IlM» Hill« pkOwvInlSV SV. 1«krs»ng I^r. 2S 0I«n»t«g, o«», 29.1«nn«5 1V2S tr»ek«!nt WSeksnttek k» KH»5idos «kniMGÜNes» ö^ont«g»-/^»g,och 8edfiftl«itung. V«r^»lwng un6 Vuek6ruetc«r«l: Kondor. »Uisiiiev« ulle» 4 7«!»pkon lnwn»fd»n 24. vst«ftjck«n l«t «t«w k^Vek^orto d»l-u!«g»l^ ln»ef»t«n» v In »^urtiö«v« ul. 4 ^V»s,»>Nung>. Le?ugzpisi«s: ^bkolsn, mon»t!. 23 Oln, ru»tv!!«n 24 Oin. «jurek posi mos'sil. 22 Vin. kür l^a» übrig« mon«U. SS via. ^iil-«Inumm«r t bi» 2 vin. VlarvurgerZeuung Beograd und Moskau SrrMmllche Auffassung der Ernennung Dr. Smodla?a< zum Gesandten ln Moskau 6!sev-Lowrlngen _cr. Z t r a ß b u r g, Ende Jänner. Wahischlacht iin Elsaß ist nunmehr gc schlaUn. Ili beiden Wahlkreisen, wo in'iolge d.'s Mi<' die ciewähltcn Autonomisten ihres N.?ild.it^? fik- verlustig erklärte, trotz der unerhörten 1!utrrdrü>.1uttg»^''olltlk des anüll-c!).nl ^rnnlreich, tro^ der einseitigen und un Ier'.'^1)ts.'ltitite!l Stellungnahme dcs Bischofs u rl) qeo/^'n die Autoncmisten, blieb der t'ei den Freunden der H eimato e» u' e g u u g, die die Rettung und die Ziche-vung der g^rulauisch-elsässischen, deutsch eln-^rstrsltcn Uultur der „befreiten" Provinzen irsllen. ^^ui Wahlkreise Altkirch erhielt der antouoinistische Liandidat 2 türmel Tlimmen "nd brachte dauüt zwei Drittel all'r atuz^'gebeuen Stiunuen auf. Ju: Wahl'-lreise Coluiar vermochte der autonomistische !>iandidcll auf; W.Ls)! Stimmen Zegen ; bei der ersten Wahl auf sich zu verei. Dü'j ist ein ganz ilberwältigender Zieg, d.'r nicht nur dem „liberalen" Frankreich .^u denk^'n gibt, sondi'rn noch mehr eine ernste Mahnui^g nn Bischof Nuch ist, feine kirchlich.' Stellung nicht zu parteipolitischen NtV.unalimen anozunuhen. Die Wirkung auf die Nationalfreuzosen ist bereit) in Erscheinung getreten. Lou?S A l b e r t klagt über die Blindheit der P,^-riser Presse und meint: Jetzt aber sei der Augenblick gekommen, laut KU erklären, die bisherigen Dummheiten aufhören müs;« ten; die Negiernng, in der Poincarö selbst die elsässis6)en Angelegenheiten leitet, mlisse endlich einmal richtig unterrichtet werden, damit si2 recht handeln kSnne; die elsässiiÄ?e Unzufrii^denl)eit habe ganz bestimmte Griin-de und wi'irde auch 'ohne die deutsche Propaganda eristieren; besonders müßten jene törichten Handlungen der Verwaltung ailf-H5ren, die ihrer Aufgabe durchaus nicht gewachsen ist. Selbst die stark rechts geri1?tete „L i b e r t 6" mus^ zugeben, daf^ im Tlsasz Zweifellos eine autonomistische BeiveguNi^, der nian inS Auge blicken müsse, vorhan^^n sei. .^>eute spiele der Autononrismus nur eine inuervolitische Rolle? morgen könne er vielleicht schon von ausienpolitischer B.'dell-tung sein: ebensowenig wie eS in 40 Jahren den Deutschen gelunsten sei, den größten Teil der deutschen Bevölkerung zu germanisieren, sei es Frankreich innerhalb der letzten zehn Jahre, seit der Wiedervereinigung der Provinz gelungen, die gleiche Bevölkerung fcan zi)sisch zu uiachen. Man kann lMsseu, dasj auch auf Bisch.'f Ruch Ergebnis nicht ohne Einslus; bleibt. Denn es ist vernichtend ftir das "ln« sehen eines K'irchenfiirstiin, ivenn er seh^^n nluß,^dasj die Angehi^rigen seiner Kirche fast restlos nicht gesolgt sind. Man spricht in jtolumr bereits offen ans, daß die Kurie sick? uiit der '^uigelegcnheit in dem Zinne '-e-fchäft'l^en wolle, daß sie ^e»'n Bischof völlige Enthaltsamkeit in der Frage des Autonsmis inu^5 vorschr-'il^n werde. Dann hätte der WahlauSfatl ein ziveites gUtes Ergebnis gehabt. ' - NO. R o nr, S??. Jänner. Di« Nachricht von der Ernennung des jugoslawischen Gesandten in Aladrid, Doktor Smodlaka,^ zum Gesandten Inz^oslaw'isns in Moskau, hat in allen italienischen politischen Kreisen das qrösite Aufselien erregt. Die Ernennung wirkte nmso sensationeller, als Jugoflawicn bislang leine Beziehungen zu Moskau unterhielt. Die heut'gen Blätter verweisen in diesem .^nsammenhanae auf die Aktion des Berliner C^csandten Ä a l u g» d i i 6, welcher als eisrlgsier Förderer der Idee der Anknüpfung von diplomatischin Beziehnnflen mit Moskau betrachtet wird u. der bereits in Berlin unverbindliche Besprechungen mit Sowjetvertretern gehabt haben soll. Sollte sich die Version von der Annähe» rung Bcci,rad-Mskan bewahrheiten, vann bedeute dies nach Meinung hiesiger jtrckse eine entscheidende Nenderung der allgemein nen Lage im Siid-isten Europas. Es sei ilum lich klar, daß Jugoslawien diesen S6iritt nicht osjise vorherige Zustimmung Frankreichs und der anderen Mitgliedstaaten drr Meinen Entente wagen wilrde. Dem weiteren Verhältnis zwischen Jugoflawien und Rufjland wird hier grithte Ausmerksamlrit gest^nkt, weil eine solche Annäherung die ialienische Einkreisungspolitik zunichte ma-chen würde. Wie wir von unserem Korrejp^'n denten in diesem Zusammenhange ausgeklärt lnerden, handelt es sich bei der „Ernennung' Dr. SmodlakaS nur um eine Postenmanipn-lation im neuen Staatsvoranschlag, eine Massnahme, die auf den dieser Tage ersotq-ten Diplomatens6)ub zurtickzusühren ift. Eine jugoslawische Gesandtschast in Moskau eri, stiert nicht, daher könne von einer Ernen« nung keine Rede sein. Die Redaktion^. Die Gchneepwge Wiedersusnahme de« velamien Eisenbahnverkehrs i« Slowenien Andauernde VerliehrsstSrunqen in Kroatien» Serbien, Denlschland nnd Ungar» scheu (Gesandten Dr. Pleine r t, worauf er voul !!iönig iil Audienz empfaugeu wurd.'. K l» >»rlbv?» .^I«lr»«»chlVv» e»»t« ?5l LT. BudaPest, 25. Jänner. Jnf'olge des unaushörlicsM Schneefilles sind auch in ganz Ungarn empfindliche Ber- ^ kehrsstörungen und Stockungen eingetreten.! Die Äge aus dem Westen treffen in Budapest mit Verspätungen ein, die sich Wis'h^n lechs, zehn und mehr Stunden be^v-cgeu. ?lm Plattensee fiel dei> Schnee so hoch, daß der E'vsLnbahnvrrkehr auf der Strecke Nagylani-fza-Bn'dapest eingestellt werden mußte. In der .