Poštnina plačana v goidvin 77. Jahrgang Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung (TeL Nr. 2670). Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičevo ulica 4. Manuskripte werden nicht returniert. — Anfragen Rückporto heilegen Nr. 141 Öennersfag, den 24. 1957 HÜB Inseraten* u, Altonnenrents-Annähme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din, zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Diu, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 1*50 und 2 Din. Preis Dm T50 Mriborer AeUmg DmIfch-italimisOe Flvtten- demonstmtivn vor Valencia Zn Berlin werden schwerwiegende Beschlüsse der Ideichsregrerung m der &&mm- Frage erwartet feierlicher Empfang König Earols in Volen W a r s cf) a u, 23. Juni. Pal berichten Wie die BWter bevichben, «Adb 6. M. Kö-r«:g Carol von Rumänien am 26. d. um Vs 17 Uhr in Warschau ciittrcffcn. Zur Zeit dcks Warschauer AusenthaRes des Königs werden in Warschau große Truppenparaden und svl'UgvorsnhDungeii stattfiudeu. Der König wird in Begleitung des Staatspräsidenten Mosicki nach Srofiau reisen, um dort einen Kranz auf den Sarkophag des Marschalls Pilsudski uiederznlegen. Der König wird während seines Aufenthaltes in Warschau das Schloß Lazienka beiwohnen, welches zu diesem Zweck bereits adaviert Mrd. Warf ch a u, 23. Juni. Denc rumänisch,rn König wird an der Grenze das polnische GabirgSjägerregiment Äw militärischen Ehren erweisen, um ihn als Qberstinhäber nach Warschau zu begleiten. Bürgerkrieg in Chinesisch-Turkeston. L o n do n, 23. Juni. (DNB.) Nach Mitteilungen des englischen Konsuls aus Kasch-gar haben aufständische Truppen Kaschgar angegriffen. Im ganzen Lande herrscht regelrechter Bürgevkvileg. Der Streik in der amerikanischen Stahlindustrie. Newyork, 22. Juni. Auf Einschreiten des Vertreters des Arbeitsministeriums in Cleveland hat die »Republic Steel Company« davon Abstand genommen, den Betrieb am Dienstag wieder aufzunehmen und die Arbeit mit unorganisierten Arbeitern fortzusetzen. Youngstown, 22. Juni. Agenzia Stefani berichtet: Die Vertreter der »Republic Steel Company« haben neuerlich erklärt, daß sie auf den Kollektivvertrag nicht eingchcn könnten. Washington, 22. Juni. Das DNB meldet: Auf Ersuchen der Schiedsrichter, die das Arbeitsministerium bestimmt hat, sandte Roosevelt persönlich an die Direktionen der Hüttenwerke, in denen gestreikt wird, ein Telegramm mit der Aufforderung, die Arbeit nicht mit unorganisierten Arbeitern aufzunehmen. Nachdem nunmehr auch der Arbeiterführer Lewis die Entsendung von Truppen nach Youngstown verlangt hat, um Zusammenstöße zu vermeiden, hat der Gouverneur des Bundesstaates Ohio etwa 5000 Mann Nationalgardc in diese Stadt geschickt. Bluttat Im Dovfe Petanje in Prekmurje kam es bei dem am vergangenen Sonntag stattge-sundenen Feuerwehrfest unter angeheiterten Burschen zu einem Streit. Der 23jährige Stefan K a 1 m a n i 6 versuchte die erhitzten Gemüter zu beruhigen, was einen gewissen Jetix ž i t e k derart erboste, daß er sein Messer zog und es Kalmauisi in den linken Oberschenkel sagte. Kolmanič, Idem hiebet die Schladader durchgeschnitten wurde, erlag taasdvranf wegen des großen Blutverlustes Börse Z ü r i ch, 23. Juni. Devisen: Beograd 10, Paris 19.-152") London 21.57, Newyork 436.23, Mailand 23, Berlin 174.95, Men 81.85, Prag 15.21. Berlin, 23. Juni. Die Entscheidung der Reichsregierung in der Spanien-Frage wird für heute erwartet. In der Reichskanzlei fanden unter dem Vorsitz des Führers und Reichskanzlers Hitler bis in die späten Nachtstunden Beratungen der Minister sowie der Generalität und Admiralität statt, doch sind diese Beratungen in der Nacht nicht zu Ende geführt worden. Aus Italien kommen Meldungen, denen zufolge die italienische Regierung beschlossen habe, gemeinsam mit Deutschland mehrere Divisionen regulären Militärs nach Spanien zu werfen, um eine definitive Entscheidung zugunsten Francos zu erzwingen. Das Gerücht hat indessen bis jetzt keine Bestätigung gefunden. In politischen Kreisen zirkulieren die verschiedensten Gerüchte, die sich auf die Spanien-Affären beziehen. Es heißt u. a., daß Deutschland und Italien unverzüglich aus dem Londoner Nichteinmischungsausschuß austreten und ihre an der Seekontrolle in Spanien beteiligten Flotteneinheiten zurückziehen werden. Zugleich werden Italien und Deutschland eine gemeinsame Flottendemonstration vor der rotspanischen Küste durchführen. Der Ton der heutigen Berliner Morgen-blätter ist überaus scharf gehalten und gegen England gerichtet. Der >>V ö l k ise h e B e o bach t e r« kritisiert schärf- stens die Haltung Englands und schreibt, Deutschland werde es sich nicht gefallen lassen, die Kosten für die Außenpolitik Edens noch weiter zu bezahlen. Gleichzeitig wird darauf hingewiesen, daß nach einwandfreien Berichten rotspanische U-Boote östlich von Malaga nationale Küstenstellungen aus ihren Geschützen beschossen hätten. Dies sei der beste Beweis gegen die Behauptung, daß U-Boote der Valencia-Regierung in der letzten Zeit überhaupt nicht in Aktion gewesen wären. Rom, 23. Juni. Der Mailänder »Cor-rierc deila Sera« bringt in sensationeller Aufmachung die Meldung, daß Deutschland und Italien eine große Flottendemonstrationen entlang der rotspanischen Küste vornehmen würden. Die an der Kontrolle beteiligten und nicht beteiligten Flotteneinheiten Italiens würden in voller Gefechtsklarheit mit wehenden Flaggen an der roten Küste entlang fahren, ohne eine Aktion zu unternehmen, soferne sie nicht angegriffen werden sollten. Berlin, 23. Jpni. An der gestrigen Beratung in der Reichskanzlei nahmen Reichskriegsminister Generalfeldmarschall Blomberg, Generaladmiral v. Raeder und Generaloberst Göring teil. Ein KommunH quee wurde nicht ausgegeben, man nimmt jedoch an, daß die schwerwiegenden Be- sprechungen der Leipzig-Angelegenheit gegolten haben. Es verlautet, daß für den Fall, daß Deutschland vom Londoner Nichteinmischungsausschuß bis heute keine Genugtuung erhält, Italien u. Deutschland eine mächtige gemeinsame Flottenkundgebung vor Valencia veranstalten würden. Zu diesem Zweck würden ihre gesamten Flotten vor Valencia erscheinen und den Hafen buchstäblich abriegeln. Sollte ein Angriff spanischerseits erfolgen, so würden die Flotten die Stadt Valencia sofort beschießen. In deutschen Kreisen ist man überzeugt, daß Valencia diese Flottendemonstration als Verletzung der Hoheitsgewässer betrachten und sich mit den Waffen widersetzen werde, was einer Eröffnung der Feindseligkeiten gleichkommen würde. In Berlin betrachtet man die angekündigte Fiottendemonstration vor Valencia als Beginn des spanisch-deutschen Krieges. R o m, 23. Juni. Die gesamte italienische Presse stimmt der Haltung Deutschlands bei, die durch die Herausforderung der Vafencia-Regierung bestimmt werde. Deutschland habe jetzt ein Recht auf Flottendemonstrationen in den spanischen Gewässern. Italien werde überall und immer die Aktion Deutschlands gegen V? lencia-Spanien unterstützen. 0C«ÄS Das Kabinett Ehautemps VOLKSFRONTREGIERUNG OHNE BETEILIGUNG DER KOMMUNISTEN. Pari s. 23. Juni. (Havas.) Die endgültige Zusammensetzung des neuen Kabinetts ist folgende: Ministerpräsident — Chautemps; Staatsminister — Albert Sarraut, Mau riee Violette und Paul Faure; Vizepräsident — Leon Blum; Nationale Verteidigung — Daladier; Auswärtige Angelegenheiten — Del-bos; Justiz — Vincent-Auriol; Inneres — Dormoy; Finanzen — George Bonnet; Marine — Campinchi; Luftfahrtwesen — Pierre Cot; Erziehungswesen — Jean Zay; Öffentliche Arbeiten — Queille; Handel — Chapsal; Ackerbau — Monnet; Kolonien — Moutet; Arbeiten — Fevrier; Pensionen — Riviere; Post — Lebas; Öffentliche Gesundheit — Rucart. Paris, 22. Juni. Heute vormittag trat in Paris der Landesrat der Sozialistischen Partei zusammen, um über die Stellungnahme der Partei .zur Regierungsbildung zu beraten. Ministerpräsident Leon Blum trat in energischer Weise für eine Teilnahme der Sozialisten an einer Regierung der Volksfront unter radikaler Führung ein. Pari s, 22. Juni. Der Nationalrat der Sozialistischen Partei hat sich mit 3972 gegen 1369 Stimmen für die Beteiligung der Sozialisten an einer Regierung Chau temps ausgesprochen. Paris, 22. Juni. Das Politische Büro der Kommunistischen Partei hat eine Er Klärung veröffentlicht, in der es heißt, daß sich die Kommunisten angesichts der gegenwärtigen Lage nur eine Volksfront-Regierung denken können, die das schon ausgearbeitete Programm der Volksfront verwirklichen müsse. Die Kommunisten geben in der Erklärung erneut ihre Bereitwilligkeit bekannt, die Verantwortung in einer Volksfront-Regierung mitzuübernehmen. Paris, 22. Juni. Der Verwaltungsrat des Gewerkschaftsbundes gab eine Mitteilung aus, in der es heißt, daß die vom Gewerkschaftsbund ausgearbeiteten Reformpläne, die zum Teil weit über das bisherige Programm der Volksfront Parteien hinausgingen, besonders was die Nationalisierung der großen Schlüsselindustrien betreffe, nunmehr schleunigst auf die Tagesordnung der Volksfront gesetzt werden und bis in alle Ein