M »V Montag am 3. Mai R 838. ' , .. -^ , ,> !»'.<„ 1,',.1. d,r Honn- unv Feicrtaqe. täglich. und kostet sammt den Beilagen im Comptoir gan 1 jahrlg lt sl.. halbjährig 5ft. 3« fr,, Mlt Die .^ai^cher Zntung" er,chnnt,.mt Ausnainn d. ^"' /'^^ ,,^' ^, "^c Zu,^llung i.i^ Han-) sluo Halbjahr.q !w fr. mehr ,,n entrichten. Mit der Post Portofrei Kren,band im ^'""t"^^'"N " "l l^ '^ sl , . ^'^,^h^ 7 ^ ^y s^,. __ Ii,se r t io >, >5g el, il l»r sür cine Spaltenzeile oder den Raum derselben, ist für einmalig. ganzjährig, nntcr Kvm^nd nnd /^rn^tn . rc ^ .,^, ^<^ . ^ ^^ ^, .^ ^^^,^ ,^ .^ ^ ^^ I.lscrtionsftäM'el Pr. l5 kr. fnr eine jedesmalige Einschaltung hinzu Hinschaltung 3 kr., s"r zweimalige 4 lr., „n ^eumi ge . . ^ ^ ^ f^, ^ 2 Mal und 55, fr. fnr l Mal (mit Inbegriff des Insertionsstämpcls). Hmllicher Eheil. »Wir Franz Josef der Erste, von Gottes Gnaden Kaiser von Oesterreich, König von Ungarn und Böhmen, 5iönig dcr Lombardei und Vcucdigö. von Dalmmicn. iNooatien. Slavonien, Galizien, Lodo» "rricn und Illyricn; König von Jerusalem :c. ?c. Im Verfolge zum Artikel 23 Unseres Patentes uom 19. September 1887 (Nr. 1«9 des Ncichsgcsctz. l'mttes) fi„ds„ Wir „ach Vernehmung Unserer Minister und Anhörung Unseres Ncichöralhcs. die Ver. lialtmssc dts Münzuerkchrö und die Anwendung der neuen österreichische Währung auf die Ncchlsverhält-nissc für den s,a>,zcn Umfang Unseres Ncichcs durch folgende Pestimmnngr» ^ rrgeln. §. 1. Der mit Unscvem Patente vom 19. Sep< tember 1867 (Nl. 169 des N. G. Äl.) angeordnete Landcsmünzfuß. nach welchem 43 Guldcu aus Eincin Pfunde feinen Silbers nnter dcr Vcucmmng «Öester« rcichische Währung" geprägt werden, hat vom 1. No-vcmbcr 1888 angefangen der alleinige gesetzliche Münz. und Nechnnugsfuß und die Grundlage dcr ansschlicßcndcn gesetzlichen Landeswährung (Valuta) brö gesammlcn Kaisertbums zn sein. Von dicsein Zeilpnnklc an haben alte anderen Währungen außer Rraft zu treten. §z. 2. Vom 1. November 18^8 an werden alle ^w«'lse<»nal'men und Ausgaben in Unserem Ncichc. ^ weit dieselben nicht in einer licstimmten Mün!,' !ovle grdühre,,, cilif die ncue öslelicichischc Wählu»,; s>cskßt luid allc 3icch!,u»^eil Nüfevcr öffculllchei, Kns. srll l,„d Aemter »ilir ill otcscr Währung arfüyrt werden. §. 3. Vom 1. Jänner 18!i9 nn sind allc Vü. chrr nnd Rechnungen dcr Gemcillden. so wie der nn< lcr l'ssondercr Aussicht dcs Staulcs stehenden Körper» basten. Vcreinc und Anstalten für öffcmlichc Zwcclr. ^nttnlüch Vanken, Geld- oder Kndllaustalten, E>^ sendabünnlernehinung^n und dgl. in d>r öslerieichlschln Wädrnng zu Mtirrn. Die politischen Pcdöldcn l>>» l^kn Dlirel» die geschllch emgeräumle» Vcrwaliuugv-waLrcgrln fnr die Handlung dieser Peslimmnng ;l! sollen. §. ^. Werden vom 1. Nomml'cr 18ii8 '>ci!iich,r Wälnnng ,u> verstedcn. D'sscs gill anck liinsichllich drr gerichtlichen El> ^ennlnissl', die in dnrqcrllchen N'ccltt^.nigcl'gln^sitcn Über cin von dem 1. Nov. 18liü an l'c< Gericht an> llrdrachtrS ^lageblgedilN odcr Gesuch rrfticöru. Abzüglich dcr Erkeuittiosse üder die vor die> scm Ta^r cina/drachttn eiligen oder G^'snchc ist sich nach dc>, dtsl'crigr,, geschlichen Anordnungen zn richten. In Ansehung der Nea'tSgrschaftc. welche vom ''November 1868 an geschlossen weiden, trilt, wcnn ^e l'eslimmtr Wäl,rnng genannt ist. die gesenliche "ermulhung für die österreichische Wädrung ein. !l> fcrn nicht durch rrcl,li?lräftigt Beweise die Al'sichl. iich ciner ciiidevru Wälnung zu l'edicncu, dararthan wird. H. !). Alle Verbindlichkeiten, welche auf einem ^ drm 1. November 1868 begründeten Prival. ^/chlstitel berulien und auf eine der nachbcnanntcn ^"bningen (Valntcn) lanten, aber erst nach diesem -^ltminkle zllr Erfüllung komme» . sind in dcr neuril "^'rrcichisch^ Wäbrung nach folgendem Maßstabe zu Insten: ^" fi, Conv.Münze (20 fi.'Fnß) mit 1l).'> fi. ^ « sog. Wiener,Wälnnng mit . ^2 « " « sog.Ncichöwäl).ungi2^..F.)n>il 87°°^, fi. w i.ll'0 Ml,.!lj!,<,lu> Mlt . . . . 3ü " ^" st. polnisckeWährung des Krakauer Erdetes mit......26 „ Verbinl'lichl'eitr,! il: jcnrn älteren Währungen ^^luten). deren Verhältniß zu dem 20 ft. Me oder zn dcr Lira "U^!. geseßlich festgestellt ist, sind nach diesem Verhältnisse und nach obigem Maßstabe zu dcr neuen Währnng in letzterer zu erfüllen. Durch eine besondere Kundmachung werden Ne» duklionstabcllm über das Vcrdältniß der bisherigen Währungen zur neuen österreichischen Währung vcr> öffentlich! werden, M'Iche in allen Fällen, in denen eine Umsetzung dcr cinen dieser Währungen auf die neue vorzunehmen ist, zur Richtschnur zn dienen haben werden. H. 6. Aus alle dic Staatsschuld betreffenden Verbindlichkeiten ist vom 1. Nov. 18U8 angefangen der im §. 6 angeordnete Maßstab anzuwenden. Nach demselben Maßstabe sind uom l. Noucm< bcr 18!>8 an auch alle übrigen Verbindlichkeiten dcö Slaalcö und alle Leistungen an den Staat zu ersül. Ie» in so lange die Ziffer dieser V^rbindlichlciien oder Leistungen nicht durch Gesetze odcr Verordnuu-cien in dcr österr. Währung festgesetzt wird. In gleicher Wcise sind alle Jene, nicht dem Staate, sondern öffentlichen Fonden odcr Anstalten, Gemeinden odcr anderen moralischen odcr physischen Personen gebührenden, oder von ibncn zu leistenden Mahlungen zu behandeln. bei welchen der nach dem III. Oktober 18!i8 zur Anwendung gelangende Vcr-psMtnngsgrund anf einem Gesetze oder einer Ver> »rowing beruht. §. 7. Die Eigenschaft dcr Goldstücke des bis« hcrigcn inländischen Gepräges als gesetzliche Landes-münze lind der gesctzliche Umlauf von Goldmünzen ausländischen Gepräges, insoscrnc er bisher gestattet war, hat iwm 1. Juli 18,'i8 nn aufznhören. §. 