Ar. 99. Montag, 6. Mai 1909. 128. Jahrgang. MbllcherMZeitmll wx ^I,"> '^^"^' M>' Poslvrririld»»«: nanzj^liriss noli, linll'jntnis, 15 K, Im .«l'üli'r- nmiziähliss I Dir »Lnil'nckrr Zcüuüst» rlschsiitt »änlich, mi< ^»„«»ahwr dcr Eonü- »nd sseieKage, Dir Vdminiftsatlon bsfinde! sich Willc>8iös!lu!,c Nl 20; dis Mlbattion Vülloii, slrnßs Nr, ÜN, Cplfchsl»»bs» der Mrdalül», ro» X bi« lv Uhl Ul'rmittane, Uxslanlicrle Bricfc wrrden nichl alarum»«'»!. Manxslrlplr inch! zülückssssirUl, Telephon-Nr. der Redaktion 52. Amtlicher Teil. dru^"^' April 1909 wurde in der l. l. Hof- und Staats. bcs?ld"s XXV. und XXVI. Stück der polnischen Ausgabe vcH'v^csehblattes des Jahrganges 1909 ausgegebe» und IA>^"^ dem Amtsblattc zur «Wiener Zeitung, von, W. April erzeu«,1« ^ ""^ die Weitervcrbrcitung folgender Preß. U'n^e verboten: Nr'^ '^'»zer fliegende Blätter» vom 2b. April 1909, Nr i^ ^'^ ^' Dillvolo» vom 24. 2b. April 1909. «, ih? .i,' I^miuicip^iouo» vom 24, April 19(19. «5? *^^<^^» vom 21. April 1909. ^. ^> «Ilorllslw ^doul.ill. von» 23. April 1909. 3?!'^. !""?' vum 29. April 1909. Nr in '^»Iwm» vom 23. April 1909. ".1.1 »Mrvllu^ 0d/oi-. vom 24. April 1909. Nt « '^tni xiixonoc vom 25. April 1909. Nr i '^ni? 8 k3 '^"'^ 1)nl)H» von« 23, April 1909. l' ^< 'UI8.87 -!« 2^p»llui klorav?. vom 23. April 1909. NesehA" ^. April ^909 ,ourde das XI. Stück des Landes-senket. ^^ das Herzogtum Kram ausgegeben und ver- Ar, 1^?"^ ""h"lt unter v'k Kundmachung der k. l. Landesregierung für Kram seku, x ^^"! ^" ^ ^'^^^' betreffend die Zufamme«. fnna s ^ Prüfnugslommissionnen zur Vornahme der Pril» ^lr. i^) ^" Nlr Bewerber um Vaugewcrbelonzessionen und unter °as Geseh vom 23. April 1909, womit der 8 ^ des r>Ms vom 9. März 1879, L. G. Vl. 13, abgeändert wird. der Nedaltion des Landci>grsehblattes für Krain. ?»^^. Laib ach, am I.Mai 1909. Nichtamtlicher Heil. Türkei. "n M."^/'""' Mitteilung aus Salonichi ist man Sielten überzeugt, daß der '!U»ft u? ^'''^' Sj^uiu^'li dl'r öffcnilichcn Ord-sich ^ s^ Nar Vcrwicklilnqcn in Mli^donk'n nach ü^.^ym^wcrde. Dil.' ^nnqtilill'll lmln'n cs trotz der Enlölös^unct des Landes von einem Men Teil erprobicr, regulärer Truppen verstanden, die Nuhc aufrechtzuerhalten. Tic verschiedenen Nationalitäten hoffen, oaf; der Thronwechsel erträglichere Zustände herbeiführen werde. Man wird allerdings einige Geduld zeigen und der neuen Legierung Zeit für die Ergreifung von Maßregeln lassen müssen, welche eine Besserung der Lage der mazedonischen lLhvist^i und eine wirksame Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung des Landes herbeizuführen geeignet wären. Die verschiedenen Kon«itees werden aber iedcnfalls Taten verlangen, welche den Beweis erbringen, daß die Negierung ihrer Aufgabe gewachsen ist. Selbstverständlich wird die Haltung der mazedonischen Christen in hohem Maße auch von der Richtung beeinflußt werden, welche die Regierung in der auswärtigen Politik verfolgen wird. Mit Bezug auf die Nachricht, daß es kürzlich in Salonichi bei der Ankuuft von Hodschas ans .^onstanlinopel zu einem blutigen Zusammenstoß gekommen sei, wird gemeldet: Mit einem Dampfer der griechischen Gesellschaft „Dcstunis" trafen vor einigen Tagen neunzehn aus Konstantinopel ge-flüchtete Hodschas und ein Offizier über Smyrna in Ealonichi ein. Letzterer fcheint der liberalen Partei angehört zu haben. Zunächst verließen der Offizier und zwei Hodschas das Schiff, welches sofort nach seiner Ankunft von Polizeibalken umkreist wurde. Alle drei Personen wurden nach kurzem Verhör ver-Haftel, zumal da der Offizier Papiere ius Meer geworfen hatte, die aber ausgefischt und der Polizei übergeben wurden. Durch Vermittlung der Dampfer-agentur gelang es an, selben Tage, noch zehn Hodschas zum Verlassen des Schiffes zu bewegen, deren Gepäck sofort einer strengen Durchsuchung unterzogen und die gleichfalls in Haft genommen worden sind. Weitere auf dem Schiffe befindliche sechs Hodschas weigerten sich energisch, ans Land zu gehen, und sollen in ihrer Haltung dnrch den Kapitän bestärk! worden sein. Erst am nächsten Tage gelang es dem Eingreifen maßgebender Personen, auch diese sechs Hodschas zum Verlassen des Schiffes zu bewegen. Sie wurden in Untersuchungshaft abgeführt. Ein gewalttätiges Eingreifen in dieser Angelegenheit durch das jungtürlische Komitee ist absolut uicht erfolgt. Von „Frcischärlern" war dabei nichts zu sehen, nicht einmal „Freiwillige", sondern reguläre Soldaten wurden bei der Überführung in die Haft verwendet. Es wurde weder jemand getötet oder verwundet, noch demonstrierte der Pöbel gegen die Griechen, deinem Menschen ist es eingefallen, auch nur gegen das Lokal der griechischen Organisation wegen dieser Angelegenheit etwas Feindseliges zu unternehmen. Alle gegenteiligen Angaben beruhen auf Erfindung. Aus Paris wird gemeldet: Die Nachrichten, welche Frankreich irgendeine aktive Rolle bei den letzten Ereignissen in der Türkei zuschreiben, sind vollständig haltlos. Die französische Regierung hat nicht daran gedacht, auf das Vorgehen der Jung-lürken in der einen oder anderen Richnmg einen Einfluß zu nehmen, sondern sich auf eine durchaus neutrale Beobachtung der Vorgänge beschränkt. Das Pnrifcr Kabinett befindet sich hiebei in Übereinstimmung mit den Regierungen der anderen Mächte, welchen ein Eingreifen in den jetzigen inneren Entwicklungsprozeß der Türlei gleichfalls fernliegt. Es wurde auch von keiner der Parteien in .Uonstantinopcl, die einander bei den jüngsten dämpfen gegenüber standen, ein Verfuch unternommen, Frankreichs Unterstützung zu gewinnen. Die Behauptung, daß- Abdul Hamid sich bemüht habe, für seine Erhaltung auf dem Throne Frankreichs Beistand zu gewinnen, entbehrt jeder Grundlage. Bulgarische Ergänzungswahlen. Bei den in :j1 Wahlbezirken vollzogenen Ergänzungswahlen für das Sobranje wurden, wie man aus Sofia schreibt, bloß drei oppositionelle .Kandidaten gewählt, nnd zwar zwei Anhänger der Natio-nalpartei: der Advokat und gewesene Kreispräfelt in Rustschul Al. Kanazioski, der Realitätenbesiyer Em. Na^ev-Zuk in Zariblod und der Eankovist und Feuilleton. Aaltje Trontjes Liebe. Von H». Wild. <5^.. («achdrull verboten,) ^ro^ ^'nend, gcgm ihre Gewohnheit, sitzt Aalt je schloeift 3 ""k gescheuerten Herde, nicht wie sonst s l- den < '^ liebkosend über die sauber blitzen- ltehl^.^uieu Küchengeräte, was ist mit ihr? Sie '^ft f,/s/"l gewöhnlich im Vollgefühl ihrer jungen Mltc l)m..""l b"" Boden der Wirklichkeit; aber '>' lvcis r" 'lN'c Augen sehnsüchtig zu dem klei- Fenster, wo irgend etwas Be- Ci,' s!" , Aufmerksamkeit zu erregen scheint. leise ansm, 5 "'^. '"" das Wasser auf dein Herde . U >il>.> '^ ^"!N'n, um in immer lautere Melo- !^lil,.H V"'' ?'s cs endlich, ihrer Nichtbeach- ^Mm ^u'M' zischend und brodelnd seinem engen Mg'^f "Mehl, m srisch gewonnener Freiheit , "pfen i„tt '"^m Herdplatte tanzt, ja, mancher "l smidii.l> """"l sogar wagemutig den Sprung "ers ei„7,." u owlet sich in, Hintergrunde des Zin^ "lwl Mm "?5 ^" und die schlanke Figur eines 7 ^luqos ' ^ .