Erscheint wöchentlich sechsmal (mit Ausnahme der Feiertage). Schriftleitung (lei. Nr. 2670). Verwaltung u. Buchdruckerei (Tel. Nr. 2024) Maribor, Jurčičeva Ulica 4. Manuskripte werden nicht returniert. — Anfragen Rückporto beilegen. Inseraten- u. Abonnements.Annahme in Maribor: Jurčičeva ul. 4 (Verwaltung). Bezugspreise: Abholen monatl. 23 Din. zustellen 24 Din, durch Post monatl. 23 Din, für das Ausland monatlich 35 Din. Einzelnummer 150 und 2 Din. Preis Dm 2 — Mariborer Bernina Die Mindestlohnverordnung Der Mindestlohn In Lugoflawien beträgt zwei Dinar / Die wichtigsten Bestimmungen Ser Verordnung Caie Rotovž . Silvester-Rummel | Stimmung Gemütlichkeit * , B e o g ra b, 31. Dezember. Wie bereits j tigt, in ihren Kompetenzbereichen uttb in Or berichtet, hat das finanzwirtschaftliche Ko- ; ten, die weniger als 5000 Einwohner zäh-mitee des Ministerrates nunmehr definitiv | len, den Mtndestlohn unter dieses Matz zu die Verordnung über den Mindestlohn an- setzen, jedoch nicht unter 90 Prozent dessel genommen. Die Verordnung basiert ans dem achtstündigen Arbeitstag und bestimmt, daß der Arbeiter mindestens 2 Dinar pro Stun ben. Für Minderjährige unter 18 Jahren kann der Lohn noch tiefer herabgesetzt werden, jedoch nicht unter 75 Prozent des Miu- de bezahlt erhält. Die Bonusse sind ermäch-, dcftlohnes. Die Akkordarbeit wird prinzipiell abgeschasst, sie ist aber nur dort zulässig, wo dies unbedingt notwendig ist. Die bestehenden Kollcktivverträge bleiben in Kraft und Geltung und werden auf das gesamte Territorium eines Banats erstreckt, wenn sie b:-reits mehr als die Hälfte der betreffenden Branche umfassen. „palos"-Affäre beigelegt — (Deutschland hat volle Satisfaktion erhalten. — Auch das Frachtgut und der spanische Passagier werden non den Basken ausgeliefcrt. &§$$> I91S - .»-Ä'KVSdM Wnßwv 0 f P a x i s, 31. Dezember. Die „Palcs"- « Er fällt uns wirklich nicht 'lffÄTC flC^ "Un ihrer restlosen Beilegung -rhurr. dcr Abschied von 1936 ites mt9e9cn- bic 1M> bic baskischen Behörden jenesJSl'Xa,“; ? «° <**■** ff Zesen~ von dem kein Geringerer ah hafJ^ und bas ische Spanien wegen der Mussolini einst behauptet hatte.es wer- ^offenen Haltung Deutschlands ausgc-de in zeitlicher Hinsicht und aller "&t l-aben, mm doch herbc'lassen werden, Wahrscheinlichkeit nach Quelle und ^ Frachtgut des deutschen Dampfers mit- ‘ t(lnbecken großer Konflagralionen ab-1 '"«™ .n. Abgesehen vom letzten Kriege in ! 1r' 'm uncl dom in Spanien leider noch . ir.iincr nicJit beendigten Bürgerkriege ■v.K der übrigen Menschheit die Schrek• ken bewaffneter Konflikte 1936 aber (r': "' spurt geblieben. Biese Fest- stellung samt jenem spanischen Passagier, der an Bond des Schiffes verhaftet wurde, wieder an Deutschland auszuliefern. Der Kommandant des Kreuzers „Königsberg" hat, wie berichtet wird, seine Uebernahmsbedingun-gen schon angemeldet. Da Deutschland für den Fall „Pa'los" volle Satisfaktion erhielt, ist der Fall so gut wie erledigt. lein zum Jahreswechsel an sich al- ;... isf schon ein Trost, und da die Y ' itigen Europas — seien sie nun im (•gar der Demokratien<: oder der »autoritären Staate,i< Die SpröeruncK bon Berlin mb Nom noch immer mit Einstellung der Zuschübe aus Sowjetrußlau d als Bedingung für die Annahme der Londoner Nichteinmischungsmodalitäten. Pa i s, 31. Dezember. Dem E d> o de P a x i 3“ zufolge wird dw deutsch-italienische Antwort auf die französisch-englische De marche in dcr Hauptsache verlangen, daß die sowjetrussischen Zuschübe und Materialtrans Porte nach Spanien ein Ende nehmen, da Italien und Deutschland erst in diesem Falle bereit seien, die neuen Bedingungen des Londoner Nichteinmischungskomitees zur Diskussion zu nehmen. Dem „O c u v r e" zufolge soll nach ei-: nein Bericht aus Rom der cudgiltigen ita-wc!~!,es die iängs7e^GeneratioT7ereEu- I$c*n Entscheidung über ein 'solidarisches einunft. zu regieren scheinen, dürften■ ye l'Hedensmisbticke auch für das Jahr' j n ^ 8erade die schlechtesten wer-. C!l'i eines ist gewiß: wie immer 7‘- ' c°logische Spaltung« Europas in be ! , *e™. ma8: den Frieden ha- /);„ ' ° l" gleicher Weise notwendig, auch di !1r"lylf;n Friedensfreunde« wie Ten '•fa<’iskan?leien ist es wesen, der Frier Kurze Nachrichten R v m, 31. Dezember. Die Meldungen amerikanischer Blätter- daß M u s s o l ! u i int März Berlin besuchen werde, werden in hiesigen maßgebenden Kreisen entschieden im Innern zu lö- dementiert. In dem Dementi heißt es, Mus-' '"'"t' t'~ A~ solini werde, wie bisher, keine Auslandrei- sen unternehmen. W i c u, 30. Dezember. Der Herzog von p . . wir auch letzten Endes den W i n d s o r ist heute um 13 Uhr im ei jri‘v "" ]m 'verflossenen Jahre trotz al- »Jcncn Wagen in Begleitung seines Adjutan-mn v riegsgesehrei, Waffengeschäften !tcn Oberst von Legh von Enzesfeld ins ZL-A’S" Ta,„ch.„,:,u verdaten ——— Schloß Schönbrunn gefahren und hat dort die Prunkränmlichkeiten des Schlosses eingehend besichtigt, hierauf die Wagenburg, wo besonders die alten Galakutschen sein Gefallen erregten. Der Herzog hielt sich bis 16 Uhr im Schloß Schönbrunn auf und kehrte dann nach Enzelfeld zurück. B a t i k a n - S t a d t, 31. Dezember. Die Agenz-ia Stefani berichtet: Der Gesundheitszustand dcs Hl. Vaters ist zufriedenstellend. Es hat sich nichts ereignet, was Anlaß zu Befürchtungen geben könnte. Der Patient leidet jedenfalls sehr viel, er ist stark Börse Z ü r i ch 31. Dezember. Devisen: Beograd 10, Paris 20.3225, London 21.35. New York 435,25, Mailand 22.925, Berlin 175.10 Kien 78.75, Prag 15.205. Sur geff. BeachMW! Dw geschätzten Leser der „Mariborer Zeitung", die sich an feie Verwaltung oder die Schriftleitung des Blattes um Informationen, Aufklärungen, Adressen usw. wenden, werden höflichst ersucht, der Ansrage für die BeanOvortnng 3 Dinar in Portomarken bci-zulegen, da ansonsten eine schriftliche Antwort nicht erteilt werden kann. keineswegs aber bund. der , Ab b der .... . , . Völker- ist, so sind deshalb unsere Hoffnungen '•b"[a",At°mi^''he Rolle im. in bezug auf das kommende Jahr nicht iirckra'öTi 'S- /”** der gleichen geringer. Besonders in Jugoslawin brach t /, , ■ ' '. • • , zur Schau ge- e n, wo wir seit mehr als eineinhalb lei nie'. ' / H Wl,e seinerzeitigen Jahren in innerpolitischer Hinsicht sta- soll ; 1 i ' rage. Nun, es bile Verhältnisse haben und eine Regie- heb %Z lTer Tn dkcrbinitl noch rung besitzen, die in diesem kurzen 'den i 'TIT UJSrc/an' Wenn es Zeitraum in wirtscliafts-politisclier Hin- durch sp,!ngt. ihn ' sicht so manches zu verbessern wußte, /c -, ,, fchw,, . 0 • ' 1?lmen allen Völ- ist der Wunsch lebendig, es möge das i,-" ■ . dnjn '■ ■ ' 3U lnachen, so kommende Jahr zumindest keinen un- in dpy d- ; 1 ( Xj 'i7,f’*rer Schritt i verschuldeten oder unerwarteten Rück- ,,t,..... ' u Heilen werden. 1''- .Bei den spanischen CorteL-wahlen cr-llWl dw_au§ Kommunisten, Sozialisten, Re p!blikan-is cher Linken, Republikanis ch er ?uuon,, Gewerkschaftspartei und Katalvni-sther Lunken bestehende Volksfront die Mehrheit der Mandate. s>. Vo-ni 6. bis 10. Februar, finden in Gar w^lch-P-artenkirchen die 4. Olympischen Win -erspiele 1936 statt. Deutschland erringt drei goldene und drei silberne Medaillen. ^'•1.. In Spanien betraut Staatspräsident ,)Mnoia den Führer der Republikanischen itu!LCn ch a.nucI Azana mit der B-ldung. der rwuen Regierung. der. Siegelbewahrer :',Y\V 'Ya st bev Finanzmin-ister Daka- ■ ayt und der .;n,p-ektor des Militärerzieh- .gswejens General Watanabe von Solda-' L f l. -VMfion ermordet. Ueber Tokio 2 ba'.. Belagerungszustand verhängt. Es .lich um einen Putsch junger Ossi-h ^ Glicht hatten, die Parteien, icFi^S Unb lbic Bürokraten zu be-Vokk stellen Unb baS März 1936. dcwnrlvbertj^'folöi-^n Munstcrpräsi-utten Dr. Stoiadinovm verübt ein Abqe- ein Revolvera-tten-fj!„; Ministerpräsident wurde nicht ver- Deutschland überreicht den Signatar-macyten des Locarnovertrages ein Memorandum, in dem es die Wiederherstellung eiitnvnen-- Souveränität über die entmil.tariperte Rheinlandzone mitte-lt. foJ8' Paris stirbt Eleutherios Benize- APR1L 1936. 1. Der österreichische Bundestag nimmt r ‘ '-f |Ct?ci; b'H* gemeine Dienstpflicht ‘ vfleutliche Zwecke einst:mmig an. '■ Das Zeppelinluftschiff „Hindenburg" M bvc erste Fahrt nach Südamerika in rund !!0 Stunden aus. ,u- -er spanische Präsident Z-amora wird von den Crtes abgesetzt. „ -'s-. völlig Fnad von Aegypten stirbt. Ihm folgt sein Sohn Faruk aus den Thron. MAI 1936. 3. Bei den französischen Kammerwahlen steigt die Zahl der Mandate der Kommunisten von 10 auf 72, der Sozialisten von 07 auf 146. Me Radikal-sozialsten gehen von 159 auf 116 zurück. Die Volksfront verfügt in der neuen Kammer über 391 Manoate, die nationale Front über 287. 5. Die italienischen Truppen mit Marschall Badoglio an der Spitze ziehen in Addis Abeba ein. Mussolini erklärt >n Rom den -abessini-schen Krieg für. beendet. 9. Der faschistische Großrat und der italienische Ministerrat beschließen ein Gesetz, wonach Abessinien unter die volle und unbedingte Souveränität des Königreiches Jta lien gestellt wird und der König von Italien für sich und seine Nachfolger den Titel eines Kaisers von Abessinien annimmt. 10. Der. frühere Ministerpräsident Azana wird zum Präsidenten der, Republik Spanien gewählt. . 14. Fürst Starhemberg scheidet aus', der österreichischen Regierung aus. 24. Bei. den belgischen Kammerwahlen verlieren die Katholiken 16 Sitze,, die Sozialisten 3, die Liberalen 1, dafür bekommt die neue.Rexistenpartei Leon Degrelles 21 Mandate, die -tilamisch.cn Nationalisten. steigen.von 8 auf 16 und die Kommunisten von 3 auf. 9 Sitze. - JUNI 1936. 4. Der französische - Ministerpräsident Sar-raut tritt mit seinem ganzen Kabinett zurück. Der Sozialistenführer Leon Blum bildet die neue Volksfrontregierung. 7. In Bukarest ireffen die Staatsoberhäupter, der Kleinen Entente.zusammen. 9.'Graf Ciano, der Schwiegersohn Mussolinis, . wird italienischer Außenminister. JULI 1936. 6, Das ■ Sankti-onskomitee des Völkerbundes -beschließt, die: gegen sJtal-en, verhängten Sanktionen am'15. Juli aufzuheben. 11. Zwischen der deutschen und der österreichischen Regierung, ist ein Abkommen über die Wiederherstellung normaler freundschaft licher Beziehungen zwischen den beiden. Län dern abgeschlossen worden. 14. Der spanische Monarchistenführer und ehemalige Finanzm-inister Ealvo Sotelo wird in Madrid durch Kommunisten ermordet. Die faschistischen und monarchistischen Klubs werden in ganz Spanien geschlossen. Die monarchistischen Zeitungen werden verboten. 18. Bon Spanisch-Marokko ausgehend, bricht in Spanien unter Führung von Ge- neral Franco eine nationale Erhebung gegen die Linksregierung in Spanien aus. Ministerpräsident Quioga tritt zurück. An seiner Stelle bildet Barri-o das Kabinett. 23. In London beschließen die Regierungen von England, Frankreich und Belgien nach eintägiger Konferenz, die deutsche und die italienische Regierung zu Beratungen über einen neuen Westpakt einzuladen. 24. Die deutsche Reichsregierung beschließt die Gesandtschaft m Addis Abeba auszuheben und durch ein Generalkonsulat zu ersetzen. AUGUST 1936. .1. In Berlin eröffnet Reichskanzler Hitler die 11. Olympischen Spiele. I. Die französische Regierung i-egt an, daß die anderen Mächte sich gemeinsam verpflichten sollen, sich in. die'sparnschen. Angelegenheiten nicht einzumischen. 5. Der griechische Ministerpräsident Me-taras löst mit Zustimmung des Königs das Parlament auf, verhängt das, Kriegsrecht und ruft die Diktatur aus. Anlaß ist der Generalstreik in Athen und Saloniki. 24. Durch einen Erlaß des Reichskanzlers Hitler wird die Dauer der aktiven Dienstpflicht in den drei' Wehrmachtbeilen einheitlich auf zwei Jahre'festgesetzt. 26. Zwischen England und Aegypten wird ein Vertrag unterzeichnet, durch den: die militärische Besetzung "Aegyptens durch England beendigt' wird," England: Aegypten als souveränen Staat' anerkennt und Aegyptens Aufnahme in den: Völkerbund die ' englische Unterstützung- erhalten. - soll.' Zwischen beiden Staaten-wird i ein: Bündnis geschlossen. SEPTEMBER 1936. 9. Auf dem Parteikongreß der NSDAP in Nürnberg' verkündet Hitler 'den.neuen Vierjähresplan. 9. Die holländische.Thronerbin, Prinzessin Juliana, verlobt sich, mit dem Prinzen Bern hard von Lippe-Biestcvs-cld. II. Zwischen Frankreich und Syrien wird ein Vertrag paraphiert, durch den im Verlaus von drei Jahren das französische Mandat über Syrien aufgehoben und Syrien als selbständiger souveräner Staat anerkannt wird. Beide Staaten gehen ein Bündnis ein. 26. Die französische Regierung beschließt, den Goldwert des Franc um 25 bis 33% herabzusetzen. 27. Der schweizerische Bundesrat beschließt den Schweizer Franken um 30% abMver-teu. 27. Die holländische Regierung beschließt, den Gulden abzuwerten. Das Ausmaß der Abwertung wird noch nicht scstgelegt. Lava? kehrt zurück? Eine Drohung der Radikalsozialisten als Antwort auf den Sturm der Kommunisten aus das Pariser Rathaus P a r i S, 30. Dezember. (Avala) Im Zusammenhänge mit dem Streik der städtischen Bediensteten entstand gestern vor dem Pariser Rathaus eine gefährliche Situation. Die Kommunisten gaben die Parole aus, das Rathaus zu besetzen. Die Polizei sah sich deshalb genötigt, alle Zufährtstraßen zu besetzen, wobei es zu schweren Zusammenstößen mit den Kommunisten kam. Acht Polizisten wurden hiebei schwer verletzt, ein Offizier der republikanischen Garde wurde getötet. Erst als größerer Sukkurs einlangte, konnte j der Sturm der Kommunisten auf das Rathaus verhindert werden. Die Kommunisten sind in der „H u m a n i t e" stolz darauf, daß 10.000 Anhänger der Volksfront vordem Rathaus erschienen waren, obwohl sich die Sozialisten gegen eine solche Demonstration aussprachen. Stadtprüsident Robert Laurent unterbrach angesichts der Vorgänge auf der Straße die Sitzung und erklärte, er wünsche es nicht, unter dem Druck der Straße zu debattieren. Daraufhin traten die kommunistischen Stadträte zu den Fenstern und ersuchten die Demonstranten, das Rathaus nicht zu besetzen. Diese Vorgänge werden in der Kammer ein Jntcrpel-lationsecho auslosen, auch Ministerpräsident Blum wird sie in seiner Rundfunkrede berühren. Das radikale Blatt „O c n v r e" schreibt | hiezu: „Wenn diese kommunistische Demagogie nicht bald ein Ende nimmt, dann ist cs sicher, daß Laval zurückkehrt und mit ihm auch das Regime der Dekrete." Den Liebhaber der Frau ermoröer P r a g, 30. Dezember. (TR) In der Nähe von Klaldno wurde ein aufschenser-regender Mord verübt. Der Volksschullehrer Jan K l o u z e k hat zusammen mit seiner Frau, einer städtischen Beamtin, die er erst vor einem Monat geheiratet hatte, deren früheren Liebhaber, den 26jährigen Gastwirtssohn und Offiziersaspiranten K r o b ermordet. Me Frau hatte ihren früheren Geliebten zu einem Rendez-vous cingeladen und verletzte ihn durch einen Schuß schwer. Der in der Nähe verborgene Mann sprang hinzu und tötete den Schwerverletzten durch einen Schuß in den Kopf. Nach dem Mord gingen beide Eheleute in das Kino, um sich ein Alibi zu verschaffen.- Trotzdem lenkte sich der Verdacht auf sie und nach- einem die ganze Nacht andauernden Verhör gestanden sie schließlich die Tat ein. Beide erklärten, daß sic den früheren Liebhaber der Frau beseitigen wollten, weil er diese immer noch mit seinen Licbesantrügen verfolgt hatte. Die Toten des Jahres 1936 König Georg V. Ministerpräsident Saito. ,1 * * < Ministerpräsident Gömbös. Sir Edmund Ailenby. ZEIGT ERBARMEN »MIT 0EM ÄRMSTEM SER fflRMEM W und tretet als Mitglieder de ÄtMTITU BERKU B.OSI5NL1QÄ in Maribor bei Aus iUuU Mkd Ümdum Donnerslag, den 31. Dezember AroNeme der Stadtperlpherie Aus einem Gespräch mit dem Bürgermeister von Studenci steigt Allez Lob verdient der Opfermut der | men lassen wie dem Gehsteig srratze. der Reichs- um dessen Ansichten über die Entwicklung der Gemeinde kn kommenden Jahr zu erfahren. Herr Kaloh, der schon seit IG Jahren mit großem Geschick die Schicksale sei* Bauernregeln vom Äanuar Im Januar Regen oder Schnee, tut Bäu- ilnfer Mitarbeiter wandte sich an der steigt Alles Lob verdient der Opfermut der me,n? Bergen und Tälern weh. — Januar Schwelle des .Jahreswechsels an den Bürger Bevölkerung, der die Durchführung der ^ ^ruß vor Kälte knacken, wenn die Ernte gut morstet von Studenci Herrn Alois K a l o h, j Hilfsaktion ermöglichte. Es konnten derart' soll sacken. — Ist der Januar hell und ansehnliche Summen aufgebracht werden, > weiß, wird der Sommer sicher heiß. — Jakaß heuer in Studenci zu Weihnachten nie- Jtuar Schnee zu Häuf, Bauer, halt den Sack mand Hunger zu leiden brauchte. Aus den: aus. — Reichlich Schnee im Januar, machet Eingängen des Hilfswerkes wird es möglich sein, die Stellenlosen bei der Durchführung öffentlicher Arbeiten zu beschäftigen. Fortan werden nur die Arbeitsunfähigen weiterhin unterstützt werden. < Unsere Sorge um das Schulwesen wurde dadurch etwas erleichtert, daß die Banats-verwaltnng einen Teil der Ausgaben auf am Neujahrstage wächst der Tag, soweit der Haushahn schreien mag; und um Dre'-Köing wächst der Tag. so weit das Hirschlein springen mag. Seitdem ist es nun schon wieder vorwärts gegangen, und ab 20. Jänner wird die Sonne schon vor acht aufgehen. m. Die Antitnberkulosenliga tit Maribor spricht anläßlich der Jahreswende allen hochherzigen Spendern und Gönnern der Asylaktion im soeben abgelausenen Jahre den wärmsten Dank »ns und wünscht ihnen ein recht frohes und glückliches Neujahr 1937, gleichzeitig der Hoffnung Ausoruck gebet b, daß die menschenfreundlichen Bestrebungen der Antitnberkulosenliga auch im Neuen Jahre den günstigsten Widerhall in den weitesten Bevölkerungskreisen finden werben! Den SiiwesZe»’ verbringen Sie am lustigsten im Počehovski dvor košaki — kolaric Konzert 14003 Hausschlachtuna DAS BILLIGSTE LESEN MMM Gledališke ulica 10 18361 uer Gemeinde gestaltet und bei allen Schichten der Bevölkerung sehr beliebt ist, äußerte sich über den Aufgabenkreis der Gemeinde Studenci wie folgt: „Das in die Vergangenheit versinkende Jahr 1036 brachte mich wieder an die Spitze meiner geliebten Gemeinde Studenci. Bei Amtsantritt konnte die neue Leitung in diesen Zeiten den Wählern, die ihr wieder ihr Vertrauen ausgesprochen hatten, nichts anderes versprechen alz Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit. Diese beiden Begriffe sind die Grundsätze meiner Wirtschaftspolitik, seit ich im Amt bin. Meine treuen Mitarbeiter