Anbacher Ieituna. ^ «43. Donnerstag «un I«. Vetober «8K« , p.» S"»"' "uo if'illt^ge. täglich. >md foiiet ,.,.»,»t t'.» V^laqen i«, (iom^, loir q a» zj.i hri „ ,l ,l.. halbjährig 5 il .M fs mil 's)l, „^a.l'.icher ltci!!i,,q" rr,chc>'»t, »,it "l»^'^^""../^ ^ s><, l l'jä hrig j.ih > i g !j<> fr.^xrhr z» eiilrichtl». Mii ber Post port«° Krexzl'and >>„ ^^„»pll'ir ^a »z !>i>) ^'q ^^f,'^ Adrcssc 15 ft., hall'jahrig 7 ft. 30 lr. — I» i>ratio!i>1l,cb!!h r sin eine H»'l,lt!'n^ilt o^rr de» Na«m dirsell'e», für ,«»-jrei gau,g, unter Knu^'anp unv >p ^ ,,,^. ^^i,,,,,cw^^___________________ ^_______ _________________ ^____ ___________^___________ Amtlicher Theil. S, f k apostolische Majestät haben mit al- ?7 ^, ' ^'l". Schönbrunn den 1<>. lerlwchster ^ttsth'^'^^^^ ^^ ^„„ ^etro- loUtan^o.mapitel und erzbischösiichen Vikar. Joseph ^"autmann, zum Weihbischofe für die Grane. Didcese, mit dem Titel eines Bischofes von Tinninia. allergnädigst zn ernennen gernht. Se k k apol. Majestät haben >nit allerhöchster Entschließung 'lclo. Schönbrnnn N. October ,. I. den Domcapitnlarcn am ?ipser bischoflichen Domca-vitel Johann Fragner nnd Michael Labuczky, Ersterem die Titular-Abtei ll. N. V. .!.> !<,„. !<^l>, ^ctzterem die Titnlar-Propstei ^. l^!i^l).^>!><> vxl. 5ul> mv.> .^. .nn^'n^i allcrgnädlgst zn verleihen gernl/. Das k. k. Finanzministerium hat die bei dem f. k. ssameral-Hanptzahlamte in Ofen erledigte Eon-trollorsstelle dem dortigen ersten Liquidator. Stepban Szauka. verliehen. Am I"». Inni l. I. war cm los gewordenes Schiffchen ans dem Laibachslnsse nächst Salloch derart an einen ober der Eisenbahnbrilcke in der Mitte deo Wassers befindlichen hölzernen Pstock angestoßen, das; m Folge der Erschütterung von den im Schiffchen befindlichen 4 Knaben zwei in den Flnsi fielen. Nnr der eine von beiden Knaben war so glnct-lick, sich ^l retten 'und m'ö Schiffchen rnckzngewl,-qen; der zweitt-, 'Namens Anto,, Loschar von (5-al-loch Hans.Nr. :^. konnte jedoch der Gewalt deö 'Wassers nicht widerstehen, wnrde dem Flnsse entlang bis nntcr die Bezirksbrncke mit fortgerissen nnd wäre unzweifelhaft ertrnnken, hätte nicht Michael Sain, Schmid in Ealloch, slch von der Bezirksbrücke in Salloch in den Flus; gestmzt. Da der Knabe bereits nicht mehr am Wasserspiegel sichtbar, nnd alle Anstrengnng des Michael Sain, den Knaben anfznsinden, vergebens war, so gab Ersterer, zn Folge der eigenen Entkräftnng, bereits seine edle Absicht auf, nnd war schon beinahe an daS Ufer gelangt, als plötzlich der Knabc im Flnsse wieder znm Vorschein kam. Hierdurch znr nenerlichen Anstrengnng ansge-numtert, begab sich Michael Eaift noch ein Mal in den Flusi, und vollzog auf diese Art die Rettung deS bereits in der grösiten Lebensgefahr schwebenden Knaben. Diese edle, mit eigener 'ebensgefahr vollführte That, wird sonach mit dem Bemerken zur allgemeinen Kenntniß gebracht, daß anf Grundlage der Hieramts gepflogenen Erhebungen mit hohem Statthal-terei-Erlasi vom ll). October l. I-, 3. 91W, dem Michael Sail; die gesetzliche Nettungs-Taglia mit 25! st. zuerkannt wurde. K. k. Bezirks - Hauptmannschaft Laibach am 17. October 1851. Nichtamtlicher Theil. Oesterreich Tviest, 20. October. Ueber dcn am li. l. M. erfolgten Austritt der Etsch bei Rivoltante unterhalb ^avarzere theilt die „Tnestcr Leitung" folgende nähere Nachrichten mit. Der Dnrchbrnch des Dammes hat eine Weite von tt3l) Fnsi. In der Gegend von Cavarzere und Lorco stehen 8l>,NM) Pertiche censnarie Land unter Wasser. Das Brtt der Etsch hat gegenwärtig 11 bis 12 Fnß Tiefe, nnd wenn man erwägt, daß in jenen unglücklichen Gegenden das Nivean des Flusses oft noch höher ist als die Dächer der hinter den Dämmen liegenden Hänser, so kann man sich die Gewalt der anströmenden Fln-chen, den gänzlichen Verlnst der Ernttn, des Viehstandes, wie überhaupt aller Gegenstände denken, die > nicht augenblicklich anf nahe Dämme zn bergen waren. Man schlägt den Verlust bis jetzt m»f eine Million Lire an, aber der größte Schaden mnsite dann erst eintreten, wenn dao Wasser nicht rasch entfernt wnrde, drnn diesc Ueberschwemmnng halt die Etsch, die Arme d.s Po und aller Nebenabflilsse, erhöht, so daß im ganzen Polesine die Ernten nicht in Zeiten bestellt werden können; wo man aber die Saaten bereits bestellt hat, sind dieselben gefährdet. Bis jetzt hat man bloß Einschnitte in Dämme gemacht, allein so lange als der Znsinß