Nr. 179. Mittwoch, 7. August 1912. 131. Jahrgang. Wbacher Zeitung Vr»numrr»tion«Pre<«: Mit Poslvrrl, rndunl!: ßanzjähvig 30 l^, l,albjäl,rig lb X. Im Kontor: ganzjähliü -^, halbjährig 11>.. Für die gustclluul, in§ Haus ganzjährig 2 X. — Inlertion«grt>ühr: Fur lleiiir Inl^ate bii zu 4 Zeilen 5«b, grohere per geile 12 b; bei öfteren Wiederholungen per Zeile « d. Tie »Laibnllier Zeitung» rrlchei»! täglich, mit Ausnahme der Sonn- und Feiertage. Die AtnniniNrnlion befindet sich Vtillrüiüstrahc Nr, li«! die Ardalltion Niilloöicistraßr Nr. 80, TvrecWlmden der Nedaltiun »u» » l>ii^« Uhr vormittag», Unsranlierle BrieuÜ8iln,oi opr«,vvu6 vvää,ni t>"Nl 27. Juli 1912. Nr. 30 «Nakovuiell/ liraj» vom 27. Juli 1912. Nr. 30 .rocllipslc/ Xr^» vom 27. Juli 1912. Veilage zur Nr. 171 «XX. Voll.. K«l1,',Iui pouöiik u,-äbav. Pi-iinl^ ö. 31. rlilnlili, XX. V6ku lc ö. 171 vom 28. Juli 1913. Nr. 91 «Teftliher Zeitung» vom 30. Juli 1912. Nr. «I «Deutsche Nollswacht» vom 31. Juli 1912. Zwei bei Josef Vlecha iu Auscha gedruckte Plalate. Nr. 61 «Vollsfreund» vom 30. Juli 1912. Nr. 60 «Schlesischc Volkspresse, vom 30. Juli 1912. Nr. 8 «8Ie28k? Voukov, vom 30. Juli 1912. Nr. 684 «UrvatZka Risö» vom 30. Juli 1912. Mchtanrtlicher Heil. Türkei. Aus Konstanlinopel wird gemeldet: Die Negi<> rung ist entschlossen, den Versuchen, die vom Komitee „Einheit und Fortschritt" unternommen werden, mn mit Hilfe der ihm treu gebliebenen Offiziere Kundgebungen gegen die von der Staatsverlvaltung vollzogenen Tatsachen zu veranstalten, mit energischen Mitteln ent° gegenzuwirken. Außer der Verhaftung der Offiziere, die an der Versammlnng auf dem Freiheitshügel in Kon-stantinopel teilgenommen, haben gleiche Maßregeln auch in den Provinzen stattgefunden. In verschiedenen Vi» lajeten sind Offiziere, die im Sinne der vom Komitee verfolgte«, Tendenzen eine gegen die Auflösung der Kammer gerichtete Agitation betrieben haben, in Haft genommen worden. Die von den Anhängern des Komitees verbreitete Behauptung, daß die Offiziere des Armeekorps von Adrianopel gegen die Liga Stellung nehmen, ist ganz unbegründet. Nach Mitteilungen von tompeten tvalttateu an türkischen behördlichen Organen, Gen-darmen und Beamten bewiesen, daß sie sich wieder der Tätigkeit des revolutionären .Komitees anschließen, um selbst der Vernichtung zu entgehen. Die Behörden haben Maßnahmen getroffen, um den Eisenbahnverkehr Feuilleton. Hochsommer. Von A. Aottner-Orefe. (Schluß.) Nun war sie längst frei und Mara ein großes Mädchen. Ihr eigene Jugend grüßte fie aus den Augen lhres Kindes. Von Werner Seybold hatte sie nichts mehr 8chört, und ganz allmählich begann jene flüchtige Epi. Ivde an Glanz Zu verliereil. Da saß er ihr eines Tages an der Table d'hüte in dem kleinen Gasthause gegenüber. Sie erkannte ihn sofort und wie eine Flut von Freude und Glück kam es über sie. Er lvar da! Was lag daran, ">ß er stark gealtert lvar, daß ihn das Leben inüdc ge-^nacht hatte? Und lvas lag daran, daß er in seiner kur» Zcn Ehe mit einer schönen Italienerin, die er überstürzt Schlüssen, nur bittere Erfahrungen gesammelt hatte? S'e dachte an all dies kaum. Auch nicht an den fast er-schienen Sohn, den er so vergötterte. Er lvar da! Das ?"r die Hauptsache. Und nun knüpften alle ihre Gedan-^, all ihr Empfinden dort an, wo sie einst geendet. O, >'e wollte es zwingen, das Glück! . Werner Seybold machte eine Bewegung des Er» Weckens. Die Frau, die bis jetzt so ruhig vor dem Bild ^standen, brach ganz plötzlich/wie von einem Sturm ^'edergrworsen, vor der Bank in die Knie und warf den ^"pf auf die ausgebreiteten Arme. «Helene!" rief er fassungslos — „Helene!" Er wollte sie emporrichten, aber sie stieß seine Hand ?'"üct und richtete sich langsam auf. Fast drohend blickten ^ Augen in die seinigen. . .,Es ist schon vorüber, Werner," sagte sie, und ihre ^umnls hatte einen harten Klang. „Ich danke dir. Du ^st mir eine Lehre gegeben und ich habe sie begriffen. ach der Noseuzeit kommen die letzten Sommertage. Und , ^ -^ der Herbst. Aber in einem irrst dn: diesmal 3 'lh das Wort nicht ungesprochen, das ewig zwischen "s beiden sieht, diesmal frage ich dich offen und ehr- lich: Was drängst du dich in mein Leben zum zweiten» mal? Hast du es nicht gewußt, daß unsere Jugend vor» über ist? Hast du keinen Glanben daran, daß auch der Herbst ein volles, großes Glück bringen könne?" Er faßte nach ihrer Hand nnd nun saßen sie wieder auf der kleinen Bank wie früher. Die Bäume, rauschten hoch auf. Von den Bergen her kam ein kühler Hauch. „Helene," sagte er leise. „Was bist du so strenge? Zürnst du, daß ich in kurzen Sommerwochen noch ein» mal den Traum meiner Jugend träumte? Glaube mir, ich meinte die Kraft zu haben, für uns beide noch ein echtes Lcbensglück dem Schicksal zu entreißen. Aber da kam ctlvas — etwas, das mich lehrte: Auch hier gilt das große Wort: Zu spät." Die Frau lvar ruhiger geworden. Gespannt sahen ihre Augen in die seinen. „Du weißt, uns mir mein Sohn ill all den Jahren lvar. Mein Lebensziel: ihm emporzubringen- meine ein-zige Freude: zu sehen, wie aus dieser Menschenblütc ein junger Baum wuchs, gesund und frisch und uuberührt von allem Schmutz des Daseins. Wir sind zusammen» gestanden, all dre Jahre her, nicht nur wie Vater und Sohn, nein, mehr und mehr wie Freuud und Freund. Wir haben manches Bitlere überwunden und manchen Sturm bestanden. Es war wohl meine Schuld, daß ich die große Wandlung, die jetzt in ihm vorging, so ganz übersah. Ich war Egoist und dachte nur an uns beide. Aber gestern abends, eben als ich an dich fchrieb — das eine Angesprochene Wort kam mir leichter aus der Jeder o viel lvarsl, komme ich nicht darüber hinweg, lvas dn getan. Verzeih dir Gott. Lebewohl werde ich dir sagen müsseu, wenn du zur Abreise fertig bist — der Dieustbuteu wegen. Daran laß dir genügen." — Er ging schnell hi nans. Als Bettina später in den Wagen stieg, um zum Bahuhof zu fahren, trat Hcrbig mit hinaus und l)alf ihr in den Wagen. Sie wechselten einige gleichgültige Worte ^ - reichten sich flüchtig die Hände - dann suhr Bettina davon. Herbig halle Weisung gegeben, daß seine Fian vorläufig nichts von der Abreife seiner Schwester erfuhr. Erft einige Tage später sagte er es ihr selbst. Bettinas Nerven seien derartig herunter gewesen, daß er sie zur Kur iu ein Sanatorium geschickt hätte. Maria u>ar vom innigsten Mitleiden erfüllt nnd klagte sich an, der Schwägerin zu viel Mühe verursacht zu haben. „Sie ist selbst schnld daran — quäl' dich nicht mit Vorwürfen," stieß er ranh hervor. Maria erschrak und sah betroffen in sein Gesicht. Warum lvar ihr gütiger Manu so schroff? Sie sah auch, daß in seinen Augen etwas lag, lvas vorher nicht darinnen gewesen, sie machte sich Gedanken darüber, daß Netlina ihr nicht Lebewohl gesagt hatte. Und manches andere gab ihr zu denken. Aber Maria lvar llug und taktvoll, sie fragte uicht nnd forschte nicht. Auch uicht, als nach Wochen von Bettina die Nach. richt kam, daß fie fich entschlossen habe, Diakonissin zn werden. Sie habe ein heißes Verlangen danach, ihren Milmenschen zu nützen, und sei im Sanatorium einigeu Diakonissinnen näher getreten. Mit deren Hilfe habe sie Aufnahme in eine Diakonissenaustalt gefunden, obwohl es einige Schwierigkeiten gemacht habe. Man werde ja auch ohne ihre Hilfe fertig werden