^W. Samstag, 27. April tlNN. ________10«. Jahrgang. Macher Zeiwng. °"M« !l'u"k"",?. »tlt P « ftv « r, tndun» : ll«n»l«hli« fi, 1», h»lbj«hll« ,l. ?,l0. I« « omp» ° il: . "">« ^«'«a'te ^!« "^^ fl.ö.eo, ssü« die Zustellung in« ban« «anMhrl, sl. I. - I»,er«l>,n»»:»»rl yiit ^^^^^ "'» ,n « .^«il«n »»lr., «lößt»« ver ><«!l« « ll,, be! «It««n lLled«lh°Iun««n pr, gell« » l». D«« «albach« Zeltun«" »«scheint t«,Uch »«t «««nahme be« «onn. nnb Yeierta^e, Die «b»l» befindet fich Lonstrcssplah 2, die «edactio» Bahnhofgassc 24, Gprechstunden del «ebaclion läalich von 10 bi« 1» Nhr voimitlags,— Nnsr>»nfitrt<:Vr!eIs werben ulcht lillgeuommen unb Vtannsctivle nlchtznr««gest«llt, ., Mit l. Mai ^ Lnibncher Zeitung. """^änb^?"'«rraiionsllch: Milhria ' ' ^'ll. -lr. ganzjährin . . II ft. - lr. l'weljiilirj. ' 5 " 5" " halbjährig . . 5 „ 5.0 „ N 3'lr di.'". " ^'' " 'uona'lich - - — „ !>2 „ ""en.'« ""^'llunss ins Hans s »l r hiesige , ^ " per Jahr 1 Gulden. ^ i»,aesen^.^«"n»erav^'te. Am.^''^ Pri'lzessin Charlotte. Eugenie. >n. die 3 '^' Albertine von Schwedeu und Nor-lwitag, den 26. April ,889. ss'll^S-°"ch sechs Tage. zugleich mit der fiir °>>llnzl,, n r ""d k. Hoheit den dnrchlauchligsten öligen. ^herzog Rudolf bestehenden Hoftrauer >^N"ern ^!'^"^s'dent als Leiter des Ministeriums Friedrich Hausa ^^^^-Secrctär iu Slcicrmark rrnauut. Nichtamtlicher Mil. '^i^^UnIallverlicherllngsanstalt " Velrieböbemule aus Trieft, drin Msicnlmidc, . ^ . . ""'" und Dalmaticn. 6 !^>ü2? ^Vku fand im Sitzungssaale der Statthalterei zu Trieft die erste !'»,5/' zu>n Vin. >.. "^ h°hen k. k. Ministerium des tt3 dein K?"^ 'n den Vorstand der für Trieft Yt'-.zu err 1. ."be. Krain und Dalmatien in "ch c^ "ndV^n Unfallsversichernngsanstall fiil ^ ?leseih" "nebsbeamte berufenen Persönlichkeiten <"°r dcr ^';"°"lich die Herren: Oskar Gentilomo. ^^^riejter Filiale der österreichischen Credit- anstatt für Handel und Gewerbe; Dr. Julius Graf. Mathematiker der «Riunione Adriatic« di Sicurtä»; Peter Grasselli, Bürgermeister und Vertreter der Versicherungsgesellschaft «Donau» in Laibach; Michael Angelo Llixardo. Fabrikant in Zara; Dr. Reinhold Niiling Edler von Rüdingen. k. l. Bezirkshanptmann. Referent drr k. k. Staltha'lterei. und Justus Suvich, Secretär der Triester Sparcasse, waren sämmtlich erschienen. Nach einer kurzen Begrüßungsansprache des Vczirlshauptmanncs von Ruling erfolgte die Konstituierung der Versammelten als Wahlcomnnssion, nnd wurde zu deren Vorsitzenden ,»6i- nc^am^lionLln Ve« zirkbhauptmann von Ruling gewählt. Die fodann ge« psloqcn.'n Vl'rathnngen betrafen hauptsächlich die Maß regeln zur Durchführung der Vorstandlwahl. welche als erste Wahl nnter sinngemäßer Nnwendung der bezüglichen Bestimmungen des Musterstatutes vor sich zu gehen haben wird. ' Die Wahlconnuissiou crmitttlte als voraussichtlichen Zeitpunkt dieser Wahl die Mitte des Mouates Juni. Es erscheint deswegen für die betheiligten Kreise nothwendig, sich unverweilt mit den bezüglichen Ve stimmungen vertraut zu machen. Wir heben au« den selbeu nachstehende Anordnungen als die wesentlichsten hervor: Nach tz 12 des VchlM vom 28. December 1887, N. G. Vl. Nr. 1 ox 1888. beziehungsweise nach 5 12 des mit der Ministerialkundmachimg vom 24sten Jänner 1889. R. G. Vl. Nr. 13, publicierten Musterstatutes für die Unfallsversicherungsanstalten hat deren Vorstand aus 18 Mitglieder«, zu 'bestehen, von welchen sechs seitens der Betriebsunternehmer, sechs seitens der Versicherten gewählt und sechs vom Minister des Innern berufeil werden. Die beiden eben bezeichneten Wählerclassen wählen anßerdem noch je sechs Ersah« Männer sowie je einen Beisitzer und Stellvertreter für das Schiedsgericht. Jeder e'igenberechtigte Unternehmer, respeetive dessen angemeldeter Stellvertreter oder Geschäftsführer hat nur eine Stimme, ohne Rücksicht auf die Anzahl semer ,m^ Nnstaltsjprengel gelegenen Betriebe Ebenso haben d,e Arbeiter und Bclriebsbeamten jedes im Anstaltssprcngrl gelegenen Betriebes, mögen die Betriebe einem und demselben oder verschiedenen Unternehmern gehören, das Stimmrecht, welches durch einen unter ihnen ge< wählten Vertrauensmann mit der Wirkung ausgeübt wird, dass der vou diesem abgegebene Stimmzettel so viele Stimmen zählt, als wahlberechtigte Arbeiter und Netriebsbeamte im Betriebe beschäftigt sind. Für das, Wahlresultat entscheidend ist die relative Stimmen« Mehrheit. Die versicherungsftflichtigen Betriebe sind nach Betriebsarten vorläufig in sechs Kategorien eingetheilt, nämlich: I. land« und forstwirtschaftliche Betriebe. Müh. len; II. Eisenbahnen, Berg- und Hüttenwesen, Metall» Verarbeitung, Maschinen, Werkzeuge u.dgl.; Ill, chemische Industrie. Heiz- und Leuchtstoffe, Nahrungs- und Genuss» mittet; IV. Steine und Erdeu, Baugewerbe; V. T»xtil-Iudustrie, Bekleidung und Reiniguug; VI. Papier und Lrd's. Holz- und Schnitzstoff'', polygraphische Gewerbe. Jede Kategorie wird einen ihr selbst an» gehörigen Vertreter der Betriebsunternehmer und einen ihr selbst a«gehörigen Vertreter der Arbeiter sammt Betriebs« beam ten sowie die entsprechenden Ersatzmänner in den Vorstand zn wählen haben. Die Wahl der Beisitzer, respective Stellvertreter für das Schiedsgericht, wird in der Weise erfolgen, dass einerseits die Betriebsunternehmer und anderseits die Velsicherten (Arbeiter nnd Betriebsbeamte) aller sechs Katfgorien zusammen je Einen Beisitzer, respective Stellvertreter wählen, wobei die Stimmenzahl ebenso berechnet wird wie bei der Wahl in den Vorstand. Diese Art der Stimmenzählung in Verbindung mit der Eintheilung der Wähler in sechs Kategorien, welche gewissermaßen sechs Wahllürper darstellen, könnte sehr leicht zu einer bedeutenden Stimmenzersplitterung führen, wenn die Wahlberechtigten beider Wählerclassen (Arbeit-geber und Arbeitnehmer) sich nicht das aus den erfolg« ten, die Grundlage drs Wahlcatasters bildenden Anmeldungen resultiernide wahrscheinliche Stimmenverhältnis vor Augen halten und sich nicht demselben sowohl b«i der Aufstellung vou Candidaten als bei der nachherigen Abstimmung accommodieren. Die Wahlcommlssion hat aus den vorhandenen AllMlldlmgen ermittelt, dass in den Betriebskategorieti I und VI Krain die überwiegende Anzahl an Arbeit-geblrn. ferner in den Kategorien I und III an Arbeit« nehlmrn aufweist. Bei gleichmäßiger Betheiligung an der Wahl ist daher als wahrscheinlich anzunehmen, dass den Candidaten der Krainer Arbeitgeber in den Kategorien I und VI, dann jenen der hierländigen Aibeil-nehmcr in den Kategorien I und III die Majorität zufallen wird. In den übrigen Betriebskategorien, respec» tive Wahlclassen, prävalieren hingegen die Arbeitgeber uud beziehungsweise Arbeitnehmer aus Trieft, dem Küstenlande und Dalmatien. Imisseton. ^.