pottnkn« plsLsn» V »otovwt. Itr. tSl Donnerstag, den 20 Zu» !Y22 k>2. Sahrg. Schutz der Republik Deutichland. Vl.n Gras S. v. Ieblwitz. München. Die deutsche Bewegung von 1O18 ist nicht aus dem Volk heraus entstanden, sondern in das Volt künstlich hineingetragen worden. Das .Land war ruhig, bis vom Reichstag und den Parteien aus die Unruhe geschassen wurde und demagogische Verhetzung schließlich jene berühmte „Erregung der Massen" bewirkte, die, solange die Weltgeschichte zurückreicht, immer und überall nur Unheil hervorgebracht hat. Eine ähnliche Entwicklung haben die Dinge auch in jüngster Zeit genommen. Wohl hat der gewaltsame Tod Rathenaus in allen Kreisen des deutschen Volkes eine starke und ohne weiteres verständliche Empörung hervorgerufen, aber niemand wäre es eingefallen, in diesem Attentat gegen einen Mann, der in Deutschland niemals im Bordergrunde des Parteienkampfes oder -interesses gestanden, einen Anschlag gegen die deutsche Staatsform zu erblicken. Man verurteilte allgemein diese Tat als die einiger, junger Fanatiker, die sie wirklich war, und am allerwenigsten hatte die deutsche Arbeiterschaft irgendwelche Veranlassung, sich für Rathenau, einen der Vor-lämpfer des Kapitalismus, besonders zu erhitzen. Doch die Profitgier der Parteien wollte keine Ruhe m,d wußte die Oeffentlich-keit durch eine ins Uferlose gesteigerte und durch nichts motivierte Hetze dahin zu bringen, daß am Emde — genau wie damals — auch jetzt wieder nicht das Staatsinterefsc, noch die simple Vernunft, sondern nur das Schlagwort regierte. Der Reichspräsident erließ unter dem Druck der Linken jene Ver-ordnung „zum Schutze der Republik", durch die verfassungsmäßig gewährleistete demokratische Freiheitsrechte weitgehend ausgehoben wurden. Eine solche Verfügung ist nach Artikel 43 der deutschen Verfassung zulässig, darf aber nur vorübergehend Geltung haben. Deshalb strebten die Borkämpfer der sozialistischen Klassenherrschaft sofort danach, daß diese Vorschriften Gesetzeskraft erlangten, und entwarfen ein neues Gesetz, wie es bisher in der Geschichte republikanischer Staatswesen noch nicht dagewesen ist. Es mag in diesem Zusammenhang vielleicht interessieren, daß das neue Gesetz in den Hauptzügen einem sozialdemokratischen Entwurf folgt, der schon vor langer Zeit, als gewiß ebensowenig wie jetzt ein vernünftiger Mensch in Deutschland an den Sturz der Republik dachte, in einem führenden Parteiorgan erschien. Der K'ampf, der um dieses Gesetz entbrannt ist, ist jedoch viel weniger ein Kampf der Parteien als der Ideen und es ist nicht zu verkennen, daß damit der Kampf der demokratischen Idee gegen die der Klassenherrschaft in ein akutes Stadium getreten ist. Was ist „Schutz der Republik"? Welches Gesek, welche Macht, welche Personen find stark genug, einen Staat z!l schützen, wenn dieser sich 'nicht selbst zu schützen Vermag? Die innere Stärke eines Staates kann aber nicht beruhen auf Heeres- und Polizeimacht, auf Gesehen und Verordnungen und am allerwenigsten auf bestimmten Teilen der Bevölkerung irnd auf einzelnen Personen, sondern nur auf dem Staatswillen des ganzen Volkes. Wo aber dieser vorhanden ist, da bedarf es keiner besonderen Schutzmaßregeln. Hält man es aber doch für angebracht, soche zu erlassen, so dürfen diese in keinem Falle die Grundprinzipien des Staates verletzen oder dieser verneint sich selbst und rüttel-damit an d>m Grundlagen seiner Enstes Das gilt kür die Monarchie ebenso wie flu DK deutfc Telegramm der „Mc Poinearee verlangt die Bankrotterklärung. Berlin, 18. Juli. Aus London wird gemeldet: „Daily Mail" schreibt, die Abreise des Garantiekomitees ans Berlin habe die Lage sehr verschärft. Die Besprechungen zwischen Lloyd George und Poincaree werde Deshalb früher erfolgen, wahrscheinlich sofort nach Abgabe des Berichtes des Garantieko-mitees. Es verlautet, Poincaree werde bei Lloyd George darauf dringen, daß Deutschland, bevor ihm ein Moratorium bewilligt würde, öffentlich erklärt, daß es Bankrott Die Zusammenkunft Lloyd Telegramm der „Mm Paris, 13. Juli. Wie der „Matin" meldet, wird in amtlichen französischen Kreisen die ursprünglich für die zweite Junihälsle ge-Plante Zusammenkunft Poincarees mit Lloyd George für Anfang August ins Aussicht genommen. Ein Vorbehalt Poincarees.^ Paris, 19. Juli. Die Agence Havas erfährt: Ministerpräsident Poincaree hat am Abend in London offiziell mitteilen lassen, daß er den Zeitpunkt seiner Zusammenkunft «tn russisches Srzdtfcho Telegramm der „M Moskau, 18. Juli. Aus Jrkutsk wird gemeldet: Der Prozeß gegen den Erzbischof Anatol, der beschuldigt war, mit Banden zwecks Bekämpfung der Sowjets in Berbin- Die Konfere» Telegramme der „7 Haag. 18. Juli. In der Nachmittagssitzung der nichtrnsfischen Kommission verlangte der rumänische Sachverständige namens der an Rußland angrenzenden Staaten die Zustimmung der Kommission zu einer gemeinsamen Sitzung mit den Russen. Die französischen, belgischen und italienischen Sachverständigen nahmen diesen Vorschlag an, fügten jedoch che Krise. tnrburger Zeilung". gemacht habe, und daß dieser Bankrott durch eigene Schuld herbeigeführt worden sei. Dann würden die Alliierten auf Grund der betretenden Bestimmungen des Vertrages ven Versailles in der Lage sein, militärische, wirtschaftliche und finanzielle Zwangsmaßnahmen gegen Deutschland anzuwenden, die Poincaree für notwendig halte, namentlich hinsichtlich einer Kontrolle der deutschen Finanzen. Poincaree lverde ferner mit Nachdruck eine weitere Ausdehnung der Befug, nisse des GarantiekomitecS fordern. > Georges und Voincarees. »bürge? Zeitung". mit dem Premierminister Lloyd George nicht! genau festsetzen könne, bevor er den Bericht; des Garantiekomitees kenue, der eventuell eine ernste Grundlage für die Besprechungen über die Repareitionsfra^e bilden werde. Dieser Vorbehalt Poincarees bezüglich eines geeigneten Zeitpunktes schließt keineswegs Sie Eventualität einer Zusammenkunst aus, die in Paris wie in London für Wünschens-' wert erachtet wird. i>f zum Tode verurteilt. Narburger Zeitung". duug zu stehen, hat mit der Verurteilung ^ des Erzbischofs zum Tode durch Erschießen > geendet. Gegen das Urteil ist die Berufung: zulässig. nz Zm Haaa. ^.»rvurger Zeitung". hinzn, daß die Nüssen nur über neue Tatsachen gehört werden könnten, die das von ihnen veröffentlichte Kommuniques und ihre! früheren Erklärungen aufheben. Patyn teilte abends Litwinow den Beschluß der nichtrns- ^ fischen Kommission mit, wobei er hervorhob, daß diese Zusammenkunst die letzte sei. Die Verlangen»»»» des jugo,lo Telegramm der „Mc Beograd, 19. Juli. Von den Vertretern des Ministeriums für Handel und Industrie und den Beograder diplomatischen Vertretern wurde am 12. d. ein Protokoll über die Verlängerung des Handelsvertrages zwischen unserem Staate und Deutschösterreich, bis MlnlNerrc Telegramm der „Ml tentSter auf Rathenau. rburg^r ?