(PoAtnia» pU&sa ▼ pjtoTini.) »chiWatimg rat G»,»gSpre«se: Für da» MAilD uMKIIQA iMilUl I süta 9it. >. »«lqcho» »». — U»tß»dtg»» »tu »»-. hatbjähria «» »- ■t s*mtt*i ici natai tat da «mvaltraa sege Dt» IVr—. gtr tat »M«m» adfpct^afe« WBiflH« Ktbührw entgegeng — Einzelne Nummern ' Nummer 83 Donnerstag, den 18, Oktober 1928. 53. Jahrgang Aei jedem Wetter! Vvu den Unzähligen, die in diesen Tagen ihre Gedanken und Wünsche mit äußerster Spinnung zum Weltmeer richteten, kann sich wohl niemand so recht in die Umstände hinein« denken, unter denen sich da« deutsche Luftschift seinen Weg gegen die entgegendrausenden Stürme erkämpft hat. Deshalb bleibt eigentlich gar kein Raum für etwas anderes übrig, was nicht hingerissene Bewunderung für diese Meister-leistung deutscher Technik wäre, die den Herr» lichsten Sieg unserer Zeit über die ewige Majestät der Naturgcwalten errang. Wenn wir heute in den Blättern Beschwerden darüber lesen, daß die Funkberichterstattung de« „Grafen Zeppelin" die Neugierde der harrenden Mensch-heit nicht in dem Maße befriedigte, wie man e» gewünscht hat, so entspringt die« jener Un-»erhältnismäßigkeit zwischen Zuschauen und Tat, welche die Schwierigkeit der Tat eben nicht er» fassen kann. Die Männer, die da im ungeheuren Raum daö großartige Werk von Menschen-Handen dahinsteuerten, tief unter sich da« un-endliche bewegte Meer, um sich herum drängende Wolken, vor sich entgegenheulenden Sturm, »aren sicherlich so von ihrem Ziel, und nur »on diesem, erfüllt, daß die neugierigen Men-fchen für sie weiter entfernt waren al» die Ufer de« Ozeans. Dr. Eckener hat schon einmal ein deutsches Luftschiff nach Amerika geführt, so daß eS sich Kim jetzigen Fluq nicht um eine Erstleistung handelt. Wenn man die Leistungen nach den verbrauchten Zeiten wertet, kaun jener Flug (igar als der gelungenere erscheinen, weil er in »iel kürzerer Zeit daS Ziel erreichte. Trotzdem ist der jetzige Flug deS neuen Luftriesen eine Erstleistung von historischer Bedeutung. Denn UeSmal wurde der Beweis erbracht, daß dem Zufall günstigen Wetters kein Aufschlag zu« kommt. Wie ein Wasserschiss bei jedem Wetter UlSsährt, so muß e« auch beim TranSozeanlust-schiff sein, will eS in Wirklichkeit ein Nutz-tranSportmittel werden. Damit ist der Ueber-seeverkehr in der Luft auS dem Bereich sportlicher Glückszufälle herausgehoben und jetzt erst ist die Bahn frei für die Entwicklung eines Verkehr«, dessen Ausdehnungen in der Zukunft »och nicht abgesehen werden können. DaS ist h« ungeheure Verdienst Dr. Eckener« und seiner tapferen Mitarbeiter. Für die deutsche Welt, aber auch sür die zauze übrige Welt, soweit sie großdenkend genug ist, die Größe solcher Taten anzuerkennen, »aren die vielen Stunden diese« Fluges, der »on Donnerstag früh bis Montag abends dauerte, voll eines erregenden Hochgefühl«, wie i» die Menschheit nur sehr selten znsammen-saßt. Als die Stunden verflogen, al« sie die Zahl 100 schon überstiegen, al« man spärlichere Nachrichten zu hören bekam, al« man ersuhr, daß um wilde Swrmgebiete herumgeflogen »erden mußte, als da« Schift, gegen den Wind fliegend, nicht vom Fleck kam, stehend ankämpfte, zurückfuhr, al« die Zeitungen, die eigentlich nicht« wußten, die Neugierde der Leser mit angeblichen SOS-Hilferufen, mit Not-landungen zu unterhalten begannen, al« man wußte, daß im Sturm große Havarien vor-kamen, da ging wohl eine Welle der Beforgni« durch die Welt. Aber merkwürdig: an den Mißerfolg glaubte im Tiefinnern ja doch nie-mand. Es war der Respekt vor dem deutschen Wesen, da« Vertrauen auf die Präzision deut-scher Arbeit, welche den Glauben an einen Mißerfolg nicht zuließen. Man kann sich nicht vorstellen, wie die Fahrt vor sich ging, man weiß bloß, daß der alte Mann Dr. Eckenener 30 Stunden ununterbrochen auf der Kommando-brücke stand, daß die Havarien am Ruder während der Fahrt repariert wurden und daß da« Betriebsmaterial nicht für 100 Stunden ausreichte, sondern für 150. Schließlich ist da« Schiff dann dort gelandet, wo e« zu landen hatte. Für alle Deutschen in der ganzen Welt und so auch für un« ist der Flug de« „Graf Zeppelin" ein freudige« Symbol. Wie da« deutsche Luftschiff, an seinem Bord die deutsche Seele, gegen die Stürme anflog und seine Tüchtigkeit gerade in diesem harten Anfliegen und Durch-fliegen bewie«, so erkämpft sich auch da« deutsche Volk in den furchtbarsten Sturmuächten seiner Geschichte, die deutsche Seele an Bord, den Weg nach vorwärt« und aufwärts. Groß, ernst, zuverlässig und tüchtig. Gerade wie wir un«, bei allem Respekt vor den Qualitäten fremder Nationen, nicht recht vorstellen können, daß fremde Nationen solche Präzisionswerke, eine so reich versammelte Menge von Tüchtigkeit«faktoren zu schaffen und dann damit im Kampf gegen die Stürme, bei jedem Wetter, da« Ziel zu erreichen imstande gewesen wären, lavierend und in der Not reparierend, so wissen wir auch, daß einen gleichen Kreuzweg de« Unglücks keine Nation in dieser Weise hätte gehen können, genesend, rasch erstarkend, unendliche Werte ab-gebend. Dazu gehört eine