^Ule liebe Frau. ^l^'h Wer'flirte ^strin - mit den Män-?^^ "icht - dass ich mich ^t V°r mit m Aubar vorstelle. Das heißt: als ^bFnsicht. VV^"l""a. "ämlich in gesellschaft« ^ ^ ."" offend V! ""ldert nach strafqesetzlichem !f'dch^ttV/'ftändnis meine Schnld/ ^'l.H reae v I.H°^""l'g bekenne ich nnumwun- beulen reichlich An« ^ ^ ? nichts '^ung "'be. So z. V. habe ich ?e»l «.?suchl N"ben können, wozu man Soireen >lle Mere« '^ ?" "" noch jede Einladung zu silr mich eine unversiegbare kV ch mfr^'^" Langeweile, abgesehen da-3<>h^^bn nächtliche, Vergnügungen den ^ "NlKle und 7^°s bauchen zu starker Cigarren >^V "^" ^'^ bei- ä,V^^sicher^^?^°'' wird man kaum stauuen, V g^lon.^' dass die Mehrzahl der landes->> de/N' mir gegen den Strich geh.. ^<"'s. >7H So oft ich eine folche Phrase d3dili^; bisher 5.. "'^ die Lnst an. jemanden '^ s^ute höls^°ngte ich diese Neigung zurück, ^ ^°H in tönten """'genehm werden, wenn man ^ ^le 'ch^,/'? ^"^'" 'Nnstrieren. was ich ^ "«. dass eine der Redensarten, die mir am unausstehlichsten klingen, darin besteht, dass man von einer Dame versichert, sie sci eine «liebe Frau». Das ist eine der Bezeichnungen, unter denen sich diejenigen, die sie anwenden, in der Regel nlchts, manchmal aber geradezu das Gegentheil denken. Man würde die Majorität der auf Erden lebenden Menschen in Verlegenheit bringen, wenn man sich bei ihnen erkundigte, was sie unter eiuer «lieben Frau» verstehen. Einmal habe ich die Frage aufgeworfen, welcher Manu oder welche Frau als .interessant, zu ^trach-ten sei. Heute komme ich mit der Frage: «Wer ,st lieb?» . . ^ .. Beide Fälle haben miteinander gemein, dass ,ch nichts zu antworten weiß. Wie an den als «mteressant» verschrienen Leuten, so habe ich auch au den notorisch «lieben» Frauen vergebens charakteristische Merkzeichen, zu entdecken getrachtet, um mich ein- für allemal zu, orientieren. Jede «liebe. Frau. die in memen Gchchts. kreis gekommen, weist andere Besonderheiten aus. nud zwar nicht nur Vorzüge, sondern auch Fehler, w oajs ich zuweilen auf deu Gcdaukeu verfallen bm, man müsse bestimmte abschreckende Seiten haben, um «l,el,. ^" Gegen dieses Epitheton bin ich übrigens besonders misötrauisch geworden, seitdem ich gewahrte, m welchem Sinne die Frauen untereinander cs zuerkennen. «^>!icn Sie schmi. dass der jnnqc 5. sich verheiratet hat/. .Ja. mit einem Fräulein ?).. - -Wie ist ste denn?. — «Eine liebe Frau.» (Die erste Silbe «w» wird nm allem Nachdrucke betont.) ^ .. Natürlich habe ich nicht verfehlt. Frau von .5., geborene ?)., mit prüfendem Auge zn betrachten. k,e ,P hässlich, hässlich, hässlich. Also Iiinc May lacrimas! Also deshalb erscheint sie den Rivalinnen — und jede Frau ist die Rivalin aller anderen Frauen!» — so überaus «lieb»! Seitdem ich das weiß. werde ich von vorneherein skeptisch, wenn ich eine Dame von weiblichem Munde als «lieb» rühmen höre. Ich stelle mir unter den Gepriesenen sofort ein Scheusal vor, und meistens behalte ich Recht. Die «lieben» Frauen sind die ungefährlichen, die keine Mitschwester verdnnkeln und von der keine eine bedenkliche Concurrenz zu gewärtigen hat. Sehr oft freilich ist das bewusste Lob überhaupt auf keiner greifbaren Grundlage aufgebaut, und man bedient sich desselben nur, um irgend etwas zu äußrrn, dcun in Gesellschaft darf man beileibe nicht schweigen. Die Kunst der Conversation besteht darin, gegebenen Falles zu reden, auch wenn man dazu weder Stoff noch Anlass hat... Mau wird zugeben, dass es Frauen gibt, über welche sich, grnau genommen, nichts sagen lässt. Aber das darf nicht zugestanden werden, denn niemand will seinen Mund mitbekommen haben, nm ihn zu halten. Sobald von Frau N. die Rede ist, fällt das inhaltslose Schiagwort: «Eine liebe Frau!» Wieso? Wodurch? Warum? Spricht sie so klug? Oder verräth sie in ihrer Rede ein so warmes, gutes herz? Odrr urtheilt sie so tolerant über die Schwächen ihrer Nächsten? Oder trachtet sie, ihre Ueberlegenheit Tiefer-stehende nicht fühlen zu lassen? Oder ist sie bemüht, die guten Qualitäten der anderen ins günstigste Licht zu setzen? Oder opfert sie egoistische Regungen, nm eine Freundin zu erfreuen? Oder geht sie über Gebrechen. Xaibachcr Zeitung Nr. 96. 816 27. APlil^^ Es wird sich daher inbetreff der W^hl der Vorstandsmitglieder empfehlen, die Aufstellung von Candidate» für die Betriebskategorie I hinsichtlich beide,- Wählerclassen, dann jener für die Betriebskategorie VI bezüglich der Wählerclasse der Arbeitgeber, endlich jener für die Betriebskategorie III bezüglich der Wählerr lasse der Arbeitnehmer den betheiligten Kreisen aus Krain, für die übrigen Kategorien, respective Wählerclafsen aber jenen alls Trieft, dem Küstenlande und Dalmatien zu überlassen und die so zustande gekommenen Candidaten« listen allgemein anzunehmen. Was die Wahl der Beisitzer (Stellvertreter) für das Schiedsgericht anbelangt, so überwiegt die Anzahl der Unternehmer in Krain j'ne der Arbeitnehmer in Trieft und dem Küstenlande sammt Dalmatien, so dass also aus den letzteren Län dern der Candidat der Arbeitnehmer, aus Krain aber jener der Arbeitgeber aufzustellen wäre. Zu bemerken ist schließlich, dass die Aufstellung von Candidate« für Ersatzmänner im Vorstande und für Stellvertreter im Schiedsgerichte entfällt, weil sich die Besetzung dieser Posten beim Scrutinium von selbst ergeben wird, indem für dieselben die der Stimmen-auzahl der gewählten Vorstandsmitglieder, respective Schiedsgerichls-Beisitzer zunächst gekommenen Candidaten ausersehen sind. Politische Aeberftcht. (Das Befinden der