Wlmcher Zeitung. Nr. 153. PrHnunllllllioneplel«: Im «omptoit ganzj. st. 11, halb<, fi. 5 HN, Ni!r d!« ^ufieNiin» w» Hau? halbj, 5«, ll. Mil der Pof» «on,! fi ,5, halbj. ? 50, Montag, tt. Juli. < i^lilsn l» fl., sslöheie Pf Zelle « ll.! l»e< «steten Wlebslhpiilnncn pl. > li, 1«7». Aintlichcr Tlml. Se. t. und l. Apostolische Majestät haben nach' stehende Allerhöchste Handschreiben zu erlassen geruht: Lieber Fürst Auerspcrg! Indem Ich das Mir von Ihnen überreichte Gesuch Meines mm Ihnen geleiteten Ministeriums nm Enthebung vom Amte entgegennehme, behalte Ich Mir Meine Schlllßsassnng darüber für den geeigneten Ze«> Puntl vor. Dem dnrch Gesllndheitsriicksichlcn begründeten wiederholten Ansuchen Meines Ministers des Innern Freihenn v. Lasser willfahrend, finde Ich Mich bestimmt, denselben lant Meines milsolgenden Handschreibens schon jetzt in Gnaden vom Amte zu ent< hebe», und beauftrage Sie, die Leilnug des Mini-slerinnls des Innern bis zu Meiner Versügnng über das Enthebungsgesuch des Gesammtministerlnms wie bisher fortzuführen. Wien, 5>. Juli 1^7«. Franz Joseph m. p. Ancrsperg m. i>. Lieber Freiherr v. Lasser! Indem Ich lebhaft bedauere, daft Ihre gegenwärtigen Gcsundheitsverhälluisse Ihnen nicht gestalten, Ihre mntliche Wirksamkeit wieder anfznnehmen, sinde Ich Mich bestimmt, Ihrem wiederHollen Ansuchen willfahrend, Sie von den, Amte Meines Ministers des Innern in Gnaden zu entheben. Ich genehmige Ihre Uebernahme in den zeitlichen Ruhestand und be^ halte Mir vor, Ihre bewährten Dienste eintretenden Falles wieder in Anspruch zu nehmen. In dankender Ancrtcmnmg Ihrcr in langjährigem hingebungsvollen Wirten Mir und dcm Staate in ausgezeichneter Weise geleisteten Dienste verleihe Ich Ihnen taxfrei daS Großkreuz Meines St. Stephans» Ordens. Gleichzeitig finde Ich Mich bewogen, Sie in Anwendung des t> 5> des Grundgesetzes über die Reichs' vertrelnng als Mitglied auf Lebensdauer in das Herreuhaus des Reichsrathes zu berufen. Wim, l>. Juli 1878. Franz Joseph ,». ,>, A uerspersi m. z». Nichtamtlicher Theil. Zcitungsschau. Die Betrachtungen der Wiener Blätter sind fast ^schließlich den >longreßverhandlnngen gewidmet. !"'t besonderer Betonung der Occupation Bosuieus durch österreichisch ungarische Truppen. Nach der Anffaffung der „Presse" beginnen für Oesterreich die Schwierigleiteu der auswärtigen Situation erst jetzt im vollen Ernste. Sie tadelt die Leiche blütigteit, mit der die Occupation m der Tagespresse behandelt wird. Jetzt müsse eS sich zeigen, ob in den henligen Bewohnern Oesterreichs noch einiger tüchtige Stoff vom alten Oesterreich stecke. Das „Frcmdenblatt" führt aus, Oesterreich tonne unmöglich henle sagen, ans wie lange, mit welcher TruPPenzahl und in welcher Ausdehnung die Occupation erfolgen solle; die von der Pforte an ihre Einwilligung geknüpften Bedingungen feien also inaccep-label. Die Pforte fahre aber am besten, wenn sie sich mit Oesterreich verständigt. Nnr dann tonne sie ihre Staatsgüter in Bosnien sichern. Bei der Entfesselung des Ehaus werde niemand gewinnen, aber die Pforte am meisten geschädigt werden. Die „Neue freie Prefse" bekämpft die Occupation als „Annexion zur liuleu Hand". Ihrer Anschauung nach wäre die Aufgabe einer weisen österreichischen Politik gewesen, den Besitz der Pforte in Bosnien und ihre Autorität daselbst zu sichern. Das „Tagblatt" legt dar, Oesterreich folge einer enropäifchen Nothwendigkeit, indem es die türkischen Occupationsbedingungen abweist. Oesterreich schreite zur Action, weil nur eine solche die Bürgschaften biete, deren der Staat zu seiner Sicherheit bedarf, Die „Deutsche Zeitung" crblictt die hauptsächlichste Bedingung für die Erreichung der großen Ziele der auswärtigen Politik in der Reorganisation auf innerem Gebiete. Nur wenn Oesterreich für innerliche Gesundung sorge, höre das boSmsche Unternrhme», mif. eine Gefahr zn fein. Die „Tagesprcsfe" polemisiert gegen die Oester-reich feindlichen Ansiasjnngcn des „Golos" und hosjt. daß der Schmcrzcnischrei des genannten Blattes mit den an der Newa wieder zur Herrschaft gelangten Anschaunngen nichts gemein habe. Das „Extrablatt" räth, die Occupation mit einer so imposanten Macht zu unternehmen, die von vorne-herein jeden Erfolg eines Widerstandsversuches ausschließt. Die „Vorstadt-Zeitung" führt aus. daß die bosnischen uud rumelischln Eisenbahnlinien für Oesterreich nur dann eine Bedcutuug haben, wenn die Gebiete, welche sie durchziehen, auch politisch von Oesterreich beherrscht werden. Die „Morgcnpost" klagt, wie viel sich in Oesterreich mit der halben Milliarde thun ließe, die es im Laufe der nächsten Jahre in Bosnien investieren werde. Zur Demonstration in Venedig. Als Erwideruug aus das vom Bürgermeister von Venedig namens der Siadlvertretung an den dortigen l. und k. österreichisch > ungarischen Generalkonsul. Le- gationsrath L. Pilat. gerics' ' ' '^chuldigungsschreiben ließ der letztere dem Bm - Giustinlcnn nach- stehendes Antwortschreiben zulummrn: „Erlauchter Herr Bürgermeister! Nichts tonnte mir zur giößercn Befriedigung gereichen, al5 die riser-vollen und freiwilligen Manifestationen der Gefühle der Bürgerschaft Venedigs, welche in der absolutesten Weise die von einigen Unbedachten 0> l»r meiner Wohnung am Abend des 2^. ^, . . i,-n Gewaltthaten tadeln wollte, Gesühle, welche dieser ehr würdige Stadtrath so vollkommen zu verdolmetschen wußte. indem er mir seine freundliche Zuschrift vom :;o. v. M.. Nr. ;',1<;. übersendete. " ' ' l»e mich sogleich beeilt, meinem erhc^ ,<>e Anzeige von der edlen Haltnng dei hiesigen Bevölkerung und ihrer städtischen Vertretung zu machen. Gleich vom ersten Augenblicke au hatte ich die Vewih-heit, daß die hirsige Bürgerschaft im allgemeinen diesem Vorfalle gegenüber fremd dastand, und diese Gewißheit war die Folge fo vieler Beweise von Höflichkeit, Gastfreundschaft und Artigkeit, die gegen mich uud meine Lanbslcute stets in Venedig auKgeübt wurden , das Sie. Herr Bürgermeister, so würdig vertreten. Nichtsdestoweniger war ich über die erwähnte Manifestation sehr erfreut. Wollen Sie lauchter Herr Eommandenr, meinen tiei. ,en Dank empfangen und dic >i, daß oie mir bei dieser Gelegenheit gr.,........ ^..oeise dieses ge? ehrten Stadtrathes, ebenso auch die von der Mehrheit dei venezianischen Bevölkerung, in meiner Seele die fröhlichste Wirlnng hervorgebracht hal^n Wollen Sie zugleich genehmigen die Gefühle M' ,id Hochachtung. Der l. und l. Legati^ , . .>! tonsul L. Pllllt. Au den erlauchten Herrn Eommaudeur Giovanni Battista Gmstiniani, Bürgermeister von Venedig." Vom Kongreß. Es ist ein bemertenswerthes Moment in oer Thätigkeit des gegenwärtig zu Berlm tagenden Kongresses, daß er nicht allein aus die Regelung politischer Machloerhältnisse > ' ist, daß er vielmehr kulturelle und wu, / Aufgaben zu lösen bestrebt ,st. Es wird ein ewig denkwürdiges Zeugnis für den Geist unserer Zeit sein. daß auf diplomatischem Wege von der Hauptstadt des deutschen Nciches aus den jungen Staaten auf d> "' ' ' !W insel die modernen Ideen von der ler vor dem Gesetze und drr Gleichbt' >n- fessionen eingeprägt worden ist ,,.en^ voll wird ei der Diplomatie il, daß sie auf die wirtschaftlichen ^l^,^ni!n <>^acht genommen, daß sie das ihrige für die Freiheit von Handel l In ' itsmannern Oester reich-Ungarns emr wichtige Aufgabe zugefallen, Feuilleton. ^llr Geschichte der österreichischen Hrmce.* (Ochlusl > Die Geschichte der österrei^i^ycii .^nizaren-^sMienlcr darf man wol auf die irreguläreil Neiter "es ztroateugenerals Isolani zurückführen. Das erste 'U'mliche Hußarenregiiueut wnrde als solches 1l»^ ^uchlsl, es ist das heutige Regiment Prinz Franz zu ^'rchtrnstein Nr. V (damals Adam Graf Ezobor). !<>'.»<; 'Ulgten Dcal-Hußareil (jetzt .Koller Nr.«), l 702 For-^rs Hußmeu (jetzt Thuru Taxis Nr. :j), l?!'.4 Baron Mvvr nnd Gras iiaroly (jetzt Nr. l und «'.), I7il ^lesnay Hußaren (jetzt Nöuig Friedrich Wilhcln, I!l. "u Prellßen, führt feinen 9iamcn für immerwährende Alten), l747, das jetzige Hußarcnregiment Großsiirst ^utolaus 9ir. 2. l7l, ^luhrt seinen Namen Nadetzly sür immerwährende N„) und Prinz Friedrich Karl von Preußen Nr. 7, ^M ttlZ Palatinal Hußarenregiiuent das jetzige Nr. 12 Hsaticscvics. Die Regimenter Nr. i:i uud l l eut< Ilauden >«:',<> aus Freiwilligenregimenlern. Das erstere ' «j'lgl. Vir l.'.l d Vl. aus den Jazygler» und kmnamer Freiwilligen, wrs halb es uoch heute Iazygler. und Kumanier-Hußaren. regiment heißt, das letztere aus den Debrecziner-. Hajdulen lind Zala - Egrrszeger Freiwilligen heißt jetzt Großfürst Wladimir, Das heutige Huszarenregi-ment Nr. 15» wurde, luie schon erwähnt, l^7!i aus dem l7M errichteten früheren Dragonerregiment Nr. 10. das Hußarenregiment Nr. U! aus dem bestandenen Uhlan.-Neg, Elam-Gallas Nr. 10 gebildet. Das letztere (eri ichtet 17'.»^) war nacheinander Dragoiier^, Ehe» vanxlegrrs illid Uhlaneinegiment. Die jüngste >tavallerirlrnppe Oesterreichs find die Uhlanen. 17<.»o entstand als Dagelmnnn'sches Freicorps das henligc 2. Ut)lanenrcgi,i,cnl, das für immer währende Zeiten den ihm l^öo i', > Namen des Siegers von Leipzig Fürsten >- il'erq be hält. Ihm folgte I7i>l das jetzige lihlanenregiinent Gras Grünne Nr. I. - 1^01 das'Uhlan.-Reg.'Erzh. Karl ^ir. .'z (feit IttM unverändert in der Benennuna). — I«i:5 das Uhlan.'Neg. .^aifcr Franz (jetzt Kaiser Franz Joseph Nr.-y. Als mit l.Inni I^:,I die Chevauxlegereregimente! als solche aufgelafsen winden, wnrden «'. ^iegimentrr in Uhlancnreglmenter umgestaltet. So entstanden das heutige Uhlan'-Neg. Baiser Franz Joseph Nr. <'> (l<^,^ als Dragonerregiment erru! ' seit >7I1 Ehevanxlegers'egiment). -Erzherzog > Ludwig ^,'r. 7 (I7:>^ als Ehevanxlegersregiment Fuisl Löwrnstel» e, richtet). Graf Bigöt dr St. Quentin Nr. « (17,^ errichtet als Dragoner , seit 177'.) Ehr- vanxlegeiKregiment), ^ Nr.!» (!»'^0 '- ^^ ">g. errichtet, 1 ,^<>2 Ehevauxlegers . 1tt.'»l 1! ,il, 1«7!i in dai D^ ' Nr. 10 umgejtullcl,, ^lil. 10 (1K7!', in das ' (giment Nr' l,lchtrlr ilhlnnenirglnient König beider Sicilien Nr. 12 aus Kroazien uiid Slavonien, während die anderen Regimenter sich sämmtlich in Galizien rekrntieren. Das jiingste 1"' nl ist das 1^<»o all Freiwilligen Uhlanem» ü'tc üt Graf v, Train Nr. 1!;, !) i^»'.<; bei „, i die Sporen oeidiente. O. .......^ zählt nach der Umwandlung des '.'. nnd 10. Regiments nur mehr ll Uhlanenregimenter, die Num- '........ l bis 1.4 wurde jedoch mit Auslassung der. ^ !< und 10 beibehalten. Die Entwicklung der A , till criew aff/ nl Oesterrlich verdiente ein besonderes Kaoitel. Wir be- schränken uns darauf. d,s ".. den all ' ' il. ^>ic chcdrm den einzslnsn 'alltoie , zur Bed!!'N!,i!^ dfr Gllissf bllgegeben waren, wurden 1772 d' l- 2 nnd :; (damals GM, Eaiel v......,, .- "' Rouvrvy und FZM. Varon Bämlopp) gebildel, 1502 1274 die sic in bester Weise gelöst haben. Es mußte sich für sie darum handeln, uorzusorgen, daß dem österreichischen Warenverkehr die Wege nach dem Orient offen stehen, daß ihm keine Störungen bereitet werden dnrch Vortheile und Begünstigungen, die etwa an-dcren Staaten zugewendet werden könnten. Es war insbesondere vorzusehen, daß Rußland den Einflnß, den es dnrch seine militärischen Erfolge auf dem Balkangebiet crnlngen, nicht etwa dazu ausbeute, seinem Handel in jenem Lande irgendwelche Privilegien zn verschaffen. Der Kongreß hat auf den Antrag Oesterreichs, der von Frankreich und Italien unterstützt wurde, in der That Beschlüsse gefaßt, geeignet, einer derartigen Gefahr vorzubeugen. Er hat dekretiert, daß in Bulgarien keinerlei Transitzoll erhoben werden dürfe, das; handelspolitisch die Nationalen nnd Waren aller Staaten auf ganz gleichen: Fuße zu behandeln seien, daß endlich alle mit der Türkei abgeschlossenen .Handelsverträge sowie die Eapitnlationen anch für Bulgarien vollständig in Kraft bleiben. Er hat dadnrch Bulgarien wirthschaftlich von Nußland losgelöst, wie er es vorher schon politisch gethan hat, und so dein Handel aller La, der den Weg nach Bulgarien geebnet. Auch bezüglich der Eisenbahnverbindungen — schließt die „Presse", der wir den vorstehenden Artikel entnehmen, — hat der Kongreß Vorsorge getroffen. Ein Artikel der Friedensstipulation, der