^ K4S Zlreitag den 14. Z»ezemver 1877. XVI. Jahrgang Die ^Marburger üeitung« erscheint jeden Sonntag, Mittwoch und Freitag. Preise — für Marburg ganzjährig S fl., halbjährig » fl., vierteljährig 1 fl. ö0 kr; für Sustelluna in» Haus monatlich 10 kr. — mit Postversendnng: ganzjährig 3 fl., halbjährig 4 fl., vierteljährig 2 fl. JnsertionSgebühr S ?r. pr. Seile. Die Armcnpfltgt als Staatssache. Marburg, 13. Drzember. Die Grazer beantragen, es möge die Armenpflege als Staatssache erklärt werden. Der Rechtsstaat isi auch eine Versicherungsanstalt gegen Äend und Noth. Den« verarmten. arbeitsunfähigen Staatsgenosien ist es gleichgiltig, wer ihm Hilfe bringt: ob die unterste Miederung des Gemeinwesens — die lSe-meinde — ob der Bezirk, das Land oder der Staat selber; er verlangt nur die Gewißheit, daß ihm geholfen wird. Die Gemeinde, welcher das Gesetz die Armenpflege aufgebürdet, ist nicht in der Lage, diese Pflicht zu erfüllen: sie besitzt kein Vermögen und ihre Mitglieder, welche noch nicht zur Klasse der Unterstützungsbedürftigen ge» hören, sind verschuldet, von Steuern gedrlickt. Und wo nichts ist, hat auch der Arme sein Recht verloren. Können wir vom Staat eine Besserung hoffen, wenn er sell)st rathen und sorgen muß? Die Erklärung, dab die Armenpflege Sache des Staates, ist grundsätzlich nicht schwieriger, als die Lchafsttng des Gesetzes, welches die Gemeinde verpflichtet — wie aber verhält fich's tt'it der praktischen AuSfithrung? Der Staat, welcher vermögenslos ist. dessen '^^ürger vor Velast»nige«l ihres Leliens nie froh werden — der StatN, w^lchin die Auslagen für^eine glänzende diplonlatlsche Ner^ tretung, für Prebfond und höhere Polizei llicht reuen — der Staat, welcher Millionen zum Kultus der reichen katl)olischen Kirche beiträgt und es nicht wagt, das Recht der Armen auf die Güter der todlcn Hand anzuerkennen — der Staat, welcher das beste Mark des Volkes für den bewaffneten Frieden opfert und diesem zu Liebe Schulden auf Schulden häuft . . . Dieser Staat hat kein Geld flir seine Armen und Elenden. Franz Wiesthaler. Ein magyarischts Arthkil übtt Zollpolitik. „Studien und Reflexionen übe? die Eilt-suhr und Ausfuhr der österreichisch-ungarischen Monarchie in den Jahren 1851 bis 1874" — so lautet der Titel einer Schrift, welche Ludwig Korizmies neulich herausgegeben Der Verfasier ist Mitglied des ungarischen Reichstages Ul»d einer von den wenigen Staats» Männern seines Vaterlandes, welcher sich eifrig mit volkswirthschaftlichen Fragen beschäftigt. Korizmies hält sich bei seiner Erörterung an die Grllppen der Zolleintheilung und gibt zu-er»1 diejenigen, in welchen unser internationaler Handel passiv ist. Daß wir für Kaffee, Siid-früchte, Neis, Oele, Petroleum, Baumwolle, Jute, Seegras (nicht getreniU von Flachs und Hans), Seide und auch Tabak und dergleichen viel ausgeben, ist natürlich. Schon weniger in der Natur der Sache gelegei» ist es jedoch, daß tvir für Bantnwollgarne und -Stoffe, Leinen-garne und -Stoffe, ja sogar flir Schafwollgarne und «Stoffe, ui^d für Leder mehr ausgeben als einilehmen. Rimmt lnan den Durchschnitt der Jahre j85! bis 1855, dani» jenen von I8bl bis 1874 und endlich jenen der Jahre 1871 bis l874, jo ergibt sich, dab wir in den letztgenannten Artikeln beziiglich um 10, 20 und 51 Millionen jährlich mehr ein- als ausgeführt haben; das heißt, wir importiren imlner mehr Arbeit und exportiren den Lohn dafür; unsere Jndnstrie erstarkt nicht. Aber vielleicht wird an laildwirthschastlichen Produkten gewönnet!, was für Fabrikations-Artikel verausgabt wird? Lassen wir Koriztnic» reden: Wir haben eine jährliche Mehreinsuhr in Millionen Gulden 1851-7 t 1851-55 1371—74 an Korn, Halbfrucht, Mais, Hülsenfrüchten 0 6 6 6 8 4 „ Mais .... 2 5 — 7 4 „ Ochsen u. Stieren 19 21 2 9 „ Kühen .... 0b 13 0.8 „ Schweinen . . 5'3 5 5 7 1 „ rohen Häuten . 4 6 4 8 4 0 „ „ „ schweren — - 52 „ Fett .... 