EINZELPREIS; wochcfita^ 10 Rpt Samstag'Sonntag 15 Rpf Slorbutger Leitung Amtliches Organ des Vtriag und Schriftleitung: Marburg a. d. Drau, üadgaase Nr. 6, Pernrut: 25-67, 25-68, 25-C9. — Ab 18 Ohr (6 Uhr abends) ist die Schnttleitung nur aut Fernrut Nr. 28-67 erreichbar. — Unverlangte Zuschriften werden nicht rückgesandt. — Bei Anfragen Rückporto beilegen. — Postsciieckkonto Wien Nr. 94.608. Steirilchen Heimatbundes Krscheint wöchentlicn sechsmal als Morgenzettung (mit Ausnahme der bonn- u. Peiertage). Berugsp'eis (im voraus zahlbar) monatlich KM 2.10 einschl. Zustellgebühr; bei Lieferung im Streifband zuzüglich Porto; bei Abholen m der Cie-schäftsstelle RM 2.—. — Anzeigen- und Bezugsbesteltungen in der Verwaltung, 9tr. 207/208 9Rar6urg o. t. 2>rau, eamttag/epnntog. 23./24. Qluguft 1941 81.3Q]&rgang Gewaltige deutsche Siegesbilanz Verlutte der Sowjets nach iwel Monaten Ostfe!dzug: IV4 Million Gefangene 14.000 Panzer — 15.000 Geschütze — 11.250 Flugzeuge Folge scliwerer Vemlchtungsscliilige An dar g*samt«n Front Oswatlonan In vollem Fluat Aus dem Führerhauptquartier, 32. August. Das Oberkommando der Wfthrmacht gibt bekannt: Nach zwe^nattger Dauer Ostfetdzuges steht die deutsche Wehrmacht nlt l^sn Verbündeten in ungebrochener Kraft tief in Feindesland. Auf der gesamten Front sind die Operationen In vollem Fluß. In der Südukraine werden die letzten Stützpunkte des Gegners am Dnjepr piaitmMMg und luHer schwersten Verlusten des Gegners beseltlKt. Nordwestlich Kiew weicht der Feind hinter den Dnlepr. Im Kaum ostwärts Qomei wird die VerfOlgims des gescMagenen Gegners fortgesetzt. An der Front vor Leningrad und i^cltland kintpfen sich unsere Truppen stetig vorwärts. Auch die An-|rltl# m d^ riimlBchen Front beWersolts des Ladoga^Sees gewinnen täglich an Boden. In einer Fo^ schwerer Vernlolituagsschllge hat die Sowjetwehrmacht un-YorstÄare blutige Verkisto erlitten. Seit Beginn des Feldzuges sind nunmehr Ober 1,280.000 Qelangene eingebracht, rund 14.000 Panzerkampfwagen und 1S.OOO Qfschfltte'erbeutet oder vernichtet worden. Die Sow)ettuft^afte verlor Insgesamt 11180 Flugzeuge, davon wurden 8633 am Boden zerstört, die Übrigen In Luftklmplen und durch Flakartillerie abgeschossen. AuBerdem wurde schon fetzt der feindlichen Kriegführung durch dto Wegnahme wichtiger Rohstoff- und Industriegebiete schwerstre Sctiaden zugefügt. An der britischen Ostküste beschi-| Abteilungen an die,anderen sowictlschen digte die Lultwalfe In der vergangenen r Panzer heran und zerstörten 40 Panzcr-Naoht zwei feindüclie Frachter durch' kaoiplwagen, Vom 17. bis 20. August ver. ^mbentreffer. I nichtete allein die in diesen Käm^f4;^^ Aa der Kanalküste brachen Angriffs- eingesetzte deutsche Division, außer den versuche der britischen Lultwalfe auch! vor den sowletischen Linien ilegengehile-am gestrigen Tage zitsammen. Jöger bencn Insgesamt über 70 sowletlsche Der 9efci)lagene SeinÖ Ein mililSrischer Lagebericht und Flakartillerie schössen 26, Marine artlHerle drei feindliche Flugzeuge ab. än Sperrbrecher der Kriegsmarine schoß vor der Atlantitiküste ein britisches Kamptflugzeug ab. in Nordafrika erzielten deutsche KampHlugzeuge Bombentreffer auf zwei l^ohten britischen Kreuzern bei Sidl Ba-rant Truppen« uitd Materlalausiadunsen in Tobruk wurden mit Bomben aller Kaliber belegt. Drei britische Jagdflugzeuge wurden In Luftkämpfen abgeschossen. Panzer. Berlin, 22. August Nach zwei Monaten Ostfelcizug veröffentlicht heuto das Oberkommando der Wehrmacht eine Siegesbilanz, die ohnegleichen dasteht in Uer Kriegsgeschichte aller Zeiten. Seit dem 22. Juni haben 1,250.000 Soldaten der Sowjetarmee als Gefangene den Marsch nach Deutschland angetreten, dazu kommt ein Mehrfaches dieser Riesenzah-l an blutigen Verlusten. Eine geradezu unfaßbare Monge an Kriegsmaterial haben die zerschlagenen bolschewistischen Armeen ßleichzeitijT ein-fjebüßt: 14.000 PaTOerknmpfwaRen, 15.000 Geschütze, 11.250 Flugzeuge. Man braucnt nur einmal zu überlcgon versuchen, welches Arbeiterheer und wieviel Arbeitsstunden für die Herstellung eines solchen Waffenarsenals — von der Munition, den Maschinengewehren, Gewehren, Lokomotiven, Wafigo-ns, .\ulomot)llen, Schiffen U8W. ganz zu schweifen — nötig ist. Dann wird man sich annähernd klar werden, welchen materiellen Aderlaß die Sowjetwehrmacht in den Kilmpfen dieser zwei Monate erlitten hat, die den Bolschewi-sten eine fast ununterbrochene Folge schwerster Vernichtun;i;ssch1äge brachten. Die Berichte des OKW, die in den Petersburg übt Strassenkampf Ol« Bevölkerung to'.l einem sinnleien HeckentchUtzenkrIeg geopfert werden Berlin, 22. August. Der Moskauer Nachrichtendienst gab am Donnerstag abends ein Stimmuugs. . biid aus f^tersburg wieder, aus dem hervorgeht, daß die bojschewlstischen Der Ftlnd im weder bei Tage noch Machthaber trotz der warnenden Beispiele von Warschau, Rotterdam und anbei Nacht in das Reichsgebiet ein. Städten bereit sind, die Millionenbevölkerung der größten sowjetischen Halenstadt in einem sinnk)sen Heckenschützenkrieg aufzuopfern. Die ganze Stadt habe sich, so heißt es und ganz Leningrad lebe Im Zustand der 6009 Gelafgene bei Narwa Berlin, 22. August. in dem Bericht, In ein gewaltiges Kriegs lager verwandelt. Es würden alle Maßnahmen zur Verteidigung der Stadt bis zum letzten Blutstropfen getroffen. Die Stadt Lenins, die Wiege der Revolution, werde, so heißt es in hohlem Pathos, nicht dem Feind übergeben werden. Sobald der Tag erwache, marschierton »Veraichtungsbatailione« (!-, Volkswehr, bewaffnete Arbeiter, Studenten usw. durch die Straßen. Der Leningrader .Arbeiter wolle sein Leben einsetzen, um seine Stadt vor den Faschisten zu retten. .leder, der eine Walfe tragen könne, beteilige sich an der Verteidigung. Bei den erfolgreichen Kämpfen, die gestern hn Raum von Narva nach der Einnahme der Stadt stattfanden, machten die deutschen Tnippen neuerdings 8000 Oe-fanffene. Außerdem vernichteten deutsche Verbände zehn sowjetliche Panzerkampfwagen, 51 Qeschfitze, 34 Maschinen^-wehre sowie 400 Oranatwerfer. Auch In diesen Gefechten wurden den Bolsche-wisten blutige Verluste beigebracht. Siwie'aRflrilf nor iwSrls Snolensk blo Ig ahoeschlagen Berlin. 22, .August. Die deutschen Truppen schlugen am 20. August nordwürts Srao!ensk einen ___ ^_____< sowietlschen Aiiürlil unter blutUen pOrtSChrltte RdUm VOn wORIie. lusten für die Bolschewisten zurück. Sowletlsche Panzer blieben in wohlgezieltem deutsciien Abwehrlener bewe- KanH)fvort>ereitung. Aul den Sportplätzen der Stadt werde nicht mehr Fußball oder Tennis gespielt, hier gehe vielmeh'- die Ausbildung im Schießen, im Werfen von Handgranaten und mit leicht entzündbaren Stoffen gefüllter Flaschen (IWolotow-Cocktails) vor sich. Danehen A'ürden besondere Obuiigskurse im StraRcn-kampf, im Natikampf usw. abgehalten. Jedes Unternehmen Leningrads werde zu einer Festung der Verteldigun;; ausgebaut. Schultcr an Schulter mit den Soklaten der Sowletarmee wordc auf diese Weise die Bevölkerung der Stadt in der Volkswehr gegen den Feind Die Ausbildung sei In vollem Gange i kämpfen Berlin, 22. August. 1 vernichteten deutsche Truppen erneut 15 Bei der Fortsetzung des Kampfes im sowjetische Panzer. Darüberhinaus einen letzten Tagen vom südlichen Frontabschnitt fiie gewaltigen Erfolge der Heeresgruppe Rundstedt meldeten, hatten sich hinsichtlich der übrigen Teile der Ostfront auf die lakonische Feststellung beschränkt, daß die Operationen planmäßig und erfolgreicn verlaufen. Es mag sein, daß d'e Welt angc-slchts der eindrucksvollen Fortschritte dos rechten deutschen Flügels dieser sachlichen Bemerkung wenig Aufmerksamkeit schenkte. Zu Unrecht — denn inzwischen haben die Meldungen aus dem Führcrhnnptquariier bewiesen, daß die Initiative clor deutschen Führung sich nicht auf diesen an das Scnwarze Meer angelehnten Flügel beschränkte. Die im Zentrum operiere.ide Heeresgruppe des Genoralfeldinarschalls Bock hat nach den vernichtenden Schlägen der Schlachten von Bialystok-A\insk und Smo-lensk nun im Rnume von Gomel dem Gegner erneut eine schwere Niederlage bereitet. östlich des gleichen Dnjepr, an dessen Unterlauf Budjennys Divisionen zu Paaren getrieben wurden, liegt das Kam.pfgeblet, in dem Teile von 25 Divisionen sowie zwei — freilich im Landmarsch heranführte — Luftlandebrigaden bis auf einen Rest von 5^4.000 Mann, die den Weg in die Gefangenschaft antreten mußten, vernichtet wurden. Mit Hunderttausenden von Soldaten verlor die bolschewistische Führung in dieser Schlacht auch die unersetzliche Ausstattung dieser Verbände. Schon dieser Erfolg der mittleren Heeresgruppe war eine böse Überraschung für alle die, die an die Nachrichten aus Londo'n und Moskau glaubten. Man erzählte sich dort, daß die deutsche Wehrmacht sich bei ihrem »Pyrrhus-Sieg« in der Ukraine so verausgabte, daß die Operationen an den anderen Fro'.itabschnittcn zwangsläufig angehalten werden mußten. Nun ko.mint bekanntlich ein Unglück selten allein. Und so folgte denn der Nachricht von der Niederlage von Gomel am 21. August die Meldung, daß auch die dritte Heeresgruppe einen wichtigen Erfolg errungen hat. Der gemeldete Durchbruch durch schwer befestigte, hartnäckig verteidigte Stellungen zwischen Ilmen-und Peipus-See, der zur Besetzung der Städte Nowgorod, Kingisepp und Narwa führte, ist dabei nur ein Anfang. Wir können in Ruhe abwarten, was das OKW, das sich zunächst auf die Mittdlimg von einem weiteren siegreichen Vordringen unserer Truppen beschrän'kt, zu gegebener Stunde über den weiteren Verlauf dieser Kämpfe des limken Flügels berichten wird. Seit Cannae hat der »Flügel« seine be-sonfi<»re Rolle in der Kriegführung gespielt. Un?ere zu hoher Kunst entwickelte heutige Führung kennt in ihrer Elastizität n'cht mehr die starre Festlegung auf • «unasunfähii! liefen. Pin Versuch der Raum von Oomel erzielten die deutschen von S2 Tonnen. Durch den überlegenen > Pläne, wie sie etwa im Herbst 1014 an no'schewisten die Pn**7Cr a^zuS?hle^- Truppen weitere Fortschritte. Die Sowiet-1 Kampfwilleti und die KampftechniH der der Abrne den seiner Aufgabe nicht ge- pen, scheiterte an dem starken doiit- _ # i t _____ verbünde tiatten neue schwere Verluste. | deutschen Tnippen wurden in diesem. wachsenen rechten deutschen Flügel zum clrtU ' Afikühl ri». V/prhüniTniViel leisten, wenig hervortreten, mehr sein als scheinen!