Macher M Zeitma. Nr. 55 Plänumtlation»prel«: Im «lomptoir gauzj. f> l>. halbj, ft. 5> 5.0, ssül bit Zustellung in« Hau» halb,. 5u lr. 3)iil b« Post ganzj, st. lb, hall>j. 7 50, Freitag, ?.Marz, Instlllon«glblll: Für llllnl Inserate l>i« ,1! » Zeilen »5 kr., größere per Zeile il lr.; bei istnen Wicdciholuiigc» per Zeilc !i lr. 1879. Amtlicher Theil. Der Iustizminister hat den Vezirksrichter in Mar-ourg lmtes Drau-Ufer, Alois Tjchech zum Landes-gmchtsrathc in Laibach ernannt. 3ilchtmutlicher Theil. Von den Delegationen. Der Budgetausschuß der österreichi-Men Delegation hat in seiner vorgestrigen Mung mit allen gegen zwei Stimmen den Antrag Sturms, das außerordentliche Heercserfordernis fur 0'e vcmpierten Prouinzen pro 187i> statt mit 34'/« wt 30 Millionen festzustellen, und mit elf gegen acht summen den weiteren Antrag Sturms, womit die Legierung aufgefordert wird, die Occnpationstrnvpen u.Uer die für das vierte Quartal 1879 in Aussicht Mommene Anzahl zn vermindern und dieselben auf ^ll Friedensstand zurückzuführen, angcnoinmen. Mini-^' Hufmann gali ein anssnhrilchcö Expose über die "erhälliilsse in den occupierlen Provinzen. . ^>l der tagsznvor stattgefnndenen Sitznng sehte uer Audgetansjchnß die Debatte über die Anträge des "eerenten Stnrm. und zwar bei Puutt 2 derselben, >^l, welcher lalltet: „Die vom gemeinsamen Mini->«Mm versnate Allsfolguug des vom gemeinsamen ".^egslllinisterimn anläßlich der orientalischen Ereig-W u,^ insbesondere anläßlich der Occupation Bos-^.und der Herzegowina für Zwecke der Heeres-l,2 /"a wl Jahre 1876 über den mit den Aller-HA't sanctionierten Delcgationsbeschlüsscn vom 24stcn l!n!/. ^^ bewilligten außerordentlichen Kredit von "" Billionen Gulden in Anspruch genomincuen Belages von 41.720,000 fl. wird vorbehaltlich der ^lnerzeitlgeu Schlußfassung über die Ergebnisse der Vchlußrcchnnng nachträglich genehmigt." Diese Formulierung wurde vom Delegierten Dunajewski bekälupft. vom Allsschusse aber, nachdem sich die Neuerung mit ihr einverstanden erklärte, unter vor-lausiger Auslassung der zu genehmigenden Snmme acceptiert. Sodann wnrde die Foroernng der Kriegs» Verwaltung, pro 1878 noch einen Nacht'ragskredit per ^ Aiillionen für die in Bosnien nothwendigen Bauten und Coinnlunicationen zu bewilligen, in Berathung Wogen. Die Majorität beschloß die Ablehnung, weil Ve vun der Ansicht ausgeht, daß der Betrag von fünf ^tillioneil nur für Investitionen ausgegeben werden M, die in erster Linie Ungarn zugute kämen. Iu-oige dieses Beschlusses erscheint die Nachtragssordernng pro 1878 im Gesammtcn nach dem Antrage des Re- ferenten mit 41.720.000 fl. genehmigt. Der dritte Puutt der Anträge, die Resolution, in welcher das Bedauern ausgesprochen wc den sollte, „daß die Occupation mit unzureichenden V^ .brieilmigeu unternommen, un weiteren Verlaufe aber mit einem allzu großen, ganz unverhältnismüßigen Auswande ausgeführt wurde", wnrde von Dr. Sturm zurückgezogen. — Der Belicht des Budgetauöschussts der österreichischen Delegation über den Nach trägst red it per <.1ii,ü00 fl. zum Erfordernisse des Miuisteriums des Acußern wnrde am ^. d. M. vertheilt. Dieses Erfordernis pro 187!, betrifft die diplomatifche Vertretung in Ankarest, Belgrad und Montenegro mit 4!),15''i fl., die Commission für Ostrumel ien mit 14,600 fl., die Kommission für Bulgarien mit 14,81.') sl., die De-marcationstommissäre für Ostrumelien, Bulgarien Mld Serbien mit 13,000 fl., di< Demarcationstommission für Montenegro mit 7^00 sl., znsaiumcu !)5,bW sl.. und wird deshalb als Nachtragskredit in Anspruch genouimen. weil der Audgctau3jchuß im Dezember 1878, lu Erwägung der dau,als noch nicht vollzogenen Ge-nehmiguug des Berliner Vertrages, jene Kosten vorläufig zur Bewilligung nicht anempfehlen zu können glanbte, welche auf Verfügungen sich beziehen, die nur in Anssührnng dieses Verti-ages zu treffen waren. Nachdem diese Genehmigung inzwischen erfolgt ist, wird jetzt die Bewilligung empfohlen. Von größerem Interesse ist nnr folgende, die Iudeufragc iu Rumänien betreffende Stelle in dem vom Delegierten Ruß verfaßten Bericht: „Es ist nicht zu leugnen, daß die außerordentlichen Verhältnisse Rumämeus, deren nicht gewöhnlicher Charakter sogar in Agitationen znm Ausdruck kommt, welche im Norden der Moldau, der am dichtesten von Inden bewohnt ist, betrieben werden sollen, die Unterstützung der rumänischen Reaierung bei der verfassungsmäßigen Lösung der Iudcnsrage un Sinne des Berliner Vertrages als wünschenswert!) erscheinen lassen, eine Unterstützung, welche durch jenes Wohlwollen cmc nicht geringe Förderung erfährt, das ein mächtiger Nachbarstaat äußert, indem cr dem festen Willen der rumänischen 'Nation, dem enropäischcn Ansinnen sich zll fügen, volles Vertrauen entgegenbringt. Es ist andererseits nicht zu übersehen, daß durch diese Hnltung die Interessen der österreichisch-ungarischen Staatsangehörigen, deren Anzahl in Rumäuien über-Haupt bedeutend uud die weitaus größte unter den Fremden ist, ill wirksamster Weise protegiert werden. „Sonach glanbt der Audgetausschuß gegen die Nachtragsfurdcruugcn der Regierung für die diplomatische Vertretung auch in Rnmänirn keinerlei Anstand erheben zu sollen, ebenso wie deren Forderung für Serbien noch durch die Dringlichkeit der Ordnung der künftigen handelspolitischen Beziehungen beider Länder, speziell durch die Wichtigkeit der Ausführung jenes Vorvertrages unterstützt wird, welchen die Vertreter Oesterreich-Ungarns und Serbiens am 8./20sten Juli 1878 in Berlin abgeschlossen haben. Noch ist eine Organisierung der gesandtschaftlichen Amtsführung in Bukarest nicht vollzogen, indem die Regierung dieselbe von den Vorschlägen des Gesandten abhängig machen muß, welcher erst uach längerer Zeit »m stände sein wird, sein Votum über die Zwelcheilung der österreichisch-ungarischen Vertretung m dem diplomatischen und Konsulardienst abzugebeu. Wenn schon darin das Merkmal eines provisorischen Zustande» nicht gefnnden werden will, so steht der Regierung noch immer das starke Mittel der Rückberufung des Gesandten zur Seite, aus welches dieselbe für den äußersten, aber nicht in Allssicht stehenden Fall wird greifen können, als Rumänien die ihm auferlegte Bedingung für die