Nr. 199. Samstag den 31. August 18ätt. 3.1617. (3) '' Nr. 748, Von dem k. k. Landeögerichte in Laibach w>rd bekannt gemacht: Es sey über Ansuche oes Herrn Joseph Aichholzer, Handelsmannes m ^achach, l.,ni,inl' scmrr Kinder Maria und Eduard Alchholzer, als el klärten Erben, zur Er-l"lchu«g der Schuldenlast nach der am 16. Mai ^" ?" Klage»,futt verstorbenen Frau Josephine Mb r ^',^ ^^"tz"ng auf den 30. Sep^ « « " I«^tt Vormittags um 9 Uhr vor diesem r. r. ^andcsgel lchte bestimmt worden, bei welcher alle ^ene, welche an diesen Verlaß aus was lmmcr für einem Rechtsgrunde Anspruch zu stellen vermeinen, solchen so gewiß anmelden und techtsgcltend darthun sollen, widrigenö sie die solgen des ^. 8l4 b. G, B. sich'selbst zuzu-lchrelben haben werden, ^^aibach den 20. August 185,0. 6' 1624. (3) 2<1 Nr. 1U215/VI. Nr.6968. _^ K u n d m a ch u n g. in N ^" k.k. Camera!-Bezirks-Verwaltung de t"i " wird bekannt gemacht, daß für Veilel "^ ^^ kvm im Zuge befindlichen in h ^'^ssteuer - Absindungs - Verhandlungen sche/"s^ Cteueramtö-Bezirken, als: Gott-^ani. . lllaschitsch, Gurkfeld, Landstrasi, St. sta w" ^Utay, Mottling, Nassenfnß ?iel. Tsck n ^fniz, Ceisenbcrg, Sittich, Tressen, N /lib! und Weinstein bezüglich des Ver-185, ^'""bezuges "". Wein und Fleisch l"><) Gteue.^'^'^en sollten, zur Verpachtung dieser Steue- ^ ""^ ö"ar nach den obgenanntcn 4 y. ^lsbezivken und <^»p>lw>ia nach den ^ezirkshauptmannschaften, als: Gottsckee d^wir^^""'/^^ lNcnH^ "nd^ie ?s^/ ^"' vorzunehmenden Versteigerung die Prouin ,"^"^' ""^" nachträglich durch K ß>^','Leitung bekannt gegeben werden. Nadtl a, ' .^""'^^eäü'ks-Verwaltung Neu- ^^^!^^_____________ 1^ Nr. 4530, nd 6905. . Dask k m,".. ^ '" a ch u n g. M Neusta^, ^lluär-Filial'Verpsiegs - Magazin I., Zahl i^., "it Note vom 21. ?lugust d. Krieasmin.ss ' ""^r mitgetheilt, daß das hohe ö. 4004 "" "ittcls Erlaß vom 27. v.M., lung de/q?'^'d'M habe, daß die Sicherste!-Welche f- "^«ralien- und Service-Bedürfnisse, Subaru!!!' ^''' ^b^ dießjährige Periode durch N"r aus i.s^^^deckt s'"d, °der wo die Regie Weae a,?^. se besteht, im Subarrcndirungs-^5u a """" ^lt vom 1. November auf ei ^ alternative: auf 9 Monate und I" i un.?"''" Jahr, sohin bis Ende "''gellet ^ ^ ^s Ende October 185I Aschen >! "'^ ^' dießfälligen Verhandlungen "ach den <"tt^' ""d 20. September d. I. ^"den ^^'"benden Vorschriften vorgenommen sun"rung^"'. ^"'U für etwa nothwendige Ncas-"^ werde. "" augcmeffcner Zeitraum gewon- ". ^uhNoi^s.^" dieser Gelegenheit »vk'd auch «^ b'l P^.'"»-' die Verführung des Brotes "ar-Assist^rung,, ^er k. k. Finanzwach.Mi-"' khemaliqcn !3 ^ndeösicherheits - Mannschaft ,"? !. Mai bis 7'^dtler Kl.ise für die Zeit "" ""d auszmnitttin 5"'ber 1851 zu behan- "^'bießfällia/l? . ^Vt». "?nach dem dmnali "^ge Erforderniß, bcrech- "glich in 212 B 5"5'uppenstande, besteht: ,1 ^ ^fund Kcr^n ?'"ionen; monatlich i.^^ljäh^'n und5N^ B,ennöl;ein- / ^fund, V,?, " ^^ Bund Bettenstroh ü 7^'niß^" u, der unbestimmten Er- '"Us vorkommet ^ H"f"' u"d Heu für allen- Die Caution Dm-chmärsche. und Hafer mit ^" t!""^" ftstgcftht: bei Brot "- Heu mit li und Sttol), Ker- zen und Oel mit 5»^ der ganzen Beköstigung! nach den Offerts - Preisen , dann beim Brotfuhr-lohne mit 30 st. (5. M. für die Finanzwach-Section. Nähere Vertragsbedingnisse können bcim Ver» psiegslMagazine täglich eingesehen werden. Diese Subarrendirungs-Verhandlung wird mit dem Beisatze zur allgemeinen Kenntniß ge-bracht, das; dieselbe am 11. September 1850 um l0 Uhr Vormittag in der Amtskanzlei der gefertigten Bezirkshauptmannschaft vorgenommen werden wild, wozu die Unternehmungslustigen eingeladen werden. Neustadt! am 22. August 1850, Der k. k. Bezirkshauptmann. Franz Mordax. Z 1U04. (3) Nr. «517. Circulare. Nach einer vom hochwürdigen fülstbischöfli.-! chcn Ordinariate in Laibach anher gelangten Mit' z theilung des apostolischen Missionärs zu Alexan- ^ dricn/ist dort am 23. Mai l850 ein g wisscr Matthäus Saiz aus ^aibacb in der Eigenschaft als Kutscher gestorben, welcher seinen in Kram bcsilldlichen zwei chc>lichen Kindern, Franz und (5oncctta, cine Summe von 230 Thalern hinterlassen hat. — Hievon werden die unbekannt wo befindlichen Kinder, i-s^peclivo Geschwister Franz und Con-cctta Saiz, mit dem Beifügen verständiget, daß sich dieselben wegen der Ucberkommung des Aufschlusses, wo die oben erwähnte Erbschaft ihres verstorbenen Vaters erhoben werden könne, ehestens bei der k. k. Laibacher Bezirkshauptmannschaft zu melden haben. K. K. Bezirks-Hauptmannschaft. Laibach am 17. August 1850. Z. 1«1«. (3) Nr. 3145. Kundmachn n g. Zu Folge hohen Ministerial-Erlasses vom 1. Juli d. I., Z. 3370 <^., ist Meklenburg-Strelitz und Schleswig-Holstein dem deutschösterreichischen Postvertragc bcigctrcten. Dieß wird mit Beziehung auf die h. o. Kundmachung vom 20. v. M,, Z. 2780, mit dem Beisatze bekannt gegeben, daß bis auf Weiteres Briefe nach und aus den übrigen, dem Vereine nicht beigetrctenen deutschen Staaten eben so zu behandeln sind, wie der Vereinsvertrag dieß für ausländische, nichtdeutsche Corre-spondenzen vorschreibt, mit 'Ausnahme jener, welche in geschlossenen Packcten zwischen den österreichischen u. bezüglichen Postämtern Deutschlands ausgewechselt werden, und welche Lorrc-spondenzen bis auf Weiteres nach den bisher bestandenen Vorschriften zu behandeln sind. Durch den Beitritt der genannten Länder ergibt sich übrigens von selbst, daß Briefe aus Oesterreich nach Schweden, Dänemark und Norwegen und vic« vc!i'«il nur dem Veremsporto von !) kr. für den einfachen Brief, nebst jener Gebühr unterliegen, welche in den gedachten Staaten für den Transport im Innern besteht, und von denselben für die Beförderung bis und von der Vcreinsgranze behoben wird. K. K. Postdirectton Laibach am 14. Juli 1850. Z. 1620. (3) Nr. 3664. Kund m a ch u n g. Im Bereiche des lombardisch-venetianischen Königreiches ist eine Offizialen-Stelle mit dem Iahrcsgehalte von 8W si. und bei allfättiger Gradual-Vorrückung ^ Officiate, jene mit 450 si., mit der Verpflichtung zum Erläge der Dienstcaution im Bcsoldungsbetrage, zu besetzen, wofür der Concurs mit dem Beifügen eröffnet wird, daß die Bewerber die gehörig insttuirten Gesuche unter Nachweisuug der clforderlichen Ei» genschaften, Postmanipulationskenntnisse, ui>d der vollkommenen Kenntniß