präilumeralioii, - Prnlr: Für Laibach B^nzjährlg - . . 6 fl.— tr. Halbjährig . . 3 „ — , Bierteljährig. . . 1 „ SV , Monatlich . — , SV , Mil ber Post: Banzjährig . . . 9 fl. — Ir. Halbjährig . . . 1 , so . lkierteljährig. . . L „ LS , Für Aufteilung in« Hau» vierteljährig 25 kr., monatlich s kr. Ltn^elne Nummern s kr. Laibacher Tagblatt. Anonime Mittheilungen werden nicht berücksichtigt; Manuskripte nicht zurückgesendet. Se-aklion s-buholgaffe Nr. l»> LkrrLitiou and Zusrrattu timca«: -inngicßplatz!>!r 81 finden, wenn Andersdenkende jede Gemeinschaft mit j Ihnen aufgeben; denn derartige Aenßerungen kennzeichnen wohl den rohen, wüthenden Fanatiker, aber nicht den katholischen Priester. — Zum Theaterbrand in Brünn. Nach den bisher gepflogenen Erhebungen soll die Ursache au dem Brande lediglich einer Fahrlässigkeit des Beleuchter- zuzuschreiben sein. Wie der .Mähr. Korr." meldet, hat man sich bei der am 24. d. abgehaltenen Konferenz des Gemeindeausschusses dahin geeinigt, im alten Landhause ein Jnterimstheater zu entrichten und an der Stelle des abgebrannten Hauses mit zweckmäßiger Erweiterung und Freistellung einen Neubau zu errichten. — Der Teufel als k o m p eten t er Rt ch -t e r. Dem „Ungarischen Lloyd" wird die Abschrift eines Zertifikates zugeschickt, welches solgendermaßen lautet: „Nachdem die dahier in der Theresienstadt, Kirchengasse Nr. 6 domizilirende, zur evangelischen Gemeinde Augsburger Konfession sich bekennende Obsthändlerin Anna, verehelichte Volanschek geborne Frolyo, gegen ihren römisch-katholischen Gatten, den hiesigen Maurer Josef Volanschek, wegen dessen Konkubinates klagbar aufgetreten und die hochwürdige römisch-katho-lifche Geistlichkeit um Abhilfe gebeten hat, von letzterer jedoch angeblich „zum Teufel geschickt wurde," so wird die unglückliche, beklagenswerthe Anna Volanschek (da ein höllisches Schiedsgericht unter dem Präsidium des Teufels hier in Pest nirgends aufgefunden werden konnte) an jene Behörde adrefsirt, von der die heilige Schrift ausdrücklich sagt: „Jede Obrigkeit ist von Gott verordnet." Pest, 19. Jnni 1870. M. L., Seelsorger der Pester evang.-deutscheu Gemeinde Augsb. Konfession." In Hall ist am 25. Juni nach mehrmo »atlichem Kiankenlager Maria Speckbacher, die älteste Tochter des Tiroler LandeSvertheidigers Speckbacher und Schwester „Anderls," gestorben. — Seit einem Monate wurden die schwinim-lustigen Fiumaner durch die Schreckensnachricht, daß ein Hai in ihren Gewässern kreuze, beängstigt und von ihren nassen Gelüsten zurückgehalten. Samstag langte nun die Nachricht ein, daß besagter Hai bei Cherso gefangen wurde und bei einer Länge von 18 Fuß 5000 Pfund wiegt. — Dem Budweiser Bischof wurde in Rom der Reisepaß für die Heimreise verweigert. — Ein Jude Grand von Spanien. Der Banquier Dreysuß zu Paris ist zum Grafen von Monlugar und spanischen Granden erster Klasse ernannt worden. Ein Jude als Grande von Spanien! was würde Filipp II. sagen? Der von Pius IX. heilig gesprochene Inquisitor und Folterliebhaber Pedro de Arbues wird sich im Grab herumdrehen. Lord