Nr. 165. Montag, 22. Juli <««!>, 108. Iahrganst. Mbacher Zeitung. »'nudhli« si.il, halblähil, sl.b,50. yü» b», Zufl«llun, in» Hau« ,an,l»hil, ». l. — I»le»,»»ll y«, Dl« „««ldachn Hlltnng" »»scheint «lgllch ««« »u«»«lm« be» Gönn- nnb F,l«t»«« Die «v«l»»Ur»N«» befindet fich nglel«plah », die «««t»»» Vahnhosgasse 24 Spiechstundeu b« «ednctlon taalich von 10 bl« l> Uhr vormittag«. — Nusl«nN«rl«ll)ri«s« »«den ulcht »nz«non»»n nnb «annsnipl« rlchtzn»üs»«slM Umtlicher Hheil. «._ Se. k. und k. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 10, Juni d. I. den Domherrn drs Kathedralcapitels in Zara Philipp ^alic zum römisch.katholischen Bischöfe von Spalato "uergniidigst zu ernennen geruht. Gautsch m. i». «,„ Se. k. und l. Apostolische Majestät haben mit Allerhöchster Entschließung vom 15. Juli d. I. dem ^Mststeller Sigmnnd Sonnenschein das goldene "etdienstkreuz mit der Krone allergnädigst zn verleihen U^llüt Nichtamtlicher Weil. ^ranz.Zjosef-Elisabetli-Goldstipcndien. . Vom nächsten Studienjahre 1889/90 angefangen ^Nlen an den Universitäten Wien. Innsbruck. Lem-h. 3',?lM>n und Czcrnowitz je eines und an den Uni-tMten Budapest und Klansenburg je zwei der für s,Wge und würdige Hörer der vier Facultäteu ge-a^ten Franz-Iosef- Elisabcth-Goldstipendien ini Jahres-^Wße von 800 fl. in Gold zur Vcrleihuug. Be-l>ä,^ "'" ^'"^ ^^^ Stipendien habrn ihr eigen» Vi??. Neschricbencs, an Seine k. und t. Apostolische ^ Wt gerichtetes Gesuch zu belegen: 1.) mit dem <>"'' oder Geburtsscheine; 2) mit glaubwürdigen ^^ellten über ihre Dürftigkeit unter Nachweisl'mg h-..Standes, der Vermögens', Einkommens« und Fa» ^ ^.Verhältnisse ^^ ^^^ eventnell im Falle der bH^lsung mit einem Belege der Vormundschafts-^em m ^^ ^^" allfälligcn Vermögcusstaud; A.) mit h^.,"latur>täts'Zeugnisse und, wenn sie schon Uni« ch^ ^hiirer sind, überdies mit den Colloqnien- den anch in einigen wichtigen Eentralpunkten des Ver« lehres im Auslande ins Leben gerufen. Zweck derselben ist die Pflege und Entwicklung der gemeinsamen Handelsinteressen der österreichisch-ungarischen Handel» und Gewerbetreibenden, die Förderuug des Handels und Verkehres mit der österreichisch'ungarischen Monarchie durch berathende und aufklärende Thätigkeit aus eigener Initiative oder über Befragen der vatcrlän-bischen Behörden, die Vorlage von Berichten, welche sich nnter andern auch ans die abzuschließenden Handels«, Schiffahrt«- und Postverträge sowie Consulat Conventionen beziehen, die Ertheiluug vou laufmän-nischen Informationen, die Hebung des Absatzes zwi schen dem Auslande und der österreichisch'uugarischen Monarchie. Ich glaube weiters hervorheben zu sollen, dass die Organe unserer Staatsverwaltung ihrer Pflicht vollauf entsprochen haben, um die Erfolge des wirtschaftlichen Aufschwunges zu sichern. Die Weltausstellung, die vielen Gewerbe« und Industrie- dann land» und forstwirtschaftlichen Ausstellungen, der Ban von Eisenbahnen, die Gründung vieler Gewerbe» und Fachschulen, die Hebung des Vollsunterrichtes, endlich die vielen Hilfsmittel, welche dem blühenden modernen Verkehre dienen — sind lautredende Zeugen dafür. Die Quellen des Wohlstandes nicht nur des Einzelnen, sondern ganzer Nationen liegen in dem gesteigerten inländischen Verkehre, in der Ausfuhr unserer Boden-und Industrieproducte in das darnach fragende Ausland, und in demfelben Maße, als diese Ausfuhr sich steigert, vermehrt sich unser Voltswohlstand, unser Nationalvermögen, da das dafür Erhaltene immerhin einen größeren Wert hat, als das Dahingegebene, was wir leichten Herzens hinausziehen sehen. Man kann nach meiner Ansicht mit Bestimmtheit behaupten, dass fast alle Kreise an der Devise festhalten: Im mate-riellcn Fragen gibt es leine politische Gegnerschaft. Wohlan! ich war stets uud Sie, meine Herren, Feuilleton. N Ne Hygiene des Haarbodcnö. !l^la?5'bk und Fauteils schweifen lässt, wird man ^. d? ^" der großen Anzahl des starken Geschüch< ^Yen >>: "b"ste Gipfel «röthlich strahlend, hervor-"»t, KlM,./? ^genannten Exercierplätzcn, vulgo Glatz-, Zr ?"' ^'lsrlicn sind. ^lch,,, ""testamentarische Leviten, welche nnr mit >l 5,:" Schädel den Tempel betreten durften, kann Yl'Her n'.^bköpfe ebensowenig halten, wie für ^rn'. Tonsuren, ^ haben es auch nicht mit Mez «F Hl", denen der Kuhllopf als eine Strafe MusseV "l.b die, eines Verbrechens angeklagt, am H ez ""Cldcsformcl die Worte hinzufügeu: «Weu» ^"ftt in? habe, dann soll der Herr mein Locken-°,« Nun?" Kahlkopf verwandeln., glätte,, m Schande oder ein Verbrechen ist in der >'dere 6;?^ der Kahlkopf nicht, aber als eine /N "icht l,.. ' lam, man den Kahlkopf anch jetzt H?c '""^'' dass der Haarfchwnnd so l Vkl'q 'UN. vorkommt uud von dcu Herren der 'brn siz ^ die Gelehrten am meisten heimsucht. "1 "lese letzteren veranlasst, mit vermelirtem Eifer nach den Entstehungsursachen dieses Uebels zu forscheu. Die Untersuchungen und Beobachtuugen wurden neuerdings von deutschen und französischen Forschern wieder in Angriff geuommcn. Vieles ist allerdings noch dunkel geblieben, so z. B. warum in manchen Familien das frühzeitige Kahlwerden erblich ist. in welchem Zusammenhange der vorzeitige Haarverlust mit intensiver geistiger Thätigkeit steht u. dgl. Aber einer bestimmten Ursache, durch deren nicht gar so schwierige Beseitigung dem Ucberhandnehmen mancher Sorte von Kahlköpfen Schranken gesetzt werden könnten, ist man denn doch auf die Spur gekommen. Wem wird nun der frühzeitige Haarschwund, der so häufig vorkommende ttatillupf zur Last gelegt? In der Mehrzahl der Fälle ist es wieder die Sippe der Batterien, welche auch hier wie bei den meisten Leiden des Menschengeschlechtes mit im Spiele sind! Aus den Demonstrationen, welche der Berliner Professor Dr. Vehrend auf den, ersten Congress der deutschen dermatologischeu Gesellschaft in Prag erst kürzlich gehalten hat. geht zwar hervor, dass ein Kahllopf auch durch das Eindringen von Luft in die Haare entstehen könne; sehr oft sind es aber doch die Pilze, diese winzigen Lebewesen, welche bei dem Zustandekommen des zl'ahllopses die Hauptrolle spielen. Einen bestimmten, die Haare zerstörenden Pilz hat man allerdings noch nicht gefunden; Versuche. gewisse Mikroorganismen als typische Verursachen des Haarausfalls durch das Experiment sicherzustellen, sind bisher nur vereinzelt gelungen, so dem Dr. Eisenberg, wie wir in dem von Professor Pick in Prag herausgegebenen Archiv für Dermatologie lefen. Die Möglichkeit, ja Wahrscheinlichkeit, dass der Haarschwund viel' leicht in den meisten Fällen durch Batterien verursacht wird. kaun nicht von der Hand gewiesen werden; Lassar aus Berlin hat unwiderlegbar nachgewiesen, dass diese Batterien, mithin auch das ganze Leiden vom Menschen auf das Thier und auch vou Thier zu Thier übertragen werden können. Seine Erfahrungen werden auch dnrch die Resultate einer von der Pariser ^»6<>lni6 lk; M:ck^inc belmss Stndillms des Haarschwnndes eingesetzten Com-lmssiun bestätigt. Der Berichterstatter dieser Commission. Dr. Aesnicr, führt eigene uud fremde Beobachtungen vou ciuem in verschiedenen französischen Garnisonen, wenn mnn so sagen kann, epidemischen Auftreten der zlahllöpfigteit an. So z. B. wurden in einem Parifer Negimcnle, wo alle Soldaten, welche auf einem be stimmten, ihnen zugewiesenen Posten immer einer nach den, andern dasselbe Kopfkissen benutzten, kahlköpfig. Dasselbe war in Paris bei einem Dragoner-Regimente nnd bei einer Musikabtheilung der Fall. In Brest, in Angers und in St. Brieune kamen Fälle von Ansteckung vor, wenn die Betten der Kahl. löpfigen zu nahe an denen der Gesunden standen, oder Laioachn Zeitung Nr. 165. 