der italienischen Sprache, im vorgeschriebenen Wege längstens bis zum l5. September d. I. bei der Oberpostdirection in Verona einzubringen, und hiebei zu bemerken haben, ob und in welchem Grade sie etwa mit dem ein»n oder dem andern Postbeamten im lombardisch-venetianischen Königreiche verwandt oder verschwägert sind. Was hiemit in Folge hohen Decretcs der k. k. General,- Direction für Communicationen vom 14. d.U.,Z.592!M, bekannt gemacht wird. K. K. Postdircction. Laibach den 19. April 1850. Z. 1U237"(3) Nr. 3635^ K u n d m a ch u n g. In dem Markte Tamsweg, im Kronlande Salzburg, ist mit 1. August l. I. ein Postamt mit Pferdcwechsel in Wirksamkeit getreten, welches sich mit der Aufnahme und Bestellung von Correspondent und Fahrpostsendungcn befassen wird. Die Postdistanz zwischen Tamsweg und St. Michael wurde auf 1 ^ , zwischen Tam s-weg und Twcg auf 2 Posten festgesetzt, und das neue Postamt vorläufig mit dem Postamts ^t. Michael durch tägliche .Botenfahrten in Verbindung gebracht. Von der k. k. Postdirection. Laibach am 17. August 1850. 3.1621. (3) Nr. 3649. Kundmachung. In den Orten Furth und Statzendotf, im Kronlande Oesterreich unter der Enns, sind k. k. Post-Expeditionen errichtet worden, welche am 1. August d. I. ihre Wirksamkeit begonnen haben, und sich mic der Aufnahme und Bestellung von Briefen und Fahrpostsendungen befassen werden. Die Verbindung wird durch Benützung der zwischen Krems und St. Polten coursiren, den Fahrposten hergestellt. Von der k. k. Post-Direction. Lalbach den ,8. August 1850. Z. 16567"(y ^^ Licitations - Kundmachung. In Folge hoher Bewilligung des wohllöblichen k. k. illyrisch. Oberbergamtes, zugleich prov. Berghauptmannschaft zu Klagenfurt, wird hiemit bekannt gemacht, daß am 23. September l. I. um 10 Uhr Vormittags eine öffentliche Versteigerung für den Verkauf nachstehender Metkantil-Saagstöcke, so wie auch von weichem Brennholze aus dem Reichs-Eggforste in loco Egg, nächst Hermagor in Oberka'rntcn, abgehalten wird, und zwar unter folgenden Bedingungen: 1) Die Quantität der zum Verkaufe angebotenen , schon gehörig abgestockten, geputzten und bei den zur Ausfuhr geeigneten Wegen desEgg-forstcs, zwischen Paseriach und Vellach aufgeschichteten Melkantilstöcke, in der Länge von 13 Schuh, 6 Zoll Wiener Maß, oder etwas über 12 Schuh Venetianer Maß, belauft sich auf 2149 Stücke, wovon ciiau ^ Fichten- und ^ Tannen«Hölzer sind. 2) Das Quantum des gehörig aufgeklafterten fichtenen und lannenen, aus Baumwipfeln Asten und zu Merkantilholz untauglichen Stamm-thcilcn bestehenden Brennholzes, mit einer Prügellänge von 5 Schuh Wiener Maß, beträgt 3) Der Ausrufspreis für fragliche Saaastöcke u. z. bei einen Durchmesser von 8 bis 10 Zoll Venetianer Maß, am dünnen Ende gemessen, betragt vler Kreuzer Conv. Münze pr. Zoll j bei einem Durchmesser von 10 Zoll aufwätts VHH aber, ebenfalls am dünnen Ende gemessen, f ü n f Kreuzer C. M. pr. Zoll. 4) Der Ausrufspreis für das Brennholz ist auf zwei Gulden zwanzig Kreuzer C. M. pr. Klafter fünfschuhigcr Prügel festgesetzt. 5) Sowohl der voranstchende Merkantilholz-Vorrath, als das Brennholz, wird zwar abgc-sondert zur Versteigerung kommen, aber weder bei den Einem noch bei dem Andern findet eine Unterablheilung in kleinen Parthicn Statt. ll) Kauflustige müjsen vor Beginn der Versteigerung und i l.'^il.'ciiv(,' vor ihrem Beitritte zu derselben ein N>^ Vadium u. z. für das Merkantilholz mit 1W st. Conv. Münze, und für das Brennholz mit 18 st. zu Handen der Lici-tations - Commission erlegen, welche Beträge erst nach Beendigung der Versteigerung denjenigen Offerenten, welche nicht Erstehcr verblieben seyn werden, zurückgestellt werden. 7) Der Erlag des Vadiums kann entweder mittelst baren Geldes in Cono. Münze oder aber mittelst öffentlicher Staatsschuldverjchrei-bungcn, nach dem am Tage des Erlages bekannten bö'rscnmä'ßigen Werthe, geschehen. 8) Auch werden schriftliche Offerte, welche den Gegenstand des Anbotes, und den angebotenen Betrag mit Buchstaben genau bezeichnen, so wie mit dem vorgeschriebenen Vadium belegt find, bis zum Ablaufe der Licitation angenom-mommen, wo hingegen solche, gleichwie mündliche Offerte nach Beendigung derselben nicht mehr berücksichtiget werden. tt) Die versiegelten Offerte werden nach abgeschlossener mündlicher ^citation eröffnet werden. Uebcrsteigt der in einem derlei Offerte gemachte Anbot den bei der mündlichen Versteigerung erzielten Bestbot, so wird der Offerent sogleich als Bestbieter in das Licitations-Protocol! eingetragen und hiernach behandelt werden. Sollte -ein schriftliches Offert denselben Betrag ausdrücken, welcher bei der mündlichen Versteigerung als Bestbot erzielt wurde, so wird dem mündlichen Bcstbictcr der Vorzug eingeräumt werden. Wofern jedoch mehrere schriftliche Offerte auf den gleichen Betrag lauten, wird sogleich von der Limitations - Commission durch das Los entschieden werden, welcher Offerent als Bestbicter Zu betrachten sey. 1U) Sowohl der Erstcher des Merkantil-holzes, als jener des Brennholzes smd verpflichtet, gleich nach beendigter Abmaß der einzelnen Stöcke und der Brennholzklafter, welche von der Licitations-Commission in Gegenwart des Erstehers vorgenommen wird, den betreffenden Kaufschilling der k. k. Bcrgamts - Cassa zu Bleiberg zu bezahlen. II) Der Ersteher hat den classenmMgen Pro-tocolls-Stämpel zu berichtigen. K. K. Bergamt Blciberg am ». August 1850. Z. 1636 «. (2) Nr. 90H2I9. Edict. Vom k> k. Vezi'kvgeiichlc Siein, als Ncalinstanz, wild dem unbekannt wo befindlichen Johann Kral-ner mid scinen Erben und Nechlönachsolgern mittelst dieses Edilles erinnert: Es hade gegen diestlden Joseph Punsch von Schlnarza, die Klage auf Elschung u»d Zueikcnnung des im Grundbuche der der l. f. Siadt Sicin «>,li Slifsö-Hsg. 9li. 89, undSladlwaio-Mappa Nr. 25 vorrommcnden Oemeindeantheilö bei diesem Gerichte eingebracht, worüber die Verhandlungstagsatzung auj den 4. November l. I.. fiüh um 9 Uhr, Hiergerichts angeordnet worden ist. Da der Ausenihalt des ^e-tla'qten, so wie seiner (5rbcn und Rechtsnachfolger, diesem berichte inchl bekannt ist, und weil dichten vieUeicht außer den r- r. ^rblanden abwesend sind, ft hat mat, zu ihrer Vertheidigung und au» ihre Gefahr und Kosten den Herrn Johann Debeuc von Stein zum ^ui-»wi' ml u<:l>im bestellt, mit welchem diese Rechtssache nach der bestehenden Gerichtsord. nung ausgttragen werden wild. Dessen werden die Geklagten zn dem Ende erim nett, das; sie allenfalls zu rechter Zeit selbst erscheinen, oder inzwischen dem bestellten Vertreter ihre Rcchlsdehelfe an die Hand geben, oder sich einen andern Sachwalter zu bestellen und diesem Gerichte nanlhafl zu Machen, überhaupt ,'N gesetzlicher orb. nullgömaßiger Klage rinzufchrelten wissen mögen, widligenb sie sich die aus ihrer Verabsäumung ein. stehenden Rechtsfolgen selbst dcizumessen haben wüideri. K. K. Bezirksgericht Stein am 3. Juli 1850. 