>?ktung". durch längere Zeit in der Burg auf. Als die Streifdetachements die Burg umzingelt hatten und mit Gewalt eindringen wollten, erschienen Fischer und Kern auf dem Balkon und brachen in Hochrufe aus den Führer der ^ Organisation „C", Kapitän Erhard, auS; und verschwanden dann wieder. Bald darauf horte man au? dem Innern des Gebäudes zwei Schüsse. Als die Detektivs in die inneren Räume eingedrungen waren, fanden sie die beiden Mörder in einem kleinen Salon, den eineu am Boden liegend, den anderen auf einer Ottomane, tot auf. Die beiden hat-! ten sich durch eineu Kopfschuß getötet. Die Leichen wurden der Gerichtskontmissi'"! n^er > geben. wisch-vjjerr. Handeisvemagks. arburger Zeitung". der neue Vertrag abgefaßt sein wird, unterzeichnet. Diese Verlängerung gilt ab 1. Juli dieses Jahres. Im Protokoll wnrde eine Klausel eingetragen, daß es jeder Partei freistehe, diesen Vertrag nach Ablauf von drei Monaten zu kündiget«. atssikung. !arburger Zeitung". hat, verhandelt wnrde. Die Regieruug wies dieses Angebot ab und beschloß, in dieser Angelegenheit zuerst mit der Reparationskommission zu beraten. Darnach wnrde über die AmtzntMentÄz die von einigen Mini- die Republik; beide müssen das, was sie sind ehrlich sein wollen oder sie werden nicht sein. Ganz besonders aber ist es sür die Republik ein Gebot der Selbfierhaltung, den Staats-und Frei Heilsgedanken de s Volkes lebendig zn machen und ihre Grundlage, die Demo« kralie, zu Pflegen und in die Tat umzusetzen. Die Demokratie bekämpfen aber heißt die Republik bekämpfen, die ohne wirkliche De» mokratie nicht bestehen kann, und wenn iv einer Republik ein Gesetz geschaffen wird, das die Grundrechte jeder Demokratie ver-rät, so verrät man damit die Republik. Auch dann, wenn es zum Schein den Titel trägt: „Schutz der Republik", und erst recht dann, wenn es geschaffen wird unter dem Borwand, den Interessen der Gesamtheit zu dienen, während eS dazu bestimmt ist, die Machtge< l lüfte einzelner Parteien und Personen zu be» ! friedigen. Und das ist jetzt in Deutschland der Fall. Die demokratischen Republiken der alten und der ueuen Welt waren stets und mi/ Recht stolz darauf, daß sie die Kritik an öffentlichen Einrichtungen und Mitgliedern der Regierung niemals unter Strafe stellten und Staatsfunktionären keinen höhere? j Rechtsschutz einräumten als jedem andere« Bürger. So war es auch im alten Deutschland; wenn der Reichskanzler, ein Ministe? oder General sich durch geübte Kritik gekränkt fühlte, so niußte er wie jeder andere sich vor Gericht sein Recht verschaffen nud selbst die ; ^ Majestät^beleidigung galt nach deutschem l, Recht niemals als Hochverrat. Im demokra^ s! tischen Deutschland dagegen wird nun eilt Majestätsbeleidigungs - Paragraph einge- führt, der sich nicht etwa allein aus die Person des Präsidenten bezieht, sondern auch «ms alle gegenwärtigen, gewesenen und zukünftigen Minister der Republik, und deren Beleidigung unter Strafen stellt, die das kaiserli-' che Deutschland sür ähnliche Vergehen nie gekannt hat. Ja, selbst die Beleidigung der ^ republikanischen Fahne wird jetzt unter 5 Strafe gestellt, eine Maßnahme, die im alten deutschen Strafgesetzbuch ebenfalls kein Gegenstück findet. Nach dem klaren Wortlaut der deutschen Verfassung darf niemand seinem ordentlichen Richter entzogen werden Nun aber sollen alle diejenigen, die aus Grnnd des nenen Gesetzes angeklagt werden, vor einen neu zn bildenden StaatsgerichtS-^ Hof kommen, gegen dessen Entscheidungen ef keine Berufung gibt. Die Mitglieder dieses , Gerichtes werden von der Regierung ernannt ! nnd das Gesetz bestimmt ausdrücklich, daß die . Mehrzahl von ihnen die Fähigkeit zum Richter nicht zn haben braucht. Diese wenigen Proben mögen genügen, nm zu zeigen, daß hier der Willkür Tür uud Tor geöffnet und das neue Gesetz bestimmt ist, nicht Recht zu schaffen, sondern eine Klassenjustiz, wie sie > ärger nicht gedacht werden kann nnd die bi? her nur ein Land der Welt kenneu gelerk ' hat — das bolschewistische Rußland. Man sieht, wohin der Kurs geht. Dieser „Schutz der Republik" ist nicht Schutz des Staates, d. h. der Verfassung, sondern ein ' Angriff auf die Demokratie uud damit auch auf die Republik. Er kommt von links, und - da die Regieruug anscheinend weder den i Mut noch die Kraft bat. ihm zu begegnen, ? so können die Sozialisten ihren Kampf ge- - gen die Weimarer demokratische Veirfassung i mit wachsendem Erfolge fortsetzen. Hätte die Regierung, statt Volk und Land dem Partei Hader zu überlassen, rechtzeitig mit Nach/ druck an die Verfassungstreue und das Recht? empfinden des ganzen Volkes, einschließlich s der Arbeiterschaft, appelliert, so hätte sie dat r gesamte Volk hinter sich gehabt zum Anfbav !