I'oi^ckW» PlaLwm V z^vlovlul. Di«. I ^ M>M»«»» BXWtz»» Deutschland und Italien Von Gras S. v. gedwttz (München). lSchluß^) s. Mit d«m „Marsch auf Rom" begann In Italien eine neue Aera, die sowohl die ita« lientschc Opposition wie ganz besonders die nationalen Minderheiten des Landes alsbald fühlen mußten. Das fascistische Regime, aus reinet G^'walt beruhend, benötigte ^nen raschll^n Triumph, um sich cinfi'thren uiid halten zu können. Au schwach, um gegen die Großen etwas ausrichten zu können, stürzten sich die Fascisten auf die Wehrlosen und holten sich in der Außenpolitik mit der Aktion gegen Griechenland, im Innern aber in Jstrien und in Südtirol einen billigen Erfolg. Nach Jahren sascistischer Gewaltherrschaft, d. h. unerhörter Verfolgung und Nn-terdriickung, ifj nun ein Teil des beabsichtigten (5rforgafft und wehe den deutschen Eltern, deren Kinder mit einem „fremden" Lehrbuch angetroffen werden! Die deutschen Geistlichen wurden vertrieben, wie in der Schule, so darf der Südtiroler auch in der Kirche nur italienische Worte hören. Die deutsche Presse hat aufgehört zu existieri^n, die deutschen Beamten sind vertrieben oder nach Altitalien versetzt, in allen Aemtern darf nur mehr die italienische Sprache gebraucht werden. K^in deutscher Nichter waltet mehr südlich des Brenners. Dafür arbeiten dort Fa-scistentrupps, Banden verwegener Kerle, die Senator Tolomei, der Zwingherr Südtirols, Mf jeden losläßt, der ve.rdächtig ist, an seiner ererbten Kultur und seiner Muttersprache festzuhalten. Die zahllosen Ueberfälle be-waff'neter Banden auf deutsche Höfe und Gemeinden, die Ermordung und Miszhandlung führender Männer der Deutschen, die sinnlose Zerstörung der alten Erinnerungen dieses Volkes, das alles zeig-t deutlich genug, daß die Deutschen Südtirols vogelfrei und rechtlos sind — wie die Slowenen Jstriens und die Kl^oaten FiumeS. Die jüngsten Ereignisse in Südtlrol sind noch in srischer Erinnerung. Das Denkmal Walthers von der Vogel^veide mußte ans Bozen verschwinden, weil „keine ^Veranlassung best>eht, in einer italienischen (!!) Stadt ein Denkmal eines deutschen Dichters zu unterhalten". Mitte Jänner erschien ein königliches Dekret, das den Italienern befahl, ihre Familiennamen, „die in andere Sprachen übersetzt, durch fremde Schreibnieise oder din'ch tzinznsügilng fremder Endungen entstellt wurden, in italienische s^ormen zurück Marlbor, Donnerstao de« u Feber tS2S. ?tr. zz — SS. Zahrg. Dle Konferenz der Kleinen Entente. B«grad, 10. Feber. In Aen frShe« Mor. gtasttmden sind die beiden Außenminister Riaöis und BeneS in Temesvar eingetroffen. Sie wurden am Bahnhofe ocm rumänischen Auhenminister Dura empfangen. Die Stadt war mit Flaggen in den Farbe« der Staaten der Kleinen Entente geschmückt. Um 9.3V Uhr fand die erste Sitzung im grohtn Saale der städtischen Präfektur statt. ES sind zahlreiche Journalisten aus Jugoslawien, der Tfi^choflowakei sowie aus Budapest, Wien und anderen Zentren Europas anwe» send. Der rumänfche Antzenmnster Duca «u-ßerte sich Journalisten gegenüber, daß de« Hauptgegenstand der Beratungen die Frage der Stellung der Kleinen Entente zur ungarische« FiilfchnngSaffilre bilde« werde. Temesvar, 9. Feber. Die Stadt rüstet zum feierlichen Empfang der Außenmini- ster der Kleinen Ententestaaten. Die Lokalblätter veröffentlichen Begrüßungsartikel an die drei Aubenminifter und drücken den Wunsch aus, daß die Arbeiten der Konferenz der Stabilisierung des Friedens in Mitteleuropa dienen mögen. Im allgemeinen mißt man jedoch der Konferenz fchon mit Rücksicht auf die überaus kurze Dauer keine befo«dere Bedeutung bei. In rumänischen politischen Kreifen heißt eS, daß im Bordergrund der Beratungen, die durch die Frankenfälfchungsaffäre in Ungarn gefchaf-fene Lage stehen wird. Genfationelle Beschlüsse werde« nicht erwartet, zumal die ossiziüse« Bukarester Blätter fl^n gestern angekündigt haben, daß keinerlei Demarche in Ungar« erfolgen wird. Nach allgemeiner Auffassung wird die Konferenz der Kleinen Entente lediglich den C^rakter einer Demonstration tragen und zu meritorifche« Beratungen nur wenig Anlaß biete«. ^ Starmtscfte Sitzung der SkupMina. Beograd, 10. Feber. Die heutige Skup-schtinasltzung verlief äußerst stürmisch. Wäh-rend der BudgstdÄdatte kan» eS zwischen den bosnischen Mufelmanen und den Radikalen zu einem Konflikte. Der Vertreter Salih B a l j i kritisierte sehr fcharf das Borgehen der Regierung, besonders aber die Taktik des Kultttsmkni^ eriums. Dem Kultus- minister warf er vor, daß