im Gemeinderat halfen mir mit allen Kräften, aus den Schwierigkeiten, die von allen Seiten auf uns einstürmen, herauszukommen. So schlugen wir uns im Zeichen strengster Sparmaßnahmen und einer ehrlichen Verwaltung durch das alte Jahr durch in der Hoffnung auf bessere Zeiten. Die größte Sorge für eine rationelle Arbeit ist und bleibt die Frage der Einnahmen. Leider bleiben schon mehrere Jahre im Voranschlag ausgewiesene Einkünfte Hinter den Erwartungen zurück, da trotz des scharfen Vorgehens der Steuerbehörde die Steuerträger die ihnen auferlegten Lasten eben nicht mehr bewältigen können. Trotzdem sucht sich die Gemeindekaffe den gegebenen Verhältnissen anzupaffen, was ihr auch so ziemlich gelingt Im Frühfahr wurde die Trennung von der Nachbargeineinfbe Radvanje, mit der wir 2V; Jahre gegen den beiderseitigen Willen zusammen gelebt hatten, in vollstem Einvernehmen vollzogen. Das Gemeindewesen ist von seiner vorübergehend auf 7500 Einwohner angewachsenen Bevölkerungszahl wieder auf rund 5000 Seelen zurückgegangen. Dadurch war es unmöglich geworden, auf sozialem Gebiet Ersprießlicheres zu leisten, als uns in den vergangenen 2'/r Jahren möglich war. Mit der Stadt Maribor leben wir in guten nachbarlichen Beziehungen, nur in der Frage der Eingemeindung können wir noch nichts ins Reine kommen; übrigens ist die Angelegenheit vorläufig von der Tagesordnung abgesetzt worden. Hier muß hervorgehoben werden, daß nach und nach verschiedene Verwaltungsagenden von Studenci auf die Stadtgemeinde übergehen, so vor allem in der Frage der Elektrifizierung und der Bauordnung. Die Stadtbetriebe wurden ersuchst, uns am Reingewinn der Elektrizitätsunternehmung partizipieren zu lassen, da wir Ein glückliches Neujahr unseren werten Kunden. V. Welxl. Dung fürs ganze Jahr. — Ist der Januar kalt und naß, bleibt lew Scheune und Faß. — Wenn Gras wächst im Januar, wächst es schlecht das ganze Jahr. — Nebel im Januar sich nahm. Für die städtischen Bürgerschulen, die von etwa 100 Knaben und Mädchen auS Studenci besucht werden, mutz die Gemeinde 20.000 Dinar jährlich beisteuern. Für die Entwicklung des Kulturwesens ist in unserer Gemeinde bestens gesorgt. Vor allein ist die Bolksuniversität zu erwähnen, in der in den Wintermonaten jeden Donners tag Vorträge an Hand von Lichtbildern gehalten werden. Der Eintritt ist frei, da die Gemeinde diese wichtige Institution <>lbft erhält. Auch die übrigen Kulturorganisationen erfüllen vollauf ihre Mission. Von den Organisationen ist besonders das Rotkreuz herovrzuheben, daz sich durch Veranstaltung von -Sammelaktionen in erster Linii der darbenden Kinder annimmt und sie mit Kleidern und Schnhwerk versorgt. Pläne für die Zukunft? Heutzutage ist es nicht leicht Programme für das nächste Jahr aufzustellen. Vieles möchten wir gerne durch führen, so das regelmäßiges Besprengen des Straßennetzes., die Errichtung einer öffentlichen Wage. Ausbau des Leitungsnetzes usw.. aber die Erfüllung unserer Wünsche wird sich nach den Einnahmen richten müssen. Vor allem geht unser Bestreben darnach, alle Arbeitslosen zu beschäftigen und ihnen ein wenn auch bescheidenes Auskommen zu ermöglichen. Große öffentliche Arbeiten wären durchzuführen, doch wird wohl ein Teil. ^ V? ,.P unseres Programmes realisiert werden $öti=! FnhTPreu ’u neu. Der Platz vor der Kirche müßte remitiert und verschönert werden, doch find die in Aussicht genommenen Mittel, wenigstens einstweilen, ausgeblieben. Der gute Wille ist da. Schaffensfreude ebenfalls. Drum frisch an die Arbeit im neuen Jahr!" macht ein nasses Frühjahr. — Im Jänner viel Regen, wenig Schnee, tut Saaten, Wiesen und'Bäumen weh. — Ein schöner Januar bringt ein gutes Jahr. — Januar warm, daß Gott erbarm. —. Tanzen im Januar die Mucken, mutz der Bauer nach dem Futter gucken. — Ist der Januar naß, bleibt leer des Winzers Faß Wenn im Januar der Winter nicht kommen will, kommt er im März und April. — Januarnebel bringt Märzenschnee. — Sind im Jänner die Flüsse klein, dann oibt es im Herbst guten Wein. Ein gelinder Januar bringt Kälte im Februar. 12891 Silvester- imö mmiavrs-faDrten auf den Bachern Der städtische Autobusverkehr veranstaltet zu Silvester und Neujahr drei Sonderfahrten mit dem Autobus auf den Bachern, um den Sportlern Gelegenheit zu verschaffen, den Jahreswechsel auf den Bergeshöhen zu verbringen. Der Wagen fährt Donnerstag, den 31. d. um 14 und unt 19 Uhr und F ei-j rao, den 1. Jänner 1937 um 7 Uhr voni LOKOiNES Die Königin der Uhren! Erhältlich in den Mariborer-Uhrmachergeschäften: A. Kiffmann, Aleksandrova 11 Franjo Burei, Vetrinjska 26 R. Bizjak, Gosposka 16 m. Deutsche Sllvestekpredigt. .Honte, Donnerstag, um 16 Uhr findet in der Dom- und Stadtpfarrkirche eine deutsche Silvesterpre-digt statt. m. Kein Geschäftsverkehr. Die Stadtsparkasse, die „Spodnještajerska posojilnica" und die Mariborer Kreditanstalt Bleiben Samstag, den 2. Jänner wegen interner Bilanzarbeit für den Parteienverkehr geschloffen. m. Die Fürsorgestelle für rekonvaleszente Arbeiter in Maribor richtet an ihre Mitglieder die wärmsten Neujahrswünsche und dankt gleichzeitig sowohl den Arbeitgebern als auch den. Arbeitern für das Verständnis, das sie der Fürsorgestelle im vergangenen Jahre entgegengebrächt haben. m. Wichtig für die im Dranbanat lebenden Oesterreicher. Das Sonderwerk des Kinderferienwerkes der Vaterländischen '~ront Oesterreichs „In der Heimat zu Gast" wird auch heuer während der Sommerferien bedürftigen auslandösterreichischen Kindern einen mehrwöchigen Aufenthalt in Oester-Hauptplatz ab (Rückkehr vom Bachern am J^ich? Bergen ermöglichen. Im Draubcmate Neujahrstag um 18 Uhr). Die Anmeldun- lebende österreichische Eltern, deren Kinder gen sind unverzüglich bis 18 Uhr der Ver- m,1 Mter von 11 15 (nicht 8—12 Jahre, keh skanzlei am Hauptplatz, Tel. 2275, vor-1 Blatte vom 29. Dezember 1936 ■ - - - -................ minl.m gerichtet wurde) Jahren der Feri- Oßocfo eine tWqn&e Der Gemeinde zubringni. Es wird darauf hingewiesen, daß die Fahrten nur dann vorgenommen tuet* < den. wenn sich genügend Interessenten dafür ! melden. Gleichzeitig werden auch Bonner» Jungen für die Rückfahrt entgegeimenommen Reka 12 und bis zur Abzweigung unterhalb des Pohorski dom 20 Di-i nar hio Venon. Für dw Rückfahrt gelten j dieselben Preise. Die Bevölkerung wird daraus aufmerksam gemacht, daß am Silvestertag. Donnerstag, den 31. d._ auf den Fernlinien nach S e l-n i c a. S v. M a r t i n und R u Z e die Wagen so verkehren wie am Samstag. m. Ein frohes und glückliches Neujahr Wie schon berichtet, stellte sich die neue: 1937 wütUchen allen geschätzten Abonnenten, Zeitung der Umgebungsgemeinde KoZaki die Inserenten, Mitarbeitern und Lesern der Aufgabe, den dringendsten Forderungen der ..Mariborer Zeitung" die Redaktion und die Bevölkerung gerecht zu werden. In diesem Verwaltung des Blattes. Zusammenhänge wurde auch die Instand- j Die nächste Nummer der „Mariborer setzung des Gehsteiges an der Reichsstraße * von der Stadtgrenze bis zum Koren-Haus besprochen. ,. , Es ist wahr — heißt es in einer uns ru- ja jährlich gegen 30.000 Dinar in die Strom ge$0mmenen Zuschrift — daß dieser Geh item leitung investieren, von der jede neue An- 6ci schlechtem Wett« ziemlich aufgeweicbr läge sofort ins Eigentum der Unternehmung jst. Will man jedoch erfahren, was es heißt, übergeht. Es ist damit zu rechnen, daß sich p fon Knöcheln in den Kot zu versin- in dieser Frage wird ein Einvernehmen erzielen lassen. In Baufragen hörte nun unsere bisherige Autonomie praktisch auf, da das städtische Bauamt in Regulierungs- und Bevbauungsfragen in der Umgebung die Auf sicht ausübt und das letzte Wort hat. Schwierigkeiten ergeben sich auch in der Frage des Schutzgürtels, dessen Bestimmungen streng eingehalten werden müssen. Um eine glattere Abwicklung der Agenden zu ermöglichen, wurde die Mitwirkung eines Ingenieurs als Baukonsulenten sichergestellt, was bereits gu te Früchte trägt. Heuer wurden im Bereiche d. Gemeinde Studenci @0 Baubewilligungen erteilt. Das Zentralproblsm, dem die ganze Auf merksamkeit der Gemeindeverwaltung gilt, ist die Versorgung der Arbeitslosen und beim Familien, deren Zahl von Jahr zu Jahr ken, so soll man die Straße hinter der „M i x i m„ passieren. Die erste und dringendste Aufgabe des Straßenbanrates soll es sein, diese Straße instandzuseben. Enige Ma le wurde Schutt von altem Manerwsrk auf-geführt. Wie eine Strafe aussteht, wenn sie mit Schutt „gepflastert" wird kann ncb jeder Laie ausmalen. Wenn noch bin Dunkelheit in Betracht gezogen wird, in die diese fre- Zeitnng" erscheint wegen des Nsujahrseier-ftges erst am Samstag zur üblichen Stunde. — m. Die heiligen drei Könige kommen w-eder durch das Tor des 6. Jänner geschritten. Früher viel beachtet, ist ihre Wichtigkeit in den letzten Jahrzehnten sehr zurückgegangen — wohl auch deshalb, weil man der vielen Feiertage müde wurde. Das Hohe Neujahr, auch Dreikönigsfest oder Epiphania (Erscheinung) genannt, hat bei der christlichen Kirche die Bedeutung des Erscheinens des Weltheilandes unter den Menschen. Im Abendland? tauchte dieser Gedenktag als Geburts- und Tauf fest Chrchi erst in dem 4. Jahrhundert auf. Nach dem Epiphanienfest zählte man im Ul vi v-i Wv ui 4- ut-fivyiw»» ivtvv. »»« vi*- v i- v | V ICC“' , , y , , , quentierte Verbindung aehüllt zu werden christlichen Kirchenjahr di« nächsten oonn a-pflegt, kann man sich' lebhaft vovsfellen, wie W bis zum Sonntag Sesttuaqesima , der es einem im Sumpf Verirrten zu Mute sein protestantischen K rche wu$> an btejern Sage mu£ ' vorzugsweise der Heidenmission gedacht. Auch hier wobnen Steuerzahler, die ih- m. Ganz langsam rückt die Sonne höher, ren Pfl'chten als solche qt+reu Nachkommen und Leute, die gut aufpassen u. vergleichen müssen, die aber auch iche Rechte teiPmfth können, merken es schon, daü der Echte Tag werden sollen. Desbchb mll der Gemeinderat kleine Fortschritte macht. Sehr hübsch ist die der gründlichen Jnikanl>Li>c,«r»<, dpi- pv'-mfm- of,n n»"chu ten Straße zumindest dieselbe Pflege zukom der Tag, so weit ein Mücklein gähnen mag;, dem Buche voransteht, eine ebenso gelassene enakticn im Sommer 1937 teilhaftig werden sollen, mögen sich bis spätestens 10. Jänner 1937 schriftlich unter Angabe der An* zahl der teilnehmenden Kinder wenden an Frau M. v. P a ch e r. Schloß Hausampa-cher, Post Hoče. oder Graf G. von H e r-Berstet n, Ptuj, Schloß. * Schönsten Abschluß 1936 und Glück im Jahre 1937 bringt der Besuch einer Nacht in Montmartre in der Velika kavarna. 14133 * Am Silvesterabend und Neujahrstag Konzert, guter Wein und Breinwürste im Gasthaufe Lebe in Razvanje. 14128 * Gasthaus Achtig. Großer Silvesterrummel. Verstärktes Tanzorchester. Profit Neujahr! 14053 * Cafe „Orient". Angenehmer Silvester -abend. Konzert. Serpentinenschlacht. Märchenhafte Dekoration. 14069 * Gasthaus Mautner. Silvesterfeier. Allen lieben Gästen sin „Prosit-Neujahr!" 14070 * Wünsche allen liebwerten Gästen ein „Profit Neujahr" und lade sie zum Leberwurstschmaus ein. Midlil Franz. Gasthaus „Weber". 14082 * Gasthaus „Zur Linde", Radvanje. Freitag, 1. Jänner 1937 Wurstschmaus (Hausschlachtung) mit Konzert. Es empfiehlt sich J. Račič. 14098 * Lustige Silvesterfe'er im Gasthaus šifer in Kamnica. Prosit Neuiahr! 14104 Gastyuus Hoste, Radvanje. Am Silvester und Neujahrstag Wurstschmaus. 14126 b. Lord Trent hat Gäste aus Amerika. Abenteuerroman von John Goodwin. Verlag Benziger. Einstedeln-Köln. 260 Zecken. Kartoniert Fr. 4.30, Ganzleinen, geb. Fr. 5.50. Um die Spannung nicht p stören, wollen wir von b'estin Abenteuerroman bloß das eine sagen: Wer hinter dem iro- n: frP -r ->r^ fr pfß,nnßt 11 g Handlung ermatten würde, irrte sich sehr. Goodwin hat sich mit seinem erfolgreichen Buche „Tas Gesicht am Fenster" (1935, Ben |Per) als vorzüglicher Erzähler eingeführt. Was ihn vor vielen anderen Schriftstellern tch-'leichnct, die gleich ihm außergewöhnliche ^-offe lieben, ist Sie kühne Eigenart seiner ?yafcl, die Kunst des Dialogs und des Hand Umgsaufbaus und die Sauberkeit des Geiles. Bemerkenswert ist auch die Ruhe, nnt welcher er den Knäuel der Ereignisse entwirrt; man spürt darin eine Ileberlegeuheit, d>e den Kampf der Menschen gegeneinander utIt sinnvoller Abwägung der Werte, die dabei auf dem Spiel stehen, ungemein sts-gr darstellt. Ein recht gutes Buch seiner 'irt, dazu anziehend schön ausgestattet. ~ 5.1. 1937. - Union - 16= Akademikerball " Tanzorcßester „Ronny” — Vergnügt ins neue Iahe! Das letzte dünne Blättchen hängt tim Ka-! Schicksal vielleicht nicht alle heimlichen per nr. Der Fremdenverkehrsverband wird, m!? unlängst berichtet, im Frühjahr in die Raume in der Burg einziehen. Der Archi« Rp Ing. Dev hat jetzt die Pläne für die Adaptierung der Räume, in denen sich noch R'r einigen Jahren das Geschäft des früheren Besitzers der Burg, des Kaufmannes Berdajs befand, ausgearbeitet, die im allgemeinen auch genehmigt wurden. Darnach wird die Geschäftsstelle zwei Eingänge be-sttzen, vom Grajski trg und vom Trg svobo-c- Das Atrium ist als großer Wartesaäl Macht, der gleichzeitig zu einer ständigen dtemdenverkehrsausstellung benützt werden soll. Der eigentliche Geschäftsraum ist ein langer Saal, an den sich das auch als Konferenzzimmer dienende Büro des Direktors anschließt. Für die interne Arbeit stehen noch zwei ^ weitere Räume zur Verfügung. Die Arbeiten werden mit Eintritt günstiger Witterung ausgenommen werden. Infolge der großen Anzahl der Gewinste wird die dritte und letzte Ziehung der touristisch-sportlichen Lotterie des Jugoslawin schert Touring-Clubs einige Tage in Anspruch nehmen. Die Zusammenstellung der ivewlnstnummern' und die Drucklegung der Ziehungslisten wird erst Mitte Jänner be-s?' .Du Käufer der Lose werden daher er« '.ER Pch bis dahin gedulden zu wollen. Die A^BUsgsl'steil werden den Interessenten im ,Mwburo „Putnik", Maribor, Aleksandrova l" ''u' -1=22, zur Verfügung stehen. e^nes H^d zwischen die Zahnräder u Viebstuhls geriet gestern abends der ’1T einer hiesigen Textilfabrik be- 1 jaftigte Zorko K o p a č, tvobei ihm der Hmwteller gräßlich zerfleischt wurde. Man wberstchrte ihn ins Krankenhaus. mr. Aus der Theaterkanzlei. Heute, cm -.-jciimtbenb. geht der Operettenschlager "ctnLw tßMT iU Szme. Um den Jah-ßenSv m ?Tealei' erleben zu können, ^ erst um 21 Uhr. Um iwvrin s 1Ca?Gn e'nige wertvolle Preise U1'5, nu pw.fflütklichen Besucher ver-I " Neujahr bringt zwei Operet- ah“'. im^ nachmittags der Schlager clXß /""rt Walzer" aufgeführt, während ouub« im »Baron Trenk" Frl Mathilde 1 “ gastiert; für diese Vorstellung lwl-^"j-wmaßigte Preise. — Samstag den Te^ms. 'Tv blC ^'streiche Komödie Itf ^der penstlgen Zähmung" bei ermä-llgttn Preis«, zum letzten Male in der ~a ]j,t bür Auffubrung gebracht — Der OWtcnm^r8' 9*6*t' kicht 'wieder zwei ~ r -rc tettouffuichungen vor: ' lender — der letzte Tag des Jahres ist da. Es ist ganz merkwürdig; gleichen nicht im Grunde die Tage einander? Vielleicht ist heute heller Sonnenschein, und auch morgen wird wieder die Sonne scheinen. Wir würden nichts besonderes an diesen beiden Tagen finden, wenn eben nicht der Kalender wäre, der es uns schwarz auf weiß bzw. rot auf weiß entgegenhielte: heute ist der letzte Tag des alten Jahres, morgen aber werden wir den neuen Kalender an die Wand hängen, die ersten Blättchen von ihm abreißen und schließlich die festliche rote Zahl des 1. Jänner vor Augen haben. Sozusagen nur des Kalenders wegen halten wir einen Augenblick innc im oleichmä-ßigen Rhythmus unserer Tage. Ein Jahr sönlicheu Wünsche erfüllt hat. Aber wie es auch sei, ob die Bilanz dieses Jahres 1936 für den Einzelnen gut oder schlecht ausfällt — heute haben wir jedenfalls einen dicken Strich darunter gezogen, und morgen, das wissen wir, fängt ein neues Leben an. Es gab eine Zeit (und in manchem Dorfe lebt der alte Brauch noch heute), wo die Menschen am Jahresende Haus und Hof aus fegten. Das war ein Symbol — damit wur de alles Böse zum Hause herausgekehrt, und das.Haus war rein und empfangsbereit für neue Schicksale, so wie die Menschen bereit waren, ein neues, besseres Leben mit dem neuen Jahre zu beginnen. Irgendwie machen wir es heute noch alle genau so. Wir fegen aus. Wir fegen das alte Jahr, altes . Leid geht zu Ende. Es hat Schmerz und Freude j alte Sorgen aus dem Herzen und aus dem gebracht. Bei dem einen überwiegt wohl der, Gemüt, um klaren Blickes und mit neuer Schmerz, wenn wir die große Bilanz des, frischer Tatkraft in ein neues Jahr hin-Jahres ziehen, dem anderen brachte es ein einschreiten m können, großes Glück. Wer weiß es, vielleicht schüt-s Und gerade aus diesem Gefühl heraus geleit das Schicksal schon im kommenden Jahre tien wir uns heute, am Silvesterabend, der die Lose umgekehrt . . . j unaetrübten Freude bin. Man hat früher _ Emes ist sicher: jeder von uns emvsindet mit sehr viel Lärm d'e bösen Geister in die dreien Tag als einen aewisien Abschluß. Ein . Flucht geschlagen. Auch heute soll keine trübe Jahr wurde gelebt. Man hat es vor zwölf {Stimmung aufk-Mmen.. Wir alle gehen mit wverächtlicher Freude dem neuen Jahre entgegen, und die fröhliche Silvesterlaune Monaten mit neuen Hoffnungen und fri= ^ lchem Mut begonnen. Nun liegt wieder ein Stück Weges hinter uns. Wir laben viel geschafft und viel erkämpft, wenn auch das fU( uns hinübergeleiten. scheint zu Beginn des kommenden Jahres. Ren des Obmannes und des Schriftführers Zu bestellen bei der T'skovna zadruoa. Ma- versehen ist, zum Sammeln von Beiträgen ribor, Gregorčičeva ul. 26, Tel. 29/0, so- erteilt hat, w'vd die Bevölkerung ersucht, Ivic bei den bevollmächtigten Vertretern. Nach dem Erscheinen wird sich der Buchpreis 1. m. Dem alten Jahr haben die letzten Schn den geschlagen. Dem Einzug des neuen Iah res sieht die Mariborer Feuerwehr im Rahmen ihrer heute abends im Unionsaal statt-findenden Silvesterfeier entgegen. Das reich haltige Programm weist verschiedene Unterhaltungen auf. Jedermann ist herzlich geladen! m. In PobrcLie verschied int hohen Alter von 84 Jabren die Private Apollonie P 0-t i s k. Die Verblichene, die durch volle zehn Jahre schwerkrank darniederlag, wird Samstag um 15 Uhr zu Grabe getragen wer den. R. i. P.! m. Wo gibt es Schnee? Ergänzend zu lu. Auszeichnung. Der Besitzer des Hotels „Toplsre" in Blöd Alexander Malnar wurde durch die Verleihung des Jugoslawischen Kronenordens'5. Klasse ausgezeichnet. lu. Professor Franz Novak gestorben. Am Mittwoch vormittags erlag in Ljubljana der dort im Ruhestände lebende Gymuasialdirek-wr Professor Franz N o v a k einem schweren Leiden. Der Verstorbene war nächst Bezenšek der Schöpfer der slowenischen Stenographie und feierte unlängst seinen 80. Geburtstag. Dieser Tage wurde er in Würdi--uuserem gestrigen Schneebericht wird uns gung seiner Verdienste um die slowenische diese Per San der Polizeibehörde zur Anzeige zu bringen. Am tag bingt den Schlager der Nachmit-„Ball im Savoy" «Mt, gotorns Buch |6t J“:|™ Sa. ev Antworten auf alle aktuellen Fragen der modernen Frau enthält. Es handelt S hier nicht etwa um die Ueberset ung iws veralteten ausländischen Autors (Lvl, ein cr5' iondern um ’ Drtgmolwerl, das mit Hilfe unserer bo- ?