zur Laibacher Zeitung. .HF 7^. Dinstag den «2. Muni 18^lt. e^ubernial - Verlautbarungen. Z. 850. (l) Nr. 1222/?. Die Bankdirection hat den Termin zur Annahme und zur UmwcchSlung doppelfärbiger Banknoten z>l 5 fl. und 10 si. sowohl für ihre Cassen in Wicn, als für die sämmtlichen Bank-silialcassm im ganzen Umfange der Monarchie bis Ende December 1811 verlängert.— Dieser Beschluß der Bankdirection wird hiemit in Folge Eröffnung des hohen Hofkammer-Präsidiums vom 2. d. M., Z. 338'l, zur allgemeinen Kenntniß gebracht. - Laibach am 15. Juni 1841. Z. 845. (2) Nr. 15381. K u n d m a ch u n g. Die öffentlichen Prüfungen an der hiesigen k. k. Carl-Franzens-Universität aus dcn Lchr-gcgenstanden des juridisch-politischen Studiums im zweiten Semester 18"/^ nehmen am 12. Juni d. I. ihren Anfang, u»,d zwar in folgender Ordnung: aus dcr cncyclopädischen Uebersicht der jurid. polit. Sludicn, dem natürlichen Privat-, Staats-, Völker-, und dem österreichischen Cnmmal-Rechte, für die öffentlich Studierenden am 6., 7 , 8. und 9. Juli, und für die Privatistcn am 1(1. Juli; aus der österreichischen Ttaatcnklinde für die öffentlich Studierenden am 26, 27. und28. Juli, und für die Privatisten am 24 Juli; aus dem Kirchenrechte, für die öffentlich Studierenden und zwar für die Juristen am 10., 12. und 13. Juli, für die Theologen am 19., 20. und 21. Juli, dann für die Privatisten am 14 Juli; aus dcrneuen Zoll - und Staats - Monopols - Ordnung , und dem Strafgesetze über Gefälls-Ucbertletultgcn, für die öffentlich Studierenden am 29., 30. und 31. Juli, und für d c Privatistcn am 2. August; aus dem österreichischen Pnvattechte, für die öffentlich Studierenden am I., 5. und 6. Juli, und für dle Privatiften am 7. Juli; aus dem österreichischen Handels' und Wechselrechte für die öffentlich Studierenden am 21., 23. und 24. Juli, und für die Privatistcn am 26. Juli; aus dem Geschäftsstyl und dem gerichtlichen Verfahren in und außer Streitsachen für die öffentlich Studierenden am 30. und 31. Juli, und für die Privatisten am 2. August; aus dem Gcsetzbuche überschwere Polizei-Uebertre-tungen und aus der politischen Gesetzkunde für die öffentlich Studierenden am 1. und 2. Juli, und für die Privatisten am 3. Juli; aus der Comptabilitatö-Wissenschaft am 12. Juni.— Welches mit Beziehung auf die hohe Studien-Hofcommissions - Verordnung vom 4. April 1827,Gubernial-Currende vom 17. April 1827, Z. 8180, zu dem Ende bekannt gemacht wird, damit die Privatstudierenden zur gehörigen Zeit sich einfinden und bei dem Directorate sich vorläufig mit den für Privatisten vorgeschriebenen Erfordernissen ausweisen, um sonach sich den Prüfungen unterziehen zu können, weil ohne besondere erhebliche Gründe außer der öffcnt» lichen Prüfungszcit keine Erlaubniß zur nachträglichen Adlegung der Prüfung ertheilt werden wird. — Vom k. k. Directorate der Rechtsund politischen Studien zu Grätz am 29. Mai 1841. Ktavt. unv lanvrcchlliche Vetlautbarungen. Z. 853. (1) Rr. °«"/4<,., Edict. Won dem k. k. Stadt- und Landrechte in Kram wird bekannt gemacht: Es sey von diesem Gerichte auf Ansuchen der Dorothea Prcße let gegen Maria Mandics in die öffentliche Versteigerung des der Efequirten gehörigen, auf 9834 si. 20 kr. geschätzten, dem hiesigen Stadt« niagistrat dienstbaren, hier in der Stadt Nr. 33 liegenden Hauses gcwilliget, und hiczu drei Termine, und zwar auf den 7. Juni, 12. Juli und 16. August 1841, jedesmal um 10 Uhr