« in stiller und kaltblütiger Überlegenheit jeine Aufgabe meistert. Die Führung der Sowjets hat in der letzten Zeit mehrfach hohe Befehlshaber vor Kriegsgerichte gestellt, weil sie ihnen die Schuld a-n den Niederlagen beimißt. Das wird an der Unterlegenheit der Bolschewisten nichts ändern. Der deutsche Soldat beweist in diesem gigantischen Feldzug wieder einmal aufs neue, daä er mit vollem Recht für sich den Ruf des besten Soldaten der Welt in Anspruch nimmt. Die Hal(ßnl(reiizfaline wellt filißr Nowgorod Wis dis Stadt am Nordufor dst Ilmen-Ssst bsiwungen wurd* — DI« Stratso Motkau-P«t«i(burg' Ubsrachrlttan Feindliche Schiffe im Kanal mosslen abdrehen Berlin, 22. August Fernttampfbatterien der deutschen KrieKsmarine nahmen am Freitag leliid-;, u „ mt- • j . n. . liehe Schiffseinheiten im Kanat unter ^ selbst. f*K..22. August. Am Nachmittag des Augustta-^es, da deutsche Regimenter die Burgstätte von Nowgorod erreicht haben, steht es endgültig fest, daß der Feind in verbrecherischem Wahnsinn entschlossen ist, die strategisch bereits verlorene Stadt mit letzter Verbissenheit zu verteidigen. Schon ist ihm seme Artillerie-Munition ausgegangen, schon haben Stukas die letzten Panzer vernichtet, da wird uns um den Mittag herum noch einmal für eine Weile Halt geboten. Der Feind sitzt in den Erdbefestigungen auf dem alten Stadtwall, hat in einem wunderschönen Wachturm aus dem Mittelalter seine MQ in Stellung gebracht, liegt in einem Friedhof verschanzt. Die Sowjets haben den UnterganK Nowgorods beschlossen So hat die bolschewistische Armee-fühirung den Untergang Nowgorods selbst beschlossen, hat sich vor aller Welt schuldig gemacht, das Nürnberg des Ostens zerstört zu haben. Was die Tags zuvor erbeuteten Papiere einer bolschewistischen Division verrieten: die Feuerstellungen zwischen den alten Bauwerken, die rücksiichtslose Anlegung von Von Kriegsberichter Günter Kaufmann kreuzes im Reich der Waräger gegründet wurde. Deutsche Bomber und Stukas Gegen 16 Uhr bricht die Sonne durch die WiO'lken, schickt ihre letzten Strahlen auf Nowgorod, ergießt noch einmal alil iiliren himmlichen Glanz über die Stadt, rot leuchtet ihr Schimmer von den Backsteintürmen des Kreml, grün von den Kupferbedeckten Zwiebeltürmen und in grellem Weiß von den mächtigen Steinbauten zurück. Dann aber kommen die Bder Feldstellungen hinter Kirchhofsmauern und Grabhügeln empfangen, bis sie den alten Stadtwall besetzt und damit den hisüorischen Boden an den Ufern des Wolchow-FIusses betreten haben. Dann bricht die Nacht herein oder ver- gebeizt. Wir kriechen hindurch, sind schon im Hof, laufen über Astembeete dem höch- Im Cyrenaika-Sahara-Abschn tt l>om- L*„' woc*«»« rHSerti« u^i 1 "»ch Westcn ragenden Turm zu. Eme Leiter hilft uns von einem Stockwerk des Turmgewölbes zum andean. Unter uns liegt die Stadt und die Kre.Ti!-mauer. bardierten italienische Flugzeuge bei be waffneter Aufklärung feindliche motorisierte Einheiten und belegten sie mit MG-Feuer. In Ostafrika verursachten systematische feindliche Luftaktionen Gondar und ! Die Hakenkreuzfahne avf dem höcbstM Turm Da reißt einer die Hakenkreuzfahne, andere Stützpunkte nur deichte Materialschäden. Unsere vorgeschobenen Posten versprengten feindliche Abteilungen und d... t ♦ . u« t fU8t;.n ihnen einige Verluste zu. | er unter dem I^ck tragt, hervor. In Italienische Flugzeuge belegten In Fa-1Bfctt magosta (Cypern) Hafenanlagen „„d | bf. " ist, dann g eilet sie unter unserem Schiffe mit Bomben. Es wurdeK Depots, I S Jubel hinaus zum Turmfsn- ein Dampfer und ein kleinere« SchiH ge-1 f ." vo'i Nowgorod, leuchtet weithm im troffen, das gesunken ist. Licht der Morgensonne, wird bald In Im östlichen Mittelmeer griffen unsere Nähe, dann hi der Ferne entdeckt. Flugzeuge Einheiten der britischen Ma- Die Kompanie rückt unter Hurra und rine an und torpedierten einen Torpedo-1 Heil rufen im Laufschritt dem Spähtrupp bootzerstörer vom Typ ,Eith«, der mit , nach zur Kremlmauer. Das heilige Tuch Schlagseite stilligend beobachtet wurde. Englands Schiffsraumnot »VERSCHIFFUNGSGENEHMIGUNG NUR BEI GRÖSSTER DRINGLICHKEIT« Berlin, 22. August. | außerordentlichen Überschüsse, für di^ Je drückender Fnglands Schiffsraumnot j ebänn käah ufisere iftarsohierendc Infan-tifcfli. In den Abschnitt der Kavällerle-Dlvliioil 26g t\n Armeekorps. Seine t)ivl-üdflefi yjitefliefen den Angriff Timoschen-köÄ und warfen Ihn zurück. Während nun diA Schlacht um Smolensk toibte, mußte du Kofps verhalten. Mit un^eiduldlgeJi Hcfzfert lÄgen die Schützen in diesei Tagen in den Erd'löchern, Schwitztert irt der brennenden Sonne, froren In dert kalten Nächten umi zogen sich die Zelt-bahtien über de«i Kopf, wenn der Oewlt-ferrej^n strömte. Mit brennenden Augen sihWi sie nach Südeti. Dort lag Gomel, »aft Marschall Tlitto«ciiiötit des Gegners geschoben. Das Korps schwenkte nach Westen ein und bildete hier zusammen mit einem vom Westen vorkontmenden Korps südostwärts der Städte Rögatschew und Slobin einen Kessel, in welchem sich Reste von sechs Dlvlslonon befanden. Tausende von Ge-fangerMn wurden aus den Wäldern und Sftmipfen herausgeholt. Atif dir Rfick2iigMtrafie der Bölschewliten Inzwischen stieß eine Kavallerie-Division entlang der Straße weiter nach Süden vor. Kilometer um Kilometer trabten die Pferde, fait öhne Feindwiderstand. In überstürzter Flucht hatten sich die Sowjettruppen bis kuri vor Gomel zurückgezogen. Deutsche Bomber halfen ihnün auf die Sprünge. Größe schwarze Tricht0r gähnen links und recht der Straße in dem morastigen Boden. Öle Splitter der krepierenden Bomben aber hatten Menschen, Pferde und Fahrzeuge zerrissen und zerfetzt. Flak, Traktoren, Lastautos und Personenwage.i standen dort, verlassen von ihren Bedienungen und Fahrern. Unsere Flieger hatten vorgearbeitet. Deiitsctier Vormarsch An den Trümmern des vernichteten Feindes vorbei rollen in kaum unterbrochener Folge unsere Nachschubkolonnen. Aus allen Wäldern und Dörlern strömen Trosse hervor, die uns'chtbar dort während des Verhaltens des Kt)rps gelegen hatten. Soldaten der Verkehrsaufsicht Von Kriegsberichter K. H. Britz. stehen an gefährdeten Stellen und leiten an Straßenkreuzungen die Fahrzeuge zu ihren Truppenteilen. Schon sind auch Wegweiser nach deutschem Muster aufgestellt, mit großen gelben Richtungsschildern. An einem wichtigen Straßen-kreuz z. B. lesen wir von Westen nach Osten »Rogatschew — Smolensk« und von Norden nach Süden »Mogilew — GomeU. Mit nicht nachzuahmender Präzision folgen die rücien, daB die britischen TrtniOen wenig getan hüten, um diesen Schock eu lindern. Das beste Hotel Islands b«I zu einem Olli« ik»rsklub gemacht worden» das zweitbeste sei mit britischen Stabslach zu Elnschrinkungen der Produktion gezwungen sein wird. Eine weitere Drosselung des USA-Exports würde, so hebt man ferner hervor, das Prestige der Vereinigten Staaten erheblich schädigen. Schließlich würde diese Maßnahme auch im Gegensatz zu den kürzllchen Meldungen über die Ausarbeitung von Vor-zugslisten zugunsten der süd- uikJ mittcl-amerlkanischen Kunden stehen. Eü gehört schon eine typisch englische f^reistigkeit dazu, die durch den Ausfall der natürlichen europäischen Markte schon genügend geschädiiiten ibero-amerikanischen Staaten auf diese Weise immer tiefer in wirtschaftliche Schwierigkeiten zu stürzen. Und d*e USA. die sonsj so viel und gern von panamerikanischer Solidarität reden, beeilen sich, dieser unverschämten Forde- rung Englands Folge zu leisten. So fügt sich diese Maßnahme ausgezcchnct -n den britisch-nordamerikanischen l:in-schi'chterungsfcldzug gegen die Staaten Ibero-Amerikas ein. in dem je n.ic!i Be-carf mit wirtschaftlichem Druck, militärischer Vergewaltigung oder :x)litisc;ier Hetze und Fälschung — wie im Fali Belmonte — gearbeitet wird. Man kann zwar eine lole Ente ausstopfen ... Vergleiche zwischen der Churchlll-Roose-velt-Erklärung wid Wilsons vlerrehn Punkten N e w y 0 r k, 22. August. In einem Leitartikel stellt »New York Journal American «fest, daß die als Ergebnis des Churchill-Rüoseveit-Treffens herausgekommene Erklärung nicht besser als die vierzehn Punkte Wilsons sei. Diese seien ausprobiert worden und hätten versagt. Ebenso werde das ndue Programm versagen. England und die USA würden, solange der Krieg weiter gehe, sich an die Ergebnisse des Atlantik-Treffens ebenso halfen, wie sie Wilsons vierzehn Punkte zunächst a.ngennmmen hätten. Sie würden diese aber auch ebenso wie die Wilson-Punkte nach Kriegsende über Bord werfen. .Man könne zwar eine tote Ente ausstopfen, Ihr aber kein Lehm i?lnflößen. Roosevelts Verpflichtung, die Sowjets zu unterstützen, sei, so meint das Blait. gleichfalls keine Überraschung. Lin großer Teil der Ronseveltschen New Deal-Organisation sei kommunistisch und habe kom>muni)»tische Förderer In ihr«:n Reihen. Das Wisdlwoslok-Prohlein Eint Japanische Feststellung T 0 k i o , 22. August Der Sprecher der Regierung stellte fest, daß die Fragen, die sich aus der Lieferung von USA-Kriegsmaterial nach Wladiwostok ergeben, nicht nur nach internationalen Gesetzen tu t>eurteilen selan. Nicht zuletzt müßten auch nationale Gesichtspunkte berücksichtigt werden. Wenn die iapanische Presse die Entwicklung dieses Problems in besonders starker und aufmerksamer Weise verfolge, aö gebe sie damit der Stimmung des Volkes Ausdruck. Konoye und Toyoda vom Tenno empfangen T o k i o , 22. August. Ministerpräsident Fürst Konoye und Außenminister Toyoda wurden am Freitagnachmittag nacheinander vom Tenno in Sonderaudienz zur Berichterstattung empfangen. NIeileriandlscIl-lndicn weist japanisclie lounialisten aus Tokio, 22. August. Die beiden Vertreter der großen -apa-nisciien Zeitung »Tokio Nitschi Nitschi« in Niederländisch-Indien sind von den Behörden Batavias mit der Begründung atJSKewiesen worden, daß ihr Blatt Artikel veröffentlicht hätte, die gegen d'.e Interessen Niederländisch-Indietis gerichtet seien. Freimaurerl'sten in Frankreicii V i c h y, 22. August. In wie weitem Maße die früheren Wahlkörperschaften in Frankreich, der Senat und die Kammerii, von der Freimaurerei abhängig waren, geht aus den Listen hervor, die gegenwärtig das amtliche Gesetzblatt veröffentlicht, wobei die höheren Würdenträger der Geheimgesellschafteft in Frankreich öffentlich genannt werden. In diesen Listen findet man za.hlreiche einstige französische Minister, Senatoren und Abgeordnete, u. a. den ehemaligen Ministerpräsidenten Chautemps, den ehemaligen Justizminister Rucart, die Abgeordneten Archimbaud, Regis, Mo.inerville, Pageot, Dubois, Aubriot, die Senatoren Benzet, Perrier, Belächelet usw. Führende Stellungen in den Freiniaurerio-gen hatten, wie die genannten Listen ferner ergeben, natürlich die Juden. Rund zehn Prozent der in den Listen Genannten entfallen auf Juden. • Ans den Trfimnierstitten Londons werden Parltp'fitre Deutsche Fhigzeuge als »große HiKe« Genf. 21. August. Einen Begriff von den gewaltigen Zerstörungen. die die deutsche Luftwaffe bei ihren Vergeltungsangrifien im Herzen Londons angerichtet hat, gibt eme Notiz im »Evening Standard«, wonach weite Ocbicte der City, die inzwischen von den Trümmern der zerstörten Häuserblocks gesäubert worden sind, als Kraftwagen-Parkplätze eingerichtet werden sollen. Besonders in dem Gebiet zwischen der Newgatc-Strcct und der St. Pauls-Kathedrale ist man. wie das Blatt berichtet, damit beschäftigt, d'e Keller der abgerissenen Häuserruinen mit Bauschutt aufzufüllen und das ganze Oelände einzuebnen. Hunderte von Kraftwagen würden auf diese Weise einen 'Parkplatz Im Herzen der City e.