«»«>», Mtz' pWMoi»?« « viol»»»» WöviWMe» «i«»««»!. Svl»I»»IW,A (7«I. ß«e. SZ4 ?r«ksg. a«»« 1Z. 1V2S iWOsUt««- >. w .)vö»i»v» at. 4 gen sahen, den russischen Wünschen nach der Räumung der nordchinesischen Bahn nachzugeben? Wie wagen eS die Großmächte, der Sowjetunion eine Handlungsweise vor« zuschreiben, nachdem schon alles im großen und ganzen geregelt ist? Auf all diese Fragen antwortet man fich selbst in Moskau: „Wir müssen mißtrauisch und argwöhnisch unÄ wa^am bleiben. Denn die Jmperialis^n haben etwas vor. Sie wollen verhindern, daß wir im Fall einer neuen chinesischen List unseren Vormarsch in der Mandschurei fortsetzen, um den Chinesen eine neue Lehve zu gebm.^ Diese Haltung Sowjetrußlands ist nicht neu. Sie hat schon früher ^ie Stellungnahme Moskaus zu ewer „Änmischung" irgendeiner dritten Macht in den Mandschureik?n-flitt und zu einer Vermittlung im russischchinesischen Streit bestimmt. Man war nnd ist in ^wjctrußland der Ansicht, daß binter <^ina fremde Mächte stehen, die eine Niederlage Sowjetrußlands in der Mandschurei begrüßen werden. Die lZHine^n hätten nie aus eigene Faust einen Uebevgriff ie Großmächte ihre Entscheidung im S4nne Chinas g^roffen hätten. Zur Beseitigung des rllssisch-chin«fis« ««Sdrnch einer schweren Revolte, die wiederum in den für «iropäische Begriffe «nsaßbarea Strafmetheden des «ufsichtspersonals ihre SrSnde Als sich im großen Speiftsaal« etwa 1SVV A»»ch<^Sler befanden, «aefe» fich die vorher verabredeten pU^ich avf ihre Pewiger und rangen fie zu Boden. Nach erfolgter blitzschneller Entwaffnung alarmierten fie durch Schliffe ihre in de» Zellen befindlichen,,S«llegen" nnd stürmten gemeinsam gegen die Haupttorwache, um fich ewen Weg ins Freie zu bahnen. Die vefangenansseher Verbarrikadierte» fich je-dech «nö eriiffneten nun ei» scharfes Sil-vensener gegen die anstürmenden Zucht-HSMer. Ss gelang ihnen dadurch, dieselben ewige Minuten in Ähach zu be!^lten. Als die Rädelsführer der Revolte nnn einsahen, daß fie auf dieft Weise nichts errei^n würden, stürwten fie gegen das DirektionS-gebSude, wo fie den GesSngniSdirektor gemeinsam mit acht Aussehern als Geiseln aushoben. Daraufhin rückten 150 Mann Militär a«, die mit Maschinengewehren und TrSnendomben die Zuchthäusler M beae-beiten begannen. Daraufhin zogen fich die Revoltierenden zurück. Um a^ das Vordringen des Mlitärs zn erschweren, setzten die Zuchthäusler mehrere Tre^e in Brand, die aber von der rasch herbeigeeilten Feuerwehr rechtzeitig gelöscht werden konnten. Abends konnte der GefSngnksdirektvr mii den übrigen Geiseln besreit werden. Die drei ersten Rädelsführer, die sich dmch Flucht zum Schluß retten wollten, wurde» während der Flucht rücklings erschossen. Am Kampsplatze Uieben 12 Tote und .'V mehe oder minder Verletzte liegen. Ausbau der Sandelssiotte noch dmtschem Muster ew B«»schl^ «« »te Atrefi« der N«gi«r»»> LM. Beograd, IT Dezember. Die ,,Valka«.A«eeespo«deaz" derichtet: wird. Ja einem umfangreichen Memora«. In hiesigen Wirtschaftskreisen ist eine ve» dum wird der Regierung anseinander ge« wegnng entstanden, die fich die Gründung setzt, wie Deutschland sttne Handelsflotte einer jngoslawischen Handelsmarine »ach durch Hypothekaranleihen schuf, sodaß es deutsche« Master zu« Ziele gesetzt hat. Z« heute über eine Tonnage von 4 Mllionen diese« Zwecke wmde ein ldMtee eingesetzt, versügt. Es besteht kein Zweifel, daß die welches an die Regierung mit dem Ersuchen Regierung das Angebot einer ernstlichen um Bewilligung ewer größeren Anleihe Prüfung unterziehen wird. vo» selten der Hypechekardank herantteten Revirement M der Diplomatie LM. Beograd, 12. Dezember. Den „Sluibene Novine" zufolge ist der bekannte serbische Dichter Jovan Duöiü zum Gesandten in Kairo ernannt worden. Konstantin Foti 6 wuvde zum Gesandten in Moskau, Vladimir Bukmanoviü zu«! Konsul in Kvnstantinopel ernannt. Ferner wurde Luka LukmanoviöalsGe-sanidtschaftssekretär nach Rom und Jlija M i l i S e v i 6 als LegationSsekretär nach Tirana entsandt. Kurze Nachrichten LM. London,. 12. Dezember. Dem „House of EoamnonS" ist gestern ein Entwurf über das Kohlengrubengesetz zugegangen. Nach diesem Entwurf wird die Produktion wie auch der Verkauf von Kohle unter staatliche Aufsicht gestellt. Das projek-tierte Gesetz reg"'! ferner die Arbeitszeit bei Herabsetzung um eine halbe Stunde. Es sieht ferner die Einisetzung ewes Studien-komitees vor, welches die Vorschlüge der Ar-beitersc^st überpriiifen soll. Man glaubt, daß das Unterhaus dieser Regierungsvorlage die Annahme verweigern tvevde. LM. Beograd, IT. Dezember. Die ungarische Regierung hat den bis. herigen Gesandten in Jugoslawien, Baron Paul F o r st e r, abberufen. Zu seinem Nachfolger in Beograd wurde der bisherige Legationsrat bei der Wiener ungarisihen Gesandtschast, Waldemar A l t, erna mt. Die jugoslawische Regierung hat das Aggre-ment für den neuen Gesandten bereits cc« teilt. 15.265, Wien 72.'j0, Budapest 90.1375, Berlin 123.17. Z a g r e b, 12. Dezember. Devisen: Men 793.50, Berlin 1350.50, Mailand 295.1V, London 275.30, Newyork 5^.26, Paris 2LÄ, Prag 167.30, Zürich 1095.90. — Essektem Kriegsentschüdigunflsrente 235. L i u b l i a n a, 12. Dezember. Devisen: Berlin 1M).Z5, Budapest 988.22, Zürich 1095.90, Wien 793.13, London 275.26, NewB York 56.27, Paris 222.0S, Prag 167.26, T:^.est 295.10. ^ - ' Börsenberichte Z ü r i ch, 12. Dezember. Devisen: Beo. grod 9.1285, Paris 20.2625, London 25.N75 Newyork 514/^, Mailand 26.935, Prag Iteiae vor 6er groben Vüscke. 5cktckt K^l)I05l mackt kür 5ie 6ie Kall» ^beit. Ls i»t »o einiack un6 bequev« 5. Üder k'^ockt vie gevüiiniick ein-veiciien.Z^.5cii!ckt autlüsen. 6ie Vüsclie 20 >sinutea auzkoclien. 3. ^uer5t varm, ciana kalt mekrmals gut sci^veiiea. Versucken 5ie e» nur elvmai und 5ie ver6en sekenk L» gikt keine »ekünere VSsct^e nl» mU 5cki<:ktov an der mandschurischen Bahn wieder herstellen. Aus diesem Standpunkt beharrtm die Russen von Anfang an. Sie unternahmen dann schließlich einen Vormarsch w die Mandschurei, was den Erfolg hatte, daß die Thim-sen sich plöl^ich überzeugt fühlten. Diese Handlungsweise der Russen sp^cht dem Kellogg-Pakt und der internationalen Schiedsgericht-llch>oit Höh«. Zu chrer Verteidigung führen aber die Russen an, daß die Schuldfrage in dem Mamdsl^reitonfiitt von vornherein fest stand, da d^e Chinesen den Mmids^reiyer-trag gebrochen haben. Die Rechtfertigung der Chinesen bestand darin, daß die Sowjetbeam-ten in der mandschurischen Bahn kommunistische Propaganda und Sowjetspionage betrieben hätten, was ihre Gntfernug notwendig machte. Diese Rechtfertigung fällt jetzt fort> Den» dte Khineje» haben ^ bereit erilärt^ dieselben Sowjetbeamten wieder einzustellen: Anscheinend waren die Anschuldigungen, die fie gegen die sowjetrussischen Eisenbahnbeamten erhoben ^ben, unbegründet. Soweit M^kau. Man muß fich im klaren über die sowsetrussisäM Stimmungen sein. Denn davon hängt in erheblichem Maße der weitere Gang der Ereignisse in der Mandschu rei ab. Augenblicklich ist die Situation dort «cht ho^sMUlgSvoll. Die Einwilligung M-uk« »Mars?m1kr ?in« 1-^. dens in bie rvfiischen Nedingunqen hat den Wag für «u« dir^e Berhanklumgen Wischen !