?o5w?ns plsLan» v «vtovkn!. 76. Lr»ol,eiot »,öetieoll»eli ,eeli»m«l (mit ^«»»kin« ?«ivr«,ze). 8«krit»I«itv»x fkel. I^r. 2670>. Vervsltuoz u. Vuck6rvclc«rei (lel. ?>kr. 2024) I^larilior, lurLieevs ulic« 4. !^laouzl>^nple «feräeo oicbt retarvlen. — ^Qkr,ieii Rückporto beüexeo. »G?. 2M 6»n N. I»»»«>>d»k 1W» liuerLteu. u. io >lI»rU»or: Jurcic«,.» »1. 4 (Ve?v»ttuoA). v-^-ux-preise: ^bkolea movstl. 23 vii». 24 via, .lurrk ?o,t w<»i»»,I. Dia, 5ür ^ii«tsa<ä axmstticl» Dio. I!l»»etiiHiiiiroer 130 u««! 2 Vi« Mariborer iintma Madrid verteidigt sich zähe Manzanares zum Sttden gebracht worven / Arttilerte und Kttegerel der NaNonalm fedm das Bombardement fort Blick in die Weltwirtschaft Kt«rkv /^dnsltmv ller Kupker^eltvorrjtto. Die VVeltvvrrüte an l^afflnaäeleupker >.1116. xvie jetzit bekannt wird, im Lsptvm der um runÄ 26.000 auf 380.000 l'ollne» «ekallen. Die VVeltproäulctiol» beläukt "iicli LLLenwärtis auk 13Z.000. 6er >Ve1t-verbrsuck auf 109.000 l'onnen. Die V8/^ katten an äer Lr^eusunx^ mit 63.000 unä am Konsum mit 76.000 lonnen >^nte!I. Oer Exportpreis kiir Kupker cik europä!» "iclie Näken ist neuerclines um l0 Dollar-c:ent orliölit worden. Der Le^envartiLe Kur« ist 6er Melistpreis seit unsekätlr fünf ^al^ren. I^ederraseden^e ?unslime ävr ?Iao-Vorrätv. Die slLlitbaren Ännvorrüte Iiaben sicU einselilielüiLli cles 8trait.'> carrv^overs im l^litolier UNI 1838 auf 16.9ZZ l^anxtonnen erliölü. Da ^^leiLli^eitiK der vebertrax in den ^rnliemer 8climeli!werlvurde in Lciullikabriken unixevv.'lndeit. Leliätz?««^? der vaum^ollernto. Die Kaumvvoil->Ve1ter/?euxiuNL ^ird iin s^rntejabr 1y3ki--17 uaeli einer Leliät-:!UNL des amerikaniselien s^audvvirt-seliaktsamtes voraussielitliell 29.1 IVIill. Lallen lzetrazien. xvas einen neuen I^e-lvurde .?7 mit 28.4 WIl. lZallen verxeiclmet. d'ür dus letzte ^rn-tejal,r lautete die Lcliät?unL auf 26.5 iVIill. wallen. Die l^aum^vollefute in den ^vird kür das laufende Lrntejalir auf 11.6 Nill. IZallen oder 40 1^ro?ent der Welternte beziffert. k^inAnxkttke ttir die Pliönlx-Vorsielierten — in der l'iirkvi. Die türkisclie s^exierunK ^at sicl^ be-reit erlclärt. kür cZie Leliadloslialtunk äer türlrisclien ?liönix-Versiclierten mate-rielle Hilfe 7>u leisten, l^'iir diesen ^vveclc sincl 5M.M0 1'ürlv!r-lcencl vom 1. /^pril Prämien ui^cl l^ei^tun-xen des »l^lwnix« und der ebenfalls li-quiclierten l^esellseliaft »l'ürliive sViiili« iil?ernommen. I^iiokkünLixer Export Oostorrelclis naeli Italien. Im österreicinselien l^xl)ort nncii ltu-lien dek?innt sicli die ^I?>verlui»: külilkar 2u macl^en. Der Lxport von l^ileli und Lissabon. W. November. Reuter be richtet: Oberst C a st e j o n, der die gegen Madrids Stadtzerrtrum vordrltlgenden Trup pe« der Rationalisten befehligt, ist im Ber. laufe des geftrigen Tages verwundet worden. Die nationale Artillerie hat gestern das Bombardement auf Madrid fortgesetzt. Das Artilleriefeuer dauerte den ganze» Tag iiber an und war meistenteils so heftig, daß drei Granaten pro Minute abgefeuert wurden. Besonders heftig beschossen die Nationalisten s ie Schlachthalle, die von den Roten buchstäb ltch in Festungen umgewandelt wurden. Eine Granate schlug Sl> Meter vor dem Gebäude des ttriegSministers ein. Die Nationalisten vermochten nach erbittertem Kanlpse den Park in der Nü^ des Casa Real del Campo (dem königlichen Palast) einzunehmen. Um 15 llhr setzten die nationalistischen Flugzeuge mit einem neuen Bombardement ein, wobei insbesondere Valecas bombardiert wurde, eine Or^chaft, die 7 Kilometer oon Madrid entfernt ist. ^s Bombardement ^t in Madrid Panik erzeugt. M a d r i d, 10. Novenlber. Die Asienc? Havas berichtet: Die Madrider Polizei lieZ; durch den Union Radio-Sender, der unweit des Hauptpostamtes ist, eine amtliche Mit. teilung ergehen, in der es heifjt, gewisse lSle-mene hätten die Ilachricht in ilmlauf gesetzt, Madrid werde um 23 Uhr sich selbst ergeben. Diese Gerüchte feie« durchaus falsch Wer sie verbreite, habe die Nburtei. lung als Verräter zu erwarten. M a d r i d, 10. November. Kaum hatic der Madrider Sender die Nachricht iiber die Gerlichtemacherei der Gegner der Bolts-frontregierung verbreitet, wurde im Rundfun? gleich mit der Uebertragung der Opernvorstellung in der Madrider Oper fortgesetzt. L o tt d >1 u. 10. November. Die „T i-m e s" berichten aus Madrid: Der britische Geschäftsträger hat seiner Regierung dmch Funkspruch mitgeteilt, datz die Volksfrontregierung den Nationalisten so heftig?« Widerstand entgegengestellt habe, das/ der Vormarsch zum Stehen gekommen ist. Die Ma. rokkaner und Legionäre warte» an der Sc-govia- und an der Toledobriicke. um im geeigneten Augenblick zum Angriff vorzugehen. Bis jetzt hat noch kein Nat'onilist dns öftliche llfer des Manzanares betreten. Heftige .Mmpse spielen sich nm Casa del l5ampo ab. Besonders tapfer kämpfen die Mitglieder eines eigenen „Franenbataillons". welches aber nngeheure Verluste zi» r,er.ielchen hat. Sie kämpfen, heißt es, wie die Teufel. P a r i ii!. 0. Novl'mber. Die in den splitön NachmittaststunÄon in Paris vorliessen^eu Berichti) lassen erkennen, daß die erbitterten Ztrasjenknmvfe im Nordivesten, Tilden und Ci'ldwesten Madrids fortdauern. Die natici- nalen Truppen haben das im NoMv-esten von Madri? gelegene Universitätsviertel östlich des Nordbahnhoses erobert; ez hanvelt sich um ein Gebiet, d«s sich im Westen an die Montanakaserne an-schließt. Weiter nördlich der Univer^tätsstadt gelegene wichtige Gs--bkuds sollen ebenfalls von den Nationalisten schon besetzt sein, so vo^ allem das gesängnis, das „Santa-Christ^na"-Asyl und die' Laitdwirtschaftliche Tchule. Der Nordbahnhof zwischen dem Umversitätsviertel nnd dem Mancanaresflusi, sowie der südlich hievon liegende ehemalige Köni-gspalast sind ebenfalls in den Händen der nationalen Truppen. Damit sind di..' Nationalisten im Westen Madrids bis auf einen .Kilometer von der Puerta del Sol vorqcrüclt. Die Truppen des l^enerals Barela sind bis zu den Brückenköpfen vorgedrungen, wo sich besonder'^ schwere Kämpfe abspielten, da sich die Milizen in dreifach durch Stacheldrahtverhau geschützten und qnt ausgebauten Schlihengräbenreihcn mit Zähigkeit verteidigen. Die Vorhuten der nationalen Truppen sind auch nach heftigen Strafzenkämpfen den 5!vischen d^'r Segov!abrückc und der To-ledobvllcke gelegenen südwestlichen Stadtteil ?)eiirias eingedrungen. Inl Osten davon, denl Ziiden dcs Stadl kerns, wurde der Bahnhof de las DeliciaS besetzt. Di^: nationalen ?run Pen bemächtigten sich ferner einer Pulver fabrik und einer Giftgasfabril. Die tlatio nale .^>ecresleitung sucht offenbar die >>aupl-stadt von Norden und von Lüden her zan-gcnartig zu umfassen und dadurch d^e Besatzungen der stark befestigten SteNunqcn i„ den westlichen Stadtgebieten znm Ri'lckv.lg zu treiben. Tie Funkspri'lche auo dem Hauptquarlicr des Generals Franca in ^alainnaca lassen erkennen, dag die Regierungstrupven in d.n westlichen Stadtteilen l^eftigen Widerstand leisten, sl? das; dieses Stadtgebiet in ein Ichlachtseld nmgewandeli mi auf beiden Zeiten wurden während de>5 sian^^en Ta^ev Flugzeux^c und Tanks eingesetzt. V.'- der C'r-stürmung der Barrikaden durch die natii.1 nalen Truppen kam «'ö vielfach zu .Stampfen mit der blanken Waffe, die für die Nca-vas nleldet: Das Vordringen der Nationalisten in das Innere Madrids hat eine übtspresse ausgelöst. So schreibt.Heury de K o r t, l l i s im „E t in Erfiillung gehen. Die Ereignisse denrentieren Moskau, llnsere Haarspalter nnd Politischen Auguren erklären, dies sei uichf n,öglich g^tvesen ohne Marokkaner, deutsche und italienische Aeroplane, Tanks, usw. Wenn die Nationalisten auch Hilfe von außen erhielten, so stand sie in keinem Verhältnis zu der Hilfe, die Rußland deir Noten geleistet hat. „O e u v r e" behauptet, die spanische Ne publik sei nach der Flucht der Regierung na Tanks nach !>tatalonien l'ringl.''.i würden. Diese Transportdanipfer sind einsprechend bewaffnet und würdcli augerdeni von Mei U-Vooteu begleitet werden. Der Hasen vou Bareeloua steht — in>e der „Iour" meldet — seil 28. Oktober unter dem Kommando deo sowjetrnssischen !>re gattenkapitäns Zchmilikow. Auf'.erden? '«e' steht in Barcelona ein Generalstab .lon hohen 'owsetrussischeu Ofizieren. Zürich 10. November. Devisen. Beo-grad 10, Paris 20.17^. London ?2.2l. Nclv-York 435.125. Mailand 22.025. Berlin l75 Wien 17.50, Prag jVliIcIwrocIukte stockt, aucli clio ^nstulir vk)n I'ertixi^varen, Hol? nncl I^r^eusnis-sen l^or Sclnverinänstrie I,nt 5tnrl< nacli-Leln8!;en. Die önllonreivrm in k'olLN. l)er pc)lni5Llie Minister kür l.anäxvirt-scilnft uncl IZocIenrokorm xnb l^re5;8LVLr-tretern einLN I_Ieherdlicl< ülier den k'nrt-Lnn.? cler l^näenrekorm in l^vlen unä clie nücii^ten ^l?5!icIUen 6er i?L.?ierunx^ nuk diesem (^lebiete. !?r Iiod die ?;to.rl1kerin'? iiir ^^u^l^lnumen kiii-den Iiut in l^uljlnnd, eine clc?pl)elt ^aklreiclie uis ii? Oünemurk nncl Lstlunä und ein nndertl^albma! .80 /^anlreieke al8 IN I^eut8cliian6, der und l^nxarn. In den laliren 1919 bi8 19Z5 sind nacli Idolen viel mel:^ rücIcLexvandert. nl8 in der8ellzett ?e!t au8>vunderten. Die öe-vöIIvi8Llien den beiden VoIk8:?nliIunx^en (1921 nnd I9Z1) detrux^ in Polen 4.9 i^il-livnen. wovon rnncl 2 /Vlillionen !lus äie Stüdte entfallen. i^nniüniseilv i^xportPrämien ttir >Vel20n und INebi. Der rumüniselie ^Uni8terrat liat die Lxflortpriimie kür VVeiZien und .Vlolil pro I^oveml)er fe8tj?e8e^t. Oie l^xportprümie fiir >Vei?en sclixvcnlct je n.ieli Onulitüt 2>viLLlien 1210 bis 2500 l..ei, die ^uskulir- verLütunL tiir j^ekl 2Wj8c!i^n 2230 bj8 I^e! je ^axxon. I?iiek«ANL äes unsarisciien Exports naeli Oeut^edi^nd. Die unLar!8cIi-deut8ciiL tlanclelZkam-mer in öudape8t veröifentliclU einen IZe-rielit. :iu8 dem liervorxelit. dalZ die ^U8-kukr I»ndwirt8cli3ktliclter Artikel nucli Deut8cI,l2Nd in den letzten jVlonnten 7.u-rückLeLLnxen i8t. Der . No^vcnlber. (Avula). Unl^r dnii l^vos;eli Titc! „Ter Mensch der Aktion in .uil^mlawien" verössetttli6)t das große lldoncr Sciiiiital^'^lUatt „S u n d a >> D i '5 «-l t ch" ein überaus intcresslinkes .^^nlcruieiu niil dcin jugoslaniischen Ministerpräsidenten nnd ^Außenminister Tr. Milan 5 k oi ad i n o u i Der Ministerpräsident erklärte dem diploniatischon ^»nirespon-denten genlinnten '-Z^latles ii. a. solgefs- „A^ir hcben mit (rnqlund, insbesondere im Mittelmccr, vele nkmelnsume Interessen. Wir mcrden der englischen Nation gegen-iibcr immer die wärmste Freundschaft psle-gen. ^uftoslawien blickt im iibriften aus (furope vcn einem ganz praktischen Gesickits-wintcl aus. t5ine allgeineinc europäische Verständigung iväre ldcal, doä) ist dieses Ideal nicht so leicht rasch zu erreichen. Es sind immer praktische Schwierigkeiten, die sich entgegenstellen. Jugoslawien ist deshalb der Ansicht, das; d'e praktische Arbeit noch die beste Methode siir die europäische Msamt-vcrständigung nbgibl. Bc.