priinumcklitions - prrisc: Fttr Laibach: Sanzjahrig . . . 8 fl. — kr. Halbjahrig . . . 3 „ — „ BierlcljUhrig. . . l „ 50 „ Monallich . . , — „ 50 „ Diit der Post: Ganzjahrig . . -. S fl. — kr. Halbjahrig . . . 4 „ 50 „ Bierteljiihrig. . . 2 „ 25 „ Silt Austellung ins HauS viertcl- jahrig 25 tt., monatlich 9 It. Einzelne Nummcrn 5 tt. Mbacher Nr. 50. Tagblatt. Anonyme Mittheilungcn werden nicht berucksichtigt; Manufkripte nicht zuriickgesendet. Mlttwoch, 3. Marz. — Morgen: Kasittnr. fieiaktion: Bahnhosgasse Nr. 18*. (Etpcbilion uitb 3nfcraUn-Bureau: Kongretzplatz Sit.81 (Buchhandlung eon I.». Kleinmalir L F.Bambctg). 3nfcriionspmft: tilt tie einfyaltige Pelilzeilc 3 It 6ei jtoeimaligct Einschattung 15 tt. brcimal i 7 It. JnsettionSstcmpel jedeSmal 30 ft. ©ci gtotzeren Inseralen u»d ofteret Sinschaltung enlivteftcnbct Rabat«. 1869. Die Abdankung der Polkssuhrer. 1. Der Bcrein ..Slovenija" zur Wahrung der nationalen Rechte gibt in der heutigcn ..Laibachcr Zeitung" und ..Novice" in Folge des in der vor-gestrigen Generalversammlung gcfahten Beschlusses eine osfentliche Erklarung ab, warum er an dm bevorstchenden Gemciyderathswahlen weder aktiv nvch passiv theilnehmen werde. Dem Manifeste folgt ein Absagebrief, von 14 gewcsenen nationalen Ge-meinderalhen unterzeichnet, dahin lautend, dah fit untcr ben gcgcnwartigen Berhaltnissen cine ihnen zugedachte Wahl nicht inehr annehmen fotmcn. Wie wir vernehmen, ist jener Bcschluh der Wahlcuthaltung vom Vcrcine ..Slovenija" nach voransgegangenen Ansprachcn der Bolksfiihrer Dr. Costa und Dr. Bleiweis ohne Debatte gcfaht Worden. Wir haben es daher mit ctiient Manifeste der Fiihrer zu thun, da wir doch unmoglich annehmen konnen. dah die nationale Partci bcreits so demora-Wrt sei. dah sic, dem Beispicle ihrer fahnenfliichtigcn fiihrer folgend. in dem entscheidenden Momente der Wahlschlacht den Kampfplatz ihren Gegnern ohne Schwertstreich iibcrlasscn sollte. BereitS vor cinigcn Monaten beleuchteten wir in einem Leitartikel „bie Abniitziing der Bolkssuhrer," ..Novice" wieS den-selbcn voll Entriistung znriick, nicht ahnend, dah in kurzer Zeit unsere Anschauungen durch die ..Abdika-tion der Fiihrer" ihre volle Bestatigung finden wiirden. Die Art und Weise jedoch, in der fie den klag-lichen Schluhakt ihres Wirkens in der Gemeinde zu beschonigen versuchcn, ist cin wiirdiges Seitenstuck zu ihrem ganzen bisherigen Gcbahren. DaS Mach« werk ihrer Deklaration ist von Anfang bis zu Ende leereS Blendwcrk, darauf berechnet, von einer untcr ultramoutan-nationalem Kommando stehenden Masse mil glaubigem Sinne zur Wissenschaft gcnommen zu werden, bci dem inlclligenten Biirgcrthum diirfte es hSchstens das Mitleid mit dem bavin fich ab-spicgeluden trostlosen Zustande der Verfasser erregen. (Sine Abdikationsurkunde wie die vorlicgcnde — deren Wortlaut wir in der Rubrik Lokalchronik bringen — diirfte ein Unifutn in der Gcschichte des politischen Bcreinswesens in Oesterreich und auch anderwarts feiii. Die Bolksfiihrer, deren brutale Majorisiningsgeliifte wir zu wiederholteu malen kenn-zcichneten, hiillen sich in den Schafspelz demiithiger Entfagung con alien Herrschcrgeliisten und der Selbstkasteiung, ja sie wollcn der Welt glanben machen, cin politischer Verein sei einer Tugend sahig, die nur mehr in den Legenden der Heiligen zu finden ist, wornach einst die Machtigcn der Erde Szepter und Krone mit harenem Biihergewandc ver-tauschteu. Uebcrsctzcn wir die fadcnschcinige Logik jener Erklarung in die alltagiiche, biirgerliche Sprache, so verhalt sich die Sache folgeudermahen: Ein Hausbesorger, der sich riihmt, in das sriiher zerriittete Hauswesen cine musterhaste Ordnung eiu-gefiihrt zu haben, iibcrgibt den Schliissel zu diefcm Haufe ohne Zwang, ganz sreiwillig seinem Gegner, von dem er die feste Ueberzeuguug hegt, er werde die fchotie HauSordnung in kurzcster Zeit wicder total zu Grunde richtcu, urn in der von ihm her« beigefiihrten Ruiue der friiheren Musterwirthschaft zur Restitnirung der gcscgneten Zciten wicder Platz zu machen. Nur ein Beiriickter wtire einer solchen Handlungsweise sahig. Rein Vcmiinftiger pflegt seiu HauS ohne Kampf dem Gegner zu riiumen. Zn ihrcr Rechtfertignng greifen die Volksfiih-rcr zu jencm ©etbstlobc, in daS sie fchon bci ben letzten Gcmcindcrathswahlcn sich zu hiillen vcrsuch-ten, dessen Usurpation fchon damalS von der liberalen Partei mit schlagenden Griinden nachgewiesen, dcsscn nebclhaftcr Uinfang aitf das hochft bcschci-bene May ber Wahrheit reduzirt roorden ist. Sie schreiben sich in cinzclncn Fallen ein gcmcinniitzigcs Wirfcn zn, bem sie eher mit alien Kraften entge-genarbeitctcu, so z. B. bie Errichtung ber Ober-realschule, sie nehmcn eine Initiative šiit sich in Ansprnch. die gar nicht von ihnen aufiging, als z. B. beim Ankaufe des GuteS Tivoli, ja sie anneftircn sich eine Epoche gemeinniitzigen WirkenS vom Jahre 1861 bis 1864, in der sie gar nicht die Majoritat im Gemeindcrathe besessen haben. Sie wagen es, einen Appell an die ..Sffentliche Meinung" zn richten, fur deren Urtheil sie bisher trotz dreimaliger eklatanter Wahlniederlagen kein Bcrstandnih hatten, deren gcrcchten Anklagcn sie trotzigen Widerstand leistcten, urn schlichlich gczwun-gen vom offentlichen Schauplatzc abzutreten. Der Bcrein ..Slovenija" fcheint sich in ber Lage cincs Ertrinkenden zu befinden, der nach jedem Strvhhalme zu seiner Nettling greift; benn wie andcrs kSnnte ein nationater Berein, bem die „fremde Ferfc" ein Granel ist, zum Beweise bcs WohlvcrhaltcnS ber nationalen MajoritSt nach einem giinftigcn Zengnisse bes ..verhahten Fremdlinges" haschen. Doch in der Noth friht der Teufel Flie-gen, und so erflttrt benn auch der Berein „Slovenija," sich iiber das unliebfame Urtheil ber hei-mischcn Bcviilkemng hinwcgsctzcnd, ,.dah nach dem emstimmigen Urthcile vornrtheilsloser Reisenden, unsere Landeshauptstadt durch die Nationalen zu einem reinlichcn und freundtichen Auscnthaltsortc gc-macht wurde." Wie fein verstand es der Verfasser jener Erklarung — als ben man Dr. Costa bezeichnet — Ieuilleton. Die silunesischen Zwillinge. Das ..British Medical Journal" theilt eine Borlesung des schottischcn Professors der Medizin, Sir James Simpson, iiber die siamesischen Zwil-finge mit. Chang und Eng Bunker, sagt er, find jetzt 58 Jahre alt; sic haben noch mehrere Ge-schwister, die aber a lie natiirlich gesormt find. Als Kinder standen sie sich mit ben Gesichtcrn gegenitber, aber ihren beiberfeitigen Anstrengungen con Jugend an ist es gelungcn, das verbindende Band so zu vcrlangcrn, dah sic sich jctzt fast nebeneinander stcllen lonnen. Es find kleine, aber zah ausfehende Man* ncr; Eng. der grohere, ist 5 Fuh 2ll2 Zoll groh, Chang einen Zoll tlciner. Sic stiitzcn sich mehr auf ben nach auswarts gerichtcten Bcincn, die in Folge dcsscn mehr ausgebilbct als bie innercn sinb. Die Herzen unb anbere Organe derfelbcn befinden fich in derfelbeu Position wie bci anberen Mcnfchen; ®er Athmungsprozch und die Zirkulativn des Bluts ist bci ben Zwillingen nicht gleich. A1S fie bei %er Anwcsenheit in Ebinbnrgh an ..Influenza" "tten, fand Dr. Aitfcn, bah bei bem einen ber Puls 24 Schlagc in ber 3)iinutc fchnefler als ber bes anbern war. Zwci anbere Lenboner Acrztc fanben eine Bcrschicbcnheit von 4 ©chliigen in ber Minute. Sir James Simpson hat bewiesen, dah sie hin-sichtlich sififchcr Berrichtungcn zwci collig getrennte und oerfchiebenartige Jndividnen sinb. Sit fonnen gehen, laufen unb schwimmcn, sinb leidenschastliche Jagcr unb gutc Schiitzcn, intelligent, bclesen unb tiichtige Gcschastslentc. Jhr Znstand macht es natiirlich, dah sie in einem unb dcmsclbcn Gcsprache vcrflochten find, aber jeder bon ihnen kann auch ohne Schwierigkeit tine Konversation mit zwei ver-schiedeuen Jnbivibucn fuhren. - Oft licst cin jeber fiir sich, iifter jcboch licst einer bem anbern laut vor. In der That ist ihr Gcmuth vicl dualiftifcher als ihr Korpcr; Ictztcrc find ocreint, erftere nicht. Das fie oereinigende, theilweife durch Berlan« gerung des KnorpclS des BPistknochens gebildete Band ist 41ji Zoll long unb hat 8^ Zoll Um-fang. Bon Krankheitcn, bie bem Blutsistem ange-hbrcn, wie Poden, Maseru, Fieber unb bergleichen wurdcn die Briidcr gleichzcitig crgtiffen. Trotzdem schlicht Sir James Simpson aus Experimentcn, die beifelbe mit Arzncien an ihnen vorgenvmmen, dah die Berbindung ihrer Gcfiihe vcrhaltnihmiihig fchr get'ing ist. Ucber die Frage der Miiglichtcit einer Operation, behufs ber Separation ber Briidcr von einatiber, sagt ber Professor: Chang unb Eng wiinschen gar keine chirurgifche Theilung. aber einigc ihrer Anvcrwandicn wiinschen diesclbe sehr, wenn eine Moglichfeit des Gclingcns oorhanben ist. Diesc Operation ist nicht allein moglich, sonbern iciirbe auch mit gar teincn, ober nur fchr geringen Schwit-rigfeiten verbunben fein; aber biefelbe wiirbe so ge« fahrlich fein, bah bie Zwillinge, ber Meinnng beS Professors zufolge, sich berfelben nicht unterwerfcn follten, unb bah fein Ehirurg gerechtsertigt wSrt, biefelbe zu vollzichcn. Chang und Eng find an zwci Schwestcrn verheiratet, Tvchicr eines amerika-nifchen Geistlichcn. Jeder Briidcr hat 9 Kinder: Eng 7 Sbhnc unb 3 TSchter, Chang 3 Sohut unb 6 Tochter. Ihre erften Kinder wurdcn je 3—4 Tage von einanber geboren, bie anberen in unrcgclmShi-gen Zcitraumcn. Chang's neuntes Kind wurde vor bret Monaten geboren. Der bcriihmte Arzt Sir James Ferguffon hat ebcnfalls die Zwillinge gcnau linterfucht, unb feine Meinung ist auch, bah eine chirurgifdje Theilung ber Briidcr tLdtlich fein wiirbe, nicht fo fchr wegen ber Struktur des fie vcrbinden-ben Bandes, als wegen des moralifchen EffektS, welchen biefelbe ouf bie Zwillinge ausuben wiirbe. mit dieser Hinweisung sich an den Dom blinden Vorurtheilc gegeniiber seinem ineisterhaften Regimente noch immer befangenen Laibacher Burgern zu rachen! Zur Vervollstandigung des rcizenden Bil-deS der Laibacher Zustande miter der segcnsreichcn nationalen Wirthschaft fehlt n nr noch die Bemer-knng, dah die Nationalen es verstanden haben, die milden Miai- uiid Julinachte in der Umgebnng Laiback« und innerhalb deS StadtfriedenS in der gemitthlichsten Weise zu wahrhast wonnigen Nachten zu gestalten! Ueber die Beziehuubeu Ungarns zu Kroatteu toird der ..Berliner Zukimst" folgendes geschrieben: Wie die Erblande mit den Polen, so rocrden auch die Ungarn mit Kroatien nicht so leicht fertig, roie man es sich iti Pest gedacht. Ohne entscheiden zu wollen, welcher von beiden Theilen in scinem Rechte ist, mu6 man doch so viel konstatiren. bah die Spannnng zwischen Pest und Agram so groh ist, wie sic nur je gewesen, und bah die Reise des Kaiserpaares nach der kroatischen Hauptstadt, die mit der Eriifsnung deS dortigen Landtages zusam-mens-illt, vor alien Dingen dcn Zweck vcrsolgt, bit ret) die Anwesenheit der Majcstaten wenigstenS den flagranten Ausbruch des Haders nach Moglichkeit niederzuhalten. Die Kroaten beschweren sich fiber die Einsiihrung der ungarischen Sprache bei ihren FtnanzbehLrden. Hauptsachlich aber erklaren sie es fur einen osfenen Umsturz be« November-Ausgleiches, bah Finanzminister Lonyay ben Hauptpunkt dieses