zn Haus! Fritz antwortete seiner Schwester nur kurz: Ich billige deinen Entschluß uud wüusche dir, daß dein neuer Beruf dir die ersehnte Gelegenheit gibt, gut» Zumachen. Und Bettina wurde Diakonissin. Zehn Jahre waren seit jener Zeit verflossen. An einem sonnendurchglühteu Augustmorgen hielt vor der Villa Herbig ein Wagen, dem mit federndem Sprunge ein hochgeluachsener, schlanker Mann entstieg. Seine dunkeln Augeu flogen forschend durch den Garten, und ein helles Lächeln flog über sein Gesicht. Die das Tor öffnende Dienerin teilte ihm mil, der Herr fei im Kon» tor, die gnädige Frau im Atelier und die Kinder mit Fräuleiu im Garten. Der junge Mann nickte, überließ seine Handtasche der Dienerin und ging in den Garten hinein, den hellen Kinderstimmen nach. Über sein scharf geschnittenes, charaktervolles Gesicht mit den markanten, bartlosen Zügen und den kühn nnd scharf blitzenden Augen verbreitete sich ein lustiger Ausdruck. Als er nahe an die Kinder Heraugekommen war, stellte er sich hinter einen Nanm. „Waller! Hella!" Er rief die bcidcu Namen mit starker Stimme hin-über. Die Kinder lauschten. Der zehnjährige Walter stelzte mutig aus den Baum los, und die sechsjährige kleine Hella folgte ihm neugierig, abcr mit einiger Vor» sicht. Da — ein lautes zweistimmiges Iubelgeschrei. „Onkel Vernliard, Onkel Bernhard!" Und nnn stürmten die Kinder auf den jnngen Mann los. Der fing eines nach dem anderen ill seinen Armen auf uud hob sie lachend empor. „Gelt, Ihr Rangen, das ist eine nette über» raschnng?" „Mama, Mama!" riefen die. Oben flog das Fenster aus. Maria beugte sich hev-aus. Da sah sie mitteil in Bernards lachendes Gesicht hinein. „Vernl)ard — du?" rief sie freudig überrascht. Er schwenkte den Hut. „Grüß' Gott, Tante Maria!" Schon lvar diese oben verschwunden nnd stand wenige Augenblicke später unten am Haustor. „Herzlich willkommen, lieber Bernhard. Walter, lanf schnell zu Papa hinüber und sag' ihm, daß Onkel Bernl)ard augekommen." jFortsehunq folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 179. 1729 7. August 1912. MINING dos Nationalversicherungsgesetzcs. Ich halte dies N>r eines der großartigsten Gesetze,'das jemals zllgunsten ?"ii vieleu Millionen von Männern nnd Frauen in un-l^rm Paterlande zustande gekommen ist. Da ich den ^>m!ch l>abe, dnrch die Tat meine Anerkennung dieses ^st'tzes zu beweisen und voll überzeugt bin von der uMl-n nnd freundlichen Gesinnung ineiner Arbeiter ^ssei, mich, sn erkläre ich hiemit, daß ich bis auf Wider» n>! alle Beiträge für die Invaliditätsversichernng durch ^"i(> Firma allein zahlen will. Ferner bestimme ich, ^!i nieinl» Firma zuguusleu meiner Arbeiter die Inva» wttätsrcnten ans clgenen Mitteln nm ein Drittel er. M;eu wird. Wenn z.' V. der Staat 10 Schilling zahlt, >^ wird meine Firma 3 sh 4 d hinzufügen. Vei anderen "cträgen im Verhältnis." Diese großherzige Erklärnng l)«t natürlich in Lancaster nngehenres Aufsehen gemacht, um so mehr, als in der Fabrik vor kurzem ein Streik "lvgebwchen uxn- infolgedessen Lord Ashton dem an dem streif schuldigen Teil seiner Arbeiterschaft die Wohl-l Amerit'a kann sich eines traurigen Rekords rühmen' um drn es niemand beneiden wird:'nämlich des Rekords ^r größten Brandschäden. Die Gesamtsumme alles ^!n'n, nxis durch Feuer in den Vereinigten Staaten yMchlnngen »oird, erreicht nach den genauen statistischen zugaben des „Geological Survey" eine geradezu un° ^'"üblicheHöhe. Im Jahre 1907 beliefen sich die Kosten "' Fcnersbrüuste auf 1724 Millionen Mart: diese MI umfaßt die bezahlten Versicherungsprämien, die I? ?^e." für die Feuerlvehr^n und die von Privat-i^.'^n für Schutzvorrichtungen ausgegebenen Summeu. "e eigentlichen Verluste durch Brand betrugen 860 Milanen Mark, d. h. pro Kopf 10,04 Mark gegen IM ^arf I,, E,,^^, Dazu kam. daß 6000 Personen bei ^b !^'! U'nkainen und 10.000 schlver verletzt wnrden. Ns, ' ^^'!^n tranrig'n Verlust au Menschenleben in An/"' ''" ^^^", ^un lnan sagen, daß das Fener den ^r/^'^"ern jährlich einen Schaden zufügt, der ihrer ^mnUoii Produktiou von Gold, Silber, Kupfer nnd Pe° Ccl,^' gleichkommt. Die Schnld an diesen furchtbaren Vm> ^""^" ^^^ ^^'" schlechten nnd allzn eilfertigen kes>r, ^äl.ser zugeschrieben. Meistens sind keine Vor» ^ ^»qen dafür getroffen, daß man das überspringen so'^^^'^ ^^'^ einem Hause auf das auderc verhindert, ^. ^!; in vielen kleineren Städten der Vereinigten ^iaaten dec geringste Brand leicht die Formen einer ''^Meinen Verheerung annehmen kann. ,. — lEin Prnhistorischcl Riesenbau.) Der amerika» ^'Iche Prähistoriker A Hooton Vlackiston hat bei seinen /wrschnnqen in den Ehihuahnabergen von Mexiko eine slroßc Anzahl von Dörfern prähistorischer Höhlenbewoh» ner entdecll. Er entloirft nun i»n Bulletin der Pan Ame-riean Union ein interessantes Bild von den Wuhnuugs. Verhältnissen dieser Menschen der Urzeit. Die Vorfiel-lungen, die wir gewöhnlich von dem halb tierischen Han-sen der Troglodyten haben, werden durch Vlackistons Fuude vollständig widerlegt. Es gab unter diesen Höhlen» menschen bereits eine gewisse Wohmmgskultur, die sogar ,^> recht komplizierten Bauten führte. Ein prähistorischer "iesenban, den man, wenn er nicht in einer Höhle er° Nchlel worden wäre, wohl mit einem Wolkenkratzer ver° Mrichon könnte, ist ein achtstöckiges .Hans, das nach der Anzahl seiner Zimmer leicht 2000 Personen beherbergen wnnte. Die Verbindung zwischen den einzelnen Etagen wurde mit Hilft' von Treppen hergestellt, die sowohl'im Innern wie auch außeu an dem Gebäude angelegt lva» ^eu; m Kriegsfällen beseitigte man die Außentreppen, um icden Zugang unmöglich zu machen. In den Zim-'Uern wurden zahlreiche Tonwaren entdeckt, die bereits M mic gewisse Höhe der Zivilisation schließen lassen, ^'e ^dee des modernen „Einküchcnhanses" scheint von "^icn Höhlenmenschen schon vorweggenommen zn sein, e>m rZ ^b gemeinsame 3seu, an deucn die Familien tr K Hauses' zusammen ihre Mahlzeiten kochten. In lcssllch erl)altenem Zustande wurden Kurnbehälter ge° ^'nden, die mehr als zehn Meter hoch sind uud die 'wrm vun umgekehrten Urinn haben; die sehr festen und ^ ist ^o^ lHofnllchricht.) Wie aus Triesi gemeldet lvird, ^ Im,U. ," vurnlittags Ihre k. und k. Hoheit die dnrcl> ^ ih'M' ^rau Erzherzogin Maria Iosefa mit ^ S^ °^'^ Erzl^rzog Max uud Gefolge zu längerem . Ta. " Schluß Mi'ramar'eingetroffen. — Für die ^ C^l" des Aufenthaltes der hohen HerrsclMen sind das ^ ^'°tz und der Park dem Publikum nicht zugänglich. iy!s ^. lNefürdernngen von Mittelschulprofessoren.j Wie < H,,,/Nahrcn, hat 'Seine Exzellenz der Minister für 5 ^, "6 und Unterricht den Professor am Ersten Staats- 5 6>ve?< " " Laibach, Eugen Iarc, den Professor <>m < Ny^, u Staatsgymnasium in Laibach Auton Ieröi- ! bi.