er die religiöse Autonomie verletzt h^. Der Kultusminister sltchte die Borwürfe zu entjlrästeu, wobei es zwischen ihm und den bosnischen Muselmanen zu Auseinandersetzungen kam. Der Sitzung wohnte auch Ministerpräsident Pasi bei. Um 12 Uhr wurde sie geschlossen; die näch ste findet morgen statt. - Konferenz PaSi^-Radis. Beograd, 10. Feber. Heute früh ist hier RadiL aus Zagreb eingetroffen. Er begab sich vormittags in die katholisch Kirche, wo er einer Seeleninesse für seinen verstorbenen Bruder Anton beiwohnte. Um U Uhr ging er in das Ministerzimmer, wo er den Ministerpräsidenten ern>artete. P a 8 i 6 begab sich nach seinem Eintritte in die TVuP-schtina sofort in den Beratungssaal, wo sich stürmische Szenen abspielten. Kurze Zeit dar auf wohnte er einer Konferenz der radikalen Minister bei. Nach einer .Konferenz des Herrn Nadi^ um 11.35 Uhr mit einigen Ministern seiner Partei eMien bei ihm der Ackerbau-minister, der ihm zum Ministerpräsidenten einlud. NadiL, der sich sofort zum Ministerpräsidenten begab, konferierte bis mittags mit ihm. In politischen Kreisen wird noch immer die Nachricht verbreitet, daß Radi.^ aus der Regierung ausscl^eiden werde. Die Minister der kroatischen Bauernpartei sind bereit, auch im i^sillle ^es Ausscheidens deS Unterrichtsministers in der Regierung zu ver bleiben. Ulbert Thomas in der Skupschtina. Beograd, 10. Fe«ber. Heute vormittags sbattete der Direttor des AribeitSbüros Gilbert Thomas der Skupschtina einen Besuch aib. .Hieranf besuchte er einige Pi^litiker und Journalisten, denen gegenüber er sich äußerte, daß er mit dem Enchfange in Beograd äußerst zufrieden sei. Anläßlich der Zu-sammien'knnft mit dem Ministerpräsiden!en. dem Außenminister und dem Minister f.",? So^zialpoliti? wurde erreicht, daß die internationalen K^onventionen zum ^Sntze der Arbeiterschaft morgen oder überinovgen der Sknpschtina vorstelegt werden. -O- Zürich, 10. Feber. (Avala.) Sckilußkurse: Beograd 9.l3o, Paris 19.01, London 25.2^) sieben achtel, Newyork 5^19.M, Mailand S0.!^5 Prag 15.W, Wien Budapest 0.00727. Berlin 123.00, Briissel 23.00. Madrid 7.3.12, Amsterdam S08.l0, Warschau 70.Ü0, Bukarest 2.245, Sofia 3.65, Athen 7.65. Zagreb, 10. Feber. (Atala.) Paris 200 drei achtel bis 211 drei achtel, London 277.01 bis 278.21, Newpork 50.78 biS 57.08, Wien 7.907 bis 8.037, Prag 108.38 bis 109.38, Berlin 1352.80 bis 1356.80, Zürich 1095.50 bis 1099.50. Holzbörse. Ljubljana, 10. Feber. Eichenbretter. Grenze, Geld, und Mre 1050. Eichenscliwellen, Grenze, Ware 57. Balken, Grenze, Ware 335 Buchenbretter, Ware 1000. Buchenklötze, 90 cm. dick, 3 m. lang, Geld 1100. zustthre^n". Zuwiderhandelnde iverden mit einer Geldstrafe von 5000 Lire belegt. Am 13. Jänner erschien ein neuer Erlaß, der die Negierung ermächtigt, die Erwerbung der italienischen Staatsbürgerschaft auf Grund des Fri<^d.ensvertrages jederzeit zu widerrufen und die dann Ausländern gewordenen Personen auszuweisen. Nicht zufrieden damit, nur die SÜdtiroler Deulschen ..nach Aolieben drangsalieren zu löimen, ging Mussolini nun zum Angriff auf Deutscl)land selbst über. Ende Jänner brachte der „^lve-nir", das bekannte .^letzblatt der französisclx'n Chauvinisten, eine Unterredung mit Mussolini. in der sich der s^ascistenhäuptling wie folgt äußerte: ..Ich l>abe in d<'n lc'tzten Tagen oft Casars Buch über dlvn gallischen Krieg gelesen und mich dabei erinnert, daß die T^eni'f'^'en s^^nte wie damals Italiens Feinde sind. Es ist die Ausgu.l" Jtali^'ns und Frankreichs, sich gegenüber diesem gemein« samen Feinde zu verständigen." Die maßlose Hetze, welche die fafi^iistische Preste in letzter Zeit gegen Deutschland betrieb, sührte nun zu den deutischenfei»ndlichen Demonstrationen in Bari, Catania, Mailand und Rom, die großenteils direkt auf einen Schmähartike5 zurückzuführen sind, den der Bruder Mussolinis verfaßt hat. Wohl hat die italienische Regierung nach den Vorfällen vor der deutschen Botschaft ihr Bedauern ausgesproch«, doch die Hehe geht weiter und die Z^ciste» fahren fort, die Volksleidenschasten gegen Deutschland aufzupeitschen in einer Weise, wie es seit 1915 nicht mehr der Fall war. Die Antwort Deutschlands auf diese Bor« gänge kouute und durfte nicht ausbleibe«. Die Entrüstung, die das Beriten der fa-seistischen Regierung und . des italienisl!