^uptstadt sinb 1s).slsA^ Arbeiter ln?r-milndlich mit der Wegschaffung der riesigen Zchneomafsen beschäftigt. Die Straßenl^ahn verkehrt nur in einigen Straßen. LT. Berlin, 28. JÄnner. In Deutschland wird seit drei Tagen ein ununterbrochener Schneefall verzeichnet. Sehr arg bedroht sind namentlich die jäd-i^stlicheil Provinzen des Reiches. In Berlin selbst gab es nach einem kurzen Reaen ^?e'lte früh Glatteis. Im ^'aufe des Vormittiges wurden etiva 120 Passanten mit bei ihren Stürzen erlittenen Bein- und Armfratt lr.'n in die Hospitäler gebracht. 37 Personen allein erlitten (^'ehirnerschütterungeu. MI»«»»»»»»»»»»»»!» Krebsheilung durch Rad„m LT. Beograd, 28. Jänner. . Neber Serbien fegte gestern wieder eine !>l'älteu.>.'sle hinwog, worauf die Temper!.-vtur wieder stieg uud Regenwetter folgte. Der Verkehr auf t>cn Lol?alstrecken ist eingest'lit. Katastrophale Gewitter gingeu i'iber Bosnien und die Herzegon.vina nieder, wo sogar Blitzschläge zu verzeichnen waren. LM. Zagreb, 28. Jänner. Nlln ist der Verkehr auf der Likaer Bahn, der bio Vrhovine noch zur Not abqewiäelt werden tonnte, völlig eingestellt worden. der Stadt, die von ihrer Peripherie noch immer aban^ gebracht werden. Der Markt war heute lustlos und leer. CM. Ljubljana, 26. Jänner. Der (Eisenbahnverkehr in Slowenien wird wieder zur Gänze aufrechterhalten, nachdnn es den unausgeseiUen überuienschlichen Anstrengungen der Arbeiter gelungen ist, '"'e verwehten Strecken nienigltens soweit von: Schule zu reinigen, daß die Züge die eingeschneiten Stellen passieren können. :)lsler-dings hab dingt zu 14 Ta^n ?trrest, ls)n^^ Möns. Pe lle gr inett i und den österre!chi- Börsenberichte Ziirich, 28. Jänner. Devisen: Beogead 9.125, Paris 20.0!), Berlin 123.^)^. « Zagreb, 28. Jänner. Devisen: W'tn Budapest 99I.25>, Berlin 1l!53..'i0, Mailaud 2!18.2(), London 27tt..'^>, Newyort l>(;.87, Paris 222.75, Prag i<'.8.v0. Züri.l, 109',.90. — Effekten: ^triegSentschädigiina':-' rente 45V. « Ljlubljana, 2!^. Jänner. T^vien: Bertln 135:;.50, Budap^'st 993.25. Zürich 1095.90, Wien >;00.80, London 270.30, Newyo^k 5V.87, Paris 222.74, Prag 1W.00, Tri^st 298.20. — Effekten (Geld): (5esiska 15»8, Lai bacher >>redit 125, Kreditanstalt 175, 120, RnSe 2^0—2K(^, Bangesellsll>aft 50. — .Holzmarkt: Teudenz unverändert. Al^ichluß 2 Wagstons Bucheuklötze. An die V.T. Abonnenten! Nn? eventuellen Mis;verständnissen vorzubeugen. machen wir nochmals daraus aufmerksam, daß ab Neujahr das Abonnement für den Bezug r»er „Marburger Zeitung" samt der Montagsausgal'e 23 (20-i-3) Dinar beträgt. M't der Znstellung ins Haus erhöht sich die Bezugsqebühr um einen Dinar und beträgt somit 24 Dinar. Die Kerwaltttnff der „Marb. Zeitung^. ?7'.nnmer 2'^ V^e^sckg, 29. Mner lSSÄl. n»»« Die 350 Äohr Aeier der tltteKter Änton, durch N.' di^' ^Ina!'l'iiäsiltitt?lt d^'r l'isher iP2-ittschcn '.^Zledl'rlai'.dc! l'es.rüiidc't wurde, '.viir-de nül -.'i. ^ännc'r iil lUtecht in Auw^iX'»!-h»'lt dL'r föniglichcn Jaunlic lnid dei? .''ll^bi- nelts festlich l!ei^!Znc^en. — U??ier Bild zeigt div Könic^in Äilh^lmine und die Ki^nigin-Mutter (^nnnn (rechts) l-ei der ^lranznio'X'r-legung NN! Denklnal des VZrafen von Dissau vor dein Utreckiter Toni. Dereikwi^'^^^leik mtt LorbehMen ?)l0 V^'für'.rorter der auierilc'.iliich.'il tcubciuuorlafie iiu Eeuat ninäzten einen Ge« qenanqriff a'!> d-en 'l^orschl.^si Borcih-?, dcr sick' fiir drc Cins'"riisiinsi einer Eeeniächto« Konferenz einc^esekt hatte, die die Rechte dcr Nentrl^seu bespreck):".: scil. zu dieser !'"on-feren^> :v>sl cine ^'iilstnnsic'p^nje i.n ?sl^'>tteubauprossrainm einsi.'scl^oben win?-' Tiv' Anhünger einer starken. n'?'.eri?lini!ch>'n Flotte s'rkllirten dciiie^'^l'n, diis'. (^"ntwtisfnunsis und ühnliche T-^fsuns^en zwecklos seien. ?-'e AliriistilNsic-sousereu^ Iziil'e die? l'?iv:e« sen, denn sie s'abe Amerika verpflichtet, l-s-r^'ilZ l^el>linte Schiffe zu vernichten, wä^n'ünd Ensiland ur^d Ia^au nur noch au?z'.'.fiis?ren-de Schifssbciiipläne unc^nssiesührt lassen sollten. ?er ^'ep'^^^lilaner n l e sehte ^ich ^ur die Aufrechterliciltunq der Zeitklausel ein, wc>">urch die ^iek^'criinsi erinächtipt wird, in den !^nl)rcn bi>Z 1931 jährlich fims si rl^n // :?!? „MiZfb«rlc?ef Zeltun^ rann mit Zevem Tage abonniert werben N c w y o r k, 27. Jänner. r zu bauen. Ceu^ltor Borah sprach sich c^e-c^en diese Zeit-Frenze nuö, weil er T'erh'iuo-luncieu mit Ensiland ül^er seinen Vorschlis^ bis ^ur nc^chsten ^lonferenz iin Jahre INl für wünsch?n^?echtc?'??iferl'nz die Recht? und Pflichten neutraler Staaten in Kriel^s-.Zeiten festlel^en solle. Zu diesem Vorschwz hat Präsident Covlidsie erNärt^, Borahs Bedanke sei zwar qut, aber Praktisch unducch-fi'lhrbar und der amerikanische Sen-at, der crfahrunsiSc^emäs^ internationale Bindunli:n fchene, wlirde ihn kann: annehmen. ?!m Welt klicl^ hätt? man crfn^:r?n, dah die Rochte öZ'.:ntrn!er in .l^riezs'.eitLn kaum geachtet wilr den, und in einem kiinftigen Kriege würde es wohl «icht besier sein. Im EtaatSsekre'?-rillt zu Washington ist man der Ansicht, daß zunächst über eir»e Beschränkung der ?^lott'n bauten verhairdelt werden müsse. DaS s schtttze<^ unbedingt notwenidig sei, da diese Frage nusjerordtaril: Arligmauu, Miincheu. l3' (?t'achdruck verboten.) In tiefer Versunkenheit machten sie lich aus deu Heimweg. Beim Abschied lü^le Peter lange die scingliedrige .'Hand des Mädchens." „Auf Wiedersehen l'eiin Diner, ini Speisesaal, Fräiilcin Stöger." „Auf Wiedersehe-?!, Mister Wackermaun." '^.r Fesisaal dez siurhauses strahlte in einem Meer von Licht. Tie Lielluer iu ihren roten Livreen stand.": wartend au den Wän drn. Ab und tlang ein gedäinpster Pau« kenschla.i, der nielri^ii'se Triller einer .stlari-netle, ^^itternder Geigentou, !'länge oieler Instrumente, die von den Musikern Probiert und gestimmt wurden, von der Empore herab in die Ti^^^e des Saalc^. Schon lalneu vereinzelt Tauten iu grofz..'r T?:l!lte UU-' .'Zerren in ''.r^nl^en F''al'll'u paarweise oder allein oder iu C^ruppen her-^ t'in und beg annen sich an den festlichen Tischen niederzulassen. Eine Stimmung voll Leben^^reu^.e und Er.rariung liig auf aslen t^Zesichtern. Die Herren plailderten lebl^aster und büng teu sich über schlanke, wei^e Fallenhände, und die Dainen lächelten amnutlger, lie-s^eu Reihen Perlender Zähne blitzen und be-N'egteu unnlerklich mattglänzende, nackte Schultern im vielfach sich brechenden Licht der Lauwen. Tie hohen Fenstertilren de? Saals waren U'eit geöffnet und ließen die milde Luft der warmen Frühlinasnacht herein. Sie brachte das Rauschen der Dunkelheit uiit sich und einen .?