letzteren illnsorisch macht, wonach den autonomen LandeSbehiirden aus den Landeseinkiinften citt eigenes Landesbudget von 2,200.000 ft. zur eigenen freien Verfngung bleiben soll. Der ungarische Finanz-minister aber oerlangt jetzt, dah alle Einkfinfte Kroatiens nach Pest abgesfihrt werden und dah der Banns von Kroatien von.Fall zu Fall, je nach Bedursnih, bis zur Hiihe jener Summe aus ihn trassire. Natfirlich ware dann das sogenannte kroatische Budget nichtS mehr als eine Unterabthei-lung des ungarischen Etats unb von ber viel ge-rLhmten sinanziellen Autonomic Kroatiens keine Rebe mehr. Politische Rundschau. Laibach, 3. Mar;.' In einem M i n iste rr ath, der am Sonn-tag, nach Riickkunft des Ministers des Jnnern Dr. Giskra aus Triest, stattfand, war — wie bem „Wr. Tgbl." mitgetheilt wird — die Sams-tags im Abgeordnetenhause gestellte Interpellation betrefss der Vorlage eine« GesetzeS fiber di-rekt e W ah ten Gegenstand ber Berathung. Man glaubt nicht, dah in diesem Ministerkonseil schon die Antwort endgiltig festgestellt worden ist,. welche den Jnterpellanten ertheilt werden biirfte; allein die Stimmung, welche fiber die hochwichtige Frage in Regierungskreisen herrscht, beredjtigt heute schon zu ber beftimmten Aunahme, dah die Antwort aus die Interpellation ablehncnb tauten wirb. Die Regie-rung biirfte ihre Antwort beilausig bahin sassen, bah sie bie Bebeutsamkeit btr Frage ihretn vollen Umfangc nach in reislichste Erwagung gezogen, bah sie im Prinzipe einen direkten Wahlmodu« bem be-stehenden vorziehe, allein den Augeublick zur Vorlage eine« die Wahlresorm beziiglichen Gesetzes nicht fur geeignet erachte- In der gcstrigen Sitzung des Abgeorb-netenhauseS legte ber Unterricht«minifter cin rteues VolkSschulgesetz vor unb motivirte dasselbe. Die Regierung beniitzte bie besten Gesetzgebnngen. Mit Berucksichtigung ber einzelnen Lanber wnrbe ber Lanbesgesetzgebung Spielraum gelassen, bie Regierung hofft, es werbe bem Zusammenwirken ber gesetzgebenben Faktoren getingeu, eitt vollendetes Werk zu Stande zu brittgen. Sodann ersolgte bie Debatte fiber bie Vorlage betrefss Sistemisi- rung btr Dienstplatze bet den Lanbesbezirksschul-rathen. Sawczyuski unb Giovanclli sind bagegen, weil diese Vorlage in die Lanbesgesetzgebung ein-greist. Der Unterrichtsininister weiSt nach, dah der Entwurf in die Lanbesgesetzgebung nicht eingrcife. In ber Spezialbebatte wurden alle Abanberuugs-antrage abgelehnt, ber AuSschuhentivurs atigenommen. Die Bezieh ungen Oester reichs z u R u m a n i e n , die betanutlich langcrc Zeit hindurch sehr gespannt waren, begiimen nun sich srenndlicher zu gestalten unb es soli Herr Stenga, ber im Anf-tragc be« Fursten Karl in Wien nnterhandeltc, deinnachst bort feinen bauernbett Aufcnthalt nehincn. Die sogennmtte beutsche Partei in Wiirttem-bcrg hielt am 28. v. M. zu Geislingen eine Lan beSversa mmlung ab, bie von zirka 2000 Personen besucht war unb auf welcher einstimmig beschlossen wurbt: Der Eintrilt ber sfidbeutschen Staateii in den nordbentschcn Bund ist ber natur« gemahe Weg zur Verwirklichung ber langersehnten Einheit des Vaterlandes. In den freien Willen Sfiddeutschlands ist es gelegt, biesen Weg zu be-trden; fur bie stibdeutscheii Regierungett ist es eine bringcttbe Pflicht, die Verhanbtuugen hieriiber zu erofftten. Keine europaische Macht hat das Recht, gegen bie sortfchreitenbe Einiguug Deutschlands Ein-sprache zu erheben; Drohungen be« AuslandeS bfirfen bas Volk nicht aufhalten in ber Arbeit stir dieses hiichste unb bcrcchtigte Ziel. Die Rachricht, ber znfolge ber italienische Ge-sanbte, Marchese Pepoli, cine Zusammeu-kunst zwischen bem Kaiser unb bem Konig von Italicnzu Stande zu bringen bemtiht sei, bestatigt sich; inbeh ist wenig Aussicht baffir vor-hanben, bah biese Entrevue im Laufe bieses Monats itattsinbe. Es soll bem ©efaubten be« KiinigS Viktor Emanuel bebeutet worben fein, bah ber bie«-malige Aufcnthalt be« KaiscrS in Triest von zu knrzer Daucr fein werbe, um ben kSniglichen Gast entsprechend zu cmpsangen, unb etne Ausdehnung der Reise bes KaiscrS nach Dberitalien in bieser Zeit sei schon bcshalb unmtiglich, weil eitt solchcr Ausflug in bas Prograntm ber Reise nicht eiitbe-zogcn worben sei. Uugeachtct bieser ilnbeutungcn setzt Marchese Pepoli seine Bemuhungen, bie Zn-saminenknnst zu Stanbe zu bringen, fort. Sollten bicsclbcn bennoch gelingen, ware bie iBcgcgmtng in jebem Fallc nur eine sehr fliichtige unb fanbe bann auf ber Lsterreichisch-italienischen Grenz-Station Nabresina statt. Der sranzSsischc SenatsprSsident Trop long unb 8 a mart in c sinb in ber Racht zum 1. Marz gestorbcn. In Spanien hat wieder eine Bewegung stattgefunben, fiber welche uns nur ein sehr bunftcr tetegrafifcher Bericht vorliegt. In Barcelona Hat cin Aufruhr stattgefunben, ber einen kommnnistischen Sharafter an sich trug. Man weih sich biesen kom-munististhen Charakter vor ber Hanb noch nicht zu beuten. Die Drbnung wnrbe fibrigen« ohne Blut-vcrgiehen wieber hergestellt. Ein Decret beS Kriegsministers P r i m setzt die Mititar - Besreiungstaxe von 8000 auf 6000 Realen herab. Der ..Impartial" sagt: In ber Verfatnmlung ber Mitglieber ber (SortcSmajoritat wirb bie Throncanbibatur nicht zur Sprache kom-mcn. Die leitenbe Commission unb bie Regierung sinb in Uebereinstimmung bezfiglich ber Nothwen-bigteit, zuerst fiber bie Constitution zu berathcn. Die Regiernngssorm sclbst soll erst nach erzielter Eini-gung fiber bie Constitution in Berathung gezogen werbcn. Der .Monitenr Dalloz" veroffentlicht cin Te-legramm von Mabrib, 1. Marz, welches metbet: Dcr Erzbifchof von Granada trurbc an ber Pforte ber Kathebrale von einer Banbc befchastigungsloscr Jndividuen mit Steinen beworsen. Der Erzbi-schos soll am Halse unb an ber ©chultcr ziemlich schwer verwunbet worben sein. Die rumanische Armee soll zwischen Fokschatt unb Tekutsch cin Lager bcziehen, fur welches bie Lieferungen bercits anegefchrieben sinb. Zur Tagesgeschichte. Dieser -l ay ftattete der Armee - Inšpektor E r z h e r z o g A l b r e ch t dem nun pensionirten FZM. Hartung einen Besuch ab mid gab gelegenllich des-selben bem Bedauern Ausdruck, bah ber General unter Umftdnben, wie die sattsam betaimten, ails bem Heere scheibe. Der Erzherzog machte schliehlich seiitem alten Wasiengenossen einen kvstbaren Sabel zum Geschenk. Der 58 i s ch o f von B r ixen uevbictet, wie ber „Triester Zeitimg" telegrafirt wirb, seiner Geist-lichkeit belt Eintritt in bie Schulaussichtsbehorben. — Der bei ber Explosion bes „Rabetzky" cie-rettete Linienschiffsfahinich Karl Barth crlitt cine Vahmung ber beibcn Fiihe, befinbet sich jeboch auf bem Wcge ber Besserung unb biirfte binnen knrzer Zeit vollkoniinen hergestellt sein. — Die Triester Hanbcls- unb Ge-werbekammer hat beschlossen, ben Hinterlassenen ber mit der Fregatte „Rabetzky" Vernngluckten einen UnterstiitzuiiIsbeitrag von 1000 f(. zu roibmeit. Die Mutter bes Herrn Justizrninisters Dr. § e r b ft ist vorgesteni nach langerer Krankheit ver-schieben. Lokal- und Provinzial-Augelegenheiten. Lokal-Chronik. — (Die Rechtscrtigung ber nationalen Partei, warurn sie sich von den Ge-inein b era t h s wah l en enthalten will), wel-chem ©egeustcmbe miser heutigcr Leitartikel gewibrnet ist, erscheint uns als ein so nnerwartetes Kuriosurn, bah wir dcsselbe vollinhaltlich abbrucken. Bon inehr-sacher Seite wird zwar die Ansicht ansgesprochen, es sei bie« ttur eitt Wahlrnaniwer, um ‘bie Agitation ber ©egner stir bie liberalen Kanbibaten einzuschlasern, boch glaubeit wir nicht, bah bie Unterzeichneten jener Erklarung zu einem solchen Borgehen ihre yZanten hergeben miirbeu, ba fie nberzengt sein konnen, dah jetzt um so mehr die Anhanger der liberalen Partei ihrer Blirgerpslicht nachkominen werben, um zum britteit mate an ber Wahlnrne ihr Votum fiber bas Ge-bahreu ber nationalen Majoritat im ©emeinberathe, bie sich sclbst ein Belobnngsbekret ausgestellt hat, ab = zugebeu. Die Erklarung berselben lautet: GrklLrnuft. Die Genieinberathsnenwahlen stehen nahe bevor. Es ist geiiugsam bekannt, dah bieselben veranlaht sinb bnrch bie Austosung bes ©emeinberathe«, zu welcher bie Regierung burch ben gesetzlich nicht be-grfindeten Eigcnsinn ber juiigfteit Majoritat besselbcn, . welche bas sernere Erscheinen in ben Sitznngen unb jebe thatige Theilnahnie an ber Geschaftsbehanblnng verweigerte, gezwnngcn wnrbe. Seit bem Jahre 1861 bis znin Friihjahre 1868 stand bie Stabtgemeinde unter ber Leitung naiionaler Manner, bcim biese hatteii wcihrcnb bieser Zeilperiobe bie Majoritat im ©emeinberathe. Wcr zurtickblickt auf biese Periobe, wirb aner-kennen, welch ganz anberes Bilb nnsere Lanbeshaupt-stabt heute bietet, at« vor acht Jahren. Die Uin-pslasternng unb Makabaittiftrmig ist fast iiberall, bie Kanalisirnng in vielen Theilen burchgefiihrt. Die Entfernung verfallener unb ber Neubau fchonerer Ge-baitbe, bie Erbauung ber Hradeczkybriicke, bie Aus-ftihrung mehrerer Quaistheile, ber Ankanf von Unter-thurn unb bie beffere Borforge stir Parkanlagen fallen in biese Periobe unb haben nach bent einstimmigen Urtheite vornrtheilsloser Reisenben, unb zurnal solcher, welche Laibach aus ftiiherer Zeit kannten, nnsere Lanbes-hauptstabt zu eiitem reinlichen unb srennblichen Ans-enthaltsorte gemacht. Im ©ebiete bes Schnlwesens wnrbe bie trefftiche St. Jakobsschule unb bie k. k. Ober-realschule ins Leben geruseit. Die Errichtung bes Waiseithaitses, bes Kinberspitales wnrbe angeregt, eitt Biirgerstatnt entworsen, ber Biirgersinn neit geweckt unb httnberte never Biirger gewonnen, bas Armen-wesen geregelt, eine zeitgemahe Marktorbnung festgestellt u. s. w. Die erhoheten Auforderungen machten auch gro-tzere Einkiinfte erfotderlich, welche lediglich vermittelst mdirefter, niemanden schwer druckcnder unb auf alle fid) gleichmcitzig vertheilender Abgaben, sowie insbeson-beve Lurch die cnblich erwirkte Erhohung des Berzeh-rungssteuer - Aequivalentes lint jcihrliche 38.000 ft., bag ist mit mehr als ein Drittel, erhohet rourbeit, ohne Einsuhrung eigentlicher Gemeinbeumlagen, welche bei ber hohen Besteuerung vvn Grunb unb Boben unb ben bebentenben Hanserlasteu zu empfinblich ware. Obgleich bie Uebernahme ber Lokalpolizei, bie erhbhte Bequartiernngslast in Folge bes ungliicklichen Krieges bes Jahres 1806, welche butch bie Borsorge ber StaatSverwaltung ohne besonbere Beschwerben von ben Stabtbewohnern getragen wcrben komite, unb end-lich bie umfassenden Borkehrungen gegen die Cholera bebcutenbe Geldopfer ber Stabt auserlegte, so befinbet sich dieselbe iiicht blos in gnten finanziellen Berhalt-nissen, sonbern auch in ber vielleicht in Oesterreich einzigen Lage, keine Umlagen auf bie biretten eteuern zu besitzeu. Mit voller Befriebigung blicken wir baher auf die biSherige Berwaltung dieser Landeshauptstadt zuriick. Nicht zweifelhaft konnte demnach die Stellung sein, welche unser Berein den bevorstehenden Wahlen gegeniiber einzunehmen hatte, insoferne es sich lediglich um die Frage handeln wiirbe, welche Candida-ten aufgeftellt unb unterstiitzt werben sollen. Es tritt jeboch eine Diet wichtigere Frage an nns heran, nam-lich bie: Sollen wir bei ben bevorstehenben