A. 274. Freitag, 27. November 188«. Jahrgang 115. OMcher »»NM^N 3 ?"""': Mlt Postver!,!!t>ul>a: na"zM'Ig st, lö, hlllbMrlg fi. 7 »o. Im Comptoir: Nlln,^',"' halbMr!« st, 5 5l>, sslir d,s ZüsMimn in« Hau« „anzjähl!« ft, «, - Insertionsgebiis: Y«l «>ne initiale b!« ,« 4 Zellen üb lr,. größere per Zeile 6 lr,: bei öfteren Nleberholmigen per Zelle 3 lr. Dle «Laib. Zeit,» erschelnt tüstlich, mit llu»nahml> der Gonii' und Yeiertnze l>is Ub«ln H ?^ wird die für die Besorgung der Ge-Keiler, 9 '""^n Steuerdienstes in Klagenfurt bestellte "niaew^^commission j„ eine Steueradministration üln i ^ Eteueradministration wird ihre Thätigkeit December 1896 beginnen. Neu auX^^is. Nmtssprenael und Standort der iwher b?n ?^" Steueradministration ist jenem der '""deni:n Steuer-Localcommission gleich. Bilinski m. p. ^ NckS"°"znnnister hat im Einvernehmen mit >lltjon""!?"ister die Geometer für agrarische ^rgh'tNGeorg Rattelsdorfer und August ^^^,......."'er ^. Evidenzhaltlings - Obergeometern zweiter Classe, die Geometer für agrarische Operationen Franz Traitner, Josef Pello und Karl Kolbe, dann die Geometeradjuncten für agrarische Operationen Johann Sündermann. Wilhelm Swoboda. Georg Pfeifer, Karl Mi chalet, Clemens Bolland. Franz Wessel? und Josef Holtsche zu Evidenzhaltungs - Geometer« erster Classe, die Geometerassistenten für agrarische Operationen Franz Reimer, Michael Brodschek und Ludwig Rufsek zu Eoibenzhaltungs«Geometern zweiter Classe und die Geometerassistenten für agrarische Operationen Wilhelm Soxhlet. Gottlieb Thalhammer. August Schwingt. Victor Dimaczek, Anton Drabet, Cajetan Liebscher und Ioh. Doringer zu Evidenzhaltungs-Eleven des Grundsteuer - Katasters — sämmtliche unter Belassung in ihrer dermaligen Verwendung bei Durchführung agrarischer Operationen — ernannt. __________ Der Minister für Cultus und Unterricht hat die von der statistischen Centralcommission vollzogene Wahl des ordentlichen Professors der Statistik' m, der Universität in Czernowitz Dr. Julius Ritter von Roschmann-Hörburgzum correspondierenden Mitgliede bestätigt. Der k. l. «andespräsident hat den Rechnungs-official Vartholomäus Kilarzum Rechnungsrevidenten, den Rechnungsassistenten Anton Hozhevar zum Rechnungsoff icial und den Finanz.Rechnungspraktilanten Alois Umb erger zum Rechnungsassistenten im Rechnungsdepartement der Landesregierung ernannt. Den 25. November 1896 wurde in der f. l. Hof« und Staatsdruclerei das I.XXIX. Stück des Neichsgesetzblatts in deutscher Ausgabe ausgegeben und versendet. Dasselbe enthält unter Nr. 211 die Verordnung des Finanzministeriums vom 10. November 1896, betreffend die Umwandlung der Steuer» Localcommission in Salzburg in eine Steuer-Admini-stration; Nr. 218 die Verordnung des Finanzministeriums vom 10. No« vcmber 1896, betreffend die Umwandlung der Steuer« Localcommission in Klagcnfurt in eine Steuer.Ndmini» stration; Nr. 213 die Verordnung der Ministenen der Finanzen und des ! Handels vom 23. November 1896, betreffend die Zoll« behandlung von guckerlösungen. Nichtamtlicher Theil. Die Erwerbs- und Wirtschafts - Genoffeulchaften in Oesterreich im Jahre W5. ii. Die Entwickelung der «sonstigenGenossen-schuften», unter welchen sich einige sehr wichtige Formen dieser Vereinigungen befinden, a/ht äußerst langsam vor sich. Die gewerblichen Rohstoff- und Magazins«Genossenschaften finden bloß in Wien und in einzelnen Landeshauptstädten einige Beachtung; von der Form der Productiv - Genossenschaften macht nur der Nrbeiterstand Gebrauch; doch sind Mangel an Capital und genügendem kaufmännischen Wissen häufig die Ursache frühzeitiger Liquidation. Günstiger entwickelt sich das landwirtschaftliche Genossenschaftswesen durch das Eingreifen von verschiedenen Verbänden Raiffeisen'scher Darlehenscassen sowie durch direct? Förderung der Landesausschllsse einzelner Kronländer.* Landwirtschaftliche An- und Verkaufs-Genossenschaften für Dünger, Saatgut u. s. f.; Werk-Genossenschaften zur gemeinschaftlichen Benützung von Gerüchen und Maschinen sind im abgelaufenen Jahre mehrfach ent« standen und lassen die Hoffnung als begründet erscheinen, dass der Wert der Selbsthilfe trotz der im allgemeinen auf Staatshilfe gerichteten Bestrebungen in Zukunft seitens der ländlichen Bevölkerung mehr und mehr gewürdigt werden wird. Nachdem vielfach die Ansicht besteht, dass der § 115 der Gewerbe-Ordnung in seiner bisherigen Fassung, wonach zur Verwendung des Genossenschafts < Vermögens zu pro« ductiven Zwecken ein einstimmiger Beschluss der Ge-nossenschafts»Versammlung erforderlich war, wesentlich daran Schuld trägt, dafs dieser Paragraph bisher ein todter Buchstabe geblieben und die Zahl der von gewerblichen Genossenschaften ins Leben gerufenen Erwerbs- und Wirtschafts »Genossenschaften minim ist, so ist zu hoffen, dafs die vom Abgeordnetenhaus? bereits beschlossene angemessene Abänderung jener Gesetzesstelle in dieser Hinsicht wohlthätige Folgen äußern werde. * Cine besonders günstige Entwickelung zeigen diese Cassen in Mähren, wo die Landes-Hypothelcnbanl als Zentralstelle fungiert. Nach dem jüngst ausgegebenen (dritten) Jahresberichte des Centralverbands der deutschen landwirtschaftlichen Credit« Genossenschaften von Mähren und Schlesien betrug Ende 1«K5 die Zahl der dem Verband angegliederten Genossenschaften NX) (gegen 64 des Vorjahrs), die Zahl der Mitglieder 7061 (geaen 4229 im Jahre 1894). Feuilleton. ^sle Bermllthunssen über die X-Strahlen. Von M. W. v. LiwenfelS. l, ^)e»> Q ^' Erfinder der antiseptischen Wund-I ^lllna'^f"lessor Lister, eröffnete die jüngste Ver.. »itt w> ^'lchen Vereins für wissenschaftlichen H beta "" emer ausführlichen Darlegung der bis ö b" üb^Ä^lchaften der Röntgen'schen Strahlen, «" «"Henden Ankündigung, das« dieses von li^lich auck !' ^ Vklt enthüllte. Agens wahr-!°?Mw5^ 5^ besitze, im Innern des mensch-^!>n m" medmnische Wirkungen auszuüben. Die ^ enX!" ""d Beobachtungen sind seinem U> ^trablpn ^ 'So geheimnisvoll die Röntgen-^ ^derem l,.!!