>en streitenden Seiten geebnet. Mne qroße Frage ist eS nur, inwieweit die Jen-trairsgierung in Nanking die Nachgieb'igleit der mandschuristhen Reffier«i,g i, Mnkde» befürwortet. Bis jetzt rannte man sich EinrnckS nicht erwehren, daß Nanking viel ruffensemdlic^r ist als Mulden, und daß die Neigung Nankwgs, die nordmand-schurische Bahn dem Vertrag des Jahres ID?4 entsprechend wieder unter eine gemeinsanle chi-nefisl^ Verwaltung zu stellen, recht gering ist. Es muß um seden Prcis alles vernlieden werden, was?!an?-ing in dieser feiner Position Versdirken könnte. Die Autorität des Kel loyg-Paktes steht auf dem Spiel. Man darf den Russen keine Gelegenheit c^ben, zu sagen, ittr ^llogy-Pcrkt sei ein Werkzeug in den Händen der Großmächte, die eine sl>wjetst;ind liche Aktion unterftktzen wollen. Das Hobe Ziel der Maydschurei-Interven-tion der Kellogg-Mächte ist i^e Vermeidung weitever krieg^schcr .^'»andlungen zwischen Rußland und China. Dieses Zi^ kann nicht bester erreicht werden, als durch die Anfp^r-mlng der Ber7)andlungsbereits^t bei den streitenden Par^n. Der Ewfluß der Großmächte in Nanking ^t s^r groß. Dieser Einfluß muß ausgenützt werden, um den Russen ihre sliänidige Beritfung mif den „schlechten Willen* IZankinsts gogenstanidSloS zu machen. Bas Sowsetrußland betrifft, fv wird eZ schzn wagen seiner von ihm heiß erstrebten Anerkennung durch Amerika eine iTberslüsiige Ver schSrfnnfl i>er Lage in der Manidschuvei ver- Die Ehtnefen hsKen die vufi-ischen Bedin-gMBgen angenommen?. Bleiben sie dabei, dann P?eine Kriegsgesa-Hr mehr vorhanden. G--hen sie aber von ihren Zugeständnissen wieder ab, dann kommt Sowietrußland in d^e größte VerfuchmDg, die Bestimmungen des Aellogg-Ptck^ null und nichtig zu machm. Und bann werben d^e jdellogg-Mächtv vor die Frage gestellt, was sie nur unternehmen kbnnten, um die verZe^e Autorität des logg-Pa!kteS M wahren. Die Beantwortung di^ Frage wirb schwierig sein. Es wäre bej^, wenn man ch« Au^st^ng vermei- >WU miWv VI» t» <«» K »«! ««Ui» IM »M Z0 5«I»» «vt U s» Mtl ^ubyana für König und Staat «x hiftvrtsche »«» Ge««t«»«r«Ie» — Di« v«««w- d«n «»««,»«,» vor »«m Ztzr»« de« «»«l»» Ljubljana, 11. Dezember. I« der heutigen «rbentlichen Gitznuß de» stHdtifchen SemewberateS erhob sich ein-ga»gs der VArgermeister Dr. Dinlo P u e, m« in eine» denkwürdige» Rede a«f die Ereignisse nach der Srü>d«ng des jugoslawischen Staates vor elf Jahren hinzuweisen. Zehn Jahre sruchttoser Parteikampse hatten e» bewirkt, daß der Rückschritt eintrat anstatt de» Fortschritte». Da erhob sich unser SSnig („SS lebe der König"), welcher mit klarer Stimme erklärte, daß es so nicht weiter gehen könne. S» folgte eine Aera stiller Arbeit, m»d umso freudiger »ar die Nachricht au» Aagreb, daß die kroatische Hauptstadt als Vertreterin der Kroaten durch ein« energische Geste alle Spekulationen de» gegnerischen Ausland» «rnichtete und dementierte. Die Liebe der Slowenen zum gemeinsamen Staate sei, da die Slowenen den «ewsten BolkSstanM bilden, viel! leicht die gri>ßte. Vd« sei e» an der Zeit, da» Versäumte nachznholen und nach dem Borbild Zagreb» die Vertreter a»ch der slo wenischen Wemeinben vor den Thrmi S. M. de» König» al» HuldigungsdeMtation zu entsettde«. (Begeisterte Ovationen sür König und Staat). Bürgermeift« Dr. Puc verla» sodmn die Namen jener Stadt- «nd Markt^meinden Slowenien», die sich begeistert sür die Tnt. sendmtg der gro^ Huldigungsdeputation nach Beagrad aussprachen. Begeisternd zustimmende Reden hielten auch die iSemein-derSte T a v e a r und Pros. I a r c, woraus der Semeinderat ste^nd einen war men Rachruk ?»es Büraermeister» zur Erinnerung an George» vlemenceau anhörte, dem die Slomenen u. Jugoslawen überl^upt auch ihre Befreimig »nd Vereinigung zu verdanken hai^n. Nach KonduriotiS' Nücklritt al» PrWd«»tIchaft»»««dwa» b«r NepubUt«»«? — S»»«««» zurtiäliew«»«, — «riechisch« Athen, 11. Dezember. Der griechische StaatSprSsident Kondu-rioti» ist zuriickgetreten.^ einem Schrei ben, welche» die heutigen ViorgenbtLtter publizieren, erklärt der ehemalige Staats-präsi^, daß man den Grnnd feine» Rtt tritte» lediglich i« seinem angegrissenen GesmtzdheitSznstande zu suchen habe. A t h t! n, 11. Dezember. Die repuvtitanischen Parteien haben ihre Vereitwilligkeit ausgesprochen, V e n i z e-los zum Kaitdidaten für den Posten des Stata»prastdenten vorzuschlagen. Venizclos hat diese» Angebot energisch ausgeschlagen, auch will er fich in keine Diskussion darüber einten. Venizelo» erklärte, ex werde die ikanbidatur Zaimis unterstü^n. Sollte dieselbe aber auf Widerstand bei den Republikanern stoßen, dann würde er sich sür lta. fandari» ents^iden, seinen einstigen Mitarbeiter, mit dem er nur bezüglich einiger wirtschaftlicher Fragen sich überkreuzt hätte. Athen, 1'1. Dezember. Verkehrsmimfter Gouata» hat heute in t»ie HSn^ de» MinisterprAsu!«ten seine Demission gelegt, um auf diese Weise den Royattsten die Rückkehr in Sammer zu erleichtern. Bekanntlich »erließen die Roya. listen die ltammer, um aus diese Weise wirksam und dauernd gegen Gonat» zu prote-^eren, einen der Führer der MiNtärrevolte im Jahre ISK, der auch sür die Erschießung der royalistischen Minister verantwortlich ist. Athen, 11. Dezember. Die BlStter bedauern allgemein den Rück tritt de» Altpräfidenten Kondurioti» und danken ihm für großen Dienst am grie chkschßn Batorland. Da» re^erung»feindli che, aber repnttiwnifche Organ „Hymeri sian Typos" bemerkt hiezu, Konduriotis fti jetzt abfichtlich zurückg^reten, um Veni zelo» W erweichen, den Rücktritt des Ka-binett» einem neuen Staatspräsidenten anzumelden und aus diese Weise Veränderu« gen innerhalb der Regierung zu bewirken. Die royalistische „Prosa" behauptet, der Rücktrittsbeschluß de» StaatSprSsibenten sÄ identisch mit einem Beschluß der Regierung, das Marineprogramm trotz der erhöhten türkische« Rüstungen zu beschränken, duriotis sei jedoch als ehenmliger Admiral aus dem Standpunkt verharrt, daß Griechenland eine starke Marine braui!