KMu »UM,, P,»I» vln 1 SV 09.1»I,>sSng SokriMchttimg. V,rv«lwns «»«l ^etiönieksk«! k .1vtiö«v> »tlo« 4. 7«l«p»,o« lawnUd« S<» StwtÜHkG» ^ab>g«a l»t «t»t» KvokpoiHo dswilOg««. kßr. 204 In»»« vm-WpeM»: ««»0. « VI». «M«« »< 0ti^ <«Hl» „ ««».Ms»« IwiDO m«»tl. M 0t^ Ninwi»»« H W» t Blutige Gtraßengefechte in Frankfutt und Hamburg Kleinere ÄwifchenfäNe in Berlin TU. Frankfurt am Main, L. August. Die Kommunistische Partei veranstaltet« gestern eine Versammlung und anschließend einen DemanstrationSzug, der aber polizelltch untersagt wurde. Da sich die Demonstranten nicht auflösen wollten, ging die Polizei vor, wurde aber von den Kommunisten mit einem förmlichen Steinhagel überfchiittet. Gchlieblich gingen die ^monstranten mit brennenden Fackeln gegen die Polizei vor. Die Polizei zog vom Leder und eS folgte ein erbiterteS Gefecht, in dessen verlaus zahl reiche scharse Schüsse fielen. Die Polizei erwiderte das Feuer, wobei eS Tote und Verletzte gab, deren Zahl aber noch nicht er. Mittelt werden konnte, weil die kommuni-sten ihre verwundeten und toten Kamera- den vom Kampfplatz fortschafften. Da» «e-fecht dauerte bis zwei Uhr nachtt. TN. Hamburg, 2. August. Gelegentlich der gestrigen kommunistischen Demonstrationen kam es zu heftigen Zusam menstvhen zwischen Polizei und Demonstran ten, wobei auch scharf gefchoffen wnrde. Di-Zahl der verletzten und der Toten ist noch nicht festgestellt. LM. Berlin, S. August. Gestern abends versuchten die Kommunisten, aus den VorstSdten gegen den auhersten Ring des Stadtzentrums vordringend, um jeden Preis zu demonstrieren. ES kam hiebei zu Angrissen der Kommunisten auf die So- zialdemokraten. «est als auch angesehem Sozialistenfllhrer tättich angegriffen nmr^, entbrannten schärfere Balgereien, in deren Verlauf ein Sozialdemokrat von einem Kom-munisten buchstäblich erstochen wurde. Der Täter wurde sofort verhütet. Es gelang der Polizei sehr leicht, die !^iden Lager anSem-anderzutreiben. Größere Zusammenstöße sind von der Polizei verhindert worden. In München oersuchten die Kommunisten einen DemonstrationSzug zu veranstalten, was die Polizei verhinderte, wobei der kommunistische ReichStagSabgeordnete Volff mit 13 anderen Kommunisten verhaftet wurde. MunMon sllr dlr Helmweftsm Ew« Pai?onensend«n> — Dt« Aoll« des Grasen Avdix ?r vo» Swrhemberg Es ist der Linzer Polizei gelungen, nuf dem Dampfer „Schönbrunn" neun »tifteu dung" deklariert, für da» Gut de» Grasen Rüdiger von Starhemberg bestimmt wnr. Rüdiger von Starhemberg ^stimmt wir. Die polizeiliche Oeffnuug ergab lS.SlX) italienische Militärpatrone» und gewöhn TU. W i e n, 2. .August, liche Mauserpatronen. Die MunitionSsen-dung wird von der Wiener Polizei bestätigt. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet. Graf Rüdiger von Starhemberg ist ein be» kannter Führer der oberösterreichischen Heimwehren. Vor der Weltumsegelung „Gras ZeppeUn'' h«i s«le» Wetter — Eckeaers Pl««e Ei« „Schwarzsahrer", der deslrast «erde« soll LM. F r i e d r i ch s h a s e n, 2. Aug. „Gras Zeppelin" überslog heute um 8 Uhr früh die Meerenge von Gibraltar und nahm sodann westlichen Kurs über den Ozean. DaS vorzüglich« Wetter und die günstigen Winde ermöglichen die volle Ausnutzung der Flug« krast. Das Luftschiff wird am RÜckslug zahl-rei«^ Musterkollektionen amerikanischer Fir-men mitnehmen, die sür den deutslh^n Markt bestimmt sind. Die Amerikaner haben auch für den deutschen Reichspräsidenten von Hin-denburg ein Geschenk bereitgestellt, welches „Graf Zeppelin" nach Deutschland besördern wird: eine herrliche Samlung von Kegelkugeln. Der Schwarzfahrer, der sich in Fried-richshafen von einem Laufgang der Halle auf das Lustschiss einschlich und während des Startes nicht mehr ausgeschifft werden konn- te, wird in Rewyork der Polizei Übergeben werden, die ihn mit dem erstbesten Dampfer nach Teutschland eskortieren wird, wo er dem Gericht übergeben werden soll. LM. Pari s, 2. August. Dr. Eckener erklärte Journalisten gegenüber, daß er bei seinem gegenwärtigen Ame. rikaslug dieselbe Route nehmen werde, wie beim srüheren verunglückten Bersnch. Das Luftschiff werde von der südwestlichen Küste Spaniens den Kurs direkt aus die Azoren nehmen und ohne Zwischenlandung aus New york zufliegen. „Graf Zeppelin" werde in Lakchurst (New-^rfey) am Sonntag eintres-sen. ttet^r seine weiteren Pläne äußerte sich Dr. Eckener dahin, daß er am 14. August in Friedrichshasen zu einem Fluge um die ganze Erdkugel starten werde. Das Kabinett der Austen-poNU» Die Regierung Briand am Vortage der Haager Konferenz. Ein „UebergangSkabinett", ein „Ferienkabinett", ein „Ministerium der Kriegsliquidierung, die „Regierung Poincars ohne Poinearz" — das ist nur ein kleiner ^il von den Namen, die die zwölfte Regierung Briand noch vor Beginn ihrer Tätigkeit, ja selbst vor Beginn ihrer Existenz erhalten hat. Sämtliche Namen treffen zu. Sie alle charakterisieren scharf das Wesen des Provi-foriumS, das Briand als Lösung der mini-fteriellen Krise geschaffen hat. Denn daß dieses Kabinett ein Provisorium ist, und zwar ein ganz kurzfristiges Provisorium, daraus macht Briand selbst kein Hehl. Dieser große Taktiker hat bereits im Augenblick seiner Berufung in das Palais des Präsidenten der französischen Republik erklärt, er beabsichtige in Kabinett zu bilden „für ein bestimmtes Ziel und für eine bestimmte Zeit". Das „bestimmte Ziel", das ist die „endgültige Liquidierung des Krieges" auf der Haager Regierungskonferenz. Die „bestimmte Zeit", das ist die Zeit bis zu Beginn der Herbstsaison der französischen Kammer. Es ist also ein Kabinett der Außenpolitik, das Briand gebildet hat. Etwas Umfassenderes und Weitgehenderes wollte und konnte Briand nicht erreichen. Daß das jetzige Kabinett außerstande ist, an irgendwelche innerpolitisch-franzSsi^chen Problemen heranzutreten, lieqt ausser sedem Zweifel. Seine Basis ist noch schwankender als selbst die unsichere Basi« der Regierung PoinearS. Ts ist sa fast dieselbe Ret^erung, nur ohne die Autorität, die der „Retter deS Franc" genießt. Zwar hat Briand im ersten Augenblick versucht, die Regierungsbasis zu erweitern und die radikalsoziale Linke in das Ministerium einzubeziehen, aber schon nach dem ersten Scheitern gab er diese Versuche auf. Er hat also einerseits mit den: Mißtrauen der Rechten zu rechnen, die von Poincarö im Zaume gehalten wurde, und gleichzeitig mit dem Mißtrauen der Linken, die in der je^igen Regierung Briand nichts anderes als ein Rump^kabinett Poincarss ist. Unter diesen Umständen hat Briand kein? andere Auswahl, als sich mit ganzer Energie der einen großen unt> wohl aktuellsten Aufgabe zu widmen, bei der er sich am sichersten fühlen muß: der Haager Konferenz. Mit der Erfüllung oder Nichterfüllung disfer AAfgabe ist daS Schicksal der jetzigen französischen Regierung aufs engste verbunden. Äe französischen Radikalen, von deren Stimme die Regierung abhängig ist, geben Briand eine Schonfrist für die ^it der Haager^ Konferenz. Sie erwarten von ihm, daß er die großen politischen Probleme, die dort der Lösung ^rren, in'einem ihnen genehmen Sinne ll^en wird. Sie ertvakten von ihm, kurz gesagt, eine solche Regelung, ^ie die endgültige B^riedigung Europa» zur Folge habe^ würde.' Dazu gehört fttbstvzr-ständlich in erster Linie die Rheinländr'^'i-mung. Wird es Briand gelingen, im.Haaz einen entscheidenden ffriedenSkurs einzuschlagen, nicht nur in Worten, wie er di?S seit längerer Zeit zu tun pflegt, fondern auch in Taten? Es ist nicht leicht festzustellen, ob