2 0 2 7 1 5 „ Unschlitt (1867—74) - — 21 „ Wein itl Flaschen 0 5 — 11 Diese Zahlen beweisen, daß unser jährliche« Defizit sür landw. Produkte nicht fällt, sondern steigt, daß wir die iinportirten Fabrikate nicht mit landwirthschaftlichen Produkten bezahlen können, und daß die Agrikultur den Volkswohlstand nicht zu ersetzen vernlag. was an Arbeitsentgang bei den importirten Fabrikaten eingebüßt wird. Gaitz ähnlich ivachsen die jährlichen Defizite bei Leder, allen Gattungen iZisenwaaren nnd Maschinelt (auch bei jenen von Holz). Die 57 Artikel des Zolltarises, in welchen der Handel der Monarchie passiv ist, bringen eilt jährliches Defizit für die 24 Jahre von 1851—74 von 174 Millionen, und für die vier Jalzre von 1871—74 voil jährlich 257 Millionen Gtildeit. Dabei tnuß inan mit Koriz- A e »t i l t e t o n. Ait tltztka Stuadtn der Maria Staart. (tzortsetzuiig.) Obwohl ihr itt ihrer milden Gefangenschaft eine ihrem Stande einsprechende Dienerschaft gegeben u,td ihr selbst die Erlaubniß be» willigt wurde, nach ihrem Belieben die Jagd und den Vogelfang auszuüben, so ruhte sie dennoch nicht, soildern versuchte auf alle lnög-liche Weise und selbst »niltelst des Todes Zhrer Majestät zu eittkoinmen, uitd verführte zur Erreichung ihrer Zivecke mehrere Edelleute, ivie den Herzog von Norfolk, und einige andere Grasen und Herren, tvelche dieserhaib hingerichtet wuroen. Endlich versuchte sie iin verflossenen Sommer, Ihre Majestät all Jhrein eigenen Hose tövtcn, das Reich von den AnS-Lältdern angreifen und die katholische Religion überall einführen zu lasset«, lvobei sie ihre Anhänger zu überreden suchte, daß sie Alle durch die Ausführung dieses Planes das Hiintnelreich erlangen würden, ^ach Entdeckung aller vtefer Verbrechen gestatlete endlich Ihre Majestät, zur eigeneu uild des Reichs Sicherheit, eiite Unter- suchung gegen die Königiit Maria eit»zuleitet,, gebot aber zugleich dem Parlamente, auf Mittel zu sittnen, wodurch das Let)en Ihrer Majeslät nltd die Sicherheit des Reichs und des Religi-ottssriedeits außer Gefahr gesetzt, das Leben der Königin von Schotlland, Ihrer Blutsverwandten, welche als Fürstin keinem Gerichte nnterworfen uttd deren Hinrichtung fast ohne Betspiel sein tvnrde, aber jedenfalls geschont tverdeit könnte. Das Parlainent stiminte jedoch sür die Hinrichtung der zlönigin Maria, indein es nur hierdurch das Leben Ihrer Majestät uttd die Sicherheit des Reichs uitd des Religionssriedens außer Gefahr glaubte. Ihre Majestät zog dcit Rath auswärtiger Fürsten, namentlich der Könige vo»t Frankrelch und Schottland ein, nnd obschoil die Gesandten dieser Ktirsteit tiicht i>n Stande wareil, genü-gende Mittel anzngel'en, wodurch Ihre Pkajestät von dieser Sorge und btefetn Kutnmer vollstäl»-vig befreit ivürden, so nahmen sie dennoch den größten Antheil ail der Königin von Schottland, beriefet» sich auf das fast unerhörte Beispiel einer solchen Hitirichtung, uitd zuletzt gelang es ihren BUteit, Jh^e Majestät, ivelche lang in Jhretn Eittschlusse schwankte, dahin zu vertnögeil, daß Sie die Entscheidung des Parlainettts nicht genehtnigte und das Leben der Königin Maria zu schotten beschloh. Da aber bald darauf abertnals neue Ver-schwörungen, wobei viele Personen aus großen Familien betheiligt waren, etttdeckt wurden, uttd die höchst schändliche Verrätherei Stanley'« vorfiel, wodurch große Unruhen veranlagt, die Befreiung nnd Erhebung der Königin von Schottland Uttd die Absetzung Ihrer Majestät bezweckt werden sollten, so beschloß eitdlich Jhre Majestät, die Quelle ttnd die Ursache aller dieser Uebel zu beseitigen und die Königin von Schottland hinrichten zu ly'sen. Obschon in Folge dieses Entschlusses das Urtheil von Ihrer Majestät nnterschrieben worden war, so hatte Ihre Majestät dennoch bei sich beschlossen, die Sache nochinals zn überlegen; diesetn Vor-habeit tvurde aber durch Ihre