1420 22. Juli 1889. mit mir gewiss auch der gleichen Meinung, und deshalb wende ich mich vertrauensvoll nicht nur au die Herren Collegen der politischen Gegenpartei, welche mir bei der Wahl ihre Stimmen nicht gaben mit der Bitte, auch fernerhin mitzuwirken in uuserem gemeinsamen Interesse mit Ihrer vollen Thatkraft, mit Ihrer Erfahrung und Ihrem vielseitigen Wissen. Die Kammer kann der Mitwirkung der geschlich berufene» Factoren ebensowenig als der directeu Initiative aus alleu Kreisen des Handels- und Gewerbestaudes sowie der Großindustrie entbehren; da nur das Znsammenwirkeu aller die Besserung unserer materiellen Verhältnisse zu erzielen vermag. Unbestritten diirfte es sein, dass der Gegensatz zwischen den Interessen der Handels- und jeucn der Gewerbewelt so alt ist, wie die Geschichte der Volkswirtschaft selbst; erstere huldigt den Principien des Freihandels, letztere dagegen strebt immer den Schutz der heimischen Arbeit an, um mit dem Auslande — dem unter andere« Mctallwähruug und tüchtigere Maschinenkräfte zugebote stehen — zu concurrieren. Dies kann jedoch nnr dann erreicht werden, wenn das Gewerbe sich derselben Produktionsmittel bedient, wie die Großindustrie. Es ist daher Theilung der Arbeit und ausreichende Capitalstraft nöthig, welche nnr anf Grnndlage der unseren Genossenschaften vorschwebenden ausgedehntesten Association und der redlichen Arbeitsleistung des Einzelnen erreichbar ist. So wird das Capital nicht der Fluch, sondern der Segen der Gewerbe werden. Unser Gewerbestand ist der liebevollsten Pflege bedürftig. Er ist leider stark untergraben, er keucht unter den vielfachen Lasten, die er fast nicht mehr tragen kann, und es ist dieser Kampf um das tägliche« Brot gewiss ein sehr schwerer. Deshalb wende ich mich an die von den Gewerbetreibenden in die Kammer berufenen Herren mit der Bitte: Ergreifen Sie die Initiative zur Linderung der bitteren Noth des Eewerbe-standes, stellen Sie hier in der Kammer geeignete, durchführbare Anträge, und sind Sie überzeugt, dass alles geschehen wird, was der Kammer zusteht und zu erreichen möglich ist. Die Kammern sind noch immer jene Corporations, auf deren Gutachten die hohe Regierung Gewicht legt. Von unserem sehr geehrten Herrn Secretär, kaiserlichen Rath Johann Murnil, dessen vieljährige ersprießliche Thätigkeit nicht nur in unserer Handels» und Gewerbekammer, und auch anderwärts im öffentlichen Leben öffentliche Anerkennung gefunden, sondern welcher auch wiederholt Allerhöchsten Orts ausgezeichnet wurde, biu ich überzeugt uud Sie mit mir, dass derselbe auch in der Folge bei jeder Gelegenheit seine Erfahrungen und sein vielseitiges Wissen dazu verwenden wird. um unser gemeinsames Wirken in der Kammer zu fördern. Ich schließe mit der Bitte an die hohe Regierung, dieselbe möge den Arbeiten der Handels- und Gewerbekammer ihre geneigte Unterstützung nicht versagen. I. Das Protokoll der letzten Sitzung wurde ge» nehmigt. II. Herr Kammerrath Anton Klein berichtete, dass die k. k. Landesregierung die Statuten der Genossenschaft der Uhrmacher und Optiker in Laibach der Handels' und Oewerbekammer zur Aeußerung übermittelt hat. In diesen Statuten sind einerseits einige Fehler, deren Verbesserung vorzunehmen ist, vorge> kommen, anderseits wurden aber einige nothwendige Bestimmungen ausgelassen. Das Kammersecretariat theilte dies dem Genossenschaftsvorstande mit und rieth ihm. dass dasselbe die Statuten im Sinne der Vorschläge ändern, eventuell ergänzen dürfe. Die Stawteu wurden hierauf verbessert und stimmen vollkommen mit deu Bestimmungen des Gesetzes vom 15. März Itttt.'l uud vom 8. März 1885 überein. Der Vorstand theilte auch der Kammer mit, dass sich die Genossenschaft mit allen Verbesserungen einverstanden erklärt. Da also die Statuten im Sinne des Gewerbegesetzes verfasst sind. beantragt die Section: Die geehrte Kammer wolle in ihrem Berichte an die hohe l. t. Landesregierung die Genehmignng der Statuten der Oeuosseuschaft der Uhrmacher und Optiker iu Laibach befürworten. — Der Autrag wurde augenommeu. III. Herr Kammerrath Johann Perd an berichtete, dass die k. t. Landesrcgicruug der Handels- uud Gewerbekammer die Statuten der Genossenschaft der Handelsgewerbe in der Umgcbung von Laibach zur Aeußerung übermittelt hat. Die Scctiou hat die Statuten genau geprüft uud dabei die Ueberzeugung gewonnen, dass dieselben im Sinue der Gesetze vom 15. März 1883, R. G. Vl. Nr. 89. und vom 8. März 1885. R. G. Bl. Nr. 22. verfasst sind. infolge dessen sind keine Aenderungen in Vorschlag zu bringen uud dieses umsoweniger. da die Statuten vom Kaminer-secretär im Einverständnisse mit der Genossenschaft verfasst wurden. Daher beantragt die Section: Die geehrte Kammer wolle die Genehmigung der Statuten der Genossenschaft der Handlungsgewerbc in der Um« gebung Laibach bei der k. k. Landesregierung befürworten. — Der Antrag wurde angenommen. Politische Uebersicht. (Arbeiter-Unfallversichernngsanstal' t e n.) Das Ministerinm des Innern hat an die politischen Landesbehörden Weisungen, betreffend die Hinaus-gabe von Directive« an die Vorstände der Arbeiter-Unfallversicherungsanstalten, die Beeidigung der Beauftragten und die Anmeldung der unfallversichernngs-pflichtigen Betriebe, erlassen, denen im wesentlichen Folgendes zu entuehmen ist: In Ergänzung des Erlasses vom 5. März d. I., betreffend die Beeidigung der besoldeten Beamten, wird angeordnet, dass die Beeidigung von jener politischen Behörde zu erfolgeu hat, in deren Bezirk der Betreffende seinen Wohnsitz hat. Der diesbezüglich bereits bekanntgegebenen Eidesformel sind noch die Worte hinzuzufügen.