Vormittags vor diesem k. k. Stadt- und Land- 440 rechte wit dem Beisatze bestimmt worden, daß, wenn dieses Haus weder bei der ersten noch zweiten Fcilbietungs - Tagsatzung um den Schätzungsbetrag oder darüber an Mann gebracht werden könnte, selbes bei der dritten auch unter dem Schahungsbetrage hin tangegeben werden würde. Wo übrigens den Kauflustigem frei steht, die dießfälligen Licitationsbedinguisse wie auch die Schätzung in der dießlaudrecht-lichen Registratur zu den gewöhnlichen A'mts-stunden odcr bei dem Vertreter der Erccurions-Führerinn, l)>. Crobath, einzusehen und Abschriften davon zu verlangen. La'ibach den 13. April 1841. Anmerkung. Bei der ersten Fellbietungs« tagsatzung ist kein Kauflustiger erschienen. Laibach den 12. Juni 1641. Z. 861. ^y ^^ 3ir. 4368. Von dem k. k. Stadt - und Landrcchtc in Krain wird bekannt gemacht: Es sey von diesem Gerichte auf Ansuchen des Herrn Anton Ritter v. Abranwberg in die öffentliche Versteigerung der, im Lande Krain liegenden, auf 27470 ft. geschätzten Abramsbergischen Gült, im Wege der Execution bewilliget, und hiczu drei Termine und zwar auf den 13. September, 18. October und 22. November H. I., jedesmal um 10 Uhr Vormittags vor diesem k. k. Stadt- und Landrechte mit dem Beisätze bestimmt worden, daß, wenn diese Gulc weder bei der ersten noch zweiten Feilbietungstagsatzuug um den Schatzungsbetrag oder darüber an Mann ,gebracht werden könnte, selbe bei der dritten auch unter dem Schätzungsbetrage hintangege-den werden würde. Wo übrigens den Kauflustigen frei steht, die dießfälligen Licitationsbe-dingniffe, wie auch die Schätzung in der dieß-landrechtlichen Registratur zu den gewöhnlichen Amtsstunden, odcr bei dem vl. Kautschitsch einzusehen und Abschriften davon zu verlangen. Laibach am 8. I'.ni 1841. Z. 831. (3) 2ä Nr. 4296. Nr. 3410. E d i c r. Von Seite des k. k. Görzer Stadt- und Landrechtes wird über Ansuchen des Anton Dre-cogna aus Chnesa im Bezirke Tolmain, deffen Eheweid, Margareth Drecogna, geborneBrau-nitzer, aus ebendaselbst, welche bereits im Jahre 1617 sich aus dem Bezirke Tolmain entfernte, T,m sich in die nahe Provinz Krain zu begeben, und seither nichts mehr von sich hören ließ, aufgefordert, binnen einem Jahre vor diesem Landrechte persönlich zu erscheinen, oder das Gericht auf eine andere Art in die Kettnlmß ihres Lebens zu setzen, indem nach fruchtloser Verstreichung des oben festgesetzten Termins zu ihrer Todeserklärung geschritten werden würde. Görz am 19- Mai 1841. Aemtllche Verlautbarungen. Z. 855. (1) Nr. 4730/V. Kundmachung. Zur Herstellung mehrerer Conservations« Arbeiten in den beiden hierortigen Gefällen-wachkasernen zu St. Pctcr und am Froschplatze, dann Beistellung einiger Feuerlösch-Requisiten, wird bei dieser Eameral-Bez'rks-Verwaltung in ihrem AnUslocalc am Schulplatze Nr. 297 im zweiten Stocke vorwärts, am 30. Juni 2841 um 10 Uhr Bormittags eine Minuendy-Licitation abgehalten werden. Die zu liefernden Arbeiten sind in den nachstehenden Beträgen veranschlagt, und zwar: für Maurerarbeit 46 fl. 41 kr., flir Maurermateriale49fl. 22kr., für Steinmetzardeit 12 fl. 9 kr., für Zimmermannsarbeit 36 st. 33 kr., für Zimmcrmanns-inaleriale 20 fl. 19 kr., für Tischlerarbeit 20 si. 45 kr., für Schloffcrarbeit 25 fl. 39 kr., für Klampferarbeit 13 st. 30 kr., für Anstreicher-arbcit 17 fl. 50 kr., für Glaserarbeit 51 kr., für Feucrlöschrequisiten 44 fl. 30 kr., somit die Gesammtsumme von 288 