^ Volkes in Deutschland auslöste, führte zu der Boykottbelvegling gegen Italien, die bekanntlich nicht allein b»n den deutschen „No-tioilalisten", sondern ebenso von den Parteien der Mitte und der Linken betriebe« wird. Mit Recht hob der ?lbgeordnete Prof. Dr. Hoetzsch kürzlich hervor, daß in dieser Frage die deutsche Oeffentlichkeit von der ßersten Rechten bis zur äußersten Linke« durchaus einig u^nd gewillt ist, die italienische Herausforderung anzunehmen. Tatsächlich besitzt Deutschland heute keine ande» Waffe gegen Italien, aber diese ist Wirkungsvoll und wird, wenn sie konsequent und rücksichtslos angewandt wird, ihren Zweck «iö^ verfehlen. Lassen wir Zahlen sprechen. I» Jahre 1924 — die itaüenilsche Statistik füie 1925 ist noch ?,icht erschienen — reif^ 186.000 Deutsche nach Italien «nd ließe» dort nicht weniger als 646 Mllionen Live. Diese Summe kann das Italien von heute nie und nimmer entbehren. Hat auch die Iw» dustrialisierung Italiens bedeutende Fortschritte gemacht, so ist der Fremdenverkehr doch noch immer die bedeutendste „Industrie" und die beste Einnahmequelle deS Landes. Würde diese auch nur kurze Zeit versiegen, so würden die Fascisten bald erkennen, daß sie sich auf falschen Wegen befinden und zur Umkehr genötigt werden. In dieser Erkenn«^ nis haben fübrende Männer aller Parteien das deutsche Volk aufgefordert, daS Ualieni-'che Sprachgebiet solange zu meide?,, bis die Führer Italiens Dentschland und Südtirol gegenüber andere Töne ansclilagen. Tausende baben den Aufrufen, welche die Reichstagsparteien an ihre Wähler richteten, Folge geleistet und für diesmal aus ihre Jta-lienreife verzichtet. Auch au^ dem internationalen Pädagogenkongreß, der setzt in Rom stattfindet, wird Deutschland nicht vertreten sein, nachdem die deuti^cben Delegierten, allen voran der greise Philosoph Prof. Dr. Eucken, die italienische Einladung abgelehnt balvn. Die Verbände der deutichm Südfrüch tenhändler sind dem Beiispiel der großen Vlunienzsichtereien gefolgt ,rnd baben den Vezng italienischer Ware eingestellt — ein harter Schlag für die italienische Bolkswirt-schast, da Deutfciiland bisher das beste M-sat^gebiet der italienilschen Erzeugnisse w« und man eben für diese leicht verderblichen Waren ieht kaum einen neuen, ebenso aus-nabmefähigen Markt finden wird. Dies weiß man in Italien natürlich genau ebensogut niie in Deutsckiland und beniühte sicb in der ersten Ueberraschung. die kleinen Nachkom-nien der große-n Römer durch eine verschärfte Pressebehe gegen Deutschland mobil zu machen. obne?n bedenken, daß dadurch gerade das Gegenteil des lx'absichtigten Erfolges erhielt werden muß. Die »nenigen Deutschm, die il're aevlante Fvübinbrsreise nach Italien Nock ausführen wollten^ müssen diesen «U VUi,U»kß»» Hrumimr vvin ?» M »1«dr«5« «so »s»«ck« k»»««w« H M d««»«»««. ^ Z»»lOd»«k'» „»«akXAO« » > dI««kW«»»Oe > n >!«», «I» ^d. D ^ »0ds«I««i d«v»l,tt liZt. ^ 4!5 Man nun eildgültig aufqebon i:':rd cm^re Länder aufsuchen, dderkchrt! !^n Rom sktieint man di? (^fahren der ie!.üfl''n Sstnation berl'i^'5 evssten Maße Iieteilissen werde. In den vorbereitenden Ausschuft werden Vertreter der Gemeinde und des Mietewereines entsandt. Die S o z i a l i st e n traten für etnen weiteren Wohnungsbau ein und betonten, dch 'die Geineinde trachten müsse, zumindest für ihre eigenen AngHellten WoHnungen ^u beschaffen. .Hiemluif beanwortste der B ü r g e r-ul e i st e r niehrcre vom s o z i a l i st i-s ch e n Zkdlub gestellte Anfragen: Der Bau der nsuen Brückenwageam Haupt-blchuhoise wird sofort nach Eintritt einer güntstigen Witterung in Angriff geno^nmen werden. — Bezüglich der Anl^ingunq der Ztrc'iNiMler erklärte der Bürgermeister, das stÄdlische ElektrizitütSunternehmen trachte, iliberatt Ttrv^nqähler einzublvuen. Vom Aernr iift bicher noch kein^ Antwort bezüglich 'des Mietzinses für die K a s e r-n e n eingelangt nlld wird ^e Gemeinde fand die zweite ordentliche Ge-.i'eiu'X'ralssipiUV swt, m welcher me??rere ?lngelflieuhciten ^ur Sprache ünrx'n. !^inflanii'5 be^irschte der B ii r g e r m e i- e r d'.!N NU stelle des zurückgetretenen N II z or > ek neuers6?ienenen Ge-inciild rnt .'^^ertN ('! a n / e (^?om>mun!st), wor.ilif er ül'er die lausenden Angele^M-!li>'ilen ri's^'^ierle. ^.?e iirt'"nn>:ch er'^olsit-' Pemwnierung ni'-' s'-^cineini.^mnl^eiteslten s'> l a bu t s ch-n i nnnde widerrufen und wird der-st'oe nl'ch weiter inl stisdlischen Ticnstc belassen. N.'ber d'>? Bürgermeisters muvde .IN P r> st m i n i st e r l u u? eine Dcn>k-sMrist a^'vich et. wl'^riu nm die eheste Zilwei-sunq einer a n t » m a t i s ch e n T e l e-V s, >1 n ; e n t r a s e ersu6?t und darauf Znnsiewiesen wir!.>, dai; hiezu ?