ingcfOhrt, hat nun auch itn Lin-tarlaod begonnen. Im Kreis Pettau, bIk erstem d«r Untersteiermark, lind seit dem Jahre 1942 die Vorarbeiten an dor Haupt-sahul« Pettau und an der Schule Winler-dorf schon so weil gediehen, daß dit. Arbeit nun im ganzen Kreisgebiet in Angriif g«nommtn werden kann Wi« die Kreiibeauflragtc fflr die Seidenraupenzucht, Hauptschullehrcrin Czcr-ny mitteilt, finden sich im ;;unzen Kreis-gebiet dank lange zurückl.e(2cndcn früheren Versuchen genügend Maulbc^r-blum«, um für den Anfanif die not ^e Nahrung für die geirässi^ien Tiere /u haben. Das Petlauer Forstanit zioht 80 000 Sträucher, die noch in diesi.ni iicrbst allerorts an Straßenrändern, rjfihnda.r-men, um die Sportplätze usw aus>;e.-.wtzt werden, womit ein groUzü'ititr Aulb u in diesem klimatisch bcson^iers giinst.iicn Gebiet ermöglicht wird. Damit ist der un-tersteirischen Landbevölkerung ein neuer Erwerhszweig erschlossen, der dftnk v-stcmatischer Förderung durch dif rnnfi;:! -benden Stellen bald eine hi'Iier niclil tio-ahnte Bedeutun'J crlanjjen wird Interessant und lehrreich ist ein fie-such in der Zuchtanstalt der idrnr.i c pen. Schon lange vor SchnlbtKinn i.l FrSulein Czcrny mit ihren Scbuk-rinncn an der Arbeit, um di* Raupen r.ti betreuen. Die Schulkinder brin^rn läi^I ch frische Blätter, die nach wobldnr-lid-ci'- Di«, Befähigung ist fflr den Lehrling entscheidend Ib dloMD T«g«i «Mt auch Ib der Unt«rit«i«rm«rk di« Mniftwehl der Jugend «in« w«*«ntUcke Rolle und manch« Eltern werden beiorgt od«r ▼l«II«icht gar zu nachgiebig g«g«nüb«r dan Wünschen der Jugend um d«n zu «rlernan* dan Beruf lein. W«nn Junge, Jetzt aus der Schule entlaesene Menschen einen Beruf erwflhien, dann Ist ei eine selbstverständlich« Voraussetzung, daß sich der Jugendliche auch für den erw&hlten Beruf eignet, denn «ine wirkliche Be-ruf«arb«lt rwlengt Tollw«rtlg« Arbeits-krlfte. Des liegt nicht nur im lnt«reaae dee den Lehrling tu4% igen Schatzan-weisungen wird sich die Reichsschulden-verwnltung mit den Schuldbuchgläubl-gern unmittelbar in Verbindung setzen. Kapitalflucht det Dollars nach Columbien. Auch Columbi«n hat Jetzt die Erfahrung machen müssen, daß mit Geld allein noch nichts su schaffen ist. Mit unverhüllter Verärgerung stellt man heute in Bogota fett, daß das Ausbleiben von Gegenleistungen der USA die Durchführung zahlreicher wirtschaftlicher Entwicklungsplan« der Regierung verbindarti während Columbien seine Llaferungen nach den Vereinigten Staaten noch ständig steigern soll, bleiben die Lieferungen aus USA vollständig aus. Es findet so eine unproduktive Anhäufung von uneinlösbaren Guthaben statt, die durch einen reichen Zufluß von Fluchtkapitalien in einer von der Co-himbianischen Regierung als gefährlich bezeichneten Weise anschwellen. Bs handelt sich dabei vor allem um USA-Ka-pitallen, die der Steuererfassung entzogen werden sollen. Um diese »Geldschwemme« zu kanalisieren, hat die Regierung ein neues Gesetz erlassen, wonach alle überflüssigen Geldmittel von Banken und Unternehmen In zweijährig befristeten Celdscheinen der Bank von Columbien angelegt werden müssen. aus den Eiern gc.ichlnpfl, ?o winzig klein, daß man Milbe hat, sie überhaupt zu sehen, dort schon einige Zentimeter hp(i j oder schon fast finiJerrtroG, Auf di' l^im-hafte FrnjJ(e wnrum denn die K'i^tcn keine ScitenwSnde haben, die ein Fortkriechen verhindern würden, erf.^bre'i wir. daß ihnen derlei gar n'cht einf UI', da s'o ja als richtige treue Haustiere z-iciitrl sind. Auch hier ist es die untcr«(eiri"^^che Fr-zleherschaft, die sich der reuen F.in: ''h-tung besonders annimmt f^onnerst-iij des 1, Juli, werden |e ein« I-ehrhrnf' «im jeder Schule des Kreise* ffir d'c Rimipot»-zucht geschult. Am N.iclimitta!* dr'-T' irn Tages Ist diese Finrichfnn^ der TT^nni-schule zur BesichMgiini; fflr nlle Vc'Us-genossen freigegeben und um 11 Tlhr f'n-det ein Filmvortrag sta't, d^r Ober d'-n im ganzen Reich vorbildl-ch du-cborfimi-sierten Seidenba« lehrreiche" Aul gibt, Frl Czerny 1 ndet zu d'e.'f'in trag herzlich ein, d'*sscn Pec^ mflsscn, so lanf'r er w.'ibren^' fflr Ballon- und Fallscliirmhiil!-n c i m. gebraucht wird, K-r SPORT UND TURNEN Die Gaubesten im Fussball am Start Der erste Vergleichskampf Alt Steiermark gegen Untersteiermark Im Marburger Rapidstadion wird es am Sonntagnachmittag eine großangelegte fußballsportllche Wettkampfvernn-staltung geben. Erstmals treten sich die Pußbalirepräsentanten der Altsteiermark und des Unterlandes in einem Vergleichskampf gegenüber, um nach dem Abschluß der Punktespiele noch einmal die Frage des Kräfteverhältnisses aufzurollen. Die unterstelrische Fußballelf, die diesmal erstmals in Erscheinung tritt, wird sich aus den besten Marburger, Cll-Her und Trlfailer Spielern zusammensetzen und so die würdigste Vertretung des Unterlandes abgeben. Auch die Alt-stelrer rüsten mit besonderem Nachdruck nnd haben In Ihre Elf Spieler aus Graz, Kapfenberg, Donawitz ujid Roson-thal herangezogen. Dieser denkwürdige Wettkampf begirtnt ym 17 Uhr. Um 14 Uhr findet ein Jugendspiel zwischen der Deutschen Jugend von Rripid-Marburg und der Hitler-Jugend von 1, Koprivnik Ii, Mrvci, Fürmann, Hrasl Sturm-Graz statt, dem sich um 15.30 Uhr Scholz, Tsrhech, Großmann. Die ein Freundschaftsspiel zwischen der Abt. pachgruppenleiterin. Benzin aus Kautschuk — e!ne japanische Erfindung. Der Rohstof'k.'.lrrider rifr Welt wird erh"h!irh unuicorfUi ■[. A s Kuhle kann Seife iinti Spoisolott nPW'.);i-nen werden, Mais w-rd ve fpu»rt. fs gibt Textilfasern. svnthe'ii<.ch heigor' 'It, die haMbnrer sind oK d"r br-.if e'iqli-srhe« Wollfaden. Dp ,Idn..ner konnin sich gegenwärtig nicht lor - retten. In Nipderiä'idisih In;! ;« und n Malaya fällt eine Etnto an. ur di. n ijapanisrhon WlTt'srli.^tt-irnnni k- iiP -gende Spielerinnen pünktlich und ver-jwendunq vorh^ndm i.st. I"). r i! ait'--läßlich am Balinhol, um 7 Uhr früh, zuiübprf'ufl ist das «"idPPMiii. k ".ri' K iit •• erscheinen: Bajde, Vali'nlan, Koprivnik ührrfliiß. HM>.il;pn h.i!t.> " .mf irqeiideino Weise d:p n ^ i r. Rapid und der Abt. Reichspost der Mar-burger Sportgemeinschaft anschließt. Wie sie spielen Für den Vergleichskampf Altsteier-mark gegen Untersteiermark wurden fol-geiide Mannschaften namhall gemacht: Untersteiermark: Margutsch, Konitsch, Krambergei (alle Rapid), Türk (Reichsbahn), .Jordan (Trifail), Tschatter (Cilli), Bösina (Rapid), Koß (Trifail), Ffeller (Rapid), Kollar (Reichshahn), Kroiner (Rapid). Ersatz: Trpin (Reichsbahn), Zorzinl Die Auswahlspieler der Unterateler-mark werden darauf aulmerksam gemacht, daß sie die Fußausrüstung vom Stammverein mitzubringen haben. Treffpunkt um 16 Uhr am Rapid-Sportplatz. Di« Prüfung für das Relchssporlahzel-chen im Schwimmen findet Sonntag um 9 Uhr auf der Felborinsel statt. Aus der Abteilung Reichspost der SG Marburg. Die Spieler Draschbacher, Selenko.Tomnschitz, Je en, Krelnz,Schweiger, Losinschek, Tschebul, Konecny, Zel-zer, Drewenscheg, Loschnigg, Plante, Schi- Altsteiermark; Stechovsky, Meisterl Sonntag um 14 (Reichsbahn), Pcchm.mn, Joschovski, 1 '^re Utensilien am Reichsbahn- Schuster, Streußnig (GAX), Urantsch; abzuholen und sich um 15 Uhr (Reichsbahn), Gergitsch (GAK), Meszaros Rapidstadion einzufintlen. Der Ab- (Sturmi, Tschebull (('"AK), Ing. EhrenqroQ (Reichshahn). Ersatz: Gritsch (GAK), ^ichwetz (Puch), Stifter (RiMchshahn). Wiener kommen ins Unterland Zwischen der alten Fußballhochburg Wien und dem steirlschen Unterland beginnt sich ein immer regerer Sportverkehr abzuwickeln. Bereits zu Beginn des nächsten Monats sind zwei Gastspiele der Bereichself der Wiener Reichsbahner angekündigt, dl« am 17. Juli in Marburg gegen die hiesigen Relchshahner und t^sdarauf In Cilli gegen die SG Clin mtreten werden. Bald darauf gastiert in Marburg der FC Wien und anschließend die SGOP Wien. Auch wurde bereits ein Treffen mit dem neuen Ltgamelster St. Pölten vereinbart. 87 200 Karten für das Endspiel verkauft Berlins Olympiastadion ist seit Tagen ausverkauft, und an d«o Vorvcrkaufsstcl-len hab«n viel« umkehren müss«n, weil das ominSs« Schild »Fußballkarten aui-v«rkauft« ihr« Hoffnungen sunichte macht«. Wi«d«r Ul dabei di« Frag« auf-g«worf«n worden, wie denn die Karten «igentlich verteilt worden sind. Diese Frag« kann wi« folgt beantwortet werden: An di« Sportvsrein« und Wettkampfgc- nieinschaften des NSKL wurden 30 000 Karten vergeben, die Wchrmachtkomnian-dantur und die Waffen-erhielten 22 000 Karten, den Vorverkaufsstellen wurden 15 000 zugeteilt, das Sportamt KDF wurde mit 5000 Karten bedacht, 3500 wurden an Verwundete ausgegeben, 3000 als Freikarten für Schüler der Berliner Schulen und ein Rest von 8700 Karten wurde unter »Sonstiges« verbucht. Insgesamt wurden also 87 200 Karten verkauft bzw, ausgegeben. Wenn wieder einmal längst nicht alle Wünsche erfüllt werden konn- j nicht bekannt. tcilungsloiter. Mül onen Kil'xjramm von K ^ wcndi n, enlwerler /\ir • ■ , , i oder als Heizmitorvil, (.ii ^ / ii ■ n-nnnq eines neuen W'rik-.l' • t"-") '' "» Endergebnis war di)^h r v.-' daß eine Johrrspintp in-. Mi nr i;.^ M wurde. Die J?ip mi''r w d'h'^'n KautsrhukiViPrf'iiß 'lli'srn n -^irht gehen. Seit dorn FriHv ihr i" mi ü dem m.ilayist hen n !i pt v ' ?= Laborafnrien an ■i'^r Vri'O't uni ^ suche, aus Kautschuk t! /i: winnen, sy^'pmn'i«:'h an« ii'iih.-'n f''* bisherigen Erqehn'«;-:^ wui-r'-^n ■'« sn (reiilich lipzpichm't, d;in ; " ' ü..;.:!-Pro>'in/. d'o pistpu lüdu^l für dip Trrihs?(iff''(nvimii' . f t wurden. D p HpTsfpilniin 'rf-. k' s • auf srhwpre ÖIp und "i* B :i in 7'!-närh>;f maq dif» nenr- Frü . ' fpn, nnd 7w.ir weil d « .t.i'Mn.f in ■ In Trifail kommt es am Sonntag 7.u t^eiif,,ulisrh-lnfiM'n w.p in :hiinui .r- einem neuerlichen Triften zwischen der kommen erobert h brn; n riu» ! .niie SG Cilli und der SG Trifail. Das Spiel s;chl ist de osf.jsiati-.. hf Hlhr-hi-f ■ ■■--wird um 16.30 Uhr am Sportplatz der viel qrftßer als d V -tkoTM" ' SG Trifail ausgetragen. Um 15 Uhr geht hergehen. Von den .I.ipino'ii wiM u'^tp'- ein Vorspiel voraus. diesen Umständen d ^ ne ir Die letzten Vier Im Tschammerpokal. beorüRt, sie verhreil t di« n!l< 's nr 1 Für das Halbfinale im Tsthammerpokal- sichert die jan^misrhe r-, ,!ib "ni-.-n t Wettbewerb der FuRhallveretne des Do- auf diesem Gebiet auch tui die /,p I n ii nau-Alpenlandes am 4. Juli Ist es nun dem Kriege. doch bei den ursprünglich In Aussicht genommenen Spielpaarungen geblieben. Es stehen somit Vlenna und Wiener AC, bzw. Wiener Sportklub und Florldsdnrfer AC gegenüber. Die Spielplätze sind noch ten, so liegt das eben am Stadion, das »zu klein« geworden ist und nicht an den Vorverkaufs- oder sonstigen Kartenverlei-lungsstellcn. Ans der Abt. Rapid der SG Marburg. Um 13.30 Uhr haben spielhereit zu sein: Butschownik, Herzmnnnski, Schlscheg, Auberscheg, Schef, Wtitsch, Lorber, Lo-kar, Webei, Wittek, Seiko, Smodej, Win-terhalter. Um 1.5 Uhr spielen Sche-scherko. Barlowitsch, .Strnad, Mai/en, Kokot, Unterreiter, Futschnr, Widowitsch, Fekter, Fasching, Hardlnka, Welle, Schorn, Jäger. Rapld-Hanilhallerlnneiy Fflr das am Sonntag, den 27. Juni, in Graz stattfindende Handball-Pokalspiel haben fol- FC Wien—Rapid Im Sommerwettbewerb. Von der ursprünglich in Aussicht genommenen Austragung eines Entscheidungsspieles zur Feststellung des Siegers In der Gruppe A des Wiener Sommerwettbewerbes der Fußball-Berelchs-klasse wurde Abstand genommen. Dafür ist zwischen den Vereinen FC Wien und Austria der Losentscheid herangezogen worden. »Königin Fortuna« war den Favoritnern hold, die somit am kommenden Sonntag auf der Ilütteldorfer Pfarrwiese um 1R.30 Uhr das SchluUsplel des Snm-merwettbewerbei mit Rapid, dem Sieger der Gruppe B, bestreiten. Vorher gibt es um 15 Uhr das noch ausständige Nach-tragssplel der R-Gruppe zwischen Wak-ker und Reichsbahn. Entgeltliche Mitlellungen Ärztlichcr Sonntagsdienst Martiurg: Dauer: Von Samstiq mittnq 1 bis Montag früh R Uhr Di-n^'h " Arzte: Dr. Vinzenz Krai-iei, i": ''hi ü.; Nr. 18 (Tel. 21-St!;. für das link- P. ufer, Dr. Johann Knpriwr k, (Tel. 21-fl6), für das r' -hte ntinuittr. Für Zahnkranke: Dentist Si hv,Mh, lerstraße 14. Dienstdnut s 14—16 Uhr, Snnnt.ig von R 1' Diensthabende Apfj'tiel'.e: ' 1'" Savost, Mngdcb iicfiapotli f b L.