VrittxweratidtiS - Preise: Kür Laibach: «anzjLhrig . . 8 fl. 4V kr. * halbsthrig . . 4 „ 20 „ W««j«hrig . 2 „ 10 „ «0Wtt«6 . . . - „ 70 „ Mit der Post •alhell sehr kaltblütig; «aber ehr ich Ihnen sage, wer ich 6|n| verlange ich das Versprechen von >!hnen, daß mir nicht das Geringste geschehen soll." ..Ihre Ansprache ist höchst sonderbar, Miß," er-Widerte der Rechtsanwalt. „Wie kann ich Ihnen das gewünschte Versprechen geben, wenn ich nicht einmal weiß, wer Sie sind." «Dann will ich mich Ihnen vorstellen. Mein J«me vor meiner Heirat war Lolette Ryan," sagte bie junge Frau. Mr. Keene erschrak und verrieth einige Auf-regung. „Mein Geschäft betrifft Lord Thorncombe und feine Enkelin," Miß Berwyn," fuhr Lolette fort. Der Rechtsanwalt war ganz elektrisiert. „Sie find Miß Ryan 1" rief er aus. „Sie machen sich erbötig, alles zu sagen, wa« Sie von Miß Berwyn wissen? Ich verspreche es Ihnen nicht nur bet meiner Ehre, sondern auch in Lord Thorncombe'» Namen, daß Sie gänzlich unbehelligt bleiben sollen." „Ich komme soeben von Thorncombe-House," sagte Lolette. „Der Bediente sagte mir, daß Seine Lordschaft in Berkshire sei." „Ich will ihm telegrafieren." „Wenn Sie das thun, so schließen Sie uni den Mund. Der Postzug geht in einer Stunde von hier ab. Wir wollen in demselben nach Berkshire gehen. Sie müssen in dieser Beziehung thun, was ich sage, Mr. Keene, oder Sie werden mich verstockt finden," sagte Lolette eigensinnig. „Ich nehme Ihre Bedingungen an," sagte der Advokat. „Wir wollen den Postzug benützen; dann kommen wir noch heute abends in Redmond-Hall an. Das wird eine Ueberraschung für den Grafen sein." „Er ist nicht der einzige, dem eine lieber» raschung bevorsteht. Da wir hinfahren, will ich Ihnen sagen, warum ich darauf bestehe, nach Berkshire za gehen, und nicht erlauben will, daß Sie unser Kommen telegrafisch anmelden. Es ist wegen einer kleinen Ueberraschung, die ich vorhade. Ich habe jetzt keine Zeit zu verlieren. Ich muß noch schnell nach Haust; ober auf dem Bahnhofe werden wir uns treffen." Der Advokat wollte sie nicht aus den Augen lassen au» Furcht, fie könnte ihren Entschluß bereuen, und ihm entschlüpfen. Er eilte in» VorhauS, nahm Oberrock, Hut und Handschuhe und theilte ihr seine Abficht mit, fie nach Hause zu begleiten. Lolette machte keine Einwendung, und fie fuhren sehr schnell nach ihrer Wohnung und von da nach dem Bahnhofe in Mike's Begleitung. Sie kamen noch rechtzeitig auf dem Bahnhöfe an, um den gewünschten Zug zu benützen. Und eine kurze Weile darauf war Lolette mit ihren Begleitern schon auf dem Wege. Rasch dampfte der Zug mit ihnen gegen Berkshire und Redmond-Hall — der Gerechtigkeit und der Rache entgegen! (Fortsetzung folgt.) Der Finanzminister übermittelt die Begrün, dung zur Gesetzvorlage, betreffend die Achtzig -Millionen-Schuld. Der volkswirthschaftliche Ausschuß beantragt die Annahme folgender zwei Resolutionen: Nl.)®et zwischen der t. und k. österreichisch.ungarischen und der königlich italienischen Regierung am 4. Juni 1877 ausgetauschten Erklärung, wonach der am 23. April 1867 zwischen Oesterreich-Ungarn und Italien abgeschlossene Handels, und Schiff, fahrtvertrag bis zum 31. Dezember 1877 in Wirksamkeit zu bleiben habe, wird die verfassungsmäßige Zustimmung ertheitt. 2.) Die hohe Regie« rung wird aufgefordert, ihr Augenmerk üuf die ln Italien eingetretene Erhöhung des Eingangszolles auf Zucker zu lenken und Sorge zu tragen, daß dieser LingangSzoll kraft des bestehenden Handelsvertrages nicht höher als der Zuschlag zur inländischen Erzeugungssteuer bemeffen werde." Das Haus ge« nehmigte beide Resolutionen. Da-' HauS ging zur Tagesordnung, zur Fortsetzung der Debatte über dir Novelle zur Straf« Prozeß-Ordnung, die Nichtigkeitsbeschwerden betreffend, über und nahm nach längerer Debatte die Paragrafe 1 bis einschließlich 4 an. DaS Herrenhaus hält Mittwoch den 27.d. eine Sitzung ab. Die Vertagung de» Reichsrathes soll am 3. k. M. eintrete«. Vom Kriegsschauplätze. I» der Nacht zum 22. d. übersetzten 2000 — nach anderen Berichten 3000 bis 6000 — Russen mit acht Kanonen von Gal atz nach Zatoka die Donau, das UeberschwemmungSgebiet und die Sümpfe, und landeten bei Zatoka auf den Höhen, die fich nach Matschin ziehen. Sämmtliche türkische Außenposten wurden von den vordringenden Eolonnen aufgehoben, mehrere Positionen in der Richtung auf Matschin mit Sturm genommen, eine türkische Batterie erobert. Der Kampf dauerte von drei Uhr morgens bis elf Uhr vormittags, um welche Zeit die Türken gegen Matschin flohen. Die Russen machten viel« Türken zu Gefangenen und erbeuteten Geschütze. Die Verluste der