deutsche Seele on Bord. Als das deutsche Volk so tief im Uu-glück versank, da haben wir gewähnt, Gott habe uuS verlassen. Heute fangen wir an zu ahnen, wie wunderbare Wege er mit dem deutschen Unglück gegangen ist. De« furchtbaren Sturm« bedürfte e«, damit die deutsche Seele, gestählt, gehärtet, gereinigt, zum kühnen Flug befähigt und geadelt werden konnte, den ihr die Vorsehung im Leben der Völker bestimmt hat. Hmizelos in ZSeograd. Der griechische Ministerpräsident venizelo« ist in Beograd von Presse und Oeffentl chkeit mit be« sondern Wäime begrüßt worden. Es geschieht wohl nicht nur zur Pflege geschichtlicher Erinnerungen, daß man in der Beograder Presse besonders stark die Rolle unterstreicht, die BenizeloS während des Weltkrieg«« al« Großagent der Entente durch die gegen den König Konstantin zugunsten Serbien« and der Ententemächte angezettelte Revolution hinweist. Man möchie gar zu gern Venizelo« wieder al« den G-jolgSmann der Pariser Politik begrüßen. DaS Balkanlrcarno der unter englisch» französischer Schlitzherrschast geeinigten Staaten gehört in teu Rahmen der zwischen London und Pari« getroffenen Abmcchungen. Venizelo«, der aber 001 her auch in Ro« gewesen ist, hat seinerzeit bei seinem Besuch in London schon den Gedanke» eine« Militärbündnisse« mit Südslawien abgewiesen. weil ein Militärbündnis immer ^egen dritte, in diesem Fall gegen Italien oder Bulgarien, gerichtet sem müsse. So ist für Südslawen nur em Freund-sch^stSbündni« in gewohnter Form übriggeblieben und ein Abkommen über die südslawische Freizone von Saloniki. Die Einigung über die Salonikifrage dürste Vorbedingung für den Abschluß de« Freund-schaft«bündnisse« fein. Die Presse in^Beograd suchte venizelo« klar zu machen, daß die griechisch, südslawischen Gegensätze nur geringfügig seien und da? Griechenland keine Angst vor einem südslawischen Imperialismus, namentlich hinsichtlich des Saloniki-fieihafen«, zu haben brauche. Die Auseinander, setzn »gen über die Salonikifrage finden zwischen den technischen Sachoerstän^igen in Pari» statt. Da« läßt daraus schließen, daß Ingoslavien bestrebt ist, seinen Freihafen auch für militärische Zwkcke benutz« zu können. Die Anwesenhe t de« südslawi-schen Generalstab«chtfs und de« Ehes« de« Ruch, richtendienste« m Paris gibt diesen Vermutungen einen bestimmten Hinter rund. Man versucht einstweilen immer noch die Bewilligung einer Benutzung von Saloniki sür militärische Zwecke und Waffen-sendungen in die Form eines Zugeständnisse« wohl-wollender Neutralität zu kleiden. Wenn man die Rückkehr Ben'zelo«' tu Amt und Macht auch au« allen diesen Gründen in Pari« und London unterstützt und mit vorbereitet hat, s» dürfte man sich doch darin täuschen, daß der wandlung«fähige »reter unter den neuen politische, Verhältnissen ohne weitere« sich znm k'krkzenge der Ententepolitik hergeben wird. Anch Benizelo« hat in den Jahren seiner Zurückhaltung die Entwicklung besonder« Italien« genau beobachtet und adnch!'ch seinen ersten Reisebesuch nach Rom gelenkt und dort beruhigende Erklärungen znm Teil sehr weitgehender Natur, besonder« in der Zwölsinselfrage, wohl aber auch über die Beziehungen zu Südslawieu. abgegeben. Es ist allerding« nicht daran zn zweifeln, daß der geschickte griechische Staatsmann e« versuchen und verstehen wird, die günstige Lage seine« Lande« zwischen den am Balkan interessierten Mächtegruppen in sehr weitgehendem Maße auszunutzen, ohne sich w e im Kriege wieder einseitig zu binden. Die Er-fahrungen, die BenizeloS mit den Versprechungen der Großmächte im griechisch türkischen Kriege hat machen müssen, ermuntern nicht zur wiederboluna gefährlicher Abenteuer. KsMsche ««MchK». Her An mittue? ZSikoS Savöt. In den letzten Tagen wird in der Presse und in der politischen O>ffen»lichkeit viel von Herrn MiloS Saviw gesprochen, der. ein Beograder Bankier. Wirtschaftler und Politiker, Schritte unternommen hat, die als Beginn einer BersöhnungSakiion zwischen den feindlichen politischen Lagern gedeutet werden. Savii>! ist ein Freund Davidovit', aber auch Pribiievi»/ und Aca Stanojevic'; ferner ist er bei Hos eine sehr gern gesehene Persönlichkeit. Am Montag nun besuchte er Herrn Davidovit im ParlamentSgebäude, auch von Ministerpräsident Seite 2 (tlltec Zettuag Na»»er KZ Dr. Koroi-c wurde er im Ministerpräsidium behuf« einer Besprechung empfangen. Mit dem radikalen Führer Marko Trifkov!6 hat er sich ebenfalls in Verbindung gesetzt, «m DienStag reiste saviie noch Zagreb ab. um die Leitung der bäuerlich demokratischen Koalition über den Standpunkt der einzelnen Führer der Regierun:»grupp«n zu unter richten. Besonders soll der Umstand Savttö zum Eingreisen veranlaßt haben, daß er als Finanzmann iufolge der geradezu katastrophalen Lage der Staats finanzen einen Finarizkrach voraussieht, wenn sich d e Verhältnisse nicht bald ändern. Arikiöep 6 und die I hnjahrfeiern. Der Führer der selbständigen Demokraten Prib'cevö war bekanntlich für die Salonikiskier keineswegs eingenommen und auch seine AnHanger standen ihr sehr kühl