--halten und die engen Straßen entlasten. Dies werde für die Vcrkehrsschwierig-keiten der Londoner Innenstadt eine »große Hilfe« sem. Die Londoner Plutokraten scheinen danach den deulsclien Fliegern direkt dankbar zu sein, daß sie dazu beigctr?»-gen haben, den Parkplatzmaiigel in der City zu beheben und ihien Luxuswagen eine bequeme Abstellniöglichkeit zu ver-srhaifen. Ctillenisclies Militürflupieun Qiier den Anden atigeMOrzt Gescheiterte Hllfsversucho für eingeschneite Bahnbeamte Buenos Aires. 22. August Aus Mendoza. der Hauptstadt d^r gleichnamigen Westprovinz, wird gemeldet, daß auf der argentinischen Sei:6 der Kordilleren in der Nähe der Ch'le-(irenze ein chilenisches Militärflug'^eug infolge Unwetters abgestürzt ist. Dabei verloren zwei Offiziere das Leben. Obgleich das Überfliegen des Andengebirges schon seit Woclicn die größten Schwie-rigkeiien verursacht, hatten die verunglückten Fl-esrer verstichen wollen, über der Grenzhahnstation Caracoles mit Fallschirm Lebensmittel und Medika-!ncnte für Rahnbeatnte abzuwerten, dir: dort schon seit vielen Tawen durch .ie-seilhafte Schneewehen von der Außenwelt abgeschnitten sind. Sette 4 »Marbufger Zeltung« 23./24. August 1941 Nummer 207/208 Mit der Einnahme von Cherson durch deutsche Truppen am 21. August haben die Sowjets wieder eine bedeutende Hafenstadt am Schwarzen Meer mit starker Industrieentwickluns: verloren. Cherson, das rund 100.000 Einwohner zählt, liegt an der Mündung des Dnjepr. Der Hafen von Cherson ist durch einen Kanal von 68 Kilometer Länge mit der See ve»*' bunden. Als Mittelpunkt eines ausgedehnten Getreideanbaugebietes ist Cherson ein wichtiger Umschlagplatz für Getreide, auf das der weitaus größte Teil des gesamten Hafenumschlages, der sich im Jahre 1934 auf 1 bis 2 Millionen Tonnen stellte, entfällt. Der Hafen verfügt übet Dockanlagen, Öltanks sowie ausgedehnte Silo-Anlagen. Für die Schwarz-meer-FliQtte und 7war sowohl für die Handelsflotte als auch für die sowjetische Kriegsmarine, waren die Reparaturwerften und das Schiffsbaukombinat von Cherson von großer Wichtigkeit, wie überhaupt auch der Kriegshaicii von Cherson von Bedeutung ist. Die Stadt Cherson ist als Standort von Anlagen der Rüstungsindustrie sowie von Verbrauchsgüterindustrien bekannt. So befinden sich in Cherson Werke für die Munitionsherstellung sowie Kampfwagen- und Panierkampfwagenfabriken. In Cherson sind außerdem größere Fabriken für landwirtschaftliche Maschinen und Reparaturwerke für Kraftfahrzeuge neu gebaut worden. Neben der chemischen Industrie und der Glasindustrie sind noch die Textilindustrie, die Lederindustrie und die Pelzindustrie zu nennen. Die Lebensmitte!-und Genußmittelindustrie ist mit mehreren Werken für die Herstellung von Konserven, Teigwaren und Spirituosen sowie mit größeren Getreidemühlen vertreten. Nowöorod Wichtiger Verkehrsknotenpunkt kn nördlichen Kampfabschnitt Mit der Einnahme von Nowgorod am 19. August durch deutsche Truppen verlieren die Sowjets einen weiteren wichtigen Verkehrsknotenpunkt im nördü chen Kamipfabsciinitt. Nowgorod, am Austritt des Wolchow aus dem Ilmen-See gelegen, ist eine Stadt mit rund 4t).00Q Einwohnern. Dieser Stadt kommt eine besondere Bedeutung als Verkehrsknotenpunkt im Petersburger Gebiet zu. Von hier aus führen melirere Eisenhahn-Linien und Straßen nach allen Richtungen, in Nowgorod werden Binnenschiffe für den Verkehr auf dem Ilmen-See und dem Fluß Wolchow gebaut, der den Ilmen-See mit dem La-doga-See verbindet. Außerdem arbeiten hier einige Werke der Leinen- und Lederindustrie. VOLK und KULTUR iiiiiiiiimiiiiiiiiiiiiiiiimimiitiiiiiiitiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiutiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiniii Wiener Musikergräber Ghick, Mozart, Beethoven, Schtit>ert, Brahms, Strauß und Hugo Wolf Graibsteln, uen Franz v. Schober, der getreue Freund, und der Architekt Förster entwarfen. Im Jahre 1888 wurden die irdischen Reste beider Meister in Ehrengräber nach dem Zentralfriedhof überführt. Schuberts Grab schmückt nun ein Denkmal, das von Karl Kundmann und Theophil von Hansen herrührt. Seither hat noch mancher große Musiker in diesen friedlichen Bezirken des Todes letzte Wohnstatt bezogen. Von ihnen seien nur die drei berühmtesten hier verzeichnet. Zunächst zwei Meister, die in ihrer Kunst wohl rocht gegensätzliche Genres pflegten, aber im Leben sich freundschaftlich zugetan waren: der ernste, grüblerische Johannes Brahms, auf dem Gebiete des Liedes, der Ka^inner-niusi^k, der Symphonie besonders fruchtbar, und der heitere, aufgeschlossene Johann Strauß Sohn, dessen tänzerisch be-schwinigte Muse sich hauptsächlich im Walzer, in der Polka und in der Bühnenkunst der Operette auslebte. Ihnen gesellte sich schließrch der uniglückliche, müde Meister zahlloser Lieder und der Oper »Der Corregidor« hinzu. Hugo Wolf und Johannes Brahms, im Leben durch eine tragische Kluft von Feindschaft und Mißverstehen getrennt, schlummenn hier nun unweit voneinander friedlich den ewigen Schlaf! Das gleiche liebende Band der Verehrung der Nachwelt umschlingt sie. Roland Tenschert. e 9Caus ein im Unterland ohne »,Marburg«r Zeitung" Das sangesfrohe Wien, dem als Musikstadt kaum etwas Ebenbürtiges an die Seite gestellt werden kann und das so viele große Meister hervorbrachte oder dauernd an sich fesselte, mußte darum auch den Hingang manches berühmten Musikers innerhalb seiner Mauern beklagen und dem Sterblichen so-lch unsterblicher Schöpfer köstlichen Kulturgutes letzte Herberge bieten. Ausnahmsweise kam es wohl auch vor, der Zufall oder ein ausdrücklicher letzter Wille eines dahingeschiedenen Großen im Reiche der Tonkunst fügte es so, daß dessen Gebeine anderwärts zur Ruhe gebettet wurden, wie dies etwa bei Joseph Haydn oder bei Anton Bruckner der Fall war. Jener, zuerst auf dem Kirchhof »vor der Hundstur-mer Linie« nächst der alten Wiener Vorstadt Gumpendorf beerdigt, wurde über Veranlassung seines letzten Dienstherrn, des Fürsten Nikolaus II. von Esterhazy, im Jahre 1820 exhumiert und in der reizvoll gelegenen Bergkirche zu Eisenstadt beigesetzt. Meister Bruckner ruht über seinen eigenen Wunsch unter der Orgel des Stiftes St. Florian. Doch das sind nur Ausnahmen. Seit Wien im Jahre 1874 im Zentralfriedhof eine repräsentative großstädtische Begräbnisanlage erhalten hatte und durch das ständige Wachstum der Stadt d e einstigen Vororte aiufgesaugt, deren kleine Friedhöfe aber aufgehO'ben worden waren, vereinigte naich und nach ein Ehrenabteil des neuen »Totenbczirkes« die Gräber aller berühmten Künstler. Die Überreste des großen deutschen Opernreformators Cristo.ph Willibald Gluck wanderten mit dem durch ein Relief ge-schinvücktcn Obelisken von seinem ursprünglichen Platze am Malzleinsdorfer Friedhof hieher. Mozarts Grabdcinknial von Hans Gasser mit der auf einem Steinsockel ruhenden Statue einer trauernden Muse deutet nur symbolisch des Meisters Grab an. Denn Mozarts Sarg wurde mit fünfzehn anderen Leichen gemeinssent im Ostsee-Urwald Der Darß — ein Wildparadies zwischen Meer und Bodden Die Halbinseln Darß und Zingst mit ihrem typischen Seeland, ihrem Urwald, aus Wasser und Wind geboren, ihren Dünen in Wildheit und Einsamkeit, ihren Mooren, Weiden, Bodden und Dörfern eignen s'ch wie wenige Landschaften des Reiches dazu, aussterbenden TiegaMun-gen Europas wieder Leibens- und Fort-pflanzungsmöglichkeiten zu geben. Deshalb wurden hier an der westpommer-schen Ostseeküste Elche und Wisente ausgesetzt. Über Strailsund, die alte gotische Hansestadt auf dem Weg gegen Nordland, geht es nach Barth, einem freundlichen Städtchen, das einst in Preußen an zweiter Stelle als Reedereistadt stand. Eisengießereien, Maschinenfabriken und eine wichtige Garnison haben den langen Bart, der das Wappen ziert, wieder zu einer rührigen Geschäftigkeit gebracht. Wasser und Wind, See und Sturm, die ganze Litorina-Senikung, die am Rohbau der pommerschen Küsten beteiligt war, hat auch diese schöne und ursprüngliche Landschaft zwischen Ostsee unich um die schnurrenden Spinnräder jene bäuerliche OeselliEkeit, die an Gemütlichkeit kaum von einer anderen übertroffen werden kann. Sie war auch die Pflegestätte deutscher Kunst, des Liedes, der Musik, der Dichtunjf, der Erzähluns, des Spieles und des Brauchtums. Aber auch die bildende Volkskunst wurde vom Spinnen und Weben günstis beeinflußt. Wer die Entstehung des Gewebes von Anfang — also von der Faser aus — kennt, -gewinnt einen gesunden Werksinn. Dieser aber prägt sich aus in der Kleidung, in der Gestaltung des Heimes und verbietet jede spielerische Entartung. Die starke Eigenart alter bäuerlicher Stik-kereien und Trachten kommt von dem hervorragenden Werksin, der in erster Linie durch das Spinnen und Weben erworben wurde. Das ist der Grund, warum wir es heute wieder erlernen wollen; nicht aus romantischer Schwärmerei, nicht aus wirtschaftlichen Gründen, sondern um schöpferische Begabung und echten Werksinn .wieder zu erwecken, die allein imstande sind, Kultur zu schaffen und zu erhalten. In unserer lieben Untersteiermark hat dereinst durch deutsche Siedler diese alte Volks'kultur ihren Einzug gehalten und bis vor einigen Jahrzehnten noch vielerorts geblüht. Jüdischer Geist und jüdische Erzeugnisse aber haben sie auch hier beseitigt. Sie erlosch sofort dort, wo die gemeinsame Arbeit — das Spinnen — aufgegeben wurde und kmmte t in lange nicht gekannter Stärke. Die hier besonders drückend gewesene Arbeitslosigkeit ist gänzlich geschwunden. Di*r quälende Druck ist gewichen. So gab es diesmal ein Wiedersehen voll ungetrübter Freude und der schönsten Vorahnung einer glückhaften Zukunft. die sich diese Stadt so redlich verdient hat. Rudolf Kraker wo wir sie wieder in Bewegung setzen, und singen und erzählen und Geselligk.'it pflegen wollen — wie in guter alter Zeit. Wieder soll das Spinnrad schnurren, unermüdlich — als gelte es nachzuholen, was ein halbes Jahrhundert irregeleiteter Zeit versäumt hat. 37-Jährige landwirtschafiliclie Arbeiter Franz Semlitsch. daß Johatm Hödl vorerst von seinem Sohn Alois