8. Zal)!l!n^c,>, wolchl.- miö ci,,rm, ,'or dem l. Noucml>cr lttli8 eiUstandclicll gicchiiitiiel i^ si^z-bestimmten Zahl ausdrücklich bcdl,ngcilcr Goldstücke grbührcl:. sind in diesen Slüclcn zn leistcn. Zanlungcn. welche auS einem, vor dem 1. Juli 18"i8 cntsiandencn Recht^titcl ,,'U Gold^ oder «in ^lner dcstim,nten Sonc Goldmünzen" gebühren, sind ln Gemäßheit dcr bioher bestehenden gcs.tzllchen Vc> stimnllingcn zu leinen, §. !). Zablnngcu. welche in einer bestimmten Sorie al!ü!ä,ld>schcr Subcrmnnzsn gct'üliren, musscn auch uach dem <. 'November l8il8 in derselben gelci net wcrdcn. Zahlungen, welche auf Darleihen beruhen, die in Folge dcr kaiserlichen Verordnung uom 7. Februar 1850 (Nr. 21 d. R. G. V) in einer bestimmten inlän< dischcn Silbermünzsorle oder im Allgcmciueu in klin» gender Münze zu verzinsen und zurückzuzahlen sind. müssen nach dem gcsctzlichen Werthe dcr bcdnugencn Münze bcim Abschlnssc des Vertrages und nach dem im §. !>. dieses Patentes bestimmten Maßstabe in dcr ucucn österreichischen Währung berechnet und vom 1. November 18l>8 au. entweder iu Silbcrmünzcn der ncucu österreichischen Währung odcr in Münzen alte» rcn Gepräges nach dem in diesem Patente festgestellten Werthe derselben geleistet wcrdcn. Im lomb. «veuct. Königreiche, in welchem die kaiserliche Verordnung uom 7. Februar 186(l keine Anwendung l>al. ist mit den von dem 1. November 18ll8an zu leistenden Zahluugcu ebenfalls nach diesen Anordnungen vorzugehen. H. 1V. Alle auf die sogenannten Vankoalula lau» tcndcn. so wie auch alle Zahlungen. bei welchen in Holge des Patentes uom 2. Juni 1848 und der kai« scrlichtn Vcrordnnns, vom 7. Februar 185U (Nr. 21 d. It. G. V,) die Notrn dcr privilegirtcu österrcichi» schcn Nationalbank im vollen Nennwcrtlic der Con> vcntionömün^c angenommen werden müssen, können bis auf weitere Verfügung noch fortan auf diese Welse geleistet werden. §.11. Alle nach einrm andcrcn. als dem im Patente v. 19. September 1857 aiigt ordneten Münz« fuße ausgeprägten inländischen Silbermnuzen und Schcidl'MÜüzcn. wclchc gcgenwärlig gesetzliche Geltung baben, sind, sobald es tbnnlich nnd angenisssen er« scheint, dmch besondere Vcrordnnngen Unseres Finanz» lnmistvrs rinziibernfen uiw außer Umlauf zu setze». Der gesetzliche Wcrtli drr llsvcnitiiisr Tbalcr und ocr tiisder gessattetr geseßlichc Umlauf schcr Sildlrmünzen hat vom l. November «8l»8 ,,n auf. ^uboren. §. !2, Vom 1. Noo'mbrr 1858 a» babrn nach« benannte Münzsorlen biö zn dem Zl-i'pnnklc. an wcl chcm eine jeoc derselben anßcr Umlauf gcießt wird. im nacl'sl'landen qcscylichsn Wrrihc i-er österreichisch,'!, Währung zu gclien n»d müssen in dilscm Wcrtdc von Jedermann angenommen w»rdcn: 1. Das 2.Guldc»llück oder Lcndo...............2 st. 10 Hnnderltycik. 2. Das »'GüIeriNlück odcr '^, Slildo.............. ' ^ " ^ « 3. Das '/, Giildcnstück oder Zwanziger nsucrcn Gepräges '/^ fein lind die l^ii'n «U!>li ii>«."<»....................— « "^ « 4. Das ^ Ouldcnslück oder Zwanzigsr ällercn Gepräges 9'/, Mh fein ... — « 3^ „ 6. Das ^,Gtt!0lnstück oder l0 Kreuzcrstück und die Vz^'ira......^- „ l? „ li, DaS ^,,'Olildclistück oder tt.Hrl'uzcr und die ^.<.'ira........— « 8'6 „ 7. Das l/zy'Gulc'eüstücl odcr 3 Kreuzer.............— » 6 ^ 8. Der Kloncuihalcr...................2 « 30 « 9. Der l/2'öroncnlbaler..................1 .. 12 « 10. Dcr ^.znonenthaler..................—. „ l!ä Silber' Scheidemiinzen 11. Das ii.ssrcuzcrstück mit dcr Iahreszabl 1848. 1849........— .. ^ .. Kupfer Scheidemünzen 12. Das 2.Krciizcr!tück...................-- « ^ ,. 13. Das 1'Krcuzcrstnck lind ü Ccntcsimistnck............"- " ^'^ „ 14. Das 3>Ccnttsimlstück..................— n ^ « ! 16. Das V2'Kreuzer, nnd I.Centcsimistnck.............— „ 0'8 „ §. 13. In so weit die anf Silbermnnze nach dem F!onve»t>onö> (20 st.) AiLe lanlenden Noten der lnivilrgirtcn östtrreichischen Nationalbank nach den bc-flehenden Gesetzen statt dare» Gcldls angenommcu wcrdcn müssen, sollrn sie bis zn ihrer Einzilbnnci für de» Vctrag. anf wclchcn sie Innten. nach dem Mc>ß> stabc von 10.'; fi. österreichischer Währung für iWfi. im Konventipns' (20 fi,.) F^ Gcltnng in österrei» chlschcr Währung l>abcn. §. 14. Die Anncchmc der zn Folsse Unseres Pa> tenleö vom 19. September 1887 ausgspräglcn Ver> einsmünzen (1. und ^Vereinschalsrstiickc) bei^allcn Staats». Gemeinde». Sliftungs- und andcrcn öffcnt. lichen Kassen, so wie im Privatuerkebre. namrntlich auch bci Wcchsclzahlungeu zn ihrem vollen Werthe Wn I'/, fi.. beziehungsweise 3 fi. österreichischer Wäb-rnng. darf von Niemand uud selbst dann nicht vcr» weigert werden, wenn die Zablnnqsverbindlichkeit anf eine bestimmte Sorlc österrrichischer ^andesmünzen lautet. Auf Vercinsmünzc lautende Zahlungsverbindlich-kcilen müssen in Perelnsmnnzr geleisttt werden. §. 16. Die in Gemäßbeit des Münzvertrages vom 24. Jännrr 1887 ansgeprägtcn 1» und 2.Ver. cinslhalrrstücle derjenigen Staatrn. welche an diesem Vertrage Theil genommen haben, odcr demselben bei. 2VK getreten sind, werden drn 1° und 2'Vcrcmsthalcr> stücken inländischen Gepräges in jedcrBezichung gleich, gestellt. tz. 16, Die von den Staaten des deutschen Zoll« vereinS gemäß der Münz-Konvention vom 30. Juli 1838 in der Eigenschaft einer Vcreinsmünze bislier ausgeprägten 2.ThaIerstückc (3^.ft,.Slücke des 24^. fi.^Fllßes) werden den 2 .Vereinschalcrstücken inländi» schell Gepräges in jeder Bezicynng gleichgestellt. ^. 