^. Blutiges Gifersuchts-drama Ein blutiges lbifersuchtsdrama spielte sich Montag abenid in einer Budapester Borstadt ab. Der 29 Jahre alte Agent Franz K oh n tötete seine 34jährigc Frau durch Mefferstiche und versuchte dann Selbstmord. Kuhn war seit langer Zeit schwer lungenkrank und mußte fich häufig in Spitalsbehandlung begeben. Seine junge Frau, eine geborene Frisderike Wand aus Thüringen, blieb während dieser Zeit allein in der Wohnung, ttohn hatte nun den krankhaften Wahn, daß ichn seine Frau während seiner Abwesklcheit betrüge. Montag stahl er sich, obwohl ischwcr leidend, aus dem Spital und eilte in seine Wohnung. Er fand seine Frau nicht vor. Als sie abends heiinlkehrte, stellte er sie zur Rode. Nach einem heftigen Wortwechsel ergriff der Eifersüchtige ein Küchenmesser und brachte seiner Frau inehrer? Stiche bei, so daß sie tot zusammenbrach. Darauf stieß er sich selbst das Messer in di. Brust und mußte in schwerverletzteni ZustlM'd ins Spital gebracht werden. 9 Monate fllr Graf Sdristlan Stolbtrg i r s ch b e r g, 11. Dezember. Im Prozeß gegen den Grafen Christian zu Äoberg-Wernigeroide wurde heute nachnrittag das Urteil geMt. Der Angeklagte wurde wegen fahrlässiger Tötung zu neun Viomtten Geffän^s und zilr Tragung der Kosten des Bevfahrens »verurteilt. In die Gefängnisstrafe wird die 1)4monatige Untersuchungshaft voll eingerechnet. Für den Rest der Strafe bewilligte das Gericht d«n Ber-urteiken Bewährungsfrist zu. DieAnblzien stimmen ^ unb trügen Von Alexauder Stern. „Die Insel der Seligen" heißt ein Mo-uran, den Max Burckhardt geschrieben hat, als er noch Richter an: Obersten Gerichtshof Oesterreichs war. Der Leser des Buches, das zu den 'spannendsten Kriminalromanen gehört, erlebt einen Mord, und muß dann schaudernd leseil, wie ein gänzlich Unbeteiligter feistgenomulen und zum Tode verurteilt wird. Die Indizien gegen den Unglücklichen schließen sich so lüöen>los aneinander, daß auch nicht der geringste Spalt offenbleibt, durch den der Unschuldige hätte entweichen können. Das Buch, als Streitschrift gsgen den Jndizienben«:s unld die ?^s-strafe er^ienen, schließt bizarr und ist heute, herzig Jahre nach seinem Erscheinen, noch so zeitgemäß, als ^re es gestern geschrieben worden. Die Indizienbeweise fordern immer neue Opfer mÄ» gerade jetzt sind wieder zwei erschütternde Vorfälle bekanntgewotden, die den Anhängern der Todesstrafe zu denk» geben m^ten. Da ist bor Juftitmaed an John Armstrong. John Armstrong, GutsKeisitzer, durch eine Mßernte ihn Not geraten, traf eines Tages seinen Freund Wilson, einen alten See-ifahver. Er schlug dem einisanlen Mann vor, auf sein Gut zu ziehen und dort zu bleiben. Die Witwe Mary S^gnell wuride als Wirt, schafterin aufgenommen. Wilson lieh Avm« ranz ums Leben Origiualrama« va« Lola Stein. SiMright bh: Carl D«ncker Verlag, Berlin V. S2 ^Ra^br»ck ver^otEu.) Das Per^omtt war zum größten TÄl noch in der Wannsee-Billa, in der Bruno Lang-Haff jetzt woi)nte. „Wir feiern unlsere Hochzeit draußen am Bmmsee. Dann reisen wir sür einige Tage oder, wenn ich es ermöglichen kann, für eisige Wochen. Und nachher beziehen wir unsere Stadtwo^hmmg hi>^, Viktoria. Wir wollen in diesem Winter ein großes Haus machen. Meine schöne Frau soll sich zeigen, soll repräsentieren." Sie nickte gehorsam zu seinen Worten. Bis her hatte Bruno Langhoff sehr zurückgezogen gelebt. Aber er war in Finanz^, Börsen-und Jndustriekreisen eine bekannte Persön-ltchkeit und würde durch die Heirat mit Viktoria von Thoden nun auch Zutritt zu den Schichten finden, die sich ihm bisher ver-schlofien hatten. Viktoria ging wie im Trv'nn durch die hohen, schönen, geschmackvoll eingerichteten Gemächer, di« fich immer weiter dehnten, die gar kein Ende nehmen wollten. Sie mar sehr ein^ch erzogen, die letzten Jahre hatte fie Tvir Dkrsttgkeit gekannt. Vor dam SiMs, der sie hier mnqab, und der fort- an zu ihrem Dasein gehören sollte, schloß sie geblendet die Augen. Sie sta^ in den Gesellschaftsräumen, in dem großen, prunkvollen Speisesaal, dem Wintergarten, der kleinen Gemäldegalerie, die einzelne erlesene Werke enthielt und ein großes Vermögen darstellte. Äe stieg in den ersten Stock hinauf, wo die Privatzimmer lagen. Bruno Langhoffs .Herren-, Schlaf- und Ankleidezimmer. „Hier nebenan fiird die Wohnräume der einstigen Herrin des Hauses. Die Einrichtung gefällt mir nicht mehr für dich, Viktoria. Für deine Schönheit muß ein eigener Rahmen geschaffen werden. Du solltest zwischen ganz lichten Farben sein, wie sie für deine Blondheit Passen. Ich werde mit einem Architekten sprechen. Aber auch du sollst deine Wiinsche äußern, Kind, sollst sagen, waS du liebst, was du haben willst. Du kannst alles haben, alles, hörst du wohl?" Sie nei^ dankend den meinte schüch tern: „Ich finde diese Zimmer, so wie sie find, wunderschön. Ich wiwsche gar Veine Aenderung." „Aber mir sind sie nicht schön gemig für dich, du hörtest es doch," saM er herrisch. „Wir werden uns Vittorias Wünsc!^ iwer-legen und Ihnen mittMen," mein^ begütigend Klarissa. Sie war Billys guter Geist an diesem Tag. Das junge Mäd^M dachte mit Schrecken daran, wie es sein würde, wenn sie rhr nicht mehr zur Seite stand. Wenn sie allein sein würde mit diesem Manne. In Reichtum Mr-de sie leben. In einem unerhörten und raffinierten Luxus, der ihr in dieser maßlos schioe ren Zeit, in der breite Schichten des Volkes darbten und nicht das Notwendigste 'hatten, wie Sünde erschien. Hier sollte sie wohnen, verwöhnt, umsorgt wie eine Fü^tin, während Sixt da dvaus^ irgendwo war. Fe^'N von ihr an einem Ort, den sie nicht kannte, in einem Berns, von dem sie nichts wußte, in Sorgen vielleicht, in Not gewiß. Und sie sollte hier . . .' „Nimm dich zusammen, Viky," flüsterte Klavtssa, die sah. daß ihre Augen fich von Tränen plötzlich verdunkelten. „Sei vernünftig, Kleine." Sie blieben nicht lange in der Tiergarten-vilw. Nachdem sie die Räume flüchtig gesehen hatten, fÄ^ren fie nach Waimsee. Wie ein Trvium lag die weiße Villa am Leinen Wawrs«? in einem herrlichen Park, eingodettet im Grvn, muge!^ von großen Blumenbeete». B«mo Zanghoff hatte fich dies tzauS bauen ^fsen, es war ein wundervolles Kunstwerk gowvr>^n außen und innen. Wie auch der Park mit seinem alten Baumbestand, seinen großen Rasenteppichen, seinen herrlichen Le Kosmetikerinnen ausgebildet werden, die geeignet sind, überall selbständige Institute zu gründen oder die Fl^rung solcher Abteilungen in Sana-torien und grosten Kurhotels zu übernehmen Die Wiener KoSmetiLschule veranstaltet in ^nächster Zeit AuAandskurse, bei welchen in einigen Monaten Damen mit allgemeiner, guter Bildung zu SchönheitSsPezialisttnilen ausgebildet werden können u. M. in allen anerkannt internationalen Systemen, aus welchem Grunde die Diplome auch deutsch, englisch und fvanzi^stsch ausgestellt werden. Ueber alles Nähere erteilt !^eitwilligst Information die Direktion der Wiener KoS-metikschule, Wien I., Kärntnerstraße 21. 5le Pvi5. VkssZckau. Kopenkssen. l.onclon. kom. Zevllis? 8ie können e5 sied jeclvi )^enc! »ugsuclieii, t»t NtClKt» B 9^ Kostet VIn,r I0Z00 .