>auch von nächtlichen, geheimnisvollen Tingen. Pete 'var, durch die Ungeduld seines Her-^.ens getrieben, viel zu srüh gelouimen. Er stand e.n ein Fenster gelehut, halb versteclt in der ''Üsche. nud sah wartend nach d.?m Eingang, durch den die Gäste des Festes la-uieis. 3)^anche Frau blickte mit heimlicliem Verlangen nach ??eters hoher Gestalt und wi^nschte iin stillen, seine Bekanntschaft s»u machen. ?lber ^^eter empfand nichts von der Auf-nierksamkeit, die er erregte. Seine Sinne waren auf .'^'»ella gerichtet. Er hatte nachmittags während des Diners nur ein paar Worte mit ihr wechseln können und dabei gehört, das; sie aui Abend mit ihrem V-iler und .s^imn'.elmeiers i;ur Reunion ins Kurhaus', ginge. „s'^oinu^ekl S'e auch?" hatte sie gefragt, n,.d ein wci'ia Zweifel und Hoffnunci in der Stiuiule aehabt. Dann war sie davongefchritten. Sie hatte auf einen: Spaziergang, der sich bis zum Abend ausdehnte, ihren Vater und den Forstrat zum Neroberg begleiten müssen. Dagegen hatte Peter Frau Himmelmeier, die keine weiten Spaziergäilge machen konnte, und Anneliese Gesellschaft geleistet. Der Nachmittag war ihm eine Qual getvesen. Noch nie war es ihm so schiver gefallen, höflich zu sein, zu pl«udcril und sich nicht nler-ken zu lasseu, t^ß er liebcr allein gewesen wäre. Die ankl^ssenden Blicke Annelizses, die Tränenspuren in ihren Augen, daS h»lf-lose, nervöse Zucken ihrer kleillen Hände gl.is fen an sein Herz. Was konnte er tun, um ihr aus den Nöten ihrer Liebe zu helfs.i? Ihr sagen, daß er nicht Goorg Mickerma'Ni sei, sondern desse,: Vetter Peter? Würde sie i^m das glauben? Sie wltrde es für eine Ausrede und ihn für einen Lügller halten. Ein Marfch, der Plötzlich brausend «'r-klong, riß ihn aus seinem Sinnen. Fanfaren schmetterten, Trommelwirbel rissen i. Rh'zth ke sprangen mit gedämpftem Klang in die Beine der Menschen. Einzelne Paare tanzten bereits. Sekikor-ken prangen mit gedämpftem Klang in die Servietten der Kellner, ilnd man hörte, wie das Kristall der .welche leise klirrte. Das rote, heitere Gesicht des Forstels tauchte auf. Genießerisch witternd stand er da, der Führer der kleinen Gesellschaft, die hinter ihnl kanl. und die von Frau EuAe- nie, Professor Stöger und den beiden Mädchen gebildet wurde. Peter beeilte sich, die Ankonlnient^n begrüßen. Mit Hallo empfing ihn der Focst-rat, Frau Ellgenie gab ihm mütterlich-herzlich die Hand, Pvofesior Stöger fagte sachlich „Gol>d evening, Mister Wackermann", und Hella hatte ein liebes Lächeln für lhn. Nur Anneliese war geKwungen, frostig. Sie nickte kaum mit dem Kopf, als Peter s'ch verbeugte. Ein Tisch war vom Forstrat vorsorglich telephonksch bestellt worden. Stühle lvurom geriickt, und mit einiger Unruhe gruppierte man sich zwanglos um die Runde. Pe:e? kam zwischen Hella ulld Anneliese und dz.sn Mutter zwischen die beiden alten Herren zu sitzen. «Zur Feier des Tages," sagte der Forst-ra.t und erhob gewichtig ilnd laut seine Stimme, daß man an den benachbarten Tischen aufhorchte und belustigt herübers^h, „»Verden wir uns etwas Besonderes gench-luigen. Was, Frank? So 'n Tröpfchen, daS im trockenen Nairkeeland unerschwinglich ist. So etwas mit Trockenbeerauslese von der preußischen Domäne." Er flüsterte, sein Gesicht hinter der Weinkarte versteckt, mit dem Zdellner, und bald stand im Kühler eine golden etikettierte, lackgekapsclte Flasche. Wortsetzuna folgt). WU iDRWiDWU »t — kMHMlM >W«ch. GW «r chiMsijche? MnP>»tz^u»ß»lii» H> W« MW», d« Kft TchWe «V t« M in UrHe ck»iT Ponttfifation w w WB Mnl^lübde adßilWt. D« «hemalis« chi-nifiiche MniftWvpiGtzMt h>t den »«mn Biuder Peter Gelißk» gav^. «vs Bertin wW» bsriHM: Mt we »»«« ner «rs^ze^wng Mstdet, hat M «f »wem Verttn?r ^tuintWAamt ekl erMicher V«-fall Shrend die BergungSkosten sich auf 2 Billionen Rubel beliefen. Zjm Sommer lsL8 hat die Bergung des englilschsn Unterseebootes L. im Finnischen Meerbusen allgemeines Interesse erweckt. Ilm nächsten Sonl-mer wird die Expedition ihre Tätigkeit im Schwarzen Meere fortsetzen. In den drei Sommermonaten soven einige tausmd Ton» nen an verschiedenen Metallen aus versunkenen Schiffen geborgen werden. t. Segen die deutsche Zensur. Aus Berlin wird gemeldet: Freit«^ fand in Berlin eine Versammlung «der deutschen Liga für Men schenrechte statt, die eine Protestkundgebung gegen die Zensur brachte. Den Vorsitz der Versaurmlung hatte ^ll^tscher. Der Schrift steller Martin Peter Lamp l, der Verfasser der „Revolte im ErziehungShauS" setzte sich fiir das Recht des Dichters ein, daS Gewissen der Zeitgenoffen durch Darstellung von Ge genwartSprMemen aufzurütteln. Max .tzochidvrf wandte sich gegen jede Zensur und Ihering forderte ejne Organi-sation zur Ab wchr. Der Rechtsanwalt Dr. Nilhe!