17. Den im 14.TbaIcrfi,pe ausgeprägte!» Thalerstücken der an dem Münzvcrlragc voni 24. Jänner 1867 bclheiliglcn Staaten wird die linde» schränklc Giltigkcil im Werthe vou 1 V2 fi. österreichi-scher Wälnllng gleich den österreichischen i.'andcsmnn' ^ zcn im ganzen Umfange des Kaiscrlhumcs zngestanden. 1 ^. 18. Nieioaiw isl verpflichtet, die Zalilnng eines Betrages, welcher den Werth eines '/4 fi. erreicht oder übersteigt. in Scheidemünze anzunehmen. Da> gegen darf rie Ainiahmc der inländischen Scheide» ^ münzc nicht verweigert werde", wenn dic zu leistende l Zahlliug weniger als ^ fi. beträgt, oder wenn ein geringerer Betrag alS der eines ^ ft. zn begleichen ist. ^. 19. Unser Finanzministcr hat die Kassen zn bestimmen, bei welchen die österreichischen Scheide» münzen gegln ^andc^münze anf Verlangen nmgewech» selt werden, wen» die znm Austausch bestimmte S»mme bei der Silberscheidemü'izc nicht weniger als 49 fi., bei der Knpfcrschcidemünzc nicht weniger als 10 fi, betragt. §. 20. Die in Gemä'ßhcit des Münzvcrtragcö vom 24. Jänner 1867 von den Staaten, dic a» dem» selben Theil genommen haben, oder demselben beige» treten sind, anSgepräqteu „Kronen" und „lialben Kro» nen" werden den Vereins - Goldmünzen inländischen Gepräges sowobl bei den Staatskassen als im cillge» meinen Verkebre i» jei^er Beziehnng gleichgestellt, der» gestalt, daß zwischen ihnen nnd den Vereins-Goldniün' zen inländischeu Gepräges ein Unterschied nicht gemacht werden darf. H. 21. Es isl den unter besonderer Anflicht des SlaaicS stehenden öffentlichen Anstallcn. nauunllich den Gclo> nnd Krcdilnnstallcn nnd Banken, mcht ge> stattet, für irgend eine von ilmcu zu leistende Zah« lnng die Walil derselbeil in Silber oder in Gold »ach einem im Voraus bestimmten Werlhvcrhällnisse zn 5cm Silber sich zu bedingen. Dlr diesrm V^rbolc zuwider bedungene Vorbe» halt der Wab! arischen Gold nnd Silbev >ft nn^illi^. und cs ist die Z>U'ln»g in der geschlichen i.'anl'röwa'li» rnng zn leisten. ^. 22. Unser Fman;minister ist ermächtigt, im Einvernehmen mit dem HandelSminister: 1. Drn W>lW zu bestimmen, über wachen I'in. aus in Unser, m Reiche uml^ifrnde Gold» nnd Sll> bcrmünzen ansläudischcn Gepräges >n Zahlung wcocr gegebn noch angenom'Nsll werden dürfen ' 2. 1'ieienigen im Bcmebe d,s Si.iales befindli» elieu Verkel'ls nud Ge>ue>bsanstalten, bei welchen in Znknnfl Goldstücke in < nno ausländischen Gcpiäges nusuabnlSweise als Zahlung zuzulassen N»d und den Nertb. zl> wclchcm sie anstatt der Silbnmnuzc als Zablnng angenommen werden, zn bestimmen. ^.' 23, Unsere Minister der Finanzcn lind der Instiz sind m:i der Vollziehung des gegenwärligen Patentes beauftragt. Gegeben in Unserer Hanpt» nnd Residenzstadt Wien. cim 27. April, im Eiulemsend achtbuildert und achtundfünfzigstcn. Unserer Reiche im zehnten Jahre. Franz Joseph ,n. z». Graf Vu 0 l « Schauenstein »>. i>. Freiherr u. Brück, n,, >). Graf Nl'dasd'., m. >>. Anf Allcruöchsic Anordnung'. ' Baron N a n s 0 nnet »>. I». Der Minister des Inner» hat den k. k. Statthab terei'Koi^ipist!!! Dr. Angnst Frcibcrrn v. A ich e I'll urg ^nm Stallballcrei'Sekrelär bei der Landes' Regierniig in Klagcnfnrt mit der Verwcndnng bei dcr dortigen Orundentlastnng'Fondsdlreklion, dann Grnnd-lasten.Ablöslings > nnd Negnlirungs'^andcskommission ernnnnl. Dcr Insti^niüist'-r bat zn Komitatgelichlöräthen oxlrn l>!i»lm» den Slaatsanwalt > Snbstitliten dcs ^an» desgcvichlcs in Pesth. Ednard u. Külley, und deu Adjnnrlcn dcs Bezirkgerichtcs in Gran, Georg L ö> Ulis^y. nnd zwar Eistcre» gleichzeitig als Staals. Anwalt mil rrr Zliioeisnng znin Komitatsgcrichlc in Slnl'lwcißcnbnrg. Lrylercn aber zun, Komit'atsgcrichle in Hzolnok' ferncr dcn Gerichts-Ädjiinlten deS Lan> desgenchics in Pestl,. Stcfa» Velll> agh. ^n», provisorischen Nmdosckrctar znglcich Slaalsanwalt-Snbstitnlcn bei drmslldrn ^audesgcrichte. und den pro-, visorischen Gerichts - Adjunkt» dcü Landcsgerichtes in Ofen, Philipp u. Harnsougzky. ^i,„ Adinnktc» des Vczirkgericht.'s in Gran- endlich die Stnhlrichlcr. Amtsaktnale Valentin Ockröß zu Holdmezö-Vasar» hcly. dann Sigmnnd Neuiczky und Stefan N a-kouszly. Vcioc zn sselegyha^a, endlich Franz Ta-kücsy zll Kocs, ferner die Offizialc Stefan Olüh bei dcm Urbarialgcrichtc nnd Franz Kadür bei dein ^audcsgcrichtc in Pestl), wic auch die Ansknltanten Georg Pataky. Stefan Adda, Ichlinü T h 0 l t. Ioscf Papp, Barnabas Fcrenczy. Koloman v. Farkaö und Sigmnno Hegedüs, zu provisori» schcn Gerichts-Apjnnktcu im Pcstycr Ober-LandeS> Gerichtssprengel ernannt. Das Hanbclsministcrium hat die Wahl des Angelo Giacoinclli znm Präsidenten und des Nicok'» Mazzolini zum Viz^präsldcutcn dcr Han> dels» und Gcwevbckaminer in Trcoiso bestätigt. Das Handclöminlstcuulll l)at dic Wiederwahl des Vita Mois6 Iacur znm Präsidenten und dcü Vincenzo Zatta znm Vize.Präsidenten dcr Hanoclö' nnd Gcwcrbclammer in Padua bestätigt. Am 30. April 18K8 wird in der k. l. Hof. und Staatsdruckcrei in Wien das XV. Stück dcö Reichs» Geschblaltcs an^gcgcben nnd uersendct werden. Dasselbe enthält linier Nr. 5.1. Das laiserliche Patent vom 27. März 18^8 >— wirksam für das Königreich Dalmatien — wo> durch für dieses Kronlano das mit dcm Patente vom 3. Dezember 1862 crlasscnc ForstgescN cingc» führt nnd vom 1. N'ouembcr 16li8 ^ngcfnngcn in Wirksamkeit gesetzt wird. 3ir. l)(i. Den Erlap der Obersten RechnungsKontrol» Vchörde vom 7. April 1898. womit die Allcrböchst desiüitiu genehmigte Einrichtung »er Kontrols-Bc» Horden in GalizitN blkann! gemacht ivird. Nr. 67. Den Erlaß des Finanzministeriums oom 14. April 1868 — giltig für dic in das allgemeine Zollgebiet eingeschlossenen. an die Türkei grenzenden Kronländer — betreffend die Glcichslellnng deö ^andiranöporieö von Arcnnbolz »no grmeiliem Werkyol^ mit dem W^sscriransporil' längs d,r Grenze gegen dic Türkei in Absicht auf d>c Zoll» bcmcssnng. Nr. l>8. Den Erlaß dcö Finanzministeriums uom 16. Apr,! 