zelheiten von der kommenden Volksfrontregierung durchgeführt werden müsse. Paris, 22. Juni. Die Sozialisten machen ihre Beteiligung an der Regierung Chautemps davon abhängig, daß die künftige Regierung vor allem die Durch führung des Volksfrontprogramms verspricht und daß Parlamentarier, die gegen das Kabinett Blum gestimmt haben, ihr nicht angehören dürfen. Diese beiden Bedingungen hat Chautemps schon im voraus erfüllt. Internationales Schachturnier in Rwgaska Slatina In der neunten Runde des Schachturniers in Rogaška Slatina stand auch der vergangene Dienstag im Zeichen eines unentschiedenen Ausganges der einzelnen Partien. Es war nur ein Sieg zu verzeichnen, den der Tschechoslowake Foltys gegen Nedeljkovič erzielte. Remis endeten die Partien Piro : Dr. Kalabar, Neudorf : Dr. Trifunovič, Gereben : Brüder, Matvejev : König, Kostič : Schreiber und Säinisch : Vukovič. In Austragung der hängenden Partien verloren Matvejev gegen Kostič und Tomovič gegen Brüder, während die Partie Dr. Kalabar gegen Gereben Unentscheiden verlief. Da Dr. D r e z g a auch gestern nicht zum Spiel antrat, wurden seine bisherigen Erfolge annulliert, wodurch sich die Spieltabelle erheblich ändert. Pirc befindet sich keineswegs in guter Form und wird unausgesetzt vom Pech verfolgt; sodaß er das Primat im königlichen Spiel nicht mehr wird behaupten können. Stand nach der neunten Runde: Neudorf 6 ein halb, Foftys und Sämisch je 6, Brüder 5 ein halb, Dr. Trifunovič und Vukovič je 5, Gereben 4 ein halb, Pirc und Tomovič je 4, Kostič und König je 3 ein halb, Matvejev und Schreiber je 3, Nedelj kovič 2 und Dr. Kalabar 1 ein halb Punkte. Das Wrack des Luftschiffes „Hindenburg wird verkauft. N c w y o r L 23. Juni. Mehrere Firmen bemühen sich nur den Ankauf der Trümmer des Luftschiffes „Hindenburg". Di« Angebote bewegen sich zwischen 4000 und 12.000 Dollar. Das Wrack wiegt etwa 30 Tonnen. Z.U. Km« Peteri« Zlomim 8. KÖNIQL. HOHEIT PRINZREGENT PAUL IN BRDO, 8. KÖNGL, HOHEIT PRINZ ANDREAS IN MILOČER. Der jugoslawische Marinebesuch in Italien Beograd, 22. Juni. (Avala.) Der Kommandant des seit 14. d. in Neapel verankerten Schulschiffs »Jadran« berichtet: Auf Einladung der italienischen Behörden besuchten am 17. d. der Kommandant, sieben Offiziere und die Zöglinge der Marineakademie die italienische Hauptstadt. In Rom fand ein Empfang durch italienische Marineoffiziere, den ju-goslaw. Gesandten und den Militäratta-chee statt. Um 11 Uhr legte der Kommandant des »Jadran« einen Kranz auf das Grab des Unbekannten Soldaten. Diesem feierlichen Akt wohnten Vertreter des italienischen Heeres, der Marine und der Luftwaffe bei, ferner der jugoslawische Gesandte und der Militärattachee. Um 11.30 Uhr empfing in Abwesenheit des Marineministers sein Kabinettschef Konteradmiral S o m i g 1 i den Kommandanten und den ersten Offizier des »Jadran«. Um 12 Uhr wurde auf der jugoslawischen Gesandtschaft ein Imbiß gegeben. Um 13 Uhr wurden die Offiziere vom italienischen Marineminister im Hotel »Excel-sior«, die Unteroffiziere und Mannschaften hingegen in der Kaserne bewirtet. Nach dem Mittagessen erfolgte die Besichtigung Roms-, Abends gab der jugoslawische Gesandte in einem Restaurant ein Abendessen für die Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften. Daran nahm auch der jugoslawische Gesandte beim Vatikan und mehrere italienische Offiziere teil. Um 21.45 Uhr erfolgte die Rückreise nach Neapel. Der Empfang in Neapel war überaus herzlich. In Neapel besichtigten Offiziere und Besatzung das Nationalmuseum und unternahmen mehrere Ausflüge in die Umgebung. Das Urteil im Wiener NaiionaWenprozeß Wien, 22. Juni. Vor dem Schöffengericht ging heute der Prozeß gegen die Führer einer illegalen SS-Standarte* in Niederösterreich zu Ende. Der Hauptangeklagte Ing. Fritz W o i t s c h e lehnte in seinem Sschlußwort Milde von sei ten des Gerichtes ab, da dieses Gericht nicht imstande sei, Recht zu geben. Ing. Woitsche wurde sodann zu 12 Jahren schweren Kerker und einer Entschädigung für Spregstoffschäden an Bundesbahnanlagen im Betrage von 16.891 Schilling und 4061 Tschechokronen verurteilt. Der Angeklagte Anton Haslinger erhielt ein Jahr einfachen Kerker, der Angeklagte Max Koller hingegen 5 Uhre schweren Kerker. Die Kriegsteilnehmer marschieren auf Brüssel? 50.000 belgische Kriegsteilnehmer wollen durch Belagerung der Hauptstadt ihre Forderungen erzwingen. — Panik Brüssel. Brüssel, 22. Juni. Die Führung der belgischen Kriegsteilnehmer hat gestern allen Organisationen in Belgien den Befehl erteilt, den Marsch auf Brüssel anzutreten. Die Durchführungsordre lautet so, daß die Kriegsteilnehmerverbände irr geschlossenen -Formationen mor gen, den 23. d. M. um 10 Uhr vormittags in Brüssel einzurücken haben. Man rech net, daß an dem Marsch 50.000 Kriegsteilnehmer teilnehmen werden. Die Kriegsteilnehmer wollen so lange in Brüssel bleiben, bis die Regierung Van Zeeland das flämische Amnestiegesetz, durch welches jenen Flamen, die während des Krieges mit den deutschen Okkupationsbehörden zusammenarbeiteten, alle Strafen nachgesehen werden, zurückgezogen haben werde. Die Regierung hat die Forderung der Kriegsteilnehmer, die Durchführung des' von Senat und Kammer bereits beschlossenen Gesetzes auf unbestimmte Zeit zu vertagen, nicht stattgegeben. JDer Justizminister, der den in Amerika weilenden Ministerpräsidenten Van Zeeland vertritt, warnte in einer Rundfunkrede vor unüberlegten Handlungen, da die Regierung fest entschlossen sei, mit allen Machtmitteln die Ordnung und Ruhe aufrecht zu erhalten. Die Brüsse- Beograd, 22. Juni. 8. M. König Peter II. ist heute um 20 Uhr im Hofzuge nach Bled abgereist. Zur Verabschiedung am Bahnhof hatten sich eingefunden: die königlichen Regenten Dr. Stankovič und Dr. Perovič, Ministerpräsident Doktor Stojadinovič, Innenminister Dr. Korošec sowie die Mitglieder der zivilen und militärischen Suite des königlichen Hofes. Ljubljana,22. Juni. 8. M. König Peter II. ist heute auf der Fahrt nach Bled, wo er auf Schloß Suvobor seine Sommerferien verbringen wird, durch Ljubljana gereist. Der Zug, traf um 7.32 Uhr in Ljubljana ein und hielt zwecks Lokomotivenwechsels acht Minuten. Am Bahnhof hatten sich zur Begrüßung eingefunden: Banus Dr. Natlačen, der Kommandant der Draudivision General Dušan Dodič, Polizeidirektor Dr. Hacin, Staatsbahndirektor Dr. Fatur, Gendarmerieoberst Barle u. a. m. Da es sehr früh war, blieben die Vorhänge auf den Hofwagen herabgelassen und es entfiel auch jeglicher Empfang. Nach acht Minuten setzte der Zug die Fahrt nach Bled fort. Während dieser Zeit befanden sich Prag, 22. Juni. (DNB.) Anläßlich des Empfanges der Prager Vertreter der ausländischen Zeitungsagenturen erklärte Ministerpräsident Dr. Milan H o d ž a, das Ergebnis seiner Bukarester Reise sowie die Zusammenkunft der Regierungschefs der Kleinen Entente habe seine Hoffnungen erfüllt. Der Ministerpräsident erklärte wörtlich: »Entgegen den Kommentaren einer gewissen Presse sind die von uns entworfenen Pläne weder französisch, noch deutsch oder italienisch, sondern es sind ausschließlich Donaupläne. Selbstverständlich kann von einer Organisation Mitteleuropas ohne Teilnahme der interessierten Großmächte keine Re- Scbulkinder aus Vrhnika am Perron. Die Kinder begrüßten den Zug durch begeisterte Zurufe. Bled, 22. Juni. Heute um 9 Uhr traf der Hofzug mit S. M. König Peter um 9 Uhr in Lesce ein. Beim Empfang waren Vertreter der lokalen Behörden zugegen, ebenso auch Hofpersönlichkeiten. | 8. M. der König, der in bester Stimmung war, begrüßte herzlichst die Anwesenden und begab sich sodann im Kraftwagen auf Schloß Suvobor. Der König bleibt bis zum Herbst in Slowenien. L j u b 1 j a n a, 22. Juni. Heute abends ist S. königl. Hoheit Prinzregent Paul auf seiner Durchfahrt nach Kranj in Ljubljana eingetroffen. Der Prinzregent wird seine Sommerferien auf Schloß Brdo bei Kranj verbringen. Split, 22. Juni. Heute um 8 Uhr früh ist 8. königl. Hoheit Prinz Andreas in Split eingetroffen, wo ihm von seiten der Bevölkerung herzliche Ovationen zuteil wurden. Der Prinz setzte die Fahrt nach Miločer fort. Zur Begrüßung hatten sich Banus Dr. Jablanovič, Bürgermeister Kargotič und Stadtkommandant General Marinkovič eingefunden. de sein, deren Bedürfnisse und legitime Interessen wir vollauf zu berücksichtigen wünschen. Dies sind Deutschland und Italien. Die Verständigung mit Frankreich, England und den Vereinigten Staaten dürfte nicht auf Schwierigkeiten stoßen. Wir sind entschlossen, schon jetzt zu informativen Zwecken in Verhandlungen mit den' deutschen und italienischen Experten zu treten, um ihnen Einzelvorschläge zu unterbreiten, die einer späteren Prüfung zu unterziehen werden. Wir sind übereingekommen, die Zusammenkünfte der drei Regierungschefs der Kleinen Entente regelmäßig abzuhalten, um die Zusammenarbeit der Kleinen Entente noch enger zu gestalten.