-' im Sinne der Verfassung, und dieses Vo5 >r' wäre ohne Rücklicht ans Parteigrundsätze unl . KMciHcel^en bereit gewesen, ^n arbeiten Veograd, 19. Juli. Gestern nachmittags nelt der Ministerrat eine Sitzung ab, in der !'bcr das Angebot der Balkanbank bozügM es Einknnscs von Pferden, die Jugoslawien aui k'ojten M.Ne^lMtionen zu bcloyWen Der Selbstmord der Ai Telegramm der „Ma Berlin, 19. Juli. Die Meldung von dem Selbstnwrde der beiden Attentäter auf den Minister Rathenau erregte in der ganzen Stadt ungeheure Sensation. Die ersten Nack)-richten über das Ereignis erhielt die Regierung in einem chiffrierten Telegramm, dir hrevon die Zeitungen verständigte. Lchtere aber hatten mittlerweile anch schon Privatmeldungen erhalten. Ucher die Eruierung nnd den Selbstmord Fischers nnd Kerns mieden die Blätter noch folgende Einzelheiten: An der Verfolgung der beiden flüchtigen Mörder beteiligten sich neben der Polizei und Gendarmerie auch mehrere Militärabteilungen in Automobilen. Die Spuren führten auf die Burg Saaleck bei Bad Kösen. Die Verbrecher hielten sich auch wirklich schon » Wch! A W ^ ^ O » i? »»»A ond zu wirken für eine ruhige Fortentwict-lung Deutschlands. Freilich hätte eS nach xr Revolution jederzeit einer starken Hand bedurft und in manchen Fällen gewiß auch eines sanften Druckes auf Parteigotzen und Partei^gmen, wollte man die rechtlich denkenden Elemente des. deutschen BolkeS zusammenschweißen zu einer überwältiqenden Mehrheit. Aber man wollte überall anstoßen, »icht nur links, denn man wollte sich ja auf die Lmte stützen, um gegen die Rechte vor-gehen zu können. Dr. Birth selbst qab den Fekdruf aus: „Der Feind steht rechts" ^ vnd lieferte damit den sozialistischen Parteien ben sehnlichst gewünschten Agitationsstofs für die in den letzten Wochen betriebene Hetze. Zu allem Ueberfluß wurde im Reichs« tag schleunigst ein Amnestiegesetz durchgepeitscht für diejenigen, welck)e die Republik von ltnkS bekämpft und dafür Strafen abzubüßen hatten. Und doch genügten ihnen die erreichten Erfolge noch nicht, schien ihnen die Entwicklung der Dinge für ihre Wünsche zu ilartgsam. Am 12. Juli erschienen die Vorstände der Arbeiterorganisationen im Reichs-'tag, gabsn ihrer Unzufriedenheit über die ,bi^r befolgte Politik Ausdruck und ver-iKangten kategorisch die Aufnahme des linken soHialistischcn FÜi^ls in die Reichsregie-'ruug, anderenfalls würde man die Auflösung des Reichstages erzwingen. Diese Forderung Hedeutet die offene Auflehnung gegen die .Verfassung und ist in Deutschland der erste Versuch, der Volksvertretung und damit dem stwutschm Volke den Willen einer Partei, ei* ^ Minderheit aufzuzwingen. Wohl haben vie büvgerlichen Parteien alsbald erklärt, Idaß sie nicht gesonnen sind, sich diesem Diktat Dp fügen, desien Annahme tatsächlich in ^utfchland das Ende der Demokratie be-Deuten würde. Doch die Linke wußte sehr ßoohl, was sie tat, als sie diesen Versuch ei-Mr Äebenvegierung unterna^. Man weiß Hort sehr wo^, daß weder die deutsche De-Motratie noch der Zusammenhalt der bür-Herlichen Parteien auf so festen Füßen steht, Äaß Lwie mcht min^stms einen TÄl Khrer Forderung«, schr wahrscheinlich durch-id^en würde. Und bliebe die Regierung und der Reichstag heute fest — würde diese Fe. pigteit von Dauer sein? Schon daß diese Forderungen vnd in dieser Form erhoben ^Verden konnten, zeigt, wie weit die Dinge ^ Deutschlmrd gedieht smd. Me zügelll^e Hetze, die w den letzten Jahren betrieben Dmld, von der Regierung stillschweigend oder wohlwollend geduldet, unge^mmt fortwirken konnte, hat mm eben ihre Früchte ge-Deitigt und hier dasselbe Bild geschaffen, das Vor anderthÄb Jahrhunderten in Frankreich Mch im J^re 1917 m Rußland das Vorspiel bildete zu größeren Ereignissen. Was fragen die aussetzten Volksmassen nach !Demokratie, was nach derRepublik? Sie wollen die Diktatur. Wie immer die Dinge sich «uch in diesen ^gen entwickeln werden, so tckrfte doch so viÄ feststehen, daß die innere Kolitik Deutschlands in ein ruhiges Fahrwasser geraten ist, auS dem sie mit den bisherigen Method^ schwer Wieder Herauskompren wird. sterien unterbreitet wurden, verhairdelt. Eo- gierung wurde ersucht, an dieser Gründung dann wurde eine längere Debatte über den durch Verpfändung der östereichischen Obli-Vorschlag der Schweizer Bank geführt. Diese gationen, die sich bei unserer Regierung beBank soll mit einem Kapitale von 100 Mil. finden, teilzunehmen. Dieser Vorschlag wur-lionen Schweizer Franken gegründet wer- de abgewiesen, da diese Obligationen die ein-den, um eine wirtschaftliche Wiederausrich- zige l^arantie darstellen, daß Oesterreich die wng Oesterreichs durchzuführen. Unsere Re- Kriegsentschädigung zahlen werde. Der Sewerdekonoreß In Äogred. Telegramm der „Marburger Zeitung". Sarajevo, 19. ^li. Der Gewerbetongreß den, daß die Einfuhr jener Artikel verboten in Sarajevo ist beendet. Es wurden die Sta- wird, die das Land selbst in genügender tuten der Verbände fixiert, die Zentrallei- Menge erzeugt. Es wurde eine Resolution tung mit dem Sitze in Beograd gewählt und angenommen, in der verlangt wird, daß die. beschlossen, em Verbandsblatt herauszugeben. Adriabahn über Sarajevo geführt werde und Die Zentralleitung habe an die Regierung daß in .Ankunft kein zweites Bahnprojekt j heranzutreten, um die Ausdehnung des bis- mehr beschlossen werde, ohne vorher mit den' her nur für Serbien giilt'gen Gcwerkschafts- Erwerbskreisen das Einvernehmen gepflo gesetzes für den ganzen Staat zu erreichen, gen zu haben. Vom Finanzministerium wird verlangt wer- ^ w V»«»»«. D«rb»« »e» Dal«i««ha«»el» telegrom« der »Mmburzer Aeltiing^ L«»«,, lS. JuN^ D-r BSlkerbundSrat, Telemmnm dtr8-I>>>ng'. der geskrn m London zusammentrat, hat ........------------ —^------ unter Borfitz des Ip-n^ch-n Botschafterj in mit °uMMsch°°n ZaWn!^-'!! "b"' R°«ist°n des Fri-d-ns°ertr°-,°- ,önn. Paris seine Beratungen wieder aufgenom- y^itteln auch an der Börse und von Büro zu men, wobei formelle Fragen erledigt wur- Büro. sowie Arzneien im Gesamtausmaße von 14(t Schiffsladungen an Männer, Frauen und Äinder verteilt. DOrtrSse Dr. Ven«i in Amerika^ Telegramm der „Morburger Zeitung^. Prag, 18. Juli. Wie die „Tribuna" mt^l-det, wird Ministerpräsident Dr. BeneK im Lause des nächsten Jahres im amerikanischen Institut für politische Wissenschaften in Wil-liamStown vier bis sechs Wochen hindurch eine Reihe sozialpolitischer Vorträge halten DNS Defiztt de» tschechostowakischev Gwaksb«dgels. Telegramm der „Marburqer Zeitung-. Prag, 19. Juli. Wie die „Tribuna" er-fährt, wird das Defizit des Staatsbudgets für 1983 in der bisherigen Zusammenstellung der Ministerien mehr als 400 Milliarden Tschechokronen betragen. Gas V»hqekprOviwrsumi« Unaartr Telegramm der „Marburger Zeitung*. Vudapest, 18. ^uli. In fortgesetzter Debab te über das Budgetprovisorium erklärte Abg Franz Heinrich (Nationale Bürgerpartei) den. . »r. «Irl «ew« «alh««,«» »«ch- TÄlegrM»m bee »Mardveg« Zett«ag". VerÜ«, 13. Juli. Der „Lokalanzeiger" be- Se«er««gOöEMvnstrMlw« t« Wie». Telegramm der „Marburger Zettung*. Wien, ^19. Juli. Heute vormittags gegen das