1868, betreffend l'ie Äcschräntnng dcr Ein-gchling von Eden von Seile neu ernannter ^ina^z' Wlichlonumssäre, )lr. ^iN. Dic Zirkular . Vrrold»n„a dc« Avmrc-Oinv. ^ommoxdo von, 1U. Aprtt »6ll6, wmnn in 6ol^' Altllböchstcr Enlschliebling vom l6. April 1868 die Bc!l!N!lnn»g!l> fcllg^rßl wcldrn. n»ch w.lchrn in Znüinft dic Anlrgung von Militär - Hclraiülau-lioneii auf Iirgcndc Güi>.r ill Ungarn, Kloalien, Slavonien, der scrbifti's» Wojwocichast n»o d^n» Tcmcscr Aanale !,wi!ft>,d>n kann. Nr. (i0. Den Erlaß deö I»»li;mlni!le>lnmö vom 23. April 1868 — William für aUc Kronländcr, >nil AnSnal'iuc der Mllilärgrenzc — womit oic Allll-höchste Anoronnng bckani'l gcglbln wird. daß l» Rcchtsangelrgülhcilen. wobei ocr Piaslornt eineü Ol,'er-^andtii'gnlchics pcnönlich belycitigt ist, am Anslichcn dcr G^gc,,partl> von oem Obersten Gc-lichi^bofc cin anderes Obcl'^anocogcricht zu drle' guen ist. Nr. <>l. Dic Verordnung dcS Ministcriunis des Innern uom 24. Apr>! !868 — giltig für sammt-lichc Kronländcr, mit AnSnahmc der Mllilärgr'N^c — beireffend d«r llnbefngic Fühlling dcs l. l. NcichsadlcrS oder eines ^andsswappenS, Nr. li2. D oon Gerichiöbcamtcn aufzunehmenden Wechscl^Protrstl» blnilchtlich dcr Vcr>chiigll»g uno Anmeikung rcv oafür zu cnlrichltnocn Gcbührcn a»f vc,), Proiellc selbst zn beobachte,! ist. Mit diesem Stücke zugleich wird auch das Inhalt S>N e g i st er dcr im Mouatc April 1868 ausgegebenen Stücke dcs Rcichsgeschblalles ausgcgc> bcn nnd vrrscnc>ct. Wicn dcn 29. April 1868. Vom k. l. Reoaklions'Burcau tea ReichS'Gcslßblallcs. Aichlmlttlicher AM. ^> e st e r r c i ch. Innsbruck, 27. April. Mi! dcm künfiigen 1 Schuljahre soll ciii thcologischcs Konvislorilim cröffncl ivcrdrn. lvclches t'sn Zirrck hat. den Kandidaten der Tbcologic. welche die hiesige Uilivcvsilät besnchen, die Gelegenheit zn bieten, sich für das Priester!bum auch im Geiste desselben heranzubilden. Es wird nach All ocö ('«»Ilc^ium (,'i'ln»!>l!il-!nn zu Rom cingcrichlet, lnn Drnjcnigcn. welche in oassclbc alifgcnoininrn werden, AllcS zli biclen. was ihre wisscn,cha!lllchc lind rel,. giöse Aiisbildnng befördern kann. D>c Heilung üdcr-nlymen Mitglieder dcr Gesellschaft Jesu, und dissclbc wird gan; im Smne und nach dcn Vorschriften der Kirche gchandhabt werdcn, damit die geistlichen Obern, welche ihre angehenden Priester-Kandidaten hichcr scndcu werden, die vollste Beruhigung finden. (B. f. T. u. V.) Deutschland. Tübingen. 27. April. Dr. Lndwig Uhland feierte gestern seinen 7l. Geburtstag. Dic hiesige 9icd>rtafel (die seit 37 Jahren unter ilncm Dnck.'or Dr. Silchcr dlühcud nur ans Studenten sich ergänz!: n»d dl'n beste» ^ieder!>>f^I» Dc>,!sch!^nds an dic Seite gestellt werden darf, brachic ocm Dichter gestern Abc»d ei» Gcsang^'iä!,dchiü als Zeichen idrer Hnloignng, Italioniscbe Staatett. Ans Rom. l!>. April, wird dcr „K. Z." ge» sä'ricben: Da dic Rcgi.-rnng der bedentcndstc Glän< biger dcS wegen Betlugs in Anklage versetzten Mar» chcsc Eampana ist. und da seine an vorzüglichen Kniistschätzen rcichcn Sammlnügcn dennoch nicht im Auslande verwerthet werden könnlen. so wird si>' die< sclbcn wahrscheinlich für dic cigcncn Mnsecn erwerben. Dic darüber gemachten Vorschlägc liegen bcrcils dem bliligcn Vater zur Genchmignng vor. Vci dcr Aufnahme des Invcntars dcr cin^clnen liegenden Gründe bat rine neue Eotdecknng uicht wenig überrascht; den» es fand sich, daß alle, die Villa im Lateran nicht ausgenommen, von scl'r beträchilichcn HyMhe« feN'Echuldcn belastet sind. Es scheint hier rin neuer Betrug vorzuliegen. — Se. Heiligkeit der Papst bat eine bedeutende Snmmc zur Fmlsctznng der Erd.irbiten an der Bloß. lequng dcr Basilika dcs h, Sicpbans angewiesen. Bei einer jünqst nnicinommenen Besichlign»g der bercüs weit vo,grschrit,cncn Arbeiicn bcmerktc dcr l>. Vater cinc Anzahl Kinder, die anf dem Felde arbeitelcn: er blieb bei ibneu stcbcn, stellte ihnen Fragen aus dem Katecklsmns nnd spendete ihncn 5,'obcScrbebnngcn nnd Geschenk»', nachdcin sie befriedigend grantworlct hallen. Mittlrriv.ilc bc», in dcrcn Mille Se. Heiligkeit rin Mäd» ,-ben in sehr ärnilichcr Kleidung l'eluerklc, dic ein Pa> pier ill der Hand bieli und niclit an den l>. Vater beraukomiNl'» konnle. Se. Heiligkeit bcfobl den No» l'elg.ndcn. die den Andrang wel'ricn, ras Mädchen bcivorkommeu z» lassen' cr nahm ihr daS Papier al>. anf dem ihr Jemand in Eile eine Bitte um eine ^>sa'V!ri.'fn balle, und pie Bitt'' N'lttde geivalut — Ans N e ü p c 1. 20. Apr«!. wirr> „«-schrielis,,^ In l'üsigen wol'wntcliichtrt'N Kreisen rcrsich''>t ^,^^, oa» E'l^lanD e-lirch Vermi,lli!,,g OestssieichS der >,?