Ausscheiden Poincarzs für Briand eine likleichterung oder Erschwerung seiner per. sönlichen Position bedeutet. Es scheint, der französische Außenminister in der !?p1en Zeit sich unter der Obhut Poincar^i ganz ausgezeichnet sühlte. Der politische den Poincarz in den letzten Iahren eingenommen hat, war nicht mehr so starrsinnig wie'etwa in den Iahren des RuhrkampfeZ. Es war gewissermaßen der Kurs der geinä-ßigten Zuriickhaltung, mit innerer ^Slte, aber ohne äußere Schärfe. Es gefiel Briand ausgezeichnet, sich als bewegteren und radi-kaleren Mann darzustellen, der mit seinen Ideen nicht recht zur'Geltung kommen darf, lveil er Rücksicht auf Poincar^ und auf die durch Poinmrä geschaffene innenpolitische Lage nehmen muß. Jetzt ist Briand bloß-gesollt. Er kann sich nicht mehr auf PoincorS berufen, er muß jetzt auf eigene Faust han- deln. Er niuß sich jetzt in Wirklichkeit so .zeigen, wie er sich darzustellen bemüht war. Und dabei hat er nach außen hin mit noch größeren Schwierigkeiten zu kämpfen als Poincarz, dessen große ^unst selbst nscht verhindern konnte, daß seine letzte Mehrheit in der Kammer auf acht Stimmen zusammenschrumpfte! Die Regierungsbildung war diesmal sür Herrn Briand eine leichte Sache. Umso schwerer aber wird es ihm sein, mit dieser Regierung zu regieren. Briand ist gewohnt, sirls für einen Mann der Linken zu halten. In Wahrheit nimmt er im heutigen politischen Leben Frankreichs eine beinahe „absolute" Stellung ein: eS ist kaum ein Kabinett, kaum e'ine ausgesprochene Rechtloder Links-Regierung denkbar, an der 6«i, S. August 1929 LM. N e w y o r k, S. August. Die Zeitungen veröffentlichen spaltenlange Aussätze und Berichte über den neuesten Amerika-Flug de» „Graf Zeppelin". Man gibt der Ueberzeugung Ausdruck, daß der gegenwärtige Flug gelingen werde. Viele Blätter bringen graphische Darstellungen der Flugroute Friedrichshasen - Lakehurst. Die Regierung hat die Wachtruppen in Lakehurst verstärkt. Kurze Nachrichten LM. Wien, S. August. Auch die vergangene Nacht verlief zwischen sallos. Die gegen Abend veranstaltete kommunistische Versammlung siel ziemlich kläglich au». Sodann formierten sich e^ M Kriegsinvalide zu einer kommuniftiflhen Gtra ßendemoustration, die aber kaum beachtet wurde. Als die Kommunisten bemerkten, daß sie kein Interesse zu erwecken vermögen, gingen sie von selbst auseinander, ersparten der Polizei also jede Intervention. Bt^rsenberichte Zü ri ch, ?. August. Devisen: Beograd 9.1275, Paris 2.3675, London LS.2150, New-York 519.75, Mailand 27.175^, Prag 15.37, Wien 73.25, Budapest 90.05, Berlin 123.95. L j u b l j a n a, 2. August. Devisen: Berlin 1.?.5725, Budapest 9.9397, Zilrich 1095.9, Wien 8.0247, London 276.33, Newyork56.6l5 Paris 223.21, Prag 168.63, Triest 297.73^ MillSlMMWD! Mregoreiöeva ul. 5 (!. Stock). Briand nicht teilaenc'nlmen hätte. In diesem Augenblick ist eS allerdings die linke Tendenz, die die außenpolitische Linie Briand^ bestimmt. In der Regiening ist aber diese Links-Orientierung nicl?t vertreten. So ist Briand in einem noch stärkerem Maße als Poincars darauf angewiesen, mit einer Rechtsregierung die Linkspolitik zu machen. Er wird das tun mit der l^ewihüeit, daß sein jetziges Kabinett eine aanz beschränkte Lebetlsdaner bat und einen NeVergang bil« det, einen Nel»ergang zu einer großen Links« regierung — oder zu der neuen Regierung Pcincare . . . DaS Kabinett deZ au^npoli-tischen Augenblicks ^ unter dieser engbe-grenzten Parole tritt da? Ministerium Briand in Aktion. >„MS^ivöM'ZeWLg' ?Y5. Z ^amSkag, 5kn Z. ?lut^ust tl«b»rfall auf da» Automobil > der.SV^n Mndlschgrav L i t i j a, 1. August, -gestern gegen dreiviertel 13 Uhr lehrte die Fürstin Elisabeth Wtndischgrätz aus Ljubljima über Sv. Bid bei CtiLna mittels Kraftwagens auf ihr Schloß Wa-genSberg bei Litija heim. Etwa 200 Schritte aus tiem Dorfe JdanLna gorica gegen-^über der dortigen Schmiede krachte plötzlich ein Schuß, der zum Glück nur die Fenster-'scheibe des AutMobils zertrümmerte. Die ^Fürstin wurde durch die Glassplitter leicht verletzt. Der Schuß kam auZ dem Hinter-^balt. Die Gendarmerie hat eine strenge 'Untersuchung eingeleitet. ./ Die Scheidung d«r Vola Negrl „Püris midi" zufolge steht die Scheidung des.FUmstarS Zola ?!egri vgn den, Prin--zen Mdiviani unmittelbar bevor, worauf der Prinz die Sängerin Mac Co'rmict hei« , raten will. Die beiden Rivalinnen um den ^Prinzen werden sich vielleicht auch als Rivalinnen auf künstlerischen! Gebiet gegen-^überstehen, da Mac Cornick sich dem Film zuwenden und Pola Negri ihre hübsche stimme ausbilden will. Sanf Knaben verbrannt Äuf dem GutS^of Distritz im Posenschen brach in der Nacht von Montag auf Dienstag ein Großfeuer aus, t>em filnf Wirt-schaistsgebäude und vierhundert Fuder .Heu zum Opfer fielen. Auf dem mit .Heu bela-denen Wagen sind 5 Knaben, die auf dem (NutShof das Vieh hüteten und sich abends ouf den Heuwagen schlafen legten, umgckom men. Ihr Tod wurde erst am nächsten Morgen entdeckt, als man in den: Aschenhaufen der Wagen ihre verkohlten Leichen fand. Der Morv an verMtMonartn Molnar B e o g r a d, 31. Juli. (Telunion). Bekanntlich wurde vor einigen Tagen in Veli-kl BeLkerek die betagte Millionärin Irma Molnar ermordet. Gestern Abend wurde nun der im Banat allbekannte Großgrundbesitzer Johann Iagodtö mit seiner Wirtschafterin und seinem Gutsverwalter unter dem Verdacht der geistigen Urheberschaft an dem Morde verhaftet. Die Verhaftung hat im ganzen Banat ungeheures Aufsehen hervorgerufen. Jagodiö war als Kunstsammler und Geschichtsforscher bekannt. Auch seine sreundsc^ftlichen Beziehungen zu der Ermordeten sind bekannt. Es verlautet, daß Jagodi6 gegenüber der Ermordeten finanzielle Verpflichtungen gehabt haben soll» Freudenftörer. „Heute hatte ich Pech beim Einkaufen." ^ „Wieso?" — „Stell' dir vor, daß ich im erstell GeschUt alles bekam, was ich brauchte." Kymmunifteittag ohne Kommunisten U»hti«r v«ela>f des t. >»gvst i« «Ne» »«»PUsch«» B e r l i n, 1. AuF^st. Die heutigen Demonstrationen verliefen vollkommen ruhig. An der kommnnWlsi^n Massenversammlung im Lnftgarten »ahme» höchstens 8Vl)a Personen teil, währ^d die sozialdemokratift!^ Gegenversammlung im Friedrichshain über 20.000 Teilnehmer hat» te. Die Kommunisten verbreiteten Fl!^schris ten, in l»enen zum Bürgerkrieg gegv den imperialistischen Kapitalismus aufgefordert wird. Das Echo war im allgemeinen gering. Die DemonstrationSmnzüge der SoziAldemo krate« marschierte» unter dem VchnA star. ker Abteilungen der Organisation „Reichs, banner Gchwarzrotgold". Auch im übrigen Deutschland «ar alles ruhig. kommuiU-stische „Rote Fahne" schreibt, die Stunde der Entscheidung sei noch nicht gekommen. Nie» mand könne es voraussagen, wann der ent, scheidungSkampf der internationalen Bour-geoifie beginnen werde. P a r i s, 1. August. Im Laufe der Rächt wurde in der Redak-tion der „Humanitü" eine neue Haussuchung vorgenommen, wobei sechs Aommuni-sten verhaftet wurden. Frühmorgens wurde der Bürgermeister von St. Denis verhastet, weil er die Arbeiterschaft aufforderte, die Arbeitsstätten zu verlassen. Der l^utige Tag verlief in Paris und Um gebung vollkommen ruhig. Bormittags wur. den 20 Personen verhaftet, darunter ein Pole, bei dem man eine automatische Pistole fand. Bormittags gab der Polizeipräsident Chiappe ein Kommunique« heraus, aus dem ersichtlich ist, daß von 254.000 Arbeitern der Pariser Grofsindustrie nur 8000 in den De-monftrationSstreik der Kommunisten getreten seien. In Eeute bei Montpellier wurden