A.223. Freitag, 30. Scptcmlm Ik!j2. III. IllhlMg. Aibacher Zeitung. »a,.,,jHbri» f>, ,s.. halbjährlg fi, 7 K0. I« «omptoir: ""Ä»!e«,e ^« . ^ st ,5'"' ss"r bis Z»stclln»8 in« Hau« »nnzjährig st, t. - I»srr»l«»«,e»ür: ssill ^^^^^l^z>, 4 Znlen 85 lr.. «löherr per Zsil, . <>, --------------.------------------ Ü^lenten ^ !' ^andespräsident hat den Ingenienr-pllberj „.Stadtban Amtes in Laibach Julius Klllin <>. " ^"'Ndjuncten für den Staatsbaudienst Eigenschaft ernannt. Nichtamtlicher Weil. ^ Santcustands- «ud Erntebcricht. ^e und V3 ^'tte Angnst eingetretene abnorme "s> ersw"5"'heit hielt gcranme Zeit an, nnd erst ,^cin""fttember-Woche stellten sich. ziemlich heftigen Temperatursturze bc-?"llmder,. °." "'nder starte Niederschlage, in den ^ °" die ,m. ^^ Schneefällc ein. welche der Vege« ^n der ^? "ltbehrtc Feuchtigkeit brachten und die V"nbaiw5 n "^ bocken gerathenen Arbeiten des V", und ^"'"" in Flnss brachten. Nnr aus ^^^^......„„," m..f^„„ ^^^.^ klagen über ganz unzureichende.Niederschläge nnd fortdauernde Erschwerung der Feldbestellung vor, welch letztere in mauchen Gegenden überhaupt noch gar nicht in Angriff ge-^ nommen werden konnte. In den Alpenländern war der mit den Niederschlagen zu Veginn des Monates September eingetretene Temperatursturz eiu so bedeutender, dass wegen der stattgehabten Schneefälle theilweise ein vorzeitiger Abtrieb des Weidcviehcs von den Alpen erfolgte. In der zweiten Hälfte des September herrschte fast allgemein wieder warmes Wetter, unter dessen Gunst sich die Herbstsaat, so weit sie bereits aus-> gefnhrt werden konnte, in günstiger Weise entwickelte; i nnr bezüglich der Rapssaatcn liegen häufigere Magen l nber schütteres Auflaufen vor. Die noch restliche, durch die geschilderte Witterung im allgemeinen sehr begünstigte Getreide-Ernte konnte bis zum 22. September allcrwärts in befriedigender Weise zum Abschlüsse gelangen; es liegen nnr darüber Klagen vor, dass vielfach infolge der Hitze ein erheb- ^ licher Ausfall an Körnern auf dem Felde eintrat. Unter ,den Cerealien ergab der Quantität nach im Durchschnitte der Roggen eine mittlere, der Hafer jedoch eine das normale Mittelmaß nicht erreichende Ernte, während die Gerste und insbesondere der Weizen eine dasselbe übersteigende Fechsung lieferten. Bei allen vier erwähnten Getreide-Arten war die Qualität des heurigen Productes eine befriedigende, nnd es wird insbesondere jene des Weizens und der Gerste als eine theilweisc vorzügliche gelobt. Ueber die Verschiedenheit der Erntercsultate in den einzelnen Ländern enthielt schon der letzte Erntebericht nähere Mittheilungen; dieselben erscheinen auch durch die seither bekannt gewordenen Ernte-Ergebnisse bestätigt. Der Mais hat sich infolge der zu Beginn dieses Monates eingetretenen Niederschlage sehr erholt; in vielen Gegenden wurde bereits mit der Einbringung desselben begonnen. An einigen Orten Steiermarks und Krams hat wohl der Maiszünslcr und in Tirol der Rost dem Mais erheblicheren Schaden zngefügt. Nichtsdestoweniger lanten die Berichte über den Stand dieser Frucht, beziehuugsweise über die bereits erzielten Ernten, weitans überwiegend günstig. Der Buchweizen hat durch die heiße und trockene Witterung des hcnrigen Sommers in den meisten Lagen ziemlich gelitten und bisher nur ungleichmäßige Ernten ergeben. Der als zweite Frucht angebaute Buchweizen zeigt im allgemeinen einen befriedigenderen Körneransatz als der bereits geerntcte und verspricht einen ungleich besseren Ertrag. Die Fcchsung von Grummet ergab überwiegend ungünstige Ergebnisse, nachdem die Trockenheit den Nachwuchs auf den Kleefeldern uud Wiesen sehr be-eiuträchtigt hatte. Befriedigende Nachrichten liegen nur thcilweise aus Ober- und Niederöstrrreich und einigen Alpenländern vor. während dieselbe in den anderen Ländern fast ausnahmslos als eine «spärliche» und mitunter geradezu «schlechte» bezeichnet wird, daher auch hie und da schon Klagen über eingetretene Futternoth laut werden. Die schlechte Entwicklung der Kleefelder nnd Wiesen bildete vielfach den Anlajs, von dem zweiten Schnitte derfelben ganz abzusehen und den bescheidenen Nachwuchs abweiden zu lassen. Der Stoppel« klee hat, so weit er sich infolge der eingetretenen Niederschläge erholen konnte, einen befriedigenden, in vielen Gegenden jedoch noch einen sehr schwachen Stand. Ueber die bisherigen Ergebnisse der Kartoffel-Ernte liegen divergierende Berichte vor. In vielen derselben wird darüber a/klagt. dass die Knollen klein geblieben sind; anch liegen häufige Mittheilungen über Beschädigungen durch Engerlinge und die l^6l'nno5s)0iÄ inl6,>,lul,5 vor; immerhin kann das Erträgnis durchschnittlich als ein «schwach mittleres» bezeichnet werden und dürfte allgemein in qualitativer Beziehung besser entsprechen als in quantitativer. Die theilweise bereits zur Aushebung gelangenden Zucker- und Futterrüben, welche durch die anhaltende Trockenheit schon empfindlich ge« litten haben und deren Wachsthum im Monate August in vielen Lagen nahezu ganz stockte, erholten sich einigermaßen nach den eingetretenen Niederschlägen; doch dürfte die Ernte in quantitativer Beziehung im Durchschnitte erheblich unter dem Mittel bleiben. Der Zuckergehalt der Zuckerrüben, welcher vor Eintritt der Niederschlage ein ziemlich hoher war, ist seither in vielen Gegenden erheblich zurückgegangen. Das Kraut zeigt fast allenthalben nur einen schwachen Stand, hat an vielen Orten empfindlich durch Raupenfraß gelitten und verspricht im allgemeinen nur einen schwachen Ertrag. Die Hopfenfechsung ergab, so weit die wenigen hierüber eingelangten Berichte ersehen lassen, ein quantitativ zwischen «schwach mittet» und «mittelgut» schwankendes, in qualitativer Beziehung aber befriedigendes, theilweise sehr gutes Ergebnis. Die Reife der Trauben ist infolge der warmen Witterung heuer sehr vorgeschritten; in »Süd-Tirol sind beispielsweise die frühen Sorten bereits gelesen. Die Wein« lese verspricht hener insofern eine qualitätsvolle zu wer« den, als fast alle Sorten gegenüber dem Vorjahre einen höheren Zuckergehalt zeigen Quantitativ dürfte dieselbe jedoch in vielen Weingegenden minder befriedigen, nachdem die übergroße Hitze des heurigen Sommers Feuilleton. V"" Wer 3^"'" """t die Natur ihr reiches de? «^aben ..." Erde und ladet uns ein, ihre Herr. ^'>. de/?A^ Das frische Frühlingsgrün H?/ der '„.^ . l'che Blumenflor crfrent nnser V'sang?'°ubte Wald lockt uns mit munterem ft2. "zähl" '«?' grünen Hallen, die mnrmelnde bl,?h ihr «"^unverstandene Weisen' und spendet K". so s^n"5'""k, und wenn wir rings mnher-' V freut "' ""e jedes Geschöpf sich seines ^ ttiF"Iegen mnnter singend durch die äther- b°i>^' bunle ^ "° "°^t Honigseim von den 5t1 lich m 5K"""erlinge und schillernde Käser Sonnenlichte, alles athmet ^>, ^sch cina^" b"ser offenen Freudentafel ist allen Zeltes und immer. ^en^ ^°rn 'm'c^!,^ ""'ge Natur versenkt, wi:d ^Un^nuss s^eV7^icher Frende in ihr entdecken, ""^'" "ler G.^"e "hebt nnd stärkt; sie ist die ""d Unglücklichen, sie rnft ^ flieht w r '^^ H^' "nd werihre Sprache ^k"le auf."".')" liebetrauteu Worte nicht in ?"""