^ '"""" sind - drückte er sich . "Uen schewt keinerlei Beziehung zu V d°z .5°" Brillengläser mögen sie aufhalten,' V) UnbchUzkrne und lederne Futteral der Brille !'H^ wit l^" hü'ourchlässt. Gleichwohl erzeugen Vhen N,".." oder unmittelbar, auf einer Photo-ein G "^"selben Wirkungen, wie Licht. Je 1 "rgenstand ist. desto großer ist im all« gemeinen der Widerstand, den er den Strahlen entgegensetzt. Da nun Knochen dichter als Fleisch sind. so tritt das Folgende ein, wenn die Hand oder ein anderer Körpertheil in geeigneter Entfernung über das, in ein Kiftchen von Holz oder anderem leichten Material« eingeschlossene, lichtempfindliche Häutchen gehalten wird.! Während die Strahlen mit größter Leichtigkeit durch die nicht bedeckten Theile des Deckels hindurchgehen l und auf die unten befindliche Platte kräftig einwirken, ^ werden sie von den Knochen großenlheils aufgehalten, fo dass die den letzteren gegenüberliegmden Stellen der ! Platte wenig, dagegen die den Muskeln und anderen Weichlheilen gegenüberliegenden Stellen in größerem ^ oder geringerem Maße beeinflusst werden. Auf diefe Weife entsteht ein Bild, in welchem die Knochen sich scharf vom Fleische abheben und alles Anormale in ihrer Form oder Lage klar dargelegt wird. ! Die Röntgen'schen Strahlen versetzen ferner gewisse ch. mische Verbindungen in Fluorescenzzustand. in welchem ! dieselben ein im Dunklen deutlich erkennbares, schwaches ! Licht ausstrahlen; und beim Auffallen auf eine mit einer solchen Verbindung getränkte, durchscheinende 'Wand versehen sie dieselbe in prachtvolles Leuchten. Wird nun ein menschlicher Körpertheil zwischen die lelichtende Wand und die Strahlenquelle gebracht, so erscheinen die Knochen und sonstigen Gewebe als Schattenbilder auf der Wand und es kann dergestalt ^ selbst ohne den Zeitverlust des Photographierens eine Diagnose vorgenommen werden. Auf diese Weise wurde ein in der Gurgel eines Knaben eingebettetes Geld» stück entdeckt! Allein es lässt sich nicht behaupten. dass wir hiemit schon an der Grenze der Leistungsfähigkeit diefer Strahlen angekommen sind; da das Herz dichter ist, als die benachbarte Lunge mit ihrem Luftinhalt, so müssen sich Form und Ausdehnung des Herzens im lebenden Körper auf der in Selbstleuchten versetzten Wand abzeichnen, und in der That sind sogar seine Bewegungen unlängst von mehreren Beobachtern wahrgenommen worden. Noch auf einem andrren Wege treten die Röntgen» schen Strahlen mit der Physiologie in Verbindung, auf welchem sie möglicherweise die Heilkunde beeinflussen werden. Man hat gefunden, dass die Haut, wenn längere Zeit ihrer Wirkung ausgesetzt, stark irritiert und von einer Art bösartigem Sonnenbrand getroffen wird. Das gestattet die Vermuthung, dass der Durchgang der Strahlen durch den menschlichen Körper vielleicht nicht ohne Einfluss auf die Organe im Innern ist, fondern vielmehr bei lange fortgesetzter Anwendung, je nach dem Zustande der betreffenden Körper theile, schädliche Irritation oder heilfame Stimulierung zur Folge haben mag.» Dass in der That in den Beziehungen der Röntgen'schen Strahlen zum lebenden Körper kaum geahnte Geheimnisse verborgen sind, erhellt unter auderem aus der soeben aus Oftindien bekannt ge« wordenen Beobachtung, dass die unter völlig gleichen Umständen erzielten «Radiographen» oder Schatten-lnlder der Hand eines Hindus und einrs Europäers erhebliche Unterschiede zeigen, vielleicht — so lautet der vorläufige Erklärungsversuch — insolge ungleicher Beschaffenheit des hautpiMNts. Laibacher Zeitung Nr. 274. 2342 27. November 1696. Geht aus dem vorstehenden hervor, wie groß die Bedeutung der Erwerbs- und Wirtschafts-Genossen« schaften für die Volkswirtschaft, für die gewerbliche und landwirtschaftliche Bevölkerung und den Arbeiterstand ist, so ist anderseits nicht in Abrede zu stellen, dass, wie der Reichraths - Abgeordnete Szczepanowsli jüngst im Audgetausschuss unter allgemeiner Zustimmung hervorgehoben hat, auch die Bedeutung dieser Institutionen für den Staat eine hervorragende ift. In einer Zeit, in welcher alles nach dem Staate ruft, wo jedes Bedürfnis auS dem Staatssäckel befriedigt werden will, ist es von großem Belange, dass es noch ein Gebiet gibt, wo die Selbsthilfe als leitendes Princip proclamiert, jede directe Unterstützung des Staates sogar entschieden perhorresciert wird. Die Erwerbs« und Wirtschaft« - Genossenschaften sagen zum Staate, wie Diogenes zu Alexander dem Großen: «Ich habe keinen anderen Wunsch, als dass du mir aus der Sonne gehst.» Es wird nicht verlangt, die Erwerbs- und Wirtschafts - Genossenschaften staatlich zu unterstützen; es genügt, ihnen Licht und Luft zur freien Entwickelung zu gönnen. Von Seite der obersten Regierungs - Behörden sowie vom Parlamente wird auch die Wichtigkeit dieser Institutionen vollauf anerkannt, wie der Entwurf des Gesetzes über die Revision der Erwerbs« und Wirt-schafts-Genossenschaften, die neuen Steuergesetze und die im Zuge befindliche Reform des Gesetzes vom 9. April 1873 beweisen. Gegen die unterstehenden politischen, Gerichts» und Finanzbehörden kommen dagegen nicht selten Klagen-vor, dass dieselben in die Rechtssphäre der Genossenschaften eingreifen und denselben ihre Existenz oft recht schwer machen. Auf dem diesjährigen Verbandstage der deutschen Erwerbs' und Wirtschafts-Genossenschaften in Oesterreich zu Olmütz wurde insbesondere über gemachte Versuche berichtet, den Vorschussvereinen das Recht des Ereditierens an Nichtmitglieder oder das Recht der Annahme von Spareinlagen und den Lonsumvereinen das Recht, Wein und Bier an ihre Mitglieder abzugeben, zu bestreiten. Diese wohl nicht aus Uebelwollen, sondern aus Unkenntnis der bestehenden Gesetze und der genossenschaftlichen Einrichtungen herstammenden Angriffe sind insofern sehr bedauerlich, als sie die Vertreter der genossenschaftlichen Interessen nöthigen, statt dass dieselben ihr Arbeitsfeld ruhig betreuen könnten, stets lampfgerüstet zu sein und ihre besten Kräfte zur Abwehr der Angriffe zu verwenden. Was die Haltung der einzelnen Nationalitäten in Angelegenheiten der Erwerbs« und Wirtschafts-Genosstnschaften anbelangt, so hat sich auch in neuest betont, die Angelegenheit des Grafen Schaffgotsch habe einen ebenso raschen, wie befriedigenden Verlauf genommen. Die Erklärungen des Ministerpräsidenten seien eine Regierungskundgebung, wie sie in einem Verfassungsstaate verantwortlichen Ministern zukomme. Die «Oesterreichische Volkszeitung» bemerkt, dass die freisinnige und schulfreundliche Bevölkerung alles, was sie zu ihrer Beruhigung nur wissen und wünschen mag, aus dem Munde des Ministerpräsidenten vernommen habe. Das «Illustrierte Wiener Extrablatt» nennt die Erklärung des Ministerpräsidenten offen und jede Missdeutung ausschließend. Man glaubt in parlamentarischen Kreisen, dass die Beamtengehalts-Vorlagen bis Ende dieser Woche zur Erledigung gelangen werden, so dass das Haus am Beginne der nächsten Woche in die Budgetdebatte eintreten könnte. In diese werden, wie der Präsident verkündete, einige kleinere Vorlagen, vielleicht auch der Gesetzentwurf über die landwirt« schaftlichen Verufsgenossenschaften eingeschoben werden. Der Bericht des Budgetausschusses über den Staatsvoranschlag und das Finanzgesetz pro 1897 ist heute vertheilt worden. Das ungarischeAbgeordnetenhaus und das Magnatenhaus sind gestern zu den Eröffnungssitzungen zusammengetreten. Im Abgeordnetenhause verlas Schriftführer Abgeordneter Beldy die auf die feierliche Eröffnung des Reichstags bezügliche Zuschrift des