Behörden, tvelche im Besitze des unterschriebenett llrtheils tvareu. zu Jhrein größten Schmerze (aitS welcher Ursache auch Ihr Staats-Sekretair Davison i,t'S Gesängniß gesetzt utt) viele andere ut die Ungnade Ihrer Majestät fielen, auch legte Jl)re Majestät Trauerkleidung an) zuvorgekominen, indetn sie den Vollzug des Urt^eils sofort ait-befohlen hatten. Die Grafen Shrewsbury uitd Kent hatten durch den Sekretair Beale die Volltltacht Ihrer Majestät zur Vollstreckung des Urtheils erhalten und kündigten ail dein der Hinrichtung vorhergehenden Tage oer Königin von Schottland in Gegenwart inehrerer mie« zugestehen, daß von den 17 Klassen wenigstens die Hälfte solche Artikel enthält, in welchen wir leicht aktiv sein könnten. Korizmics kommt nun zu denjenigen 66 Artikeln, in denen unser Handel aktiv ist. All-gemein glaubt man, daß wir mehr Getreide, Weizen, Korn (der Zolltarif unterscheidet dies) exportiren als importiren. Dem ist aber nicht ganz so, Getreide ist im Durchschnitte 13ö1 bis 1874 mit 9 Millionen Gulden aktiv, 1871 bis 1874 mit 4 7 Millionen passiv. Weizen ist 1851—7ö mit jährlich 6'3 Millionen aktiv, 1871—74 mit 3 4 Millionen passiv. Korn isj 1861-74 mit 13 Millionen aktiv, 1871—74 mit 2 3 Millionen passiv. Wahre ArmuthSzeug-Nisse unserer Bodenproduktion! Wein ist 1851 bis 1874 mit 0 2 Millionen aktiv, 1871 bis 1874 mit V I Millionen passiv. Während Frankreich eine grobe Summe Geldes für seine Weine einnimmt, ist bei uns, in dem zweitgrößten Weingebiet Europas, selbst die unbedeutende Mehr-Einnahme von 0 2 Millionen im Sinken begriffen. Ungarn liefert wohl um 10 bis IS Millionen Weine nach Zisleithanien, aber über die Grenzen der Monarchie geht fast gar nichts. Summirt man die Aktiv-Posten, so ergibt sich ein jährlicher Durchschnitt für 1851—74 von 115 7 Millionen und der 1871—74 von 118 2 Millionen, somit eine kleine Besserung, während die Passiv-Posten in derselben Zeit um jährlich 831 Millionen zugenommen haben. Mit Recht lenkt Korizmics wiederholt die Aufmerksamkeit auf den Umstand, daß die Bilanz der landwirthschaftlichen Hauptartikel, wie: Weizen, Korn, Halbfrucht, Getreide im Allgemeinen, Käse, Fett und Speck, Spiritus, Wein, die mehr oder weniger aktiv war, passiv geworden ist. Der Verfasser bespricht noch die 22 Gruppen des Zolltarifes als solche im Ganzen und dann die spezielle Handels-Bilanz sür Ungarn, und kommt zu dem Schlüsse, daß Ungarn den ganzen Preis seines exportirten Getreides für impor-tirte Seidenwaaren, Kleider und Nutzartikel, und den ganzen Preis für exportirtes Schlachtvieh auf importirte Nürnberger Nutzlosigkeiten ausgibt. An die auf 77 Seiten aufgeführten Zahlen und Thatsachen knüpft Korizmics schließlich einige beherzigenswerthe Wahrnehmungen, von denen wir nur die prägnantesten wiedergeben. Trotz des fortwährend zunehmenden Imports find die Zoll-Einnahmen fast dieselben wie vor 24 Jahren. Von 10 6 Perzent des WertheS Statthalter, Ritter, Gdelleute und der Gefäng-niß-Vorsteher AmiaS Paulet und Drughei die desfallstgen Befehle Ihrer Majestät an. Die Königin Maria erwiderte denselben, sie sei zu sterben bereit und habe schon lange auf ihren Tod gehofft; zugleich fragte sie, auf welchen Tag ihre Hinrichtung festgesetzt sei, worauf die Grafen ihr entgegneten, daß sie die Bestimmung des Tages wohl der Verur-theilten freistellten, nur dürfe dadurch der Vollzug der Befehle Ihrer Majestät nicht verzögert werden, und wäre es dieserhalb am besten, den nächstfolgenden Tag, den 20. Feb. ruar neuen Styls, dazu zu bestimmen. Die Grafen unterhielten sich hierauf mit der Königin von Schottland und setzten ihr die Gründe auseinander, durch welche Ihre Majestät und das Reich zu diesem äußersten Entschlüsse gekommen wären, und baten dieselbe. Alles mit Geduld und Vertrauen auf Gott zu ertragen. Am folgenden Tage, am 18. Februar, Morgens um 7 Uhr, erschienen in dem