die kommunistischen Demonstranten durch eine Dragonerabteilung auseinandergetrieben. B e o g r a d, 1. August. Nach Berichten, die dem Innenministerium im Laufe des heutigen TageS zugegangen sind, verlief der 1. August im ganzen Staate dank der polizeilichen Maßnahmen vollkommen ruhig. Die Arbeiterschaft begab sich wie gewünhlich zur Arbeit. Die von den Kommunisten angekündigten Manifestationen und Demonstrationen sind überall ausgeblieben. Die von den Behörden getroffenen Maßnahmen haben sich als überflüssig erwiesen, da sie nirgends zur Anwendung kommen brauch ten. Es kam nirgends im Staate zu Zwischenfällen. W i e n, 1. August. Der 1. August verlief in Wien ganz ruhig. Am Freiheitsplatz vrrfammelten sich einige Gruppen von Kommunisten, die dort« selbst auf außerordentlich starke PolizeiMei-lungen fließen und dann außerdem vom star ken Gewitterregen vollständig zerstreut »nr» den. In der Bevölkerung behauptet sich trog aller behördlichen Massnahme« die Bersion, daß die Kommunisten erst gegen Ende der Woche mit Unruhen einsetzen würden. Auch in dieser Richtung sind von der Bundesregierung die ersorderlichen Maßnahmen getroffen worden. S o f i a, 1. August. In Ganz Bulgarißn war eS durch die um-fessenden Sicherheitsmaßnahmen des Innenministeriums gelungen, jeden Versuch einer kommunistischen Demonsttation zu verhindern. P r a g, 5. Auzuit. Der heutige Tag verlief in der Tschecho-flowakei ruhig und ohne bemerkennSwerte Zwischenfälle^ In großer Bereitschaft war namentlich die Polizei in Prag und in Mäh-rifch - ivftrau, doch brauchte sie nirgends zu intervonieren. In Prag wurden die beiden Sekretäre der Rote« Hilfe, Urban und Wag. stein, verhaftet. „Ich habe oetvtet. weil e< mir Freude machte!" Aus Tours wird gemeldet: Als sich ein hiesiger Bäckermeister mit seinem SSjährigen Gesellen allein in der Werkstätte befand, ergriff derselbe Plötzlich ein Mchenmesser und stieß cs seinem Arbeitgeber in das Herz. Aus dessen Hilferufe eilte die Frau des Bäk-kers herbei und alarmierte die Polizei. Als diese eintraf, war jedoch der Bäckermeister bereits tot. Als bei der Verhaftung die Men ge Miene machte, den Bäckergesellen zu lynchen, erklärte dieser: „Ich bin Kommunist! Lassen Sie mich in Ruhe!" Beim Verhör auf der Polizeipräsektur erklärte der Verhaftete: „Ich habe mich über meinen Arbeitgeber nicht zu beklggen und hatte auch keinen Streit mit ihm. Heute morgens bei der Arbeit habe ich ihn durch einen Messerstich inS .^rz getötet, und dies ohne jedweden Anlaß, weil mir das Freude machte und weil ich Kommunist bin. Ich hätte allerdings den 1. August abwarten sollen, da meine Tat auf diese Weise für meine Partei noch von größerem Interesse gewesen wäre." Der Wald der toten Dvgel Unweit der kalifornischen Küste liegt die kleine Insel Isabel, die voi: ungeheuren Schwärinen von Seevögeln aller Art, Sturm vögeln. Seeschwalben, Möwen, Pelikanen, Felsentauben und vor allem von den prächtigen Bregattvögeln bewohnt, ist. Bei der Erforschung dieser Insel entdeckte der Anieri kaner Bönning ^inen Wald, der mit toten Vögeln und Vogelgerippen übersät war. Der amerikanische Reisende entdeckte auch an mehreren Stellen Vögel, die hilflos und sterbend ziyischen den Büschen hingen, mit denen der Untergrund bedeckt war. D-eseS Buschwerk hat ein derartiges versalztes Zweigengewirr, daß es jeden Bogel, der in seinen Bereich gerät, wie mit Polypenacmen umklammert. Je mehr aber der Vozsl sich abarbeitet, um sich aus dieser Umltrickun? zu befreien, desto tiefer geträt er in dos Astwerk, das ihn wie mit einem Netz ^ n-schließt, in dem er hilflos verhungern muß. „s, welch schöne» Madchen!" Wie Frankreichs berüchtigster Automarder wieder entweil!^n konnte. Mit vieler Mühe war eS zwei Kriminalbeamten gelungen, Mr. Eduard San Mor-tin B a l s a, der wegen seiner Autodieb-stähle mit seinen beiden Geschäststeilhabern Lusitani und Reggero zu den gesuchtesten Persönlichkeiten voii Paris gehörte, endlich habhaft zu werden. Man setzte ihn hinter Schloß und Riegel und in der vor einigen Tagen stattgehabten Verhandlung wurde Mr. Balsa zu einer mchrjährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Als er dann in Beglei-tung eines Gefangenenaufsehers seinem unfreiwilligen Logis durch die Gänge des Ju-stizpalastes wieder zugeführt wurde, kamen sie an der offenen Türe eines Sitzungssaales vorbei, in dem gerade ci > Verhandlung stattfand. Mr. Balsa w:?.' einen Blick in den Saal, dann wandte er sich im Gehen noch einmal um und rief ganz begeistert aus: „O, welch' schönes Mädchen!" Gefängniswärter sind zwar Beamte, aber auch in dieser Eigenschast haben sie sich den Sinn für Schönheit bewahrt. Der Wärter, der Mr. Balsa geleitete, .wandte sich daher um, um ebenfalls den Anblick dieses schöne.^ Mädchens zu genießen, dessen Reiz seinen Gefangenen zu einen» so begeisterten Ausruf veranlaßt hatte. Aber so scharf er auch hinschaute, ein schönes Mädchen konnte er nicht erblicken, es war keins da, und als er sich wieder umwandte, bemerkte er zu seinem Schrecken, daß er auch den seiner Obhut anvertrauten GeifangenAl nicht mehr erblicken konnte. Mr. Balsa hatte «den kurzen Augenblick, da die Aufmerksamkeit seines Begleiters von seiner Person abgelenkt w-?, dazu benutzt, geräuschlos zu verschwinden. Jetzt sucht die Polizti'Von neuem eifrig nach dem kecken Automarder. . > Sln oevelmnlsvoller ZpodNüter In London starb dieser Tage ein Mann namens John Palmer, der einst vor vielen Jahren den Namen „Der größte Einbrecher der Welt" führte und dessen Tod eine ganze Stadt in Trauer versetzte. Die enAische Stadt Norwig ehrt nämlich in dem berilch-tigten Einbrecher, der in der Unterwelt un-i ter dem Namen „King John" bekannt und Die Tochter des Zigeuners 2! Roman von Gustav A. Weinberg. Copyright by Marl. Feuchtwanger, Halle-Saale. (Nachdruck verboten.) „D-Zug 11.06 und Flugzeug 11.32 Uhr!" „Auto — zum Flugplatz!" Nach knapp fünf Minuten raste der elegante, starke Mercedes-Wagen des Konsuls durch die Straßen- Die Schutzleute, die den wie wahnsinnig dahinrasenden Wagen anhalten wollten, ließen rasch den „Halt!" gebietenden Arm sinken, als sie die Flagge des Konsulats erkannten. Wenn sie den Arm zum Gruß wieder heben wollten, war der Wagen schon vorbei. Ohne nach rechts und UnkS zu blicken, stierte der Chauffeur, der den Wagen mit bewunderungswürdiger Gewandtheit, Si. cherheit und Ruhe beherrschte, auf die vor ihm liegende Straße, die i:s gerader Strecke zum Flugplatz führte. Bollgas! Mit beängstigender Geschwindigkeit schoß der Wagen vorwärts. Der Chauffeur warf einen Blick auf die Uhr. " 11.24 Uhr! In acht Minuten mußte der Wagen auf dem Platze stehen, wenn noch eine Aussicht aus^d^MiH>mmen sein sollte! Er beugte sich vor und erhöhte noch die Geschwindigkeit des Wagens., Der Motor sang und summte ein Paar Töne höher, sonst nichts — Da -! Die Bahnüberfahrt! Die Schranken geschlossen — Was tun?. Er mußte bremsen — Knirschend faßten die Bremsen. „Was ist los?" erkundigte sich der Konsul. „Die Schranke ist geschlossen!" «Fahren Sie 'ran in---" das andere verschlang der Wind. Eine Liebenswürdigkeit war cs nicht. Der Motor sprang an, während Berger lnit langen Sätzen zur Schranke eilt«;, über sie hinwegsetzte, und dem Bahnwärter zurief: „Schranke hoch! Schnell! Auf mslne Verantwortung!" „Ja ^ aber —^ Hilflos deutete der Schrankenwärter auf den sich nähernden Berliner Express. „Eh' der kommt, ist mein Wagen zehnmal durch!" Der Wärter überlegte — sah nach dem Zuge, blickte auf das Auto — dann zog er die Schranke hoch. Noch war der Wagen des Konsuls nicht über den ganzen Bahnkörper, da rasselte der D-Zug vorüber. Berger stieg in sein Auto und fiel in die Polster, so rasch zog der Wagen an. ^llbeamte, Polizeibeamte, Piloten und Mechaniker, Fluggäste und Zuschauer bildeten den Rahmen. „D 333" stand fertig da. Der Führer saß schon darin. Neben ihm der Mechaniker. Der Propeller brummte, der Motor sang sein ehernes Lied. Es roch nach Benzin und Oel. Dazwischen der HauH eines Modeparfüms. Dieser Hauch kam von einer jungen Dame, die eben ÄS letzter und sechster Passagier in die Kabine kletterte. Immer lauter wurde das Dröhnen l^S Motors. Staub, LauV und Papierschnitzel flogen hinter dem Flugzeug her. Endlich hatte der Motor Touren. Ein Griff — Vollgas! Die Maschine rollte und hüpfte über den Boden, während dort hinten am anderen Ende des Platzes ein Auto in rasender Fahrt angesaust kam. Der Mechaniker machte den Führer aufmerksam. Der blickte hin. Durchs GlaS erkannte er die KonsulatZ-flagge. Eben hob sich der Vogel, und mit einer eleganten Schleife ge^vann er freie Luft-Cr schoß über den Platz Da Ein kleines Wölkchen am Boden, Ein leichter Knall zitterte herauf ^ ' Der Pilot nahm GaS weg und wartete. Auf was? Die Passagiere waren unruhig geworden Einer blickte den anderen an. ^ Was war loS? Weshalb klebte t^r Vogel am Platze? Mren sie aufmerksam gewesen, so hätten sie wohl bemerkt, daß dicht vor und über dem Flugzeug ein roter Stern ganz Plötzlich in der Lust stand — und langsam fiel. Und hätten sie eine Ahnung gehabt vom Wesen der Luftpolizei, dann hätten sie gewußt, daß dieser Stem dem Fluq,e'"7kührer ein unumgängliches Halt entgegenrief. So aber waren sie höchstens erstaunt, alS sich der große Vogel wieder auf sein Nest niederließ. . Unruhiges Gemurmel. Dann draußen eine schneidige Stimme: „Bitte, meine Herrschaften! Keine Unruhe! Ein verspäteter, eiliger Passagier!^ Der Volizeio^izier sp^rachMit dem Samstag, den S. August" ^^ekkttna- 7kummer 50 t? berühmt war, einen ihrer größten Wohltäter. Und dies kam so: Einige Jahre vor dem Kriege geschah <'s. Bei dem BÜrgrmetster der Stadt erschien ein elegant geklc^deter, sehr vornehm aussehender Herr und teilte ihm mit, daß er daS große Elend der Bevölkerung nicht mehr mitanfehen könne. Um der Not zu steuern, n>erde er eine größere Eunnne für wohltätige Amecke der Stadtverwaltung zur Verfügung stellen. Tr gebe aber das Neld nicht auf einmal, sondern allmählich, wenn eS benötigt würde. Der Mrgermeister nahm daS Angebot unt großer ?^reitde an. ES wurden ein Spital, ein ^rienheim für wberkulöse Z^inder und eine Menge Arbeiterwohnungen erbaut. Ter Wohltäter üHrgab im Laufe der Jahre dem Bürgermeister Pfund, und ebensoviel lieh er sich Jahre hindurch die Verwaltung.der von ihm geschaffenen Institute kosten. John Palmer galt als der populärste Mann in Norwiff, als-eines TageS eine Lon doner ^ Polizeikommisjion bei dem Bürgermeister erschien,, diesem eine Photographie zeigte und ihn fragte, ob er dieses Bild kenne. „Natürlich," antwortete der Mrgermeister,. „das ist ja unser großer Wohltäter John Palmer." — .„Äz," lächelte der Füh-rer der Kommission. „Und wissen Sie. wer dieser Ihr großer Woh^ltäter eigentlich ist? In Londons' Unterive'lt - nennt man ihn „King Aohn", und er den Ruf, der grötz te Tinbrei^er der Welt zu sein." Der Wohltäter Wierde, balh verhaftet und es folgte eine sensationelle Gerichtsverhandlung. (^s stellte sich heraus, dast John Palmer die germlbten Summen bis auf den letzten Pfennig für-wohltätigte Zwecke verwendete. Das Gericht Isß darum Milde walten und verurteilte den ertappten Einbrecher mir zu 6 Monaten Gefängnis. Die Bür ger der Stadt Norivig, die auf diese Wüise ibres Wohltäters beraubt wurden, konnten sich aber nicht beruhigen, und um die Person des Einbrecherkönigs bildete sich ein wah rer Legendenkreis. Jetzt, da er tot ist, feiert Norwlg in ihm einen großen Menschenfreund. . ' - Vor Gebrauch"—„Nach Sebmuch" Mr. John KeyneS, ein bescheidener Londoner Buchhalter, fuhr'Abend für Abend mit dem Antobus heim. Während der Fahrt pflegte er seine Abendzeitung zu lesen. Dies tat er auch vor'vier Wochen. Er laS, als plöhlich der Autobus mit einem Ruck stehen blieb. Mr. John blickte ärgerlich auf und eine sunge, sehr schöne, sehr elegante Dame lächelte ihn an. .Das Ganze dauerte nur einen. Augenblicks doch John genügte es, John war glücklich, denn er war alles, nur nicht schön zu nennen: schon deshalb nicht, weil seine Gesichtshaut unrein, von zahlreichen Pusteln ^deckt war. Das schwächere Geschlecht wollte ^her von ihm nichts wissen, zumal seine Erscheinung schon von weitem verriet,'daß ^er wenig Geld besaß. John war also glücklich. Und als die schöne Frau ihn zum zweiten Male anlä-' chelte, und dann hen Autobus verließ, faßte er sich ein Herz, stieg ih^ nach und sprach lie an. - . '5r tat dies unbeholfen, linkisch. Und erwartete. daß dio Angesprochene ihn mit kühlem Blicke messen und sich die Unverschämtheit verbieten werde. .?lber es kam anders. Die schöne Frgir lächelte huldvoll, und wortlos gestattete sie, öaß John sie. begleitete. Langsam kamen die beiden ins Gespräch. Etwa zehn Minnten^ vergingen. John und Maud, so h.ieß die schöne Unbekannte, verabredeten für den nächsten Abend ein Zusammensein. Der nächste Abend kam. John konnte kaum den Geschäftsschluß erwarten. Endlich war es so weit. John stand klopfenden .Herzens auf der Straße. Maud war pünktlich zur Stelle. Sie waren eine ganze Stllnde zusammen. Beim Abschiednehmen sagte Maud: „Ich habe einen Bekannten, der Ihnen täuschend ähnlich sieht. ES würde mir einen riesengroßen Spaß ^bereiten, sie beide nebeneinander zu^ sehen, ' also bitte, konnnen Sie niorgek zum b-Uhr-Tee zu mir." .. . 5m nächsten Tage erschien John bei Maud, beipaffnet mit einem mäßigen Blu-menftraus;. Und tatsächlich: er mußte feststellen, daß der Bekannte der schönen Frau sein Ebenbild war. Nur eben, daß dieser ein ganz reines Gesicht hatte. John Mr über diese Entdeckung zuerst verstimmt, als er äber sah, daß Maud ihn besonders bevorzugte, beruhigte er sich. Es wurde ein angeregter Abend. Und als John und sein Ebenbild gehen wollten, .bat Maud den Buchhalter, sich photographieren zu lassen, und ihr die Photographie zu schenken. Vierundzlvanzig.Stunden spät^'r übergab John Maud die gewünschte Photographie. Die schöne Frau betrachte? das Bild und lächelte: „Diese Photographie ist sehr schön, aber sie ist Ihnen nicht ähnlich. Ich habe Sie so wie Sie find, kennen und . . sie sprach nicht weiter und errötete schamhaft. „Also lassen Sie eine neue Photographie machen!" ' l Wieder vergingen vierundzwanzig Stun« den. John übergab ein neues Bild, das dies-mal MaudS Beifall fand. Nun entnickslt" sich die Geschichte mit großer Schnelligkeit. Am nächstin Taste erschien Miud nichr zzni Rendez-vous. John ir^r tiefunglücklich. Um übernächsten Tag kam sie wieder nicht. Nui^ war John ein Häuflein Unglück. ?r beschloß, Maud aufzusuchen. Wieder stand er in Aauds W''hi^unz. Und es stellte sich heraus, ^^e '.chSne Frau nur vorübergehend die Wohnung gemietet hatte und mit i^csm Gatten, Johus Ebenbild, wieder abgereist war. Der Buchhalter mit dem unre'.tten Gesicht versuchte die „Treulose" zu verg^'sen, al.?.«? eines schönen TageS an sie ivl-der erinnert wurde. Er saß im Autobus nnd las fein? Zeitung. Da plötzlich — schrie er laut auf. Eine Annonce verursachte seinen Schrecken. Zwei Photographien waren eS, die an seiner Aufregung Schuld lrugzn. Die ?ine Photographie war er,.die andere Photogra-pie n>ar sein Ebenbild. Unter den Bildein stand: „Vor Gebrauch!" ^ „Nach <'S?brauch!