-Jahn-Platz 3 '' Cint: Dauer: Samstag mittag bis M-if' g I -ih 8 Uhr. Diensthabend'-r Ar t: D'.. ' ' i ii .T{i<5ef, Cilli, Fl .in:^ '^' bv f ' Diensthabende Apothi k: Kr u; \ '• thcke, Cilli Prinz-Lug''n-bLiiiße. Irl vi,n t'br Seite 4 • Nr, 177/178 * SamsfaJ'SonnUl, tt.fXI, 3mA KAKBCKGEX UllUNU Kinder abhärten - aber wie? üie Luft als natürliche« Abhärtungsmittel iAtihärtung? Aber selbstverständlich! Meiue Kiudei konunen jeden Abend untttr die eisKaltt Dusrbeix üb nun abends oder moigeiis, (alsch ist es in jedem Fälle. Unsere moriRinen Kinderarzte stehen der eiskalten Dusche ebenso eiskdit (jeqenüher. Sie lehnen sie ganz beson-deis bei sthlankwüchsigen Kindern ola Abhartungsmittel ah Wasser ist gut 7um Wüschen oder um mit Vergnügen dann zu plantschen, — aber das natur-qewolltp Abhdrtungsniitlel für den Mcn-Khen ist sein eigenes Element: die Luft. Wir sind keine Molche, sondern Warmblüter, und zwai solche, die für oin Dasein auf dem Erdboden und in der Luft (jeschaftrn sind, Warmblüter, die sich viel im kalten Wasser herumtreiben, bekoirmen von dei Natur immer einen besonderen Scbut? geliefert l-isbärrn, ein fettuntorlogtes, dickes Tel!, Seehunde und andere Robben eine Flockenblume Piarh irh dich am Wiesensauin, 'Inrh, kium war's begonnen, liist du, eine F'lorke Schaum, in dci Hniid zerronnen. Hub ein Wind dich leicht davon und irn l.ichUjotümniel schweliSi als Silheistern du schon Uef im Soniinerhimincl, Freundlich'? .Allegorie waid sc neu zur Lehre; 'Mnnbild du — der l'harilabie, ich — der üideiisi hwere. . Johann Otto Bringezu inäfhiige Fettschicht unter ihr glattes Haai, Wassergeflügel besitzt besondere Drüsen die die Federn fetten, damit der Köiper darunter schön warm und trolt-keti bleibt. Ein miigeics Kerlchen jeden Tag uiiler die kalffi Brause zu steilen, Ist falsch und härtet nicht ab. In der Tal, die Prozedur schadet solchem Kind frnsllifh, schadet seinem Nervensystem, w.'is nicht Iciclil genommen wrerdon flart. Mi'ii bf'wirkl, ilnh es noch anf<4lli-rjcr ftcqen Fikaltiingen wird Der scharfe Kol? k.ilteii Wassers ist für die Gefäße j'inr.« s(hiaiikcn Menschen zw kraß. Wer liiilisch mit Speck (irpanzert ist, kann's eher vertruiTen. Dei Reiz kalter Luft Int ebenso stark, «lier sanfter — gerade riflit 'i fiir ein Luflrjesrhopf Man ziehe V'^inp ttilsfhen Schlüsse aus dem Erfolg von K illwnsserkuren bei bestimmten leiden dabei handelt es sich um sehr fein nhrimvonene Reize, meist nur auf hfsMminte Koiperteile. Pas Wort »ftbgt^h^rtet« wird vielfach f.i'-nt h v''rstar'n üs bedeutet nicht die : h.ift still"» iiTifi dauernde Kftlte rrt'nnfn /u kd>i"en, dies scheint fiist rn" Sache df>r Vrrnnlngiinq rii sein Vinlnmhr versteht man darunter eine »iii'p AnpAssunosfähigkelt der Hautqe-DiPse mftssen sich hei Kälte Wei hat eigentlich Ihr Mann zu der ganzen Sache geschrieben?«, fragte ich sie. Aber die junge Frau schüttelte den Kopf. »Ich habe die Sache mit Jochens Krankllelt meinem Mann Oberhaupt nicht geschrieben«, sagte sie ruhig, »er soll sich jetzt nicht Sorgen machen, die Ich ihm ersparen kann. Vielleicht erzähle ich es i^, wenn er einmal auf Urlaub kommt.. < Hat diese Mutter nicht reohtf Der Vater an der Front hätte wahrscheinlich den Brief mit der sorgenvollen Nachricht in einem Augenblick erhalten, wo es desi Jungen schon viel besser ging und die Gefahr bereits überwunden war. Alle Briefe aus der Heimat sollen nn-seren Soldaten da« eine bestätigen: deB die deutschen Frauen und Mütter tapfer sind, daß sie mit allem fertig werden, daß in schwierigen Fällen viele Hände da sind, die Ihnen helfen. Daraus erwächst für den Soldaten die groSe Ruhe und Gewlßiheit, die der unerschöpfliche Kraftquell für seinen Kampf ist. französische iebesgeschichte Von Harmann Pirieh 2 Fortsetzung Dds war an ein<^in Samstagabend. Der Ldfm und das Geschimpfe, die Flüche und Schüsse waren für mich das reinste Nprvenbad. Eiquickt, wenn auch mit :. hiagseite, citstieg Ich ihm und stol jjf 'te summend und pfeifend durch die Mfjodnncht heimzu Als ich beim Chiiteau Ankam, hörte ich vom Park hinten her Gläserklirren und Finuenlnchen. Hei, d.vhte ich mir, hat Mister Hunter wieder viel edlen Besuch aus Paris! Aber s'insf lud pr tiiich doch immer zu solchen Gesellschatten ein — nicht etwa, weil ich ihm leid tat in meiner Einsamkeit oder aus anderen kameradsrhaftli-rh'-'n Regungen, sondern nur in meiner L■^^pn^chdft alo IJoImetscher: ich war run mal der pin7.i((0 im ganzen Stfib der Fr^nzö.'.isch sintuh. Nicht ich also winde in solchen Fällen eingeladen bloß der Dnitiicischor! > r;oE h d»'r Dolmetscher brachte mic h nun eben Imiiinr mit, ob Hunler wollte odnr nicht. Und dieser .Schatten, der den anderen aucli zu dinsen Gesellschalten be(ileitete, m.ichte sich gern selbständig Er dnchte nicht daran, -^icji mit der unpersönlichen Rolle einer Art von Transformator zu begnügen, eines Automaten, in den man auf der einen Seite ein paar englische Bincken hineinschmeißt, damit sie von der andeien Seife französisch wieder heriiuskommen. Auch er »elber wollte sich unterhalten, denn er hatte schon immer eine große Schwäche für das zarte Geschlecht und spielte den Postlllon d'amour viel lieber in eigener Sac±e. Und zum persönlichen Pech des Mister Hunter neigten nun mal die Damen an dieser Börse weit mehr zu Hausse-Spekulationen als an jener. Dabei betrieb er gar nicht etwa so was wie Schmutzkonkurrenz, er gab sich vielmehr auch da, so wie er war — meilenfem von jedem Wettelfen>l Aber vielleicht gerade seine Ungezwimgen heit, seine natürliche Liebenswürdigkeit besr>"ders Damen gegenüber und seine gesellschaftliche Gewandtheit, die Ihm seine Mutter schon von Haus aus mitgegeben hatte viellciif ht gerade das war es, was Frauen immer wieder daz-u ver-nnlaßte ihm ihre besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Wer weiß das so genau? Jedenfalls war er niemals bloß der Automat, und seihst dann, wenn er sich einmal vornahm, nic hts als das zu sein, scheiterte es bald an der fast suggestiven Art, mit der die Damen ihn baten, ihre Worte zu übersetzen. Es war dann manchmal wirklich so, als machten sie nur Konversation, um den Automaten gewissermaßen zum Klingeln zu bringen. Es Ist nun gewiß nicht Eitelkeit, die mich dazu verleilet, das so genau auseinanderzulegen. sondern ich will damit nur zu erklären versuchen, was wohl sonst noch alles mitgespielt hat, daß »Diktator- Hunter mich nicht mochte. Sein sehnlichster Wunsch war bestimmt schon lange, für seine Gesellschaften endlich einen anderen zu finden, der ihm sein Süßhol/ verdolmetscht. Und den hatte er an diesem Abend anscheinend gefunden. Tags darauf bestätigte sich meine Annahme. 4. Die erste »Feindberflhrtmg« Belm gemeinsamen Mittagstisch erschienen, angeführt von Hunter, der sich in strahlender Laune befand, drei Damen, die, wie er vorstellte, vom französischen Rundfunk waren und von denen eine — die große Platinblonde — ziemlich fließend Englisch sprach. Womit Ich für Hunter gestorben schien. Derm so aufgeräumt er war und wahllos an jeden seine gute Laune verteilte — mich behandelte er nach dem Rezept: »Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan.« Er ignorierte mich geflissentlich. Nun — ich durfte mich bald damit trösten, daß mein Gegenüber b^i Tisch nicht das Gleiche tat. Und ich muß sagen, daß mich das vollauf entschädigte: denn dieses Gegenüber war ein höchst angenehmes Gegenüber: ein junges, hübsches Mädchen mit klugen, lebhaften Augen, die blau oder grau waren. Ich konnte es auf die Entfernung nicht genau feststellen. Dann rätselte Ich eine Welle, was wohl das Haar eigentlich fflr eine Farbe hatte, dessen fast aufgeregte, offenbar aber natürliche Locken an Temperament mit den Augen zu wettelfern schienen. War es nun doch nicht braun? Denn das einemal kam es mir vor als sei es eher blond, und Im nächsten Augenblick schon wieder glaubte Ich, einen rötlichen Schimmer bemerkt zu heben. »Na, Sie schwelgsamor Mann«, sagte da mein Gegenüber, »was gucken Sie sc halb nachdenklich, halb belustigt?« »Ach Gnädigste«, erwiderte ich und mnzelte wie ein Tiefseeforscher die Stlra, »ich Oberlege mir gerade, ob Ihr Wesen so ist wie Ihr Haar...« »Na, wie let denn i&ein Haar?« »Tja, wenn ich da eben dahinterkämet c »Siel« drohte sie mir mit dem Finger, »aber es ist echtl« Worauf mir nicht« Besseree einfiel, als möglichst treuherzig zu beteuern, wer das wohl auch be:i.we1feln wollte! Jedenfalls: der Kontakt war hergestellt, die Spähtrupps hatten das Gelände erkundet, cur ersten »Feindberührung« war es gekommen, und nun konnte ich mir taktisch schon ungefähr zurechtlegen, wie Ich am besten zum Angriff übergehen würde. Denn ich bin ein Mann der Tat — besonders bei Frauen, während Hunter doch Immer mehr "TTi^re-tlker blieb. Oh gewiß, er war wie verrückt hinter jeder Schürze her, aber er wollte Eroberungen machen hauptsächlich der Eroberungen wegen und nicht »um der Sache willen« wie ich. Er hatte das leidenschaftliche Bedürfnis, stets gewissermaßen vor sich selber den Hut ziehen zu können, und das spürten die Frauen nur zu bald. Er sammelte Siegestrophäen, Skalpe sozusagen — ich schöne Stunden. Das erste verzeihen Frauen nie — dos zweite finden sie scbon eher entschuldbatf denn fühlen sie sich dort zu einem bloßem Objekt herabgewürdigt, so haben sie hier doch das angenehme Empfinden, auch selber ein wenig »mltgemlxt« zu haben. Und Flatterhaftigkeit beim Manne sieht eine Prau an sich gerne nach, wenn sie ifch nur sagen kann, da6 er damals als ale sein Ein und alles tu sein sdilen, wenigstens tatsächlich gani bei der Sadie war. Adi, Ich werde das MittageeeeB m dem Soimtag nicht so leicht vergesaea. Hunter ließ mich auch als Dolmetscher vollkommen links liegen, und ich konnte mich nach Herzenslust unterhalten und mich ganz auf mein Ziel konzentrierea. Nun muß ich hier erwähnen, daiS Hunter, der, als Kind vermögender Leute, «Is Semester in Heldelberg studiert hatte, etwas Deutsch konntet dh. er verstand so ziemlich alles, sprach aber mir sehr mangelhaft. Von den drei Damen nun, die alle drei Im Nachrichtendienst des Poste Parisien beschäftigt waren, wer jede sozusagen Expertin in einer Fremdsprache. Die Platinblonde, wie gesagt, konnte Englisch, die zweite Italienisch and medn Gegenflber Deutsch, ao daA sich also Hunter wenigstens hier ohn^ die ständige Vermittlung durch die Platinblonde ein bißchen unterhalten konntf. Aber das schien mein entrückendes Gegenüber welter nicht sonderlich zu stören, und unser Gespräch wurde allmählich so lebhaft, daß meine Nachbarin zur Rechten, eine kleine, etwas unruhige und zappelige Schwarze, der es offenbar längst leid war, an die anderen Männer ihren Esprit nur Immer auf dem Weoe /Iber die lange Platinblonde vergeuden zu können, sich bald an unserer Unterhaltung beteiligte. Die Blicke, die sich die beiden Damen von Zelt zu Zelt zuwarfen, verrieten eine gewisse Befriedigung und daß sie sich in einem Punkte einig wären. M^RBUPa''R ZEITUNG Samstag'Sonntag, 26.^27. Juni * Nr. 177'178 * Seit« 7 Peter Roseggers Begräbnis Eine Erinneiung cum 28. Juni 1918 Im der Sieiermärk Landptbibliolhek amiloannctim in Graz. (Verlas Slnnckimnn, I-eip?!;«.) Peter Rosegger. Ölgemälde von Ferdinand Pamberger (1910) Geschichtliche Wanderungen in der untersteirischen Heimat Von Universitälsprofesaor Dr. Hans Pirchegger Gnnobitz IV Über die Schicksdle des Maiklps ist wenig überlipfert. Jedenfalls wurde er 14tl Im Kriege Reinpri'chts v. Waise? gegen Herzog Ernst, und beim Einfalle der Ungarn 1446. die bis gegen Cilli vordrangen, hart mitgenommen. t4R9 eroberten die Söldner des Andreas Baum-Mrcher den Markt und raubten ihn aus. Noch stärker und öfter suchten ihn dio Türken heim, vielleicht schon 1472 und 1473, sicher aber im Sommer 1477. Am meisten litt er wohl anfangs August 1478, weil damals die Hauptmacht der Türken hier lagerte, über Einzelheiten sind wir nicht unterrichtet, doch diese Jdhre waren schrecklicher, als wir sie uns vorstellen können. Im großen Aufstand dei untersteirischen Bauern 1515 befand sich ihr Hauptlager bei GonobitZi hier verfaßten sie ihre an den Kaiser gerichtate Beschwerde-schrift gegen die Grundherren: »Gib uns das alte Recht (stara pravda)«. Ob sie damals die eine oder andere Burg zerstörten. erfahren wir nicht) ebensowenig, ob die Türken den Markt verbrannten, als im September 1532 eine Ableilung ihres großen Reichsheeres — das am Draufcldc lagerte — weit nach Süden voidrang; es ist sehr wahrscheinlich. Im Bduernkriege von 1635 wurden der Gol-litsch- und der Oplotnizhof ausgeplündert und beschädigt) Gonobitz wurde Vöhl nicht erobert. In der Zeil der Franzosenkriege 1797— 18»'9 litt der Markt durch die haulipcn Durchmärsche von Freund und Feind, welche Lebensmittel. Futter und Vorspann verlangten; die einquartierten Franzosen leblon in Saus und Braus und licl^en sich wohl den Wein besonders schmecken \'on Osten hei kam mehrmals ein anderer grimmiger Feind: die Pest: Wie oft und wie sehr sie hief gewütet hat, darüber fehlen Berirhtei nur für 1G47 er-faliren wir, daß die Herrschaft Gonobitz BÜein toe Untertanen verlor; für den M'irkt selbst werden keine Verluste angegeben, abei es ist kein Zweifel, daß äu(h mehrcie Bürger ihr Leben einbülJ- ICii Städte und Markte wuiden besonder j h^iufig vom Feuer bedroht. So brannten im Jahie 161ö Ib Häuser ab, 1693 ereig- nete sich wieder eine Katasliophe, I7().5 fiel ihm last der ganze Marjtl zum Opfer und 1786 gab es neuerdings großen Feuerschaden. Nicht umsonst erhielt iler Hl. Florian, der Feuischülzer, eine Bildsäule! Die Namen der Marktrithler und Bürger sind uns nur selten üUcrlielcrt wir erfahren sie für das MiltelfUtor gekcient-lich aus Vorkauls- und Stiftungsuikun-den. So werden 1251 Otto Scheiche, Gebhiird, Olakar, Dietrich, zwti Heinrich Reiner Kunz und Otto als Zeugen angeführt, 1294 Bubingcr, Haitwig, Martin Stoyger, Ru.lolf .