ans der Etsch nicht aufhört und der Dnrchbrnch verstopft ist, kann dieß bloß wenig nützen. Die rasch? Hemmung dieses Dnrchbrnches könnte bloß d^rch unverzügliche Maßnahmen von Scite der Negierung in eigener Regie geschehen, denn die Ansschreibnng der betreffenden Arbeiten anf dem gewöhnlichen Wege der Licitatlo-nen, läßt die Landeigner besorgen, das; die Ultter-nehmer so lange zoqeri«, bis ein viel niedrigerer Was-serstmld die Arbeit recht leicht und billig machen wird. — Die „Triester Zeitung" bringt unter der Ueberschrift: Neueste Nachrichten ans der Levante mittelst d es Da mp fers „Eur opa," nachstehende Nachrichten: Aus Athen vom 14. October wird uns gemeldet: „Unsere politische Rnhe wnrde im Laufe der Wocbe durch cineu Scandal zwar nicht nmerbrochen, aber wir wurden doch einigermaßen ans derselben aufgerüttelt. Der Staats-procurator am Gerichtshof erster Instanz trat in der Eigenschaft als Depntirter wiederholt dem Minister der Justiz entgegen, nannte denselben unerfahren, unfähig , leideuschaftlich, hinterlistig, treulos und undankbar. Der Instizminister war anf einen solchen Angriff eines seiner Untergebenen nicht gefaßt nnd verlangte den Aufschub der weiteren Debatte bis anf deu dritten Tag. Unterdessen aber erwirkte der Minister die zeitweilige Entsetzung des Staatsprocura-tors von seinem Posten. Am bestimmten Tage waren die Gallerien überfüllt, selbst der Hofraum deo innern Gebäudes faßte die. Neugierigen nicht; allein die Erwartungen wurden getauscht. Der Staatspro-curator reinigte sich nur schwach von den Anklagen, welche die ministerielle Presse und die Motivirung seiner Entlassung enthielten. Die Verhandlungen wurden auch an diesem Tage verschoben. So viel ist gewiß, daß weder der EtaatSprocurator sich von Allem, was die öffentliche Meinung und der Minister ihm zur Last legen, rechtfertigen, uoch der Minister die ihm von jenem gemachten Vorwürfe als unbegründet darstellen kann. Der Staatsprocurator geht auf die Antecedents, deo Ministers zurück und wirft ihm vor, daß er an der September-Revolution thätig Antheil genommen, daß er damals als wüthender Democrat selbst nach dem Lebe» des Königs getrachtet habe. Dieß ist Alles wahr und vor unsern Angen vorgegangen. Allein da der König langst den Schleier der Vergessenheit über jene ganze Epoche gezogen nud Minister und Adjutanten ans der Zahl jener Männer genommen hat, so fällt ein solcher Vorwnrf auch uicht so schwer in die Waage, um darans eine Anklage von der öffentliche» Bichue herab gleichsam im Namen des Volkes zn macheu. Dagegen bezichtiget der Minister den Staatsprocurator, daß er nicht ohne Einverständuiß mit den Freunden verschiedener politisch Augeklagten in seinem Amte gehaudelt habe. — Ein gewisser Enripides hat der griechischen Regierung den Vorschlag znr Herstellung einer Damps-schifffahrfs-Route an der westlichen Seite des Pelo-ponesos nnd Festgriechenlands gemacht. Dieser En-ripides ist offenbar der Abgeordnete irgend einer englischen Gesellschaft, die von (5orfu auo die Cache leiten und dem österreichischen Lloyd Concurrenz machen will. Die Schiffe sollen die griechische Flagge führen. Dafür verlangt der Unterhändler aber em ansschließliches Privilegium anf zehn Jahre, eine jahrliche Entschädigung von «0,000 Drachmen fi'lr die ersten und von 4l).l)0N Drachmen sür die letzten fünf Jahre. Die Leistungen seiner Setts beständen in der Beförderung der Negiernugspvst, der Truppen nnd der Deputirten. Der Vorschlag soll vor tie Kammern kommen." — Am 8. hat in Therapia ein Conflict zwl-scheu englischen Malrosen und griechischen Landleuten Stattgehabt. Die ersteren, ltt au dcr Zahl, wurden von etwa 200 der letzter», angegriffen; als man endlich die Streitenden auseinander brachte, wurde ein Matrose, von 5 Messerstichen durchbohrt, weggetragen. Iu eiuer uaheliegenden Kaffehbude suchte der Major des französischen Dampfbootes ihm bei-znspringen, aber die Wunden waren todtlich. Der Unglückliche gab alsbald seinen Geist anf. — Die Academic der schöncu Künste und Wissenschaften hat eine Commission zur Entwerfung eines DictionärS für alle türkischen, arabischen nnd' persischen Worts ernannt. — Der Sultan hat am 2. October dem Eta-pellauf der Fregatte Nizame beigewohnt. Ein Ulema segnete das Schiff ein. Mehemet All Pascha, der zum !i. Male mit der Würde eines Kapudan Pascka betraut wnrde, ist mit der Ausführung mehrerer