wirtschaftliche Gleichgewicht nicht herge-stellt werden. Ungarn müsse erklären, daß das Land keine Reparationen zahlen könne und wolle. Redner hielt es für höchst wichtig und dringend, mit den Nachfolgestaaten Handelsverträge abzuschließen, oder wenig- zirka 1000 Arbeiter aus der Simmeringer Waggonfabrik und aus der „Apollo"-Seifen-richtet, daß eine Neubesetzung des Außen. Kerzenfabrik in Penzing, um gegen die Ministeriums nur dann in Frage känre, wenn Teuerung, insbesondere gegen die heute er-das Kabinett selbst umgebildet werden müs- folgte Erhöhung des Brotpreises zu dcmon-se, wofür man jedoch an zuständiger Stelle strieren. Arbeiter mit roten Schärpen ver-keine unbedingte Notwendigkeit sehe. Wmn Ordnungsdienst. Es herrschte voll- das Kabinett in seiner jetzigen Form bliebe, x^minene Ruhe. Piele Geschäfte der inneren werde Dr. Wirth neben dem Kanzleramt ^tadt sind geschlossen. Deputationen der Ar. . ^ — weiterfiLH 9 Uhr versammelten sich vor dem Parlmnent stens wirtschaftliche oder handelspdlitische das Ministerium des Aeußeren ren. Das Gesetz s«m Sch«tze her Slep«-bN» w Deußlchkavd — snge«s««eU. Telegramm der Marburger Zettung^. Berlw, 13. Juli. In der Schlußabstimmung wird das Gesetz zum Schutze der Re- Veiter haben sich ins Parlament begeben. Meutere» r«Ntlcher SOwjeUniPPe» hei Kiew. Telegra«« der «Marburger Paris, 13. Juli. .Nach einer Meldung auS Riga haben In der Nähe von Kiew Truppenteile der Roten Armee, die sich weigerten, publik mit 305 gegen 2 Stimmen bei vier vor Erhalt der Löhnung abzurücken, genieu-Stimmenthaltungen angenommen. Das Am- tert und Soldatenräte gebildet. nestiegcsetz wird ohne Aussprache in dritter Beratung angenommen. Das Gesetz über die Pflichten der Beamten zum Schutze der Re-publik wird mit einigen Aent^rungen mit Zweidrittelmehrheit angenommen. Nach kur Veabsichiigter BeekMilf öer nllstsche» Kaiser»rO«e. Telegramm der „Marburger Zetwng^, P«»riS, 18. Juli. Die russische Räteregie- zer Aussprache wird schließlich auch das rung hat den Vorschlag gemacht, die Krone Reichskriminalpolizeigesetz in dritter Vera- der kaiserlichen Familie, die im Krenll auf- wng mit großer Mehrheit angenommen, bewahrt und auf 700 Millionen Goldrubel ebenso die Vorlage über die Betvilligung von geschätzt wird, zu verkaufen. 75 Mllionen Mark zum Schutze der Repu blik. Hierauf wird das Gesetz debattelos in allen drei Lesungen angenommen, wonach die Diäten der Abgeordneten auf 10.000 Mark monatlich erhöht werden. Präsident Die NmerikMttische Ailse fttr Telegramm der „Marburger Zeitmig". Washington, 17. Juli. Hoover hat dem Loebe schließt um viertel 8 Uhr die Tagung Präsidenten Harding einen vorläufigen Bö-und erhält die Ermächtigung, den Reichstag richt über die Arbeiten des amerikanischen einzuberu^n, wenn es die politische Lage er- Hilfskomitees in Rußland übermittelt. Darfordert, spätestens jedoch am 17. Oktober nach hat das Komitee 59.5 Millionen Dollar 1922. in Rußland ausgegeben und Lebensinittel Abkommen zu treffen. Er wünschte die Ein« setzung einer Ei^parungSkommission nach englischem Mieter und erhärte schließlich, daß er die Borlage annehme. Die Kahi»eNOt»rile in Jialieu. Telegramm der ..Marvvrger Zeitung". Rom, 19. Juli. Die Erklärung deS Ministerpräsidenten de Facta über die innere Lage ist auf Mittwoch verschöben worden. Die MshrheitSblätter.lchnen eine Krise im gegenwärtigen Zeitpu:ckt ab. Die linksliberalen Blätter erachten eine Regierungskrise als gegeben und nennen als Kandidaten für die Bildung der neuen Regierung Orlando un> Mussolini. ArbeNerflreikO i» JiRlie«. Telegramm der ,»Marburg-r Zeitung". Rom, 19. Juli. In Novarra dauert der Generalstreik fort. In Tolentino zwangen die Fasciften dem Gemeinderat zur Demission. woraus der Generalstreik proklamiert wurde. »raud et««» Mlmlaa«» w Salimla Telegramm der Lltarburger Zeitung^. Rom, 18. Juli. In Catania ist ein großes Filmlager in Brand geraten.. Zwei Tote und fünf Verwundete siZd zu beklagen. Wieöerßmwehme der Veziehtmge« zwische» Ka««ba «nV Rubland Telegramm der „Marburger Zeitung'. Paris, 19. Juli. Nach einer Londone. Meldung des „Matrn" aus Ottawa hat Ka» nada die g^chäftlichen Beziehungen mit Sowjetrußlatrd wieder aufgenommen. RßtMUtM vcktt... sö ^ Roman 6on Fr. Lehne. 4 (Rachdruck verboten.) „Sofort, wenn ich Sissi gute Nacht gesc^t .^a^! Ich möchte sie nicht vergebens auf mich warten wssen." Geräuschlos betrat er das Schlafzimmer seiner T^ter, ohne daß man ihn bemerkte. Höre kniete neben Sissis Bett und sprach mit ibr das Abendgebet. Nr junges Gesicht trug einen so andächtigen, heiligen Ausdruck, daß ^'ihn unwillkürlich ergriff. Errötend erhob sie sich, als sie die Anwe-ftnheit des Grasen bemerkte. Er neigte sich über sein Kind, das die mageren Aermchen um seinen .Hals schlang und, glücklich über sein Kommen, chn mit Worten und Streicheln liebkoste. Um Lella nicht Anlaß zu den von ihr beliebten spitzigen Bemerkungen zu geben, entfernte er sich bald wieder nach einigen freundlichen Worten an das Kind und seine Erzieherin. Ihm war seltsam znmute. Weh ilnd weich. Eine zufällige Aehnlichkeit hatte ihm mit Macht die Bei'gangenheit inS Gedächtnis zurückgerufen, vor deren Erinnerung er sich immer so ängstlich gewehrt hatte. Und nun zogen, hervorgerufen durch den Anblick des fremden, schönen Mädchens, Ge-danken d'mj leinen ^opf, die.ihn verwirrten und ängstlich machten. Begrabenes zieht man nicht gern ans Tageslicht. Am Abend konnte Lore nicht einschlafen. Der Gedanke, in einigen Wochen in München zu sein, verwirrte sie in hohem Maße. Sie mußte sofort ihrem lieben Mütterchen mitteilen, welches Glück ihr bevorstand. Ei-lig glitt die Feder über das Papier. ^---Der Graf ist übrigens schr freund lich. Er hat auch Sisft sehr lieb, und das freut mich für sie. Mit jede^n Tage gewinne ich das Kind lieber, und sie lohnt es mir durch ihre Anhänglichkeit. Titi ist launenhaft und hochmütig, wie ihre Mutter; sie ist ein schwer zu behandelndes Kind. Ich sah die Herrschaften von der Bahn kommen. Als der Graf aus dem Wagen stieg, dachte ich, Erich wäre es — so ähnlich sah er ihm von weitem. Solche schlanke, jugendliche Figur hat er. Aber in der Nähe sieht man doch, dkiß er ein Fünfziger ist. Sein interessantes Gesicht zeigt viele