koSinia» plttiaaa V xotovio!. >W»W>^vW 11!>>l!i!l!! ^IWM Marlvor, Dienstag den 26. Olwver tS2S. vchrIM«iNmg, Verwattung Vuchdnttkerei, Maridor. Imkiceva utica 4. Ielep!)oi. 24 Vezugvpretse: i^bholen, monatlich Vin 20'^ Zustellen . 21-^ Vurch pöst . , 20-^ Ausland» monatlich . . , einzelnummer vin 1 dl» 2'^ v«> vest«ll«i,g »«r Zei»«>g tst ier nementsdetroz tllf SIo«en!?ft iür mindesten, einencDonol.auberdald sil» t^>ndettkn, drei Monate einzusenden.?« t>«ant'?ori«nüe vrleke ohfteMarke»erd«a „icht derii«ii« Mofidor k^ei i^cr ftdminiltrotion der ZeitUn^i ^«s-i6eva utlca 4, in cjudllan^ c»«, Nloma companv, w Zaqred « e> terrelilam d. i>., in graz d.Kienriich.Nos!! «e^ t» M«n de! aUe» ft„zeigenoa-«ahme» tiilen. Nf. 243 — SS. Zahfg. uf dem Echtibewege M a r i b o r, 25. Oktober. Die Verhandlungen mit der Glowenischen Bolkspartei gescheitert ? lil' (Einladung der koalierten Regie-runz^ip.'.rleien an die s l o w e n i s ch e Vol ^ sPartei zitm Eintritt in die so-Hei..^nnte Verstcindiqunqsregicrunq steht 'oermalen im Vordergrunde des Interesses. Meeschen davon, dast die Erc,ebnisse der ^VerslänotsiunciSpolitik des Repräsentanten des ^kroaiischen Volles, Herrn R a >o i 6, si'ir ie Lirt>aten nicht so verlockend sind, d<^k iich eitle ^'cachahntttltq einpse'hlen wiirde, so m'lvdeit die WHler siir diese nachträgliche lapittilation tauln das erwiinschte Verstönd-fitfl'-'n. Die Partei hat sich auch ihr )aa'.rechtliches Pr0'str!w'.'ndig ist, wa-lnm hat man sich ihr nicht seinerzeit, vor alt-erthalb ^vahrcn, unterwors<'n? Vtan >katin über die V i d o v d a n v e r-ajsnng wie imtner ldenken, nmn mag sie liir schle.ht oder verfehlt oder fi'lr das einzige s>eilmittel?)alten, eine Rückbildung verträgt Ie heute schon Wr nicht mchr, dazu ist die Mt zu vorgeschrittm; viel wichtig>^'re ^ a-I^n a,s es eine Verfassunigsrevision w.".'.e. Ichen'schen 'tie ?>ageSordnunsi. Der Opposi-«on fehlte iin Klampfe «gegen die Verslassnng Vut aus die zielbewußte uild gemein-lune Grutrdliage und so brach sie stückweise n sich selbst zusammen. Heute gleicht sie nur ! .h'.' einer t^ie ^'Möglichkeit von baldigen NeuwÄ'ilen nicht ^Ausgeschlossen und wenn auch vorher noch sÄr wichtige ^lrbeit )^u vollziehen ist — es jei nur ldie 'Steuerrefornl und der Vertrag n ')?ettuny angesl'chrt — so wird die Teil-slhlne an i^er Verantwortung für ^tiese (^^e-i^esvorlagen gerade den 5^elfe!'n eine Ve« stnng auferleisren, deren Wirkung bei den '>i'l'^len kaunt anö^'lciben dürfte. Die Zul^i'ie-nheit in den Kreisen der ssMieniscl?en olksparlei bat aber schon ein Ctadinm er. icht. da? keine Velastimg mehr verträgt, ie Vorsicht 'dns „Zögern d^"- PuUci,, e Schuiellm in das Reg!ernn',slaaer zn 'erschreiten, sind verständlich. Die Welt ist '"''r, die Pvrtei befindet sich ans dem cheidewege. U. L. Beograd, 25). Oktober. Ter Führer der slowenischen Volkspartei wurde gestern von Journalisten befragt, was er von dem Eintritt seiner Partei in die Reqier»ungskoali-tion l)lilte. Dr. K o r o S e c erklärte, er werde in dieser Hinsicht kein Gesuch einreichen, noch könne es ihm einfallen, dieses Gesuch mit einer Stempelmarke zu versehen. In politischen Kreisen wird diese Erklärung dahin gedeutet, daß die Verhandlungen als gescheitert zu betrachten feien. Anderseits verlautet, daß die Verhandlungen nach der Rückkehr des Ministers Dr. S r s k i ö wieder auf genommen werden. 3. Kongreß der jugoslawischen Arbeiterkammern Beograd, A). Oktober. Gestern begann hier der 3. Kongref; der jugoslawischen Ar-l-eiterkammern, und zwar unter Vorsitz von Zivko T o p a l o v i 6. In den Vorsit; wurden gewählt: Peter Ma rj anovi ^ (Beograld), Fran ^ enk o-D onadini (Split) und Josef Petejan (Maribor). Der Kongreß nahm zuerst ein Referat von T o p a l o v i liber die allgemeine Wirtschaftslage entgegen. Ueber die Steuerreform sprach Bogdan Krekic, Filip Uratnik hingegen iider die Ergelinisse der s^'?al;'')li-tischen Institutionen. Es wurde hiebei die Verlängerung des Mieterschutzes bis zum Jahre 1930 liefordert. Spannung im Osten Berlin, 24. Oktober. Die Blätter berichten von einem internationalen Konflikt, der bisher durch die gcmeinsaimeu Anstrengungen der britischen tiud der französischen Negie-ruug verheimlicht worden ist. Cs handelt sich dabei uln Polen, daS durch den zwischen der Sowjetregierung und Litauen abgeschlos-s^^'nen Vertrag beunruhigt ist, in welchem Rus?lland Litauens Anspruch auf Wilua mi-erkennt. Polen verlangte von der Botschaf-terkoufercnz die erneute Bestätigung, Wilna Kurze Nachrichten Zagreb. 35. Oktober. Stefan RadlS hielt gestern iiu Palais Vraniczanyi einen Vortrag scher daS Tl.)en?a „Jtitelligenz utw Bauernbcweguug". Mdi^; wies ili seinem Vortrad^ id^arauf >hiu, wie bie ItttelUgenz sich >dmn Bauerntum immer mchr uud mchr ent» sreindet l)a!be. teinporär Polen zu überlassen. Dagegen Protestierten jedoch dor litatiische Gesandte in Paris und Lon>don auf daS heftigste und ver-laugleiZt, das^ Litauens Anspruch auf Wilna bestätigt würde. Briand und Chambcrlain versuchten min alles, um einen europäischen Kottflilt zu vermeiden und rieten den litauischen Vevoll-niächt>igteu, in der -ache nicht zu drängen, daimit sie sich bei eit^'r negativen Antivort für die Zukunft die Tür nicht verschliesM. den: jugoslawischen Verkehrslninisteriunt den Autrag gestellt, in: EiiwernefMien mit der bulgarischen nnd türkischen Verkehvvserival-tung direkte Zi'lgc au >ter Litiie Brüssel-Wien-lBu!>!>pest-BeoZrad-Z>osia-Koustantiuopel ein-ren. Zagreb, ?5. Obtober. Die Cave ist im steigen begriffen, (^xstern vorntütgas lx?-tntg der Pegelstanld 2 Meter Ai, nachniittags schon ii Meter .X). Tic Cave steigt stündlich nln 4 Zentimeter. Beograd, ?'>. Oktober. Im Politischen und ParlanielNarischen Lelen herrscl)t ^l!ll'.'. Der Ministerpräsident hat sich von seiner Krankheit erholt. In den .^ilubs I)errscht Rnhe, die > Abgeordneten iiitteress>eren sicl) tneisteuteils sür die Wahl der einzelnen Ausschüsse. Beograd, 2.'^. Okto'ber. Die t^^eneraldirek-»tioil dcr österreichischen Builde'.'büilinen hat SuKak, 25. Oktober. Gestern sind über 5il-Sak stürntische Restengüsse niedergegangen. (5s wuvdeu umfassende Siä)in'heitsntaijuah-men getrosfen. Wien, 2>l. Oktober. .Heute nackmittags ist d>er Derniatologe llniversitätsprofessor Doktor '^.''.lotiion Ehrniaiul gestorbe»n. klasse 1924 entlassen werden. Diese mehrere Monate vor dem vorschriftslnäs^igen Terwin verfügte Entlassung benx^ist, dasi in, ganzen Lande Ruhe herrscht. Klausenburg. 24. Oktoter. Die Klausen-burger Gemeindevertretung wu'de dnrck) eine Negiernngsverordming an^gelöst. Die Auflösuug ging unter Assistenz von Gendarmerie und Polizei uud unter stürmischen 5ze nett vor sich. Die Mitglieder de? Magistra s verließen nach Verlesung einor Protesterkiä" rung den Taal. Sportnachrichten Ljubljana, 25. Oktober. M. „P r i in o r- i e" wurde eastern von „H e rme s" tnit !):2 geschlgaen! « Beograd, 25. Oktober. Das Wettsviel zwischen „Ingoslavija" und „Iedinstvo'' endete ?i!'t <2:0), das M<'isterschas^slt>ettsviel MisclM B. S. K. und „Aavija" uiit l^:I _ Dörsenberlchte Ziirich, 25. Okto-lvr. (Avala.) ^chlnsikurse: Beograd 9.14.'), Paris 15.7li75), L-^neon !?5.I2 drei achtel. M'wydrk ii'>!^>25, Ma'i('5, Vudapist Vvriin s2.'i.275, Brüssel 14.525, Ainlterdan: ^'07.275, Bukarest 2.85), ^ofia 3.7^75. Zagreb, 25. Oktober. (Av^la.) 'D^'v^eil: Wieu 7.!175 bis 8.W5, Berlin !l^-l7.77 diS 1.'