Türken find vorläufig unbekannt, der Verlust der Russen ist ein beträchtlicher. Am 23. d. fand das Weiter« Vordringen gegen Matschin statt, und find weitere Kämpfe in Aussicht. Matschin ist ernstlich bedroht. Die russische Kriegsbrücke von Braila nach Getschet naht der Vollendung. Montenegro hat in den bisherigen, auf drei Seiten stattgefundenen Kämpfen mehr als den siebenten Theil seiner Truppen eingebüßt. Das Eorps des Peter VukotiL allein hat 2100 Mann verloren. Die herzegowinischen Scharen unter den Befehlen der Wojwoden Bogdan SimoniL, Trifko VukaloviL und Petkovlk sind fast gänzlich auf« gerieben worden. Die beiden türkischen Corps au» der Her« zegowina und Albanien bewerkstelligten ihre Ber« Bindung und marschieren gegen C et inj e vor. Ein lebhaftes Bombardement fand zwischen Widdin und Kalafat statt. Depeschen aus Rustschuk melden, daß die Russen gezwungen wurden, die PyrgoS gegenüber liegende Insel zu räumen, welche von den Türken besetzt wurde. Die türkischen Batterien beschoffen den Hafen von Giurgewo und die russischen Batterien bei Slobosia, welche stark gelitten haben. Zwischen der Aluta und der österreichischen Grenze bei Orsova hat die rumänische Armee mit höchstens 40,000 Mann und ihr gegenüber die Türken von Rahova bis Widdin mit etwa 30,000 Mann Stellung genommen. Es steht demnach den am linken Donau«Ufer von Turn-Severin bis Ismail befindlichen Russen und Rumänen mit 290,000 Mann eine türkische Armee zwischen Donau und Balkan von 130,000 Mann entgegen. Depeschen aus Erzerum berichten, daß die Türken ihre Offensivbewegung fortsetzen, Mukhtar Pascha sei bis Delibaba vorgerückt. Politische Rundschau. Laibach, 25. Juni. Jula«d. Das am 23. d. ausgegebene Reichsgesetzblatt veröffentlicht die Erklärung der österreichisch, ungarischen Regierung und der französischen Regierung vom 8. d., betreffend die Verlängerung des HandelSvertrageS mit Frankreich bis Ende Dezember 1877. Da« zweite Nuntium der ungarischen Regni-colatdeputation wird morgen der österreichischen Deputation zugemittelt werden. Man will bestimmt wissen, daß im Zollcomitö deS österreichischen Ausgleichsausschusses die Mehrheit von der Vorlage des Tarifs das Eingehen in die Berathung der Vorlagen abhängig mache. Die Vertagung des ungarischen Reichs» taget erfolgt durch ein königliches Reskript, um eine Einberufung durch einen Antrag von 20 Mitgliedern unmöglich zu machen. Die Regierung Hot beschlossen, das 1878er Budget vor der Erledigung des Ausgleichs nicht einzubringen und bis dahin Indemnität zu verlangen. Ausland. Die „Agrnce HavaS" meldet, daß viele gemäßigte Republikaner dafür agitieren, daß die französische Kammer vor ihrer Auflösung die Steuern votiere. Die russische Diplomatie ist bemüht, von Oesterreich die Zustimmung zu,dem Uebergange bei Kladowa und zu dem Durchmarsch durch Ser. bien zu erlangen. Oesterreich dürfte jedoch diesem Ansuchen keine Folge geben können, da Fürst Gor« tschakoff seinerzeit fein Wort gegeben hat, die russische» Truppen würden die Neutralität Serbiens respektieren, und Ocherreich auf Grund dieser Zusage von der Türkei das Versprechen erlangt hat, auf die militärische Okkupation Serbiens zu verzichten. Die rumänische Kammer hat das vom Senate arnendierte Hypothekar-Notengesetz ohne Veränderung mit 45 gegen 21 Stimmen angenommen. Die Hohe Pforte übergab den Vertretern der Fremdmächte eine Note bezüglich des Suez« kanaU, worin sie erklärt, daß die Schiffahrt für die Schiffe der Neutralen frei sei, daß sie aber Maßnahmen gegen feindliche Schiffe treffen werde. Der türkische Senat hat die von der Kammer votierte Herabminderung des Budgets nicht an« genommen. Die spanische Budgetkornrnission bean« tragt die Einführung eines 15prrz. Zolle» ad va-lorem für ausländische Kohle. Ferner beantragt die Kommission die Aufrechthaltung des Zolle» für Artikel, welche der spanischen Industrie Concurrenz machen. Im Gebiete Idaho erhoben fich die Indianer, sie trieben die Truppen zurück und tödteten einen Kapitän und 27 SDiann. Der Gouverneur tele, grafirrte um Verstärkung. Ein allgemeiner Krieg mit dt» Indianern ist bevorstehend. Sur Tagesgejchichte. — (Segen den Ratenbriesschwindel. In der vorgestern abgehaltenen Sitzung deS JustizauSschuffe» deS Abgeordnetenhauses legte Abg. Dr. Ofner den nachstehenden Entwurf eines Gesetzes vor: „1. Die Hintangabe inländischer oder ausländischer Staats- und anderer Lose oder der Bewinsthoffnnng von solchen Losen gegen Ratenzahlungen mir oder ohne Verbindung mit ändern Wertheffekten ist verboten. § 2. Dieses Verbot begreift auch jene Hintangabe von Wertheffekten gegen Ratenzahlungen, wenn