Schriftleitunq: X A „ Berwaltong: ««hausgasic Nr. s. WWWW^ A J^äj A A * Rathau-gasse Nr. 5 XOOt» KI. n, tntcntOaa. M jä*^ fl ^M|W JjMf ■ M XtHsb« Kr. 21, tmrruttrn. «tttARsnTT: latil.H i'mtt W» I B B EH I H9 I BKH - M B Be,u«sbcdl«l,mi!le» ■alutsx t> ALJH Hl | I EH ^UD A IBi D»rch »i« Po» ..V,»» "'->- W> ■ MW>«M n BInI■ irrtHrn >» H H H HW iu-ihns. . . T;:.T,r:,T M ■ |7|111111 r 9 | II11111 - ■tamnt Mi v«tBoltBu «tg«a S^H H| MM HQ flfl WD Hj H EM SQ prMI I sag I IfiM 19 H ^B M B H Bnr«m»04 »kl t:Ltjjil ftfl- r^BI ^^B ^B ^B ^B ^B ^B ^B ^B I■I W W W W ?,crl«!iadn, ...IV- artcOten ««Mitten cnlsMOU H W H W H H H H H ^B ^B H H H H°>di-t»nz vc> Sictatlioh H WM >■ >> K9 I I HB . Sa»ijLirtz MW Jr A/ AAAAl AA RUH crtot» fta eräänss ▼ "■sT"|^ ^ • ▼▼▼▼■▼* ^«r awnw. m. ^ I fiattMM ato««em« »ixt UAeftcRait« Ar. 50 Die Kaiserlichen Kund-geliungen. (Aus VorstandSkreisen des Deutschen Nationalver-bände».) Die Regierung Stürgkh-Heinold hat Dienstag die Parteien mit den kaiserlichen Kundgebungen an die Ruthenen und an den Polenklub zweisellos überrascht; sie hat Mitteilungen über Meinungen und Aeußerungen des Kaisers in einer Weise über-mittels, daß sie den Charakter einer bedeutenden Kundgebung gewinnen mußten. Es wird in dieser zuerst das Äesremden des Kaisers über die ansang-liche Stellungnahme der Ruthenen zum Wehrgesetze und dann die Genugtuung über ihr rechtzeitiges Einlenken ausgesprochen. Der «chlußsay beinhaltet jedenfalls einen Appell an' die Ruthenen, dem Wehr-gesetz weiterhin keine Schwierigkeiten zu bereiten, wobei die bewahrte patriotische Gcsiunuug und Kaisertreue der Ruthenen unterstrichen und gleich-zeitig auch dem Polenklub sür seine seit Jahrzehn-ten bewährte besondere Kaisertreue, patriotische Haltung und Gesinnung die Anerkennung ausge» drückt »wird. Die Regierung hat sich über die Ur« sache diieser Kundgebung, die einen ganz anßerge-wöhnlicchen politischen Akt darstellt und die in einer Weis« in Szene gesetzt wurde, daß man dermalen die weiteren innerpolitischen Folgen nicht ermessen kann, nicht geäußert. Es bleibt nur die Frage offen, ob e« zur Erreichung des Zweckes so außer-gewöhnlicher Mittel bedurft hätte, i.nv ob sür die Zukunft die Lage hiedurch eine Besserung erfährt, ganz abgesehen davon, daß der Handel um kaiser-liche Kundgebungen auf diese Weise in Schwung zu kommen scheint. Jedenfalls war das, was man beim Deutschen Nationalverband als Selbstvcrständ-lichkeit voraussetzt, bei den Ruthenen, allerdings auch bei den Tschechen etwas besonderes. Die Re-gieruuz, die sich selbst um das Schicksal der Wehr- Weiße Kaare. Eine Jägergeschichte von Th. Ebner. „Woher ich meine weißen Haare hab'?* brummtte der Oberförster und schob seine qualmende Pfeife vom rechten Mundwinkel in den linken. 'S. war an einem hellen Samütag in der Som-mersrisiche, wo wir zwei Resideuzler mit dem Herrn der Wilder in einem kleinen Nest im Bregenzer Wald bbeieinander saßen und unsern Schoppen tranken. „SKa ja," sagte er nach einer lange» Pause und einem noch längeren Schluck, „warum follen'S so zwei S:todlherren. wie Ihr, nicht wissen. Wobei ich mir uimürlich ausgebcten habt» möchte, daß die Ge-schichte,. trotzdem sie buchstäblich wahr ist, in kein Blatt k kommt, verstanden?" „ijBerstanden, jawohl," echoten wir zwei beide, wie auuS einem Mund, und blickten dabei so ernst-haft auuf ihn, wie wenu's ein heiliges Gelöbnis gelte. Natürlich ließ der Oberförster daraus seine listigen > Acuglein noch einmal scharf von einem zum andern i gehen, paffte eine Wolke in die Abendluft hinaus,», daß man meinte, er hätte einen Blasebalg wie einve Lokomotive, gab seinem Dackel einen seiner betannttten sanften Tritte, daß er winselnd unter den Stuhl l kroch, kneiste die Lern mal derb in den vollen Arm u und setzte sich dann mit breiter Behaglichkeit vor einmcr neuen Maß zurecht. „Vfliso," begann er dann, „woher ich seit 2i> Jababren schon meine weißen Haare hab', wolle» die Haaren wissen. Stimmt schon, von Kummer und Sorgen en gottlob nicht. Warum auch. Was hat damit ei» k. k k. österreichischer Förster zu tu». Nichts, rein »ichichtS. Man tut seinen Dienst, hat ein scharfes Gilli, Samstag, den 22. Juni 1912. vorlagen lange Zeit herzlich wenig gekümmert hat, hat jetzt einer Partei, die obstruierte und die Ob-struktiou schließlich ausgab, hiesür eine kaiserliche Anerkennnng verschasst und erwartet demnach ein loyales Verhalten seiner Partei bei der Verabschie-düng des Wehrgesetzes. Für den Nationalverband war die Haltung von selbst gegeben; ebensowenig, als er sich durch die Drohungen der Regierung in der vorigen Woche irgenwie beirren ließ und sie be-sonders beachtete, weil er sie nicht als an seine Adresse gerichtet ansehen konnte, ebensosehr liegt es ihm auch scrue, sich mit Spekulationen aus außergewöhnliche Anerkennungen zu beschäftigen. Er hielt sich einfach auch in der Wehrvorlage an den knap-pen Satz: dem Staate gedeu was des Staates ist. Es war und ist selboerstündlich, daß der Deutsche Natwiialverband als größte Partei des Hauses, als Vertretung des freiheitlichen deutschen Bürger- und Bauerntums, wie auch vermöge der Stellung und großen Aufgabe, die dem deutsche» Volke in Oester-reich durch die geschichtliche Entwicklung zugewiesen ist, nicht zuletzt auch mit Rücksicht auf das Bund-nis mit dem befreundeten deutschen Reiche diese Haltung zum Wehrgesetze und den StaatSnotwen-digkeiten überhaupt einnimmt; über diese Haltung hat er sich von allem Anfange an klar ausgespro-chen, viel früher, als sich die Regierung zu einem energische» Hervortreten im Hause zu entschließen wußie, daS allerdings mehr geeignet war. die Situation zu erschwere» und nur zusolge der Beson-nenheit der großen Parteien keinem Schaden anrich-tete. Der Nationalverband hat ohne Rücksicht aus Drohungen oder besondere Anerkennungen über seine politische Haltung beschlosst»; diese wird durch die Kundgebungen an die Ruthenen und Polen nicht uuniittelbar berührt, oder wenigstens nur insoserne, als möglicherweise daraus eine unerwartete Räckwir-kung aus die Verhältnisse im Hause eintreten könnte, sür die ausschließlich die Regierung Stürgkh Heinold verantwortlich gemacht werden müßte. Aug' wie die Wildkater, trinkt seinen Schoppen, guckt nach seinem Wald, und gondelt abends seiner Hütte zu, — justameut, wie ein Mensch, der seine Schuldigkeit getan." „Aber woher denn sonst," fragten die Herren. „Na ja, 's ist eine sonderbare Geschichte, wenn sie auch ein Förster erzählt, und passieren tut sie einem nicht jeden Tag. Ich war damals mit meinen 23 Jahren noch viel weiter drinn' im Wald. Ein-sam wie ein Eichkatzel mit meine» Hunden und mit meiner Büchse. Na, aber auch ein Kerl, ich sag' Jhnlter von 68 Jahren. Eduard Eichler gehörte zu den bekanntesten Persönlichkeiten des ganzen Landes und erfreute sich auch in Cilli, wo er seit einem Menschenalter unser« Jugend in die heitere Kunst deS Tanzes eingeführt hatte, der größten Wert-schätzung. — Am 16. d, starb hier der Gymnasial-prosessor i. R. Herr Anton Kossi im Alter von 58 Jahren. Auszeichnung. Dem Professor an der StaatSgcwerbeschule in Graz, ReichSratSabgeord-neten Franz Held, wurde der Titel eines Schul-rates verliehen. 100.000 Kronen Maifeierertrag. Bis jetzt sind als Ergebnis der Maifeier des Deutscben Echulvereines nahezu 100.000 St. au die vereinS-leitung in Wien seitens der Veranstalter abgeführt worden. Der ausgezeichnete Erfolg, der zweifellos «llen Freunden deS Deutschen SchulvereineS eine iderraschende Freude sein wird, ist der Ausdruck der bereits in breiten Volksschichten wurzelnden Er-kenntniS der Notwendigkeit der Abwehr der natio» «alen Gegner und ein erhebender BeveiS nationaler Opferwilligkeit und selbstloser Arbeit, die. von vielen Tausenden treuer Volksgenossen zur Förderung der hohen VereinSziele geleistet wird. Als freiwillige Gabe ist der Betrag, den d'e Schulvereinsfeier in ihrer Endsumme erzielen wird, gewiß ein hoher zu nennen. Nur wäre eS gänzlich unrichtig, aus diesem hocherfre ulicheu Ergebnisse etwa den Schluß zu ziehen, daß der Deutsche Schulverein einen Mangel an ootnvendigen Mitteln nicht haben könne. Um richtig abzuschätzen, welch hohe Summe die Pflege öffentlicher Einrichtungen erfordert und wie klein (nach diesem Maßstabe beurteilt) ein Betrag von 100.000 K. erscheint, erwäge man, daß z. B. die bosnische» Bahnen 600 Millionen Kronen kosten »erden, daß die jährlichen Ausgaben von Wien 200 Millionen Kronen ausmachen und daß daS Gesamt--erfordernd deS StaaleS jährlich gegen 3000 Millionen Kronen betrügt. In Anbetracht der über 3000 Silometer umfassenden Sprachengrenze, die »u vertei-digen ist und in Würdigung der große Summen er-fordernden Ausgabe deS Deutschen SchulvereineS er-scheinen die Mittel, die dem Deutschen Schulvereine zur Verfügung sind, immer noch geringe und es be- «einen Kopf und taufend Messer stächen auf mich ein. Wie ein Kramps geht mir S durch die Glieder, die Zähne knirschen mir zusammen wie einem Raub-tier. Ich meine, jede Ader im Hirn müsse mir platzen und ein Strom roten Blutes ginge mir über'S Gesicht. Und dann, mit einem Male ein Ermatten, ein Riefeln durch die Glieder, ein Strecken und Dehnen wie im weichen Bett — meine Hände verlieren den Halt — ich sinke —. Sünke? nein. In der nächsten Sekunde spüre ich Erdreich unter den Füßen — ich stehe aufrecht, ich strecke und dehne die Finger, bis ich imstande bin, die Binde von den Augen zu reißen. Ich guck umher mnd sehe wie ein blödes Schaf ringsum auf grüne Felder im Morgeulichl. 'S ist mir im ersten Äugenbllick als fei ich im Himmel. Ich zwicke mich in die Mieder. Dummheit — ich lebe, ich mache mir die' Stricke von den Füßen los und sehe empor zum Atbhang. Himmelhunde, verdammte — TkufelS-klamm, jawohl, Kaum zwei Handbreit unter meinen Füßen 'fester Boden und von Zacken und Klammen keine Sipur. Wiie ich heimgekommen — Ihr Herren, ich weiß ess nicht, 's war eine Nacht des Schreckens und derr Todesangst. Laut auf schrien die Leute bei meinem i Anblick. Meine Haare waren weiß wie der Schnee.. — Die Mirl brach schier ohnmächtig zu-sammenn als sie mich sah. — Der Pechler-Hansl? fragen (Sie. Weiß nicht. Der ist noch am gleichen Tag veierfchwunden. Drüben in Amerika soll er ge-ftorben sein. Ich habe keinen Groll mehr aus ihn. Meine \ Mirl hat mich geheiratet mit meinem weißen Schöpf. . Und das war mir die Hauptsache. Prkosit! Ihr Herren!" darf aller Umsicht und Sparsamkeit, um mit dem-selben den notwendigsten und dringendsten Ansprüchen gerecht werden zu können. Eine gleich unermüdliche Arbeit aber, wie sie in den letzten Jahren seitens der meiste» Ortsgruppen durchgesührt wurde, läßt die Hoffnung berechtigt erscheinen, daß das deutsche Volk in Oesterreich in seinem nationalen Fühlen und Denken, in seinem Schaffen und Kämpfen immer mehr gekräftigt und befähigt werde, das bis« her deutsche Besiedlungsgebiet gegen alle Angriffe mit vollem Erfolge zil schützen. Aus dem politischen Konzeptsdienste. Der Statthalter hat Herrn Viktor Zangger zur Probepraxis für den politischen Konzeptsdienst zu-gelassen. Statt einer Kranzspende für die ver-storbene Frau Anna Neubrunner hat eine Tisch-gesellfchaft im Hotel Erzherzog Johann dem Deut« schen Gewerbebunde in Cilli den Betrag von 20 K. gewidmet. Konkurs. Ueber das Vermögen des nicht-protokollierten Kaufmannes Wilhelm Großnig in Tüffer wurde mit Beschluß des KreiSgerichtes Cilli der Konkurs verhängt und zum Konkurskommiffär der LandeSgerichtsrat und Vorsteher deS Bezirks-gerichtes Tüffer Wagner und zum einstweiligen Masseverwalter der Advokat Dr. Joses Kolsek in Tüffer bestellt. Die Herren Sänger beider Gesangvereine werden ersuch«, sich Sonntag abends Schlag 7 Uhr im Probezimmer des Eillier Männergefangvereines einzusinden. Von dort erfolgt der gemeinsame Abmarsch zur Sonnwendfeier auf der Festwiese. Bürgerliche Schützengesellschaft. Mor-gen Sonntag 2 Uhr nachmittags Uebungsschießen mit kleinen Besten. Geschossen wird auf die Stand-, Armee' und Laufscheibe. Gästen stehen die Gewehre und Munition zur Verfügung. Die Herren Mit-glieder werden ersucht, recht zahlreich zu erscheinen. Futzballroettspiel. Das morgen Punkt halb 4 Uhr bei jeder Witterung stattfindende Fuß--ballwettspiel zwischen Laibach und Cilli verspricht einen äußerst spannenden Verlauf zu nehmen. ES macht sich bereits ein äußerst reges Interesse be-merkbar und man erwa>tet einen Massenbesuch. Die Laibacher spielen in folgender Aufstellung: Tor: Schneider; Verteidigung: SchorschsteiS; Mittelspiel: Mahr, Weber, Schucil; Vorspiel: Maicen, Tschads, Pollandt, Schöppl (Kap,), Perles. Die Eiller spielen mit folgender Mannschaft: Fuchs, Klein. Poto, Ocviik, Staudinger, Gabritsch, Eelinschek, Pacchiaffo (Kap.), Toplak 1, Toplak 2, Kodella. Den Besuchern deS Spieles wird ein Büffet zur Verfügung stehen. Der Platz ist diesmal mit Draht umgezäunt, damit dem zahlenden Publikum Belästigungen von Seite lästiger Elemente erspart bleiben. Evangelische Gemeinde. Morgen Sonn-tag findet in der Christuskirche um 10 Uhr vormit-tags ein öffentlicher Gottesdienst statt. Seltene Blüte. Im Garten des Hauses „Therefienheim" in Bad Neuhaus bei Cilli steht eine Jutta in voller Blüte. Dieser Fall ist bei der Pflanze, deren Stamm schon ungefähr einen Meter hoch ist, nach 26 Jahren zum erstenmale eingetreten. Der Blütenstiel hat eine Länge von 98 Zentimetern. Dom slowenischen Advokatenverband. Der slowenische Advokatenverband, den man der Kampfvrganisation der Slowenen beizählen muß, hielt am 16. d. in Laibach unter dem Borsitze des Dr. Triller seine Hauptversammlung ab. Dem da-bei erstatteten Berichte zusolge bestand die Haupt-tätigkeit des Vereines in der Einbringung söge-uannter sprachlicher Beschwerden, das heißt Ein-gaben an die Justizbehörden, worin die Berück-sichtiguug der aus die Slowenisierung des Justiz-diensteS abzielenden Forderungen verlangt wird. Für die vom Verbände veranlaßten Hetzaktionen, die auch seitens des Laibacher Abgeordneten Dr. Ravnihar nach Krästen unterstützt wurde», lieferten inSbeson-dere die Advokaten Dr. Brejc in Klagenfurt, Dr. Rosina in Marburg und Dr. Hrasovec in Cilli Stoff. Der Erfolg der .Beschwerden" war jedoch, wie der Bericht feststellt, sehr gering — ein Beweis, daß die Oberbehörden den Wert und die Stichhaltigkeit derselben richtig einzuschätzen gelernt haben und nicht mehr so viel Nachgiebigkeit bekun-den wie früher. Infolge der gemachten üblen Er-sahrungen will der Verband mit seinem Hauptschlag, der Aktion zur Erwirkung slowenischer Urteile des Obersten Gerichtshofes, bis zur Aenderung des „Systems* zuwarten. In der Versammlung ergriff auch der ReichsratSabgeordnete Dr. Ravnihar das Wort und bedauerte, daß die slowenischklerikaleu Abgeordneten für die Frage der Besetzung der Rich-terstellen kein Verständnis besitzen, weil sie für die slowenischliberalen Richter keine Schritte unter-nehmen wollen. Unter diesen Umständen sei gegen den Justizminister, der an dem Deutschen National-verbände unv an den Chcifilichsozialen einen starken Rückhalt habe, nichts auszurichten. Man müsse da-her den deutsch-tschechischen Ausgleich abwarten und dann alles dasjenige, was die Deutschen in Böhmen für sich erlangt haben werden, auch für die Slo-wenen fordern. Am Schlüsse erklärte der Vorsitzende Dr. Triller, man solle ungeachtet des geringen Er-folges nicht ablassen, Beschwerden einzubringen, sei es auch nur. um die Archive des Justizministerium« damit zu bereichern. Trotz aller wilden Gebärden find jedoch die slowenischen Rechtsanwälte durchaus nicht so arge Feinde der deutschen Sprache, als man nach ihren Reden anzunehmen geneigt wäre. Be-weis dessen, daß der seinerzeit' über Antrag des Dr. Krisper vom Verbände einstimmig gefaßte Be-schluß, bei Gericht nur slowenisch verfaßte Klagen und Eingaben einzubringen, ans zarter Rücksicht auf die — deutschen Klienten längst nicht mehr er« wähnt, geschweige denn durchgeführt wird. Bachmayers Kinematograph. Nach län-gerer Zeit ist wieder einmal Bachmayers kinemato-graphisches Unternehmen nach Cilli gekommen, daS unserem Publikum schon so manche vergnügte Stunde bereitet hat. Das schöne, gutventilierte Theaterzelt bietet einen angenehmen und vor jedem Wetter geschützten Ausenthalt. Die vorzüglichen, flimmerfreien Films sind sorgfältigst ausgewählt und bringen immer das Neueste, so daß wir den Besuch des wirklich guten Unternehmens jedermann empfehlen. Für deutsche Wanderer. Eine bedeutende Kräftigung in wirtschaftlicher wie völkischer Hinsicht könnten unsere Volksbrüder im abgelegenen Sprach-gebiete erfahren, wenn alle deutschen Wanderer zur Sommerszeit die Wegweiser beachten würden, die auf deutsche Gaststätten aufmerksam machen und auch sonst nach dem Gebote handeln möchten, in allem und jedem den deutschen Volksgenossen zu unterstützen. Bei der bedauerlichen völkischen Gleich-giltigkeit so vieler Wanderer ziehen aber häufig ge> rade unsere völkischen Gegner, Slawen und Welsche, den Hauptnutzen aus dem Fremdenverkehre, der doch in erster Linie im deutschen Sinne nutzbar und uu-serem Volke dienstbar gemacht werden soll. Durch das Eingreife» deutschgesinnter Männer, durch daS ständige Mahnen seitens der Schntzvereine, vor allem durch die Gründung des Fremdenverkehrsaus-schusses der deutschen VolkSräte für die Alpenländer (Klagenfurt, Gafometergasse 14) sind nun in den letzten Jahren zwei sorgsam zusammengestellte Füh-rer durch Südösterreich herausgegeben worden. Der eine „Deutsche und dentschsrenndliche Gaststätten in Südösterreich" (Südkärnten, Untersteiermark, Krain, Küstenland, Trieft und Dalmatien) ist unentgeltlich durch die Buchhandlung I. Heyn in Klagenfurt, der andere „Deutsche und gastfreundliche Gaststätten in Südtirol" ist vom Alldeutschen Verbände in Mainz, StadthauSgafse 11, gegen Einsendung des PortoS (Rückantwortkarte) zu beziehen. Bergwände-rer und solche die Sommerfrische suchen, seien aus diese Schriften gewiesen, damit die Losung der Schutzvereine, die abgesprengten Außenposten wirt-schaftlich zu stärken, auch aus dem Gebiete des Fremdenverkehres eine erfolgreiche Verwirklichung finde. Südmark Wehrschatzmarken. Von den gefälligen Wappenmarken deutscher Städte und Märkte, die in getreuer farbiger Nachbildung die alten Wappenzeichen wiedergeben und dadurch nicht nur völkischen sondern auch kulturgeschichtlichen Wert gewinnen, sind die Wappenbilder der Städte Friesach, RadkerSburg, Voitsberg, Völkermarkt und des Mark-teS Mautern in Steiermark neu ausgelegt worden. Neben den übrigen Wappenmarken der bedeutend» sten Städte des SüdmarkgebieteS sind zur begm-nenden Wanderzeit auch die verschiedenen alpinen Marken mit Ansichten von Bergspitzen und Schutz-Häusern besonders namhaft zu machen, da die Ge-legenheit zur Verwendung doch so nahe liegt, be» fonders dann, wenn man die betreffenden Stätten besieht. Die völkische Hellersteuer soll gerade zur Reise und Wanderzeit reichlich fließen. gur Anfiedlung in Untersteier wer den gesucht: ein Gerbermeister, der ein HauS kausen oder pachten müßte, ein Glasermeister, ein Arzt, der der slawischen Sprache mächtig ist, ein Spenglermeister. Für eine große Stadt des Küsten-lande« eine größere Wäschereinigungsanstalt zur Niederlassung gesucht. Nähere Auskünfte erteilt der Verein Südmark, Graz, Joanneumring 11. Eisenbahn und Ferienbeginn. Mit Rücksicht auf den am Beginne und Schlüsse der Kitsche Nummer 5»0 Sommerserien alljährlich beobachteten außerordentlichen Personenverkehr, durch den sehr häufig eine unvermeidliche Üebersüllung der Wagen, namentlich bei den Schnellzügen, eintritt, wird dem reisenden Publikum im Interesse der eigenen Bequemlichkeit empfohlen, Reisen tunlichst nicht unmittelbar zur Zeit des Schulschlusses beziehungsweise Schulbeginnes anzutreten. Bei dieser Gelegenheit wird auch daraus aufmerksam gemacht, daß tarifmäßige Reser-vierungen von Wagenabteilen im Sinne des 8 15 des Betriebsreglemenls während der Hauptreisezeit abgelehnt werden müssen, wenn Rücksichten des Be-triebes oder des Verkehres entgegenstehen. Rohstoffoerein. Am Sonntag den 23. d. hält der Rohstoffoerein der Schuhmacher in Cilli um 2 Uhr nachmittags im Gasthause „zur Traube-feine 11. ordentliche Generalversammlung mit folgen-der Tagesordnung ab: Verlesung deS Protokolls der letzten Generalversammlung; Revisionsbericht; Rechenschaftsbericht für daS II. Geschäftsjahr 1911; Genehmigung der Jahresrechnung, Erteilung deS AbiolutoriumS an den Vorstand und Verteilung des Reingewinnes; Beschlußfassung über den Beitritt zum Zentralverband handwerksmäßiger Erwerb- und WirtschastSgenossenschaftea; Freie Anträge und An-fragen. Die zwangsweise Bucheinstcht. Abgeordneter Marckhl überreichte im Abgeordnetenhaus« eine Bezehrschrist der Genossenschaft der Kaufleute, Krämer und Händler des GerichtSbezirkeS Windisch-feistritz, in der es heißt, daß die Bestimmungen über die zwangsweise Buchciniicht (§§ 210, 272 und 279 deS Gesetzentwurfes über die Personaleinkommen-ftcuci) aus dem Gesetze vollständig auszuscheiden seien. Der Abgeordnete wies aus die schwere Be-lastung der Steuerträger hin uud aus die Möglich-keit, daß die Vertreter der Behörden die Steuer-träger damit aus das unerträglichste quälen könnten. Diese Begehrschrist wurde dem Protokolle beigedruckt. Die Fremdenliste als Steuerbemessungsgrundlage. In der letzten Zeit haben sich in den Alpenländern wiederholt Fälle ereignet, daß Steuerbehörden und einzelne Finanzorgane von den Hotels die Liste der dort abgestiegenen Gäste zu er-langen und die Fremdenlisten ganzer Kurorte aus früheren Jahren sich zu verschaffen suchten. Diese Hotel- und Kurlisten sollen als — Steuerbemes-sungsbehelfe sowohl bezüglich der Hotels wie auch der inländischen Fremden dienen. Mit Rücksicht daraus haben die Abgeordneten Dr. Kosler, Kraft, Dr. Schürff und Genossen (Deutscher Nationalver-band) in der letzten Sitzung des Abgeordnetenhauses an den Finanzminister eine Interpellation gerichtet, in der dieser Borgang als ungehörig und den Frem-denverkehr in nachhaltigster Weise schädigend be-zeichnet wird. Verkehr mit Zündhölzchen. Die Han-dels- und Gewerbetammer in Graz macht die In-teressenten ihres Sprengels aufmerksam, daß im Sinne deS Gesetzes Zündwaren, die unter Berwen-duug von Weißphosphor hergestellt sind, nach dem 1. Juli nicht mehr gewerbsmäßig feilgehalten, ver-kauft oder sonst in Verkehr gebracht werden dürfen. Hingegen ist der Vertrieb von Schwefelzündhölzchen, die ohne Verwendung von WeißphoSphor hergestellt sind, ebenso wie der Vertrieb von sogenannten Schwedenzündhölzchen auch nach dem 1. Juli zu-lässig. Vom Ursulaberghaus. Das vom Alpen-vereinSgau „Karawauken" neu erbaute Schutzhaus am Gipsel des aussichtsreichen 1696 Meter hohen UrsulabergeS in den Karawanken ist soweit vollen-bet, daß seine feierliche Eröffnung auf Sonntag den 14. Juli festgesetzt wurde. Den besten Zugang die-tet die Südbahnhaltestclle Gutenstein-Sreiteben, von der daS HauS in dreieinhalb Stunden erreicht wer-den kann, während man von Windischgraz auf gutem Wege fünf Stunden benötigt. Bekanntlich wurde dieser Bau mittelst Ausgabe von Anteil« scheinen ausgeführt, von denen auch in Cilli eine ansehnliche Zahl Absatz sand. Im laufenden Jahre kommen zur Rückzahlung die Nummern 3, 14, 38, 72, 74, 83, 101, 106, 107 und 108, dabei wer-den in Anbetracht der hohen Baukosten noch neue Scheine von der Gauleitung abgegeben. Eine Anregung. Es ist eine unbestreitbare Tatsache, daß das Grüßen in der Form, wie es gegenwärtig seitens der Herrenwelt — so weit dieselbe nicht Uniform trägt — geübt wird, eine äußerst lästige Einrichtung ist. Insbesondere in einer kleine-ren -tadl, wo man fast jeden zweiten Menschen kennt und ihu grüßen muß oder von ihm gegrüßt wird. Da täte man oft besser, an den belebtesten Punkten den Hut gar nicht erst aufzusetzen, statt ihn immer wieder auss Reue vom Kopfe nehmen und so die Kopfhaut fortwährend erneuertem Tem-peraturwechsel aussetzen zu müssen, was vor allem sür teilte, die zu Erkältungskrankheiten neigen oder solche, die die wallenden Locken bereits abgelezt haben, besonders unangenehm ist. Aber auch jeder andere Vielbeschäftigte, den sein Beruf zwingt, die Hauptverkehrspunkle der Stadt immer wieder zu kreuzen, oder gar derjenige, der dieS als Radfahrer tut und so vermöge seiner schnelleren Fortbewegung auch dementsprechend mehr Leuten begegnet als der Fußgeher, empfindet das Grüßen durch Hutabnehmen als äußerst lästig. Es ist eigentlich zu verwundern, daß man sich nicht dazu ausgeschwungen hat, mit dieser so allseitig von den Beteiligten als lästig em-pfnndenen Einrichtung endgiltig aufzuräumen. Ließe sich doch das Grüßen durch Hutabnehmen so leicht durch das bedeutend einfachere Grüßen, wie es beim Militär geübt wird, ersetzen, ohne daß der Höflich-keit der geringste Abbruch geschehen würde. An Ver-suchen, das unbequeme Grüßen durch Hutabnehmen abzuschaffen, hat eS in den letzten Jahren wohl nicht gefehlt, aber alle diese Versuche, an denen sich meist jetoch nur ein verschwindend kleiner Bruchteil der Bevölkerung auf Grund einer diesbezüglichen gegen-seitigen Vereinbarung beteiligte, sind schnell wieder gescheitert, vor allem deshalb, weil sie von Haus aus auf eine zu kleine Basis gestellt waren. ES be-teiligten sich zu wenige daran, so daß nach wie vor im Straßenbilde das Grüßen alter Form die Ober« Hand hatte, dieses behielt auch durch leine größere Geste nach wie vor den Anschein größerer Höflichkeit und so ist eS eigentlich sehr leicht verstündlich, daß die Mitglieder der neuen Vereinigung selbst, wenn sie durch sichtbar getragene Abzeichen als Gegner des Hutabnehmens kenntlich waren und laut Verabredung auch demgemäß grüßen sollten, eS dennoch vorzogen, beim Begegnen einer Dame oder eineS Vorgesetzten in der alten Weise durch Hutabnehmen zu grüßen. Ganz anders wäre es aber, wenn man von vorn-herein die Resorm auf breiterer Grundlage auf- und ausbauen würde, mit einem Wort, wenn man die Grußreform in die Hand unserer großen nationalen Schutzvereine legen und sie so der nationalen Sache dienstbar machen würde. Würde sich zum Beispiel die Südmark oder der Deutsche Schulverein der Sache annehmen und in derselben Art etwa wie man gegen eine entsprechende Spende Enthebungs-karten für Neujahrsglückwünsche lösen kann, um einen nicht allzuhohen, für jedermann erschwinglichen Betrag, Abzeichen herausgeben, die deutlich sichtbar am Hute oder im Knopfloche getragen, den Besitzer vom Grüßen durch Hutabnehmen entheben würden, würd« es zu einer Ehrenpflicht eines jeden Deutschen gemacht werden, ein solches Abzeichen zu erwerben, würden sich unsere Frauen und Mädchen in den Dienst der Sache stellen und sich in gegenseitigem Wetteifer bestreben, recht viele derartige Abzeichen anzubringen, ja würden diese auch selbst derartige Abzeichen tragen, um sich jedem Begegnenden als Gegnerin der alten Grußform kenntlich zu machen, dann würde sich die neue Art des GrüßenS nicht nur rasch einbürgern, sondern eS würden — und das soll dabei die Hauptsache fein — unseren nationalen Schutzvereinen aus einer neuen Quelle reiche Geldmittel zufließen. DaS Tragen eineS der-artigen Abzeichens würde bedeuten: ich grüße nicht durch Hutabnehmen und wünsche auch von niemand in dieser Art gegrüßt zu werden. Bei dieser Aus-legung des Enthebungsabzeichens brauchte sich nie-mand auch beim Begegnen einer dasselbe Abzeichen tragende» Respektsperson oder Dame veranlaßt sehen, aus falscher Höflichkeit vom einfachen militärischen Gruß abzustehen, selbst wenn der Betreffende noch so höflich und ehrerbietig sein will, gibt eS doch wohl kaum cmand, der ernstlich behaupten wollte, daß man nicht auch als Zivilist imstande wäre, durch den einfachen mili-tärischen Gruß des SalutierenS all das zum AuS-drucke zu bringen, waS man durch die alte Art der Begrüßung auszudrücken bemüht ist: Achtung, Ehr-erbietung, freundschaftliche Gesinnung usw., besteht doch auch die heute noch übliche Grußiorm nicht allein aus der Bewegung deS HutabnehmenS, sondern wird meist durch die gleichzeitige Begrüßung in Worten, durch den Gesichtsausdruck, den Blick und die ganze Körperhaltung des Grüßenden oder Be-grüßten nicht unwesentlich unterstützt und liegt eS also immer auch weiterhin im Willen des Betreffen-den, durch diese Unterstützungsmomente seinen verein-fachten Gruß je nach Erfordernis und persönlichem Geschmack auszugestalten in allen «Stufenleitern von der tiefsten Ehrerbietung bis zur äußersten Flüchtig-keit. Daß das tatsächlich geht, sehen wir doch tag-täglich sowohl an den Damen als auch an den Os-sizieren. Von beiden wird es wohl niemanden ein-faJen, einen Gruß oder Dank durch Abnehmen der Kopfbedeckung zu verlangen. Man kann also auch in anoerer weniger umständlicher Form ganz genau dasselbe leisten, ohne deshalb weniger höflich zu sein. Wer viel gereist ist, wird übrigens auch die Beobachtung gemacht haben, daß man gerade den Gruß durch tiefes Hutabnehmen speziell bei uns be-sonders kultiviert und sich darin fast gar nicht ge-nugtun kann, während es andere Kulturnationen damit bedeutend leichter nehmen, ohne daß mau sie im Geringsten der Unhöflichkeil zeihen könnte. AuS meiner früheren persönlichen Bekanntschaft ist mir ein alter, liebenswürdiger Herr heute noch nach Jahren in Erinnerung, der teils wegen eineS Kopf leidens, teils auS prinzipiellen Gründen niemals durch Hutabnehmen grüßte. Dafür verstand er eS in geradeza virtuoser Weise mit Blick, Kopfneigung und Handgeste einen derart formvollendeten Gruv zusammenzubringen, daß absolut niemand das tat-sächlich vollkommen unterbliebene Hutabnehmen ver. mißte und daß man ihm erst bei längerer Beobach-tung überhaupt darauskam, wie leicht er sich die Sache eigentlich machte. Selbstverständlich wäre bei Einfuhrung der vereinfachten Begrüßungsart nicht nur die tatkräftige Unterstützung der nationalen P'essc nicht zu entbehren, sondern es müßten vor Allem auch die gesellschaftlich Hochgestellten mit gutem Beispiele vorangehen und die sozial tiefer Stehenden zu dem „SalutionSgruß" ermutigen und ihn auch als vollkommen vollwertig ansehe:!. Dana könnte vernünstiger Weise gegen daS Salutieren Niemand sein mir alleiniger Ausnahme eines einzige» Standes, nämlich der alt ehrsamen Zunft der Hutmacher. Die würden dadurch allerdings infolge der bedeutend geringeren Abnützung der Kopfbedeck-ungen Schaden leiden. Allen kann man aber leider eben nicht gleichzeitig nützen. Sehr genüyt wäre aber jedenfalls jedem Einzelnen und vor allem ua-feren nationalen Schutzvereinen. ES könnte ihnen Hunderte, vielleicht Taufende bringen. Und schon aus diesem Grunde sollte man es auf einen ernste-ren Versuch ankommen lassen. Aufgelauert und niedergeschlagen. Im Gasthause Martin Kostomaj in Puchenschlag kam eS zwischen BesitzerSsöhnen und Fabriksarbei-tern zu einem Streite. Die Ursache bildeten zwei Mädchen. ES war bereits Nacht, als der eine Streit-teil, die Fabriksarbeiter Karl Kostomaj und Johami Pokelsek, das Gasthaus verließ. Die Genannten be« waffneten sich mit Wagenkippen und lauerten i» einem Gebüsche an der Straße nach Tüchern den nachkommenden Gegnern, den Besitzerssöhnen Franz Ambros und Karl Starovarsnik aus, überfiele» sie nnd schlugen sie nieder. Die Schwerverletzten mußten nach Hanse geführt werden. Die Uebeltäter aber wurden durch die Gendarmerie verhastet und de» Cillier Kreisgerichte eingeliefert. Verunglückt. Am 18. d. fiel aus den im Cchalltaler Kohlenbergwerke bei Wöllan arbeitend« Bergmann Georg Germ eine durch «inen Spreiz schuß losgelöste Masse Kohle, wodurch er mehrere schwere Verletzungen erlitt. Er mußte von der Uii> fallstelle weggetragen werden. Rumner 50 Deutsche Macht Seite 5 Windischer Messerstecher. Aus Hrastnigg wird gemeldet: Am 16. d. ging der devtsche Arbeiter der chemischen Fabrik Franz Komlanz mit einem Abzeichen beö Deutschen SchulvereineS geschmückt gegen den Bahnhof. Aus dem Wege begegnete ihm der in der gleichen Fabrik arbeitende Slowene Ernst Peuc, der bei dem Anblicke deS SchulvereinSabzeichenS in Wut geriet und eS dem Komlanz herunterriß. Dieser ließ sich daS nicht ruhig gefalle», packle den Peuc und schleuderte ihn zur Seite. Darauf stürzte sich der slowenische Kampshahn mit einem Messer auf Komlanz und brachte ihm zwei schwere Messer-stich- in den Hals, knapp neben dem Halswirbel bei. Ernst Peuc ist ein bekannter slowenischer Hetzer. An einem Fleischstück erstickt. . AuS Franz schreibt man: Dem Besitzer Anton Bodovnik geriet, als er am 17. d. im Gasthause ZaverSnik in Lattich bei Praßberg sein Abendmahl einnahm, ein Stück Fleisch in die Lufttöhre. Da sich Erstick» »«gsanfäkle einstellten, wollt« er daS Fleisch mit Wein in den Magen spülen. Als er doS GlaS ansetzte, sank er tot zusammen. Nach dem ärztlichen Gutachten ist Vodovnit erstickt. Gonobttz (Evangelischer Gottes« dienst) findet morgen Sonntag um halb 5 Uhr nachmittags im Saal« der Sparkasse statt. Hrastnigg. (Sonnwendfeier.) Wie seit mehreren Jahren, hielten auch heuer wieder die deutschen Dereine HrastniggS, von herrlichstem ©eilet begünstigt, ihr« Sonnwendfeier ab. Am Ib. d. um 7 Uhr abends versammelten sich die Festteil-»ehmer bei der deutschen Schule und zogrn unter den Klängen der Hrastnigger WerkSkapelle auf den Bahnhof, wo sich die angelangten auswärtigen Gäste dem Zuge anschlössen, der sicy nun nach dem Festplatze, dcr auf einer Anhöhe gelegenen Schieß-ftätte des hiesigen Schützenvereines, begab. Dort be-grüßte der Obmann des Festausschusses, Herr Adolf Ammer, die erschienenen Festteilnehmer und Ber-treter dcr einzelnen Pereine in herzlichen Worten und gab seiner Freude über den zahlreichen Besuch beredtem Ausdruck. Hierauf wurde vom Dentschen . Singve?reine der Wagnersche Männerchor: „Heil dir, du Eisenmark" gesungen. Nachdem die Werks-kapelle „Die Wacht am Rhein" zum besten gab. wurde der Holzstoß entzündet und Herr Reinhard Krenn hielt den Feuerspruch, einen Spruch, der ge-wiß allen Anwesenden zum Herzen drang. Die Fest-rede fiel dem Sprechwarte des hiesigen Turnver» eines Herrn Hans Killer zu, welcher ausführlich den Ursprung und die Bräuche der Sonnwende altgermanischer Zeit schilderte und mich der Neuzeit mit mahnenden Worten an die Deutschen gedachte?. Nach den Feuersprüchen der Vertreter der einzelnen Bereine sammelten sich sämtliche Festteil-nehmer. um sich in gemeinsamen Zuge zum gemütlichen Teil in den Gasthof Killer zu begeben. So-fort »ach Ankunft deS Zuges wurde vom hiesigen deutschen Turnvereine ein Fackelrcigen von sechzehn Mäuuem, ausgeführt, dessen Ausführung deutlich zeigte, wie tapfer und unermüdlich dieser kleine doch wackere verein seine Ziele zu verfolgen weiß. Der gemütlicche Teil wurde durch herrliche Liedervorträge des brtaoen Deutschen SingvereincS unter Leitung des all bewährten SangwarteS Herrn Bruno Dier-magr umd Musikvorträge der Hrastnigger Werks-kapelle gewürzt. Die Stimmung war ein« derart gUinzmidc, daß zahlreiche Festgäste die hellen Mor-genflmitdni zum Heimweg benutzten. Dwrteilhafte Herbstdüngung der Win-tersaarten. Die Herbstdüngung zu den Winter« frnchtein, sowie der Futterflächen muß sich zum Ziele n«hmen, durch wasserlösliche Nährstoffe eine starke Wewurzelung und möglichst rasche Vegetation im Halbst erzielen, um günstig zu überwintern. Eines i der wichtigsten Pflanzennährstoffe ist die Phosphyorfäure, welche lediglich im SuperphoSphat in wafsiferlöslicher Form dargeboten wird. Die was-serlöstickchc Phosphorsäure verteilt sich gleichmäßig in der Ackckerkrumme. bietet nach dem Leimen die erste Nahrunng den jungen zarten Pflanzen, bewirkt eine starke S Bnvurzelung, eine sichere und vorteilhafte Entwickckelung der Eerealien. Wenn wir die Halm-fruchte i in einen gut kultivierten Boden anbauen und nebst KÄalisalzen, Stickstoff durch die Düngung mit SuperplphoSphat einen Vorrat an löslicher Phosphor-säure sckfchaffen, so erzielen wir eine günstige AuSbil-düng deües Blattgrüns, eine üppige Blattentwicklung, WiderstchandSfähigkeit der Pflanzen gegen Krankheiten, ein mäeächtiges Wurzelsystem und haben auf diese Weise s sür eine gute Ueberwinterung der Saaten vorgesororgt. Kräftig ernährte Pflanzen kommen besser d» durch den Winter und ein guter Aufgang ge-währleisxistet den doppelten oder dreifachen Ertrag ge« genüber einer kümmerlichen Saat. Am vorteilhaf-testen ist die Düngung zu den Winterfrüchten im Herbst pro 1 Hektar 400 kg. SuperphoSphat, 150 Kilogramm 4t)proz. Kalisalz, 1L0 kg. schwefelsaures Ammoniak, bei Stalldüngung im Herbst 300 kg. SuperphoSphat. 100 kg. 40proz. Kalisalz, 100 kg. schwefelsaure« Ammoniak; im Frühjahr 80—100 Kilogramm Chilisalpcter gleich nach der Schnee-schmelze und Alilüften der Wintersaaten. Bei der Herbstbestellung dcr Wintersaaten dürfen wir jedoch nicht zn lange zögern, sondern müssen Alles daran setzen, daß das Saatgut schon anfangs September bis längstens anfangs bis Mitte Oktober in den Boden einverleibt wird. Bei oben notierter Dün-gung können wir unbesorgt 4—6mal hintereinander Winterkorn folgen lasten und es ist erfahrt,ngS-mäßig festgestellt, daß die weitere» Ernten eine Er-tragsleiftung und bessere Qualität ersehen lassen. Dieses ist sehr wichtig in Wirtschaften, wo man viel Streustroh bedarf, viel mit Unkraut zu kämpfen hat und besonders erlaubt diese Aufeinanderfolge deS Winterkornes eine sehr schnelle und vorteilhaste Wintersaat Bestellung. Jeder denkende Landwirt kann aus dieser Darstellung die Vorteile der Dün-gung mit SuperphoSphat ersehen, daß keine Gefahr eines DüngerverlusteS entstehen kann, indem unter gegebenen Verhältnissen sich die Halmfrüchte sich dort, wo Nährstoffe sich überhaupt vorfinden, bis 31/, Meter — die Hackfrüchte. Kartoffeln. Rübe» 3—4 Meter — die Hülsenfrüchte und Kleeforten auf 4—5 Meter, der Luzernklee 8—10 Meter mit den Kapilarwurzeln in den Boden eindringen.' Schließlich erfolgt die Mahnung: „Zeitlich anbaueu, das beste Saatkorn dünn säen, kräftig düngen." Güterinspektor Alfred Peuera. Vermischtes. Wie große Männer sterben. Wie die Sage die Geburt großer Männer mit ihrem Schleier umspinnt, fo läßt sie auch Großes ungern aiiS der Welt gehen, ohne einen Nimbus daran zu weben. Sie verlangt Größe bis zum letzten Atem-zug und stimmungsvolle Umgebung. Deshalb er-fand sie auch jene weitverbreiteten Erzählungen von den letzten Worten und Stunden der Helden und Denker oder schmückte sie auS. Und begierig griffen Dichtung u») bildende Kunst den Gedanken auf. „Eine untergehende Sonne über einem Meere mit der Legende: auch im Untergange bleibt sie dieselbe, Mre ein für allemal das großartigste Symbol." Gilt dieses Wort Goethes auch für die Gewaltigen der Erde? Sind auch die im Scheiden groß? Wir müffen hier den Mut finden, erklärt Pros. Dr. Karl Bader in feinem im Aprilheft von „Wester-manns Monatsheften" veröffentlichten Aufsatz „Wenn die Sonne sinkt", zu gestehen, daß die Antwort keineswegs ein bedingungloseS Ja ist. Man darf und lliuß getrost sagen: nüchtern umsteht die All-täglichkeit wie die Wiege \o die Bahre — auch der Größten. Prosaisch und unvermeidlich wie der Tod selbst. Was wir als groß und herrlich an Helden bewundern, was sie heraushebt aus der breiten Masse, begleitet sie nur bis an die Vorhalle des TodeS. Im Augenblick des Sterbens hat es zu wrkcn aufgehört. DaS steht fest: letzte Worte, so-weit sie überhaupt gesprochen wurven, betrasen meist Unbedeutendes und GleichgiltigeS. Wir müssen die Borstellung ausgeben, „daß geliebte und ver-ehrte Menschen in den letzten Augenblicken ihres LebenS gleichsam unter höherer Eingebung durch ein prägnantes Wort uns Aufschluß über sich geben so gewissermaßen die Summe ihrer Existenz ziehen." So haben wir auch die vielgenannten Worte Goethes „Mehr Licht!" zu beurteilen. Sie sind höchstens eine ganze prosaische Anweisung an den Diener, durch Oeffnen des Ladens mehr Licht hereinzulassen. Keineswegs sind sie eine Art geistige» Testaments. Uebrigcns spielt gerade das Licht in den Reden Sterbender keine kleine Rolle. Mit gutem Grund. Der Blutumlauf nach dem Auge läßt nach, Klage über Dunkelheit ist die Folge. Licht, Wärme, Le-ben — vielleicht eint sich »och einmal alles in dem Verlangen dessen, der eS verlieren soll. So bei Friedrich den Großen aus der Terraffe von Sans-fouici: „Jcy habe das Licht immer so geliebt." Auch Schiller will die Sonne sehen, ehe er scheidet. Von sterbenden Kaisern und Königen wird uns be-sonders viel und Seltsames berichtet. Den Toten-tanz um Fürstenthrone hat die Ueberlieferung gar phantastisch ausgeschmückt. Nicht selten in zügel-loser Vo'fttlluugSkraf». Bald voll Staunens, daß der Herrscher Tod auch die güldenste Krone erbar- WEM SUNLIGHT hilft, dem macht das Waschen Freude. Sunlight Seife zum Waschen von feinen Leinen und farbigen Stoffen ist einfach unübertroffen. Versuchet Sunlight Seife nach unserer Gebrauchsanweisung. SIE SCHONT GEWEBE UNO FARBEN LEVER & CO.. G m b H, WIEN III. UE.U LID mungSloS herabstößt, bald voll Genugtuung, daß auch die Lippe verstummen muß, vor deren Wort einst Welten zitterten. Und selbst da, wo scheinbar sachlich erzählt wird, wird dennoch weidlich an der Weltgeschichte verbessert, da zumal, wo sie nicht künstlerisch arbeitet. Ein Beispiel aus der Zahl von Hunderten: bei der dicht von der Sage um-sponnenen Gestalt Kaiser Friedrichs l. Ein Tod durch Unfall beim Baden infolge eines Herzschlages ist kein verwendbarer Kaisertod. Weder für Chronik noch für Lied. Barbarossa muß zum wenigsten zu Pferde sitzend ertrunken sein, n derneu Operetten, und das sichert ihr auch den Er-folg auf allen Bühnen. Die schönsten Szenen, KupletS, Lieder usw. sind in dem soeben erschienenen neuesten Heste der Musikzeitschrist „Musik für Alle" enthalten. Den Anfang macht die reizende Ballade von der „Schönen Risettc". Es folgt das lustige, pikante Grisettenlied nnd das melodiöse Lied Jea» neuen«: „Ich bin ja nur Jeanetlchen", dann der flotte Marsch: „Vorwärts, greifet zu" und das Duett: „Es nicken hie Giebel" mit dem sich daran-schließenden zarten Walzer. Von ungcmeiner So« mik ist die Szene zwischen ThomasiuS und Habakuk, denn AuftrittSlied wohl überall größte Heiterkeit auslöst. Ein echt Fallscher Walzer ist das Walzer-lied „Sag' Du'S", die Szene zwischen Margot und Edgar. Den Beschluß deS Heftes bildet daS Heu-Ductt: „Der Hirtenknabe Hypolit", welches sich ge-rade durch seine Einfachheit fo leicht einprägt. Das Rifettenheft, welches als Titelbild den bekannten Berliner Komiker Hans Waßmann und Grete Lg in den Rollen des ThomasiuS und der Prinzessin Margot zeigt, ist zum Preise von 60 Heller in allen Buch« und Musikalienhandlungen, sowie direkt vom Verlage Ullstein und Ko., Gesellschast m. b. H., Wien 1., Rosenbursenstraße 8, zu beziehen. Einfache Strandanzüge, praktische Klei, der sür den Bor- und Nachmittag, elegante Toiletten, hübsche Leinenblusen sowie eine Reihe netter Kleider für junge Mädchen und Kinder, also eine überaus reiche Zahl von Modellen bringt „DaS Blatt dcr HanSsrau" in dem soeben zur Ausgabe gelangenden Heft 39. Daneben erscheinen viele nützliche Winke, unter anderen die Herstellung von praktischen Hüllen und Taschen für die Reiseausstattung, die gerade jetzt sehr willkommen sein werden. In diesem Heft beginnt auch ein neuer Roman von Richard Skowronnek „DaS Bataillon Sporck", der regel« mäßig neben dem gleichfalls sehr interessanten Roman „Pantherkätzchen" von Marie-Madeleine er-scheint. „DaS Blatt der Hausfrau" ist durch jede Buchhandlung zum Preise von 24 Heller pro Heft oder für drei Kronen vierteljährlich vom Verlag Wien 1., Rosenbursenstraße 8, zu beziehen. In dcr Broschüre „Was können Herz-kranke zu ihrer Gesundung tun?" erklärt der bekannte Spezialarzt für Herzkrankheiten SanitätS-rat Dr. Wachenfeld in allgemein verständlicher Weise Liebx Sonne, danke sehr, Brauch' zum Bleichen dich nicht mehr. Denn die Wäsche, weiß und rein, Macht nun .Frauenlob" allein. » Frauen vertraue» ihre wertvolle Wäsche dem besten und reellsten Seifenpulver Sdildits frouenlob-UJafchextrabt an. 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M. um '/,5 Uhr nachmittags in der Leichenhalle des städtischen Friedhofes feierlichst eingesegnet und hierauf im eigenen Grabe zur ewigen Ruhe beigesetzt. Die heilige Seelenmesse wird Montag den 24. d. M. um 9 Uhr früh in der Deutschen Kirche zu Cilli gelesen werden. Cilli, den 21. Juni 1912. Anton Neubrunner, Hotelier als Gatte. Toni, Anny und Jetty Neubrnnner als Kinder. Ernst, Heinrich, Lina, Ferdinand, Josefine Dadak als Geschwister. Anna Dadak, als Mutter. FriedrichWilhelm Preußische Lebens- und Garantie-Versicherungs-Aktien-Gesellschaft zu Berlin Gegründet 1866 Direktion für Oesterreich Wien I, Kärntnerring 17 Neue Anträge wurden einferdcfcl in 1901: K. 76 000 000 1903: K.83 000000 ^ 1905: K. 110000000 1907: K. 139 000 000 1909: K. 151000000 1911: K.205000000 3 Millionen Versicherie Vor Abschluss einer Lebern ver Sicherung versäume man nichl, unsere Prospekte einzufordern. VorUebernahme einer stillen odcrotfLzicUcn Vertretung ver UngemonunsercBedingungcn. Partner- W>luu»-■UUiud< 1900 „Grend Prix*, Kwizdas Restitutionsfluid Waurhssaiiifr für Pferde. P'rei* fin«r Fla«che K. 2 80. L'elirr (O Jslir, lia llof-Mm - t illrn nml Kfiinotillrn Im Utbmorh. zar äiitrkuug vnr o*»d WtrdrrkriftLKniic narb grossen, Sti apM>sc.i, StPirhcl« der Sflinru >. » w. befablkgl ds« l'fvrd ss bri vo< rugi-Bdra l.ftstaogrn In Training. Kulhdu» utloilKfl uld. Wortmerke, Vjjfoette und Enbellago geichitst Krht nur Bit liebeu*t«*hendrr Srhnt*raarke. Zu bestehen in allen Apotheken end Drogerien. Illasfifl lute Katalog« grati* »»<1 franko. Haupt Depot - n. n. k, ö»t nnss. lieferen» Franz: Job. KWIZDA, kcnlft. rumSnurlirr ud kiaissl. bulgarlvcher Hof-kr«Uitpotbrk«r, Ki>rtn-nh«rjc b«l Wi*u. I Y ersaiid-Niederlage i Dalmatiner Weine Hauptplatz 8 OilÜ Hauptplatz 8 Verschiedene Sorten Dalmatiner Weine werden en gros und in Flaschen versendet. FQr Blutarme ist der Schwarzwein ..Pluvuc" und andere Weinspezialitäten zu haben. Preislisten auf Verlangen. 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Der Gemeindevorsteher. Bau-Geschäflseröffnung! Gestatte mir höflichst den P. T. Kunden, Hauseigentümern und Fabriksbesitzern die Eröffnung meines Baugeschäftes bekanntzugeben und ersuche mir Vertrauen zu schenken und Aufträge zu geben. Durch langjährige Erfahrungen in der Großstadt und Provinz kann ich als Fachmann die besten Ratschläge erteilen. Ich übernehme die Ausführung aller Reparaturen, Renovierungen, Adaptierungen, Hochbauten, Tiefbauten, Beton- und Eisenbetonbau, zur soliden Ausführung, unter der Zugrundelegung einer reellen billigen Preisanlage. Zur Verfassung von Projekten, Plänen und Kostenvoranschlägen bin ich gerne bereit und hoffe meine Kunden auf das Beste zufrieden zu stellen. Cilli, den 5. Juni iyi2. Hochachtungsvoll Michael Werndl Architekt u. Stadtbaumeister Cilli, Giselastrasse Nr. 20 Ab 15. Juni Rathausgasse Nr. 8 Im Augenblick wird jede fade Suppe, Sauce u. dgl. bedeutend kräftiger, wenn sie mit einigen Tropfen MAGGI Würze verbessert wird. SohHtmark« Kreiuattrn. z IV. 23270 2557 Kundmachung An der Landes - Lehrerinnen -Bildungs- Anstalt reit deutscher Unterrichtssprache in Marburg beginnt des elfte Schuljahr am 17. September 1912. Die Anfnahms-Anmeldungen für den I. Jahrgang werden am 8. Juli von 9 bis 12 Chr vormittags und von 3 bis 6 Uhr nachmittags ia der Direktionskanzlei der Anstalt entgegengenommen. Hiezu sind folgende Belege beizubringen: a) der Tauf- oder Geburtsschein; IA das zuletzt erworbene Sehulzeuguis; c) ein von einem Amtsarzte ausgestellte Zeugnis über die körperliche Tüchtigkeit znm Lehrberufe; d) in deu Fällen, in welchen eine Aufnahmsbewerberin nicht unmittelbar von einer ScHule kommt, ein ordnungsgemäß ausgestelltes Sittenzeugnis. Außerdem ist die in Schönschreiben, Zeichnen und Handarbeiten erworbene Fertigkeit durch Vorlage von Sei ritten, Zeichnungen und Handarbeiten nachzuweisen. Aufnahmsbeweiberinnen müssen das 15. Lebensjahr zurückgelegt oder vom k. k. Landesschulrate in Graz die erforderliche Altersnachsicht, die aus besonders rücksichtswürdigen Gründen bis zu sechs Monaten bewilligt werden kann, erlangt haben. Der Nachweis der erforderlichen Vorbildung wird durch eine am 9. Juli um 8 Uhr vormittags beginnende Aufn&hmspr&fung erbracht die sich auf folgende Gegenstände erstreckt: Religion, Deutsche Sprache, Geographie und Geschichte, Naturlehre, Naturgeschichte, Rechnen, geometrisch» Formenlehre, Schonschreiben, Zeichnen nnd Handarbeiten. Auch wird darauf gesehen, daß die Aufnahmsbewerberinnon musikalische Kenntnisse besitzen, oder ob sie nach ihrem musikalischen Gebar und rythmischen G« fahl ausreichende Erfolge im Musikunterrichte versprechen. Bei gleichem Ergebnisse der Aufnahmsprüfung gebührt den Aufnahm* bewerberinnen mit dem vollen gesetzlichen Alter der Vorzug. Zu Beginn des Schuljahres 1912/13 findet eine Ausnahme nur statt, wenn und soweit zu diesem Zeitpunkte die zulässige Maximal-zahl der Zöglinge nicht erreicht ist. — Für diesen etwaigen zweit« Aufnahmstermin erfolgen die Anmeldungen am 16. September tob 9 bis 12 Uhr Vormittag; die Aufnahmsprüiungeu beginnen am gleicht« Tage um 3 Uhr Nachmittag. Für die Zöglinge, welche die Anstalt bereits besucht habe», findet die Einschreibung gleichfalls am 16. September von 9 bis l'i Uhr vormittags statt. Bei der Einschreibung ist eine Anfnahmsgeb&hr von 10 K xu erlegen; das Schulgeld, welches voraus zu zahien ist, beträgt 10 K moriatlkh. Entsprechend begründete, mit dem letzten Schul- und dem MitteJ-losigkeit8zeugnisse versehene Gesuche um Ermäßigung oder Nachlaß de» Schulgeldes sind an den stelermärkIschen Landes-Ausschuß zu richten und bis 10. Ok ober bei der Direktion der Anstalt zu überreichen. Die Teilnahme am nicht obligaten Unterricht im Violinspiel, in der slorenischen oder französischen Sprache ist bei der Einschreibung ann-melden. Graz, im Juni 1912. . I Vom steiermärkischen Landesausschus Seite 9 Lettische »Lacht Stummer 50 Ein Feengeschenk. Eines Abends würd« ihr aulgetragen, noch tien, andi lande aus _ . lig m Mädchen an die Arbeit Doch bald über- ulgetragen, i einen Kessel Wische zu «raschen, anderenfalls sie mit Schimpl und Schande aus dem Hause gesagt würde. Willig machte sich das wältigte sie die Müdigkeit und sie schlief ein. Da erschien ihr im Traum eine gütige Fee; Ein modernes Märchen. a Es war einmal eine arme Waise, die bei einer alten geizigen Frau diente. diese sprach: .Schiale ruhig; ich hin die Fee .Persila* und werde Dir hellen. Wenn Du aufwachest, ist die Wäsche fertig.' Bei diesen Worten entleerte sie eine Schachtel weiten Pulvers in den Waschkessel, tat die Wäsche hinein und kochte sie unter mehrmaligem Umrühren. Dann entschwand sie. Als das Mädchen erwachte und die Wäsche aus dem Kessel nahm, sah sie mit Erstaunen, daß jedes Stück blülenweiD geworden und aller Schmutz wie fortgeflogen war. Da pries sie die gütige Fee, die ihr so wundersam geholten. Von nun an aber hatte sie es in ihrem Dienst stets gut, denn wenn sie wieder waschen muBte, gebrauchte sie fortan das Zaubermittel, dessen Namen sie später aul der Schachtel, welche die Fee auf dem Boden liegen gelassen halle, entdeckte. Dieser aber lautete rm M z HGTS11 % M S das selbsttätige Waschmittel Ein Zaubermittel nennen es entzückt die Hausfrauen und mit Recht, denn schier unbegreiflich erscheint ihnen die wunderbare Wirkung von Persil. Fast unzählig sind seine Vorzüge: Denkbar gründlichste Reinigung, auch der schmutzigsten Wäschestücke - völlige Entfernung selbst der hartnäckigstea Hecken -absolut schonende Behandlung der Wüsche, daher unentbehrlich für zarte Gewebe, Spitzen, Stickereien etc. - Wesentliche Verkilrzunf der Waschzelt - erhebliche Ersparnis an Waschmaterial, Feuerungskosten, Waschlohn usw. und bedeutende Verringerung der Arbeitsleistung. Aber auch lür Kinder- und Krankenwäsche gibt es nichts besseres, als Persll, da es stark desinfizierend wirkt, Krankheitskwme tötet und alle scharfes Gerüche beseitigt. Dabei ist Persll garantiert unschädlich. Kein Wunder, dafl die Verwendung von Persll immer mehr zunimmt, sehen doch die Hauslrauen sehr schnell ein, wieviel sie dabei gewinnen. — Erhältlich nur in Original-Paketim, ---" 1 Ob.r.n hab«; st||ein.Er*, lür Oest.-Ung.: GOTTLIEB VOITH, WIEN ill/l." niemals lose. OtoraU ,» luktn I Henkel's Bleich-Soda. von 65 K aufwärts. 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M. um halb 6 Uhr nachmitta.-s nach erfolgter Einsegnung die Beisetzung im eigenem Grabe erfolgte. Einüdhos St. Peterthal bei Graz, Graz, den 19. Juni 1912. Viktor Maria Eduard Eichler Franziska Eichler Käthe Eichler-Gehrlein akademischer Lehrer der Tanzkunst Gattin. akademische Tanzlehrerin nnd Ijrisch-drama- Sohc. tische Tänzerin Schwiegertochter. Separate Anzeigen werden nicht versendet, statt eventuellen Blumenspenden mögen Wohltätigkeits- Einrichtungen bedacht werden. Seit- 12 Deutsche jtüadjt Nummer 50 Aktienkapital: K 65,000.000*— Reserven: K 17,000.000'— Zentrale in Prag. Kommandite in Wien. K. k. priv. nurehsfthrunv aller bankgenchiftlicben Transaktionen und Erteilung diesbezüglicher Auskünfte. An- und Vrrhmis von Effekten, Valuten, Münzsorten nnd Coupon«. Vervlehrruiic ie*en Vfrl»*uiu«" verluvt. Itölimiselic Union-Bank Filiale Cilli. Filialen In Reichenberg, Gabloni, San«, Olmätz Bielitz. Jägerndorf, Troppaa, Hamburg, Brönn. Lina, Hohenelbe, Dornbirn, Salzburg. 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