^iiglich der so viel propagierten Negionalpakte wiinscht Jugoslawien keine rivalisierenden Blocks, wie sie in der letzten Zeit vielfach geplant sind. Mit Teutschland unterhält Jugoslawien vor,sjjglich<. Wirtschaftsbeziehungen, während die politischen Beziehungen zu diesem Reiche vclltomn en normal sind. Zur Zeit der Sanktionen l>aben wir den größten Teil unseres Außenhandels lnlt Italien verlo^^n. wnr de alles nnternolnmen, damit wir einen Teil des MsatzgebZctes zurückbekommen. Znzw>-ichen ist Lentschland als erster und ersttlassig-jtcr Mttkt für unsere Bodrnprodnkte in die (krschelnnttg getreten. Mit Smvjetruslland haben wir gar keine ökononttschen Beziehultgen, politisch interessieren uns aber die Fragen der etwaigen druts6)-polnisch-russischcn Beziehungen in tei ncrlel Hinsicht. Diese Probleme liegen auver halb des Zlolnpleiiies unserer praktischen politischen Fragen. Wir habe« Sowjctrutzland bisher nicht anerkannt, da wir es utcht für notircndig gehalten haben, unseren Standpunkt eiligst zu ändern. jkompl tationen schlössen, heigt mit anderen Worten etwas tun. was gegen das Praktische ist. Die engsten politischen Interessen Jugoslawiens fallen in den Kreis der jlle'nen (kntente und der Balkanunion. Jeder von diesen Staaten hat dte volle Aktionsfreiheit, sich sür die eigenen Interessen zu kiimmern und die Freundschaften auch außerhalb dieses Rehmens zu suchen. Zwischen den Staaten der ttleinen lZntente und der Balkan-nnicn l)errscht das vollständige Pertrauen. . Novcnlber. Dr. Maeek ist um 8 llhr friih iiber Ljubljana und Kranj im Kraftwagen nach Brdo gefahren, wo er gleich nach seiner Ankunst in AÄienz empfangen wurde. Dr. Maöek ist um 10 Uhr abends wieder in Zagreb cingetrofsen. De?: Vertretern der Presse gab er keine Erklärungen ab. auch der „Hrvatfki Dnevnik", das Organ Dr. Maeeks. beschränkt sich lediglich auf die Feststellung des äußerlii^n Verlan-ses der Audienz. Zugoslawkkns Mttltäraltachee in Nom B e v g ra d, 9. November. Zum Mili-tärattachee bei der königlich ju-l^oslawischen (^^esandschaft in Ronl ist dcr tzaAptmaun 1. Klasse Dragoslav I u u g i i) ernannt worden. Volms Außenmwifter in London L v d o n. i). Noveinber. Der polnische Aus;ennlinistcr Oberst Josef B e cl ist heute in Be^lcitunq deS Grafen P o tocki als Abteilunqschefs deS Aus^enniinisteriums fiir uu'steiiT'opälsche Angeleli<'nlieiten einsietrof-fen. Anl Bahnhof hatte sich zur Bec^rüßung Auß^nnlinister Eden iul Skamen der ei^g» tischen Regierun SeneraMabsbefprechungen in Bn»orek B u f. r c st, 9. Ncvember. Gestern be-siannen hier sehr wichtige Besprechungen d«r Chvfs der Gcneralstäbe der Staaten der Kleinen Entente und der Balkanunion. Ue-ber öas Ergebnis der Beratungen wird ein Konnnttniquce erlassen werden. ^eierUche Veisetzuno des Admiral« KeNu « Keine Auslandsreise Horthys projektieri. B u d a p e st, 9. November. Das DNA berichtet: An mastqeblichen Stellen wi^d be^ richtet, dasi alle t^eri'ichte nber eine bevor' stesiqemcinen Stätten ernsthafter, konzentrierter Arbeit. In Mlin. chcn wird aber i>n Jänner eine Tagung statt-^find<'n. die höchst vergniialich zu werden verspricht. Das ist t>ie Erste Internationale Karnevalstaqnng. die am 14. Jänner 15^.^7 ^ b?qinnt und zu der bereits eine grosze An--von Staaten ihr Erscheinen zniiesagt schwingt, haben Vertreter siir diese einzigartige Veranstaltung nominiert. Sinn der Tagung ist, daß die internationalen Teilnehmer einen echten Münchener Fasching mit aller (Gemütlichkeit, überschäumender Laune und künstlerischer Note erleben. Am Tag nach dem Großen Festball im Deutschen Theater, den die Stadt und der Prinz Karneval den Kongreszteilnch-mern unter dem Moto „Der Kongreß tanzt'' geben, findet die .Hauptsitzung statt, bei der internationale Karnevalgrößen die Referate übernommen haben. Im Rahmen der Tagung finden ein Festessen und ein Abschieds-Fisc^ssen statt. ZKit denl Kongreß ist auch eine eingehende Besichtigung dcr Stadt München verbunden. Hier mht dos Wrack der ..Sibe I" ..f. Deutschland hat die Burpos-Regierung anerkannt? Berlin. 9. November. Der bisherige diploinatische Ve'-trcter der spanischen Bolls frontrcgierung R o v i r a, der seit Iul,' auf seinen: Posten sich befand, bat am Tams! ,e6 Botschafters. Mittags wurde auf dem ?ache des Botschaftsgebäudes die nationale flagge Spaniens in den Farben Rot-Gold-.Not g-ehifzt. gezogen, um dann nach Portsmuth gebracht und aus kjoher See den Fluten übergeben . bat. 1>'<' bekaintteli^n Städte in denen zu i-erdtn. (P.r<-1lcbild.ZcnIralc-M.) > Prinz Knrncval alljährlich scin Zepter j Die Hebungsarbeiten an dem Wrack des Feuersik^sl«s „Elbe 1" sind jetzt so weit gediehen, daß man mit einer Hebung des Schiffes rechnen kann. An der TteSe, an der das Feuerj^ss versank, wurde eine Wracktonne ausgelegt, um die Lage des versunkenen Feuerschiffes zu bezeichnen. Am fernen Horizont erkennt man das neue Leui^schiss „Elbe 1". (Scherl-Bildcrdienst-M.) Eine Rede Hitlers zum 9. November B c r l i n, 9. Noveulber. Anläßlich der jährlichen Gedenkfeier anl Vorabend des 9. November hielt Reichskanzler Hitler inl Münchener BierbrSukeller eine Anspra. che an die alte Garde der nationalsozial'-stischen Partei. Einleitend begründete Adolf Hitler, warum er den Putsch vom Jahre 1923 für nötig gehalten hat. Der Reichskanzler verherrlichte dauu die neue deutsche Wehrmacht. Wie die alle Armee für das damalige Reich gekämpft hatte, so ivürde die neue Armee, wenn je die Stunde kommen sollte, känrpfen und sich schlagen für das neue Reich. Es best^'he nuv ein Unterschied. Als die alte Arnie? einst ins Feld zog, war sie gegen alle Waffen des Gegners gerüstet, nicht aber gegen die Waffe der Politischen Propaganda und ihre Zersetzung Heute trägt die Arn,e? in ihrer Kriegsflagge zugleich vor sich her den Talisman der politischen Jmniunität gegen jeden Versuch, diese Armee noch einmal'von aussen her zu zersetzen. Heute wage man es nicht mehr, mit Deutschland unlznspringvn wie noch vor wenigen Jahren. Die Welt wisse, daß sie einen Staat nnd ein Volk vor sich hat, das sich nicht behandeln liesie wie ein Zulukasferstaat. Dann wandte sich Adolf .Hitler dcr b o l-lch e w t sti f ch en Gefahr zu, betonte aber gleichzeitig die außerord'^ntliche nnli-tärische Stärke Deutschlands, die e.^ erinög-liche. zuversichtlich zu sein. Unser alter Feind, sagte er. droht überall nnd versucht. Staat um Stant zu zersetzen, un, di-' Welt umzustürzen. Aber zum erstennml kann ich es offen aussprechen, er nnrd Deutschland nicht überrennen können. Um Dentschlcind hat sich ein innererer Panzer gelegt; nun ist die Zeit gekommen, da wir ohne Furcht nnd Angst in die Zukunft blicken kiinnen. Sollte der .Kommunismus ie Lust bekom-lnen, ivieder nnt nns von auften anzubinden. dann wird es ihni genau so ergehen, wie es ihn ini Innern ergangen i^' ,Mar?KlN-er Pmnmer 251) Gewnbter ÄnbeM über die Beziehungen Rom Beograb Die ersten Erklärungen des nenm Gesandten Italiens für die jnqoslawische Presse dinovie anläßlich des Abschlusses des neuen Handesvertrages zwischen beiden Staaten gegel»en hat. Ministerpräsident Dr. Stojadi-novie hat in seiner Rede in sehr bemerkenswerter Art und Weise betont, dah sich J«. qoslawien und Italien in ihren ökonomischen Strukturen sehr glücklich ergänzen, was die beste Voraussetzung ist fiir die Fortentwicklung der wirtschastlic^n und lmdereu Beziehungen zwisö^n den beiden Staaten. Ich slihle mich persönlich ermutigt in der Durchsiihrung meiner Mission dmch die Herzlichkeit, mit der ich in der jugoslawi schen Residenz empfangen wurde. Daraus konnte ich die Ansichten und Absichten ablesen. die sich der weitblickende und schöpseri» sche Geist des groszen Königs Alexanders deS Ersten zur Aufgabe gemacht hat. Ich werde meinerseits alles tu», was in meinen Kräften liegt, um das Werk zum Nuj;en beider Staaten zu stiijzen, geht es doch um viele und wichtige gemeinsame Interesse». Diese Arbeit erfordert ober die aufrichtige Mitarbeit der ijssentlichen Meinung, die unterrichtet und vorbereitet wird durch die Presse, «ine Ausssabe. die gerade unter den gegenwärtigen Verhältttissen von größter Wichtigkeit ist." ^ ÄiSt» -He Mssti« / B c o r «I d, !^. Novcnlber. Der neue italieikischc (^jestindto beinl jugoslawischen Hofe. Mario I n d c l l i, empfing heute lll sciiienl Arbeitskubinctt die Vertrete? der ill>1oslawischeir ^^resse un^ behielt dieselben scher eine Stund? inr Gespräch. Der neue (Gesandte erklärte eiugang'Z. er sci besonders ssliirklich darüber, das^ er die Pressevertreter schon einiste nnch der feierlichen An-trittsaudienz bei T. königl. Hoheit dem Prinzreqenten und nach Ueberrcichung der Akkreditive empfangen fönne. Auf die s^rage der Journalisten, was ex von den italie-nisch-juqoslawischen Vezichungen halte, cr-sli'.rte l^esandler Inldelli: „Wi'S die bisheritien Beziehungen zwischen unse ren beiden Staaten sowie die Möglichkeit ihrer weiteren Entwicklung betrifft, so wurden dieselben kjirzlich in eine sehr w'cktis^en Rede präzisiert, deren Klarheit und l5haraktef sie wohl selbst zu ermessen vermochten. Ich glaube kaum, daft ich dieser so klyrcn Rede noch irgendwelchen ergiin-zendln Kommentar anfügen könnte. Ich möchte mich nur aus das eine beschränken: Meine Mission beginnt im l^eichen diefer Rede, wie auch im .^eichen der Erklärungen, die ihr Ministerpäsident Dr. Mila« Gtofa, Leon Blum. „Der VaN mit Moskau bleibt in Geltung!" Ans einer bedeutsamen Rede des sranMischen Ministerpräsidenten .<)llsclelstung Italiens und Deutschlands jür Spanien irres,eführt worden. Os)ne die von den Mächten durchgeführte Nentvalitätspo' Ütik würde die Gefahr eines furchtbaren curoplitschcn AiricgeS h<'rat.^beschworen werden, da Italien und Deutschland sicherlich die erste ('^elei^enheit zu einer Intervenlivu ('rc^reiseu wiird^'n. „Wir sind bereit — sackte Leon Blurn —, aujzer mit anderen Nationen auck> niit Deutschland freundschaftliche Beziehungen herzustellen, aber nieniand kann von uns verlangen, das', wir nns bezüglich deS Schicksales Mittel- und Ostenropas deZinleressie" rcn. Für uns bleibt der von Pierre Laval unterzeichnete Pakt niit ?owjetrußland in voller (^ieltnnI. Die von 5''>itler anfc^eslclltc Alternative .?)rdnung oider Volschewis-nins?" bildet ffir ^ran^reich keine l^rund-läge. Die Alternative ist auf denl Partei-tasl der Nadikalfezialisten in Viarih absie-lehnt Nierden. ivo nian den Standpunkt in meinen! Sinne angenonnnen bat. i><'m Moment, Iva wir !>iese Alternative .^'^itler'Z annelimen, würde die ?