Nr. 300. ' Samstag, 5. Dezember 1914. 133. Jahrgang. Mibllcher Zeitung P»ii»«m«»«U«»««^»: M. Post verse »dung: «.a^Mr!« «X, hmliMcl« ,b«. Im lr°nt°r: ga^iähr,« » X, h«ldjühr k; bei »fteren Wirderholung«!" sin Zeile » d. Nie «Laibas,er Zeiwng» erjchem! UlgKch. mtt «usnabme d« Oo>,n° uilb ^icrtaoe. Die H>»»t»«»K«V» Millouiästlahe i«r. t«. «dprechftunben der «ebaltiun von » bi« »0 Uh« »orulitlaye. Ni.I'.anllerle Briese werden nicht angenommen, Wc»nullr!pe usw. Da, war also das erwartete Lebenszeichen der beiden! Freudig erregt öffnete ich den Brief und las: es war ihnen nicht zum besten gegangen, den armen Kerls, aber auf die schiefe Ebene kollerten sie trotzdem nicht, bissen sich schlecht und recht durch, so schwer es auch war, meldeten sich als Freiwillige, als der Krieg losbrach, wuroen angenommen, kämpften ein Vicrtelduhend Schlachten mit und wurden in der letzten durch Schrapncllfplittcr nicht unerheblich verletzt. „Nun liegen wir." hieß es in dcr schönen Schrift des gewesenen Schreibers, «in dem französischen Lauseneft da in feinen sauberen Betten und lvcrden gepflegt wie Kavaliere. Die zwei blaue,, Bohnen, die uns die Dotters herausgeschnitten haben, stammen von französischen Schrapnells. Wir schicken sie mit als Weihnachtsgeschenk und zum Dank für die Gastfreundschaft vom vorigen Jahr. Wir selbst haben alles, was wir brauchen, und hoffen, bald wieder an dcr Front zu sein. Zum Schluh noch eins: wir haben uns über Sie erkundigt und gehärt, daß Sie nie .gesessen' haben. Aber das tragen wir Ihnen nicht weiter nach. Bestens grüßen dic zwei .Kameraden'." Dic blauen Vohncn, die euch Wackeren ans Leben looll' ten, lasse ich für meine Frau als Brosche fassen und lege sie ihr unter den Weihnachlsdaum. Euch aber, „Kamera« den", da-nle ich für die schöne Vorlvcihnachtsfreude, die Ihr mir bereitet. Gott sei auch weiter mit euch! Laibachcr Zeitung Nr. 300_____________________________2454________________________________ 5. Dezember 1iN4 verboten, die Stiefel auszuziehen. Ten Hut oder das Käppi mutz man während der Versammlungen aufbehalten, das „Damespiel" ist verboten, weil — leine Damen Zutritt haben. Fremden ist der Eintritt bei schweren Strafen untersagt, und für fremd wird alles angesehen, was nicht zum Heer der Verbündelen gehört. Vcsonders streng ist der Zutritt verboten — den deutschen Granaten. So wird eine ganze Reihe harmlos-lustiger „Klubgesetze" angeführt, und der ausgehängte Zettel macht jeden Schützengraben, jedes Loch und jeden Unterstand zum Versammlungslokal, in dem der „iUub der Troglodytcn" seine Sitzungen hält. — (Die Granate im Bett.) über einen merkwürdigen Fall wird schlocizerischcn Blättern aus Martirch im Elsas; berichtet. Ein Oberbahnassistent soll dort neun Tage nach der Beschießung der Stadt in seinem Bette eine französische Granate gefunden haben. Das unheimliche Ding, das eine Länge von «? Zentimetern und einen Durchmesser von 17 Zentimeter hat, bei einem Gesamtgewicht von «5 Pfund, halte in schräger Nichtung sämtliche Stockwerke des dreistöckigen Hauses bis zum untersten durch« schlagen und war dann, ohne zu krepieren, spurlos verschwunden. Trotzdem es sich um einen Blindgänger handelte, war der Schaden doch sehr bedeutend. Die Granate war offenbar noch in' drehender Bewegung, als sie ins Bett flog, denn sie hatte sich förmlich in die Decken hineingearbeitet. Ein Feuerwehrmann holte den unangenehmen Schlafgast ab. — («ine kilhne Fahrt.) „The Cincinnati Enquirer" berichtet nach dem „B. V. C." aus Newhorl: Das deutsche vollgetakelte Eisenschiff «Indra", das dritte deutsche Handelsschiff, das die britische Krcuzerblockade vor der Einfahrt in den Newyorker Hafen durchbrochen hat, legte vor einigen Tagen hier in Sicherheit vor Anker. Er war am 11. Juni von Taltal (Chile) auf dem Wege nach Dün-kirchcn ausgelaufen und war seither ohne Unterbrechung auf hoher See gewesen, bis es jetzt von einem Lotsen ins Schlepptau genommen wurde. Dem britischen Wachtlreu-zer entwischend, gelangle es in den Hafen. Seit dem 2Usten August, als es von einem vorüberfahrenocn Dampfer unterrichtet worden war, das, sich Deutschland im Krieg befinde, wn'r es auf dein Ausguck nach feindlia>'n Schii> fen. Kapitän Carstadt hatte nur einmal ein Schiff, das er für ein feindliches hielt, aus der Ferne zu sehen bc-lommcn. Das war in der Nacht zum 1. Oktober, als er in dcr Nähe der Küste der Scillh-Inseln war. Ein drohendes Licht eines Scheinwerfers, das wahrscheinlich von einem britischen Kriegsschiff aus fünf Meilen Entfernung hin-übergeworfen wurde, wa-r das Warnungssignal, das ihn veranlaßte, seinen Kurs zu ändern. Auf der Fahrt nach Westen erblickte die „Indra" kein einziges Kriegsschiff. Sobald das Schiff in die Nähe der amerikanischen Küste gelangt war, hielt es sich innerhalb der Dreimeilenzone, da es die britischen Kreuzer fürchtete, die in der Nähe der Küste hin und her patrouillierten. Die „Indra", ein Schiff von 1t;l!^ Tonnen, hat eine Besatzung von 21 Mann und eine Ladung von 2813 Tonnen Nitrat. Lolal- zmd Das Regierungsjubiläum des Kaisers. Schulfeiern. Die Feier des 66jährigen Negierungsjubiläums Seiner Majestät des Kaisers nahm am hiesigen Zweiten S t a a l s g y m n a s i u m einen ungemein würdigen und erhebenden Verlauf. Nachdem schon zuvor in den einzelnen Klassen die Fachlehrer der Geschichte Vorträge über das Leben und Wirken unseres Kaisers gehalten und das Manifest des Kaisers „An Meine Völker!" vorgelesen und erklärt hatten, wurde am Iubiläumstage selbst um 9 Uhr vormittags in der Ursulinerinnenlirchc ein feierlicher Gottesdienst abgehalten, an dem der gesamte Lehrkörper und alle Schüler, geschmückt mit schwarz-gelben Kokarden, teilnahmen. Einen überwältigenden Eindruck machte es auf die Schuljugend, als sie beim Eintritte in die Kirche alle Bänke von verwundeten Soldaten besetzt fand. Diese hatten nämlich den Wunsch geäußert, bei der hl. Messe anwesend sein zu dürfen. In heiliger Scheu und erfüllt von der höch- sten Ehrerbietung für die Helden blieb die Schuljugend seitwärts stehen, die Sitzplätze den Verwundeten überlassend. Am Schlüsse wurde die Vulkshhmne gesungen. Um halb 11 Uhr versammelten sich alle Lehrer und Schüler in der festlich geschmückten Turnhalle der Lehrerbildungsanstalt zu einer Schulfeier, die durch außerordentlich angepaßte inhaltsschwere Lehrer- und Schülervorträge jubelnde patriotische Begeisterung auslüfte. Zuerst ergriff Herr Direktor Anton 5 tritofzu einer längeren Rede das Wort, hob die Bedeutung des Jubiläums hervor, entwarf mit warmer Begeisterung ein fesselndes Bild von dem Leben und Wirten unseres Kaisers, wies auf die Einigkeit und felsenfeste Treue aller Völker der Monarchie zum Throne lind Reiche hin, wodurch alle hinterlistigen Erlvartungen unserer Feinde von vornherein zu Schanden gemacht wurden, muntsrte die Jugend zur Nachahmung auf und schloß in zuversichtlicher Erwartung des baldigen Sieges unserer Waffen mit einem dreifachen „2ivio!" auf Seine Majestät, in welchen Ruf alle Anwesenden begeistert einstimmten. Darauf wurde die Voltshymne angestimmt. Dann hielt Herr Professor Vesenjal einen äußerst gediegenen, durch reichliches statistisches Material sehr anschaulichen Vortrag über die geistige und materielle Blüte zur Zeit der Regierung Kaiser Franz Josefs I. Mit den vortragenden Lehrern wetteiferten alsdann in glücklicher Weise auch zwei Schüler. Der Scptimancr Stanislaus Leben sprach als vollendeter Redner über den dreimaligen Besuch, mit dein Seine Majestät Laibach zu beehren geruhte, und rief durch anschauliche Schilderung der jedesmaligen Festlichkeiten einen Sturm der Begeisterung hervor. Nicht minder glücklich war der Quintaner Jakob 2 agar mit seiner Blutenlese von kleinen Zügen aus dem Leben un-» seres Kaisers. Die Leistungen der beiden Schüler sind um so höher zu bewerten, als ihnen die Zeit zur Vorbereitung nur knapp zugemessen war. Den Schluß bildete ein präch» tigcs von Herrn Professor Dr. Alois Mcrhar ad hoc verfaßtes Gedicht „Slovenski junak cesarju", das vom Quartaner Leopold Slana wirkungsvoll vorgetragen wurde. Die ganze Feier dauerte anderthalb Stunden. Aus Gottschee wird uns geschrieben: Das ^jährige Regicrungsjubiläum Seiner k. und l. Apostolischen Majestät unseres glorreichen Monarchen wurde von der hiesigen Gymnasialjugcnd festlich begangen. Um 9 Uhr vormittags wohnte sie. mit Kokarden geschmückt, einem Festguttcsdienstc in der Pfarrkirche bei; daran schloß sich i»> großen, mit Palmen und einer Kaiscrbüstc geschmückten Vortragssaale der Anstalt eine würdige Schulfeier an. Herr Ghmnasialdireltor Dr. Franz RiedI erläuterte zu-nächst in einer warmcmpfundenen Ansprache die Bedeutung des Tages in der Lebens- und Regierungszcit unseres Kaisers, l)esprach in kurzen Zügen die jetzige ZcitlaZc und verlas, darauf Bezug nehmend, das ewig denkwürdige kaiserlich Manifest „An Meine Völker" vom 28. Juli IM4, ebenso den herrlichen Aufruf Seiner Exzellenz des Herrn Ministers für Kultus und Unterricht an die akademische Jugend. Nach einigen erläuternden Bemerkungen hiezu schloß er seine Ansprache mit dem Ausdrucke der Hoffnung auf einen sicheren, ehr- und ruhmreichen Frieden nach dem glorreichen Heldenkmupfc. und lieh dem Wunsche Ausdruck, daß cs dann unserem erhabenen Monarchen beschicdcn wnre. noch vielc Jahre oic ^schickc dcs österreichischen FrielX'nsreichcö scgensdoll zu lenken. Mit herzcnswnrm^r Begeisterung stimmten alle Anwesenden in ein dreifaches Hoch! auf Seine Majestät unseren allergnädigstcn Kaiser ein. Hierauf nahm Herr Professor Dr. Johann Gröbl da'6 Wort. Er betonte zunächst, daß wir nicht allein in einein Kriege mit fast der ganzen Welt, sondern auch in einem mc dagewesenen Streite mit Lug und Trug stehen. Klarheit aber stärke den Rechtsbegriff und das Ncchts-gefühl sei eine Macht, die nicht bezwungen werden könne. Der Redner führte die wahren Ursachen des Krieges bor und betonte, daß der Kampf mit Nußland von dem Augenblicke an zu erwarten war, als es seine Fangarmc. unbekümmert um Geschichte und Recht, nach dem Bosporus zu ausstreckte. AIs der einzig wahre Freund der Freiheit der einzelnen Balkanvöltcr gegenüber den egoistischen Plänen Nußlands erwies sich Österreich-Ungarn-, so hat es auch in selbstloser Weise im Jahre I«85 Serbiens Integrität gegen Bulgarien, das damalige Protcltionskind des Zaren, gerettet. Wohl niemanden hat der Entschluß zum Waffengange mehr Herzweh verursacht als Österreichs greisem Friedensfurftcn. Redner betonte die gewaltige fortschrittliche Tätigkeit während der Rcgierungszeit unseres Kaisers, der als 18jähriger Jüngling einen Staat übernommen, in dem die Postkutsche dahinhumpeltc, und der jetzt einen Staa-t beherrscht, den nach allen Richtungen hin der Schnellzug durchrast und der als Mitbewerber auftritt auf dem Weltmarkt von Industrie und Handel. Doppelt