Schriftleitung: RathauSgasse Rr. » iStjear« $<■!.) • »tcAUsnbc tägUS (mit Jlulntbmt bei €«nn- ». f?ritr-tog«) »»» 11—lt Mi Botm. nt'ftfirnrni anten »litt uirü>lg«g«deB. Ei», frnknitieü nttfl bnS4Ml'lg<- lnlgnkiguagtn »i»ml tu PttTO«lt«ns ( «attlafi. Die »r«»Ilch« OaÄt" rrldjftnt leb« e*BataguBbC«niinlt«g natftnl. »«ftlparl-ffcB.»«Bto 50.690 dtmcbittg: Watbau#flaff« Str. I <»>,«»k« £*«•.) ?k,ug»drdtllgllng»: Dur« bi« «i»ft belogen i »«Rtdiittl« . . . K IH ...Kl« •«■liitat ■ > • • 1 »*w R«< <bo»»em«»ll gelt» MI in tbb<*«a»«4. M. »4. Hilli, Sonntag. 16. Septcmöer 1906. 31. Jahrgang. nisse Überwinden und heute stnd wir so glücklich, fast in allen größeren Orten de« Unterlandes rein deutsche Schulen, an denen deutschgesinnte Lehrer wirken, zu besitzen. Nun hätte man die Hoffnung hegen können, diesen Prozeß weiter geführt zu sehen, so daß auch die kleineren Ort« endlich deutsche Schulen erhielten; allein die allergrößte Gefahr war ja gebannt und um die kleinere kümmerte sich niemand; man haue wieder da« Bedürfnis, nach getaner Arbeit auszuruhen. Nun, nach hinlänglicher Ruhe h»,ßt e« aber doch, wieder an die Arbeit zu s,ehen. Ein Haupthindernis bei dieser Tätigkeit ist vorerst hinwegzuräumen. Die erschreckende Unkenntnis de« so oft mit Flammen» Worten der Begeisterung verteidigten ReichSvolkSschulqesttze« bei hoch und niedrig. Die wenigsten Volksgenossen wissen e«, daß eine deutsche Schule eigentlich sehr leicht zu erlangen ist Da» Gesetz verlangt nur den Nachweis von 40 deutschen Kindern, woraus eiue deutsche Schule errichtet werde« muß. Wir Deuische sind in der AuSnützung dieser gesetzlichen Bestimmung weit zurückgeblieben, am meisten und erfolgreichsten haben sie die Tschechen auszunützen verstanden — in Deutsch, böhmen kann manS mit den Händen greifen. Es gibt Orte im Unterland«, die sich zu« Beispiel industriell entwickeln, wo ein Zuzug von Arbeilskräsien stattfindet. Da soll nun gleich an die Errichtung einer deutschen Schule gedacht werden. Bisher hals man mit diesem Zuzug an Menschen, die vorhandene windische over zum Scheine «tra» quistische Schule ausbauen, damit sie mehr Klassen erlangte und unS Deutschen noch gefährlicher wurde. Mit dieser Methode des Nichtstuns muß endlich gebrochen werden, wollen wir Deutsche nicht im Unterlande an Einfluß und Macht verlieren. Die Meinung, al« ob nur Gemeindevorsteher, Fabrikanten, OrtSschulräte «. berufen seien, in Schulfragen einzugreifen, ist falsch. Bei Errichtung von MinderheitSschnleu — Nationalitätenschultn nennt sie das Gesetz — hat jeder Volksgenosse das Recht einzugreifen. Da» Geietz sagt: „Die unbedingt notwendige Borou»» setzung der Errichtung einer Nationalitätenschule nach Artikel XIX. St. - Gr. - Ges. bildet die G «l t«n d m a ch u n g des Rechte« von Seiten Angehöriger der betreffeuden Nationalität; ein Einschreiten der Behörde zum Zwecke der Provozierung diese« Rechte« ist ausgeschlossen.- E« hat sonach jeder Deutsche da« Recht, eine deutsche Minderheit«sch»le zu ver» langen und der Vorgang, eine solche anzustreben, ist von wünschenswertester Einfachheit, Dank den Tschechen, die ihn erfochten haben. Einige Männer („Interessenten') machen »ine Eingabt an den zuständigen f. k. Bezirksschulrat, worin sie mit ganz kurzer Begründung die Strich» tung einer deutschen Minderkeit«schule „au« de« Gesicht«punkt« de« Art. XIX St.»Gr.«Ges. vo« 21. Dez. 1367, R.-G.-Bl. Nr. 142" fordern und die sofortigen kommifsionellen Erhebungen »er« langen. De« Gesuche ist da« Anschristenverzeichni« der um die Schule petitionierenden Eltern (oder deren Siellvertrete») beizulegen. Petitionieren kann jeder, der im Umkreise von 4 Kilometer der zu er« richtenden Schule wohnt, er muß nur österreichischer S»aai«bürgtr sein und sich zur deutsche« ?UH»-nalität bekennen. Ob er nun bei der volk«zähl»«g sich nicht al« Deutscher bekannt hat oder ob er gut oder schlecht deulfch sprechen kann, ist ganz belang-lo«; in diese« Fall« ist nur sein Bekenntnis «abgebend und in jeder Richtung unanfechtbar, selbst wenn er e« später widerrufen sollte. Alle« andere muß die Behörde tun; sie ladet den Interessenten — auch gegnerische — zur (o«< «issionellen Erbebung ein und bort müssen die Deutsche des Hinterlandes gründet Mnderheitsschnten. In den Sudetenländein hat man schon vor geraumer Zeit erkannt, daß die sogenannten utra-quistischen Schul,n — Anstalten mit zwi Unter« richtssprachen — für di« Deutschen auS vielfachen Gründen ein Unglück feien und eS wurde alle« getan, um sie zu« Verschwinden zu bringen. AnderS bei u»S im Unterland«. Die größer« Rückständigkeil unsere« Schul» wesen« an sich, bedingt durch die TeilnahmSlosi^keit der leitenden Kreise, vielfach weniger auf Mangel an Einsicht al« vielmehr au« allzuzarter Rücksicht« nahm« aus die klerikale Part'i und auS anerzogener Bequemlichkeit, allen Schulstceitigkeiten au« dem Wege zu gehen, wie der Mangel an Agitation und Aufklärung brachten e« mit sich, daß man dem UtraquiSmuS in den Schulen llnmft iermart« keine Ausmeiksamkeit schenkt,. Man ließ e« zu. daß an solchen Schulen windische Hetzer al« Lehrer wirkten und war höchlich zufrieden, an der Spitze de« Schulbezirke« einen wirklich deutschgesinnten oder auch nur deulschiümelnven Jn!p kior zu sehen, in der naiven Meinung, der werde schon da« Deutsch-tum mit einem einmal im Jahre sich ereignende« Besuche der Schule reiten. Die völkisch» Not rüttelte endlich die deutschen VolkSkrnse auf und m^n ging daran, wenigsten« in den größeren Orten de« Unieilande« rein deutsche Schulen anzustreben. Eine Folge dieser reinlichen Scheidung, die nebenbei bemerkt ansang« oben sogar auf Wider» stand stieß, war, daß niedriger organisierte Schulen entstanden, ein Umstand, der manchem nicht paßte; gibt et doch heute noch Leute die oermtinen, eine sechsklasfige utraquistische Schule sei mehr wert al« eine dreiklassige rein teutsche Schule. Die völkische Not h.ilf schließlich alle Hinder» Zum Schuranfang. Von E. Post. Die Ferien sind nun vorüber. Wie sehnen mit Kindern reich gesegnete Familien diesen Zeit-punkt herbei. „E« ist kaum zum Au«halten mit dielen Rangen!" hört man nur zu häufig klagen. „Immer möcht» «an l»hr»n und predigen, überall möchten die Augen sein, um den ungestümen Be-fchäfiigung«- und ZerstörungStrieb der Kinder in Schranken zu hallen." — Wir Lehrer lächeln natür» lich bei solchen Ergüssen eine« Vaters oder einer Mutter; denn unwillkürlich pevenken wir der Tat-sache, daß oft bei dem geringsten Zwischensall die Eltern entrüstet in die Schule gestürmt kommen, um Klage zu führen über die allzustreng« BeHand» lung und viele« andere mehr, wobei sie jedoch merk» würdigerweis» jederzeit vergessen, daß sie mit ihren zwei, drei oder vier Kleinen wahrend der Ferien oft ihr liebe« Kreuz hatten, daß aber der Lehrer mit 70, 80, ja bi« 100 solcher tatenlustiger Geister jährlich 46 geschlagene Wochen sich plagen, richten und raten muß. Würden solche Eltern nur ein« mal in ganz oorurteilSsreter Weise diesen Umstand erwägen, sie würden und müßten sicherlich scheinbar harte Maßregeln der Lehrer oft ganz anderS be» urteilen, ja. tie in den meisten Fällen auch ohne pädagogische« Feingefühl billigen. Doch die« fei nur nebenbei bemerkt. Nicht jenen gellen deute diese Zeilen, die über« ABC bereits hinaus sind, denen die Schule schon ein zweite« Heim, der Lehrer «in lieber Fr«und geworden ist, sondern jenen, die an der Hand der fürsorglichen Mutter zaghasten Schritt'« da« erste» mal die Schult betreten, den ersten bedeutsamen Schritt de« Leben« also machen. Wa« mag da« kleine Herzchen fühlen, der kleine Kops denken, wenn da« Kind, ängstlich an die Seite der lieben Mutler sich schmiegend, da« Schulzimmer betritt und hier de« Manne« ansichtig wird, dem e« durch «ehrere Stunden deS Taae« übergeben wird. Jeder denk« nur an seine Jugrnd, an diesen Tag zurück und der Schlüssel zu diesem Rätsel ist bald gesunden. Wurde dir der Lehrer von deinen Eltern als »in lieber guter Mann geschildert, von dem du viele« Schöne und Gute lernen wirst, dann werden die kleinen Augen wohl fragend diesen Mann angeschaut haben; aber da« schnell vertrauende Kinderherz wird bei den «rsten lieben Worten de« Lehrers so-fort jene kindliche Zuneiguna gefühlt haben, die Erwachsene so wohltuend berührt, zu den Kindern aber binzieht. Hattest du aber da« Unglück, von eine« Dienst« mädchen oder gar von den Eltern bei jedem deiner tollen Streiche als Fünf» oder Sech«jähriger die Wort« zu hör«n: „Na, wart' nur, kommst du «rst in dir Schule, der Lehrer wird dir« schon an» streichen" u. s. w., dann wird wohl «ehr al« Be« klemmung dein kleine« Herze bedrückt haben. Furcht» sa« wirst du eingetreten sei», stotternd wirst du deine« Lehrer und zukünftige« Erzieher geantwortet haben und war sein Aeußere« vielleicht gar noch ernster Natur — vielleicht sind Tränen geflossen oder sie wurden nur «ühsam zurückgehalten. Sicher aber bedürfte e« in solchen Fällen immer «ehrerer Tage, vielleicht auch Wochen, u« die Liebe zur Schule i« Kinde zu wecken. Wer war aber daran schuld? Uebertreibungen, Entstellungen, u« nicht zu sagen lügenhafte Berichte, die da« Kind immer über Schule und Lehrer zu hören bekam. Darum hinweg mit solchen falschen Erziehung«» miiteln, bie Wahrheit in alle« und jede«. Würde dieser Forderung i««er entsprochen, wieviel Aerger und bittere Stunden würden d«« Lehrer und den Eltern erspart bleiben, wir würde dadurch nach und nach die wichtigste Borbedingung guttr Erfolge für Erziehung und Unterricht, ein gute« Einvernehmen zwischen Schult und Hau« gtststigt. Darum seien alle Eltern, denen da« Wohl ihrer Kinder am Herzen liegt, jetzt, wo der Unterricht wieder seine» Anfang nimmt, auf nachfolgende Ge» boie aufmerksam gemacht, welche die Frucht lang» jähriger Erfahrung und reiflicher Ueberlegung sind: 1. Man hüte sich, vor Kindern abfällig über Schule, Lehrer und Vorgesetzte zu sprechen; denn mit jedem Worte, durch welche« ihre Autorität untergraben wird, lockert «an auch di« eigen». Seite 2 ..Deutsche Wach! Nummer 74 Eltern ihre Nationalität erhärten. Die Minderzahl wird au« de« Durchschnitte de« Schulbesuche« der letzten fünf Jahre berechnet. Alle« weitere muß die Schulbthörde veranlassen: Schulbau. Einrich-tung u. s.w. Keine Beschwerde de« Geg» ner« kann nunmehr etwa« ändern. Man möge au« diesen kurzen Andeutungen ersehen, wie leicht »nd einfach bei etwa« Rührigkeit eine deutsche Schule zu erlangen ist. So könnten zum Beispiel Heilenstein, Deutsch ental, Pragwald, Hrastnigg :c. in kürzester Zeit deutsche Schulen erlangen. Man möge doch gütigst ermessen, wa« da« für un« Deutsche bedeutet. Wir könnten bei den uns immer günstiger werdenden Verhältnissen langsam da« ganze Unterland mit deutschen Schulen übersäen. Aber echt deutsche Lehrer müsse» gewonnen und erzogen werde». Nicht lange «ehr wird e« dauern und der C i l l i e r d e u t s ch e Lehrer verein wird au« der schon 30 Jahre dauernden Hypnose aufgerüttelt werden und e« wird ein Zusammenschluß aller deutschen Lehrer um Cilli heru« stattfinden und da«it wird ein Werkzeug gewonnen fein für ein einheitliche« Vorgehen in der Volkierziehung und der Au«gestaltung de« deutschen Schulwesen« i« Unter-lande. Mögen die Volksgenossen diesen Aufruf nicht unbeachtet lassen und stet« eingedenk fein de« Spruche«, der da lautet: „Wer die Schule hat, de« gehört die Zukunft!