^ ^, den Professor am Staatsgymnasium in Krain» j Wn i^' Wladimir H c r l c, den Professor am Staats- ^ U, '"'um in Nudolfswert Amatus «kerlj und den 1 Miss ^°^ "u der Staatsuberrealschule in Laibach Doktor f lob3"i' Opoka mit der Rechtswirksamkeit vom 1. Ok- i ^ ^12 in die achte Rangsklasse befördert. s — ^Gesellschaftsreise nach Algerien und Paris. Das unter dem Protektorate Sr. "k. n. l. Hoheit des dnrchl. Herrn Erzherzogs Friedrich stehende Komitee ,znr Errichtnng eines Iahrhnndcrt.Tenkmals für die in den Nefreiungslämpsen 18l3 in Kärnten Gefallenen verau° staltn eine Gesellschaftsreise, wobei Patras, Palermo, Algier, Eonstantine, Batna lNuinen von Timgad), Niskra, Marseille nnd Paris besichtigt werden. Abfahrt von Triest am 16. November. Prospekte beim „Kärntner Dcukmal.Komitee", Wien, 1., Weihbnrggasse ,18. — lFortgennfl der Hochschulstipcndien während des Einjahriqendieustes.) Hochschüler, die im Genusse vou Stipendien stehen, oleiben lvährend ihres Einjährigen» dienstcs im Genusse ihrer Stipendien, falls nicht von der Stiftnngsbehörde besondere Bestimmuugen vorgeschrieben sind. Die Quittungen sind zu den vurgeschrie» benen Termiuei, den auszahlenden Vehördcn vorzulegen und müssen die Bestätignng der Militärbehörden tragen, daß der Stipendist derzeit seiner Militärpflicht obliegt. Durch die eiujährige Dienstzeit scheidet der Hochschüler uicht aus dem Verbände der Hochschule. — lDie Mietzinsliüchlein gebührenpflichtig.) Dcr Verwaltnngsgerichtshof hat,dic Entscheidung gefallt, daß die im Mietzinsbüchlein, das anf den Namen der Mietpartei lautet und in deren Händen bleibt, enthalteneu Vestätignugen des Hanseigentümers oder stines Bevoll» mächtigten über die Zahlung des Mietzinses als gebüh» renpslichtige Urknnden anzusehen sind. — sStrnfbestiinmnnqen nach dem neuen Wehrgesehe.j Im alten Wehrgesetze waren die Tlvafbestimmnngen mit jenen Paragraphen, auf deuen fie fnßen, vereinigt, >väh° rend sie jetzt von ihnen getrennt, im fünften Abschnitte ^ 63 bis 79 vereinigt wurden. Iu den Wehrvorschriflen wurden sie hingegen in jenen Abschnitten belassen, zu denen sie gehören. Nachstehend sind die wichtigsten Straf» bestimmnngen des nenen Wchrgesetzes angeführt: Die Nichteinhaltung der Meldepflicht znr Stellnng wird mit Geldstrafen bis zn 200 K, das Nichterscheinen zur Stel» lung oder Nbcrpriifnng bis zu 400 l< bestraft. Wer von der Stellung oder Überprüfung ausbleibt, um sich der Stellnngspflicht zu cutziehen, wird nxgen Übertretung mit Arrest von sechs Tagen bis zu zwei Moualeu, wenn er aber der Stellnngspflicht noch vor Ablans des Jahres, in dem er sein 86. Lebensjahr vollendet, freiwillig ent° spricht, mit Arrest von drei Tagen bis zn einem Monat bestrast. Außerdem kann im ersteren Falle eine Geld» strafe von 600 K, im zweiten Falle eiue solche von 300 Iv verhängt werden. In Österreich ist aus die An° stiftung oder Hilfeleistung zu dieser Übertretung Arrest bis zn zwei Monaten gesetzt, womit noch eine Geldstrafe bis zu 600 Ix verbunden werden kann; in Ungarn ent-fällt die letztere Bestimmung. Die StellnngZflnchl nnd dio Flucht vor dem Militärdienste durch Verlassen der Monarchie wird mit strengem Arrest von vier Wochen bis zu einem Jahre bestraft; neben dieser Freiheit?» strafe kann überdies noch eine Geldstrafe bis zu 200 X verhängt werden. Dieselbe Strafe trifft denjenigen, der durch listige Umtriebe fich oder andere irgend einer mili-tärischeu Dienstleistung zu entziehen sucht, doch kann hier die Geldstrafe die Höhe bis zn 4000 X erreichen. Handelt es sich aber nur um den Vorsatz, sich dem Antritte der ersten militärischen Ausbilduug als Ersatz-reservist oder einer Waffenübung zu entziehen, so be-steht die Strafe in Arrest von drei Tagen bis zu zwei Mouaten nnd eventuell Geldstrafe bis 'zu 600 X. Die listige Erschleichung von Begünstigungen wird mit strengem Arrest bis zu sechs Monaten und an Geld bis zn 2000 X bestraft. Die Sclbslleschädignng oder Veschä» digung anderer wird mit strengem Arrest bis zn drei Jahren, eventuell überdies in Geld mit 4000 l< bestraft. Die unmittelbaren Rechtsfolgen der Verurteilung eines Wehrpflichtigen sind: die Ansschließnng von der Anslvahl als „Überzähliger",- handelt es sich nnr um das ein-malige Ausbleiben von der Stellung oder Überprüfung, so gilt diese Ausschließung nnr für die betreffende Stcl° lnng, in den übrigen Fällen für immer. Ferner tritt die Verlängerung der Präsenz- und Gesamtdienstpflicht um eiu Jahr ein; bei Verurteilung wegen Ausbleibens von ,der Stellung lüberprüfung) oder'Stellungsflucht ins Ausland, wenn der Täter sich nicht nachträglich frei» willig znr Stellung meldet, dann wegen Umgehung der Dienstpflicht dnrch listige Umtriebe, wenn keine nach. trägliche freiwillige Selbststelluug erfolgt, eudlich bei Selbstbefchädigung, wenn der Betreffende noch zu irgend einer Dienftleistnng geeignet ist. Bei Vereitlung der Stellnng, Stellnngssluchl und Flucht vor dem Militär, dicuste, writers bei Umgehuug der Wehrpflicht, bei Er. schlcichnng von Vegünstignngen nnd bei Selbst, beschädigiing tritt uube.dingt auch der Verlust der Be-günstigung des einjährigfreiwilligen Präsenzdienstes, des zweijährigfreiwilligen Dienstes in der Kriegsmarine, der Begünstigung als Lehrer hinzu. Bei tadelloser Ans. sührung des Verurteilten kann die strafweise verlän° gerte Dienstpflicht nachgesehen werden. Die Nichtbeach. tnng der Meldcvorschrift seitens der nichtaktiven Manu» schaft wird mit Geld bis zu 200 X bestraft. In bezug auf Verjähruug gilt folgcudes: Vei Stellungsflncht, Ansbleiben von derSlellnng und dadnrch herbeigeführter Vereitlung derselben, dann bei Selbstbeschädigung be. giuut die Verjährung mit Ende des Jahres, in' dem der TLehrpflichtige sein 36. Lebensjahr vollendet oder mit seinem Erscheinen vor der Stellnngskommission, bei Flucht vor dem Militärdienst nach erfolgter Assentie» rnng mit dem Zeitpunkte seiner Rückkehr, in den übri» gen Fällen mit dem Zeitpunkte der Vegehuug. Hinsicht« lich der strafweisen Verlängerung der "Dienstpflicht ist gegenüber dem früheren Wehrgesetzc cine bedeutende Milderung eingetreten. In den Fällen, wo sie früher mit zwei Jahren zugemessen war, wurde sie nunmehr auf ein Jahr verkürzt und in den Fällen, wo bisher ein Jahr feslgcsetzt »var, wnrde sie gänzlich aufgehoben. — lVon der Erdbebenwarte.) Vorgestern uormit» tags um 11 Uhr 33 Minuten 23 Setnnden verzeichneten die Instrumente ein schwaches Nahlxben. Hauptbewe-gung von 8 Millimetern um l l Uhr 33 Minnteu 52 Sc. künden. Herdentfernuug 150 Kilometer. — Am Nach« miltage erschienen zum Besuche nnserer Warte 28 Zög» linge des vierten Jahrganges der f. k. Landwehrt'adetteu. schule iu Wieu unter Leitung des Herrn Oberstleutnants Waal, Oberstabsarztes Dr. Nikolaus Hack mann und Hanptmannes v. F i sch e r. Der Assistent der Warte erläuterte in einem längeren Vortrage die Grnndprin-zipien der modernen Erdbebenforschnng nnd besprach die wissenschaftliche Auswertung von Erdbebendiagrammen. Hierauf wurden alle Erdbebenmesser nnd deren Hilfs-instrnmente besichtigt. Die Besucher verließen nach zwei. stündigem Aufenthalte die Warte. N. — Mpines.j Wir erhalten folgende Mitteilnngi Das festgefügte, prächtige Blockhaus auf dem Kanter, sattel, die Zoishütte, ist von der Sektion Krain des Deutscheu nnd Österreichischen Alpeuvereines neuerdings erheblich verbessert worden. Das Gastzimmer wurde neu eingerichtet, mit netten, kleinen Tischchen ausgestattet, die Küche durch eine Wand vom Gastzimmer getrennt, der Pritschenranm im ersten Stockwerke verschalt, die Betten mit nenen, weichen Kotzen nnd Polstern versehen nsw. Über die Verpflegung in dieser Alpenherberge sind die Besucher voll des Lobes und die Sektion lx>t mit der Vergebung des Winschafterpcstens an Adols Gustiu einen glücklichen Griff getan. Die Besucherzahl belrug bis Sonntag, den 4. d. M., 