schwer mußte es daher dem Monarchen fallen, die Fricdcnöarbeit zu Gunsten der Kricgstätigteit zurückzustellen. Doch die Erinnerung an Radetzkhs Lager vor 66 Jahren, das un° begrenzte Vertrauen in die Treue seiner Völker, das eiserne Muß ließ Österreichs Kaiser die Fahne erheben und den Ruf an seine Untertanen verkünden. Und sie kamen alle, in stärkerer Zahl kamen sie als vor 66 Jahren und alle erkennen das eine Ziel: Siegen oder sterben für Kaiser und Reich! Nach diesen trefflichen, mit großem Interesse und Beifall vernommenen Darlegungen wurde von den durch ihren Gcsangsmeister, Herrn Friedrich Kauclh, tüchtig geschulten Sängern der Schülerschaft der wirkungsvolle Chor „Mein Herz gehört dem Vaterland" von Gack-stalter mit Ausdruck, Empfindung, klarer und sicherer Tongcbung zum Vortrage gebracht. Hierauf trugen in ganz lobenswerter Weise der Quartaner Walter Wit-tine „An Österreich" von Felix Dahn und der Ecpti-maner Wilhelm Tsch > nteI „Des Kriegers Abschied" von Friedrich Bodenstedt vor. Die mit Begeisterung gesungene österreichische Voltshymne schloß die erhebende, denkwürdige Feier. — In vorangegangenen Gcschichtsstundcn waren die Schüler bereits auf dieses Fest vorbereitet worden. Das kaiserliche Manifest „An Meine Völker!" wird, unter Glas und Nahmen verivahrt, einen Ehrenplatz im Anstaltsgebäude erhalten. » Aus St. Veit ob Laibach wird uns geschrie. ben: Einfach, aber voll Ernst und Würde wurde an der Anstalt des HI. Stanislaus das scchsundsechzig-jährige Regierungöjubiläum Seiner Majestät des Kaisers gefeiert. Um acht Uhr versammelten sich alle Schü. ler mit ihren Lehrern und Erziehern in der Anstaltstapelle, worauf der Nettor der Anstalt, Monsignore Dr. Johann Gnidovcc, die Kanzel bestieg und an die Versammelten eine kurze, aber gehaltvolle, erhebende und begeisternde Ansprache hielt. Unseren Kaiser pries er als Friedensfurftcn, der aber von den Feinden des altehrwürdigen Habsburgcrreiches in seinem hohen Alter gezwungen wurde, das Schwert zu ergreifen, um die schönen Erblande zu verteidigen. Dabei hob er die Einigkeit aller Völker der wciten Monarchie beim Ausbruch des Krieges hervor und betonte besonders auch die Tapferkeit und über allen Zweifel erhabene Treue der slovcnischen Soldaten. Er verwies auch auf die altbewährte Treue des slovenischen Volkes, welche dieses dem Reiche und dem glorreichen habs-burgischcn Hcrrschcrhause jederzeit bewicjcn hat, was auch uns anspornen muß, stets Treue zu halten. Die Treue ift unsere Pflicht! betonte der Redner mit erhobener Stimme. Dann drückte er seine Freude darüber aus. daß alle Zöglinge der Anstalt am 2. Dezember die hl. Kommunion für »lnsercn ncliebtcn Monarchen aufgeopfert hatten, worauf er sie auch zum li>eiteren Gebete für Kaiser und Ncich ermunterte. Mit dem tiefempfundenen Wunsche, dcrh es dem geliebten Kaiser und uns allen bald vergönnt sein möchte, jenen Frieden zu genießen, den die Engel bei der Geburt des Wcltheilands verkündigten, schloß der Ncdner Darauf zelebrierte er die HI. Messe, bei der die Schüler ßuf die Kriegsanleihe M zeichnen, ist Wicht jedes Österreichers! Da« Glöcklein be« Glücks. Roman von Ludwig Nohmann. (47. Fortsetzung.) (Nachdruck verboten.) „Nein. Wenn Herr von, Wannoff gestern Gründe hatte, die Verlobung noch geheim zu halten, dam: können wir eigentlich nicht erwarten, daß diese Gründe heute schon beseitigt sind." „Der alte Fuchs und seine Grunde! Ich werde nächstens mal ein deutliches Wort mit dem Biedermann reden muffen. Die Halbheiten sind mir in der Seele zuwider, und sür eine Komödie ist mein Mädel zu schade." „Komödie? Um Gotteswillen — wie meinst du das?" „Ja, Mte — wenn ich dir das mit so trockenen Worten sagen könnte. ^- Sollte mich übrigens wundern, wenn es dir nicht ganz ähnlich erginge — he?" Frau Anna sah auf ihre Hände nieder und schwieg. „Na also!" machte Pehold trocken, worauf er sich schweigend mit seiner Mahlzeit beschäftigte. — „Wie geht es in Dambihen?" fragte sie endlich wieder. „Schlecht. Ein oder zwei Tage noch, dann ist's vorbei." „Und Martha — wie trägt sie's?" „Man wird nicht klug aus ihr. Mitunter habe ich den Gindruck, als sei sie mit ihren Gedanken weit, weit weg — nur nicht bei dem Manne, dem eigentlich allein jetzt ihre Sorgen gelten müßten." „Mein Gott, sie hat so viel Zeit gehabt, sich auf den unvermeidlichen Verlust vorzubereiten." «Zugestanden. Aber wenn man nun doch einmal einen lieben Menschen so schwer leiden sieht --" Er unterbrach sich und stand auf. „Na, uns geht's nichts an. — Komm hinein. Der Abend ist kühl und du bist gegen Nachtluft empfindlich. Außerdem bin ich müde, und die ftaar Stunden Schlaf, die mir bleiben, möchte ich mir selbst nicht ohne Not verkürzen." Ulrich kam auch am nächsten Tage nicht nach Dambihen. Walthcr hatte sich wirklich zur Abreise entschlo'-rn, und die Aufnahme, die sein Entschluß fand, ließ ih» erkennen, daß er damit das Rechte getroffen hatte. Wirk lich überrascht war nur Ulrich, und der schien den Weg lang dcs Freundes auch zu bedauern. Er gab sich Mühe, ihn zum Bleiben zu überreden, und auch Frau von Wan noff bat, er möge doch noch ein paar Tage zugeben. Wnnnoff aber gab sich gar keine Mühe, den si« !hn lästigen Gast zu halten. „Mso fort wollen Sie? Na, ich kann's Ihnen ja ,'ia.cntlich nicht verdenken. Sie ertragen die Untätigkeit nicht, und die Langeweile unserer ländlichen Abgeschic ^enhcit ist auch nicht jedermanns Sache. Aber Ulrich muß schon noch hier bleiben — den brauch' ich fürs erstc «och, und ist er erst einmal fort, dann weiß der Himmel, wenn wir ihn wieder zu sehen kriegen." — Walthcr fuhr am frühen Nachmittag, und Ulrich brachte ihn selbst an den Bahnhof nach Hohcnstein. Aus dem Rückwege hielt er dann Einkehr im Doltorhause. angeblich, weil er die Gruße Walthers zu bestellen hatte. Als er nach Wonneberg zurückkam, war es Abend und für einen Besuch in Dambitzen zu spät geworden. Und am Morgen kam die Ansage von Martha: Ihr Vater sei morgens 8 Uhr gestorben. . . 9. Kapitel. Prochnow war tot! Das ging wie ein Lauffeuer durch die Gegend, und wo zwei Menschen zusammen kamen, da sprachen sie davon. Prochnow war in Werder wie ein König gewesen; nicht wie einer, der über alle zu gebieten hat, aber doch einer, der durch seinen Besitz eine Macht übt, wie sonst keiner sie zu üben vermochte. Und nun war er tot, und man rüstete überall zu den Kondolenzvisiten und zur Beerdigung. Auf den Gutshöfcn wurde tüchtig geschneidert und genäht, und dic paar Nähmamsclls, die zu haben waren, wußten nicht, wo sie anfangen und aufhören sollten. Und bei der emsigen Geschäftigkeit hatten die Leute unendlich viel zu schwatzen. Vor allem war man neugierig, zu hören, was denn nun aus Dambitzen werden solle? Ob Martha das Gut behalten werde? Ob sie es verkaufe oder gar auffeile? Denn das stand sür alle fest, daß Martha am Landleben wenig Gefallen fand. Na, zunächst mußten die näheren Bekannten einmal nach Dambihen zur Kondolenz. Die Wagen kamen und ssingen unaufhörlich, und Martha wußte sich kaum zu retten vor all den Leuten, die alle das gleiche sagten >uld das gleiche fragten, und von denen doch nicht einer wirklich mit ihr empfand. Iaroschin war natürlich einer der ersten. Er gab sich die Mühe, ein ernstes, teilnehmends Gesicht aufzusetzen und Martha auf seine Art Trost zuzusprechen. „I du mein, nu is er all tot, der arme Prochnow. Hat viel aushalten müssen und nun ist ihm wohl. I ja! Wer weiß auch noch, ob's die Toten nicht besser haben, als wir — was? Ja, ja liebes Marthachen! Was tch nur übrigens sagen wollte: so ein Besitztum zu hinterlassen — schwer muß das sein. Gelebt hat er hier wie ein richtiger Herrscher, hat leine Sorgen gehabt wie unsereiner, und was ihm einfiel, das konnt' er all ruhig auch wn. Ja. Da mag das Sterben nicht leicht sein. Aber hat er denn nun was bestimmt — ich meine, was nun aus Dambihen werden soll?" lFortsehung folgt.j Laibacher Aeitunq Nr. 300_____________________________245b____________________________________b. Dezember I914 smigen. — Nach der hl. Messe versammelten sich wieder alle in dem grohen Saale vor dem mit Blumen geschmück-ten Bilde des Kaisers, worauf Herr Professor Josef KrLiänit die Festrede hielt. In der Einleitung hob cr die Bedeutung der heurigen Feier des 2. Dezembers hervor und schilderte dann Seine Majestät Kaiser Franz Josef als einen weisen Herrscher, als unseren liebevollen Vater und Beschützer. Besonders betonte cr die großen Verdienste des Herrschers, die cr sich durch die Förderung des Schulwesens erworben hat, und wies auf die großen Fortschritte hin. die die Slovcnen unter der Herrschaft unseres Kaisers gemacht haben. Er zeigte den Baiser als Schuh-Herrn dcr katholischen Kirche, als Beschützer der Bedrückten und Waisen und hob seine Sorge für daß Kind hervor. Deswegen sei es nicht zu verwundern, daß alle Untertanen liebevoll zum Kaiser cmporschauen und seinem Nufc im heurigen Sommer bereitwilligst gefolgt sind, bei welcher Gelegenheit sie ihre Liebe zum Kaiser und zum Vaterlande glänzend bewiesen haben. Die Worte des Redners waren voller Begeisterung und Begeisterung erweckten sie auch in den Herzen der Jugend, die sich am Schlüsse der Rede in lebhaften 2ivio-Nufcn und in der schwungvollen Nbsinguug dcr Vollshymne äußerte. — An dcr kirchlichen Feier sowie an dcr Fcstfcier im Saale beteiligte sich auch der Verwaltungsoffizier Herr Karl Glaser, k. und l. Leutnant i d N. dcr bchufs Einrichtung eines Teiles der Anstalt zu einen, Not-Reservcspital hier weilt. —I. « An der Sa Ic si a ne r schu I e in Kroisscneck wurde das Negierungsjubiläum Seiner Majestät festlich begangen. Am Vortage war der Unterricht dem Andenken des erlauchten Herrschers gewidmet. Es fanden Nedcn und Deklamationen statt; den Abschluß bildete dic Vollshymnc. Abends veranstaltete dic Anstaltsmusittapclle vor dem ge-schmücktcu Kaiscrbildnis ein iwnzert mit erlesenem Programm. Am 2. Dezember wurdc cin Gottesdienst mit einer enlsprccheudcn Festrede abgehalten, worauf dcr Scgcn mit dem Allerhciligsten erfolgte. Auf dem Laibachcr Schloßberge fand, wie man uns berichtet, am 2. d. M. eine erhebende Kaiserfeier statt. In dcr St. Georgskapclle, die auf Veranlassung der l. und k. Militär-Gesangenhausoberaufsicht würdig be-leuchtet und ausgeschmückt worden war. las um 7 Uhr früh Herr Pfarrer Verce eine hl. Messe und verrichtete um 2 Uhr nachmittags auch die Nachmittagsandacht; um 10 Uhr vormittags wurde einc zweite hl. Messe von Herrn ?. Mecha<"ek gelesen. Ein improvisierter Ge-sangschor, dem sich einige Sänger aus Studentenkreiscn zugesellten, trug viel zu der patriotischen Feier bei, die mit dcr Volkshymne beschlossen wurde. Die Feier übte auf alle Anwesenden tiefen Eindruck. Die St. Georgs-kapclle war noch nie so prächtig ausgeschmückt worden; dcr Tank hicfür gebührt den Herren militärischen Veranstaltern