Ge-fängniß zu Fotheringhay die genannten Grafen. Statthalter und Edelleute; einigen Edelen wurde gestattet, zwei Bekannte, den Uebrigen nur einen Freund mitzubringen, so daß ungefähr achtzig bis hundert Personen, mit Ausschluß der zur Umgebung und Dienerschaft der Königin von Schottland gehörigen Per- sind dieselben auf 3.58 Perzent gesunken. Der Import stieg von 205'5 Millionen auf 576'5 Millionen, also um 180 Perzent, während die Zolleinnahmen von 21-3 auf nur 24 5 Millionen gestiegen sind. „Obwohl ich ein Freund des Freihandels bin — sagt der Verfasser — glaube ich doch, daß unsere Zollermäßigungen übertrieben waren. Selbst England und Frankreich haben größere Perzente des importirten WertheS als Zoll-Einnahmen. Wie ein verliebter Junge hat Oesterreich der gewünschten Zolleinheit mit Deutschland alle Opser gebracht. Aus der Zolleinheit wurde aber nichts. Doch wurden auch mit andern Staaten in demselben Sinne fort nnd fort Verträge abgeschlossen. Wozu hätte man sich auch um die heimische Arbeit kttmmer.i sollen, die ja nur Glashauspflanzen zieht." „Unsere Aufgabe", fährt Korizmics fort, ^ist nun kaum eine andere, als unabhängig nach unferen eigenen Interessen vorzugehen. Freilich wird das nun schwerer sein. So leicht es war, die Zölle herabzusetzen, so schwer wird es sein, dieselben zu erhöhen. Jedenfalls hat die öster-reichisch-ungarische Monarchie heute um 12—15 Millionen jährlich weniger Zoll-Einnahmen, als wenn sie nicht verliebt gewesen wäre in ein nicht erreichbares Ziel. ... Ich konnte nie die Ansicht theilen, daß die materiellen Interessen Oesterreichs und Ungarns einailder entgegengesetzt seien. Ich glaube vielmehr, je mehr sich die industrielle Produktion Oesterreichs hebt, desto vortheilhaster ist dies für Ungarn, und je mehr Ungarn prosper»rt, desto besser ist es für Oesterreich. In der Förderung de» gegenseitigen Wohlstandes liegt die Förderung der gegenseitigen Kraft. Daß Ungarn noch ein über wiegend Ackerbau treibendes Land, ist eine Thatfache. die nicht im Handumdrehen zu ändern ist, obwohl auch die ungarische Industrie fortschreitet und fortschreiten muß. Deßhalb HU mich auch die Idee eines besondern ungarischen Zollgebietes ganz kalt gelassen. Es wäre ein neuer Erisapfel, und außerdem ein zweischneidiges Schwert....." Zur Geschichte ttes Tages. Seit der Orientrede, welche der Minister des Aeußeren in der ungarischen Delegation gehalten, spuckt es wieder von „Jn-teressenkreisen." Den europäischen Höfen sind diese Kreise bekannt: dem Volke nnd seinen Vertretern bleiben sie aber noch ein tiefverschleiertes Geheimniß, welches von Amtswegen ja den Erfolg verbürgt. Wenn nur die Ent» sonen, so wie der Besatzung de« Eastells, eingeführt wurden. Zur Hinrichtung wurde in einer großen Halle eii>e Bühne von zwölf Fuß Länge, zwei Fuß Höhe mit einer zwei Fuß hohen Einfassung errichtet, welche ganz mit schwarzem Tuche belegt war, in der Mitte stand ein gepolsterter Sessel. Nachdem diese Anstalten getrossen und alle Edelleute angekommen waren, wurde ein Lote zu der Königin von Schottland geschickt, um ihr anzukündigen, daß alle Grafen ver» sammelt wären, und anzufragen, ob sie jetzt bereit sei, wie dieses am vorhergehenden Tage nach dem Frühstücke ihr bekannt gemacht woroen. Der Bote fand das Schlasgemach der l^önigin, worin ihre ganze Umgebung versammelt war, verschlossen. Bald darauf wurde ein anderer Bote mit dem Auftrage entsendet, wenn die Thüre noch verschlossen wäre, altzuklopfen und um Antwort zu bitten; derselbe sand die Thüre geöffnet nnd richtete seinen Austrag an eine Person aus der Umgebung der Königin ans, welche ihm die Antwort gab, daß dieselbe noch nicht bereit sei. (Aortsetzuiig folgt.) hüllung uns nicht Schrecken und Verderben bringt! Die preußische Anleihe im Betrage von fünfzig Millionen Mark ist sechsfach Überzeichnet worden. Diese Uederzeichnung erfolgte aber nicht