Anerteunuug seiner UnMmncnamt zn erfüllen anßer Stande wäre." Aus Bosnien. FML. Freiherr v. Iooanovic traf, von Mostar kommend, am 24. v. M. in Serajcwo rill. Ein Theil der dortigen Notablen, welche drn zum Stellvertreter des Lanocschcfs von Bosnien und 0er Herzegowina, Sr. tönigl. Hoheit des Herzogs von Württemberg, ernannten Feldmarschallieutenant aus seiner vieljährigen Amtswatsamteit als t. t. Generalkonsul in Serajewo kennen, war demselben mehrere Stuuoen weit entgegengefahren Unter ihnen befanden sich auch die aus der Deputation nach Wien bekannten Petrachi Efcndi, Mehmed Beg Kaftetanovic und der Provinzlaladvotat des Franzibtanerordcnö Fra Grgo MarUc. Tagsdaraus machte FML. Iuvanovic dru ersten Besuch bei Seiner tönigl. Hoheit dem Herzog von Württemberg und empfing dann den Gemeilldcrath von Serajcwo mit dem Bürgermeister Mustaj Beg Fazly Paöic an der Spltzc. Ueber den Bau der vom militärischen Stand« punkte aus hochwichtigen Straße von Brod nach Serajewo theilt die „Bosn. Korr." vom 25>. v. M. folgendes mit: „Diese Straße kann nut Ausnahme germger, noch im Bau begriffener Strecken als vollendet bezeichnet werden. Den Occupationstruppen ist demnach, vom Operativen abgesehen, eine Haupt-Nachschnbslinie, dem occupierten ^ande und seiner Beoöllernng eine Hailpt-CoiliiliullicatioilKlMle gesichert. Dadurch ist anch zugleich Bosnien ullrr übrigen Welt erschlossen und dauernd zugänglich gemacht wurden. Es verlohnt sich daher nun gewiß, einen flüchtigen Rück" blick ans die Details dieser ersten größeren zwilisatorl-schrn Arbeit in und für Bosnien einerseits, für Oesterreich.Ungarn und das übllge Europa andererseits zu werfen. Feuilleton. Mra oder auf dunklen Wegen. Nmnnn von Ed. Waczucl, (Forlschmlss.) Der offene Blick der treuherzigen Angen, das nschuldsvolle Gesicht des Mädchens, die Bestimmtheit Hl!? '^k verbot jeden etwaigen Zweifel, und Lady ""M glanbte nnd vertrante ihr nnwilltürlich. n ,..Sie wnrden recht benachrichtigt" saatc sie. "-U m,e Gesellschafterin ist krank nud zu ihren Vcr ,>>> >5" UMngm. Ich gebrauche Ersatz für sie. -zum Vorlese.,, wenn ich Langeweile habe, link ^'"g/'" und Spielen, wenn ich verdrießlich bin, ie», ^'" Plaudern, wenn ich dazn anfgelcgt bin: !ir m .7 s'" Vcgleitnng auf meinen Spazierfahrten, n„ '""llendnng meiner Stickereien, — ich fange vieles Nillck "^"' "'chl die Geduld, etwas fertig zn Win "' ^"ä' eine Dame, die etwas aufmerksamer nnd iiiii ^ "^ ki'^' Verwandle ist, dagegen wie eine ""gere^Schwester behandelt werden würde." s^_ ."^) denke, daß ich Ihren Anfordcrnngen cnt-'prechen werde/' sagte Alexa. svr.-.^ ^<" ^^' "üch Sie spielen nnd singen hören," dH ^ Wolga. ..Ich ...ache Sie im voraus bin ,,^''!"^^""' b"ß ich eine strenge Kunstrichtrrin wache" ^sonders in der Musik hohe Ansprüche Alexa stand auf nnd schritt leicht und geräuschlos auf das im Zimmer stehende große Klavier zu, schlug den Deckel zurück, sctzte sich vor das Instrnment uud ließ die Fingerspitzen prüfend über die Tasten gleiten; dann begann sie eine schwierige Composition eines Meisters der neuesten Zeit mit einer Fertigkeit und einem Verständnis zu spielen, welche ihre Zuhörerin entzückte. Als sie damit zu Ende war, sang sie, ohne ein Urtheil über ihre Leistnng abzuwarten, ein Lied mit klangvoller, weicher Stimme. „Sie sind ein Talent, Miß Strange!" rief Lady Wolga begeistert, als die letzten Töne verklnngen waren und das Mädchen sich erhob. „Ihr Spiel ist das eines Künstlers uud Ihre Stimme ist entzückend -sie würde unsere alten schottischen Balladen verherrlichen. Kenneil Sie einige solche?" Alexa verbengte sich, nahm wieder vor dem In strnment Platz lind sang eine rührende schottische Ballade ill einer Weise, welche Lady Wolga Thränen in die Angen lockte. Es herrschte cin längeres Schweigen, als Alrra sich von dem Klavier entfernt halte nnd anf ihren früheren Platz znrückgctchrt war. Sie hatte ein Lied gewählt, welches sie ihrem Vater oft vorgesungen und dllL er besonders gern von ihr hören mochte. Dieser Gesang halte eine Flnt von Erinnerungen in Lady ^volga geweckt; denn anch sie hatte diese alte Ballade m rnheren glücklichen Tagen oft gesnngen. wenn ihr Watte zu chren Füßen gesessen uud mit Eutzückeu ihren, Gesänge gelauscht halte. Alexa sah die Thränen in den Augeu chrer Mutter und ahnte, welche Empsin- dlmgen ihr Gesang in der Seele derselben hervor gerufen haben mußte, nnd ihr Herz fühlte sich in tiudlicher Theilnahme nnwilltürlich znr Mutter hin« gezogen. Endlich richtete sich Lady Wolga ans. nahm ein auf dem Tisch neben ihr liegendes französisches Buch und reichte es dem Mädchen mit der Bitte, zu lesen. Alexa gehorchte. Sie las so fließend wie eine Fran-zösin, ohne jeden fremdartigen Accent, und mit so großem Verständnis und richtiger Betonung, daß auch darin Lady Wolga höchst befriedigt war. ..Es ist genug." sagte sie. „Ich denke, ich werde mit Ihnen zufrieden sein. Das Salair, welches ich zahle, beträgt achtzig Pfnnd jährlich, vierteljährig zahlbar. Sie werden behandelt, als ob Sie meine Schwester wären. Miß Strange. Ihr Gesicht ist zwar eine ausreichende Empfehlung, aber ich halte es docl> für das Beste, den in solchen Sachen üblichen Foi maliläten genügczuleisten. Sie sprachen von Em pfehlnngen." „Ich habe nur eine." sagte Alexa, leicht er röthend. „Meine alte Gonvrrnante. Madcnw>sell> Gauthier. welche jetzt in einer Schule in der Stnch' St. Honorc in Paris angestellt ist, wird Ih'"" ^ Auskunft über mich ertheilen " ... ,.s Sie legte Mademoiselle Gaulhiers «breßtarte auf den Tisch. ^ ..« ,,Wa„„ tonnen Sie '""«"'^"^f'wd'M ' „Z,I jeder Ih„e„ beliebig, H", Myl»°y !