in Verbindung damit oder abgesondert Lose oder deren Gewinsthoff-nungen oder beide zugleich als BratisprSmie zugefichert werden. § 3. Jede Uebertretung dieses Gesetzes wird wie ein durch die Lotterievorschristen untersagtes Spiel nach den bezüglichen Defällsgesetzen bestraft. § 4. Auf die bereit» vor der Wirksamkeit dieses Gesetzes in Umlauf gesetzten Natenbriefe (Rentenscheine) hat diese» Besetz keine rückwirkende Kraft. § 5. Mit dem Vollzüge dieses Gesetzes, welches mir dem Tage seiner Kundmachung in Wirksamkeit tritt, sind der Justizminister und der Finanzminister beauftragt." — GroßeFeuerSbrunst. Die Stadt St.John in Neil-vraunfchweig wurde von einer Feuersbrunst vollkommen zerstört. Die auf einer 200 Hektaren großen Fläche Gehenden und das Handelsquartier bildenden öffentlichen und Privathäuser wurden eingeäschert. Der Schaden beläuft fich auf 10 bis 15 Millionen; zehntausend Personen sind obdachlos. Lokal- und Provinzial-Angelegeuheiten. Zur Geleuchtung nationaler Mißwirtschaft. „Narod" wagt es, uns auf das Gebiet der Ziffern zu olgen, in welchen sich die Erfolge der slovenischen Landtagsmajorität so glänzend darstellen. Es blühen ihm aber keine Lorbeeren auf diesem undankbaren Felde, eher vertreten die dürren Ziffern die Stelle von Brenncffeln, an welche man nicht rühren soll. .Narod" fühlt wol, der einfache Bauer, der ein guter Rechner ist und weiß, »»8 Steuern und Umlagen bedeuten, müsse ihm abtrünnig werden. Vom Bauer geht also der neueste CursuS über Nationalökonomie aus, den im» „Narod" liest. „Der Bauer ist der Hauptpfeiler deS österreichische« Reichs" steht an der Spitze der populären Vorlesung über Nationalökonomie. Ihm muß geholfen werden! (Wir lesen zwischen den Zeilen: Der Sauer ist die Hauptstütze unserer Partei, er darf uns nicht entwischen, sonst ist es mit unser« Glanzperiode zu Ende 1) Das Land muß für Hebung de» Ackerbaues sorgen, und daS hat der LandeSauSschuß durch Stipendien für die Besucher der Ackerbauschule und durch Errichtung der Schule in Stopp gethan, ohne den Landmann zu sehr zu drücken und um dem Borwurfe zu entgehen, daß er durch unzeitige Sparsamkeit den Interessen de» Lande« schade! »ut gegeben! Man lüßt die schwerwiegendsten Borwltrse beiseite und sucht fich Stellen aus, wo man, statt es mit fatalen Ziffern zu thun zu haben, mit der Fürsorge für f«* Wohl des Landes prunken kann. Was istS mit der Schnee -berget Waldbauschule? Davon spricht „Narob" nicht, er malt lieber die Zukunft von Slapp in rosigen Farben, einer Schule, welche gerade in dem wenigst wichtigen Theile des Krainer Weinlandes errichtet wurde, für welche jährlich fünf bi» sechs Schüler mit knapper Roth anfgetrieben werden und welche in ihrem Präliminare pro 1877 bereit» einen Abgang pr. 3200 fl. hat, die das Land zahlen muß und für welche man dernnngeachtet einen Direktor et» definitiven Landesbeamten mit 1200 fl., selbstverständlich ohne Ausschreibung eines LoncurseS, cremt hat. Fällt auch Slapp, so bleibt doch dem Lande der zu deckende PensionS-anspruch seines Direktor«! Sine Schule, die schwach besucht wird, an deren Erfolg unsere Gegner selbst zweifeln, hat dem Lande bereits ein Defizit und eine dauernde Mehrbelastung gebracht! Ätamatii, unermüdlicher Kämpfer gegen die paar hundert Gulden de» furchtbaren Musealcustos, wo bist du? Hier wäre ein reiche» Feld für deine ungekünstelte Beredtsamkeit I Doch wir haben noch einem ändern furchtbaren Angriffe zu begegnen. Wie haben wir doch den Herren von der (prätendiert-) nationalen Seit« schreiendes Unrecht gethan in der slovenischen Thealersrage^ Wir erlauben uns, den Bauer zu fragen: Was nützt dir bas slovenische Theatel in Laibach? (Wir könnten zwar auch an den slovenische» Bürger, nicht allein der Landstädte, sondern auch Laibach«' dieselbe Frage stellen, welche viele einfichtsvolle Slovenen sch»" längst verneint haben.) „Narod" will aber trotz aller e»i' denten Beweisführungen in diesen Blättern (Nr. 124: tikel! „In zwölfter Stunde" III., Feuilleton Nr. 133 u"° 134 „Slovenifche Dramaturgen") noch immer von der Liebe zur slovenischen Thalia nicht lassen, einer Dame, die einen für ihre zweifelhaften Verhältnisse kolossalen Aufwand macht» der ihren Anbeter ruinieren muß. Doch wir wollen Ziffer" sprechen laffen. „Natoti" hat nämlich für gut befunden, den Hauptantheil an den Kosten des Theater- der deutsche" Bühne in die Schuhe zu schieben, er sagt: Die gt°6‘ Mehrheit der Auslagen trifft da» deutsch Theater! Schrecklich, wenn dem so wäre! Das atme slovenische Aschenbrödel und die verschwenderische deutsche Thalia! Lei bet ist die- nur ein kleiner