Kaiserin.) Die «Wiener Abendpost» bezeichnet es als ein bedauer, liches Zeichen der Verrohung und Scandalsucht eines Theiles der fremden Presse, die nicht aufhört, erfun-dene und erlogene Darstellungen aus dem Familienleben der Allerhöchsten Personen, ohne Rücksicht anf die heiligen Gefühle der Völker, gewissenlos zu publicieren. Eines der verwerflichsten Beispiele bietet der Artikel eines der verbreitetsten Berliner Blätter über das Befinden Ihrer Majestät der Kaiserin, der gewiss auch in Berlin gleiche Entrüstung hervorgerufen hat wie in Oesterreich »Ungarn. Die «Wiener Abendpost» ist in der Lage, allerbestimmtest erklären zu können, dass Ihre Majestät die Kaiserin von dem schweren Schlage, der ihr Mutterherz getroffen, tiefgebeugt sei, dass aber das allgemeine Befinden hierdurch keine wesentliche Aenderung erfuhr und hierüber verbreitete Nachrichten erfunden sind. Ebenso falsch ist auch die Meldung von einer Consultation des Professors Krafft-Ebing. (Das Abgeordnetenhaus) tritt am Freitag, den 3. Mai, um 11 Uhr vormittags wieder zusammen. Auf der Tagesordnung befindet sich die Fortsetzling der Specialdebatte über den Staatsvoranschlag und das Finanzgeseh für das Jahr 1889 sammt dem Berichte des Budget-Ausschusses, betreffend den Voranschlag des Meliorationsfonds für das Jahr 1889. (Freiherr von Walterskirchen) hat an den Oesterreichischen Stndentenverein an den Wiener Hochschulen ein Antwortschreiben gerichtet, in welchem er sein Nichterscheinen beim Gründungsfest Abend des Vereines entschuldigt. In diesem Schreiben begrüßt Baron Walterskirchcn mit Freuden jedes Symptom, welches zeigt, dass man gesonnen ist, sich endlich gegen die Tyrannei derjenigen aufzulehnen, die jeden Angehörigen der eigenen Nationalität als Verräther ansehen, wenn er auch den Angehörigen eines anderen Stammes gerecht werden will. Er gibt weiters seiner > Ueberzeugung Ausdruck, dass es für die Deutschen in Oesterreich und für Oesterreich selbst umso besser sein wird, je freundlicher und wohlwollender die Stimmen ertönen, die aus den Kreisen der Deutschen sich an die übrigen Nationalitäten wenden. (Minister - Con ferenzen.) Gegen Ende der nächsten Woche werden der ungarische Ministerpräsident von Tisza, der Finanzminister Wekerlc nud der Lau» desvertheidigungsminister Baron Fejeivary in Wien eintreffen, um an gemeinsamen Ministerberathungcn theilzunehmen, in denen das den Delegationen zu nnter» breitende gemeinsame Budget für das Jahr 1890 festgestellt werden soll. Der Zusammentritt der Delegationen dürfte Aufaugs Juni erfolgen, die Dauer der Session wird voraussichtlich kaum drei Wochen m Anspruch nehmen. (Böhmen.) Die Wählerversammlung der böhmischen liberalen Großgrundbesitzer, welche über das von den Conservativen angebotene Compromiss schlüssig werden wird, findet morgen in Prag statt. Begreiflicherweise wird dem Ergebnisse dieser Versammlung mit großem Interesse entgegengesehen. (Das neue Hausiergesetz.) Nach einer Meldung des «Fremdenblattes» habeu die Verhandlungen, welche zwischen den Vertretern der belhciligten Ministerien über das neue Hausiergesetz gepflogen worden sind, die Nothwendigkeit ergeben, das Gesetz nicht nur auf den Hausierhandel zu beschränken, sondern in dasselbe das Wandergewerbe überhaupt einzubeziehen, welches in seinem Gebaren und Wirkungen mit dem Hausierhandel zusammenhängt. Zu diesen Wandergewerben gehören unter anderem: der Handel mit Vieh, das Ratengeschäft, die Handelsagenturen, der Handel mit Blumen in den Bahnhofgebäuden lc. ic. Ueber die für diese Wandergewerbe festzustellenden gesetzlichen Vorschriften dürfte demnächst das Gutachten der Handelskammern eingeholt werden. (Militärisches.) Die vorgestern publicierte Nummer des Landwehr-Verordnungsblattes enthält unter anderem auch die Ernennung der Commandanten der Landwehr-Infanterieregimenter. Die neuen Regi-ments'Commandanten wurden theils der Armee, theils der Landwehr entnommen. — Wie aus Graz gemeldet wird, soll Graf Hartenan (Prinz Alexander von Batten-berg) heuer den im Bereiche des Corpscommandos statt« findenden Manövern beiwohnen. (Kroatien.) Wie aus Agram gemeldet wird, ist von Seite der kroatischen Landesregierung das Arbeilsprogramm für 1889 festgestellt worden. Im ganzm gelangen im Laufe dieses Jahres 5,K03.829 fl. für öffentliche Communicationsbauten zur Verwendung, wovon auf den Bau und die Erhaltung der Straßen 1.612.424 fl., auf Wasserbauten 504.355 fl. und auf Eisenbahnbauten 3.487.050 fl. entfallen. (Dem deutschen Vundesrathe) ist ein Antrag Preußens, betreffend die Abänderung des H 4 des St. G. B, zugegangen. Nach dem bestehenden Gesetze werden gewisse Fälle von Hoch- und Landcsuer« rath und gewisse gemeingefährliche Verbrechen, Brand» stiftung u. s. w. in Theilen des Bundesgebietes, welche in Krieqszustand erklärt sind, oder auf dem Kriegs« schauplatze während eines Krieges gegen das Reich an> statt mit lebenslänglichem Zuchthans mit dein Tode bestrast. Der preußische Antrag scheint. d>e """^ dieser Strafverschärfnngcn zu erweitern, '"dem ! ^. wahlscheinlich auch auf im Auslande begiM» brechen beziehen sollen. Mrad (Aus Serbien.) Wie man .""s ^^ meldet, wurde seitens der Regierung em gH^» mili zu dem Zwecke eingesetzt, um die "^ 7slfil für die National-Feier zu treffen, wHe "" ^Mel Juni anlässlich des fünfhunderljähngen ^ Mii der Schlacht auf dem Amselfelde und der «" ^Ml Tage vorzunehmenden Salbung des K^M di^ im Kloster Ma stattfinden wird. Z" M'tglttM'^ Comites wurden ernannt: General ^esjanin, , ^-> sident der Akademie der Staatsralh Stojan Aoskovic; Präsident oer«^ Gesellschaft, Archimandrit Dncic; Rector der Y" ^. Suetomir Nikolajevic; Bibliothekar .d" ,^„ch's Bibliothek. MiNevic; Oberst Dragasemc; ^ ^ im Ministerium des Aeußern, Gjaja; die ^ > -,^, Johann Bostons Michael Valteromc »"0 "^Wd, Andra Nikolic und der Olierbürgernmster von Karabiberovic. . « W d.