roAmn» pl«ki»aa v xotoviul« Nr. 2ZS »ch?INl«ttuna, V«n»«kwnß Vuchönickerei, warido?, 7«rSi«v» uNra 4. lelephO« ZG v»ZUS»p?«Is»k ttdholen, monatUch vln 20'-^ Zustellen . «.^4 . 21'— vmch vost . .1» « 20'.» ttu»l«n», mvNUitich . . . Cinzelnummer VW 1 dt« 2»-» v«i vest«»«n, »« ist h« n«men»«»«,M«n>t.«utz«rli«lv »r«t M«»«»« «i«,zu1«n»en.Z> d«««d»«Mntz« »tzi,»i»«s»>e««rde» »tch« w »«< Z«It>n« lusS^evo »«ica 4, w ciudy««tt> bei ^k»«« c»mpanv. w Z«ßkev b«t >»» terrekia» d., >» Vr«z >» V^« del oUe» »d»»« leiten. Marlvor, samssag oen t3. Novcmver 192s. SS. Saftrg. tteuie jilU „Njn pfSc^'iZl Zur klZ'aZonjsOen Der s,^^örung ' > MWWMWMM^ Oberst Maria. In einem kleinen Kren^dorf der Ostptire-näen ist bekanntlich Oberst M a c i a, das Haupt der antimoncirchistischen und separatistischen katalonischen VeweInnig, mit seiner 200 Mann starken, gut belvasineten Sturm-trnppe von der franzosischen Polizei verhaf' tet worden. Dasselbe lZeschah in Nizza mit dem Obersten Nieeiotti G a r ' b a l d i, einem Enkel des großen it^lienijchen Freihc'lts-känipsers. Neuwahlen in GritchenZanb? Athen, l0. NovonGer. Die Negierung gibt f.olgelii!)e 0 i f i i e l l e W a h l e r g e b« n i's s e be!.'arteilose 11, st'omnm' nisten 8, Agrarier L M^Ttdate. Tie Verhandlungen .vuischen Ll'afandaris und Metaxas wcg'.n! der Bildung einer Koalitionsregierung sind gescheitert. Kondilis bleibt daiher bis zuul Znsmnmentritt der Mmmer mn 2g. Nt-v^iember Ministerpräsident. Erst nach dem Znsmmnentritt der ^taunner wird eine neue Regierung vorauM^ztlich unter Kasandaris gebildet werdeil. General Plas^diras, der unter Pangalos verbannt war, ist gestern in Vlt^en eingetroffen. « Athen, 1l. Noitiember. General M e t a« x a s hat es enidgi'iltig abgelehnt, in eine K^oalition mit den deni>o^ratischen Parteien einzutreten. Wchrscheinlich wird nun a-!f a n d a r i s mit >^er Regierungsbildung betrmit, der zugleich Vollniacht erhalten soll, die Kammer au^sznlösen. die ihm das Vertrauen verweigert. Die Regierung verös-lfentlicht heute eine Verordnung über eine neue Zusammenstellung der W-ahllisten: t>ar-vns wi^id geschlossen, das; NeulvaHlen bevor-stchel:. Die SkupMtina im Zeichen sascistifchen Terrors Veograd, 12. Noven?ber. Die heutige Vor-mittagssijzunl? der Skupschtina begann um Uhr und sek;te mit einem furchtbaren Lärm der oppositionellen Abgeordneten ein. die in erregtester Weise die Festnahme Dr. W i l f a n s kommentierten. Einen Sturm der Entrüstung ricrnrsachte die Mitteilung, dajj die Fascisten das Leben des Abgeordneten Dr. B e s e d n j a k bedrohen. Dr. H 0 hnjec betrat unter groszem Lärm der Opposition die Tribiine und gab eine Darlegltnq s:?n?5 den Aufzenminister gerichteten Interpellation. Die wcil>rend dieser von Außenminister Dr. ?? i n Z i <: gemachten Einwendun^^en wurden durch die oppositionellen Zti'.s: Jtalia", „Eja. eja, alala!" und „(Zviva Mussolini" niedergeschrieen. Der Auszenmittister konnte nich.L zu Worte gelangen. Die Sitzlung dauert noch fort. NaSik ließe Boörero sofort » O O Siehe Seite 2. V e 0 g r a d, 12. November. Stefan R a-d i enhe'it d-'r Konventionen von ??ettttno betrieben, f?nrit einen Eingriff in nnfere inneren Angelegenheiten sich zuschulden gemacht. Er hätte sich Kurze Ruch echten Rom, 11. Novemb^'r. Zur F^ier des Geburtstages des Königs riar he!?te wie akjälir-lich eine grofje össentliche Truppenporadc festgesetzt. Alle Vorbereitungen waren getroffen, doch hat anl Voral»enh der Kriegsminister alle Paraden e.l»gesuqt. Die Ursache di.s^r Maßnahme ist nicht bekannt. Sie l)at auf jeden Fall tiefen Esndrlttk s)crvorgerufen, da dies das erstemal geschah. Der König nahm die Bara?»e der römischen Garnison in der Macao-Kaserne ali; er befand sich in Begleitung der Känigin und der Prinzessinnen Maria und Jolianna. Der Parade wohnten Marschall Diaz, Admiral de Revel, Finanzminister Volpi, General Giardino und der Präsident der Kammer bei. Mnffolini hat dem König die Mückwiinsche des italienischen Volkes und der Streitkräfte des Landes telegraphisch unterbreitet. nur an den Minister de»' "^leusteren r:end:n miissen. So kann es nicht w-iter gehen. „Wenn es von mir a^:)ültgen l:türde, iä) lie^ ihn sofort vers)aften. Das ist weder mein Wille noch mein Wnnfch, vielmehr meine private Ueberzeugun^." .sierauf verwies Nedi<; auf die Wich^igleit des von Minister Dr. Si b e n i k eingebrachten Entwurfes über die Regelung der Agr.^rverhältnisse in Dalmatien. » Veograd, 12. November. Stefan Radi ^ wurde l)eute vormittags vom Minifterprafi-denten U z u n 0 v i in einer längeren lin-terredung empsaitgen. Nadi«5 forderte von Uz':novi<^ die Bereinigung der Sitnation im ras^ikalen Klub und gab ihm zu «^''stehen, das^ er eine Riickkel^r PaSie' zur Macht nicht wiins'^enswert halte. Die beiden Staatsmänner k::men auf die Ereignisse in Italien zu sprechen, wobei Rndsö den Ministerpräsidenten an^merksam machte, man dürfe eS unter keiner Bedingung gestatten, dafj der ltali? ni-sksze l^Zesandte Borl^rerodie seinerzeitiqe Nolle des österreichischen (^es.^n>ten am Hof? j der Dlinastie Obrenoviö spiele. geordneten und iiber die Auflösung politischer Parteien zu berichten. Die polktifc^ Lage li<^t flch derart verschärft, daft M u f s 0-lini für den weiteren Beftand seiner Diktatur die Hilfe der bewasfnetn Macht anzurufen gezwungen f-in wird. Veograd, 12. November. Stefan Nadi 6 wurde ljeute vormittags vom König in längerer Audienz empfangen. Rom, 11. November. Nach einer Mitteilung des PrehbliroS des Ministerpräsidiums ist es Plättern nnd ,^eitnngsngenturen strrng stens verboten« ilker die Festnaluve von M, Börsenberlchte l^iirich, 12. November. sAvala.) Sckililsj-klirse: Beograd !^.l5, Paris 17.0.'), London 2s).lW, Newyork 518.62.^, N^iland 21.'ii>, Prag Ili.."^, Wien 73.05, Budapest 0.0072.^)5), S^rl^n 12.'^. 15, Briissel 72.1."), Amsterdam 207.10, Bukarest 2.85,, Sofia .';.75. Zagreb, 12. Nmiemls>rr. sAvala.) D^'vis.'n: Wien 7.970.? b-i-^ 8.00W, Berlin l.'^^si.lü bis 1.-^-1 !).1.'), Mailand 2.';0.W bis 23S.99, Lmidon 271.s'..'') bis 275.45), Newtiork bis 5)s?.7:^, Paris 135) bis 187, Prag 107.70 bis M8.Ü0, Zürich 1092.7.') bis 1095).75, Budapest 0.079M bis 0.07R;5,. Bei den katolonischen Verschwörern vr. P e r p i g n a n, Anfang Nov. Seit Iahren gibt eS eine k a t a l 0 n jf ch'»e Republik, mit allen Hoheits-abzeichen eines unabhängigen, souveränen Staates. Die Bürger dieses in der Geographie noch nicht verzeichneten Landes wohnen vorläufig in Suvsran'kreich, wie die Israeliten seinerzeit in Aegypten; aber sie glauben fest an ihre Heimelt, feiern sie in Lied unÄ Gedicht, und der s^olklcre wird nicht müde, sein freies „Catalunya" zu Preisen. Die separatistische Literatur, in Spanien streng verboten, hat sich auf französischen Boden j^efluch-tet; das alte, aragonische Reich steht dcirin wieder auf, verjlingt und erneut in seiner revuÄlikanischen Form. In Per^'ian^n allein erschienen bis setzt drci katalonische Zeitun« nebst zwei literarischen Wockonscln'iften; ^'^wischen der Stadt mit den Roseninauern und den Pyrenäen ist c^?les separatistisch, die ^-ranze.sen eingereckniet. Teusende von spa-nissfien '^vliichtlingen bebmien die franzi^sische Crde, Taufende arbeiien in Perdiguan, Te-ret, Ri>iesaltes nnd Prades; ibre Priester pre^dis.en aui s^ittalonisch in den I^lircl^en, ein pa^ar katatonische Echulen b^i'ben sich anfge-tan, und den Rest besorac'n un',äl?lige Minnesänger. Agitatoren, Caibonari unc> literari-stb- ?ln!'rchl!'t!^n. Die 'ranzoiiichen Behörden lasjt!!: sie iin Al^'iemeil?en ruhig ge>väsiren? d?'.' anerkannten FiMrer sind natiirlich diskret siberwarbt, ssber dci dis' oisi'ntliche Rulie nnd ^'^»l'rbeit durch die im s^'nlnde sebr sried« sertii^en Leute nickt im (^^erinasten bedroht ersck'^int. eraibt sich keinerlei Ursache zum Einscbreiten. In den leittcn Wochen jedoch machten sich An.