-Lsn 8»t! cZer ctaiuxet^üi-ixen lelekunken-I^okren lcostet IIKO—. Der I?on?ertl»ut5preclier mit ckem groöten Ic)nums-,nss. 3. Ilvrtet Owsr 13K5-- GreaoreiX-va ul- (l. Stock). oiG UN«AßS Irkaltzruns ^ Äehn Menschen verbrannt F>rchtb«« Srplvli»«»kaka1krvphe i» eine« Newyorker Filmst««» da sich die meisten in Privatbehandlung begeben hatten. Da sich die Ambulanzen verspäteten, m»ß ten die To-ten, deren Zahl sich auf zehn erhöht hat. vorläufig auf das Stra^enMaster gelegt werden, bis sich eine Möglichkeit zu ihrem Abtransport fand. Aus Newyork wird vom 10. d.. M. berichtet: In den Lagerräumen deS Path^-Fllm« studios in Newyork entstand heute früh eine Explosion, die das Atelier vernichtete und wodurch eine größere Anzahl von Menschen getötet wurde. Die Explosion ereignet« sich um halb 1l) Uhr, als eben mit einer Filmausnahme begonnen wurde. Die Explosion löste sieben wettere aus, und es entstand ein Brand, der sich mit rasender Gesc!^lndig?eit auf die benachbarten Räume ausbreitete, wo die Flammen an den Kulissen reichlich Nahri^lng fanden. Das erste Feuerwehraufgebot, das an der Brandstelle erschien, konnte bereits zehn Tote bergen. SO ChoriisgirlS, die bei der Filmaufnahme beschäftigt waren, konnten sich in s P S r' licher Bekleidung an dem kalten Wintermorgen ins Freie retten. . N e w y o r k. 10. Dezember. Das Tvnsilmatelier, in dem sich das furchtbare Ungliick ereignete, gehört der Paths-Gesellsc!^ft und ist in der 130. Straße. unmittelbar mn Harlem River gelgff?n. Neben dem Aufnahmeper'onal, den Neiys seuren und den Schauspielern befanden sich noch fünfzehn Musiker in dem Aufna^me-raum, während sich in einem unmittelbar darüber gelegenen Zimmer dreißig nur leicht bekleidete Damen aufhielten, die auf das Zeichen ihres Austrittes warteten. Gerade als die Aufnahme beginnen sollte, schössen plötzlich zu beiden Seiten eines großen Samtvor^nges, der den Hinter, grund der Bühne darstellte, riesige Stich, flammen empor und eine heftige Explosion ertönte. In wilder Panik stürzte'alles nach den Ausgängen, aber sechs weitere, rasch hintereinander svlg. Explosionen, die -^SS Gerät im Aufnaihmevaum in Flammen letz' ten, flößten den Flüchtenden solchen Schrecken ein. daß viele die Ausgänge nicht finden konnten, andere wieder hinstürzten und liegen blieben. Die grauenhaften Schreie der Börledten und das Getümmel der davottstürzenden Schauspieler und Arbeiter waren bis aus die Straße hörbar und verursachten vinen ungeheuren Menschenauflauf. Auf. den Troß feueralarm eilten as ihre Pflicht war, aber sie verengte blinden Gehorsam. Die Firma, in der Sillestedt angestellt war, wurde in eine Attiengesellschaft umgewandelt, der pflichteifrige Prokurist, des. sen lKusliche Dressur dem Veschöft in hoheul Grade zugute ka?n, wurde tantieme-^rechtigt und verdiente nun viel Geld. Das lieferte er getreulich daheim ab, der Hau^ halt wurde bedenkend vergrößert, ochne dak er allerdings die Veränderung sonderlich spürte. Aber Frau Olivia wurde plötzlich „Danle" und die kleine Ellen, die niln vierzehn Jahre alt lvar, bekam eine Gouoer-nant<, die ihr fremde Sprachen beibringen Die Gouvernante hieß Miß Iron und hatte ein .^rz so hart wie Stahl. Sie war sehr hübsch, ihr Gesicht hätte sich gut als Uinschlac^bild eines Magazins au-^enom-n7en. Wie sie hierher gekommen war, wußte ^l'verben Ik^rc I^reunäe un6 öel^annten, sus 5ici!i Zelber. 5ie-verclen vie! I^5cu6e mir erlclien! Ic!^ bin (jie ^ei!n?2c?1t8c^o.';e, liün5r!el'i8cb su8 «mit. ^ltsilbcr. 2U5 betone icb meine be5c>iiveräe ieb scbver^-licli llocb aufzutreiben Lein. /eöes 5ure i^olonialvaren^eZcKZfr bZsr micb bis 6abin Lü Ibrer Vertü^unz. nicbr, ven6en ^le sieb bitte an: k^avs 6. 6., ?c)maÄ<^a 4 ) s^reiw'<^, ^en 13. Dezember Iv?s> man nicht ^ e« schwobte ein myfti^jche? Zchlalten. woil der i5tat'Zrat ^ 5>?rrtiott! Tie Person halte mit ihm zu poussieren l>egonncn. „Aber bei Jhncn be» stekit sa kein< (^efal?r. liebe Frau Hilll?ste'!'t'', balte die (5tntörntin pesmit. „Ihr '^^ann ist ja ein '"'.llterqatte." (5llen haszte M'b ^ron. Tie - l'unernaute besaß alle die ^^iqen lchasten. die eine Mitlas»tand^dc^me von dem Tnp zieren, den Dirk''^'nden — aber h'.lch! "'^ie '.p'^r sie! lncinte jed.'n^i'.ll? C'llen, die «'in ciii-te?, kieiueö M-'dc'l m.ir. di^s die Murtcr el'rte llnd d>?n ?^nter liebte. .Hillest
(55'n re^.'bt b^ittt'. Mir; ^ron, di^' sich in der unnie'l's>?n b.itt? w.ir sich iit'er die Mnc^'^^c'rbältnlsse im .?^5uise c^leich im sliren. und n'.n? siatte ^^lilleltedt -wei Tyran nl.'n. wnr d'? t^'^i^».rnante s'sc'!'n''r'>^' !"m .^'»l^ii-^siorrn .Iber c^er^i^^^'i ,^n '?'?-? die .o!!^!cr>- ^ ''U' /l»N>chkr Bkimls Der gestern abends iin kleinen Saale des „Narodni dom" von den Offizieren der (Garnison Maribor gemeinsam - mit der Sektion Maribor des Cloweni.fck)en Jagd-Vereines und dem Schutzenl^rein Marivor zu l5'hren deS scheidenden Ne^iuientSkoin-Mandanten ("^errn Oberst (!edomir S t a' n o j l o v i <5 veranstaltete Abschiedsabend erfreute sich eines recht zahlreichen Vciu« ches. Unter den vielen Freuuden und Äc-kannten des allseits geschäjz^ten Offiziers bemerkte man u. a. auch die Herren Stadt--konnnandant (^neral S t a n i s a v l j e-v i Bürgernseister Dr. I n v a n, die Bezirk^kilüuptreute RegierunISrat Dr. Jpa» vic und Dr. Hacin, .den Obmann der Sektion Maribor des Äomenischen Jac^d« Vereines Primararzt Dr. RobiL, den Vi-zeobntann deS Schiitzenvereines Maribor Primararzt Dr. 6 e r n i ö, den Obuiann der Peracin sfür die politische Nchi^r- dakiir. Ich siiaube. 'i>enn d?? mit Miß Jron pou'-sier'^ — d^7nn ivird Mama ..." ..Vist du wabnnnniq, Wen. sac;te der Vater. Aber <.r dachte über die ^a>5>e nach, strilndlich. sachlich nnd c^anz ge>cbi'''tSuiäs^ic,. wie er das vom Bureau her (gewöhnt war. welche 5».?ult>atkiien sich Oberst S t a n o j-l o v i trot.'. seines verhaltniSmaßiq kurzen Aufenthaltes in unserer ^tadt überall, wo er hn^kan?. zu erirerben verstand. ?ein lielKU?nürk>i;''eS. entt^eeenlounnendcs und rechtschi^^lfcueS Wes'.'n mird dein auaesebeien scheidendeli Oni-ier, denl der '^^lnästeen (5!neS TaaeS n>ar Mif; Jron wieder ein-? auch auf leinenl neuen Lebeu^^we^^e !cuch-> mal richtist unverschänit zn ihnl. Seine ^rau war nicht zu ^''auie. Mirz ^ren wollte auSsieben, und er hatte noch etwas ini Vureau zu Nm Tr kocht:.' vor Wut, alier er nahm nch z'.l'ammen und sagte: ,.?!.'ie «ntmckend ^:e auS-ehen, wenn Ae HS'e sind!" leu ttiö5(, ein daueri^deSund ehrendes dcltkeit sii'wahren. -0- SM int?restonter LlkteiW'pkUi? ?ie starrte il^n an wie auS allen Volkci: - Sind die Drnckereidirektoren für den Inhalt gefallen. (5r war ja mrklich noch ein netter Mann. Ta ''treckte er ihr die 5^^and bin und sasite: ,/Zie können micl» nicht ausstehen, und ich ?ann Zie so s'.it leiden --wollen ?vir Freundschaft 'chlies^en!" DaS hatte sie nicht erwartet. ?ca. al'o waren alle Männer cileich! Und hier war vielleicht etn>as zu holen. Zwi'.chen Mis^ ^^ron und ^^liliestadt lnt-wickelte nch allmählich eine dicke ^-rennd, schalt, ^rau !I!Iioia entdeckte nichts. Ellen ivar ent^ sal'. bis ne eine? ?lbends pli'klich in das "lrbeit'/^immer '?ire? ManneS ka»n. und ?Vik; Jron — na. m^n kennt da-?, ^raii ?