« Demonstration gegen Valencia ihre Zustimmung nicht gegeben hätten. In Londoner offiziellen Kreisen erwartet man mit Spannung die weiteren Maßnahmen der Berliner Regierung. An London herrsche die Auffassung vor, daß Deutschland alle,.feine Spanien-Verpflichtungen vor sich werfen und sich auf eigene Faust Genugtuung holen werbe. L o n do n, 23. Juni. Gestern spät abend berief Außenminister Eden noch e'-nmat die Botschafter Frankchreichs, Italiens und Deutschlands zu sich. Vorher fand eine halbstündige Ministevbefprechung Beim Premierminister Chamberlain statt. Wie in unterrichteten Kreisen verlautet, versucht Italien dahin zu vermitteln, daß an die Balencia-Regierung eine gemeinsame Desrv.rchc mit der Aufforderung gerichtet werde, detaillierte Aufklärungen über de, „Leipzig"-Zwi-schenfall zu geben. Die Valencia-Regierung müßte sich Deutschland gegenüber in aller Form entschuldigen und die Garantie abgeben, daß derartige Zwischenfälle nicht wieder Vorkommen würden. Es scheint .jedoch, daß sich Deutschland auch damit nicht begnügen werde. In London wird die Lage sehr pessimistisch beurteilt und man schließt d'e Möglichkeit neuer Komplikationen nicht aus. B e r l i n, 22. Juni. Reichskanzler H : t-l e r empfing nacheinander den Reichskriegsminister GeneralfeLmarschall von SS I p m-b e r g, den Außenminister BaronN e u-r a t h, de,i Min isterprälsid enten Gör i n g und den Oberbefehlshaber der Kriegsmarine General R ä d e r. Diese Audienzen stehen mit der morgigen Kabinettssitzung im Zusammenhang. In diplomatischen Kreisen herrscht Erregung, weil man im Hinblick . wird wieder eine ordentliche Sitzung des Stadtrates abgehallen. Beginn um 13 Uhr. c. Heumahd und Getreideernte. Die letzten Regentage haben die Heumahd im Sann tal unterbrochen. Der Bauer ist mit dem Futterertrag sehr zufrieden und jeder hasst auf eine glückliche Einbringung. Der Frucht stand auf den Feldern ist günstig und läßt (dort, wo der Hagel kein Unheil angerichtet hat) eine bessere 'Getreideernte erwarten, als sie im Vorjahre war. c. Fahrtbegimstigungc,, für Mitglieder des SPD. Alle Mitglieder des Slowenischen Alpenvereines genießen aus den staatlichen Eisenbahnen eine Fahrpreisermäßigung um 50 v. H., wenn sie in Gruppen von mindestens vier Personen reisen. Allerdings ist eine besondere vorherige Anmeldung nehmt* big, die entweder in der Kanzlei der Zweigstelle Celje des Slow. Alpenvereines (Hotel „Beli vol", 1. Stock) oder be'-m Kassier der Ortsgruppe, Herrn Vrtovec (Drogerie „Een trat", Kralja Petra cesta) erfolgen kann. Kraiwotarlinie im Bereich des Möglichen DIE BEDEUTUNG DER RUSSISCHEN NORDPOLEXPEDITION. Aus Stadt MHd Itmetom Mittwoch, den 23. Juni Zukunftsmusik oder Wittlichkett? DIE REICHSSTRASSE ZWISCHEN MARIBOR UND SLOVENSKA BISTRICA SOLL BETONIERT BZW. ASPHALTIERT WERDEN. Auf der KraftstellwagenÜMe Celje—Logar-rctl genießen die Mpenvereinsmitglieder e’ne Fahrpreisermäßigung von 25 v. H. Der.dies bezügliche Ausweis ist in der Kanzlei des; städtischen Kvafistellwagenunterndhmens in Celje (Trg Kral>a Aleksandra, gegenüber dem Bahnhof) zu beschaffen. e. Gegen die vorzeitige Aufnahme von Kindern in die Volksschulen. Wir erhalten folgende Zuschrift: Es gibt Eltern in Celje, die sich bemühen, ihre Kinder noch vor Vollendung des 6. Lebensjahres in die Schule zu bringen. Da in den letzten Jahren wiederholt Fälle von vorzeitiger Aufnahme von Kindern in die Volksschulen bekannt geworden sind, wurden mit Beziehung auf frühere Erlässe des Unterrichtsministeriums die Schulleitungen nachdrücklich auf die genaue Einhaltung der Bestimmungen der Schul-und Unterrichtsordnung erinnert und auf* merksam gemacht, daß Altersnachsichten, die über den in der Schul- und Unterrichtsord-nun« borgest de neu Zeitraum hinausgehen, nn.nilän'g sind: auch eine ausnabmsweist Bewilligung solcher Altersnachsichten kann nicht erteilt werden. c. Nächtliche Ruhestörung. Man meldet uns: Sonntag, den 20. d. wurde nächst der Stadtvolksschule rit Papierböller zur Erplo sion gebracht. Da es schon nahezu 12 llhr nachts war, wurden viele Bewohner dieses Viertels aus dem Schlaf gestört und dachten. weife Gott was los sei. Es scheint ftch um einen gcknz gewöhnlichen boshaften Bubenstreich zu handeln. c. Arbeitsmarkt. Die Zahl der bei der hiesigen Arbeitsbörse gemeldeten Arbeitslosen steigt weiter. Sic ist in den letzten Tagen von 421 aus 435 (344 Männer und 91 Frauen) angewachsen, was in Anbetracht der vielen neuen Arbestsmoglichkeiten, die ansonsten der erste Sommermonat Juni bietet, sehr bedenklich ist. c. Fremdenverkehr. Eine an uns gelaugte Zuschrift aus Vransko führt aus: Vom Fr ein denvcrkehr ist außer dem Staub, den d'e durchsausenden Kraftwagen zurücklassen, nichts zu spüren. c. Bei den Wildbechoerbauungen im oberen Sannt«! hat so mancher Familienvater wieder Arbeit und Brot gefunden. Es B'Bt dabes harte und gefahrvolle Arbeit, die bei schwere,, Regengüssen sehr erschwert und oft nitmöglich, gemacht wird. Viele 'Wildbäche hoben bei den letzten Gewittern wieder ungeheure Massen Schlamm. Schotchr und Ge-, roll der Tann zuaeiührt. Dadurch wachsen die Schott,crbänke der Sann von Jahr zu Jahr. c. Schneiderin gesucht. Wie wir der hiesige,, .„Nova doba" entnehmen, ist dst Damenschneidern! Frau Lampet von Goriuji grad nach Radovljica übersiedelt. . Seither wurde in Gornji grad der Ruf nach einer tüchtigen Damenschneiderin laut, die, wie cs in dem vorhin genannten Blatte heißt, dort gewiß reichlich Verdienst und Arbeit finde'/ b, Südosteuropa, und das Erbe der Do--neumonarchie. Von Hans Hummel. Mit 7 Karten (bl.Seiten), Oktavformat „ kart. für das.Ausland RM 1.05. Verlag von. B. G.. Tcuber in Leipzig und Berlin, 1937. Wechselvolle Geschicke der Menschheit, Kampf und friedliche Eroberung spiegeln die neuen Hes ic der Sammlung „Macht und Erde" wider. In dem Heft „Südostouropa" vereint der Verfasser alle natürlichen und kultu retten Komponenten des Großraums Südosteuropa zu einem übersichtlichen Gesamtbild, indem die Züge vergangener Politischer Jahrhunderte ebenso klar werden wie Möglichkeiten znkütfft'ger Entwicklung. In anschaulicher Schilderung führt er uns u. a. in die Großräumpolitik der südostauropäischen Geschieh'c ein. und ze'gt uns die Zertrümmerung der Großraumlösung. Das völki'che Problem, wirtschaftliche Verflechtungen, Vor kchrsprobleme. Grenzspannungen. Bündnis fpstctne ga.rinnen Leben im Lichte der Geo-pelil'k. Dem letzte Abschnitt ist der Ersül-l'iiw der deutschen Aufgabe im Süd osten gewidmet. Wfr rp?' " "mm Die Witw«. „Frau Erter scheint ja außerordentlich schnell über den Verlust ihres ersten Mannes hinweggekommen zu sein!" — „Ja, der einzig., der- immer noch untröstlich ist, ist ihr zweiter Mann!" Das Bautenministerium hat von den zuständigen staatlichen technischen Amts-stelien in Maribor die Pläne für eine gründliche Modernisierung der Reichsstraße zwischen Maribor und Slov. Bistrica angefordert. Diese Pläne sind zum Teil bereits ausgearbeitet worden — ein Teil ist noch in Arbeit — und wurden am 22. d. dem Bautenministerium eingesendet. Nach diesen Plänen ist die Betonierung der Reichsstraße im Sektor Maribor—Fram vorgesehen, während der Sektor Fram—Slov. Bistrica asphaltiert werden soll. Die Kosten würden sich auf 20 Millionen Dinar belaufen. Diese Modernisierung der Reichsstraße Maribor— Slov. Bistrica wird als erste Etappe eines weiteren Programmes bezeichnet. Für die am 27. und 29. Juni in Tezno stattfindenden Trabfahren sind aus Ljub Ijana, Ljutomer, Ptuj und Maribor bis jetzt 29 Pferde genannt worden. Unter den Pferden, die in den Wettbewerb tre ten, befindet sich auch die Stute »T i 1-d e K« (Rekord 1.28), eine ^Internationale«, die sich in Tezno zum ersten Maie versuchen wird. Unter den genannten Pferden befindet sich auch der Derby-Sieger »Peter Pilot« (1.28.6), ferner die beiden sehr schnellen Turnišer Zuchtergebnisse »D a ri i 1 o« und »0 h - h a«. ferner der heurige Derby-Anwärter »P e 1 i k a n«, der vor einigen Wochen. in Ljutomer das Resultat 1.30 zeigen konnte. Das Rennpublikum wird m. Hochschulnachncht. An der Karls-Universität in Prag wurde Franz Stör ch, ein Sohn des Direktors der ehemaligen Anglobank in Maribor Herrn Franz Storch sen., zum Magister der Pharmazie sponsiert. Wir gratulieren! m. Aus dem Gerich^sdienste. Ter Richter Herr Dušan P i p c n b a ch e r wurde vom Bezirksgericht Ormož zum Mariborer Kreisgericht versetzt. in. Abendkonzert im Staiüpark. Bei schö r.er Witterung konzertiert morgen, Donners tag, von halb 21 big 22 Uhr die Musikkapelle „Drava" unter Leitung des Kapellmeisters ž o k a r im Stabt pari. m. Die Geschäfte in Maribor bleiben am St. Veit-Tag (Bivon bau) b. i. Montag den 28. d. nur während des Gottesdienstes zwilchen 10 und 11 Uhr geschlossen. Am Peker-ünd Paultag sind die Geschäfte den ganzen Tag über geschlossen zu halten. m. 50. Geburtstag. Der Boamio der Mariborer Stadtfparlasse Herr Janko Zorko begeht dieser Tage seinen 50. ..Geburtstag. Der Jubilar, der. sich, dt*-feinen weitest Bekannten- und 'Freundeskreisen wegen seines überaus shmpathischen Wckstns allseitiger Werlschätzung erfreut, ist st!,-,, seit vielen Jahren ein vorbstdlicher Mifarleitcr und Förderer zahlreicher