- «Desgleichen die zu ihrer Kenntnis gelangenden Geschäfts- und Betriebsverhältnifse von Betriebsunternehmern geheimzuhalten. > Behufs Einleitung der nach § 18 U. V. G. angeordneten Anzeigen find die den Statthaltcreien uutersteheuden politischen Behörden erster Instanz anzuweisen, alle versicherungspflichtigen Unternehmer mit dem Anzeigeformulare in der erforderlichen Anzahl von Exemplaren mit den betreffenden Erläuterungen zu betheilen, ferner die Gemeinde-Aemter mit einem entsprechenden Vorrathe der bezüglichen Drucksorten auszustatten. Die von den Betriebsunteruehmrrn ausgefüllten Formulare sind der Versicherungsanstalt längstens bis 20. September d. I. zu übermitteln. Gegen die säumigen Betriebsunternehmer sowie gegenüber uu-wahren Angaben ist im Sinne der M 51 bis 54 U. V. G. strafweise vorzugehen. Znr Erlangung der Anzeigen bezüglich der dem Lande gehörigen unfall-versicHerungspflichtigen Betriebe haben die Stalthalte-reien an die Landesausschüsse das Ersuchen zu richten, die Anzeige» rechtzeitig an die Statthalterei zu erstatten, welche auch diese ausgefüllte« Formulare an die Versicherungsanstalt zu leiten haben wird. Iu Ge- mäßhcit der bezüglichen Bestimmungen der Anstalt^ statute« (ß 5 des Musterstatuts) wird'die Versicherung«' anstalt nach Eintraguug der Mitglieder der Anstalt "l die Cataster einen Allszug alls' diesem Mitalicdcl-Cataster nud fernerhin die Aenderungsnachwcise de» betreffenden politischen Behörden erster Instanz i" übermitteln haben. Den politischeu Behörden erster Instanz wird danach die Evidenzhaltung dieser Oata' stralauszüge behufs fortdaueruder Conlrole der Erst»' lliug der Versicheruilgspflicht von Seile Versicherung Pflichtiger Unternehmer obliegen. . (Verbotenes Meeting.) Am 4. AngB sollte in Aeneschau ei« juugczrchisches Meetiug M' siudcu, bei welchem die Abgeordneten Dr. GW' Dr. Herold uud Eugcl als Redner angemeldet waren» Die Aezirtshauptmauuschaft hat mit Rücksicht auf d>c durch die Streikbewegung nnd die letzte« Landtag»' wählen aufgeregte« Gemüther der Bevölkerung ^" Meeting verboten. (Läuderbank.) Dem Verwaltnugsrathe del Lällderliank wurde vorgestern mitgetheilt, dass ^ Regieruug der Rückzahlung von .W '/« fl. per Ml zustimme. . (Im Köflacher Revier) ist der Widerst^ der Arbeiter gebrochen, der Streit nähert sich dw Ende, iu vielen Gruben der Oraz-Köflachcr Bahn wl" wieder gearbeitet, In Voilsberg fuhren im Josef' u» Victoria-Schachte 30. beim Dlttler-Baue I2l> an. ">" Rosenthal nnd Oberdorf bleiben zähe, stellen ad" Feuerwache. In den Gruben der Alpinen Montan»»" sellschaft wird fast allgemein gearbeitet, ebenso im ^ vierstollen der Lankowitzer Kohlen-Compagnie in "^ lach. Wegen Bedrohung nnd Aufreizung fanden SanM drei Verhaftuugc« statt. . (Ails Mähren.) Es verkantet. Cardinal F>" strnbcrg wolle dem Pater Weber den WiedereiM in den' Reichsrath nicht gestatten. Die Wähler «M jedenfalls Weber wieder wählen uud erst bei e«N abermaligen Neuwahl den Advocate» Dr. Tucel nM lcn. — In Brunn steht die Herausgabe eines M czechische« Blattes, ferner eines Organes der czechM «Realisten» bevor. ' ., (Reorganisation der Finanzverlva' tung in Ungarn undKroatie n.) Auf Or^ des Gesetzes über die Finanzverwaltlmg wurde ^. Personal der 50 ungarischen Finanzdirectionen bett> ernannt. An der Spitze jeder Finanzdirectio« steht ^ Finanzdirector mit dem Range eines Finanzrathes ^ eines mit dem Titel und Charakter eines Finanzla^ bekleideten Finanzsecretärs; demselben unterstehen'. Director^Stcllvertreter, eine entsprechende Anzahl " Secrctärcn und Concipisten, ferner EuidenzhaltuU Commifsären. Catastcr-Archiv-Manipulanten, RechwW Revisoren, Rechnungs°Ossicialen und das Kanzle sonal mit einem Leiter an der Spitze. Die Erncnlw» des Personals der sechs Finanzdirectioncn in Kro^ dürfte, nachdem sie bedeutendere Personalveränd«'rlll'3« im Status der Agramer Finanzdircction bedingt, c in nächster Woche erfolgen. .,.) (Miletic' von den Russen verurthe'" Die russische« Blätter, an ihrer Spitze «Novoje VrcNA greifen den Neusatzer Serbenführer, Dr. SvetoM ^, lettt, deshalb heftig an, weil er einem russischen H" «allsten unlängst sagte, dass die Slaven unserer ^^ archie von Nussland nichts wissen wollen, nachtn^ aus dem Lose der russischen Polen ersehen, dass^ russische Regierung nur dahin strebt, die nichtrusl'He Völker ihrer Nationalität zu entkleiden nnd in g"> Sclcwerci zu bringen. ^ wenn die Militärzöglinge aus Versehen und im Spiel die Mützen austauschten. Dr. Besnier führt auch aus der Civilbevölkerung eine lange Reihe von unzweifelhaften Belegen für die Uebertragbarkeit des Leidens an, wovon wir nnr einige anführen. Ein mit einem kahlen Flecke am Schädel behaftetes Kind wird in ein Privatpensionat aufgenommen, und alsbald erkrankt sein Nachbar an derselben Erscheinung. Die Kinder hatten denselben Kamm gebraucht. Ein anderer Knabe kam mit Haarschwund in den Ferien nach Hause, theilte hier aus Mangel an Betten während zweier Nächte mit einem Bruder das Lager, und uach drei Wochen war dieser letztere in ganz derselben Weise und au derselben Stelle — kahl. Ein anderer Arzt bringt eine Kette von Fälle«, aus welche« ersichtlich ist, dass das Leide« übertrage« wurde, wenn man Bürsten und Kämme ohne Vorsicht, gemeinsam benutzt hatte. Auf Gruud solcher Erfahrungen hat denn auch die Pariser Commission eine Ve-lehrnng zur Verhütung des Umsichgreifens des Haarausfallens allsgearbeitet, in welcher die möglichste Isolierung der mit einer bestimmten Form der Kahlköftfig-keit befallenen Individuen und auch der Effecte» der letzteren empfiehlt. In der Mehrzahl der Fälle bilden Kämme und Bürste die Anstcckungsherde. Prof. Eichhoff beschreibt 3tt Patienten, voll denen 10 die Knnden des nämlichen Friseurs waren; alle hatten das Leiden kurz nach dem Haarschneiden bemerkt. Nachdem der betref- fende Frifeur seine Utensilien gründlich gereinigt hatte, verminderte sich die frühere Häufigkeit des Leideus. Neiulichkeit, scrupulöse Reinhaltuug ka«u auch hier die böse« Ansteckungsstoffe an dem Eindringen in dcu Körper hindern und den bereits eingedrungenen Feind zurückschlagen. Am zweckmäßigsten erscheint es wohl, ausschließlich eigene Kämme «nd Bürste« zu benutzen. Nach Lassar stud in den «euen Anstalte« des Berliner Vereines für Vollsbäder auf directe Anregung des berühmten Hygienikers, Geheimrath Robert Koch Placate angebracht, welche bcfagen, dafs Kämme Ulld Bürsteil nicht verabreicht werden, weil durch dieselbell Haarkrankheiten übertragen werden können. Man benutze daher nur seiue eigenen Kämme und Bürsten und auch diese uur in sorgfältig gereinigtem Zustaude. Sogenannte Walzbürsten sind nicht empfehlenswert, weil sie sich schwer reinigen lassen. Anf öffentliche« Bällen nnd selbst Venn Eintritte ill bessere Gesellschaften nnterlafse man das Benutzen der dort anfliegenden Kämme und Bürsten. Wer nicht in der Lage ist. den Friseur zu sich kommen zn lassen, der hinterlege wenigstens bei demselben seine eigenen Kämme und eigene Bürsten, sorge aber. wie erwähnt, für dir öftere gründliche Reinigung derselben. Dnrch Befolgen dieser einfachen hygicnisch.il Maßregeln wird hoffentlich auch das Gespenst der Kahl-köpfigkeit mit der Zeit verschwinden oder wenigstens ein wenig zurückweichen. Dr. W. D. Nachdruck v«r""" Verschlungene Möen. ilioma» aus dem Englischen von Hermiue Kraule"^ I.Capitel. ^ Kings Dene war eine der ältesten Besitznng^ der Grafschaft -shire, nnd die Familie Egerto", ^ cher dieselbe zu eigeu war. kouute ihre« StaM"'^ bis iu ferne, längst entschwundene Jahrhunderte ^ führen. ..