^.'>0.77, Mailand 244.37 bis ?ls'..37, London '^74.40 l>is 275.2s), New))or k 5c).-14>> I'i4 !'>tt.s>48, Paris 17^ bis 174, Prag Ui7.!9 bis 108.20, Zürich 1(M2.75 bis 10!^5.75. Anisler-dmn 22.0450 bis 2270.50, Buda^'est 0.07915 bis 0.07945. Aus aller Welt. e. Farbige ?lutomobilftras,.'n. V'n Eng- lmtd geht die Anregung aus, eie eintönig gratieu Fahrstraßen in farbige 'ctras'.eti unl-Mvandeln. Das könnte nach der Darlegung in „Handel und ItiÄustrie" i'."ch gan^»^ gut durchgeführt werden, weil in le^uer Zeit ein neuer Baustoff hergestellt wir'd, tessen poröse. biuMeinähnliche Masse bei auszeror-dentlicher Leichtigkeit eine gri^kzoro Zugsesti.i« keit gewährleistet als der Zoi>n'nt. Dieser nene ^tcss, Aerocrete genannt, k^^^nn auf den Ze-ntentbelag der Ctraße aufc/'trt^gen wer->den uud bildet sedann eine (^.'»^ut'schicht, in der sich keine Risse biloen. ^iese Wei'e ist es auch inögtich, den so beti indelten 5tra-ßen mit. Hilfe von nti^lösliclicil st.-'s^en eine Mi''bung zu geben, etiva s.e blau ^n färben, wodurch sie sich sehr deutlich a!l<)e-ben: ansierdent ernn'idet ihr Anblick das Auge >des Fahrers nicht so wie dao einförinige Gran. Paris, 23. lDkiviber. d^'m Schiffbruch i>es engilischen KiiiegsischisfeÄ „Valerian"" in d'en Gc'»u>äss<'rn der Bcrmndas'Jnseln sollen 90 Mmm der Besatzung in den Wellen ver« schlvnnden sein. Madrid, 24. Okto«k^. Der Lk'ön^g bat in Barcelona ein Dekret nnterM'ichnet, wonach die in dcn i^aimisor'en des ?i'n'kterland<'s befindlichen Tru»ppen.ontingente der Jahres- ni. Die schwedische Schreibmaschine „Hal- da" zeichnet sich durch einen leichten nnd sauf tm Anschlag aus und übertrifft in Beziehung alle anderen Ctisteme. Der Gang des Wagens ist äußerst rnhig und geräuschlos, weil derselbe alls DoPPelroll.nlagevn läuft. Die Maschiuen sind auch an ^onn« und Feiertagen in der Auslage der Firnia Ant. Rud. Legat Co., die die Generalvertretung innebat, ausgestellt. Maribor, Slo-venska ulica 7, Telephon 100. Verlange«! Sie einc» kostenlose und unverbindliclie Vorführung der sch)vedischen Cchreibma-schinc „Haida"! Pla^verlreter gesucht. N449 Zie koc^l'S i!ik'«ii Koffss nui'mii' krsiRek It«Lk«G ZMLÄKT »isul^e Iiocli SIN sdsuso fsinsr als VOs^uqllctisi' iusosz ?um öolinsn-^ncj Se>^k'sicjetncl>t.'. lnit ^ndructi ciei- »«rvlien ^eit« ilii-en /^Ii^clikilz erreiclile. ist ci- eticii niclit -^u kinöen. siei I^eudiuiten (!e7 i.tiUtlcn 1?,^ luiiiilicl^ ulNel'Iu?i.'>eli xvc^säeii iiiid ü'i c.«; äie kaumci!>.tcr <^c5 ?i-«?vl''Ni'>uM!; allxu leiclu iider^cli^ii. ^vcnn Iiie uncl ein Xieke! 6em .i!uniii^^I«^>en I^ui'^i'innlen ^iik I^npt i!e!: iüil^vecier er tot: in die.'iein v^ iscl 6ie V'ei'.'innvnl-luki? lnit l^c^liuei'ii l,1x^ele!uit: n6er cler ^v:ir ^^el^lliint. und in c!iei»em Italic vei-Ior ei- die siove^uns^^ii-eil'.eit liui undc-!^limmte ^eit. k^r ^vuräe »?; t ^ i5!en n-urcle dem luit^jiinken (ler ?IsIllnieiUc üde7lll?;.''cn. In <^en iid^iLen len i^1itrelenrl)s).i5 c^ie'^e lic^elnviclUis^c. je-cieniull!; rinr «.lie Intei-e^^en ein/.elner !^1en-^elicn llinxierencje ilire I.ö^unL bereit?; ?eilinc!cn. I^ei llii5. iin I^.inde li?f pnliti^elien stinicrl^ri^eii. ^v.'titen c^ie »^tliatenls^sen« ^clmn j.iIil'Llunll aui clie t''!niis'in?unsr c!c!i ^l!ial^I^ül'?ei'5L!inlt!^»:eKet7e^^ > .Incli verxle- den!;. Lti siilitt -^leli niclits. Die. pnü^eikelicir-clen verv^eik^ern ilinen clie ^u?;fl>lLUNL von prc)vl?;cil'i8clien I^ei5esiii?i?'en, ^vocluscli il^nen Uekerti-eten äer l.^n6c?'!^i'cii?en unmö?-lieli plenuielit xvirl^. !^ie ^inc! c!ie internatisiNÄ-len k'urili?' »inci clemLemäl! ist nucli ilire k^e-I^.'^nälunL in cler k^rnLo c!er I^enRi^nen, in I^eelu^ilra^en U5vv. slie LtaAtenInkien de7.^v. Oekenn^elclineten kennen äie I^exelune üircr f^.x!?;ten7.fs:iLcn nieiit ern usten. in eineni, ircillLk nieiit vc>ran?!7.u!'e!len6em I^'aNe i?,! clit-f^nt5>c!ie!<^iinp: xleicli an Ort UNÄ stelle: wenn <^er ^taatenwse «tirdt. ^an findet dnnn, >venn der l^ctreffende kei-.'iflieli'^veikie in unk?ercr s)riUl?;tadt einer »i?ar-lÄment3ri5cIien I^e^elunk:« dieser f^xi5tcn7.fra-x:e vor^rifk. IU!?end!iekI!eIl und nime die ke» rikik!;len I'>lil's»Ia5 De-kret xvird dcinn niclit me!ir vter. sondern vnm I^irel^tc^r der I^elc?ienlie-?itnttlM??inn5tAlt unterkertixit. f). der '?'s>d i!>t sliilis:. er ver?n:i?! e5 5s)?.ir. die 1^^ten!'!clien vrim ^!l?dinck der pl'raCr^^silien ?u defreien . . . Sear«kacus. —lH— I^achsjchten vom Tage Exkaiser Wilhelm darf nicht nach Deutschland! Berlin, Oltvber. der q..'ftvim'n 5it-d<'? Reisl.'^kcidilx'N'? si-ild die nn den ^ 7 de>5 .<^vhenzelternverjilel.-s-^'c! sseklnipsten Ver-linltunsien über eine nlösilicl).' Niicklehr dc's (srlliiscro Wilbeln, nach Teiitschleind erobert wt.ird'^n. Tie '^lufseissiinli im Reich'^ka-binett ging dcihin, diis^ eine Ni'ickkehr dcö Cr» ft^iser^? nach Deutsck'llind in se'^ier Ciqenschnft k?ls Privntnmnn höchst vnerwünscht wäre und von der Reqierung nZcht gestattet wer« den könnte. Tie ^^ie!ch^^r?li!ev,>ttq Hut, wie dic ..Possisss e '^.eit'inli" im'ldet. r>en d^'u? Inhalt k'es ^ 7 de'? Versileich^, durch den deni (5l> kaiser und seiner (^eunihlin daö -schloß billl? vor der .s'^ölie uns ^'elx'nszcit nlö Wohnsilo zur Verfüsiunsi gestellt wird, vor den» Al'-schllN'se, de.^m. vor der ^^erön<'l!Ullch>liui seine itenntniS c^vhnbt. Zie hiitte was?rschoinlich i^^edenlen qeltend ciemncht. iiinbinett bestand ferm'r einheitliche ?slifsfl.ssnnc^ dnrüt'er, das^ der Negiernnq durch dci'Z 'Zchlchsieseh die Viöc^lichleir t^el^eben sei, eii,e Niu-lledr des Erloiscrs neich Teutschland ',u verl)!ndeln. Vor Ablauf d^r dauer dicscs (Vcsehc'? n'erden schritte eingeleitet werden, nm entweder durch eine Ver-l«'insierunl^l)!uen die B^ö^lichkeit eines dauernden AufenthaUes des (Erfassers auszuschalten. Gonderbare Selbst-Mörder ?lu'5 Verli?! wird voin 2!^. d. c^em<'ldet: Auf en>set.U'che Weise inachtc in der verfiau-gcuen ??acht die ^rau eiueö Lithociraphen n'ährend dessen Ab'.vesenheit ihreut ^'eben ein Eude. Tie Frau, die an reli^iös''n? Perfol-qunqcwal)» litt, hatte d.'n Iubalt der ^tar-bidlanlpe vom ?^ahrrad ihres Marine'' in den .^iohlenkasten c^eleert, Lwrbid und swhlc an-qe-zündet und sich sodann auf den brennenden .tasten c^esct^t und sich verbrennen lassen. Ter Ziiops und der Oberkörper waren b.'i der Auffindung fast völlig verkohlt. Tie zwei s'"^'en und neun ^ahre alten ^ti-'ider, die entsetzt unt .'^^ilfe riefen, mufften über niechanische Lei--lern aus der in Brand geratenen Wohnung gerettet werden. Auf eigenartige Weise machte ein (Geisteskranker seinem Leben ein End'.'. Fr hatte sich an den Flügeln der Vindniühle in: Tön-chen Vcrgc bei Rathmow erhängt. Zunächst verunltetc man in dem Zelbstmörder eine Frau, dann stellte es sick) heraus, daft es sich um einen Mann handle, der in Frauenklei-duttg steckte. Der Selbstmörder hatte nicht »veniger als zckin seidene Fraueukl!.'ider i'iber-einander an seinem siörper und trng außerdem seidene Unterwäsche uud ^triiN'pse. An seiner Brust fa^,d uian noch vier a^^dere (shifsone zusannnengefaltet vor. Tie .