von den österreichischen Bevollmächtigten angeregt worden, verpflichtet Bnlgaricn, den Vereinbarungen über den Ansban der türkischen Bahnen, wie sie zwischen der Türkei nnd Oesterreich bestehen, beizutreten und, soweit sein Gebiet in Betracht kommt, alle Verpflich-tnngen anf sich zn nehmen, welche früher der Türkei zugefallen waren. Es handelt sich dabei hauptsächlich um die Ausführung der Linie Konstantinopel-Sofia-Nisch Belgrad, und die Kongreßbeschlüsse haben Bedacht darauf genommen, daß sogleich nach dem Friedensschlüsse die nöthigen Vereinbarungen zur Ordnnng dieser Angelegenheit zwischen Oesterreich-Ungarn, der Pforte, den Fürstcnthümern Serbien und Bulgarien getroffen werden. Anf diese Art soll der Ban, der für den österreichischen Export wichtigsten Linie nach dem Orient möglichst beschleunigt werden. Die Diplomatie, welche derartige Fragen aufwarf und regelte, hat dadurch ein reifes Verständnis für die wirth-schaftlichcn Bedürfnisse der Völker bekundet. — An sonstigen Nachrichten vom Kongreß liegt nachstehendes vor: Am 4. d. M. um 2 Uhr nachmittags versammelten sich die Bevollmächtigten der cnropäischen Mächte znr zwölften offiziellen Sitzung des Kongresses, welche bis ^ Uhr dauerte. Tas für Oesterreich-Ungarn wichtigste Ereignis dersctben bildete die Erklärung der türkischen Bevollmächtigten, daß die Hohe Pforte nach reiflicher Erwäguug aller Umstände sich entschieden habe, den, Beschlusse des Kongresses, dnrch wel« chen Oestcrrcich'Ungarn ein Mandat znr Occupation Bosniens und der Herzegowina ertheilt wird, ihrerseits beizutrcten. Der Vorsitzende nahm diese Erklärung der türkischen Bevollmächtigten im Namen des Kongresses zur Kenntnis und sprach die Erthcilung des Mandates an Oesterreich-Ungarn formell nochmals als Beschluß des Kongresses aus. Mit Bezug hierauf schreibt der Spezialberichtcrstatter der „N. fr. Pr." ans Berlin, 4. d. M.: „Die hente abgegebene Erklärnng der Pforte war, wie es in der Natur der Sache liegt, dem vorausgegangenen, von den übrigen Mächten gefaßten Beschlusse vollkommen angepaßt, weshalb die Pforte ihre Vorbehalte gleichsam nur in offiziöser Weise zur Kenntnis bringen konnte. Die Pforte hat sich, wie sehr be» folgte das Feldartillericregiment Nr. 4, l^w Nr. 5>. Bis 1^54 zählte die Armee nur diese fünf Regimenter uud das l>^17 als Fennwertscorps errichtete, 1>!64 aufgelöste Raketeur - uud Gcbirgsartillerieregiment. l>>54 wurde eine gründliche Reorganisation dieser wichtigen Waffe durchgeführt nnd die Regimenter Nr. 6 bis inclusive 12 neu errichtet, zu denen 1^72 das l!i. Regiment kam. Die Entstehnng der Fcstungs-Artillericbataillone datiert erst aus dem Jahre 1tt<;7, wo die den Feldrcgimcntern zugetheilte« Festungskompagnien in !) selbständige Festungsartillcriebatail-lone vereinigt wurden, zu denen 18<>8 die ans dem aufgelösten Küsteuartillerieregiiuent gebildeten Bataillone Nr. W, II, 12 kamen. Unabhängig von der Feld' uud Festungsartillerie besteht die sogenannte technische oder Zeugsartillerie. Die Geniewaffe bestand ursprünglich als Minenrcorps. errichtet 1710, — zu dem 1700 ein Sappenrcorps kam. I^.'ii wurde aus letzterem das erste, aus ersterem das zweite Geniercgiment gebildet. 1>>5i5 wurden beide Regimenter aufgelöst und die Genietruppe in 12 Geniebataillone formiert. Mit 1. Juni aber wurde wieder aus dem I., 2., 4. und '). Bataillone das jetzige erste, aus dem 3., 5., 7. uud .">. Bataillone das zweite Genieregimcnt gebildet, das <;., 10., 1l. und 12. Bataillon wnrden aufgelöst. ^ Dic Pionnierc wurden 1K10 als Piouniercorps organisiert nnd '-"^ als Regiment mit 5 Bataillonen formiert. (Bohemia.) stimmt versichert wird. der österreichisch - nngarischen Occupation nicht blindlings gefügt, sondern sich vorbehalten, über Umfang, Grenzen nnd Zeitdauer der Occupation sich direkt mit dem Wiener Kabinett ins Einvernehmen zn setzen. Die Verhandlungen darüber sollen auch schou begonnen haben, und es unterliegt keinem Zweifel mehr, daß die öst^rcichisch-uugarischcn Truppen in ungefähr einer Woche die Grenzen überschreiten werden. Bis dahin soll es möglich werden, einerseits das Einverständnis mit der Pforte inbctrcsf der Modalitäten der Occupation herbeizuführen nnd anderseits die zur Mobilifieruug noch erforderlichen Maßregeln zn treffen. „Nach Erledigung dieses mit einer gewisseu Span-nnng erwarteten Zwischenfalles fchritt der Kongreß znr cndgiltigen Feststellung der Grenzen des Fürstenthums Montenegro. Dieselben können nunmehr mit ziemlicher Genanigkeit folgendermaßen angegeben werden: Auf der Seite der Herzegowina angefangen wird Montenegro den Distrikt von Nitsic bis an die Tara umfassen, dann den Thalweg der Tara bis Majtovac. Von hier lehnt sich die neue Grenze an die alte, verläßt sie jedoch sehr bald und erstreckt sich dann im Halbkreise über Plav nnd Gnsinje nnd von hier bis Knci nnd Podgorica, nnd durchschneidet endlich die Ebene zum Stutarisee. Montenegro erhält nnter den bereits bekannten Modalitäten einer Ooeranssicht nnd Pulizeigewalt Oesterreich-Ungarns den Hafen von Anti-uari und einen kleinen Theil des Antloari-Distrittes. Der Hafen ist ncntral, darf zn Kriegszwecken nicht verwendet werden, und Oesterreich-Ungarn hat zur Ausführung seiner Anssicht das Recht, zwei Wachschiffe daselbst zu stationieren. Dieser Puutt soll übrigens noch den Gegenstand einer besonderen Vereinbarung bilden. Alle diese Beschlüsse entsprechen den vorgelegten Anträgen des Militärcomitcs. Der weitere Vorschlag desselben, Montenegro das Führeu der Handelsflagge zu gcwährcn, eine Kriegsflagge aber nicht zn gestatten, wnrdc gleichfalls zum Beschluß erhoben. Die' Montenegriner sind auch mit diesen Zugeständnissen nicht zufrieden, nnd ihr Delegierter, Herr Äozo Petrovic, wird morgen dem Kongrcssc eine Petition überreichen, in welcher, wie bereits angedentct wnrde, eine Eut-schädignng Montenegro's in Geld sür die Erhaltung der Flüchtlinge uud der türkische» Gefaugeueu angesprochen werden wird. „Die Grenzen Serbiens wurden in der hentigcn Sitzuug nicht festgestellt, da neuerdings Schwierigkeiten aufgetaucht