„l, In dem Angenblicke, da nnsere Geschichte bcg' ^ war die Familie Egerton nur durch drei P^» vertreten: Anthony Egerton, den gegenwärtigen.^d in Kings Denc, und seine beiden Kinder Natal'^ Lionel. .. >/ Der letztere wellte fern vom Vatcrhause bel I" ^„ Regimente, und es war gerade heute ein V".^/ ihm angelangt, den seine um fünf Jahre l"",!» Schwester jetzt ihrem Vater vorlas, während > ^ Mr. Egertons Stndierzimmer mit ihm beisaMlNe' „>l ^ «Wird es nicht herrlich sein, ihn wieder z" ^! zu haben!» rief sie voll Entzücken aus. "^,^ Stuhle ihres Vaters auf eiueu Schemel ''iede" ^ und in seil, schönes, aristokratisches Gesicht ^ schaueud, das jedoch eincu Ansdruck großer M" hsü schwäche hatte. . 1421 22. Juli !5.^. (Monarchen-Begegnung.) Die «Kölnische meldet aus Petersb'nrg. die Zusammenkunft °es Zaren mit dem Kaiser Wilhelm werde bei der Mrt des Zaren nach Dänemark etwa am 20. oder ^August erfolgen. Der Zar hege Bedenken gegen die Mrt nach Berlin und wünsche.' dass die Zusammen ">»>! lii einem Küstenorte stattfinde. (Aus Cetinje) wird telegraphiert: Die ge-Mnmte fiirstliche Familie wird sich in Begleitung dcs ^oßsursU'n Peter Nikolajevie, des Prinzen Peter «aragwrgjevic und seiner Gemahlin Prinzessin Zirka ^noe dieser Woche nach Pcterhof begeben, wo bekannt' M) am <) ^,^,^ ^ Vermählung des genannten "wßfürsten mit der Prinzessin Mi'lica uon Monte-'^ stattfindet. Die fiirstliche Familie fammt ihreui Mte wird znr Fahrt nach Fiume die montenegrinische .""Hl 'Sibylle. benutzen und von dort aus die Reise «Ml Russland über Wien fortsehen, ohne jedoch in etzterer Stadt Aufenthalt zu uehmeu. Fürst Nikola Mmt die Absicht, sich von Petersburg aus nach dem ranMschen Badeorte Vlchy zu begeben, fallen gc ^.'I"l zn haben und dürfte gegen' den 20. August "'"" ,n seiner Residenz eintreffen. ( Die Unklage gegen Bonlanger.) Das 'Journal des Döbats» sagt in einer Besprechuug der «ullagrschrift gegen Bonlanger: Der öffentliche An-"ager werde vor dem Staatsgerichlshofe alle That-di?"^ ^"^' " anführt, zu beweiscn haben. Wenn le>e Thatsachen bewiesen seien, werde es nicht statt-M sem, eine so schwere Anklage leichthin zu l»ehan< ""n, „och auch zn bedanern. dass man den Process an-M^ugt habe. Dem «XIX. Siecle. zufolge beschloss a» Wulangistische Comite" in einer vorgestern in Lon< on stattg.habten Versammlung, dass Boulanger den "Ullage-Act mit einem neuen Manifest beantwortn soll. , (Im englischen Unterhause) theilte Stan-^ Mgendes mit: Grenfell zeigte telegraphisch an. '' °l^ Proclamation mit der Aufforderung, sich zu «Men, habe Wad - El - Njnmi geantwortet: «Eure ^wtmacht gilt mir nichts, ich bin gesandt, die Welt ?" erobern. Ich fordere Euch auf. Euch zu ergeben; U '""t>c E„ch setzen. Erinnett Euch Hicke und von k ' Velgrad) erregt einiges Aufsehen ein l, " ""' Behörden den Bcanltcn zugesendeter Frage-.Mn. der die Ausfüllung des Alters.'der Verwendung Et?n ^" ^^"' Feldzügen und die Angabe der runng verlangt, in welcher für den Fall eines ^Ms ^ einzelnen sich nützlich zu macheu geneigt eb (Ipanien.) Die «Iberia» bestätigt, dass der H'nallge Gesandte in Berlin, Graf Benomar, wegen A MMsam und Verrath von Geheimnissen in den ^cha^ersetzt wurde^ Tagesneuigleiten. s»m-^' Majestät derKaiser haben, wie die «Klagen-e,',,-6e,tung. meldet, zum Schulbaue in Molzbichl ""rrstützung von 200 fl. zn spenden gcrnht. Aitun lestät der Kaiser haben, wie die «Agramer ^laln ü "'^^kt, dem freiwilligen Feuerwehroercine in " °en Betrag von 100 fl. zu spenden geruht. tallv^^^/^^^rioseUottogewinft.iDieFrei-ll>n,n>t 'chwarze Frau wurde freigelassen; mittleriucile Wann «>"^ ^gedin die Meldung, dass der Stadlhaupt-^"aracsonyi Freitag abend« in NagU'Körös wieder einer sogenannten «schwarzen Frau» habhaft geworden ist, und diesmal soll es die echte sein. Diese Frau, Namens Telles, wohnte seit fünf Icchren mit ihren fünf Kindern in Szegedin. scheint früher bessere Zeiten gehabt zu haben, sank aber immer tiefer. Sie hat nur einen achtjährigen Knaben bci sich, und man nimmt an, dass der schwächliche Bursche, der bei der Ziehung unterschoben wurde, ihr zwölfjähriges verkleidetes Töchterchen gewesen sei. Es hat sich herausgestellt, dass Farlas turz vor der Tcmesvarcr Ziehung in Szegedin gewesen ist. wo er im «Hotel Tisza» logierte, und dass er da-sclbst mit Frau Telkes Zusammenkünfte gehabt habe. Die nächsteu Stunden werden zeigen, ob nicht wieder eine Verwechslung vorliegt. Aus den Umstand, dass man einen wichtigen Fang wirklich gemacht, winde die TemeSvarer Meldung hinweisen, dass der dortige Gerichtshof Freitag spät abends zu einer Berathung zusammentrat, die mel> rere Stunden dauerte, und dass dann mit fieberhafter Eilc eine Reihe von Verfügungen getroffen wurde, die auf ein wichtiges neues Ereignis hinweisen. Von Farlas wird mitgetheilt, dass er ganz apathisch, gar keine Briefe schreibe und sich zumeist mit belletristischer Lecture die Zeit vertreibe. Der Polizei soll mitgetheilt worden sein, dass Farlas in seiner Wohnung ein mit einer Treppe versehenes Gestell mit einem Glücksrad hatte, nach der Art, wie ein solches bei den officiellen Lottoziehungen gebraucht Wird. Man muthmasst, auf diesem hätten die ! Exercitien mit dem Knaben stattgefunden. Das erwähnte Gestell soll als ooi-pu» clcliotl nach Temesvar transpor» tiert worden sein. > — (Von der Pa r i ser W elt a us st e ll u n g.) Am 15). Illli betrug die Zahl der Besucher der Welt« ausstellung 309.050, das Höchste, was bisher an zahlen« den Gästen erreicht wurde. Dies erklärt sich durch die Masse der Vergnügungszüge, welche zum Nationalfeste ganze Heere von Provinzbewohnern herbeigeführt halten. Um Sonntag regnete es furchtbar, und die Leute giengen der Truppenschau und den anderen Spcctakeln nach; aber am