sowie dcr heimischen Kolonie, die viel Vlatt-grün und Blumenzicr beigestellt hatte. — (Kriensauszeichmlnncn.) Seine Majestät der Kaiser hat dem Feuerwerker Stephan Verger des GAN 3 die Silberne Tapferkeitsmedaillc erster Klasse, weiters dem Zugsführcr Johann Lnschnigg, den Korporalen Peter Doroiü und Gabriel Maier-brugger, allen drei des gleichen Regiments, die Silberne Tapferkeitsmedaille zweiter Klasse verliehen. — (Dic Bronzene Ehrenmcdaillc vom Noten Kreuze) wurde dem Gerichtskanzlistcn Josef Mi kl au ? i,6 in Nudolfswert verliehen. - (Zwecklose Anfragen «n das Apostolische Leld-vilariat.) Die Familienangehörigen der im Felde stehenden Soldaten wenden sich, wie die „Korrespondenz Wilhelm" mitteilt, häufig an das Afto^olische Fcldvikari^t mit Anfragen, die dieses Amt absolut nickt beantworten kann. So wollen die Parteien beim Apostolischen Fcld-vikariat die Auskunft erlangen, wo ihr Sohn, Gatte odcr Vmder momentan ist, wie es ihm geht, ob er gefallen o>r in Kriegsgefangenschaft geraten ist nsw. Mer jene Soldaten, deren Tod ihnen von den Kameraden oder vom .Kommando mitgeteilt wurde, verlangen sie oft dic Angauc, ob er durch einen Kopf- odcr Hcrzscbns; gctötct nx'lde, ob er ohne lange Qualen verschieden ist, an wel-cbcr Stelle cr begraben, dann ob in einem Einzel- odcr iu cinem Massengrab, wie dc>s Grab bezeichnet wurde, wo dic von ihm hinterlassenen Effekten zu erlangen wären usw., lauter Einzelheiten, die sich der Kenntnis des Apostolischen Feldvitarmts entziehen. Das Apostolische Fcldvikariat ersucht daher, solche Fragen zu unterlassen, da sie selbstverständlich zwecklos sind und vom Apostolischen Fcldvikariat wegen Mcrbürdung mit Amtsageudcn nicht beantwortet werden können. Das Apostolische Fcldvikariat kaun nur, wenn der Gefallene in eine Matrik im Felde eingetragen wurde und diese Matrik an das Apostolische Fcldvifariat von dcr betreffenden Feldsccl-sorge bereits abgeführt wurde, den amtlichen Totenschein ausstellen. — (Weihnachts-Feldvrst^akrtverkehr.) Anläßlich der Wiederaufnahme des Feldpoflftakelvcrkchrcs in der Zeit vom 5. bis einschließlich 15. d. M., worüber die in den Zeilunaen bereits veröffentlichten und bei jedem Postamt angeschlagenen Kundmachungen näheren Aufschluß geben, werden die Absender dringendst ersucht, diese Pakete möglichst in den ersten Tagen der obigen Frist und nickt erst gegen den 15). d. M. aufzugeben, damit - de.c' Übermittlung in den Vcreich dcr Armee im Fc>o. rechtzeitig erfolgen kann. — (Die Kriensanleihe.) Vei der hiesigen Filiale der K. K. Priv. Österreichischen Credit-Anstalt für Handel und Gewerbe wurde u. a. auf die rubrizierte Anleihe von Frau Anna Kobe in Laibach dcr Betrag von 1800 X gezeichnet. ! — (Beiträge des Südbahnpersonales zu Gunsten des Roten Kreuzes, des Kriegohilfsbureaus und des Kriegsfürsorgeamtes.) Das gesamte Personal der k. l. ftrio. Südbahu hat sich verpflichtet, monatliche Beiträge zu Gunsten der genannten Vereine zu leisten. Bei dem großen Personalstand von vielen Tausenden Angestellter wird dies immerhin eine nennenswerte Summe abwerfen. So sammelt beispielsweise nur das Verkehrs-Personal der Station Laibach Haufttbahnhof monatlich rund 250 X. — (Für die Weihnachtsbescherung der Soldaten im Felde) haben die Zöglinge des hiesigen deutschcn Studentenheims 60 /< gespendet. — (Filr die Anfertigung vun Wäsche für die verwundeten Krieger im ttrautcnl,nuse in Nudolfswert) hat auher den bereits genannten Spendern Frau Gutsbesitzerin Dr. Maria Gorianh den Betrag von ^U K gespendet. Es wurde dahcr im ganzen die Summe von 92A K 2U K aufgebracht, überdies wurden von verschiedenen Wohltätern fcrtigc Wäschestücke, wie Hemden, Unterhosen, dann >Not° zcn, Pantoffeln, Sockcn usw. eingesendet. Allen wird hic-mit vom Damcntolnitce dcr wärmste Dank ausgesprochen. — (Kricgsverwuudelenfürsorgc.) I. Verzeichnis der Gönner, die außer namhaften Spenden für das Note Kreuz und das Kricgssürsorgeamt monatliche Beiträge auf Kriegsdaucr zu Gunsten der Garnisons- und Ncser-vesftitäler leisten: Frau Dr. Ambrositsch 5 ^<, Frau Velar 10 X, Herr Bencdikt 2 X, Frau Versin 2 X, Frau BernÄtoow 6 /<, Frau v. Detela 10 X, Frau Drofenig 15 X, Frau Eger Maria 2 X, Herr Dr. Eger 50 X, Frau EbLnspangcr 5 X, Frl. Ebcnspanger 5 X, Frau Galle Elsa 10 X, Frau Gnesda 5 X, Frau Gre-goriö 5 X, Herr Gru^ta 10 X, Fran Haarmann 8 X, Frau Hcgemann '5 X, Frau Iungtunz 4 X, Frau Kenda 10 X, Frau Kliman 5 X, Frau Hofrat Kliment 10 X, Frau Elsa König 5 X, Herr Inspektor König 5 X, Frau Kienbaucr 10 X, Frau Krisfter Auguste 25 X, Frau Gräfin Küuigl 5 X, Frau Krautgasser 3 X, Frau Ku-bclka 12 X, Frau Lorant 10 X Frau Melanie Luck-mann 8 X, Frl. Mitzi Luckmann 10 X, Frau Luschan 5 X, Frau 2owari5 10 X, Herr Direktor Artur Mahr 5 X, Frau Dr. Mitzi Mahr 16 X, Frau Mayer Lisc 10 X, Herr Emmerich Mayer 50 X, Herr Josef Mayer 10 X, Frau Mühleisen 10 X, Frau Meisctz 5 X, Frau Miklauc 20 X, Herr Nagy 2 X, Frau Nickcrl 6 X, Frau Ncubcrger 15 X, Frau Ncuwirth 25 X, Frau Pctrovan 10 X, Herr Pcrsche 10 X, Frau Pajk 5 X, Frau Paichl 8 X, Frau Praunseiß 4 X, Frau Pra^niker 6 X, Baronin Neichlin 5 X, Frau Nöger sen. 2 X, Frau Nos-licr 10 X, Fran v. Rühling 4 X, Frau Hostat Rubbia 10 X, Frau Samassa 8 X, Frau Schare 5 X, Frau Hofrat Schncditz 16 X, Frau Stcinherz 6 X, Frl. Schmidt H X, Frau Tauzher 5 X, Frau Orcte Terdinn 6 /<, Fran Hilde Tönnics 20 /v, ssrau Nikn Töunics 25 X, Frau Marjan Tunnies 10 X, Frau Anna von Tornago 25 X, Frau Frida von Tornago 12 X, Frau Mitzi Trco 10 X, Firma Till 10 X, Ungenannt 2 X, Ungenannt 2 X, Unaenannt 16 X, Frau Weinlich 5 X, Frau Albert Zeschko^iO X, Frau Zhuber Johanna 2 X, Frau Baronin Wurzbach 10 X. Frau Wölfling 2 X, Herr Albert Zeschko 10 X, Frau Zhuber Johanna 2 X, Erlös für Grablränzc 80 X. — Überdies haben dem ge-dachlen Zwecke einmalige Spenden zugewendet: Herr Dr. Brctl 15 X, Herr Dr. Binder 2 X, Frau Vreindl 10 X, Frau Egcr Marie 200 X, Frl. Fröhlich 20 X, Frau Gartenauer 5 X, Frau Hamann 5 X, Frau Hla-dek Hermine 20 X, Frau Hohn 10 X, Frau Hermann Mitzi 10 X, Herr Iax 20 X, Fran Dr. Iunowicz 5 X, Herr Kastner 10 X, Herr Krispcr Hans 50 X, Hcrr Krisper Josef 50 X, Frl. Mayr Karla 5 X. Frau Pelikan 5 X, Frau Pefsinck Valeric 10 X, Herren Brüder Pollak 20 'X, Frl. von Naab 4 X, Frau Nöger Ella 10 X, Herr Scydl Otto 20 X, Frau Schweitzer 10 X, Frau Su>nik 10 X, Hcrr Tönnies Gustav 20 X, Herr v. Toruago .Hans 20 X, Frl. Trco Ina 2 X, Herr Trco Wilhelm 10 X, Ungenannt 5 X, Ungenannt 10 /5, Herr Dr. Valenta Edler von Marchthurn 20 X, Frau Dr. von Wurzbach 5 X, Frau Baronin Zois 5 X, Hcrr Varon Egon Zois 20 X, Frau von Zanetti '5 X, Erlös für Grablrälne 80 X. — (Vom Vcreinsrekonvnleszentenhausc im „Ljudsti dom") werden wir um dic Mitteilung ersucht, das; 5?crr i^opold Znftnck nicht mehr als Verwalter dcs Vcrcins-rctonvalcszcntcnhauses fungiert, Uxil cr zum Militär einrußen imchtc. — (Der Verlauf von Fisolen.) Bekanntlich hat die f, f. Landesregierung in Lnibach dcr Stvldlgcmeindc Laibach die Bewilligung erteilt, mehrere in Laibach befindliche Fisolciworräte mit Beschlag Zu belegen. Die Stadtgcmeinde hat hierauf etwa 20 Waggons verschiedenartiger Fisolen, die zumeist von Vudaftcsler und anderen Firmen zur Aussuhr angekauft wordcn waren, konfisziert. Die Landcsregiemng und die Sladlgemcindc haben damit der Laibacher Vcvölicrung eine enorme Wohltat erwiesen. Solange nämlich die Fisolen aus dem Lande ausgeführt wurden, lonntcn sie von dcn Einheimischen entweder gar nicht oder nur z» unerhörten Preisen erstanden werden. Die Unentbehrlichkeit dieses Lebensmittels erhellt am besten aus den beim Magistrat in den ersten Tagen von Privalftarteien cmgcl-uifencn Bestellungen, Es haben sich in diesen, Zeiln-ume n!ch< weniger als 500 Hausfrauen gcmcldet, von denen säst drei Waggon Fisolen für dcn Hl-nsl^lr' uch bestellt w»r dcn. Da jedoch der Magistrat die Fisolen nicht le cht selber verlausen kann, hat die slädt. Approuisionienmgs-scktion beschlossen, sie auch Kl-»jlcnlc.l zum Verschlc ßc zu übergcbcn. Die .Kaufleute, die bereit wären, die Fi- > solen der Stadtgcmeinde Lnibach zu veräußern, aber müssen sich strenge an die vom Magistrat festgesetz-> ten Preise halten und dürfen dicfe Ware nur im Detail und ausschließlich zu Apftrovisionierungszwecken sowie zum Hausgebrauch der Bevölkerung Laibachs verkaufen. — Die Erwerbung der Fisolcu ist für Laibach von um so höherer Bedeutung, als in der Einfuhr von Landesftrodukten aus den übrigen Provinzen nahezu schon ein gänzlicher Stillstand eingetreten ist. Es wäre tatsächlich sündhaft gewesen, wenn ein so nahrhaftes Lebensrnittel, wie es gerade die Fisolen sind, nicht im Lande behalten worden wäre. — Weitere Bestellungen auf Fisolen werden täglich von 8 Uhr früh bis 12 Uhr vormittags auf dem Magistrate (Mittelgebäude, ebenerdig, erste Tür links) entgegengenommen. — (Von der l. t. Staatssscwcrbeschule.) Seine Exzellenz der Herr Minister für öffentliche Arbeiten hat den Lehrer der k. k. Staatsgewerbeschule in Laibach Michael Presl im Lchramte bestätigt und ihm gleichzeitig den Professortitel zuerkannt. — (Klnsscnlotterie.) Die Ziehung der 111. Klassen-« lottcrie findet fchon am 21. und 22. d. M. statt. Es werden 4000 Gewinne im Gesamtbetrage von 579.800 X gezogen. Die Geschäftsstelle der k. k. Klassenlotterie bei der Laibacher Kreditbank in Laibach hat noch einige Lose der ersten Klasse zur Verfügung. In dcr 1l. Klas-senlotlcrie wurden bci dcr genannten Geschäftsstelle 617 Gewinne im Gesamtbeträge von 196,360 X gezogen. — (Der Erperimentlllvortrass Wintern.) Wir verweisen nochmals anf den morgen stattfindenden Erpcri-mentalvortrag N. Wintern und machen aufmerksam, daß sich Hcrr Wintcrri, einem allgemeinen Wunsche Nech-wing tragend, entschlossen hat, dcn Beginn auf 5 Uhr nachmittags anzusetzen, Ende halb 8 Uhr. Der Besuch scheint ziemlich gut zu werden, denn die Nachfrage nach Karten ist ziemlich rege. Es wäre auch in Anbetracht des wohltätigen Zweckes erwünscht, daß Herr Winterri ein vollbesuchtcs Haus hätte. — (Sanitkts - Wochenbericht.) In der Zeit vom 22. bis 29. v. M. kamen in Üaibach 25 Kinder zur Welt (32,50 pro Mille), darunter 2 Totgeburten: dagegen starben 19 Personen (24,70 pro Mille). Von dcn Verstorbenen waren 13 einheimische Personen: die Sterblichkeit der Einheimischen betrug somit 16,90 pro Mille. Es starben an Tuberkulose 3 (untcr ihnen 2 Ortsfremde), infolge Schlagflusscs 1, an verschiedenen Krankheiten 15 Personen. Unter den Verstorbenen befanden sich sechs Ortsfremde (31,60 N) und 9 Personen aus Anstalten (47,30 „Ideal" vorgeführt wird. zeigt uns unter anderem folgcndc' intercslmitc Bilder: Kriegsbrücke über die Drina, Militärischcs Leben in Zuornik nsw. — Writers enthält d>,is Programm mchrcrc komische Bilder lind das Scnsa-tionsdrama „Die Launen einer Weltdame". 