^olfsfront Nel^icrnnsj in Frankreich ihre Existenzberecktianng verlieren." Paris, s>. November. Ministerpräsident Leon V t u ni lzielt in! Hanptauslschusi der To,;ial^sti!chen ^'arlei cine Rede, die durch lebs?af!'.' Diökussion der .qemäsjij^tcu Ele--nlente nnd jener ^Äuppe- ausgelöst wurde, die unbedingt Frankreichs Einmischung ^n die Zpanien-Ercignisse fordern. Bei der darauf folgenden namenllichen Abstimmung wurde denl Millistcrprädenien und seiner Politik mit Stimmcninebrheit das Pertran--en ailsgl'iprochen. Die ge^-antte Pariser Informationspr.'ssc ist über die -Ilode, die nur in nlangelhaften Teilstüricn in d!e Oeffentlichkeit gelangt ist^ sehr enttänscht. Wie aus diesen aintlich redigierten Teilstücken ersichtlich ist. erklärte Vluiil, das; er le'neswegs daran denke, seine Beziehungen .-.u den ^ommnnisten abznbv'-chcn. Plnui veaniwortete die ultimativen s^orderlingen der .>tonimunisteu nur indirekl, indeni er erklärte, die Volksfrontregicrung habe die innenpolitischen Forderungen der Volt^'srontparteien ^;uul Teile bereits erfj'illt, der iibrig<' Teil gelange erst zur Durchführung. In aus^erpolitischer Hillsicht erklärte Leon Blum, die französische iiffcntliche Meinung sei in ihrer Ansich! über die quautitative Die DurOMrungsvor-schrift zur VerorSnung üb?r die Liquidierung der Bauernfchuiden lAortsetzung.) Art. '.'s) szu Ar^ der Verordlluu-ci). 'Der S^snlldller ist verpslichtel, in der durch Pkt. 1. Art 2l» der Verordnung festgesetzten Frist dein Gerichte e'N (^)o!lich ilm Verinindernng de^ ?chnld ein'.nreichen; die Beilasien kann er auch später, ul einer von« l^^ericht^' festgesetUen Frist, beibl'.ngeil. Zo-^erne ^a.^ in Pkt. 8, Art. de^' Pei ordnun^.1 vorgeschriebene ,^)ellgnis der Priv. Agrar-bailk t-ereits übergeben unirde, wird das Gericht von dein Schuldner kein neues Zcug-ui'^ fordern, sondern die Priv. Agrarbank aufsordern,'ihnk diesem fanlt den übrigen in Pkt 1, Art. ^^^7 der Verordinlng vorgeschrZc-beneil Angaben ,zn übermitteln. 2. Die Vestimnnlngen nach Pkt. 8, Art. 2 der Verordnung über die Pflicht, die Frist llnd das Verfahren bei der AuvfolgiiN'g von Zcuiznisseil seitens der Geuicinden gelten auch für alle in Art. der ?^erordnunsi vorgeschriebenen Zeugnisse. .'i. Zn den Schulden ilach Abs. l-, Pkt. 2, Art. 2f» der Aerordnun^^ .'^ähleu säintliche Schulden des Landwirtes ohne Rücksicht und ob die Schuld von d'.'r Verordnung betroffen wird l'ider Zlielst. 4. ZweckiZ Beglaubigung de^- ^)?enteusteuer-bemessnilg haben die Gerichte den .zuständigen Steueränlteril ein Ver^zeick>nl'ii sämtlicher in den Anmeldungen der Schuldner lallt Abs. l», Pkt. 2, Art. der Per>.n'dnung a,lgefiihrte,l (^ilänbiger zn übermitteln. 5 Zu deil Vermi.i'g'eu de>? Schuldners ge-siöreil aiicli alle Forderungen. Art. .'D szu Art. 27 der Verordnung). (Aach durchgefül^rter Verininderung im Sinne der Art. 2.'! ulld 2s! der Verorduuns^ hat die Priv. Agrarbank die Schnldner .^u verstältdigen nnd ihnen eine endgültige ?snfstellul>g ihrer Schulden zn Anzustellen.' Art. .'i! szik Art. 28 der V^'rorf»nungV Tilgungsplan (5'iue 'Schuld nach Art. 28 der Verordnun,^ NU Betrage von lW Dinar mn 1. November wird voin 1. November IVsZ au bei eiiler Verzinsuug von ln 12 jähr- §l»Äs t>Gi« yslökrc^e^ ciorum mit tut Asr ><^öseke 50 gut c^.k^lcigs. »5t j<7 irgsm^ein lzsIielzigeZ V/cz;csimittoI, ctvrn lzsc^eutst voiilcommsn^ '^«sciisp^logs: 1. l.äzer» 5ie I^ciction aus. 2. i(ock»n 8iv cjis mincle5tsn5 15 ^inutsr» in s^ci«^ion l.c>!ung 3 ^is c^is ^vie neu wii^cj 5tet5 klütsn^oisz. Lc^iclit wichen Til/^llngsraten) im Beirage von j? W.sis» Dinar lmch sol>^iendcln Tilaungsplan abgezahlt: Zahlungsfrist bis .Minsen Tilquil-i Nestschnld „ — ^ 100.— 1. Nov. iv.'js; 1.21 Z. Nov. 1V.'^7 ."^6.92 1. Nov. IW Z.W 7.-. 70.92 1. Nov. .'j.Lii 7..-;.^ 72.08 1. Nov. l94l> 2.92 7.fj', 1. ?t0v. 2.^! i^.0l l. No.i>. 1912 2.18 8..Z2 -18. !1 1. Nov. 19N 1.7?^ > Art. 48 der Verordnung aufzuforderu, sosor^ und nninittelbar der Privilegierten Agrarbank die erste jährliche Tilgungsrate ini Sinne der Art. 29," 29 und M der Verordung zu überweisen. Auf dieselbe Art und Weise sind auch alle iene ihre Schilldner, du' durch das Gesetz und die Verordmiugeil über deu Schul', der Landwirte nicht sseschüht warei?, dx' aber nachgewiesenermas^en die Bcdiilgun-gen der Vc?rordnung über die Liguidierung der '^"auernschulden erfüllen, aufzufordern, die erste jährliche Tilgungsrate zu bezahlen. 2. Nachdem die Anstalten ilach Pkt. 7, Art. 7 der Verordnnng im Sinne de? vorhergehenden Punktes ihre Tchuldlie'. zur Bezahlung der ersten Tilgungsrate anfgefar» dert haben, haben sie sofort der Priv. Agrar bant' ein Verzeichnis aller anf diese Art aufgeforderten Schllldnei- zllsanlmen mit einer .Atopie der Aufforderung und der deni Schuld ncr zllgefchickten vorläufigen Berenu?ig der erst<'n Til^ilngsrate einzusenden. Anf f^^rnnd dieser Angaben wird die Priv. Agrarbank, falls ihr die Schuldner die in deur vorhergehenden Punkte erwähnten Beträge nicht rechtzeitig iiberweis^n, un, die Zwaugseintn^eibun^ dieser Beträge durch die Steuerämter ini Sinne des Art. 48 der Verordnung ansuch<'u. Art. lili. (Zu Art. .'il der Verordnung). I. ?ri!t der Fall naG kt. 2 Art. der Verordnung^ ein, dann wird die ttl6)tbezal)lte Tilgungsrate aus der liegeudc:' de'' Schuldners zwangoiveise einlieiv^el'."!. gib! diese ^iwailg-^vollstreclnn, nich'. ü'en iie-wünschteil ^^rfoig, dailn wi.d d e gaii.e Restschuld iin .3inue de^z Pulilte-.^ 2 Att. 4'-' der ^^i^'r.ndiuuig zuwng'^.oeise '.^ilgelri^ben. 2. Die Zteueräinter haben d'n S.v.illd-' iicru über die einpsan^geiien d'i.izahliiuli^'n in Verblndutlg niii Art. :i1 der Verordnung besondere Besiäti-guncien au.';nn''i!^en', dieie Ve''U'i!lgungen sind gebiih^enfre'. !>. Die 5teueräinter hciben nu Znni' der Art. .'!! nnd 18 der Verordnung veii den Schuldner die gesetzlichen Verziig/i^insen au? später eingezahlte Raten ein zuliebe und 'ie ?er Priv. Agrarbank guiznbuchen, wovon die'er besondere Berickte e>n'nsenden liiid. 4. Zu'ecks Cii^zahlunsi dieser Tiinuluv^'ra-rat'.'u <''tnnnitä!en) kennen si die ^triier-änitcr bei der Poslipartasse ein liesendere'5 5checktonto erössnen lassen. Art. !!t. lZu Art. der '.dnuiiis). I. Uuier ^triegszustand iiil Art. der Verordnung ist l'^rneheii, d^.'^'.eit voin 27. ^ull I!>11 bis zuiu i l. Noveniber 1918. 2. Deul 5<^k'.iildner. der der 3!a.itlich.'n Htipotlielarbank durch ein ,'',.'ug?:i!? na!'t> weist, das; er im ^ilnie d.r V.'rordnun^i nüd dieser Vorschrift Landwirt war, wird d'e Äank die Tilgungsfrist se'nec! Dar!.'l!7n.' vom Tage der ersten Versch.il.d:li.g aii au^ .^2 Jahre verlängern. Alle Schuldner, die deu Art der Verordnnng in Ansprilch^ nelnuen. I'abeil der -taatlicheu Hnpothckare.nil für 'eden V:?chnldpostell ueue schuldtierursuud.i! nl der durch die Vaiü vorz^eschrieben.u Forin auozustcllen. 4. Als ili tes 2 Art. de^- Verordnung tnird die ^c?chuld jenes Schuldners be^rao'! ", der aur Teige des InkraiUretens d^'r Verordnnng nicht eine eiirzige Anlmiiä! ''ristiieiuäs^ erlegt hatte. Insoferne sole ^chuldite^- nach Inkrafttreten der Verordnuna 'iir d'..' Roge--lttnilsvrechel?de Beträge erlegt habeu, nnd die Annuitäten nach 'den Bedingungen zii verreareir^ Fall.-, der .Schuldner der Ntit der Zahlung einer oder niehrcrer Annuitäten ini .Nüelstande ivar, nach "Inkrafttreten der Verordnung eineu. Betrag erlegt Iiat. der füi- die Nogeli'n^ einer gan'-zen Annuität un^urcick>ei!tbeznlilten Zinsen uud sonstige' Schuldeil in« Sinne der Verord» llung auf persi-iulicher Rechnung zu kavitali-siereu, itud erst danu deu erleiit.',! Vetrag fiir die Begleichung der auf diese Weise em- .Mariborcr ^^ertul>g" Nummer Mittwoch, den 11. November 1930. slandcncu Vt.'rsull^ticn zu verweii-den. Falls der Schuldner, der niit mehreren Annuitäten IM Rückstände ist, nach Insrasttre-ten der '^>crordnun.si einen Betrag erlegt Iiat d>.r sür die T'lgung einer l^anzcn An-nuitäl lnnreicht, l)at die Bank .zuerst diese Annuität tiack, den bisherigen Bedingungen ^;u verrechnen mid bezahlt ^n machen und nlit !>ren sonstigen Forderungen an Zinsen l«. a. in der im vorhergehenden Äitze l'ovlA's.henen Art ^ind Weise zu verfahren. .'i. Tie !>tapitallsicrung nicht bezahlter ^'iinsen, und nacli dem Zinssatz, «d'^r bis zur ersten '^ahlung'^frist der Aimuität, die nach Inkrafttreten der Vero-rdnung fällig wird, gegolten l)at^ ist ans diese Weise dnrc^ufi'ch-ren, das; der einsae Zinsfus; gerechnet n>ird, n?ol>ei säuitliche ilichtbezahlten Zinsen sili diese Zeit einznl»ezichen sind. Answer den ^Zinsen ist auch die gesamte Schuld, die auf persönlicher ^>ie6>nnng gefil-hrt wir^, ^zn ta-pitalisieren. <». Tas ans die in den ncrhergehenden Puntlen dieses Artikels vorgesehene Weise vennehrte.^tapital geinesit dassel'ie Prirori-!äi'öre6it loie da^ iirsprinigliche arilndbürvs;si'n'st Andreas Rommiov, der "-^^ruder dc'^ lctuen ^^ren, ist niit seinem' '5ol)ne Prinz Bladinii^- in Beograd einge-^rvsfen. Der l^)ros;für1t ist aus Italien ge-loinili.n UN?' reist nach Bu'dapest nnd Wien. i. EiA berühmter deutscher Urhanist in Beograd. Beograd ist der berichmtc deut sche Nrbanist. Prof. I a n s e n, eine An-toritär ans Sem (Gebiete des Städtebaues, zu zweilägigein Ansenthalte eingetroffen. Prof. Jansen hat die Ttadt Ankara, den Berliner Tempelhof nnd ganze Berliner Stadtviertel angelegt. !. Daö (5rxebnis der Gemeindewahlen im Trinl'^Banat. Int Trina-Banat niurden in l^enu'inden die Walilen diirchgeführt. 'Z)ie Ingoslalvis<>> Radikale llnion erhielt .'NU. die Opposition lO.'j (^enieinden. i. Tic (^cmeindewahlen im Savebannt. Porigen SonlUag n'nr'd<'n znsälzliä) in 5/) l>ienieindcn des Savebanats t^enieindewah-len iibgehalten. Die Ma,"et-(^ruppc erhielt I-l (^eincindcti. die übrigen verteilen sich aus andere (Gruppen. i. (Zin l^cmcindeivcchmann erschießt einen Fiakcr. Tplit hat der Gemeindewach-ilmnn '^^ranko D u e. der bei der städti schen Zvlleinnahnie beio'äftigt ist, in einenl Strelte ans -"ir ."ii-asic den Fial^er Pa?!', F r a n d e l l «- durci) einen Sclins'. anS sei nein Dienstr^ vol ver geti^itet. Dude nnirde verhafiet. i. Iugoslnüviens grWc Ltstel besitzt jet)t die ^'tathedrale in Dsafovo. Die Orgel be« sii't Pseiscn »nd 71 'liegister. Die frn-I?ere. dnrcl» ein Tchad'^nseuer vernichtete Orgel liesast nnr Pseifen nnd ll) Register. i. Schiffe unt eiiier (^esaiuttouage ven l Tonnen habcn im August die jugoslawischen ?ldrial)^fe angelaufen, wie dies soebetl aus einer Tlatistik der Hanidels-lannner in Dnbrovnik hervorgeht. i. A^urchtbarer Selbstmord einer Nervenkranken. In ^Zagreb hat si6> in einein ^tlo» sett .des Hauses Ilica am N. d. M. die 'i8-^jährigc Maurers-gattin Dragica Toma-die seit Iahren an einem Nervenleiden laborierte, in selbstmörderischcr Absicht mit einem scharfen ^ti'lchenmesscr die stehle ausgeschnitten nnd dann noch die Kraft besessen, sich das Messer tief ins 5^crz zu jagen. !. Das Ende einer Rauferei zwischen Lehr- iing-n. Am d. M. frühmorgens spielte sich auf einen« l^iang einer Schlosserwcrl-stntte in Zagrel) ein sur'cl>tbares Drama ab. Zwischen deu Lehrlingen Franz B r e -gan t und Johann o v a L kant es n>e-gen einer Schnldsovderung von l».