- Au«künfte in Angelegenheit der Errichtung von deutschen Schulen ver«ittelt bereitwilligst die Schrist-leituag diese« Blatte«. Stovenische Zeitungsstimmen. Welch' ungezügelte, echt „südlavischt" Wild-heit unseren Peroaken i« Blute steck», mögt au« folgende« Wutau«brucht de« ,3lo?. I5arod' er-sehe» werden. E« heißt da: „Ueber Schwindel und Betrug. Kriecherei, Hinterlist, Tücke und Verlogenheit können a« besten die Deutschen rede», denn diese Tugenden gedeihen a« üppigsten unter ihnen und tagtäglich lesen wir von den größte» Betrügerei'», den grausamsten Mord-taten, di» Deutscht begehen." Zeder Zusatz überflüssig. — Da« südslavischt Panntr zählt dit virr Farben: Rot-blau-grün-wtiß. Die Anordnung der Farben ist im Viereck, io zwar, daß da« Weiß die Mitti einnimmt. AuSgtheckt »urdt diese« Banner bei der jüngsten „Südslavi-schen Tagung" in Sofia. — Kürzlich fand in St. Leonhard in W.-B. eine windische politische Versammlung statt, bei der «a» den alten Kohl von der notwendigen Lo«reißung der Untersteiermark und Angliederung an Krain aufwärmie. (vekannt- 2. Man bekenn» dem Lehrer vtrtrautnSvoll gtistigt und körperlich» Gedrechtn de« Kinde«, damit er gl»ich von Anfang a» darauf Rücksicht nehmen kann und so u»li»bsam»n AuSeinandersttzunetn vor-gebeugt wird. 3. Man dulde nie, daß Kinder in unehr-erbietiger Weise über Bvrgtsetzle sprechen oder sich über der»n pnsönliche Eigenheiien lustig machen. 4. Man urteilt und handlt vorkommenden Falle« ni« auf Grund von Au«sagen eigener oder gar fre«dtr Kinder, sondern ziehe i««er erst Er-kundigungen b.im Lthrer «in. 5. Man wähle bei solchen Rücksprachen nie die Ztit während de« Unterrichtes. Hiedurch wird derstlbt nicht bloß gestört, wa« ebtn nicht gestaltet ist, sondern der Lehrer hat auch nicht dit nötigt Ztit und btfindtt fich oft «it Rücksicht aus ttwaigt Schulvorko««nisst auch nicht immer in der Stiai-«ung, dit tiner gründlichtn Aulsprache förderlich ist. A« besten eignet sich hierzu die Zeit vor und nach dt« Snitrrichte. 6. Den Anordnung»» de« Lthrer« und drr Schul» müssen auch die Eltern Rechnung tragen und so den Ordnung«- und Rech:«sinn de« Kmde« mit befestig»». Befallt da« »in» oder da« ander» nicht, dann spricht «an nicht abfällig vor dtm Kinde darüber, sondern zieht bei« Lehrer Erkundigungen lich die stumpfsinnigste Fordmiig dir Pervaktn, da fit damit da« Landvolk, da« von Krain nicht« wissen will, gegen sich ausbringen.) Die politischen Kannegießer von St. Llonhard begrüßen weiter« da« kommende Wahlrecht alleiu au« dem «runde, weil e« den Slaven da« Uebergewicht über dit Deutschen verschaffe. — Slovenec schreibt: „Der neue verantwortliche Schriftleiter der „Domovina" ist Herr Ludwig Furlani, der eigtnt-licht Schriftleiter de« Blatte«, der die Richtung auch zu Spindler« Zeit bestimmt hat, ist Herr Notar Bas. Auch Spindler bleibt in Cilli und gründet und organisiert hier die neue „reine" Vartti. — Die windilcht Prtsst ktnnt für un« deutscht Untersteirer nur dit verächiliche, wegwerfende Be-zeichnung: neuMlitnrji d. i. Deutschtümler. Wit reinrassig hingegen da« Slovenenium ist, mag folgende A>i«ltft unter den Beglückwünfchern de« Laibacher Katholikentage« lehren. E« handelt sich hi" um lauter stramme „narodnjaki". Hier die Namen: Cigler, Ciber, Reitz, Sau«, Lutman, Pregel, Kaiser, RavSl, Kornseind. Lachner, Sakser, Albrecht. — Die Cillier Pervaken haben einen feinen Plan au«geheckt. de« e« ihnen ermöglichen soll, di« n « u « Z «i t vorzubereiten, in der sie da« klerikale Joch glücklich zur Ganz« abg«schüttelt haben. Sie lenken nämlich mit der Domovina ein und wahren so dem Blatte weiterhin die Unier-stützung. durch die Geistlichkeit, gleichzeitig aber lassen siie in einem neuen Blatte, da« die Be-kämpsung der Kaplanokratie aus fein Banner ge» schrieben hat, einen Vetsuch«ballon steigen. Al« Schriftleittr di-st« neuen Blatte«, da« später, fall« e« sich einleben sollte und sobald die Cillier Peroaken genügend erstarkt sind, um die lästige Ma«kt fallen zu lassen, an die Stelle der Domovina treten soll, zeichnet der frühere Schrift-leitet der Domovina, namen« Spindler. — Mla-doslovenec, da« jüngste Kind de« Zeitung«-nründer« Krikmann ist bereit« wieder sanft ent-schlummert. Krizmann hat e« nun schon bei allen Parteien versucht; er war ein« Ztiilang Stajtrc-mann, dann wütender Klerikaler, j-tzt wieder Fort» schrittSmann. in allen Lagen blieb ihm nur eine« treu — da« Pech. Wotitische Rundschau. Per skavischlateiuische Aand. Der bekannte russische Oberst Spiridowitsch, der Vorsitzende de« slavischen WohltätigkeitSvettine«, dessen Liebling«-ivee die Auflösung Oesterreich« ist, ist au« Moskau in Praa angekommen. Einem Schriftleiter de« „Blas Naroda* gegenüber erklärte der Obtrst, er plane die Errichtung von Zweigvereinen der slavisch-lateinischen Liga in Böhmen und Mähren sowie in den Südslavenländern. 5«r „berühmte" ßnrico Karivatdi greift in verschiedenen Blättern Oesterreich und Deutstland heftig an und läßt sich dazu hinreißen, dit Deut» schen beider Staaten al« „Schweinerasse" zu be» zeichnen. Er fordert die italienische Jugend aus, sich zusammenzuschließen, u« den nach Italien kommenden Oesterreich«» die Herausforderungen zu vergelten, denen die Italiener ,ur Zeit in Oester» ein oder wende sich schriftlich an ihn; letztere« natürlich stet« unter geschlossenem Briefumschläge. 7. Man hüte sich, dem KtNde al« Entschuldigung für Schulversäumnisse sogenannte „Scheingründe" anzuführen. Dadurch wird da« Kind zur Lüge verleitet und man darf sich dann nicht wundern, wenn später da« Kind in derselben Weise seine n hintergeht. 8. Man plaae die Kinder auß-r den Schul-ausgaben nicht noch mit anderen schriftliche« Arbeiten. Gelernt wirv eben in der Schule. 9. Man zeig« Anteilnahme für di« Leistungen Kinder, indem man de« öfteren Hefte und Bücher einer Durchsicht unterzieht. Man wider-preche hitd« aber nicht den Noten de« Lehrer«, die er gewiß nach gewissenhafter Abschätzung der Leistungsfähigkeit de» Kinde« gibt. Dagegen wird beider nur zu häufig schwer gefehlt. ' Während manche sich das ganze Jahr nicht um d!t Arbeiten )er Kinder kümmern und kaum zur Not die Schul-nachricht unterfchreiben, sind wieder andere gar nicht u befriedigen und finden immer etwas zu nörgeln und zu tadeln. Beide« natürlich wirkt hemmend auf die Schaffensfreudigkeit der Kinder. 10. Halte deine Lehrer, welche den Grund zu m Wissen und Können legen, jederzeit in Ehrrn und Andenkt». «ich ausgesetzt find. — Leute, die geistig nicht ganz normal sind, gibt t« ja überall. Da aber Enrico Garibaldi von eine« Teile der Italiener ernst ge» no«mtn wird, sollte «an erwarten, daß die ver-nünftigen Italiener gegen solche — angeblich im Namen de« italienischen Volke« ausgesprochene Flegeleien protestiere» werden. |>U drohende Sprache Italieu». Der Depu» tierte Barzilai hat am II.Sepiember in der Kammer an den Minister des Innern ein« Jnterp llation ein» gebracht über die österreichischen Seemanöoer. di« „in den italienischen Gewässern abgehalten werden", dann bezüglich des UeberfalleS von Kroaten auf Italiener, endlich gegrn die „Attentat», welche die Politik Italien» im Jmer»ss» der nationalen Recht« und d«» intrrnationalt» FritdenS zu umfasstndt» Maßnahme» geptn da» Vorgehtn de» vrrbündeten Staates veranlassen müßten". Aor 27 A-Sre». In der Blattsolg» 20 der .Cillier Ztit ung* vom 27. Ftbruar 1879 lesen wir folgende Betrachtung der russischen Zu-stände, die eint verzweifelte Aehnlichkeit «it den Vtrhältnisftn von h»ut« aufwtife». E« heißt da: „Di» Jd»e, dem russischen Reiche eint Btrsassung zu grdtn, ist witd»r fallt» gtlafft» worden. Der Zar selbst war keine«weg« abgenerg sein liberale« Regiment konstitutionell zu krönen, in der Zeit so mächtiger Anforderungen an die politische Tatkraft feine« Volte« zu appellieren. Aber e« ist ein erstarrender Hauch über all diese Freiheit«knospen hingefahren und sie scheinen ab» sterben zu sollen. Die Nihilisten hatten ihre Pro» skriptionSliste entworfen. Da standen Trepoff, Mefenzoff, Pahlen, Simascheff daraus. Und sie habt» ,hrm Wunsch in Erfüllung gthtn sehen. Trepoff ward angeschossen, Mesenzoff ermordet, Pahlen, Simascheff legten ihr» A»mter nieder. Schon ditse Vorgängt wirkte» gegen den Reform» Liberali«mu« des Zaren. Damit zusammen giengen dit sortgtsetzitn Unruhen in dtr Studentenschaft, di« bald in Petersburg, bald in Kiew, bald i» Moskau, Charkow, dann wieder in PettrSburg auSbrachrn. Die Attentate ernüchterten, enttäuschten den russischen Hos ganz gewaltig. Wollte «an sich nicht auf