gegenüber. Dieler Tage schrieb er in der Zagreber daß solche Feiern, die im Auslano als Drohung aufgefaßt werden könnten, bisher kein Volk veranstaltet habe, nicht einmal die Franzosen, die doch als Militaristen bekannt seien. Auch deshalb konnt« die Bäuerlichdemokratische Koa Rtion nicht an ihr teilnehmen weil die Teilnahme al« Staffage sür da« jetzige Regime hätte angesehen werden können. Au« dem gleichen Grunde wird di« Bäuerlichdemokratische Koalition auch bei der Feier de« zehnjährigen Bestandes unsere« Staates nicht anwesend sein und alle Anhänger der KvK, welche alauben, sie müßten an der Feier teilnehmen, mögen daran denken, daß sie mit diesem Schritt die Arbeit der heutigen Regierung unterstützen. Spaltung tn Ö'T "»eisten J, ffnrg der H juna. Der Laibacher .Jntro" berichtet au« Split: Ja der hiesigen Orjuna ist e« zum völligen Zerfall gekommen. Au« der städtischen Organisation, in welcher die Anhänger Davidoviö' die Mehrheit haben, hat man auf der Sitzung vom 12. Oktober den Führer der Orjuna Dr. Ljuba Leontit, ferner die führenden Mitglieder de« Zentralau«schusse« der Orjuna Niko Bartnlovic und Edo Bulat auSg; schloffen. Diese Ausschließung der einstigen Führer der Orjuna hat unter den Orjunaschen große Er» regung hervorgerufen und es ist eine noch größere Trennung der Geister zu erwarten. Kwe Atfchofskonferenz in Zagreb. Am 12. und 13. Oktober sand in Zagreb unter dem Borsitz des Erzbischof« von Zagreb Dr. Anton Bauer und im Beisein der Bischöfe von Sarajevo, Beograd, Laibach, Senj, Djakovo. Split, des griechisch katholischen Bischofs von KriZevci und de« Beograder apostolischen Nunzius Pelegrinetti eine Bischofskonferenz statt, aus welcher religiöse und kirchliche Fragen verhandelt wurden. In dem von der Konferenz herausgegebenen Tommunigue heißt e« u. a: Da infolge rücksichtsloser Durchführung der Agrarreform im Königreich SHS nicht nur die katholische Kirche, sondern auch der Staat riefigen Schaden erlitten haben, ergriff da« Episkopat auch auf dieser Konferenz geeignete Maßnahmen, um da« Kirchen vermögen zu erhalten. Allgemein bekannt ist ferner die traurige Tatsache, daß die katholische veelsorgegeiftlichleit fast in ollen Gebieten de« LönigreicheS SHS in äußerst,r Not lebt, weshalb sich da» Ep Skopat auch bei diesem Anlasse dafür einsetzte, daß die materiellen Verhältnisse »m Kleru« endlich geregelt werden. — Ueber die politischen Auseinandersetzungen. mit denen sich die Bischöfe augeblich auch befaßt haben, verlautet im Commnniqne natürlich nicht«. -llsyd K,orge ußer d'e Aveintnnd-besetz»« g Auf einer Versammlung der liberalen Partei in Harmouth hat Lloyd George da« Weiterbestehen der Rheinlandbesetzung al« den Bruch eine« abgeschlossenen Bertrage« bezeichne». Ferner erklärte er, daß da« englisch-französische Marineabtommen da« dunkelste Ereign,« nach dem Kr ege sei. Italien zu schrecken, sei unvernünsiig, Amerika zu schrecken sei aber Heller Wahnsinn. Mussolini will Köaig w:rden? Da« Brüsseler Blatt .L' Observtteur", da« von den italienischen Emigranten herausgegeben wird, teilte in einer seiner letzten Nummern mit. daß Mussolini die Absicht habe, den Kronprinzen Um berto von der Thronfolge auszuschließen und den ihm ergebenen Sohn des Herzog« van Aosta, den Pnnzen von Apulien, an deffen Stelle zu setzen. Diese Nachricht würd« von der italienischen Re- gierung dementiert, aber da« Brüsseler Blatt hielt seine Information aufrecht und kam noch mit weiteren Enthüllungen an den Tag. Darnach soll sich Mi nisterpräsident Mussolini mit der ernsten Absicht tragen, sich von seiner Frau scheiden zu lassen, mit der er sich erst im Jahre 1923 hatte trauen lassen, nachdem er drei uneheliche Kinder mit ihr gehabt habe. Er würde die Prinzessin Giovanna heiraten und nach der Abdankung de« König« den Thron besteigen. Natürlich klingen diese Nachrichten ziemlich phantastisch, immerhin dürste e« wahr sein, daß zwischen Mussolim, der die Dynastie ganz in den Hintergrund gedrängt hat, und de» königliche« Hau« eine tiefgehende Spannung schon seit fünf Jahren besteht. Aus StaM «r* La»t. Kompofitio »»»abend Hermann Frisch. D?r Ko»pzsi>»oa«abend, de» Professor Her»aau Frisch a» 20. Ok ober l I im Kmosoale di« H,tel« Sko-erne v ravstalte», wird »it großer Sp»^.a»»g erwarte». Di« abwechslungsreiche Fülle der Programm«, »>lch « vo» ee»st?n, seioatg« öa„» viergesing di« zu» »ollsten Tanzl'ed und au«gelaffeost«ll Co plet ein« lustig« musikalische Brücke schläg», wird ge'igve sein, j »e» Hö er. wie immer auch fei» G-sch«ack etugedellt sei» maz. da« Rchtixe z» bieten. U'te? den liede»»»ü:digen Joterpreten wird der al« Komiker hier rühmlichst besaue«« (und übrige« auch sooft überall, «o er »ich »;t P of. F-ilch« O iginal-ko»posilioi«a hören and sehen laßi. sei»«« Erfolge« gewisse) Herr Anton O«Iag, sowie »effm urdioll'ger Kompagov» Hi'.r Mag. E«il S-»LUk«l"-tl» di« L^ch«r aus ih er Bette habe», während O artette und Okieite, bestehe»d au« v«u Da»eu Rahri^ Schwab, ?p tiau, Wahhuber und veilauditsch sowie den Herr«» Bernhard, v-egar, Floiiav, Ke.dlö, Dr. Kiefer, Oi ag, Schrey uud Ticharre sozusagen «ehr sür d«l ,Ge»üt» und da« rei» Musikalische Sorge tragen weroe«. Besonder« erwähnt sei da« kleine, sinnige Ballettftück »W >h»ach.