^ (DieSamoa.Conferenz,)blea»l ' ^ in Berlin beginnt, wird nicht im Conare^ ^,°> Kanzlerpalais, sondern in den Räumlichle»«" ^e wärtigen Amtes stattfinden und acht bls vmz ^ ^ dauern. Nach der «Post» dürfte als Ml" ' M Verhandlungen der Satz anzunehmen >"".' ^ Aeb der betheiligten drei Mächte eine praval'e"' ^ lung auf den Inseln beansprucht. ^ ss, ^ch ss nur um die Herstellung geordneter Zanai'l" meinsame Anordnungen. ^« ellla^ (Rumänien.) Die die von ausländischen Blättern verbreitete ^ das Cabinet Catargi hätte die von dem irn^ ^ binete ausgesprochene Ausweisung von >'" Mcr^ Agitatoren serbischer, montenegrinischer"'" , « CM tionalität widerrufen, entbehre der VegnUMl ^B>g erklärte auch. sich in eine diesbezüall^ ^cl nicht einzulassen, möge dieselbe von welcycr angeregt werden. «^l-rn teleO' (Russland.) Den Polmsch" V^ Oeh phiert man aus Petersburg, dass des Ministers des Aeußern, zum Staan her U nannt und dass Hitrovo in Bukarest !°"^l »c ferent für Orient-Angelegenheiten '"»"'".„ M' Aeußern. Lamsdorf, mit höheren M'" , wurden. . ^sHerll).'.z (Den mittelasiatischen H"^ Md" ihre Abhängigkeit von Russland gegenwanu MH lebhaft in Erinnerung gebracht werden. ^M" °5 des Schachs in Petersburg werde» day" ^ """ Khans von Chiwa lind des Emirs von " folgen. Tagesneuigleiten. ^ ^ Se. Majestät der Kaiser h^'^dH ungarische Amtsblatt meldet, l" ^sH-kath^, ,h Maricn-Instil.lt 500 fl.. für die ^'"'^^os ^., Schulen in CsM.y. Duna-Szeg. " ° ^che <,« !>' Zsemly, ferner für die Beczesaer und Zsiboter "for" "'^sche ^i 100 fl., für die Alsü-Eqreser 50 sl., für die Kis-Csilrer die sie an anderen entdeckt, mit schonender Toleranz hinweg? ! Nichts von alledem, ja, vielleicht von alledem das krasse Gegentheil. Und dennoch «lieb»? Ja, dennoch. Und wenn der kritische Kreis intime Vertraulichkeiteu tauscht, werden dem Panegyricus einschränkende Vorbehalte angehängt. «Eine liebe Frau!» — «Ja, sehr lieb.» — «Gegen ihren Mann soll sie nicht eben musterhaft sein.» — «Sie quält den armen Menschen aufs Blut!» — «Woher wissen Sie das?» — «Ihre Schneiderin hat es mir erzählt.» — «Schneiderinnen muss man nicht alles glauben.» — «Gewiss nicht, ich citiere die Aeußerung auch nur. weil man sie überall wiederholt.» — «Ich begreife nicht, was ihr Mann an ihr geheiratet hat.» — «Ich auch uicht. Schön ist sie nicht...» — «Schön?! Sie ist ja verwachsen; die linke Schulter trägt sie höher, als die rechte.» — «Dabei falsche Zähne.» — «Wirklich? Darauf habe ich mir sie noch nicht angesehen.» —^ «Dann schielt sie mit einem Auge.» — «Natürlich.^ Ich dachte immer, dass sie ein gläsernes Auge hat. ^ Aus Rücksicht wollte ich nicht darüber reden.» — «In! ihrem Haushalte geht alles drunter und drüber.» — «Wem sagen Sie das! Als ich jüngst mit meinem Manne bei ihr speiste, lag bei einem Convert statt der Serviette ein zierlich gefaltetes Handtuch.» Heftiges Gelächter. .. Eine Dame tritt ein. Sie fragt, um wen es sich handle, und kaum hat sie den Namen gehört, so bricht sie in den Ruf aus: «Eine liebe Frau!» Wenn aus einer größeren Gesellschaft ein weibliches Mitglied derselben sich entfernt hat, lautet die erste Kundgebung, mit welcher die selbstverständliche Debatte eröffnet wird: «Eine liebe Frau!» — «Aber i klatschsüchtig,» fügt eine ihrer Freundinnen hinzu. «Sie lässt an niemandem ein gutes Haar.» — «Und sie hätte doch allen Grund, vor der eigenen Thür zu kehren.» — «Oder wenigstens kehren zu lassen,» meint eine strenge Richterin. Nach Verlauf einer halben Stunde kommt ein unparteiischer Zuhörer zu der Erkenntnis, die «liebe Frau» sei ein Ungeheuer, das man als abschreckendes Exemplar in einer Schaubude a/a/n Eintrittsgeld ausstellen sollte. Was ich da verrathe.' ist ein offenes Geheimnis, In »6or-6l, 60 l^ickintilw. Jedermann kennt und jedermann thnt, als wäre eS ihm völlig fremd und niemand hat den Muth, wenn es ihm aufgetischt wird, zu zeigen, dass er die Komödie durchschaut, den alten Spass als solchen betrachte. Einer hält den anderen und j^der sich selbst zum Besten. Aber das ist eben Herkommen. Convenienz, «guter Ton. Lernt Frau A. irgendwo Frau V. kennm, so haben beide nichts Dringenderes zu thun, als bei der ersten sich ergebenden Gelegenheit Erkundigungen einzuholen, welchen Eindruck sie aufeinander gemacht. «Was hat Frau V. über mich gesagt?. Die also Befragten wollen anfänglich nicht mit der Farbe herausrücken, um Frau N. nicht eitel zn machen («nicht noch eitler, als sie ohnehin schon ist,» denken sie dabei), aber in die Enge getrieben, beichten sie endlich: «Frau B. ist von Ihnen ganz entzückt; sie erklärt, Sie seien eine liebe Frau.» Darüber zeigt Frau A. sich thatsächlich hocherfreut, als halte sie nicht dieselbe Aeußerung über Frau V. gethan (der dieselbe auf dringendes Verlangen zu ihrer unsäglichen Befriedigung bereits mitgetheilt worden ist), und sie lauscht dem erhebenden Berichte mit einer Freude, als sei ihr eine Auszeichnung er, . liehen worden. ^ , ,^ sjch ^'>l»^ Im gesellschaftlichen Verkehr habe" ' „^,. Cliches herausgebildet, die immer N) ^ ^ l>. ^ »lnd mit bewährtem Erfolge angewen^ ^ sM ^ weiß. dafs nichts naiv gläubig. Der Beobachter hat °" Oe^ beschenkten die Leute einander M't "i^ fte" h„B dessen Wertlosigkeit sie unterrichtet st w' ^ h,M auf Grund welH^g' als könne seine Echtheit nicht bezw 'e.^ ^H^ Findet in einem reichen Ha"'^d, ""HH^ gegessen und Champagner so kann man mit Sicherheit darauf "°^ M^F frau nnd Hausherr die Honneurs ^ d^ ^ Liebenswürdigkeit, gemacht haben, .-"^tlvel ^B jeder dahingegangenen Frau H °',vi« ^. chen» einher... Jede Prmzenhe'r" ^U ^ der Herzen, gefeiert. Die «allen Theilnchmern eine bleibende E"^ ^ gel^ lassen, und jedes Kränzchen war '^iF"s.l»g" sten dieser Saison». 3« " FV 5M' stirbt «ein Wohlthäter der ^"^e'>''Aed<, Tenoristen entzücken durch lh« «^ „h"«? ^hr '^ In die Kategorie dieser M^ ka'"!^th^ ^ gehört die «liebe Frau». E"'e 5" OiellH^ ' als «lieb», aber unmöglich weMg". const^, V< mancher Leserin weh. indem 'A/, ungl'adHlt. I c leicht ziehe ich mir dadurch nm"^ " ^ gcs'^,"' 1^ u-Mro! Wenigstens bin lch oa« ^,„t! man mich einen «lieben» MenM" ^ß' das nicht! "' ^sti.»'» «'- W,_____________________________________817 __________ .?. April IW. ^fi!r!i ^ Csabdier evangelische Kirche 150 fl. !ft»dcn g^""^'^ Schl'le ill Horhäl 100 fl. zu ^lw/^ n?° rling. Iubiläum.) Infolge einer des Wiener Oberlandes- ^an C^'?