^' Und das ganze war die gelungene Reklame einer neuen Hautcreme. Verstimmung zwischen London und Moskau KlözNcher Ah»>mch der Dirhandlutis«« niedergelegten Bedingungen weiter zu diskutieren. In der russischen Antwort aus die englischen Vorschläge heißt eS, daß die Er-Närung des englis«^« Außenministers, daß ohne vorherige Regelung der wichtigsten zwischen den beiden Länder» schwebenden Probleme eine Wiederaufnahm« der Bezie-^ngen zueinander unmöglich sei, klar zum Ausdruck bringe, daß die englische ««gierung entweder nicht gewillt ist Ober nicht in der Lage sei, der sasortigen Wiederherstellung diplomatischer Beziihungen zwischen Rußland und England zuzustimmen. London,!. August. In den Verhandlungen zwischen d«m «nglischcn Außenminister Hende^on und dem russischen Botschafter in Paris Dowgalewsky ist eine übet raschend« Wendung eingetreten. Die Verhandlungen sind varlüusig abgebrochen worden. Dowgalewsky hat heute nachmittag England verlassen. Der Abbruch der Verhandlungen ist auf die Weigerung der Go-wjetregierung zuriickzusühren, über die von Außenminister Henderson als Grundlage sür die Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen den beiden Staaten Fwuen. die in Soma sterben... Selbft«»rdep>de«ie l» J«pa« Japan ist in Sorge. Die Regierung, die Frauenvereine und die amerikanischen Religionsgesellschaften beraten vergebens, wie sie der furchtbaren Selbstmordepidemie, die seit einiger Zeit herrscht, Einhalt gebieten können. Die Selbstmorde der japanischen Frauen sind gewaltig im Zunehmen begriffen. Die Zahl von 15.000 Selbstmörderinnen, die ttmn inl letzten. Jahre zählte, wächst unaufhaltsam- Ueber 7t^.)chten. Zu den weiblickM Sonderlingen muß auch die Frau in Lon1)on gezählt werden, die ihr großes Vermögen jener Person bestimmte, die als erste nach ihrem Tode ihr Grab besuchen wüvde. Der Notar, den: die Testa- mentsvollstreckung anvertraut war, hatte die Aufgabe, das Grab heimlich beobachten zu lassen. Es war die Portiersfrau de? seS, m dem die Verstorbene !,ewohnt hatte. ahnungslos, mit einigen bescheidenen 'öluinen in der Hand, an das frische Grab trat, um dort ein Gebet für die Tote zu ver-richten. In diesem Augenblick traten die das Gr,^ beobachtenden Männer auf sie zu und brachten ste zu dem Notar, der der Fas. sungslosen eröffnete, daß sie die Universal, erbin der Verstorbenen sei. Und jme Amerikanerin, die nach dem To-^ ihres Gatten, eines Ctahlmagnaten, schwor, niemals wieder festen Boden zu be-treten,, und diesen Schwur auch gehalten sie kreuzte an Bord ihrer Jacht Mrelang durch alle Meere und betrat das Festland auch nicht, wenn das Schiff in einem Hafen anlegte ^ muß i)och gewiß zu -den weiblichen Sonderlingen in Reinkultu'-gezählt werden. Vremlere auf doder See Zum esten Mal hat an Bord eineS Ueber^ seedampsers «in Theat-rsrück seine Erstaufführung erlebt. Der Schauplatz dieser eigenartigen Premiere auf hoher S:«: ^oar der auf der Reise nach Newyork bestndlick,«; Dampfer „AlauM". Die VorsteHuttg war von John Dringwater inszeniert worden, der sein Lustspiel „Bird in Hand" den aus dem Promenadendeck sersamnn?lten Passagieren vorführte. Am Ende ss« Decks war eine Bühne errichtet, und eine- Rampen-belenchtung sowie eine elektrische Anlage für die Beleuchtungszwecke installiert word-?n. Die Truppe, welche dieses Stück ausführte^ bestand aus bekannten Lonoonsr Schauspielern, die auf einer l^astspieln'l'e nach New-york begriffen waren. Der Letzte der Moriorts Auf -einem kleinen Tiland der Chatam Inselgruppe, die im Pazifik etwa 400 Meilen (englisch) östlich vvn Neu-Seelcmi» belegen sind, lebt ein Mann, der als das letzte rein«! blütige Mitglied deS einst so zahlreichen Stammes der Morioris anzusprechen ist. Die Morioris bewohnten in srliheren Zeiten ganz Neu-Seeland. Doch die VinwanÄerung d. kriegerischen Mcwris unterbrach ihr friedliches Leben. Der größte Teil der Morioris ging im Kampfe gegen die Maoris zugrunde, oder vermischte sich mit ihnen. Eine Anzahl Morioris aber stech mit ihren ka-noes in See, um in der Ferne aß hcuts nur noch ein einziger, wirkl'ch rassereiner Mo-riori vorhanden ist. ihm di«:ser Stamm als reinblütig aus, dcn'k der letzie Moriori, der eine Farm und' Schafzucht sein eigen nennt, ist mit einer Frau ism me der Maoris verh'iiratet iin?) hat i on ^hr fünf Kinder, die aber nicht mehr als reinrassig wuSz-ufprÄn sind, Heitere Ecke Eine heikle Vache. . Stern hat sich „auf der Lunge" untersuchen lassen. Är Arzt, der gern seine Gelehrsamkeit hervorkehrt, meint: „Ties atmen ist der Tod der Bakterien!" ^ „^S<^n," sagt Stern, der dies als Rezept auffaßt, „schön, sollen ste tief atmen. — Aber wie oring' ich die Viecher dazu?" Heimgezahlt. Meinem kleinen Neffen, der sehr lebhast ist, wird von der Großmutter im Scherz angedroht, ihn bei nächster Gelegenheit einein der so häufig vorsprechenden Lumpenhändler zu verkaufen. Nach einiger Zeit klingelt es, und der Kleine läuft an die Flur^r, um zu sehen, wer konrmt. Draußen steht ein Lumpenmonn, dem er auf dessen Fragen, ob Lumpen, Knochen oder Papier zu verkaufen sei, antwortet: „Nein, nur eine alte Großumtter/' SW Gamsiast, ^en Z^. AuAust 1k>A). MWDPf» /^slcale M a r i b o r, 2. August. Snergis»» Mlm imftm Vol!»«« ge^ dm KommmiUimi« iSte»« Verh«^»«»»» — Z«hlr«»ch« »»««»»ifltlch« Vtter»«»» :!Zn den letzten Tagen leitete unsere Po« li^i eine energische und umfangreiche Aktion gegen den auch in unserer Stl»dt Platz-greifenden jtommuniSmus ein, die von einem vollen Erfolg begleitet war. Co gelang eS der Polizei in den zwei letzten Tagen insgesamt si<^ben Kommunisten, teils jkuriere, teils Agitatoren auszuforschen und festzunehmen, die in der letzten Zeit eine ständige Verbindung von Zagreb und Maribor mit der ksmmuniftischen Zentrale in Wien aufrechterhielten. Wie nun festgostellt werden konnte, reisten dieselben ohne Paß und Passierten die Staatsgrenze meistens auf hekn-lichen Wegen mit Hilfe der unbewußten Bauernbevölkerung. Auch steht bereits fest, daß die verhafteten kommunistischen Agitatoren mit dem bekannten Uebersall auf ein Finanzorgan unweit Sv. Ilj, der sich bekanntlich im Februar auf der ReichSstraße ereignete, in Zusammenhang stehen. Ferner gelang eS der Polizei unter Assistenz der Geni>armerie in Selnica an der Mur bei mchreren Bauern zahlreiche ko.nBmunistische Litrawr und zwar Flugzettel, Propagandaschriften, terroristische Broschüren usw. ausfindig zu machen und inSgejavit etwa 1500 Exemplare solcher Schriften zu beschlagnahmen. Äe sieben verhafteteil Kommunisten, deren Namen noch nicht bekanntgegeben wurden, wurden bereits dem GefangenhauS des hiesigen Kreisgerichtes eingeliv^t. Sämtliche werden sich wegen Vergehens gegen den Punkt l des Ges^S zunl Schutze dee Staates zu verantworten haben und «ach Zagreb bezw. Beograid abgeschoben werden. Die Landbevölkerung, insbesondere die Besitzer an der Staatsgrenze, werden ernstlich gemahnt, sich vor ldom Treiben solcher unbekannter Elemente zu hüten und etwaige Anbote jedweder Art abzulehnen, da sie ansonsten im Sinne des Gesetzes den strengsten Strafen verfallen. «etuch terdifcher Lanv-Wirte Heute vormittags traf mit dem Personenzug um halb 10 Uhr eine Gruppe serbischer Bauern aus dem Kreis Stoplje auf ihrer Rundreise durch Slowenien in Marlbor ein, NW ihnen seitens der Behörde un!f der Bewohnerschaft ein herzlicher Empfang zuteil