^ Ap fol schilderte dte Auswüchse deS GotteslÄste rnngi^rozesseS gegen d«n Maler Gwh, Ha senelever die Versuche, ihm ebenfalls einen GotteSlästerungSpro^ß zu machen. Auch Änton Kuh wies auf die Gefahr der kultur r>»aktionÄren BestrebU7»^en hin. Zllstimmende ErllSrungen zu diesen Protestktinl^ebungen wu>^ der Aga! von Arnold Zweig, Wil helmt von Scholz, Georg Engel, ^inrich Mann, Thomas Mann, danr Intendanten des StvatStheaterS Ießner und vielen andc ren zugesandt. t. Die reiche Vettlerw. AuS Boogra^ wird gemeldet: In Dubrovnik starb eine swdtbe ianslte Bettlerin, die Witwe Helene Hoblic D» «Ne Luftschiff 100", das zwar noch iitcht feritggestellt ist» aber bereits ilt de? Ä»ftßchisfhalle von Homdon be^chtigt w»«dM kann, ist fast u« dt« Hälfte grbßet als der Mraif Zeppelin". Auf die Inneneinrichtung ist ganz besondere Torgfalt ver-wsndet »orden. Das Luftschiff z>eißt wie ein et»»« A»^u von vier Decks üb«LM«ckGr. Auunterst ist die Fichrergon-del, die der des Ae;ch«linS icchnelt. Darüber be^^t sich die O^tänskabine,' ein .<^rten-und ein ßölWigationSgimmer, Mannschaists» rä»me «mit Betten (keine Hängematten) und schttestlich ein«» Messe für die j^satzung. Die be^n nächsten Decss sind den j^ssagieren vorbehalten. Der Speiieraum.mit kleinen Tischen und einer großen Tafel wirkt bc-sonders imposant durch seine Höh«, da er in daA nüchslle Deck über^t. U,» ihn herum gst»ppieren sich die ^ssagiertabinen. H.m vierten Deck befinden sich Galerien, in denen Gpieltis«^ aufgestellt sind. Das Reuartige an diesem Dec^fbau find Terrassen und Wandelgänge, die den Pvssagieren dte lickkeit geben,. wÄihrend deS Tages Spaziergange zu machen. Die Austenterrasse kann iibrigens auch als Tanzdiele Verwendung inden, wobei man von d«r hohen Galer'e )ie Tanzeniden lbeobacht«»l kann. Eine wichti >e Neuerung bildet die elektrische Heizung. „R. 100" fas^t va. l4l.yyy Stkubikmeter, der „Zeppelin" 105.000, i<"i»och ist dns englische ! a. Bor ihrem Tode bat sie die Nachbarn zu ich und sprach den Wunsch aus, ein Testa« nzent zu errichten. Man hielt die^ zunächst ür ein Zeichen von Geistesverwirrung, aus Drängeil der Greisin »vurde aber schlieszlich ein Notar herbeigerufen, vor dom die Bett-erin ein Testament abfaßte, in dvln sie über Legate in der Höhe von einer hnlbetl Mil-ion Änar aussetzte. Man durchsuchte die Luftschiff Mrzer. Während der „Zeppelin" AV» Meter lang ist, hat „R. 100" ein? ?än-g«' von?1tt Meter. Dafür ist es höher, näm« lich 40 Meter ini Durchmesser, der „Zeppelin" Infolqedesien ist die Form deS engli.schen Lulftschiffes gedrungener. Fried-richshafen will übrigni? künftig seine fe ähnlich bauen, damit sio Stürnien bester Widerstand leitsten. sechs '?i-ollS-Royce»Mo-toren in drei Gondeln mit einer stärke von 4900 PE. werden die Kraftquelle' unt einer Stun'dmyeschwindigkeit von lti00 Kilometer bilden. 100 Passnigiere neben einer Mann» schast v. 40 Pers. kbnnen besizr'dert werden. B^i der Konstruktion ist t>i?r Zeppelin" zweifellos Pats gestand<'n. Man erwartet gewaltige Leistungen. Indien soll mit Zwischenlandungen in vier Tagen, inr Non-stop. Flug in zwei Tage» via Aegypten erreicht weri^n. Nach Kanada will man drei Tage, nach Australien nur acht Tage brauchen. Zum Bau deS Luftschiffes wnrde nicht ausschlief^ich Duraluminium verwendet, sondern an einigen Stellen auch Stahl in Verbinen den Vorzug, nicht explodiorbar zn sein. Ter verinin--derten Explosionsfähigkeit wird dadurch Rechnung getrll'gen, dnk den Passagieren ein Rauchzimmer zur Verfügung gestellt werden kann. Wos?nung der Greisin und fand da^ Vermii gen tntsächlich in einigen Polstern versteckt Cs veftand aus Schmurk, einein Sparkassenbuch nnd zrdhlreichen '-twnknöten. Ein Legat von KXA) Dinar ist fi»r ein Älvster in Dubrovnik bestimmt, dltnnit siir das Zcelenheil aller st'Ner gebetet werde,denen der verstorbene Mann der Bettlerin Geld schuldig geblieben ist. Auerr P erio 2inen Vortrag über die Bedeutung und das kultu« relle Wirken des hl. Sava. Nachdent noch die !itlrinen mit einigen beifällig aufgenomiue-nen Deklamationen zu Wor!e gekvnnnen n'a-ren, nahm die Feier ihr Ende. Am Abc'nd fand ebendort eine Unterhaltung init Konzert statt, die einen recht animierten Ver« lauf nahm. Der ArbettsMLili St. Sava»SeI»r Wie alljährlich, beging auch Heuer die hiesige orthodoxe Airchengemeinde gestern die 'trnditiviulle St.-Sa>va-Feier, die diesmal ini großen Äastnosaale abgehalten wurde. Die lithurgische Feier mit dem rituellen Kuchen brechen fand vormittags um 10 Uhr statt. Der Saal war fast voll; man bemerkte auch nis findet DienStag um 1ö Uhr vom städt ! zahlreiche Vertreter der Zivil- und Militär-ltchen Friedhofe in Pobreije aus statt. Die In der Woche von, 20. bis 20. d. suchten bei der Arbeitsbi^rse in Mc'ribor !>0 Männliche und 38 weibliche Personen Beschäfli gung, während es nur 7^ freie Plähe Arbeit erhielten männliche und 32 w.'ib-liche Personen, 17 reisten auf Arbeitsuche ab und 60 wurden ausser Evidenz gesetzt, sod.'ls', zu Wochenende noch 071 Arbeitsuchende in Evidenz verblieben. Von« 1. Jänner bis 20. Jänner suchten insgesamt K07 niännliche u. .W9 weibliche Personen B^'schästigung, iw gegen Nur 294 Plätze zil besetzen w.ireu Arbeit erhielten 24!^ Personen, 07 reisten auf Arbeitsuche ab un'd 225 wurden ans;er Evidenz gesetzt. Durch die Arbeitsbörse in Maribor erhalten Arbeit: 10 Knechte, 8 Winzer, 4 Moi er und 20 .>>ilf'>arbeiter zun: Schneesch.iu feln; ferner 8 Mgdx, 1 Wirtschaftsfrau Laird, 8 Köchinnen, 0 Diensintädchnt, 1 benmädchen, 1 jli^chin für Gendarmerienies se, 1 .HerrschaftÄöchin, 1 Köchin fiir Beam tenmesie, 12 Neidermacherinnen, 4 Veis^nä herinnen, 1 Aeitungsträgerin, 2 Bedienerin nen, 1 Unterlänferin, 1 perfekte Serviererin 1 Kiildermädchen, 1 Erzieherin und 8 ?ehr Mädchen (Näherinnen). ul. Todesfälle. Gestern voriniltagö Frau Luja Pesinovi ö, geö. a t i s e v i nach langem schweren i!eiden ink tV) !?eben?ljahre verschieden. Das Leichenbegäna Daihmgeschieber von der Au..aihrungshalle des städtischen Friedhofes n Podretje aus statt. — Ehre ihrem Ange-!>enken! Den schwergetwffenen Familien unser innigstes Beileid! m. Trauung. Vergangem'n Sninsiag n>u?-de ^>err Johann Z e ni l j i Tierarzt in Zlovenska Bistrica, mit Frl. Irene u-b e c aus Maribor g^trvut. Unsere lierzlich-sten GI-'Mvünsche! nt. Den 8V. Geburtstag liegeht mor^zif, Dienstag in vollster geistiger unv törp'^rli-rl)er Frifä^e und Aktivität der »veit über Ma ribor Hinaue, besonders in der Gesäiasts-welk bekllnnte und hochgeschätzte Mühl^ndi-rektor .