— Din zu einer Ranserei, in deren Verlaufe KoDae seinem 17jährigcn Lehrkameraden ein srl>ar-fes Ttemim'isen in die Brirstgegend sties^. Das 5>erz wurde durch den Ttos; verlelzt nnd Nregant starb einige 'Minuten nach der Uel'crsührnng an'f 'die UmverMtskliink. ^ .««Kt DramotMe tlrteilsverkllndung 1« Jahre Zucl>tha«s für den Gattenmörder Ferlwc Im weUercn '^ierlaihj der Hauptverhand» lung gegen den »oegen Gattennlordes ange» klagten Schlosser der Skaatöbah7u?n Johann Ferlinc wurden geistern di<' einzelnen Zeugen sowie Sachverständigen crivachmann t^alu« sagten ailch die Eheleute Josef und l^li'scibeth zl' ebrie, die die Hausbesorgerstelle imHan'se der Mariborcr Molkerei verseihen. aus und gaben auch ein Bild der zerriitleten Verhältnisse in der Ehe Ferlinc'. Während die nächste Zeugin Turie die l^ttin Ferlinc' als eine ^^eißige, aber in ihrer Ehe nn-gli'lckliche Fran schilderte, stellte das ehemalige Dienstntlidchen der Familie wiederunt -den! Angeklagten das bessere Zeugnis auö. Einverlwmmen lourde daraufhin noch ein g? ivisser Novak, der sich iviederholt beniüht hatte, die Eheleute zu versöhnen, worauf dic Sachverständigen zuni Wort kamen. Büchsenmacher Ielenc inachte die auf-isehenerregende Vtittcilung. das; Ferlinc zwei ^^lroneu in die Pistole gege'^n Hatto, von denen -die zioeite, ntit der er angeblich Selbst Mord begchen wollte, bereits an der stapsel lidiert war, sodas; er davon Äberzeugt stin michte, daß sie nicht losgehen werde. (Verichtsarzt Dr. Jureöko gab das psychiatrische Gutachten ab, in dem er sest--istellt, das Ferlinc unter starker seelischer Depression gehandelt hat. Damit war das Beweisversahrcn abgeschlossen, worauf Staa-tsamvalt Teuer l'Nd Verteidiger Kukovec das Wort er-griffen und ihrerseits alle Momente aufzeigten, die für die Sch'tld bezw. Unschuld des Angeklagten sprechen. Nach längerer Beratung verkündete der Vorsitzende des großen Strafsenats Dr. Tomba? folgendes Urteil: Johann Ferlinc wird im Sinne der Anklageschrlft dc-s Verbrechens des l^attenmordes schuldig erkannt und zu 18 Jahren schweren Kerker und dauerndem Ehrverlust verurteilt. Ferlinc, der während der ganzen Ver>handlung den Eindruck eines Geistesgestörtcn zu erregen versuchte, sprang jetzt leichenblaß auf nnd döste halblaut vor sich „Mcin (^olt, uieiil c^vtt, 18 Jahre". In diesem Augenblick -wollte ihin seine Schwester die Hand reichen, «tvas ihn derart a-ußer Fassung brachte, das; ihn der Warter und Mei Wachmänner nnr mit Mi'lhe abf'ilhren sonnten. Dienstag, d«i to. November stimmungen über die Giltigkeitsverlänge-rung der Eisenbahnlegitimationen. Bestimmungen i'lber den Verkehr uiit Bäumchen und die Kanididatenlisten für die kkammer« ivahlen. Me Frage der Slsenbadn-legitimaNonen Die (^eneraldirektion der jugoslawischen Staatsbahnen teilt mit, das; die Legitimationen. die zur Benützung der Züge zuni ermäßigten Fahrpreis berechtigen, auch im kommenden Jahr gelten, da es wegen der Mrze der Zeit nicht möglich ist, bis zum Neu jähr die Legilimationen der neu vorgeschriebenen Fornl ljerauszugeben. Die Legitimationen, deren t^iltigkeit noch nicht abgelan. feil ist. bleiben bis fpätestens Zil. Dezdeu ist fPensio-nisteu und Augehörige der Staalsbahnbe-diensteten usw.), erhalte^i für das nächste Jahr besondere .^tupone znr .^lontri^Ne der '^ngSbenüt.ulng, N)ic dieS auch bener der Fall war. Di? C-iesuche uni Fahrtbegnnstigungen für -das Hilfspersonal sind tarfrei. Die Staats- und Selbs-verwaltungsbe-diensteten. die kein 51i?cs-t ans Eisenbabnlegi-tiniationen besitzen, sind für den Falk, dast sie die ilinen zn'sieheude Fahrtbeaünstignng ans l^runid der '^^lniveisnngen ausnützen, niit besondercn. ntit einer Pbi^'^toa'civbie versehenen und von der znstätidigen Behörde aus. gestellten Li?gitiumlion zu beteilen. Die ^lu' pone si'ir das Jahr IV7 gelten inr lomnien« den Jahr nicht niehr und wei'^den neue her-ans-aeaeben w-'.'rden: sie sind unch Möglichkeit gruppenweise sclwn jeitt aiiznschasfcn bzw. anznfordevii. Berficherungöyfl M Mr vle Bedlenerinnen Wie das ^treisaint für Avbeiterversiche-rung mit'teilt, schenken die Arbeitgeber -der Vevsich-erung der Bed^eneriuiieu zu wetr»g Aufmerksamkeit. Desli-alb entstehen l>ei der Erkrairkung der Betroffenen Streitigkeit über die Verficherungspflicht und Schwierig keiten l'ei der Entrichtung der vorc^eschrie-benen ^^^iträge. Die Unterlassung der Aii-meldnngeii hat vor allem für die 5^auS'fran unangenebiue Folgeii. Es nnrd darauf ausnierksain geumcht, das; die Bedienerinnen versichert >iierden inüs. sen, salls sie in t^eld oder in Natura mehr als Dinar' monatlich verdienen. Verdienste unter Diiiar inonatlich bedingen bei den Bedienerinneii keiiie Bersiche-rnilgspflicht. Dagegen entsteht die Bersiche-rnngspsliclit. U'enn der Verdienst bei allen Arb?itgeberii. bei deiieit die Bedieiieriinien Arbeiten verrichten, znsliniinen inehr als Dinar menatlich atlsnla'!'l''t. Alter, die Dcruer lder Bcjchiistigiing uild das Ehe- vcrhältnis üben auf die Versicherungspflicht keinen Einfluß aus. Die Arbeitgeber ^Verden eingeladen, die Versicheruiigspflicht der Bedienerinnen von diesen Richtlinien aus zu beurteilen. In zweifelhaften Fällen möge man si6) an das ^rreisamt unl Aufklärungen wenden. m. Pr»marius Dr. ZeleMikÄr gestorben. In iZlovenjgradec ist der Primararzt des dortigen Krankenl)au'ses Herr Dr. Vinko 7. e l e z li i r a r einem Herzschlag erlegen. Der Verblichene, der kauni im 59. Lebensjahr stand, war als Ehirurg «lveithin bekannt nnd erfreute sich auch ob feines ent-gegenkoinmenden und aufrichtigeil Wesens allseitiger Wertschätznng. Ehre feinem Angedenkeil! ni. 70. Aeburtstax. Am 10. November fe'erte ili ^t. Jl, bei Slovenjgradec der Pfarrer Davorin R 0 Lkar in voller Rüstigkeit seinen 7l1. (Geburtstag. Pfarrer No-^''kar. der in den Slovenske gerice geboren wurde und nun schon seit '.^4 Jahren in 5;t. Ils das schwere Amt des Bergpfarrers versieht. ist auch heute noch ein eifriger uud begeisterter Jäger. Ni. Trou^rpottesd-ienp für die Opfer des D'eltkrist^es. Die Ortsgruppe Maribor der '.^riegöiiivalideuvereili'guiig orgaiiisiert einen Trauergottesdienst für die im Weltlriege gefallenen oder verstorbenen rieger. der Ton nerstag, den 12. d. um s> Mr in der Dom-fiiche zelebriert -wird. Die Bevölkerung wird eliigeladeii, aii dieser ?rauei?^eier ^e^lznneh-nien. Ni. Aus dem Schuldienste. Der Lehrer He"r Donilo Naberg 0 s ist zum Leiter der iechk-klassigeii Volksschule in Dravo-irad ernaniit wordeii. Ni. Reuer Propst in Dravograd. Zuiu Propsl von Dravograd imirde der Kaplan Z^crr Matthias M u nd a aus Ljutomer elnaniit. Die feierliche Jirstalliernng des lieneit Propstes wird am 2l;. d. erfolgen. nl. Aus dem Bahndienst. Der den Staats-baihnwerkstätten in Zagreb .zugeteilte Ober-kontrollor Max Pfeifer lvurde in gleicher Eigeiischaft zii den Werkstätten in Ma-r'bor versetzt. IN. Kollektivvertrag im Bäckergewerbe. Itti beiderseitigen Einv^riiehinen wurde Mi scheii den Bäckermeistern und denl Arbeirs-personal ein Kollektivvertrag abgeschlossen, desseii Uilterzeichnung iii den nächsten Tagen erfolgen wird. ,n. Das Amtsblatt siir das Dra„banat verösscntlicht iii seiiier Numiner W u. a. das klg. Dekret über die Eröffnung und Organi-sc?tivnen der Gesandtschaft in Stockholni, Be- m. Aus dem Steuerdieust. Der Cteuertoll trollor Alfons Debeljak in Slovenjgradec wurde zum Steuerinspektor ernannt. m. Schloß Puchenpein — Gitz der Bezirks hauptmannschaft Dravograd. Wie bereits berichtet, wird demnäch-st die Bezirkshau-Pt-mannschaft des Bezirkes Dravograd voi: Prevalije nach Dravograd übersiedeln. Bis zur Fertigstellung des neuen Amtsgebäudes »virb die Bezirkshauiptmannschaft im Schloß Puchenstein untergebracht werden. ut. Lwlturhiftarischee Bortragszyklus a» der BoikSuntversttitt w Gt«denci. Me Volks Universität in Stlrden>:i wird Heuer einen kulturhistorischen Vcrtvagszyklus abhalten, der das ganze Vortragsprogramm der heurigen Saison ausfülleil soll. Prof. Detela hielt den erstell Vortrag über die Entstehuilg der Welt, dein ein Vortrag des Archilvars Prof. Ba8 über prähistorische Funde sclgeil wird. Die il>eiterelr Vorträge n>crdeil halteil Prof. Stupaitt (Entwicklung und Fortschritt der Knltur), Dr. T r a v il e r (Recht ultd Unrecht einift und jetzt), Dr. N! a r i n (C-ntivicklung der Medizin) u. a. ln. Die Volksunivevsität hat sich eineil Epidiaskop für die Reproduktion von Bildern angeschafft. Die Vorträge finde,l jeden Donnerstag abends im Saal des Gasthauses Spurej bei freiein Eintritt statt. Donnerstag, den lS. i>. spricht Prof. Detela über deil Menschen als Herrn der Natllr. Den Vortrag? ^Verden zahlreiche Bilder begleiten. lll. Enquete Uber die Phönix-Tanierung. Handelsminister Dr. Vrbanio gab dieser Tage bekannt, daß er füx den 14. d. eine En-csuete einberufen habe, in der die Frage der Saivierung der Vevsicheruilgsgesellschaft „Phönir" zur Diskussio?! gestellt werden soll. An der Tagung werden sich Vertreter des Handelsministeriulns sowie der Versicherten beteiligen. m. Biollnkonzert. Wie bereits berichtet, veranstaltet der Gesangverein „I a d r a n" ntorgen, Mittwoch um 20 Uhr i,n Saale der Volksuniversität (Kasinogebäude) ein Violin konzert seilles Mitgliedes, des Musikprofessors Fran Josefiite K a l c. Die Navierbe-glcitung besorgt der Komponist Professor M i r k. Das Prograinm umfaßt Koinposi-tionell voll Mozart, Bach, Schubert-Fricd-berg. Beethoven, Vrahans, Dvorak ilnd Png nani-ü?reistler. in. Sonderbare Herausforderung. In Ve- lika Zimica erschienen dieser Tage zwei Unbekannte nachts vor denl Hause des Besitzers Josef P 0 lanec und forderteil den Lohn desselbeil, Josef, heraus. Da der .Herausgeforderte ruhig im Bette liegell blieb, gaben die Burschen, die offenbar bezecht waren, »lllell Revolverschus^ durch das Feilster ab Die Kugel bohrte sich in die Wand oberhalb des Bettes ohne jedoch jeniand zu treffen. Die Gendarmerie geht der Angelegenheit nach. m. Einbruchsversuch. In Sv. Lenart versuchten bisher unbekannte Perfolien in die dortige Haupttrafik einzubrechen. Sic drangen in den Hof ein uiid versuchten die Mauer zu durchbrechen, um in das Innere zu gelangen. Die Hausin fassen wurden durch das