Falten; schr nervös sieht er aus — wie unser Geschichtsprofessor aus dem Seminar, Du erinnerst Dick), Mutterl; der Doktor Arnold, sür den wir alle schwärmten. Nun gute Nacht, liebeS Mütterchen! Morgen schreik^ ich mehr. Gut, daß ich daS Ueber-seepapier habe; da kann ich Dir für einfaches Porto immer eine ganze Menge berichten. Der D!ou^ IcheinL gerade üb^ ^ic Bsuiy- wipfel in mein Zimmerchen — ich sage ihm viele Grüße für Euch, meine Lie^n. . . . Erich ist jetzt vielleicht gerade noch mal in seinem Revier. Ach, ich denke so viel an Euch! In den nächsten Tagen wird Graf Rüdiger erwartet, der Bruder meines Chefs. Aufs ihn bin ich sehr neugierig. Sissi spricht be-j zeistert von ihrem Onkel! — Nun gute^ Nacht und schöne Grüße! Eure Lore." Zehntes Kapitel. Der Diener setzte die Obst- und Konfektschalen nebst den dazugehörigen Tellern auf den Tisch, nachdem er mit dem silberbeschla-genen Tischbesen die Krümel vom weißen Damasttuche entfernt hatte. Gräfin Lella nahm eine Almeriatraube, pflückte mit den zierlichen Fingern eine Bee- -re nach der andern ab und führte sie langsam zum Munde. „Bitte. Fräulein Berger, wollen Sie mir den Apfel zurechtmachen?" Graf Allwörden legte einen köstlichen Al-villeapfel auf einen Teller und sah zu, wie Lores schlanke Hände ihn schälten. „Möchtest- du dich nicht bedienen, Rüdiger? Das Obst ist wirklich zu empfehlen. — Bitte, lasse den Onkel jetzt essen, Sissi!" Gräfin LellaS schleppende, scharfe Stimme unterbrach das Getändel deS Schwagers mit ihrer jüngeren Tochter. Auf deren Wunsch beluid der Legatio^rat-seinen Teller . znit KnaÜMnM;f unj» Kgt^ln^ well sie Mit Onkel Rüdiger gern ein Vielliebchen essen wollte; dann nahm er für sich einm Apfel. Die junge Erzieherin hatte jetzt Ossi zu bedienen; sie mu^e ihm Nüsse und Mandeln öffnen. „Onkel Rüdiger, schau, ich habe eine Dop. Pelmandel!" jubelte Cäcilie, und lächelnd ließ er sich den braunen Kern zwischen dis Lippen schi^en. „Also gut. Worauf, Kleines?" „Fräulein Lore", rief sie ü^r den Tisch, „helfen Sie mir! Onkel Rüdiger soll doch verlieren!" „Sei doch nicht so laut und aufgeregt. Sissi!" schalt Gräftn Lella und hielt ihre kleinen H^de vor die Ohren, „bemühe doch Fräulein Berger nicht darum. Du wirst schon selbst etwas finden." Cäcilie wurde rot über den Tadel. Klein» laut sagte sie dann: „Vor dem Abendbrot müssen wir, ehe wir Platz nehmen, uns die Hand reichen und sagen: „Ich denke daran", und wer das vergißt, hat verloren." „Sehr geistreich, in der Tat", spöttelte Thekla, die wie eine kleine Dame m koketter Haltung dasaß und mit spitzen Fingern ein Stück Konfekt aus der Staniolumhüllunf schälte. „Weißt d.i "tn^as Besseres? Dann sage eS mrr GMMtM iolgt.Z «r. iSr ZV. Zu» lk? ? '«rs I« zekk » » ««w«»d I» »aw«. Telegramm der ^Marburger Zeitung^. Paris, 18. Juli. Nach Meldungen auS Hatum hat dre lnis Einwohnern bestehende Rote Armee sich gegen die Sowjetregierung empört und vollbewaffnet die Kaserne ver-wssen. Sireik w Washwglo«. Telegramm der „MarVurger Zeltung". Wafhwgwn, 18. Juli. 25.000 Arbeiter haben ohne Ermächtigung der Gewerkschaft "»ie Arbeit eingestellt. «xplvsto» «we» War«»lag«» l« N«w»Bvr^« 2 Tote, 30 Verletzte. ^ele^ramm derMarburger Zeitung". lyew fjorl, 18. Juli. In einem Wart^nli^ger ereignete sich eine Explosion, bei der 2 Per« ssmen qetl)tet und W verletzt wurden. ES heißt, dciß das Warenlager Pulver oder chemische Produkte enthalten habe. Die Wörder des WarschaNA Wilson zum Tode verurteiU. Telegramme der „Marburger London. 19. Juli. Die Wrder des Mar-ichollS W'lsnn sind zum Tode veri-rteitt wor-^en. Hlnvenbura u. Ludendorsi ««»ch ihren Srinnernugen. In den Jahren 19Z0—1921 wurde die AriegSllteratur durch z:vei kapitale Werke bercichert, es sind dies: die Erinnerungen von Feldmarschall v. Hindenburg und Ge neral Ludendorsf. Der Rahmen eines Zei tungsartikels erlaubt es nicht, diese Arbeiten grundlich zu schildern, und deshalb wollen wir uns begnügen, nur einige Skizzen wiederzugeben und die Charaktere dieser beiden hervorragenden Kriegsmänner zu zeichnen, wie sie aus ihren Werken hervorgehen. Die beiden Werke beschäftigen sich nicht bloß mit den niilitärischen Ereignissen, besonders Ludendorsf berührt sehr oft auch die Po-liti^schen Verhältnisse Deutschlands. Immerhin lassen beide Werke den Zwiespalt erkennen, der schon im zweiten Jahre des Krieges zwischen der Heeresleitung und Regierung eintrat, welche eine Unterstützung in den linken Kreisen des Parlamentes und Volkes suchte. Mit der Zeit wurden diese Differenzen immer größer und Ludendorsf beNagt sich sehr oft, daß in einer so kritischen Lage, in welcher sich Deutschland seit 1916 befand, die Wünsche der Heeresleitung nicht genügend beachtet wurden. Hindenburg jedoch spricht sich über diese Verhältnisse etlvaS milder aus, im Urteil stimmt er aber mit sei-nem Quartiermeister überein. Dieser Zwiespalt vertiefte sich allmählich, hatte aber schon vor Ausbruch des Krieges einige Symptome der moralischen Krankheit gezeigt, an der Deutschland gegenwärtig mehr denn je leidet. ' Im allgemeinen war die Arbeit dieser beiden Männer, die vier Jahre nebeneinander die schwersten und verantwortlichsten Aufgaben durchfilhrten, ein Muster militärischer Tätigkeit. Der Dienst vollzog sich ohye Reibungen, die Anschauungen waren so identisch, daß Ludendorsf das vollste Vertrauen seines <^efs genoß. Die Zusammenarbeit dieser beiden Männer erinnert lebhaft an das Zusammenarbeiten Blüchers und Gneisenaus vor einem Jahrhundert oder Skohelews und Kuropatkins im Jahre 1377. Es wäre schwer, eine Grenze der Tätigkeit der beidew Feld Herren zu ziehen, einer ergänzte den anderen und sie durchdrangen einander. Unter solchen Umständen ist es kein T^n Her, daß die Memoiren der beiden Männer in ihren wesentlichen Teilen und in den Schlüssen vollkommen übereinstimmen, und doch trägt jedes dieser Werke das Gepräge des Verfassers und erlaubt aufwiese Art. sich über den Charakter vnd die Mentalität der beiden ein Bild zu schaffen. In ihren Anschauungen über ihre Pflich ken gab es sel^werständlich keinen Unter schied, beide Feldherren hatten ewe ähnliche moraliische, patriotrsche und geistige Erziehung genossen lmd damit zusammenhängend waren sie ebenso stark im Wollen wie in der VerantwortungSfreude^ der Unterschied zwi schen beiden b^teht nur in der Methode des Handelns. Hindenburg ist ein viel bescheidener Mensch iüS sein erster Quartiermeister, er spricht von snner Tätigkeit immer In der Mehrheit „wir"; Ludendorfs liebt sich dagegen immer in den Bordergrund zn stellen. Hindenburg licht die Menschen viel milder an, wenn sie Fehler begingen, sucht er sich auf ihren ?