>)err Anton S k u b e. Un^vce l>erH-lichsten Glückwünsche! m. Maria-Lichtmeh ist, wie k'aS hiesige HandelSgreiniunt nuf Grund inehrerer Anfragen mitteilt, ini Kinne der Ber-rdnung des Grof'.iulvanc. über die Laden^perre vom »^I. Juli v. I. lein Normatag, weShalb an diesen! Toge die G^'ichMte den ganzen Dag offen sein können. m. Ein neues Buch. Ein noiwendizeZ .^^lfsmittel, insbesondere für die Wirtscht^t-kreise, erscheint zu Ostern unter dttn Titel „Die autonon?eil Städte Ndaribor, Celje und Ptuj samt Ulngebung". Das Werk umfaßt auf etwa 400 Seiten interesfante und ge-uteinilützi^e Daten. Der Verfasser des Bit-ches ist der Direktor des städtisk^n Bauamtes in Maribor, Herr Oberbaiurat Ing. N-bin 0 e r n e. nr. Der Allgemeine Vewerbeverein — «»s- gelöst. Wie an kotnpetmter Stelle verlautet^ ist im Sinne des neuen Gesetzes zum Schutze des Staates auch der Allgenteine Gew^e-verein aufgelöst worden, der bekanntlich bei len letzten Geineinderatswahlen mit ci7«r eigenen ü'andidatenliste aufgetreten ist und einen Vertreter in die GemeinderatD»»!»« entsaitdt hat. >n. Der Mietersch«tz«rein hielt gestern vornlittags inl Saale der „Zadru!na gospo-darsta banka" seine Ialhreshauptversamm^ ung ab, in der n. a. festgestellt wurde, datz der Verein gogenwärtig gegen 1200 Mitglieder M)lt. Trotz der regeren Bautätigkeit ist iit Maribor noch immer keine Verringerung des WohnungÄitangels zu sehen« Bei den Wahlen N'urde der bisherige Bortand wiedergewählt. Ul. M. M. G. B. Die nächste GesangSprSG be findet niorgeti, DienStag, den 29. ^jänner statt. m. Das städtische Bad iir der ZwpaliSta ulica wird Donnerstng, den 31. d. n>isder geöffnet. nr. Fremdenverkehr. In den beiden letzten Tagen sind 78 Freit^ zugereist, davon 8 Ausländer ui. Gestörte EiSlaussrvuden. Gestern abend zerlirach gegen lialb 18 Uhr die oberhalb Eislausplatzes aul Stadtpark mlgebrachte grosse Bogcnlanlpe, weshalb der gau^e Plaj^ plötzlich in völli-ge Dunkelheit getaucht :var. In wenigen Minuten war der ausgedehnte Eislausplatz lei'r. ut. Richtigstellung. In der Todesanzeige für Herril Iug. .Hernlatin G il nt p e r t in der SonntagSnlnniuer unseres Blattes sind uns niehrere nnliebsatne Druclsehler unterlaufen. So soll eS richtig lauten, das; die irdische .i^ülle des Verblichenen heute, Montag, den 28. d. M. lim 10 Uhr in der Leichenhalle ldev städtischen Friedhofes in PodreSje nach e v a t' g e I i s ch e ut R i t u S fei-erlic!)st eingesegttet und sodann in? Fami-liengrabe zur ewigen Ruhe bestattet ivird. Die trauernd Hinterbliebenen A nl a l i e Gulnpert, Gattin, Trnde Gmnpert, Tochter, Inna Landa, Schwester uttd Josef Landa. Schwager. nt. Sine alte ErfahrvngStatfache ist eS, das; l>ei den Rodouten „NapidS" sick) alles — jung und alt_köstlichst unterhalten !)at Mit originellen Dekorationsideen schnf dieser Verein immer wieder den Nahmen sür Vevanstaltungeu, an die sich jeder Teilnehmer mit Freude erinnert. Für Heuer sind besonders origineNe Ueberraschungen vors»> reitet und die Augen und das Herz Besuchers werden übergehen ob deS Dekora- twnSzauberS, ob der MeUtät, die »im R?i« che des Saturn- auf der Rapidredoute am '9. Feber in den Unionsälen herrschen den. m. ZseifeUs» wird der ^Almtanz", dm der hiesige Zweigverein des Slowenischen 'WpenvereweS am 1. Feber in sämtlichen Sälen der Brauerei „Union'' vevanstiltet, im hesriMi Fasching sämtlichen Besuch.:rn dle angenehmste und vergnügungSreichstt Un terhli^g bieten. Für entsprechende Saal-dekorvtionen und erMassige Musik sowie ^ür vorzügliche Labemittel für Magen und !^eh. le wird Sorge getragen. Erwünscht sindd v-'r allem GeSkgs- und Volkstrachten, die der Veranstaltung den echten und ungezwungenen Charakter eines Bergfestes verle:h.:i sollen. Um dem Andrang bei der Abendkajsa auS^weichen, werden die P. T. Besucher cr» sucht, sich Eintrittskarten im Vorverkauf zu besorgen. Borverkaufsstellen aus Gefälligkeit bei den Herren F. Majer, Kaufmann, Gla»,« ni trg, I. Baloh, Kaufmann, Betrlniska uli-ea, I. Kravos, Kaufmann, Ale^androva ce-sta und in der Verkehrskanzlei „Putnlk", Aleksandrova ccsta S5. Eintrittspreise im Vorverkauf 15 Dinar, an der Abendkassa ^8 Dinar per Person. NN Verhaftet wurden gsstern August W. wegen BesMdigung fremden Eigentums und Leo K. wegen nächtlicher Ruhestörung sowie Antonie P., Rosolie Z., Paula V., Aloisie S. und Mathilde M. wegen geheim:? Prostitution. nt. Die Polizeichronie des gestrigen Tages weist inSgös'mnt 46 Anzeigen auf, dav-on 2 wegen Nichteinhaltung der Sperrstunde, wegen Ueberschreitung der Strassenverkehrs-Vorschriften, 2 wegen Diebstahls sowie 2 Fund- und eine Verlustanzeige. nl. Rapid'Redoute (Im Reiche des Ga> turn). Für diese am 9. Feber stattfindende Redoute sind die VorverkaufSlarten ab Dienstag in der Musikalienhandlung Hi^fer erhältlich. m. Wetterberich vom 28. Jänner, 8 Uhr: Luftdruck 734.5, Feuchtigkeitsmesser t, Barometerstand 744.5, Temperaur — Windrichtung —, Bewölkung ganz, Nlsd^r^ schlag —. " Heute Montag Aabettabend in der Be lika kavarna mit vollständig neuem gramm. ll22 Fuhrwerten allmählich weggeführt. Gin so ' äo^ermstniscke Völker. Me I-Itauer Ijoher Schnee, wie er in den letzten Ta-gen gefallen ist, wurde bereits seit zehn Jahren ni^ mehr verzeichnet. c. Reinigt die SeMiß-t Die Hausbesitzer und Hausverwalter werden neuerdings aufmerksam gemacht, dah sie die Gehsteige vor hren Häusern jeden Tag bis spätestens 7 ^hr früh vom Schnee reinigen und beistreuen asftn >Mssen, da sie im entgegengesetzten I Kalle für jeden Unfall verantwortlich gemacht wer^n müssen. Tfteater «»d Kunst ?tatlonaltveat»r In Maridor AePOrtUtre: Montag, 28. Jänner: Geschlossen. Dienstag, 29, Jänner um 20 Uhr: „Die Lch