^ bitter von Keller, welcher der-blreit ^> n "krankten Präsidenten Freiherrn von ^ic,!^,^lu"a dieser Iustizstclle führt, haben die ""bera N """laudesgerichlc in Prag, Brüun, Klnkau. ^ PrM . Innsbruck, Trieft und Zara beschlossen. Mec^^" des Obersten Gerichtshofes, Anton "^ lect!!!ns< '^^"ll' "us Anlass d.'s Jubiläums ^beleile,, s? Dienstjahres eine gemeinsame Ovation ^slaalsnn^'." °h"licher Schritt ist auch seitens der ^ unwllltschaslc,, bevorstehend. ^l^^^r Betrugs-Proccss.) Vor dem "^ vor?^"^^°fe hat. wie aus Wien gemeldet ^"'an i,.? "" ?"ber Vetrugs.Plocess begonnen, ^"«8 e,iia,' c^ ^^igen finanziellen Kreisen mit Span-°" ^l öter''1^' ^ h""delt l'ch «m den Betrug, der ?M Neis ^" Länderbanl durch den Fabrikanten l»er t,« ,,s ""d durch dessen Disponenten Samuel ^ l Z s t '""den ist. Reiß und Aerger sind an-^hn>, 1887 "" «cgenseitigsn Einverständnisse in den M ^„.^ U"d I«8« die Fumtio,mre der österreichi-!^-Consim . ^"^ Ueberreichung fingierter Einlage-°llr Waren '^" ""^ durch Herausnehmen verpfände Verstä»? ^" Pfandlager ohne die vorgeschrie-^unl afs??^ der österreichischen Läoderbant in >n. H ?" ""d sich hinter den falschen Schein ver-3" ^inreich ^'"' ö"r ^cckung der Vorschüsse dieser ?"°'chischl: " . Warenlager vorhanden, wodurch die l??° verleb "ban! öur Auszahlung weiterer Vor-3^N, wi m ^ "'« ^^.956 fl. geschädigt wurde. ? seinen '.? '^ ^lleklagt, dass er im Jahre 1888 ">'ll>en aber 3'^'^" ^uflvand in Concurs gericth, I^°"lh°ufte N.^^"'2 °nzna.«e. ^„drrn neue Schul-^ der öfters !3 ^t er in den Jahren 1887 und , he ihin ,. "'chlschcu Länderbanl cedierte Forderungen, 2" worden w ^""lso gegen sofortige Abfuhr über. "Men u ". 7"en. in der Höhe von 86 550 sl. vor- ^ s. "geeignet. i^ ^""ern s.^ ? " " da kommt !) Das Ministerium e faxten ? '^ °"^ Anlass eines Necurfes mit der il« ^"di., U'V^Mtigt, ob ein Verein, der über bt° b" mit s "''""pelle verfügt, zum jedesmaligen hk'°>?' Das Mi!,^ ?°"b" "ne specielle Bewilligung kin " ber S<^ ^"""' ^s Innern hat unter Auf. ch?"pslichtun. "^"lcheidung ausgesprochen, dass «ch^icht 2i,^ ^"^ige jeder öffentlichen Aus-eine bel^!. ^' ^°^"" "'^l localpolizciliche Nück< ß! "- lD Vorkehrung nothwendig machen. k^"et°g/^^stwirtetag.) Der österreichische !^»e bie N 3" 6'^nwärtig in Salzburg tagt. an-ä «"" "llä "7^l"t der Gründung einer Fach-he, tinvertt^ '^ "'^ der Action der Verba >,ds. '°^°? betreffs ss",,^«gleichen ""'de der Antrag ""z>b^ ^nt a, '"l"Wng ^s Befähigungsnachweises ^^ diesbezüglich eine Expertise <"ber die m''?«' Kummer erstattete das Re-einiger Bestimmungen des Aichgesetzes. Der frühere Centralvorstand wurde wiedergewählt. — (Graf Plater.) Auf Brölbcrg in der Schweiz starb dieserlage, 83 Jahre alt, der bekannte polnische Emigrant Graf Plater. Wladislaw Plater entstammt einem alten polnischen Adelsgeschlcchte und nahm 1830 an dem Aufstande in Litthaucn theil. Nach der Niederwerfung desselben entkam er nach England, veranlasste dort eine lebhafte Bewegung zu Gunsten Polens und gründete dann in Paris 1833 das Journal r nichts geworden. Vor etwa zwölf Monaten nahm die chinesische Regierung den Plan in die Hand und will jetzt eine Fabrik mit 12.000 Spindeln gründen, für welche die Maschinen in England be» stellt worden sind. — (Das Gebiss Karl Moors.) Im Kron-städlcr Theater gab man am Ostersonntag «Die Räuber». Karl Moor sprach soeben in der höchsnn Ekstase, als ihm plötzlich der Athem versagt, das Wort in der Kehle erstickt und er rasch hinter den Coulissen verschwindet. Der Vorhang fällt, und das Publicum wird unruhig. Während einei qualvollen Pause brachte Karl Moor — sein falsches Gebiss in Ordnung, worauf die Vorstrllung fort» gesrht wurde. — (Unterschlagungen.) In Rom machen große Unlerschlaguugen, welche in der vorigen Woche in der städtischen Steuercasse entdeckt worden sind, allgemei» nes Aufsehen. Sieben städtische Beamte sind bereits verhastet, ein achter wird steckbrieflich verfolgt. Den bis-herigs« Erhebungen zufolge belaufen sich die unterschla' genen Summen auf mehr als eine Million Lire. — ( Sam melwut h.) Eine Gesellschaft von Eng' ländern bestieg dicsertage den Eiffel'Thurm. Nach ihrer Eutfernung bemerkte man, dass die 7'/« Meter lange Fahne des Thurmes zerrissen war. Es fehlte ein etwa ein Meter langes Stück, welches die Engländer abgerissen und unter sich als Andenken vertheilt hatten. — (Gefährlicher Magnetismus.) Mr. Dona to, der bekannte Magnctiscur, veranstaltete kürzlich in Marseille eine Vorstellung, bei welcher er acht der besten Gesellschaft ungehörige junge Mädchen magnetisierte. Dies gab zu großen Unzukömmlichkeiten Anlass, uud da außerdem am nächsten Tage mehrere der jungen Damen von Nervenzuständen befallen wurden, haben deren Familien gegen Herrn Donalo die Klage eingebracht. Die Vor-. stellungcn des Magnetiscurs wurden noch am selben Tage behördlich sistiert. — (Schadenfeuer.) Am Ostersonntage brach im Wirtschaftsgebäude des Stefan Stern i„ Kranichsfeld ein Feuer aus, das bald auch die Wirtschaftsgebäude des Vozegar und des Verglez einäscherte. Es verbrannten hiebei auch viel Heu und Stroh, Werkzeug, Wagen, Maschinen und ein Ochse. — (Seuchen frei.) Eine officielle Mittheilung zeigt an: In der Zeit vom 15. bis 22. d. M. ist in den im Reichsrathe vertretenen Königreichen und Ländern ein Fall von Rinderpest nicht vorgekommen. Diese Länder erscheinen daher am 22. d. M. frei von der Rinderpest. — (Frühreif.) Onkel: «Was wünschest du dir zum Geburtstag, Paul?» — Paul: «Eine Schachtel mit Aarterzeugungspulvcr.» ?ocal- und Plouinzial-Nachlichten. — (Oesterrcichischcr Katholikentag.) Nunmehr haben auch die Fürstbischöse von Seckau und Laibach und der Bischof von Budwcis ihr Erscheinen am Katholikentage zugesagt. Der Fürsterzbisch^f von Görz spricht die Hoffnung persönlicher Theilnahme aus, wird sich aber im Verhinderungsfälle durch Dompropst Jordan vertreten lassen. In Vertretung des Fürstbischofs von Trient erscheint der Domdechant Simon Baldessari, die Diöcese Spalato-Macarria wird durch Canouicus Dvornik vertreten sein. — (Personalnachrich l.) Herr Spiridiu» Ritter von M i trov ic', Commandant des Landwehr-Balaillons Rudolfswert Nr. 24, wurde zum Regiments-Comman. danlen beim lraiuisch-lüslenländischen Landwehr-Insanteric-Regimente Nr. 5 ernannt. — (Krainische Ballgesellschaft.) Die all» jährliche Generalversammlung dieser Gesellschaft fand vor» gestern im Beisein von 18 Actionären mit der üblichen Tagesordnung statt. Der vorgetragene Geschäftsbericht constatierte die bedeutende Anzahl von Bauausführungen im abgelaufen.'