^beider sind von allerbester Qualität. Ter Tote war vor einigen Tagen in dem Törfchen aufgetaucht und hatte behauptet, er sei ein Hand-werter aus Ostpreuszen. Ein allkschenorreaender Vorfall spielte sich in Par's am Boulevard des Capucines ab. EUle 2;)jährige Wienerin, Fräulein Plcistei' ner, war vor zi'.iei Tagen >nit ihrem Tirek« tor, Mitleiter eines gros^eu Wiener Mode-hanseo, in Paris einst.'ireisen und im (^)rand-idotel abgestiegen, (bleich nach ihrer Ankunft zeigte Fräulein Pleisteiuer eine grosse Nervosität, so dasi der Arzt geholt werden mus,' te. 5^eute morg^ens uni 7 Uhr fri'lh sticg die Unglückliche von ihrcm Fenster aus auf das Tach des .s?el<'Is, wo sie von dem Ta.'lfirst die waghalsigsten ^ll'.'tterpartien ausführte. Um sie ans ihrer gefährlichen Lage zil befreien, wurde die Feuerwehr alarunert. Als sich '«edo^i einige Feuerwehrleute ihr mit Strikten und Leitern nähern wolltest, drohte Fvän l'^.'iu Pleifteiner, sich voin Dache herabzustürzen. Ter Feuerwehr blieb also uichts anderes übrig, als ein "Sprungtuch auszubreiten und weitere Ereignisse abzuwarten. B^'rgeb-lich suchte der Tirektor die .stranke zu b.'rü-h'g.'n. Nach eineinhalbstündigeni AuseTithalte auf dem Dache stürzte sich die Unglüclliche MM 10779 Plötzlich allf die Strnsje ab. Trol?dem die Tat sehr ülx'rraschend erfolgte, gelang es den Feuerwehrleuten, die Absiürze.nde im Zprungtu6) aufzufangen. Tie Perlehungen waren aber fo fchnicr, dasj sie wenige Minuten später verschied. t. Cin interessanter Beschluß der Zagreber Stadtgcmeinde. Tie Aligxeber Ltadtgemeinde hat den Beschlus; gefas^t, in ihren Wohnbauten sämtlichen Stuatsbeaulten die Wohnun' gen zu kündigen, wenn die WohuungeR auch ^c^eu (^euieindeangestellten, die der Mieterschutz nicht schützt, gekündigt werden sollten. Es handelt ssch uni nicht weniger als 33 Ctaatc^eamlenfamilien. Tie Zagreber .s>auslbeiiher haben beschlossen, an: l. Novem-l^er d. Z., d. h. beim Inkrafttreten des neuen Wohnungsgeset)es. die stündigungen nicht zu forcieren, uul auf diese Weise die Oeffeutlich-keit nicht zu sehr in .^'^arniscl? zu bringen. Die Ztadt^'emeinl.'^e wird indessen niit allen Kräften die Fertigstellung der bereits zur.?>älfte aufgefi'chrten Volhugebäude zu bewerkstellig gen trachten. Auch die Privatinitiative im Wo!)nbatt ist in vollem (^ange. t. Blumenausstellunq in Zagreb. (Gestern wurde in Zogreb unter deu: Protektorate der s^attin des Viirgermeisters, Frau Berta H einze l, in 'k^en Räumen der Muster« n^esse eine grosse Blnmenansstellung erösf« net. Tie Ausstellung wird morgen wieder geschlossen. t. Verhängnisvolles Spiel. Genf, 24 Oktober. In einem Walde in der Nähe v«' Neufchatel spielten mehrere ^iinder Richter Sie verurteilten einen siebenjährigen jtnabev zum To.^e und legten ihm einen Strick um den .'d^'ls, ivorauf sie ihn auf einem Baui? hängten. Tie !>tn5ben liefen dann davon un^ lieszen ihren t^.^e'äbrten hängen. Ein herbei« gcbolter Arzt beiiu'lhte sich vergeblich, da^ stiu>d wieder ins Leben zurilck^zurufen. t. Erdbebenkatastrophe in Armenien. M oska u, 2!^. Oktober. Ain 23. Oktoibei 19 Uhr 40 Minltten abends wurde Staldt un> ^ireis Leniuakan (vormals Alexandropol^ von eine>nt st-arken Erdbeben heimgesucht. Ti« Zahl der Toten erreicht im Kreise Leninakan Etwa die .^'^älste der.'i^änser in Lenina« tan sind zerstört, die übrigen haben ebenfalls schwer gelitten. Manche Strasten sind insolgt der Trümulerbausen unpafsierbar. Im Be« zirke Leninakan sind einige Siedlungen zer« stört. Tie Telephonvei^'binduug Leninafaii« Eriwau ist unterbrochen. Nach den ersten Er'tstößen stürzten die Einwohner Lenina« kans auf die Strassen, so das; die folgenden WS»? Versi'suevmöstlel' Roman von Hugo B e t t a u e r. ?llle Ncchle, insbesondere daS der Ucbersehung, Verfilmung und des Nachdruckes, vorbehalten. Copyright 1926 by R. Lömit'Verlag, Wien und 26 Leipzig. Würde Hartwig ein glattes Geständnis ti'blogenV Vielleicht sogar eilt Geständnis von 7iiehr Mor'iden, als ihul uachgowieselt wor» den wlirenV Oder würde es zu einer unge» Heuren Ueberraschtiug kouiinen, sich herausstellen, das^ uicht .^'»artwig der Mörder ist, scu^eern ein oitderer. den er retten will? Düste Gerüchte begannen sich zu verslneiten. .Hartwig hat in seiner Zelle Selbstinord begangen! Nein, er lebt, aber er ist in Tob-snli't vermsleu! Plötzlich von Mutid zu Äüind: Ter Neichslai,zler tonnut, uut der VeOandliing 'beizuivo>kinen und den Mörder gleich nach denl Urteilsspruch zu begnadi^geu. Tie Automoibile unic» Troschkeu rollten mit den glücklichen 'ii^^sihern von Einlas;farten ^or. Un!d immer neue Persönlichkeiten ka-inen, die man nicht «likveisen sc nute, so dlisi s?inter den Sitzreihen iin SclMurgerichts-saal ein Stehparterre entstand. .hof)c lijene-riilc, be'deutende Parlamentarier, berühmte Dichter und Publizisten. Inl letzten Augen-iblicf, Punkt zehn Uhr, wurde wirklich gentel-^t, dafi 'der NeichÄanzler in (Gesellschaft deS Nei^Stagspräsidcnten crichienen sei. Für die beiden Herren «lvurden Stühle dicht neben die Bank des Ange>rl<^gten eingeschoben. NlNt betrat der Gerichtshof den Saal, smninelten sich die Geschworenen, wur^oe der Angeklagte hereingesührt. Alle u>aren blas;, übernächtig erregt. .^>art'!vig, nicht weniger als der Präsiident, der Staatsaniv'alt und sein Verteidiger. Sogar der Entenschnabel zitterte vor Aufregung am ganzen Leibe und lies; kein Auge voui Neichski^nzler. Welche Echre, welch ereignisreicher Tc^'g für ^oen S l aim IN tisch! In dem Augenblick, als der Präsident die Verliandlung für eröffnet erklärte, sprang Joachim von Tengern vor. Ter Präsident ga'b ihtti das W-ort. Icachim von Tengern stanld-starr unld nn« beweghich da. hielt dx' Angen halb geschlossen und bespann mit laitter, aber eintöniger Stinime, «als würd<' es sich uin Gleichgültiges lnid Sel!blt^'>erständliches handeln: „Ich ha^be gestern gesagt, dah ich noch einige ivichtige Ei^)e'bnngen vorhiibe. Diese Er-he^'uni^en sin>o mir voll un>d ganz geglückt unld ich bedauere nnr, das; ich zu der abstheu' lichen Erkenntnis, die ich setzt besitze, nicht sch?n fri'liher gekommen bin, weil ich dann dem hohen Gerichtshof und lk'en .'»Herren Geschworenen sowie den Zeugen diesen Pvozes; hätte ersparen können." .?>ört!-Hört!-Rnfe. Unruhe, der Präsident schläigt auf den Tisch und bittet die Anwesen-lcien, sich seider Störung enthalten. Tengern aber jährt fcrtz < ^ . „Herr Prä-sident werden mir wohl gestatten, ein wenig anesi'chrlich zu sein und in grcis;en Zügen da'? Ergebnis meiner Nachfor» schungen, die ich seit Monaten unter stetem Zweifel und schweren Bedenken betrie^ben habe, zu rekapitulieren. Vorweg nwchte ich nur 'betonen, ldas; wir alle lei'^'^er von allem Aufang an von falschen Voraussetznn^<'n ausgegangen sind. Tie Polizei, der Untersuchungsrichter, die Staatsai?wc^ltschaft und nun diefes (Bericht lMen die Ue'berzeugnng gehabt und haben sie zum Teile noch, 'das; fünf Frauen verfchwuuden sind, die von einem Unhold ermordet wnrden. Tom ist aber uicht fo. In Wirklichkeit handelt es sich nicht um fünf Mäldchen, sondern iuinii'r nm ei.1 und dasselbe, un>d dieses eine Mädchen ist aiar nicht verschwunden, wnrde nicht ermordet, son>5ern lebt und befindet sich in ldieseui Au-genl^lick drans;en ans dom jilorridor, wo es seiner Vernehimnng harrt." Ter Tumult, der nach diesen W^orten ans-bmch, lästt sich nicht schilfern. Die Nichter, die lv-'s^'p^i'-^nen, die Zuhörer sprangen auf, cin wüstes Dnrcheinanloer entstand, Rufe wie „Unerhört!", „Der Kerl ist wahnsinnig geworden!" wnrden laut, der Präsident ulus;te sich heiser schreien, um enblich 'die Ru» he und Ordnung haWwegs wieder herzustellen. Und nun richteten sich sämtliche Blicke .