!!' der ist gewiss ein ^GenM ,?' den" er entbehrt einen der ^ uns bes^ 'Elchen die allgütige Hand des Neben der ewig wirkenden Natur schafft der nimmermüde Menschengeist tausendfache Genüsse. Die wildesten Völker erfreuen sich an Spiel nnd Tanz und Musik — letztere freilich nur iu primitivster Weise — in den ältesten Zeiten ergötzte man sich an Festlichkeiten, und mit der höher entwickelten Cultur werden alle Genüsse verfeinert uud neue in zahlloser Menge geschaffen. Aus der antiken Bühne der Griechen nnd Römer, ans dem Hanswnrsttheater nnd dem Passions-spiele des Mittclalters entwickelte sich das moderne Theater; wie viele Spiele wurden vom rohen Würfelspiele bis zum heutigcu Schach- und Whistspiele mit all seinen feinen Nuancen erfunden! Wie viel Genüsse hat die Mode hervorgernfen und verworfen, und manches, woran wir nns hente erfreuen, werden Ge schlechter künftiger Jahrhunderte belächeln. Jeder Sport hat seine Anhänger und was den einen ergötzt, langweilt den andern; dieser fährt mit dem Älitzzng der französischen Hanptstadt zn. jener zieht mit dem Schubkarren nach der Stadt des Eifstlthnrmes; ein dritter gelangt zn Fnße, ein vierter mittels Zweirades in das moderne Babel. (Umcun ü «on 8"''»». In nnserer Zeit gibt sich ein großes Bedürfnis nach Zerstrennng kund. Die Großstädte bieten ucin verwöhnten Bewohner eine Fülle ^,v> Genüssen jcder Art; obwohl die Thätigkeit hier anstrengender ist als in Pro-vinzstädtcn — somit der Krästcverbrauch anch ein grö ßercr — so bedarf' der Großstädter nach vollendeter Arbeit weniger Rnhe. als der Zerstreuung ""d des Vergnügens. Arbeit und Genuss in gesteigertem Matze aber führen leicht eine Abspannung der Nerven herbei. In der Großstadt, deren höhergehende geistige Strömung bedentende Geistesgabcn fördert, ist schon manches hoffnnngsvolle Talent im Rausche der Vergnügungen untergegangen. Mit dem Gcnnssc müssen wir so vorsichtig sein wie mit manchen Heilmitteln, die. in größerer Quantität genommen, schädlich wirken. Der Morphiomane kann des Narcoticums, der Zerstreuunas-süchtige nicht des Vergnügens enthH^ss^Der con< tinuierliche Gennss von Morvn'.,, ^ unserer physischen Constitution gefährlich^'"oas unaufhörliche Jagen nach Vergnügen lähm.<. Unsere Seelenkräfte. Die Zechruungssucht gleicht einem Moloch, dem oft das Lieble und Beste, Ehre. Wohlstand. Familien-alnck geopfert wird; nnd wenn der in raffm,erten Ge- fei.-en Selbstnwld Wie viele Frauen quälen chre M^ n.r wie "tt e junqe Mädchen und lunge Manner Sorge und Verdruss um emes M 3 äen Verqnüaens willen. Und ist dieses auch des N7we^ dem es erkaust wird? Jean Paul bat recht, wenn er sagt: «Dle Probe emes Genusses ist seine Erinnerung: heitere Freuden, muntere Conversation, ein witziger, unterhaltender Abend ist bald vergessen, aber, wo das Herz genossen und es sich einen Moment selig gesuhlt — ^cl's mit, jemandem vder allem, in Wehmntb. oder Frende --, da bleibt d'.e Lillibacher Zeilung Nr. 223 1928 30. September l^. in einzelnen Lagen von Nachtheil war, ferner Insecten sowie die Pcronospora vielfach schädlich auftraten nnd überdies viele Weingarten durch Hagelschläge empfind' lich betroffen wnrden. Mit Ausnahme von Dalmatian nnd einigen Theilen von Süd-Tirol, von wo günstige Berichte vorliegen, dürfte die diesjährige Weinlese ein quantitativ nur mittleres, theilweise aber auch erheblich geringeres Erträgnis ergeben. Die Nachrichten über die Obsternte lauten fast durchwegs ungünstig. Lediglich an Zwetschken nnd hie und da auch an Nüssen wurden bisher mehr oder minder befriedigende Ernten gewonnen, während bei den übrigen Sortcn, insbesondere Aevfeln und Airnen, fast allerwärts nur ein unbefriedigendes Ernte-Ergebnis, beziehnngsweise eine Fehlernte in Nnssicht sieht. politische Nederlicht. (Der böhmische Landtag) wurde vertagt, nachdrm die Jungczechen ihren Adressantrag und die Alterchen einen Antrag, betreffend die sprachliche Gleichberechtigung bei den öffentlichen Aemtern in Böhmen, eingebracht hatten. Beide Anträge gelangen erst in der Nachsession zur ersteu Lesung. (Der gali zische Landtag) hat den auf die Conversion der galizischen Grundentlastungsschuld bezuglichen Antrag, in welchem bestimmt wird, dass im Falle der Undurchführbarkeit der Conversion eine vierprocentige kurzfällige Anleihe per 1,459.000 fl. zur Deckung des Deficits aufgenommen werde, angenommen. Hierauf wurde der Landtag vertagt. (Vertrauensmänner - Versammlun g.) Nach der «Politik» sollen die Verhandlungen über das Project einer Versammlung der Abgeordneten der staatsrechtlichen Parteien aus allen Ländern der böhmischen Krone dahin geführt haben, dafs vorerst nur Vertrauensmänner zusammentreten, und von den Berathungen derselben werde es abhängen, ob es zu einer Versammlung aller staatsrechtlichen ''Abgeordneten ans diesen Ländern kommen werde. (Ans dem ruthenischen Lager.) Der jungrutheuische Club hat sich bereits uach der im gemeinsamen Ruthenenclub erfolgten Secession selbständig constituiert. Zum Vorsitzenden wurde Abgeordneter Romanczuk, zu desseu Stellvertreter I'. Siczynski gewählt. Der Club wird in seinem Organe, dem «Dilo», eine Erklärung veröffentlichen, in welcher auf die Nothwendigkeit der Selbstäudigkeit der ruthonischen Nationalität Nachdruck gelegt uud das Zusammengehen mit den die russische Stammcsgemeiuschaft allzu sehr betonenden Altrntheuen als unmöglich bezeichnet wird. (Aus Böhmen.) In der am 2-j. d. M. abgehaltenen Eitzuug des Clubs der deutscheu Landtags-abgeordneteu in Böhmen wurden die auf die Partei-Organisation bezüglichen Anträge genehmigt nnd eine Resolution angenommen, 'in welcher der Club erklärt, dass er an den Wicuer Vereinbarungen, als einer gesunden Grundlage für die Herstellung des öffentlichen Friedens nnd für den Schutz der Nationalitäten, nach wie vor festhalte nud daran die bestimmte Erwartnng luüpft, dass die Regierung in Erfüllung ihrer durch das Ausgleichsprotokoll und die Justil.ministerial-Ver-mdnung vom 3. Februar 1890 überuommeneu Verpflichtung, die Arbeiten der nationalen Abgrenzung der Bezirke womöglich im Lanfc dieses Jahres zum Abschluss bringe, damit sämmtliche Vorlagen dem Landtage in dessen Nachsession zugehen können. Angesichts der nunmehr wieder erhobenen Ansprüche anf eil, selbstständiges böhmisches Staatsrecht spricht der Clnb mit allem Nachdruck aus, dass er unverbrüchlich festhalte an der Einheit des österreichischen Staates nnd an dessen Verfafsnng sowie an der nationale!, Zusammengehörigkeit aller Deutschen Oesterreichs. (Unser Botschafter in Berlin.) Die Berliner ^ Kreuz-Zeitung > schreibt: Graf Szechenyi wird nur noch hicher zurückkehren, um sein Abberu-fuugsschreibeu zu überreichen, was im Laufe des nächsten Monats ges chen wird. Sein Nachfolger, Ladis-laus von SzögyenyMarich, gilt seit langen» als l»^'-50,1^ F!