wurde. U. a. hatten sich Großiupan Doktor Schaubach, Bürgermeister Dr. Iuva n, Minister i. R. Dr. K u k o v e e, Gerent der BezirkSvertretung Dr. V e b l e, Beterinär-inspektor Dr. R a j e r, die Direktoren 2 mavc und Priol und Ackerbaureferent Ing. Zupancam Bahnhof einqc-funden. Die Gäste hief» GroßZ^upan Doktvr Gchaubach herzlich willkommen, worauf der Führer der Delegation Dragomir S a v i << mit einigen temperamentvollen Worten für den Em^ang dankte. Aufstellung eleNrltcher Sttaß»«uhren löieser Tage wurde mit der Montierung der ersten elektri'jchen Straßenuhr in Maribor ^gönnen. Als erster Standort wurde die Autobus-Haltestelle an der Ecke der Ale-ksandrova cesta und Sodna ulica geivählt. Es fvägt sich jetzt, wozu in kaum LVO bis IdO Meter Entfernung zwei öffentliche Uhren die Zeit angeben sollen: die neue Stra-tzenuhr und die Turmuhr der Franziskaner. An dieser Stelle ist bereits zu wiederholten Malen die Frage der öffentlichen Straßenuhren diskutiert worden, wobei der wohlz^e-meinte Rat erteilt wurde, diese Uhren — cS kommen ja ivegen der hohen Kosten höchstwahrscheinlich nur zwei, drei Uhren in Frage — möglichst dort zu montieren, wo andere Uhren nicht in den Blickwinkel der P^s santen fallen, woferner der Verkehr aus den Vororten der größte ist. Niemand wird eS in Abrede stellen, daß eine solche Uhr vor allem vor die Auffahrt zum Hauptbahnhof gehört, und zwar mit beiderseitigem (bei Nacht beleuchteem) Zifferblatt in solcher Stellung, daß man sie von der Aleksandrova eesta wie auch vom Bahnhof herab über« blicken kann. Dadurch »vürde dem reisenden Publikum wie ai»ch den aus LajterSperk koin Menden Passanten ein großer Dienst erwie-^n werden, ganz abgesehen von den, dort immer mehr anwachsenden Berkehr. Im iib-rigen sollen die Straßenuhren dort aufgestellt werden, wo es andere öffentliche Uhren nicht gibt, wie beispielsweise am Vodnik. Platz und am König-Peter-Platz. Die Uhr, die jetzt vor dem Gasthof des Herrn Spatzek ausgestellt wird, ist also auf den ganz unrichtigen Platz gestellt worden, und eS erhebt sich die Frage, wozu in Marlbor Zeitungen erscheinen, die die öffentliche Meinung vertreten, lvcnn in Dingen, die die Oeffentlichkeit betreffen, eben dieselbe öfsent liche Meinung übergangen wird? Wir Kos- sen jetzt, daß unsere Vorschläge nicht in den Wind gesprochen find, und daß zumindest vor dem Bahnhof und auf dem König-Peter-Platz, den beiden frequentiertesten BerkehrS-zentren, Straßenuhren zur Aufstellung kom- men. MuNviMg» s^undfunfßvnlno Wie kleinlich manche Menschen sein können, beweist in unserer Sadt eine Tatsache, die an den Pranger gestellt zu werden verdient. Eine hiesige Firma sür den Vertrieb von Radio-Empfangsapparaten hat ober dem Ladeneingang einen Lautspre^r angebracht, um den Passanten — ganz abgesehen von der damit verbundenen Kaufwerbung — die Musiksendungen der Staionen aus aller Welt zu vermitteln. Nun hat sich jemand gefunden, der nicht eruiert werden kann und scheinbar ein Interesse daran hat, diese Sendungen durch einen StörungSap-varat in einer nahegelegenen Privatwohnung zu stören. Daß es sich hiebei keineswegs um einen b e r u f l i ch im Gebrauch stehen den Hochfrequenzapparat handelt — waS wohl als Entsck>uldig'snisgrund gelten könn te —, erhellt aus der Beobachtung, daß der betreffende Störer seinen Störungsapparat immer inmitten einer.Sendung einschaltet und ganz besonders dann, wenn ein Interes sent den betreffenden Kaufladen betritt. Kann diesem Umfug nicht ein Ende bereitet werden? Ohne für den solcherart geschädigten Radio-Händler eintreten zu wollen, verweisen wir auf die in Deutschland und der ganzen Kulturwelt begonnene Aktion ge gen die mutwilligen Rundfunkstörunc^en.D?r Rundfunk ist heute eine Kulturangeleg'.'n-heit, er verdient die vollste Stützung auS knl turellen Erwägunqen heraus, und deshalb Mre es Zische de? staatlichen Behörde, die an den reinen Wiedergabm heimischer Radio-Sender fLjublsana ,^aar'b und B.'o-grad) nicht ttnn>esentlich ineressiert ist. diesem wahrscheinlich auf erbärml'chem Kzn-kurren^neid basierenden Unfug ein Ende zu bereiten. Ein Radio-Amateur. ni. „Portiunkula." Dieser seit Menschengedenken bestehende Wallsahrtstag, am Tage der hl. Portiunkula (2. August) bei der Ma-rienbasilika erfreut sich auch Heuer wieder eines Massenbesuches, besonders auS dem slo wenischen Unterlande. Schon seit gestern abend glich der Platz vor der Kirche einem kleinen Heerlager. In der Nacht kam großer Zuwachs, und heute wimmelt es von Wallfahrern männlichen, weiblichen Geschlechts und Kindern. Die Franziskanerkirche ist seit den frühesten Morgenswnden zum Bersten angefüllt, auf allen Altären iverden Messen gelesen. Da auch das Wetter Heuer diesem Tag s«4r günstig ist, werden die Tausende Wallfahrer, die oft eine Tagererle' hinter sich haben, wohl befriedigt sein. Nicht so die Krämer, die dieSu«»l. wegen deS vor der Kirche aufgebauten AnstandSorteS, ihre Zelte verleg« müßten, und ztvar längs der Frane»j^a»ska ulica bis fast hinunter zum Gebäude del^ städtischen ElektrizitätSunter-nehmung, wo der „Berkehr" der Wallfahrer naturgemäß schon, abebbt. m. S»«iG»lische». Der Gottesdienst wird diesmal nicht am Sonntag, sondern Samstag, den 3. August um halb 20'Uhr abends in der Christuskirche stattfinden. m. yrsße» für dk schMlß i» »Hph« Wie uns mit- geteilt wird, h^cht für die am Sonntag zu erfolgende Expedition in die „Huda luk-nja" Vicht geringes Interesse. ?chre Beteiligung ha^n ü. a. zugesagt: der Direktor deS Museums in Beograd Dr. Drobnja k o-v i Uni^en^chtSinfpektor Dr. Kotn'ik und Re<üier"NgSrat Dr. R e i s e r als Vertreter d^ Museums in Wien. m. Uich^O^lt^rt im ZKagbalena-Patl. Am tzonntag, den 4..August findet im Mag-dalenl^.Park,von 1.1. bis halb 15 Uhr ein gro ßes RadiSfKon^rt statt. m. ÜnerhArter Ven' Henen bereit wäre, die .tveitere Ausbildung der freiwilligen Rettungsmannschaft itl hie Hand zu nehmen. Solche Erklärungen wollen .dem. Obmc^nn des Vereines ' zugestellt werden, worauf zwecks unverzüglich« Aktivierung der Sa-nitätskurse eine gemeinsame AuSspri)^e erfolgen wird. / Die SanitütSstation des Veteranenvereines konnte bereits in einigen Fällen hilfr^ch eingreifen. Unter anderen leistet die Station dem Besitzer Al. Stalzer, der sich durch Sturz eine klaffende Rißquetschwunde am Kopfe zugezogen hatte, die erste Hilfe. Nach Reinigung der Wunde und Anlegen eines Notverbandes konnte 'sich der Genannte allqin nach Hause begeben. p. Lusgesttndene Leiche. Die Leic^ deS dieser Tage, bei Ptuj ertrunkenen Schneidergehilsen Sagadin wurde bei St. Marxen engeschwemmt un^ Mittwoch Hortselbst unter zahlreicher Beteiligung zu Grabe getragen. p. NatiOnalisierung her Hiihuertucht. Unter Leitung des hiesigen StadtbaumeisterS Herrn Dengg wird gegenwärtig.aus.dem (Nutsbesitz in Podlc^hnik eine moderne Hüh-nerzuchtcinlage mit elektrischen Brutkästen eingerichtet. p. Den Wochendienst der Feuerwehr ver-siht vom 4. bis II). d. M. der erste "ug'der ersten Rotte unter. Kommando des Brandmeisters Ernst Da s ch. ^ Bei zahlreichen Beschwerden deS weiblichen Geschlechts bewirkt daS natürliche ^Franz-Josef"'Vitterwasser die allerbeste Erleichterung. Zeugnisse der Kliniken für kranke Frauen bekunden, daß das sehr ntild abführende Franz-^lssef-Wasser besonders beiWöchnerinnen mitauSgezeichnetem Exfolg angewendet wird ES ist in Apotheken, Drogerien und Mineralwasserhandlungen er-liältlich. 49 Z.''