sind, iibei dic man jedoch leicht hiuweg zu kommen hofft. Dagegen wurdc die Donanfvage abermals vespruchen. Ueber den augenblicklichen Stand derselben verlautet folgendes: In der vorletzten Sitzung des Kongresses brachte Oesterreich-Ungarn emen Antrag ein, wonach die Bestimmungen des Pariser Vertrages über die Neutralität und Freiheit der Donau, soweit dieselbe ein Eonvcntionalstrom ist, erweitert und die Aestimmnngcn desselben Vertrages über die Befestigungen an der unteren Douau näher präcisiert werdeu mögen. Im Prinzip wurde die Freiheit der Douau ausgesprochen nnd der österreichische Antrag gntgchci-ßcn, zugleich aber der Wunsch ausgesprochen, es solle dieser Antrag präciser gefaßt werden. Das ist inzwischen geschehen, und heute, tuuutc sich der Kongreß mit dem mnrcdigierten Antrage beschäftigen. Zur Ergänzung der gestrigen Meldungen bezüglich dieser Frage kann als feststehend betrachtet werden, daß die Regulierung des Eisernen Thores für eine österreichisch - nngarische Angelegenheit erklärt wurde, daß die Donan vom Eisernen Thor biö zn den Mündnngen nentral ist nnd daß Rnmänien sowol als auch Rußland nunmehr Delegierte in die internationale Dunankommission wie in die Uferstaatentuminission entsenden werden," — In der nächsten Sitzung erst soll nnter andcrm auch die griechische Frage zur Verhandlung kommen. — „Seit gestern abends dringen aus Kongreßkreijen Mittheilungen in die Oeffentllchteit, welche die Situation in einem minder günstigen Lichte erscheinen lassen, als wie sie allgemein geschildert wird. Der Beschluß des Kongresses, dnrch welchen der ganze Sandschak von Sofia Nordbnlgarien zugeschlagen wurde, hat überall und namentlich in England 'die größte Sensation hervorgerufen. Die aus'England einlaufenden Berichte fchildcrn die Auflehnung' der öffentlichen Meinung gegcn das Verhalten der englischen Bevollmächtigten w grell, daß dieselben, einer verläßlichen Version znfolge, alle Anstrengungen machen, um diesen Beschluß des Kongresses rückgängig zu macheu. Beaconsfield und Salisbury sollen erklärt haben, daß sie die Abtretung des ganzen Sandschals von Sofia all das Fürstenthum Bulgarien nicht gemeint hätten und auch nicht gutheißen könnten. Die Stadt Sofia und allenfalls ein Stück des angrenzenden Territoriums bis Ichtia solleu nur an Anlgarien kommen. Während der Arbeiten des Militärcomitcs hat sich zudem herausgestellt, daß das Trajanslhor unumgänglich nothwendig sei znr Vertheidigung der Pässe nnd der Äalkanlinie. Auf dieses militärische Moment gestützt, streben nun die Engläudcr eine Aenderung an, währeud die Russen auf ihrem Schein bestehen. Wie die Sache ausgctragen werden wird darüber fehlt bis jetzt jede nähere Mittheilung. Nimmt man noch hmzu, daß auch hinsichtlich Bat'nms, nach einem hcntigen Bnlletin, die Chancen einer Ans gleichnng nicht die günstigsten sind, so wird es leicht erkennbar, daß gleichsam noch ill der zwölfte,» Stunde des Kongresses große Schwierigkeiten zu besiegeu sind. „Die Frage der türkischen Schuld ist außerhalb des Kongresses in weiten Umrissen bereinigt. Wie schon gemeldet, wird zur Regelung derselben in Kon stantinopel eine internationale Kommission niedergesetzt, welche die Stellern eiuhebt, davon die für den Staats-hanshalt der Türkei erforderlichen Snmmen aus scheidet und dcu verbleibenden Nest znr Befriedigung der Gläubiger der Türkei nnd zur Bezahlung der Kriegsentschädignng an Rnßland verwendet. Rußland genießt in dieser Hinsicht keine Priorität, sondern wird in gleicher Weise wie die Gläubiger der Türkei be rück'sichtigt." Politische Vionatschromk. Der letztabgelanfene Monat Inni gehörte dem Kongreß. Alle Welt sah mit gespannter Erwartu!,^ dieser am i:'>. Juni in Berlin eröffneten Versammlung der Vertreter der maßgebendste» europäischen MäcWe entgegen, nnd besonders in nnsercr Monarchie wendete sich das allgemeine lebhafte Intereffe der Frage zu. ob es den versammelten Diplomaten jetzt endlich g»' lingcn werde, den brodelnden Hexenkessel der orient.i tischen Frage znr Ruhe zu bringen. Das sür nus vorlänfig bedentsamstc Moment der Kongreßverha»,' lnngen, die offiziell zunächst mit dem Schleier des Ge heimuisses nmgeben sind und die daher in ihren Details den unterschiedlichsten Eombinationen uud Ge rüchten ziemlich ficien Spielraum lasseu, war die Nachricht, daß der Kongreß in den letzten Tagen des Monates anf Englands Antrag einstimmig beschk»sseu, die politische nud militärische Verwaltung von Bo? nien nnd der Herzegowina behufs geordneter Znsläime in diesen Provinzen an Oesterreich Ungarn zu übertragen. Angesichts dieser Sachlage, welcher Gras Audrassy schon durch seine Sechzigulillionen Forderung Rechnung trug, hat sich bei uns im Lanfc des Monals eine partielle Mobilisierung vollzogen. -- Das öste^ reichische Abgeordnelenhans, das am 7. Juni die Be deäung dieses Sechzigmillionen^Kredils votierte, hat nach dem endlichen Abschluß des langwierigen' nnd mühseligen Ansgleichswerkes dcu Sessions'abschuitt am 17. Juni entschiedenste zn desavouieren ::nd die strengste Untc» suchung anzuordnen. - Die Schritte, die Vapst Leo XIII behnfs einer Verständigung mit den. deutschen Reiche nnternummen, haben bisher nocl, nicht ^''"^iele geführt. V.elmehr "llärt der K,onpri..z Fnedr.ch Wül^Im m einem an den Papst aerichlclcn ^ch.ell.en vo.n ls,. In,,., .