Clarendon ist am 27. früh in London nach kurzer Krankheit in seinem 70. Lebensjahre gestorben. Lokal- und Provinzial-Angelegenheiten. Ortginal-Korresponde«;. Aus Unterkraill, Ende Juni. (Warum muß GrafBarbo in denLandtag?) Zu der Treffe-uer Wahl kann auch ich eine nicht uninteressante Mittheilung machen. Graf Barbo, welcher aus seiner nächsten Nachbarschaft die wenigsten Stimmen hatte, agitirte gewaltig gegen Dr. Zarnik. Als nach der Wahl ein Bekannter des nach Treffen zur Agitation für Graf Barbo und Pfarrer Taucar gekommenen Dr. Poklukar gegen den letztem sein Erstaunen äußerte, wie man für einen Miami, wie Graf Barbo, der urkundlich bestätigte, daß er sonst nichts als die Vorschriften der römifch-katho-lifchen Kirche zu wissen brauche, sür das Amt eines Landtags- und eventuell auch das ein cs Reichsralhs-abgeordneten empfehlen könne, rechtfertigte Dr. Poklukar feine Agitation für Graf Barbo damit, daß auch der krainifche hohe Adel einen Vertreter haben müsse. Die Erklärung, wie das Landvolk des Bezirkes Treffen und Zugehör berufen ist, sür die krai-nische Aristokratie einen Vertreter zu wählen, ist aber der gelehrte Dr. Poklukar schuldig geblieben. Man sieht, daß Menschen ohne Ueberzeuguug zur Beschönigung ihrer Winkelzüge oder Narrheiten zu den extremsten, oft höchst lächerlichen Mitteln greifen. Armes Volk, welches sich von solchen Leuten führen läßt! ________ -nn- Mal-Chronik. — (Landtagswahlen.) Weitere Wahlen in den Städtebezirken: Ruvolfswerth-Laudstraß-Gurk-eld-Lfchernembl-Möttting-Weixelburg: Karl Rudefch, Gutsbesitzer in Faistenberg. Jdria: Landespräsident Baron Eonrad v. Eybesfetd. — Die Handelskammer wählte den Herrn Präsidenten V. E. Supan und den Vizepräsidenten Herrn Horak. — (Die Landtags wähl der Landeshauptstadt Laibach), welche emen so ehrenvollen Beweis für die Intelligenz, den freiheitlichen und fortschrittliebenden Sinn der Bürger unferer Stadt tiefert, gibt uns Stoff zu sehr interessanten Bemerkungen. Die Statistik der Wahl nämlich erlaubt uns genauen Einblick m die numerische Stärke der Parteien in Laibach. Es waren bei der Wahl am ver-stossenen Dienstag von 1115 Wahlberechtigten 707 Wähler erschienen. Bei den vorletzten Landlagswahlen am 27. Mürz 1867 waren 612 Wähler erschienen. Die liberalen Kandidaten von 1870 halten 427 (Dr. Suppan) und 407 (Dr. Kallenegger) Stimmen. Die liberalen Kandidaten von 1867 hatten 326 (Wurzbach und 313 (Dr. Kallenegger) Stimmen. Die klerikalen Kandidaten von 1867 (Lovro Toman und Dr. Klun) hatten 298 und 284 Siimmen, die heurigen ^Horak und Debeuz) 298 und 277 Stimmen. Es hat Heuer die Zahl der Wähler gegen das Jahr 1867 um 95 Stimmen zugenommen; nachdem aber die klerikalen Kandidaten des Jahres 1867 und diejenigen des Jahres 1870 die gleiche Siimmenzahl behielten, so solgt daraus, daß die Klerikalen in den drei Jahren nicht eine einzige Stimme gewonnen haben, daß der Wählerzuwachs daher gauz den Liberalen zufiel, daß dieselben ausschließlich an Terrain in der Stadt gewonnen habe». Dazu kommt zu bedenken, daß die Klerikalen Heuer ihren