™. S*„ °„,sdr,ch6 LiLsK,: ; 'Buch ist ba§ erste Werk stlefer 9krt lkowonncher «>.—..........., - r. ÜILC uu Sprache . tn 1». _ -------- vnid kostet trotz des Umtanges (mehr als 500 Seiten Oktavfor-ntett.außer zahlreichen Abbildungen) in der Subikrtktiou broschier«- nur 50 und in «öalb-lenten mrnnchen 60 Dinar und kann auch ratenweise abgezahlt werden. Das Buch er- mitgeteilt, daß es bei Sv. Arech bei einer Temperatur von —4 Grad Wintersportmög lichkeiten gibt. Ferner werden aus So. Lovrenc 20 Zentimeter gefrorener Schnee berichtet. m. Ausnahme der Bevölkerung zu Steuer zwecken. Im Sinne der geltenden Bestimmungen wird d'e Stadägemeinde in den nächsten Tagen allen Hausbesitzern bzw. deren Stellvertretern Fragebogen zustellen, in die alle in den betreffenden Häusern wohnenden Personen mit dem Stande vom 1. Jänner 1937 genau einzutragen sind. Die Bogen sind binnen drei Tagen nach Erhalt auszufüllen und für d'e Abholung durch besondere Organe bereitzuhalten. m. Feststellung. Im Zusammehang mit der gestrigen Notiz über den 14jährigen Ferdinand Kaiser stellen wir fest, daß mit dem ^ Genannten der Angestellte der Stadtbetriebe Ferdinand Kaiser, wohnhaft in der Praprotnikova ulica 8, nicht identisch ist. nt. Storch auf der Straße. In der Pobreška cesta brach gestern nachmittags eine jüngere Frau zusammen, die kurz darauf einem kräftig entwickelten Knbaen das Leben schenkte. Die Rettungsabte'lung über-führte Mutter und Kind ins Krankenhaus. m. Spende. Der Gesang- und Tambura-sichenverem „Danica" der Finanzkontrolle in Maribor spendete 200 Dinar für die Anti* tuberkulosenliga in Maribor. — Herzlichen Dank! m. Zur Darnachrichtung! In Biaribor und Umgebung_ sammelt ein amtlich nicht anerkannter Kriegsinvalide, der nicht Mitglied der Jnvalidenvercin'gung ist, auf Grund eines Sammelbogens bei verschiedenen Parteien freiwillige Beiträge in Geld »der Waren im Namen der Mariborer Orts gruppe der KriegAinwalidenvereinigung. Da dieser Ortsausschuß keine offizielle Ermächtigung, die nur dann giltig ist, wenn sie mit der Stampiglie und Sen Unterschris- Kurzschrift mit dem St. Savaorden 3. Klasse ausgezeichnet, doch konnte ihm die Auszeich nung nicht mchr überreicht werden, da er in zwischen bereits verschieden war. lu. Ein neuer Bürgermeisterverband. In Ljubljana wurde als Nachfolger seines ausgelösten Vorgängers ein neuer Verband der Bürgerme'ster Sloweniens gegründet, zu des feit Vorsitzenden der Bürgermeister von Nevlje bei Kamnik Ferdinand N o v a k gewählt wurde, der bereits im bisherigen Verband Obmann war. Am Ulk c. Philateliftenverem „Celeja" in Celje. Die Vereinsleitung gibt den Mitgliedern it. Sammlern sowie Gästen bekannt, daß der Tauschabend am 5. Jänner ausfällt; hinge gen werden diese Abende bzw. Zusammen, fünfte mit Dienstag, den 12. Jänner ange* fangen, wieder regelmäßig an jedem Dien tag in der Woche stattfinden, und zwar von halb 8 bis 10 Uhr abends im Bereinszim mer (Gasthaus „Zur grünen Wiese"). Aus. fünfte, Aufklärungen und sonstige Wünsche erteilt gern die Vereinsleitung und sind diese an Sie Adresse des obengenannten Vereines zu richten. c. Das größte Ereignis dieser Woche in Celje wird der 2. Akademische Repräsenta-Uvnsball werden, den der Verband Jugoslawischer Akademiker in Celje am 2. Jänner 1937 unter dem Ehrenschutz Seiner Majestät König Peters des Zweiten im Hctel „Union" veranstaltet. Beginn um halb 21 Uhr. Die Musik besorgt die elf Maun starke akademische Ronny-Jazz aus Ljubljana. c. Nicht einfrieren lassen! Die Stadtvor-stehung leitete alle Hauseigentümer und Hausmeister dazu an, in diesen kalten Nächten die Wasserleitnngshäihne und Le tnngs-rohre vor dem Einfrieren zu schützen. Es soll vor allem daraus geachtet werden, daß die Repertoire: Donnerstag, 31. Dezember um. 21 Uhr: „Ball im Savoy". Freitag, 1. Jänner um 15 Uhr: „Hoheit tanzt Walzer". Um 20 Uhr: „Baron Trenk". Ermäßigte Preise. Mathilde Kralj als Gast. Samstag, 2. Jänner um 20 Uhr: „Der Widerspenstigen Zähmung". Zum letztenmal. Ermäßigte Preise. Sonntag, 3. Jänner nnt 15 Uhr: „AM im Savoy". — Um 20 Uhr: „HokM tanzt Walzer". Burg-Tonkino. Der größte deutsche von 1929 beträgt. England steht auf 111, Deutschland auf 104, die Tschechoslowakei und Belgien auf 77, Frankreich knapp auf 70 Prozent. Die Vereinigten Staaten haben gleichfalls erst 85°/o erreicht, befinden sich aber in sehr rascher Aufwärtsbewegung. Betrachtet man die Entwicklung im Donauraum, so ergibt sich, daß nur der Süden mit der Welt Schritt hält, der Norden aber an Teirain verliert. Je weiter nördlich ein Land im Gebiet des ehemaligen Oesterreich-Ungarn liegt, um so langsamer erholt er sich von der Krise. Je weiter . südlich es liegt, um so schneller entwik-! kelt es seine industrielle Produktion. Das ist die Wirkung der Autarkiepolitik. Seit die südlichen Länder die Industriewaren des Nordens nicht mehr kaufen können, müssen sie eigene Industrien aufbauen Im Süden haben J u g o s 1 a w i e n, Ungarn. Rumänien und der ganze B a 1-k a n ihre Industrie, stellenweise aus kleinen Anfängen, soweit ausgebaut, daß i sie weil über der Produktion von 1929 I stehen. In der Mitte hat Oesterreich erst j S4"v der Höhe 1929 erreicht und seine I Erholung" stockt Im Norden steht die . Tschechoslowakei auf 77 und Polen erst lauf 70W. BörimverMe Lj u b 1 ja n a. 30. d. D e v i s e n: Berlin 1743.03—1756.91, Zürich 996.45-1003.52, London 212.66—214.72, Newyork 4339 83, Paris 202.49—203.92, Prag 151.93—153.04, Triest 227.70—230.78; österr Schilling (Privatclearing) 8.17, engl. Pfund 238.25. deutsche Clearingschecks 13.08. Zagreb, 30. d. Staatswerte. aV-Wn Kriegsschaden 374—377. 4°/» Agrar 49.50—50, 6% Begluk 69—69.50, 6°/° dairr atinische Agrar 65.75—66. 7’A Stabilisationsanleihe 0—86. 7°/o Blair 76— 76.50. 8% Blair 86—87. Mene :@>cmfiis>len m 500 Dinar Dem wiederholt aus den Reihen der Wirtschaftsvertreter ausgedrückten Wunsche Rechnung tragend, hat sich jetzt die Nationalbank im Einvernehmen mit dem Finanzministerium entschlossen, Banknoten zu 500 Dinar mit 1. Jänner 1937 einzuführen. Die neuen, in der Größe von 169X100 Millimeter gehaltenen Noten weisen auf der einen Seite das Bildnis Seiner Majestät König Peters II. u. im Wasserdruck das Bild weiland König Alexanders auf, auf der anderen jedoch denselben Wasserdruck sowie im Medaillon eine Gruppe von Schnitterinnen. Auf beiden Seiten werden die Medaillons durch die ganze Länge der Banknote von der Staatsflagge unterstrichen. Durch die Ausgabe der 500-Dinarnoten wird der Notenumlauf der Nationalbank nicht erhöht, da in der entsprechenden Summe alte zerfetzte Banknoten eingezogen und durch neue nicht mehr ersetzt werden. X Amtliche Umrechnungskurse für Jänner. Der Finanzminister hat die amt liehet: Umrechnungskurse für ausländische Zahlungsmittel für den Monat Jänner 1937 wie folgt festgesetzt: Napoleon dor 303, türkisches Goldpfund 344. englisches Pfund 239, amerikanischer Dollar 43.20, kanadischer Dollar 42.90, Reichsmark 14.50, Zloty 8.15, österr. Schilling 8.30, Belga 7.30, Pengö 8.80, brasilianisches Milreis 2.45, ägyptisches Pfund 217, urugüayscher Peso 22. argen tinischer Peso 13, türkisches Papierpfund 34.25, 100 albanische Franken 1390, 100 französische Franken 202.30, 100 Schweizer Franken 1000, 100 Lire 227.60, 100 holl. Gulden 2365, 100 Lewa 46.50, 100 Lei 32.30, 100 dänische Kronen 947.50, 100 schwedische Kronen 1094, 100 norwegische Kronen 1066.50, 100 Peseta 260, 100 Drachmen 40, 100 Tsche chokronen 152.50, 100 finnische Mark 93.65, 100 Lat 780 Dinar! X Konkurs: Rudolf und Maria Parth, Gastwirte und Besitzer in Muta; erste Gläubigerversammlung am 5. Jänner um 11 Uhr beim Bezirksgericht in Marenberg, Anmeldungsfrist bis 30. Jänner, Tagsatzung am 8. Februar. X Ankauf der Markavisa und alter Clearingschecks. Die Nationalbank löst bis 31. Jänner 1937 die bis 31. Juli 1935 ausgestellten, auf Mark lautenden Avisa über die im Clearing vollzogenen Einzah langen seitens, der deutschen Importeure zum Kurs von 14.50 Dinar ein. Ebenso werden in derselben Frist die alten Clearingschecks zum Kurs von 14 Dinar eskontiert. Der amtliche Markkurs beträgt zwar 17.60 Dinar, doch ist einstweilen keine Aussicht vorhanden, daß die Avisa oder ’alten Clearing-Schecks schon in absehbarer Zeit honoriert werden können. Gegenwärtig muß man mehr als anderthalb Jahre auf die Flüssigmachung der vom deutschen Importeur schon längst beglichenen Forderungen warten. GemDMe Kat am Smbllrm — Ser ilmofte Star Ser Lisa Mt großer Reklame wird" in "Berlin ein neuer Film zur Uraufführung gebracht. — „D as M ti d ch e n Jr e n i“ heißt der Titel und .urit. allen Superlativen werden Film, Sujet, "Spiel und Regie geprres-."-:. Reben Lil' Dag-o-ver erscheinen neue Romen, neue Gesichter auf der flimmernden Sein -.wand und alles Interesse konzentriert, sich um die kaum sechzehnjährige E c r a T-h ;» n c K a t. Wer ist das Mädel? Fe länger man" den Film vor'sich ab rollen" ficht,’Sqt1 stärker, tritt dieses reizende. Geschöpf in den Vordergrund. GeraMne .Tat oder Katn.it", wie sie mit" dem Elternnamen heißt, ist die Tochter bc-s Direktors des lugoflawi-schen Tourist-Office in Wien. Fit Ljublana X" Boren, zeigte schon frühzeitig ein igsmi-drreS Talent fürs. Theater und" Thea irrs zielen. Auch in Wien wußte man ihr Talent r.t schätzen und so nimmt es nicht Wunder, daß sie trotz ihrer kaum sechzehn Lenze..nun als Diva in Erscheinung - tritt. PHsotbine Kar wird schon jetzt mit Marlene Dietrich in Verbindung gebracht und die lüdet?-!esc. Lobpreisung der deutschen Filmpresse bestätigt, daß -ein neuer Stern ant Filmhimmel ans gegangen ist. Geraldines nächster Film wird Vor 7oo Jahren kamen die IEoiigoleii e r. 3ni Jahre 1237 öeaaitit Dschingis Chans Enkel den Vormarsch nach Europa Von Kurt F Xo-H heute "st in Schlesien die Erinnern ,g wach an Herzog Heinrich den From-kch" 1,011 Liegnitz, der in der Monaolen-fwmch bei Wahlstatt 1241 fiel, „6er durch L.“;"“ •Ul° *>9* dreier Tausender Heldentod ;nn" "'gere Heimat, sondern auch vDU- ?uwr der größten Gefahren £ UUc' öie >°lt den HnnnPneinfall bcdroh- Dschingis Chan gründet ein Weltreich. Wie tarnen die Mongolen nach Europa? rer Name ist ihre- Volkes und ihres Reiches a-wtt zu den Begriffen der Gegenwart. -l"k öamzchnfen ist die Mongolei ein ewig huucluMr Hexenkessel. Wir sehen sie Überhaupt nicht anders als im Zustand eines trie gern che n Vulkanausbruches, der jeden Au-pcnblnt erfolgen, aber auch sich' durchaus ne-..} eine Zeitlang verschleppen kann. Rur ömuptes untenrbilch.es. Grollen, dicke schwe-r~, 111110 funkelnde Blitze sind die Bor Wm von etwas Kommendem. Schrecklichem. '»to mögen erst die Bewohner des Abend-w- des in Furcht und Schrecken, geraten sein, 0 Xe Kunde von öent Einbruch der Mon-Xaeu ne erreichte. Was kannte man von 'huciw Atchts, aber dafür ging ihnen ein r«reefBarer Ruf voraus, daß sie nämlich in 'hrcr wilden Mord- und Zerstörungswut i s ch selbst noch die Hunnen in den Schatten stellen sollten. Nur der Name ihres obersten Herrschers war in jenen Tagen bis nach Europa gedrungen: D j ch i n g r s C h a n, der wie eine Verkörperung dc§ Gottseibeiuns erscheint und bei dessen Nennung jeder ein Kreuz schlug. , " , Wir" Menschen des- 20.--Jahrhunderts wissen heute über Dschirtgis Chan und das von .ihm gegründete Mongolenreich besser Be-fcheid als die Zeitgenossen vor 700 Jahren. Der mongolische. Fürst Temudschin, der etwa um das Jahr 1155 geboren worden war, wurde 1206 auf einer Art von Reichstag zum Dschings Chan aller Mongolenstäm me ausgerufen. Der Name Bedeutet so viel wie vollkommener Held. Eine andere lieber-setzung verdolmetscht ihn in „.Herrschermeer" d. h. Weltherrscher. In der Folgezeit anerkannten ihn immer mehr Stämme, sodaß er schließlich einen Angriff auf Nordchina und die Mandschurei wagen konnte. 1215 eroberte er deren Hauptstadt, das spatere Peking. Die Legende berichtet von ihm, daß er bei seiner Geburt in einer seiner Hände geronnenes Blut gehabt habe. Was damals vielleicht Zufall war, ist dann durch Dschingis Chan bewußt wahr gemacht worden. Mit unerhörtem Fanatismus führte er seine Kriege, durch die. er" sich,die Welt:erobern wollte. Gefangene wurden nicht gemacht. — Wer sich nicht freiwillig unterwarf, wurde hingeschlachtet. Mord. Blut und Brand kenn zeichneten die Wege seiner Heere. Peking n. Nanking haben der Sage nach einen ganzen Monat lang gebrannt.; bis die Flainmen endlich erloschen. Der Herrscher von Tangut wurde mit 200.000 Mann auf dem Eis eines Sees erschlagen. Mit 700.000 Reitern zog Dschingis Chan gegen Chowaresmien it. verbrannte Buchara und Samakand. Bereits 1223 gelangten die ersten Mongolen bis zur Krim. Bei einem Feldzug gegen die aufständischen Tanguten starb Dschingis Ehan am 18. August 1227 Sein Reich wurde unter" seine drei Söhne und seinen Enkel.B a-t u C h a n aüfgeteilt.. Um einen Begriff von der Größe dieses Reiches zu geben, wurde im Abendlande erzählt, daß man 1500 Stunden auf galoppierendem Pferde gebrau che um es zu durchqueren. Neun Säcke mit abgeschnittenen Menschenohren. . ■ Batu Chan setzte die Eroberungsfeldzüge seines Großvaters fort. Im Jahre 1237, also vor 700 Fahren, brach er mit einem Heer, dessen Stärkeangaben zwischen einer halben und dreiviertel Million schwanken, von Kaptschak an der unteren Wolga aus erobernd und verwüstend in Rußland ein. Seine Horden eroberten Wladimir, Kiew und Moskau, die ausnahmslos niedergebrannt wurden. Darauf überschwemmten sie Polen, verbrannten Krakau und teilten sich dann. Ein großes Heer zog nach Ungarn, .wo"es die Streitkräfte der Maghatit am 'Sašo vernichtete, das Land entvölkerte. Der andere Teil wandte sich nach Schlesien, wo zunächst Breslau verbrannt wurde. . Inzwischen war ganz.Europa in 'Aufruhr geraten." Die-.Fürsten; uud s die Kirche , erkann- ten durchaus die Gefahr, die von der neuen Völkerwanderung aus Ostasien drohte. Noch war unter den Völkern Europas der Schrot -ken der Hunnen nicht vergessen. Nun erfuhr man, daß die Mongolen nicht nur stammverwandt mit den Hunnen, sondern ihnen auch in Sitte und Wesen völlig ähnlich waren. Jedenfalls fraßen sie Hunde, Katzen, Ratten, Mäuse und selbst Läuse. Pferdemilch und Pferdefleisch waren ihre LiMingsuah- lNNg. Umsonst hatte inzwischen Kaiser Friedrich der Zweite, von Italien ans, das er nickst verlassen wollte oder tonnte,. die Fürsten des Abendlandes zu einem rvrXX.j : z-zug' gegen - die Mongolen' beschworen.. Endlich sammelte sich um Herzog Heinrich Am Frommen von Schlesien ein.Heer voü,'-Deutschen, Polen, Schlesien:, Mährern und dpX scheu Ordensrittern, etwa 30.000 Mann-gegen die zehnfache Ueberzahl. Am 9.‘:AkriL 1241 kam es.in der Nähe von LiegnK "ein der Stelle, "wo später das Kloster Wahlsta" stand, zu einer blutigen Schlacht, in der Hst-: rieh und viele Taufende fielen. Trotz ihres Sieges zogen die Mongolen jedoch nicht.weiter. Bon den schwer gchchuischien Rittern, vor den vielen Burgen, umwallten Städte::, verschanzten Weltklöstern und vor allem dem hcranziehenden Böhmenheere Wenzels-zog.m sie [ich zurück. Vielleicht hat ihr Entschluß dw Knnde von dem neuen .Heeresaufgebot beeinflußt, dessen Aufstellung die sächsischen Fürsten in. Merseburg beschlossen hatten. —-Zufrieden mit dem ungeheuren Raub - aus den verwüsteten--Ländern und Städten und neun Säcken voller abgeschnittenee iinler Ohren, kehrten sie -in die russischen Steppen zurück. Bis zum Jahre 1180 biieb- ihnen Rußland untertan. sie »nt keinem minderen, als mit Benjami-no Gigli zusammenführen. „Das Mädchen Irene" wird ab 2. Jänner auch im hiesigen Buvg-Tonkino zur Vorführung gelangen. Madm- m FREITAG, 1. JANUAR. Ljubljana, 17.20 Funkorchester. 18.30 Konzert (Sch.) 19 Nachr. 19.30 Nationalvortrag 20 Militärmusik. —- Beograd, 17.40 Konzert. 18.30 Volkslieder. 19.30 Nationalvortrag. 20 Konzert. — Paris, 19.15 Schallpl. 20.45 Konzert. 21.30 Theaterabend. — Droitwich, 20.30 Konzert. 21-45 »Zigeunerliebe«, Operette von Lehar. — London, 20.30 Konzert. 23.15 Tanz musik. — Mailand, 17.15 Konzert. 21 »Mignon«. Oper. — Rom, 19 Schallpl. 20.40 Operette. — Zürich, 17 Alte liebe Lieder. 18 Kammermusik. 20 Funkorche-ster. — Prag, 15 »Die verkaufte Braut«, aus dem National theater. 17.15 Deutsche Sendung. 19.05 Sch. 20.30 Volkskonzert. — Budapest, 18.30 Zigeunermusik. 19.30 Singspiel. — Wien, 7.45 Glockengeläute. Orgelvortrag. 8.30—11.20 Schallpl. — 11.15 Sinfoniekonzert. 12.55 Unterhaltungskonzert. 16.25 Unter amerikanischen Tramps. 17.15 Ein musikalisches Prosit. 19.25 Uebertragung aus der Wiener Staatsoper. — Deutschlandsender, 18 Schöne Melodien. 19.35 Ru-gbö-Läiiderkampf Italien — Deutschland in Mailand. 20 »Der Perlenfischer«. Oper von Biz-et. — Berlin, 18 Kon zert. 19 Lustspiel. 20 Wie es euch gefällt. -Breslau, 18 Heiterer Hörbilderbogen. 19 Ein bißchen Stimmung. 20 Wagner-Abend. Leipzig, 18 Lieder. 19.30 Gewandhauskonzert. München. 18 Konzert. 19 Hörfolge. 20 Abend-konzert des Funkorchesters. SAMSTAG, 2. JANUAR. Ljubljana, 12 Mittagskonzert. 18 Funko-r-chester. 18.40 Vortrag. 19 Nachr. 19.30 Nationalvortrag. 19.50 Radioprogramm. 20 Ausland smcldungen. 20.20 Bunter Abend. — Paris, 18.30 Hörspiel. 21 Klavi-ersolL — London. 2030 Harfenkonzert. 21.15 Tanzmusik. Droitwich, 20.30 Celtoso-li. 21.20 Tanzmusik. — Mailand, 17.15 Vortrag. 20.40 Lustspiel. — Rom, 19 Schallpl. 21 Oper. — Zürich, 16.05 Handharmonikavorträge. 18 Leitere Liebeslieder. 19.40 Bunter Abend. — Prag, 15 Salonorchester. 17.55 Deutsche Sendung. 19-35 »Der Bettelstudent«. Operette von Millöcker. — Budapest, 18.45 Schallpl. 20 Klavier. 20.50 Es spielt das Opernorchester. — Wien, 7.10 Frühkonzert. 10.50 Bauernmu-sik. 11.30 Für die Frau. 12 Mittagskonzert. 15.15 Englisch. 15-35 Mandolinenkonze-rt. 16.40 Rembrandt. (Vortrag). 