hiesiger Vereine Mtb Korporationen. Wir gratulieren ! m. Diplomprüfung. Frl. Lec-pcldinc S i c-g e, die Tochter -des chemal'gcn Theaterka-pellmeisters und jetzigen MuH.lchrcrs Herrn Adolf Siege, hat an der philosophischen Fakultät der Universität Ljubljana die Diplomprüfung für das Fach Germanist'! „ist bestem Erfolge absolviert. Sie ist der letzte Sproß der Thcaterdynastch Siege, die seit 1811 besteht, und vertausch, die. von hren Eltern, und Familienangehörigen so lange Zeit beherrschte Bühne mit dem Lehrka'the-der. In bkjent,Z;nimncv.ange sei erwähnt, daß die Mariborer Theaterchronik ihren Ur- in diesem Zusammenhänge erhebt sich die Frage, ob mit der Modernisierung auch die Ausgleichung gewisser gefährlicher Kurven — wir denken hiebei an die Finžgar-Kurve zwischen Fram und Gornja Polskava sowie an einige andere für den modernen Autoverkehr unmögliche Kurven — geplant ist. Ohne diese grundlegende Verbesserung der Reichsstraße wäre jede andere Oberbauherstellung nur halbe Arbeit. Es ist erfreulich, daß dieses Projekt zum ersten Male genannt wird. Wir wollen hoffen, daß es nicht Zukunftsmusik ist, die uns da vor-gespiegclt wird, sondern ein Plan verraten wurde, der auch wirklich in die Tat umgesetzt werden wird. ler 50 Para. Luftschutz ist heute jedermanns Sache, deshalb darf man der Hoffnung Ausdruck geben, daß jung und alt für diesen lehrreichen Film das iiotnrendige Interesse aufbringen. m. Die Vereinigung der Gesongenenoussetzer hält am Montag, den 28. d. um 18 Uhr im K r c i sge rieht >h re Jahre sha upt versammln ng ab. nt. Preisschießen des Mariborer Jagdvcr-rines. Der 'Mariborer Jagdverein wird sein alljährliches Preisschießen am 1. August im Rahmen der heurigen Festwoche abhaltcn. Die Schießübungen finden jeden Sonntag zwischen 14 und 17 Uhr auf der Militärschießstätte in Radvanje statt, woselbst auch die nötige Munition erhältlich ist. Geschossen wird auf alle jagdsportlichen Figuren. m. Mit Gasmasken gegen Ammoniak. In folge eines Defektes strömte gestern bei der Kühlanlage der Mariborer Verkaufsstelle der Fleischwarenfabrik Benko aus Murska Sobota Ammoniak aus. Die alarmierte Feuerwehr legte Gasmasken an und konnte alsbald ein weiteres Ausströmen des Gases verhindern. nt. Gestohlenes Fahrrad. Gestern vormittag hat ein noch unbekannter Täter dem 'Maurermeister Josef Korošec aus dem Flur des Hauses Aleksandrova cesta 12 cin „Brandenburg" Fahrrad mit der Evidenz-nummer 136997 gestohlen. m. Ausländische Wissenschaftler in Krapinske Toplice. Wie hoch das Interesse des Auslandes für unser Rheumabad Krapinske Toplice ist, beweist der Besuch von 17 Professoren und Fachärzten, die am 5. d. M. zum Besuche der Heilquellen eingetroffen sind. Nach Besichtigung der Anlagen unter fach ärztlich er Führung konnten die Professoren im Namen aller Beteiligte,, feststellen, daß einerseits der gute Ruf der uralten Quellen voll berechtigt ist, andererseits die Behandlung nach dem modernen Standpunkt der Rhenmaforschnng durchgeführt ivird. Die Erfolge bleiben auch nicht aus; leider können dieselben Ausländer mehr schätzen, wie unsere eigenen Heilbedürftigen. Man scheut nicht weite Reffen und Strapazen und viele, die ihr Heil anderswo gesucht haben, kommen nach Krapinske Toplice und wenn sie nach beendeter Kur die Anstalt verlassen, beweisen ihre Abschieds-Worte, daß sic sich nicht enttäuscht haben. Vielbeschäftigte Professoren und Fachärzte haben Zeit gefunden, nach dem Besten für ihre Pa tienten zu suchen und angenehm überrascht von dem Gesehenen wissen sie nun, wohin man Rheumakranke schicken soll. 6585 m. Sonderzug nach Triest, Görz und Venedig. Der „Putnik" veranstaltet in der Zc!t vom 27. bis 29. d. einen Ausflug nach Triest, Görz und Venedig, und zwar wird ein besonderer Ansflüglerzug abgefcrtigt-Dic Hin- und Rückfahrt stellt sich nach Tristst ans 200, nach Görz auf 215 und nach Venedig auf 265 Dinar, wobei auch, das Vipun inbegriffen ist. Verpaß: nicht diese außergewöhnlich günstige Reisegeleaenheit! Anmeldungen wie nähere Informationen im „Pnt-n i k" - Re i s ebn r o Maribor-Celje. m. Mit dem „Putnik" ans den Großglockner. Der- „Putuik" unternimmt in der Ze:t vom 26. bis 29 d. eine Rundfahr: durch Kärnten, über die Großglockner-Hochalm'N-straße und durch Salzburg. Geiamstirrange-ment (Fahrt, Verpflegung, Nächtigung, Visum usw.) 1000 Dinar pro Person. Nähere Auskunft im „Putn4"-Büro Maribor-Celje. m. In einem Bach ertrunken. Im Bach Novi Graben bei Stari Log nächst Pragersko wurde gestern die Leiche eines etwa 79 bis 75 Jahre alten Mannes augcsundcn-Es dürfte sich mit einen Bettler handeln, der im Dunkel der Nacht in den Bach gestürzt und darin ertrunken ist. nt. Wetterbericht. Maribor, 23. Juni, & Uhr. Temperatur 19, Baronici;. and 737, Windrichtung OW, Nied erschlag 0. m. Die Dolomiten und der Großglockner. sind das Ausslrigszicl der nächsten -rrckstH Vergnügungsfahrt des, „Putnrk", die in der Tmbfahren in Tezno MARIBOR WIEDER IM ZEICHEN DES WETTBEWERBS HOCHQUALITATIVER PFERDE. — »TILDE K«, EINE INTERNATIONALE REKORDSTUTE, DEBÜTIERT IN TEZNO. deutschen Herr gvoßvater Josef Siege bereits 1845 nennt. Wir gratulieren! m. Todesfälle. Gestorben sind der ßSjnh« vige frühere Gastwirt und Kaufmanu Simon R i b a r i c, der 65jährige Lederer Milan M i l a v c c und die SSlähtfflc Webersgattin Marie G r o z l. R. i. p,! nt. Meister Svengali, der sich in der letzten Zeit sehr iivcttstn mit dem Problem des Hellst Heus besaßt, steht soeben vor einer Tournee an die jugoslawische und an die ita-lien'ch« Riviera und wird sich nach Absolvierung derselben im Herbst auf eine weitere Erperimeutal:cltntec nach dem Deutschen Reiche begeben. m. Für die Bibovöanfeier in Rogaško Sla lina wenden große Bovbereituiigen getroffen. In der Pfarrkirche und iiVder prawo-'lcuven Kapelle werden vormittags Festgot-tesdieufte abgehälten werden.Abends findet im Saale des Kurheimes eine Festakademie des Sokol'vereiues mit Turnvorführnngen iowie Chor- und Musikoorträgen.statt. Für diese Be^aifftaliuiig herrscht besonders un«'' .er den Kurgästen großes J'kteresse. m. Für das große Trabrennen am nächsten Sonntag sind die Eintrickskarten bereits im Vorverkauf bei J. R o j e n b c r g in der Slovenska ulica sowie ;it der Ge-ichüftsstelle der Versicherungsgesellschaft „J u g o s l a v i i atz «in Slomškov trg er hältkich. m Interessante Filmvorführungen über Luftschutz. Wie bereits berichtet, wird der Be z'rkeauSschuß des Roten Kreuzes in Maribor in. der Zeit vom 24. bis 29. d. täglich um 18.15 Uhr im Saale des ehemaligen Apollo-Kinos einen interessanten Film über d e moderne Verteidigung vor Luftangriffen «ir Vorführung bringen. Den einzelnen Filmvorführungen wird ein kurzer Aufklä-rungsvortrag eines Fachmannes oorausge-! en. Die Eintrit sprcise sind äußerst n'edrig gehalten: Erwachsene zahlen 3 Dinar, Schiü« aber bei dieser Gelegenheit auch einige andere sehr gut gezogene Ljutomerer Produkte zu sehen bekommen. Die Nennungen für die bei uns so beliebten Zweispännerfahren weisen auch eine stattliche Zahl auf und finden wir unter diesen die Gespanne der Herren Filipič, von Warren-Lippit, Höge n warth, Slavič u. a. m. Man wird — nach den Nennungen zu schließen, — an beiden Renntagen sehr spannende Endkämpfe zu sehen bekommen. Das Programm werden auch Galopprennen und Springvorführungen ver vollständigen. Für die beiden Renntage herrscht in allen sportfreudigen Kreisen schon jetzt großes Interesse. Zeit umit 4. bis 10. Juli stattfiniben wird. Das Gasamtar rait gern ent stellt sich, auf 1800 Dinar pro Person. m. Die nächste Grazer Fahrt des nik" findet am M i t t w o ch, den 7. Juli statt. Fahrpreis samt Visum 100 Dinar. m. Die MeisterpriNungsvorträgc in Maribor werden bei genügender Beteiligung am Freitag, den 25. d. wiederum ausgenommen. Ein Kursbeitrag ist diesmal nicht zu leisten. Zutritt haben Gewerbetreibende und deren Hilfspersonal. Der Beginn der Bor-träge wurde für halb 20 Uhr festgesetzt. Nähere Auskünfte in der Kanzlei des Gewerbe sörderuugsinstitutes (Bezirkshauptmann-schaft), Tel. 27-85. m. Von einet Radfahrerin überfahren wurde gestern auf der Reichsstraße ;it Kosali der Winzer Martin P o t r ö, der schlimme Verletzungen am Kopse und an beiden Füßen erlitt. nt. Taschendiebstahl. Dem bei einem Neubau :u der Aljaževa ulica beschäftigten Mau rer Johann M a j c e n kam während der Arbeit die Brieftasche mit 100 Dinar abhanden. nt. Am Peter- und Poulstag, den 29. fc. veranstaltet das Reisebüro Putnik zwei Autoausflüge, it. zw. zum Wörthersee (150 Dinar pro Person) und ins Logartal (120 Dinar). KONSTITUIERUNG .yutnir - »tuj Sin neuer ÄmyMs für den FremhkKMssWr DES STÄDTISCHEN FREMDENVERKEHRSAUSSCHUSSES FÜR MARIBOR. Im Sinne der Verordnung über die Stimmungen klargei'egt, worauf zur Kon-Förderung des Fremdenverkehrs, die au-! stituierung dieser Korporation, die dem ßer einem Zentrai'fremdenverkchrsaus-1 Fremdenverkehr sicherlich einen neuen schuß beim Handelsministerium in Beo-1 Impuls bringen wird, geschritten wurde, grad auch Banats-, Bezirks- und Orts- Zum