«wü»fch-, welche! vz« den Dame» Rath Schwab u»d Alma WeUa»ditsch gesungen «n) getanzt wird. D?r Ko»pofiiiov«abe»d erl'dte am 10. Oktober iu Marburg «in« Erstiuf-sühruog. E- war ei« Vvmbenersolg, wir ihn Marburg schon lang, nicht aufzuweise» hatt«. Der Kate»vor-verkanf findet t» der Bochha»dlong der F an Flora Lager N ck'»an», vor«. Fritz Rasch, stitt. Schuborifei«? d«s Eillier Mcknn« gefangn-Yrtnrs. Wie wir bereit« mehrfach mitteilten, begeht der Eillier Mrnnergefan^verein am з. November fein 80. Stistung«feii, zugleich feine Schubertfeter, iu Form eine« Festkonzerte«, welche« am genannten Tage um 8 Uhr abend« im Kino-saale de« Hotel« »Skoberue* stattfindet. Die Bor« bereitungen für diese großangelegte Veranstaltung sind im vollen Gange und versprechen einen für unsere verhSltniffe ungewöhnlichen künstlerischen Erfolg. Unter anderen wird auch der KonzertsSnaer O«kar Jölli in diesem Konzerte al« Solist im be rühmten Grillparzer-Stündchen von Schubert und mit einer Reihe der herrlichsten Schubertlieder auf treten. Die Begleitung hat Herr Pros. Hermann Frisch übernommen. Der Ehor umfaßt Über 80 Damen und Herren. Um Beleidigungen zn vermeiden, «erden keine Einladungen ausgeschickt. Alle Gönner und Freuade de« Vereine« werdendaher gebeten, sich die Ein tritt«, karten sür da« Konzert bei« verein« sückelwart Herrn O«kar Wagner im Spar- un.d Vorschußverein, Celje, Glavni trg (Teles. Nr. 13), zu sichern и. zw. vom 24. Oktober ab. Di« Kurse für rythmtsch« Gymnastik (Leitung F äulei» Er»a Kov e) IM Ber«»u«'0kal de« Eillier Mänier?,»>a»ov?reiv« habe» beieit« «it Mo»tag, de« IS. Oktober, begönne». Abendkurs Montag und Donner «taa do» halb 7 bis halb 8 Uhr. Ao«eldnu^e» für die Rach«ittag«lurse für Do«e» n»d Kinder j?de« Montag und Do,ner«tag ab 6 Uhr i« Btrin«ft>fM. Di, rich»dentf« inter«atto»al bekannten Führer« der Deutschen iu ESdsteier«ark Dr. «oro cutti und sagt, die jagoslawische« Behörde» «ollen Morccitti um seine Ex stenz bringe» nnd ihn »ar Az«»andeeu,g z»inge». Die« sei. bemerkt die D.A.Z^ ein Scherst bedauerl cher Bo:sall, der «u ei»en Sh». l'che» Borgaig vs^ «»hrerea Iihren en»»eet. Ei»-stchlige Kreise Jngoslawien« hrben «eh-fach betont, bat) die Kri»g«plyhofe in den Bez'ehn»o»n zu DeMsch-la,d läigst überwanden sei, daß Dffeee»>en ps'i-tischer Art «ich! bestänSen und da« beide Länder o»f wirtschaf lich?» Gebiet eiiander viel geben küiite». Duse« gute vnhältni« zwischen D'u«?chsa°» und Jagosla»ieu erfährt durch Maßregeln, we sie j tzt gegen Dr. Morvcatli zur A»«euduag gebracht wo^de» si«", eine bedauerliche Trübung. Da« Bor-gehen wirkt u» so grotetker w il e« einen Maa» be»r ff, der sich dn'ch seine Arveit für di« devtich» süSilawlsche verstärdijuuz einzesetzt ha», von vr. Morrcatti ist ioeden ei» B?ch ,Großdw»>chla«d» G.oß^ütslawien" ee'chieve», i» de» er die Nstwe»« dgkeit einer pla»»äß'ge» deatsch'südslawische» verständigungaarbei» e»t«ck l«. Von derAabrt de«„Graf«og»ppelia^. Die Reise wn^ve a» 11. Oktober u» 7 Uhr 52 M.nuten «orgn« vo, F iedrich«Hasen a« Sodn,see au« a,getrete». Ueber ^^a^zell. Belsort, gin^'^ nach Ro»tbelir>e>lle gerich « und u» 4 Uhr 30 Mi»ut«n nachmittag« »» Süden d>-s«« Hafer« ,a« Mittel«« r er e ch». Ueber Bmcelsn» t« «vrnien fetz'e» G-geawird« d>« Fahitj«sch«indigtet» ans 30 K>lo«'ter iu der Gtn»d» herab. U» f> Uhr 25 Minuten «orge»« de« 12. O'ioder wurZe S'b-raliar paisiert, um halb 3 Uhr »ach«ittag« übe>sl»g „Graf Z ppelin' Madeica u»d zoz weiter gegen »it Azo.e«. Der Kar« «ar viel südlcher al« der, der gelegeuilich der >»erikafahit der j tzige» „Lot Angele«- i» I hre 1924 eingeschtagen »orde» w«r. U» 3 U,r morgen« »aren die Azoren passiert; die F »kverbinduo^ »t Ei'cazo «mde aufAtro««e». Um 8 Uhr 30 Minn e« vormutrs« befand sich das Lastsch ff auf 32 G a' No d und 36 Gcad Wck- E« flog m der R chenog gege» die B.'r»u?a«>nseta weiter, geriet tu schwere Reqe«tie», di« 'o heftig wire», daß di» S offb«sprn»uag der Giraerborv-SlabilifiernnHtfljche zerrifsc» «urde. E« «ußte aus halbe Fah t gegangen werden, n« die Havarie au«znbessrr». Drei Z^^e^ eure, Bäuerle, Guge und Dr. Ecke»er« Soh» Krud, »vßten, auf de» G'rGst der Stadiltsleruug« fljche stehend, fchutzto« de» U»-wetter ausgesetzt, den Schaden behebe». Eine L-istu»g, welch« die höchste Bewui,d«r»ag verdien». Auch die B»ldbackst»bUtsteruugkfljch« wurde beschämt u»d wieder maßten die drei heran. Lange Zeit dauert, der Aufenthalt tu der Nähe der Ber»uda«insei». Nar i» großen Pause» gelang««» Meld»»gen i» die « lt. «ühre»d der Fahrt nach Kav Hatte«« besserte sich da« Wetter. Eharleston, W^»i»gto». N «ynk «urde» übe,fi,g>n und n« 11 Uhr 10 Minute» a« 15. Okiober war der Flaghafe» Lck-Hu?st glücklich erreich». I» 111 Standen hatte der „G as Zeppelin- al« erße« re»n zivile« Bei kehr», luftsch ff 11.000 Kilometer zurückg«l«gt. E« hätt« seine Fahrt noch viel« Stuadeu fortsetze» köaue», «eil für vetried««ateri»l reichlich vor-gesorgt «ar. Auch die Meldu»ge» mavcher B.