^"5 sich durch den Spalt, schnel- ^ »s R" " der Seemann den Tatbestand, 3> ^ und vÄ. ^blauen Augen, während 't'ehit, lrerer Arm geschmeidig um ihre Hüfte „Rate, wer ist es", fragt 5tecs Sleeudern mit verstellter Stimme. „Laß los, ätees Slendern, laß los", erwidert Aaltje, indem sie sucht, sich seiner Fesseln zu erwehren; sie scheint halb erzürnt und als eben jetzt ihr Ohr den Klang des Übersprudeluden Wassers vcr-nimmt, strebt sie ernstlich empor, wie eine reuevolle Bitte ruft sie: „das Wasser, hcrrjeh — ich hab's vergessen." In diesem Augenblick gibt Kees Slendern ihre Augen frei und rückt den musitalischen Kessel etwas weiter von, Feuer ab; dann beugt er sich hinterrücks tief zn der Überraschten nnd seine Lippen fordern Belohnung. Bedächtig nähert sich sein bärtiger Mund dem schwellenden roten, der so lockend herübcrblinkt; ohne ein Wort zu verlieren, finden sich die vier Lippen in seliger Übereinstimmung. In der Überraschung ließ die Überrumpelte dem Sieger gewähren, ja, schlimmer noch, sie erwiderte seine glühenden Küsse nnd ihre kräftige, jungsläuliche Gestalt, in der kleidsamen Tracht der Eüdholländerin, schmiegt sich an die hohe, breite des Fischers. Wiederum beginnt das Nasser leise zu brodeln und läßt die beiden aus ihrem Glücksrausch erwachen, lachend ruft Aaltje: „das Wasser", springt auf und entfernt den Übeltäter, während Kces Slcn-dern schmunzelnd bestätigt: „Ja, das Wasser ist an allem schuld", und wie dankend grüßt sein Auge den goldigen Kessel. Das schlichte Alltagsgerau,ch erinnert Aaltje an versäumte Pflichten: geschäftig hin nnd her eilend, richtet sie den Frühstücktifch her und bald laden die weißen Tassen und Teller zum Beginn. Bewundernd folgt Kccs' Blick jeder ihrer Bewegungen, hier und da fällt ein ermunterndes Scherzwort — doch Aaltje antwortet kurz, sie hat eben jetzt keine Zeit für ihn. denn bald kommen die Eltern heim und wehe, wenn etwas vergessen ist; vergebens harrt Kecs in stiller Sehnsucht einer Aufforderung zum Bleiben; Aaltje liegt der Gedanke so fern. In ihren ruhigen, sicheren Bewegungen ist keine Spur der vergangenen Erregung zu bemerken, nur ein weicherer Hauch verrät ihre innere Empfindung, als sie ihn bittet: „Du, geh jetzt, denn die Eltern kommen sogleich." „Laß mich bleiben, ich möchte sie gern sprechen." „Nein, nicht heute," unterbricht Aaltje ihn, „jetzt gilt es erst reisefertig werden nnd jede Abweichung von dem stillen Leben ist verpönt, aeh heute." ' „Kommst denn hinaus an den Strand?" quält Kees. „Ich werde kommen!" tönt die einfache Bestätigung; halb abwehrend läßt sie sich seine Küsse gefallen und drängt ihn zur Tür; willig, fast schüchtern, fügt sich der starte Mann dem Willen des Mädchens. Abschiednehmend grüßen die goldenen Strahlen der untergehenden Sonne die Welt: vom fernen Horizonte stehlen sie sich zitternd und zagend über die tanzenden Wogen, gleiten über den p"cht,nen Sand, matter, immer matter, bis sie endlich dem mächtigen Feinde, der Dunle/Heit, g.tterno weicht, lcfortsehullg folgt.) Laibacher Zeitung Nr. 99. 882 3. Mai i80^. Journalist D. Hrisov in Stara Zagora. Aufsehen erregte es, daß der Führer der Nationalpartei, Iv. Ev. Ge^ov, obgleich die Negierung der Opposition die größte Agitationsfreiheit gewährt hatte, auch diesmal nicht durchdringcn konnte. Er unterlag ge-gcnüber den: Kandidaten der Demokratenpartei, in Razgrad, N. Stanlev. Allerdings kandidicrtne in diesem Wahlbezirke noch zwei andere Mitglieder der Opposition lvon der Agrarpartei und von der radikalen Partei). Man glaubt nun allgemein, daß nach dieser neuerlichen Niederlage Gc^ov die Führerschaft der Nationalpartei an den Vizepräsidenten des National-Zentralklubs. den gewesenen Iustiz-und Finanzminister ^h. Teodorou, übergeben wird. Teodorov ist seit fünfzehn Jahren fast ununterbrochen Mitglied des Tobranje. Unter den gewählten 'Anhängern der Temokratenpartei befinden sich fünf ihrer jüngeren und hervorragenderen Mitglieder, und zwar Universitätoprofessor T. Danajlov, der gewesene Generalsekretär im Ministerium oeö Innern T. Vasiljev. die gewesenen Staatsingenieurc K. Marjekov und Sarafov und der Schumlaer Advokat und Obinann des dortigen demokratischen Parteiklubs, Athanas Kraen. Politische Ueberllcht. Laibach, I.Mai. Wie aus guter Quelle verlautet, ist die nächste Tclegationstaqung vorläufig für Ende September oder Anfang Oktober in Aussicht genommen. Der Abgeordnete des italienischen Parlaments Tr. Benedetto Cirmeni führt in einer von der „Neuen Freien Presse" veröffentlichten Betrachtung über die Zusammenkunft der Könige von Italien nnd England in Vajä aus, daß England von jeher die allgemeine Sympathie Italiens besessen habe. Während eine Partei den Dreibund stützt und die andere Partei ihn bekämpft, sind alle Parteien darüber einig, daß Italien gute Beziehungen zu Eng-land erhalten müfse. Im Falle einer europäischen Konflagration, eines Krieges zwischen der Tripelallianz und der Tripclentente, wäre Italien den Feindseligkeiten der englischen und der französischen Flotte ausgesetzt, ohne daß ihm die deutsche oder die österreichisch-ungarische Flotte, wenigstens unter den heutigen Verhältnissen, wirksam zu Hilfe kommen könnten. Tarin liege die Erklärung der Tatsache, daß Italien sich niemals von einer England feindseligen Richtung hinreißen lasse. Trotzdem werde Italien, das tief überzeugt ist, es habe die Erhaltung des Friedens dein Dreibund zu verdanken, stets treu am Dreibund festhalten. Es werde im eigenen Interesse darauf bedacht sein, alles, was in seiner Kraft steht, dazu beizutragen, daß es keine Konflikte zwischen England und Deutschland, sowie zwischen Österreich-Ungarn und Rußland gebe. Es liegt wirklich kein Grund zur Eifersucht vor, weder angesichts der Begegnung von Bajä noch der anderen bevorstehenden zwischen dem Zaren und König Viktor Emanuel. Nach einer Vieldung aus Rom hegt man im Vatikan die Erwartung, daß die Unterredungen, welche die französischen Bischöfe anläßlich ihres Erscheinens zur Seligsprechung der Jeanne d' Arc mit dem Papste und dem Kardinal-Staatssekretär hatten, nicht ohne günstige Wirkungen für die Aufklärung der französischen Katholiken über die Poli-tit des Heiligen Etuhls gegenüber Frankreich bleiben werden. Die französischen Kirchenfürsten müssen, wie man betont, bei dieser Gelegenheit zu einem noch besseren Verständnis der ablehnenden Haltung des Papstes Pius X. gegenüber dein Trennungs-gesetze gelangt und von der Erkenntnis durchdrungen worden sein, daß diese Haltung durch die Interessen des Katholizismus geboten war. Man sieht allerdings voraus, daß bei. einem Teil der französischen Katholiken das Vorgehen des Papstes auch weiterhin Widerspruch hervorrufen dürfte; durch dit immer intimer werdende Harmonie zwischen dein Vatikan und dem französischen Episkopat erscheine aber die vollständige und loyale Durchführung des Päpstlichen Programms gesichert. Man schreibt aus Hclsingfors: Durch den all der maßgebenden Stelle in Petersburg gefaßten Beschluß, die Petitionen des finnischen Landtags und des Senats wegen Aufhebung der neuen Ordnung mit Bezug auf Behandlung finnischer Angelegenheiten unberücksichtigt zu lassen, ist die Stellung des Generalgouverncurs von Finnland, Generals Vöckmann, unhaltbar geworden. Er hatte die russische Regierung vor einer solchen Entscheidung gewarnt und darauf aufmerksam gemacht, daß alle Finnen die Neuordnung als verfassungswidrig betrachten und derselben daher einen kaum zu überwindenden Passiven Widerstand entgegensehen werden. General Vöckmann wird sich, wie man annimmt, nun veranlaßt sehen, um seine Enthebung anzusuchen. Im englischen Unterhause erklärte diosertage Sir Edward Grey, daß England wegen der Anerkennung der Anglicderung des Kongos durch Belgien weiter mit Belgien verhandle und möglicherweise genötigt sein werde, in Gemeinschaft mit den Vereinigten Staaten vorzugehen, wenn Belgien die gestellten Forderungen nicht bewillige. Nunmehr hat, wie der „Voss. Ztg." aus Brüssel berichtet wird, England tatsächlich Belgien eine Nute überreichen lassen, worin