4710 K. f. priu, nllsicmciuc Pcrkclirsbank in Wien. Twnd dcr Glldcinlagcn gegen Kassaschcine nnd ss'iulagvbnchcr am 3N, November 1914: 4158 K 79,243.222 j ss= IDepot dU-r rss ! k. u. k. Generalstabskarten I MnlAstal) I : 75.000. Preis per i Rait I K, id Taschenformat auf I L.'inwiiud ^es[)Mimt 1 K 80 h. ill»— imwi II in MHIil ¦¦!¦«¦—WI——1—— ! Ig. v. Kleinmayr & Fed. Bambergs Guclisiandluna in Laibach, Kongreßplatz Nr. 2. Die Kriogsanleilze ist der Weise. Der Vormarsch unserer Kräfte geht im nördlichen Teile der Front kampflos vorwärts, wobei gestern 300 Mann zu Gefangenen gemacht wurden. Westlich und südwestlich Arangjclovac stellten sich dem Vordringen unserer Truppen feindliche Kräfte entgegen, die durch heftige Augriffe, die insgesamt abgewiesen wurden, versuchen, den Rückzug der serbischen Armeen zu decken. Die Besitzergreifung von Belgrad. Wien, 4. Dezember. Amtlich wird vcrlautbart: Der Kommandant der fünften Armee, General der Infanterie von Franl, richtete gestern nachstellendes Telegramm an Seine l. und l. Apostolische Majestät: „Belgrad, am 3. Dezember 1914. In dem feierlichen Augenblicke, da es uns gegönnt ist, auf der Belgrader Festung Eurer k. und I. Apostolischen Majestät glorreiche Stan» darte z» hissen, bitte ich im Namen der um dieses Panier versammelten Abordmmgen aller Teile der gesamten bewaffneten Wehrmacht Curer Majestät unsere begeisterte Hllldiguug allenmtcrtänissst darbringen zu dürfen. Frank, General der Infanterie." — Hierauf geruhten Seine l. und l. Apostolische Majestät heute au General der Infanterie von Franl folgendes Telegramm abzusenden: „Die Huldigung der zu uuserer auf der Belgrader Festung gehißten Standarte emporblickenden treuen Krieger freudig entgegennehmend, danke Ich be» wegten Herzens Meinen braven trefflich geführten Bal-lanstreitlrnften, deren heldenmütigem Kämpfen auch die Besiimahme Belgrads zu danlc,, ist. Franz Joseph." Die Wintcrausrüstnng unserer Truppen. Wien, 4. Dezember. Aus dem Kricasftresseauartier wird gemeldet: Unter den vielen und mannigfachen Vorsorgen, deren die Armee im Felde Zu ihrer Kamftftnch-tiglcit bedarf, nimmt angesichts eines Wintelfclozun.es die Ausrüstung der Truppen mit Kä'ltcschuhmittcln wohl den ersten Platz ein. Die Wintcrausstaltung für die ganze Armee im reichlichen Maße und rechtzeitig sicherzustellen, war die unablässige Sorge des Armoe-obertommandantcn Erzherzog Friedrich, welcher in seinem Bestreben durch die unermüdliche zielbewußte Arbeit der beteiligten Stellen der Heeresverwaltung auf das wirksamste unterstützt wurde. Die vom Armeeobcrkom mando schon Anfang August eingeleitete Beschaffung der Kälteschuhmittcl ist danl dcm richtigen Zusammenwirken aller hier in Betracht kommenden Faktoren derart gefordert worden, daß mit Aubruch des Winters für jeden Mann die Wintersachen vorhanden und mit wenigen, in ganz besonderen Umständen begründeten Ausnahmen, an Ort und Stelle waren. Der Soldat besitzt neben einem Mantel mit Schafwollsulter folgende Kaltcschnksortcn: Ein Wollcibchen und eine Wollhose (gewirkte Sorten), ein Paar Flanellfußlaftftcn, eine Leibbinde und zumeist auch noch die Weste, die im Frieden von den Unterabteilungen ausgegeben, von den Reservisten mitgebracht wird; ein Feldleibel (Feldweste), Schncchauben, Pulswärmer, Gamaschen oder Wadenstutzcn, Wollhnndschuhe, Papicrfußlappen, eine Paftierweste, die entsprechend oft erneuert wird, dann eine Decke; welters sind für die Kampftruppen weiße Flancllbaschliks, für Reiter Fuß-wärmer, für die im Vorpostcndienst stehende Mannschaft lange Pelze und Filzstiefel vorgesehen. Alle die Winter-sortcn wurden, um Transftortschwierigleitcn tunlichst zu vermeiden, korpsweise, bczw. in Einheitsftaleten für 100 Mann gesammelt, bereitgestellt und über Aufforderung des Armee Etaftftenkommandos in die von diesen bezeichneten Stationen abgeschoben. Die durch die Wech- selude Kriegslage bedingten umfangreichen und oft überaus raschen Truftpenverschiebungen und unvermeidliche Verkehrsstörungen auf den Eisenbahnen mögen es verursacht haben, daß manche Wintersortentrausporte ihre Truppcu etwas verspätet, in ganz vereinzelten Fällen Uicll.eicht überhaupt noch nicht erreicht haben, doch sind sie auf dcm Wege und in kürzester Zeit wird den Intentionen des Oberkommandanlen entsprechend, jeder Soldat im Besitze seiner Kä'Iteschutzausrüswng sein. Als ein besonderes Mittel gegen die Kälteeinwirkung, namentlich zur Nachtzeit, sind Heizvorrichtungen für Zelte zu zwei Mann, sogenannte Schwarmöfen beschafft worden. Diese sinnreich konstruierten Hcizvorrichtungen haben drei Bestandteile: Ofen, Kamin, Isoliermuffe. Dr», Ofen besteht aus Vlcchftlalten, die drehbar mittelst Scharnieren miteinander verbunden sind. Sie lassen sich zu einem prismatischen Körper sonnen, wobei zwei quadratische Bleche die HciMr und die Abschlußtür bilden. Erstere besitzt für Luftzufuhr eine größere Zahl von Rundlöchern. Zur Stabilisierung des aufgestellten Ofenmantcls dieni ein blcchcrner ll-Nahmen. Zwei kleine durchlochte Blech-platten dienen als Füße des Ofens. Der Kamin besteht aus drei sich verjüngenden geraden Vlcchröhrcn und einein Funlcnfänger. Die Isolierinufsc ist ein kurzes, mit Asbest gefiittcrtes Vlcchrohr. Es ist auf den Kamin aufgesteckt, um das Anbrennen des Zeltblattcs zu verhindern. Die so konstruierte Hcizvorrichtung, die ein Gesamtgewicht von rund 8'^ Kilogramm ausweist, entspricht den an sie gestellten speziellen Anforderungen in hohem Maße. Die Schwarmöfen sind leicht aufzustellen und zusammenzulegen, für jedes erlangbare Heizmaterial geeignet, ohne Schwierigkeit mit den vorhandenen Mitteln zu transportieren und gegen mechanische Einwirkungen (Stoßen, Werfen ?c,) überaus haltbar. Sie bewähre» sich nach jeder Richtung ausgezeichnet. Die Erzeugung und Ablieferung der Feldöfen ist derart rasch vor sich gegangen, daß die Kampftruppen bereits zur Gänze im Besitze dieses wohltätigen Heizapparates sind. Der Gedanke gewährt sicherlich Beruhigung, daß infolge der speziellen Fürsorge des Armeeoberkommandos unsere braven Soldaten in angemessener Temperatur der notwendigen Ruhe Pflegen können und nach durch Kälte nicht gestörtem Schlafe am Tage im Besitze ihrer frischen Kräfte sind. Die Nüssen iu dcr Bukowina. Wien, A. Dezember. Aus dem Kriegspresscquar-tier wird gemeldet: Aus der Bukowina werden sort-gesetzt Gewalttaten der Nnssen, besonders an Rumänen, berichtet. So haben in Zadmua am Sereth die Kosaken den 8,'>Mrigen Gutsbesitzer und Ni'tuieister a. D. Demcter Goj.n,, dessen rumänische Nationalität ihnen bekannt war, um Mitternacht aus dem Bette grzerrt, im Gatten angebunden und blutig geschlagen. Inzwischen wurde die Wohmung Gojans demoliert und ausgeraubt. Auch wurde beobachtet, daß die Kosaken verwundete Gendarmen an Pferde banden und so fortschafften. Ein feindlicher Äerovlan hernbneschosscn. Wien, 4. Dezember. Aus dem Kriegspressequartier wird gemeldet.- Die beiden ssliegeroffizierc Oberleutnant Bein von Lusonczy und Olierleutnant Johann Wierzcjski sichteten bei einem am 39. Nolieuwer unternommenen Auf-tlärnngsflug einen feindlichen Aeroplan, dcr bei Micchow, vierzig itilomctcr nördlich von kralau, starten wollte Über Wolken kreisend, erwarteten sie den Aufstieg des feind-lia>n Apparates und beschossen ihn dann mit heftigem Repetiergewehrfeucr. Das feindliche Flugzeug neigte sich plötzlich auf die Seite und stürzte ab. Keine Überlassung, von Ktienstrophäen. Wien, 4. Dezember. Die „Korrespondenz Wilhelm" meldet: In der letzten Zeit tainen an die militärisä)en Behörden wiederholt Ansuchen um libcrlassuna, erbeuteter Krieastrophlien verschiedener Gattung. Es wird bekannt gemacht, das; solchen Ansuchen auch gegen Anbot von Kauf-summeu und Widmungen für humanitäre Zwecke gründ-» sätzlich nicht entsprochen werden kann. Eine Aktion für dänische Decken. Wien, 4. Dezember. Erzherzogin Isabella, Gemahlin des Oberk M!nand<>nten Erzherzog Friedrich hat gestern nachmittags in ihren Palais das Damcn-ü'mitec sür dänische Decken empfangen. Die Erzherzogin begrüßte die Erschienemn nnd dankte ihnen für das wanne Interesse, das sie der Aktion für die dänischen Decken entgegenbringen. Nachdem Professor Fräntel in eingehenden Worten den Begriff und die sanitären Vorzüge der dänischen Decken erörtert hatte, ergriff Fürstin Metternich Sandor das Wort, um die Äitte zu stellen, daß jeder zum Gelingen des Wertes rzach seinen Kräften beitragen möge. Das ungarische Magnatenhaus. Budapest, 4. Dezember. Das Magnatenhaus hält Montag um 11 Uhr vormittags eine Sitzung ab. Auf der Tagesordnung stehen die vom Abgeordnetenhause erledigten Gesetzentwürfe. Erstreckung der außerordentlichen Maßnahmen des Zivil- verfahrcns auf Angehörige der Wehrmacht des Deutschen Meiches. Budapest, 4. Dezember. (Ungarisä)es Tclegraphen-Kurrcsftondenzbnrcau.) Durch eine Verordnung der Regierung werden die außerordentlichen Maßnahmen bezüglich d.'s gerichtlichen und außergerichtlichen ^ivildcrfahrens während des Kricgsznstcmdes auf Angehörige dcr Wehrmacht des Deutschen Reiches sowie auf Personen, die unter die gleichen Rücksichten fallen, erstreckt, soweit diesbezüglich Reziprozität besteht. Eine Hänte- und Lcdcrzcntrale.Aktiengesellschaft. Wien, 4. Dezember. Im Einvernehmen mit dem Handelsministerium und dem Kiiegsministerinm, sowie nnter unmittelbarer Förderung durch die Wiener Handelskammer hat sich ans Vertretern dcr österreichischen lind dcr ungarischen Lederindustrie ein Komitee gebildet, das nach deutschem Beispiele die Gründung einer Hänte- nnd Ledcrzentrale-Attiengesellschaft proponicrt und die notwendigen Schritte zur Genehmigung und Aktivierung bei der Regierung eingeleitet hat. Dic Cholera. Wien, 4. Dezember. Vom Sanitätsdepartement des Ministeriums des Innern wird mitgeteilt: Am 4. Dezember winden folgende Fälle asiatischer Cholera gemeldet: 5 in Wien, 5 in Böhmen, 3 in Mähren und 3 in Kralau. deutsches Neich Von den Kriegsschauplätzen. Berlin, 4. Dezember. Meldung des Wolft-Vureaul,: Großes Hauptquartier, 4, Dezember vormittags: Auf dcm westlichen Kriegsschauplätze wurden französische An« griffe gegen unsere Truppen in Flandern wiederholt abgewiesen, ebenso in der Gegend nordwestlich Altlirch, wo die Franzosen bedeutende Verluste hatten. Auf dcm oft» lichen Kriegsschauplätze sind sämtliche Angriffe östlich dcr Masurischen Seenplatte unter großen Verlusten für die Nüssen abgeschlagen worden. Unsere Offensive in Polen uimmt normalen Verlauf. Oberste Heeresleitung. Bcrliu, 4. Dezember, Das Wolff-Vureau meldet: Zu der amtlichen Pariser Meldung uum ^. d. M.: daß französische Truppen im Elsaß Ober-Aspach und Nieder-Ajpach eroberten, erfahren wir von maßgebender Seite, daß es sich bei Olier-Aspach lediglich um eine Postiernng handelt, die von unseren Truppen freiwillig geräumt wurde. Das Ereignis ist ohne jeden Belang. Nieder-Aspach ist nach wie vor in deutschen Handen. Berlin, 4. Dezem er. Der „Lokalanzeiger" mel« det ans Gent: Bei Nieuport nnd südlich von Ipern haben die fortgesetzten Befestigungsarbeiten der Ver-oi'mdeten, deren Stellungen in dem Überschwemmungs-gelände südl,ch von Dixmniden unmöglich geworden waren, durch die schweren deutschen Geschütze eine empfindliche Störung erlitten. Sehr gimstige Sti'ltz-punlte errang, wie aus dem Tagesberichte des Gene« rals Ioffre hervorgeht, unsere Artillerie westlich von i^ens, namentlich bei Lix und Roulette sowie im Voewlk'Gebiet. Kaiser Wilhelm in Berlin. Berlin, 4. Dezember. Meldung des Wolff-Vurcaus: Großes Hauptquartier, 4. Dezember vormittags: Seine Karten der Kriegsschauplätze liroBßs format ä K120, mit Post K11 3W7 Taschenformat ä 20 und 40 h, mit Post 10 li mehr in dle Erklärungen der Regierung gutzuheißen. 