blos wegen der Kreditwürdigkeit des Staates, sondern auch wegen der Geschäftslosigkeit auf dem Geldmarkt: für das scheue, brachliegende Kapital ist zur Stunde eine bessere Anlage nicht möglich. Am goldenen Horn ist wegen des Falles von Plevna die Bestürzung groß — sogar in jenen Kreisen, welche geschwelgt und gepraßt, während die tapfersten Vertheidiger, wie ihre Feinde selbst gestehen, vor Hunger und Kälte gestorben. Ein Reich mit solchen Gegensätzen ist unrettbar verloren. Die Kabinetskomödie inFrankreich ist nun zu Ende gespielt und beginnt der fürchterliche Ernst unter Batbie, welchen Mae Mahon zur Neubildung des Ministeriums berufen. Der Prästvent hat den ehrlichen Dufaure nur mißbraucht, um Zeit zu gewinnen, um klerikal und bonapartistisch gesinnte Truppen nach Paris und in dessen Nähe zu verlegen. Vermischte Nachrichten. (Schußmaske.) Aus Bafel wird der ^Kölnischen Zeitung" geschrieben: Die Schlachtmaske, welche vor einigen Jahren zum Tödten des Rindviehes vielfach empfohlen wurde, hat hier einer „SchußmaSke" Platz gemacht, deren Leistungen bisher im höchsten Grade befriedigten. Die FeldschlSchterei der fünften Armeediviiion hat bei ihren letzten Manövern nur diesen Apparat angewandt. Die SchußmaSke besteht aus einer Lederkappe, welche dem Thiere über den Kopf gefchnallt wird und aus einem kurzen, gezogenen Gewehrlauf, der sich auf eine ein-fache und nngefährllche Weise an der Maske so befestigen läßt, daß er auf die Gegend des großen Gehirns zu liegen kommt. Vorher wird eine Spitzkugel einschließende Metallpatrone von hinten in denselben eingeschoben, so daß dieselbe durch einen leichten Schlag ans den Per-kussionsstift explodirt u,>d die Kugel in das Gehirn treibt. Der Tod tritt plötzlich und voll, kommen ein, da die große Gewalt der Zündmasse die Kugel bis in die Gegend des sechsten und siebenten Halswirbels treibt; der stärkste Stier fällt sosort zu Boden und zwar mit dem Hintertheil zuerst, in Folge der Verletzung des Rückenmarkes. Der Apparat ist in Aarau bereits obligatorisch für alles Großvieh eingeführt, in Zürich und Basel vielfach von den Metzgern in Gebrauch genommen. (VomZollkampf.) Die Handelskammer in Temesvar hat eine Petition an den Reichstag wider den Zolltarif beschlossen und richtet sich dieselbe: 1. gegen die Höhe der Finanzzölle bei Verbrauchartikeln wie Kaffee, Reis, Käse — 2. gegen die Schutzzölle bei solchen Artikeln, durch welche blos ein Vortheil für die österreichische Industrie erreicht wird — 3. gegen die Höhe des Petroleumzolles und gegen die Verbrauchssteuer für das Petroleum. (Presse. Ein französisches Urtheil über die Wiener RegierungSpresse.) Das „Journal des Debats" sällt Über die russen freundliche Haltung der Wiener Regierungspresse folgendes Urtheil: ..Es widerfährt uns zuweilen, daß wir uns unwillkürlich fragen, ob in der That diese Journate in Wien publizirt und inspirirt werden, oder ob sie nicht vielmehr in Moskau und St. Petersburg unter den Augen der russischen Eensnr erscheinen. Das Vergessen der Merreichisch-politischen Traditionen, die zur Schau getragene Verachtung alles dessen, was die größten Staaatsmänner Oesterreichs und des Auslandes zu jeder Zeit als die Lebensin» teressen der Monarchie der Habsburger betrachtet haben, der Mangel an Sorge für die Würde, das äußere Prestige und die Größe des Reiches,' die fortwährende Unterwürfigkeit, bald gegen Deutschland, bald gegen Rußland, endlich eine Demuth in dem Tone, die höchsteng am Platze wäre, wenn es stch um die Presse einer Macht zweiten oder dritten Ranges handeln würde, alle diese charakteristischen Merkmale der äster-reichischen offiziösen Journale sind für uns ein wahres Räthsel. Niemals war eine Regierung ungeschickter bedient von Organen, welche sich als ihre bestellten Vertheidiger ausgeben. Sie scheinen nicht zu begreifen, bis zu welchem Grade ste zur Diskreditirung und