es die Rückgabe der an Belgien 1897 verpachteten Lado-Enklave sowie Neuregelung der Grenzen der Kap-Kolonie verlangt. Hierdurch würde das englische Gebiet um eine etwa W Kilometer breite Strecke vergrößert. Ferner fordert England nachdrücklich nochmals Reformen. Dem „Daily Telegraph" wird eine Meldung der „Newyork World" übermittelt, derzufolge beim Umbaue der Ili ameritanischen Schlachtschiffe, die vor kurzein von ihrer Weltreise zurückgekehrt sind, ein großer Teil des schwerfälligen, dem Feinde ein vorzügliches Ziel bietenden Aufbaues entfernt werden soll. Auch soll beabsichtigt sein, den Panzer-gürtcl so zu erhöhen, daß er wirksameren Schutz als bisher gewährt. Tngesnemgleiten. — lDer Affe im Nette.) Aus 5wruenburg, 29. o„ wird gemeldet: Ein aufregendes Abenteuer halte gestern die Vetonarbeilersgattin Marie Vrnctmüller in Ko^ nenbnrg zu bestehen. Als Frau Vrnckmüller in ^ Küche beschäftigt war, hörte sie in den, anstoßende» Zimmer ein Geräusch. Um diesem auf den Grund )>' kommen, begab sie sich ins Zimmer, wc> sie das vory^ geordnete Vett durchwühlt fand. Sie hub die Decke, da sprang eiu Schimpanse heraus uud auf sie los. Voi Schreck fiel die Frau, eiuer Ohnmacht nahe, zn Vodc», wo ,'ie der Affe, ein ziemlich starkes Tier, überfiel Mio mißyaudelte, so daß die Frau zwar nur leichte Verlct» zungen erlitt, dafür aber infolge des Schreckens »>u durch den Sturz audere Kraukheitserscheinungen schw''' rer Natur davontrug. Wie festgestellt wurde, ist d"' Asse Eigentum des im Nachbarhause wohnhaften Haupt» mannes Gnslcw Müller. iDie erste geprüfte Tchneibcrmcistcri») ist Frcnl' lein Prescher, die soeben in Wiesbaden vor der Handels' tammer ihre Prüfung abgelegt hat. Da die Dame m> 2l Jahre zählt, so muß' sie' uoch drei Jahre warte", ehe ihr das Necht zur Führung des Meistertitels »M znm Halten von Lehrlingen zugebilligt wird. Es »M seltsam erscheinen, daß, wo doch die Granen in so !1"" ßer ,'jahl als Schneiderinnen tätig siud und die bedc»' lendslen Salons besitzen, dies der erste Fall ist, >" eine Frau sich regelrecht zuerst der Gesellen» und da»" der Meisterprüfung unterzogen hat. — lDcr Giiliittrampf einer Telefonistin.j Emcu seltenen Unfall erlitt vor einigen Tagen in Elbersm eine auf dem Amte des dortigen Ralhanses beschöftW Telephonbeamliu. Am Morgen zwischen 5 und 6 W wurde die junge Dame, wohl infolge von übermüd»»^ von einem derartig heftigen Gähnkrampfe befallen, d"ß der Unterkiefer an beiden Seiten aus den Gelcnn'» sprang. Die Verlegenheit war groß, denn die Tele' phonistin durfte, da sie allein war, ihren Platz >>"'" verlassen und hatte auch keine Möglichteil, zu sprech"' oder telephonistische Hilfe zu rufen. So mußte t>n Ärmste auf ihrem Posten bleiben, bis an, MoraM ">u Putzfrau kam, die schnell einen Arzt holte. llbrM' ist das Verrenkeu der Kieser infolge Gähnens »"1 etwas überaus Seltenes. ., — lDcr Apfel als Verräter.) Seit langem ""'^ in der Umgegend der alten Universitätsstadt Wix>, ?' Dieb gesucht, nnter dessen nächtlichen Einbrüchen ^ Vürger zu leiden hatten. Aber der Dieb war trotz a>n Äemühungeu der Polizei nicht zn sassen. Da er »'!' mals Gegenstände raubte, sondern nur bares M'Id, ^ sonnte man ihn auch uicht beim Verkaufen sc"'o Diebesgutes überraschen. Endlich gelang es doch, ^' Einbrechers aus merkwürdige Art habhaft z» w"'^ Er hatte sich in ein Hnus Eingang verschafft, >>' ^ , die Bewohner eben zu Tisch gesessen hallen. Anf ^ , Tische war eine Schale mit Obst sleheu geblieben, >' der Diel, bis; iu eiueu Apfel, den er aber nnr znr H"'! alisaß nnd dann liegen ließ. Die Polizei nahm ^ Apsel an sich' sie untersuchte die Zahuspuren, '»w ' gelang ihr festzustellen, daß ein alter Einbrecher ^ Zelsl, der schon achlzehn Jahre im Zuchlhausc' " ^ lnacht Hal, der Dieb sein müsse. Er wurde W'dcW und konnte bald bei einem neuen Verbrechen ergrisl werden. . ... - lDe« »ielord in der Mfnssun.q von A'"^ briefen) hat unbedingt ein jnnqer englischer Arzt, ^. den Namen Hubert 5larl Wilhelm Dmlhnrst snh'''H, gestellt. Nei einer Gerichtsverhandlung gegen v'^ Arzt, der dem Eotlaqe Hospilal in Aberdeen aNsM^. Am Franzoscustcin. Original. Roman von Erich Ebenstein. s9. FortschMlg.) Wachdruct verboten.) „Ich habe davon gehört. Früher sah es allerdings traurig damit aus hier!" „Ja, nicht wahr? Schrecklich! Tie armen linder mußten in jedem Wetter anderthalb Stunden weit nach dein nächsten Marktflecken wandern . . . .Das geht nicht, das ist unerhört!' sagte Richard, und da der Staat nichts dazu tun wollte und die Gemeinde Winkel nicht viel tun konnte, nahm Richard die Sache in die Hand. Jetzt haben wir ein schönes neues Schulhaus an der Straße gegen Gams, einen Oberlehrer und seit acht Tagen sogar eine Unterlehrerin. Ich glaube, mein Mann wollte eben heute dem Unterricht dieser neuen Lehrkraft beiwohnen. Fräulein Landi ist eine Anfängerin, soll aber sehr tüchtig sein. Bin neugierig, wie Richards Urteil über sie ausfällt." „Gnädige Frau interessieren sich also auch für die Sache?" Konstanzc lachte ein weiches, leifes Lachen, das ihr so lieblich stand. „O — ich stecke hinter allem ein bißchen, was Richard hier anfängt. In, ich kann wohl sagen, die ersten Ideen kommen meist von mir. Ich bin ein so unruhiger Geist, muß immer was zu schaffen haben, sonst ist mir gar nicht wohl. Und ev gibt ja auch massenhaft zu ,schaffen' in Winkel. Jetzt bauen wir das Armenhaus ... und für spä« ter habe ich schon wieder einen Plan." „Ist dieser noch Geheimnis?" „Eigentlich ja. Aber Ihnen will ich ihn anvertrauen: Richard soll eine Krankenkasse für die Arbeiter ins Leben rufen und einen Arzt nach Winkel anstellen. Dabei zähle ich sogar heimlich auf Ihre Unterstützung . . . Die beiden Gebieter — mein gegen." gegen. „Von ganzein Herzen will ich dafür eintreten!" rief Hans warm. „Für dies und vieles, vieles andere . . ." Constanze drückte ihm die Hand. „Wir müssen überhaupt zusammenstehen, wir Jungen, und ein bißchen Revolution machen in Winkel. In manchen Stücken ist's hier noch reinstes Mittclalter, das macht die völlige Abgeschiedenheit.des Ortes . . . und auch die jahrhundertlange Gewöhnung der Leute an die unbedingte Macht der Familie Herzog. Ich bin ja nun selber eine Herzog . . .", fuhr Constanze leise und nachdenklich fort, „aber ich fühle als solche auch eine Art Mission in mir. Richard und ich. wir vertreten sozusagen die neue Zeit ^ die anderen Herzogs das Feudalsystem . . .!" Sie wies Plötzlich zum Fenster hinaus und rief in verändertem, heiteren: Ton: „Da haben Sie gleich eine Illustration. Dort treibt meine Schwägerin Sabine eben wieder ein paar Arbeiterjungcn ins Schloß zur ,Strafc'. Sie sperrt sie nun für einen Tag bel Wasser und Vrot ein. wahrscheinlich, weil sie irgendwo auf Herzogschein Wiescngrund Fangen gespielt haben." „Und die Eltern lassen sich das gefallen?" „Selbstverständlich. Vor Sabine haben sie alle einen Heidenrespekt. Die weiß in jeder Hütte Be- scheid. Ganz plötzlich erscheint sie bald da, bald d . und ,inspiziert' — das heißt, sie läßt sich d" ^,,,, rate zeigen, fragt, was gekocht wird, was dor .'