letztenMann ins Tressen stellten, während die Liberalen trotz ihrer immensen Majorität noch über eine sehr bedeutende Anzahl von Stimmen verfügten, die angesichts des bereits eklatanten Sieges nicht anfgeboten wurden. Durch die letzte Wahl wurde auch die gegnerischerfeits so ost vorgebrachte lächerliche Behauptung, daß die Liberalen ihre Majorität nur den Beamten verdanken, gründlich widerlegt. Wir lassen hier ganz nnerörtert, daß der Beamte genau dieselben Rechte als Wähler beanspruchen darf, wie jeder andere Staatsbürger, daß daher jene Behauptung an sich völlig ungerechtfertigt ist, und beschränken uns nur auf den Kalkül selbst. Dr. Suppan hat 427 Stimmen erhalten. Ziehen wir davon die Stimmenzahl des stärkeren Gegners (Horak) ab, so bleiben noch 139 Stimmen. Nachdem aber 126 Beamte für Dr. Suppan stimmten, so folgt daraus, daß Dr. SuppannocheineMajoritätvon 13 Stim- men gehabt hätte, wenn auch alle Beamten sich derWahl enthalten hätten. Ebenso hat Dr. Kaltenegger noch eine Majorität von 4 Stimmen gegen Debeutz ohne die Stimmen der Beamten. Diese Ziffer stellt sich noch günstiger, wenn wir von der Stimmenzahl Horaks und Debeutz diejenigen Stimmen abziehen, welche selbe ebenfalls von Beamten erhalten haben. Die ganze Wahlbewegung bei der letzten Landtagswahl der Stadt Laibach bot übrigens das befriedigende Schauspiel einer das konstitutionelle Leben in seiner ganzen Tragweite erfassenden Bürgerschaft. Das Wahllokale, die Vorhalle desselben, die Stiegen des Rathhauses waren den ganzen Vormittag dicht besetzt. Eine solche Wahlbetheiligung macht der Stadt Laibach alle Ehre. Ehrwürdige Greise traten sogar an die Urne, um ihrer Bürgerpflicht zu genügen, es war daher ein Akt seltener Rohheit, daß solche Ehrenmänner von den Gegnern in unwürdiger Weise ausgenommen wurden. Die Spannung bei dem Wahlgange war eine außerordentliche, von beiden Seiten wurde der Gang der Wahlbewegung aufmerksam verzeichnet. Die liberale Partei hatte im allgemeinen entschiedenen Vorsprung; ein einziges mal geriethen Kaltenegger und Horak aneinander, allein bald gewann ersterer wieder Vorsprung und beide klerikalen Kandidaten blieben dann fortwährend mehr zurück. Der Obmann der Wahlkommission war Vizebürgermeister Deschmann, als RegierungS-kommissär sungirte Regierungsrath Roth. Die Kommission bestand aus Bürgern beider Parteien. Aner-kennenswerth war endlich auf beiden Seiten die strenge Disziplin, die gehandhabt wurde. Bon 1414 abgegebenen Stimmen waren nur 5 zersplittert, 2 fielen aus Deschmann, 2 auf Wilcher, nachdem diese 4 Stimmen aber von den 4 Kandidaten selbst abgegeben wurden, so wurde nur eine Stimme versplittert, und diese siel aus Hartmann. Ein kleines Fähnlein Utraquisten sorgte sür den Humor bei der Sache, diese wollten zwischen Scilla und Charybdis durchschiffen und wählten meist Dr. Suppan und Horak. — (Ein Wahlpirat.) Ein sehr kühnes Wahlmanöver sühne der Hausbesitzer Herr Souvan ssll. aus. Zwei liberale Wähler, die Herren Schuh-machermeister Prinz und Riemermeister Schlebnik haben nämlich ihr Geschäftslokale