^^artwig zu, >t>er mit gekreuzten Arnien nnd von Pnrpurröte über^ofsenem Gesicht da-saf^ nnd hilflos verlogen lächelte. Ter Präsident: bear^s lns ixrro- gnng aller Auweson>den. mus; aber nun denn doch um volle Ruhe bitten, da ich sonst ge-zwnngen wäre, den Saal räumen zn lassen." Ter Staatsanwalt hielt nicht länger an sich, er si'chlte das 'dringende Bedürfnis, ebenfalls seinen Senf daznzugchen, und sagte mit knarrender Stimme: „Herr .^?rim:inalkommissär, ich muß Sie nwhl nicht nachldvücklich daran erinnern, daß jedes Ihrer Wor!e nnter Eid steht!" „Nein, das müssen Sie nicht, Herr Stacits« anwalt." Stille Heiterkeit flog durch 'oen Raum. Tengern sprach weiter: „Ich möchte setzt feststellen, das; ich von dem Am^enblick an, -da mir die Polizei die Nachforschung nach dem vermntlichen F-rml-ennröcher übertrug, voll starken Bedenken gegi'ält wurde.Gestatten Sie, 'tias; ich zurück« greife. Fü,lf Berliner Velnnieterinnen zeigten das Verfchwillden ihrer Mieterinnen an. Tie Naulell der lünf fiild von eilier lächerlichen .^^äufsgkeit. Nanien, die in Berlin zu vie« len Hunderten, iin kleinsten deutschen Städchen aber dlitzenltweise vorkoiutnen. Gut, Zufall oder Spsten: des Mörders, sicb Opfer nlit solchen hälisigell Nanien auszusu^ cheli. Wir Nes;en llnS von den Frauen die verschwunldenen Mädchen beschreiben. (!?v kam nicht viel dabei heraus. Braun, schwarz, rötlich, Zwicker — aber kein lb^son'derev Mevknial. (Fortfetzull^g folgt.) .'Snrmmrr lwm «. VNoSer lSLS' s„Marvurser AAlluvk^ 71^ äas 6utten6e Leiäenka^r äes Xinäes, 6as man so ^erne streichelt uriä kükt. k't^e^en Lie es stänc^i^ mit 'lIaarpkIeZe, 6ie ^rünälic!^ reinigt unä adsolut unsckäälicd ist. praclilt-voller OlÄN2 un6 ent^üclceriäe natür-licl^e Wellen sinä ^er sicl^ere I^rfol^ einer Wasel^un^ mit äen^ svä^treien 'clle I ^VOcZS^/^VLk^SKo v. O. Ql^OI^Q Lenlisn Sie mirkostenlos ein vriZinal-pLcdickeu >2/Vl k^ome:...»....................... /^rir^sse:...................................... I^Iebi^li Liv, bitte, .' leichte, etwa 10 Ec'tunlden andauernde Erdstösze verzeichnet. t. Hochzeit sechs Minuten nach der Scheidung. Ter ainenkanisch.' Fillnschauspieler Milton Zills darf sich riihiix'u, einen Rekord aufzustellen, der selW in dein Lande der unl'egrenzten Rekordnüuilichkeiten ein Novuni darstellt, ^echs ?.^cinttten, nachdeni seine Sch^'ldung von sei-ner elften Fran an'?-qesprochen war, lieiratetc er bereil^ö Fräulein Toris 5^>enyon, einen Filmstar, den er kurz vorher kennen s^elernt hatte. I'ie och zeit.'''-fcier fand inl kleinsten !»lveise statt, nnd eS bedarf nicht erst der Cnwähnnnl^, d>is; l^>ei diesem Ten,Po ciuch dic.'^och^eil^^anzeicien an^ dral)tloseni Wesse an die !)>ekannten n-.nd Freunde des nenvermählt('n Paares iiöernlit-telt wurden. t. Astrono.-:ien als Eremiten. M. F. T e e- l e y nnd M. o o p o r, zwei anlerikanische l^elehrte, sind soeben ani (5ap anc^ekonnnen. Sie beaibsichtiqen, sich ans ein?m fnr cistrono-mische Beobachtunc^en lx'sonder^^ sieeisi-neten Berggipfel in Ei'idafrika l?än^5lich einzurichten. Sie sind nil!t astrcnonlischein Material reichlich auösteri'^itet. ^^hr?lnfentl)alt ans ihrer Veobachtnnsisstellc ist ans drei volle ^«ihre berechnet. Ta die (^'elehrtei, znr Crzie-lttnq oinwandsrcier (5rssebnissc einen hoelitie-lcgenen Ort n^ählen niiissen, nw die ''Atino-sphäre klar ist nnd Ranchbildungen die Pe-oibachtunsi des.^^'^inilnel»? nicht stören, werden sie exn dreijähriges einsaines Cremiten^dasein führen t. Das Spielplatzparadies der Kinder Rockcsellers. ^ohn D. o rk e f e l l e r jnn., der Sohn des anierikanische^n Petroleunikö-nigs, hat siir seine sechs litiudor ^ das jiin^^-ste ift elf Iatire alt — nlit eincni .'^kostenauf-wan'd von 500.l)0i) Dollars Spielpläj.ze schaffen lassen, die ein wahres Sportparadies darstellen. Zu diesen! Dorado wurde ein .'^^iniel-qelände außerhalb von Farrytown in? Staate Newyork ancische Dunkel5antnier enthält. Ulll jede Störung von aussen zu vermeiden, ist das Sportparadies vostl ei'neln mit EtachÄdraht gekrönten hohen Zaun umgeben Tlnd der Eingang durch z)r>ei doppel-wandigr Eisengittcr gesichert. t. Postwagen mit Maschinengewehren. Bewaffnete Uebechille von Mubern auf VostwQgen sind in Amerika keine Besonderheit, und es müssen schon ganz ungelvöhnli-che Umstänlde seii^, lveun sich die OeffMlich-reit wril!l,cr aufregen soll. Dies war ,lU!t vor einigen Tagen der Fall, als B>an>ditcn, die ein Maschiuengowehr nlitfi'chrten, bei C'li-»abetsz den Postzng iwerfielen. Daranfhilt wt ber Aeneraipostdircktor New die sofortige Vowaffnnng der Begleitpersonen in den Postzj'lgen nnt dem neuesten Maschinenge-N'chrtyip angeordnet. „Das Leben unserer Beamten lnns^ gesichert wel'l<^en," hat Mr. Now cr^tlärt, „ni?d zwar unis'» der Schlltz wir'tsanier sein als bi'.^lier. Wenn es nicht anders geht, uierden nur die gesamte Arniee mÄ'nlisieren niiissen, nui dieser Banditen Herr zn -werden." t. Eine wortlose Ehe. Die nngowöhnlich schöne Fran eines höheren tschechoslowaki- schen Staatö'beamtcn in Prag iiberreichte die Tchei^nnsisMge, weil sich ihr Mann, von den: sie übrigens i'iberzellgt ist, das; er il)r treil sei, seit neun 7^alireu von der (5rfi'lllllng der ehelich.'n Pflichten fernlh>alte nnd nenn Ialne niit i'hr lein Wort gesprochen H.Vbe. Mit Ri'icksicht au'f il)r zwölfiäliriges siind habe sie die ganze Zeil diese U'ortlose (5he ertragen, da <.!)er jetzt i^n' ''.'.'«ann eine Ainiei^vlNl^ anch >dnrch (^)eu'alllätigkeilen zn äns^ern betziiuie, lhalbe sie die Scheic^lingskl.^ge eingereicht. —HZ—> Nachrichten aus Marlbor Die SMMung des Grabdenkmals von Vrof. Dr. A. Medveb (^)estern nachnnttsig^^ oersainnielte sich anf dein städtischen Friedhofe iil Pobiez-je eiiie liielzrere .(^liiiderte von TeillU'l)iiievn zählen-lt^e ).)teiige von Vere'hren des verstorbeilen Pi'.!!^>ugogen, niil das neiie (^^rt^bdeiilniat zn ent'hilllen. 'Ans diesem 'Aiilasse hatten sich säintlielie Männerchöre der l^iesangvereine von '!!^.>l'!.n'iber eingesnniden. Unter ^deil Teil-nchiiieril beiinerkteit wir proiiiiiieitte Persöi?-lich.'eiten der Drvnstadt, dlNi'.iiter >^^erril Bürgernieister Dr. Lest o v a r. Die Feier wnrde niit leer Abisingiing des ev.n'eifeiideu Tranerlicdes ,/^^iared se povr-ne" eingeleitet, .'^^ierauf hielt Herr (^ynlna-lii.ildirekt^?r Dr. T v u? i n ^ e k eine Node, in welcher die gros',eil !^>erdienste Dr. ^.^kedveds gewi'irdigt nnil-^^en. Nedner HB hervor, der beste Be".oeis >der grossen Beliebtheit, deren sich der Dai'ziilgesänedene erfrente, liege in dem Uiilslc<>nd, das; S-penden von nicht nie-niger alsSpendern, zum gros'.en Teile von seinen Schillern, eiiigelali>gt sind. Nachl.'^enk die letUen B.'erle verllniigen n^a--rei?, verrichtete Stadtp'!arrer .'v^err M o r a-v e e ein kurzes s'''?r.''^>"'ge<'et. (5in erschiitteril'-des Lied ^^er ke''.i'.l>!^>re uiiter Lei-tnilg des D^nikapellineisters >^^errn Peri war der Äli^chliis; der schölien Feier. Dlis v>ou? Bild'bailer 5^^errn S o i ki'llijtle» risch vollendete Deiikinal l^at die Forui eiiies ^I^'leliskei?, der niit li-eiii '.l^ildnis 'des .^lopkes des Persdovbelien gekrönt ist. Untet'^hl'ilb be-sinidet sich ein Relief, >daS eiin'n Säinan darstellt. m. Die ordentliche Gemeinderatssitzung findet D> o n n e r s t a q, den 28. d. Vt. um 17 Wr mit foligeuder TlageSorltinung statt: 1. Berichte des Prätsidinms; 2. Vorschläge und Anfragen;.