^eichen einer besl'^noeren ^iitilifeit der ka-talonischen Fi''!''rer beinerkblir: eine vernn-stliiekte Vk'rschwc^rnna a^'aen den ji^öniq Alfons bei seiner Par'ser Re» ba^tl' der Polizei reichliches Material in die oeliesert, nnd seit dieser Zeit wus?^" man in der ..5nre te l^'I'N^rale", dast ein bew.n'nieter .^'»and-streich gegen die sdanische l^ren^e vl^rberoitet wnrd?. ?s lani^en sich, wie imner in selchen ^'ällen, anch Slnbes nnd ?lng.''ber n<'nna, die der franz5svsck>en Polizei alle w'lnschen^-wer-ten Angal>en machten: nn^!> lam es denn, dak^ ^u Beginn der letzten Woche eine gan^e Al'teilnng von Sicherlieil'^'nspekt^iren. die besten Nasen der S. (Allgemeine sicher-beit), in einem Son'derznq an den ^nn der ^^vrenäen aesschrt wurden. Von dein Zen-^ralpnnft Pert'ignm^ ans eröPmen sich zwei ^tras^en NlNch dein spanischen ^^atalonien. Die eine Wrt dicht am Meere entlang nach Vort-Vendres, Bannnls nnd Port-B'^n: die anlt>re sol^^t denr der D-^t, umgebt den Cani^iion nnd den Vie dn l^i^ant nnd fi'kl'rt nach dem separatistisch sicheren Pnigeerda, lnitten in den Pnrenaen. Cs war kür die Polizisten ein s^'schtes, den strategischen Plan der Verschwörer aufzudecken: Zwei ^^'osonnen zu je Mann, die anf diesen bei^den Wl'ien marschierten nn^k> sich nischem Vo^en mit der gesamten C^.'rnison von Barcelona vereinigen sollten. D'e P^r-'bereitnngen zn dieser nicht gerod-» leichten c^rpeditirn erscheinen beute, bei Lichte be-trachtet, doch etwos literarisch-osierflächNch; ein paar Bt'itechnngen von Zol!wi"chtern sen» seit? des (5anigion. ein fleinc? ?.?!is^enl^aer mitten in einem Wr^sen marschieren würde. (Zwei Rcgitnen- Be»e S a»v «tsek ZeNu » ??um'mer M i?. H^ovember iv?v. te? schcincli in der Tat die -^tadt verlcssen ht^den; u^ail kennt die ^aqe in Barcelona liur voul Hö.rensaIen, ^ die spanische Zvn-sur keinerlei Mewunz-'n über die Pyrenäen ^emnizen 1as;t). "Tie <>lolc'nnen waren mit !^VI)envlMt!^'ln ?ür eine Äoll)e vcrschen; sie liraren in ^lviU'l.'id'.lNs^ mit Rucksack und liiri'.^stoc!, doch r'hlic ^^^a''>sen; die sollten erst »^'.:s splenischen Boden verteilt wvrden, nin oie srau'.öjijih^'n Behörden nicht ^;uin Ciusirc^if^n Tie ^reiheitofeuer sollten am ans allen Gipfeln zwischen Porr-^'ou nu^ Pv.lgcerda ausslactern uri.) die Ge» Iilr^'l:er.'<,-uui UauiP'e ru'eiu Ans ir« -iienl^'welchcn ernstliche!! '^vidersuuid glaubten loi'^ Versch.vörer vorerst nicht zn stoßen; :^'.arcelonli iviirde unt seiner Garnison den Äorinl^rsch sichern, un.d die nichlkatalonischen Zollwä6)ler n-.'dst eininl'n ^0l0aten konnten taum al7. (^'esiettlnach: in Vetracht kommen. <'-lne '^'rollain^'tion „^^ln die tatulonische lnsi nalü^ich lä.u^st bi-reit; sie stellt fest, da'^ .,dl rch freien l^'nlscheld des katalo-Nischen <'0lle7' die Trenninlg von Ä'adrld :>ouiii'.d Äareelona 'c>ie .'douptstadt >der n^.'n.n sei. s.t a t a l o n i s ch e s e l d niar e(.'n'tisls s^^on vorhanden; es tvä.i! die ^^uiiclirifr „(5'nvr<)slit de ^'litliinntza" nnd i't v^):!l ''.'lpril d.Uiert. An der t-^vi!^e provisorischen Re^.ievinui, der nani Z'l^jle ('».'lehrte. Tichler nnc> ^^^oliitker der ^rorii!', au.ie'.iören, 'tali.> der Oüer't Fran-liasle <').iet,rle, ^^'chter Polititcr der u'.aveu l!.ul Volreto, ^.'edro Villaplano, Bördels de la L^iiesta. Oberst r^v.-rde .n seinem Gen'.'re.Ianartici^-, i.>er Dei^i'e. l!^>ie mitten im Gebirczc «loen.^^e .^.!lo::!el'.'r von der splenischen ("»renze l'? l'.rüt li'^iit, von der sranzüsisch^'n Poli^',ei rerl''':ej; znl'seich n'nrden in: südlichen '^^Viukel ! lr d'erdaane, in Prais-de-Mollo, ''^!in,^-!'e'se<^Bain^? lnri> St. Lai:rent rnnd ?^'v'v^ii'ten sestos'noininen, die r.lle nach ^^.'erp!;iniin einiieliesert wnrden. 7^m Lan^e ldieser 'aii'en weitere .^i.it^ilonier nns '!^^'aris und Toulouse unter poli.^eilicher Be-deäunsi l'.itr nu; nach den ofsiziösen l5rklä-vunl'^en sln>d sie nk's)t ei.I'ntsich i'l'? Gestinlie-^>.1 l.elrächten, .'a sranzösi'che Geseh» l'Ull) inen li^-'ond 'ven Pnr'.iiirm.'ben über d-e ^ii'i sra'.,^!^>sl'c.)^.'iu Boden ^eichiniodeten, lne^.'n die ^^icher^ieit eine!? sreinden 'iich!eten ^'ersu'iuöriiniien entlialt. Ueber-'i^nu.it li^'sst 't'ie reck?ttiche '^cite der Angele-!el>r lin ?i'n'''ln, nn^ dl>5 Inneuuii-i:''teri'.im v.'r^'rj-5>'.sret^^t erhielten n'erden sollen. Ta ^wn Md?n ist: Peri^'nen. die durch ilire .^^^eind^i'nq dcis in r i e q s si e f n li r brinqen, '!'^'r>.'!t init f'i.'r^^nsiniS nicht unter 5 Ial)ren besiri''!'. ^'^n ler ^''raris inird mlin uatürich viel aeli^'^er verr'^hreu, »nn?cil die A u H l i e- feru ng unter feinen Umstän'den in Frage kmninen kann: eine solche Verletzung des Asylrechtes wird sich Frankreich nicht zu Tchulven kommen lassen. Ter Präfeft!oer Ostalpen hat denn vi?rden. Alle ^atoch-achtnng beanspruchen, die gerade in Frankreich den kämpfenden Iren zuteil geworden ist. 7ZTS ^rssS sZi^Tnee das große Schweigen M a r i b o r, 12. November. „Las groste Schweigen" ist ein von der ^'iga zur Förderung der Völkerbundziele eiligefi'chrter Brauch, dem sich bereits 25 Staaten angeschlossen haben. Dem Brauche nach sollen am 11. November ieden Iohrcs, Pnntt 11 Uhr vornnttags, alle Menschen, sie sich anch befinden mögen und mit welch iinmer Arbeit sie beschästigt wären, ldiese?lrbeit a'Uifgeben, anfstehen und ent« blösiten .'^'^anptes zwei Minuten hindurch im a'bsoluten Schweigen der im Weltkriege ge« falleurn Soldaten gedenken und mif diese Art ihren Friedenswillen manifestieren. Man bvancht nicht gerade ein Pazifist zu sein und ai'.ch nicht an die Möglichleit eines ewigen Friedens zu glauben, um diesen Brauch nicht nur für sebr schAn nnd menschlich, son'.^rn cuch für ni'lt^Iich unÄ nachah-nlenö^.vert zu finden. (?s ist cli^vakteristisch, daß nach dem großen Zersti)rnngÄverk, der vielen Not und dem Elend, die der Weltkrieg znrn''lqclass?n> die sl'chren'd<'n Männer unter den Siegern das Bc^durfnis sortl!chen unter den Staaten heran-znf'nden. 'Das (^r^iobnis der Untersnchuna soll nicht kritisiert werden, nur die Aufmerksamkeit soll anf eine Tatsach? gelenkt werden, die in .^'.inkunft vielleicht geeignet sein wird, diese Fr^-ge. wenn sie an^s Ta^'et koin-nien sollte, viel leichter zu beurteilen. Ter l>ei den europäischen Staaten und 'Völkern in 'ter Vorkriegszeit bis zur hl^ch--sicn Potenz betriebene lNns. den kriegerischen Geist zn heben nnd zu Pflegen, hat zweifellos sehr viel da.^n beigetragen, das^ die Tl'^vosition znm Kriex-lkühren ganz un-gewöbn'^ichc Timensionen annabm. In diesem .^nltnS liegt ein (^roftieil der Schuld a-m !,triege verborgen und dieser .Kultus war ein (^^emeingut, von dem kein europäisches Volk ausgescholtet sein wollte. Nicht die Iahl der Gewef»re nnd Kanonen, der B-ataillone um» Regimenter und die KriocfSvorbereitungen gefährden den Frie» den, sondern die Di'^po-'ition, diese Waffen un'd Vorbereitungen in Aktion zu bringen. Aus diesem (Grunde scheint auch der Ent-wassnungssrage b^i unseren Friedenskonfe-cenzen eine viel zu grosse Be^'entnng beige-inessen zu werden. Wenn der materiellen Abriistunq nicht eine geistige und moralische Abrüstung voransielU, kann von einer ?