3lbg. Sacchi wurde beauftragt, in der Kammer eine Erklärung in diesem Sinne abzugeben. ^ . Rom, 3. Dezember. In Besprechung der Rede des Ministerpräsidenten Salandra betonen oje Blätter übereinstimmen5, daß der Ministerpräsident mit seinen Erklärungen sowohl in der Kammer, wie im Senat ausgesprochenen Erfolg hatte. Seine klare von hohem Gesichtspunkte beherrschte patriotische Rede werde ebenso wie sie im Parlamente mit der größten Wärme aufgenommen wurde, auch im ganzen Lande einen sehr günstigen Eindruck hervorrufen. Salandras Appell zur Eintracht, der die einmütige Zustimmung der Kammer und des Senates gefunden habe, werde auch außerhalb des Parlamentes derfelben Aufnahme begegnen. Das Kabinett Salandra habe bewiesen, daß es seine Verantwortlichkeit in dieser denkwürdigen Stunde voll und ganz fühle und sie in würdiger männlicher Weise übernehme. T>a» Vud«etprooisorium. «,», 4. Dezember. Die Regierung brachte im Par. lament ein bis zum 31. Juni reichendes Budgetprovisorium «in. In demselben Gesetzentwürfe werden gewisse Annahmen um insgesamt etwa 50 Millionen erhöht. Frankreich Die Lage von Reims.- Ziirich. 3. Dezember. Wie die „Neue Züricher Zei. tuny" aus Turin meldet, ist nach Pariser Meldungen der ' «us der gestrigen Nummer wiederholt, we« nur in ein«» Teile der Aufiaa« enthalten. »Gazetta dcl Popolo" die Lage von Reims furchtbar. Die deutschen Schützengräben sind bis 1800 Meter an die Vorstädte herangerückt. Bei der Beschießung wurde kein Stadtteil verschont. Die reiche Textilindustrie der Stadt ist auf viele Jahre vernichtet. Der bisherige Sachschaden wird auf 350 Millionen geschätzt. Einberufung der Kammer. Bordeaux, 3. Dezember. Ein Ministerrat unter dem Vorsitze des Ministerpräsidenten Poincar5 beschloß, die Kammer zu einer außerordentlichen Session am 22. Dezember nach Paris einzuberufen. Die Minister reisen Ende der nächsten Woche nach Paris, um dem Finanzausschusse des Senates und dem Budgetausschusse der Kammer zur Versügung zu stehen. Präsident Poincaw wird zu dieser Zeit ebenfalls in Paris sein. Die französischen Börsen. Zürich, 4. Dezember. Nach einer Meldung der «Züricher Zeitung" aus Paris ist die Eröffnung des Kassamarktes der Pariser Börse endgültig auf den 7. d. M. angesetzt, doch kann es sich hicbei nur um Rcntcnobligatio« nen und einzelne führende Aktien handeln. An der Börse in Bordeaux wurde eine Reihe neuer Papiere notiert, wovon sich gegenüber Juli nur die Aktie der Vanque de France mit 4500 höher stellt. Der Rückgang in sonstigen Bankaktien und in Obligationen des Crödit Fonciörc sowie von brasilianischen Obligationen ist erheblich, während russisM Rentcnatticn und französische Maschinenbauanstalten verhältnismäßig fest lagen. Die Kämpfe in Marokko. Lyon, 3. Dezember. „Le nouvcliste" meldet aus Tanger: Am 27. November griffen französische Truppen in der Nähe von Taza die aufständischen Marokkaner Stämme an, die zurückgeschlagen wurden und unter Zurücklassnng beträchtlicher Beute sowie Toter und Verwundeter in die Berge fliehen muhten. Die französischen Truppen hatten 20 Tote und 25 Verwundete. Die Niederlande. Widerstand im Internierungslager. Amsterdam, 3. Dezember. „Handclsblad" meldet aus Zeist: Im hiesigen Intcrnierungslager wurde heute von Belgiern Widerstand geleistet, worauf die niederländischen Vewachungstruftften von der Feucrwaffe Gebrauch machten. Hicbci wurden fünf Belgier getötet und sechs verwundet. Bereits gestern abends war ein gewisser Widerstand unter den Internierten bemerkbar. Sofort wurde Polizei requiriert. Heute früh wurden Truppen zur Verstärlung aus Utrecht herangeholt. Es ist noch nicht vollständig gelungen, den Widerstand der Belgier zu brechen. — Nach eincr amtlichen Meldung aus Haag seien bei dem Vorfalle sechs belgische Soldaten getötet und neun verwundet worden. England Die britischen Verluste. London, 3. Dezember. Der militärische Mitarbeiter der „Times" gibt die Verluste der britischen Armee mit 84.000 Mann an, was ungefähr der ursprünglichen Stärke des britischen Heeres, als es ins Feld rückte, entsprach. Die Verluste in der Schlacht bei Aftern und Ar-mentiöres betrugen etwa 50.000 Mann, wovon etwa 5500 auf das indische Korps entfielen. Der Korrespon-dent fährt fort: Wir müssen zugeben, dah die deutschen Truppen trotz schrecklicher Verluste noch zahlreicher sind als wir und daß sie starke Stellungen einnehmen. Sie besitzen eine furchtbare Artillerie, die zerstreut aufgestellt und wohlverborgen ist. Ihre schweren Geschütze haben noch die Oberhand und begraben beständig unsere Leute, indem sie ganze Abteilungen in Laufgräben zerstörten. Ihre Scharfschützen sind kühn und hartnäckig. Ihre groben Mörser verursachen beständig Verluste und obwohl ihre Aufklärung in der Luft seltener wurde, erscheinen doch noch Tauben und Albatros-Flugzeuge über uns, um zu beobachten, was wir tun. Die englischen Offiziere und Unteroffiziere sind in schrecklichem Maße geschwächt. Wir haben fast die ganze reguläre Reserve und den besten Teil der Spezialreserve vieler Korps an die Front gebracht. Wenn die Depots nicht länger imstande sind, regelmäßigen guten Ersatz zu schicken, würde die Armee an der Front gerne einen Teil der neuen Armee als Ersatz begrüßen. Wir brauchen jeden Mann, den wir finden können. Wir müssen bald erwägen, wie wir die neuen Aushebungen am besten an der Front verwenden können, ob als Armeen, Divisionen oder Brigaden in Einheiten oder zur Ausfüllung. T>ie Angst vor der deutschen Invasion. London, 4. Dezember. „Daily Mail" meldet aus Norwich: An der Ostküstc Englands werden ausgedehnte Vorbereitungen gegen eine deutsche Invasion getroffen. In jedem Dorfe hat sich ein Komitee gebildet, das sich mit den zu ergreifenden Maßnahmen beschäftigen soll, um den Folgen eines deutschen Einfalles zu begegnen und die Zivilbevölkerung zu schützen. Grimsby, 4. Dezember. Die Admiralität hat angeordnet, dah Ausländer auf britischen Schl-Pftnetzdamft-fern nicht fahren dürfen. Die Verfügung trifft die Besitzer dieser Schiffe schwer, da Mangel an geeigneten Leuten besteht. Die Dauer des Krieges.* London, 3. Dezember. „Westminster-Gazette" schreibt: Die Dauer des Krieges muß davon abhängen, welche Friedensbedingungen wir machen. Wenn wir unsere Friedcnsbedingungen durchsetzen und die Welt von dauernder Bedrohung befreien wollen, dürfen wir nicht von einem schnellen Friedensschluß träumen. Es wäre Torheit, davon zu sprechen, daß der Krieg schon zu Neujahr oder im Frühling des nächsten Jahres zu Ende sein würde. Lord Kitchener über die Dauer des Krieges. London, 4. Dezember. „Daily Mail" meldet aus Nen> York: Das Vlatt „Sadurdah Evening Post" veröffentlicht einen Bericht über ein Interview, das der amerikanische Schriftsteller Irliing Cobb nach seiner Rückkehr aus Teutsch, land mit Lord Kitchener hatte. Er gibt an, Kitchener have emphatisch crtlärt, daß der Krieg nicht weniger als drei Jahre dauern und nur enden werde, tvcnn Deutschland zu Land und Zu Wasser wirtlich besiegt sei. Hausdurchfuchlmgen in Dublin. Amsterdam, 4. Dezember. „Telegraaf" berichtet aus London: In Dublin nahm die Polizei gestern nachts eine Hausdurchsuchung bei allen Zeitungsverkäufem und in allen Läden vor. Eine Anzahl Ercmplare des Blattes «Irish Freedom" wurde beschlagnahmt. In den Räumlichkeiten des Blattes wurde ebenfalls eine Hausdurchsuchung vorgenommen. Vorschüsse auf ausländische Forderungen. London, 4. Dezember. Nach einer Übereinkunft zwischen der Regierung und den Banken sollen diese Expor« teuren auf ausländische Forderungen, die nicht eingetrie» l>en werden können, Vorschüsse bis zu 50 Prozent des Betrages der Forderungen gewähren. Überseeische Truppen in Ägypten. London, 4. Dezember. Amtlich wird berichtet: Australische und ncufeeländifchc Truppen sind in Ägypten eingetroffen, wo sie an der Verteidigung des Landes teilnehmen und ihre Ausbildung vollenden sollen. Sie werden später nach Europa an die Front gesendet werden. Dic aufständische Veweaung im Sudan. Konstaniinoftel, 4. Dezember. „Taöwir-i-Efkiar" erfährt: Der englische General Winga-te Pascha, der jüngst in Ägypten eingetroffen ist, wurde nach dem Sudan entsendet, um dic gegen dic Engländer gerichtete ausständische Vcwcaung zu unterdrücken. Infolge der Ausdehnung dieser Bewegung habe sich dic englische Ncgierung entschloß sen, noch I4.0U0 Mann dahin ,;u senden. Dasselbe Blatt sicllt fest, in Anyptcn scicn keine indischen Truppen vorhanden, da England sie entfernt habe, lvcil^sie sich weigerten, gegen den Kalifen Krieg zu führen. Neue Truppen in Kanada. London, 4. Dezember. Die „Times" melden aus To. ronlo: Amtlich wird bcrlautbart, dah für das dritte Truppenkontingent in West-Kanada fünf Kavallerie- und neun Infanlericregimcnler, in Ost-Kanada' vier Kavallerie« und zehn Infanterieregiment« aufgestellt werden. Die Gesamtzahl der ncucn Truppen beläuft sich auf 81.700 Mcrnn. Rußland. Enthebung des Generals Nennenlampf." London, 3. Dezember. Die „Morningpost" meldet aus Petersburg: General Renncnlam^f wurde vom Oberbefehl enthuben, weil er in der Konzcntrations-bcwegung zur Einschließung der Deutfchen seine Stellung zwei Tage zu spät einnahm. Ungeduld in Petersburg* Kopenhagen, 3. Dezember. «Politiken" gibt folgende Meldung der „Times" aus Petersburg wieder: Die Haupt« staot wartet ungeduldig auf Nachrichten aus Polen. Die vgrliegenden Meldungen tragen dazu bei. die Spannung zu erhöhen. Trotz der klimatischen Schwierigkeiten hallen die Deutschen ihre Stellungen bei Lodz und Lowicg und fügen den Russen sehr schwere Verluste zu. Ictzt erwarten sie Verstärkungen, aber woher soll Deutschland Verstärkungen nehmen? Kaiser Nikolaus bei den Verwundeten. Petersburg, 4. Dezember. Kaiser Nikolaus hat die aktive Armee verlassen und wird sich nach verschiedenen Städten im mittleren und südlichen Rußland begeben, um die Verwundeten zu besuchen. Vom Roten Krnlz. Mailand, 3. Dezember. „Corriere della Sera" meldet aus Petersburg: Für die im Kaukasus tampfenden Truppen muß die Einrichtung des Roten Kreuzes erfi geschaffen werden. Auch für das Rote Kreuz auf den übrigen Kriegsschauplätzen sei kein Material mehr vorhanden, so baß der Staat Leute zur Verfügung stellen muß. Vulaarien. Der Eindruck der Besetzung Vclgraos. Sofia, 4. Dezember. Die Nachricht von der Be« setzung Belgrads durch die österreichisch «ungarischen Truppen hat in allen Kreisen der Bevölkerung Eindruck gemacht und bildet das allgemeine Tagesgespräch auch in den Couloirs des Sobranje. ,^._____ Laibacher Zeitung Nr. 300__________________________2458 ___________________________ 5. Dezember 1914 Tic Türkei. Berichte des Hauptquartiers. Konstantinopcl, 3. Dezember.