-:,!:l der hiesigen höchsten Kreise, weshalb die übliche Anfrage, ob er genehm fei, gewissermaßen nnr als eine Formalität betrachtet werden kann. Er wurde vom Kaiser Wilhelm wiederholt besonders ausgezeichnet, so vor zwei Jahren während der Anwesenheit des Kaisers in Wien mit dem Großkreuz des preußischen Rothen Adler-Ordens in Brillanten. (Die französischen Noyalisten.) Bei eiuem Bankett in Montanban hielt Graf o'Haussouville als Vertreter des Grafeu vou Paris eiue Rede, iu welcher er die vou dieser Seite schon mehrfach ent-wickelteu Ansichten über die Iulerventiou des Papstes zuguusteu der Republik wiederholte. Graf d'Haussonville sagte, in religiösen Dingen werden die Royalisten stets die kirchliche Autorität der Curie anerkennen; in politischen Dingen beharren dieselben jedoch wie bisher in achtungsvollem Widerstände gegen die vom Papste anempfohlene Richtuug. (Das Gefecht bei Dogba.) Zu der Nachricht, dass mau auf dem Schlachtfelde vou Dogba Gewehre deutschen Fabrikates gesunden habe, bemerkt der «Temps», dass die französische Regierung wegen dieser Kriegscontrebande bereits früher bei der deutschen Regierung Schritte gethan habe. Die lchlere versprach auch, diesen Handel zu verbieten, aber die deutschen Händler hätten sich dadurch nicht hindern lassen, die Dahomiten mit Waffen zu versehen. (Eine üverfallene Parteikonferenz.) Vorgestern überfielen bewaffnete Männer die liberale Parteicouferenz in einer Vorstadt Belgrads. Als die Gendarmen dieselben verhafteten, da entpuppten sich die Attentäter als verkleidete Gemeind^panduren mit ihrem Commandanten an der Spitze. Beim Verhör gestanden sie, dass sie vom Bürgermeister, der eiu Radicaler ist, hiezu beauftragt waren. Der Fall erregt peinliches Aufsehen. (Der Minister für Irland,) IohnMorlcy, theilte dem Abgeordneten Justin Mac Earthy mit, die Negierung habe beschlossen, eine Commission einzusetzen, welche die Angelegenheit der vertriebenen Pächter studieren und über die Mittel berichten soll, durch welche den Pächtern am besten zu ihren Pachtgütern wieder verholfen werden könne. (Frankreich und Marokko.) Nach einer Depesche aus Tanger hat die französische Gesandtschaft, welche mit Marokko über einen neuen Handelsvertrag unterhandeln sollte, bei ihrer Ankunft in Alkazar-Kebir eine sehr unfreundliche Aufuahme gefunden, weshalb die Weiterreise nach Fez aufgegeben werdeu dürfte. (In Spanien) hat das Ministerium bei den am 21. d. M. vollzogenen Wahlen für die Provinzial-räthe den Sieg davongetragen. Trotz der Anstrengungen der Oppositionsparteien gelang es diesen doch nicht, anch nnr einen nennenswerten Erfolg zu erzielen, da mehr als 500 Candidate« der Regierungspartei gewählt worden sind. (Dasfran^ösischeParla.ncnl^ ^. October soll die neue nnd zugleich letzte A>'^' -. französischen Parlaments eröffnet wcrdcn. D>c ^ ^ ordnung ist eine so reichhaltige, dass von ,'bt v>» ,. August IW'j unmöglich alle vorliegenden G'stpiw erledigt werden können. TtMslleuilMcll. Se. Majestät der Kaiser Wben. w"^ .Salzburger Zeitung, meldet, den f"in'i!l'gc" ^.^ wehren in Eigenheim und Rauris zur '^!' ^j von Löschgeräthschafleu je 100 fl. zu sp"^" ^ — (N eue M ü n z e n.) Das Wiener H">^""" cnnl wird in zwei bis drei Wochen mit den Mi ^ gungeu der neuen Münzen beginnen. Den ^ <^„, die Ausprägung eines Thriles der Nickelmunz'" ^ Die Probeprägnngen der Zwanzig Hellerstiicke M" ^ reits in den letzten Tagen vorgenommen; ^'«^„,O gaben ein zufriedenstellendes Ncsnltat, und bas^,^ dieser Geldstücke ist namcntlich in heraldischer ^ ^ als gelungen zn bezeichnen. Mit den PräaMp' ^< herein Umfange wird mau etwa Mitte October _, fang „lachen. ' Aald darauf werden die P"beP"^^ der Goldmünzen erfolgen. Die Stanzen fnr d»? ^' ^, Kronenstncle, welche znnächst znr Ausprägung 3 ^,„ sollen, sind bereits vollendet, und gcgenN'ätt'g > ^ Mnnzamte an der Herstellung der Matrizen mW ^ ^ gearbeitet. Wenn diese Vorbereitungen abgesclM ^ werden, was gleichfalls Mitte October b" « ^, dürfte, wird man die ersten Probcmnnzen in lV ^ stellen, und noch vor Ende des folgenden Mo"°l ^ die Wiener Münze mit der Ausprägung der " ,^l Kroncnstncke beginnen^ Endlich soll heuer "^^„n," Prägung der neuen lHilbcrmünzen begonnen we ^ die neue Münzeinheit der Kronenwährung ^ „ ,„a t^ — so früh als möglich herzustellen. Die ^" 5^,! neuen Vronzemünzen dürfte erst in einem etwas iv Zeitpunkte in Angriff genommen werden. ^.„„s^ — (Ein Minister unter 'UeberwaÄ' ^j Vor einigen Tagen traf Minister Ritter von ö« ^ um 6 Uhr früh aus Galizicn in Wicn ein, veri» u ^ sofort in seine Wohnung und begab sich M'.^"^^ halbe Stnndc später wurde er von seinem ^'"" <^„z i,> Mittheilung geweckt, ci„ Herr «Me Sc>. ^ ^,„lc einer amtlichen Angelegenheit sofort sprechen. M " ^ch wurde vorgeführt und legitimierte sich als Arzt, ^ Vorschrift die Pflicht obliege, den aus K"la" " Hcc qetrhrten Minister fünf Tage lang zu "berwlM „ ^ Minister silgte sich selbstverständlich Untersuchnng, worauf er die beruhigende VerslH hielt, dass er nicht choleralrant sei. ^ir H^ — (Die Cholera in Hamburg" B> bürg wird osficiell eine statistische Uebcrs'ch < ' MlB Erkrankungen und Sterbefälle an Cholera " A»,cM Hicnach waren vom 20. August bis 24- ^y ^ 17.145 Personen an der Cholera erkrankt, '^e" starben. Auf die fünf Wochen entfallen bczw- ° ^3!?, 3773. 6378. 3305, 23!)s! und 1233 Erkranm, 3011, 1550, l123 und 53« Stcrbesällc. ^r '" — (Eine Preisausschreibun g 1 ^^ b<' Görz vcrftorbene Gutsbesitzer Dr. Levi. e,n" ^> dentcndsten Weinproducenten Oesterreichs, .".«yM^' Jahre,, seine einzige Tochter infolge D'phthcl'l' ^^^P hat, wie man aus Trieft telegraphiert, Ml ^^H ein Legat von 30.000 fl. für denjenigen Mzt^,^ Eliuucrnng und man kann in ihr allein stundenlang schwelgen.» Die Genüsse, die die Welt uns bntet, müsseu wir wie Blumen brtrachteu, die rasch verwelken — wir dürfen sie pflücken, wenn sie auf nnseren Wegen blühen, wenn wir sie erreichen tonnen, ohne unsere Pflichten zn verletzen oder zu vernachlässigen. Zerstremmgeu, mäßig genossen, würzen das Leben. Wenn wir zuweilen den Staub u^'.' Alltagskleide schütteln, uns in eine fremde Welt versenken,^uucu Eindrücken uns hingeben, um der Sorgen, die uns bedrückn, zu vergessen nnd unsere Spannkrast zn schonen, wen.v wir weise und mäßig genießen, werden wir auch cimn wohlthätigen Einfluss auf nnsereu Geist und unser Gelnüth empfinden. Wer seine Kräfte aufbringt, bedarf w-r Rnhe nnd der Erholung; ein andauernd gespannter Bo^en verliert auch seine Kraft. Es gibt Menschen, die nicht recht geuusifähig siud. Sie sind stets unzufrieden mit dem, was sle besitzen imd hafchen immer nach dem Entfernten, Unerreichbaren; sie verbittern sich jede Freude, indem sie met pessimistischem Scharfblick den leisesten Schatten entdecken, der diese trübt. Jeder Geuuss verliert aber an seinem Werte, wenn wir die kleinen Unannehmlichkeiten, durch welche wir ihn erreichen, zu hoch anschlagen. Zum wahreu Genuss gehört die Empfänglichkeit. Was nützt der Erntesegeu, wenu wir ihn nicht zn sammeln verstehen? Es gibt anch eine Kunst des Gcmchcus. einen Weg zur Freude, den maucher selbst Vndet, aus den .jobnch eiu anderer geleitet werden muss. In jedes Menschen Seele liegt verborgen ein edler Keim; wird er durch warme Souueustrahlcn nicht geweckt, so verkümmert er. Weil uuu jedes lebende Geschöpf der Freude zustrebt, so ist es eine schöne Aufgabe der Erziehuug, dieses Bedürfnis zu veredeln. Schon in der Wiege ergläuzeu des Kiudes Allgen, wenn Mutterliebe ihm ein buntes Spielzeug reicht, seiue haschenden Händchen, sein lallender Mund verrathen die Freude, die die kleine Brust bewegt. Und diese Freude au Kleinigkeiten soll die liebende Mutter dem Kiude erhalten, auch weuu es heranwächst. Aber unvernünftige Zärtlichkeit vou Eltern uud Verwandten überhäuft das Kind oft mit einer Fülle von Spiel-sacheu, es hat keiue Zeit, sich mit einem Gegenstände länger zu beschäftigen, weil ihm immer wieder ein neuer geboteu wird. Durch deu großeu Wechsel vou Spiel-sachen aber wird eiue Flüchtigkeit in des Kindes Gemüth hervorgerufen, die sich später bei seinen ersten Pflichten recht peinlich fühlbar machr. Nicht luxuriöse Puppentrousscaux, nicht kostbare Spielsachen, nicht'solche. die geschont werden müsseu, werden dem Kinde die 'größte Freude bereiten; die liebgeioordcue Puppe, das c/^-rne Pferdchen, mit dem es schon lauge Zeit gespielt, wr'.'-den ihm wieder Auregung zum Spiele geben. Dem Kinde soll, sö5«V5 ^.i',!^ j.'