0. 1639. (2) ^il^"/^' Edict. Liom k. k. Bezirksgerichte Stein, als Nralin-stanz, wird dem unbekannt wo befindlichen Pmml5 Diming und seinen unbekannten leiben und illechtö-Nachfolgern mittelst dieses Edictes erinnert: (3s habe gegen dieselben Joseph Punöal) von Schmarza, die Klage auf Ersitzung und Zucitcnnung des ^igen» lhums des im Grundduche der l. f. Stadt Stein »>ll> Stifl.-Reg.'Nr. «8 und Lladlivald-Mappa-^ir. 23 vorkommenden (Äemeindcaniheilo bci diesem Gc-il'chic eingebracht, worüber die Verhandlungstagsaz-zung aus den 5. November l. I., früh 9 Uh,, hiergerichls angeordnet worden ist. Da der Aufenthalt des Geklagten, so wie seiner Erden und Rechtsnachfolger diesem Gerichte nicht blkaiutt ist, und weil dieselben vielleicht aus den l. l. Erl, landen abwesend seyen, so hat man zu ihrer Acltheioigung und auf ihre Gefahr und Kosten den Hrn. Iohan-l Dedeuc von Stein zum ('nrnto»' u<1 aeUun bestellt, mit welchem diese Rechtssache nach der bestehenden Gerichtsordnung ausgelragen werden wird. Dessen werden die Geklagten zu dem Ende erinnert, daß sie allenfalls zu rechter Zcic gelbst erscheinen, oder mzwischeil dem bestellten Vertreter an die Hand geben, oder sich einen andern Sachwalter zu bestellen und diesem Gerichte namhaft zu machen, übei Haupt in gesetzlicher ordnungt'Maßiger Klage einzuschicken wissen mögen, widrigens sie sich die aus ihrer Verabsäumunq ' m.'stehenden Rechtsfolgen selbst beizume»en haben würden. K. K. Bezirksgericht Stein am 9. Juli «850. Z. I64l. (2) Nr. 3,5 (Z o n v o c a t i o n s - E d i r l. Von dem f. k. Äeziikvgerichte Sirin wird kund gemacki: Daß alle Jene, welche auf den Verlaß teö am 12. Juli I. I. zu Oberdomschale verstorbenen, Wasenmcisters und Realitätenbesitzers Johann Krall! einen Anspruch zu stellen vermeinen, zu der aus den 30. September I. I , um 9 Uhr früh hiergerichls angeordneten Abhandlungs - und lliquidalionstagsai' zung !'o gewiß zu etscheincn haben, als widrjgens oicsllben die Folgen des §. 81 ^> b. G. B- sich selbst zuzuschreiben haben würden. Stein am 12. August 1850. 3> i«37. (2) Nr. 902.l22I. Edict. Vom k. k. Veziltsgerichte Slviu, als Nealinsta»i. wird dein lmbekaiuir wo besilidliche» Iohain» s»!ep Traun uud seinen unbekannten Ei^ei, und Rechtsnachfolge! n mitreist dieses Edictes csinnclt: Es habe ^egc,, dieselben Joseph Punsch von Schmarja die Klage auf Ersitzuna. nnd Zlieikeiniung des Eigenthums des im Gl-Ulidl'uche der l. f. Sladt Stein,^l,l) Srift.-Reg. Nr. 82 Ulld Stadrwald^Mappa ^ii'. 27 voikomnn'üd»,'» Oe-ineindeaiitheils bei diesen, Gerichte eingebracht, worüber die VerhandllN'gscagsatzung auf den 4. November 1. I., ftuh 9 Uhr, hiergerichts angeordnet morde» ist- Da der Aufenthalt des Geklagre», s» wie stinei'Erbe» und Rechtsnachfolger diesem Oer,chte nicht bekannt ist, "nd l>veil dieselben l)l>./""^", oder inzwischen den, bestellte», Veitlvter ihre Rechts.-behelfe an die Hand geben, oder s,H alich ei»e» andern Sachwalter zu b.-s^llen uud diesen, Gerichte namhaft zu machen, liberhaupr in gesel)!>6)el', ord.-»nngsiuäßiger Klage einzuschreire» wissen möge», w>7 dri^ens sie sich die aus ihrer Verabsaumuna, entstehe», den Rechtsfolge» selbst beizumesse» habe» würde». K. k. Bezirksgericht Stein an, 3. I«li >850. 3- 1638. (2) Nr?'-""/««. Edict. Vom k. k. Bezirksgerichte Stein, als Nealinsta,,^ wird dem unbekannt wo brfmdl,chen Andreas Taii^r und scinen u»beka»nte» Erben und Rechtsnachfolgen mittels dieses Eoictes erinnert: Es habe gegen dieselben Joseph l?mi5al» von Schmarza die Klage auf Erflhung und Zuerkenliung des Eigenthums des, i,n Gruudbllche del- l. f. Stadt Blei» «uli Stifts-Register-^ü-. 45 und Stadt l Maora.-Nr. 26 vorkonlinendei, Gemeinde-Antheils be, diesen, Gerichte eingebracht, worüber- die Verhanolungs-Tagsahnna. auf den 5. November l. I. früh 9 Uhr Hiergerichts angeordnet worden ist. Da der Aufenthalt des Geklagten, so wie seiner Erben und RechtSnachfolgel' diesem Gerichte nicht bekannt ist, und vielleicht sie aus den k k. Erblande» abwesend sind, so hat man zu ihrer Vertheidigung und auf ihre Gefahr und Kosten den Herrn Johann Dc- beuc von Steil, zum Ollraloi' n«l u«lum bestellt, mil welchem diese Rechtssache nach der bestehenden G^ richtsordnung ausgetragen werden wird. Dessen werden die Geklagten zu dem Ende er« innert, das; sie allenfalls zur rechten Zeit selbst erschein ne», oder mzwischen dem bestellten Vertreter ihre Rechts-behelfe an die Hand geben und diesem Gerichte namhaft zu mache», überhaupt i» gesetzlicher ordnungsnia' ßiger Klage einzuschreite» wissen mögen, widrigens sie sich die aus »hrer Verabsäunnmg entstehende» Rechts^ solgeu selbst beizumesse» habe» werden. K. K. Bezirksgericht Stei» am g. Juli 1850. 3. I6Il. (^l) Nr. 827. Edict. Von dem l. k. Bezirksgerichte Adelöberg wild bekannt gegeben: Eö seyen in der Erecu-lionssachc deS Heirn Johann Franovilsch in Triest, gegen Gcvrg Zwetitsch in Narain, pMu. 30 si. 47 rr., zur erecutiven iUeisteigerung der dem Leytern gehörigen, im Glundbuche dcr Herrschaft Prem »u!» Urb. Nr. 3l) vorkommenden, gellchtlich auf l20t fl. 40 kr. geschätzten Halbhude zu ^iarain, Haus Nr. l9, die Tagsatzung auf den 23. September, 24. October und 25. November d. I., icdesmal früh 9 Uhr in loco der Realität mit dem Beisätze ange» ordnet worden, daß selbe weder bei der ersten noch zweiten, wohl aber bci der drittcn Feilbietung unter ihrem Schätzungswert!)