TaschenspielerkunststUck, keine Hexerei, bloße Geschwindigkeit! Details liebt „Rarod" nicht, «bet mit können sie ihm nicht ersparen. Längst wurde schon flesagt, daß die Einkünfte des eigentlichen Theatersondes seit Jahren nicht einmal Hinteichen, um die Steuern und die 8«t» tecta zu decken, und daß ein Theatet, deutsch oder flownisch, in Laibach überhaupt nicht möglich sei, wenn der Abgang der Erträgnisse des TheatersondeS nicht mittelst des ^»deSsondes gedeckt wird. Wollt ihr das überhaupt nicht, so laßt Thalien« Hallen verfallen, aus teilen aber dann «tr Thespiskarren ebenfalls ausziehen muß I Laßt daS Beater eingehe» in einer Stadt mit 25,000 Einwohnern, m*t allen seinen pecuniären Vortheilen, mit aller seiner Wiaten Bedeutung! Doch zur Ziffer: Das s l o v e n i s ch e Theater hat im Jahre 1876 eine &Me Subvention von 2500 fl. bezogen, das deutsche Steter bare 1225 fl. und den Ertrag der Theatetsondslogeu 01 tt 2420 fl., dazu eine vom Tbeatercomite (bestehend aus den Logenbesitzetn und anderen Theaterfreunden) gesammelte ®u6iention von 3725 fl. Der Ertrag der TheatersondS-logen, aus welchem auch das slvvenische Theater 100 fl. "Hielt, ist doch offenbar nichts als ein Z i n S, den die Putsche Bühne trägt, denn wo wäre dieser Ertrag, wem» Dame „Talija slovenaka“ allein da ihren Hof hielte und ihre Anbeter mit den bekannten Nationalstücken bediente? WaS aber die Logenbesitzer und andere Theaterfreunde steuern, daS geht doch wol nicht aus dem Säckel des „ubogi elovenski driavljan“ ? Und der Rest der Ausgaben für das Theater ? Im Jahre 1875 waren es 2410 fl. für Erhaltung bet Gebäude, Steuern, Regie, Affekutanz, kurz allgemeine nvthwendige Ausgaben. Und doch wagt es „Rarod" die Lasten des Theaters uns aufzubürden! Uebtigens würden ®ir durchaus nicht gegen eine, wenn auch etwas kostspielige slvvenische Bühne ankämpsen, wenn dieselbe den B i I -^ungSzweck einer nationalen Bühne erfüllen würde. ■” et die ihr immer das Colt im Munde führt, waS lhut ihr für feine Bildung durch die Bühne? Gebt ihr vielleicht gute BolkSstücke, pflegt ihr daS Schauspiel, huldigt ihr einem geläuterten Beschmack, drängt sich das Volk in eure Vorstellung«», entsprechen eure Mimen den gewöhnlichsten Anforderungen, haben sich schon Talente, volkSthü«. li*e Talente, unter ihnen hervorgetan ? Ihr wißt selbst nur zu gut, daß die Antwort auf diese Fragen längst euer Publikum selbst gegeben hat! Und demungeachtet fort und fort Subventionen aus dem Landessäckel, und während ihr noch keine ordentlich geschulten Schauspieler habt, müßt ihr schon eine Schule für slvvenische „Dramaturgen* .haben! Difficile satyram non scribere. Schließlich noch einige Worte über die Taktik des »Narod" unseren schlagenden Ziffern gegenüber. Wir haben *n Nr. 127 („In zwölfter Stunde IV.*) auf das schreien« Erregende Anwachsen des Ersorderniffes im Landesbudget Angewiesen, von 198,300 fl. im Jahre 1865 unter der Wtschaft schnöder „RemSfutarji" auf 622,300 fl. unter b fi ^Mtl*aft reiner „Rarodnjaci." Wir haben beigefügt, . ®111 es vonseite der letzteren unterlassen hat, den Land» “8fyroto(onen jene Beilagen anzuschließen, welche die De* 6 6,8 Erfordernisses enthalten und au* welchen daher et ®,,uetzah[er sich über die Gebarung unserer jetzigen Herren näher unterrichten, sie ein wenig kontrollieren könnte. r*. (III Wllliy IVIUIVUll4l.ll IVIIII». baü "^atofc" !>>'» diese Details zugänglich, er hat aber . noch nichts zu feiner Bertheidigung zu gewinnen ge-. eis daß er uns z. B. den gestiegenen Krankenstand *m ®P>tai cntflegeichält, hiebei wohlweislich die Thatsache anotietend, taß die nationaMlerifale Landtags- und "ndesansschuß-Majorität es war, welche infolge der Be-^tsamkeit des den Schwestern der christlichen Liebe im ^pitale so wohlgesinnten Baters der Nation sich entschloß, jnlflbett wegen angeblicher Thenetung die Vergütung für Weg>e und Krankenbeköstignng im Spitale mittelst eines leb ^tt)en äußerst günstigen neuen Vertrages um ein t ^'deutendes zu erhöhen, eine Erhöhung, deren Größe t,9tau8 "wessen werben kann, daß der dieSfalls für nur •**n Theil des Jahres 1874 beanspruchte Rachtragskredit * U'fige Ziffer von 9000 fl. betrug! Unfere Ausführnn. ® bezüglich der anderen Fonde läßt „Rarod" beiseite, n da läßt sich nicht so leicht replicieren. Wir können ac 6ie Angaben des „Rarod" nicht kontrollieren, aber *tail in Bezug auf den KrankenhauSfond fällt uns noch bei, das wir in dem oben cittetten Artikel näher er» örtert: die jährliche Einbuße deS KrankenhausfondeS von 1500 fl. an Ersätzen der Stadtgemeinde Laibach, abgesehen von dem Rückerlatze von 20,000 fl., die der Landesfond für die