st. 9 kr. — Die zur Uebernahme dieser Arbeiten und Beistellung der Feuerlösch. Requisiten geneigten Unternehmer werden zu dieser Minuendo - Licitation mit dem Beisatze eingeladen, daß jeder Licitant den zehnten Theil von dem veranschlagten Ge-sammtbetrage, welcher als Ausrufspreis angenommen werden wird, derCommission alsVadium zu erlegen hat, und die Licirationsbcdingnifse täglich zu den gewöhnlichen Amtsstundcn in der hierämtlichen Expedits-Kanzlei eingesehen werden können. — K. K, Cameral-Bezirks-Verwaltung. Laibach am 18. Juni 1841. Z. 856. (1) Nr. 4805ZIX. Kundmachung. Won der k. k. Cameral-Bezirks-Verwaltung zu Laibach wird am 3. Juli d. I. um 10 Uhr Vormittags die öffentliche Veräußerung der, zu dem Laibacher Tabakamts-Gebäude am Schulplatze Nr. 297 gehörigen, am rechten Ufer des Laibachflusses in der Gemeinde Karlstadter-Vorstadt «ub Parzellen Nr. 462, genannt II-louza, gelegenen, zum Grundbuche der Provin-zialc Hauptstadt Laidach suk Mappa Nr. 99 gehörigen Moorwiese, im Flächeninhalte von beiläufig 1487 H) Klafter, begränzt von den 441 Antheilen des Thomas Kuscher, wohnhaft in der Polana-Vorstadt Haus-Nr 91, und des Michael Udouzh von Tomazhou Haus-Nr. 25, vorgenommen werden, wobei auch schriftliche, gehörig gcstämpelte und mit dem Vadiuin belegte Offerte bis 12 Uhr Mittags des besagten Tages überreicht werden können. — Die wesentlichsten Licitationöbcdingnisse sind, daß jeder Licitant ein Vadium von 10^ vom Ausrufspreise pr. 70 fi. zu Handen der Licitations-Commission erlege, der Ersteher den Kaufschilling entweder gleich nach erfolgter Genehmigung des Kaufes noch vor der Uebergabe oder über vorläufige Bewilligung 4n der Art berichtige daß er die eine Hälfte des KauffäMugs mit^inrechnung des Vadiums sogleich, die andere Hälfte aber nach Verlauf von sechs Monaten , vom Tage der erlegten ersten Kaufschllllngs-ha'lfte gerechnet, bar erlege, und die letztere Hälfte mittlerweile gesetzlich sicherstelle und mit jährl. fünf vom Hundert in C. M. verzinse. — Die wcitcrn Bedingnisse können n, den gewöhnlichen Amtsstunden bei dem hierämtlichen Expedite eingesehen werden. — K. K. Cameral-Bezirks-Verwalttmg. Laibach am 18. Juni 18'N. Concurs - Ausschre: bung. Bei der k. k. stcyrisch^ illyrischen vereinten Lämeral - Gefallen - Verwaltung ist eine Acces-sistenstelle mit dem Gehalte jährlicher dreihundert Gulden C. M., und für den Fall der graduellen Vorrückung, eine Acccssistenstelle mit dem Gehalte jährliche!, zweihundert und fünfzig Gulden C. M., dann bei dem k. k Hauptzoll - und WcrZehrungssteucr - Dberamte in Gratz eine Waarcnbeschauersstelle mit dem Gehalte jährlicher fünfhundert Gulden, und der Verpflichtung zur "eistung ciner Caution im GehaUsbeN-age, provisorisch zu besetzen. — Zur Wicdcrbesctzung dieser Dienststellen wird hiemit der Concurs bis 16. Juli d. I. eröffnet, daher die Bewerber ihre gehörig mswnrten Gesuche, worin sie sich über ihre bisherige Dienstleistung, und zwar rücksichtlich der Waarenbeschauorsstelle über die erworbenen Kcimtnisse in der Zollmanipulation, insbesondere aber über die abgelegte Prüfung in der Waarenkunde, über die Fähigkeit der Cautionslcistung, dann über den Umstand,, ob und in welchem Grade sie mit den Beamten des Hauptzoll - und Verzehrungst«uer-Oberamtes in Grätz verwandt oder verschwägert sind, auszuweisen haben, im Wege ihrer vorgesetzten Behörden innerhalb des ConcurStermineö für die Waaren^sckauerZsteNe bei dcr k. k. Came- ra!