^tandj>unkt zu stel^n, und sucht naH ^n Ursachen, die sie zu den Fehlern veranlaß-ten. Diese seine Art tritt besonders deutlich in die Erscheinung, wenn er über die Verbündeten ?^utschlands spricht. Ludendorff ist in diesem Sinne viel schärfer und v-'rur-teilt die Menschen viel stärker. Besonders greist er, und darin scheint er nicht Unrecht zu ^ben, die verantwortlichen Politiker und die Regierung an, die nach seiner Ansicht eine für de» Endsieg Deutschlands schädliche Politik mackit-en. Er sucht iunner seinen Wil-len durchzuführeil und beschäftigt sich sehr viel niit den inneren Verhältnissen, was ihm nicht für übel genommen Werdum kann, da in einem Ringen, wie es der Weltkrieg war, alle Zweige des Volkslebens mittun n'lüssen. Diese Auffassung und dieses Handeln hat ihm den Ruf einer Diktatorennawr eingebracht. Die Mentalität Hindcnburgs wird am besten durch folgende Begebenheit gezeichnet: Im Jahre Wil, als er noch kommandierender General war, nahm er s-.'inen Abschied nur mit der Begründung, den „Jüngeren Platz zu machen". Beide Werke geben ein sehr umfangreiches Material für den Soldaten. Historiker und Politiker, zu den Schilderimgen des Krieges gegen Rußland müssen sedoch einige Bemerkungen gemacht werden. Beide Verfass»r übertreiben die Zahl der rustischen Streitkräfte besonders in-r Herbst 1914, dann nehmen sie in ihrer Beur^ilung keine Rücksicht dar-.ivf, daß Rußland im Jahre 1915 an einem Munitionsmangel litt, der die Kampfweise außerordentlich ungünstig beeinflußte. Dann war die russische Revolution nicht, wie Hindenburg meint, eine Folge des Krieges^ ihre Gründe lagen viel tiefer. Das unglückliche Jalhr 1915 war nur ein Faktor, der ihren Ausbruch beschleunigte. Im Jahre 1917 war die russische Infanterie infolgedessen bereits so zersetzt, daß in Galizien und nizrdlich davon ganze Verbände eigenwillig die Stellungen verließen oder nicht in den Kanipf gin-gen. Aus diesen! Grunde war es nicht schwer, in Golizien und später bei Riga Erfolge zu erringen. Man brauchte nur wenig zu drücken, und die Front lockerte sich wie ein fauler Zaun, so daß Ludendorsf keine Ursache hatte, ans diese Siege besonders stolz zu sein. A. v. W. Marburger und Tagesnachrichien. Schnee in Bled. Aus Vled wird vonl 19. d. M. gemeldet: Au: 16. d. ist hier ein stqr-ker Wettersturz eingetreten. Den ganj'.en Tag über herrschte ein starkes Unwetter und es siel mit Schnee vermischter Regen. Auf den Gebirgen herrschte starkes Schneegestöber. Die Berge sind bis tief herab verschneit. Konzert der Lj«bljanaer Glaslx!na Matica in RogaSka Slotina. Ans Ljubljana, 13. d., wird uns ges6)riehen: Der t^iesangschor d<'r ziesigen Glasbena Matica, der unlängst mit bestem Erfolge eine Gesangstournee in den größeren Zentren Jvgoss^wiens durchgeführt hat, veranstaltet am 6. August d. I. im Konzertsaale des Kurhauses in RegaSka Slatina ein Konzert, bei deul unter Leitung des bestbekannten Konzertmeisters und Direktors des hiesigen Konservatorrums, H. Matej u-bad, der gemischte Chor der „Glasbena Matica" (über 100 Sänger und Sängerinnen) nrit einem künstlerischen jugoslawischen Progranim auftreten wird. Neuerliche Abstempelung von Karten- und Dominospielen. Die Finanzbezirksdirektion Maribcu^ ersucht uns um Aufnahme nachstehender Zellen: Im Sinne des Gesetzes über das Budgetzwölftel für den Monat Juli 1922 wurde die Gebühr sür Karten- und Domino spiele von dreißig auf fünfzig Dinar erhöht. Es sind dahev alle Karten- und Dominospiele, die sich in unserem Staate befinden, neuerdings abstenipeln zu lassen und die Differenz von zwanzig Dinar nachzuzahlen. Letzter Anmeldungsternrin 1. August 1922. Die Abstempelung findet bei den Steuerämtern statt. Die Eigentümer der Karten» und Dominospiele haben anläßtich der Abstempelung ein« ungestempelte Konsignation vorzuleben in ^r die Zahl der zur Abstempelung gelangenden gebrauchten und ungebrauchten Spie-le angegeben ist. Diese Konsignation ist fiir gebrauchte und ungebrauchte Spiele gesondert vorzulegen. Gegen Zuwiderhandelnde wird mit aller Stren, Schullei tung Sv. Rok o. S. 58, Schulleitung LaZika 840, Fr. l^asnko, Sl. Gradec ^^00, Gemeide-amt Ribnil-a n. P. WOO, Maria <)ernej, Celje 40, Schulleitung Kostrivnica-Podplat 204, Lesirerschaft Limbuft 100, Schulleitung Sv. Jernej 141, Thea Suppanz, MariSiir 1000, Gemeindeamt Marenberg 400, Doktor Frmi Marinie, Maribor 398, DrZavna za sSita dece Slov. Gradec 2128, Schulleitung KoKtani 580, Schulleitung Sveeina 244, Schulleitung Sv. AndraL v Slov. Gor. 1308, Gemeindeamt OrmoZ^ 1560, DrZ. zaSöita dece Rogatec 2339, Ökr. Posojilnica Ljutomer 100, Kolo jugosl. fester Ptuj 1680 IL. Verloren und gefunden. Beim Polizei kommissariate in Maribor wurden in der Zeit vonr 1. bis 15. d. als verloren folgende Gegenstände angemeldet: Zwei schwarze Ledergeldtäschck)en, ein Band Noten, eine Kindermiltzl', eine schwarzlederne Geldtasche mit 700 K. Inhalt, ein braunes Ledergeld täschch^n mit 4Ü9 Inhalt, eine Tausenddinarbanknote. zwei Banknoten zu hundert Dinar, ein goldener Zwicker, ein altes Buch mit 600 ein Fahrrad, eine kleine Hand tas6)e mit 800 1v, ein Taschentuch, eine Kette aus Silbergeld, eine schwarzlederne Brief tasche mit 010 X Inhalt, ein Barbetrag von 60 X, ein Herrenregenschirm, ein Barbetrag von 11.)0 X, eine schwarze Damenpompa dour mit Neisevasz auf den Namen M. Gan dini. — Gefunden wurden: Eine silberne Uhr mit einfachem Mantel, eine schwarze Brieftasche nüt eineni kleineren Geldbetrag ein Hau'skaninchen, ein Spenzer, ein Schu tertuch, eine goldene Damenuhr, ein Hu Spihen, eine .