^'>n und iin Postoebäude auch so-^n die nötiae.n ^ldaptiernngen durchge-si'br^ win'd'^l'n. Tie '?'ens«chrift wird mich von Men s)ie''i.il'n wi'-tschiiftlichen ^lmporationen iint^rfer^iit. Ncber die Tli/ii^s'.'it de«^ W o b n b a u-4i n c' sch nsse ersi-.i'tteke der Mrgermei-Üer einen an'wichen Bericht. Bei der Turchber^itui^sl dieser ^vrac^en entschied sich i'cr Anc'tchus^ daihin, Heuer ailf;er dem «tchrßcheivkch den. SerichtAoeg betreten müssen. .. , VttW» tz-r «asschüHe. 1. «Olchichi'M-f. Dr. Aukove c): Be-d«r ^Zt^iltgung der Gemeinderäte an den O f. f e r t ausschreibungen der GtavP^wde beschloß der A/uSschus^, die GchneiqldieMe von sämtlichen Ausschreibungen de^ Wmoif^arbeiten auszuschließen. Ä u S g e,» o m m e n find juridische BertretntHMtt iM.lZ'.emsinde, wo es in gewissen Fällen ^tig ist, daß die Vertretung ejn/l^ewdervt übernimmt, der über die Äligfleflvnheit gm informiert ist. Die gapbmteM längerl^ngder Mari s i » 'a ülica wird aufgeschoben, da die MKe BHtzerin des abzulösenden Grlmd^tückes Preis ver- langt. ^ Fakle wird die Ent- cignttng anMtnKt werden. L. H t a b e i): Da sich der i n'd H r h o r t" zu klein er-wi^ und. den Al^tzvfi^n nicht mehr ge-wychlsech 'ij^, . städtische Bauamt beauft,^^ k^Otns Pläne für eine entsprechende MryiM»ch»«s auszuarbeiten, so da^ die Ar^i^ ANP B^inn des nächsten SchuljaihreA ^rek» durchgeführt werden kSnnen. Für die'^ ch ul? Ü che wären ebenfalll^ n>t«e notwendig. ES: wurde beschk^n^ dieselben dem Kinderhorte anzzugÄdSM, einstweilen geschlos- sen werdeijl. Hüsschqb befaßt s^ auch bereits der. (ktil^ung eines große« Aug e n v h « i.M e S, welches unter Mitwirkung eSler M Betvacht kommenden Or-gants<^tionti« gegri^ndet werden sols. Der vom ^ialamte vorgelegte Entwurf des Swtutes für die Unterstützung der A r-bettSl-os« n wmche genehmigt. 5. AusschuH Dr. S a c): Zwecks Vergrößerung d« Magdalenaparkes werden ewige ^zellen eingetauscht. Die diesbeHglichSn Äerhandlungen sind mit den in Betracht kommenden Bosidern bereits im GmVge. Der Bqu. des n u e nS ch u l g e-b ä u d e S am r^ten Dranufer bildet Gegenstiand einss ..allgemeinen Interesses. Geplant ist ^ großes modernes Schulgc bSude, in welchsck die MaSichenvolksschule und die KnMttbüvgerschule untergebracht werden sollen. ^ Der Ausschuß entschied sich für den Bauplatz an der Ecke der Smoletova und der Valvazorjeva ulioa neben der bereits beste hcliden Knabenvollsschule an der Ruöka ce-sta. Der Bau ist auf 4,ülX).d»rt »»»Vilich d«r «e,». gnch-«, «»hrichtgtNbe,^ >sch««ir«««, ««r. lchi»»««! ««»« lVftr»«» «AM« »s».> Dachrl«,«,, >«» ««mge«»«««!« ». »B. >« t. Mal ««»« »««»isi»»«»« «itßchtlWMg d« «MM, Stadt. «I« je»« »«i »««> s», »»»«i, »«»»lIMich« IM» s«wl»« MW«». seßgeftelt «erd«, »rdi» i« Sim« »er »tstihe»»«« »«schrift« »«straft MI» ha»«» «ch,»»,« die »«D» PK »««I«i^ «tssl««»« ««sichtig»»! I» D«r vll>g«i»«Ift«: »r. «»««lar »,. p. Zaschwaskabakett K wllltM Feumoehr in Mmibor am t3. Flb« um 20 UI»r bei Vv»? ,5m/kk Sc S50Z" - Sckss/dwsso/i/nsn ^^7°. 6t LO, S/ovsnsts ll7io« 7, 7's'lo/oo iso WeibunWalü Nomon vo« Willy Dkncker. 4t) (Nachdruck verboten.) '^^U.bri'cht erröicte und ant'wnrtete erst nack? ciner Pause: das d,Oe irb n^bl s6>l>n einmal-, «ils ich Ni>ch nicht in diesem NcÄucr nu>sste i^si niich eineni jungen Mdchen in? .^'>nuse eines )^ekannten näibern. ftin'd es hiwsch, reizend, 'begebrenö^i^ert, ?nr'^. ich Mir verlii^bt in dao Mädchen. Äber e>5 war sjn'!', d-i-f; nieine ^^öLichtencheit mich !hinderte, mich ihr rasch zu erklären; so ge-wunn iä) wider '.Z?issen ^«^eit, die Dame nNx'r kennen zn lernen, uu^ das Erfleb,iis war, das; ich i^»tt 'k^oukle, unch nicht iiebun-. den zu 'haben!" „Tunkte sie nicht??" kann ich.nicht 5e sie Cilieuschasten, die mich in einer l^he mit ihr uni^li'lcklich gemacht hätlen. T.i? war meine sogenannte Jugendliebe." .v^nupl lath« tc schweruiütig spi^^ttisch. „NnÄ spiiter?" „.^>attc ich in nieiueni ^.'