? hinlangcgeben werden wird. Das Schähungspiolocoll, dcr Grundduchöcr-tract und die Üicitationsbedmglnssc clliegen hieramls zur Einsicht. K. t. Bezirksgericht Adelsberg am 20. Aug. lß50. Z?l602. (3)^ Är^lÜ4. Edict. Vor dem k. k. Bezirkte,ictne Lack haben alle dicienigen, welche an die Vcrlassenschaft des, del» 4. Juni l. I. verstorbenen Matthäus Tuschtk, Hu^ benbcsiliers in Ss. Leonhard Haus-Nr. 28, als Gläubiger eine Forc crung zu stellen haben, zur An' meldung und Darthuung derselben den 14. Sep» lembcr d. I. früh um 9 Uhr zu erscheinen, oder bis dahin ihr Anmeldungsgesuch schriftlich zu über« «eichen, widrigcns diesen Gläubigern an die Ver» laffcnsch.'sl, wenn sie durch Bezahlung der anqemel» detcn Foidcrungen erschöpst würde, kein weilerer Anspruch zustande, als in so ferne ihnen ein Pfand' »echt gebührt. Zu derselben Tagsatzung werden zugleich dieje» nigen, welche in diejc Aerlajsenschaft etwas schuldig sind, wegen Liquidirung dcr schuldigen Capital«'", und Zinsen vorgeladen. Lack am l0. August l850. ^_^__^^^_^-^ Z"l6i5.^(I) ^ Nr. l99l. Edict. Vom k. k. Bezi.ksgclichle Großlaii^ wird be« tannt gegebcu: Es sey über die Klage des Johann öeustek von Vkerlov'za Nr. ,, wider die unbekamtt wo besiiid' I.che" Vtkpha,, ^,,r und Anton Malcsckilsch u<'d dercn Ulrichs unbekannte Rechtsnachfolger, wege" "ei^ahssr und Erloschenerklarung nachstehender, "l'f l'er ,ln Giundbucbe dcr Gra,schift Auerspcrg 6»li mb. Nr. 85? und Re^lif. 'Nr. 700 voltommende" "ttltclhube hafteten Satzposten, immlich: u) jener zu Out,stcn des Stephan Pröek aus veM ^hevcnrage vom 5. Juni 1605, imab. II. Juli !905, ob eineö Schuldbetrages pr. 10(1 Krone" oder 200 si. , und l>) jemr zii Gunsten des An^ton Maleschilsch ob 'W fl. c. «. 0., aus dem Vchlildicheine vom 5- "ligllst 18»6, intab. 3. August l8l6 , d>e ^agsahlmg zur mündlichen Verhandlung anf den -l. Number l. I., früh 9 Uhr, hiergerickls mit "eni?^hange des §. 29 G. O. anberaumt worden. Das Gericht, dem der Aufenthaltsort dcr Ge» klagten unbekannt ist, l)?t denselben auf ihre Gefahr M'd Kosten den Hr. Garthelmä Hozhever von Gro^ l^>>,« als (^lt-illol- all gl^lum bestellt, mit welche^ die angebrachte Rechtssache nach der a. G. O. ve>' handelt weiden wird. Die Geklagten werden hievon zu dem Ende verständiget, damit dieselben allenfalls zu ,'echler Zeit selbst erscheinen, oder dem vestiimnlen 3)crlre-ter ihre Nechtsbehelse mitlhelleli, oder sich auck sewll einen andern Sachwalle rcstellen und anhel namhaft machen u.,d überhaupt im ordnungsmäßigen Weg' einschreiten, widliqens sie sich die Folgen einer alle jaUigen Versäumung selbst zuzuschreiben haben. K. K. Bezirksgericht Großla.^- am 2. Mai 1850. E d i c f. Alle Jene, welche beim Nachlasse des am ^' Mai I85ft verstorbenen Halbhüdlcrs Simon Oglinz, von I'o, Nl'ih 9 Uhr hiergc« richts anberaumten (Evocation und Abhandlung^ lagsahung, unter den Folgen des §. tlih b. G. a)'-gellend zu Machen. K. k. iLezirksgericht Großla^ am l8. Juli 185S. 643 3. 1594. (3) gjr> 1506_p< A V V I S 0. In scguito a conchinso del prpposto locale Inchto Consiglio Amministrativo d.d. 9 corr. ago-sto, Nr. 4gO, il Magistrate della hbera cilta, po to-franco c distrelto di Imme deduce ad universale notizia le condizioni stabdite per base della nuova arrcnda della provvista , macellazione e ^endita della carne bovina, e degli ani-mali minuti, nonche della fabbricazione e vendila delle candle di scgo per uso e consumo di essa rln» • •. • l) Sino a tult0 iorno 2O seltcmbrsi I'r I' a^Cetlano presso l'inclito locale f„» -° MllInciPale (escludendo ogni per-trattazionc vocale) fe offerte in JiUo iuggeliate, e munite del necessario vadio o cuuzione per 1'arrenda della provvista, niacellazione e vendita della carne bovi-sal'.e. fle?U au*n»ali minuti, noncbe della j U,C?lwne e vendila delle candcle di B« consistenle ^cZz;t>m carant- lre> pu« - ciofc.4)c,I!er la CarnC di animali minuli, hZ^*?*10'™»*"*, pecora, capra e pi-ezio iu'lU' in.dlsllnta|nente slabilito il tutto il / Car' c'nq«e per oeni funto per 5) l^P« d'impress. P'JncipimJ, Carne di agnello e eapretto line di mC°.^a^ I'HO. gennaio , sino alia tanflii ^. p10' "on soggiaeera ad alcuna peio Sar> ,,Uru|Ue qunsto spazio di tempi» •ignclli o lnl|1°^nzione e vendila degli nlciin aao?a')-rett* Ribera a chiunquc senza nella ^ . stv^°» e restrizione di sortc, — assofjetl - tUnCnLe °Poca delTanno vei'iä poi il f'u,u a taili"'n, e venduta a car. selte si ci.,1-1. ^a carno di vitello dornestico Wiesi 1' prezzo ijscale durante i febbra^ ll0Vcmljl'e> decembre, gennaro, per { °- Ularzo> aprile , maggio e gingno sunl0 _Pllmi quarli in caranliini otto per altri nT" '^1-SC ^4 S°la carne salata Gd affu-^Ue VendCr_; e Pi'esciuto poträ da cliiun- l»o ° a tale dettag^« nel locale as-,,:,SSülv«nZn ,i n^^itJ», sempre pero sotlo. »Harle. delle vigenli pVescmioni sa- V.endei'a anon?Ua di buc co1 g»rRato si ?lna/ Ja ljne^ ° Prezzo del5a ca«'ne bo-lombolo si \"'Poi senza gargalo, ed il «/i carantan0 ä al Prezzo superiore di a quello della carne bovinu. 9) Le carni dovranno esser venrlute a peso di "Vienna, r pesate sopra bilancic a baccino cimentate. 10) Sara dovere del rcspetlivo arren-dalore di pagan? allo stipendiato pubblico chirurgo visitatore degli animali bovini e minuti per la visita di ogni animale bo-vino macellato car. due, e per quoll0 poi di ogni animale rninuto macellalo mezzo carantano. li)Non dovra Ja giunta degli animali minuti oltrepassare i lolti trn per funto, cosiccha in un peso di n funti nou vi sia piü di un funto di giunta, — e dovra questa cons is te re in carne del-1'istessa specie, cioe di testa, piedi, sc-, gato? cuore, milza, e trippe monde, esclu-so 1' osso puro. 12) Ogni ofierla da presentarsi nel modo indicato al punto imo. dovra con-ten« re una cauzionc idonca e legale per l'esatta manutenzionn del conlratlo da stipolarsi consistente in sni. i5;ooo (quin-dici mila) d'Augusta, sia in contanti od in obblignzioni di stato, sia in intavola-zione radicata sopra stabili del doppio valore, oppure dovra ogni tale oslerta con-tenere a titolo di vadio (fni. 2000) due mila in danaro od in obbligazioni diSta-j to, vorso Tobbli^o di prestarc in segnito la detla cauzione, dopo la di cui produ-/ione, trovandosi in buon ordine Ja rae-desirua, vt-rrä restituito il suddetto vadio. 