170 Personen. — In die mit Recht als ein Kleinod der heimatlichen Berge be» zeichnete Voßhütte unter dem Vr^ecsattel kehrten heuer bereits 500 Gäste ein. Der Erweiterungsbau aeht seiner Vollendung entgegen. — Änßerst rege ist auch die Fre° qnenz der Alpenvereinshütte auf der Golica mit über 700 Besuchern. — Die Triglarhäuser sDeschmann» nnd Maria Theresienhaus) beherbergten je über 200 Berg. fahrer. Im Seehause am Triglavdoppelsee war am 30. v. M. ein Bataillon des 27. Gebirgsregiments zu Gaste. — Bedeutende Auslagen entstehen der Sektion nunmehr dnrch die Tatsache, daß der Holzvorrat im Deschmannhanse vollkommen zn Ende gegangen ist nnd das Brennholz jetzt mit bedeutenden Kosten ans der obereu Krma heraufgescljafft werd.'» mnß. — lVolksfest.) Das große Volksfest, das am 4. d. nachmittags in der Sternallee in Krainburg von der dortigen Baugenossenschaft „Narodmi dom" veranstaltet wurde, nahm, vorn schönsten Wetter begünstigt, einen äußerst animierten Verlans und erfreute sich eines guten, ja sogar sehr guten Besuches, weu» in Betracht gezogen wird, daß am gleichen Tage an mehreren größeren Orten Oberkrains verschieden,,' Unterhaltungen vor sich gingen. Das fpuze Arrangement lag in den bewährten Händen der Krainburger Frauen uud Mädcheu, wodurch schon eiu güustiger Erfolg von vornherein verbürgt lvar. Auf die eiuzelnen mit großrm Geschmack und sinuigeu Em. binnen.dekorierten Pavillons verteilten sich: fürEßU>aren die Fronen Maria Dr. Kn^ar uud Mimi Pire sowie die Fräulein Mizi Nadixar, Karla und Nn>a Sajovie nnd Olga Kavnik; es wurden die ausgesuchtesten nnd fein-schmeckendsten Eßwaren verkauft; für Wein: die Frauen Fanny Adamiä nnd Ivanka Kokalj fowie die Fräulein Anica Ncdbal nnd Meta Kavnik; verabreicht wurden die Weine ans der vor knrzem eröffneten Großkellerei des Herrn Rudolf Kokalj in Krainburg; für Bier: Frau Eilla Tajuik und die Fränlein Kalju^a Kr5, Nadina Ku-5ar, Zdenka Pirc, Mal5i Pravst, Mici Remic nnd Hanni Sajovic, denen beim Auzapfeu und Ansschenken die Her. ren Stanko Sajovic, Franz Sirc nnd Rado klajpah behilflich waren; ausgeschenkt wnrde das Vndweiser uud das Mayr.Nier; für'Kasfee: Frau Maria Zacherl sowie dic Fräulein Maria Gogala, Ivanka Ko^ak nnd Paula Snhadolnik; für Nlnmen: Fran Mara Mlejnik und die Fränlein Mina Dobida, Mira Krajnc, Ivica ssokali, ,^alka Pirc. Nadina Pirc nnd Anka Nakovc; es wurdeu wirkliche Prachtexemplare von Blumen und Blumen, sträußeu feilgebuteu. Neiiu Verkaufe von Blumen ,^iar ein geräu. iniaer hölzerner Tanzboden anfgestellt; d,r Musik be> sorcite die '.Kapelle der freiwilligen Feuerwehr, nnd Ret. uugsgesellscliaft unter der bewährte,, Leituug des Herrn Kapellmeisters Arnold Wlassak in mustergültiger Weise, und mit anerkennenswerter Ausdauer, wobei' auch der snibsche Fortschritt der Kapelle zutage trat. Abends tru» u'n mehrere Sängerveremigungen Volks, und Knust-lieder vor, wodnrch die Feststimmung bedeutend gehoben Dnrde; als Dirigenten der Chöre fungierten die Herren ssarl Mahkota uud Vilko Rus. Kurz gcfagt: es war das inter den duftenden Kastanien ein lustiger Sommer-ibend, zu dem außer den Krainburgcrn auch zahlreiche Aaste aus Laibach, ^i^ka und Neumarktl sowie die " ^rainburc; und Umgebuug weilenden Sommers'lschll'r rschienen waren. "^' Laibacher Zeitung Nr. 179. 1730 7. August 1912. — Me freiwillige Feuerwehr in Tt. Marciu) wird am 18. d. M. die Feier ihres 3<>jährigeil Bestandes be-gehen. Aus diesem Anlasse wird um l<) Uhr vormittags eine HI. Messe gelesen »verdeil, woran sich um 11 Uhr eine ^estrede schlicht. Um 12 Uhr gemeinsames Mitlag, essen lKnverl ! X 20 Ii), um 3 Uhr nachmittags Volks-fest in den Lokalitäten des Herrn Anton ^trjanec mit Musik, Gesang, Gliickshasen, Il>r,P^st »s>u. — lialtungsschule in Tt. Michael bei Rudolfe-wert.) Wie im Vorjahre wird anch im Schuljahre 1912/13 die HauslMungsfchulc im Kloster der Schul-schwestern „De Notre Dame" mit 1. Oktober 1912 beginnen. Die Schule wird aus einem Internate und ei» nein E^terilate bestehen. Für die Inlerniftinneil hat der krainische Landesansschnß sechs Stipendien zu je 15 l< nionallich, d. i. die Hälfte des den Schulschwestern zu entrichtenden Schul» und Kostgeldes, bewilligt. Das Kostgeld der Erteruisliuue» wird gleichfalls aus dem Laudesfonds bestritten. Anfnahmsgesnche sind bis ersten September l. I. bei der Leitung der Hanshaltnngsschule in St. Michael bei Riidolsswerl einzureichen, >vo auch die näheren Bedingungen zll ersehen sind. — lslnsstcllnng vo» Handarbeiten.) Am 28. v. M. veranstaltete die Leilling der Hanshaltl!»gssch»le in St. Atichael bei Rndolsswerl im Saale des dortigen „Izobra5eval»o dru^lvo" eine Ausstellung von Hand» arbeiten der Schülerinnen dieser Schnle im abgelaufenen Schuljahre 1911/12. Die Ausstellung erfreute sich eines bedeutende» Zuspruches und fand ungeteiltes Lob. Das Schuljahr hatte programmmäßig ein Jahr gedauert, während welcher Zeit die Schülerinne» in allen Haushallungsarbeilen theoretisch beim Unter» richte und praktisch im Nonvikle der armen Schnlschwe» stern „De Notre Dame" in St. Michael sonne in der nahen landwirtschaftlichen Schule in Standen unterwiesen worden waren. Gleich beim Eingänge in den Aus» stellnngssaal nxnvn znr linken Hand auf einem Tische die von den Schülerinneil aufgezogenen Gemüsearten iMohl, Salat, Gurken nsw.) in solcher frische ausgestellt, daß sie von sachgemäßer nnd aufmerksamer Pflege zeug» ten. Daran reihten sich Fruchtsäsle nnd konserviertes: Obst, wie sie anch im ländlichen Haushalte sei es z< eigenem Gebrauche oder zum Verlause hergestellt wer° den können. Besondere Aufmerksamleit erregten die von den Schülerinnen gebackene» Nrolarlen lind Backe-reie» sowie deren Zusammensetzung nnd Preisangaben. Den grüßten Raum nahmen die weiblichen Handarbei« ten in Stricken, Häkeln nnd Nähen, Ausbessern nnd Nenanfertigen von Wäschestücken und einfachen Klei. dern, das Schuitlzeichnen, die gebügelte Leibwäsche usw. ein. Geschmackvoll Niaren zwei Tische gedeckt, von denen der erste für bäuerliche Mahlzeiten, der zweite für eine feine Tafel bestimmt lvaren. In einer Ecke befand sich eine Hausapotheke mit den notwendigsten Hansarznei, niittcln und Bandagen- daneben Niaren ans einem weißgedeckten Tische Gegenstände ausgestellt, die nötig sind, wenn der Priester mit den hl. Sterbesakramenten beim Kranken erscheint. Die schriftlichen Aufsätze, die Arbeiten aus dem Rechnen und Schnittzeichnen beknn» deten regen Eifer der Schülerinnen und zeichneten sich dnrch praktischen Inhalt aus. So bot die gesamte Ans° stellnng den Einblick in die besten Zweige des Hans-hallnngswesens, das heutzutage eine verständige nnd tüchtige Hausfrau im ländlichen Haushalte kennen soll, um den an sie gestellten Anfordernngen entsprechen zn können. Gewiß für unsere ländlichen Hanssranen und unsere Zeit ein notwendiges Stndinm! Schließlich sei erwähnt, daß sich die Hansl^Itungsschule, die im ver. flofsenen Schuljahre von l5 Frequenlaiitinnen absolviert wurde, bei der Landbevölkerung allgemeiner Beliebtheit erfreut. Sie wird nur von Töchtern besserer Landwirte besucht, fo daß sie zur Hebung des Wohlstandes n»ter d^r Landbevölkerung ihr Nestes beiträgt. I.. " -. " iKrantenhcwessnnst.j Im Distriktstranlenhanse in Adelsberg sii'd mit Ende Juni 39 Kranke, nnd zwar 22 