älter, der Lebe»S«>»tel- und Trinkwasservorrat wäre sür di« au Bord w«Ue»de» 60 Perso«» knapp geworden, ist »ich, richtig, die L-de.Smitt«! reichten sür »indesten« »ech« Tage und da« Tct»k-wfissec »och länger. E« wäre vergebliche Mühe, de» Siur» der vegriüernng za schildern, de» die Fahrt des Z ppelin« über «»ertkantsche» Boden uud vi« A»kanst i» L^ehurS unter der »»ertkantsche» Be» völkeru»g »»«gelöst hiben. In «ashingto» kreist« da« Schff üver de« Weiße» Hau«; alle Straße» und Dächer wäre» hes.tzt «it Menschen, von welche» B ifallsstür«: emporü eze». Drr Ansager de« Re»« yblker Rnndsuük« schilderte den «»ode,voll»« Ei«» ornck. den »er silbergrau« Rieie gegen de» Hi»«el bot und bezeichnete e« al« da« großartigste und »ase« stätilchefte vcilpiel, do« de» N «Yorker» seit d«r A». kunst d « ehe»aligen .Z. R. III' geböte» wurde. Die awmkanifchen Blätter «td«en de» .Gcmf Zep-P*U»- begeisterte Gchildernngen. viele Z ttnn ge, i» Neayo.k, Washingson und PHIlade p>ia habent siebe» S-uen über da« Laf schiff herau«gedrach». I« Lauf» der erste« Nich' wur»e v« den .Graf Z ppilltu- m der Halle eine Balustrade nrichtet, weich« iiD be» Besucher» er«özlichn» soll, tn die Goedel» thi»ei»> Msehen. E« begann ei» solcher Zudrang der «cha». lnstigeu, daß alle Z lsahrttstraßen nach L^lkeh»rst «it Auto»obil«u »erflopft «»re». Die Smdt ist nrft neue» di»tsche» uud a»er,ka»ische» Flagg» zeschh«iKV. Z»ische» Präsident Ezolidge a»d Reichlp'tästdr»« Hindendarg, ferner zwischen Dr. Ecke»er, lsoolkdg« Nummer 83 Cilliet Zeitung Stile 3 *nd Hinbe»b«rg warbt« Glück«ü»sche und Velo-bangöoepesch n au«zeta»scht. Berlin feierte bie Intimst da« Last schiff w Amerika «it einer Jllaminaiio», »eiche btc Siadt in tht L chimeer tsuchte. Die N w tzvker Blätter oe öff:»tlichte» Einzelheiten über b'e F zhri, über den Sturm am Sa»itag, ber da» Sch ff so schwer gesähidete. Dr. Eck «er verhehlie de» Piffr-gieren nicht bie gefährliche Lage. Der G'U'» haue ba« Tch ff h'" nnb h s j'ichüitelt, bald stand bie Nase «ach ob*« bulb nach u»te« I > beo Krbine« warb« all?« durcheinander geworfen. Der Z vp l,» taiz'e wie ein Lall in brn LSste«. (Sla P.ss »xier erzählte folgccbe Episode: „Während d>« ganze» e'.tte« T'i!» de« Loiulaz« käipsf« m>r bei »ea Berwuda« nfelu «it bem G genftmm. Wi^e« Be« schäsiguag der S>abil,siervnz« fläche« koavtev wir »icht sehr f Jj-tcü fahren und wir Paffagiere wert» weze« tx« Wetter« rlwa» brfo gt. al« Dr. Eck »er Plötzlich vo« der Ko«»a«bobrück< he:unt»rka», zu be» Ka«orienvojel trat uud h, ruhig fütterte, worauf er in fewe eize»« Kabine ging. Wir «t»ete« leichter, bern wir wußte« nun, biß i» bau Aug»n> dl ck wo D. Eck »er bie Biücki »»läßt, «It »ai Schlimmste. «aS ba« Wettrr b.i,gen konnte, übe,. ßa»den halte». Die Blfatzu»g dewie« unvergleichliche taltblütiakei! v«d heroische« Mut." Die B'ä ter stelle« fest, daß gera»e bi ser lettische Taz bie hohe Tüchtigkeit be« Zepp-li» e.wiesen u»b der W:lt gezeigt h«fx, daß bie Soisirukt^o« de« Luftschiff:« allen Au-foederu»gr« ein«« regelwäßi^en L ^iverkehrs über bev A,lav«ifcheu Ozean entipncht. Sine slowenische Stimm« zu« 3»p Peiin-Fluq. Der Laldacher ,Slov-,»c- st'll, zu« Klnq be« ,.® ras Aeppeliu" nach A»e> ika nachfolge»« velrachtunpen a»: Der Z'ppelm ist alio i» N«er«ka ael«»be». Die S'.ürme mnßten sich be» Lnstriese« beugen; bie Steifende, sinb glücklich a»gtko««»n, ohne baß sie auf der Fahrt an irgend etwa» M ngel gMe» hätte». Seit bie Welt steht, ist der erste ver. such eine» regelwäßige» Havb l»> u,b Pafiazierder-lchr« ,wische« den beide» große» Soitioenten gelinge». Den V:rfvch hat Devtfchla«d ««»geführt und sy» bol sch ist b» g özte amerikevische Luftschff .Lo» llogele«", ber früherer« »Z ppni» III". bev D«ntfch land a» A»erika al« »rieg»«»tschädtgn»g Ilctcin Kaste, zv'ückjtlretev, u» be» »tue« Z'pp-lin Platz w terner H -lle zu »ichen. vor de« großen, wächoge» »ach großen Geste» bürstende« Amerika haben sich Berlin n?d da« dentsche Volk verbengt und de« Dollar di« M,rk gebot»». da«it sie eivavber in ber Wett befrochiev. Die verfchi»de«en Pariser Zeitung«. «sfleen, da» geheime S?«rrintabfam»eu zwischen Gsglarb nob Amerika, di« Streitereien »vier den til chemikischen Größe» und urtn he» chinesisch, n Geniale», alle« trat i» de» Hwtergrnnd, weil die W-lt vor auf bat Flattern de« Lnstriese» hi t«. Di« historische Bedeut««, bieses Ereig»:fi-« besoubn« zu bet«»», ist überflüssig. Für Dentschlavb bedea-ei «I eine Giufe höher avf ber L-iter seive« Veltrvf««. fj bebentet beo Rohm feiner Tech«ik, bie sich trotz ber »ilitärlschen N eberlage »tt de» Viejnstaaten «ehr al» »effen kaun. Der Z ppili» in >«erika ist ii» M«rkst:in. Tra««»L. Z» der Gladlpsarrkirche in Gott, ich« fa»d a« 6. Oktober ble Tcnvvvg de» Herrv vc. Lnbwig I»ke, Tierarzt i» D'bsttz i« N eder. Dßerrkich. «it F^l. Faory Ecker», Lehrerin, statt. II! Traazengen fungierten Herr Joies Koll«a«v, österreichischer Fivai»,»Ivtst«r a. D., uud vah»bea«t«r Herr »»too Hrapaik. BluozetchvuNU. Der Leiter da Vaofekiiov K Silli Herr J»<». Zohavv wäret »»urde «it de« hl Gava-Ocbe« 5. fttaffc ao«gezeich»et. SHtncit Ucbaub a»getretev hat der Mar. Krzer Oxrge?pu» Herr D?. EchZvbach. Vähre»d seiier Nb»»f»«beit w'.rd Herr Hofrat Dr. »tare die Geschäfte de» Oberge pav« führe». Abbau bet G«fangeu«nbau»v»r »«Uer«S»lle In Gilt. Herr . Wie verlautet, toll die Gtelle deß v-r-»alln» be« hiesigen G-fangevenhaase» Überhaupt ibzedant werbe». Der Voranschlag ber B»zlr?»ver-tfitnng Cillt für da» Zihr l928/29 liegt in der laijlei der Bezirk«v«rtrelung in ber Bobuikova ei c: bi« 22. Oktober zur allgemein«» Ei»sichtnah«e «l Illläll'ge Eiufprüch« si»d bi« zu bies » Termin » »er Kanzlei el»»»r«ch, verschieden sied, 'andern in ihrer Uegüostizkei» vollko««ev üderetvsti«»ev; — auch vicht bvrch bie hübschen ville»bauten im W stm der Siadt, bie »an ebe»sall« zu» Teil schon bezogen firb, o^er »och ander« N-ub-uten, soodern barch ei»e N ueruu« aoberer In. E« hat «äwlich der bt«her>a« Besitzer der K^ff ehau»lieqe»schaft .Z-vtral", A!oi« Strechar, ba» G!lst«:y>Han» a« Barcplatzi kärfi ch erworben uu» läßt e« zu eine« St ff ehins« «it »o»er«ster E arichiuog baulich um-gestalte». D» diese» Hau» mit seiner Gchmalseii« iv der Ostf.out b«r Barggaff- (früher Brandt» G iffe) gegenüber der Bvrgkapelle liea», dort, teo kiese Gaffe am «»gstev ist, mußt« bi« H '«»front behus« cot-weudiger Verbreiterung ber S sfi um mehrere Meter westlich zuröckverlegt werbe«. Da« künftige S-ff.ehau« wird, an der Süd- und Ostseite frei, an ei»e« ver v?riehr»reichst:n Pm>k,e ei»e Z erb« der Stodt btlben. Mi, dieser ll«g«st2l^vog wurt>e aber »och eia a»derer debeutiam:r Eifolg erreicht. D e gavze Westseite der Äadtdmg war bi«her etr areagi; durch bie Rückoer-legurg der F ont de« Gi stwah-Hmse» tritt sie »vo aber frei hervor u»b tonmt mchilekiouisch triff ich zur Geltung, »n dieser Gelte ber Barg b,fi,bet sich die schöae, in bie Gifte vorspringe«»« off:»« Loggia ■it «iv » et bliche» vnb einem füalichen dreueu Trepp:»ausga»ge, teff:u Seiten große stei»ere Pha»> lafl fi mre« sch»ück?v, die schoa die B:wa«dera«g vieler tka»stsrennde erregt habe». — D>« aUehrmürdiqe Bar, («ll g Marbnro). bie vo« Saiser Friebtich III. im Z chre 1478 al» »Saiserl chi Burg' erbaut würbe, war später »acheiaaoter im Besitze dersch'tdtvtr ?del»g«schlecht«r, barunter der Grafea Bra»d>«, unb zuletzt be« Reich«freiherr» Plo» von Tw'ckel. vo» viefe« ging fi: an eivev Bürgerl che». de» jetzigen Eige»tü»er H-rr« W lhel» Berbij», über. Bon b:sie» Borbefitzer ist die Borg leidn stark v-ruachläffigt worbe«. E« ist daher sehr a»elkenoe»»««rt, baß Herr Berdtj». ei« Sohv ber Stadt Marburg, be»üht u, «it großes «aterielle» Opfer» da» au«gtbeh»te Burggebäude all«ählich wieder iv Stand zu s tz'v. Schon vor «ehr ren Juh'.ea ist die« zu« Teil ge-schehe». Na« »st Herr Berdoj» vor kurze« a» die bauliche Neaherstrlluog b r Lozgia geschritten u»d hat auch, «a« beiondtre» hervorkiehoben zu «erb« ver-dien,, die a» ihr angebracht gewesene«, aber fast voll-stärdig ab$aQfwen Arabe«kca von ku»flgeübter Hi»b erueuer» laffe». Ruch a» der übrigen Westsron, bei Barggebällde» werde» >u«b«ffe,vorarbeite» av«ge-sührt. N-ch Vollendung allrr bieftr >rb«it«n wird kiefet Tctl ber Barg al« eive architektonische S he«»-Würdigkeit av« alter Z,it iv »eue« .Gia»ze^ er» scheinev, «»» sehr zu bcg\ü§c3 ist Wünschen«wert «äre e« vor, weun, ba die >rbetten schon er»«al i« Ganze fi»b. auch bi« svgeva»»te Bastei, die be» vordöstlichev Teil der Barg al« «affiger Aufbau einvimmt, au«gebeffert würd«. Hi«r ist der Mauer der« patz schon feit Iahrz«h»te» garz abgefallen, ba« Mauergesteiv baher gauz bloßgelegt uud »sm R«g«» av»g««afche», wodurch e« sehr Schaden leibet und wa» feilten erfreulichen Anblick bietet, »vch der Gteia-kra»z, der in etwa halber Höhe ben Ban nach der v öeblichen unb östlichen Kroet u«saßt, ist park ab> geb Welt unb schadhaft. E!u Mü .telrohanwvrf ohne Glättung mürbe da» n^prü»gliche Ru»sehen de» Mauer merke« wieder her stellen, au«ze»o»»rn den Gteirkra»z, der wohl glatt verpstz' «erden müßte. Die Lösten märe» gewlh nicht bdxnttnb. E« ist »icht z» zweiscl«, daß Herr virdaj» tn s«in«m vitl' fach dc!ä?igte» Ka»stfio»« sich auch roch zu di«s«m Opfer «ntichließen wird, v» ei» ganze» Werk zu schaffe«. Für fein« bisherige« Leistungen aber, die er zur dovliche» Scoeuernog vvd I >sta»dhaltvng ««serer alten Glndibvrg, die mit der alte» Geschichte der Giadt ivvig zusammenhängt, wa« der G-genstand ei»er besoidere« ausführlichen Darstellung wäre, vollbracht hat. gebühren ihm Rnerkenvvvg unb Davk aller Frrvude ber Slabt Marburg. Malaria in d«r U«g»bnng von Laibach. I» der llwjebung von L^tdach morde» drei Fälle vo« Malanaerkravtnagen verzeichne,. E» scheint, baß die Malariaerreger große verbreiinag in Slowenien gef«»be« habe». Die Behö »:n haben Maßnahme« getroffen, «m die verbreitang ber Malaria zu verhindern. Ein Antounfall, der glücklicherweise die Znfaffe« «»verfehlt ließ, ereignete sich a« 18. Ok» «ober abeob« in