-'^ . verdient, wieviel Vrot wöchenllich verzeiht u. usw.; ich nenne sie immer ,die ambulante ^"ll^ Hans schüttelte ungläubig den Kops. " sind ja unglaubliche Zustände." ., ,^- „Und das wird ihr nicht von Amts M'gcn boten? Darüber beschwert sich niemand?" , jss „Keine Spur. Der Bezirtsrichtcr in ^'"'^c ihr guter Freund und kümmert sich nicht uw 1 ^ Kleinigkeiten. Er ist froh, wenn er nicht """!,'!',„lod Winkel muß - außerdem ist er ein lNos^r ^ Mi und hat freie Jagderlaubnis in allen .V^'ä"^ Revieren." . ^, ^i'- Wieder schüttelte Hans den 5lopl. " ^ ^,,u" zeihen, gnädige Frau. aber für einen, der au» ' rika kommt, klingt das wirklich märchenhaft- „Das glaube ich Ihnen gern!" ^ „Und können Sie nichts dagegen l^^M d'? „Nein — da ist meine Macht zu <5","''.,^"Z Hcrzogsche Feudalherrschaft anfängt, blei"^ ^^,i-still . . . ich werde ja gelegentlich ana) ^ ziert, verwarnt, getadelt, gerichtet . - - „Nicht möglich!" ..,< „Doch — in Winkel ist alles "wgu" .^ Zc'»' Der alte Paur erhob sich. „Nun ist s '"^ zu>> daß wir gehen, Hans. Die gnädige 5>l"" jsl ciw" Speisen gehen wollen und Tante Ä'N'l'«"" ^,) sicher schön in Verzweiflung." l^r ^nc!) cuich nuch nnzählige Telegrmnme an sie gesandt! ^r ^aicr des verklagten Liebhabers bekleidete in "M» eine sehr einflußreiche Stellung. Im Jahre 1903 "!"'>!) Dr. Dorthnrst und Miß Morgan znm ersten- nle^i,, Aberdeen. Der junge Arzt war sofort Fener ^° flamme. Trotzdem ein Heiralsantrag, den er Miß ^unga» »mchle, abgelehnt wnrde, solgle er ihr nach ,^?"stle.o».Tyne, niachle ihr zahlreiche (beschenke nnd ,'^i »)r, sowie ihrer Schwester jeden Abend ein Blume»-," "t ziisoiüinen. Dann verlobten sich die beiden nnd .^« wllle die Heirat stattfinden. Ins Riesenhafte Mull die Korrespondenz z»vischeu den beiden Braut-^uen, >,„d Miß Morgan innßle ans das Geheiß ihres "autinams die drei Handtaschen mit den Liebesbriefen ,^' Nrt zu Ort mitnehmen. Als Miß Morgan aber I,i>/ bm, ^i,,^. Tournee dnrch Südafrika nach Eng-,"w zurückkehrte, sagte sich Dr. Dorthnrst plötzlich von di> .^' "^ si'itdeni >var es aus zwischen den beiden, ., ""sl ~- was sich ans dem glühenden InHalle der M, s lchmg, gelonimenen Briefe ergab — so glücklich ^Icn »uaren. Die Jury, die über diesen Bruch eines zn nrteilen hatte, sprach Miß Mor-Ivl^ ^ "^'rlassenen, eine Entschädigungssumme von ^'"'send Mark zn. Ob dafür freilich der jnnge Arzt wi,.! " ^"»dtaschen voller Liebesbriefe zurückerhalten '"'". >m,rde »icht gesagt ... ^ ^ lDcr Muli der Lnchlcr.j In Newyorl hielt kürz. ., der Oplimistentlnb, der ein Lächeln im Schilde ,^'. Km erstes Essen ab. Nahezu tausend Männer ,^/'^»en gehören dieser Vereinigung schon an, ob» An,,- '" "'sl lurze Zeit besteht. Sie sind überzengte ul)m,qer des Glaubens, daß das Leben lein Jammer. i,„ ^'. "nd haben lanl Statuten die Pflicht, „das Loch ^ Mnnluchen des Lebens systematisch zu übersehen", l'chv s'"" Präsident Taft bedanerte, dem Feste nicht ^ ^)ne„ ^>, köiuien, und versicherte in einem Schrei. ^,, '.^Klubmitglieder seiner besonderen Sympathie, ^,, !">,er Uberzengling nach könne ein pessimistisch sch, 1^"' Mensch es nie zn etwas bringen. Man be» !u,d / c'" ^ ^pril, m, den, das jährliche Klubessen statt- ^, fortan Optimistentag zu nennen. Dr», l>li>,te vor den Altar lreten sollen, ist in der Tal ^ichl m"° ^^"^. Erst vor knrzem bekannte ein eng-^>ias< '""'"!, der vor deil Kanonen der feinde leine ^ucl >? ""^ l)" "^ l"l'l »vie ein Feigling suhlte ^ »nd (^.. '^^ das Mädchen, das er heimführen sollte, der ' "!l"»d feiner aufrichtigen Liebe. 3l„M ? ^' lunnte wochenlang vor seiner Trauung ans Äaiie 3?^-?" ""diösen Zeremonie", >vie seine Vrant, ^rsllsli< sch' die Feierlichkeit nannte, nicht schlafen. Er '1lo!»a, ' ^'"'' ^'^' ^ltüre von Ka»l und von Scotts 3lnckliss"! ä" Dirken und lau, mit deren Hilfe anch ^lles ' '"/""<' daß er seiner Brant schreiben konnte! ^relü, "" l^aube ich, >vir nehmen die bevorstehende dr»!, /s '.'"6 ä" sl'hr zn Herzen. Dn lieber (^olt, sind dl>,^.. "1l Ichuu vor i,„s vi^'il' Menschen getränt wor-sich'ss ^ "" trotzdem und trotz der Philosophie befand ^rfcis. "'" ^M ber Trannng in so zerrütteter '"lchle '?' ^"^ " ^'"^' ^'""l '»" Erlaubnis bilteii ^N,s,,>i. "^ ^^^'' Zigarren raiichen zu dürfen, nm fich ',> ''«lN'n ..in 5mn, zn bringen", dr,,, ^ ^' weniger Angst hatte Abraham Lincoln vor ^r yi "' ^^ >""l' angesichts seiner Tranung in sol. 'hi, beim?'^""^' d"ß er, als ihn ein ssrennd, der '^hi,, .,. ^"l^>>, ^.j,^.^, H^zeitsanznges traf, fragte, ich." n,,.""'," Wl'sio. herausplatzte: „Zur Hölle, glaube ^'l s.s,, w'rkl'ch ging er zmu Altar wie ein Mann, r P i.?!'t Schafott'begibt. heir^. 's '"'org von Wales, der nachmalige Gcorq IV., l'br,, allc< '^ P^'l'^'ssin Caroline von Vraunschweig lihe is.'s.","' Stimmniig völliger Verzweisluug - die ^»uurden l^ ^ '^"^"' "'"H anszerordenllich unglücklich ?as; ^ '^^ trank vor der Tranung so viel Brandy, ^^" fäl, a ..,". ^'' llnterstiitzung einiger ^rennde zu ^ Pis,v - ^"^ "'s der Erzbischof den Segen iiber N "^'p"'l), weinte er bitterlich. ,"."d nock ,^'^^""^^"'l' sich f', Nr^ . ' "^^' ""trinken, sind gar nicht selten. ^"sl'ichen ! Ä"'"^ d" s'ch offenbar in einen, solchen "stlich.> ,!., ' ?"^',^" Ermutignng befand, schickte der s"" menllich die Behauptung, daß dem Landesans. schnsse nicht das Neviswnsrecht über die Genossenschaf. te» zustehe, eine Behauptung, die von völliger Gesetzes» »»kennlnis zenge. Das Genossenschaftswesen sei über. hcinpt eine der gefährlichste» Wunden der national-fortschrittlichen Partei, die für dessen Entwicklnng nichts getan habe. — Aus die angebliche Bevorzugung der Parteigänger der Clovenischen Volksparlei bei Ver. gebnng von Landesslellen zurückkommend, erklärte Pro. sessor Iare, er stehe uuenlwegl aus dein Standpunkte der vollständigen politischen Freiheit; seine Partei ver» lcmge vo» de» Lcmdesbeamte» nichts anderes als eine gewissenhafte Erfüllung ihrer dienstlichen Pflichten; aus deren politische Gesinnung »volle niemand Einfluß üben. Die unenlgellliclje Ablrelung eines Bauplatzes an den Verein „Mladila" anbelangend, sei hervorzuheben, daß die „Mladila" — ein Konlurrenzinstitnl der An. stall bei den Ursulinerinnen — sehr gnt anskomme iiiid im vorigen Jahre eine», llberschuß vo» 6000 X verzeichnet habe. Dieser Anstalt nn» habe der Laibacher Gemeiüderat ei»e» Bauplatz von 2000 Quadratmetern im faktischen Werte von 12 I< pro Quadratmeter, aber zu 8 I< geschätzt, uüenlgelllich abtreten »volle», obwohl die Gemeindeordnung Laibachs ausdrücklich vorschreibe, daß bei über 20.000 l< ausmachenden n»e»tgeltl,che» Ab» lretnnge» hiezu eiu eigenes Gesetz erforderlich sei. Der Landesausschnß habe lediglich die Interessen der Stenerzahler gewahrt, wenn er in diese Abtretung nicht einwilligte. Er werde auch künftighin das ihm zu. stehende Aussichtsrecht strenge handhaben. Pros. Iarc erörterte hieraus die Steuerleistungen des Landes und der Stadt, wobei er verschiedenes Zisfernmateriale cmführte, um die Behauptung zu ent» kräftigen, daß das Land aus Kosten der Stadt Laibach lebe, und erllärte es als unverzeihlich, daß das Bürger, tnm gegen die Landbevölleruug ausgehetzt werde. — Die letzten Gemeinderatswahlen in Lnibach hätten üvri» gens gezeigt, daß zwei Drittel der Wähler vom Wahl-alte ferngeblieben seien; die Slovenische Vollsparlei werde es sich angelegen sein lassen, ihre Wähler zu mobilisieren und zu organisieren. Die Gemeinderats, landidalen hätten wohl überall ihren fortschrittlichen Gedanken, nirgends aber die soziale» Bedürfnisse der Stadt Laibach betont. Eine der dringendsten Angele, genheitcu sei die Negrlung der Wohnungsfrage, und gerade da fpeknliere dcr Laibacher Gemeinderat mi< Bangründen lMilitärverpflegsmagazinj, wodurch er die Wuhnpreise in die .Höhe treiben werde, statt so viel als möglich Baugründe sür sich zu behalten und in die-ser Weise den Beamten und anderen die Auffuhr,mq von Häusern zn ermöglichen. — Wenn wir uns ,n Laibach organisiere», so wird der wirlschaftl^he Auf. schwung des Arbeiter-, des wewerbe- und des »cam en> standes leine Utopie mehr sein. I'',^"bach mss«. durch politische Bi'dun.q ^Interesse ur^ rcale Volilil erwachen. Die oraanislerten Slovene im allgemeine» müßten den Südslaven zum Be.sp.el Laibacher Zeitung Nr. 99. 