verursachte Geräusch anfgeweckt und ver scheuchten die Diebe. Anl Tatort wurden ei^ nige EinbruchSwerkzcuge zllrückgclafsen. m. Wohin gehört der Mann? Als Antwort auf die uilgarischen Repressalien wurden unlängst einige ungarische Staatsbürger aus Jugoslawien ausgewiesen. Die un. garischeu Behörden sandten ciiien von ihnen deil 4l)jährigeu Arbeiter Franz N a g y, nach Jugoslaivien zurück. Nagv wNrde abermals über die Grenze geschoben, aber proinpt kain er wieder zurück. Jetzt wurde der Mann nach Oesterreich verwiesen, damit dieses Land ihn nach Ungarn befördert. Aber auch auf diese Weise gelailg es nicht, deii Manii dorthin zn bringen, wohin er gehört. denn die Oester'-eicher stellten ihii wieder den jugoslawisHcn Behijrden zur Ver- Mlttwocki. den ll. November 1936 ,MlNbi>rer ?!uinRi<'r fügung. Nagy blcibl einstweilen in Maribor, bis dl« Angelegenheit zwischen beiiden Staaten geregelt wird. ni. Iahrestagung d«s Slow. Alpenverei-«eS. Der Zentraloerband des Slowenischen Alpenvereines in Lzl'ubljana hält Sonntag, ^n 15. d. seine ori^ntliche Jahresvollver-ininmlung ab. nl. Welhnachtsausflug des „Putirik" mit Sonderzug nach Wen. In der Zeit vom 5». bis 10. Dezember d. I. veranstaltet „Put-nik" cincn ^tompensatioiisausflug mit Son-derzug nach Wien. Abfahrt von Maribor anl Tonntag. den 6. Dezember mn .'S.30 Uhr fri'lh, Ankunft iil Wien um 8 Uhr. Abfahrt von Wien nnl Donnerstag, 10. Dezember um 12.30, Ankunf in Maribor um 17.30. Die ^^hrpreise sind sehr mätzig und betragen: für die Klasse Maribor—Wien und zurück Din. 240, für die 2. Klasse Din. 300. Die Reise kann auf Grund eines ordentlichen oder aber eines Kvllektivreisepasses durchgeführt iverd-en, für welchen Din. zu entrichten sind. Alle weiteren Auskünfte, Prospekte, Anmeldungen bis 25. November, Visa- und kulanteste Valutabeschaffung bei „Putuik". Maril'or, Tel. 21-.22, und ^elje, Tel. 110. IN. Zwei Unfälle. Dein .^ellernleister Lud-lvig PotlZek ging in dex Verkorkunx^s-maÄ)jne eine Flasche in Trümmer, wobei er eine klaffende Wunde an der linken Hand rrlitt. Der Automechaniker Alois U l s b e r-l? e r kanr niit der rechten Hand in die Poliermaschine und trug hiebci schwere Schnitt ivnn'den davon. Veilde wnrden ins ^^ranken-I)aus überfi'shrt. Nl. Flucht aus dem Leben. Donnerslazi verschwand de^- in Zgornje Radvanje wohn-I)nste Bedienstete der Magdalenen-Apotheke Johann K a r te n s 6) l a g e r. Die Gendarmerie von Stndenci lieb, als ihr die An-.;eige von seinem Verschwinden erstattet Nuiriie. Kartenschlagers Wohnung i^ffnen nnd fand den Mann darin tot vor. Er hatte Strichnin eingenoniinen. Die Lei^ie giirg be-reit'0 iis Verwesung über. Das Motiv der ?'iit ist nnbekannt. IN. schwere Verbrühungen zog sich der 10'ähriqe .Yandelsgehilse Friedrich R i z-n ' k aus ^loÄlki zu, als er den Deckel ei-ntv Gesäsjes mit kochenden! Wasser abnahm. Der heisze Dainpf fügte ihnl schwere Verlet-zunl-zen ain Gesichts an den .?iänden und an anderen f^i>rperstcllen zu. Er mubte in? ^trankenhaus untergebracht werden. Nl Blutiger Ueberfall. In das hiesii^e ^Nankenhaus wurde der 20jährige Taglöh-'.ler Josef S ch n, i e r m a u l aus Selnica an der Mur mit schweren TchnittwunÄen an beiden Armen überführt. Schmiermaul ist das !)pfer eines rohen Ueberfalles bctrun-lener Burschen .c^eworden, die ihn n.>egen ei-neZ Mädchens übersielen. m. Abgängig ist schon seit 15. August der l"jährige Ivan Kotara c, Sohn eines ^n Maribor wohnhaften dalmatinischen Krä->ners. Zweckdienliche Angaben über den Auf euthalt des Burschen mögen der Stadtpoli-.'^ei initgeteil^ werden. Nl. Todsuchtsanfall beim Polizeiverhör. ÄL^'egen ui^ittlichen Lebenswandels imirde gestern in i>er Vetrinjska nlica die 19jährige I. M. aufgegriffen und in Getvahrfam gebracht. Da sie auch im Verdachte steht, mehrere Diebstähle verübt zu haben, wurde sie heilte vormittags einem strengen Verhör unterzogen. 5)lebei kam es zln einem erreg-teil Zwis6)enfall, da das Mädchen cjnen Tob suchtanfall erlitt und schließlich mit dem Ret-tnngÄvagcn ins Krankenhaus überführt lver den nlnßte. IN. Weihnachts-Skiausflug nach Polen. Zwischen dem 22. Dezember und 4. Jänner veranstaltet das Reisebüro „Putnik" mit Sonderzug einen Ausflug nach den fchön-sten Skigegenden Polens, ^>erbundcn niit ei nein Besuch von Krakau, Krwnica, dem nwdernsten Bade- und Wintersportort Polens, ferner von Zakopane, KiiZnice. Wisla, Kall »Witz und Mrscl)nu. Abfahrt von Maribor nnk 22. Dezember nm M.lü Uhr, Rück-k
en 11. Novembvr im großen Saal des „Narodni dom" stattfindet. Das Konzert verailftaltet die „Glasbe-na Matiea" in Eelje. Beginn 8 Uhr abends. Wir erwähnen heute nur noch, daß das Bee-thoven'fche Streichquartett op. 1^7, das ebenfalls auf den: Progrannn steh, in Eelje och nie aufgeführt worden ist. Und gerade Beethoven ist die stärkste Seite des Dresdener Streichquartettes! .Karten ini Vorverkauf bei Gcriear's Witwe, Kialja Vetra ce-sta. c. Wenn sie wenigftens lesen könnten! Einem Ungarn wird das Scherzwort in den Mund gelegt: „Deutsche Sprach, schwere Sprach": manches Wort liat gleich drei Ar-tlkel. z. B.: das die der Teufel hol"! Aber nicht nur dem Ungar macht die deutsche Sprache Schwierigkeiten, auch der „Slove-nec" steht mit ihr auf Kriegsfuß, namentlich sein Berichterstatter in Celje, der sich unterfangen hat, in Nummer 258 vom 8. November, als Sachwalter eines jüdifchen Tex-tilunternehmens (schaut, sckxlut!), die „Ma-riborer Zeitung" anzugreifen und sie der falschen Berichterstattung zn Er be- hauptet plump und unverfroren, die „Ma-riborer Zeitung" hätte mitgeteilt, daß die Arbeiterschaft der Textilfabrik „Elka" des Herrn Kudisz in Cel^ während ihrer Ueber-siedlung nach SP. Hudinja „entlassen" worden sei. Der beanständete Satz in der „Ma-riborer Zeitung" aber lautet: „Die Nebersiedlung dauerte zehn Tage, während welcher Zeit die Belegschaft der Fabrik (110 Personen) um ihren Verdienst kam." Wo ist da von einer Entlassung die Rede? Ja, wenn er wenigstens lesen könnte, der Herr Berichterstatter dl?S „Slovenec" in (5elie! So aber joinkgliert er mit unwahren B<'-hanptnngen. das^ wir mitleidvoll zusehen und an Rastelll denken müssen: dem seine Bälle waren auch niit Luft gefüllt. Das böswillige und jäinnierliche Gegack«r des „Slovenec" hat aber auch sein Gutes: es zeigt uns offensichtlich eine neue Symbiose ^ die Symbiose zwischen dem „Slovenec" und der südischen „Elka" lj. Schadenfeuer. Radomerje geriet dieser Tage das Strohdach der Keusche des Besitzers Bukovec aus unbekannter Ursache in Brand. Da Windstille herrschte, konnte der Brand bald gelöscht und so jede weitere Gefahr beseitigt werden. Die Lju-tomerer Feuerwehr, die wegen des starken Feuerscheines zuerst ein größeres Schadenfeuer angenommen hatte, brauchte, als sie an! Brandplat; erschien, nicht mehr ein" ,zugreifen. Der Schaden ist nicht unbeden-tend, erscheint jedoch dnrch Versicherung ge. deckt. lu. Hoher Besuch. Seine kgl. .Hoheit Prinzregent Paul, der sich gegenwartig in seinem Schloß Brdo bei Kranj aufhält, traf Montag init Auto iir Ljubliana ein, um das dortige M n seu m einer eingehenden Besichtigung zu unterziehen. Unter Führung des Direktors Dr. M a l, des Direktors des Ethnographischen Museums Minister a. D. Dr. Z il p a n i e. des Konservators Dr. Stele und der Kustosse Dr. o s und Dr. o X a r besichtigte der hohe Ga>st alle ausgestellten Gegenstände, von denen besonders alte Möbel sowie heinrische Porzellane seine Bewunderung erregten. Der Prinzregent versprach, sein Möglichstes zu tun. da-lnit das Museuni vergröfjert und dadurch die reichen Sannnlungen übersichtlich gestaltet würden. Nach der Eintragung in das Gästebuch lehrte der Prinz, auf deni ganzen Wege von der Bevölkerung herzlichst begrüßt, nach Brdo zurück. Unterwegs besichtigte er die alte Kirche in E r n g v o b, wo er sich besonders für die wul,derl^ar erhal tenen gotischen l^mälde interessierte. ln. Todesfall. Im Altex von .'>6 Ial)ren ist in ^'jnbljana nach längeren: ^'ei^n der Inspektor der Pensionsanstal^ für Angestellte Anton e r j a l gestorben. lu. Zum neuen Mitglied des Hauptunterrichtsrates in Beograd nulvdc der Gynina-sialprofessor Dr. Lorenz S n ?! n i k in Ljubljana ernannt. lu. Eine Krankenkasse für Prosessoren !st in Liubljana im Werden begriffen. Der Pro fessorenvereili hielt diesex Tage eine Situlng ab, in der ein Vorben'itungsansschuß einge-set,t N'urde, dessen Vorsitzender Prof. S t o-P a r (Ljublsana) iind seine Stellvertreter Prof. Dr. P e rh a v e c (Maribor) und Unlversitatsprofessor Dr. Z e ^ k o (Ljub-Ijana) sind. ln. Das Josefi-Siechen- und Versorgungs-hnns ill Ljubliana feierte Sonntag das Iu-biläunl seines 60jährigen Bestandes. Es fan den interne Feiern statt, in deren Verlauf Fürstbischof Dr. R o m a n 27 geistig z^u-rückgebliebenen Bewohnern der Anstalt die Firnlung erteilte. ln. Die Graveurschule ohne Lehrkraft. Der Fachlehrer für das Graveurwesen an der Meisterschule der Technischen Mittelschule in Ljubljana Rudolf U x n i k wurde nach Sarajevo versetzt, während an die Schule in Ljnbljana der Fachlehrer sür die (Erzeugung von Gewehrkolben Johann avnlk transferiert wurde. Aus dieseui Grunde kann auf !^r Gravenrschule in Liub ljana bis auf weiteres kein Unterricht erteilt werden. Interessant ist, daß es in Ljubljana keine Büchsenmacherschule gibt, wo der neue Fachlehrer einen entsprechenden Wirknngskreis finden könnte, wogegen Fachlehrer UZnik in Sarajevo untätig zusehen muß, da dort kein Unterricht im Graveurwesen erteilt wird. ln. Lebensmiide. In Ljubljana griff in e' IN Anfall von Geistesverivirrung die 47-iährige Eisenbahnersgattin Lucia B e r-g a n t zum Rasiernieffer und fügte sich 'chivere Verletmugen am Halse bei, denen sie bald darauf erlag. Angler. „Drei Stunden stehen Sie schon hier und sck)aucn mir zu! Warum kansen Sie jlch nicht auch 'ne Angelrnte nnd angeln selbst?" — „Ich glantv, dazn hätte ich nicht die ^^^e-duld!" Silvi^na Die Zeit Nun ist die Sonne gesnnten, Der Wald steht duniel da. Der Tag hat das Licht getrunken, Viel Wnnder da^.' Auge sah. So feierlich^ still und hehr! Nie, nie wird er wiederkonnnen, Der Teil von: Ewigkeitsmeer. Bewnndernd siehst dn hier schwinden Die Zonn nnd den T^ig zugleich. Dort wird dein Auge bald sinden Des Lichtes nie ^wechselnde? Reich. Karin li. »^ninger. Repertoire: Dienstag, 10. ?!oveniber nm 20 Uhr: „Der Widerspenstigen Zähmung". Erstauffül»-rung. Blolks. Mittwoch, l t. Novenlber: Geschlossen. Donnerstag, 12. Noveinber nni 20 Wr: „Zorka". Ab. A. Theater in ptuj Freitag, l3. Novenlber lun 2<> Ul^r.