Reformen in der Marine beauftragt worden. ' Wien, 19. October. Die Schwankungen der (5onrse, welche der Ministercrisis in Frankreich wegen, an nllen Börsen sich kund gaben, berührten auch mn sere Vörse, welche leider, weit entfernt, cm selbst-. ständiges Urtheil zu haben, sich uubedingt der Tendenz eines jeden, wenn auch kleineren Playes anschließt , und dadurch zum SpielbaUe auswärtiger Speculation wird. Da sich in letzterer Zeit das Eft fccteu-Geschäft bis auf ein Minimum rcducirte und beinahe Alles in Devisen und Valuten speculirte, so war es natürlich, daß diese Schwankungen sich hauptsächlich diesen mittheilten und die (Sourse derselbe» bis zu einer, m jeder Beziehung ungerechtfertigten Höl.e lieben. Als Gegensatz zu diesem Steigen der Valuten, besserten sich die Course der meisten Staatspapiere bedeutend, nnd besonders war in «"/«gen "euer Emission lebhafte Nachfrage. Es ist dieß der deutlichste Beweis, daß der größere >md besonnenere Theil des Publicums mit de<, künstlicheren Besorgnissen mancher Demsenbesitzcr nicht einverstanden ist. * Ncnerttch eingelangten verläßlichen Mitthei: 1018 lungen über die am 13. Statt gefundene Explosion des Pulverthurmes zu Gneirendorf nächst Krems zu Folge geht hervor, daß ansier dem Inspector Roth nur die vierjährige Tochter des Magazinsoieners Carl im Pulverthurm gewesen senn konnten, welche bisher noch vermißt wird, und deren Leichnam eben so wenig als jener des Noth bis zur Stunde aufgefunden wurde. Es ist mehr als wahrscheinlich, dasi die Erplosion keine zufällige war. Im Magazine war kein Körnchen Pulver verstrent. Das Madchen, wenn es wirklich daselbst war, hatte kein Feuerungs-Ma-teriale bei sich und war überdies; barfuß. Roth selbst, welcher am Tage des Unglückes bald nach 6 Uhr Früh in das Magazin gegangen war, hat erhobener-maßen weder jemals früher noch an diesem Tage im Magazin Tabak geraucht. Es liegt daher nichts vor, was für die Wahrscheinlichkeit eiuer zufalligen Erplosion spräche. Dagegen kömmt ror, daß Roth durch den Magazinsdiener an jenem Tage bei 30 Fasser Pulver, von denen jedes 2 Centner enthielt, öffnen ließ, angeblich, um Proben zur Gradirung aus den-, selben zu nehmen. Seine Tochter war vor dem Ereignisse zu ihm gekommen und soll ihm erzählt haben, daß eine Commission anf dem Wege zum Magazin sey. Nach ihrer allsogleicheu Entfernung blieb Roch allein zurück. Kaum hatten die Commissions-Glieder den Wagen, der sie bis in die Nahe des Magazins gebracht hatte, verlassen, so flog das Gebäude in die Luft. Bemerkenswerth ist auch noch der Umstand, daß Noch am Morgen des Unglückstages der Mannschaft Iustructionen ertheilte, wie sie sich im Falle einer Erplosion zu benehmen habe, daß er dem Commandanten der Magazinswache auftrug, bei Annäherung der Commission zwei Wachposten, welche ihre Standorte in der Nahe hatten, einznziehcn, was jedoch nicht geschehen konnte, nachdem der damit beauftragte Soldat auf dein Wege vom Luftdrucke zu Boden geschleudert und scluver verleltt wurde. Das Verordnungsblatt des Handelsministeriums verkündigt, dasi dem Hvn. Paolo Mez^i in Mailand auf drei Jahre cm Evfindungspatent aus-gestellt würd»,', n'ie man durch cm 'Prapavat auo mineralischen und vegatilischen Substanzen Seide in kaltem Wasser oon den lebenden Cocons abwickeln kann, so das; die Thiere spater ansfric-cheil nnd znr Samengewinmllig erzogen werden können. Von dieser wichtigen Ersilldniig war schon langer die Nc-de, llüd sie erhalt jeft^ durch das ausgestellte Patent amtliche Glaubwürdigkeit. In Ofen ist die Weinlese ungünstig ausgefallen. Im südwestlichen Theile Ungarns ist die Ernte der Körnerfrüchte vortrefflich. Nnr zeigt auch dort sich dic Kattosselfäiile. V3ien, Itt. October. Die bis jcNt noch nicht erledigte Frage über Verwaltung des Kirchenvermö-gens steht, wie wir vernehmen, nun ihrer Losung nahe. Den Anforderungen und Rechten der Kirche ward dabei volle Rechnung getragen. "" In Folge eines hohen Miuisterialerlasses, verlieren jene Gymnasialschüler, welche bei den Maturitätsprüfungen nicht bestehen, das Recht zum Fort' beznge von Stipendien. ' ' Im a. h. Anftrage Sr. Maj. des Kaisers erhalten die Cavallerie - Regimenter neuartige Cara-biuer, so wie Pistolen nnt Percussionsschlössern. '" Dic Redemtoristlnen, welche im October 1K48 Wien verließen, befinden sich je^t in Belgien, nm dort eine ueue Klosterstiftuug zu gründen. ' Ausnahmsweise