^livia er'tarrte und blieb sorachloS auf dcr schwelle stellen. Mir; Jron svranst an^'. I)i? Ezene war da! ?? niar i'^r unrecht, denn daniit hatte n' .^illest«^dt blickte ^-rau Okivia an: Olivia", sasite er, „du hast mir ^rüher oor>-geworden, da^ ich Mis; Jron nicht qenuaend gewsirdisit hätte. Ich habe ver'i'cht, sie nnirdiflen — und ich will ehrlich lein: eS :st mir lelunaen." lyrau ?!!livia wies auf die Türe: „s^lschs .stauail''! W-.'llen ?!e blicklich ^e?iin! ??'cht (ine 'Sekunde lan^^er will ich ?ie k'ie? haben!" M's, ^ron sZ s-elte spöttisch und stolz: „Ich ^raae blo^,: w?'' ist hier ^^rr im s-^au'e?" Und sie wan^dte sich .zu der ^'lbi^^ nnd würd!-, an seinem ?chr'''^^!''ch nond. ^ie wie^e^l^-'l!" heraue-'ordernd: ..Ich sras^e: Wer ist hii.'r hcrr im ^-v-i-^'-e?" o>-slestcdt duckte sich ein weni^: „Tie sind sü^ und unwiderstehlich, ^len, aber Tie wissen ja . . . da^ meine Frau .?>srr im s'^aule ist . . Mik; Jron blieb nicht, sie sling. Und ihre Verachtung ssi^ die Manner mar ilm einize Grade grössi?r geworden Sllen jubelte und kü^t«. den ?tater. Und ?^ran Olivia — ja, sie blieb Herr im Hause, aber sie enipfand. ! der Trucks^sriften verantwortlich? i ! Gesiern fand vor deni Mariborer jtreis-j «Gericht ein interessanter '^ivelsrprozeß c^eqen ^ d.u Tir.'klor der „^^'indsta tiitarna" iil Ma-! ribor, Herrn L k; ! a k statt. war ! die-.' in Maribor der erste Presseprozes; nach , doni li. Jänner. B.'ranntlich trifft mit der ! '):ovesle zultl Presjc^eseh die Verantivortunsi ^ fsir strafbare .^landlunqeu, beqanqen durch ^ die Presse, d7>n Schreiber, !^^iedakteur, Heraus ' jzcber, Truekcr und An-^tiäiier (Kolporteur). Ter Gellante hatte sich wegen Uebertre-tuus^ nach den -! und 5 deS Gesekes zum ^chuke des Staates und nack) den -N und 'ti? des serbischen Zt.asaeset.^e-' zu v^ralitmor-teu. Tie „!^'jttdska tükarna" legte am l: A-pril d. I. den Zensurbehörden alo Beleg« ereniplare die Vürsteuabziige der Truck-'chrifl: ^ultovskis „OsvoboZense" (Hefrei-qar nicht io ! ung). vor. Tie Staatsanwaltschaft hat aber ja cierech^-'t l di.! Verbre!tung und den Verkauf dit.'scr Drucksache verboten. Tas Polizeikourmissa« riat, welches uut der Turchs'iihrunci des Verbotes beauftragt war, fand hierauf in der Truclerei keinerlei (^reinplare der verbotenen Truclschriit vor, da diele überhaupt nicht czidruckt wurde. Tie Staatsanwaltschaft erblickte in der verbotenen Tchrift eine Unter-cirabunl^ der bcnehenden soziales! Ordnung im Ztaate. Ter anaetlns^te Trnckereidirektor, dessen Vert.'idis^un^ d.r '."cechtsainvalt.a dieselbe nur in etwas drastischer Forin die so-zialen Verhältnisse, in wel<^ die Arbei-schaft, insbcsmidere in Marrl>or, zu leben habe, schildere. Nach längerer Beratung fällte der Gerichtshof das Urteil, wonach Direktor OAak zu zehn Tagen Gefängnis und 5(X) Dinar Geldstrafe verurteilt wird. Der Berteildiger Dr. Reisimlnn weidete die Nichtigkeitsbeschwerde an. -c>— Der erste uMge?teName-Mlm in Maribor Die Firma P !h o t o - M e y e r hat auf diesem Gebiete die Initiative ergriffen und durch Herrn H. B ethke unter Mitwirkung der Mitglieder des hiesigen Theaters Herrn H a r a st o v i L ilnd Frl. Steffi Frytnik eine Reklame-Posse gekurbelt, die in den nächsten Tagen in unseren Kino-theatern gedreht »Verden wird. ^ das In-' teresse der GeschAftSivelt ft'ir diese Art von unaufdringlicher, aber außerordentlich wirk-fauler und nelrzeitlicher Reklame imvmer reger ist, dürfte dem erste« Teil in Bälde ein zweiter folgen. Der Film ist vor einigen Tagen im Atelier vollkommen fertiggestellt und vor einem kleinen Kreise probeweise vorgeführt worden, ilr stellt in schauspielerischer u,li> technischer Hinsicht u. a. Trick-filui, eine erfreuliche Äiftung dar, die zu nicht geringen Hoffn'unc^en berechtigt. Äe genannte Finna ist zu ihrem Beginneir nur zu beglückwünsckien. ' n, Am Geburtstag S. M. des Königs bleiben die Geschäfte geschlossen. Das Han-delsgrenlium tvilt mit, daß Dienstag, den l7. d., dont 4l. Geburtstage Seiner Majestät des KlinigS, iiu Sinne der Ministerialver-ordnung über die Ladensperre die Geschäfte den ganzen Tag geschlossen sein müssen. nl. Ein neuer Ingenieur. Herr cand. arch. Joief Kreinig hat an der Technischen Hochschule in Graz die zweite Staatsprüfung niit gutem Erfo.l^ abgelegt und hat die Hochschule ^ als Ingenieur-Architekt verlassen. Unsere.herzlichsten Glückiv-ünsche! nl. N?<>rttm verairsta'lten die städtischen Lasttrakloren ansgerechuct an der scharfen .,Marini-jt'urv'e" ' auf. der Tricster-Stra^ nebeneinander eine Art von Wett-sahrteu? .?>offeutlich nvrden die Fahrvorschriften auf diese Lastbeför^rungslvagen und deren Führer angewendet, dcnn man darf n>c^hl annehinen, das; der für irgendeine schadhafte Strasz^nstelle bestimmte Sch.?tter auch dann noch rechtzeitig auf feinen Platz konimt. n>eml er um cine Bier-tc^lftilnde zu spät dort ausgesckLittet wird. — (5 insoliderHe rre n f a h r e r. m Grenzoerkehr im November. Jnt Laufe des Monates November haben insgesamt 9V7I aus deul Auslände komnnende Reisende die nördliche Staatsgrenze überschritten. Davon waren 4234 aus Jugoslawien, 3317 aus Oesterreich, 770 aus der Tschechoslowakei uivd 32? aus Deutschland. In der gleichen Zeit sind 9744 Personen, darunter 4337 aus Jugoslawien, 3si76 aus Oesterreich, 830 .aus der Tschechoslowakei und 45l aus Deutschland, nach deni Ausland abgereist. m Kaufmännischer Ball. DaS Handelsgremium in Maribor teilt mit, daß es gemeinsam mit deni Vorstan'de des Exkursionsfon'ds der l/iesigen Handelsakademie in: Unionsaale den traditionellen Kaufmännischen Ball veranstaltet. Die Damen jener Mariborer 5t'au>f-leute, die bei dieser Veranstaltung in den Zelten mitzuwirken bereit wären, werden ersucht, diese ihre Bereitwilligkeit dsm Sekretariat-des Haerdelsgremiu-ms bekanntgeben zu woSen. m. Der heutige Markt war sehr gut besucht. Iin allgemeinen blieben die Preise unverändert, nur bei Obst ist ein Anziehen der Preise zu beobachten. Die Truthühner sind liegen 'der herannahenden Weihnachts wurden heute zu 100 bis 150 Dinar per Stück feilgebot-^n. Mehrere hundert Christ-bäume waren bereits vorhanden und w^r« den zu 20 bis 100 Dinar Per Stück abgesetzt. m Zamenhof-Gedenktag. Der hiesige Es-perantovevein veranstaltet Smnstcrg, den 14. Dezember um 20 Uhr im Park-Case einen geselligen Abend für seine Mtglieder. Die Festrede hält Herr Gerlchtsrat Doktor T r a v n e r. Die Freunde der Esperanto-Hewegung sind herzlichst geladen. m. Vibelfreuabel F r e i t a g, den l8^ d. M. um 8 Uhr ciHeni>s findet im Hofsalon, des Hotels Halbwid! bei freiem Eintritt ein Bibelvortrag des Herrn M. C. Harbek auS Rewyort ii-ber daS Thema „Die Anfrichwng des Reiches GotteS" statt. m Sine neue Mufikkapelle. Nun haben auch die Mariborer Fleischhauer ihre Mltsi?