da« Volk stützen gegen dit Revolution, so mußte «an u«kehren zu der alten absoluten Gewaltherrschaft." ÄUS Stadt und Land. Eidliche Augekoiuug des Bürgermeisters. Am Donnerstag fand vor den verfammelien GemeindeauSschüssen die eidliche Angelobung de» zum Bürgermeister dtr Stadt Cilli neu gewählten Herrn Dr. Heinrich Jabornegg Solen v. Alten» stl» und dt» zum Bürgermeister-Stelloertrettr witdtrgtwählttn Htrrn Dr. Grtgor Jtstnko statt. Als Vertreter der Regierung war der k. k. Be« zirkS-Odttkommissär, Herr Erwin Prahl, Edler v. Thalfeld erschienen, der zunächst den Bürger» meister und den Gemeinderat begrüßte, sodann die Mitteilung machte, daß der Kaiser die Wahl de» Htrrn Dr. v. Jabornegg zum Bürgermeister ge-nthmigt habt und sich dann mit folgender An-sprach« an den Bürgermermeister wendete. „bestatten Sie vorerst, daß ich dem scheidenden Herrn Bürger««,ster Juliu» Rakusch für daS stete Entgegenkomme:,, welches er in jtgl'cher Hinsicht an den Tag gelegt hat, den wär«sten Tag aus-spreche. Hochgeehrter Herr Bürgermeister! Zch >be» glückwünsche Sie zu dem Vertrauen, welches Ihnen di« Bevölkerung der Stadt Cilli dadurch entgegen-gebracht hat, daß sie Sie zum Oberhaupt de« Gemeinwesen« von Cilli bestellt bat. Herr Bürger» meister werden schwere und wichtig« Ag«»d«n zu führen haben, Sie werden Bestehende« zu schützen. Begonnene« weiter zu führen und Neue« in Kraft zu setzen haben; ich wünsche, daß e« möglich sei, alle dies« Ausgabin zum Wohl« der Stadt Cilli zu lösen. Hiezu füge ich die Bitte, e« möge da« Entgegenkommen, welch.'« bisher an den Tag ge» legt wurde, auch fernerhin stets gewahrt bleiben, wobei selbstverständlich auf Gegenseitigkeit gerechnet werden kann, soweit «S die bestehenden Gesetze g«. statten. Diese« Entgegenkommen benötigen wir beiderseits im Jnttresse de« Dienstt«, zur Lösung dtr vitlsachen Ausgaben, welche die politische Ber» waltung hat. wir benötigen e« im Verkehre «it den Parieitn, deren Wohl zu fördern die vor» nthmste Aufgabe eine« politische» Beamten ist." Sodann legte der Herr Bürgermeister den Amt«eid ab und wendete sich hieraus an den Nummer 74 SRegieiungSverireter und den versammelten Gemein-derat mit folgenden Worten: .Vorerst danke ich dem sehr peehrten Ver. tretet ver Regierung für die freundlichen Worte, j die er an mich gerichtet hat. Ich kann die Versicherung geben, daß es nicht an mir liegen wird, wenn ein freundschaftliche« Zusammenarbeite» zwi-schen den politische» Bedöroen, <>er BezirkShaupi-mannschast und dem ©tadiamt<' nicht eintr e sein werden. So hat er i»«besvndere die WasserleiiungSsrage angeregt und unter feiner Leitung find die Arbeiten so weit vor-geschritten, daß wir heute sagen können, daß dies» Arbeiten schon im nächsten Jahre einem gtdtihlichkn Ende zugeführt werden können. S)üß ist von besonderem Werte für die Stadt Cilli, denn wenn wir auch nicht sagen können, daß die Wasserverhältuisse schlechte sind, so wissen wir doch wie sich die Bevölkerung darnach sehnt, end-lich eine Wasserleitung zu erhalten. Ich kann mit-teilen, daß die Arbeiien bereit« fowiit oorge-schritten sind, daß schon im nächsten Frühjahre mit den eigentlichen Arbeiten begonnen werden kann. Ein« weitere Frage, die von wesentlicher Bedeutung sür dir Entwicklung d«r Stadt Cilli ist. betrifft dt« Sannregulierung; allerdings ist e« eigentlich Auf» gab« d«S Staat«« und Lande«, dies«« Fluß «inzu. dämmen, um Unglück von der Stadt Cilli fern zu halten. Auch diese Sache wird vorgearbeitet und ich kann bereit« die Mitteilung machen, daß voraus-sichtlich «in entsprechende« Projekt noch im Laufe de« Jahre« in Borlage gebracht werden wird. Doch steht mit der Regulierung der Sann in Verbindung: Die Au«gestaltung der Stadt gegen den Park zu und die Errichtung einer neuen Brücke. Die Herren wissen, daß die Kapuzinerbrücke, wenn auch mit be-fonderem Kostenaufwand» hergerichtet, den derzeitigen Verhältnissen nicht mehr entspricht und an un« di« Aufgabt h«rantr«ten wird, dief« Brücke durch ein« nru« zu »rf»tz»n. Ab«r auch noch w«it«r« Fragen n>»rd»n un« btschästige«; ich hebe insbesondere die Schulfrage hervor. E« wird unsere Aufgabe fein, darüber fchlüssig zu werden, ob wir an den Grenzen der Statt Cilli eine Schule werden errichten können, welche nicht nur dem Wohle der Stadt, sondern auch der Umgebung dienen wird. Wir können selbstverständlich alle diese Arbeiten nicht überhasten, müssen vielmehr alle Einzelheiten reislich erwägen und die Möglichkeit der Durchführung mit den geld» lichen Verhältnissen der Stadt in Einklang bringen. Ich bin ein Neuling im Amte und bei Durchsührung der Arbeiten muß ich in erster Linie an Ihre Mit-arbeit appellieren und an Sie den Mahnruf er-gehen lassen, mich taikrästigst zu unterstützen. Ich bin nicht imstande, allein diefe Arbeiten zu be» wälligen, e« wird Ausgabe eine« jeden einzelnen Herrn sein, mitzuarbeiten und seine beste Kraft zum Wohl« der Stadt Cilli einzusetzen. Ich kann die Versicherung geben, daß ich vom b«ften Bestreben geleitet bin und alle meine Kräfte den Interessen der Stadt Cilli widmen werd», und ich toffe, daß «« untrr Mitwirkung d»r Herren de« Gemeinde» au«schuffk« möglich sein wird, die verschiedenen Arbeiten glücklich einem guten und gedeihlichen End« zuzuführen. Ich bitte den Herrn Regi-rungS-Vertreter, den besten Dank der Stadt Cilli und meiner Person für die allergnädigst erfolgt« Bestätigung an die Stufen de« Allerhöchsten Throne« W«cht- gelangen lassen zu wollen und bitte di» H»rr»n ein-zustimmen in den Ruf: „Se. Majestät, unser Kaiser, lebe hoch!' Hitrauf ward dtm Bürgermeister-Stellvertreter. Herrn Dr. Jtstnko dtr Eid abgtnornmtn. giftn: Hkmeinderat. Am Dienstag den IS. d. M. um 5 Uhr nach» mittag« findet eine außerordentliche öffentliche G e» meindeau«fchuß-Sitzung mit folgender Tagesordnung statt: Nach Mitteilung der Einläuft: Wahl dtr Mitglitder in die einzelnen Unter-ausschüffe. Evangelische Gemeinde. Heute. Sonntag den 16. September findet in der evang. ChristuSkirche ein öffentlicher Gottesdienst statt, bei dem Herr Pfarrer May die Predigt halten wird. Der SchulgotteSdienst findet am Montag früh um 3 Uhr statt. Die Anmeldungen zum R e l i» gionSunterrichte haben am Mittwoch 19. September nachm. um 2 Uhr im evang. Ge-meindefaale de« Psarrhause« zu erfolgen. Pekorierung von Ienerwehrmännern. Im RathauShofe werden Sonntag, um 11 Uhr vor» mittag«, 10 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Cilli mit der vom Kaiser gestifteten Ehrenmedaille für 25jährige erfprießliche Dienstleistung dekoriert. Abend« um 8 Uhr findet im „Hoiel Terfchek" ein Festkommer« verbunden mit Konzert der Musik-verein«kapelle statt. Zum Kommet« ist der Besuch deutscher Familien erwünscht. Aom deutsch völkische« Hehilfen-Aerbande. Am Sonntag, den 16. September, unternimmt der Verband deutschvölkischer Gehilsen Cilli« und Um-gebung einen Ausflug auf den Schloßberg, zu dem der Abmarsch Punkt 3 Uhr nachmittags vom Ver-bandSheim auS erfolgt. Abends gesellige Zusammen-kunft im ..Gasthofe zum Stern*. verband deutscher Kochschnler tzillis. SamStag den 22. September 1906 gibt der Verband im G »rlenlalon de« „Hotel Terfchek" einen Familienabend. Zutritt haben nur VerdandS-Mitglieder und Geladene. Die Einladungskarten werden demnächst versendet. Schnle des Mvfikvereins in gift. Die Ein-fchreidungen für diese Schule finden, wie schon an» gekündigt, Montag, den 17. September l. I., von 10—12 Uhr vormittags und von 4—5 Uhr nachmittag« statt. Hieb« wird darauf hingewiesen, daß bei ersolgter Vervollständigung der Kapelle Unterricht nicht nur in Klavier und Violine, son» dern in sämtlichen Streich» und Blasinstrumenten erteilt werden kann. Die schon lange zur Lieserung fällig gewesenen neuen Schulklaoiere sind eingelangt und kann demnach sofort auf diesen vorzüglichen Instrumenten unterrichtet werden. Zur Stunden» einteilung haben sich die ausgenommenen Schüler am DienStag. den 18. September, abend« halb 6 Uhr, einzufinden. Z»om Turnvereine. Da die Ausbesserung«-arbeiten in ver Turnhalle vollendet sind, nimmt der übliche Turnunterricht der Vereinsabteilung wieder feinen Beginn. Geturnt wird DienStag und Donner«tag von 8 bi« 9 Uhr abend«. Die erste Turnstunde findet Dienstag, den 19. d. M. statt. Auf pünktliche« und zahlreiche« Erscheinen deutscher Jünglinge und Männer wird gehofft. — Auch die im vorigen Schuljahr« bestand«»« Männerabteilung wird wieder in« Leben treten. Alle jene, welche Lust haben, sich nach gewohnter Tage«deschäftigung der gefundheitfördernden Turnarbeit zu widmen, werden ersucht, sich rechtzeitig zu melden. Nach ersolgter Rücksprache wird dann die Stunde vom Turnrate festgesetzt und bekannt gegeben werden. Da« Turnen der Mädchen- und Frauenabtetlungen beginnt mit 1. Oktober. Anmeldungen werden be-reit« entgegengenommen. Minuergesangverein „Liederkr««»"- Kom- mengen Dien«iag findet wiever eint Ge>ang«probe statt. Di« Mitglieder werden ersucht, zuverlässig um 8 Uhr zu erscheinen. 1. giftet Athletenverein „ßiche". Die Uebungen de« Vereine« finden von nun an jeden Dien«tag und Donner«tag statt. Mit denselben wird am Dien«iag der Anfang gemacht. Gäste sind al« Zuschauer w'llkommengebeißen. Wider den radikalen Anonymus. In der „Matb. Ztg.