im Haufe des Herrn Souvan in Miethe, und unter Androhung der sofortigen Kündigung verlangte letzterer von seinen Mieths-parteien, daß dieselben für die klerikalen Kandidaten stimmen sollten. Eine fügte sich in Folge ihrer bedrohten Geschäftsinteressen diesem Drucke, die andere war gesinnnngstüchtig genug, sich nicht einschüchtern zu lassen. Herr Schlebnik stimmte nämlich trotzdem nach seiner Ueberzcngung für die liberalen Kandidaten. So machte Herr Sonvan mit seinem Piratenzuge wenigstens ein theilweises Fiasko und er wird wohl nicht sobald wieder Lust haben, aus dem Seehafen der Citalnica auf Stimmenranb auszulaufen. — (Warum deutsch?) Dr. Toman hat im Landtage behauptet, die Deutschen hätten keinen halben Mann in den Landtag zu senden, Svetec hat mit seinem beneidenswerthen mathematischen Talente herausgefunden, daß in Laibach 300 Deutsche wohnen. Nachdem von 23.000 Bewohnern 1115 Wahlberechtigte sind, so müßten die 300 Deutschen in Laibach nach ähnlichem Verhältnisse beiläufig 15 Wahlberechtigte besitzen. Wie kommt es, daß der Verein „Slo-venija" es der Mühe werth fand, für 15 liberale Wähler seine Wahlaufrufe auch in deutscher Sprache zu verfassen? Die 15 wählen dazu voraussichtlich ohnedies nicht klerikal, daher der flovenifche Text allein doch vollständig genügt hätte. — (Zu Ehren des LaibacherFeuer-we hrha up t marines) Herrn Franz Dober-let, der gegenwärtig in Agram weilt, fand daselbst gestern im Hotel Lamm eine „Gutschlauch-Soiree" unter Mitwirkung der Regimentskapelle des Jns.-Reg. Baron KuöeviL statt. — (Aus der Marburger Telegrammen fab rik.) „Slov. Nar." ist bekanntlich in der Fabrikation von Originaltelegrammen unübertroffen groß. Doch paffirt ihm gelegentlich ein kleines Malheur. So bringt er in seiner heutigen Nummer (75) folgendes Originaltelegramm aus Jdria vom 29. Juni: „Bei uns ist Dechant Kovacic einstimmig zum Landtagsabgeordneten gewählt. Ein Hoch den Wählern und dem Gewählten!" Hätte „Slov. Nar." doch mit der Fabrikation nur einen Tag gewartet, dann hätte er sich es erspart, sich — lächerlich zu machen. Ocffentlichcr Dank. Den hiesigen Gesinnungsgenossen, deren Ueber zeugungstreue der verfassungstreuen Partei trotz aller gegnerischen Einschüchterungsversuche zu einem glänzenden, alle Pläne der Gegner durchkreuzenden Wahlsiege in der Landeshauptstadt verholsen, sowie auch den gleichgesinnten Männern in den Landstädten Krains, in den Märkten und auf dem flachen Lande, die durch ihre aufopfernde Thätigkeit zu dem günstigen Wahlerfolge in einigen Städten und Märkten wesentlich beigetragen, und auch dort, wo die Vcr-faffungspartei unterlag, den Beweis geliefert haben, daß das Terrain, wo sich die Klerikalen schon sicher wähnten, ein sehr ungewisses und bestrittenes sei, wird hiemit der wärmste Dank ausgesprochen. Laibach, 20. Juni 1870. Vom Ausschüsse des konstitut. Vereins. Eiiiftesendet. Bekanntlich ist der Laibacher Stadtmagistrat der Patron der Pfarre Tirnan. Der Bürgermeister von Laibach hat demnach das Recht auf gewisse Ehrenbezeugungen, die nach uraltem Gebrauche