* Ein Kommuniquö des Hauptquartiers besagt: Die türkischen Truppen haben in der Zone des Tschorol-Flusses einen großen Erfolg er» nmgen. Einzelheiten folgen. Konftantinopel, 3. Dezember. Das Hauptquartier veröffentlicht nachstehendes Kommuniqu6: Gegenüber einer russischen Nachricht, daß die türkischen Truppen die Sinai-Halbinsel geräumt hätten, wird auf den siegreich verlaufenen Kampf, der in der nächsten Nähe des Suez-Kanales zwischen unseren Truppen und den Engländern stattfand und damit endete, daß auf Seite der Engländer zwei Offiziere und zahlreiche Soldaten getötet wurden und eine große Zahl Gefangener in unsere Hände fiel, verwiesen. Das beweist, daß sich die Sinai-Halbinsel in unserem Besitze befindet. Was die Meldungen von enormen Verlusten unserer kaukasischen Grenzein-hclten und den Tod eines Divisionskommandanten betrifft, so sind sie vollständig falsch. Die Meldung von der Desertion eines Divisionskommandanten verdient nicht einmal dementiert zu werden. Die in Tiflis von einer russischen Quelle verbreitete Nachricht, daß ein deutscher General und 14 andere deutsche Offiziere sowie drei österreichisch-ungarische Offiziere, die sich unter den am 24. November in den Kämpfen an der kaukasischen Grenze Gefangenen befanden und in Tiflis eingetroffen seien, ist ebenfalls eine reine Erfindung. Zur Besetzung Belgrads. Konstantinoftel, 3. Dezember. Der Sultan hat an den Kaiser und König Franz Joseph ein überaus herzliches Glückwunschtelegramm anläßlich der Besetzung von Belgrad gerichtet. Konstantinopel, 3. Dezember. Die Nachricht von der Besetzung Belgrads durch österreichisch-ungarische Truppen wurde von den Mitgliedern der österreichisch-ungarischen und der deutschen Kolonie sowie vom türkischen Publikum mit überaus großer Freude aufgenommen. Bliitterstimmen über den Einmarsch in Nelgrad. ziollstnntinopel, 3. Dezember. Die Nachricht von der Vcse^ung Belgrads wird zunächst nur von einzelnen Blättern besprochen, da sie erst gegen Mitternacht bekannt wurde. „Dschcridei Hanatis" sogt: Die Meldung werde die Beschützer Serbiens wie ein Blitzschlag treffen. ztonsmulinlipcl, 4. Dezember. Zur Besehung Belgrads führt der „Tnnin" au leitender Stelle aus: Die moralische Wirkung der Einnahme von Belgrad, dieser grohen historischen Stadt, durch Österreich-Ungarn wird um vieles größer sein, als die materielle Wirkung. Das Blott empfindet besondere Freude, erklären zu können, dah die Herzen aller Ottomanen an dem Jubel teilnehmen, den diese Nachricht in Österrcich'Ungarn und Deutschland hervor-rufen wird. Das neu beginnende Jahr der Hcrrscha-ft des vcrehrungswüroigen Verbündeten des Sultans Meh-med V. beginnt mit einem sehr glücklichen Ereignisse und es sei der aufrichtigste Wunsch der ganzen ottomie Vereinigten Staaten von Amerika. Mißstimmung gegen England. London, 4. Dezember. Der Korrespondent der „Times" in Washington meldet: Das britische Prestige leidet hier durch die britische Fahrlässigkeit. Besonders die ^ erichte ttber die Schwierigkeiten bei der Rekrutierung erregen Mißstimmung. Man beginnt zu fürchten, daß England, von dem so viel erwartet wurde, dem Beispiele patriotischer Selbstaufopferung, daß die Verbündeten und deren Feinde geben, nachstehen wird. Im gegenwärtigen Augenblicke, schreibt der Korrespondent, könnte uns nichts besser dienen, als die Nachlicht, daß die Fußballvereine die Wettspiele eingestellt hätten. Die Eröffnung der Fondsbörse hinausgeschoben. London, 4. Dezember. Die „Morningpost" meldet aus Washington: Die Erklärung Lloyd Georges im Untcrhause, das; die Vereinigten Staaten Großbritannien ungefähr 1000 Millionen Pfund Sterling schuldeten, hat hier einen sehr unangenehmen Eindruck gemacht und wird, wie man befürchtet, die geplante Eröffnung der Fondsbörse noch weiter hinausschern. Durch diefc Erklärung wird außerdem erneut dic Besorgnis hervorgerufen, dah lici Eröffnung des Vürscvertehrs in Newyork amerikanische Werte ohne Rücksicht auf ihren inneren Wert auf den Markt geworfen werden könnten. Zu dein gleichen Gegenstande schreibt die „Washington Post": Der Handel in Aktien an dcr Fondsbörse wäre sicher bereits eröffnet worden wenn man nicht fürchtete, daß die ungeheure Menge amerikanischer Werte, die sich im britischen Besitze befinden, in Newyork massenweise auf den Markt geworfen werden, da-h dafür die Zahlung in Gold gefordert und der dadurch bedingte starke Goldabfluh die amerikanische Finanzlage gefährden wird. Durch die Erklärung Lloyd Georges taucht diese Besorgnis von neuem auf und viele amerikanische Bankiers nahmen infolgedessen an, dah britische Finanzinstitute versuchen werden, Geld aufzubringen, indem sie ihren Besitz an amerikanischen Werten verkaufen. Verantwortlicher Redakteur: Vlnwn ssuntet. Einladung zur Bnfangsziehung der III. k. k.österreichischen Klassenlotterie ;::rnr.:::::r.::rj::n::::::::.::..............¦'"''¦¦¦¦'""""'"'¦'¦¦¦i^HijjiiiMtijiiiiMijjjiHHJHJii^.........'*¦..........."".....::t:.:::::iK::::::::::":"::!::::::::: = Ziehung f. Klasse 21. und 22. Dezember 1914. ----- Grösster Gewinn dieser Lotterie, event. •••iJM'*:;iiiii" nf|jji:; ;iiijii;: ;«m|M': :*mIi«*; •¦>Iii»": r;«ijii'; ;*>nii:* ¦¦'ii*':: ;>;ijn:; ;;jnL BL-aiHÄÄl^arteaÄitmli: 4168 Telephon Interurban 6241. Postsparkassenkonto 147.136. Laibacher Zeitung Nr. 300_____________________________2459_____________________________________5. Dezember 1914 — (Verwundete in Laibach.) (Forts.) Inf. Salei Josef, HonvIR 14, Streifschuß am linken Unterarm und an der lintcn Hüfte; Inf. Salei Ludloig, I3t 7^, Schuß durch den linken Mittelfinger, Streifschuß am Unten Zeigefinger nnd Rheumatismus; Inf. Tan^ut Wassil, IM 41, Brusttorbquetschung und Rheumatismus; Inf. Sartori Emil, IR 17, iwmp. 9. aus Laibach, Rheumatismus; Inf. Satoll 'Anwn, IR 50, Lungcntatarrh; Inf. Sattler Johann, IN 5><», Geiuebscntzündung im rechten Fnße; Inf. Sauricti Michael, LIN ^0, Streifschuß au zwei Fingern; Inf. Sawicti Michael, LIR 20, z-ingerslrcifschnß; Inf. Sawzut Andreas, LIN 20, Schv. der linten Mittelhand; Untcrjäger Schuster Thomas. FIB U, Schutz durch die Wcichteilc des liltten Vorderarmes; Inf. Scdlak Franz, LIN 24, Durchschuß durch die linke zweite Zehe; ErsNes. Simon Pal, IR 20, leichter Streifschuß oberhalb der Ge-säßgegeno; Ins. Etnltety Gaidos Georg, IN 71, Schuß durch den rechten Fuß; ErsNes. Slajmovics Adam, IR «4, Streifschußvcrletzung; Inf. Slavoä Stanislaus, IN 10, Schuß durch den rechten Oberarm; Inf. Slowit Karl, IN 1UU, Schv. des linten Untcrscl)cnkels; Inf. Smetancr Io-l)ann, IR 1, Streifschuß an der Stirn und Rheumatismus; Inf. Sokolowsti Nitolnus, IN 41, Schuß durch die linte Mittelhand; Gefr. Sosna Franz. IR 10U, Schv. der linken Großzche; LdstInf. Sotenzel Jakob, LIN 27, aus ilotre-dei bei Sagor, Bronchitis; Inf. Srbljamn Nikola, bh. LIN 7, Rheumatismus; ErsNes. Stajerics Josef, Honv.-IR 18, Schu. der Nasenwurzel; Inf. Slanowsti Emmerich, LIN 15, Schuß durch die linke Brustturuhälfle; Inf. Starowlcz Vinzenz, IR 50. ^chuß durch die rechte Wade; Inf. Stcffet Franz, IN 1, Fußgeschwür mit Schwellung; Inf. Stöctl Karl. IN «4, Schu. der linken Achselhöhle; Inf. Strejalec Iordaticz, IN 41, Schuß durch die rechte Hand; Jäger Sumbcra Johann, FIB 20, Marschtoinp. 2, aus Santa Tomcnica bei Pisino, interntrant; Inf. Su-ructcr Ludwig, LIN 10, Schu. des rechten Oberschenkels und zwei Streifschüsse am linken Rippenbogen; Legionär Susli Karl, Leg. 1, Rheumatismus; ErsNes. Szalom I. Georg. IR «7. Schuß durch den rechten Fuß; Inf. Szanas Ianos Pal, HunvIN 12, Schrnpncllverletzung der linten Ferse bei Fußschwellung; Ins. Szhborsti Thadd.. IN 1^. Durchschuß durch die rechte Hand nnd Rheumatismus; Ins. äemerl Johann, IN 97, aus Schwarzenberg ob Idria, Lungentatarrh; TitGefr. Zmarda Wenzel, LIN 14, zwei Schrapnellverletzungcn am Hinterhauptsbeine; Jäger Hpatinsll) Wenzel, FIV 19, Schuß durch den rechten Unterarm; Gefr. ätcfaniä Vitwr, LIN 25. .«»lomp. 7, cms Koprivnica bei Velovar, .Herzfehler; Inf. 5tcfl Josef, IN 75, Durchschuß durch die Mittelfußtnochen und die Klein-zche; ErsNes. äler Franz, IR ««, Schutz durch den Außenrand der rechten Hand; Inf. än^tar Bartholomäus, IN 17, aus Dolenji vrh bei Nudolfswcrt, Rheumatismus; ErsNes. ^u^ter«!^ Johann, LdstIN 27, >wmp. 1, aus Zwischen-wässern bei Laibach, Untcrschentelverreutuug ilnd Nheuma-tismus; Offiziersdiener Tnbarcze Georg, Schu. des linten Unterarmes, Quetschung der Hüfte und des Halses, dazu Lcistendrüseuschlvelluiig; Inf. Tancsics .^oloman, IN ^3, Schv. der rechte» Hüfte und des Untercirmes, dazu Schu. der linten Schulter; Inf. Tal^ar Erwin. LIR 27, .^omp.-1. aus Laioach, iuterntrank; I»f. Tcut Januc', HoiwI^l 1>j, Streifschuß an der rechten Hand nnd am rechten Gcsäßteile; Inf. Tiller Franz, IR 17, .^omp. 2, aus Oberlaibach, Rheumatismus und Lungenkatarrh; SanSold. Tta<^ug Roman, SanAbt. 2, .Wnegelentsentzündung; Inf. Tlschat Johann, IN 3, Schv. des Rückens und der Lendengegcno; Inf. Tomic Matto Vrebac. bh. IN 1, Schnß durch den linken Oberarm mit Schultertnochenbruch, dazu Hals-drüsenschwellung; Zgf. Töröt Johann, FIB 11, Schuß durch die linke Großzehe; Iuf. Toth Julius, IN 4«, Schv. des linken Unterarmes mit Knoäjenbruch; Inf. Trampisch Franz, IR !«, Schv. des Rückens und des .^ieferwintels; Waffenmeister 2. Masse Tr^ka Franz, IN M. Echnß dnrch die linte Hand; Inf. Trieb Josef, HonvIR 14, Schv. des linten Unterarmes; ErsNes. Trimmel Georg, HonvIN 1«. Rheumatismus; Inf. Tu^eg Gabor, LdstN ^>, magenkrank; Inf. Urbanc Iuhnnn. IR 17. ,^omp. Ui, aus Eertljc bei Gurtscld. Rheumatismus; Gcfr. Uzclac Martin, LIN 20, iwmp. ö, aus Smiljan bei Gospi^, Schv. der rechten Hand und des rechten Oberschenkels, dazu Bronchitis; ErsNes. Vanke Vinzcnz. IN 82. Schv. des rechten Unterarmes mit Knochenbruch; Ldstin. Varga Ludwig. HonvLdstN 1^. drei leichte Bajonettstiche in der Schultergegend; Inf. Veäorek Josef. IN 50. üungentatarrh; Inf. Vcncsö Ludwig. IN 26. Nheumntismus; Inf. Veseljat Matthias. LdstMnrschbat. 