rerin". Ab. A. Kupone. Zum letztenmal. -- Aus Stift e. Todesfall. Am Freitag, den 25. d. M. starb in Babnio bei Eelje der Arbeiter Simon P i l k 0 im hohen Alter von LI Jahren. Friede seiner Asche! c. Bau eines GesundheitS- und ewes Ge «erbeheimeS in Celje. Zwischen dem Mini sterum für Volksgesundheit, der Stadtge meinde Celje und dom ArbeiterversicherungZ mnt finden derzeit Verhandlungen bezüglich der Errichtung eines GesundheitZheimeS in Celje statt. In diesem GesundhcitSheime sollten sämltiche Institutionen des Cill'^er Gesundheitsheimes (daS Pasteurinstitut, der AntituberkulosendiSpensenr, das Bakterio logische Institut, das Ambulat-orium fiir ve nerilche Kr^khciten und die Schulpolykli nik) sowie eine mcderne öffentliche Badcan stalt untergebracht werden. — Ferner soll dieser Tage in Celje eine Baugcnossenschas gegründet werden, deren Aufgabe in der Er richtung und Eri^ltung eines Ge^verbehei meS in Celje bestehen würde. Im neuen Ge werbeherm gedenkt man den Cillier Gcwer bevcrein, sämtliche Gewerbegenossenschasten und andere Körperschaften sowie cin Lehr lingÄheim unterzubringen. c. 2üjähriges Dienstjubiläum. Dieser Ta ge begeht die bei der Kaufmannswitwe Frau Hermine HoLevar bedienstete Kvchin Nloisi^i F r S das 2bjä!hrige Jubiläum ihrer Dienst tätigkeit bei der Familie HoLevar. Der Ju bilantin entbieten auch wir unsere herzlich sten Glückwünsche! c. Den Apeothekennachtdienft versieht von Samstag, den 26. d. M. bis einschließlich Freitag, den l. Feber die ApotlM „Zur Mariahilf" am Hauptplatz. c. Die Gchneeploge hat auch Celjs und daS Sanntal nicht verschont. Bis Sonntas abends erreichte der Schnee eine Höhe von I Meter. Die Züge fahren wegen starker Ver welhungen noch immer mit grossen Verspä tulrgen. Die gewaltigen Schneemassen, die auf den Straßen und Plätzen lagern, werden vom neuen städtischen Auto und einigen vr. p. StrmZelc: VIe eln«an«terun» «ler 5lI6si»«en (fortset^unL.) Im Osten tauckt dalä ein türki8cke5 t^omaäenvoUc auk» langsam 2ur mittleren Donau vorrii?kte. äie ^>va-ren. Vie ^^aren >vuräen von äen äa-mal8 mäcktleen VVostLürken l'urice-5tsn8 xescdlaken unä 7'lm ^2c)>v5cken ^eer vertrieben. !n clen pc^ntiseken Steppen dracken ^ie llie ^sckt 6er tlunnen u. verkeerten bensekbarte I^anä cler ^nten. ^lireLek, Qc-sek. ä. Serd I.. 8. 52. 57. 8?.'» Die Oermanen aber iukren iort in unä äle LIaven. vie l-!t»uer. eln5t ein xrokes Volk. 5inä 8elt dem 5^itte1» alter im I^ücksanxe bexritten. Die Slaw^en. äeren älteste >Vokn»it!ee »Ner ^akrsckeinlickkelt nacli sücUlek unä 8v(I>ve5t!ick von clenen cler Iltauiseken Stämme xeleeen >varen. Kaden seit mekr als anäertkalb ^akrtausenäen clie verwandten l-itauer durek territoriale ^usdrelwn? '^elt üderflileelt. (Zeeenüder clem deäeutenclen terscklecie ^viscken den einzelnen litauiseken oder xermanlscken 5pra-cken Ist es auffälli?. claü die slavl-scken Lpracken einander verkSltniz-mälZie viel näker Steden; daraus KSmi te man auf einen nlekt all?u?ros??tt l^mkan«^ der ältesten ^oknsltxe scUlle Ken. ^lles v^eist au5 eine Vlrkelmat ln einem waldlxen. ^vasserrelcden, ebenem I-ande, lcelnes>ve?s aut waldlose Steppen oder aui 7'äler oder ^bkSn-xe eines (Zebirxes. Im Stromeedlet der oberen >Velcl'> sei. des oberen vnjester und Lux und im westlicben 1'elle des Vnjeper?e-bletes sind die ältesten VVoknzltzs der Slawen ?u suclien; dortkln verle-klen sie die spärlieben - t^acbrlcbten des Altertums und die klaren verlebte des frvkeren ^Mittelalters. (IlreLelc» (Zeseb. d. Serben I. 8. 61 tt). (k'vrts. toixt). Sine wunvekvare Äueficht Von Sermabne Veaumont. Fran^ois wollte sich verheiratei, und ts galt, eine Wohnung zu finden, die ein pas-. sender Rahmen für Solange war. Er stürm-den neueriansten öesit^unxen sicn su Paris und befand sckwäclien und 2U vertilgen, und er- geradezu in einem Rausch bei der Aus-öikneten so den Slawen noel: v, eitere Solange nun ganz allein für sich im I^äume^ur dauerndeil ^nsiedlunx:! Hxjm zu haben, besonders in einem I>Ieid' Streitsuckt. ^benteuerlu^ und ^as ganz nach ihrem Geschmack ein- ^nbotmälZixkeit waren die Damo- war. Wie schon das Sprichwort ne. welcbe den (lermanen ' Dalcien und ?annonien entrissen. Das I^etzte-re liaben die Ostxoten den I^ans^obar» den überlassen, die I^ansobarden wieder den ^waren. naekdem sie slcl: m. diesen verbunden liaben. um den letzten ^weij? der (loten, der bodenständig «eblülit batte, die Qepiden. des staaöiclien Daseins ^u berauben, (^oesler. ^eitpunlct. S. 85.). Im .lalire 567 sind die (Zepiden von den I^ansobarden und ^waren ver- sagt: „Es gibt einen besonderen Gott für die Liebenden" — Fran^ois fand eine er-t-zückende kleine Atelierwohnung, und bereits vor Ausgang eines Monats konnte er an Solange schreiben: „Komm in dis Stalt und bewundere, was ich für unS gefuilden habe." Das beste an der neuen Wohnung war die Aussicht. Von dem großen Fenster konn te man auf ganz Paris herabschauen, auf die vielen Kuppeln, Türme und Gärten d'S uen unu Cloud. Sie wird in Elstase ge. nicktet worden, ^ls ^ .1^' raten vor Begeisterung, dachte Fran^oiS, sowrtlen selion im während °r hin. und h-rlle, und sie °rw.r. xermanlseke VMerersb. »b.! « si°b-rh-.f,°n Spannung kkZ -oi?en. uderlieken 6'- ckren imi. der SchäzI-h svsriseken öunäesxenoszen. 