884 3. Mai 1909. die»e» und den Weg zum Trialismns im Rahmen der Habsburgischen Monarchic vorbereiten. Die einstüiidigen, znweile» scharf pointierten Dar» legungen des Herrll Prof. Jarc sandelt zu »viederholten» malei, die lebhafte Znstimmuug der Zuhörerschaft u»d lösteil am Schlüsse anhaltelideu Beifall aus. — sVom Iustizdienstc.j Seine Exzellenz der Justiz, miuistcr hat versetzt: den Landesgcrichtsrat und Be> zirksgerichlsvorsteher Jakob I a r e in Weichselburg nach Rudolfswert lind den Bezirksrichter uud Gerichtsvor» steher ^oscf Pell e g rini in Laas uach Weichselburg; feruer ernauut zum Landesgerichlsrale den Bezirks» richter Dr. Viktor A h a z h i z h in Rudolfswert für Rudolfswerl; zum Bezirtsrichter und Gerichtsvorsleher den Richter Dr. Frailz Peitler in Steiu für Laas; zum Bezirlsrichter den Richter Adalbert L e v i « u i l in Gurkfeld für Rudolfswert. — lVelobendc Anertennun.q.j Das 28. Iufaillerie. truppendivisioustouiUlando hat dem Militär-Rechnnngs-rat Lutas Pestator für seiue durch volle 18 Jahre bei der Tivisionsiutendauz geleistete, stets vorzügliche, bereits von Seiner Majestät durch Verleihuug des Goldeueu Verdienstlreuzes ,uit der Kroue anerkannte Dienstleistung anläßlich seiner Transfericrung zu der Intendanz des 2. Korps iu Wien und seines Scheideus die belobende Auerkenniliig ausgesprochen. — Ukrainische Kunstwebeanstalt.j Da die Anstalt die von ihr benutzten Räume Mitte dieses Monates läumen mnß, »verden die noch vorrätigen Lagerreste au Geweben und Gobelins bis 10. d. M. zu bedeutend herabgesetzten Preisen ausverkauft. Ebenso wird das Interieur mit den dazugehörigen Möbelstücken verkauft. Näheres darüber in, Inseratenteile. * islus dem Voltsschuldicnste.j Wie uns mitgeteilt wird, hat der t. t. Laudesschulrat für Krain im Ein» vernehmen mit dem krainischen Landesausschusse die Aktivierung einer Parallelabteilung au der zweiklassigen Volksschule iu Tobernik, politischer Bezirk Rudolfs» wert, auf die Tauer des tatsächlicheu Bedarfes bewil» ligt uud aus diesem Aulasse die Anstellung einer provi» sorischeii Lehrkraft geliehmigt. —>'. " lBcsel)una. mehrerer Ttaatsstiftplntze im k. k. Zivil-Mädchcnpensionate in Wien.j In dem l. t. Zivil-Mädchenpensionale in Wien, desseu Hauptzlveck ist, Leh» rerinuen für öffentliche Volksschulen und Erzieherinnen für Familien heranzubilden, kommen mit Beginn des Schuljahres 1909/19 l<) acht Slaatssti^lplätze, ein Zivil-Lottostiftplatz und zwei Militär-Lotlostislplätze znr Be-setzung. Anf diese Freiplätze haben bei gleicher Vor» bildnng und Würdigkeit zunächst die von beiden Eltern, dann die vom Vater, hernach die von dcr Mutter ve^r» waislen uud iu Ermangelung solcher, nicht verwaiste Töchter von Zivil.Slaatsbeamlen ) Kenntnis der denlschen Sprache, t) Vorlennlnisse in der französischen Sprache nud im .Klavierspiele. — Der Nachweis der Ausnahmsbediu. gungeu :>), l») uud <-) ist durch aiulliche Zeugnisse, jener der Bedingungen ) uud l) durch ein für diesen Zweck an einer Slaatsaustalt für Bildung von Lehrern nnd Lehrerinnen zn erwerbendes Zellguis zu erbringen «.Verordnung des Miulsteriums für Kultus uud Üuterricht vonl 2. Dezember 1875, ^. 19.060, Ministerialverordnnngsblalt Nr. 52), welches nebst den Noten üuer die einzelnen Schulhegenstände, uud der Au» gäbe, wie weit die Vorkeuutuisse in der französischen Sprache nnd im Klavierspiele reichen, das Endnrleil cnlsznsprechen hat, ob der Prüfling nach Befähigung lind Wissen zur Aufuahme in das t. l. Zivil-Mädchen» Pensionat sehr gut, gut, genügend oder minder genü° gend geeignet ist. Die Formulare für das als Nachweis der Anfnahmsbedingnng d) dienende amtsärztliche Zeug^ nis find unentgeltlich von der Lbervorstehnng des l. t. Zivil-Mädchenpenfionates in Wien »VIII., Josefstädter, straße Nr. 39) zu beziehen. Der ärztliche Äesuud ist dem Gesuche unler Kuvert lvom Auttsarzte) versiegelt, deizuschließen. Zur vollen Sicherstellnng der Vedin» gung l») werdeu die Zöglinge uvch vor ihrem Eintritle in das Pensionat einer ärztlichen Untersuchung unter-zogen, durch deren Ergebnis die wirtliche Aufnahme bedingt ist. — Die Gesnche um diese Stiflplätze siud längstens bis 15. d. M. au die Obervorstehung des l. l. Zivil-Mädchenpensionates in Wien l^lN., ^osef» städterstraße Nr. 39) einzusenden. — tZum Fiemdenvertehrc in Lailiach.j Im ver. flosseilell Moilale find in Lail,,ach 452»» fremde ange° kommen !»»> 732 uiehr als im gleichen Monate des Vorjahres und um 128 mehr als heurigen März). Ab-gestiegen sind in den Hotels: Union 10^6, Elefant 761, Lloyd 425, Ilirija 239, Kaiser von Österreich 2l8, Stadt Wien 202, Südbahnhof 164, Bayrischer Hof 87, in den sonstigen Gasthöfen und Übernachluugsstätteu 1206 Fremde, lo-—. * ^Mitteilungen aus der Praxis.j Nach der Best im» mnng des 5 1 des Gesetzes vom 1. Mai 1869, N. G. Vl. Nr. '58, kann im Falle der Versäumung der für die Ausweisung der Verpflegskosten gesetzten Frist der Kostenersatzanspruch einer allgemeinen öffentlichen Krankenanstalt gegenüber dem Landesfonds nur er-löschen, wenn es sich um Verpflegstoslen handelt, welche für während des für die Kostenausweisung bestimmten Zeitraumes durch Entlassung oder Tod aus der Anstalt getretener Individuen aufgelaufen nnd unberichligt geblieben sind. —<'. — (Der Ausstand der Bediensteten der elektrischen Straßenbahn) wurde gestern über Intervention des Heirn Bürgermeisters Hribar beigelegt und der Wagenucrkehr um Mittag im vollen Umfange wieder ausgenommen. - sPrüfunq an der Genosscnschaftsjchulc.) Vor-gestern vormittags fand in den Lokalitäten der slove» nifchen Handelsschule die Schlußprüfung der Zögling.' der Genossenschastsschnle statt, zn der sich die Herren Landeshauptmann von 6 uklje, Graf Varbo, Dr. L a m p e und Dr. P e g a n als Vertreter des Landes-ausschusses, Herr Ae'zirkshauptmann Dr. P r a r. -marer als Vertreter der Landesregierung, Reichs^ ratsabgeordneter Dr. Krek u. a. eingesunde» halteil. Der Direktor der Handelsschule, Herr Professor Re-m e e, begrüßte die erschieucuen Herren und warf so° dann einen Rückblick auf die Entwicklung der slove» nischen Handelsschule, deren Gründnng vom trainischen Landlage im März 1908 beschlossen worden war. Wir entnehmen seinen Ausführungen folgendes: Am 1. No> vember 1908 wurden über Beschluß des lrainischen Laudesansschusses zwei Klassen, und zwar ein Norbe-reitungsturs und als Spezialkurs die Genossenschasts-schlile eröffnet. Letztere sollte den dringendsten Bedürf» nissen Rechnnng tragen, deilii die im Lande bestehenden Genossenschaften habeil vorderhand znmeist keine fach» männisch gebildeten Leiter nnd anderseits herrscht Man» gel an Geiwssenschaflssnnltionärcn. Der Unterricht wird nur iu den Wiutermonaten erteilt. Die Schule wurde, da in Österreich Genosfenschastsschuleu überhaupt nicht bestehe»,, nach dem Muster jeucr in Darmstadt, allerdings mit eingeschränkter Vorbildung, organisiert. Die Unterrichtszeit wnrde gründlich ausgenützt, denn der Stundenplan wies im ganzen 41 Stnnden aus. Doch hatten die Frequentanlen alle Sonntage sowie jeden Donnerstag nachmittags frei. Diese freien Nach» mitlage wurden zu instruktiven Exkursionen benutzt, ans denen man Fabriken und sonstige Etablissements besich» tigte. Nebst spezielleil Unterrichlsgegenständen mußten in den Lehrplan einige Gegenstände allgemeinen Eha. rakters lSlovenisch, Rechnen, Geographie, Warentnnde, Verkehr) aufgenommen werden; überdies zeigte es sich, daß mall im 'nächsten Jahre das Wechselrecht werde einführen müssen. Die speziellen Gegenstände nmfaßten das Geiwssenschaftswesen, die Genossenschaftsorganisa° tion, das Genossenschaftsrecht, die Leituug der Kredit» liild der Erwerbsgenossenschaften c!i Vorlrag zu halteu, der Leiter versprach überdies, dc,'. Ausleihen der Bücher und die Anssicht zu besorgn. DaS Programm jeder Zusalnmeulunft sollte umsas!