« Geschäftsjahre und die erfreuliche Entwicklung des Naugeschäftes im allgemeinen. Dcm Antrage des Verwaltungsrathes entsprechend, beschloss die Versammlung, dass nach reichlicher Dotierung der Reserven auf das Neinerträgnis des abgelaufenen Jahres 8 st. per Actie, vom 1. Mai d. I. angefangen, ausbezahlt werde» sollen. Sodann erfolgte die Wahl des Revisiousaus-schusses, in welchen die Herren: kaiserlicher Rath Richard Ianeschitz, F. M. Schmitt und M. Kastner als Mitglieder und die Herren F. Bilina und Albert Sa-massa als Ersatzmänner berufen wurden. — (Eine Thurmbesteigung.) Am Oster» montag zwischen 11 und 12 Uhr mittags ereignete sich in Warasdin Folgendes: Ein Klempnergehilfe, mittelmäßiger Statur, im Alter von 32 bis 33 Jahren, Na> mens Vujcic, Sohn eines Magistratsdieners, erkletterte unbemerkt den Franciscaner - Thurm. Denselben verdross nämlich, dass das Kreuz der Kirche nach vorne gebogen stand; er halte im Kloster schon einigemale vorgesprochen, um die Kleinigkeit umsonst zu reparieren. Im Kloster hielt man den Burschen sür verrückt, was allerdings nicht ganz der Fall ist; er ist aber zeitweise dem Trunle er» geben, und hie und da stellt sich religiöser Wahnsinn ein. > Gegen 11 Uhr vormittags gieng er unbemerkt in den Klosterthurm, öffnete eines der Fenster, erkletterte den Blitzableiter bis zur höchsten Spitze und stellte sich oben auf das dort befindliche Kreuz. Von dort aus hielt er eine Ansprache an den heiligen Antonius, unten wurde natürlich kein Wort gehört. Nicht genug, dafs der Bursche ganz frri auf dem Kreuze staub, fieng er dasfelbe mit höchster Kraft zu fchwingen an, so dass man deutlich sämmtliche Bewegungen sah. Dies dauerte mehr als eine Viertelstunde. Als die Stadt-glocken 12 Uhr schlugen, verließ der Bursche das Kreuz, kniete auf der Kuppel nieder, verrichtete sein Gebet, und nach 10 Minuten gieng er längs des Blitzableiters wieder H H. Nachdruck vlrboten. "°" au« ^ben «nö Feiöen. *"'ser Gesellschaft vo» K. du Voisgobeh. '^eib si ^ (63. Fortschuna.) l^^Z We ?bu dich schlägst?. !^l,^e ist a.,^ '^ N'cht, aber vielleicht erräth '^Z., b'e Z ^"dentlich scharssiunig; ja sie sieht ""I°us. Jedenfalls lass uns Uen ym so sash ^2 möglich zum Abschluss ^ ^gt n^,, dir ab; der Zeuge Listracs k "'Li^ Meh/'!! !^er mit jenem dunklen Ehren- ^„l7'"rac «^ A thun haben.» '"'?^ien n ,^de keinen anderen, der ihm als >>>.' l° lch! ^be. Da Monlieres l'lein l'«"-,H '^ "och heute nachts alles mit ihm ^eile? dir "'^ ich wünsche, und ich meinerseits >H,7/ d'r Beding fnnf Schritt '^z?pf""fähsg jst'I °"l ^"' ^"l" ä" bleiben, ^ V)V3'^ich hier. Es ist ganz nn.w.hia. ^i/> H"'?^ Whs!; ich wäre dafür. > z> 9eit vA w, ^ngen ft.a>n. Erstens wilrdeu ^k nicht""'' «!"b M'itcns halte ich es sür " ms Antrauen z„ ^h,„,. «Ganz recht.» «Vut. dann bleibe hier; — ich kehre in zehn Minuten znriick.» Chantal trat in den Salon, in welchem Mou-liöres sich befand, gerade, als dieser aus seinem Schlaf erwachte. «Ich habe Heirn d'Arlige soeben gesprochen; er nimmt die Bedingungen an. welche Herr von Listrac ihm stellt, nud wünscht ebenfalls, dass die Angelegen-heit zwischen uns vier erledigt werde; wir haben also nur mehr Ort und Stnnde zu bestimmen.» «Herr von Listrac wird morgen um neun Uhr sich bei mir einfinden, und ich dächte, wir könnten die Begegnung auf elf Uhr festsehen. Ich kenne auf dem Wege nach V,lle d'Arvray ein entlegenes Wäldchen, das sich vortrefflich zu solchem Zwecke eigueu würde.» ., , . «Gut, bringen Sie Ihre Waffen m,t, ,ch bringe die meinen und wir wollen an Ort und Stelle losen.» . «Abgemacht. Darf ich Sie fragen, mein Herr, ob das Unwohlsein der Gräfin ernstere Folgen hatte?. Chanlal zögerte einen Aligcnbi'ck. dann sprach er, indem er Moulines dabei unverwandt anblickte: «Die Gräfin von Listrac ist todt und lch hoffe, dass morgen ihr Tod gerächt wird!» Nach dichn Wortin lies; er Moulines, der ihm starr nachsah, stehen und t>gab sich ä" d'Artige znriick «Todt? Und er hofft, dass ihr Tod gerächt werde? Auch ich hoffe das!» murmelte Moul'eres zwischen den gähnen, nachdem er sich endlich von scmer Ueberraschung erholt hatle. «Jedenfalls werdc ich das Duell nicht verzögern. Die Baronin darf nicht erfahren, dass Listrar Witwer ist!» III. Die Sonne hatte sich hinter Wolken verborgen; lein Lüftchen regte sich; man vernahm nicht einmal das leiseste Rauschen in den Blättern der Väume am Nande der Waldlichtung. Still und friedlich lag die Scenerie da, und doch sollte sie in dieser Stunde noch zur Stätte eines blutigen Kampfes dienen, wie hier wohl schon zahllose ausgefochten waren — eines Kampfes, bei welchem der eine der Kämpfer, wenn nicht beide, auf dcm Kampfplatze bleiben mufste und sollte. Wiewohl das sonst nicht in seiner Gepflogenheit lag, so halte der Graf von Listrac mit seinem Se» cundanten Malleres sich doch diesmal rechtzeitig auf dcm Schauplätze dcs Duells eingefunden, wo d'Arlige Und Chantal, die, gleich den beiden Erstgenannten, die Vahn nach der nahegelegenen Station Ville d'Avray benutzt hatten, sich in der nächsten Minute zu ihnen gesellten. Sobald die Gegner nno ihre S^imoanlen einander gegenüberstanden, begrüßten sie sich wechselseitig mit markierter Kälte. Dann traten die Zeugen vor, und die üblichen Verhandlungen begannen. «Mein Herr.» sprach Chantal, indem er die Casj^tle öffnete, welche er mit sich a/bracht halte, «hier sind die Waffen, die ich gekauft habe. Wollen Sie sich über. zeugen, dafs sie „och nie gebraucht wurden, und mir die Ihren vorlegen.» «Sie sind jenen ganz gleich, welche Sie gekauft.» entgegnete Moulicres, sie vorweisend; «ich nahm sie bei dem gleichen Waffenschmied, nud Sie können sich mit Leichtigkeit überzengen, dass sie gut sind. Uebri-geus werden wir ja Gelegenheit haben, beide Paare zu erproben.» Laibacher Zeitung Nr. 96. 