- wirft sich ein radikaler Stürmer, der Seite 3 furchtbar radikal tut, dabei jedoch Vorficht al« den besseren Teil der Tapferkeit erwählt hat und de«-halb unter einem Hedlnamen schreibt, zum strengen Richter über un« Cillier auf. Der wunderliche Lokalpatriot — al« solcher dünkt sich nämlich der Mann, der »« gewissen Vögeln gleich tut und da« eigene Nest verunrrinigt — konstruitrt zunächst künst-lich- Gegensätze unter der deutschen Bewohnerschaft Cilli«. um dann den einen Teil gegen den andern! auszuspielen und aufzuwiegeln. Dieser Teil seiner Arveit deckt sich ganz mit den in gleicher Weise sich geltend machenden Bestrebungen des „Arbeiterwille'. Die Einigkeit war bisher unsere beste Verteidigung«-waffe; e« wäre verderblich sür uns, sollte an ihre Etelle lieblose und gehässige Krilik treten, di« daS gegenseitige Vertrauen vergisiet. Der Anonymu« spricht einzelnen Kreisen der Stadt auch Entschieden» heil in der Vertretung völkischer Belangen ab. Da-mit wird gerade da« untergraben, wa« bisher unseren Stolz ausmachte, der gute Ruf al« all» zeit stramme Verfechter des deutschen Charakter« unserer Sprachinselieste. Und wie sehr lut e« un« in unserem harten Ringen doch not, daß wir un« die Sympathien, die wir un« allenthalben, wo Deutsche wohnen, in den Kämps»n der Sokoltage errungen haben, bewahren. Selbst dem Gegner haben wir damal« Achtung abgenöligl. Wie sehr der wunder-liche Lokalpatriot dem völkischen Gegner in die Hände arbeitet, geht darau« hervor, daß sich ,L!orvnski Narod* mit einem „Wonneschrei" der Sache bemächtigt hat und da« „S ünoen -register" für seine Zwecke au«schlachtet. Da« Blatt der slovenischen BildungSprvtzen meint, au« den .Beschuldigungen" de« Radi-taten gehe hervor, daß die Cillier für ge» wohnlich „besoffen bi« zur Bewußtlosigkeit" seien. Auch schlägt da« Blatt Reklame sür die slooenische Geschäftswelt heran«. Wenn der „Radikale* etwa« bei un« zu tadeln hat. so mög« «r auch den Mut aufbringen, seine Beschwerden persönlich zu ver» treten u. zw. geschähe die« am Besten in jenen Versammlung, n. die eigen« dazu einberufen wurden, damil eine freie Aussprache erfolge. Bei solchen Gelegenheiten aber herrscht tiefe« Schweigen in der Runde. Von der Marburg« Zeitung ist e« eine Unfreundlichkeit, den Cilliern in die Suppe spucken zu wollen, indem sie sich al« Ablagerung«» stätte sür derartige Feindseligkeiten hergibt. Damit wird dit untersteirische Eintracht wahrlich nichl ge-sördert. Schließlich muß die Anmaßung zurückge» wiesen werden, mit der der Radikale im Namen „sämtlicher Cillier* spricht. Er wird am Besten widerlegt durch di« Sprache der Gemeinderat«» wählen, in denen mit Einmütigkeit gerade jene Männer gewählt wurden, an denen er sich zu reiben suchl. J>a* Schnlgevände der slovenischen Schul» schwestern soll um ein Stockwerk gehoben werden, da aber die Mittel htezu fehlen, ward eine große .Fechierei* in Szene gesetzt. Merkwürdig I Nach den slov. Blättern, die sich nicht genugtun können in Verhöhnung der Cillier .Fehtbrudarji*, hätte man meinen sollen, daß Slovenen e« nicht nötig haben, Sammlungen zu veranstalten. Uebrigen« besteht unter den Slovenen Cilli« wenig Geneigt» heit. für die Sache viel Opfer zu bringen und die Cillier Slovenen haben sogar gegen die Schul» schwestern im Narvd den Borwurf der Geldgier und de« Geize« erhoben. S0?r»tentige Fahrpreis-grmißiguu, ,«r „Hrazer gatstmtffe". Zur Zeit der .Grazer Herbstmesse" werden auf den besonder« in Betracht kommenden Linien Gonderzüge mit einer 50» prozentigen Fahrprei«ermäßigung verkehren, um den Bewohnern in der Provinz den Besuch der Grazer Herbstmesse unter recht günstigen Bedingungen zu ermöglichen. Die Ermäßigung wurde in der Weise bewilligt, daß die Sonderzug«karten der Herfahrt zur freien Rückfahrt mit jedem fahrplanmäßigen Personenzuge innerhalb ach» Tagen berechtigt. Diese außerordentliche Fahrprei«-Ermäßiqung wird gewiß viel dazu beitragen, den Fremdenzuzug nach Graz und Eteiermark wesentlich zu heben. Die genaue Durchsahn«zeit der Sonderzüge durch die einzelnen Orte wird in kürze bekannt gegeben. „Aweiter alpenlndischer KandwerkertaH" in Innsbruck. Die Versendung ver Einladungen und Anmeldedögen zum „Zweiten alpenländischen Handwerkertag", der am 22., 23. und 24. S'p» tembet l. I. in Innsbruck stattfindet, ist nunmehr beendet und ergeht an alle jene Anbände und Ge» nossenschaften, überhaupt handwerk«mäßigen und diejen verwandten Korporationen, w.lche keine Ein» ladung erhalten haben sollten und welche beab» Seite 4 sichtigen, diese für den gesamt?« Handwerkerstand so wichtige Tagung durch Delegierte zu beschicken. daS höfliche und dringend« Ersuchen, ihre Adressen unverzüglich an die Kanzlei de« alpenländischen Handwerkerrates. Graz, Handwerker-GenofsenschaftS« hauS. Raub«rgasse Nr. 13. bekännt zu geben, da-mit die Zusendung der Einladung und de« An-Meldebogen« sofort erfolgen kann. Deutscher Schulvereiu. Ja der Sitzung de« engeren Ausschüsse« vom 8. d. wurde dem Lande«-auSfchusse sür Körnten für eine Subvention, der Gemeinde Augezd, der Freiwilligen Feuerwehr in Dürchel. der Sparkasse in Hohenelbe, der Gemeinde» fparkasse in N-xdorf. der Spar- und Vorschußkasse in Spiial a. Drau und den Abiturienten der Real-schule in Plan sür gewidmete Beiträge und Spenden, ferner den Ortsgruppen Heidenreichstein. Siaab, Stockerau, Swojetin und der Frauenortsgruppe Stockerau für gewidmete Sammlungen und Fest-erträgnisse der geziemende Dank «»«gesprochen. Der Anfall eine« Legate« nach Herrn Franz Laube in Tichlowitz wurde zur Kenninis genommen. Für den Kindergarten in Gösing wurde ein Erhaltungsbeitrag und zur Errichtung de« Schulgarten« in Friedenau ein Beitrag bewilligt. Dann gelangten Angelegenheiten der Verein«a->stalten Honositz, Laibach, Lipnik, Markt Turnau, Pilsen, Röjcha und Schwanenberg zur Beratung und Erledigung. Große Entrüstung rief die Mitteilung von dem Ueberfall der Slovenen auf die deutschen Schul» kinder in Lichtenwald hervor und wurde der Schul-leitung sür ihr taktvolle« wackere« Verhalten der Dank und die Anerkennung ausgesprochen. Neu» gründungen von Ortsgruppen fanden statt in Sebu-sein und Schreckenfte.il, wodurch dir Zahl der im Jahre 1906 erfolgten Ortsgruppengründungen 45 erreicht hat. Aerew Südmark Hraz. Ausweis über er» halten? Spenden und gegebene Unierstützungen und Darleihen m der Zeit vom 2. bis 22. August 1906. Spenden liefen »in von: Rabenstein« Abschied«» abend in Jud»nburg 7 K; O.-G. Bleibera-Kreuth (SÜZmarksifterirag) 150 X; Tafelrunde in Sim-mil« Gasthaus in Reitenegg 5 X; O»G. St. Leon» hard in W. B. 40 X; Dr. Joses Buchmüller in Wolker«dorf (anstatt eines Kranze« für den im Joli verstorbenen Theodor Girhartz) 16 X; Samm-lung von Wiener Studenten bei Gollinger« Wald» fest 8 X; Marie Böhme in Bade« bei Wien (startenspielgewinn) 6 X; Lande«au«fchuß von Kärnten 100 X; Germanen-Quodlibet im Hinter-land zu Mitterndors bei Aussee 10 K; O.-G. Deuttch-LandSberg (Festerlrag) 100 X; O-G. Echlak'Mlng (Südmart-Konzert am 29. Juli 1906) 264 X; Spende eine» Abnehmers der „Mitteilungen" 2 X; Sparkasse d»r Stadt Judenburg 50 X; Walther M. in Wisternitz 20 X; O.-G. Spinal a. D. (Festertrag) 200 L; Tarokgesell-fchaft in Uebelbach 11 Vorschußkasse Spinal a. D. 50 X; O -G. Melnitztal-Grades (Garten-fest) 81 X 80 d; O.-G. KcemSmünster 14 X 57 d; O.-G. Gmünd i. K. (Sommerfest des Deutschen Bunde«) 100 X; O.-G. Mondsee (Postgefellschast) 14 X 60 d. Au« den Sammelbüchsen: O.-G. Kindbera (Gasthaus der Frau Jo!efine Hauser) 15 X 40 t»; O.-G. Mondsee 24 X; Gasthau« Iankowiisch in Meilenstein 1 K 66 b; O.-G. Hall 19 X 1 d ; Nikla»dorf 8 X 90 h ; M.-O.-G. Innsbruck 14 X. Gründer: Das Quodlibet der Unz«rirennlichen in Millstatt 57 X; Marcovich und Reinstakler in Jnn«bruck 50 X; Otto Mora-wetz in Knitielfeld 50 X; Dr. Anion Zumtobel in Judenburg 50 X; Dr. Karl Lainer zu St. Michael in Lungau 50 X; Dr. Viktor Gra«l in Ederndors 50 X; Egyd Ueberreiier zu Stegg in Tirol 50 X; Franz Rauier in Graz 50 X, und Theodor Kerschner in Graz 50 X. Darleihen wurden gegeben: einem Besitzer in Untersteiermark' 400; einem Besitzer in streun 30 X; einem Besitzer in Südtirol 8000 X. Spenden wurden ge» geben: einer Lehrerin in Untersteiermark 50 X; einem Gewerbetreibenden ebendor» 60 X; euer Besitzerin in Südtirol 50 X: einer Schult in Kram 20 X; einer Schult in Gottschee 150 X; einer Vertinigung von Gewerbetreibenden in Kärnien 50 X; einem Besitzer in strain 30 X; einem Besitzer in Kärnien 50 X; an dit Südmark-Baumschult in V'llach 277 X; einem B sitzer in Südtirol 100 X; weiter« wurden 30 X sür SiudienumerstÜtzun en ausbezahlt. Hvlt- und Wein-Auskellnng. In Marburg a. d.Drau findet, icke schon gemeldet wurde, in der Zeit vom 6. bis einschließlich 8. Oktoder l. I. «ine Obst- und Weinausftellung statt, auf welcher Unter» „«irminfs- «i«nn • und Mitttlst«i«rmark in anfthnlich«r Weife vertret'N sein wird. Wie man uns heute mitteilt, hat Se. Exzellenz der Landeshauptmann und Präsident der k. k. steiermärkifchen Landw>rtfchaft«-Gefellschaft Herr Edmunv Graf Altem« da« Protektorat über diese wirtschaftliche Veranstaltung huldvollst übernommen. Zur Fahrt nach Marburg auf der Strecke der Süd-bahn empfehlen sich für je 10 Personen die außer» ordentlich ermäßigten A >onnement«karten, nur müssen diese 10 Tage vor Antritt der Fahrt bei den be-treffenden Stationen bestellt werden, da sie nicht in allen Stationen aufliegen. Fahrtunterbrechungen sind mit diesen Karten nicht gestattet. Siehe heutige« Inserat. Sieg der Stajercpartei. Bei der am 14. d. stattgefunvenen Gemeindeausschußtvahl der Gemeinde Var»a bei Peitau siegte die fortschritilich gesinnte Partei glänzend in allen drei Wahlkörpern und geht hiedurch diese Gemeinde, welche durch Jahre in klerikalen Händen lag, in den Besitz der deutsch-freundlich-fortschrittlichen Partei über. Ztischofdarf. Bei der am 8. d. M. hier stall» gefundenen GemeindevorstandSwahl wurde Herr Martin V«5ko, Maurermeister und Bauunier» nehmer in Arzlin zum Gemeindevorsteher gewählt. Herr Vrecko ist zwar Slaven? jedoch ob feiner Ehrenhaftigkeit auch bei den Deutschen wohlge» litten. Sein Charakter bietet un« die Gewähr, daß rr dit Interessen der Gemeinde in jeder Hm» sicht wahren und sich »ich, wie seine Vorgänger in« Schlepptau der Ptroaken wird nehmen lassen. Der Kritik müssen wir Folgendes unterziehen. Nach der Wahl begaben sich sämtliche Gemeinde» auSschüsse in ein Gasthau«, woselbst ein Cillier Peroake, der sich hier dir ersten Sporen will, über die „Deutschtümler' losdonnerte. Als Dr. Gcsak, dies der Name de« Streithahne«. auch gegen einen Anwesenden, der ihm zuviel deutschfreundlich schien, zu sticheln und