für das laufende Jahr hat das hohe Justizministerium gestattet, dasi in den Kronlandern Galizlen und Bnkowina den Gerichtscaudi-daten die^ theoretische Staatsprüfung für den Eintritt in die Gerichtstag nachzuseheu ist, wcun sie ihr juristisches Quadriemüum absolvirten und noch vor Ablauf des Monates Timber wirklich m die Praris trcttlt. ^ Von Seite der kaiserl. russischen Regierung ist gestattet worden, da,; alle Gegenstände. welche zum Militärnlltcrrichte dienen, bei ihrer Einfuhr aus Oesterreich an der Gränze zollfrei zu behandeln sind. ' Oesterreichischc Zigeunerbanden. selche die neue Orduung der Dinge alls Uugaru vertrieb, erscheinen an verschiedenen Puncten in Frankreich. und sind bereits zum Gegenstände cmeo Depescheuwechselo geworden. Man hat diese fremden Gäste vorläufig in den Gemeinden untergebracht, bis eine Verständigung über ihre Heimathsverhaltnisse erfolgen kann. "" Der katholische Verein für Tirol und Vorarlberg hat einen Aufruf zur Bildung eines Fondes für Aufbesserung von Echnllehrersgehalten erlassen. " Der Herr Militär- und Civilgouverneur FML. Freiherr v. Kempen hat dem verhafteten „Humoristen" Saphir die Bewilliguug ertheilt, von Zeit zu Zeit aus Gesuudheitsrücksichteu Spazierfahrten im Freien vornehmen zu dürfen. Wieu, 20. October. Aus Anlaß einer vorgekommenen Anfrage, ob eine imperative Vereins guug einzelner kleiner Ortsgemeinden zulässig sey, ist in Folge Erlasses des Hrn. Ministers des Innern dem Statthalter des KronlandeS Karuten bedeutet worden: Bereits constitnirte Gemeinden, welche die Mittel und Leistuugsfahigkeit zur Erfüllung der anf-habenden Verpflichtnngen nicht besißen nnd ihre Selbst-ständigkeit zu behaupten unvermögend sind, können in Gemäßheit des H. 4 des Gemeinde - Geseftes vom 17. März 1849 mit andern Ortsgemeinden imperativ, unter Freilassung der Berufnng an die Statt-halterei, vereiniget werden. Hierbei muß jedoch der Grundsaft strenge festgehalten werden, daß die zu vereinigenden Orts- und bezüglich Catastral-Gemein-den in einem und demselben Gerichtsbezirke liegen müssen. Zu der Vereinigung einer Ortsgemeinde mit einer andern ist zwar weder die Zustimmung der Repräsentanz der Gemeinde, welche aufgelassen werdeu soll, noch der Repräsentanz jener Gemeinde, mit welcher die Vereinigung geschehen soll, unbedingt nothwendig, die Bezirkshauptmänner haben jedoch, bevor sie die Vereimgnng anssprecheu, mit den Vertretnn-gen der betreffenden Gemeinden die Verhandlnng zu pflegen. Ist die vom Bezirkshauptmanne ausgesprochene Vereinigung in Rechtskraft erwachsen, so ist hie-von der Statthalterei nntcr Angabe der statistischen Daten und der Beweggründe die Anzeige zn erstatten. Da dnrch die Vereinigung, sie mag nun imperativ rder über Ansnchen geschehen, eine n e ne Orts g em eind e entstehl, welcher der Name der größeren Gemeinde mit dem B.lsayc des it.n^nv der kleineren Gemeinden zu geben ist, ,o haben die Ausschüsse und Vo.standc dev vereinigten Gemeinden abzutreten, und es ist eiue neue Wahl des Ausschusses nnd Vorstandes vorzunehmen. — Die Hauptstadt Prag zahlt drei öffentliche, mit Lesezimmern versehene Bibliotheken: 1. Die k. k. Universitätsbibliothek mit 3.300 Handschriften und 10!1.!!29 Banden ans allen Zweigen der Literatur. 2. Die Bibliothek des böhmischen Mnsenms mit 1200 Handschriften, «.000 vaterländischen, 7.000 andcreu historischen Druckwerken und Nj.000 Bänden uatm historischeu Inhalts. 3. Dic Bibliothek deo Präger Gewerbövereins mit ^.000 Werken in 10.000 Bänden. Privatblbliothekn, zählt Prag 22, wornn-ter jene des Fürsten Kinski mit 40.000, jene der vaterländischen Ackerbaugesellschaft mit 4.000 und das Lesecabinet der medicinischen Facultät mit 3.000 Bänden die bedeutendsten sind. — In dem Wiener Schulbücher-Verlage sind so eben zwei romanische Sprachlehren von Basil Ia-nowicz erschienen, deren kleinere fur die erste nnd zweice Classe, die größere für oie dritte Classe der romanischen Volksschnlen bestimmt ist und welche vorläufig zum Unterrichtsgebrauche an den romanischen Volksschnlen der Bnkowina eingeführt sind. Gleichzeitig sind bei dem großen Mangel romanischer Schnlbücher überhaupt die uöthigeu Einleitungen getroffen worden, um diesem Werke auch an den übrigen romanischen Volksschnlen in Ungarn, der Woiwodschaft und Siebenbürgen Eingang zn verschaffen. — 'Nach einer Correspondenz des „Osservatore mestino" aus Malaga