^' 1.) Ausleihen der Bücher aus der Schülerbibliolh". 2.) Vorlrag. 3.) Gesang. 4.) Turnen. Die Zusammc"' lüuste wurden auf halb 2 Uhr festgesetzt uud sollen ei»' schließlich des Gesanges und Turnens bis 5 oder 6 M dauern. Ein ^wang sollte nicht geübt werden; die SW' ler sollten kommen lind gehen, wie es ihnen belieben würde. In der Konferenz am 5. Jänner 1909 wllM sodann die Reihenfolge der Vortrage für das noch!"'.,>-sende Schuljahr, d. i. bis Ende April, festgesetzt ""' solgt: 17. Iäuuer: Bedenlung der Znsamme»lil>lNc lNürgerschnldirettor Dr. Noinih): Grn»derschei»»luV'" der Elektrizität lFachlehrer Ho^evar); 24. Jänner: !° lvictlung der materiellen Knllnr >F«chlehrer Magerlj! 31. Jänner: Technik und ihre Entwicklung lFachlehrcl Hnmek); 7. Februar: Bilder aus der heimische» G-' schichte lFachlehrer Levstik); 14. Februar: NahrM uud die Verdannngswerszeuge, Pflege der Zähne (V>N" gerschllldirektor Dr. Romih)'; 21. Februar: GalvamM Batterie»; Dynamo; Elektromotor lFachlehrer H^' var); 28. Februar: Atmuug «^ürgerschüldirektor ^' Romih); 7. März: Bilder' ans der heimische» Gl" schichte sFachlehrer Levstit); 14. März: Bilder aus ^ Geographie Enropas lFachlehrer Magerl); 2!. Mu'v Höre» und Sehen iBiirgerschnldirellor Dr. Roiinh,' 28. März: Schüleransführnng „Pall'li"; 4. Ap"-Drahtlose Telegraphie; Rönlgenslrahlen ' gebuug. Das Programm wurde mit Ausnahme ^ lltzten zwei Punkte vollständig absolviert. Fast l"" Schüler kameil zu den Znsammenkünslen; es beteilig^',, sich aber daran anch einige Ge'elle» uud Meister. ^ Schüler benutzte» sehr zahlreic) die Schulerbibliolh^ Die Alissührlüig war ei»e ladellose. Diese Zusa»"'!'"/ lünste »virklei, aber auch »uohltuend ans den Schulbe'^) und ans das sittliche Bettagen der Schüler. Der SchM' besuch mnß als ei» sehr günstiger bezeichnet werd^ ans das sittliche Betragen in der Schule läßl sich adc' daraus schließen, daß es während des ganze» IM'^ keine größereu Disziplinarstrafen gab und daß -" Jahresschluß fast alle Schüler die erste Sille!»'^ jlobenswert) nnd nur drei die zweite ^befriedigend) ' hielte». Der Lehrkörper beabsichtigt a»ch »uähreod t's gaxzen nächsten Schuljahres, d. i. vo» Ollober bis ^>'^ April, solche ^nsammenkünfle zn veranstalten "'^ deie» Progranin, dnrch Norlesnnge» »»d Spiele zu ^' Wuzen. ' — lDentmalpflcge und Heimatschutz in Österlem)' Mehrere Vorko»,m»isse der letzten Zeit: die beschlM'! Temolierung des Gebäudes des Reichskriegsm'^, steriums, die Frage der Erhaltung des „Neugebälldc^, bei Wien, des alte» Getreidespeichers l.,I>'»"'beW Stadel") iu Steyr, die verfehlte Restanrierlü'si ^ Kirche zu Heiligenblnt ii, Kärnte», die DlirchqüeN'',' der innerei, Stadt Wie» dnrch eine Linie der l'll'll ' scheu Straßelibah», die drohende Verilnstalttmg " Dl.>!iciui»sel Wörth bei Grein, vera»laf;le» de» ^'^ Präsidenten der Zentrallommijsion sür Knnsl» n»d l)'! ^. rische Denkmäler Hosral Wilhelm Freiherril vo» -^ becler z» ei»em im erste» Maihefl der „Österreichliu) Rnndschan" verösfe»llichte» Artikel, der übera»s n ^ ail interessanten Einzelheile» ist uud sicherlich "in seils große Beachtung verdient. Die Ausführung"' ^,. Hofrates Weclbecler iiber die er>oähnte» Vorfälle u den i» den verschiedene» Kreisen gewiß ein lebh«! ^ Echo erwecke». Wir »vollen hier uur anf eine lMä soilders wichtige Stelle cmfmerlsam machen, iu ^ Hosral Wectbecler sich gegen die bisherige Art, .M'^, werke zu reslanriere», ausspricht nnd sich l^'ge» ^ „slilreilligende Tendenz" des 19. Iahrhlinderls >"'"^ , Er schreibt: „Ist es doch n»r verhältnismäßig '» " <;eil her, daß sich der Umschwimg der A»schau>",'" in dieser Beziehung vollzog »nd der Glanbe a» " allei»,seligmachenden Kiiiistkaiio» übernninde» ^'/' js< welcher romanische über gotische, gotische über -''^„d sciNl'ekimsl nnd lel'.lere schon gar iiber die ^m'ocke . den verhaßlei, ,^ops' stellte, und der, stets p""»'^ „^ eine richtige ,Reslanrierung' nur darin zu ^rblnte» . mochte, wen» z. N. ein '»einer Anlage nach !^^Hi Kirchenbau in allen seiuen Teileil ge>vallsa>n ^»1 ,^.,, znrüctrestauriert wurde. Selbst in wohlmUerrl") ^^ Kreise» wollen diese Tendenzen der ,St>le>»l)l'' ^, Slilreinheit' — die wir ja alle znm ^"„^'."!^er^ Schulweisheit, znm Teile dnrch die Lellüre c ^^^. Werke i» uns e>»gesogen habe» - »och »nhl ^^,.sisl'!!, komnie» nnd »oill die Erkenntnis nicht P>"v !'^ ,,„d dah alle historische» Stile ihre Berecliligu»!^)""' ^c» dajj gerade in der Vereinigung mehrerer ^ ... „lehr a» einem kirchlichen oder profanen Baue ^.', ^. p Schöllheil und Stiiumung liegt, als i» dem ^^^^> die lerer ^»lale» durch — Fälschunge» ^!"'"','.H sei», Zenlraltoinmissioil mag es immerhin »^^ ^ Du»'^' diesem letzteren Staudpunkle tonsequeül zu"' ^, d»' brnche z» verhelfen, da sie dabei nicht !^^ ,,^ d'l' Lage kommen wird, die Ansichten zu ver"'^' , ,^,ch sie selbst vor 20 und 15 Jahren, ja vielleicy ^h, kürzerer Zeit, in solchen Frage» vertreten/)" '. ^„ch das Bessere ist des Guteu Feind und so day ' '„ge'N' eine solche Instanz sich nicht abhalten Ilrlümer ossen einzugestehen und ihrer ^'" ,„." in der Zukunft mit alle» Kräfte» vorz»""ü Malbücher Zeitung Nr. 99. 835 3. Mai 1909. Erkürte nach Swmlm! cibqcslil)N. ,^!ulz dcndiis begann U"lrr lliiu^ildl'», Spiele der Nückinlnsch aller ^r»p. pl'"., loclche i» Pern lebhaft alllmnierl unlrden. Über ou'len Vl'rfall verlautet, das; einiqe hmwerl Marine-^daien, die ihre Dienstzeit vollendet haben, qeinenterl und unter Hinweis ans Vriese, loelche die Laqe in der yciniat als tritisch darstellen, ihre Entlassung qeslir-?"l' s'ch aber schließlich ain^esichls der mili'tärischen ">>!>chließ„nss erqel'en hätten. Hiezn ft'll anch das ^n-reden des ^reiheitshelden Major Niazi deiqetragen yavcn. Der Vorfall hätte somit leinen gefährlichen ^Matter. In den letzten Jahren sind derartige De. "U'Wratwnen und Meutereien »oeqen langer Znriict. ymlling i,„ nstive» Dienste landesüblich' geworden. s. Mi>»nasial'Zu. uud AdaptierllNsssliau in C»;ott. We.1 uder Ansnchen der Stadtgenieind'e Gotlschee n», "leilnn^ der Banbeloillignng ' fiir den projeltierten "IMüasial.^u. »nd ^daptiernngsban ans den Par-Wen 287 „nd 1612/l .«l .^ataslralgenieinde Woltschee, ^Ndet mn 7. d. M. die Lolawerhandlnng an 5rl nnd ^u' le statt. Die Konllnission, bei der anch ein Staats. .