zu wettern begann, ward er von einer Bauersfrau so entschieden zurechtgewiesen, daß e« ihm die Rede verschlug. Befremdlich er-schein« e«, daß die vier stadifreundlichen Gemeinde» auSschüsse unser«« OrleS e« sich nicht verbalen, als Dr. Gosak seinen Geiser gegen die stadtsreund» lich-n Bauern verspritzte. Ztischofdorf. (T o d e s s a l l.) Am 14. fc. M. starb im allgemeinen Krankenhaust Herr Joftf Dirnberger in Alter von 74 Jahren. Herr Dirn» berger war ein treuer Deutscher und biederer Charakter. Bei der Firma Fehltistn war er feit dem Bestände der Haloxylin Fabrik (1864) bis zur deren Aushebung (1896) als Werkführer tätig. Durch seinen Fleiß erwarb er sich ein ansehnliches Vermögen. Herr Dirnberger war in Bifchofdorf auch Grundbesitzer. Die Leiche wurde am 15. in die Familiengruft nach Hochentgg überführt. Ehre feinen »Angedenken! Kralluigg. (Gegenfragen.) Die,Domovina' stellt in ihrer Nummer vom 12. d. M. an den Trisailer Ortsschulrat die Anfrage, wieso es komme, daß die Voäe-Schule (Werksschule) in Tri» fail nur eine druische Aufschrift trägt? Wir st»ll«n nun di« Gegenfrag,, warum di» von d»r Gemeinde Trisail in Hrastnigg erbaute ulra^uiftifche Schule nur die flovenifche Aufschrift ,6ola' führt! Mit wessen Gelde ist denn diese Schule gebaut worden? Zumeist doch mit jenem der deutschen Industrie, die über 90 Prozent der gesamten Umlagen trägt. Wa« sagen denn di» d»ulsch»n Herren Vertreter der Industrie, die im Gemeinderat« sitz»n, dazu, werde» sie diesen Faustschlaa ruhig hinnehmen oder ihre Pflicht tun / Findet sich kein Vertreter im Gemeinde» rate, der den Uebergriffen des Gemeindevorstehers R. entgegentritt, oder ist das Vernadern deutscher Beamten durch die Gemeinde mit Wissen und Willen ihrer deutschen Kollegen im Gemeinderate erfolgt? Hptotnitz. Am 9. d. M. nachmittags hat auf dem Bachergrbirg« «in Wolkenbruch furchtbare Regengüsse verursacht, so daß die Bäche gewaltig anschwollen, die Wiesen und Felder überschwemmten und viel Schaden «achten. In Kebl und in Modric hat zugleich das Hagelwetter die Späternie ver-nichtet. Mißling. (Auszeichnung.) In Mißling bat Sonniag den 9. d. ein Fest der sämtlichen Beamten und Arbeiter anläßlich zweier 40jähriger Dienstjubiläen stattgefunden. E» wurden die Herren Franz Schell, Statistiker un) Anton Papeich, Gärtner, vom Herrn f. k. Bezirkskommissir Zoffal auS Winsischgraz mit der Ehrenmedaille für 40jährige treue Dienste geschmückt. Windig Aeistritz. (Schulvereinsfest.) Begünstigt von herrlichsten Weiter fand hier am 8. September das Schulvereinsfcst statt. Bon Nah stummer 74 und Fern waren die Feftteilnehmer herbeigeeilt, galt es doch eine hochwichtige völkisch« Sache, — den Grundstock zur deutschen Schule in Winvisch» Feistiitz zu errichten. Die Stadt hatte an diesem Tag« Flaggenschmuck angelegt und alles war vollauf beschäftigt, den Gästen einen festlichen Empfang zu bereiten. Der Festplatz, der durch den unermüdlichen Verfechter der deutschen Sache in Windisch'Feistritz Herrn P?yolt sehr einladend ge» schmückt war. füllte sich bald bis auss letzt« Plätzchen und als die Süddahnwerkstättenkapelle unter der Leitung ihre» Kapellmeisters Herrn Max Schönherr das Fest mit srödlichen Weisen einleitete, entwickelte sich bald ein flottes Leben und die Zelte, in denen ein Kranz von schönen Fraue« und Mädchen lukulische Ersrijchungen darboten, wurden förmlich belagert und mit Bewunderung muß man sagen, daß die Damen bei diesem Riese«-andrangt ihre schwierige Ausgabe vollauf erfüllten. Zum wesentlichen Gelingen des Festes trugen der Marburg« und Gonobitzer Münnergefangverein durch gediegene Liedervonräge bei und es fei an dieser Stelle den beiden genannten Vereinen unser herzlichster Dank nochmals zum Ausdrucke ge« bracht. Bürgermeister Sliger hieß in einer Rede alle herzlich willkommen und erörteie in er-schöpfender Weis« di« Nolwendigkeit der Ecrich-iung einer deutschen Schule in Windisch-Feistritz, besprach die unhaltbaren Zustände unserer Knaben» Volksschule und bemerkte treffend, daß di« Per-vaken gerade durch ihre Besudelung der Festeinla-düngen und der Mauern mit Schusterschwärze ge» zeigt haben, wir nötig sie noch deutsche Kultur hätten. Di« überaus reiche Beflaggung der Stadt mit schwarz-rot-goldenen Fahnen laße deutlich er-kennen, wie einmüiig die Bürgerschaft ein« deutsche Schule förderte. Im besonderen begrüßte «r de« Referenten des deutschen Schuloereines Herrn Dr. Baum, der sich nicht gescheut hat. feinen Urlaub zu unterbrechen, um sich an Ort un» Stelle von der Notwendigkeit der deutschen Schule zu überzeugen, fern«r di« Bürgermeister von P«t t a u, Gonobitz, Oplotnitz. Unter-pul«gau. Pragerhof, den Marburger Männergesangverein mit feinem verdienstvollen Obmanne Herrn Liebisch, den Gonobitzer Gesang-verein, die Vertretungen der Burschenschaften Arminia und Germania au« Graz, de« allgemeinen Turnvereine« in Marburg u.a. Stürmische Heilrus« folgten der Red«, hierauf wurden zahlreich« Drahlungen verlesen. In hei-tester Stimmung verflogen die Stunden nur allzu-rasch und schweren Herzen« konnte man sich von dem Festplatze trennen. Wie wohlgelungen das Fest ist, zeigt der namhafte Reinertrag von 2788 K. Der vetanstalienden Frauen, Mädchen und Herren, die keine Mühe gescheut haben, u» das Fest zustande zu bringen, sei mit besonderem Lobe gedacht und wir wollen vertrauend hoffen, daß sie nicht erlahmen werden, sich mit aller Kraft und Aufopferung auch fernerhin in den Dienst der völkischen Sache zu stell«», sollt« wieder einmal ein solcher Ruf an sie ergehrn und in di«f«r Ueberzeugung rufen wir ihnen ein kräftiges Heil zu. Mit Bedauern muß jedoch festgestellt werden, daß sich nur wenige Cillier auf unserem völkisch«» Feste blicken ließen. Windt/ch. Aeillritz. (Schulfest. Nach-seiet.) Die beiden Ortsgruppen de« Deutsche» Schulvereins veranstalteten aus Anlaß des gute» Gelingens des Hauptfestes am 10. September in Herrn Neuholds Gasträumen eine gemütliche Nach-feiet. Der Obmann der Männer-Orlsgruppe, Herr Dr. W i e s l h a l e r, eröffnete den Abend mit einer herzlichen Ansprache und begrüßte im besondere» die Herren Adgecrdneien Waftian und v.Plachky. Herr Petzold erstattete den Rechenschaftsbericht, dess n Zusammenstellung in lieben«würdiger und umsichtiger Weise Fräulein Baidasch besorgte. Da« ichon berichtete Ergebnis erweckt« allgemeinen Jubel. Im weiteren gedachte Herr Petzold der Fraue» und Herren, die sich besonder« Verdienst« um das Fest erworben haben und schloß auf das feste völkische Zusammenhalten der Bürgerschaft mit einem kräftigen »Heil!" Hierauf gab Herr Bürger« ister Stiger ein Bild der politischen Lage im Bezirke Windisch-Feistritz. Abgeordneter Wastian hielt eine längere, tief ergreifende Ansprache, beglückwünschte die Bürgerschaft zu dem herrlichen Erfolge des Festes und ermähnte sie, da« völkische Empfinden n>cht mit dem Fefte«laumel entschwinden zu lassen, sondern uneniwegt sich der völkischen Pflicht bewußt zu sein; denn nur dann können wir «n völkisch schwer bedrohten Boden halten und ^intonier 74 AlBcht- Seite 5 Wien, III/,, Hauptstrasse 120 K. k. Sitcrr. PMcat HBnlffl. unt»r. Patent p a$ade-Farben Waschbare Anstriche wie Email-Fagade-Farbe, (rocken, und Lapidon-Farbe, teigförmig, in 50 Mnceo, wasser-w _ _' löalioh, in einem Strich deckend, nicht abfärbend. Wetterfest. Kalklöslich f&r Gebändeanstrich, in 49 Hnancen, yon 24 Heller per Kilo- Postenpreis per Quadratmet. 5 h. Erfolg überraschend, gramm anfwärts. I Kilogramm reicht für 10 m2 zweimaligen Anstrich.' *-------------------- AunsAlirliflif Proiprbte uud Umlpr-U»rte craiti und franko. 117Ö4 nur dann brauche un« um die Zukunft nicht bange zu sein. Frau v. Formacher sprach im Namen der Frauen-Ortsgruppe al? deren Obmännin, be-tonte, daß gerade da« Fest gezeigt habe, wie be-wußt hier die Frauen sich der völkischen Pflicht seien und v rsicherie, daß sie e» auch jederzeit bleiben werden. Nich Beendigung de» ernsten Teile« eni-wickelte sich unter den Klängen eine« gelungen zu-sammengestellten Hau«orchester« ein flaue« Tanz-tränzchen, da« bi« in die* Morgenstunden dauerte. Dieser Abend halte so recht den Wunsch aller ge-zeitigt, durch öftere Veranstaltung solcher gemütlichen Abende die völkische Zusammengehörigkeit zum Ausdrucke zu bringen. Nachtrag. Schwurgericht. $in glücklicher Sinder. Vorsitzender dt« Schwurgerich!«hofet L.-G.-R. t?regorin, Ankläger Staat«anwolt Dr. Bayer. Im April oder Mai v. I. fand der 35jährige Grund-besitz» Matia« Po zgaj au» Groß-Dolina, Bezirk Gurkjeld, in Gurkfeld angeblich ein Einlagebuch ver Pojojilnica in Rann de« Franz Zidar über 4900 X. Er nah« da« Buch an sich, verwahrte e«. sagte außer seiner Gattin niemanden etwa« von dem kostbaren Funde und bejchloß, die ganze Einlage ju behebe». E« schien ih« da« Günstigste, zunächst nur »inen kleinen Betrag zu beheben und fall« sich dabei keine Anstand» ergeben solll»n, dann die ganz» Summe auszahlen zu lasten. Am 19. Juli ging »r zur Poiojilnica in Rann, überreichte kort da« Einlagebuch und verlangte die Auszahlung von 200 X. Da« amtierende Direktion«-Mitglied Franz Lipaj nah« da« Büchel in Empfang und fragte den Beschuldigten um seinen Namen, woraus dieser erwiderte »Franz Zidar". Da« Büchel wurde dann de« Skcetär Benjamin Kunej zur wetteren amtlichen Behandlung übergeben. Als derselbe den Namen la«, wurde er sogleich aufmerksam» denn er kannl« d»n wahren Franz Zidar persönlich und wußte auch, daß diesem sein Einlagebuch über 4900 K abhanden gekommen war. Der Sekreiär rief daher «»hrmal« den Namen Franz Zidar und erst al« Franz L'pej den Beschuldigten anrief, trat »r zum Schalter. Aus die neuerliche Frage de« EekretärS, ob er Franz Zidar sei. wurde der Be-schuldigte verlegen, suchte Ausflüchte und mußte schließlich gestehen, daß er Maithia« Pozgaj heiße und da« Einlagebuch von ihm gesunden worden sei. Der Beschuldigte behauplet auch vor den Ge, schworen», bog Buch gesunden zu haben und e« läßt sich weiter nicht ausklären, aus welche Welse da« <5,nfoa»buch v«m Ägeniümer abhanden ge» kommen ist. Den Geschworenen (Odmann Herr Luka« Putan in C,ll>) wird daher die Schuldfrage wegen« Verbrechen« de« Belruge« vorgelegt, welche pe bejahen. Da« Urteil lautete auf zwei Monate Kerker. Der „Arbeitern»!