männliche nnd 17 weibliche Personen, in Belaud» lnng verblieben. Im Juli wurden 82 Kranke, und z»var 53 männliche uud 29 weibliche Personen, anfge-nommen. Entlassen wurden im Juli 86 Personen, und znxn- 51 männliche nnd 35 weibliche. Gestorben sind 2 männliche nnd I weibliche Person. Mit Ende Inli verblieben daher noch 22 männliche nnd 10 weibliche Personen in Spilalsbehandlnng. Von den 121 behaii-delten Personeil waren 7 Einheimische lind 114 Orts» fremde. Die Gesamtzahl der Verpflegstage betrng 1270, di. durchschnittliche Verpslegsdaner eines Kranken zehn Tage. Von den Entlasseneil nnd Verstorbenen standen 23 wegen Infektionskrankheiten nnd 66 Perfoncn we» gen anderer Krankheilen in Spitalsbchandlnng. —r. — lDie Wollner-Gescllfchaft) wird heute und an den kommenden Abenden um 8 Uhr im Hotel Tratnik, Pe> lersslraße, anslrelen. Die gestrige Veranstaltung in der Südbahnreslanration erfreute fich eines schönen Ersol» ges und hielt die anwesenden Gäste einige Stnnden in heiterer Laune beisammen. Neben W 0 llner , der sei» nen alleil Rns als El)arallerkomiter und Typendarsleller bewährte, fanden die sonstigen Kuilslkräste lanten Bei» fall, so Merry Ronvier als Liedersängerin, Signor A Il 0 ga als Mnsikal-Akt- und .lnmpenmaler u. Franz D e n u e l als Zauberkünstler. Der Besuch der Wollner-Abende kann bestens empfohlen werden. — Eintritts, gebühr 1 Iv; im Vorverkäufe sind die Karten beim Zählkellner um 80 li zu haben. — nedig, das heuer mehr denn je zuvor voll von un» vergeßlichen Festen und von Freude ist, darf mit Nccht als der angenehmste nnd eleganteste Aufenthaltsort in Europa betrachtet werden. " sVou der Straße.) Auf der Wiener Straße stießen ein Radfahrer und ein Fiakerwagen zusammen. Der Radfahrer geriet unter das Pferd, wobei sein Vehikel stark beschädigt und er selbst am linken Arme leicht verletzt wurde. - Ans der MiNo^slraße warf ein Last. wagen einen Milchwagen, um, wobei Flaschen mit zehn Litern Milch ans die Straße fielen und zerbrachen. — Vor dem Südbahnhose lenkte ein Knecht seinen Lafl-»vagen so unvorsichtig, daß er in den Fiaterstandplai) hineinfuhr und eine Wageillaterne sowie einen Kotflügel beschädigte. * ^Verhaftete Pcrsoncn.j An einem der letzten Abenüe erzedierte auf der Zaloger Straße ein aus der Stadt abgeschaffter Mann so sehr, daß er verhaftet wurde. — Unter der Trantsche Wurde ebenfalls ein be» trunkener Er.zedent angehalteil. — Aus dem Kongreßplatze wurde ein arbeitsloser Mann aus Graz wegen Beltelns angehalteil. — Auf dem Valvasorplatze wurden zwei belrnnkene und raufende Vaganten dnrch einen Eicherheitsluachmann angel)alten, und in den Kotter ab-gl führt. — In einem Gasthause an der Zaloger Straße wurde ein betruukeuer Tapezierer, der die Gäste be< schimpfte, durch die Sicherheitswache verhaftet. " Wn verhafteter Zechpreller.) Vorgestern abends verhaftete ein Sicherheitsloachmann in der Bahnhofgasse den 26jähri'ssen, gewesenen Sicherheitswachmann in Trieft MiclMl Pennik aus Seiscuberg, weil er in einem Reslauraut eine Zeche von 2 X 12 II geinacht und sich dann geflüchtet l)atte. Vormittags schon hatte Pei-nik im Vüfelt am Unlerkrainer Bahnhöfe eine Zeche von 2 X 40 ll nicht beglichen. Der Zechpreller wurde dem zuständigen Gerichte eingeliefert. " sVestohlene Truntenbolbc.j In einer der letzten Nächte »lachte sich ein Langfinger an Trunkenbolde her-an, bei denen sich seine Arbeit gut lohute. In einen« Nachtlasfeel)ause stahl er einem fremden Gaste, der all einem Tische schlummerte, ein Geldtäschchen mit einem größeren Geldbetrage. Einem ebenfalls schlafenden Fe» slnngsartilleristen stahl der Dieb aus dcfscn Geldtäschchen eineil Fünfkronentaler. Endlich wnrde einem nachts auf der Pelersstraße schlummernden Manne aus der Rocktasche ein Geldtäschchen mit 20 X gezogen. " iVerloren.j Ein Paket Klnderschuhc, ein Zwicker, ein Geldtäschchen mit 10 X, ein goldener Ring mit Diamanten nnd ein Geldbeutel mit'133 X. — Herner ein Paket Wäsche, ein Geldtäschche» mit 30 lv und eines mit ll) l<. — Weiters eine Tnlatascheiluhr, eine goldene Krawaltennadel »lit den Bnchstaben I. K. nnd ein Geld-täschchen mit 65 K. " fGefunden.j Ans der Südbahnslation! Ei» weißer Schal, ei»e Handtasche, eine Einlaiislasche »lit trocke»en Blnmeil usw., ei» silbernes Armband, zwei Epazierstöcke, eine weiße Damenjacke, eine Pelerine nnd ein Regenschirm mit Fntteral. — sPerstorbenc in Laibach.) Johann Knafli<", pens. Steuerunterbeamler, 66 Jahre, Brühl; Vartholomäns Tav5ar. Arbeiter, 59 Jahre, Radctzkyslraße 11' Johann Vedi»a, Fxibriksarbeiter, 41 Jahre, auf dem Wege in? Krankeilhans; Valentin Kle^nik, gewesener Bäcker, 72 Jahre. Tternlvartgasse 4; Lorenz Mavsar, Keuschler, 56 Jahre, Kalliarina Drole, Gemeindearme, 38 Jahre, Ursula Kregclj, Verzehr»!»gssteneraufseherswit»ve. 50 Jahre — alle drei im Landesspitale. Theater, Bunlt nnd Literatur. — sCine „Nichnrd Wagner Centennial Festival Association"! hat sich in den Vereinigten Staaten von Amerika gebildet, um anch dort die Feier des hundertsten Geburtstages Richard Waguers in großartiger Weise j» begehe». Das Programm besteht a»s Ehor-, Solo» und Örchesternummern, selbstverständlich nnr Wagner-Komposilionen. Die hervorragendsten dentschen Wagner. Sänger sollen znr Mitwirknng gewonnen werden. — ll3in Gedicht Lcnaus 25,!)mal vertont.) 259 Ver. tonnngen hat Leilans schwernlüiiges Gedicht an die Nacht „Weil ans mir, dn dunkles Auge" erlebt »nd damit das Heinesche „Dn bist wie eine Blume" geschlagen, das noch vor kurzem die erste Stelle unter de» deutschen Lieder» einnahm. Jetzt zählt Heines sentimentales Gedicht nnr mehr 255 Kompositionen. Hofsmail» v. Fallersleben ist derjenige deutsche Dichter, von del» die meisten Lieder komponiert sind, näinlich 512, während an Vertonungen überhaupt Heines Gedichte mit 4259 nnd Emanucl Geibel mit 3679 an der Spitze stehe». Von den lebe»den Dichtern ist Panl Heyse der bevurzngteste; 123 von sei° ne» Gedichteil sind i», ganzen 638mal komponiert worden. - Michard Ttranst) l>at soeben, wie Berliner Blät-ter melden, sein neuestes Werk beendet, eine Schauspiel, musik zu Moln'res „Der Bürger als Edelmaun", ii, der Vearbeitnng von Hngo v. Hofmannsthal. — sIulius Eppstcin,) der bekannte Pianist, feiert heute seine» 80. Geburtstag. Eppstein hat Mahler ent° deckt, lvar der Lehrer Ignaz Vriills nnd veranlaßte Mareella Sembrich, sich der Gesangskunst zu widmen. Telegramme des k. k. Telessraphen-Korrespondenz-Bureaus. Dementi. Wien, 6. August. Die ,.Korrespo»de»z Wilhelm" erfährt von ei»geweil)ter Stelle: Die in den letzte» Tageil aufgetallchleil Gerüchte über ci»e A»swechfl»»g der Geschütze mit Vru»zerohre» durch solche mit Stahlrohren entbehren jeder Begn'indnNg. Ebenso ist die Nachricht von der Bestellung von Stahlhanbitzen, die die Heeresleitung bei den Skodawerken auf Kredit eingeleitet l)at, alls der Luft gegriffen. Eine neue Radinmqncllc. Wie», 6. August. Bei den staatlicben Uranerzbauten im Ct. Ioachimstal wnrde bei der Aufrichtung des mäch» tigen Nadinmganges im Barbarastollen eine neue er» giebige Quelle erschlossen. Die Radioaktivität dieser Quelle ist »ahezu viermal so groß, wie die der bisher bekannte» stärkste» Radixmcmelle». Die nenerschlossene Qnelle wird sofort gefaßt nnd der slcmtl. Kuranstalt in St. Ioachimslal zugeleitet werden. Prozeß