^s; ^„ »„„Papste <,s< außellei, Ve, nahm dic Neubildung dcs Kabinetts. Dcu SPauic r n brachte dcr abgelauscuc Monat elu trauriges Ereignis, dcn Tod der jungen Königin Maria de las Mercedes (f am 2»;.) - Am 7. ist in Madrid endlich die Nachricht von dcr gänzlichen Pa-cchcatlon Cuba's eingetroffen. Die Generale Martinez Kampos uud Iovellar zogen im Triumph iu Havauua ein, Zwischen dcn Nüssen uud Türtcu ist auf deu lxcupierlcu Gebictcu vorläufig alles beim Alteil Nebliebcu. Die Türken wollen sich zur Räumung vou 'Aarna und Gchunila nicht verstehen. Dcr rumelifchc Äufstaud gewinnt immer mehr an Bedeutuug. Iu bru von dcu Montenegrinern besetzten Gebieten 'st es zu Zusammenstößen' zwischen diesen uud Alba "escu gekommen. Die Rumäuen bleiben bei ihrem entschiedenen Protest gegen die von Nußland verlangte Retrocession Äeßarabiens. Mittlerweile setzt dcr Bcr» ""er Kongreß, dcr sich nachträglich entschlossen hat. auch die Vertreter der vom Oricntlriegc tangierten "kmen Staaten zuzulassen, seine Bcrathuugen eifrig sort. Die inneren Zustände der Türkei geben ein 3'"" trostloseres B,ld. Hamidistcu, Murad'stcn und ^haoistl',! befehdcii einander nnallsqesctzl, und die An ^ ^n mehren sich. daß an einem Umsturzversuche iu UlMlen, Maßstabe gearbeitet wird. Äus Ehina trafen neue Nachrichten über dcn ^Madige,, Nolhstaild iu deu Provinzen Shausi, ^u»au nnd Ehihll em ^ In Nordamerika wirft i^e Untcrsilchung der Wahlumtriebe in Louisimia grelle ^treislichler alls die greulichen Mißbrauche, zu dcueu 0er Präsideuteuwahltamps führte. Einstweilen Herrscht lN weiten Kreisen dcr republikanischen Partei die An-Ilcht vor, daß d,r Regierung dc^ Präsidenten Haycs als ciile Art Wasscustlllstaud zu betrachten sei, uud üaß der Kamps zwijchcn Republikanern und Demo lntcu erst im Jahre 1.^0 ausgclragcu werden soll. "s dürfte vielleicht auch bald dic zunächst nur atade !!!'n Salz ^^ll-) Dr;- Schach ist am ^. Juli um halb sicl'cn ^r Aliend» in Salzburg ciugctroffc». Dcr Schach y?I" sehr ermüdet zu sciu. Er trug bei seiner „ "uft nur dic einfache Reise-Uniform, nämlich dcu ,,^ "nt wenigen, aber ucchezu haseluußgroßeu Diamant l^^" brslhtcn persischen Faltcurock, dcr genugsam t'c 0. "ten Lalnmscllunihe fchltc dir strahlende Diamanten-""l>3 ^"^ persische Gefolge de-5 Schach trug aus ^ ""'slnz nur dcn jcdcs Schmuckes und Ordcns cut ^!an '^'" ^""N"> ^ltexvock >,»d die ebrxso schmucklose ""srllinützl^ s» daß ,uan dcn gswlchülick»!» T»e»el von dcn« erstcu Würdruträger des persischen Reichcs absolut nicht zu unterscheiden vermochte. Nur der Gcuic-dircttor vou Pcrsieu. Gencral Gastriger ithau, trug cine eigentliche militärische Uniform, die ihrem Aeuhcrcn uach bciuahc vollkommen jener unscrcr Marine glich. Das Gcfolgc dcs Schach verblieb so lange iu den Waggons, bis dcrsclbc die Ehrrnlompagnic abgcschritten und sich in den mit Tcppichen belegten Empsangssalon dcs Bahnhofes bcgcbcn hattc. Hier uun crfolgtc crst unter Iutervcntiuu dc3 t. und l. Gcsaudtcn am persischen Hofe Grafcn Zalusly und drr Hofräthe v Barb uud Varou Schlcchta die Vorstellung der auf dem Bahnhusc crschicncncu östcrrcichischcu und der mit dem Schach angekommenen persische» Würdeuträgcr. Nach bcr Ankunft iu dcr Residenz vcrabschicdctc sich Sc. l. und l. Hoheit Erzherzog Ludwig Victor von dem Schach, ihn für morgen abcuds zu sich als Gast auf Schluß Klesheim bittrud. Dic kaiserliche Rcsideuz erwies sich als zu klciu für dic Aufnahme des gesummten, über drcißig Personen zählenden Gefolges dcs Schach und brr außcr-dcm demsclbeu zugethciltcn ijstcrreichischen Suite, und so mußte deun das Hotel „Goldenes Schiff" für die Unter-dringung ailshelfeu. In dcr Residenz selbst verblieben nur der Schach, dcr für sich allein fünf große Appartements beansprucht, und dic ersteu Würdenträger des prrsischcn Rcichcs sowic dic l. und l. zugetheilten Hof-charge» und dic dcr oricntalischeu Akademie augchorigcn Dolmetsche. Ueber dic Kostcu der jetzigen Reise des Schach erfährt man folgendes: Der Schach hat bei seiner Abreise von Teheran vierzig hölzerne Kistchen mit russischen Goldrubcln, wovon iu jcdcm Kistchcn 15.(XX) Stück solcher Rubcl. :i Rubel !>'/, ft ö. W., mitgenommen. Nebstbei hat der Schach auch noch ^.(XX> Stück To. maus ü Tonian 5 fl ö. W. mitgcnommcn, um davon die Rcisc-Auslagen iu seinen cigcncn Staaten zu decken. Uei dcr Ankunft iu Berlin waren nun schon fünf dicser Rubcllistchc» geleert und bei dcr Aulunst in Paris fehlteu noch fernere drei dcrsrllen. Der Aufenthalt in Paris soll daun uugcfähr l:> dicscr Kistchcn vcrschluugcu haben. Icdcnfalls bringt Nassr Eddin noch ein hübsches Sümmchen Geld uach Wien mit. — (Dcr Mill ioucu Abbe.) Es ist wol noch bekannt, wie lange die italienische Rsgirrung gezögert hat, dem Abbe Di Mattia den von ihm gemachten Lottrricarwinft um« zwei Millionen auszuzahlcn. Trotz dcm scheinen alle Vorsichtsmaßregeln und Verifieationrn. Wie die „Italic" schreibt, nicht da? Richtige getroffen zu hcibeu uud dcr Staat das Opfer cincs sciu aus-gesonnenen Schwiudcls geworden zu sein. Ein anderes italienisches Journal, der „Piccolo", weih zu melde«, daß dic Nchördc infolge ciner Denunciation die Verfolgung gcgcn Di Mattia cingclcitct und dic Summen, wclchc dicscr in der Bank von Neapel und in dcr Sparkasse in drr Höhe von 7s,N. Francs deponiert hatte, zu sequestrieren. Die qegru Di Mattia erhobenen Bc. schuldigungcu grüudcu sich — falls sich dic Drnunliatim, alö wahr erweist — darauf, daß dcr Gcwiuuer die vier gezogenen Nummern erst nach dcr Iichung errathen habe Mau ist gespannt daraus, zu erfahren, wie dies zugegangen. Man weiß, daß nach dcn Vorschriften die besetzten Nummer» in ein Stamnncgiftcr eingetragen werden, wclchcs vor der Ziehung an dic Lottodireetion gesendet und dort in einer mit drei Schlössern ver^ sperrtcu Kasse verwahrt wird, zu welcher dic Schlüssel sich in drn Händen von drei verschiedenen Personen befinden. Man erficht hieraus, baß. falls Di Mattia schuldig ist, seinc Complicen zahlreich gcwcscn scin mußten Gegen den Beschuldigten wurde bisher noch lein Verhastt'besehl erlassen, da derselbe sich s^cnwartig im Auslande befindet uud ein AttSlieferii! n vor dem Abschlüsse dcr Untersuchung nic^ ,.,...^.ift ist. Di Mattia ist von Neapel nach Ucnedig und von dort uach dcr Schweiz grrcist. wo er sich noch befindet Er hatte cinem Bekannten mitgetheilt, daß cr von dc» Schwciz nach Deutschland und von dort nach London zu reisen l'eal'sichtige und im September in Paris cm treffen wolle. Iu seiner Wohnung wurde lcin Geld gr-fnnden; seinem Bruder hinterließ er cinc Bl" Vehebung der delwmcrten Summe, falls ^ sciu solltc — (Ocstcrrcichs Handschuh.> ^ ^ l) Aus sehr bcschcidcncn Anfängen hat sich dic östcrrcichische Ausfuhr an Lederhandschuhen in verhältnismäßig kurzer Zeit zu großem Umfauge erhoben Im Jahre l^:'^ ^M» Kilogramm bctragcud, erreichte dieselbe im Jahre l!