den dankbaren Sin» der Kirche gegen die Patrone zur Schau tragen, so z. B. der Vortritt bei feierlichen Umzügen (.ins proeeWus), der besondere Segen mit dem Weihwasser und dem Rauchfaffe (Iionor tllui'i8), der Friedeusknß (oseulum Meis) n. a. m. Auch der Tirnaner Pfarrer hat erst vor kurzem auf obige Weise dem Vorstande des Stadtmagistrates die übliche» Ehren in seinerPsarrkirche erwiesen. Dies alles hinderte ihn jedoch nicht, unter seinen Pfarrkindern nach Leibeskräften gegen die Land tagswahl des Bürgermeisters zu agitiren. Wie reimt sich nun dies zusammen: einen ehrenwertben Mann in der Kirche als deren Beschützer zu beweihrauchen, hinterrücks aber gegen ihn im Namen des „gefährdeten Glaubens" als Wahlagent aufzutreten'? Der Herr Pfarrer scheint jedenfalls seine kirchliche Funktion gegenüber dem Bürgermeister als bloße Komödie zu betrachte».' Und da klagen die geistlichen Herren darüber, daß es mit dem Klauben abwärts geht (vcrs, xssa). Ja freilich, wenn sich die Geistlichkeit in solchen Widersprüchen bewegt, dann untergräbt sie selbst am meiste» den Glauben. Laibach, 28. Juni 1870. Ein Laibacher Wähler. Herr Redakteur! Wenn manchmal ein Gewerbsman» aus falsch verstandenem Geschäftsinteresse bei einer Wahl gleichzeitig Kandidaten ganz entgegengesetzter Parteien seine Stimme gibt, so mag das einen Schein von Berechtigung oder doch mindestens von Entschuldbarkeit haben. Daß aber ein Beamter, bei dem man doch eine richtige Erkenntniß der Verhältnisse und eine bestimmte Anschauung voranssetzen muß, uicht weiß, ob er liberal oder klerikal wählen soll, und in einem Athem seine Stimme Suppan und Horak oder Kaltenegger und Debentz geben könne, darf einen füglich Wunder nehmen. Dennoch sind solche Fälle bei der letzten Landtagswahl in Laibach vorgekommen, znm Glücke wohl sehr wenige. Mit aller Hochachtung Ein Entschiedener. Kur aller Krankheiten ohne Medizin und ohne Kosten durch die delikate Gesundheilsspeise üsvalss-oiöi'k «In Ijm'rv von London, die bei Erwachsenen und Kindern ihre Kosten 50fach in anderen Mitteln erspart. 72.000 Kuren an Magen-, Nerven-, Unterleibs-, Brust', Lungen-, Hals-, Stimm-, Aihem-, Drüsen-, Nieren- und Blasenleiden — wovon auf Verlangen Kopien gratis nnd franko gesendet werden. -Knr-Nr. 64210. Neapel, 17. April 1862. Mein Herr! Ju Folge einer Leberkrankheir war ich seit sieben Jahren in einem furchtbaren Zustande vou Ab mageruug und Leiden aller Art. Ich war außer Stande zu lesen oder zu schreiben; hatte ein Zittern aller Nerven ini ganzen Körper, schlechte Bcrdauung, fortwährende Schlaflosigkeit nnd war i» ei»er steten Rcrvcnauireguug, Ne mich hin- und heririeb nnd mir keinen Augenblick der Ruhe ließ; dabei im höchsten Grade melancholisch. Biele Aerzte, sowohl Inländer als Franzosen, Hallen ihre Kunst erschöpft, oline Lindcrmig meiner Leiden. In völliger Verzweiflung vabe ich Ihre kirvLlWeivro versucht, und jetzt, nachdem ich drei Monate davon gelebt, sage ich dem lieben Gott Dank, Die Rovaleseiere verdient das höchste Lob, sic hat mir die Gesundheit völlig hergestellt und mich in den Stand gesetzt, meine gesellige Position wieder einznnehmen. Genehmigen Sie, mein Herr, die Bersichernng meiner innigsten Dankbarkeit und vollkommenen Hochachtung Äs. ryui 8 s äs Lr 6 ds, n. In Blechbüchsen von Pfd. fl. 1.50, 1 Pfd. fl. 2.50, 2 Pfd. fl. 4.50, 5 Pfd. fl. 10, 12 Pfd. fl. 20, 24 Pfd. fl. 36. .