Wahlen thatig theilnehmen — ober benselben gegenllber nns iiberhaupt ganz passiv vcrhalten? Die beutfche Partei, welche ihren Mittelpunkt im hiesigen konstitutionellen Bereine hat, strebt mit alien Mitteln barnach, bie Herrschaft zu ertangen. Sic verspricht golbeite Serge, und da gibt es denn wohl tein besseres Mittel, die o f f e n t l i ch e M e i n u n g tiber bie Endziele nnd Uber die Thatkraft dieser Partei vvllstandig aufzukliiren, als inbem man ihr die Regierung dieser Stadt zeitweilig freiwilliz, ohne Kampf einraumt. Sie soll zeigen, ob s i e unsere traurigen Handels- und Gewerbeverhaltnisse bessern — was sie fllr die Verschonerung unserer Stadt thun, unb rote ihre Finanzgebahrung sein wirb. Sie soll beweisen, ob sie wahrhast liberate Prin-zipien zur praktischen Geltung bringen wirb, oder ob fie blos liberate Frasen im Munbe filhrt. Sie soll endlich beweisen, ob sie auch konst it utionell ist unb ber bnrch bie Versassung garantirten vollen ©lei chbe recht igung ber Nationalitaten zu ihrer Berwirklichung zu verhelfen geneigt ist. „Aus ihren Thateu werdet ihr sie erkennen!" Dann wirb es ber osfentlichen Meinung nicht schwer sein, sich ein endgiltiges, richtiges Urtheil zu bitben. Aus biefeut Gruube beschlieht baher ber Berein „Slovenija" : „an bcit bevorstehenben Nenwahlen fttr ben Saibacher Gemeinberath weber aktiv nod) passiv Theil zu itehmeit." Aus ber Generalversammlung bes Bercins „ Slovenija" zur Wahruug ber BolkSrechte. Laibach, 1. Marz 1869. Dr. Jan. Bleiweis, Prasibent. J. Murnik, Sekretar. Wir Uuterzeichneten sprechen uuscrn Wahlern, bie wir zum Theile dutch zwei Dezennien im Laibacher Gemeinberathe uertreten haben, fiir ihr wieberholt bewi e s e n es Vertrauen unsern Dank aus, inbem wir zugleich erklaren, untcr ben gegemcartigen Ber-haltnissen eine uus etwa zugebachte Wiebenvahl nicht annehmen zu konueu. Laibach, am 1. Marz 1869. Dr. Joh. Ahačič. Josef Blaznik. Dr. Jan. Bleiweis. Dr. E. H. Costa. Josef Debevec. Anton Frohlich. I. N. Horak. Dr. Jos. Orel. Michael Pakič. Jos. Schwentner. F. X. Souvan. B. C. Snpan. Blas Berhovec. Dr. Bartl. Zupanec. — (Die lenten Wahlen bes hiesigen Spa,rkassevereins) verursachen ber „Novice" cinigcs llitbehagen, sic uermijjt uuter ben iteu gewcihlten Mitgliebcrn national gesinnte Manner unb meint, sammttiche nett hinztigekommene hatten sich mtr Ber-bienste um baS „Tagblatt" envvrben; zwar ware ihr att betn Zmvachs eintger Nationalen nichts gelegen, denn eilt kleines Hauflein berselben zahle ja gar nichts, baher auch bie patriarchalifche Ruhe ber Spar-kasse bttrch biefe nicht gefturt werben inoge, tibrigens [ei setter Borgang ber tteueste Beweis ber Heuchelei bes „Tagblattes," welches bie Worte „Friebe" und „Gleichberechtigung" mtr ittt Munde siihre, im Herzen jeboch nur „Gift" und „Herrschsucht" ttahre. Wahrlich ein berartiges Gestanbnitz hatten wir von ber „Novice" nimnter croartet! Sie wirst ber Gegenpartei Herrschsucht vor unb erblickt boch mtr itt ber brutalen Majori-firung das einzige Heil ihrer Partei, indent sie von einer Minoritat ihrer Parteigenossen gar nichts er-martet. Also ein Dr. Bleiweis, Dr. Toman, Dr. Costa u. s. w. zahlen nichts, nur die Masse des Att-hattges gilt etwas! Hiemit haben bie Patrone ber „Novice" selbst bas Urtheil uber sich gesprochett, wie kottnen sie von ihren Gegnertt verlangen, bajj sie Manner, beren Stellung bei ihrer eigenen Partei et-schiittevt ist, bttrch Ehrenstellen unb Auszeichuungen stir ihre Mijjerfolge belohncn sollen? „Novice" gibt sich ben Anschein, itber it it fere Gvuuet unb Mit-arbeiter wohl untervichtet zu sein, boch — wie ge-wbhulich — ist sie auch biesmal in grotzem Jrrthum befattgeit, toenit fie bas „Iagbtatt“ mit bent Spat-kassevereine in einett uns irgettb eittett Bortheil brin-genbett Zusammenhang bringt, wohl aber ist nns be-kannt, batz Institute, bie unter ben Schntz ber „Novice" geftellt find, zu wiederholten malen von ber krainischen Sparkaffe ansehttliche Gelbaushilfen erhielten, so z. B. ber gewerbtiche Anshitsskasseverein, bie Matica, obwohl jette von ber „Novice" unb von ben Nationalen sogar in Genetalverfammluugeu ber Landwirthschaftsgefellschaft die rcheften unb ungerechtesten Angriffe zu erbutben hatte. Sffienn wir biefe Thatsachen ber „Novice" ins Gebachtnitz zuriictrufen, so mitzgonnett wir ihren Gunst-lingen keineswegs jene AuShilfe, wir wollen nur barnit konstatiren, wie bie befomtcne Partei im Lanbe den „Ftiebeu" unv die „Gleichberechtiguug" praktifch zu tibett versteht. Schlietzlich ist es wohl erklarlich, bajj »patriarchalifche Ruhe" nicht nach bent Geschmacke ber-jenigen sci, die an bent Škandale einer lcirmenden Landtagsgalerie, an betn Ziviogebriille ber Čitalničen, an Exzessen ihr Bergniigen fiitbett, boch filhrt friebtiche Eintracht zum Gebeihen ber Bereine, zu gilnstigen ©ebahrungsresuttaten, wie bies aus ben jimgften Aus-weis ber Sparkasse zur geniige erhellt, roahrenb beren Mangel gar traurige Erscheiuuugen zur Folge hat, als: Nicht sanktionirte LanbtagSbeschliisse, Biirgermeister-fuspenbirung, Gemeinberaths-Auflosnng, Priigelcien, Zwietracht in alien Eckcn unb Enben unb schlietzlich — ben Bankerott ber Filhrcr. — Die Petition deskonstitutionellen S3 ere ins) in Laibach, um Einsuhrung birekter Reichs-rathswahlen, wurbe bereits vvm Abgeorbttetett Klun iiberreicht. — (Eisenbahn Karlstabt.) Das „Wr. Hblsbl." fchreibt: Das Gelb fiir bie projektirte Eifen-bahttlinie Laibach-Karlstabt mit ber Fortsetzuug nach Dalmatien, berctt ©eitehmiguttg burch ben Reichsrath bas Laibacher Komitee ficher entgegenfieht, will