0 > Wtrmeapparat und b«g»b die lieöen Siek In äenzelben PortwÄn. D- klinz-lt- eZ. uud äer. IN velckeii vor mek^ al5 „zchsten Augenblick umNammert« er S». langes Hände. Solange — endlich bist du ge einem Jakrkundert Attila seine l^esl-den2 katte. (t^ack Kaindl, Oersck. d. vulc. l. S 26.) ^usleick mit den ^waren aber erweiterten und bekestixten die Slawen ikre >Vo!m5it7e. III. vle Slsven in der Ilrkelmat. I^iir die Slawen fand sick Icein l'a-citus. denn ikre l_Irkeimat war der rö-miscken Nacktspkäre Ziu weit enr-rückt, als dalZ die Isomer von iknen xe-naucre Kunde und kür sie ein srölZe-res Interesse besälZen Kütten. >Va8 wir beute von den Ursit^en und l^rver-kältnissen der Slawen wissen. mulZte erst aus kleineren Andeutungen gesammelt und aus den Ergebnissen der vergleickenden Sprackforsckung er-scklossen werden. In den Steppen auk der I^'ordseite des ScZ^vvar^en ^^eeres woknten im Altertum iraniscke Stämme, welcke erst seit dem VorstolZ der Hunnen durck die aus Innerasien nack >Ve-sten vordringenden türkiscken Völker verdrängt wurden, tl^ordlick von der Steppe erstreckt sick von den Karpatken bis 2um I^ral*ein gewaltiges >Valdgöbiet. In der östllcken ttälk-te dieser >VaId2one salZen k'Innen» welcke ursprünglick weit gegen Süd-Westen reickten. aber langsam von den Erlern nordwärts Zurückgedrängt wurden. In der westlicken ttälkte des waldigen l'ieklandes. in dem groöen I^aume, ^wiscken der pontiscken Step» pe und der Ostsee, woknten 2wel ln- d-^ > / was .Ach -kommen!" Sie hörte nicht ein Wort von d er redete, sc)ndern stellte sich, oo'^ nmen überwältigt von der Aussicht, ^^n inS Zimmer. „Ja, findest du sticht, Haß deS schön ist?" fragte er froh Wd g^chmeichel über ihre Verzückung. „Wunderbar!" Ni^cki imt ihrem Pelz angetan, schritt sie auf dai Fenfter zu und öffnete es. Die Kälte ström te ins Atelier, das Fran?oiS oben gewärm hatte. Sie lehnte sich hinaus und wiederh-'l« te nur: „Wunderbar ist eS — ganz bezaubernd", während Fran^ois vor Kälte zitterte. Als er der Meinung war, genügend Mög lichkeiten für eine Bronchitis gesammelt zu haben, machte er den zaghaften Vorschlags das Fenster zu schließen und eine warme Tasse Tee zu trinken. Sie warf ihm nnen kleinen, schnippischen Blick zu, den evst^: seitdenl sie gekommen war. Dann sah sie wie der zum Fenster hinaus. „Tee? Nein, danke Wir stehen ja hier so schön. Was sind daS eigentlich für Türme dahinten?" „Saint Clothilde, lie^. Solange, aber komm jetzt, du ahnst nicht, wie glücklich bin, dich hier zu sehen." — „Und was :s das für eine KlriZ^ dort?" -- „Der Jnva lidmdom, liebe Solange. Wie ist doch herrlich, daß du gekommen bist." — ,.Und die vielen Bäume dort?" — „Das ist ias?" — „Das ist Saer^ Coeur, aber du rierst." — „Und neben SacrH Coeur, ist >as St. Denis?" — „Ja, aber laß unS end-ich das Fenster schbießen und trink ein GlaS Portwein mit mir." Ach, laß mich doch zufrieden. Glaubst du viellei^, ich will dahinten in dsr Ofenecke jocken und mich langwellen, wenn ich hi^^r eine so fabelhafte Aussicht habe? Sag mir lieber, waS ich dahinten sommern sehe?* — Das sind die Wasserwerke." „Und was !st das da hinten im Nebel?" — „Das ist ja der TriunMbogen!" — „Ach, wie gräßlich, daß es jetzt dunkel wird. Ich kann fast nichts mehr fthen. Ist das der ObeliiSk?" — „N das ist der Turm deS Lyoner Bahnhoi?." — „Ach, jetzt kann man gar nichts sehen " In Fran?oiS flackerte einen Augsn-ilick die Hoffnung auf. Da klatschte Solange in die Hände rnd rife: „N?in — sieh nur, jetzt u?ird der Eissel türm beleuchtet »» sieh nur die Lichtreklamen und die Zeiger der Uhren!" Um sieben Uhr verabschiedete sie sich und reichte ihm die kleine Hand, die noch immer behandschuht war. Als sie gegangen war,schloßFran^eois end lich das Fenster, setzte sich an seinen Schreibtisch und schrieb mit finsterer Miene: Annonce. Tauschwohnung gesucht. Eine Atelii-r-wohnung mit allen modernen Bequein-lichkeiten und mit wunderbarer Aussicht wird getauscht gegen eine Parterrewohnung nach dem Hof gelegen. (Letzter?5 Bedingung.) „Das Geld" —tz— Paris, Jänner 1929. LaBillette : Das weltHevühmtktz weltberüchtigte Schlächterviertel von Pxi5. Ein Schlachtfeld eher, wie eS blutiger und schveckenSvoller Zola nicht auszumalen ver^ mochte. Für die Millionenstadt wird hiee auf primitivste, barbarischsteWeise das täglt che Fleisch geschlagen. In einem apokalypti« schen ChaoS, wobei das echtfranzösische System sich ziu einer gewaltigen Bision, einer unermeßlichen Tiertragödie weitet. Diese Stadt des Grauens ist der Sitz der raffiniertesten Kunst, die je auf französischem Boden erstanden: der G a st r o n o-m i e. Es liegt eine Art Sadismus in der unmittelbaren Berührung: blutiger Schrullen und exquisite Feinschmeckerei. Der Fraiz zose erträgt dies ohne jeden Anstoß; ö!n wenig Neronismus nebst viel FatalisniuS liegt ihm schon im Blute. Eine berühmte „Auberge": daS Cochon d'Or. Bon „Co-chon" sehr viel, von „Or" herzlich wenig. Im langgestreckten, halbfinstern Raum steht Tisch an Tisch. D^inter In einer endlosen Rei^, trotzigen und protzigen Schülern gleich, sitzen die Könige der Bilette: die Händler aus der fetten Normandie, dem weinreichen Burgund, dem trüffelgesegneten P^rigord, der sonnigen Anjou, der fett-n Presse, der opulenten Beauce. Dunkelrit?, apoplektischs Gesichter, darüber die schwarzglänzende Ledermütze mit der Sil^rkette; »laue Leinenkittel mit seidener ^ .Halsschnur, dazu das klassische rote Sacktuch; mächtige Gestalten, die. breite Männerbrust gestrafft von wohlgespickten Brieftaschen, deren Tausenderscheine nachher in hellen Haufen aufmarschieren. Man beginnt mit Burgunder Schnecken und prickelndem ChabliS, unmittelbar gefolgt von der berühmten Hausterrine, einem Wunder von Hclsenpastete; ha^n sich darin faustgroße Trüffel-verirrt, so schadet es weiter nichts. Auf diese Weise „macht man »ich den Mund^', setzt sich in Stimmung, die Dinge richtig zu genießen, die da komntt-n sollen.O du herrlicherEntvecote mit souflier ten Aartoffeln! O du gepriesenes Ochs''.n-tier, das eine solche Gottesgabe zu liefern in der Lage war! Man meint, unter i^sn Hunderttausenden, die wöchentllich hier zur Schlachtbank geführt werden, sei es eigens und allein auSertzvählt worden, auf den Tischen des Cochon d'i^ zu prangen. Dreim.