- „Aer-gernis im St. Florianstal". <^>aftspies de Mariborer Theaterensembles^ Burg-ToAtino. Die Sensation des Tagee>, der Weltersolg „Schlußakkord", der in Ron,, Venedig, Paris, London nnd Berlin die Goldmedaille errang. In den Hauplrollen Lil Dagover, Willt) Birgel und Maria von Tasnady sowie der kleine Peler Bose. 'Zeel"-Hovens Mlchtige Mnsik gibl deni Prachtwert' einen strahlenden Rahmen. — In der geschlossenen Kette unserer grossen 5chlcnierjil-me folgt der herrliche Martha-Eggerlh-Filjn „Schloß in Flandern" und der aufpeitschende Spionagefilm „Eskapade" nnt Ren<^te Müller. ^ Union-Tonkino. Zuin letzten Mal beute, Dienstag d. großart. Wiener Lu't'piel „Kon-Ab Mttwocs) der sciion lange angekündigte Gesangsfilm „D^s einsame .Herz" (Nur Du, Maria . . .) mit deni besten Tenor der Welt. Benjamin Gigli und der charmanten .Aithe v. Nagn. Gigli singt: Tra-viata, Ave Maria. Hänsl nnd Greil, sowie viele Schlager nnd Lieder. Ein Film, der ledemann gefallen nnrd. Dieses wunderbare Filmwerk wnrde auf der heurigen internationalen Filnlausstellung in Venedig nii^ der goldenen Medaille ansgezeichnet.' Demnächst folgt LeharS bezanb'erndste Operette „Wo die Lerche singt", einer der allerbesten Martha l^ggerth.Filme. No nie hat Martha Eggerto so schön gesungen und noch nie ivar sie so entzückend, nne in dieser Meister-opcrctte. Markliorer ?kummcr Mittwoch, den N. November 1936. Wie wird der Bermvgms» wert der Bauernfchuldner geschätzt? Die Vorschüst Wer die Schätzung des Boden- und Vermögenswertes der Bauernschuldner IX l ^Lkerdauminister kat oui l^runä U<.> >^lt. .^4. Pkt. Z 6er Verortlnun« über '(Ii() I^lciuicliei'un!? cler ö^uernzckuläon vulii ^5. Leptemker I9.?6 im LZnverneli-ilZ(.n mit (Zeil jV^ilii.«;tesn küi' dwnäel lln6 Wclu8trie. sür I^jnal^?.en un^ kür ^U5ti^ ^ine X^orsclirilt üder Verfuliren dei ^b5;ekÄt?unx äes Wertes von Orun^ ''lü^ken unä ?;vn8tlxen Verm^izzens von i^auerni^cliulänerii erlas.'zen. Diese .Vor-d>clirilt lautet: .Xrt. I. — 1. Luekt cter Letmläner «e-m^ilZ Uen öestimmunsen tier >^rt. 24 unä der Veroränunx um ZckulclvLrmmcler uii.i,^ ^ll. Uann >vircj sein Vermögen nack deu LestimmunLLii äieser Voisclirikt ab- _'. Oen >Vert cler in ^rt. Z. 6. 7, L, 9 uncl 1" «dieser Veroränunx ervväiniten Vermö «ensteile >.vircl von cler in .^rt. 6 er>vä!in teil Konunission auk Verlangen 6e8 Le-/.irk^^'eriLlites, dej 6em cler Sebuläner NN1 !>Lliu!6vermjnlIerunk ausosuelit dat. .V Den >Vert von (Zrun^stückLii, älo einen Katasterreinertra^ daken, stellt nnl ^usnulime jener naeli >^rt. 5 äaii Le->:lrti.';^^ericlit Lemäli den öe8i^jmmunk?en dieser Vorsclirjft kest. Den >Vert des übris^en Vermoxens cle'' ^eliuldners stellt clas ke/irkskeriebt im uuljerpro^elüictten Verkaliren fest. /Xrt. — I. Der >^^ert von (irunästiilc-lien >vird so festgestellt, dak der Lesamte Katasterreinertrax mit l? multipliziert ^nrä. l_snter XatasterreinvrtrsL ist jener /.u verstellen, cler .?emäÜ den X^orsclirit-ten der Artikel ?0 und 21 des (Zeset^es iibei- die direliten steuern vom 8. lieber sestLeset^t xvuräe, u. />v. okne l^üLksicltt auf spätere clurcli k^inan?xe-."^elz^c enol^te Verminderungen. -'. Den ^esaniten KatasterreinertraL IM !!>inne de^ ?unlites l dieses >^rtilcel8 erlnUl nian durcl, die ^usammenz^slilunx aller Kataslerreinertrake aus sämtlichen t^ilindt^uel^sblättern des l^anclxvZrtseliuld ners olme I^iieksielit darauf, in vveleber !l?lättern nielirerer Lesit^er erllült nian de» Kalasterrein^^rtra? eines öauernscliuldners durek l'eiluuL cles ee-samten KatasterreinertraeeZ aus dem j?emeln.';cliaktlicl,en (Zrundbucksblatt dureli die 5^abl der angenommenen ideellen Anteile, die ini lZrunäduelisdlatt ver-xoiclinet ist, und vo 6lo ^adl der ideellen Anteile niciit aneeMkrt i5t. durck die ?a1il der lVlitbesitirer. Z. ^uk ^nsucken des öeliuldners nack .^rt. ?6 der Verordnune Kaden die (Zrund duclisdekörden und ln nlclitvermeZsenen (leLenllen dle ZteuerZmter jedes kür sei-nen öereiek dem Leliuldner eine ke-Zekelnixune über seinen im Sinne des vorliersekenden Punktes berechneten se samten Xataster-I^elnertrax Lebükren-frei (^rt. 55 der Verordnuns) auszukol-sen. ^rt. Ist die beteiliste Partei der.^n-siekt. dalZ der Kataster-lZeinertras des Zckuldners in irxendeinem seiner (irund buclisblätter >veeen ^iclitübereinstlm-mens der Kulturen in der I^atur mit dem im (irundbucksblatt verzieiedneten Stan de xrölZer oder Icleiner ist als er sein sollte, 80 tiat sie dieses dliellüdereinstimmen durcli eine desondere LesekeinieunL der (lemeindeverwaltunL 2u de^veisen. vas Qrundbucdsamt liat in einem sol-ciien knalle die ^nxaden aus dieser Le-k;cbeiniLxunL in den ^nmeldescliein eiN2u trafen und dei ^usstellune des ^euLnis-ses nacli ?unl^rt. 7. ^rt. 6. — 1. Den Wert von (ZcbÄuden. SauplÄt?en. IVIasclnneneinrivkuneen. Werlc7,eueen. lZeräten. desonderer Dn-ternedmuneen (IVliitilen. örannt^'vindren nereien, ^iexeleien, Darren. Lteindril-cken u. ä.)» Viel» und Iand>virtscdattli-eben ^r^euxnissen bestimmt eine Kommission von drei i^iteliedern. von denen 2V^ei vom (Zemeindeausseliuö (Stadtrat) und der dritten als Vorsitz^enden die all «emeine Verw^altunesbekorde erster Ltuke aus den l?eiden der Linv^oiiner der betreffenden (Gemeinde bestimmt. Wt-elied dieser Kommission lcünnen nielit sein sZläudleer oder Leduldner !m Linne der Verordnung Über die I^lquldieruNL der öauernsedulden. In sröveren (Zemein den oder mit einer srölleren Schuldner-^abl. S0>vie auch in «röLeren Städten l^önnen je nach Bedarf auch mehrere sol che Kommissionen xedildet >verden. ?. Der Schuldner ist verpflichtet, am 1'aee der Schät^une der Kommission, ^enn nötig, k^ahrgelegenkeit 2ur Verfügung 2u stellen und den Kommissions-Mitgliedern das in dem detreffenden Dr-te übliche Schät^ungsgeld. dessen Höhe von der Gemeindebehörde festgeZetxt xvird» 2U befahlen. 3. Die Kommissionsmitgiieder sind auf die flir (Zemeindeschät^melster vorge-sckriedene Weise leu beeiden. 4. Dei der Schätzung der einzelnen Ver inögensteile liat die Kommission jenen Wert ziu bestimmen, den sie am l'age der Schätzung hatten. ^rt. 7. — I. Lei der Sck:it7.une des Wertes von (Zodsuden hat die Kommission bedacht ziu sein auf die ^r^ des (Ze-bäudes, seine Ver>vendunL und Verv^en-dungsmöglichiceit, das Naterial, aus dem es gebaut ist. seine tiöhe nach Stoclcver Ken. das Material des Daches, die ^ah! und Einteilung der I?äums für Wohn-und andere ^>veclce. Keller. Öe>vÜlbe, den Zustand, in dem sich das Oedaude befindet, seine k^euersicherheit. örtliche l^age des Qebäudes. seinen Ertrag aus der Mi^te und seinen Vericehrsvert. Z. Dem Schät^v^erte des (iebäudes ist noch der Wert de?i (irundstüclces hinzuzufügen, auf dem es steht, und der Wert der ttofstelle. nach der wegen Steuerbefreiung nacli ^rt. IN des (Ze-setzies über die direlcten Steuern lmmi88l0n nach dem Verkehrs-vert am l'age der Schätzung. 4. ttausrat wird nicht geschätzt. ^rt. 8. ^ Ailasckinelle Einrichtungen, derüte und Werkzeuge schätzt die Kom Mission auf folgende Weise: Sie stellt den preis fest, /u dem solche (Zegenstän de in neuem Zustande beschafft werden können und wie lange sie gewöknlicll dauern; dieser preis wird mit der ^alil der Dauer der ^ahre geteilt und mit der erhaltenen ?ahl die ?ahl der lahre, die «io voraussichtlich noch dauern werden, multipliziert. >^rt. 9. — 1. Gesonderte vnternehmun gen schAtit dle KommiS8ion nach dem Werte der (Zedäude und der Linrichtun^^ gemälZ .^rt. 7 und «. 2. Steinbrüche und (irundstücke. die keinen Katasterreinertrag haben, schätzt die Kommission nach dem Verkehrs-(Verkaufs-) preise am l'age der Schä: sung. /^rt. ll). Den Wert von Vieh und lanu-wirtschaftlichen Erzeugnissen schätzt die Kommission nach dem örtlichen Marktpreise 2ur ^eit der Schätzung. /^rt. II. — 1. I3ei der Schätzung von (Zebäuden vauplät^en. maschinellen Lin riektungen. (ieräten und Werkzeugen gesonderter Unternehmungen. Steinbrüchen und (Grundstücken ohne Kataster-reinertrag, Vieh und landwirtschaktiichen Lrz:eugni88en hat die Kommission in ihrem Schätxungsprotokoll jedes (Zebäude kurzi 2U besclirelben und seine Verwen-dungsart anzuführen, die maschinelle Einrichtung Kur? 2u beschreiben, die ein zielnen (Zeräte und Werkzeuge nament-lich und ^ahlenmäkig an?ukükren, ker-ner jedes einzelne l^nternehmen und sei ne 'I'ätigkeit Kur? 2U beschreiben, dei Vieh die Oattung und bei jeder (lattung die Stückzahl und bei landwirtschaftli-clien Erzeugnissen ihre ^rt und ^enge anzuführen. 2. Die Entscheidung über den Wert der erwähnten Vermögensteile trifft die Kommission mit Stimmenmehrheit. Die »dweichende Meinung d'es dritten IVlit-gliedes wird in das Protokoll aufgenom-men. Z. Das SchätZ5UngsprotokoIl ist von ien drei Kommissionsmitgliedern in zwei Ausfertigungen zu unterschreiben und beide der (Zemeidedehörde ZU überge-den. ^rt. 12. Die Qemeindebelwrde hat auf dem Kommissionsprotokoll die i^nter-schrikten der Mitglieder zu beglaubigen und eine Ausfertigung davon den, Bezirksgericht einzusenden und die andere in ihrem Archiv zu hinterlegen. ^rt. 13. — 1. ln das Verzeichnis, das der I^auernschuldner gemäl! ^rt. 26, Pkt. Die Heimkehr N. O <; tt u, irberjetzl von Dl'. A n-d r e j e 1' 1 k i. Danil» kain äusserst initqestinimt auf ieil, El'bcsut Insenfo zurück. Ilja, der Die-ucr, kani hm auf 'dcr Stemtreppc! des Her-rentxiuseo entgegen. Auf seiner schmalen, tllnttrcisierten Oberlippe staird ein sonderba-wie von gestern. Erschvocken. wich er vor dein Eslboqenstos; des Mrsten ^^ururk. Dessen He'^l>enV Wcis 'ist mit Äen Scheiben?" fragte der nlc. er die Reihe schwarzer ^nster erblickte. II.ja faltete die Hände über die Brust und fing vorsichtig an, seinen Rapport abzustatten. „DaS Pack hat das Zchlos; gestiirmt, es l^vor be^fsen und s^ng Uilsng an- d'e srerls ivaren mit Gewehren bewaffnet-, was konnte nwn da machen? Ilia hat schon das Hab und Mt des Herrn verteidigt, <'r darf es glauben, deshalb hat i>as 'Pack es nu6) nicht verbrannt, a!^r dc^ür al-leo .;ersti.'rt und ausgeplündert." — „Mes? Was soll d-as bedeuten?" prehte der Fürst auci sich lieraN'^, Ikio dro?)end anblickend, „eln>a die Treibhänscr?" — „Iaivohl, nuK die Dre^iwjcr"^ erwi- derte Jl^ iveich und besärrftigend, „auch die Treibhäuser und den enrolog^schen Garten «nd —" '.Oer ^iirst ^o^rndte sich Mc^rl6orer Leitung" ??ummcr 2^ 2, ^b5. e der Verorclnune 5einem (Ze-xucli um Sckulclvermlnäerune deNexen muL. kat ei- neb^t anäeren 1'eilen .';oine5 Vei'möxen'i auci, einzrutraeen: !. slle 5ei-ne VVertpafliei-e mit ^neade ikre« men.'^, ikrer unä ikres k^ennwertes. allL .«^eino LinIaLen mit ^neabs ikrer uncl äer ^n8talten. vvl) sie einee-levit .