Ministerpräsidenten sowie das Ceremonie!! desselben. Hierauf ergriff Abgeordneter Komiathy das Wort. Er erklärte, seine Parteigenossen können bei der feierlichen Eröffnung des Reichstags in der Ofener Hofburg nicht erscheinen. Die Partei erscheine deshalb nicht, weil dem Gesetze gemäß die Eröffnung des Reichstags dort zu geschehen habe, wo sich der Reichstag versammelt, und weil auf der Ofener Hofburg die schwarz-gelbe Fahne wehe. Hierauf ergreift der Ministerpräsident das Wort, um die Ausführungen des Vorredners zu widerlegen. Ministerpräsident Baron Banffy erklärte auf die Rede des Abgeordneten Komiathy, er habe die vor- gebrachte Beschwerde in der Vergangenheit nicht a motiviert betrachtet und halte dieselbe auch heule l nicht berechtigt. Das Verlangen, dass der Kömg 5" Parlamentseröffnung Hieher komme, entspreche "lcht"' ungarischen Gesetze und der langen verfassungsmäßig Praxis. Der König sei nur von den Rathgebern " Krone und von den gesetzlich berufenen Bannerherm sowie von den Würdenträgern umgeben. Der anw^enu Generaladjutant gehöre der gemeinsamen Armee > Was die Fahnen betreffe, wchen von der H^ag "r ungarischen Fahnen und die Standarte mit den Mv des Herrschers und der Herrscherfamilie. Der «on^ habe das Necht. vom Staate zu fordern, ^1" ° Standarte des Herrscherhauses auf der Hofburg gey'> werde. Die Erklärung Komiathys sei doher wed"" rechtigt, noch begründet. Der Ministerpräsident solve das Haus auf, wie bisher zur Thronrede nach "^ Hofburg zu gehen, ob nun der eine oder andere 4Y des Hauses anwesend sei oder nicht. <,« Abg. Komi a thy reflectierte auf die Rede or Ministerpräsidenten und erklärte, er werde M o Adressdebalte in ausführlicherer Weise gegen °r Ministerpräsidenten Polemisieren. — hierauf wulde Sitzung vom Alterspräsidenten geschlossen. « Das Magnatenhaus trat um 12 Uhr mmn^ zu seiner ersten Sitzung zusammen. NachdelN Alterspräsident Graf Zichy die Anwesenden begruft hatte, forderte er die jüngsten Mitglieder des Hau, auf, die Sitze der Schriftführer zu übernehmen. ^ Szechenyi verliest die Zuschrift des Ministerprästoen^ bezüglich der feierlichm Eröffnung des Reichstags, .^, Forkas das Ceremoniell. Hierauf erklärte der P"!'^ dass die nächste Sitzung des Hauses übermorgen!" finde und schloss die Sitzung. ... Die Nachricht des «Berliner Tageblai der S t a a t s s e c r e t ä r des a u s w ä r t i g e n A nl habe gegen die angeblich beschlossene Entsendung " Obersten Liebert nach China als Beeinträchtig"^ seines Ressorts Einwendungen erhoben und o»e ^ einer Persönlichkeit aus der Reichsdiplomatle v^ wortet, entbehrt nach den Informationen der «^ , Allg. Ztg.. jeder Begründung. An amtlicher St die Entsendung einer Persönlichkeit des diplomas Dienstes in einer außerordentlichen Mission nach ^ niemals in Frage gekommen. M Aus Rom wird vom 25. d. M. gemeldet: ^ König von Italien verlieh dem König Mexanvel. Großcordon des Annunciata - Ordens und dem n,^, minister Franasovic den Großcordon des Ma« ^ und Lazarus'Ordens. Weitere Auszeichnungen ery^ die Offtciere aus dem Gefolge des Königs Ml" ß-darunter der erste Adjutant des Königs den " ^ cordon der Krone von Italien. Nachmittag» ^ König Humbert eine lange Unterredung mit ^ ^Ml nige von Serbien. Des regnerischen Wetters ^,^i unterblieb ein Spaziergang. Abends fand im " ^t, ein Galadiner zu Ehren des Königs von Serole» ^ an welchem die hohen Hof. und Staatswurv" B sowie die Spitzen der Armee und Gememoev" theiluahmen. ^«d ^ Wie man aus Rom schreibt, ist der ^'^e^ italienischen Garnisonen inAfrika nach dem u « esetz' schlusse mit Abessynien in folgender We'se " ^ ge< worden: 6 Bataillone Eingeborenen.Infantern, ^ mischte Batterie, 1 gemischte Artillerie^ColNpag^,^< Unerbittlich Oericht. Roman von K. Klinck. (49, Fortsetzung.) Mitten im mühevollen Ringen, eine beabsichtigte Vergrößerung des Etablissements durchzuführen, welche sich dringend nothwendig erwies, um den an dasselbe gestellten Forderungen genügen zu können, erhielt Friedrich Hartner die Nachricht, dass der Oheim bei dem Bankhause Heinrichs "' verstorbenen Freundes zu besitzen, hatte " " W^ gesargt. Ein neuer Weg. Wolf Hartners ""' f.M ' schaft sich zu erhalten, hatte sich vor lhm « ' ^e" und dieser Weg war eine Verbindung Loras Sohne. . ,..,, sich "" Während der letzten Jahre verknüpft" ^ ^ seine Träume, alle seine Hoffnungen «m ^ o> und nie war ihm ein Gedanke gekommen, ^ ya selben keine Verwirklichung finden würden- gM ihn das Scheitern seiner Absichten an " ^bca^ eines halben Kindes der Verzweiflung " K"" ^v Der Augenblick, in welchem es dem 6 ^ ^- .Z Hohenlandau gelang, sich Lora zu K^nichtHelt er wusste nicht, ob das entscheidende '^ ^lte v ftü' in dieser Stunde gesprochen war -- bei'" ^M', ' ^ Gruners Untergang. Aber nicht nur o" ^ ^ dern auch den Untergang seines Soym ^ ^y> ,, mit geradezu abgöttischer Liebe hieng- ^^n l" ^it fürchteter Gegner hätte sich gegen M " gMH^ als der Freiherr von Hohenlandau. ^' ^eB" ^e seinem kühlen, klaren Blick würde lhm " ^.^is Richter sein. Und darum durfte Uoro ^,i Gattin werden, und wenn — — a^bran^"-^»«^ Das laute Knistern der he"bg" eni >g^ schreckte Herbert Grüner wie aus ^ ^e" ^'" plötzlich auf. Der drang bereits durch die Vorhänge here^ ^s^>s" Aechzen erhob er sich und warf s^ Hrt. f<« "" vom unausgesetzten Denken w«e 5"'^^ blicklich in einen Zustand dump!" ^? fallen, dem welches Erwachen folgen i jacher Zeitung Nr. 274. 2343 27 November 1896, 1 e« ?^ Traincomftllgnie, 1 Compagnie Carabinieri, 3ü°,fl. eingeborener Cavallerie, 2 italienische H°""llone und bis zur Beendigung der Befestigung«-det w? "alienische Geniecompagnien. Für den Fall U ""umuiig Kassalas würden die beiden italienischen ^«walllone (Bersaglieri) nach ihrer Heimat zurück« ,M.^ französische Zollcommission be-!er o^ 'ich am 25. d. mit dem Gesetzentwürfe betreffs M^uerprämien, welcher vom Präsidenten der Com-l«''°" ausgearbeitet wurde und auf der Einführung ^ ^"bricationstaxe für Rohzucker und Raffinade ^N A c "^ ^'^ nothwendigen Mittel zur Gcwährung 3z^"^>uhrprämien für den Zuckerexport zu liefern. ^ """eingehenden Debatte verfchob dir Commission 5u ^" ^"^u"9 auf Freitag, um vorher die Regierung Nwil!^' ^lche sich mit diesem Entwurf im morgigen verrathe beschäftigen soll. liick m ^"^ Gazette» versichert, dass die eng« die ss, Legierung beabsichtige, vom Parlamente ^s"M"ng der Erfordernisse für das Heer und die die up "m mehrere Millionen Pfund zu verlangen, um >"!l,e 9^ .^"lllerirbewaffnnng durchzuführen, zahlreiche h,°c^^'""nbataillone zu errichten und das Transpolt- '" umzugestalten. Äerick. 'dimes' melden aus Newyorl: Nach punz? n °us Canton und anderen politischen Miltel-tte'^° bald uach der Einführung Mac Kin leys "us Amt des Präsidenten wahrscheinlich, einer?