13) L'impresa contempla la provvista »on solo dcir occorrente niimero rli bovi sani e hen nudriti, ma eziandio di tutte le altre qualita di carni necessarie a questa popolazione, nella quäle s'intendono i forestieri, e le imp. reg. milizie di terra e di mare. Anche i navigli di ogni na-zione qni nncorati, saranno autorizzati di provvedersi delle carni pel giornaliero uso del loro equipaggio allo slesso prezzo con-tr.ittuale, — ma i proprietär! e condut-tori dei navigli dovranno per l'approvvig-gionamento necessario allu loro partenza. cointendersi ogni volta coll' intrapren-dente. )/,) Ilesta libero all' intraprendente di i provvedersi dei bovi ed altri nnimali oc-enrrenti poi consunio di questa popolazione in qunlunquo Itiogo gli pare e pia-j re, purcbe giustifichi lo stato di salute di! tale Juogo; sempre peraltro verso passa-j porti regolari di consumo. j 15) Airintraprendento verra accordato' Tuso del pubblico maccllo di sette locali nmrali per la vendita delle carni , ed i due slallaggi, nuovo e vecchio, ed insie-j me il depositors del fieno, il tutto verso¦ il lissato censo arrendatizio di annui fni. iÖüo: — pagabili alia cassa civica in quatiro eguali anticipate rate; — sarä poi l'obbligo dell' intraprendente di fare :i proprie spese le ristaurazioni ordinarie durante l'anno d'arrcnda tanto del pubblico maccllo quanto dell'edilizio inurato per la vendita delle carni, noncbe deif due stallaggi di pubblica ragione, giaccbe dovranno esscre rcstituiti alia »cadenza della anemia in buono stato, come gli! vennero conscgnati. 16) Sara positivo obbligo dell'intraprendente, di venderc in cinque panche la carne bovina senza giunta, a quella de-gli animali minuti eon giunta, al fissato prezzo, c nella 6ta. panca poi vi dovra vendcre csclusivamente la sola giunta della carne bovina, e nella 7nia. le candele dell' imprcsa. 17) Sollanto nel caso cbe si mani-sestasse un'epizoozia generale nella Croa-zia; Slavonia, Dalmazia ed Unglieria , e che cio venissc autenticamente eonferma-to, sora sciolto 1* intraprendente dagli ob-blighi assuntisi, c quindi tutte le altre e-ventualila e pericoli anderanno a carico dell1 inlraprendcnte iji lai mai^ra cbe non volendo egli per qual si sia pretesto a-dempire le obbligazioni incontratn, e sin-golarmenle niantencre lo stabilito prezzo delle carni, avra il Magistrate il diritto di mettere subito manu alia cau/ione, procedendo in via politica, e disporre In necessaria provvista delie carni a spese dell* imprendente in qualsisia guisa ripu-tasse piii convenevole. Viene poi espres-samenle stabilito, che le questioni di diritto tra J'arrendatore ed il pubblico circa gli obblighi assunti, verranno trattate in via sommaria a senso dell'Artie. X\. i836 dinnanzi il locale Foro pretoreo, o quello che gli verrebbe sostil.uito. 18) Sarä obbligo deU'inLraprendeote di osservare, e far dai subalterni osser-vare scrupolosameule lanto le discipline di Polizia prescrilte liguardo alT esatto prezzo e peso nella veudila, quanto tutte le altre disposizioni, e le leggi di salute pubblica emanate riguardo alia macellazione, in caso diverso, per ogni contravvenzio-ne riguardo alia tarista, al peso della carne, ed altre rnancanze nella vendita, verra punito il rispeltivo tagliatore, la prima volta colla multa pecuniaria di fni. cinque, la seconda di fni. dieci, e la terza di fni. venti, lo quali mulle dovranno es-sere esaite e pagate dall'arrendatore, salvo poi ad esso il diritto di ripelere 1'ab-buono dal contravventore tagliatore, oltre alia sufissata multa di Ini. venti, assogget-tato alia pena di arresto personale, e l'ar-rendatore sara tenul.o di tosto dirnetterlo dal servizio. ig) E tenuto 1'arrendaLore espressa-mente nella scella dei tagliatori durante il tempo deH'impresa di dare la prefe-renza ai Fiumani in parita di condizioni. 20) Non potendo esscre tollerata la macellazione e vendita che di carne d' a-nimali sani e ben nutriti, cioe di carne di Una qualita, sara percio lu competente auLorita, e chi da questa delegate, in diritto di scarlare gli animali inagri e mal-sani, che non polranno esscre considerati di quella cattcgoiia, come pure le vacche, e sara obbligo deH'intraprehdente d1 uni-formarsi pienamenle allo scarto, senza il nienomo reclamo. 21) L' intraprendente sarh :per se in= corso nella multa di fni. duecen'to quallor non si trovassero nelle pubbliche stalle in qualunqne ora del giorno almeno numero venticinque bovi da macellarsi; incorrerä inoltre nella multa di fni. Cinquecento ogni qual volte non vi fosse gia la sera approntata e depositata nelle pidibliche panelie la quanlita di enrne necessaria al consumo ed alia vendita del giorno su-segunnte, e cosl pure nella multa di fni. cento ogni qual volla niancassc Ja carne di animali minuti soggetti a tariila. 22) Sara positivo obbligo deH'intra-prendenle di teuere nel nuovo edilizio ad uso stalle i bovi, e nel veccbio gli animst» minuti, cosi pure sara tenuto di far abe-verare nel torrente della Fiumara, _ Pna che si conducano al pascolo gli aninlV minuti, ripelendo tale misura al loro Iorno, c cio tanto sicuramente i» c[ua cbe, presentandosi delle lagnanzc rta pai- . ] K • i- • i- rhc taluno dei te dei eiudici comunali , (I1C ,, pastori abbevera gli »"in"1» '"v"" "ff? .'ingnanti dostinaleunici.ro«"? «1 uso de e rispoitive comnni , iueorrora e«o nella multa, che verra iw» del '°Calc Mag'" slrato. , , ,. I 23) II prezzo delle candele di sego vietic fissato per tutw 1 nnno ln caranL quindici moneta corrente il lunto, e sarä positivo obbligo dell arrendatore di sub-bricare od approvviggionarsi delle cau-dele di sego di buona qualita e ben sta-gionate, e di'venderle pell'uso e consumo «46 di questa popolazione, compresevi le imp. reg. milizie di terra e di mare, nonche i forestieri al prezzo stabilito, e nel locale indicalo al punto 16. 24) Sara dovere dell'anendatore di tenere, ollre 1' occorrente quantitative di candele pel giornaliero consunio un de-posito 11011 minore di funti trecento , in duetto verrebbe 'a mancanza a tutto suo danno provvedula da altre botleghe. — Coniinuando in tale mancanza,, verrebbe innoltre punito con una multa di iiorini venlicinque monela corrente, da devolversi a beneuz.io del locale pio lstiluto dei povcri. 