818 87. April ls^. zurück. Als er unten angelangt war, empsieng ihn der Polizeichef mit zwei Policisten und lud ihn zum Mit« gehen ein. Dienstag wurde der Vursche wieder entlassen und von verschiedenen Seiten reichlich beschenkt. — (Genossenschastliches.) Die Friseur- und Raseur-Genossenschaft in Laibach hielt diesertage ihre erste Generalversammlung ab, bei welcher Herr Johann Jam« bresic zum Obmann und Herr Franz Finz zum Verkinsarzt gewählt wurden. Dem letzteren wurde, da er seine S> si ^^,^ M v l(ai»c:l-ljlk>»!l!i'!n, v !iavllr«!'«n«lii ^ac^ - .^^ W v Nn^xxlü 7.»5j)al naä nrol^ul)^«»» ^'"' > Ii'-at W ukad. slillar in lll-al.j. lillv. pi-uldijor n" "" D filar :l« let in previclen » »vetimi salcrnmen D umirl^nöe. > H.I0I1U, lirlche. - Mlo», 5e«lr» D V rohankk c!i>5 25). aprilll > Ticfbctrübt geben wir allen > den nnd Velanuten die traurige NnclN!"^ > Misere theure Gattin, respective Mutter, <5' > Johnnnn WM« ^ D Rauchfangtehrermeistcrs - und Hausbeschers' D hellte nachts um halb 3 Uhr nach langem,' '^ ;,„ > Leiden, vcrselicn mit den heil. Sterbesacramr. > 54. Lebensjahre selig im Herrn cnlsclM' - M > Das Leichenbegängnis findet 6"' Lra'^ > 28. April, um halb 6 Uhr uachmitlags voi« > hause St. Petersstraße Nr. 52 alls statt- ^<,tt< > Die heiligen Seelenmessen werden '" > lil-che z,l St. Peter gelesen werden. s^lnen?lN' > Die theure Verstorbene wird dem s^> W deulen empfohlen. > Laibach am 27. April 1689. > T!c !icitr»,,cr„dc,, A"B^ Friihliiigsciir. ,,,, j Die ersten Frühlingswochen sind g^ jje d"r Zoit, in welcher nach einem Correctiv ^ rUsciie dio Lebensweise im Winter häufig h®[* c„ ges"c Störungen in den körperlichen Fu»cii ^ wird. Für diesen Zweck |SI- ^^ sowohl zur selbständigen HauH^111 j auch zur Mftrie"her Vorcur für die Räder: Kwh»1** ürfitz FranzenHba«l und andere Curoric (5WS^= Seite bcsorulersempgi!^^^2! Auswüchse im Oandrl ,"'^,7on H gs Mit voller Berechtigung werden ''""'" sere 6>"w s""V des Handels und der Industrie laut, da s > ^^ ^ über dem Raubrittelthum. welches alle ^^' ,^lche ". g^ ilbcrfällt, um von dcn Mühen und tM"', ^.A lf," ^c" ??„ bracht, aus angenehme Weise zu prof"'"'' dicks^», sind Besollders verwerflich ist es aber, >""' lbei, a's gM,,, auf dem Medicinalgebiet einreiht und sucht Vorschub geleistet wird. So haben ""„ S^ M, wie die seit 10 Jahren gegen die "'"«"'",„?!,. "°", ^'5°'' Verdauungs< und Ernähruugsorganc b"""' pfohlciM^,, '^ mcdicinischcn Autoritäten geprüften und '" ^.jhe ^,^ ^ Richard Brandt's Schweizerpillen c,nc li" " .„ nn^i»! e>" oder weniger ähnlichl-n Nachahmungru I" bei'"/ vorsichtig sein, sich nicht andere Mittel, als die echten Schweizerpillen zu nehmen. Mm, vcrlana.^ ,,dt^ ^ , Beachtnng des Vornamens Aftolheler N'char" Och^ e,ch^,< Pillen. Halte man daran fest. dass 1^^«,.^ ^.„l,c^,, lctte ein wciszrs Kreuz in rothen, sscldc ^ . ^^ ^>>< Apotheker Rich. Brandt's Schweizerplllen ^ ^^^l^ sehenden Schachteln sind zurilslzuwcis^__^-^»d,V.",.s! «Kslchageillatarrh u»d damit verbünde"^ UielhH^il,^s< W werden llach langjährig bewä ' cr ^ ^,w . , W^gründlich beseitigt. Atteste "°?' a'''",dcrc'',^ B« ^ ehn^ nnd zwan igjährigen. '"" "'.,,^ B' Ml >' denen Leiden - in gr. Zahl. Man übH. gcg ^L ^ und verlange die Schrift 'Magen-Darl' a^ .^, .pe' ,^ von 1l) fr. von I. I. ss. Popps P°U " , ) (' (Bei Anfragen erwähne man diese ij"l" __________________________________819________________________________________^April 1889. Course an der Wiener Börse vom 26. April 1889. n°ch dem off^nE^bi«««. zN?ch°«°...°> ^° c,s ^"fl, ,53 2« 153 50 «,"'" Niarl 4°/^°" ' "5'2b"N'.. »°««w. ~ °""^"sl l»»^ »5 lib -^ ^'kN"nte 4°/ ^Mrrrcntc ü"/' ' ' - WZ?« 103-4« ^^'°b na '"' - , 99 70,00 30 ^ «r ""''knt-vibl ^?^ "" ' 14 50 1,5 . i!, ^5"»»l.^i^b.">0fl. S9 8U100- th«i^l°, 5^-ö.U. '"25 144 75 >^.--------- '» 100 fl. ,^,zzz ^,50 Geld War, Grundcntl.-Odligatillnc« (für !l,0 fi. TVl.), 5"/n üllllzische..... ,04 70 ,05 20 5°/„ mährlfchc...... 109 75 Hl» 75 5"/u Krai» »lib Küstriilanb . , 10» —------- 5°/„ »iederoslttlelchische . . . 109 50 110 25 5"/„ steirische...... IN475 —-— 5"/„ lroaüschc unb slavonische , 10H — — — ü"/„ siebenbiiraische .... 105 — 10b t>0 5«/„ lemrser Uanat .... 105-105 5« 5"/« «»„arische...... 105 — 105 5» Andere össrntl. Anlchcn. Donax-Nen-Lose 5"/» UM fl. . 128 5U ,24 — dto, «nleihe 187« . . 107 40 ------ «»leben der Stadt Gör, . . ,10'— — — »lülehr» b, Stadtstemeinoe Wien INK — 10» — Pram.Vlnl, b. Sladtgem, Wien I4K — 14« 5« Vürsenbau «nlehen verlo«. 5"/„ 95— »« - Pfandbriefe (für l<« st,). «odencr. ally. «st. 4°/„ «. . . 120 50 121 — bto. » 4'/,"/,. . . ,0, - ,0, 50 bto. » 4°/, . . . 98N0 9U 75 bto, Prüm, Echülbverschl. 8«/, »09 ?5> 110 »5 Oes». Hl»po!hele»bal>i 10j. 50°/„ ,<>!— -'— vest.-unl,, «anl vrrl. 4'/,"/« - l<>2 50 IN3- detto » 4"/„ . . 100 25 I0«bl> belt« bNjilhr, » 4»/, . . 10025 10U85 Prioritäts-Obligationen (für 10» st,), sserdinand» Nordbahn Km, 1»»e lU2 — INL 70 Valizilche »arl»Ludwig-Vahn ltm. ,»8I 300 fi, S, 4'/,°/, . Id-« 10, 80 »elb «va» 0es>err, 3tordwestbahn . . . 107'««' w«'— Ematsbahn....... ,<»« 5<» 20« bo Eüdbahn il 3«/„..... ,47 7b 14« L5 » il 5°/y . , . , I«l - »2, i-ü U»g,.gallz. Vahn..... ,ou?0 10, »0 Diverse Lofe (per S!üll), «lreditlosc 100 st...... ,9l 2?i 191 7l. Clary Lose 4« fi...... «3-75 «4 25 4"/n Donan-Dampfsch. 100 fl. .-------142 — Lalbacher Präm,«nleh. 20 st. «85« 2? - Osener liose 40 fl..... g» 75, «4 75» Palff», Losr 4» fl...... gz. z« N3 lü Nulheil Krciiz, ost.Ves. t>.. I0si, 2,70 22 - «udolpl, «ose 10 fl..... z., — 21 l><» Salm Lose 4» st...... 55 — «z 50 Nt,-Gf!wis Lose 40 fi. . . . »z— «s,- Waldsle!« Lose 20 fl..... 45--. 4«-- Winbilch Gruft Lose 8» fl, . . 5» 7b b9 75 Vew, Ich, o,3"/» Pram.^Schult» versch. b, Vodencrebilanslalt . 17— 18 — Vanl. Acticn (per Llück). Nnglo-Oesl. «anl 200 st, SO»/« «. 13» »0 ,30.5» Vanlverein, Wiener ,»n fl., , „»75 114 2^ «°ncr,-«üst, üst, 200 fl. E. 40"/„ 2U« 5" 2!!l s 845 - Oesterr.-unaar. Uanl »00 fl. . 8UU - 898 - Unlonbllnl 200 fi...... L3l'75 2z«.. Verlehrsbaill, «ll«. 14« fi. . . 