^ür« dcrung der Friedensidee keine Rede sein. Teutschland hat gezwungenernl^aßen ttl^ierü-stet nnd doch wird es als eventueller Kämpfer gefürchtet. Es ist der kriegerische (^eist. der in den: Volke steckt und Mißtrauen verursacht. Friedensliebe und Feigheit müssen nicht i'kvntischc Vegrisie sein. So lange aber das 5>eldentum alh aller Sehnsucht Ziel gilt und dargestellt wird, kann die Neigung, diese Begriffe zu identifizieren, keinesfalls abnehmen. » Ta? „große Schweigen" ist ein Vranch, der sehr geeignet scheint, diesem Porurteil wivlsam entgefscnzutreten. Er ist ein bescheidener Schritt auf dem Wege zur geistigen Abrüstrmg und deshalb einer M^hah-munq mürdig. In unserem Staate ist ^bie (^epfll>genheit kaum belannt geworden, doch emft'iehlt es sich. Notiz davon zu nehmen und im nächsten Ichre auch bei uns die Gefallenen durch das „große Schweigen" zu ehren. A. 9. Nachrichten vom Tage Dr. Wilson in den Klauen des Fasclsmus T r i e st, 11. November. Gestern fnlh wurlde die Wohnung des slo-wenii.lschen Abg<'ordncten Dr. Io^es W i l-s a n von einem starkeil Polizeiausgebot umzingelt. Gleich darauf drang eine Kommis-swn in die Wohnung und nahm eine Haus-durchsuchimg vor. die d?n ganzen Tag über andauerte. Insbesondere wurde sejne Bibliothek untersucht. Es wurden uiehrere Bücher, meistenteils Werke slmvischer Bell^'tristen, beschlagnahnlt. Bon dcn Angi^horigen »'erlangte die Kommission die Anslieferuuz ei-uer ang.lb'.ich bestehenden geheimen Korrespondenz. Als die Kommlssilm zur "^ntwort erhielt, das; eine solche nicht !^stehe, ging das Suchen von nencm los. Die Koinmission versuchte eine grosze Wertk?eimkasse zu erbrechen, doch geilang ihr dies nicht und sie musjie unverrichteter Dinge wieder ab'.iehen. Vor die Panzerkcisse wurde ein Wachp»sten gestellt. In der Umgebung von Triest und Gi^rz sind bei sämtliäien führenden Persönli ^)kei-ten der Slo^venen .HansdnrMuchungeil vor-genonnnen worden. In der Bevölkerung herrscht bereits Panik, da es verlautet, die Negierung werde auf (Nrund des neuen Po-lizöigriehes alle diejenigen Kroaten und Slowenen internieren, die sich dem Fascismns noch nicht blindlings untenvorfen haben, alich wenn sie sich politisch nicht betäiigen. » Veograd, 11. November. Ste'^'an Radi 6 ist s^eute vornnttags hier eingetroffen, um gleich nach seiner Anknnkt die Negierung in eiue äusserst peinliche Lag<' zu bringen. Als die Nachricht Mls Rom eingelangt war, daß die Italiener Dr. W i l f a , den Führer der ki'lstenländischen Slo-wenen, arretiert l?ät-ten, wnrde Nadi«^ von den Iournal'^.sten über seine Meinung befragt. Nadic^ antwortete: „Wäre der Iluf^enminifter nm Platz, so müjj' C^?W.ne VtMoZd 11 Noman v'in Emma. N u s;. lNachdrncl verboten.) „Schnell, (.'isivifline, laur zum Arzt. !eer .!ä!le und länit /Meinial am .''>anse des 'errn, der ihr ein so fürs'-'rs'licher Vater gen>ors»en war. Und dann s'.a'.:stl''r schreckt sie aui. „Oh s^ott — das Geschci't — das Personal —" flüsierte sie. nch ihrer Pflichten erinnernd, nnd eilt herunter. Von Stund' an rnht aui ihren iluigen Schultern die ganze Verantwortung iür l>as <^iefchäft. Ta ist kein Wäscheband und keine Faktura, die nicht dlirch ihre .^'»ände gehen. S'.e irp"diert und fertigt Beten ab. dabei soriin'liert sie iui Geist die Antwort aus ein am Morgen eingegangenes Schreiben, kontrolliert die ^^agerbestünde und gibt Waren heraus. Unernui^ich tAt sie ihre Pjlicht, un^ der Kranke droben' spricht zu seiner Frau mit müder, gebrochener Stimme: „Wenn wir das Mäd^s, die E^hristine, jetzt nicht hätten, Minna!" „Iia, Liarl. Tu kannst ganz rnhig sein, es gebt alles seinen rechten (ijang." Er nickt nnd sieht betrübt auf seine ge^ läbu'.te .ar>d: „Tie da nnis; nnn feiern, und hat doch so gerne gearbeitet-- Sie streicht ihm sachte mit ihren kleinen zittrigen Fingern über die .^''and. „Die wir^c» wieder arbeiten, Karl. Onäle dich nicht mit trüben Gedanken. Unser Leben war doch so reich bis jcht an Glück nnd Segen — denn wie sollte nmn es anders nennen, da wir bis heute beisammen bleiben durften, .deiner liest den andern allein, und sc^ soll es bleiben — bis zu.lekt. — Nnlc» das Geschäft weiset du ja in gnten Händen. Ehristine wird, wie ich sie kenne, ihre Ehre darein setzen, dir, wenn du das ersteinal wieder hinunter kommst, zu zeigen, -.aß sie dein Vertrauen in jedcr Weise gerechtfertigt hat." „Ja, das Mädel!" lächelt er wieder ho'ff-nung'7sro'her, und seine Angen blicken die trene Lebensgefährtin 'dankbar an. Langsam schreitet die Beffening voran. Ehristine ist froh und guter Laime. Ihre Jugend weist nichts von Tod nnd Sterben, und dt'r alte .?>err macht bereits wieder seine Scherze mit ihr. nennt sie „Jungfer" und „Fräuleiu Geschäftöfnhrerin", sravft. „Ach, .Herr Hansten", rust sie fröhlich dem eimretenden Herrn entgegen nnd streckt ihm die .Hand hin. „Gut, dast Sie kommen, ich UVrte brennend auf Ihre Muster." „Na, dann ist's ja man gut, dast ich meine Sehnsucht nach Ihnen nicht länger mehr benieistern konnte. Fränleinchen", lacht er und fragt nach dem Vhef. Chrijstine erzählt nun von dcsslNl Erkrankung, und das; es ihm jetzt zum Glück wieder viel besser gehe. „Aber ltnesmal miissen Sie schon mit mir ver!h.andeln, Herr Hausten; denn Herr Weiß-Haupt darf noch nichts vom Geschäft hören. Sie wissen ja, dast ich davon was verstehe, und Herr Weisthau>pt verlästt sich auch ganz auf mich in diesen Fragen." „Weist schon — weist schon, Fräulein Berthild, was brauck>en wir denn diesitml?" fragte er mit breiter Behaglichkeit, so wie ein On'kel zu seinem «kleinen Nichtchen spricht. Ehristine schob gleich die ersten bnntfarbi-gen Muster zur Seite: „Nein, .Herr Hansten. nur weiß. Zeiaen Sie mir mal die lleuen Po« te er den Gesandten Bordrero sofort ver» hasten lassen. Ich würde die Verantwortung dafür übernehmen." « Beograd, 13. November. Der deutsche Abgeordnete Dr. Hans Moser hat im Namen der Partei der Deutschen im Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen folgende Depesche an das Sekretariat des JnteriMio« nalen Minoritätenkongresses in Genf gerich» tet: „Mr haben mit Entrüstung erfahren, dah die italienischen Behörden den sloweni« jchen Abgeordneten im römischen Parlament, Herrn Dr. Joses Wilfan, arretiert haben. Wir appellieren an die Solidarität der Mno« ritiiten von ganz Europa, gegen diesen.g-qe«. die slowenische, kroatische und deutsche Mindertet in Italien beganienen Gewaltakt zn protestieren, damit dies vor der ganzen gsjit« teten Welt gebrandmarkt wird. Für Ke par« lamen tarische Delegation der deutschen ^)!in-derheit der Deutschen im Königreich der Ter» ben, Kroaten und Slowenen: Dr. Ha«» Moser." Beograd, 13. November. Wie auS GSrz berichtet wird, hat die dortige Fascistenorga-nisation ein Mm^ifest erlassen, in welcl)em dem sloqvenijschen Abgeordneten Dr. Engelbert Besednjakder Rat gegeben wird, sofort Italien für immer zu verlassen, da der Fasciv für sein Leben nicht bürgen könne. Die Fascisten suchen fieberhaft nach ihm. kannten ihn jedoch bis zur Stunde noch nicht aussindig machen. Entdeckung einer schönen Grotte am Boe Für die Tatsache, dast am BoL Grotten sein müssen, spricht bisher Verschiedenes, doch wurde dem lange keine Beachtung geschenkt. Länglst bekannt war dort wohl 'öie j rösen Sportsachen." Und sie nahm prüfend !den Stost vor die Augen, nahm ihn dann zwischen beide Fäuste und spannte ihn ganz j schnell mit klapperitidem Geräusch mehrmals auseinander. Ihre schnell und durchaus sichere Art, wie sie sast aus den ersten Blick das Brauchbare für sie erkannte, vevanlastte den älteren Reisenden zu der Bemerkung: „Donnevsnchsen nochmal, Sie haben ja eine grcstartige WarenkenntniS. Sie müstten Ein-käuserein »der so was in einem großen Exporthaus werden. Schade, dast Sie in dem kleinen Nest hier sitzen." „Was schade?" rief Christine. „Ich bin glücklich, dasz ich hier sitzen kann. Ich nvochte um keinen Preis dies Haus verlassen." „Nun natürlich, so meinte ich's ja mich gar nicht. Aber immer, wenn ich herkomme, muß ich denken, Sie paßten mit Ihrer geschäftlichen Veranlagung und Kenntnissen in meine Heimatstadt." „Wie heistt denn 'i>ie?" „Na — .Haniburg! Fräulein Bertliold, das nn-lstten Sie an