2Ö) Subito che sara stala occolta la inigliore ofierla , 1* impresario , cbe avra assunta sopra di se V arreuda, sara. in dovere di stipulate con queslo Magistrato nn formale conlratto concepito nella nio-dalita delle present! condmoni, le quali irattanto suppliranno le veci di formale contratlo, sinahnente 26) Le spese della licitazione, stipu-lazione del contratto , deli'intavolazione, andaranno a calico deirintraprendente, Dal Civico Magistrato Fiume, I2 agosto »85o. KOliLEU, Giudice. Offerta (al di i'uori) di N. N, (carattere e luogo di domicilio) concerncnle V arrendamento della provvi-sta, macellazione e vendila dell'occorrente carne bovina, e degli animali minuti, nonche della fabbricazioiie e vendita delle candele di sego per uso e consunio della popolazione della citta e distretto di Fiu-ine, munita del vadio di i'ni. aooo (oppure della cau/.ione di ini. i5,ooo) moneta di convenzione in contanti (ovvero nelle se gnenti obbligazioni di stato) cioe : Pezzi . .... ini. » » . . • • • Offerta (di dentro.) 11 soltoscritto esibisce colla presenle la sua legale obbligatoria dichiarazione ed osserta di assumcre 1'arrendamento delJa provvista, macclbzione e vendila della carne bovina, e degli animali miriuli, nonche della fabbricazione e vendita delle candele di se»o per uso della popolazio-ne della citta e aistretto di Fiume duran-te un' anno, ehe avrä principio col giorno imo. novembre i85o, a tutto ottobre del i85i, e cio verso il prezzo di carantani . , . . monela corrente il f'unlo della came bovina senza giunia, e quello della giunta Tina consistente in ttippe monde, cuore, legato, inilza e rognoni in carant. , . . e della giunta ordinaria coi^i- stente in testa e piedi in car..... e quello della carne di animali ininuti per tulto l'anno in carant...... 11 sottoscntto fa quesla olt'erta con piena conoscctua delle relative condiaioni d*asta pubblicate dal Civico Magistrato di Fiume con sua nolilicazionc d. d. 12 ago-sto a. C. Nro. i5o6j e cio in lale gui-sa che soflerenle, nel caso che la preseute sua osserta venisse accettata, reslera come contraentc e delibcratario irrevocabilmen-te obbligato a tutte e siugoj« le condizio-11 i iu essa notificazione contenute, assog-gettandosi nel caüo di nou osservanxa al gitulicato del Ibro Prctorile, o di quello che gli verrebbe sosliluito. Quesla osserta c percio numita della cauzione di f«i. 16.00° (oppure del pre-acrilto vadio di Iiorini 2000) in monela convenzionale , conic C descrilto al di fuori. In prova del preniesso la finna di suo proprio pugno. • • . . , li , , settembre i85o N. N. Z. 1521. (5) «Kundmachung. Das Großhandlungshaus D. Zinner ^' Gomp. in Wiell macht hiemit ?ie Anzeige, oaß bei der durch oasMe garantlrtcn, u»0 in Aus» fuhlung begriffenen NussVielung der 4 Uinshäuser Nr. 4KT, 433, 4KV, 4K8 zn Baden, kein Rucktritt Htatt findet, und daß die Ziehung dieser Lotterie unwiderruflich am 14. November 135N vor sich gehen wird. Die reiche Ausstattung dieser Lotterie, und die für die Theilnehmer so vortheilhafte Organisirung des Planes, haben eine höchst beifällige Aufnahme im Pu-blicum gefunden; daher es den Unternehmern möglich ward, die Durchführung dieses Geschäftes in dem kurzen Zeiträume von 6 Monaten zu bewirken. Der Haupttreffer besteht in den vicrZinshäusern Nr. 452,453,457,45»,«Dade«, oder dafür fl. ZOO.OftO ^ ^ Im Ganzen aber bestehen 20,189 Treffer, und zwar: I Treffer von........fl. 2ttN,UM» I detto..........., 12,0M> 7 detto .. si. !O,Utts>..... 7i>,0..... «3,0M> 7 detto .. » 23Utt . . . „ »?,5lw 7 detto „ „ I8Utt ...» I2,«tttt 8 detto ., „ I2tt,lwtt 7 delto ., „ ittOO . . . ,> 7,tttttt 20R44 do fl OOO, Ztttt, HH0, R00, 50, 40, 3tt c c Die Lose sind in « Abtheilungen, und eben so viel Falbe» eingetheilt: sic cltthalten auß"''b^n f °^ laufende» Nummer» auch zwei vothgedrnckte Zahlen fnr ^U,«kz und üxtrat"- ""b es g«way" der Vesiy einee« ?oseo aus cincr brlirbigen Adthrillinl, odcr Falbe, dic im Plaue "^" bezeichlleten großen Vortheile, wähieud durch die Theilnahme mit tt ttosen (Eil,es aus jeder »btyriiu'ig) der Haupttreffer pr. ft. H4Z«>,«">O- dann ein Treffer . . „ „ KH,«N>e,llch. Hierauf Refieclirende beliebe" ihre velsiegellen Aoressen ,z,ic genaucc Angabe dcö Wlihnoue!, ssaii^o an dic Erpcomun dieses i^latlls unter dei, iüuchst^ben N. iz. ^ »ichten. Z 1ÜW (5) Veachtenswerth. Carl &ookh, Gattungen der feinsten nnd edelsten Liqucure und Ess,'„^n sind stets in großer Auswahl zu bekommen dci den Herren Kausieuten in Laibach-' Joseph Kord in, Hauptplatz Nr. 28l, «. ^- H. Grumni g's Witwe zur blauen Kugel. Nachricht. „ Den organisirten löbl. k. k. Behörden und neuen Ortsgemeinden/ dann den 1'. l'. Privaten, empfiehlt wiederholt seine solide und billige Graveur-Arbeit. Wolfgang Fr Gnnzler, Kunst. Grarem- am alten Markt Nr. l5?' NT5 Z I«59 (is" Nihmmiiois-nuiiihii auf ein neues, mit i. October i»5« in Gratz erscheinendes, belletristisches Journal, unter dem Titel: »DER MAGNET," Zeitschrift ftir Kitcratur, Kunst, Geschichte, Batcrlandskundt, Wissenschaft, Theater und Gtstlligkcit. Unter Mitwirkung der renommirteften vaterländischen Literate«. Herausgegeben und redigirt von Leopsld Ksrdesch. ^Mnst^<""' ^^'^ Heranschreiten jenes unausbleiblichem Zeitpunctes, wo käs Bedürfniß nach unterhaltend belehrenden belletristijä'en ^lss'nsck.^"'^"! Wolkenmassen des politischen Horizonts hervortreten musi, ist nicht mehr abzulängnen. - Literatur, Kunst und l°""len Ö l^ ' ^'^ ' /«^' ' l'hlen zwe, Jahre a„<, natürlichen Folgen in den Hintergrund gedrängt, fangen mit der Rückkehr der 5'""zch'N a ?"^ w.eder an, «tt.^ zu gelvlnm'n und den Plah einzunehmen, der ihnen stets angewiesen bl ib n muß. - schrift ^bt zeitgemäßen Augenblick zu benutze» uni,' e,„e neue, belletristische, den vaterlandiscke» ^,U rMen «^>,? , . ' ^ U Hb^m.den,' Eei„e «ie, mW Donnerstag, aber anf oem «' ^r.gi«», " sl<> ^n ki.,^^^ ""'^ """,' /""'f.' ^5'"" "' ' Schriftarten) erscheinen, ,„.d ied,.,.,al »uf d,« < be« B.a '"b lu> st«,mste Mickt ^a. . v' , '^"^ »""""«,«< Ze,ischr,sttn bringen, die wöchentlich 3 ^, Mal erscheine,, Dai V ,tt °1 ö """«N,,, ^"Z2 hatte,., ,..m^,e festen, ^e.ren.., und unlerh.ltenden Gegenstände aus den, Gebiete de,' Literatur .,nd Kunst ^° ^Mchi^ ,^"^2,,."^^" ausgezeichnete «ri„i.,al°3t°veU«. m.d Vrzählnng«,, ernsten und heitem Inhaltes, entlehn der ,?' Aeluugelle Ncbersetzung«» der besten Erzählungsschriftcn fremder Literatur, ^ ^«a<»>rl,üudische Geschichte, mit besonderer Berücksichtigung der Stciermart, ^ »"^'l<,'ff««te Neisestizle», »orznglich aus der malerischen steierischen Alvcnwelt, > Vaterländische Tng»» ^ Veschreibuilgen vaterländischer Vtaturnlerkwürdigkeite«. "^kisch^lderun^de^ ^ vorzüglichem Augenmerk auf den steier- '"crlan"eö. ^^""^'"' "'^ ^'rowge vcldienstvoller Steiermarker, wie auch der hervorragendsten Zeitgenossen des Gesammt-^igen"Lit^ '" s' ""lie dem beschränkten Raume des Blattes entsprechen, damit jedes Fach der schön- ^teierwark.