^iwerl und Wülfing, 1373 llans Judol und Anderl |— Andreas) Koch. 1309 Stetan Müllner und Hans Auer, 1392 Marin Frunstück MOG Nikfil Mereschnak, 1434 Georg Rudor, tJlrirh Salzker und Konrad Gibelhauser, 1464 Thoman Zendel und Wolldang Kramer, 1497 Jörg Grilliz, Juri Mekek, Michel Kollenig. Eine vollständige Bürgerliste bietet orst das herrschaftliche Grundbuch oder Urbar von UiR3 Es gab damals 67 Hdu«!er Besitzer waren; Herr Johann Jakob Conti (zwei Holstätten, die früher — vor einem Brand? — ein Freihaiis waren), Staudlacker. Mo-goschegg, Sporn, Waldt. Vogl, Frölich, Veubei, Suschnigg, Stary, Schmietl, Sfu-pan, Lodron, das Rathaus, Verega, Otter, das Gerichtsdienerhaus, Dovischegg, Trabant, Kodritsch, Jursrhegg, An-doifer, Weizmann, Roten, Motschnig, Kos, Veselko, Watpotitsch, Schneller, Töp-litzer, Ulrich, Prunner, Ramschagg, Ob-ritsch, Wesenschegg, Mosnakh, Krisll, r^aßner, Katzl, Gugi, Kordon, Kanz, Friz-mann, Gornigg. Schollev, Sellakoriz, Perko, Gurkh, Magerle, Riembs, Pokh, Sfermst hogg Baumgartner, .Sumer, Stree-sche, Cieisler, Hevdmann. Klinz, Srheles-nilter, Orlancli, Perko, Lindecker, Raunig, Pratina, Dobeilz und Hampel. Wir sehen: es sind überwiegend deutsche Namen, das Verzeichnis von 1683 enthält auch Italiener; Conti, Lodron, Tröbanl und Orlandi, Der Charakter des Marktes war selbstverständlich deutsch und bl.eb es bis l'M8 trugen doch selbst die Pfi-rrer und Kapläno (name^ntlich im Mittelrtller) deutsche Namen, und ebenso selbstverständlich war die Schule, die 1373 /um erstenmal erwähnt wird, 'lo'jtsrh ausgerichtet. Still, fdsf möchte man tagen, unbe-iitcrki vuii ULn ineisien ist ci JahiiijC-yanyen. Die lur, üie zwischen uns und ficr Ewigkeit ist, dfehte sich luutios ii den Angeln — — wii Menschfii unten in der Not unseres Schmerzes senkten das Haupl, denn Peter Roseygor wai nicht mehr Das vieite Jahr des Weltkrieges war im bcyrifie sith zu vollenden, das Unheil des rasch nahenden Endes waif seine Schalten schon in die Sominor-niiUe von 1918 voraus, doch oho die Well zerbrach, an der sein Herz so hing, da ging er. •Wir Deutsche haben Feiertaiie, ohne sie mit roten Leitern im Ka'eiidcr zu führen. Es sind die Geburt»- und Sterbe-tiifje unserer Großen. Diese Großen sind wie Sammelbecken unserer seel.sehen und geistigen Volkskräfte und wir emp-linden mit Ehrlucht, wie oft erst spät nach ihrem Dahinscheiden, das zur Frucht reilt, was in ihnen sehnsuchtschwer jahrzehntelang an die Sonne wollte Die Auferstehung und Erhöhung des dputsrhon Volkes, RosegtierT lebenslange Sfhiisucht, nun ist sie Wirklichkeit gewoiden. V-or Ii'nifiindzwanzig Jahren absr war clas Buch kal von dci Firma Leykam, und dem Eilzug aus dem Norden — Wien — einzig und allein meine Wenigkeit. Die Eisenbahnvei-waltung hatte wohl mit Hunderten von Fahrgästen gerechnet! U'nd da waren es nur zwei, die kamen. So sehr lag unsere nationale — und Volksstimmung schon am Boden, man wollto sich, da alles verloren schien, nicht unnützor-weisc guälen. Roscgger war tot, still sank er unter die Erde und nimmermehr würde er Geltung haben. Was aber ist er uns heute? Man erinnert sich allenthalben der unveräußorli-chen Horzcnspflicht, unsere führenden Künstler zu ehren, und man fiihlt und weiß nun wieder, daß dio schöpferi-schea Mcnschen unvergänglich sind und immer an die Spitze ihres Volkes geboren. In diesem Geiste ist das Jahr 1943 zum Roseggerjahr unscrofi Gaues geworden, und es ist niemand, der sich ausschließt, unserem größten Heimatdichter wie einem Lebenden zu huldi-gen. Vor iünlundzwanzig Jahren freilich lagen, wie gesagt, die Dinge anders. Weder Trachten —, Gebirgs- und Gesangvereine, keine Behörde, sei es von der Regierung oder Landesregierung oder von den Kommunen entsandten Abordnungen zum Leichenbegängnis. Dieses ging — soll man sich nicht eigentlich darüber freuen, weil es ganz im Sinne des Verstorbenen war? — Fast ausschließlich im Beisein der Mürztaler vor sich, die j« stets «eine große Familie waren. Gleich hinter dem Sarg, n^rh den nächsten Leidtragenden, trinpelten, fast alle mit Blumen in den Händen, dir vielen hell gekleideten Kinder aus der Waldschule und auch die von fernher. Dann die Erwachsenen, boweit 6ie der Krieg in dei Heimat gelassen hatte — es wdien ihici nicht viele. Hduptsächlicb waren sie aus dem Murztal gekommen, dann von den benachbarten Städten Kaptciibeiy und Bruck oder aus Kindberg und MürzzuM'hlag. Steyskal aus Graz unu ich hatten uns ganz um Ende dum Zuge anguschlossen Uber allen lag der Bann dci Trauei und die schwere Sliinniung der Zeil, schart ausgeprägt in verhärmten Gcaichlcin. So gelangicn wir zum Friedhot, der draußen in der Sommerwicsc lag, inr Sonnenschein bis zur ausgeschaufelten Erde, Vor mriinein innern Auge hafte ich fortwährend den Anblick des Aufgebahrten — seine Züge wächsern bleich und friedlich entspannl. Nicht Groll oder Angst, nicht Zürnen oder jenes versteinerte Entsetzen, das im Gesicht vieler. Dahingeschiedenen zu lesen ist, waren sein Ausdiuck, sondern volle seelische Gelöstheit, der klare Friede der twigknil hcillon dieses letzte Antlitz ge-meifJelt Ein paar brennende Kerzen neben dem Bett, ein paar schlichte Blu-j men — — I Auch die geistliche Zeremonie war j schlicht, kurz und unaufdringlich, und ! dann ertönte das Poltern der Erdschollen auf den Sarg. Die uniibersleigliche Wand I der Allmacht um alles Gestorbene wer aufgerichtet. * Seither ist schon das Viertel eines I Jahrhunderts vergangen Wir denken zurück — wir, die wir ein großes und stolzes Volk gewordert sind Fr, der den Weg dazu auch bereiten halt. Für uns ist er nie tot. nur, was irdisch war an ihm. liegt Jn der Erde seiner glücklich ; werdenden steirischen Heimat, Sein j seelisches Gut aber gehört für imm»r 'zu den edelsten Triebkralten unseres ! Volkstums und unserer Herzen. I Dr. Richard Hoisel Begräbnis Dr. Peter Roseggers — Krieglach, am'28. Juni 1918 Aufnaimir; Fritz Eckfr, Gnt Die Bedeutung des Marktes beruhte aut seinem Handel innerhalb des Landgerichtes. Ihm dienten vor allem die Jührmärkte am 20. Jänner, 15. April und 11. August. Die Bürger verwalteten auch die herr-8f haftliche Maut, halten aber dabei oft zu klugen. So beschwerton sie sich bald nach 1.500 beim Vizedom (Finanzlanne.s-direktor): die fremden Kaufleute meiden die Slrctße und fahren mit ihren Wagen ungewöhnliche Wege und Steige übers Gebirge um nicht im Markte die Straßenmaut bezahlen zu müssen. Während früher unser Sonntagsmarkt gut beschickt war, laufen jetzt ledige Buben von Haus zu Haus und kauten bei den Bauern Eier, Käse und Schmalz, Schweine. Kälber und Hammel, Getreide und Haler, daher unser Wochenmarkt leer steht. Wenn unsere Fleischhacker hin- ausgehen, finden sie nichts mehr. Außerdem schneiden die Landfleischhacker (»Geufleischer*) den unsern im Markt «das Brot vorm Maul ab«. Die Bürger müssen von der Herrschaft jährlich 8 Startin Wein abnehmen und verkaufen Aber alles sucht die Tawernen in t'er Marktnähe auf. Wenn sie nicht verbo ten werden, »geht der Markt in Trümmer.« Er ist stehen geblieben, denn die Straße brachte viele Reisende, daher der Cillier Kreiskommissär im Jahre 1785 feststellte, in seinem Kreise verdienten nur Gonobitz, Hochenegg und Sachsenfeld mit Recht den Titel eines Marktes, doch selbst hier beschäftigten sich die Bürger auch mit Landwirtschaft. Damals zählte Gonobitz ebenfalls 67 Häuser, als Gemeinde 107 mit 604 Einwohnern 1869; 108 Häuser. 642 Bewohner; 1880: 117 Häuser, 734 Einwohner; 1810; 133, ßT»; lüOO; IG."!, 1090; 1910: 195, 1257. Der Bau der Bahn Wien—Triesf 1844, schddigte den Markt schwer. Die Strek-ke sollte, wie es heißt, über Windisch-teistritz nach Gonobrtz und Hochenegg gehen, doch die Bürger waren dagegen, weil sie ihr Frachtcrgcwrrbe erhalten wollten. So verloren sie die Bahn und das Frachtergewerbe schlief trotzdem ein, die Hauptstraße büßte ihre Bedeutung ein. Erst die Landesbahn Pöltschach— Gonobitz brachte neues Leben, dalier das starke* Anwachsen der Häuserzahl und der Bevölkerung bej den Zählungen von 1900 und 1910. Im Diitten Reiche wird Gonobit? ohn« Zweifel stärker aufblühen; der berühmte Wein, der Holzreichtum, die noch ungehobenen Bodenschätze und die starke l.ederindusfrie bürgen dafür. Feierabend und SamstajJnacht Von Peter Roscgger Und heul ist Samstagabend, da kommt olt gdi violl UnniilU.oc' nach dem Cjebelc wird dti iisfb wieck>i gedcckl. Den älteren Kncchleii und iVldgclnii schnu'.ckl in der gtiii/.en Woche liiiulurch kein Mahl so gut, dls dos dni feierdbtiui — jetzt kommt Wiedel ein lag zu eigen. Die Jüngrien dbei veisputen heule nui ein wenig Appetit zum Sierz und sie denken auch an keine Ruhe. Das Nachtmahl ist voiübei, abei «m die östlichen Berge scheint noch die Stiiine und beim Nai hbar stehen die Euischen schon im Sonntags;> aate auf drin Angei und singen den »Dreispan nigen Der Dreispännige, das ist ein wimdci-litblichei Gebirgsjodlei, det von drei Slimnion gesungen wird. Es gibt wcikjc Menschen, die diesen Gesang fiehört und davon nicht eigriffen und entzückt gewesen wären Die Gesang-veieine in der Stadt singen diesen Jodler wohl auch; sie geben ihm einen piäc.liligen Namen, tun Kunst dazu, abei das Schönste ist weg. Und dio Rauerii-biirschen kennen keine Nc)len und halten keine Proben. .Steht so einet da, dem hüpft plötzlich et weiß oft selbst nicht warum, das Her/ in die Hohe es ist feine Fi ende aufgewacht, und die Freude hebt zu klingen an und es wird ein Jodler daraus. Gleich schlagt der Nebenstehende mit an und ein Dritter noch fällt ein und »singt über-. Das klingt hinaus durch das Tal und die Felsen hallen es zurück, und über die Wälder zittert es hin, all das Freudige, das Irei geworden im Menschenherzen! So singon sie auch heute beim Nachbai dl üben und die Buben im Rainhofe eilen sogleich auf dio Bi>denkaminer. Nicht lange darauf, so stehen sie auch schon im Fcierlag angetan bei den anderen. D'o Mädchen haben wohl länger im Hause und im Stalle zu tun, aber sobald sie Icrtig, machcn sie noch in der Dämmerung einen kleinen Ausgang ül»€i (las Feld. Sie hören den Burschen zu (idoi singf'n wohl auch mfl diesen um die Wette, nicht Juchzei und .JeHer bloß, auch Lieder — Lieder zum Sputf /lim Trutz zui Liebe. j Cerg aul bin ih s gonga Thol o bin Ih s greiiiU, Und do bot mih mei Dirndl In Juchhazn kennt! singt einer beim Nachbar. Jesll, däs ist mei Franzi' denkt sich die junge WaMni^igd welche gfiade ein M.ißlieb-'hen ze-plli'ickt. Sie sagt nichts darauf, siinderii singt: v(;ell, Hiuiberl, liabst mih, Wfinst mih liabst, kringsl mih. Wunsf mih treu linbsf, Kuns» ini Inibn, wniist mih kiiacfst!« Diesen Spott laßt sich der anderb drüben nicht gefallen, gleich weiß er eine Entgegnung. Hinter dem Rainhofe steht eine Linde mit einer Holzbank. Dort sitzt die alte Anna und horcht dem lustigen Sange zu. Es kam ihr heule kein Schiel, wie sonst nach dem Essen; sie hätte schier auch ein wenig üi)cr die Felder gehen mögen, abei sie setzte sich nur unter den Lindenbaum. Es gab nicht ein Liedlein in der Gegend, das Anna nicht wußte, sie hatte dieselben ja auch alle einst gesungen. Sind oft liebliche Feierabende gewesen — der Ferdl haf eine schöne Stimme gehabt. Nein, das schwarze Schnurrbärt-lein und der rote Brustfleck steht gai niemandem so gut, als dem Ferdl. IDe" sitzt neben ihr und tut eine Frage, und sie legt den Kopf an seine Brust... Anna zuckt auf. — »Jetzt hab ich schon wieder geträumt,« sagt sie zt sich selbst, »du liebe Zeit — just, als ob er dagewesen wäre und mir was ge sagt hätte. Er liegl schon vierzig Jahi im Grab.