meinem „ss-sprechen" erkennen." Ehristine rieselt es Heist znm Herzen." „Wieder Hamburg", denkt sie, und wie weiche wohlige Nobel wollen sich die Bilder der Kii^dheit um sie logen. Doch sie sagt rasch: „Ach, aus.Hamburg? Wer fügt sie lächelnd hinzu, „das ist weit, und jetzt bin ich ja noch hier." tFortsetzuna folgt.Zl ^M'sst v1se1l1e?'SII l SA^? UM"F^ ßsgenmmte p e l ? a"-H K h l e. Lüimmerten sich selbst unsere heimischen T^u-riisten und Alpinisten nicht um sie. Desgleichen blichen die Entdeckungen 2 u n k o-v i ö's, dei Begleitern in einen etwa 20 Meter weiten Raum, der prächtige, schneeweiße Tropfsteingebilde ent>^ilt, doch wnr ein weiteres Vvrdrinlgen mangels der wichtigsten Bclhelfe IhieKn nicht möglich, weil die Grsltte selbst vM Wasser ist und man nur vor!drinyen kann, wenn man von einem aus «dem Wasser ragenden Felsen auf loen anderen springt« Es wiäre mtn am Platze, wenn ein Fach-MMN im GrvtteMvesen die Ho>hlräume im BoS glnmdlich untersuchen würde, da eine solche SehenÄi>flrdigkeit un^d Naturschönheit mtch unserem FremdenverZchr einen neuen Impuls geben könnte und wir liier vielleicht einen, wenn auch bescheidenen Ersatz für d''n Vertust der Melsbergergret^e sln'vi^n könn« lten. An dieser Stelle mliß auch >die ersceu-liche Datsache hervorgehoben werden, daß unser GroßZupai:, Herr Dr. Pirkmayer schon vor einiger Zeit dem genannten Bc-Wr eine namhafte Unterstützung zuikommen ließ, mn diese Angelegenheit sozusagen von Umtswegen zu fördern. - - -s' ?. Die Wut des Zentralismus. Wie dem »,Slovensti Narod" aus zuverlässiger Quelle berichtet wird, tvägt sich das Ministerium für Sozialpolitik mit dem Verdanken, das Zentralamt für Arbeiterversicherung nach Beo« vrad zu verlegen. Ter zu diesem Aveck angekaufte Bauipllcch kostete nicht weniger als b Millionen Dinar. Das neue Gebäikde in Vsograd soll in viel größeren Dimensionen aufgeführt werden als das Hotel ,^Esplana-de* in Zagreb. Auf diese Weise werden 135 Vscnnte des Zagreber Aintes nach Beograid tvlmsferiert werden. t. Italienische „Lieferungen" für Bulgarien. Wie aus Wien berichtet wich, verkaufte die italienische Regierung !ocm bulgarischen Heeresministerium 25 moderne Kainpf-flugzeuge und gwße Bostäiche an Waffen und Munition. t. Reue Ueberschwemmung in der Baöka. Wie aus Sombor berichtet wird, hlit die Do^ nau bei <^orna einen Damm eingerissen, worauf sich die Wassermassen flber Katastraljoch Ackerland ergossen. Die Bevölkerung mußte ihre Häuser verlassen. t. Seinen 12V. Fuchs erlegte dieser Tage der (^utsbe!sitzer Herr Franz Dietinger aus St. OÄvaLo im Revier 'des bekannten Mahreniberger Lederfabrikanten Herrn W r e n t s ch u r. Waildmanns.'hcil! t. Ein Dorf bei PilStanj durch Erdrutsch in Gefahr. Wie aus PilZtanj berichtet wird, bedwht ein Erdrutsch neun Häuser des Tor» ifes Stari trg. Die Straße kvzje—Lesicno ist derart in Gefahr, daß sie jeiden Moment verschüttet werden kann. Auch der Bach ist gefährlich beidroiht. was eine Ucberscsi^vem!mung zu^Folge haben könnte. Die Behörden ha-bei^l>ie Delogierung 'dei^ Bevölkerung angeordnet. Der GroßZupan des Kreises Maribor k>at sich telegraiplhisch um 5'^ilfe an den Krieqsminister gewandt. Morgen wird sich t^er (^roßZupan persönlich an den bcidrcLiten Ort 'begeben, um die nötigen Sicherheitsmaßnahmen persönlich zu überniachen. t. Die plauderhaste Königin. Washin g- t o n, N. Dezember. „Associated Pres^" meldet aiiS Denver: Im Auftrage des rumänischen Ministerpräsidenten wird künftig Nikolaus Petrescu die Besprechungen der Königin mit Presse^^iertrelern i'lberwa-chen. Petreseu erklärte, die .^önigiu habe die ^^erfassung nicht besckMoren nnid könne daher für ihre Aeus^erungen nicht verantwortlich gemacht werden. Er hosse, daß sie künf-tiigif)ln von Aenßernngen abste^^ten »verde, die die politischen Verhältnisse in Nuinänien komplizieren könnten. t. Mtner bei Musiolinl. R o ,n, N. No- veimber. M nssalini empfing heute den fr-üheren Abgeordneten Umberto Bianchi und den Ingeniellr l e t t n e r, den Erfinder des Mussolini j^pra^ Befriedi- gung über ihre Zusammenarbeit aus und teilte mit, daß er das Rotorschiff „Barbara" demnächst beisuchen werde, da er sich für die Erfindung lebhaft interessiere. t. General Pangalos — geisteskrank? Wie aus Atis)en gen^eldet wird, soll General P an-ff a l o s, nach Zeitungsl^richten, geistesgestört worden sein. Er bilde sich ein, ein byzantinischer Kaiser zu sein und fordere, oaß u,an ihn unverzüglich nach Konstantinopel bringe. t. Neuer sensationeller Fund in Aegypten. Aus Kairo wird gcmeildet: Der englisck)e For-sckM Wheelcr, der jn der Nähe ter gros'.en Pyramide von Gizeh Ausgrabungen vornimmt, hat einen bedeutenden Fund gemacht. Er fand das Grab der Königin Hctephes, der Mutter des Erbauers der El)eopspyranii« de. Dieses Grab ist noch uni etwa Jahre älter als das berühmte Grab von Tutanlha-men. Man hat bereits einen großen Baldachin aufgesunden über einem alabasternen Sarge. Durch Entzifferung der Hierog^lyph^n inlschrift konnte die Insassin des Grabes festgestellt werden. Man fand eine große Menge von Gebrauchsgegenständen, darunter sechs Stück aus massivem Gold, et^va 15 aus Uup-ser und die übugen ails geschliffenem Ge-steiir. t. Hinrichtung Gustav Lederers. B u d a- P e st. II. November. Der gewesene Gen^dar-merie^b?rs?utnant Gustav L e d e r e r, der w!^'gen des 5'''iischen Mordes an dem Sel-cherineister K o u d e l k a zum Tode oerurteilt :vurlde, wird uwrgen uni 9 Uhr vormittags hingerichtet werden. Heute wurde ihm mitgeteilt, daß der?ieichsverweser das Begnadigungsgesuch abgelehnt habe. Er verlangte hierauf mit seiner Frau sprechen zu dürfen. Frau Lcherer, 'oie bekanntlich wegen Mithilfe an dem Mord zu lebensläirglichenr Zuchchaus verurteilt worden ist. wurde von Gesängniöivörtern vorgefi'chrt; als ihr Mann ihr mitteilte, daß er morgen hingerichtet werde, war sie ganz verzllveiselt. t. Furchtbarer Kampf mit einem tollen Hund. Ein furchtbares Unglück wurde in Halbstein (Nordbühmen) durch einen tollen Hund angerichtet. Das große Tier überfiel a//! 6>Zk»//s UN«/ am Wege ein Mädchen nrw zerfleischte ihm die Cchulter. Ein (^^emdarln eilte dein Hunde nach. Er kirnl zu einem gräßlichen Kampfe zurecht. Das Tier wollte sich ans die beiden kleinen blinder des Bahnbedienstetcn Patzner stiirzen. Der Pater aber sprang da» zwischen nnd rettete die ^Under. Die wütende Bestie aber sprang nun 'oen Mailn an in'.d verbiß sich im Geisicht, Kop', Arme nnd Schultern. Wanden nnd Lippen hingen in Fetzen herab. Anch Arn: uud Schultern sind stark zerfleischt. Der Gendarin streckte das Tier durch einen Schuß nieder. t. Ein Nasputin-Mörder heiratet. Soeben hat sich iil London Großfürst Diinitrij P a w l o lv i t s ch mjt Miß Andreti ?lme-ry, einer jltngen Nelvyorkerin, verlobt. Nach der Ernlordllng des letzten Zaren hatte der Großfüst, der ein 5ohn des Grosifürsten Paul, des Bruders Alexanders des Dritt^'n ist, auf die Thronfolge verzichtet, nachdem au«ch fein Vater von den Bolschewiken hingerichtet wordeil war. Ter großfürstliche Bräutigam, der heute U Jahre zählt, lebt si'it dem AuÄnuch der Revolution in der Ver banuung und ist Ehrenoberst der englischen Armee. Zuletu hielt er sich längere Zeit in den Vereinigten Staaten aus, wo er als Angestellter in einer grossen amerikanischen Bank tätig war. Grosz>sürs1 Dimitrjj evuior-dete i'lbrigens gemeinsam mit dem Fü'ten Jnssupow in: Jahre 1916 den Wunderinönch Rasputin. Nachrichten aus Marlbor IN. Todesfälle. Vergangenen Donnerstag verschied nach längerem Leiden Frau Helene T s ch e r n i t s ch e k, geb. Rof. Bauiuei-sterÄvitwe un-d Realitätenbesit,.erin, in: hohen Alter von 8.^ Jahren. — .