««" und die Aufgaben der H emei»de. E« sind in der letzten Zelt kritische Belrachlungkn über unsere Verhältnisse erschien»», wie z. B. in der .Marburger Zeitung", w»lche in Verkennung der örtlichen und tatsächlichen Verhältnisse weil über« Ziel schießen, oder z. B. >« »Arbeiterwille", welcher in b»r Nummer vom 14. d. M. neuerlich sei >e grosse VeiständniSlosigkeit glänzen ließ. Im Gefühle seine« Schuldbewußt-sein« hat der in Cilli wohlbekannte Berichterstatter de« .Arbeiterwill«" aus den Artikel in unserer letzten Nummer reagiert und. soweit e« seine saden-scheinige Aussassung von internationaler Lebensart zuläßt, sich aus sozialdemokcaiische Art entschuldigt. Die Quintessenz seiner kommunalen Weisheit be-ginnt und endel d« dem Beariff »Umlage^. Nur kein Fortschritt, keine Erhöhung der Volk«erziehu»g, keine Wasserleitung u. s. w au« lauter Angst vor den Umlagen! Diese Begriffsverwirrung de« sozial-demokratischen Kommunalpolitiker« ist kennzeichnend sür seine verständnislose Auffassung der Aufgaben einer Gcmeiuse. Die Umlagen beziehungsweise da« Geld ist doch nur da« Mittel zu« Zweck und der Zweck ist kne Erhalt nig ver Geiundheu, die geistige und ästethische Erziehung, da« materielle Wohl-ergehen u. f. w. de« Menschen. Wenn der sozial-demokratische Berichterstatter seine Ausgabe mit vollem fltllichett Ernst auffassen wollte. dann empsehlen wir ihm einen Bes.ch de« St»u»ra«t'«, welche» d»r Herr nur auswendig zu kennen scheint. Im Steueramt befindet sich eine Tabelle, aus welcher die Umlagen sämtlicher Cilli umgebenden Gemeinden ersichtlich gemacht sind. Da befindet sich z. B. die Gemeinde Tüchern «st 90 Prozent, «»hr»r« andere Gemeinden mit 99 Prozent:c. Un« ist bisher nicht bekannt, daß die Bauern von Tüchern oder die Arbeiter von Storö darüber zugrunde gegangen wären odrr Zeder und Mordio geschrieen hätten. Diese einfachen Bauern und Arbeiter wissen ei eben, daß ohne Geld kein Fortschritt, keine Ent-Wicklung und Vergrößerung, kein Au«bau der Ge-meinde zc. möglich ist. Auch über die Höhe dk« Betrage«, welche z. B. eine 10- oder 15proz»ntigr Erhöhung der Umlagen sür den «inzelnen Sieuer-träger zur Folg« hat. hat der sozialdemokratische Berichterstatter falsche Vorstellungen. Gewiß ist e« aber, daß er samt seinem Anhang, welchen er in anmaßender Weise zu vertreten vorgibt, keine Um-lagen bezahlt. Er und sein Anhang bringt ober auch sonst keine finanziellen Opfer sür da« all-gemeine Wohl, wie e« z. B. die deutschen Schutz, vereine, der Musik- und VerschönerungSverein, das deutsch- Hau«, der Musealverein. sämtliche humani-lären Vereine?e. ersordern. Diese Opfer übersteigen bei vielen weitau« den Betrag der zu zahlenden Umlagen Emzelner. Da muß man nun frag'»: Wa» und wieviel betiägt der Anieil an finanziellen Opfern, den jeder gut deutsche Cillier für die All-gemeinheu bringen muß, bei dem sozialdemokratischen Berichterstatter und seinem Anhan„ ? Er samt seinem Anhang trägt gewiß keinen Heller bei. Wer ober Nicht zahlt, soll schon bescheiden schweig«! Da» wollte bet Berichterstatter de« „Arb«it»rville" sagen und nach dieser seiner Theorie möge er fich in erster Linie selbst bei seiner Nase packen und schön seinen Mund halten über Dinge, di» »r nicht Dürftet)!. Womit begründe» der «Socialdemokrat, da et keine bueft n Abgaben leistet sein anmaßend»« Austreten? Mit den indirekten Steuern vielleicht? Die indirekte« Steuern trägt Jeder und diese fließen zumeist in die unergründlichen Tasche» de« Staate». Die größten Opfer für die Arbeiter dringt aber nicht der Staat, sondern die Gemeinde; der Sozialdemokrat ist somit der genießende und der Bürger, Geschäftsmann uns Gewerbetreibende der zahlen?« T-il in der Gemeinde. Un-ter solchen Umständen ist dem .Arbeiterwille* und seinem konfusen Berichterstatter die größte Bescheidenheit besten« zu empsehlen und Schweigen, als da» einzige Mille!, seine Verständni«loügkett für kommunale Politik vor der Oeffeiultchleit zu verbergen dringend anzuraten, dann blamiert «au sich nicht! X. Y. Das Lokal-Museum. Anser a« Krinnernngen au die PömerzeU f$ überreiches Museum ist an Donnerstagen nnft Sonntagen von 9—1 Ztßr geöffnet, an andere» Sagen der Voche »on 10—12 Zlhr. pte ®in- trittsgeöühr beträgt 20 Keller. Schrifttum. Bibliothek des allgemeinen nnd praktischen Kiffens. Zum Selbstunterricht und Studium in den hauptsächlichsten Wissenszweigen und Sprachen für Kauf-leuie, Gewerbebetrcibeade. Beamte usw. unter Mit-Wirkung hervorragender Fachmänner herausgegeben von Emanuel Müller-Baden. (Erscheint in 75 Lieferungen zu je 90 Pf. beim Deutsche» Berlagt-hau» Bong & So. in Berlin W. 57). — Soeben gelangten von diesem bei Publikum und Presse fortgesetzt gleich günstig aufgenommen, der Popularisierung der Wissenschaften in des Wortes edelster Bedeutung dienenden encyklopädischen Werke die Liefernngen 69 bis 73 zur Ausgabt, die fich was knappen, klaren Stil, übersichtliche Einteilung und allgemeinverständlche Dar-stellung betrifft, ihren Vorgängerinnen würdig anreihen. 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Mo-«)»'» Itumlner 74 «I« auch durch dir Persönlichkeit des Komponisten be-sonders Jnleresse eregea dürste. An den großen Preußen-könig schließt sich ein anderer lebender Hohenzollcrnvrinz a», der ebenfalls eine beachtenswerte musikalische Begabung zeigt. Prinz Joachim Albrecht mit einem Menuet auS dem Ballett „Im Manöver*. Den wundersamen Eindruck einer mondbestrahlten Sommer-nacht im Deutschen Walde, all das geheimnisvolle Raunen und Flüstern schildert MendelsohnS „Notturno" »u« dem SommernachtStraum. Georg Schumann, der Dirigent der Berliner Sing Akademie ist mit einem «»mutigen Lied „Vergißmeinnicht" vertreten, Gustav Lazaru», der Leiter de« Breßlauerschen Konservatoriums, mit einem an Chvpinsche Art gemahnenden« Präludium". Leichte, gefällige Musik bietet das kleine Klavierstück »Froher Sinn" von Fuhrmeister und die „Luella Tirolliene"von W. Aletter. In die Blütezeit der künstlerisch noch bedeutenden ersten Berliner Sabaret« führt Georg David Schulz mit seinem melodiösen Lied vom. Meißner Figürchen". c* BESTE ZAHN-GREME erhält die Zähne Tein, weiss, gesund. Auch in England beginnt man seit kurzer Zeit der Frage einer rationellen Zahnpflege der Schuljugend näher zu treten, indem man in den ersten Schulen London», Evinburg» :c„ wie Wellington College, Malborough College, Harrow College :c., Schulzalznätzie anstellt, welche die Zähne der Kinder untersuchen und den Eitern regel« mäßig Mitteilung über den Zustand der Zähne ihrer Kinder machen. Eine regelmäßige Mundpflege mit einem allen Anforderungen der u.odernen Hygiene entsprechenden unschädlichen Zahrpuhmittel. wie e» zum Bespiel da« sei« Jahren bestbewährte Kalodont darstellt, ist zur Erhaltung unsere« All-gemeinbefiiide»« unerläßlich und kann den Eltern nicht genug empfohlen werden. WIIHIIEIUGEII«.«KÖRPERLICHE FRISCHE, 1SBETTS- «ISCUFFEISFREUDE ist Vielen ledizlich in Folge von Appetit- und BerdauungS-schwäche versagt. In solchen Fällen thut Ro Hitich er „Tempelquelle" siedig oder mit Wem, Cognac, Milch, Fruchtsästen) unjweiselhaft die besten Dienste. Grazer Herbstmesse 1906 Z9. September — 7. Oktober. MM alt Heilquelle seit Handelten tob Jihm bewihrt in allen Krankheiten der Athmunga» nnd V*r> dauungsorgane, bei Gicht. Malen- nnd Blasen-katirrh. Vonuglich (Br Kinder, lieconTaleicantan and während der Gravidittt. * Boste» dlltetische» und ErfrUchuii-OatrLnk. Globin ist das besteu.feinste Schuhputzmittel überall erhältlich Name de« Fleischer« d<>». ei»qrfldt>^> «chiachtuaae» rt Sinkt ta geantn «türfrn s Baumann Bukschek Jakob Gajschek Anton Grenka Johann Habian Janzek Martin Karloschek Marlin Kossär Ludwig Le«losch'k Jakob Payer Samuel Planinz Franz Plestschak Pleter«ky Anton Rebeuschek Josef Sellat Franz Eeutschnig Anton Ekoberne Georg Sleizer Umek Rudolf Vollgruber Franz Woj«k Gastwirte Private L 1 § S) Oetrftndet 1861. Telephon 58* k. a. k. Hot- A u sweis über die im städi. Schlachthaus« in der Woche vom 3. bi« 9. September 1906 voraenommenen Schlachtungen, sowie die Menae und Gattung de« einaefstbrten Fleische«. WIEN. VII. KAISERSTRASSE 71, tcxi nu mcais* Größte« and reichhaltigste» Lsfer tob »II«» Oatiun^rn II l'TT.st !•' l'W fintoch'ier und Ansstitinnt -iXJ Vi JtjV» i,e,0„ f.,ii*i in lilrn Farben, ener-cm>ülicrte Öfen niK Niekelmoetag« REGULIERFOLLÖFEN von 15 Kronen »uleirts. SPAR-, KOCH-U. MASCHINENHERDE ____, -» nliea OrOten BESTE GASÖFEN U. KAMINE schwarz und evnatHicrl EISENKACHEL-OFEN (Sr zwei nnd drei Zlmmtrktiznagen. PATENT- EINSÄTZE Hlr Thonöfen. '11^^,,! I / I DÖRR-APPARATE p Pl 1 Kontinuierliche 1 tr ETAGEN- * BACKÖFEN. (ßtif# Strohhutlack) eignet sich vor-züglich zum Modernisieren von Damenstrohhüten. — Keil'« blauer, schwarzer, rother und grüner Strohhuilack ist bei Gustav Stiger in Cilli erhältlich. — 3 Gesetzlich geschützt! Jede Nachahmung oder Nwkdritk ■tratbar. Allein echt ist Thierry1 Balsam nur mit der grünen Nonneoaurke. 