.'Mectuellen Kräfte erwachen, anch nicht oie Anlcituug fHlen. sich allein zu beschäftigen, sich in das Spiel zu''versenkeu uud sich selbst Freude zu schaffen. Daun kaii.il ein Kind mit dem einfachsten Spielinaterial sich ost stundenlang uuter-halten, während ein blasiertes, verwöhntes Kind .......... _______.........______...... ^,-l.'« sich anch bei dcu glänzendsten Spielsachc" wird. .sele Ä^ Die Illgeud ist geuussfähiger als das '" h„> weil sie sich uubefaugen allen heiteren limol ^ gibt und weil keine bittere Erinnerung '1" ^F'' stört. Die Jugend soll sich auch des Leliei ^, soll genießen, was weise Liebe nnd Fürsorge ^„sM eine freudeuarme Iugcud hat schon manch s M »"" herz verbittert, nud die uubefriedigte ^1" ^ ^'' den Genüssen der Welt lässt einen Stach" '" , zurück. M"'s Aber auch sin deu Genuss muss 0" ^,t der Jugend gebildet nnd geläutert werden, ^. für alles Gute, Schöne uud Edle reine Freude au der Natur, die Lecture ^^ M dicgcner Werte. Umgaug mit geistig anrG ^.^ 0 sche'n werden in der juugen, empfängliche" ^.^, d»l crude Eindrücke zurücklassen, die ihr als "'i > ganze Leben leuchten. , „iB ^ Wir wollen die Genüsse der Mlt ^" ^ schmäh.-,,, doch sollen wir sie nicht höh" ' ^.„n . sie wert sind; wir köuucu ihrer e>'^^,.,,M>l hst Nothwendigkeit es gebietet. Sich selb'l ^ M?' ,,„i reine Frende in jenen Genüssen finden, ^e hie , schaffen können, das ist echte H"zensl"ldlM^ Oo nie verarmen lässt. Wie wahr ist doch V ! Imu'l-c Schnee brsslilckl'N, Dir im 3''''" ! ^i^rt Edelsscstciu mid Gold! d" graor ^^,^ , ^>l dl'i, chrüflnl. ^oii a»sM such!' " «gj> > »ill!»l> >.'l'l'^l'l'»>>. Adele ^' ^idach" Hlitu^. «r 223 1929 30 September 15)2 ttfo^ ^'' H"lmittel oder eine BchandlungSweise zur "^" Bekämpfung der Diphtheritis entdeckt. In einp. «l ^^"^""6 einer Fälsch e r bände.) "°n N s gelegenen Mühle hei Toptschider in der Nähe reichem '""^e "ne Werkstätte entdeckt, wo öster^ bei dr m, "' ^fälscht wurden. Fünf Fälfcher wurden 'i'ldet s^ überrascht nnd verhaftet. Unter ihnen be-Leivlm 3? Lithograph Namens Albert Maier aus ^ Hechlbe war zuletzt in Budapest wohnhaft. ch'M.r K." "^'^ Je suite »general.) Von des ^» -. wird bestalln), dass das Gcncralcapitel z» Gl,?' "°^"'s seit 28. September i,n Kloster Loyola !" Nnck ^" ^^ ^"^ des Ordcusgcncrals versammelt luiirde t! "'^"' ^^esche der «Daily Chronicle, ans Ron, luiihlt panier Martin zum Iesuitengeneral ge- bcr d^!l^^°"ä^ll Wien-Berlin.) Zu Ehren ^»'Pfa>^ V- D'slanzrciler findet in Wien außer dem r,„ <^> ° ^l Hofe „nd ^r Parforcejagd in Holics auch 6>'dl,ck>^ ü"^ ^eni Vorsitze des Kriegsministers statt. ^werden ^stabende iu den Hoftheatcru geplant, »ica in st.^.^'a u b,) Zwischen Voryslaw und Schod-^«drei^ ' '""^c vorgestern nachts die Carriolpost ^ertse>^ ^^" überfallen, ausgeplündert, und wurden »„,."' '"' ^"ragc von 3350 .fl. geraubt. Der "'"^l wurde verhaftet ^m" Ehrensäbel für Küuig Hum-6"bscrl^ ^'^'ere der italienischen Armee habcn eine zu sei,,^ °" "'"er sich eröffnet, um .Mmg Humbert !«bel „. ,^"stchcnden silbernen Hochzeit einen Ehren- «" "devreichen, ^d die iM-'" Klage nfurtcr Stadtt heater) liun des s "r°Saifon am 1. October unter der Dircc-CctM,,.^""' Eglscer mit einer Erstauffichrnng des 5^^s «Großstadtlnst. eröffnet. ^llcnl- lind Prouillzilil-Nachrsch^ * ^^^"U"!l des Landcotllratel-o. Thaler ^.!'"bezu l''chs Jahren ist das alte stä'xdischc 3ei>er ^,3 "" ans unbekannte Weife cutstaudencs ^lesensta /""'"' zun, Opfer gefallen. Srit jenem ^ks Sch„.^ nistete die dramatische Kunst ein kummer-lriiftige N 13^""' den geselligen Freuden fehlte der Stätte der !3 ^ dcs Theaterlebcns, der Jugend die '^Nkres zips b""l! ln,d Unterhaltung. Doch neues, bWge StM s "^ ""ö den Ruinen. Laibach, die kunst-"^heim , ' ^ ^'"^ '"'l berechtigtem Stolz auf ein bche» ^ ' ,'"le es sich die kühnste Phantasie nicht erhofft, w"l>„e„h^. ltomsche Schönheit und praktische Voll-?"^e u,H ^"''PN'chslose Bewunderung erregt, das cine ^n „uch s ?"'swürdiglcit unserer an Monumental-^ijüheit ^"'^ch bedachten Stadt bildet. Die ethische ^ichei, H.^"' strengen Renaissance lomnll durch die Abseite ^""arbeiten soluohl im Innern und au der Mininl l,,a5 Tötung und Anerkennung und spricht die Me aus ^ Gebäudes in klarer, weithin sichtbarer Furien >,,^^"lmgsgruppe des Giebels mit den k belssruvw >>- ""'"s und der Musik, die prächtige des Gebäudes und zukünftige 5° Porticu^ ""'^ '" ^""' versinnbildcnd, der prunk-. ?^"lier„.. ^°" '"'^ "'ächtigen Säulen getragen, die ^ ""d si" ^" "uf Goldgrund, der gesammte ornamcn-3> Ku s» ! ^^"^"lchmuck. sie weiseu darauf hin. ^-^ ' ^cr ihre Heimstätte aufgeschlagen hat. Drei Haupteiugangsthürcn führen in das innere Heiligthum des Kuusttempels, dessen Vestibule, wie die übrigen inneren Näume, mit farbenfrischer Ornamentik und Sculptur ausgeschmückt sind. Prächtig präsentiert sich das Foyer, ein Erholuugsraum, wie er geschmackvoller und origineller nicht gedacht werden kann und dessen fesselnde Plafond-Groteskmalerei, reiche Ornamentik jeden Besucher mit Entzücken erfüllt und zum Aufenthalte um-somehr einladet, als hier nach den geistigen Aufregungen leibliche Erquickungen aller Art geboten werden. Alle Treppen, Gänge, Corridors und Zugänge find licht, breit ! und bequem, mit zahlreichen Nothausgängcn versehen und elegant ausgeführt. Betritt man das Innere, so fühlt !man, dass der Vorwurf des Dichters: Ach, es reizt von altcrsher Unser Publicum > Das Theater nie so sehr, Wie das D'rum-Heriim! hier seineu Stachel verliert; wen würde dieses Schmuck-^ tästcheil, das uns in blendender Schönheit cntgcgenstrahlt, nicht fesseln, wen nicht entzücken und zu steter Aetrach-tullg reizeu? Ein Prachtbild, zu dem schönsten seiner Art gehörend, bildet der architektonisch genial erdachte und gelöste, mit reicher Bildhauerarbcit geschmückte Hauptplafond, gchobeu durch stimmuugsvoll sich ergänzende lfigutale und ornamentale Gemälde in reichgehaltener Vergoldung mit fechs allegorischen Figuren. Nicht minder gelungen ist das Prosceniumsbild, einen Amorettenfries darstellend. Die Maler und Vcrgolderarbeitcn der Logen-^ brüslnngl.'!!, die reichen Draperien, die Tavezierung in > tiefstem Ruth, in, Gegensatze zu der zarten Färbung der ornamentalen Ausschmückung, bewirkt einen ungemein, stimmungsvollen Eindruck, der bei der glänzenden Festbeleuchtung das harmonische Ganze im glänzendsten Lichte ^ i zeigt. l Nach deu neueste», Erfahrungen ist die Bühne und ! Unterbühne eingerichtet, genial conslruicrt und ausgeführt.^ Wir habeu seinerzeit während des Baues die einzelne«! ^ Construclioncu einer näheren Beschreibung unterzogen und' 5 beschränken uus darauf zu erwähnen, dass die Lichtweite! 