schwer mißhandelt. sodann von ihnen in die Tenne geschleift und dort erhängt wurde, um Selbstmord vorziüänschen. Die Täler wurden festgenonmien und dem Krei>-gericht in Marburg überstellt. Mord nach 15 Jahren aufgeklärt Den Vater schwer mißhandelt und aufKehäiiKt, um Selbstmord vorzutäuschen Volles Geständnis der Täter Ein bereits vor 15 Jahren verübtes [ Mordverbrechen fand dieser Tage sein»», aufsehenerregende Klärung. j Am 3. August 19J6 nachmittag wurde, der ehemalige Landwirt und spätere. Auszügler Joliami Hödl in Jauchendorf bei Marburg in der Tenn^^ erhängt aufgefunden. Obwohl der Tote im (jesichte sichtbare Zeichen emer vorausgegangenen Gewaltanwendung aufwies, wurde Selbstmord angenommen. Der Leichnam wurde durch den Arzt zur Beerdigung freigegeben und zwei Tage später beerdigt. Gleich nach der Auffindung des Totei. also noch vor der Beerdigung und lange Jahre nach dieser ging der öffentliche Ruf dahin, daß Johann Hödl weder eines natürlichen Todes, noch durch Selbstmord geendet habe. Es wurde ganz offen gesprochen, daß der Besitzer von seinem jetzt Til Jahre alten Sohn Alois, dessen Frau Josefine und einem dort zu Besuch weilenden Knecht ermordet wurde. Da die öffentliche Meinung auch in den letzten Monaten in verstärktem Maß die vorerwähnte Behauptung wieder aufleben ließ, leitete die Gendarmerie eine Untersuchung ein. die nun zur Klärung des Falles führte. Es wurden mehrere Personen einvernommen. die derart belastend für den Sohn Hödls und dessen Gattin aussagten, daß die Gendarmerie einschritt. Bei der Einvernahnu! gestanden Hödls Gattin. die 43-jährige Josefine Hödl, sowie der Kleine Chronik in. Todesfälle. In Lisnern.l.aak starb der Aintsbürgernieister und Forstverwaltor Sepp H o r n i t 7. k y , ein unerschrok. kener Vorkämpfer für das Deutschtum in Südkärnten. — Ferner verschieden: im Marburger Kranken hause der 57-jährigc Arzt Dr. Just Rats c h a r, in Hrunndorf bei Marburg, Uferstraße 70, der 3H_iäh-rige Besitzerssohn Josef P a p c s c h ( Begräbnis hetite inn 17 Uhr) und in Lambach der Baumeister Josef Cescut, langjähriger Mitarbeiter der Trifailer Kohlen Werksgesellschaft. in. Ernennung. Der Referendar beim Gra/.or ?"!izeipräsiiJ''in, Dr. Kciin'i P ®-t r i s c h e k wurde zum RegierungSM-sses. sor ernannt. Regierungsassessor Dr. Pe. trischek ist gebürtiger Windischgrazer und hat die FekizüRe in Griechenland und Kreta als Gefreiter der Gebirgsartil'er'^ ».iltgemaeht. in. Auch an Wehrmachtangehöritfe in Lazaretten unter Feldpost schreiben! Oft sciiroiben Angehörige von verwundeten und kranken Soldaten an diese unter Orts- 2^ BOHuudistke yettotuHp Von Th, K. Franke. I »Junge«, sagte Herr Hahn zu seinem Sohne Albert, »hör mal zu. Als ich vorige Woche in A. war, kam mir der GeJanko: Du könntes mal deinen alten Freund Bre-der besuchen, den du seit über fünf Jahren nicht mehr gesehen hast. Gesagt, getan. Breder hat ein Tuchgroßgoschäft und, was in diesem Falle noch wichtiger ist, eine Tochter. Ein blitzsauberes, faiiiio-ses Mädel, das ich an deiner Stelle sofort vom Flecke weg heiraten würde. Ich habe, praktisch umd fi.v, wie das so meine Gewohnheit ist, so.fort mit meinem Freunde über die Sache gesprochen und mache dir niit seinem Fiiiverständnis folgLMulen Vor-sch'ag: Du trittst bei dor Firma Hrcder In Stellung. Schlafgelegenheiten fiiden Sich in der Nähe in Fülle, essen wirst du bei Breders. Du hast so (ieiegenheit, Frautlein Irene kennen zu lernen. Gefällt sie dir — und das muß und wird sie — so heiratest du sie. Du bekomnist so mit einem Schlage eine gute Position, eine gute Frau und einen guten Schwiegervater.« Wenn Valer Hahn gedacht hatte, sein Sohn würde sofort iind freutl'g znstim men. so täuschte er sich «gewaltig. »Nein. nein. Va'er«, AM^e't. »da'- .'Mis kann nichts v\e''«i"n. Ich so'l ''ms.-it-tel 1 und \*'e''(l'n? \\'o'n hnbe "'Ii denn mein Irgenienrexanien gemacht?«« »Dein Ingenieurexamen wird dir dabei nicht schaden. Du bist jetzt bereits 33 Jahre und bist mithin nicht mehr zu jung zum Heiraten.« ».Mag sein. Aber wenn ich einmal heiraten sollte, so lasse ich mich nicht verkoppeln.« »Unsinn, Junge! Wer zwingt dich denn, sie zu heiraten, wenn du nicht willst? Übrigens weiß Fräulein Breder von dem Pia 1 nicht eine Silbe; es steht dir also frei, d'e .Xffäre mit soviel Romantik und Poesie /u führen, wie du nur willst.<- Am nächsten Montagmorgen führte Herr Brtder eine neue Kraft ein. Und Mittags bei Tisch hatte .Albert Halm auch Gelegenheit, seine Auserwäiilte kennen zu lernen. Sapperlot, der Vater hatte nichl übertrieben. Irene war irklich ein Prachtmädel, hübsch, nett, geistreich, humorvoll, und bezaubernd liebcnswürj'g. .\ber gerade das letzte störte ihn sehr. Daß sie nichts von dem Plane wissen sollte, glaubte er dem Vater nicht. Dafür schien sie ihm gar zu freundlich, zu offen-lierzig zu sein. Nein, er wollte se'ne zukünftige Frau erobern, durch seine Per-sönPchkeit und seine l.'ebe sie sich ver-d enen. Fr wollte kein prob'em '"^'chcs Glück, das ihm wie ein Lotterielos unverdient in den Schoß fiel. Das schrieb er auch in den nächsten Tagen se nein Vater. Nach etwa acht bis vierzehn T.':gen wollte er seine Stellung bei Breder w'c der a"f"''''»en: es (^alt nur noch. eilen unauffäHigen Abt^ang zu verschaffen. Vater Halm daheim schüttelte den Kopf. Dann überlegte er. Und darauf wanderte der Brief sei.ies Sohnes samt einem langen Begleitschreiben zu Vater Breder. Der schüttelte ebenfalls den Kopf. Und überlegte ebenfalls. Dann rief er seine Tochter und fragte sie gerade\\egs: »Wie gefällt dir Herr Halm?« Irene wurde abwechselnd rot tmd blaß. Dann meinte sie: »Herr Halm scheint entweder ein Weiberfeind oder ein etwas launenhafter Mensch zu sein. .Aber sons* finde ich ihn nicht übel.« »Hm«, meinte darauf der Vater. — »Morgen kommt noch e n ^>.\spirant";, Herr Schulz, zu uns. Sei bitte recht nett und zuvorkommend zu ihm. —« Anderntags ersciiien auch richt'g Herr Schulz. Fin kleines Männchen m l spärlichem Haupt- und rotem Barthaar. .Aber sehr lebendig, witz'g und humorvoll. Fräulein Irene begrüßt ihn Mittags mit derselben Freundlichkeit v\ie Herrn Halm. Der'aber befand sich in einer miserablen St nvinung. Piui, hatte es dieser Vater eilig, seine Tochter an ilen Mann zu bringen! Am liebsten wäre er stehemien F^i-Res heimgefahren. .Aber das hätte ja einer Flucht blamabel ähnlich gesehen. Zudem wollte er doch spaßhalber abwarten, wie sich die Sache entwickeln würde. In vier Folge.:eit fand Albert Hnl n dauernd Gelegenheit, an seinem Rivalen Herrn Schulz, e^ne Men-'e h<)chst unsym-nnth -ehor Fehler und l'Vi"enscha''ten. an Fräulein Irene ilayey;en mindestens die gleiche Anzahl Vorzüge und Tugenden zu entdecken. Lines .Abends fehlten die beiden be Tisch, und auf seine verwunderte Frage erfuiiir Albert, 'daß sie zusammen in^ Theater gegangen seien. Da verbrachte Albert Halm eine böse, unruhevolle Nacht. Es fraß und würgte und brodelte und rumorte etwas gar arg MI ihm: die Lifersucht. .•\ber wo Lifcr-siicht ist, da ist auch Liebe. G.'uiz heimlich, leise und mählich war sie ihm in's Herz gcNvachsen. Unil nun gab's kein Sträuben und Wehren mehr. — Am näclisten Abenil bei Tische fragte Irene: ^^Herr S^luilz, möchten Sic mich wohl morgen abends zur Undine« bi-^-gleiten?« Das uar für Alberts (^ir keine .Muslim 0, er hätte diesen Herrn Schul/ auf entferntesten Mcmd verbannen mr>gcn. Bei ehester Ge'egciiheit nahm er sie'' eia Herz und fragte: ^ Fräulein Irene, dar' ich auch einmal die F.hre haben, Sic zww Tlieater zu begleiten?« Das klang erregt, droheiul, vorwurfs-v«)ll. Ohne daß er's wollte. Fräulein Iren war sehr erstaunt. vWenn ich Herrn Schulz im seine Be-'/leitiing bat. so wußte ich besM'nnnt, d.iR er nicht nein sagen uiirde«:, antwortet^ '^rflulein Irere. ii'-Sie ihTi-egen. Herr H^'m wari'n oll so latniisch und sonderbar. ■J.ir', 'h d.T'aiis nniTrurl'i'ti ir'^end ein Interess-ini.'h lii»r'einlka für Fagott und Posaune. Johann Strauß' immer wieder zündender Radetzkymarsch beschloft die musikalischen Darbietungen. Im Namen der Gefolgschaft dankte Betriebsobmann Sou-kup dem Musikzug wie dem Belriebs- hatte er umsomehr Interesse für sie. So sehr, daß er ihr auf der Stelle eine Liebeserklärung machte. Fräulein Irene war anfangs sehr überrascht. Dann aber lächelte sie. Wie eben nur Frauen lächeln können. Und darauf bat sie sich zwei Wochen Bedenkzeit aus. Während welcher er nach Hause fahren müsse. Dagegen halfen weder Einwände noch Beteuerungen. Nach vierzehn endlos langen Tagen — für Albert, sowohl die für Irene — fuhr crsterer wieder nach A. Irene erwartete ihn am Bahnhof. Wortlos gingen sie neben einander her. Aber nicht Breders Hause zu, sondern die der Stadt vorgela. gertc Höhe hinauf. Aus Baum und Strauch drängten sich s^fhon Knospen und B'ü-tcn, oben in def Luft jubii'crten die gefiederten Sänger. Obe'n aber auf 'dem Berge unter einer starken, hohen Birke stand eine Bank. Müde vom Wan 'ern setzte sich Irene So schauten sie beide stumm ins Tal. Dann faßte Albert ihre Hand, lehnte ihr Köpfchen an »eine Schulter und drückt^ den ersten Kuß auf ihre blühenden Lippen .,. Es war eine Verlobung voller Roman, fik un^^ Poesie just so. wie er sich immer gedacht.--- Erst viel viel später erfuhren beide, daß Herr Schulz gar kein ernsthafter Konkprpnf gewesen war Er war S<'hne'. der, verheiratet und Vntrr vnn drei Kin-dernl führer für die mi na* •' •' -in Sintie III' 'ene und gelimsrene Veranstaltung. m. Kochkurs in Marburg. Vom 11. bis 18. August fand in der Ortsgruppe 4 des Kreises Marburg-Stadt ein Kochkurs statt, an dem die meisten Frauen der Ortsgruppe teilnahmen. Von besonderem Interesse waren die Anregungen zur Verwendung von heimischen Küchenkräutcrn. II. Volkskonzert in «i/larburg Das Amt Volkbiidung-Musikgemein* Schaft Marburg veranstaltet Mittwoch •len 27. d. M. um 20 Uhr im Götzsaal ein Volkskonzert und eine Offene Singstunde unter dem Motto »Singend wollen wir marschieren in die neue Zeit«. Mitwir kende sind das verstärkte Theaterorche-ster und Solokräfte des M. M. 0. V. Gestalter des Abends ist der Leiter der Musikgemeinschaft Marburg. Prof. Hermann Frisr.h Saaleinlaßkarten zum Preise von ÄO Rpf. sind ab Montag, den 25. d. M. in der Kartenverkaufsstelle des Amtes Volkbildung Marburg Stadt, Tegetthoffstraße (Ecke Oerichtshofgasse) erhältlich. 