^?7 Kl.jO»; Kilogramm, stieg innerhalb dcr lchten 24 Jahre um 23<',<» Perzeut. Eine constants Zunahme diesrs ltrpol« ' ' von 1^<»4 bis l"72. und cs trllg dcr dcu^ l Krieg nicht wenig dazu bei. daß sich das M'satzgew'l für österreichische Handschuhe im Auslande wesentlich erwcitcrtc. Das Jahr 1^7ii brachtc allrrdiilgS, wie bri viclcn andcr.cn Luxuswarc». riuen empfindlichen Rückgaü ' '', i 1,^77 übertias wiede». alle v^ Die Einfuhr au Handschuhen ,st oagegen schr i. so daß aus dcm Handcl dieses Artikels !,., ..^,..l!i, von jährlichen 2'/, bib ^ Millionen Gulden resultiert Die üsterreic!, " ^ ^" .-- .^^ ^^^ . der „Wieuci > ,lt. den Bedarf nicht mn »>chezu glnizlich. jo»dern er»l>rlgl n, kann somit zu jenrn ^' den, welche die Coucurrcnz t» .. , ^^" haben. Der Eingangszoll sui Haudschuhc ift von 1l)() fl. Conv.'Münze allmälig aus 4<^ si. österr. Wuh-rnng. somit um 7-4 l) Pcrzcut herabgesetzt worden — (Unwisseuhcit eines Sachvrrfliin-digen.) Im Deparlcmcnt Seine-et-Oise war kürzlich ciuc Frau zu zwanzigjährigem Zuchthause verurtheilt worden, wcil sir vorgeblich ihren Mann vergiftet hatte. Ein Apotheker, der als Sachverständiger auftrat, be. thcucrtc so bestimmt das Vorhandensein dcs Giftes in dcn ausgegrabcncn Resten, daß den Grschworneu lein Zweifel an dcr Schuld der Angeklagten blieb. Indeß wurde der Prozeh eines kleinen Formfehlers wegen kassiert und lam vor die Pariser Assisen. Der Ver theidiger lieh mehrere Pariser Gelchri' "' " ° als Zeugen bescheiden, und nach st, suchung erllä^ln dieselben einstimmig, daß ourchauS leiuc Vergiftung vorliege, daß vielmehr der angeblich Vergiftete an einer organischen Krankheit gestorben Die Frau wurde natürlich freigesprochen- ohne dcn <> " > Formfehler säße sie im Zuchthausc. Und wem aus die Aussage jenes Apothekers hin zum Tube vee-urtheilt hätte? fokales. — (Erzherzog Wilhelm.) Se. l. und l. Hoheit der durchlauchtigste Herr Et ' Wilhelm hat Laibach Samstag um halb 11 Uhr d mit dem Triefter Schnellzuge verlassen, nachdem höchst derselbe ' noch die Artillcrirstation Air sowic die Pulv^ Stein inspiriert hatte. — (Nbschiebsfeier) Iu Ehren des l», ,'.'!»«-„ ncueu Bestimmungsort nach Trieft abgehenden bish^rigf,« Trupprndivisionärs in Laibach. Sr Efc, Hri Rittcr von Littrou», fand vorgestern abends iu! .^,,.... garten eine Offizierssoiree statt, wobei die Regiments Musikkapelle konzertierte. — (Vczirls-Lehrerlonferenz besSchul-bezirlcs Stadt Laibach.) Uutcr dem Vorfitze dcs Bezirks-Schulinsplltors Ritter v. Gariboldi und in Aiiwesenheit von 2!1 stimmberechtigten Mitgliedern fand am 1. b. M. »on tt bie '/,l^i Uhr vormittags in, Lrhr^ zimmer des dritten Iahrflanacs bcr hieftaen Lehrer lli' " '' ' .....' ^ "' ' - Voill Vorschrndrn mlt emem Brrichlc über dir von ihm bci dcn Schulinspcctionen gemachten W-'—' -''ip?- eröffnet: hierauf folgte cin Referat des i^ , e " ' iischeu Vollsschul, l ^l'rachunterrichtcs < Den nächsten < 5 dcr T Berathung un^ ,,.,.,^,ling dcr ^..^chl, an dcn hicsiaen tt'naben' und Ä> Zillen ein : ' ' iicher, — Dri Äüli^helln dcr V^ /, ,,k. Vulleschullchrer Nl'sl,'l. c-rstlttetf sohln Bericht udcr bcn Staild der ihm die ttonfcrcnz für die von ihm l'...^-, ,..^< ^l. nung der Nibliothel durch Aufstehen von den Sitzen ihrcu Danl aussprach Ueber bi< l« > städtischen Bil'lii'jhelsdotatllm pro i . > >! wurden ^ erstattet — Bei den schl,shl,ch vor gcuommcn... ^,...,..» wurdcn >» den ständigen Ausschuß der Bezirks-Lehrerlonfcrcnz dir Herren- Professor Lin- hart, BezirlK-Schulinspeltor Sin,a. Schul! uil und Äollsschullchrcr Raltrlj uud a! dic Landcs Lchrcrlonsrrruz dic Hcrrrn Raltcli protnil gcwählt. woraus dic Kouferrnz nach (^i,>. >>>...,^ bcr Tagcsordnuug vom Vorsitzenden gcschllissrn wurde — (Dic «lusdchnuug des lrtz!^ Witter«) Ä»5 dcn nunmchr cingclnnsstcn dcr ^ ' ' innschaftcn und läßt ^ ^ lehnuiig rnturhmlu. .^...,, Morgcn dcs ^. d. M. nicdcracgangene. mit ^. vrrbundrnr Gcwittli ' ' ^ ' ' sich über die Bez> ,i auch iiinon ,,......-, ^om Hagelschl..., ___^.., ^ stäche bcträgt in der Liingr 4 bis 5, und in der B, I'/, bis lj Mcilcn, " ^ur wurdcn hislu, ' Stcuergcmeinften ^'llich^to.l, >'- Schwizn, Iavor, Si ., , , , , . ^ . , -.......^..... Udmat. Podgurlz. Nadgorlz, St. Martin an der ^ Stoschze. Icschzn. Unter- und Oberschischl», T- „ Gleiniz. St Veit. Vi^narjc. Sta„eschitsch, Unterpiliü,,cll ^ und Gamlllig . , ' >,,.' Steu« gemclndrn ' Dolcntschize. ,, ,, rch und 3-.........wan. und im Brz. dcrgebrannt) Die drm ' ^ordneten Herrn Ritter Langrr vou ^'-" „..,..,..,.,ilch 0,'-........'-"' -"-----------^ bsi 5> rth ,sol,ert s<^ "rb, o M, n dcr in , zur Li», ..., lss>u>srthel ,l> ül!»«,^',,'!<<><>>''<< 127« sowie eine 45 Mann starke Abtheilung des in Rudolfs-werth in Garnison liegenden t, k. 8. Feldjägcrbataillons unter dem Kommando eines Offiziers herbeieilten, gelang es doch erst den Brand, der sonst unzweifelhaft die ganze Kirche eingeäschert hätte, zu bewältigen, nachdem der Kirchthurm vollständig niedergebrannt und eingestürzt war. Von den 3 Glocken, die sich im Thurme befanden, ist die eine geschmolzen, die zweite herabgestürzt und zerschmettert und die dritte gesprungen. Der durch den Brand angerichtete Schade beläuft sich. da bei den Löschungsarbeiten und der Bergung der in der Kirche befindlichen Wcrthgcgcnständc auch die Orgel und zwei Altäre stark beschädigt wurden, auf ungefähr 8W fl. — (Zwei Opfer der Unvurfichtigteit.) Die in Kram nur zu fehr verbreitete leidige Unsitte des Püllerschicßens bei festlichen Anlässen, auf deren Rechnung schon so mancher Krüppel seinen verlorenen Fuß oder seinen unbrauchbar gewordenen Arm setzen kann, hat vor vierzehn Tagen in Oberkrain neuerlich zwei betlagcnswcrthe Opfer gefordert. Anläßlich der am 23. v. M. in der Lokalie Drafchgosche, Ortsgcmeindc Selzach im Krainburgcr Bezirke, festlich begangenen Frohnleichnamsprozession glaubten nämlich die dortigen Bursche» zur höheren Weihe des kirchlichen Umzuges auch für das übliche Geknalle sorgen zu müssen. Leider gingen die beiden Dorffeucrwcrker hicbci mit so sträflicher Unvorsichtigkeit