<->. politanischcn Re^iernng vo» der ernstcn Vcrlcgendeit Kennlnil) gegcbüi hal'e, in die das englische M'Ui> sler'um gerathen würde. ,renn die englischen Kammern n dcr Ea,;I,>ir!' Aligslegcnbeit Partei eigieisen o^er oic fr.inzöm'che Reginling sich für Piemont e,klären wnrde. Das K.ibincl von St. I.nms wünscht z» verüisiden, >n Iialicn ei,ic brennende Fra^c zu crbe> ben. die einer anderen Regierung Anlaß zu cincr Intervention geben könnic. Ans diesen Gründen l'at oas englische Kabincl der neapolitanischen Regierung oen Rail) eribcüt. einen ebrenvollcn Ausweg ^n s»-chcn. nm dic noihwcnoigeii ZngcstänDnisse machen zn können. Das von England angcralhcne Mille!, nnr diesen Zweck zn erreichen, besteht nnn darin, durch oeu Appeltalionsbof erklären zu kisseu. daL der „Ea> gli.ni" uicht als gulc Prise erklär! werden könnte. Ans diese Weise wäre oie Würde l^es Königs sicher gestellt und diesc Fr.ige dem Bereiche dcr Diplomatic entrückt. Die neapolitanischen Minister sind der An° sicht. Den Raih Englands ;n befolgen, nnd besonders >n dem Falle einer Ann,>hiüs dcs Gesel)cs Dcforcsta's, da sich dann Frankicich gewiß für Piemont erklärcn werec. Der König zögert noch. Er hat an die Kaiser von Oest.rrcich u„d Rnl^nd geschrieben, nm ibrc persönlichen Ansichten über diesc Angelegenbeil ^n er» fnhrcn. — Die ;weilc piemontesische Kummer bat in ihrer Sitzunq vom 24, d. M. den crstcn Ariikel Dcs Plel>> :c, Gcsetzcs in dcr von dcr Minorität dcr Kommission vorgrschiagenen nnd von den Ministern augcnommencn Fassung volirt. Derselbe lautet demnach: «Die V^rschwörnng gegen das uebcu des HanP' tcs ciner fremde» Regierung wird, wcn» sie dnrch TbatsaehlN, welche dic Vollfnhrnng des Verbrechens vorbereitet babeu, kundgegeben ist, mit Gefan^N' schaft bestraft. Die Schlildigeu können auverdcm uoch für einen Zeitraum von füufIadreu untcr polizeiliche Ueberivachnng gestellt weiden," Die ,,Ga;z. Piemoutesc" polcmisirt gegen den Brief Lamartine's, in welchem derselbe oic u",n Kriegsminister ^amarmora in bcr Sitzuug der zwei' ten Kammer uom 17. d. M. gem.ieblen Angaben w>' dcrlegtc. Sie fül'rl ans. daß. wie der Kricsi^nu'U' stcr i'amm-mora und niii il.'m der Min'st^^"''^,^ darlegt, oic französische Republik von 1848 '" ^ ,, monl nicht wohlwollend u»? der Sache dcr nc" schcn Nationalilät nicht qüustig gewesen sei. 3»? Frankreich. -- Als Ergebniß dcr Pariser Wahlen hat dcr "legraph dln Sieg des NegierungS'Kandidatcn Go ncr.il Pcrrol nnd des Oppositions'Kandioalcn I»!cS Inure gemeine!. I» einem Bezirke war dcr Ansgang "och unentschieden, indem dcr offizielle Kandidat Eck stiüem Gegner Picard gegenüber nnr einc relative ^chhcit uon l84 Stimmen erlangt hat, während ""l ilnzabl Stimmen sich anf andere Bewerber zer> ^l> >lN'„cy,General bezüglich der Sistirung l^cs gelichtlichc» '^nfahrens gegr» Simon Bcrnaro. znr Miitdeilling "n dic l'rilischc Negiernng schreibt, daß dcr Kaiser nnd seine Minister in r>er Freisprechung uon Bernard keine '-nellidi^,,,^ Frankreichs sehen, sondern nnr die Hand» ""ü eincr von der Königin unabhängigen Institnlio». "^ Frankreich l'at in lehler Zeit mehr Regen 6 Delitjchlanc' gehabt, wcßhalb in den ^andcSlhei» .^' l'lc Saaten l'csser als jemals stchc». Der Km. icr Hut sci»f Bcsiynngen in diesem Departement wieder durch Ank.iuf'cnieö großen, minclst eines m,t dem M^cerc l» Vcrdi»dnng gesehen ilanals ausgctrock' neliil Snmpscs crwriterl^ ' Der uerurlbrillc v. Rnoio Hal astern seine Ncis. nach Eayeune angetreten. Die A>.'pellütwli5gerichlc in dlii Provinzen lieben wiedellün meprerc politische Vcinrthejluu^cn destaligl, so die gegen einen Sä'>ff<.';!el'cr in H.>vrc. wclclier anf einem öffentlichen Playe am 24. Fedruar Bel^i. b'gnngcii ^l^c» den Kaiser ansgrstoßr» hatlc »nd oeß, l'alb zu 18 Monaten Gefängniß vermtbeili waro. I» ^cili winde oic Verlütheilnng ciiirc'Geiundhcllsbcan>. '"' z» 100 Fr. Geldbuße wegen V»rbrcltu»g fälschn ^achnchle» bel'läligl. Das rrllte Unheil bcuifft ci> ^n Schlosser uon Bordeaur, welker im Gc»piach> "^ einlm Unicroffizicr g.älißert hatic: „Ma» ham ^r Den Kaiser ^Uln Tol>e uer»rlh>llen solten, ale, ^e Ullu-lici' dcs Att.ntats; sie baden gcihau, was sie kUllüle». abrr es i»l !t,,ucl, „lchl ^clüoglll; icpt wild '!'"N it'» »'cht wtcorr vcrfel)It„. Wein» l«4« jciü.ilo wlcocitomntt. wiro cS rii,!.' 3irplli»l,k gcl'cn. nc'cv schrcctllchcr als die von l7!i3. u. s. n>." Die übii-gin Worte, sagt das „Pays", sini' zn scheußlich, als daß wir sie wiedergeben lönnicn. Das Unheil lau> llic auf 10 Monale G^sängnil) und t>00 Fr. Strafe. Großbritannien. — Im „Observer" wild die Frage eiöllerl, ob b>l gegenwärlige Ziegleiung die Scision üdcroancli, weide orer nicht. Fnr die ^ebsnöfädigkeit ecü Min,-slciiinliö, hcißi e»; o.nin. mache »nan reu Umslaiü' Vlltcüd, oaß c^ bereit sei, fast alle Zugeständnisse zn fachen, die mau von ihm verlange; ferner. txi»z dic ^Piillnng zwischen Wliigs li,w Ii.ioikalen so groß sc>. ^aß die Vllrung einer sta,kl» liberalen Ncgicrnng zn be» Unmöglichkeilen gcl'öre. Dazu lommc dao uon "ord Paiiuerslo,, »md i,'ord Iobn i)iusse!t gcgcnseilig ächegle MiLirancn. Die cixzelncn Mitglieder des Ilhigcn Kabine!^ heißt es weiter, möchte» ganz acht» blNe Manner sein; keinenfallü über seien sie ocr '^luö ^Nicl oer englische»! Vo.loslimmlmg. Uno so e>>var,r ^'an. daß die Debatte über die incische Vili o^er uic!-n>eb,r über die moischcn R'esolliüonen dein ^.'ebcn de>? Nlimilcriümv Derby ein Ende mache» werde. Anoe> ll'lleilc! lVlid bcbaiiptet. ^oro Deiby wtlde. selbst wenn rr i» dieslr Fr.igc el,>e Niederlage crlei^c, unr dann ^riilllreie». falls die Majoriiäi. welcher er crlirgc. ^>l!c sehr große sei. Ein Theil cer liberalen — ^ild >n dem Aüfsapc dcö „Odseroer" gesagt — cr< l'lickc t-ie eii^lge Mö^licht'eii einer liberalen Iisgie» N»ng. welchl' Dmier vrrspllchc. in einer vollsländige!, ^crsol/nnng zwischen ^oro Palmerston uno ^'md I. ^lissell. Eine solche sei aber sehr linwahisHemlich ^'"d uicllcicht auch gar ü!^,t wniischenöwerth. Türkei. Ei» Vricf aus Trapez nnl uom 14. April "" «Iourii. dc Coustain." liebt mit große» ^obsprü. ^)en das Vcnel'me» des Kapitäns des Lloyddampfers ^>gllila Iniperiale", Herrn Gaigurouich. drruor. des. '^ umsichtige» Maßregeln die Rettung ciner am 12. 