« Anna legt die Hände übereinander. Es Ist ganz dunkel geworden. Der Bauer steht an der Haustür und schreit nach den MSgclen, daß es Schla-fensyeif sei. Und diese eilen schäkernc' zum Hause zurück und in ihre Kammer. Das Fenster am Reff läßt jede offen — die Samstagnächte sind auch immer viel wärmer, wie andere. Es komm' heute aber noch jemand in die Mäd chrnkarnmer Es ist ein alter Mann, der einen jungen Haslincjer bei sich aal. ti geht zu jedem Bett und hebt bei emzol-nen sogar die Decke etwas auf, ui.d macht oann die Fenster zu und geht wieder foit. — Dds ist der Bauer, der in seinem Hause über die Sittlichkeil wachen muß, besonders in der Samstag-nacht. Aber für den Leser schickt es sich nicht, daß er in dieser Kammer verweile, ich führe ihn also wieder in da: Freie zu den Burschcn. Die Sterne oben funkeln und lachen sich mit ihren glühenden Augen so an und rücken zusammen j- ist denn auch bei euch die Liebe daneim? Im Gruse hüpfen noch die Heupferdchen und schreien, und die Grillen geben doiaul Antwort und alle Tautropfen sind lebendig. Ist das doch ein heiteres Leben allüberalll Die Burschen singen, dann stehen sie ruhig und horchen, ob nicht auch aul den anderen Bergen jemand singt, denn in der Salnstagnacht sollen die Burschen eigentlich alle lebendig sein, sonst — sagt man — gedeiht das Korn nicht. Es ist auch schon im Unterlande sehr oft geschehen, daß die Burschen verschiedener Dörfer oder Gemeinden, wenn sie in der Nacht zusammen kamen, heillos gcraull haben. Wie das zugeht? Ja, das geht anfangs so heiter und gemütlich hin, sie singen, sie scherzen, sie '^heißen einander was-;»— plötzlich lorderl einer den anderen heraus, es entS'oht ein Sireil, sie rnflen Knitlel auf, bincht^i /uunspal-ten ab und hduon auf einancier ein. lJud wenn einer totgeschlageü ist, so geht der andere zum Gericht und sagt; i'Sperrl mich ein, ich hab' einen umbracht.i »Oho! und warum denn?j »Ja, ich weiß es nicht mehr rscni. Er hat halt gesagt —« »Was hat er denn gesagc'« »Ja, nichts, weil ich ihn gleich niedergeschlagen habe —« Weit öfter jedoch dient die Sarastag-nacht zur sinnigen, und auch oft zur ausgelassenen Freude. Die sinnige blüht dann stets am Fensterlein des Liebchens. Die ausgelassene Freuds spielt Glicht selten in Bauernhöfen, an welchen die Nachtschwärmer vorüIierzieh«n, arg mit. Da kehren sie entwedei den Biun-nentrog um, oder traoen einen leiter wagen auf clas Dach und hcinge.T ihn an den Giebel, oder sie verstehen gar, die Haustüre aus den Angeln zu haben pnd davonzutragen. Am lustigsten und lautesten geht es noch in den Herbstfeierabenden tu wenn die Burschen ihre »Schmalzgei-ßeln«, Knallpeitschen hervorholen. Erst wenn der Morgen aufgeht, wirr es still und die Burschen suchen ihre Betten auf. Der alte Rainhofer behauptet, es gäbe nichts Gesiinderes, als ein goldener Sonntagmorgen. Und' so ist er auch heute schon im Freien. Neu, frisch und grün liegen seine Felder und Wiesen da und die Schwalben fliegen lustig zwitschernd um den Hof. Au»- ►l)«» ,Sii-irj»cli« \ ollfl»brii«, L. SUa\:kinana, Lripüg 191)1. w f Seit« 8 # Mr. 177/178 * Saiiiita|/SonnU|, 96./!n. Juni MARBURGER ZEITUNO Der Ewige Hof Eine Geschichte aus der Zeit der Bauernkriege / Von Anton Gerschack Wird im ObcrdonauUnd unttrm Bauernvolk noch heutzutag viel gtredct vom Frankenbur([er Würfeltpicl: Wie di« Not nicht mehr zu «rtragtn gewesen, denn zu unerkörtcr Steuer, Ro-bot- und Frondienit kam die Qu&lerei wegen des Glaubens, weil der Habsburgerkaiser Ferdinand und der Statthalter Graf Herberstorff das Land, das an die hundert Jahr lutherisch war, mit Gewalt römisch machen wolltenj es kam dazu aber auch noch Brandschatzung Mord und Totschlag, alltäglich und straflos von des Herberstorff wilden Horden verübt, die aus aller Welt der Werbetrommel zurannten. Waren also dazumal im Markt Fran-kenburg die verzweifelten Bauern zusammengelaufen. Gegen den nimmersatten Vogt Abraham Grienpacher, der dort auf dem Schloß saB, hatten sie tQchtig'ge-I8rmt, dnbei auch den neuen römischen Pfarrer ausi^etrieben und waren dann heim, ohne daO — wie selbst der Bauern Fuinde zugebe i mußten — jemand ums Leben oder bonstwie zu argem Schaden gekommen wÄre. Aber von des geschreckten Herrn Grienpacher Boten gerufen, war der Statthalter in Eilmärschen mit Fußvolk, Reitern und Geschtiti aus Linz her- Mahnung Tropfen werden Fluten, F&den werden Kleid, Flüc4itiger Minuten Reiz ist aPe unsie Zelt. Jahre sind wie Stunden In des Volkes Sein. Dennoch — die Sekunden Einzelner, ilnd immer dein! So wie wir tt halten Jeden Augenblick, Winzig wir gestalten Ein gewaltiges Geschick. Volki bitt du ein Teilchen, Darum lei bereiti Auch an deinem Weilchen Bebt dai Schicki&l untrer Zelt. Helt nicht! fOr gering«, Bleib nicht seufzend ruhni Denn auch große Dinge Leisen sich Im kleinen tun. Wilhelm Pley«r angelogen, als gelte ee in dem lingit wie» der still gewordenen Frankenburg bluti* gen Aufruhr niederzuschlagen. Und in des Heeres TroB ritt auf magerem Gnu! und umgeben von einer wüsten Schar ein langer, breitmäuliger Kerl, um dessen roten lUttel jeder Ehrliche einen weiten Bogen schlug. Das war des Statthalters gcfUrchteter Begleitmann, Meister Hans Heriewein, der Henker Schon am folgenden Nachmittag ward das Volk aus der ganien Umgegend talab auf daa Haushamer Feld getrieben; dort bei der großen Linde lieB der Herber« slorff achtunddreifiig Richter und Gemein« dcfilteste paarweil um ihr Leben würfeln tind siebiehn von denen, die den schleeh« tern Wurf getan, hingen, einige gleich an der Linde, die andern an den Kirchtflr* men ihrer Pfarre. Das war am 15. Mai 1625. Genau ein Jahr nach diesem Tag sind dann die Bauern aufgestanden im ganzen Land. Der aber, der sie aufgerflttelt aus ihrem Elend der noch heute im Herren des Volke» lebt, war der Bauer und ehemalige Soldat Stephan Fadinger. Ihm. dem kluijen, krieijscrfahrenen Mann, folgten sie alle willig, well, wie sie sagten, »wenn ihnen zu leben nif vergunnt, sie lieber mit einem tflchtigen Stuck Eisen in der Faust wollten sterben« Schoo In den ersten Wochen, wie die Bauern auf sind, hat der Fadinger nftchst Pcuerbach am Hügclmüllcrwald dem Herberstorff den Herrn gezeigt. Ist ihn angegangen, daß der Statthalter mehr als die Halbscheid seines Heeres verloren hat, all sein Geschütz und Pulver hat müssen liegen lassen und schier nackend nach Linz gpfliichtet ist, wo ihn die Bauern eingeschlossen und belagert haben. * Noch vor ffinfzig Jahren gab ss einen, der von dem Frankenburger Würfelspiel und vom nachherigen Bauernkrieg weit mehr wüßt« als sonst irgend wer im Oberösterreichischen. Das ist der Bauer Michael Ewiger gewesen, der den Ewigen Hof hoch oberhalb Frankenburg sein eigen nannte. Als beinah Hundertjlhriger erzihlte er, was ihm dereinst sein Grofi* vater, der Simon Ewiger, erzählt hatt vom Bauernführer Stephan Fadinger, vom Statthalter Herberstorff, den die Bauern seit Frankenburg den »Bluethund« nannten, und von dem Kaiser zu Wien, dem Ferdinand, den tausend und abertausend Bauern noch im Sterbeu verfluchten ... Muß ein dickköpfiger und heißbifltiger Bauer gewesen sein, dieser Großvater Simon Ewiger, Hat nämlich seine zwei Pferde, mit denen er gegen Mondsee zu fuhrwerkte, niedergestochen, weil er sich ▼on den Franzosen nicht zwingen lassen wollte, für ihren Kaiser Napoleon Vorspann zu leisten. Ist dann glücklich über die Berge heimgekommen, mit einem Bajonettstich in der Schulter. Dies war geschehen Anno 1805, da er schon fast ein Fünfziger ist gewesen. In seiner Jugend aber hat der Simon Ewiger noch viel Leut gekannt, die sich seines Vorfahren Dietram Ewiger gar wohl erinnerten, der als kleiner Bub den Stephan Fadinger und dessen Vertraute auf dem Ewigen Hof aus- und eingehen sah. — Reicht solcherart eine Kette mit nur wenig Gliedern über lange dreihundert Jahre hin — Bis in die heutige Zeit wissen die Bauern auch von dem Dietram Ewiger mancherlei. So, daß er niemals In seinem langen Leben nur einen Schritt in die Frankenburger Kirche getan. Hat dafflr seinen guten Grund gehabt; denn sein Vater, der Wolfhard Ewiger, hat unter der Haushamer Linde mitwflrfeln und dann nach des Herberstorffs Befehl zu Frankenburg am Pfarrturm elendiglich mit dem Strick um den Hals sterben müssen ... Der Ewige Hof stand da wie ein breiter Festungsturm, den man bis auf sein unterstes Stockwerk abgetragen und dem man dann wieder ein Dach aufgesetzt hat. Auch etliche mit starken, runden Ei-sengittem gesicherte hochliegende Fenster, das klafterdicke Mauerwerk und die steinernen Tür- und Fensterstöcke waren ganz anders als sonst bei einem Berg-hauernhof. Und die hohe Mauer, die das feste Haus, die gezimmerten Wirtschafts-(«ehäude und den kleinen Garten umgab, ließ noch da und dort Schießscharten erkennen. ^ Woher der Ewige Hof seinen Namen hatte? Es ist nachgewiesen, daß der Hof seit der Mitte des rierzehnten Jahrhunderts immer in der einen Familie blieb; ob aber dereinst die Besitzer dem Hof den Namen gaben, oder ob es anders gewesen, das weiß niemand. Der Hof war schon in frühen Kriegs-lluften wiederholt zerstört und niedergebrannt worden. Doch ist er immer wieder neu und stark erstanden, als ob er federn Unglück in alle Ewigkeit trotzen wollte. Was hingegen die Ewiger anlangt, so ist seit Menschengedenken fast ohne Ausnahme keiner vpn ihnen jünger gestorben denn mit neunzig Jahren, und etliche haben sogar den Hunderter erlebt. Der Ewige Hof schaute — wie BerghSfe gerne schauen — gcjten Sfiden. Da sah er über Hügel, Auen und Türme di« Berge und Seen des Salzkammergutes und dann das steirische Gebirge, da« mit seinen Firnen an sonnigen Tagen blftuHch und weiB schimmerte und lockte. Und wenn ee solche Sünmertage gab, dann konnte man den alten Michael Ewiger in seinem Garten antreffen. Der Garten aber, in dem hinter einigen Beeten mit allerlei Kflchenkraut ein paar Most-bimblume standen, hatte sein wohlbehfi-tete« Geheimnis! Hier soll der vom Herberstorff gehenkte Wolfhard begraben «eint in eine gar tiefe Grube haben sie den Ton Frankenburger Kirchturm los-^ gekauften Leib gelegt. Avf einer Baak, dicht an der sonnen* warmen Mauer, laB der Michael Ewiger. Alter «nd.harte Arbelt hatten ihn ar# zu* »ammengesogen. Laibes, schneeiges Haar hing um daa dOrre Geiioht, aus dem die Naae flh rorsprang. Der das Schweigen gewohnte Mand war wie zu einem erbit* terten Kampf geschlossen. Stunden konnte er ao «Itm, gans still. Nichts mehr lehiM an ihm in leben als die hei* len Augeni sie schauten manchmal sehn-iflchtig In wette Femen. Aber luweilen aprach er no^, der Alte; meist in abge* rissenen Sltien, doch reritindlieh,' klar und mit einer seltsam t&ntnden Stimme die gar nichts Greisenhaftes hatf^. Und wenn er dann von längst vargangenen Jahrhunderten redete, tat er es, alt wire das aeine Zeit und all das Erilhlte von ihm miterlebt. Die Leute sagten, der Ewiger lan^': mit einer Hand ins Jenseits. So hat er erzählti >Ja, am Haushamer Feld! An die sechstausend Bauern, Marktbürger und Haus-leut sind gstanden bei der Linden, und außen in einem engen Kreis die Soldaten mit Gschfltz und Gwehr, hergricht zum Losbrennen aufs Volk . Nach einer langen Well erst Ist der Herberstorff kommen, eine breite güldene Gnadenkett über dem Fransenkragen und über dem braunsammeten Rock. Mit ihm Obriste und Hauptleut und vom, hint und beiderseiten gleich eisernen Mauem die Kürassier. Ganz zuletzt der Freimann und die Helfersknecht... Just unter der Linden war das schwarze Tflchl and drauf der hölzerne Becher mit dem Würfel, alles neben dem Herberstorff. Hat keiner von den achtunddreißig Altmännem, die bei Leih- und Lebensstraf waren aufs Haushamer Feld befohlen, greifen mOgen danach ... Dem Vöcklamarkter achtzig' jährigen Richter und Schulmeister Niklaa Salinger — war ein Bauernsohn aus Reit-tenberg, da drüben am Siberer Wald — hat der Freimann den Becher zuerst In die Hand druckt. Hätt er sollen würfeln mit dem Ederbauern von Haidt. Meint der Salingert »Bist bei mir in die Schul gar gen, Eder, ziemt sich nlt, daß ich mit dir spiel.« Und sagt zum Freimann: »Nimm mich, hab verloren.« Reißt der Herberstorff Maul und Augen auf. Aber schreit schon der Freimannr »W«nn einer vor Pciger Gedanken Bängliches Schwanken, Weibisches Zagen, Angstliches Klagen Wendet kein Elend, Macht dich nicht frei. Allen Gewalten Zum Trutz sich erhalten, Nimmer sich beugen. Kräftig sich zeigen Rufet die Arme Der Götter herbei. Johann Wolfgang von Goethe dem Gottesurteil zurückschrecket und der Gnad des Wurfes nit begehrt, der ist dem Gericht verfallen«, tut dem Schulmeister die Hand auf die rechte Schulter und sagt; »Bist meini«.,. Halben di« Henkersknecht den alten Mann zur Linden gstellt und die HInd bunden. Der Eder hat seit selbiger Stund, bis er neben der Bauern-fahn in der Gmundner Schlacht ist gstor-ben, nimmermehr lachen können .., Der Finkenroiter Martin und der Entriegler Christoph haben miteinand dreimal auf Fflnfe eingstellt. Beim vierten Wurf hat der Entriegler Sechse ghabt und der Fin-kenroftir ein Aug. Schreien die nächsten Leutt »Der Finkenroiter ist gant und gar unschuldig, war bei seinem Weib, die In Kindsnöten ist glegenl War gar nit dabei in Frankenburg, der Finkenroiterl Hat sechs kleine Kinder, das jüngste erst etliche Tig altl« — Lacht der Herberstorff lum Christ Lichten^ger, der neben ihm hat steha müssen; »Da hat der Kerl ohn-dies schon sein Sach gmachtU deut dabei nach dem Bauern, . Aber der Obrist gibt dem Herberstoff kein Antwort. Ist auch bald dranf der Llchtenegger nach Böhmen cum Wallensteiner; hat aber, ehe vor er Urlaub gnommen in Lim, einem Grafen, der gmeint, er möcht ndch öfter einem Frankenburger Würfelspiel lu-schaun, im ehrlichen Streit mit dem De-tfen querüber beide Augen ausgstochen ... Der Herberstorff hat vom Finkenroiter nlt lassen können: »Hättst es sollen deinem. Weib gleichtuen und Sechse schmeißenl< schreit er, so laut er vermocht. Und drauf fragt er, wie denn ein bauer vor dem Sterben ein solche 'Angst könnt haben. Rueft der Finkenroiter. daß es weithin hallt: »Wirst auch du. Herberstorff, einmal spüren, wie das Sterben ist, und dann, merk dlrs, werd loh an deinem Totenbett stehn!