Montag wurde das Versäumte nachgeholt, und an diesem Tage sah das Marsfeld einer Ausstellung von Landbewohnern aus allen Provinzen Frankreichs gleich. — (Von einer Kegelkugel getödtet.) Man ! schreibt aus Trebilsch vom 18. b. M.: Vor einigen Tagen unterhielten sich mehrere Dorsinsassen von Lonlowih im Gasthcmse des Josef Oberschlick mit Kegclschirben. Als die Partie bereits zu E»dc war, wollte noch der 20 Jahre alte Grundbesiherssohn Franz Choubet einen Schub machen. Er ergriff die ein Kilogramm schwere Kugel, warf aber so unglücklich, dass die Kugel aus der Kegelbahn heraussprang und die in der Nähe sitzende neuneinhalb Jahre alte Wirtstochter Cäcilie Oberschlick an der rechten Schläfe traf. Das unglückliche Mädchen stürzte sofort todt zusammen. — (Krieg dem — Käse.) Dem Staate Penn-sylvanicn, der infolge der Tempercnzgesrtzc trotz seines Wasscrreichthums streckenweise von sprichwörtlicher «Trocken« hcit» ist, droht ein neues, etwas merkwürdiges Gesetz, Diesmal betrifft es nicht den Brantwein, sondern den — Käse. Per Genuss des Käse« soll gesetzlich verboteu werden. Es ist nämlich von einigen gescheiten Köpfen ausgeklügelt worden, dafs der Käse zum Trinken (natürlich von Spi-rituosen) reize, und dieselben gescheiten Köpfe glauben daher, dtm Trunke durch ein Käsegeseh einen Damm entgegensetzen zu können. — (Ein Zeitgenosse der Kaiserin Maria Theresia,) Wie der «Valit» meldet, ist Sonntag in Constantinopcl im dortigen Stadtviertel Eyub der Derwisch Arpadji Vali Vabi im Alter von 125 bahren aeswrben. Er hatte 8 Sultane den Thron be- steigen gesehen. Als Derwisch war sein Getränk ausschließlich Wasser. — (Erdbeben vom 1 2. Juli.) Nach einem aus Petersburg 17. d, M. eingetroffenen Berichte wurden nach den dort eingelangten Meldungen über das nni 12. d. M, in Turlestail stattgehabte Erdbeben die Städlc Kopal, Pispet und Dzarlenl zum großen Theile, die Stadt Vcrnij in geringerem Maße und 316 Ortschaften mehr oder weniger zerstört. Sehr viel Vieh und anderes bewegliches Vermögen ist zugrunde gegangen. An Menschenopfern gab es 20 Todte und mehr als 500 Verletzte. — (Das lebende Elarinett.) In Budapest produciert sich jetzt ein zwölfjähriger Knabe aus dem Neogradcr Comitale Namens Michael Melo, der olme Instrument clarinelliert. Er singt nämlich, wie ein Cla-rinctt und ist sonst außerstande, wie ein Mensch zu singen. Es soll unglaublich sein, dass diese Clarinettöne aus einer menschlichen Kehle kommen. — (Elektrische Hinrichtung.) Die erste elektrische Hinrichtung in Amerika, die an dem Mörder Kemmlcr vollzogen werden soll, ist verschoben worden, da rechtliche Bedenken aufgetreten sind, ob die Hinrichtung durch Elektricität überhaupt erlaubt sei. Die amerikanischen Elektrotechniker sind von der ganzen Angrlegen» heit wenig erbaut und würden sich freuen, wenn man zu dem alten HinrichtuugSverfahren zurückkehren wollte. — (Der höchste Verg der britischen In» seln,) der in Wales liegende Snowdon, wurde dieser« tage in London öffentlich versteigert und um 575>0 Pfd. Sterling verlaust. Der Berg war nämlich mit allem, was darauf und darin ist, Privateigenlhum und wirb es nun auch ferner bleiben. — (Diebstähle in Grüften.) In Neu« strelitz wurden auf dem alten Friedhofe sechs Grabgewölbe erbrochen. Elf Särge wurden nach Kostbarkeiten und Schmucksachen durchwühlt. — (Ein weißer Spatz.) In Marlinch in England wurde vor einigen Tagen ein völlig weißer Sperling gefangen. Der Vogel wird ganz zahm. Local- und Provinzial-Nachrichten. - (Der dalmatinische Landtag) wurde vorgestern nach einem Hochamte in der Metropolitantirche eröffnet. Der Präsident des Landtages Coute Vojnovic hielt »ine Rede, in welcher er für seine Ernennung dankte nnd erklärte, er werde bestrebt sein, sich des Vertrauens der Regierung würdig zu zeigen und das Vertrauen des Landes zu gewinnen. Redner gedachte in patriotischen Worten des Hinscheidens des Kronprinzen Rudolf, wobei sich die Versammlung von den Sitzen erhob; er gedachte ferner der dem Weine drohenden Gefahr infolge Verbreitung der PeronoSpora und dankte der Regierung für ihr energifches Eingreifen zur Bekämpfung dieser Krantheil; er hob hervor, dass durch die Eisenbahn Kmn'Novi eine Lebensfrage Dalmaliens einer befriedigenden Lösung zugeführt werde und brachte schließlich ein dreimaliges Hoch auf den Kaifer aus, in welches die Abgeordneten einstimmten. — (Aus der Franciscaner ' Ordens-Provinz.) In der krainisch « kroatischen Franciscaner-Orde nsprovinz wurden diesertage zu Guardianen gewählt, und zwar: in Laibach I'. Eustachius Ozimll, in Tersat bei Fiume 1'. Julius Vrunner, in Görz l'. Äasilius Do-linar, in Rudolfswerl I'. Innocenz Koprivec, in Stein 1'. Eonstantin Luser. in Pisino 1>. H. Novljan, in Samo-bor 1^. Felix Podbregar, in Klanjec I'. Samuel Kimovec, in Nazareth I'. Victor Ierancic, in Karlstadt I>. Robert lonimp,. 5 "chs'Ncs Kind. und jetzt bist du ein voll- >rn herangewachsenes junges Mädchen., wvrtli^» '5 '"^ sie senfzrnd. «und all die Verant-Air M w" ""^ lachen lasten auf mir. Es crscheiut dier ^s^ ^" Jahrzehnte vergangen und nicht nur «il..^ '"^"' er uns verlassen hat!» ""d web. s ^"o dieser Zeit sind wir immer mehr Kanwfez ^"bgekommen! Ach. wie ich dieses ewigen "icht nm<'?'? ""ch ansim behaupten zu können und lief Mr ^'" "'s Elend zu gerathen, müde bin!» ' A Perlon aus. '? welcher ?^ .weberde unvergleichlicher Zäitlichleit, l'cher S,^ ^,. Angebende kindliche Liebe mit mutter z°g das Mädchen seinen dlr Eln» ^p' zu slch herab nnd küsste ihn auf ^'ten in d!^"'.^"' aber wir müssen auf bessere ?"" hosfn'un, "'s''^ alaube. für mich ist es mit ^"te, a^^,"r,; ich hegte sie. so lange ich nur '"" weis, > V"l "uch immer getäuscht. Der Hiuim.l . 3iat li/^°"K uns wnden soll!. ^lltesieT Mute '" drm Zimmer umher, nls !l?