Vergangenheit an die Stadtgemeinde Laibach zu leisten hatte. Wer darf sich das Verdienst an diesen hübschen Ziffern zufchreiben? Der Gewinn aus den national-ökonomischen Studien des „Rarod* dürfte also für seine Partei nicht allzu groß sein. Ziffern sprechen eine gar zu deutliche Sprache, und diese muß auch der „Hauptpfeiler" euerer Partei, der einfache Landmann, verstehen! Richt zu unserer Bertheidigung sind diese Zeilen geschrieben, nur charakterisieren sollen sie die Kampsweise unserer Gegner, zeigen, auf welchem Boden ihre Macht fußt! — (Der Reichsrathsabgeordnete Herr Martin Hotschewar) hat für die Fortsetzung der Pfahlbautenaufdeckungen einen Beitrag von 200 fl. gespendet. — (Dienstplatz- Aenderung.) Der Justiz-minister hat dem LGR. Herrn Dt. Karl Bibitz die angeknchte Versetzung vom dem KreiSgerichle in 9htvolfewertl) zu dem Landesgerichte in Laibach bewilligt. — (Personalnachricht.) Der Herr FML. Freih. v. JvvanvviL wurde zum Kommandanten der 18. Inf.-Truppendivision ernannt. Das „Reue Wr. Tagbl." knüpft an diese Ernennung nachstehende Tombination: „ES ist vielleicht nicht ganz ohne politische Bedeutung, daß soeben General JovanoviL zum Kommandanten der 18. Infanterie-Division in Zara ernannt worden ist. Die politische Bedeutung finden wir in zwei Umständen. Erstens ist General Jovanovie, wie schon sein Rame sagt, Slave und auch bei den Slaven sehr beliebt. Man würde, wenn auch zweifelsohne anzunehmen ist. daß jeder österreichische General ohne Ausnahme dem Ruse seines Kriegsherrn gegen welchen Feind immer folgen wird, seinem Gefühle nicht Zwang anthun und ihn ruhig in Laibach gelaffen haben, wenn eine Intervention von Dalmazien aus für die Türkei in Aussicht stände. Die Ernennung Jovanovic' ist eine indirekte Be-stätigung der Nachricht, daß Oesterreich die Montenegriner nicht von den Türken erdrücken laffen werde. Zweitens aber wird JvvanoviL in Zara der Nachfolger des Generals Siodich, welcher bis jetzt mit dem Landes* Generalkommando von Dalmazien Vas Kommando der 18. Division vereinte. SR ob ich scheint also zu einem höheren Kommando, und zwar, wie in den letzten Tagen verlautete, zu einem LorpSkornmandv ausetsehen.“ — (Das krainische Landwehrbataillon Nr. 25) wird heute vom FZM. R. v. Schmerling aus dem Exerzierplätze inspiziert. — (Das Bestfcheiben) zugunsten des Arbeitet» Krankenvereins fand gestern mit bet Bettheilung der Beste seinen Abschluß. Beste gewannen: I. Herr Drelse mit 22 Kegel, IL Herr Remschak, III. Herr Ban, IV. Herr Rößmann, V. Herr Drelse (alle mit 21 Kegel), VI. Herr Jaksche mit 20 Kegel. Für die meisten Renner erhielt Herr Regorschek 1 Dukaten. für die meisten Serie» Herr Drelse ebenfalls 1 Dukaten. Im ganzen wurden 2247 Serien bezahlt, und erübrigt für den wohltätigen Zweck ein Reinertrag von 218 fl. 40 kr. Der ganze Betlauf dieses Bestscheibens war ein sehr animierter und gebürt füt freundliches Entgegenkommen Herrn Franz F e r l i n z, Gastwirth „zum Stern", vonseite deS Eomite’8 und letzterem für das erzielte günstige Resultat volle Anerkennung. — (Plenarversammlung) Der Äreditverein der krainischen Eskompte-Gesellschast hielt gestern feine erste Plenarversammlung ab. Der Obmann-Stellvertreter, Herr Nikolaus Rudholzer, erüffnete die Versammlung mit folgender Ansprache: „Bevor ich zur Tagesordnung unserev heutigen Versammlung übergehe, gestatten Sie mir deS Umstande» zu erwähnen, daß wir heute die erste ordentliche Plenarversammlung der Mitglieder unseres Kredit« Vereines abhalten, welcher vor einem Jahre durch die neu ins Leben getretene krainische Eskompte-Gesellschaft übernommen wurde. ES gereicht mir zur besonderen Befriedigung, fdjon an dieser Stelle konstatieren zu können, daß durch diese Uebernahme bie Interessen unsere» BereineS nicht nur keine Alteration erfahren haben, sondern daß in den Geschäften desselben trotz der ungünstigen volkswirtschaftlichen Verhältnisse ein Aufschwung eingetreten, der uns zu hoffen berechtiget, unseren Verein sich immer mehr kräftigen und einer gedeihlichen Zukunft entgegen gehen zu sehen. Dies vorausgefagt, bestätige ich die Anwesenheit von 21 Mitgliedern, welche inclusive der Vollmachten 38 Stimmen repräsentieren, und bemerke, daß außerdem von auswärtigen Krebitinhabern durch Einsendung der Vollmachten im Kone» spondenzwege 28 Stimmen abgegeben wurden, wodurch sich eine Gesammtziffer von 66 Stimmen ergibt (absolute Majorität 34 Stimmen). Zn Verisicatoren des Protokolls ernenne ich die Herren: Georg Letcher, Stefan Nagt); zu Sttutatoren der Wahlen die Herten: 6. Äortnget, Albin Achtschm, Franz Doberlet. Der Rechenschaftsbericht, den wir