«iinc^, alle 5;elne k^nri^erunsen in lZelä unci ^Vare mit ^nxabe 6e8 (Zelä-Ketrakes. svwic äer >ien?e unä ^rt äer Ware. ^l8 Wert von Wertpapieren ist äe-.en Sörsen (Kur8-)Wert ?ur ?eit äer Vertian6er de-cleuteä kiäker kesckät^t kat, als ikr >vlrk-licliLr Wert boträxt, liat äas (Zerickt äen Wert des ketrekkenäen Vermögensteiles nacll 6en Vorsckrikten 6es aulZerpro?elZ-liclien Verkakrens auf Kosten äer ansu-' kenäen Partei 2U bestimmen. Slemiattt tn äer (Zet?enä von X r i /. e v e i in Kroatien ist sckon mebrere Wocben Li-ermanxol xu beobacliten. da äie l^axetä tikkeit mit äer vorxeriielcten ^abresxeit stark naciixelassen kat. vas ^nsobvt kann kaum äen deimiscken Konsum äek-Ken. vveskalb nur eerinee Bensen nack äem ^uswnä rollen können. Die preise weisen eine feste l'enäen? auf. Lrstklas-sij?e Lier. äie äen ^inL passieren, wer-äen äurebselinittlicl, ziu !.Z5. minäere Oualitüten äaeexen ?u I Dinar pro ^tiick KeUanäett. Börsenbericht» j u b I j a n a. 9. ä. Devisen: kerlin 1743.03-1756.91, Z^ilriek 996.45— 100.?.5^. I^onäon 211.16—Z13.ZZ. k^ersr 50—51. 6«/o Leewk 69—70. 7°/« Stabilisa-tionsanleike 85—0, 75« Llair 77—78. 8^^/" Blair 86—87.50, 6°/<> äalmatinisclie ^srsr 65.50—65.75; ^erardank 195—196. (ZeteMv civarln«z?»liluns!en. diacb einer kintsekeiäune äer d?at!0na1bank >vLräLN äie nack äem 1. Oktober nacli .lusoslaxvien einxekükrten Italien!-5; e li e n Waren 2ur Hälkte nacli äem vor äiesem l'aee Lesoltenen ^brecli» liunsskurs i!U 355.40 Dinar unä iiur Nälk te mit ClearinLscdecks dexlieken, äeren Kurs jet^t 315 Dinar pro 100 l^ire de- trZxt. — Die vor äem 1. Oktober aus äerlsLkeckosIowalce! ein-eekakrten Waren sinä -lur Nälkte -lum alten Kurs ?u 180.141 Dinar pro 100 l'scbeckokronen unä ^ur NSlkte ^um neuen Kurs ?u 151.338 Dinar z:u beelei-cl^en. X vss kkvlsHdÄro »putnlk« l^ielt in Veosraä eine aulZeroräentliclie Oenoral-Versammlung? äer Aktionäre ab. in äer äer LesclilulZ xekalZt xvuräe. äem >^b-scbluk eines neuen Vertrages mit äem Ltaat vollinbaltlick zuzustimmen. Durcli äen neuen Vertrax mit äem Verkebrs-Ministerium xvirä äas Düro seinen /^uk-Laben in nocb jxröüerem I^al^e naclikom men können. X Der ju«05ls^!8eke eivarin^ssläo mit Polen ist in äen letzten Wocben stärker anxe-^aelisen. so äal^ äie ?all-luneen bereits ins Stocken xu ^^eraten beginnen, äa äer Saläo ^u un.^ieren Oun-sten siel, bereits auf etwa 8 /Viillionen Dinar stellt, ^uf äie t'lüsiZigmaLlmng äer vom lnporteur einge?alilten f^aktu-renbeträxe ist iet?t minäestens einen /^onat Ziu >varten. X A^lllerkol« ävr Wkosls^keken Uz^l-tlon ln l^sutseklsnä. Dieser ^age >vur-äe auf äer juxosla^isclien öesanät-scliakt in Derlin eine ^nbotversteixe-runL kür äie I^iekerung von l^isenbabn-Material in äer Holie von 400 /Millionen Dinar abgel^alten, an äer nur wenige I'irmen teilnalimen. I'ür einige >^rtikel kerrsckte überliaupt kein Interesse, kür anäere wuräen äagegen äie Angebote zurückgezogen, äa äie auf sieben .kakre !^u ge>vlil,renäen Kredite iiu lang sebie-nen. Die nücliste l^i?itation wirä sebon im Dezember in Deograä abgebalten weräen. X ^lno neue susliinilkeke öer^erks-uatei-nelimun«. Die grolie fran7.ösisclie Luropäisclie Dergwerksgesellseliakt liat sieli entschlossen, in Leograä eine ^vveignieäerlassung z^u grünäen, woxu ein Kapital von 5 l^illionen I'ranken s^ur Verfügung gestellt wuräe. Die neue l^n-ternekmung wirä äen Detrieb im ^ag-nesitbergwerk in 8re?ojevci auknebmen. X xiao „ouo I^esäervl. Das ttanäels-Ministerium l?at äie (irünäung äer »^u-goslawiscken Kommerziellen Scbiffalirts mit äem Sitzie in 8u8ak genel^-migt. Die l^esellscliast besitzt ein Kapi-tal von 5 Millionen Dinar. limL gan^e Weile batte äer teure Qatte ^ugeseben. wie 5»2!ne I'rau sicb vor äem ^usgeken puäerte. Zcl^liesslicl^ verliel! iline seine I^ulie. »Warum puäerst Du äicb eigentliel? so lange?« wollte er wissen, »^us I^esclieiäenkeit.« »^us IZescl:'2l6enl,elt?« ».la — icil möclito niclü in äer Otken-tlicbkeit glänzen!« sie sind toll geworden!" Ilja entkorkte eine Flane!" l5r luars idie Plaids ab, stand auf, holte eilie kleine elektrische Taschenlanrpe aus der Reisetasche, nahni ein Stück Hühnerbraten lrnd mavf eine Wolldecke uin die Schultern. „Ich werde ohne Ilja qchcn", dachtu^ er und trat ins s^rcie. Durch die dunklen Aoste schie?: il?n der Mond, der von einer silberqesäumten Wolke dnrschnitten wurde, streng und starr nn.'.nblicken. Die lMe Lampe leuchtete ilim voran. „Die besten sind doch Cowbol) und Lady Jane — sie sollen den .^"»ühnerbraten l)aben", dachte er. Plötzlich stich er and, die das .Hühnerfleisch hielt. „WaS ist l>as?" schrie er noch oinmal; er fühlte einen furchtbaren Schmerz im Fuß, einen schrecklichen Schlag gegen das Kinn — — und dann senkte s^eim dlmNe MM über ihn Der herbe'lgestÄrzte Ilja sah von ivcitem die offene Tür und horte das Gl?brülr und das Ähmai^en der hlmgertollen Hunde, die ihren Herrn zerfleischten. Starr vor Ent. setzen blieb er einen ?rugenblick stehen; da>nn schlug er das Kreuz und rannte ins " an das Bett seiner schlafenden ^rau. und blieb dort bis zmn A^rgengrauen unbeweg« lich sitzen--. 15 Jahre Burgenland W i c n, im November litiZii. Der Titel ist eigentlich eine kleine Falsch-nicldulng. Denn der Begriff „Burgenland" ist schon etloa drei Jahre älter, er kann schon bald seinen A). Geburtstag feiern. Äber seit der Begriff zur Tat wurde, sind es nun in diescil Tagen gerade l5 Jahre her. Denn seit l^2. November 1s>2l 'ist das Bnrgenland. d-as ehemalige Deutschwestungarn, tatsächlic!) mit Oesterreich vereinigt, ist es ein gleichberechtigtes und gleicheerpflichtetes Bm^des-land inl Rahmen des Bundesstaates Oesterreich. Vlis zu diesem Tage hatte das Burgvn-land, hatten seine rund drei hundert tausend Bewoliner von denen etwa 250.000 Deutsche, tt>.0lX> .^roa?ten und rund 10.eide-baucrn gleich ihren alpenländischeil Brüdern tapfere Soldaten waren und schwere Blutopfer brachten — der Zusammenbruch der Doppelmonarchie, die uugarische >iom-n:unlsten!herrschaft, die darauffolgende ^'leit der Reaktion, die monatelange Mwallherr-schaft ungarischer Freischärler (nach deni mißglückten ersten Versuch der Landnahme Ende August l<)2l zeigeu d?e wichtigst<.'n Lerdensstationen des Burgenlandes an, ehe es zu Oesterreich kani. Es sind null gerade drei Jahrzehnte her, daß der Gründer ilnd Obinann des Perei--nes zur Erhaltuug des Deutschtunis in Ungarn, Lehrer Josef Patr v. eine aufsel^'^n-erregende Schrift erscheinen lies;, die „Westungarn zu Deutschösterreich!" betitelt war und aus 7!at!onaleu, historischen und politischen Gründen die Vereinigung des znul geschlossenen deiltschen Sprachqebiet gehören den westnngarischün Grundstriches nnt Oe--stcrreich forderte. Trotz des starten Widerhalles, den diese Schrift dies- und jenseits der Leitha fand, hätte es sich damals, vor Dreißig Iahren, wohl niemand träumen lassen. das; sie kaum anderthalb Jahrzehnte später Witklichkeüt werden würde. Als der Umsturz kanl und die Völker der Doppclmonarchie vonl Nccht der Selbstbestimmung Gebrauch machteu, da erhoben auch die Bewohner Deutsch,vestuugarns, die Heinzen und Hei-debauern, immer lauter ihre Stini-me, so laut, daß sie schließlich auch ili 'Paris, >ln St. 'Gernlain gehört wurde. So brach te der Friede von St. Germain die Vereinigung des Burgenlandes mit Oesterreich. Allerdings blieb gerade diese Bestimmung noch lange auf dem Papier. Gerade in S'e-ser Zeit wirkte ich als Leiter der „Oedenbur-ger Zeitung" 'in Oedenburg, das als Hauptstadt des BmAenlandes ausersehen n>ar. Aus'eigener Anschannng iveiß ich ein Lied davon zn singen, wie schwer diese Ueber-gangszeit für die.Hi^'nzen und .Heidebauern war, was sie alles zu erdulden hatten, ehe ihre >Selmsucht in Erfüllung g^ing. Und doch war diese Zeit das reinste Paradies gegeil die Zeit, die nach denl .A). Alkgust 1i>2l über sie hereinbmch, als gallz plötzlich landfremde Gesellen aus der Theißebene, sogenannte „Freischwas nicht niet-. llnd nagelfest tvar, wMde verschleppt, in den Bauernhöfen wurde recfmriert, ,ver als l^sterreichfreundlich denimziert imrrde, an Leib und Leben bedroht. Unl den Preis von O e d e ll b n r g 'für das im fo>gen-annten Venediger Abkommen eine ScheiTmbstimlnung festsetzt wurde, die am 14. Dezember 11^! stiättfand und natürlich so ausging, wie sie unter den bekannten magyarschen Wahlmedhoden ausgehen lnußte — nahm auch d'iese schwere Zeit ihr Ende. Am 13. November l9S1 sehte sich das österreichische Bundsihecr iil Beivegung und nach drei Älgen war das ganze Oesterreich zugesprock)cne Gebiet — ausgerwmmen Oedenburg tmd Uulgelning — unter österreichischer Verwaltulig. Und nun begann das österreichiscl^ Wuilder inl Burgelrland. Denn Oestelreich, selbst alis tansendeil Wun «den blntsnd, finanziell am Boden liegend, Schalzplat; ivüfter Parteitälnpse, Tuinmel-platz ausländischer Beutegeier, nal)m ung« säumt die A u f b a u a r b e i t in diesem systematisch vernachlässigten jüngsten Bundes land auf und führte sie, allen Widerlvärtig-keitelr zunl Trotz. zielbewus;t durct). Was allein auf dem Gebiete des Straf^enbaues geleistet ivurde, kann sich nihig vor alter Welt sehen lassen. Damals, vor ls» Iahren. hatte das Bnrgenland überhaupt keine Verkchr^^^ Wege, die die Be^^ichnnilg Straße verdienten, heute durchziehen moderne Straßen in Hunderteir von .^kilometcril das Land nnd Dutzende Autobuslinien, ail denen gegen Orte (von insgesamt liegen, oer' biriden die einzelileil Bezirke ulltereinander und lnit den angrenzenden Gebieteil. vor allenl mtt Wiell,' Äiiener-Neustadt, zitlrch-schlag, .Hartberg nnd Fürstens'eld— Die allsgeplüllderten, unzulänglichen täler wurden ausgebaut und erhielteil alle moderne,l Behelfe, neue Spitäl.n- entstanden in Süd und Nord, .hunderte liene Schnlks.is sen ivurdell errichtet, (5 i s e il st a d t. nach denl schmer^licheil Verlust noil Oeden^ bürg, Landeshauptstadt lrurde, erhielt ein prächtiges, ziveckilläßiges Regierungsgeliän-de, sowie zahlreiche Bcalntenwelhnhänser u. sonstige Bauteil, die Bezirlsvororie bekameil Zentralamtsgebäude nsw. ^tein Bnrgenliin-der, der vor I.'» Iahreil oder lilel)r ins l'^rab sank, ^lvnrde hellte, fatls er 'rieder ansstiln-de, seine .Hcinlat mehr ertenlien, gewaltig ist der Alifschwnng auf allel, (^^elneten. so groß silld die Veränderung.'!», de unter Mithilfe des Blilldes, des Lande'' und iiu' Genleindell vor sich gingen. Und nlit ied-'nr neuen Spitalsbelt, jeder neuen Schnlflan'e, jedenl Kilometer ilcuer Straße lvuchs sterreichs lneralisches Recht ans dieses schön<' Lalld, ans das es ja iinnK'r eiil '.norali cbeS .Recht I)atte. Denil es ist ein deutsches, ziun geschloffeneil deutschen Sprachgebiet gehö^ rendes Land lind seine Beivehner fülilen sich — tl>as sie anch bei jeder l^ielegeilhe'l de'o-neil — als hllllderiprozeiltige Oefterlx'ich^r, lnit deilell sie nnzerreißbar.' Fiideil verknüpfen, lnit deneil sie wie ill dlälfte der Fußballmeisterschaft l '.».'il;.:!? abae'chtoiien werden. Angesichts der hotien Siege pids" Ulli) „^elezni^ars" hat nun ancli „Ma-ribor" genug Chancen, uni sich beide '^'uiltte zu holeu und danlit an den zlvciten Tabel^ lenplatz vorznrückeil. Gegenwärtig gestaltet sich die Ranaord-nuilg in der :''.'