'dcr Prosceniumsöffnung i1'/„ Meter, die Aühnenticsc ^10 Meter, mit der Hinlerbühne 15 Meter, die Bühnen« 'breite 1« Meter beträgt. Die Ventilation steht mit der, Beheizung in Verbindung, bewährte sich gestern Vorzug- > lich und gestaltete den Aufenthalt in dem dichtgedrängten^ Haufe trotz der geradezu sommerlichen Temperatur, die außen herrschte, recht behaglich. Die Akustik bewies sich ! auch bei vollbesetztem Hause als uorliesslich. Heute, nachdem das Theater fertig uud von zahlreichen Zuschauer« bewundert worden ist, kann l^an die Leistung seiner Schöpfer nach Gebür beurtheile» uud würdigen. Landes-ingcnieur Hräsk/ und Architekt Hrub> haben mit diesem Bau, fowohl was künstlerische Ausstattung als Rücksicht auf praktisches Bedürfnis anbelangt, ein geniales, vollendetes W.rk geschaffen, das ihnen und dem Lande Kram zur Ehre und Ruhin gereicht und ein dauerndes! Angedenken in der Kunstgeschichte sichert, denn wir er-! freuen uns des schönsten Theaters im Süden Oesterreichs. Die gestrige Festuorstcllung, welcher ein überaus zahlreiches Publicum beiwohnte, die der Herr Landes-prüsident Freiherr von Winkler sammt Gemahlin, Herr ^Landeshauptmann Detela, Vertreter des Landcs-l ausschusses, der Gemeinde, viele Würdenträger, Deputationen auswärtiger Vereine nnd Anstalten, so der Director des Nationaltheaters in Prag Herr Zubert, der Oberregisseur I, Kolär u, a. m,, mit ihrem Besuche beehrten, bot bei der glänzenden Beleuchtung, der von der Damenwelt entwickelten Toilettenpracht ein überaus farbenprächtiges Bild. In den Mienen der Gäste konnte man deutlich die freudige Genugthuung ob des so wunderbar gelungenen Kunstheims lesen, die festliche Stimmung hielt bis zum Schlüsse an und äußerte sich wiederholt in Beifallsstürmen, die nicht allein der Vorstellung und den Darstellern, sondern auch den Erbauern des Hauses galten. Die Ouvertüre zur Oper «Ruslan und Ludmilla» von Glinka, von der Militärkapelle mit kräftigem Schwung vorgetragen, eröffnete den Abend. Regisseur Herr Borstnil brachte sodann einen vom Herrn Anton Funtek gedichteten Prolog zum Vortrage, nach dessen Schlussworten ein prächtiges allegorisches Gruppenbild, Drama und Musik, in der Mitte den Genius der Kunst, der die Büste Sr. Majestät des Kaisers bekränzt, versinnlichend, die Bühne ausfüllte. Bei den Klängen der Voltshymne erhob sich das gesammtc Publicum von den Sitzen und brach in jubelnden Beifall aus, der immer von neuem das Haus durchbrauste, so oft das hinreißend fchöne Bild das Auge bezauberte. Eine eingehende Besprechung der Tragödie, die einen Achtungserfolg zu verzeichnen hat, sowie der Darstellung behalten wir uns vor uud bemerken vorderhand, dass die Palme des Abcndcs Frau Borstnit in der Titelrolle als Veronika errang. Wohlverdiente Bewunderung erregten die stilvollen, farbenfrischen, künstlerisch ausgeführten Decorationen, darunter insbesondere die des ersten Actes, einen mittelalterlichen Burghof, die des vorletzten Actes, einen reichdecorierten Rittersaal und die des letzten Actes, einen Stadtplatz mit Kirche darstellend. In bester Weise ergänzten die historisch stilgetreuen Möbel sowie glänzen« den Costume die prächtige Scenerie, wobei wir nur bedauern, dass dem Zuschauer der Anblick der originellen eisernen Courtiue sowie des Hanptvorhanges, dei noch nicht fertiggestellt ist, nicht zutheil wurde. Den zahlreichen mechanischen und maschinellen Ein-richtungcu der Bühne verdankten die Zuschauer im ersten Acte einen faibenglitzerudcn Wasserfall, im vierten Acte die naturgetreue Nachahmung eines Ungewitters mit Sturm, Regen. Blitz und Donner, deren Schrecknisse nicht wenig zur effectreicheu Hebung der betreffenden Scen? beitrugen. Heute findet die Wiederholung der Tragöbi' statt. ______ ^. — (Allerhöchste Spende) Se. Majestät der Kaiser haben der Kirchengemeinde Lozice zur Anschaffunst der inneren Kircheneinrichtung und zur Anlage rines neuen Friedhofes eine Spende von 200 fl, aus der Aller« höchsten Privatcasse zu bewilligen geruht. — (Blinden- und Taubstummen-In» stitut.) Wie verlautet, dütfte infolge des vorjährigen Beschlusses des lrainifchen Landtages demnächst ein ÄliN' den- und Taubstummen'Institut zur Ausführung kommen. Es soll durch den Bevollmächtigten des Herrn Johann Adamic dessen landtästickes Gut Praprece nächst der Kreuzungsstatiou Großlupp der Unterkrainerbahn sammt Ka« pelle und Garten um 6000 fl. dem Landesausschufse zum Zwecke der Adaptierung für ein Blinden- ober Taub stummen-Institut, oder für beide Zwecke vereint, angeboten worden sein. Da dieses Schloss iu großem Stile erst im Jahre 1830 aus bestem Materiale vom Landstande Grafen Lichtenberg erbaut wurde und Raum für mehr als 100 Zöglinge besitzt, nebstdem mitten im Lande, "°w»! »1'!""'° ö« Htofenpassage. dem Leben von Drma«os Gandor. Fr«,, H ^"' ^llsetzung.) ^ 6"vartlm" "n^ zustimmend. Heimlich brannte sie cl .siegte ?i. ^ ^?sen Merte ein wenig. Offen- """rn zu sei' " ^Mn sie zu einem Eutschluss !r>''s."aK^'o1"^ lie. -Ich will Ihnen das Ge-sF? h"be /,?„ ,?. ^l)re lang auf dem Herzen qe-'^ daran haarklein «M. Nicht ein Tüttelchen w5^"ni'demes^ ?r ^ ""? 'inen der altmodischen ^""dt. fo^b' f"hr Lina Ichsrn, gegen Franüsca! !3? ^'"a"uu^^ü ^'""' Sie, m,d wahrscheinlich 3^ ""in 5lM„ auch qesaqt, ?> '"" a" Ä" ".' Es sind jetzt ^ Jahre 'her, nilie Ä./'""""' lallte. Es hatte eine «"hlte. Es " " 'V""d' welche die Kosten sür Üleich ,"' das Kind "" ^mmeriger, regennasser Mai-"ur ^cnlf die A ^w"' wurde uud die Mutter ">'t^"^ so tram?' s^ '"Ml" schloss. Schcn Sie H '"h si«, sch" a °"s' cMdiqe Frau Senatorin., ^r i^ uud NlI '"'! cm" gewissen GutmüthigÜ'it iu "'« ""cu riarne» A ^ ^bcn. unangcuehlnen « Einia^S. '^ ''^'^ ""lieh, "'s kmnmt noch ^''d .^ stunden nach der Geburl starb auch '^ swb!. ,i,c <> . "1 ,franl',sca erbleichend. «Es starb! Steif und kalt lag das kleine Geschöpf in der Wiege, und ich stand noch rathlos, wo ich mit den bridcn Leichen, der großen und der kleinen, abbleiben sollte, da klopfte es an die Stubenthür und herein trat eine Frau, welche ich bereits von früher her kannte. Es war die verwachsene ehemalige Amme des Herrn Senators Hellwig.» «Annemarie?» stieß die junge Frau aus. «Annclnaric, freilich, Annemarie; sie hatte einen weiten schwarzen Mantel über ihren Buckel gehangen nnd sah aus wie ein Geist. Ich müsste sofott mit ihr kommen, sagte sie; die Schwester des Herrn Friedrich Christian Hellwig, dieselbe, die vor Jahren mit ciuem Komödianten durchgebrannt war und die der Vater auf seinem Sterbebette wieder in Gnaden aufgenommen hatte, bedürfe dringend meiner Hilfe. Und während sie noch sprach, blieben ihrc Angcn auf dcm todtm Kindc haften. Mas ist das für ein Kind, Lina Icbsen?' fragte sie, und ich gab ihr Auskunft. Ich war damals sicbennndzwanzig Jahre alt. und ich will meinen, meine Natur war nicht von gestern, aber das, was bei meinen Worten mit Annemarie vorgicna., schüttelte mich durch und durch. Und dann zog sie mich an sich l>>ran und flüsterte mir etwas zn, woa/gen sich zuerst allcs in mir sträubte — aber zuletzt---------Was soll ich saqcn? Ich war arm nnd sie bot mir Geld, viel Geld, und da licß ich mich schlicklich überreden. Ich wickelte die kleine Leiche in ein Tuch, nahn« das Oimdcl untcr meinen Arm und folgte Annemarie in das Hrllwig'sche Ein wahnsinnige Schrei riss der großen Frau momentan das Wort ab. Francisca hatte aufgeschrien, Vallhasar auch. und »och cine Stimme. Wie auv weiter Ferne und doch deutlich hörbar, tönte es her« über, aufklingend und verhallend, wie der Ton zweier schrill einander berührender Krystallgläser, wie ein !Ruf aus Geistermund. ^ Alle drei iu dem Zimmer befindlichen Personen ! mussten den Laut gehört haben; voll und ganz aber feffelte sie die Situation, in dcr sie sich befanden. Geisterhaft lehnte Francisco in dem hochrückigen Lehnstuhl, Valthasar gegenüber, dessen Augen auch mit starrem Entsetzen sich in das Gesicht Lina Iebsens bohrten. «Weiter — weiter!» keuchte Francisca. «Ungehindert gelangten wir zu der kranken jungen Frau,» fuhr das Weib fort, «und eine Stunde später war das Kind geboren, ein zartes, aber gesundes ! Mädchen. Das übrige können Sie errathen. Annemarie i gab mir drei Tauscndmarkscheine; es sei ihr Erspartes. wie sie bchauptctc. Dafür nah», ich das lebende «mo an mich und legte das todte in die W^. Es war mitten in der Nacht; wir beide, Aunemar.e und ch, befanden uns allein bei der Kranleu und diese se bst lag bcwusstlos. Unbemerkt, wie .ch ge«, g eng ick aus dem baust' und wcoer Hund noch Hayn ttäbte danach, dass ich das Neugeborene unter memem ^N hinaustrug, wie lch Mor das todte Kmd ^'"'N"ha!