159— ,eu .. Actien von Transport-Unternehmungen. (per Stück). «llt>rechlu 5« Vöhm, Norbbah» «l><> fi. . . . 205 - 2W - » Westbah» 200 fi. . . . 825 50 82? - Vuschtiehradrr Eis. 500 fl. IM, 973 - 9»a - dto. (III,. «.) 2!X»st, , 3t!1 - 851 - Donau > Dampfschifffahrt» Vef,, Oesterr. 50« fi. LM. . . . 389 — 39«- Drau-Eif. (Ä.-Db,°Z.) 200 fi, E. ,95 75 I9Ü 25 D»f'«ube»b. (tis. «, 200 fi. S.---------------- ffrrb!i!ai!d«^Norbl>, 10U0fi,CM, 2K«b «610 Gal CarlLüdw,-«, 20« fl, EM. 237— «»7 5« Lrmb. - Lzeruow,»Iassy - Gisen- bahn-wesellsch. 2(X> fi. E. . . 2U5 75 «30 »5 Lloyd,bst.'Ung,,Triest500fi,e 50,,«« 75 Cüd«Norbd.Lerb,Ä,2uufi. Ung. Nordostbahn 200 fi. Oilber 1«? — ,«7 75 U,l8.Weslb.(«llab'«raz)2(»0fi.G. ,»i .. ,9, «, Industrie Actien (per Stück). «auaes., Nllg, Oest. 100 fl, . »1 «, «« « ^ 7z... w..Le!ha., erste, 80st, »4>— 9^^.- >VIbem,chl., Papiers, u, «..». 5?.b<) ^ _ Liesinger Brauerei 100 fl. . . ,5 «» Montan - Gesell,, «sterr, > alpine 732^, 73 75 Präger Eisen-Inb.-Ves, 20« fi, 8S4'5u 3K5 ^ Ealgo larj, Steinkohlen »0 fl, 275 «) »77- — «SchlüKlmühl», Papiers, 200 fl,-------____ «L. ,«9 zo :»onf..»,.Otst.lnWitNi0«fl. 448-4« — Wagaon Lechanst.. «lllg, in Pest «U fi......... 77 ?b 79 b« Wr. Vausselsllschaft 100 fl. . . 88-- - »4 - WienerbrigerZiegel'«lclien'«es. 1«, — l»z — Devisen. Deutsche Plätze...... 5,50 « ?» London........ 11» »u leo ,5 Pari«......... 4? 42, 47b» Valuten. Ducaten........ z«z z><;7 2«Flllnc»°Stückt..... »4». »50^ Deutsch« Neichsbanlnoten . . 5« 50^ 5» 5z Pap!er.«ubel...... 1 »7 » «7> Italienische Vanlnoten (l»0 2.) 4? 5l»j 4? « *ÜT % HEIL! *eute ^.beiicl im Casino Schlusskneipe. r Sommeraufenthalt. r. Curort p^liad-KIflM S ^eue'nfeld' Nied.-Oest. 8ooi8k- ^irku?arlsbader- Franzen«- ^ü^aer, ffi**' Schwimmsohule, J^JJ^e Curen. (1778) 50-4 Sparges ^ ^ "¦' '«Sfr' ein 5-Kilo-Kistchen en«et franco Post SSÄHf i^C' an der ii ,lrks- uml i'sarrorte Nncenr Nfiile"al).n P^gP-n, zu vcr->enerrnVfSa««e Nr. 24. des ^sandten ° V'^en G 3 und bündin" °ber für '" d^.Mir Krauch wie „eschafftn: L'Ui^^ Ti „ .«""«'"lssällen ganz ^ens>d,s'ss,^ fnst täglich fiir " °n?"nt>" ',7^"'rtenVnches«T)sr >?^Uclt Vr>. Wiedleden" V° «r. ?"/>>„,„«? durch Vsfolgunn ?"« «.ll^: He .,a"lchlNl,r selbst noch 3^3bM? "^"'ldm. welche Üftn lolltc v" ?"""nn icdes ztranlen. ^ ^iz .^^tich.""'''"' Per Correspon-l'>^^?' ^w? ^"ans-Anstalt in ^V". 3 des ^°"' .^° Broadway, die ^^^^I^l "fulsst l5stenlus. Eine Wohnung m Hause Nr. 37, Triesterstrasse, I. St., bestehend aus zwei geräumigen Zimmern, Küche, Speise, Holzlege und Dachboden, ist zu vermieten und sofort zu be-«ehen. (1822) 3—1 Anzufragen: Römerstrasse 15, 1. Stock. Complete Comptoir-Einrichtung Fässer, Wagen, Gewiohte etc. etc. werden billigst verkauft. — Kaufanträge ibemimmt Müllers Anuoncenburoau. Am Gongressplatze Nr. 3 ist ein Gewölbe ind eine lichte, freundliche Wo Ix n u n g; nit 3 Zimmern nebst Zugehör zu Georgi EU vermieten. Anzufragen im I. Stocke. — Daselbst ist auch ein kleiner, zahmer Affe zu verkaufen. (1269) 6 H u f I a 2 .') ("i; t> ii s p r r b r r i t r t f> r uc(i. 3n„ ¦ fl stricttc 3citniifl fllr loilclte itnb B I J[iaiitiAvl>(iten ÜVonsttlirt) \)vti H M Vhiiunu'rn. %Wt\V vicrrcljal^t!¦ cii II M 1H. 1-25 7si fv. Oril?tlirt; mflaffl^' er (feinen: \« Hl Wf U (Jhiiumeru mit Icilctttn unb ^ fl W .r-iiinbarlieittn, eJitViittcrb flf(\tn mkMmak 2oou 9lbl'iltnitßcn mit )öi-fdt)rci. IIWI Hinfl, treibe tat flanj« Web id » ¦¦¦ m ber Wattcrchf »lib i'dbitufrtje # ¦ « für iDainrn, Wäbrffcnii. flnabm # ¦ * trie für tu« jartert JlinbcOalrcr .# m^ umfassen, tl'tufc tic Vtil'tcäf^c ¦r w für ^evrtn unb He JBett* unb 2ifo Cttinitlmuflcrn für si)hitiimcrn arotitf unb franco bur« bic Cmbition, Berlin W . i«») l« I. Salicyl-Mundwasser aromatische», wir« ersrischenb, »«hinber» da» Verberbe» der Zahn« und beslitigl den üblen Geruch au« dem Munde, l große» Flacon b0 li. II. Salicyl-Zahnpulver allgemein beliebt, wirst sehr rrfrlschenb und macht die Zahne blendend weiß, » 30 lt. Obige angefahrten Mittel, liber d<« viele Danls«gungen einliescn, flihrt ftets frisch am Lager und versendet täglich per Post die nlbrn orm Nalhhausl in ^aibach. WM' Jedem in der Npothele Trnl/>czy ze< lauiien OrlMun»wasser und Valichl'Zahnpulver ,st einc ausführlich« «lbh«ndl»n„ il'el Konservierung ber Zähne und dcr Mundhöhle unentgeltlich beigepackt. Dr. Friedrich Lengiels Birken-Balsam. I ^gi^ggg^ Schon der vegetabilische Saft allein, welcher aus H ^^ÈTaHC^^s. der Birke /liesst, wenn man in den Stamm derselben H /y SEw^hSmHbSkv hineinbohrt, ist seit Menschengedenken als das aus- H H ^\''•* f^rHva gezeichnetste Schönheitsmittel bekannt; wird aber dieser jfti yfäi *>5*UC>n Saft nacli Vorschrift des Erfinders auf chemischem Wege fffc sSL »v'nß^Hnl zu e'nem ^a'sam bereitet, so gewinnt er erst eine fast l\aW& ^M^StWI wunderbare Wirkung. \^&mifajAp&mJ/ BestreicJit man abends das Gesicht oder andere «¦¦S^äaS^B/ Hautstellen damit, so lösen sioh sohon am folgenden NHfcWpMliMB^ Morgen fast unmerkliche Schuppen von der ^BSijg^^^ Haut, die daduroh blendend weiss und zart wird. Dieser Balsam glättet die im Gesichte entstandenen Runzeln und Blatter- arben und gibt ihm eine jugendliche Gesichtsfarbe ; der Haut verleiht er Weisse, Zartheit und Frische, entfernt in kürzester Zeit Sommersprossen, Leberflecke, Muttermale, Nasenröthe und alle anderen Unreinheiten der Haut. — Preis eines Kruges sammt Gebrauchsanweisung fl. 1*50. (5362) 12—11 Zu haben in Lalbaoh bei Ub. v. Trnk6czy, Apotheker.______________ Kastenschilder i für Kaufleute ; stets vorräthig bei lg.v. Kieinmar & Ftd.Brrrterg. I Laibach, Bahnhofgasse 15. CoogrtssphU 1 CCHOGOtADE 1 Runter eigener FirmT^BBBBBBBS^punterR.BIumenau'w j ECHTER ENTÖELTER "'¦¦ fCÄCAOj SjC'W''' 'u0R RÄTMIO ViV ALLEN BESSEÜTn \%? ./» Ungarische Gebirgsweine , ,iip Villänver Eitcenbau- und Herrsohaftsweine empfiehlt aufs besonders uit^ biul^gten p*elgen (lie ,m Jahre 1872 etablierte Weinhandlung von Vincenz Schuth & Comp. W*l»|b«'* ""d W--GroSSproc,n,.e„sin Vminy, Ung«n, PoS,, T^gh-j Pritmiierl auf den Ausslellungcn Budapest. 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