^""^""^^"''' wissenschaftlichen und geselligen Inhaltes, aus den vorzüglichsten Städten der Monarchie und aus ganz l l. Beurtheilungen literarischer Erscheinungen und der Kunstgegenstände, l2. Kritische Würdigung des .Theaters, dann des Musik- und (5oncertwescns in Grab lj Nevue auswärtiger Bühnen. ^ Aiterarischer Courier. ^. Portefeuille des Neuesten aus der Gegenwart. ^- Pikante, ausgewählte historische Lückeubüßer. ^ Epigramme, Miscelleu, Aphorismen ,c. ^' Kleine 2Vitzspiele und Eharaden (von Zeit zu Z?it). ^ewer'bes^urtheiluttgen der vorzüglichsten Erfindungen und Erzeugnisse aus dem Gebiete der Industrie und des Kuust' u"t> Dic'f "^'ilU"ft des geselligen Lebens und Verkehrs, dann der öffentlichen Moralitäten. ä" dienen un^ Unterhaltungsblatte bleibt im )lllgemeinsten dle''lufgabe, der vaterländischen Literatur in ihren verschiedenen Zweig"' als Organ ""d Enw'i/? ^" Fortschritte in Literatur, Kunst, Wls,enscha,l und vatnländischer Industrie m iwm Bezua auf das Lebe,,, die Bewegung ?.'?lul!g der Gesellschaft möglichst vielseitig zur Anschauung zu bringen. ' " " ^ !^ken da'^'^"'^ ^"' ^'" "'^ b" Rücksicht beibehalten, d^aß alles ^.„^ ,,„d Wissenschaftliche nicht ei schöpfend, ft'"dcl'i anregend !""genen >), - ^"^"''^' "'^ '^"'lehende aber sich vom Gemeinen möglichst fernhallen soll. DaS Blatt wird fernel' nur anerkannt ge-^^li.smn^"^^ ^neswegs Sudeleien oder dem Mittelmäßigen offen steyen, und dmch m,,. würdiar, gesimiungsvolle Tendenz Be, ^ ' ' H"'"" Abonnenten durch fortschre.tends Gediegenheit zu entsprochen streben "'^ """ Ceite'der Tanzer'schen Buchdruckcrei in Gratz Alles aufgeboten werden, Alle ,H'"^ ^'fordert werden kann. die einst Mitarbeiter an der Zeitschrift „tlill'nlalill" waren, ferner auch alle auswärtigen, insbesondere aber geeignet^,, Bciträa.'» ?^> ^^'^^' ""'^"' ^'"'"'l bösi'chst ungeladen, sich an diesem Unternehmen bethelliqen, «'W den Herausgeber mit ihren die stets anständig honorirt werden sollen. Der Redaction wird auch alles ""genommen werden. ""^ ""l"' Landstädten der Steiermark in tzorrespondenzform stets angenehm seyn und von ihr mit Dank v. 3i. Aug. l85tt.) 2 OH8 Prännmerations - Bedingnifse: Der Preis des Blattes ist in Grah für den ganzen Jahrgang 6 st. (iM., und wird halbjährig vorausbezahlt. Durch die k. k. Post mit portofreier Zusendung ganzjährig 7 st. l^ kr. CM., halbjährig 3 st. A9 kr. CM. Für die Zustellung des Blattes m's Haus ist in Gratz halbjährig der Mehrbetrag von 24 Kreuzern zu entrichten. Man prä'numerirl in Gratz entweder beim H e r a u s g e b e r und R e d a c t e u r (in der einstweiligen Wohnung: Mehlplatz Nr. 123, Hofstiege, 3. Stock), oder in den Buchhandlungen der Herren F. Ferstl (I. L. Grein er) und I. F. Dir n bock; in ^aibach in den Buchhandlungen der Herren Ignaz Al. v. Kleinmayr, I. Giontini und G. L e r ch e r. Auswärtige l>. 1' Abonnenten belieben unter der Bezeichnung: »P r ä n u m e r ati o n 6 g e l d e r," die Beträge direct „an die Redaction der Zeitschrift: „Der Magnet" NttfranVirt durch die k. k. Postämter einzusenden. Der Unterzeichnete wagt es, das geehrte Lesepublikum zum hochherzigen Antheile an diesem kostspieligen literarischen Unternehmen höstichst einzuladen, und bittet die ?. l". Herren und Damen, welche zu pränumeriren geneigt sind, ihre Namen in die vorbereiteten Pranumeri-tionslisien gefälligst einzeichnen zu wollen, um des Gelingens sicher zu seyn und die Auflage bestimmen zu können. Der Pranumerationsprcis wird gegen eine gedruckte Empfangsbestätigung des Herausgebers entrichtet. ^ Gratz am 25. August ,850. z^P. KorVefth. Z. ^«63. (,) Nr. 1774. C u r r e n d e. Nach dem Beschlusse des hohen r. k. Mi-nisterrathes vom 2tt Juni d. I. haben die gerichtliche>l Depositen- und Waiftncassen in die Verwahrung der k. k. Steuerämter zu übergehen, und es wurden aus Anlas; der mit 1 Juli d. I. in diesen Kronlandern begonnenen Wirksamkeit der neuen Gerichte, mehrere Bestimmungen bezüglich dieser Uebergabe und Uebernahme getroffen, und dieses r. t. Oberlan-desgericht insbesondere beauftragt, im Einvernehmen mit den Herren Statthaltern die geeigneten Weisungen zu erlassen, damit die Uc-bergabe der Waisen- und Depositencassen mit möglichster Beschleunigung und Sicherheit ausgeführt werde, und auch die weitere Gebah-rung mit den gerichtlichen Depositen keinen unnöthigen Störungen unterliege. In Vollziehung dieses Auftrages und im Einvernehmen mit den Herren Statthaltern dieser Kronländcr wird mit Hinweisung auf die von der bestandenen Gerichtseinführungs-Commission am 4. Sept. und j l. December 184i> erlassenen Ucbergabsinstruction sämmtlichen Gerichten der Kronländer Kärntcn und ^rain hiemit folgende Weisung ertheilet, und zwar in Beziehung auf die Uebergaoc und Uebernahme der Deposition in jenen Fällen, wo selbe erst bewerkstelliget wird. §. I. Die dermalige Uebernahme und Aufbewahrung sämmtlicher, bis letzten Juni d. I. bei den Gerichten hinterlegten Barschaften, öffentlichen und Privat-Obligationen, sclbe mögen dem Waisen- oder Depositenamtc angehören, liegt in allen Gerichtsbezirken dem k. k. Steueramte in dem Gerichtsonc ob. K. 2. Bei der von Seite der bisherigen Amtsverwaltungen erfolgenden Uebcrgabc der Waisen- und Depositen-Aemter hat das Bezirksgericht sämmtliche Journale, Bücher und Acten zu übernehmen, bei der Uebernahme aber des baren Geldes, der öffentlichen und Privat-Obligationen, dann der Pratiosen, die zur Aufbewahrung derselben nach §. 