^X'rr Franz Go r i a n c. Privatier, verschied gestern un: 23 Uhr i.m 73. Leben^^jahre. Das Leichenbegängnis sin'det Sonntag, den 1-1. d. M. n^n Ii? Uhr statt. Den schwer getroffenen Hinterbliebenen nnser innigstes Beileiid! IN. Aus dem Klerus. Der bisherige Pfarr-prooisor in Zg. Polstava, .'<>err Jeisefo l-n i r, ist znnl Kaplan in Hoi^e ernaintt worden. — Die vakante Pfarre Zgornja Pol-slaoa erhielt der bisherige Pfarrer in Pla-nina, 5xrr Franz Gärtner. m. Evangelis6)es. Sonntag den 11. d. M. um 10 Uhr vornlittags wird jn der Ehri-stuskirck>e ein Gemeindegottesdienst sttUtfin-den. Anschliessend daran um 11 Uhr ^tindr deni hiesigeil Schwurgericht zu verantworten l>atle, ist seinerzeit wegeli Mangels an Beweisen srei-gosprochen Nwrden. In seiner Heiniat arbei-t^'te er bei verschiedenen Parteien und erklärte, nach Bedarf alich Briefmarken fälschen zn nx'llen. Er wurde polizeilich bewacht nnd auf Grultd neuerlicher Erhebungen ivieder >oein 5lreisgerichtc eingeliefert. nl. Das Schicksal des Eas^tiers Rupprich. Das hiesige Poli^^ei'koinmissariat t^'ilt anit-lich mit: Die mit 'der Au^indnuA der Leiche ! Mari b o r, 12. Noveniber. des EaftZtiers Ruppri ch zusanunenhän-genden JlBorinationen entbehren jeglicher Grunolage. Tie Vchörden sind über die Angelegenheit nicht infornnert nnd es werden die Nachforschungen nach dem abgängigen Casetier nach wie v5r fortgesettt. Nl. Schlaganfall. Ain 1!. d. erlitt die 79-jährige Private Therese T a l e r eiilen Schlaganfall und niußte ins Allgenicine rankenhaus iiberfi'chrt werden. IN. Irrsinnig geworden. Unter dem Viadukt in der Frankopan--l^)asse benierkie der diensthabende Wachmann gestern einen verdächtig spazierenden Mann und trat nnt der Frage an i'hn heran, was er da vorhabe. Der Mann bat ihn, er nwge einen aplan bolen, t^a er beichten niöchte. Es ergab sich, daß der bedauernswerte Mann irrsinnig gon^orden ist. Er wurde ins Allgeineine Krankenhaus überfi'chrt. m. Prostitution im Schweinstallc. Dieser Tage nmrden zwei ?)(ädchen, und zniar die Kijährige Antonie L. niw die 18iährige Angela D., wegen geheimer Prostitution verhastet, die sie in einoni Schn'einestalle auo-sichrten. m. Ein fliichtiger Häftling. Der 22jätnige Fleischergehilfe Franz K r a in b e r g e r aus Hajdina bei Ptnj, der eine >terkerstraie wegen Diebstahls abzulnißen liatte, flüchtete dieser Tage von der Arbeit in Bistrica. ^eine Strafzeit wäre bereit'5 in zwei Monaten abgelaufen gewefen. ni. Elite wichtige Beihilfe sür inlsere L?l)-rcrschaft. Sehr wichtig si'ir alle Pädagogen ist das Erscheinen der s». Auflage deo Buches „Dos zweite Schuljaljr" von I. 7v. P ö s 6)-l e r, das in der Vnchhandlnng >'» s ,l enli»<'r I9i.'s» ersichtlich. m. Wetterbericht. Maribor, 12. Novenll'er. 5^ Uhr sriih: Die Teniperatlir siel auf Vrad Ee^ius. Niederschlag: Dichter '.itebel. * Einladilng znni großen Ganscl-, Zitr-zy. sen- und Pogattzetts6)maus mit i^ionzert an, Tainstag den 1!i. Noveniber ini l^asthause A. Splavarska ul. 5>. 122^19 * Großes Konzert,-verb-^nden mit Tanz, filld^'t ain 1^. d. iin l^ZtHstlianfe .^km (Not> Prj oodovodn, statt. Eintritt frei. Für echklassige '.!^eine smnie Es'.ioare,? ist l>cstens gesorgt. Um zal)lrcichen Besuch bittet der Gistivirt. 122 !2 * Heute abends Svcngali. l^lite-Konzert. Jonson Dellti usni., Vel-iw kavarna. Sonntag ersles große.L ^kachnnttagokonzert nnt Ul^r-Tce in Palais de dani'e. 12217 * Caft^. Europa. Noch kurze Zeit gastiert das beliÄte russische.'^iabarett ^trekosa jeden ?Nontag und Donller!>lag neues Progrannn. Nach dein Prograiinn Ltonzert mit Tanz. Jeden ^onn- ilnd Feiertag bei schlechter Witterung von 1—-li Uhr ^aiiülienkonzert. 12215 * Ganselschmaus soivie Salonkonzert findet hente Sanlstag den 1.'!. d. iin.'^>otel-Re-stanrant H albwidl statt. Siehe Jn.s-'rat lni heutigen Blatte! * Martini-Abend. Smnstag den l.'^. d. M. findet jm ..Vin'sti hrmn", Vetrinjika ulim, ein Martini-Abend statt. Das w. Publiknin wird höflick'st eingeladen, 12253 Nachrichten aus Vwj P. Bom Stadtlieater. Aul Soirntag uin 15 Uhr Uiid ain Montag nin 29 Uhr geht ^as bekannte VolkHück niit l^iesang und Musik „Deseti brat" voil Josef I u r ö i e in Szene. Wie wir erfahren, soll bej dieser Gelegenheit das neugegründete ^ a l o il v r ch e-st e r in Fuiiktion treten. Begreiflicherw.'iso herrscht daher inl Publikmn bereits rec^'s Interesse. P. Außerordentliche (Generalversammlung der Handelsangestellteu. ?!)/orgen Samstal^ den l.'i. d. uiu 19 Uhr findet rin Gasthof ,.Bei der Post'' eine außerordent'liche Generalver-saniintniig der Handel-^angestellten statt. ?a äußerst ivichtige Fragen an der Tagesord« nilng stehen, ist ein pniiktljches und vollzähligem^ Ersc1)eiiieu der Mitglieder ^des .'^'»and?!)« aIIge stelllenoe r ba n de s no t iv endig. P. Martini-Abend. Morgen SamIta^ alvnd-^ fiildet ini „Narodni dom" ein groi';er N'arliii-Abend statt. P. Die dramatische Lchule des Stadtthea-tcrs ivird ain Dieii-^tag deu Ui. d. uin 29 Ubr im Ltadttheater erösfiict loerden. Der Un:er-richt findet ain Tieustag und Freitag staU v. Soengali in Ptnj! Wir machen N'0ci>« nials ans den morgen ^^amstag den 1."^. d. im Verein^^hanssaale staltfindenden Vorfül)« rung'-'abend des bekannten Telepat^ben, ."^Hypnotiseur!-' und El.periinentalp>nchologen gali aininerk^sain. p. Rapallo-Gcdtnkfeier. Die hiesige „^ugo-slovanska Matica" veranstaltet am Sonntag den 1-1. d. einen ^'ogenannten „Dznar-Tag", dessen Neincrlrägiii'^ den voni faseiNischen Terror am nieisten l'^'trosfeiien streifen im .^iüslenlande zugute kommen soll. p. Das Schiedsgericht sür das leichtalMts-sche Meeting, welches betannllich ain Sonntag slatlfiiidet, unirde ans folgenden Herren zilsaiiiiiieiigesetU: ^tepi-^nit l^^jnblsana), Ke-pec und (i^'izel ll>eide ail'> ?Naribor), Albert 3chariier, Erliartie, Pichler, Joses 5.'>?ller, ^'eopold Stbariier, Albert Sonnenschein, Lel-ljnschegg lind Sainuda tsäintlielze ans Ptnj). Die 5'»<'rren ans Ptiij loerden a>lsgeford<'..'t, l'iinfllich um ^»11 Uhr am .^pielpla!^^ zu erscheine ii. P. Einbruchsdiebstahl. Dieser Tage wurde von unbekanten Tätern jn die Villa des hiesigen Jndni'triellen Herrn E ls b a ch e r auf de^m Ltadtberjze ein Eiubru^ verübu Ge^ke? V!iiwmcie Lenlivand. — Mit Rücksicht aus un- sere Meldung, wonach die Bilder stark v''r-schmmnmen seien, wird uns von anderer Tli-te mitgetojlt, dast die urspriwglichen Mängel bereits behol)en wurden. Die 5tinoleitung sei bereit, jede-m begründeten Wunsche dolz damon. In den t^^emeiniden Luöe und S o l-a v a wurden fast sämlliche ^^rücken und Stl^c^e zerstört soivie auch die Ttraßen unterwaschen. Die Strasse ober L s u b n o ist in der Lauge von .'^0 Meter gänzlich vernichtet. Der ?erke?ir niit Flihrwerken ist ausgeschlossen, der ^"ersouenverkehr aber leliensgefährlich. Die Leute lienühen die alte, vor 20 Iahren aufgelassene und verniahrloste Bezirksstras^e, die ilber die Berge führt. Diese Ctrasze ist jedoch filr Lastenwogen und Autos intpassier-bar. Die Strosse zwischen Lui'e, Toleava uns dein Logortal ist vollständig zerstört. Die Le-liensmittel utüsseu von Ln«"e itach Soli^aiva llnd ins Logartol in Rucksäcken getragen werden. So sieht es im oberen he aus. Eine ausgiebige staatlickie Nuterstützung ist dringend geboten. ^-alls die zerstörten Strassen in absehbarer Zeit nicht gründlich wiedei'berqestellt werden sollten, wäre auch der 'Z^remdenver-kchr inl oberen Canntale sehr gefäl^rdet. Der e s a in t i ch a d e n wii^c» airf 1!"- Millionen Dinar geschätzt. Wie bereits gentel«det, berichtigte (^ros?7.n-pan >>err Dr. P i r k ni a v e r in Begleitung des >>'rru Iug. I u r a n uud des Oberlehrers u?id Alpinisten .