Inkiö. A.qram, 6. August. Der Senat hat beschlossen, die Polizei'beamten, die über die Behandlung des Täters in der Uiiterslichllilgshaft aussage» köuueu, einzuverneh-meu, ebeuso jene Zeugen, die über das Benehmen des Inkw während der Haft sich zn äußern habeil. — Dagegen hat der Senat beschlossen, die Vorladung von Zeligen, die über das Vorleben des Angeklagten aus-zusagen hätte», sowie die Voiladuug von ehemaligen Militärkameraden des Iuki^ abzulehnen. Zeuge Polizei, konzipist Nikolans Kop5a sagt ans, er sei nach dein Anschlage um 2 Uhr nachmittags in die Polizcier.pusitur gekommen, wo er Iuti6 an Händen nnd Füßen gefesselt cillf dem Bette sitzend fand. Zeuge l>abe den Täter ent> sprechend den bestehenden gesetzlichen Vorschriften auch weiter in diesem Ziista»de gelaffen, jedoch mit gelockerten Fesseln. Gegen Abend habe er Inkx' noch einmal ver-hört. Damals »mr Iuki^ nnr an den Händen gefesselt. Beim Verhör Ivar Inki6 wohl aufgeregt, doch verhielt er sich im allgemeinen ruhig. Gegen die Wachleute benahm ev sich allerdings widerspenstig. Gegen den Angeklagten wurde kei» einzigesmal Gewalt angewendet. Besondere Erregung zeigte er nnr, wenn man ihm wegen seiner Flnchl Feigheit vorwarf. — Die Zeugin Mira Ko^-ica, die Maschiilschreiberin beim Polizeikommissariale ist, serner die Wachleute Andreas Glogae, Franz Ivae »nd ^ Laibacher Zeitung Nr. 179. 1731 7. August 1912. A«er Grxan, wclch letztere mit der Übomxichuug dci ^ngeklagicn betraut lvaren, sagen übereinstimmend ans "l« keinerlei Gewalttätiqleiten gessen Iukio oorgekum-nlen seien. Iuki'6 sei vollkommen ru'hiq gewesen nnd habc ""! 1'e nicht den Eindruck eine^ 3iabe er ein Geräusch ge-?urt das auf eine Mißhandlnng des Iuki6 hätte schliern lasscn sühnen. — Die Zengen Sicherheitswachlentc trails Nuvak, Kolar und Lertiga sagen aus, Iuti<^ ^be einigrmale seinem Nedanern darüber Ausdruck ge° 3^u. daß er zwei unschuldige Menschen erschossen habe, «>as aber habe so kommen müssen. Den Zeugen Sicher-A'tsuxlchmann Marwci habe Inkil» gefragt, Nne es dem "analratv v. Hcrvoiö gehe, und ob er noch am ^cben sei. Ein flüchtiger Tuchhändler. Vttdapest, 6. August. Der Tuchgroßhäudler Arnold ^ "'>' 'sl seit l. Iuui >. I. abgäugig. Es wurde fest» ^.'/"ll, daß seine Passir.cn sich auf 200.000 X belaufen, wayrenh die Altiven kaum 50.000 X betragen. Die "ublger erstatteten die Strafanzeige. Die Tripelcntcntc. . Pnrio, 6. Angnst. Die „Agenee .Haws" erfährt aus Mderer Luudoii.r Qnelle: Sehr gut inforinierle Po- ,^M kreise sind über die heutige Meldung eineS fran° n,/ ?"^ Morgenblattes, betreffend ein nenes Abkommen Aschen Rußland nnd Frankreich, folgender Anficht: In ^" lehlen Monaten wnrde selbstverständlich zlvischen "" "^"ch, England und Nußland fortgesetzt ein Oedan- ci> lM'sch j^^. ^.^, ^^schiedenen Möglichkeiten, die ) m,g j,^. Orientfrage ergeben konnten, gepflogen nnd der n?^' Gelegenheit die vollständige Übereinstimmnng s^^/^chauungei, nnd Absichten dieser Mächte festge» dies«'- >' '" ^aqc fteheude Artikel spielt offenlxir aus ^ uuinien Verhandlungen an. Aber das Vertranen, ihrer ^ ^^' Negiernngen verbindet, gestattet ihnen, ben ^^^^arität einen gan.^ anderen (5I)arakter zu ge- ' "'5 dieser Artikel glauben läßt. ^ln türkisch-montenegrinischer Zwischcufall. .,- f,.^injc, 6. August. Gestern vormittags ernenerten "lti,che Cui^aien don Angriff an der montenegrinischen ,^'Uze. Die montenegriinsche» Grenzposten feuerten AlNsse '5lanuueuschüsse ab, um die Türken ^urückzujagcu. "l!> dem Zusammenstoße wurden zwei Montenegriner Mutet, drei verwundet. Die türtischen Verluste sind uu> bekannt. Die montenegrinische Negiernng entsandte den General Vnkuti6, um die Ordnnng im Einvernehmen Nut den türkisäien BeHorden wieder herzustellen nnd heitere Konflikte zu verhindern. Der türkische Gesandte überreichte cine Note, worin Genugtuung binnen 24 stunden verlangt wird, widrigenfalls mit dem Abbrüche ^r diplomatischen Beziehungen gedroht wird. Türkei. .Konstautiuopel, 6. August. Da die Negierung die gestrige Vormillagsfitzuug der Kammer als null und Achlig betrachtet, veröffentlicht das Amtsblatt auch kein -l^liwkoll über die Sitzung. Die Schließung der Kam° 'uer ist dem Ehef der nach Albanien entsandten Spezial-lU'!swn, Ibrahim.Pascl>i. znr Kenntnis gebracht worden. ^., ^onstantinopel, 6. August. Die Negierung lM die ^urgermeister von Smyrna, Adrianopel und anderen ^ladteu abgefegt nud d^ren gerichtliche Verfolguug an-^°rduet, weil sie die Bevölkerung gegen die Negierung "Ufhetzen. ^ ^onstautinopr!, 6. Anguft. Das Blatt „Ieune an'^" ^"üsfentlicht ein Telegramm aus Salunichi, das n das Platt angeblich im Namen von fünftanfend Per» dn, ? "bgesandt 'wurde und in dem gegen die Auslösung " Nmnmer Stellung genommen wird. Ähnliche Tclo ^anune sind dem Blattv aus Alepo. Trapezuut und ""lyrna zugegangen. lleueste telephonische Nachrichten. ^ , Wien, 7. Augnst. Die „Wiener Zeitung" meldet: run'^ ^"ieftät der Kaiser hat dem Landesregic-Nii 3"'"^ und Sanitätsrefcrentcn bei der Landesregie» und m ^'"" Dr. Franz Zupanc taxfrei den Tltel Uralter eines 5^)vfrates verliehen, ler ^""- ^ Angusl. Der Iuftizminister hat die Nlch-der W' ^^'""" Koezirz in Arnfels nach Vrnck an bcinli "'^ ^. Karl Schwarz in Kötschach nach I^^^ versetzt, ferner die Ausknltanten Dr. Franz Arln.l- lch und Dr. Franz Kovöa zu Nichtcrn fnr ^": bezw. für ^llyrisch.Feistritz ernannt. Natiu^'"' "- August. Der sechste Marianischc Kongre-^o,n s "^ ^'^ '">t oinem feierlichen Gottesdienste im «>i ü, >.'^u Abschluß. Es wnrden Hnldignngslelegranune ^'!n- Wilhelm und den Papst abgesandt, lchrn G>-"^' "- August. Die Negierung hat den, türki-z>uiscl^ ^"'^dten auf den Protest wegen der letzten Grenz-^oldcil /'^o erwidert, es habe kein montenegrinischer 3tcil,l,,, "rkisclM Vodeu betreten. — Die fortwährenden Türkei ^ ?" ^^'^ öw'nze seien Provokalionen der "^^>^^bie Grenzfragen bisher nicht regeln wollte. ecantwurtlicher Uedalteur: Anto„ Funiel. ^ Qekte Futter, e5 gellt mir sclileclü! ^ ^^^ Wir dachten, die Höhenluft sollte mir gut tun, der ' Arzt hier adcr saqt, ich hätte an die See gehen müssen. Nun bin ich aber einmal hier und mein Zustand er< , laubt mir cmck nicht, sofort wieder abzureisen. Nun bitte ich dich. schicke mir doch gleich ein paar Schach-' teln Faus echte Sodeuer Mineral» Pastillen, die mir " immer so gut getan und meine Beschwerden immer ' gemildert haben. Ich hoffe, wenn ich erst Fays So- dener wieder habe, wird liuch der Höhenaufcnthalt WW mir leidlich nützen. Schachtel X 1 2b. (519U) 2-1 .Kinematograph „Ideal". Heute nnd morgen noch das erstklassige'Programm. Hochinteressant ist das Path^ Journal- „Moritz ist eiu Tierfreund" ist änßerft humo-rislisch; „Der fremde Vogel" mit Asta Nielsen ift die Sensation dieses Programmes. — Freitag: „Die Kas» fette". Samstag: „Die beiden einer Mutter". (3326) ^ ___ Neuigkeiten vom Büchermärkte. Sicken berger Dr. Otto, Ter Kampf um die Gewissensfreiheit. K—25; Sientiewicz Henryk. Mit Feuer und Schwert, historischer Noman, X 2.4U; Quo vadis? Erzählung aus der Zeit Neros, geb. l< l,80; Silber eisen Georg, Hiergeflügel, Haltung, Pflege und Zucht, K —,24; Wie spielt man Skat? Eine leicht verständliche Anleitung zur gründlichen Erlernung diefes all-beliebten, weit verbreiteten Kartenspieles, W K; Smend Rudolf, Maßstäbe des parlamentarischen Wahlrechtes in der deutschen Staatstheorie des 19. Jahrhunderts. X 1,44; S m i t h Dr. C. Mphonso, Die amerikanische Literatur, geb. XU,— ; SnaithI. C.. The Principal Girl, X 1.92; Sombart Werner. Iudentaufen, X 2,40; Die Zukunft der Juden. X 8.