'l< 40 Passagieren niw ^>0 (5o!li ^on diesem Dam> ^^^ abgegangeuen Varkc zn da,,ken ist. ^ -^ Olner Pascha hat rcn Kausieulen. die ihr Mnögen bei der ^cranbnng einer großen, uon Da-^kno „ach Mekka durch die Wnilc ziehenden Kar». l oanc (wie seiner Zeit gemeldet woroc») cingsbüßt hatie» und sich nnn nm Entschä'oigungc» au die Nc< gicrung wandten, eine» sehr dürftigen Trost gespc»' oct. Die Kanftenle hätten die Ermahlmng. - den längeren, aber sichereren Weg dnrch Mesopotamien einzuschlagen, vernachlässigt, die Rcglcrmig M daycr für das ihnen zugestoßene Unglück keineswegs verant» worllich' übrigens stehe es den Vcschäoiglen frei, sich bittlich an die hohe Pforte zu wenden; er (Omer Pascha) werde ihre Sache befürworten. Amerika. — Vricfe ans Montevideo enthalten Näheres über die Hinrichtung Derer, welche den Negic. rnngstruppcn in dem Gefechte von Qnintcros als Ge> fangenc ln die Hände gefaUcu waren. Zwei Gene» rale, Cesar Diaz und Frcire, 2 Obersten, Tajos und Caballero, 2li Offiziere und 1!w Soldaten wurdcu hingerichtet. Der Präsident Preira suchte diese Strenge uor dcr Kammer dad»rch z» rechtfertigen, daß er er-klärte, sie sei durch Staalsrücksichtcn und durch beS Bandes Interessen geboten gcwe>en. TagSllcuistkeiteu. — Wie zahlreich die in aller Well herumziehen' den böhmischen Harfenmädcheu srin mögen, läßt sich daraus enlnelünen. daß in Pioß»ii). dem eigclitlichc» häuslichen Heerde dcr Harfnerinne». uoriges Jahr allein 300 Pässe ausgegeben wurden. Rechnet mau. oaß mit einem Passe 5—U Personen reisen, so ergib, sich die stattliche Zabl vo» ll^00 Harfemnädchen, welche ans der Proßmpcr Gegcnd^ i» die weile Welt zogen. — Die Fran ssharlolic ^andgvafi» uon Fursteli' berg, gcborne Gräsin uou Schlabrendorf, hat dem ui!der>ös!err. Sialibalterei.Prasioiuin den Betrag uo,> 10.000 ft. in National AlilehenS'iDbligationcn mit dcr Veslimmling übergeben, daß derselbe zn», Neubau u»o ziir Vcrgröß,'nng des Tanbstnmine» ^ InslillitgcbäudlS i» W>en uerwendet werde. — Ein Ionraal vo» Cbica,>o ('Anirrila) bebal>p> lel, daß Msopp. »reicher der Müschnld am Attentat. >.'om 14. Jänner angeklagt ist. jene Slaot bllvolmc. Er uromemre dort je^en Morge» am Hafen »n? o>-iiire ÄbeiidS mil gntem Appell!. ob»c sich nur im G> iiügsten um die A»öIi>'f!r»ngsfor0kru>ig zu bcklunmei», «relche die französische R'giermig an oas Kablml uoi» Wasbingio» genchict l'abcll soll. Kunst und Literatnr. — E, M. ^llndt, uor wenige» Monaten w sci>jal)r llligelrclrn, Hai >>«, Mcl!,or^>l>ill!!!vlrr lldcr oe» Flrlyrri» u. SlllN u^llr,,c>cl. w«Icheö valo l„, Druct crjcheiüsi, wlro. — Ia> k. l. Hofburgtylater fa»o a„, Dl»u<^ ^7. o, M.) ci»e Wlldllautuayme oeö seit fuilszsp,. I»!hrc» vom Repcriolr verschwundenen Dliinus'jchc» ^listipitlcs ^eic Franleo, uon St. Eyl" uor s
chöi>" ll»d ein dlclaliigcö „der Vcr» Iloldcne", eine BlMbetiuna, des »I'lu ^iuu^l". — Vo» Ollo Wigand iu Leipzig w>ro znr hun> derljähilgen Jubelfeier uon Schiller's Geburtsiag ein Denkmal uollicr mane «Rossi»!" begönne», oem sich in rascher Folge ansgewahlic Werlc uon Hactländcr, König. Galan unl) Anderen anschließe» sollen. — Elil nencS Schanspicl: «Messing uud Men» del^sohn", uon Dr. Otto Girndt. ist in Berlin mit ziemlich günstigem Elfolge aufgeführt wordcu. Telegraphischo Depeschen. Trie st. 30. April. Nachrichten ans Konstant,, nopel znfolge ist Mebemcc, Bey auö Tscherkefficn dort ciugetn?ffen, seine Vernrtheilung bestätigt Nch. Trie st. 30. April. Hicv eingelangte Nachrich^ t,-n ans Mostar meli'cn. da» am 2l. d. bei Zaraguiza eiu Züsammenstoü der V.is^i BoznkS mit 'den Auf- ständischen und den mit ihnen vereinigte» Montene« grinern stattgcfilnden hat. Venedig. 30. April. Die eiserne Gitterbrückt über den Kanal grande nächst der Eisenbahnstation wllrde gellern dem Verkehre überg^en. Udine. 30. April. Der Mo,i,n Aoril war in gegenwärtiger mißlicher Scidensaison dcr günstigste, sowohl in Betreff dcr Verkäufe, als der Preise, die sich etwas besserten; gegenwärtig ist wieder Stille im Seidengeschafle eingetreten. Trieft, 1. Mai. Neueren Nachrichten aus de Herzegowina zufolge blieben bei dem (bereits gemelde-r lcn) Konftiklc bei Zaraguiza 140 Todte uno Vcrwnn. bete. Hussein Pascha und die anderen Pascha's sind am 29. mit sämmtlichen Truppen. Geschül) und Mu» nition nach Bilccchia (ti Stnndcn nordöstlich von Trebinjc) abgegangen; auch Ethcm Pascha hat sich dahin begebe,». > Turin. 29. April. Gerüchtweise verlautet, daß die Nationalgardc von Alessandria demnächst anfgelöst werdeu soll. Turin. 30. April. Bei dcr lheteu über Paris gemeldeten) Annahme des Gcsepes Desoresta wnrden die AmendemenlS der Linken verworfen; der dritte Artikel über dic Modifikationeil bezüglich der Jury wurde «ligenomineu. Eine französische Gesellschaft hat ln Betreff deö Baues einer ^Eisenbahn uon Wi nach Vcrcrlli rineu Vcrlrag mit den Vertretern der bctheiligten Ortschaf' ten abgeschlossen. Paris, 30. April. Der „Monilenr" dementirtt dic Gerüchte ü^cr den Rücktritt des Finanz>uinisters. Aus Turi» wiro die Annahme dcs Gcsches Deforesta mit 110 gegen 42 Stimmen gemeldet. Die gestrige Generaluersaminlnng der Aktionäre oes Credit mobilier bat beschlösse», für das Jabr l6>'>7 keilic Diuidenle zu le». London. 30, April. In der gestrigen Nacht' ülMlg deS UntcrbauscS kündigt Diuctt ein Amenve» ,»e»t dab,» an. eie Acnoei-uog oer inoischl'» Oeseß> ^!,,l'llng wäbrcnd Derby'S Verwaltung als unzw>el' mäßig aufzubeben. S^ooner's antikaiholischer Maynoolbanlrag wurde ^e> worse». Im Obcrhanse stellte Earl Airlie die Behanp-tung auf. England müsse nut Sar.inirn die Heraus» g'lbe des „Eagllail" uon Neapel forc'lr», llacheem die .