^ei^ M Valthasar Puttfarkm mit furchtbarer Stimme. «Könnt Ihr beschwören, was Ihr da sagtet?» Mit schreckhaftem Blicke sah die große Frau den ungestümen Sprecher an. «Das kann ich,» antwmtctr sie, «zu jeder Stunde. Ich - - -' (Fortsetzung solgl.) Laibllcher Zeitung Nr. 223. 1930 30. September I8s^ laum 20 Kilometer von Laibach entfernt, in gesündester Gegend gelegen ist, sowie auch eine Stiftung für einen Schlossgeistlichen mit jährlich 500 st. besitzt, so dürfte kaum ein besseres und billigeres Object gefunden werden. — (Nicycle - Fahrten.) Im Anschlüsse an die Berichte über das 500-Kilometer-Wettrennen Wien-Triest theilt man uns einige Fahrzeiten und Leistungen aus dem Laibacher Bicycle-Club mit. Beim Karstgau-Rennen am 18. September fuhr bei stürmischer Bora Herr R. K a st n e r 20 Kilometer in 4l> Minuten, im Hauptfahren Herr Teichtman 10 Kilometer in 26 Minuten, im Iunior-fahren Herr Wencel 4 Kilometer in 11 Minuten, Herr R. Bayer als Schrittmacher Sobotla's von Laibach nach Trieft 107 Kilometer in 5 Stunden, Herr Kastner 176 Kilometer am gleichen Tage in 9 Stunden und Herr von Paraskovich von Laibach nach Trieft in fast 6 Stunden. Tagesleistungen von 200 Kilometer legten im Sommer zurück die Herren Moro und Wencel (Agram - Steinbrück - Cilli - Laibach); mehrere Mitglieder des Club besuchten Tarvis, Cilli, Klagenfurt und Trieft; der Obmann Dr. Gratzy fuhr 102 Kilometer (von Toblach nach Nozen) am 3. September und machte mit seiner Gemahlin, welche ein Pneumatik-Dreirad fährt, eine Radfahr-Ferienreise von Sftittal an der Dräu durch das ganze Pusterthal, Franzensfeste-Bozen-Meran-Schlanders-Stilfserjoch (2756 Meter Seehöhe), Addathal an den Comosee bis Mailand und theilweise zurück. Mit den Nebentouren zusammen ergab dies eine Strecke von 1006 Kilometer auf einen Monat Reisezeit. Bon vielen Club-genosstn sind Sonntagstouren verzeichnet von 60 bis 90 Kilometer, so dass heuer vom ganzen Club wohl 50.000 Kilometer gefahren werden durften. * (Schatzgräberei.) Das Völkchen der Schatzgräber stirbt nicht aus. Wo altes Mauerwerk in die Vergangenheit weist, da stellen sich die nimmermüden Gräber möglichst unbemerkt ein. Das sagt uns auch der Gipfel des aussichtsreichen Hirtenberges. Wer denselben besuchte, dürste sich ganz gut an die kleine, den Gipfelpunkt verschönende Muldung erinnern, die ganz mit Erikengeftecht ausgepolstert erschien und stets ein prächtiges Ruheplätzchen abgab. Dieselbe ist nun verschwunden und an deren Stelle eine bei zwei Meter tiefe Grube getreten, welche bloßes Gestein erfüllt. Besieht man sich dieses näher, so erweist es sich als zertrümmerte einstige Mauerung mit festhaftendem Bindemittel. Die Grube rührt von den neuesten Grabungen der Schatzsucher her, welche die Erinnerung an den einstigen Bau der Herten-berge nicht ruhen lässt. Sie gruben diesmal mit besonderer Ausdauer. ^ — (Laibacher Bicycle-Club.) Der Sieger im 500 Kilometer - Wettfahren Wien« Trieft, Herr Josef Sobotka, nahm vorgestern, auf seiner Heimreise nach Wien begriffen, einen kurzen Aufenthalt in unserer Stadt, um dem Laibacher Bicycle-Club für die freundliche Aufnahme anläfslich der Durchfahrt sowie für die Beistellung des Herrn Bayer als Begleitungsfahrer persönlich zu danken. Aus diesem Anlasse fand abends im Wintersalon des Hotels «Stadt Wien» eine Festtafel statt, bei welcher der beste aller österreichischen Distanzfahrer, Herr Sobotka, in begeisterter Weise gefeiert wurde. — (Sanitäts-Wochenbericht.) In der 37. Iahreswoche, d. i. vom 18. bis 24. September, ereigneten sich in der Stadtgemeinde Laibach 18 Lebendgeburten (30-5"/<,„), 1 Todtgeburt und 23 Todesfälle (38'5"/oa), unter letzteren 5 in Krankenanstalten. Es starben: 6 Personen an Altersschwäche, je 5 an der Ruhr und Tuberculose, je 1 an Entzündung der Athmungs-organe, Diphtheritis und Magenkatarrh und 4 an mehreren Krankheiten. Infectiöse Erkrankungen wurden angemeldet: 15 an der Ruhr, 7 an Keuchhusten, 2 an Diphtheritis und 1 an Typhus. — (Geschenke für das Museum.) Dem trainischen Landesmuseum haben geschenkweise überlassen: Herr Gras Alfons Auersperg eine Rohrammer; die Bauleitung der Unterkrainer Bahnen eine ganze und mehrere zertrümmerte Urnen, drei römische Wasserleitungsröhren und zwei römische Grablampen; Fräulein Louise A is ail in Wippach eine Kupfermünze von Justinian; Frau Auguste von Borota fünf römische und 21 neuere Münzen; Lehrer Cernologar in St. Marein einen Ziegel vom Jahre 1611 mit dem Wappen von Sittich. — (Deutsches Theater.) Das Abonnement auf Sitze beginnt mit der dritten Vorstellung und kann täglich in der Theaterkanzlei abgeschlossen werden. In der nächsten Woche sind bereits die Novitäten «Der Vogelhändler» und «Großstadtluft» in den Spielplan aufgenommen. — (Elektrische Beleuchtung in Görz.) Wie man aus Görz schreibt, ist der dortige Großindustrielle Franz v. Mulisch um die Bewilligung zur Vornahme der Präliminararbeiten für die Einführung der elektrischen Beleuchtung in Görz eingeschritten. — (Promenade-Concerte.) Im Laufe des Monats October finden in der Sternallee fünf Promenade-Concerte statt, und zwar am 2., 9., 16., 23. und 30. Das Concert beginnt jedesmal um halb 12 Uhr vormittags. — (Ausflug nach Abbazia.) Wie man mittheilt, sind Fahrtarten für den morgigen Sonderzug nach Abbazia und Imme vor Abfahrt des Zuges auch auf dem Bahnhose erhältlich. Neueste Post. Driginal-Telegramme der „Laibacher Zeitung". Wien, 29. September. Minister-Präsident Graf Taaffe ist heute früh um halb 7 Uhr mit der Franz-Josefs-Bahn aus Ellifchau hier eingetroffen. Der königlich ungarische Minister v. Szögyeny - Marich ist aus Klagenfurt hier eingetroffen. Salzburg, 29. September. Im Landtage theilte heute der Landeshauptmann mit, dass die Verlängerung der Landtagssession bis 10. October behufs vollständiger Erledigung der diesjährigen Agenden genehmigt wurde. Trieft, 29. September. In der heutigen Landtags» sttzung brachten Abg. Burgstaller und Genossen eiuen Gesetzentwurf, betreffend die Ausdehnung des Wahlrechtes auf die Fimfguldtmmanuer, ein. Hierauf wurde der Landtag vertagt. Im Gemeindcrathe wurde heute beantragt, zu den Vorverhandlungen über das Gesuch, eine slovenische Schule in Trieft zu errichten, keine Delegierten des Stadtrathes zu entseuden. Es fand eine heftige Debatte statt, worin der Regierungsvertreter die Behauptung, die Regierung begünstige irgend eine Partei in diefer Frage, zurückwies. Lemberg, 29. September. Laut amtlichen Berichtes des Stadtpräsidenten in Krakau wurde gestern vormittags eine Frauensperson wegen Choleraverdachtcs in das dortige Choleraspital aufgenommen und ist mittags gestorben. Die heute vorgenommene Section weist Cholera nach. Die bakteriologische Untersuchung ist im Zuge. Auch in Podgorze ist heute eine neue Choleraerkrankung an einem Taglöhner eingetreten. Budapest, 29. September. Gestern starb im hiesigen Barackenspitale ein gewisser Deäk. Nach dem Sectionsbefunde erklärten die Aerzte, dass derselbe unter äußerst verdächtigen Symptomen gestorben sei. Trotzdem könne eine genaue Diagnose iusolange nicht gestellt werden, als die bakteriologische Untersuchung nicht vorgenommen ist. Von den gestern in das Varackenspital eingelieferten Kranken sind Frau Demkovics gestern abends und Josef Szuecs nachts unter qualvollen Schmerzen gestorben. Besonders bei dem letzteren wurden Cholera-Erscheinungen