^'»errn o c-b e k am Mont0(i die verwüsteten siegenden. Bei idiesent Anlasse wurde eine Aktion eingeleitet, dos^ der Berkebr zwischen den betroffenen-Ortschaften notdiirttig wieder hergestellt un> in absehbarer Zeit die Strassen nltd Brücken grün'dlich ausgebessert bezw. net> erbaut werden. Zu dieseni Zwecke werden der "^taat, die Bezirksvertretluig so^ne die betroffenen l^entein^den beisteuern müssen. Der s^^ros^/nvait wies bereits dent Be-.^irk>)^bauptmann .^errn Dr. B o n ? e k in (Vornji grad den ersten .^'>ilf'?beitrag für die am schwersten Betros^fenen an. chen in Celije nuch das hiümoriistische Blatt „Muhe" („Fliegen"). e. Verstorbene im Oktober. In der Ltadt: Maria Sarlah, (^emeindeanne, 83 Jahre; Antonia Löske, Gattin des (Yrundbuchfüh-vers i. R., 56 Jahre; Maria Mucasir, Friseursgattin aus Zagrob, .^1 Jahre; Amalia Stres, Magistratsdienersgattin, Jahce; ! Ctanislava Motoh, Tochter der Druckereiar-' beiterin, I Atonat und Agties Kunöek, Päch-terjn, 7s) Jahre. — Im öf^sentlichen K r a n-kenhause : Maria Bengust, Taglöhneri n aus Dranrlje, 22 Jahre; Faitm Gnidica, Gastwirtin ans La^ko, 45 Jahre; Josefine LovrenLak, Gastwirtm aus Lemberg, 62 Jahre; Franz Kaland<^r, Zimmermann aus Re-eica, 5)0 Jahre; Anton Alegro, Fleischergehil-se aus LaZW, 23 Jahre; Vjnzi^niz Lastovi?., .Eeuschler aus Sv. Ema, 59 Jahre; Mathilde Zveukek, BesitzerSgattin aus l^riZe, 60 Jahre, uud (5lise Pajk, Taglöhnerin aus Blatni vrh, 3l) Jahre. Insgesamt starben also 14 Perisoiten, davon 6 in der Stadt und 8 lin 5lrankenhause. f. Vom Berwaltttnnsqerichtshose. Der Staat'^rat ernannte die .^"^erren Dr. Lndivig Bolfevec nn>i> Dr. Jo7>ann L i k a r zn Nichtern beim PerlvaltnngsgerichtÄ>ofe in (5else. c. Tbeatervorstcllung. Die Krek-Jug'itd veranstaltet am Sonntag den 14. d. lntt ^6 Uhr im grossen Zaale des „Narodni doni" eine Ausführung des Lustspieles „Im w^'i^en Rössel" von Oskar B l u m o n t h a I. c. Tic Fassaden und Aufbristen in der Ctadt sind stellenweise schon stark beschädigt und bedürfen einer baldigen Ansbessernng. c. Vn neues Friseurncschäst. Dje Genossenschaft „Arbeiterheinl" wird am 15. d. M. in der BodnikMsse gegenüber der Bürgerschule ein eigenes Friseurgeschäft eröffnet. c. LehrcrvcrsammlttN. Ain Cainstag den 13. d. vormilmg? findet in der städtii?!?en Volksschnle eine Versanknilulig des Lehrervereines für den Bezirk Celje statt. An der Tagesordnung ist u. a. ein Vortrag des Be-zitk!?!t1)ulinsvektors .'^^errn e r n e j üö^'r «die mit Beginn des Schuljahres U):.'6-.27 gültilieu neuen Le-Hrpläne sür Volksschulen so^vie ein Vor!rag d<'s ^-achlehrers ?<>errn i I i h aus Man'bor über Adlers Psvcho-log-ie. Am CamStag findet an den beikien städtischen sowie an der Uuigelbungsvolksischu-le kein Unterricht statt. c. Vin neues Blatt. Am Freitag den 12. d. erschien die erste ?lumuier des iit (5elje er» scheinen,den humoriistischen Blattes „Manin ötrpan". Ausjerdein erscheint seit einigen Wo- Theater und Kunst NationalMeater in Maribor Repertoire Freitag, den 12. N'ovembcr ttm 15 Uhr: „Ve^ ronika DeseniSka". StÄdenteiworstellung bei ermäßigten Preisen. Samstag, den 13. Noveulber um 20 Uhr: „Das Märchen vom Wolse". Premiere. Ab. B. Sonntag, den 14. Noveurber utn 15 Uhr: „Einen Jur will er sich itrachen". Bei ermäßigten Eintrittspreisen. — Um 20 Uhr abends: „Der fidelc Bauer". Joan MnnLn steht heute unter den Violinvirtuosen in der vordersten Reil>e. l5r hat die Cüstigkeit des Tones, die Eleganz der Bogenführuug und die Noblesse des Spieles von seinent Landsmann S a r a s a t c geerbt, übertrifft ihn aber in der technischen Ausfübrnug. In dieser .s>insicht erkennt ihn die Kritik einstimmig als einen „Paganini reorvivns" an. Fin .^sonzert von Mozart von seinen .^^änden ist ein Erlebnis. ?lAch in Maribor wird er Mozart spielen. ^ Re'^'ssenr JacGies Pohl gestorben. W i e n, 10. No^ieni'ber. G-estern ist der in The'siterkreisen bekannte svühere Regisseur am Theater an der Wien Jacques Pohl gest'oielden. ganz eindeutig für die Person Frunses. Nach dem erft.'n Abdruck der Novelle in einer Zeitschrift, als deren Redakteur noch dazu der Volkskontmis-sär L u n a t s ch a r s k i zeichnet, erhob sich ein Sturm und ^oie Zeitschrift wurde sofort konfisziert. ^ „Hannele" und „Versunkene Glocke" als Opern. Zwei Werke Gerbard a u p t-m a n n s werden in eieser Spielzeit ihre Urallfführung als Overn erleben. „Hanne» les ef^imnielsahrt" wird in der Ltoniposition von Paul G r a e n e r ini Sächsischen Ztaatstheater in Dresden zur Aufführung kctnnten und „Die versunketie Glocke" in der Musik des Italieners Ottorino Respighi im Hamburger Stadttheater. Aus der Sportwelt Rurmi, Wide und Dr. VeMer in Amerika? Wie dem „Est" aus Thicago gemeldet nnrd, ist es den Atnerikanern gelungen, die ldrei hervorragenden Leichtathleten Nur m i. W i «d e und Dr. P e l tz e r Kr eine Tournee durch die Vereinigten Staaten zu gewinnen. Den berühmten Spcrtsleuten wurden die verschiedetrsten Anträge getnacht, darunter auch der, sich im Dollarlande als Pro>fessio-nals zu betätigen. Dr. Peltzer wurden 35.000 Dollar garantiert, Nurmi und Wide noch bedeutend größere Sumnten. Alle drei haben jedoch abgelehnt, aus i'hrem Können finanziellen Gewinn herauszuschlagen, sich jedoch bereit er« klärt, als A m a t e u r e der Einladung Folge zu leisten. Diesem Wunsch haben die Amerikaner Rechnung getragen. Nurmi, Wide u,td Dr. Peltzer sollen sich bereits Enlde dieses Monats nach Amerika einschiffen, um nach ihrer Ankunft in den Vereinigten Staaten an mchreren grossen Hallenmeetings teilzunehmen, die der New-^ork Athletic-Elub veranstaltet. Der erste Start ist im Newyorker Madison Square-Gavden vorgeschen, weitere dann in C h i-c a g o, St. L o u i s und SanFrancis-c o. So>>veit die Metdung des „Est", die aber, was den Start Dr. Peltzers betrifft, kaitm zur Tatsache werden d^irfte, znmal die deutsche SportbehörÄe zu einer Amerikareise ihres hervorragendsten Läufers nicht so leicht lhre Zustimmung geben wird. Interessant ist. das; die hohen geldlichen Antr K i n o. Ab Donnerstag bis einschl. Sonntag >en 14. d. mls allgemeines Verlangen: .,Die Fürsterchriftl" mit Harry Liedtke und Lya Mara. Die getreue Behandlung des historischen Milieus sowie die i.ngetnein r-'izen-de nnd fesselnde Darstellung sichert ^'»em Wm auch bei der Repriise einen durchschlagenden Erfolg. Apollo-Kino. Von Freitag den 12. bis einschliesslich Montag den 15. November: Rin-Tin-Tin, der einzigartige Wuuderhund, dem man Mcn-schettveHaitd zuschreibt, in dent fesselnden Film „Der Schrecken des llrwaldes", ein Abenteuer aus dem Goldsucherleben. Die .Handlung ist überaus spannend, begleitet von Prächtigen Naturszenerien. Man sehe sich diesen Film an! Kino „Diana" in Studenci. Ab Mittwoch den ly. bis einschlief;!. Freitag den 12. November: „Bandit Pancho Lopez". Sensationsabenteuersilin. 