— Ii6Vg,l686lör6 6dooo1g.t66 in Tabletten für 12 Tassen fl. 1.50, für 24 Tassen fl. 2.50, für 48 Tassen fl. 4.50, in Pulver für 12 Tassen fl. 1.50, 24 Tassen fl. 2.50, 48 Tassen 4.50, für 120 Tassen fl. 10, 288 Tassen fl. 20, 576 Tassen fl. 36. — Zu beziehen durch Barry du Barry L Co. in Wien, Goldschmiedgasse 8; in Laibach bei Ed. Mahr, Parfnmenr; in Pest Török; in Prag I. Fürst; in Preßburg Pisztory; in Klagenfurt P. Birnbacher; in Linz Hafelmayer; in Bozen Lazzari; in Brünn Franz Eder; in Graz Oberranz-meyer,Grablowitz; in Marburg F. Kollet-nig; in Lemberg Rottender; in Klausenburg Kronstädter, und gegen Postnachnahine. Witterung. Laibach, 30. Juni. Gestern uud vorgestern starke Regengüsse. Die Höhe des Niederschlag.-s an diesen beiden Tagen 28.02"'. Heilte Nachmittags Aufheiterung Wärme: Morgens 6 Uhr -j- 8.8°; Nachm. 2 Uhr 4- 16.1' (I86S -s- 14.2»; 1868 -s- 18.3») Barometer im fallen 326.19'". Das vorgestrige TageS-mittel der Wärme -s- 12.0», um 1.0"; daS gestrige-j-10 0°, uni 3.2" unter dem Normale. Verstorbene. Den 27. Juni. Dem Johann Koschier, Schuhmacher, sein Kind Johann, alt 2 Monate, in der Lirnauvorstadt Nr. 58 am Zehrfieber — F-rauziska Zupaucic, Magd, alt 3<> Jahre, im Zivilspital au der Gehirnlähmnng. Den 28. Juni. Dem Herrn Anton Lakuer, Privatier, seine Frau Anna, geb. Thomann, Hausbesitzerin, alt 4> Jahre, in der Stadt Nr. 54 am Zehrfieber. — Stefan Franko, Taglöhner, alt 62 Jahre, im Zivilspital an Lun ödem. — Ferdinand Kogej, Urlauber, alt 26 Jahre, im Zivilspital an der Auszehrung. Den 29. Juni, n-rau Iosefiue Pietsch, k. k BeamtenS-witwe, alt 64 Jahre, iu der Stadt Nr. 197, uud der Frau Ernestine Lappein, k k. Beamtenswitwe in Pension, ihre Tochter Emma, alt 13 Jahre, in der Polanavorstadt Nr. >6, beide an der Lungentuberkulose. — Johann Eerne, Landmannskind, alt 3'/, Jahre, im Zivilspital an Gehiruläh-mung — Dem AloiS svetlin, Anstreicher, sein Kind Alois, alt 5 Wochen, in der St. Petersvorstadt Nr. 48 an Zehr fieber. Marktbericht. RuSolfswertk, 27. Juui. Die Durchschnitts-Preise stellten sich aus dem heutigen Markt, wie folgt: st- kr. st. kr. Weizen pr. Metzen 4 70 Butter pr. Pfund . — 50 Korn „ 90 Eier pr. Stück . . — lg Gerste „ 3 Milch pr. Maß Rindfleisch pr. Pfd. — 10 Hafer „ 2 20 — 25 Halbftncht 4 30 Kalbfleisch — 24 Heiden „ I 84 Schweinefleisch „ — — Hirse 88 Schöpsenfleisch — — Kukurutz 80 Hahndel pr. Stück . — 30 Erdäpsel „ — Tauben „ — 20 Linsen „ 4 80 Heu pr. Centner . 2 30 Erbsen „ - — Stroh „ 1 10 Fisolen „ 3 84 Holz, hartes, pr. Klst. 6 50 Rindsschmalz pr. Pfd. — 45 — weiches, „ — — Schweineschmalz „ — 45 Wein, rother pr. 8 Speck, frisch, „ — — Eimer — speck, geräuchert, , — 40 — weißer 7 Bei Gedenktafel über die am 2. Iuli 1870 stattfindenden Lizitationen. 