^ ichöpf^. "'s dem Anblick der vertrauten Gegen-° b'r EP.! .' °bcr sie erblickte l.'ider nichts andens. d ""'s' daz , ?es materiellen Versalles, des V.r ' "'" schweb/'"' b'e im Ueberslnss g. boren wur-"!'"' z" ertragen ist Natalie war von ungewöhnlich hohem, schlankem und doch kraftvollem Wuchs nnd besah eine vornehme Würde in ihrer Haltung, die sie älter erscheinen ließ. als sie es thatsächlich war. Ihr Teint war brünett, aber von ungewöhnlicher Durchsichtigkeit und Frische, während die grosien, blitzenden, von langen Wimpern beschatteten Ängen von derselben schönen, braumn Farbe waren, wie die Haare, die in reichen Flechten den Kopf umgaben. «Was wird Lionel sagen, wenn er die Wahrheit erfährt, die ich bisher nnr dir allein anvertraute — die schreckliche Wahrheit, dass die Besitzung im vollen Umfang ihres Wertes verschuldet und verpfändet ist?» fuhr Mr. Egcrton in klagendem Tone fort. Natalie antwortete nichts. Dieselbe Frage hatte sich ihr in der letzten Ait oft genug aufgedrängt, ohne dass sie eine Lösung dafür hätte fiudcu können. Auch sie hätte ihm um jeden Preis die Demülhi« gnng des Oeständniss.s gern erspart, dass durch seine unklugen Speculationen. in die er sich freilich nnr ,n der Absicht cinlich. um sm,e zerrütteten Vermögens-Verhältnisse ordnen zn können, er sich in eine Lage gebracht hatte, aus der er uur durch das Opfer des Erb- und Oeburtsrcchtes seines Sohnes befreit werden konnte. «Was hat dir diese Sache heute wieder so sehr in den Sinn gebracht?, fragte Natalie Plötzlich. D.r alte Mann sah sie' milden Blickes an. .Ich erhielt einen Aries von Fr. Farcmhar. der mir mittheilt, dass er heute hier eiulreffen will, und da er natürlich nur des Geldes wegen kommt, das er mir vorgestreckt hat. und ich nicht in der Lage bin. ihn zu bezahlen, so wird er sein Pfändungsrecht geltend machen.» «Sein Pfändungsrecht!» wiederholte Natalie in entsetztem Flüstern. «Soll das heißen, dass er von unsercn Gütern Vesitz ergreifen wird?» Ihr Vater senkte, ohne zn sprechen, den Kopf. nud das junge Mädchen rang wie in Verzweiflung die Hände. Dieser Mr. Farquhar. welcher das Pfandrecht in Händen hatte — er war ein reicher Banquier a,is London, ohne Erziehung und von geringer Herkunft, und er hatte sich sein großes Vermögen durch Wuchergeschäfte zusammengescharrt — dieser Fremde sollte hierherkommen und sich zum Herrn ihrer uralttn. herrliche Besitzung macheu — jenes Heims, das nie einen andern als einen Egerton als Herrfcher gesehen hatte? Es war nicht zu verwundern, dass sie noch mehr als den sprichwörtlichen Stolz ihres Geschlechtes bcscch, denn sie war ohne mütterliche Sorgfalt - Mrs. Egerton war bci ihrer Geburt gestorben - erzogen worden, und ihre alte Wärterin wurde nie müde. ihr dir Geschichte vou der Größe ihres alw, Hauses zu erzählen und ihr die Urbcrzcnguug beizubringen, dass sie nicht leicht irgendwo ihresgleichen fände, lssnrtschuna. sola.».) Wbacher Fettnug Nr. 165. 1422 22. Juli 1889. Dolinar, in Rann l'. Rudolf Dolinsek, in Iaska ?. G. Hlcbec. Ferner finden in diefer Ordensprovinz folgende Veränderungen statt: I'. Conrad Mesar kommt nach Tersat, ?. Aurelius Knafelj nach Rudolfswert, I'. Voni-facius PavMet nach Samobor, l'. Ignaz Kastigar nach Nazareth, 1'. Alois Biljan nach Karlstadt, die I'!'. Odorich Kreiner und V. Gradisnil nach Rann, ?. Johann Abrät nach Iaska. — (Vom Artillerie - Schießplatz) Aus Gurkfeld berichtet man uns: Am 1. d. M. langte auf der Schiesistattc in Zadovinek bei Gurkfeld das 13. Artillerie - Regiment zum Artillerie-Scheibenschießen unter Commando des Regimcnts-Commandanten Herrn Oberstlieutenant Reichhold und des Herrn Artillerie-Bri-gadicr-Obersten von Kropatfchek aus Agram hier ein. Am 10. Juli war kriegsmäßiges Schießen, zu welchem viele Fremde ankamen, u, a. Feldmarfchall-Lieutenant Baron Ritter von Korvin. Generalmajor Pürler, beide aus Agram, und über 50 fremde Officiere aus verschie-nenen Truppenkörpern fowie über 500 Civilperfonen. Am 11. Juli war Officiers < Revolvcrschießen, arrangiert vom Herrn Oberstlieutenant Reichhold, bei welchem Feste eine Militärmusit aus Agram mitwirkte. Zahlreiche Damen von Gurkfeld und Umgebung erschienen bei dem Feste. Frau Gräfin von Auersperg und mehrere andere Damen haben sich am Revolverfchießen belheiligt und auch sehr gut getroffen. Die Decoration des Artillerie-Schießplatzes wurde vom Stationscommandanten Herrn Obcrlieutenant Ernest von Terboglav ausgeführt. Abends veranstaltete Herr Dr. Wesseli ein Feuerwerk. Herr Dr. Wesfeli ist ein alter, aber noch rüstiger Veteran. Er hat 1648 und 1849 unter Feldmarfchall Radctzky auf den Schlachtfeldern in Italien die Kranken und Verwundeten gepflegt und hat als Arzt auch die Feldzüge 1859 in Italien nnter Gyulai und !804 in Schleswig unter Gablenz, 186N unter Benedek und 1878 unter Filipovic in Bosnien und der Hercegovina mit« gemacht. — (Von Wallfahrern erschlagen) Aus Nelovar wurde auf telegraphifches Aviso eine Compagnie Infanterie nach St. Peter entsendet, wo bei einem unlängst aufgestellten Marienbilde mehrere Wallfahrer einen Gastwirt aus Kreutz, weil er sich spöttische Bemerkungen übcr das Wunderbild erlaubte, erschlagen. Die Wallfahrer verweigern die Auslieferung des Mörders. — Unterm Gestrigen wird aus Agram telegraphisch gemeldet: In St. Peter nimmt die bereits gemeldete religiös-fanatische Bewegung gefährliche Dimensionen an. Der betreffs der Ermordung eines Gastwirtes, welcher über ein Heiligenbild spottete, intervenierende Vertreter des Obcrgespans sowie die Gendarmen wurden von der an zehntausend Menschen zählenden Menge gewaltsam vertrieben. Eine von Aelovar requirierte Infanterie-Compagnie erwies sich zu schwach, um die Bewegung zu unterdrücken. — (Promenade' Concert.) Im Falle günstiger Witterung findet heute abends von halb 7 Uhr ab in Tivoli ein Promenade-Concert mit folgendem Programme statt: 1.) «Don Cäsar »-Marsch von Dellinger. 2.) Ouvertüre zur Oper «Gutenberg »von Fuchs. 3.) «Künstler-Leben», Walzer von Strauß. 4) Finale des zweiten Actes aus der Oper «Wilhelm Tell» von Rossini. 5.) «Kriegers-Liebchen», Polka mazur von Strauß. U.) «Isolden« Liebestod», Schlussscene aus «Tristan und Isolde» von Richard Wagner. — (Die hiesige Oberrealschule) wurde im abgelaufenen Schuljahre von 303 Schülern besucht, und zwar zählte die erste Classe 102, die zweite 73, die drille 50, die vierte 30, die fünfte 2«, die fechste 15 und die siebente 7 Schüler; hievon erhielten: 16 die Vorzugsclasse, 214 die erste, 24 die zweite und 8 die dritte Fortgangsclasse, 38 werden zur Wiederholung zu» gelassen, und 3 blieben ungeprüst; 222 gehörten dem Lande Kram, 71 den übrigen Provinzen Eisleithaniens, 6 den Provinzen Transleithaniens, 1 Italien, 1 Vaiern, 1 der Schweiz und 1 Egyftten an. Ganzes Schulgeld zahlten 125 (6850 st.), halbes 16, und ganz befreit waren 162 Schüler; 1? bezogen Stipendien im Ge-sammtwerte von 1244 fl. Der Schüler-Unterstühungsver-ein zählte 78 Mitglieder und verrechnete 404 fl. Einnahmen und 369 fl. Ausgaben. Die Lehrer.Nibliothel besitzt 1736 Bände in 1869 heften und die Schüler« bibliothek 1783 Bände in 443 Heften. Die gewerbliche Fortbildungsschule besuchten 223 Schüler. Der Lehrkörper bestand aus 1 Director, 11 Professoren, 4 wirklichen Lehrern und 2 Supplenten, und zwar: Dr. Johann Mrhal (Director), Emil Ziakowsli, Franz Kreminger, Franz Glo-bocnik, Valchafar Knaftitsch, Wilhelm Voß. Emanuel Ritter von Stauber, Clemens Proft, Franz Levec, Doctor Julius Binder, Simon Rutar, Josef Äorghi, Franz Keller, Johann Gnjezda, Franz Orozen, Karl Pirc, Julius Schmidt und Josef Dovic. Der von der Direction ausgegebene Bericht bringt als Einleitung vom Herrn Professor Wilhelm Voß mit großem Fleiße und umfassender Sachkenntnis verfafste «Florcn-bildcr aus der Umgebung Laibachs» unter nachstehenden Titeln: 1) Der Laibacher Schlossberg, 2.) Auf dem Golovc. 