-Bezirks-Verwaltung Gratz, für die Ac-cessistenstelle bei der vereinten steyrisch-illyrischen Camera!- Gefallen-Verwaltung einzubringen haben. — Gratz am 29. Mai 1841. Z. 857. Nr. 3642? Verlautbarung. Das Hohe k. k. Gubernium hat verschiedene Bauherstellungen in dem als Quasi - Kaserne benutzten Hause Nr. 8, Karlstadtervorstadt, anzuordnen geruhet. - Die Herstellungskosten sind auf 78 si. 33 5r. richtig gestellt, And der 5ieWllige Voranschlag kann täglich bei dem Magistrate 'NngeseiMwerden. Zur Uebernahme dieser Arbnt wird die Licitation auf den 24. d. M. Vormittags ^m l l Uhr auf dem Rathhause anberaumt. — Stadtmagistrat Laibüch am 18, Juni 18'zi. Z^8i37'"(2) " Nr. 89? M i nil endo Verhandlung. Zur Ücbcrlassung der an den standischm Kanllncn erforderlichen Conscrvationcn, welche an Zimmrnuannsarbcit und Materiale auf 11 si., Än Wagnerarbeit auf 7 fl., an Schmid-arbeit auf 8 fl. 2V kr. und an Anstreichcrarbeit auf 72 st. veranschlagt sind, wird am 25. d. M. Vormittags i,m 9 Uhr bei der gefertigten Inspection im A'mtslocaie des k. k. Bezirks-Commissariateö der Umgebung Laibachs im deutschen Hause zu Laibach eine Adsteigerung abge-halten werden. Wozu man die Unternehmungslustigen mtt dem Anhange einladet, daß die Devise und Li-citationsbedingnisse auch früher hieramts eingesehen werden können. Inspection der krainisch-ständischen Realitäten. Laibach am 11. Juni 1841. Vermischte ^rrlautbarutt«3ett Haus. Verkauf. In Folge des mit Veroltnut'g oes löbl k. f. KreisamtcS Billach vom 6. d. M. Z., 576Ü, kln,b gemachten Dcc^lcs der bochlöblichrn k. k LondcK-sicllevom 22.v. M. Z., «.gttl, wild tas derMarki. stemcinde Feldkirchen eigemhümlicke sogenannle Rathhaus saminl dem dazu gehörigen Garten im Wcge cer öffentlichen Versteigerung an den Meist, biethenden verkauft werden. Dieses Haus, welkes einen Keller, im Ert. geschosse vier und im ersten Stockwerte drei geräu. mige Zimmer enthält, und weichcö rvegcn scil,e> völtheilhaflcn Lage. «litten ain bauplplaye, ,u Handelsunlernchmungen vorzüglich gc^gnet' »st wird um den gerichtlich erhobenen Schähu'lü^,rccch von 2a56 fi. ausgerufen werden. 442 Die Versteigerung wlrd am «4. Juli d. I. Vormittag um «c> Uhr be, der g,fertigten Bejirts« cbrigleit abgehalten weiden, dci welcher auch tic Llcltatiollvbciiligtusse täglich eingesehen werden tonnen. K. K. Bezirlsobligkeit Ossiach zu Feldtirchen am »Ü. Juni ll^^t. Z. 652. (.) Nr. 92a. Edict. Tllie Icne, welche aus ten Verlaß des zu Lieg am 2,. März .tt^i rcrstvlbenen Ganchübler» Ma. thias Puhcl, aus was immer für einem Rechts« stlutide eincn Anfpluch zu machen gedenken, haben solchen am «7 Juli l. I. Vormittags um 9 Uhr N» dieser Ilmts^anzlii so gewiß anzumeloen, als rridrigens die Ausbleibenden tie Folgen des §. 9» 4 b. G. B. sich selbst zuzuschreiben haben würden. Bezirksgericht Ncutcgg a>n 7. Juni »ÜHl. 3,65». (1) " Nr?9^. G b i c t. ANe Jene, welche auf den Verlaß der zu Be« jenscllo am l. Aplil. >^4» verstorbenen Ganzhüb» lerinn Änna Maria Hoffe», aus waö immer für einem Ncchtsgrunde einen 7lnspruch zu machen gedenket», haben selchen am »9. Juli »841 Va»< mittags 9 Uhr in dieser Amt^kanztei sogewiß anzumelden, als widrigens ßie Ausbleibenden die Fol» gen o.s §, 6,4 d. G. B. slch selbst zuzuschreiben haben würden. Bezirksgericht Neudegg am 9. Juni »b^». 3. 