Vorsitzenden wurde Vizebürgermei-ausschiisse vorsieht, wurde auch in Ma- ster ž e b o t, zum Vizeobmann Direktor ribor ein städtischer Fremdenverkehrs- | S t a b e j und zum Schriftführer der Ma-ausschuß ins Leben gerufen. Vom Stadt- gistratsbeamte Ludwig Z o r z u t gerat wurden vor einigen Monaten zu or- wählt, der einstweilen auch die Kanzlei deutlichen Mitgliedern dieser Körper-; des städtischen Fremdenverkehrsausschaft Vizebürgermeister žebot und die Schusses leiten wird. Stadträte Direktor Stabej, Prof. Dr. Nach langer Aussprache, in die fast Sušnik, Ing. J e 1 e n e c und Direktor alle Anwesenden eingriffen, wurde der Ošlak gewählt. Beratende Stimmen be- Beschluß gefaßt, eine besondere Sektion sitzen in diesem Ausschuß auch verschie- einzusetzen, die einen eingehenden Plan dene Fremdenverkehrs-, Wirtschafts- und für die Tätigkeit des Fremdenverkehrs-Kulturorganisationen. ausschusses ausarbeiten soll. Dieser Sek- Der neue städtische Fremdenverkehrs- tion gehören Direktor Loos, Direktor ausschuß trat gestern abends am Stadt- Stabej, Prof. DL Sušnik und als magistrat zu seiner ersten Sitzung zusam- Schriftführer Magistratsbeamter Zorzut men, in der Vizebürgermeister ž e b o V an. Einer anderen Sektion wird das Sam-den Vorsitz führte. Anwesend waren auch ; mein des Materials für die Herausgabe zahlreiche Vertreter der einzelnen, am ' eines »Führers durch M a r i b o r« Fremdenverkehr interessierten Korpora-: zur Aufgabe gestellt, wie auch das Aus-tionen. Den Fremdenverkehrsverband ver-! arbeiten von Piänen für die Reklam e, traten Obmann Ing. Šlajmer und Di-IWegweiser usw.; in ihren Aufgabenrektor Loos, die Kaufleutevereinigung j kreis fällt überhaupt alles, was der He-für Maribor-Stadt Generalsekretär Ska-Ibung des Fremdenverkehrs in Maribor z a, den Automobilklub Kaufmann Rozi- und der nächsten Umgebung dienlich sein n a, die Gastwirtevereinigung Obmann kann. ...... ............. K 1 e š i Č, den Museumverein Professor i Die neue Korporation wird ihre Tätig- Der langersehnte Wunsch der breite- ! B aš und die Genossenschaft »Pohorski i keit in engster Mitarbeit mit dem Frem- w i i • 11,^ . . _ 1 .. 1. .. .. .... 1D i- -1 n .1 rl am , - .\^t. a L i, ni* K otirl /3 m aIh Sie gute Zahnpasta Der Zahnbelag oder Film ist der Beoinn von Zahnstein und Caries, — deshalb stets filmfreie Zähne. I (DIE) (DIL i ZAHNPASTA J Toh-Hui» sien Bevölkerungskreise von Ptuj und Umgebung ist in Erfüllung gegangen. Das Reisebüro »Putnik« am Florjanski trg 1 wird schon seit dem ersten Tag vom reiselustigen Publikum stark in Anspruch genommen, ein neuer Beweis dafür, wie sehr diese Fremden verkehrsstelle am Draufeld notwendig war. Und dies mit Recht, denn der »Putnik« besorgt alle Eisenbahnfahrkarten für das in- und Ausland zu Originalpreisen, kauft und verkauft Valuten zu den günstigsten Tageskursen und erteilt bereitwilligst unentgeltliche Informationen über alle den Fremdenverkehr betreffende Fragen. Wie wir in Erfahrung bringen, wird das Reisebüro in den Nachbarstaaten eine großzügige Propaganda betreiben, die den Zweck verfolgen wird, auch das Ausland auf die durch ihre historischen Denkmäler berühmte und auch als Sommeibische bekannte Stadt Ptuj aufmerksam zu machen. Für Ptuj ist die Expositur cles »Putnik« unbestritten eine wichtige Errungenschaft, die nicht außer Acht gelassen werden darf und die sich seitens dei Bevölkerung eines regen Zuspruches erfreuen soll. p. Große und kleine Matura am Realgymnasium. In der Zeit vom 11. bis 20. b. wurde unter dem Vorsitz des Miuisterial-abgesandten Inspektor Janko Leskošek die kleine und große Matura abgehalten. Zur kleinen Matura wurden 33 Schüler 21 Schülerinnen und 3 Privatisten zugelasicn, wovon die Prüfung 24 Schüler, S «chülcrin neu sowie alle 3 Privatisten bestanden habe». 8 Schüler und 4 Schülerinnen waren von der mündlichen Prüfung befreit, 5 Schüler und 9 Schülerinnen haben^ Nachprüfungen abzulegen, während 4 «chüler und 1 Schülerinnen auf ein repro- liicrt wurden. Die große Matura wurde von 27 Schülern und 4 Schülerinnen sowie von 2 Privatisten abgelegt. Als reif wurden erklärt Stefan Cvetko. Simon Čresmlf, Dušan Čuček Ottmar Erker. Friedrich Gostiša, Alois'Korsika, Josef Krivec. Kart Kunst (von bir mündlichen Prüfung befreit), Frgnz Mele (von der mündlichen Prüfung befreit), Miloš Petrič Marianne Poznik, Cvetko Praper Johann Sever, Gustav Šošterič, Dušan Ster!, Rado Tavzes, Zlata Vidic (von der mündlichen Prüfung vefrcü),^Anton Vidovič, Stojan Vukasovič un) Boris Zidarič 8 Kandidaten und 1 Kandidatin haben Nachprüfungen.abzulegeu, während 3 Kandidaten und 1 Kandidat auf 1 xja(n reprobiert wurden. p Unsallschronil. Die iMhr'ge Arbeiters tochtcr Mathilde Drobnič aus Sv. Marjeta a. Dr. stürzte vom Fwhrrad and brach sich den rechten Arm. — Der -Oia.ju-fle Knecht Heinrich P e r n_ e t stürzte vom Dachboden und blieb mit schweren inneren und äußeren Verletzungen Bewußtlos Legen. dom« die Magistratsbeamten Bran d- j denverkehrsverband entwickeln, n e r und Zorzut. j Die Kanzlei des städtischen Frem- Zunächst wurden die unlängst geneh- donverkehrsverbandes wird am Stadtma-migten Satzungen des Ausschusses zur i gistrat eingerichtet werden. \ zT za v 1 n c' 11 rv zi" n f o o L ItnH H PltlVPltlPn I SP— ' Verlesung gebracht und die einzelnen Be- ®DffiD®DBDSDBOBDBDSDSD®nansDSS □ — Einen Radsturz erlitt der Zösährige Knecht Johann M n j c c n aus Mala Nedelja und zog sich hiebe: arge Verletzungen am Kopfe zu. — Alle drei wurden ins Spital nach Ptuj überführt. p. Uebersallen wurde unweit von Sv. Mar ko der 24jährige Bdsitzersschn Martin F i cb I c r, wobei ihm der unbekannte Täter mehrere Messerstiche zufügte. Er wurde im Kran kcnhaus untergebracht. □ BDfflDSDSnBDBDgsDBCltBanCMDBDHDB Ein achtjähriger Knabe in Eharlottenburg fand in cytem Kellerlichfschnch; eine wahre „Wundewüte". Denn in dieser Tüte befanden sich 68 goldene Awvnz'gmarkstücke und 29 Zehnmarkstücke, wie sie vor dem Kriege im Umlauf waren. Auf welche Weife ist diese kostbare Tüte in den Schacht gekommen? Die Kriminalpolizei hat sich dieser höchst sou derbare,; Sache angenommen. Burg-Tonkino. Die großartige Revueoperette »Wovon Mädchen träumen ...« in deutscher Fassung mit John Boies und Pat Paterson in den Hauptrollen. Eine amüsante Geschichte mit vief Musik, Tanz um' Humor. Ein Millionen-Film aus dem reichen Amerika. — Donnerstag Erstaufführung des charmanten Großfilmes »Die Frau von 20 Jahren« mit Sylvia Sidney und Herbert Marshall. Die große Liebe zwischen einem Fünfzigjährigen und einem blutjungen Mädchen. — Samstag Reprise von Millöckers »Bettelstudent« mit Johannes Hoesters und Marika Rökk in den Hauptrollen. — In Vorbereitung »Schloß Hubertus«. Union-Tonkino. Die Reprise der erfolgreichsten Lehar-Operette »Wo die Lerche singt«. Ein mit hübschen, lustigen Einfällen ausgestatteter Film, in dem Martha Eggerth einschmeichelnde Melodien mit hervorragendem Können zur Geltung bringt. Ihr Partner ist Hans Söhnker, für Lachgelegenheit 'sorgen Lucie Englisch, Rudolf Carl, Fritz Imhoff und Tibor von Hai'may. Nächstes Programm »Tarzan«. Eine Kette spannendster Ereignisse, aufgenommen in Urwäldern Guatemalas. ApolheMnachtölenst Von 19. bis 26. Juni versehen die Sv. Areh-Apotheke (Mag. Vidmar) am Haupt platz und die Magdalenen-Apotheke (Mag. Savost) am Kralja Petra trg den Nachtdienst. VUm$e DIE DREI MUSKETIERE ik. Kanonische Visitation und Prüfung der Schulkinder aus dem Religionsunterrichte ist vom Dechant und Kanonikus Herrn Paul Žagar- aus Nova Cerkev am 21. d. M. hicr-selbst abgehalten worden. ik. Sechzigjähriges Jnbiläumssest der Feuerwehr. Wie wir bereits vor einigen Tagen kurz berichteten, begeht die hiesige Freiwillige Feuerwehr Sonntag, den 27. d. M. das sechzigjährige Jubiläum ihres Bestandes. Das Programm dieser Feierlichkeit, mit welcher auch ein Gautag verbunden sein wird, umfaßt nachstehende Punkte: Am "27. d. M. abends Fackelzug mit Serenade vor dem Wohnhausc dez einzigen noch lebenden Mitbegründers der Wehr, Herrn Franz Pitch, am Sonntag, den 27. o. M. 5 Uhr Tagreveille, von 8 bis 10 Uhr Vormittag Platzmusik am Hauptplatze mit Empfang der Gäste. Um 10 Uhr Festmesse unter freiem Himmel vor dem Feuerwehredot. Dieselbe wird in Vertretung des Fürstbischofs Herr Kanonikus Dr. Ivan Žagar aus Maribor unter Assistenz mehrerer Geistlichen zelebrie reu. Sodann folgen Festreden, Ansprachen und ein Defilec der Wehrmannjchaftcn vor den Festgästcn. Um halb 12 Uhr vormittags findet eine feierliche Sitzung im Saale des Feuerwehrdepots statt. An die Feierlichkeit schließt sich nachmittags ein großes ^ Volksfest mit verschiedenen Volksbelustigungen an bei welchen ebenso wie Bei der ganzen Veranstaltung die bestbekannte Musikkapelle aus Trnovlje bei Celje Mitwirken wird. Im Falle ungünstiger Witterung wird die Feier aus den Peter u. Pauli-Tag verschoben werden. Anläßlich dieser Veranstaltung ver kehren am Sonntag, den 27. d M. die Autobusse ab Celje um 8, 1.5 und 18.30 Uhr, ab Vitanje aber um 5.40, 14.30, 17.40 und um 23 Uhr zu ermäßigten Preisen. _______________ In neuerer Zeit haben die Franzosen Lu xuszüge mit „Tanzwagen" zur Verfügung. Das Spiel beginnt Man setzte sich an den Tisch und begann hatte, auffassen würden und das kurz und zu spielen. D’Artasnan hatte dafür gesorgt, daß Porthos an seiner Seite zu sitzen kam. so'daß or das Zeichen zum Angriff dadurch geben konnte, daß er ihm einen f'ußtritt gab, Atlios und Aramis saßen d’Artagnan gegenüber und hatten Groslow zwischen _sich. Diesen zwei konnte d’Artagnan darum leicht mit den Augen ein Zeichen geben. Auf dem Tisch lagen sowohl Karten als Würfel. Man spielte abwechselnd mit beiden, und es schien als ob Groslow diesmal Giiick habe. Er war deshalb bald ganz außer sich vor Freude. D’Artagnan aber saß und fragte sich wieder und wieder, ob nun auch die Dien-i auf ihren Posten seien und die gesattelten Pferde zur Hand hätten, wie man verabredet hatte, und ob nun auch seine Freunde das Stichwort, das er zum Ueberfall ausgegeben bündig: »Jetzt!