^d>, Wolga, an ihr E"»»g"""» <„l den jolgmdw 47N „Die ganze^Strecke von Brod bis Serajcwo hat nach neueren Messungen eine Länge von circa 32 Meilen (240 Kilometern). Davon wurden durch die t. k. Genietrnppen in Stand gesetzt die Strecken: Fmschabach-Doboj-Maglaj 37 0 Kilometer, Plotscha-Han-Serajewo 20 Kilometer, zusammen 63.6 Kilometer. — Durch die Bau-Unternehmung Vucher und Eomp, wurden gebaut die Strecken: Brod-Kotorsko-Fotscha-bach bd7 Kilometer, Maglaj-Kiseljak-Plotscha-Han l20 7 Kilollleter, zusammen 176 4 Kilometer. „Die Schwierigkeiten, die sich der Herstellung der Straße entgegenstellten, waren außerordentlich. Vor allem erschwerte Anlage und Zustand der Straße, worin sie mit Eintritt der Occupation befunden wurde, jedwede Arbeit. Nicht minder hemmend wirkte auch die Jahreszeit auf die Arbeit ein. Den größten Uebelstand aber bildeten die bis zu 5000 Fuhrwerken per Tag anschwellenden Fuhrcntransporte, welche während der Herstellung auf der Straße verkehrten. Eine anßer-ordentliche Erschwernis trat auch noch durch die Neber-schwemmung der Save und der Bosna hinzu. Endlich mangelten im Lande selbst nicht nur die alleruöthigsteu Aedmfuisse für Leben und Arbeit fast gänzlich, sondern auch die Bevölkerung verhielt sich, namentlich beim Aeginn der Arbeiten, mißtrauisch, ja feindselig — überhaupt die ganze Zeit hindurch ablehnend. Selbst um unglaubliche Preise waren weder Arbeiter noch Fuhrwerke aus dem Lande selbst aufzutreibeu. Die k. k. Genietruppen muhten durch ganze Infanterieregimenter verstärkt werden, um ihren Arbeiten zu ge» uügen. Die Straßenbau-Unternehmung Bucher uud Eomp. war genöthigt, eine förmliche Völkerwanderung in Szene zu setzen, indem sie an 12,000 Arbeiter verschiedenster Nationalität aus allen Ecken und Enden der Welt nach Bosnien kommen lafsen mußte. Es mußten schmale Stellen verbreitert, versumpfte strecken entwässert, steile Partien umgelegt werden. Die Unternehmung Bücher und Eomp. allein hatte circa 500,000 Kubikmeter Erdabgrabungen und circa 70,000 Kubikmeter Felsabsprengungen auszuführen; ferner bei Hau Gazdica circa 2000 Meter, bei Zepce 2300 Meter, bei Vrauduk 550 Meter (sammt 53 Meter Tunnel), bei Senica 2800 Meter an größeren Straßeuumlegun-gen, zusammen mit zahlreichen kleineren 1l-7 Kilometer, zu bewerkstelligen. Mit normalem Grundbau wurden cm den schwierigsten Stellen zusammen gegen 25 Kilometer GesammNänge ausgeführt. Au Veschotterungs-material allein mußten an 200,000 Kubimeter ein» gebracht werden. „Außerdem mnhten 500 Durchlässe von 1 bis 3 Metern Weite vollkommen neu hergestellt nnd 20 repariert. 32 Brücken neu hergestellt, 28 reconstruiert, außerdem eine Brücke mit 13, eine mit 53 Metern Weite neu ausgeführt, 5 Brücken Mi 20 bis 50 Metern Weite reconstruct werden. Unterhalb Vrandnk mußte ein Tunnel von 53 Metern Länge, 6 Metcrn Breite und 6 Metern Höhe durch Felsen gesprengt und anf 17 Meter Länge ausgemauert werden. An Stütz- und Futtcrmauern waren circa 3000 Kubikmeter trockenes Mauerwerk, dann für Uferversicherungen gegen 2000 Kubltlneter Steinsätze nothwendig. Mit Geländer uud Geiändcrsäuleu mußte» tuapft über der Bosna füh-reude Stellen in einer Gcsammtläuge von nahezu neun Kilometern versehen werden. Alle diese Arbeiten mußten selbstverständlich, mit Ausnahme der Beschotterung, welche stetiger Nachschotterung bedarf, baugerecht und solid hergestellt werden, nm eben eine dauerude Herstellung zu schaffen. Die Arbeiten der k. t. Genietruppen werden durch verhältnismäßig ebenso bedeutende Ziffern illustriert. Sobald dieselben vollständig abgeschlossen sein werden, werden wir nicht ermangeln, auch über den Antheil des l. t. Militärs an dem Straßenban authentische Ziffernangaben nachzntragen." Die Strafgesetzdebatte im deutschen Reichstage. Wie vorauszusehen war, hat der deutsche Reichstag in seiner vorgestrigen Sitzung mit großer Majorität die Verweisung der parlamentarischen Straf-gewaltsvorlage an die Kommission abgelehnt. Letztere geht somit gleich an das Plenum zur zweiteu Lesung. Die Debatte am ersten der beiden Aerathungstage gestaltete sich ziemlich ruhig. Ueber den Verlauf derselben liegt aus Berlin, 4. d. M., nachstehender gedrängter Bericht vor: „Staatssekretär Dr. Friedberg rechtfertigt die Vorlage uuter Hinweis auf die abfällige Kritik, welche dieselbe in mehreren Landtagen der Vundesstaateu und in der Presse erfahren. Die Regiernngen seien nicht von der Zuversicht erfüllt, daß der Eutwurf Annahme finden werde; allein sie hielten fich verpflichtet, dennoch den Entwurf einzubringen. Redner erinnert daran, wie der Präsident des Reichstages einst einen Redner mit dem Zurufe unterbrochen, feine Aus-führungeu streifteu an Provocation zum Aufruhr. Den Regierungen liege es fern, in die Autonomie des Reichstages rinzugreifcu; allein diese erreiche nicht den Fall, wo das gesprochene Wort, welches sonst immer dnrch das Strafgefetz verfolgt werden kann, diesem entzogen bleiben soll, auch dort, wo es das Strafrecht verletzt. Dies war der Hauptgrund für die Aufhebung eines Zustaudes durch das Gesetz, welcher von allen Seiten als unerträglich erachtet worden und dnrch die Autonomie des Hauses nicht aufzuheben war. Redner hofft, daß, wenn die Vorlage einer Kommission überwiesen würde, sich ein Allsweg vereinbaren lasse. Heercman (Eentrnm) ist für die Ab-lehnnng der Vorlage u. liming Helldorff (deutsch-conservativ) spricht für die Verweisung der verbesse-rungsfähigcn Vorlage an eine Kominission. Laster ist gegen die Vorlage und für eine weitere Erledigung derselben im Plenum des Hauses. „Fürst Bismarck will nicht auf die Vorlage eingehen, welche das Internum des Reichstages betreffe; er hebt hervor, daß die Mitglieder des Bundesrathes nicht dieselbe parlamentarische Redefreiheit hätten wie die Abgeordneten, fouderu wegen ihrer Aeußerungen unter dem gemeinen Rechte ständen. Die Vorlage bezwecke die Vermeiduug von Beleidigungen, die Unterdrückung von Agitationen und die Erhöhung der Würde des Reichstages durch die Stärkung des Ansehens des Präsidenten. Der Ordnungsruf des Präsidenten schütze nicht vor Beleidignngen nnd Verleumdungen uud könne eine Provocation zum Aufruhre nicht hemmen, wie die Rede Hafselmanns in der letzten Session beweise. Die Vorlage bezwecke, eine richterlich uuautastbare Verbreitung socialistisch - agitatorischer Reden zu verhindern. Die Vorlage sei nicht als ein Eingriff in die Rechte des Parlamentes zu betrachten, sondern als ein Mittel, um weiteren Agitationen des Socialismns entgegenzutreten. Die Gefahren von dieser Seite seien nicht schon so ferne ge< rückt, daß weitere Mittel entbehrlich feien. Nachdem noch Kleist-Rchow für die Annahme der Vorlage gesprochen, wird die Sitzung anf morgen vertagt." Tag denkend. „Ich will Ihnen den Wagen am Morgen nach dein Gasthof schicken." Damit war die Sache