«6Aqt'7sSv .» .?!?c,r!Yor?? Zelkunt,' Nummer ?0k. Lro5ser M ikaui^ ^el«anttrovo c. ^ Xkeater««»Kunst ^ ^uie spiele« »ir Gtegreis!", da» neue Stück von Lulgi Pirandello, Wird in der kommenden Saison im Deutschen Theater in Verlin, im Frankfurter Schauspielhaus, sowie in russischer Uebersetzung von LunaLar-skij in Moskau zur Aufführung gelangen- ^ Shakespeares „Die luftige« Veiter vo» Vitldsor" in modermr »vsmach««?. Die Mitsh Empire Shakespeare-Gesellschaft" veranstaltet im Londoner „Hehmarket The-ater" eine Aufführung von Shakespeares „Lltstige Weiber von Winhsor" in völlig moderner Aufmachung. Die Londoner Kritik erklärt, daß sich gezeigt hade^ dqß sich gerade dieses Shakeseare^tück ausgezeichnet für eine moderne Aufführung eigne. „Mona As« »nk» die eine moderne Komödie sn drei Akten von HänS Müller, ist im Verlag Feliz Blochs Erben in Berlin erschienen. Mv Vurg-Sino. Bis SamStag wird der erstklassige Filmschlager „Die selbe Lilie" niit Billys Dov e .und Clive B r o o k »n der Hauptrolle vorgeführt. Äe Handlung ist den ungarischen OffizierSkreisin entnommen. Äe Handlung spannend, Gujet und Darstellung hervorragend. « Am Sonntag beginnt der englisch - deutsche Großfilm „Moulin Novge". . lwi>»'ki«o. Bis ein^ch^ießlch Ssnntug: „Dalberia Veih", Monumentalfilm mit der berühmten Maria C o r d a.tn. der Hauptrolle. Gin .Drama,^baS in .^rstel-.lung wie Handlung gleich he.r.yaxugknd ist und das sich jedermann ansehen sollte. Spott Swzer SußbÄIer l« Moilbor Nach einer längeren Pause gastiert kommenden Sonntag wiÄter eine Vrazer Fußballmannschaft in unserer Etadt un> zwar ist es der populäre Grazer „Sturm", welcher mit seiner kompletten ersten Mann-schoift gegen „R a p i d" ein VreundschaftS-spiel austrägt. ES erübrigt sich über die große Form der Grazer Fußbi^iler zu berichten, da doch bereits «lllgemein bekannt ist, idah Graz unstreitig den besten Amateur-fuhbÄlsport Oesterreichs darstellt. Auch wirkte der rege Spielverkehr der Vrazer Sportvereine mit den Wiener Liganlann-slj^ften fördernd auf ihre ständige Fovm-verbesserung ein, was sich vor allem in den glänzenden Siegen gege,i die besten, in- und ausländischen Gegner bemerkbar machte. So konnte inSbssonder „Sturm", die inter-essanteste Grazer Fußballmannschaft,. . in zahlreichen Gefechten Zeugnis seiner großen Klasse ablegen. Und so bedeutet daS sonntägige Gastspiel gegen „Rapid" auch . für unsere Fußballgemeinde wieder ein Ereignis, dies umso mehr, als in den letzten Tagen ein Strllistand auf allen SportpläKen unserer Stadt zu verzeichnen ist. Der'Austritt der Grazer Fußballer wird daher gewiß wieder Unsere zahlreichen Fußballinteressenten und Gönner vollzählig an der Kampfstätte versmmneln. Hermann, VoduSek, Dreml, Gaiser,. Burn-öorfer, FrangeS, Priniii«, Türk, Steiner, Re metiL, Fischer, Straub, Golinar' 2.' ^ie Re-servemannschast spielt um 15.^^Nhr, Mh-rend die Jugendmannschast um 8.30 Uhr an-zutreten^ hat. . . ? GK. Rapid (Ntherren). Freitag um Uhr Äespve>!^ng bel'MUajnc,'^ätLen^ va. Sonntag ZÄttspiel^ gegen em SzlÄatei^« tcani. Vollzähliges Erscheinen Psticht! : Besuch des iu^rnati^Rl^ Wotorrad-renne«» «« den „Srotzen Preitz von Oester, reich". Der hiesige Motoklub beteiligt sich Heuer korporativ am internationalen Motorradrennen um den „Großen Preis von Oc-sterreich", welches .am Sonntag, den.11. August aus dem Semmering zur Austragung ge langt. Tripthk und visumfreie Einreise wurden vom Oesterreichischen Konsükat bei^eitS ^willigt. Alle Teilnehmer an der Fahrt haben die Nummer des Motors, EvideNznüm-mer, Marke'des Fahrzeuges sowie die nötigen persönlichen ^ten anzugeben. Der Start erfolgt Samstag, den 10. August um 13 Uhr am Hauptplatz. : Tryiana.Paß.Motorradrennen. Wie wir in Erfahrung bringen, veranstaltet Heuer, und zwar mn 25. August der Makoklub Celje gemeinsam mit dciir Mokoklüb Maribor als einziges Bergrennen in JuMsiaWien das Zweite Trojana-Paß-Motorradrennen. Näheres bringen wir demnächst. ' : TenuiSmatch i« takavec. Diesen Sonntag gelangt in Q:kovex ein Tcnnismatch -^wi-schen den Tennissektionen des CK. Oakoccc und des Athletiksportklub^ aus Celje zur Erledigung. Dem Treffen wird in Kreisen der Sporti^t von öakl^ec bereits ein lebha^^r? Juteresse entgegengebracht. c. jtirchWeihfest i« Sveti««». An: Lonntag, den 4. d. vorÄktagS findet im bekannten Bergdorf Svetkna'bei Celje ein Kirchweihf-st mit Prozession statt. An diesem Tage Ivan« dern alljährlich zahlreiche Beinohner von Celje in das schön gelegene Bergdorf. : SG«. Maribor «ach eakovee. SSK. Maribor leistet einer Einladung nach Lako-vec Folge und wird kommenden Sonntag ge gen den dortigen Sportklub ein Freund-schaftSspiel bestreiten. Bekanntlich zählen die dortigen Fußballer zu den besten Mannschaften des Zagreber. Unterverbandes, dessen Proviilzmeisterscbaft sie bereits einige Jahre hindurch erringen konnten. : SS. Rapid tritt zu den sonntägig^ Wett spielen mit folgenden Mannschaften an: R e-serve : Hermann, Burian, Podsavettek, Alesch, Simmerl, Fuvkar, Türk, Golinar, Aipttstättcr. Zor^ini. Q'ardinka. Jugend: schlechter bewettet als am 1. Juni, sowohl sn Kanada als auch- in den Bereinigten Staaten. Vollswlilschaft Die eksten Melterntew fchädungm Das Internationale LandwirtschaftSinsti tut in Rom^ veröffentlicht soeben eine aus fuhrliche Statistik der ersten Ernteschä^un gen, die inl allgettleinen zeigen, daß die Ge treideernte in den wichtigsten ProduktionS staaten wesentlich geringer geschätzt wird als im Borjahr. Die ersten Ernteschätzungen be> stätigen, daß die Weizenernt« in Ungarn Rumänien und Bulgarien dielses Jahr emp. sindlich geringer ausgefallen ist als die Ern> te des Vorjahres und ungefähr dem Durch« sckinitt des vorhergehenden Jahrfünfts gleich kommen. Die Ursache dieser Äbnahn,e rjchrt teilweise aus der Verminderung der abgeernteten Weizenbaufläche her, die für die,drei Länder zusammen im Vergleich mit dem Vorjahr UMefähr 10 Prozent betrug. Eine reichlichere Ernte als die magere Ernte, von 1923 wird aus Spanien gemeldet, ohne jedoch den vollen Durchschnittsertrag des vorhergehenden Jahrfünfts zu erreic^n. Die allgemeinen Nachrichten über den Saatenstand zeigen für Europa, als Ganzes betrach tet, daß die Ernte reichlich ausfallen wird, jedoch infolge der weniger,günstigen Erträge in den Donauländern nicht an diejenige des Vorjahres heranreicht. Me Ernte'äüssi6)ten in Kanada und den Bereinigten Staaten'ha-hen sich empfindlich verschlechtert. Die Ernteschätzung von Winterweizen in den Vereinig ten Staaten ist gegenüber der Junischätzung ein wenig verringert worden. Anfang Juli erwartet man jedoch ^och eine^ etwas höhere Ernte als im Vorjahre. Dahingegen hat der Sommerweizen infolge des Rogen mangels beträchtlichen Schaden''erlitten - und: am 1. Juli ' wurde der Staatenstand bedeutend Ms Iüaerkaue Gäste im Swrftbauft Von Gertrade Schirmacher. Auf einer al^en Kastanie vor meinem Fenster sitzt Hug'in, der Kolkrabe, und macht iln ersten- Fcj^ruarsonnenschein Lv-.