14, Komp. 3, aus Levce bei Eilli. Bronchitis; Inf. Vesely Matthias, LIN 14, Bajonettstich im rechten Oberschenkel; Inf. Voros Franz, IR 1l), Streif, schuß an der rechten Grohzehe; Korp. Vogelfänger Hermann. IN 41, Schnß durch die Weichteile des linten Unterarmes; ErsRes. Vofthar Mihalh. HonvIN 14, Steck-schnßverlchung des rechten Oberschenkels; Inf. Wagner Johann. Marschreg. 13. Schv. des linken Unterschenkels mit Knochcnsplitlerung; ErsRes. Wandzcl Paul, IR 50. Streifschuß an der Innenseite des linken Oberschcnkis; Inf. Wcissl Ferdinand. IN M. Schuß durch die linke Hand; Inf. Weiß Stephan. IN 8, Schuß durch die rechte Klciu-zehe; Inf. Wepryt Ostap. LIN 20, Schuß durch die linke Schulter; Inf. Witsch! Johann, IN 07. Echv. des rechten Fußes; Inf. Woloszen Isidor, LIN 35. Streifschuß an Hals und Wange; ErsNcs. Würer Franz. IN 4. Schuß durch den linken Oberschenkel; Feldw. Zachimczat Karl. SanTruppe. I>crzleidend; Iuf. Zidar Andreas. LIN 27. Komp. 2. aus Vcrje bei Zwischenwässern. Furuukclbildnng am rechten Fuß und Rheumatismus; Gefr. Zimi^ Stephan. IN 85, Schv. des Halses nnd Kehllopfes; Inf. Jots Michael, IN 83. Streifschuß am Kopfe über dem linken Ohr; Inf. ?aba>r Stephan, LIN 27, Komp. 8, aus Levpa bei Gürz, Schv. des lintcn Unterschenkels; Inf. 2adnit Karl, IN 3, Schv. des linken Oberarmes, der rechten Schulter, des rechten Oberschenkels und der Mittclgcgend, dazu Mandelentzündung; Jäger 2arlo Sava, FIB 31, Schuß durch den linken Vorderarm und durch die rechte zweite und drille Zehe. Im „Ljudsti oom" verblieben am 1. November vom zweiten Transporte von 84 verwundeten Soldaten vom I. Oktober nur noch drei in Pflege (Inf. D. Agi<^, 1. bh. IN, Zugsführer Engelmann Eduard, IR 42, und Gefreiter Klar Franz, IR 42). In der Zeit vom b. bis einschließlich 12. November sind vom nördlichen Kriegsschauplätze nachfolgende tränte, bezw. verwundete Soldaten zugewachsen - LdstInf. Balladen Anton, IN 97, Gradista. Vereiterung am linken Unterschenlei infolge Schlages; Inf. Bale Johann, LIN 27, Nassenfutz, Durchschutz in der Lcbergegend, Streifschutz über dem linlen Trachanter, Gewehrdurchschutz des lintcn Handgelenkes, Wcichdurchfchuß am linten Oberarm; Iäg. Birk Johann. FIB ?, Moräutsch, Schrapnelldurchschuß zwischen dem Mittclhandtnochcn von Daumen und Zeigefinger rechts; Iäg. Buäic Alois, FIB ?. Tobovec bei Natschach, Ge>r>ehrdurchschuß durch die erste Phalanx des lintcn Mittelfingers; Inf. Nuliä Michael, IR 17, Varbana bei Dignano, Durchschuh des rechten Oberarmes; ErfNes. Eaneva Anton, LIR 27. Viscone bei Cormons, Gcwehrdurchschuß in der rechten Gesätzgegend; Iäg. (^ernec Johann, FIB 20, Marsichi bei Capodistria, Abschuß des zweiten nnd dritten Gliedes des lintcn Ringfingers mit Erhaltung eines Hautlappens; ErsNes. Dolanc Leopold. IR 17. Dobovec bei Hl. Kreuz, Schrapnellstreif, schuß mn rechten Unterarm; Inf. Fabjan Anton, IR 97, Bate bei Gürz. Schrapnelldurchschuß mit Knochcnfratlur am linten Unterarm; ErsNcs. Fcrleta Anton, IN «7. S. Giovanni di Sterna, Parenzo, Streifschuß am Nucken des linken .Ringfingers; Inf. Fine Martin. LIN 4, älof-ljica. Durchschuß des Thorax (Lungcnfchuß); Lastträger Arbeiter Fortuna Vinzenz. Trieft, rechtsseitige Apicilis; ErsRes. Ga»fterin Eduard. LIN 27. Trieft. Gcwehrdurch-schuß der inneren Seite der linken Fersengegcnd; Iäg. Go-dec Josef, FIB 7, Vel. Globoto bei Rudolfswerl. Gelenks-rheumatismns; Inf. Grcgorovi^ Anton, IN 97, Grdo selo bei Pisino, Gewehrdurchschnß der linken Schulter; Gefr. Hojat Johann, IN 97, (>povan bei Görz, Gewehrstreif»-schliß an der vierten linten Zehe, Abszeß in der äußeren Knöchelgegend; Korp. Ielo!nik Leopold, Besitzer in Eisnern, 20 X; Pfarramt Rete<>e, Sammlung, 25 X; GloboÄnk Josef, Besitzer in Eisnern, 20 X; Dr. Maximilian von Wurzbach, Advokat in Höflein, 10 X; das Gemeindeamt Zarz 10 X; das Gemeindeamt Flödnig 20 X; das Gemeindeamt St. Iodoci 20 X; das Gemeindeamt Nallas 20 X. lSchluß folgt.) — (Schadenfeuer.) Wie uns aus, Adelsberg berichtet wird, brach am 27. b. M. nachmittags beim Besitzer Josef Novak in Koritnice auf bisher unaufgeklärte Weise auf dem Dachboden des Schweinestalles ein Feuer aus, dem auch das Wirtschaftsgebäude zum Opfer fiel. Der Schade beträgt 2600 X, die Versicherungssumme 1600 Kronen. — (Vom Zuge überfahren.) Im Bahnhöfe in Op-c-ina ereignete sich am l. d. M. abends ein Unfall mit tödlichem Ausgangc, Dcr 39jährige Bahnbcdienstete Johann Vel^ak aus Laibach, welcher mit einem Lasten-zugc alls Trieft gekommen war, glitt beim Verschieben eines Waggons aus und geriet unter die Räder. Er wurde mit schweren Verletzungen hervorgezogen und in den Bahnhof getragen, wo ihm der zermalmte rechte Schenkel amputiert werden mußte. Der Verunglückte wurde sodann ins Allgemeine Krankenhaus transportiert, wo er bald darauf verschied. — (Mord ober Totschlag?) Mittwoch vormittags wurde die Vesihcrstochter Maria Krcm^ar a'utz Unter» Jablanica in einem dortigen Walde tot aufgefunden. Sie >uar zuletzt in einem Gasthausc in St. Martin bei Littai in Gesellschaft dreier Burschen gesehen worden, von wo sie sich gegen ü Ubr nachmittags cntfcrntc und den Heim, weg einschlug. Seit jener Zeit wurde sie vermißt. Es liegt hier entweder ein Mord odcr ein Totschlag dor. Äls der Tat dringend verdächtig wurde durch die Gendarmerie cin W Jahre alter Acsitzerssohn aus Gradiiöc. der das genannte Mädcl^en schon seil längerer Zeit mit Liebcsanträ-gen erfolglos verfolgt hatte, verhaftet und dem Bezirks« gerichte in Littai eingeliefert. — (Holzbiebstahl.) In den letzten Tagen wurde dem Besitzer Josef Oralen in Selo bei Moste vom Lagerplätze Holz im Werte von über 50 K entwendet. — (Verstorbene in Laibach.) Franzisla PavZD, Arbeitersgattin, 45 Jahre; Theresia 6efic, Schuhmacherstochter, 10 Tage; Jakob Toman, Infanterist; Johann Godcc, Pflegekind, V2 Jahr; Illuminata Angela Klun, Barmherzige Schwester, 26 Jahre; Johanna ^e^novar, Private, 44 Jahre; Draga TrebcÄiik, Schuh« machcrstochter, 1 Jahr; Margareta Falle, Schneiders» gattin, 44 Jahre; Vojana Kasicovich, Fcldwcbelstochter, 2 Jahre; Franz Ienko, Holzhacker, 64 Jahre; Iosefa Gradier, Keuschlcrsgattin, 38 Jahre; Maria Swien-talska, Taglöhnerin, 23 Jahre; Franz Urbanc, Keusch, lerssohn, 3'/2 Jahre; Franz Brolih, Tischlergehilfe, 32 Jahre; Maria Slavic', Tabakfabriksarbeiterstochtei, 16 Monate. Aktienkapital: 150,000.000 Kronen. fleldtliligen gegen ElnlaijibOclier und In Konti • Horrent i Gewähruni m Xridltei, Etkimpti »•» Weohieli etc, file der I. K. priu. Oesterrolchischen in Laibach Credit-Hnstalt fflr Handßl und Bewerbe PreŠerenga886 Nr. 50. i*» Reserven: 95,000.000 Kronen. Kauf, Vorkaul und Belehnung von Weri- ¦aplerenj BBnenerdrei; Verwaltuni m Depitii Sife-Depotltii Hllltlr- Hilrittkiutlinn itl, Laibacher Zeitung Nr. 800_____________________________2460________________________________5. Dezember 1914 Schön möbliertes Zimmer für eine oder zwei Personen, event, mit Küchenbenützung, P^T* sofort zu vermieten. "^R] Elektrisches Licht, Bad. Anfragen: Franz-Joiief-Straße Nr. 10, III. St., rechts. 4169 6 SANATORIUM -EMONÄj >, 3z. v. Acklllllhr i D. Vlllnbttzs VMaullllllly in AaibctlH. Meteorologische Beobachtungen in Laibach Veehöhe 306 2 m. Mittl. Luftdruck 736 0 mm « 2 tt. <^. 743 9 60 SM, starl teilw. krw. ^ 9 N ^ , 44 y 4g ZV schwach lieiter 7 U. F. 46 0 0 0 NO ,cl)!M,ch Nel,e> 4 2 U. N, 44 0 2 « » ncbiiq 00 9 U, AI). 417 15 windstill bewöllt bl?U. F. I 3U 8< 4-6j NO. mahiss j . > 0 2 Das Tagesniiitel der T^ilperalul uon« Donilerötag beträ,^ 2 7«, Normalr 0 I«. Das Tagesmittrl der Tmiperatui' vom Freitag betrögt 1'4», Normale -01', Vtonatsüberficht. Der verflossene Monat Nvuember verlief normal und «ai mehi' trocken als naß, — Die Ne> obachtlmcl«'!« am Thcimomet/r lies^!tt durchschnittlich in Cclsiuö° graden: Uni 7 Uhr früh 2-3 . uu, ^i Uhr nnchmittngs 6 3«. um 9 Uhr abends 3 b", sc> daß die mittlere Lufttcmmratur des Monates 4 0" beträgt, um 0 4° ndrr dcm Normale; Ma» r,imnm17'0» au> 4,, Minimmn -ü 7' am 27. ^ Die Bcob-achtunssn, am Barometer geben 734 8 mm als mittleren Luft-druck des Monates, um 12 mm nnter dem Normale; Maxi' mum 746'3 am 3". aliends, Minimnm 722 1 am 14 mittags. — Nasse Tage gab es 10, darunter 5 mit Schure, der Niederschlug beträgt im ganzen 79 5 mm, wooo,: 3? 6 mm NestM al« Mriftbrtrllg auf den 1, entfallen. — Die Witterung war anfänglich recht warm, allein u:it der Tageslänge nahm anch die Wärme ab, es wnrde liihl, wir belamen Schnee bcr sich aber nur auf den Dächern hartnäckig hielt, auf dcn Feldern und Wiesen aber bald verschwand. Schließlich brach dcr Win< ler mit Macht herein und drückte die Temperaturen unlec dcn Gefrierpui lt, Frost und Naulireif wacrn in seinem Gefolge. Nebel in der Früh und auch über Mittag hatten wir an 11 Tagen,_________________ _______ / y 4%? a Hixvweis. ii«r III. österreichischen Klassen» lotierie sind Loic l>ei nmgehrnder Bestellung noch zu habcil bei der ttiassenios«,'.Vertriebs (!,;. m. b. H, der l, l, prio. österr. Länderbaut Wic:i I, Elis'.bethstrahe 1. 'MÄraJoNiv / EINZIB j / IN SEINER /ANALYTISCHEN ¦BESCHAFFENHEIT. BESTES \ ALTBEWÄHRTE» FAMIUEN- I GETRÄNK. I \ Niederlage bei den Herren Miohael Kaitner, Peter i Lasanik und A. Šarabon in Lalbaoh. 145 27 FilNNY FerltNZ gibt ftiulerzgebeugt im eigruen sowie im Nameu ihrer Tochter Fanny Voves und ihres Zohnes Emmerich Frrlmz, Beamten der Oestrrr.-I'lngar. Bank in Görz. die traurige Nachricht vom M'lelien ihres inuigstgeiiebten, unvergeßlichen Sohnes, beziehungsweise Bruders, Schwagers und Onkels, des Herrn Adolf Ferlinz Hauptmannes im k. n. k. Infantcriercgimcnte Nr. 27 welcher am 20. November 1914 aus dem nördlichen KrirgnschanPlatzr den Heldentod fand. Radmannsdorf, am 5. Dezember 1914. Schichi-Wasche die schonendste und wirksamste. Weiche die Wasche mit Nasch-Sktl-akt „Fsauenlob" einige Stunden (am besten über Nacht) ein. Wasche dann, wie gewohnt, mit Schicht - Seife, Marke „Hirsch". Rasch und ohne Mühe verschwindet jeglicher Schmutz. Achtet auf den Namen „Schicht!". Telegramme: ¦H'1 l — Verkehrsbank Laihach. duLm **« ¦VW1TT Ti'li'phon N«v 41, allgemeine VeFbehPsbanh Filiale Laibach vormals 3. C. Mayer Zeaa.txal« la T^Tleaa.. — O-sgraraÄcLet l.e©-4. — 33 Plll.ale33. — ^^Jctlois.ica,pltatl uad Beservan ©5,000.000 ICxoneaa- Stand der* Geldeinlagen gegen Sparbücher am 31. Oktober 1914 K 82,017.997-—. Stand am 31. Dezember 1913 auf Bücher und im Kontokorrent K 236,633.923-48. BeBorguijg sämtlicher baukgescbäftlichen Transaktionen, wie: Übernahme von Geldeinlagen gegen rent en steuerfreie Sparbücher, Kontobücher und im Konto-Korrent mit täglicher, stets gilnatigstei Verzinsung. Abhebungen können jeden Tag kümligungBirei erfolgen. An- und Verkauf von Wertpapieren streng im Rahmen der amtlichen Kursnotiten. Verwahrung und Verwaltung (Depots) sowie Belehnung von Wertpapieren. Kulautt'tttc /Vu&fülirniifr v «er 19lü bis 31. Dezember 1919 zur Ver. pachtung gelangen. Die Pacht« und Lizitationsbedincmifse lönnen während der gewöhnlichen Amtsstuoden bei der t. l, Vezirlshauptmannschaft in Krain» bürg eingesehm werden. K. k. Vezirkshauptmaunschaft in »rainbnrg am 23. November 1914. 