^. Berichte i^r Eektis-nen. m. ^ournalistenklub. Mittwoch, iden 27. d. M. um 17 Ulhr n^ichinittags findet iin Burie Ko^egen un>bedingt volkzkühlig beteiligen mögen. m. Vom GrostZupanat. Es nnrd uus ui!t-geteilt, daß der (^reüZ^nvan ^^err Dr. P ! r ?- M a r i b o r, 2'). Oktober. IN a 1) e r ini Lanfe der iiächsten Woche iiifolge M^wefeicheit ^t'eine Parteien eiiipfan-geil wir'.>. IN. Trauung. Heute faild in der Franzis-kanerlirche die Trannng des hiesigen Baiik-" boaiiiteil .Herrii Hans U l iii, eines Sohiies >des.Herri! Mariiinlian Illui, (^iiitsbesit'.er Niif Schloff Zavri^e, iiiit Fräiileiii 7^lse P f r i-in e r, einer Tochter des Weiii(iroschäil^5lers >)errn Fnlins Pfri m e r iii ?.^ll.irl>bor, Ütitt. Ais Tran^eiigen fuiigierten fi'ir den Bräuti-fl^iiii .Herr Tr. Frit^ T n r a n ans (^^raz und sl'ir die Braut .Herr d'rich P f r i ni e r, Weiiigros'.l^-iiildler in t^ira^. Den Tranalt vollzog .Ho^l'iwürldeii Pater ii l e r i a n. Deui iienver^^^^llten 'Paare niisere herzlichsteii t^'lilcklr>iin!'che! m. Aus dem ^ustifidieuste. Die elbfolvier-teii .'"ulristen Dr. l^llkirei'laiv Dev nnd Frcinz L o gar wiiriden zil Äiisk'ilti.nlteu lieiiNi .'^^reislgericht MariHor ernaniit. — Der ^Aiis-klilt'ant Branlo o s la r ist ziliii Landes-geri6>t in LjiOljciiin verseht wordeii. Iii. Zur Errichtung einer Förstcrschule in Maribcr. Wie ivir erfahren,'hcit der Fin.niz-ininister inr Staotc>vomnschlag den projektierten .^lredit fi'ir die (5rrich?niig einer För-sterschiile in l^.^llaribor gestrichen, ^-s loäre nun Sache >der Ul''aevv^''neten, sich der Ange-legeicheit energisch >anznnehnien. m. ^ns^xizierung der Mäuncrftrasanstal:. Fii der vergailgeiien Woche iriivde die hie^ sige Männerstrafanstalt diirch deii Verueler des 7^nsiizininisteriuins, .Herrik Minisierial-inspetlor I. a j ein-.iolzendst lbe.'icl ti^^,t. (5's wiirde alich die '^ineigstelle in St. ^)lieolai sowie i^'^as Elektrizität'^i'.verk in Fala 'besichtigt. IN. Polksunirersität. ?l>n l. ')l'eveinber siii-de.t iiil grosjeil .'^Nisinesaale ein .^ilaniera>bend des Pros. Anton Trost aus Wien stlNt. m. Schöner Erfolg einer heimischen Firma. Wie wir erfahren, hat ldie StaatSver» wailtung den Bau der großen Konzertovgel ian^ 'VtnfiWnfervatorinlN in Zagrch der hei-nlischen Fivnra Brandl übertragen. Um lden Vliu Hachen sich sicher ibedeutenir^ Berliner uud Wiener Firnien beivorben, doch trug die bewä?hrtti und anerkamite "heiinifche Firnm im Wettftreit iden Siog datwn. Die Firnm B r a n d l ist zit diesem grossen Erfolg nur zu begWckwi'tnschen. Ni. Die Autl>nomie der Sädte. Wie wir erfa^hren, ikt t-^eser Tage der (Entwurf der )1ie'gieriii?g ziiin (^^eset^ über die ?lntonomke der Stäne eiiigel.iiigt. Der (i'ntwnrf ist den 7^nristeil zuin Stiidiiinl vorgelegt worden, ivoraiif die Berzi'ge u,id Mäiigel der Porla« ge in einer Deiilschrift festgehalten werden. Iii. Tie Errichtung einer Umgebungs-Biir-gersch,^lle. Wie bereits berichtet, hat der Bnr-germeisier eiiie .^iviiferenz von Vertretern der Umge^buiigsgeiiieiudeu eiiiberiifeii, die sich inic 'der Frage der Crrichlniig einer Uingebungs-l'-!'ürgerschule zn besiisseii hittte, der Ve-zirlsaiisschiis; vou der politischeii Begierde an der Beisteileruiig für den Äaii durch Nicht-geiu^'^l^migung des .^tredites verbindert wurde. Die ^^iertreter ^der (.^k^ineiirden Stiioeuci lind Pi^bre/.je waren zu dieser ^loniereilz erschienen, es ergaibeil sich jedoch gleich die ersteig Bedenken sinniizieller '^llatur, da die Unige"« bilngsgeniieindeii die Liisteu geineiiisaiir niit der Sta^ete nicht zu tragen sich stark geniig fii^!)len. Die eiiizige Lösung wiire, ^d'.'st 'der t^^res;/.?ipliii den betreffenden .^lredit den, '^^ezirs'>aiicscl)iis; bewilligt, so das', ein firer ,'^a1ire<('eilra'i zu ge'.vörtigen niäre. Nlin scheint der Pliiil der Umgebiin^is-'^^ilrger« schiile iiiS Wiisser geialleil zii sein. ?nich Schlns'^ der lcie^'ieznglichen Beratungen ivnr« den die ersten niiverdiiidlicheil Besprechiin« geil, l^-etresfeud die Inkerporierilng der Unr-glll gc geIii eiiild en, on gebahilt. IN. Der?lcrztcvercin von Maril-or hält seine nächste '')>N'.«'chlis',iitulN!i 2ii. d. M. niii U>lir in lt'er liiosigen Ba^)nhofrestanr'i' tioii ob. ''Au? der Tagesordiliiilg steht eina snr alle iii '?.ii'arill'.or tätigen Äerzte wichtige Aligelegeii'!)eit, nu'c.'iall' zu dieser Sit^ning alle 1!ler',te des St!idl'be;irkes driuieiid ein-geladen uu'rden. ?lr. .'^7 IN. Pfändcrlizitntion. !^^n der hiosigen Pl'iidtei>b!inst'.>It, l>)ospei5': uliea 'K'», werden aiil li». ?,'ove!illber l. F. die verp'ändeten l5f-fehlten v0il l^ir. 2s».2s>i) bis 2>>.19'. Rooeiniber nicht verlängert oder aus« gelöst werdeil. in. Hechwasseischäden in ttreevina. Dnr^h die ^liegeiigüsie der leluen Tage ist d^>s Erd-reicl) tin der nordöstlichen «Seite des Pyra-t.!liden(lerges derart niiterivaschen worden, '.'as; ^dlis Taguuisier ain '^Allhaiige fast kat^i-sirephlileii Sch^ideil stiftete. So wurde der .>ieller der Belisschule .^lrl^'euiua nnd nament' lich d(is (^''as^ „Prouienade" derart unter We.sser geietU, d.is; die ^reiu'iltige Feuer-u^e(',r den behör.Nictien -^tiistra'g erhielt, das Wasser ausziipiiinpen. Die Wege und Stra-sien sind durch die Uo^erschüfenlninug sehr funk lhergenoininen. N!. Vom elektrischen Strom getötet. Ber' gangenen Freilag wurden voin nächtlichen Stnrniiivinld in der?lähe des sloivenischen ^kal'varienberges zwei Ma'ste der .Hochleitung so stark geneigt, >daf^ die DMte der .Hoch-lleitilng etwa 70 Zeiltiiileter über denr Erd-bodeil zu scljilveiben l-^i>iilen. liegen neun Uhr begatb sich die '(^l^attin d^'s Ei>'en!l^cihnibedienste-teil Z a v r k n i k, eine iVcutter von vier un-versorgtei^ LtillÄern, mit einem jityrl> Wäsche zum Bache, nin dort zu waschen. Dabei tanl sie Nlit dem Dmlht in Bevichrling und wuride voin Volt starken Strom au dl"' l^tosse ai't!>te^. Die Tl^to s'li«'?» di'rt bi? ?43 vom ?v. Vffoyer li^ZS K ^5lvaü^. «nmae^/i<^ wu/ 5?'^«///!?^^ in cr/Zen a5'L'o/'//>/e/^ Il!hr nachmi.rtafl'? liccicn, worali der koin-nnssionesle Tal'ieMnd aufssenommen wurde. Wie un'> vonk (^emciildo^nlt mit- geteilt wird, versuchte die ungliialiche I^rau mit ihreiu Wäschekrro unter deim Trcrfit durch^^u^kviechen, lhiebei kam die ncisse Witsche mit denl Trc^'ht in Bcri'ihrunc^ und dotel „Pri zamoreu" von Z biö 7 Ubr nachinitt-aq?. 1NW ni. Spenden. Tie ^^amilie M s ch a spendete on's^äßlich Mle'ben'S der Frnu Anu»? l? e i l e r c^^b. '?chl.'>bcr ^den Betraq ron 1s!s^ Tinar, 'i'ie ^irn?l^ N e ich den Betrass von Tinar cil? >irnnzl'^btose fiir die Nettnn>7sbrik R e i ch spendete die Versicherungsanstalt „^Mgoslovilja" den Betrag Bvn 1000 15lXi Tinar. Tas Wc?)rkcimman>do spricht den cNen Zpendern seinen herzlichsten Tank aus. * Lamstag den 23. d. wurden in der Nä-ho des (^afts-cittses Copolti ein Damenmantel, Hnt und Regenschirm verloren. D»?r '.'hrliche Finder wird sscbet!?n, die Gegenstände beim Polizc!amte a>bzu'c^ebm. 11498 * Zum Senslitionsabtnd Svenqali's in der Velika kc-varna. Mit Rücksicht ans daS nllscitiqc große Interesse sür die okkultistischen L'rpcrimettte d?s bekannten Telepath?« Svenqali hat die Direktion der „'Belika ka« varna" denselben vor seiner Abreise au's Maribor zur Abhaltung von weiteren zm'i Vorstellungen' c^wonnen, die am Mittwoch den ?7. und am Freitag den 29. Oktober mit' vollkommen neuem, sensationellein Programm stattfinden werden. 11497 * Palais de danfe. .