7 Akte. In den Hauptrollen die bekannten Filmstars Fred Thomson und Hallbrook Blinn. Ab Smnstag den 13. bis einschl. Dienstag den 16. November wirid der schönste Film der Pan-Produktion, „DerRosenkavalser" vorgeführt. Hauptdarsteller. H/guette Du-flos, Jaques Eadelaine, Michael Bohnen mch Ca.rmen liartellieri. über mehr oder ntinder noch nicht trainierte Spielerinnen verfügt, wird ihrer sonntägigen Gegnerin den Sieg überlassen niüssi^n. Doch ist vorauszusel)ett, das^ die Familie, tvelche abgesehen von einigen Trainingspielen ihr erstes Spiel absolviert, ihr Bestes hergeben wird, um, wenn auch geschlagen, ehrenvoll aus dieseui stampfe hervorzugehen. : Stand der Fuszball-Mcisterschast im Kreise Celje. Der Athleti k-S p o r t-klub führt nlit 6 Punkten vor S. K. E e-l j e, der nur zwei Putckte erringen konnte. Dann folgt „R e d S t a r" ilnd schließlich S. K. Z o L t a n j Nlit je 2 Punkten. : TSK. Merkur. Nachgenannte Spielerinnen werden aufgefordert, sich Sonntag nm ^ Uhr früh pünktlich am Bahnhofe 'lnzniin' den: Toma^iö, Zwirn, Pensek, Herzog. Jn-kret, Gobetz, Spegliö und Bischof. Die Sektionsleiterin. : Dr. Peltzer als Langstreckenläufer. Doktor P e l t^ e r lief Sonntag bei eitlem Sportfest in Stettin 5000 nnd 10.s>00 Meter. Er benötigte für diese Strecke 16:28 beziehungsweise 34:22 MittUten. : Zltsall oder Absicht? Während 5 a c o kt e nächstes Jahr nach Amerika f^brt, kommi Tilden zur gleichen Zeit nach Europa u5!! wird sich atu Wimbledoner Turnier und wahr scheinlich anch an den französischen Meister« schasten beteiligen. : Axel Petersen gewann das Tennis-Tnr« nier in Kopenhagen, indem er iin Finale den Schweden Malmström 6—2, 6—1 schlug. : Die amerikanische Meisterschaft über englische Meilen geivann der bisherige M'.'i-ster ^onker in 53:30.2 vor Moreno und dem Finnen Ove Andersson. : Persson disqualisiziert! Ein Fintlspruch der „B. Z." aus Newyork meldet: Die Newyorker Borkommisiion disqualifizierte Harry Persson wegen seines Verhaltens im Kampfe gegen t^o r tn a n auf unbe-stimnrte Zeit. Die Strafe ist schärfer ausgefallen als üblich, denn bisher wurden Kämpfer, die wegen Tiefschlages atis den: Ring liennesen wurden, int>n,er nur auf 30, böch-ftens auf 60 Tage ansgeschlofsen. Wie lange Persson 'oem Ring fernbleiben nnist, ist noch nicht abzusehen. Der Marschall ist ins Feld gezogen Md hat seine junge Gemahlin kurz nach der Hoch zeit allein gelassen; der 18jährige Gra? Ok' tavian von Rofrano hat sich in die verejn-sautte Marschallin verliebt nnd mit der gan. zen Verwegenheit seiner Jngend dringt er in ihr Schlafzimmer, wirft sich der '^'dlich Erschrockenen zn Füsten und unter hejsten Trätteu gesteht er ihr seine Liebe. Fünf volle Jahre dauert schou der Krieg; fünf volle Jahre ist die junge Frau allein. Sie verzeiht dem schönen Unbesonnenen nnd die beiden werden gute Freunde. Am Hof aber sangt ntan an zu ntnttkeln und die Sittenkonintis-siott läs;t den Palast der Marschallin überwachen. Baron Ochs von Lerchenan. ein Vetler der Marschallin, lebt auf seinem verschnlde-ten Gütchetl in Kärnten, die reiche Tochter des nengeadelten Kriegsgeniinners F-aninal wird ihm angetragen und unt sich der Zukünftigen vorzustellen, reist Baron Ochs mit seiner Dienerschaft nach Wien. Er besncht die Marschallin an jenem Morgen, an dem Ok-. tavian, von den Spionett der Sittenkoininis-sion bewacht, verhindert unrd, den Palast verlassen, und der Marschallin bleibt nichis übrig, als ihren jungen Anbeter in ihrem Schlafzinnner zn vet-stecken. Um den guten Ruf der Geliebten zu retten, verkleidet Ok-tavian sich als Zofe nnd wacht die Eroberung des in jeden Weiberrock verliebten Baron Ochs; die schlaue Spionin Anina aber läßt sich durch die Verrlei.dung nicht täuschen, sie reiszt der angeblichen Zose die Spitze nmansch-.'tte ab und die Sittenkonitnission sendet dieses coupus delicti an den Mar-schall ins Feld nebst eineni genauen Bericht, die Frau Marschall betreffend. — Die ivei« Nmnmer OMa?»»rge, tere .^crndlung tst sehr spannend unH lmter« haltend. Die Ausstattung ist pompös. Bei dLn hal-b 7-« und halb 9-Uhr-Borstc»l-lnngen verstärkte Musik. Vorstellungen: cm Wochentagen um halb 7 und halb 9 Uhr abends, an Sonn- und FeierlQgen um 4, 6 und 3 Uhr «»bends. Der Eftarakter zeigt sich in der Äunge Die meisten Leute hckben so vlel mit dem Bekritteln ihrer Mitmenschen zu tun, daß ihnen keine Zeit bleibt, sich mit sich selbst zu bcscl?ästigen. Und doch würde dieses Selbst-istudium für sie das Gute haben, chre schwachen Seiten kennen zu lernen. Ein guter Weg zur Sel'bsterkenntnis und Selbstbeurteilung ist, so liest man in einer englischen Zeitschrift, das Studium der Zunge, die über den Gharokter wertvolle Aufschlüsse gibt. Man braucht sich nur vor den Spiegel zu stellen und die Zunge weit herauSstrecken, um sich darüber klar zu werden, was mit einem los ist. Ist die Zunge kurz und schmal — man glaubt nicht, welche erstaunliche Vielseitigkeit ^ie Zunge hat! — so deutet das auf Schlauheit, verstecktes Wesen und einen unzuverlässigen Vhar^kter. Der Besitzer einer solchen Zunge wirv schwerlich einem Freunde die Treue hailten. Dagegen ist die kurze unv breite Zunge mit breiter Spitze eine gute Zunge. Ihr Besitzer darf als chrenwsrt. zuverlässig unld sympathisch gelten und hat Anspruch auf Vertrauen in allen Lebenslagen. Am allerwenigsten darf er als ehrgeizig und herrschsüchtig angesehen werden. Ist die Zunge schnlal, so ist das immer ein Zeichen geringer Zuverlässigkeit. Ist sie jedoch ungewöhnlich lan-g, so ist der Besitzer geistig hochbegabt, aber gleichzeitig ränkevoll und hinterlistig. Die schmale Zunge mit runder Spitze ist ioie Zunge >des Künstlers, besonders des Musikers. Eine tiofgofurchte Zunge ist ein gutes Zeichen, das darauf schließen läßt, daß der Bchtzer viel gute Eiaenschclften und kein Laster hat; a.ber eS ist keine „l^eschäffts^un-ge". Diese hat rechts und links markierte Punkte, aber keine ausgesprochene Spitze. Ihr Besitzer hat einen heworragenden Instinkt für alle geschäftlichen Dinge und wirld seinen Weg in >der Welt machen. Eine dsin-ne Zunge, die spitz ausläuft, ist die des ge-borenen Rodners, un'.^ eine solche, die an der Spike Idicker wird und an jeder Stelle ausge» sprochene Slkiwellun-gen oder ErilMungen zeigt, ist 'die Zunge des lebensfreudigen -ü^-timisten, der lvi jedermann beliebt ist, wenn «mch sein VliavaAer wankeknrütig und unzu» verlässig ist. Radio Wellenwechfel tm Nundspruch-dienst Wien, 10. November. Der allgemeine Wellenwechsel im europäischen Rundspruchsdienst wird am 14. November stattfinden. Von da ab wird der Rosenhügel aulf Welle 517, ber Stubenrinigsender auf Welle 577. Graz auf Welle 365.8 senden. Klagenfurt unid Innsbruck, deren Wellenlängen schon auf Grund dcs neuen Planes festgesetzt sind, weÄ»en durch diese Maßnahmen nicht berührt. In Wien wird die WeVenänderung kaum bemerkbar sein. Um den Runidspruchteilnehmern Gelegenheit zu geben, ilhre Apparate auf die neuen Wellen zu erproben, wird von hente bis Samstay tä^ich in der Zeit von 15 Uhr so Min. bis 15 Uhr 45 Min., oder 15 Minuten nach Schluß des Abendprogrammes eine Biertelfwnide hindurch auf den neuen Wellen gesendet werden. Historischer Kalender GamStag, den 13. November: 18S1: Eröffnung telegrapihischen Verbindung zwischen Dover nnd l^ais. — 1885: Boginn des Serbisch-Bulgarisck)en Krieges. — 1918: Verzicht des Halses Haibsbur^ ans die Ste-Phan-^rone. — Mdan?ung des Wuigs von Sachsen. — Verkündigung der tschechoslowakischen Republik. — Sonntag, den 14. Ro-vember: 1805: Beginn der Belagerung Wiens durch Napoleon. — 1808: Kaiser Fran.z Josef der Erste nilmnt für sich 'den Tjtel K'önig von Ungarn un dfür das Reich jenen der Oesterreichisch-ungarischen Monar-ichie an. — 18V7: ^utschland besetzt K^aut- schau. — Montag, den 15. November: 1315: Die Schweizer Eidgenossenschaften schlagen die Oosterreicher bei Murgarten. — 1<ÄZ: Bsginn des Banernaufftandes in Oberösterreich. — 19<)5: Feldnrarschalleutnant Schmidt schlägt die Franzosen bei Dürrenstein. — 1909: Empörung der Holländer gegen °k>ie französische Gewaltherrschaft._ 1848: Ein- berrl^ng des österreichischen Neichsrates nach Kremsier. — 1867: Aushebung der körperlichen Züchtigung unÄ der Kettenstraife. — 1WZ: Durchschlag des Arlbergtunnels. — 1889: Revolution in Brasilien. Entthronung Don Pedros des Zweiten. — 191?: Die Bulgaren schlagen die Türken bei Dschadald-scha. — Dienstag, den 16. Rlwember: 1i^: Schlacht bei Lützen, ^önig Glvstav Adolf von Schweden fällt. — 19l3: Freiburg in Breisgau ergibt sich 'oen Franzosen. — 1846: Das Großherzo'gtum ^rassau wird von Oesterreich envorben. — 1848: Wenzel Messenhauser, Kommandant der, Wiener Nationalgarde, in Wien standrechtlich erschossen. — Mittwoch, den 17. November: 1837: Eröffnung der ersten Eisenbahn in Oesterreich von Wien nach Wcvgram. 