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Cannrabratt». • nittffn unk ander« txintahei. ■rtil ptx Crtirf jeher Gerte 70 <>. samt Hnmelfana. «Vgrlnen Cit heim Stsfouk »iiMcüA<4 Vctgrfl Sttertciloi un» Pnrjrififm '-den Ctf ans die bin ebgtfeiikeit 64e«i>»rte aa» M< r,bmftthmbt HrmmmmI S. Hell K 4'otnp. aal lebet Ülltettr. " niirt «lil ittatnbiolMn Vrlml Wien 1MD und (toltxue VlrhatOc brr SUeltanifteHaiBt In SitiH la »ta allen Ceiltn beijfltgtr» ^evrauchoann>»i»»geu injillci. e» M A» h»ben In allen Apoldrte^ a»b nntchlHgigen #c<6Mt«a. • En grot: G. IIeil & Comp., Wien, I., BlberitraaM k 4 belehrendes. Unterhaltendes. Heiteres etc. Heil Silli! O alte Sannstadt. rebenumkränzt So liegst du zu meinen Außen Und wie dein Bild in der Sonn' erglänzt So lasse dich tausendmal grüßen! Vom Oberland her kam zu kurzer Rast Um all' deine Schöne zu stauen Vom Wnnehos zog dein bewundernder Gast In deine so prächtigen tluen. Und als die Sonne zu Rüste ging Ta hört ich von Cilli'» Zinnen Ein deutsche« Lied, daS da» Her» verfing Ties in deinen Mauern da drinnen. Da weitete sich mir die Brust so frei FingS Herze an heftig zu schlagen, Es tat mich die h-hre Melodei Zurück in Vergangenheit trogen. In deinen hallen du alle» Schloß Hat einstens Gras Ulrich gehauset Wohl dort mit Rittersmannen und Troß Gar fröhlich gezecht und geschmauset. Und dort wo die helle, die schnelle Sann Um den Nitolaiberg macht den Bogen Kam wohl mancher trutzige deutsche Mann Al» Städtegründer gezogen. Ja mitten drinnen im Wendenland Da regten gar sroh und behend« Blondhaarige Recken die fleißige Hand Und brachten manch' Arbeit zu Ende. Beschlug der sehnig' rußige Schmied Den schnaubenden Rossen die Hufe, Wohl zog der Küfer zu srohem Lied Den perlenden Wein aus der Kufe So wie der Kaufherr manch nützlich Ding Als Ware sür Bauern gesichtet. So hat der Goldschmied manch gülden Ring Für« Fingerlein Liebchen« gerichtet So waidst du gegründet, so stehst du noch Als Trutzburg in slavischen Landen [holt Ach möchtest du trutzen in Ewigkeit Den scheelen pervokischen Banden! Sank auch d'« uralte Ulrichschloß Vom Zahn der Zeit längst in Trümmer, Wird stürzen slavische« Wurfgeschoß Den hell' deulschen Geist wohl nimmer! Drei gülden Sternlein im blauen Feld Die immer so herrlich mir beuchten, Die mögen wie jene am Himmelszelt In Ewigkeit funk- lnd erleuchten! Cilli am 22. Auflast 1906. Emil S t i b L Die K-nsrrvierurigSmittel für Milch, welche man anwendet um die Milch für Unt«rs»chung»zweck« aufzube-wahren, können für die Konservierung der Milch für Genußzwecke nicht benützt weiden. Seit einiger Zeit hat Marpmann, Leipzig. Hygienische« Laboratorium, nach der „M>l»zeitung" in seinem Haushalt gute Ersolge zum Hallbarmachen der Milch mit Hexamethylen Tetramin erzielt, sodaß es möglich war, auch in den heißeftm Tagen deS Juni und Ansang Juli die Kaffeemilch für zwei bis drei Tage zu hallen. S» genügen sehr geringe Mengen des Salzes, welches absolut unschädlich für den Menschen ist. Zum täglichen Gebrauch wurde morgen« ein Liter Milch gekauft, aufgekocht und mit einer Messer-spitze voll Salz gemischt. Dieses Berdälini« ist sür den Haushalt gut und rt kommt auf ein Gramm mehr oder weniger nicht an. Das Hexametbylen Tetramin ist ein gutes Gegenmittel gegen Kolik, Tiarrhöe. Brechdurchfall der Kinder und Magen-erkranku, gen. das die neue.Medijin ent-deckt hat. Um Ameisen von Kartenbeeten zu vertreibe«, müssen die in der Nähe der Blumenbeete befindlichen Ameisen-Haufen zerstört «erden, indem man sie auseinanderwirft und mit starker Seifen-brühe, Salzwasser. Petroleum oder Benzin übergießt. Hilft ein» von diesen Mitteln nicht, so kann man die Ameisen auch ver< treiben, wenn man gepulverten Kampser zwischen die Blumen ausstreut. Ein weiteres Mittel ist folgende«: Man ver-misch« Honig, Sirup oder ausgelösten Zucker mit Hefe oder Sauerteig, bestreicht damit die innere Fläche der Uniersätze von Blumentöpfen und stellt diese neben die Blumenbeete. Die Hefe ist für Ameisen ein tödliches Gift. Woran erk' nnt' man da« Alter de» Hahn»? Jüngere Hähne sind von den älteren sehr leicht an den noch kleinen Sporen zu untersch.iden Betrügerischer-weife werden aber beim Bertauf von alten Hähnen di« langen Sporen abgefeilt, weshalb Boisicht geboten ist. Ko«t>sal» ge en Migräne. Segen Mig'äne hat Dr. Rabow in dem Genuß von Kochsalz ein bewähue» Heilmittel gefunden. Wo der Migräneansall mit Ber, dauuog«ftörungen und Magenschmer^en eingeleitet wurde, wirkte da« tlocksalz, in geradezu überraschender Weise. Doktor Rabow verdankt nur einem Zufall di« Beobachtung, daß der Migräneansall mit einer geringen Menge Kochsalz unterdrückt werden kann. Er hatte einem an einer Art Ueb«lbefind«n leidenden jungen Manne geraten, Kochsalz bei sich zu trage» und M den ersten Snz.'ichen eine» Ansalls »ine beliebige Quantität von dem Minel hinuntermschlucken, was derselbe auch jedesmal mit dem beabsichiigten Ersolge tat. Entzückt von biefer guten Wirkung, griff nun die seit Jahren von heftiger Migräne geplagte Tante de« Paiienten gleichfalls beim Beginne eine« Anfall«, der stet« mit Magenbeschwerden, Brech-neigung u. s. w. begann, zu d«m Kochsalz. Sie nahm davon «inem halben bis einen vollen Teelöffel voll und trank etwa» Waffer hinterher. Aus diese Weise gelang e» ihr regelmäßig, den länigen Ansall zu unterdrücken oder, wenn er bereits einge-treten war, in einer halben Stunde zum Schwinden zu bringen. Um Tintenflecke ans hellen Bein« kleidern zu tilgen, löse man Kleesalz toxalsaure» Kali,'.Borsicht, Gift!) in einem Porzellangesäß in heißem Wasser aus, tauch« die befleckte Stelle hinein und streue fein g«iaspellt« Zinn daraus. W«nn nach dem Hin- und Herbewegen der Zinnspäne der Fleck verschwunden ist, wasche^ man sosort wiederholt in reinem Waffer aus, damit das Kleesalz das Gewebe nicht angreift. Sin ruhiger Mieter. Student: „Ich möchte ein ruhige« Zimmer sür tagsüber." Hermieter: »Wohl zum Arbeiten?' Student: „91« zum Schlafen!" Auslegung. „Du, Loiil. was vasteht ma' denn unter JdtalismuS?" — „Wennst Appetit auf zehn Knödel haft und nur fünf ißt!" In der Rührung. Bräutigam «t«gsöeikage der „Deutschen Wacht' in Lilli. ^ ryrm ;| »Die ©öbinorf" erfdwini jeden Lonniag al» «nemqeliliche Beilage für die Leser irirw» lBtT. ö( der .Teutschen Wach«". -- Einzeln ist „Die Sadmark' n«t» täuflicb Das rote Jenster. Roman von Fr. M- Whit e. (FotlHun«) (9?a suchte Sie häufig, und doch hat er immer Ihre Halluzination, Ihre Manie bestärkt. Warum tat er das? Weil Sie eine Zeitlang der Hausarzt der Familie Carsax waren und ihm jederzeit über den Selbstmord von Claire Carsax wertvolle Informationen erteilen konnten. Steel, erzähle» Sie Heritage die Geschichte von dem Ring des Prinzen Rupert." David tat das, und Heritage folgte dem Bericht mit großem Interesse. Nach und nach erinnerte er sich an viele, längst vergangene Dinge. „Ja. ja/ sagte er, „jetzt fällt mir alles wieder ein. Miß Carsax und ich waren Freunde. Wie die meisten Leute, die an Geistesstörung leiden, halte auch sie ihre lichten Momente. Sie zeigte mir den Ring, war sehr stolz darauf, erzählte mir aber nichts von seiner Ge-schichte. An jenem Morgen benahm sie sich recht eigen-tümlich; und ich warnte ihren Bater, und forderte ihn aus, sie recht sorgfältig zu beobachten." „Sagte sie nicht, woher ste den Ring hatte?" Heritage gab einen Augenblick keine Antwort. „O ja," sagte er plötzlich, „ste meinte, es wäre ein Geschenk von einem guten Freunde, und Reginald Henson hätte ihn ihr m einem Kuvert gegeben. Ich traf Henson dann, erwähnte aber den Ring nicht." „Nun, da haben Sie ja die ganze Geschichte." rief Bell. „Davon erfuhr man bei der ganzen Untersuchung nichts, weil die Geschichte mit dem Ringe verschwiegen wurde, und Heritage wurde nicht vorgeladen, weil er mit dem Selbstmord ja nichts zu tun hatte. Aber Henson sah wahrscheinlich, wie Miß Carsax Ihnen den Ring zeigte, er wurde infolgedessen etwas ängstlich und beob-achtete Sie nachher sorgfältigst. Als Sie später krank wurden, interessiert» er sich für Sie und erhielt wohl-weislich Ihre Halluzination aufrecht. Wenn er Sie be-suchte, tat er dies jedesmal." „Da haben S>c ganz recht." gab Heritage zu, „er erwähnte fie sogar heute Nachmittag, als ich sagte, ich wolle an der Operativ,i an van Sneck teilnehmen. Er fragte mich, ob ich es für klug hielte, meine Nerven schon so bald wieder mit dem elektrischen Licht in Berührung kommen zu lasten." „Hoffenttich sagten Sie ihm, daß er Unstnn spräche," sagte Bell hastig. „Aber reden wir jetzt von etwas Anderem, schon die Erwähnung dieses Mannes regt mich auf." Am Morgen kam ein langer Brief von ChriS benso» an David, in welchem ste ihm das Resultat ihrer Besprechung mit John Rawlitis eingehend mit-teilte. Der Brief hatte ein Postskriptum, das David Bell mit einem gewissen, ironischen Lächeln zeigte. .Recht nett für unseren Freund Henson," sagte er, „eine hübsche Ueberraschuug für diesen reizenden Gentleman, wenn er das nächste Mal nach Lonadean Grange kommt, um dort seine Brandschahüngen vor-zunehmen." Bell lachte ebenfalls. DaS Netz zog sich immer Sichter um Henson zusammen. .Wie geht es van Sneck?" sragte David. „Viel bester," versetzte Bell. Heritage schien zu der schwierigen Operation durch-aus entschlossen. An die Stndierlampe war ein kräftiges, elektrisches Licht angeschlossen, und ein Küchentisch war als Operationstisch hergerichtet. Die Sache ließ sich um so besser bewerkstelligen, als Steels Mutter geschrieben halte, ste würde noch einen oder zwei Tage fortbleiben. Roch einmal sah Bell Heritage scharf an, doch dieser ertrug die forschenden Blicke äußerst tapfer. Hatte er diese Operarion erfolgreich bestanden, dann war nach Ansicht Bells jede Rückkehr der Halluzination bei Heritage ausgeschlossen. »Ich glaube, es ist alles iu Ordnung," sagte Bell schließlich. ..Nach dem Abendessen werden wir die Sache erledigen." „Mr. Reginald Henson wünscht Sie zu sprecheil, Sir." Ein Diener, der eine Karte aus einem Tablett trag, trat mit diesen Worten ein. Es machte sich draußen eine kleine Bewegung bemerkbar, man sah aus der Straße ein beschädigtes Fahrrad, und in der Vorhalle stand eine Gestalt, die sich den Kopf mit den Händen hielt. „Dem Herrn ist ein Unfall passiert, Sir," sagte der Diener. Heiison schien sehr mitgenommen zu sein. Er er-klärte, er wäre über die Terrasse gefahren, als ihm plötzlich ein Hund cittgegengesprungeu war und —" .Was sür ein Hund." rief Bell, .welche Farbe und Größe?" r on wurde über dieseplötzlicke Frageganz verblüfft, stammelte und stotterte und hätte Bell nicht deutlich« zeigen können, daß