vom 4. l. M. sollte die Fregatte „Novara", an deren Bord sich Se. k. Hoh. der Erzherzog Ferdinand Marimilian befindet, am tt. jenen Haftn wieder verlassen, um sich zurück nach Trieft zu begeben. — Einem Herrn Gurney ist es gclnngen, den ungeheuren unterirdischen Brand in den Kohlenmiuen des Grafen Mansfield bei der schottischen Stadt Alloa, welcher seit "0 Jahren dieses änsierst werthvolle Lager zerstörte, vollkommen zn löschen. Mittelst einer elgens aufgestellten Dampfmaschine nnd eines Apparates, welcher Stickluft ans atmoshpäri-scher Lnft erzeugte, wurden im Laufe von drei Wochen bei acht Millionen Cnbikfnß dieses Löschgases in den brennenden Abgrnnd eingetrieben nnd als nach einein Monate die Mine der ansiern ^uft geöffnet wurde, war der Brand vollkommen erloschen. Vriinn, Itt. October. Heute Vormittags um 9 Uhr versammelten sich in den Räumen des Mu-jeumsgebandes mehrere Landwirthe, um über die bisherigen Resultnte der Mac-Corming'schen Mähmaschine gegenseitig Bericht zn erstatten und erklärten sich, vorausgeht, daß die Mängel der Burg'schen Maschine behoben werdeu können, mehr zu Gunsten der LelM'eu. Hermauustadt. Die Zahl der Competenten um Stellen bei den neuen Justiz, uud Administrativbehörden im Kronlande Siebenbürgen soll sich auf W00 Mann belaufen. Venedig, 19. October. Se. Erc. der Feldmarschall Graf v. Nadenky wird morgen Abend hier erwartet. Er gedenkt hier bis Mittwoch zu verweilen. Als Zweck des Besuches wird die Besichtigung der Insel St. Giorgio bezeichnet, die bekanntlich in ein Fort verwandelt werden soll. — Der Lloyd'sche Dampfer „Trieste" langte hente erst um 3 Uhr, mithin ungefähr 3'/^ Stunden später als gewöhnlich an; die er bei Grado verbrachte, nm einem dort verunglückten englischen Kauffahrteischiffe Beistand zu leisten. Die menschenfrenndlichen Bemühungen des Capt. Pallina nnd der Mannschaft des Lloyo schei» tcrten jedoch an der Wuth des Elementes, so daß der Dampfer nach dreistündiger Anstrengung seine Fahrt fortsente. Italic n. ' Man schreibt ans R o m 14. d.: Das >/>!i«>r-.n:>!<> vkthätig betheiligen wollen. Die Bekanntmachung der Details, insofern sie sowohl die Bildung der Gesc-llschaft als den Ban betreffen, ist einstweilen eingestellt worden, bis dnrch die Einzahlnng der ersten Rate der Vertrag nnwiderrufiiche Giltigkcit erlangt haben wird. D ä u c m a r k. Hupcllhttstell, 111. October. Das nene Ministerium ist gebildet. An die Stelle von Needz tritt Blum, das Kriegsministenum erhalt Flensborg. Moltke ist entlassen, ohne dasi eine ueue Ernennung für seinen Posten bisher erfolgt wäre. Neues und Neuestes. Wien, 20. October. Auch anf der heutigen Börse fand in Valuten und Devisen eine steigende Tendenz Slatt, so daß London sogar mit 12,15l notirt ward, während Staatspapiere sich. nicht bloß behaupteten, sondern sogar begehrt waren und in die Höhe giugeu. Die französische Nente vom Sonnabend war befriedigend; eine telegraphische Depesche mit Nachrichten aus Paris vom gestrigen Tage ist bis zur Stunde nicht eingelaufen. Mit Ansnahme eines vorübergehenden Bedarfes gibt es daher keinen Grnnd, welcher das unverhältnißmäßige Steigen der Valuten rechtfertigen oder anch nnr erklären könnte. Wir dürfen daher mit Recht eine baldige Wendung zum Besseren erwarten. Tel egra phische Depesche n. Turin, lii. October. Die Demission des Un-terrichtsministero scheint je«;t gewiß; liebst Farino werden Melegari und Cibrario als dessen Nachfolger genannt. Die Unterhandlnngen mit Oesterreich zum Behnfe der wechseitigen Unterdrückung nnd Hintan-haltnng des Schmuggels nehmen ihren Fortgang. Graf Cavonr ist unpäßlich. Guerazzi's Apologie macht viel Anfsehcn. «NlN Feui l l eta ll. Die Sprichwörter der Pohle», historisch erläutert, mit Hinblick auf die eigenlhüm-lichsten der ^i>. konstant Wnrzdach, Vorstand der ad. miinstrativln Bibliothek >m Ministcrillin des Iu-nerl». Zwcllc veränderte und stark uc,mehrte Ausgabe. Wien »852 (Schluß.) „Steuern in Betreff der wc,bl,chcn Tracht und Sitten." Von jedem ^e« denkleide mit einer Schleppe 4 st- ^ ^,""' "^ , einer Frau ein Zwerg die Schippe tragt, ,st «st.; wenn zwei sie tragen, 1« st. 5" bezahlen - Von einem änfterlich mit Zobel benähten Mantel, der doch von innen nichts enthalt, 6 st. . we.l es besser ist, das ganze Futter ans Lammfell und jo einen warmen Mantel zn haben, als mtt den Ausschlägen die Welt zu wärmen und im Rücken selbst zu frieren.