zu Werke, daß sie einen eben abgeschossenen Püllcr sofort wieder luden, noch ehe sich derselbe ab» gekühlt hatte. Die traurige Folge hievon war. daß der Pöller sammt dem daneben gestandenen, mit 12 Pfund Schießpulver gefüllten Pulucrsacke explodierte, wobei beide Burfchen an Kopf und Brust so schwere Verletzungen erlitten, daß der eine von ihnen schon tagsdarauf seinen Wunden erlag und auch das Aufkommen des zweiten als sehr fraglich bezeichnet wird. — (Die Matica Slovenska) versendetfoeben an ihre Mitglieder zwei Hefte des von Dr. Bleiweis redigierten Jahresberichtes, Das erste enthält: 1.) Slavische Sitten, geschildert von F. Hubad; 2.) die menschlichen Nahrungsmittel und ihr Einfluß auf den menschlichen Organismus, von Dr. Bleiweis; 3.) Innocenz III., ein Geschichtsbild, nach Quellen bearbeitet von Borin. Das zweite Heft enthält: 1.) Mviua commeäiu, Dante Alighieri's I. Theil: „Patlo". nach dem Originale übersetzt von Iovan Koscski; 2.) alt« und neuslolienischc Worte; 3.) Elen oder Elend (,'vi-vu3 alllss) ein slolic-nisches Wort. von I. Navratil. — (Schulenschließung.) In Graz wurde Freitag Vormittag, wie die „Tgpst," mittheilt, der Unterricht in sämmtlichen Volksschulen, mit Ausnahme der Elisabethschulc, eingestellt, da die Lchrzimmer aus Anlaß der Mobilisierung zur Bequartlerung der einberufenen Truppen dringend bcnüthigt werden. — (Wildstandschäden.) Der heurige Winter mit seinen zahlreichen Lawinenstürzen hat dem Wild> stände in manchen Gegenden nicht unerheblichen Schaden zugefügt. So wird aus Aomont in Obersteiermart gemeldet, daß in dem Haller Revier allein iw Rehe und 7 Gemsen wdt gefunden wurden; noch schlimmer steht es in Wild« alpen in dem Jagdreviere des Prinzen Hohenlohc, wo schon 70 Gemsen und 3^ Stück Hochwild unter den Lawinen verendet gcfnndcn wurden. Neueste Post. (Original-Telegramm der „Laib. Zeitung.") Verlin, 7. Juli. Aei der Frage hinsichtlich Ba-tums, deren befriedigender Erledigung morgen entgegengesehen wird, dürfte die Freihafcnstellung Batums allseitig acceptiert weiden. Die griechisch-türkische» Verhandlungen wegen Rcctificierung der griechischen Grenze und über die Vesihfrage Iamna's werden direkt zwischcu Athen und Kunstantinopel geführt. Etwaige Schwierigkeiten sollen durch die auch uach dem Kongreß hier verbleibende Kommission von Vertretern der Mächte geschlichtet werden. Berlin, 0. Juli. Das „Wolff'sche Bureau" meldet: In der gestrigen Sitzung wurde die griechische Sache verhandelt und erledigt. Mit großem Interesse vertrat Frankreich die Sache Griechenlands. Außer der Zuerlennung der Autonomie an die griechischen Provinzen der Türkei, welche durch Artikel 15 des Vertrages von San Stefano festgestellt ist und deren Sicherstellung durch die europäische Kontrolle erfolgen soll. haben alle Mächte befürwortet, daß es im europäischen Friedensinteresse läge, daß wesentliche Theile Griechenland zuerkannt werden. Griechenland soll eine Grenzerweiterung bis zur Linie Kalamos-Salam-bria erhalten; die Türken haben den Ausspruch des Kongresses aä referendum genommen. Montenegro erhielt Nitsic und eine Seite der Bucht von Anti-uari; es wird in die Hände Oesterreichs gelegt, auch die andere Seite zu Montenegro zu schlagen. Was die rumänische Entschädigung betrifft, so scheint Si-listria selbst dazu nicht zu gehören, wol aber der umliegende Bezirk. Berlin, 6. Juli. (Presse.) Bezüglich Äatums wurde in der heutigen Sitzung ein günstiges Arrangement erzielt. Englands Antrag, daß Vatum ein Freihafen werde, wurde von Rußland acceptiert, das unter dieser Bedingung in den Besitz Batums tritt. Damit sind nun alle großen Fragen des Kongresses erledigt, alle Schwierigkeiten überwunden uud ist sichere Aussicht, daß der Friedensvertrag nüchstcrtage unterzeichnet wird. Berlin. 5. Juli. (N. fr. Pr.) Fürst Bismarck verständigte heute den Magistrat der Stadt Berlin davon, der Kronprinz habe den Beschluß der Stadtvertreter, ein Kongreßbild für das Rathaus malen zu lassen, genehmigt. Fürst Gortschakoff, Karatheo-dory, Mehemed Ali Pascha sowie Lord Beaconsfield sind dem Maler Professor Werner bereits gesessen. — Heute Abend ist großes Diner beim Fürsten Äismarck, zu welchem sämmtliche Mitglieder des Kongresses geladen sind. Sobald die Arbeiten beendigt sind, werden zu Ehren des Kongresses noch einige Festlichkeiten bei Hofe stattfinden, so ein Galadiner im königlichen Schloß, eine Fahrt nach Potsdam zur Besichtigung der Schlös'er und Partanlagen und cin Parkfest beim Kronprinzen. — Fürst Gortschakoff feierte gestern seinen achtzigsten Geburtstag, aus welchem Anlasse er von den Mitgliedern des Kongresses beglückwünscht wurde. Berlin, 5. Juli. (Presse.) In der gestrigen Kongreßsitzung kam unter anderm auch die Angelegenheit der heiligen Stätten in Palästina zur Spracke. Waddington verlangte, daß die diesbezüglichen Rechte Frankreichs ausdrücklich reserviert würden. Die Vertreter Rußlands und Italiens machten Gegenbemerkungen. Graf Andrassy unterstützte die Motive Frankreichs, Bismarck desgleichen. Schließlich wurde ein Zusatz angenommen, welcher stipuliert, daß die Frankreich zustehenden Rechte ausdrücklich gewahrt werden, und daß bezüglich der heiligen Stätten im status «zao nichts geändert werden solle. Paris, 6. Juli. Nachrichten aus London zufolge haben sich die Lazen an England mit der Bitte gewendet, das Prutectorat über Armenien zu übernehmen und um keinen Preis die Abtretung Vatums an Ruf; land zuzugestehen. Die Lazen erklären ferner, daß sie am 13. d. M. die englische Fahne aufpflanzen und den Kampf gegen Rußland aufnehmen werden. Telegrafischer Wechselkurs vom 6. Juli. Papier-Rente 64 80. — Zilbcr-Rcnlc 6690 — Gold-Rente 75 75. — 1860er Staats-Anlehen 113 75. — Vant'Actien 838. — Kredit»Acticn 26540. — London 115 70. Silber 100 90. - K. k. Münz. Dukaten 5 47, 20.Frankcn< Stücke 9 26'/,. — 100 Reichsmark 57 25. Wien. 6. Juli. Zwei llhr nuujnuUl!.,a (Schlus;tursc.) Krcditactien 263' . 