bet scharfen Sarve über der Bihn-strecke hinter S'. E^y>t. Da» neue Horch.Auio be« Herrn Direktor fiubxicht (Mo»»berg bei Pettan) ka» auf de» glitschige« Bade» iv« Schleudern n»d stürzt« üb«r bi« Straß«nböschang. wobei e« fich zv» Glück überliefert uns das Altertum und bezeichnet damit die hervorragenden Leistungen jener Zeit. Eine besonders hervorragende Leistung unserer Zeit - ein Wunder in seiner Art - ist infolge der bekannten 7 Vorzüge die gute an eine» Siein knapp av ber Bah»strecke versiig. Da» «rfo wurde vollständig zertrüw»ert. I» wagen hatten sich F au Direktor »«bricht «vb bie Gemahls« de» Herrn Dr. Krao» au» Marburg befavbeo. Al« Bertoidl««r de» radikalen «b-g«ordnet«n Puttis« StaSiö. deffe» Prozeß demnächst durchgeführt merbev soll, fich in Ge bie« und Güdserbien, in der Woiwvdi»a, in Bo»«ie» n»b Montenegro etliche 5V Advokaten g«. «eldet, bi« alle die Verteidigung 9lac c' übernehmen «ollen. Qebn 100 Zeogen werden ei»ver»om»e» «oerd«». D«i bor Exposttur de» öffentlich«« Brb«it«bSrse in Ci»i suchen Arbeit: 4 Oeko-»omev, 67 Anechte, 35 Bergl-vte, 6 Gärtver, 12 Glasfchleiser, 2 H,f«er. 9 Schmied«. 6 Dreher, 3 »atogevschmeißer, 1 Graveur, 2 Soldarbeiter. 3 Gießer, 2 Gpengler. 1 »effel'chwied. 14 Schloff«, 2 «echa»iker. 6 Elektriker, 17 Tischler, 1 Faßbi»der, 1 «agner, 2 Säger, 2 Leberer. 1 Gattin. 2 Ga-la»t«risten, 16 Schneider, 12 Schofler, 1 Frisenr, 1 Buchbinder, 23 Bäcker, 6 Flcischbauer. 7 Müller, 8 Kellner, 2 Hoteldkver, 3 Zl»»erleu!e, 1 Maurer, 1 Maler. 1 Ra chsavgkehrer, 7 Maschinist«« «vb Heizer, 43 H,»del«rtisende. Gehilfen n»b Maga-z'neure. 98 Sch«erarbetter. 7 Chauffeure, 1 Snt-scher, 2 Haul««ister. 7 Sanzleikräfte, IS Lehrlinge, 9 Die»st«äbchen, 4 Glaöarbeiteri»»»», 2 N!h«rivnev. 1 Wäscherin, 81 «ellaerinne», 2 HotelkSchinne», 2 Hoielstllbermäbche», 1 «affierin, 7 B-rkäaferi»»i», 2 Arbeiterin»«», 107 Aöchinne», 5 St«be»«äbchen, 11 Dt«aertv»«n, 6 Schreibkräfte. 3 E zieh«rin»«n, 2 L«hr«ädche». — Arb«st steht znr Verfügung für: 3 Aaechte. 13 Ger»l««tr. 2 Gärtner, 1 Gchmied, 2 Ätilclicfcatiebe, 6 Tischler. 1 Faßbiiber, 1 Mai« teriste«, 28 Gch»ster. 1 Bäcker, 1 Uiccolo, 1 Hoteldiener, 1 Photographen, 10« Arbeiter. 1 Ehanffenr, 1 G metntebiener, 19 Lehelioq», t «äbchen. 2 Strickerinnen. 2 St-ppninnen, 1 Büglerin. 2 fteO-»eriiven. 2 Hotelfichtn»e», 2 Arbeiterinnen, 24 Köchinnen, St«be»»ä5chen unb Dieverinven, 2 Eczieheriuven. 100.000 Tif«nbahnfeeiKart«n wurde» für hie Befvcher der Salo»>k -Feier in Beograd au«' gegeben, «a» bie selbstäabizbe»okrattfche» Blätter scharf kritisieren, sonderlich im Hinblick daraus, baß den auf Slowenien entfalleob«» Teil die Klerikalen «unter fich" aufgeteilt hätte«. N» teilt der ,Slo-vevec' «it, daß auch die Marburger O.jana 110 solcher Freikarte» bekv««eu habe. Di« Zinekseite «ine« Hotel,neldezettel« berützte ein durch unsere Stab» dvrchreisevder I»-gevieur dazu, un» «achkolge»de» zu schreibe»: Sehr ge»hrte Rebaktio»! Ertschulbige« Sie da« sonderiare Bciespzpier, e» will bie» gleichzeitig ein „corpu delicti' sein und bi« unz«itgi«äßr Neugierde Ih«r Polizeibehörde i, Cilli boku»u»tieren. Ich re«fe in a»b außerhalb Jagosla«ie«», aber solche Melbezettel iu Hotel» «ie hier bei Jhvev stvde ich virgeub« «ehr. Will Ihre Polizei ba«lt etwa« B fo»dere«, vielleicht Spio»e fangen, bau» alle Achtung, bau» ist e« gewiß da» sicherste Mittel. Oder will Ihre Polizei «ei»«» verstorbenen Eltern z» Nevjahr gra- •ctl! 4 fillier Ae»!uny Änastrr 83 tulimv? Oh« Da» ist höflich. Spaß WH«,, ha« erinnert mich »ur an ri»t« Fall. Ja Veto io volaie« steht feft km Ärieg« ei« Polizei»,»» am Bahnhof« bei« S-ssevschalter und votiert dev Name» eiue» jedeu >vko»me»dev vvd Abfahrevbe». Gage« Gle itm .Peter Z?pf,l*. so votiert er die» — fage»Gie ihm .Mon ami^, so »otiert er da«. Siv« hochweü? B Horde scheint dadurch viel Nutz'N »a ziehen oder hat seit 14 Jahre» vergess'v, ihn ab» zuberuiev. Geworben ist am 18. Oktober aus ihrem Gut bei Svpevbagev die Matter de» letzte» rn'stschen Zarev Maria Fkvdorowna im Alter von 81 I hren. Die verstorbene war ei»« Privzesfiv Daomar vo» Dtunuark u»d die Se»ohli» de» im Jihre 1894 Lkstorbevev Zarev M,xavdu II l. Wirlschssl und Verkehr Di« Hopfenpreis« Im Sanntal find sehr vigüist'g. Aus diesem Markt herrscht große Gtagvatiov; während eivzelve Prodvzevtev, welche ihre Ware nach Nürnberg vvd Strohburq schick?», bort 32—42 Dia pro Silogramm erziele, bistev die AvskSvser im Gavvtal nicht eivmal 20 Dia. HopfenmarKt in Nürnberq vom 13. Oftober, vo» dort wird berichtet: Die heurige Hopse»havptsai'on war verhSltvi«»SßIg kurz. Während sie i» bev s.