-kapelle bekommen. Zum ersten V^le ist die Musikkapelle, die dn sfleischhauer Herr P o-lege g lÄtet, vergangenen DienStag «m-lcißlich der außerordentlichen GenevÄver-samimlung der Fleischhauer-Gsnosienschast aufgetreten und hat da^i allseMgen Beifall geerntet. m. Wieder eimnal hinter Schloß «»b Riegel. Die bekannten Schmuggler Othmar L. und Anton W. wurden gestern in Moste bei LsuKljana ausgeforscht und festgenom-nren. Beit^ werden von den Gerichts» tvie Zollbehörden wegen zahveicher Delikte ver« folgt. Sie wurden ber^ts in das Hiesige Gefangenhaus überführt. nr Entsetzliches Unglück eines Kindes. DaS fünfjährige Töchterchen Valerie des hichgen Mtfikprofefsors Herrn V o nt e l l i spielte gestern mit eitlem Hund. Beim Lcmfe glitt die Kleine so unglücklich aus, daß eS in sin zufälligerweise w der Nähe stchend^ SchcM mit siedendlhsißer Lauge stürzte. Das München erlitt so schwere Brandwunden, daß eS ins Krankenhaus überführt wer^den mußte. m Hllhnerdtebst«chl. Aus dem versperrten Hof des Hauses MeljsVa cesta 47 kam gestern ein größerer H«jhn abh^e,!. Da auch vor mehrereir Tagen Hühner aus dem ermähnten Hof spurlos verschwunden sind, vevmutet man, daß ein noch unbekannter Hühnermar-der sein Unwesen ti^bt. Mit der Angelegenheit wird sich nun die Polizei besö^sti-gen. m. Verhaftet wurden im Laufe des ge« strigen Tages , insgesamt dr»i Personen un?d Alvar Emilie Z. wegen allgemeinen Ber-t^lchtes, Michael F. wegen Trunkenheit und Jsa P. ivegen Verdaches der geheimen Prostitution. m. Die Psilizeichrontt d«s gestrigen Tages iveist insg^aimt 19 Anzeigen auf, davon je eine wogcn Ra.ufhandels, Unfalls, nächt-Ucher Rilhestörung nnd Diebstahls s^e ? wegen Ueberschreitung der StraßenvevkohrS Vorschriften. m. Wetterbericht vom Dezember, acht Uhr: Lustdr. 735, FeuchtigLeitsmeffer —l?, Barometerstand 743, Temperatur -i-1. Wind richwng NW, Bewölkung teilweise, Niederschlag 0, Untgvbung Nebel. * Hmnanik'Schuhe. Der heutigen Mmmer ist ein Katalog dtt bekannten H u m a n i k-^uhe beigeschlossen,. worauf wir unser«^ Leser aufnierkZsam machen. nt Wie selten, sehen Ältere Leute auf ihr eigenes Wohl! Das Sparen liegt Ihnen im Blut und die Sorge für Kinder und HauS läftt sie kaum auf sich selber denken. Die Körperkraft schwindet allinKhlich und auch die Augen, der wertvollste Besitz, werden imnicr schtvächer. Aber statt sich eine anständige Bril le zu verschaffen, wird irgendwo ein vorsintflutliches SehhilfSmittel um billiges Gol'd er standen. Da »väre eS Pflicht der Kinder einzugreifen uwd bietet ihnen die Mihnachts-zlnt die schönste Gelegenheit beim Optiker I. Peteln, für die keltern eine wertvolle Zeißbrille in einem geschmackvollen Etui zu kaufen. Mit einem Garantieschein erhalten Sie auch das Recht zum Umtausch und zur kostenloisen Ueberprüfung der Augen. Lechen Sie die Zeißbrille samt Umtauscj^chein unter den WeihnachtÄbaunl und Sie werden große Freude bereiten! Bitten Sie dann den Beschenkten, daß er gleich nach den Feierta- feiertaae iut Preise etwas geltieaen und gen mick zwecks genauer UebeiPrüfung und M VaMKVl? MAMk N?? Umtausch der Brille besucht. Die Auge« 5H« rer Eltern durch gute Gläser bis ins s^te Alter gesund erhallen zu haben, wird Ihr Verdienst sein. Dipl. Optikr P e t e l n, GospoÄa ulica b. ' V»» oiUck »ml «ll« ?r«vck« 6«r ?»mw» KSnLt von äew tZ'szun6kvit»ruzt»n6 6er Ätt-tin, Au« Vlu« p. Opernausführuag im Gtadttheatsr. Am Mittwoch, den 18. d. wird im hiesigen Stadttheater Lortzings komische Opex e r Vaff Dinar, während ber Beisitzer auf kaum SbtX) Dinar versichert war. p Lebensmüde. Der Maurer Dtartin G r u b e r hat ein ganzes Biertelliter Salmiak zu sich genonnnen unid wurde mit schwe ven inneren Verletzungen ins Krankenhaus lübevsührt. An seinem Aufkommen wird gezweifelt. pLandfeuer. In der Nacht von Sonntag auf Vdontag ist in den Schweinestallungen des Besitzers ^rrn Johann Koko t in Grajensak ein Brand ausgebrochen, der in kür^zester Zeit den mit Stroh ge^deckten Holzbau sowie Wohnhaus einäscherte. Vieh und Möbel koimtm r^tzeitig gerettet werden. Der Schaden wird auf etwa 30.000 Dinar geischätzt, der jedoch durch die Versicherungssumme nur zum gervngstesl Teil gedeckt erscheint. Den Brand sollen mit Zündhölzchen spielende Kinider verursacht haben. p Festnahme eines Wilddiebes. Die Gendarmerie ergriff einen gewissen R. Krajnc aus RoSnja am Draufelde, der einem Ge-flüyolhändler w Ptuj selbsterlegtes Wildbret zum Berkauf angeboten hatte. Aus Gelle c BolkSunioerfitSt. Am Montag, den 9. d. M. bsendete der Schulverwalter Herr I. B i z 1 a k im BortragSzimmer der Han-delssi^le seinen interes^nten skioptischen Bortrag über seine Reise längs der adriati-schen Mste un^ über seinen Besuch aus Schloß Bisoko bei Zkofja Loka. Der Bortrag war sehr gut besucht. — Am M o n t a g, den 16. d. M. um M Uhr findet in der Bürgerschule ein Bortrag des Universitätspro-feffors Herrn Dr. Ramiro Bujas aus Zagreb über „Psychische Unterschiede zwischen Mann und Weib" statt. e Sine Pferdeschlachtimg «f ber Vtratze. Am Montag, den 9. d. M. gegen 14 Uhr trieb ein Bauer ein abgemagertes, schwaches Pferd durch die Bodni^sse in das städtische Schlachthaus. Das Pferd brach vor den: Gebäude ber Ljudska po>softlnica zusammen und war nicht mehr im Stande, aufzustehen. Gegen 4 Uhr nachmittags erschien, der geholte Wasenmeister mit seinem Gchilfen, der das Pferd mit einem Axthieb tötete. Der widerlichen Szene wohnte eine stattliche An zahl von Zus^uern bei, die sich teUS ganz berechtigt skaidaliifierten, teils a^r die Tö-^g des Pferdes — mit Genuß ansahen. Aus Automer lj. GchlaganfM. Vergangenen Sonntag eMt die in Ljutomer weilende Frau Fi ed le r aus Mureck. die Schwiegermutter des Industriellen Herrn Ätek'Kranjc, einen Schlayanfall. Die Kranke wurde sofort in ihre Heimat überführt, wo sie jedoch bald darauf ^ Monaten dahin geschiedenen Gatten, der seinerzeit in Lju-tomer als Bäckermeister eine angeseh«« und geschätzte Persönlichkeit war, fo!igte. Friede ihrer Asc^! Der schwer heimgesuch-den Fannie u-niser innigstes Ne^id! j. A»« Adhmeifter für die Bezirke Gor-nja Radyona, Ljntvmer, Ptuj, Ormoi und MurSta Sobota wurde Herr Ko-nrad ^eh in Gornja Radgona ernannt. Die AmtS-tage find am Aichamte ersichtlich. lj. Frühling im Vinter. Fräulein Emnw Müller brachte von einem Ausflug ein Blumensträußcht^n mit, in dem Verythmein-nicht, ?