259. (») ^Nr. »55». S d i c «. Jene, die auf den Nachlaß des ohn» Hmte^ lassung eines Testamentes im Dorfe Brankoo ver« stordenen Johann Duschina, aus wat immer für einem Grunde einen Rechtsanspruch zu machen gedenken, haben sich, bei senstigen Folgen des 5. b»4 b G. B., hierorts bei de» auf den 52 Juli l. I. Vormittag um <> Uhr anberaumten Liquida« tianstagsayttng zu melden. Bezirksgericht Rcifniz dcn Z. Juni 434»» Z. Ü60. (»> Nr. »52«. S d i c t. Von dem Bezirksgerichte Reifniz, als Abhand« lungsinstanz. wird biemit bekanntgcmacht: Es sey auf Ansuchen der Aloisia Ioanz zu öarloviz, zur Anmeldung eer ebrgatllichen Stephan Ivan'schcn H.ctiv . u»0 ?»55lv.Forderungen, oie Tagsahung auf den 2ö. Juli l. I. Vormittag um 9 Uhr m eieser Amtskanzlci mit cem Beisahe angeordnet woiden, laß die ausbleibenden Vcrlaßglä'utnger die Folgen d,in Rect. Nr. ^'/^, bicnstbareli, gerichtlich auf 425 fl. 2n sr. geschätzten '/« Hube< wegen schultigen Fortcrungslcstes pr. 7 st L'^, ke. c. z. «:. gewilliget worden, und tä seyen zu diesem Snoe die Tagsahungrn auf !en »». Juli, 2>. August und 20. September l. I., jederzeit früh 9 Uhr in loco der Realität zu Scnofttsch be» stimmt worden, mit dem Anhange, daß, falls diese Realität weder bei der ersten oder zweiten FeilbietungStagsahung um den Schätzungswert!) oder darüber an Mann gebracht werden könnte, dieselbe bei der dritten auch unter dem Schätzwerts« hintangeqebtn werden wird. Dessen die Kauflustigen und insbesonders dle intabulirten Gläubiger wegen Bewahrung ihrer Necl)te mit dem Anhange verständiget werden, daß die Schätzung, die LlcicalionSbcoingnisse und te, Grunbbuchsextract in den Amlsstunden hieramtK eingesehen werden können. K, K. Bezirksgericht Präwald den 22. Mai ,84». Z. 640. (2) Nl. ö2g. Edict. Von dem vereinten k. k. Beznksgsrr'chte Mi« chttstellen zu Krainburg wird den unbekannt wo befindlichen Michael Suppanzund der Anna Sup« panz, so wie deren ebenfalls unbekannten Erben, mittelst gegenwärtigen Odictcs erinnert: Es habe gegen dieselben die Maria Suppanz von Wogl5, die Klage auf Verjährt- und Orloschenertlarung ter, auf ihre, der Herrschaft Mlcdclsictten sub Uld. Nr. »64 di«»,stdaren Hubenrealilät in Wogle> HauS'Nr. ,» intzbulirten Forderung des Michael Suppanz, aus dem Schulescheine vom ,3. Scptember, isttal,. »4. October,794, an väterlichem Grbtheil pr. L23 ft. 20 kr., und der Forderung der Anna Suppanz aut dem Schuldscheine cj. »4. October ,794 an väterlichem Grbtheil pr. 625 ft. »o kr. bei d«esem Gerichte überreicht, worüber die Verhanclungötaa/ fatzung auf den l6 September d. I. Vormittag um 9 Uhr bestimmt wurde Da der Aufenthalt der Geklagten diesem Gcrrchte unbekannt, und weil dieselben vielleicht aus den k. k Orblanden abwesend sind, so hat wan zu ihrer Vertdciri» gung und auf ihre Gefahr und Koilen den Hcirn Johann Okorn von Krainburg als Ourator de^ stellt, mit welchem die angebrachte Rechtssache nach vcr bestehenden Gerichtsordnung ausgeführt und entschieden werden wird. Die Geklagten wee« dcn dessen zu dem Onde erinnert, damit sie allcn° falls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder inzlvl» scheu dem bestimmten Vertreter ihre Rechtöbehelfe an die Hand zu geben, oder auch sich selbst einen andern Sachwalter zu bestellen und diesem Gerichte namhaft zu macken, und überhaupt im reinlichen ordnungsmäßigen Wege einzuschreiten wissen mögen, im Widrigen fie slch die auü ihrer Verabsa'umung entstehenden Folgen selbst zuzu» schreiben hab«» werden. K. K. Bezirksgericht Krainburg den «2. Mal »04».