^Anb-Bar ab 5amSlag den 1s>. d. täglich qros^e Varietee-Vorsti'ksima lgros;städtisches Programm). 1W17 —— Nachrichten aus Selje SoOwr ssergefakr C e l i e, Oktober. Infolge ununterbrochenen Regenwetters begann die 5ann mit ihr-en Zufliisstti ge-stei'n frü!) I^edrohlich zu wachsen. Ant Nachmittage tral.'n die 5aun u.:d der Türen bach aus ihren Ufern, (^^egen 16 Uhr war^'n der ^tadtpark sonne die sogenannte Insel und die Festwiese unter Wasser. Glücklicher weise liesi der Regen gegen Abend nach. .'^>eu de ^lachts begann das Wasser zu sall^'n nnd fehrle gegen Vkorgen wieder iwö Flus^bett zurück. DireNor Gerawiks letzter Weg C e l j e, 24. Oktober. Am Samstag um ^'«ll Uhr vormittng'5 langt<' der ^ourgou tnit den irdischen Ueber-restcu de'5 in Lifubliana verstorb.ncn Direktors der .^iiiabeubürgerschule .sxrru Bcnuo T e r a j n i k in Celje ein. Vor dem Ztadt-mnt hatte sich eine gewallige Menichenmeng-^ eingefunden, uni voin Dahingeschiedenen dcn letzten Abschied zu »vehuien. U. a. war dic gesamte l)!esige Echuljugeu-d mit ihrer Lehrerschaft, der Bezirk?hauptnmnn 5^err Regierungsrat Dr. 2 u z e k, der !>Neisgericl)ts-präsident.'rr Hofrat Dr. o t n i k, .Herr Bürgerm^'ister r a 8 o v e c scmie Vertreter der Militärbehörden, sowie zahlreich? Vereine u.N'd .^Korporationen anwesend. Di^ kirchlichen Zereuionien verrichtete .^err Mt Iura k. worauf der Ingcndchor der jNiabeubi'trg'erßchule nnt dem Trauer-liede „Frühling" vom Toten Abschi^''d nahin. Ncrch e-iner ergreifenden Redc des Zchulin-fpektors .Yernt in M., der im Jahre 1921 in Zosten-sko lx'dienstet war. M. wurde auf Anordnung der hiesigen Staatsanwaltschaft am ^au,stag vormittags auf dem .Älosterbesitz? in .Hrastje bei Liinbu^. wo er in der ''^ht^u Zeit in stelle war. festgenommen und nach-lnittags nach Celie überführt. M. beteuert entschiede.'! seine Unschuld. c. Todesfall. Am Samstag verschied in Celsl! Fn'u Rl^^si T t r e s, l^^attin des strat'Äieners, im Alter von 70 Jahre.?. — R. i. p.! c. Zivei Kinder ertrunken. Aut ö^in^alz gegen M Uhr voruiittags tischten ser (,jäh-i-'ige Paul und der 7jährige Anton C i i a n, .l^tinder des Bahnt!s!ch>lers .H^rrn C jan. .ius der hcchgehenden Bogsajna .H ilzstücle. lich glitt der jüngere der 'I^aben aus ni-d fiel ins Walser, sein alterer Brndei sprang ihm sofort nach, um ihn zu retren. "^etne Mühe war j.doch vergeben?. Beide verschwanden in den Fluten. Ihre Le'chen wurden n o-ch nicht gelbor gen. c. Das Regenwetter, daZ bereits mshrerc Tage andauerte, l)n>tte ein Anwachsen der Tann und ihrer Zuflüsse .uir Folge. Tie ^ann reichte am 5onnta^i bis ;um 5tadt-park. Bei sortdauernder ungünstiger Witterung wäre eine netie Ueberschir.emmung z^i befürchten. sslj S«M! Tkeater und Kunst RaNonallkeoter In Marlbor Neptttoire Montag, 25. Oktober: v ichl"js.i. Dienstag, 26. Oktober: „Ät-i iuika Des-niZ^. ka". (M. B.) Mittwoch, 27. Oktober: Tanzabend Valerie «ratina. Donnerstag, 28. Oktober: „Moral". ^ Neue Opernaufführungen. Camstag den 30. d. gelangen unter Leitung des Dir. M i t r o v i 6 Leoncavallos melodiöse Oper „P eilt »'u f'/.'it auf eitkier Künstlertourn^e in den Niod'erlandcn. Das große Utrechter Blatt „Utrcchtsch Niewsblad" äußert sich über sein! Auftreten dortselbst in folgender Weise: ,,Ueber das Triestiner Quartett kann das Urteil kurz gefasit werden: Es ist oii'.fach magnifigue. Eitle Vierzabl von jungen Met« stern. die auf vier prächtigen Instrirmenten spielen; vier Künstler mit einem feurigen, südlick-en Temperiame?tt. das jcdock) keinen Moment ungezäumt ist, nicht das Geringste von Wildheit verrät. .Höchste Kunft in?luf-fass^ung und Wiedergabe, ein tadellos reines Zpiel in anscheinend vollständig in'dividuel-ler Selbständigkeit und dennoch vereint und verschmolzen zu eiiiem perfekten Ensemble." -s^ Der neue Vriisident der G,iethe.Gesell- si^raft. In der letzten Vorswndssitzung der Koethe-Gesellschaft wurde an Stelle des ver« storbenen Professors (Gustav R o e t b e der Berliner Literatuchistoriker Dr. Julius P e t e r s e n in den Porsta>nd c Mno V u r g ' K i n o. Bis einschließlich Montag den 25. Oktober: „Die grohe Parade." Der beste KriegSfilm der Lejztzeit, gigantisch in der .Handlung, großartig in der Fülle des gebotenen Bildermaterials. Originilanfnnh-men ans den Kämpfen in Frankreich !nl Jahre 1917. ' Ab Dienstag den 26. d. Vorfülirimg des in .Handlimg wie Darstellung mtd Aus-stc^ttung gleich, erstklassigen Dramas „Du sollst eines anderen Frau nicht begehren." Aechs unterhaltende, geistvolle Akte aus der mod-eruen Ehe. Electnor Board-tn a n in der .Hauptrolle. Apollo-Kino. Bis einschließlich Montag den 25. Oktober: Charte Ys Tante. Der glroßartigste Lustspielschlciger der Jetztzeit. Sid Ehaplin in der Hauptrolle. Außerdem: „Ein famoses Rennen" mit Z i- g o t t o in der.Hauptrolle. Ab Dienstag bis einschließlich Donnerstag d. 28. Oktober: „Londoner Apachen" mit Lon C h a n e y, dem amerikanischen Großmeister, als „Der schwarze Bogel". Sein e^euester, bester Film. Außeror« deutlich interessante und spannende .Handlung, prächtigstes spiel dieses groß ten Charakterdarstellers, bekannt aus d. Filmen „Der Glöckner von Noti'e-Da-me" und „Der Mann, der geohrfeigt wird". Packenid, nuübertrefflich! Kino „Diana" in Studenci. Vom 23. bis einschließlich 29. Oktober: „Mit 15 Jahren Detektiv." Sensationeller Abenteuerfilm. 2 Epochen. 10 Akte. Erstklassige' spannend« Handlung. sDer kleine Peppo als Sherlock Holmes.) Aeußerst sehenswert! Vorstellungen an Wochentagen um 13 und 2l) Uhr, an Sonn- und Feiertagen jedoch um 16, 13 und 20 Uhr. Ermäßigungen bei oer ersten Vorstellung. Gin seltener Bücherfund in Buchara In der alten Synaher, daß diese Varian ten bei den weiteren Ausgaben des Tal-tnuds zur Korre'ktur des Tertes gebraucht iver>oeu. Doch scheint es sehr zweifelhaft zu sein, ob das Buchara-Mauuskript eine ursprüngliche Form 'der . Bücher widergibt. Seine Bedeutung wird vielmehr eine rein plhilologische ^ sein, obwchl man auf diesem Gebiete von dem Funde Ueiberraschendes erwlirten kann. Mit dem genaueren Stu>oium des Manskripts wurde vsn der rusiischen Awdemie der «berühmte Semitist Graf Ko-kowzef beauftragt, >dcr sich augenlblicilich auf der Reise Uiach Buchara befindet. Es ist nicht das erstemal, >öaß in Turfeftcn wichtige Büchersragmente gefunden werden. Die bekanntesten dieser Funde sind die Turfan« Fragmente, die jetzt in Berlin im Böllker-knndemusemn ausgestellt sind. Die meisten Bibliotheken von Samarkanlo. Ehiwa und Buchara sind noch immer vollkommen unerforscht, und nur einzelne Glückssunde lassen vermuten, daß die Bi'icherschätze Tur^estans noch lanlge nicht erschöpft sinid. Man nitmnt an, daß die Bibliotihoken Turkeswns eine Reihe von nur dom Namen wach bekaunten türkischen, persischen, arabischen unv Mrä-ischen Manuskripten enthalten. Die russische Mademie will in einiger Zeit eine Gelehr-tenkcmmisnon zur Er^rschung der literarischen Schätze von Turkestan niach Bilchava eittsenden. ANerlet. a. Belohnte Höflichkeit. Ein französische? General, der unter Napoleon im Jahre 1812 den Uobergang ilber die Beresina initgemacht h'.itte, Pflegte des Sonntags im Haufe eines jungen Malers zu speisen unid beim Nachtisch jedesmal die Episode zu erzählen. Die irrigen Gäste beklagten sich darüber, der -Künstler aber hielt es für seine Pflicht, diese so oft wiederholte Erzälhlun'g wohlwollenid» anzuhören. An einem