^ilchen. Dotterblumen, D^rgare-ten, Erika und Maßliebchen zu sehen waren. Für die jetzige Jahreszeit sind diese Feldblumen wohl eine große Seltenheit. Sport Der «rsle Aufmarsch unserer MMersportler Nach reichlicher Borarbeit ist nun die Situation in der Entwicklung des heimischen Wintersports soweit gediehen, daß heute abends zur Grünjdung der bis heute größten Sportzenirale in unserer Stadt, des Mari-borer Wintersport-Unterverbandes geschritten werden kann. Die verschiedenen Zweige des Wwtersports fanden bei uns in letzterer Zeit eine ^ mannigfaltige uUd reichhaltige Pflege, daß sich die Gründung eines gemeinsamen Forums immer notwenldiyer erwies. Die ersten Früchte uneigennütziger Zusammenarbeit waren bereits in der abgelaufenen Saison dem Ausschuß anläßlich ^ Gki-staatsmeisterschaften b^chieden, bei welcher Gelegenheit zum ersten Mal!^e Idee eines eigenen Unterverbandes reifte. Run haben sich unseren hiesigen Bereinigungen die noch vielversprechenden Skifohrerriegen von ör-na, MeAca, Prevalje, Dravograd, Slov. Gradec, Mislinje, Kostanj, Eelje und Ptuj angeschlossen, deren Vertreter heute geuiein-sam mit den Repräsentanten der Winier-sportsektionen des Slowenischen Mpenver-eineS, des SSK Maribor, des SA Rapib und deÄ SA 2elezniLar die gründende Haupt Versammlung der hei>mis<^ Wintersportzentrale abhalten. Die Hauptversammlung sinidet bekanntlich um 21 Uhr im Saal des hiesigen Hotels „Pri Zamorcu" statt. Gela-^n sind alle Wintevsportler. : Zum sonntSgigen Fnßballderby hätten wir noch zu bemerken, daß sich Schiedsrichter Bizjak sichtbar recht viel gab, der inuner mehr mlSartenden Gangart des Spiels Ginli^t zu gebieten. Leider blieben seine Bemühungen ergebnislos, wozu übrigens auch d^ allzu laute Publikum viel beitrug. : Eisenbahner-Wintersportler Achtung! Alle Wintersporttreibenden mögen sich heute, Mittwoch um 18 Uhr zu einer Zusammenkunft im Gasthaus Lauser einsindm. Tages-ordnulvg: Ermaßigte Fahrkarten und Weih-nachts-Ausflug. eS mit sich, daß der heutige Konzertbetrieb wegen der unerschwinglichen Kosten immer mehr abnimmt. Dazu gesellen sich die hohen Anschaffungskosten des Klaviers, des bisher am meisten verbreiteten Hausinstrmnentes. Diese Tatsachen, so betrübend sie auch an sich sein mögen, eröffnen dem Gitarrcspiel neue Entwicklungsivege. Dem Zwang der Verhält nisie hat sich die Vorließ für Mtarremusik zugesellt und gewiß nicht zum Schaden der Musikpflege, denn es ist heute bereits gelungen, diese's Instrument wieder im guten Sinne der Hausmusik dienstbar zu inächen. Davon spricht das Anwachseil der einschlägigen Literatur aber auch die Vorführung von Hausmusik dieser Gattung durch die einzelnen Radiostationen. ^rch die gegenwärtige Konzertpflege wurden die Hauskonzerte, »vie sie unsere Borfahren kannten, immer seltener. Es mehren sich jedoch die Anzeichen, daß es sich hier zum Besseren wenden will. Bon gutem Ge-ischmack zeugen die Bestrebungen, alte Ka>m-mermusikwerke mit ottigater Mtarre wieder aufzuführen und in der hätiSlichsn Musikpflege kommt die Gitarre immer mehr zu Worte. Im Zusammenspiel mit der Zither, mit dem Klaviere und mit der Bioline trägt sie viel zur Belebung der Klangwirkungen bei. Aus einer solchen Pflege der Hausmusik ist eine gesunde Erneuerung des Musizierens zu erhoffen. Der Konzertaibend, den die Bolksuniversi-tät näck)sten Freitag (13. d. M.) veranswltet, soll uns ein Bild b^gter HauSmusikpflege geben. In der BortroMolge ist die Gitarre nicht nur als Soloinstrnment vertreten, son dern vornehmlich in Verbindung mit einer zweiten Gitarre, mit der Zither, Bioline und mit donl Klavier. Herr Professor R u-d i n g e r, der den Unterric^ im Gitarre spiel am Grazer Konservatorium leitet, ge nießt als ausübender Künstler einen ausge zeichneten Ruf und wir erwarten daher ei nen genußreichen Hausmusikabend. Ljubljana ist dortselbst ein« Atkion im Gan-ie, in Slowenien eine Bleistiftfabrik zu grün >en, mn den heimischen Markt mit diesem Jndustrieerzeugnis zu decken. Die nötigen Kapitalim sollen größtenteils bereits gesichert sein. Die Rochstoffe, vor allem Graphit, ollen ebenfalls in genügender Menge sichergestellt sein. Dainit im Zusammenhange soll das schon lange stilliegende Graphitbergwerk im Drautal in der Nähe von Moren-berg wieder in Betrieb genon^men werden. Die Iidee, i-n Slowenien einen neuen, viel versprechsiden Industriezweig zu grünen, können ivir nur begrüßen und wünschen, das; die der Realisierung dieses Planes noch entgegenstehenden Schtvierigkeiten bald behoben werden, daanit die Bleististsabrik bald den Betrieb aufnehmen kann. Damit würde auch die Abreitslosigkeit im Drautale wieder etwas zurückgehen. X Holzoerkauf. Bei der Forstdirektion in Ljublj-ana gelangt eine größere Partie Holz zum Berkauf. Angebote bis d. Nähere Informationen erteilt die Handels-, Gewerbe- und Jnldustriekammer in Ljubljana. TkeaterKunst RationoNveater in Marwor ZlepertOire: Donnerstag, 12. Dezember um A) Uhr: ,^reidekreis". Ab. A. FreUag, 13. Dezember um 17 Uhr" „Das AergernlS im St. Florianstal". Schüler-vori'tellung. Schülerpreise. Samstag, 14. Dezember um 20 Uhr: „Das große ABC". Kupons. Sonntag, 15. Dezember um 1ö Uhr: „Der Bürgermeister von Stilmond". Bauern-vorftellung. Tief ermäßigte Preise. — — Um 20 Uhr: Der Waffenschmied von Worms". Kupone. Ermäßigte Preise. Aum Hausmusik Adend der DolttuniverflUU (Frettag, de« l3. d. M. im «pollo-Ktm».) Die Bewegung für die Wiedererweckung des GitarrSspiels drang wider Vrnzarten rasch in ctlle Schichten der Gesellschaftskreise. Den kräftigsten Hinweis auf die Bedeutung dieses Instrumentes für volkstümliches Musizieren gab der Weltkrieg, der tief ins gesamte Mu-Web« einschnitt. Die Not der Zeit brachte DlWwiMchaft Da< Aussuhrlorsell vor stlner Sranduno Wie wir bereits seinerzeit berichteten, wur den zwischen den jugosilawischen (^portMren für Boden Produkte einerseits und Men Ungarns und AiumänienS andererseits Berhand lungen eingeleitet, die die Gründung eines Getreide-Ausfuhrkartell's zum Ziele haben. Die Aufgabe dieses Kartells würde darin bestchen, in gemeinsamer Front f>ür eii« bessere PreiÄage a»tf dm internationalen Märkten ^ür Bodenprodukte einzutreten. Wie verlautet, soll das Kartell später auch aus Bulgarien ausgedehnt werden. Den größten Erfolg vei^pvicht man sich vom Kartell betreffs der Maisausfuhr auS den Donauländern. Gin fichtbarer EffÄt ist jedoch erst im Lause deS kommenden l^hreS zu erwägen. Wie notwendig sin solches Kar tell ist, beweist wohl am besten die Anomalie, daß Ungarn bisher seinen Mais am Donauwege nach Baila transportierte, ivährend die Tschechoslowakei gezwungen war, jugoslawischen Mais zu kaufen. Das zu gründende Kartell hat ferner die Aufgabe, die genannten Agrarstaaten gegenüber den Jni^-striestaaten zu schützen. Infolgedessen ist dieses Einvenrehmen auch von allgemeiner Bedeutung. Wie verlautet, hofft man in interessierten Kreisen, die Z^rhandlungen in den nächsten WolZ^ mit einem positiven Vr-folM beenden zu können. Dle Swndlagen ve< neuen Weingesede» Beograd, 11. Dezember. Gestern wurde das neue Weingesetz sanktioniert. Wie an zuständiger Stelle verlautet, wurde dein Ges^ auch ein Stawt beigefügt, welches die einzelnen gesetzlichen Be stinlmungen ergänzt. Das Ziel des neuen Gesetzes, welches sich bald auswirken muß, ist, den Weinbau zu !