Ihnen heute verlegen und welcher die Zeitperiodett vorn 1. Juli bis Ende Dezember 1876 und vom 1. Jänner bis 16. Juni 1877 umfaßt, wird Ihnen, geehrte Herren, den besten Beweis liefern, daß die Geschästsverwallung des Vereine- in jeder Richtung bie befriedigendsten Ergebnisse lieferte. Dies verdanken wir in erster Linie dem freundlichen und tatkräftigen Entgegenkommen des Betwaltungs-rathes der krainischen E-kompte-Gesellschaft, dem ich dafür im Namen des Somitt’s den verbindlichsten Dank abstatte. Diefer Dank gebürt auch dem löbl. Censoteucollegium, dem Ditector der Anstalt, Herrn Josef Zenati, und den übrigen Herten Beamten für die umsichtige Führung der Geschäfte, daher ich mit erlaube, die anwesenden Herren zu ersuchen, durch Aufstehen von den Sitzen meinen Worten Ausdruck zu geben. Herr Direktor Zenati schritt zum Vortrag der Rechenschaftsberichte, u. z. I. für die Zeit vom 1. Juli bis 31. De-zember 1876. Aus demselben entnehmen wir folgenbe Daten: Anzahl der Theilnehmer 131, benützbarer Kredit 563,500 ft., SicherstellungSfond 28,175 fl., Hypothekbestellungen 137,500fl, Anzahl der escomptierten Wechsel 726 im Betrage von 808,088 fl. 2 kr. (hievon reeSkomptiert und einkassiert 443 Wechsel im Betrage von 495,761 fl. 49 kr. und im Portefeuille der Anstalt 283 Wechsel im Betrage von 312,326 fl. 53 tr.), Refervestand 1517 fl. 4 kr. II. In der Zeit vom 1. Jänner bis 16. Juni 1877: Anzahl der Theilnehmer 13?, benützbarer Krebit 550,100 fl., SicherstellungSfond 27,505 fl., Reservesond 1677 fl. 49 It., Anzahl der escomptierten Wechsel 909 im Betrage von 1.052,1 MO fl. 40 kr. (um 244,092 fl. mehr als im vorigen Semester. — Das Revisionscomite (Letcher, Mikusch, Gvaiz, F. Ktisper und I. Müller) erstattete Bericht über die Re-Vision der Buchführung und Schlußrechnungen, bezeichnete die GeschüstSgebarung als eine exakte, umsichtige und best-geordnete und erteilte d-S Absolutorium. — Zu EomitS* mitgliedern wurden gewählt die Herten: Franz Koll-mann, Joh. Mathian, M. Ranth, R. Rudholzer, M. Trenn und I. Strzelba; zu Revisoren die Herren: KriSper, L. Mikusch und G. Lercher. — (Anfgefundener Leichnam.) Ein Gendarm des hiesigen Postens wurde angeblich zur Arretierung dreier Burschen abgesendet. Gestern wurde dieser Gendarm im Walde nächst B t e s o v i z erschossen aus dem Boden und eigenen Mantel liegend ausgesunden. — (DaSJnstitut Waldherr) feierte Samstag den 23. d. den NamenStag seines Direktors durch einen Ausflug nach Egg-Podpetsch. An demselben beteiligten sich außer den in- und externen Zöglingen deS Institutes auch viele den verschiedenen hiesigen Gesellschaftskreisen ungehörige Personen, so daß die Zahl der Theilnehmer mit 150 nicht überschätzt zu sein scheint. Der Ausbruch von Laibach erfolgte um 5 Uhr früh auf 8 Leiterwagen, und traf die Gesellschaft schon um 71/* Uhr beim Schlosse Egg ein. ES erfolgte der Abstieg nach Podpetsch, wo ein Frühstück eingenommen wurde und sodann die ganze Gesellschaft einen AuSflug nach dem s benachbarten Gtadischebetg unternahm. Sine herrliche Aussicht lohnte die Ausflügler, und wurde nach halbstündiger Rast der Rückweg angetrtten. Vor Beginn des Mittagmables konzertierte die städtische Musikkapelle unter Leitung ihres Dirigenten Herrn Weiß unter allgemeiner Anerkennung vonseite der Zuhörer. Beim Mittagmahle beteiligte sich auch die Geistlichkeit der dortigen Umgebung, sowie die Gerichts- und Steuerbeomten von Egg und schließlich noch die in Vir stationierten Herren Offiziere bes 12. Artillerieregimentes. Tischreden auf den Inhaber und Vorsteher biefeS Institutes, auf dessen Gemalin wurden losgelaffen. Der Nachmittag brachte noch einige Gäste aus Laibach; und wurde fobann eine Partie in das benachbarte Lukowitz unternommen. Die Stimmung im «erlaufe bes ganzen Tage« und Abend« war trotz «egen, Blitz unb Donner eine recht lebendige und heitere, man brachte sogar der Göttin de» Tanzes Opfer 616 in die Nacht, und erst nach Mitternacht zog dir voll-kommen befriedigte Sesellschast in die Mauern unserer Stadt ein. — (Der Feuerwehr — zur Ehr' ?) Der ®e-meinderath der Landeshauptstadt Älagenfurt hat an dir Aommandantschaft der dortigen freiwilligen Feuerwehr folgende Zuschrift gerichtet: „Der «emeinderath spricht dem Feuerwehrvereine seine gerechte Anerkennung aus für dir vortreffliche Instandhaltung drr Lvschgrrlthe, für den hin» gebenden Cif«, mit welchem dir Uebungen im LSschdienste unausgesetzt betrieben werden, für die an den Tag gelegte taktische Fertigkeit und Sicherheit im Angriffe deS FeuerS und nicht zum mindesten für den ausgezeichneten EorpSgeist, den der Verein seit seiner Gründung