^.t^ildleben n>i'nig (^elessenheit, init Mädäieu bekannt zu werden. l^jowiß, nmnche Nnuern sackten mir unverhohlen. das, sie mich gern zu ihrem Tchwic gersohn hätten und dos', auch ihre Töchter sich nicht gegen ihre Wahl sträuben würden, nber--^ ^ ' ,^?lber es war nicht die Nichtige darunter?" ^ „Nein." . „Hoben Tic« denn jetzt irgend ein meiblii ci)<'S Mscn gern, lieber Freund? Vertrauen Sie es mir getrost an, vielleicht kann ich ein bischen l^Lfen, Vorsehung zu spielen und irgend« meinen Vn'fluk geltend zn machen! Nun?" ^ Berger fragte e? leichthin; aber er hatte die ehrliä^ Abficht, dem guten Kerl ,'jU Hessen. Alln^cht Haupt zögerte mit der Äntwort. Er mif;verstand auch den absichtlich leichten und scherzhaften Ton des andern^ (kr docht/? an das freundliche Gesicht, daS Tli sabeth dem Assessor immer machte, wenn fie siä, miteinander unterhielten. Sprach nicht aus' dil?ser Freundlichkeit offenbar ein wär-nieres En,Pfinden? Frierend verschloß sich die herbe Mamlesseele. — „Heraus mit der 2^pvache, m-nn Freund! Denn daS find St«, Älbrecht^! Ich bin stolz darauf, ei.:«n solchen wackeren Mann zu m<^nem Freunde gewonnen zu haben!" Eine wanne Welle strömte in Abrecht empor, er ergriff des AsiessorS Hände' und preßte sie sest und dankbo.r. Aber der. Mund blieb ihm wie verriegelt. Nein, von Elisabeth k^nv te er gerade diesem Manne gegenüber nichts reden!" ^ Frim^ Berger dachte: .(5r ist hoikiger Scham vor der (5nthülllmg seiner Seele voll. Ein prachtvoller Mensch! Endlich ein Mensch! Und er vsrdivn^e es, glücklich zu werden!" ^ --ES war tief im verschlviegenen Walde, als wieder zwei durstige Lippenpaare auseinander ruhton uüd sich nicht voneinander trennen wollten. Friede, die trotz ihrer .Hinfälligkeit ds:^ Großvater bei seinen Freunden im Nacl^rdorfe aufgesucht hatte, «um ihm dami.t '«ine: Fretttile Zu bereiten, kam den stillen Baldpfad d«cher, ,nit Reifig und Beeren beladen, die der alte Bertram für sie ge-sammett haüe. Versonnen, die Epäbsommerwärme deS duftenden Wal^dfS genießend, schritt das Kind dahin, bis es sich ^cht vor dem weltvergessenen V?enschenpaare befand und vor Ueber-raschung einen leisen Ruf des SUiunens laut werden lvß. Fevlnz Bekger und Frau Anna fuhren erschreckt avSeinandvr. „Die Friede!" hauchte d^e jun^e Frau erbleichend. Den Ässeffor übermannte der Jörn über die Störung und machte ihn hart imd ,N'zerecht. Er sah in der Stvrerkn ni1^) M a r? b o r, 10. F«H«. m. Trauuna. Sonntag den 7. d. fand in öer hiestgen P!agl>alena?irche die Trauung des Hervn tzmko M a r n, l^chäftsführers der Firma „Posavse'^, mit Frl. Aitndi Gruber, beide auS Belenje, statt. Dem jungen Paare unsere herzlichsten GlückwSnsbrannten mn sonnigen ?l1torgen nach 7 Wr noch alle Laternen im Bereiche der KoroKoevaMiaistvo« va-Brazoiia uliea uich des StaNparkes — eine unnütze Stromvergeudung und Glüh-lcmchenabnützung. Heute hingegen waren bereits um Z^lb tt llhr fvsch sämtliche Lvter« nen im bk^ichnetM llmkreis ausgelöscht, so daß bei dem KbeMes lagernden Ne^ d« ganze Stadtteil in Mlrger Finsternis lag. Wer bcisipielsweise zu dieser Zeit zur Bahn mußte, wird unserer Straßenbeleuchwng kein Ächlied gesungen halben. Sollte es nicht möglich sein, in diese Sache etwas mehr Ordnung zu bringen? Die mlgeführten Beispiele sind nämlich nur eine Auslese «us der Reihe täglicher Waihrnchvnzn« gen. H. R. m. Valizeikräuzche». Das vergangenen SamStag bei Götz abgehaltene PoliMkränz-chen^ welches unter dem Protektorate des Hervn Obrrpl»lizeirateK Kersevan stattfand, war sehr gut besucht und bewies, daß sich unsere Polizei in allen Krci^ unserer Bevölkerung allgemeiner Veliebt^it erfreut. U. a. waren auch anwesend: Regierungsrat Dr. F >! i! e r in Vertretung des Obergespans, Bizebürgermeister Dr. L i p o l d, die Be-zirkshauptleute Dr. I p a v i e und Dr. P o l j a n e e, Bezirksrichter Dr. S e n -j o r, sowie Vertreter verschiedener an'derer Korporationen und Bererne. Der Verein der PolizeiangesteMm dankt auf diesem Wege allen, die zu dietsem schönen Etfolge beigetragen haben, insbesondere der Firma Wögerer, der Brauerei Götz und dem Restavvateur Tr 5 stner für ihr wohlwollendes Vntgeyenkommen. m. D«r AiÄarettabeud der Feuerwehr bei VSK am Gamstag den ZA. d. weckt jetzt schon das allgemeine Interesse der Vevölkevltng sowohl der Stadt als auch der Umgebung. Eind doch der wohlmeinenden Freunde der Wehr unzählige, st»»tenmlen aver der Der-gnÜgungsaüAsl^ß diesmal etwas ganz Apar teÄ, nilj^ Dagew^eneS im Rahmen einer solchen Uciterhaltung bietet: Es gibt ernste ulrd heitere Einakter und Colovorträge, Gesangs nummevn und auch die ,^Dravakapelle" wird ihr Bestes aus den Instrumenten zaubern, um den Abend genußreich zu gestalten. Das reichhaltige Programm, das den Abend voll ausfüllt, bringt nicht nur erstklaffige ^mische, sondern auch auswärtige illustre Gäste auf die Äi^hne, die alle Besucher in ihren Bann ziehen werden. Nach Schluß der Vortragsfolge tÄtt die lieblche Gövttn Terpstcho-re ihre Herrischaft an, unter deren Szepter die Tanzlustigen, ob Jllng oder Alt, ihr nimmermüdes ZSanzbein schwingen können, solange sie eben Lust haben. Mes in allem wird es