beobachtet. Heute wurden fünf Neuerkrankte in das Varackenspital aufgenommen. Von denselben ist einer gestorben. Paris, 29. September. In der Stadt Paris sind gestern 26 Erkrankungen und 8 Todesfälle, im Weichbilde 8 Erkrankungen uud 8 Todesfälle, in Havre vier Erkrankungen uud 2 Todesfälle infolge von Cholera vorgekommen. Brüssel, 29. September. Die projectierte zweite Weltausstellung zu Antwerpen ist jetzt definitiv für das Jahr 1894 beschlossen; das Executiv.Comite' ist bereits in Bildung begriffen. Aunst und Ziteratnr. — (Kalender für Einjahrig-Freiwillige.) Aus der rührigen l. und k. Hofbuchdruckerei und Verlagshand-lung Karl Fromme in Wien ist wieder ein neuer Kalender her» vorgegangen, betitelt: «Fromme's Kalender für den l. und k. Einjahrig-Freiwilligen der Infanterie, Iägcrtruppc uud Eavalleric für das Dicustjahr 1892/93.» Redigiert von Dr. Emil Varta, l. und l. Lieutenant i. d. Reserve. In Leinwand gebunden 1 fl. Mit Schaffung dieses Kalenders dürfte einem längst empfundcueu Vcdürfnifse der Einjährig-Freiwilligen Rechnung getragen wor« den sein. Es ist ja bekannt, dass der Einjahrig'Frciwilligc inner« halb der kurzen Zeit seiner activen Dienstleistung sich umfaua/ reiche, ihm bis dahin gänzlich unbekannte Kenntnisse aneignen muss, uud er wird daher der Verlagshandlung Dank wissen, ein Büchlein ins Leben gernfen zu haben, welches das wichtigste Wissenswerte für ihn in kurzer aber übersichtlicher Form enthält. Der Kalender ist mit großem Fleiße gearbeitet und wünscheu wir ihm den besten Erfolg. Alle in dieser Rubrik besprocheueu Bücher und Zeitschriften können durch die hiesige Nnchhandlung Ig. v. Klein -mayr Al>gcordncter, Liltai. — Lüffler. Nrüun. — Mo-bocnil, Notar, Großlaschch. — Blau, Kanischa. — Zeyringer, lais. Rath, Director, Graz. — Braun, Lieutcuant, Laibach. — Sabec, Privatier, Trieft. — Batarcic, Private. Fiume. — Barboric, Pfarrer, St. Thomas. - Vesel, Dechant, Trnovo. — Lufchnig, Pfarrer, Knittelfeld. — Fantini, Kfm., Stein. — Treuman, Kfm., Bamberg. — Oplatek, Kfm., Nürnberg. — Rosenberg, Kfm., (tzera. — Eisler, Kfm., Budapest. — (ijjor« gjcvits, Pozarcvac. — Weil, Prag. Gasthof Kaiser uou Oesterreich. Gasparini, Wien. — Tinlel Reis., Gmunden. — Nresca, Beamter, Abbazia. — Sablovsli und Iugovac, Trieft. Hotel Vaierischcr Hof. Krakar, Kfm., Engersdorf. - HUgler, Altlag. — Hönigmanu, Besitzer, Malgeru. — Dobida, Bescher, Cilli. - Erler, Besitzer, Windischdorf. — König, Gastwirt, Obrern. Hotel sUdlmhlchof. Ederer, Gröger, Leiferl u. Trck ^ Karlsbad. - Wolf, Reis., Wien. - Haberdlh, SchM Uljarcvic u. Milcosevic, Brcla. - Hößler, Obsthändler, schiugen, Verstorbene. Deu 2 8. Septembcr. Alois StraMi, -"> ^ Sohn, A M., Kralauergassc 1, Darmkatarrh. — M".' " Vahnconducteurs-Sohn, 10>/< I., Feldgasse W. RM. ^ Den 2 9. September. Johann Macel, Arbeiter, Castellgassc 12, Lungcnblutsturz. In, SPitale: ^ . .,^. Den 27. September. Apollonia Doleuc, >"l!°> Tochter, A8 I., Luugentubcrculose. Mkswiitschaftliches. Laibach, 2«. September. Auf dem heutigen Markte smd^ schienen: 5, Nagen mit Getreide, 7 Wagen mit He» """ 15 Wagen nnd l Schiff mit Holz. Durchschnitts Preise. — Mü, Maz,- n »^ft^ st, ill, si, lr, ^M^ Weizen pr. Heltolit. «^ 12 l> «8 Butter pr, Kilo > - "" ^ ^ Korn > 5—5 W Eier pr. Stück - - ^ ^^ Gerste » ll 9« 3 96 Milch pr. Liter. - -^ ^. Hafer » 2>52 2 73 Rindfleisch pr. Kllo "' ?3 ^ Halbfrucht . ---------------Kalbfleisch '^«4^ Heiden » 5 77 6 27 Schweinefleisch » ^ ,«^- -" Hirse » 4 87 4 78 Schöpsenfleisch ' 49 ^ Kukuruz » 4 50 4 88 Hähndel pr. StM ^. ^ Erdäpfel 100 Kilo 2 8b-------Tauben » ^ q6 -^ Linsen pr. Mcterctr. 10-----------Heu pr. M.-Ctr. - s' ^ ^ Erbsen . 10-----------Stroh » - - "' ^ Fisolen . 8- - Holz, hartes pr- ,.>^^^ Rindsschmalz Kilo - 94 — — Klafter /^ ^ Schweineschmalz » - 68-------— weiches, '. '^ g^ Speck, frisch . > 58-------Wein,roth.MUlt. ^l^W^ — geräuchert » — 64-------— weißer, '^^-^"^ Lottoziehuug vom 2«. September. Brunn: 32 39 75 5 68^. ^^e^orologM^Vco^ Z Z,T TZ" 3" i Wii.b bt, HlmMtl« Hßß ^>ll7Mg7"7M8" M^ sM sclM^^eittr^ ^.^ 29. 2 . N. 737 - 0 2!l - 2 SW. mäßig thellw- ". ' 9 » Ab. 738-1 174 SW. schwach "" .«el b" Heiter, abends Wetterleuchte». — Das ^a«W' Temperatur 18 3°, um 45' über dem Norm°^^^ Verantwortlicher Redacteur: I. Nagli^^^ (Für Müiter.) Die von dem hochwürdigen He""^ htt Scb. Kneipp in Wörishofcn aufgestellte VehauvttMss, ^„ di schädige und für nervöse Leute, Bleichsüchtige, Vlutar" ^^,gl, Gift sei, wird wohl von allen ärztlichen Autorlta c< ^", und es empfiehlt sich daher, Malzlaffee als Zusatz U " ^laffcs' uni dadurch die schädliche» Eigenschaften des ^ lM"c aufzuheben. Der von der Firma Kathreiner "N^r " ^ach Kathreincrs Kucipp - Malzlaffce in den H"' . enM . Malzlaffee nimmt nntcr allen ähnlichen Fabrikaten.^ B den ersten Rang ein uud liefert cm vorzügliches ^ ^ n» aromatischem, tasfecähulichem Geschmacke, das ' Mn> den Tisch der Reichen als der Armen gehiM- V..,, Dsp, Kneipp hat eine Kundmachung erlassen, worin er 0 > ^ h,s,c zusah wärmsteus empfiehlt und auch hervochcbt, .",'^Mil Firma das Recht eingeräumt hat, für ihren Kaffee ,c> ^ führen zu dürfen, weil er sich überzeugt habe, ^', ^r5>^ l,i Anforderungen in jeder Beziehung entspreche. ^'. „Mltt "^ Gemisc" und Nahrungsmittel sollte in keinem va"^l)»^ fehlen._______________________________ Danksagung. ^ « Für die uns von allen Seiten Mclol«"^. > Beweise innigster Theilnahme anlässlich ^ ,uW'. l lichen Ablebens unseres uuvergcsölichen Vcners. lels, l Urgroß, uud Schwiegervaters, Bruders uno " l des Herrn Andreas Gregoriö ! pens. Stadt und l. k. Gerichtsarztes, V".rg"s ,^. Stadt Laibach, Besitzers des gold. Verdknstl""« ! < his zahl' l sowie für die schonen Kranzspenden uno " ,„.,> l reiche Begleitung zur letzten Ruhestätte, sp".,^,idc'"' l allen unseren innigsten Dank aus. >?"',, Hohl" s fühlen wir uns verpflichtet, der löbl. l. l. P""^ ^^ ! schichen-Gesellschaft und dein Ml. Acreim' ^^„ic», l in Kram für die corporative Begleitung i" l Laibach aui 30. September 1692. Die trauernden Hinterbliebene^ Die i>. ^. ^^^o«»«^"^ vl»s «Kaibacher Zeitung», bei weM'^c'' Abonnement mit diesem M"?.'^ Pl"' werden höflichst ersucht, die ""^i, ""' numeration »>,^3!^^Zeiwng «r. 223. 1931 30. September 1892. Course an der Wiener Börse vom 29. September 1892. ««« ^m 0^«°«, ^«r««««« 5».,. _, «eld Warf ,880 ." ' Ml« 5NNfl. I40>iUl«)q0 ° ». . «>" - - 1W l. ^5^ ^86 5., °'!'°^.«°.'^ "u«!«' >,»«> „-,»5, b °, für zH^" «'"Marl . „zz,. ,,,. _ Veld ware Grundtntl.'Vbligallontn ttüi ion fi. ÜM,). b°/« aalizlsche...... 105 105 »5 5"/.. mHhrlschk...... —'— —'— 5°/n «rain und Knsienland . . — — —'— 5°/,. niedrrUsterreichisch« . . . 109 75 — — !>"/.. stririschf...... — - — — 5"/n kroatische und slavonische . 10» 10« — 5°/,. siebenbüralsche ....--------— — 5"/„ Temeser Van»! .... —'— —'- 5"/„ ungarische...... 84- »5' Andere üssentl. Hnlehen Doiiau.Meg, Lose 5"/„ inn fi. . 12» ?5 ,»3 »!, dto. «nlelbc 1878 , . 10«- - lNN l^i Vlnlehen d<-r Stadt «brz . . «l»8 — !1<> — Nnlehen b, Gtadtgrmelndr Wien lU5 — 1<»lHt,r, » 4°/,, . . 99 70 INN »N Prlorilät«'GbllgatlVN«n (für UX' fl,), Ferdinand« Nl»lddahl! fi. 3. 4>/,°/„ . —-— — — «elb war» Ocslerr. Norbwestbayn . . . lUVll, l0»' Ltaatebahn ...... ^8l?!> 18» 7 > Eübbllhn K 8»/<>..... 148 50 14» 5" » b b°/...... l« 70 I'-3 7« Ung.-«<,s v Vahn..... IN» Lli lO8 X^ Diverse Los» (per Ltüll). «lreblttose l0N fl...... l«»»b <9,' - «llarh^osc 4N st......54— b4'»0 4"/„ Donau'Dampssch, INN fi. . 