dieses Komitcc burchaus im Lanbe beschasfen unb macht fchon jetzt alle Anstrengungen, um einer ahntichen Enttan-fchung, wie sie ihm attlajjlich ber jteulich gemelbeteu Affaire (bie Laibach-Billachcr Konzcfsion) zu Theil wurbe, zcitlich genug vorzubeugeu. — (Benesizanzeige.) Gounobs noch immer so beliebte Oper „Faust" wirb morgen zum letzten male in biefer Saison, unb zwar zum Besten bes Chorpersonals gegeben. Dasselbe hat sich in ber hen-rigett Saison so wacker gehalten unb meift so met Flcitz gezeigt, batz wir ihm morgen ein volles Hans von Herzen witnschen. — (Aus Jbria) wirb uus gentelbet, batz ber borttge SBiirgermetfter uttb Notar Karl HbchtI von mehrfachcr Seite aufgeforbert worbett fei, fiir bie erle-bigte Lanbtagsabgeorbttetettstelle zn kanbibirett, inbem ihn bie bbrtigett Burger in SBiirbigung seiner Ber-bienfte mit bas Gemeiiiwesen als Mann ihres Ber-trauens zu wahlen beabsichtigeit. Der beliebte Biirgcr-itteister jeboch wics jebe Kandidatur von sich unb for-bertc seine politischen Gesinnungsgenossen auf, ihre Stimrnen bem das aflgemeinc Bertrauett getiietzenben Bergrath M. Li petij- zu gebett, von betn zwar feitt politisches ©laubeusbefenutuifi vorliegt, fiir beffen fort-fchrittsfreunbliche unb auf praktifche Ziele gerichtete Bestrebungeit an her ben maniiigfachen, seit seiner Amts-leituug eiitgetretenen Reformen auch ber Untstaitb fpricht, datz er burch feitt cntschiedenes Austreten der Jdrianer ©chute die den Anjorberungen einer Bergstabt cut-fprechettbe Richtnng zu erhalten gewutzt hat. Aus bent Bereinsleben. (In der 'JJZufcolucifammtunit nrn 2«. Febrnar), (Schluh.) Sodaitu wies Kustos D c s ch m a n n mehrere Militzen aus brr riimtfdjen Zeit bis in die (Scgenrnart rei-dienb, vor, welche bei der letzten Bertiefung des Fluhbettes der Laibach gefiinden wurdeii, und durch Herrn Jngenieur H a u s n e r dem Museum zukainen; besonders schon erhal-ten ist eine Kupfermiinze Kaiser Trajans auf die Ujttcr-jochitng Armeniens unb Melopotamiens 115 it. Chr. Geb. Bezng nehmenb. Jnteressant ist auch ein von berselben Lokalitat herriihrenber eiserner Nagel, att welchem Gesteins-rollstilcke verjchiebener GrLhe rnittelft bes aus Eisenoxib uttb feinem Sand gebilbeten Zementes in ber ganzen Lange bes Nagels fest angefittet sich befinben, belt Beginu einer Kon-glomeratbildnng darstellenb. Writers bentonstrirte Kustos D e s ch m a n n an bent praparirteit Brnstbeine eines Singschwanes den eigenthUm-lichen Berlanf ber Lusirvhre dieted Bogels, sie bringt in cine AnshMnng bes Brnstbeinkainmes ein, biegt baselbst unt, uttb gelangt dann erst in bie BrnsthLhlc, was zu bem von ben Dichtern gerllhmten Gesange bes Singschwanes wesentlich beitragen mag. Der Bogel, von bem bas Pra-parat herrilhrte, wurbe von Herrn P e r b a n bei Lustthal erlegt, er befinbet sich in bet Bogelsainmlung bes Lanbes-mnsenms. Baron Nikomeb R a st e r n fiatte an ben Berein ein Faszikel krainischer Pflanzen zur Einsicht unb Mittheilung ber an bieselbeu gekullpsten kritischcn Beinetkungctt bes Bo-tanikers Piosessot Dt. Kernet in Innsbruck eingesenbet. Dieser stellt mehtete ttctte ktainischc Pflanzenatteti auf, bie bisher mit attbertt Alien verwechsclt wurben, so z. B. bas schtine aznrblane Lnngenkrant vom Schischkaberge als Pulmonaria styriaca, bie auf unsern Alpen ccrfotntnettbe bisher als Kocleria hirsuta geltenbe Grasart, als K. car-niolica; ber (chime Astragalus vesicarius vom Nanos ist eine neuc ansgezeichnete Art, burch bie loitglidte zilinbtische, itber ben Kclch boppelt hetvortagenbe Hlllse scht leicht zn unterscheiden, unb wird als A. carniolicus beschtieben wer-den; auch nnterscheibet sich bie Anthyllis montana L. vom Nanos uttb vom Karstc wesentlich von ber in Savoyen vor-kommenden echten A. montana; biefe ist eine weichzottigc Pstanzc mit grotzen piirpurrothen Bliithen, sie kommt tn ben bftlichen Alpenliindetn gat nicht vor. Prof. Kerucr nennt bie in Strain uttb in NieberSsterreich vorlommendc Pflanze A. Jacquini. Hietatis folgte tje Votweisung einer fchdticit Sammtung ettropaischer Kladonien oder Sanlchenflechten, welche uttschein-boren kriptogamischen Gewachse aus ber Klasse ber Flechten zu ben zierltcksten Pflattzengebilden gehoren unb itt ihren stranchartigen Reprafentanten ben Boden uiifercr Walbitttgen oft auf write Sttecken iibetziehen. Die komplete Sammlnng enthalt alle ettropdifchen Fotmen dieses artcitteichen Ge schlcchtcs, unb wurbe vom beriihmten Kriptogamisten R a -b e n H o t fl heransgegeben. Zum Schluffe befprack Moriz Schenk bie Lcbens-weife bes arvtzlen hierlanbigen Kafers nSntlich bes Eicheu-bockkafers ILamatiheros heros, von bent er auf ben grohten in einer gcluitgenrn Abbilbnng bargcstclltcn, erst vor kurzem cntbccften Kafer Macrotoma neros ilbergiitg, welchet auf ben Viti-Jnfcln in Amerika bie Stelle bes Hamatiheros vertritt, wie bies auch bei bent votgewiesenen prachtvollen IProcerus tauricus ber Fall ist, einer Laufkaferart, bie in ber Krim anstatt des bei nns nicht seltenen Procerus gigas aiiftritt. Writers legte ber Vortragenbe cine vor kurzeut bei Toško čelo gefaiigette Bipet in Spititus vor, beren Gcbitz itahct dcmonstrict wurbe. Hietanf besprach ber Botsitzende Dr. Lehman nach einer ihm zugefummeneit Mittheilung des Obciftlieutenants Semcdkovski eiiien merktvurdigen Fall aus dem Leben eines weihen ©torches. Der Vogel war wegen Berletztitig des Fltigels auf cincm Hose tit Ungarit znritckgebliebeii, wo er ganz heimisch wnrdc unb attf Ratten, die durch eine Rinne m den Hos kamen, fiinnlich Jagd machte, bcvot er jedoch ein gesangenes Stiick vetfpeisie, ertrantte cr es itt cincm im Hose befittblid'cn Bottich. Als tteiie Mitglicber find dem Bereine beigetreten: LanbeghauptmannftellBertreter Peter K o slcr, Professor W n r n c r in Laibach, Josef K r u p ička , k. k. Geometer in Krainbtttg. Witterung. Laibach, 3. Marz. Gcstcrn Abends Regett mit Sdjiiee, Nachts tritbe, Bonn, bidit bcwbltt, Nach lit. zicmlidi fdjiuadjct Ostwinb. W a r nt c: Morgens 6 Uhr + 0.6", Nachnt. 