abgemacht uud Alexa verabschiedete sich. Lady Wolga klingelte uud beauftragte die eintretende Dienerin, die junge Dame zu ihrem Wageu zu geleiten. Kaum zwei Minuten später hatte Alexa das Schloß Elyffebourue hinter fich nnd fuhr nach dein Dorfe Mont Heron zurück, wohl zufrieden mit dem Erfolg ihrer Murgenvisite. Sie hatte Fuß gefaßt als bezahlte Gesellschafterin im Hause ihrer eigenen Mutter. Sie konnte nun den Marquis von Mont-heron sehen und ihn näher kennen lernen; sie konnte die Geschichte des großen Dramas von anderen Lippen zu hören bekommen, und irgend ein Umstand möchte eintreten, der sie zur Entdeckung des Mörders ihres OntelK führte. „Es sieht jetzt zwar noch nicht aus, als ob ich Beweise von der Unschuld meiues Vaters uud von der Schuld des wahren Mörders finden werde," dachte sie, „aber ich glaube fest. daß die Vorsehuug mich leitet und daß ich durch den Eintritt in die Dienste meiner — Mutter meinem Ziele ein gutes Stück näher gerückt bin." 18. Kapitel. Im Schloß Elyffebourne. Es schien Lady Wolga kaum nothwendig, Er-tundlgungeu über Alexa einzuziehen, denn diese hatte einen zu.günstigen und tiefen Eindruck auf sie gemacht. Ihre ebenmäßige Gestalt mit dem schöueu Gesicht, den Saphiraugen und dem Goldhaar beschäftigten ihre Gedanken und ihr Gedächtnis stundeulang. Des Mädchens Gegenwart hatte ihrem Herzen Sonnenschein gebracht, welches sich für dasselbe erwärmt hatte, wie noch gegen kein menschliches Wesen seit dem vermeintlichen Tode ihres Kindes. Mit Ungeduld sah sie der Rückkehr des Mädchens entgegen. Dennoch befolgte sie den Rath Felice's nnd schrieb an Mademoiselle Gauthier, diese um Auskuuft über Miß Strange bittend. Zugleich aber schrieb sie auch au eine Bekannte in Paris und bat diese um Auskunft über Miß Gauthier. Als diefe beiden Briefe fertig waren, um mit der gewöhnlichen Tagespost abgeschickt zu werden, gab sich Lady Wolga ihreu Gedanken hiu, ill deuen Alexa eiuen hervorragenden Theil einnahm. „Ein unschuldiges junges Gesicht, und doch seltsam entschlossen." dachte sie. „Sie ist schön wie ein Engel, uud ihrem Aeußern nach muß sie gut, treu und zärtlich sein. Es scheint mir, als wäre sie fähig, sich für andere aufzuopfern, als könne sie bereitwillig ihr eigenes Glück preisgeben, wenn sie glaubt, daß ihre Pflicht es erfordert. Würde meine kleine Constanze ein so hübsches und edles Mädchen geworden sein, wäre sie am Leben geblieben? Ein- oder zweimal sah ich einen tranrigen Zug anf ihrem engelreinen Gesicht, und ich hätte sie in meine Arme schließen und küssen mögen, Mutterlos! Wenn ihre Mntter gelebt hätte, würde ihr Vater sie nicht allein und so weit haben reisen lassen. Arme, verlassene Waise! O, wenn sie mich lieb gewiuneu sollte, wie ich fühle, daß ich fie lieben kann, so würden wir uns gegenseitig sehr glücklich fühlen." (Fortsetzung folgt.) Die Pest in Rußland. Die Frage über das Auftreten der „VorM der Pest", wie russische Blätter die Erkrankung P"-towjeffs nach der Diagnose Votkins nennen, beschäftigt die Bewohner' der russischen Residenz a>>!" eifgrigste. Die Ertläruugeu der medizinischen KoM' misswnc», an deren Spitze der kaiserliche Leibmzt Dr. Zdekaner steht, haben einige Beruhigung heruor-gerufen, doch wird der Fall noch inimer discntieN. Die russische „Pet. Ztg." schreibt bei diesem Anlasst: „Zwar wird es sich erst mit der Zeit entscheiden, ou nnser berühmter Diagnost, em Mann, welcher m Rußland eme ganze Generation von Aerzten herangebildet hat; em Mann, anf den stolz zu sein nM schon feit vielen Jahre» gewohnt find, recht ,hat ^ oder feine Gegner, Männer, die in der Administrate behörde einen wichtigen Platz einnehmen. Beachte""' werth ist jedoch der Umstand, daß Professor Äotwi nie ausgesprochen hat, daß der Fall einer der cpioc-mischen Pest sei, daß eine Ansteckuug zu befürchte! uud daß Qnarantänemahregeln uöthig seien. Sem eigenen Worte sind folgende: „Vor einer Epidcl'ne, wenn fich in der Atmosphäre das Pestgift, ^ Miasma angesammelt hat, beginnen stets eiM'>> sporadische Fälle von Erkrankung an der Pest "^ zukommen, die sich durch völlige Nichlanstecül"^ fähigkeit anszeichnen. Anch im Jahre 1677, vor d"" Ausbruch der Vetljankaichen Epidemic in AstmaM kamen vor und wurdeu von dcn Aerzten bcobM Fälle von Pest, nnr wurden sie gewöhnlich wie vc^ schiedene Febrile oder Infectionsfor'meu in Eombi"^ mit Bubonen :c. diagnostisiert — und trüge» " ' selben offenbar auch nicht den Eharakter der "' stecknngsfähigkeit an sich. Die Gesellschaft u»d "^ viele Aerzte wollen nicht einsehe», daß- zwisch^ , Pest als Krankheit uud der Pest als Epidc""c " ungeheurer Unterschied besteht; sie treten dal)"' ' diese wissenschaftliche Streitfrage mit voreinlM" , menen Idcen nnd Ueberzeugungen heran und lm)" . deln ihre wissenschaftlichen Gegner mit häimM» Spott." Alls diesen Worten ergibt sich nun das. o^ die Pestgefahr uns gegenwärtig bedroht, daß >" Vorsichtsmaßregeln zn treffen hat, daß die spowdW Fälle die Ächcmvtnng bestätigen. Wenn aber Dr. o". kauer und die Spezialtommission finden, daß glU' ^ Pestsymptome, sondern syphilitische vorliegen ^ 1^ ^ es umso besser. Alle werden dann ruhiger sem. Am 2tt. Februar ist die Quarantäne in derjenige Abtheilung der Klinik des Professors Buttiu, m?" ' cher der jetzt so bekannte Hausknecht Prokowjcff lnu' aufgehoben wurden. Eine Menge Studenten und A^i versammelte sich in der Klinik Wylie's, um von P^ . fefsor Bottin seine Erklärungen, nachdem der rwn'y^ demonstrierte Erkrautungsfall offiziell als Nichtpep'"" erklärt worden, zn vernehmen; doch hatte H"^ ^ Botkin seine Vorlesung für diesen Tag durch em Anschlag an der Thür des Auditoriums abaeM' Prokow'jeff zieht eine Menge Studenten und AM herbei, welche ihn als einen vom klinischen Oe>^g punkte aus interessanten Kranken untersuchen. ^ jedoch Prof. Bottin augenfcheinlich all seiner Dmg""' festhält und der Meinung ist, daß diese Form ^ Krankheit bis zu einem gewissen Grade ansteckend >' so ist das Betreten der Abtheilung des Kranken gM' wärtig untersagt. «, Daß der Gesundheitszustand inPete^ bnrg übrigens kein günstiger ist, läßt sich der S" lichkeitstabelle für die Woche vom 10. bis 1s. Fe""" entnehmen. Von einer Bevölkerung von <»^,^^Meil sonen, die kleiner ist