1860er Lose 113 75, 1864er Lose 140 75. österreichische Rente in Papier 64^2'/,, Itaatsbahn 267 25, Nord-bahn 209-50, 20.Fcantcnstücfc 0 27'/,,. ungarische Kreditaclien 235-, österreichische Francobanl— —, österreichische Anglobanl 118 25. Lombarden 78' , Unionbanl 75 —. Lloydaclien 5.07 — -türkische Lose 24 75, Communal Anlehcn 92 80, Egyplijche -' Goldrentc 75 75. ungarische Goldrcntc — —. Fest. Handel und Wolkswirthschastliches. Laibach, 6. Juli. Auf dem heutigen Marltc sind er» schienen: 8 Wagen mit Getreide, 4 Wagen mit heu und Stroh, 21 Wagen mit Holz. Durchschnitts» Preise. Mlt,- Mst,.- Mlt,, m»z.. fl'jlr, sl. k. fi,,lr. s>,l^ Weizen pr, Hcltolit. 9 26—j— Butter pr. Kilo . -80-,— Korn „ 6 18 - — Eier pr. Stück . . - 2------ Gerste „ 4 43------Milch pr. Liter . 7------- Hafer „ 3 25-------Rindfleisch pr.Kilo —,54------- halbfrucht „ ---------------Kalbfleisch „ -52------- Heiden „ 618 — Schweinefleisch „ — 68------ Hirse „ ---------------Schöpsenfleisch ,, — 34 — - Kuturutz „ 6 20-------hähndcl pr. Stücl 30------ Erdäpfel 100 K. salt)---------------Tauben „ — 18------ Linsen pr. hcltolit. 9-----------heu 100 Kilo (alt) I 78------- Erbsen „ 9 50-------Stroh „ . . 1 78------ Fisolen „ 10 50-------holz, hart., pr. vier viindsschmalz Kilo - 02 - - Q. Meter - 6 50 Schweineschmalz „- 82-------—weiches, „ -4 50 Spccl, frisch „ — 70-------Wein, roth., 100 Lit.--------------- — geräuchert,, —75------— weiher „ — Angekommene Fremde. Am 6. Inli. Hotel Stadt Wien. hradez. Reis,; Karatsch. herz. Fischer, Kslte., und Krim, Wien. — Friedrich, Hdlsm.. Polstran. - Stein harter, Ksm., München. Hotel Elefant. Edler v. Vetter, l. l. Generalmajor. Vraz. — , Wedam, Besitzer, Sasniz. — Tcrnavslu. Postmeister. Feld» ^ lirchcn. — Schimonct, Vcrpflcgswcrtmeister, Eapodislria. — <;adet. Reis., und Tühleb. Wien, Hotel Europa. Edler v. Schwarzfcld, Klagcnfurt. — hren, Rcgicrungsbeamtcr, s. Familie, Obcrlrain.' Frilsch, Bau' Unternehmer, Graz. — Salop, Görz. Sternwarte. Dr. Duschcl, Negimentsarzt; Laval, Obcrlieute nant; Gantar, Jurist, und Mcrcher, Wien. kollozichllngcll uom 6. Juli: Wien: «4 W 1« 25 34. Graz: 71 «8 08 54 33. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. - -Z W K5 ? -5 «zZ " "1 M N ' U N< 7U.Mg. 737 35 -f-12 4 O. schwach halbheitcr 0. 2 „ N. 736 34 -f-22 6 TW. mähig leicht bc»u. 0 00 ^ 9 „ Ab. 736 23 4-174 SW. schwach heiter ?U.Mg. 736 37 4-16 8 O. schwach heiter 7. 2 „ N. 734 42 ^25 0 SW. schwach heiter 0 00 S „ Ab. 735 02 4-19 0 2W. schwach bcwöllt Den 6. angenehmer, sonniger Tag, etwas windig. Den ?, die schöne Witterung anhaltend. Das vorgestrige Tagegmittel der Wärme -j- 17 5", das gestrige 4" 20 3"; beziehungsweise um 13" unter und um 1 ?' über dem Normale. Verantwortlicher Nedacteur: OttomarNamberg. W Tief gebeugt geben wir Nachricht von dem er M M littcncn herben Verluste durch den Tod unseres W M innigstgelicblen Cöhnchens W » Karl Budischovsky, > W »,'elchrr nach lilrzeiii Leiden heitt? morgens um W ^ halb Vl)^^Nl)^^l. Wien. 5, Juli. (1 Uhr.) Anfänglich etwas gedruckt, erholte sich dic Börse im Acrlaufc und schlosi mit cillMii jtartcn Avancen von Vahnpapicrc'll. ««ld «vaie Papierrente........ 6445 6450 Tilberrente........ 6680 6690 Goldr«nte......... 7510 7520 «l,se, 1839........ 3.34 — 336 — . 1854........ 110 25 11075 . 18«0........ 114 15 11425 . 1860 (Fünftel) .... 122 75 123 25 . 1864........ 14025 140 75 Ung. Prämien.Anl..... 83 50 83 75 Kredit-L.......... 161— 162 Rudolfs-L......... 1450 14 75 Prämienaul. der Stadt Wien 92 50 92 75 Nonau-Rcgulicrungs'Lose . . 10415 10450 Domänen - Pfandbriefe . . . 139— 1^9 ü0 Oesterrcichischc Schatzscheine . 98 50 98 75 Ung. 6pcrz. Goldrcntc . . . 9250 9260 Ung. Eisenbahn.Anl..... 103 25 — - Ung. Schatzbons vom I. 1374 112— 112 50 Anlchcn der Stadtgemeinde Wien in V. «...... 95 75 96 — Grundenllaftungs Obligationen. Oghmen.........10250 10350 Nieoerosterreich ......104 50 105 — «elb U«« Galizicn.........86— 8650 Siebenbürgen.......7650 7325 Temeser Bannt......78 50 79 — Ungarn..........7950 8050 Aetien vsn Vanlen. Velb Ware Anglo-österr. Bank..... 115— 115 50 Kreditanstalt....... 25950 25975 Depositenbank....... 15«-- 158 - Kreditanstalt, ungar..... 232 75 233 — Nationalban........ 840— 843 — Uniunbanl........ 7250 7275 Vcrtchrsbanl....... 110- 111 - Wiener Bankverein..... 109 50 110 - «ctlen vsn Tranöport'Unterneh mungen. Geld Ware Alfäld-Bahn .......12525 126 - Donau.Dampffchiff.'l^sellschaft 469- 471 - Elisabeth-Ncstbahn.....17550 176 — Ferdinands Nordbahn . . 2090-2095-Hranz-Ioscpli Bahn .... 14325 14350 «tld wa« Galizische Karl. Ludwig«Bahn 250— 250 50 Kaschau-Oderberger Nabn . . 113 75 114 25 Lembcrg Czernowitzcr Bahn . 133 — 13850 Lloud - Gesellschaft.....508—510- Oestcrr. Nordwcstbahn . . . 124-25 12475 Rudolfs.Nahu.......12625 126 75 Staatsbahn........265 - 265 50 Südbahn.........77 25 77 75 Theiß-Bahn........192- 193 -- Ungar.-galiz. Verbindungsbahn 91- 9125 Ungarische Nordostbahn . . . 121' - 12150 Wiener Tramlvay-Gcscllsch. . 16050 161 50 Pfandbriefe. Allg.öst.Bodenlreditanst.(i.Gd.) 108 75 109- „ „ ^ (i.V..V.) 9175 92 - Nationalbanl....... 99— 99 10 Ung. Bodcnercdit-Inst. (V.'V.) 95'7.'. 96-. Prtoritsts Dbligationen. Elisabeth-B. 1. Tm.....91 75 92 - Ferd. Nordb. in Silber . . . 104 50 105 - Franz Josephs Bahn .... 8925 «850 Gal. Karl Ludwig B,, 1. Em. 100 75 101 — Ocsterr. Nordwest Nahn . . 89— 8925 Sicbcnbiirgcr Bahn .... 67 75 68'^ Staatsbahn l. Em..... 156— I5<»^ Südbahn a 3«/«...... ill 25 m.^ « 5°/»...... 93-40 93'^ Südbahn, Bons...... — Devisen. Auf dculfchc Plätte..... 56 75 56 sb London, lurzc Si'l,! , . 115 75 l15^ London, lange Sich! .... 116- 116^! Paris.......... 4615 4'j20 weldsorten. Veld W»« Dukaten .... 5 fl. 46 lr. 5 fl. 4^ ll< Napolconsd'or . 9 „ 28'/,« » « 2!» ^ Deutsche Reichs- banknotcn. . . 57 ,. 30 „ 5? „ 35 ' Silbcrguldcn . . 101 .. - „ 101 „ 20 ^ Krainische Grnndenllastungs Oblissationl"' Privatnotieruna: Geld 90 -. Wnr<- "' N«ch»r«st: Um l llhr 15 Minuten notieren. ^apierr<>nts <»4 45 bis 64 55. Oilberrente 66 75 >'i« li6>l5. Goldrente 75 l5» bis 75 25 Kredit 259 25 bis 259 50 Anglo 114 «obi« 1^ gondon Nü 75 bi« U6 10. «apoleon« ^28'/, l.i« 9 29 «über 1l,1 — bis lui 20.