^"Miler der f. k. Landesregierung intervenieren "sd, tritt a,n vorgenannten Tage mn''/M Uhr vor-mtags vor den, Gyinnasialgebände in l^oltschee znsani. H, "- lSchnce im Mai.j Iilsolge des plötzlichen lUerllmschlages sanl in ^aibach die Teinperalnr ans ^ l^rad ^V>alnnnr. Der Wetlerstnrz hatte in f.s<"^m, ^^ ^^, einigen Stellen der Schnee noch i'M'ch liegt, einen bedeutenden Schneesall znr ^,-olge. , uy das ^lieisnitzer nnd das (^ntenfelder Tal haben ^ weiße Hülle erhalten, die bis ,',nr Pijava ttoriea z> >s ^^' liiednrch an den ,^lnltnren angerichtete Scha» "" 'st bedentend. ' l<. ^. ^ Malddrand.j Ä», 9. v. M. nachmittags ist m u ^ 'm^ Vo/jalovo befindlichen Waldparzeilen llole si," ferine ein Waldbrand entstanden. Zehn Ne-Tl'» W '" ^'^"rch einen Wesamtschaden von 705 X. ^' '-valdbrand verursacht ,zn haben, ist der Ortsarme ^ ! ^'l ^iemani,'- aus No/.jasovo dringend verdächtig, oen Besitzern »var leiner versichert.' - r. ' l»eln ^^esse.j Henle nachts fanden in der Stadt ni»r^ ^^'>sl' st"ll, wobei siins Personen verhaftet All m ^" rempelte gegen I l Uhr nachts ans dem tc>, n ^nll l'in betrnnlener Bäckergehilse die Passan-trrt, -^ ^" ^^'^ Tirnaner ^ände störten zlvei angehei» C, ^)!,eidergehilfen die nächtliche ^linhe; aus dem <^' ^"lobsvIaNe rauften gegen Mitternacht zwei A» ^. "^'l)>lfl'n, von denen einer verhaftet wnrde. dni ? Wiener Straße erzedierten nach Mitternacht ^,s/s^"»>hmachergehilfen derart, daß einer hätte ab-den,^ '""'^» st'lll'N! "' Neß aber seine Pelerine in ^l»cli< ^!' ^^^ Sicherheitslvacllmannes nnd ergriff die tz;.. (' ^egen Morgen erschien wieder einer dieser sich , ^'" ">'s der Wiener Straße und wurde, da er ^.^^ich beinerlbar nnulile, verhaftet. Krater, Kunst ulld Literatur. Neis<> Wliilliarmonische (^cscllschnft.j In >vürdiger ^edlns. " ^'^' Philharmonische Gesellschaft den Haydn lL '^.^ linfterbliclien Ehrenmitgliedes Josef der ^.' ^" pietätvoller Welse war den, Meister, der ^licir.^'" ""^ b"" Inhalte nach die Kunstart des ei„^, ''^' ^'schassen, der erste Tag der Gedenkfeier mit lich^ ^"""uerinufismatinee ge>veiht, der ein ansehn-levisch,., ,'^^>»> "lOoohnle nnd die einen großen, lnnst> ^ciiH" Erfolg haue. Wir behalten nns einen näheren L^,^,.., ",^' die schöne Veranstaltung vor, die Herr ">>l i.'i, ''^'"! ^"'"u Schwarz samt Gemahlin P»ub!> '" ^l'snche beehrte. Abends fand die General-o„s h,,, .ö"u vollstümlichsten aller Oratorieinverle, spilidel! "/ Cpringqnell e>viger Jugend nnd Aiunnt Müll', ) "^' "^"'" '^"'" Mu'sitdireltor ,'z ö h r e r mit wit»,,^ "'."Hebung und GeU'issenhaftigseil vorbereitet, ^»de s,! ^'^ ^^'^ ^^ Sänger nnd Sängerinnen zäh» k>!>n^> ',','/U!^'»ua>tige Ehvr, das treffliche Orchester, die ^'rreii V'"' Solisten T^ran Wintern itz, die ^'ßcnd.i m '^'^l),,,, 'lujgabe, die anch begeisterten Widerhall bei In Graz'zählten drei Ausfiih. ^'"' dc>s, ^ "^^"PN'ng" ausverkaufte Häuser. Wir Hof-^'Itl'rbi'l'" ^"'^'"ll) »venigstens eine Änssiihrnng des dl'n luil^ !'-^"^'^ den »vohlverdienten Zuspruch sin-^'"Uß. ^' '^ ^''u ehrlicher, echter, wahrer .^nnst- ^ Telegramme k. Telegraphen-zlorrespondenz-Bureaus. Die Vorssiinnc in der Tiirkci. >»'h'B''^"^"opcl, 2. Mai. In Pera herrschte hente dl'n H)' "^'^'»g. Während der Nacht wurden ans !""?' di Um'7.'''"'"^" ^'''l' ^'l)ml. seitlich sri.h ^ die l^> '1^'""^ des,elben von Artillerie zerniert "' du,, > ,f "^' >'s Marineministeriums selbst >vur-"'s »vii^,. '""l"'" ""^ ^"""llerie umstellt, .^urz dar-."""'sll'rium^'^ ""'^'^'""' ^ebäliden des Marine^ 3n Ossi, !'' .^' >"",;e ssahne gehißt. Eine Gruppe ^'""Nnrd. ^'""b sul' >us Marine.ninisterium. ^"'U"hin s . ""^^' bnnderl Marinesoldaten nnter 'l'ten E ,' ,:Ä'"' ^"' ^"rsall angesichts des dnrch die n"sU'n " d"d !'. "'"""' ""st"' der Marinemau,,. ?'"' Der Vu, .u7'? ^''s Pera wegen der Anwendnnq ""naste, insbesondere der Artillerie Ne- »nrnhignng hervorgernsen. Dieje übergroße Vorjichts-maßregcl iuar aber vielleicht angezeigt, um die Meu> lerei im ,^eime zn ersticken und zngleich vor )lach. ahmung zu warnen. Die Nichtigkeit des Gerüchtes, daß die Meuterer iu der Nacht zwei Offiziere gelötet haben, ist nicht festzustellen. Die Gerüchte, daß' sich Kurden und Lazen den Meuterern angeschlossen und einige Häuser in dem benachbarten Viertel geplündert hätten, sind unbegründet. Nachträglich verlautet, daß die Meu-terer anch die Herabsetzung der füufjährigen Marine» dienstzeit auf eiue dreijährige, »vie fie für das Heer besteht, verlang! haben. »iom, 2. Mai. Die Agenzia Stefani meldet ans Aleiandrette: Der.Wrpskommandanl ist hier eingetros. sen, »in'in den kleinasialischen Provinzen die Nnhe wieder herzustellen. Es wnrden strenge Weisungen er° teilt. In ^acepede haben v. 26. bis 28. v. M. neuerliche Massalres stattgefunden. Gegenwärtig herrscht in ^ace» pede Ruhe. Offiziellen Berichten znfolge beträgt die 'jahl der Opfer 7<><><». Dorthob scheint bereits entsetzt zu seiu. In Alerandrette herrscht volllominene Nnhe. Zahlreiche Flüchtlinge treffen an der Wste von Anliochien ein. Ein Zusammenstoß zwischen Polizei und Anarchisten. Bncnoö Aires, 2. Mai. lMelduug der Agenee Havas.j Gestern sanden hier zahlreiche i.luudc,ebu'ngcn statt, ^wiscyen einer anarchistischen Grnppe nnd der Polizei kam es zn einem Zusammenstoße, wobei aus der Grnppe Revolverschnsse sielen, wodurch fünf Wach-lente verwnndel »vnrden. Die Polizei erwiderte das ^vener. Zivölf Demonstranten wurden getötet und etwa !!><» verwundet. Buenos Aires, 2. Mai. lMeldung der Agence, Havas.) Die Urheber des ^nsammenstoßes zlvischen der Polizei und den Anarchisten sollen die Anarchisten Nv-velli, Mosa und Godoy sein. Zahlreiche Verhaftungen wnrden vorgenommen. Tagsüber herrfchle lebhaste Er-regnng. Die Nacht verlief indes ruhig. Man befürchtet einen Generalstreik. Die am ^nsammenstoße unbetei-liglen Sozialisten veranstalteten einen Protestumzug mit nmflorten sahnen. Sturm. Atlanta «Georgia), !. Mai. Die ^jahl cn-r in,o!ge der Stnrme der drei letzten Tage ums ^eben gelom-menen Personen lvird ans 2cu, .^fiu., Mraz. — Bering N'flü,, Oruf. - Fczzi, Oyiliuasialplosrssor, Gottschcc. - Hodiar, Privnt, Ncw.?)orl. - Tcrwart, Prwat, Krrfcld. — Kiiidl, ),ts!N,. Vra«e,il>urss. — Terirl. Kfm.. Linz. Vecr, .'»Ifili,, Nonschrid. — Dr. Nizzoli, Privat. Trirst, — Nrzirsty. Zahn-technilel-, Wrisz. Gossan. Hirsch, ssilipi. Eiduschih, Schlcsiiissl'r. Vlmiicnthal, 2!zer, Zuckermam,, Mslte,; Harisch. Iiisirnieur; Soüpuschel, Oderingeincur; Wiuternitz. Dorda, Ofteruslillfienn; Wien, — F'schrr, ,^fm,, Budapest, -Braun, «fm., Erfurt. — Much, Kf,i,., Berlin. Verstorbene. A m 2 8. April. Milan ftlaii. Felt»vcbelssohn, I'/, M°n.. Psalzciassc 11, Ncc-lumpui.'», iul^nt- ?lm li0. Avril. ÄM's N'elcmina, Inwohnerin, 8? I.. Ncitschiilssasse N. Marasmus. — Maria Iurlovit, Arbeiters, witwe, 82 I., Austraßc ^, Mmasimls. Am .^0. April. Johann Iapelj, Tn«löhner. lllni», Svarlas^c >««?), (Ort: Gebände der l. l. Staats-Oberlealschnle.) l llage: Nördl.Nieite4«"03': Ostl.Länge von Greenwich 14« 31. Beginn____ ^5 -N-« Herd- ZHiZTiK? ß^g ^ßu distanz '5I ' HZ « Z> M2 7H D ^ "»^!^'?» "^?___^__l^ H ^ llM >> m « ! k m « l l> m « l, NI « l, IN ^ Vriest: 27, 140428!------------------------14 35 2« 15 05 L ! (120) Neben berichte:" Am 27. April gegen 19 Uhr 45 Min. wellenförmige Erschütterung mit (Getöse in Neggio Calabria. Am gleichen Tage starter Erdstoß in Coruche (Portugal). Am 2«. April gegen :7 Uhr 15 Min, Erdstoß IV. Mradcs, gegen N> Uhr Erdfloß V.Grades und gegen !20 Uhr 45 Min, Erschütterunf! NI, Grades in Messina; ^der Erdstoß V. Grades gegen I!» Uhr wnrdc in Mineo ver^ zeichnet, Voden unruhe: Seit gestern geringe Verstärkung. * , «lsb>»r ltblrN vl>» MlXsiüach, bis M!!!!'s,!!,cl>» 0 llw t>i« <«4 Uhr »sznb!» [lepte ling B von vier Zimmern, Küche und Zugehor iij^Lšl nebst separatem Garten mit Pavillon, ist VjHhS wegen Übersiedlung von Laibach !j8H^ 5f ab I. August 1909 ?g ww^ Im Hanse Nr. 21 Kuhnatrasse, 1.8t. «T^l (1027) zu vergeben. & 1 r4fc*~ ^ falsche Zähne 4~^)S^ A l*»TBif * Spezialist *j8**£jl Hotel Stadt Wien, I. Stook, Zimmer ^»^ ^^ Nr. 3, von 6 bis 7 nur einige Tage. Kunst- Wßbß - flnstalt. Ein vollkommen eingerichtetes * Interieur 5 das zu Ausstellungszwecken in Verwendung stand, ist dortselbst zu verkaufen. Kaufsangebote sind an die Ansialt zu richten. Zu besichtigen big 10. Mai, täglich von 8 bis 12 Uhr vormittags und von 2 bis .r> Uhr nachmittags. ' * (>vr>) Die noch vorhandenen Lagrerreste von Geweben werden bi» 10. Mai *u billigsten Preisen gänzlich ausverkauft^ Laidacher Zeitung Nr. 99. 