^enne, eine Damenhandtasche niit einem kleineren Geldbetrag, ein Wäsche strick, ein seidener Damengürtel, eine Zehn dingrbanknote, eine goldene Damenstcher heitSnadel, eine schwarze Danrenhandtasche nnt einer Eisenbahnerlegitimation, eine Brieftasche mit einem kleineren Geldbetrag. Verhaftung einer Fnlfcherbande. In Zagreb wurde dieser Tc7ge eine ganze Bande verhastet, welche sich dannt beschäftigte, Dol-arbanknoten zu fälschen. Man kam den Fälschern durch Zufall auf die Spur. Einer der Fälscher wollte in der Bank Kreuzer gefälsch-e Dollarnoten wechseln, worauf die genannte Bank die Anzeige bei der Polizei erstattete. Die Dollariwten wurden konfisziert. Diebs.akil einer wertvollen Violine. Bor einigen Tagen stal?l ein bisher unbekannter Dieb aus der Wohnung der Buchhändlerin Angelina Staji^ eine 120 Jahre alte Äioli-ne im Äi^rte von 69.000 X. Kampf gegen das Ungeziefer in Beograd. Aus Beograd, 19. d., wird uns telegraphiert: Vorigen Samstag begannen in Beograd zwei j^olonnen den Kampf gegen das Ungeziefer, indem sie die davon befallenen Räume desinsizieren. Diese Desinfektionskolonnen treten überall in Aktion, wo sie verlangt werden. Bon dieser Wehltat haben bereits über 800 Hausbesi<5er Gebrauch gemacht, so daß eine dritte Desinfektionskolonne ins Leben gerufen wurde, die ausschließlich in öf fentlichen Gebäuden, Hotels und Gasthäusern ihren Dienst verrichten wird. Volksfest der sreiimilligcn Feuerwehr Kam nttll. Wegen ungimstiger Witterung ani letz ten Sonntag findet das Wohltätigkeitssest der Freiwilligen Feuenvehr Kamnica am Sonntag den 23. d. im Garten der Frau Scherag statt. In Anbetracht des wohltätigen Zweckes der Veranstaltung sieht die Feuerwehr von Kamnica einem Massenbesuch entgegen. Beginn halb 3 Uhr nachmittags. Aufnclhme von Lehrlingen. Das Handels gremium in Maribor ersucht uns um Aufnahme nachstehender Zeilen: Die ^Herren K ausleute werden ersucht, bei Aufnahme von Lehrlingen darauf zu sehen, daß dieselben eine entsprechende Schulbildung besitzen, be« sonders aber des Schreibens und Rechnens allernotwendigste Vorbildung verfügten, wir? das Gremium bemüßigt sein, künftighin d,? Lehrjungen einer Aufnahmsprüfung sür die Fmtbildungss6)'t!e unterziehen zu lassen und die Unfähigen zurlickzuweisen. Unwetter in ganz Europa. Uebei dem sich die Ueber^-legenheit Rapids durch das Resultat 8 : 9 zeigte. Amateur-Sportklub Klagenfurt in Mari^ bor. Der Meister von Kärnten, der Amateur. Sportklub Klagenfurt, tritt anl Samstag den 2ö. d. gegen SSK. Maribor und am Sonntag gegen Rapid an. :^e. Zagreb, 19. Juli. AnsangSkurse der Bör'ss» mitgeteilt von der Zadru^na banka Zagreb? Berlin 75, Budapest 26, Italien 15.80, Low don 15.05, New ^))ork 334, Paris 28, Pra^ 7.76, Zürich 6. soweit timdig sind, daß sie den Unterricht in der Fortbildungsschule aufnc'hmen können. Da in den letzten Jahren Lehrlinge aufge-nomlr,!n wurden, d^o uicl^ einmal über die Relsezett. Ein Sommergeplauder. Und wenn man sanft ist wie ein Lamn^ oder wie eine Taube — man kann jetzt schon gar leicht wild werden gleich einem bengali. schcn Tiger. Wenn man nur auf den Markt geht und fragt: Was kosten die K'irschen? Was kostet die Butter? WaS verlangen Sie für die Eier? — Da hört man Preife — Preise! „Himntelkreuzmillionen — —!" ^ Dann unterbricht nian sich rasch. Millionen! Lächerlich! Damit kann man heute nicht ein, mal deni letzten Marktiveib imponieren. .Himmc'lkreuzmilliardendonnerivetter nochmal! muß tt^an moderner fluchen. Aber nützen tut das auch nicht. Denn die Dollarkurse steigen trotzdenl weiter in die Höhe und die europäischen Valuten sinken schandmäßig tief nieder. Und wenn Schiller einmal gedichtet hat sein Lied „crn die Freude" mit den vielzitier« ten Worten: „Seid unrschlungen Millionen!^ Eine schöne Freude ist das heute. Besonders in Wien und in Moskau. In Wien doginnt eine Freude kaum bei der Milliarde und in Moskau müßten schon „Billionen umschlungen" werden, um höhere Gefühle zu erwek-ken. Ob sich heute Beethoven noch entfchlie. ßen könnte, diese umschlungenen Millionei* als Symphonie in Musik zu setzen? Er ist ja auch so aktuell geworden, jetzt in der Rei-sezeit, der Wiener Witz, den man so gerne erzählt. Die Wiener machen ja so gute Witze über ihre schlechte L-age. Also ein Wiener fuhr mit einem mächtig großen Reisekorl und einer winzig kleinen Ledertasche zum Bahnhof hinaus. „Nehmen Sie ciber viel Gepäck mit auf die Reise und so viel Klei» der!" sagte ein Bekannter zu ihm vorwurfsvoll. — „Kleider?" erwiderte der Wiener „Da täuschen Sie sich aber, mein Liebev. In dieser kleinen Tasche habe ich mein Reisegepäck, in dem großen Reisekorb aber da> Reisegeld in Kronenscheinen!" Sind die Zeiten und die Valuten noch st sä)le6it, reisen muß man doch, wenn die Rei« sezeit anbricht. Denn man muß nach eines alten Sentenz immer einmal mit der Arber aufhiiren, damit man wieder frisch nrit dei Arbeit beginnen kann. Und der Dichter sngt' „In die Welt hinaus! ^ Außer dem Haus l Ist das beste Leben. Wem's zu Hause gefällt, Ist nicht für die Welt!" Nun ja, die Dichter haben leicht reden. Besonders jene Dichter, die so vernünftig . waren, lckon hundert Jahre vor dem aro^ »»?«r z^r»rv«» jc'n Kriege zu lebci^, zu !>ichten nud zu ^ sterben. Tao waren zu ihren Zeiten an« dere Verhältnisse und Möglichkeiten. Aber -nnn braucht ja nicht gar so weit zurückzugreifen. Vor acht oder zehn Ichren — was war so eine Eommerreise für eine simple und wl.chlseile Angelegenheit. Man reiste auch überallhin. Je ferner, je gerner. Und immer in die weite Fremde hinaus, so daß cin anderer Dichter schon' ganz verzweifelt 'u^rief: ,.In Rom und bei den Lapen, Da kramt ihr jedi'n Winkel au'.-, ^'^ndek wir wie die Blinden tapen Daheim im eig'nen Paterhaus!" Die Not^vendigkeit zwingt je(U' gewiss, das „eigene Äaterhaus" sich näher anzuschauen, weil eine Fahrt in die böhmischen Wälder, an die Ostsee, bis zum Nordkap — einst ein Sprung — jetzt ein unerschwinglich teures Bergni'lgen geworden ist. Und ein umständliches! Alle paar Schritte steht ein anderer uniformierter „Finanzer" und fragt: Woher ^mmen Sie? Was haben Eie in dem Kof- fer? Wieviel Geld führen Tie mit sich? Eind Ihre Papiere in Ordnung?--Die Welt steht nicht mehr sperrangelweit offen wie früher. Ueberall Wächter der staatlichen Ord-nung. Und für jeden Schritt muß ertra eine „Taxe" gezahlt werden.'