16.40 Wunschkonzert. 17.50 Wir lernen Volkslieder. 19.15 »Der Zigeunerba-rtm«, Operette. 21.30 Tanzmusik. — Deutschlandsender, 18 Lieder. 19 Dies und das, für jeden was! 20 Tanzmusik. — Berlin, 18.15 Musikalisches Allerlei. 19 Kammermusik. 20 »Die lustigen Weiber von Windsor«. Oper. — Breslau, 18 Hörfolge. 19 Die Woche klingt -ans! 20.10 »Petermann fährt nach Madeira«, Volksstück. — Leipzig, 18.15 Schallplatten. 19 Plaudereien am Kamin. 20 Bunter Abend. — München. 18 Konzert. 19.20 Vortrag. 20.10 E-in lustiges musikalisches Stelldichein mit vielen Instrumenten. DerHimmelimJannar Die dunkelste Zeit des Jahres liegt bereits hinter uns. Aber das Größerwerden des Sonnenbogens geht Zunächst so langsam vor sich, daß so viel wie nichts davon zu merken ist. Immerhin geht die Sonne, die am 1. Januar 8 Uhr 11 Minuten aufging, am 31. Januar schon 7 Uhr 45 Minuten auf; noch auffälliger ist der Unterschied der Sonnen-untergcmgszeiten (15.56 und 16.43). Am 20. Januar trott die Sonne in das Zeichen des Wassermanns. —- Der Mond wechselt 'in Januar viermal, und zwar sehen wir am 4 d«s letzte Viertel, am 12. Neumond, am 19. das erste Viertel und am 26. Vollmond. In der letzten Monatswoche gibt es bei klarem Wetter schone Mondnächte bis zum Morgen. — lieber den Stand der Planeten in diesem Monat ist folgendes zu bemerken: Der Merkur ist zum Monatsbeginn am südwestlichen Abend Himmel im Sternbild des Schützen zu sehen. Am 1. geht er reichlich 1,% Stunden nach der -Sonne unter. Seine Entfernung von der Sonne nimmt schnell ab. Vom 9. ab ist er nicht sichtbar. Am 14. steht er in unterer Konjunktion zur Sonne. Am 22. taucht er am Morgenhimmel auf und geht am 31. fast 1H Stunden vor der Sonne auf. — Die Venus geht Äs Wendstern am 1. d. M. 3 Stunden 52 Min., am 34. d. M. 4 % Stunden nach der Sonne unter. — Der Mars geht wahrend d. M. rund 6% Stunden vor der Sonne auf; er bewegt sich aus dem Sternbild der Jungfrau in das der Wange. — Der Jupiter wird erst in -den letzten Tagen des Monats vor Sonnenaufgang im Sternbild des Schützen sichtbar. — Der Saturn steht im Wassermannssternbild und geht am 16. d. M. 5 Stunden vor der ^01 nie unter. Aus der Sportwelt llllillllilllllllllllllllllipilllllllllllllll Gin neues ©porija&r beginnt Nur Linderung der fiefalif en Abgaben kann Fortschritt bringen Wiederum :st ein Jahr um und v-enn Be und Pflicht der maßgebenden Faktoren man aus die mannigfaltigen spo licheu Er- ist es, dem Pferdesport mit allen Mitteln eignisse des abgelaufenen Jahres Rückschau beizuspringen, denn niemand kann und darf hält, wird es einem erst gewahr, irrt welch ihm den Volkswirtschaf lichen Werk streitig großen Schwierig keilen unsere Sportklubs machen. zu kämpfen hatten, zum Teil ein unserer | Die Ereignisse im Fechtsport konzentrier* Stabt würdiges Sportprogramm halb oegs teit sich im Fechtbetrieb des Akadem'chen zur Abwicklung zu bv'ngen. Zieht man noch . Fechtklubs, dessen Mitgl'-ede sich auch in dw-die sportpolitischen Differenzen in Betracht, 1 ttm Jahre erfolgreich durchsetzen konnten. so muß man gestehen daß der Sport genug Hindernisse überbrückt und seme Pflcht ge-An hat. Der größten Popularität im Sport sind sich nach wie vor die F u ß b a l l e r bewußt. Ihr Können konnten sie in euer ganzen Anzahl von in'erna'.icnalen Meister- schafts- und Freund sch af i sspielen Nachweisen. 1 geb lieben, die auch im vergangenen Ihr Spielprogramm schrumpfte aber unter mehrere erfolgreiche Wanderfahrten zurück-der Wucht der öffentlichen Abgaben zu am- 1 leg en. men, zumal es gerade die Fußballer sind, | Der Handball harrt nach wie vor ferner b'tc mit den größten finanziellen Sorgen zu Auferstehung, denn weder Lei den Damen, Die spärliche Betätigung unserer Tischtennisspieler erreichte im Treffen mit dem Wiener Weltmeisterteam -hren Höhepunkt, obgleich einige Vertreter auch auswärts schöne Erfolge erzielten. Bon der idealen Paddlergarde sind nur wenige sportbegeisterte „Draup-irattn" übrig kämpfen haben. In letzter Zeit kam es auch zu OrganisaTonsstreitigkeiten, wobei Plötzlich die Frage der Gründung -eines Mariborer Unterverbandes aufgeworfen wurde. Ob und wie es dazu kommen wird, werden die Ereignisse im kommenden Jahre zeigen, eines aber ist gewiß, daß eine Reorganiätion des gesamten Fußballbetriobes in Slowenien mehr denn je notwendig ist. Auf vereinsamter Höhe befanden sich auch 1936 unsere Leichtathleten. Auch in der Leichtathletik ist in letzter Zeit eine Palastrevolution ausgebrochen, die noch schwerwiegende Folgen nach sich ziehen kann. Aufgabe aller gewissenhaften Funktionäre wird es sein, diesen Differenzen sobald als möglich ein Ende zu bereiten. Das .Jahr 1936 brachte auch eine Reihe beachtenswerter lokaler Bestleistungen. G u j n i f warf den Hammer 40.35 Meter'weit. S m c r d e I schaffte im Hochsprung 1.67 Mc'cr und H la d e bachte es im Zehnkampf auf 4675 Punkte. -Schließlich liefen V e u u t t i, 3 tt-o p-n i k, S t a r a 8 i n a und M ü h leis e t die viermal 100-Metcr-Staffel in der neuen Bestzeit von 46.1 Der letzte noch Be' den Herren fand sich jemand, der ihn aus der Versenkung seiner glorreichen Vergangenheit hervorgeholt hätte. Die Schwerahtle-tikvevanstaltnngen sind angöflch's der hohen Abgaben sehr spärlich geworden, obgleich gerade Maribor über aus gezeichnetes Material verfügt. : Perry will Englands Spieler trainieren Fred Perr-Y.- der sich gegenwärtig in Holly- wood flufhiiL, hbt dem brtttzchen Tennisver-band angeboten, kostenlos das Training der engl scheu Davis-Cup-Mannichafr zu übernehmen. Perry erklärte, er habe durch 'einen Uebertrift zum Professionalismus dem britt-scheii Tennis ein Unrecht zugefügt, das er gern zu einem Teil 'gutmachen würde, -«dem er als Trainer der Mannschaft sein möglichstes tue, damit England den Davis-Cup noch ein Jahr behalten kann. - Martin Plan beim T'lden-Ziriüs. Der französische Professional Martin Plaa hat von Tilden eine Einladung erhalten, an der Tournee teilzunehmen, die er in Nordamerika mit Vines und Perry absolvieren w'll. Plaa 'begibt sich Anfang Jänner nach Rew-vork. : Weltrekord Mastenbraeks. Die holländischen Schwimmerinnen Mastenbroek und Feg gelen Unternahmen einen Angriff auf den Weltrekord über 400 Meter Rücken. Mit 5:48.8 verbesserte Mastenbroek ihre im Jänner in Kopenhagen erzielte Bestleistung um genau elf Sekunden. : Elf Wochen auf Reifen. Der jugoslawische Fußballmeister- BSK ist seit elf Wochen auf Reisen.. In diesen elf Wochen haben, die Beograder nicht weniger als 27 Sstele ausgetragen und nur ein einziges verloren als sie in Paris gegen eine Art Pariser Städtemannschaft mst 4:2 unterlagen. Die Beo-gro der spielten -während der ganzen Tournee als reine Klubmannfchast, lediglich durch den internationalen Halblinken Sekulič verstärkt. b. Das Weinland, Zeitschrift für Kellertechnik und Weinbau, erscheint monatlich, Dezembernummer. Jahrespreis 10 Schilling. Publikationsorgan für Oeno-Iogie der höheren Bundeslehranstalt und Pundesver-snchsstation für Wein-, Obst- und Gartenbau in Klosterneuburg, Organ des Verbandes der Klosterneuburger Oeuologen. b. Mein Sonntagsblatt, Wochenzeitschrift I ritt Haus, Hof, Feld und Garten, praktischer m,, . ^ Ratgeber für j-dermann. Jahresabonnement mit im.rn m-rt cm-f Erfüllt uns 24 Dinar. Verlag L. V. Enders'sche Kunst- um,o größeren Hossnungen sur die nun „ N-ei'-Titiwein Zf Dachorganisa-1 6 Sankt-Franziszi-Glöcklein, Monats* tion des Unterverbandes arbeiten uitlerc - r « o- ... - ~ Klubs in vorbildlicher sportlicher Eintracht ’ur ^ FranMus-§reun- an der Erneuerung des wintersportlichen Wettkampfes. Die Schaffung des ersten Skiweges am Bachern war die wichtigste Tat im Wintersportbetrieb 1936. Gleichzeitig wurde die Sprungschanze in Bcttrava neuerdings vergrößert, sodaß man mit Bestimmt heit 1937 die 45-Meter-Marke erwarten darf. Da§ Tennisjahr 1936 war reichhaltig an Wettkämpfen, obgleich diese nicht jenes Interesse erwecken konnten, wie dies bei den 'einerzeitigen Glanzturnieren der Fall war. Immerhin ist als vielversprechendes Akti-vum der ungeahnte Fortschritt der jungen Garde zu werten, die sich nicht nur bei lo-1 kalen Veranstaltungen, sondern vielleicht noch mehr bei auswärtigen Turnieren er-, folgreich durchsetzen wußte und die Hoffnun-1 gen für die Zukunft bekräftigte. Das Juselbad läßt noch immer ienen an- buch für jedermann und ein zuverlässiges Nachschlagebuch für die Schreib- und Rede* vraxis. b. Das Zeppelinbuch. Bon Friedrich Heiß. Bolk und Reich-Verlag, Berlin. Ein Monu-mental'werk über die Geschichte des Luftschiffes von seinen ersten Anfängen bis in die neueste Zeit. Fast jode einzelne Seite dieses interessanten Werkes schmücken herrliche Bilder aus vergangener und neuer Zeit. Es ist ein gigantisches Kapitel der Technik, das in lebendigen Bildern vor unseren Augen wi-ederersteht. b. So einfach ist es nicht. Eine Geschichte von Mut und fiebermut. Bon Otto Michael, Ta ist ein Junge. Der ist „richtig", sagen seine Schulkameraden, denn er ist unternehmend, gescheit und geradeaus. Er liebt Tat, Technik und Natur und er haßt alles, was er „papieren,, nennt. Nur nennt er zuviel so. Mehr aus Gedankenlosigkeit, denn aus - Bosheit begeht er einen Bubenstreich gegen die „papierene Welt". Dann kommen die Folgen, und aus ihnen starrt 'n seinem ganzen Ernst das noch unbekannte, wirkliche Leben. Da sind Vorgänge im Elternhaus, in der Schule und auf der Straße, die dem Jungen sehr zu schaffen machen. Aber er kämpft, opfert, macht gut und siegt. Am Schluß steht er als ein „Kerl" da. der dem de, 3. Heft, Verlagsanstal-t Tyrolia A. G., Innsbruck. b. Mode und Heim. Erschaut zweimal monatlich. Einzelnummer 5-0 Psg. Mit zahlreichen Schnittmustern, Modellen, Gebrauchs anweifungen, Anleitungen usw. b. Illustrierte Rettung Leipzig. Verlag J. I. Weber. Die vorliegende Nummer weist einen reichillustrierten Beitrag über Nacht-aufnabmen auf. b. W'tttschafts-Dienst. Nr. 52. Herausge-aeben vom Hamburgischen Welt-Wirtschafts, Archiv. Mit zahlreichen aktuellen Beiträgen Leben, wie es ist, gewachsen sein wird. Otto aus der Feder bekanntester Wirtschaftler. b. Industrijska odbrana, No-vembernum-ntet. Monatsschrift für Industrie und Propaganda -der heimischen industriellen Betätigung! Mit zahlreichen Abbildungen und wert vollen Beiträgen, b. Freizeit, Monatsschrift für Familie u. regenden sportlichen Betrieb vermessen den m' Dezeinbernuminer. Mode und Hanö-man angesichts der prächtigen Anlaae er- «rbei-t unt Schntttmusterbogen. Verlag Ernst warten würde. 1936 war es der SSK Ma-' Mana Rechner, Wien. Einzelnummer SO rathtm, der den Schwimmsportbe'r'eb zu ®rofche,;, jährlich 11.40 Schilling, steuern verstand, doch darf man hoffen, daß die übrigen Vereine aus ihrer Passivität her* b. Kleine Gerichte für liebe Gäste. 238 zeitgemäße Kochrezepte von Cornelia Kopp. 60 vortreten wenden, zumal nun auch die Stadt einfarbige und lo bunte Aufnahmen. V-r-gemeinde ihr Jnterere am Svortbetrieb im Otto Beyer, Leipzig. Das Buch ist ein I praktischer Ratgeber für Küche und Haus, 1 der jede Hausfrau -erfreuen -wird. Jnselbad bekundet hat. Unsere Radfahrer können auf ein crfola-reiches Sportjahr zurückblicken. In einer Reihe von beachtenswerten' Straßen- und Bahnrennen fanden sie genügend Gelegenheit, ihre verheißungsvolle Form nachzuweisen. Den Löwenanteil an den sch "men Erfolgen nabm wieder Rozman in Anspruch. Im Motorradsport blieben zwar die einstigen großen Rennen aus, doch gaben die -durchgeführten Rennen unteren S^aäen-und Bahnmeistern hinreichende Betäti-gunasmöglichkeiten. D'e TrabreunfaEon aivfelte auch >n hie« b. Geflügelte Worte. Bon Büchmann, neu bearbeitet von Dr. Valerien Tornius. Philipp Reclam jun., Verlag Leipzig. In Ganzleinen RM 3.50. Büchmanns berühmtes Werk liegt hier in neuer, zeitgemäßer Bearbeitung vor. Unnötiger Ballast ist fortgefallen, dafür sind zahlreiche neue geflügelte Worte -aus den letzten Jahrzehnten hinzugetreten. Die bewährte Anordnung u. Behandlungsart von Büchmann ist beibehalten, äußerte wissenschaftliche Zuverlässigkeit ist ober ster Grundsatz geblieben. So ist das neue fern Jahr im Jugoslawischen Derby. Aufga- 1 Werk ein lehrreiches und spannendes Leje- bor. Michael Hat diesen modernen Stoff für die Vierzehn- bis Siebzehnjährigen Prachtir anschaulich und lebendig erzählt. 304 Setten. Kart. Fr. 4.—, Leinen Fr. 5.70. Verlag Benziger, Ein'siedeln-Köln. b. Das eigene H-us. Es ist jedermanns Traum, es ist das dankbarste Thema für stundenlange schwelgerische Gespräche. Unzählige werden es darum begrüßen, in der neuen „Woche" einen großen Beitrag zu sin den, der unter dem Titel „Der Traum vom eigenen Haus" mit Grun'dr ssen, Aufrissen, vielen Photos, Maßen und Preisen den Pläneschmieden eine Fülle aufschlußreichen Materials zusammenstellt und wichtige Fingerzeige für ihre Bauvorhaben gibt. Neben diesem Hauptbeitvag veröffentlicht „Die Wo che" 'im Silvesterheft große Bildberichte von den aktuellen Ereignissen aus den Skivara-diesen, aus Londons Herrenartikel-Läden, vom Leben der modernen türkischen Frau und von einem hochorganisierten Ameiien-vo-lk. Literarische Feinschmecker wird es interessieren, daß in der „Woche" gerade der Roman begonnen Hat, der beim olympischen Künstwettbewerb 1938 die Goldmedaille errang: „Prjö der Läufer" von Arho Kvrhu-mäki. Beziehbar: Buchhandluna -ftemi, Mari» 11934 Dr. Müller hält Sprechstunde Eine lustige Neujahrsgeschichte Von GHMoph Walter Drey An den Jahresanfang konnte der junge. fonbrüstung hinweg und in das hell erleuch-Doktor Müller in den ersten Tagen des | tete Zimmer hineinbugsiert und die Tür von neuen Jahres nicht zurückdenken, ohne daß sich feine Kopfschmerzen zu unerträglicher Heftigkeit steigerten; ein Paar Tage weiter l’-'ck cs ihm auch noch schwer genug, weil schon bei der geringsten Denktätigkoit sich ein dumpfer Druck in den Schläfen einstellte, und als der Gehirnapparat endlich wieder '-n normaler Weise arbeitete, war die Erinnerung an die Vorgänge jener Nacht so schwach geworden, daß er sie nur noch mühsam zu einem leidlich klaren Bilde ordnen tonnte. Er hatte mit mehreren gleichfalls noch unbeweibten Kollegen die Silvesterbowle in irgend einem Trinkstüberl geleert, man war lustig und immer lustiger geworden, hatte gesungen, Reden geschwungen, er selbst hatte mit einem efühlvollen Erguß in rauhen Männerherzen tiefste Rührung erweckt, und dann war, wie in Zauberstücken auf der Bäh ue, ein Wolkenschleier nach dem anderen her j abgefallen nnid hatte die interessante Szene! verhüllt. I Zu dem Zeitpunkt mußte er das „Theater" . verlassen haben, denn auf einmal war er in der frischen Lust gewesen — so etwas spürt man ja im Winter — hatte am Schaft einer 7-aterne gelehnr und versucht, aus dem Zis-lorbtatt seiner Uhr klug zu werden. Als er mit Anstrengung die Zeiger gefunden, waren sie beide gleich lang gewesen, und die Ziffern hatten auf dem Kopf gestanden. Die-ses Phänomen hatte er sich nicht zu erklären vermocht und ex war im Begriff gewesen, den ersten besten Uhrmacher aus dem Schlaf zu trommeln und ihn um Rat zu fra gen. Da hatte es über ihm gerufen: „Profit Neujahr, Sie müder Wanderer! Wo kommen Sie her? Wo wollen Sie hin?" , And voll Schelmerei und Uebermut, wie die Stimme, die diese Frage ait ihn richtete, hatte das Lachen geklungen, das im Drei-Aang folgte. , Er hatte sich mit Rücken an den Laternen Pfahl postiert und in die Höhe geblickt. Da oougten sich über die Brüstung eines Ballons drei Damen und schauten vergnügt zu chm hinunter. Die eine, wohl die kecke Rufest1, schwang grüßend ein Glas, während aus den Händen der anderen sich lange Kon settischlangen losringelten, die sich um ihn und die Laterne wanden. ■ras war ihm ungeheuer poetisch borge« ommen, und er harte ritterlich gedankt. In ver schwungvollen Rede, die er zu dem Bal-urn hinaufschickte, pnes er die Grazien, die och yente auf Erden wandeln, die Halden JfÄrJn ^minlische Rosen ins irdische "" . J echten, und vieles, was sonst zu Lob und ms edler Weiblichkeit schon gesagt wOvüen ist und ihm gerade in den Sinn curt, xcgte er den drei Lchörren ehrfurchtAvoii M Futzen. 