3,) Die Roscnbacherberge. 4.) Ein Blick auf die Wiesenslora um Laibach. 5,.) Kaltenbrunn. 6.) Das alte Save User bei Stozce nächst Laibach. 7.) Das Sauclhal bei Zwischcnwässern. 8.) In den Villichgrazer Dolomitbergen. 9.) Der Großgallenberg. 10.) Veldes. 11) Das Vratathal. 12.) Der Vini Vrh bei Franzdorf. 13.) Ein botanischer Ausflug in die Braunkohlengruben Sagors. 14.) Pilzepidemien in Krain. Wir glauben unsere Leser zu Dank zu verpflichten, wenn wir das Wesentlichste aus dieser höchst interessanten und anziehenden Arbeit im Feuilleton unseres Blattes reproducieren. — (Ernennungen,) Der l. k. Landespräsident für Krain hat den Vezirksarzt zweiter Classe Dr. Julian Kotzmuth in Tschernembl in gleicher Eigenschaft nach Adelsbcrg übersetzt und den k. k, Sanitäts Concipistcu bei der Statlhalterei in Zara Dr. August Seschun zum Bezirlsarzle zweiter Classe mit der Diensleszuweisung nach Tschernembl sowie den k. k. Sanitäts» Assistenten Doctor Eduard Saunik in Kl ainburg zum Vezirksarzte zweiter Classe mit Belassung desselben auf dem dermaligen Dieust-posten ernannt. Weiters hat der Herr Landcspräsident den landesfürstlichen Bezirks-Thierarzt Iofef Sadnikar in Tschernembl über sein Ansuchen nach Stein übersetzt und den königlich serbischen Kreis-Thierarzt erster Classe Alfred Folakowsky zum l. k. Bezirks - Thiera, ztc in Tscheruembl für den gleichnamigen Amtsbezirk ernannt. — (Strcikbeweguug in St ei er mark.) Vorgestern sind in Münzenberg 10, in Seegraben bei der Alpinen Montangesellschaft 19, bei Dräsche 12 Bergleute wieder angefahren. Seitens der Bezirkshauptmannschaft Leoben wurden bisher Abschaffungscrlenntnisse nur gegen jene Individuen gefällt, welche als aufhetzende Elemente bezeichnet wurden, Welche die Arbeit verweigerten, des Dienstes entlassen wurden und keinesfalls wieder ausgenommen Worden wären. Die Graz - Koflacher Bergarbeiter sind Samstag in allen Gruben vollzählig erschienen. Im Josef-Schacht siud die Vergarbriler bis auf ein Drittel angefahren. Im ganzen Revier herrscht Ruhe. — (Sloven ische Lieder im Auslande.) Die Musikverlagsfirma Johann Andre" zu Offrnbach am Main bereitet für den kommenden Herbst wieder die Ausgabe von neuen Volksliedern vor, wozu de« Hcrr Redacteur Germ onil die deutscheu Texte geliefert. Die zunächst für Mäunerchor eingerichteten Piecen find: «Das Lied vom Frohsinn» und «Des Sängers Morgeulied» betitelt. — (Ein wuthkranker Hund.) Einem Berichte aus Krönau zufolge wurde am 19. d.M. in Rute ein wuthkranker Hund erschossen, nachdem er vorher zwei Kinder, zwei Erwachsene, eine Kuh, einen Hund uud eine .Katze gebissen. Seitens der Behörde wurden die nöthigen Vorkehrungen getroffen. — (Privilegium.) Dem Grazer Vertreter des bürgerlichen Brauhauses in Pilsen, Herrn Friedrich Schedivy, wurde mit der Priorität vom 5. October 1888 auf die Conservierung von Flaschenbier >?in ausschließendes Privilegium ertheilt. — (Gemeindewahl.) Bei der Neuwahl des Gemeindevorstandcs der Ortsgemeinde Vigaun im po< litischen Bezirke Radmannsdorf wurden gewählt, und zwar zum Gemeindevorsteher Johann Ianc, Grundbesitzer in Vigaun, zu Gemeinderäthcu die Grundbesitzer Anton Pohar von Politsch und Peter Gasperin von Vigaun. — (Neuer Advocat.) Herr Dr. Josef Vreölo ist als Advocat mit dem Wohnsitze in Cilli in die Advocatenliste von Steiermarl eingetragen worden. — (Aus Predaßel) wird berichtet, dass am vorige» Sonntag dortselbst ein gewaltiger Sturm wüthete, welcher das Gerüste, das zum Zwecke der Reparatur des dortigen Kirchenthurmes errichtet worden war, auf das Kirchendach fchleuderte und hiedurch nicht unbedeutenden Schaden anrichtete. — (Selbstmord einer Frau.) Zu Gurl in Kärnten hat sich am 18. d. M. mittags die Steueramts» Controlors-Galliu Frau E. Ried er durch einen Schuss in die Brust mittels eines Scheibengewehres in ihrer Wohnung entleibt. Die Beweggründe zu dieser That sind unbekannt, — (Verhaftung) Der 16jährige Vagabund Johann Oblat aus Laibach, welcher erst vor kurzem wegen Taschendiebstahls eine Strafe abgebüßt hat. wurde vorgestern abends in Trieft wegen mehrerer neuerlich verübter Diebstähle verhaftet. — (Blaue Hortensien zu ziehen.) Durch Begießen der Hortensien mit eisenhaltigem Wasser oder durch Mischung der Topferde mit Eisenfcilspäncn erzielt man blaue Blüten dieser Pflanze. Neueste Post. Original-Telegramme der «Laibacher Ztg.» Prag, 20. Inli. Bei der heute stattgehabten Stichwahl iil dem Landgemeinden-Bezirke Ncuhaus ist der Mczeche Iahn mit 72 Stimmen gewählt worden. Der Iungczeche Setka erhielt 71 Stimmen; die Deutschen enthielten sich der Wahl. In'licrndorf, 21. Inll. Gestern fand abermals ein Arbeiteraufzug statt. Heute wurden zwölf Arbeiter w.gen Vergehens des Auflaufe« verhaftet und dem Bezirksgerichte eingeliefert. Jetzt herrscht Ruhe. Budapest, 21. Juli. In Paks wurden gestern abends 400 Häuser durch Feuersbrunst eingeäschert, darmikr die Kaserne und die evangelische Kirche. Mehrere Kinder werden vermisst. Budapest, 21. Juli. Endlich ist Frau Tellesfy gefunden: sie hielt sich ill Puszta Kaskautyu bei Kis' lörös, dem Ecbmtsorte Pelüfi's. versteckt. Sie nmrde sofort über Szea/diu nach Temesvar rscortiert. Die Nachricht von der Verhaftung ist endlich zweifellos authentisch. Als Frau Telkessy die Gendarmen sah, rief sie alls, sie wolle alles bekennen. Ihr Aufenthalt wurde von Stadthaiiptmaml Karacsunyi ausgeforscht. Ihre I.Mlmqe Tochter mit kurzgeschorenem Haar war bei ihr. Dieselbe sagte, dass sie die Nummern gezogen. Wie der Betrug verübt worden, wird erst aus den Temcsvaier Bekenntnissen ersichtlich werden. Agram, 2l.Illli. Der Nanus Gras Khnen ist z>> zweimonatlichem Aufenthalt nach Hedcroar abgereist. Trieft, 21. Juli. Der italienifche General Consul in Trieft. Duraudo, wurde nach Liverpool und der Consul Malulllsi in Liverpool nach Trieft versetzt. Nom, 21. Illli. Die Polizei theilte den MitaM dern des «Comites für Trieft und Trient» das Anst liisungs Decret des Comite's mit. Im Locale des w' dklilen Vereines wurde eine Haussuchung vorgenommen. Crispi telegraphierte an die Präfrctur infolge der Auf" lösunq des «Comites für Trieft und Trient», jede irre-dentistische Kundgebung zu verbieten. Paris, 20. Juli. Montag soll ein neue«, die Anklageschrift beantwortendes Manifest Nuulangers