nm 110,000 als die von/"^ innerhalb der Linien, sind 015 in dieser Woche ^ storben, um nahezu :>00 mehr als in Wien. "'^ den Todesursachen erscheinen die epidemischen, s?'" „s scheu Krankheiten mit so hohen Ziffern, daß lM" allein der Schlich anf höchst ungünstige Saw? zustande gefolgert werden mnß. An Typhen bösaru^ Formell sind 41 Personell gestorben, an Blatter" >, ail Masern nnd Scharlach 19, an Diphtheritls Bräune 12, an sibirischer Pest 1. Oagesnemgkeiten. — (Katharina Fröhlich f.) Montag,"A mittags ist in Wien in ihrer Wohnung in der Sp"U gasse, in dem bekannten Hansc mit dcr Ocdenttase Gnllparzer, Fräulein Katharina Frühlich, 78 ^> ^ alt. gestorben. Seit dem Tode Grillparzcrs st"" ^z Fräulein Fröhlich oft genannt und eigentlich f>", weitere Publikum in ihrem edlen Wirke» bel""» ^ wurden. Katharina Frühlich war Grillparzers ^, Freundin, die ihn mit ihren Schwestern liis i" > ^ letzten Augenblicke psleatc. Man nannte sie die ",^„i Ärant" Grillparzers, und sie beanügte sich l>c> ^ -, selbstlosen Charattcr mit diesem Titel und lehnte 1 " ^. als ihr im Jahre 1800 einmal Orillparzer, " ^ sich sehr leidend fühlte, anlwt, sich mit ihm tl^ ^ lassen, dieses Ansinnen mit dcn Worten ab: "^ ,Ml nicht sagen, daß ich dich zuletzt iwch zum ^"^hcn geführt, damit ich deine Pensionen genieße, " so wir su lauge mit einander ohne Ehe cm^l)" / ^t möge es auch ferner so bleiben!" Grillparz" 45? Kath «a „ dem Elternhause kennen gelernt, als sie 3«t m.Ä"n ^"" "legte in der Familie Er tr.V' und Gnllparzer war dadurch schon aefess.lt. s°m. e w" c? ."'"'H"u hervorragenden Musiker zn-ett mi ^ ^""" "°^ ^s Zusan.mentresfen Schnein, K « ^'°lp"/zer. der ersteren, einen Text zn mm Standchen für Anna Frühlich schrieb, an jenes 2 ^7'' bwei Schwestern Katharina's ware» 2«m ^^"!n"' "'" ^nfervatorium; die eine, chen' .'. ."" ,?""" ""t dem Schubcrt'schen „Ständ-wl, . ' Erinnerung der Nachwelt erhalten ist, I"l)"i die andere und älteste. 2,,^'t noch, 82 "" ^^^ 'st i" Grillparzers „Ottokar" ver-"'gr. wo sie als Wiener Bürgerskind eingeführt wird. frr»^ lDer Iubel iu Teplitz.) Mit welchen > ' mgrn Gefühlcu das Wiedcrauffiuden der Teplitzcr sch,.. ,^u der gesammtcn Bevölkerung begrüßt wnrde. a>n " l de^' „Teplitz-Schönauer Anzeiger" in einem Ik'is/ ausgegebenen Extrablatte; in demselben >>!^ °"' "^^ ^"sser ist da! So schallte es hentc lUlf ?? ?" ^ ^^' """ Mund zu Muild, und Straße ^ Straße ab dnrchflog die Iubeltunde die ganze Stadt, der N !^'^ Anfregnng bemächtigte sich aller Kreise Wulf "2 ^"^ ""^ " ^^ tauchteu Bergrath «>ld kl"^ I"genicnr-Stellvcitrctcr Siegmnnd. Hände ^iese? '"'^ üblichem Schlamm bedeckt, ans der f^,... 2 Schachtes enipor nnd verkündeten mit vor >M,I. ^"f"gnng zitternder Stimme: „Es ist Thermal- ! r me„,e Herren! 37 2 Grad Wärme, 13 5) Meter "gun Straßcnhorizont!" Allgemeine frcndige Anf-^ch^ ^^'^ die auf dein Schachte versammelte kleine Kreis? "^ die herzlichsten Glückwünsche erschallten im de„ I-s„ sofort begann das Geläute aller Glocken von es jn/3?"' der Stadt, und mit ehernen Stimmen klang sr> dr, ?' ^'"""6 '"^ ^"'d' daß er wiedergefunden seit NlV,^"de Wunderqucll. uin deu eine ganze Welt l"e>,„, 7"' ^trauert! Eiue „och größere Menfchen-Et ^ ^"'" """ ""6 "U"l Straßen und Gassen zn,» ^tadtbad geströmt und staute sich an der Bretter-2^' die den Schacht-Tagkranz von der Straße "Meßt. Heute früh nach 7 Uhr hieb der Häner "larzm in der Hauptfpalte das Wasser au. Doch stand z>. f"^ ^ ^'^ '" der Spalte, daß es vorerst noch nicht b? 3^" ""' "^^ ^eß nun tüchtig daran fortarbeiten," 'Uchtete der Obersteiger, „nahm um halb 8 Uhr einen den-,' den ich mit einem Lappen umwickelte, und stieß gelben in die Qucllcnspalte hinein. Als ich den H 'pen wieder herauszog, war er gauz heiß uud uaß. . l machte« mm die Quellenspalte grüßer, nnd jetzt u mall das heiße Wasser mit der Hand fühlen nnd U z^'ckM'" Während wir diese Zeilen schreiben, kommt km.'. Nachricht zn. daß die Temperatur auch iu tzer ^uptcnlellspaltc auf 39 Grad gestiegen sei. Aus all b.,^ !>"M "lsu die freudige Gewißheit, daß das kost-»ütl >7c."^d der Urquelle glücklich wiedergewonnen ist ze.lkp, ^'lWscrM und Technik abermals einen gläil-"wen S,eg crrnngen haben." Nic,„^^^^^"ddesSchlossesTcrvuereu.) 4 ^.,"eldet der ,N. Fr. Pr." darüber aus Brüssel, ans k "^esteru früh hat die Kaiserin Charlotte Jak, Schlosse Tervuercn, welches sie seit sieben Mkl? """"l)nte, flüchten müssen, weil im Gebäude stankt " ausgebrochen war. Der Schlußbrand ent« IjH° Montag morgens um halb 6 Uhr. Fast sammt, su >, f ^wlMer des Schlosses waren noch in den Betten, her», ^ Ansbruch des Feuers eine große Verwirrnng Fliia l?' Die Kaiserin Charlotte, welche den rechten gerA. Schlosses bewohnte, mußte halb angekleidet Waisen! '^^"'' ^ ^^^ ^"^' der nnglncklichen "st d!^ «^ ^"^ begreiflich z» machen. Sie setzte zn-z»l ve,- « '^"""'' d"s von ihr so sehr geliebte Asyl zl'lekt ^ ' heftigen Widerstand entgegen, gab aber lief ki ? dringenden Zureden aller nach. Wiederholt 'vurdp NÄ"'" "us' "Mein armer Palast!" Zuerst der in ^ ^"'s"'iu znr Familie des Leibarztes Dr, Urts. A>if, s er Nähe wohnt, gebracht, wo sie die liebevollste Velnie ^'d. Bald kam anch die Königin der ka>ll d. n """" "Neue" Wageil eiligst heran. Sie ^egen i, "^"' "'" Kaiserin Charlotte dahin abznholen. in B^s ! ^ vormittags brachte man die ikaiscrin Lnekc, !!'"a des Irrenarztes Dr. Sn.et ans Schloß baits' n'« ^^" Schlosse hatte der König Leopold bereitet n I" die Aufnahme seiner Schwester vor-""terael,^^ ""'ser'n ist in still gelegenen Zimmern '" Zwar ei,. "!