« Ist der Herberstorff bei dem Wort kSswelß worden... Wie er aber v'przehn Jahr hernach auf selneir Gschloß Orth zum Sterben Ist komme*-1 und ihm der Kaplan die letzte Bitt hat seine ' vorbeten wollen, hat der Herberstorff auf „Der Alte ist .brummisch.. Friedrich der Große und sein Kammerdiener Als Friedrich des Groi^n Leibkammerdiener eines Tages vom Schlage getroffen ward, befand aich der König in einiger Verlegenheit wegen eines Stellvertreters des Verstorbenen insofern, als er an seinem Leibkammerdiener eine besondere Eigenschaft geschätzt hatte: Jener war weder des Lesens, noch des Schreibens kundig, und gerade dies war dem König erwünscht gewesen. Schließlich entdeckte er, als er von seinem Fenster Ausschau nach vorübergehenden Bauernburschen hielt, einen Kerl, der ihm als Naciiiolger des Verstorbenen geeignet erschien. Bi ließ ihn zu sich rufen und fragte Ihn nach einer kl«in*n Unterhaltung, die ihm dl« Gewißheit gab, daß der Bursche mit Gel-Btesgdtern nichi übermäßig gesegnet war: »Ich könnte einen solchen Kerl wie Dich in meinen Diensten gebrauchen, er mflßte jedoch gut schreiben und lesen können. Kannst Du das, so sollst Du bei mir bleiben.« Der Bauer schüttelte den Kopf: »Nein, ich kenne kein gedrucktes und kein geschriebenes Wort. Um mich hat sich nie ein Mensch gekümmert.« Der König war darüber nicht wenig erfreut und erklärte dem Burschen, er habe mit seiner Unwissenheit Mitleid und werde ihn trotzdem in seinen Dienst nehmen. Der Bauer hatte den König auf uhlaue Art betrogen: den Ihm war buannt, dafi gerade die Unkenntnis des Lesens und des Schreibens dem König die Dienste seines ersten Kammerdieners besonders wertvoll gemacht hatte. Also hatte er sich für beschränkter ausgegeben, all er wirklich war und sich solcherart eine auskömmliche Stellung in königlichen Diensten gesichert. Als Friedrich Indes nach einigen Wochen In einem langen Gange seines Schlosses auf- und abspazierte, entdeckte er" In einem Winkel an einem Haken den R?)ck seines neuen Lelb-Kammcrdleners, aus dessen Tasche die Ecke eines Briefes heraussah. Der König nahm das Papier an sich und entfaltete es. Zu seinem Erstaunen las er, von seinem Diener unterzeichnet, die folgenden Zeilen; »Liebe Christine, gestern konnte ich nicht kommen, wir hatten große Gesellschaft! heute kann ich auch nicht, der Alte ist brummischi aber morgen. Dein Heinrich.« Den König versetzte diese Entdeckung in Unmut. Er ließ den Kammerdiener kommen und bot ihm einen Sessel an: »Setz dich, Heinrich!« »Nein, das würde sich nicht passen«, sagte daf Bursche, nahm aber dann als der König es Ihm energisch befahl, doch Plati und empfing mit einiger Verwunderung die Feder, die Ihm der König reichte. »Schrelhl« befahl Friedrich. Der Bauer schüttelte den Kopf. »Ich kann nicht schreiben, Euer Majestätl« »Du kannst schreiben!« sagte der König. »Ich hab es nicht gelernt, and hier im Dienst hnb ich es Ja auch nicht lernen dürfen.« »Ich weiß, daS du es kannst. Wenn du nicht schreiben willst, kostet es dich den Kopf, und wenn du das schreibat, was ich dir diktiere, so wirst du versorgt. Also schreib!« Der Bursche setzte also die Feder an, und der König diktierte ihm: »Liebe Christine! Gestern konnte Ich nicht kommen, wir hatten groBe Gesellschaft, heute kann Ich es auch nicht, denn der Alte ist brummisch, und morgen kann ich auch nicht, denn ich muß nach Spandau. Dein Heinrich.« Damit hatte Friedrich das Versprechen, den listigen Burschen zu versorgen, erfüllt und Heß künftighin bei der Wahl seiner Bediensteten größere Vorsicht walten. Vm AbIm lUegac Ah Neetrof «in« neu« Rolle im Theater an der Wies n q>lelen hatte und sich Bit den Garderobeproblemen be-ichiftigte, kam er in arge Verlegenheit Unvermeindiich war ea, in dleeer Rolle * einen höchit eleganten Zylinder zu trti-gen. Nestroy aber verfügt« damals über k«ln«n solch«n und besaß im Augenblick auch nicht so viel Geld, «inen neuen, vomehraen n kaufen. 1b a«in«r Not wandt« er sich an den Direktor d«« Haua«a, Carl, von d«B et 1 *1. m in.. jAWuflt« daA «r lieh erst kOnlich «ine neue k I 1» u 4 »Angstbutt«n« lugelegt hatte. Carla Zu- «inmal gjammert: »Der mtt dem Strick soll weg, dar mit dem Strick I« Und ist da« eein l«tit Wort gw««ea.,. Hat der Kaplan erst später erfahren, was das mit dem Strick badeut,.. Der Redleitner Bauer am Mooseck hat auch verloren. Packt d«a Würfel and schnellt ihn las Volk. Lacht der Freimann eine Weil, aieht ans dem Lata etnea anderen Würfel nad gibt ihn lachend Ewiger... Der Ahn hat gwflrfett mit dem Gottfried Arbing, Richter i« Franken* bürg. Wirft Vier«, mein Ahn. «ohaut dann gar nimmer hin, wie der Arbing Fflnfe hat gworfen. Kein Wort hat er mehr gredt, auch nit, wie der Herberstorff ihn an-spöttelt: »Ewiger Bauer, du ha«t ee tfuet, bleibst in deinem Element, kommet nloß von der einen Ewigkeit in die andere.« Erst als die Knecht ihn schon in die Höh haben ghoben zur Schlingen, da hat er gsagt, der Ahnt »Liebe Leut, dreht mich nach der andern Seiten, will mit dem letzten Blick mein HeimatI schauni« Haben die nach «einem Willen getan, wofflr er ihnen freundlich ein Vergeltsgott geben ... Zwei Täg später ist der Steffi Fadinger kommen aiu Aschach. Der hat gholfen, den Ahn vom Turm nehmen. Und am Ewigen |lof haben aia dann den heiligen Schwur gsehworen," Ihrer seohiehn «w dem ganien Land. Haben alle Ihren Schwur gnalten... Ja, von denen, die da heroben mit dem Steffi Fadinger gschworen* haben, «ind alle in dam Krieg blieben und noch viel tausend Bauers-leut. Aber am Tag vom Würfelspiel, da stehn sie Jahr um Jahr auf dem Haushamer Feld als ein ewiger Bauemsturm. Und der marschiert um Mitternacht her auf den Ewigen Hof. Ist dann der ganz« Berg und das Tal da unten schwarz voll. Gleich hinterm Steffi Fadinger geht Im breiten Zug mein Ahn mit den andern, die gwflrfelt haben. . Zweimal hab ich den Bauernsturm kommen sehn. Und beim drittenmal, da lassen sie mich mit. Wird der Ahn WolHiard mir die Hand geben und, wie der Zug vorbeigeht, ein .jeder, der seither ist Bsuer gwesen auf nnserm Hofi der Dietmar Ewiger, der ander« Wolfhard, der Thomas, der Martin, mein Großvater Simon und mein seliger Vater, Und hinter dem tritt dann ich ein in die lange Reih ... Wird ein leicht« Marschieren sein. Hab ja so viel guet« Vorgeher ... und brauch dann auch nimmer so schwer tragen.« Ist ein tiefes Seiifcen gewesen, mit dem der Alte sein Erzählen schloß. Ncatrojrs Zylinder rückhaltung im Geben war Jed<^ ebenso berühmt wi« er B«lt>st, und Neetroy muBt« «m di« linwllUgung 8«in«a Direktor», ihn den Zylinder vor Beginn der Vorstellung in di« Gard«robe zu schicken, «inen harten Kampf ausfechten. Dea ärgerte ihn nicht wenig, und er beschloB, a«in Argamis dem Direktor lu vergelten. »FreunderIn«, sagt« Neetroy nach der Vorateilung lu seinen Kollegen in ^er Garderobe. >H«ut mufl der Alt« Biringen vor Gift und Gall'l Gebt aq|t, w.ai ich euch aag't An meinem Zylinder is' nix mehr lu minieren, den hau ich Jetzt ein und lag ihn da auf d«n S«ssel. Wenn der Direktor um seinen Hut fragt, ao aagt nur, Ich hätt' mich aus Varieheo d^auf geaetat. Seinen Hut hing' ich 4a auf dw Nagel, damit er glaubt, «a wär' der Beinlge.« All Direktor Carl b«l »einer Nachfrag« ron dam angeblichen Geschick Mlnea Hut«i «rftihr, stOnt« er »Ich mit wutschnaubenden Worten: »Den Haderlumpen soll doch gleich der beinlichte Teixel holen! Das hot «r mir ganz gewiß zu Fleifi angetan. Aber Ich werde mich rächen!« euf den am Nagel hängenden Zylinder, bearbeitete Ihn mit den Fäusten, zertraoipalte ihn mit den Fflßen und goß schließlich eine herumstehende Flasche roter Tinte darüber. Dann wollt« er einlgarmaßen befriedigt, die Garderob« verlassen. In diesem Augenblick erschien Ne-stioy in der Tür. »Sö PaJotl« schnaubte Carl, »das hab' Ich ihnen Jetzt heimgezahlt!« »Was denn, was denn« meinte Nestroy verwundert. »Was denn helmgezahlt? Ich habe doch Ihren Zylinder schön dort auf den Nagel hingehängt. Mit dem meinigen aber kann ich schließlich machen, waa ich wUll« Sprach«, grlng barhaupt zur Tttr hinaua i»nd Heß den lu Stein erstarrten Direktor Carl stehen. Das Opfer des Obersten Ein« Erinnerung an den Westfeldzug Juni 1940 Das Regiment ist im Siegeszug durch Belgien gestürmt. Jetzt hat «a französischen Boden betreten. Sedan, die denkwürdige Erinnerungsstätte aus dem Feldzug von 1870, Ist wieder einmal, wie 1914, niedergekämpft und genommen. Truppen anderer, dem Regiment vorausgeeilter Verbände, haben hier den Franzosen zum dritten Male eine Niederlage bereitet. Stolz und froh deutet der Oberst auf die am Horizont auftauchende Sll-houett« der alten Pestungsstadt. Sein Adjutant späht durch das Gloa.' Breit fließt hinter den Mauern des Städtchens der blutgetränkte Schlachtfluß der Franzosen und Belgier, die Maas. »Wieviel Blut hat dieser Boden ichon getrunken,« seufzt der Adjutant. »Ba iat Schicksalaland,« antwortet d«r Oberst. »Die Franzosen hätten es diesmal besser haben können. Aber sie wollten nicht Nun erfahren si« an sich zum dritten Meie die blutigen Polgen der sinnlosen Lehr« vom Erbfeind.« Wieder hebt der Adjutant daa Glaa' an die Augen. »Ja, daB sldh gefälschte Begriffe so schwer korrigieren lassen,« sagt er. »Der .Erbfeind' Frankreich hätte sein Volk zählen sollen, um sich auszurechnen, dafi die Klugheit es geboten hätte, mit einem doppelstarken Nachbar in Freundschaft zu leben.« »Sie vergessen England«, erinnert (ter Oberst. »Fjankreich hatte sich in die Abhängigkeit Englands begeben nnd lebte In der Illusion von der Unbesiegbarkeit des brltlsc4ien Krämarvolke«. Wer durch die Brille der Illusion blickt, übersieht die Tatsachen.« Sie sind um ein« Wegbiegung gefahren und Überblicken ain freies Feld. Frische Erde Ist zu Hügeln aufgeworfen. »Gefal-ienengräbar, Heldervgräber,« sagt der Adjutant mit gedämpfter Stimme. Der Oberat läßt den Wagen halten. »Wir wollen den tapferen Kameraden unsem Gruß bringen«, spricht er zum Adjutanten. Sie steigen aus und schreiten auf die Hügelrelha zu. Einfache Holz-kreut« lind In dla Erde gesteckt, Stahlhelme achmücken lie als Ehren- und Erinnei ungsmale. Oberst und Adjutant haben ihre Helme abgenommen. Stumm geht der Blick des Obersten von Hügel zu Hügel. Unbekannte Namen, flüchtig aufs Kreuzholz geworfen, liest er ab. Dann plötzlich ar-atarrt sein Blick — mit zitternder Hand streicht er sich Ober die Augen. Dann nieder starren die Augen auf «inen Kreurbalken nieder und lasen den Namen, und Immer wieder den Namen, den eine unbeholfene Hand auf da« Holz geschrieben hAt — den Namen seines eigenen Sohnss — — Dar Adjutant bemerkt jetzt dl« Brre-gung s«ines Obersten und folgt dem Blick des Vorgesetzten. Er erschrickt, als er den Namen liest und legt leise seine Hand auf den Arm des erstarrt dastehenden Mannes. »Herr Oberat--- Der Oberat winkt gelassen ab. Er senkt den Helm, das Knie. Dann beugt er sich tief nieder auf das Grab und nimmt eine Hand voll Erde vom frischen Hügel, »FOr seine Mutter«, aagt er und sdilägt die Erde in ein Tuch. Noch einmal neigt er sich tief. Dann steht er in soldati- scher Straffheit und grüftt seinem toten Sohn und d«sscn Kameradan. »Wir müssen wait«T,« spricht «r dann imd schrait«t neben dam Adjutanten 'auf den Wagen zu. Als sie «in« W«ll« gefahren alnd, lagt er dam Adjutanten dl« Hand auf den Am. »Es ist der Sinn dea Krieges,« sagt er, »daß alle Opfer bringen, nicht nur dla Soldaten« auch die Väter und Mütter. Ich hab« da« mein« gebracht. Nun gaba Gott uns d«n Sieg!