886 _________________3. Mai 1909. Kurse an der Wiener Börse (nach dem offiziellen ßurslilatte) vom 1. Wai W09. Die notierten — !8«4er ., »00 fl. . , 2«u - -.-. 1864« .. 50 fl. . 28(1-- - -— Dom.Pwndbr. k 1»0 N. b°/„«88 - 290 - Staatsschuld d. i. Neichs- rate vertretenen König» reiche und Länder. Ofterr. Voldrente steuerfr., G old per Kasse .... 4«/„ >i? 4b,,? «b >Lsterr. Rente in Krunenw. stfr., per Kasse.....4"/« 9« 3b 9»>'bb detto per Ultimo . , . 4°/„ 9« 8b 96bb Hst, Investition«.Rente, stfr.. ki. ver «asse . , 3'/,"/^ 8« «» 8?'— Gis»nb»hn'^t»»l,schnl>. »eischleibnngtn. «lisabeth-Vahn i. G., steuerfr., zu in.ao« fl.....4"/„ 11« .-,,? — Hranz Ioleph-Vah» in Silber in, Vudwei« 20« fl. g. W. 8. b>/"/« . . . .425-4««'— detto Sal^burg-Iir»! 20« fl. ö. W, E. b"/„ . . . , 421—423'b0 »remstal Nahn 2U0 u. 2000 Kr. 4«/n........ ,93 —1»b- Geld Ware Y»» Klaat« zu» Zahlung sbn> l»o»«t« GistnbahN'llliorUat,' Gbligatinnen, Yohm, Westbahn, Gm, ,8»b, 400, 2000 u. 10.000 Kr. 4"/„ ?« 7b 9? 7l> lzlisabethVahu «00 ». 3000 M. 4 ab I0"/„......,l« N0117SN Elilabeth-Bahn 40« u. 2000 Vi, 4"V„........1t? 50 <1<< ^ ^rrdinanb«-^tordbahn Em. 1886 97«, 98-40 dctto Em. 1904 9»-70 97-70 Franz Ioleph-Vali» . Et.) Lilb, 4°/«. , . 97 ,0 «« in «alizilchl itarl Ludwig - Nahn (biv. St.) Tilb. 4"/^,. , . 9«-- »?--Ung.-galiz. «ahn 2 fl. S, 5"/„ 104 — !Nü ^ det'o 400 u, ü«0» «r. 3>/,"/n^ »» -^ «!>' «orarlberger «ahn <5 i3'6b 4"/» unaar. Rente in Kronen- währ. stfr. per Kasse . . 93 4b 93-üb 4"/n deito per Ultimo 93 4n 93-en 5>/,"/„ detto per Kasse 83'3ü «3 5b Ungar. Vrämien.Anl. il 100 sl. 202 7t2u« ?b detto k 50 fl 202 7s, so« 7k, Theiß Reg.-Lojc 4"/^ . . . ,143 7b 147 7b 4°/<,»!lnaar. Grundertl.-Obli». »8!« 9<«« 4"/n lroat. u. »au. Grdentl.-Obl, 94 3b 9b 3b Andere öffentliche Anlehen. !«o«n. Landes-Anl. b 93 8b Vosn.-Herceg. Eiscnb.-Landes- Anlehen (dlv.i 4'/,"/„ . . 99 40,00 35 b"/n Donau-Neg.-Anleihe 1878 1U3-2« — - Wiener Vcrlohrs-Anl. . . 4"/„ 97- 9« — dctto 1W0 4°/, 9? — 98 — Anlehcn der Stadt Wien . . 10,10,«,! 10 detto (3. oder G.) 1874 I20-!»c> 121 !»<» deito (1834).....94 1b 9b 1b dctto lGa») u. I. 1898 . 9V7?> 96 7b detto (Elcltr.) v. 1.1WN »b'70 W 70 detto sInv.-Ä,)v,I.1»02 96 4b 9?'4?> Äürsebau-Nnlchen vcrlosb. 4"/„ 9« b0 !/„ 997b1«02b detto per Ultimo . . 5"/» 9N70ic>c ib Vulg, Staats-Hypothekar Änl, 18U2......6°/ 122 —,2^bo <»eld Ware »ul». staals - Ooldanleihe 1»0? f. ,00 ttr. , , 4>/i°/<> 8« sb W 8b Pfandbriefe nfw. )<>de>!lr.,alla. öst.i, !»<>I.u!.4°/n 94Sb 9b-«b ^jühm, Hnpotlielenb. oerl. 4"/« 9? 70 «„'7<> ftulral Bod. «red.-«!., «sterr-, tü I uerl.....4'/,«,<> ,01 bN 102 5» dettu <>5 I. vcrl. . . , 4"/s,! »7-- 98- -»red. Inst., oslerr., s.Beil.-Un>. u. üffentl. Nrl'. Kat, ^. 4"/„ 9b - 9«-^andceb d. Nön. Galizie» und Ludom. s>7'„ H. rnclz. 4"/„ 94'40 «b-40 lMhr. Hhpothelenb. vcrl, 4"/« 9« 3k, 97 Ab >i.-Üstcrr «andei-Hüp,-?lnst.4"/« 9?-^ 98- delto in!!. 2«/„ Pr. Verl. 3'/,".° 88 2b 89 Lb dctl°ti,-Lch»!blch.oerl. »'/»"^ ««'«b «»"^b delto verl......4",° 96?b 9?-?b ^sterr. ungar. «anl 5« Jahre vcrl. 4«/n «. W..... «"'«0 99-»9 detto 4"/„ Kr...... 98 bO 9950 5parl., Erste «st,. »;»I, verl. 4"/„ lou-- —- Eisenbahn-Prioritäts« Obligationen. dsterr. Vlurdwestb, 200 ll. S. , 103 2b !04-Lb Ztaatslillhn -00 ssr..... 3Y0 - 357-— 5üdbali» k 3"/« Jänner-Juli 500 Fr. iper St.) . . . 274'9>! 27« 90 Lübbahn K b°/„ z>oo fl. G. °. G iisUb 119->,K Diverse Lose. V«iln»lich« f»st. 3"/,, Äodenlredlt-Lose Em. I8«0 279- 2«5, oettll Em. 1889 272-7b 278 7b ü'V« Donau Negul-Lule lO« f! 2»2-— 2«8>- Sero. Piäm.-Anl.u. 100 ssr,2"/, 9b— l«l-- stn»tizin«llch» f»se. Vudap.-Uasilila sDonlbau)5 !l, 21 - «3-- «rebillujc 10« fl...... 475'— 48b- Elary-Losc 4« fl. KM. . . . id>'- 1«!' Oiener Lose 4« fl...... 24 Türl. blig. 400 ssr. per ttc>sse , . . 187'20 1882N detto per Medio . . 187>4b 188>4 vrt»Nn»nnglu. AMa-TevIiver Eilenb. b00 fl. 2Ü8b'— 2290 - VUHmilche Nordbal,» 150 sl. . 40b-— 40/-- Buschtlchrader - dctto (!it. Ui 20« fl. per Ult. ,n«o — i«ob'— Dona» - Tampsschifsahrlt-Ges., 1.. l, l. pri»., 500 fl, NM, 918'— 928- Dul-Vodenbacher E.-V. 40« kr. b85-— b»b> ^erdi»and«N°rdb. 100« sl, KM. b»bu>- b370 -ttascha» - Oderberger Eüenbahn 20<>sl, S....... »«« — Ü«2'b0 Lemb.-Czern-Iassy-EOenbahn- Gesclllcha«, 2«n sl. S. . , b52 - bbb'— lot,d, üst., Trieft. 500 s!.. i!M. 434- 437'- Österr Nordwestbah» 200 II. O, 4«l - 4L3- detto lüt. Il) 2«N fl. E. P Ult, 4«l- 463-- Pran Dürer (tisenb. U'O fl.llbgst, 2il2'- 2^4'- Llaalscileüb. ^0« fl, S. per Ult. 7«b 10 706'lO ^üdbah» ^0« fl, Silber per Ul», 108 2» l«9 LN 2iid»ordde»!sche Verbindungib, 20« II, KM...... 408 - 404'bO Transport-Ges,, inlern,, N.-O. 200 Kr........ 79 81'— Ungar. Westbahn (Raab-Vraz) 20« fl. S....... 409'- 41'-- Wr. Lolalb.-NltlenGes. 20«!l, 180— 220- Vanken. «nglo-Österr. Banl, 120 sl. , 304 2b nob^b Vanlverein, Wiener per Kasse —'- -'- detto per Ultimo b3t üb b32 2ü İbe»li,-?lnsl. öst.. :j00 K7, , 1094'— 1100— ^cnlr. Aod.-Kredbl. «st, 200fl. b5.o- b«o--Nreditanstal! lür Handel und Gewerbe, 32« Kr., per Kasse N»9b0 «40 b« detto per Ultimo «40 7b «4i^?b Äreditbanl, una. ally., 20» fl, 7b4'2b 7bb lib Depositenbank, alla,, ^00 sl. 4bü'— 4b2 b« Hslumpte - Gcscllschaft, nieder- Ssterr., 400 Kr..... «>>9'— «13'- Giro- ». Kassenverein, Wiener, 200 sl........ 4bt> ^ 460'b« Hypottielenbanl, öst. 200K>r. 5"/„ 289'— 290'— ^anderbanl, üsterr,. 200 fl., per Kasse....... —-. -- detto per Ultimo 444 7b 44« 75 ,,Merlur", Wechlelstllb.-Altien- Ocscllschllft, 200 sl. . . , N54'" «08- Östcrr,-ungar. Nanl I4«a uNli»»zlnl«n,et>»nngen. Vangelelllch., allg. öst., ,0« fl. 169 - >?» ^ Briber Kuh!enorrab,-Ael, >0«fl. 730- /3? ltiscnbahiwerlehr«.Anstalt, öst., 10« sl........ 408- 44V- Eisenbahnw,-Leihg.,elsl«, I»0fl. 2<13 b0 20» — „Vlbemühl", Papiers, u. B-G. 10« fl........ 1»2 I«»"" ltleltr, »e!, nllss, östcrr., 20«fl. 382- 38«'^ Elcl«r.-<«e!el!!ch,, intern, 200 fl, 230' lilelt,..Vc!clljch,, Wr. in Liau. 2l2 li34 -Hirteülierger Patr-, Iunbh. u Mcl.-ssabril 4" k>7l1>» 2a>«o-Tari. Slcinlohlen 100 fl. b80' bs» " ,,Sch!»al!mihl", Papier!., 20vfl. 300'— »«ll ^ „Schodnica", «.-«, s. Petrol.- ,_^ Industrie, bON Kr. , . . 43« - «« „StevrclM!lhl",Papierf.»,N.G. 43«' - 4»«^ Trifailer Kuhlcnw-O. 70 fl. . 2?:>— 27?- Türl. Iabalregie-Ge!, 2«<> ssr. .^ per »asse..... 7-'^ ^7^. detto per Ultimo . , , 34b — »»" Waffenf.-Gcs,, österr., loo fl, , 638- ««, Wr. ^aussesclllchllst, 1W sl. , , il,4— <»»' Wienrrberae Ziegels,.Alt,-Ves. 7l!i^ «>" Devisen. Knife Zichlln und Scheck». Amsterdam....... ,98 b« 19s 7b Deutjchc Vanlplähe , , , , '" «^ N< ^ Italienische Vanlplätzc , . , »4'bll> »^", London ,,,,... 23947' 23»^ Pari«......... "5""' A«5 At. Petersbura...... 2b, 75 2b« «° Wrich »nb Äa!el..... »5 20 s° »° Valuten. Dulate»........ "33 'H 20-sslanlen-Stülle..... 1»"^ '».« 20-Marl-Stncle...... »3-44 «»° Deutsche «eichsbanlnoten , . 1'?'<'b ''/« Itallcüischc Vanlnotcn . . . »4 bN »' Rubel-Noten....... 2-b2 ^. I von R.nt.n*lnw«U„ndbr.Vf!SrfPr.Orit»t.n. 0 J • O- M^yer Q Privat-DepotS (SafSS^s!!?)^ ¦ Aktien, Losen etc., Devisen und Valuten. -&- Qani{. und Wechslerceschäft a" untcr eigenem Verschlug der Partei- I | Los-Versicherung. L«JH«.cli, Stritargnwno.___________^_____Verzinnung von Bis»lnli|»n Im Koiti-Kirrsnt und auf filra-Ktit». I