ei:: Abend werden, dlm sich die Wehr mit goldenen Lettern in die Annalen ihrer Geschichte schreiben wird können. Daher muß jedermann an Bord, der sür die Wehr und deren Rettun^btetlung nur immer etwas Mrig hat.'D^ allsäM^e Reingewinn wird zur Auffüllung des gelichivten Verbands- u. anderen Materials benötigt, also l?ln besonders wohltätiger Zwetk, dem sich niemand verschließen slÄ. ^r Götzsaal ja für so viele, viele Platz! Wird er gefüllt, dann hat die Wehr ihren Zweck erreicht, und ilir Dank wird der sein, daß sie sich in Hinkunft noch intensiver» aK es bisher ja schon gsschah, für das Wohl und das Ngentilnn ihrer Mitmenschen opfern wird. Mm kaufe Vorverkaufs« karten! . . m. Beim morgigen Kinderkarneval wird das Publikum mit Mcksicht darmrf, daß der Saal gut geheizt ist, etisu^, die ^rkleider in der Garderoi^ abzi,legen. Ebenso »Verden die Danten in den ersten Parterrereihen er-sucht, die Hüte in der Garderobe abzulegen, damit die Mssicht nicht gestört werde. m. yoldMe in der „zlatoros".Terpen' tinseife. Wie uns mitgeteilt wird, !l>otk»en weiters n^stshende Personen in der „Zla-tov0!g"'L^tntiwIeiße jSvIMcke gesllndon: ____ Machilde K n g t e r, Aagv^, WilheS^ne S s p a S, Nri und A^cie O ^ ri k, Betd; «besonderes Glück hatte der Ghauffeur der BieiHrauerei ,Kni^* in LjMjana, Franz Hudovernif,der na^inanlder gleich Avei Goldistücke gefunden hat! m. He»- mid Gttohmarkt l« M«ib»r am 10. Fei^r. Zu Markte wurden 9 Wagen Heu und 6 Wagen Stroh gebracht. Die Preise sind noch iimner im Steigen begriffen. Heu wurde zu 65 bis 90, Stroh zu 45 bis SO Dinar per Meterzentner verkauft. m. Wetterbericht. Maribor, 10. Feber nm 8 Uhr früh: Luftdruck 730.5, Barometerftaird 740, Thermohygroskop —5, MrMaltempe-ratur -^8, Minimaltemperatur -i-?, Dunst-dmck 85 Millimeter, Windrichtung W, Bewölkung ganz, Niederschlag 0. * Zu dem am Samstag den l?. Feber statt findenden Hausball in der GambrinnS^lle werden alle Freunde und Gönner herzlichst eingeladen. l33Z * Sünstterabend in der Velika ?a^r^ fin« det heute Mittwoch statt. Freitag Opernabend, Gastspiel des Cello-Virtuos« Egon KubiLek. des Opernsängers Cyrill Vratus u. Grl. Lubes. ' 1330 Xfteatn' und Kunst. Die Äahrtkas,'ein junger Gauer (Tenor). Das Landvol?, die Jäger usw. singe« teils Fnauen, teils MÄmer, teils der gemischte Chor. Das Oratorium ist geschrieben nach ?isovten aus der hl, Schrift und hat,, wie schon der Nanle sa^, vier Teile: FMHliny, Go-lmner, .tzeribst Winter. lcmclerKsri^evsI 11. ffedkusr 192S um 16 Ukr IN S07I5^I^. Die Ouverture stellt den Uebev^g vom Winter zmn Frühling dar. Nachdem der schaurige Winter liut wenigen markanten Takten gezeichnet ist, , beginnt der Frühlings-fShn seinen k<Äten Britder zu bekämpfen. S i m o n, der P.ä ch t e r, betvachtet vergnügt den siegrei^n Ausgang des Kampfes der Natur.. Der Winter flicht und brausende Stürme singen das Scheidelied. Ein lauer Wind kündet die Ankunft des Zen>Ms an. In einen: herrlichen Chor preisen die Lmid-leute den Enneckcr der N«tur: „Komm holder Le-nz!" Ein frisches Leben durchzieht die ganze Welt und mit frolhem Mute geht der Landmann an seine, segenbringende Avbeit. Siimon, der Pächter, singt lner seiue welt-berühmt^ Arie die DUigkeit des Bau« ernvallkeS. Flötend, gsht lt»er fvahe Ackers-mann hinter seinem P-flitge und wirfü den besten Saan-en in die Erde. Damit M)are die Menschenarbeit getan. Zum guten Gedeis'en ist scht nitr wamne^ GonneliliM und lauer Regen und GotteHsegen nötig. M dies er-fle!ht der Chor in seinoin Bittgesang: „Sei nun gnüdig....." Ein gttvaltiger Fllgen- satz schließt das Gebet. Gott läßt segcn-sipenlöenden Regen über die Erde sprühen uwd wavme Eonnenstvalhllen fördern das Gedeihen. Alle? W'cht,md grünt, tan^t und Ulpft von frischer Lchen'?srcude. Hanne desingt das mÄ >der Jugend: „O, wie lieblich ist dl'r Anblick..... Land besM sich, in der Instrumen« tierung hört man die Lännner hüpfen, Vd- gel zwiischern, Bienen summen, es ist, wie eZ der lÄ>or so herrlich wiivergibt: „Alles lebet, alles sch^vebet, alles reget sich." Die tief mnpfundene Freude kennt schier keine Gren.