^l wird sie vorgezeigt: erst roh, dann halbge- »»»»»»MI M'^rk'.irs^er '"'l^nmc'? '''^. Hier wird Kviig Seorg Echolung wch'N «- tiraiffwcll, eln dem engU'sch::n Mil« Uonar Sir Ärthur du Croß gehörender Land sih in dem kleinen L^i^idoort B»gnor un>vcit Brixihton. Tein Besitzer, der das Haus dem Kündige zur Rekonvaleszenz zur Vcrfügmg stellte, hat es vor fünf Iahr!:n erworben und unter cinenl 5?ostenailswand von j^wei Millionen Mark auf das Luxuriöseste ausze-baut. ZWINISVMMV»», «11^ brüten, dann als fertiges Kunstwerk. Eine raffinierte Ltliina.'^, die einem gastronomischen Tramatikcr ersonnen werden mus'.-te. Nun prcittg'.'n die zartl;erötet>en, butterweichen Tchei^n aus den Tellern: und über die reckenhafte, halbbarbarische VersamiN" lung breitet sich etwas wie Andacht, die lärmenden Neden verstulnmen. . . Was nun noch weiter folgt, dient nur dem Zwecke, den Hochgenuß gleichsam fixiren, ihn deul Magengedächtnis ulögüchst treu und unverfälscht M erhalten. Calat, Arie, Calvados, dazu eine staubige Fla>ck,e Rercurey oder Nuits: eS ist so etlvas wie ein kunstvoller NüIesang, ein langsames, wonniges Verklingen. Tann beginnt im 5>albdun?.'l von Tisch zu Tisch ein geheimnisvolles Flüstern: wir schnappen Riesen z'.f^ fern auf, in „Villets" ausgedriickt, und Tausend VilletS bilden die „Einheit", d^ MMlott ... Draußen liegt grau und trostlos die A."> nuc Ieail-Iaures, mit all ihrem Elend, '.h-ren auSsähigen Mietskasernen: das Vierti'l besitzt im.ariser Stadtrat eine rein kommunistische Vertretung. ' NlmeSe SmN ÄannlngS: „D»r Weg allm Melfch»»" E u? i l I a n n i n g s ! Dies Wort ist ein Prograuttn ^ ein Problem vielmchr. Keinem Theater- oder Kinofreund der Welt ist es unbekannt. Er hat sich jenen F'lm-gri^ßen angeschlossen, die in Amerika unt amerikanischem (^)eld europäische Kunst vertreten. Im obigen Film zeigt er sich in e:u2r Bombenrolle. Victor Fleming, sein amer'ka-nijcher Ressisseur, hat ihn offenstchtlick) an der vollen Entfaltung seiner großen Sv:el« möglichkeiteil nicht gehindert. Läßt ihn i)ier in drei grundverschiedenen Typen brirli.?rcn —. als gütigen Fainilienvater und gewissen hasten Bankbeamten, als forschen Lebema:m und Draufgänger, als zerknirschten CilNi^er und armseligen Bettler. Und in der Vec körperung aller dieser Gestalten stellt er w'.e immer diis rein Menschliche in den Bord^'r-grund, in denen er darauf verzichtet, 'n schm^spielerisches Paraphrasieren zu vers.il len. Er kegni'^gt sich mit der.^^>erau?kehr:i:'g dcs rein Judividuelleu, Persönlichen, und daS ist seine große Ltraft, sein stärkstes Wirken, das ihm kein anderer Tarsteller gleich macht. Sein Gesichtsausdruck weiß die lnne ren Wandlungen des vom Schicksal so l^.irt gepickten Manne mit wahrer Meisterschaft wier Sorgfalt, er zeigt in ungemein fein beobachtenden Bildern in den Eisenbahnszenen, wie ein junges Mädchen es anstellt, dm bravsten Ehemann zu Falle zu bringen, 7'^'qt in der Spiegelszene, "als Schilling seinün Bart abnehmen läßt, ganz ausgezeichnete Momente und lm:iß in den Ausschnitten ans dem Rummelplatz und den Verbrecherkn'l-pen durch abwechslungsreiche Bilder in hohem Maße das ?luge zu fesseln und i'lberz:u-gend wahr zn wirken. Kurz: alles in all^'in ein wirklicher Iannings-, d. h. Publi'^'u:ns-silm, der hier (im Burg-Kino) am Mittwoch, den 30. Jänner zur Vorführung gelangt. VvWwiilschaft R?b- und Daumfchukukse Zwecks aründlickM praktischer Ausüi'du'lg im Wein- ur^ Obstbau werden an *en Kreis-Reb- und Baumschulen in P e k r e bei Limbu?i und K a p e l a bei ^latina Na-denci Zwei neunmonatige Kurse veranstaltet, welche je zehn !ian^didaten umfassen den. De? Unterricht ist in erster Reihe praktisch und nur ius:n.-e!t aucl) theoretisch, c:ls d'.^ö .'wecks besseren /:!^^Lrstehen^ seder einzelnen Bilchältigung im Weinc?arten, in der oder Baumschule und iiu W.ink'ller unbedingt uötig ist. Tie Zöglinge erhalten sr'ie Wchnung, unentgeltlich.' Bauernkost und 100 Dinar bar. In dieie 5t'urie werden Bin.^er- und Bau-ernjnnglinae des i.^re-ses 'I-i^aribor, die n:in-destens U» Jahre alt sind, genügend entui k-kelt nnd kräftig <^enng sind, als? nötigen Ber richtuugen im Wein- und Obstbau vorne'i-men können, auf-^enommen. Den mit einem 20- und einem .'»-Dincirstempel verse!i>:nen Aufnabmsges"rhen sind beizuschließen: I. Taufsche:n, ?. ärztliches ??eugnis, 'i. Silteu-Mgnis, 4. Erklärung der Eltern, daß sie den Bittsteller durch nenn Monate ununt'r-brochen im Kurse belassen werden, 5. Volks" schul-Abganas^euanis. Tie l^esucl>e sind bis spätestens 10. Feber dem Verwalter der R:!i und Baumscf'"le in Pokre oder Kavela, wo sie eben den Kurs zu besuchen wünscf»en, pcr sönlich zu überreichen. Von der Aufnahme in den Kürs werden die Petenten qleich nach dem 30. Feber ill Kenntnis gese^.t. Nach Schluß des .Kurse? erbalten die Le-sucber dec.selben ein Zengnis ü'ier die erzielte Be^ähianna ^.ur Arbeitsverrichtung !in Wein- und Obstbau. scnbcrichte. — ^.oiizert. ^ 10.Y0: Deutsch. 19 ?heini? im täglichen Leben. — Tr2.'n^ und Orchestermu'ik. — ^^'^.00: Nachrichten und Zettangabe. — i e n 10.00: Franzes-sch für geschrittene. — Engiisck» für Anfänger.__ 20.0^: Cellokonzert ^'.oaäi. .^luljchcw^'l.'. M40: Liederstunde — Wiener Vali^ niusik. — r ci z Kon^;crt. — 1.'l.."^: ^<>eiterer ^lbei'.d. — ^ r e ^ l a u 18..'i0: Fran.',ö'sk!sch für Ansängl.r. — 2t).li): '^-^bend-unterhaltung. —. 21.00: Tänze. — P r a g lV.I.'i: Deutsche Sendung — 10.00: Bellini) Oper „?lorum'. — Aoenduiusil. — Davent r n MÄ: "^rb-e^idverunsla^t:!!!^-!. — Tam.ül^sik. — Stuttgart l7.00: isrank'urter '^endu-ig. Orchejterkonzert. Anschl'eßeuo: Tichiung und Musik amerikanischer Neger. — V r ^5i n n Deutsche Sendung. — 100s» und 22.^0: Präger Serd'ing. — Lange n-borg 17.-!'): ^frankfurter Sendung. — 2<^.00: Eollegiuul Musieum. — Berlin 10.A): Unterhaltungsmusik. — 20.»l«s5, ii»5 Li» unlsecjinzt is^st zeken un6 ksliren miiz»en . . . . einer unveflsincjlic^en ?foiseks!^ft v,erc!an mr !!insn 5eins §c!>no!!igler!^eit vor?üs>ren. Leins Lck,önj;Lit 8is ülseffosclien. 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