«^ ^" meldet aus Bombay: Nach Vz»,. °^her der Bestätigung entbehrenden telegraphischen H^ung soll in Rawulpindi eine ernstliche b°ni yV^ ausgebrochen sein, an der sich 200Seapoys Lüh," I?endschab-Infanterieregimente betheiligt hätten, lllebrp. ^"" geplündert, ein Polizist getüdtet und ^ Personen verwundet worden. Pioc ^"^"s Office meldet aus Alexandrien: Im l>e.M. gegen die Casse der Staatsschuld verkündete 1 .^asident des Gerichtshofs, dafs das Urtheil am ^.^ December erfolgen werde. Voll« 'Times» berichten aus Capstadt: Dem Über i?^ ^ Transvaal wird ein Gesetzentwurf G k- Einwanderung unterbreitet weiden, wonach ^M ^kpublik betretenden Ausländer mit giltigen »llck svä'ssm versehen sein müssen, durch welche Hirsen wird, dass sie imstande sind, sich selbst zu Tagesneuigleiten. "'ed^«?^ Ausstellung«.Commission des llndet ^'^reichischenGewerbevereins) ver-^lverhpm" Ausruf zur Betheiligung an der Wiener sie s^ ^ftellung im Jahre 1896, worin erllärt wirb, Hunnen I ^'^ ber Entwickelung der Production«, 'lz h^. ^" «weiten Hälfte des Jahrhundert« geben, ^jeftät !""^ ^" schaffenden Vürgerlhums für Seine ^lsion «a Kaiser. — Das Präsidium der Com-lkach j'" die Wiener Ausstellung im Jahre 1898 >" Krip«« ? ^blen Tagen beim Ministerpräsidenten, >e!si«>.v"^er v. Krieghammer und dem Oberst» Mge d», "en Lichtenstein vor und erhielt allseits die L Wminw "^"vsten Förderung des Project«. Der Meriat«?." ^" ^doch auf die großen budgetären ^^euen hin. f,l- d,m gemeinsamen Kciegs- !°!«tn Sck^?"""^ Harkort durchkreuzte mit ruhe-^slose 3 5/^ llnues Zimmer. Auch sie hatte eine ^dcutl^ Erbracht, und in diesem Augenblicke sah '^"l An?< "^ ^llter und Leidenschaften ihre Spuren 7 angew" be ^"its stark aufgeprägt hatten. Selbst ^ i3n3^" Toilettenlüufte und der elegante, für l.^en n 1/^. ^""e berechnete Morgenanzug ver-> Vl ?.'.^eje Thatsachen in Frage zu stellen. Die ^chrest. ^'lungm des Bruders hatten sie aufs höchste l^no^«'m Paenwärtigen Augenblicke bedürfte sie wie sie sich sagte. Sie hatte ^"lvartet 3.^°^ ^lück in der Ehe gefunden, welches ik llirstlick>p" l^^"" Glück war f«r sie gleichbedeutend b" s°lch^" Reichthum. Ihr Gatte verfügte nicht ^"lmg^Ke um st, ^^^.^^ ^chat) es in der ^ligen ' ,.^ Hcrmme Grüner ihm ein bedeutendes ° '" de"^"' "urde. Dass sie es nicht gethan, l> beei,.trÄ"! ^it der Ehe den Frieden häufig ^ »e^^tällsH„7"kort indesstn bald in den Stand, über seine Gattin gebracht, hin. V" braua.^^ "'cht ^l einem offenen Bruch zu V° M der 's. °"' ^ bei den Ansprüchen seiner y^chte. "' " 6"t für unausbleiblich gehalten ^liickes'^ "b h"te sich das Zünglein der Wage >tz ks njH, °ewsgt. Pie Charalwanlage beider Gatten "^n. ^' in elner gleichmäßigen, behaglichen Existenz ^ (Fortsetzung folgt.) Ministerium bei einer Veranstaltung gegenüberstehen, die nur die Interessen einer Reichshälfte tangiert. E« werde deshalb Aufgabe der Nusstellungs-Eommission sein, an das Kriegsminifterium nur mit solchen Anregungen heranzutreten, die sich ohne dessen finanzielle Belastung verwirklichen lassen. — (Die geographische Gesellschaft.) Das Präsidium der geographischen Gesellschaft wurde am 25. d. M. von Sr. l. und l. Hoheit dem durchlauchtigsten Herrn Erzherzog Otto in besonderer Audienz empfangen, um demselben das Diplom eine« Ehrenmitglieds der Ge-sellschast zu überreichen. Herr Erzherzog Otto danlte freundlichst für die Ehrung, «kündigte sich um die Verhältnisse der Gesellschaft und conversierte in huldvollster Weise mit sämmtlichen Mitgliedern der Deputation. — (Ausweis de« Außenhandels.) Nach dem amtlichen Ausweise des Außenhandels des österr.« ungar. gollgeblets im Monate October 1896. ausschließlich des Edelmelallverlehrs, betrug die Einfuhr 63 2 Millionen Gulden, die Ausfuhr 81 8 Millionen Gulden. Der Ueberschuss der Ausfuhr beziffert sich somit auf 18 6 gegen 10 8 Millionen Gulden im Vorjahre. Die ersten zehn Monate des Jahres 1896 betrug die Einfuhr 602, die Ausfuhr 644-5 Millionen Gulden, so» nach das Activum der Handelsbilanz 42 5 gegen 10'8 Millionen Gulden in der gleichen Periode des Vorjahrs. — (Zum Raubattentat in Agram.) Es bestätigt sich, das« das Individuum, welches auf die labaloerschleißerin Frieda Löwy ein Altentat verübte, Simon Vojvodic heißt. Derselbe ist nach Iara zuständig und wegen Diebstahls wiederholt zu Kerterstrasen zwischen 8 Monaten und 3'/^ Jahren verurlheilt worden. Vojvodic leugnet die Abficht eines Mordversuche, gibt jedoch zu, die Frieda Löwy geschlagen zu haben. — (Ein Tunnel zwischen dem Fest lande Italien und Sicilien.) Das bis in die kleinsten Einzelheiten genaue Modell eines Tunnels zwischen dem italienischen Festlande und Sicilien. die Arbeit des italienischen Ingenieurs de Johannes, befindet sich jetzt, wie der «Prometheus» mittheilt, im geometrischen An» schauungszimmer der Universität Padua. Die dem Ganzrn zugrunde liegende technische Idee geht auf das Princip der Bohrung in parabolischen Schneckenlinlen zurück und ist von dem verstorbenen Ingenieur Gabelli bereits bei der Anlage der Rampe de« Aussichtsthurm« aus dem Schlachtfelde von San Marlino (Magenta) beniiht worden. De Johannes denlt sich den Tunnel nach eingehenden Studien über Meerestiefe und Untergrundverhältnisse, die an dem Mobelle zum Ausdrucke kommen, bei San Giovanni di Sanitello am Fuße be« Oebirgsftock« von Nspromonte (Calabrien) beginnend und in der Ebene Degli Inglefi in Sicilien mündend. Zwei Schächte von etwa drei Kilometer Länge und einer Neigung 32 : 1000 würden die Verbindung herstellen. Der Tunnelbau, dessen Kosten auf 70 Millionen Pfund Sterling berechnet worden find, würde gegenüber dem anderen Plane der italienisch-sicilischen Verbindung mittels einer Hängebrücke den Vortheil größerer Sicherheit haben. Denn letztere müsste 1400 Meter lang sein und bei der Windstärke, die in der Meeresstraße von Messina herrscht, erscheint eine solche Länge gefährlich. — (Der neue Schah von Persien) ist, wie erzählt wird, ein unermüdlicher Caricaturenzelchner. Auf den weißen Tapeten seiner Privatzimmer kritzelt er, wann immer die Laune, der Phantastische Drang ihn ersasst, die ergötzlichsten Bilder und seht dieses Spiel solange fort, bis die ganzen Wände mit ihnen bedeckt sind. Sind die Tapeten voll oder ist er der solchergestalt improvisierten Sammlung von wahrhaft «vunchialer» Satyr« überdrüssig, so lässt er die alten Tapeten mit neuen überkleben. — (Nansen als Leiter einer Südpol« Expedition.) Die geographische Gesellschaft in London will nach Mittheilung ihre« Präsidenten Clemens Mark-ham im nächsten Jahre ihren ganzen Eifer aus die Ausrüstung einer Südpol-Expedition lenken. Mit der Leitung will man. wie es heißt. Dr. Frithjof Nansen betrauen, der im Februar in der «Royal Geographical Society» fowie in