Dezenüberabend aber stavb ganz unerwartetevweise der Geneval. Ein Herzschlag hatte seinem Loben ein End« gemacht. Einige Tage später wurde der Maler zu einein Notar gerufen, um der Oeff« nung des Testaments beizuw'ohnen. Wie groß ward da sein Erstaunen, als er ldie Worte vernahm: „Ich hinterlasse dem Maler N. N. aus DaNllbarkeit für lbie nie versagende Höflichkeit, mit lt^er er meine Erzäihtung von den: Ueilische Gericht nicht nur erwähnt, fon'tern auch beschrieben. Was das allgemeine Bolk aß, lvar aiber wenig bekannt. Erst gelegentlich der Au^lgrMiNgen in Pompeji hat man hierüber allerlei einwandfreie Auf-schli'tsse echalten. In vielen der verschütteten Wohnhäuser fand man Küchenvvrräte. ganz so, wie auch seht noch unsere .Hausfrauen um solche ^besorgt sind. Die verschiedenen Funde dieser Art sinid im Nationalmufeum in Neapel zu sehen. Dancch waren Zwiebeln, Bohnen «nd Linsen die vornehmsten Bvlksgs-richte, dazu koutmt noch Knvblattä), Hirse und Kastanien wurden vorzugsweise zur Brotbereitung verwendet. Ferner fand man Weintranlben, Feigen, Aepfel nnd Birnen, Hasel- und Wallnüsse, Manideln, Tannensamen und Iolhiaunislbrot. Potnpeji wur!ü« Ende A'^gust zersti^rt; zu «nderen Jahreszeiten wird der Speisezettel wohl etwas anders gewesen sein. MO" Nummer 24s vom <^6. i^klovel tüLS „Ätütbuegee ü Sport der Woche Ein Tag toloffaler Llebtr-mschungen E'n giaslicker Tag für S. K. Marlbor „Marwor" gewinn! d!e Fußballmeisterschaft und wird 1. Hcindballmeisttr des Kreises Moribor! tl derlei»! er Gleg ..Me kurs ' über G K. Vtuj! Stand der Fußball-m ifterschaft des Kreises Maribor Die fünfte Runde der Meisterschaft brachte kolossale Urlerraschttng<.'n. „R a P i d", dor jtNe.ii'Melsl.'l', untevli'.'c^t c^v'qen 1. Z)! a r i b o r Nt'^ch überlcc^encm ^pi'l de) letzterc^u mit -L:0 P t u j nius; TTÄ. M e r k u r die beiden Punkte i'iber-lassen. Tcr Stznd ist nun folstendec: 1. SZK. Moribor 9 Punkts; S. EV. Rc-pid S GoalverhüiluiZ 1^.6; 3. T^K. Merr^r 6 Punkte, Coali:?rh^?!tnis 5:6; 4. M. Ptnj, 3 Punkte; 5. SK. Svobcda 2 Pnnlie; 6. SZt. Mura o^'ue Pttn?t. In d?r Lolalr?e'ltersch5ft d?r R e s e r-v e n sührt i. CM. M a r i b o r Mit 4 Punkten; 2. SV. Rapid ohne Punkt, Goal-verhciltn^s 3:4; 3. TS!^. Aierknr ohne Punkt Gc:'!verlMnis !;!>; SK. Svobzda nc.:h oh. ne Spiel. Änser Fußball-Derby SSK. Mnribor — SV. Rapid 4:ll Tie senlsotiom'liste von dcn U e b e r r a-s ch u n g e n, die un^5 tcr gestrisie?a-i in so grosser Anzahl brachte, bildet zweifellos der überlegen? Sieg des ZSÄ. M aribor über seinen alten Rivalen TV. N ap i d im Hcrl^st-Meisterschaftsk'^mpsc. Tie Nachricht vcn dcr hohen Niederlage unseres bisherigen Kreis IN e'iters verursachte in unseren Sportkrcisen umso grös7.'res Änssehcn. al'Z es SN. Rapid im gestrigen Meisterschcistöwett-spiole nicht einmal gelingen wollte, e'nen Ehrentrefser zu erzielen. Das einzige Goal, das von ihrer Oeitalfreihe ihrer (^'ssner überspielte. Die Vcrte.digung Koren-Wagner b'ildete ein sehr schn>er zu ueh-mendes Hindernis. Ter (^oalmann encr hatte nur ein einziges Mal Gelegenheit, sein Können M zeigen. Die „N aPi d" - Elf, die in ihrer stärk-sb:n Ausstellung zu diesem Spiele antrat, enttäuschte vollkom-nlen. Der ganzen Mannschaft die Schuld in die Schuhe zu fchieben, wäre bvof^t. Das Spiel verlor die Stürmerreihe, dlie mit wenig Ambition ar!beite>te. und allein Pernath Emil zeigte zeitweise guten Willen. Auä) die Verteidigung befand sich niäit auf ihrer gewohnten Höhe. Barloviö verschuldete in der ersten Halbzeit durch vollkommen ungerechtfertigte Hand das zweite Goal. Tschert -s ch e INI Goal nius^te zweinial ^darunter den E!sM'.'terstost) den nassen, schlüpfrigen Ball sc'nen Händen ins Goal entgleiten lassen. Tie beiden cnderen s6)önplacierten Treffer waren unhaltbar. Tns Zpiel leitete Herr V o d iZ ek auS Linl'lj^'tna in einwandfreier Weise. X G K. Mer?ur ^ G. K Vtuj 2:0(1:0) Auch der ^portnielt in Ptuj wurde gestern eine greße Uetnraschung zuteil. Tie „Ü^aus-männisch.'-i" konnten ül'^r Ptuj im Meisi<'rs^'>^slckanipse den ^ieq davontragen. Tie heliu^scl'.' Elf enttäuschte stark. Zwei Elfmeter. d!e Ptuj schies^en konnte, wurd.n ve-m scpnnifchen Gealmann V a n er gehalten. T^is ^Piel, das zeitweise bei strömendem Negcn ftattsan'd, war bis zum Schlüsse der ersten Halbze't offen', eist in der zweiten .Halbzeit »leiqten die Gc^^ste einige Ueberlegen^ seit. Mit dieslm Lpiele verlor TK. Ptuj die drille Tksse in der Mcislerschaitst'ab.'llc, an die nnnniehr TM. Merkur vorrückt. G. K. Maribor — S. K. Mura tv: Z (Handballspiel). Bekanntlich trug sich S. K. M aribor wegen der grossen Schwierigkeiten nnt den^ .H. P. mit ltcm Go^anken, alle Hand^ball--Meisterschast^wetlspiele bis zur Schlichtung des ^ionsliktes zu botikottieren. Troi^^deni gelangte gestern in M^ril^lZr das sch?n mir >grösttcul Interesse erwartete Handballmei-sterjch'.'ftcl'.veltspiel.-.wischen den b.'iden grös^-ten Rivalen in unserem preise zur Austragung. Wider Evw.irten konnte die Familie des S. Ä. M ari 'bor einen lho'^en Sieg da« t'ontvagen un«d gcivann damit die Meisterschaft im preise Wari'bor. Tie h e i m i s 6? e n Spielerinnen zeigten st?arke technische Ueberle^enheit, was mit Rücksicht auf die äusserst ungünstige Witte» rung und Boden'^oeschaffenheit noch höher einznfchät.^en ist. Sehr gut war ihre Angriffsreihe: insbefondere die rechte Flügelstnvme» rin (Olga P n g a), die allein 9 l^c-ilS ein» senden kannte, verblüffte die zalhlreichen Zn-fchaner durck) ihr braves und verbipt'licheS Spiel. Tie Goal^hiiterin nmr schwach wie immer. Die .Halsrei>s)e spielte aufopfernd und unterstützte rationell die Angriffsreihe. Anch die Verteidigung lhielt sich wacker. Tie Gäste, deren Angriffsreihe nicht aus der gewrihnten .Höhe stand, verlegten sich mehr auf A-lwehrarbeit. Ihr Angriff konnte sich nicht entwickeln, da „Maribors" .Hinter» spiel ausgezeichnete Zerstörnng?arbeit leistete, was für >^>as Spiel von ausschlaggebender Bedeutlnig war. Dcis Spiel leitete .Herr B l ta z a r anS Ljubljana ill einwandfreier Meise. Die Xoroo Sloiio 1927 FÄr das achtzehnte Rennen um die Ta r-g a F l 0 r i 0, das wie immer auf dnn Ma-don^e-Rennkurs avf Sizilien gefahren wird, soll im Internationalen Sportkalender der 24. April (Sonntag) anberaumt werden. Das Remien, das i'iber fünf Runden, gleich 540 Kilometer, gehen wird, ist offen für Wagen der drei Ülassen bis zu 1100 Ccm., bis zu 1500 Ccm. und über 1590 Ccm. An Preisen stehen 300.000 Lire zur Verfügung, wovon 100.000 Lire dem Sieger zufallen. Auf eigene Rechnung fahrende Einzelfahrer (Pri--vatfahrer) erhalten außerdem Preife in der Höhe von 30.0en Ländern sein, deren anssichts-reichste Bewerber sind: 1. Costanini (^ Puntte), 2. G 0 ur (l',), 3. Ben 0 ist (9), 4. Charavelle (w), 5. Min 0 ja (10). : Das Finalespiel siir die Fuhliallmeister-schast im Kreise Celje zwiscl/?n den „Athleti-lern" und Celje" konnte gestern we- gen Ueberschwemmung beider Sportplätze nicht znr Austragung gelangen. : 1. S. S. K. Maribor-Ref. — S. B. Ra. pid-Res. 4 : 3 (2 : 2). Das Meisterschafts» treffen der genannten Reservemannschaften ^brachte 'der Rapid-Elf eine kna-ppe Nieder-^ laA2. Tas entscheidende <^oal konnte „M<:rt-! lbor" erst in den letzten Minuten vor Spiel-! schlnst einsenden. Tas Spiel war jederzeit ^ offen. Re^en Anteil am Spiele hatten die j beiden (^c>alhüter. die vollauf beschAftigt wur. l lden.GTas Spiel leitete Herr N e m e c. ! : Internationaler Moti^rsohrer-Kongrefs. ^In Paris tagte oni Dienstag der Kongres; der ..Federation ^^^nternationale des Clubs - Motocnclistes", an welchem 14 Nationen ver-^ treten waren. Tie .