^ronjulislen die Kondein»iri,»g ccsslibcn sür illegal »lkläll baileu. i/ord Mlilmesbllry eiivlel-cne. d>c Frage !>>r KooieninüUKg sel i«och »lchi »»üchiicen. Eiigland r'ömilr sich dlirch Erök,ne's Fehler nimmermehr für geblindc» erachlcn. Er bldanerc. daß ei» Minister PielüonlS davon gesprochen habe, Saidinirn >ei uon England on S ichc gelassen worden. England hade nielilö versprochen, wohl aber Pieiuoni seine gnic» ^lcnstr ^lir Ucberrel'niig Neap»ls angtboten, da es >>>>s rasche Krila.üclflärnna. ScilenS Sardlilieno ll»0 <» deren Flilgc Psilnd — fi, — kr. Gerste (detio) 63 ü "»/^ Pfund 1 fi. 38 kr. Hafer (behauptet) 4l> -» 4?, ^fp 1 fi. I« kr. Mais 18!i5el 79 n 82 Pfo ^ si' — kr. lütter 80 » 82 Pfd. 2 fi. 20 kr. biö 2 ft' 24 kr. Hirse 2 ft. Fisolen 3 ft. 26 kr. RepS lohne Abgeber. Malier nominell) ti'^ft. Nüböl (auimirt und ferner böhcr) rohes 2l^ ss., ^ffinirics — fl, Herbst» ^iefrg./27 ft. gcholen. 27 »^ fl. gefordert,' Zsepsku. chcn encklivc Lieferung 1 ft. 28 kr. Honig weiß gc> laulencr 24 st. Wachs feinstes Rosrnancr 104 fi Weinstein natural weißer 28 fl.. rother 2tt ft, Schweiu» lclic oduc Faß 30^ ft. Zwelschsen »ransito 8^ ft. ^PMtus mit Faß — kr., c'bnc Faß 22 fr. -^ Von Wien auS ist dic Nachricht an deutsche Blätter tclegrapbilt irorden. daß nach sicherer Mit» thcilung fortan in Prcnbeu dem Handel mit Losen des neuen ^ottcrieanlehcns der österreichischen Kredit« anstalt kein Hinderniß mclir entgegensebe. Druck und Verlag uon I,;""z v. K'lcinmnyr H: H. VamverK in Laibach. — Vcranlwortlicher Redakteur: F. Vambrra. An!wnq zur Im!mHerSeitunG Vor se « bericht ans dem Äl'eni'l'lnllc dcr östcrr- lunscrl. N'icncr Itilung. Wien. :i<). ^;,ril, Mitil'n« 1 Uhr, Dcis Gcschäft in ^ndujlric - Papicrr» incht l'cdcutcild, dcr Schluß niatt. ..... St^niiö ' Papicre vul ^cfallft, die Kursc fcst. — Dl'vis,'» siainr «Is cicsicvn, Geld wciii.^r lnapp. Naüuua! - «nlchr» ,„ 5°/« ' 64 '/, ^«4 '/. Anlrhs» v. I. lft5,> i>. U. zu .'»«/^ «,5 -i's, 7, üoml'. V.'lnt. Anlclicn z» 5''/,, N7 '/.—^8 St>iatSsch»!d^srsch>>il'!iNlis>i zu 5'/, «l "/, - 8< "/., dctto ' ., i'/."/« 7>V. -7»', detto .,4«/, .!4'/. Ki'/, dctto ., 3°/,. 49'/. 50 dettr „ 2 V, "^.. ^l—^1 '/. dctto „ l «/. 1<>'/, -l,. »i. 3i>',ckz. .. 5 "/„ »7------ Oed>»l'»!>,sr d.tto b.tto „ 5"/« !'?------ Pssih.r dett,.' dslto „ 4"/« "7------ Mailänder detto dstt» „ ^"/, "<»------ Vrundcntl.-Oblig. N. O.st, ., 5"/« 5" '/.-^!1 '/, lltto Nx^nn „5°/° 8l»'/«-5" X dctto Tlmcsch. Ban., Kroat. ^ uiid Elav.zil ä"/« :9 7.-^79'< dctto ^i!iii.ü „ 5 7. 79 7.-70'/, dttw Si.'l'.!il'. „ 5"/„ 7«—78 7. dcti^' dcr nbri^cil Kil'ü!. z» s>"/, ^ ^>> V.i„sl)-Ol'li^'Uil'»c» z» 2'/,"/» «,4-«»4'/, ^'ottcrio- Ai,l.hci! v. I. «cN4 ^N2 ^N!i dcttu „ 1«55 z» 5'/« l<»8'/.!»" (5o»io Rlütsch.inc 15'/."<"'/. Oalijijllic 'l'landl'ricsc z» <> "/, 77-78 !).V'vdb.ih» - ^>il'v.- ^bli^,, z» "> 7o «7 7. - 87 7, (^ll,'^^!!>i).V dlts.' „ 5 7« «l> «l Dona» ?^m,',sch.-Ol'>!.,. „ 5» 7« 8« 7, -87 klo,,d dctto (in Sill'.l 1 .. 5,7.. «8-8'.1 3 7« Priurit.its Oblig. dn S!.iats^is>>ii>^l)N' (5'rs.llschast zn 27.'» ^>.n,fö pv. Sti,ck 10!) ll« Atti.» dcv '.>i.ili,,'»>i!l'a»s 972 - 974 5 7« Ps^üdl'ritsc dn' Natll'».!>l',ins <2!»l',>atlichc !!l»'/, 9! l'/. dcltl) U»jahn.,c i»^',^-V'/. dctto >)cst, <5«,so!»p!r-Gt! ll 4 - ll 4 7. Prämim e Lose dcttu ^N3 7,—>N3V. 5 °/o Priuritäts-Ol'ligatioiun dcr ZUlstbahn 84 7, - 84 V. Nlli.» dcr Nordl'ahn !82 7. ^ „ Sl.iat^liftül'.-Oesl'llschasl z» 500 Frans« Ü88 7, 288 7. „ „ Kaisnin-<5!isal'eth-Bcch» zn 2W st. mil :«» plilt. ^i»zal>!>l»>, !<><»'/.. ««<>'/,. „ ,, S>!d-Novdbc!,tsch>- V^>l'>!!d»»>,«!)-^!» 7. ^ „ D,,'!^»'Dampfschisssaluis-st'.scllscl'a!! "5<1 -54! „ Dl'ilMl-Dampsschiffsahst^ose N»l ',-UX '/. „ de> P.,IH,r .!l.lt.!!l'.-^.s.!!scl)lisl ^'»!» «U „ „ Wiener D!!!!!>'s»!,-(i!> s.l>sch^st UN—»»8 „ ^'Nßl' ÜU'ii. ^isciil'. l. «iliniss, 19-2« « „ detto '?, Eüiiss. >», Uzriorit 29 30 Esterh«^ 40 ,!. Los^ 83 81'", Salm 40 ^ 42 7,^42'/. P^lff^ 40 , .^7 7. 3 <7. <5lnn, 4" ., »9".~3i»7. St. Afimls 40 , 39—39 7, WmdisclMäp 20 ^ 24 7,-^'. Waldsscin 20 . 2 , l«7. l<»7, Tclegrnpliischer Kurs -Dcricht der Stluüspapicrc uom t. Mai 18.'i8. Staatsschuldv.l,c>?>c,du>u,.» , z» 5p«^»t,,!, in ^Vi, 8l 5,8 drtto lius der ^^til'ii.'l'Änl.'il!, ,"- "0 sl l«8.i4 <>>rnndt!lt!^u»gS-<>li^at'<'»>'>, v», U»^ir«, 8» 3/4 „ „ Kiociticn Slavonien 79 s)/8 „ ,, oon ^aiizien 79 3!^ „ „ „ Siedlül'ürgcn 78 l/8 A'inl.'?l!tien l'r. sti'^ . , . !>73 ii, »i <,<»I»., Aalil-Pfandln icfc. 6 Iahrc fnr !0!» fi. zu 57.. »3 7>1« fl. in l§M. Escoulptc-Altlc!' «^» '.»iicdcl-Ot^rrreich for 500 sl.........«72 !/2 fi. in (ZM. Altirn der oN>>! - Anslall snr Handel »»'' ^».»'erl'e.<» 20tt s«. pr, Sl. 242 ,1. i» (5M Aktien der f i, priv. ^üerr. Sl^its, iseiü'al»" gcscüschaft ^ll 20«» ft., voll M!>,ei>>hlt 2^>6 ft. in <5H<. mit i)l,za>!i,»!», ..... - >'l. >» (^M. Attien de> .'t^ifer sse^iüand^Noidl'.'l!» Nl >"00 ft. («M . . . <8?0 ft. in -We^al,n zu 20<» ft. ^00 ft. m <^M. Aflien der österr. Doinni-Dampsschifffahrt zu 5,00 f!. (iM........54« l/2 ft. m b'M Wlchscl-Kurs vom l. Mm 1858. ''lmftcld.im. sl,r «00 lwüänd. Rth!. Guld., 88 l/.i 2 Mona!, A>l>M'!M). ,'ur «00 ft. ^urr.. O!!i!d. . 105 7/8 Uso. ssv.mlsuvt „ 24 ,/2 ft, ^us-, O>ild , 1<»5 l4 3 Monat. Haml'urg. sür ><»<> M,nl '^»to, (^»Id. 7? .'1/« 2 Momtt. Livorno. sin- 3uu To^anischl' Vire. (i)u!d. l 05 1/4 2 Monat, ^'»do», !»r l Pj>„^ Sllliin^ H»!d. . n),,7 3 ^oiial. Ma,land. >»r 3l»<» ^su^, ^^,^ ^,^, ,f)^ ^2 2 Monat Mars.ille. fur 30. .'i^,,,^,^ ' ,23 ,/4 !i Monal. Pan^. snr .»00 ^ra»^. ^>l!d. 123 5/-' Vf 2 Monar V»fare.1, U" 1 (">lld. P,ra 2«3 l/2 3l T, S,cht ,,!. f. vollw. Mn»<-^»I»tl». 