anderen Städten Englands und Schottlands Vorträge halten wird. — (Ein äußerst seltenes Ereignis) wurde in Vüsbach bei Aachen festlich begangen. Vor einem Jahrhundert begann Johann Kopp seine Wirksam« leit al« Lehrer in Vüsbach, vor fünfzig Jahren feierte dieser sein goldenes Nmtsjubiläum und nun begieng sein söhn, der Haupllehrer Peter Mathias Kopp, die Säcular-feier, denn hundert Jahre walteten Vater und Sohn ihres Ü-Hramt« an derselben Schule. — (Eine neue «Weltsprache, in Sicht.) Seit dem 18. Jahrhunderte, wo die Ide«', eine neue Weltsprache einzuführen, zum erstenmal aufgetaucht ist, ruhen, die Bestrebungen, eine solche einzuführen, nicht mehr und in längeren oder kürzeren gwischmräumen sind immer wieder neue Systeme aufgetaucht. Von diesen hat das Volapül des Pfarrers Martin Schley?r noch den meisten Erfolg auszuweisen gchabt, wenn es auch wie alle übrigen wieder ausgegeben wurde. Jetzt veröffentlicht ein englischer Philolog, Professor Mahaffy, im «Nineteenth Century» eine Arbeit, in b« er die Grundgedanken zu ciner neuen Weltsprache niederlegte. Als Grundlage zu derselben soll die englische Sprache dienen, die Professor Mahaffy schon wegen ihrer äußerst einfachen Grammatik .Us für eine Weltfprache am geeignetsten hält. — (Eine wertvolle Denkmünze.) In London kam eine golbrne Denkmünze zur Versteigerung, welche 770 Pfund gleich circa 16.000 Mark erzielte. E« war die berühmte «Iuxon»» Denkmünze, welche Karl l. dem Bischof von Iuxon geschenkt hat, ehe er das Schaffot bestieg. Sie stammt au« dem Nachlasse des kürzlich ver« fiorlienen Vicepräsidenten der numismatischen Gesellschaft, Hyiuan Montagu. Local- und Provinzial-Nachrichten. — (Neue Vorschriften über Tabaltra» filen.) Da« Finanzministerium erlässt eine Verordnung, welche ein neue« einheitliches Verfahren über die Besetzung und Verleihung von Tabaktrafiken und Tabaloetlägsn feststellt. Die Verordnung bestimmt genau die Nerschleißbefugniss; der Tabakverläge, Tabaktrafiken und Haustrllfilen, no« mlniert diejenigen Personen, die in erster Reihe auf die Verleihung von Tabaktrafiken Anspruch haben, und regelt das Verfahren für die Vrsltzung diesrr Verschleih-stellen. In der Verordnung wird zugleich f-iftglsetzt, in welcher Art die Entlohnung der Tabaltrafilanten und Verschleißer zu erfolgen habe. Im Hinblicke auf die neue Verordnung werden jene Personen, wrlche bei einer Finanz« behörde für die Vetheilung mit einer Concessions« Tabaktrafik in Vormerkung stehen, eine solche aber noch nichi erlangt haben, aufgefordert, sich bis längsten« 15. December d. I. bei der Behörde, wi welcher die Vormerkung besteht, unter Angabe ihrer Adresse und Beibringung de« Vormerlungsbescheid« mündlich oder schriftlich zu melden. * (Comm issio nelle Besichtigung.) Die Räume in dem von der Post» und Telegraphen-Anstalt seinerzeit gemieteten Gebäude in der Schellenburggasse, find durch die Uebersicbelung in da« neue Poftpalais frei geworden. Plesertage fand nun eine commissionelle Be» sichtigung der Localitälen durch eine gemeinderäthliche Commission wegen allfälliger Unterbringung der höheren slooenischen Töchterschule in denselben statt. * (Wärmftuben.) Es steht leider zu befürchten, dass die düsteren Prophezeiungen der Wetter» und Kalenderpropheten in Erfüllung gehen werben und wir einem sehr strengen Winter entgegensehen. Wie erinnerlich, haben wir alljährlich vor Eintritt der rauhen Jahreszeit die Errichtung von Wärmftuben befürwortet. Kaum eine Stadt wird sich finden lassen, in der diese wohlthätige Institution fehlt, warum sollte Laibach, bekannt ! durch den menschenfreundlichen Sinn feiner Bewohner, ausgezeichnet durch zahlreiche humanitäre Anstalten, zurückbleiben, wo es gilt, die Leiden der armen Mitmenfchen zu lindern? Wir behalten uns vor, nochmals auf dirfen Gegenstand zurückzukommen, und empfehlen vorderhand die Angelegenheit dem Studium edler Wohlthäter. — (Viehauefuhr-Verbot.) Die lönigl. italienische Regierung hat mit Rückficht auf da« Herrschen der Schweinepest und Maul- und Klauenseuche im Occupationsgebiete das unterm 25. September l. I. ver« fügte Einfuhrverbot für Borstenthiere aus Bosnien und der Hercegovina nach Italien laut Erlas« vom 21. v. M. aus alle Klauenlhiergattungen (Rinder, Schafe und Iiegtn) ausgedehnt. — Die schweizerische Landesregierung in Bern hat aus Anlass der erfolgten Zurückweisung eine« Transport« von Schlachlochscn aus Körmend, welche bei« Einlangen in der Grenzzollstation St. Margarethen an Maul- und Klauenseuche erkrankt befunden wurden, unter Zurückziehung aller bisher ertheilten Einfuhrbewilligungen für Klauenlhiere. die Einfuhr von Klauen-thieren au« Oesterreich Ungarn in die Schweiz vom 12. November l. I. ab wieder verboten. — (Was ist leicht verbaulich?) E« bedarf zum Verdauen eine Stunde: gekochter R.is. Reis ist also diejenige Nahrung, die sich gelocht am leichtesten verbaut. IV« Stunden: geschlagene Eier, Gerftensuppe, gebratenes W'ldpret, weichgekochte A-pfel und Birnen, Obst als Mus gekocht, gelochter Lach« und gelochte Forell»', Spinat, Spargel, Sellerie, durchgeriebener Erbsen- und Vohnenbrei, Gerftenbrei, Hafergrütze. 1 Stunde 35 Minuten : gelochtes Hirn und gelochter Sago. Zwei Stunde».: gelochte Milch, rohe« Ei, gelochte Gerste, gebratene Ochfenleber, gelochte saure Aepfel, gekochter Slockfisch. 2 Stunden 15 Minuten: frische ungelochte Milch, g/. lochter T'uthahn. 2'/„ Stunden: gebratener Truthah^, gebratene wilde Gans, gelochtes Lammfleisch, gebraten « Spanferlel, geröstete Kartoffeln, Bohnen, Erbsen, Linsen. 2 Stunden 45 Minuten: Pudding von Eiern und Milch, geröstetes zartes Rindfleisch, Hühnerfricasse, Austern. Dcei Stunden: weich gesotten? Eier, gebratenes Hamnnl, fl?isch, roher Schinlen. Äeesfteal, gelochte Mohslübe,', grüne Salate, Kohl. 3'/« Stunden: gebratenes Schweinefleisch, srisch gesalzenes Schweinefleisch, geschmolzene od^r gebratene Butter, hart gesottene Eier, alter Käse, frisch? Bratwurst, gelochtes Rindfleisch, eingesalztes Rindfleisch, gelochte Kaitvffeln, gelochte weiß? Rüben, Hammelfleisch' suppe, srische« Wnzenbrlit, gelochter Weißkohl, gelochter Meerreltig, gelochte Zwiebeln. 3 Stunden 45 Minuten: Laibacher Zeitung Nr. 274. 2344 27. Novemberis^ gelochtes fettes Rindfleisch, Butterbrot mit Kaffee. Vier Stunden: gekochte« und gebratenes zahmes Geflügel, Hammelbraten, Kalbsbraten, Rindsteifchjuppe, gesalzener Lachs, trockene« Vrot mit Kaffee. 4 Stunden 15 Minuten: wildes Olstiigel, Schweinefleisch mit Gemüse gelocht. 