2 11 hr + 4.8“ (1868 -j- 5.6°, 1867 — 1.8''.) Barometer: 318.29"', im rafdjcn Stei-gcn. Der gestrige 9iiebcrsd)lag betrdgt 2.53 Patiser Sitiicti. Das gesttige Tagesmittel bet Watinc — 0.1°, um 1.6° untcr bem Norntale. Bom hcutigcn Tagc gilt in Jtalicn bic Wettnregel; Winb am 3. obet 12. Marz, totihrt 40 Tage lattg. Geschiiftszeitung. Verlosung. (1 8 6 4 c r Pritmicm schkin e.) Bei bet am 1. Miir< oovgewommcuen 24. Berlofuug be® iinvcr-zinslichcn Priimien-Aiit«he»s uom Jahre 1864 per 40 Li ill. Gutdcn in iisterreichischcr Wiihrung murbe« nadjiolgcnbc acht Scriett gcjegcu, imb zwar: Nr. 23h 597 868 1385 1393 206« 2695 nub 2837. NuS bm obigeit acht ocdoStcn Scrim rourbcu nachflehenbe 60 grijtzcrc Trcffcr mil bcn ncbcubczcich-itcleii Gcwiniisten in ostcrrcichischcr Wiihrung gezogcn, imb zwar ficl bcr Haupttrcffcr mil 200.00(1 'ft. nuf @ 2066 Nr. 48; bcv zwcitc Trcffcr mit 30.000 fl. auf S. 2837 Nr. 25; bcr britte Trcffcr mit 15.000 ft. auf S. 1393 Nr. 56; bcr uierte Trcffcr mit 10.000 ft. auf S. 1393 Nr. 28. Fcriier geroiimcn je 3000 fl.: S. 2066 Nr. 24 ltnb S. 597 9tr. 56; jc 2000 fl.: S. 238 Nr 48, S. .597 Nr. 33 uiib S. 868 Nr. 8; jc 1000 ft.: S. 238 Nr. 83, S. 597 Nr. 90, S. 868 Nr. 41, S. 868 Nr. 56, S. 1335 Nr. 30, S. 1393 Nr. 8, S. 1393 Nr 37; jc 300 ft.: S. 238 Nr. 8, S. 238 Nr. 30, S. 868 Nr. 30, S. 597 Nr. 2, S. 597 Nr. 48, S. 1835 Nr. 8, S. 1335 Nr. 39, S. 1335 Sir. 60, S. 1.335 Nr. 62, S. 1335 Nr. 96, S. 2066 Sir. 83, S. 2066 Nr. 97, S. 2837 Nr. 9. S. 2837 Nr. 27, S. 1393 Nr. 45. Eiibtich geroiimcn jc 400 ft.: S. 238 Nr. 31, e. 597 Nr. 7, S. 597 Nr. 10, S. 597 Nr 27, S. 597 Nr. 43, S. 597 Nr. 61, S. 597 Nr. 75, S. 597 Nr. 97, S. 868 Nr. 48, S 868 Nr. 81, S. 1335 Nr. 26, S. 1393 Nr 14, S. 1393 Nr. 17, S. 1393 Nr. 23, S. 1393 Nr. 61, S. 1393 Nr. 65, S. 1393 Nr. 96, S. 2066 Nr. 30, S. 2066 Nr. 36, S. 2066 Nr. 71, S. 2695 Nr. 6, S. 2695 Nr. 15, S. 2695 Nr. 30, S. 2695 Nr. 48, S. 2837 Nr. 9, S. 2837 Nr. 56, S. 2837 Nr. 76, S. 2695 Nr. 94, S. 2695 Nr. 97 imb S. 2695 Nr. 1011. Ails a tie iibrigcn in bcn obigcti oerlostcii 8 Scrim mthattciicii, hier nicht befottbers aufgefiitjrten 740 Ge-rointi - Nummcrn bcr Priimieiischeinc cntjaUt bcr gcriugflc (Scroiim Don jc 155 ft. often-. Wiihr.______________________________ Tclcgraphischer Wechselkours vom 3. Marz. 5pcrz. Rente iifierr. Papier 63.40. — 5perz. Rente fiflerr. Sitber 71 10. — 1860er Staaisanlehen 103.20. — Bankaklien 736. — Kreditaktien 301.50. — London 123.70 — Sitber 122.--. — K. k. Diitaten 5.84. Angekommene Frcinde. Am 2. Marz. SttttEt Wien. Berdcrber, Handetsm., ©ottfdiec. — Pick, Haarkaufer, Kallatai. — Holstein, Reis., Wien. — v. Littrow, t. k. Obeist, von Fiume. — Fijcher, Reifcnbcr, Wien. — Brachfetd, Pest — Brešani, Kaufm., Wien. — Sattboliiie Anna, Grotzlaschitz. Elel"»nt. Petichnig, Kaitsm., jirainburg. — Turk, Kanfm., St. Veit. — Prctiivou, Besitzer, Unterfraitt. — Ruppe, Kaufm., Lienz. — Heumer, Handctsm., A gram. — Hirsch, GeschLstsm., Wien. — B>!Ia llray, Nyiregyhaza. — Gergii, Ktagenfurt. — Prcijjt, Mailant, — Hcrold, Kaufm., Wien. — 'Kavic, Krejuij. — Dr. v. Baukatari, Triest. — i'con Simons, Tricst. — Pust, Trifait._____________________________ Lerstorbene. Den 3. Marz. Blasius Dermastia, Ablcber, alt 86 Jahrc, ini Zivilfpital an Erschopfnng ter iirtifte. — Joh. Pcrz, Aufschcr, alt 57 Jahrc, tin Zivilspital an bcr Tubcr-futcfe. Marlrtbericht. tinibnd), 3. Marz. Auf bent fteutigen Markte siud crschienen: 2 Wageii mit Getreide, 4 Wagen mit Heu (70 Ztr. 50 Pfb.) 1111b 12 Wagen mit Hotz. vurchschiiilts-preisc. Mgz.-f>. i tr. fl. 1 k. Mgz.- Weizcn pr. Mtz. 4 50 5110 Butter, Pfunt — 48 — — Korn „ 3 — 3 30 ©ter pr. Stiick M — — (Scrfte „ 2 70 3 — Mitch pr. Matz — 10 — — Hafer 1 90 2 — Rintfteisch, Pft. 21 — — Halbfnickt „ — — 3 04 Katbftcifch „ 22 — — Hciten „ 2 50 3 10 Schweinefleisch „ — 20 — — Hirse 2 00 2 80 Schopsenfleisch „ — 10 — — Kitkitrntz „ — — 2 92 Hahntet pr. St. — 40 — — Ertapfel „ 1 40 — — Taitben „ 1st — — Stiffen „ 4 — — — Heu pr. Zcntner — VO — — Erbscn „ 4 — — — Stroh — 70 — — Fisotcn 4 80 — — Hotz, ha«, Ktftr. — — 7 50 Rintschmalz,Pst>. Schweineschm. „ 53 43 — weich „ Wein, rother, pr. 5 50 Speck, frisch „ — 28 — — Eimer — — 9 — — geraitch. „ — 40 — — — weitzer, „ — — 10 — itrainbnrfl, 1. Marz. Auf bent hcutigcn Markte sint crschienen: 56 Wagen mit Getreide, 5 Wagen mit Hen unt Stroh, 13 Wage 11 mit Hotz, 46 Stiick Schwcine von 11 bis 18 fr. pr. Pfunt, uni 13 Wagen mit Speck, viirchschiiitls-prcisc. fl. fr. fl. fr. Weizen pr. Mehen 4 00 Butter pr. Pfunb . — 36 Korn „ 3 20 Eier pr. Stiick — n Gerste „ — — Mitch pr. Matz — 10 Hafer „ 2 ti Rintfleifch pr. Pft. — 20 Halbsrucht „ — — Katbftcifch „ — 20 Heiden „ 3 30 Schweinefleisch „ — 20 Hirse „ 2 40 SchLpfenfleisch „ — — Kukurutz „ 3 — Hahntet pr. Stiick . — 28 Erdapfel „ 1 70 Tanben „ — 10 Linsett „ — — Hen pr. Centner . 1 — Erbsen „ — — Stroh „ — 70 Aisvlen „ 3 20 Hotz, hartes, pr. Ktft. — — Niudsschmalz pr. Pfd. — 48 weichcs, ' „ 5 40 Schweineschmalz „ — 36 Wein, rother, pr. Speck, srisch, — 29 ©inter .... 3 50 Speck, gerauchert, „ — 39 a 1 5 75 Gedenktafel iibcr die am 4. Marz 1869 stattfindenden Lizitationen. 