— Diejenige, die in einem Wagen mtt 4 Pferden fährt, mid ein Gefolge nach sich schleppt, 10 si. — Von jeder Schleppe, da der Teufel darauf fährt, denn das ist des Satans Schlitten, 1 st. — Von Schmeicheleien, 1 st. — Von gebrannten Wassern zum Waschen des Gesichtes, « Groschen; denn klares Wasser ist dazn am besten uud für die Augen an, gesündesten. -- Die Fran, welche den Mann regiert, 20 ft.; denn schlecht geht's in dem Hause zn, wo den! Ochsen quält die Kuh (brav); wo der Blumentopf Nath ertheilt, dort das Walgerholz nicht keilt." — Jene, die eine Haube trägt, um für jung zu gelten, 4 st., weil jede solche Verjüngung Verrath an der Jugend ist." „S t e u e r u in Betreff d e r M ä u n e r:" Der Herr, so eine Kapelle hält, zahlt W st. jährlich, denn besser that er, wenn er um dieses Geld Kanoniere hielte. — Jener, so in goldenen Ketten nnd seidenen Gewändern einhersteigt , und hinter sich Dienerschaft führt mit Federn au den Schuhen, 49 st. — Von langen Aermeln, wonut man die Erde auskehrt, 20 Groschen. — Der Ehemann, der eiue Handvoll Kinder hat, uud oft den Bart scheert, für das jedesmalige Scheeren 1>! Groschen. Für das Drehen nnd Ansehen des Bartes 10 Groschen. — Wer eine Jagerei hält, zahlt 20 st., denn er th» V<»V<:iclii's )>l)l)l'l»x^ .^t.lnullnvn«'« eutnommen. Die typographische Ausstattung des Werkes, welches dem Hrn. Minister des Innern Dr. Alerandcr Bach gewidmet ist, lst vortrefflich. ^ Wir schließen dte Besprechung des vorliegenden Werkes nut dem Wunsche, daß der Hr. Verfasser sein in der Vorrede gegebenes Wort: Diesen» 1. Theile noch drei andere („Volkslieder der Polen nnd Rnthenen", „Etnographische Skizze», über die einzelnen polnischen Volksstämme" und „die Geschichte der schönen Literatur Polens bis ans die Gegenwart") folgen zu lassen, recht bald lösen wolle. I),-. Ul. Wieu. Nlcht ohne Interesse sind die folgenden Notizen über die Gehalte unserer höheren Staatsdiener-. Dle Minister sind im Vergleich zu den anderen Staaten ersten Ranges keineswegs sehr bock besoldet. Sie beziehen nämlich zunächst einen Gehalt von K000 st. und sodann eine „Fnnctionsznloge," welche beim Minister der auswärtige« Angelegenheiten allerdings 10.000 nnd bei den Ministern des Innern nnd dcS Krieges 3000, b.i den übrigen Minister,, aber mir 400N st. beträgt. Die Mehrzahl nnserer Minister bezieht also (anßer freier Wohnung) ein Amtseinkommen von nnr 12.000 st., was nach den gegenwärtigen Geldverhältnissen ungefähr 7000 Thlr. gleichkommt. Bedenkt man nnn, dasi die österreichische Aristocratic reicher ist, als die der meisten anderen europäischen Bänder, und daß die Minister daher durch ihre Stellung gezwungen sind, einen weit größeren Aufwand zn machen, als ihrer eigenen Neigung und Beqnemlichkeit gemäß seyn würde, so wird «nan jenes Diensteinkommen gewiß nicht als ein sehr bedentendes betrachten können. Daher haben anch mehrere andere hohe Beamte und namentlich solche, welche dnrch ihre Stellung ebenfalls vorzugsweise auf den Verkehr mit der Aristocratie angewiesen sind, eben so hohe Gehalte als die Minister. Der Obersthofmeister des Kaisers bezieht 12.000, der Gouverneur von Ungarn 1«.000,! der Generalgonverneur des lombardisch-venetianischen Königreiches Itt.000, d^ Statthalter von Böhmen 12.000, der von Niederösterreich 10.000 Gulden. Unter den Gesandten erhalten der zu Paris U«.000, die zu London und St. Petersburg U0.000, die zu Constantinopel, Nom nnd Frankfurt 40.000, d^ zu Rio de Janeiro und zu Madrid A6.000, der zu Berlin 30.000, der zu Neapel 24.000, der zu Atheu 20.000, die zu München, Dresden, Hannover, Kassel, im Haag, zn Brüssel und zu Turin 18.000, die zu Stockholm, Florenz, Stuttgart nnd Kopenhagen 1N.000. der zu Karlsruhe 14.000 Gulden. In Lissabon ist nur ein Geschäftsträger mit U000 Gulden angestellt. Auffallend gering sind die Hofämter, außer dem Obersthofmeister des Kaisers, besoldet: der Oberst-jagcrmcister bezieht 4000, d^> Oberstkämmerer sogar nur 2000 uud der Obersthofmarschall 1200, der OberststaUmeister ->000 Gulden. Verhaltnisimaßig hoch sind dagegen die Gelehrten besoldet, welche die Hofbibliothek verwalten. Der Präfect dieser Bibliothek erhalt nämlich 5000 nnd der erste (5l,stoS 4«0U Gnlden. (Lloyd.) Slavische 3t«ndschan Prass, 1«. October. Die Summe der subscri« birten Beträge znr Errichtung des czechischen Theaters betrug schon zu Anfang Septembers 