Mtbachtung Oesterreichs beitragen, und wir wären fast ver« sucht, die Politik des Wiener Kabinets und des Grasen Andrassy gegen die Blätter zu verthei-digen, welche vorgeben, deren autoriflrte Dolmetsche zu sein." (Armenbüchse n.) Der Wiener Stadt, rath hat stch für die Beibehaltung der „Armen-büchsen" ausgesprochen, weil diese Sammlung in den Häusern jährlich einen Beitrag von 2ö,000 fl. ergibt. __ Zitarburner Berichte. (Theater in Cilli.) In der letzten Sitzung des Eillier Gemeinderathes kam der Ankauf de« Theaters, der schon vor längerer Zeit beschlossen worden, w^en eines Formfehlers noch einmal zur Verhandlung und wurde der frühere veschluh genehmigt. (Waldbrand.) Im Walde des Grundbesitzers PH. Oroschen zu Doll, Gerichtsbezirk Gonoditz, hätten Kinder beim Viehweiden sich am Staudenfeuer gewärmt, ohne dieses beim Berlassen des Gehölzes auszulöschen. Hiedurch entstand ein Brand und wurden mehr als zwanzig Joch Waldes eingeäschert. (Theater.) Das bereits angekündigte Benefize des Herrn Braun wird morgen Samstag stattfinden. Man darf wohl erwarten, daß unser« Theaterfreunde den trefflichen Komiker, der schon so manchmal durch die von ihm geschaffenen köstlichen Gestalten, durch feinen frifchen, urwüchsigen Humor uns die angenehmsten Stunden bereitet hat, an seinem Ehrenabende nicht im Stiche lassen werden. Wenn man bedenkt, wie viel fleißiges Studium es erfordert, bis man mit dieser Sicherheit, mit dieser spielenden Leichtfertigkeit, wie wir dies bei Herrn Braun finden, auftreten kann, so muß es uns als ein Gebot der Billigkeit erscheinen, ihm bei der genannten Gelegenheit durch recht zahlreiches Erscheinen eine wohl-thuende Ermunterung zu Theil werden zu lassen. (Evang. Gemeinde) Am nächsten Sonntag den l6. d. M. findet in der hiesigen evang. Kirche der dritte öffentliche Adventgottesdienst statt. (Christfest.) Wie alljährlich, so veranstaltet der Verein zur Unterstützung armer Volksschulkinder auch Heuer, und zwar am S6. Dezember ein Christfest, verbunde»l mit einem Glückshafen, dessen Neinertrag dem wohlthäti-gen Vereinszwecke gewidmet ist. Das Fest findet in dem Saak der Götz'schen Bierhalle statt und ist das diesjährige Programm ein ganz besonders reichhaltiges, weßhalb auch der Besuch nicht hinter dem vorjährigen zurückbleiben dürfte. Freiwillige Gewtnnstspenden zum Glück»-Hasen übernimmt dankbarst Herr Eduard Ian-schitz in seinem Geschäftslokale (Postgasse), sowie die Herren Krappek, Petuar, Scheikl und Fa-leskini. (Haushalt der Ge»neinde Marburg. Voranschlag für 1678. Schluß.) v. Ausgaben.' Steuern, Anlagen, Assekuranzen, fl. Gebühren .... 3000 — Zinsen sür Passivkapitalien an die Sparkasse: 6°/^ nebst Tilgung von 2b9,476fl..S"/v von 100,000 fl. 23165 — Besoldungen und Zulagen für Beamte, Aerzte, Diener . . 12048 — Löhnungen und Montur der Si- cherheitSwache . . . 7ö0S — Pensionen, Bestallungen und Löhnungen .... 2200 6Sz Arme und Kranke . . 4000 — Stadtbeleuchtung. . , . 7500 — Ober-Realschule (Lehrmittel, Einrichtungen und sonstige Erfordernisse) .... 3000 — Knabenschule (Quartiergeld für den Oberlehrer, Löhnung des Schul-dieners, Lehrmittel, Einrichtung und fonstige Erfordernisse) . 2100 — Volksschule in St. Magdalena (Quartiergeld für den Oberlehrer, Löhnung des Schuldseners, Lehrmittel. Einrichtung und Erfordernisse) . . 1400 — Neubauten und Instandhaltung der Gebäude .... 2000 — Instandhaltung der Straßen und Beschotterung . . 1000 — Pflaster..........1000 — Kanalbauten und Reparaturen . 1500 — Pflaster- und Straßenbauten 500 — Neuer Friedhof in St. Magdalena 5000 — Zufällige Vorfchüsse . . 500 — Kanzleierfordernisse und Brennholz 1500 — Stempel und Porto . . . 150 Militärauslagen .... 7000 — Gerichtsbeifitzer . . 144 ^ Festlichkeiten .... 200 — Beiträge au Vereine und Stiftungen S00 — Besondere Remunerationen . . 400 ^ Kirchenkonkurrenz . . 200 ^ Instandhaltung der Thurmuhren . 