1. Feilb., Selak'sche Real., Setincc, 785 fl., BG. Jtria. Am 5. Marz. 1. Feitb., Trenn'sche Real., Gotovic, 10.010 fl., BG. Jdria. — 2. Feitb., Trvst'sclic Real., Podraga, BG. Wippach. — 2. Feitb., Koparz'sche Neat, Grotzok, BG. Treffen. — 1. Feitb., Rozman'fche Real., firainbitrg, 1862 ft., BG. jtrainburg. — 2. Feitb., Stcrte'sche Real., Koritence, BG. Feistriz. — 1. Feitb., Sever'sche Rcat., Budanje, 713 ft., BG. Wippach. — 1. Feitb., Schaucr'schc Real., Obcrtappel-verch, 60 fl., BG. Tschernembl. Kon'espondciy. Herren Pornnlli & llostnig in Wien. Jhr Btatt toirt prompt expctirt, taher tie Schutt itidit an nus licgt, menu Jhnen das „Tagbtatt" nicht rcgclmatzig zugctjt. Es find nits bcreits mchrseitig jttageii iibcr ostcrcs Ausblciben des Blattes zngckommcn, wcshatb roir tie niithigen Sli'rittc zur Bcbebung dieses Uebctstandcs bci bcr k. k. Postverwat-tnng thun werden. Theater. Hcute: Ein Distspitl. Lustspiel itt 4 Akten, von R. Benedix. Personen: Franziska v. Haiuwald, eine reiche Witwe, Frl. Arthur. — Ernestine, itire Frcuudin, Frt. Sotms. — Bromser, GerichtSrath, Hr. Stefan. — Mart Fichtenan, fciit Neffe, Hr. Matties. - Bergheim, Miifitbircttor, Hr. Bergmanu. -- Dr. West, Atvokat, Hr. Parth. — Agues, ihre Nichte, Frl. jt’onroiin. — Tiimpl, Aufroartcr, Hr. Miittcr. Telegramme. Wien, 2. Marz. Der Wehrausschutz des AbgeordnetenhauseS lehnte mil 7 gegen 3 Stimmen ben Gesetzentwurf iibcr bcn Landsturm ab. Die Minorittit mctbctc ihr Sondervotnm an. JunSbrurk, 2. Mcirz. (Sin bischoflicher Erlah ucrfaictet bcn DiSzesangeistlichen bie Zln-nahmc von Stellcn bet bcn ncucit Schnlanfsichts-Behorbeii. Briinu, 2. Marz. Sin Hirtenbricf beS Bi-schofs erwartet vom Klcrus, batz cr bie Thatsachcn anerfenncn unb bcr Schnle, so lange sic bcn christ-lichen Gcist fcsthalt, forbcrlich scin werbe. Pest, 2. Marz. Zwei Bataillone ronrbcn bcr Wahlexzesse wegen nach Erlau unb Fiinfkirchen ab gcorbnet. __________ Stuhlweihenburg, 2. Marz. Hcute sand hier eine Wahlschliigcrci ftatt. Auf bcr Wahlslatte bliebcn ein Todtcr unb mehrere Stierrounbctc. Wiener Biirse vom 2. Marz. Staatsfonde. I Geld 5perc. osterr. Wahr. . 59.80, bto. v. 3. 18(56 . . 65 — bto. Rente, oft. Pap. 63.40 dto. dto. ost.in Silb. 71.40 Lose von 1854 . . . 95.—| Lose von I860, ganze 104.30 Loie von 1860, Fitnst. 105.50 Pramiensch. v. 1864 . 126.80 Grundentl.-Obl. Steiermark )u5pCt. 88.— Karnten, Krarn u. Knstenland 5 h ; 86.— Ungarn . . zn5 „ ' 79.— Kroat. u. Slav. 5 „ 1 78.50 Siebenbiirg. „ 5 „ i 75.25 Aotlen. I Nationalbank . . . 737.--Lreditanstalt . . . 298.40 N. o. EScompte-Ges. !?85.— Anglo-osterr. Bank . 291.50 Ocft. Bodencred.-A. .1:86.— Oest Hypoth.-Bank .! 85.— Steier. Escompt.-Bk. 230.— zfais. Ferd.-Nordb. .1 2330 Siidvahn-Gesellsch. .'2:i5.— Kais. Elisabelb-Bahn. 179.25 Carl-Lndwitz-Bahn 218 50 Siebenb. Elscnbahn.159.50 Kais. Franz-Iosefsb. .175.50 Fiinfk.-Barcser E.-B. 190.— Alfold-Fium. Bahn .:i63.— Ffandbriefe. Nation. o.W.verlosb.^ 95.75 Una. Bod.-tLreditanst.I 92.75 Allg.Sst.Bod.-Lredit. 107.50 dto. in 33I.ritckz. .j 90.— Ware 60.— 6.1.10 63.50 71.50 96.— 104.40 106.50 126.90 89.— 94.— 79.50 79.— 75.75 738.— 298.60 787.— 292.- 290 87.— 2335 235.20 179.75 219.— 160.— 176. 190.50 164. 96.25 93.25 108.- 90.25 Geld . Ware Oeft. Hypoth.-Bank .! 98.—' 98.50 Prlorit&ts-Obllff. I Siidb.-Ges. zu 500 Fr. 113.— 113.50 dto. BonS 6 pCt. 240.40 241.50 Nordb. (100 fl. CM.) 93.75 94.— Sieb.-B.(200fl. o.W.) 88.75 89.— NudolfSb.(300fl.o.W.) 88.75 89.25 Franz-Ios. (200 fl.S.)' 90.50 90.75 Lone. Credit 100 fl. 0. W. . 167.50 168.— Don.-Dampffch.-Gef. zu 100 fi. CM. . . 96.50 97.— Triester 100 fl. CM. . 120.— 121.— dto. 50 fl. o.W. .! 57.— ; 58.-Ofencr . 40 fi. 6.20.| 35.50 36.— Efiterhazy fl. 40 CM. Salm . „ 40 „ 41.50 42.- Palsfy • n 40 m 34.50 35.50 Clary . „ 40 * 37.— 38.- Lt. KenoiS„ 40 „ 32.50 33.50 windischgray 20 „ 22.60 23.— Waldftein . 20 „ 24.50 25.50 Keglevich . 10 „ 15.— 15.50 RudolfSstift. 100.W. 15.50 16.50 Weohael (3 Mon.) AugSb. 100fl.filbb.ro. Franks. 100 fl. „ i'enbon 10 Pf. Sterl. Paris 100 Francs Mtinzen. Kais. Miinr-Dncaten. 20-Francssti'ick . . . BercinSthaler . . . Silver .... 102.70 103.— 123.10 49.— 5.81 9.84 1.81 121.25 102.90 103.20 123.35 49.10 5.82 9.84s 1.81s 121.75 Unt inehrscitigen Anfragcn zu geniigen, erlaube ich mir hierdurch bcfaitnt zu gebeu, bag ich geueigt bin, Uilterricht im Gesang zu ertheilen, unt ersuche tic hieranf Reflektirenten, ftch wegctt ter nLtbigen Rllcksprackie gefalligst in meine Wohnung: Deutsche tiiofic Nr. 177, 1. Stock riickwiirts, bemithcn zn wollen. (47—3) Anna l*essia<*k. Kein Zahnweh! Von hohlen Zahnen! Paris: 10.000 Flacons Absatz per Monat Mit Geschwulat!: Die heftis'sten Ziilinschmcrzeii jedcr Art beseitigt auf oin Jalir sugleieli das ________bertlhmte Pariscr_____ ~ UTON. 1 Ein FliUfon roieht auf oin Jalir filr die griisstc Familie. 1‘rcis: 70 Nkr. Haupt-Depot fur Laibach bei Hrn. Blrttrlilt/., Apothekcr in liaibach. (37—4) Durch Post: Krnballat^e und Marke 10 Nkr._____________ Durch alle Apo- Mlt Zahn-geaohwiir! jtheken zu boziehen.| Unerreloht! Unfehlbar! Dio erste ordknttichk GtNkml-Vechiilmlimg der Aktiolliire der Laibacher Gewcrbebank findet Montag den 15. Marz 1869, Abends 6 Uhr, im Bureau der Uewerbektnk statt. Verhandhingsgegeiistande: a) Bericlit der Direktlon; b) Bericlit des Bevisions-Ausschusses; c) Beschlussfiissuiig' ilber die Jnhresrechnungen und die Verwendung des Gewiunes; d) Wahl von vier Birektoren; z e) Wahl des Bevisions-Ausschusses pro 1869; f) Beschlnssfassung ilber den Antra