6004 m Zahlreiche Veranstaltungen In Ho-hcnmauthen. Die Ortsgruppenführung Ho-henmauthen des Steirischen Heimatbundes bot in der vergangenen Woche ihren Mit- TURNEN UND Fussbaliweitkämpfe des Bannes Marburg*Stadt Sonntag, den 24. August beginnen die Fußballwetkämpfe von 34 Gefolgschaften des Bannes Marburg-Land. Die ersten Spiele -bringen die Ausscheidungen für die Stammeisterschaften, die am 31. August zur Durchführung kommen. Im weiteren Verlauf der Spiele kommen die Stämme in die Schlußrunden, wo dann bis Ende September der Bannsieger beim Schlußspiel in Marburg ermittelt wird. Unterstelrlsche RadUhrer beim Marburger Kriterium Die Edelweiß-Radfahrabteilung der Sportgetiieinschaft Marburg tritt am Sonntag, den 24. August mit dem ersten großen Straßenkriterium vor die Öffentlichkeit. Der Rundkurs führt vom Sophienplatz durch die Tegetthoff-, Ooethc-, Carneri- und Parkstralie wiederum auf den Sotphienplatz und zurück in die Te-getthoffstraße, wo nächst des Gasthofes Spatzek das Ziel ausgesteckt sein wird. Angesichts der großen Anteilnahme, die aus der gesamten Untersteiermark erwartet wird, ist mit einem spannenden Ablauf des Rennens zu rechnen, das eine ständige Einrichtung Im untersteirischen Radrcimenbetrieb werden soll. Beginn um 11 Uhr. Grosses Fussballereignis in Cllli Cilli wird am 30. und am 31. d. M. der Schauplatz großer sportlicher Ereignisse sein. Auf der nach neuzeitlichen Grundlagen ausgebauten Sportanlage »Glacis« werden der sportliebenden Bevölkerung der Sannstadt die in der »Sportgemein-schaft-Cilli« gepflegten Sportarten vorgeführt werden. Unter anderem wird auch eine der erfolgreichsten auswärtigen Fußballmannschaften in Cilli gastieren. Gymnastische Vorführungen und Tänze einer Gruppe steirischer Frauen und Mädchen aus Graz und leichtathletisriie Wettkämpfe bilden einen Teil der umfangreichen Dart)ietungsfolgen. Die Bewohner von Cilli, die bisher dem Volkssport fremd gegenüüberstan. den. wer-'en diesmal in den Bann d'cscr großen Gemeinschaftsarbeit des Steirischen Heimatbundes gezogen werden. : OAK verlor In MeidHnR. Nachdem der (Irazer Athletik-Khib am Mittwoch in Regensburg der dortigen Jalin-Elf 4:0 (1:0) unterlegen war. traten die Steier-mfirker tagsdarauf in Meidling cfCSK^n Wacker an. Die Gäste, von der Reise sichtlich ermüdet, wußteti nicht viel zu zeigen und verloren hoch mit S:1 Treffern. : Die Meisterschalten Im deutschen ZwöIfkamiH der Turner, der zusatti-nen tnit dem Achtkampf der Turnerinnen und der; Sonimersnielen im Faust- und Korbball am f). und 7. September in Ulm 'Mit-scliieden wird, weisen eine Liste von 110 Wettbewerbern auf : Marathonläufer und Geher Im TUel-kamp. Rnnd 100 MarallionUiufer iiiid Geher werden am Sonntaü. den 24. Au- glieuern eine Keihe von Veranstaltungen, die alle überaus gut besucht waren und unter der Bevölkerung großen Anklang gefunden haben. Einem Strelchkonierte des Musikzuges des Reichsarbeitsdienstes folgte ein Singspiel, das von einer Spiel-char der Deutschen Jugend aufgeführt wurde. Die Abwehrkämpfe in der Soboth bildeten den Inhalt, sodaß bei so manchem Anwesenden Erinnerungen an die Kampfzeit wachgerufen wurden. Am folgenden Tage wurde die Stätte der Handlung, die nur einige Gehstunden entfernte Soboth, aufgesucht. Die Filmstelle des Steirischen Heimatbundes führte die neueste Deutsche Wochenschau und den Kriegsfilm »Feuertaufe« vor. Zahlreiche Bauern und Arbeiter aus Hohenmauthen hatten so das erste Mal Gelegenheit, die Kämpfe im Osten wahrheitsgetreu zu sehen. m. Schulschluß In Saklenhofen. Dieser Tage versammelte sich in Anwesenheit des Ortsgruppenführers, des AmtsbUrger-melsters und der Eltern die Schuljugend von Saldenhofen. Nach einer Ansprache des Oberlehrers wurden dien Schülern, die nun die Schule verlassen, die Abgangszeugnisse eingehändigt. Mit dem Absingen der Lieder der Nation wurde die Feier beendet. m. SIeuervortrag in Praßl)«rg, Vor rund 200 Handwerkern und Gastwirten sprach im Saale der Praßberger Orts- SPORT iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiHtiiHiiiiiitiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiir gust In Berlin um ihre Melstcrsclialteu kämpfen. . . : Ein umfangreiches Prograinm wird bei den V. Sommerkampfspielen der Hlt-ler-Jugcnd an den Tagen vom 24. bis 31i August in Breslau auf den Kampfstätten des Hermann-Göring-Sportfeldes abgewickelt. Soeben wurde die genaue Zeitfolge der einzelnen Wettkampfe bekannt, gegeben. Die feierliche Eröffnung der Sommerkampfspiele und Verpflichtung der Teilnehmer in der Jahrhunderthalle ist für Montag, 25. August, 20 Uhr, festgesetzt worden. : Die Deutschen Sklmeisterschaften in den nordischen Wettbewerben werden vom 20. bis 22. Februar in Oberhof (Thüringen) und in den alpinen Wettbewerben am 14. und 15. März in St. Anton (Tirol/Vorarlberg) durchgeführt. Die Weltmeisterschaften finden vom 7. bis 15. Februar in Garmisch-Partenkirchen statt. : Einen k.o.-sieg errang der neue Leichtgewichts-Europameister Bisterzo über den Mailänder Bottigelli. : Ungarns Fußballmeisterschaft setzte bereits am Stephanstag mit einigen Spielen ein. die nachstehende Ergebnisse hatten: WMEC—Szegedin 3:0, Ujpest— Mavag 2:2, Gamma—Kispest 3:2, Szol-nok—Laniprat 5:1, Klausenburg—Sa'g(> tarjan 5:1, Großwardein—Uzdiner AC 3:2. : Ein Tennlskampl Sk>w»kel—Kroatien wird im Anschluß an die lnternatk)nalcn Tennismeisterschaften der Slowakei in Neusohl am 27, und 28. August in Preßburg stattfinden. SCHACH Internationales Schachtoumier in Trentschln-Teplltz Nach Beendigunjj der Dritten Runde ergibt sich folgender Stand des Internationalen Schachturniers in Trentschin-Teplitz: Folty (Protektorat) 3 Punkte, FUrsfer (Ungarn) 2'/* Punkte, Rohacek (Slowakei) 2 Punkte. Ahues (Deutschland), Opocensky (Protektorat), Sämisch (Deutstchland) und Szily (Ungarn) je IV« Punkte. VOR DEM RICHTER Seine eigene Frau verkuppelt Vor der Strafkammer in Gießen hatte sich der In Dutzbach wohnhafte Lorenz Link wegen Kuppelei zu verantworten. Er hatte in schamloser Weise seine eigene Frau verkuppelt. Das Gericht verurteilte ihn unter Versagung mildernder Umstände zu einem Jahr Zuchthaus und drei Jahren Ehrverlust. Kerker für Bezugscheinfälscherin Vor dem Landgericht Graz stand die 62_jährige Lebensmittelhändlerin Marie Bräuer aus Graz, die sich der Fälschung von Bezugscheinen schuldig gemacht hatte. Nur dem Umstand, daß es beim Versuchen geblieben war, hatte es die Angeklagte zu verdanken, daß das Strafausmaß mit nur sechs Monaten Kerker bemessen wurde. gruppt ues bieiriöchen riciinalbundes der Leiter der Abteilung Handel des Arbeitspolitischen Amtes über die Umsatz- und Lohnsteuer. In ausführlicher Weise unterrichtete der Vortragende die Steuerträger über die Handhabung der steuerrechtli-chen Vorschriften, der Aufschreibungspflicht ihrer Eingänge, weiter über die Ausfüllung der Erklärungen und die Bemessung des Eigenverbrauches. Die dem Vortrage folgende Aussprache bewies, daß der Vortrag seinen Zweck vollkommen erfüllt hatte. m. Schwelnemärkle im Landkreis Pet<* tau verboten Wegen zunehmender Ausbreitung der Schweinelähme hat der Politische Kommissar des Landkreises Pettau die Abhaltung von Schweine- und Eerkelmärkten bis auf weiteres verbot ten. m. In ein Konzentrationslager elnge, wiesen. Der Kommandeur der Sicherheitspolizei und des SD. in der Unterstei-ennark teilt mit: Der ledige Kellner Mar-« tin Pernat aus Marburg, Gerichtshofgasse 23, hat sich fälschlicherweise als Beamter der Geheimen Staatspolizei ausge» geben und unbefugt mehrere Verhaftungen vorgenommen. Pernat wurde festgenommen und in ein Konzentrationslager eingewiesen. Dieser Fall diene zur Warnung. m. Sittlicbkeitsverbrecher unachfldlicb gemacht. In St. Jakob 1. d. W. B. machte kürzlich der bekannte Sittlichkeitsvertire. eher Anton Pototschnigg, nur mit Hut und Schuhen bekleidet, einen Spaziergang und versetzte dadurch die Bevölke-"•ung in begreifliche Unruhe. Vor Schul, kindern verfehlte er sich schwer. Po-iotschnlgg wurde alsbald von der erregen Bevölkerung in einen Keller gesperrt und bis zum Eintreffen der davon In Kenntnis gesetzten Gendarmerie In St,i Margarethen In Verwahrung gehalten. Er wurde von der Gendarmerle dem Mart)ur-ge Krelsgeichf übestellt, wo er nun Gele, genheit hat, über seine Untaten nachzudenken. m. Versuchter Mord an der Braut« Paul Ebner aus St. Paul im Lavantal lernte in Wolfsberg ein Mädel kennen, von dem er wußte, daß es über einen größeren Geldbetrag verfüge. Beide traten eine Fahrt nach VÖlkerinarkt an, um dort die standesamtliche Trauung anzumelden. Am nächsten Morgen machte der Bräutigam den Vorschlag, gemeinsam ein kühles Bad zu nehmen. Anstatt aber ein Bad zu nehmen, warf Paul seine Maria in die Drau. Das Mädchen rettete sich ans Ufer, wurde aber von Paul ein zweites Mal gewaltsam ins Wasser gestoßen. Maria konnte gerettet werden, während Paul die Flucht ergriff. Dieser Tage wurde er verhaftet. m. Verhängntfvoller Stytrz vom Motorrad. In St. Georgen an der Pößnitz geriet das Motorrad des 33-jährigen Gendarmen Karl Nehrer in einer Biegung ins Schleudern. Beim Sturz erlitt Nehrer mehrere Rippenbrüche und mußte vom Deutscheri Roten Kreuz ins Krankenhaus überführt werden, m. Bestrafte Preistreiberei und Unredlichkeit. Der Reichsstatthalter in der Steiermark (Prelsüberwachun^stclle) hat den Landmaschinenliändiler Michael Hofer In Graz-Straßgang mit einer Ordnungsstrafe von 2000 RM und Kosten bestraft; weil er bei der Lieferung von landwirtschaftlichen Maschinen seinem Abnehmern vc-sondert Beträge für das Zusammenstellen dieser Maschinen, für Ausbesserungsarbei-ten und Reinigung verrechnet hat, obwohl diese Beträge aus seinem Rabatt zu decken gewesen wären. Des weiteren hat er Frachtspesen aufgeruniJet und Frachtver-gütungen, welche ihm gewährt worden sind, seinen Kunden verrechnet. m. Aufbau der deutschen .fux^id in Kroatien. Neun HJ-Schulfilhrer von der Ordensburg Sonthofen sind in Ajrrani eingetroffen. Sic werden durch vier Wochen am Aufbau der Volksdeutschen Jugend in Kroatien beratend nnd helfend mitwirken m. U^tascha.Jugend fährt nach Breslau. An den Soinincrkanipfspiclcu der Hitler-.lugend in Breslau wird auf Einladung der Reichsjugendführung auch eine Atl>ord»iung der kroatischen Usta-scha-Jugeiid teilnehmen. m. Ustascha-Amtswalter keine Organo der Exekution. Wie aus A g r a m berichtet wird, wurden vier Männer, die S'ich fälschlich als Mitglieder der Ustascha ausgaben und an gefangenen Tschetnitzl Exekutionen durchführten, vom Standgericht zum Tode verurteilt und erschossen. Mit der Verlautbarung dieses Urteils wurde der Bevölkerung auch bekanntgegeben, daß Ustasclia-Amtsvvdl-tern keine Exekutivgewalt zukoiaint. \ Das Umsabsteuerrecht in der Untersteiermark Von Steuerinspektor Hans Koblinger W«it«r« 8t«u«rb«fr«lung«n Die Ausfuhr Die Ausfuhrlieferungen sind gemäß § 4, Ziffer 3 UStO In Verbindung mit §§ 22 bis 25 UStDB von der Umsatzsteuer befreit. Außerdem wird für sie nach § 16 UStO eine Au«-fuhrvergütun^r und allenfalls