« .lautete. Das Spiel ging ohne Unterbrechung. Viele recht spannende Augenblicke traten ein, unu» die Posten verließen der eine nach dem ändern ihre Plätze und umstanden neugierig den Tisch. Nur die beiden Leute an der Außentür standen noch mit gezogenen Schwer tern auf ihren Posten. D’Artagnan war froh, daß der König sich nicht entkleidet hatte, denn er merkte, daß nun der Augenblick des Zugreifens bald gekommen sein würde, da ja die Soldaten nicht mehr an verschiedenen Stellen angebracht waren, sondern sich alle am Tisch zusammengefunden hatten. Er stieß Porthos leise an. IPeser erhob sich langsam und ging am fisch auf und ab. wie um die Glieder etwas zu strecken. pr-. - ■ WWWW8 BllllWSWIiSi WM Fröhlicher Feierabend. 20 Mrlitärkonzcr-— München, 17.lö Konzert. 19 „Annerl". Singspiel in 3 Akten. 2t Klingender Steigen- Skßd essElf „Slavijo" (Baraituit> omm» Der Kamps um den Gin;ritt u die :ug0' slawische Nationalliga wirb am kommenden Sonntag auf der ganzen Sinic' -imtcrgchW: Diesmal stoßen im Rückspiel die Eie u-b ahne r mit dem Zagrebcr Unleroer-bandsmeister „S I a v i j a" (BaraLdin! 11 u' heimischem Boden zusammen, io daß den Heimischen mit Recht gewisse Chancen -ch5 geschrieben werden, dies unvo mehr, als die erste Kraftprobe am letzten Sonntag mit einem vielbeachteten 0:0 attsg.cga.ngcn war-Jedenfalls werden die Heimischen alle Register ziehen müssen, um die nächste Runde der Qualisikationskämpfet die sie mit SA-sK zuammenführen wird, zu erreichen Sonntag nachmittags spielen um 14.30 Uhr ,?-n nächst d'e Jugendmannschaften „Marrbors und „Želczttiears". um 15 30 Uhr die leziiiear"-Reserve gegen einen noch unbestimmten Gegner, worauf um» 17.30 Uhr de' HauvtsvUl beginnt. Madrmnen der „Gdeiweißlk-' Der Radfahrerklub „Edelweiß 1900" veranstaltet Sonntag, Len 27. d. auf der Strel le Maribor Polskava—Maribor (50 Kilometer) ein Radrennen, daz wieder cimna-unjere besten Rennfahrer nm Start vercim-gctt wird, sodaß schon jetzt für diese Kraftprobe größtes Interesse herrscht. Die Rennfahrer versammeln sich Sonntag um 11 Uh> im Klubheim „Zamorec", von wo die genrein same Abfahrt um 14.15 Uhr zum Start r folgt. Wimbledon 1937 Der Eröffnungstag des Teunis-WeUN"-niers von Wrubledon bewies d>e unveränderte Anziehungskraft dieses griisten Xur-niers. Unaufhörlich strömten die Mail1’11 durch die Tore, dazu herrschte ein prächtiger Sommertag. Zum ersten Mal was diesmal Jugoslawien durch vier Repräsentanten vertrete», die alle die erste Runde nbcrstanScw K n k n l j e v i e fchlua beit Englöiidc' H a i: e 6:2, 6:2, 6:2. P u n 8 c c gewann gegen M alt E j f (Schweiz) 6:3, 6:3, f;:st und P all a d a rang beit Englärw-n Q I i f i 2:6, 2:6, 5:4, 6:2, 6:0 nieder. BM den bekannteren Spielern schieden au»-M e n z e I, der gegen Crawf ord Tst 6:4, 7:9, 4:6, 6:3, 6:4 unterlag, Stet ?■ '' n i, der vom Südafrikaner F e d e -? f,:*; 3:6 7:5, 6:4 geschlagen wurde, und Oesterreicher M e t a x a, der von H a 'st f 2 mit 6:0, 4:6, 3:6, 6:0, 6:3 auSgeict.M" wurde. b. England ohne Politik. „Die Wachs ’ die große aktuelle Zeitschrift bringt :n ’f rem neuesten Heft einen grasten Bildbermp über England und zeigt ihren Lesern da» britische Weltreich einmal von einer gani unpolitischen Seile. So.sehen wir viele c«U schilußreiche Aufnahmen von der umfang-st' chett Tätigkeit der Messengerbe Hs, den f!£c11 Botenjungen der Londoner City. Bilder von den „keep fit"-Knrsen Mist Stacks, in dr’st!1 berufstätige Frauen nach ihrer Tagesarm' Körperschulung treiben, urtd vom Tstcstst der Pfadfinder, die eine grundlegende ! ‘es gerüsche Ausbildung echalten. Im anschUP ßenden Textteil, der auch völlig auf Engch-st eingestellt ist, finden wir u. a. eine Erzayst lung über den „fliegenden Bufch-Don-or , der ärztliche Hilfe für d'e Siedler 3«^ " anstratiens bringt, eine Novelle von 3üVa‘ Tralow „Trauung an Bord" und heiteren Anckdotenkranz „Engländer . Neben diesen zahlreichen England--e'. '-^ gen enthält die neue „Woche" einz'gar >g Bilder einer neuen Generalstabskarte -nn Mond, der Lebensarbeit des Münchner F' schers Philipp Fauth und einen B'iidbcistl anläßlich des hundertjährigen Bestehens Lst L'chtbildkunst. Im aktuellen Teil verösf-'N^ licht „Die Woche" die neuesten Bilder an aller Welt. Gedenket der Antitubelkulojeu-Liga! Teehnitche Rundtehau Spott am Abend / Die Beleuchtung von Sportanlagen Uodia-pM^eotmH Donnerstag, 24. Juni. Ljubljana, 12 Schallpl. ]9 Nachr., Na-tionakvortrag. 20 Schallpl. 20.10 Bortrag: 10 Jahre Ljnblf. Börse. 20.30 Slow. Na-tionallieder. — Beograd, 18.30 Klaivier-konKert. 10.30 Nationalvortrag. 20 Konzert. — Prag, 17 Konzert. 18.10 Deutsche Sendung (Sudetendeutsches Sangcrönstdesfeft in Reichenberg). 19.50 Promenaidekonzert. 21 Sinfoniekonzert. — Zürich, 18.15 Schallpl. 10.25 Johannisföst. 20.10 Schweiz. Abend. — Budapest, 18 Funkkapelle. 19.40 Im Reiche der Jazzmusik. — Paris, 19.30 Lieder. Eine Doppelreihe von Lichtmasten erzeugt eine vorbildliche Beleuchtung der Trabrennbahn Berlin Ruhleben. 31 Chopin-Stunde. — London, 19.30 Orgelmusik. 20 „Don Juan" Oper. — Mailand, 19 Konzert. 21 Oper. — Wie», 10.50 Bauernmustk. 112 Orchesterkonzert. 16 Schlagerlieder. 17.25 Liedervorträge. 19.20 Burgtheater, einmal anders. 20.15 .Bonnmcttb. — Dentschlandscnder, 18.20 Männerchor. 19 Lustspiel. 20 Opernmusik. — Berlin, 18 Unterhaltungsmusik. 19.20 Kammermusik. 20 Bunter Abend. — Breslau, 18 Orgelkonzert. 19.05 Sinfoitiekouzert. 20 Bunter Abend. — Leipzig, 18.20 Tanzmusik. 19.10 Mit der schnellen Entwicklung des Sports ist auch der Beleuchtung der Sportplätze und -hallen erhöhte Bedeutung beizulegen, denn wieviele Sportler stehen tagsüber im Beruf und können erst abends ihrem Sport nachgehen. Die neuesten Erzeugnisse der führenden Glühlampen-Industrie geben die Möglichkeit, nicht nur Sportinnenräume, sondern auch die Sportplätze im Freien ausgiebig und wirtschaftlich zu beleuchten. In Hallen lassen sich fast immer helle Decken- und Wandflächen schaffen, die zur Beleuchtung mit herangezogen werden können, d. h. man wird hier vorwiegend halbindirekte Beleuchtung wählen. Mit Opalglasleuchten erhält man eine gute Raumbeleuchtung. Eine neuartige Beleuchtung zeigt das Beispiel einer Schwimmhalle. In der Betondecke ist eine große Zahl von Kassetten eingelassen, die mit Opalglas abgedeckt sind. Dadurch ist es möglich, daß am Tag hier das natürliche Licht in die Halle gelangt. In die Kassetten sind aber außerdem Leuchten mit einem halb-zylindrischen Reflektor aus verchromtem Blech eingebaut. Es sind außerdem Scheinwerfer mit abwechselbaren Farbscheiben für Effektbeleuchtung vorgesehen sowie an den Bassinkanten in wasserdichter Ausführung für Unterwasser-Beleuchtung vorgesehen. Kegelbahnen verlangen eine besonders gute und zweckentsprechende Beleuchtung. In dieser Beziehung kann die abgebildete Kegelsporthalle als vorbildlich bezeichnet werden. Die zahlreichen schräggestellten Spiegelleuchten sind so ausgeführt und angeordnet, daß sie die Kegler nicht blenden und den Bahnen eine gleichmäßig verteilte Beleuchtung geben. Eine großzügige Sportplatz-Beleuchtung von vier Masten aus veranschaulicht die nächste Abbildung. Jeder Mast auf der Tribünenseite trägt 13 Scheinwerfer, jeder auf der Gegenseite 14 Scheinwerfer. Je 6 sind mit Projektions-Lampen, die übrigen mit gewöhnlichen Glühlampen ausgerüstet. Die Gesamtlei stung beträgt 81 kW. Bei Rennbahnen rechnet man mit einer Beleuchtungsstärke von etwa j 60 Lux; das bedeutet immerhin den zwei- bis dreifachen Betrag der durchschnittlichen Beleuchtungsstärke f. Straßen mit stärkstem Verkehr in Großstädten. Eine vorbildliche neuzeitliche Beleuchtungsanlage hat die abgebildete Trabrennbahn. Insbesondere an der Innenkante ist durch diese Anordnung ein vollkommen gleichmäßig erleuchteter schattenloser Streifen erzielt worden. Neuerdings hat man auf Rennbahnen mit tageslichtähnlichem Licht, das durch Mischung von Glühlampen- und Quecksilberdampf-Lampenlicht erzeugt wird, gute Erfahrungen gemacht. Das Licht dieser neuartigen Gasentladungslampe enthält hauptsächlich gelbe, grüne