« Und dann fahren sie hinein in die neue Schlacht, Das Grab am Weg« bleibt zurück, vor der eigenen Trauer ateht die Pflicht, über dem* persönlichen Schicksal, das Schicksal de» Vatarlandea. Wim Lindner Kleine Geschichten von grossen Dichtern In Weimar kam eines Tagea ein Diener des Geheimrats P. in dam EMchtar Christoph Martin Wialand and richt«t« au», der Herr Gehelmrat UaA« sich d«n Oberrock dea Herra Hof rata ausbieten. Wieland konnte eich den Sinn des seltsamen Wunsches zwar nicht zusammenreimen, sandte ihm Jedoch gleichwohl seinen Oberrock. Gleich darauf kam der Diener zurück und stellte richtig: nicht den Oberrock, sondern den »Oberon« Wielands hatte ar holen sollen. Der alte Theodor Fontane wellte einmal in einer Gesellschaft, di« sich, wie es damals Sitte war, damit vergnügte, zwischen vorhandenen Gegenständen und Personen in geistreicher Welae* Vergleiche anzuatallen. Dabei richtete dl« Gastgeberin an Fontane die Präge, welcher Unterschied zwischen Ihr und einer Uhr »«1. Schlagfertig nnd galant entgegnete Fontane; »Sehr einfach, meine Liebet Bei einer Uhr wird man an die Stunden erinnert, bei Ihnen vergiAt man »iel« Es war In einem Weinlokal in Berlin. Gottfried Keller, der «ben «einen »Grünen Heinrich« herausgebracht hatte, saß mit einigen seiner Freunde beim Schoppen, als ein Herr auf die Runde zusteuerte und einige dar Anwesenden herzlich begrüßte. Dann fand dla Vorstellung der übrigen Anwesenden statt. Kaum hatte der Fremde den Namen Gottfried Keller gehört, ala er begeistert ausrief: »Dann habe ich slso die Ehra, den berühmten Dichter des »Grünen Heinrich« vor mir zu »ehent Ich war restloa entzückt von dem Buch! Diese Tiefe der Empfindung, diese meisterhafte Gestaltung des gewählten Stoffes — also einfach grandioa, unübertrefflich, phänomenal! Sie haben daa Buch doch gewiß, wie man gemeinhin zu sagen pflegt, mit Ihrem Herzblut geschrieben!« Keller, leicht geärgert durch die Schwatzhaftlgkelt des anderen, erwidertet »Nein, mit ganz gewöhnlicher Tlntel« MARBURGER ZEITUNO Samatfc^^onnta^, 26-/27, Juni # Nr, 177/178 * Seite 9 LANDWIRTSCHAFT UND GARTEN Sommerarbelten Im unfersfeWschen Obstbau Nur gepflegt« Obttbiume mnd Beerenitrivcher Ttrtprechen «Inen guten Ertrag Es gibt noch hnmsr t1«I« Obitlbau*m und B^umbesitzer, di« glauben, mit dm Pflegcroaßnahtnen im Winter all«! getan zu haben, wa> zur Gesunderhaltung und reichen Tragbarkeit der Obstbäume und Beerenobstanlagen notwmdig Ist. Nach den gemachten Erfahrungen ist diese Annahme jedoch völlig Irrig. Im Gegen-teil wissen wir, daß gerade eine sachgemäße und pünktliche Durchführung verschiedener Arbeiten während des Wachstums, also im belaubten Zustande der Obstgehölze, eigentlich erst den Ertrag und das ungestörte Wachstum der Obstgewächse sicherstellt. Man kann ruhig sagen, daß das Geheimnis der regelmäßigen Obsternten im Laufe mehrerer Jahre zum großen Teil in der gewissenhaften »Sommerpflege« gelegen ist. Mit Beginn der Blüte schließen die Winterarbeiten an unseren ObstgehöU zen ab. Alles ist zu dieser Zelt vorbereitet, das junge, neue Leben zu erwarten. In den Tagen der Blüte herrscht überall große Freude, wenn Bäume und Sträucher wie große Sträuße in den Landschaften stehen Bei dem Obstbauer Obatmed« bnr. 4ee Apfelwicklet« anf. Beim Auftreten von zwei Qenerationen ist die Bespritzung anfangt August zu wiederholen. Auch für dieee Spritzungen gibt M genaue Anweltungeii. Bei JungbSumen und Beerenkulturte bildan die Blattlliue im Voraommer eise besondere Gefahl. Bs kommt bei deren Bekämpfung darauf an, gleich beim araten Erscheinen derselben gründlich zu spritzen. All« Nikotin-, Pyrethrum-, Derris-, Quassla- und Seifenprodukte sind gegen diesen Schädling wirksam. Zwischen Mitte Juli und Anfang September muß unter allen Umständen noch eine Spätschorfspritzung, am besten mit einer verdünnten kupferhaltigen Sprltz-brühe vorgenommen werden. In besonders feuchten Lagen werden im Laufe de» Sommers noch weitere Spritzungen gegen Schorf notwendig. Bei tragbaren Bäumen sowie bed Bee-renobstkulturen ist der Wasser- und Nährstoffbedarf während der Entwicklung der Früchte sehr groß. Wer bei eintretender Trockenheit in der Laoe ist, solche Anlagen ein- oder mehrere .u • u aT l aI k . durchdringend zu bewässern, hilft gesellt sich zu dieser Freude aber auch I gleich die Sorge um die zarten Blüten, Blätter, Triebe und späterhin um die Früchte. Von allen Seiten drohen die Gefahren, um oft innerhalb kurzer Zeil dieses junge Leben und damit die gehegten Hohnungen des Baumbesitzers EU zerstören. Die wichtigste Arbeit gleich nach der Blüte ist die erste Nachblütespritzung. Etwa 12 bi« 25 Tage nach dieser eraten Nachblütespritzung muß beim Kernobst unter allen Umständen die zweite Nachblütespritzung durchgeführt werden. Diese Spritzung ist unbedingt notwendig. Wir dürfen nicht vergessen, daß seit der ersten Nachblütespritzung die Früchtchen bis zur Nußgröße herangewachsen sind, daß ferner neue Blätter und Triebe entstanden find, welche ungeschützte Flächen aufweisen und von Schädlingen aller Art angegriffen werden können. In der Hauptsache richtet sich diese zweite Nachblütespritzung gegen die Obstmade und gegen den Schorf bei Äpfeln und Birnen. D« wir hierzu Arsenmittel benötigen, ist bei dieser Spriizung besondere Vorsicht sichern. Diese Möglichkeiten sollte man im Obstbau, besonders beim Vorhandensein natürlicher Wasservorräte, noch viel mehr ausnützen. Ohne genüqenrte Wdsserzufuhr nützt die beste Düngung nicht viel. Frisch gepflanzte Jungbäume müssen ebenfalls bei Trockenheit wiederholt tüchtig angegossen werden. All sehr wirksamer Schutz gegen zu starke Austrocknung des Geländes gilt fleißiges Hacken, die Bodenbedeckung mit Gründüngungsmasse, Strohniifällen usw. In diesem Zusammenhange sei auf die gröbliche Unsitte hingewiesen, Obstpflanzungen an heißen Berghängen mit Gras- oder Kleeaufwuchs zu versehen. Die hier erzielte spärliche Fulteremte wird niemals den Schaden ausgleichen, der an den Bäumen durch den Entzug von Wasser und Nahrung entsteht. Je trockener der Boden, um so notwendiger ist eine dauernde Offenhaltung desselben unter den Bäumen. Als Ergänzung der winterlichen Düngung gehen wir den fruchtbehangenen Bäumen spätestens im Juni möglichst eine Nachdün- notwendig. In wärmeren Gegenden und i giing, am besten in flüssiger Form. Jahren treten zwei Generationen der Schon im Vorsommer beginnen wir an oneeren Otistgehölzaa aüt reraciilede-neo »Laubarbeiten«, In den heranwachsenden Kronen der Jungbäume gilt es, von vomhei'ein Ordnung zu tialtun und das Wachstum dorllün zu lenken, wo es für den Baum von größtem Nutzen iet. Hierzu geliört die Entfernung aller nach innen wachsenden Triebe, vor alleon der sogenannten Aiterleittrlel>a, alsbald nach deren Entstehung. Wo an einem Hauptast der Varlängerungstrleb fehlt oder kümmert, muß ein kräftiger Ersatztrieb In die entsprechende Richtung gebracht werden. Bei ungleichmäßiger Entwicklung dei Verlänrfeiungs-Iriebe wird den übermäßig stark w^ch-senden die Trlebspitzo genommen, damit die schwachen Triebe oufholen können. Ahnlich wie bei Jungbäumen müssen auch die Kronen von umgepfropften Bäumen eine Regulierung d'^s Wachstums erfahren. Die jungen Kronen dürfen aber im Sommer nicht zu kahl gemacht werden. Am Spindelbuschbaum werden frühzeitig (Juni—Juli) die steil wachsenden, stärkeren Triebe in die waayrechlu Stellung heruntergebunden, um den Holztrieb zu hemmen und die Fruchtbarkeit zu fördern. An sticugen Fortn-obstbäumen muß in der gleichen Zeit mit dean Sommerschnitt begonnen werden. Beim Beerenobst kommt unm.ittelbar vor Begiiui der Einte die Auslese der Mutleiplldnzen für die Nach'Aruchsge-winnung In Frage. Zu diesem Zwecke werden bei Erdbeeren aus den ftin- und zweijährigen Beständen zuerst alle falschen und nlchttrogenden, aber stark wachsenden Pflanzen ausgehackt. Danach sind die besonders gosunden, reichtragenden und soitentypischen Pflanzen I' , ■ ii(!a .-t'ib'i' "1 ' ■ Diese Pflanzen liefern den bestsii Nachwuchs. Bei Stachel- und Jo^hannlsbeeisn erfolgt die Kennzeichnung der Mut'er-pllanzen am besten mit Holz- oder Me-talhchildern, ähnlich wie beim Auslese-verfahren im Weinbeig. D.is Strckhulz darf auch hier nur von den iieslfn Mutterpflanzen gewonnen werden In PK Aafn'>m»i Rrirtsb; Hehler Rhelnllniltr-AtV (XFb) Anbau hinter der Hduptkiimpi'i'ue Oft dehnen sich Ira Kütnpfgeblet dicht hlniot der MnuplV.runpflinla weit« Strek-ken brdcii.i(jgendeu Lau Sie zu bebtu«n und tilr d,« Versorgurig der Trupp« nutzbar iu machen, lidt sich ein Flak;e gunfiit zur Autijfibo gestellt, EMr Bod«n wird kultiviert Der Sfadlplan und das StNiiin-iipiiiihnli Ton Mapliupg Dpfiu 2. Auflajte ist in allen eln-BchlSgigeo Ge-•chftften und beim Schalter des Verlages Kleiner Anzeiger Jad«i Wort koBtf fti Stalleagatucä* • Rp(, dai lattgedruckta Wort M Rpl, (tti Gald Redlltitrnvarkehr Br<«lwecht«l und Heirat 13 Rpt. dai (ettgadruckta Wort 40 Rpl, alle Obrlgan Wortanzaigan 10 Rpl. dai fattgadmckta Wort JO Rpl Oai Wortprala gilt bla tu 12 Burb> itabaD ja Wort. Kar nwortgabühr b«l Abholung dar Angabola 35 Rpl bat Zuaandung durch Po«t oder botaa 70 Rpl. AuakunftagebQhi fOt Antal-gas Bit dam Varmarki ..Auakunft to da Varwaltung odar GeichAlii-italla" 30 Rpl Anzalgan-AnnshroesrhUin Am Tag« vor Bricheman um 18 Uhr Kleina Anzaigan wartfan nur gagan Voralniandung das Ba-traqai (auch gOUlgt BilpfnriArkeii) aufgenomman MIndaatgehübr fdr alna [Claina AnTftge I KM Realitäten und Geschäftsverkehr Zu kaufen j[esacht der „MarburjJer event. mit Obstgarten, Zeitung zum jgofort zu kaufen gesucht. ^ y*ai£riiaiuui ciiuai.ii| Preise v.RMl.-jschriften unter »Sie werden es Islein'samr&seite^^^^^^^ erhaltlich. I nicht bereuen U« an die Ver-I ^ufzügei 1 Trleur, 1 Putztrleur 1 Paar Junge Ochsen (900 kg)i junge Kuh und 2 Kälber verkauft Willkommhof Wachsen-berg._62,3-3 Mühlenmasrhlnen: 1 Plansich-ter, vierteilig) 1 Zylinder, drel-teiilgi 1 Reformi 7 Radialsich-terf 1 Walzenstuhl, einfach) 1 waltuag des Blattes. 538-2 für Landwirte) 1 Schälmaschl- e.y Uli Garten Obüt und GemÜB« «m-li'ii Hann, um sica lüi den Wmter einen Vorrdt üi./.uK-jL'ii. Doch trotz Vorsicht i; mI [iuacijUii.g aller Einkochregvia l^ornial ei uuinet witder vor, daß manchem tinkoclnjut sich nicht hült. Viel-factj ist t.» dann so, daß die Hausfrau diQ rltlitg« Ernlozeit nicht beachtet fiat, Wwriii Sie das vorzeitig« Veider-i;en der kostbaren Lebensmittel hervor-iji'iüfen h'it, iNarh Möglichkeit holt man ii-.uiiith ücmt C»i»rlei.ertidgnisse in den fiüiit-n .MijicjynstuK'jen aus den Garten, j'id zwii ii'ich Abtrocknen des Morgea-t.3Utiri| CcnniE-p dfis nach Gewittern oder wdh'i nd '.u'-. I^t".icns yeeratet worden ist, h -.t an Gfhm.^ck verloren Die liiatr in den Mul.igs- ode: Abendstunden dö(|ür]('n erijii'igt müdes, welkes G'uiuse. Man nehme auch immer nur qtidde soviel Einkochgut aus dem Garten, rtl' rn.iTi sofort verarbeiten kann, ' iei.'Hh diirin lie^t ]a der Vorteil der c>;':K'?\eii Einte, daß ;nfn ganz frisches und gt'sunrien Geinii.-e zum Einkochet^ tienutzon kann. ■Mle Gemüsearfen die nur einvn If.T dicht übereinander TP qort v'iien. bcq.nnen von innen hc--«ns 7u rrlroii Das ist ein tiifticjer --] nriinri. Cif'inüsM mlndps^ens Die Ernte Im elni-nen Cnrten. Füi dielnvi .-» VicMtplsMip In iänacr zu sterilisie-stii;licr I H lustraii ist es einn, Sp.vialist m Klein- strußc 0.______511 tj fragen Schlarhihofgasse 23, Sei- Eine Ölpresse, alt otler neu, 7uAnltage unter i ejiinifldchen wird aufqonom beim Portier, 675-C kaufen gesucht) auch Tau^r h. Marbuiger 7.^^- ,, Dcimonfnse'ttsHlon Sa- n lusi-chilfln — Wlrtschafte- Zuschr, unter »Kauf 22« an die _______________kieischrk. 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Wo aus Zeil mangel der Rurlschinn nictit erfolgen kann, Ist wenigstens ein A.uslicht''n d' r Kronen, vor alU.-in d^s Aussi hiipidpn der nach innen waf"hsr.ndpn frie'xi er-foidarÜch. Dadurch wiid der Rür v irlin'U i:n nSch.stcn Prdhj iiir eilf-irhtcit. Kirsrb-bdurne, deren K.onc-n s hr licht und die Blr-tt(r sehr klf^ln werdea. -.oil'en im Spatsommer (Aii'fust—.Sc;d>:mber) eint Verjtingunj eriabrr-n. Aus den vorsieh ander. Auifü.'irungen kfinnen wir ci:.t'bon, dall der Obst'jc(uer und B'iuinhesil/e: 'lurL ::n Soirn^f^r vic^e ind v,'ichl;qf Arbeitt.n n Anlagen und durch reit:!'? und eqiMnäöig'' ! Ernten gei'inder i^racn^e 'eictil.f h bt - Himbeer- und Broinliecrnnlagon v/erden die schwächlichen, übe/zähiigen jungen Ruten ebenso wie alle abuestorb'^nen alten herausgeschnitten. Um die Ausbreitung der in diesi^m J ^hre lohnt. il. 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Die Beerdigung der teuren Toten findet Montag, den 28. Juni 1943, um 11 Uhr vormittag. In aller Stille am Stadtfrlcdhuf In Drauweller statt. Marburg, Tel-Avir, Charkow, Lübeck, Trifnll, den 25. Juni 1943. In tiefer Trauen Die Familien Motschnlg, Sagadln, Lamper. Klagenfurt, Seltenrelch, 270-6 'm AUSBILDUNG Im Malen und Zeichnen dui' li 'Selbstunterricht — Prnsrn'k durch R. Vogl, Nenzing, Voi arlherg 27-. . • Ti!c!]ti5BP yerlüDSvertrefEi' für Anzeigenwerbung usw. wird soforl aulgenommen. Bewerbungen mll den unt.sprechenden Rcllagen unter »Guter \'i!rdlenst« an dlo Verwaltung der »Mar-buryet Zeltung«. 