2. Feilb., Vider'sche Real., Podgorica, 1754 fl, BG Laibach. — 3. Feilb , Snpan'scher Schmelz und Hammer-autheil, 200 fl., BG. Radmannsoorf. — 2. Feilb., Kan-cic'sche Real., Vcrblene, BG Laibach. — 2. Feilb., Rojna'sche Real., Oberschischka, BG. Laibach. — 2. Feilb., Erbeznik'sche Real., BG Laibach. (Vt'lcSiüttN». Postmeisterstelle in Unter-Urem. VttKM MI! Oktgk»mli>en in reich verzierten Goldrabmen, von einem Maler,, der auf der Durchreise begriffen ist Billig zu verkaufen nur kurze Zeit Knndschastsplatz neben der Apotheke (254—2) für die I I» ,1«,, » wieder eine Sendung aus dem Auslande neuester angefangener Arbeiten in Tuchapplikation, Tapisserie :c. angelangt. Nach Musterzeitungen wirv das Material geschmackvoll assortirt. 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Eben angelangt: 8»»^1»« > Epileptische Krämpfe (Fallsucht) (16-118) heilt brieflich der Lpezinlarzt für Epilepsie Doktor .Kllli«» k> i» Berlin, jetzt: Louisenstraße 45. — Bereits über Hundert geheilt. I Wiener Börse vom 28. Juni. Ütl'.s.LsLovL«. >p?rc. ofterr. Wäbr. . d7ll. Rente, öst.Vav. dto. dro. öst.inSilb. vse von 1854 . . . o,e von 1860, ganze >.'oic von 186». Fünft. KränneniL. v. 1864 . ArurrüeritlO d!. Steiermark iu5v^t. -tarnten. Krain u. Küstenland 5 « Ungarn . . ;u5 ^ ,troat. u. Slav. 5 „ ^iebenbürg. „5 „ LottvL. -tätionaldanr . . . rreditanftalt . . . 'k. ö. (Lscourpte-GLi. d.-Eredilanst. !!vg.iist.Bod.-Cr-r-it. »to. m SSS-rülkz. . Meld Ware j ^ Geld . Wa-- sOest. Hvpslh.-Bank S8.— — VrjoritLts-Oblts. Si^h.-Gel.,u5»0Fr. ,11.25 II7.S» dto. Bons « pLr. L4L..>>« Nmdd. .so S5.— Sied.-B.(2»0K.c.W.) g>.L> Rul-o!lSb.i»v»fl.ö.W.)j »ü— 5>i.üS 8^.5« >>u 105. -IIU- 6!'. 05 60 -S6.10 Il6.-116.50 r-3.50 86.— ! 94.— 7L».8l> 80.30 88.- 84. 77.50! 78. 724.— ^L6-^59.— 86l>.— 862.— 328. ?>28.- 37«.— 38,1.-92.— i,4.— 245.—250.— 22W^ 2295 1!>7.30 197.50 222.50 223.-250.50^50.75 I73 5tt'l74 -1v2.5vj 193.50 174.50 175.— 174.—!l74 50 93.50 »3.65 90.75 91.25 105.—! 105.50 90.25! 90.75 (Zret it 100 ft. ö. W. . Lon.-Lampfsch.-Ges. zu 100 fl. CM. . . riester 100 fl. CM. . dto. 50 st. o.W. . L-sener . 40 fl. ö.W. Salm . „ 40 „ Palffv . „ 40 ^ Llarv . „ 40 „ St. Genoie „ 40 ^ ''Vindischgräy 2<« ^ Waldftcin . 20 „ Keglevich . 10 „ Rudolfsstift. 10 ö.W. (3 Mon.) AusM.lOOfl.südd.W. Franks. 100 st. „ ^ London 10 Pf. Sterl. Paris 100 Francs . LLÜQLVQ. Kais. Münz-Ducaten. 20-FrancSftiick. . . Gereinsthaler . . . Silber . . . . 160.- 160.25 99.75 100.— 122 50 123 50 61.—^ 63.— 33.— ! 34.. 40.— 41.— 3".50^ 31. -36.-> 37.— 2i».50 20.50 22.-17.— 14.50 100.15 100.35 119.90 47.60 5.73' 9.57 1.77 117.75 30.50 21.— 22.50 18.— 15.50 100.35 100.50 120.10 47.60 5.74* 9.58 1.7S 113.— Telegrafischer Wechselkurs vom 30. Juni. 5perz. Rente österr. Papier 60.10. — 5perz. Ren» Eerr. Silber 68.90. — 1860er Staatsanlehen 95.80- 77 Bankaktien 728. - Kreditaktien 264.80. - - London - Silber 117.75. — Napoleousd'or 9.58 ______ Serleger und für v>e Redaktion verantwortlich: Ottvmar Bamberg. Druck von Jgn. v. Kleinmayr L flcd. Bau, berg in LatbaL-