4'/, Stunden: gelochte« zarte« Hammelfleisch, frischgesal» zenes Pülelfleisch und Sauerkohl. Fünf Stunden: sehr hart gesottene Eier, gebratene Rauchwurst, zäher Kalbs» braten, gebratene« altes Hammelfleisch, gelochte Sehnen, Häute, Tärme, Ochsentalg, Steinobst, Kirschen, Pflaumen, «ofinen, Mandeln. Pilze, Nüsse, Hülsen von Hülsenfrüchten. Sech« Stunden: altes Pökelfleisch, gebratene Neunaugen, gebratener fetter Aal. Nu« dieser Uebersicht geht also für Hausfrauen die Lehre hervor, schwächlichen Leuten nichts zu essen zu geben, woran sie über vier Stunden mit der Verdauung zu thun haben. Zusah von viel Oel, Fell und Säure erschwert die Verdauung, dagegen wird dieselbe gefördert durch Zusah von Salz, altem Käse. Retlig, Zucker und Wein. — (Ehrung.) Mittwoch, den 25. November, hatte eine Deputation des Ausschusses der «Vlasbena Mali:a», bestehend au« dem Obmann« Ravnihar, dem Stellvertreter Anton Svelel und dem Schulleiter Franz Gerbic, die Ehre, dem in der festlichen Generalversammlung am 16. April zum Ehrenmitgliede ernannten Herrn Landespräfidenten Baron Hein da« prachtvoll ausgearbeitete Diplom zu überreichen. Auf die Ansprache des Obmanns, in der dem tiefgefühlten Danle ob der ««vergesslichen Veweife des Wohlwollen« feiten« de« Herrn Landespräsidenten für das Wohl und Gedeihen des Vereins Ausdruck gegtben wurde, betonte der Herr Landespräsident in warmen Worten die gemeinnützige und verdienstvolle Thätigkeit de« Vereins und hob insbesondere hervor, dass seine bescheidene Beihilfe ebenso sehr dem Vereine als der ganzen Stadt Laibach galt, weil durch das Gedeihen der Kunftinstitute der Stadt selbst unzweifelhafte Vortheile erwachsen. Das Diplom, untersertlgt vom Vorstande des Männer» gcsangivereins Dr. Vencaj«, dem Obmanne Ravnihar, dem Stellvertreter Svetel und dem früheren Vereins» secretär Dr. Förster, ist elegant ausgestattet, trägt an der Stirnseite das Wappen und das Monogramm de« Herrn Baron Hein und enthält im Texte, zart kalligraphisch ausgeführt, die Widmung und die Danksagung. Die weiteren zwei Diplome für die Ehrenmitglieder Herrn Hosrath Franz Aullje und für den Eompofiteur Dvoräl langten ebenfalls ein, werden einige Tage im Schaufenster der Firma Kollmann ausgestellt und dann ihrer Be» ftimmung zugeführt werden. * (Deutsches Theater.) Die Anerkennung kann man der Leitung der deutschen Bühne nicht ver» sagen, dass sie in ausgiebigster Weise jür ein abwechslung«» reichks Programm durch Ausführung vieler Novitäten forgt, deren Hauptprocentsatz freilich leichte Unterhaltungsware bildet. Da jedoch dem gestrigen Schwanke ein gehaltvolles ernste« Drama vorangieng, wollen wir leine weiteren Vorwürfe erheben, obgleich sich gegen die Reihenfolge der gesprochenen und gesungenen Stücke manche Einwendung erheben licße und auch der Besuch durch die unzweckmäßige Einlheilung nicht unbeeinflusst bleibt. Der gestern auf« geführte Schwank «Nervöse Frauen» stammt aus dem Jahre 1889, weilt daher ein für derartige theatralische Wassersüppchen ganz respectables Alter nach. Die Moser'sche Findigkeit zeigt sich in der Kunst, au« einem Nicht« eine Reihe spasshaster Situationen herauszuwickeln; die Schwäche de« Stückes liegt darin, dass dem Ganzen der einheitliche Zug fehlt, die Verfasser fortwährend mit dem Tone der Posse und larmoyanten Sentimentalitäten wechseln und die ganz lustig einsehende Possenhandlung im dritten Acte total verflacht. Uebrigens lässt sich bei der Aehnlichleit von derlei salz« und pfefferlosen Gerichten, wie sie seit langem dem Publicum aufgetischt werden, nicht viel Neue« sagen. Die Hauptsache ist und bleibt schließlich, das« sich da« Publicum bei den harmlosen Spässen gut unterhält, herzlich lacht und die gute Darstellung leinen bittern Nachgeschmack hinterlässt. Da« war gestern der Fall; die Darstellung war von Lebendigkeit und Humor getragen und zeigte, abgesehen von der hie und da zutage tretenden Rüllenunsicherheit, ein flottes Zusammenspiel, dem es allerdings nicht an kräftigen Uebertreibungen und dickem Unterstreichen fehlte. Eine treffliche Leistung, voll Frifche und kräftigem Humor, bot Herr Müller, der nach längerer Zeit in einer größeren Rolle zur Geltung kam. Er charakterisierte einen Reisenden mit großer Zungen-gewandheit. ohne zu übertreiben. Die Damen v. Veck, Perlinger. Vichler und Horal thaten frohen Muthes und froher Laune ihre Pflicht. Mit gutem, sich selbst persist erendem Humor gab Herr Felix einen gemüthlichen Rentier, dem es gelingt, durch eine höchst unlvahrscheinliche Procedur stine neivöfe weibliche Umgebung zu heilen. Dass der Künstler nicht rollenfest war. finden wir sehr begreiflich. Herr Ramharter trug start auf, Herr Uman erfüllte feine Schuldigkeit, die übrigen Darsteller gmügten. Das Hau« war halb voll. Samstag soll nach vielen Fghrlichleilen und Hindernissen «Die Weiht Dann» aus dem Spielplan erscheinen. ^. * (Winter.) Ein schneidender Nord«Ostwind v"d?H ^^^V?^""^"' l" verstärkten Maß. durch Marl und Nein. Die Lufttemperatur sank abends auf — 1 3"c: und betrug heute um ? Uhr früh — 3-4°d Eine leichte Schneedecke hüllt die Dächer der Häuser ein und die Stadt trägt nunmehr das Ve« präge des echten, über Nacht gekommenen Winters. Jede Jahreszeit hat ihre Freuden, jede ihre Leiden: Vor allem ist's die goldene Jugend, die mit Ungeduld die zahlreichen Freuden des Winter« herbeisehnt. * (Aus dem Polizelrapp orte.) Vom 25. auf den 26. d. M. wurden sech« Verhaftungen vorgenommen, und zwar zwei wegen Uebertretung des Dirbftahls, eine wegen Veruntreuung, eine wegen Excrss^, eine wegcn Vkttelns und eine wegen Subfiftenz» und Unterstand«» losisslkit.__________________________________—r. Neueste Nachrichten. Hihung des Abgeordnetenhauses am 26. November. Das Abgeordnetenhaus des Reichsraths hat in seiner heutigen Sitzung die Vollzugsclausel zum Gesetz» entwürfe, betreffend die Regelung der Bezüge der activen Staatsbeamten, in der Fafsung der Regierungsvorlage genehmigt, wonach das Gesetz mit dem Tage der Kundmachung in Kraft treten soll. Der Antrag des Abgeordneten Grafen Karl Zedtwitz, wonach das Gesetz mit dem ersten des dem Tage der Kundmachung folgenden Monats, ferner der Antrag des Budget-Ausschusses, wonach es am 1. Juli 1897 in Wirksamkeit zu treten hätte, wurden abgelehnt. Das Haus trat sodann in die Specialdebatte über die Vorlage, betreffend die provisorische Regelung der Bezüge der in die Kategorie der Dienerschaft gehörigen activen Staatsdiener, mit Ausnahme der Diener der Post« und Telegraphen-Anstalten, ein. Bei der Abstimmung wurde der Antrag des Ausschusses, wonach das Gesetz am 1. Juli 1897 in Wirksamkeit treten soll, in namentlicher Abstimmung mit 88 gegen 77 Stimmen angenommen. Im Laufe der Debatte trat der Herr Finanz-minister Ritter von Bilinsli entschieden für die Regierungsvorlage ein, oafs das Gesetz erst mit dem Tage der Kundmachung in Kraft trete. Der H°rr Minister erklärte, die Regierung beabsichtige für einen großen Theil der Diurnisten nieder dotierte Posten zu schaffen. Die Frage der