100 SEMINAR für Übersetzerinnen, ftr-nd-sprachllche Korresporul' ntiiinon und staatlich gepiüfto Spru'h lehrerinen (deutsch, fran/nsi-^ch italienisch, englisch und rtrv1«-r<' Sprachen), mit 2jälirigpr Unler-stufo (Mindestalter 15 J^hrf! und ergänzender Pacluiushtl düng und Vorbereitung zu dur Instituts und SlaatBpiüfung (2 Semester). Der Unterricht umfaßt eine gute Allgemeinbildung und einen grilndlichon und umfassenden fromdsprarhlit lifn Unterricht (15—18 Worhoii stunden), der den ehemals not wendigen Auslaudsuuffnllitilt 7.U ersetzen hat. Inlernnt fiir auswärtige Schülerinneu. Institut ANDERL-ROGGIi, gefördert durch den Reif.hsg.n. Steiermark (Ganselbslverv/.il-tung), Graz, LcbäingilM^» 1*^ 2S2. ^ Achtung! Sehr wichtig! Fflr eine deutsche Untersteiermark fiel, von feigen Banditen ermordet Schübe! Franz ZellenlUhrer des Stairlachen Heimatbundes der Ortsgruppe Edlingen Sein Tod Ist uns Verpflichtung! Tri fall, den 23. Juni 1943. Krelsfflhrung Trllall dat ftalrlachen Helnatbnndefl Bberharth, Krelsfflhrar. m l/epordnunijs- und (irntsblatt des Chels der Zlvllverwaltung In der Untersteiermark Nr. 19 vom 17, Juni 1943 Aua dem Inhalt: Verordnung Ober die Bcschldgnahme und die Anmeldung felnd-liehen \ernii'g<*ns in der Unlorstelermcirh vom ft Juni Ifl'M. — Dritte Anordnung rtir Regelung der Bewirfst haflung von Metallen Iii der IJnlerstelermark vorn 10, Juni 1943. — Dritte Anordnung Uber die Milch- und Pettwlrtschdjt In der Unlerstelerniark vom 4, Juni 194.3. — Bekiinnlmachung üher die Zustflndlgkelt des GewerheaufsIchlsamteH Gr«i7. in der IJnlersleiermark vom 15, Mal 1043. Einzelpreis 10 Rpf. Erhältlich beim Schaller der Marburger Verlags- n. Druckerei-Cles, m. b. M., Marburg Drau, Bad gasse 1 hüi df^n Geschäftsstellen der »Meirhurgci Zeitung« IN CILM, M.irktjilatz 12 (Fernruf 7) IN PF.TTAI), Unqiirtorgnsse, Herr Ccorq I'ichler u. hei drn sonstigen Verkaufsstellen Bezugspreis: Monatlich RM 1,25 (stets <'n voraiis zahlbar). wir gaben dl« Nachricht, d«B «umt Uabar, kereantguter Oatte, Bruder, Srhwager «od Onkal, Heti Karl Raes Lakomotlriaiirar L L •m Mittwoch, d«i M. Jtul IMt aadk MbwaTas Lald« ia T4. Lebanijahr* *mt\ rartchledan Iii, Dl« Beerdigung fand aia Montag, te M. Mal IM ta ■llir Stille am St. Patar-Frladhofa la Oru Pattaa, Orai, WtaK, Am M. Jtnl tf4l. In tlafar Tranari MAUA lACl, and alla tbrlgan Varwandtw. MKEt Pflr die vielen Beweise harxllcher Teilnahme, welche mir beim Heimgänge meines gellabtan Mannes JOSEPH ORASCHEN entgegengebracht wurden, spreche Ich auf diesem Wage allen Tallnehmam innigsten Dank aus. Ganz baaondars danke ich dam Betriebsfrthrer der Firma Fröhlich a, Klupfel, Harm Deichmüller, fOr seine Fflraorge und trostreichen Worte der Verabschiedung! der gleiche Dank gilt duch dem Ortsgruppenfflhrer Pg. Holzner für seine Abschiedsworte, Allen Kranz- und Blumenspendem .sei auf diesem Wege nochmals recht herzlichst gedankt von Eleonore Oraschen. 249 Familien Klenowschek—Oraschen. Raltsciimiil Eisrniwerke Bruck a. d. Mur Amtliche Bckanntmachmig Der Chef dar ZlTttTarwaltung !■ dar UDteriteleraiark Sekalabtallaag Einschreibiing 1b dla StaatMcha Wirtichaftsobarschula Marburg/Dran, Emll-Gagl- Gaasa 1, Staatliche Wlrtichaftsachula Marbnrg/Dran, Emll-Gugl-Gaiia !■ Staatllcha Wirtachaftaschula CllU, RoteggeratraBa 1, Staatliche Wirtachaftaschula Obarradkerabnrg, in Radkeriburg, Hauptichulgebäuda, Staatllcha Wlrtachaftischula Pettan, Mldchenhaimatrafia 1, Staatliche Wirtachaftsscbula Trltall, Volkaachulgebäuda. Dia Wlrticbaltaobarachula (Handelaakademia) ist alna Fachschule, die In vierjähriger Auibildung für alla Zwaiga der kaufmännischen Berufe vorbereitet. Daa Reifezeugnis ar-mögllcht das Studium an Handelshochschulen, an den wirt« schaftswissenschaftlichen Fakultäten der deutschen Hoch* schulen, unter bestimmten Voraussetzungen das Studium dar Rechtswissenschaften und ersetzt aufierdem die rolle Lehrzelt und ein Jahr Gehilfenzeit im Handelsgewerbe. Die WlrlschaftiBchule (Handeisschule) bereitet In zweijähriger Ausbildung für die Laufbahn eines kauimännlschen Angestellten und mittleren Beamten vor. Das Abschlußzeugnis ersetzt die volle Lehrzeit im Handeisgewerbe und bildet die Grundlage zur Zulassung für eine Sonderreifeprüfung, die dai Studium der Wirtschaftswlsaenschaften ermöglicht. Aufnahmebeitlmmungeii: Alla Aufnahmebewerber (Jungen und Mädchen) müssen Mitglieder der Deutschen Jugend (die Eltern Mitglieder des Steirlschen Heimatbundes) sein und haben eine achriftliche und mündliche Aufnahmeprüfung aus deutscher Sprache abzulegen, la den L Jahrgang der Wlrtschaftsobericbnla wird aal* genommen: 1. War sich mit dem Jahres^eugnla der 4, Klasta einer lOberschula oder eines Gymnasiums ausweisen kann, das in lallen Pfllchtgegenständen die Mindestnote »ausreichende aufweist. Blna Nota »mangelhaft« oder »ungenügende aus ainar der alten Fremdsprachen bildet kein Hindernis für dla Aufnahme. 2. Wer das Jahres- und Entlassungszeugnis der 4. Klasse einer Hauptschule besitzt, in dem die Gegenstände Deutsch, Rechnen und Raumlehre mit mindestens »befriedigend« und alla übrigen Gegenstände mit mindestens »ausreichend« beurteilt sind. ^ In den II., III. nnd IV. Jahrgang der Wlrtschafttoberschula wird aufgenommen, wer sich m . Rhabarber, rotstlelig, je kg ... Rhabarber, grün, Je kg .... Rhabarber Hlmiieer, je kg . . Radieschen jed. Art, im Bund 15 St. Rettich ohne Grünes, je kg . , . . Salat (Häuptel-), Mindestgewicht je Kopf 150 g, ja kg...... Salat (Schluß-), je kg..... Schnittlauch, je Bund ru 12 dkg Mindestgewicht....... Spinat (Wurzel-) Je kg . . . . Suppengrüne«, |e< Büschel zu 4 dkg Wirsingkohl grünbleibend« Sorte, Mindestgewicht je St. kg, je kg Zwiebel (Jung mit Lauch) Je kg . . Erdbeeren (Garten-) Je kg ... Kiracnen (Mai- u. Wasserkirsch.) Je kg (Herz-, Knorpel- u. Maler-) je kg Himbeeren (Garten-), Je kg . . . Ribisel (Johannisbeeren), ja kg . . Stachelbeeren, grün, je kg . . . . 0.68 0.87 0.84 0.29 0.17 0.06 0.26 0.36 0.41 (1.66 0.16 0.00 0.04 0.80 0.80 0.0« !-- O.OB — 0.10 0.2f) I 0.20 0.80 0.60 0.15 0.12 0.64 0.80 0.26 0.38 0.14 0.06 O!28 0.88 0.46 0.24 0.30 0.10 0.09 0.16 0.04 0.13 0.20 0.18 0.30 0.18 0.08 0.36 0.20* 0.80 0.46 0.64 0.90 0.43 0.60 0.08 0.07 0,13 0,08 0.10 .0.1« 0.14 0.14 0.30 0,64 0.60 0.72 0.84 0.40 0.90 0.49 0.46 0.89 0.28 0.11 0.88 0.48 0.66 0.76 0.30 0.13 0.06 1.06 0.40 0.821 0 08 O.07 I —! 014 i 0.84 ' 0.2« 0.72 0.40 0 86 0.81 0.19 0.08 O!86 0.44 0.60 1.06 0.20 0.27 0.14 0.13 0.21 O.OB 0.16 0.28 0.24 0.37 0.34 0.04 0.84 0.3A L— 0.00 0.80 1.18 0.63 0.63 0.68 0.16 0.10 0.09 0.17 0.r>4 0.12 0-30 0.19 0.19 0.36 oiso o!M 0.90 0.43 0.60 CHEF DER ZIVaVERWALTUNG IN DER UNTERSTEIERMAHK Der Beauftragte für Ernährung und Landwirtschaft. Sonderzuteilung von Käse in der 51. Zuteilungsperiode Dl« weiterhin günstig« Erz«ugungslag« b«lm Käs« ermöglicht «ine Sund«rzutcilung von 125 g Käse auch in der 51. Zuteilungsperiode (28. Juni bis 25. Juli 1943).' Die, Abgabe erfolgt auf den F-Abscbnitt der Reich8f«ttkarten 51 für alle Altarsstufen «inschlieülich der Reichsrettkartan SV 1 bis 6. Der Käsebezug ist nur bei dem V«rt«ll«r zulässig, d«r den Käse-Bestelliichein 51 •ntg«gengenommen hat. Auf den Wochenkarten für ausländische Zivilarbeiter b«r«chtigt dar Abschnitt W 1 (Karte für di« erst« Woche) bis zum 25. Juli 1943 (Ablauf der 51, Zuteilungsperiode) zum Bezug von 125 g Käse. Die Kleinverteiler haben die F und W 1 Abschnitte bei der Warenabgabe abzutrennen und zu hundert Stück gebündelt innerhalb der für die Abgabe der Bestellscheine d«r Reichsfettkarte für die 52. ZutPilimgsperiode vorgesehenen Frist bei ihrem zuständigen F.rnährungsnmt, Abt. B zur Ausstellung von Käsebeaugscheinen einzureichen. Die mit dem Aufdruck »J« oder »Judp« versehenen Reichs-fettknrten berechtigen nicht ziim Brruge dieser Käsezuteilurig. Graz, den 23. Juni 1943. 25t Im Auftrage: qe*. Lungershausen. Der Chef der ZlvUverwaltung in der Untersteiermark VerbraucherhSchstpreise für Speise-frühkartoifeln Für Speisekartoffeln der Ernte 1943 gellen bis 28. Juli 1943 folgende Varbraucherhöchstpreise: In der Zeit vom 28. Juni 1943 tOr wctssflelRchice für f;cUiflelSchl;:e Sorten bei Abgabe Sorten hfl Abifibt 1 ke AO 1t| 1 kg BO k| Rnf RM Rpf RM bis 7. Juli 1943 . , k . . 2« 12.— 28 13.— 8. bis 14. Juli 1943 . . . . 24 lt.— 26 12.— 15. bis 21. Juli 1943 . . . 22 10.— 24 II,— 22. bis 28. Juli 1943 . . . 20 9.— 22 10.— Die Verbraucherhöchstpreise der Größenklasse II betragen; tOr wctssflelRchice für f;cUiflelSchl;:e Sorten bei Abgabe Sorten hfl Abifibt In der Zelt vom 28. Juni 1943 In der Zelt vom 28. Juni 1943 rar weltsfltlRcbl);« Serien bei Abpibe von tür (ftlbflelicblje Sorten bei AhKibe von > kR SO kg 1 kg iO kg Rpf R.M Rpf R.M bis 7. Juli 1943 • i • • . 10.8 8.40 20.— 9.— 8. bis 14. Juli 1943 . . 17.6 7.80 18 4 8.40 15. bis 21 Juli 1943 . . 16.4 7.20 17.6 7.80 22. bis 28. Juli 1943 . . 15.2 6 60 16.4 7.20 rar weltsfltlRcbl);« Serien bei Abpibe von tür (ftlbflelicblje Sorten bei AhKibe von vwbrauctitr-hActiktprelie hcl Abgab« der Ware aut «In Markt Eracii|tr liOelittpr«l(c Oflteklaiie uoteklaiit Die Auf- und Abrundunq der Pfennigteilbeträge darf erst beim Endbetrag vorgenommen werden. Bei einer Lieferung von Speisefrühkartoffeln der Größenklasse II gilt eine GröRensortierung von 2.5 bis 3.4 cm nach dem größten Qtierdurchniesser gerechnet oder von 3 bis 4.5 cm Längendurchmesser gemessen. Der Klelnverteiler darf den Verkaufspreis, der für einen vorangegangenen Zeitabschnitt gilt, fördern, wenn es sich um Speisefrühkartoffeln handelt, die noch zum Erzeugerpreis des vorangegangenen Zeitabschnittes eingekauft worden sind. 254 Der Oberbürgermeister der Stadt Marburg/Drau. Schulamt. Schüler ein sch r eibung Alle Im Kalenderjahre 10.17 geborenen Kinder werden mit Beginn des Schuljahre» 1943 44 schulpflichtig. Die Erziehungsberechtigten werden aufgefordert, ihre Kinder des Geburtsjahr^anf^es 1937 am Dienstag, den 6. Juli 1943 in der Zeit von 8 bis 13 und 14 bii 18 Uhr bei alner der unten angeführten Schulen zur Einschreibung zu brlng«n. Die Einschreibung erfolgt In d«r der Wohnung nächst-gelaganen Schule. Mitzubringen sind eine Geburtsurkunde und Impfzeugnisse. Dl« Elnschrefbungen finden In folgenden Schulen statt: Knabenvolksschule Iii Marbuig/Drau, Josefstraß« 15 Knabenvolksschule IV Marburg/Drau, Schönererstraße 10 Knabenvolksschule V Marburg-Leitersberg, Kokoschinegg-alle« 22 Knabenvolksschul« VI Marburg-Brunndorf, Haydngasse Knabenvolkfschule VII Marburg-Drauweller, Zwettendorfer-straße Knabenvolksschule VIII Marburg-Thesen, Auergasse 20 Mädchenvolksschule II Marburg/Drau, Narvikstraße 2 Mädchenvolksschule IV Marburg/Drau, Schönererstraße 10 Mädchenvolksschulc V Marburg/Drau, Kokoschineggallee 22 Mädchenvolksschule VI Marburg-Brunndorf, Nibelungengasse i Mädchen Volksschule VII Marbur^-Drauweiler, Zwettendorfer-I Straß« j Mädchenvolksschule VIII Marburg-Thesen, Auergasse 20 Gemischte Volksschule Marburg/Drau-Gams Gemischte Volksschule Marburg/Drau-Kötscb Gemischte Volksschule Marburg/Drau-Lembach Gemischte Volksschule Marburg/Drau-Pickerndorf Gemischte Volksschule Marburg,^rau-Roßwein Gemischte Volksschule Marburg/Drau-Rotwein Gemischte Volksschule Marburg/Drau-Zwettendorf Jena Erziehungsberechtigiea, die schulpflichtige Kinder nicht zum Schulbesuch anmeiden, haben mit g«B«tztichen Strafen IQ rechnen Der regelmäßig« Unterricht beginnt am Freitag, den 3. September 1943. Die Schüler haben sich an diesem Tage um 8 Uhr ftüh, in der Schule, in der sie eingeschrieben wurden, einzufinden. 237 Dar Oberbürgermeister der Stadt Marburgi L A. PETZ. Für Waren der Güteklasse C dürfen hOctiBtens 50^ der Preise für Waren der Güteklaas« A gefordert werden. Aufschläge auf den Erzeugerpreis dürfen nicht berechnet werden, wenn der Erzeuger die Ware unmittelbar an dar Er-zeugungsstätte an d«ai Verbraucher abgibt Das Waschen der Ware ist onzul&aalg, aowalt die« nicht ausdrücklich in den Relchseinheitsvorachriftao für Obat und Gemüse vorgesehen ist Die Bnittohöchstgewinnspanne des GroBhandels beträgt bei Gemüse und Beerenfrüchtan 10%, bed Obat 8^ des Einstände-preisee. Die Bnittohöchstgewinnspanne de« Einzelhandels beträgt bei Gemüse 33Vi%. bei Obst und Beerenfrüchten 25% des jeweiligen Einstandepreises. Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Bestimmtin-gen werden nach ( 4 der Verordnung über die Preisgestaltung in der Untersteiermark vom 9. Mal 1941 (V. u. A.