sich zu bewahren wußte, und fügt dieser Anerkennung noch den besonderen Dank an den Herrn Feuerwehrhauptmann hinzu, den sich dieser sowol durch seine musterhafte Leitung deS Vereines, als auch durch seine Bemühungen um die Ausbildung de- Löschweseut reichlich verdient hat." Die „Rlagens. ytg." fügt dieser Anerkennung folgenden Pafiu« bei: „Diese Anerkennung kann nur dazu dienen, die Feuerwehrmitglirder in ihrem humanen Streben zu bestärken und dieselbrn zu ernruertrm Siser im Dienste der Commune anzuspornen. Der Verein hat in den letzten zwei Jahren wieder bedeutend an Ansehen unter der Bevölkerung gewonnen, denn eS find während dieser Periode 46 Mitglieder neu eingetreten. So hat denn die bekannte gehässige Hetzerei eines hiesigen Blattes gegen diesen Verein und seinen Hauptmann nur den von jener Seile gewiß nicht gewünschten Erfolg gehabt, den Berein unter der Bevölkerung beliebt zu machen und Denselben durch den Beitritt zahlreicher neuer Mitglieder zu stärken." — (AuS den Nachbarländern.) Wie die „$iO. Ztg." berichtet, finden am Annaberge bei Tüchern keine Abrutschungen mehr statt, daher DiSlocierungen vorläufig nicht nöthig erscheinen, doch, heißt eS, dürsten bei Eintritt ungünstiger WitterungSverhLltnifie neuerliche «brutschnngen zu befürchten fein, weShalb es wol angezeigt wäre, dem drohenden Uebel fchon jetzt in dieser für Bauten günstigen Zeit vorzubeugen. Die durch dir erfolgten Abrutschungen am Annaberge betroffenen Grundbesitzer erklärten übrigens sich zu leinen Kosten mebr Herbetlassen zu können, da sie eher den ganzen «rundcomplex auf; tiefem Rutschterrain auf-zugeben geneigt seien. — (AuS der Bühnenwelt.) Besonders gün-stige Resultate hatte Herr van Hell auch in Eilli nicht zu verzeichnen. In Mosers „Beilchensrefler" excellierten Frl. v. Jser (Wilvenheim) und Herr Etollberg (Titelrolle), Herr van Hell machte, wie der Berichterstatter der „Lillier Ztg.« meldet, aus der Rolle des „Referenten Feld" einen HanSwurst. Die Aufführung des SensationSstückeS .Eine dunkle That" mußte wegen schwachen Theaterbesuches unterbleiben. SardouS .Andrea" war schlecht in Szene gesetzt, Herr van Hell hatte als „Stefan" einen guten Tag, auch diese Borstellung war nur karg besucht, der Bühnenraum erwies sich als unzureichend. Auch das Lillier Publikum war von dem heurigen Vastspiel nicht absonderlich entzückt. Verstorbene. Den 2 3. Jnni. Ursula Stopar, Köchin, 61 Jahre, Schießstättgaffe Nr. 4, seröser Schlagfluß. — Maria Tubin, Londueteurskind, 6 Mon., Wienerstraße Nr. 35, Lungenentzündung. — Ursula Selan, Inwohnerin, 68 I., Zivil-spital, Lungenödem. — Johann Hubrnik, Schübling, 20 I., Zivilspital, Lungentuberkulose. Den 2 4. Juni. Thomas Kos, Inwohner, 60 I., Zivilspital, Lungenemphysem. — Maria Suhadvbnik, Tag-löbnerSkind, 2 I. 7 Monate, Elisabeth-Sinderspital, Auszehrung. — Maria Jane), Inwohnerin, 69 I., RathauS-platz Nr. 9, Leberentartung. — Theresia Sitko, Inwohners» find, 5 I., Prtrrsstraße Nr. 7, Brechdurchfall. iftlultulntur - |)apicr en groe «5c en detail zu baben in der Bnrljjinniilnng n. Bleinmoqr k Bamberg pr. Kasse t Broßsormat pr. Kilo ................22 kr. Mittelformat „ 18 „ JUeinformat „ 16 „ LebeuSmittel-Preise in Laibach am 23. Juni. Weizen 11 fl. 70 kr., Korn 7 fl. 70 kr., «erste 4 fl. 53 kr., Hafer 4 st. 10 kr., Buchweizen 6 fl. 50 kr., Hirse 5 fl. 36 kr., Kukuruy 6 fl. 50 kr. pr. Hektoliter; Erdäpfel — fl. — kr. pr. 100 Kilogramm; Fisolen 7 fl. — kr. per Hektoliter; Rindschmalz 90 tr., Schweinfett 86 kr., Speck, frischer, 76 kr., Speck, geselchter, 78 lt., Lutter 85 kr. per Kilogramm; Eier l1/, kt. per Stück; Milch 7 kr. per Liter; Rindfleisch 50 kr., Kalbfleisch 46 kr.. Schweinfleis» 60 kr. per Kilogramm; Heu 2 fl. 15 tr., Stroh 2 fl. 15 kr. per 100 Kilogramm; hartes Holz 6 fl. 50 tr., weiches Holz 4 fl. 50 kr. pr. vier E.-Meter; Wein, rvther 24 fl., weißer 20 fl. pr. 100 Liter. Witterung. Laibach, 25. Juni. Bewölkt, abwechselnd Regen, schwacher SW. Wärme: MvrgenS 7 Uhr 13*8*, nachmittags 2 Uhr -s- 20 0® C. (1876 + 16 9»; 1875 + 19 8° C.) Barometer 736 72 mm. vorgestrige TageSmittel der Wärme + 22 7°, das gestrige 17 0°; beziehungsweise um 3 9° über und 18 unter dem Normale; der vorgejirige Niedrrschlag 1245 mm. der gestrige 49 45 mm. Regen. Angekommeue Fremde am 25. Jnni. Hotel Stadt Wien. Korai, Fabriksvertreter, Innsbruck. — Gindr-, Zier; Weiß, Journalist, und Hoffmann, Kfm., Wien. — Andrich, Trieft. — Jugovic, Strasisch. — Scha ger, Woltschee. — KanScek, Postmeister, Trojane. — Ra-muS, Reis., Rheims. Hetel Elefant. Ritter von Schmerling, Feldzeugmeister; Oehmig, Henka, Braune, Reisende, und Tauny, Wien. — Znidersii, Effegg. — Katz, Kfm., Mähren. — Lapajne, Jdria. — Eischmaier, Reisender, Medard. — Hohenthal, Stationsvorftand, Billach. Mohren. Planintzek, Marburg. Kaiser beti Oesterreich. Pogatschnigg, Laibach. Gedenttafel über die am 28. Iuni 1877 stattfindenden Lici tationen. 