und blaue Strahlen; die Lichtausbeute ist mehr als das Zweifache höher als bei Glühlampen gleicher Leitsungsaufnah-ine. Der Mangel an roten Strahlen wird hier durch Zusatz von Glühlampenlicht gemäß der oben geschilderten Anordnung. ausgeglichen. Bei den Radrennbahnen ist ähnliche Anordnung und Beleuchtungsstärke zu empfehlen wie bei den Pferderennbahnen. Natürliches und künstliches Oberlicht einer Schwimmhalle (Sportpalast in Stockholm). Beleuchtung einer Kegelsporthalle durch eine große Anzahl schräggestellter Spiegelleuchten (Berlin-Südende). Sportplatz-Beleuchtung durch vier Scheinwerfer-Masten Hardturm, Zürich). (Fußball-Sportplatz Die Wellwarenmättte MITTELUNGEN DES HAMBURGISCHEN WELT-WIRTSCHAFTSARCHIVS .1 der vergangenen Woche waren auf den Weltwarenmärkten stärkere Schwan kungen in der Preisentwicklung zu beobachten. Im allgemeinen wäre über die Lage, was die wichtigsten Artikel betrifft. folgendes zu berichten: Getreide. Der Weizen markt ist in den letzten und vermutlich auch in den kom menden Wochen — wie stets zu dieser Jahreszeit — von den Witterungsmel-dungen abhängig. Gegenwärtig stehen die Weltbörsen allgemein unter dem Ein * druck, daß eine gute Ernte zu erwarten sein wird, Da sich die Witterung in Europa sehr gut angelassen hat, liegen vor allem die europäischen Börsen eher auf der Seite einer sinkenden Tendenz. Mel düngen aus Nordamerika über Witterungsschäden haben in den amerikanischen Plätzen nur zu einer zeitweiligen Versteifung geführt, in Europa dagegen gar keine Rückwirkung gehabt. Unsicherheit besteht naturgemäß über die Rolle, die Rußland im kommenden Erntejahr auf dem Weizenweltmarkt spielen wird. Man erwartet, daß Rußland wieder Weizenüberschüsse erwirtschaften kann, so daß hiervon vielleicht ein Baissemoment ausgehen könnte; die un sicheren politischen Verhältnisse in Ruß land lassen die Lage jedoch gänzlich un geklärt erscheinen. — Der Maismarkt hat sich in seiner Bewegung dem Weizenmarkt angeschlossen. Die Verschiffungen aus Argentinien sind zwar in der letzten Woche geringfügig zurückgegangen, sie liegen aber trotzdem noch so hoch, daß in Verbindung mit der langsam sinkenden Nachfrage nach Futtergetreide eher mit einer Abschwächung des Marktes als mit einer Fortsetzung der früheren festen Tendenz zu rechnen sein wird. Die Entwick lung wird sich aber auch erst nach etwa zwei bis drei Monaten übersehen lassen, wenn die wichtigsten Futtermittelernten in den Vereinigten Staaten und in Europa eingebracht sind. Oelsaaten. Die Marktlage für Oelsaaten und Fette kann gegenwärtig nicht,als besonders günstig bezeichnet werden. Allgemein hat sich das Angebot stark erhöht, während umgekehrt ein Rückgang der Nach frage zu verzeichnen ist. welches beides sich in einem Druck ■ auf die Preise auswirken muß. Besonders die Fettversorgung der Vereinigten Staaten aus eigener Erzeugung ist wieder so umfangreich geworden, daß von dort kaum eine Stützung des Marktes mehr erwartet werden kann. Die Preise für Sojabohnen verzeichnen einen starken Rückgang, weil Ende Mai in Dairen noch rund 830.000 Tonnen Bohnen unverkauft lagerten, während zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres: nur mehr 120.000 Tonnen vorhanden waren, bei denen es sich außerdem nur um beschädigte Ware handelte. Baumwolle. Der Baumwollpreis für Lokoware in Newyork hat sich dauernd stark vermin dert, von über 13 cents ist er langsam bis auf 12,39 cents am 15 Juni zurückgegangen, um sich am 16. auf börsenmä ßige Transaktionen wieder leicht auf 12.43 cents zu befestigen. Ohne Zweifel tendiert der Baumwollpreis aber eindeu tig nach unten. Diese Bewegung ist dabei nicht nur auf amerikanische Sorten beschränkt, sondern erstreckt sich auch auf alle übrigen. Die Ursache ist einmal darin zu sehen, daß die Welternte aller Wahrscheinlichkeit nach wesentlich über dem Weltbedarf liegen wird und daß man in den Vereinigten Staaten mit einem Rückgang des heimischen Ver- brauchs und mit einem weiteren Vordringen der »Exoten« auf den Auslandsmärkten rechnet. Besonders ernst wird die Lage des amerikan. Verbrauchs beurteilt: die Spinnereien und Webereien haben ihre Produktion wieder etwas ein schränken müssen, weil sie die Absatzmöglichkeiten stark überschätzt haben und zunächst die Vorräte abbauen wollen. — Die ägyptische Ernte 1936-37 wird jetzt amtlich auf 8.9 Mill. Kantar beziffert gegenüber 8.34 Mill. Kantar im Vorjahr. Die Steigerung entfällt dabei sowohl auf lang- als auch auf mittelfaserige Sorten. Eisen und Stahl. Im abgelaufenen Teil des Monats Ju-, ni blieb das Exportgeschäft der Brüsseler Eisenbörse schwach. Einmal sind sehr umfangreiche Verschiffungen vorge nommen worden, so daß die Käuferländer durchweg gut versorgt sind, andererseits erwartet man für absehbare Zeit keine Preissteigerungen, so daß ein Anreiz zur Tätigung von Vorkäufen nicht mehr gegeben ist. Die Nachfrage nach Roheisen hat sich besonders stark vermindert; Schrott hatte ebenfalls sin kende Nachfrage bei gehaltenen Preisen zu verzeichnen. — Auch aus den Vereinigten Staaten kommt die Meldung über nachlassende Exportaufträge auf Eisen und Stahl. Die Arbeitsunruhen im Mittelwesten haben daher bislang nicht zu Preissteigerungen geführt. Eine Ausnahme macht nur Japan, welches weiter hohe Aufträge nach den Vereinigten Staaten vergibt. Nachdem in den ersten vier Monaten bereits 680.000 Tonnen Eisen, Stahl und Stahlwareu für japanische Rechnung in den Vereinigten Staaten in Auftrag gegeben worden sind, wurden jetzt kürzlich weitere 40.000 Tonnen Stahlblöcke in Pittsburg beordert. Hiefür wurden sogar noch Ueber-preise gezahlt, während sonst allgemein die Prämien abgebaut sind. Metalle. Die Metallmärkte waren, wie üblich, am stärksten von spekulativen Erwä- gungen beeinflußt. Besonders die Frage des Goldpreises, aber auch die Unsicher heit der französischen Finanzlage wirkten sich ungünstig aus. Der Preisdruck konnte auch durch die Erklärung des britischen Schatzkanzlers nicht beseitigt werden. An allen Märkten kamen größere Metallmengen zum Angebot, die zu den biherigen Preisen nicht aufgenommen werden konnten. . Am Kupfermarkt weisen die sichtbaren Vorräte in England erstmalig wieder eine Steigerung auf. Man erwartet allgemein, daß die Erzeugung sehr schnell den Verbrauch einholen wird, so daß die Frage einer erneuten Restriktion bald akut werden kann. Der offizielle amerikanische Binnenpreis blieb mit 14 Cents unverändert, die Tendenz zeigt sich aber dadurch an. daß der Außenseiterpreis zeitweilig unter 13.20 Cents lag, sich auch kaum darüber hinaus bewegte (am 16. Juni 13.2214 Cents). Am Z i n n-markt machte die Entscheidung über die Beibehaltung der Exportquote von 110% keinen nachhaltigen Eindruck, eher verschärfte sie noch den Preisdruck, der im wesentlichen durch die anhaltend unbefriedigende Nachfrage der Vereinigten Staaten entstanden war. Immerhin bedeutet die Exportquote praktisch nicht viel, da die Erzeugungsländer nicht in der Lage sind, diese Quote einzuhnken. Börsenberichte Ljubljana, 22. d. Devisen. Berlin 1742.03—1755.91, Zürich 996.45—1003.52, London #214.60—216.66, Newyork 4314.76 bis 4351.07, Paris 193.72—194.14, Prag 151.64—152.74, Triest 228.20—231.28; österr. Schilling 8.23, Pfund 238, deutsche Clearingschecks 12.80. Zagreb, 22. d. S t a a t s w e r t-e. 2 ein halb prozentiger Kriegsschaden 408 bis 409, 4 proz. Agrar 0—53, 6 proz. Begluk (kleine Stücke) 72.25—73.50, 7 proz. Investitionsanleihe 88.75—0, 7 proz. Blair 85.75—86, 8 proz. Blair 0—96; Agrarbank 196—0, Nationalbank 7150—0. X Mariborer Rindermarkt vom 22. Juni. Aufgetrieben wurden 14 Stiere, 170 Ochsen, 464 Kühe und 42 Kälber sowie 16 Pferde, zusammen 706 Stück, wovon 359 Stück verkauft wurden. Es kosteten: Mastochsen 4—5.50, Halbmastochsen 3.50 bis 5, Zuchtochsen 3.25—4.50, Schlacht- t t 19 . OZoman vonZKuvt'JZicmann Ob denn Aussicht sc', wieder eine Beschäftigung zu erhalten? — D ja. das wäre wohl. Aber wann und wo — dos könne niemand sagen. Ach, das ist ja so sinnlos! Langsam geht sie die breite, leere Treppe hinab. Wenn mir kein Kollege kommt, der sie nusfragt und bedauert! Gott sei Dank, der Flur int Erdgeschoss ist leer. Still setzt sic sich in ihrer Masse hinter ihren Tisch. Mechanisch leert sie den Inhalt des Schubfaches in ihre Aktentasche — — die bunten Bleistifte, mit denen sie die Fehler in den Hausarbeiten ayzeichnete, das Tagclut,ch dH Handbücher, die Dcckchen auf dem Tisch gehören ihr auch das ist alles ••chncir versehen. Im Schrank liegen die Klassenbücher. Sie braucht sie tftcht e>NF,«sehen. Sie sind in Ordnung. Da wartet ein Stoß Aufsatzhefte. „Unsere schönste Fahrt!" Ja — wer wird die nun nach eben? Die ganze Mädchenseligkeit dreier herrl'cher gemeinsamer Wandertage liegt hier eingeschlossen in vierzig blauen Heften. Was geht's ne noch an? Aus. Vorbei. Sie schießt den Schrank. Ihr ist sehr weh »ms Herz. Sorgsam legt sie die Schlüssel für Tuch »nd Schrank au die erste Bank. Da sitzt Liselotte Kampe. Sie hat noch vom Eislauf im Winter her cm verstauchtes Bein, darum kann sie