^^auptaufga'be bestand in lder Ausstellnng des t ^eu internatio- nalen Sportlalcnders Pro 1927. : Graz gegen die Provinz. Vergangenen Sonntag wln'den in Graz n. a. nachstehende Fuf^lallWettspiele ausgetragen: Stnrm-Üapfenberg l'>:0, G. A. K. — Leoben 13:0. : Simmering (Wien) in Zagreb. Tas Mei te Spiel der Wiener gegen „Gradjanski" blie^ mit 1 : 1 unentschieden. Es wurde angeblich sehr ro'h c^espielt. Zwei Wiener wurden in der .^weiten .Halb'jeit ans^geschlofsen. ! : Wiener Fus^ball. B. A. C. hält iich selt an ! der ersten Stelle. Der „Sportklub" wurde ! gestern init 2 : 0 überlegen alxiefertigt. Rapid tonnte über .Hakoah tnit 5 : 3 den Sieg ^l'avontragen. : Vienna (Wien) in Pndapeft. Die Wiener konnten gestern in Budapest im .Kampfe j gegen s?. T E. nur ein unentschiedenes Re-! sulwt (2 : 2) erzielen. : Tie deutsche Schwergewichtsmeisterschast .wird neu ausgeschrieben. Na6)dem der in ^ Amerika besindliche Diener seinen Titel I nicht verteidigte, traten B r e i t e n st r a e-t e r und .H anm a nn einander geg^'n-ülvr. Der Ltcimpf blieb unentschieden. : Ein Rennbahntrust in Amerika. Unter dc'n Auspizien der United Motor Spc>dways of America hat sich ein riesiss.'s .Konsortium gebi'ldet, dttlden fonrmen lassen. : Wie Borotra die englische Hallenmeister, schaft gewann. ?>achdenl der Franzose den englischen D>wis-(5np-Spieler T r 0 l e-Rees elbgefertigt hatte, wni er gegen (^reig ins Finale. Die Hc^lle war gesteckt voll und starker Beisvll begrüs;te beköe Spieler. DaS erste <^ame stew^nn der Franzose dnrch sein starlkeZ Service. Beim zweiten entspann sich ein.heftiger !>san'.pf, viermal Greig gleich, bÄwr «ir gewann. Beide Spieler pla-ciertnr schnell u. genau und mn jeden Punkt wurde gekämpft. Tas fünft? Spiel gewan?» der Cngländer durck) Fuszsehler des Franzosen, aber das cntscliei'oende buchte wieder Borotra durch seinen uner^iörten Service-ball, —3. ^lm zweiten Tatze zeigte Borotra in splendider Weise sein ganzes .können. Trotz^dem Greig in guter Form war. siegte der Franzose 6—2. ^m dritten und letzten Set stand es schon 5—2, als Greig zirei Sät« /^e aufholte, aber anch diesmal gewann Bo» rotra —4. : Harry Perffon wird seinen nächsten Kampf in Amerika gegen den Ne^^er Bud (Norman austragen. A^s Termin wurde der 29. bestimmt. -cz- Witz und Sumor. Clara pacta. Der .Hausvenveser: „— . -also Sie haben keine blinder, weder Granl» mophon, noch jitlavier, Sie besitzen weder einen Lautsprecher, noch einen .Hund, — da wären Sie ja doch vielleicht 'oer ruhige Mieter, den unser Hausbesitzer sucht —„ — „Ich möchte nur der Si6)erheit halber bemerken," nieinte der abgehet.Ue Mieter kleinlaut, „dasz meine Füllfeder ein wenig quietscht." Die schlechte Qualität. „Mir scheint, Johann, es regnet immer mehr." — ..^a, gnä Herr, ich glaub' auch^ dafi die Wolfen jetzt ninnner so haltbar sind wie ehedem." Das Opfer. An einem bestinimten Tage des Jahres ehielt der Pasdor eine Predigt in der Schnle, der Rest des Ta-zes war dann schulfrei. ?lm Tage vorher wurde der Pastor von seinem kleinen Sohn mit ängstlicher Stimme gefragt: „Papa, wir^o dc» ort^hographische Uc^bnngen bringen. Ter grammatikalische Stoff ist in kurzen praktifck^en Uebersehnngsübungen erläutert, denen Proben der slowa^kiscs)en Poesie ange-igliedert sind, so das^ der Schüler niclit nur in den Geist der Sprache und des Volkes eindringt, sondern auch die bedeutendsten Tics)ter der Slowa'kei kennen lernt. MachtS „Lehr- und Uebungs^buch >t^er slowakischen Sprache" wird woU bald zaih'lreiche Anhänger finden. b. Mr das Oktoberhest der „Bergstadt", das Eröffnungsheft des 15. Jahrganges, zur «Ks tz»Ma»v!»kier Zeitung' ^cn! <^'':.'oer IW ^nd -nimmt, der wird freudig überrascht von der Mitteilmig, dag der Verlag, von dem Wunsche b<1e«lt, «uch wirtschaftlich schwachen Kreisen dcn Bezug einer gediegenen, reich illustrierten Monatsschrift zu ermöglichen, den Preis des Heftes von Mk. 1.80 auf ßNt. 1.20, also um ein volles Drittel, herab» yesetzt hat. Ein Beginnen, daS Dank und Anerkennung verdient, zumal angesichts eines Heftes, d«s sich sowohl durch die Fülle des In^ltes wie den Reichtum der Ausstat-Dung aus^zeichnet. Die testen Namen sind unter den Mitarbeitern vertreten. Da beginnt Paul Keller mit der Vcrös.!ntli6)ung von Eririnerungen aus seinem Leben, in denen er w seiner gemüt- -und l?umorvollon Art von den Freudeir irnd Leiden seiner Vortragsreisen erzählt. Friedrich Caitelle gestaltet in „Jeremias Gotteswürmchcn" die zwischen tiokem Ernst und barocken Humor schwankende „Geschichte eines fröhlichen Toten". Franz K. Ginzkey fingt in einer feinsinnigen Dichtung „Evas Erwache?:" das hohe Lied der Frau. Dr. med. Anna Sophie Herde zeigt in einer geistvollen Llbhandlung, wie Körperkultur und Lebensfreude sich gegenseitig be-dwgen. Kasimir Edschmid huldigt in einem mit Zeichnungen von Erna Pinner illustrierten Aufsatz dem Heiligen von Assisi. Die mit vielen WvVkenbil^rn illustrierte Abhandlung iitber „Wolken und Wolkensymbolik" wird jeden Nat^irfreund fesieln, während Rose Juliens durch die Abbildungen von .Händel, berühmter Zeitgenossen erläuterte Plauderei über „Hände" vor allem die Frauen interssieren wird, die ihre besondere Freude auch an dem mit vielen prachtvollen farbigen Modebildern geschmückten Aulfsatz „Menschen und Moden im 19. Jahrhundert" von Helene Heine hc^en werden. Ma^ .^'^ayek nn'.reißt in einem schön illustrierten Aufsatz die Persönlichkeit des liebenswürdigen Wiener Malers Ferd. l^eorg Waldmüller, während Alfred Auerbach die Leser in einem mit Radierungen von Willy Müller geschnmckten A!-satz durch Gera führt. Alles in allem ein .H.:ft, dessen Reichhaltigkeit und Vielseitigkeit, zumal bei dem außergewöhnlich billigen Preise, Beachdung verdient. b. Bergblumen. Drei Erzälilungen von Reimmichl. W E. Halbleinen. Schilling ü..^>0, RMk. 3.50. Vcrlagcan'stalt Tyrolia AG., Innsbnlck-Wien-München. — Alpenrose, (Edelweiß, Enzian — voll würzigen und herben Duftes ist der Blumenstrauß, der hier drei Frauenqestalten und ihrem Schicksal gewunden ist. Aus Evdenleid un^o Not blühen die drei Frauen empor l.?lver Höhe, zu ihren Siimbildern, den drei 'i'.erg-blumeu. Jede dieser Frauen erlebt uno erleidet ein anderes Schicksal, aber jeder ist am Ende ein sonnige-^ Pläkchen bereitet, wo sie, wie die Bluinen der Vergivelt, fest im heimatlichen Boden wur^^elnd, eine Freute für Gott und Menschen sind. Man inöchte wünschen, daß sich jedermann auf seiner Lebenswanderung eine solck?e Blume lvim-holt und das; sich jede Frau und jedes chen an diesen ihren drei Schwestern er''aue und ihrem Wesen nacheifere. Da ist alles gesund, stark, einfach, gerade —. wie e'5 eben in der prächtigen Alpenwelt sein sollte und wie es Reimmichl mit seil,ein, alles ('-iute nn!^ Schöne liebreich umfasiendei' ?ui>ie entdeckt. Das schnilicke Vandchen a.'h^^vt zu Tausenden unter das Volk. «Uk. IN 74 Kleiner Anzeiger. H«ben Tie es gelesen? Daß man Grabkrünze und -Sträutze, sowie alle Topfgewächse und Schnittblumen am besten lauf, tm: Gartenbaubetrieb Steinbren ner Sc Zboi^il, Slovenska ul. 12, KoroKka cesta 1l)li. 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