Alters- und Invaliditäts-Versorgung der Diurnisten werde demnächst geregelt werden. Die Verhandlungen mit den ver« schiedenen Ministerien bezwecken, die Diurnisten bei der Provisionscasse der Staatsbahnen zu versichern, wobei der Staat die erste Zahlung leistet. Die Maß« regel solle noch im Jahre 1897 mittels Nachtragscredits durchgeführt werden. Der Herr Minister erklärte ferner, an Stelle der provisorischen Regelung der Bezüge der Staatsdiener solle in kurzer Zeit die definitive Regelung treten. Für die Aufbesserung der Postbediensteten werde die Regierung eine Vorlage einbringen. (Beifall.) Hierauf folgte die Verhandlung des Gesetzent-Wurfes, betreffend die Regelung der Bezüge des Lehrpersonals an staatlichen Mittelschulen. Im Laufe der Debatte erklärte Unterrichtsminister Freiherr von! Gautsch, er wünsche noch eine größere Pflege des Turnens und weist mit Stolz auf die großen Verbesserungen der Lage der Turnlehrer im letzten Decen-nium hin, könne aber der gewünschten Verleihung des Profefforentitels an nicht akademisch gebildete Lehr« kräfte niemals zustimmen. Betreffs der Supplenten enthält die Vorlage noch wesentliche Aufbesserungen. Die Regierung fei übrigens bestrebt, durch vermehrte, Syftemisierungen alle Lehrstellen mit wirklichen Lehrern zu besetzen. Der Minister ist erfreut, namentlich der Regierung erklären zu können, wenn das Haus dem Regierungsvorschlage betreffs des Termins zustimmt,! nimmt die Regierung den Ausschussantrag auf ein» heitlichen Stammgehalt aller Miltelschullehrer an. — Nächste Sitzung morgen. Die Eröffnung des ungarischen Reichstags. Budapest, 26. November. (Orlginlll.Telrgromm.) Die Thronrede zu der heute mittags durch Seine Majestät den Kaiser erfolgten Eröffnung dcs ungarifchen Reichstags bezeichnet als Hauptaufgabe außer der Fest« ^ stellung des Staatsbudgets die Erledigung der Aus^ gleichsvorlagen, wobei die zuversichtliche Hoffnung ans- ^ gedrückt wird, dass es bei gegenseitiger billiger Berücksichtigung der bestehenden Verhältnisse und der^ materiellen Kraft beider Theile sowie im Hinklick auf! jene hochwichtigen, die Machtstellung der Monarchie ^ berührenden volitiscb/n Interessen, welche eine rasche, Lösung dieser Fragen wünschenswert erscheinen lassen, gelingen möge, alle Angelegenheiten rechtzeitig nnd zur allseitigen Beruhigung zu lösen. In Verbindung damit' ist auch das finanzielle Uebereinlommen zwischen! Ungarn und den Nebenländern zu erneuern. Unter den! angeführten weiteren GesctMvungsaufgaben tnfinden fich die Verwaltungsorganisation, die Reform l'er Eivil-! urocess-Ordnung, das allgemeine Eioilgesehbuch, die Vorlage betreffs Schaffung der katholischen Kirchen- autonomie, die Ausbesserung der Lage der SeeljH aller Confessionen und als eine der wichtigst" "> gaben die Beendigung des großen Werkes der ^lu regulierung durch Aufnahme der Barzahlungen «no" Reform der directen Steuern. Es wird die M«"'« ausgesprochen, diese Maßnahmen werden die voüloln" befriedigende Finanzlage des Landes dauernd M' Die Regierung wird bestrebt sein, eine neue il"Mi Strafprocefsordnung vorzulegen, ferner einen ^>» entwurf zur Bestrafung des Verraths nnwa"!^ Geheimnisse und der Spionage. Mit einem ^ an den Patriotismus und die Weisheit der A'^ " Mitglieder schließend, erklärt die Thronrede den 3"l^ . für eröffnet. . n M Die unter dem bereits bekannten Ceremony Seiner Majestät dem Kaiser verlesene «"^ rede wurde unter lautloser Stille angehört, ^"^ den Stellen über die katholische Kirchenautononm die Militärstrasprocessordnung wurden ""^ "^ stimmungsrufe vernehmbar, dagegen kam es am ^„ der Verlesung zu einer geradezu stürmischen für die Person Sr. Majestät. . H hie Der Monarch blieb, offenbar überrascht ou^ Huldigung, einige Augenblicke vor dem Throne l^ winkte dann gnädigst dankend nach rechts uno ^ ab und verließ unter brausenden Eljen-Rufen " ^ wesenden, die sich immer mehr und "ehr ern ^ den Saal. Hierauf verließen auch die P""?"«^! Mitglieder die Hofburg. Sowohl bei der ^ ' und bei der Rückfahrt stand das Publicum ^ " drängt in den Straßen, welche die glänzende ^ »^, reihe passierte. Von den Bannerträgern waren 1" ^ liche, bis auf den Obertruchsess Grafen Mw,^ Szechenyi und Oberstmundschenl Grafen v ^ Festetits, welche ihr Fernbleiben entfchuldlgt i anwefend. __________ GelegvatNtne. ^ Wien, 26. November. (Orig.-Tel.) D" '" ^ heutigen Sitzung des Generalraths der 0!'""'^ ! ungarischen Bank erstattete Bericht über dle ^U ^ Bank constatiert die befriedigende Zunahme w ^, Bestände der steuerfreien Banlnotenreserve uno " ^, allgemeinen nicht ungünstige Verhältnis der 1 ^ Wechselcourse zur Relationsparität. Somit "g" ^,. kein Anlass, die Zinsfußfrage in Erörterung i" « ^t Ferner hat der Generalrath die Grundzüge d"^ M der Bank auf die letzten Regierungsnoten, ve"^ die in den bisherigen Verhandlungen Über " ^B Neuerung der Privilegien noch nicht ausgei Differenzpunkte, festgestellt. . M<> Trieft, 26. November. (Orig.- Tel.) 2^ i« hält mit ungeschwächter Kraft an und verur,^ ^ den Anlagen und an Gebäuden Beschädigung"'^ ;„ ! einzelnen, der Nora besonders ausgesetzten A^.^el' !der Stadt waren heute die Straßen mit ^"^ , trümmern und Mörtelstücken übersäet. MY" ^^» !sonen stürzten zu Boden, doch hat "lemano ^ ! Schaden genommen. Der Llouddampfer «^ ^d's musste um Mitternacht seine Abfahrt «"A^liall"' unterlassen. Ebenso konnte »Ferdinando ^M' , h^ infolge des Unwetters nicht von Venedig hM «Graf Wurmbrand., der mittags nach ^au" M abgehen sollen, ist bisher nicht ausgelaufen. ^e gusi wird gemeldet, dass der österreich' cy' ".Hin' . Dampfer «Albania., von dort nach Trle,l sB" infolge des stürmischen Wetters an die R'va " und am Vordersteven stark beschädigt wur^ ^^ i Budapest, 26. November. (Orig.-Tel.) ^ D< der Kaiser empfteng heute nachmittag« -.„ »ü tation der Ausstellung, der Gluppencom"m^F der Iurumilglieder der Ausstellung. A"'/"^ld'g"He anspräche erwiderte Se. Majestät: ' Rom, 26. November. (Orlg.'^el. ^tica^tic<"' Serbien fuhr heute nachmittags m 0 ^^"M" auf dem Wege ehrfurchtsvollst begrüß ^^,^.^ unter großem Eeremomcll "tt " '/^>< empfangen. Der König verblieb "^"KiiM 3t^ mit dem Papste allein Auch auf deHcH e ' der König enthusiastisch begrüßt. StA '^^ lte" polla wird noch heute im ^""'^«nbel^ Könige namens des Papstes ewen we» ^ Laibacher Zeitung Nr. 274. 2345 27, November 1890. Angekommene Fremde. Hotel Elefant. l u, ?^ 2b'November. E^llenz Freiherr von Sztanlovic-^..^ ! ^raf Huyn, t/u. t. Major; Valduga, l. u,l.Ober< 2?°°'": ^ößmann. l. u. l. hauptmann; Svoboda, t. l. Ober< ^arzt; Leder. Vers.-Ober.Inspcctor; Graf Vrandi, Gutsbesitzer, iH.'7 Haas, l. t, VezirlS.Commissär. Stein. — Hosbauer, .