>ceisterschaststabelse lvie solqt! ^elezniear 1 «» i (^'clje <, U Mari bor 1 0 i <; «'''at'ovec 5, 1 i? Napid l l ll:ll Atliletiker l <> <> t i> Allels ^i,' We?tkänlpsc in der Grnvve Linbliana get^eil iln-eni ^"nd.' ultaeqen. An der Spitze behaupten sich t'ie ..')inmteu'e" aus Trbovlje ulit 7 Punkten, iveraui rotan" aus ffrallj init s>. „Slovan" nnt C. „Reka" init s». ...Hernles" ,nit 5» nnd ..'^sinnp" aus Eelje init gleicl'fasls Punkten folgen. : Im Wettkampf um den Mister s',.-Ten- niApofal siegte Dentschland a'gen Belgien. — Den. ctscheidenden Vnntt errallg der junge Dettiner gegeil Belgiells .v^asseil-ineister Lacroir. deil er init 7 : -l : lZ. 0 : s; : ? scblng. In Paris käinpsen Frank reich nlld die Tscs>ecsloslowake!. : In Luxemburg schlug die Fnßballans-wahl von Lurenlbnrg die zil'eite Garnitur der Schweiz lnit ^ : 1. : Zwei neue jugoslawische Bestleistungen ivurdcn vergangenen Soilntag beinl leickt athletischeis Meeting des AS.^k Prinio'.je erzielt. SkuSet llxUe ^00 Meter in .'^7.1 und Gaber^ek 5,00 Meter iil l:08..'> zlirnck. Allerdings iverden d-iese Strecken nicht ,,ofsi ziell" geführt. ^>lUel,eil ^ie Nnnäel. tl'2rr Klilillliav? I>ewuiire, icil I)iii eiil srleäliel^ellder Mnu unä sueliL k^inL.« .Äari^rer -^tung" Nummer LS!- Mittwoch, den ll. November lV36. Mitu»«ch, l!. N»ve«der. e o g l a d I7.i» 5ct)tUlpl ^unk ^ l'U'» . (Wien». 21 >)ör^ il'.ci I?:/ j u d l j a n a !:? allpl.itteii. ^'^u^5» Operll Musik am Nachmittag. l'»Znl«iiUc ^'ieder. A).10 ?sber cs bleibet il)r t'd ttbc» da5 l^rab. Kseini' Ncicht iiiusit. - r e '> l <1 il IX).!!'» Älte ,'freunde, neue ^.'iedcr. bis 24 Nachtmusik und Tanz. —. L e i p L » il Ui.lü '.l't'ittatiotlZnzelt !ö inirzweil ain ?!achttltttafl. fröh- liche deutsche Martinollodcr. St«ichlige Eleqi<', musikalisches tdabarett. — M ü n-ch c II 7.lt) Mit Musik in den Mlag. I.? Mittauqc> Wolf. — E t tt t t q n r t Z^rülikonzert. 12 Mit« t<^clctcn,cit. Unser sinjiende.^ klinqendes t'^ranksuvt. Tan^^. und Unterk>l?ltungs-mnsik. 2^—2 Nachtnnlsik. — Pa r i S Olchesterken.^ert. 2^i.-k') T.inzinltftk. n ' d 0 ll 17.4i'» «chollplatten-Varietec. — m 19—Slge 4ü. Erscheint n>ö-6)entlich. Berlax^ Franz Sher Nachf., Miin« chen. ^Zeitschrift si'ir das Radiowesen. Mit <^cllauem Wochenprogvamm. 1'. Die GiO>etbert Strutz. Wa4 '^^uch besond. auszeichnet, ist die schönffefllie-derte .<'»^Nld!uil^, die Bildhaftigleit der Dar stcllnng und eine s?ri>^ Liebe zur 5^eimat. b Zwei Zungen fahren »n die Welt. Von EtZvn Schleinitz. Mit dem Nad nach dein sonlrigen vüden. Mit 4 BuntbiU»ern, nner Mrtc un^ Ä» Zeichnungen im Text. ^'oe.veS Verlalg Ferdinand Carl. Stuttgart. Dieses Buch entl)ält die lvahre Geschichte zweier Iunl^en, die nüt ihren Rädern eine abenteuerliche Fahrt von Deutschland nach der <^r' na gora (Montenegro) unternahmen. b D^e Heilige Schrift deS Alten «. Rem« Testaments, iibersctzt und erläutert von P. Dr. Eugen Henne und P. Dr. Konstantin Rösch, O. M. Cap. Verlag Ferdinand Schö- lligh, Paderboril. : Altes Te» stamellt. Die geschichtlichen Mcher. Zweiter-Äand: Altes Testament, Die Lehrbücher n. die prophetischen Vür^r. Dritter Band: Neues Testament. b. Der Mensch im AI. Bon C. A. Men-nicke. Eine Einführunfl !n das Verständnis Rainer Maria Rilkes. Berlaq Allert de La,: ^e, Amsterdam. b. Um den »tpfel »«r Welt. Bon Wilheltti (5l)lner. Die t^eschichte des Verqsteissers Mal lory. Perlajz I. Entzelhorns Nachs., Tt'.ltt--gart. Dieser geschichtliche Roman nuS jiiii.i-ster Zeit schill>ert den heldenhaften An>griff dIvu! !>!>, —. <1.—. ^—. Vcr >ii.''ic! XiZjii l'rililixvvunt:! Xni' >v'5)'.L . >icll s'Iuüc. Il9c,0 >clui^l!. I^illari^. anr^en^limc I.okiilinlt^'ki. KIulz7.immer uncl cml?fieiil 5icil )^Ioi!^ iinc! 'Xiittinie ^enicu. (Zv5ckto8»vnvi^ perso»»««»»»» vvircl fin- —4 ^nn,ite /?u mie iie'iucitt. ^nträxe nnter l>cr km "<1ei' .Vloiiat« un vr^eteii. Linli»««n Uer l.jublianska kre clitnÄ danka und LpvdnjeKtkt-ierska po5oiilnicu Ivork iiasiiZncl, iiu vericuuieii. Kspetsn paunovit';. ^rtiiorij-8kÄ kasarns. ^larikczr. ll99.Z ^i»^»cli>kt8j»ptel von Din I SO l?rc> k« aufwärt«; sbziUüLden. Kir^mAver. OdstL-xtiort, Kolvävlirkika u1. I. 11991 sZrölZerc?! lZusntum I^Ippvn-rokrv ZU verkauien. ^u:eutr»-Lvn ÄN (^er5sKks tiTvsrna. /V1zril?c>r, /^ai^trova l7. llyy^ tttlvntllekv VsntolUeriiai. In ?rvv»I1v. 60U11». am Litre äer vekörk>vemder l9Z6 verkautt: Lin 1 Stock liolie« tiaus mit Oastlisus nn^ Nitn^-lunL. Scköne. xroüe I?äume. k'remäLnÄmmer unä .^us-Ntixlorststlon, xrolle. neue Veranda (Laal) iür :>i!srlvi VersniitaltunLeii. scköncr (^'ar ten un6 V/irtscdsitLeebüuäc. Die »cliünstv Oeleeenkelt tiir elnen xesebÄttstücktixen l^.ist vlrt oder Xaufmanii Sciiltt-'/unes^vort 472.^ Vin. ^in-ävZtankebot ?43.Wl1 vin. ?a1i lunesd^insvnlren für den Xiiuker «elir Lünsti«. ^usklikr-liebe Informationen ertzllt: NrHnllnies In po»oMIe«. ?ke-Vit«. 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IZwl SMB KM» kinderlose ttoismejsterlsute werden auteenomme. Äi-scin^iftetl unt. »Hausmeister«. IS0l>4 tisttös 8tud«miAdeb«n mit k»IAblcsnntn1sLen wird per 15. d. sukxenommen. ^dr. Verw. 1ZV06 Il?V0 5»erllsii!jt »uet» in KüpkerZ (8»nne) tSxliek zu Kaden kpl I. Lirlt »»»l. ^0Otp 81»»»» »arlbor, A«v»l tezs 11931 jeäer ^rt unct ()us!itst in sköLter ^usvalil sowie Ankertixunx uni«ninz^ nnek neuester^ Mo»er Novelle» L«»PO>Ir» «I. Z7 tiie S^»»^»p«I»v«r»rdOtti»»U. Luciie VVoknuvU mit .? Äm-inör. soLleicl, be^ielibar. >^n-triixc unter ».?« an die Verw. II 996 tldS,' RomanvonGertRothberg. ^ HZ osio^i^ ^els-rei?. ivollie eilen nicht init eiiwin Mädct)ell uevwbt sein, desseil Naine in allen Zeitnn-jie«! ssi^'tttnden! Ä^cr toilnte ih-m denn dl» uer-denken? Und im'nii sie hundertinal ge-leinigt oon jed^ni '^^'rdacht dasdand, c^z blieb unmei' lind in atie Zllkilnit bcstoisien, das; nm-li sie cinnml eille^.' Morde«!! verdächtiget verhaftet hatte! Vor^oi! Fnr innner! (.^ine eiilMe ssrvfle, Trtwe tr-opfle aus den Brief, der ans '^alnclas Z-ckivs; ln^, dann >wurde es 'vieZX'r rirdig und starr in dein Mädchen, wie fs all die ^nl^e l-lchi^ nnd sbarr in iör gen>escn U'ar. Nxict) oi'Nvr Äeiäe trat '^^ttiiU' in«.» ^^^lner iltld tn!nchte e^n (vlas Wcilt pir die Zchwe-ster. Z^' sorgt«' iwe-rhaupt in riiHrcnder Wei se iür Dmii^. <56 lwar, als ob Mi,le auf der toten Mutter Bermächtnic' Initeil inolite, denn sie louß/tc ja, wie die iiyre Ifhngste gelro^ hatle. Dani lrl«,f^,pt>ovsc»nl den Wein, dann sagte iie: „Mille, d,i is^rcchst davon, das; tnl >iii^n irwmöst. Ich bi-tr d<^>l lvreit itlrd inill bald fort! Ernst.^offmmm ksmnit nict>l l,le.ii.r. (5v i>at im-r niem Wvrt zuriltt--t;eyei»en. N^ll ist e«^ ja jMch, wo imr smd. lind i'iell^'ichl ^»e^cfl^sfen iv»r in Berl'in anl et)0M'l! l^It das ^^erd, uns IMr nvidevsibiir. Mitler^^ l^rab pflegt ^bellinde, daH 'Visj^eil ja. Äe liat Mltterchcn mich s<^l)r I^eh gehabt lind wird si6i wimer mn ihre letzte R^lhl^t'te kimunern. Hnd linenn wir «ab ::nd .;n (.^^el'liirde un^t^ itzren Mann besuchen, t^nn können wir a»6) tm^ere^l armeil ^^ut-t<'5l'ch«l omv»l Vcftkri) nn>ch«nl. Mo Ware al- les in Ovdnui^. .'^^ier ki>nnen wir für d'e Dauer doch nicht bleiben. Wir ivollen dem schn>ager .'»>ans nicht zur Last fallen." „Wie verlmnstig du l4st, Dani! llnd _ — Ernist .'i)offmann ist deine große L'iebe wohl nicht lvert getvesen." „Sa^c nichts gegen «ihn! (5s ivar das Schicksirl, das uns tremite." Daniela Hatto es nur geflüstert. Aline schwieg. Aber lsie urteilte sehr liart l'iber diesen Mwn, der seht die kleine ster im Stiche lie^, nachdem sie ihm so un-lvrbriichlich die Treue gel)altcn. „Du wirst in Berlin auch Beschäftigung finden, Dani." „Ja. Obwoihl der Direktor fest ^nv.t rechnet, werde iä) nicht irneder in die Ba.n^ zu-n'lckkehren. Ich kann es nicht inehr!" „Das wi^ dir kein Mensch verdenken. Dani." ,,I6i ge?ie vorläufig nlit dir. Spater, wenn du erst wieder zur Ruhe gekonrmen blst, lrerde ich den Beruf ergreifen, der einzig illch allein richtig für intch ist." „Was meinst du denn eigentlich, Dani?" Dmtlelas Augen blickten sie gros; und klar an. Me ein stiNes, iiber'iMs<^ä. Leuchten u>ar es darinnen. ..Weiset du. Aline, ich hatte so s6>ön gc-trämnt, von e^nent sonnigen .^>?tm, einem Manne, dem ich alles sei, und eineul lieben Mnde! Einnlal liabe ick» mir das (^lülk auf diese Weise suchen ^vollen. Nun greife ich nach eiiiem anderei, (^Mck: Nttch-stenli^be! Ich llx'rde tarniherzige Schll^ester. Aline!" „Dani!" Aline schrie es beinahe. Da f'iel ihr Blick auf das Bild der Mutter, das wt breiten, umflorten Rahmen dort drüben auf der Konsole stand. Und es war ihr, als lächle die Mutter gütig zu ihr herüber. Als wÄe sie sagen: „Laß Dani das GlÄck suchen, wenn sie cs in der Nachstenliobe fii^n »vill, imn ihr doch das aildere Glück zerschellte!" Mine scnste den Kopf und sagte leise: „Dani, dann versuche es, wenn dich dein .'^xrz dazu treibt. Dann haben wir alle einen Beruf, wir drei Schtlvcstvril von Berk?w. Edell>indc tst gbückliche Fvau, wird bald, der .Herrgott gebe es, auch eine glückliche Mutter sein. Du wirst bariniherzige Schwee ster und ich ergreife den Berns, der für alte Jungfern immer der beste gewesen ist: ich werde Pensionsmutter." „Ja, Mine, so» soll es sein Und wir ha-^n ftr einand^ tnch^dem noch, nicht wahr?" „Ja, Dlmi!" Mne ging schnell hinaus. Draußen weinte sie Merlich. Dani, die junge schöne Dmri unter der Schwesternhaube; In der U7Nigobu!Ng sch-ver-sten Leides! Zwischen Z^üppeln! Und doch! Dani wühlte ric^ig! Neich dem, was :hr an Leid geflohen, war es wohl bas B^'te so. Bon Baron ^llbevg war ein Brief eingetroffen. Er verabschiedete sich darin und wünsd^ den drei Si!^stvrn nnd Primer Mes Gute. Gr freue sich, zur Alärnng der ?rngelegenhett beigetragen zu haben. Er habe ja kewe Minute lang an eine Schuld Fräuloilr Daniekrs goglaMt. Da er sich jetzt eilfrig der Landwirffchast widmen wolle, riefen wichtige Pflichten ihn heim. Er hoffe aber bald einnml t^e Ehre zu halben, die Dai^n und .Herrn Dr. Primer wil^rznsehen. Mine lächelte blitter. Der .(>err Baron zag sich ebenfalls Kuritck. I^omplottv KkautausstsNvox ..vsskIiM" »«»ridar ^IrO«»6?ov« «»»t» 15 Jetzt, wo Dani frei mar, wäre seine Wer-bui»g am Platze gewesen. Aber nun wollte auch er nichts mchr davon wissen. So war eben d^aridor»ka tiftlrnrn»« iv KI»l4i»ar.— ?ör «leo II«r«ueUet)er u. 6eii vruek' v«r»at'»vort1»cli Direictor Ltaai^v — ücidv wolivliatt m I^arit>or.