3. Feilb., Jaklii'sche Real., Podgorica, BD. Droßlaschiz. 3. Feilb., Novak'sche Rtal., Straja, BG. Naffenfuß. — 3. Feilb., Tomez'sLe Real , Seit, BG. Gottschee. — 3. Feilb., Sterbenz'sche Real., Unterdeutschau, BG. Bottschee. — 3. gib., Bregar'sche Real., Dob, BE. Sittich. — 3. Feilb., Slat'sche Real., Filsch, BE. Sittich. - 3. Feilb., Mral'sche Real., Untersuhadol, BE. Rudolfswerth. — 3. Feilb., »ooafif’fcht Real., Untersuhadol, BD. RudolfSwerth. — Reaff. 3. Feilb., Prelesnik'sche Real., Höflern, BE. Eroßlaschiz. - 3. Feilb., Reköa'sche Real., Baberje, VE. RudolfSwerth. — Reaff. 3. Feilb., Poniqnar'sche Real., Predstrng, BE. Eroßlaschiz. — 2. Feilb., «kender'sche Real., Oberskril, «E. Eottschee. — 2. Feilb., Janesch'sche Real., Wisgarn, BG. Eottschee. — 2. Feilb., Stampfl'sche Real., «anjaloka, BS. Eottschee. — 1. Feilb., Herbft'sche Real., Schvnberg, B«. Eottschee. — 1. Feilb., sajn'sche Real, Palije, «S. «delsberg. — 1. Feilb., Gerden'sche Real., Pristava, BE. Sittich. — 1. Feilb, Fink'sche Real., Podbukuje, BG. Sittich. — Reaff. 3. Feilb., Nograsel'sche Real., Grdb. ad Weißenstein, BG. Sittich. Lottoziehung vom 23. Juni. Wien: 52 30 23 3 9. Graz: 40 69 27 60 15. In Laibach verkehrende Eisenbahnzüge. Südhahn. Nach Wien Abf. 1 Uhr 7 Min. nachm. Postzug. „ 3 „ 52 „ morgenS Eilpostzug. „ „ „ 10 „ 35 „ vorm. Eilzug. * » „ 5 „ 10 „ früh gem. Zug. „ Triest . 2 „58 „ nachts Eilpostzug. „ 3 „ 17 „ nachm. Postzug. „ „ „ 6 „ 12 „ abends Eilzug. „ „ „ 9 „ 50 „ abends gem. Zug. (Die Lilzüge haben 4 Min., die Personenzüge circa 10 Min. und dir gemischten Züge circa'/, Stunde Aufenthalt.) Sronprt«» Rudolfbahn. Abfahrt 3 Uhr 55 Minuten morgens. „ 10 „ 40 „ vormittags. „ 7 „ 35 „ abends. Ankunft 2 „ 35 „ morgens. , 7 „ 46 „ morgens. 6 „ — „ abends. Telegramme. Petersburg, 23. Juni. Starke russische Ab theilungen bewerkstelligten gestern einen Donau-Uebrr gang zwischen Galatz und Braila mit glänzendstem Erfolge. Der Kaiser besuchte das provisorische Militärspital in Galatz, wohin die bei dem Donau Uebergange Verwundeten gebracht wurden. Bukarest, 24. Juni. Der Verlust der Russen bei Verdrängung der Türken aus Matschin beträgt fünfzig lobte und 150 Verwundete, darunter meh me Offiziere. ♦ ♦ I MKmgskarttNlZ Karlen des russisch-türkischen Äriegs^aupkahe« von 15 kr. bis fl. 2-90. Stels reiche Auswahl in üfeinmagr & ItamfWgs (Laibach, Kongreßplatz 3). Bestellungen gegen Postnachnahme oder Franco-Vinsendung des Betrages unter Bei-sügung einer Postmarke werden umgehend und sranco expediert. Fracht- onb Eilgntbriefc mit Süd- und Rndolfsbahustempel stets vorräthig in 3. v. JUcinmayr & «F. Sambergs Buchhandlung in Laibach. MN vorräthlg Kleinmayr 8 Bamberg Wiener Börse vom 83. Jnni. Staatsfonds. (Rente, öft-vap. no. du. oft. in Silb. iole Bon 1884 . . . . iole eon 1860, gante 'ofe eon 1860, Fünft. Btämiensch. v. 1864 3rundent.-ObL Siebenbürg. Ingota Aotien. ilnglo.B-nk .... »rebitunSelt . . . Oeeofitenbant . . , £«comt>te»Snftalt . Franc»»Bank . . , oanteWbant . . . Iletionittent . . , Oeft. »ontgcfeOf. , Union - Bant ... UerlehrSboil!.... «Isötb-Bahn . . , itatl Ludwigbahu *aif. eiif.-lBaBn ftaif. Fr. Oofefeb , Stootatain ... 6 itdbahn....... •elb 69-80 65-50 107-76 110-75 118-86 1*8-60 71-76 78- 66-76 1898D 184 — 670 Ware! Pfandbriefe. 60-lOMg.Sft. »ob.-Srebit. 65-60; bto. in 38 g. ... . 108 — Nation. 6. *8....... 111— Ung, aob.-ttcbiianft. 118-75 130 — Frioritäts-Obl. g au, 3o|«f«.»abn efL Nordweftbahn eitSenbflrget . . . Glaatlbahn .... 6itb6a$n 1 6 Per,, bto. »oi>» •elb Btttt 1»«-—106-5» 87-60 87 7* 96 80 97 ^ 90 - 90» 78-86 73-76 778-- 43-81 777— 46-— 78.— 79 101-50 108 810-75 811-148 — 148 181-— 1*1' 8*6'851*86 74-60, 75 Lose. Kredit. kose........ iRutolf« . 8o|e . . . . Weohe. (3Mon.) Ängfbnrg 100 vkart E. 103 Watt. . 110'iDfb. feterl. Pari» 100 Franc» Manzen. Lais. Mü»,-T>ucale» 80»Franc»W 68-80 111-80 161 jf l»l» ev1t l55Ü 10' 111 •14 -Sb 60 Telegrafischer Kursbericht am 25 Juni. Papier-Rente 60.15. — Silber-Reine 65-30. — ®el, Rente 71 60 — 1860er Staats-Anlehen 111'—. — *°n aclien 782. — Kreditaclien 140 -. — London 126 35 Silber 111 30. - St. t. Münzdukate» 5 98. - 20-Franc» Stücke 1012. - 100 Reichsmark 62-20. _______ Druck von Jg. v. Äleinmopt & Fe v. Hamberg. Verleger: Ottomar Bamberg. Für die Redaction verantwortlich: Franz Müller.