^"'Micher Verwalter, Oberburg. — Dolom, Wutsbesitzer, ^emllhlnl, Winlel. - Dr. Trenz, l. u. l. Stabsarzt, Agram, iktti« A Nesiher, Oberlrain. — Rabic, Besitzer, Senice. — U^Pnesler, Weißenfels. - PleSic. Priester. St. Georgen. -M7^.^°ldhllmer. Koller, Oruber. Müller, Muck. Oesterreicher, Kfw Wien. — Baroch, Desensy. Reiß. Kflte., Prag. — Holzer, 5^' ^fllnnsburg. — Pislo, Ksm., Vrünn. — Meinürdlingcr, lt ''^uttgart. — Mayer, Kfm., Wr.-Neustadt. — Kührtl, <'' ^"lgl.'Weinberge, — Vud, Kfm.. Verlin. — Ackermann, U'< "ngenfeld. — tterse, Kfm.. s. Gemahlin, Sodraschitz. Hotel «aierlscher Hof. c>„..^lm iib. November. Kehel, Mafchinist, künigsberg—Killer, T?ur. Wien. - Kinetic, Viehhändler, Tersain. - Grasel, '^yundler, Domzale. ^Meteorologische Beobachtungen in Laibach. 28. ^l.ill. 739.5 "0-3 NO/sM halb bewölli ^"" 2s ^~H_ Ib?^9^.1v 3 ^NO. starl^ ^ bewöllt______ j'U.Mg.'7gz.tz .g.4 NO. mäßig' bewVlN' "^ I «, ^ Tagesmittel der gestrigen Temperatur -0 b«, um punter dem Normale. verantwortlicher «ebacteur: Julius Ohm.Ianuschowslu Nitt« von Misselzrad. Verstorbene. Im Civilspitale. Am 23. November. Johann Ribnikar, Besitzer, 37 I., Hpoploxia eei-elisi, — Martin Rajer, Knecht, 54 I., IIe!n« eliron. — Josef Sel, Maurergehilfe, 46 I., Anaemia. ^ Unter den zahlreichen Text ° Ausgaben der neuen osterr. Civilprocefsgefetzgebung nimmt die von Schrutla Edlen von Ne'.ch ten stamm einen hervorraqenden Platz ein. Sie umfasst Iurisdictions'Normen, Civilproce^s Exccutions'Ordnung und die Einfiihrungsgesehe. Der Abdruck der Oesctze ist ein äußerst correcter,! die in Geltung gebliebenen sind vollständig abgedruckt. Ver», Weisungen auf die Entwürfe erleichtern in danlenswerter Weise das Studium der Entstehung der einzelnen Bestimmungen, und die Bezeichnung der zusammenhängenden Stellen, ebenso voll« ständig wie sorgfältig gearbeitet, ist für die Orientierung und Erkenntnis des Zusammenhangs der Gesetze von unschätzbarem Werte. 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Ausweis über den Geschiiftsstlllld der t. t. priv. wechselseitigen Vrandschadr» Versicherungsanstalt in Gra; mit 31. October 1896. Versicherungsstand ' I. Gebällbe Abtheilung: 104.125 Theilnchmer, 247,638 Ge« baube, 173.254.198 fl. Versicherungswert. II. Mobiliar-Abtheilung: 19.938 Versicherungsscheine,61,873.916 Gulden Versicherungswert, III. Spiegelglas'Abtheilung: 601 Versicherungsscheine. 130.501 fl. Versicherungswert. Schäden: I. Gebäube.Ubtheilung: Zuerkannt in 40«j Schlldenfällen 230.378 Gulden 43 tr. Schadenvergütung. pendent für 9 Schaden» falle 1834 ft. Schadensumme, II. Mobiliar-Abtheilung: Zuerkannt in 75 Schadenfallen 24.««? fl. 46 tr, Schadenvergütung, pendrnt für 2 Schadenfälle 120 fl. Schadensumme. III. Spiegelglas »Abtheilung: Zuerkannt in 38 Schadinfällen 786 fl. 62 kr. Schadenvergütung. Meservesond mit 31. December 1895: IM>.0«2 fl. 14 ll. Graz im November 1896. (Nachdruck wird nicht honoriert.) l50«4) Course an der Wiener Börse uom 26 November 1896. «°ch >.„, »ffc«°n «°«r,b>°... ^"Zel'liche Ment. !n Noten >n Ä„. "'^""ember . . . I0l-L5 lN,'4b »,,"" »erz. sftbruol Nu«»sl «<>l 20 l»1 4U ' "°" vfy, Iannti-Iul! lNl liOjlUl 40 >»z'^" „ «Iprll'vctllbtl 101 l»0 lOl'40 >««»!! ^" «tllllt«lolt. lib« st. »44 — »4Ü «» >»»n« ^° '. s°nze b»«iÜ ^« .. YM'lt»! lUl) l. ,5l» — tbb 4N .?" Lt!l»tg>y,, , . »l>U l. 19» lil) l93 l><> V>/ ^ „ . . n" !!. lUil'üU 1»3 LU ° "°>» V!db>, ll ««!> l«2 «o ILL'bo »«'^l> ^ute>i«!!tt, stfuerf«< — — —>- ß °'°:»>mte in Nionenwähi., ^"N^^uttromn Nom. l0N W lNl'10 «,, p„ uitwo . , im, 90 l«l-10 u)""-Lt U V^°t>n in SUber ^°V°l»"il,3?°»l.N°m. . . »8-l0U— ^"Ü0uy^°ncnw,stc.,erf,.40(> "°.l!!nz?H^ W- pr, Ttü^ . «57- »60'- »n.'^-'zb,.^ «,./»' - - - W8'50l!39b» G^^'«"°»»..U,»<><> ff,HW »I? 50 »1» l'l» »tld Wa« «o» «taatt z»r Zahln», i»b«rn««»f»« »ise»». Pri»r^ vblig»Nune». lflllabethb»!,!! «U« u. »Nl» M. <ül »0U Vl. 4»/»..... I,e«!1i7 80 «lllabetbbllhn, 400 u.»000 M. »<1«M, 4«/,...... 1»« 30 121 l!5 sslanz°I°Ieph «., «m. 1884. 4»/, »» »o 100 30 «lll st, «. 9,-40 100-40 U»g, «oldrente 4°/l> p« «asse l«2 20 ILL 40 d/,°/c, 122 20 lL3'2U dto, dto. Oilber inc» fi.. 4>/,°/» 101 — 10» — dto. Ltlla«0bl!«, (Ung, 0llb.) V. I. 187«. 5»/,..... 1»l> 30 181 1« blo,4'/,''/»SchantlegaI.Nbl.»0bl. llw— »ou »0 bl». Prä«.««nl. k ION st. ». W. il^i 5» ll,« l,0 bto. b«°, k 50st. «. W. 15, —ib» — Iheiß'«e«..UoIe 4°/» 10« fl. . 13« ?b 18?»l> Grund»««.»Gbligallon»« Ml 100 fi. VM,), 4"/» lroatllche und slavoniM . »?'1b 881b 4°/, ungllrilch« (1UU st, «.W.) . 9740 98-40 Ander» Vsltnll. Hnl»h»n. Donau°»!eg,'l!°le »°/,.... 13« b« 131b« dto. .«nleihe 1»?« . . l«8 — 10V- «nlehen der Vlabt «ör», . . 11» — — — «nltden d, Ltaotgemeinbe Wien 104 »0 10b — «nleyen b. Etadtgemeiübc Wien <<-.... l»7'b« —-— PrHmltlxMnl. d, Oladtgm. Wien l«2'— l68 — Mrlebau «nlchcn, vcrlolb, »'/« 1«l2l 102»!, 4" «i-ainer U»nbe»<«lnl,l,en . S9 »5 98 b« »eld «ar» ßs»ndbri»s, (für lv« st.). «obcr.llll<,.efi.«nb«I.vl.4»/„». —- -.-- dto. ,< ,< in 50 „ 4°,» 9» »0^00ü« dto. PrHm.Ochlbo. »»/,. l.Em, 1lb?l»ilS?ü dto. dto. »»/„ ll. Km. 11? — 11? 71, N.'öfitll Lllnde«-Hyp..«nft, 4"/» 100 — 100»« vest.'Mig. Nnnl verl, 4°/,, . . 100 1« 101 — btn. bto, b»jä!,r. ««« i fi, «M, , . , »7 — 58 — 4"^Do»a!l'Da>npf!ch.1<)ust,z.«°sc 4« fi. «M. . . . 5?'bU b8' - NoldenKreuz,vest.Ves.v„ l«st. 1«— 18«« UothenKreuz, Unll.Vef.v. 5 fi, 10— 1««N «udolpbi!°le ,n st..... «L-— 24- VllIm»L°se 4» N, «M. , . , «»-?!, 70-75 Et..«en°i«'Losc 4N fi, IM . ?i-. ?»-. Wllldstein i!o!e »« fi, »»». . - 2b— »7- Uaibalher Uole...... 2» ?b »3 50 ßank«ßltl»» ft,V.40''^ j44»- —j444 — «rbl, An«, s, Hand, u, V, 1«« fl. 383 50 3«4 — dto. dto. per Ultimo Seplbr. »»4 «1 3«b — «lrebitbanl, »llg, ung., «X» st. . i4!,tll!.,0eft„L<»0fi.!ib'>/»«. 85 50 8««» Lönberba»». Oeft,, 200 ft. . . »4«-L5 24« 50 vesterr-ungar, «aul «0« st. . »«' - »40 — Uninnbanl »M fl...... »8» »5 »9« 2b <8erlfh<»banl, «lll,.. 14« fl. . 1?9>.. i»o — Alti»n »on tzl»«»pott» Dnt»rn»hmnng>» »lbrecht.Vohn »00 ft, V!l»,r . - — — . «Uss!« lepl, «ifenb, »l« fi. . . <»5» 1»«!> Vvhm, Norbbahn 1bU fl, . . »70-?t» »?! 5« Vulchtlelirabec »<>, 50l» st. «W. 1485 14»5 bt«. bto, M. N) »«0 fl. . b»4 — 53«-— Donau ' Dnmpfschisiahrl« »Vef., Otfteir,. ^00 fi, CM, . , . 505 — 50»'— Dui'Vobenbllchcr lt, Ä, 200 ft.E. b» 2b «4 »5 sserbinllnd».Norbb. 10<»0fi. LVl. »8?b »380 iiemb,'<» st. V. »71 — 271-50 Prag-DülerEiseno, lbOst.E. . »4—> 9450 Ttllllllei^nbahn 2«N st. V. . . »5050 351 — Vüdbllh» 200 st. L..... 95— 95-75 Tübnorbb. «erb.»», »no fl. «M. »1450 215 — IramwayVe!..Wr..i?nfi.ö.w, 452 — 45? — dt«. ««. 1887.20« fl. . . ——> — — ««ld ««, lr»m»«y«GeI., Neue wr., Vrio» rtllt».«ttien ll»U fl. . . . ,03 Lü «03 — « — znd»ltll»«Drtl»n und Vtahl-3nd. in Wien 1!X» st..... 58 — tztt — «tisenbllhnw.lLeilig.. 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