4083 5—3 N«. I 348/14-2 Edikt. Nuf Nnsnchen der Erben nach der am 7. Juni 1914 in Tarvis verstorbenen Frau Elnilie Schnablegger wird das Ver-fahren zur Amortisierung nachstehender bei der Liegenschaft E. Z. 69 Katastral« gemeinde Weißenfels als Hanpteinlage und bei der Liegenschaft E. Z. 135 derselben Katastralgenu'inde als Nebeneinlage pfand-rechtlich sichergestellten Forderungen: 1.) des Andreas Volz aus Hinterschloß aus der Schuldobligation vom 28. Mai 1616 im Betrage von 118 st. nebst b°/, Zmsen; 2.) der Maria Rauter aus dem Hei« ratsverirage vom 24. Februar 1810 an Heiratsgnt im Betrage per 50 fl. an Widerlage im Betrage 100 fl. samt ge» wohnlichem Äettgewande nebst einer Kalbin und einer Kuh; 3.) der Lorenz Mertlschen Pupillen aus dem Urteile vom 4. Februar 1817 im Betrage von 110 fl., davon für Ni° kolaus Schumi auf Grund der super« intabulierten Zession pom 27. April 1822 zediert 64 fl.; 4.) der Agnes, Theresia und des Andreas Rauter aus dem Schuldscheine vom 23. Mai 1846 für jeden im Betrage von 106 fl. 48 '/« kr.; 5.) der Maria Rauter aus dem Ver. gleich vom 16. Mai 1846 im Betrage von 155 st. nebst Zinsen und Einbringnngs« kosten nnd der Anna Rauter aus demselben Vergleich im Betrage von 106 fl. 48 ^ kr. nebst Zinsen und Einbringungskosten. Die oben 8ud 1-5 genannten Be« rechtigten, bezw. deren Erben, werden auf. gefordert, ihre Rechte binnen einem Jahre vom Tage dieses Ediktes an, daher bis zum 1. Dezember 1915, geltend zu machen. Wenn die Ediktalfrift fruchtlos ver. strichen sein wird, so wird das Grundbuchsgericht auf Ansuchen der Bittsteller mittels Bescheides die Amortisation der Pfandrechtseiiiverleibung für die snd 1-5 genannten Forderungen betreffs der Ne> bencinlage und zugleich deren Löschung bei der Nebeneinlage, Z. !35 Katastral» gemeinde Weißenfels, bewilligen. K. k. Bezirksgericht Krouau, Abt. I., am 15. November 1914. 4133 Firm. 1178/1152/14 Kundmachung. Der Herr l. k. Landespräsident für Krain hat auf Grund des tz 11 des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuche und des § 10 der Ministerial» Verordnung vom 14. Mai 1873, R. G. Bl. Nr. 71, das „Zentralblatt für Ein« tragungen in das Handelsregister in Wien" und das Amtsblatt der „Lai-bacher Zeitung" für die im Iahie 1<115 zn erlassenden Verlautbarungen der Eintragungen in das Handelsregister und das Amtsblatt der „Laibacher Zeitung" für die im Jahre III 15 zu publizierenden Eintragungen im Register der Erwerbs-und Wirtschaftsgenossenschaften bestimmt. K. k. Landes» als Handelsgericht in Laibach, Abt. III., am 30. November 1914. 4143 N 1767//14/12 Perfteigernngsedikt. Am 16. Dezember 1914 vormittags 10 Uhr, findet bei dem unten bezeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 16, die zwangsweise Versteigerung der Realität Gb. E. Zahl 157 Katastralgemeinde Pöndorf, bestehend aus dem Hause Nr. 9 in Cerovo nnd Wirtschaftsgebäuden, 8 Waldparzellen, 3 Weide-, 8 Acker-nnd 4 Wiesenparzellen statt. Der Schätzwert der Liegenschaft beträgt 11.358 k 16 b, das geringste Gebot 7573 X. Die Versteigcrungsbedingungen und die anderen Urkunden, betreffend obige Liegenschaft, können bei diesem Gerichte, Zimmer Nr. 18 eingesehen werden. K. k. Bezirksgericht Laibach, Abt. V., am 7. November 1914. 4160 E 143/14/10, E 131/14/11 Oklic. V izvršilnih zadevah 1.) Prve do-lenjske posojilnice v Metliki, zoper Janka Hrauilovièa v Metliki in 2.) Druge hranilnice in posojilnice v Metliki, zoper Janeza Žlogar v Busin jivasi ad 1.) na 7. decembra 19 14 ad 2.) na U. decembra 1914 doloèeni dražbi nepremiènin ad 1.) vl. št. 92 k. o. Metlika, ad 2.) vl. Št. 8 k. o. Buäinjavas in vl. st. 282, 283 in 284 k. o. Lokvica se glede na §§ 22 in 23 ces. nar. z due 25. novembra 1914 drž. zak. St. 321, preložite na dan 8. februarja 1915 ob 9. uri dopoldne pri toj sodniji, v izbi 8t. 21. C. kr. okrajno sodišèe v Metliki, odd. II., dne 3. decembra 1914. 4142 E 1864/14/10, E 1834/14/10, E 2191/14/10, E 2281/14/7 Dražbeni oklic. Pri Bpodaj imenovani sodniji v sobi štev. 16 se bodo vržile sledeèe dražbe dne*: 1.) 18. decembra 1914 dopoldne ob 10. uri dražba zeinljišèa vl. št. 64 k. o. Troovsko predmestje, obstojeèega iz hiše št. 14 na ceati v mestni log, z gospodarskim poslopjem, 3 vrtnih parcel in travnika s sadnim drevjem. Ceuilna vrednost znaša 16.539 K 17 h. Najmanjäi ponudek pa 8270 K; pod katerim se ne prodaja. 2.) 23. decembra 1914 predpoldne ob 10. uri dražba zem-ljišÈa, vl. št. 172 kat. obè. Gradiäko predme8tje, obstojeèega iz hiše št. 41, cesta na Rožnik z vrtom. Cenilna vrednost znaäa 28.742 K. Najmanjši ponudok, pod katerim se ne prodaja, pa 14.372 K. 3.) 4. januarja 19 15 dopoldne ob 10. uri dražba zemljišÈa vl. št. 634 kat. obÈ. Viè, obstojeÈega iz hiše štev. 195 v Rožni dolini 8 hle-vom in šupo. Cenilna vrednost znaša 7808 K. NajmanjSi ponudek, pod katerim se ne prodaja, pa 3904 K. 4.) 11. januarja 1915 predpoldne ob 10. uri dražba zem-Ijišèa, vl. št. 438 kat. obè. Iškavas, obstojeèega iz hiše št. 60 r Iškivasi, z dvorišèem, gospodarskim poslopjem in vrtom. Cenilna vrednost znaša 900 K. Najmanjši ponudek, pod katerim se ne prodaja, pa 600 K. Dražbene pogoje in listine, ki Be tièejo nepremiènin, sme se pregledati pri tej sodniji. Pravice, katere bi ne pripušèale dražbe, je oglasiti pri sodniji najpozneje v dražbenem naroku pred zaèetkom dražbe, ker bi se sicer ne mogle uveljavljati glede nepremiènine same. 0 nadaljnih dogodkih dražbenega po8topanja se obvestijo osebe, katere imajo sedaj na nepremiènini pravice ali bremena ali jih zadobe v teku dražbenega postopanja, tedaj samo z nabitkom pri sodniji, kadar ne sta-nujejo v okolišu te sodnije in ne imonujejo tej v tern sodnem okraju stanujoÈega pooblašèeuca za vroèbo. C kr. okrajno sodišèe v Ljubljani, odd. V., dne 10. novembra 1914. 4131 E 277/14-10 Dražbeni oklic in poziv k napovedbi. Na pred log Mestne hranilnice ljubljanske v Ljubljani bo dne 16. prosinca 1915 dopoldne ob 9. uri pri tem sodiSèu v izbi ätev. 5, dražba sledeèih nepre-miÈnin, vl. št. 713 k. o. Kranj: 1.) pare. št. 931/2, hiša štev. 43; 2.) 932/4, hiša štev. 58; 3.) 935/6, gospodarsko poslopje s stanovanjem v hiši št. 47; 4.) 932/3, lesena šupa; 5.) 932/2, njiva; 6.) 933/1, njiva; 7.) 934/2, hjiva; 8.) 935/3, njiva. Cenilna vrednost znaäa v kronah ad 1.) 41.879, 2.) 3462, 3.) 5645, 4.) 1000, 5.) 1912, 6.) 2292, 7.) 1996, 8.) 2710. NajmanjSi ponudek znaša v kronah ad 1.) 20.940, 2.) 1731, 3.) 2823, 4.) 500, 5.) 1275, 6.) 1528, 7.) 1331, 8.) 1807. C. kr. okrajno sodifièe Kranj, dne 27. novembra 1914. 4123 E 344/14-19 Dražbeni oklic in poziv k napovedbi. Na predlog zahtevajoÈe stranke Hranilnice in posojilnice v Kamniku, bo dne 24. decembra 1914 predpoldne ob 9. uri, pri tem sodišèu, v izbi štev. 6 dražba sledeèih nepre-miènin: vl. štev. 41 in 66 kat. obè. Šmartno, hiša v Buèu št. 23 in veè" zemljiških parcel. Cenilua vrednost 2088 K 76 h. Najmanjši ponudek 1392 K 50 h; pod najmanjšim ponudkom se ne prodaje. G. kr. okrajno sodišèe v Kamniku, odd. II., dne 21. novembra 1914. 4079 Firm. 1126, Gen. IV, 143 /27 Razglas. Izbrisala se je v zadružnem re-gistru firma: Trgovsko-obratna banka v Ljubljani regi8trov. zadruga z omej. jamstvom v likvidaciji. C. kr. deželno kot trgovsko sodišèe v Ljubljani, odd. III., dne 23. novem-bra 1914._______________________ 4029 3—3 T 11/14/3 Uvedba postopanja, da se za mrtvega proglasi Jože Yidmar. Okoli 1858. leta rojeni JožeVidmar iz Gradenca štev. 5 se je podal, ko je bil 20 let star, v Ameriko in do sedaj ni prišel iz Amerike nazaj. Od zadnjega poroÈila o njegovem žir-Ijenju je preteklo 10 let. Ker utegne potemtakem nastopiti zakonita domneva srarti po zmislu § 24 odst. 1 obè. drž. zak. se uvaja po prošnji Ane Jakšiè, zasebnice v Budgenjivasi St. 7, postopanje v namen proglasitve pogrešanega za mrtvega. Vsakdo se torej pozivlja, da spo-roÈi sodiŠÈu ali skrbniku gospodu Francetu Novaku, posestniku v Budgenjivasi št. 9, kar bi vedel o ime-novanem. Jože Vidmar se pozivlja, da se zglasi pri podpisanem sodišèu ali mu na drug naèin da na znanje, da äe živi. Po 4. decembru 1915 razsodilo bo sodiŠÈe po zopetni proänji o pro-glasitvi za mrtvega. C. kr. okrož. sodišÈe v Rudolfovem, odd. I., dne 17. novembra 1914. 4074 3—2 T 23/14/1 Amortizacija. Na prošnjo Frauceta TrobevŠka, posestnika in trgovca t Vrhpolju pri Kamniku, se uvede amortizacijsko postopanje nastopnih baje zgubljenih dveh menic in se pozovejo imejitelji teh menic, jih predložiti tekom 45 dni temu sodiSèu, sicer bi se proglasili menici po preteku tega roka amor-tiziranim in neveljavnira. Obe menici ste izdani od Franceta Trobevška in sicer jedua dne 15. marca 1914 glaseÈa se na 1083 K, in druga dne 30. marca 1914, glaBeèa ae na 900 K. Obe ste sprojeti po Karolu Bindorju, tvrdki v Ljubljani. C. kr. deželno sodišèe v Ljubljani, odd III., due 24. novembra 1914. 4117 3—2 Nc. I 231/14/1 Oklic. Na predlog Neže Gamšek iz Svibna ätev. 43 dovoljuje se uvedba amor-tiz»iciJ8kega postopanja glede vložne knjižice štv. 1797, okrajne posojilnice v ßadecah po 300 K 38 h. Imetelj te kujižice se pozivlja, da ugotovi svoje pravice tekom 6 mesecev, ker bi se sicer navedena knjižica po brezuspešnem poteku tega roka raz-veljavila. C. kr. okrajna sodnija v Radeèah, odd. I., dne 27. novembra 1914. Laibacher Zeitung Nr. 300_____________________________2462______________________________5. Dezember 1914 4086 3—3 T 22/14/3 Uvedba postopanja, da se za mrtvega proglasi Anton Škarja. Le-ta je bil kot zakonski sin po-kojnih staršev Jožefa Skarja in Neže rojene Mali dne 10. prosinca 1853 v Zapodju, fara Hotiè, rojen. Pred 35. leti je bil rudar v Trbovljah in odišel od tod pred 30. leti v rudokope na Prusko ali v Ameriko. Ker utegne potemtakem nastopiti zakonita domneva smrti po zmislu . § 24 obÈ. drž. zak. v besedilu dolo-èenera v § 1 štev. 1 s cesarsko na-redbo z dne 12. oktobra 1914, St. 276 d. z. uvedene novele k obÈ. drž. zakonu, ae uvaja na prošnjo Marjane Škarja, iz Ovèjega Hriba postopanje v namon proglasitve pogrešanega za mrtvega. Vsakdo se torej pozivlja, da spo-roèi sodišèu. ali skrbniku gospodu Francetu Beber, posestniku v Cir-kusab, kar bi vedel o imenovanom. Anton Škarja se pozivlja, da se zglasi pri podpisanem sodišèu ali mu na drug naein da na znanje, da še živi. Po dne 15. decembra 1915 raz-sodilo bo sodišèe po zopetni proänji o proglasitvi za mrtvega. C. kr. deželno sodišèe Ljubljana, odd. III., dne 25. noyembra 1914. I 4149 E 254/14/15 Oklic. Na dan 7. decembra 1914 doloèena dražba zemljišoa vl. St 107 katastralne obÈine Loke se ne bo vriila. C. kr. okrajno sodiŠÈe v Kamniku, odd. II., dne 28. novembra 1914. 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