nicht recht mit turnen .Das ist Gerda? Platz. Gerda, der Kobold mit dem ungewaschenen Mundwerk, und da Hilde und dort Erika — - Es verschwimmt ihr alles vor den Augen. Es .ist schwer, unsagbar schwer. Abschied nehmen. Der Gesang, der aus dem Musiksaal ioute, bricht ab. Gleich wird es läuten. Behutsam steht sie auf. Noch einmal wirft sie einen Blick auf alles, was sie in drei Jahren liebgewonnen — die Bilder — — der Führer — — dort der Postillon, der seinem Kameraden auf dem stillen Friedhof sein Leiblied bläst —• — das Steinzeitgrab in der Heide die leeren, stummen Bänke, mit allerlei Schnitzwerk von Kinderhand verziert an der Bildleiste die letzten Arbeiten ans der Zeichenstunde —" — das ist ihre Welt. Aus. Vorbei. Der lchville Klang der Glckoe reißt sie aus Denken und Traum. Pause. Nun wird gleich ihre Schar die Treppe herüntergepoltert kommen, die Mädels werden sie überfallen nichtsanhend, wie sie es jeden Morgen tun nein, das kann sie nicht ertragen!. Das ist zuviel. Das geht über ihre Karst. Sie würde haltlos in Tränen ausbrechen. Nein, das. nicht mehr . . . Fort! Nur fort, ehe sie kommen! Sie sollen mich nicht mehr sehen. Ich will sie auch nicht mehr sehen! Kein Abschied! Wie gejagt läuft sie' die paar Tritte bis zum Ausgang. Heinemann, der Hauswart, sieht ihr erstaunt nach. Sie aber läuft, läuft ohne aufzusehen über den breiten Hof, durch die äußere Pforte auf die Straße. Die Leute sehen ihr nach. URHEBER-MOÄSSCwm i DURCH VERIAC, OSAAS MEISTE».WHD«' Da ist die Rundbahn! Gott sei Dank! Tief und beglückt atmet sie auf, als sei sie einer entsetzlichen Gefahr entronnen. Was aber nun? Ihre Ersparnisse werden für ein Jahr reichen, vielleicht auch länger, wenn sie mit Hildegard die gemeinsame Wohnung behält Nach Hause? Auf keinen Fall. Die alte Dame in Düsseldorf verstand nicht, wohin ihr Vermögen entschwunden ist, sie begriff nicht, warum ihr Mann, der Hauptmann, 1918, den Abschied bekam, sie hat nie verstanden, warum ihre älteste Tochter studierte, sie hat in ihrem Leben nur eins verstanden: ihre Jüngste, das Nesthäkchen, gut. zu verheiraten. Ottiliens herbe Art, das Blut der Bernhardts, nicht das ihre, hat 'hr nie zn-gefagt. Ottilie war stets Vaters Tochter. Nun deckt ihn -der grüne Rasen schon lange. So lange es ihr gut ging, besuchte sie die Mutter und; die Schwester in jedem Jahr auf einen Tag. In der Not hat sie bei ihnen nichts verloren. Inzwischen läuft Straße auf Straße, Haltestelle auf Haltestelle an ihr vorbei. Sie aber sieht es nicht, träumt und sinnt. Endlich ermannt sich der Schaffner, der sie bei jeder, Haltestelle fragend angesehen hat. „Entschuldigen Fräulein, haben Sie das Aussteigen n'cht vergessen?" Ottilie erschrickt, fährt zusammen. Natürlich, er hat recht. Sie hätte es beinahe vergessen. In der nächsten U-Bahn-Haltestelle steigt sie aus Ich werde zu Hildegard fahren, überlegt sie, und alles mit ihr besprechen. Hille wird im Theater sein . . . Als sie in der ratternden Untergrundbahn sitzt, kommt ein kleines, zaghaftes Gefühl der Erleichterung über sie. Hildegard, die Freundin,.das ist noch ein Stück Geborgensein, ein Teil ihrer vertrauten Welt, cm ganz klein wenig daheim. Der Pförtner am Bühneneingang bedauert achselzuckend. „Tja, Frollein ... da müssen Se noch 'ne jute Stunde warten. Jetzt kann ich Fräulein Wenzel höchstens naejen eijenen Todesfall 'rausrufen! Der Herr Direktor und »er Regisseur sind nämlich beide drinnen. Was denken Sie!? Ich fliege achtkantig 'raus, wenn ick da jetzt anijetanzt käme!" Gegenüber liegt die kleine Konditorei, in der die Schauspieler die Probepausen verbringen. Hier wird sie auf Hildegard warten. Man kann vom Fenster aus die Straße gut übersehen. Der aufmerksame Kellner legt ihr »neu ganzen Stoß bunter Hefte vor, sie ist zu dieser Stunde der einzige Gast. Gedauikenloo be ginnt zu blättern. „Ein Tag aus dem Gut edes Herrn i'?)" Hm, das Gutshaus, die Ställe, wogende Weizenfelder, da scheinettet ein Inspektor über Land . . . ein Obstgarten . . . sogar ein Wold gehört zum Gute des .Herrn W. Sic blättert um. Natürlich, da ist auch die Frau des Herrn W. ab gebildet. Mitten zwischen jungem Geflügel steht sie und es ist zum Lachen, d'e Dame hat hohe Absätze unter ihren Schuhchen ... Du lieber Gott, die hat sie vergessen auszuziehen, als der Photograph diese Szene aufbaute. Sie würde das überhaupt ganz anders machen! Nie nur eine einzige Sorte Geflügel, wie s hier abgebildet ist, nein, Onkel, Vaters Bruder, hat auch, stets drei, vier Sorten nebeneinander gezüchtet . . . Ach, 'QtiMe, wohin verirrst du dich: tiere 3.25—4.30, Schlachtmastkühe 3.50 bis 4.80, Zuchtkühe 3—3.75, Beinlvieh 2 bis 3, Melkkühe 3—3.50, trächtige Kühe 3—3.40, Kalbinnen 4—4.50 und Kälber 5 bis 6.50 Dinar pro Kilo Lebendgewicht. — Fi'cischpreise: Ochsenfleisch I. 10—12, 11. 8—10, Stier-, Kuh- und jungviehfleisch 6—12, Kalbfleisch prima 10—12, sekunda 8—10, frisches Schweinefleisch 10—14 Dinar pro Kilogramm. Börsentagung in Ljubljana. Mittwoch vormittags traten in Ljubljana Ver treter aller jugoslawischen Börsen zusammen, um verschiedene aktuelle Fragen zu besprechen. Die Tagesordnung umfaßt u. a. die Errichtung einer Effektenbörse in Skoplje, Einführung des Ter minhandels an den Produktenbörsen, Abänderung einiger Usancen usw. Die Beratungen dürften mehrere Tage in Anspruch nehmen, da die Tagesordnung umfangreich ist. X Die liandelsvertragsverhantilungen mit Italien beginnen Ende dieser Woche m Rom. Die jugoslawische Delegation reist Donnerstag dorthin ab. X Die Frage des Balkan-dewerbebun des. In der Tagung der jugoslawischen Gewerbeorganisationen in Beograd, in der eine Reihe von wichtigen Angelegen heilen beraten wurde, sprach man sich Dienstag für die Gründung eines Verbandes aus, der alle Gewerbetreibenden der Balkanstaaten umfassen und dadurch die wirtschaftliche Verbundenheit Südosteuropas dokumentieren soll. Dem nächst soll schon die erste Konferenz der Vertreter der einzelnen Landesorga nisationen abgehalten werden. X Die erste jugoslawische Aluminium fabrik, die von der Beograder Unterneh mutig »Aluminium-A. G.« in Lozovac bei Šibenik erbaut worden ist, wird im September den Betrieb auf nehmen. X Jugo-Bata führt Schuhe aus. Die Schuhfabrik Bata in Zlin in der Tschechoslowakei erhielt in letzter Zeit so gro Ile Aufträge, daß sie die Bestellungen nicht mehr durchführen kann. Deshalb wurde die jugoslawische Zweigniederlas sung in Borovo bei Vukovar angewiesen, sich am Export mit 100.000 Paar Schuhen zu beteiligen. X Italienisches Reisausfuhrverbot. Die italienische Regierung hat die Ausfuhr von Reis in rohem oder verarbeiteten Zustande verboten. Ausgenommen davon sind die in den Verträgen mit einzelnen Staaten vereinbarten Kontingente. X Wiener Schweinemarkt. Montag wurden 11.513 Schweine zugeführt, davon 7277 aus dem Ausland. Prima Fett Schweine notierten 1.54—1.55, mittelschwere 1.45—1.48, Bauernschweine 1.50—1.57. gekreuzte 1.56—1.65, Fleischschweine 1.50—1.76 Schilling pro Kilo Lebendegewicht. Seit dem letzten Markt sind die Preise durchschnittlich um 2 b. 3 Groschen pro Kilo angestiegen. Der Verkehr war ziemlich lebhaft. BiifAi&sdkšu t ■ ■ - au*.'. b. Siedlung und Machtpolitik des Auslandes. Von Rupert hört Schumacher. Mit 9 Karten (74 Seiten), Oktavsormat, kart. für das Ausland RM 1.12. Verlag B. G. Teubner in Leipzig und Berlin. 1637. Siedlung und Siedlungspolitik rücken überall m der Welt immer mehr in das Blickfeld des staatlichen Interesses und werden M einem Gegenstand staatlicher Führung und Pla-»ung. Der Verfasser des Büchleins führt zunächst kurz in den Begriff der Siedlung ein als elementaren..Ausdruck des Lebenswillens einer völkischen Geincknschaft, des .schöpferisch-kolonisatorischen Dranges im Menschen. An Hand vieler Beispiele untersucht er die unter dem Begriff der Siedlung verstandenen Vorgänge aus der ganzen Welt und stellt den Einsatz der Siedlung als Machtmittel und die gesetzgeberischen Aus-drucksformen der SiedlungspoliUk m für-zeit stügen dar. Grenzlampf, Rafsefragm,, Verstädterung. Bevölkerungspolitik Spielen naturgemäß eine wichtige Ralle dabei. Bucheribrennholzt Ia. vollkam men trocken, liefere franko Haus Maribor billigst. Preise steigen. Bestellen Sie sofort bei Ivan Veršec Podčetrtek-6632 ia vemteteü Sonniges, schön möbliertes Zimmer zu vermieten. Anzufragen Vrazova 6411, rechts. 6372 Zimmer und Kabinett nebst Mitbenützung der Küche und Badekabine an selbständigen Beamten oder Pensionisten, ev. kinderloses Ehepaar zu vermieten. Marijina 27-1. 66-10 Schöne Wohnung zu vermie ten mit 1. Juli. Studenci, Ci-ril-Metodva 17, gegenüber d. Postamt. 6600 Mehrere Werkstättenräume mit Kraftanschluß, auch als Magazine im Zentrum der Stadt ab 1. August oder später zu vermieten. Anfr. Verwaltung. 6552 Schönes Zimmer, einbettig, zweibettig, billiges Kabinett abzugeben. Sodna ul. 16-5. 6611 Ein Sparlierdzimmer zu vermieten. Adr. Verw. 6624 Vermiete möbliertes, reines, sonniges Zimmer. Stiegenhaus eingang, an bessere Person. 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