—; Sonn dorfer Prof. Dr. Rudolf K Ottel Klemens. Die Technik des Welthandels, zwei Bände, X 25.— ; S o s n o s t y Theodor u.. Die Politik im Habsburgerreiche, I.Band, Xii,—; Die Sozialversicherung, 1., Zeitschrift für die Pensiuustiersicherung. Unfallversicherung und Krankenversicherung, pro Jahr X 5,—; Spencers social statics, Terl nnd Notes, je X —.00; Spiegel Dr. Ludwig. Die Verwaltungsrechtswissenschaft. Vei-! träge zur Systematik und Methodik der Nechtswissenschaf-i ten. X l),60; SpiegeIberg G., Gedichte zum Vortrag an Familien-, Eltern- und Unterhaltungsabenden, X 1,20; S t a m m Gertrud, Schattengeist, X 2,40; Mein Stammbuch, geb. X 2,40; S t a r ck Dr. F., Erkältungskrankheiten, ihre Verhütung, erfolgreiche Behandlung uud Heilung sowie neue Mittel und Wege zur Abhärtuug gegen Witterungseinflüsse, X —.90; Stauf Ottolar von der March. Victor Hugo, X 2,40; Stauracz Frauz. Weseu uud Ziele der ^reimanrerei, Mittel zur Erreichung dieser Ziele, X 1,—: StcgemannDr. Max, Tabelle der wichtigsten Formeln ans der Differentialrechnung, X —,60; Stein-d o r f f Ulrich, Panjhea, Tragödie in 5 Akten, X 3,—; Steuli Ludwig, Gesammelte Novellen, geb. X 4.82, br. l< 3,— ; Stevenson Robert Louis K O s l, u u r n e Lloyd, The Wrecker. K >,2<)i T t i >i s n y Dr. Paul. Der österreichische Staatsbankerott vou 1811. K 8,l>0. Neu ha us Johannes, Schwedisches Lesebuch zur Einführung in die Kcuutuis des heutigeu Schwedens, geb. . X --,!)li;Schwedisch-deutsches Gcsprächbuch, geb. X —,W; Neumann. Kritische Knrstabellc der Berliner Börse UN2, geb. X 3.00; Nenmann Franz, Gesammelte Werte. 3. Bd.. X 43,20; Neunzig Karl. Gefiederte Hausfreunde, 1. Bd.: Heimifche Stubeuvögel, X —.00; 2. Bd.: Fremdländifche Stubenvögel, X —,00; Das Nibelungenlied. Schulausgabe von Karl Bartfch, X 2,40; Das Nibelungenlied, herausgegeben von Karl Vartsch, Dentfchc Klassiker des Mittelalters, 3. Bd.. X 4.20; Nieten Dr. I.. Das Seelenleben des Kindes. X 1,20; Nieder- ^ österreich. Tourenbuch für Rad- und Kraftfahrer, herausgegeben von Heinz Kurz, l<4,- ; Niedlich Ioach. Kurt, Friedericus rex, du mciu Köuig uud Held, X 1.20; N ied -ner Marie K Weber Helcnc, Häkelarbeiten, Hc'ft t. X 1M>; Noack Friedrich, Die römische Camvagna. geb. X !1. Vorrätig in der Buch., Kunft. und Musilalienhand. lung Iy. v. llleinmatzr ^ Feb. Number» i» Laibach, Kon« ssretzplatz 2. Angekommene Fremde. Grand Hotel „Union". Nm 5. August, Rujutte, Steiner. Braurer, Dorsawetz, Threle Lion, Weber, Rsdc.; Durschmid, Ingen.; Ialphen, Privat, Wien. — Burger, Schwarz. Rsde.; Deutsch, Inspektor; Resch Schulrat, Graz. — de Vida, Privat; Venuszi, llfm.; Fuold Nsd,; Dr. Videll. Advokat. Trieft. - Thianisch, Pnv.; Wolariz, Prof.; Dr. Holzabeck. s, Tochter, Fimne. — Groß; Neufeld Kfm.; Bosiz, Oberstlcutn.. Agram. — Liebermaun, Rsd ; Kreps, Prag. — Wolt. Geistlicher; Walt, Pfarrer, Görz. Bcncdiziz. Pfaner; Schweiger. Tschernemol. — Koh. Ku-rat Opatieselo. — Venturini, Maurermeister, Laas. — Riau» land ttsm.. Belgrad. — Bensch, Direktor. Voleslaw. — Doktor Lagi'nja, Pola. — Trzel. Pfarrer. St. Mareiu. — Endler, Private, Klagenfurt. — Porenta, ttaftlan, Hrenowitz. — Simm, Kfm.. Köln. — Rodoni, Nichter, Sinj (Dalmatien). — Tiller, Pfarrer, Littai. — Jordan. Besitzerin. Karlowitz, — Sapeza, Oberleutn., Sesana. Hotel «Elefant". Am 4. August. Dr. Schcrbaum, Mühlenbesitzer, s. Ge» mahlin u, Chauffeur; Hausmeininger, Privat, f. Gemahlin; Schmidt, Nsd., Marburg. — Angelo, Borovitz. Nsdr.; Doktor Weidcnh'osfcr, Nedalteur. Graz. — Wachmann, t. u. l. Ober. stabsarzt; v. Fischer, t. u. l. Hauptm.; Vawgh, Pichler. Mnck. Tintner Rsde.. Wien. — Sillierstern, Schlegel. Rsde.; Schäfer, k l Notar. f. Gemahlin u. Sohn, Prag. - Vlazet, Inspektor, s ssam Tulior (Böhmen). — Kaiser, l. u. l. Oberleutn.. Laibach. — Gi'ulanmet, Priv.. Littai. — Fajdiga. Priv.. Stein. — Menekikter l. l. Obersorstrat, Villach. ^ Fayenz, Fabritsdirektor. Svalato - Mauer. Redakteur; Müller. Kfm., Aborf (Nieder» österreicti) — P«me, Kfm.; Komar, Beamter. Trieft. — Pi< tard Kfm f. Bruder, Colmar. - Weis;. Rsd.. Budapest. -Koler Rsd.. St. Georgen. — Stofaui. Holzhändler, Viceuza. — Siebenli'st, Privat, s. Gemahlin, Vodenwöhr. Meteorologische Beobachtungen in Laibach. Seehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 nun. ^ 3?.-- "< , ^ 2U. N. 7305 249 S. schwach bewölkt > 9 U.Ab. 31-6 18 6 SW. schwach teilw. bew. 7.> 7 U. F. , 31-7 j 15'1! ONO.schwach ^ Regen ! 03 Das Tagesmittel der gestrigen Temperatur beträgt 19-1°, Normale 19 5». Wien, 6. August. Wettervorausfage für den 7. August für Steiermark, Kärnten und Kraiu: Vorwiegend trübe, regnerisch, kühl, unbestimmt. Winde mit wechselnder Stärke. — Für Trieft: Vorwiegend trübe. Neigung zu leichten Nieder« schlagen, kühl, unbestimmt, mäßige Winde. — Für Ungarn: Veränderliches Wetter bei geringer Temperaturänderung voraussichtlich, vielerorts Niederschläge und Gewitter zu erwarten. Tagesbericht der ilaibacher Erdbebenwarte und Funtenwarte. (Veznlüdct vo» del ttiainischen Zparla^r »»»?,) (Ort: Gebäude der l. l. Stllats-Obrrrealschule.) Uaar: Nördl. Breite 4«° 03'; östl. Länge von Greenwich 14° 31'. Bodcuuurnhc: Schwach. Nntenuenstöruttcicn: ?lm 6. August um 18 Uhr 4b Minuten IV3-4-". Am 7. August um 7 Uhr 30 Mi» nuten III3. "* Hllufigleit der Störunge»-, l »lehr seilen» >ede l5. bi« «0. Minute, U .selten» jebe 4. bi» 10, Minute.- III »häusig, jede Minute 2 bis 3 Nlörungen; IV «sehr häufig» jcbe d, l>i« lO. Velnnbe Entl Vt/ ft Podpisana obžalujem in preklieujem besede. katere sem govorila 0 g. Mariji Lipecy tr- govki v Ljubljani, na Sv. Petra costi at. 3.0, in 0 njeni trgovini. Franja Adamiè. IUfohnung I V ¦ bestehend aus drei Zimmern und Bh V ¦ Zugebör ist Sodna ulloa Nr. 4, H III. Stock, zum Novcinbertormin ^M sn vergeben. - Näheres beim Steinmetz ^p A. Vodnik, Bahnhofgasse. 2—1 ^ Maria Behovc, g b Mrschner. gibt in eigcnem, fowie inl Namen ihrer Brüder und Schwestern die tieftraurig? Nachricht von dem Ab» leben ihres innigstgeliebtcn Vaters, Schwiegervaters, Großvaters usw,, des Herrn Anton Kirschner Lokomotivführers, Untcrbcamten der k. k. priv. Sitduahu, Besitzers der Medaille für 40 jährige treue Dienste welcher nach längeren, schweren Leiden und Empfang "er hl Sterbesakramente gestern, den b^Augus um '/12 Uhr uachts, in seinem 81. «ebeusiahie, sellg im Herrn entschlafen 'st , ,. . , Das Leichmliegängms ftndet morgen, den > 7 Auaust um b Uhr nachmittags, von der Leichen- > tapelle des Landesspitales aus auf den Friedhof »um Hl. Kreuz statt. . ^ , . Die heilige Seelenmesse wird m der Pfarrkirche zu Maria Verlündiguug gelesen werden. Der Verblichene wird dem frommen Andenken empfohlen. Laibach, den L.August 1912. 3ie titslmmlen WeMckm. Ucicheilbchattmigs.AiistaU ..Konlurdiü", Lailiach, Laibacher Zeitung Nr. 179. 1732 7. August 1912. ssS&s, Hi* to «I ill ttnUtti & MHK t IH mil M jsSS- ^^hJS^SXUrST' (less) m Laibach________________TJF5 Franz-Josef-StraBe Nr. 9. Sa^rtV^•¦l^HV,^^VKVutu^B',M^P>tfl::;: Enrse ai* der Wiener Börse vom ©• Ausruft 1O12. SchlnCkurB Geld | Ware Allg. Staatsschuld. Pro». 