185-5» 1«N'«> Laibacher Präm,°«>lleh. 2N fi. 82— L»'b<, Osener Los, 40 st.....54 — 65'- Palffl, Lose 40 fl......5»'ü« 54 !.<» Noths» »reuz, öft,«fs.v, lN fi. 17 30 I V »n Rudolph Lose l» ss.....»» 5<. 54'50 Slllm Uose 4« fi......6^ »s, «I» - V». Vrnoi» Lose 4N fi, . . . S3 — «4-> walbsleln Lose LN fi.....88'-- — — Wlnbisch VrühLose 20 fl, . . 57-- «,'-Gew. Ech. d. 8°/„ Präm, Schuld. verschr,b,rVodenc«bst,s.N<>/„5L'— <53- Bantvrss!», Wiener, 1<»n fi, . ll4?» N^»<> Vbrr.Nnst, 8st,, «on fi, E. 4U°/<, 3i'7 5<) 3S» - llrdt,Anst, s. Hand, u,!l>, IKUfi. 8!i50 3l!< ü< Creditbanl, NNg, ung., «NU fi. . 35/ 7!» 358 25 Depostlenbanl, «llg., »00 fi. . »l>5 ül> »W 50 Gilomptt Ves., Ndrbst., 5N0 fi. «85— «28 — V!ro«u. lassend., wiener »OUfi. »l3 —»15- »eld W«r» Hypothelenb, «st.»00fi, ^6°/»E. 7«-^ ?« — Ländcrbanl, öst, »00 fi. «. . . L!»5 iu »zz «o Osstrrr-ung, Uanl S00 "l. . . 8S0 — «84,— Unlonbanl z«lX> fl...... »48 »f 8!» ?b «erlehilbanl, «ll«., »40 , . i»e-5^ l«2 75 Aclien von transport» Knlernehmungen (per Vtült), «llbrecht.Uahn »U0 fl. Vilber . 91 K0 v/ 5>i Nlsöld-ssiuman, Vahn »NN st. S. «00— »NO H5 N0hm, «orbbahn 150 fi. . . 188--. 185 — » Weftbahn »ON fi. . . 338 — 340 — Vuschtichllldei Ets. 500 fi. TM. 1U80 l<<88 dt«. (lit.«.) 8l)N'fi. . 448'. 4495« Donau»DampfschWaurt» G»s., Oesterr. 5Nt» fi. «M, . . . 831-- 83i! — Drau Eis, (V.-Db.-Z.)»00N, V. I88'55 »ooüü Dul-V°denb,°El!.-N. »NN fi. T. - - — - Ffibinand«'Nl>rdb. woofi.CM. »79»!. 2/»?. »al. «larl'Lub», V. llUO fi, yb,eft.«un«.,Ir fl. Vilb. »,l — »,l »l» bto. silt. U.) »<»n fi. V. . . »,? - »»« - PiagrDuler Hisenb, l50 fl. Eilb. ^-- »4 7s> G fi. Vilb« 2S4 25 »»47^ Vüdbllhn 2W fi, Lilbcr . . 98 »5 l»U 75 Oud-Nordb,Verb,-B.2fi,«M. 188-- 188- Ii»mN«,y-Gts.,Wi.,I7Nfi.e,«. »3»»' - «4<,— » neu« »l., PriorltHt», »ctien 100 fl...... »fi.S. 19» — 19» 5(< Zndustli<«Artl<» (per stuck). Vauaes., «lll«. Oeft.. 100 fi. - >" «» l<«5> Vgybier Visen« und Vtahl-Ind. in Wien 100 fi...... ?« - ««'— Visenbahnw-Leihg, erste, »0 fi. "»5 ve-,5 «Vlbemlchl. Papiers, u. «.^». b»' - 54 — Liestnaer »rauere! 100 fi. . . 1">"" Wl?5 Montan Gesell . »sterr.' alpine ««25 «« ?f> Prayer Elsen-Inb-Ves, 2ttU fi, ^83 - 43, Valgo-Iarj, Lteinlohlen 80 fl. b?^ — 57N «Vfl, , »«^' - >l»8 »aNenf.'«l».,Oest.inMen10Ufi. 3SH - 388 -waggon-lleihanft.. «ll«. in Pest 80 st........ 1<»3'— 105 — «r. »augesellschast IN« fi. . . Kb l.0 8» Ä' MsNtlbelgerZiellsl-Nctlen^es. «" - »4U D»vls»n. Deutsche Plätze...... «°3^'.^"'' London . ...... Ill» »5 II'». Pari«......... " ". « ". Dalulen. Ducalen........! 5'<»8 5 ?l» »0-Kr»nc«-Ltu Italienische Vanlnotell (100 A.) — - —.— Gel 6n "¦»*«»•«* der S8en8chaft der °a8*- Wlrte und Kaffeenieder ill Die Gp LsiiToacli. ^¦ied^eMchafl der Gastwirte und ^eralvers"5",111 lhrer außerordentlichen z,,CaIen an ufP ^J-,aneefangen i,> ihren ? Traufe» aIle kelno Cigarren fc8d* vor 2LiUnidios insolanRS nicht, «euerliche ßSSnP ^richtete Gesuch um !fl die C;gUn« dfir Verschleißlicenz geigen Šinn?te ,Und KalTeesieder im S?'"««'hen (JeLfledigt wird- Dies wird Zur Kenn n?,0SStnschastsmitgliedernhie-«•nntnis gebracht. (4423) "^gjjpJ* Genossenschastsvopsteliung. ^V* St. 8438. G. kr . ^glas. ^Rlasi-'na SOdišèe v Ljubljanii Sarja * LOpeln<> prosnjo" Janeza ?^ni ra; ,™e in z ozirom na !>5946, *W * dne 18-Julija 1891, «nn»irn; ^anceia Gaulaija z Trate i Kot dan • Sevplember ^f Smrli izreka SG J555^^1^ple«nbral892. Lehrbücher für die Herren k. o. k. Einjährig-FreiwillifleD. Die für das beginnende Präsenz-Dienstjahr vorgesohrlebenen Lehrbücher wie : Kxercier - Reglement, Schieß - Instruction, Dienstrcglemonl, Inslniclions-Buch etc. etc., sowie der Kalender für den k. u. k. Einjährig-Freiwilligen, elcg. geb. II. 1, sind stets vorräthig in der (4895) 4-2 Buchhandlung lg. v. Kleinmayr & Fed. Basnberg O0x3.grresspla.tz. (4227) 3—3 St. 2772. Oklic. C. kr. okrajno sodišèe v Velikih Lašièah na/nanja: Na prošnjo gosp. Matije Hoèevarja iz V6likih Lašift se je s tusodnim od-lokom z dne 9. maja 1892, 61. 1913, na dan 8. julija 1892 odloèena druga izvršilna dražba Jane/u Usniku v üol-šakih št. 3 lastnega posestva na dan 4. novembra 189 2. 1. ob 10. uri dopoldne pri lern sodišèi s poprejsnjim dostavkom prestavila. C. kr. okrajno sodišèe v Velikih Lašièah dne 5. julija 1892. ^-^** Vorzügliclie Capitalsanlage! "1PL__ *%% Pfandbriefe . «t ?allzischen Bodencreditvereines. u»*Uariiloh 1842< ~ KalB- Patent vom x- November 1841. üor, oautlonafahig, «teuer- und gebUrenfrei, demgemäD Dior Rpi t i fatierungsfrei. e pfandbrips« ar bei (ler österreichisch-ungarischen Bank. t. Groggol W(lrden ausgegeben nur auf erste Hypotheken de« Der ,3tii(ltischer , i ., e"ltzes unter Solidarhaftung aller Mitglieder. Güu fail(lbrief„^r ; ustlcall>esitz ist von der Belehnung ausgeschlossen. a ilr> Werli beträgt fl. 77,333.715, welche hypolheciert sind auf dass auf ie n v"n. n 1 »7,136.899, d. i. 251-6% des Pfandbrief-Umlaufes, so Diese Pf , n. Pfandbriefen fl. 251 60 als Deckungswert entfallen. •andbricfe erlässt zum jeweiligen Tagescourse die Wien We°kHelHtuben-Aotien-Ge«elUohaft (3925) 8-5 ^J^»"Ue10 ,.3M-TT.TH-1TTT*>« HlriaS74B. Champagner Karies Hetdsieek in Reims Marken «See» und «Royal». A«S8chliessliches Depot für Krain | ^^ä^ää Luckmann fc^tJi^a^^^ *** IiaibaeSs. (3654)9-6 (4424) Z- 17^- Offertaussclirei"buiig. Die Vermögensverwaltung der Stadt Gottschee schreibt aus den Bau eines Schlachthauses dessen Kosten auf 5936 fl. 68 kr. veranschlagt sind. Die Pläne, der Kostenvoranschlag und die Baubedingnisse liegen im Stadtgemeinde-amte Gottschee zur allgemeinen Einsicht auf. und sind die Offerte längateni bis 10. Ootober 1. J. — niit einer 10% Caution belegt — hieramts zu überreichen. Stadtgemeindeamt Gottsohee am 27. September 1892. Der Bürgermeister: Loy m. p. Concurs-Ausschreibung zur Besetzung von vier Stiftplätzen für Studierende an der hiesigen k. k. Staats-Oberrealsohule. Von den durch den Sparcasse-Verein anlivsslinh des Gedenktages des Begierungsantrittes Sr. Majestät des Kaisers Franz Josef I. erri<-hioten sechs Stipendien für Studierende an der hiesigen k. k. Staats-Oberrealschule sind vom Schuljahre 1892/93 angefangen vier Süf'tungsplätze von jährlichen 50 fl. in Erledigung gekommen. Nach Inhalt der Urkunde haben auf diese Stiftung Anspruch in Krain gebürtige mittellose Schüler der hiesigen k. k. Staats-Oberrealschule. Bewerber haben ihre Gesuche, belegt mit dem Geburtsscheine, den letzten Studienzeugnissen, der Itestiitigung über den factischen Besuch d<;r k. k. Healschule seitens der Direction und den pfarramtlich, beziehungsweise gemeindeamtlich ausgefertigten Armuts- und Sittenzeugnissen, der Sparcasse-Amts-Direction bis 15. October d. J. zu überreichen. (4887) 3—2 Direction der krainischen Sparcasse. Laibach, 24. September 1892. Zum Quartalswechsel! Abonnements-Einladung auf Bazar, jährl. 48 Nummern. Preis vierteljährl. (mit Slempel) fl. 162 nach auswärts . . . » 1*98 Frauenzeitung, große Ausg., Preis vierteljährlich ...» 255 nach auswärts . . . > 2 61 Frauenzeitung, kleine Ausg., Preis vierteljährlich ...» 1*50 nach auswärts . . . » 1'56 Elegante Mode, Preis vierteljährlich.......» 1"— nach auswärts ...» 11° Modenwelt, Preis vierteljährlich..........• -'L* nach auswärts ...» -_'ol Wiener Mode, Preis vierteljährlich........* }#r„ nach auswär!s . . • ' lJÖ (4276) 6—6 Bowie auf sämmtliche moden - Zeitungren, illustrierte Zeitungen und Lieferungswerke des In- und Auslandes. Hochachtungsvollst lg. v. Kleinmayr & Fed. Bamherg Buchhandlung in Laibach.