^, "'")iilt sich seitdem sehr rnhig. Es "U'tte.l is/. .. ^ Niedergeschlagenheit bei ihr zu be-' >l)r körperliches Aesi.lden gibt aber zn keinen Besorgnissen Anlaß, Das Schloß Tervueren ist total abgebrannt. Man hat von der kostbaren Einrichtung nichts retten können. Der Verlnst wird auf mehr als eine Million Francs geschätzt. Bis jetzt ist die Ursache des Entstehens der Feuersbrunst unbekannt. Es herrschte ein starker Wind, wodnrch sich das furchtbar rasche Umsichgreifen des Brandes erkliirt. Das Dienstpersonal rettete nur das nackte Leben. Ein Kammerdiener ist leicht verletzt worden." fokales. Aus dem Gemeinderathe. ! Laib ach, 6. März. Vorsitzender: Vüigermeister Lajchan. Schriftführer-. Magisttats-zlmlzlcileiter G. Mihalic. Anwesend III Gememdevä'the. Zu Verificatoren des heutigen Schun.qsprotokvlls nominiert der Bürgermeister die GR. Dreo und Klun. I. Bericht der Personalsection. GN. Dr. Ritter u. Kaltencgger referiert über dcu diesjährigen statutsgemäheu Austritt von zehn Mitgliedern des Gememoerathes. Derselbe trifft aus dem'l. Wahllörpcr die GR.: Mah,, Dr.Supmltschilsch, Dr. v. Schrey und Dr. Suppau; aus den, ll. Wahl-törper die GR.! Lrstooic, Dr. Ritier v. Schöppl und Dr. Keesbacher; auS dc,u 111. Wahllörper die GR.: Hiirak. Iurtic uudKlun. lWird zurKennluizgeiwinmen.) N. Berichte des Stadtmagistrates. 1.) MagisirMrach Ieras referiert über die gegen die Wählerliste für die ErgäuzmuM'ahleu iu deu Gemeinderath überreichten Reclamat'ioucn. Au l54 Rccla-mationeu wurde», uud zwar liis anf zwei Fälle ohue Debatte, theils im zustimmenden, theils im abweis-licheu Siuue erledigt. 2.) Magistratirath Ieras referiert über die Wahltage uud Kommissioueu für die Ergänzungswahleu nnd beantragt folgeude Tage: für dcu 111. Wahlkövpcr deu 15>. April, für deu ll. Wahltörper deu Ul. April >md für deu l. Wahlkörper deu 17. April. (Wird ohne Debatte genehmiget.) Die Zufammensetzuug der Wahl' kmumission wird über Autrag Dr. Suppans wie inl Vorjahre dem Bürgermeister überlasseu. Der Bürgermeister theilt mit, daß die nach der Wahlaugelcgcuheit auf der Tagesordnung stehenden vier Berichte der Bausectiou wegeu dienstlicher Verhinderung des Referenten GR. Zlegler entfaliel». lll. Berichte der Finanzjection. l.) GR. Dr. Suppau referiert über die den lHsfigsiedelu für das Jahr l«78 zu gewährende Ver« zchruugKsteucr.ilirstituliou für Spiritus, uud beantragt, dem Herrn Iohaim Julius Kauz 000 fl. und dem Herrn Iofef Maicr 204 fl. 35> kr. zu bewilligen. (Angenommen.) 2.) GR, Leskovic referiert über die Rechnung für magistralliche Kanzlei-Erfordernisse vom zweiten Semester ltt7« und beantragt, dieselbe in der Summe von 242 fl. 29'/, tr. zu genehmigen. (Angenommen.) 3.) GR. Leslov ic referiert über den zu gleichen Theilen mit der Landschaft pro i«7tt zu leistenden Beitrag zu den ^rhaltungstosten des Realschulgeba'udes, und beantragt, denselben elnvernehmlich mit dem Landes-ausschussc in der Höhe von 301 fl. 0l>/z. tr. zu bewilligen. (Angenommen.) 4.) GR. Dr. Snppau referiert über die beabsichtigte Rückzahlung auf die städllsche Schuld an die lrainifche Sparkasse im Betrage per 2000 fl. Referent bemerkt, daß die ursprüngliche Schuld per l00,000 fl. uunmehr auf 80,000 fl. reduciert sei. (Der Autrag wird ohue Debatte angenommen.) IV. Selbständige Anträge. 1.) GR. Regali begründet scinen Antrag anf Ueberreichung einer Petition an den Reichsrath um Erlassuug eines Wuchergesetzes, erklärt jedoch schließlich, denselben für jetzt zurückziehen zn wollen. 2.) GR. Regali begründet feinen Antrag auf Vermehrung der Beleuchtung in den städtischen Vororten und befürwortet, in der Barmherzigen-Gassc 2, am rechten Ufer der Fleischhaucrbrücke I, im Hra-decztydors ö nnd in der Richtung von der St. Iatobz-brücke bis zum Marienbade 1 Petroleumlampe an-znbringen und seine Anträge au die Magistratssection zn weise». (Angenommen.) GR. Potöenik stellt den Dringlichkcitsantrag, es mögc», da nun schon drei Jahre keine Wählerlisten gedruckt wurde», solche i» diesem Jahre vor den Wahlen aufgelegt wrrdcu. GR. Kl un glaubt, dn gestellte Antrag sri nicht als dringlicher, sondern nur als Anhang znr heutigen Tagesordnung zu betrachte», da ein diesbezüglicher Antrag bereits in einer der vorangegangenen Ge-lneiilderalhssitzunge» verhandelt und der Finanzseclion zugewiesen wnrde. Vizebürgermeister Dr. v. Schrey bemerkt, der Gegenstand sei bereits abgethan, eine neuerliche Debatte daher unzulässig. . GR. Dr. Suppan constatiert, daß der aleiche seinerzeit vom GR. Regali gestellte Antrag schon bei Berathung des PräliminareS pro 1879 abgelehnt Bei der Abstimmung wird die Dringlichkeit deK Antrages abgelehnt, worauf GR. Potoinik seinen Antrag zurückzieht. GR. Potocnil richtet an den B»,germeister das Ersuchen, die Ablagerung des Schuttes auf dem St. Iatobs'Quai abzustellen, da dieselbe die Ueber-schwrmmungen des Laibacher Morastes fördern. Der Bürgermeister erwiderte, daß der St. Iakobs-Qnai noch im laufenden Jahre ebenso wie das gegenüberliegende Ufer reguliert und daselbst nach Wegräumn»«, der jetzt dort lagenide» Steine, des Holzes und des Kehrichts eine Allee werde angelegt werden. GR. Gor sit ersucht den Bürgermeister, dahin zu wirken, daß in der Kirchengasse nächst der Tir-nauer Kirche Mulden zum Abflusse des Wassers an-gelegt werden. Der Bürgermeister theilt mit. daß die Anlegung der Mnlden in der bezeichneten Gasse bereits in das Programm der heuer durchzuführenden städtischen Bauten aufgenommen sei. GR. Regali lenkt die Aufmerksamkeit des Bürgermeisters aus das rapid überhandnehmende Bettleruuwesen in der Stadt Laibach. Redner befürwortet große Stteifungen in den als verdächtig be kannten Häusern, Abschiebung der hier mcht zuständigen und Abgabe der znständi'gen arbeitsscheuen Bettler in die Lanoes'Zwmigsalbeitsanstall. Der Bürgermeister verspricht, im Sinne des Interpellanten die thnnlichstc Abhilfe zu schassen. Hierauf wird die öffentliche Sitzung geschlossn!. — (Ordensverleihung.) Dem Oberstn des Generalstabscorps Herrn Alfred Edlen von VallentsitS, Generalstabschcs beim Generalkommando in Graz, wurde in Anerkennung der von ihm anlässig der Occupation von Bosnien und der Herzegowina geleisteten ersprießlichen Dienste der Orden der eisernen Krone dritter Klasse taxfrei verliehen. — (Erneunuug.) Der Bczirlsrichtcr in Marburg, linkes Dran-Ufer, Herr Alois Tschech, wurde zum Landesgerichtsrathe in Laibach ernannt. — (Theaterversa mm lnng.) Nachdem sich die heurige Theatersaison ihrem Ende nähert nnd die Bedeckung der, Herrn Direktor Ludwig contractlich zugesicherten Subvention bereits ausgebracht ist. hat sich der trainische Landesansschuß in einer an das hiesige Thcatercmnite gerichteten Zuschrift die Aeußerung dcS-selben über die sür die nächsttommendc Saison zu gewährende Subvention erbeten, da die EoncurSausschrcl-bung wegen Verleihung der Theateruntcrnehmung bereits erfolgt