0 j(Mai-Nov.)p.K.4 66-/6 86-96 1 A'/o ,, ,, p. U.4 8V76 8696 5 k. at. K.j(JHn.-Jnli) p. K.4 86-76 8796 . I ,, p. A.4 Ä6 76 «7-9« 2 4-8°/0Ö.W.Not.FobJlnK.p.K.4<2 <$9'fl6 90-/6 5 4'2% ., M n i. p.A.4'8 8996 90 16 3 4-8°/0 „ 8llb.Apr.-Okt.p.K.4'a W96 90-16 ^U'»0/» ,, „ ,, „ p.A.4-2 89-96 90-16 Lo8ev.J.1860iu500fl.ö.W.4 ifi,?0 1660 Lose V.J.18ßOzu lOOfl.Ö.W.4 444 — 4S6-— Lose V.J.18647.U 100 fl.ö.W-------------- 606-— 618 — Lo80V.J.18<>4za BOfl.Ö.W-------------- 313-— 5/9 — 8t.-Don)än.-Pf.l20sl.S00F.6 287— 289-— Uesterr. Staatsschuld. Oest.StaatsnchatzBch.rtfr.K.4 — ¦-- — ¦— Oeüt.Goldr.stsr.GoldKaaee. .4 11290 H310 „ ,, ,, ,. p.Arrgt. 4 U2 90 iia-to Oeat.Rentei.K.-W.stfr.p.K. .4 86-76 86-96 ,, „ ,, M „ ,,U..4 Aö-SB 47-08 Oeat. Ren te l. K.-W. steuorfr. (I»i8) p. K............ 86-76 86-96 Oest. Rente i. K.-W. steuorfr. (1912) p. U............ 86-76 86-96 Oest.Inve t.-Rent.Btfr.p.K.8i/a 7686 77-06 Franz JosefHb. i.Silb.(d.S.) &>/< /0700 /0A-60 Galiz. KarlLudwigab.(d.St.)4 «6-60 ttf-60 Nordwb.,ö.u.südnd.Vb.(d.S.)4 86-76 8776 Rudolfab.i. K.-W. stfr. (d.S.)4 86-90 8790 Tom Staate t. Zahlnng filiern. Kisenbahn-Priorit&tg-Oblig. Höhm. Nordbahn Em. 1882 4 113— —— Böhm.Wo8tbahnEm.l885..4 87 76 88-76 Böhm.Wustb.Em. 1896 1. K. 4 8860 89-60 Ferd.-Nordb.E.1886(d. S.)..4 93-40 94-40 dto. E. 1904(d.St.)K____4 93-76 94-76 Franz Josefsb.E.1884 (d.S.) S 4 #920 90-20 Galiz .Karl Lad wlgb. (d.St.)S4 88-36 8936 Laib.-SteinLkb.200n.l000fl.4 92-76 9376 ^chluUkur8 Gehl | Wnre Pror. [^em.-Czer.-J.E. 18M)d.S.)K4 88-60 8960 Nor Iwb., Oest. 200 fl. Silber 6 102-26 iO326 dto. L.AE. 1908 (d.S.) K8'/a */«0 8260 Nordwb.,ÜC8t.L. B.200 fl. S.5 102-— 103 — dto. L.B.E.1903(d.S.)K 31/2 S2-— 83 — dto. E. 1885 200U.lOOOfl. S. 4 Ä9-76 90-76 RndolsßbahnE.1884sd.S.)S. 4 87-90 88-90 Staatseisenb.-G.öOOF.p. St. S 368 — 374-— dto. Er-":.-Neti600F.p.St. 8 363-— 367-60 Sudnorddout8cheVbdgb.fi. S. 4 88-20 89-20 Ung.-gal.E.E. 1887 200 Silber 4 8660 8760 Ung. Staatssehuld. Ung.Staatskas8enscb.p.K.4V2 98-66 9876 Ung. Rente in Gold . . . p. K. 4 /07«8 i0H06 Ung. Rente i.K.fltfr.v.J.1910 4 S6-3* 8606 Ung. Rente i. K stfr. p. K. i S6-96 87i6 Ung. Prämien-AnlehenälOOsl. 423-— 436 — U.TheiuB-R.u.Szog. Prm.-0.4 SS4-— 296--U.GrundentlaBtg.-Öblg. ö.W. 4 86-40 87 40 Andere öffcntl. Aalehen. Bß.-hen. Eis.-L.-A.K.15)02 41/, &6«0 96-80 Wr.Verkehrsani.-A. verl. K. 4 86-76 87-76 dto. Eni.1900 verl. K . . .. 4 87-26 88-2R GaliziBcbeev. J. 1893verI.K. 4 «7-60 88-60 Krain.L.-A. v. J. 1888Ö.W. .4 S360 94-6Q Mühritchesv. J. 18TOV.Ö.W. 4 91-26 9226 A.d.St.Budap.v.J.1903v.K. 4 «7/0 8811 Wion (Elek.) v. J. 1900 v. K. 4 88-2o 89-26 Wien (Invest.'» v. J. 1902v. K. 4 90-26 912H Wienv. J.190H v.K.......4 88-66 89-66 HuKB.St. A. KI06f.l00Kp.U. 5 104 36 104-86 Bul.St.-(iolduil.l907 100K4V2 98— 96 — Pfandbriefe and K ommnnalobligationen. Hodonkr.-A. ößt., 50J. ö. W. rl 9130 92-3C Boi!enkr.-A.s. Dalmat. v.K. 4 9796 989t Bölim.Hypothekenbank K . . ö toi— iO2-~- dto. Hypothbk., i.67J.v.K.4 92-26 9321 Scliliißkurh- Geld | Ware Pro«. Böhm.Lb K.-SehuldBch..5Oj.4 9076 9/-76 dto. dto. 78J.K. 4 ÖO-fift 91-66 dto. E.-acbnlHsch. 78 J. 4 90-66 91-66 sJaliz. Akt.-Hyp.-Bk.......5 //0— — •— dto. iiih.ftOj. verl.K. 4V« 97-28 98-26 (ialir.Landesb. 51V.J.V.K. 4>/2 $T60 98-60 96-76 Istr. Bodenkr.-/.86 J.ö. W. 5 100-— lOv— lfitr.K.-Kr.-A.i.62'/,J.v.K. 4V2 >°0- 100-76 Miihr. Hypntb.-B.ö.W.u.K. 4 .¦>/•— 92-— Nied.-öst.Land.-Hyp.-A.6öJ.4 91-60 92-60 Oeat. Hyp,-Bank i.50 J.verl. 4 99/76 100-76 Oest.-nng.Bank60J.v. ö.W. 4 96-— 96- — (Jto. 50 J. V. K..........4 94-06 96-06 Centr. Hyp.-B. ung. Spark. 4'/i ^7 26 98-26 Comrebk., Pest. Ung. 41 J. 4»/, 98 — »<)•- dto. Com.O. i. 5O'/jJ. K4'/2 se-78 .9778 Herm.B.-K.-A.i.50J.v.K4Vi 97— 98 — Sr ark.lnnorst.Bnd.i.6OJ.K4V» 97—- 98-— dto. inli. 50J.V.K.....*Vt 9r— 92-— Spark.V. P.Vat.C.O.K .. 4]/2 96-76 97-76 Ung. Hyp.-B. in PoBt K . .. 4Vj 97-«o 98-60 t!to. Kom.-Sch. i.50J.v.K4Vi 98-60 99-60 Eisenbahn -Prior.-Oblig. Kasch.-Oderb.E.18S9(d.S.)S.4 S6-76 87-76 dto. Em. 1908 K (d.S.)... 4 86-60 a7b0 Lemb.-Czer.-J.E.1884800S.3-6 80-60 si-60 ato. 300 S............4 SG'4° 87-40 Staatseisenb.-Gesell. E. 1896 'd. St.) M. 100 M........3 S7-60 S8-60 Südb. .Ian.-J. 500 F. p. A. 2-ß 200-60 26/80 UnterkrainerB.(d.S.)Ö.W. .4 96-— 96-~ Diverse Lose. Bodeiikr.öBt.E.1880äl00fl.8X 277-60 289-60 detto E. 1889 a 100(1. .. . 3X 285-60 S66-60 Hypoth.-B.ung.Präm.-Schv. a 100 fl................4 244-— 266'— Serb.Prämien-Anl. älOOFr. 2 //6-76 126-76 Bud.-Basilica(Domb.)BU.ö.W. 31 26 36-26 Schluükura Geld | Ware Cred.-Anst.r.H.u.G.lOOfl.ü.W. 486-— 498-- Laibat-.h.Präm.-Anl.20n.ö.W 6.9-60 78-60 ßotenKrenx,ö8t.G.v.l0fl.ö.W 6/60 6780 detto ung.G.v. . . 5fl.ö.Wr. 34— 40-— Türk.E.-A.,Pr. 0.400Fr.p.K 238-40 241-40 Wiener Kommunal-Lose vom Jahre 1874.....JOOfl.ö.W. 479-— 43/-— Gcwinstsch. der 8«/0 Pr.-Sch. der Bod.-Cred.-Anst. E. 1880 66— 6/ — Cowinstsch. der 8% Pr.-Sch. der Bod.-Cred.-Anst. E. 188» 73-— 83-GewinBtsch. der V>L Pr.-Seh. 'ier ung. Hypothoken-Bank 36-— 42- Transport-Aktien. Donau-Dampf.-«... 600 fl. C. M. 1317— 1322'* Ferd.-Nordbahn 1000 fl. C. M. 4890-— 4897-— Lloyd, fisterr........400 K 6 7«-— 682-— Staats-EiBb.-G. p. U. 200 H. S. 7/4/6 7/6-26 Südbahn-G.p.U. . . .600Frs. 101-50 102-60 Bank-Aktien. Anglo österr.Bank 120B. 18K 338-26 336"26 Bankver.,Wr.p.U. 200H.30 „ 63S-60 63.960 Bod.-C.-A.allg.ÖBt. 300 K64 „ 1286-— 1290-— Crcdit-Anst. p. U. 820K32,, 663-26 664-28 Credit-B, nng. allg. 200fl. 42 ,, 860-— S61-— Eekompteb. steier. 2OOQ.32 ,, 684-— 686-— E8kompte-G.,n. ö. 4OOK88 ,, 784-— 786-60 Länderb.,8st.p.U. 200fl. 28 „ 63A1-— 63.9-— Laibacher Kreditb. 400K 28 ,, 448-— 449- Oest.-ungar.B. 1400K90M ,, 207Ä-— 2088-- Unionbankp.U. .200fl. 32,, 618-76 619-76 VrerkabrBbank,allg.l4Ofl.2O „ 373-60 374-60 ZivnoBten.bn.nka 10011.14,, 2S0-76 281-60 Industrie-Aktien. Herg- u.HUttw.-(..., sißt. 400 R 1326-— 1340- — HiitcnbergP.,Z.u.M.F. 400 K 1200-— 1206-— KünigBh.Zement-Fabrik 400 K 390-- 391-60 LcngenfelderP.-G.A.-G. 260 K 213-— 21T— SchluBknr^ Gold | Ware^ Montanfces.,ösierr.-alp. 100fl. /0/9-»» I020'n Pcrimooser b. K. n. P. lOOfl. 480-— 483 tO PragerEisouind.-Gesell. 500 K 3239--- 3249'— Rimamnr.-SalRÖ-Tarj. lOOfl. 77660 77660 ¦^algö-Tarj.Stk.-B.....lOOfl. 760- 764— Skodawerke A.-G. Pils. 200 K 768-60 769-60 Wafren-F.-G.,österr. .. 100Ü. im-— It23* WeißonfelsStahiw.A.-G. 30*)K 780— 790— Wostb. Bergban-A.-G 100B. 684— 666*0 Devisen. Knrre Sichten und Soheoks. Deutsche Bankplätze....... //7«2« n7tvt j italienische ßankplätze..... 94-26 94-3i ' London................. 24-09 24-il Paris................... 96-J7» 96-621 Valnten. Münzdukaten............. 11-38 11*0 üO- Francs-Stücke.......... 19-09 19-U i!O-Mark-Stücke........... 2.?-«6 23»9 1 »entsche Reichsbanknoten .. ii?r>*-* //7s'' Italienische Banknoten..... 94-40 94-70 Rubel-Noten ............. 264T6 266'-' Lokalpapiere Tisch l'rivfttnotler. d. Filialed. ' K.K.prlv.dest.Credll-AnsUlt. Brauerei Union Akt. 200 K 0 236- 246— Hotel Union „ 500 „ 0 —¦— —— Krain. Banges. „ 200,, 12 K 200 210— ,, Industrio ,, 1000 ,,90 „ 2276 - 2360— Untorkroin.St.-Akt. lOOfl. 0 70 - 90 — Baukzumfofl 8«r Dio Notierung sämtlicher Aktieu .md oer ,.Diversen Lose" versteht sich per SWcfc-