^en. Dankend erh<-k>t sich das Gott und in einein Fngensnh: „Ehre, LoH endet der Frühling d?? Ovkötvrilrms. ' -O- S«w»stag den 13. Feber um ?t) Uhr: „Die Zigeuner", Ab. D., Premiere. Renovierung der Bühne unseres Theaters. Heute besitzt bereits jede^ größere Theater eineil Nundhorizont, wes^lb sich auch unser Theater entschlossen hat, diese so notwendige und wichtige Reform auf der Bühne durchzufiihren. Den sngenanntvn Rundhorizont werden n>ir zum erstell Male bei der Aufführung der von SkrbinLek dranlatisier-ten Erzählung Cankars „Knecht Bartholomäus" anfangs nächster Woche zu sehen bekommen. Wegen der Renovierungsarbeiten aber muß das Theaer bis Samstag geschlossen klleiben. Samstag fi:rdet dann die Premiere des unterhaltenen Lustspiels „Die Zigeuner^ von MilSinski statt. ^ „Die Zigeuner" von MilLinsti aus un, l<^er Bühne. Am Ende dieser Woc^ wird an unserer Bühne das Lustspiel „Die Zigeuner" von Milöinski zur Aufführung gelangen. Mcjses Lustspiel ist das erste draumtische Werk des Schriftstellers im hnmoristischen Stile. Obwohl „Die Zigeuner" nicht blas beste Werk des bekannten Schriftstellers darstellen, beinhaltet es doch so viel js>unwr, daß es seiner Qualität nach ohne Bedenken so manchem fremden Lirstspiele gleichgestellt werden kann. Die Premiere findet am fZ'a-sching^sainstag den 13. d. um A) Uhr statin. Ab Dienstag bis einschließlich Donnerstag „Der NachtkLnig von Paris" mit Nl-bertitti in der Hauptrolle. ^Der Nachtkünig von Paris.^^ Im Rahnlen einer schlvungvollen, an Sensationen von größter Spannung reichen, jedoch im großen und ganzen äußerst übernlü-tigen utld humorvollen Handlung zeigt sich uns in diesem Film der Kinoliebiing und Meisterakrobat Luziano Albertini in einer Rolle, die ganz wie sür ihn geschaffen ist. Sein ohnehin stark hnuwristisch veranlagtes Naturell kann sich einmal austoben. Er spielt den jungen Prinzen Robert, der von seinen Verwandten aus Reisen geschickt wird, damit sich diese ein wenig erholen können. Unser Prinz findet aber untenvegs eine allerliebste Reisebekanntschaft urch beschließt, einen Abstecher nach Paris zu nmchen. Die geheimnisvolle Verwechslung mit dem Raubinörder im Eisenbahnwaggon, seine Verhaftung, die Flucht, das Leben und Treibt^n in? „wilden Hmld", der Apachenkneipe, seine Leistung als Boxer, seine abermalige Fliu5N u^nd Verfolgung des wieder zu Gesicht bekommenen echten Gauners, seine endliche Landung im väterlichen Schlosie, wo er gerade noch zur rech ten Zeit ankommt, lun dem verhaßten Vetter die Fürstenkrone aus der Hand zu nehmen lmd sich selbst aufzusekc'n — alles das sind Szenen und Bilder, die ei.rem Luziano Albertini »nie geschaffen sind, dem Publiknn^ seine vollendete Kimst al."? Darsteller und Akrobat zu zeigen. Dabei leistet ihm in der Hauptsache die liebliche Eni Eva gctreuliche ^rtnerdienste. Das Schönste aber ist der verblüsfende Schlilsi, ivc> sick) „zwei kriegen": aber in der Wirklichkeit! Das geht so zu: Ein Hochzeitsbild, das gar nicht mehr zum eigentlichen Film Pas;t, zeigt sich unseren? verwunderten Auge; der Tert aber lautet: „Dieser Film war der Anlast zll nieiner .?>och-,^'it. Während der Filmaufnahmen verliebte ich mich in meine Partnerin Fräulein Eni Eva!*--Tableau! — Da kanwn zivei KüMler und Menschen zusammen, die in beiderlei Hinsicht nicht schöner zueinander passen können. — Die Regie sowie auch die Aus stattung die'ses gelungenen FilmS sind glan-.^nd. Wohltuend ans das Auge wirkt die neue Belichtung der Bilder wie des Tertes, die jedes Anfbliken und lnstiae Glitzern während der Vorführung hinianhält nnd till;ie-mein anerkannt nnrd. ^ Aus?tah und Sern. t. Furchtbarer Loppelraubmord. B u d a« P e st, 9. Feber. Wie aus tt,insz<'ntmarton gemeldet wird, wurde dort ein furchtbarer Tl?p yelraubmord b^'gnngen. Ter ^i^jährige Tag-lohner Johann Budzay erwürgte die wo^'l-habende Wit^we des Landwirtes yedi'ls, UNI sie zu berauben. Als er da^ verlassen wollte, stellte sich ih^m die I Vjährige Tochter der Ermordete:?, Margit, enizesien. Er schlug sie nieder und steckte dem Mädchen einen Z^nebel in den Mund, das; es erstickte. Der Mörder wurde Li Stunden sväter ix'r-haftet und gab an, daß er in einigen Ta^^en seine Hochzeit feiern wolle, dat; die Zrg^'uner-b^'Nde jedoch, die d-abci die Musik zu t^esorgen tMtte, die Bezahlung ini vorhinein gefordert hatte. Da er auf die Musik nicht verMten wollte, l^be er den Raub^uord beginrgen. Die Gendarmerie fand b^i ihm m?ge^äl)r dre'. Millionen Kronen, die er der Witwe abgenommen hatte. t. Ein grauenvoller T«pPcltRord. Prag, 9. Feber. Ein furchtbarer Doppelmord wird aus Mu.nkaes gemeldet. In einem Dorfe lebte ein junger Wunderdoktor namens a s-z u r, der sich grosier BeZ^ieötheit erfreute und viel Geld verdiente. Am Samstag verschwand er plotzlick). Diirck) Zufall fand seine junge Gattin seine Leick^ in einer Scheune. Dem Toten war der Kopf mit einem stumpfen Messer abgesck)nitten worden. Die Hände lva-ren gefesselt. Neben dem Ermordeten lag die Leiche ei.nes Bauern aus der Nachbarschaft. Die Gattinnen des Bauers und des Wunderdoktors erlitten einen Nervenzusammenbruch und mußten in ein Sanatorinnl trans» sortiert werden. Die Gendarmerie verl^afte-te den Bruder des Bauers, da dieser des Dov jielmordes verdächtig erschei'^'r. t. Ein Li?