1 7 cf r ?teu^c' daß er wundervoll gesprochen -aoe; heute fragte er sich verzweifelt, was er vj tut schreckliches Zeug durcheinander ge-W haben mochte. Der würdige Greis, dcs-MwergbartMs Haupt plötzlich zwischen den Kopsen der kichernden Mädchen sichtbar geworren war, mußte es jedenfalls schon dama., sur schreckliches Zeug gehalten haben, Mer‘.m ^ 55 Öii pwsaische Zwischenbe-iwn- ?Uüt' "tvetzen Sie doch wenig* steiw „zhictt Hut aus, junger Mann, Sie müssen sich ;a erkälten!" Unwillig über die Störung und die laienhafte Belehrung „von oben herab" hatte er zu-ruckgerusen: „Was verstehen Sie von ErkA--ungen, alter Herr? Ich werde mich nicht er mlten, aber sie, der &i,c nicht int warmen Zimmer geblieben sind! Gehen Sie scbleu-nigst wieder hinein. Das rate ich Ihnen ich d „Wo hin" gefragt, freute sich auch am meisten, und das gefiel dem Doktor so, daß er bald mit verbundenen Augen das Haus hätte 'finden können, aus dem er sich seine Fmil Doktor holen wollte. Neufahrsgruß entboten worben war. Und als er nacheinander zwei Briefchen empfing — das eine enthielt die Abbildung eines ver bogenen Laternenpfahles mit der anzüglichen Unterschrift: „Wer Schaden macht, soll Schaden bessern!" das zweite die Worte unter einer Medizinflasche: „Wo bleibt die ver sprochene Hilfe gegen den Schnupfen?" — da mußte er sie zu seinem größten Bedauern unbeantwortet lassen. BiZ in seine Träume hinein verfolgte ihn aber die Frage: „Wo war cs?" I * Die Aerzteschaft der Stadt feierte das fünfzigjährige Doktorjubiläum ihres ältesten Mitgliedes, des Geheimen Medizinalrates Hiller. Im Saale der „Harmonie" saßen an langer Tafel die alten und jungen Doktoren, auf dem Ehrenplatz der Jubilar, ein rü stiger, noch jugendlich lebhafter Siebziger. Den schmucken Rahmen des Ganzen bildeten in ihren hellen Kleidern die zuschauenden Damen auf der Galette- des Saales. Die erste Rede hielt der Vorsitzende, der den Geheimrat als ausgezeichneten Arzt und vorbildlichen Kollegen feierte; dann folgte eine Ansprache des Dekans der medizinischen Fakultät der Universität, an der Hiller vor einem halben Jahrhundert den Doktorhut er worden hatte. Hierauf erhob sich der Jubilar um seinem Danke Ausdruck zu geben. In jüngeren Jahren würde er sich keinen Au-tet, sti kein xbeliebiger Herr Unverstand, sondern ein Fachmann gewesen. Außerdem sei das vernichtende Diktum in der Neujahrsnacht gefällt worden, also zu einer Zeit, wo die Weisheit des Altertums: „Im Wein ist Wahrheit!" sich am herrlichsten kund tue. Alles lachte: nur einer nicht, der Doktor Müller, der am untersten Ende der Tafel saß. Schon als der Geheimrat zu reden angefangen, hatte er aufgehorcht. Die Stimme klang ihm so bekannt. Und nun — Potz* blitz! Das war wahrhaftig der Marabu aus der Neujahrsnacht! Und was der für Witze machen konnte! Seine Rede brachte die Zuhörerschaft nicht aus dem Lachen heraus! — Als der offizielle Teil der Feier vorbei war, paßte der junge Doktor einen geeigneten Augenblick ab, um sich an den Jubilar heranschlängeln. „Herr Geheimrat", redete er ihn an, „der Verwegene, der Ihnen die ärztliche Autorität absprach, steht vor Ihnen — zerknirscht, bußfertig!" „Sieh da, Herr Kollege!" rief Hiller. „Also so muß man's machen, um die Bekanntschaft mit Ihnen wieder anzuknüpfen? Ich habe dazu nämlich Auftrag von meinen Da men! Die sind der Ansicht, daß ich Sie nicht gerade menschenfreundlich behandelt habe, daß ich Sie zu einem Glase Bowle hätte ein laden müssen, anstatt Sie nach Hause zu schicken. Und weil Sie sich seitdem so muck-stilk verhalten haben, glaubte ich zuletzt daß Die böse feien!" Gruß des Zeitungsboten Jeder hat heut seine Zeitung; Damen lieben sie und Herrn. Dieser braucht sie zur Verbreitung, Jener wieder liest sie gern. Mancher kann es kaum erwarten, Bis er seine Zeitung hat; Von den Menschen aller Arten Liest ein jeder heut „sein Blatt". Das Lokale ist sehr wichtig, Weil es vieles uns erklärt; Ach, wie ist Herr Hase nichtig, Der von allem nichts erfährt. Nicht mal weiß, wieviel schon Heuer Hochzeit feierten im Ort, Wer gestorben, wo ein Feuer — Wo ein Storch flog — und so fort! Dann auch die polit'sche Lage Jnt'ressiert loohl jeden sehr! Und die wirtschaftliche Frage, Der Verkehr und vieles mehr; Fliegen, Schwimmen, Fußball, Reimen. Mode, Technik — horr'doh! Alsts muß der Leser kennen, Selbst den Inseratenteil. Wir sind's, die Euch täglich zeigen. Was geschehen da und dort; Schließt sich nun des Jahres Reigen Nehmt von uns ein letztes Wort; Für den neuen Jahrgang bringen Wir die besten Wünsche dar: Frohes Schaffen! Gut' Gelingen! Frohen Gruß zum neuen Jahr! Der Zeitungsbote. Silvester Des Jahres letzte Stunde naht. Mau kommt zusammen, leert Gläser mit anfeuern den Getränken, läßt vielleicht den Tannenbaum zum letztenmal aufleuchstn, singt Lieder, umarmt und küßt sich und . . . erwartet mit tausend mehr oder weniger holden Wünschen und Hoffnungen ein neues Jahresgeschehen. Jeder Mensch hat ein Glanzjahr. Dieses muß nicht unbedingt in der Jugend liegen; aber sicher wird kaum einer darauf kommen, daß cs, wenn er es durchlebt. das beste Jahr seines Lebens ist. Er wird immer noch wähnen, es gäbe ein Höherstürmen zu irgend einem Gipfel, wird wünschen und hoffen! Dies liegt so 'n der menschlichen Natur. Nehmen wir dankbar auf, was das neue Jahr uns bringen wird und denken wir nicht allzu schlecht vom alten. . . Das Äahr 1937 ist ein Gemeinjahr von 365 Tagen oder 52 Wochen und ein Tag und beginnt an einem Freitag — was aber durchaus nicht von ich!echter Vorbedeutung sein muß. Es ist J>a8 420. Jahr seit der Reformation durch Martin Luther, das 140. Jahr seit Einführung der Schutzblattern und das 100. Jahr seit Einführung des elektromagnetischen Drucktelegraphen. Sonnen- und Mondfinsternisse, die in Mitteleuropa sichtbar sind, treten nicht in Erscheinung, obwohl zwei Sonnenfinsternisse und eine Mondfinsternis in anderen Erdteilen zu beobachten sein werden. Am 9. Februar ist Fastnacht, am 28 März Ostern, am 16. Mai Pfingsten. Das Gchutzmgelbild <§ine Neuj6hrseksäh^k?8 von Grete Gölch Ein leichtes Erbeben befiel Jsas Gestalt, schwer lehnte sie sich gegen das Fenster. durchströmte chn. Leise sagte er: „Was für ein weicher, wunderbarer Mensch du hist! In jeder Lebenslage wirst du stets die Ge- Jsa Hagen stand vor der Eingangstür oes tief im Schnee gebetteten Weingartenhauses. Frühmorgens war sic auf Schnee-schuhen von der kleinen Bahnstation aus, heraufgewandert, hatte den Reiz winterlicher Wald- und Hügeleinsamkeit still genessen, bis. ihre Seele von den Fesseln aller Le Bens Härten frei geworden und jene Schwingungen bekam, die sie einst besessen. Mit hellem Blick sah Jsa auf das vertrau te Landschaftsbild, das schimmernd, voll Winter-Pracht, seine Konturen in traum-stille Fernen dehnte. So hatte sie ihr liebes Rebenland noch nie gesehen! Schnee, Schnee wohin das Auge reichte! Die breitgeschwungene Kette der Woinhiigel in tiefem Winterschlaf, schlicht-ernste Kirchlein wie in Watte verpackt, auf gegenüberliegenden Höhen die Gehöfte, kaum erkennbar unter dem glitzern den Weiß ihrer Winterlast. Das Murfeld, die geheimnisvollen Wälder des JvanZcica-Gebirges, der metallfarbene Schimmer der Drau und ferne am Horizont die Türme VaraLdins, — all dies gewahrte ihr ringsum spähender Blick und blieb bewundernd an den Bergen haften. Aus bläulich klarem Lichte reckten sic sich in ihrem königlichen Schmuck empor: die Koralpe, der Bachern, der Donati, — ja selbst die ferwanken leuchteten in verdämmernden Umrissen herüber. Den Bergpfad heraus kam eine dunkle Männergestatt geschritten. Freudige Ueber-raschung durchzuckte Jsa. Wahrhaftig, Leo war cs! Mit raschen Schritten ging sie ihm entgegen und bot ihm herzlich die Hand. Er war ihr Kindheits- und Jugendgespiele, der Sohn eines angesehenen, vielbeschäftigten Güterdirektors. 'Manch schönes Erinnern verband sie mit Leo hier oben auf freier Höhe. Seine inzwischen verlebten Studienjahre und Jsaz Reisen hatten dazu beige-tragen, daß sie sich nun seltener sähen. „Gnä Inges Fräulein, — Jsa!" rief er überrascht. „Lassen wir das „gnädige Fräulein", lachte Jsa. „Ja da staunst du, mich heute am Silvestertag' hier anzutreffen! Doch ist das Staunen auch ganz meinerseits. Welch cm Anlaß führt dich um diese Zeit tu dies verschneite Rebenland?" „Ich nahm Vater einen.dringenden wirtschaftlichen Gang ab, der mich nimmer recht zeitig zur Bahn kommen ließ. Ta wollte ich das 'Silvesterfest allein feiern und mein Weg führte mich hier vorbei um drüben, Bei unserem Gesinde einzukehren." „Du bist selbstverständlich heute mein Gast," entgegnete Jsa rasch. Und dann, wie um jeder weiteren Frage vorerst auszutvei-chen, sprach sie hastig weiter. „Weist du, daß wir in den früheren Jahren im Winter eigentlich sehr unbankpar gegen unser Sieben-Hügelland gewesen sind? Prachtvolle Skigelände habe ich heute entdeckt! Und plötzlich wußte ich, daß solch ein Erdenplatz, der heimatlich mit uns verbunden ist, zu -jeder Iah reszeit ergründet und geliebt werden muß." Sie waren unterdessen bei dem Hause an gelangt und traten durch den Borraum in das Wohnzimmer ein. Wohlige Wärme um fing sie. „ Bitte, mach dir's bequem." Er antwortete nicht, sah Jsa nur an, die geschäftig hin und her eilte, den Tisch deckte, die Teemaschine in Brand setzte, leckere Din ge aus dem Rucksack packte und auf Kristallteller verteilte. Der festlich gedeckte Tisch mit dem blütenweißen Damasttuch, dem schweren Silber darauf, bildete einen seltsamen Kontrast zu dem einfachen Raume. Auch sonst gewahrte Leo kleine Luxusgegenstände von persönlich« Art, die vorher nie in die-, fern Raume waren und seltsam fremd von dem übrigen Hausrat sich abhoben. Der Lichtschein des zur Neige gehenden Tages fiel durch das Fenster auf J-sas Antlitz. Voll ebenmäßiger Schönheit war es, von einem fast kindlichen Liebreiz erfüllt und dennoch fraulich gereift und seltsam vertieft mutete es Leo plötzlich an. Die Stirne aber, von kurzem, gewelltem GloNdhaar umgeben, leuchtete wie von einer klaren Godankenkrast erhellt, durch die beginnende Dämmerung. »Jsa", sagte er beklommen, „habe ich kein Anrecht auf die gleiche Frage, die du mir vorhin gestellt? Es ist nicht muffige Neugier, die mich fragen läßt: Warum hast du dich hatte iba heraufgeflückM?" Sie wußte, daß wohl diese Frage kommen mußte, daß sie darauf die Antwort dem lieb sten Freund der er ihr war, nicht vorenthalten konnte. Hell und silbern schlug die kleine Stehuhr und als der letzte Ton verklang, rang sich langsam die Erwiderung von ihren Lisi Pen. „Ich — ich wollte den letzten Tag im Jahr unter eigenem Dach verbringen, so wie ich. es von Kindheit an gewohnt gewesen war. Zu Hause ist es mir nun nicht mehr möglich! Da bin ich ausgerückt und Mutter verstand mich und ließ mich ziehen." „Jsa, höre ich recht? Dein schönes Heim, dein Clternhäus?!" Sie nickte trübe: „Gehört nun anderen." Sie hatte sich wieder ge-faßt.Sinnend richte ihr Blick auf ihm, um mit ruhiger Stimme fortzufahren. „Gar manches hat sich wohl geändert, im Leben sowie auf der Welt. Da ist es vielleicht besser, daß wir vom lauten Trubel dieser neuen Zeit zuweilen Abschied nehmen und unser Denken, welches durch die Schule einer anspruchsvollen überkultivierten Bildung ging und durch die Fülle nüchterner und folgerichtiger Erwägungen uns oft grausam quält, wohltätig abzulenken trachten, einem Ziele zu, das dem Gemüt Erhebung bringt. Ich will dir etwas zeigen, das mir nahe steht." Sie geleitete ihn in den Nebenraum, hielt, eine brennende Kerze zu einem Bilde empor, das aus der weißgetünchten Wand über dem Bette hing. Es war ein Farbendruck, wie ex die Bauernstuben zierte. und auf ländliche Gemüter eingestellt, die Hergotts-winkel darin schmückte. Eine bewaldete Berglandschaft, im Hintergrund der Mond und zwischen einer tiefen Schlucht ein schmaler, geländerloser Steg. Auf diesem Wege schritt ein kaum den Kinderschuhen entwachsenes Mädchen, zu dessen nackten Fü ßen der Kopf einer Schlange sich gierig erhob. Dahinter, im weißen, sternübersäten Gewände, groß, gütig und eindrucksvoll, die Gestalt eines schützenden Engels. Mit einem feinen verständnisheischenden Lächeln wandte sich Jsa ihrem Begleiter zu, während sie sprach: „Gewiß ist dieses Bild für jeden flüchtigen Beschauer kaum des Beachtend wert. Ein Städter von Geschmack Aus frühem Winterdunkel kommt das neue Jahr herauf, wie ein großes, unbekann teö Fragen. Ende des alten Jahres, Beginn des neuen; beides Zeit der Einkehr, der Besinnung, der Beschaulichkeck. „Prosit Neujahr, Helfried, du närrische-Gockel! Möge dir der Himmel int neuen Jahre voll lauter Strad-ivarius-Geigen hängen, mögest du nicht zu lasterhaft, aber auch nicht zu tugendhaft sein, kurz: bleibe das alte Kamel, das du schon 30 Jahre lang bist!" — Als meine Bedienerin beim Zimmeraufräumen diesen Neujahrsgruß meines Münchener Freundes am Schreibtisch liegen sah und las, da schüttelte sie den Kopf, und das klangt, wie wenn man eine Sparbüchse schüttelt, in der nichts drin ist. „Glückliches neues Jahr!" rief mir ein guter Bekannter über die Straße zu, als er gerade zum „Grünen Kranz" auf einen Dämmerschoppen ging. Glückliches neues Jahr! Eigentlich eine gedankenlose Phraie. Was versteht überhaupt dieser Mann von Glück? „Nur der ist glücklich, dem kein Glück entschwindet, weil er cs einzig in sich selber findet", in seiner Seele, in feinem Zusammenhang mit dem All! „Glück ist. schau'u nach fernen Hügeln, wo noch Abendsonne liegt . .", sagt Franz Karl Ginzkey. Solange'man noch unerfüllte Wünsche hat und trunken sein kann auch ohne Wein, solange man noch auf fein Inneres zu horchen weiß, gewissen Zauber auf mich auszuüben vermocht. Dann kamen Jahre, die es mir vollends entfremdeten. Reisen, Gesellschaften, Eindrücke, die das Leben eines sorglosen Menschenkindes bis zum Rande füllten, hiet--ten mich gefangen. Selten weilte ich hier und wenn ich kam, so war dies nur eist äußerliches, flüchtiges Ereignis. Meinem kunstverwöhnten Blick schwebten andere Bilder vor. Ich schalt mich töricht, daß ich Vergleiche zog, lachte darüber und sehnte mich nach dem Glaspalast und der Schack-Galerie. Dann brach die Zeit heran, in welcher n'r das Dasein nicht mehr rosig wirkte, 'ch Pflichten hatte, nach meines Vaters Tode Kräfte sammeln musste. Ta wurden mir 'm Lebenskämpfe alle Dinge wiederum vertrauter hier heroben. Meine Blicke hingen oftmals an dem Bilde — bis eine Wandlung sich mit ihm vollzog, es gleichsam lebensatmend -aus dem Rahmen trat — mir Sinn, Erkenntnis, Glaube wurde. Sie schwieg, mit dann mit kleberzeugungs-krast und mit beseeltem Glanze in den Augen fortzufahren: „Weist uns nicht ost-mals auch der Schicksalsweg über solch schmalen, eine Tiefe überbrückenden geländer losen Steg, den wir betreten müssen: von Gefahren umringt, manch tückischen Fügungen preisgegeben? Wir wissen: es gibt kein Entrinnen. Unerbittlich ist der vorgeschriebene Weg, der nun an seiner Stelle ein Darüberschreiten von uns fordert. Und wir verlieren nicht den Halt, greifen nicht ins Leere, um zu stürzen. Sei es, daß uns aus den Augen eines seltsamen, hilfreichert Menschen Güte strahlt und uns Mut verleihend aufrecht hält, oder wir im Drange der Gefahr selbst eine Kraft besitzen, die uns weile leitet, uns hellsehend macht — stets wird uns auf solchem Gange die Gnade einer Gottesfügung, eines höheren Schutzes dann zuteil. — So wurde mir dies Bildnis zum Symbol. Und heute, in der Neujahrsnacht, will ich Schutz von ihm erflehen und ihm danken, daß es uns noch d'ese -Scholle treu behütet hat. Der Glaube aber soll wie ein ewiges Sicht in meinen Herzen leuchten und meine Arbeit segnen, die unserer -Erde, unserer .Heimatscholle gilt." Wie ein gläubiges Kind hatte Jsa die letzten Worte gesprochen. Schlicht und voll Demut stand sie da, während ihr blondes Haar im Schimmer des flackernden Lichtes wie ein Heiligenschein sie umwob. Ein tiefes, nie gekanntes Glücksgefühl glücklich. Denn: „Glück ist: ein leises Träumen in unbewußtem Sein, Glück ist: ein helles Jauchzen nach gold'nem Sonnenschein, Glück ist: ein helles Sehnen zum Unbekannten hin, Glück ist: ein stürmend Drängen mit jugend-kräft'gen Sinn, Glück rollt int Meereswogen, Glück schläft im Felsgestein, * Glück ist: in einem Winkel mit dir zusammen sein." Man muß sich- nur bescheiden können, muß sich immer wieder auf sich selbst besinnen können, muß in Verbindung bleiben mit -seiner Seele — das ist alles, um glücklich zu fein. * Heute vor sieben Jahren war es, beim Fechtlwirt am Pickentor zu Innsbruck, dem Heidelberg der Alpen. Der Stammtisch war wieder einmal vollzählig und es ging lustig und übermütig zu. Wir berieten uns, wie ohne Arbeit und mit wenig Mühe Geld zu -beschaffen sei, um die Jahreswende recht würdevoll begehen zu können. Mein Freund Emil sagte, er habe eine gute Idee: ich möge mich als Rauchfangkehrer entziehen und in die Gasthäuser beglückwünschen gehen. Damit würden wir schön verdienen. „Pracht- Berede noch sein. „Wenn cs durch ein Verstehen gewürdigt wird", ergänzte Jsa. Und dann nach entern Schweigen, in welchem ihre Herzen stumm sich fanden: „Komm', nun wollen mir das neue Jahr erwarten!" Duftender Punschgeruch erfüllte den kleinen Raum, darin an festlich gedeckter Tafel zwei junge, glückliche Menschen saßen. Stockend erst, dann von freudigem Zukunftshoffen beschwingt, erzählte auch Leo nun von seinen Studienjahren. Von Sorgen und Kämpfen, von der wirtschaftlichen Schwere, die selbst auf seinen Eltern lastet, wie er sich durch Erteilung von Unterrichtsstunden aufgerafft hätte, um das Studium vollenden zu körnten und endlich vor dem Ziel seines -Strebens, vor der Richteramts-Prüfung stunde. Da iah ihn Jsa mit liebevollem Forichen an. Ernst sagte sie: „Ein Richter muß vor allem anderen Psychologe sein. Ist er ein Menschenkenner und in des Wortes höchster Bedeutung selbst ein Mensch, so wird er es vermögen, der Starrheit aller Paragraphen Leben zu verleihen, sie so zu gebrauchen wissen, wie er es vor Gott und sich selbst verantworten kann, daß die Gerechtigkeit mahnend, aufrichtend und ehern an das Gewissen -des Volkes pocht. Deshalb sei in deinem schweren zukünftigen Berufe hellhörig, Leo! Werde nicht müde des Forscheres, wenn dir e'm Mensch dessen würdig erscheint! Denn trotz all dem Häßlichen, das dich umgeben wird, werden auch Menschen zu dir schreiten, deren Weg sie schuldlos über einen „schmalen, geländerlosen Steg" dann führt, -auf dem die Tiefe ihrer lauert und der Bitz emer giftigen Schlange. — Darum vergell» nie mein Schutzengelbild!" Er beugte sich vor. Eine Welt von Liebe lag in seiner Stimme, als er fragte: „Darf cs reicht auch mir gehören?" Und während Jsa in den tiefen Blick -seiner Augen versank, erwiderte sie glücklich: „Ja, cs soll uns beiden angehören, daß wir im Glauben und Erfassen seines -Sinnes aufrecht bleiben ent Leben lang." „Jsa!" — Sie küßten -sich. In dichten Flocken fiel der. Schnee zur Erde, wirbelte la-utos gegen die Keinen erleuchteten Fenster, als wollte er das Weingartenhaus für immer mit seinem reinen, makellosen Weiß umhüllen. Auf den Höhen ringsum blitzten kleine Lichter auf, glitzerten -wie vom Himmel gefallene -Sterne in die Winternacht, die erhaben imt> schweigen^ über dem Lande ruhte. Vom Tale herauf erschollen die Glocken 'und kündeten mit feierlichem Klange das neue Jahr. voll, lieber Emil!" rief ich aus, „und du begleitest mich als Schwein!" Darauf wurde er böse und ließ sich (mit einem vernichtenden Seitenblick auf mich) einen Punsch bringen und ein halbes Dutzend Faschingskrapfen dazu ... Ich -aber schleuderte durch die Gassen, Straßen und Gaststätten aller Art, um Stoff zu sammeln für das Thema „Innsbruck um die Jahreswende." Und das nennt sich -dann „Si'lvesterza-u-6er", was ich da zu sehen bekam! Es waren Bilder, schon oft geschaut zur Faschingszeit, lärmend und sinnlos . . . Auf den Straßen Betrunkene und solche, die die Betrunkenen nachmachen. Man schüttelt dem Schutzmann die Hand, wird von unbekannten Mädchen mit bunten Mützen auf dem Kopf aus dem Hinterhalt umarmt und geküßt. Jeder hat Anschluß gefunden an diesem Abend, mancher vielleicht bloß an fein Elend, aber den Abend hält er auch daran fest. In den Lokalen aber sitzt man und schaut, vielleicht so ganz von ungefähr über die Schul-' ter nach hinten. -Das war das alte Jahr.'Mit seinen kleinen Freuden und größeren Leiden. Auf den Tischen stehen -gefüllte Gläser mit dampfendem Punsch, ein mitternächtlicher Uhrschlag kündet des alten Jahres letztes Wort und dann geht es erst richtig los. Wein fließt, Glas klirrt, vorbei . es war . . . ein Glas zerschellt ... An den Tischen vorbei schieben sich drängen sich die Leute und schreien aufs Geradewohl „Prosit Neujahr!" in den tollen Trubel . . . Aber der tolle Trubel übertöret