erscheinen. Eine bmllangistische Versammlung in Marseille beschloss, Aoulanger in vier Bezirken für den Oe< neralrath zu candidiereu. Paris, 21. Juli. Constans beschloss, eine Vrigade voll 100 Agenten zu creieren, welche aufrührerische Zusammenrottllugeu zerstreuen foll. Athen, 21. Juli. Die moham.dauischc Landbevöl' keruug Kreta's befürchtet einen baldigen Aufstand und flüchtet uach den Küstenstädteu. In der Provinz Rhe' thymnos brannten die Christen ciu muhamedamsches Dorf nieder. In der Provinz Eftiskopi verhindern die Christen die Mohamrdaucr all der Auswanderung »ach den Städten; daselbst wurden drei Muselmänner »"d ein Christ getödtet. Die jüngste Rede Salisbllly's w'l'd als eine Aufmunterung der Kretenser angesehen. Kairo, 21. Juli. Die Kanonenboote, welche W« Nil hinauf patrouillierten, schnitten 200 Derwisch"' den Rückzug ab. Viele derselben wurden gctödtel. Das westliche Ufer des Nil entlang marschieren 1000 Derwische mit 500 Gewehreu, um sich Wad El-Njumi anzuschließen. Coustantillopel, 20. Illli. Die Regierung ordnete die Absendung einiger Vatailloue nach Kreta äb, welche unverzüglich in Aeyruth eingeschifft werden. Verstorbene. DenI«. Iuli. Gabrirl Vulovnil. ssriseurs.Sol,,,, "'" Monate, Petersstrasze 2. (^«tro-I^te,-!»!». Den 1!). I » l i. Margarctha Puppo, Hausbesikerin. 7" I' Älter Marlt 17, Sarlomawse. — Margarethe Eriavec. In»^ nenn, ?a I., Pctersstrahe 3, Marasmus. Im Spitals: D e n 1 9. I u l i Maria Koro^, IimmermannS-Tocht". i'/x I., acuter Darmlalarrh. Den 2 0. I „ l i. Urs»la Pustaverh. Arbeiterin, .^ 3" Luugeutuberculose. Lottoziehung vom !?. Juli. Wieu: 84 5ll 13 29 s,s;. Graz: 5 «1 51 43 554. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. """ . li! 20.2 . N. 731 » 21 0 W. schwach ^>.z bc.Mtt Mgs" 0 . A. 733-3 17 0 W. schwach schwach l>cw^^> 7U.Mg. 735 9 '15-l) NW. schwach «edel' ^, 21. 2. N. 734-3 s<4 2 NW. schwach! heiter "'"" 9 . Ab. l 734-1 18 ll NW. schwach! heiter ,. Dcn 20. morgens Gewitter m NO. und O. nach W- ^ verziehend, mit heftigem Renen, eine Stunde andauernd; ^/^ ' ^'......»4 7^» »4'9U MN r v/° "'^l^ 25« st. 132- 13!!- >««»,«. " Mze 500 st. 14!> 50 141 - >^sr K<««.«.' ,"""Ucl 10« st. 14? 75 ,<«'.. °"r LwaMosc , . ,<>»,,, i7!!«0 ,73 70 ö°/„T°>n «'».l . ' - bust, 173 20 173 70 ^°M. Mbr. 5 l2<> fl. , , 150 50,51- 0^'«^.°^""^. steuerfrei , I0U 70 l09 9<, " "°»e»r.u.e. steuerfrei . UN 75 «9 95. 2ll,«ldvtrs«re«l.un«°n. ssN,VH^ « s'"'er >^ ^l"' "'" st- «' W, «>» öl> 2»9 kl' 3r»>,,^«'^arl 4'V«. . . ,l9-l>0 12« 40 «H°^l» V°w> lim. 18X4 . »7 NO 9340 "Nbttger Vahn «mtss, i»»4 95 25 .--^ d'°, !' ''b'«»!,l2«st,ü,W,S, 115 -1,5 50 d!x, l)s^i., cunuil, Stlllle , , W . VN bn ^° E!aa/«H'°''''°'"' - "'0 ^ U«> t.!' dt°, N'^^b '«"!, u, I, ,«7« liü ?l, ,,».«> "°. Pr« > i,'." "bl,c)b. llX.fi, »<»?!. ll«> »s. "s«, Lo,e 4"/., „«> ss, I»? . . ,8? 5« Veld Ware Grundenll.-Obliglltionen (für 10!» st, 11« üd 5"/„ stcirüche...... , -'- -'- 5"/„ l,ua>i!che ,l»d »nvouilche . lUb — II,« — 5'V„ slebe»b«rgllch!> , , , . 1N4 «>'105'2l> 5"/„ lemeser Vai«,! . . , , !i<>4 »<> K'ä 20 5"/« »»aarische...... !l» !»!. 2(, Audcrc öfscutl. Anlchcu. Do»»!, Nea, liose 5"/„ loo fl. . 12s' —,123 > d»o, Nxlcihe 187« . . 1««'ü0^<»!< bo «!llcde„ der Ltadt VVrz . . ll>» — — - Nülehei, l», Stadtgcmeiüde Wien »0s> ,0 1NN 7s, Prüm. «ill, d, Slnd!„em, Wien l44'— l44 ^5, Äüilrnbll» «niche» verlo«. 5"/„ «575 «« 50 Ps«lndl>rltfc (!ur loo st.), Äudener. aN„. »st. 4"/,.«. , , 118 5N 11950 blo. » 4>/,"/„. . . I00'5» 101- dlu. » 4"/„ . . , »»'«5 99 35 d!o. Präm. Hchültwerschr. »'7<> «»!> li5 109 '/5 Ölst, Hyputhffeiibcml 10j, 5«»"/,. »01 - Il>2 - Oest. »!!„. «a»l verl, 4>/,"/i, , INI »0 112 s»n detto » 4°/,. . . INO-l.« «<>>'- dsül, ÜOjühr » 4"/„ . . 100 50 1«! — Prillritäts-Obligatlonen (fiir loo st), ^s,t>i!!li!id« Nordbahl' »aXzilche Narl Lut>w«a «ahn .'loo st, L. 4 «0 iol'30 Veld War, Oesterr. Nordwestbah»! . . , !l«8 4l> 109 Slaaisbah»....... ie? 25 I9l» «5 Südbahn il 3" 1,..... «45 5» 14N-50 » b 5"/,...... l<0 - 120 75 Ung'galiz, «ahn..... 1^0 l>0 100 ?l> Diverse Lose (per Sliill). äredülllse ION st...... 188-en l»4 - «llary Lo>r 40 st...... 8,._ «,.z<> 4"/« Dc>»a» Dainpssch. «00 st. , ^g ^ izu — üalbacher Präin VInIeh. 20 st, 94— ^4 ^» Ofener Lus? 40 fl..... ßl>.s,l» ,;z ^^, Palsfl) Lose 40 fl...... «,.7^, ßz ^5 Nolhen tllvnz, Ksi. Ges. v., 10 st. ,z zz ,«75 «udolph Lulc 10 st..... z,,.^, 9., 5c Salm Lose 4o st...... gz .^ ,;z.. St. Oeno!« Lose 40 st. ... yz.,.« «4 .. Waldslein Luse ilO st..... 4«.^ 4».. W!,!disch «rüh Lnse 2<» st. . . 57.^, zf,„ «iiew, Vch. d,2"/,,Prai!i.. Uodencredltanstall . ,7 .. ,« - »ant ° Actien (per Vtüll). «nglo Oesl. Äanl 200 st. NO"/^ !t- 1»3 75 124 l»l> Äaülverei», Wiener 100 st. . . il«< -100 i><> Udnrr. Most. öst, 200 st. V 40"/,. i8?9- - 2«» - Crd». Anst. s. Ha»d, u. G. K'.ost. 30!!?.'< 303 75 «lrekilbanl. AN», »na. 200 st. . 3ll>b0 8«7'- Depusltenbanl, Vlllss. »00 st, , i»4 - l»ö — Eslumpte Oss.Ablöst. 500 fl. . «5 — ««,-— Giro ». Lassenv., Wiener WOst. l!»« - 1»9 l>0 hllpothelenb. üst. 2N0st. 25"/ «, «7 — —'— »elb ' Ware Laoderbanl. ösl, 200 st. . , . L8> 4i> »«« «0 Oesterr. unssar. »Uanl «lw st. . ».'»7 - »W9 - Unionbant «00 st...... »25 — 225 Ü0 Verlehr?banl, «llg 140 st. , lb» ?b 1!»N « Actien von Transport-Untcrnehmungcu. (per Etück). «lbrrcht Änhn 2 st. Silber . .- .--— ÄÜöld sswma». «ahn 200 st. E. «0«'— »01 L5 ^ühin. Nurdbah» Il'O st. ... —-— . — » Westbllhn 20« st.. . . 3lN — 327 - Vuschtiehrader t. U.) 20« fl. . 35» - - 36»>!''<' 1«« — lirmd. lizernow Iassl» Eisen- bah» GesrNsch. 200 fl. E. . . «H5 7» «30 «5 L!ol»d,vst. unss.,Trieft500fi.CVl !»!«! — 89« - Oesterr. «orbwsslb. 200 fl. Kllb. l«« 75 1«7 - blo. M. ».) 200 st 2. . .218 50 214-- Prass Duxer ltijenb. 150fi.Sllb. N3 5» «4-- «udolpl, «a!,!, 200 st. Silber .-------— - Olaalseisrnlxilin 2<»0 fl. Sllbei «21 l»<> ^«1 75 Sübdnhn 2«o fl. Oilber. . .l^)ü«!«21 — Süd Äiordd.Verb.». 2<»0fl EM. 11.« - '«« 5o75 Pra„lr «tisen-Ind .»es, 200 fi. 3«, — »««<— Salno larj. Lleinlohlen »0 N. ,315 - «,o-— «Schlbsslmnhl», Papierf. »0« fl. »l,7 . »<.» - «Lleyreimühl'.Papierf.u.!».-». l»2'üu l33 > Irifailer Kohlenw 'Ves. 70 fl. . 107 - «o? »z Wassens.-«.,Oest inMtnlOOfi. 4l<8 - 412» . Waggon Ueihanst.. «llg in Pest «0 fi......... 7l'- 73 -- Wr. «auzesrUschaf« «00 fl. . . 775« ?z» - «il'nerberuer «ie«el «rtien «es. 1«5 50 l«c - Devisen. Deutsche Plitz,..... 5» »2. b8 45 London . . . l lv ill» ll» 5« Parl« . . . . 4? 4<» 4? ib Valuten. Ducalen........ b«4 z l»U 2« lfranl« Stilcle..... «4? »48 Neulich, «!ich«bai!li!0»en . . 58 3l^ 58 40 Papier Rübe!...... l'«»^ > »>? Italienische »Nanfnoten (ll»<> L.) 47 4? ,u