1 verpflichteten Steueramtsbeamten beizuziehen, welche letztere diese Werthsessecten sammt dem Einen Exemplare der Münzliste, dann der Verzeichnisse der Obligationen und Prätiosen zu übernehmen haben. A. 3. Die dießfälligen Uebergabstage sind von dem Bezirksgerichte im Einvernehmen mit dem Steucramte festzusetzen, und den zur Uebergabe verpflichteten Amtsverwaltungen bekannt zu machen. Die den übergebenden Gerichten auszuhändigenden Empfangsbestätigungen über die von ihnen übergcbencn Depositen sind von dem übernehmenden Stcucramtsbcamttn zu unterfertigen, und von dem k. k. Bezirksgerichte zu coramisiren, und ist hievon in dem Uebergabs-protocolle gehörig Erwähnung zu machen, auch Letzteres an der bezüglichen Stelle, wo selbes von der Uebergabe der Depositen handelt, von den Steuerbeamten mitzufertigen. Die Gebahrung mit den übergcbencn und weiters hinzukommenden Geldern und Geldeffecten ben-cffcnd, so sind zwar die umständlichen Instructionen sowohl hierüber, als über das Verhältniß der Gerichte zu den Steucr-ämtern, und die Liquidirung des Waisenvermögens von dem hohen k. k. Justizministerium erst zu gewärtigen, allein es hat schon dermal die Regel zu gelten, daß über die Frage, ob ein angetragener Erlag oder eine Ersolglassung wirklich und an wen, dann ob ein Verbot, Pfandrecht oder Einantwortung Statt zu finden hal^', nur von den Gerichten zu entscheiden sey, wovon jedoch die Steuerämter jedesmal der Controlle wegen zu verständigen sind. In Folge desscn haben bis auf Weiteres nachstehende Anordnungen in Wirksamkeil zu treten: Alle Erläge, welche vor dem Tage der Kundmachung dieser Verordnung bei den k. k. Landes- oder Bezirksgerichten gemacht werden wollen, sind von der betreffenden Partei, welche den Erlag machen will, mittelst einer eigenen Einlage ii» triplc», und wo es nöthig ist, mit den ferneren Exemplaren und Rubriken vorschriftsmäßig anzumelden; das Gericht hat sich über die Annahme oder Rückweisung des Er-lagcs ohne Verzug auszusprechen, und im ersten Falle der den Erlag anmeldenden Partei die mit dem Bescheide in trizilo versehene Einlage zu bchändigen, welche sich damit zum Bteueramte begibt, und dort den Erlag, und zwar so ferne selber in Barschaft oder Obligationen geleistet wird, mir Beilegung einer Münzliste in n-i^ll, wirklich bewerkstelliget. Das Steueramt hat den gemachten Erlag auf dem Original, Duplicat und Triplicat der Einlage und auf der Münzliste zu bestätigen, sodann das Original und Duplical der Einlage und der Münzlistc dem Erleger auszuhändigen, welcher selbe allsogleich und ohne irgend eine Ausnahme dem Gerichte zur Einsicht vorzuweisen, und das Original sammt einem Exemplar der Münzliste zu übergeben hat. Letztere behält das Gericht in seinen Acten, während das Original dem Gegentheile vom Gerichte zugestellt wird. Auf Grund dieser Bestätigung des Stelleramtes über den wirklich bewerkstelligten Erlag wird derselbe in dem von dem Gerichte zu führenden Deponirungsjournal, und aus selbem sodann in dem Depositenhauptbuche eingetragen. In besonders dringenden FälleN kann ausnahmsweise der Erlag ohne vorläufige Anmeldung bei Gericht bei dem Steueramte lil«>« manu gemacht, und der Ausweis hierüber dem Gerichte vorgelegt werden, welches sodann, unter Verständigung des Steueraintes und sämmtlicher Interessenten zu entscheiden haben wird, ob das Depositum wirklich anzunehmen sey. Im Falle der Annahme ist selbes sogleich im Dcponirungsjournal und Depositenhaupt-buchc einzutragen, wogegen im Falle der Nicht-annahme dasselbe bei dem Steucramte gegen Rückstellung der von selbem ausgehenden Empfangsbestätigung l)N>vi mann wieder zu beheben seyn wird. Die Erfolglassungen müssen bei Gericht angesucht, und können nur von selbem bewilliget werden. Im Falle der Bewilligung ist selbe unter Fertigung des Gerichtsvorstandes und Beidrücrung des Gerichtssiegels a'^ch dcm Steuer amte unmittelbar zuzustellen. Jener, welcher etwas aus der gerichtlichen Depositencasse beheben will, hat die gerichtliche, mit dem Ge^ richtösiegcl versehene Erfolglassmigsbewilligung in Urschrift mit der Quittung dem Steueramte zu übergeben, welche beide zur Deckung rückbehält. Die Steueramler werden in jeder Woche nach der Größe ihre^ Cassastandes und des Ve. darfes des Publikui.ls ein oder zwei Tage zu bestimmen haben, an welchen Erfolglassungen alls den gerichtlichen Depositen Statt finden, und werden nach beendeter Manipulation über jede Ersolglassung einen abgesonderten umständlichen Ausweis der stattgefundenen Erfolglassun' gen dem Gerichte übermitteln, welches selben zu exhibiren, in den Acten aufzubewahren, und dann in den Deposicenbüchern einzutragen und zu manipuliren hat. Wenn gleich das Deponirungs- und Erfolg-lassungöjournal, so wie das Depositenhauptbuch bei Gericht geführt, und von selbem Depositen-extracte erfolgt werden, so versteht es sich von selbst, das; auch die Steuerämter dießfalls eine genaue Vcrbuchung zu führen haben, welche den Cassastand, und zwar sowohl für die einzelnen Parteien, als im Ganzen stets gehörig nachweiset. Es ist Sorge zu tragen, daß die dießfalls sowohl bei Gericht als bei den Steuerämtern gesührt werdenden Bücher stets genau übereinstimmen, und allfällige in den Einen oder Andern cinschleichende Irrungen sogleich auf Grundlage der Acten berichtiget werden. Es gehet nicht an, eine sogenannte Brutto-(sasse, das ist eine solche, in welch" v^ ^ positen der einzelnen Parteien ""ln einander gemengt sind, zu fuyrcn, s^'wem in jeder 2>'-positencasse muß das Veposttum für jede Partei, z, B., denselben Streit-Pupillar-Verlaß' gegenstand betreffend, von allen übrigen genau gesondert behandelt werden, und so hinterlegt sich befinden. Schließlich werden die Gerichte bezüglich der Behandlung der strafgerichtlichen Erläge auf den Erlaß des hohen k. k. Justizministeriums cklo. 28. Imn l. I,, Nr. 8281, inti-mirt mit Verordnung des k. k. Oberlandcsge-richts-Präsidiums vom « Juli, Nr. 2«2, gewiesen. Klagcnfurt am l. August 185«. ' Buff a, Präsident. Vom f. k. Ober-Landesgerichte für die Kronlander Karnten und Krain. H ö n i g s ch m i d, Sccretär. Z Nl22. (3) Nr. 3«<5S. K u n d m a ch u n g. In der Stadt Königsberg, im Kronlan-de Schlesien, ist eine k. k. Post-Expedition errichtet worden, welche mit 1. August d, I. ihre Wirksamkeit begonnen hat, und sich mit der Aufnahme und Bestellung von Correspondcnzen und Fchl'postscndungen befassen wird. Was die Verbindung anbelangt, so wird selbe dutch cine tägliche Fußbotcnpost mit dem k. k> Postamte zu Gros' Poylom unterhalten. Von der k. k. Postdirection. Laibach am 14. August lS5U. Z. 1649. (1) Bekanntmachung. Am 5>. September wird im Hause Nr-^9, in der Studcllttlv Gasse im 2. Stock cine freiwillige Mobilar-Limitation Statt finden, wozu Kauflustige zu erscheinen hie' mit eingeladen werden.