'A^il' 77/^ Gold- und Silber-^urse umn 3,io..... 77,,« ^ dto. Rand- dtli. „ ..... 75/8 73>4 (Hold «i lui,s«n „ ..... 7 >/4 — NapolcmlSd'or „ .....»,<5,/28,l5 Solwerainsd'or „ ..... I4.l2 — 5,'iedriclM'or ,...... 8.^4 — i.'mii.'d'or ., ..... 8.26 — l5»ql. Sovereigne»? „ ..... 10.18 — Russische Imperials „ ..... 8.2? 8,28 Sill'cr-Aa> ..... 105 5/8 105 7/8 „ ssoupons ........ 105 7/8 10« 1/8 Ts'alcr 'l'renjjisch-Vurraiit ... 1.33 1.337. K. K. Lottozichullgclt. In Wien am l. Mai 1858: 3«. t»8 44. 38 52. Dlc nächstc Ziehung wird in Wien am !2. Mai 185^ abgehalten werden. In Wraz am 1. Mai 1858: l3. 43. 45. 2« 3 Die nächste Ziehung wird in Graz am !2. Mai l858 abgehalten werden. Eisenbahn-Fnhrordnung von Wien na>1> Trieft, Abfahrt Ankunft ,.., _, , llhr ÄNn. Uhr, Min. Ellzug Nr. 2 : —^ rcii 22! e»...... Früh 6 >u ^ .. Graz...... Mittag >2 3« „ i!ai l> c> ch..... Abends 6 j ,^ !» Tric!»...... Nachts — — >> ^ Personeuzug Nr. 4: von Wien...... Flül, ^ ! ^' ., Nraz...... Naclnn. ^ ! -U ,. La,l> ach..... ytackts > ! »8 j '» Tricst...... Früh — ! — ? ! '" ^>ersouel»jug Nr. 6: von N!c>,...... Ablüdö 8 ^., .< Graz...... Früh 6 2 ., !!., ibach..... Nachm. 2 g in Tr!,st...... Abends - — 8,5 Persoueuzug Nr. 3: von H,!.'!!......Mrül) 5 ! ^,^ .. Laibach.....AtMag ,, <- > i» 2Lic»......Früh __ '^ /; Zs; <5il> z >5 .. liaidac»).....ss»»d ^! ^ X in W i » »......Ätachm. — — /^ ^7 Pcrsouen;ug Nr. 3: von Trie,». . . . . . Al'ends 2 46 ! .. Laib ach......)l,,cl'l5 >, ! />„ '"Wien......3l.^,m. - — 5 ! ^ Fahrpreise von Wien imch Trieft: Pl'i dcii gcwöhiilichcll Zügen l. Klass,,' !il) sl. Ill fr., ll. Klasse 19 ft. 38 t>., M. Küisse 13 ft. ii kr. Vei den Eilziigen l. Klasse 34 ft. 1 kr., II. Klasse 23 st. 33 kr. Fabrprrisc von Graz nach Trieft: Vei dr>i geiröhülichc» Ziigci! l. Klasse 16 ft. 10 kr., ll. Klasse 12 fi. « kr., lll. Klasse 8 ft. « kr. Vci dm Eilzügen I. Klasse 21 fi. 1 kr., II. Klasse 14 fi. 33 kr. Fahrpreise von Vaibach nach Trlest: Vei den gewöhnlichen Zügen l. Klasse 6 si. 30 kr., ll. Klasse 4 fi. ö3 kr., lll. Klasse 3 fi. 16 fr. Vei den Eilzügeli 1. Klasse 8 ft. 27 kr., ll. Klasse « fi. !il kr. Anzeige der hier angekommenen «Fremden. D", ' )),." 8 ^ Hr. Czü'ka, k. k. pens. V?ajor, oo>, Karlst^dr. — H>. ^lui», r. t '^e.iluer, - H>-, Aowacschlcsch, — Hr l^auer, nod — Hr. Kaisch, Haodvlolrlic»', uon Tlie,l. — Hr. Ra!,'c, p>e,,s;. ^cinfmaxü, von iÄla^ __ Hz. (Hlosüiia!,!!, pi!'l>iV Hausliia»», von Hrakau. Z- 734. (2) , Große Auswahl von modernen Strohhülen ' befindet sich wäyrend der gegenwärtigen Markt-! zeit in der Hütte Nr. l l, am Iahrmarktplatze,! und sind um billige Preije daselbst zu haben. Ivhanll Kleilllcrchcr aus ^iiiz. Z7?5t7"(5) ! Spargel-Verkauf. Wie voriges Jahr sind auch dieses Jahr !^l858) kleinere P^rlhien spaigel uo» heute an! stündlich, llw stück und mchr al)er ge^en l'intä^igt' Vo>ausbistlllu!ig vei Gefertigtem, >n der Tirnau-Voei^adt Nr. ,8, zu haben. Laidach am 3l> Aplil «858. Z. 747. ßsi^- Neue Zeitschrift snr Homöopathie. «VU Von Ostern d. I. ab erscheint bei k. ^. lujiel in S o nd ershau scn: Wie NomönMtljie. Nlilk5liclilllu- jül- lMwliMT ^eisuerslihren, rrdissirt von tti-. F. A. Günther ii, ^anqcnsalza' Von dieser Zeitschrift erscheincn monatlich 2 NiM' mcrn. jede einen Druckbogen stark, deren 24 einen Vand mit Titel und Register l'iloen. P reis eines Bandes, oder Jahrganges : 2 fl. 8 kr. Ucl'er die Tendenz des Blattes nmg hier mir im Allgcmcmen bemerkt werden, daß dasselbe sich zwischen die für den Gelehrten und eigentliche» Fachmann bestimmten Blätter anf der einen, und die „populäre homöopathische Zeitnna," von Dr. Volle auf der anderen Seite in die Mitte stellen, und auch dlc homöopathische Thierheil' künde in geeigneter Weise vertrete» wird. Der Redaktion sttht ein eben so reiches als wcrtl)vollcs Material zu Gebote, und sie wird, unterstützt von aucrkanuteii Autoritäten in der homöc" valhischen Praris wie Literatur, Gediegenheit des Inhaltes sich zur Hanvtaufgtibe machen. Bestellungen auf die Zeitschrift werden a,igc< nmmnrn von Ißual v. lliemma^r K keäor Lambeiß in Laibach. Z. ^."ss)— Ilusvrrkaus von ^ weißer harter Waschseife, welche ich walnend des hiesigen Marktes zu folgenden Preisen verknuse: Vei Abnahme von größeren Parthien noch bittigcr. Um sich von der Güte meiner Ware zu überzeug"', sscl'e ich Proben lmeutgeltlill». viv Verfaul« NMto de»uM 8icil 2N NillMplätX im VlsienerKHUß. Vrosimann, 3. 7547^ci) ^ "........ DCs Cur-Anstalt zu Vellnch in Kärnten. Diese bcstcht im Trinken dcr verschiedenen Sauerbrunnen, mit oder ohne Molken, dann der guten süßen Felsenquelle; ferner im Baden in dem obbenannten Sauerbrunnen nach verlangten Graden, in Kesseln oder mit Stahl gewärmt, dann im kalten Flußwasser und den Sturzbädern aus der. Felsenquelle. Die Preise der Zimmer, Betten und Bäder können in der Cur-Anstalt eingesehen werden. Frisch geschöpfter Sauerbrunnen ist bei den Herren Simon I. Pcßiak b5 Söhne in Laibach zu haben. H N z l> i u e. Am l. Mai wiro das B a d h a u s am Badhausplatze nächst der Prulawiesc eröffnet, allwo, mit Benützung des Quell- und Laibach-Flußwaffers, warme und kalte Wannen- und Douche' Bäder bereit gehalten werden. Zum Vergnügen der I>. 'I'. Badgäste ist der Garten überlassen, wozu die ergebenste Einladung macht ZH. Carl Caschier, ! Eigenthümer. Preise dor Väder: 1 warmes Bad in Stcinwauncn . - - - ^" 1 kaltes ,. „ ,) - - - ' /,; " l warmes Bai) in Holzwauncn . . - - " l kalter ,, « " ' ^) ^ ^l Donche»Vad .........