ist und sich (lompctenten gemeldet haben, welche eines baldigen definitiven Bescheides harren. Da nnn das Mandat des aus den Logcnbcsitzern gebildeten Comites mit Schluß dieser Saison erlischt, werden die Logcnbcsitzer und Theaterfreunde Laibachs eingeladen, sich zur Besprechung dieser Angelegenheit sowie znr Nenwahl des Comites Sonntag den 9, d, M. um 11 Uhr vormittags im großen Casixosaale möglichst zahlreich einzufinden. — (Statistik der Laibacher Diöcese.) Mit Beginn des Jahres 1K79 zahlte die Diöcese Laibach: 15 Capitularc, 45,3 in der Seelsorge bediexstete Geistliche, 2b in anderen Stelle» und 5itz im Nichcstmlde lebende Geistliche, 23 der Laibacher Diöcesr augehörige Geistliche leben in fremde» Diöc Perzente der Schadeuziffer. — (Geflügelausstellung.) Vom 11. bis 1s. Mai d. I. findet die fünfte internationale Geflügelausstellung in Wien in den Sälen der k. t. Gartenban-GeicUschaft statt. Zur Ausstellung werden zugelassen: Hüyucr, Tauben, Gänse. Enten, Trut- und Perlhühner sowie Ziergeftügcl, Sing- und Ziervögel, gemästetes lebendes und geschlachtetes Geflügel, literarische und technische Leistungen auf dem Gebiete der Geflügelzucht sowie Schriften oruithologischen Inhaltes, Präparate, ausgestopfte Vögel. Brutapparate, Käfige. Nistkästchen. Futtcrproben u. dgl. Tie löbl. Spartasscdircction hat dem Ersten Laibacher ganten Untelslichungs und Versorgungsvereinc auch heuer wieder, wie s^il cmcr Reihe von Iahreu, deu namhaften Betrag von l^X) ft, iu großmüthiger Weise geschenkt, wofür öffentlich der Dant ausgesprochen wird. Laibach am 6. März 1»?«. Die Direction des Ersten Laibacher .Kranten-llntcr-stützungs- und Versorguugsuereius. Die löbl, traimsche Sparkasse hat in ihrer diesjährigen Generalversammlung der Laibacher freiw. Feuerwehr deu Velrag von 40^» sl, gewidmet, für welche namhafte Spende hiemit öffentlich deu verbindlichslcn Taut abstattet der Ausschuß der Laid, freiw. Feuerwehr. Do der let, Hauptmann, Lailiach am 6. März 1879. Neueste Post. Budapest, 6. März. Die österreichische Delegation votierte dcn Nachttagökiedit für diplomatische Vertretungen in Rummilm. Serbien und Montenegro. Der ÄndaMusschuß nahm eine Resolution an, wonach die für die Occupation bewilligten Gelder nicht für Administrations- oder Invcstitionsauslagen zu verwenden sind. Der zweite Theil der Sturm'schen Resolution, betreffend Nichterfolgnng von Staalsvol schlissen für Administrations- oder Investitiunszwecke, wurde fallen gelassen. Graf Andrassy erklärte, beide Re» aiernngen seien einig, entweder dnrch formelle Erklärungen oder durch eine Vill aä buc die provi« sorische LösuiH der noch offenen Fragen in An-gelegenheiten Boiniens vorzuschlagen. Minister Hof« mann dementierte, daß die bosnische Kommission aufgehört und er die Kompetenzen derselben übernommen hätte. Paris, 6. März. Einem Börsengerücht zufolge hätte Waddington demissioniert. Petersburg, 6. März. Prokowieff wurde vom Berliner Professor Levin untersucht. Levin fand keine Allzeichen von Syphilis. Tepl itz, 5. März. Man ist mit der Äbten-fungsarbeit in der Hälfte drs vierzehnten Meters angelangt, und nunmehr sickert, nach Aussage des Ingenieurs Münch, bereits aus vielen kleinen Porphyr« spalten, welche die gegenwärtige Schachtsohle durchziehen, Thermalwasser von 38 Grad Neamnnr hervor. — Der gestrige Fackelzug bot ein imposantes Md. Vor der Wohnung des Bürgermeisters wnrde angehalten, und die Gesangvereine intonierten einen Chor. Den Schluß der Festlichkeit bildete ein von sämmtlichen Vereinen in den „Neptun"-Lokalitäten verunstalteter Commers. In freudigster Stimmnng wurde auf das Kaiserhans, auf die Fachmänner (insbesondere Wolf), auf die Kommission und deren hervorragendste Mitglieder, Stöhr und Siegmund, tollstiert. Pest, l>. März. (N. fr. Pr.) Die Erklärungen des Ministerpräsidenten im Reichstage über die energischen Maßnahmen der Regierung gegen die Überschwemmungsgefahr machten einen guten Eindruck. Die bis nachmittags eingelaufenen Nachrichten ans den Inundationsgebieten lauten beruhigender als gestern. — Dem Vernehmen nach foll Erzbischof Haynald in dem im April stattfindenden Consistorium zum Kardinal ernannt werden. Paris, 5. März. Der Pariser Deputierte Tirard wurde zum Handelsminister ernannt. Paris, 5). März. Tirard hat das Handels-portefenille angenommen, nachdem er sich mit den Ministern Waddington und Say über die Fragen inbetreff der allgemeinen Tarife und der Handelsverträge ins Einvernehmen gesetzt hatte. London, 0. März. Die „Morningpost" erfährt, daß Chelmsford wahrscheinlich dnrch einen Commandeur höheren Ranges, vielleicht durch General Lysons, ersetzt werden dürfte. Petersburg, ü. März. Entgegen den Behauptungen der auswärtigen Journale, daß die Ne gierung angeblich die ausländischen Aerzte die von der Epidemie verheerten Ortschaften nicht besuchen lasstn werde, meldet eine heute eingetrosfene Depesche, daß die Doktoren Aiesiadecki, Kiemann und Klinberger ans Oesterreich und Sommerbrod aus Berlin in Vet-ljanka eingetroffen find und unverzüglich mit Dr. Kra-soosky eine Konferenz abgehalten haben. Konstantinopel, 5. März. (Preffe.) Die Pforte wnrde verständigt, daß die Räumung der rnmelischen Küste längs des Schwarzen Meeres b'is zum 10. d. M. vollständig vollzogeil sein wird. — Depeschen aus Adrianopel zufolge verläßt das russische Hauptquartier morgen diese Stadt. Vorher wird dasselbe noch einem feierlichen Gottesdienste in der bulgarischen Kathedrale aliwohnen. Reuf Pascha und die Notablen der Stadt werden das Hauptquartier eine Strecke weit begleiten. Telegrafischer Wechselkurs. vom 6. März. Papier ° Rente <5'.-^0. — Silber - Nentc 64'—. — Gold-Rente 75-!«» — l8U0r» Ttaats-Anlehen 11«' . — Äant-Acticn ?9.>. — Kredit. Actieil 232 25. — London 116 60. — Silber - —. K. l. Münz - Dillaten 5 54. — 20-Frank». Stücke 9'28"/,<.. — iMRcichsmarl 5730. Wien. «.März, 2'/, Uhr nachmittags. (Schlußlurse.) Krcditactien 232 10. 18<>0er Lose 116 25. 1864er Lose 150- , österreichische iiiente in Papier 63 32. Staatsbahn 246—, ^vrdbahn 209- -, 20-Franlenstiicke 9 29. ungar. Krcditactien 225'75, österreichische Flancobanl —'—, österreichische Aliglubanl 59 50. Lombarden 65 -. Unionbaul 68 60, Lloydactien 59^, türllsche Lose 22 30, Communal Anlehen U5-. EgMlM ' Goldrente 75 90. ungarische Goldrcnte —-—. Schwach.