100 — Instandhaltung der Stadtbrunnen 350 — Feuerwehr..........500 — Hundevertilgung .... 200 — Verschiedene Miethzinsen . 500 — Grundflächen zur Stadterweiterung 45 — Atzung der Hästlinge . . 300 ^ Markt- und SanitätsauSlagen 300 — Abschreibung uneinbringlicher Beträge und Steuer-Rückersätze 300 Grundankauf für den neuen Friedhof in St. Magdalena . .2794 68 Remuneration bei Feuersbrünsten. 200 — Verschiedenes und Ausgaben 200 — Rückstände von 1877 . 2100 — Zusammen 97402 30j Diese Ausgaben von den Einnahmen (51,485 ft. 47 kr.) abgezogen, verbleit)t ein Abgang von 45,916 fl. 83j kr., welcher gedeckt werden soll ».) Durch 5<'/o Zuschlag zu den indirekten Steuern (83,333z fl.) . 12,S00 fl. Zuschlag zu den direkten Steuern sammt StaatSzuschuß (97,500 fl.) . . . . 24,375 „ e) 2^/a Zinskreuzer von dem Mieth- zinse (460,000 fl.) . . . 9,200 „ 46,075 fl., ivas im Vergleich mit dein Abgang einen Ueberschuß von 158 fl. 16j kr. ergibt. Theater (—K.) Dienstag den 1l. Dezember: ,»Die Waise von Lovood." Schauspiel in 4 Akten von Charlotte Birch-Pfcifer. Es that uns wirklich wohl, wieder einmal zur heilsamen Abwechslung ein Stück zu sehen, für dessen dramatischen Werth der Name der Verfasserin hinlänglich spricht. Die Aufführung war nne gelungene und durch englische Einlagen von Seite des geschätzten Gastes Herrn Luöz gewürzt. Derselbe hat als Lorv Rochester seine dratnatischen Fähigkeiten schwach entsaltet, welchen allerdings tiuch charakteril'tische Eiget»schaften des Engländers anhasten, die aber auf unseren Bühnen z ir Geltung gebracht, dle Zuseher nicht allzusehr erwärmen. Der 1. Akt der 2. Abtheilung machte in Folge dessen auch einen zu langweiligen Eindruck, welcher jedoch durch das verständnißvolle Spiel in den anderen Akten gröbtentheils ausgehoben wurde; wahrscheinlich aber hat der geschätzte Gast schon längere Zeit nicht öffentlich gespielt. Bon den heimischen Kräften nennen wir vor allen Frl. Klaus (Janne Eyre), welche unermüdlichen Fleiß auf das Studium ihrer. Rollen verwendet, und in der Ausführung richtiges Verständniß und gute Auffassung an den Tag legt; was wir noch abgelegt und verbessert sehen möchten, wäre die hie und da unterlaufende falsche Betonung, wodurch die Rede leicht an den Sang streift, was bei durchweg pathetischen Stellen am ehesten geschehen kann, und das zeitweise Verschlucken der letzten Worte im Satze. Der im I. Akte ihrer Tante Sarah Reed mit steigendem Pathos gemachte Vorwurf war, in jeder Beziehung eine Musterleistung, von rauschendem Beisall gekrönt. Frl. Niederleithner (Mistreß Reed) hat den markanten Haß trefflich hervorgekehrt und ihren Platz nach Gewohnheit lobend ausgefüllt. Das Haus war nur mäßig besucht. Letzte Vost Der v-utsch« Verein tu Graz bereitet eiae Auadgebnng vor gegen die A»na»tji^lle und für die Heradsetzn«g des KriegSstandes a>f V00,V00 Ma»n. Der Handelgvertrag Oesterreich Ua-garns mit Deutschlaud ist a«f sechs Monate verlSi^ert worden. Das t»rkische Heer, welches bei Vleona stch ergebe«, besteht ans »ierzigtaufeud Man» »it sechzig «,fch»tz,u. gefan^eaeu Titrke« dezahze« ihr« EiakAufe «it iaoischev MtkaHkii, welche das Vitdniß der ^i^aigiu Nittorta trage«. Die Angriff, der Ruffen ans Bat«« werden fortgesetzt. Gtngesandt. Steierm. Bieoeuzucht-Vertiii. Damit der Ausschuß der Marburger Filiale desselben sich recht bald und den bedeutenden Ausgaben, die er sich gestellt, entsprechend erweitern könne, werden alle Freunde der Bienenzucht höflichst eingeladen, dem Vereine beizutreten. Die Beitrittserklärung und der Jahresbeitrag (für wirkende Mitglieder 1 fl., für unterstützende mindestens 2 fl. und sür Gründer ein für allemal mindestens 10 fl. ö. W.) werden in jeder der hiesigen Apotheken entgegengenommen, wo ein Einfchreibebogen aufliegt. Das vom Ausfchuß festgestellte Programm der Filiale Marburg wird demnächst veröffentlicht. Die