auch eine Ausfuhrhändlervergütung gewährt. Von diesen Vergütungen wird in einem späteren Aufsatz noch die Rede sein. Die Befreiung der Ausfuhrlieferungen von der Umsatzsteuer und die Gewährung von Ausfuhrvergütungen soll die deutschen Ausfuhrgüter vernilligen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarl(t zu steigern. Als Ausfuhr wird die Warenbewegung vom unisatzsteuerrechtlichen Inland in das umsatz-steuerrechtlichc Ausland bezeichnet. Nicht ede Ausfuhr braucht jedoch eine Ausfuhr-leferung zu sein, dem ein Rechtsgeschäft zugrundeliegt. Ausfuhr ist auch das >Verbrin-cn« In das Ausland zur Verfügung des verbringenden Unternehmers, wie zum Verkauf im Ausland oder zur sonstigen Verwendung. Dem »Verbringen« liegt jedoch keine Lieferung oder sonstige Leistung, also kein Steuertatbestand zugrunde. Verkauft ein Unternehmer einen in das A^siand verbrachten Oegenttand, ao Ist das ein nicht unter das UmMtziteuergesetz fallender — ein nicht •teuergabe zur Beförderung an emen Frac Beauftragten zur Ausstellung von Ausfuhrb scheinigungen spricht der Reichsininister der Finanzen oder der zuständige Oberfinanzprä- sident nach Prüfung der steuerlichen Zuver lässigkeit aus. Für die Ausfuhr von Fahrzeugen durch Abholung im Inland durch den ausländischen Abnehmer hat der Reichsminister der Finanzen durch Erlaß eine Sonderregelung getroffen. Die Steuerficiheit ist hier jedoch an ein zwingend vorgeschriehenes besonderes Verfahren gebunden, auf das'nicht weiter eingegangen werden soll. Diese Voraussetzungen (Ziffern 1 und 2) müssen buchmäßig nachgewiesen werden. Das Erfordernis des buchmäßigen Nachweises Ist nicht bloße Fornworschrnt, sondern eine weitere sachliche Voraussetzung der Steuerfreiheit. Erst dadurch ist dem Finanzamt die Überprüfung der erstgenannten Voraussetzungen ohne Schwierigkeiten und die Feststellung, ob die Inanspruchnahme der Steuerfreiheit zu Recht besteht, möglich. Das Fehlen des buchmäßigen Nachweises muß demnach zur Versagung der Steuerfreiheit führen. Zur Ergänzung des buchmäßigen Nachweise« muß der Uiiternehmer zum Beweis der tatsächlichen Ausfuhr des Gegenstands die Versendung in das Ausland belegmäßig nachweisen. Dabei sind drei Fälle zu unterscheiden; a) Versendet der Unternehmer den Gegenstand selbst, 90 ist der Ausfuhrnnchweis durch die Versendungsbelege, wie Frachtbrief, Posteinlieferungsachein, Konnossement u. dgl., oder deren Doppelstücke, zu erbringen. Erhält der Unternehmer keine Versendungs-belege, z. B., weil er nicht selbst einen Beförderungsunternehmer mit der Versendung In das Ausland beauftragt, so kann er den Ausfuhrnachweis führen: b) im Fall des Reihengeschäfts, durch die A u s f u Ii r b e s t ä t i g II n g seines Lieferers oder des versendenden Unternehmers, die mindestens die Art und Menge der Gegenstände, den Tag der Ausfuhr und die Art der Beförderung enthalten muß; c) im Fall der Übergabe oder Versendung an einen steuerlich zugelassenen inländischen Beauftragten des ausländischen Abnehmers, durch eine Ausfuhrbescheinigung. Die Ausfuhrhescheinigungen der von den Übepfinanzpräsidenten zugelassenen inländischen Beauftragten ausländischer Abnehmer gelten nur, wenn sie die Angabe der Verfü-(:ung enthalten, durch die die Zulassung ausgebrochen wurde. Die Befreiungsvorschrift für die Ausfuhr findet ausschließlich nur auf die Lieferungen in das Ausland Anwendung. Es ist jedoch belanglos, oh die Lieferungen im Großhandel oder Einzelhandel ausgeführt werden. Hingegen sind >sonstige Leistungen«; mit Wirkung in das Ausland nicht begünstigt. Wird eine Leistung im Inland ausgeführt, so ist sie steuerpflichtig, wird sie aber im Ausland ausgeführt, dann ist sie überhaupt nicht steuerbar und es bedarf keiner Befreiungsvorschrift. § 26 UStDB befreit jedoch auch eine ganz bestimmte Gruppe von A u s f u h r 1 e i s t u n-gen. Es sind dies Werkleistungen im aktiven Lohnveredelungsverkehr für ausländische Rechnung, soweit sie in dem in der genannten Vorschrift genau festgelegten Umfang ausgeführt werden, Steuerfreiheit wird für den Lohnveredelungsverkehr für ausländische Rechnung gewährt, wenn die Gegenstände im ausländischen Auftrag zur Veredelung im Werklohn für einen außerhalb des Reichsgebiets ansäßigen Auftraggeber in das Inland gelanf^n und nach einer der im § 26 Absatz 1 UStDB erschöpfend aufgeführten Veredelungen wieder in das Au^and zurückgelangen. Dtr Hopfenhandel im Reich Im dcutschcn Hopfenbau wird als kriegswirtschaftliche Maßnahme zum ersten Male im Jahre 1941 eine sogenannte Verkaufskon tinKcntierung durchgeführt. Die HVg. der Brau Wirtschaft hat bereits im Frühjahr dem Reichsverband Deutscher Hopfenpflanzer (RDH.) die vorläufigen Vcrlcaufskontingente für jedes der 13 Anbaugebiete mitgeteilt, und zwar in einer Höhe von durchschnittlich 60 Prozent der Ernte 1039. Aufgabe der dem RDH, angeschlossenen Hopfenpflanzverbände war CS nun, die Kontingente auf die einzelnen Pflanzer aulzuteilen, wobei natürlich nicht in jedem Falle an dem obigen Hundertsatz festgehalten werden konnte, da ja besondere Härtefälle vermieden werden sollten. Die Verteilung mußte bei 32.127 Pflanzern im Reich (ohne Elsaß und Steiermark) vorgenommen werden. Nunmehr erhält jeder Pflanzer einen Kontingentschein, der ihn zum Verkauf der dort verzeichneten Erntemenge berechtigt. Die HVg. hat die im Frühjahr bekanntgegebenen vorläufigen Kontingente nunmehr als endgültig festgesetzt. Es wird Aufgabe des RDH. sein, festzustellen, in welcher Höhe im Zuge der Verkaufskontingentierung von den Hopfenpflanzern Flächen freigemacht wurden für die Ernährungssicherheit. WirtschaftsnoMzen X Die Versorgungslage der deutschen Lcinengamspinnereien hat sich durch die Vergrößerung der deutschen Flachsanbaufläche und infolge größerer Faserzufuhren weiter gebeßert. Wertmäßig ist der Umsatz weiter gestiegen, da die Preiserhöhung für das volle Geschäftsjahr zur Auswirkung kam. X Auf der Wiener Internat. Herbstmesse dievom 21. bis 28. September stattfindet, wird auch der Obstbau besonders vertreten sein. Es soll gezeigt werden, was der Obstbau in der Ostmark, darüber hinaus aber auch In zahlreichen Ländern des Südens und des Südostens Europas an Edel-produkten hervorzubringen vermag. Ferner soll diese Schau der weiteren Leistungssteigerung auf dem Gebiete der Obstzucht dienen. X Deutsche Tabakkäufe in Kroatien. Nach kroatischen Blättermeldungen hat die in Dubrovnik weilende deutsche Handelsabordnung weitere Tabakkäufe in Kroatien durchgeführt. Es wurde eine Vereinbarung über die Lieferung von zwei Millionen Kilogramm Tabak abgeschlossen. X 82.000 t Rindertalg für die deutsclie Fettversorgung. Die wichtigste Fettquelle Deutschlands ist die Rinderhaltung. Sie lieferte im Durchschnitt der letzten Jahre vor dem Kriege jährlich 7(X).000 t Milchfett und 82.000 t Rinder- und Kälbertalg. Die Schweinehaltung ist an der Fettproduktion durchschnittlich mit 28"'« beteiligt. Kleinere Fettmengen werden auch aus der Ziegenhaltung, Schafhaltung usw. gewonnen. Eine andere Fettquelle, die von Jahr zu Jahr steigende Bedeutung gewinnt. Ist 'der ^Ifruchtbau, der schon 1038 50.000 t Fett lieferte. X Stettin als Südosthafen. Der Ostseehafen Stettin, der bereits über wichtige Verbindungslinien nach dem Nordosten (Schweden, Finnland, Leningrad, Llbau, Riga) und nach dem Osten (Breslau, Posen) sowie nach dem Südosten (Prag, Wien, Budapest, Belgrad, Bukarest, Sofia, Istanbul und Odessa) verfügte, erwartet in Zukunft einen weiteren Ver-kehrsaufschwung mit den Ostgebieten und dem Südosten. Besonders auch die Fertigstellung des Donau-Oderkanals wird das große östliche und südöstliche Hinterland für den Stettiner Hafen in noch größerem Ausmaß erschließen. X Kroatische Holzhäuser für Deutschland. In Kroatien wurde eine Ausfuhrge-ineinschaft von Holzhändlern zur Erzeugung von Holzhäusern und ihrer Ausfuhr nach Deutschland gebildet. Das Unternehmen wird von einer Agramer Großbank finanziert. Die einschlägigen Verhandlungen wurden bereits abgeschossen und die Ausfuhr soll in Kürze in Gang kommen. X Umtausch alter Dinarbanltnoten. Die kommissarische Leitung der Serbischen Nationalbank hat sich bereit erklärt, trotz längst abgelaufener Umtauschfrist Flüchtlingen alte Dinarbanknoten bis zum Betrage von 2000 Dinar in jetzt gültige Banknoten umzutauschen. X 1800 icroatische Industrieunterneh-mungen. Das kroatische Wirtschaftsinst» tut führt gegenwärtig eine Bestandsaufnahme der kroatischen Industrie durch, die auf 1800 Unternehmen geschätzt wird. Das Zahlungsergebnis soll die Grundlage für eine nationale kroatische Wirtschaftsstatistik bilden. X Postsendungen für Serbien. Zwischen Deutschland und ganz Serbien sind gewöhnliche und eingeschriebene Briefe und Postkarten zu den Gebührensätzen und Versendungsbedingungen des Weltpostvereinsverkehrs in beiden Richtungen zugelassen worden. Nach Afghanistan und Iran sind fortan Päckchen bis 1 kg unter den allgemeinen Bedingungen des Auslandsdienstes zuläßig. AUS ALLER WELT a. Im Wahnsinn — Bäume gefällt. In Ostende trug sich ein ungewöhnlicher Vorfall zu. In den frühen Morgenstunden bemerkte ein Polizeibeamter beim Kon-trollgang durch den Stadtpark einen Mann, der eifrigst damit beschäftigt war, die größten Bäume des Parkes durchzusägen. Zwei der Baumriesen lagen bereits gefällt am Boden. Als sich der Polizist dem sonderbaren Holzfäller näherte, lachte ihn dieser vergnügt an, ließ sich aber In seiner Arbeit nicht im geringsten stören. Der Polizist, der schließlich bemerkte, daß er es mit einem Wahnsinnigen zu tun hatte, hatte Mühe, den Mann zur Einstellung seiner Tätigkeit und zum Mitkommen zu bewegen. Er wurde einer Irrenanstalt übergeben. a. »Vereinfachte« Brieft)estellung. In Apuania, einem kleinen Ort in der Nähe von Carra.a, fand ein 1 B-jähriger junger Mann, der als Hilfsbriefträger eingestellt wurde, einen einfachen Weg, um seine Tätigkeit zu erleichtern. Er hatte ziemlich weite Wege zu machen, um die zerstreute Ortschaft zu versorgen. Nachdem er eine oberflächliche Verteilung der Post vorge-nr^nimen hatte, warf er an einer bestimmten Stelle den Rest der Post In den Graben. Das hatte er bereits 14 Tage so ge- Alle »fltf^M'Arzntimiftel tragen auf ihrtr Packung das »0i»^«>Krtuz. Es ist ein Sinn« biid erfolgreicher, wissen« schaftiicher Arbeit und jähr* zehntelanger Erfahrung. Das »Soifet«.Kreuz Ist das Zeichen des Vertrauens. macht, als zwei Knaben ihn dabei beobachteten und es der Behörde meldeten. Der verantwortungslose Briefträger wurde sofort verhaftet. a. Kind von einem Hahn angefallen. Das vierjährige Söhnchen eines Landwirts aus Wesenz bei Deutsch-Brod vergnügte sich auf dem Hofe des väterlichen