____. Kandel und GMswiitljschastliches, Schwebende Schuld. Zu Ende Februar 1879 besaM sich laut Kundmachung der Kommission zur Controlle derA» ^ schuld im Umlaufe: an Partialhypothetaranwelsuna.cn "?-"'"'«< Gulden 50 kr.; an aus der Mitspcrrc der beiden /ion" tommissioncn erfolgten Staatsnoten 344.922,719 ft., M 8°"« 411.999.2U« fl. 50 lr. .^cch. Der letzte Wochenausweis der l. l. prio. österm»'^ ungarischen Vanl weist im Verhältnisse zu dem der Vo^oyc^ gendc Veränderungen auf: Metallschatz fl. l 58,331,1^ .^ nähme fl. 4.253.7371 in Metall zahlbare Wechsel sl. 1^^.'.« Zunahme fl. 110,574; escomptierte Wechsel uud Effekten w" 81.700.173, Abnahme 145.866 Gulden^ Darlehen geg"/.»« psand fl. 28.009,80«. Zunahme fl, 76.800 - Forderung^, der lommissionswciscn Äesorgilna des Partial HypotlM^. weisungengeschäftes fl......, Abnahme fl......! ^lelB notcu fl. 2,391,66<<. Abnahme fl. 338,174; Hypothelar0°VH fl. 10U.221.U28. Zunahme fl. 18,872; börfenmäßig a>>E^ Pfandbriefe der ü.-n. Vanl sl. 4.469.481. Zunahme ^e 115.688; Effelten des Reservefonds fl. 17,775.958. Z«nu/ fl. 228.072; Äanlnulennmlauf fl. 279.215.710, Zunahule^, 6.133.010; Giro Einlage» fl. 213.386, Abnahme fl.H Pfandbriefe im Umlaufe fl. 105 816,415. Zunahme fl. t»b,"""' lialbach, 5. März. Ans dem heutigen Marlte sind erschH 12 Wagen mit Getreide, 8 Wagen mit Hm m>t> " 24 Wagen mit holz. Durchschnitts - Preisc. ___^ Mll.. M»^, ^^ ^ fl.,'r. fl. lr.! -^ss^ Weizen pr.Heltolit, «50 « 13 Vntter pr. Kilo . ^?,^ Korn ., 4,55 4 93 Eier pr, Stiick . . ^^i .^ Gerste „ 4 21 4^2!i Milch pr. Liter . ^!^^ Hafer ., 2,76 :'.!2?!glindflcifch pr.Kilo ^!^^^ Halbfrncht ., — - 5,9.". Nalbslcijch ., ^A ,^ Heiden „ 4 21 4!5:i!2chwc!l!efle!sch ., ""^^"" Hirse ,. 4,55 4^4:iSchöpftüslcisch ,, ^^ ^^ Kutnnch „ 4,20 4^55 Hähndcl pr. Stncl ^^ ^. ^ Erdäpfel 100 Kilo 2^85-------! Tauliru „ -^ ^ . ^- Linsen pr, Hetlolil, 7 50-------Heu l00 Kilo (alt) l»' ^ Erbsen „ 8 50------Slroh „ . . 1 ''^ Fisolen „ 7----------Holz, hart., pr. vier g^ Rindsschinalz Kilo - 9N------ Q°Mcter ^ ^ 5^ Schwciliejchmalz „ — 7« - - -weiches, „ ^"y^ Spect, frisch „ — 52------Wein, roth,. 100Lit. ^ "" ^ — geräuchert,, —70 —^ ^ weißer „ ^^^-^ Austekommene Fremde. ?lin «, März. ^.^' Hotel Stadt Wien. Dienn. Fuchs, Krcl'mar und Mmann, '^, Wieu, — Ludioig. Mafchiueufabriiaul. Graz -^ " Veamtcr, Rudolsowcrth, - Tuchschmir, Schweiz ,^l. Hotel Elefant, Kramer und Etl Henrielte. Lehrerin, ^ Kaiser von Oesterreich. Wrünthal, Wirthin, Graz. Mohren. Stoy, Villach. ^^^^-^ Verstorbene. ^ Den 4. März. Theresia Pessiat. Wirthschaften", Domplah Äir. t!, Gchiruhaiitcntziindllng. . giA Den 5. März. Elisabeth Valcm'ii. Portiersgalt»', Seiilinargasse Nr. 4, Lungcnsucht. ^.^^-" Lottoziehung uom 5. März: Brunn: 31 13 34 5U 3^^-^ heater. ^ Heute (gerader Tag): Die Fledermaus. " Operette in :^ Abtheilungen von I. Stra>lh^^<<, Meteorologische Beobachtungen in^aiba^ ° «« M Z, « ?5 K ^ ^Il?Mg7 743-34 — »U'NÖ.'schniäch 'fäst^heiter ^.gO 6. 2 „ N. 742 34 ^- 5 3 O. schluach heiter 9 ., Ab. 742 02 ^. :t0 TW, schwach leicht be"' ^ Tagsüber woltenloser Himulel, abends leicht be»^ ' d«"' Tagcsmittel der Temperatur -j" 18«. um 0 7' "" ^^, Normale.^__________________________^^ Verantwortlicher Redacteur: Otto mar Vambe ^>5 ^lN's^N^^^ll^l' ^Vlen, 5. März (1 Uhr,) In Spccnllltionspapicrcn nm ein Geringes matter als gestern, in Nnlagewerthcn sehr fest, aber wenig beschäftigt, bot die helllll? «Ovl, sv l!vv l-l^/l. leine besonders zu besprechende Erscheinung. ^^<<^l< Gelb Wo« Papierreutc........6395 64- Silberreutc........63 90 64 - Goldrente.........7575 7590 Lose. 1889......... — - - „ ls54 ... 11150 11175 „ I860 . . . 116— 116 25 . „ 1860 (zu 100 sl.) . . . 126 - 12650 „ 1864........149-_ 14950 Ung. Präm,en.U„l.....84 50 84 75 Krcdit-L,.........Ki4 75 19°, Nudolfs-L.........1^50 17 - Prämieimnl. der Stadt Wien 95' 95 25 ! Douau-Negullerungs-Lose . . 104 75 105-Domänen > Pfandbriefe . . . 14275 14^-25 Oestcrr, Schal^scheine 1881 rück« zahlbar . ........99_ ioy._ Oestcrr. Schah>chelnc 1882 rüllz. 98- 98 50 Ungarische Goldrcnte .... 3440 34 50 Ungarische Eiscnbahn.Anleihe . log _. 103 50 Ungarische Eisenbahn-Anleihe. Eumulativstüctc......102 50 10280 Ungarische Schahanw. vom I 1874 . ......N8 25 N8b0 Anlehen der Ltadtgemeinde Wis„ i„ Ä «......97'50 98 - "Vlld Wart Grundentlastuugb Vbllgatisnen. Böhmen.........102- 103 — Niederästerreich......104 50 105 — Oalizien.........87- 8750 Siebeubürgei,.......76— 77 — temeser Äanat......7? 25 78 - Ungarn.......8125 82 - Nctie»l l»o« Uanls«. Held ill.lic Angloiislcrr. Äanl..... 9925 9950 Kreditanstalt ....... 232-- 232 20 Dcpositenbcml....... 160 162 — Kreditanstalt, ungar..... 225 22520 Oesterrcichisch - ungarische Bank 791 ^ 7l)2 Unionbanl' ........ 6880 69- Vertchrsbanl....... 108 50 109- Wiener Äantverein..... 110 - 11025 klctlen von TrauKftortNnterneh mnngen. Gelb Ware Nlföld.Vahn .......119— 119 50 Donau.Dampfschiff.'Gesellschaft 515 - 516 - Held Wo« Ferdinands. Nordbahn . . 2092-2095 — Franz.Iosevh-«ahn .... 13250 133--Galizische Karl-Ludwig.Äahn 22175 222 — Kaschau-Oderberger Vahn . . 103 50 10« 75 Lemberg'Czcrnowitzer Bahn . 12250 123 — Lloijd . Gesellschaft.....598 - 599 . Oesterr. Nordwestbahn . . . 115'25 11550 Rudolfs.Bahn.......119— 119 25 Staatsbahn........245— 24550 Sübbahn.........64 50 65 - Thciß-Bahu........187 50 188 Ungar «galiz, Verbindungsbahn 84 75 85 25 Ungarische Nordostbahn . . . 116 - 116-50 Wiener Tramway.Gesellsch. . 165 50 169— Pfandbriefe. Mg.osl.Aodenlrfditanst^i.Gd.) 110 75 111' - „ ., .. ^i.Ä.'V.) 9740 97 60 Oesterreichisch'ungarifchc Nant 100 50 10075 Nng. -üodcnlredit.Insl, (Ä.wa" ft, Dulaten . . . 5 fl. 49 lr. 5 st ^/.- Napoleonsd'or . !)^ ^" ^ ,n - > Deutsche Reichs. 5? ^ ' ^ Notcii . . , , 57 ^ -!0 „ ^ ^, ^ Silbcrgulden , . 100 .. -^ " ' ^. Obligati"""'^ l Krainische Vrundentlastunas^^«^ iUrivatnoticruna: Geld 91^", Nachtrag: Um 1 Uhr 15 Minuten notieren- Papierrcnte 63 - bis 63 10. Silberrente 63 8«) bis 63 90. Goldrentc ?5 70 bis 7580. Kredit 232 10 bis 23220. nng '^50. London N6Ü0 bis 116 85. Napoleons 9 29 bis 9 29',, Silber 100— bis 100- . l