üheren Jahren drei bi» vier Mova'e dauerte, wurde sie Heuer scho» drei Woche» »ach der Pflücke abee'chlosieu. Der Sru^d hitfür liegt dari», da« die Bierbravereie» und der Hiudel jetzt durch eigene S:»kävser am Ort der ProSvki'o» die ueve Ernte erstehe» vvd e» daher für die P c-dazenten »icht notwendig ist, die Ware auf de» Nürnberger Markt zu brivgev. Ueberdie» hat e« iv Devtschlavd die schwierige Lage der Vsve n mit fich gebracht, daß die ganze Ernte rasch verkauft wurde. Am Markt herrscht Nachfrage zumeist nach erstklassigem Hopsen. Die Preise waren roch vor einigen Tagen fest. Da aber in dev l-tzten Tage» bi« Nachfrage uachgelafse« ha«, fiod di« Pretie ge-drück!. Die Lag« ist ruhig. Di« Zvsohr »it der Eiseubahv bettvg im September 55 572 Z vtver S> vorige» Jahr 58.857), zvm grSß'en TetI an» yer», Württemberg. Jugoslawien. Oesterreich, velgien vvd au» dem Slsoß. L'dhaft«r Odst«arttt. Der ObKhavdel e»t« ck-lt fich i» SIowe»ie» im»er lebdosier. Die meiste» Zaterissevtev sür slowenische« Obst komme» «u» Oesterreich uud Deutschland. Auch Hollard bekundet Heuer ei» zimlsii große» Jtterefse sür vusere Obsterute. Sl wurden berett« größere Omuttitütev dorlhi» geliefert. Die Preise tx finde» fich i» langsamem Ansteige«. Sie betrage» gegen, wärtig 3 uud 4.60 Di» pro kg. Ans dienern Bild mau gehen k&jiu, Der Kiohela»*, d&n ist ein Mann, Der Holuioaa hat ihn nicht orwärnit. Weshalb er für den ZEPHTB achwSrmt. "Verbreitet angenehme,warne, geaunde Luft. Erzeugt Zephir-Ofenfabrik Subotfca. Prospekte auf Wunsch gratis. Erhül tli< b in allen be«aerea Eitenbandlungen Blten SU sieb ror wertlosen NacbaimiQB^ea! Mollig! Wollig! Beet« Einkaufsquelle für Strickwaren «f. putan, Qelje Ucb«» Die h urtge Odft ur d Kartoffel »rnt« sagt d«r amtlich« vn'chl d»s Matburger Odergespazsawte« n. a. solgenbe«: Obst ist Iv der Umgebung von Marburg h«urr reichlich geraten. Der Pr«i» sür fo-ttexte außgeklaobte A?pf«l beträqt 3—4 Di» pro Siloiramm; die Nachfrage ist groß; der ?xvort, »elcher av« Marburg uud an» de» väh-rev Station«« läxlich 20—35 Wazgov» beträgt, ich ckt unsere W »»eröpsel noch O sterreich vvd i» die Tsch'choslowak-i; aber auch Deutschland hat iv letzter Z-it beoovveo. fich für un'e e Ware zu iatereffiere». Gvt geraten ist da« Obst Heuer vur iu ewige» Gegenden die vor de» Nordwinde» ge« schützt stvd. Prek»mj', im vorig,v Zthr gegen 400 Waggon Aepfel xpsuierte, wird deuer wegen da Elemevtaruvglückc nicht einmal 50 Wiggoa au« führeu kS-ven. — Di- F ühkartrff l ist wegev der zu proheu Tlvckevheit schwach geraten; di« Spät-kartoffel ist New. aber es gibt ihrer vi«l. Der Prei« für Sartvffelv bettägt gegen 2 Di» pro Kilogramm. Schwächerer Weinertrag Wie »u« dem Ackerbavministeriv« mitgeteilt mird. ist da« Ergebri» der diekjährigev Wei»lese noch richt voll-komwe» zu übersehe», »och geht av« dev avs Ja-lpektiv»?reise» iv Serbie» und Ey'mie» gesammelte» Date» hervor, daß i» diese» Gegeode» der die« jährige Ertrug qaaviiiativ wie qiowatd hinter dem vor» jährige» zurückbleibt. Die T'aube» habe» uuter dem a»halte»den R^e» gelitte» uud befitzev nach de» bi»her dorgero»«erev Avalisev rar 16'/, Zuckergehalt. Da» nev« Weinges.tz Die Wewges.tz. ko»m>«fio» Hot ihre Arbeit beeuoet. R-ch Ew.ehsll der Gachverstävd'gevätit'ruvge» ist di« Eadredokiio» d?» G-I'tz'lvtwms'» vnsaßt. Der Evtwmf regelt E zeugung uvd Be:kauf und zielt besonder« dnronf ab, doß bloh reirer Weiu erzeugt wird und Fälschungen v«rh!vd«rt wer dev. In iürztst.r Zeit g.ht er dem Parlowev!« zu. Kino. Stadtkino. Am Miltocch, 17., Donner«taa, 18., und Freitag. 19. Oktober: „Die Frau, die nicht nein sagen kann", 7 pikante urd sehr geist. volle Akte au« dem Leben einer hqpermoderrea jungen Dame. In der Hauptrolle die schöne Lee Parry, bekannt au« den Großfikm« .Die schönste Frau der Weit," ..Regina' und .Fedora". Am SamStag, dem 20. Oktober, ist da» »ino wegen de« »onzert« nicht geöffnet. — Am Sovntaz, Montag uvd DievStag: .Haubenlerche", prach,voller Film m 7 A'teu mit Evelin Holt in der Hauptrolle. Totenliste. September 1928 Iv der Stadt: Jo'«fin« Pa,». 67 I., G„icht»effizial»wi,wss; G'ldeNer Foh», 75I., G'v^d-tuchdnektor ». R.; F^a», Trcm'cheg. 50 I., Wem« dä»dler; Dr. «»lon »uvst. 60 I., Z .hnart«: Willibaio« Karl'», 84 I., M^jor«wttwe. I» «ravkruhan»: G prj Dirvberoer. 52 Z., •ättver av» okol Ceij-: I^u c?- c, 63 I, »ntfcht au» 5 ljr; A> 'ot Mavb 48 I, Arbeitrr ou« Boji'k; Maria llrbar1« 44 A. B fitzn«xwli» au» Ledinek; Mar'» Tomau. 45 I.. Private, av» Zz. Povikva Ios.fi,« 3ba, 69 I.. vifitz.r av» Gv. Sttfa» ; Maria Smol« 70 I., v!»zeri» av» Sv. Ttefa»: Jakob «setii^ik. 70 I, Pr vate av» Dol pri Hrostniku; Fra»»i«ka Erc'j, 38 I. Fabrikßarb»^«r«gani» ar>« okol. Elfe; Markn« ttttftarger, 52 I Schmied. ■«tflj ; Fra», Hut. 15 Z., v«. fitz',»sohv av» okol. Slaiivo; Joses Gav>rc. 22 Z , Bäckerlehrltug au« Pv'ö trte»; Michael G'uf.k 19 Z., «.sttzertsohu »v» Go. Ttefav ^ Jakob »r öko, 65 I., Vnvater «>« Gv. v-d pri Grobelan; F av, Stare, 70 >rbet»»!oser Go. tt-»'os; F^avz R podi-t, 53 Autscher an« okol. «?ije; M^tilda »rl k, 37 I. Magd au, v»j°ik. Zu verkaufen in der Benjamin Iparcera uliea 15: 2 eanr neue Roaahaarmatrataea, 7 Federkopfpölater, verschiedene» Porzellan geschirr, Blechgeackirr, G»-lanterigegengtände. Hinnerkleider und diverse Hausgerätschaften. Neuer Aatoomnibns mit Chauffeur wird für rentable Strecke mietweise oder im Kom-pagnonTerhältnis abgegeben. Anträge an die Verwaltg. d. 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