^Kein Wunder, daß es viele vorziehen, in der Reifezeit hübsch daheim zu bleiben. Da braucht man wenigstens keinen Was-ser- und Luftwechsel vorzunehmen und sich nicht für kurze Zeit neu „anzupafsen". !iöst-llch ist die Wassergeschlchte, die einem etwas ängstlichen Sommerreisenden passiert ist. Sein Erstes nach dt'r Ankunft in der Sammerfrische war, zunt Arzt zu gehen und zu fragen, ob das Wafser auch tadellos gut und der Gesundheit zuträglich sei? „Herr", machte der Doktor bcdäck)tig, „gut ist unser Was. ser schon. Aber ich rate Ihnen, ehe Sie es ttinken, kochen Sie das Wasser ab, filtrieren Sie es ordentlich darauf — schütten Sie es zum Fenster hinaus, und wenn !^ie Durst haben, trinken Sie Sanerinitch." In einem anderen Falle erkundigte sich eine Dame in einem Badeorte, ob die Luft dort gut und gesund sei? Na, ich denke, daß sie gut ist", gab ihr einer zur Antwort. „Sehen Sie, Madame, als ich hierherkam, da hatte ich gar keine Kräfte. Wenn Sie mir gesagt hätten, ich soll durchs Zimmer gehen, ich hätte es nicht gekonnt. Auf dem Kopf hatte ich kaum ein paar Haare und ein Gewicht hatte ich — lächerlich wenig." „So, so", rief die Dame freudig, „dann Hab-ich ja auch gute Aussichten. Und bitte, Sind Sie schon lange hier?" „C'i freilich. Ich wurde ja hier geboren. „C'i freilich. Ich wurde ja hierge-bore n!" --- Eine alte schöne Gewohnheit ist es, von der Somnlerreise den Angehörigen und Bekannten „Andenken" mitzubringen, als liebes Zeichen dafür, das; man auch in der Ferne „an einen gedacht hat". Nur soll man dabei mit (^osck)macl und Takt vorgehen und nicht zufällig „auS Marienbad" einen Gegenstand mitbringen, der an einer versteckten Stelle einen Zettel trägt von einer Firma ir Rohitsch-Sauerbrunn oder Römerbad. Deni dann weiß der Beschenkte, daß der Gegen» stand ohne Transportkosten eingetroffen ist. Und dann der alte Reisescherz, wo ein Knabe erzählt, sein Vater hätte ihm einc ^laffeeschale niitgebracht, in der steht „Guten 'Morgen". „Das ist noch gar nichts", erwiderte darauf der andere Knabe. „Mein Vater hat mii neulich ein silbernes Besteck mitgebracht von der Reise, Löffel, Messer, Gabel, darauf steht.-„Wiener Südbahnhof".-- Der Witz ist natürlich verjährt. Silber-n e Bestecke dürfen in Wien jetzt nicht mehr sp herumliegen, daß man bequem als „Anden ken" utitbringen kann, denn in Wien is» längst alles schon „versilbert". Aber wenn die Zeiten und die Valuten noch so miserabel find -- gereist muh doch werden, wenn di«» Tage der Rosen kommen. Und das ist gut Denn wenn man erst mal recht weit fortge» Wesen iv-ar, dann weiß man erst, wie schöi? nnd gemütlich es — zu Hause ist. A. R. Klelner AnzeiM. verfchddeae» FadrikWneu« und gebrauchte Schr»tN»«schtne» liefert das l. Spezialgsschäft jkr Schreibmaschine« und Mroarlik«»tzUs»keUnertii empsiel)lt sich Vrdanova ultca 6. Tttr 5. SS86 Vaskhiu» am Lande mit Trafik und Branntweinschank wird auf Rechnung gegeben. Anfrage in der Verw. SS8S AeslttSkn ÄAse und VAstIj>«s mit sltns Lokalen, ei» Salo« «. 12 Frem- d«nzim«er um !.2Vi).0(X) K.»ein ^schästshaus um 7 Millionen K. ein Kotel um 8 Attlivn. A. und mehrere Befitze preiswert zu »erkaufen. RealitStenbltr» .Universal' Lletsandrooa reita 2L. Maribor. 5V09 Ein Aerrenr«d zu verkaufen. Aletisandrova ce»a so.Studenei. 567S 2 gleiche Harke »aNa« mit Ein« söhe und Nachtkasten 900 D.» l Spiegel 80Xl?c) Am. ISO D.. S Zimmersessel St. 60 D.. Velten mit Matratzen 130 D., Etsendett 120 D.. starkes Tafelbett lv0D.. großes Speisekastel! 60 D.» Zi«» merttsch 70 D.. harter Kleiderkasten 230 D. und verschiedenes. Anzufragen NolovsKi lrg, I. St.. links.. 5688 Av v«?«kie» Schöne Mvhnunß. 1 Zimmer und Küche samt besseren Möbeln safort abzulösen. Anfr.V. SS77 Tansche DiN«»»ohnnns. ein Zimmer und Küche, ParknStje. mit kinderloser Partei od. alleinstehender Frau, »elche die Lau»-mtlsterarbeit übernehmen mützte. gegen Wohnung in der Htadt mit grüfzerem Zimmer u. Küche Zuschriften unt. .Villenwohnuna-an die Verw. ö6S2 Tüchtiqe Al»n»»r»e«Ik. mit allen einschlägigen Bkroarkeilen vertraut. der slowenische» u. deutschen Sprache in Wort und Schrift vollkommen mÄhtist, des Ma-sldinschreitzens kundig, ZUM et,es1en Eintritte gesucht, «ngebvle unter Angabe der btsberiaen Tätigkeit an dte Erste südslaVische Alkot)ol. Industriegesetlschakt vorm. Simon Kutter Sodn tn Ptus. ^65S Vadieneri» wird fllr sofort ge-sucht. Adresse tn Verw. 5SeS 8^3 Leute, welche gut melken können, rver-den aufgenommen t>et der Kuts-verwaltung tn Marenberg. 5S74 KVchln und ein iltngeres NSö-che». welche gemeinsam sämtliche Kausarbeiten verrichten, werden sttr sofort gesucht. Anträge zu richten an Ruiica Stern, Tovar« ntk, Slaoonien. 563S Malerlehrlt«> wird gegen Bezahlung ausgenommen bei Joses Lolztn>er,Pre«ernovaul.26.5508 komplett, sofort z« gebrauchen, preiswert z» verkaufan. Anzufragen bei U. N»g«Vodnd»utEn. ^uikLllkt« vrtoUt 6l» Vloaor lÜV»«« X.-L.» Vlv» Vll.» »ovi« cki» «klrvnAmtlivI»« Vvrtrekmzk in MLsIorit«»", viaekan Sfom«n. Lksfboufs unr t» «»»Liit« Unt. »lie» »vnlj »U» d«ä«utvvSm> ksiiedur«»!». i>ji; Ik»AS«utscIi.1iIo^ä,Lrsm»n. So^T'Stvmaso^tnsn «»s ^ As/?a?'atu?'«n Auci. Ka/'tSoT'» S^ovsns/l^a u2. 7, Z'sL. 200. Abonntert dte Marbnrger Äeitung, sie W das biMgftt Tagvlatt slowmtens »«« »»« In Celje sind 2 moderne sechssitzige Aulos zu verkaufen. Zu sehen und erfragen Portier Hottl Europa, Lelje. S«7» kijMItsr Neuer feiner Anzug sür grojzen Kerrn billig. Adresse Vw. 5ii^0 ^sihau». Tezno Nr. zu oerkausetu Ansr. doUleltist. S69l Verlüjzliche bessere Fesu oder Mädchen mittleren Allers wird zu kleiner Kerrschast für aus-'bärts sofort gesucht. Adresse in der Verw. SS4Z tüchtig und kilanzfShig, als auch Korrefpsudknß sür Deulsch und Slowenisch sucht per l Augusts Lsbensslellung in Marikor oder 1Imgedut,g. Angebote unter .Vi-. lanzsihig* an dte Verw. bL7Ht2<87 Bitte dem k^errn Villi !Nu-chitsch kein Geld zu borgen, weil ich nicht Zahlerin bin. vtidmalchjnen 5inä «ur in llnzekem neuen Se5chsste. MsNbor. 5o!»ks «nca 2. ndäiM. ^luheräem: ^ „Sittger-Naaeik" ».5ittger.Z!vtm" ..5ingekkr§at?leik" »»§iitgtr»Oel" u« ..5iitgerNähms5cdtne«t" kür äen Familien- unä gewerbegebsauch. verftsul aus MonsiZraten (Z4 Monste). Eigene mechanigche 5peZ!isI«?eskÄätle lür Nsbms5chinen aller 5vsteme. binger NSdmaschwen gourne H es. Nev-^vrll.» finale Marldor, Sokica uliea 2. 5492 'TvttmtvoMchtt ÄchrijÄt^er i. V. AlsiA Druck »»d Verlas: ttsksro» ^ s-