Anwesens damit, daß er mit einer Rute die Hühner jagte. Der dadurch wütend gewordene Hahn griff das Kind an und verletzte es im Gesicht so schwor, daß mit dem Verlust eines Auges zu rechnen ist. a. Haae und Schlange. In Apulien bei Andria hörte kürzlich ein Knabe das Geschrei eines Tieres aus dem nahen Gebüsch. Er rief einen Bauern herbei, der sofort mit einem Stock die Stelle aufsuchte, wo sich ihm ein seltsames Bild bot. Ein Hase war in die Windungen einer großen Schlange gepreßt, die ihn zu ersticken suchte. Der Bauer gab der Schlange sofort einen starken Schlag auf den Kopf, so daß sie schwer verletzt ihre Beute losließ und sich rasch in das Gebüsch verzog. Der gerettete Hase wird aber vermutlich nur die eine Todesart mit der anderen vertauscht haben. FÜR DIE FRAU Für kühlere Tage V / (Zeichnuns Osterloh) (ScIicrl-UilJcrdicnst-M. — Silberspicgclschniti) Viele Frauen bevorzugen für den Übergangsmantel die schlichtesten Formen, Durch modisches Beiwerk _ Hut, Schal und farbige Handschuhe — kann man dann je nach Bedarf den Eindruck der gesamten Erscheinung bald sportlich sachlich, bald elegant und nachmittäglich gestalten. Wir zeigen einen petrolgrünen, doppelreihig geknöpften Herbstnrantel in der beliebten leicht blusigen Form. Die neue runde Schulterlinie gibt dem danebenstehenden tiefbraunen Modell mit runder Passe die charakteristische Note. Das dritte Modell ist aus dunkelgrauem Material und verdecktem Schluß und interessanter Taschenpartie. Damit sich die Stoffe nicht zusammenziehen Leichte Stoffe ziehen sich beim Nähen mit der Maschine leicht zusammen. Das läßt sich aber auf einfache Art un-d Weise verhindern. Man legt den Stoff auf einen Bogen Papier und näht dann erst. Da«J Papier läßt sich mit wenig Mühe entfernen. tLITEKONFEKTlON 1 BRINGT STETS DAS NEUESTE FILM Kampfgeschwader LUSeptember€ an die verw. 6041-1 Vermietet wird wegen Krankheit Qmiischtwarenhandlung mit Lager und Wohnung, sowie Gasthaus auf Rechnung mit der Küche an volkdeutsch. Ehepaar mit Kantion und guten Referenzen. Zuschriften unter »Untersteiermark« an die Verw. 5479-1 Riütastiif Vifla und kleine Besitzungen im Auftrage zu kaufen gesucht. Realkanzlei Emil Kieslinger, Graz, Mariahilferstraße 3. 6009-2 Hinsehen mit Wiese od. 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Klasse Gymnasium) aus besserem Hause Wohnung und Verpflegung per Anfang oder Mitte September gesucht. Zuschriften erbeten an: Ing. Hans Endl, Marburg, Obere Herren-gasse_4. Ruf 24-95. 6001-6 Sonnseitiges, möbliertes Zimmer mit Verpflegung im Zentrum sogleich oder später gesucht. Anträge unter »Beamtin« an die Verw. 1544-6 Gut möbl. Zimmer, mögl. Nähe Meilingkaserne, für sofort od. später zu mieten gesucht. Unter »6035« an die Verw. 6035-6 Gut möbliertes Zimmer im Zentrum oder nächster Umgebung von leitenden Beamten gesucht. (Bettzeug u. Wäsche für Schlafdiwan wird eventuell beigestellt). Zuschriften unter »Z. 1914« an die Verw. 6024-6 iUttMisudie Suche zum I. Oktober Stelle als Kassierin in größerem Betriebe. Zuschriften unter »Sehr tüchtige u. verläßliche Kraft« an die Verw, 6074-7 Zuckerbäcker, tüchtig, selbständig, sucht Stelle. Adr. Verw. 5998-7 Suche Stelle als Hausverwalter oder ähnliches. Besitze Kenntnisse in der Zentralheizung und Autogen. Schweißen. Anträge unter »Pensionist« an die Verw. 6022-7 Masseur 2—3mal wöchentlich gesucht. Ing. Coers, Leitersberg 39. 6080-7 Steffen Vor Einstellung fon Arbeit*-kräften muß die Zustimmung des luständigen ArbeitMntes eingebolt werden. Eisenhändler sowie Kontoristin werden sofort aufgenommen. Offerte an Filiale D. Rakusch, Marburg, Tegetthoffstraße 70. 5881-8 Suche für größeren Besitz (ohne Weingarten) einen Meier mit 6—8 Arbeitskräften. Vorzustellen bei Dr. Kapralov Wölling, Maria-Schnee, Kreis Oberradkersburg. 5882-8 Büro- und Betriebskräfte und zwar Kontoristinnen, der deutschen Sprache, Stenographie und des Maschinenschreibens perfekt mächtig, ferner weibliche oder männliche Kräfte für die Buchhaltung, ein Betriebsaufseher, verläßliche Kraft, auch ohne Ausbildung, dem auch die Lohnverrechnung obliegt, ein geprüfter Heizer (auch Pensionist), für hiesige Fabrik gesucht. Schriftliche Anträge an Dr. Butschar, Marburg a. d. Drau, Tegetthoffstraße. 5919-8 Tüchtige Speisenträger, perfekt in deutscher Sprache, werden sofort aufgenommen. Bahnhofgastwirtschaft Marburg. 5920-8 Ökonom wird aufgenommen für 1. September. Nur derjeni-pe. der in allen Zweigen der Landwirtschaft bewandert ist n fmU Ihmu Dienste schon war, koPMTit in Betracht. Gesund, tüchtig und nüclU^^rn. G' Franz Schönbornische Gutsverwaltung Schleinitz bei A^irburß a. d. F)rau. 5943-8 Hausmeisterehepaar, nur zwei Personen, Volksdeutsche, für Zinshaus mit Garten gegen freie Wohnung, Zinmier und Küche, gesucht. Anträge unter »t)rdnungsliebpnd« an die Verwaltung. 5930-8 Tüchtiger Farbenrelber und Malerlehrling werden aufgenommen. Josef Holzinger, Goethestraße 26. 5t>60-8 Stubenmädchen und Mädchen für alles wird gesucht. Anzufragen .Caf«^ »Rathaus«. Domplatz. 59f)6-8 Mädchen mit Kochkenntnissen wird mit 1. September aufgenommen. Anzufragen bei Wo-schinek. Kärntnerstraße 13, Marburg, 5<»65-8 Gasthofköchin und Küchenmädchen werden sofort aufgenommen. Adresse in der Verwaltung. 5961-8 Weinbauadjunkt. Volksdeutscher, fleißig, nüchtern, wird von größerem Weingut gesucht. Antr. unter »Adjunkt« an die Verw. 5673-8 Suche zum sofortigen Eintritt eine Verkäuferin und einen Magazinsarbeiter. Adalbert Gusel, Marburg, Tegetthoffstraße .39. 6040-8 Bedienerin von 8—10 und 13 —14 Uhr gesucht. Adr. Verw. 6034-8 Verläßliche Köchin für sämtliche Hausarbeiten wird für sofort gesucht. Anzufragen ab Dienstag zwisch. 12—13 Uhr bei Frau Kiffmann, Mellingerstraße 25-1. Unter ehrlich und rein. 6030-8 Gute Hausschneiderin für Kleider und Mäntel gesucht. Bismarckstraße 26-11, links. _6021 -8 Gesucht Wird eine weibliche Kanzleikraft mit Kenntnis der Stenographie u. des Mn'-chin-schreibens, welcher event. auch die Kassa anvertraut wird. Sofortanträge sind abzugeben in der Verwaltung un. »Vertrauensstellung 1575« 6088-8 Friseurlehrling wird sofort aufgenommen. Domgasse 1. 6059-8 Köchin für Alles, bzw. Wirtschafterin von einzelstehendem Herrn gesucht. Anträge unter »Ehrlich 22—32« an die Verw. 6058-8 Kanzleikraft zur Aushilfe in den Abendstunden zwecks Einführung in die Buchhaltung gesucht. »Efka« - Tischlerei, Marburg, Fabriksgasse 12. 6018-8 Werkschutzpolize ibediensteter, 35 'nbre nit, Witwer mit einem Kind, wünscht mit Fräuf lein oder junger WitwQ bis 35 Jahre, groß, stark, sympathisch, gesund und deutsch-sprechend kennen zu lernen. Unter »Glückliche Ehe« an die Verw. 5932-10 Reichsbeamter, 39/175, angenehme, ernste, äußerl. Bauplatz besitzer (Agram), wünscht vollkommenes Eheglück mit lieber, feinfühlender, groß., dunkel (schwarz.) Kanicrajin bei ;iO Jahre, da erste Ehe unglücklich war. Zuschriften mit Lichtbild unter »Hier unbekannt« an die Verw. 6(M6-10 Grazer Akademiker, dzt. Untersteiermark, 40 Jahre alt. seelisch vereinsamt, sucht ehrbaren Anschluß an junges, vollschlankes Mädchen oder Frau, Nähe Cilli oder Rann. Anträge unter »Lotos« an die Verw. d. Bl. 6066-10 Außenbeamter, groß, schwarz, 40 Jahre alt, wünscht Ehebe-kannschaft mit ernstem Fräulein oder Witwe. Ernste, ehrenhafte Anträge erbeten unter »Graz« an die Verw. 5983-10 Alleinstehnde Witwe, 43 Jahre alt, wünscht Professioni-sten oder Eisenbahner kennen zu lernen. Witwer mit Kind bt-vnrzue.t Unter »Solid 20 an die Verw. 6000-10 Höherer Reichsangestellter, 49' 175, gutsituiert, solid, natur-liebnd, unabhängig, wünscht Neigungsehe mit sonniger Blondine, 32—42, Volksdeutsche Dame, womöglich mit Gartenheim. Geschiedene ausgenommen. Ausführliche Zuschrift mit Lichtbild, das re-tourniert wird, unter »Sonnenharmonie« an die Verw. 6064-10 Intelligentes Fräulein, vermögend, sucht Ehebekanntschatt mit höheren Reichsbeamten, gutsituierten Herrn, auch Witwer. Angebote unter »Doris« an die Verw. 5971-10 Baronin Hilde Redwitz Wien IV., Prinz Eugenstraße Nr. 34. Eheanbahnung für Stadt- und Landkreise. Einheiräten. Sofort Verbindungen. Tausende Vormerkungen. UutcttiAt Deutsche Lehrerin erteilt Deutschunterricht (auch an Kinder). Anmeldungen: Böhm, Am Park 6, Parterre links. 5670-11 Deutschuntericht wird gesucht. Angebote unter »Unterricht.^ an die Verw. (V)4S-11 Deutsche Lehrerin erteilt Deutschunterricht. Anmeldungen: Böhm, Am Stadtpark (5, Pärt. links. 5975-11 IL etwa 50 Jach ucnn möglich mit einer separaten Villa eventuell nuch mit Sägewerk wird in hübscher (legend zu kaufen gesucht. Unter: s-Nr. 7043« an Ala, Wien, 1., Wollzeile 16. fidfiT I Verreist! Dr Fmil Miglitsch Zahnarzt in Cilli Prinz-Eugen-Straße 16. 1. Stock ordiniert nicht vom 24. bis einschließlich 31. August. ® liroße ^ (iQuimnß S'r'l'SDDOODT ßcroje kaufe jetzt bei: pn staatlichen Lotteriecinnahmen BRUNA, GRAZ Herrenga'se 1 PAULMICHL. GRAZ Schmted^as'p .4 liehung l*HM7.u.18.0kl"ober. SeHe 10 »Marburger Zeitunp« 23./24. August 1941 Nrnrnnftr ?07/?08 AMTLICHE BEKANNTMACHUNGEN PEH CHEF DER ZIVILVERWALTUNO IN DER ÜNTERSTEIERMAftK l'/X O 1/15-1941. Marburg, cien 22. August 1941. Höchstpreise für unterstelrisches Obst und Gemüse ab 25. August 1941 nv. des § 1 der Anordnung über die Preisgestaltung im Handel mit übst, üemflse und Südfrüchten In der Untersteiermark vom 30. Mai 1941 (Verord-nungs- und Amtsblatt No. 19, S. 139) werden hiermit ab 25. August 1941 nachstehende Höchstpreise für unterstelrisches übst und Gemüse festgesetzt Die Höchstpreise gelten bis zur nächsten Veröffentlichung. Für nicht genannte Waren gelten die zuletzt festgesetzten Höchstpreise. DER l>OLITISCHE KOMMISSAR DER STADT MARftURO A. D. DRAU Bohnenschoten . . . je kg Erbsen m Schoten je kg RrMMEerhachstDreh bei Abeabe der Ware den Haadel ilteklass« K RM JQteklasse B I, ausgelöst...... Gurken (Salat-) '...... Gurken (Einlege-) bis 9 cm Länge Karfiol (Blum^mkohl) .... Karotten ohne OrOnes . , , Knablauch, auf 10 cm gestutzt • Kohl fWirs>nÄ)...... Kohlrabi mit Herzblättern , , Kraut (Weiß-)...... Kraut (Rot-)....... Kren (Meerrettich)..... KUrhis ........: Melanzanc (Eicrfrucht) . , Paprika Paradeis ^etersillengrtln ...... Pfefferofli........je 10 Stück Porree ...........je kg Radieschen.....je Bund zu 15 Stück je Lit . . je kg je kg . . je kg . . je kg . . e kR 4 . je kg . . je kg • . je kg • . je kg . . je kg . . je kg . • je kg , je Stück • • j* kg {e ßüschel • • « H • • » • • • • • • ■ • • • II ■ • Rettich ohne Grünes . , Rhabarber ..... Rote Rüben ohne B-Iältcr . Salat (Kopf-)..... Salat (Schluß*) , . , , „ (Endivien-) , Sauerkraut, neues Schnittlauch . , Sellerie mit Laub Sellefieknollen . . Spinat .... Suppengrünes , . Zwiebel ohne Lauch . . . Heidelbeeren (Schwarzbcercn) Heldelbeeren (Schwarzbeeren) Himbeeren...... . Himbeeren ...... Marillen Maulbeeren Pfirsiche . Pflaumen: Ringlotten (Reineclauden) . . Zwetschken........ Kriechcrin und Spänlinge . . alle anderen Pflaumenarfcn. . Preiselbeeren Preiselbeeren....... .e kg . . je kg . . je kg • . je kg . . je kg . je kg « . je kg je Büschel . je Stück • . je tkg ......je kg • je Büschel zu 5 dikg 1« 1t« • • • • • » ■ » ft k • • • fe • je Liter . je kg je Lllei . je kg . je kg • j« ' je kg . je kg je kg je kg . je kg . . je Liter Riihisel (Johannis^bcercti).....je kg Ribivsel (Johannisbeeren) schwarz . , Je kg Stachclfieeren ........je kg Wcichseln..........je kg Eierschwämme (Pfifferlinge) , , , . je Herrenpilztt ........ . je kg Scmmelpilze und ähnliche . » • . je kg • • • • •» 0.24 0.28 0.30 0.14 0 40 0.36 o.oa 0.5Ö 0.06 0.14 o.as o.to a7o 0.04 036 0.02 0.20 0.02 0.04 0.24 0.03 Ü.IO 0.12 0.07 0.16 0.12 0.20 0.20 0.02 0.05 0.16 a25 0.03 0.16 Ö.32 0.19 0.50 0.28 0.50 0.12 0.42 0.32 0.20 0.10 0.16 0.60 0.32 0.28 0.34 0.29 0.40 0.30 0.40 0.22 VerbraiicherhficbslDreis b«l Absaht dir Ware Tcli Prieuget an VÄf brauch» loitklasse A RM 0.18 0.21 0.22 o.n 0.27 0.Ö6 0.Ö4 0.11 0.03 6.61 0.40 0.03 027 o!I5 0.18 0.02 0.07 0,09 0.0.S 0.12 0.09 0.16 0.03 0.12 0.19 0.12 0.20 0.12 0.30 0.17 0.38 O!33 0.24 0.15 0.07 0.12 0.45 0.24 0.21 0.25 0.20 0.30 0.30 0.32 0.37 0.40 U.I8 0-.S3 0.46 0.11 0.64 0.08 0.18 0.07 0.13 (1.91 0.06 0 48 0.03 0.26 0.Ö3 O.as 0.31 0.04 0.13 0.15 0.09 0.21 0.16 0.36 0.25 0.03 0.06 0.21 0.33 0.04 0.21 0.42 0.25 0.65 0.36 0.65 0.15 0.55 0,42 0.26 0.13 0.20 0.78 0.42 0.36 0.44 0.38 0.52 0.40 0.60 0.32 Ibtfmajst B RM 0.24 0.28 0.30 0.15 0.36 0.08 o.as 0.14 O.as 6.10 0.52 0.04 0-36 0^20 0.23 0.03 ao9 ai2 ao7 ai6 ai2 0.30 0.04 ai6 0.25 o!i6 a26 ai6 a39 0.22 0.50 0.42 0.32 0.20 aio aifi a58 0.32 0.28 0.32 0.26 a40 0.40 Die Erzeugerhöchstpreise für Äpfel und Birnen sind in Nr. 35 des Verord-niings- und Amtsblattes veröffentlicht. Beim direkten Verkauf von Äpfeln und Birnen durch Erzeuger an Verbraucher dürfen diese Preise bis zu 30% erhöht wei^dtn. Die Höchstpreise der Güteklasse A dürfen nur für Waren bester Beschaffenheit in Anspruch genommen werden. Für Waren geringfefer Güte dürfen höch-ftens die Preise der Güteklasse B g-fordert werden. Der Verkauf von unterstelrlschem Obst und Gemüse darf nur nach Gewicht erfolgen, soweit nicht im Vorstehenden etwas anderes zugelassen ist. Beim Bezug von Erzeugern darf der Kleinhandel den Erzeugerhöchstprelsen einen Bruttobftchstgewin.n von 30% zuschlagen. Belm Bezug vom Großhandel darf der gleiche Bruttohöch-stgewinnaufschlag zum Großhandefsahgabepreie zuzüglich der nachweisbar entstamdcnen Transporrkosten gemacht werden. Die Preise für In die Untersteiermark eingeführtes Obst und Qemüse richten sich nach den Vorschriften des § 2 der eingangs angeführten Anordnung. Gemäß der Verordnung über dafi Prelsbeielehnen der Waren vom 23. April 1941 (Verordrtungs- und Amtsblatt No. 5, Seite 18) muß das zum Verkauf bereltge-haltene Obst und OcmUs« mit gut le£»>aren Preisschildern versehen sein, aus denen der Preis für die Verkaufseinheit ersichtlich ist. Außerdem ist die GütekUMse auf den Preisschildern anzugeben. Zuwiderhandlungen gegen die vorstehenden Bee^immungen werden nach ^ 4 der Verordnung über die PrelsgestiKung In der Untersteiermark vom 9. Mai 1041 bestraft. Im Auftrage: 5986 gel. Dr. Krampe. —— ■ ■ --«.H"--- n (}«r nMarbiirfer Zeitung" haHen ErfoV, •it t»i oi« •Imlge Tagetieilung dot Unterland«»! Städt Stsueramt Betrifft: Erhebung der Oetränkesteuer Auf ürUnd der Verordnung des Chefs der Zlvilverwaltüng iti der Unterstelftr-mark, V. und A. Nr. 23 vom 16. Juni 1941, Isl folgendes zu beachten: Zur Entrichtung der Steuer Ist verpflichtet, wer steuerpflichtige Getränke zum Verzehr an Ort und Stelle entgeltlich abgibt. Darunter fällt nicht nur der Verzehr in Öffentlichen Lokalen, sondern auch in allen übrigen Stätten, Wie .2. B. In Kasinos, Messen, Klubs, Kantinen, Sport- und Verctnheimenj in privaten Pensionen, Sanatorien (außer Rratikenhäuser und Kliniken), Rentnerheimen, Altershelmen, Ef-frischungshallen Und Ständen, an fahrbaren t^rfrischüngsständcn, an Prlvatmlt-tagstischen, beim Zlmmervermleteh usw. Füi die Erhebung der Oetränkesteuer ist es bedeutungslos, ob der Steuerpflichtige in der Lage ist» die Steuer auf den Gast abzuwälzen oder nicht. Es wird daher aufmerksam gemacht» daß jeder Steuerpflichtige seine Anmeldung ehestens beim Städt. Steüeramt, Domplatz 11-11. abgibt, da die Nichtanmel-dung gesetzliche Strafen nach sich zieht. Der Politische Kommissar der Stadt Marburg a. d. Drau 5929 ftez. Knaus. Kundmachung betreffMd die Autrtahftin viM AtihOli^fM In ditt Obst* und Wfelflbiii* •«hiilA In'^ni-bur0 ZIFX DER .\NStALT DlÄ Obst- und Weinbanschui« in Marburg hat di« Aufgabe, iri^bsfOhrer gemischler llndwirLschaftlielicr Belrlel>e mit vorherrsch,jn-flem Obst- lind Weinball ÄUszubilflon und Rle m aufreentefl dPulflchert NTenschen natiortalsnÄlflUMlschor Hdllunp j!u errieheti. Die Ausbildung mliedert sich in zwei Teile; Im ersten .Inhrc erfolgt dir prnkllsChe Vor-{•►eroitung, ini zweiten .laliif die fachlich-lhcoi'PliscIic Ausbildung. ArrNAimsBISDINGlINGEN 1. Für da» VorherelMmgsjahr wird das 16 Lebensjahr, für d^ti KacIilolir^;ang das 17. I^bensiahr als Mindeslalf«>r gefördert. 2. Die deutsche Slaatsangchörigkeit oder die Milgltedschafl desStel-risc'lien Hcinlaibundes. .1. Das Absrhlii!.\Koußnis der Volks- oder Bürger- bzw. liauptschul«, 4. Tsirt€ zwiiährl^te praktische Tätigkeit in einem Landwirtscnans- ' oder Obst» und Weinbaiil>elri€lje. " " " ^ —* 5. t)lo AufnahnisbewJiuloii®nj die sich vor allen über die dtütsche Sprache und Ml>er di« Gogensl&ndc des Volksschulunlerrlchte» erstreckt. LEtlUPLAN An der .\nstalt werden folgende Gegenständ« unterrichtet: landwirtschaftliche Nulzungslehre, Obst-, Wem- und Gemüsebau, i»ndwir|' . sehaftlielier Aeker- ima Pflauzenbau, Viehhaltumi und die eitiachlA|ir gen HilfsfAcher, ZAHLI'NGÄHKUINGITXGKN Der I. .lahrgaiip luit keine Zahlungsveniflichtungen l»ei freier Unlvrkuufl und Verpflegung. Im II. Jahrgan« hat joder Schfdcr 40 RM Sduilgeld je .l«hr imd RM je Monat für die VerpflegUÖsr und linterkunft zu efilrichlen. Bei Bedurfligkeit und Würdigkeil werden Beihilfen gewährt SCHULBEGINN Die Schule Ivginnt am 1. Oktol>er. Die Anmeldung kann mir ' sc hriftlieh geschahen und hat bis zum Ip. w^<>piembcr zu erfolgen. linKUNDEN l ND BEILAGEN 1. AbsrhIuß/.iMigiMs drr Volks- oder Bürger- bzw. Hauplschllle. X Bestätigung üt>er die Zurüeklegung emer zwfijährigiMi rravl.'? in eineiii landwirIsehafIlleben Uetriebe a\ich in der väterlichen Wirl.schaft dureh deii eusländigen AmisburgermeiRier. .'i, Geburls- iind Heiinatsehein. 4. Ein spIbslg4'srhriebemT Lelienslauf in deutscher Spraehe. ^ r\ Ffir dpulsehe Slaalsan^hörigf der kleine Arit^rnachweis, für nirhl Relchsangphftrige die Mitgliedskarte drs .Steirlschen lleimat-bundes. ^ 6. Die Einwilligung des Vaters zum Eintritt in die Anstalt. Ciief der ZivUverwallung in der Unlersleiermark Im Auftrag Der Leiter der 01>st- und Weinl>ÄUSchule Marburg a. d. Drau: JENTSCII Kundmathung We^fi zunehmender Ausbreitung der ansteckenden Schweinelähme im Ländkreis Pettau und der deshalb notwendigen Beschränkung jeglichen grOÖöfeh Viehverkehrs wird die Abhaltung des Viehmarktcs am 29. August d. J. In St. Thomas bei Friedau verboten. Der Politische Kommissar für den Landkreis Pettau: 5014 gez. Bauer. Kundmachung Wegen der zunehmenden Ausbreitung der ansteckenden Schweinelähme wird die Abhältung vOn Schweine- und Perkelmärkten Im ganzen Bereich des Landkreises Pettau bis auf weiteres vertwten. ' Der Politische Kommissar: 0015 gez. Bauer. ACHTUNG! AdIo-, Motor- nHd Fahrradbesitzer! Ihre Guniiiiibeielfungf repariert und vulkanisiert Vullcan isier - Anstalt 91199994199 Marburg a. d. Drau, Ba dqa sse Nr. 20 l Uli Die Oeneralvertretung für die Ostmark der M. A. N. Lastwagen und Omnibusse hat die: österreichische Automot>il-Fabriks-Aktiengesellschaft Wien Nächste Kundendlenststelle: Verl^aufsstelle, Ersatzteillager utid Fabrikswerkstätte: Graz, Eggenbergergtirtel 14, Telefon 07-57, Telegrammadresse: Autofag Graz. 6065 REICHSMESSE LEIPZ O HEKBST 1941 findet statt vom 31. August bis einschließlich 4. September Ifir BesucH lohnt sich! Sonderzfig^e ab Wien-West am29. andSO. Aagust Alle Auskünfte erteilt in Marbnrgfs Herr Jos. Bezfak i. Fa. 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ORGANISATION KONTENPLAN IST PFLICHT Verlangen Sie unsere neu« BroschQre ruf-buchhaltung GESEllSCHAff M.B.H. Wien I.Stock-lm-Elsen-Platz 3-4 Fernsprecher R 27-1-57 QESCHÄPTSSTEUE F. STEIERMARK *. KUPKA GRAZ, STEMPFEAG. 8. FERNRUF 6705 Personen-Auto nur im guten Zustande und Bereifung gegen Barzahlung sofort zu lezug BM 10'—, zuzüglich RM 07.") für einen Teil der Postgebühren bei Voraus- Zahlung; bei vierteljähr RM 1*20 zuzüglich 5 Bzugspreis bei Janvesoezug um lu —, zuzugurii «im u/.) lur euien leii aer i'osigenunren doi voraus-ährliclier Zahlung RM2'5ü zuzüglich HM l)"33 Postgebühr = BM 2'83; moiiallicher Bezug durch die Post 5 Rpf. Postgebühr. — P r o b e n u m m e r n kostenlos und unverbindlich, und I^iteratürprospekte üln^r die einschlägigen jagdlichen Werke. 'Tcxlansgal>e des Reichsjagdgesetzes RM2*80.) F. C. MAYER V£RLAG („Der Deutsche Jäger**)» Mfiochen 2, Sparkasseiistraße 11. Postscheckkonto: F. C. MAYER VERLAG MÜNCHEN 4180 — Postsparkassenamt Wien B 105.702. 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H. von den Löhnen und Gehältern in der Landwirtschaft Ist im Wege der Postsparkasse auf das Postscheckkonto der Überleitungsstelle für Sozialversicherung In Marburg einzuhalten. Zahlkarten sind bei den Amts-bürgenneistern erhältlich. Die Amtsbürgermeister haben die erforderliche Anzahl von Zahlkarten bei der Überleitungsstelle für Sozialversicherung in Marburg, Marlengasse Nr. 13, anzufordern. Aus Anlaß aufgetretener Zweifel stelle ich fest, daß Artikel 3 der angeführten Verordnung sich auch auf die in der Anlage 3 E angeführten Winzer, sowie deren Familienangehörige bezieht. Auch bei diesen F^ersonen ist daher ein Abschlag von 10 v. H. vom Lohn einzubehalten und abzuführen. Marburg a. d. Drau, den 18. 7. 1941, #>087 Der Chef der Zlvilvenvaltung in der Untersteiermark Beauftragter für Arbeltsfragen Dr. Henninger. Von bekanntem Markcnartikelunternehmen der Nahrungsmittelbranchc wird zum Besuch des Lebensmittelhandels in der Untersteiermark ein befähigter Reisender gesucht. 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