-Bl. S. 41) bestraft 3229 Taubstumme (gehörlose) Kinder, Aul-nahmsprühingen für die Gehörlosenschule in Graz • Taubstumme (gehörlose) Kinder ans dar Untersteiermark, Im Alter von 6 bis 10 Jahren, die noch keine Schule besuchen. sind zu den Aufnahmsprüfungen zu bringen, die von 9 bis 12 Uhr stattfinden: In Cllfl Volksschule I, Roseggerstraße 1, am Montag, den 5. Julli 1b Pettnn, Volksschule, Herberstelnstraß« 1, am Dienstag, den 6. Julii In Marburg, Knabenvolksschule V, (Marburg-Leltarsberg) Kokoschinegg-Alle 22, am Mittwoch, den 7. Juli. Die Anfnahmsprüfungen sind unentgeltlich nnd werden von iw«i Taubstummennberlehrem der Gehörlosenschule In Graz abgehalten. Taufschein (Geburtsschein) Ist mitzubringen. Bildungsfähige, Kinder sind schulpflichtig vom 7. Lebens-Jahre an. Der Direktor der Gehörlosenschule In Graz: 253 HANS KORT8CHAK «, h. Änderungen im Reisezugverkehr Mit WirkBamk«it vom Sonntag, d«D 27. Juni 1943 verkehrt Zug 614 zwischen Unterdrauburg (ab 11.14) und Kicigenfurl (an 12.57) täglich, also auch an Sonn- und Feiarlagen. Dafür v«rkahrt lo der gleichen Str«ck« Zug 61U Ünterdiauüuiy ab 5.45, Klag«nfurt an 7.30 nur mehr an Werktagen. Mit gl«ich«m Tag« wird zwischen Eisenkapp«! nnd Völk«rmarkt-Kühnitdorf d«r neu« Sontngszug 8963 Ir.ut nachstehendem Fahrplan eingeführt; Eisenkapp«! ....... . • . . . «b 7 03 Rechberg ■ 1 1 • * ■ 1 • • • 1 1 • ab 7.17 Miklauzhoi ■ ■ ■ « i ■ 1 1 • 1 • . ab 7.26 Sittersdprf ■ 1 1 1 1 t « ■ 1 • 1 • ■ ab 7.33 Gösseisdort .iiiiiiiiiit. ab 7.44 Eberndorf ...... < • 1 » ■ • . ab 7 4^ Völkermarkt-Kühnsdorf ■ 1 1 1 • 1 1 . an 8.00 Völkermarkt-Kühnsdoif ■ • ■ ■ 1 > 1 . ab 8.16 Klagenfurt Hbf............an 8.51 Dafür verkehrt zwischen Risenkappel und Vftlkermark^ Kühnsdorf dar Zug 8955, Bisenkappel ab 5.43, VAlkermarkt-Kühnsdorf an 6 40 nur mehr an Werktagen. Ferner werden vom Donnerstag, den 1. Juli 13 4S, 16, 18 3P 20 IThi Sommerliebe Em Wli-ii Film mt, Wlnn»« M>irkut. O. W. PUther. Slrglrlrd Rrrutr, lotle Lang, Hans Olden, tU'dwlg Bl(*'.blreu. Susi Nlcolrttl — Heiter und unbekchwert von großen Probleioon mit klelnpn komischen Eplio-ilen. aber auch voller . III Dagorar, Johanne* Klaaia«, Winnie Markus, Frll< Odemar und Gaelar Waldaa. Für Jiigrndlirb«- nirbl lugolaaiaal Lichtspieltheater Frieiiau Samstag, 2«. Juni um 20.30 Uhr, leantai, If. Jaal um 14.3C, 17 und i0.30 Uhr Frau SIxta (iuilav FtOhilih, Franilska Klot, Uta Wetnar, Jott-(Inn Oora u. a — Pili Jugendliche rugelatsanl C.ichlspiettheater Gurkffeld BI* Sonnlitg. 27, Janl Ihr erstes Rendezvous Rin CmitmenlJl-Pilii mit Peinand Ledous, louls Joutd-in. Jean TIshci u i Flu Jiigeiiilllrhp nl(hl tugfM*stal Sainst«g, 2b Juni >.irr 10.30 Uhr und Sonntag, 27. Juni uro *1.30 Uhi „Frl'-dn und da* Katcrllaachen". Lichtspieie i iittenherg Somslag, 20. Juni um 20.45 Uhr, üoonlag, 11. Jaal um 16, Ifl 30 und 20.4.1 Uhr Kleine Residenz "In Ravnri'i-Pilm mH LH Dagover, Johanna* Klanain, Winnie Markus, Frli Odemar und Ga*lav Wilda«. rOi Jugeiidllch< oldll tugt-ldSieal Sdinstag um Ifl i0 Uhi und Sonntag um 10 Uhr MJIrihenvnr>ilt'lliinn; .Srhneeweinrbea und Roianrol" fon-Lichtspiele Pettau Nui drei Tagel ^am^tag, Sonntag and Moalag. tigllch w II, II und 20 .10 Uhr — ela Fllra der Bararla-PUBknaaf Das große Spiel In den Hauptrollen Ben* Oeltgen, Gaitav Knslh, Helui Engclmanii, Josel Siebet, Hilde Jansen, Maria Andcrgast, Lncle Iliitlirb — unter Mitwirkung von Spifliein der deut&chnn NAtlonalmann*chaft. Fflr .IiiqpndMrh« zbgelasiianl Samslag und Montag um IS Uhr J«gMidyerat*II«B| mit vnllstAndigem Programm. Jugendliche unter 14 Jahran werdan wagaa flati-mnngel lu den Ahendvorslsllungen um II und 10.30 Uhr nicht lugelnsstnl Lichtspieltheater Polstraa Kamilao, 26. Juni um 20.30 Uhr, Sonntag, Zf. Jnnl um 17 und 20.30 Uhr Rcmbrandt mit Glnel* L'hlen Hertha Feller, Theodor Loei, loll Welch u. a. Für Jugendliche nlibt lugelassenl Lichtspieltheater ffann Samstag, 16., Sonntag, IT. und Montag, M. Jml Rembrnndt Rln Terra-Pilm mit Ewiild Ralüer, Gisela Uhlai und flertb* Fcllur. — FOt Jugendliche nicht lugalasaanl Lichtspiele Sachsenleld Üamatag, 21. und Sonntag, 17, Juni Fasching Dar Bavarla-Fllm mit Karin Hardt, Hilda KBrbar, Lotte Lang, Gn*ll Wolf, Han* Nlelacn u. a. FBr Jugendlii-lie nltbl togelaeaenl Lichtspieltheater Trilail Von 25. bis 21. Jual - der Birarla-Flln Ein Zug fährt ab mit Leny Mahrrnbuch, Ferdinand Martan, Lade EngllKch, Georg Alexander, Alice Trell u*w. — Spiel lelttmg Johannes Meyer. Muslkt Lothar Brürta. Fl*i Jageorillcbe olcht cugelassenl Von 21. bis IS. Junt dar Kullurlllni „Die welBa HAU* von PIr Pallfl". Filmtheater Tüller Freitag, 25. Juni m 10.30 Uhr, Bam*tag, M, ud Sonntag, 27 Jnnl irm 18.30 und 10.30 Uhr Was geschah in dieser Nacht? Bin Tobli-Pitra mit Lllll Muraltl, Karl Lndwig DIehl, Lade Engll*ch und Theo Llnqen. FUr Jugendlich* nlihl tugela***nl Stadttheatcr Marbnr^/Drau Samstag, 16. Jval 1043 Um 20 Uhr Im Hclmatbundiail XiOrU Lustspieloperette In 3 Akten toh Hani Gustel Kemmayar, Musik von Hana Lang. Sonntag, Tf. Janl 194$ Um 20 Uhr im Heimatbundsaal XfürU Lustspteloparett« In 3 Aktan ron Hani, Guttel Kammayar, Musik Ton Hana Lang. Kartenvorvarkauf t&glich, auAar Montag, von 9—13 und Ton 15—18 Ubr an der Thaatarkasaa, Thaatergaaaa 3 DBI TioitthonnnnBsium la Marborf Diaa, Tagatthoffplati, 1 raranatalt«* am 29. Joal 1943, abends 8 Uhr, Im Faataaal das Gymnasiums einon EI TERNABEND AnA dla Gltarn dar nauelntretenden Schüler un«* die Freunde des Gymnasiums sind iMrzllch eingeladen. 192-6 Peter Otten 9«hautplelhatia Graz, rezitier* Werke deuttcbar Dichter. Stclrischer Helmatbflnd Ami Volkblldang VolkablldiiBgaaUtt« Cllll Peter-Rosegger-Ab«nd Gestaltung: Schalrat Fg. Irwin Dukar Mitwirkende: Schulrat, Pg. Brwln Dukar: Leben und Werk Peter Roseggers und Vorträge aus Roseggers Dichtungen — das Unger-Ullmann-Strelchquartett — alne Mädelsingschar (Leitung H Stelzl) — eine Volkstanzgruppe (Leitung Pg. E, Dukar) — Steirlsche Volkstanz« Mittwoch, den 30. Juni um 20.30 Uhr im Heimatbundsaal (Kreishaus) Karten zu 50 Rpf In dar Varkaufastelle des Amtes Volkbildung ond an dar Abendkassa. — Kein« Ermafilgungenl 247 __ Zlrkos Honrad Marburg, b«l dac Kadettenschule Die letzten Vorstellungen; Samstagi 29. Jnnl IS.30 nd 20 Uhr; Sonntag, 27. Jnnl, 14, 15.90 und 20 Uhr. Neue Programmelnlagenl mEIMDiilKMmHEIilHI Dienstag, 29. Juni, 19 Uhr TorsplclstMdc im Festsaale des Kreishauses Btnfrltt frd 248 STE'imSCHEt HIIMATBUND KrelsfOhning Pettau — Amt Volkblldung DaBBaratag, den 1, JnH 1943 KralabavB — Pattai Symphoniekonzert des verstärkten Orchesters des Stadt-thaatars in Marburg. Laltnnffi Hermann Frisch llchard DleW Nlheraa aus den Plakatm, 304 Strickwolle Fttr StrBmpfe, Sockan, Flustllnga, gute QualUit, 4-fidlg. drap- oder graumeliert braun oder schwarz, 10 dkg i. 6 Punkte........RM 1,— — 1.50 POr Westen und Fullovar, 4-fldig, grau, drap, braun oder schwarz, 10 dkg 6 Punkte RM 1.10—1.80 POr Damen- und Ktnder-Sommerpullover, etwas glänzend, weifl, rosa, fraise, hellblau, mittelblau, mittelgrün, 5 dkg — 6 Punkte . . , RM —.60 — —.80 Ffir Säugilngsartlkel, «ehr weiche Qualität, walB, roaa, lichtblau odet Hchtgrün. 5 dkg = 2 Punkte, grau oder rosa....... RM —55 — —.90 Fflr Damen- und Klnderwlsche, weich und gut gedreht, wein rosa, hellblau nder hellgrün, 5 dkg 2 Punkte RM —."77--.90 Strickgara Für Sommerstrümple und Socken, drap, gründrap oder schwarz. Stärke 10—12, 5 dkg 2 Punkte RM —.50--.90 Auf Wunsch senden wtt Ihnen auch zur Wolle passende Nadeln. o^lptnlonöftaufliaus 1. WAGBÖCK.WRESSNIG GRAZ Sackstrasse 7—13 An dla Blckarmalftar 1b Ualcnl«l«rBBrlil Backofenreparaturen an altdeutschen (stairlschnn) und Dampfbacköfen, Lehm-hardschlagen, Herdpla^tanvarlaguag, Einbau ▼on Kohlenfeuerungen in Holibacköfan und Umbauten üb#t* nimmt ANTON WINTHRLHITNBR, behÄrdl. b«fugl«r Backofanbauar, Grai/4, Grimmgaasa 6, Ruf 82848. 15S STBIRISCHER HBIMATBUND Amt Volkblldung, Pettau Sonntag, 17. Jnnl um 11 Uhr TormIttag F uBball-F reundschaftsspiel zwischen SG. Fattao und Wehrmacht Marburg Um 14 Uhr Handballspiel twlscben RAD. Stemtal und Wehrmacht Marburg 260 Die beiden Spiele werden auf dem Sportplatz, FrladaueratraB«, gMpialt STRUMPF-REPARATUREN (Laufmaschen usw.) flbemefammt »SCHUHVEBTRIEB« Marburg a. d. Drau TegetthoffstraBe 13 tSCHUHVEllTIlIEB« CUM, Marktplatz H »SCHUHVERTRIEB« Pettau Flurlanlgasse 1 »SCHUHVERTRIEB« Wlndtschgrai Adolf-Hltlar-Plati Bringen Sie uns Thra schadhaftan Strümpfe (aber bitte gewaschen!)) wir repassieren sie fachgemäfi und rasch. 882 „REHR" flöressler-fTlaschlnf Adressenschablonen kOnnen auf der Schreibmaschine rasch hergestellt und mittels der Adressiermaschine fehlerlos und exakt auf Postkarten und Briefumschläge gedruckt werden. Oka Ing. Krebs & Tax Qurkfeld BS An all« Lebensmitttlhäiilller dar Kreise CllU nad Tritall. Wegen Jahresabschlufi und Inrantur bleiben unsere Varkaufsstallan ans 29. und 30. Jvnl 1943 geschlosäen. Großhandels-Gesellschait Cilli Mmldt sdiüt}! die Saat gtgcnVofelfrsB. Ganaa •• «tnfaA InderAn^uMwi« ^ Grtsan*Tr«4(cnbaii«. Keine KaliMdildifiiiw \ Spar- und VorachuBvOTalB la Marbwg a, G. m. b. H., HlndanburgstraBa 37/L BlnUdnnf iw ordentlichen Hauptversammlnng für das 71. Geschältsjabr, welche am'Samstag, den 26. Juni 1943, um 19.30 Uhr, In der Garabrinushalle in Marburg, stattfindet. Tagaaordnungt 1. Verlesung des Protokollea der letzten Hauptversammlung. 2. Bericht des Vorstandes und Vorlag« des Rech-nungsabschlußes. 3. Bericht des Aufslchtsratas. 4. Beschlußfassung über a) Genehmigung das Rechnungsabschlusses, b) Entlastung, des Vorstandes und Aufslchtsratea, c) Deckung aea Verlustes. 5. Wahlen zum Vorstand, Aufsichtsrat und zur Bin-schätzungskommlssion. 6. Peststellung der Höchstsuinme von Darlehen und Krediten. 7 Beschlu Bf aasung Ober die Vereinigung fFusioo) mit der Volkabank Marburg, e. G. m. b. H., Marburg-Drau. 8. Anfälliges. Wenn zur Hauptversammlung nicht genügend Mitglieder erscheinen, wird eine neue Hnuptversammlung mit derselben Tagesordnung fflr 20.30 Uhr desselben Tages einberufen und die Beschlüsse ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden gefaßt. 257 Für den Vorstand: Rupert Ingolltsch, e.h., Obmann. Creditanstalt-Bankverein Hauptsitz: Wien L, Schottengasse 6 Aktienkapital und Rflcklaßen rund RM 116,000.000 Filialen in der Untersteiermark; Marburg a. d. Drau, Burggasse 13 Fernruf: 21-46, 22-98 Olli, Bahnhofgasse 1 Femruf: 76 Weitere Filialen an allen bedeutenderen Plfitzen der Ostmark ferner In Krakau, Lemberg, Budapest und Nebsatz Durchführung sämtlicher Bankgeschäfte Feinsand e«. ISO B* fttr Batoa aad M6f' t«1 ge«lgB«t, ab Bauat«II« biv. fr*l Waggon, Untardraubvry, •ofort ll«f«rbar. Antr«g«a ilad iB richt«B aa dl« •!«■«■»> Bauunloa O. m. b. H., Baaai^ baitaa Uatcrdranburfl (Klra* tan). 232 Brieimarkensiiinmier Meuefie Sondermarken! Alla aaM MSn IMI atachlanasM BondaraiarkMi alnd aofort llefarbari D. Kalafei Wchrnacht 11 W, •. t. 9,90. Nhrar Gab. I W. p 9, S,30. Nauaita Auagahai Arbiltsdlaaet 4 W. y. S. I,— (artchlanen am 16. Juni) Abgaba baichrlnkt. Prolaklorati Naua Zaltung*- und DlanitaiathaB 11 W. ■. 1. I,—. POhrai Gab. 1 VM'. p. S. 1,10 n*ua*ta Au*gabai Wagnar Gadankau*-gaba I W. aabat I W, Haydrlch Gadankmaika tuiamman 4 W. p. S. i,—, Nur alolga Stunden am Schiltar gawaaaa. OMiaralgoaTarnaaaali Neue Dlenitmarken 11 W. p. I, I,— 34-4 ZI. n«ue Land*cbaft 3 W, p. S.i 4,—. POhrar Gab. 3 W. p. t. 3,—. RRK Koparalkui-Piovlsorlan I W. p. 8. 2,—. RRR Ganiar Qa-dankbogea p. I. U,— RRR UoMr Abonnamant bringt Ihnen dle*e Marken automatlach In* Haus. Treten Sla haute noch bat. Bettqll-icbeto gegen Rflckporto oder pbil. Frankatur. Bnropa-NeuhelleB I I I I Kroatleni R. Kraui 41. 3 W. p. I. tS,— 1, Jahr Kroatien 3 W. p. S. 2J,— UsUscha 1 W. p. S. 10,— 3 Er-glBS. Landichaft p. S. 7,7$ Landachaft 32 W p S. 65,- Snrb; i Uatanganhllla Auig. I 4 W p. S. 10,— Aufgabe n 4 W. p. I. 90,— Au*gabe III p. S. Au*gabr IV 4 W p. S. 12 5ü. Klöatar kompl. p 8. 12,9a u*w. Frankreich Mat*cball Pitaln 4 W. neu p. 3. B,—. Klrchandaat Bplicopat 4 W. RRR p. S. 15,— Norwegen Nord-kätt 1943 3 W. p. s! 12,—, Balginn WHW 2 W. (höchste W. 10 + 20 Pr.) p. t. 23,—. Ungarn Hl*t Serie 8 W. p S. 22,— Orlacbenland Land*ch*rt 3 Dr.-200 Dr. 9 W. p. S. 23,—. Belgien WHW kompl. p, 8. 10,— uiw, AUa werden auch Im Abonnement geliefert. Ver-■and nur per Nachnahme lolanga dar Vorrat re*cht Prelle la RM. Porto astra R. KtUGB, BrlctMirkeagroBbandlang Dresden N. s, KOnlgibrflcker-■IraSa S3/M. 23S CrMMMMjfaB c.Bi.k.a. Wird Ihr WMschcTorrat kleiner? Achten Sla «Inmal darauf t Wasch« läfit aich haut« nur achw«r «rsetzen. Wenn Sie m«rkao, d«B Ihr Wäschbaatand kleinar wird, dann iat «a höchst« Zelt, da-igegan «twaa zu tun — Sie st«-.hen sonst •in«s Tag«a Tor 1«^ r«Q Schränksn. Beginnen Si« sofort ttilt einer systematischen iWäschapflege und vermeiden 3le all« Fehler, dl« zn «ln«r Beschädigung führen. Bine richtige Anleitung zur längeren Erhaltung Ihrer Wäschevorrät« finden Sie in der Henkel-Lehr-Schrift »Wäscheschäden und ibr« Verhütung«. Zusendung kostenlos. 'Als Drucksache an: PERSIL-WERKE, DUSSELDORP Name: Ort: