PraniiinerationS-Preise: F!ir Laibach: Vanzjiihrig . . . 8 ft 40 kr. Halbjiihrig ... 4 „ 20 „ Bierteljiihrig . . 2 „ 10 Monatlich „ 70 „ Mit der Post: Ganzjiihrlg. . . 11 fl. — kr. HalbjShrig ... 5 „ 50 „ Bierteljiihrig . . 2 „ 75 „ Fltr Zustellnng in« HauS vier-teljahrig 26 tr , monatl. 9 kr. Tinzelne Nummern 6 kr. Laibacher Redaciiou: Lahnhofgafse Nr. 132. Sx-edition- & Inferatew-Bureau: Eongrehplatz Nr. 81 (Buch-handlung von Jgn. v. Klein-wayr & Fed. Bamberg.) Jnsertionsvreise: Filr die einspaltige Petitzeile i 4 kr., bci ,weimaliger Eiu-schaltung L 7 kr., bmmnitgec k 10 ft. JnsertionSstempel jede-mai 30 kr. Bei grdtzeren Inserattn unb Bftercr Einschaltung entspre-chender SRoba't. Anonyme Mitthrilungen rocrben nicht beritcksichtigt; Marruscripte nicht zuriickgesendet. Nr. 88. Freitag, 18. April 1873. — Morgen: Emma. 6. Jahrgang. gut Herstellung dcr Valuta. Der Reformverein der wiener Kaufleute hat am 3. d. bent Abgeordnetenhause eine Petition uberreichen lassen, in welcher die Herstellung der Valuta angestrebt wird. Jetzt liegt der Wortlaut dieser Petition cor, und wir theilen bei der hohen Bedeutnng des Gegenstandes das Wichtigste daraus mit: Nahezn ein Vierteljahrhundert, sagt die Ein-gabe, ist verflossen, seit fur die osterreichischen Banknoten der Zwangscurs decretiert wurdc. Wah-rend dieses Zeitraumes ist der Lsterreichische Geld-markt, von unzahligen Krisrn durchwuhlt, der direc-ten Fiihlung uud Zusammengehorigkeit mit dent internationalen Geldmarkte beraubt und durch die Schwankungen dcs Agios in fortwahrender Erschut-terung. Es ist unmoglich, cin vollstandiges Bild all dieser Znstande zu geben, und auch unnolhig, die moralischen und materiellen Uebelstande einer zer-riitteten Landeswahrung von theoretischer Seite her des nahern zu bcleuchten. Der Reformverein der wiener Kaufleute wetot daher blos vom rein prak-tischen Standpnnkle der osterreichischen Jndustrie-uud Handelswelt auf die hervorragendsten gemein-schadlichen Consequenzen des gegenwcirtigen Zustan-des hin und bittet dringlich um endliche Abhilfe. Soll der Handel seine Mission fur die Gesammt-heit richtig erfullen und seinen Bortheil in den naturgemahen Schwankungen der Warenpreise fin-deu konnen, so bedarf er hiezu unbedingt eiues Werthmcffers, der von den Schwankungen der Politik und den Conjuncture« des Geldmarktes unbe-riihrt bleiben muh. Diese Werthmesser find — so- weit die Civilisation reicht — die Edelmetalle Gold oder Silber und als Surrogate derselben, des leich-teren Verkehres halber, solche Roten, deren EinlSs-barkeit durch einen richtig gewiihlten Bedeckungs-modus voll gesichert ist. Durch die Allgemeinheit dieser Einrichtung entstand die Solidaritat und Zu-sammengchorigkeit des internationalen Geldmarktes. Unser Vaterland ist durch die Patente vom Jahre 1848, noch mehr durch die im Jahre 1866 hinzugetretene Emission von vierhundert Millionen Gulden Staatsnoten von den Wohlthaten der Zu-sammengehorigkeit mit dem europaischen Geldmarkte ausgeschlossen. Weder die Zinssuh-Normierungen der tonangebenden Geldmarkte, noch die steigende Geld-production der letzten Jahrzehnte oder eine durch auherordeutliche Umstande herbeigefuhrte Bewegung grotzer Maffen von Edelmetallen vcrmogen auf den Zinsfuh unseres GeldregulatorS (der osterreichischen dcationalbank) eineu Einslutz zu iiben: wir find eben ifoliert. Und nicht blos dies, wir find von der jeweiligen Stimmung der auswartigen Geldmarkte abhangig. Jedes Wolkchen, das am politifchen Horizonte Europas aufzusteigen droht, bringt bei uns nicht den Effecteninarkt allein, nein es bringt den Werthmesser unserer Geldzeichen in heftige Schwankungen, entzieht alien noch so richtig combinierten Rechnungen des Kanfmannes und Jndustriellen den Boden, bringt Unjicyerheit und Zerriittung in alle Kreife. Und biefer chronische Zustanb ware noch viel unheilvoller geworben, wenn nicht unmittelbar dem Erscheinen der Staatsnoten reiche Ernten und der hiedurch ermoglichte Export gefolgt und auf dem gesammteu Gebiete des osterreichischen Guterlebens ein unerwartet machtiger Fortschritt eingetreten ware. Eine einzige That gabe es, die wurdig genug ware, dcr Wahlreform an die Sei'ie geftellt zu werden — eine That, welche der Mission, „bie Ehre Oesterreichs hochzuhalten", die Krone aufsetzen wurde, und diese ist: die Ordnung unseres Geld-wesens, als der Grundlage des gesammten Guter-lebens in Oesterreich, die Herstellung der Valuta. Niemals war bit Situation zur Beseiligung bcs Uebels der Notenentwerthung gunstiger und geeig-neter, als eben jetzt. Nicht mehr wie friiher zeigt sich heute die Herstellung dcr Valuta als tin Experiment ; sie ist eine fchwierige, aber flare und fahbare Aufgabe, fur deren gluckliche LSsung die gegeuwartige Constellation die besten Handhaben in sich tirgt. Zunachst schen wir das Glcichgewicht im Staatshaushalte — vor einigen Jahren noch fur unerreichbar gehalten, in die Nahe geriickt. Da-Vertrauen der Finanzwelt in das Emporbluhen unseres Vaterlaudes war noch nie so grfestet, als eben jetzt — eine Thatfache, welche sich ntit der steigenden Bewerthnng unserer Rententitel am spre-chendsten ausdruckt und fur die Durchfuhrbarkeit alter — behufs Herstellung der Valuta vorzuneh-menden — Creditoperationen die sicherste Burg-schast bietet. Der durch gluckliche Constellationen dauernd gesicherte Friede gibt hinreichende Gew.ihr dasiir, dah diesmal durch plotzlich hereinbrechende Kriegsgefahren solche Operationen nicht um die er-sehnten Ersolge gebracht werden, und es laht sich weiters mit Sicherheit erwarten, dah die bevor-stehende Weltausstellung in Wien Oesterreichs Ansehen im Auslande nur noch mehr erhohen und ein wei-teres Herabgehen des gegenwartigen Agiostandes im Gesolge haben wird. Ieuisseton. Der Fortschritt bei den Thieren.^) Allmalig haben Darwins Jdeen in alien »achern der Naturlehre Eiugang gefunden; obgleich anfangs mit Mistraucn aufgenommcn, erwarben sie sich nach und nach das Burgerrecht in der Wifsett-sch"ft; die gesunde Logik, die grundlichen Kennt-ntsse des engltschen Naturforfchers und noch mehr der unermiidliche Eifer, den er bei Ergrunbuug ber Naturgeheimuisse an den Tag legte, haben die Ge-lehrtenwelt gewissermahen gezwungen, den Anfchau-ungen von Cuviers Gegnern, cities Lamarck und Geoffroy St. Hilaire neuerdings und mit Bestimmt-heit beizutreten. So ist die Lehre von der Bestan-digkeit der Thierformen heutzutage vollig uber den Haufen geworfen; so muh auch jene von der Un-* veranderlichkeit be« thierischen Instincts vor ben in *) Nach Dr. K. LedegonckS Feflrede „Ueber die Loll-kommenheit de« thierischen Instinct«", au« Anlatz be« jtins-zigjiihrigen Jubilcium« der „Soci6t6 des sciences mMicalcs 6t naturelles" in Brilffel. neuerer Zeit angestellten Beobachtungen stetig zuruck-weichen. Unb in ber That, eine ber wichtigsten uiib un-verkennbarsten Folgen bes Einbringens ber Dar-tbm’fchen Lehre in bie Wiffenschaft ist die, datz cine der erhaben>ten Fragen der Naturkenntnis — der thicrische Instinct — eine jener Fragen, welche man bis dahin als unnahbar und unergrundlich betrachtet hatte, eine derartige Vereinsachung ersuhr, dah sie sich uns nunmehr als eine der menschlichen Untersuchung vollkommen zugangliche, blohe Ent-wickelungssrage barstellt. Friiher wurbe ber Instinct als birect mit jenen „Grundursachen" in Verbin-dung stehend betrachtet, zu benctt der forschende Blick bcs Mcnfchen sich emporzuheben nicht wagen burfte. Darwin jeboch hat bargethan, bah eS voll-tomnien geniige, bei den Thieren das Prinzip des Bcrstandes anzunehmen — was ubrigens von nie-uianbem mehr bestritten wird — dazu ben Doppel-einfluh ber Gewohnheit unb ber Erblichkeit, sowie enblich daS unerbittliche Gefetz des Aufgehens gerin-gerer Racen in hoher begabte, um zu dem Resultate zu gelangcn, bah wir in bern so vollkommenen Jn- 1 ftitutc der Bienen oder der Ameisen weiter nichtS als eine ganz natiirliche Erscheinuug, cine nothwen-dige Folge ber Lebenscntwicklung zu crblicken haben. „Dcun ber complicierteste Instinct ist blos eine erb* liche Aneinanberreihung einfacher Gewohnheiten, bercn erstes Prinzip stets im Verstanb, im will-kiirlichen Handeln des Thieres zu suchen ist" — so lautet die ungeschminkte Folgerung, womit Pouchet, der beruhmte, leider kurzlich verstorbene Professor zu Rouen, fern merkwurdigcs Buch uber die Kersthiere schlieht. Darwin hat, vom Instinct handelnd, ben Satz ausgcsprochen, dah, wenn es moglich wiirc, zu be-wcisen, dah cine Gewohnheit crblich werben !8nne, jeder Unterschied zwischen Gewohnheit und Instinct von sclbcr anfhoren wurdc. Unb wahrlich, cs man-gelt in dieser Bcziehung nicht an Beispiclcn. Jeder-tnann wcih, das junge Huhncrhundc HSufig anhal* ten, d. h. die Mhc dcs WildeS anzeigen, gleich vom crstenmale an, wo sic auf die Jagd mitgenomnten werden, unb es mitunter besser thun, rote manche anberc schon seit longer Zeit barauf abgerichtete. Bei gewissen anbtrcn Hunbcrucen bildct daS Retten Das Agio sclbst ist bereits ohnc die geringste Anw^ndung kunstlicher Mittel auf eincv so nicdri-gen Stufe angelangt, von welcher der Uebergang zum Pari-Curse sclbst fur die heimische Industrie und Production nicht mehr allzu fiihlbar ist; denn es svll nicht gelcugnet werden, dah die Fabrication sich gewohnt hat, in bem Agio, so unverlahlich und wandelbar es auch ist, einen Schutzzoll zu erblicken, und bah aller Export, besonders der von Naturpro-ducten, bet starker Entwerthung unserer Valuta grohere Chancen des Verlauscs nach dem Auslande hatte, wobei jedoch nicht ubersehen werden barf, bass die solchergestalt butch den Curs erhohten Preise, zum Beispiel von Getreide und Wolle, vom Stand-punkte der inlandischen Produzenten und Consnmen-ten lediglich eine Fiction waren. Aber noch ein anderes werthvolles Moment kommt uns jetzt zu statten, daS ist die Berhandlung iiber die Erlediguug des BankprivilegiumS, wodurch die Gelegenheit gegebeu ist, in ban neu zu schaffen-bcit Bankstatut bcit Bebeckungsmobus ben Ersah-rungen unb ben geanberten Verhaltnissen ber Gegen-wart entsprecheub sestzustcllen. Der Reformverein ber wiener Kaufleute beabsichtigt nicht, einen Finanz-plan zur Herstellung ber Valuta oder die Grundziigc eines ttcuen Baukstatutes zu entmersen; er erlaubt sich blos, es als seine wohlerwogene Ansicht aus-zusprechen, bah, wenn ber Staat sich bie AuSgabe kleiner Noten vorbehalt, welche bis zur Hohe vou hochstens 5 fl. — nach belt Ersahrungen von mehr alS sunfzig Jahren — vom Kleinverkehre willig ausgenommen werben, es bei Erhiihung bes Zins-futzcs ber Salinenscheine nur noch ber Consolidie-rung von 200 Millionen Staatsnoten bedursen wiirde. Diese Consolidieruug durste aber dem Staate um so geringere Opser toften, als daS neu zu ertheilende Bankprivilegium voraussichtlich eine hohere zeilgematze Bewerthung finden wird und serner die in den jeweiligen Budgets uuter bent Tilcl „Munzverlust" eingestellten Staatsausgaben in Weg-sall fommett. Die wohlthatigen Folgen eines geregelten Geld-wesens aber werden sich in tausenbsachen Wirkungen fiihlbar machen. Hanbel unb Gewerbe werben burch bit Freiziigigkeit bes Kapitals unb bie baburch be-biitgte abaquate Bemessung ber hiesigen Zinssatze mit denen des europaischen Geldmarktes die bisher verrnihte sichere Basis fur ihre Calculation erhalten und ihre Concurrenzfahigkeit mit dem Auslande damit wesentlich gefiirdert sehen. — Aber auch alle Librigen Kreise der Bevolkerung, vom Grohgruub-besitzer angefangen (burch ben erleichterten Hypothe-kar-Crebit) bis zum letzten Taglohner herab, dessen Arbeit burch ben vollwerthigen Gulben ein hohereS Entgelt erhalt, werben an dem Segen der Herstellung der Valuta participieren. Der besondern Wiir-digung und Erwcigung einpsiehlt dec Reformverein cine erbliche Eigenschast, sowie bei ben Schaferhun--beit bie Gewohnheit, bie Herden fortwahrenb zu um-kreisen. 21 ties dies wird von ben juugcn sowohl roie von ben alien, ohne bie Beihilfe ber Erfahrung uttb gcwih ohne alien Begriff bes Zweckes, wenig-stens beim ersten male geiibt. Man wirb uns vielleicht cinwenben, bah eS sich hier um burch ben Menschen angelenite Gewohn-heiten handle, und bah blos diese sich auf jene Weise fortpfldnzen; nun, zahlreiche, bent Leben ber toUbtn Thiere entlehnte Beispiele beweisen bas Ge-gentheil. Es sei uns gestattet, cinige bet inter« rssantesten, ben jungst crschieneneit wissenschastlichen Zeitschristen cntnoinnten, hier anznfnhren. Nach-betn aber der Gegenstaub zu ausgedehnt ist, um seinem ganzen Utnfange nach umfaht zu werben, werben wir uns auf die im Leben ber Vogel bcob-achteten Thatsachen bcschrankcn, weil biefe Thiere mehr wie anbere sich dem unmittelbaren Einflusse des Menschen entziehen tonncn. Das erste Beispiel finden wit an bent Wittewal (Oriolus galba). Gewitz ist es nicht ber Mensch, bet diesem scheuen unb einsamen Vogel neue Gedanken hinsichtlich bet ber wiener Kaufleute writers ben Untstanb, bah bie erroiiiisthtc Valula-Regulierung gleichzeitig als Uebergang zu ber von fast alien europaischen Staaten bereits aboptiertcn Golbwahrung benutzt werbe. Der Reformverein richtet schliehlich an bas Hans, ba biefes nicht mehr in bie Sage fontmett wirb, die vorcrivahuten Dctailfragen etlebigen zu tbnnen, die Bitte, dasselbe tootle dem Ministerium seine WillenSmeinung fur die ungesaumte Jnan-griffttahine der Regctung unseres Getdwesens burch enbtiche Herstellung ber Valuta befanntgcben. Eine I'otche Resolution werbe jcbcnfalls geeiguet scin, die Position der biesseitigeii Regicrung auch in ben bereits mit ber jenseitigen Reichshalste begonitcitcn Verhanblungen zu starten unb werbe gleichzeitig die Directive scin, von toclchem GesichtSpuiikte aus die aufzunehmenden Verhandlmigen iiber das Bait!* Privitegiuni gesuhrt werden sollen.______________________ Polilische Rundschau. Laibach, 18. April. Inland. Das Herrenhaus nahm seine Sitzun-gen bereits gestern wieder auf. Auf der Tagcsordnnng standen die zweiten Lesnngen der Gesetze iiber bas Bagatellversahren, bas Mahncersahren unb bie Ein-ichranfuitg der Competenz der Bezirksgerichte, dann ber Vortagcit betreffenb bie Bewilligung von Lottcrie-anlchen fur bie Stable Graz mid Laibach, des Additionalverlrages mit Baiern und ber Consular-convention mit Portugal; enblich bic zweite Lesung ber Eisenbahnvorlagc Tarnow-Leluchow uttb bes Gc-setzes betreffenb polijcistrafrcchtlichc Bestimmungen gegen Arbeitsscheue unb Landstreicher. Sammtliche Gesetze wurben so, wie sie aus beit Berathungen bes Abgcorbnetenhanses hervorgegangen, angenommen. Eine Petition zur Herstellung ber Valuta wurbe am 3. b. im Abgeorbnctenhanse ein-gebrncht unb bent Finanzansschusse zugewiesen, welcher, sicherem Veruehmen nach, noch vor Schlnh ber Session sich hietiibcr ciuhern wirb. Eine Deputation bes Resormvereines ber wiener Kaufleute iiber-gab eine sachlich vollkommcn ubercinsttuttnenbe Dtnk-fchrift bem Ministerprasibentcn sowie bem Finanz-uttb Hanbelsininistcr. Die Deputation — in alien brci Ministerien auss sreunblichstc cmpfangen — hatte insbcsonbere mit Freihcrrn von Ptctis wieber-holt sehr eingehenbe Riictsprachen, in welcher ihr mehrfach bie Versicherung wurbe, bah bie gegen-wartige Regicrung bie Losnng biefer Frage fur bringlich erachte, bie hiezu vorbcreitenben Schritte unausgesetzt im Auge behaltc unb in nur mehr kurzer Zeit an biefe hochmichtige Angclcgcnhcit Hanb an* legett roerbe. Aus Lemberg wirb gcmelbet, bah ber bortige polilische Vcrein „Raba Rusta" fur ben 29. b. eine Verfammlutig ber hcrvorragettbsten r u t h e n i« schen Parteifiihrer anberaumt habc. Die Vcrbcsscrung seines Nestes betgebracht hat. Dcimoch baut letztcrer feiu einzigcs Nest ntchr ohne bie Mit« hilfe inenfchlichcr Industrie. Dieses Nest hat etwas cigcitlhiiinlichcs; von lauglicher Form, stets in der Verzweigung zweier Acstc befeftigt, wird es in funst* vollcr Weise an den beibeit Aestett mittclst bieg= samer, stets ber menschlicheit Jnbustrie entlchnter Schnnrchen aufgehangt. ©alb stub es Strickenben balb feideite Schniite, bald auch ledetnc Ricmchen, mitunter sclbst eine Uhrfettc, kurzum alles bieg-same, dabei aber dennoch seste, was ber Vogel in bet Nahe seiner fflehausung finbet, vetwendet er zu seinem Bau. SDiit einetn Worte, es wirb fein Witlewalnest erbaut, ohne bah tine von Menschen-hanb erzcugte Schnnr babei in Vcrwcnbung fame. Ist bics nun eine Gewohnheit, so inuh sie crblich scin, ist es ein Instinct, so wird man zugebeit miisfen, bah berselde sich nicht bis auf bie Uran« fangc ber Welt zurucksiihrcn laht. Eine attderc von Shaw mitgetheilte Veobach-tuttg bczieht sich auf die Scemoven. Die volkreiche Stadt Glasgow hat sich in der letzten Zeit ziemlich stark rntwickelt; der Handel, die Thatigkcit am Hafen Versammlung wird im „Natimialhause" tagen. Auf bent Programme stehen folgcitbe Puntte: 1. Wahl eines Somites zur Leilung ber Wahlagilalion bei ben ttachstcn birecten Rcichsralhswahlcn. 2. Ist ts angezeigt, Wahlermeetings in bcit Lanbbczirkcn zu veranstalten ? Unb wenn bkes ber Fall ist, in wclchcn Ortschastcn miihten zunachst Meetings veranstaltct werden? 3. Bcsprechnng iiber ben Modus ber zu ticranstaltcnbcn fiinfunbztoaiizigjahrigcn Jubilaums-feier ber Anshebnng des Frohndienstes. Nach ein« gehenbci- Dnrchbcrathnng -sammtlicher Punfte des Programmes wird die Versammlung dem Schnlralhc Dr. Janowski siir seine versassnngstreue Haltung im Abgeordnetenhanse ein VertraucnSvotuin ertheilen. Ausland. Die „Noi'bb. A. Z." bespricht bic bem Rcichstagc vorlicgeitbe zweite Jahrcsiibcrsichl iiber bie Vcrwaltung von Elsah- Lo t hrin gen unb kniipst baran solgende Bcmerkungen: „Ein Ver-gleich bes diesjahrigen Berichtcs mit dem, welcher am 9. April v. I. bem Rcichstagc vorgelegt wurbe, constatiert zur Geniige beit grohen Fortschrilt, wclcheit die gesammtc Organisation sotoie ber Aus-schwung in alien Gebicten des biirgerlichen Lebens, im Hanbel unb Vcrfchr gettommett haben. Die viclsach ablchncnbe unb negierenbe Haltung ber Bcvblkernng, toie sic namentlich auf bent Gebiet ber Iustiz- unb ber UnterrichtSvertoaltung, im Stcuerwesen, in ben Hanbelskaininem nnb im gesell-schasllichen Verkehr sich gcllend geinachl hatte, ist zurneist cittcr beffcren Einsicht uttb namentlich nach bent burch bie Option betoirftcit Ausscheiben bes ansschlichlich sranzosischcit Elements viclsach titter aufrichtigen Atierkennung ber bebeitteitbeit Vcrbcsse-nmgetf gemicben, welche bie beutsche Vcrwaltung ben matcriellen Jnteresscn zntheil werben lieh. Das vorziiglichc Postwcscn, bic Hcrabrninberung ber Eiscnbahttfahrpreise, die nttlbe unb wohlwoll^nbe Hanbhabung ber Gesetze, ber ben sranzosischen bureau« trati) chett Schlcndrian nach Moglichkcil bcsci-tigenbe promplc Geschaslsgang ber Behorden, bit grohen Rucksichtsnahinen bei ben Anshcbungcn — habcit ihre Wirkungen nicht vcrschlt. Ungcachtet ber rcichs- unb beutfchfetnbltchcn Bcstrcbnngcn cincS Thcilcs bes tatholischen Klerus unb seiner nicht tmbe-fanttt gebliebettcit Bczichungcn ist bemfclbeit boch nut sttllcnwcisc unb unter Misbrauch ber Milbe bet faiferlichen Vcrwaltung gclungen, bie Geiniither in Unruhe unb Ausregung zu vcrsctzcn. Die zahlrcichcn Dcputationcn aus bent Reichslanbe, welche hier in Berlin erfchieiten,. bie vietsochen Eingaben an bes Kaisers Majestat, ben Reichskanzler unb ben Reichstag bezengen, bah in bem Kern ber Bevolkerung bas Vcrstanbnis siir bie neuen Verhaltnisse unb bic neue Gemeinschast mehr unb mehr Platz greist, unb bah der Umschwung in ben Gemiithern sich zu vollzichcii beginnt. Der Gcwohnnng bcrsclbcn ati eine ftrafft Ctntralisation cntspricht bie birectc Unterstellung bes habcit in gleichent Mahe zugcttotnmen. Die Slab! liegt mehrere Stunden landeinwarts von ber Mitn-bung des Flusscs (Clyde) tntfcrnt. Nichtsdesto-wenigcr sinb die Stemoven, die bei den Abfallett der Schifft ihren Vortheil sehen, altmalig roeiter landeinwarts votgcritckl, augcloctt bttrch bie stets in crgibigercm Quantum vorhandene Nahrung, so dah dorl, wo srither diese Vogel nur sehr fetten vorkarncn, sie nun in ganzen Scharen Hansen. Zu-gleich sinb sit wenigcr schcu und muthigcr gcworden, sie ziehen sogar ben Fluh-Dampsschiffcn nach, unb cs ist eine bcliebte Belnstigung ber Passagiere gcworden, bie Scemoven zu futtern. Bebenkl man nun, bah Glasgow bcilaufig cbcnsowcit vom Meere entfernt ist, wie Brussel ebtr Hamburg, bebenft man ferner, bah bie SDibve, bit sich sonst ubtrall in btr unmitttlbarsttn Nahe ber Sec aushiett, stu.i-denweit lanbtinroarts gezogcn ist, unb bah bamit nothroenbigcrtotise cine mcrllicheAenderung in ihrer • Nahrung eintrctcit muhte, dann mag dies auch wohl cine wichlige Aendcrung in bet ganzen LtbtnS-wtise dieses Vogels heihen. (schlutz folgt.) LandeS lmter die hochste ReichSbehorde und die Ausiibung der landesherrlichen Gewalt durch den Kaiser. Die Wiedergewinuuug derReichslande kniipft sich an die Auferstehung der Reichseinheit. Die Vorziige dieses Umstaudes finden sich in der Organisation uach Moglichkeit verwerlhet. Elsah-Lolhrin-gen ist als flemcinsamcr Reichsbesitz ein Psand und Band dcs Reiches selbst geworden ; die gimeinschaft-lichcn Wurzeln dieses Verhaltiiiffes berechtigen zu den besten Erwartnngen fur die Zukunft. Je fester und inniger das Reich sich in semen alien Landen begrundet, desto fester und inniger werdcn sich an diesen erstandenen Orgauismus Elsatz und Loth-ringen anschlieheu, welche durch Gottes Hilfe wieder unser geworden find." Die Dinge in F r a n k r e i ch find in das Stadium einer gefahrlichen Entwickluug getreten. Die republikauische Linke hat sich nach einer Unterredung mit Herru Thiers von demselben getrennt und den radicalen Exprasectcn von Lyon Barodet znm Cau-didaten bei der Deputierteuwahl fiir Paris aufgestellt. Regicrnngscandidat ist der Minister des Aeutzern Herr de R6m us at. Die radicals Wahlbewegung nimmt das gauze Jnteresse in Anspruch. Man spricht schon von 150,000 Stiuimcn Majoritat, die fiir Barodet zu erwartcn sei. Barodet ist an sich gar kein rother Radicaler, sondern eher ein mittlerer Republikancr mit auSgesprochen antiklericaleu Ten-denzen; nur die Opposition gegen Rmnusat uud der Protest gegen Goulard, der in seiner Aufstelluug liegt, gibt diefem Namcn dcn radicalen Nimbus. Nach moinentaner Besserung ist im Besinden des Papstes abermals einc, wie cs scheint, ernstliche B e r s ch l i m m e r u n g eingetreten. Der Vatican ist wie ein Bienenkorb mit erwartuugs-vollen Cardiniilen angesliltt, urn fur die even-tuelle Creierung eines neuen Unfehlbaren auf bent Platze zu sein. Als Candidate« flrr den Posten nennt man bis jetzt die Trias Sforza^ Pecci und Valetta. Es gab einc Zeit, wo Cardinal Bonaparte nicht unter den zur Tiara Berufeuen gcfehlt hatte. Auch der friiher mehrfach geuannte Name Panebianco, welcher ein Mann so recht nach dem Herzen der Gesellschafl Jesu gewescn ware, scheint verschollen zu sein. Wie es scheint, hat der Khan von Khiwa im letzten Augenblicke — vielleicht schon zu spat — sich Ruhland gegcniiber znr Nachgibigkeit eutschlossen. Er hat, wie man iiber Petersburg meldet, mchrere seiner Rathgebcr als Suhnopfer hinrichten u»d die gesangenen Russen, dcren Freigebung derHaupt-anlah oder Vorwand der gegen das Khanat gerich-teten Expedition ist, nach Orenburg zuriickschickcn lassen. ES muh sich nnnmehr zeigen, ob Rutzland in dem schon sehr weit vorgeriickten Stadium seiner Dperationen dies als geniigende Genugthuung gelten laht und jetzt auf den Vormarfch gegen Khiwa ver-zichtet. Auf Puerto-Rico, wo erst vor kurzem die Aufhebung der SkCaverei durch ein von den spa-nischen Cortes angenommenes Gesetz verfiigt wurde, ist ein Aufruhr ausgebrocheu, welcher laut telegra-ph'scher Melduug auf die Errichtung einer selbst-standigen Republik abzielt. Spcitere Mittheilungen werden barubcr Aufklarung verschaffeu miissen, ob der Aufstand nicht von den erbitterlen Plantagen-besitzern in Szene gefetzt sein mag, denen die sreie Negerarbeit selbstverstandlich nicht behagen konnte. Zur Tagesgeschichte. —*jDic Festlichkeiten zur Feier der Vermiihlung bet Erzherzogin G ifeI a mit dem Prinzen Leopold don Baiern wurden durch ein vorgestern abends ab-gehalteneS Hofconcert glanzvollst eroffnet. Der grofje Redoutenfaal, in dem das Hofconcert stattfand, dot einen feenhafien Anblick. Vor Beginn deS ConcerteS und wahrend der Zwischenpausen hielten die Maje-stiiten Cercle. Anwesend waren ftmmtliche Milglicder be« KaiserhauseS mit AuSnahme deS in ReconvaleS-cen; befindlichen ErzherzogS Franz Karl; autzerdem von fremten Flirstlichkeiten bet Prinz von Baiern Luitpold fammt SSHnen unb TLchleru, bit Prinzeu Wafa, von Weimar, von Holstein, der Herzog von Coburg. Der Kaiser und bie Kaiserin beehrten tote-derholt die Botschafter der fremden Machte unb beren Gemahlinnen mit ihrer Ansprache. Die Kaiserin, bili« hendsten AussehenS, trug ein lichtviolettes Kieid mit Ueberrourf von Tlillilluston, ben Sternkreuzorden in Brillanten, ein breites Collier mit grohen Brillanten unb Perlen, ein strahlesdes Diadem, beffen unterer Reif mit Brillanten befaet war unb beffen Spitzen von grohen Perlenlropfen gebildet routben. Jhr Facher in ben Farben des Kleides hing an einer langen Perlenfchnnr. Die Erzherzogin Gisela trug ein weiheS mit Blumenguirlanden garniertcS Spitzenunterkleid, bcrliber einc Rcfatuniquc, ben Brillant-Sternkreuzorden, ein von Diamanten umrahmies Smaragdencollier und ein RofenknoSpenbouquet. Der Kaifer trug bie Mar-fchallsuniforn, bie Prinzen Luitpolb, Lubwig unb Leo« polb von Baiern bie Oberstuniformen ihrer Lsterrei« chifchen Regimenter. Der Kronprinz Rudolf erfchien in der Oberstenuniform seines ArtillerieregimenteS. Die Majestaten zeichneten fchliehlich die mitwirfenben Kiinstler burch ihre Ansprache auS. Das Fest begann um 8*/e* Uht unb fchloh 11 Uhr nachts. — Der Strike ber Schmiebe in bet Sigl'fchen Fabrik zu Wt.-Neustadt ist glUcklich beenbet. Bereits am Morgen bes 15. nahm ein Theil ber Schmiebe bie Arbeit wieder auf, unb es erfolgte bahet bie angebrohie Einstellung bes ganjen Fabriksbetriebes nicht mehr. Am 16. roar bet grojjte Theil ber Arbiter an ben Fenerstellcn roicber erschienen. Keinerlei Unorbnungen stub roahrenb befi ganzen Strikes zu beklagen gewefen. — Ueber bie neuerliche Frevcithat bet M ob oc -J n b i a ner, welche ben PrLsibenlen Grant zur An-L'tduung der flrengflen Mahregeln gegen diefelben vet. anlatzt hat, erhalien bie „TimcS" von ihrem Sorte« sponbenten in P hilabelphia folgenbes, von SamS-tag ben 12. baticrles Telegramm: General Camby, ber Commandant ber Vereinigten-Staatentruppen, hielt in Begleitung von dtei FriebenS-Commiffaten am Freitag mit den Modoc-Jndianern.eine Conferenz, wahrend welcher ber Inbianethauptlinz Jack plotzlich fchoh unb ben General todtete. Dr. Thomas, ein an* beret Commiffar, roarb ebcnfallS getobtet unb ein brit-ter tLbllich verrounbet, ber viette entkam. Die Morb-that wurde von dcn Truppen gefehen, welche fchnell vorriicklen, ohne jedoch die Jnbianer mehr erreichen zu konnen. Die FriedenSunterhandlungen sind zu Enbe und fechshundert Mann tnarfchteren gegen die Modocs. Local- und Provinzial-Angelegenheiten. — (A n die p. t. Herten AuSsteller.) Das Execuiivcomi>6 vet Itainifchen AuSstellungscom-miffion etlahl folgende Kunbmachung: Mit Schteiben vow 10. b. M. 1871/106 hat ber Herr General-director ber WeltauSstelluug 1873 in Wien rnitgelheilt, dah die Eintritlskarten fiir ben Weltansstellungsplatz an die Herren Aussteller unb beziehungsweife beren 35ertreter nur in Wien perfonlich verabfolgt roerben konnen, roenn sich bie ersteren in bern KartenauSgabs-buteau ber GeneralDirection (II. Praterftra|e 42, 3. Stock) dutch ben Anmeldungsschein unb bie Quit-tung liber bie bezahlte Platzmiethe als AuSsteller lezi-timtcren, beziehungsweife bie letzteren bie ihnen in ihrer Eigenfchafl als Vertreter ausgefertigten, von ber betteffenben Ausstellungscommisfion vibierten Voll-machten als Legitimation votweifen. Die Versenbung bet Eintrittslarten nach dem AufenthaltSorte ber ein. zelnen Herreu AuSsteller ist bagegen nicht statthast. — (@ t n c N n u n g.) Der Kaifer hot mit oiler« htichftet Entschlietzung vom 25. Marž d. I. ben Pri-val-Docenlen an ber Univeisitat in Gtaz Dr. Arnolb Lufchin, einen geboreneit Krainer, zum aufjerorbent« lichen Ptofesfot ber beutfthen Reichs- unb RechtS-geschichte an bicset Universiliit ernannt. — ( Bahnpolizei.) Die feit einiger Zeit hiiuftger vorkommenben UnglUckSfalle butch eigentnach-tiges Betreten be« BahnkLrpers unb fonftige AuSschrei« tungen haben baS HanbelSministerium veranlaht, in einem bet jltngsten Erttiffe siimmtlichen Eisenbahn-Directio-nen bie genauc Hanbhabung ber bestehenbea bahnpvli. zeilichen Verorbnungen einzufchHrfen unb diefelben zu beauftragen, die betteffenben Organe zu eventuellet Bet« fiigung bet flrengflen Mahregeln anzuweisen. — (S ternschnuppen.) In ben Nachlen vom 20. bis 26. b. M. werben roieber zahlteiche ©ternfchnuppenfalle zur Beobachiung kommen. — (Ein verkappter Jantschberger.) In einem wiener Czechenblatte latzt eine befannte gift« geschwollene Denunciantenfeber auS Laibach schon wie-berholt ihren Geifer bariiber auS, bah bie Stimmung im Volte eine beffere geroorben, bah eS ben paten« tierten Hetzern nitht mehr gelingett will, Ueberftillc ftieblicher Spazierganger a la Jantschberg unb Jeschza in Szene zu setzen. Die neuefle Veranlaffung bazu gibt ihm bag Reformbanket ber VetfasfungSpatlei in grain zur Feier ber von St. Majestat fanctio« nierten Wahlteform. Bon welch vetbiffeuer Wuth biefeS Jnbivibium gegen alles, was nicht ins Horn ber abgewirthfehafteten laibachcr Pervaten blast, er« I flillt ist, mLze man auS folgenbem entnehtnen. Be, reitS am 9. April, als (aunt ber Auftuf zur Bethei-ligung am Festbankei in ben Slattern etfchieiten, weitz ber Correfponbent bes „Wanbeter" feinen Lefern von „vetfchamten Toasten auf ben beutfthen Kaifer" zu erzahlen, nennt bie Feier einer vvn ber Mehtzahl bet Volker OesterrcichS mit Jubel begrU^ten, von Sr. Majestat mit fo unerroarter Rafchheit fanctionierten Reform eine politifche Taktlosigkeit, ja eine offene HetauSfotbetung ber Gegenpartei. Heuchletifch bie Augeu vetbrehenb fpielt er auf Jantschberg unb Jeschza an, gibt zu bebenfen, bah es hierortS gerobe am Ostermontage auch ohne specielle Veranlaffung leicht zu AuSschreitungeu zu kommen pflegt. Wir tiberlaffcn eS natiirlich ber gebilbeten Klaffe ber Slovenen, sich bet bern Correfponbenten flit baS fchone Compliment zu bebanten, bah fie sich am Ostermontage in ber Regel Exceffen unb AuSfchreitungen a la Jantschberg unb Jeschza hinzugeben pflegen. „Die tuhigeten Slteten Fllhret", fahrt Tatliiffe II. fort, hatten alle MUhe, urn bie feurige Jugenb in Schranken zu halten. Nach-bern unset vetkapptet Jantschberger jeboch stuudcnlang am Tage des FestbanketeS, abet leiber vetgebenS, auf bos Erfchcinen ber Krokauet zut Demolietung be» CasinogebciubeS geroartet, rnacht er gute Miene zum bosen Spiel, fetzt sich hin unb fchreibt dem .SEBanberer", bent grohen Doctor unb Thietarzt BIeiweiS allein fei es zu bonfen, boh bie Nationalpartei sich ruhig verhielt unb keinerlei Anstollen trof, am Ostermontage ihre getnohnte 8iebling6befchafttgung roieber aufzu« nehmen. — (Ein ©chobenfeuer) tarn geftern urn 10% Uhr nachts im Hause beS Scharp Nr. 12 in Hiihnetborf („jum griinen Garten") in ber Holzlege zum Ausbtuch. Die hiestge Feuetweht roar fchnell auf ber Branbstatte; eS gelang ihr, bie Halfte bes Dach-stuhleS beitn gcnannten Haufe zu retten. Kuf bern Boben war btbeutenbeS ©trohmateriale ongehiiust. Den im House wohnenben zwei Porteien eerbrennten fiimmtliche GerLlhfchaften. Die SBaffetbefchaffung roar bei ber Banart be« Kanalusers eine fchroierige. Die Feuerroehr rtiite erst um l1/, Uhr nachts vom Btanb. platz ab. — (Zur WeltanSstellung.) Hetr Scholl, m a y t, AuSfchuhrath ber ktainifchen Lanbwitlh« fchaftSgefcllfchoft, begibt sich om 19. b. nach Wien, um bort bie heimatlichen AnSstellungSgegenstonbe bet Lanbroitthfchaftsgefellfchoft, be« Museums, ber ,,Matica" unb bes bramatischen VereineS zu otbnen. Die kraint* sche LanbroirthfchaftSgefellfchaft bringt 459 heimatliche Probucte zur AuSstellung. — (AbfchiebSconcert.) In bem morgen von unferem verbienstvollen ©finger unb Cchaufpieler, Herrn Jofcf Ausim veranstalteten AbfchiebSconcrrtr roerben bie Damen: Frau Leopolbine Gregorizh unb Frl. Klementine Eberharbt, ferner bit Herren: Gerst« iter, Metčn, Razinger, Schaffer, Schulz unb Till, so. wie auch bie Ibbl. Mustkkapelle be« k. k. Jnf.-Rez. Herzog von Sachsen-Meiningen, unter ber Leitnng ihrtfl KopellmeistetS, Hrn. I. Schinzel, mitwirken; e« (Uty un« fornit ein recht genuhteicher Abenb in AuSsicht, unb toUnfchen wir bern Benefizianten, ber un» roahrenb her verfloffenen Theatersaison so manche angenehme Stunde bcrcitct hat, einen rccht zahlreichen Besuch. — (Gefangenenstatistik.) Mit Ende MLrz l. I. betrug der Stand der Gefangenen in den Gefangenhiiusern der sechS dem grazer OberlandeS-gerichte untcrstehenden GerichtShSfe erster Jnstanz 964, u. z. 855 miinnnliche und 109 weibliche Jndividuen. Hievon 364 Untersuchungsgefangene und 600 Kerker-strLflinge irn allgemeinen; von diesen letzteren waren wieder 524 Kerkerstraflinge mit einer Strafzeit bis zu cinem Jahre und 76 Kerkerstriiflinge mit mehr als einjahriger Strafzeit, und zwar waren unter letzteren 64 Miinner und 12 Weiber. BehufS AuSstehung der rechtSkrLftig gcwordenen Urtheile wurden 29 Jndi viduen an die einzelnen BezirkSgerichte abgegeben. Nach auSgestandener Strafhaft find im Monate Marz l. I. 217 Straflinge entlasien worden, wahrend 12 StrLs-linge, und zwar 10 mLnnliche und 2 weibliche in die Strafanstalten zur endgilligen Abblitzung ihrer Strafen abgeliefert wurden. Der GesundheilSzustand war in diesem Monate ein ganz befriedigender, denn eS kamen nicht allein keine Sterbefalle Dor, sondern e8 betrug auch der Krankenstand am 31. Marz l. I im ganzen nur 54 KLpfe. — (Berggerichtliche Senate). Das Ackerbauministerium hat sich im EinverstLndnisie mit dem Justizministerium bestimmt gefunden, den Erlatz deS ehemaligen Ministeriums flic Landeskullurund Berg-wesen Vom 5. Juni 1850, Z. 865 M. L. B., in jenen Bestimmungen (5, 7, 12,) welche anordnen, dah der Wahlakt bezitzlich der stir die berggerichtlichen Eenate zu bestellenden bergbankundigen Beisitzer und deren Stellvertreter durch den Berghauptmann per-sonlich zu leilen ist, bahiit abzuandern, datz der beziig-liche Wahlakt nach Ermesien deS Berghauptmannes entweder von ihm oder von dem im Bezirke deS be-treffenden Berggerichtes fungierenden Revierbergbeam-tcn oder im Falle, als in einem solchen Bezirke zwei oder mehrere Revierbergbeamten sich befinden ssllten, von demjenigen Revierbergbeamten zu leiten sei, welcher Von dem Berghanplmanne hiezu delegiert wird. Landwirthschaftlichcs. — (Keine Butler mehr!) Die fort-wLhrend steigenden Butterpreise haben einen Herrn Prof. Artus in Jena aus den Einfall gebracht, die Butler „ganz abzuschaffen" und ihre Substitution durch folgendes Surrogat zu beantragen: Man nehme zwei Pfund guten Schweinespeck, zerschneide solchen in WUrfel, bringe den zerschnittenen Speck in einen reinlichen Kessel, sUge vier zerschnittene Zwiebeln, die vorher zwischen gliihenden Kohlen braun gervstet worden waren, hinzu und brate den Speck aus; nachdem das Felt ge-HLrig ausgebraien ist, wird es durch einen Durch-schlag gegoffcn und dazu wird endlich noch, wenn daS Fett noch nicht erkallet ist, cine Mah frische (nicht vorher abgesottene) Milch und ein halber EtziLffel voll zerriebenes Kochsalz gegeben und nun so lange gut eingeriihrt, bis das Fett erstarrt ist, worauf die Ubrige wiisserige Fliissigkeit abgegosien wird. DaS Fett erhiilt dann so einen angenehmen Bultergeschmack und halt sich gut, und da auch die zuriickbleibenden Gricben neben den Zwiebeln noch zum Schmelzen deS GemiiseS oder als Zusatz zu einer Suppe verwendet werden kvnnen, so geht hierbei nichtS verloren. Zu der so projectierlen Butterabschassung gehLren iibrigens autzer einem Profesior auch noch die Haussrauen und die werden sich schwerlich trotz des „enormen Bullerpreifes" fiir diese Idee cnlhusiaSmieren. — (Chloroformierungder Bienen.) Nach einer MittheUung bed „Kosmos" werden in England die Bienen zum Zweck der Honigenlnahme chloroformiert^und silt einen Bienenstock mittlerer Grotze brauchl man 4-705 Gramm (— Vo Unze) Chloroform, das man aus einen vom Bienenstocke sechs Futz enlfernten Teller gibt. Der Tisch, auf dem der Teller steht, wird vorher mit starker Leinwand bedeckt, und aus den Teller legt man, um ein Hineinsallen der Bienen zu verhiiten, ein engmaschiges Drahtnetz. Die in elwa 20 Minuten eingeschliiserten Bienen fallen auf ben Tisch; nach Wegnahme deS HonigS und Entfernung des Tellers setzt man den Bienenkorb aus den Tisch, damit die erwachenden Bienen in denselben znrvckkehren kvnnen. Eingesendet. Allen Kranken Kraft und Gesundheit ohne Medizin nnd ohne Kosten. Revalesciere du Barry uon London. Keine Kran!heit vermag der delicaten Revalesci&re du Barry zu widerstehen, und beseitigt dieselbe ohne Medizin nnd ohne Kosten alle Magen-, Nerven-, Brust-, Lungen-, Leber-, Dritsen-, Schleimhant-, Athem-, Blasen- nnd Nierenleiden, Tnbercnlose, Schwindsucht, Asthma, tusten, Unverdaulichkeit, Berftopfung, Diarrhoen, Schlaflosigkeit, chwache, Hamorrhoiden, Wassersncht, Fieber, Schwindel, Blutaufftei-gen. Ohrenbrausen, Uebelkeit und Erbrechen selbst wahrend der Schwan-aerschaft, Diabetes, Melancholic, Abmagernng, RheumatiSmuS, Gicht, Bleichsucht. — Auszitge auS 75.000 Certificate:: iiber Genesnngen, die aller Medizin widerstanden, werden auf Verlangen franco eingesendet. Nahrhafter als Fleisch ersvart die Revalesciere bei Erwachseneu und Kindern fiinfzigmal ihren PreiS in Arzneien. In Blechbiichsen von ein Halb Pfund ft. 1 50, l Pfd. fl. 2 50 2 Pfd. ft. 4 50, 5 Pfd. 10 fl., 12 Pfd. 20 fl., 21 Pfd. 36 fl. - Re-valesci&re-Biscuiten in Buchsen a fl. 2 50 und fl. 4'50. — Revalesciere Chocolatce in Pulver und in Tabletten fiir 12 Taffen fl. 1*50, 24 Tassen fl. 2*50, 48 Taffen fl. 4*50, in Pulver fur 120 Tassen fl. 10, fiir 281 Tassen fl. 20, fiir 576 Tasscn fl. 86. — Zu beziehen durch Barry du B a rr & Com p. in Wien, Wallflschgasse Nr. 8, in Laibach bei E. Mahr, sowie in allcn Stadten bei guten Apothekeru und Sve-zereihandlern; auch verfendet daS wiener Haus nach allen Gegenden gegen Poftanweifung oder Nachnahme. Promeffcn ouf ungarischc Prc»»icnlvsc fiir dicZiehnng am I.^Mai D. I., Haupllrch'cr fl. ISO.OVO, a fl. 1-75 und 50 ft. Stempkl und Lose der W. StciatS-Wohlthatigkeits-Lvtteriv, (Ziehung am 26. I»»i d. I., Hanpttrefftr 100.000 fl. Silbcrrcnlc ti. 2 fl. 50 fr.) find zu beziehen durch lliuloir Finch, W echselstube, (219-1) Graz, Sackstratze Rr. 4. Bnefliche Aufttage werden prompt cffcctuicrt. brnar 1864 per 40,000.000 Gulden in osterr. Wiihr. wurden die nachstehend verzeichneten 9 Serien gezoqen, und zwar: Nr. 112, 197, 600, .999, 1089, 1744, 2131, 3044 nnd Nr. 3257. Aus den obigen verlosten 9 Serien wurden nebenbezcichnete Gewinste gezogen, und zwar fiel dec Hanpltreffer mit 220 000 fl. auf S. 999 Gewiim-Num-mer 19, der zrncite Trefser mit 15.000 fl. auf S. 3257 Gewini,-Rummer 32 uiib der britie Treffer mit 10.000 fl. auf S. 999 Gewiuu-Numiner 25; ferner gewinnen: je 5000 fl. S. 112 G.-N. 50 und G.-N. 56 nnd S. 600 G.-N. 53; je 2000 fl. S. 112 G.-N 93, S. 3044 G.-N. 80 und S. 3257 G.-N. 13; je 1000 fl. S. 197 G.-N. 56, S. 1089 G -N. 1 und G.-N. 25. S. 2131 G.-N. 69 nnd S. 3257 G.-N. 52 und G.-N. 64. Witterung. Laibach, 18. April. Trilbc, abwechselnd Regeu. Wiirmc: Morgens 6 Uhr + 10 8", nachmittdgs 2 Uhr -f 14.8° C. (1872 4- 5-2°, 1871 4- 18 5"). Barometer im Fallen 727-89 Millimeter. Das gcstrigeTagesmittel der Warme -f- 14.4”, um 5.1“ iiber dem Normale. Der gestrige Niederfchlag 1-30 Millimeter. Angekommene Fremde. Am 17. April Hotel Elefant. Pukl, Jurist, Rakovnik. — Rant, Billichgraz. — ©tor, Jngenieur, Hof. — Dclles, Triest. — Sodnik, Koprivnik. — Brodnik, Radmannsdorf. — Onderka, Jdria. — Gorjnp, GLrz. — Rehn, Oberkrain. Hotel Stadt Wien. Kernig, St. Martin bei Littai. — Fran Kastelitz, Tricst. — Schnh, Pollak, Kauflente; Malnerit, Schweiger, Wien. Hotel Enropn. Pessiak, Senosetsch. — Morscher, Arzt, Sagor. — Fritsch, Banunternehmer, Trifail. Berstorbcne. Den 17. April. Matthaus Dermota, Mafchinwar-ter, 49 I., St. Petersvorstadt am Bahnhofe Nr. 148, Lun-gentnbercnlose. — Maria Bevc, Bettlerin, 78 I., Civil-fpital, Abzehrnng. — Vinzenz Fischer, k. k. Lotto-Geschaft-fiihrer, 79 I., Stadt Nr. 150, Altersfchwache._____________ Gedenktafel fiber die am 21. April 1 873 stattfindenden Li-citationen. 1. Feilb., Rahne'sche Real., ad Grotzgallenberg, BG. Krainbnrg. — 3. Feilb., Greflorai'sche Real., Jdria, BG. Jdria. — 3. Feilb., Sinkovc'sche Real., Ambens, BG. Seijenberg. — 1. Feilb., Coronini'sche Real., Nenbabcn-feld, LG. Laibach. Am 2 2. April. 1. Feilb., Bntella'fche Real., Tfchernembl, BG. Tsckier-nembl. — Relic. Leskovic'sche Real., ad Loitsch, BG. Jdria. — 1. Feilb., Palcic'sche Real., Verchnik, BG. Laas. — 2. Feilb., KaZel'sche Real., Oberotok, BG. Radmannsdorf. — 2. Feilb., Ostermann'fche Real., Bretterdorf, BG. Tfchernembl. — 2. Feilb., A.idlovic'fchc Real., St. Beit, BG. Wippacki. — 3. Feilb., Ditrich'fche Real., Michelstetten, BG. Krainbnrg. — 2. Feilb., Blut'fche Real . Jelsevnik, BG. Tfchernembl. — 2. Feilb., Rant'fche Real., Martin-verch, BG. Lack. Verlosungen. (1 864er Priimien-Scheine.) Bei deram 15. April 1873 offentlich vorgenommenen 45. Verlofnng der Serien und Gewinn-Nummern der Staatsschuldverschrei-bungen des nnverzinSIichen Priimien-Anlehens voin 11. Fe- Telegramme. Wien, 18. April. Der Finanzausschutz der Reichsrathsdelegation nahm die Gehaltserhohung der gemeinsamen Bcamten an. Die heutige „W!ener Zeitung" veroffentlicht cine Liste Doit Ordensverleihungen. Biirgermeister D e schm a nn erhiclt den eisernen Kronenorden dritter Klasse, Regicrungsrath Sch oppl denselben Orden. Zalinarzt Docenl Dr. Tam aus Graz ordiniert in der Zahnheilknnde und Zahutechnik tiiglich von 8 Uhr friih bid 6 Uhr abends hier in Laibach, „lIotel Elel'ant“, 1. Stock Zimmer Sir. 20 nnd 21. — Dafelbst find auch, fomie bei den Herren Parfumeur Mahr und Apotheker Pirfchitz, seine Mnndprciparate: Autiscptikon-Mundwasser, Pulcherin-Zahnpulver uud Zahupasta zu haben. (222 -1) In Srukiibntmt (Oberschischka) sind inehrere Sommerwohuttttgen zn vcrgcbcii. (220—1) LandtiisttchksGiit in Stciermitrk (2l0-1) an der Siidbahn, 75 >v. Joch arronbierte Aedfer, Wiesen, Weinberg, Wald, Garten; Wohn- und Wirthfchaftsgebiiude gut. Zn verkanfen ohne Unterhandler. Naheres bei der Guts-inhabung in Ponigl an der Siidbahn, Steiermark. Wiener Borse vom 17. April. Staatsl'onds. 5j)ere. Rente, ost.PaP. dto. bto. oft. in Silb. Lose von 1854 .... Lose von i860, ganze Los- von 1880, Fiinst. 121 50 122. '• 146 —1146.25 Geld Ware 70.4o! 70.50>Oest. Hypoth.-Bank. 71.50; 72.60 97.25 97.50 103 751104. Pramiensch. v. 1864 . Grundcntl. - Obi. Steiermarl zu 5 PCI. Karnten. Sixain, it. Kiist-ntand 5 „ Ungarn zu. . 5 „ Kroat.u. Slav.5 „ Eirbenbiirg. zu 5 „ Acticn. Nationalbanl . . . . Union - Bank Sret itanftalt N. o. EScompte-Ges. Anglo.-osterr.Bank . Deft. Bodeucred.-A.. Deft. Hvpoth.-Banl. 6teier. ESco>npI.-Vk. Franco - Austria . «ais. Ferd.-Nordb. Eiidbahn-Gesellich. . Lais. Elisabeth-Bahn. Karl-Ludwia-Baho. . Eiebenb. slseubahu . Staatsbahn .... *aif. Franz-SosefSb.. Mnfl.-B-rcser S.-B. AlfSId-Fium. Bahu . Pfandbriofo. Ratio«. 3.SB. verloSb. Ullg. Bod.-Ereditauft. lLg. ilst. Bod.-Eredit. dto. in 86 I. ritckz. . 90.-i 91.— 89.50! 90.50 81 25 81.75 83.75j 83.75 79.25; 79.75 954.— .956.- 248.50 249.— 334.75 335.— 1195 1200 307.50 308.— 2^4.- 295.- 260.-1 — 139.50 140.— 2260 189.50 243.50 2265 190.— 244.— 225.50'226.— 172.501173. - 333.— 222.50 223.— 187. 170.— 90.30 87.75 100.- 188. 170.50 90.55 88.— 100.25 89.25 Priori tUts-Obl. SiidV.-Ges.zu 50-) Fr. dto. Bons 6 pCt. Nordwb. (lOOfl. CM/ Sieb.-B.(LOO fl. o W., Staatsbahn Pr. Stitck StaatSb. pr. St. 186? Rudolfb. (300 fl.ij.933.) Franz-Ios. (^00 fl.S.- Lose. Credit 100 fl. 5. SC. . Don.-Dampfsch.-Ges. zu 100 fi. CM. . . Triester loo fl. CM. bto. f.0 ft. o.ro.. Dfenet . 40. fl o.W. Salm , „ 40 „ Pa-ffY . Z 40 „ Clary . „ 40 „ ©t. @enoi6„ 40 „ WindischgrLtz 20 „ Waldstein . 20 „ Keglcvich . 10 „ Rudolsrstist. 10 „ Wechsel (3Mon.) fflbb.ro. if. etetL $toncf . Mllnzon. Saif. MIln>-Ducatea. 20-vrauk«stflck . . . BrreinSthaler . . . i.lOO Staoif. loo •onbon 10 Pari« 100 Geld Ware 91.50 j 92.— 109.25 109.50 100.50 91.50 129.— 123.75 94.30 100.40 100.75 91.76 130.— 124.— 94.79 100.80 189.50 190.- 89. US.— 99.— 118.50 30.50 38.— 27.75 38.— 3L— 39.— 28L5 23.25 24.— 17.05 15.25 23J6 24.50 18.96 15J# 91.80 92.20 168.90 42.70 92.— 92,30 109.— 42.80 5.18 >70 :$ 25 5.19 8.71 163.75 107.86 Telegraphischer Coursberichr am 18. April. Papier-Rente 70.60, — Silber-Rente 73.40. — I860« StaatS-Anleben 102.50. — Bankactien 947. — Credit 332.— London 108 85. — ©iiber 107.85. — S.k. Mitnz-Dncatur — - 20-Franc-Gtl!ckk 8.71. ruck ton Jgn. v. Sleinmayr & get. Bamberg in Laibach. Berleger und fitr die Redaction verantwortlich: Dttomer Bamberg.