nun olles. * Und wiederum beginnt eftt neues Jahr „mit Hofsnungsgrün als Schei-elzier", Nutz mit nur klein wenig Kunstsinn würde nachsichtig verzeihend darüber hinwegsehen. Nur in meiner Kinderzeit hatte es vorher einen prosit Neujahr! Silvester-Allerlei von Helfried V- Scharfen au solange ist man zu verläßlich und grenzenlos Frauenwelt Die Lugend beim Wintersport MK 49260 MK 49265 V49277 V 49278 Wo leine Verkaufsstelle am Bei, beziehe man alle SchnMe durch den Beyrrnerlag, Zcfpzlg, ^nbeiebmrsffr. MMM iy.;:" ; fr y&S' SSSitS- Die Kinder tollen auf der Eisbahn, llur men auf Rodel und Skiern die schneebedeckt ten Anhöhen hinunter und wünschen sich dazu eine Kleidung aus festem, Praktischen Mn ter'al, weite Rädchen, bequeme Sportjacken, lange Skihosen, die sie in ihrer Bewegungsfreiheit nicht behindern. SiSiiiiS mmm ■ ■ '! &m mm mn 49285 KK 49290 . . . ’ ’-V/jV ch.VA esäP' MK 49275 .MK 49280, Zu dem dunkelblauen Fqlten-röckchen wird eine Schoßbluse aus 'chottisch kariertem Wollstoff mit Aermeln aus dem Ronsch., getragen. Am Blusenschlitz Reift« Verschluß. Erf.: 1.50 nt einfarbiger Stoff, °0 ent breit, 50 cm karierter Stoff, 95 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 6, 8 und 10 Jahre. MK 49265. Sportliches Kostüm für größere Mädchen. Erf.: 65 cm Rockstoff, 1.30 in Jackenstoff, je 130 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte, für 9, 11 und 13 Jahre. MK 49283 V 49277, Knaben jeden Alters tragen gern die Windjacke aus wasserdichtem Stoff. Dazu die Breeches V. 49278. Erf.: 1.55 nt Jackenstoff, 90 cm Beinkleidstoff, je 140 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 6, 8, 10, 12 und 14 Jahre. MK 49275. Das praktische, sehr brauchbare Eislaustleid aus Tuch in durchgehender Schnittform mit glockigem Rock und Taft-bandschlerfe. Erf.: 2.80 m Stoff, 95 cm Brett. Bunte Beyer-Schnitte für 12 und 14 Jahre. MK 49283. Zum karierten Faltenröckchrn wird die westenartige Jacke getragen. Sie ist mit Rückengürtel und geschweifter Rücken-Passe gearbeitet. Erf.: 3.10 m Rockstoff, 70 rm breit, 1.10 m Jackenstoff, 130 im breit. Bunte Beyer-Schnitte für 8, 10 u. 12 I. KK 49290. Dieser Skianzug ist für kleine Knaben oder Mädchen passend. Erf.: 1.30 m Stofs, 110 ent breit. Bunte Beyer-Schnitte für 4, 6 und 8 Jahre. MK 49285. Zum Wintersport tragen größere Mädchen gern lange dunkelblaue Skihosen und dazu eine Jacke in abstechender, leuchtender Farbe. Erf.: 1.10 m Hosenstoff, 150 cm breit, 1.50 in Jackenstoff, 130 cm breit. Bunte Beyer-Schnitte für 13 u. 15 I. Gib „36m" Saures! Freundliche Neujahrsvorschläge für unsere Hausfrauen Bo« Jose sine Schultz. hoZ'a dvr schöne neue Kalenderblock mit !nen "mi“ darauf. Wenn inan cken1‘ --tU 0iekr Mühe die ersten Blätt SÜfSfe 6iä'««»» r°"u°° ln ' . ''“ti' schon tän# Sm- ®rwt ang*S;„u* »N*, * aeopn . ,ic& dem neuen ent- benes' Bnck Ir, l’°T uil§ toie ein unbeschrie-mfr fiÄ m er '»an ist entschlossen, sich der 3 u hm Ft ' mti) m':t kpoher Zuversicht 0GL ciMfunft anzuvertrauen Und wenn das Neue Jahr auch noch so 5r K Außerdem wird das W euer Sckrimi n ?araussagungen des ?T7na Schriftstellers Homunkulus ent rC,tI° k Zufriedenheit sei». Beim Z jochen wird man glücklich icilI gber den arffSS bf°rmitta9§ über den Fort- WnnLL ZnÜ' rmä,m ^ über die Ä der Tierwelt und abends wird man L !Je ^ wenn man ein warmes Nacht- pb Le a ,?S x5a.;r 1987 wird aber auch 'u Z Ür flioßer wirtfchastl cher Erlei chtwun Sen mm. Gme Ratschläge und Knopflöcher 3uf^füren-en P haben sein Und deshalb rufe ich allen Lesern die bekannten Neuiahrsworte von Hans Bethge z„: kEIückauf zum neuen Jahre, Verlange nicht zu viel; Bekränze deine Haare, Etct’ in dein Saiten'piel! Und werden's düstere Lieder, Neig' mcht zu tief das Haupt: De Gärten glänzen wieder, Noch ehe du's geglaubt!" neu ist, nach der Hausfrau streckt gleich am 1. Januar wieder der praktische Alltag seine Arme aus. Es gilt zunächst, den schwarzen Kater aus dem Felde zu schlagen, der besonders nach einer allzu fröhlichen Silvester feier alle Hausgenossen etwas grämlich an-ftcht. Das aber wäre keine Stimmung, mit b«r man das Neue Jahr beginnen soll. Darum wollen wir dem Kater unter der Devise „G b ihm Saures!" zu Leibe gehen. In Wirklichkeit geben wir das Saure nicht dem Kater, sondern lieber dem Ehegatten, der nach sehr wenigen Stunden Schlaf mit blassem anklagendem Gesicht ant Frühstückstisch erschienen ist Uns selber geht es ja leider nicht viel anders, und nur die Kinder, die zeitig ins Bett gesteckt wurden und in sch und ansgeschlafen den Eltern ein glückliches neues Jahr wünschen, wundern sich warum Vater und Mutter so müde und verstimmt aussehen. Gegen wiche traurigen Neujahrs-Zustände erweist sich der saure Henng und nach ihm alles, was an sauren und Pikanten Dingen in sein Reich gehört, als außerordentlich heilam. Kluge Hausfrauen haben da Berat» vorgesorgt, und am Neujahrsmorgen steht ein kleines „Katerfrühstück" auf dem Tisch — wobei diesmal der süße Marmeladentopf oder das Honigglas verschwunden ist und mit einer Schale m't muren Heringen, Gurkeinch eiben, Mixed Pikles oder mit pikanten Brötchen mit "Anchovis- oder Sardellenbucker Platz gemacht hat. Nach diesem Frühstück sieht alles anders aus und man kann dem neuen Jahr endlich klaren Auges und zuversichtlich entgegenblicken. Mit tausend guten Vorsätzen sind wir heute erfüllt. Wenn nur ein Brachte'! von ihnen später in die Tat nmgeietzt wird wäre es herrlich. Vielleicht kommt mancher Frau am Neusahrsmorgen — unter der wohltätigen Emwirkung der Heringsschüssel — die Erkenntnis, daß sie selbst sich das Leben manchmal schwerer macht, als cs zu sein braucht. Wenn wir heute zurückdenken -r- wievicl von den kleinen Sorgen und Nöten eines langen Jahres ist geblieben? Sind nicht die meisten der täglichen kleinen Miß-helligkeicn im Sande zerronnen, wie nichts und waren sie es überhaupt wert, daß wir uns einmal damit das Loben schwer gemacht haben? Heute sind wir jedenfalls entschlossen, int Neuen Jahre alles anders zu machen, die kleinen Sorgen des Lebens nicht chwerer zu nehmen, als sie es wert sind uns dafür aber doppelt an den kleinen Freuden zu freuen, die jeder Tag mit sich bringt. Eilt neues Jahr steht wartend da mit neuen Aufgaben, mit kleinen und großen Pflichten. Die Hausfrau weiß, daß sie diele Angaben meistern wird — im neuen Jahre genau so wie im alten. Nicht umsonst hat man sie mit den Feldherrn verglichen, der strategisch auf seinem Posten für das Ganze kämpft. Die Hausfrau weiß, daß auf ihren Schultern heute eine bedeutende Verantwortung ruht, im volkswirtschaftlichen, im bevölkerungspolitischen, im kulturellen Sinne. Der Alltag aber setzt sich aus kleinen Pflichten, aus täglichen kleinen Aufgaben, aus Freuden und Kümmernissen zusammen. Der Alltag beginnt am Neujahrstag mit dem kleinen Katerfrühstück, bringt während des Vormittags die vielen, vielen Glück- und Segenswün'che: des Milchmädchens, der Zei tungsirau des Jungen, der täglich die frischen Brötchen bringt, des Briefträgers. Sie alle wünschen Berge von Glück, und wir denken heute daran, daß sie sich ein ganzes Jahr lang für uns die Füße krumm laufen und erfreuen sie durch eine kleine, klingende Neujahrsgabd. Dann geht es weiter mit den Glückwün-'chen. Freunde und Bekannte rücken an, mit Blumen bewaffnet, und schließlich machen wir uns selber auf. um auch unserer'ests wieder unglaublich viel Glück zu wünschen. Inzwischen schmort im Ofen der Neujahrsbraten, denn das Neue Fahr muß festlich ein geleitet werden. Es ist eine Reihe unendlicher Feiertage, die uns diesmal Weihnachten und Neujahr beschert haben. Die Hausfrau seufzt ganz im geheimen und murmelt gelegentlich etwas von der Reihe guter Tage, die bekanntlich sehr schwer zu ertragen ist. Noch zwei Tage, denkt sie — und alles ist wieder im alten Geleise . , , Das Abendkleid dieses Winters ist sehr vielgestaltig in der Form und 'Ausstattung und ebenso reich ist die Auswahl der Stoffe. Da erscheinen neben den schönen Seidenstoffen ,den regenbogenfarbigen moirierten Seiden, der ausdrucksvollen Ottomaneseide noch der herrliche Velours chiffon, völlig knitterfreier Samt und für große Gesellschaftskleider die entzückenden Lamestoffe, sowie Gold- und Silberbrokat. Schwere Taftseiden in Pastelltönen behalten weiter ihre Gültigkeit. Als Neuheit verarbeitet man feines mattes und glänzendes Tuch, das durch das Gold und Silber der Stickereien seine festliche Berechtigung erhält. Zuletzt sei er wundervollen Spitzen gedacht, die nicht nur in schwarz und weiß Verwendung finden, sondern auch in farbig und aus Wolle und Seide gefertigt sind. Farbigen Spitzenkleidern gib: man int Ton passende Unterkleider, stumpfe Spitzen werden auf hochglänzenden Stoffen angebracht und ganze Spitzenbahnen fallen als Schleppe ausgehend über den Rock, llkrinel aus Spitze in einem Samtkleid sehen entzückend aus, Spitzenpassen und -F'chus, Spitzenjäckchen, ferner kleine rundgeschnittene Schößchen aus Sp.tze werden zum Abnehmen eingerichtet, so daß man sie auch als kleine Capes benutzen kann. Neu ist cs, schmalere oder breitere Blenden aus dem Kleidstoff dem Saum der Spitzenröcke anzusetzen, dann ist aber auch irgend eine Wiederholung dieses Be'atzes am Klebe selbst wieder anzubringen. Das Einrollen der Schnittränder mit ganz ichmalen Blenden aus Seide ist überhaupt häufig ratsam, da der Sitz und Fall des Spitzenstoffes gut gesichert ist. Eine ganz große Rolle spielt die Spitze bei Blusen und Kasaks. Wie reizend und jugendlich kann ein Spitzenblüschcn wirken und wie vornehm eine Kasak, sagen wir ans Unterstützet die üntituberkuiosenliga goldfarbener Spitze, dazu ein Samt-- oder feiner Tuch- oder Seidenrock in der gleichen Farbe. Wie duftig sind kleine Spitzenkragen -Falbeln. Die Schnittformen unserer Abendkleider sind sehr verschieden, hauptsächlich was die Röcke anbelangt. Da gibt es hochaufsteigende und breite Vorder-berhnen, die nach hinten in hüftlange Passen ausgehen. An diese schließen sich die angereih ten, nach unten rundgeschnittenen Hinterbahnen an. Dann gibt es Röcke mit zwei oder drei aufgesetzten leicht rundgeschnilte-nen Volants, sowie oben lecht eingerechte und nach unten weit ausfallende Röcke, die cs: durch eingesetzte Teile noch be'onders erweitert werden. Röcke, die oben ganz fest an-liegen und nun von Knielänge an sich stark erweitern. Die Leibchen sind meistens anliegend, auf der Brust hoch genommen und cingereiht, die Aus'chnitte wechseln in waagerechten, spitzen und viereckigen L.nien die besonders tief im Rücken sind. Für solche tief ausgeschnittenen ärmellosen Kleider passen die kleinen Abendfäck-chen, die den Anzug sofort in ein Nachmittagskleid verwandeln. Sehr nett steht da auch ein Spitzenjäckchen mit kurzen gebaüch ten Hemeln in Boleroform aus, oder hüftlange anliegende kleine Schoßjacken mit brei ten, spitzen Aufschlägen. Und die Aermel? Entweder sind sie gar n'cht vorhanden, oder ein kleiner Puff- oder Bauschärmel ist eingesetzt oder ein kleiner der Achsel angeschnittener Aermel bedeckt nur die Armkugel. Sehr hübsch und jugendlich nehmen sich auch die aus zwei oder drei rundgeschnittenen Volants bestehenden Aermel aus. Trotz allem bleibt auch ein langer, gut sitzender Keulenärmel, oben eingefaltet oder eingereiht modern. Er: „Nun habe ich eilte halbe Stunde nach meinem Hut gesucht. . . und ivo hat er gelegen? Oben auf dem Kleiderschrank! Ich bin gespannt, an welch blödsinnigem Ort ich ihn das nächste Mal finden werde?" — Sie: „Höchstwahrscheinlich auf deinem Kopf." — l.,Odd Moment", Kalkutta.) Arzt: „Immer, wenn ich Sie um Bezäh-lung meiner Rechnung bitte, heben Sie nur die Schultern!" — Patient: „Herr Doktor, das haben Sie während meiner Krankheit — wenn ich zu Ihnen kam — ja auch immer gemacht!" Man lernt nie aus Wird Fleisch, Fisch oder Wurst auf dem Grill abgebraten, ist es besonders wichtig, den Grill ohne Bestreich mit Fett vorerst auf der Gasflamme, gut zu erhitzen, dann erst das nur leicht mit Fett bep'nselte Fleisch oder dergleichen zum kurzen Abbraten daraufzulegen. Würde der Grill mit Fett bestrichen, wäre Rauchentwicklung die Folge. Wird der Grill vor dem Abbraten nicht entsprechend erhitzt, würde das zu Bratende weder eine schöne Farbe noch guten Geschmack bekommen. Um das Ausrinnen der Topfenfülle bei Kölnischen zu verhindern, wird an Stelle des Rahmes eine abgerindete, in M ich erweichte, ausgcd"ückte passierte Semmel in die Fülle eingemengt. > Um im Backrohr die erforderliche H'tze für : Kuchen, Bäckereien und dergleichen zu erkennten, legt man vor Einschieben des Backwer-ttes ein Blatt weißes Schreibpapier hinein. Bes rascher Bräunung ist der Hitzegrad für das Backen von Butter- und Hefeteige geeignet, bei hellgelber Färbung des Papiers für Traten und verschiedene kleine Bäckereien. Windmassen müssen in küble in Rohr mehr getrocknet als gebacken werden. Ein gesprungenes Ei ist ohne Auslaufen gar zu kochen, wenn es mit kaltem Wasser unter Zugabe eines Kaffeelöffels Essig zugestellt wind. Ein Ueberlausen und Anbrennen der Milch verhütet man, wenn «in kleiner Teller oder eine Untertasse aus möglichst dickem Porzellan umgekehrt auf den Boden des Milchkochtopfes gelegt wich. Das gute Pastetengewürz für verschiedene Speisen lädt sich selbst Herstellen. 30 Gramm weißer Pfeffer. 2 Gramm Kardamon, 17 Kör ner Neugewürz und eine halbe.genebene Mus katnuß werden zusammen sehr sein gestoßen, dann durch einige M'nuten im Mörser fest verrieben, durch ein Haarsieb gesiebt und m kleinen Flaschen luftdicht verschlossen ausbewahrt. Abgekochte Nudeln welche n'cht genügend abgeschwemmt, nach einiger Zeit Mstehen zu-sammengeballt sind, übergießt man in einer Kasserolle mit heißem Wasser, welches, eini-grmal geschüttelt, die Nudeln wieder lockert; j hierauf wird das Wasser gleich abgegossen. Kochrezepte h. Feine kalte Platte. In die Mitte der Platte werden Glücksschwämme auf gebücktes Aspik gestellt. Man gibt auf aügekappte Es-siggurkerln guerhalbierte, hartgekochte Eier, bestreut sie mit etwas Paprika oder verwendet als Strunk pikant gefüllte Eier, als Schwammkopf, halbierte, mit Butterpünktchen versehene Tomaten. Ein Drittel der Schüssel wird mit kaltem, ausgeschnittenem Lungenbraten, zwei Drittel der Schüssel mit dünn ausgeschnittener glasierter Schweinsroulade belegt, als äußerer Rand Aspik und Vogerlsalat gegeben. — Glasierte Schweinsroulade: 1 ein halb Kilogramm schönes zartes Schweinskarree läßt man gleich im Geschäft von den Knochen auslösen und lang gerollt binden. Es wird mit Knoblauch eingerieben, gesalzen, leicht gepfeffert, in Per-gamentpavier cnngebunden. in eine entsprechend große Bratpfanne gelegt, mit reichlich mit Wurzelwerk geschnittener Zwiebel gekochter. milder, ausgekühlter Beize vollkommen bedeckt. Das Karree wird zugedeckt 2 ein balb Stunden langsam im Rohr gekocht, im Sud liegend, erkalten und mindestens 12 Stunden so stehen gelassen. Bor dem Aufschneiden erst aus Sud und Papier genommen, wird das dünn geteilte Karree mit zu Fächern zugerichteten Essiagurkerln garniert. Die restliche Beize ist vorzüglich zu eingebrannten Kartoffeln zu verwerten. I H. Silvesterpunschtortc. 8 Dekagramm gesiebter Staubzucker werden mit 4 ganzen, frischen Eiern mit der Schneerute gut vermengt, dann auf gelindem Feuer bei geschlossener Platte so lange geschlagen, bis die Masse einer mit Schnee vermengten Biskuit-! maste gleicht. Das Schlägen wird bis zum gänzlichen Abkühlen fortgesetzt und 8 Deka-1 gramm doppelgriffiges Mehl leicht und glatt ! hineingemengt. Die Masse wird in einer mit Butter ausgcistrichenen, mit Mehl ausge-! streuten Tortenform bei mäßiger Hitze zu ' goldgelber Farbe gebacken, auf ein Haarsieb izum Auskühlen gegeben. Am anderen Tage ' mit schachern Messer durchschnitten, mit folgender Fülle gefüllt und zusammengesetzt. 2 , Dotter werden glatt mit 2 gestrichenen Kaf-| feelöffeln Kartoffelmehl, 3 Eßlöffel Zucker ' und einem Achtel kaltem Kaffeobers ver-l rührt, auf geschlossener Platte oder in hei- ßem Wasierbade stehend, zu dicker Creme gesprudelt, ausgekühlt, mit 3 Eßlöffel Rum und einem Achtel Liter zu festem Schaum geschlagenem Schlagobers vermischt. Die Torte wird an der Oberfläche leicht mit erhitzter Marillenmarinelade überstrichen, sobald diele abgetrocknet ist, glasiert. 20 Dekagramm feinst gesiebter Staubzucker werden mit 1 Eß löffel Rum, etwas Zitronen- und Orangensaft sowie einigen Tropfen kochendem Wasier zu dickflüssiger, glatter Masse verrührt, leicht erwärmt über die Torte gegossen. Aus roten Geleefrüchten geschnitten, wird in die Mitte der Torte die Ziffer des neuen Jahres gesiegt, aus, grünen Geleeftüchten kleine Kleeblätter geschnitten, als Randverzierung t \ i wendet. | h. Wurstpudding. 3 Eidotter werden mit I brei Sechzehnte! Rahm, drei Sechzehntel Li* j ter doppelgriffigem Mehl fein abgerührt, I gesalzen, 10 Dekagramm feingekochte Pariserwurst und festgeschlagener Scbnee von 3 Eierklar glatt eingemengt. Die Masie wird in eine mit Butter angestrichene, mit Bröseln ausgestreute Dunstform gefüllt. 50 Minuten im Dunst gekocht, ausgestürzt, mit leicht gebräunter Butter übergossen, mit geriebenem Hartemmentalerkäse bestreut, auf-getragen. h. Westfälerkartofseln. 5 Dekagramm But ter werden mit drei Viertel zerquirltem Ei, etwas Salz und 1 Prise geriebener Muskatnuß abgerieben, mit einem halben Kilogramm mit der Schale gekochten, heiß passierten, ausgekühlten Kartoffeln glatt vermengt. Auf einem mit Butter bestrichenem, mit Mehl gestaubtem Backblech werden kleine Häufchen dressiert, mit restlichem Ei überstrichen und im Rohr bei guter Mittelhitze zu hellgelber Farbe (zirka 15 Minuten) über -backen. Gleich auftragen. h. Orangencreme. 2 ein halb rote Gelatine werden zerschnitten, für eine halbe Stunde in kaltes Wasser. gelegt. 3 Dotter werden mit 10 Dekagramm Staubzucker, seingeriebener Schalle einer halben Orange schaumig gerührt, der gesiebte Saft von 2 Orangen wird erhitzt, darin die ausgepreßte Gelatine gelöst, durch ein Sieb zu dem Zuk-kerabkrieb gegeben, ebenso festgeschlagener Schnee von 3 Eiklar. Nun wird alles leicht und glatt vermengt in eine tiefe Glasschüssel gefüllt und für 3 Stunden kalt gestellt. Vor dem Aufträgen dressiert man sestgeschlage-uen, leicht gesüßten Schlagobersschaum auf die Creme und gibt zur Verzierung rote Orangenspalten darauf. Ist das die Liebe? Aoman von Luise Anoepfe! 