1912: Fall von Monaftir. — 1914: Erstürinung des Schlosses EhantiM?. — Donnerstag, den 18. November: 16^^6: Einweihung der Peterstirche in Rom. — 1738: Fric^usschlus; in Wien Mischen ;iarl dem Sechsten und Ludwig dem Fünfzehnten. — 1805: Napoleon in Brünn. —1813: Auflösung 'oes Mieinbundes. — 1830: Unabhängigkeitserklärung von Belgien. — 1905: DaS ncrwegische Storthing wäk>.lt den Prinzen Karl von Dane^mark zum König. — 1923: Schriftstelle'r Rudolf Hawel g^'storben. — Freitag, den 19. November: 1231: Elisaibeth die Heiliige, Laniigräfiu von Tl^üringen, ge-starben. — 14SI: Swrmflut in Holland, Entstehung des Zuidersees. — 1809: Erof^'nung des Suezkanals. — 1885: Fürst Alexander von Bulgarien schlägt die Serben bei Sliv-nitza. Volkswlrtfchast X Fester Getreldezoll in Oesterreich. —^mfchen Handelskammern, daß die amsrika Kein Getreidemonopol. Wien, 11. Nov-.'m- , nische Delegation auf dem Stockholmer Kon-ber. Die Reilse des Ackerbauministers T h a- greß sich jedem auf Reduzierung des ameri-l e r in die Schilveiz, um dort das Getreide- i kanisck)en Zolltarifs hinzielende:: Beschluß Monopol und die eventuelle Anwendung aus ^ Kongresses widersetzen würde und auf Oesterreich zu studieren, hat ergeben, daß sür j fundamentalen Unterschied der Situation Oeisterrejch die Einführung des Getreid'.'mo nopols nicht wünschensloert ist. Man wird do/her voraussichtlich den Mhlzoll erhöhen und statt des gleitenden Gctreidk>aß die Restriktion fowolbl in Amerika als a-uch in Aegypten erfolgen wivd, empfiehlt das Blatt den englischen Tertilludnstriell"n den Ankauf zu den gegenwärtigen günstigen Preisen. X Rußlands Eisenerzexpart. Aus Moskau wird berichtet: Im abgelaufenen Wirtschlifts-' jachre sind aus Rußland rund 150.000 Tonnen Eisenerz nach dem Auslande exportiert wovden, während im Vorjahre der Eisenexport 1,900.000 Tonnen lvtrug. Dieser Ex-- vember. Die Gerüchte von einem Rücktritt ^ des Gouverneurs der Bank von England, Montague Norman, Haiben sich bisher nicht bestätigt. Jimnerhin ist ein solcher Schritt Normans zum 1. Jänner deutbar, da an diosom Termin seine Amtszeit ablaust. Er köntrte zwar wiedergewählt werden, ist aiber bereits sechs Sessionen, also länger eis alle bisherigen Präsidenten, im Amte. Als eventueller Naichfolger wird Man Anderson genannt. X Neue BerwaltungsrSte der Bodenkreditanstalt. W i e n, 11. November. Zu Verwaltungsräten der Bodenkrvditanstatlt wurden Dr. Siegfried Strakosch unten Tritctwarenerzeugern und seinen ersten Arbeitern die Erwerbung jener Kenntnis. die ihn befähigen, sich selbst von dem Werte der angebotenen Materialien zu überzeugen ulüd nlit jeidem einzelnen Teil seiner Maschinen und deren Leistung^iifähigteit vertraut zu werden. Er muß ^-ie Kenntnisse der jttonfeltion be'sinen, muß fremde Ware nach ihren verschieidenen Materialien in reinen und gemischten l^^ew.sien voneinander unterfcheicien können, Bindung und Appre-ttir der Cwpe zu beurteilen verstehen und überhaupt in der Lage sein, die volle Erzeugung selbständig leiten, bereckmen nnd selbst Relbstosse verwenden zu können, die man vordem noch nicht verwertete. ?lsle erforderlichen Anleiwngen hierzu sind in diesem reichhaltigen Buche gegeben. b. „Mladina" („Die Jugend".) Dieser Tage erschien die erste Numnier dieser in einem nenen Geist redigierten Monatszeitschrift mit folgendem.Inhalt: Bratto ^ir-!st: Einleitung; A. Oevirk: Ter Mend der armen Seelen; R. Rehar: Wozu die Frage, bleicher Lyriker?; Alfons Gspan: Wir sind ein abgebrochnes Reis; Dizma: Epigramme: Sreeko Kosovel: Was ist Knlturbewegung?; Prekeren; Bratko Kreft: Ans dem Tagebuch Alexander Bloks; Franz Zwitter: Studentische Ständeorganisatlon; Dr. Fr. Veber: zokrates" nnd Chronik. Das Abonnement beträgt jährlich 40 Dinar. Adresse: Ljublja' na, Bahnhofstraße 7. b. Lais, Robert, Auf der Spur des Nr« menschen. Mit 44 Bildern und 2 Ta'eln. (VIll und 184 S.) .Vtartoniert Mk. 3..^0; geb. in Z^inwand Mk. 4.20. — Ein gründliches Lehrbuck) der Urgeichichte, aiber kci:ic kla^Uli-zierede Stoffanhänfung. Es ist w tiefer Einfühlung frisch und anregend geschrieben und ftir jeden, selbst den, der nur Volksschulbildung erivevben konnte, verstäni>lich. Der Le. ser wird zu den Funden der Urzeit gefühct. lernt sie erkennen und verstehen und wird befähigt, mitzuarbeiten am Geb^'iude der Urgeschichte. b. Ueberlange Phantasiegestalten, an denen die neuesten Klcidschöpfung?n in vic^len Modczeitschriften und Schaisienstern möglichst vorteilhaft gezeigt werden, machen es der Frauenwelt schwer, das Passende für sich herauszufinden. Wohltnend nnd vorteilhaft heben sich die nack) evstklalsigen künstlerischen Personen-Photogiaphien hergestellten Mode-bildn der „?!eneu Frauenkleidung nnd Frauenkultur" ab und geben sofort den Ue« bevblick, wie die Kleider an lebenden Träge^ rinnen wirken; sie erniöglichen jeder mit künstlerischem Gefül)! begabten Frau die rich tige Auswahl, so daß man sagen kann, diese Hefte sind die besten Ratgeber für jede Frau, die danach strebt, in ihrem ^)lcußern barino-nisch zu wirken. Außer den Abbildungen der verschiedenen Weider. Mäntel und .^''üte fiir Gesellschaft, Straße, Beruf und Haus, bringt das nene .Heft 11 fNovemb<^r) reizende .Kin-derklleider für Mädchen und .K-na-ben; ebenso werden neue Handarbeiten gezeigt, die sich gut zu Festgoschenken eignen. Eine iveitere Bereicherung des Heftes sind die literari» schen, künstlerischen nnd lebenskundlichen Auf säße bekannter Autoritäten i'iber: Die Kleidung der älteren Dame — Mebr VortraA-5-kultur — Sinn und Wert der Eheberatung — Ricarda Hnch — Gräfin Reventlov — Von allerhand Sliebef>efte kostenlc's. Personen-Photographien hergestellten „Mo» -O- Iickl», unci Sick» keNt MIN lturck 1 l'rlnklrur mit clem «cdvekelkSIlixen I^ei>v«88er ..venecii«" ^rdslllick tn ieäer ^potdelce u. Vroxeiie. Prospekte über ^sfstnunxcn ek5tklZ8sixer ZpitSIer uncl ^iite xrsti» ttauptdepot für Li-iL: l!o8movl»emia Ic. il.» lisökoxxs 7ar «orei. HZ. »lovsmdsr »VIS EsnsisckmsllZ xescbuppt) Xon?ert. LallonkÄpelle k^. Otken vis I l.Ikr tktib. «rnimmt Monogramme ziim Ccicken und Polster usw zur Veai^tnng. ?lt>r. Berw. 12141 AttlWW» l^'Ut geblittte^, l Stock hoheS Vaus mik Gemüsegarten zu ver. klnlft'n. Vnfr. lm» Gefäll. d«i Hois, ^>ocoSka cesta 24. 1218V Wohnhaus wN l? Zimmern. 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Lckmer^erlüIIt xxeken clie I^ntef?e!eliueten s!len Verv»nclten, k^reuncien unä Vekauliten die tr.inris^e k^Inclirlclit cialZ ilne !nntx8tx;eliebte. unvergel!-lictie Butter, be^v. Lcl,vieler-, LiroL- und Urgrolimutler. I^l»u Uslvn« ?s«Ikv?nttk«Ikek, g»d. Vaum«l«kvr»«ltvs un^ kvalttstonk»»«»»?!« Donnerstsx» den 1l. diovemdsr um dslb 9 I^Iir nscl^ lilriZerem I^eiden und vergelien mit den ?r08tunxen der liell. l^elljzion im !>3. 1.eben5jslrre xott-ersetzen veischieden >5t. Ogz 1.elc!icnl?e^Änx^ni8 der unvei^eLIiclien Dklliin^esckiedenen findet 8i,m5t.',^ den 13. I^ovemder um 15 l^In von der l.eictienli?ille des alten 5t«dtfriediwles »u" ?,uk den Olt^lriedlwi in K^mnic» kei ^?»rit)cir 5tatt. l)ie lieil. 8ee!erime»5e vird «m Iv. I>lovemdek um 7 l^kr in der Dom» urid 5tadti)lalrklrclie gelesen werden, ^I^I^löOl^, den II. November 1926. It2Z9 ?ritT iTckarnItsckvIc, Otto I»ckaMiß»ekeIc «!».?üiine — Vuckatsek. 5os>e kuplsreckt lüclUer. — or. k«relln»nvie^er-tocMer. — 0r. ?,I,t und tt«r,a v»I»r«Il. Zo,e» und vitka W«It»r und Zu»u pickal «Is Lnk.l. — 5Z!mt!lcne Urenket. !Ihesredatte«r »ad für die Nedattio« vera»t»ortlich: Ud« »iali»er, Journalist. ^ F Velde »ohuhaft MkWM ür de« Herausgeber uud de» Druck p-"-ltw