Vereinsleitung. Dom Aüchertisch. „Neue gllu stricte Zeitung" Nr. 1l. Illustrationen: Jules Grevy. — Die Erstürmung von Kars. Nach einer Zeichnung unseres Spezial^Artisten. — „Die Beleidigte."" Original-Zeichnung von I. R. Wöhle. — Der neue Zustiz-Palast in Wien. (Interieur.) Nach dem Entwurf vo!» A. v. Wielemans. — Die japane-stsche Ausstellung der F,rma Jäger '«elisn im mit L svlii' intoros8anton 8iliiouoNon. l4lS) i Stiioll 10 Iii-. Gajihaus-ErWullg. Ich zeige hiemlt an. daß ich daS Gasthaus des Herrn Ferdinand Greiner in der Magdalena-Borstadt hier in eigene Regie übernommen habe und am l5. d. MtS. eröffne. Indem ich für gute Naturloeiuts vorzügliche« Götz'scheS Miirzeubier und schmc'ckhafte Zpeijtu bestens Sorge trug, bitte ich, mich in meinem Unternehmen zu unterstützen und mit zahlreichem Gesuche zu beehren. Die heizbare Kegelstätte ist für Gesellschaften täglich zu haben. (1419 Marburg am 12. Dezember 1877. Anna IelliW. eb. Lvschnigg, Hausbtfiherin in ohenmauthen, nun Wirthin hier. Eine Wohnung mit 2 Zimmern und Küche lieziehbar mit 1 Jänner. (1389 Anfrage bei Josefine Holzer. Wielandgaffe. — Herrengasse 19 — (14S3 empfiehlt sein reichl^altigk« Lager von in- nnd ausländischen Erzengnifsen All Mei^naciltg- unä Aelljal^rs - Ge^c^en^en. insbesonders: ^lenvr alS: AlbumS, Schreibmappen, Damen- Reise« und Gürtel'Taschen, eingerichtete Reise-Etui» n. Reise-Säcke. Tagebücher, Cigarren- und Brieftaschen, Kalender-Täschchen. 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D amps- und WalNltllbad in der Kärntnervorstadt täglich von Früh 7 bis Abends 7 Uhr. 1369) Katharina Schmiderer. (512 Sowrivll Ilr»??oll III »»rdurß, 8tie Iiis K»rleiis«I«ii smpüvdli; soins photoUaphischkn Ärkeiten. klrkeiMiiieeller smpfolilsn 2ur Laisop: I?»dod-S»rülQSQ, So»k-llär1vKv, wariQirts uvä «vröstoto Vv1io»to»»o-O»t»oo - ?ett»llärluxo, VoUoat«»»«- Aitx Itlvrie üi g^Kein lverthil^ses Zcug^ sondern eine praktische und solide llliMiiiillkM^lieniiiz sowohl für Avaben und Mädchen passend, worunter mehrere Effektftklke, das ganze sür den gerin.ien Preis von ««. s Die Kollektion besteht auS folgenden Stücken: 1 eingerichteter Bazar. ^WW 1 tt. Eßbesteck, Messer, Gabel und Lössel auS weiß bleibendem Metall. I laufender Eisenbahnzug,Metall,mitJntenfivpfeife. 1 mechanisches Schulpferd lit I» Renz) auf Kommando fich bewegend, für Klnder sehr interessant. 1 Dominospiel, groß und fchSn. 1 große» Universal-Nil der buch mit Lese«. Schreib-nnd Rechnen-Anleitung, Räthseln, Spritchen und schönen Ehromo Karben-Druckbildern, l N. Wnnderscheibe oder leben de Bilder, sehr unterhaltend. l Pianino mit imit. Elfenbeintasten, fammt Schule und Noten. l Kriegsschau platz, Russen und Tiirken mit bewegl. Kanonen, alles von Metall, fein bemalt. 1 große Patent-Puppe, Modedame, nach neuer em Journal sehr fein gekleidet, mit Hut und Schleier. 15 Ehristbaum leuchtet, Rikelmetall. Ib Weihnachtskerzen, dazu passend. (1348 » japanes. Lampions »um Beleuchten. 4 niedliche BonbonntöreS. b0 Stück Brillant'Häkchen zum schnellen Behängen und zugleich Zierde des Baume». 12 Kug el-Reflek toren, färbig. 12 Eis- und Fantasieflüchte «. ThristbaM.E««tl plastisches Prachtstück. . Wien, KärutnerstraKe Nr. K9. LM-Versendung gegen Kassasendung oder Nachnahme. Das Tenn-GebSude D Nr. 74 in der Kärntnerstraße ist zu verkaufen. Näheres beim Eigenthümer Ludlvig Albensberg. Eine Wohnnng mit 3 Zimmern und Kilche ist in der Kärntnerstraße Nr. 24 sogleich zu vergeben. (1829 o k'adri!cs2sielisn. k. in II. k. IttnÄvsprlv. uQä k^fsiZvourAntv Zmä vrZcIiisQvii uoä vsi'lcäufsi' au5 Vorlangon aus^sKodsu. »Her vsttuns««. versehene, niedt ssirinKenäe ?KNnix-Kltt8' L>^linller nur von mir eelit /u I»e/iel»en. — »eine kunlldreonei' ükertreü'en an I^eistunAsfäki^keit alle kAbrikttle ävs In- uuä ^uglan6es. Btra»tv»rtliih« Uidoktto». Druck und Verlag von Eduard Zanichih io Vorburs. fS«.».