^?swman im P r a 9. Feber. Wie aus Pril'rw hat sich Svnntiag in Z!a!brovre?' die LndnrUa Dedec erhängt. Sie war die Äi?-chin des in Zabrevre'k mutierenden P^'arrers .^lutscherer. Äutscherer hat das äußerst schöne Mädchen im Alter van 18 I^a^hren zu sich genomuren und mit ibm ein Verhältni'> begonnen. Äntscherer versucht, als er von dem Sell?sdmc>rd der siebte?? eri?ss?r, sich die P?llsadern fi??sznses?neiden. Der Tolk> des MädchlMs ging ihm so ^^n He?-,^en, daß er unter Anzeichen einer 'l^ieiite^^kraMbeit in die Irre??a??st'alt eingel^efer»- n>erden miik-te. Die Dedee Hatte Ge'leqeicheit zu heiriiten. aiber e?if Zureden t'es Pfarrers lebnte üe die Heirat alb. t. Scheußliche Tat eines Negers. N e w« V o r k, 9. Fe'ber. In Georgewwn :?n Staa!e Delavare kmn es anläßlich der Verhandlung gegen einen Neger, der angeklagt war, sich an einein z?vl>lfiähri'gcn Mädchen s5)recf-lick) vergangen zu haben, M stürn?ischen Aus ibriichen der Evbitterl?ng vonseiten der weißen Bevölker?lng dieser Stalö>t. Die M.mge vers??chte d«s GerichtsgeHäude zu sliirii?en, u mde?? Angekl^agten zu lyi?chen. ?^^nr wi^ schwerer ?)(!übe lind u?lter ^An^vendung voi» Tränengasbom^lx'n konnte?? die Leute vertrieben werden. Das Ge?'ich!'^ct'k'chnik besonders hoch e??twickeltes Lal?d ist Dei?tschland. lind gerade a»Ul^ dem (^^ebiete d^'r Landineschincn leistet es Vorziigliches, gerade auch de^^balb. iveil. es ja dnich Ue l^i'^eb^nde?? lchaftlichen VevhaUnisse gez?vntt>gen i!st, den ^ sr» vrse» Aellu « D^! UMm^r S5 boul ?l9Ä0^ VvÄhcmb>ene„ A?ckauflächen den größt-mö^i» chm Erdraq «ÄGigewimlen. So silrd in 'Z^ktschlsnd die kleinsten lmM>irtschaftlichen Betriebe inuschinell mifs Bq'tc ausgerüstet. Die zur Bvdenibmnrtschaftung nötic^en Lmld 'mo^stch.tigt, wie Terrainbe-schaffcn'heit, Aoden<7rt u. a. m. FÄr jede Art der Bvdenoie kraftangetriebenen Maschinen unt» Anlagen geschaffen, die jeden Wndwirtschastli-chen Betrieb zu höchster Wirtschaftlichkeit sichren. DaS gliche Mo?ltaige, einwandfreier Ersatz der dem Verschleiß unterworfenen ^etle und grvftt-mögilichste'' Widerstzaudsfühigkeit selbst im rau'h/sten Betriebe. Das sind Vorteile, die sich auch unsere Land^virlschast 'durch dtn Bezug entsprechender deutscher Fabrikate sichern konnte und müßte. Die Ml>gltks>keit zu eingehender Orientierung bietet die Technische Messe zu Leipzig.' Sie überzeugt Vicht nur von tonstrulriven Vorteilen, sondern gilbt auch (^ewißiheit über günstigste LieserungS-und Aaihlunizöbedingungeil. Die Daten der Technischen Messen zu Leipzig sind: Technische Fri'chjtZihrsmesse Is>S6 vom 28. Feber bis 10. März. Technische Her^bsdmesse vom 29. August bis 8. Septen.ber. 1303 ------ ------------.. Kleiner Anzeiger. Iii» »l« Sr»««« dt» IS Ahr. e»m»l«g» »»««« »«r «r»-tz«r« ? er«»« I» »riNs«,»«» gaUe« »i» 9 Ahr AiN»«hm« st«»«« >« kewem yaN« KV»««« a« »l«Iem Z«s« S«ler«I« skr »«« „«l«t««» A«» zetge» ' a«l>««»«m»» «erHe«. S»«»«r «l«l««-«««»« ?«IeraI« wrrd«« »ich« »«rL«»stchIl«I. Harter Waschkaste« 130, 2 große Spiegel je Lyl», Toilettespiegel mit Marmor 250, neuer lichter .'iteil. Kleiderkasten 500, Schnbla« dekastcn 80, Matratze !10, 2 Poli-tierte harte Betten je 250, 2 Nachtkasten mit Platte je 12Y. 2 Mansch ützer, kleiner harter Bücherkasten, Tische, große Hängelampe 90. Anfr. Rotoviki trg 8/1 links. 1340 Schreibmaschinen - Reparatur-.«ertstätte Ant. Rud. Legat Sc. Co empfiehlt sich zur Ausführung von Reparatureu und Reinigungen aller Büromaschinen. 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Schwefiee, A vusine u. s. V.. der Frau 1555 Ludmiffa Hehl. geb. Meiai de» M«g«zwe»r» dG» Sk«»k»d«h» welche em lieber 19 ZS um 1k Uhr nach Kurzem schweren Leiden, oersesien mit den Sterbe'ekramenken sanft ver-jchieden tft. Des Leichendeßitnznis findet «m 10. Feder um I« Uhr tn Pobreiie statt. Maridor, den 8. Feder 1926. Der tteftrauernde Gatte, dif Schwester und die übrigen . Verwoudten Eigenes v.im° GüHheu ^SU5-ksIl s SM vonnerstax, l l. lieber im (I»8tk»use a» «»«»«ch»» «> Ävsw Rosmbtkg In Ntaribor.! V. x°»-s. owtnov- uN-» 7. < ! ü s p e r, Journalist. — Fllr den Herausgeber tmd den Druck vtrantwaruich: Direktor GtW»t« DetRl»,'»» Veide wohnhaft tn Maribor.