^chstu-dlen, und Während ich seinem drolligen ^Geplauder. lauslZ^, saßen sie mir w:eder alle ein, unsere wilden Lieblinge, die in den acht Jahren unseres ost^reußischen Ausenthaltes durch unser Heim hüpsten, flatterten und liefen, und von denen ich hier erzählen will. Wie es kam, iveißUch eigenlich auch nicht, Tatsache aber »var> daß im Umkreis von Meilen um unser Haus alle aus dem Nest gefallenen Vögel und alle kleinen Vierfüßler, die ihre Mutter verloren hatten, zu uns gebracht wurden. Da hatten wir denn nianch mal die reinste Menagerie beisammen, aber die kleinen Wildlinge wußten sich tmn?er sehr bald einzuschmeicheln. Um gleich mit. dem letzten unserer noch aus ^Ostpreußen stammenden Lieblinge anzu« .sangen, so war Hugins, deS Kolkraben, Heimat ein Revier an der Memel und d.cr Horst, in dem er das Licht der Welt^^r-blickte, stand in einer hohen Kiefer und war nach meinen Begriffen für einen so grossen Vogel auffallend k^ein. Ein Förster halte zwei der kleinen Raben ausgenommen und den einen von ihnen überließ er freundlicherweise uns. Es war kurz vor unserer Ue-bersievlung in die Grenzmark und so nahmen wir Hugin mit' hieher. Abet dem Raben gefiel sein neuer Wvhnort gar nicht und/r ^si^loß, sogleich nach Ostpreußen zurü^zu-kehren.. Da er in einem'nur mit Draht vergitterten Korbe gereist war, hatte er sich den W^g vom. Bahnhof zum Gehöft genait "einprägen können und das kluge Tier hüpfte die 3.3 Kilometer bis zur Station, mußte aber dort zu seinem Leidwesen die Erfahrung machen, daß ihm keine Fahrkarte eingehändigt wurde, sondern man nahm ihn fest und brachte ihn zu uns zurück. Noch drei mal unternahm Hugin Fluchtversuche auf demselben Wege, ivobei bemerkenswert ist, daß die drei von unserem Hof. ausgehendLn breiten Straßen nicht zum Bahnhof führen, sondern der Weg dörthin erst etwa 100 Meter von einet derselben abzweigt, und immer wieder schlug der Vogel den richtiz^en Weg ein. Niin'hat sich'der Rabe in sein Schicksal gesunden ^ind betrachtet die Kastanie am Haus als sein Heim und seine Welt. Dort hoctt er und'plaudert, wobei er bisher deutlich nur „Hugo" und' ,'gnäd:!^e Frau" gesagt hat. Wenn man aber bedenN, daß Hugin erst zwri Jahre alt ist und doch Aussicht hat, es auf einige hundert Jahre zu bringen,'so darf man wohl hoffen, daß cr, ivenn er im Besitz unserer Urenkel» sein wird, fließend deutsch sprechen kann. — Reizend macht der'Rabe die Tierftilmnen .Hofes nach, er bellt wie ein Hund, gurrt wie die Tauben, .ruft wie die Gänse und. ahmt täuschend die Pfauen nach. Aber schlimm 'ist's, wenn er nicht Plaudert; er ist darin wie die Kinder: hört' man sie nicht,- so machen sie Dummheiten. So fanden wir diinn Hugin im vorigen Jahre damit beschäftigt, jedem aus der Erde kommenden Spargel den Kopf abzubeißen und ihn fein säuberlich, re-ben die geköpfte Stange. z^l. legen. Empört vertrieben wir ihn, aber der Tatendrang des Raben ruhte nicht. Er suchte sich einen besonders edlen Apfelbaum aus und. begann die BbütSn abzupflücken,^ die er., dann . in. Reihen nebeneinander auf. die Erde, legte Darauf wurde er endgültig aus dem Garren vertrie^n und suchte n>un auf dem Hofe Abenteuer. Bald lptte er entdeckt, daß.eine Pute im Freien legte, und der lgistete.-er nun Gesellschaft, indem er sich auf einen Z^veig über ihr setzte. Erhob sich nach vollbrachtem Werk die Pute, .so sprang :nein Hugin ins Nest, hackte daS Ei auf und trank es behaglich aus. Auch ich hätte die Eier gern gehabt, ivejl ich sie hier, zum ^Brüt^i brauchte, aber da ich doch nicht Zeit hat!?, mich neben die Pute zu se^en, so kam mir der Rabe meist zuvor. Den Winter hat. Hugin sehr ruhig verbracht und kaum je selnsn Baun, verlassen, aber mit jedem wärmeren Tage wird er nun inunterer ünd unternehmungslustiger, und ich bin neugierig, auf was für-Ideen.er in diesenl Sommer verfallen wird. — Aufier Hugin begleitete.uns noch eine Saatgans „Acka" hierher, da sie aber Spaß darmi fand, die eben von mir gesetzten Gemüsepflänzchen wieder auszuziehen und AU verspeisen, wurde sie nach !)st-Preußen zurückgeschickt. Wir hatten sch^n einmal eine Saatgans, die leider ein unrühmliches Ende fand, indem der Teckel sie aus der Schar der zahmen Gänse, mit denen sie ging und denen der Hund natürlich nie was tat, herausfand und totbiß. Der (^rundskck unserer Menagerie, wür^ seinerzeit durch ein Eichhörnchen' gelegt. Unser' kleiner Junge sagte, als er d^as Tierchen zum'ersten Male sah: „Aber Vater, das ist doch kein Eichhörnchen, das ist doch ein Hase!" Nun, die zoologischen Kenntnisse des Zweijährigen waren noch nicht bedeutend, es war wirklich ciw Eichhörnchen, aber, den Namen „Hase" hatte es nun weg. Hase führte in der Veranda ein beschauliches Dasein und wurde ganz zahm. Ms wir ihn im-.Früh jähr freiließen, zog or zwar sofort aus. sei-n^ Schlafplatz in der Veranda in eine hohle Linde um, aber er stellte sich jeden Morgen .zum. Frühstück im Efjzimmer ein, um seine Lieblingsnahrung, eine Marmelvde-schni^te,.in Empfang zu nehmen. Darauf^ bezog ein kleiner Nager, ein. niedliches Hasel« mältscheii, ein leeres Aquarium. „Modestck", .wie es wegen seiner großen Bescheidenl^eit allgemein genannt wurde, erhielt ein Häuschen im Schweizer Stil mit ringsumlaufen-der Galerie,, von der eine Strickleiter.auf den Boden des Aquariums herabhing. .Da kletterte das kleine Tier herum oder «cS sprang auf die Aeste, die die Mitte des Käfigs einnahmen, und tonnte auf deren äußersten Spi^n balancieren. Im Winter wurde Modesta in ein mit Watte gepolstertes Blechkästchen gelegt und in ein ungeheiztes .Zimmer gestellt, dort schlief sie behagll5i bis zum Frühjahr. Da es uns nicht gelang!, ihr einen Gefährten zu verschaffen, setzten wir das Haselmäusclien an der Stelle, wo es gefunden wurde, wieder aus. Das Gegenteil von 'unsi?rer bescheidenen Modesta war ein junger Schreiadler, Äer in einem Sommer unser Gast war. Er -hüpfte und'flatterte anl Morgen von seinen, Schlafplatz in der Scheune bis zu einem ?lckerwa, gen, sprang auf dessen Deichsel und machte durch unaufhörliches Geschrei seinem Nainen alle Ehre. Still wcir er nur, wenn es was hinabzuschlingen gab, und die ganze Familie war ständig auf der Suche nach Fröschen, Fischen und sogar Regenwiirmern, um 'dadurch ivenigstenä Minuten' Ruhe erkäii-'fen. ^Fortsetzung-folgt)^ Witz und Humor Abgewinkt. „Hättest du etwas dagegen, Greti, wenn ich mit'dir spiele?" — „Gerne, Fritze du kannst mein (^auffeur sein, der gerade Ausgang chat." - Zlber bitte, es eilt nicht. Stimme ciin Telephon: „Hallo, Her? Doktor, lneine Frau hat sich den-,Kiefer ausgerenkt, Sie kann, nicht sprechen und nicht effen.'Wenn Sie,im Lause der Woche vorbeikommen, wollen Sie mal nack> i'br sehen?" Verschnappt. Ein Zchauspielev. hatte einen vertrottelten Lebemann darzustellen. Der Regisseur war höchst. unzufrieden mit ihn: auf der'Probe und schrie ihn an: „Jetzt proben Sie, schon das sechste Mal unter meiner Leitung und haben immer noch keine Ahnung, wie-sich so ein Trottel eigentlich benimmt/ ZetNMfl- NlinMK M V Sa'mZkast, 5/n Uvut« z»w»t»», 3. üwsse» «uzxeMrt von 6er Kipell« der Lisenb»kn-»nxe5tellten un6 )t bestemeesoriit. Kein?rel»»utsckl«s^ — »mreickenvesuek dttten l. 1001S Kleiner ^nieiqer Derfchleden« Par'Eafü — Konzert« Erstklas« ligeZ Quartett spielt bei jeder Witteninq. IM? Hotel-Restaurant u. Vas^ kann in neuem. modern?m (»l'täude des Badez Kraplnske Toplice, qcl^enüber dem KurshuiS, etrge .richtet werden. Best« Posiiion, sichere Prosperität, geöffnet im Sommer und Winter. c»iinstiqer Met^zinZ. nötiqenf. Hilfe vcn» seilen des Hauseigentümers, wird per sofort oder nack, Vereinbarung vermietet. Reflektiert wird auf Fachmann, Slowenen. Cchriftl. Anfragen an !^urlo« vi6. Zaqreb, Prila^^ ki. 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Xmktlnfte >ller ^it. sovle >1e»»e>u»veiie vinir bö'--») erdiltiick bei 1e»»ed»U8. unö del den ewenimillcden Vertietunxen in I^irtdvs? I^i!i»le der I«»ciier Xre«jitv»nlc, i^ste juxosl. Irtn»port»^. Q. 5ckenli«r Sc Co.. l^eljilc» cesta IS. unä lui-k« prometa» ivr» » ^iialldorsko c)dlsst. 9383 WortUod! Virvktor 8t>l»ll0 VLILl.^ velä» Nodickitt »o zt»ridor.