der.Unfall" künstlich her-vorgerufen war. »Sie müssen Hierbleiben, bis Sie sich besser fühlen," meinte David. .Bleiben Sie für die Nacht hier," erklärte auch Bell mit leiser Stimme. „Bleiben Sie bis morgen früh und hören Sie von van Snecks Lippen einige Mit-teiluugen. die seiner interessanten Karriere für einig« Zeit ein Ende machen dürften . . . Aerztliche Behandlung ist hier nicht nötig, eine Kleiderbürste und Seife und Wasser ist alles, was er braucht," fügte er für sich hiuzu. Stach einer Weile erklärte Henson, er fühle sich bester. Er ertrug den Stnrz und seine Folgen mit männlichem Mut. Doch er fürchtete, er hätte sich inner lich etwas getan, denn jedesmal, wenn er fich bewege, empfind« er große Schmerzen. Er lächelte ganz eigen-tümtich, und Bell beobachtete ihn wie eine Katze eine Maus; hinter seinen sanften, freundlichen Manieren steckte irgend ein geheimer Zweck. Bell wußte nicht, was das bedeuten sollte, aber er war sich klar darüber, daß er es bald erfahren würde. .Sollten wir ihn nicht lieber nach dem Krauken-Haus schicken?" meinte David. .Warum? Dem Mann sehU ja nichtt," lautete Bells brutale Antwort. »Er scheint doch Schmerzen zu haben?" »Das scheint Ihnen vielleicht, aber mir nicht, der Man»» schwindelt. Er »st in irgend einer Absicht hier-hergekommen, die unS bald klar werden wird. Der Bursche bat keine Ahnung, daß wir ihn beobachten, und wiegt sich in der Illusion, wir hielten seine Geschichte für ivahr. Denken Sie doch, ein Mensch in dem Zu-stände, der Ihnen uoch seine Karte hereinschickt. Laffev 8 St« ihn nur hier, aber an einem Ort, wo wir ihn be-obachten können. So lang« das der Fall ist, kann er draußen kein Unheil anrichten." David erkannte, daß Bell mit seiner Behauptung nicht so Unrecht hatte. Trotz seiner Schmerzen tal Henson dem Diner alle Ehre an. »Ich will Tie jetzt nicht länger aufhallen, Sie haben gewiß zu tun," lächelte er. „^ch würde mich hier ganz behaglich fühlt«, wenn Sie mt* noch ein GlaS Wasser herstellen wollten. Der Schmerz macht durstig. Nein. Sie brauchen sich weiter gar nicht um mich zu kümmern.' Er lächelt« mit geduldiger Resignation, legte sich mit halbgeschlossenen Augen zurück und schien schlafen zu wollen. .Ich glaube, wir können ihn jetzt verlassen,' sagte Bell ironisch, „wir brauchen weiter keme Angst zu haben. Ruhe ist alles, waS «r braucht." Henson nickte schläfrig, sein« Augen blieben jetzt geschlossen, bis di« andern das Zimmer verlassen halten. Doch alS er allein war, wurde er plötzlich wieder wach. .Nur zehn Minuten," murmelte er, .oder eine Viertelstunde, ein Druck, ein paar Tropfen Wasser, und die Sache ist gemacht. Und man wird mich nie entdecken." 52. Kapitel. DaS Licht geht auS. Als die drei sich in dem l7perationszimmer befand««, warf Bell einen schnellen Blick auf Heritage. Doch der letztere schien alle seine Furcht vergessen zu haben, et war rnhig und entschlossen, und die KampfeSfreude blitzte gleichsam aus seinen Augen. „So, jetzt holen Sie van Sneck." sagte Bell. Der Patient kam. es war alles bereit. Van Snecl murmelte etwas und sah sich um. wie ein Mensch, der plötzlich auS schwerem Traume erwacht. Doch «i gehorchte willig, als Bell ihm befahl, sich aus den Tisch zu legen. Einen Augenblick später, und er war unter dem Einfluß des ihm von Bell vorgehaltenen Aethers eingeschlafen. Ein Kasten mit glänzenden Instrumenten stand auf dem Tisch. Das starke, elektrische Licht wurde aufgedreht, eS hing gerade über dem Kopfe des bewußtlosen Patienten. .Sie halten den Schwamm," flüsterte Bell David zu „ES wird ein bißchen Blut kommen, ich muß einen Menschen zur Seite haben, der Kaltblütigkeit und Mut besitzt. So, hier ist die Stelle. Fühlen Sie die Ver-tiefung aus dem Schädel, Heritage? Dort setzen Sie an, aber nicht breiter als eine Erbse." Heritage nickte, ohne eine Antwort zu geben. Ei nahm das Messer auf. man sah das Aufblitzen des Stahles in dem glänzenden Licht, dann spritzte plötzlich das Blut auf. Man hörte ein Kratzen, bei dem sich Davids Nerven schrecklich zusammenzogen, dem eine konvulsivische Bewegung von van Snecks Körper folgte. „Sehr schön, sehr schön," murmelte Heritage. Bell beobachtete mit größter Bewunderung di« stark« Hand, die doch leicht wie eine Feder arbeitete. Das starke elektrische Licht flackerte einen Augenblick, und Heritage richtete stch auf. .Seien Sie kein Narr." sagte Bell in strengem Tone. ,Es ist nur ein Zufall." Heritage inurmelte, daS niüßte wohl so sein. Sein Gesicht war gefaßt und blaß, und fein« Hand zittert« ein wenig. Das Messer drang tiefer und ti«f«r . . . Ein plötzlicher Fluch entrang sich Bells Lippen, als das Licht wieder slackerte und plötzlich ausging, so daß das ganze Zimmer dunkel war. Heritage schrie laut auf und David fühlte, wie sich auf seine Hand eine andere legte und aus den Kopf des Patienten preßte. .Drücken Sie den Schwamm so fest Sie können. el handelt sich um Tod und Leben. Noch eine Minute, und van Sneck wäre tot. Heritage, Heritage, fassen Sie stch, es ist nicht Hhr« Schuld, daß daS Licht ausgegangen ist, ich allein trage die Verantwortung." Bell stürzte die Küchentreppe hinunter und kehrte mit einer Kerze zurück. DaS elektrische Licht war über-all ausgegangen, mit Ausnahme der großen Vorhalle. Bell sprang aus einen Tisch und drehte auch das Licht in der Halle aus. Eine Sekunde später, und er zog den langen Draht von dem improvisierten Operations-»immer nach den, Draht, der über der Hallenlampe hing. Mit einem Messer schnitt er den übrigen Draht durch und verknüpfte die beiden Enden mit einander, so daß die Verbindung wieder hergestellt war. „Es ist Amateurarbeit. aber ich glaube, es wird gehen," murmelte er. „Jetzt wird der Schurke nicht mehr im stände sein, uns in die Arbeit zn pfuschen." Schnell brannte das Licht wieder und Heritage stieß einen Schrei aus, als das Licht über van Sneck« Haupte wieder aufflackerte. Bell stürzte in das Zimmer und schloß die Tür. „Es war ein Schurkenstreich." rief er. „um SotteS-willen. Heritage. lassen Sie sich jetzt nicht von Ihren Phantasien beirren. Ich sage Ihnen, die Sache ist absichtlich gemacht worden, wenn Sie sich zu schwach suhlen, geben Sie mir das Messer." Die Aufforderung verfehlte ihre Wirkung nicht, denn Heritage faßte sich. „Nein," sagte er in festem Tone, „ich werde es zu Ende fuhren. Es war eine grausame Prüfung, aber ich sehe jetzt klar, daß es ein Bubenstreich war." Bell nickte. Seine Auge» starrten auf Heritage. doch dieser sagte nichts. St««l beobachtet« Heritag« mit forsch«nden Blicken. Man konnte nicht ernstlicher, wissen-schastlicher zu Werk« geben, als dieser. Die Zeit erschien Daviv furchtbar lang, doch waren es nur Minuten. .Fertig." sagteHeritage mit triumphierender Stimme, .eS ist gelungen." .Nur wenige Sekunden und mit unserem Mann« wäre eS zu Ende gewesen," erklärt« Bell, „jetzt kommt er wieder zu sich. Legen Sie den Verband an. Heritage. vorher geben Si« ihm di« Medizin ein. er muß jetzt länger« Zeit schlafen." „Wird er morgen bei vollem Bewußtsein sein?" fragte David. Dafür verpfände ich meinen Ruf," erwiderte Bell. „Aber ich glaube. Sie täten gut, an Ihren Elektriker zu telephonieren, er möchte sich einmal daS elektrische Licht ansehen. Wie ich seh«, ist der Zünder des Elektrometers unberührt, nur die an den anbeten Be zirk angeschlossenen Lampen sind sämtlich ausgegangen." Van Sneck öffnete die Augen nnd sah sich schläfrig um. In schwachem, aber deutlichem und vernünftigem Tone fragte er, wo er iväre und verfiel dann in Schlaf. Eine kurze Weile später lag er still und ruhig im Bett. Tiefste Befried,gung leuchtete aus Heritages Augen. »Ich hab« ihn gerettet und er mich." sagte er. .Es handelt sich um Leben und Tod für uns beide, als das Licht ausging. Wäre Bell nicht gewesen, ,ch glaube, ich wäre in Ohnmacht gefallen. Dann aber dacht« ich mir, hier liege ein Bubenstreich vor, und da wurden meine Nerven wieder stark." »Dieser Zustand wird jetzt ni« uiehr wiederkehren." tagte Bell, „es war eine starke Prüfung, und haben Sie ie bestanden." .GoU sei gelobt," murmelte Heritage, .aber wi« ist die Sache nur geschehen?" BellS Geficht blickt« streng und ernst, als er di« Kerze vom Tische nahm und nach dem Eßzimmer zu-OtWl _ Nummer 74 Seite 7 Niederländische Lebensversictierungs-Gesellschaft (Al^emeFn« Maatarhappij van Levensverzekering en Lijfrente) Hauptsitz: Amsterdam. Sitz der General-Repräsentanz für Österreich: Wien, I., Petersplatz 4. Anerkannt« Sicherheit. — Billige Pr&mlnn. — Kulante Bedingungen. Militär!» iireau JEmit Miokxtein Cirax, Stempsergasse 3. An diesem Schild sind die Läden erkennbar. in denen SINGER Nähmaschinen verkauft werden. Singer Co. Nähmaschinen Act. Ges. Cilli, Bahnhofgasse 8. Hamburg&merika-Linie. Schnellste Kzeanfaört, 5 Tage 7 Stunden 38 Minuten Regelmäßige direkte Verbindung m. Toppelichraubtn.Schnell- u. Postdampfern v. Hamburg nach New-Aort; ferner nach Canada. Bra^Iien, Argentinien, Afrika. Rädere Auskunft erteilt die Seneral-Ageutur für Tteiermark. Graz, IV., Annenstrasse 10, „Oesterreich. Hof. 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Bor«l»n», Berlin, »innlniSom. vost»». 8ra&fat&, Btffflri, Snt«T>tt, Salcuüa (OMsUrn), Shicago, Sl txlan», «itl», on, fmtMtl, rsndoa, Ct. fsail, >*uxtmbuta, ?««», DtokrO, «ios-(Stftrt, Vlttdourni, Monlrcol, Mit acht», Newcattlt, N»a>»j>»re, Nt»-St«I»ad, Ort»»», Pari», E t.PetcrS-da«», Provibcnct, litt- d« Oanctts, SHom Gl»ckh»Ini etjtjim, Zarin, W«rs»°a. Washinzlon, ißutjtjrj 3ari2240 Mrs. P. Boyd, Cilli, Ringetrasse 10 gibt ihren Schülern bekannt, dass sie am L Oktober 1906 ihre Tätigkeit wieder aufnimmt Die P. T. Schüler mögen sich zum Zwecke der Stundeneinteilung am 28. und 29. September 1906 zwischen 1© n. 12 Uhr vormittag« und 2 n. 4 Uhr nachmittags bei ihr melden. 12233 »erleg» und herauf.!,.. «-r.insbuchdruck.i .Eeleja' in «iUi. ver.!.lworllich.r Echristleiter- Daniel Waller. Druck der BereinSbuchdruckerei „Eeleja' in Cilli.