70,719 fi. 49«/,kr. ' Der Prager „Et. Johann-Verein", für Herausgabe belehrender und moralischer Bücher, dessen Director der Canonicus Pe^ina ist, zählt zur Zeit A275 Mitglieder, worunter anch Se. Maj. Kaiser Ferdinand nnd Se. Eminenz der Fürst-Erzbischof v. Schwarzenberg sich befinden. Die Verhältnisse dieses Vereins sichern demselben dauernden Bestand nnd gestatten ihm, alle Jahre anch ohne weitere Zuflüsse nimliche Ansgaben zu veranstalten. Bisher hat der Verein bereits über 230.000 Büchereiemplare, worunter viele werthvolle, zur Verbreitung gebracht. — Dem »Noyd" wird aus A gram unterm 14. October geschrieben: Die Agitation wegen der panslavischen Sprache hat denn doch nicht ihr Ende gefunden. In der lepten SiNnng der »Aluln'» i!ii->ku" wnrden die Inschriften mehrerer slavischen Gesell« schaften verlesen, welche sich ziemlich zustimmend für die panslavische Sprache äußerten. Darunter befindet sich die Prager ,>>Il»»nlek nnd Bogovi«' abfassen werden, mehr Interesse finden, da eine solche Bedürfniß im Volke ist; sie sott vorderhand wöchentlich ein Mal erscheinen. — Der „Bosnische Hausfreund" des Franciscanermönches Iuki>!Ul,ll IVnvinv" erklären die seit einiger Zeit anftanchenden Klagen über eine angebliche Unverstandlichkeit des LandesgeselMattes in l'echoslavischer Sprache, für die Slovaken bestimmt» für müßige Ausgeburten einiger Individuen, welcke Feinde der äechoslavischen Schriftsprache sind, zwar ein Slovakenthnm anstreben, aber dennoch keinen slovakischen Dialect, als zur Schriftsprache geeignet, keine slovakische Grammatik, keine Norm und anch keine Literatur anerkennen wollen, und die, wenn sie über slovakische Zustände schelten, sich mag»'"'-scher Ausdrücke bedienen. — Ein reicher Privatmann, schreibt der ,.^"-mir," gedenkt in Wien eine »nssisch-polnische Buchhandlung zu errichten. Hierdurch durften polnische m,d russische Bücher ,„ kürzerer Zeit, m'd mn mcbt überspannte Preise, wie bisher, z» buchen seyn. Verleger Ign v. Kleiumayr und Fcdur Vamberg Aerantworllichel Herausgeber- Ign Alois v. Kleinmayr Teleftrnphischer <3ours»Vericht der Staai ,u IN«« ff. C. M. . . . . . . . . lMst.jn(5.M< Wechsel-lZours vom 2l. October l85l «msi.ld.1!!!, ftr l0a ThalerEllnaxt. Nth!. «70 M? ' ' Nso. ÄxMlrg, für lU0 Guide» Our., O»,d. 123 Vf. «Monat, slaossur» a.M., ( sin «20 ji. sudd. Vev- ^ ^- elus-Währ. im 2^ l/t ss. F»,,, G'lld.) 122 1/4 Vf. 2 Moual. H.iml'!l,^ si'r «00 Thaler Banco, Rtljl. ««0 1/4 Vf. LMoxat. ^'»do«. si,r « Psimd Sttrli»l,, Glllde» «2-8 Bf. »Moual. Mailand, siir W0 Oestcrvnch. «ir.>, Guld. ,22 3/^ Vs.. 2 M»»at'. Marseille, sin W0 Flaus.«, . G»!d. <^5.1/^ Bf. 2Mo»»t, Claris. si,r 300 Fraulen , . G^b. i^lM Bf. 2MlU,at. Axsarcst si,r 1 Gulden 7 . ". para 22« .N T. Slchl. ^mlftautinopel, sur 1 Gulden . para 377 3« T. SiM. K. K. Mi»lz - Dmatc,» . . . .. . 231/2 pr. <5t. Aqw, Geld- und Silber-Course v M 20.Hlto5tr 185!) .'. Vriei. Hel^ .,. Kais. Muni - DiliMn ylaA'' .^' . .' ^ . ' ^-« ' .W 3/4- dett. Na»d' dto. .^, .a», L..»'^ ^< .'crai!l!5d'or ," „ .«,... ,^, „ 7.A ,, Fri.drichsd'«r„ ^.^..H^.'. .2^ N^lNUMi^6 Eng!, SoVcraiuqS - »"- . .«>.>^"^ —,.i".12«O Fremdet-Hirteige ^ ^ der hier A«geko»umcuen nud AbsserVlsteG^ Del» «. ^ln^i; — H>'. Plli^ota; — H,,-I^e,«,ic,>l; — Hr. Lcicht.; — Hi. ^uccajdi, .7-< li»d H'-. Sart^iic,, allc 6 Hai,d^5l<'lU»'; —- Ht. HaziMz — H'-. Pond^ ^Hi', C>!i'a' — Fr. ', Mücher; » H,^^^^^^>s^^. ^^H,..Ross1; . — Hi. Ncpoli'; ^ H>/ Bustl' — H>. Hoinnioricsch; — ^i'. ^cck»,V«ll^:^. M., Hü' I^'ol!lN d, all.' l« Pri-i,al.c>s ^ ,,— H^zPl^^^Dl-, d.'l N.'chc^ - Hi. So^ hey, Echlillspi.'l?! ; — itzn. I^i.-l, — u. H^. Grcchaw, beide ciiql. Pilv.uicrs^!. alle 2ll von Wie» n. T'üeft. , — Hr. I^l.VlschiiM Piiyiitlcr, voli Agram » T,icst — Hr. r/ Q?M^. vrcusi. MllSd^nhcr. — l>. Q>. D>7 Thc'ol'lUd Ni^y, f. R Geneicili,'!oclNl,Nl)!, bcil>c v. Tli^st^ nach Wi>n - Den ^7. ^H^«r. Mai^'tx'', H^üd^ma»!!, »^ü Tn'»>^ ,,^ch siss.^. .,-- Hv. Gallico, — n. Hi-. Fcnctii, d.-ide Handclslc'llte, — Hl'. Peinusch, iv k>. Pecnitt^ — ii, H>'. de ,^nctti, Glttsbe^hFl', iil^' 4^bci! Tusji, nc,ch Wit>». ^^^ ' ' ' <'v7^' Z. 57>ll ^ittal dic »n'M'lllche öff^ltliche^ rüitatiM ^zur V/rpachtlnig d<>6 dl'm k. k. Hiiaffcl^lif^xde <'ig^!ttl)ü>nlichcl, Cchiff^tt^'5 durch vc» Pl llßnltl'r'tZaiial am Gaue-Nl'l)i!,c, lind o^l hiczu g<'!)