31 „Du. kannst mir glauben, daß es mir nicht leicht wird, irgend etwas Ungünstiges über Vivian zu sagen", schrieb sie, „ich habe aber wirklich Sorge um sie. Sie vertraut den Schmeicheleien all dieser junger Männer hier viel zu sehr. Ich habe das Gefühl: Nicht alle meinen es aufrichtig. Vielleicht wäre es gut, lieber Frank-Rüdolph, Du würdest einmal mit ihr reden. Kannst Du nicht einmal hierher kommen? Ich würde mich sehr freuen. Deine Thea." Sie überlas den Brief. Bei den Worten „ich würde mich sehr freuen", stutzte sie. Klang das nicht zu sehr nach eigenen Wünschen? Konnte er hinter diesen Worten nicht etwas vermuten, was sie ihm doch nicht zeigen wollte? Sie strich das „sehr" aus. Es würde mich freuen, so, das klang ganz anders. Sie schloß die Augen, träumte vor sich hin. Wie ihr Herz klopfte bei dem Gedanken, daß sie ihn Wiedersehen könnte! Würde sie sich freuen? Ach. alles 'Glück der Welt war es, in Frank-Rudolphs Nähe zu sein. „Verzeihung, gnädiges Fräulein", tönte plötzlich Galows Stimme und weckte sie aus ihren Träumen, „ich habe eine Bitte; 'ch weiß doch, daß Sie Ihre Briefe gewöhnlich durch einen Souderkuricr befördern lassen. Ich habe nun selbst einen dringenden Brief nach Amerika und wollte um die Erlaubnis bitten, daß ich ihn mitgeben darf." „Das müssen Sie dem Sekretär sagen, Herr Graf, sicherlich wird er es gern tun." „Dann gestatten Sie vielleicht daß ich J!> .eit Brief mitnehme und dem Sekretär übergebe?" * Ehe Thea noch etwas sagen konnte, nahm Galow den verschlossenen Brief an Fninf-Rudolph von der Tischplatte. „Ich habe vorhin den Seketär gerade in der Halle gesehen. Ich will einmal schnell schauen, ihn noch zu erreichen. Auf Wiedersehen, gnädiges Fräulein." Thea wunderte sich aber ein wenig über die plötzliche Eile Galows. Aber da sie noch eine ganze Menge Post zu erledigen hatte,' war es ihr ganz I:eb so. Sie hatte schon längere Zeit nicht an Mutier Merten und Hans geschrieben. Der gute Hans, wie mochte cs ihm gehen? Ob Frank-Rudolph an ihn ge-dacht hatte? Sie fetzte sich nieder und vergaß über ihrem Brief au die treuen Menschen daheim sehr bald Galow. Sie war ganz in ihr Schreiben vertieft, als sie wiederum gestört wurde. Der Sekretär erschien: „Ach bitte, M'ß Braun, waren Sie so freundlich, an Mr. Berlins zu 'schreiben? Ja? Wo ist der Brief, bitte? Mr. Walls Wagen steht bereits vor dem Hotel, er will in e:it paar Minuten fahren." „Wer haben Sie denn Graf Galow nicht getroffene? Er selbst hatte einen Brief, den er gern durch Bankier Wall befördert haben wollte. Da gab ich ihm meinen gleich mit." „Ich habe Graf Galow nicht gesehen, da muß ich doch gleich —" Der Sekretär eilte aus dem Schreibzimmer. „Haben Sie Graf Galow nicht gesehen?" fragte er den Portier des Hotels. „Ich muß ihn dr'ngeird sprechen", denn er sah den Bankier Wall bereits im Automantel dem Hotelausgang zugehen. In diesem Augenblick kam Galow aus dem Seiten-gange: „Oh. Mr. Barell, ich suche Sie schon die ganze Zeit. Ich wollte Sie bitten, ich habe hier einen Brief Fräulein Brauns, außerdem selbst einen eiligen Brief noch Chicago, ob der Pilot von Mr. Wall wohl so freundlich sein würde?" „Sicherlich", der .Sekretär nahm Galow schnell die beiden Briefe aus der Hand und eilte Mr. Wall nach. „Bielen Dank!" rief Galow- ihm nach und schleuderte langsam zum Ausgang. Jetzt sprach Farell mit Bankier Wall, einem dicken, freundlichen Herrn. Er nickte, winkte dem Chauffeur. Der verstaute beide Briefe in eine große Aktenmappe, die er neben sich legte. Mch ein Händeruck zwischen Farell und Bankier Wall, dann fuhr der Wagen weg. Galow ging langsam durch die Halle bis zu der Telephonzelle mit den dop-pel'en, gepolsterten Wänden und Türen. Man sah ihn -die Nummernscheibe drehen und ein längeres Gespräch führen. Drei Wochen war Margaret Brown mit Vivian und Thea bereits in Karlsbad. Der Zeitpunkt ihrer Rückreise rückte näher. Es war nun schon Juli geworden. Die Sommer h'tze drohte vorzeitig in dem heißen Gebirgskessel. Frühmorgens freilich war die Luft taufrisch und würzig. Wer wie Thea ein Frühaufsteher war, konnte die Schönheit der Natur hier -in vollen Zügen genießen. Es war acht Uhr morgens, als Thea wie alle Tage das Hotel verließ, um ihren Mor-genspaz'.ergang zu machen. Die Terrassen des Hotels lagen noch vollkommen leer. Nur die Kellner und Servier-Mädchen liefen auf und ab, um die Kaffeetische zu docken. Alle grüßten Thea ehrerbietig. „Man erzählt sich ja, daß Fräulein Thea Braun früher ein ganz einfaches Mädchen gewesen sei", meinte die kleine Mizzi, „sie soll schwer ums tägliche Brot gearbeitet haben. Ja, solche Menschen wissen, wie unser-ein-em zumute ist, und behandeln uns wie Menschen." „Schön muß es sein, aufzuwachen und über Nacht eine Millionärin geworden zu sein. Herrgott, wer doch auch mal so ein 'Glückspilz sein könnte!" „Laß mal, solche Glückspilze haben auch manchmal ihr Päckchen zu tragen. Mir wür- de unheimlich werden, wenn's mir auf einmal so unmenschlich gut ginge, ich würde im tner Angst haben, es passiert noch irgend etwas", schloß die kleine Mizzi nachdenklich. Thea war etwa zwanzig Meter vom Hotel entfernt, als sie Schritte hinter sich hörte. Eine Stimme sagte: „Verzeihung — Fräulein Braun?" Sie wandte sich um. Hinter thr stand ein junger Mann in einem unauffällig, aber gut gearbeiteten grauen Sommeranzug, den welchen Hut sehr ehrerbietig in der Hand. Er hatte ein blasses, hübsches, ein -wenig zerfurchtes Gesicht. „Jawohl, die bin ich. Was wünschen Sie?" Der junge Mann sah sich um, feine Stimme war gedämpft: „Fräulein Braun, ich bitte um eine Unterredung im Aufträge von Mr. Frank-Ru-dolph Berlins." „O, von Frank-Rudolph?" Ein Rot der Freude ging über Theas Gesicht.. „Darf ich Sie vielleicht ein Stückchen begleiten, Fräulein Braun? Ich möchte nicht, daß unsere Unterredung im Hotel mit angesehen oder augehört wird." Thea sah den Unbekannten befremdet cm. Was war das für eine Geheimnistuerc'" „Gestatten Sie, daß ich mich vorstelle. Ich heiße Deezy." „Also bitte, was wünschen Sie? Der junge Man ging an ihrer Seite weiter. „Vielleicht dort hinaus, Fräulein Braun? Dieser Weg da oben ist jetzt um diese Zeit ganz unbelebt." Thea war immer befremdeter. Was wollte dieser Herr Deezy? Verstohlen sah sie ihn von der Seite au. Aber er schwieg, bis sie außer S'cht waren. „Vielleicht nehmen wir hier einen Augenblick Platz, Fräulein Braun, damit ich Ihnen eine Nachricht von Mr. Berlins Übergaben kann." Thea setzte sich. Der junge Mann entnahm seiner eleganten Brieftasche einen Brief. W EMMW WWW *■'*. *-‘1 ’ - „ >8 f ! M« m m n- - ' *' "V ‘' •- ''S * Vögel brüten im Dezember... Äon Otto Peomber, Dresden. Winter können zu Barbaren werden. Wn ter können aber auch scherzen, spielen und nur anbeuten, daß Wasser erstarren und der graue Regen sich in blendend- weißen Schnee verwandeln kann. Bon diesen milden Wintern, L>i-e der Bauer allerdings nicht gern säht, wollen wir heute ein wenig reden. In -alten Chroniken lösen wir, der Winter des Jahres 1183 sei so milde gewesen, daß man bereits im Februar an verschiedenen Obstbäumen Früchte wahrnehmen konnte. Den milden Wintern des 12. Jahrhunderts setzte der vom Jahre 1186 die Trane auf! Dreivierteltausend Jahre vor 1936 tvar der Winter beinahe frostfrei. Im De- Alte Chroniken eiiäMen von milden Wintern genbeu zur Blüte. — Der Winter von 1795 bis 1796 wird als ein „Sommerwinter" geschildert. Im Januar erwachten die Bienen aus ihrem.Winterschlafe und summten honigsuchend umher; die Erbsen kamen aus der Erde des Gartens hervor. Im Jahre 1807 schien sich der Winter versteckt zu haben. Auch die Winter von 1811, 1815 und 1823 waren sehr mild. Im Gegensatz zu diesen sozusagen „scherz- haften Wintern" steht der berüchtigte Winter vom Jahre 1740, in dem Kälten bis zu 75 Gr. Fahrenheit mit. Null gemessen wurden Eme wahrhaft sibirische Kälte herrschte 16 Wochen lang in Berlin, wo den Passanten auf der Straße die Nasenlöcher zufroren. Wer spuckte, der hörte es klirren. Atem wurde zu Eisncbel. Selbst am geheizten Ofen fror das Bier int Faß zu Eis. — Brrr! Brrr! Silvesternacht zember 1185 schon halten die Raben und andere Vögel Junge -gehabt. Januar 1186; blühende Obstbäume. Februar: Apfelbäume setzen Früchte an. Ende Mai: das Getreide wird geerntet. Anfang August: die Weintrauben werden gekeltert. Aber auch die Pest hielt Einzug und raffte viele Menschen dahin! Im Jahre 1229 blühten um Weihnachten die -Veilchen. — Im Mürz 1241 gab es reife Kirschen. — Aus dem Jahre 1387 meldeten Chronisten im Elsaß, daß der Januar dem Mai glich und Anfang Februar an den Obst bäumen Früchte zu erkennen. waren. — 1290 blühten im Januar die Wiesenblumen, und im Februar jenes Jahres setzten die Erdbeeren Früchte an. Auch das Jahr 1301 war sehr milde. — Das Weihnachten von 1387 zeigte blühende Bäume. Eine alte Konstanzer Chronik erzählt. daß sich die Mägdlein im Winter jenes Jahres mit frischen Blumen geschmückt und die Knaben sich tut Bodensee gebadet hätten. Anno 1420 gab es zweimal Früchte tut Jahr. Schon im Dezember. hatte es viele wildwachsende Blumen in Flur und Ha-n -gegeben. Anfang April 1420 konnte bereits mit dem Schneiden des Getreides begonnen werden. Uebertraf -dieser milde Winter noch das Jahr 1186? — Aber auch die Jahre 1416, 1478 und 1497 waren recht mild. Zur Adventszeit von 1497 gab es blühende DB st» bäume. Im Winter 1538 blühten um Neujahr die Veilchen im Freien. — 1586 gab es um Weihnachten blühende Sträucher und Bäume. — Auch in der Neujahrswoche von 1594 blühten die Veilchen. Um Weihnachten von 16,24 soll es blühen de Weiden, Ro'en und Pflaumenbäume gegeben haben. Auf den Wiesen hütete man in jenem Winter die Kühe . . . Aber auch die Jahre 1720 und 1723 harte« äußerst milde Winter, und die Kirsch-bäume gelangten 1720 in verschiedenen Ge- zufahren. Zum Rodelsport besucht man über die alte Nachbarstadt Hall, die längste Rodelbahn Tirols, im Hulltale, oder fährt mit der Brennerbahn nach Matrei oder Steinach, wo man, wenn man Glück hat, zu einem der Hörnerschlittenrennen zurechtkommen kann, die hier mit Vorliebe a&gehalten werden. — Man besucht die Bobbahnen von Sans und den beliebten Sportplatz Jgls und die Pferde schlittenrennen auf dem Sansersee. Man fährt mit dcx Stubaitalbahn zu den sanften Uebungsfeldern von Rätters und Mutters oder besteigt Hochspiße und Ranggcrköpfl, die nördlichsten Ausläufer der in ihrem Winterkleid überwältigend großartigen Kalkkogel-gruppe. Man fährt mit der Arlbergbahn 2 Stationen innaufwärts — da öffnet sich das Sellraintal in eines der schönsten Skigebie-tc Tirols, dessen höchstes Standquartier, der in weißer Unendlichkeit gelegene Berggasthof Kühtai allwinterlich die Besucher kaum zu fassen vermag. Ein Seitental des Sellrains das Fotschertal, wurde bei einem Preisausschreiben einer Wintersportzeitung als schönstes österreichisches ©ktgebiet bezeichnet Man fährt nach Seefeld am höchsten Punkt der Mittenwaldbahn, um eine der zahlreichen Sportveranstaltungen dieser beliebten Win» terstation — ein Schlittenrennen, ein Skikjö-ring, ein großes Eisschießen oder ein Ski-sprin — zu sehen oder der Reitherspitze. der Eppzirleralpe einen Besuch abzustatten. Man — aber es geht ins Endlose. Nur eines soll noch gewürdigt werden: Innsbrucks ausgedehntes Spurengelände und idealstes Schnee gebiet, die Tuxer Voralpcn. Gros; ist die Zähl der schönen Skiberge, die den wuchtigen Sockel dieses breiten Berglandes zwischen Jnntal und Zillertaler Glet-scherwelt krönen. Wo immer man beginnt, bei der Bergstation der Patscherkofelbahn, die von Jgls auf den Eckpfeiler dieser Gipfelwelt hinaufführt, in Hall oder Schwaz — kaum ist der Waldgürtel überwunden, steigen weiße Kämme, ungezählte Spitzen auf, mit einem Skigelände, das, wäre es so bekannt wie schön, von Skiläufern überlaufen sein müßte. So aber trifft man nur wenige, und auch die vielen Berggasthofe, an denen das Gebiet reich ist, sind zumeist nur an Feiertagen voll besetzt. Man kennt sie noch zu wenig, die schönen Berge der Tuxer Alpen. Glungezer, Sargotz, Gilfers, Gamsstein, Rechter, Geierspitze — die Innsbrucker Skiläufer wissen, was diese- Namen bedeuten Die Fremden sollten sie erfahren. Unterhimmel. Nicht von den Sportgebieten südlich des Uttterinntales soll Hier die Rede sein, sondern von den Bergen der Nordalpen, die sich, von der Bahn aus betrachtet, so gar nicht wie Skibevge ausnehmen und doch ideale Wintersportplätze bergen. Aus ihrer Fülle seien nur zwei Gebiete hervorgehoben: Das. Wunderland um die Erfurter Hütte bei Maurach am Attersee, das Stefan, wo man noch im April mit Sicherheit auf Schnee rechnen kann, und Kufstein, die alte Stadt im Westen des Kaisergebirges mit ihren vielen kleinen und großen Fahrten und iihrem regem Wintersportleben. Kißbüheler Alpen. Bon Jenbach bis Zell am See im Salzburgischen, zweieinhalb Stunden lang, fährt der Schnellzug Innsbruck—Salzburg am Nordrand ihrer endlosen Weidenhänge entlang. Im Winter erstrahlt hier ein Meer weißer Gipfelkämme, von dessen Ausdehnung auch vielen von denen nichts ahnen, die meinen, die Kißbüheler Berge zu kennen. Kitzbühel, das Zentrum dieses Skilaufparadieses, kennt freilich jeder, weiß, das; in dieser alten Tiroler Stadt alle Winterfportarten gepflegt werden, das; man hier mit der Seilbahn in zehn Minuten zum Hahnenkamm emporschweben kann, dem mit behaglichen Gaststätten wohlversehen Startplatz für 22 Skiabfahrten: man kennt die 7 Abfahrten vom Kißbüheler Horn und die berühmte Sau kasergvabenabsahrt vom Pengelstein, diesen Wirklichkeit gewordenen Wunschtraum des Skiläufers. Aber das ist zumeist auch alles-Jochberg 20 Minuten Autofahrt weit von Kitzbühel, Kirch-b-erg am Eingang des kaum besuchten Spertentales mit seinen prächtigen Skibergen — Gampenkogel. Fleid-ing! kennen nur wenige. In die Windau, wo es Fahrten gibt, die den Kißbüheler Touren nicht nachstehen, kommt oft wochenlang kein Skiläufer. Das Alpachtal bei Brixlegg, die Wildschönau bei Würgt und die Kelchsau bei Hopfgarten sind wenig besucht. Und Gerlos? Wer weiß von diesem wundervollen Winkel des Zillertales? Wer steigt auf Kreuz,o-ch Torhelm, Salzachgeier und wie sie alle- hei- Mntersport in Tirol S ch^vler Wintersportplätze! Man spricht I mustergültig organisierten großen Kurse. — tagaus, als wäre es ein einheitlicher Be- Sernt die moderne Schule des alpinen Ski- IllitTt Kl 'finiM e * _ * im m ,Z . . ./ -z M , Q/ Yy . ^ .. . , . c, - , ...---, ULU CUU/CIU lU/Cl Aber unter diesem summarischen Titel 'erbtrgt sich die Pracht des Berqwinterz in mannigfachster Gestalt. Arlberg. ^^'"tausendfach gewellter Faltenwurf wei- tDrmfmQt4mr Elchen scharf und mächtig g-e-Fels spitzen. Er beginnt bei den leü-r*Wn an *er Arlbergstrasse und ver-; I J.f? ™ Acrdeit irgendwo im Sechtale, Dar m n6” A1! 6611 Engtälern des Ferwalls. S w &lnee sällt hier im November, m , J.f :m -Aai: Schneehöhen von ein, zwei ch, m' gewohnte Selbstverständlichkeiten. Lehrer, der Herr Kurat be-nen r aI§ Alltagsgerät, und die klei der m-fri’ .ter zukünftige Hannes Schnei Stolikm« Ehristianiaschwung mit »tcherheit, „stehen" ihre 20 Neid .-.c1"» ^runÖhägeI, daß einen der blasse es ltip'-i ^ Touren, Touren gibt cleoont" Anton am Arlberg, dem St dieser weißen Welt, von n, ' 'i °ph, dem schneevergrab eiten Höhen Galiln-JCm Arlbergpaß, steigt man auf IerfM und Valluga. Schindlerspitze u. Brül- Sckii^^.' «Uk.r Sk'berge von „Glanz und fflr j,mei" unt üppigen Schlemmerabfahrten ' mL * ’ ber d-e langen Bretter beherrscht. Wer das nicht tut, lernt es in einem der laufs, die „Arlbergtechnik", die hier geboren wurde. Zwischen Inn- und Paznauutal gibt es einen Bergzug, besten Gipfel man vom Tale aus fast nirgends sieht. Seine Hänge sind steil und bewaldet, soweit matt sie überblik« fett kann. Kein Wunder also, daß sich bis vor zwanzig Jahren kein Mensch für diese Berge als winterliche Ziele interessierte. Bis neugierige Alpinisten, die ;a schließlich überall gewesen sein müssen, die Kunde verbreiteten, dort im Samnaun gebe es oberhalb der abschreckenden Waldzone ein wahres Schneeparadies — weiße, baumfreie Hochkare, wundervolles Gelände, einen zweiten Arlberg. Das war vor 20 Jahren. Und heute ? Die Samnaungruppe beginnt in Mode zu kommen. Man geht nach Ladis und Obladis, die beiden noch hoch über dem Jnntal gelege-nett Kurorte, man besucht Fiß und Serfaus, man schlägt sein Standquartier in der Kom-perdellhütte und im neuen Kölnerhaus auf. Und zahlt Gipfelnamen, wie Furgeler Pe-dizkopf. Masnerkopf mit Selbstverständlichkeit auf. obwohl sie vor 10 Jahren noch kein Mensch kannt. Außerfern. Prächtige, isoliert stehende Kalkgebirge, die Von Leo Nofenberg auf sanften wald- und mattenreichen Borbergen emporragen — das ist das Außerfern. Serinoos und Chrwald an der Mittelwaldbahn sind die Zentren dieses Hochlandes. — Hier gibt cs einen besonderen Anziehungspunkt: die Seilschwebebahn auf die Zugspitze, mit der man den Berg in zwanzig Minuten um eilten fiebenstündigen Aufstieg betrügen .kann, um oben auf den Feldern des Platt-ferners seine blaue Spur zu ziehen. Prachtvol le Schlittenwege führen vom Ehrwalder Bek-ken nach allen Richtungen. Der schönste: über den Fernpaß nach Imst an der Arlbergbahn. Und die anderen Wintersportplätze des Außer fern? Bergwang mit seinen schönen Skitouren, Reutte mit den zahlreichen Eisbahnen auf den Seen seiner Umgebung, das einsamere Tannheim — aufzählen heißt nicht schildern und schildern hieße nicht erleben. Den winterlichen Zauber des Außerferns aber muß man erleben. Innsbruck und Umgebung. Innsbruck ist ohne Zweifel Sonderklasse utt ter den Tiroler Wintersportplätzen. Das liegt ichoit in der bevorzugten verkehrsgeographischen Sage der Landschaft begründet. Man treibt hier Eislauf auf der zweitgrößten Eisbahn Oesterreichs. Am Berg Jsel übt man Ski abfahrts- und Sprunglauf und läßt sich.von der Seilschwebebahn auf die Nordkette tragen, um durch ein Hochkar nach Scharnitz ab- ßen, die stolzen und doch gar nicht schweren Gipfel der westlichen Kitzbüheler Alpen mit ihrer Aussicht auf die nahen Zentralalpen? Wenige, sehr wenige. Ofttirol. 