^ben, die Weinfälschung unmöglich zu machen und 5ie Weinausfuhr zu bÄÄben. Das ^fetz erlaubt verschie^ne Mittel für die Aufbesserung der Qualität und HaUbarkeit des Weines, die Regulierung ihrer Verwendung, ebei^ setzt es aber auch dem Mßbrauch mit AufbesserungSmit-teln seine Schranken. Die Bestimmungen find derart scharf, daß die Fälschung von Weinen so gut wie unnlijglich geniocht wird. X Bor der Gründung einer Bleististsabrik in SioweniroßeS gÄeijtet werden kam». « <ÄSi//V ^ Arettqg^ 18. Dezember. Lj » bljana kS-ZV lbhr: Reprodluzier« Mufik. — !S: ZeUmBgabe. reprowzierte Muftk und Börfn^erichte. — 13.30: T^S« i>rch>.kon- zert. — W: Nachrichten und Zeitangabe. B e o g r a d 18: MchmittagSsonzert. — l9.A>: Deutsch. — 20: Opernü,bertragungen. — Wien 1S.1V: Akademie. — 19.30: Jta-lientsch. — M.Ob: Cammermufik. — 20.30: HellmeSderqer. — Breslau 19.05: Abent>mufik. ^ M.Z0: Wiener Unterhvl« tu?»gsmustk. — 22.35: Stenographie. — Brünn 17.30: Deutsche Ändung. ^ 19.30: Verdis Oper „Rigo^tto". — 22: Präger Ueb^rtragung. — DaventrY 17.30: Leichte Mufl? — 20.45: Orchester« bonzert. — 24.15: Tanzmustk. — Stuttgart 21.1d: BoWtümlicher slawischer Abend. — 22.4H: UnterhaltungsmiHf. — Frankfurt 19.30: Stuttgarter Neber-traguny. -- 21.IS: Swttgarter Uebertra« gung. — Berlin 16.30: Nnterhaltungs-mustk. — 20: Lelmarvallos Oper „Bajazzo", und Viordanos Oper „Der König-. — W.30 Mcndnntevhaltung. — Langenberg, 17.30: VeSperkonzert. — 19.15: Englls^ Unterhaltang. — A>? VbendLonzert. Anschließt: Tanzmusik. — Prag 17.30: Deutsche Sendung. — 19: Försters Oper „Eva". — 2S.IK: l^anAertübertvagung. --Mailand 16.30: Kinderlieder. ^ 20.30: StMphoniekonAert. — 23.1ü: Z^nzert. --München 19: lkleine bunte Stunde. — 20.30: Symphoniekonzert. — Budapest 17.30: Zigeunernmsik. — 22.10: Zigeuner« musi?. — Warschau 20.15: Symphonie-konlAert. — Parts 30.20: Aonzert. Kino Union-Mao. Bis Donnerstag wird der erste originol-japamische SensationSfilm Schatte» AoshiwaraS" vorgMhrt. Dieses vollendete Kunstwerk der Produktion „Sho-chikn-Kinema* in Tokio fmtd auch in Europa die denkbar begeistertste Aufnaihme. Vosbiwara, der verlockendste Winkel von Tokio, offenbart sich nun dem Zuschauer zum ersten Mal mit seinen verführert^n Tee-dulden und lieblichen Gondeln. Gerade durch diese exotische Stimmung bedeutet dieser Film für jedemann etwas Neues und Unbekanntes, Film zeichnet überdies ein vorzügliches Spiel der Darsteller sowie die unglaubliche ModulationsfWgkeit der Photographie aus. - Samstag fetzt das bezaubernde Filmdrama „Das Geheimnis ei- ner Macht" mit der wunderschönen Po'la R e s r i ei?^ In Borbereitung: ^Das gstt-liche Weib" mit Greta Garbo. B«rg-tti«o. Bis einschließlich Sonntag gelangt der zweite Ori^nal^So^et-GroH-film „Mise, die Tochter des Kaukasus" zur Borführung. Auch ^eser Sowset-Film eroberte stch im Nu die ganze Welt und erntete in allen Weltteilen den größten Erfolg. Um auch diesem Film ein vollkommenes russilsches Milieu zu geben, wird der bekannte heimische Bariton Herr Fag aneli zahlreiche russische Lieder zum Vortrage bringen. Trotz der gewaltigen Anschaffungskosten sind die Preise normal geilten. — In Borbereiwng: „Schützet Eure Töchter". Die Schrecken des Mädchenhandels. Außerdom kommt noch der Weltschlager „Iwan, der Schreckliche", zweifellos der bisher beste Sowjet-Film. Bllcherfchau b. Paneuropa.Zeitschrist. Heft 9. 5. Jahr gang. Paneuropa-Verlag, Wien 1., Hofburg. Preis 1.50 Sch. Inhalt: R. N. Couden-Hove-Kalergi: Heriot für Paneuropa; Einleitung zum Vortrag Herriots; Außenminister Dr. Eduard BeneS: Begrüßungsrede zum Bortrag HerriotS; R. N. Coudenhoie- Kalergi: Deutschtum und Aidentum; Napoleons politisches Testament; Paneurop«»-Hymne; Kaufkraft der Löhne im Jänner 1929; Die Paneuropa-Bewegung; Presse-Chronik. b. Neues aus Paul Kellers „Bergftadi^. Wir haben eine ganze Anzahl guter Monatsschriften in Deutschla^nd, aber keine von ihnen stellt sich in Text und Bild so bewußt auf die Bedürfnisse der Familie ein wie die „Bergswdt" (Breslau 1, Verlag Wilhelm Gottl. Korn). Mit einem in Inhalt und Ausstattung gleich vorzilgllchen Heft hat diese Monat^chrift im Oktober vielverhei« ßend ihren 13. Jahrgang begonnen und setzt ihn jetzt mit einem gleich schönem No-vemberheft fort. Monatlich erscheint ein Heft zum Preise von 1.50 RM. b. Ferdinand Emmerich: HiUer der Wildnis. ReiseerzShwng. Mt Bildern von Johannes Ä^iel. Freiburg im BreiSgau ISN, Herder. 2.50 M., in Leinwand 3.80 M. — „Einfach und doch äuherst spannend! erzählt der Verfasser von seinen Erlebnissen und Beobachtungen bei den Indianer?!. Er hat die Rshhäute und ihr n^ldes. schönes Land erforscht und keine MÄhe und G^^ahr gescheut. Die einsamsten Gegenden haben ihn am meisten gelo^, wo die Kultur noch nichts verdorben hat." (Hamib. Korr.) Kleiner /^nreiqer Da«e, die am Sonntag, den 1. Dezember in der „Vc-lika kavarna" einen vergessenen Schirm an der Kasse abgeben wollte wird gebeten, denselben Gospejna ulica 2. bei Frühauf. abzugeben. 1ttK81 Zwei Mcnate alteS Buberl wird als Eigenes abgegeben. Anzufr. KrLevintt, Praprotnikova 138. 1«843 V«l?a»isiere« von Autoqummi, Galosch^ und Schneeschuhen übernimmt in Reparatur ^anz Terbuc, Glavnt trg 4. 267^j8 Anecht Rupprecht lacht, weil er Spielwaren in der Altwaren« hanblunq I. Peteln, OroZiwva ul. 1, neben Hauptpost, billigst bekommen hat. 168ZV Achtung! Neu aufgenommene Grammophonplatten, Slowsni. che Rationallieder, angekommen. Reflektanten meldet euch mit voller Adress«» unter „Slowenische Platten" an die Verwaltung. ISZgb lleber«h«e alte« Schmuck «ad mitike Uhre» zum kommissionel-len Verkauf über die WeihuachtS zeit. I. Peteln. Juwelier. tHo-sposka 5. lkZÄ Wir pljotogriwkjiere« alle»! PortrSt-. Paß«. ^Industrie«. Sport-. Gchnellbilder. Legitim., tion. Vhotomeyer. l^yos^ SV. 12«» Reichliche gute, billifle HavS-«amtSkoft zu haben. Adr. Ver« waltung. 1KK43 GeftriSt« Rlelder in allen modernen Farben in aröstter AuS« Wahl kaufen Sie am billtastm in der Strickerei M. e, i ak. Marlbor. V^etriniSka 17. 12M IkSaltttttSFi Nette Mrtschast, Acker. 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