öligcn Bauern - Wiltl)-schaft Etvttt. Hil'zl» wcldcn in Fol^c der löblichen k. k. Baudilcclion>5 - V^ordmltlg vom lil. d. M., Z. 3ltt5, sämmtliche Untt'lnchmungs-lustigc mit dcm Beifü.qcn <.'il>gcladell, daß oie »lähcrn Bedingn!>se hnramlü zu Iedclmanno Cin' sicht in dcn gewöhnlichen Anusstunden aufliegen, nnd daß in dem Falle, alü ein odcr der andere Unternehmer ue»hindert ^feyn s^lite, bei oiejer Verhandlung zu erschviuen, 'oder hadei Mcht münd^ l'ch licitireu wollte, z'S ihm auch freigestellt ist, vor Beginn der Licitation ein auf lU kr. Etämpel geschricdcllcs ut>d bedinguißma'ßig vcl' fastteü Offelt einzureichen. Die Verpachtung gc-schicht auf l Jahr und dem Unternehmungüln ll'gcn jtcht cs M, den ^ndot nach seinem ergr-ncn Enucjstn ^ st^m, da sich die Ratifi'ca« tlon deö Resultatcü unt<^ jeder Bedingung vor^ beHallen wnd. ' ^ ^ K. k. Sa^,bau^ .^^. ^ttai am Ii). Octol'l'r l8izl. Z^l236?" (2) ' ' Haus - Velkauf. Das Haus Nr. 22, am Neuen Markte ,st aus freier Halw z«l vcrkallfe^ Wlrk^ llchc .^aufcr wollen jich um nahorc Auskunft dlrcctc an dcn Eigenthümer wenden. F. »285. (3) ^ Nr. 784/«. VW^H^-3 e/Wzirksgerichte ^aibach I. Section wird bekallut gemacht, daß die nut dieß^erichtlichem Edicte <^o. 11. 76M, Mf den 20. und 31. October dieses Jahres angeordnete Fcilbiettmg der Maria Vogo n'schen Verlaßfahrnisse, eingetretener Hindernisse wegen, üder Tlnsuchen der Universal-Hrbm Fran Marik Castaldo, am 30. und 31. October d. F. in den gewöhnlichen Licitationsstullden Statt finden wird, wovon die Kauflustigen MeM^ve^ständiget werden. Laibach am 17. October ^ZZI. ^^ ^ '"/ A.le^niiQhli»^ «öd 2 ^-?<,«i ^w^i ^ ^ >^ j-2 ^ : ^ mau ^2 ^f« « und Commljslölls Bureaux :c :c., welche die ?öesorgung eilier leichten ;chliftlichen ?lrbeit qcgen gutcö Honorar übelnchnim wollen, silch gotten, ihre Adressen an I. Hs> jn>^l<.>-^.^t'-''',k«'«»»<;<>, Mainz ^u stllden, ?7' «2^/'" (2) ,^ Verpachtung eiMr Gchiffmühle. Eine ganz neu hergchclltt', am linken S^vcufer nächst V»oem, ^eqcnüber c>er Staot Gllfkfeld iiegenoe Sttnffmühle niu^ dlel Gangen nel>stStampfe lst vom ,. No, vemder d. I. anqefangcn auf mehrer? Jahre zu verpachten. Pachtlustlgen er-lhellt das Verwalttmasamt zu Thurn am Hart genauere Auscünfte. ^Mein - Licitatiön. "' Oitttwoch am 5. November d. I:)' Vornnttags von 9 — 12 Uhr, werden lm Gasthofe zum ^amm m 'pettau b'00 österr. Eimer Iosulancr Wcme aus den Jahrgängen 1iW, 18W, 1«^l, UV42, 1lN3, itV^/4, 1tM und 1tt'4«, darunter bclt)O Ei,ner rothe ungarische Weine, im Wege elner freiwilligen Li-citatlon gcgen gleich bare Bezahlung verkauft werden. Wozu Kaufsluftlgc mit dem Anhange eingeladen werden, daß die Weme m Haldstartln-Fassern erliegen und mit dem Geschirre hint angeg?M chrdeW"' ^'" K. k. BezlkkshaGtmannschaft Ptt, tau am 12. October 18Z1. ^CjM fey^g'M Violine sansmt Bogen uno .xasie,n 'w!rd 'zu verkaufen gesucht. Nähert, ,W Zeisüngs - Comptoir. Z, !2«0. (2) Bor Licbc Gluck und Ehcsirudcn für 1^1 ej> c n oe, Verlob de llno L l) clel, te ^ ' ' "' ^ >!, s,' !v ,l!.'^iz N',. , Mit , incm 'Al»hal«^c: ^rl'crl!!,,^ küjUicho slpnMlictHchc. Miltcl ^ ,^,. ll, s. w. ^ 3ll kl'. ^ - ' ' '' V og l^, «)>. Ioh. Ncp.. Marko Kralje- vtt'z, 3^'i'l'l'sch^' Heldensiiae, Wie» !8'>l. 2 si. W eltg c s ck , ck t e, die, und das Welt- ^e^ichc, odel- die Mythologie a'S Geschichte, l. Buch, dli) Me,n,c'Wchc;ltei. Iiicechoq 185«. :l fl. .^il t-,-. Wolf, ll)r., Io-s«. Hcimv, Chronoloalsche / .Geschichte allei, m^i^ivlnd.ige!» Crs'titnfs».' >,, Flaokieich, ^ Iralie», Oestl-lK-ich, U»^<,ir», Nlisilcind, E»ala,ld lllld ! Dclttschiand i>,! Iuhic «849. Mülichen 1850. ! fl. ' 4> kr. ^'- 31123^^(2)'" " ^ ' ^ i ^,5 ^ c W > ch l > g ei popular-mediztnische Schriften! Soeben fmd erschienen l>„d in der Buchhandlung vo>, I g t,. v. Klei i, in a y r <;t Fedor B a in berg ,i!,.La> bach ^ii l^ibeu > Ueber ven Gebrauch unv Outjen cimgei dmch inehr als l00,ährige Erfahllln^ erprobtei', a'leiüinnt gulel- M'gänzlich »üschädlicher ÄrjNeirN, qecfti, d«e ! üble» ^olqen der Onanie, so wie gc^e,, die durch > ?ll>sschn'eif!N,g aller Art herbeigeführte Abnahme des ! gelbes 'llndAcelcnltl'äfte. ^U„1 Besten leidender - Menschen auf's Ntene Herau5gfgebel» »i>d lllit den ! .yöthigen, N^ccpteu^pe^sebell, v o n, e.i » e >n pract >- scheu Arzte. 2<» Äuftaac. G'h. l si. Deues lilir» ui, t > ügl i Mcll Neilm'ttcl a^gen d'eDlsllllsucht .^«ach „ieljähil^er cigeoer Eifahrmig von Dr. Rain shorn, 2. ?ll,fic,ge. Geh. l« kr.