'Nicht viele kommen auf den Gedanken, zum Skilaufen nach Lienz oder Matrei in 'Osttirol zu gehen. Und das ist schade. Es fällt dort vielmehr Schnee, als allgemein geglaubt wird und das Gelände muß man sich nur einmal näher ansehen; kilometerlange sanfte Kamme, die Drau- und Jnseltal begleiten, kaum besucht im Sommer, im Winter aber ein au wunderbarer Fernsicht reiches Gebiet für Einsamkeitssucher. In den Gletschergebieten der Zentralatpen. Seit man weiß, daß man bei dreißig Grad über Null ebensogut Skilaufen kamt wie bei zehn Grad unter Null, gibt es Leute, die einen sünfstiegigen Gletscheraufstieg überhaupt nicht mehr zu Fuß unternehmen wollen. — Ihre Zahl ist in rapidem Zunehmen. Gibt es doch schon einzelne alpine Schutzhütten, die im Spätwinter und Frühjahr mehr Besuch haben, als int Sommer. Wer einmal von der eisbedeckten Grat,schneide eines Dreitausenders über wunderbar gleichmäßigen Gletscherfirn in einer Stunde zur Mmregion geglitten ist, wo zwischen den Lawinenresten Krokus und Soldanelten blühen, der wird das verstehen. Tiroler Hochalpen im Frühjahr! Man fährt durch das lange, lange Paznauntal nach Jschgl und Galtür, um zur Heidelbergerhütte und der großzügig aus gebauten Jamtalhütte aufzusteigen, dm Schlüsselpunkt zu den Hochgipfeln der Silvretta, Augstenberg, Dreiländerspitze, Piz Bum. Man geht zu Ostern nach Gurgl dem 1900 Meter hoch gelegenen letzten Ort des Oetztales. und zu Pfingsten auf die Vernagt-hütte und das Bramdenburgerhaus, um einige der neunzig Drei- und Dreiundeinhalbtausender der Oetztaler Alpen anzupacken: Wildspitze, Fluchtkogel, Weißseespitze ... Die Stubaier Eistouren, Wilder Freiger, Ruderhofspitze, Schrankogel — macht man von der Dresdner Hütte und der Franz-Senn-Hüt-te im Spätwinter so gut wie im Sommer. Im Zillertal, wo man im Hochwinter nach Mahrhofen und Hintertür geht, wählt man im Frühjahr zum Standquartier den Berg-gasthof Alpenrosen. Den Eispickel am Rucksack, das Gesicht mit, Gletschersalbe bedeckt, zieht man in der Flut des von ultravioletten Strahlen gesättigten Sonnenlichtes über die ungeheuren Firufelder der Gletscher den Winter zu Füßen, deni Sommer am Firmament. In den Hafenstädten der f -{ a n di n a-v i s ch> c n Länder werden mit Neujahrs-ittorgett die Lebensretter von der Stadt* Verwaltung beschenkt; zwei Vertreter des Stadtrats erscheinen Hei den Männern, die im Kampfe gegen Sturm und Wasser ein Menschenleben gerettet haben und überreichen ihnen eine Ehrengabe der Stadt. * Ein m a l a i ist chi e s Sprichwort sagt: In --her Ronjährsimcht wird die Feind-chm: begraben." Wenn zwei Malaien das ganze Jahr nicht miteinander gesprochen haben, so suchen sie einander in der Silvesternacht auf und geben sich die Hand zur BsrWmmg. Die Landwirte der N o r nt a it d t c hängen am Silvesterabend kleine Glocken an die 'schönsten Obstbäume ihres Gartens; dann stellen sie sich um Mitternacht zu den Bäumen. Wo die Glocken int Wind läuten, wird im nächsten Jahr Fruchtbarkeit sein. -X- Dre C H n c | c lt bezahlen M Neujahr ihre Schulden. Das ganze Jahr hindurch mögen sie trinken, Opium rauchen, spielen und faulenzen, Gold ausleihen und auf fremde Kosten leben; aber niemals würden sie mit einer Schuldenlast ins neue Jahr hinübergehen. Sie rackern sich, suchen die unmöglichste Arbeit und schinden sich w-e die Tiere. Und mit 1. Jänner stehen sie ohne -Schulden da — das erste- und ;das Wetrntl im Jahr. •fr Die kali f o r n i s ch e n GefänMisje bereiten ihren Insassen ein seltsames und ungewöhnliches Neujahrsfest; in dieser Nacht nämlich dürfen die Gefangenen In ihren Zellen Bier, Wein und Schnaps trinken, die von der Gefängnisverwaltung zur Ber-Tügung gestellt werden. Der Brauch ljet Unheimliche Silvesternächte im alten Rußland Von A. von A tt ,d ree w s I y. Es ist eine uralte Sitte, in der Silvesternacht lustig zu feiit, alle Sorgen von sich abzustreifen, um sich einer ungebändigsten Lebensfreude hinzugeben. Blättert man aber in alten Chroniken, so stößt man auf manche grauenvolle -Begebenheit, aus manches furchtbare Drama, das sich gerade in dieser Nacht der Freude abgespielt hat und deren Tragik sich -durch den Hintergrund der allgemeinen Heiterkeit noch stärker erhöht. Wir entnehmen dem scheinbar unerschöpflichen Material des russischen Staatsarchivs drei fesselnde Silvester-Episoden aus der Wechsel vollen Geschichte des russischen Riesenreiches, in dem finstere Dämonen der menschlichen Seele stets ihr unheimliches Spiel getrieben haben. Die gewaltige Tat Peters des Großen, die Europäisierung des halb barbarischen Moskowitenreiches, -war noch lange nicht voll bracht, als Peter starb. Seine Nachfolgerinnen aus dem Thron, die Zarin Katharina die -Erste, sowie nach dem Tode des Peters des Zweiten die Zarin Anna Jwanvwna, glaubten sein Werk fortzusetzen. Asiatische Roheit und westeuropäischer höfischer Glanz prallten -hart aufeinander. Int Namen Anna Jwanowitas, die vom Adel bei ihrer Thronbesteigung gegen den Willen eines Teiles der Bevölkerung unterstützt worden war, herrschte der Günstling Mrou, der die Widerspenstigen töten oder nach Sibirien verbannen ließ. Die Zarin sah ihre Ausgabe hauptsächlich darin, den „as-iatisch-moskawi-tischen Zarenhof" in ein „nordisches Versackte" zu verwandeln, und prunkvolle Feste mit Aufwand aller Mittel, die ihr reichlich zur Verfügung standen, zu veranstalten. Zn Silvester des Jahres 1783 entschloß sie sich ihren Gästen eine noch- nie dage-wesene Ueberraschung zu -bieten. Der Winter war in diesem Jahre sehr streng. Man konnte nicht nur auf der Neva, -sondern bis ans Ende des finnischen Meerbusens auf dem Eise spazieren gehen. Zu Weihnachten wurde eine Stelle auf der Newa, gegenüber dem Palais der Zarin mit -einem hohen Zaun -umgeben, hinter dem geheimnisvolle Arbeiten vor sich gingen. Der Zaun war von Militär umringt, und jeder, der sich ident Zaun näherte, um nachzusehen, was hinter ihm vor sich ging, sollte erschossen werden. Die Bevölkerung zerbrach sich den Kopf über die Pläne der Zarin, die zu einem Stadtgespräch geworden waren. In der -Silvesternacht lud die Zarin ihre Gäste nach einem prunkvollen Gelage ein, durch -die größten Fenster des Dhronsaales -einen Blick auf die Newa zu werfen. -Ein märchenhaftes Schauspiel bot sich den Augen der erstaunten Höflinge. Ein herrliches Palais aus Eis, -schimmernd in tausend Far ben und feenhaft beleuchtet, erhob sich mitten auf dem vereisten Fluß. Eine unzählige Menschen menge stand -auf dem Ka i, d as un-ge wohnliche -Schauspiel bewundernd. „In diesem Palast", erklärte die Zarin, „sollte die Hochzeit meines Lieblingsn-arrens, -des Krüp pels Fürst Golizin gefeiert -werden". ■ Die Zarin befahl dem Hofnarren, sich das schönste Mädchen unter den Hofdamen zur Frau zu wählen. Der Narr, der nicht zu widersprechen wagte, wählte die junge -Gräfin Pani it. Die ganze Hofgesellschaft begab -sich in -Schlitten zu dem Eispalast. Nachdem dort reichlich getrunken wurde, befahl die Zarin -den „Neuvermählten", ihre Pelze abzulegen und die Hochzeitsnacht im Eispalast zu verbringen. Eine vor den Pforten des sonderbaren Palastes angestellte Wache sollte dafür sorgen, baß die Unglücklichen ihr Eisg-esäng-nis nicht verließen. Als die betrunkenen Höflinge am nächsten Morgen im Palast erschienen, um sich über das Paar lustig zu -machen, fanden sie die Leichen der Erfrorenen auf einem Eislager liegend! Kurz vor Weihnachten 1812 hatten die Truppen Napoleons von dem furchtbaren Frost und den Kosacken verscheucht das russische Gebiet verlassen. Zar Alexander der Erste wollte aber keinen Frieden schließen, verfolgte den Feind, und befahl, -alte Kir-chenglock-en in Kanonen nmzu-gi-ehen. Tag und Nacht wurde während der Weihnachtsfeiertage im Moskauer Arsenal gearbeitet. In der Silvesternacht erhielt der dienstha-bende Offizier Fürst Narischkin die Meldung, daß die Arbeiter sich weigerten, weiter zu arbeiten. Wutentbrannt begab er sich zu den Rebellen, an deren Spitze der Werkmeister Nardow stand. Der Offizier schrie den Rädelsführer an, erhielt -aber zur Antwort, daß die Arbeiter fest entschlossen seien, wenigstens einige Stunden zu ruhen und in der Neu jahrsnacht feine Mord instrumente herzustellen. Mit einem Griff packte der Offizier den Werkmeister und stieß ihn in den glühenden Schmelztiegel. Der Schrei des Unglücklichen erstickte in der Glut. Schweigend gingen die Arbeiter ans Werk. ^ Nur einer sagte zu dem Fürsten: „Die «träfe für diese -Missetat wird dich noch treffen". Der Offizier befahl, alle Kanonen, die gegossen werden, mit einem Kreuz zu versehen. Zehn Monate später kommandierte Fürst Narischkin eine Batterie in der Schlacht bei Leipzig. Seine Batterie hatte die verwegen» sten Angriffe der Franzosen ab-gewiefen. — Nach der Schlacht wurde Fürst Narischkin in das Hauptquartier des . Zaren bestellt, um aus den Händen des obersten Kriegsherrn die höchste militärische Auszeichnung _ das St. Georgs-Kreuz zu empfangen. — Kaum hatte der Zar das Kreuz an -die Brust dös Fürsten geheftet, als der Offizier auf die Knie fiel, sich die Ohren zuhielt und laut auf,schrie: „Hört doch auf zu schießen! Ich höre die Stimme des Werkmeisters in jeder Kanone!" Der Fluch hatte sich erfüllt. Fürst Narischkin war wahnsinnig geworden. Die Revolution des Jahres 1905 war gegen Weihnachten blutig unterdrückt. In den russischen Ostseeprovinzen wütete noch d-ie Straseppedition des Generals Meller, di-e aus Petersburg entsandt wurde, um mit den Aufständischen abzurechneu. Am -Silvesterabend erschien bei dem Staatsanwalt Neratow in Mitau ein Gendarmerieoberst und forderte ihn auf, der standrechtlichen Hinrichtung eines unbekannten Revolutionärs beizuwohnen, der seinen Namen nicht nennen wollte und den der Staatsanwalt vor seinem Tode noch verhören mußte. — Neratow verließ unwillig sein Haus und begab sich zum Hinrichtungsplatz. Beim Fak-kelschein erkannte er feinen Bruder, der vor einigen Jahren das Elternhaus ver- lassen hatte, um sich der revolutionären Bewegung anzuschließen. Der Verurteilte verweigerte jede-Auskunft. Mit -der Schlinge um den Hals ri-ef er begeistert aus: „Es lebe die evolution!" Taumelnd kam Neratow nach Hause, wo seine Gäste immer noch an den üppig gedeckten t Silvest-ertisch saßen, ging, ohne Wort zu sagen, in sein Arbeitszimmer und erschoß sich. Der gesundheitliche Wert des Bienenhonigs Die neuesten Untersuchungen haben ergeben, daß Honig für den Körper sehr zuträglich -st und gesundheitsfördernd wirkt. Dabei spielt seine leichte Verdaulichkeit gegenüber der gewöhnlichen Zucker eme Rolle, denn er enthält Ameisensäure, d'-e antiseptisch wirkt. Seine häufige Anwendung im Volke bei Rachenerkrankungen mag damit Zusammenhängen, wobei allerdings der angenehme Geschmack wohl mitbestimmend ist-Besonders heilsam im Honig ist aber vor allem sein Gehalt an Traubenzucker, der das geschwächte Herz stärkt, große Blutverluste ersetzt und.selbst vom kranken Magen gut vertragen wird. Neben- dem Zucker enthält der Honig noch Wachs, Eiweißstoffe und Vitamine. A-eußerlich findet er Verwendung bei der Wundbehandlung, denn er zerstört die Bakterien. Die eigentlich hygienisch wertvolle Bedeutung des Honigs kommt beim täglichen Gebrauch zur Geltung, denn er '-st ein Nahrungs- und Genußmittel, das vom Verdauungsapparat vollständig -ausgenommen w ird, ohne daß-er den Darm belastet.. Diese -Eigenschaft ist besonders wertvoll für schwache Kinder inst Un erernahrung und bei chronischen Kinderkrankheiten (Katarrhe aller Art, Appetitlosigkeit und Schwächezustän de). In verschiedenen Kindersanatorien haben mrgleeicheude Bobachlungen be> verschieden Altersstufen mit Sicherheit ergeben, daß -durch regelmäßige Verabfolgung von Bienenhonig rasch -eine merkliche Gewichtszunahme und eine Besserung des Blutes erzielt werden konnte. Durch Gaben von Honig nehmen die erwähnten Kinderkrankheiten einen rascheren Verlauf. Aehnliche Beobachtungen wurden auch in amerikanischen st!n-derhäustrn -gemacht, wo. die Ueberlegenhe-it gegenüber anderen Beigaben, wie Saft»:?, Maltose und auch Lebertran, nachgewieien werden konnte. Bei dieser Ernährung ist die Sterblichkeit der K-in-der zurückgegangen und deren Unterernährung hat sich gebessert. So ist der Beweis erbracht, daß -der Bienenhonig mit größtem Vorteil als Stärkungsmittel verwendet werden Bann und -das auch soll. Daß der Genuß -auch günstig auf die geistige Entwicklung wirkt, beweist eine Erfahrung in England, wo in einer Klasse 90 Prozent der besten Schüler täglich Honig genossen. Sogar die Fische, die sonst als vorzügliche Hirnnahrung eingeschätzt werden, können mit dem Honig nicht konkurrieren. Und was den schwachen Kindern mit ihren verminderten Verdauungs- und Aufnahmefähigkeiten für ihre körperliche Entwicklung frommt, das dient auch den Erwachsenen. So ist es eine Tatsache, daß wir mit dem Genuß des Bienenhonigs uns und unseren Kindern rineit wertvollen Dienst an der Gesundheit leisten, und daß er zugleich dem Bienenzüchter zugute kommt, kann uns umso mehr freuen. Vergleicht man den Preis auch des echten Bienenhonigs mit dem Preise der verschiedenen Medikamente, die man zur Stärkung der Gesundheit in der Apotheke bezieht, so fällt das Ergebnis nicht zuungunsten des Ha nigs aus. schon seinerzeit vor der Prohibition bestanden, aber er mußte dann abgeschasft werden: es zeigte sich, daß kurz vor Silvester die Delikte sich in auffallender Mise mehrten. Bis man auf den Grund kam: wer sich umsonst betrinken wollte, „ging" vor Silvester auf einige Tage ins -Gefängnis. Bei den Negern von T r -i n i d a o und A n t i -g u -a hat sich eine alte Neujahrs-sttte bewahrt: in der Nacht vor dem ersten Jänner stehen die Häuser der Reichen den armen und bedürftigen Menschen offen. Einmal im Jahr sind hier Arme an der gastlichen Tafel ihre beneideten reichen Mitbürger und keiner verläßt das Haus, ohne vom Herrn des Hauses ein Geschenk empfangen zu häbeu.^ In den Kirchen von Bolivien und P a r,g u a y Met man in der Neujahrsnacht in den Kirchen um Frieden. In •dieser Nacht, der einzigen des Jahres, las- sen die Männer ihre Messer und Revolver zu -Hause; wer mit einer Waffe gesehen wird, ist geächtet. Als der Krieg im Chaco lobte, wünschten die Menschen einander: „Es soll bald eine Zeit kommen, da jede Nacht eine Neujahrsnacht ist." In den j Btltzi Pleterski, WM . )-r. 0 . BK D «M P U BQ -E-j M öii mmi Jaiorer Pie tesie* temstbe am neuen hhte allen Geschäftsfreunden, Kunden, Stammgäs'en, Gästen, Bekannten und Freunden entbieten PETER SEMKO Kürschnermeister und Kappenerzeuger Maribor Gosposka ul. 37 IVAN LAH Spezerei- und Kolonialwaren Maribor Tel. 25-03 Glavni trg ALOIS HORVAT Gasthaus Maribor Frankopanova ul. 7 ; »UNIVERSAL« Manufakturwarengeschäft und J'rödlerei »K rdeči piki«. 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SEEFISCHKÖNIG ALBERT VICEL Maribor Rotovški trg Besichtigen Sic die fachmännisch ausgeführten Theaterfrisuren MARICA POŽAR Theaterfriseurin Maribor Vetrinjska ul. 11 KARL KOC1ANČ1Č Steinmetzunternehmen Maribor Gregorčičeva ul. 23 ALOIS GULIČ Modesalon Maribor Barvarska ul. 1 1 Vesna-Akkumulatoi ING. I. & F. DOMICEL, A Maribor Strossmayerjeva ul. 3 ffiiols VerxeS Kunst- und Bautischlerei Maribo; Vojašniška ul. 8 Gasthaus »Pri lipi-RUDOLF KORITNIK Maribor Gregorčičeva ul. 19 1 FRANZ NEGER & SOHN Fahrradfabrik u. Nähmaschinen Maribor . Slovenska ul. 29 IGNAZ TOPLAK Spezial-Damenmodesalon Maribor Orožnova ulica LOTTE POVODEN Spezerei- und Delikatessenhandlung Maribor Gregorčičeva ul. 14 ALOIS PEHEIM’ WITWE Holz- und Kohlenhandlung Maribor Gledališka ul. 6 1 JUSTINE SOK & CO Bäckerei Maribor Aleksandrova c. 81 , Jugosl. Backpulverfabrik Dr. Oetker 0. m. b. M. . 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Slaj Bauunternehmen und technische Kanzlei, Gesellsct Maribor, Vrazova ulica (beim Stadtpark). - - - mer aft m. b. H. Tel. 2212 SCHNEIDEREIGENOSSENSCHAFT Maribor Ruška c. 5 KARTONFABRIK „HERGO“ Maribor Rajčeva ul. 5 1 Anton Tavčar Fleischwarenfabrik Maribor Frani© Novak Möbelhandlung Maribor • Koroška c. 8. FRANZ LEPOŠA Gesellschaft m. b. H. Maribor Aleksandrova c. 39 StrasehiSi Falber Holzhandlung Maribor Telephon 2051 Pristaniška 8 ČHEMINDUSTRIJA Maribor IVANKA ZUPANČIČ Handels-Agentur 1 Maribor Slomškov trg 16 R. DETIČEK rleischhauerin Maribor Frankopanova ul. 35 !. A. KONEGGEK Korkfabrik Maribor Studenci ANKA ZAKRAJŠEK Damenfriseursalon Maribor Stolna ulica 1 j los. HamicnSk Maribor Glavni trg 11 Adalbert Gusel Likör- und Rumerzeugung Maribor PAUL PINTERIČ Hlektro-Installationsunternehmen 1 Maribor Tel. 27-14 Vetrinjska 22 JOSEF BENKIč Schuherzeugung MICHAEL LEŠNIK Schneidermeister Maribor Orožnova ul. 4 F. 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BUTOLEN Fellgerberei und Färberei Maribor Loška ul. 18 Slavko Markovič Me tallwarenhandlung Maribor Gosposka ul. 40 Gustinčič Justin Mechanische Werkstätte, Fahrradhandlung und Verkauf gebrauchter Maschinen und Eisen Maribor Tattenbachova M A. REČNIK Elektrotechn. Unternehmen Maribor Pobrežka c. 6 MedEc - Zankl Oel-, Farben- und Lackfabrik, G. m. b. H., Filiale Maribor Glavni trg 20 Tel. 22-79 MARIJA SIEBER Handschuh-Handlung Maribor Glavni trg 14 JAKOB LAH Maribor Glavni trg 2 DROGERIE IVAN PEČAR Photomanufaktur, Kosmetik, Parfümerie Maribor Gosposka ul. 11 ANTON PAŠ Modewarengeschäft Maribor Slovenska ul. 4 HERMANN HOFER Musikalien- u Instrumentenhandlg. Maribor Gosposka ul. 46 A. SPRAQER Elektrotechnisches Unternehmen Maribor Vetrinjska ul. 14 Ana Stäuber Modistin Maribor Ul. 10. oktobra 4 JOSIP BRANDL Orgel- und Klavierbauanstalt Maribor SREČKO PIHLAR Manufakturwarengeschäft Maribor Gosposka ul. 5 FRANZ PERGLER Maribor — Tel. 2461 — Mlinska 44 T. 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Jänner 1937 das Gast- und Cafehaus hßMMida übernommen haben. — Wir werden uns bemühen, die geehrten Gäste mit vorzüglicher Küche zu bedienen. Ausgeschenkt werden erstklassige Weine und Tscheligi Bier. Jeden Samstag und Sonntag Konzert. Um zahlreichen Zuspruch bittet die Gastgeberin. HITLER, Napoleon, Wilson, Mussolini Jeder eine Persönlichkeit. Wenn wir nichts besässen, als ein paar Zeilen ihrer Handschrift, so können wir ihren Charakter erkennen Darum lassen kluge Menschen den Fachmann graphologische Gutachten ausarbeiten. Man wende sich an das Karmah Studio, Zaiec, Poslä, -5 und lege dem Schreiben einige Zeilen Handschrift, Geburtsdatum und 100-— Din für ausführ, liehe Analise und Prognose bei- 12744 Erzeugung von Likören, Dessertweinen und Sirupen. Schnapsbrennerei. Rum, Cognak, Sliwowitz, Wacholder, Geläger und serbische Klekovača. Spezialität: Magenbitter u. Wermouth. En gros, En detail. Chefredakteur und für die Redaktion verantwortlich: Udo KASPER. leraniworuicu: uuv _________________ Druck der »Mariborska tiskarna« in Maribor.— Für den Herausgeber u. den Druck verantwortlich Direktor Stanko DETELA. — Beide wohnhaft in Maribor.